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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 15.2012

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z032986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 14/15 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 13. April 2012

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Dörfler-Initiative „natürlich Kärnten“:

Freude am eigenen Garten!

Klagenfurt soll Standort für eine Medizinische Universität werden, Verhandlungen laufen!

„Der Neue“ ist seit elf Jahren im Dienst, Landeshauptmann Gerhard Dörfler zieht eine Zwischenbilanz!

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2 KärntnerNachrichten I 13. April 2012

THEMA DER WOCHE

Kärnten plant medizinische Universität in Klagenfurt Bildungsreferent LHStv. Scheuch: Große bildungspolitische Chance für Kärnten. Das Land Kärnten plant eine medizinische Humanuniversität in Klagenfurt. Das gab Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch gemeinsam mit den Projektpartnern der Sigmund Freud Privatuniversität bekannt. „Eine Medizin-Uni in Klagenfurt wäre eine große Chance für die jungen Leute, aber auch für das Land Kärnten, weil sie Perspektiven schafft. Man darf nicht vergessen, dass sich jährlich 7.500 Personen für einen MedizinStudienplatz in Österreich bewerben, es aber derzeit österreichweit nur 1.400 Studienplätze gibt. Über 650 Kärntnerinnen und Kärntner studieren Medizin in Wien, Graz, Innsbruck oder Salzburg. Die neue medizinische Fakultät würde Studierende aus Kärnten aber auch aus anderen Bundesländern und Ländern ansprechen. Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt der neuen Universität wäre dadurch die Forcierung der Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte. Aber auch viele andere Aspekte würden für eine Medizinische Universität in Klagenfurt sprechen, führt Scheuch weiter aus. Das Klinikum Klagenfurt sei ein sehr modernes, innovatives Unternehmen, dem eine Kompetenzsteigerung im Bereich Lehre und Forschung gelingen würde. Der Standort Klagenfurt sei eine zentrale Drehscheibe im

Alpen-Adria-Bereich und könnte dies dann auch bildungspolitisch verwerten. Und nicht zuletzt stelle der drohende Ärztemangel einen weiteren Anreiz dar, in Klagenfurt ein umfassendes medizinisches Angebot zusätzlich zu den schon vorhandenen Bereichen zu etablieren.

Letter of Intent „Der Letter of Intent“ ist unterschrieben, jetzt heißt es, die Detailplanung bezüglich Standort, Finanzierung, Kooperation und Organisation voranzutreiben. Das Ziel ist ambitioniert, aber eine MedizinUniversität in Kärnten hätte eine große wissenschaftliche, wirtschaftliche und bildungspolitische Bedeutung für Kärnten und für ganz Österreich. Aber auch international hat diese Idee eine bedeutende Anziehungskraft. Wir könnten damit einerseits gut ausgebildeten Kärntnerinnen und Kärntnern in der Heimat ein attraktives Bildungsangebot bieten und damit der Abwanderung von jungen Menschen in andere Bundesländer entgegenwirken“, führte Scheuch aus. Mit dem geplanten Fördersystem durch Stipendien auf Leistungsbasis sei außerdem auch die soziale Komponente berücksichtigt und eine MedizinUniversität für alle interessierten Kärntnerinnen und Kärntner garantiert.

Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch holt die Siegmund-Freud-Privatuniversität nach Klagenfurt.

Grenzüberschreitende Bedeutung erwartet! Der kühne Plan, in Klagenfurt eine Medizinische Universität einzurichten, hat auch positive Auswirkungen auf den gesamten Alpen-Adria-Raum. Auch Soziallandesrat Christian Ragger unterstreicht die grenzüberschreitende Bedeutung dieses Projekts. „Wir wollen ein anderes, ein neues Bild von Kärnten zeichnen. Wir stehen für eine innovative, international orientierte Politik, die Probleme löst und Perspektiven schafft – wie schon bei der Ortstafellösung. Es haben auch schon erste Abklärungsgespräche mit Südtirol, Italien und in Slowenien stattgefunden, um eventuelle

Kooperationen mit unserer Med-Uni abzuklären. Schließlich gibt uns der geschlossene Campus am KABEG-Areal eine einmalige Gelegenheit, auf eine geschlossene Ausbildungskette mit der Med-Uni an der Spitze“, so Ragger nach seiner Rückkehr von Gesprächen in Italien und Slowenien. „Das Engagement der Kärntner Landesregierung freut mich sehr und ist äußerst konstruktiv. Wir beschäftigen uns als Sigmund Freud Privatuni-


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THEMA DER WOCHE

Keine Mehrheit für ELGA-Gesetz

Mehrfach ausgezeichnet: Univ. Prof. Dr. Alfred Pritz, Rektor der Freud-Universität in Wien. versität ja schon seit Jahren mit dieser Materie und sehen bei der Gründung einer Medizinischen Universität in Klagenfurt nur positive Seiten und kein einziges negatives Argument. Ärzteschaft und Management in der KABEG stehen dem Projekt positiv gegenüber und für junge Kärntnerinnen und Kärntner wäre so ein Institut besonders wichtig, weil sie ihren gewünschten Bildungsweg in ihrer Heimat verfolgen könnten. Das Budget wird sich – wie schon bisher bei uns so üblich – aus Studien- und Forschungsgeldern als Basis zusammensetzen“, führte Alfred Pritz, Rektor und Gründungsmitglied der Sigmund Freud Privatuniversität, aus. Die Sigmund Freud Privatuniversität Wien wurde im August 2005 vom österreichischen Akkreditierungsrat als Privatuniversität akkreditiert. 2009 wurde die Dependance SFU Paris gegründet. Die SFU ist eine humanwissenschaftliche Universität, die sich besonders auf die Psychotherapiewissenschaft konzentriert. Die Siegmund Freud Universität ist die größte Privatuniversität Österreichs. „Die Etablier-

ung einer Medizinischen Universität in Klagenfurt würde eine wesentliche, mehrfache Bereicherung des Klinikums Klagenfurt darstellen: Die akademische Ausrichtung würde zu einer deutlichen Steigerung der Attraktivität des Klinikums für Ärztinnen und Ärzte führen, die medizinische Versorgung der Patienten könnte nochmals optimiert werden und die Region könnte vom Zuzug von Studierenden profitieren. Letztendlich würde durch die Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern in Klagenfurt dem für die nächsten Jahre zu erwartenden Ärztemangel vorgebeugt werden“, so Klaus Hausegger, Koordinator des Universitätsprojekts und leitendes Mitglied des PrimarärzteKollegiums am Klinikum Klagenfurt. Zusätzlich dazu würden dem Klinikum Klagenfurt durch die neu geschaffene Möglichkeit zur Forschung auf internationalem Universitäts-Niveau neue Entwicklungspotentiale basierend auf dem bereits vor Ort in hervorragender Weise vorhandenen Expertenwissen der Primar- und Oberärzten eröffnet.

„Die parlamentarische Fragestunde, in der Gesundheitsminister Stöger zum umstrittenen Projekt ELGA Bezug genommen hat, hat klargemacht, dass ELGA keine Chance auf Umsetzung hat“, sagte der stellvertretender Klubobmann der Freiheitlichen NAbg. Dr. Martin Strutz. Der Beschluss des ELGAGesetzes sei, da sich nach wie vor alle relevanten Institutionen wie Rechnungshof, Ärztekammer, Ve r f a s s u n g s r e c h t l e r, Datenschutzrat und die meisten Länder kritisch dazu äußern und auch der Koalitionspartner ÖVP seine Zustimmung im Ministerrat verweigert habe, in weite Ferne gerückt, so Strutz. „Das Parlament hat bis zum heutigen Tage keinen mehrheitsfähigen Gesetzestext vorliegen“, kritisierte Strutz. Ein beschlossenes ELGA-Gesetz wäre allerdings G r u n d vo ra u s s e t z u n g dafür, dass mit der Umsetzung bzw einem Pilotbetrieb begonnen werden könnte, so Strutz. Da kein beschlussreifes Gesetz vorliege, sei die Ankündigung Stögers, mit ELGA 2013 in die Umsetzungsphase kommen zu wollen, reines Wunschdenken, so Strutz, der besonders darauf verwies, dass das Berechtigungssystem vor der Ausschreibung eine stabile gesetzliche Grundlage

FPK-Gesundheitssprecher Abg. Martin Strutz benötige, um spätere Kosten und zeitintensive Änderungsanforderungen zu vermeiden. „ELGA hat bisher 30 Millionen an Entwicklungskosten verursacht ohne irgendeinen herzeigbaren Erfolg vorweisen zu können“, so Strutz. Deshalb habe der Obmann des Hauptverbandes, Hans Jörg Schelling, auch erklärt, dass, sollte die gesetzliche Voraussetzung bis 30. 06. 2012 nicht vorliegen, man sich aus dem Projekt zurückziehen werde. Schon das Projekt E-Medikation habe außer enormer Kosten und Verurteilungen vor Gerichten, aufgrund des gesetzeswidrigen Ausschreibungsverfahrens, nichts gebracht. „Stöger ist mit seinem ELGAGesetz endgültig gescheitert und muss dies endlich erkennen. Jeder Tag an dem dieses Projekt weiter verfolgt wird, kostet den österreichischen Steuerzahler horrende Summen, die dem Gesundheitswesen in anderen Bereichen fehlen“, sagte Strutz.


