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Ausgabe 09.2013 der Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 9 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt • Februar 2013

GERHARD DÖRFLER:

POLITIK VON MENSCH ZU MENSCH!


2 Kärntner Nachrichten I Februar 2013

INTERVIEW

Unser Landeshauptmann Gerhard Dörfler:

„Ich stehe für eine Politik von Mensch zu Mensch!“

KN: Am Sonntag sind die Kärntnerinnen und Kärntner aufgerufen, den Landeshauptmann zu wählen. Ihre Botschaft? Dörfler: Zunächst bitte ich alle Kärntnerinnen und Kärntner, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Es kann niemandem egal sein, wer künftig an der Spitze des Landes stehen soll. Ich habe mich in den letzten Jahren bemüht, ein Landeshauptmann für alle Kärntnerinnen und Kärntner zu sein, unabhängig von Parteibüchern, egal ob Unternehmer oder Arbeiter. Man kennt den Gerhard Dörfler als einen Landeshauptmann, der lieber zupackt und arbeitet, als bloß herumzureden und leere Versprechungen zu machen. Was ich anpacke, setze ich auch um! KN: In den letzten Wochen des Wahlkampfes haben Sie Bilanz über Ihre Tätigkeit als Landeshauptmann gezogen. Was waren die echten Highlights? Dörfler: Wir haben in den letzten Wochen nicht nur wahlgekämpft, sondern konnten auch noch echte Erfolge erzielen. Ich erinnere nur an den Beginn der Bohrarbeiten für den Koralmtunnel, der allein für Kärnten in den nächsten fünf Jahren ein Bauvolumen von 1,5 Milliar-

den Euro bringt. Damit werden tausende neue Bauarbeitsplätze geschaffen. Ich darf nochmals darauf verweisen, dass erst vor wenigen Wochen sichergestellt wurde, dass das Turboladerwerk BoschMahle 77 Millionen Euro in Südkärnten investieren und damit weitere 200 Arbeitsplätze schaffen wird. Auch Glock in Ferlach investiert kräftig und sichert hochwertige Arbeitsplätze. So verstehe ich Politik: Wir müssen alles tun, damit die Menschen in unserem Land Arbeit haben! Daher engagiere ich mich mit voller Kraft für die Bauwirtschaft. Dort, wo gebaut wird, geht was weiter! Ich liebe Baustellen!

Ortstafelfrage die Position Kärntens auch international gestärkt haben. Unsere Bemühungen für die Einrichtung einer EUREGIO mit Friaul-JulischVenetien, dem Veneto und Slowenien, die wir dieser Tage auch vertraglich besiegelt haben, wäre ohne Lösung der Ortstafelfrage nicht denkbar gewesen. Heute ist Kärnten ein Land, das für Investoren und Unternehmen aus den Nachbarländern höchst interessant ist. Wir haben einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht,

KN: In Ihre Amtszeit fällt auch die historische Lösung der Ortstafelfrage.

Dörfler: Ich habe zunächst die Zusammenarbeit mit unseren direkten Nachbarn Slowenien und Oberitalien intensiviert. Die EUREGIO oder die gemeinsame Vision der Drei-Länder-Bewerbung um eine Ski-WM „Senza Confini“ sind Beispiele dafür. Ich habe aber auch eine neue Kooperation mit Bosnien und insbesondere dem Kanton Sarajewo gesucht, wo beispielsweise die Kelag als größtes Kärntner Unternehmen gerade an der Errichtung eines Kraftwerkes arbeitet. Ich habe mit meinem Einsatz für die Realisierung der Baltisch-Adriatischen Verkehrsachse, die Kärnten di-

Dörfler: Was Sonnenkönig Bruno Kreisky 1972 trotz absoluter Mehrheit und einem roten Landeshauptmann Sima, der ebenfalls eine Absolute hatte, nicht geschafft haben, hat Gerhard Dörfler geschafft, nämlich eine allgemein akzeptierte, einstimmig beschlossene Lösung der Ortstafelfrage. Ganz zum Unterschied von 1972 wurde damit auch der soziale Friede gewahrt, wofür ich mich wirklich bedanke. Die Menschen haben verstanden, dass wir mit der Lösung der

KN: Stichwort Internationalität. Hier haben Sie besondere Akzente gesetzt.


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INTERVIEW

rekt an die wichtigsten Industriehäfen an der Ostsee und an der Oberen Adria anbindet, auch dafür gesorgt, dass Kärnten in Brüssel wieder mehr Gehör findet. Es freut und ehrt mich, dass mich der österreichische EU-Kommissar Johannes Hahn als „Frontrunner“ für die Weiterentwicklung der EU bezeichnet hat.

neuen Schwerpunkten im Bereich der Fachhochschulen und HTL-Schulen, Vorsorge getroffen, dass wir genügend qualifizierte Arbeitsplätze haben. Jetzt geht es darum, vorhandenes Geld effektiv für die Ankurbelung der Wirtschaft, für eine neue Arbeitsplatzinitiative einzusetzen. KN: Sie meinen den Zukunftsfonds?

