KÄRNTNER
Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Geschäftsführer: Armin Kordesch; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten
NACHRICHTEN Nr. 35 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 31. August 2012
Freiheitliche rufen zum Landesparteitag in Villach!
Landesparteiobmann Kurt Scheuch und die FPK blicken nach vorne!
Moderne Kommunikation
Aktive Außenpolitik
Ergreiferprämie
Der neue FPK-Obmann LHStv. Ing. Kurt Scheuch setzt auf moderne Kommunikationsmethoden. Sein Auftritt im facebook wurde neu überarbeitet. Besuchen Sie den FPK-Chef S. 2/3 jetzt im Internet.
Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat in den letzten Tagen Besuche in Sarajevo (Bosnien) und Laibach (Slowenien) absolviert. Ziel dieser aktiven Außenpolitik sind wirtschaftliche Kooperationen mit Kärnten. S. 6
Tierschutzreferent LHStv. Ing. Kurt Scheuch hat eine Prämie von 1000 Euro für die Ergreifung von Tierquälern ausgesetzt. Zuletzt wurden in Kärnten vermehrt Katzen von unbeS. 9 kannten Tätern massakriert.
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THEMA DER WOCHE
Besuche LHStv. Kurt Scheuch auf Facebook Das Internet ist ein ganz wichtiger Kommunikationskanal. Schnell, direkt und unkompliziert – so funktioniert Facebook. Auch LPO LHStv. Kurt Scheuch ist nun Teil dieses weltweiten Netzwerkes. Jung, modern und dynamisch. Diese drei Schlagwörter beschreiben die soziale Onlineplattform Facebook sehr gut. Das in den Vereinigten Staaten von Amerika gegründete Social Media Network gehört mittlerweile zu einer der meist besuchten Websites weltweit. Mittels Facebook ist es den Mitgliedern, aktuelle Zahlen gehen von rund einer Milliarde Menschen aus, möglich, miteinander in Kontakt zu treten und Privates von sich preis zu geben. Im Gegenzug ermöglicht es aber auch sich selbst über seine Freunde zu informieren. Bilder, Aktivitäten, Videos oder Neuigkeiten werden so quer über den Globus transportiert und ausgetauscht. Politik goes Facebook. Viele Politiker, darunter auch selbstverständlich Landeshauptmannstellvertreter
Kurt Scheuch, vertrauen auf die Möglichkeiten dieses modernen Mediums. „Ich sehe im Bereich von Social Media Portalen wie Facebook eine Chance für die Politik und letztendlich einen großen Nutzen für die Kärntnerinnen und Kärntner. Ich verwende dieses Portal für Informationen sämtlicher Art“, erklärt Scheuch. In der Tat ist es so, dass sich jeder Bürger selbst, direkt und unkompliziert informieren kann, an welchen Terminen Scheuch teilnimmt, um ihn dort persönlich zu treffen und diverse Anliegen zu besprechen. „Es ist aber auch ganz amüsant, so kann man sich beispielsweise am Tag nach einer Veranstaltung Bilder herunterladen und sich so einige nette Erinnerungsstücke auf seinem Computer sichern“, sagt Scheuch.
Direkt, unbürokratisch und schnell. Für den freiheitlichen Landesparteiobmann birgt Facebook aber noch viele andere Vorteile. Die Onlineplattform garantiert direkte Kontaktaufnahme und ist das beste Beispiel für unbürokratische und professionelle Hilfestellung. „Jeder meiner Freunde kann mich direkt auf Facebook kontaktieren, ich kümmere mich selbst um jeden einzelnen Eintrag. Sollte ein Anliegen nicht mein politisches Ressort betreffen, kann es via Facebook sofort an den zuständigen Referenten weitergeleitet werden“, erinnert sich Scheuch an bisherige Bürger-Interventionen auf seiner Facebook-Seite. Jugendliches Medium. Da die meisten Jugendlichen das Internet den Tageszeitungen vorziehen, bietet Facebook auch hier eine kostenfreie
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THEMA DER WOCHE Informationsquelle der Zukunft. „Jeder entscheidet selbst mit wem er befreundet sein bzw. von wem er Nachrichten und Informationen beziehen möchte. „Einfacher war Kommunikation noch nie“, macht Scheuch klar. Durch den Einsatz von moderner Smart Phone Technologie wird der Austausch sowie der Konsum von Informationen an nahezu jedem Ort ermöglicht.
„Für die Freiheitlichen ist Bürgernähe nicht nur eine politische Floskel, wir leben sie vor! Jeden Tag! Auch online!“ LHStv. Ing. Kurt Scheuch Virtueller Sprechtag. Immer beliebter werden sogenannte Facebook Sprechtage, bei denen sich ein Politiker einem Adressatenkreis zur öffentlichen Diskussion stellt, Fragen beantwortet und über aktuelle politische Inhalte informiert. „Gerade hier sehe ich einen großen Fortschritt in Bezug auf Bürgerservice. Ich plane noch im September meinen ersten Facebook Sprechtag durchzuführen und möchte so jeder Kärntnerin und jedem Kärntner die Möglichkeit geben, direkt mit mir in Kontakt zu treten“, sagt Scheuch. Nehmen auch sie teil. Unter www.facebook.com kann man sich gratis ein Profil erstellen und der Start in die Social Media Welt kann beginnen. Unter www.facebook.com/scheuchkurt können sie direkt mit LPO LHStv. Kurt Scheuch mit einem Klick auf „FreundIn hinzufügen“ in Kontakt treten und ab sofort sämtliche Informationen erhalten, an Gewinnspielen teilnehmen oder sich einfach über die eine oder andere Veranstaltung informieren.
Scanne den QR Code mit deinem Smart Phone und gelange direkt zu LPO LHStv. Kurt Scheuch.
LH Dörfler weist Vorwürfe zurück Für Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler sind die erhobenen Vorwürfe hinsichtlich angeblicher Verknüpfung von Sponsoring mit der Vergabe von Bauaufträgen als völlig haltlos zurückzuweisen. Die anonymen Anzeigen dienten nur dem durchschaubaren Zweck, ihn anzuschwärzen, so Dörfler.
Landesregierung nach den Bestimmungen des Bundesvergabegesetzes, das zu hundert Prozent eingehalten wird“, gab Dörfler bekannt. Das jeweils aus dem Verfahren als Bestbieter hervorgehende Unternehmen erhalte den Zuschlag und eine Einflussnahme von politischer Seite gebe es in keinster Weise, erklärte der Landeshauptmann.
„Die Auftragsvergabe für sämtliche Bauprojekte des Landes Kärnten erfolgt ausschließlich durch die zuständige Fachabteilung des Amtes der Kärntner
Er wies auch darauf hin, dass der Kärntner Landesrechnungshof ebenfalls die Vergabeverfahren bei Bauaufträgen auf ihre Korrektheit prüfe..
