KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z032986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Armin Kordesch. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 28 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 13. Juli 2012
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
Die freiheitliche Familie feierte!
Partnerschaft zwischen Kelag und RWE wird weiter vertieft: Energieholding gibt Anteile ab!
Großes Familienfest der Kärntner Freiheitlichen in Greifenburg mit Musik, Kulinarik und Spaß!
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THEMA DER WOCHE
Partnerschaft zwischen Kärnten und RWE wird weiter gestärkt! LR Dobernig: Kärntner Energieholding verkauft Anteile – Land Kärnten behält Mehrheit an der Kelag – Verkaufserlös zur Gänze für Schuldentilgung. In einer Pressekonferenz haben Landesrat Harald Dobernig sowie der stellvertretende RWE-Vorstandsvorsitzende und KEH-Geschäftsführer, Rolf Martin Schmitz und KEHGeschäftsführer Günther Pöschl über den Verkauf von Kelag-Anteilen der Kärntner Energieholding (KEH) an die RWE AG informiert. „Die Kärntner Energieholding verkauft Anteile an RWE, behält aber 51 Prozent am Unternehmen. Das Land Kärnten hält 51 Prozent an der Kärntner Energieholding und behält damit die Mehrheit an der Kelag. Das Land Kärnten verliert durch die Transaktion keinerlei Einfluss im Unternehmen, auch in der Zusammensetzung des Aufsichtsrates der Kelag ändert sich nichts“, fasste Finanzlandesrat Harald Dobernig als Eigentümervertreter des Landes Kärnten in der KEH zusammen. Die RWE unterwirft sich auch mit dem KelagAnteil, den sie jetzt von der KEH erwirbt, unter den gemeinsamen Syndikatsvertrag des Landes Kärnten mit RWE. „Der Gewinn des Landes Kärnten durch diese Transaktion in Höhe von rund 100 Millionen Euro wird ausschließlich zur Schuldentilgung verwendet. Mit diesem Geld werden keine politischen Spielwiesen unterstützt, sondern Schulden abge-
baut. Das bringt auch massive Ersparnisse bei den Zinsen. Unsere gemeinsame Kraftanstrengung ist auf die nachhaltige Entlastung des Landeshaushaltes zum Wohle zukünftiger Generationen gerichtet“, betonte Dobernig. RWE-Vorstand Schmitz betonte, dass er sich freue, die hervorragende Partnerschaft mit dem Land Kärnten in der Kelag weiter stärken zu können. Seit 2008 gebe es im RWEKonzern einen starken Fokus auf erneuerbare Energien. „Wir investieren seither eine Milliarde Euro im Jahr in erneuerbare Energien. Mit dem Erwerb weiterer Anteile an der Kelag gehen wir diesen Weg weiter, bauen unser Portfolio im Bereich Wasserkraft aus und wollen gemeinsam mit dem Land Kärnten ein großes Augenmerk auf Südosteuropa richten“, so Schmitz. Pöschl verwies auf die erfolgreiche Entwicklung der Kelag. „2007 haben wir eine gemeinsame Wachstumsinitiative beschlossen und wollten innerhalb von zehn Jahren eine Milliarde in Kärnten investieren. Dieses Ziel erreichen wir bereits 2012. Aktuell hat die Kelag 1.500 Mitarbeiter und sichert weitere 1.500 Arbeitsplätze in Kärnten“, so Pöschl. Die Kelag habe nun eine gesunde Eigentümerstruk-
Die Landesräte Harald Dobernig und Achill Rumpold mit Aufisichtsratsvorsitzendem Günther Pöschl und dem Stv. RWE-Vorstandsdirektor Rolf Martin Schmitz. tur mit klarer strategischer Dominanz des Landes Kärnten. Beide KEH-Geschäftsführer betonten, dass beim Unternehmenswert der Kelag in Höhe von 1,75 Milliarden Euro nicht nur die aktuelle Unternehmenssubstanz, sondern auch die zukünftige Entwicklung bzw. Planung der Kelag für die kommenden zehn bis 20 Jahre berücksichtigt ist. Dobernig erklärte zusammenfassend, dass die Transaktion gut für Kärnten ist, weil Kärnten seine Rechte und die Macht in der Kelag behält und zusätzlich 100 Millionen Euro zur Schuldentilgung erhält. „Die Transaktion stärkt die Partnerschaft zwischen Land Kärnten und der RWE, ohne dass das Land Kärnten Einfluss in der Kelag verliert. Der
gemeinsame Erfolgsweg zum Wohle des Landes wird fortgesetzt.“
Zinsersparnis 50 Mio. Euro Mit dem Verkauf eines Kelag-Anteilpaketes an die RWE habe man für das Land Kärnten einen Gewinn von 100 Millionen Euro ermöglicht, der ausschließlich zur Schuldentilgung verwendet werde. Durch diese Schuldentilgung habe das Land zusätzlich eine Zinsersparnis in Höhe von 50 Millionen Euro. Das sagte LH Gerhard Dörfler in einer Reaktion: „Das Land Kärnten hält 51 Prozent an der Kärntner Energieholding und behält die Mehrheit an der Kelag. Der Anteilsverkauf der Kelag ist eine Erfolgsgeschichte!“
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THEMA DER WOCHE
Am 15. Juli wird die Umfahrung Bad St. Leonhard eröffnet LH Gerhard Dörfler informierte mit Bürgermeister Maier und Straßenbauchef Bidmon über den erfolgreichen Projektverlauf. Am Sonntag, 15. Juli, wird um 9.30 Uhr beim Tunnelportal Süd die langersehnte Umfahrung Bad St. Leonhard auf der B 78 Obdacher Straße feierlich eröffnet. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen (bei Schlechtwetter findet die Feier in der Einhausung statt).
schen in der Region habe umsetzen wollen. „Wenn man ein Ziel verfolgt und die Menschen einbindet, ist auch das schwierigste Projekt machbar“, verwies Dörfler auf anfängliche Protestaktionen und aufwendige, persönliche Verhandlungen bei den Grundablösen.
