KÄRNTNER
NACHRICHTEN Nr. 12/13 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 22. März 2013
FPK steht geschlossen hinter Christian Ragger! Die Kärntner Nachrichten wünschen Frohe Ostern
++ + n e h c o W n e wenig n i g a t i e t r a p neu K P F h c i s t +++ Reform r e i form n e g n u l d n a h r e +++ t s b r e H Nach harten V m i n e l Wah r ü f h c s i t s i m i t +++ Op
2 KärntnerNachrichten I 22. März 2013
THEMA DER WOCHE
KOMMENTAR
von CR Dr. Helmut Prasch
Die rechte Alternative! Ein Leserbriefschreiber brachte es diese Woche auf den Punkt: Er habe den Eindruck, schrieb der Villacher, dass viele Leute am Wahltag ihre Entscheidung nicht mit dem Kopf, sondern aus dem Bauch heraus getroffen hätten und ihren Fehler jetzt erkennen bzw. bereuen würden - leider zu spät! Tatsächlich ist es so, dass in ganz Kärnten tiefe Verunsicherung herrscht, wie es künftig mit dem Land (und nicht mit der FPK) weitergehen wird. In den vergangenen zwei Wochen ist dem Wahlsieger Peter Kaiser zur Zukunft des Landes jedenfalls nicht viel mehr eingefallen als „Kärnten kann es besser!“. Aus dem bisherigen Verlauf der Koalitionsverhandlungen wurde bis dato nur bekannt, dass der Pflegeregress abgeschafft werden soll. Von einem großen Wurf oder gar einem sich abzeichnenden Regierungsprogramm mit Hand und Fuß kann da nicht die Rede sein. Noch nicht einmal die Spur einer soliden Regierungsmannschaft ist zu sehen. Ja es ist noch nicht einmal klar, wer den dritten Regierungssitz der Roten einnehmen wird. Eine Zukunftsansage ist Gaby Schaunig-Kanduth jedenfalls nicht! So harrt Kärnten mittlerweile bange darauf, was Peter Kaiser, Beate Prettner, Gaby Schaunig-Kanduth, Rolf Holub, Wolfgang Waldner und Gerhard Köfer tatsächlich tun und umsetzen werden. Dass Peter Kaiser „Lust auf Regieren“ hat, wie er dies bei der Eröffnung der GAST-Messe in Klagenfurt am vergangenen Wochenende ausdrückte, ist eindeutig zu wenig. Von politischer Entschlossenheit ist beim Wahlsieger nichts zu bemerken. Man hat mehr den Eindruck, hier haben Rot, Grün, Schwarz und Stronach Angst, sich der ihnen nun übertragenen Verantwortung auch tatsächlich zu stellen! Wer gemeinsam Angst hat, kuschelt gerne zusammen, mehr aber schon nicht! Ungeachtet dessen haben die Kärntnerinnen und Kärntner mit den Freiheitlichen eine Rechnung offen
gehabt, die FPK hat diese am 3. März bezahlt. Mehr Demut wurde eingefordert, der neue Obmann Christian Ragger hat dies versprochen! Wie bei einer ehrlichen Kärntner Kirchtagsrauferei üblich, bietet aber der, der den Anderen niedergestreckt hat, diesem die Hand zum Aufstehen an. Nicht Peter Kaiser hat die Freiheitlichen besiegt, sondern der Wähler hat gesprochen. Oder so, wie Politologen sagen: am 3. März wurde nicht ge-, sondern abgewählt.
Gf. FPK-Obmann Mag. Christian Ragger
Auf ein Wort Herr Ragger, wie geht die Entwicklung der FPK weiter?
Die Parteigremien der Freiheitlichen, allen voran die Bürgermeister-Konferenz, haben diese Lage erkannt. Es tut daher nicht alles zur Sache, wie stark die FPK im Landtag oder in der Landesregierung vertreten ist. Jetzt geht es um eine Erneuerung der Parteistrukturen und politisch um die Formung einer starken rechten Opposition gegen den drohenden Linkskurs des Landes!
Ragger: Wir werden in etwa drei Wochen einen Reformparteitag einberufen, bei dem wir auch ein inhaltliches Positionspapier beschließen lassen wollen. Wir werden eine klare Ansage für die Zukunft Kärntens machen. Für mich steht außer Zweifel, dass die Freheitlichen die rechte Alternative zur linken Regierung sein wird.
Im Prinzip nimmt die derzeitige Lage die ohnedies geplante Abschaffung des Proporzes in der Landesregierung vorweg. Die politischen Fronten sind klar wie nie zuvor: hier eine linke Regierung, dort eine freiheitlich-konservative Opposition, die die Rolle des Bürgeranwaltes übernehmen wird. Da braucht es nicht unbedingt Räume im Landhaus! Da braucht es entschlossene Funktionäre, die bereit sind, wieder für die Sache zu kämpfen! Ehrenamtlich und frei von allen Zwängen! Ganz so, wie viele der tausenden Mitglieder der Kärntner Freiheitlichen, die an Prozenten noch immer die zweitstärkste Kraft im Lande sind, vor vielen Jahren den steinigen, freiheitlichen Weg der Erneuerung begonne haben.
Ragger: Wir sind ein geschlossenes Team, das gemeinsam die Erneuerung der Partei in Angriff nehmen wird. Ich setze dabei insbesondere auf die große Zahl an freiheitlichen Bürgermeistern und Funktionären auf Gemeindeebene. Die Parteigremien, die Bezirksorganisationen und der Landesparteivorstand, haben mir ihr 100-prozentiges Vertrauen ausgesprochen und mich mit einer Generalvollmacht für weitere Entscheidungen ausgestattet.
Den Freiheitlichen, aber auch Kärnten wird diese Entwicklung gut tun. Es wird sichtbar werden, was eine links ausgerichtete Landesregierung tatsächlich schafft. Und es wird dazu weiterhin eine starke freiheitliche Alternative geben. Die Kärntnerinnen und Kärntner haben schon heute die Wahl, welchen Weg sie gehen wollen!
Wie ist die innerparteiliche Situation?
