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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 22.2012

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z032986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 22 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 1. Juni 2012

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Klagenfurt wieder Eventhauptstadt Österreichs:

Sommer der Stars!

Landesrat Christian Ragger im Interview: Kärnten hat ein gerechtes und finanzierbares Pflegesystem!

FPÖ-Chef HC Strache kritisiert die Regierung: „Mauscheleien bei der Parteienfinanzierung abstellen!“

Seiten 2 und 3

Seiten 4 und 5


2 KärntnerNachrichten I 1. Juni 2012

THEMA DER WOCHE

Kärnten schafft finanzierbares und gerechtes Pflegesystem! Pflege im Heim kostet Angehörige nichts, zu Hause aber sehr viel: Sozialreferent LR Christian Ragger beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema „Pflegeregress“.

KN: Herr Landesrat, wann wurde der Kärntner Pflege-Regress beschlossen? LR Ragger: Beim Budgetkonvent 2011 gab es das einstimmige Bekenntnis von allen FPK- und ÖVPRegierungsmitgliedern. Am 15. Dezember 2011 wurde der Beschluss im Landtag von FPK und VP gefasst (Novelle zum Mindestsicherungsgesetz). Aufgrund der Übergangsfristen trat das Gesetz am1. März 2012 formell in Kraft. Die Zahlungspflicht beginnt am 1. Juli 2012. Derzeit laufen die Erhebungen über das Einkommen der Betroffenen. Am 5. Juni muss in der Regierung noch die Verordnung bewilligt werden, auf deren Basis die Kostenbeiträge vorgeschrieben werden. Es ist davon auszugehen, dass etwa 5.000 Kinder für ihre Eltern im Pflegeheim Beiträge leisten müssen und etwa

1.000 Eltern für ihre (behinderten) Kinder in vollinternen und halbinternen (Tagesstätten) Einrichtungen. KN: Warum wird die Zuzahlung eingeführt? LR Ragger: Ein wichtiger Grund für die Einführung der Zuzahlung ist die Ungleichbehandlung im Vergleich mit der Pflege zuhause. Mobile Pflegedienste werden vom Land gefördert, aber sie vereinnahmen auch Selbstbehalte. Auch pflegende Angehörige werden damit belastet. Da die Pflege im Heim bisher für Angehörige kostenlos war entstand hier eine Schieflage. Sie wird nun beseitigt. Für Familien, die Angehörige in den Pflegestufen 6 und 7 zu Hause versorgen, gibt es ab 1. Juli einen monatlichen Zuschuss von 100 Euro. KN: Warum ist die Vor-

gangsweise der SPÖ Kärnten so merkwürdig? LR Ragger: Die roten Proteste kommen reichlich spät. Die SPÖ hat offenbar den Beschluss im Landtag vollkommen verschlafen. Das entsprechende Gesetz ist in Kraft – offen ist nur noch die Verordnung, welche die Regierung beschließen muss. Sowohl der von der SPÖ dominierte Gemeindebund als auch der Städtebund erhoben gegen die Verordnung keinen Einspruch. Die SPÖBürgermeister wissen, dass der Regress, der eine maßvolle Beteilung unterhaltspflichtiger Angehöriger an den Pflegekosten vorsieht, notwendig ist. Die SPÖ in der Steiermark war eine treibende Kraft für den Regress in der Steiermark. Am 2. August 2011 hat der SP-Landeshauptmann Voves sogar eine Sondersitzung der steirischen Landesregierung einberufen, um den Pflege-Regress

zu beschließen. KN: Die SPÖ begrüßt und beschließt in der Steiermark höhere Kostenbeiträge während sie in Kärnten niedrigere anprangert. LR Ragger: SPÖ-Sozialminister Hundstorfer hat am 2. August 2011 auf den Regress in der Steiermark so reagiert: „Das ist eine sehr milde Form eines Regresses, es ist ja nicht mehr die alte Form des Regresses - es ist ein sehr abgeschwächter Regress geworden“, lauteten damals die Worte des Sozialministers auf der Homepage der „Kleinen Zeitung.“ Wie widersprüchlich die Haltung der SPÖ ist, offenbart auch der Villacher Bürgermeister Manzenreiter. Für ihn sind die Sozialkosten – der größte Anteil entfällt auf Pflege und Behindertenhilfe – schon jetzt zu hoch. In einem Brief an alle


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THEMA DER WOCHE Villacher beschwert er sich, dass die Stadt heuer 0,000225 Prozent ihres Haushaltes (800.000 Euro von 180 Millionen, Anm) mehr in den Sozialtopf einzahlen muss (Änderung der Sozialumlage, Anm). Führte man den Pflegeregress nicht ein, stiegen die Sozialkosten noch mehr. KN: Kärntner zahlen weniger als die Steirer? LR Ragger: Kärnten hat im Vergleich mit der Steiermark ein sozial ausgewogeneres System: Die Steirer vereinnahmen unabhängig von der familiären Situation bestimmte Prozentsätze ab einem Nettoeinkommen von 1.500 Euro. Das Kärntner System berücksichtigt Freibeträge für Ehepartner ohne Einkommen sowie für minderjährige Kinder sowie für Kinder, die studieren. Es ist analog zum Steuersystem mit bestimmten Prozentstufen ausgestaltet. Für die ersten 300 Euro über dem Freibetrag sind 18 Prozent fällig, für die nächsten 300 Euro 17 Prozent, die die nächsten 16 Prozent. Das geht bis zu 11 Prozent, die dann bei jedem Einkommen über 3000 Prozent netto verrechnet werden. Bei Alleinverdienern mit Familie gibt es Freibeträge für die Gattin und die Kinder. Bei einem Alleinverdiener mit Ehefrau und einem Kind beginnt die Zuzahlungspflicht erst bei einem Nettoeinkommen von 1.820 Euro. KN: Welche Vergleichsbeispiele gibt es zwischen Kärnten und Steiermark? LR Ragger: Eine Alleinerzieherin mit 1.800 Euro netto monatlich mit zwei Kindern bezahlt in der

Steiermark monatlich 99 Euro für ihre Mutter im Pflegeheim, dieselbe in Kärnten 62 Euro. Ein steirischer Alleinverdiener mit Frau und einem Kind und 2.400 Euro netto monatlich leistet für seinen Vater im Pflegeheim 204 Euro, in Kärnten würde derselbe Verpflichtete 103 Euro entrichten. Bei einem Alleinverdiener mit Ehefrau und einem Kind beginnt die Zuzahlungspflicht erst bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.800 Euro. Bis zu einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.220 Euro wird in Kärnten für Alleinstehende kein Kostenbeitrag fällig. Die Zuzahlungspflicht gilt für unterhaltspflichtige Kinder und unterhaltspflichtige Eltern. Andere Verwandte sind nicht betroffen. KN: Wann erfolgt eine Ausnahme vom Kostenbeitrag? LR Ragger: Wenn ein Kostenbeitrag aus sittlichen Gründen nicht gerechtfertigt ist (z.B. Vater kümmerte sich nicht um Kinder) wird ein solcher auch nicht vorgeschrieben. Auch in sozialen Härtefällen kann ein Kostenbeitrag vorübergehend ausgesetzt bzw. gesenkt werden. KN: Warum wird die Zuzahlung eingeführt? LR Ragger: Ein wichtiger Grund für die Einführung der Zuzahlung ist die Ungleichbehandlung im Vergleich mit der Pflege zuhause. Mobile Pflegedienste werden vom Land gefördert, aber sie vereinnahmen auch Selbstbehalte. Auch pflegende Angehörige werden damit belastet. Da die stationäre Pflege bisher für Ange-

