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Ausgabe 04.2013 der Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

NACHRICHTEN Nr. 4 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 25. Januar 2013

Kärntner Freiheitliche legen Traumstart für 3. März hin!

Aufbruchsstimmung für Kärntner Freiheitliche! Kärnten für das Bundesheer!

Fulminanter Wahlauftakt

Griffnerhaus: Dörfler vor Ort

Stolze 65 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner sind für den Fortbestand von Wehrpflicht und Zivildienst. Die Wahlbeteiligung war mit mehr als 50 Prozent überdruchschnittlich gut. Das FPK fordert nun Reformen ein. S. 4/5

Mehr als 1.500 begeisterte Gäste nahmen am Wahlauftakt der Kärntner Freiheitlichen in Klagenfurt teil. LH Gerhard Dörfler und Parteichef LHStv. Kurt Scheuch stellen Familien und S. 2/3 Jobs in den Mittelpunkt.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler und LR Christian Ragger kümmern sich um den Erhalt der Arbeitsplätze bei Griffnerhaus. Der Rohstoff Holz und seine Verwertung seien zentrale S. 7 Kompetenzen Kärntens.


2 KärntnerNachrichten I 25. Januar 2013

THEMA DER WOCHE

Fulminanter FPK-Wahlauftakt: Landeshauptmann in Höchstform Einen sprichwörtlich feurigen Wahlkampfauftakt legten die Freiheitlichen in Kärnten vor mehr als 1.500 Besuchern im Klagenfurter Messezentrum hin. Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Parteichef LHStv. Kurt Scheuch und FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache präsentierten sich in Höchstform. Im Zentrum der freiheitlichen Wahlbewegung stehen Familien und sichere Arbeitsplätze. Die Kärntner Freiheitlichen starteten mit ihrem traditionell bunten Auftakt in den Landtagswahlkampf. Sie verteidigen dabei die Nummereins-Position und zugleich den Landeshauptmann-Sessel von Gerhard Dörfler. FPKObmann Kurt Scheuch versprach Investitionen in den Bereichen Familie, Bauen und Gesundheit. Kärnten verfügt mit dem Zukunftsfonds über eine Geldreserve von 500 Millionen Euro. Aufgrund der globalen Weltwirtschafts- und Finanzkrise und der damit einhergehenden Inflation verliere dieser Fonds täglich an Wert, argumentierte LHStv. Kurt Scheuch: „Daher müssen wir handeln. Es geht nicht mehr darum, den Zukunftsfonds zu verwalten, sondern das Land zu gestalten. Landeshauptmann Gerhard Dörfler ergänzte: „Wenn die Freiheitlichen in Kärnten wieder Nummer eins werden, dann versprechen wir Investitionen in drei Bereichen: Kärntner Familiengeld, Kärntner Baugeld und Kärntner Gesundheitsgeld.“

eingelöst werden können. Häuselbauer sollen künftig mit 15 bis 30 Prozent gefördert werden. Zudem soll es Geld für den Besuch einer medizinischen Vorsorgeuntersuchung geben. Landeshauptmann Gerhard Dörfler zog darüber hinaus eine erfolgreiche Bilanz seiner bisherigen Amtszeit. Es sei gelungen, die Ortstafelfrage zu lösen, das Koralm- und Karawankentunnelprojekt auf Schiene zu bringen, eine Straßenbau- und Radwegoffensive zu starten, die Umfahrungen Völkermarkt und Bad St. Leonhard umzusetzen, in Forschung und Entwicklung zu investieren und bahnbrechende Projekte im Sportbereich umzusetzen. Strache: Roten Landeshauptmann verhindern! Gast beim Wahlkampfauftakt in Klagenfurt war auch FPÖObmann HC Strache. Er rief die mehr als 1500 Anwesenden auf, bei der Wahl einen roten Landeshauptmann zu verhindern und nicht „irgendeinem Milliardär“ die Stimme zu geben.

Geld für Familien, Häuselbauer und Gesundheitsbewusste

Hervorragende Aufbruchsstimmung

Zur Unterstützung der Familien soll eine Familienkarte eingeführt werden mit 100 Euro Guthaben und für jedes weitere Kind 50 Euro, die bei ausgewählten Kärntner Betrieben

Insgesamt ist LGF Gernot Schick eine tolle Veranstaltung gelungen, die die hervorragende Stimmung für die Kärntner Freiheitlichen perfekt widerspiegelte.

Mehr als 1.5000 Gäste waren bekommen, um die Spitze der Kärntner Freiheitlichen in den Wahlkampf zu begleiten. Eine grandiose Trommlershow und ein eigens komponiertes KärntenLied der bekannten John-Otti-Band sorgten für GänsehautStimmung. „2013 wird das Jahr der Kärntner Freiheitlichen!“, war man sich auf den Tribünen einig.


THEMA DER WOCHE

25. Januar 2013 I KärntnerNachrichten 3

Kärnten ist nicht der Blitzableiter der Nation! Unter dem Titel“ die Staatszocker“ hat vor wenigen Wochen, zu Beginn der Skandalcausa Salzburg, ein Wirtschaftsmagazin die Problemspekulation der österreichischen Bundesländer durchleuchtet: Salzburg: 340 Mio. Euro! Burgenland: 61 Mio. Euro! Niederösterreich: eine Milliarde Euro! Wien: 1,65 Milliarden Euro! Während allein diese vier Sündenfälle ein unglaubliches Schadenspotenzial von 3,051 Milliarden Euro für Schillingrechner ein schier unfassbar gigantisches Ausmaß von etwa 42 Milliarden Schilling – erreichen, kommt Kärnten in dieser Skandalbeleuchtung erfreulicherweise nicht vor. Es geht aber flott weiter: Unter dem Motto „Blinde Linzeraugen“ hat die Stadt Linz mit der BAWAG etwa 417 Millionen Euro verzokkt! Ebenfalls negativ aufgefallen sind die Hypo Niederösterreich, Hypo Tirol, Kommunalkredit Wien, ÖVAG – um einige aktuelle Bankskandale aufzuzeigen. Konsum-Skandal, BAWAG-Affäre, ÖGB, AKH, Lucona, Novicum, Skylink und Co, sind ja mittlerweile schon etwas verdrängt und vergessen.