Wie ist das Verhältnis zwischen FPK und FPÖ? Ragger: Wir haben eine funktionierende Zusammenarbeitsvereinbarung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des selbstständigen Statutes unserer Kärntner Landesorganisation. Die Bundes-FPÖ ist in unsere Entscheidungen mit eingebunden. Ein Blick in die Zukunft? Ragger: Mit dem Neustart der FPK versuchen wir natürlich eine große Wählerstimmen-Rückholaktion. Ich bin zuversichtlich für die Nationalratswahlen.
22. März 2013 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE
Christian Ragger: „Jetzt geht es um die Erneuerung der Partei!“ Der geschäftsführende Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger drückte im Rahmen einer Pressekonferenz sein Bedauern dafür aus, dass sich die zu treffenden Entscheidungen nach den Landtagswahlen verzögert hätten. Er habe in den vergangenen 14 Tagen nichts unversucht gelassen, um Landeshauptmann Gerhard Dörfler, LR Mag. Harald Dobernig und LAbg. Hannes Anton dazu zu bewegen, ebenfalls die Konsequenzen aus der Wahlniederlage zu ziehen und Weg für eine Erneuerung der Partei freizumachen. „Leider haben die Gespräche insgesamt waren es elf - nicht dazu geführt, dass die drei auf ihre Mandate im Landtag, auf welche sie aufgrund ihrer Plätze auf den FPK-Wahlkreislisten Anspruch haben, verzichten“, stellte Ragger fest. Am Montagabend scheiterten die letzten Versuche, dass die drei dem Beispiel von 47 anderen FPK-Kandidaten folgen, die allesamt eine Verzichtserklärung unterfertigt haben. Welche nächsten Schritte die drei ergreifen, liege nicht mehr im Ermessen der FPK. „Es wurden hier offensichtlich persönliche Befindlichkeiten über die Landes- und Parteiinteressen
gestellt“, zeigte sich der geschäftsführende FPK-Obmann durchaus auch menschlich enttäuscht. Damit seien die Gespräche beendet, fügte Ragger hinzu. Es werde aber zu keinem Parteiausschluss der drei kommen. Für die Kärntner Freiheitlichen bedeute dies, dass sie zum derzeitigen Zeitpunkt keinen Klub im Landtag haben werden. Ragger betonte, dass sich die Freiheitlichen nach den tagelangen internen Problemen, der einzigen entscheidenden Sache widmen werden, den Interessen des Landes und der Wähler. „Wir sind immer noch die zweitstärkste Partei des Landes und haben einen klaren Auftrag“, so Ragger. Die Freiheitlichen werden klar gegen einen Linksruck in Kärnten ankämpfen. Bei einem Erneuerungsparteitag in drei Wochen werde es zu einer Neu aus richtung der FPK kommen, wobei die Werte der Partei hervorgestric h e n
und ihre die zukünftigen Themenschwerpunkte bestimmt werden. „Die Kärntner Freiheitlichen werden dann über ein konstruktives Programm verfügen. Da sich die ÖVP der Linken Einheitspartei anschließen will, stellen die Freiheitlichen die einzige mitte-rechts Alternative dar“, betonte Ragger. Der gf. FPK-Obmann wies darauf hin, dass die FPK eine geschlossene Partei ist. Der Vorstand und alle Bezirke haben ihm als geschäftsführenden Obmann das Vertrauen ausgesprochen. Er werde sich beim Parteitag als Obmann zur Wahl stellen.
4 K채rntnerNachrichten I 22. M채rz 2013
HINTERGRUND
22. März 2013 I KärntnerNachrichten 5
LANDESPOLITIK
Pflegeregress: Für Macht und Posten gibt ÖVP Positionen auf Pflegeregress war in Koalition mit FPK unverrückbare Forderung! „Wenn es um Macht geht, scheint die ÖVP Kärnten bereit, alle bis vor kurzem unverrückbare Positionen aufzugeben“, kommentiert der geschäftsführende Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger die Koalitionsverhandlungen von SPÖ, Grünen und ÖVP. Er erinnert daran, dass der Pflegeregress bisher eine wichtige Forderung der ÖVP gegenüber den Freiheitlichen gewesen sei. Es sei jedenfalls erstaunlich, wie schnell die Schwarzen jetzt davon abrückten, nur damit sie wieder in der Regierung mitmischen können. Ragger prophezeit dem designierten Landeshauptmann Peter Kaiser aber auch erhebliche Schwierigkeiten mit den Schwarzen, wenn es um konkrete Posten- und Machtfra-
gen geht. „Inhaltliche Positionen gibt die ÖVP eher auf, aber sie ist beinhart, wenn es um Posten und Einfluss geht. Die ÖVP fordert dabei gerne viel mehr als ihr aufgrund des Wahlergebnisses zusteht“, meint Ragger mit Hinweis auf jahrelange Erfahrungen. Der linken Einheitskoalition stünden daher viele entsprechende Kraftproben vor. „Da werden SPÖ und Grüne einiges erleben". Die ÖVP könnte besonders Oberwasser gewinnen, wenn der Verfassungsgerichtshof dem Einspruch des BZÖ gegen das Wahlergebnis stattgibt und das fünfte Mandat der Grünen wackelt. „Für die Kärntner Freiheitlichen ergibt sich jedenfalls die Aufgabe, sich gegenüber der linken Einheitsfront mit schwarzen Machtansprüchen als einzige Alternative Mitte rechts zu profilieren", so der geschäftsführende FPK-Obmann weiter.