Die Pflege kostet nicht nur Geld, sondern verlangt auch menschliche Kraftanstrengung.

hörige kostenlos entstand hier eine Schieflage. Sie wird nun beseitigt. Für Familien, die Angehörige in den Pflegestufen 6 und 7 zu Hause versorgen, gibt es ab 1. Juli einen monatlichen Zuschuss von 100 Euro. KN: Gibt es auch eine Zuzahlung in der Behindertenhilfe? LR Ragger: Ja. 1999 gab das Land Kärnten für die Behindertenhilfe 341 Millionen Schilling, umgerechnet 28 Millionen Euro, aus. 2004 waren es 33 Millionen Euro, 2008 47 Millionen, 2009 stieg der Betrag auf 52 Millionen, 2010 auf 58 und 2011 auf über 60 Millionen Euro. Im heurigen Jahr werden 65 Millionen Euro erwartet und 2013 69 Millionen. Dies bedeutet, dass sich die Ausgaben des Landes für rund 2.000 Menschen mit Assistenzbedarf seit 1999 nahezu verdreifacht bzw. seit 2004 verdoppelt haben. Mit den 65 Millionen Euro werden u.a. rund 1.500 Pädagogen, Therapeuten und Fachkräfte bezahlt, welche sich täglich engagiert um die

Kinder kümmern. KN: Wird deshalb der Kostenbeitrag eingeführt? LR Ragger: Ein sozial ausgewogener Kostenbeitrag von unterhaltspflichtigen Eltern für Kinder bis zum 25. Lebensjahr, die in einer Einrichtung betreut werden, erscheint angesichts dieses Aufwandes der Solidargemeinschaft angemessen. Er ist auch so gestaltet, dass bei Einrichtungen, welche Kinder rund um die Uhr betreuen, höher ist als Tages- bzw. Halbtagesangebote. Dieser Kostenbeitrag korrespondiert mit den Ausgaben, die allen Familien mit Kindern erwachsen. Für Familien, die ihre behinderten Kinder ohne Inanspruchnahme einer Einrichtung versorgen, gibt es eine monatliche Zuwendung in Höhe von 232 Euro monatlich. Sie wurde im Vorjahr nur in Kärnten eingeführt. Für Behinderte über 25 wird kein Kostenbeitrag eingehoben. KN: Herr Landesrat, danke für das Gespräch!


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HINTERGRUND

FPÖ: „Nein zum Transparenzverhinderungspaket!“ So einig präsentierte sich die Opposition selten wie bei der Ablehnung des rot-schwarzen „Mauschelpakets“ zur Parteienfinanzierung. Jetzt zeigt sich, weshalb SPÖ und ÖVP das Fünf-Parteien-Gespräch für „gläserne Parteikassen“ abgebrochen haben. „Die FPÖ wird diesem Vorschlag – ohne erhebliche Reparaturen – sicher nicht zustimmen. Das sind wir den Steuerzahlern schuldig“, kündigte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache an. „Ein rascher Beschluss wäre gut für das Image der Politik und gut für unser Land“, glaubte SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann in der letztwöchigen Sitzung des Nationalrats die Opposition für das „Transparenzpaket“ der Bundesregierung gewinnen zu können, für eine Art rot-schwarze ImageKorrektur auf die Schnelle. In der Diskussion könnten, so der Kanzler, ja noch Verbesserungsvorschläge gemacht, Missverständnisse ausgeräumt und Unterschiede ausdiskutiert werden. FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl und HC Strache kritisieren die Regierung. FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl reagierte spöttisch auf diese verdächtige Hektik in der Koalition. Angesichts der nunmehrigen Eile vermutete er den Versuch von Regierungsseite, der Opposition den „Schwarzen Peter“ für ein allfälliges Scheitern in die Schuhe zu schieben, nachdem man die Opposition von den Gesprächen ausgeschlossen und sich „für ein Jahr unter die rot-schwarze Tuchent“ zurückgezogen habe.

FPÖ will maximale Transparenz Ablehnend reagierte auch der freiheitliche Vize-Par-

teichef Norbert Hofer auf die von der Bundesregierung vorgelegte Spendenregelung. „Wir wollen maximale Transparenz ohne Schlupflöcher. Daher sind auch Sachleistungen, wie etwa die Mitarbeiteroder Ressourcenbereitstellung von den Kammern, miteinzubeziehen“, forderte Hofer. In diesem Zusammenhang hatte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl darauf hingewiesen, dass Faymanns Steuerkonzept ganz offiziell vom Wiener Arbeiterkammer-Direktor Werner Muhm erarbeitet worden sei: „Hat der Herr Muhm das Konzept für den Kanzler ganz alleine in seiner Freizeit erstellt, ohne

auf die Ressourcen der Arbeiterkammer zurückzugreifen?“ Als „Absichtserklärung ohne Verbindlichkeitscharakter“ bezeichnete FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache den Entwurf von SPÖ und ÖVP: „Ganz augenfällig handelt es sich um ein Paket der Regier ungsExtrawürste. So ist weder ein Stiftungsverbot für politische Parteien darin enthalten, noch ein Verbot von Unternehmensbeteiligungen.“ Da habe wohl der Wiener Bürgermeister als SPÖ-Großunternehmer die Feder geführt.

Wer kontrolliert? Noch dazu wollen SPÖ und ÖVP ihre ganzen Vor-

feldorganisationen von der Neuregelung ausgenommen wissen. Und vor allem stellt sich für Strache die Frage: „Wer kontrolliert die Regelungen?“ Ohne strenge Kontrollmechanismen, wie etwa durch den Rechnungshof, seien auch die schärfsten Antikorruptionsregelun gen bloße Makulatur. Und hier kam auch gleich der Einwand von Rechnungshofspräsident Moser: Er wolle nicht nur die Berichte von Wirtschaftsprüfern zu Gesicht bekommen, sondern Einblick nehmen in die Buchhaltung der Parteien. Eine übersichtliche Regelung sehe, so Strache, jedenfalls anders aus. Grotesk sei


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HINTERGRUND auch, dass die Wahlkampfkostenrückerstattung zwar gestrichen wurde, aber dafür mehr Geld in die laufenden Parteisubventionen hineinfließen soll. Künftig würden Kleinparteien leer ausgehen, wenn sie nicht den Sprung in den Nationalrat schaffen – obwohl die Koalition doch angeblich für mehr Demokratie sorgen will. Damit nicht genug: Vorgesehen ist auch eine automatische Valorisierung der Parteienförderung. Pflegegeld und Mindestpensionen werden nicht automatisch der alljährlichen Inflationsrate angepasst, darüber muss verhandelt werden! Das Kinderbetreuungsgeld hat

man seit seiner Einführung vor knapp 10 Jahren nicht mehr wertangepasst! Aber SPÖ und ÖVP wollen sich anscheinend die lästigen Gespräche übers Geld ersparen, und erst recht vor der Öffentlichkeit, den Augen der Staatsbürger, die das Ganze bezahlen dürfen.