„Beim legendären Spatenstich am 28. Feber 2009 waren tausende Menschen dabei. Auch die Verkehrsfreigabe werden bestimmt viele mitfeiern“, meinte Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei einer Pressekonferenz in Bad St. Leonhard. Er betonte die Wichtigkeit der Umfahrung für den Kur- und Wirtschaftsort, sie sei auch Voraussetzung für das erfolgreiche Gesundheitsresort gewesen. Mit der Verkehrsfreigabe wird auch die Blechlawine durch den Ort und über den Hauptplatz ein Ende haben. Derzeit frequentieren ihn zu Spitzenzeiten 9.000 Fahrzeuge, davon 1.000 LKW. Laut Dörfler ist auch schon die Verordnung für ein LKWFahrverbot am Hauptplatz (ausgenommen Zulieferverkehr) fertig, das ab der Verkehrsfreigabe gültig sein werde.
„Ich danke den Menschen, die den Weg frei für eine erfolgreiche Zukunft der Stadt gemacht haben. Alle Objekte wurden im Konsens abgelöst“, betonte er. Konkret seien für die Ablöse der Grundstücke und der 18 bewohnten Häuser 10,7 Mio. Euro aufgewendet worden. „Alle Hausbesitzer haben wieder neu gebaut und so hat auch die heimische Bauwirtschaft mitprofitiert“, so Dörfler.
„Es ist vollbracht“, sagte der Landeshauptmann sichtlich mit Stolz auf ein Bauprojekt, das ihm sehr wichtig sei und das er unbedingt für die Men-
Sinnvolle Investition schafft Arbeit! Für den Landeshauptmann ist das investierte Geld gut angelegt, habe man doch auch den Bau des Kurbades damit ausgelöst. Dieses beschäftige rund 50 Mitarbeiter und verzeichne beinahe 100.000 Nächtigungen. Auch Betriebe wie Hermes, Stora Enso oder Geisslinger würden von der besseren Infrastruktur profitieren. „Durch die Umfahrung kann Bad St. Leonhard gleichzeitig Kurund Wirtschaftsort sein“,
Schluß mit dem Verkehrslärm in Bad St. Leonhard: Durchdachte Lärmschutzwände schaffen Wohlbefinden.
Schwere Lastfahrzeuge werden aus dem Ortskern von Bad St. Leonhard verbannt. unterstrich Dörfler. Er verwies zudem auf die gesteigerte Lebensqualität und Verkehrssicherheit im Ort: „Ohne die Umfahrung hätte Bad St. Leonhard das ‚Bad‘ aus seinem Namen streichen müssen.“ Für den Landeshauptmann ist die neue, hochqualitative Umfahrung eine „Schönheit“, die sich perfekt in die Landschaft einpasse. Sie sei als gesamtwirtschaftliche, städtebauliche Maßnahme zu sehen. Ihre Freigabe am 15. Juli
werde einer seiner „schönsten politischen Feiertage“ sein. Bürgermeister Simon Maier betonte, dass der 15. Juli ein großer Augenblick für die Stadt und die gesamte Region sein werde. „Stau, Verkehr, Abgase und Lärm werden ein Ende haben, Sicherheit und Lebensqualität werden steigen“, so Maier, der Landeshauptmann Gerhard Dörfler als „Vater der Umfahrung“ besonders dankte.
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HINTERGRUND
Sommer, Sonne, gute Laune: Die freiheitliche Familie feierte! Traditionelles FPK-Familienfest mit 1.800 Besuchern in Greifenburg m Oberkärntner Badesee in Greifenburg feierten die Freiheitlichen in Kärnten am 8. Juli ihr schon traditionelles Familienfest. Über 1.800 Besucher - Familien mit Kindern, Freunde, Bekannte und Interessenten der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft nutzten das herrliche Wetter zu einem abwechslungsreichen gemeinsamen Tag.
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Das umfangreiche Kinder- und Familienprogramm mit Hochseilgarten, Wasserrutsche, Beachvolleyball, Trampolin, Flying-Fox, Bungee-Run, Walking Ball und Piratenschiff sorgte für ausgezeichnete Stimmung. Auch für Speis und Trank und die musikalische Umrahmung von Alexandra Lexer und den Alpencasanovas war bestens gesorgt. „Die freiheitliche Familie ist kein Schlagwort, sondern gelebte Tradition. Ich freue mich sehr, dass so viele gekommen sind, um mit uns gemeinsam einen gemütlichen Tag zu verbringen“, erklärt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch in seiner Ansprache. Ehrengäste waren unter vielen anderen auch LH Gerhard Dörfler, LR Christian Ragger und LR Harald Dobernig.
HINTERGRUND
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LANDESPOLITIK
Neues Beschäftigungsprojekt „Klostergarten“ verspricht Erfolg Langzeitarbeitslose werden im Kloster Wernberg schrittweise zu Landwirtschaftsgehilfen ausgebildet. Projekt wird von Land und AMs finanziert. Bereits zum zweiten Mal wird das gemeinnützige Besc häf tigungsprojekt „Weltgarten“ der Katholischen Aktion der Diözese Gurk im Kloster Wernberg durchgeführt. Im Rahmen dieses gemeinnützigen Beschäftigungsprojektes wird in Kooperation mit dem Kloster Wernberg ein Gemüse- und Kräutergarten bewirtschaftet. „Land Kärnten und AMS Kärnten nehmen jeweils 52.000 Euro in die Hand, um arbeitsuchenden Männern und Frauen aller Alters-
gruppen, die sich für das Thema Kräuter- und Gemüseanbau interessieren und begeistern können, eine neue Perspektive zu ermöglichen“, so Arbeitsmarktreferent LHStv. Uwe Scheuch. Weltgarten ist ein innovatives und soziales Projekt mit Nachhaltigkeitsanspruch. Ältere langzeitarbeitslose Personen finden sinnvolle Beschäftigung und können wieder in den Arbeitsprozess integriert werden. Nach dieser An-
lehre im Kräuter- und Gemüsebau können die Transitarbeitskräfte mit den erworbenen Qualifikationen z.B. als Gartenoder Landwirtschaftsgehilfen tätig werden. Während der Projektlaufzeit von acht Monaten sind die insgesamt fünf Projektmitarbeiter, die vormals langzeitarbeitslos waren, vom Anbau bis hin zur Veredelung und dem Verkauf der Produkte in den Prozess integriert. Die Tätigkeiten der Arbeits-
Das Kloster Wernberg. kräfte gehen vom Anbau bis zum Verkauf und Versand der Produkte. Im heurigen Projektjahr werden voraussichtlich 3.000 Kilogramm Kräuter getrocknet und verarbeitet.