„Mir sind die Menschen und ihre Schicksale nicht egal. Zuerst kommt der Mensch, dann das Land und danach erst die Partei.“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler KN: Wie sehen Sie Kärntens Zukunft? Dörfler: Ich glaube, dass wir in den letzten Jahren eine sehr gute Ausgangslage für Kärnten geschaffen haben. Unsere Bauoffensive hat beste Infrastruktur für die Unternehmen, für den Verkehr geschaffen. Wir haben im Bildungsbereich, etwa zuletzt mit der Etablierung einer internationalen Schule in Villach oder mit

Dörfler: Im Gegensatz zu Salzburg und Niederösterreich, wo Milliarden verspekuliert wurden, haben wir im Zukunftsfonds Geld angespart, das in wirtschaftlich harten Zeiten für die Kärntnerinnen und Kärntner zur Verfügung steht. Der Zukunftsfonds gehört keiner Partei, sondern den Menschen. Daher wollen wir Impulse wie ein Baugeld, ein Familiengeld und ein Gesundheitsgeld setzen. KN: Was versprechen Sie den Kärntnerinnen und Kärntnern? Dörfler: Ich bin ein Garant für eine stabile, einschätzbare und soziale Politik für unser Kärnten. Mir sind die Menschen und ihre Schicksale nicht egal, so wie anderen, die immer die Partei im Vordergrund sehen. Bei Gerhard Dörfler kommt zuerst der Mensch, dann das

Land. Ich stehe für eine Politik von Mensch zu Mensch. Politiker haben dem Land und den Menschen zu dienen. Alle anderen Interessen sind hintan zu stellen.

„Ich will anpacken und mit der Kraft Kärntens im Rücken die Zukunft gemeinsam meistern!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler KN: Ihre persönliche Prognose für die Wahlen am 3. März? Dörfler: Ich halte nichts von Prognosen und Wahrsagerei. Aber ich habe ein sehr gutes Gefühl, dass die Kärntnerinnen und Kärntner für Gerhard Dörfler und eine einschätzbare, menschliche Politik stimmen werden. Jetzt ist nicht die Zeit für politische Experimente. Ich will anpacken und mit der Kraft Kärntens im Rücken die Zukunft meistern. In diesem Sinne bitte ich alle Landsleute, mir am 3. März Ihre Stimme zu geben! KN: Herr Landeshauptmann, wir danken für das Gespräch. Alles Gute!


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ORTSTAFELLÖSUNG

Kärnten 1972: Ortstafelsturm, die SPÖ scheitert trotz Mehrheit mehrmals!

Ein bedrohliches Bild aus der jüngeren Geschichte Kärntens: Die Ortstafeln werden zerstört, der soziale Frieden ist in ernster Gefahr!

Mit der Lösung der Ort Kärnten ein neues Zeit Bruno Kreisky regiert seit 1970 mit 48,42 Prozent Stimmenanteil und mit einer roten Alleinregierung. Er scheitert an der Kärntner Ortstafelfrage ebenso wie....

...SPÖ-Landeshauptmann Hans Sima, der seit 1970 mit absoluter Mehrheit (53,10 Prozent) regierte.

Wenn LH Gerhard Dörfler 91 Jahre nach der Kärntner Volksabstimmung bzw. 56 Jahre nach dem Staatsvertrag oder 39 Jahre nach dem Ortstafelsturm im Jahr 2011 den Kärntner Ortstafelstreit endlich lösen konnte, kann man zu Recht von einer historischen Lösung sprechen. Für den großen Teil der Bürger war die Belastung unseres Landes durch die so lange ungelöste Kärntner Volksgruppenfrage schon seit geraumer Zeit unverständlich und eine Beilegung war dringend notwendig und gewünscht. Die Bemühungen von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, das Kärntner Grenzland von der Rand- zur Zukunftsregion zu entwickeln, tragen Früchte. Eine der Voraussetzungen für diese Entwicklung war die Lösung der Ortstafelfrage, die auch internationale Beachtung fand. Heute hat Kärnten international den Stellenwert, den es verdient: eine TopDestination mit qualifizierten Arbeitskräften, einer funktionierenden Infrastruktur inmitten einer herrlichen und

Damals: • Finanzielle Aushungerung Südkärntens • Wenig Perspektive für die Region • Abwanderung von Betrieben und Arbeitsplätzen • Fehlende Volksgruppenförderung • Gefährdeter sozialer Friede

Heute: • • • • • • • • •

Friedliches Miteinander Aufschwung für das Grenzland Volksgruppenförderung Verkehrsmäßige Anbindung an die Zentralräume (Haider-Brücke, Umfahrung Völkermarkt) Millionen-Investitionen bei BoschMahle und Schaffung bzw. Absicherung hunderter Arbeitsplätze Neue Draubrücke bei Stein im Jauntal als Tor zum Klopeinersee Skigebiet Petzen als beliebtes Naherholungsgebiet Bewerbung um 3-Länder-Ski-WM EUREGIO „Senza Confini“ ist Wirklichkeit!


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ORTSTAFELLÖSUNG

Kärnten ab 2011: Dörfler löst die Ortstafelfrage, Kärnten ist auf Zukunftskurs!

stafelfrage begann für alter des Miteinanders intakten Naturlandschaft. „Kärnten hat damit alle Chancen für eine erfolgreiche Zukunft genützt. Jetzt geht es um die behutsame, aber konsequente Fortsetzung des eingeschlagenen Wegs!“, so LH Gerhard Dörfler. Nun kann Kärnten gemeinsam mit seinen Nachbarn in Oberitalien und Slowenien ein kleines und vitales Europa zwischen Alpen und Adria entwickeln und besonders mit der Jugend neue und von der nicht immer einfachen Vergangenheit unbelastete Zukunftsprojekte - und Visionen entwickeln. Die Wirtschaft, der Tourismus, die Kultur, unsere Traditionen bieten uns ein großes und vielseitiges Feld einer gemeinsamen, kraftvollen Zukunftsvision!

Die Liebe zur Kärntner Heimat, das Bekenntnis zur stolzen Geschichte des Landes und die innige Dankbarkeit an Arthur Lemisch, Hans Steinacher und die Kärntner Abwehrkämpfer sind unverrückbar. Die gelöste Ortstafelfrage verbesserte Kärntens internationale Position!

Es ist geschafft: 146.836 Kärntnerinnen und Kärntner haben sich an der Ortstafelbefragung beteiligt, 95.920 Personen mit „Ja", was einer Zustimmungsrate von 67,9 Prozent entspricht. Landeshauptmann Gerhard Dörfler spricht von einem „historischen Tag für Kärnten“.