Einladung zur erweiterten Landesparteileitungssitzung der Freiheitlichen in Kärnten
FPK hat keine Türen zugeschlagen: Arbeit im Interesse Kärntens nötig! „Die Freiheitlichen in Kärnten sind nicht gespalten und werden als einzige Opposition gegen die Links-Regierung in Kärnten auftreten", mit diesen Worten kommentiert der freiheitliche Klubobmann Mag. Gernot Darmann die Tatsache, dass die Medien den Kärntnerinnen und Kärntnern eine Parteispaltung vorgaukeln wollen, die es nicht gab. Die Freiheitlichen stellen ganz klar die Interessen des Landes in den Vordergrund. Sämtliche Bezirke sowie der Parteivorstand haben die Erneuerung des geschäftsführenden FPK-Obmannes Christian Ragger mitgetragen. „Ab sofort beginnt die Rückgewinnung der Glaubwürdigkeit. Die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft ist die einzige Alternative zu der Links-Regierung in Kärnten“, zeigt Darmann auf. Im Kampf gegen den Linksruck im Land wird es auch zu einer Neuausrichtung der
Mag. Gernot Darmann Partei kommen. „Wir werden dieser neuen Herausforderung gerecht werden und mit klaren Themenschwerpunkten und Ansagen aufhorchen lassen“, so Darmann. Im übrigen habe die FPK niemandem die Türe zum freiheitlichen Klub zugeschlagen. Selbstverständlich bleibt das Angebot, einem freiheitlichen Klub beizutreten weiterhin aufrecht. „Es gilt im Sinne des Landes zu handeln und zu einem starken freiheitlichen Lager zu stehen“, betonte Darmann im Gespräch mit den KN.
Regionales
Mittwoch, 3. April 2013, 19 Uhr Congress Center Pörtschach Hauptstrasse 203 Auf Ihr Kommen freuen sich Gf. Landesparteiobmann Christian Ragger Landesgeschäftsführer Gernot Schick
Heiß umkämpft war der Sieg beim Preisschnapsen in „Poldis Trixnerstube“ in Mittertrixen. Das spannende Turnier gewann der bis zum Finaleinzug unbesiegte Andreas Reiner sen. gegen Gerald Grebenjak (im Bild links). Auf den weiteren Plätzen landeten Poldi Steindorfer, Rosi Messner und Ortwin Kasper.
6 KärntnerNachrichten I 22. März 2013
HINTERGRUND / LESERBRIEFE
Schwerer Pflegemangel in Klagenfurter Pflegeheim Sozialreferent LR Christian Ragger hat zu Wochenbeginn eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen eines schweren Pflegemangels in einem Klagenfurter Pflegeheim veranlasst. In einer Sachverhaltsdarstellung an die Anklagebehörde wird dargelegt, dass das Druckgeschwür (Dekubitus) einer Alzheimerpatienten wochenlang nicht adäquat behandelt worden ist und sich daher bis zum schwersten Grad entwickeln konnte. Für Ragger hat dieser Fall eine schlimme Dimension: „Es besteht der Verdacht, dass diese Heimbewohnerin wochenlang Schmerzen ertragen musste, weil keine richtige Pflegediagnose gestellt worden ist. Aus diesem Grund stellt sich auch die Frage, ob sie genügend Schmerzmittel erhalten hat. Denn es hat auch lange
gedauert, bis ein Arzt der Schmerzambulanz beigezogen worden ist“, so der Sozialreferent. Die mangelnde Schmerzbehandlung von Heimbewohnern, die sich aufgrund ihrer Demenz nicht mehr äußern können, sei ohnehin ein ernstes Thema für alle Pflegeheime. In diesem konkreten Fall sei auch zu klären, warum eine beigezogene Ärztin und eine ebenfalls beigezogene ausgebildete Wundmanagerin das Geschwür der Klientin offenbar falsch gedeutet hätten. Ragger wies darauf hin, dass die Heimaufsicht der Sozialabteilung diesen tragischen Fall ausführlich überprüft habe und der Staatsanwaltschaft umfangreiche Unterlagen vorlegen könne. Bekannt wurde der Fall durch den Sohn des Opfers.
Lebensmittelkennzeichnung Selten ein Thema, das so viele Menschen interessiert hat! Eine TV-Diskussion hat dazu einiges klargestellt. Das Problem richtig aufgezeigt haben die Vertreter der Opposition, NRAbg. Harald Jannach und BRAbg. Pirklhuber. Am wenigsten glaubwürdig wirkte Minister Berlakovich. Er musste ja die bäuerlichen Familienbetriebe (Die Stimmen werden ja bei Wahlen gebraucht!), die Massentierhalter (Auch diese sind seine Klientel!) und die Fleischindustrie unter einen Hut bringen. Etwas ganz Entscheidendes ist allerdings zu wenig zum Ausdruck gekommen. Dass nämlich die Bauern einerseits und die
Fleischindustrie andererseits parteipolitisch von der gleichen „Firma“ vertreten werden! Das erklärt auch, warum von der Industrie das Wort „Bauern-Salami“ verwendet werden kann, statt das man diese schon längst geschützt hätte. Auch Minister Hundstorfer wollte in diesem Zusammenhang seinem Koalitionspartner nicht weh tun. Man hat wieder einmal die Lösung der Probleme in der Zukunft versprochen, statt diese gleich in Angriff zu nehmen. Die Bauern und die Konsumenten sind die Leidtragenden. Ing. Reiner Wallgram Guttaring
MIT SPITZER FEDER Der profilierte ATV-Journalist Martin Thuer ( w w w. m a r t i n . t h u e r. a t ) erinnerte sich in seinem Blog aus Anlass der Amtseinsetzung des neuen Papstes an das Jahr 1983. Am 10. September 1983 besuchte Papst Johannes Paul II die Bundeshauptstadt Wien. Der damalige Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien, Werner Faymann, organisierte dazu ein „Anti-PapstFest“ in der Kulturhalle Oberlaa. Altkanzler Bruno Kreisky grantelte („Beleidigen dürfen sie ihn (den Papst, Anm.) nicht!“, SPÖZentralsekretär Fritz Marsch distanzierte sich geflissentlich von der Juso-Aktion. Zwischenzeitlich tauchen in Wien Juso-T-Shirts mit dem Aufdruck „Hau ab, Papst!“ und Plakate mit der erfrischenden Aufschrift: „Küss die Hand, Woytila!“ auf. Die Sache droht zu eskalieren, Bundespräsident Rudolf
Kirchschläger zitiert JusoChef Werner Faymann in die Hofburg. Aus dem „AntiPapst-Fest“ wird schlußendlich eine „Alternative zum Papstrummel“ samt damals chicer Bezugnahme auf Ernesto Cardenal, dem Johannes Paul II den Handschlag verweigert haben soll, wie sich Werner Faymann damals entrüstete. Kurzum: Die Anti-PapstKundgebung sorgt für nicht ganz so große Aufregung. Es folgen staatsanwaltschaftliche Erhebungen u.a. gegen Werner Faymann wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ nach dem Strafgesetzbuch. Diese versanden! Werner Faymann war und ist Mitglied der katholischen Kirche und bezeichnet sich selbst als gläubig. Gemeinsam mit dem bekennenden Agnostiker Heinz Fischer flog Faymann diese Woche zum Papst nach Rom. Wie sich die Zeiten doch ändern!
