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Ausgabe 15.2013 der Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 15 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 12. April 2013

Freiheitliche sagen: „Hände weg vom Sparbuch!“ S. 5

+++ n i e h c i s t r e k ng bun u r e i g e ++ R + u e “ n N e n o s +++ r e P emde r f s t m a „ r ü f t o +++ g n u ß Betretungsverb e i l h c S r ht vo Bürgerbüro ste


2 KärntnerNachrichten I 24. August 2012

KOMMENTAR

THEMA DER WOCHE von CR Dr. Helmut Prasch

Wagner-Stil am Arnulfplatz! Mit einigem Respektabstand zum Wahltermin hat sich diese Woche die neue Landesregierung zu ihrer ersten Sitzung getroffen. Was aber hat sich nun tatsächlich geändert? Viel Lärm um nichts, ist man schon jetzt versucht, zu konstatieren! Insgesamt standen 14 Tagesordnungspunkte zur Abstimmung, 13 davon wurden einstimmig erledigt. Lediglich die Abschaffung des erst vor einem Jahr mit den Stimmen den ÖVP eingeführten Pflegeregresses wurde von Landesrat Christian Ragger abgelehnt (siehe Bericht auf Seite 3). +++

Unter „neu“ ist lediglich zu erwähnen, dass sich die Koalitionspartner SPÖ, Grüne und ÖVP in einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten, während es bisher üblich war, dass die Regierungsmitglieder ihre Positionen zu den einzelnen Materien separat den Journalisten erläuterten. Im Internet wurde überdies ein Kurzprotokoll über die Verhandlungen samt dem Abstimmungsergebnis veröffentlicht. Das genügt vielen Kärntner Medien bereits, um großflächig von „einem neuen Stil“ und „Transparenz“ zu schwadronieren. Indes warnen politische Beobachter und Vertreter vieler Parteien bereits vor dem neuen Kärntner Koalitionsmodell. Wenn sich drei Parteien so eng aneinander binden, wird eine politische Diskussion am Regierungstisch eher eingeschränkt als ermöglicht. Das ist für den Kritiker eher weniger Demokratie als die versprochene Offenheit des Diskurses freier Kräfte. Überdies leidet die Unterscheidbarkeit der einzelnen politischen Gruppierungen, sodass man tatsächlich von einer rot-grün-schwarzen Einheitspartei sprechen muss. Ob das aber vor allem die ÖVP mit ihren einstmals stolzen OrtskaIsern oder Apparatschiks vom Schlage eines Kammer-Präsidenten Franz Pacher tatsächlich wollten, darf bezweifelt werden. +++

Sorge bereitet wohl auch der neue

Umgangston, den Landeshauptmann Peter Kaiser per Weisung über Landesamtsdirektor Dr. Dieter Platzer anschlägt. Amtsfremden Personen sei der Zugang zu den Amtsräumen zu verweigern, heißt es in einem Schreiben Platzers an die Abteilungen der Landesregierung. Nun: Mit „Amtsräumen“ ist das Gebäude der Landesregierung am Klagenfurter Arnulfplatz gemeint, „amtsfremde Personen“ sind alle, die nicht beim Amt der Kärntner Landesregierung beschäftigt sind. Die Weisung des Landeshauptmannes bedeutet daher in letzter Konsequenz ein Betretungsverbot des Regierungsgebäudes für alle Bürgerinnen und Bürger! Offensichtlich will sich die neue Koalition verbarrkiadieren und scheut den direkten Kontakt zu den Menschen! Dass Leute wie Peter Kaiser und Wolfgang Waldner ein Problem mit dem Bürgerkontakt haben, war allerdings schon vor den Wahlen bekannt! +++

Ähnlich problematisch ist, dass in Klagenfurt bereits die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass das erfolgreiche Bürgerbüro in der Landesregierung in Kürze geschlossen wird. Der erfolgreiche Leiter des Bürgerbüros Ing. Siegfried Wuzella, der mit seinem Expertenteam in den letzten Jahren tausenden Kärnterinnen und Kärntnern auf dem Weg durch politische Entscheidungen und Behördenschungel helfen konnte, ist dort jedenfalls nicht mehr erreichbar. Von mehr Bürgernähe kann nicht die Rede sein, wenn Einrichtungen wie das Bürgerbüro kurzerhand zugedreht und damit die Schotten dicht gemacht werden. Wo einst freiheitliche Landeshauptleute kräftig gelüftet und die Landesregierung zum offenen Treffpunkt der Bürger gemacht haben, droht in Kürze wieder uralter Wagner-Stil einzuziehen. Auch das wäre eine völlige Fehlinterpretation des Wahlergebnisses. Wie überhaupt immer mehr Menschen mit großer Sorge zusehen, was die „Keniaten“ nun alles tun wollen. Die Vorzeichen sind zumindest nicht die allerbesten!

IN KÜRZE Landesparteitag: In Reaktion auf die Bekanntgabe der Kandidatur von Bürgermeister Matthias Krenn am Landesparteitag der Freiheitlichen gibt der geschäftsführende FPK-Obmann Landesrat ChristLR Mag. Christian ian Ragger ist Ragger bekannt, geschäftsführendass er dessen der FPK-Obmann. Schritt begrüße. „Wie bekannt ist, habe ich mir einen weiteren Kandidaten am Parteitag gewünscht und begrüße daher den Schritt von Matthias Krenn. Nun wird es am 21. April zu einer basisdemokratischen Entscheidung kommen", betont Ragger. Das Wichtigste sei jedoch, dass die Partei als Gemeinschaft und in Geschlossenheit auftrete. Das Ziel der freiheitlichen Bewegung müsse es sein, als starker Gegenpol zur Mitte-LinksKoalition in Kärnten aufzutreten und als einzige Kontrollinstanz im Lande der Regierungskoalition auf die Finger zu sehen. Das vorgelegte Regierungsprogramm würde sich in den kommenden Jahren mit einem Belastungspaket von rund 250 Millionen Euro in den Brieftaschen der Kärntnerinnen und Kärntner niederschlagen. „Mit dem Parteitag wird eine wichtige Etappe des Erneuerungsprozesses unserer Partei abgeschlossen sein. Die Arbeit für die Kärntnerinnen und Kärntner steht stets im Vordergrund. Es gehört zur politischen Realität aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und besser zu werden", lässt Ragger wissen. Besonders freue es den geschäftsführenden Parteiobmann, dass die Bezirksobmänner Harald Trettenbrein (Wolfsberg), Franz Pirolt (St.Veit/Glan), Josef Lobnig (Völkermarkt), Adolf Stark (Klagenfurt/Land), Helmut Haas (Hermagor), Roland Zellot (Villach/Stadt), Max Linder (Villach/Land), Kurt Scheuch (Spittal/Drau) und Christian Scheider (Klagenfurt/Stadt) seinen Weg unterstützen. „Ich danke meinen Bezirksparteiobmännern für den Vertrauensvorschuss und erwarte mir auch ein klares Votum am Landesparteitag“, so Landesrat Christian Ragger.


24. August 2012 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

EIN WORT DAZU

Aus Koalitionstreue plädiert die ÖVP Kärnten nunmehr für die Abschaffung des Pflegeregresses, dessen Einführung sie noch vor einem Jahr gefordert hat. Auch in Salzburg und der Steiermark hat die ÖVP dazu andere Meinungen.