Gegen Gnadenakt der Parteien Neben den „Sachspenden“ sollen auch Inserate und Sponsoring von der „neuen Durchsichtigkeit“ ausgenommen sein, was die FPÖ keineswegs akzeptieren will. Auch der Grenzwert (5.000 Euro) für die

Offenlegung des Spendernamens bedarf, so FPÖGeneralsekretär Harald Vilimsky, noch einer Nachjustierung. Grotesk auch ein Detail der Neuregelung der Parteienfinanzierung: ÖVP und SPÖ haben stets von einer Harmonisierung, einer bundesweit einheitlichen Regelung gesprochen. Nun schlägt die Koalition, wohl auf Geheiß der Herren Häupl und Pröll, für die Länder einen „Korridor“ vor, der zufällig exakt so breit ist, dass die Regelungen der Länder hineinpassen. Nur Wien und Oberösterreich müssen ein wenig nachjustieren. Der Druck aus Europa und die Ergebnisse

des Korruptionsuntersuchungsausschusses haben wahrscheinlich dazu beigetragen, dass die Koalition sich plötzlich bewegt. Aber von einem „epochalen Werk“, wie ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf das Paket titulierte, ist man epochal weit entfernt. Vor allem sollte es kein Gnadenakt der Parteien, also SPÖ und ÖVP, mehr sein, wenn die Politiker die Bürger darüber informieren müssen, was mit ihrem Geld in den Parteien geschieht. Aber so weit wollen es SPÖ und ÖVP anscheinend doch nicht kommen lassen.

Griechenland und die Europäische Union auf neue Beine stellen! HC Strache: Ausstieg Griechenlands aus dem Euro wird zu künstlichem Horrorszenario hochstilisiert. SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter behaupten stets, dass eine Rückkehr zu Landeswährungen mit erheblichen Kosten verbunden wäre. „Ein gewaltsamer Beibehalt aller Länder in der Eurozone etwa nicht? Im Unterschied zu frei erfundenen Horrorzahlen, wie ‚teuer‘ ein Ausstieg ausgewählter Länder aus der Eurozone käme, geht es bei der derzeitigen ‚Politik‘ aber um reale Summen – oder besser Unsummen. Es kommt natürlich immer auf die Fristigkeit der Betrachtung an, ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass ein Ausstieg schwacher Volkswirtschaften aus dem Euro wesentlich weniger kostet und mehr Nutzen stiftet als jede Alternative“, so FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache angesichts der

aktuellen Diskussionen. Dass beispielsweise der Wert der auf Euro lautenden Schulden neu festgelegt werden müsse, sei noch so eine künstliche Dramatisierung eines nicht vorhandenen Problems. „2001 hatte Griechenland einen festen Umtauschkurs von der Drachme zum Euro vereinbart. Derselbe Kurs kann wieder zum Tragen kommen. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten im Geltungsbereich des den Umstieg regelnden griechischen Gesetzes werden zum Tag X im genannten Verhältnis umgestellt“, beschreibt der FPÖ-Bundesparteiobmann ein mögliches Szenario. Was nach dieser Stunde null dann passiere (Stichwort: Abwertung), sei eine andere Geschichte. „Griechenland und die Rest-EU sollen auf neue Beine gestellt werden“, so Strache. „Als erste Starthilfe bekommt Griechenland daher einen weiteren – nominalen – Schuldenschnitt geschenkt, der angesichts seiner erwarteten wirt-

Foto: Bogner

FPÖ-Chef Heinz Christian Strache schaftlichen Erholung mittelfristig einen ziemlichen Schub geben könnte. Treffen würde es dabei nur Spekulanten.“ Für die möglichen Verluste von politisch fehlgeleiteten Institutionen wie der EZB und der OeNB hätten deren Entscheidungsträger wie OeNB-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny die Verantwortung zu übernehmen.


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LANDESPOLITIK

„DreiTreTri“-Steuergruppe für Bildungsnetzwerk gegründet LHStv. Scheuch: Nächster wichtiger Schritt für trilaterale Entwicklung Das „DreiTreTri“-Bildungsnetzwerk verfolgt die Vision einer Europäischen Bildungsregion „AlpeAdria“ zwischen Österreich, Italien und Slowenien als Schnittpunkt der germanischen, romanischen und slawischen Sprachfamilie und Kultur. Im Rahmen eines Pressegespräches an der Pädagogischen Hochschule Klagenfurt wurde das Bildungsnetzwerk und seine Steuergruppe von Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch und den zuständigen politischen Vertretern aus Italien und Slowenien, Roberto Molinaro und Roman Gruden, vorgestellt. „Mit dem ‚DreiTreTri‘Bildungsnetzwerk wollen wir die Mehrsprachigkeit in den Vordergrund rücken und den Senza Confini Gedanken in unseren Schulen umsetzen. Schwerpunkte sollen der Vergleich von Bildungsmodellen der Regionen und in einem zweiten Schritt auch gemeinsame Ausbildungsmodule der Lehrer aus Österreich, Slowenien und Italien sein. Unsere Kinder sollen dann die Möglichkeit zu Austauschsemestern und Schulbesuchen haben, um nicht nur die jeweilige Sprache zu lernen, sondern auch ein besseres Verständnis für die Kultur unserer Nachbarn zu bekommen“, so Scheuch, der sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bedankte. Für

Die Vision einer Europäischen Bildungsregion wird immer deutlicher. LHStv. Uwe Scheuch traf Bildungspolitiker aus Italien und Slowenien. die weitere Umsetzung der Projekte im Rahmen des „DreiTreTri“-Netzwerkes wurde eine eigene Steuergruppe installiert. Da das Bildungsnetzwerk in die vier Ebenen Behörde, Wissenschaft, Schulpraxis und Koordination unterteilt wird, wurden aus den ersten drei Ebenen je zwei Vertreter der Regionen in die Steuerungsgruppe gewählt. Im Bereich der Behörde sind dies LHStv. Uwe Scheuch, LSR Walter Ebner, Roberto Molinaro, Patrizia Pavatti, Roman Gruden und Natasa Potocnik. Im Bereich der Wissenschaft wurden Georg Gombos, Marlies Krainz-Dürr, Gian Luca Foresti, Giorgio Ziffer, Karmen Pizorn und Alja Lipavic Ostir in die Steuergruppe gewählt. Den Bereich Schulpraxis werden Roswitha Errath, Christa Sovdat, Maria Burtulo, Antonio Pasqariello, Lidija Dornig und Cvetka Pavlocic vertreten.

Jugendprojekt 20: Tolle Vermittlungsquote! Arbeitsmarktreferent Scheuch: Umfassende Begleitung während gesamter Qualifizierungsphase „Die Initiativen am Arbeitsmarkt greifen und die Angebote werden von den TeilnehmerInnen als Chance gesehen und genützt“, so LHStv. Uwe Scheuch zum Abschluss des „Jugendprojekt 20 Neue Wege des Berufseinstiegs“. Bei dieser Qualif izier ungsmaßnahme für Jugendliche wurden in den vergangenen Monaten Jugendliche bis 25 Jahre, im speziellen arbeitslose Jugendliche ohne beziehungsweise mit nicht sofort verwertbarer Berufsausbildung sowie Jugendliche, die von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sind, durch Qualifizierungsmaßnah

men wieder an den Arbeitsmarkt herangeführt. Ziel war es, dass die Jugendlichen nach der Betreuungszeit sowie einem Betriebspraktikum als Lehrling übernommen werden. „Seit mehr als 10 Jahren werden gemeinsam arbeitsmarktpolitisch relevante Kurse und Stiftungen parteiübergreifend realisiert. Der Verein für Kärntner Arbeitsstiftungen setzt die Maßnahmen erfolgreich um, die dem Standort Kärnten und dem heimischen Arbeitsmarkt zu gute kommen“, so Scheuch, der auf eine 95-prozentige Erfolgsquote verweist.