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HINTERGRUND

LH Dörfler geht ins zweite Politikerjahrzehnt Angelobung vor elf Jahren im Kärnter Landtag – Viele große Erfolge – Lösung der Ortstafelfrage, Koralmbahn, Verkehrs- und Familienpolitik. Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler beging am 5. April 2012 sein 11. Politjubiläum in der Kärntner Landesregierung. „Vor nunmehr elf Jahren wurde ich als Landesrat im Kärntner Landtag angelobt. In dieser Zeit habe ich immer ein Ziel vor Augen gehabt: Das Land Kärnten erfolgreich in die Zukunft zu führen“, so Landeshauptmann Dörf ler rück-

de. „Der Erfolg in Brüssel basiert auf hartnäckiger Arbeit und Beharrlichkeit. Ich habe mich nicht vom Weg abbringen lassen und in zahlreichen Verhandlung-en und Sitzungen sowohl auf europäischer Ebene in Brüssel als auch in Österreich ursprüngliche Kritiker der Koralmbahn und der BaltischAdriatischen Achse von der einzigartigen Bedeutung dieser Verkehrsverbindung von Danzig nach

Freude über den großen Wahlsieg 2009: Mit LHStv. Uwe Scheuch im Landtag. Klagenfurt, die Errichtung der Jörg Haider-Brücke und damit die direkte Verbindung Südkärntens mit der A2 Südautobahn oder aber der Ausbau der B 100.

Damals „Der Neue“: Jörg Haider präsentiert in der Schleppe-Arena Gerhard Dörfler als neuen Landesrat. blickend. Diese elf Jahre waren geprägt von vielen politischen Erfolgen, bei denen es gelungen ist, zahlreiche Projekte im Sinne des Landes Kärnten umzusetzen und damit Positives für das Land zu bewegen. Größter Meilenstein waren die Erfolge auf europäischer Ebene in Brüssel hinsichtlich der Koralmbahn, die als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse, in das Core-Netzwerk der Euro--päischen Union aufgenommen wur-

Bologna überzeugen können“, freut sich der Landeshauptmann. Ein weiteres Steckenpferd von Landeshauptmann und Verkehrsreferent Dörfler sind die unzähligen Straßenbauprojekte, wie die Umsetzung der Umfahrung in Völkermarkt, die unmittelbar bevorstehende Fertigstellung der Umfahrung Bad St. Leonhard, die Umfahrung St. Michael ob Bleiburg, der vierspurige Ringausbau in

Ebenso ist es Dörfler in den letzten elf Jahren gelungen, eine FamilienBetreuungsoffensive zu starten, wonach sich Kärnten nun zu Recht als Familienbundesland Nummer eins bezeichnen kann. „Durch die unterschiedlichsten Familienförderungsprogramme, den massiven Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, die Schaffung von über 700 Frauenarbeitsplätzen allein in diesem Bereich war es möglich, die Familienpolitik im Land neu auszurichten, um für Familien eine gute Basis zu schaffen“, fasst Dörfler zusammen. Der größte Erfolg des Landeshauptmanns war aber die Lösung der

Kärntner Ortstafelfrage im Jahr 2011. Ihm ist es dabei 56 Jahre nach dem Staatsvertrag und nach unzähligen gescheiterten Lösungsversuchen gelungen, endlich ein Ende des Dauerkonfliktes herbeizuführen. „Der Weg bis hin zur Lösung der Kärntner Ortstafelfrage war ein sehr steiniger. Durch umsichtiges Handeln, die Einbindung aller Entscheidungsträger inklusive der Bürger war es aber möglich, zu einer Lösung zu kommen, hinter der das ganze Land im Sinne eines neuen Miteinanders steht“, so Dörfler, Anlässlich des Jubiläums kündigt Kärntens Landeshauptmann an, auch in Zukunft mit Freude, Respekt, Verantwortung und voller Hingabe für die Menschen im Land zu arbeiten und weiterhin große Ziele und Visionen vor Augen zu haben, die im Sinne des Landes Kärnten erreicht werden.


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HINTERGRUND

Garte(l)n als Wirtschaftsund Gesundheitsfaktor LH Dörfler: „Ich will grüner Botschafter des Landes sein“ - Garten fördert auch körperliche und geistige Fitness - „Zucchini“ als Jahresfrucht. “Natürlich Kärnten“ heißt die vor drei Jahren begonnene Initiative von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, um Garten und Garteln mehr auch bei den Kleinsten zu fördern. Garten und Gartenarbeit bedeuten Wirtschafts- und vor allem auch Gesundheitsfaktor. Der eigene Garten und das selbstgezogene Gemüse wurde in den letzten Jahren zum Boom. Er, Dörfler, habe bewusst die Initiative „Natürlich Kärnten“ bzw. das Motto „Vital und gesund mit unserem Garten“ gesetzt, um den Bezug zu den vielfach brachliegenden Schätzen, die die Natur bietet, wiederherzustellen. Auch das Kindergartenprojekt in Kooperation mit Horst Binders Vitalgarten sei vor neun Jahren entstanden, um den Kindern klarzumachen, woher das Gemüse tatsächlich komme. Sie sollten den Zusammenhang von Säen, Wachsen und Ernten verstehen und auch Salate und Kräuter genießen lernen, sagte Dörfler. Habe er in den Vorjahren die Karotte, dann das Radieschen in den Mittelpunkt gestellt, so sei es heuer die Zucchini. Wie Dörfler betonte, umfasse der Garten und das Garteln Erlebnis, Bewegung und Gesundheit. Es gebe viel Potential zur Selbstversorgung. „Ich will ein grüner Botschafter des

„Natürlich Kärnten“: Der Landeshauptmann animiert Kärnten zum „Garteln“. Landes sein“, so Dörfler, der allen Partnern dankte. Die Initiative „Kinder als Gärtner“ sind ein großer Erfolg geworden, freute sich Gärtnermeister Binder. Vom Saatgut bis zum Ernten würden die Kinder viele Erlebnisse und Genüsse bekommen. An die 800 Kinder seien schon in Binders Vitalgarten aktiv gewesen. Binder dankte dem Landeshauptmann für sein grünes Engagement. L a ge r h a u s - M a r k t l e i te r Sucher dankte dem Landeshauptmann. Das Lagerhaus kümmere sich seit langem auch um die natürliche Düngung und den natürlichen Pflanzenschutz. Auch würden viele Informationen geboten, wie etwa mit dem bekannten Garten-Experten Karl Ploberger, der auch bei der Freizeitmesse wieder dabei sein wird.


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LANDESPOLITIK

Teuerungsausgleich: 2,1 Mio. Euro wurden ausgeschüttet LH Dörfler und LR Dobernig zogen Bilanz über Teuerungsausgleich 2011/12 - 20.768 Bezieher, Steigerung von 6,1 Prozent gegenüber Vorjahr - Valorisierung und Indexanpassung geplant. Vergangene Woche präsentierten Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzreferent LR Harald Dobernig die Bilanz über den Teuerungsausgleich 2011/2012. Ihn nahmen 20.768 Personen in Anspruch. Das bedeutet ein Plus von 6,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2010/11 (19.572 Personen). Die Auszahlung, insgesamt wurden 2,1 Millionen Euro ausgeschüttet, erfolgte im Zeitraum vom 26. November 2011 bis 15. März 2012. Der Landeshauptmann erinnerte an den gemeinsamen Beschluss in der Landesregierung, den Teuerungsausgleich bis 2014 sicherzustellen und ihn in dieser Legislaturperiode auch gesetzlich festzuschreiben. Die Barauszahlung in den Bezirken und durch das fahrende Bürgerbüro sei zudem für viele Menschen die Chance, im ländlichen Raum ihre Anliegen an die Politiker heranzutragen und mit ihnen direkt in Kontakt zu kommen. „Dadurch konnten wir auch diesmal wieder einige hundert Interventionen bearbeiten“, so Dörfler. Bei der Auszahlung nahmen rund zwei Drittel der Anspruchsberechtigten, das waren 13.250 Personen, die Barauszahlung in Anspruch. 909 Personen erhielten den Teuerungs-

Die Väter einer erfolgreichen Aktion: Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Finanzreferent LR Harald Dobernig und Bürgerbüro-Leiter Siegfried Wuzella. ausgleich über eine Postanweisung, 6.339 ließen ihn sich auf ein Konto überwiesen. Das Durchschnittalter der beziehungsberechtigten Personen lag bei 62 Jahren. Drei Viertel davon sind weiblich und 60 Prozent leben in einem EinpersonenHaushalt. Finanzreferent Dobernig erinnerte, dass es trotz des Sparpaketes des Landes im Familien- und Sozialbereich es zu keinen Einsparungen kommen werde. „Der Teuerungsausgleich ist eine wichtige soziale Leistung, er ist nicht unsozial und das Geld kommt direkt zu den Menschen. Jede Kritik an

ihm ist fehl am Platz“ stellte er unmissverständlich fest. Aufgrund des steigenden Miniwarenkorbs (2011: plus 6,7 Prozent) und der steigenden Spritpreise könne er sich vorstellen, dass in den nächsten zwei Jahren eine Valorisierung und Indexanpassung möglich sei. „Kärnten kann sich das leisten“, gab der Finanzreferent bekannt. Sowohl Landeshauptmann Dörfler als auch Landesrat Dobernig dankten Bürgerbüroleiter Siegfried Wuzella und seinem Team für die reibungslose Abwicklung der Auszahlung dieser wichtigen sozialen Maßnahme.