Dass sich die ÖVP im Sozialbereich auskennt, wäre neu. Der von ihr noch vor einem Jahr geforderte Pflegeregress wurde nun auf dem Altar der Koalition mit den Roten geopfert. Ein alternatives Konzept zur Finanzierung des Pflegebereiches haben die Schwarzen allerdings nicht. So hält man in der Steiermark, wo sich die ÖVP ebenfalls mit den Roten in einer „Reformkoalition“ befindet, am Pflegeregress fest, in Salzburg will sich der wahlkämpfende schwarze Frontmann Haslauer (noch) nicht festlegen. In Kärnten bedeutet die nunmehr in Angriff genommene Abschaffung des Pflegeregresses eine zusätzliche Belastung des ohnehin knappen Sozialbudgets um weitere vier Millionen Euro! Wollten die Herren Kaiser, Holub und Waldner nicht einen Sparkurs fahren? Was kommt da eigentlich auf uns zu?

Christian Ragger: Pflegebereich verlangt nach Gleichstellung! Geplante Ungerechtigkeiten zwischen mobiler und stationärer Pflege sowie Zugriff auf Privatvermögen gehören beseitigt! Die von der Mitte-Links-Koalition seit Wochen propagierte Abschaffung der Zuzahlung im Pflegebereich konnte in der heutigen Regierungssitzung nicht beschlossen werden, da zuerst die Verordnung aufgehoben und in weiterer Folge das Gesetz geändert werden muss. Nachdem die Abschaffung nun noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, fordert der geschäftsführende Obmann der Freiheitlichen, LR Mag. Christian Ragger, dass pflegende Angehörige nicht nur in Pflegeheimen keine Zuzahlung mehr zu leisten haben, sondern auch bei den mobilen Diensten der Selbstbehalt von Pflegenden ersatzlos abgeschafft wird. Dementsprechend hat der für den Rechtsbereich zuständige Landesrat gefordert, dass im Sinne der Gleichheit und Verantwortung sämtliche Zuzahlung

aufgehoben werden und eine Abänderung in der Regierungssitzung beantragt werde. „Dies wurde jedoch von der MitteLinks-Koalition abgelehnt", merkt Ragger an.

Verantwortung im Pflegebereich gehen kann. Bei Heimeintritt ist nämlich bis auf das Schonvermögen, das restliche Vermögen der zu Pflegenden dem Land zu übertragen.

Nach einer möglichen Abschaffung würde es in Kärnten zu einem sozialen Riss im Pflegebereich kommen. „Wenn man die Zuzahlung im stationären Bereich abschaffen möchte, ist auch für eine gerechte Gleichstellung der häuslichen Pflege Sorge zu tragen", betont Ragger und zeigt hier eine wahrscheinlich nicht bedachte Komponente auf.

„Ich fordere die Verantwortlichen auf, dass wenn über eine Abschaffung der Zuzahlung diskutiert wird, auch der Zugriff auf das Vermögen von zu Pflegenden (Häuser, Vermögen, Sparbücher) sofort abzuschaffen ist", so Ragger.

Derzeit müssen die Angehörigen pflegebedürftiger Menschen im häuslichen Bereich für rund ein Drittel der Kosten selbst aufkommen. „Dieser Umstand war auch ein Grund für die damalige Gleichstellung“, so Ragger. Sieht man sich den Regress auf Privatvermögen an, werde schnell klar, dass es der neuen Regierung nicht um soziale

Neu im App-Store: Die brandaktuelle App der Freiheitlichen in Kärnten! Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/ 51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten


4 KärntnerNachrichten I 12. April 2013

Freiheitliche gegen geplante Sonntagsöffnung bei „Dayli“

HINTERGRUND

Bgm. Mathias Krenn stellt sich dem FPK-Landesparteitag!

Der Klubobmann der Freiheitlichen Mag. Christian Leyroutz egen die Bestrebungen des Konzernes "dayli", ehemals "Schlecker", seine Geschäfte in Kärnten künftig auch an Sonntagen zu öffnen, verwehren sich die Freiheitlichen in Kärnten.

G

Für den Klubobmann des Freiheitlichen Landtagsklubs, Mag. Christian Leyroutz, soll der Sonntag auch künftig den Familien gehören. „Es gibt bereits genug Ausnahmen im touristischen Bereich“, so Leyroutz. „Der Drang zur Gewinnmaximierung um jeden Preis untergräbt den Wert der Familie immer mehr und das wollen wir in keinster Weise unterstützen“, so Leyroutz,

der auch einen entsprechenden Antrag der Freiheitlichen im Kärntner Landtag ankündigt. Niemandem könne weisgemacht werden, dass die Menschen dadurch mehr einkaufen. Im Gegenteil, der gemeinsame Kuchen würde umverteilt und der Druck auf kleinere Unternehmen würde kräftig steigen, ist sich Leyroutz sicher. „Die Verlierer einer Sonntagsöffnung sind immer die Frauen und mit ihnen ihre Familien. Daher wollen wir solchen Anliegen eine Absage erteilen“, schließt Leyroutz.

Neue Telefon-Verordnung für Polizei unter Beschuss! Die neue Praxis, wonach bei einem Anruf der Polizei auf dem Handy des Angerufenen nicht mehr die Telefonnummer, sondern „Unbekannter Teilnehmer“ aufscheint, sorgt für Kopfschütteln und Kritik am Innenministerium. Viele Menschen würden nicht mehr abheben, wenn sie die Nummer nicht kennen, wird geltend gemacht. „Nur Leute, die etwas zu verbergen haben, also Verbrecher, verbergen ihre Telefonnummer“, betont der freiheitliche Nationalratsabgeordnete

Josef Jury. Es könne doch nicht sein, dass die Nummer automatisch unterdrückt wird, wenn ein Polizist ein Mobiltelefon anwählt. Jury: „Hier kann es zu dramatischen Auswirkungen für die Betroffenen kommen!“ Das Innenministerium begründet die Umstellung mit Einsparungsmaßnahmen von bis zu 600.000 Euro jährlich. Das will der Kärntner Abgeordnete nicht gelten lassen. Jury: „Die Innenministerin will auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung sparen!“

Der Obmann des RFW und Bürgermeister von Bad Kleinkirchheim Mathias Krenn wird beim Landesparteitag der Freiheitlichen in Kärnten am 21. April 2013 als ObmannKandidat in den Ring steigen. Er stehe für eine ehrliche Erneuerung der Partei und eine offene Diskussion über die Bewältigung der Wahlniederlage vom 3. März. Die Kandidatur von Krenn wurde sowohl von Gf. Landesparteiobmann Christian Ragger als auch von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl ausdrücklich begrüßt (siehe „Reaktionen“).