27 neue Musikschul-Direktoren für Kärnten vorgestellt! LR Harald Dobernig: Durch Neu-Organisation ist Zukunft der Musikschulen in Kärnten gesichert In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Unterabteilungsleiter Koordination Musikschulen und Konservatorium, Gernot Ogris, sowie Fachbereichsleiter Peter Töplitzer präsentierte Kulturreferent LR Harald Dobernig die 27 neuen Musikschul-Direktoren für Kärnten. Zugleich wurde eine Zwischenbilanz über die Neuausrichtung des Musikschulwesens gezogen und ein erster Ausblick auf das Schuljahr 2012/13 gegeben. Mit dem neuen Gesetz, das mit 1. September in Kraft tritt, bekommt das enorm gewachsene Musikschulwesen eine neue Struktur und wird zukunftsfit gemacht. „Wir haben eine eigene Unterabteilung für die Koordination Musikschulen und Konservatorium eingerichtet.
Auf alle Regionen Kärntens verteilt wird es künftig 27 eigenständige Musikschulen des Landes Kärnten mit je einem Direktor bzw. einer Direktorin geben, die mehrere Standorte betreuen. Damit sorgen wir für eine Stärkung der regionalen Identität. Alle bestehenden Musikschul-Standorte bleiben erhalten“, erklärte Dobernig
nahmen von Musikschülern geben“, so der Kulturreferent. Hinsichtlich der neuen Musikschuldirektoren betonte Dobernig, dass die besten aufgrund eines Hearings und einer Reihung von einer Expertenkommission zum Zug gekommen sind. „Es freut mich sehr, dass auch acht Frauen unter den neuen Direktoren sind.“
„Diese Reform bedeutet eine klare Verwaltungsvereinfachung und sichert die qualitätsvolle Ausbildung der Musikschüler und der Studierenden am Konservatorium. Es erfolgt kein Abbau von Lehrerinnen und Lehrern, zusätzlich werden die Trenkwalder-Bediensteten ins Land hereingenommen. Im Schuljahr 2012/13 wird es selbstverständlich auch wieder Neuauf-
Töplitzer betonte, dass man mit der nunmehrigen Ausrichtung die musikalische Entwicklung der musikbegeisterten Jugendlichen weiter vorantreiben möchte. Es werde auch neue Schwerpunkte in der Ausbildung geben. Ogris erklärte, dass man bemüht sei, die Kontinuität zu wahren und man bereits mit der Planung des neuen Schuljahres begonnen habe.
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LANDESPOLITIK
Bildungsdirektion bringt Optimierung der Synergien LH Dörfler, LHStv. Scheuch: Landesschulratspräsident Walter Ebner tritt zurück – Neue Gesamtleitung der Bildungsbereiche in Kärnten soll Gerhild Hubmann übernehmen. Die Schule sei zwar aus, aber die Zeit da, wichtige bildungspolitische Weichenstellungen zu präsentieren, sagte Landesschulratspräsident LH Gerhard Dörfler bei einer Pressekonferenz im Spiegelsaal in Klagenfurt.
mann, die die Abteilung überaus erfolgreich leitet, auch in ihrer neuen Funktion hervorragende Arbeit leisten wird.“
„Kärnten übernimmt wieder einmal Vorbildfunktion und baut den Bildungsbürokratismus ab, in einer Art Bildungsdirektion werden Landesschulrat und die Bildungsabteilung des Landes unter einer Führung zusammengefasst“, so Dörfler. Der amtsführende Landesschulratspräsident Walter Ebner geht aus persönlichen Gründen wieder als Leiter in das Oberstufenrealgymnasium Klagenfurt zurück, neue Bildungsdirektorin wird Gerhild Hubmann, derzeitige Leiterin der Abteilung 6, Bildung, Generationen und Kultur. Der Landeshauptmann dankte dem Landesschulratspräsidenten Ebner für seine hervorragende Arbeit, er habe Bildung in allen Facetten gelebt. Über notwendige Reformen dürfe nicht immer nur geredet werden, man müsse sie auch umsetzen. Diese neue Gesamtleitung im Bildungsbereich wäre eine Reform, die wieder einmal Vorbildwirkung für ganz Österreich haben könnte. “Ich bin mir sicher, dass Gerhild Hub-
Bildungsdirektorin Gerhild Hubmann Mit der Zusammenführung von zwei Bildungsbereichen schaffe man eine Optimierung der Synergien und eine Neuaufstellung der Bildung in Kärnten. Dörfler berichtete weiters, dass in den nächsten Wochen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung erfolgen sollen. „Nach rechtlicher Abklärung könnte die Veränderung im Herbst von statten gehen.“ In den anderen Bundesländern gebe es ähnliche Modelle, es sei ein Schritt in die Fach- und Sachpolitik im wichtigen Bereich der Bildung. „Kärnten ist und bleibt das Bildungsland Nummer 1“, sagte der Landeshauptmann und berichtete, dass
er diese Reformen schon immer bei den LHKonferenzen eingefordert habe. Auch mit Bundesministerin Claudia Schmied gebe es eine gute Chemie. „Sie ist immer voll des Lobes über Kärnten und hätte unsere Unterstützung in vielen Bereichen“, so der Landeshauptmann. Als Bildungsverantwortlicher in Kärnten freue er sich über die neue Weichenstellung sagte LHStv. DI Uwe Scheuch. Auch er dankte Ebner für seine Verdienste und Leistungen. „Von Lehre mit Matura über die neue Mittelschule bis hin zu Bildungszentren, wir haben sehr viel zusammengebracht.“ Mit der Bestellung von Hubmann mache man einen wichtigen Schritt in die Entpolitisierung des Bildungsbereiches. „Jetzt gibt es eine schlankere Struktur und raschere Entscheidungen, sozusagen einen ‚One Stop-Shop‘ mit besserer Durchgängigkeit in der Information“, so Scheuch. Diese Neustrukturierung könne einen Quantensprung bringen. „Alle reden von Bildungsreformen, die Rahmenbedingungen und Gesetze sind aber 50 Jahre und älter“, sagte Hubmann. Die neue Bildungsdirektion sei so eine Reform, damit würden mehr Synergien und Zusammenarbeit möglich werden. „Unter dem
Motto, weniger ist oft mehr, kann eine Leitung für zwei Schulbehörden umgesetzt werden“, so Hubmann.