Während die anderen Parteien den Wahlkampf offenbar verschlafen, geben die Freiheitlichen bereits seit Wochen gehörig Gas. Politisch thematisiert werden vor allem die Situation der Familien und die Sicherheit der heimischen Arbeitsplätze. Auf Grund der andauernden Konjunkturschwäche sollen Impulse für die Bauwirtschaft gesetzt werden.

Aber immer wieder hat man in der letzten Zeit auf unser Kärnten hingehauen. Die Hypo Affäre, die ich keineswegs beschönigen will, wird als „ Dauer-Anti-Kärnten-Angriffs-Ablenkungswaffe“ verwendet, um

LH Gerhard Dörfler von den unglaublichen Skandalserien in anderen Bundesländern abzulenken – das kann in der Zwischenzeit wohl jeder erkennen. Warum agieren einige Wiener Zentralmedien immer wieder gegen Kärnten? Das Niederösterreichische Wohnbaugeld-Vodoo, die Wiener „Milliardenunfälle“ oder andere Pleiten und Skandale werden nur kurz gestreift, um sie dann unter den Teppich der Vergesslichkeit verschwinden zu lassen. Es ist einfach unfair, unseriös und durchschaubar, dass Kärnten ständig als Blitzableiter der Nation benutzt wird. Ich will mir ja nicht ausmalen, wenn das SalzburgDesaster in Kärnten passiert wäre…. Aber dort gibt es keine Sonderlandtagssitzungen, dort halten sich Bundeskanzler und Bundespräsident mit Neuwahlforderungen und kritischen Anmerkungen nobel zurück. Ist ja kein Wunder, wenn die Parteifarbe stimmt! Kärnten lässt sich nicht dauerbeschimpfen. Liebe Bundesregierung: Legen Sie die großen Sümpfe in Österreich trokken, da ist genug zu tun!


4 KärntnerNachrichten I 25. Januar 2013

HINTERGRUND

„Die Menschen wissen, was sie am 65,1 Prozent der Kärntner für Weh Monatelanger bundespolitischer Konflikt endlich vom Tisch. Nach Auszählung der Briefwahlstimmen ist die Wahlbeteiligung in Kärnten auf 50,26 Prozent gestiegen. Kärntner Bevölkerung schafft Klarheit

Das endgültige Ergebnis der Volksbefragung über die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst liegt vor. Nach Auszählung der Briefwahlstimmen stieg die Wahlbeteiligung auf 50,26 Prozent. Insgesamt wurden 223.505 Stimmen abgebeben. Gültig waren 219.483 Stimmen, ungültig waren 4.022 Stimmen. Für die Wehrpflicht/Zivildienst stimmten 138.620 Personen (63,16 Prozent), für das Berufsheer/Sozialjahr 80.863 Personen (36,84 Prozent). Der Landeshauptmann gab auch das genaue Briefwahlergebnis bekannt. „Insgesamt stimmten 12.777 Personen mittels Briefwahl ab“. Gültig waren 12.563 Stimmen, ungültig 214. Für die Wehrpflicht/Zivildienst stimmten 7.543 Personen (60,04 Prozent), für das Berufsheer/Sozialjahr 5.020 (39,96 Prozent). Kärntner Bevölkerung schafft Klarheit. Wie Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler feststellte, hat nun das monatelange Geplänkel und jämmerliche Schauspiel innerhalb der Bundesregierung endlich ein Ende gefun-

den. „Der über Monate andauernde Konflikt zwischen Verteidigungsminister Norbert Darabos und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bzw. Bundeskanzler Werner Faymann und seinem Vizekanzler Michael Spindelegger hat endlich ein Ende. Die Kärntner Bevölkerung hat ein klares Zeichen der Ablehnung gegen diese erbärmliche „Unsicherheitspolitik“ rund um das Österreichische Bundesheer gesetzt. Die Bürger in Kärnten haben mit dem klaren Ergebnis von 65,1 Prozent für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des Zivildienstes ein klares und unmissverständliches Zeichen in Auftrag gegeben“, erklärte Dörfler.

Dank an die Bevölkerung. „Mein Dank gilt der Kärntner Bevölkerung für ihr klares Votum. Eine reformierte Wehrpflicht und der Zivildienst sind für die Bevölkerung damit auch in Zukunft ein unverzichtbares Muss. Ich freue mich ganz besonders, dass meine klare Linie nicht nur als Staatsbürger, sondern auch seit dem ich 2001 in die Landesregierung eingetreten bin, damit bestätigt worden ist. Ich stehe auf der Seite der Bevölkerung, auf der Seite der Sicherheit, auf der Seite des Österreichischen Bundesheeres, auf der Seite der großartigen Sozialleistung Zivildienst“, unterstrich der Landeshauptmann.

Mit dem eindeutigen Ausgang der Volksbefragung zur allgemeinen Wehrpflicht in Österreich sei endgültig und letztmalig klargestellt, dass die Kärntner Bevölkerung und auch die Bürger in ganz Österreich genug von der Politik des Slalomfahrens rund um die Sicherheit und rund um das Österreichische Bundesheer haben. „All jenen, die bis zum Schluss krampfhaft der Idee eines Berufsheeres nachgelaufen sind, ist damit eine klare Absage erteilt“, betonte Dörfler.

„Die Menschen wissen, was sie am Bundesheer haben!“ „Die Österreicherinnen und Österreicher haben ein klares Zeichen gesetzt“, freute


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HINTERGRUND

Bundesheer haben!“ rpflicht und Zivildienst sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler in einer politischen Analyse über das eindeutige Votum für die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst bei der gestrigen Volksbefragung. Er forderte eine Reform der Grundausbildung, so sollten die Rekruten u.a. verstärkt in Erster Hilfe und Katastrophenschutz ausgebildet werden. So könnten „lebenslange Gesellschaftswerte“ entstehen. Dörfler will zudem, dass Grundwehr- und Zivildiener gleich viel bekommen wie jemand, der Sozialleistungen empfängt, also monatlich rund 740 Euro. Verteidigungsminister Norbert Darabos, der ein „flammender Befürworter des Berufsheeres“ sei, traue er diese Reformen nicht zu und fordere daher dessen Rücktritt. „Darabos hat das Bundesheer sowie die Sozial- und Blaulichtorganisationen lange verunsichert. Wir brauchen jetzt einen Minister mit Leidenschaft für das Bundesheer, der den Auftrag der Bürgerinnen und Bürger umsetzt“, so Dörfler.