Die Bundesregierung und der Bundespräsident gratulieren dem erfolgreichen Kärntner Landeshauptmann zur gelungenen Ortstafellösung.

Eindrucksvoller Festakt auch im Wappensaal des Landhauses.


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SOZIALES

Unter Landeshauptmann Gerha geschrieben: Teuerungsausgleich, Familien sind unsere Zukunft! Unter diesem Motto setzt sich Familienreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler seit Jahren für die Unterstützung und Förderung von Familien und von Personen ein, die dringend entsprechende Zuwendungen benötigen. „Ich sehe es als Verpflichtung seitens des Landes an, dass Hilfe dort geleistet wird, wo sie wirklich benötigt wird“, betont Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Das Land Kärnten stellt pro Jahr für Teuerungsausgleich, Müttergeld, Pendlerförderung, Babygeld, Familienzuschuss und Wohnbeihilfe knapp 35 Millionen Euro bereit. „Das ist bestens investiertes Geld, weil es den Familien und sozial Schwachen zu Gute kommt. Dem Budget des Landes tut dieser Betrag nicht weh. Das Geld hilft aber tausenden Menschen“, so Dörfler. Umso unverständlicher ist es für Landeshauptmann Dörfler, dass manche Partei in Kärnten bereits laut über eine Streichung dieser bewährten Leistungen nachdenkt. Werte wie Familie sind für Dörfler zu schützen. Jeder Versuch der Kürzungen dieser Leistungen müsse abgewehrt werden.

„Der Ausbau des Angebotes für Kinderbetreuung ist die größte Offensive für Frauenbeschäftigung in Kärnten. Damit haben wir über 800 Frauenarbeitsplätze geschaffen!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler Kindergarten- und Familienreferent

Familienförderung Gerade im Bereich der Familienförderung hat Kärnten in den letzten Jahren Vieles umgesetzt, so dass zu Recht der Anspruch erhoben werden kann, dass Kärnten österreichweit das familienfreundlichste Bundesland ist. Erst kürzlich wies der Rechnungshof auf die zahlreichen familienfördernden Maßnahmen in Kärnten hin. Es gibt keine bessere Investition in unsere Zukunft als in unsere Familie. Kinderbetreuungs offen sive für Kärnten In den letzten zehn Jahren wurde das Kinderbetreuungsangebot in Kärnten massiv ausgeweitet. So konnte seit 2002 die Zahl an Kinderbetreuungseinrichtungen auf 452 erhöht werden. Das entspricht einem Plus von 22,5 Prozent. Ebenso wurde die Zahl der betreuten Kinder auf knapp 20.000 erhöht. Hand in Hand mit der Kinderbetreuungs offen sive ging auch eine Frauenbeschäftigungsoffensive. Durch neue Kinderbetreuungseinrichtungen wurden über 800 neue Frauenarbeitsplätze geschaffen. Damit erhielten hunderte Frauen eine soziale Kärntner Babygeld Das Kärntner Babygeld ist wichtiger Schwerpunkte des Sozialmaßnahmenpaktes der Kärntner Landesregierung. Seit der Einführung des Babygeldes wurde dieses an über 30.000 Familien mit Neugeborenen ausbezahlt. Das sind knapp 22 Millionen bestens investierte Euro in einen guten Familienstart.

Weitere Sozialmaßnahmen: Familienzuschuss: (3 Mio. jährlich) Heizkostenzuschuss: (2,5 Mio./Jahr) Brennholzaktion: rd. 90.000,-/Jahr Jugendstartgeld Schulstartgeld Erfolgreiches Bürgerbüro Hilfe in besonderen Notlagen


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SOZIALES

rd Dörfler wird „Soziales“ groß Babygeld und Müttergeld erhalten „Es ist traurig, dass manche Partei laut über eine Streichung von Sozialleistungen in Kärnten nachdenkt. Das lehne ich ab!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler

Pendlerförderung: Kärnten hat im Vergleich der Bundesländer die höchste Pendlerförderung. Jährlich werden über 20.000 Anträge für Pendlerförderung positiv abgewickelt. Die durchschnittliche Förderung pro Antrag beträgt 107,67 Euro. Seitdem nicht mehr die Arbeiterkammer, sondern das Land Kärnten selbst für die Abwicklung und Auszahlung der Pendlerförderung zuständig ist, werden auf fünf Jahre gerechnet 1,6 Millionen Euro an Verwaltungskosten gespart. Während nämlich die Arbeiterkammer für den Verwaltungsaufwand 472.000 Euro pro Jahr kassierte, sind jetzt nur mehr 150.000 Euro an Verwaltungskosten notwendig. Teuerungsausgleich Keiner der über 20.000 Bezieher des Teuerungsausgleiches in Kärnten kann auf diese wichtige Hilfestellung seitens des Landes in der Höhe von 130 Euro bzw. 180 Euro für Familien mit mehr als drei Kindern verzichten. Seit der Einführung des Teuerungsausgleichs wurde damit über 130.000 Mal den Menschen finanziell unter die Arme gegriffen. Müttergeld Kärntens Frauen über 65 Jahre, die selbst keine Pension erhalten aber mindestens ein Kind groß gezogen haben, haben Anspruch auf das Kärntner Müttergeld. Das im Jahr 2006 eingeführte Müttergeld, das zwölf Mal im Jahr ausbezahlt wird. Daran darf nicht gerüttelt werden.


