KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z032986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 21 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 25. Mai 2012
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
Kärnten im Fokus!
Dalai-Lama-Besuch: Kärnten präsentiert sich als Region der Freundschaft und des Miteinanders!
Alle Parteien sind sich einig: Gesundheitspolitik wird künftig außer Streit gestellt!
Seiten 2 und 3
Seiten 6 und 7
2 KärntnerNachrichten I 25. Mai 2012
THEMA DER WOCHE
Kärnten tagelang im internationalen Blickfeld Vier Großereignisse und viele gelungene Veranstaltungen am verlängerten Wochenende als ideale Tourismuswerbung für Kärnten. Tausende Besucher bei den Vorträgen des Dalai Lama im Klagenfurter Messezentrum, 150.000 Autofreunde beim 31. GTITreffen in Reifnitz, 5.000 Fans bei der Meister- und Aufstiegsfeier des WAC/St. Andrä in der ausverkauften Lavanttal Arena und tausende Gäste beim 1. Alpen Adria Hafenfest in der Wörthersee-Ostbucht. Am verlängerten Wochenende nach Christi Himmelfahrt ging es buchstäblich rund in Kärnten, das sich mit dem reibungslosen Ablauf dieser Großereignisse und vielen weiteren gelungenen Veranstaltungen international im besten Licht präsentierte. „Die Welt blickte nach Kärnten. Das war eine ausgezeichnete und sympathische Werbung für unser Tourismusland“, freute sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler. „Kärnten hat wieder einmal bewiesen, dass es der richtige Platz für Großveranstaltungen ist. Unser
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Land liegt im Trend und wird gerne von Menschen aus Nah und Fern besucht“, so Dörfler weiters. Um den Dalai Lama zu sehen und zu erleben, kamen Besucher aus allen Nachbarländern sowie über 200 akkreditierte Journalisten aus der ganzen Welt. Um zum GTITreffen nach Kärnten zu kommen, hatten viele Autofans hunderte oder gar tausende Kilometer zurückgelegt. Unter den Besuchern waren auch Ferdinand Karl Piëch und hohe Vertreter von VW, Audi, Seat und Skoda. Beim WAC/St. Andrä feierte man ein großes und freundschaftliches Fußballfest und beim 1. Alpen Adria Hafenfest standen dem Motto gemäß das Miteinander und die Nachbarschaft im Mittelpunkt. Der Landeshauptmann dankt den Veranstaltern und Organisatoren der vier Großereignisse und auch aller anderen Feste des Megawochenendes. „Ein herzliches Danke aber auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, der Polizei, den Feuerwehren, dem Roten Kreuz und allen anderen Organisationen und Einsatzkräften für ihre wichtige und ausgezeichnete Arbeit“, so Landeshauptmann Gerhard Dörf ler im Gespräch mit den KN.
Tausende Besucher bei den Vorträgen des 14. Dalai Lama im Klagenfurter Messezentrum. Hier ein Blick auf die prominent besetzten Zuschauerränge mit LHStv. Uwe Scheuch und Landtagspräsident Josef Lobnig.
Maria Wörths Bürgermeister LAbg. Adi Stark freut sich mit der gesamten Region Wörthersee über ein perfektes GTI-Wochenende mit 150.000 Besuchern. Im Bild VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch in Reifnitz.
Kärnten im Fußballhimmel! Der WAC/St. Andrä mit Präsident Dietmar Riegler und Trainer Nenad Bjelica haben aus eigener Kraft den Aufsteig in die Bundesliga geschafft, der Landeshauptmann gratulierte!
THEMA DER WOCHE
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Danke für vier Tage des Miteinanders und der Weisheit Das unglaubliche Charisma und die Botschaften des 14. Dalai Lama faszinierten die Kärntnerinnen und Kärntner sowie tausende Besucher aus dem In- und Ausland. „Der Besuch des Dalai Lama war eine große Ehre und Bereicherung für Kärnten. Es waren Tage des Miteinanders und der Weisheiten“, so Dörfler, der in den Thesen und Lebensweisheiten des Dalai Lama dauerhafte Werte sieht.
Rund tausend Menschen waren auf den Reiftanzplatz in Hüttenberg gekommen, wo Bürgermeister Josef Ofner und Landesrat Harald Dobernig den hohen Gast willkommen hieß. Der Dalai Lama besuchte die Baustelle für das Jufa-Hotel beim Tibetzentrum in Knappenberg. Das Projekt, das ihm sehr am Herzen liegt, unterstützt er mit 150.000 Dollar aus der DalaiLama-Stiftung. Für den Dalai Lama war die Begrüßung in Hüttenberg so, als ob man alte Freunde wiedersehe.
Tausende Besucher, viele auch aus den Nachbarländern und -regionen waren gekommen, um den Dalai Lama bei seinen Vorträgen und öffentlichen Terminen zu sehen und zu erleben. Neben dem spirituellen Aspekt der Weisheit und der
Werte sei es also auch ein äußerst positiver Impuls für den heimischen Tourismus gewesen, der die Hotels gefüllt und der Wirtschaft gut getan habe, meinte Dörfler. Besonderen Dank sprach der Landeshauptmann auch dem Geschäftsführer des Tibetzentrums Hüttenberg, Geshe Tenzin Dhargye sowie Bürgermeister Josef Ofner aus. Über beide Personen werde die Freundschaft zwischen den Kärntnern, dem Dalai Lama und den Tibetern weiter verstärkt und gepflegt.
Der Dalai Lama freute sich über den Kärntner Landesorden in Gold (links), über die Verleihung der Goldenen Medaille der Landeshauptstadt Klagenfurt durch Bürgermeister Christian Scheider (mitte) und die Übergabe der ersten Dekrete an die Absolventen der Tibetakademie (rechts).
Von Kärntens Ski-“Kaiser“ Franz Klammer gab es einen Kärntner Trachtenhut (links). FPK-Obmann LHStv. Uwe Scheuch wurde vom Dalai Lama freundschaftlich gedrückt. Protokollchef Hannes Anton (rechts) und sein Team haben ganze Arbeit geleistet. Der Besuch des Dalai Lama bleibt ganz Kärnten in langer Erinnerung.
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HINTERGRUND
Ergebnis der Diskussion zu Windkraftstandorten präsentiert! LHStv. Scheuch: Neue Verordnung soll ab Herbst effiziente Rahmenbedingungen schaffen. Aus Anlass des abgeschlossenen Begutachtungsverfahrens zur geplanten Verordnung über Windkraftstandorte in Kärnten lud Raumplanungsreferent LHStv. Uwe Scheuch Vertreter aller betroffenen Interessensgruppen zu einer Diskussionsrunde in die Landesregierung ein. „Das Gespräch war äußerst wichtig, weil es uns gelungen ist, auf einer breiten Basis konstruktiv zu arbeiten und einige der vorgebrachten Argumente werden mit Sicherheit in den finalen Verordnungsentwurf Eingang finden“, erklärt LHStv. Scheuch. Grundsätzlich konnte anlässlich der Gesprächsrunde ein weitgehendes Einvernehmen gefunden werden. Im Ergebnis blieben die Hauptkritikpunkte der Sichtbarkeit im Allgemeinen und die derzeit festgelegten Sichtbarkeitsradien offen, wobei in Absprache mit der Fachbeamtenschaft zugestanden wurde, den aktuellen 50-Kilometer-Radius zu überdenken. „Auch der Prozentsatz der Sichtbarkeit im Dauersiedlungsraum ist ein noch genauer zu überprüfendes Standortkriterium. Des Weiteren wird man im Bereich des Genehmigungsverfahrens das Thema einer zeitlichen Befristung der Bewilligung ins Auge fassen müssen“, gibt Scheuch zu bedenken. Die Sicherstellung der Abbau-
kosten soll in Form einer Bankgarantie erfolgen. Die anwesenden Vertreter der politischen Parteien, der Interessensvertreter und der Fachabteilungen des Landes waren sich am Ende darüber einig, dass es wichtig ist, Standorträume für eine künftige Windenergieentwicklung in Kärnten festzulegen.
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Aus der heutigen Sicht können in Kärnten rund 80 Windradgenehmigungen an fünf bis zehn Standorten erteilt werden. Damit ist Kärnten den anderen Bundesländern erneut einen großen Schritt voraus!“ Landeshauptmann-Stv. DI Uwe Scheuch
„Aus heutiger Sicht erscheinen rund 80 Windradgenehmigungen an fünf bis zehn Standorten realisierbar. Das Land Kärnten ist das erste Bundesland, in welchem es landesrechtliche Vorgaben für die Genehmigung von Windkraftanlagen geben soll“, sagt Scheuch. Nicht angedacht ist die Herausgabe einer Windkraftstandortkarte, sondern die flächige Festlegung von Standorträumen, die jedoch die Einzelfallüberprüfung nicht ausschließen.
Energiereferent LHStv. Uwe Scheuch erklärt Möglichkeiten zur Nutzung von Windkraft in Kärnten.