Wohnbau: Neue Offensive Land gewährt 5,4 Millionen Euro Wohnbauförderungsdarlehen für zwei Wohnprojekte in Klagenfurt und Spittal. Ein Wohnbauförderungsdarlehen in der Höhe von rund 5,4 Millionen Euro für 99 Wohneinheiten in den Bezirken Klagenfurt und Spittal wurde in der Regierungssitzung beschlossen. Die Fertigstellung der Bauvorhaben ist für 2014 geplant. Das gab Wohnbaureferent LR Christian Ragger nach der Sitzung bekannt. Erfreut zeigte sich LR Ragger über die Verwirklichung dieser wichtigen Bauvorhaben: „Die Realisierung der Wohneinheiten dient der Abdeckung von Grundbedürfnissen der Bevölkerung, lösen ein Bauvolumen in der Höhe von rund 13,6 Millionen Euro aus und führen zu einer Verbesserung am Arbeitsmarkt“. In Klagenfurt werden 74 Wohneinheiten errichtet, in Spittal Aicherfeld 25 Wohneinheiten.
REGIONALES
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Mit dem Projekt „Kind-Hund, Hund-Kind“ möchte die Landesgruppe Kärnten der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) einen Beitrag leisten, um Unfälle zwischen Mensch und Tier zu vermeiden. Im Rahmen eines Sicherheitstages im Babyhotel Trebesingerhof Neuschitzer wurden die wichtigsten Grundregeln im Umgang mit dem Hund vermittelt. „Leider passieren die meisten Unfälle mit Hunden und anderen Tieren aufgrund von Unwissenheit. Halten sich Eltern, Kinder und Hundehalter an ein paar einfache Grundregeln, können viele Unfälle verhindert werden. Mit dem Projekt der ÖRHB wird die Kommunikation zwischen Mensch und Hund verbessert und Missverständnisse werden aufgeklärt“, so Tierschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch. Inhalt des Programmes, welches den Gästen des Babyhotels vorgestellt wurde, waren die Grundregeln im Umgang mit dem Hund.
Das 160-jährige Bestandsjubiläum feierte am Wochenende der Männergesangsverein Wolfsberg im Rahmen eines Gausingens im KUSS Wolfsberg. Als Gratulant stellte sich seitens des Landes Kulturreferent LR Harald Dobernig ein. Er hob in seinen Grußworten die Bedeutung der Chöre und des Gesanges für Kärnten hervor.
Mit Zockeln und Heugabeln hat alles angefangen. 90 Jahre danach, steht in Sittersdorf mit „woody“ eine der innovativsten Schuh-Manufakturen der Welt. In ihr werden biegsame Schuhsohlen aus Holz produziert, die mittlerweile halb Europa erobert haben. Im Rahmen eines Firmenfestes dieses Wochenende verlieh Landeshauptmann Gerhard Dörfler der Unternehmerfamilie Gerhard und Daniela Piroutz die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappens. Der Betrieb habe sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Vorzeige- und Leitbetrieb in Südkärnten entwickelt.
Der Weg vom Ganges nach Nepal
„Kärnten ist ein Land der Musikanten und ein Land der Sänger und, in den Herzen vieler Kärntnerinnen und Kärntner schlägt die Liebe zur Musik. Die Hingabe zur Musik wird in zahlreichen Chören, Musikkapellen und Volkstanzgruppen zum Ausdruck gebracht, die für eine bunte Vielfalt im volkskulturellen Leben unseres Bundeslandes sorgen. Mein Dank gilt allen Sängern und allen Verantwortlichen des Männergesangsvereins Wolfsberg für ihren unermüdlichen Einsatz“, betonte Dobernig.
Andreas Eller präsentiert seine aktuelle Fotoreportage dreimal in Kärnten. Hautnah führt er seine Besucher durch Nordindien und Nepal. Eine Live-Multimedia-Projektion, Dauer 90 Minuten. Eintrittskarten für 12 Euro an der Abendkasse. 07.08.12 um 20:30: Pirkerwirt in Rennweg 08.08.12 um 20:30: Seminarzentrum Educare in Treffen am Ossiacher See 09.08.12 um 20:30: Veranstaltungssaal der Gästeinformation Bad Kleinkirchheim
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Am Areal des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes fand die offizielle Übergabe der 140 neuen Wärmebildkameras an die Kärntner Feuerwehren statt. Nach einer kurzen Geräteeinschulung durch die Herstellerfirma Active-Photonics überreichten Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch und Landesfeuerwehrkommandant LBD Josef Meschik die Kameras im Rahmen einer kleinen Feier an die Kommandanten. „Die Anschaffung der Wärmebildkameras ist eine wichtige Investition für die Sicherheit der Kärntner Bevölkerung und der Kärntner Feuerwehreinsatzkräfte. Schwerpunktmäßig finden die Kameras bei der Personensuche in verrauchten Räumen und bei Auffindung von Brandherden Anwendung. Diese Aktion ist ein weiterer wichtiger Schritt um unserer Feuerwehren ausrüstungstechnisch auf dem neuesten Stand zu halten“, so Feuerwehrreferent Scheuch.