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HINTERGRUND
Reform- und Sparkurs für Kärnten greift! Finanzlandesrat Harald Dobernig: Andauernde Behauptungen, Kärnten sei bankrott, sind unwahr
FPK-Klubobmann Gernot Darmann, Präs. Josef Lobnig
Mehr Kompetenzen für den Landesrechnungshof! Entgegen allen Unkenrufen arbeitet der Kärntner Landtag inhaltlich weiter. So wurde im zuständigen Ausschuss für Rechts-, und Verfassungsange legenheiten ein Detailentwurf zur Novelle des Landesrechnungshofge setzes durch den Freiheitlichen Landtagsklub präsentiert, diskutiert und mit den Stimmen der Freiheitlichen beschlossen. Die Novelle sieht vor, dass der Landesrechnungshof mehr Kompetenzen erhalten wird. So wird eine Berichtspflicht der Regierungsmitglieder hinsichtlich der Umsetzungsmaßnahmen zu getroffenen Empfehlungen des Landesrechnungshofes eingeführt. Die bisher geltende Regelung, einer 50-prozentigen „Landesbeteiligung“ als Voraussetzung für die Rechnungshofprüfung wurde auf mindestens 25 Prozent des StammGrund-, oder Eigenkapitals abgesenkt und dadurch die Kompetenz wesentlich er-
weitert. Um künftig eine wesentliche Verbesserung der Transparenz für die Bürger im Lande sicher zu stellen, werden alle Rechnungshofberichte im Landtag behandelt und zwingend veröffentlicht. „Mit dieser Novelle werden auch alle bis dato geäußerten Forderungen der anderen im Landtag vertretenen Parteien erfüllt“, macht FPK-Klubobmann Darmann mit Hinweis auf einen forderungsidenten SPÖ-Antrages deutlich. Daher sei die Haltung der SPÖ unverständlich, wenn sie zuerst darüber wettert, dass ihr Antrag nicht behandelt werde und nun als „politischer Geisterfahrer“, so Darmann, gegen die eigenen Forderungen stimmt. „Unbegründete Aufgeregtheit bringt weder den Landesrechnungshof, noch das Land weiter“, erklärt der FPKKlubobmann und hält fest: „Andere mögen polemisieren, wir handeln!“, so Darmann.
Neu im App-Store: Die brandaktuelle App der Freiheitlichen in Kärnten!
Den in den letzten Tagen und Wochen immer wieder aufgestellten Behauptungen von Kärnten-Kritikern, wonach Kärnten finanziell bankrott und pleite sei, stellt Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK) die Fakten gegenüber. „Es kann und darf nicht unwidersprochen bleiben, wenn das Bundesland Kärnten andauernd von Leuten als pleite dargestellt wird, die keinen Einblick in die tatsächliche Finanzlage und den Reformund Sparkurs des Landes haben“, erklärt Dobernig. Wie der Finanzreferent betont, hat Kärnten nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise die entsprechenden Maßnahmen zur Budgetsanierung eingeleitet und umgesetzt. Dobernig nennt als Teil des Kärntner Spar- und Reformpaketes die abgeschlossene Verwaltungsreform mit der Halbierung der Abteilungen des Landes, die Pensionsreform gemäß den Vorgaben des Rechnungshofes, den selektiven Einstellungsstopp mit dem Abbau von 400 Planstellen bis 2014, die massive Reduktion des Lehrerüberhanges oder die erstmals gelungene Senkung der Personalkosten des Landes. Bei den Ermessenausgaben hat es von 2009 auf 2012 bereits eine
LR Harald Dobernig Reduktion um über 25 Prozent auf 345 Mio. Euro gegeben. „Wir konnten damit die Neuverschuldung in dieser Legislaturperiode bisher um 1,35 Mrd. Euro absenken. Auf diesen Reformen aufbauend setzen wir den Sparkurs Kärntens fort, viele der eingeleiteten Maßnahmen wirken sich als Schneeballeffekt für die kommenden Jahre noch verstärkt aus! Kärnten wird das Nulldefizit früher als vom Bund gefordert erreichen und den Stabilitätspakt übererfüllen können“, betont Dobernig. Der Landesrat verweist auch darauf, dass laut der aktuellen Vermögensberechung das Vermögen des Landes Kärnten die vorhandenen Schulden um ein Vielfaches übersteigt.
Sprechtag mit LAbg. Mares Rossmann FPK-Bezirksgeschäftsstelle Spittal, Tirolerstraße 10 am Dienstag, 11. September 2012, von 9.00 bis 11.00 Uhr Anmeldung unter: 0664-88466355
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HINTERGRUND
Bei Kindesmissbrauch gibt es kein Pardon!
„Wenn ein Vergewaltiger mit Hausarrest davon kommt, ist etwas faul!“ Landesrat Christian Ragger
Skandalöse Fehlentscheidung beim jetzigen Fall des Salzburger Sexualstraftäters. Bei Kindermissbrauch gibt es kein Pardon! Wenn ein Vergewaltiger seine Haftstrafe in der milden Form eines elektronisch überwachten Hausarrestes abbüßen darf, ist etwas faul im Rechtsstaat. Für Landesrat Christian Ragger wird hier ein Versagen der rotschwarzen Politik offenkundig. „Die Justiz darf keine Abstriche bei Sexualstraftätern und Gewaltverbrechern mehr machen. Dass bei dem Fall in Salzburg ein Vergewaltiger seine Haftstrafe in der milden Form eines elektronisch überwachten Hausarrestes abbüßen darf, ist skandalös, unverantwortlich und eine absolut leichtsinnige Vorgangsweise. Sexualstraftäter gehören mit den härtesten Strafen belegt“, kritisiert Ragger scharf. Nach einer solchen Tat ist das Geschrei der Politik groß, jedoch werden keine raschen und unmittelbaren Konsequenzen gezogen. Der Rechtsstaat muss hier zum Schutz der Kinder und Jugendlichen rasch eingreifen.