Rechnungsabschluss 2011 wurde vorgelegt Massive Reduktion der Neuverschuldung: Bessere Budgetentwicklung als in der Steiermark Der Rechnungsabschluss 2011 des Landes Kärnten wurde diese Woche in der Regierung beschlossen. „Das ergibt für 2011 ein Nettodefizit von 123,4 Millionen Euro. Damit haben wir gegenüber dem Landesvoranschlag, der ein Defizit von 231 Millionen Euro vorgesehen hat, über 100 Millionen Euro eingespart“, betonten LH Gerhard Dörfler und Finanzreferent LR Harald Dobernig. Damit ist Kärnten auf einem guten Reformkurs und habe vieles bereits umgesetzt, etwa den Personalabbau von 250 Stellen im Rahmen der Verwaltungsreform. Die Vorgabe Stabilitätspaktes, ein
Nulldefizit bis 2016 zu erreichen, dürfte somit schon ein Jahr zuvor erreicht werden, ist LH Dörfler zuversichtlich. Auch Finanzlandesrat Harald Dobernig verweist auf die enormen Spar- und Reformbemühungen Kärntens. „Gegenüber dem Budgetprogramm 2009 können wir die Neuverschuldung in dieser Legislaturperiode bereits um rund 1,35 Milliarden Euro absenken. Die bereits umgesetzten Reformund Sparmaßnahmen wirken sich als Schneeballeffekt für die kommenden Jahre noch verstärkt aus“, so Finanzreferent Dobernig.
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HINTERGRUND
Dobernig: „Steirerbluff“ beim Budget aufgedeckt! Kärnten hat Reformschritte bereits umgesetzt und verzeichnet weit bessere Budgetentwicklung! „Das was wir schon lange sagen, wird mittlerweile auch von den Medien festgestellt. Der Steirerbluff beim Budget wird aufgedeckt!“ Mit diesen Worten verweist Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig auf die fehlenden Sparerfolge der Steiermark trotz gegenteiliger Ankündigungen. In einen Artikel im Wirtschaftsmagazin „Format“ stellt das Magazin fest, dass so gut wie keine der viel gepriesenen steirischen Reformen auf dem Weg sei und spricht von einer Reform-Show. Die Steiermark könnte als erstes den Notausstieg aus dem Stabilitätspakt wählen, als Problem werde sich vor allem die Rückzahlung der 1,2 Milliarden Euro schweren KagesAnleihe erweisen, so „Format“. Kärnten verzeichne eine weit bessere Budgetentwicklung als die Steiermark, sagt Dobernig. „Der Vergleich der Rechnungsabschlüsse 2011 ist aufschlussreich. Während Kärnten seine Neuverschuldung Pro-Kopf 2011 auf 220,67 Euro reduzieren konnte, sind es in der Steiermark 351,82 Euro pro Kopf oder 425 Millionen Euro gesamt. 2012 haben wir eine Neuverschuldung von 143 Mio. Euro beschlossen, die wir noch weiter absenken werden. In der Steiermark liegt die Neuverschuldung
heuer bei 381 Millionen Euro“, so der Finanzreferent.
Steirische Reform-Show Es zeige sich, dass in der Steiermark die Regierungsparteien zuerst das Land abgewirtschaftet haben, um sich dann auf dem Weg zum Konkursrichter zusammenzuraufen und als die großen Reformpartner zu inszenieren. „In Kärnten haben wir auf diese Inszenierung verzichtet, sondern seit 2009 das umgesetzt, was die Steiermark nur ankündigt“, verweist Dobernig auf die Verwaltungsreform mit der Halbierung der Abteilungen, den selektiven Einstellungsstopp mit dem Abbau von 400 Planstellen bis 2014, die massive Reduktion des Lehrerüberhanges, die Trendwende bei den Personalkosten oder die drastische Kürzung bei den Ermessensausgaben. „All diese bereits durchgeführten Maßnahmen werden sich in den kommenden Jahren noch verstärkt positiv auf den Landeshaushalt auswirken.“ Im Budgetkonvent wird Landesrat Harald Dobernig weitere Reform- bzw. Sparschritte entwickeln. „Damit wird es gelingen, so wie im Budgetkonsolidierungsgesetz festgeschrieben, dass Nulldefizit im
Jahr 2015 zu erreichen und die Vorgaben aus dem Stabilitätspakt überzuerfüllen“, betont der Kärntner Finanzreferent.
Brachte Kärntens Finanzen auf einen guten Zukunftskurs: Landesrat Harald Dobernig will das Nulldefizit im Budget bereits 2015 erreichen.
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GESUNDHEIT
Gesundheitscharta wurde im Kärntner Landtag beschlossen Einigung aller Parteien auch Vorbild für andere wichtige Bereiche. KABEG-Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Scheuch: Erfolgreicher Weg wird fortgesetzt.
Blick auf das Klinikum Wörthersee. Foto: Steinthaler
Die Kärntner Gesundheitscharta, mit welcher das Gesundheits- und Krankenanstaltenwesen im südlichsten Bundesland politisch außer Streit gestellt wird, wurde im Kärntner Landtag von allen Parteien beschlossen. Damit wurde ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt für das Kärntner Gesundheitswesen gesetzt. Finanzlandesrat Harald Dobernig verweist auf die Bedeutung der Maßnahme. „Ab sofort ziehen wir bei der Gesundheitsversorgung am selben Strang und in die gleiche Richtung. Eine bestmögliche Gesundheitsversorgung passt mit Parteipolitik nicht zusammen. Wir haben uns zum Wohle der Kärntnerinnen und Kärntner auf diesen gemeinsamen Weg geeinigt, das ist für alle ein Gewinn“, so der Finanzreferent, der ausschließlich positive Reaktionen auf die Kärntner Reformpartnerschaft im Bereich Gesundheit bekommen hat. „Beim kommenden Bud-
getkonvent werden wir gemeinsam mit der SPÖ die weiteren finanziellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen abstecken.“
Erfolgreichen Weg fortsetzen Kabeg-Aufsichtsratsvor sitzender FPK-Klubobmann Kurt Scheuch freut sich, dass die seit Jahresbeginn mit den anderen Parteien geführten Verhandlungen in der gemeinsamen Gesundheitscharta ihren Niederschlag gefunden haben und somit der erfolgreiche Weg der Kabeg fortgesetzt wird. Am Verhandlungstisch sei es in langen Gesprächen und ausführlichen Diskussionen gelungen, ein für Österreich richtungsweisendes Beispiel der Zusammenarbeit über alle Grenzen hinweg zu erarbeiten. Dass die Arbeit der Mitarbeiter in den Landeskrankenanstalten besonders gewürdigt wird, habe der Finanzreferent auch in den Lohnverhandlungen
bereits bewiesen. „Die Gesundheitscharta ist vom gemeinsamen Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Bevölkerung sowie den Mitarbeitern getragen und somit eine gute Basis, um den Gesundheitsbereich in Kärnten weiter zu stärken und auszubauen“, erklärt Scheuch. Auch gegenüber allen „Berufskritikern“ ist nun klargestellt, dass mit dem Thema Gesundheit in Kärnten besonders verantwortungsbewusst umgegangen wird.
Appell an andere Parteien Dobernig appelliert an die anderen Parteien, dass die Kärntner Reformpartnerschaft auch als Vorbild für weitere wesentliche Bereiche der Politik gelten soll. „Neben der Gesundheit sind die Bereiche Arbeit und soziale Sicherheit die wichtigsten Güter für die Menschen. Für mich ist daher der jetzt vollzogene Schritt im Gesundheitswesen nur ein
Anfang. Das bisher praktizierte Einschlagen der Köpfe und gegenseitige Anpatzen der Parteien muss ein Ende haben, in Kärnten aber auch auf Bundesebene“, fordert der Kärntner Finanzreferent. Gemeinsames Ziel müsse die Stärkung des Vertrauens der Menschen in die Politik sein.
Vorbild Kärnten Dobernig hofft, dass der neue Weg in der Kärntner Gesundheitspolitik Vorbildwirkung für den Bund hat und das Gesundheitswesen auch bundespolitisch außer Streit gestellt wird. „Wir haben uns zum Wohle der Kärntnerinnen und Kärntner auf diesen gemeinsamen Weg mit der SPÖ geeinigt. Gesundheitsversorgung und Parteipolitik passen einfach nicht zusammen. „Denn nur ohne parteipolitischen Streit kann die beste Gesundheitsversorgung für die Menschen auch in Zukunft garantiert werden“, betont Dobernig.