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LANDESPOLITIK

Starnacht 2012 erstmals auf der Wörtherseebühne LR Dobernig: Starnacht-Woche bringt kräftigen Impuls für die Wörthersee-Region und ganz Kärnten – Erstmals Public Viewing bei freiem Eintritt. Neue Location, neue Bühne, neue Events, neue VIP-Areas und erstmals ein Public Viewing-Bereich. Im 13. Jahr wurde die „Starnacht am Wörthersee“ einem kräftigen Facelifting unterzogen. Die Wörtherseebühne in Klagenfurt ist ab heuer die neue Heimat der Starnacht. Kürzlich wurden alle Details in einem Pressegespräch in der Villa Lido in Klagenfurt bekannt gegeben. Kulturreferent LR Harald Dobernig wies auf die Bedeutung der Starnacht für die Wörthersee-Region und für ganz Kärnten hin. „Gemeinsam mit dem Veranstalter ip media haben wir uns für den Erhalt der Starnacht in Kärnten eingesetzt, da der Werbewert und die Wertschöpfung enorm sind. Insgesamt finden heuer von 11. bis 16. Juli erstmals fünf Veranstaltungen im Rahmen der StarnachtWoche statt. Das ist ein kräftiger Impuls für die ganze Region und hebt die Bedeutung der Seebühne“, erklärte Dobernig. Der Kulturreferent hat sich auch für ein Public Viewing eingesetzt, um all jenen musikbegeisterten Kärntnerinnen und Kärntnern, die keine Karte ergattern konnten, ein echtes Starnacht-Feeling bei freiem Eintritt bieten zu können. „Durch den Public Viewing Bereich bei der Generalprobe und bei der

Starnacht wird es heuer erstmals ein echtes Volksfest für Kärnten geben“, erklärte der Landesrat. Dank einer großen Videowall, auf der die Starnacht live zu sehen sein wird, Unterhaltung mit den Partybands Meilenstein und John Otti Band sowie Live-Auftritten von einigen StarnachtStars können die Besucherinnen und Besucher hautnah dabei sein. Die ip media-Geschäftsführer Josef Eigensperger und Gerfried Zmölnig dankten allen Partnern und Sponsoren, ohne die eine erfolgreiche Zukunft der Starnacht nicht möglich wäre. „Wir wollen schöne Bilder vom Wörthersee vermitteln und dem Publikum etwas bieten.“ ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard hob die Funktion des ORF Kärnten als Begleitmedium der Veranstaltungen hervor. Andreas Gabalier, Dancingstar Petra Frey sowie Herwig Rüdisser von Opus verwiesen auf den großen Stellenwert der Starnacht in der Musikszene. Den Auftakt der StarnachtWoche auf der Wörtherseebühne macht traditionell das Festival der Chöre am Mittwoch, 11. Juli. Die Starnacht–Generalprobe wird heuer am 13. Juli erstmals in voller Starbesetzung über die Bühne gehen. Am Samstag, 14. Juli, ist die Live-TV-Show. Am

Freut sich auf einen Sommer der Stars: Kulturreferent Landesrat Harald Dobernig. Sonntag, 15. Juli, wird mit dem erstmals stattfindenden „Starnacht Solokonzert“ von Shakin‘ Stevens nachgelegt. Der krönende Abschluss erfolgt mit der „Starnacht der Comedy“ am 16. Juli. Unterhalten werden die Besucher vom deutschen Komiker Oliver Pocher, Kabarettist Christoph Fälbl, Waltraud & Mariechen aus dem Musikantenstadl, den Kernölamazonen sowie die Stars vom „Villacher Fasching“ Noste & Toste. Auftreten bei der diesjährigen Starnacht am Wörthersee werden: Shakin´ Stevens, Johnny Logan, Andreas Gabalier, Opus, Andrea Berg, a-ha-Legende Morten Harket, Rosanna Rocci, Peter Kraus, Patrizio Buanne, Petra Frey, Paul Potts, Trackshittaz und Peter Schilling. Durch den Abend führt wieder Moderator Alfons Haider. Beim Pressegespräch dabei waren unter anderem

auch der Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Albert Gunzer sowie Vertreter der Sponsoren.

Fotos: ip-media

Ex-Dancing-Star und Schlagersängerin Petra Frey ist eine der Top-Stars, die heuer im Rahmen der Starnacht am Wörthersee erstmals in Klagenfurt auftreten. Die Landeshauptstadt wird damit ihrem Ruf als EventHauptstadt einmal mehr gerecht!


8 KärntnerNachrichten I 1. Juni 2012

LANDESPOLITIK

Parkstrafen in Klagenfurt: Keine politische Intervention! Das Thema Parkraumbewirtschaftung in der Landeshauptstadt war in den letzten Tagen einige Schlagzeilen wert. „Nach einem Fehler der zuständigen Magistratsabteilung wird die Parkraumbewirtschaftung für Klagenfurt im Herbst nochmals neu ausgeschrieben. Dabei wird dann der Bestbieter den Zuschlag erhalten“, informiert Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer. Ein weiterer diskutierter Punkt sind angebliche Interventionen betreffend Stornierungen von Parkstrafen. Beamte des Bundesamtes zur Korruptionsbekämpfung ermitteln nun im Auftrag der Korruptionsstaatsanwaltschaft in Kärnten. Die Dauer der Ermittlungen kann von den Beteiligten noch nicht abgeschätzt werden. Etwa 200 Personen, darunter 100 Polizisten, werden von den Beamten einvernommen. Ihnen wird Anstiftung zum Amtsmissbrauch vorgeworfen. Ermittelt wird auch gegen 20 Mitarbeiter und ehemalige Manager der mit der Parkraumüber wachung beauftragten Sicherheitsfirma. Der Großteil der Parkstrafen, gegen die erfolgreich interveniert worden sein soll, bezieht sich auf die Jahre 2007 bis 2009. Eine der ersten Amtshandlungen von Bürgermeister Christian Scheider ist es 2009 gewesen, direkt bei der beauftragten Sicherheitsfirma eine unabhängige Ombudsstelle zu

installieren, um die Interventionen betreffend ausgestellter Strafmandate aus dem Rathaus direkt zur betroffenen Stelle zur Prüfung leiten zu können.

Auch berechtigte Stornos! „Es gibt ja auch berechtigte Stornierungsgründe, wie etwa das Nachreichen eines Behindertenausweises oder ärztliche Notfälle. Alle Interventionen werden ausnahmslos zur Prüfung an die Ombudsstelle weitergeleitet. Dieses Angebot wird von den Bürgern bis heute in Anspruch angenommen“, so Gemeinderätin Sandra Wassermann, Klubobfrau der Freiheitlichen Gemeinderäte in Klagenfurt. Wassermann hält weiters fest, dass es seitens des Bürgermeisters keinen einzigen Fall von einem Auftrag zur Stornierung von Strafmandaten gegeben habe, was auch die Sicherheitsfirma bestätige. Wassermann: „Beschwerden bezüglich ausgestellter Strafmandate wurden und werden seitens des Bürgermeisters ausnahmslos an die Ombudsstelle verwiesen.“ Bürgermeister Scheider ist es auch gewesen, der zur lückenlosen Aufklärung bereits im April 2010 das Kontrollamt der Stadt mit einer Prüfung der gesamten Causa beauftrag hat.

Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider beauftragte das Kontrollamt bereits 2010 mit einer Prüfung.

Sandra Wassermann, Klubobfrau der FPKGemeinderäte: „Es gab keinen einzigen Fall von politischer Intervention!“

Radweg durch die Lieserschlucht geplant! Das Kärntner Radwegenetz wird ständig verbessert und ausgebaut. „Ein vorrangiges Vorhaben ist noch die Verbindung zwischen Seeboden und Spittal durch die Lieserschlucht“, sagt LH Gerhard Dörfler. Der Landeshauptmann nahm vor wenigen Tagen einen Lokalaugenschein vor und fuhr auch selbst per

Rad von Seeboden kommend durch die Lieserschlucht. Ein Radweg direkt neben der Katschberg Straße B 99 und gleichsam über der Lieser die einzig sinnvolle Variante, erklärt der Landeshauptmann. Die Kosten für diese neue Radweganlage betragen rund 3,2 Mio. Euro


REGIONALES

FPK-LPO Uwe Scheuch gratulierte kürzlich LAbg. Peter Zwanziger zum Geburtstag und wünschte ihm weiterhin viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit für die Zukunft! LAbg. Gernot Darmann und StR. Wolfgang Germ schlossen sich mit ihren Glückwünschen an! Auch die Kärntner Nachrichten gratulieren sehr herzlich!

Mit einem großen Empfang für die Gastwehren und einem Festumzug feierte die FF Seeboden am vergangenen Wochenende ihr 130jähriges Jubiläum. „Seit ihrer Gründung hat sich die FF Seeboden stets weiterentwickelt und heute gehören ihr über 70 Kameradinnen und Kameraden an. Jedem Einzelnen gebührt für sein ehrenamtliches Engagement großer Dank“, so Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch. Unter Kommandant Leonhard Heitzmann und seinem Stellvertreter Anton Czubacha verrichten neben den aktiven Mitgliedern auch fünf Jugendmitglieder ihren Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr. Im Vorjahr wurde die FF Seeboden zu insgesamt 70 Einsätzen gerufen, heuer waren es bereits 23 Brand- und technische Einsätze. „Ich wünsche allen Mitgliedern unfallfreie Einsätze und bedanke mich im Namen der Bevölkerung für den selbstlosen Dienst am Nächsten“, so Scheuch.

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Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler feierte diese Woche seinen 57. Geburtstag – und das bei seiner absoluten Lieblingstätigkeit. „Statt einer großen Feier habe ich mit meiner Frau Margreth fernab von jedem Trubel bei Holzarbeiten im Wald gefeiert“, berichtet er. Holzarbeit sei der härteste Fitnesstest der Welt und es sei das schönste Gefühl, mit selbstgeschnittenem Buchenholz bereits jetzt für den Winter vorzusorgen. „Die Zeit, die ich mir heute selbst genommen habe, war für mich das schönste Geschenk“, zog der Landeshauptmann ein Resümee über seinen Geburtstag.


10 KärntnerNachrichten I 1. Juni 2012

Nationalratsabgeordneter und Bürgermeister von Afritz am See, Maximilian Linder, gratulierte gemeinsam mit dem Vizebürgermeister von Arriach, Gerald Ebner, den erfolgreichen Wirtsleuten Claudia und Bernhard Trügler zum Betriebsjubiläum „20 Jahre Gasthof und Vinothek Alte Point Arriach“. Im Rahmen des wunderbaren Festes, durften sie in Vertretung des Landeshauptmannes, Gerhard Dörfler, ein Geschenk überreichen.

REGIONALES

Die Firma ESC Energy Systems Company besuchte kürzlich Finanz- und Technologiereferent LR Harald Dobernig im Wirtschaftspark in Poggersdorf. Geschäftsführer Roland Grubelnig führte den Besuch durch das innovative Unternehmen.

Sprechtag mit Abg.z.NR. Josef Jury FPK-Bezirksgeschäftsstelle Spittal/Drau Tirolerstrasse 10 Dienstag, 5. Juni 2012 von 9 bis 11 Uhr Anmeldung: 0664 88 46 63 55

Kürzlich ging das Fußball-Kleinfeldturnier des Club Kärnten, gemeinsam organisiert und veranstaltet mit den Ortsgruppen Fischl/St. Peter, Ferlach und Maria Rain, bei strahlendem Wetter über die Bühne. Insgesamt fanden sich neun Mannschaften zu jeweils sieben bis neun Spielern am Sportplatz in Maria Rain ein. Von dem sportlichen Können der Teilnehmer und dem Spaß, den alle bei dem Turnier hatten, überzeugten sich auch LR Mag. Harald Dobernig, LAbg Bgm. BO Adi Stark, StR. Gerhard Reinisch, Vzbgm. Andreas Mikl, Vzbgm. Johann Werdinig und GR Herwig Druml. Einige Politiker ließen es sich auch nicht nehmen selbst mitzuspielen. LAbg. Mag. Gernot Darmann, LAbg. Peter Zwanziger, StR Wolfgang Germ und GR Stefan Tschinder zeigten ihren sportlichen Ehrgeiz. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Veranstaltung unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden muss.

Die Kärntner Nachrichten jetzt im Abo: Hotline: 0463 / 51 15 15 - 0


REGIONALES

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Anlässlich des 70. Geburtstags von Franz Fischer fand eine besonders herzliche Feier mit Familie, Freunden und Verwandten im GH Bierbrunnen in Feldkirchen statt. Neben humorvollen Darbietungen seiner Enkelkinder wurde dem Jubilar eine besonders liebevoll gestaltete Familienchronik geschenkt. Auch LAbg. Jutta Arztmann überbrachte die besten Wünsche von LH Gerhard Dörfler, verband die Familie Fischer doch immer eine besonders innige Freundschaft mit unserem verstorbenen Landeshauptmann Dr. Jörg Haider.

Anlässlich des 25-jährigen Bestandsjubiläums der Jagdhornbläser Hahnberg-Steuerberg überbrachten LAbg. Jutta Arztmann und Vzbgm. Andreas Zitterer durch die Unterstützung des Landeskulturreferenten LR Mag. Harald Dobernig eine Jubiläumsspende. Erwin Kampl wurde für über drei Jahrzehnte Jagdhornblasen vonseiten des Ljm. Gorton geehrt und erhielt eine goldene Auszeichnung. Im Bild Obmann Wilhelm Stich, LAbg. Jutta Arztmann, Erwin Kampl, Landesjägermeister DI Dr. Ferdinand Gorton und Vzbgm. Andreas Zitterer.

Die Zentrale der Spindelböck GmbH in St. Veit an der Glan besuchte kürzlich Finanzreferent LR Harald Dobernig. Der Landesrat wurde von den geschäftsführenden Gesellschaftern Manfred und Matthäus Spindelböck durch das Unternehmen geführt. „Jeder der in Haus, Garten oder Wald Arbeiten zu verrichten hat, kommt zwangsläufig mit der Firma Spindelböck in Kontakt. Hier wird hochprofessionell gearbeitet - es freut mich, dass das Unternehmen wichtige Arbeitsplätze in der Region sichert“, betonte Dobernig. Über 30 Mitarbeiter bieten kompetente Beratung.