Das hundertjährige Jubiläum des MGV Almrose Radenthein wurde lürzlich mit einem musikalischen Dämmershoppen in Radenthein gefeiert. Kulturreferent LR Harald Dobernig war dabei und gratulierte den Verantwortlichen und allen Sängern des Chores sehr herzlich. „Ein derart hohes Jubiläum ist nur durch den großen Einsatz und das Engagement aller Verantwortlichen möglich. Es freut mich, dass es diesen Einsatz in Radenthein gibt. Kärnten ist ein Land der Musikanten und ein Land der Sänger. Die Liebe zur Musik, die in den Herzen vieler Kärntnerinnen und Kärntner schlägt, spürt man in Radenthein!“, so Dobernig.
REGIONALES
Ihren runden Geburtstag feierte kürzlich die fre.heitliche Gemeinderätin aus Glanegg, Gerhild Zaiser, im Kreise von Familie, Verwandten und Gemeinderatsfreunden im GH Lippale in Tauchendorf! Die zweifache Mutter und aktive Gemeinderätin gilt als Herz der Ortsgruppe Glanegg und ist in ihrem Team auch ganz besonders beliebt. Im Bild GR Horst Scheriau, LAbg. Jutta Arztmann, GR Gerhild Zaiser, OPO GV Franz Petschenig, Gastwirt Raimund Schranz.
Im Musikzentrum in Knappenberg ging kürzlich ein Jubiläumsfest anlässlich des 100. Geburtstages von Heinrich Harrer, er verstarb im Alter von 93 Jahren am 7. Jänner 2006, über die Bühne. An ihr nahm seitens des Landes Landeshauptmann Gerhard Dörfler teil. In seiner Rede skizzierte er den Forschungsreisenden, Bergsteiger und Geographen und nahm auch Stellung zur Medienkritik einer Zeitung an der Person Harrers und zur Lage in Tibet. Kärnten sei stolz, das ein Weltbürger, Weltentdecker, Erforscher und ein Athlet der Berge vor 100 Jahren in Knappenberg geboren wurde. „Obwohl er die ganze Welt bereiste, hat er sein Knappenberg und seine Heimat nie aus den Augen verloren. Starke Persönlichkeiten, wie es auch Harrer war, haben immer eine Heimat. Denn jede Heimat gibt Sicherheit und ist Ausgangspunkt einer Lebenskarriere“, betonte Dörfler, der seine Wertschätzung gegenüber der Gemeinde Knappenberg unterstrich.
REGIONALES
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Ab 2013 bietet das bfi Kärnten in Kooperation mit der Fachberufsschule Spittal/Drau die Zusatzausbildung zur Solarteurin bzw. zum Solarteur. Diese europaweit zertifizierte Ausbildung bietet beste Berufschancen im In- und Ausland und bringt ergänzende Kompetenzen für alle Professionisten, die mit erneuerbarer Energie zu tun haben. Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch betonte vor allem die Berufsausübung auf einem Gebiet, das sich durch hohes Zukunftspotenzial auszeichnet: „Kärnten ist im Bereich der Lehrlingsausbildung immer schon innovativ gewesen, wie unter anderem das Ausbildungsmodell ‚Lehre mit Matura‘ beweist. Auch die neue Ausbildung zum Solarteur ist dafür ein Beleg, wird sie doch der zunehmenden Bedeutung der Zukunftsbranche der erneuerbaren Energie gerecht. Durch eine enge Vernetzung mit regionalen Unternehmen bekommen Kursteilnehmer eine besonders praxisorientierte Ausbildung!“, so Scheuch.
Im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung überreichten LH Gerhard Dörfler und Sozialreferent LR Christian Ragger an zwölf Eltern die Zertifikate für das Pilotprojekt „Kärntner Elterndiplom“. LH Gerhard Dörfler sprach vom schönsten Empfang im Spiegelsaal. „So viele Familien mit Kindern wie hier gab es noch nie und dass ist schön. Wenn dass die Familie Kärntens der Zukunft ist, bin ich glücklich. Jede Beziehung oder Familie ist spannend und schön, noch dazu wenn man Kinder hat. Seien sie glücklich, dass sie eine intakte Familie haben“, betonte Dörfler. Sozialreferent Christian Ragger sprach von einem wichtigen und richtungsweisenden Pilotprojekt und neuen Wegen mit jungen Müttern und Vätern, mit dem man auch vorbeugen wolle.“ Angesichts der Tatsache, dass ich als Sozialreferent jeden Tag im Monat ein Kind einen Elternteil wegnehmen muss, sind derartige entsprechende Angebote unerlässlich“, so Ragger.
Kürzlich lud der Vorsitzende des FPK-Bildungsvereines, Dipl.-Päd. Otto Markus Hoffmann, zum gemütlichen Ausklang des Schuljahres in den schattigen Sitzgarten des „Annenhofes“ in Villach ein. Neben vielen Freunden sowie Kolleginnen und Kollegen aus allen Schulbereichen konnte Dipl.Päd. Otto Markus Hoffmann neben zahlreichen Schulinspektoren/innen auch Landesschulratspräsident HR Mag. Walter Ebner und die Leiterin der Schulabteilung beim AKL, Mag. Gerhild Hubmann, begrüßen.