GESUNDHEIT
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Die Kärntner Gesundheitscharta Die Gesundheit der Kärntner Bev ölkerung sowie deren Versorgun g im Krankheitsfall zählen zweifel los zu den höchsten Gütern uns eres Landes. Kärnten bietet ein hochentwickeltes Gesundheitssy und strebt mit allen Möglichke stem iten danach, diese Qualität zu erh alten. Vor diesem Hintergrund ständigen sich die im Kärntner verLandtag vertretenden Parteien dar auf, das Thema Gesundheit auß halb jeglichen parteipolitischen erStreites zu stellen und gemeinsam dafür Sorge zu tragen, dass alle dafür getan wird, die hervorrag s ende Qualität des Kärntner Ges undheitswesens zu erhalten. 1. Mit Unterstützung der Kärntn er Landespolitik hat die KABEG dafür Sorge zu tragen, dass im pat tennahen Bereich ausreichend Per iensonal zur Verfügung steht. 2. Es sollen sämtliche Maßnahme n getroffen werden, um den Geldm itteleinsatz der KABEG so zu gestalten, dass die hohe Qualität des Kär ntner Gesundheitssystems erhalte n bleibt und weiterentwickelt wer den kann. Hierbei ist aber auch auf Optimierungsmaßnahmen im lau fenden Betrieb Rücksicht zu neh men, um den hohen Versorgung sstandard auch weiterhin zu erm öglichen. 3. Entscheidungen in den verschi edenen KABEG-Häusern sollen wie der kollegial durch ärztliche, pfle gerische und wirtschaftliche Leit er erfolgen. 4. Eine vernünftige Leistungsa ngebotsplanung über sämtliche Standorte sowie Standards, die Häuser untereinander vergleichba die r machen, ist anzustreben. 5. Der Eigentümer (Land Kärnte n) wird direkt über den Aufsich tsrat Einfluss auf das KABEGManagement nehmen. Der Aufsich tsrat ist mit qualifizierter Mehrhe it des Kärntner Landtages legistis zu bestätigen (Art 27 Abs 3 K-LVG). ch 6. Die Einführung von alternative n Versorgungsformen sowie beg leitende Maßnahmen im extram len Bereich sollen zu einer Entlast uraung im Krankenhausbetrieb füh ren. 7. Ein genauer und bis zum Jah r 2016 festgelegter Finanzplan soll die Rahmenbedingungen für positive Weiterentwicklung im eine Kär ntner Gesundheitssystem ermöglichen (insbesondere die Bundesvorgaben sind hier auc h zu berücksichtigen). Eine dies bezügliche 15a-Vereinbarung unt Verlängerung des FAG bis 2016 ist er auszuhandeln. 8. Alle Standorte von Kärntner Spi tälern sollen auch in Zukunft gem äß dem abgestuften Versorgungs modell erhalten bleiben, wobei Sch werpunktsetzungen vorzusehen sind. 9. Die Kärntner Gesundheitspl attform unter der Leitung des Gesundheits- und Krankenanstal referenten soll verstärkt im Inte tenresse des Landes regulierend in den Gesundheitsmarkt eingreifen Darüber hinaus ist auch . danach zu trachten, dass Kär nten von den jeweiligen Sozialversicherungsträgern sowie von der Republik im Vergleich zu anderen Bundesländern nic schlechter gestellt wird. ht 10. Auf die Gesundheitsvorsorge der Kärntner Bevölkerung ist alle rgrößter Wert zu legen. Auch in sem Bereich sind die Aktivitäten diein Richtung Gesundheitsfürsorge und Vorsorgemedizin zu forciere Hierbei ist der Übergang von ein n. em Schnittstellen- zu einem Nah tstellenmanagement weiterhin vor zutreiben. Der Hausarzt übernim anmt dabei die Kostenfunktion. The matisch ist neben den häufigsten „Volkskrankheiten“ das Haupta ugenmerk auf die Kinder- und Jugendgesundheit zu legen (ink psychosozialen Bereichs). l. des
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LANDESPOLITIK
Landesrat Christian Ragger: „Jedes Kind ist einzigartig!“ Wohnbaureferent Landesrat Christian Ragger präsentiert neue effiziente und wirksame Modelle im Wohnbaubereich. In jedem Kärntner Bezirk entsteht in den nächsten Jahren ein Schul-Inklusionszentrum, wo die Leitlinie „Jedes Kind ist einzigartig“ umgesetzt wird. Der mehrjährige Fahrplan für die Einführung eines inklusiven Bildungs- und Betreuungsystems wurde in der Regierung beschlossen. Die Umsetzung hin zur inklusiven Bildungslandschaft in ganz Kärnten wird sehr verantwor-
tungsbewusst und genauestens geplant. Mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 wird im Bezirk Völkermarkt ein Pilotprojekt umgesetzt. Dieses soll wegweisend für die weitere schulische Inklusion in den restlichen Bezirken sein, welche schrittweise umgesetzt wird.
ung (keine langen Anfahrten, etc.) • Kleinklassen für fünf bis sieben Kinder • Doppelbesetzung im Unterricht (KlassenlehrerIn und Sonderpädagogen als Zusatzpersonal)
An den Standorten gelten folgende Prinzipien:
• Gleiche Rahmenbedingungen für die Nachmittagsbetreuung
• Wohnortnahe Versorg-
• Installierung eines mobi-
len therapeutischen Dienstes (Es fahren nicht mehr die Kinder zu den Therapeuten und Fachkräften des bfz, sondern die Fachkräfte zu den Kindern).
KN-Abo: Tel. 0463 511515-0
„Ende der Ausgrenzung behinderter Kinder!“ Kärnten beschreitet auch in der Behindertenbetreuung neue Wege. Im Interview mit den „Kärntner Nachrichten“ bezieht Sozialreferent Landesrat Christian Ragger Stellung zum wichtigen Fahrplan für den Umstieg auf ein inklusives Schulsystem in Kärnten. KN: Herr Landesrat, Kärnten wird das erste Bundesland in Österreich sein, dass dieses inklusive Schulsystem im Bereich der Behindertenförderung umsetzt. Was sind die Schwerpunkte? LR Ragger: Zunächst einmal eine Redimensionierung des heutigen sozialpädagogischen Zentrums (bfzGutenberg-Schule samt Internat) in Klagenfurt. Heute werden hier 63 beeinträchtigte Kinder, davon sind 18 vollintern untergebracht, getrennt von anderen unterrichtet. Das Projekt „Inklusion“ sieht in Zukunft ein Internat für 24 beeinträchtigte Kinder vor, die dann in einer Klagenfurt Schule integriert werden. Die anderen Kinder werden in einer geeigneten Schule in ihrem Heimatbezirk unterrichtet. Für sie wird es hier auch eine Nachmittagsbetreuung sowie notwenige Therapien geben. KN: Gibt es bereits eine Vorbildregion, die ein Inklusives Schulsystem durchführt?
LR Ragger: Der Tiroler Bezirk Reutte gilt als Mustermodell für gelungene wohnortnahe Inklusion. Roland Astl von der sonderpädagogischen Beratungsstelle hat dieses Projekt über viele Jahre geleitet. Die Bildung von Kindern mit Behinderungen wurde hier in ein System der vollständigen wohnortnahen Integration übergeführt. Auch Astl erklärte in Vorträgen, dass darüber eine breit geführte gesellschaftspolitische Diskussion auf regionaler Ebene gab, verbunden mit Konflikten. Viel halte ich auch von dem Konzept in Reutte, dass nicht die Kinder zu Therapeuten und Pädagogen fahren müssen, sondern diese zu den Kindern kommen. KN: Danke für das Gespräch!
REGIONALES
25. Mai 2012 I KärntnerNachrichten 9
Sprechtag FPK-Bezirksgeschäftsstelle Spittal Mit LAbg. Mares Rossmann Am Dienstag, 29. Mai 2012 09 bis 11 Uhr Anmeldung unter: 0664 - 88 466 355
Stadtparteiobmann LAbg. Roland Zellot und Ortsgruppenobmann GR Alfred Waldner überbrachten dem freiheitlichen Mitstreiter Franz Dreier die besten Glückwünsche zum 85. Geburtstag. Die Villacher Freiheitlichen wünschen ihm auch auf diesem Wege das Beste und noch viele gemeinsame Jahre mit seiner Gattin Rosa. Auch das Team der Kärntner Nachrichten wünschen dem Jubilar alles Gute, vor allem Gesundheit!
Stolz zeigten sich Schülerinnen der LFS-Althofen anlässlich der Präsentation ihres Gastro-PraxisProjektes im Kulturwirtshaus Bachler. Die ZweiHauben-Gastronomen Gottfried und Ingrid Bachler beschulten in mehreren Modulen die 15 Jugendlichen des 2. Jahrganges in den Bereichen Service, Küche, Entgegennehmen von Bestellungen per Telefon, gästeorientierte Dienstleistungen jeglicher Art, Getränkekunde, Dekorieren u.v.a.m. Anerkennung gab es auch von Hauptsponsor des Aufschulungsprojektes, LHStv. Uwe Scheuch. Künftig sollte es im Bereich „Praxisorientierung in gehobener Gastronomie“ ein Zertifikat geben, damit die Jugendlichen bei späteren beruflichen Bewerbungen diese Referenzen vorweisen können“, sagte Bildungsstadträtin LAbg. Wilma Warmuth. Im Bild LH-Stv. Uwe Scheuch mit LFS-Schülerinnen sowie Bildungsstadträtin Wilma Warmuth mit TopGastronomin Ingrid Bachler (2. v. r.)
Über 2.000 Besucher waren bei der ORF-Aufzeichnung von „Narrisch Guat“ dabei. Veranstalter Hannes Anton konnte auch LR Harald Dobernig und StR Wolfgang Germ als Ehrengäste begrüßen.