Die Chance der Freiheitlichen Trotz des für die Freiheitlichen dramatischen Ausganges der Landtagswahlen vom 3. März hat die FPK mit ihrem neuen, geschäftsführenden Landesobmann Christian Ragger eine Riesenchance für die Zukunft. Mit der nun begonnenen, grundlegenden Erneuerung der Partei wird die FPK die einizige Kraft sein, die sich von der rot-grün-schwarzen Einheitspartei deutlich unterscheidet. Ich bin schon neugierig, welche Konzepte Herr Kaiser zur Bewältigung der Probleme am Arbeitsmarkt oder zur Vermeidung weiterer Großinsolvenzen in Kärnten auf den Tisch legen
wird. Bis jetzt habe ich in dieser Richtung noch nichts gehört. Mit SchönwetterReden und dem Abriss der Klagenfurter Seebühne (Warum eigentlich?) ist es sicher nicht getan. Auch frage ich mich, wie der neue Landeshauptmann Einsparungen vornehmen aber gleichzeitig neue Akzente setzen will. Kärnten braucht ein klares Zukunftskonzept. In Krisenzeiten ist kein Platz für linke Philosophen. Daher glaube ich, dass die Freiheitlichen heute wichtiger denn je gebraucht werden. Emil Meyer Per E-Mail
22. März 2013 I KärntnerNachrichten 7
MUSIK
Die neue Heimat für alle Schlagerliebhaber: Sie singen über große Gefühle und tiefe Emotionen, manchmal aber auch über die Unbeschwertheit und Leichtigkeit eines lustigen Abends unter Freunden.
Sie thematisieren die wahre, alles überdauernde Liebe – und auch flüchtige Bekanntschaften. Die Berge, die wunderbare Heimat besingen sie ebenso wie die leise Sehnsucht nach der Ferne. Freudenstränen und gebrochene Herzen – Lebenslust und Niederlagen. Ein Widerspruch? Nicht für die ganz Großen des deutschen Schlagers.
Die liebevoll komponierten und mit Feingefühl getexteten Songs schließen nicht nur kein Thema, kein Gefühl aus – sie schaffen es auch, ihre Fans tief im Inneren zu berühren und glückliche Stunden zu schaffen. Jeder für sich unverwechselbar und einzigartig, verbindet doch eine Sache alle Stars des Schlagers, egal ob diese sich für Partykracher oder tiefsinnige Balladen verantwortlich zeichnen: Die tiefe Liebe zur Musik, die das Schaffen eines Jeden dieser unverwechselbaren Künstler prägt. Für alle Freunde der Künstler der großen Gefühle gibt es ab sofort ein neues zuhause: www.schlagerfreunde.at. Hier finden sie alles auf einen Blick – Schlagerstars von A-Z, Infos zu den Stars, Bilder, ihre aktuellen Konzert-Termine, Werdegänge und Videos. Jeder Schlagerfreund, der auch per email auf dem Laufenden gehalten werden will, kann sich außerdem zum Schlagerfreunde-Newsletter anmelden. Nichts aus der Welt des Schlagers verpassen – ab sofort auf www.schlagerfreunde.at!
8 KärntnerNachrichten I 22. März 2013
GESUNDHEIT
Was müde Menschen munter macht
Entgiften und entschlacken mit der Kraft der Tibetischen Medizin Endlich ist der ersehnte Frühling da und doch wird überall gejammert: Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Motivationslosigkeit, Müdigkeit und Schlafstörungen – kurz, die Vorboten der Frühjahrsmüdigkeit haben ebenfalls ihren Einzug gehalten. Eine Entgiftungskur für die Leber bringt jetzt emotionale Harmonie und frische Energie! Die Leber ist unser wichtigstes Reinigungs- und Entgiftungsorgan. Sie kann 40.000 verschiedene Substanzen verarbeiten, entgiften und ausleiten. Täglich produziert sie dafür etwa einen Liter Gallenflüssigkeit. Gerade im Frühjahr ist die Leber besonders gefordert. Die Umstellung auf veränderten Lichtverhältnisse sowie Essensgewohnheiten bedeuten Extraarbeit für den Organismus. Ist die Leberfunktion bereits geschwächt, sind wir schneller müde, nach dem Aufstehen erschöpft oder leiden unter Stimmungsschwankungen. Wie zentral das Organ für den ganzen Organismus ist, wird in unserer westlichen Welt noch viel zu wenig verstanden. Für tibetische Ärzte ist die Leber, ihre Funktionen und ihre Gesundheit schon seit Jahrtausenden von größter Bedeutung, da sie die Vitalität eines Menschen beeinflusst. Alkohol, Nikotin, Kaffee, Schwermetalle, Medikamente, Konservierungsstoffe, Lö-
sungsmittel oder auch Schimmelpilze belasten die Leber. Zusätzlich hat unser Stoffwechsel gerade im Frühjahr mit Klima- und Wetterumschwüngen zu kämpfen. „Da helfen vor allem herbe und bittere Nahrungsmittel“, rät Dr. Simon Feldhaus, Schweizer Arzt für Allgemein- und Komplementärmedizin, und fügt hinzu: „Es hilft auch, in der Übergangszeit Süßes wegzulassen, den Kaffee bewusst bitter zu trinken, aber auch viel Gemüse zu essen. Gerade im Frühjahr gibt es wunderschöne Sorten wie Löwenzahn, Wermut, Radicchio und Chiccoree“. Die Auswahl an Bitterstoffen ist in unseren Breitengraden vielseitig. Schwieriger wird es, bei den Herbstoffen. Feldhaus empfiehlt hierzulande die noch gänzlich unbekannte Myrobalane. Sie wird auch als ‚Olive Asiens‘ bezeichnet und gilt als heilige Frucht der Tibetischen Medizin. Dies, weil sie alle wichtigen Geschmacksrichtungen, hauptsächlich aber Herb- und Bitterstoffe enthält. Feldhaus empfiehlt zur Stärkung der Leber Padma Hepaten®, welches in der Apotheke als Nahrungsergänzungs-