REAKTIONEN „Dass mit Matthias Krenn am Parteitag der Freiheitlichen in Kärnten ein Gegenkandidat zu Landesrat Christian Ragger antritt, ist Ausdruck innerparteilicher Demokratie und die Umsetzung eines legitimen demokratischen Rechts. Aus einem Wettbewerb um die besseren Konzepte für die Zukunft der Partei eine Spaltung konstruieren zu wollen, wie einige Kommentatoren von außerhalb der Partei das versuchen, ist blanker Unsinn. Beide Kandidaten sind nun gefordert, ihre konkreten Vorstellungen am Parteitag zu präsentieren und um die Mehrheit der Delegierten zu werben. Das selbstverständliche Recht, am Parteitag zu kandidieren, schließt natürlich auch die Pflicht des in der Abstimmung unterliegenden Kandidaten ein, die von der Mehrheit demokratisch getroffenen Entscheidungen künftig voll mitzutragen und umzusetzen!“ FPÖ-Generalsekretär Abg.z.NR Herbert Kickl „Das Recht, auf dem Landesparteitag zu kandidieren, steht jedem freiheitlichen Mandatar bzw. Mitglied zu, entspricht den demokratischen Grundwerten der Freiheitlichen und ist in den Statuten geregelt. Dieses Recht sollte jedoch auch mit der Verpflichtung verbunden sein, das Ergebnis des Parteitages zu akzeptieren. Ich gehe davon aus, dass der unterlegene Kandidat, nach dem Parteitag auch die Pflicht hat, die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft nach besten Kräften weiterhin zu unterstützen. Der Freiheitliche Landtagsklub steht jedenfalls zu 100 Prozent hinter dem Weg der Erneuerung und zu den im Landesparteivorstand gefassten Beschlüssen.“ FPÖ-Landesparteiobmann Christian Leyroutz


12. April 2013 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Klare Position der Freiheitlichen: Finger weg vom Geld der Sparer! HC Strache warnt: „Zypern war erst der Anfang. Dank des Ja von SPÖ, ÖVP und Grünen zum ESMVertrag kann es jederzeit auch Österreich treffen!“ Angesichts der dramatischen Banken-Situation in Zypern, forderte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache eine Garantieerklärung der Bundesregierung, für die Sparkonten der Österreicher. „Die Österreicher haben mit ihrem Steuergeld schon genug für marode Pleitestaaten gezahlt. Einen derartigen Diebstahl wie sie die zypriotischen Banken an ihren eigenen Kunden begehen, darf es in Österreich nicht geben“, so Strache. Da Zypern eine sehr kleine Volkswirtschaft sei und daher auch weit davon entfernt sei, „systemrelevant“ zu sein, wie es für eine Rettung prinzipiell gefordert werde, könne man davon ausgehen, dass die aktuelle Zwangsmaßnahme in

Zypern lediglich eine Generalprobe für ganz Europa darstelle, warnte Strache. Daher werde die FPÖ alle parlamentarischen Mittel ausschöpfen, um der österreichischen Bundesregierung eine Garantieerklärung abzuringen, die eine derartige Enteignung in Österreich unmöglich mache, betonte Strache. Die enge Verflechtung Zyperns mit Griechenland lasse jede Hilfe, analog zum griechischen Vorbild, rasch zum Fass ohne Boden verkommen. Zumindest hänge dieses drohende Szenario realistisch in der Luft, so Strache. Andererseits wäre Zypern ein idealer Kandidat für ein Euro-Ausstiegsszenario, an dem sozusagen exemplarisch unter Beweis gestellt werden könnte, wie die Entwicklung in die-

Kommt Volksbefragung über unser Bankgeheimnis? FPÖ-Obmann HC Strache spricht sich für eine Volksabstimmung über die Zukunft des Bankgeheimnisses aus. „Es geht nicht an, dass wir den Eurokraten in Brüssel das nächste Geschenk zu machen. Eine so weitreichende Entscheidung wie der staatliche Einblick auf sämtliche Geldvermögensdaten der Bürger bedarf einer Entscheidung der Wähler“, so Strache, der gleichzeitig davor warnt, das Bankgeheimnis zu opfern. In

Deutschland sei es jedem Finanzbeamten, aber auch den Sozialbehörden möglich, ohne begründeten Verdacht auf ein Steuervergehen auf Knopf-druck sämtliche Kontoverbindungen abzurufen. „Die Behörden brauchen keine richterliche Erlaubnis, Bank und Kontoinhaber werden nicht informiert.“ Hat ein Bürger etwas angespart, kann es sein, dass ihm erst nach Verbrauch des Ersparten Sozialleistungen ausbezahlt werden.

sem Fall verlaufen würde. „Aufgrund der engen Ver flechtung und der ähnlichen Wirtschaftsstruktur könnten wertvolle Rückschlüsse für Griechenland gezogen werden“, so Strache. Demnach sei die Zwangsenteignung der zypriotischen Sparer nichts anderes als ein „Laborexperiment“ in der Euro-Ökonomie, zeigte HC Strache die Skrupellosigkeit der EU-Führung auf.

Nachsicht verdient: Ein kannibalisierend niedriger Körperschaftsteuersatz sei ebenso wenig vertrauenserweckend wie die massiven Investitionen russischer Oligarchen auf der Insel, so Strache. „Die kleinen Zypriotischen Sparer haben das freilich nicht zu verantworten, sondern sind ein weiteres Opfer der Brüsseler Banken- und Spekulantenlobbyies“, so Strache.

Zypern wäre im Ausstiegsfall ein Beispiel dafür, dass ein Exit aus der EWU nicht automatisch eine Abkoppelung vom EU-Binnenmarkt bedeuten müsse. Im Gegenteil: „Brüssel wäre endlich genötigt, einen rechtlichen Rahmen für diese Variante zu entwickeln“, so Strache. Zypern habe nicht zuletzt wegen seines unlauteren Verhaltens wenig

FPÖ-Obmann HC Strache

HIEB & STICH Karl Marx und Karl May: Was haben der philosophische Wegbereiter des Kommunismus und der umstrittene Abenteurer Karl May gemeinsam? Beide Autoren zählen nach eigenen Aussagen zu den Lieblingsschriftstellern des neuen Landeshauptmannes von Kärnten. Darf bei Karl Marx bezweifelt werden, ob Peter Kaiser „Das Kapital“ tatsächlich gelesen hat, so hat er bei Karl May wenigstens einen prominenten Lesekollegen. Niederösterreichs Erwin Pröll zählt bekanntermaßen den „Schatz im Silbersee“ zu seinen Lieblingsbüchern - und wird seit dieser Aussage dafür belächelt... Atomfreie Kelag: Der Verkauf von Kelag-Anteilen an den deutschen RWE-Konzern sorgte für heftiges Wahlkampfgetöse. Nun schielen ausgerechnet Rolf Holub (Grüne) und Gerhard Köfer (Team Stronach) auf den dabei erzielten Erlös. Der eine verspricht ein Ausbleiben von Strompreiserhöhungen, der andere benötigt Geld für Straßensanierungen. Wir sind schon neugierig, wie die neue Regierung mit unseren Geld-Reserven tatsächlich umgehen wird.


6 KärntnerNachrichten I 12. April 2013

GESUNDHEIT

Fit im Kopf - ein Leben lang! Gute Information ist die beste Gesundheitsvorsorge. Der erste Vortrag des MINI MED Studium Frühjahrssemester in Spittal widmet sich der geistigen Fitness. Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Kapeller, Leiter der Neurologischen Abteilung des LKH Villach, referiert am Montag, 15. April, ab 19 Uhr im Schloss Porcia zum Thema „Fit im Kopf – ein Leben lang!“. Bis im Juni folgen sechs weitere MINI MED Vorträge in Kärnten, einer davon in Spittal. Gedächtnistraining ist keine Frage des Alters. Wie der Körper benötigt auch das Gehirn regelmäßig neue Herausforderungen und Aufgaben, um fit zu bleiben. Durch gezieltes Training können die Konzentrations- und Merkfähigkeit bis ins hohe Alter auf Trab gehalten werden. Zahlreiche Studien belegen dies. Dank einem fitten Gehirn können auch verschiedene Alltagsaufgaben im hohen Alter noch selbstständig erledigt werden! Wie kann man sein Gehirn aktiv trainieren, um Neues zu erlernen und Erlerntes zu behalten? Welche Faktoren beeinflussen

Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Kapeller. Bild: MINI MED Studium die geistige Fitness? Hören Sie die neuesten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung und praktische Tipps fürs „Gehirnjogging“!

können persönliche Fragen und Anliegen in einer Diskussionsrunde mit dem MINI MED Studium Experten besprochen werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.minimed.at, auf facebook. com/minimedstudium oder über die Infohotline zum Ortstarif: 0810 0810 60. Das MINI MED Studium bedankt sich beim Land Kärnten, der Stadt Spittal, dem Bundesministerium für Gesundheit, Novomatic, Montes Wasser und der Falkensteiner Gruppe sowie beim Abendpartner Takeda Pharma Ges.m.b.H für die freundliche Unterstützung. Zusammen mit den ÄrztInnen, die ehrenamtlich für die Bevölkerung referieren, und dem Kärntner Studienleiter Prim. Dr. Harald Wimmer, ermöglichen sie das MINI MED Studium in Kärnten.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Kapeller beantwortet beim MINI MED Studium am 15. April alle Fragen zum Gedächtnis. Informieren Sie sich aus erster Hand! Der Vortrag findet im Ahnensaal des Schloss Porcia am Burgplatz 1 in Spittal statt. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr und der Eintritt ist frei! Nach dem Vortrag

„Goldene Medaille“ für Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Mayr m 1. Februar feierte er seinen 65. Geburtstag. Univ.Prof. Dr. Dr.h.c. Heinrich C. Mayr, der kürzlich mit einem Festakt, zu dem das Institut für Angewandte Informatik und die Fakultät für Technische Wissenschaften in seine langjährige Wirkungsstätte als Rektor, in die Alpen-AdriaUniversität Klagenfurt, geladen hatten, geehrt wurde. Von der Stadt Klagenfurt gab es zum hohen Geburtstag die „Goldene Medaille“.

A

Von 2006 bis 2012 stand Dr. Mayr der Universität Klagenfurt als Rektor vor. Zuvor war er bereits 16 Jahre an der Universität als ordentlicher Professor für Praktische Informatik tätig. In Miesbach in Deutschland geboren begann Mayr nach dem Studium 1974

seine berufliche Laufbahn als Universitäts- und Hochschulassistent an der Uni Karlsruhe. Vor seiner Verpflichtung als ordentlicher Universitätsprofessor in Klagenfurt war er Geschäftsführer eines Software-Unternehmens. „Dr. Mayr stand und steht noch immer denkerisch für eine gute Entwicklung der Landeshauptstadt zur Verfügung“, sagte Bürgermeister Christian Scheider, der nicht mit leeren Händen zum Gratulieren gekommen war. Er überreichte Mayr die „Goldene Medaille“. „Als Dank und Anerkennung dafür, dass sich Dr. Mayr immer für die städtischen Belange eingesetzt hat“, so Scheider. Wie der Bürgermeister weiter betonte, wurde mit

Gratulierten Dr. Dr. Heinrich C. Mayr mit der „Goldenen Medaille“: Bürgermeister Christian Scheider mit Stadträtin Mag. Andrea Wulz, Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Jürgen Pfeiler und Peter Steinkellner (v. l.). F: Stadtpresse/Konitsch Mayr als damaligen Rektor auch das Willkommenspaket für Studenten, die Klagenfurt als ordentlichen Wohnsitz wählen, ausgearbeitet. Dr. Mayr trug sich zum Abschluss der Ehrung auch in das „Gol-

dene Buch“ ein. Den Gratulationen der Stadt schlossen sich auch Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz sowie die Stadträte Mag. Andrea Wulz, Peter Steinkellner und Jürgen Pfeiler an.


12. April 2013 I KärntnerNachrichten 7

VERANSTALTUNG

Wir kommen zu Ihnen: ARCHE NOAH Bio-Jungpflanzen zum Mitnehmen Am 28. April 2013 findet im Freilichtmuseum Maria Saal der mittlerweile 5. ARCHE NOAH Jungpflanzenmarkt statt. Von Andenbeere bis Zuckerwurzel ist Gemüse- und Kräutervielfalt mit dabei! Im Frühling durch sprießendes, frisches Grün zu schlendern ist an sich schon ein schöner und entspannender Zeitvertreib. Angereichert mit der Möglichkeit BioJungpflanzen an Gemüse und Kräutern fachliche Beratung inklusive - zu erstehen, handelt es sich aber um ein besonderes, und auch seltenes Vergnügen. ARCHE NOAH Pflanzen und ARCHE NOAH Saatgut wieder ein Stück näher an die GärtnerInnen und damit in die Gärten bzw. auf die Balkone zu bringen, ist nicht nur ureigenstes ARCHE NOAH-Interesse, sondern auch ein Beitrag zur Verringerung des Individualverkehrs und ein Stück Lebensqualität. Wir freuen uns daher besonders über die bereits mehrjährige Kooperation mit Freilichtmuseum Maria Saal! ARCHE NOAH Bio-Jungpflanzen – ein buntes Sortiment Bei ARCHE NOAH erwartet GärtnerInnen ein großes Sortiment an Bio-GemüseJungpflanzen: 30 verschiedene Sorten von Paradeisern, zahlreiche Paprika- &

Chilisorten, Kürbisse, Melonen, Gurkenraritäten, einjährige Kräuter sowie seltene, oftmals bereits in Vergessenheit geratene Gemüsespezialitäten wie Andenbeere, Melothria, Malabarspinat, Zuckerwurzel u.v.a. Heuer erstmals: Erdäpfelraritäten! Dazu Weitergabe von Profi-Tipps zu Pflege und Anbau, Verkauf von Büchern und Bio-Saatgut. ARCHE NOAH Erhalter Erich Gerencser bringt Saatgut von Bohnenund Mais, ARCHE NOAH Mitglied Christiane Halder bringt Jungpflanzen von Blumen und Gemüse mit. Was hier fehlt? Nur noch ein Korb zum Pflanzentransport! Bitte mitnehmen! Tagesprogramm im Kärntner Freilichtmuseum: Ab 13 Uhr feiert das Kärntner Freilichtmuseum seinen Saisonauftakt mit volkskulturellen Gruppen und Verbänden. Die Veranstaltung „Singen, Tanzen und Spielen in den Mai“ findet in Kooperation mit der Marktgemeinde Maria Saal statt. Und einen Kinderflohmarkt gibt’s auch! ARCHE NOAH steht für: Genussvoll essen, was wir erhalten wollen! Nur wenn wir unsere Lieblingstomaten anbauen, vermehren oder am Markt kaufen, verkochen und aufessen, werden sie auch in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten für GärtnerInnen und KonsumentInnen verfügbar sein. In diesem Bewusstsein arbeitet der gemeinnützige Verein ARCHE NOAH seit mehr als 20 Jahren an der Erhaltung und Entwicklung der Kulturpflanzenvielfalt in Schiltern bei Langenlois (Österreich). Dort befindet

sich das ARCHE NOAH Sortenarchiv mit rund 6.000 Sorten an Kulturpflanzen, darunter 800 Bohnen-, 600 Tomaten- und 150 Erbsensorten. Das Netzwerk des Vereins sichert die dezentrale Erhaltung der Sorten und besteht aus 9.000 Mitgliedern, 150 ErhalterInnen und zahlreichen PartnerInnen im ökologischen Landbau incl. Direktvermarktung, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Gastronomie etc. ARCHE NOAH Jungpflanzenmarkt in Kärnten im Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal 28. April 2013, 9 - 16 Uhr 9063 Maria Saal, Eintritt frei


8 KärntnerNachrichten I 12. April 2013

GESUNDHEIT

Hilfe, die Pollen f der ständigen Versuchung in die juckenden Augen zu greifen, leiden Patienten nachts unter der schlechten Schlafqualität und tagsüber unter Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit“, berichtet Prim. Dr. Peter Ostertag, Leiter der HNO-Abteilung am Krankenhaus Kufstein, von den täglichen Leiden seiner Patienten. Rechtzeitig zum Arzt! Viele Allergiker warten damit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Fast zwei Drittel der Allergiker gehen erst zum Arzt, wenn die Beschwerden unerträglich werden.