Vergangenes Wochenende besuchte der Männergesangsverein aus Hinwill (Schweiz) den Landhaushof und den Wappensaal. Landtagspräsident Josef Lobnig, selbst begeisterter Sänger beim MGV Scholle Haimburg begrüßte die Sangesbrüder und machte persönlich eine Führung durch die historischen Räumlichkeiten des Landhauses.
www.freiheitliche-ktn.at
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LESERBRIEFE
Schweizer Käse Nach tagelang andauernden, lautstarken Rücktrittsaufforderungen an Uwe Scheuch durch den politischen Mitbewerber – ja, was ist denn sonst zu erwarten gewesen, als eine politisch motivierte Beflegelung nach der anderen – stellt sich für mich doch die Frage, was die ehemaligen Großparteien SPÖ und ÖVP machen würden, würden alle ihre sogar rechtskräftig verurteil-
ten Gemeinderäte, Bürgermeister und Abgeordneten die Konsequenz eines Rücktritts setzen. Österreich würde einem Schweizer Käse gleichen und die durch Rot und Schwarz verursachten Löcher müssten durch breite Neuwahlen gefüllt werden. Wie war das noch mit dem Glashaus? Ines Katzenberger Moosburg
Bundespräsident Fischer ist eine herbe Enttäuschung! In den essentiellen Fragen unseres Landes (ESM) findet unser Bundespräsident leider keine klaren Worte, da tummelt er sich lieber auf Nebenschauplätzen und fordert Uwe Scheuch, dessen Urteil gemildert wurde und noch nicht rechtskräftig ist, zum Rücktritt auf. Ob Scheuch zurücktreten muss oder nicht regelt das Gesetz, aber das scheint einen aufrechten Sozialdemokraten wie unser Bundespräsident offensichtlich einer ist, nicht zu kümmern. Der Gegensatz zum deutschen Bundespräsidenten könnte wohl nicht größer nicht sein! Cid Beyer, Klagenfurt
Diskussion Das Urteil von Uwe Scheuch macht wirklich nachdenklich. Wenn es wirklich schon moralisch verwerflich ist, um eine Parteispende zu bitten, dann müssen wohl neue „Spielregeln“ erarbeitet werden. Durch die bundesweiten Korruptionsvorwürfe von Strasser, Telekom, BUWOG, Grasser, Mensdorff u. Co. wird nicht mehr differenziert!
Es ist aber meiner Meinung nach ein großer Unterschied, ob sich ein Politiker durch Korruption selbst bereichert, oder ob es wie im Fall Scheuch um eine fiktive Parteispende geht. Man hat das ungute Gefühl, dass Uwe Scheuch die ganze geballt Wut gegen die Strassers und Mensdorffs dieser Welt ab bekommt! Marietta Maurer Ferndorf
Fehlurteil
Exempel
Berufung
Auch dieses Urteil gegen Uwe Scheuch ist für meine Begriffe viel zu hart, da es außer einem Gespräch, in dem Scheuch - sollte ein Russe den Kärntner Fußballclub finanziell unterstützen - auch für die Partei um eine Spende bat, nichts gegeben hat. Von dem Urteil des Richters Liebhauser ganz zu schweigen. Wollte die Richterin ihren Kollegen etwa schonen, damit dessen Ruf nicht ganz ramponiert ist? Theresia Loibnegger St. Andrä
An Uwe Scheuch will man offensichtlich ein Exempel statuieren. Parteispenden sind legal und wohl Gang und Gäbe in jeder Partei.
Scheuch hat Recht, wenn er das Urteil beruft. Es ist wohl einzigartig in der Geschichte, dass jemand, der nur wegen der Möglichkeit zur Intervention, ohne dass es je eine Tat gegeben hätte, mit so hohen Strafen schuldig gesprochen wird. Die Richterin hat auch festgestellt, dass Uwe Scheuch auf Grund der eigentlichen Anklage betreffend die Staatsbürgerschaft, unschuldig ist. Christoph Staudacher Spittal
Es ist ja auch ein offenes Geheimnis, dass es allen Parteien finanziell nicht besonders gut geht. Somit zählt es in Wirklichkeit zu den Aufgaben eines Parteiobmannes, sich auch um Parteispenden zu bemühen. Elisabeth Mosser, Weissbriach
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
Kronen Zeitung 10. Juli 2012
13. Juli 2012 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
© Andreas Friess
Kärntner war erster Money Maker Kandidat in der Gelddusche
Geldregen begann mit 8.250 Euro er Reiz des beliebten „Money Maker“ Rubbelloses bildet die Chance, in der Geldscheffel-TV-Show aufzutreten. Am Montag, den 2. Juli, startete die diesjährige TV-Show, und ein Kärntner namens Erwin war der erste, der in die Gelddusche durfte. Zuvor zog er die Karte „plus 10 Sekunden“ und holte sich somit vor laufender Fernsehkamera in 40 Sekunden Geld scheffeln 8.250 Euro.
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Kandidat bei der Money Maker TV-Show wird, wer auf dem Rubbellos drei ORF-Symbole aufrubbelt. Wer drei Lose mit je zwei ORF-Symbolen an „Money Maker“, 1038 Wien, Postfach 50, einsendet, nimmt an den Ziehungen zur Ermittlung weiterer Kandidaten für die Geldscheffel-TVShow teil. Heuer neu ist, dass jeder Kandidat vor Eintritt in die
Gelddusche eine von drei Kar ten ziehen muss. Je nach gezogener Karte darf er •30 Sekunden Geld scheffeln •30 plus 10 Sekunden zusätzlich (also 40 Sekunden) Geld scheffeln •30 Sekunden scheffeln und mit verdoppeltem Gewinn (Gewinn-Verdoppler-Karte) nach Hause gehen
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© Peter Svec
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47233 Ziehung vom Fr., 06. 07. 2012
44334 Ziehung vom Sa., 07. 07. 2012
13082 Ziehung vom So., 08. 07. 2012
60313 Ziehung vom Mo., 09. 07. 2012
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KN-AboTelefon: 0463 / 51 15 15
VO R S C H AU 28. Runde 2012 1: Valerenga Oslo– Molde FK 2: Brann Bergen– Odd Grenland 3: Aalesunds FK– Fredrikstad FK 4: Viking Stavanger– Honefoss BK 5: Sogndal IL– Stabaek IF 6: Haugesund FK– Ros. Tronheim 7: IFK Göteborg– Gefle IF 8: Atvidasbergs FF– AIR Stockholm 9: Mjällby AIF– GIF Sundsvall 10: Helsingborgs IF– Syrianska FC 11: Örebro SK– BK Häcken 2 12: Kalmar FF– Elfsborg IF Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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14 KärntnerNachrichten I 13. Juli 2012
DIES & DAS
Neu: „Glocknerbus“ auf die Kaiser-Franz-Josef-Höhe ie Großglockner Hochalpenstraße zählt mit ihren 48 Kilometern und 36 Kehren zu den schönsten Panoramastraßen der Welt. Im Sinne der Nachhaltigkeit und für ein besonders entspanntes Fahrvergnügen wurde in Kooperation mit der Ferienregion Hohe Tauern, dem Nationalpark Hohe Tauern den Tourismusverbänden Zell am See-Kaprun, Großglockner-Zellersee, und der Großglockner Hochalpenstraßen AG der GLOCKNERBUS organisiert.