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INFRASTRUKTUR

Bauwirtschaft ist eine Schlüsselbr „Bauen heißt Mut haben und Zuku In Kärnten wird erfolgreich gearbeitet. Zahlreiche gelungene Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Bauwirtschaft und Wirtschaftsförderungen sind beste Beispiele dafür. Kärntens Bauwirtschaft ist eine Schlüsselbranche mit 5.000 Unternehmen. Die Branche zählt 37.000 Beschäftigte und bildet über 30 Prozent aller Lehrlinge in Kärnten aus.

Immer wieder besucht Landeshauptmann Gerhard Dörfler die zahlreichen Baustellen in ganz Kärnten, um direkt mit den Bauarbeitern zu sprechen. Das überregionale Radwegenetz umfaßt über 1.500 Kilometer. Die Wertschöpfung aus dem Radverkehr beträgt jährlich 100 Mio. Euro.

In den Umbau des Technologieparks Villach werden acht Millionen Euro investiert.

Kraftwerk Reißeck II: Drautal Bundesstraße: Seit 2001 wurden in den Ausbau und die Sanierung der B 100 Drautal Straße im oberen Drautal zwischen Spittal und der Landesgrenze über 60 Millionen Euro investiert und 37 Baulose umgesetzt. „Wir brauchen im Drautal leistungsfähige Verkehrswege für die Pendler und Bauern“, verweist Verkehrsreferent Gerhard Dörfler auf die jahrelangen Diskussionen rund um die Trassenführung. Bis zum Jahre 2016 soll auch die Umfahrung Greifenburg in zwei Baulosen fertig sein.

„Ich spreche die Sprache der Arbeiter!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler

Hoch über dem Mölltal befindet sich derzeit die größte Kraftwerks bau stelle des Landes. VERBUND, KELAG und Energie AG errichten hier in der Kombination mit den bestehenden Spei cherkraftwerken Malta und Reißeck eine der leistungsstärksten Wasserkraftwerksgruppen Europas. An der Baustelle sind derzeit rund 150 Mitarbeiter beschäftigt.

Tourismusberufsschule: Der Neubau der Tourismusberufsschule im Warmbad Villach ist das größte Bauprojekt der Landesimmobiliengesellschaft und ein enormer Impuls für die Kärntner Bauwirt schaft. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt 27,4 Millionen Euro.


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INFRASTRUKTUR

anche für Kärnten nft gestalten!“

Weitere Zukunftsprojekte für Kärnten: • Sanierungsoffensive im Landesstraßennetz • Vollausbau des Karawankentunnels • Photovoltaik-Bürgerkraftwerk Klagenfurt • Sicherheitsausbau S 37 Klagenfurt – St. Veit

Der Koralmtunnel verbindet Kärnten mit der Steiermark: Die Landeshauptleute Franz Voves und Gerhard Dörfler.

Bau des Koralmtunnels: Bei der Koralmbahn wurden bisher über 400 Mio. Euro in Kärnten verbaut. Die Koralmbahn ist Teil der Baltisch-Adriatischen Achse, die von der Adria bis nach Helsinki führt. Durch diese Achse werden 40 Millionen Menschen miteinander verkehrstechnisch verbunden.

Umfahrung Bad St. Leonhard: Enorm wichtig für die Infrastruktur im Oberen Lavanttal war die Errichtung der Umfahrung Bad St. Leonard mit Investitionen in Höhe von 33,15 Mio. Euro. „So verstehe ich Politik in schwierigen Situationen“, betont Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Investitionen bei Bosch Mahle und Glock: Das Bosch Mahle Turboladerwerk in St. Michael ob Bleiburg wird weiter ausgebaut. In den Ausbau werden 77 Millionen Euro investiert, dadurch können rund 200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Büchsenmacherstadt Ferlach wird langfristig zum führenden Produktionsstandort der Glock GmbH. Zu den derzeit 330 Glock-Mitarbeitern werden weitere 40 Beschäftigte dazukommen.

„Wo gebaut wird, entstehen neue Arbeitsplätze!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler


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UMWELT

Kärnten erneut als Vorreiter: in der Elektromobilität

E-Motion: Kärnten gibt Vollgas mit Strom aus umweltfreundlicher Sonnenkraft Die Initiative Lebensland Kärnten hat es sich zum Ziel gesetzt, für die aufkommende Elektromobilität Infrastruktur zu schaffen, neue Mobilitätskonzepte zu erarbeiten und die Marktentwicklung in den Bereichen Elektromobilität und erneuerbare Energien zu fördern. Elektrofahrzeuge werden in Zukunft einen bedeutenden Teil des Gesamtverkehrsaufkommens ausmachen. Verschiedene Studien gehen bis 2020 von einem 20 - 30 prozentigen Anteil am Gesamtverkehr aus. Grundlegende Veränderungen sind aufgrund der steigenden Umweltbelastungen und der Erhöhung der Treibstoffkosten unumgänglich. Diese Veränderungen finden in Kärnten bereits statt.

Die Schüler der HTL 1, Lastenstraße in Klagenfurt sind Experten bei elektromobilen Antrieben.

„In Zukunft soll es in keiner Region Europas komfortabler, einfacher und attraktiver sein, ein Elektrofahrzeug zu fahren, als in Kärnten!" Landeshauptmann Gerhard Dörfler

New Mobilitiy Forum: Landeshauptmann Dörfler konnte zahlreiche Energieexperten begrüßen, unter ihnen den Alternativnobelpreisträger Huang Ming sowie der bekannte Autodesigner Murat Günak. Beide Experten zeigten sich von Kärnten und den Initiativen von „Lebensland Kärnten“ begeistert. Unser Land hat sich zur Ideen-Drehscheibe für Elektromobilität entwickelt. Highlight des Jahres ist die Lebensland-Messe .