Jetzt die Gräserpollenallergie behandeln. Niesanfälle, rinnende Nasen, tränende Augen … es herrscht wieder Pollenalarm. Das bedeutet für Gräserpollenallergiker das Ende des Durchatmens. Abhilfe schaffen kann die hochwirksame AllergieImpfung mit der innovativen Gräsertablette. Bereits ab dem ersten Therapiemonat während und auch nach der dreijährigen Therapie wird eine anhaltende Reduktion der Beschwerden und des Medikamentenverbrauchs erreicht. Damit bietet die schnell lösliche Tablette für Erwachsene und Kinder ab dem 5. Lebensjahr nicht nur eine symptomverbessernde, sondern auch eine langfristige Hilfe. Ihre gute Verträglichkeit und Wirksamkeit hat sie sowohl bei Therapiestart außerhalb aber auch während der Gräsersaison unter Beweis gestellt. Etwa jeder Vierte leidet in Österreich an einer allergischen Erkrankung. Tendenz steigend! Eine Atemwegsallergie stellt für Patienten und ihre Familien eine große Belastung dar. „Häufig sind die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit durch die allergischen Symptome massiv beeinträchtigt. Neben lästigem Naseputzen und

Aber Achtung: Bleiben die Symptome unerkannt und unbehandelt, können sich weitere Allergien entwickeln. „Bei mehr als einem Drittel der Atemwegsallergiker kommen zu den äußerst unangenehmen Beschwerden an Augen und Nase auch Nahrungsmittelallergien und entzündliche Hautreaktionen dazu. Zusätzlich entwikkelt sich im Lauf der Zeit bei fast jedem/r Dritten auch Asthma bronchiale. Eine Allergie ist somit eine ernst zu nehmende Erkrankung des Immunsystems und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden!“, betont Ostertag. Deshalb: Dauern die Beschwerden länger als vier Wochen an, sollte man der Ursache unbedingt auf den Grund und zum allergologisch geschulten Arzt gehen. Gräsertablette: 1x täglich unter die Zunge Wollen Heuschnupfen-Allergiker nicht nur jedes Jahr aufs Neue die beschwerlichen Symptome bekämpfen, sondern auch den Körper gegen die Allergene rüsten, bietet einzig die Allergie-Impfung (spezifische Immuntherapie) Hilfe. „Die spezifische Immuntherapie ist eine höchst erfolgreiche Allergiebehandlung. Sie greift direkt in den Krankheitsprozess ein und nimmt damit nicht nur die Symptome sondern vor allem auch die Ursache der Allergie

ins Visier“, so Ostertag. Neben den Varianten der Spritz- und der Tropfenkur bietet besonders die Gräsertablette eine besonders einfache, effektive und sehr patientenfreundliche Hilfe bei Heuschnupfen. Der große Vorteil im Vergleich zur bewährten Spritzenkur ist die Anwendungsfreundlichkeit mit weniger häufigen Arztbesuchen. Die Einnahme kann bequem von zuhause aus erfolgen, nachdem die erste Tablette unter ärztlicher Anleitung eingenommen wurde. Die schnelllösliche Tablette wird einmal täglich unter die Zunge gelegt und schmilzt innerhalb von Sekunden. Durch einen durchgehenden Therapiezeitraum von drei Jahren kann eine anhaltende Wirkung auch nach Therapieende erzielt werden. Schnell zu neuer Lebensqualität „Bereits einen Monat nach Therapiestart kann eine Verminderung der typischen allergischen Beschwerden und des Verbrauch an symptomlindernden Medikamenten erreicht werden. Das bringt den Patienten neue Lebensqualität“, so Ostertag. Mit der Gräsertablette können Symptome um 30 % reduziert und gleichzeitig der Bedarf an symptomlindernden Medikamenten um 38 % gesenkt werden. Acht von zehn Patienten fühlen sich durch die Einnahme im Vergleich zum Vorjahr bereits in der ersten Pollensaison „besser“ oder „viel besser“. Therapiestart jederzeit möglich „Die Wirkung in der ersten Pollensaison


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GESUNDHEIT

n fliegen wieder! ist umso ausgeprägter, je früher mit der Einnahme begonnen wird. Aber auch ein Behandlungsbeginn während der Allergiezeit ist erfolgreich“, weist Ostertag hin. „Die Therapie im Laufe der Pollensaison starten zu können, ist für Ärzte und Patienten eine wichtige Option. Viele Patienten kommen erst nach dem Auftreten der Symptome, nämlich dann wenn der Leidensdruck am größten ist, zum Arzt und entscheiden sich für eine kausale Therapie.“ Die gute Verträglichkeit der Gräsertablette ist auch bei intrasaisonalem Start belegt: 91,9 % der Patienten und 93 % der Ärzte warten „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ mit der

INFOTIPPS www.allergiefragebogen.at: Der Online-Selbsttest hilft, eine mögliche Allergie selbst zu erkennen und liefert wichtige Informationen für die weitere Diagnose

Therapie. „Lokale Nebenwirkungen können auftreten, die Mehr zahl der Reaktionen verlaufen jedoch mild oder dauert nur wenige Minuten an“, ist Ostertag auch von der Sicherheit der Allergie-Impfung überzeugt.

Fotonachweise: Prim. Dr. Peter Ostertag: © privat Frau in der Wiese: © ALK-Abelló Einnahme Gräsertablette: © ALKAbelló

Kinder und Jugendliche freuen sich über die geplante Sanierung des Spielplatzes im Europapark! ittels Umlaufbeschluss wurde der Startschuss für die Sanierung des Kinderspielplatzes im Europapark eingeläutet.

M

Mit der großen Sanierung bzw. Neugestaltung wird in den nächsten Wochen begonnen. Künftig gibt es ein großes Spielareal, das sich in vier Teilbereiche gliedert. Nämlich den Bereich für Kleinkinder von 1 bis 6 Jahren, ein Wasser-

www.gegen-heuschnupfen.at: Information über Heuschnupfen und die Therapie mit der Gräsertablette

www.allergenvermeidung.org: Informationsplattform für Allergiker inkl. Forum Immuntherapie

Foto : KK

www.pollenwarndienst.at: Tagesaktueller Pollenflug, Pollen-App etc.

und Sandareal, einen Spielbereich für Kinder von 6 bis 14 Jahren sowie einen Treffpunkt für Jugendliche. Komplett fertig gestellt wird die Anlage im Laufe des nächsten Jahres. Die Kosten für die diesjährige Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 350.000 Euro. „Weiters werden auch die Spielplätze Ehrentaler Senke, Schönhofstraße, Waldrandgasse, Weinaschgasse, Festungspark, Lodengasse und Sattnitzpark adaptiert und saniert“, so der zuständige Referent Stadtrat Wolfgang Germ. Dafür haben wir Mittel von 50.000 Euro bereitgestellt. Der Spielplatz im Europapark ist der größte Spielplatz Kärntens. Diese, wenn auch größere Investition, ist notwendig und wichtig, da die letzten 10 Jahre nicht viel in den Spielplatz investiert wurde. Weiters handelt es sich um den denn größten und repräsentativsten Spielplatz Kärntens. Jeder Euro, der unseren Kindern und Jugendlichen zugutekommt ist sinnvoll anlegt“, so Germ abschließend.