„Wir brauchen jetzt einen Minister mit Leidenschaft für das Bundesheer!“ Der Landeshauptmann betonte, dass er sich immer klar für Wehrpflicht und Zivildienst als wichtige Säulen der Sicherheit und des Sozialbereiches ausgesprochen habe. Das klare Ergebnis der Volksbefragung überrasche ihn nicht, „denn die Menschen wissen, was sie am Bundesheer haben“. Als Beispiel führte Dörfler den Bezirk Hermagor mit 72,50% für die Wehrpflicht an. Die Menschen hier hätten nicht vergessen, dass das Bundesheer und die Rekruten bei der Schneekatastrophe von 2008 Millionenschäden verhindert haben. Als „Dankeschön der Bevölkerung“ für die Hilfe nach den Sturmschäden durch

das Tief „Paula“ wertete er die 66,69% im Bezirk Feldkirchen (83% in der Gemeinde Albeck) und die 64,85% im Bezirk St. Veit. Das Ergebnis der Volksbefragung zeige auch, dass die Menschen das Dienen als wichtige gesellschaftliche Aufgabe sehen. Ihnen sei die Vermittlung von Sozialkompetenzen an junge Menschen wie Teamfähigkeit, Grüßen oder Pünktlichkeit wichtig. Aus persönlichen Gesprächen mit Vertretern von Sozialund Blaulichtorganisationen wisse er, dass auch diese stark für die Wehrpflicht und eine Sicherstellung des Zivildienstes gestimmt haben, so Dörfler.

„Die Zentralisten haben das Spiel verloren!“ Auch die älteren Menschen würden die Zivildiener sehr schätzen. Wichtig sei zudem, dass das Bundesheer nunmehr als Faktor für Wirtschaft (Kasernenstandorte), Sport (Unterstützung bei Großveranstaltungen) und Kultur (Militärmusik) sichergestellt sei. „Die Zentralisten haben das Spiel verloren. Es hat sich gezeigt, dass die Föderalisten näher an den Menschen sind“, kommentierte Dörfler das Volksbefragungsergebnis. Dank an „Landesvater“ Dörfler. Mit dem Votum für den Erhalt der Wehrpflicht und des Zivildienstes ist auch der Erhalt der Neutralität sichergestellt“, betont Scheuch. Großer Dank gebühre dem Kärntner Landesvater Gerhard Dörfler, welcher mit seinem unermüdlichen Einsatz einen großen Teil zu diesem Votum beigetragen hat. Scheuch zeigt sich auch in seiner Meinung bestätigt, dass die Menschen in diesem Land eigenständig und verantwortungsvoll denken und handeln. Auch Scheuch verlangte den Rücktritt von Minister Darabos und grundlegende Reformen.

Bundesheer: Ohrfeige für SPÖ Eine schallende Ohrfeige für die SPÖ und den linken Boulevard-Journalismus setzte es mit dem Ergebnis der Bundesheer-Volksbefragung. Österreich, vor allem aber die Kärntnerinnen und Kärntner haben ihre eigene Meinung zu wichtigen politischen Fragen und lassen sich nicht verhetzen. Auch die hohe Beteiligung an der Volksbefragung zeigt, dass das Volk nicht so blöd ist, wie manche Medien meinen. Gut 60 Prozent der ÖsterreicherInnen wollen an Wehrpflicht, Zivildienst und damit auch an der Neutralität festhalten. „Merk`s, Wien!“, müsste man mit Abraham a Santa Clara den Herren Häupl, Faymann und Darabos zurufen, die freilich nicht den Charakter haben, nun das Feld reumütig zu räumen. Charakter haben auch viele Kärntner Gemeinden, allen voran Albeck-Sirnitz unter dem freiheitlichen Bürgermeister Siegfried Unterweger bewiesen und mit satten 80 Prozent für das Bundesheer gestimmt, das ihnen in den letzten Jahrzehnten so oft geholfen hat. Es gibt sie also noch, die viel geschmähte Solidarität. Das für einander Einstehen und sich gegenseitig helfen. Ein gutes Gefühl, in einem solchen Bundesland zu leben. Ganz anders im roten Burgenland, wo Präsenzdiener des Bundesheeres jahrelang die Grenze überwacht haben: zum Dank dafür stimmten die Roten für ein Berufsheer! Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat vor vielen Monaten erkannt, wie wichtig den Kärntnerinnen und Kärntnern das Gefühl der Sicherheit ist. Wir wollen keine roten Experimente, sondern Stabilität. Das gilt auch für die politische Situation im Lande. Während Rot, Grün, ach ja: auch Schwarz!, noch immer stumpf herumfaseln, kümmert sich der Landeshauptmann schön längst um Zukunftsfragen. Hand aufs Herz: wer will wirklich Peter Kaiser, Rolf Holub und den Herrn Obernosterer am Ruder des Schiffes Kärnten haben?


6 KärntnerNachrichten I 25. Januar 2013

LANDESPOLITIK

Schulzentrum Lurnfeld: Bildung, und Bewegung unter einem Dach LH Dörfler und LR Ragger bei feierlicher Eröffnung des Schulzentrums Lurnfeld Schulzentrum ist für Zukunft gerüstet In Möllbrücke wurde im Beisein von Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Schulreferent LR Christian Ragger das Schulzentrum Lurnfeld feierlich eröffnet. In ihm werden nun die Schüler der Neuen Mittelschule Lurnfeld, der Volksschule und der Musikschule Möllbrücke unter einem Dach unterrichtet, weiters nutzen der Turnverein Möllbrücke und die Marktgemeinde Lurnfeld die Räumlichkeiten. „Das Beste ist für die Bildung gut genug, und dieses Zentrum garantiert es durch die Symbiose zwischen Bildung. Kultur und Bewegung. Möge dieses Haus, das für die Zukunft fit ist und in dem auch Karrieren geschmiedet werden, immer das Miteinander in den Mittelpunkt stellen“, betonte der Landeshauptmann. Er bedankte sich gleichzeitig bei Bürgermeister Rudolf Hartlieb und den Gemeindevertretern, dem Schulgemeindeverband Spittal und dem Turnverein Mölllbrücke für die konfliktfreie Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Zentrums. Dörfler zitierte auch aus der ihm von Hartlieb überreichten Gemeindechronik, und erinnerte daran wie lang der Bau der ehemaligen Hauptschule Möllbrücke gedauert habe. „Bereits in den 50er Jahren wurde Möllbrücke erstmals als Hauptschulstandort genannt. Zur Realisierung des Projektes kam es aber erst 1978 mit dem Spatenstich, die nach einer zweijähriger Bauzeit am 8. September 1980 ihren Betrieb aufnahm“. Der Landeshauptmann richtete zudem einen Appell an die Schüler. “Was ihr hier lernt ist für das Leben und Lernen ist auch Abenteuer im Kopf. Neben der Wissensvermittlung ist aber auch die Wertschätzung gegenüber euren Lehrern wichtig“, betonte er und forderte alle Schüler auf, sich bei ihren Pädagogen mit einem kräftigen Applaus zu bedanken. Für die Schule gab es vom Landeshauptmann