„Lasst Kinder wieder Kinder sein! Oder: Die Rückkehr zur Intuition“ – unter diesem Titel referierte der bekannte deutsche Kinderpsychiater Michael Winterhoff im Stadtsaal Feldkirchen. Familienreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der Bildungsabteilung des Landes und dem Institut für Bildung und Beratung (IBB) ist es gelungen. 800 Menschen, zum größten Teil Kinderbetreuerinnen, verfolgten den hochinteressanten Vortrag. Der Landeshauptmann blickte in seiner Begrüßungsrede auf seine eigene Kindheit zurück: „Wir hatten kein Handy, keine Uhr, aber viel Zeit. Und wir hatten viel Dorf, das Dorf war unser Revier. Heute müssen wir wieder mehr Mensch sein und Kindern die Umgebung geben, die sie verdienen“, zeigte Dörfler auf und sprach sich für eine Entschleunigung der Lebensplanung aus.

Alle Infos auch im Internet: www.freiheitliche-ktn.at


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LESERBRIEFE

Lösungsansätze entwickeln Anstatt die Zeit mit unsinnigen Rücktrittsaufforderungen zu verschwenden, sollten sich gewisse Personen lieber Gedanken über die von Uwe Scheuch angesprochene Problematik der steigenden Gewaltbereitschaft und des fehlenden Respekts von Schülern gegenüber ihren Lehrern machen. Denn diese nimmt in den letzten Jahren immer stärkere Ausmaße an. Anstatt ständige Diskussionen über neue Schulformen zu führen, sollten die wirklichen Schwierigkeiten im Schulalltag angesprochen und Lösungsansätze entwickelt werden. Dafür scheint aber der Wille zu fehlen.

ektors rechnen, wenn er einen Schüler nur falsch anredet bzw. ihm Strafarbeiten aufgibt. Und die Kinder werden immer schwieriger und respektloser. Daher wird der Schrei der Lehrer nach Hilfe in den letzten Jahren immer lauter. Aber auch die Kinder leiden letztendlich unbewusst unter dieser Problematik. Wer in der Schule keine Grenzen und keinen gewissen Anstand lernt, wird sich später im gesamten Leben, vor allem aber im Berufsleben, sehr schwer tun. Wie viele Jugendliche verbauen sich heute schon in den frühen Jahren ihre Zukunft, weil keiner ihnen Einhalt gebietet?

Lieber wird gegen jemanden gehetzt, der eine unglückliche Metapher für ein bestehendes Problem gewählt hat. Uwe Scheuch hat sich bereits für diese missverstandene Aussage entschuldigt und sich von Gewalt an Schülern eindeutig distanziert. Viele Eltern überlassen die Erziehung ihrer Kinder vollkommen der Schule und erwarten von den Lehrern, dass diese dann Wunder vollbringen, und schränken im selben Moment deren Handlungsmöglichkeiten vollkommen ein. Jeder Pädagoge muss heutzutage bereits mit Konsequenzen seitens der Eltern und des Dir-

Doch scheint es wieder typisch für gewisse Parteien zu sein, sich lieber mit unnötigen Rücktrittsaufforderungen zu beschäftigen, um davon abzulenken, dass sie selbst bereits seit Jahren die Möglichkeit gehabt hätten Maßnahmen zu ergreifen, und dies einfach verschlafen haben! Auch ich distanziere mich, so wie Uwe Scheuch es getan hat, gänzlich von Gewalt an Jugendlichen, möchte aber mit diesem Leserbrief darauf aufmerksam machen, dass Lösungsansätze notwendig sind. Nicole Di Bernardo Klagenfurt

Alle Infos auch im Internet auf: www.freiheitliche-ktn.at

Österreich als Spender „Österreich spendiert Nato 18 Mio. Euro“. Diese Schlagzeile hat es wirklich in sich! Wir sind in keinem Bündnis mit der Nato und fahren laut Bundesregierung einen rigiden Sparkurs. Die Österreicher müssen den Gürtel enger schnallen! Im Gegensatz dazu hat unser Bundeskanzler sogar alle terminlichen Schwierigkeiten für den NatoGipfel überwunden, um

dort als Spender zu glänzen. Ich frage mich wirklich, weshalb das neutrale Österreich ein Militärbündnis unterstützen soll. Was haben wir bitte mit Afghanistan (in diesem Land sollte diese Finanzhilfe angeblich landen) zu schaffen? Wir kommen schon mit unseren Griechen nicht zurecht! Christoph Fischer per E-Mail

Kritik an der EU Wir werden alle für das Versagen einiger EU-fanatischer Politiker bezahlen müssen. Die Banken, die mitschuldig an der Finanzund Eurokrise sind, werden sich ihre Verluste vom kleinen Bürger zurückholen.

eine Art der Problemlösung darstellen. Die Bevölkerung würde genauer informiert werden, wer diesen EU-Wahnsinn zu verantworten hat und hätte die Chance, gescheiterte Regierungsparteien abzuwählen.

Die Entscheidungen haben Vertreter von politischen Parteien getroffen, die für die jetzige Situation rund um die EU verantwortlich sind. Dass das Projekt EU gescheitert ist, ist kein Geheimnis. Egal, ob man für oder gegen die EU ist, wir alle müssen mit den Konsequenzen leben. Viel zu selten wird Kritik an den verantwortlichen Politikern und Parteien geübt.

Solange permanent darüber berichtet wird, dass EU-Kritik nur billiger Populismus ist, wird sich schwer etwas verändern.

Wo sind die Journalisten, die den Mut haben, jene, die für das EU-Chaos verantwortlich sind, medial an den Pranger zu stellen? Oder fehlt ihnen vielleicht jedes Gefühl für die Welt? Dies würde auf jeden Fall

Vzbgm. Florian Maier Millstatt

Lob für GTI-Treffen Das GTI-Treffen ist für die gesamte Region Wörthersee unverzichtbar und füllt die Betten und Kassen der Tourismusbetriebe in der Vorsaison. Man kann dem Organisator des Treffens, Bürgermeister Adi Stark aus Maria Wörth, nur bitten, weiterzumachen! GR Ferdinand Strutz Krumpendorf

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


1. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Jetzt auch jeden Sonntag ToiToiToi Spannung ie Zahl 7 kennt man seit dem 20. Mai 2012 nicht nur in Verbindung mit den Weltwundern, den Zwergen bei Schneewittchen oder den Tugenden, sondern auch mit ToiToiToi. Seit 20. Mai 2012 gibt es die Sonntag-Ziehung und damit Ziehungen an allen sieben Tagen der Woche.

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Der Sonntag ist, zumindest was ToiToiToi betrifft, seit Mitte Mai also kein Ruhetag mehr. Wie an den übrigen sechs Wochentagen erfolgt auch die Sonntag-Ziehung bei

ToiToiToi um 18.50 Uhr im Haus der Österreichischen Lotterien am Rennweg 44 in Wien. Am bewährten Spiel-Design von ToiToiToi ändert sich nichts: Die drei Einsatzklassen bleiben mit 2,- Euro, 3,- Euro und 4,- Euro ebenso unverändert wie die Anzahl der Glückssymbole mit sieben, und die Gewinnpyramiden. Die ToiToiToi Sonntagziehung erforderte auch eine Adaptierung der Spieldauerleiste auf dem Wettschein. Künftig kann man mit einem Mehr-

runden-Wettschein an bis zu 28 Ziehungen (nämlich an 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 14, 21 oder 28 Ziehungen) teilnehmen. ToiToiToi ist eine Nummernlotterie, bei der täglich eine Losnummer ermittelt wird. Es gibt – je nach Einsatz - bis zu 200.000,- Euro zu gewinnen. Diesen Betrag gewinnt man mit einem Einsatz von 4,Euro, wenn die sechsstellige Losnummer, bestehend aus fünf Ziffern und einem Glückssymbol, auf der Quittung mit der gezogenen Losnummer übereinstimmt. Die

Foto: © Peter Svec Höchstgewinne für die beiden weiteren Einsatzklassen betragen 150.000,- € (Einsatz 3,-) bzw. 100.000,- € (Einsatz 2,-).