10 KärntnerNachrichten I 12. April 2013

LIFESTYLE

ESPRIT Time – Zeit für den Sommer arbenfrohe Accessoires sind ein Muss in den Sommermonaten. Die Schmuckund Uhrenlinie Marin, die letzten Sommer bei ESPRIT Premiere feierte, zeigt eindrucksvoll, wie bunte Elemente ein Outfit spielerisch aufpeppen. Wenn in Kalifornien die Sonne untergeht und die heiße Brise eine aufregende

auch beim Schwimmen eine gute Figur.

F

Zur Info Im Mai und Juni erhalten Kunden beim Kauf einer Esprit-Uhr beim Fachhändler einen Kinogutschein für die Kinos der Megaplex-Gruppe in ganz Österreich. Nacht verspricht – diese Stimmung spiegeln die Uhren der Serie Marin wieder.

Lucent Speed ist darüber hinaus mit einem multifunktionalen Zifferblatt ausgestattet.

Marin Lucent Das Design dieser Uhren besticht mit einem interessanten Wechselspiel von Farbe und Stahl. Intensive Sommerfarben, solider Edelstahl und funkelnde Kristallsteine machen die Marin Lucent Uhren zu einem echten Blickfang. Mit dem Mix aus Stil und Style, begeistern die Uhren einfach immer und überall – in Straßencafés und Clubs, am Tag und in der Nacht. Die Marin

Marin Glints Die Uhren sind das passende Accessoire, um am Strand den Sommer zu genießen. Das leichte Silikonarmband ist farblich auf das Zifferblatt abgestimmt. Weiße Zirkonia veredeln den sportlichen Look und machen die Uhr zum funkelnden Partyaccessoire. Die Uhr sieht nicht nur an der Oberfläche immer gut aus: Wasserdicht bis zu einer Tiefe von 100 Metern, macht sie

Freizeitmesse: Die Freizeit ist wichtiger Lebensfaktor n Klagenfurt wurde kürzlich die heurige Freizeitmesse mit der Auto&Bike Messe eröffnet. Die Freizeit spielt einen immer bedeutender werdender Faktor im täglichen Leben der Menschen.

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502 Aussteller aus 17 Nationen und 250 Einzelveranstaltungen – das sind die Kernzahlen der heurigen Frühjahrsmesse, die bis einschließlich 7. April dauerte. „Die Freizeit ist ein immer kostbarer werdendes Gut, daher sollte man sie umso sinnvoller gestalten. Und diese Messe lieferte einige Anregungen dazu“, sagte Messepräsident Vizebürgermeister Albert Gunzer bei der Eröffnungsfeier. Für Gunzer war die Messe wieder eine gute Mischung aus Information, Entertainment und Produkten zur sinnvollen Freizeitgestaltung.

Heuer verstärkt in das Messegeschehen eingebunden waren die Nachbarländer Slowenien und Italien, also der gemeinsame Alpe Adria-Raum. In diesem Zusammenhang appellierte Gunzer, einmal die gemeinsame Region mit anderen Augen zu betrachten. „Wir brauchen keine Billigflieger in Billigländer, wir haben Berge, Seen und das Meer, also die schönsten Dinge für Urlaub, vor der Haustüre“, so Gunzer. „Das Leben und die Arbeit sind oft Stress pur, daher sollten wir mit der Freizeit sorgsam und sinnvoll umgehen“, sagte Bürgermeister Christian Scheider, für den die Freizeit einen hohen Wohlfühlfaktor darstellt. Scheider zählte anhand zahlreicher Beispiele wie etwa die Spielplätze,

Bürgermeister Christian Scheider mit Messepräsident Albert Gunzer und Messedirektor Ing. Erich Hallegger. Foto: Stadtpresse/Burgstaller das Strandbad und einiges mehr auf, wie man in Klagenfurt seine Freizeit genießen kann. „Viele weitere Anregungen konnte man sich zusätzlich auf der Messe holen“, sagte Scheider.


12. April 2013 I KärntnerNachrichten 11

FREIZEIT

Flip Flops, Bademantel und Sommergarantie

Südliches Klima, Aktivmöglichkeiten und Badefreuden ohne Ende. Das Thermenhotel Stoiser in Loipersdorf bietet den Luxus, den Sommer in allen Varianten zu genießen. Auf seinen Körper zu achten, sich selbst etwas zu gönnen und den Moment genießen, das hat im Thermenhotel Stoiser lange Tradition. Das vielfach ausgezeichnete 4-Sterne Superior Hotel Stoiser hat als einziges Haus an der Therme Loipersdorf einen hauseigenen Bade- und Saunabereich sowie das neu gestaltete WellnessReich und exklusives GesundheitsReich. Auf über 2000 m2 trifft in diesem Refugium Fernost auf Steiermark. Zwischen hawaiianischer Lomi Lomi Nui Massage und steirischer KräutermixAnwendung gönnt sich der Gast eine Auszeit im einzigartigen HimalayaSalzTepidarium. „Einige Längen im Pool, eine Runde im Kneippbach und danach im kuscheligen Bademantel den Moment im Raum des Traumes genießen.... Herrlich“. Bademantel und Flip Flops – mehr braucht der Stoiser-Gast eigentlich auch nicht. Höchstens zum Sport empfiehlt sich ein OutfitWechsel, denn aufgrund der mediterranen Temperaturen in Loipersdorf scheint hier zu 99 % die Sonne. Die Region bietet

grenzenlose Aktivmöglichkeiten wie Radfahren, Laufen, Wandern, Golfen bis hin zu Kanutouren. Tipp: Direkt vor dem Hotel befindet sich das Laufparadies mit verschiedensten Wald- und Wiesenstrecken. Golfer zieht nicht nur das südliche Klima in die Region, sondern auch der weitläufige 27-Loch-Meisterschaftsplatz, wo Stoiser-Gäste 20 % Greenfee-Ermäßigung erhalten. Doch ganz egal wie man den Tag

verbringt, abends meldet sich der Hunger. Kulinarisch spielt nun das Hotel noch einen Trumpf aus, denn die Küche präsentiert sich als Gourmet-Treffpunkt. Das Küchen-Team weiß um die Kunst aus steirischen Spezialitäten wie Kürbis und Apfel raffinierte Köstlichkeiten zu zaubern. Wer mag, kann danach nochmals zum Bademantel wechseln und einen nächtlichen Saunaaufguss in der Therme genießen.

K U R Z NO T I E RT Das Genusspaket ist bereits ab € 367.pro Person im Doppelzimmer buchbar. Inkludiert sind 3 Nächte mit Halbpension, 3 Morgentarifkarten für die Therme, 1 Massage à 30 Minuten, 1 Hi ma la yaSalzTepidarium sowie alle Stoiser All-Inclusive Leistungen. Weitere Infos unter: ****Thermenhotel Stoiser A-8282 Loipersdorf 153 Telefon +43 (3382) 8212 Mail: thermenhotel@stoiser.com www.stoiser.com.