mittel erhältlich ist. Müdigkeit als Schmerz der Leber „Müdigkeit, Aggressionen und depressive Verstimmungen können auch als ‚Schmerz der Leber‘ bezeichnet werden“, so Apotheker Mag. Dr. Gunther Wenninger-Weinzierl von der Heilborn Apotheke in Bad Schallerbach. Er arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit Tibetischen Rezepturen. „Es gibt in der Apotheke nur ganz wenige Produkte für die Leber, wie zum Beispiel Mariendistel-Kapseln oder Artischockenpräparate. Bei vermehrter Müdigkeit oder nach einer längerfristigen Antibiotika-, Antimykotika- oder Chemotherapie zur Entgiftung und Regeneration der Leber empfehle ich Padma Hepaten®. Die tibetische Kräuterrezeptur regt den Gallenfluss an, wirkt antibakteriell und antioxidativ. PatientInnen berichten, dass sie sich schon nach wenigen Tagen viel frischer fühlen und sich nach zwei, drei Monaten Laborwerte deutlich verbessern.“ Infos: www.padmaforum.at
22. März 2013 I KärntnerNachrichten 9
DIES & DAS
40 Jahre Ostergrüße aus Klagenfurts Partnerstadt Tarragona amilie Montanera aus Tarragona besucht seit 40 Jahren die Kärntner Landeshauptstadt in der Osterzeit. Traditionell werden sie vom Bürgermeister begrüßt, zum heurigen Jubiläum trugen sich die Gäste in das „Goldene Buch“ der Stadt Klagenfurt ein.
F
„Es ist eine besondere Freundschaft, die uns verbindet“, so Bürgermeister Christian Scheider bei der Begrüßung der spanischen Gäste. Alt-Bürgermeister Leopold Guggenberger hat vor vielen Jahren die Partnerschaft der beiden Städte initiiert und war auch heute zum Jubiläum ins Rathaus gekommen. Als Zeichen der Freundschaft überbringt die spanische Delegation in der Osterzeit jedes Jahr Palmenzweige. „Die Offenheit der Menschen in Klagenfurt hat uns von Anfang an gefallen“, erzählt Jaime Montanera von seinen ersten Besuchen. Nachdem sich die beiden spanischen Gäste in
Bgm. Christian Scheider begrüßte die Familie Montanera aus Tarragona gemeinsam mit Alt-Bgm. Leopold Guggenberger und Gattin Irmgard. Foto: Stadtpresse / Glinik das „Goldene Buch“ der Stadt eintrugen, ging die Reise von Klagenfurt weiter nach Graz, Wien und schließlich nach Maria Zell. Nicolas de Retana und Ing. Karl Weger vom „Verein der Freunde Tarragonas“
begleiten die spanischen Gäste seit vielen Jahren bei ihren Besuchen in Klagenfurt und freuten sich, auch heuer wieder beim Empfang im Rathaus dabei sein zu können.
10 KärntnerNachrichten I 22. März 2013
FREIZEIT
Mit Kind und Kegel zu Freddy Fit Die Urlaubsspezialisten von family austria bieten erstklassige Familienziele mit Gesundheits- und Erlebnisgarantie in jeder Preisklasse.
Entspannte und erlebnisreiche Ferientage, wo jedes Familienmitglied auf seine Kosten kommen soll – das ist der Anspruch, den die Mitgliedsbetriebe von family austria an sich haben. Wer mit Kind und Kegel verreist, hat hohe Erwartungen im Gepäck. Teenie Max will ein Actionprogramm und danach „chillen“, die kleine Anna wünscht sich einen Streichelzoo und unbedingt einen Pool und das Nesthäkchen Paul freut sich auf die Kinderanimation. Die Eltern wollen vor allem eins: Alle Kinderwünsche unter einen Hut bringen. Genau auf diese vielen Wünsche ist family austria spezialisiert. „Wenn´s in den Ferien nach Österreich geht, dann nur
mit family austria“, sind sich alle Stammgäste einig. „G´sund und lustig“ um jeden Preis Insgesamt stehen 34 Hotels & Appartements zur Auswahl. Von gehobenen Familienhotels mit All Inclusive Angebot bis hin zu Selbstversorger-Appartements – Familien finden in jeder Preiskategorie das passende Angebot. Wichtigstes Kriterium: In den family austria Hotels & Appartements erleben die Gäste einen bewegten und gesunden Urlaub mit – und nicht von - ihren Kindern. Die Gäste treffen immer wieder auf das Maskottchen „FreddyFit“, der grüne Apfel
mit der auffällig guten Laune und den roten Turnschuhen. Je mehr „Freddys“, umso größer das Familien-Leistungsangebot, das ein Haus zu bieten hat. Diese werden bei family austria auch regelmäßig überprüft und weiterentwickelt, damit die versprochene Qualität von herrlicher Natur, gesunder Ernährung, bestem Service und natürlich Spiel, Spaß und Bewegung auch gehalten wird. Katalogbestellung: Holen Sie sich mit der Urlaubskatalog-Bestellung einen Urlaubsgutschein im Wert von € 40,– (einlösbar ab 3 Übernachtungen) Einfach unter katalog@familyaustria.at Katalog anfordern und schon fliegt der Gutschein zu Ihnen nach Hause! Mehr Infos: family austria Hotels & Appartements Bahnhofstraße 8, A – 9500 Villach Tel. 0043 664 14 53 971 Fax 0043 4242 29553 E-Mail: info@familyaustria.at Homepage: www.familyaustria.at
22. März 2013 I KärntnerNachrichten 11
FREIZEIT