174. Klassenlotterie: Die ersten drei Millionen sind weg eich werden mit Klasse“ kann man seit 14. Mai 2012 wieder in der 174. Klassenlotterie. Jeweils Montag gibt’s die Chance, Millionär zu werden. Die ersten drei Millionentreffer wurden bereits gezogen, und es gibt immer noch 26 Chancen, Klassenlotterie-Millionär zu werden.

kostet für jede der sechs Klassen 15,- Euro, ein ganzes Los demnach 150,- Euro pro Klasse.

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Montag ist der schon traditionelle Klassenlotterie Millionentag. Jeden Montag (wenn Feiertag, dann Dienstag) werden ein Treffer zu 1 Million Euro sowie zahlreiche weitere Gewinne zwischen 200,- und 100.000,- Euro gezogen. Insgesamt gibt es 29 Treffer in Millionenhöhe. Drei wurden bereits gezogen, es

Million Euro geht.

Das absolute Highlight bildet natürlich wieder die Schlussziehung im Oktober, wo es um einmal 5 Millionen und um fünfmal 1

Klassenlose sind in allen Geschäftsstellen erhältlich. Informationen und ein Gewinnspiel mit einer Gourmetreise für zwei in die Toskana als Preis gibt’s im Internet unter www. win2day.at/klassenlotterie.

Ziehung vom Do., 24. 05. 2012

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Foto: © Österr. Lotterien bestehen also immer noch 26 Chancen, Millionär zu werden. Man kann jederzeit in die Klassenlotterie einsteigen und mit einem ganzen Los oder mit Zehntelanteilen teilnehmen. Ein Zehntellos

46288 Ziehung vom Fr., 25. 05. 2012

01919 Ziehung vom Sa., 26. 05. 2012

55643 Ziehung vom So., 27. 05. 2012

93306 Ziehung vom Mo., 28. 05. 2012

81822 Ziehung vom Di., 29. 05. 2012

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22. Runde 2012 1: England– Belgien 2: Norwegen– Kroatien 3: Portugal– Türkei 4: Niederlande– Nordirland 5: Dänemark– Australien 6: Luxemburg– Malta 7: Uruguay– Venezuela 8: Bolivien– Chile 9: Argentinien– Ecuador 10: Real Murcia– FC Girona 11: Celta de Vigo– CF Cordoba 12: UD Las Palmas– CD Sabadell Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 1. Juni 2012

FREIZEIT

Perfekter Familienurlaub in Serfaus-Fiss -Ladis Im Tiroler-Hochplateau finden Familien Einrichtungen, die es nirgendwo sonst gibt. Ob ein Familienurlaub gelingt, hat nicht nur mit der gewählten Unterkunft zu tun sondern auch mit dem Angebot für Eltern und für Kinder im Urlaubsort. Mit den „Abenteuerbergen“ und vielen anderen Programmen gilt Serfaus-FissLadis als die Nummer Eins unter den Familiendestinationen der Alpen. Das Besondere: diese Programme machen nicht nur den Kindern Spaß sondern auch den Eltern und alle Urlaubswünsche werden Gene rationen-übergreifend erfüllt. Die Tatsache, dass SerfausFiss-Ladis unter den Fachleuten wie auch bei den Gästen als die führende Familienferien-Destina-

tion der Alpen gilt, hat viel damit zu tun, dass das Wort „Familie“ bei der Gestaltung von Infrastruktur und Ferienprogrammen in der Region sehr ernst genommen wird. Während sich andernorts die Einrichtungen für Familien in erster Linie darauf beschränken, die Kinder zu beschäftigen und zu beaufsichtigen, verfolgte Ser-

faus-Fiss-Ladis von Anfang an einen gesamthaften Ansatz. Familienferien sind dann perfekt, wenn ein Urlaub mit den Kindern bestens organisiert ist, Eltern auch Urlaubsinteressen ohne die Kinder verfolgen können. Ein absolut innovativer Ansatz für den gemeinsamen Urlaub von Groß und Klein waren die vor einigen Jahren etablierten „Abenteuerberge“. Hier wurden in der Berglandschaft didaktisch und animativ sehr attraktive Spiel– und Erlebnisstationen eingerichtet, an denen Eltern wie Kinder gleichermaßen herausgefordert sind, um die gestellten Aufgaben zu lösen. Ein anderes Beispiel für gemeinsame Familienerlebnisse in den Bergen ist die „Wodewelt“, der im Dörfchen Ladis angelegt wurde. Eltern und Kinder werden hier durch die Historie des Ortes geführt und bekommen, umgeben von Riesen-Pilzen und überdimensionierten Tieren, ein Gefühl dafür, wie klein wir Menschen im Verhältnis zur Größe der Natur sind. Neu eröffnet wird im Rahmen der Aktion „Sommer der Ideen“ der ErlebnisParcours „Wolfsee“ in Fiss. Hier erfahren die Kinder auf spielerische Weise Wissenswertes über das Leben

von Wolf, Luchs und Bär – seltene Tier, die in den Alpen lange Zeit zu den ausgestorbenen Tierarten zählten und nun wieder neu angesiedelt werden konnten. Eltern können es sich auch in Genussliegen, Hängematten oder Federstühlen gemütlich machen und die grandiose Landschaft genießen. „Abenteuerberge“, „Wodewelt“ und “Wolfsee“ sind Familienangebote die in dieser Form absolut einzigartig im Alpenraum sind. Selbstverständlich bietet Serfaus-Fiss-Ladis darüber hinaus von Sport- und Spieleinrichtungen für Kinder aller Altersklassen bis zur perfekten, ganztägigen Kinderbetreuung alles, was bei FamilienferienOrten heute „state of the art“ ist. Besonders familienfreundlich ist auch die Super. Sommer. Card. der Tiroler Vorzeige-Destination. Mit ihr können ALLE Gäste, die in Serfaus-Fiss-Ladis wohnen, die Bergbahnen, die diversen KinderAnimationsprogramme, den Wanderbus und viele andere Leistungen kostenlos nutzen. Information: A-6534 Serfaus/Tirol Gänsackerweg 2 Telefon 05476-6239 info@serfaus-fiss-ladis.at www.serfaus-fiss-ladis.at


1. Juni 2012 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

Fünf Sieger mit Verantwortung – die Gewinner des TRIGOS Kärnten wurden ausgezeichnet ’m so excited“ intonierten Stargeigerin Barbara Helfgott und Saxophonist Lukas Hausleitner zu Beginn der TRIGOS Kärnten Gala. Und trafen damit genau, was elf nominierte Kärntner Unternehmer fühlten: Aufregung, ob sie die begehrte Corporate-Social-ResponsibilityAuszeichnung gewinnen werden.