Auf der einen Seite baut Kärnten über das ganze Bundesland verteilt ein feinmaschiges Netz an öffentlichen Stromtankstellen für Elek tro fahr zeuge aller Art auf. Auf der anderen Seite werden umweltfreundliche Energiegewinnungs an lagen errichtet, die die Ladestatio nen mit dem notwendigen Strom versorgen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche finanzielle Förderungen, um so die Anschaffung von eBikes, e-Scootern und anderen EFahrzeugen für die Kärntnerinnen und Kärntner attraktiver zu ma chen.


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UMWELT

Die Zukunft des Landes liegt und Sonnenkraftwerk! Der Automobilkonzern Mercedes Benz hat Kärnten wegen seiner vorbildlichen E-Mobilitätsinitiativen als Testland für den Meredes A-Klasse E-Cell ausgewählt. „Wir sind ein Lebensland mit Leidenschaft. Wasser und Sonne sind die Tankstellen der Zukunft!“, sagt Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Ein Schwerpunkt für Elektromobilität wird auch in der Mechanikerausbildung an den Berufsschulen gesetzt. Zudem gibt es Ausbildungsschwerpunkte mit der Fachhochschule Kärnten in Villach und an den HTL’s. Die Kooperation mit Mercedes bringt dem Bildungs- und Wirtschaftsstandort Kärnten sehr viel. „Wir freuen uns, dass die Sonne in Kärnten den Stern trifft!“, so der Landeshauptmann.

„Durch die Einzigartigkeit dieses Projektes übernimmt Kärnten eine Vorreiterrolle und verstärkt seine Position als Wissensregion für alternative Mobilität und Energiegewinnung aus erneuerbaren Energiequellen.“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler

Dörfler: „Die Sonne wird in Zukunft Bohrtürme ersetzen: Kärnten hat Vorreiterrolle für Österreich!“

Mit dem E-Scooter unterwegs im Lebensland Kärnten. Auch auf den bestens ausgebauten Radwegen nehmen die EBikes rasant zu.

In St. Veit steht bereits eines der größten Photovoltaikkraftwerke Österreichs. In der „Sonnenstadt“, die sich den erneuerbaren Energien verschrieben hat, erzeugen fünf Photovoltaikkraftwerke in der Innenstadt insgesamt 1,5 Mio. kWh Strom, das reicht für 450 bis 500 Haushalte. LH Gerhard Dörfler bezeichnet die Sonne als „Großtankstelle Kärntens für die Elektromobilität“. Neu ist auch das „Bürger-Kraftwerk“ in Klagenfurt Viktring. Die Sonne soll künftig die Bohrtürme ersetzen. Eine Vision Kärntens sei es, dass jedes Haus seine eigene Sonnen-Tankstelle am Garagendach hat. Mit der Initiative Dörfler-„Lebensland Kärnten“ ist unser Land Österreichs Vorreiter bei Elektromobilität und erneuerbaren Energien geworden.


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BUNDESHEER

Unser Kärnten: Sicherheit und Sta und hervorragender Freiwilligeno Im Vergleich zu den anderen Bundesländern ist Kärnten ein sicheres Bundesland! Das schätzen die Kärntnerinnen und Kärntner ebenso wie hundertausende Urlaubsgäste. Aber auch viele international tätige Unternehmen schätzen Sicherheit und Stabilität als Voraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften. Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „Wir haben uns bei allen Organisationen - bei Bundesheer, Polizei und Feuerwehren sowie vielen anderen Freiwilligenorganisationen - für ihre wertvolle Arbeit im Dienste der Gesellschaft herzlich zu bedanken! Landeshauptmann Gerhard Dörfler, hier bei einem Besuch von Kärntner Soldaten im EUFORCamp Butmir (Bosnien), ist stolz auf das österreichische Bundesheer. „Wir wissen, was wir am Bundesheer haben. 65 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner haben deshalb auch bei der Volksabstimmung Danke gesagt!“ Foto: Bundesheer/Pendl H.

„Die Menschen wissen, dass sie sich auf ein starkes Bundesheer verlassen können“, betont Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „Dienen, Zusammenhalt und Helfen sind die Kraftquelle einer funktionierenden Gesellschaft!“ Nach der erfolgreichen Volksabstimmung pro Bundesheer verlangt der Kärntner Landeschef nun eine qualitätsvolle Reform des Bundesheeres bei Beibehaltung des unverzichtbaren Zivildienstes. Umsetzen sollte dies ein neuer Verteidigungsminister.

Foto: Bundesheer

Gerade in Katastrophenfällen wird deutlich, wie wichtig ein funktionierendes Bundesheer mit ausgebildeten Soldaten und bestem Material ist. Im Bild Pioniere bei der Aufarbeitung von Sturmschäden in Albeck/Sirnitz.

Foto: RK Nö/ M. Hechenberger

Unverzichtbaren Dienst an der Gesellschaft leisten auch die Kärntner Zivildiener, die vor allem beim Roten Kreuz, der Caritas und in vielen Spitälern eingesetzt werden. Die von der SPÖ geforderte Abschaffung des Zivildienstes würde nicht nur zusätzliche Millionen Kosten bedeuten, sondern auch eine Gefährdung des bewährten Sozialsystems. Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist daher glücklich, dass mit dem Ergebnis der Volksabstimmung auch diese Diskussion vom Tisch ist: „Wir brauchen unsere Zivis!“


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BUNDESHEER

bilität dank Bundesheer, Polizei rganisationen gewährleistet! Kärntens Blauröcke, die Freiwilligen Feuerwehren, haben im Jahr 2012 18.632 Einsätze verzeichnet. Allein beim Jahrhundert-Hochwasser im November gab es 734 Einsätze, bei denen 4.530 Feuerwehrleute insgesamt 22.000 Einsatzstunden geleistet haben. Feuerwehrreferent LHStv. Kurt Scheuch und LH Gerhard Dörfler sagen Danke!