10 KärntnerNachrichten I 25. Mai 2012
REGIONALES
Mit einem Festakt feierte kürzlich die FF Sachsenburg ihr 130-jähriges Jubiläum. Mit dabei LHStv. Uwe Scheuch, im Bild mit der Nachbar-Feuerwehr Mühldorf.
Den Abschluss der Feierlichkeiten zum runden Geburtstag von Elfriede Lobnig machte ein Wanderausflug auf den Hochobir, wobei die Geburtstagsgeschenke - eine Wanderausstattung praktisch erprobt wurden. Bei herrlichem Wetter und gemütlicher Stimmung wurde anschließend bei der Eisenkapplerhütte gebührend gefeiert. Mit seiner Gattin unterwegs war auch LT-Präs. Josef Lobnig. Im Bild Geburtstagskind Elfriede Lobnig (vorne in der Mitte), LT-Präs. Josef Lobnig und LAbg Gerald Grebenjak (vorne links).
Sprechtag mit Banken-Ombudsmann Dr. Peter Harring Jeden Mittwoch ab 14 Uhr im Bürgerbüro von LH Gerhard Dörfler Anmeldung wird empfohlen unter der kostenlosen Hotline 0800201210
64. Kärntner Landesjägertag
Rund einhundert Jäger und neun Jagdgesellschaften gibt es derzeit in der Gemeinde Weitensfeld. Vergangenes Wochenende wurde die neue, gemeinsame Wildsammelstelle eröffnet. Sie beinhaltet eine Wildkühlanlage und einen Zerlegraum. „Mit dieser wichtigen Einrichtung kann in Zukunft das Wildbret an einem Ort gesammelt, zerlegt und von der Bevölkerung vor Ort erworben werden“, erklärte Jagdreferent LHStv. Uwe Scheuch. Die Wildsammelstelle steht jedoch nicht nur zur Verarbeitung von rund 400 Stück Wild während der Jagdzeit zur Verfügung, sondern bietet auch Platz für Schulungen der Jägerinnen und Jäger. Die Kosten von rund 20.000 Euro wurden aus Eigenmitteln der Jäger und dem Land Kärnten finanziert.
Kürzlich fand der 64. Kärntner Landesjägertag in Wolfsberg statt. Bei seiner Rede vor den Teilnehmern, den Bezirksjägermeistern und den Delegierten der Bezirksgruppe, betonte Jagdreferent LHStv. Uwe Scheuch die Bedeutung der Kärntner Jägerschaft. „Der beste Beweis für die hohe Qualität der Arbeit der Kärntner Jägerschaft ist der große Zustrom beim Jäger-Nachwuchs. Jedes Jahr nehmen mehrere hundert Damen und Herren erfolgreich an der Jagdprüfung teil. Dieses große Interesse an der Jagd und am Brauchtum freut mich ganz besonders“, erklärte Scheuch. Der Landesjägertag ist jedes Jahr ein besonderer Treffpunkt für die Kärntner Jägerinnen und Jäger. Dabei werden im offiziellen, aber auch inoffiziellen Rahmen wichtige Entscheidungen vorbereitet und auch aktuelle Entwicklungen besprochen. So war heuer die Abschussfreigabe von Auer- und Birkhuhn ein großes und ferner sehr polarisierendes Thema.
REGIONALES
25. Mai 2012 I KärntnerNachrichten 11
Den Karnischen Radwandertag mit Radwegfest und Frühschoppen besuchte Landesrat Harald Dobernig im Gailtal. Im Sportzentrum Kirchbach erwartete die sportlichen Radler ein tolles Musikprogramm mit Auftritten von Huby Mayer und seinen fidelen Mölltalern sowie Marco Ventre & Band. In der Region wird auch das Beschäftigungsprojekt „Wege erhalten – Landschaft gestalten“ von Projektleiter Richard Dabernig durchgeführt.
Viele fröhliche Kinder empfingen kürzlich LH Gerhard Dörfler im Vitalgarten Bettina Binder in Klagenfurt-Lendorf. Die Bärengruppe des Kindergartens Wölfnitz konnte im Rahmen des vom Landeshauptmann initiierten Projekts „Kinder als Gärtner“ viel Neues über Natur, Pflanzen und die Herkunft ihrer Nahrung erfahren. Schon den Kleinsten soll der Umgang mit dem wichtigen Element Erde nähergebracht werden.
Kürzlich trafen sich rund 800 Trachtenträger aus ganz Kärnten und den Nachbarländern zur 7. Trachtenwallfahrt des Kärntner Bildungswerkes in Gurk. Empfangen wurden die Trachtenträger vom Präsidenten des Bildungswerkes, Kulturreferent LR Harald Dobernig, und Bürgermeister ÖR LAbg. a.D. Siegfried Kampl.
Das 100jährige Bestandsjubiläum des Sägewerkes Winterholz wurde kürzlich in Mühldorf gefeiert. Auch LHStv. Uwe Scheuch war vor Ort, um der Familie Krobath zu gratulieren. „Der Betrieb wurde zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts von Norbert Haslacher gegründet, über 40 Jahre lang von Wilfriede Haslacher-Winter geführt und zur Jahrtausendwende an Ursula und Johannes Krobath übergeben. Damit trägt Winterholz nicht nur zur Wertschöpfung in der Region bei, sondern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber“, erklärt Scheuch.
Für die musikalische Umrahmung des Festgottesdienst im Dom zu Gurk sowie des anschließenden Festaktes sorgten die Singgemeinschaft Oisternig, der MGV Gurk und die Organistin Ingrid Klogger. Für Dobernig, selbst stolzer Träger der Kärntner Tracht, sind die Volkskultur und das Brauchtum zusammen mit der Religion ein Haltegriff für die Menschen.
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Für ihre langjährige Tätigkeit im Betrieb verlieh Scheuch eine Ehrenurkunde mit Dank und Anerkennung des Landes Kärnten an Wilfriede Haslacher-Winter. Seit vier Generationen beschäftigt sich das Unternehmen mit dem Material Holz und bietet seinen Kunden eine breite Produktpalette an. „Ich bedanke mich bei der Familie Haslacher-Winter und Krobath für ihr Engagement und wünsche noch weitere 100 erfolgreiche Jahre“, so Scheuch.
12 KärntnerNachrichten I 25. Mai 2012
LESERBRIEFE
Koller und Scheuch Körperliche Züchtigung, egal ob bei Schülern oder sonst wo, ist kein geeignetes Mittel. Daher finde ich auch gut, dass sich Herr Scheuch für diese überspitzte Formulierung entschuldigt hat. Aber warum trifft der Sturm der Entrüstung nicht auch den Teamchef der österreichischen Nat-
Lehrer-Arbeitszeiten
ionalmannschaft, Marcel Koller, der ankündigt „sonst lauf ich mit der Peitsche rum“, sollten die Fußballer ihm nicht entsprechen. Wieso regt sich da keiner auf? Offenbar ist die Aufregung um Uwe Scheuch nur politisch motiviert! Daniel Pum Wolfsberg
Ablenkungsmanöver Um nur ja nicht die Finger in die wunden Punkte der Schulpolitikwie beispielsweise die „fantastische“ Lehrerarbeitszeit (über 2 Monate Urlaub im Sommer, Weihnachtsferien, Osterferien, Semesterferien, autonome Tage) legen zu müssen, scheint der unglückliche TetschnSager von Uwe Scheuch den Lehrervertretern recht
gelegen zu kommen. Anstatt Reformen zu diskutieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten, wird jetzt gegen Scheuch, der sich übrigens davon sofort distanziert hat die Moralkeule geschwungen. Ein reines Ablenkungsmanöver! Ing. Harald Kastner Ferndorf
Parteienfinanzierung Die Großparteien wollen uns das neue Parteienfinanzierungsgesetz als Erfolg verkaufen. Das ist es auch – allerdings nur für Rot und Schwarz. Denn ihre gesamten Vorfeldorganisationen sind von den Regeln mehr oder weniger ausgenommen, dort kann nach wie vor Geld reinkommen. Wieso folgt man nicht den Vorschlägen von Uwe Scheuch, der als Obmann der Freiheitlichen vor-
schlägt, alle Firmenbeteiligungen zu verbieten und alle Organisationen, Kammern, Vorfeld- und Landesorganisationen in das Gesetz mit hineinzupacken? Wahrscheinlich aber kämpft Scheuch hier gegen rot-schwarze Windmühlen. Schade, denn sein Vorschlag würde meiner Meinung nach helfen! Marc Jammer Klagenfurt
Alle Infos auch im Internet auf: www.freiheitliche-ktn.at
Wenn man hört, dass Lehrer in einem gesamten Jahr mehr freie Tage als Arbeitstage haben, dann sieht man schon, wo das Problem liegt. Eltern zahlen in den Sommermonaten tausende Euro für Nachhilfe, während Lehrer 3 Monate spazieren gehen. Da liegt doch die Lösung auf der Hand: Gratisnachhilfe der Lehrer in den
Sommermonaten für jene Schüler, die das wollen.