12 KärntnerNachrichten I 12. April 2013

LESERBRIEFE

FPK wurde kaltgestellt! Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie man über die FPK hergefallen wäre, hätten die Freiheitlichen den politischen Mitbewerber in der Landesregierung so behandelt wie jetzt Kaiser und Co die Freiheitlichen. Referatsmäßig wurden die Freiheitlichen als zweitstärkste Partei nämlich abgeräumt und de facto kaltgestellt. Hätten die Freiheitlichen so gehandelt wie jetzt die SPÖ, wäre

dies als „machthaberische Drüberfahrer- und Herrenbauernmentalität“ betitelt worden. Da nun Kärnten aber endlich schön artig in die österreichische rotschwarze Aufteilung passt, ist alles in Ordnung. Alles eine Sache der Bewertung, über die man aber auch einmal nachdenken sollte. Sonja Ladstätter Velden

Alles eine Frage des Stils... Es wird nun der neue gute Stil, der in Kärnten Einzug hält, gelobt und beklatscht. Nur geht man dabei eigentlich mit der Brechstange vor. Die Freiheitlichen und das Stronach-Team bekamen „MickyMouse-Referate“, wobei insbesondere die FPK so gut wie nichts mehr zu melden hat und der Wählerwille (17 Prozent) eigentlich missachtet wird. Viele langjährige Mitarbeiter in den freiheitlichen Referaten wurden ohne Wenn und Aber einfach auf die Straße gesetzt. Ich erinnere mich noch daran, dass die Freiheitlichen in den letzten

Jahren große mediale Schelte aushalten mussten, weil sie dafür gesorgt hatten, dass für die Ex-Mitarbeiter von SPÖ und ÖVP Arbeitsplätze zur Verfügung standen. Mitarbeiter von Griffner Haus, Legat oder Niedermeyer werden jedenfalls bedauert, wenn sie plötzlich auf der Straße stehen und es wird an Lösungen gefeilt. Alles eine Frage des Stiles. Welcher fair ist, liegt im Auge des Betrachters.

Dass die Kelag bereits atomstromfrei ist wie dessen Vorstand Hermann Egger er-

Samstag, 13.04.2013 mit Beginn um 14.00 Uhr Gösserbräu, Spittal an der Drau TAGESORDNUNG Eröffnung und Begrüßung durch Obmann Vizek. a.D. Vzbgm. Mag. Herbert Haupt NEUWAHLEN Ortsobmann/frau Ortsobmannstellvertreter Politischer Bericht von Bezirksobmann Ing. Kurt Scheuch BÜRGERMEISTER - NACHWAHL Bericht und Ernennung des/der Kandidaten/Kandidatin Allfälliges und Diskussion

EINLADUNG ZUR ERWEITERTEN FRAKTIONSSITZUNG DER FREIHEITLICHEN BAUERNSCHAFT GH Fleissner, Zollfeld 3, 9063 Maria Saal Mittwoch, 17.04.2013 19:00 Uhr TAGESORDNUNG Berichte zum LWK-Vorstand und zu aktuellen Themen (Einheitswert, Mutterkuhprämie etc.) Neubestellung von Mitgliedern Vorbereitung für die LK-Vollversammlung am 30.04.2013 Auf Ihr Kommen freuen sich Vizepräsident. BGM Peter Suntinger und KR Manfred Muhr

Marcel Strauss Feldkirchen

Grüne Zukunftsansagen? Wirklich rosig wird die Zukunft Kärntens im Energiebereich dank der Grünen werden. Herr Holub teilt dem staunenden Leser in einem Interview nämlich mit, dass er eine Kelag ohne Atomstrom will; dass Kärnten energieautark wird und dass das Geld nicht nur für Kraftwerke, sondern auch gewinnbringend anderswo eingesetzt werden kann; und natürlich bekommen wir eine Strompreissenkung.

EINLADUNG ZUR MITGLIEDERINFORMATION und Jahreshauptversammlung der Freiheitlichen in Kärnten FPK Ortsgruppe Spittal an der Drau

klärte, ist Herrn Holub dabei leider entgangen. Und wenn Holub den Bau zusätzlicher Kraftwerke in Frage stellt und das Geld gewinnbringend anderswo einsetzen will – was immer das heißen mag – so widerspricht das wohl dem Wunsch, rasch energieautark zu werden. Wie die Kennzahlen beweisen, hat Kärnten bisher eine vorbildliche Energiepolitik betrieben. Diese gilt es verantwortungsvoll weiterzuführen. Kajetan Glantschnig Kühnsdorf

Die Wahlversprechen der SPÖ Ein zentrales Wahlversprechen der SPÖ Kärnten war die Mietensenkung. Dass dies in Kärnten sehr unrealistisch und eine reine „Bauernfängerei“ ist, da wir im österreichweiten Vergleich niedrige Mieten haben und das Teure an den Mieten die Betriebskosten sind, war von Anfang an klar. Dass es der SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser aber nicht der Mühe wert findet, die nunmehrige heimliche Mietenerhöhung der Bundesregierung zu kri-

tisieren, ist ein starkes Stück. Demnach wurden in der 90. Kundmachung des Bundesministers die Wohnnebenkosten angehoben. Wäre es der SPÖ in Kärnten ernst, hätte es wohl einen Aufschrei geben müssen. Aber leider: Die Wahlen sind geschlagen, die Freiheitlichen abgeräumt und das Fell des Bären verteilt. Die Motivation von Kaiser und Co in dieser Frage offensichtlich nicht mehr existent. Rudi Maier Villach


12. April 2013 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Prämie fürs Gewinnen - 100% mehr bei „Ambo“ und „Ruf“ oppeltreffer beim Lotto in Österreich“ steht im Duden, wenn man nach „Ambo“ sucht. Gemeint ist hier natürlich das „Zahlenlotto „1– 90“, und das gilt jetzt gleich im doppelten Sinn, denn es gibt verdoppelte Gewinne.

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Beim Zahlenlotto „1-90“, dem traditionsreichsten Österreichischen Glücksspiel, gibt es jetzt bis zum 20. April 2013 besonders attraktive Gewinnmöglichkeiten. Alle Gewinne bei den Spielarten „Ambo“ und „Ruf“ werden um 100 Prozent erhöht und somit verdoppelt. „ Ambo“ – mit zwei Zahlen den 250-fachen Einsatz ge winnen: Bei „Ambo“ setzt man zwei (aus 90) Zahlen. Fünf werden gezogen. Sind die zwei gesetzten unter den fünf gezogenen, landet man also den laut Duden „Doppeltreffer“, hat man also gewonnen. Norma-

lerweise das 125-fache des Einsatzes, im Promotionzeitraum um 100% mehr, also das 250-fache. „ Ruf“ –mit der ersten Zahl den 50-fachen Einsatz gewinnen: Bei „Ruf“ gewinnt man bereits mit einer Zahl. Man wählt jene aus, von der man meint, dass

sie als erste Zahl gezogen wird. Ist dies der Fall, dann gewinnt man im Normalfall das 25-fache, jetzt aber, dank 100% mehr, das 50-fache.

Euro sind möglich.