Foto: LPD

In Kärnten gibt es 420 Freiwillige Feuerwehren mit insgesamt 24.188 Mitgliedern. Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „In Kärnten wird der freiwillige Dienst am Nächsten täglich gelebt. Wir sind stolz auf unser Feuerwehrwesen!“

Foto: Bergrettung/Egarter

Die Kärntner Kriminalstatistik ist im Gegensatz zu anderen Bundesländern rückläufig, die Aufklärungsrate ist gestiegen. Kärnten kann auch auf seine Polizei-Inspektionen zählen. „Wir sind ein sicheres Land. Damit das so bleibt, werden wir uns weiterhin für eine starke Exekutive in Kärnten einsetzen!“, so LH Dörfler.

Auch die Kärntner Bergrettung wird von Landeshauptmann Gerhard Dörfler vor den Vorhang gebeten. Bei jeder Witterung (wie unser Bild beweist) rücken die über 900 Kärntner Bergretter, die in insgesamt 18 Ortsstellen ihren gefährlichen und freiwilligen Dienst versehen, aus, um Hilfe zu leisten! Über 400 Mal im Jahr! Auch dafür Danke!


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WAHLREISE

Gerhard Dörfler: Für vi Kärntner der „Landesh Gerhard Dörfler, von vielen als „Landeshauptmann der Herzen“ bezeichnet, hat in den vergangenen Wochen hunderte Gesprächstermine in ganz Kärnten absolviert. „Ich spreche die Sprache der Kärntnerinnen und Kärntner. Daher weiß ich, wo geholfen werden muss und welche Probleme die Landespolitik zu lösen hat!“, sagt Dörfler: „Wer viel unterwegs ist, weiß, wie Menschen denken! Ich glaube daher an eine gute Zukunft Kärntens!“

t die w en schaffen“ is „Arbeit für Kärnt Gerhard Dörfler. n Landeshauptman

des politischen ichtigste Devise

e E-Mobilitätssland“. Auch di en eb „L es ht ec ist erfolgreich. Kärnten ist ein eshauptmannes nd La s de e iv at Initi

Bauprojekte im ganzen Land.

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Immer unterweg s: LH Gerhard geht es um die Dörfler Menschen!

Blumen zum Va lentinstag: Für den leidenscha Hobby-Gärtner ftliche Gerhard Dörfle r ist ein Besuch in n Blumenhandlung der ein absolutes M uss.


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WAHLREISE

ele Kärntnerinnen und auptmann der Herzen“!

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den in Brauchtum wer LanTradition und er schrieben: Uns Kärnten groß ge Trachtenfrauen. mit deshauptmann

Bei unzähligen Betriebsbesuche der Landeshaup n informierte sich tmann über die Sorgen der arbe den Menschen: iten„Er ist einer vo n uns!“

In Kärnten gibt es keinen Generationenkonflikt, sondern ein herzliches Miteinander von Alt und Jung.

Der „LH“ auf einer Radltour: Das Radwegenetz in Kärnten ist gut ausgebaut!

Der Landeshaup tmann ist das Jahr über unte ganze rwegs - nicht nur im Wahlkampf!

Babygeld und Müt des Landes, die tergeld sind Initiativen die lienmenschen G Handschrift des Famierhard Dörfler tragen.


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LH INTERNATIONAL

Landeshauptmann Gerh auf internationalem Mit der von LH Gerhard Dörfler durchgesetzten Lösung der Ortstafelfrage hat Kärnten auch international profitiert. Das beweist auch die stark gestiegene Aussenhandelsbilanz und die hohe Zahl von Betriebsgründungen in Kärnten. Hier liegt Kärnten im Bundesländervergleich bereits auf Platz 2 hinter Wien! Das Urlaubsparadies Kärnten, heuer übrigens auf Platz 1 der internationalen Top-Destinationen, zieht auch viele Promis an.

Mit Hollywood-Star Kevin Costner bei der Ski-WM.

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LH INTERNATIONAL

ard Dörfler macht auch Parkett beste Figur!

örfler mit Gerhard D ch si ht te rs ve Robert Blanco in Kärnten. Schlagerkönig ierte mehrfach st ga er h uc A . blendend

adel ist eter Schröcksn P nt de si rä P VÖS nd Kärntens. ein großer Freu

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Fachgespräch unte lauf-Staatsmeist r ehemaligen Sportlern: Cro sser Gerhard Dör fler mit Ski-Leg Karl Schranz. ende

Immer wieder begrüßt der Landeshauptmann mit Franz Klammer tausende Besucher beim Weltcup-Wandertag in Bad Kleinkirchheim. Übrigens: Der alpine Ski-Weltcup kehrt dank Gerhard Dörfler wieder nach Kärnten zurück.

Erfolgreiche Nac hb Zaia und Friauls arschaftspolitik: Gerhard Dör fle Regionspräsiden t Renzo Tondo. r mit Veneto-Präsident Luca


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LANDESPOLITIK


LANDESPOLITIK

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20 Kärntner Nachrichten I Februar 2013

LANDESPOLITIK

Schicksalswahl für Kärnten

In wenigen Tagen findet in Kärnten die Landtagswahl statt. Dann sind die Kärntnerinnen und Kärntner dazu aufgerufen, über die politische Zukunft des Landes zu entscheiden: Wird in Kärnten die bewährte Politik weitergeführt oder droht dem Land ein Linksruck? Am 3. März 2013 haben mehr als 440.000 Kärntnerinnen und Kärntner die Möglichkeit bei der Landtagswahl über die Zukunft der politischen Landschaft in Kärnten zu entscheiden und ihre Stimme abzugeben. Viel wurde im Vorhinein bereits diskutiert, eines scheint jedoch jetzt schon deutlich geworden zu sein: Seit dem vergangenen Sommer kristallisiert sich eine Koalition der linken Kräfte in Kärnten heraus, eine oftmals als „Linke Einheitspartei“ (LEP) bezeichnete Arbeitsübereinkunft zwischen SPÖ, ÖVP und den Grünen. Die Freiheitlichen, die in Kärnten den Landeshauptmannsessel verteidigen, warnen daher vor einem Linksruck im Land. Mit einer im Raum stehenden möglichen Koalition zwischen SPÖ, ÖVP und den Grünen könnte Kärnten auch der politische Stillstand bevorstehen.