Respekt fehlt
Gegen Gewalt
Ich denke, dass man Uwe Scheuch jetzt wohl genug durch den Kakao gezogen hat, immerhin hat er sich für seinen Tetschn-Sager entschuldigt. Was aber bleibt ist das Faktum, dass es sich darüber zu diskutieren lohnt, dass oft der Respekt gegenüber den Lehrern fehlt, und Erziehungsmethoden wie „Strafaufgaben“ oder „Nachsitzen“ wohl niemandem schaden würden.
Niemand ist für Gewalt an Schulen, das nehme ich auch Uwe Scheuch ab. Dass seine Aussage nun wie es scheint die ganze Republik „erschüttert“, ist wohl mehr als überzogen! Plötzlich sind viele selbsternannte Bildungsexperten zur Stelle.
Paula Huber Spittal
Margret Glanzer, Bodensdorf
Und in der Restzeit können die Lehrer, die für jeden anderen Angestellten üblichen fünf Wochen Urlaub konsumieren, so wie FPK-Chef Scheuch das fordert! Christoph Staudacher Spittal/Drau
Dieses Engagement würde ich mir rund um ein bildungspolitisches Reformpaket wünschen.
Debatte um die „Tetschn“ Ute Bock, weit links der politischen Mitte angesiedelt, gibt in einem Interview freimütig zu, als Erzieherin selbst immer wieder „Tetschn“ ausgeteilt zu haben. Wo blieb eigentlich da der öffentliche Aufschrei? Uwe Scheuch, der kürzlich über eine „Tetschn“ laut nachgedacht hat, wird dafür geradezu vorgeführt. Das Fazit daraus: Was die Linke tatsächlich tut, ist
der Rechten nicht einmal zu denken erlaubt. Übrigens: Dass sich Uwe Scheuch für die Verwendung des Begriffs „gesunde Tetschn entschuldigt hat, finde ich gut. Gewalt hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen. Doppelmoral aber auch nicht! Rudolf Rampitsch Neuhaus
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
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SERVICE
2x pro Woche die Chance Multimillionär zu werden Millionen Euro – das ist jene Summe, die bei einer EuroMillionen-Ziehung mindestens im Europot liegt und damit als Gewinnsumme im ersten Gewinnrang zur Verfügung steht. Wem es also gelingt, die „5 plus 2 Richtigen“ zu tippen, dem ist eine Zukunft als mehrfacher Millionär so gut wie sicher. Die Chance, auf einen Schlag viele Millionen zu gewinnen, besteht zweimal pro Woche: Am Dienstag und am Freitag. Annahmeschluss ist an beiden Tagen jeweils um 18.30 Uhr.
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Seit Einführung des Spiels, das in neuen europäischen Ländern angeboten wird, gelang es insgesamt bereits 34 Spielteilnehmern (darun-
ter auch zwei Österreichern), 50 Millionen Euro oder mehr zu gewinnen. Den Rekordgewinn hält ein Schotte, der im Juli des Vorjahres 185 Millionen Euro gewann. Österreichs Rekordhalter ist ein Kärntner, er gewann im Mai 2008 mehr als 55,6 Millionen Euro; einem Steirer gelang ein Gewinn von exakt 50 Millionen Euro. Weiters unter den Top 50 Gewinnen: Ein Burgenländer mit 46,3 Millionen Euro, ein Vorarlberger mit 28,9 und ein Niederösterreicher mit 28,0 Millionen. EuroMillionen kann in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien sowie im Internet über www. win2day.at sowohl mit Normalschein als auch per Quicktipp gespielt werden. Ein Tipp kostet 2,- Euro und
Seit 20. Mai ToiToiToi auch am Sonntag er Sonntag ist, zumindest was ToiToiToi betrifft, seit kurzem kein Ruhetag mehr, denn am 20. Mai 2012 gab es die erste ToiToiToi SonntagZiehung. Sie fand – und findet künftig - wie auch an den übrigen sechs Wochentagen um 18.50 Uhr im Haus der Österreichischen Lotterien am Rennweg 44 in Wien. Die ToiToiToi Sonntagziehung erforderte auch eine Adaptierung der Spieldauerleiste auf dem Wettschein. Man kann
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Foto: © Peter Svec
mit einem Mehrrunden-Wettschein an bis zu 28 Ziehungen (nämlich an 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 14, 21 oder 28 Ziehungen) teilnehmen. Am bewährten Spiel-Design von ToiToiToi änderte sich nichts: Die drei Einsatzklassen bleiben mit 2,- Euro, 3,Euro und 4,- Euro ebenso unverändert wie die Anzahl der Glückssymbole mit sieben, und die Gewinnpyramiden. ToiToiToi ist eine Nummernlotterie, bei der man – je nach Einsatz – bis zu 200.000,- Euro gewinnen kann. Diesen Betrag gewinnt man mit einem Einsatz von 4,- Euro, wenn die sechsstellige Losnummer, bestehend aus fünf Ziffern und einem Glückssymbol, auf der Quittung mit der gezogenen Losnummer übereinstimmt. Die Höchstgewinne für die beiden weiteren Einsatzklassen betragen 150.000,- Euro (Einsatz 3,-) bzw. 100.000,- Euro (Einsatz 2,-).
Foto: © Peter Svec besteht aus zwei Teilen: Man kreuzt fünf aus 50 Zahlen und dann noch zwei aus elf Zahlen an. Weitere Informationen gibt’s auf www. win2day.at sowie in jeder Annahmestelle.
Die Kärntner Nachrichten immer schon donnerstags im Internet: www.kaerntnernachrichten.at
Ziehung vom Mi., 16. 05. 2012
02158 Ziehung vom Do., 17. 05. 2012
03382 Ziehung vom Fr., 18. 05. 2012
27093 Ziehung vom Sa., 19. 05. 2012
03035 Ziehung vom So., 20. 05. 2012
71330 Ziehung vom Mo., 21. 05. 2012
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VO R S C H AU 21. Runde 2012 1: Schweiz– Deutschland 2: Norwegen– England 3: Spanien– Serbien 4: Dänemark– Brasilien 5: Polen– Slowakei 6: Irland– Bosnien Herzegowina 7: Niederlande– Bulgarien 8: Portugal– FYRO Mazedonien 9: USA– Schottland 10: Griechenland– Slowenien 11: Finnland– Türkei 12: Tschechien– Israel Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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14 KärntnerNachrichten I 25. Mai 2012
WIRTSCHAFT
Innovativer Betrieb in Kärnten LR Dobernig besuchte die Firma Wicknorm Fenster in Klagenfurt.
WICKNORM ULTR ABLOC NEUHEIT: Glasabstandshalter aus Kunststoff WICKNORM ULTRABLOC hochwertiger S i l i k o n schaumabstandhalter sorgt für eine „warme Kante“ an der Isolierscheibe. Dadurch noch bessere U-Werte des Fensters und höhere Temperaturen im Randbereich des Glases. Elegantes mattes Schwarz für 2-fach bzw. 3-fach Isoliergläser. Diese spezielle Ausführung ist serienmäßig und daher ohne Mehrpreis lieferbar.
Den Klagenfurter Standort der Firma Wicknorm Fenster GmbH besuchte kürzlich Finanzreferent LR Harald Dobernig. Durch das Unternehmen führten ihn Prokurist Josef Mayrobnig und Produktionsleiter Rene Ferk. „Die Firma Wicknorm ist ein toller Betrieb für die Kärntner Wirtschaft. In Klagenfurt werden fast 50 Mitarbeiter beschäftigt. Außerdem wird im Unternehmen die Ausbildung von Lehrlingen im Bereich Einzelhandelskaufmann/Frau angeboten“, hob Dobernig hervor. Die Firma Wicknorm hat ihre Zentrale in Linz, weitere Standorte befinden sich in Klagenfurt, Vorchdorf und Wien. Angeboten werden Fenster, Türen, Rollläden und Markisen. In Klagenfurt werden jährlich rund 20.000
Kunststoff- und Kunststoffalufenster produziert. Die Sonnenschutzsysteme des Unternehmens werden unter dem Handelsnamen Kosmos vertrieben.
Cooles Gewinnspiel: Party-Bus der Stadtwerke Klagenfurt für Maturaklassen auf Facebook Eine unvergessliche Sommerparty mit exklusivem Bustransfer für erfolgreiche Schüler. Eine Fete mit exklusivem Par ty-Bus und eigenem Chauffeur bis in die frühen Morgenstunden – dieses tolle Fahrerlebnis können jetzt drei Maturaklassen gewinnen. Der Party-Bus bringt die gesamte Klasse zu einigen der heißesten Party-Locations im Raum Klagenfurt und retour: Von der Innenstadt im Fun-Meilen-Radius von 25 km bis nach Pörtschach. Der Party-Bus bietet bis zu 35 coolen Personen Platz.