Gesunde Schönheitstage Individuelle Behandlungen und interessante Vorträge – Das Grand Park Hotel Health & Spa in Bad Hofgastein präsentiert ein ganzheitliches „Schönheitsrezept“. Gesünder – Jünger – Schöner „Ohne Chemie zu jugendlichem Esprit“! lautet das Motto der gesunden Schönheitstage vom 16. – 20. Mai und vom 19. – 23. September 2013. „Wir haben eine Kombination aus Behandlungen, Beratungen und interessanten Vorträgen geschnürt, um dem Gast ein ganzheitliches Schönheitskonzept servieren zu können“, verspricht die Hoteldirektorin Claudia Wachter. Dr. med. univ. Eva Maria Zito, Ärztin für
gesunde Schönheit, präsentiert neben der Gesichtsakupunktur auch die älteste AntiAging-Methode der Welt - die Traditionelle Chinesische Medizin. Nach den Beratungen wird sie im Hotel Behandlungen wie Gesichts, Hals- und Dekolleté-Lifting, sowie Besenreiserentfernung und Oberarmstraffungen durchführen. Ein gesunder Hormonhaushalt durch rein pflanzliche Therapien ist das Thema von Prof. Dr. Ricardo Borelli. Nach dem
Vortrag wird eine Überprüfung des Hormonstatus angeboten. Schönheit durch Erholung im GRAND SPA Über viele Generationen hinweg ist das Hotel Treffpunkt für den anspruchsvollen Kurund Wellnessgast. Neben den Thermen und dem weltbekannten Heilstollen genießen die Gäste die Annehmlichkeiten des hauseigenen GRAND SPA. „Auf 2000 Quadratmetern offerieren wir ein Wellness- und Better-Aging-Angebot, das höchsten Ansprüchen gerecht wird“, erklärt Spa
Managerin Astrid Faltis. Zwischen den Anwendungen bietet sich der großzügige Wellnessbereich zum Relaxen an. Das heilende Gasteiner Thermalwasser optimiert den Erholungseffekt und ist das berühmte Tüpfelchen am i der Schönheitstage. Nähere Infos unter: 5-Sterne Grand Park Hotel Health & Spa Kurgartenstraße 26 A – 5630 Bad Hofgastein Tel: +43 6432 6356-0 office@grandparkhotel.at www.grandparkhotel.at
K U R Z NO T I E RT Die „ Gesunden Schönheitstage“ sind bereits ab € 699,– im Doppelzimmer buchbar. Inkludiert sind 4 Übernachtungen mit exquisiter GRAND KULINARIK und Vorträgen, 1 x Klangschalen-Massage oder Meersalz-Peeling, 1 x Hatha Yoga sowie ein Gala Abend. Buchbar über das TUI ReiseCenter Pre gesbauer unter Tel.: 0043/1/6898292.
12 KärntnerNachrichten I 22. März 2013
DIES & DAS
Naturparke in Österreich wei der besten österreichischen Naturfotografen geben mit über 300 faszinierenden Bildern Einblick in die schönsten Natur- und Kulturlandschaften Österreichs mit ihren Besonderheiten von Tierund Pflanzenwelt. Auch alle für Besucher wichtigen Informationen über Themenwege und Erlebnisführungen, Tiergehege, Spezialmuseen und Abenteuerspielplätze bis hin zu Lama-Wanderungen und Kräuterführungen findet der Leser.
Z
Vor 50 Jahren wurde der erste österreichische Naturpark gegründet – heute sind es 48 vom Ötztal bis zum Neusiedlersee und vom Heidenreichsteiner Moor bis zum Dobratsch.
Die „Naturparke in Österreich“ repräsentieren eine Vielfalt charakteristischer Landschaften, die sich durch ihre Unberührtheit, ihre natürlichen und kulturellen Höhepunkte sowie ein breites Angebot an Möglichkeiten des Naturerlebens und Naturbegreifens auszeichnen. Sie alle kann man nun in einem großformatigen Bildband kennenlernen. Die Autoren: Herfried Marek ist im Zivilberuf gewerblicher Vermögensberater. Mehrfach österreichischer Naturfotograf des Jahres und Preisträger nationaler und internationaler Foto-Wettbewerbe. Als Autor und Verleger hat er bereits zahlreiche Kalender und Bildbände über
die Naturschönheiten Österreichs herausgebracht.
chischen bracht.
Ewald Neffe ist Optiker und war nicht nur mehrfach österreichischer Naturfotograf des Jahres, sondern auch viermal Preisträger bei BBC „WildlifePhotographer oft the Year“ und zahlreicher weiterer Wettbewerbe. Auch er hat als Autor und Verleger schon viele Kalender und Bildbände über die Schönheiten der österrei-
Beide Autoren sind Mitglied des Vereins für Tier- und Naturfotografie Österreichs.
Natur
herausge-
Naturparke in Österreich Herfried Marek/Ewald Neffe 260 Seiten, über 300 farbige Abbildungen, 27,5 x 22 cm, geb. mit Schutzumschlag Preis: € 39,90
Ehrpfennig für Walter Unterrainer alter Unterrainer hat drei große Leidenschaften: Die Kläranlage, die Astronomie und die Musik. Und das alles immer eng verbunden mit der Stadt Klagenfurt. Für dieses Engagement wurde Walter Unterrainer nun mit dem Ehrpfennig ausgezeichnet. Seit 1977 ist Walter Unterrainer beim Magistrat Klagenfurt in der Kläranlage beschäftigt. Seiner „wissenschaftlichen Ader“ ist es zu verdanken, dass in der Kläranlage, dessen stellvertretender Leiter Unterrainer mittlerweile ist, zahlreiche Verfahren und Arbeitsabläufe optimiert und dadurch immer wieder große Einsparungen erzielt werden konnten. Durch seine langjährige Erfahrung gilt Unterrainer längst als Experte am Abwassersektor. Die Astronomie ist die zweite große Leidenschaft des Magistratsbediensteten. Seit seinem 16. Lebensjahr beschäftigt er sich schon mit der Sternenkunde, seit über 40 Jahren ist der Mitarbeiter am Planetarium und der Sternwarte. Auch hier ist er längst ein über die Kärntner Grenzen hinaus geschätzter Experte.