In Kürze build!: Die Finanzierung für die build! Gründerzentrum Kärnten GmbH ist bis Mitte 2017 gesichert. Das gab LR Harald Dobernig bekannt. Nach Beschluss der Förderungen auf Landesseite liegt nun auch eine positive Förderentscheidung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft vor. Die FFG unterstützt „build!“ in den kommenden fünf Jahren mit über 1,9 Mio. Euro. Seitens des KWF und der BABEG werden rund 1,8 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.


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LANDESPOLITIK

Kärnten-Angriffe von Minister Hundstorfer zurückgewiesen Landesrat Christian Ragger: „Er sollte froh sein, dass wir auf Mängel hinweisen“. Mit Befremden reagiert der Kärntner Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger auf die Kritik von Minister Rudolf Hundstorfer, dass es mit Kärnten in Sozialfragen „erhöhten Diskussionsbedarf“ geben würde. “Der Minister sollte froh sein, dass Kärnten im Zuge der Mindestsicherung auf Ungereimtheiten bei der Krankenversicherung hingewiesen hat. Die entsprechende Kritik Kärntens bei der Gesetzwerdung wurde auch von anderen Bundesländern übernommen.“

Kärnten und die Gemeinden geben heuer für die mobile und stationäre Versorgung von pflegebedürftigen Senioren 180 Millionen Euro aus.

Pflegeversicherung als Modell mit Zukunft

Ragger betont, dass sich Kärnten in der bundesweiten Diskussion konstruktiv verhalten habe und er weist daher gegenteilige Aussage Hundstorfers entschieden zurück. Gerade beim Thema Mindestsicherung übernehme Kärnten eine Vorreiterrolle, weil das Prinzip Arbeit vor Mindestsicherung konsequent umgesetzt werde.

Dass der Pflegefonds von der Bundesregierung nur mühsam verlängert werden konnte, zeige deutlich, dass hier erst eine nachhaltige Lösung zu finden ist. Für Ragger kann diese nur so aussehen: „Wir sollten ernsthaft über eine Pflegeversicherung diskutieren, die ähnlich wie die Krankenversicherung funktioniert. Damit könnten wir endlich auch alle Pflegebedürftigen aus der Mindestsicherung herausbringen. Es ist nicht der richtige Weg, ein System aufrecht zu erhalten, in welchem sie zu Sozialfällen werden.

Was den Pflegefonds betrifft, rät Ragger den Sozialminister dringend davon ab, den Eindruck zu erwecken, dass der Bund damit die Finanzierung der Pflegekosten gesichert habe. „Heuer zahlt der Bund 150 Millionen Euro an die Länder aus, Kärnten bekommt davon knapp 8 Prozent - 12 Millionen Euro. Das entspricht jenem Betrag, um den die Pflegekosten in Kärnten in einem Jahr steigen“, rechnet Ragger vor. Das Land

Ragger rät Minister Hundstorfer, sich auf diese strukturellen Fragen zu konzentrieren, statt mit unberechtigten KärntenAttacken parteipolitisches Kleingeld zu sammeln. „Der Minister darf nicht vergessen, dass das Sozialreferat in Kärnten 60 Jahre in den Händen der SPÖ war. Alle Probleme und soziale Irrwege, welche die SPÖ dabei hinterlassen hat, können nicht in kurzer Zeit reformiert werden“, bekräftigt Ragger.

Landesrat Christian Ragger: „Kritik des Sozialministers ist völlig unangebracht!“

Unverfrorene Fekter-Drohung Klar zurückgewiesen wird der Vorstoß von ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter zur Einführung automatischer Budget-Strafzahlungen für Länder und Gemeinden von Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK). „Es ist eine besondere Unverfrorenheit, dass gerade der Bund als größter Budgetsünder der Republik nun jene einseitig abstrafen will, die wie im Fall Kärntens bereits 2009 einen Reform- und Sparkurs eingeleitet haben und längst den Weg der Budgetkonsolidierung beschreiten“, erklärt Dobernig. Für ihn sei auch entgegen den Plänen der Ministerin ein zeitlicher Einklang von Stabilitätspakt und Finanzausgleich unab-

dingbar. „Im Gegensatz zum Bund haben wir kein Sparpaket im letzten Abdruck aus dem Hut gezaubert, das noch dazu löchrig wie ein Schweizer Käse ist. Wir haben bereits im Jahr 2009 die dringende Notwendigkeit von Sparmaßnahmen erkannt und danach gehandelt. So führt etwa die Verwaltungsreform und die Reform des Personalbudgets bereits zu einer deutlichen Entlastung der Kärntner Finanzen“, betont Dobernig. Seit Juli 2010 wurden rd. 250 Planstellen eingespart. Bis 2014 werden es 400 Planstellen sein. Das sind 11,04 Prozent der Kärntner Landesbediensteten. Im Vergleich dazu will der Bund bis 2016 nur drei Prozent seiner Bediensteten abbauen“, so LR Dobernig.


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LANDESPOLITIK

Sondersitzung im Nationalrat: Korruptionsaffären aufklären! In einer von der Opposition erzwungenen Sondersitzung des Nationalrates sprach sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache für eine Fortsetzung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Klärung von Korruptionsaffären aus. „Die heutige Sondersitzung wurde notwendig, weil die Regierungsparteien ständig versuchen, den Korruptions-Untersuchungsausschuss abzudrehen“, erklärte FPÖBundesparteiobmann HC Strache gleich zu Beginn seiner Rede im Nationalrat. SPÖ und ÖVP wollten jede Aufklärung verhindern. Das sei auch beim Eurofighter-, beim Bankenund beim Spitzel-Untersuchungsausschuss so gewesen. „Zuerst zieren sie sich, solange es nur geht, im Ausschuss selber blockieren sie dann, wo es nur geht, und dann wollen sie den Ausschuss abdrehen, sobald es nur geht“, so Strache wörtlich. Bei der ÖVP ortete Strache das größte Interesse, den Ausschuss zuzudrehen. Und die SPÖ mache ihr die Mauer. „Wir werden das nicht zulassen. Alles muss restlos aufgeklärt werden, und zwar mit entsprechenden Konsequenzen“, so der FPÖ-Obmann, der klare Gesetze und Transparenz forderte. SPÖ und ÖVP würden die Glaubwürdigkeit des Parlamentarismus und der Politik insgesamt verspielen. Es sei letztklassig, was man hier erleben müsse. Rot und Schwarz würden sich verhalten nach dem alten Sprichwort „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“. Peter Hochegger habe auch zahlreiche SPÖ-Ver-

bindungen. Strache nannte den SPÖ-Abgeordneten Gartlehner der über 100.000 Euro der Telekom in die eigene Tasche gewirtschaftet habe, und SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas, die für eine angebliche Jugendstudie 20.000 Euro von Hochegger kassiert haben solle. Der FPÖ-Chef erinnerte auch an die ÖBBund Asfinag-Inserate Faymanns, die unter dem Motto „7 Millionen für den Werner“ geordert worden seien.

Oppositionschef HC Strache ging im Rahmen einer Sondersitzung des Parlaments mit SPÖ und ÖVP scharf ins Gericht: „Korruption muss aufgeklärt werden!“

Die ÖVP wiederum wolle sich offenbar nicht mehr an Strasser, Mensdorff und Grasser erinnern. Auch die ÖVP Tirol stecke tief im Sumpf. Rot und Schwarz hätten jetzt die Möglichkeit zu zeigen, dass sie den Osterfrieden zur inneren Einkehr und zur Besinnung genutzt haben. „Der Heilige Geist kommt ja bekanntlich erst zu Pfingsten, aber vielleicht hat er Ihnen auch schon im Vorhinein ein wenig Erleuchtung und Selbsterkenntnis beschert“, so Strache im Nationalrat.