Landesrat Christian Ragger, im Zivilberuf Rechtanwalt, verlangt scharfe Strafen für Sexualdelikte. Er ortet ein Versagen der rot-schwarzen Politik. jedenfalls fatal, wenn die Regierung die Zulassung der „Fußfessel“ zu einer harmlosen Sache der Verwaltung mache. „Für einen sexuellen Gewalttäter, der eine Kinderseele ruiniert hat, darf ein Hausarrest überhaupt nicht in Frage kommen“, bekräftige Ragger. Weitere Forderungen:
Keine harmlose Verwaltungssache Bei dem Fall in Salzburg trete ein schwerer Geburtsfehler der entsprechenden Gesetze zutage: „Es ist unhaltbar, dass man die Genehmigung der Fußfessel als eine Verwaltungssache handhabt und sie den Justizorganen und in letzter Instanz dem Verwaltungsgerichtshof zuordnet. Es ist unumgänglich, dass das Justizministerium eine Zuständigkeit erhält und für eine einheitliche Anwendung in ganz Österreich sorgt. Dringend notwendig sind einheitliche Kriterien, die in Klagenfurt ebenso gelten wie in Bregenz oder Wien. Für einen sexuellen Gewalttäter, der eine Kindesseele ruiniert hat, darf ein Hausarrest überhaupt nicht in Frage kommen“, fordert Ragger. Als letzte Instanz in Streitfällen über die Fußfessel dürfe nur der OGH eingesetzt werden, dem auch sonst die Letztentscheidung bei Strafdelikte zufalle. Es sei
• Ein Verbot, dass für Sexualstraftäter der elektronisch überwachte Hausarrest (Fußfessel) im Rahmen des Strafvollzuges verhängt werden darf • Eine Veröffentlichung der Kerndaten von Sexualstraftätern im Internet • Anheben der Strafrahmen für Delikte nach dem 10. Abschnitt des StGB „Strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung“ • Abschaffung von Verjährungsfristen für Delikte nach dem 10. Abschnitt des StGB „Strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung“ • Einführung der Anzeigepflicht bei Verdachtsfällen von sexuellem Missbrauch und Gewalt • Einführung eines absoluten Berufs-
verbotes (anstelle des zeitlich befristeten Tätigkeitsverbotes lt. § 220b StGB) für aufgrund einer strafbaren Handlung gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung einer minderjährigen Person verurteilte Subjekte im Hinblick auf eine Erwerbstätigkeit oder sonstige Tätigkeit in einem Verein oder einer anderen Einrichtung, welche dieser ausgeübt oder auszuüben beabsichtigt und welche die Erziehung, Ausbildung oder Beaufsichtigung Minderjähriger einschließt • Einführung der „Chemischen Behandlung durch Arzneistoffe auf Antrag des Täters“ als richterlich auszusprechende Möglichkeit einer ergänzenden Strafmaßnahme für rechts-kräftig, nach § 206 StGB (schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen) verurteilte Personen und für Wiederholungstäter, welche bereits einmal nach § 201 StGB (Vergewaltigung) verurteilt wurden, analog zur deutschen Regelung,
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6 KärntnerNachrichten I 31. August 2012
LANDESPOLITIK
Erfolgreiche Bilanz über S-Bahn-Projekt Kärnten! Pro Jahr steigen 1.000 Personen auf Öffis um. Park & Ride wird forciert. Öffentlicher Nahverkehr ist enormer Wirtschaftsfaktor. Mit dem S-Bahn-System geht Kärnten einen vorbildlichen Weg. Das betont Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Ausgelöst durch die „EURO 2008“ sei der „Kärnten-Takt“ initiiert worden und darauf aufbauend wurde das S-Bahn-System in drei Stufen eingeführt, nachdem auch neue Wagengarnituren angeschafft sowie die Bahnhofsoffensive vorangetrieben wurde. Das S-Bahn-System werde immer stärker angenommen, man wolle es auch weiter forcieren, so der Landeshauptmann. Dörfler wies auf das neue Mobilitätsverhalten hin und strich die Attraktivität und die vielen Vorteile des S-BahnSystems hervor. Durch die
Nutzung des öffentlichen Verkehrs spare man sich gerade angesichts der gestiegenen Treibstoffpreise viel Geld, auch die Umwelt werde durch Reduktion von Feinstaub und CO2 massiv entlastet. Es gebe mehr Sicherheit und die Züge seien überaus pünktlich. Insgesamt werden im Nahund Regionalverkehr jährlich 3,4 Mio. Zugkilometer gefahren, dies bedeute eine Steigerung im Vergleich zum Jahr 2008 um 36 Prozent oder um 1,2 Mio. Zugkilometer. Seit 2009 sei es gelungen, dass 1.000 Personen pro Jahr auf die Bahn umsteigen. Binnen fünf Jahren sei auch ein Plus bei den Zeitkarten um 33,3 Prozent erreicht worden, bilanzierte Dörfler.
Gemeinsame Initiativen in neuer Nachbarschaft! Die ausgezeichneten Beziehungen zwischen Slowenien und Kärnten bzw. Österreich bekräftigten LH Gerhard Dörfler und Botschafter Erwin Kubesch in Laibach. Beide betonten den Wunsch nach Vertiefung der Beziehungen zwischen den Ländern und wiesen auf die gute Stimmung und Chancen hin, die man gemeinsam nutzen solle. Dörfler und Kubesch sprachen von einer Ära der neuen Nachbarschaft, nachdem der jahrzehntelange Konflikt um die Ortstafeln positiv gelöst werden konnte. Dörfler dankte dem Botschafter, der seit 2009 in Laibach tätig ist und demnächst nach Wien geht, für seine Verdienste als „Brückenbauer“ bei der Orts-
Der Landeshauptmann wies auf die hohe Wertschöpfung der Bahn hin, die pro Jahr über 82,5 Mio. Euro ausmache. Durch die S-Bahn würden zudem Investitionen seitens der ÖBB ins Bestandsnetz um rund 100 Mio. Euro erfolgen.
tafellösung. Der Botschafter, mit dem ihn eine sehr gute Freundschaft verbinde, habe ein „Konzert des Zusammenführens“ gespielt und sei ein echter Kärntenfreund. Die Zukunft solle von Respekt, Miteinander und neuen Aufgaben geprägt sein. Der Landeshauptmann wies auf zahlreiche Treffen und Begegnungen mit Politikern wie Danilo Türk, Borut Pahor oder Bürgermeister Zoran Jankovic hin. Als größten Erfolg bezeichnete er das Memorandum für den Bau der zweiten Karwankentunnelröhre. Dabei habe sich Kärnten zusammen mit Slowenien erfolgreich in Wien durchsetzen können. Die Zusage für den Bau ist bereits erfolgt.
Bei den Kleingärtnern in Klagenfurt wurde kürzlich ein Zucchini-Erntedankfest gefeiert. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler, selbst leidenschaftlicher Hobbygärtner, schaute vorbei. Dörfler hatte ja im Rahmen seiner Aktion „Natürlich Kärnten“ die Zucchini zur „Frucht des Jahres“ gekürt und den Kleingärtnern zu ihrer Generalversammlung im März Zucchinisamen mitgebracht. So entstand die Idee, zur Erntezeit einen Preis für die größte Zucchini zu verleihen. Diese misst stolze 76 Zentimeter und wurde vom fünfjährigen Nico Khom gehegt und gepflegt.
LH Dörfler in Laibach: „Grenzüberschreitende Radwege und die Straßenverbindung von Cilli nach Bleiburg sowie eine neue Busverbindung Klagenfurt-Laibach sind die nächsten Ziele!“
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REGIONALES
Traditionelle Schifffahrt der FPK-Arbeitnehmer! Auch heuer fand wieder die traditionelle Schiffsrundfahrt der FPK-Arbeitnehmer statt. Fraktionsvorsitzender KR Manfred Mischelin und sein Team konnten bei schönstem Sommerwetter ihre Gäste an Bord der MS Klagenfurt begrüßen. An die 200 Freunde
vergnügten sich bei Speis, Trank und Tanz zur Musik der Band „Die Oldibauer“ Mit dabei waren gf. LPO LHStv. Ing. Kurt Scheuch, Landesrat Mag. Harald Dobernig, LAbg. Peter Zwanziger und der FPÖ Kammerrat Bernd Brandner.
„Gemeinsam sind wir STARK: Für den Bezirk Klagenfurt-Land“. Unter diesem Motto wurde Landesrat Harald Dobernig im Rahmen einer Bezirksparteileitungssitzung der Freiheitlichen in Klagenfurt Land zum geschäftsführenden Bezirksparteiobmann bestellt. LAbg. Bgm. Adi Stark freut sich über „noch mehr politische Kraft“ für den Bezirk!
Fröhliche Schifffahrt der freiheitlichen Arbeitnehmer mit KR Bernd Brandner, gf. LPO Ing. Kurt Scheuch, KR Hanspeter Traar, KR Manfred Mischelin, Roswitha Schenn u. KR Erwin Baumann.
Erneut wichtiges Projekt für Südkärnten! In Südkärnten fand wieder ein Spatenstich für eine wichtige Straßenbaumaßnahme statt. Auf der B80a Lippitzbacher Straße wird bis einschließlich November 2012 der rund 1,1 Kilometer lange Abschnitt „Unterrain – Umfahrung Ruden“ saniert. Die Straße wird in diesem Bereich auf sieben Meter Asphaltbreite ausge-
baut. Außerdem wird ein Radbegleitweg errichtet. Die Baukosten betragen rund 1,05 Mio. Euro. Bei der Spatenstichfeier mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler beim Gasthaus Kropf in Lind waren auch Landtagspräsident Josef Lobnig und LAbg. Gerald Grebenjak dabei.