Die Höhe des Einsatzes, und somit auch die Höhe des Gewinnes, bestimmt der Spielteilnehmer selbst. Einsätze zwischen 0,75 Euro und 500,-

Zahlenlotto-Ziehungen finden jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag statt. Die gezogenen Zahlen werden jeweils im Anschluss an die Sendung „Österreich heute“ bzw. „Bundesland heute“ in ORF 2, um 19.25 Uhr, ausgestrahlt.

Ziehung vom Do., 04. 04. 2013

VO R S C H AU

„Ein entspanntes Jahr“ bei Lotto „6 aus 45“ Jetzt drei Mal ein Jahr lang täglich 1.000 Euro gewinnen: Wer träumt nicht davon, täglich shoppen gehen und dabei jeweils 1.000 Euro ausgeben zu können? Oder täglich 1.000 Euro zur Seite zu legen und damit das Warten auf die Erfüllung eines sehnlichen Wunsches entscheidend abzukürzen? Wie auch immer, Lotto sorgt jetzt für „Ein entspanntes Jahr“, und dieses beginnt schon bald für drei

Spielteilnehmer. Die Entspannung liegt darin, dass man ein Jahr lang jeden Tag 1.000 Euro zusätzlich zur Verfügung hat. Lotto verlost unter allen Tipps, die an zumindest einer der Ziehungen von Mittwoch, dem 3. April bis Sonntag, den 14. April 2013 mitspielen, drei Mal ein Jahr lang täglich 1.000 Euro. Die Ziehung dieser drei gewinnbringenden Quittungsnummern erfolgt am Sonntag, den 14. April 2013.

69552 Ziehung vom Fr., 05. 04. 2013

38851 Ziehung vom Sa., 06. 04. 2013

49016 Ziehung vom So., 07. 04. 2013

68890 Ziehung vom Mo., 08. 04. 2013

47194 Ziehung vom Di., 09. 04. 2013

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15. Runde 2013 1: Sturm Graz– Austria Wien 2: SV Mattersburg– RB Salzburg 3: Rapid Wien– SC. Wr. Neustadt 4: Admira Wacker– Wacker Innsbruck 5: Wolfsberger AC– SV Ried 6: Bayern München– 1. FC Nürnberg 7: SpVgg. Fürth– B. Dortmund 8: FSV Mainz 05– Hamburger SV 9: F. Düsselborf– Werder Bremen 10: Schalke 04– B. Leverkusen 11: VfB Stuttgart– Mönchengladbach 12: FC Augsburg– E. Frankfurt Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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MODE

Bereit für den modischen Abflug?

TRAGFLÄCHE landet in Klagenfurt OPENING Kürzlich ist die Boutique „Tragfläche“ in der Bahnhofstraße 12 in Klagenfurt abgehoben. Begeistert vom urigen Ambiente des Geschäftslokals, sowie der trendigen Damen- und Herrenmode waren mehr als 100 Eröffnungsgäste. Darunter zahlreiche Cracks vom frischgebackenen Eishockeyrekordmeister EC KAC, die Kicker vom RZ Pellets WAC und dem Villacher SV, das St. Veiter Unternehmerehepaar Alfred und Andrea Riedl von Jacques Lemans, Vizebürgermeister Albert Gunzer sowie Werbeikone Ilia Krammer. Sie alle verfolgten die Modenschau, bei der Freunde der Familie gekonnt über den Laufsteg huschten. Dabei präsentierten sie nicht nur die Markenwelt der „Tragfläche“, sondern auch Schuhe aus dem befreundeten Schuhaus Rex und die neuesten Uhrentrends von Jacques Lemans. DER STORE Der Konzeptstore versteht sich als Anbieter lässiger Marken des mittleren bis gehobenen Preissegments für den modebewusst-lässig sportiv gekleideten Mann und die stylische Frau, die Wert auf Qualität legen. Daneben bietet der Shop, der sich im an den Themen Fliegerei und Casual-Business orientiert, Accessoires die die Outfits komplettieren. Sieglinde Isopp, Inhaberin der TRAGFLÄCHE erklärt: „Ein cooler Store, der die Bedürf-

Familie Isopp: Siegwald Isopp, Catrin Neumayer, Johannes Isopp (VSV), Sieglinde Isopp und Maximilian Isopp (EC KAC). Photocredits: Hannes Krainz nisse junger sowie junggebliebener Männer und Frauen, die Wert auf einen stylischen Auftritt und qualitativ hochwertige Mode die angesagt ist legen, hat in Klagenfurt gefehlt, das haben mir meine beiden Jungs immer wieder bestätigt.“ Die beiden Söhne und aktiven Sportler Johannes (Etoxx VSV) und Maximilian Isopp (EC KAC), die beide Wert auf

Aussehen und Auftritt legen und den Anstoß gaben einen Konzeptstore mit neuen Marken, die man in Klagenfurt noch nicht kennt, zu eröffnen sind Feuer und Flamme. Aus dem Kindheitstraum von Sieglinde Isopp eine kleine Boutique zu eröffnen wurde rasch ein Familienprojekt das nun mehr als 100 qm Verkaufsfläche umfasst. Ziel ist es, eine leistbare und dennoch individuelle Mode für Frauen und Männer anzubieten, die mit den richtigen Accessoires einen gelungenen Auftritt garantiert. Durch saisonale Kollektionswechsel und stylische Zusatzwaren wird die trendige Verkaufsfläche immer wieder neu gestaltet. DIE MARKENWELT FRED MELLO – PME Legends – rich&royal – Elisa Cavaletti – MMX – Bottega – Pearly King – Boston Brothers

Kevin Doell, Maximilian Isopp, Thomas Hundertpfund, Vize-BGM Albert Gunzer, Rene Swette, Raphael Herburger, Sieglinde Isopp, Florian Iberer, Markus Pirmann.


12. April 2013 I KärntnerNachrichten 15

KULTUR

Chinesischer Nationalcircus 2013 FENG SHUI - Balance des Lebens, am 18. April 2013 in Klagenfurt. Der Chinesische Nationalcircus lässt nun schon seit über zwei Jahrzehnten ein Millionenpublikum in Europa an der gelebten Einheit von Körper Geist und Seele teilhaben. Chinas beste Artisten und der Einblick in eine fremde, geheimnisvolle Kultur sind die wichtigsten Ingredienzen dieser erfolgreichen Produktion, die trotz der langen Präsenz im europäischen Entertainment Markt nichts an ihrer Bedeutung und Faszination verloren hat. Ganz im Gegenteil. Durch die jährlich wechselnden Programme hat sich schon bei einem Grossteil des Publikums etwas wie eine Tradition entwickelt immer wieder auch die neuen Shows, Geschichten und Wunder aus dem Reich der Mitte sehen zu wollen. Kaum zuvor war ein circensisches Projekt über einen solchen Zeitraum so klar ein Garant für Erfolg. Damit ist der Chinesische Nationalcircus auch das einzige Chinesische Circusprojekt, das in die-

ser Konstanz und Qualität diese alte Kunstform einem breiten Publikum nachhaltig zugänglich gemacht hat. Nicht zuletzt deswegen ist er schon zu einer festen Größe im europäischen Kulturleben geworden und es kommt auch nicht von ungefähr, dass der Chinesische Nationalcircus mit seiner neuen Produktion offizieller Bestandteil des China Kulturjahres 2012 in Deutschland war. Lassen sie sich entführen auf eine wundersame Reise ins Reich der Mitte!

Chinesischer Nationalcircus 2013 – FENG SHUI – Balance des Lebens 18. April 2013, Beginn 20.00 Uhr, in der Wörtherseehalle Klagenfurt


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