1.000 Euro und für den Turnverein 3.000 Euro. Auch Schulreferent LR Christian Ragger ließ es sich nicht nehmen, der Schulleitung, dem Lehrkörper, den Eltern und den Schülern zu gratulieren. „Es freut mich sehr, dass wir mit der heutigen Eröffnung eine weitere zeitgemäße, den Anforderungen der neuen Pädagogik gerechte und von sozialen Aspekten getragene Kärntner Bildungseinrichtung schaffen konnten. Die hohe Bildungsqualität für unsere Kinder hat oberste Priorität und die Kinder im Schulzentrum Lurnfeld finden ab nun die beste Infrastruktur in ihrer Schule vor“, sagte Ragger. Bgm. Rudolf Hartlieb und Helmut Fürstauer, Obmann des Schulgemeindeverbandes Spittal, berichteten, wie es zur Idee für das Zentrum kam.

LHStv. Scheuch: 110.000 Euro für Ortsgestaltung! Mit dem Förderprogramm „Geo“ werden Planungskosten von Architekten und technischen Büros, welche in Gemeinden für die Errichtung bzw. Sanierung von Dorfplätzen und Gestaltungsprojekten in Ortschaften und Dörfern anfallen, gefördert. Das gibt Raumplanungsreferent LHStv. Kurt Scheuch bekannt. „Geo‘ umfasst die Revitalisierung von Ortskernen, die Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Grünflächen oder die Sanierung von ortsbildprägenden Gebäuden“, teilte Scheuch mit. Ziel sei es, durch die Förderung dieser Planungskosten eine höhere Qualität in die Planung und Umsetzung zu bekommen. Laut dem Raumplanungsreferenten ist der Fonds mit insgesamt 110.000 Euro dotiert. „Je Gemeinde werden bis zu 20.000 Euro vergeben. Je nach

LHStv. Ing. Kurt Scheuch Projektgröße bzw. Aufwendungen die gemacht werden, gibt es eine Staffelung“, so Scheuch. Durch die Inanspruchnahme von Ziviltechnikern und technischen Büros soll damit ein hoher Qualitätsstandard bei der Umsetzung von Gestaltungsprojekten in den Gemeinden erreicht werden.


25. Januar 2013 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Kämpfen um Zukunft für Griffnerhaus! LH Gerhard Dörfler und LR Christian Ragger bei Betriebsversammlung – Fonds „Hilfe in besonderen Lebenslagen“ wird geöffnet – Soforthilfe von bis zu 2.000 Euro für jeden Arbeitnehmer

Der Familienbetrieb „Jöllig Glas“ in St. Paul im Lavanttal feierte sein 20- jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass gab es eine Dank- und Anerkennungsurkunde des Landes, überreicht von Landesrat Mag. Christian Ragger, für die Firmenchefs Aurelia und Josef Jölli.

Krisenmanagement vor Ort: Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Christian Ragger bei Griffnerhaus. An der Betriebsversammlung beim insolventen Fertighaushersteller GriffnerHaus nahmen Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Sozialreferent LR Christian Ragger teil. Sie sicherten jedem betroffenen Mitarbeiter eine Soforthilfe von bis zu 2.000 Euro zu, dafür werde der Fonds „Hilfe in besonderen Lebenslagen“ geöffnet. Die Mitarbeiter warten nämlich noch auf die Lohnzahlungen für November, Dezember sowie das Weihnachtsgeld, die aus dem Insolvenzausgleichsfonds kommen werden. „In dieser schwierigen Situation wollen wir den Mitarbeitern beistehen, die ja auch Lebenshaltungskosten zu tragen haben“, sagten Dörfler und Ragger. „Wir kämpfen für eine Zukunft von GriffnerHaus“, betonte der Landeshauptmann. Hauptziel sei es, die Marke und die hohe Kompetenz der Mitarbeiter sicherzustellen. Es gelte auch, die 50 von Kunden bereits angezahlten sowie die 50 halbfertigen Häuser fertigzustellen. Diese Halbjahresproduktion sei ein Sockel für eine gesunde Zukunft. Wie

Dörfler hervorhob, seien von der Insolvenz neben den 240 Mitarbeitern auch Zulieferer und Partner des Unternehmens betroffen. „Wir müssen alle gemeinsam mit einer Kraftanstrengung einen Durch- und Neustart forcieren“, gab er vor. Ihm sei es auch wichtig, dass die Mannschaft zusammenhält. Bei der Betriebsversammlung war seitens der Landespolitik auch Landtagspräsident Josef Lobnig anwesend,

Am Tag der Offenen Tür besucht LAbg. Roland Zellot die HAK Villach. Bei einem Rundgang mit GR Dipl.-Päd. Otto Markus Hoffmann, überzeugte er sich von neuen Lehr- und Lernformen sowie über einige zukunftsorientierte Ausbildungsschwerpunkte.

Arbeitsplätze retten. „Auch das Land ist bereit, einen Beitrag zu leisten, wenn ein Paradebetrieb in Unterkärnten in seiner gesunden Substanz und seiner innovativen Ausrichtung erhalten werden kann. Keinesfalls werde das Land aber für Managementfehler und Altlasten in irgendeiner Form einstehen, stellten beide klar. „Die Nutzung und Veredelung des Rohstoffes Holz ist ein Schwerpunkt der Kärntner Wirtschaftspolitik“, strich Dörfler ebenfalls hervor.o dabei war Griffens Bürgermeister Josef Müller.