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Auf Initiative von FPK-Klubobmannstellvertreter LAbg. Gernot Darmann fand kürzlich eine Bereisung des Rechts- und Verfassungsausschusses des Kärntner Landtages zu Gedenkstätten des Partisanenterrors in Slowenien und Kärnten statt. Begleitet wurde die Delegation des Landtages von Dr. Florian Rulitz. Im Zuge der Ausschuss-Bereisung wurden unter anderem die Massengrabstätte in Liescha (Mießtal in Slowenien), das Bleiburger Feld mit der „Kroatischen Gedenkstätte“, der Völkermarkter Militärfriedhof sowie die Friedhöfe von Gurnitz und Köttmannsdorf besucht. Seitens der FPK waren die Landtagspräsidenten Josef Lobnig und Johann A. Gallo, KO Kurt Scheuch, KO-Stv. Gernot Darmann, LAbg. Bernhard Gritsch und Klubdirektorin Nina Petauer mit dabei.


REGIONALES

Nach einer haubengekrönten Erfolgsgeschichte wechselt der beliebte Bad Kleinkirchheimer Gastronom Heinz Gell – man nennt ihn wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Musiker auch den „DJ Ötzi der Küche“ – in das künstlerische Metier. Bevor sich Gell jedoch nach über 13 Jahren Spitzenküche im Gasthof Drage dem Malen widmet, kochte er am Ostermontag noch einmal für seine Stammgäste auf. Unter ihnen waren auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Skikaiser Franz Klammer. Dörfler dankte Heinz Gell und seiner Frau Sigrid und bezeichnete sie wegen ihrer Kochkünste und besonderen Gastfreundschaft als kulinarische Kärntenbotschafter ersten Ranges.

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Besuch des Bildungsreferenten in der Volksschule Trebesing! Zum Start in die Osterferien besuchte Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch die Schülerinnen und Schüler der VS Trebesing und der Expositur Altersberg. Scheuch wünschte allen Kärntner Schülerinnen und Schülern schöne und erholsame Osterferien, damit sie voller Energie in den Endspurt des Schuljahres 2011/2012 starten können. „Mein Dank gilt auch allen Lehrerinnen und Lehrern, denn sie setzen sich vorbildlich für die Bildung unserer Kinder ein“, so Scheuch, der Osterhasen aus Schokolade für die Trebesinger Kinder im Gepäck hatte. Das Leitbild der VS Trebesing lautet „Lernen mit allen Sinnen“, damit alle Lerntypen die besten Chancen zum optimalen Lernen haben. Gesunde Ernährung, Bewegung, soziales Lernen und Wohlfühlen bilden dabei die Schwerpunkte.

Einen Gemeindebesuch stattete Sozialreferent LR Christian Ragger der Südkärntner Marktgemeinde Bad Eisenkappel-Vellach ab. Im Gespräch mit Bürgermeister Franz Smrtnik im Marktgemeindeamt wurde über eine mögliche Zusammenarbeit mit der Nachbarregion Slowenien diskutiert, um gemeinsame grenzüberschreitende kommunale Projekte im Sozialbereich zu kreieren. Einen persönlichen Eindruck von der vorbildlichen Arbeit bekam der Sozialreferent im Pflegeheim Gregorhof. Bei einem Rundgang konnte er sich ein Bild vom Pflegealltag des Heimes machen. „Man spürt die Gemeinschaft zwischen den Heimbewohnern und dem Pflegepersonal, was zeigt, dass es hier eine bestmögliche Betreuung für unsere älteren Mitmenschen gibt“, bekräftige Ragger.

Der rüstige Jubilar Werner Kanz feierte kürzlich seinen 85. Geburtstag. Zu diesem Anlass stellten sich FPK-Stadtparteiobmann LAbg. Roland Zellot, Ortsparteiobfrau Gemeinderätin Elisabth Dieringer-Granza und Gemeinderat Wilhelm Fritz mit einem Geschenkskorb ein. Werner Kanz ist über 40 Jahre Mitglied der Freiheitlichen und vertrat immer freiheitliche Grundsätze, welche dem Wohl der Villacher Bevölkerung dienten.


10 KärntnerNachrichten I 13. April 2012

Gut 40 Schnapsturnierbegeisterte Eberndorfer fanden sich kürzlich in Gablern im GH Kuschnig vulgo Sturm ein. Unter den prominenten Spielern auch LR Mag. Harald Dobernig, Vzbgm. Kajetan Glantschnig und GV Michael Brandauer. Als kulinarische Stärkung gab es von Besitzerin Annemarie Kuschnig ein feuriges hausgemachtes Gulasch. Im Bild v. l.: Stefan Uitz, GR Paul Kuschnig, Vzbgm. Kajetan Glantschnig, Annemarie Kuschnig, LR Mag. Harald Dobernig, Mag. Monika Gojer, GV Michael Brandauer und Schippel Alois.

Jugendlichen aus schwierigen Lebens- und Familiensituationen wird durch ein gemeinsames Projekt von Land und Spar Kärnten eine großartige Chance geboten. Seit 1. März absolvieren 31 Jugendliche ihr sechsmonatiges Praktikum in verschiedenen SPAR Supermärkten in ganz Kärnten. Im Anschluss daran können die Jugendlichen, sofern dies von beiden Seiten erwünscht ist, in die reguläre Lehre bei SPAR übergehen. Um sich auch vor Ort ein Bild von der Ausbildung und den Lehrpraktikanten und Lehrpraktikantinnen zu machen, besuchte Sozialreferent LR Christian Ragger zahlreiche SPAR-Supermärkte. „Ich freue mich, dass dieses so wichtige Projekte von den Jugendlichen so gut angenommen wird“, so Ragger. Ragger übergab zusammen mit Vzbgm. Kajetan Glantschnig an Praktikanten Kevin Pleschounig vom Spar Eberndorf ein Ostergeschenk.

REGIONALES

Über 60 Jahre lang hält Josef Pucher der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft bereits die Treue. Aus diesem Anlass stattete ihm Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch einen Besuch in Trebesing ab, um ihm eine Urkunde als Dank für seine langjährige Mitgliedschaft zu überreichen.

Starkes Echo fand die Auftaktveranstaltung „Mit Demenz und Alzheimer umgehen lernen!“ im Althofener Pfarrzentrum. Sozial- und Generationenstadträtin Wilma Warmuth lud zu einem Vortragsabend mit Prof. Mag. Renate Kreutzer („Hospizarbeit“) als Basis für eine künftige Ausbildungsschiene zu dieser Alters-Thematik. Zahlreiche pflegende Angehörige, Seniorenvertreter, Hauskrankenhilfen, mobile Hospizbetreuer und professionelle Pflegende kamen, um sich notwendige Informationen für ihren Arbeitsalltag zu holen. „Wir bieten in Althofen gemeinsam mit dem Landessozialreferenten LR Mag. Christian Ragger einen 56-Stunden-Kurs an. Dieser schließt mit einem Zertifikat für die Teilnehmer ab und findet in 3 Turnussen statt. Start ist am 14. April im Musikzentrum Althofen mit der bewährten Referentin Prof. Mag. Renate Kreutzer. Wir danken daher auch LR Ragger für die großzügige finanzielle Unterstützung zur Aufschulung dieser zukunftsorientierten Pflegethematik“, berichtet Sozialstadträtin Wilma Warmuth. Im Bild Prof. Mag. Renate Kreutzer (Mitte) mit Vertretern der mobilen Hospizbetreuung und Dechant Mag. Johannes Biedermann (rechts).


REGIONALES

Zur Eröffnung des Cafè Pongratz am Klopeinersee fanden sich zahlreiche Ehrengäste ein. Hervorragender Kaffeegenuss in stillvollen Ambiente garantieren einen angenehmen Aufenthalt. Eine besondere Gaumenfreude bietet das original italienische Eis in vielen verschiedenen Kreationen. Besitzerin Roswitha Pongratz bietet ihren Gästen auch gratis W-LAN inkl. gratis Leih-I-Pads an. Im Bild v.l: GV Michael Brandauer, Vzbgm. Kajetan Glantschnig, GR Christian Pongratz, Angelika Glantschnig, Kreditorenschützer Dr. Arno Ruckhofer, Besitzerin Roswitha Pongratz und Wolfgang König.

13. April 2012 I KärntnerNachrichten 11

Brauchtumsreferent LR Harald Dobernig und die Volkskultur Kärnten mit Horst Moser luden Gründonnerstag zum bereits traditionellen Osterstand am Klagenfurter Benediktinermarkt. Mit dabei waren die Seminarbäuerinnen Kärnten, die musikalische Umrahmung kam von den „Zwetti Buam“. Ostern ist für Dobernig eine ganz besondere Zeit im Jahr. „Es ist unsere Pflicht, altes Brauchtum an die kommenden Generationen weiterzugeben“, erklärte der Landesrat. Beim Osterstand wurde auch erstmals das neue Brauchtumsbüchlein „So ist´s Brauch in Kärnten“, herausgegeben von Wolfgang Lattacher, präsentiert und an die zahlreichen Besucher verteilt.