Das einst vernachlässigte Südkärnten wird unter LH Gerhard Dörfler konsequent mit Projekten gefördert.
Lieserradweg: Ein echtes Highlight für Genußradler! Kürzlich wurde der Abschnitt Malta/Gries-Gmünd des R9 Lieserradweges radelnd eröffnet. „Hier ist uns etwas gelungen“, betonte dabei Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler und sprach von einem der schönsten Radwege Österreichs. Trotz Regens nahm er die Strecke gemeinsam mit Gmünds Bürgermeister Josef Jury, Regionstouristiker Siggi Neuschitzer, Landesstraßenbauabtei lungschef Volker Bidmon, Spittals Straßenbauamtsleiter Horst Tuppinger sowie
Gästen und Anrainern in Angriff. Danach wurde beim ORF Radio Kärnten Frühschoppen in der Lodronschen Reitschule Gmünd weitergefeiert. „Auf diesem Radweg werden Wasser, Natur, Kultur, Menschen, Sport und Bewegung miteinander verbunden“, schwärmte der Landeshauptmann von der Radfahrt durch die Oberkärntner Landschaft. Auf diesem zauberhaften Radweg könne man auch mit Kind und Kegel stressfrei unterwegs sein, meinte Dörfler.
8 KärntnerNachrichten I 31. August 2012
LANDESPOLITIK
Haltung von Reptilien bedeutet große Verantwortung! LHStv. Scheuch: Schon vor der Anschaffung von Exoten über aufwendige Haltungsbedingungen informieren! Zur aktuellen Thematik rund um die Suche nach dem gesichteten Krokodil am Drauufer in Sachsenburg appelliert Tierschutz- und Naturschutzreferent LHStv. Kurt Scheuch an das Verantwortungsbewusstsein der Kärntner Tierhalter: „Die Haltung von Reptilien ist im Bundestierschutzgesetz und im Landessicherheitsgesetz genau geregelt. Es gibt für jede Tierart genaue Mindestanforderungen an die Haltung. Außerdem gilt für die Haltung von Wildtieren die Meldepflicht an die Bezirksverwaltungsbehörde, die Haltung von gefährlichen Tieren ist in Kärnten für Privatpersonen generell verboten. Bereits vor der Anschaffung sollten sich potentielle Tierhalter genauestens überlegen, ob sie alle Auflagen erfüllen und dem Tier adäquate Lebensbedingungen bieten können – auch wenn diese ausgewachsen sind“. Tierschutzombudsfrau Fischinger warnt vor nicht bedachten Problemen! „Gleich wie bei der Haltung von Hunden und Katzen kommt es leider immer wieder vor, dass sich Menschen unüberlegt Reptilien anschaffen, um später zu merken, dass deren Haltung doch zu aufwendig, zeit- oder kostenintensiv ist. Jeder von uns sollte darüber nachdenken, ob man einen Exoten halten kann und sich genauestens darüber informieren, welche Tierarten verboten sind“, so Tierschutzombudsfrau Ingrid Fischinger. Laut Verordnung der Kärntner Landesregierung ist in Kärnten das Halten von gefährlichen Tieren, die üblicherweise ein Leben in Freiheit führen, verboten. Bei den Reptilien sind dies alle Arten von Kaimanen, Alligatoren, Krokodilen, Gavialen, Krustenechsen, Riesenschlangen (ausgenommen jene, die im ausgewachsenen Zustand nicht größer als drei Meter werden) und Giftschlangen.
Naturschutzreferent LHStv. Ing. Kurt Scheuch im Gespräch mit Reptilien-Expertin Helga Happ. Die Suche nach dem Krokodi in der Drau wird fortgesetzt.
Unternehmensstiftungen wurden erfolgreich durchgeführt! Sehr erfolgreich wurden in den letzten Jahren die Unternehmensstiftungen „Geislinger“ und „Schwing“ vom Verein Förderung Kärntner Arbeitsstiftungen durchgeführt. „Bei der Firma Geislinger konnte eine Erfolgsquote von 100 Prozent erzielt werden, was bedeutet, dass alle Stiftungsteilnehmer durch die Maßnahme qualifiziert und in Beschäftigung gebracht werden konnten“, freut sich Arbeitsmarktreferent LHStv. Kurt Scheuch. Auch bei der Firma Schwing konnten von 51 Teilnehmern insgesamt 44 wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage mussten beide Unternehmen 2009 Mitarbeiter freisetzen. Gemeinsam mit dem Land Kärnten wurde beschlossen, den ehemaligen Mitarbeitern eine Arbeitsstiftung zu ermöglichen in deren Rahmen sie sich beruflich neu orientieren konnten. Ziel
einer Stiftung ist es, dass die vormaligen Mitarbeiter in einem bestimmten Zeitraum über ein Bündel an Maßnahmen, u.a. „Berufsorientierung“, „Qualifizierung“ und „Aktive Arbeitssuche“, einen Arbeitsplatz finden. Beide Stiftungen starteten im Jahr 2009 und wurden kürzlich beendet. Pro Teilnehmer wurden 3.000 Euro seitens des Landes Kärnten aufgewendet. Weitere fünf Stiftungs- bzw. Kursmaßnahmen, darunter Maßnahmen für Jugendliche sowie Regionalinitiativen, wurden in den vergangenen Wochen erfolgreich beendet. „Der Verein Förderung Kärntner Arbeitsstiftungen kann in den vergangenen 19 Jahren auf eine erfolgreiche Vermittlungsquote von über 80 Prozent verweisen“, so Scheuch, der den Verantwortlichen für ihr Engagement und die erfolgreiche Umsetzung dankte.
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LANDESPOLITIK
Ein klares Ja zur allgemeinen Wehrpflicht und zum Erhalt des Bundesheeres kommt F: Bundesheer/Grebien von LH Gerhard Dörfler.
Ja zum Bundesheer und zur Wehrpflicht! Durch Einführung des Berufsheeres droht in Kärnten Schließung von Kasernen.
wichtig. „Ich bin davon überzeugt, dass viele Kärntner hinter der Wehrpflicht stehen und diese auch für die Zukunft befürworten“, stellt der Landeshauptmann klar.
Anlässlich der aktuellen Diskussion zur Wehrpflicht stellt Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler zum wiederholten Male klar, dass er die Beibehaltung der Wehrpflicht befürwortet und sich für deren Erhalt einsetzen wird. „Das Bundesheer leistet in vielen Bereichen wertvolle, unerlässliche Arbeit, auf die keinesfalls verzichtet werden kann“, erklärt er. Gerade hält sich Dörfler in Sarajewo auf, wo er sich von der ausgezeichneten Friedensarbeit österreichischer Soldaten im Camp Butmir überzeugen konnte. „Die Friedensmission in Bosnien ist nur eine von vielen des österreichischen Bundesheers. Derartige Einsätze wären durch die Abschaffung der Wehrpflicht und die Einführung einer reinen Berufsarmee gefährdet, was selbst von Militärexperten bescheinigt wird“, so Dörfler.