Kürzlich feierte der bekannte Feldkirchner Taxi- und Busunternehmer Gerold Seebacher seinen 70. Geburtstag. Auch LH Gerhard Dörfler sowie LAbg. Jutta Arztmann mit GR Hermann Puschitz gratulierten dem Jubilar persönlich und bedankten sich für die jahrelange Treue.


8 KärntnerNachrichten I 25. Januar 2013

LANDESPOLITIK

FPK-Nationalräte warnen: Gemeinden geraten unter Druck! Immer mehr Probleme werden auf Gemeinden abgeladen - Gemeinden fürchten Klagen durch verfassungswidriges Plakatverbot - Dramatische Auswirkungen der Gesundheitsreform auf die Gemeinden! Immer mehr Probleme werden auf die Gemeinden abgeladen. Davor warnten im Zuge einer Pressekonferenz die FPK-Nationalratsabge ord neten Bgm. Maximilian Linder, Bgm. Josef Jury sowie Martin Strutz. Sorge bereitet den Gemeinden u.a. das verfassungswidrige Plakatverbot. Für den Afritzer Bürgermeister Linder werden die Gemeinden „in eine rechtliche Situation getrieben, die katastrophal ist“. Man habe die Verantwortung dafür vom Land auf die Gemeinden geschoben. „Einerseits sind wir Bürgermeister verpflichtet die Plakate wegzuräumen und andererseits setzen wir uns einer möglichen Klage aus“, schildert Linder die unhaltbare Situation und befürchtet nach der Landtagswahl zahlreiche gerichtliche Prozesse auf die Gemeinden zukommen. „SPÖ-Bürgermeister Manzenreiter hat seinem Parteichef Kaiser bereits ausgerichtet wie unsinnig dieses von SPÖ, ÖVP und Grünen beschlossene Gesetz ist, indem er in Villach ganz einfach plakatieren lässt“, so Linder, der darauf aufmerksam macht, dass für viele Gemeinden die Zeit für entsprechende Verordnungen zu knapp sei. Bgm. Josef Jury verurteilte die SPÖ-Spekulationsgeschäfte in Kärntner Gemeinden wie Velden und St. Veit auf das Schärfste. „Auch wenn nun laut dem roten Bürgermeister Vouk die Bank Austria den finanziellen Schaden übernehmen sollte, bleibt dies ein rie-

siger SPÖ-Skandal übrig. Eine Bank übernimmt das finanzielle Desaster einer Gemeinde und wer übernimmt es für den kleinen Häuslbauer? Vouk ist als Gemeindebundpräsident nicht mehr tragbar“, so Jury. Fast wöchentlich erfahre der Bürger über weitere rote Gemeinden, die ihre Verschuldung nicht mehr vertuschen können wie jüngst Friesach oder Radenthein und Nötsch. Alarm schlägt auch der FPKGesundheitssprecher im Nationalrat, Martin Strutz. Denn die von SPÖ und ÖVP beschlossene Gesundheitsreform mit einem Einsparungsvolumen von 3,4 Milliarden Euro wird dramatische Auswirkungen auf die Gemeinden haben. Demnach müsse Kärnten in den nächsten Jahren 225 Millionen Euro im Ge-

Die FPK-Nationalräte Max Linder, Josef Jury und Martin Strutz sundheitsbereich einsparen, auf Grund der Alterspyramide sowie der medizinischen Entwicklung müsse jedoch mit rund 300 Millionen gerechnet werden. „Es wird auf die Gemeinden durch die Abgangsdeckung eine Kosten-

lawine zurollen“, ist sich Strutz sicher. Er spricht sich auch dagegen aus, dass das Angebot an niedergelassenen Medizinern reduziert wird. „Im ländlichen Raum benötigen wir mehr Mediziner“, so Gesundheitssprecher Strutz.


25. Januar 2013 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

Sportsommerspiele: Herzlichkeit und Miteinander im Vordergrund n der „Lebenshilfe Kärnten“Werkstätte in der Bahnstraße in Klagenfurt erfolgte kürzlich die Auftaktveranstaltung für die 6. Nationalen „Special Olympics Sommerspiele 2014 für Menschen mit Behinderung“. Sie finden vom 12. bis 17. Juni 2014 in Klagenfurt statt und stehen unter dem Motto „Herzschlag 2014“.

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Beim Presseauftakt mit dabei war der gesamte Vereinsvorstand der Sommerspiele und Obmann Sportreferent LH Gerhard Dörfler „Wir haben 2010 in St. Pölten das Special Olympics Feuer übernommen und entfachen es nun in Kärnten für die im kommenden Jahr stattfindenden

Wettbewerbe. Von diesen Sportlern wird jeder, der bei den Wettkämpfen einmal ihre glänzenden Augen gesehen hat mitgerissen“, betonte Sportreferent Dörfler. Durch die Spiele, den Sport und durch Begegnungen mit der Herzhochleistungs-Gesell schaft sei es möglich, Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft zu integrieren und gleichzeitig die Inklusion zu fördern. Der Sportreferent dankte Special Olympics Kärnten Bundesländerkoordinatorin Käthe Konrad für ihr Engagement. Gleichzeitig gab Dörfler bekannt, dass Sozialunternehmen des Landes und die Fachhochschule Kärnten in die Sommerspiele mitein-

Die „Special Olympics Sommerspiele“ steigen 2014 in Kärnten. gebunden würden. „Klagenfurt ist als Sportstadt und soziale Stadt bestens gerüstet für diese Spiele und ich bin ein

großer Fan dieser Sportler“, erklärte auch Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider.


10 KärntnerNachrichten I 25. Januar 2013

Im Rahmen eines Betriebsbesuches eröffnete Finanz- und Wirtschaftsreferent LR Harald Dobernig die neue Waschanlage im Schlachthof Klagenfurt. „Der Schlachthof ist nicht nur ein großer Wirtschaftsfaktor für Kärnten und Partner der bäuerlichen Betriebe, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber in Klagenfurt“, betonte Dobernig. Der Schlachthof ist ein Klagenfurter Traditionsbetrieb und feierte 2010 sein bereits 100-jähriges Bestehen.