D
Diese Ausflugsfahrt mit modernsten und besonders umweltschonenden Reisebussen der Firma Vorderegger Reisen (alle Motoren entsprechen dem EVV-Standard) führt mitten hinein in die unvergleichliche
Erlebniswelt Großglockner Hochalpenstraße im Her-
zen des Nationalparks Hohe Tauern. Begleitet und
informiert werden die Fahrgäste dabei von einem erfahrenen und fachkundigen Nationalpark-Ranger. Neben den vielen Einrichtungen entlang der Straße ist die 2.369 Meter hohe Kaiser-Franz-Josefs Höhe Ziel dieser spannenden Ausflugsfahrt für die ganze Familie in die Bergwelt der Hohen Tauern. Der GLOCKNERBUS fährt zweimal wöchentlich, jeden Mittwoch und Freitag, von 11. Juli bis 7. September 2012.
Präsentation des neuen Glocknerbus auf der Grossglockner Hochalpenstraße: Mag. Christian Wörister (GF Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern), Thomas Hörl (Obmann Tourist–Information Großglockner-Zellersee), Alfred Vorderegger (Vorderegger Reisen), Dr. Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG), Bgm. Leopold Madreiter (Gemeinde Fusch), Mag.a Renate Ecker (GF Zell am SeeKaprun Tourismus GmbH), MMag.a Georgia Pletzer (GF LEADER + Region Nationalparkregion Hohe Tauern) und Nationalpark-Ranger Eckehard Heidler.
15. Int. Ulrichsberglauf - 4. August 2012 ereits zum 15. Mal veranstaltet der ASV Maria Saal den Berglauf auf den Ulrichsberg (Mons Carantanus), Mittelpunkt Kärntens seit der Kelten- und Römerzeit (IsisNoreia Tempel).
B
Seit Beginn zählt der Lauf zum Kärntner „Altis“ Berglaufcup und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem fixen Bestandteil der Kärntner und Österreichischen Laufszene entwickelt. Der Ulrichsberglauf findet in der historisch bedeutenden Gemeinde Maria Saal statt und führt vom Herzogstuhl auf den Gipfel des Ulrichsbergs. Der Anreiz des Ulrichsberges reflektiert sich jedoch nicht nur bei den Läufern-/innen sondern auch bei den zahlreichen Zuschauern, die zu Hunderten der Veranstaltung beiwohnen. Entlang der Strecke, bei den Labestationen, in den Ortschaften und vor allem im anspruchsvollen Zielbereich werden die Athleten/-innen angefeuert. Der ASV Maria Saal ist bestrebt, das beim Ulrichsberglauf sowohl Spitzenläufer als auch Hobby- und Freizeitläufer, sowie Urlauber, die bei uns bei uns zu Gast sind, teilnehmen. Der Volkslauf auf den Ulrichsberg bietet sich für viele Hobbyathleten als idealer Einstieg zum Berglauf an (ca. 9,5 km, 500 Hm). Im Ziel werden wir wieder das bereits über die Kärntner Grenzen bekannte Kuchen-, Torten und Getränkebuffet anbieten. Wir hoffen auch bei der 15. Auflage unserer Veranstaltung mehr als 200 TeilnehmerInnen am Start begrüßen zu dürfen.
13. Juli 2012 I KärntnerNachrichten 15
WIRTSCHAFT
LH Dörfler bei Verkehrsfreigabe nach Kreuzungsumbau in Rosegg.
Ein neues Stück Straßenqualität s ist gut, wenn ein Ort schöner und sicherer wird“, sagte Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei der offiziellen Verkehrsfreigabe nach dem Kreuzungsumbau in Rosegg. Dieser war aufgrund des schlechten Fahrbahnbelages und der nicht ausreichenden Sichtverhältnisse notwendig geworden.
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„Im Sinne der Verkehrsflüssigkeit und –sicherheit ist uns ein gutes Projekt gelungen“, sagte Roseggs Bürgermeister Franz Richau. Es gebe bereits sehr viel Lob von den Verkehrsteilnehmern für die neue Kreuzung und das schöne Ortsbild. Richau dankte den Anrainern für ihre Ge-
duld und dem Landeshauptmann für die Investitionen.
„Wir brauchen zuverlässige Partner und wir haben sie im Land“, betonte der Rosegger Bürgermeister. Die Firma Swietelsky war an den Arbeiten des Kreuzungsumbaues maßgeblich beteiligt. Hubert Amlacher, Leiter des Straßenbauamts Villach, berichtete dass im September
2011 mit dem Projekt begonnen worden und die Fertigstellung im Juni 2012 erfolgt sei. „Diese Maßnahme soll eine Geschwindigkeitsreduktion für die aus der Mühlbacher Straße kommenden Verkehrsteilnehmer bringen und somit die Verkehrssicherheit im gesamten Kreuzungsbereich heben“, so Amlacher.