Die Abschaffung der Wehrpflicht würde aber auch direkte Folgen in Kärnten haben. „Es kommt der Anschein auf, dass Bundesminister Darabos die Wahrheit bewusst zurückhält. Denn mit seinen Plänen, die Abschaffung der Wehrpflicht durchzuführen, geht wohl auch eins zu eins die Schließung von Kasernen einher. Dass bei einem Berufsheer weiterhin neun Kasernen in Kärnten aufrecht erhalten bleiben, ist Illusion“, so Dörfler. Eine Kasernenschließungswelle hätte nicht nur für den Arbeitsmarkt negative Folgen, sondern auch viele Kasernenstandorte würden einen massiven Rückschlag im Bereich der Wirtschaft und des nachgelagerten Gewerbes erleiden.
Zudem ist die allgemeine Wehrpflicht für den Landeshauptmann auch wegen der Vermittlung einer Wertekultur, von Teamgeist und Kameradschaft, Solidarität und eines Gemeinschaftsdenkens, dem eigenen Land zu dienen, ausgesprochen
Dörfler weiter: „Das Bundesheer hat sich auch über Jahrzehnte im Katastrophenschutz bewährt. Mit dem Wegfall der Wehrpflicht kann in Österreich niemals ausreichend Mannstärke bei Naturkatastrophen zur Verfügung stehen. Für mich steht außer Zweifel, dass die Wehrpflicht weiter bestehen bleiben muss. Ein Berufsheer kann nie die ausgeprägten militärischen Leistungen ersetzen!“
Wehrlose Katzen sind derzeit in Kärnten das Ziel irrer Tierquäler. Tierschutz-Referent LHStv. Kurt Scheuch hat nun eine Ergreiferprämie in Höhe von 1.000 Euro ausF: APA gesetzt.
Tierquälerei: Scheuch setzt Prämie aus! Wieder ist in Kärnten ein besonders grausamer Fall von Tierquälerei bekannt geworden. Immer wieder vergreifen sich Tierhasser an unschuldigen Katzen und ziehen ihnen bei lebendigem Leibe die Haut vom Schwanz. In Anbetracht dieser unfassbaren Tatsachen sieht sich Tierschutzreferent LHStv. Kurt Scheuch gezwungen, eine Ergreiferprämie auf den (die) Tierquäler auszusetzen. „Eine so grausame Tat darf nicht unbestraft bleiben. Ich setzte eine Prämie in Höhe von 1.000 Euro auf den (die) Tierquäler aus“, teilte der Tierschutzreferent mit. Tierquälerei ist ein Delikt im Sinne des Strafgesetzbuches! Laut § 222 Strafgesetzbuch steht auf Tierquälerei bzw. (versuchte) mutwillige Tötung bis zu einem Jahr Gefängnis. Die Kärntner Bevölkerung wird um besondere Aufmerksamkeit gebeten. „Wir bitten um sachdienliche Hinweise und sofortige Meldungen von Zwischenfällen an die Kärntner Polizei. Um die Kärntner Exekutivkräfte bei der Ergreifung des(r) Täter zu unterstützen, habe ich ab sofort eine Tierschutz-Hotline, zu erreichen unter 050536-22218, eingerichtet. Wir sind für jeden Hinweis dankbar, um solche Täter dingfest zu machen“, betonte Scheuch.
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REGIONALES
Zechburschen feierten den Feistritzer Jahreskirchtag
Ein Wochenende voller HeimatHerbst-Feste! Gleich drei Veranstaltungen des Kärntner HeimatHerbst besuchte am vergangenen Wochenende Brauchtumsreferent LR Harald Dobernig. Am Samstag stand das 22. Schieflinger Dorffest am Programm, am Sonntag folgten Besuche des 7. Rosentaler Pohacafestes in Ferlach sowie des HeimatHerbst-Festes in St. Kanzian am Klopeiner See. „Es freut mich, dass der Kärntner HeimatHerbst heuer bereits zum zehnten Mal stattfindet. Der Erfolg dieser zehn Jahre zeigt, wie wichtig die
Veranstaltungen für Kärnten, für die Saisonverlängerung, den Tourismus und für unsere Wirtschaft geworden sind. Für Kärnten gibt es keine bessere Visitenkarte als den HeimatHerbst“, betonte Dobernig.
Kürzlich wurde in Feistritz/Drau wieder der Jahreskirchtag gefeiert. Bereits in der Früh hat es einen Ökumenischen Gottesdienst gegeben, gleich danach wurde im Ortszentrum der Kirchtag offiziell eröffnet. Der Bieranstich wurde heuer von LAbg. Hannes Anton gemeinsam mit dem Bürgermeister der Markt-
gemeinde Paternion Alfons Arnold vorgenommen. LAbg. Hannes Anton u. GR Christian Gasser konnten den Zechburschen auch noch im Namen von Kulturreferent LR Mag. Harald Dobernig eine Unterstützung bei der Anschaffung von Zechhemden zusagen.
Mit dem HeimatHerbst präsentiert das Bundesland Kärnten seine Volkskultur, sein Brauchtum und seine Traditionen. Damit wird die Identität der Heimat erlebbar. Mit dieser Initiative haben alle Regionen Kärntens die Möglichkeit, ihr ureigenes Kulturgut zu zeigen. Kürzlich wurde in Villach das neue Feldküchenfahrzeug des Roten Kreuzes übergeben. Gleichzeitig hat auch Sigi Truppe vom Roten Kreuz, in ganz Kärnten bekannt als „Gulasch-Kanonen Sigi“, sein 25 Jahrjubiläum gefeiert. LAbg. Hannes Anton hat Sigi Truppe zu seinem Dienstjubiläum eine Dank u. Anerkennungsurkunde mit den Grüßen von LH Gerhard Foto: Rotes Kreuz Dörfler überbracht.
Klagenfurter Lamplwirt geht in den Ruhestand! Die freiheitlichen Personalvertreter LAbg. Peter Zwanziger und Obmann Albert Di Bernado luden mit ihrem Team zum ersten Sommerfest beim Grössinghof in Klagenfurt/Ponfeld ein. Bei einem wunderbaren Abend genossen die über 200 Magistratsbediensteten nicht nur die Volksmusik-Klagenfurt, sondern auch die herrlichen Speisen und Getränke. Auch Landeshauptmannstellvertreter Kurt Scheuch, Landesrat Harald Dobernig, Klubobmann Gernot Darmann, Stadtrat Gerhard Reinisch , Gemeinderätin Petra Röttig und viele Freunde der Personalvertretung Magistrat Klagenfurt waren begeistert.
Die Wirtsleute vom „Lamplwirt“ Sissy Rebernig und Hans Tischler feierten ihren letzten offiziellen Arbeitstag und übergeben an den Schwiegersohn. LAbg. Hannes Anton hat die Wirtsleute besucht und die besten Wünsche von LH Gerhard F: Anton Dörfler überbracht.
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REGIONALES
Besuch in Eisenkappel: Kurzentrum erlebt Boom! Einen Kärnten-Besuch stattete der Bürgermeister der Gemeinde Bled in Slowenien gemeinsam mit Bernard Sadovnik ab. Im Gespräch mit Landesrat Christian Ragger wurde über eine mögliche Zusammenarbeit mit der Nachbarregion Slowenien diskutiert, um gemeinsame grenzüberschreitende kom-
munale Projekte im Sozialbereich zu kreieren. Beim Besuch im AHA-Seniorenzentrum in Seeboden, führte sie Geschäftsführer Gerhard Mosser durch das gesamte Areal. In den AHA Seniorenund Pflegeheimen setzt man auf ein familiäres und hilfsbereites Miteinander in einem stilvollen Umfeld.