REGIONALES

Kärntens Studierende werden vom Land Kärnten in verschiedenen Bereichen auf vielfältigste Weise unterstützt. „Gute Perspektiven für unser Land zu sichern heißt, jene zu unterstützen, die sich mit einer guten Ausbildung die Basis für einen vielversprechenden Berufs- und Lebensweg legen“, betont Bildungsreferent LR Christian Ragger. Daher will er die Zusammenarbeit mit Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto im Bildungsbereich intensivieren.

DJ Ötzi und LH Gerhard Dörfler gratulierten LAbg. Jutta Arztmann aus Feldkirchen beim Musi-Open Air zum Geburtstag. Der bekannte, ehemalige Gastwirt Jakob (Marxl) Planner feierte kürzlich in Unterberg in Feldkirchen mit Verwandten und Freunden seinen 90. Geburtstag. Als Gratulanten stellten sich auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler und LAbg. Jutta Arztmann beim rüstigen Pensionisten ein. Er kenne den Jakob schon sehr lange und bei jedem Besuch des bekannten Feldkirchner Gasthauses in der Vergangenheit habe es immer eine Schnapser Partie gegeben. Auch diesmal hielt der Landeshauptmann Wort: „Dass er zu seinem Geburtstag einen Schneider von mir bekam, kam für mich selber überraschend. Er spielt ansonsten recht gut“, bemerkte der Landeshauptmann...


REGIONALES

25. Januar 2013 I KärntnerNachrichten 11

Die Billa-Filiale in Krumpendorf unter Marktmanager Manfred Krenn ist nicht irgendeine, sondern eine besonders sympathische: tritt man hier ein, sieht man eine künstlerisch gestaltete Skulptur, welche Hände und eine Tomate symbolisiert, auf der Tafel darunter liest man „Filialwettbewerb 2012. 1. Platz“. Billa in Krumpendorf war der österreichweite Gewinner des Filialwettbewerbs „Grenzenlose Frische!“ und wurde aus den Top 20 Filialen durch interne und externe Prüfer und Mystery Shopper ausgewählt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte kürzlich diese Billa-Filiale an der Hauptstraße, um dem Marktmanager und seinem gesamten Team zum Österreich-Sieg zu gratulieren. „Um die erfolgreichste Filiale unter tausend Filialen zu sein, muss man Weltklasse sein“, sagte der Landeshauptmann.

Alle Informationen und Termine finden Sie im Internet unter: www.fpk.at


12 KärntnerNachrichten I 25. Januar 2013

LESERBRIEFE

Lavamünd-Besuch des Vizekanzlers Am 10. Jänner 2013 besuchte unser Vizekanzler die „Hochwassergemeinde“ Lavamünd. Bei der Gemeindepräsentation im Gemeindeamt und anschließender Diskussion zur Situation rund ums Hochwasser wurde Herr Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger von einem Reporter einer Zeitung befragt, ob er einen Scheck für die hochwassergeschädigte Gemeinde mit hat. Daraufhin betonte dieser, dass er kein Geld hat und sein eigenes selber braucht. Dies ist sehr verwunderlich, da ja bekanntlich Mitglieder unserer Bundesregierung bei Auslandsreisen immer genug Geld im Gepäck haben, und die Spendengelder oft verdoppeln. Für die Hochwasseropfer

von Lavamünd hat der Herr Vizekanzler null Cent übrig. Selbst Schüler verzichteten auf ihr Taschengeld, um es den Hochwasseropfern von Lavamünd zu spenden. Da unser Herr Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger sooo sparen muss, hätte er sich die Reise von Wien nach Lavamünd auch ersparen können und den Spritpreis, der ja bekanntlich von unseren Steuergeldern bezahlt wird, auf ein Spendenkonto zu Gunsten der Hochwasseropfer von Lavamünd überweisen können. Damit wäre der vom Hochwasser geschädigten Bevölkerung mehr geholfen gewesen. Rudolf Grubelnig Lavamünd.

Fragwürdige Justiz Die überaus große Zustimmung der Kärntnerinnen und Kärntner zur Beibehaltung der Wehrpflicht ist auch als Dankeschön an das Bundesheer zu verstehen, das den Kärntner Gemeinden immer wieder geholfen hat. LH Ger-

hard Dörfler hat sich gegen den politischen Wind aus Wien gestellt und klare Position bezogen. Ich sage daher: Ja zum Bundesheer, Ja zu Gerhard Dörfler am 3. März! Ferd. Strutz, Krumpendorf

Stolz auf Kärnten! Besonders dienlich finde ich die Diskussion rund um den Kärntner Zukunftsfonds. Ob aufgelöst oder nicht, wichtig ist, dass die Kärntnerinnen und Kärntner endlich erfahren, dass ihr Bundesland finanziell NICHT - wie österreichweit behauptet wird so schlecht da steht. Wir

haben einen Zukunftsfonds, der mit 530 Millionen mündelsicher angelegt ist, während in den anderen Bundesländern Zig-Millionen an Steuergeld verspekuliert wurde! Name der Red. bekannt per Mail

Familienland Kärnten Kärnten hat einen gut dotierten Zukunftsfonds und Kärnten hat die höchste Förderung bei Familienleistungen. Diese sind so hoch, dass sogar der Rechnungshof dies kritisierte. In anderen Bundesländern hat man mit den Geldern der Bevölkerung gezockt und Milliarden verloren! In Kärnten gibt es auch eine Verschuldung, der Unterschied besteht aber Gott sei Dank darin, dass die Gelder der Bevölkerung zu Gute kamen und kommen. Es wurden vor allem die Familien unterstützt und in die Infrastruktur, in Bildung und High-

Tech investiert. Die wenigsten wissen wahrscheinlich auch, dass Kärnten im High-TechBereich führend ist. Kärnten wird sogar wegen hoher Leistungen für die Familien kritisch beäugt. Das haben wir wirklich satt! Und wir haben es auch satt, dass Kärnten wegen der Hypo - die wie andere Banken auch eine Wirtschaftskrise zu bewältigen hat, wobei die Verluste vor allem am Balkan verursacht wurden - ständig niedergeschrieben wird! Kajetan Glantschnig Kühnsdorf