Sprechtag FPK-Bezirksgeschäftsstelle Spittal Mit LAbg. Mares Rossmann Am Dienstag, 17. April 2012 18 bis 20 Uhr Anmeldung unter: 0664 - 88 466 355

NRAbg. Bgm. Max Linder, BR Peter Mitterer, Vzbgm. Gerhard Altziebler sowie die Gemeinderäte Erwin Possegger und Oswald Hohenberger gratulierten dem Fresacher Wirt Martin Posseger zu seinen 30. Geburtstag. Die freiheitlichen Mandatare würdigten seine vorzügliche Arbeit, welche er gemeinsam mit seiner Frau Angela täglich im einzigen Gasthaus im Ort leistet. Immer gut gelaunt, verwöhnt Martin Possegger seine Gäste mit preiswerten Gerichten.

Mit einem Informationsstand unter dem Motto „Vor Ort als Ansprechpartner für die Bürger“ waren die Freiheitlichen in Tainach vertreten. Gleichzeitig wurden als Ostergrüße kleine Aufmerksamkeiten verteilt, die großen Anklang fanden. Besonders freuten sich die Kinder über die dabei von LAbg. Vzbgm. Gerald Grebenjak (li.) und Mario Tschische (ganz re.) verteilten süße Ostergeschenke.

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12 KärntnerNachrichten I 13. April 2012

LESERBRIEFE Für ein neues Jugendschutzgesetz

Der bekannte Musiker, Bühnenkabarettist und Gastwirt Valentin „Volte“ Stubinger feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag in seiner Jausenstation in Bach bei St. Urban. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig stellte sich gemeinsam mit dem St. Urbaner Bürgermeister Dietmar Rauter als Gratulant ein und überreichte ein Geschenk. 1968 trat „Volte“ das erste Mal gemeinsam mit seinem Vater bei den „Buggl Buam“ als Schlagzeuger auf. Bei der Jugendtrachtenkapelle St. Urban erlernte „Volte“ 1970 das Trompetespielen. Im Zuge seiner Karriere konnte er Bekanntschaft mit zahlreichen Prominenten wie Udo Jürgens oder GG Anderson machen.“ Volte“ hatte auch Auftritte mit Slavko Avsenik, den Alpen Oberkrainern, den Schürzenjägern oder dem Oberkrainer Sextett. Seit den 70er Jahren veranstaltet „Volte“ zur Sonnenwende den Jahreskirchtag in der Tenne seines Bauernhofes. Seit 1983 finden von Juli bis August die bekannten Dämmerschoppen statt. Kulturreferent Harald Dobernig ernannte „Volte“ kurzerhand zum musikalischen „Kärnten-Botschafter“.

Kärnten ein „Nazi-Land“? Wenn es nach den Grünen geht, scheint Kärnten das Land der Nazis zu sein. Wie kommt die EUAbgeordnete Lichtenberger sonst auf die Idee, eine dementsprechend gekennzeichnete Landkarte Österreichs ins Netz zu stellen? Ist das die tolle grüne Politik?

ein ganzes Bundesland zum Besten geben würde, was wäre das für ein Aufschrei bei den Zeitungen und den politischen Gegnern. Sagt das aber eine Grüne, solls wohl unter „Humor“ laufen.

Wenn ein Freiheitlicher solche Vorurteile gegen

Ewald Pinter per E-Mail

Danke Journalisten, danke Doppelmoral!

Es ist höchste Zeit, dass das Jugendschutzgesetz strenger kontrolliert wird. Ohne ernsthafte und regelmäßige Kontrollen können Gesetze kaum Wirkung zeigen, dies sorgte gerade beim Thema Jugendschutz in letzter Zeit immer öfter zu Überschreitungen. Auch die höheren Strafen für Wirte und die drohende Sozialarbeit können nur infolge von regelmäßigen Kontrollen ihre Wirkung zeigen. Völlig unverständlich ist es daher, dass SPÖ und Grüne zum Sturm auf

das neue Jugendgesetz blasen! Es kommt einem fast vor, sie würden eine gewisse Klientel vor dem neuen Gesetz beschützen wollen. Seitens der Freiheitlichen Jugend distanzieren wir uns klar von dieser linken Szene und begrüßen die strengeren Kontrollen und härteren Strafen zum Wohle unserer Jugend! Florian Maier, Obmann des Freiheitlichen Jugendclubs Kärnten

Charakterlos aus Affäre gezogen Zu der Art, wie sich Frau Dr. Mathiaschitz aus der Koalition mit der FPK verabschiedet hat, fällt mir nur eines ein: Charakterlos! Weil es die Frau Vizebürgermeisterin nicht für notwendig hält, ein persönliches Gespräch zu führen, musste das Stadtoberhaupt die Hiobsbotschaft erst aus der Zeitung erfahren. Wen wundert es denn da noch, dass unter solchen Voraussetzungen eine gute Zusammenarbeit

der beiden nicht möglich war? Die eiskalte Art der Vizebürgermeisterin und ihre Angewohnheit, mit Beleidigungen und Beschimpfungen zu argumentieren sind auch mir schon bekannt – darauf kann die Klagenfurter Stadtregierung mit Sicherheit gut verzichten! Robert Thurm Klagenfurt

Kurioser Prettner-Vorschlag Die SPÖ-Frauenreferentin, Frau Beate Prettner, möchte laut Interview „das ganze Budget durchgendern, was Mädchen/Frauen und was Buben/Männer zugutekommt“. Bei dieser

realitätsfernen Forderung kommen einem wirklich Zweifel, ob unsere Frauenreferentin schon jemals ein Budget gesehen hat. Paula Huber, Spittal/Drau

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13. April 2012 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Lotto verlost 5 VW Touareg Hybrid otto „6 aus 45“ verlost jetzt fünf VW Touareg und setzt dabei auf Umweltbewusstsein, denn die Fahrzeuge werden in der Hybrid-Version ausgespielt.

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„Hybrid“ stammt aus dem Lateinischen, bedeutet „von zweierlei Herkunft“ und hat in die automobile Antriebstechnik längst Einzug gefunden. Für alle Autofans unter den Lotto Freunden bekommt „hybrid“ jetzt eine ganz spezielle Bedeutung. Wer einen VW Touareg Hybrid 4Motion haben möchte, hat sozusagen eine HybridAnschaffungsmöglichkeit: Kaufen oder – und das ist die wohl bessere Variante –

dieses luxuriöse Auto gewinnen. Lotto verlost jetzt fünf dieser kraftvollen Karossen, mit denen man dank Hybridantrieb überaus sparsam und daher umweltfreundlich dahingleiten kann. Die Lotto VW Touareg Hybrid Promotion erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Ziehungen. Man muss in der Zeit vom Montag, den 9. bis zum Sonntag, den 22. April 2012, mit zumindest einem Lotto Tipp an zumindest einer der folgenden vier Ziehungen mitspielen: * Mittwoch, 11. April 2012 * Sonntag, 15. April 2012

Super! 150.000,- Euro mehr für den Toto Zwölfer uper Toto Runde, weil Toto „Superzwölfer“ – Toto Fans haben jetzt wieder die Chance auf einen attraktiven Gewinn.

* Mittwoch, 18. April 2012 * Sonntag, 22. April 2012 Mehrere Tipps erhöhen natürlich die Gewinnchancen. Die Ausspielung der fünf Autos erfolgt am Sonntag, den 22. April 2011

nach der Lotto Ziehung unter notarieller Aufsicht. Die Gewinner melden sich beim Kunden Service Center der Österreichischen Lotterien, Tel.: 0810 100 200.

Die Kärntner Nachrichten immer schon donnerstags im Internet: www.kaerntnernachrichten.at

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Die 15. Toto Runde ist nicht irgendeine Runde, sondern eine ganz besondere, eine super Runde sozusagen: Toto dotiert den Zwölfer Gewinnrang mit 150.000,- Euro zusätzlich zum „Superzwölfer“ auf. Wem es gelingt, einen Solozwölfer zu tippen, der wird sich somit über rund 200.000,- Euro freuen dür-

Ziehung vom Mi., 04. 04. 2012

20081 Ziehung vom Do., 05. 04. 2012 fen. Annahmeschluss für die 15. Runde ist am Samstag, den 14. April 2012, um 15.20 Uhr. Das Spielprogramm gibt es in jeder Annahmestelle der Österreichischen Lotterien, im Inter net unter www.win2 day.at sowie im ORF Teletext auf Seite 725.