Landesrat Christian Ragger empfing kürzlich den Bürgermeister der slowenischen Gemeinde Bled zu einem Arbeitsbesuch.
Seit 1973 ist Manfred Drobesch Mitglied der FF Stein im Jauntal, seit 1994 Bezirksfeuerwehrkommandant von Völkermarkt. Mit einer großen Abschlussfeier am Wochenende verabschiedete sich Drobesch von seinen Kameraden.. Auch Feuerwehrreferent LHStv. Kurt Scheuch kam und überreichte dem überaus verdienstvollen Feuerwehrmann einen Jausenkorb voller Kärntner Schmankerln. „Manfred Drobesch wurde mit zwei Verdienstabzeichen und dem Steckkreuz in Gold des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Als Feuerwehrreferent darf ich mich recht herzlich für die langjährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Stein und die unzähligen freiwillig geleisteten Einsatzstunden bedanken“, sagte LhStv. Kurt Scheuch.
Velden: Neues Zahnärzte- und Gesundheitshaus eröffnet!
In Velden wurde ein neues, beeindruckendes Zahnärzteund Gesundheitshaus feierlich eröffnet. Errichtet wurde es von der bekannten Zahnärztefamilie um Theodor Inthal. Die Familie bietet darin alle Fachgebiete der modernen Zahnheilkunde an, außerdem haben sich ein Allgemeinmediziner, eine Psychologin, eine Osteopathin und eine Kosmetikerin im Haus im „Dr.
Fridolin Unterwelz Weg“ angesiedelt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler betonte, dass für die Familie Inthal ihre Menschlichkeit die Basis des Erfolges sei. So habe man auch gemeinsam dieses Lebenswerk umsetzen können. „Mit euren Kindern, Schwiegerkindern und eurem hervorragenden Team lebt ihr dieses Projekt“, so Dörfler, der aus eigener Erfahrung als Patient die hohe Qualität der Arbeit der Inthals beschrieb.
Bereits zum fünften Mal luden die Hemmaland-Wirte zum Wildfest nach Metnitz! Auch Jagdreferent LHStv. Kurt Scheuch folgt der Einladung und besuchte gemeinsam mit LAbg. Wilma Warmuth die Veranstaltung. Geboten wurde nicht nur eine Trachtenmodenschau, sondern auch feinste Kulinarik rund ums Wild und verschiedenste Jagdutensilien. Das Wildfest zählt zu den Höhepunkten im Kärntner HeimatHerbst und erfreut sich bei Gästen aus dem In- und Ausland größter Beliebtheit.
Alle News auch im Internet: www.freiheitliche-kaernten.at
12 KärntnerNachrichten I 31. August 2012
LESERBRIEFE
Kirche und Politik Bischof Schwarz betrauert den Verlust des Wertegefüges in der Politik und Kardinal Schönborn meinte, dass Anstand und Scham in der Politik verloren gegangen seien, usw. Zwei Kirchenmänner beklagen in wilder Verallgemeinerung die Politik. Schon vergessen, oder nur bewusst verdrängt, was sich in Kirchenkreisen jahrzehntelang abgespielt hat? Von Kirchenmännern gedemütigte und vergewaltigte Kinder und Jugendliche, die heute noch traumatisiert sind, waren wohl zu wenig Anlass für einen Aufschrei der Größenordnung, wenn es um Politik geht. Vom Papst abwärts hat man tage- bis
wochenlang nichts gehört. Schweigen und abebben lassen, das war die Devise. Und das erfüllt mich heute noch täglich mit tiefer Trauer und Wut. Trotzdem verallgemeinere ich nicht, verlange aber meinerseits eine grundsätzliche Neuordnung der Kirche. Auch hier und speziell hier sollte Anstand, Moral, Ehrlichkeit und Respekt vor allen Menschen selbstverständlich sein. Solange hier verdrängt, verschleiert und vertuscht wird, sollten sich Kirchenmänner nicht in die Politik einmischen. Vzbgm. Wally Rettl Villach
Kärnten und der ESM-Super-Coup Wenn man die Berichterstattung der Medien, insbesondere des ORF, aufmerksam verfolgt, wird man das Gefühl nicht los, dass es eigentlich nicht primär um Ausgewogenheit und Wahrheit in der Causa Birnbacher geht, sondern vielmehr darum, das Land Kärnten und einen ehemaligen Landeshauptmann, der politisch sehr erfolgreich war, um jeden Preis in den Schmutz zu ziehen. Korruption ist ein allgegenwärtiges Übel, welches schonungslos aufgedeckt gehört, jedoch ist Korruption wirklich nicht nur auf das Land Kärnten allein beschränkt. Haufenweise könnte man an dieser Stelle Korruptionsskandale in RotWeiß-Rot und noch viel mehr in unserer allseits hochgelobten und vielgepriesenen EU aufzählen, wo Milliarden Euros schon verschwunden sind. Seltsam, dass man in all diesen Korruptionsfällen nie
auf den Gedanken von Neuwahlen gekommen ist. Vielleicht will man Kärnten nur politisch umfärben und auf Bundes- bzw. EU-Linie bringen. Möglicherweise ist der Grund darin zu suchen, dass Kärnten es wagt, als einziges Bundesland Österreichs eine Klage beim Verfassungsgerichtshof einzubringen, um den in Wien bereits beschlossenen Beitritt zum milliardenschweren ESM-Schirm, zu verhindern. Dieser ESM wäre für die EU sehr gut und für Österreich sehr schlecht, weil er unser Land zu einem Selbstbedienungsladen für die internationalen Großbanken und die Heuschreckenkapitalisten machen würde. Ein Super-Coup für alle Großbanken und ein Super GAU für unser Land und die Österreicher! Man kann nur hoffen, dass Gott uns davor bewahrt. DI Peter Ertl, Uggowitz
Ist diese Zeitung „suizidgefährdet“? Wie, wo, wann und so oft es nur möglich ist, stellt eine „kleinformatige Zeitung“, seitenweise, kostenlosen Platz zur Verfügung, wo selbsternannte „Sauberfrauen und Saubermänner“ die Kärntner Bevölkerung beschimpfen dürfen! Da übertreffen sich realitätsfremde „Psycho-Experten“ im Dienst der UNI-Klagenfurt und bezahlte Pseudoschriftsteller in seitenlangen Ausfälligkeiten gegen Kärnten! Schreibende „Antikünstler“, für die jede Kärntenbeschimpfung die einzige Möglichkeit bedeutet, öffentlich präsent zu sein und dabei noch Geld zu verdienen. Da werden die KärntnerInnen als „Haiderwürstelfresser“ bezeichnet! Von Professoren der UNIKlagenfurt, wird der Kärntner Bevölkerung 25 Jahre „Rauschzustand“ diagnostiziert, die sich in der Rolle der johlenden Zuschauer am wohlsten fühlen. Kärnten, das Schurkenland! KärntnerInnen, die Hasser der Slowenen und sonstigen Ausländer, die Erfinder der Saualm, Gesetzesbrecher! Kärnten, die entmündigte Bankrottgesellschaft! Das Prinzip der Injurie gegen Kärnten ist zwar legal, wir
leben in einer Demokratie, jedoch ausschließlich den Missachtungsäußerungen und Verleumdungen gegen Kärnten, kostenlose Veröffentlichungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, widerspricht deutlich den Regeln des unabhängigen, parteifreien Journalismus! Ich stelle mir vor, wie aufbauend und positiv anregend diese unzähligen „AntiKärnten-Artikel“, mit den seitenlangen Diffamierungen gegen die Kärntner Bevölkerung, auf die Menschen in unserem Bundesland wirken, wenn diese beim Frühstückskaffee, die Zeitung lesen wollen. Es schadet auf keinem Fall, eine Zeitung mit positiven Ereignissen für Familien, Kunst, Bildungsangeboten, Forschungsergebnissen, oder anderen interessanten Ereignissen, zu bereichern. Denn auch in der Welt der Printmedien, wird nur jene „unabhängige“ Zeitung überleben, der es mit ihren Beiträgen gelingt, unparteiisch, ehrlich und korrekt, die Bedürfnisse wissensbegieriger Menschen, auf Dauer wirklich zu befriedigen! Ing. Hans Peter Jank Villach