Bevölkerung und hat bewiesen, dass er auf der Seite der Menschen steht und sich um ihre Sorgen und Nöte kümmert. Landeshauptmann Dörfler ist ein „Macher“ und hat das Land national und international nach vorne gebracht. Neben der Sicherung und Schaffung von 10.000 Arbeitsplätzen durch Geld aus dem Zukunftsfonds sehen sich die Freiheitlichen auch als Bewahrer der Kärntner Familienund Sozialleistungen, die es in keinem anderen Bundesland in diesem großen Umfang gibt. Daher kann Kärnten mit gutem Recht als das familienfreundlichste und sozialste aller Bundesländer bezeichnet werden und ist mit Maßnahmen wie dem Kindergeld oder dem Teuerungsausgleich immer schon eigene Wege gegangen. In den vergangenen Jahren ist viel für Kärnten erreicht worden. Doch viele der erreichten Leistungen sind in Gefahr.

Die Vorzeichen für eine derartige Allianz sind schon vorhanden. In den vergangenen Monaten hat es bereits eine sehr enge Zusammenarbeit der „Linken Einheitspartei“ gegeben, wobei sich die ÖVP als Erfüllungsgehilfin von Rot und Grün erwiesen hat. Wer also die ÖVP wählt, bekommt durch die Hintertür die SPÖ.

Gefahr durch die LEP

Nur eine starke freiheitliche Bewegung mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler an der Spitze ist imstande einen Linksruck im Land zu verhindern und die bevorstehende linke Blockadepolitik von Rot, Schwarz und Grün zu verhindern.

Sollte es nach der Wahl die „Linke Einheitspartei“ bestehend aus SPÖ, ÖVP

Wer Gerhard Dörfler will, muss ihn auch wählen!

Erfolgreiche Arbeit fortsetzen Mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler sind die Kärntnerinnen und Kärntner am richtigen Weg. Er hat die Akzeptanz der

und Grüne in Kärnten kommen, wären jedoch sämtliche bewährte Leistungen wie der Teuerungsausgleich, das Müttergeld, das Babygeld, das Jugendstartgeld, das Schulstartgeld, das Bürgerbüro, die Erhaltung der Landestankstellen, aber auch die Förderungen der Volkskultur nicht mehr gesichert.

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Niederösterreichisches Pressehaus; Fotos: Archiv, LPD, Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten


22 Kärntner Nachrichten I Februar 2013

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bereits bestehenden Palette an Spielen und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an Experten in Sachen Sportwetten. Die Abwicklung der Sportwetten erfolgt über das bestehende win2day Depot. Damit ist auch für Sportwetten-Kunden das komplette Spielerschutzprogramm von win2day garantiert. Sport Wette, Live Wette, Bonus Tipps: Drei Arten von Wetten werden auf win2

day angeboten: Die klassische Sport Wette richtet sich an sportaffine Teilnehmer, die sich gerne mit zukünftigen Sportereignissen beschäftigen. Pro Wettereignis kann aus einer bestimmten Anzahl von möglichen Voraussagen gewählt werden. Die Live Wette ist bei bereits im Gang befindlichen Ereignissen möglich. Sie richtet sich vor allem an Impulsspieler. Ganz neu und exklusiv auf win2day sind die Bonus Tipps. Sie bieten einen unkomplizierten und einfachen Einstieg in den Sportwetten Bereich. Man setzt nicht auf einzelne Vorhersagen, sondern wählt einen Themenbereich aus (zum Beispiel Mannschaften mit schwarz / gelben Dressen). Die Bonus Tipps sorgen für Abwechslung bei Gelegenheitsspielern und dienen dem Unterhaltungswert auf win2day.

Hotel & Spa Der Steirerhof***** Bad Waltersdorf Vier Lilien und 20 Punkte für das beste Wellnesshotel der Steiermark. Das Hotel & Spa Der Steirerhof***** Bad Waltersdorf, das führende Spa-Hotel der Steirischen Thermenregion, wurde vom RELAX GUIDE 2013, dem unabhängigen und kritischen Hotelführer, wieder mit der Höchstnote von 20 Punkten bewertet. Die Gastgeber Gunda und Werner Unterweger: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die uns einmal mehr zeigt, dass wir und unsere Mitarbeiter mit unserem Bestreben den Gästen die beste Qualität zu bieten, am richtigen Weg sind.“ Reinkuscheln & Wohlfühlen... im Hotel & Spa Der Steirerhof***** Bad Waltersdorf Wer sich so richtig verwöhnen lassen möchte, ist im führenden Spa-Hotel des Steirischen Thermenlandes mit einer der größten privaten Wohlfühltherme genau richtig. Der Steirerhof***** Bad Waltersdorf liegt inmitten von 60.000 m2