Asylanten im Hungerstreik Linksradikale deutsche Anarchisten, Verweigerer jeder korrekten Lebenseinstellung, nötigen einige verhaltensgestörte Asylwerber, die überhaupt nicht wissen wie ihnen geschieht, in einer katholischen Kirche zu nächtigen und in den Hungerstreik zu treten. Diese linkslinken Extremisten haben sich zielsicher das schwächste Glied im europäischen Politgefüge ausgesucht, wohl wissend dass die Herrschenden in Österreich an Uneinigkeit nicht zu übertreffen sind. Ich fordere nicht dazu auf hartherzig zu sein, aber unsere eigenen Probleme, unter anderem in Wirtschafts- und Arbeitsmarktfragen, setzen eindeutige Aufnahme- und Leistungsgrenzen. Zurzeit gibt es in

Österreich 380 000 Menschen ohne Job. 300 000 Haushalte können sich die Heizkosten nicht leisten. Der österreichische Arbeitsmarkt ist erschöpft. Die Heranziehung von noch mehr unausgebildeten Zuwanderern würde die Arbeitslosigkeit weiter steigern. Ein rechtskräftig abgelehnter und mit asylfremden Motiven eingereister Ausländer muss Österreich wieder verlassen, wenn nicht das gesamte Ausländer- und Asylrecht um seinen Sinn gebracht werden soll. Wir müssen diese Tatsachen aus- und ansprechen dürfen. Wenn man das Gefühl hat, dass man sich nicht mehr äußern darf, dann schweigt man. Das ist dann ein unproduktives Schweigen! Ing. Hans Peter Jank, Villach

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


25. Januar 2013 I KärntnerNachrichten 13

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Eine Prämie fürs Gewinnen: Zahlenlotto „1–90“ erhöht jeden Gewinn um 100% ürs Gewinnen belohnt werden, das gibt es nur bei Zahlenlotto „1–90“, und zwar während der Prämienrunden – jetzt bis zum 2. Februar 2013. Mehr gewinnen, das kann man jetzt wieder bei Zahlenlotto „190“, denn Zahlenlotto prämiert

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seine Gewinner. Die GewinnPrämie beträgt 100 Prozent, die Prämienrunden finden bis Samstag, den 2. Februar 2013, statt. Egal, welche Spielart man wählt, es werden alle Gewinne um 100 Prozent erhöht.

Sieben Chancen auf einen Gewinn Bei Zahlenlotto werden dreimal wöchentlich, Dienstag, Donnerstag und Samstag, fünf aus 90 Zahlen gezogen. Bei der Spielart „Extrakt“ muss die gesetzte Zahl unter den fünf gezogenen sein, bei „Ruf“ muss die gesetzte Zahl

als erste gezogen werden. Die weiteren Spielarten sind: „Ambo“ – man setzt zwei Zahlen und gewinnt, wenn beide unter den fünf gezogenen sind. „Terno“ - man setzt drei Zahlen und gewinnt, wenn alle drei unter den fünf gezogenen sind. „Ambo-Terno 3“, „Ambo-Terno 4“ und „Ambo-Terno 5“ – man setzt drei, vier bzw. fünf Zahlen und gewinnt ab zwei Richtigen. Die Höhe des Einsatzes, und somit auch die Höhe des Gewinnes, bestimmt der Spielteilnehmer selbst. Einsätze zwischen 1 Euro und 500 Euro sind möglich. Der Gewinn ist, je nach Spielart, ein bestimmtes Vielfaches des Einsatzes.

im Fach E-Gitarre, im Fach Klavier, im Fach Tiefes Blech, im Fach Trompete, bei den Musikschulen des Landes Kärnten (Bewerbungsfrist: 15. Feber 2013) öffentlich ausgeschrieben. Nähere Einzelheiten sind dort ersichtlich.

Ziehung vom Do., 17. 01. 2013

VO R S C H AU

Das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 6 (Kompetenzzentrum Bildung, Generationen und Kultur) schreibt in der Kärntner Landeszeitung vom 17. Jänner 2013

Ziehung vom Fr., 18. 01. 2013

Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung ist in der Kärntner Landeszeitung vom 17. Jännerl 2013 folgende Planstelle ausgeschrieben:

Konzerthaus Klagenfurt Ein/e PortierIn BewerberInnen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Pflichtschulabschluss; entsprechende berufliche Eignung. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536-10324 zu erfahren. In der Kärntner Landeszeitung vom 17. Jännerl 2013 sind

Planstellen (Karenzvertretung) für teilbeschäftigte Lehrkräfte im Fach Blockflöte, im Fach Gitarre, im Fach Harfe, im Fach Schlagwerk und

Planstellen für teilbeschäftigte Lehrkräfte

VertragslehrerInnenstellen an den Kärntner Fachberufsschulen aus. Nähere Details sind dort sowie im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service – Stellenausschreibungen) ersichtlich.

39092 89809 Ziehung vom Sa., 19. 01. 2013

88540 Ziehung vom So., 20. 01. 2013

71679 Ziehung vom Mo., 21. 01. 2013 In der Kärntner Landeszeitung vom 17. Jänner 2013 sind

Ausbildungslehrgänge an den Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege Klagenfurt und Villach ausgeschrieben. Nähere Details sind dort und unter www.ausbildungszentrum.ktn.gv.at ersichtlich.

51201 Ziehung vom Di., 22. 01. 2013

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4. Runde 2013 1: VfB Stuttgart– Bayern München 2: Hamburger SV– Werder Bremen 3: SC Freiburg– B. Leverkusen 4: FC Augsburg– Schalke 04 5: Hannover 96– VfL Wolfsburg 6: E. Frankfurt– TSG Hoffenheim 7: Mönchengladbach– F. Düsseldorf 8: SpVgg Fürth– FSV Mainz 05 9: FC Parma– SSC Napoli 10: Atalanta Bergamo– AC Milan 11: AC Catania– AC Fiorentina 12: US Cagliari– US Palermo Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 25. Januar 2013