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„Wir vergeben den TRIGOS Kärnten heuer bereits zum sechsten Mal. Jahr für Jahr konnten wir eine Qualitätssteigerung bei den Einreichungen verzeichnen, auch die Zahl der Teilnehmer ist stets hoch. Viele Kärntner Unternehmen sehen Corporate Social Responsibility inzwischen als Teil ihrer Unternehmenskultur. Projekte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, laufende Innovationen, die die Umweltfreundlichkeit oder Energieeffizienz von Produkten erhöhen oder soziales Engagement werden von diesen Betrieben vorbildlich umgesetzt“, sagte TRIGOS KärntenInitiatorin und Juryvorsitzende Herta Stockbauer anlässlich der Preisverleihung im Casino Velden vor rund 200 Gästen.

Ein Abend voller Sieger Insgesamt wurden von der zehnköpfigen Jury aus allen Einreichungen elf Unternehmen in den Kategorien Arbeitsplatz, Gesellschaft, Markt und Ökologie nominiert. „Diese Unternehmen zeigen mit ihrem Maßnahmenspektrum, wie vielfältig und durchaus auch ökonomisch sinnvoll nachhaltiges Wirtschaften sein kann – und zwar unabhängig von der UnTRIGOS Kärnten Gewinner 2012: Kategorie Gesellschaft: Unternehmenssprecher Jo Deimel der Mazda Austria GmbH Kategorie Markt: Geschäftsführer DI Peter Schwei der w&ß Zement GmbH Kategorie Ökologie: CEO Dr. Monika Kircher Sonderpreis der Kleinen Zeitung: Geschäftsführer DI Walter Wiedenbauer, Sto GmbH Kategorie Arbeitsplatz: Geschäftsführer DI Seppi Müller der Himmelberger Zeughammerwerk Leonhard Müller & Söhne GmbH

Im Bild von links nach rechts: Kategorie Gesellschaft: Unternehmenssprecher Jo Deimel der Mazda Austria GmbH, Kategorie Markt: Geschäftsführer DI Peter Schwei der w&p Zement GmbH, Kategorie Ökologie: CEO Dr. Monika Kircher, Sonderpreis der Kleinen Zeitung: Geschäftsführer DI Walter Wiedenbauer der Sto Ges.m.b.H., Kategorie Arbeitsplatz: Geschäftsführer DI Seppi Müller der Himmelberger Zeughammerwerk Leonhard Müller & Söhne GmbH. @Copyrights: Eggenberger ternehmensgröße. Die Entscheidung für einen Sieger ist der Jury daher in vielen Kategorien nicht leicht gefallen. Eigentlich gibt es heute Abend nur Sieger, denn jedes Unternehmen gewinnt an Profil und Energie, wenn es sich nachhaltig engagiert“, so Wirtschaftskammer Vizepräsidentin Sylvia Wostal. „Das hohe Niveau der Einreichungen

zeigt sich auch darin, dass zwei Kärntner Betriebe, die Sto GmbH und Infineon Technologies Austria AG, es geschafft haben, auch für den TRIGOS Österreich nominiert zur werden – um den immerhin fast 190 Unternehmen wetteifern“, ergänzt Jurymitglied Dr. Claudia Mischensky, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Kärnten.

Andreas Schlager unser Administrator ist jetzt Medizinischer Masseur und weitere 25 neue Heilmasseure bekamen bei einer eindrucksvollen Feier im Schloss Loretto ihre Zeugnisse überreicht. Der Bürgermeister Christian Scheider der Hauptstadt Klagenfurt übergab 11 Schülern die Zeugnisse mit Auszeichnung und alle anderen haben auch gut bestanden und können jetzt Kranke in ihrer eigenen Praxis behandeln. (Diese Ausbildung gibt es in ganz Kärnten nur einen Lehrgang pro Jahr und diese studierenden haben rund 2800 Stunden eine fachlich kompetente Ausbildung gemacht). Im Bild GR. Günther Scheider und Andreas Schlager mit der Lehrbeauftragten Heilmasseurin Sigrun Unterköfler, der Leiterin des MAZ Kärnten Ulrike Herzig und Bgm. Christian Scheider.


16 KärntnerNachrichten I 1. Juni 2012

WIRTSCHAFT

Kärntner Landeswappen an Tarmann Chemie verliehen it rund 400 Gästen feierte vergangenen Freitag Geschäftsführer KR Bruno Tarmann das 40-jährige Bestandsjubiläum seiner Tarmann Chemie am Firmenstandort in St. Jakob im Rosental. Auch Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser und Finanzlandesrat Harald Dobernig reihten sich in die Gratulantenschar ein und hoben die besonderen Leistungen des Unternehmens hervor. Seitens des Landes überreichten Kaiser und Dobernig das Kärntner Landeswappen.

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„Gesundheit beginnt schon mit dem Bewusstsein, dass hohe hygienische Standards nicht nur im alltäglichen Leben gewahrt werden müssen. Diese müssen vor allem auch in der Industrie und bei chemischen Produktionsprozessen besonders beachtet werden“, betonte Kaiser, dass Tarmann Chemie mit umfassenden und maßgeschneiderten Rezepten

dem Schmutz in Industrie, Gewerbe und Gastronomie erfolgreich den Kampf angesagt hat. Unter spezieller Berücksichtigung der spezifischen Schadstoffe und dafür entwickelten Lösungsansätzen leiste die Tarmann Chemie zudem einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Dobernig verwies auf die Bedeutung der Firma Tar-

K U R Z NO T I E RT Tarmann Chemie - STARK in der PROBLEMLÖSUNG, ERFOLGREICH im Interesse ihrer Kunden! Schon seit der Firmengründung im Jahr 1972, ermöglicht die enge Zusammenarbeit mit internationalen Labors und Chemikern, Lösungen der schwierigsten Probleme jeglicher Art von Verschmutzungen in Industrie und Gewerbe zu finden. Hier liegen die STÄRKEN: Eigens durch die „Problemerfasser“ AUSSENDIENST der am „Tatort“ alle notwendigen Erhebungen durchführt, entwickelt das Unternehmen Reinigungskonzentrate, abgestimmt auf die Problemstellung jedes einzelnen Kunden. Grund der schon unzähligen zur Verfügung stehenden Formulierungen und Entwicklungen neuer Reinigungskonzentrate findet man individuelle Problemlösungen für die Kunden, und das garantiert! Schlussendlich ist Tarmann Chemie ein Partner bei dem die Chemie stimmt!

mann Chemie für die Region und für ganz Kärnten. „Mittlerweile hat das Unternehmen rund 120 Mitarbeiter und ist in sieben Ländern vertreten. Diese Erfolgsgeschichte ist einmalig und sichert wichtige Arbeitsplätze in Kärnten. Es freut mich auch besonders, dass die eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung immer wieder neue Produkte entwickelt und qualitativ hochwertige Reinigungsmittel auf den Markt bringt. Durch diese hohe Kompetenz hat sich Tarmann Chemie zu einem Vorzeigeunternehmen entwickelt, das auch Sozialprojekte, Sport und Kunst

fördert“, sagte der Finanzund Technologielandesrat. „Als ein wichtiger Arbeitgeber in der Region kann Bruno Tarmann auf eine 40jährige Erfolgsgeschichte zurück blicken, die dazu beigetragen hat, unser aller Leben gesünder zu machen und unsere Umwelt zu schützen“, dankten Kaiser und Dobernig dem Geschäftsführer und vor allem auch den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre qualitativ hochwertige Arbeit. Beim Jubiläumsfest mit dabei waren u.a. auch LAbg. Adolf Stark, der Bürgermeister von St. Jakob im Rosental, Heinrich Kattnig, Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, Wirtschaftskammer-Präsident Franz Pacher und Manager Erhard Schaschl. Infos unter www.tarmann.at


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