W
gerngesehener Unterhalter bei Veranstaltungen aller Art. U. a. auch dem Fasching im Rathaus, den er seit nun schon 24 Jahren musikalisch begleitet. „Ein Mann mit vielen Eigenschaften, wobei Klagenfurt immer im Mittelpunkt steht“, sagte Bürgermeister ChrisWalter Unterrainer freute sich über den Ehrpfennig, der ihm von tian Scheider, Bürgermeister Christian Scheider im Beisein von Präsidialchef Mag. der Walter UnArnulf Rainer überreicht wurde. Foto: Stadtpresse/Burgstaller terrainer für dieses Engagement Bleibt noch die Musik, das dritte große herzlich dankte und ihm den Ehrpfennig Hobby von Unterrainer. In seiner Freizeit überreichte. ist er oft als mobiler DJ unterwegs und
22. März 2013 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
EuroMillionen Superpot mit 100 Millionen Euro ch hätt’ gern 100 Millionen, …“ – dieser schon zum Sprichwort mutierte Wunsch geht dank EuroMillionen vielleicht schon am 22. März in Erfüllung.
„I
Von den Zinsen gut leben können, wunschlos glücklich sein, sich einfach alles leisten können, oder keine Wünsche mehr besitzen – das sind nur einige Definitionen von „Reichtum“. Wer träumt nicht davon, im Geld zu schwimmen und aller finanziellen Sorgen auf einen Schlag entledigt zu sein? Mit einer ordentlichen Portion Glück in Form von „5 plus 2 Richtigen“ ist dies schon bald möglich. Am Freitag, den 22. März 2013, dotiert EuroMillionen den Europot zum Superpot auf. Im ersten Gewinnrang sind damit 100
Millionen Euro garantiert. Wer sie gewinnt, wird wohl problemlos von den Zinsen sehr gut leben und sich nebenbei noch so ziemlich alle Wünsche erfüllen können. Gibt es bei dieser Ziehung keine Quittung mit den „5 plus 2 Richtigen“, dann bleiben die 100 Millionen im Europot, und dieser erhöht sich in der Folgerunde. Gibt es dann wieder keinen Gewinner, wird der Superpot noch größer und es bleibt spannend. EuroMillionen kann man in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien und auch über die Spieleplattform win2day.at spielen. Annahmeschluss ist Freitag um 18.30 Uhr.
Alle Bilder: Österreichische Lotterien
Den Wadeln beim Radeln helfen: Bingo verlost jetzt zehn E-Bikes von KTM ie kamen, eroberten das Land und entwickelten sich zu einer überaus erfolgreichen Gattung: Die Rede ist von EBikes. E-Bike-Fahren hat viele Vorteile: Diese von Elektromotoren unterstützten Fahrräder produzieren weder Abgase noch Lärm und schonen somit die Umwelt. Der Spaßfaktor ist hoch, kann man doch mit relativ wenig Muskelkraft ordentlich dahinflitzen. Vor allem Kurzstrecken können mit geringem Aufwand an Energie bewältigt werden, und gerade im Stadtverkehr ist das E-Bike eine echte Alternative zum Auto. Bingo trägt diesem Trend nun
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Rechnung und verlost zehn EBikes der österreichischen Marke KTM. Ausgespielt werden diese zehn E-Bikes unter allen Bingo Tipps der beiden Ziehungen von Samstag, den 23. März, und Samstag, den 30. März 2013. Die Verlosung findet am Samstag, den 30. März 2013 statt. Die ermittelten Quittungsnummern werden in der Bingo Show (Samstag 18.20 Uhr, ORF 2) bekannt gegeben. Weiters findet man sie unter anderem im ORF Text auf Seite 722, im Internet unter www. win2day.at, beim InfoDienst unter Tel.: 0900 900 600 sowie in den Annahmestellen.
Immer schon donnerstags: www. kaerntnernachrichten.at Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abcwerbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten
Ziehung vom Do., 14. 03. 2013
86372 Ziehung vom Fr., 15. 03. 2013
22992 Ziehung vom Sa., 16. 03. 2013
27016 Ziehung vom So., 17. 03. 2013
78498 Ziehung vom Mo., 18. 03. 2013
52672 Ziehung vom Di., 19. 03. 2013
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VO R S C H AU 12. Runde 2013 1: Österreich– Färöer Inseln 2: Schweden– Irland 3: Kroatien– Serbien 4: Schottland– Wales 5: FYRO Mazedonien– Beldien 6: Tschechien– Dänemark 7: Ungarn– Rumänien 8: Bosnien Herzegowina– Griechenland 9: Polen– Ukraine 10: Moladwien– Montenegro 11: Nordirland– Russland 12: Zypern– Schweiz Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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14 KärntnerNachrichten I 22. März 2013
DIES & DAS
Klagenfurterin ist „Miss Kärnten 2013“ ach den beiden offenen Wertungsdurchgängen in Abendkleid und Bikini war sie bereits voran gelegen, und die finale verdeckte Punkteabgabe der 14-köpfigen Jury bestätigte, was sich abgezeichnet hatte: Die 18-jährige Wirtschafts- und Jus-Studentin Tanja Doppelreiter aus Klagenfurt holte sich kürzlich im Veldener Casino den Titel der „Miss Kärnten 2013“. Die begeisterte Handballerin mit einem Faible für Paris (173 cm groß, Konfektionsgröße 36/38, Maße 84-63-91) gewann damit auch den Hauptpreis, einen nagelneuen Mercedes A-Klasse für ein Jahr, zur Verfügung gestellt vom Villacher Mercedes- Benz-Partner Dipl.-Ing. Hans Teissl & Sohn.