OFFENE STELLEN Außendienstmitarbeiter (m/w) für regionale Werbung im Bereich Gesundheit und Lebensrettung gesucht. Garantie + Provision: 3.000 € und mehr. Infos und Bewerbung bei Robert Finster unter Telefon 02262/621 57, r.finster@defimed.at, www.defimed.at

16534 Ziehung vom Fr., 06. 04. 2012

09111 Ziehung vom Sa., 07. 04. 2012

77151 Ziehung vom Mo., 09. 04. 2012

61281 Ziehung vom Di., 10. 04. 2012

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VO R S C H AU 15. Runde 2012 1: Austria Wien– Rapid Wien 2: Sturm Graz– RB Salzburg X 3: SV Ried– SV Mattersburg 4: FC Admira– Wacker Innsbruck 5: SC Wr. Neustadt– SV Kapfenberg 6: Schalke 04– B. Dortmund 7: Bayern München– FSV Mainz 05 8: Hamburger SV– Hannover 96 9: B. Leverkusen– Hertha BSC 10: 1. FC Kaiserslautern– 1. FC Nürnberg 11: Mönchengladbach– 1. FC Köln 12: SC Freiburg– TSG Hoffenheim 1 Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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WIRTSCHAFT

Freizeitmesse von 13. bis 15. April mit besonderen Highlights arten, Sport & Reisen sind die Top-Themen auf der kommenden FREIZEITMESSE vom 13. bis 15. April 2012 am Messegelände Klagenfurt. Besondere Highlights sind der Liveauftritt von Gartenguru Karl Ploberger sowie die Megapoint-Halle, wo man die Trendsportarten Inlinen, Bouldern, Skaten und Klettern direkt ausprobieren kann. Die FREIZEITMESSE findet erstmals von Freitag bis Sonntag statt.

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von Andi Weber gesteuert wird, werden drei weitere Lowrider für eine actiongeladene Show sorgen. So auch Sergeant Tom, der mit seinem US Police Car für Verhaftungen zuständig ist und Freiwilligen die Möglichkeit geben wird, im Lowrider mit zu springen.

Roadshow „Friends on the Road“ Der LKW geht auf große Fahrt! Ab Mitte April touren die „FRIENDS on the road“ durch ganz Österreich. So

Auto & Bike Lowrider-Show: springende und tanzende Autos begeistern! Andi Weber, der 2-fache Europameister der Lowrider und sein ShowTimeHydraulics Team, werden jeweils um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr in der Messehalle 4 ihre Lowrider präsentieren. Neben „Herbie“, einem mit 4 Hydraulikpumpen und 15 Autobatterien ausgerüsteten VW Käfer, der

auch auf der AUTO&BIKE in Klagenfurt. Ohne LKW ist unser heutiges Leben nicht vorstellbar. 70.000 sichere Arbeitsplätze, schadstoffarmer und effizienter Transport für Ihren täglichen Bedarf – bei jedem Wetter… Mit Spiel und Spaß für die gesamte Familie und natürlich viel, viel Information können Sie die Arbeit der Kraftfahrer kennen lernen. Erkunden Sie das Innere eines ganz großen LKW´s, plaudern Sie gemütlich im „on the road Café“, freuen Sie sich auf großartige Show-Acts und lassen Sie Ihre Kinder „selbst“ mit einem Kids-LKW fahren! Und als Hauptpreis beim großen Gewinnspiel winkt ein ganz Großer unter den Kleinen: ein funkelnagelneuer VW up!

Stiegl startet Bier-Experiment mit Sonnentor it einer neuen BioBierspezialität, die in Kooperation mit dem Waldviertler Biospezialisten Sonnentor kreiert wurde, wartet Stiegl im April und Mai auf: dem „Gewürz- & Kräuterbier“. Ein Geschmacks-Experiment mit einer geheimen Kräuter- & Gewürzmischung, das absolut gelungen ist. Kein Wunder, setzen doch beide Unternehmen auf Qualität und Nachhaltigkeit sowie auf den Bezug der Rohstoffe von heimischen Bauern. Jeden Monat bietet Stiegl, Österreichs größte und führende Privatbrauerei, ein besonderes Schmankerl für alle Bierkenner und -genießer. Das Stiegl-Hausbier im April/Mai, das „Gewürz- & Kräuterbier“ ist goldgelb, riecht nach Karamell, frischen Kräutern und Gewürzen. Die Brauer der Erlebnisbrauerei der Stiegl-Brauwelt tüftelten gemeinsam mit

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den Kräuter- und Gewürzspezialisten von Sonnentor an einer Rezeptur für ein Kräuterbier. Der verführerische Duft steigert die freudige Erwartung auf den ersten Schluck, der den außergewöhnlichen Charakter des Bieres offenbart. Das „Gewürz& Kräuterbier“ passt hervorragend zu frischen Salaten, würzigen Aufstrichen, Spargelgerichten, Pasta und Geflügel. Erhältlich in limitierter Edition! Bis 16. Mai ist das StieglHausbier „Gewürz- & Kräuterbier“ in ausgewählten Gastronomiebetrieben sowie im Stiegl-Braushop, in den StieglGetränkeshops (Salzburg und Wien) und im exklusiven Lebensmittelhandel bei Meinl am Graben (Wien) sowie seit kurzem auch im Stiegl-Onlineshop (www.braushop.at) in der 0,75-Liter-Einwegfla-

sche in limitierter Edition erhältlich.

Das neue Stiegl-Hausbier wurde im April und Mai in Kooperation mit dem Waldviertler Biospezialisten Sonnentor kreiert: das „Gewürz& Kräuterbier“. Bild: Stiegl

Bier und Gewürze: eine lange Geschichte: Bevor im Jahre 1516 die Verwendung von anderen Zutaten außer Wasser, Hopfen und Malz durch das Reinheitsgebot untersagt wurde, verwendeten viele Brauer zur Bierherstellung Kräuter und Gewürze um dem Bier eine besondere Note zu verleihen und um es länger haltbar zu machen. Dieser Gerstensaft, auch Grutbier genannt, war als Arznei sehr beliebt, da meist Kräuter mit heilender Wirkung dem Sud beigemengt wurden. Heute erfahren Kräuter- und Gewürzbiere eine Renaissance, so greifen viele Kreativ-Bierbrauer zur Verfeinerung auf aromatische Pflanzenbestandteile wie Kardamon, Koriander, Melisse, Lavendel, Wermut etc. zurück.


13. April 2012 I KärntnerNachrichten 15

E-MOBILITÄT

Österreichs leiseste und umweltfreundlichste Messe für E-Mobilität LH Dörfler informierte im Rahmen der Freizeitmesse-Pressekonferenz über die dritte Elektro-Mobilitätsmesse des „Lebensland Kärnten“. Im Rahmen der Klagenfurter Freizeitmesse, diesen Freitag bis Sonntag, ist auch Österreichs größte Elektro-Mobilitätsmesse des „Lebensland Kärnten“ in der Messehalle 2 vertreten. Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte Technologiereferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler über Österreichs leiseste und umweltfreundlichste Messe, die das dritte Mal über die Bühne geht. „Wir bringen die E-Mobilität in die Stadt. In den vergangenen drei Jahren tat sich viel und es war richtig, mit den Kärntner Messen diese Trendmesse zu präsentieren. Das Interesse an E-Mobilität hat sich vervielfacht und das Interesse an den neuesten E-Mobilitätstrends ist in Kärnten bereits zu 60 Prozent ausgeprägt“, berichtete der Landeshauptmann.

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Das Ziel ist, Kärnten als Umweltregion weiterhin stark zu forcieren!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler

„Die vielen globalen Dummheiten, auch im Energiebereich, zeigen, dass man auch regional klug agieren kann. Wo die Umwelt noch intakt ist, sind Projekte wie des „Lebensland Kärnten“ möglich“, so Dörfler.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Messepräsident Albert Gunzer und MesseGeschäftsführer Erich Hallegger.

Highlights auf der Messe Auf einer Fläche von über 3.000 Quadratmetern werden heuer die Themen saubere Energie und e-Mobilität sichtbar gemacht. Ein besonderes Highlight in der Messehalle 2 sind dabei die Indoor- und erstmals die Outdoor Teststrecke. Dort können die Messebesucher E-Bikes, E-Scooter und erstmals auch E-Autos testen und das E-Mobilitätsfeeling erleben. „Es wird kein PS-Wettbewerb. e-Fahrzeugnutzer sind vernünftige Fahrer mit einem grünen Herz und keine Gasfußfahrer“, betonte der Landeshauptmann. Er gab auch bekannt, dass der VW Konzern das Jahr 2013 zum Jahr des E-Autos erklärt habe. „Auf diesem Sektor kommt ein gewaltiger Umbruch auf uns zu“.