Promi-Wettgrillen: „Mister Bingo“ Dorian Steidl und Bettina Rabitsch als Sieger! 150 Jahre Gasversorgung in Klagenfurt. Bekannte Persönlichkeiten waren mit Feuereifer beim Hobbykochen dabei. Von Udo Wenders bis Mike Diwald. „Mister Bingo“ und Dancing-Star Dorian Steidl und Marketing-Lady Dr. Bettina Rabitsch von den Kärntner Brauereien erkochten sich beim Promi-Wettgrillen vor dem Klagenfurter Möbelhaus Kika mit einem hauchdünnen Punktevorsprung und gegrilltem Lamm den Sieg! Das Duo spendete den gewonnenen 1500Euro-Scheck der Energie Klagenfurt GmbH (EKG) dem SOS-Jugenddorf in Klagen-
furt. Zuvor gab es einen richtig „heißen“ Bewerb und ein echtes „Brat-Duell“! Zu diesem ungewöhnlichen Wettstreit mit Pfanne, Gewürzen, Fisch, Fleisch, Lamm und Rind waren noch – unter den strengen Augen von Kuchlmasta Prof. Peter Lexe – die beiden Dompfarrer Dr. Peter Allmaier (Klagenfurt) und Mag. Gerhard Kalidz (Gurk), ORF-„Wecker“ Dr. Mike Diwald, Landespolizeikommandant
Die Jury mit ORF-Kärnten-„Wecker“ Dr. Mike Diwald und Landespolizeichef Wolfgang Rauchegger (v. l.): EKG-GF Mag. Christian Peham, STW-Vorstand Dipl. Ing. Romed Karré, Pflegeheim-Betreiber Otto Scheiflinger, Kika-Geschäftsführer Alfredo Sekoll und Gas-Profi Ing. Harald Winkler. Das gesamte Gas-Team stand im Einsatz.
Die strahlenden Sieger Dr. Bettina Rabitsch und „Mister Bingo“ Dorian Steidl, flankiert von Dr. Peter Allmaier und Mag. Gerhard Kalidz. Zwei Dompfarrer mit gutem Geschmack. Generalmajor Wolfgang Rauchegger, Sportjournalisten-Urgestein Walter Grill mit Landesschulrats-Vizepräsident Rudolf Altersberger, Schlager- und DancingStar Udo Wenders mit Zoodirektorin Helga Happ und Moderatorin MMag. Birgit Morelli zum öffentlichen Hobbykochen angetreten. Musik-Professor Gert Prix spielte ordentlich auf und konnte mit seinen flotten Tönen Wolken und Regentropfen vertreiben. STW-Vorstand Karré: „Alle prominenten Teilnehmer waren mit Feuereifer dabei und haben sich regelrecht auf das Fleisch und die Zutaten gestürzt. Und es schmeckte einfach hervorragend…“ EKG-Geschäftsführer Mag. Peham: „Ich denke, da haben einige Teilnehmer wohl tagelang heimlich geübt…“ Moderiert wurde die Veranstaltung von STW-Sprecher Mag. Harald Raffer.
16 KärntnerNachrichten I 13. Juli 2012
WIRTSCHAFT
Neuwahlen und Ehrungen in der Brauerei Murau uf der Tagesordnung der 101. Generalversammlung der Brauerei Murau eGen standen neben der Berichterstattung über das Geschäftsjahr 2011 auch Neuwahlen und Ehrungen. Obmann Johann Lassacher wies in seinem Lagebericht auf die Schwerpunkte des Geschäftsjahres 2011 hin, die durch Investitionen wie dem neuen Depot in Zeltweg, neuer Kraftfahrzeuge und der Einführung der neuen Produkte z&b und Black Hill geprägt waren.
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„Alte“ Funktionäre bestätigt Nachdem zufrieden Bilanz gezogen werden konnte, sprachen die Genossenschaftsmitglieder dem „alten“ Vorstand und Aufsichtsrat ihr Vertrauen aus und wählten einstimmig Johann Lassacher als Obmann des Vorstandes, Peter Doppler als Obmannstellvertreter des Vorstandes, Michael Leitner-Fidler als Aufsichtsratsvorsitzender, Heinz Ferner als Aufsichtsratsvorsitzenderstellvertreter. Die Wahlen ergaben keine personellen Änderungen, bis auf Franz Sampl vom GH Pe-
terbauer Almstub`n in St. Michael im Lungau, der neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde und somit Herrn Josef Lankmayer ablöst. Die restlichen Funktionäre des Aufsichtsrates und Vorstandes bleiben unverändert: Anton Petzl, Klaus Purgstaller und Gudrun Oberkofler im Aufsichtsrat, Hermann Maier und Klaus Auer im Vorstand sowie Robert Anthofer, Markus Bogensberger, Gerhard Baltzer im Betriebsrat.
Ausgeschiedene Funktionäre geehrt Ehrung für außergewöhnliches Wirken Im Rahmen der Generalversammlung wurden der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Josef Lankmayer für sein außergewöhnliches Wirken und der langjährige ehemalige Vorstandsobmannstellvertreter Leonhard Ferner geehrt. In den 22 Jahren als Obmann und vier Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender hat Josef Lankmayer mit viel Engagement und Leidenschaft wesentlich zum Erfolg der Brauerei Murau beigetragen. Grund genug, dass dem sympathischen Lungauer der Titel
Aufsichtsratsvorsitzender Michael Leitner-Fidler, Ehrenobmann Josef Lankmayer und Vorstandsobmann Johann Lassacher.
Die 13 Funktionäre der Brauerei Murau mit Ehrenobmann Lankmayer und Frau Mag. Steffel vom ÖGV (Mitte), GF Josef Rieberer und Braumeister Kecht. „Ehrenobmann“ verliehen wurde. Anerkennung und Wertschätzung für sein 32 jährigen Wirken in der Brauerei wurde dem frisch ernannten Ehrenobmann von Vorstandsobmann Johann Lassacher und Aufsichtsratsvorsitzenden
Michael Leitner-Fidler sowie von Frau Mag. Margareta Steffel vom Österreichischen G e n o s s e n s c h a f t s ve r b a n d Schulze Delitzsch entgegengebracht, die dem ehemaligen Gastwirt die Schulze-Delitzsch-Medaille in Gold am Bande verliehen hat.