Mit einem Gratis-Party-STW-Bus auf zu einer ungewöhnlichen Fete und sicher wieder retour – mit eigenem Chauffeur! Foto: KT/KK Und so geht es: Der Klassensprecher einer Maturaklasse meldet sich bis 20. Juli 2012 bei der Partybus-
App (zu finden auf der Facebook-Fanseite der STW Busse) an und lädt seine Klassenkameraden zum
ungewöhnlichen Ausflug ein. Wenn die gesamte Klasse die Matura bestanden hat und mindestens 20 Klassenkameraden mitfahren, hat diese Schülergemeinschaft die Chance auf einen Gratis-Party-Bus! Den Tag der Busfahrt und das genaue Ziel darf die Klasse selbst bestimmen. Die Autos bleiben zuhause, alle Partygäste können den Abend bis in die Nacht hinein unbeschwert genießen - ein unvergessliches Erlebnis! Alle Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Facebook Fanseite der STWBusse: www.facebook.com/stw.busse
25. Mai 2012 I KärntnerNachrichten 15
GESUNDHEIT
„Der diabetische Fuß“ wird in Kärnten vielfach unterschätzt aierhofer Orthopädie Technik“ und der Verein „Wundmanagement Kärnten“ organisierten erste Informations- und Weiterbildungsveranstaltu ng zum Thema: Über 170 Besucher aus dem Gesundheitsbereich trafen sich in Villach und vernetzen sich renommierten Experten.
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Der diabetische Fuß wird von vielen Patienten im Alltag gar nicht richtig wahrgenommen, weil er vor allem im Anfangsstadium nicht spürbar ist oder Schmerzen verursacht. Das macht ihn aber umso gefährlicher. Frühe Warnsignale werden nicht erkannt und es kann zu schweren Komplikationen wie offenen Wunden oder sogar Amputationen kommen. Allein in Österreich betreffen zwei von drei Amputationen Diabetiker und nach Schätzungen leiden rund 20.000 Diabetiker unter Fußverletzungen.
Aufrütteln und Bewusstsein schaffen Die beiden Geschäftsführer von „Maierhofer Orthopädie Technik“ Dr. med. Wolfgang Schantl, MAS, und Orthopädietechniker Kurt Steinwender, sowie DGKS Cornelia Miklautz vom Verein „Wundmanagement Kärnten“ haben das erste Mal gemeinsam eine Informations- und Weiterbildungsveranstaltung zu dem Thema „Der diabetische Fuß – eine Herausforderung in allen Bereichen der Versorgung“ organisiert. „Mit dieser Fortbil-
dungsveranstaltung wollen wir aufwecken, aufklären und ein Bewusstsein für die Probleme des diabetischen Fußes schaffen“, unterstreicht Schantl.
Weiterbilden und vernetzen Univ.-Prof. Dr. med. Gerald Zöch, Generalsekretär der Austrian Wound Association, beleuchtete in seinem Vortrag die aktuelle Lage in Österreich und gab Anregungen zur Verbesserung der Versorgung des diabetischen Fußes. „Ein diabetischer Fuß muss nicht sein! Bei regelmäßiger ärztlicher Kontrolle und bei jährlichem NeuropathieScreening ist ein diabetisches Fuß-Syndrom vermeidbar. Durch kompetentes Wundmanagement kann Invalidität vermieden werden“, sagt Zöch. Wie Betroffene zu Verbandsmaterial, Hilfsmittel und Heilbehelfe kommen, erklärte Dr. Beate Kucher von der Kärntner Gebietskrankenkasse. Dazu zählen auch Einlagen, Diabetikerschuhe oder Prothesen, die unter anderem individuell
für die Patienten von „Maierhofer Orthopädie Technik“ maßgeschneidert werden. „Wir entlasten den Fuß dort, wo er entlastet werden muss. Bei der Be-
handlung steht für uns immer der Patient und seine individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt“, erklärt Steinwender abschließend.
„Helfen, wo die Not am größten ist!“
Mit großzügigen Spendenschecks stellte sich Kathrin Glock bei den Sozialmärkten ein. Geschäftsführerin Liselotte Suette und Soma-Vize Klubobfrau Sandra Wassermann dankten herzlich. „Es ist mir und meinem Mann ein Herzensanliegen, dort zu helfen, wo die Not wirklich groß ist.“ Gaston Glocks Ehefrau Kathrin hatte in der Zeitung den Bericht gelesen, wonach sich die Hilfsorganisationen immer schwerer tun, auch wirklich Unterstützung zu geben, weil es an Spendern mangelt. Kathrin Glock stellte sich mit einem Scheck über 60.000 Euro für die Kärntner Sozialmärkte ein. Lieselotte Suette und Sandra Wassermann vom Soma-Vorstand und Heinzl zeigten sich erfreut über die großzügige Unterstützung. Foto: Studiohorst
16 KärntnerNachrichten I 25. Mai 2012
MESSE
10-mal „gesund & glücklich“ Die Messe bietet am 2. und 3. Juni ein reichhaltiges Angebot zur Ganzheitlichen Gesundheit, Spiritualität und gesunden Ernährung. Es ist bereits das 10. Mal, wenn sich am 2. Juni dieses Jahres die Türen in die Naturarena Sonnerggersee im Südkärntner Sittersdorf zur „gesund & glücklich Messe für Körper, Geist & Seele“ öffnen. Und für dieses Ereignis konnten die beiden Messeorganisatoren Rolf Bickelhaupt und Annemarie Herzog den bekannten Gesundheitsjournalisten Professor Hademar Bankhofer für den Jubiläumsvortrag gewinnen. Rund 70 Spitzenaussteller aus Kärnten, Österreich, Deutschland, Slowenien und der Schweiz werden wieder auf rund 3000 Quadratmetern in die Welt
von der Ganzheitsmedizin über die Spiritualität, Energetik, gesundem Essen, der Bewegung bis hin zum gesunden Wohnen und der Naturkosmetik führen. „Rund 100 Ärzte, Energetiker, Gesundheitsspezialisten, aber auch Direktvermarkter werden auf dem
rund 3.000 Quadratmeter großen Messeareal am Sonneggersee für ein ganzheitliches Angebot auf höchstem Niveau sorgen“, freuen sich die beiden Organisatoren. Interessant ist nicht nur das Angebot der rund 70 Aussteller selbst, sondern auch die rund 35 Referate, die auf zwei Vortragsbühnen angeboten werden, darunter ein Forum mit Kärntens bekanntesten Ganzheitsmedizinern. Auch zahlreiche Sideevents wie Kräuterwanderungen rund um das Messeareal sowie ver-
schiedene Konzerte werden das umfangreiche Programm abrunden. Ein weiterer Höhepunkt ist auf ca. 50 Quadratmetern rund um ein 10 Meter hohes Tipi (Zelt der Indianer) die Möglichkeit insbesondere für Kinder, mit den sanftmütigen Alpakas Bekanntschaft zu machen. Ein Spaziergang in Begleitung dieser sanftmütigen Tiere ist nicht nur für Kinder und Jugendliche eine tolle Erfahrung. Gemeinsam mit ihnen lässt sich auf ganz eigene Weise die Natur erkunden.
MESSE-INFO „gesund & glücklich, Messe für Körper, Geist & Seele“. Termin: Samstag, 2. Juni 2012, 9.30-20.00 Uhr, Sonntag, 3. Juni 2012, 9.30-18.00 Uhr. Ort: Naturarena Sonneggersee, Sittersdorf, Ferienregion Klopeinersee/Südkärnten. Tageseintritt: Einzelkarte 6,00 €, Familienkarte (2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder) 14,00 €. Informationen: www.gesundemesse.eu Hinweis: Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt
GESUNDHEITSTIPPS
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Internationaler Orthopädie-Kongress zur innovativen Hüft- und Knieendoprothetik vom 31. Mai bis 2. Juni
Am Freitag dem 1. Juni, 10.30 Uhr Im Werzer’s Hotel Resort, Pörtschach am Wörthersee Am Podium informieren: Dr. Manfred Kuschnig, Primar an der orthopädischen Abteilung des ElisabethinenKrankenhauses Klagenfurt Dr. Valjdet Saciri, Fachschwerpunkt für Orthopädie, Bezirkskrankenhaus Lienz Dr. Herbert Strobl, Leiter des Fachschwerpunktes für Orthopädie, BKH Lienz Dr. Frederic Laude, Clinique des Lilas, Paris, Pionier der AMIS-Methode Dr. Rupert Jesenko, orthopädische Abteilung des Elisabethinen Krankenhauses Klagenfurt Herbert Brandstätter, Fa. Vivamed Eng. Francesco Sicccardi, Fa. Medacta 150 Ärzte aus 10 Nationen treffen sich vom 31. Mai bis 2. Juni zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der minimal invasiven Hüft- und Knieendoprothetik. Diese innovativen Methoden zeichnen sich im Vergleich zu den herkömmlichen Operationen durch eine schnellere Rehabilitation, weniger Schmerzen und die schnellere Rückkehr der Patienten in ihren Alltagen aus. Angesichts der ansteigenden Lebenserwartung wird die Endoprothetik immer aktueller werden, sind sich die Expertinnen und Experten einig.
Vortrag Die Zusammenhänge von Ernährung, Schönheit & Energie Kann Ernährung Krankheiten vorbeugen? Was kann man tun um alt zu werden und dabei körperlich und geistig fit zu bleiben? Gibt es einen Rhythmus des Essens? Sind die Gene schuld am frühzeitigen Altern, sowie mangelnder Gesundheit und Energie oder nur die falsche Lebensweise?