Naturgarten – umgeben von Apfelbäumen und Weingärten - mit traumhaftem Ausblick in die „Steirische Toskana“. Einer der vielen Highlights des Steirerhofs ist gewiss die 2.500 m2 große hoteleigene Therme - Zutritt nur für Hotelgäste – mit insgesamt sechs Pools, umfangreicher Saunalandschaft mit 8 Saunen und Österreichs erster Ladies Spa und Sauna. Weitere Highlights sind: 1.250 m2 Vital & Spa Bereich unter ärztlicher Leitung und chinesischer Ärztin, gemütliche Zimmer mit Balkon, die schönste Terrasse der Steiermark uvm... Nicht zuletzt durch seine mehrfach ausgezeichnete Küche im steirisch-mediterranen Stil und die besondere Dienstleistungsqualität im

gesamten Haus ist Der Steirerhof***** Bad Waltersdorf die Top-Adresse unter Österreichs Ferien Hotels. Steirerhof Auszeichnungen: • RELAX GUIDE 2002 – 2013: höchste Auszeichnung mit 4 Lilien • Gault Millau 2010 – bestes Wellnesshotel der Steiermark • Vineus Award 2010 – bestes Weinhotel Österreichs Information & Buchung: Hotel & Spa Der Steirerhof Bad Waltersdorf Wagerberg 125, A-8271 Bad Waltersdorf Tel. (0043) 3333 / 3211 – 0 Fax Dw 444 marketing@derstererhof.at www.dersteirerhof.at


Februar 2013 I Kärntner Nachrichten 23

EUREGIO

„Wir wollen Region der Menschlichkeit!“ Konstituierende Senza-Confini-Sitzung mit LH Dörfler und den Präsidenten Luca Zaia und Renzo Tondo in Klagenfurt.

iese Woche fand die konstituierende Sitzung der Versammlung der Euregio „Senza Confini – Ohne Grenzen“ im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung statt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler traf mit den Präsidenten der Euregio-Regionen, Renzo Tondo (FriaulJulisch Venetien) und Luca Zaia (Veneto) zusammen, um wichtige Entscheidungen und Pläne zur Zukunft der Euregio zu besprechen und mitzuteilen.

D

Am 27. November 2012 war der Gründungsvertrag zu diesem Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) und somit der Euregio von LH Dörfler sowie den Präsidenten Tondo und Zaia in Venedig unterzeichnet worden. Präsident Luca Zaia wurde nun auch zum ersten Präsidenten der Euregio gekürt. Der Landeshauptmann sprach von einem historischen Tag für Kärnten und für die Regionen der Euregio. Mit der Kraft dieser drei Regionen, die künftig um Slowenien und zwei kroatische Regionen erweitert werden sollen, wolle man ein kleines vitales Europa der Zukunft schaffen. Insgesamt würde dann diese Makroregion rund 9,2 Mio. Einwohner zählen. Man habe viel Potentiale und Stärken, die man gemeinsam entwickeln wolle, so Dörfler. Hervorgehoben wurde das erfolgreiche Projekt der Baltisch-Adriatischen Ver-

kehrsachse zwischen Ostsee und Adria, das nur durch das Zusammenwirken der 18 Anrainerregionen - forciert durch das Batco-Projekt - gelungen sei, erklärte Dörfler und für das es nun eine EUCofinanzierung für Semmering- und Koralmtunnel gebe. Es gehe um enorme Standortvorteile für die Adriahäfen wie auch für Kärnten. Diese Achse soll den Zugang zu neuen Märkten eröffnen und damit den Menschen und der Wirtschaft zugutekommen. Man wolle viele neue Schwerpunkte setzen, vor allem im Bereich Bildung, Alternativenergien, Forschung und Entwicklung. Heute erfolge der Start in eine neue Zukunft, bekräftigte Dörfler. Er dankte den beiden Präsidenten für ihr großes Engagement und ihre persönliche Freundschaft. „Wir wollen Regionen der Menschlichkeit sein“, so Dörfler. Luca Zaia sprach ebenfalls von einem historischen Tag. Auch er betonte die Notwendigkeit und den Willen, die Euregio Senza Confini mit Leben zu erfüllen. Man habe großen Ehrgeiz, um viele neue Projekte umzusetzen. Renzo Tondo sagte, dass man nunmehr ein stolzes Ergebnis nach jahrelanger, intensiver Aufbauarbeit erreicht habe. Europa müsse mehr zu einem Europa der Regionen werden. Die Euregio sei eine große Chance und eine Hoffnung für die grenzüberschreitenden Kooperatio-

FAKTEN Aktuelle Studie: Das renommierte Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut BAKBASEL hat eine volkswirtschaftliche Benchmarkingstudie zur grenzüberschreitenden Euroregion "Senza Confini" erstellt. Diese Euroregion hat in der EU ein Gewicht von rund zwei Prozent und umfasst die italienischen Regionen Veneto, FriuliVenezia Giulia, Kärnten, die Republik Slovenija sowie die kroatischen Gespanschaften (županije) Istarska (Istrien) und Primorski-goranska (Region Rijeka). Veränderungsprozess: Die Euregio "Senza Confini" erfuhr nach dem Fall des eisernen Vorhangs eine fundamentale Transformation: aus einem Randgebiet (sowohl vom Westen als auch Osten aus gesehen) wurde eine Nahtstelle des neuen Europas. Dies hat neue wirtschaftliche Möglichkeiten geschaffen, die derzeit erst zum Teil genutzt werden. Insgesamt zeigt sich ein sehr unterschiedliches Bild der sozioökonomischen Entwicklung: Während BIP und Produktivität nur wenig wachsen, ist das Bevölkerungsund Beschäftigungswachstum relativ hoch. Die vergleichsweise liberale Marktregulierung trägt wesentlich zur wirtschaftlichen Attraktivität bei. Kärnten: Kärnten hat in der Euregio "Senza Confini" ein Gewicht von sieben Prozent und weist ein völlig anderes Profil auf. Wohlstand und Produktivität liegen deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Produktivität und BIP pro Kopf sind sehr stark angestiegen. Somit ist Kärnten wirtschaftlich überdurchschnittlich leistungs- und wettbewerbsfähig. Dazu hat auch das hohe Innovationspotenzial in Kärnten beigetragen.

Die neue EUREGIO geografisch!


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