Als Messehighlights der EMobilitätsmesse erwartet die Besucher die gesamte Renault-Flotte, alle modernen E-Bikes von KTM bis hin zum Mölltaler E-Rad „Green Road“, das Auto des Jahres 2011 der Nissan Leaf, das österreichische Elektro-Cargo-Nutzfahr zeug Arnold 2011 und alle gängigen Elektro-Fahrzeuge. Der Landeshauptmann dankte auch den Kärntner Messen für die Kooperation. „Die Messestadt Klagenfurt kennt keine Krisen und das attraktive Messeangebot öffnet den Menschen neue Perspektiven“, sagte er. Messepräsident Albert Gunzer und Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger präsentierten die Angebote der Freizeitmesse 2012, sie steht unter dem

Motto „Frühlingsgefühle“ und das Programm der Auto & Bike, die auf einer Ausstellungsfläche von 15.000 Quadratmetern stattfindet. Besondere Highlights sind der Liveauftritt von „Gartenguru“ Karl Ploberger sowie die Megapoint-Halle, wo man die Trendsportarten Inlinen, Bouldern, Skaten und Klettern direkt ausprobieren kann. Ausführliche Infos gibt es auch über diverse Urlaubsangebote in Österreich Italien und Slowenien. Hallegger gab auch bekannt, dass es erstmals eine Aktion der Messe und des Landes für die junge Generation geben wird. „Wer am Freitag, 13. April, ab zwölf Uhr bei den Messekassen die „Kärntner Jugendkarte“ vorweist, bekommt eine kostenfreie Eintrittskarte für die Freizeitmesse“.


16 KärntnerNachrichten I 13. April 2012

FREIZEIT

Weber bekennt Farbe! ®

Die Trendgriller 2012 ermöglichen eine individuelle Farbauswahl in allen Produktbereichen. Der amerikanische Premium-Grillgerätehersteller Weber Stephen bringt in der Saison 2012 frische Farbe in die Grillwelt: Der Marktführer im Bereich Gourmet-Grillen setzt mit den neuen Trendfarben „Grey“ und „Ivory“ bei Holzkohlegrillern elegante Akzente. Doch nicht nur Freunde des HolzkohleBBQs werden von der neuen Farbauswahl im Handel überrascht sein, auch die Weber® Gas- und Elektrogriller der Q™-Serie erstrahlen in neuen Farben. Mit diesen stylischen Grillern verleihen Sie Ihrem Garten, der Terrasse oder dem Balkon einen ganz persönlichen neuen Look.

elegante „Warm Grey“ und das modisch-kühle „Ivory“. Diese beiden Farben geben den beliebten Kugelgrillern One-Touch® Original und One-Touch® Premium ein ganz besonderes Erscheinungsbild. Egal ob im chicen Grau oder zarten Creme – mit diesen zeitlosen Farben fügen sich die Grills perfekt in jede moderne Outdoorwelt ein und werden zu einem absolut trendigen Wohnaccessoire. Pretty in Pink: Der Weber® Q 140.

Es wird bunt im Fachhandel

Stilvoller Auftritt in „Warm Grey“ und „Ivory“ In diesem Jahr stechen bei den Holzkohlegrillern von Weber® zwei Farben besonders heraus: das dezent-

„Brick Red“ und einem frischen „Spring Green“ erhältlich. Aber auch die Gas- und Elektrogriller von Weber Stephen setzen frische Farbakzente auf jeder Grillparty: Der praktische Gasgriller Q™ 120 mit den seitlichen Arbeitstischen präsentiert sich heuer erstmals in den Farben „Ivory“, „Volcano Red“, „Brick Red“ und „Pink“. Eines steht fest: Diese kompakten Premiumgrillgeräte und der ebenfalls pinke Elektrogriller Q™ 140 lassen bestimmt nicht nur das Herz weiblicher Grillfans höher schlagen!

Farbenfrohe Accessoires

Cool: Der Smokey Joe® in der neuen Trendfarbe „Wedgewood.

Pure Eleganz: Der Weber® OneTouch® Premium in „Ivory“.

Neben den bekannten Farben in den Produktbereichen Holzkohle, Gas und Elektro erscheinen die Weber® Grills in der kommenden Saison in vielen coolen Farbvarianten: Ob Grillen beim Picknick oder auf der heimischen Terrasse – in der Saison 2012 können alle Holzkohle-Fans mit dem kleinen, handlichen Picknickgrill für unterwegs Smokey Joe® Premium bei Freunden und Nachbarn glänzen. Ebenfalls heuer neu in der Trendfarbe „Wedgewood Blue“ gibt es den praktischen Kugelgrill OneTouch® Original (Ø 47cm). Der größere OneTouch® Premium (Ø 57 cm) ist in der Grillsaison 2012 neben „Black“, „Ivory“ und „Warm Grey“ auch in

Das durchdachte Farbkonzept der Grillermodelle rundet Weber® mit dem dazu passenden Grillbesteck aus der Weber® Style-Linie in „Red“, „Lime“, „Ivory“, „Wedgewood Blue“, „Brick Red“ und „Warm Grey“ ab. Die praktischen Grillaccessoires können je nach Belieben perfekt aufeinander abgestimmt oder farbenfroh miteinander kombiniert werden. Weitere Infos unter www.weber.com


13. April 2012 I KärntnerNachrichten 17

FREIZEIT

Für Grillbegeisterte und solche, die es noch werden wollen. Erfahren Sie von Yulia Haybäck alles über die hohe Kunst des PremiumGrillens. In der „Weber Grillakademie Original“ werden Sie von der „Partyköchin“ Yulia in die Kunst des Grillens eingeführt. Sie lernen im Ver-

lauf eines Abends alles über die verschiedenen Grillmethoden (Holzkohle, Gas und Elektro), die gesunde Zubereitung von Grillspeisen oder auch das stressfreien Grillen für mehrere Personen. Die Grill-Seminare finden in der Schloss Schenke Hallegg statt. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Dauer: ca. 4 Stunden.

„Grillen gehört zu den beliebteste Freizeitbeschäftigungen von Herr und Frau Österreicher. Wir freuen uns, dass wir neben Toni Mörwald und Adi Bittermann auch Yulia Haybäck für die Weber Grillakademie Original gewinnen konnten“, erklärt Christian Hubinger, Geschäftsführer Weber-Stephen Österreich. „Seit vorigem Jahr gibt es unsere beliebten Grill-Seminare auch im schönen Kärnten.“ Yulia Haybäck hat sich als „Partyköchin“ einen

Termine: Grillakademie BASIC 19. April 2012, 3. Mai 2012, 24. Mai 2012, 21. Juni 2012, 5. Juli 2012, 19. Juli 2012, 16. August 2012 und 30. August 2012. Teilnahmegebühr 99 Euro. Grillakademie EXPERT 31. Mai 2012, 2. August 2012, Teilnahmegebühr 135 Euro.

Anmeldung: Andreas Kavalirek

Tel. 0650 9277371 office@partykoechin.at

Namen gemacht und ein aufgehender Stern am österreichischen Gourmet-Himmel. Ihre Küche ist so vielfältig wie ihre Herkunft: Die Großeltern kommen aus Spanien, die Mutter aus Venezuela, der Vater ist aus Wien und sie selbst lebt am Wörthersee. Bereits mit neun Jahren hat sie schon ganz spielerisch mit dem Kochen begonnen. Die Freude am Experimentieren und Genießen ist ihr bis heute geblieben – und diese vermittelt sie gerne an alle Grillbegeisterten und solche, die es noch werden wollen.


18 KärntnerNachrichten I 13. April 2012

FREIZEIT

Mediterrane Leichtigkeit am Faaker See iel Frisches bringt der Frühling am Faaker See: Seit März steht mit Thomas Gruber ein neuer Spitzenkoch am Herd des Genießerhotels Karnerhof. Das Familienhotel bietet zudem 2012 abermals viele neue Kinderangebote für Generationsurlauber.

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Der gebürtige Kärntner sorgte zuletzt als Executive-Chef des neu eröffneten Luxusresorts Castello di Fighine in San Casciano dei Bagni-Siena in der Toskana für internationales Aufsehen, indem er das Restaurant in nur eineinhalb Jahren in der italienischen Gourmetszene fest etablierte. Schon zuvor war er in renommierten Spitzenhotels wie Almhof Schneider in Lech, Schloss Leonstain in Pört-

schach, Designhotel Aenea in Reifnitz und Schlosshotel Romantica in Ischgl mit zwei Gault Millau-Hauben ausgezeichnet worden.

Genießen Sie klassische Kochkunst Stilistisch sieht der 33-jährige seine Küche als zeitgemäßen Zugang zur klassischen Kochkunst: „Im Mittelpunkt steht das hochwertige, frische Grundprodukt, das unverfälscht, klar und mit mediterraner Leichtigkeit zubereitet wird, ohne dabei aber unsere regionale Küchentradition aus den Augen zu verlieren.“ Entsprechend eng arbeitet Gruber am Faaker See als Mittelpunkt des AlpeAdria-Dreiländerecks mit regionalen Kärntner und norditalienischen Spitzenproduzenten zusammen. Besonderes Augenmerk gilt nicht zuletzt dem hauseigenen Kräutergarten des Hotels am See. Das Haus zählen nicht nur viele Genießer sondern auch Kinder zu ihrem persönlichen Lieblingshotel.