Dr. Josef A. EGGER, Arzt, VNL-Präsident So., 3. Juni 2012, 14.15 Uhr Messe „gesund & glücklich“ 2. Vortragsbühne, Sittersdorf, Nähe Klagenfurt Infos: VNL-Landesteamleiterin: Biedermann Erika Klagenfurt, Tel. 0664/5323327 email: erika.biedermann@farblicht.at Der Vortrag ersetzt nicht den Arztbesuch Verein Natürlich Leben, 6300 Wörgl, Tel.05332/73606
Med. Masseurausbildung in Kärnten er Beruf des medizinischen Masseures hat einen sehr hohen Stellenwert. Dies deshalb, da diverse Therapieformen wie die Heilmassagen, Lymphdrainagen und viele andere Massagetechniken nicht nur präventiv eingesetzt werden, nein diese sind heute ein Teil der Behandlungen im „Akut Bereich“. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu absolvieren. Das MAZ Kärnten ist eine ganz besonders tolle Ausbildungseinrichtung, da sie neben einer qualitätsgesicherten Schule auch einen wertschätzenden familiären Umgang zwischen Unterrichtenden und Schülern pflegt.
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Sie interessieren sich für den Beruf des medizinischen Masseurs und wollen nähere Informationen darüber erfahren? Kommen Sie zum Infotag ein: Dieser findet am 15. Juni 2012 von 15 Uhr bis 18 Uhr im MAZ Kärnten (Rothauerhochhaus, Villacherstraße 1a, Klagenfurt) statt.
18 KärntnerNachrichten I 25. Mai 2012
FREIZEIT
Auf den Spuren von Hermann vielfältigen Landscha as Tessin übte schon ab Ende des neunzehnten Jahrhunderts auf viele Künstler eine große Faszination aus. Dieses dreitausend Quadratkilometer große Land, das seit 1803 Schweizer Kanton ist, ist weitgehend von Italien umgeben. Das südliche Klima, die üppige Natur und abwechslungsreiche Berg- und Seen-
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landschaft bildeten stets die ideale Umgebung für kreatives Schaffen. Einer der großen deutschsprachigen Schriftsteller, Hermann Hesse, verbrachte dreiundvierzig seiner fünfundachtzig Lebensjahre in Montagnola bei Lugano. „Hier ist die Sonne intensiver und wärmer, die Berge sind röter, hier wachsen Kastanien,
Trauben, Mandeln und Feigen…“. So beschreibt Hesse seine neue Heimat. Lugano, einer der beliebtesten und mondänsten Ferienorte der Schweiz, hinterlässt auch heute noch in vieler Hinsicht diesen Eindruck. Allerdings haben der Ort und Teile des Seeufers, seit Hesse hingezogen ist, architektonische Entwicklungen hinter sich, die nicht immer geglückt sind. Hesse ist der meistgelesene und meist verkaufte deutschsprachige Autor und erhielt 1946 den Nobelpreis für Literatur. Im Örtchen Montagnola, in das er 1919 gezogen ist, schrieb er auch seine großen Klassiker „Siddharta“, „Narziss und Goldmund“, „Steppenwolf“ und „das Glasperlenspiel“.
Wanderwege auf den Spuren von Hermann Hesse.
Carona am Luganosee.
Für manche Besucher des Luganosees ist ein wichtiges Reisemotiv, die Möglichkeit dort auf den Spuren des großen Schriftstellers zu wandeln. Das Andenken an Hermann Hesse wird in Lugano aktiv gepflegt. 1997 wurde in Montagnola, direkt neben seinem ehemaligen Wohnhaus, das „Museum Hermann Hesse“ eröffnet. Für seine Anhänger ist ein Besuch des Museums ein „Muss“. Es eröffnen sich viele neue, zusätzliche Aspekte über sein erfülltes und kreatives Leben. „Hesse war von der italienischen Kultur fasziniert, er liebte die
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FREIZEIT
Hesse: Das Tessin mit seiner ft und Kultur erleben Landschaft und die Tessiner, als einfache und unaufdringliche Leute“, sagt Regina Bucher, die Direktorin des Museums. Hesse durchstreifte die Gegend und betätigte sich auch mit Begeisterung als Landschaftsmaler. Einige seiner beliebten Wanderrouten sind mit seinem Namen ausgeschildert. Regina Bucher hat ein empfehlenswertes Taschenbuch „Mit Hermann Hesse durchs Tessin“ herausgebracht.
Lac“ ist ein Ort, wo sich Schweizer Qualität und europäische Vielfalt treffen. Als einziges Fünfsterne Resort der Luxusklasse am Ufer des Lugano Sees gehört es zur prestigeträchtigen Gruppe der „Small Luxury Hotels of the World“. Die 78 Zimmer und Suiten sind individuell in unterschiedlichem Design eingerichtet und mit sorgfältig ausgewählten Kunstwerken ausgestattet. Alle bie-
Hesse war ein überzeugter Kriegsgegner und hat sich in zahlreichen kritischen Artikeln gegen Adolf Hitler und den Nationalsozialismus geäußert. Während des zweiten Weltkrieges hat er hunderten Personen zur Flucht verholfen und viele in seinem Haus beherbergt. Ein Satz aus einem seiner Briefe, aus dem sich seine Einstellung, auch zur Politik, deuten lässt, lautet: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden“ Im Hermann Hesse Museum finden das ganze Jahr über Ausstellungen und Veranstaltungen zu seinem Leben, aber auch Konzerte und Seminare, statt. (www.hessemontagnola.ch).
Grand Hotel Villa Castagnola.
Hesse bekannte sich schon 1915 zu „Europa als ideale Zukunftseinrichtung“ etwa als Vorstufe zu einer geeinten Menschheit. Damals wurden derartige Gedanken spöttisch in das Reich poetischer Träume verwiesen. Er selbst war, was seine Herkunft und seine Weltanschauung anlangt, eine multikulturell angehauchte Persönlichkeit. Durchaus multikulturell präsentiert sich auch das heutige Lugano. Man begrüßt sich auf Italienisch und führt die Konversation in beliebig vielen anderen europäischen Sprachen fort. Das „Grand Hotel Villa Castagnola au
Am Luganosee.
ten von ihren Balkons und Terrassen prachtvolle Ausblicke auf den See und den Berg San Salvatore. (www.villacastagnola.com) Im hoteleigenen Sterne Restaurant „Galerie Arte al Lago“ regiert nicht nur die Kochkunst. Es werden seit zehn Jahren Kunstausstellungen präsentiert. Auch für 2012 sind drei KML Retrospektiven geplant.
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Das Messekonzert auf der gesund & glücklich Messe
Chris Amrhein & Sandy Kühn haben aus Anlass des 10. Bestandsjubiläums der Messe „gesund & glücklich“ den „gesund & glücklich“-Song komponiert und produziert. Im Rahmen des Messe-Konzertes werden sie ihn vorstellen. Weiters wird ihr Konzert u.a. Herzenslieder, schamanische Gesänge und Musik aus der Welt der Klangphänomene umfassen.
Jürgen Solis wiederum wird mit seinem „Healing Piano“ Klavierklänge zum Entspannen und Träumen zum Besten geben. Termin & Ort: Samstag, 2. Juni 2012, 18.45 Uhr, Messe „gesund & glücklich“, Hauptbühne, Naturarena Sonneggersee, Sittersdorf / Südkärnten.
Die Hebammen Christine Tschekon, Mag Zala Pusnik, Iris Tschische, Tina Erian haben einen schönen Nachmittag mit einer Ausstellung von Notwenigen Utensilien zur Pflege von Kleinstkindern und dem Segen von Pater Reinhold Ettel für alle Kleinen Kinder und den werdenden Müttern im Gemeindezentrum geboten. Bei der Segnung waren die GRin Ulrike Herzig und der GR Günther Scheider dabei.
VERANSTALTUNGEN
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VERANSTALTUNG
Riesiges Schlager Open Air am Klopeiner See: Neuer Star-Event am Schlagerhimmel er Klopeiner See dient am 9. Juni 2012 als glitzernde Kulisse, wenn am Ostufer das erste „Schlager Open Air“ über die Bühne geht. Die Topstars der Schlager-Szene geben sich hier ein Stell-dich-ein. So werden neben Chart-Stürmerin Loona auch Michelle, Claudia Jung, DSDS-Star Norman Langen, TV-Doku Soap-Gesicht Michael Wendler, Charly Brunner, The Monroes und das Nockalm Quintett – das heuer sein 30jähriges Bühnenjubiläum feiert – zu sehen sein. Die Moderation für den vierstündigen Musikmarathon der Spitzenklasse übernimmt Schlager- und Dancing-Star Udo Wenders.
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Chart-Stürmerin Loona exklusiv heuer in Kärnten Für Loona wird’s der einzige größere Gig in Österreich 2012 sein, Charly Brunner tritt zum ersten Mal solo - ohne Bruder an seiner Seite - in Kärnten auf. Neben den musikalischen Leckerbissen wird es auch optisch einiges zu sehen geben. Nicht nur die Bühne samt Show und
abschließendem Feuerwerk über dem nächtlichen See-Himmel wird top, im Schlepptau der Stars folgen auch einige weitere Sternchen wie Gina-Lisa Lohfink, ihres Zeichens Next-Topmodel-Kandidatin bei Heidi Klum, Busenwunder und „beinahe“-Prinzessin.