Zufälle gibt es im Leben. Kurt Scheuch folgt seinem Bruder als Landesparteiobmann und Regierungsmitglied nach. Ein paar Stunden später gibt die Staatsanwaltschaft bekannt, dass gegen ihn ermittelt wird. SPÖ-Bürgermeister Köfer tritt aus der Partei aus und wechselt zur Stronach-Partei. Zwei Tage später gibt die Staatsanwaltschaft bekannt, dass gegen Stronach ermittelt wird. Patrick M. Klemenjak, Feistritz im Rosental
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31. August 2012 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
Kroatien, Deutschland und die Slowakei zu Gast beim Int. Jugend Toto Cup Die Österreichischen Lotterien präsentieren auch heuer den Internationalen Jugend Toto Cup. Ein Nachwuchsturnier mit Tradition – das ist der Internationale Jugend Toto Cup, der zwischen 30. August und 2. September 2012 in Tirol über die Bühne geht. Nach Platz zwei im Vorjahr treffen die ÖFB-Talente heuer erneut auf den Vorjahressieger Kroatien. Die Idee eines Turniers für Nachwuchs-National mann schaften griffen der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) und die Österreichischen Lotterien im Jahr 1988, also vor mehr als zwei Jahrzehnten, auf. Ziel war es, jungen und ehrgeizigen Fußballern die
Möglichkeit zu bieten, in einem internationalen Wettbewerb Erfahrungen zu sammeln und ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Rahmen des Internationalen Jugend Toto Cup machen die Talente auf sich aufmerksam und stellen sich in einem internationalen Wettbewerb in die „Fußball-Auslage“. Das Turnier für vier Unter17-Nationalteams findet heuer bereits zum 24. Mal statt. Im Jahr 2011 überzeugte die ÖFB-Auswahl mit Siegen gegen Schottland und Slowenien. Für die Niederlage gegen Kroatien und dem daraus folgenden zweiten Platz in der Tabelle will die sich ÖFB-Auswahl heuer revanchieren. Denn das U-17 Nationalteam misst sich an den Schauplätzen Schwaz und Zell am Ziller er-
Im Bild Damjan Vuklisevic, Gregor Zabret (SLO) und Francesco Lovric (AUT). Foto: GEPA pictures/ Walter Luger
> Mittwoch, 29. 8. 16.00 Uhr: Kroatien - Deutschland (Schwaz) 18.00 Uhr: Österreich - Slowakei > Freitag, 31. 8. 16.00 Uhr: Deutschland - Slowakei (Zell am Ziller) 18.00 Uhr: Österreich - Kroatien > Sonntag, 2. 9. 14.00 Uhr: Kroatien - Slowakei (Schwaz) 16.00 Uhr: Österreich - Deutschland
Gegen Vorweis einer Toto Quittung erhält man am jeweiligen Spieltag an der Stadionkassa eine freie Eintrittskarte. Toto hält überdies für jeden Besucher ein kleines Präsent bereit. Für Nachwuchsmannschaften, die den Internationalen Jugend-Toto-Cups besuchen, gibt es ein spezielles Geschenk: Jede anwesende Mannschaft erhält einen Toto Trainingsball.
Ziehung vom Do., 23. 08. 2012
VO R S C H AU
neut mit den besten Alterskollegen aus Kroatien sowie den Youngsters aus Deutschland und der Slowakei.
Rubbellos „Summer Cash“ bringt bis 25.000 Euro Wenn die Sonne durch die Brille blinzelt Sommer, Sonne, Strand – kurz: Urlaubsfeeling vermittelt „Summer Cash“, das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien. Hinter FlipFlops und Sonne mit Brille verbergen sich Gewinne bis 25.000 Euro. Pro Los gibt es zwei Rubbel-
flächen mit verschiedenen Symbolen. Bei Übereinstimmung eines Symbols unter beiden Rubbelflächen gibt es bis zu 25.000 Euro zu gewinnen. Summer Cash ist in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 2 Euro erhältlich. Die Serie besteht aus 2 Millionen Losen, den Höchstgewinn gibt es dreimal.
74197 Ziehung vom Fr., 24. 08. 2012
01335 Ziehung vom Sa., 25. 08. 2012
88695 Ziehung vom So., 26. 08. 2012
82363 Ziehung vom Mo., 27. 08. 2012
84992 Ziehung vom Di., 28. 08. 2012
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35. Runde 2012 1: Rapid Wien– SV Mattersburg 2: Wacker Innsbruck– RB Salzburg 3: SC Wr. Neustadt– Austria Wien 4: SV Ried– Sturm Graz 5: FC Admira– Wolfsberger AC 6: Bayern München– VfB Stuttgart 7: VfL Wolfsburg– Hannover 96 8: 1. FC Nürnberg– B. Dortmund 9: Werder Bremen– Hamburger SV 10: B. Leverkusen– SC Freiburg 11: TSG Hoffenheim– E. Frankfurt 12: F. Düsseldorf– Mönchengladbach Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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DIES & DAS
Kräutertage mit Kräuterfee Barbara im Hotel EUROPÄISCHER HOF***** Bad Gastein egen alles ist ein Kraut gewachsen, doch das Wissen um die besondere Bedeutung einiger Pflanzen und deren gezielte Anwendung ist fast verloren gegangen. Wer sich für die Naturheilküche interessiert, sollte sich die Zeit vom 20. bis 23. September 2012 vormerken. Dann finden im Hotel EUROPÄISCHER HOF***** Bad Gastein (Salzburger Land) die Kräutertage statt, bei denen Interessierte erfahren, wie sie gesund durch den Alltag kommen. Kräuterpädagogin Barbara Pointner
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begleitet die Gäste in die wunderbare Gasteiner Bergwelt, wo sie auf duftenden Almwiesen und an überraschenden Stellen frische Heilpflanzen und Gewürze sammeln. Dabei erfahren die Teilnehmer Faszinierendes über die Wirkung dieser Kräuter. Anschließend wird Küchenchef Franz Schönegger mit der Ernte dieser natürlichen Würzmittel und gemeinsam mit den Kräutersammlern herzhafte Gerichte kochen. Zum Abschluss setzen sie ein Kräuterlikör an, der die Verdauung
Kräutertage mit Kräuterfee Barbara vom 20. bis 23. September 2012 Inklusive 3 Übernachtungen mit Gourmet-Halbpension (Verwöhnfrühstück vom Buffet & 5-Gänge-Galadiner) Begleitete Wanderung mit Kräuterpädagogin Barbara zum Kräutersammeln Zubereitung von herzhaften Gerichten mit Gasteiner Kräutern gemeinsam mit unserem Küchenteam Herstellung eines Kräuterlikörs mit Küchenchef Franz Schönegger Freie Nutzung der hauseigenen „Gasteiner Therme“ auf über 1.500 m2 Täglich wechselndes Gäste- & Sportprogramm Preis: ab 343 EUR pro Person im Wohlfühl-Doppelzimmer
Vom 20. bis 23. September 2012 bekommen Interessierte Tipps für eine gesunde Naturheilküche von Kräuterpädagogin Barbara Pointner im Hotel EUROPÄISCHER HOF***** Bad Gastein. © Europäischer Hof anregt und den sie als Souvenir mit nach Hause nehmen können. Infos und Buchung: Hotel EUROPÄISCHER
Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung ist in der Kärntner Landeszeitung vom 30. August 2012 folgende Planstelle ausgeschrieben:
Brückenmeisterei Villach Ein/e Schlosser/in für den Bereich der Brückenerhaltung Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: abgeschlossene Lehre als Schlosser oder als Maschinenschlosser oder eine diesen Lehrberufen entsprechende Berufsausbildung; mehrjährige fachliche Praxis; Schweißprüfung für Elektro-, Schutzgas- und Edelstahlschweißen, Ausbildung als Staplerfahrer - Staplerführerausweis; Führerschein der Klassen B und C. Erwünscht: Kranführerschein. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536-10324 zu erfahren.