GESUNDHEIT

Mehr Lebensqualität bei Krebs n Österreich werden jährlich etwa 36.000 Krebspatienten mit Strahlen- und Chemotherapie behandelt. Fast 90 Prozent dieser Patienten wünschen zur Reduzierung der Nebenwirkungen und der Erhaltung ihrer Lebensqualität eine komplementäre Begleittherapie. Dabei steht die Misteltherapie hoch im Kurs. Ihre positive therapeutische Wirksamkeit wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. „Es existiert eine große Anzahl von Studien zur Mistel. Unter anderem 25 kontrollierte Studien, die qualitativ hochwertig sind“, so Dr. Erfried Pichler, Allgemeinmediziner mit Schwerpunkt Komplementärmedizin in Klagenfurt (Herbertstr. 10). „Mistelpräparate gelten heute als seriöseste und wissenschaftlich am besten untersuchte Methode der Komplementäronkologie, die die Lebensqualität bei Krebserkrankungen verbessert.“ Der Mistelextrakt stimuliert das Immunsystem und verbessert nach-

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ÜBER DIE MISTEL Die Mistel wird schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanze verwendet, z.B. von der Hippokratischen Schule, von Hildegard von Bingen und vielen anderen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begannen erste chemische Untersuchungen charakteristischer Mistelinhaltsstoffe. 1917 wurde die Mistel erstmals von Rudolf Steiner zur Behandlung von Krebs eingesetzt. Die Wirkung der Mistel wurde seither eingehend wissenschaftlich erforscht, die Misteltherapie wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Heute ist die Misteltherapie ein hoch wirksames, behördlich zugelassenes Arzneimittel, das vom Arzt verordnet wird (rezeptpflichtig).

Dr. Erfried Pichler, Allgemeinmediziner mit Schwerpunkt Komplementärmedizin, begleitet die Behandlung seiner onkologischen PatientInnen erfolgreich mit Misteltherapie. Adresse: Herbertstr. 10, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/511573. weislich den Allgemeinzustand der Patienten. Wohlbefinden und die Stimmung verbessern sich, der natürliche Schlaf wird gefördert, der Appetit gesteigert. Antriebslosigkeit und Müdigkeit werden bereits nach vier bis zwölf Wochen nachhaltig verbessert. Die Patienten fühlen sich aktiver und weniger müde. Durch das Nachlassen der tumorbedingten Schmerzen reduziert sich der Einsatz nebenwirkungsreicher Schmerzmittel. „Die Mistel erhöht die Lebensqualität und steigert die Leistungsfähigkeit.“ „Wunder können auch Misteln leider nicht vollbringen. Doch sie kann den Krankheitsverlauf stabilisieren.“ So die seriöse Meinung der in Österreich komplementärmedizinisch tätigen Ärzte.

Ein Netzwerk für mehr Lebensqualität Auf Initiative erfahrener engagierter Mistelärzte ist ein Netzwerk entstanden, in dessen Mittelpunkt die Lebensqualität der Patienten mit Krebs steht (www.misteltherapie.at) Die aktuelle Liste der MistelNetzwerkärzte kann bei der Agentur für Gesundheit und Kommunikation kostenlos angefordert werden, Tel. 01/879 99 07.

Die Liste der Mistelärzte in Österreich wird laufend aktualisiert und im Internet (www.misteltherapie.at) und als Broschüre publiziert.

200 Mistelärzte in einer handlichen Broschüre, nach Bundesländern und Bezirken übersichtlich gegliedert.

Abruf kostenlos unter Tel. 01/879 99 07


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REDOUTE

präsentiert: Die VIDEOLOUNGE zu Gast auf der Redoute 2013! Mit Sicherheit wird sie wieder eines der größten Highlights auf der Kärntner Ballnacht des Jahres: Die Videolounge, die multimediale Club Sensation aus dem Hause MOOMENTARY, verzaubert auch heuer wieder alle tanzfreudigen Nachtschwärmer auf der Kärntner Redoute, dem Opernball des Südens. Das Thema „ Sweet Soul Music Revue-eine Nacht unterm Sternenhimmel“ wird eine energiegeladene Verbindung mit der Erde zum Universum herstellen. Nach Gastspielen in München, Berlin, Graz, Kitzbühel und anderen Szene-Städten wird sich die Videolounge in diesem Jahr noch technisch ausgefeilter und noch innovativer als je zuvor präsentieren. Top-Djs, atemberaubende Dance-Performance, einen besonderen Live-Act, inklusive AUTO KRAINER VW und AUDI Show . Das von Marco Moo entwickelte multimediale Clubsystem wird mit Sicherheit wieder ein visuelles Spektakel der Superlative. Er wird die Besucher in eine virtuelle Erlebniswelt mit einzigartiger Farbenpracht verführen. Der mittlerweile in Berlin lebende Kärntner Visual Artist befindet sich mit dem Sensationsprojekt Red Bull Flying Bach auf Welttournee und wird in seiner Heimatstadt Klagenfurt bei der Redoute am 09.02.2013 jenes Visualisierungskonzept präsentieren, welches schon bei den MTV Music Awards in Berlin und München die Massen begeisterte. An den Turntables sorgt der deutsche Shootingstar DJ C-mon Nelgah für den explosiven House-Sound, den er ansonsten in

den derzeit beliebtesten Clubs in München, Köln, London und auf Ibiza zum Besten gibt. Der Support kommt von Sandro Logar, Kärntens besten House DeeJay. Alle Freunde von karibischem Feeling kommen in der BACARDI LOUNGE mit Latino DJ Juan Carlos voll auf ihre Kosten. In der erhöhten BLUE LOUNGE powered by FPK sehen die Besucher direkt in die fulminante Videolounge. Tänzerinnen und Bobby Ehrlich mit seiner exquisiten Cigarlounge ergänzen das Programm. Für die Erfrischung sorgt Villacher Hugo- Österreichs erster Hugo mit Bier. Der leicht prickelnde Luxus einer neuen Generation mit Schlumberger White Secco und der angenehm spritzige bittere Geschmack von Vöslauer Balance bringen die Gäste in die richtige Stimmung. Des Trinkens reicher Sinn erleben alle Ballbesucher mit Carpe Diem Kombucha. Ebenso präsentiert Auto Krainer die neuen VW und Audi Modelle. Freunde von hochwertigem Party,- Musik,- und Ballerlebnis sollten sich dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen.

INFO „ Die Redoute 2013“ Thema: „Sweet Soul Music Revue: Träumen unterm Sternenhimmel“ am Sa., 09.Februar 2013 im Messezentrum Klagenfurt


Kartenbüro ab sofort geöffnet!


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