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Der große Ashton-Kutcher und Schokolade-Fan wird Kärnten am Sonntag, den 23. Juni 2013 in Baden bei der Wahl zur „Miss Austria 2013“, die live in Puls4 übertragen wird (ab Sonntag, den 26. Mai 2013, 20.15 Uhr, gibt’s Vorberichte aus allen Bundesländern), vertreten. Begleitet wird sie dabei von der 21-jährigen TilSchweiger-Verehrerin Daniela Kartnig („Mit dem Ex-Sturm-Präsidenten bin ich irgendwie über den Opa verwandt“) aus St. Jakob im Rosental, die als Operatorin bei Infineon arbeitet und mit den Maßen
Im Bild von links.: „Miss Austria 2012“ Amina Dagi, „Miss Kärnten 2013“ Tanja Doppelreiter, „Miss Kärnten 2012“ Jessica Cara. Foto: Miss Kärnten/Katarina Pashkovskaya 80-63-87 bestach. Das Dreier-Finale komplettierte Nadine Trinker (22), Einzelhandelskauffrau aus Bodensdorf, die sich über den Titel „Brillengesicht des Jahres“ freuen darf.
Für die Showacts der erstmals von Eric Sebach als MAC-Lizenznehmer für Kärnten veranstalteten Wahl sorgten Entertainer Alfons Haider mit einem Ratpack-Programm sowie die großartige Live-Band Old School Basterds, moderiert wurde die „Miss Kärnten 2013“-Gala von ORF-Dancing Star Dorian Steidl.
Die Ausbildungsstätte Lehrbetrieb „Land Kärnten“ vergibt nachstehende Ausbildungsstellen: • Garten- und Grünflächengestaltung – Schwerpunkt Landschaftsgärtnerei • Informationstechnologie - Technik (nur „Lehre mit Matura“ möglich) • Koch/Köchin • Kraftfahrzeugtechnik (Modellehrberuf 4. Jahre) • Metalltechnik-Metallbearbeitungstechnik • Straßenerhaltungsfachmann/-frau & Tiefbauer/in (nur Doppellehre möglich) • Vermessungstechniker/in • Verwaltungsassistent/in-Bürokaufmann/-frau Wir bieten ab 1. September 2013 eine abwechslungsreiche Ausbildung mit der Option „Lehre mit Matura“, mit Pflichtpraktika bei Kärntner Unternehmen sowie ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsangebot im Rahmen unserer internen „Kärntner-Lehrlings-Akademie“. Wenn Sie an einer Ausbildung in Form einer „Lehrwerkstätten Ausbildung“ interessiert sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen. Nur rechtzeitig und vollständig eingebrachte Bewerbungen können berücksichtigt und in das Auswahlverfahren einbezogen werden. Mehrfachbewerbungen sind nicht möglich. Details zur Bewerbung sind unter www.lehre.ktn.gv.at sowie unter der Telefonnummer 050 536 - 16093, Frau Denis Urban, zu erfahren.
Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung ist in der Kärntner Landeszeitung vom 21. März 2013 folgende Planstelle ausgeschrieben:
Abteilung 9 (Kompetenzzentrum Straßen und Brücken) Ein/-e MechanikerIn für den Bauhof Villach BewerberInnen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abgeschlossene Lehre als Kraftfahrzeugtechniker oder eine dem Lehrberuf entsprechende Berufsausbildung; mehrjährige einschlägige Berufserfahrung; Führerschein der Klassen B und C. Erwünscht: Kenntnisse im Bereich der Autoelektrik. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536-10324 zu erfahren.
22. März 2013 I KärntnerNachrichten 15
KULTUR
Veranstaltungen Schloss Albeck So, 24. 03., 11 h: Concilium musicum Wien: Paul und Christoph Angerer: „ Mozart auf Reisen“
So, 24. 03., 15 h: Liedermatinée: Georg Klimbacher, Bariton, Yosuke Osada, Klavier „ Nachtbilder“
entstand schon während ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Kunstuniversität Graz. Dort besuchten sie die Liedgestaltungsklasse bei Prof. Joseph Breinl. Seit Beginn des Vorjahres ist das Liedduo regelmäßig in Liederabenden zu erleben, u.a. im Schloss Porcia (Spittal a. d. Drau) oder beim St. Pauler Kultursommer 2013. Das Programm für die diesjährige Matinée steht unter dem Titel „Nachtbilder“. Mit dem Liederkreis op. 39 von Robert Schumann, sowie ausgewählten Liedern von Franz Schubert und Johannes Brahms laden die jungen Künstler zu einer musikalischen Nachtwanderung ein. Sa, 9. März bis Fr, 12. April 2013
Leopold Mozart, begehrter und bewundertster Musikpädagoge seiner Zeit, hatte sich zum Ziel gesetzt, seinen Sohn Wolfgang Amade zum berühmten Wunderkind heranzubilden. Um die Fähigkeiten seines Sohnes in aller Welt bekannt zu machen, unternahm die gesamte Familie ausgedehnte Reisen zu bedeutenden Künstlern und Fürstenhöfen des 18. Jh. Paul Angerer (Klavier) und Christoph Angerer (Violine), Gründer des Ensembles Concilium musicum Wien, zeichnen diese Reisen und die Begegnungen der Familie Mozart mit bedeutenden Persönlichkeiten nach und musizieren Werke von W. A. Mozart, J. Haydn, A. Vivaldi, J. A. Hasse und G. Chr. Wagenseil - dem Klavierlehrer Kaiserin Maria Theresias, der „das Wolfgangerl“ vorspielen durfte. Paul Angerer, Autor zahlreicher Bücher über die Reisen der Familie Mozart, führt mit charmanten Worten in das Leben und Umfeld einer Musikerfamilie im 18. Jh. ein und lässt eine höfische Welt des 18. Jh. neu erstehen. Ein feiner musikalischer Genuß auf Originalinstrumenten,gestaltet von 2 hochkarätigen Musikern bester österreichischer Schule steht ins Haus! www.concilium.at
Der aus Gurk in Kärnten stammende Bariton Georg Klimbacher besucht zurzeit die Liedklasse bei KS Robert Holl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Die musikalische Zusammenarbeit zwischen ihm und seinem Klavierpartner Yosuke Osada, der bei Charles Spencer Vokalbegleitung studiert,
Walter Tockner: Fotoausstellung tockner-walter@hotmail.com Ausstellungen, Konzerte, Theater, Kabarett, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at