Vorverkauf läuft auf Hochtouren Der Vorverkauf für den Schlager-Event, der sich nahtlos in die erfolgreiche Tradition der großen Kärntner Musik-Veranstaltungen reiht, hat bereits begonnen. Über ÖTicket können die Karten um 48 € bezogen werden. Die VIP-Logen mit entsprechend guter Gastronomie inklusive sind um 200 € erhältlich. „Wir erwarten etwa 5.000 Gäste bei unserer Premiere“, erzählt Organisator Christian Pongratz, der heuer auch noch Urgestein Hans Söllner und das dritte Oktoberfest an den Klopeiner See bringt. Das Schlager Open Air könnte damit sogar mit der etablierten „Starnacht“ bereits im ersten Jahr gleichziehen. Der Klopeiner See in Österreichs südlich-
ster Urlaubsregion ist seit jeher als wärmster Badesee Europas mit bis zu 28° C Wassertemperatur bekannt. Wenn das Wetter mitspielt, können die Schlager-Fans schon Anfang Juni die lauen Fluten des Sees genießen. Mit Sicherheit fertig gestellt ist die neue Seepromenade, die vor dem Besuch des Schlager-Events zum Flanieren einlädt. Mehr Infos unter www.schlageropenair.at Weitere Informationen: Tourismusregion Klopeiner See Südkärnten GmbH A-9122 Seelach, Schulstraße 10 Tel.: +43/(0)4239/2222 Fax: +43(0)4239/2222-33 www.klopeinersee.at E-Mail: info@klopeinersee.at Pongratz Touristik A-9122 St. Kanzian, Ostuferstraße 9 Tel.: +43/(0)676/84499910 www.pongratz-touristik.at E-Mail: info@pongratz-touristik.at
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AUTONEWS
VW Konzernspitze steht auf den Wörthersee Bei den 31. Autonews am Wörthersee machte es sich die VW-AudiKonzernspitze mit den Fans bequem und be staun ten die eigenen Produkte.
sowie VW-Vorstand Motorsport, Jost Capito, für Fragen zur Verfügung standen.
Quadratische Sitzpolster, leichtes Fingerfood, die gute deutsche Currywurst und eine rotierende Präsentationsfläche, um die Autos von allen Seiten sehen zu können – der Stand des VW-Konzerns bei den Autonews, besser bekannt als „GTI-Treffen“, spielte alle Stückl. Auch wenn das Motto „Himmel und Hölle“ war und die PR-Girls als Engel oder Teufelchen verkleidet, die Autofans fühlten sich wie im siebten Himmel. „Es ist immer wieder überwältigend, was wir für tolle Kunden haben“, freute sich der VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch, der die Faszination Golf GTI verstehen kann: „Ich fahre privat auch am liebsten Golf.“ Pötsch strahlte, obwohl zwei Tage zuvor 20.000 Mitarbeiter bei VW in Wolfsburg rund um die Lohnverhandlungen gestreikt hatten. Aber selbst der Gesamtbetriebsrat ließ sich den Wörthersee nicht entgehen.
Im Übrigen schien nach dem ersten verregneten Tag die Sonne über dem GTI-Treffen, das schlussendlich auch heuer von Adi Stark organisiert wurde. „Ich weiß allerdings nicht, wie es weitergeht, nach dem vielen Ärger, den ich hatte“, gestand Stark mit ernster Miene. Im Sinne des Treffens sollten direkt nach dem 31. Treffen in aller Ruhe die Weichen für das Autofest 2013 gestellt werden.
Begleitet vom Autonews-Macher Bürgermeister Adolf Stark, der vom Konzern ein riesiges Lob für sein Engagement erhielt, nutzten VW-Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Piëch und Ehefrau Ursula den offenen VIP-Bereich, um sich die neuen oder getunten Modelle anzuschauen. Rory Lumsdon, Marketingchef von VW UK war extra aus Großbritannien gekommen, um seine Chefs einmal alle auf einem Fleck zu treffen: „Das passiert ja sonst selten“. Zumal auch VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg
Neben den faszinierenden Autos hatte VW wie in jedem Jahr eine musikalische Überraschung für den Feiertag mitgebracht. Sängerin Emma Lanford (Superhit „Horny“) und ihr Musikproduzent Mousse T am DJ-Pult ließen es grooven und den etwas härteren Sound bot anschließend die Band „Guano Apes“. Die kamen gerade aus Kiew, der letzten Station ihrer zweiwöchigen Russland-Tournee. Vor ihrem Auftritt stärkten sie sich mit den echt deutschen Currywürstchen und verrieten im Gespräch, dass sie alle Autos der Marke VW fahren – wen wundert‘s, schließlich arbeiten die Musiker in der Jury und als Promoter für die VW-Soundfoundation, die junge Musiker fördert.
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KULTUR
Veranstaltungen im Schloß Albeck Freitag, 1. Juni, 20 Uhr Sandra Kreisler singt KREISLERismen – Witziges & Bissiges von Georg Kreisler und anderen Legenden des Kabarettchansons.
reiterin des Austropop mit Trio (piano, bass, drums)
für ein hochkarätiges Konzerterlebnis. Musik, die mitreißt, Musik, die begeistert! Mit Bach, Mozart, Debussy, Piazzolla kommt weder die Klassik noch die Moderne zu kurz.
Interessierte, wie gesagt, für alle. Fr, 29. 06., 19 h: Dr. Bernhard Alois Kutzler, Mathematiker, Numerologe, Handleser, Musiker:
Fr, 25.05., 19 h: Gerhard Huber: Vortrag „Burnout“
Die Tochter des kürzlich verstorbenen Kabarettisten, Komponisten, Sängers und Dichters Georg Kreisler singt die Chansons ihres Vaters und mehr. Die Frau mit der Stimme, die unter die Haut geht. Am Klavier: Tilo Augsten. www.sandrakreisler.de (...) Verdammt starker Tobak, den die bemerkenswerte Frau mit der rauchigen Stimme da den Zuhörern prasentierte. Es waren Lieder voller Wortwitz oder Sehnsucht, aber jedes Mal so intensiv und provokant , dass sie die Zuseher ganz tief berührten. (...)Man erlebte ein rasantes Wortfeuerwerk, poetisch, kritisch, bissig oder besinnlich, gesungen von einer Frau mit einer starken Ausstrahlung und einer sinnlichen Stimme.... Kartenreservierung: 0650/31 000 10 Schloß Albeck, Fr. 15. Juni, 20 Uhr Marianne Mendt „Chansons & Jazz“ - Die Wegbe-
1970 erlebt die Mendt mit dem Lied „A Glock’n, die 24 Stunden läut´“ ihren Durchbruch und wird zur Wegbereiterin des Austropop. www.mariannemendt.at Kartenreservierung: 0650/31 000 10
Schloß Albeck Konzerte, Vorträge & Ausstellungen So, 27. 05., 11 h: Lorenz & Peter Pichler, Flöte & Klarinette, Fritz Zitter, Klavier
Die unvergleichlich musikalischen & musikantischen Zwillingsbrüder und der kongeniale Pianist Fritz Zitter sorgen wieder
„Da jedes Burnout und jede Depression nicht nur eine menschliche Katastrophe, sondern auch eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Katastrophe sind, geht uns diese Thematik ALLE an. Und mit alle meine ich wirklich „ALLE“: Den Staat, die Politik, die Wirtschaft, die Arbeitgeber, die Arbeitnehmer und all deren Vertretungen, die Gesellschaft, die Eltern, den Vater, die Mutter, Freund oder Freundin, es geht um alle. Unter Burnout und unter Depression leiden zu müssen, bedeutet viel weitreichendere und gravierendere Auswirkungen zu haben, als wir alle bis jetzt angenommen oder auch nur ansatzweise gedacht haben.“ Aus diesem Grunde ist dieser Vortrag ein Vortrag für jeden, für den Chef, die Vorgesetzten, den Kollegen, den Lebenspartner, den Vater, die Mutter, die Kinder, Freund und Freundin, die Damen und Herren der Politik, für
„Handlesen – Eine wissenschaftliche Kunst“ Vortrag mit Demonstration. Das Handlesen ist eine vor allem in östlichen Kulturen verbreitete Kunst. Im Westen verbinden viele das Handlesen mit dem Bild der Zigeunerin, die einem aus der Hand die Zukunft vorhersagt. Dem steht gegenüber, dass das Handlesen (die Diagnose aus der Hand) heute an westlichen Universitäten erforscht wird. Beim Thema Handlesen treffen sich Wissenschaft und Kunst, Intellekt und Intuition. Die Hände spiegeln den Menschen im Hier und Jetzt. Sie verändern sich, wenn der Mensch sich verändert. Die Fähigkeit zum Handlesen ist genetisch in uns angelegt – wie wir auch in einem Gesicht „lesen“ können, ob jemand fröhlich, traurig, erschrocken oder erstaunt ist. http://b.kutzler.com Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at