HOF***** Miesbichlstraße 20 A-5640 Bad Gastein Tel. +43 6434 2526-0 office@europaeischerhof.at www.europaeischerhof.at
31. August 2012 I KärntnerNachrichten 15
KULTUR
Künstler-Duo 1000& stellt in der BV-Galerie die Frage: wARuM? as Künstler-Duo 1000& (sprich: tausendplus) lebt und arbeitet auf der Kärntner Saualpe, auf über 1.000 Meter Seehöhe. Das gemeinsame Schaffen, das Irmgard Siepmann und Martin F. Hahnl seit 1991 entwickeln und umsetzen, bezeichnen sie als „Kunst der Auseinandersetzung“.
damit auch den Titel der Ausstellung: wARuM. Großen Raum nimmt das Thema 9/11 ein. 1000& haben sich zur Aufgabe gemacht, die Auswirkungen dieses Ereignisses in ihrem grenzenlosen Kunstprojekt „eXpedition_9%11“ und in 38 „MonoVisions_9%11“ sichtbar, hörbar, erfühlbar zu machen. In der Ausstellung „wARuM“ in der BV Galerie in Klagenfurt sind folgende Arbeiten zu sehen: Zyklus „Warum achten die uns schlachten“, eine Auswahl an MonoVisionen aus der „eXpedition_9%11“, diverse WortSkulpturen und EinWortSkulpturen.
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Das Ergebnis der Arbeit sind WortSkulpturen, MonoVisionen, Postkarten, Serigrafien etc., die durch ihre Mehrschichtigkeit und Komplexität den Betrachter mehrdimensional fordern. Die Arbeiten knüpfen an visuelle Erwartungen an, Sprach- und Bildinhalte werden immer wieder aufs Neue arrangiert. Um der heute üblichen Oberflächlichkeit entgegenzuwirken, will sich 1000& ins Wahrnehmungsfeld des Betrachters einschleichen
1000&: „Warum achten die uns schlachten“, LebensZeichen „achten“, 2004, mixed materials, 1000x1000mm, Foto: 1000& Privatbesitz.
1000&: MonoVison_9%11: 02_Exodus, 911x607mm, C-Print, 2007. Foto: 1000&
und einen zweiten, dritten Blick provozieren. Schlüsselwerk des Künstlerduos ist die WortSkulptur „Warum achten die uns schlachten“ (2004). „Uns geht es immer um gesellschaftspolitische Themen, die die Frage aufwerfen: Warum? Muss das so sein?“, erklärt Irmgard Siepmann. Das Warum aus dem Schlüsselwerk verdeutlicht eine weitere Entwicklung der „Kunst der Auseinandersetzung“: „Im Wort Warum steckt Arm“, verweist Martin F. Hahnl auf die EinWortSkulpturen und erklärt
uch der diesjährige, sommerliche Sprechtag im Klagenfurter Strandbad, welcher am Freitag dem 24.August 2012 mit unserem Bürgermeister Christian Scheider stattfand, wurde von den zahlreichen Badegästen sehr gut genützt. Bei heißem Wetter und Badelaune lässt es sich eben viel leichter über Stadtpolitik und Anliegen diskutieren.
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GR Günther Scheider, der für seine soziale Ader in der Stadt Klagenfurt schon sehr bekannt ist, organisierte in Kooperation mit der Firma Zeppitz eine gratis Eisaktionsverteilung für unsere kleinen Baderatten. Dieses erfrischende Angebot wurde von sehr vielen Kindern genossen.
1000&: Serigraphie „Rotwein“, Büttenpapier 395x575mm. Auflage: 99, April 2006; „Wir können morgen tot sein, wer trinkt dann unser’n Rotwein“. Foto: 1000& Ausstellung: Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs, Landesverband Kärnten präsentiert: 1000& – wARuM 3. bis 18. 9. BV-Galerie, Feldkirchnerstr. 31, 9020 Klagenfurt, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 19 Uhr, Tel/Fax: 0463/59 80 60, E-Mail: office@bv-kaernten.at; www.bv-kaernten.at MIDIssage: Dienstag, 11. 9., 19.11 Uhr (9/11/2012) Moderation: Mag. Katharina Herzmansky Dr. Heimo Strempfl (Musil Museum) über „OneWordSculptures“ Mehr Information, Werkauswahl etc.: www.1000plus.org, www.eXpedition911.eu
16 KärntnerNachrichten I 31. August 2012
KULTUR
Albecker Kabarettherbst Fr, 07. 09., 20 Uhr: Joesi Prokopetz: „ Übrigens! Aber das nur nebenbei.“
Es ist das reichhaltigste Programm, das Prokopetz je hingelegt hat. Er schöpft dabei, wie immer, aus der Dämonie des Alltags. Über das österreichische Idiom, das die österreichische Tragödie widerspiegelt, führt er zur österreichischen Seele. Fr, 14. 09., 20 h: Julia Stemberger „ Aphrodite“ : ein Fest der Sinne - ein amüsant-erotisches Kochbuch
Die österreichische Schauspielerin Julia Stemberger liest erotische Geschichten und Rezepte aus Isabel Allendes Buch Aphrodite, gewürzt wird der Abend durch Lateinamerikanische Gitarrenmusik, gespielt vom vielfach preisgekrönten Gitarristen Helmut Jasbar. Sa, 22. 09., 20 h: Erwin Steinhauer mit den OÖ. Concert- Schrammeln: „ Das Glück is a Vogerl“ : Erwin Steinhauer singt, begleitet von den OÖ. ConcertSchrammeln unter Peter Gillmayr, Wiener- und Heurigenlieder, und erzählt dazu G´schichtln rund um Wein und Wien. Jubiläumsausstel lung „ 100 Jahre Kunst in Bewe gung“ 100 Jahre Berufs-
vereinigung der Bildenden Künstler Österreichs 1912-2012 1. September bis 28. Oktober 2012 Eröffnung durch Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Samstag, 1. September 2012, 16 Uhr Impulsreferat: Mag. Hans-Peter Premur
Kartenreservierung: 0650/57 52 066