Tolle Familienangebote Familie Melcher bietet abermals neue Familienangebote: Mit Gleichaltrigen Indianerspielen inmitten der Natur, zu Surf-Touren aufbrechen oder gemeinsam Theaterspielen – jeder Tag ein neues Abenteuer. Bei gemeinsamen Erlebnissen werden

Freundschaften geschmiedet und Erfahrungen ausgetauscht. Ferien im Karnerhof bedeuten auch Urlaub für die Eltern: An sechs Tagen in der Woche werden die Kinder (ab drei Jahre) bestens in der „Villa Bunterkunt“ unterhalten. Diese Auszeit verbringen Eltern in der See-Sauna im historischen Bootshaus, oder bei einer wohltuenden Serail-Anwendung mit verschiedensten Heilschlämmen. Kontakt: Familie Melcher Wellness- & Genießerhotel Karnerhof****s Karnerhofweg 10 9580 Egg am Faaker See, Austria Tel +43 (0)4254/2188 hotel@karnerhof.com www.karnerhof.com Seit 2011 Mitglied der familyselect Gruppe www.familyselect.cc/karnerhof


20 KärntnerNachrichten I 13. April 2012

KLAGENFURT

Klagenfurt feierte Vizemeister KAC s war eine kleine, aber feine Feier, die vergangenen Mittwoch in den Abendstunden im Rathaus und auf dem Alten Platz über die Bühne ging. Bürgermeister Christian Scheider hatte die Mannschaft und den Vorstand des KAC in das Rathaus geladen, um den Saisonabschluss würdig zu feiern. „Es war eine durchwachsene Saison mit Hoch und Tiefs“, brachte es Scheider auf den Punkt, der von einer hohen Erwartungshaltung der Fans sprach. Für den Klagenfurter Bürgermeister, der sich selber oft die Eisschuhe anzieht und den Puck über das Eis knallt, hat sich die Mannschaft im Laufe der Saison unglaublich gesteigert und es trotz

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Bürgermeister Christian Scheider ehrte Christoph Brandner, KAC-Präsident Karl Nedwed und Manager Klaus Resei gratulierten. Foto: Stadtpresse/Konitsch schwieriger Auslosung ins Finale geschafft. „Linz hat sich aber leider als unbezwingbarer Gegner erwiesen und ist ein würdiger Meister“, so Scheider, der den Rotjacken gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathia-

schitz und Stadtrat Gerhard Reinisch für die unglaubliche Saison gratulierte. Und Scheider lobt auch den österreichischen Weg des KAC, nämlich die Kampfmannschaft mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs zu besetzen.

Für Teamkapitän Christoph Brandner war es am Sonntag in Linz das letzte Spiel im Dress der Rotjacken. Er beendet seine Karriere. Brandner war und ist ein „Sir“ auf dem Eis. Er war der erste Österreicher in der NHL, hat zudem in Deutschland und Schweden gespielt und zuletzt den KAC als Chef auf das Eis geführt. „Ein Vorbild für die Jugend, ein vorbildlicher Sportler und Mensch“, sagte Bürgermeister Scheider, der Brandner mit einer Sportsonderehrung auszeichnete. „Ein Dank der Stadt für einen Sportsmann mit Charakter, Herz und Verstand“, so Scheider abschließend.


13. April 2012 I KärntnerNachrichten 21

GESUNDHEIT

Patchwork-Gruppe Friesach unterstützt Brustzentrum Kärnten in St. Veit/Glan

Unterstützung für das Brustkrebszentrum Kärnten um wiederholten Male übergibt die Patchwork-Gruppe Friesach selbstgemachte Herzkissen an das Brustzentrum Kärnten am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan. Diese besonderen Stücke werden BrustkrebspatientInnen beim Erstgespräch von Breast Nurse DGKS Beatrix Riepl übergeben und unterstützen als Lagerungskissen die Betroffenen. Mit ihrer Herzform passen sie sich perfekt in die Achselhöhle ein und erleichtern den Patientinnen die Lagerung und fördern somit den Heilungsprozess nach einer Brustoperation.

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„Die Aktion Herzkissen ist aber vor allem auch ein starkes Zeichen der Solidarität mit unseren Patientinnen“, freut sich Beatrix Riepl über die Unterstützung der PatchworkGruppe. „Wenn ich ein solches Kissen einer Patientin übergebe, dann drückt es automatisch aus ‚Du bist nicht allein’ und gibt somit Kraft für den weiteren Weg.“

Vereinsarbeit für einen guten Zweck Ihr 10-jähriges Vereinsjubiläum feierte die Patchwork-Gruppe Friesach mit einer Vernissage im Fürstenhof zu Friesach. In regelmäßigen Vereinstreffen und unzähligen Heimstunden kreiert der Verein Einzelstücke in verschiedenen Techniken und zu unterschiedlichen Themen. Neben der Herzkissenübergabe an das Brustzentrum Kärnten konnten die Gäste besondere Einzelstücke im Patchwork-Stil erwerben. Mit dem Gesamtertrag aus der Verlosung der selbstgemachten Einzelstücke wird das St. Hemma-Haus in Friesach unterstützt.

Brustzentrum Kärnten Im Februar 2009 schlossen sich das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan und niedergelassene SpezialistInnen zum „Brust-

Im Bild v.l.n.r. Besucherin Burgunde Windsteig, Mitglied der PatchworkGruppe Barbro Pirolt, BCN Beatrix Riepl, Vereinsobfrau Elfriede Kammersberger, Kulturstadträtin Uschi Heitzer. zentrum Kärnten“ zusammen. Neue gesetzliche Rahmenbedingungen im Österreichischen Gesundheitsplan 2009 ermöglichten eine bis dato kaum realisierte Form der Kooperation zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen ÄrztInnen. Seit Juni 2010 ist das Brustzentrum nach DOC-CERT zertifiziert und garantiert Kärntner Brustkrebspatientinnen umfassende Diagnostik, Therapie und Nachbetreuung nach internationalen Standards. Den Patientinnen ermöglicht das Brustzentrum Kärnten sich von den ÄrztInnen ihres Vertrauens operieren zu lassen und gleichzeitig die onkologische Kompetenz eines erfahrenen Teams zu nützen. „Durch die fachübergreifende Zusammenarbeit in unserem Brustzentrum können wir eine bestmögliche Versorgung der Patientinnen und höchste medizinische Qualität bieten. Eine individuelle Betreuung jeder Patientin erfolgt vom ersten Kontakt in der

Ambulanz oder in der Ordination bis zu lebenslangen Nachkontrollen“, so Prim. Univ. Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch, Leiter des Brustzentrums Kärnten und Abteilungsvorstand der Chirurgie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan.

Ziele der Kooperation: Frauen werden von einem Team von SpezialistInnen betreut. Patientinnen werden regional von ÄrztInnen ihres Vertrauens behandelt. Dennoch ist durch die Vernetzung und gemeinsame Besprechung der Therapie internationales Knowhow Teil der Behandlung. Durch die Kooperation entsteht die Möglichkeit, die entsprechend hohen Patientinnenzahlen zu erreichen, um beste Qualität zu gewährleisten. Weitere Informationen unter: www.brustzentrum-kaernten.at


22 KärntnerNachrichten I 13. April 2012

VERANSTALTUNG

Volks-Rock’n’Roller Tour 2012 Andreas Gabalier & Band – Erstmals auf Solotournee durch Österreich! Andreas Gabalier ist ein Phänomen und im Frühjahr 2012 erstmals auf Solotournee in Österreich unterwegs und macht dabei auch Stop in Villach! Er singt über die Liebe, so wie wir sie uns alle wünschen: Zärtlich, ewig und voller Vertrauen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb der junge Steirer den Erfolg momentan gepachtet hat. In Lederhosen steht der 27-Jährige auf der Bühne - Gekreische, Jubel, Händeklatschen: Tausende Fans (jeder Alterschicht!) in Dirndl und Lederhosen geraten in Verzückung, wenn er an seinem Mikrofonständer aus Wurzelholz die Hüften schwingt. Der Weg auf die Bühne ist für den „Steirerbuam“ jedes Mal eine neue Herausforderung. „Mir taugt’s. Es ist doch super wie’s ist“, sagt er und kommt mit dem Autogrammeschreiben schon gar nicht mehr nach. Rückblick: Im Jahr 2009 noch schrieb der junge JusStudent in seinem Keller eigene Lieder, nahm diese auf und verbreitete sein Liedgut über das Internet, bis schließlich ein regionaler Radiosender auf ihn aufmerksam wurde. Seine Karriere legte einen nie zuvor dagewesenen Raketenstart hin. Augenblicklich ist Andreas Gabalier

der erfolgreichste österreichische Interpret – über alle Genres hinweg, wohlgemerkt. Das Album „Herzwerk“ ist seit mehr als einem Jahr in den Charts vertreten und auch die Debüt-CD „Da komm‘ ich her“ ist nicht minder lebendig. Zum Hit „I sing a Liad für di“ rockt ganz Österreich. Die rasante Karriere des Andreas Gabalier ist die Ausnahme von der Regel der Statistik, denn was sonst gut und gern fünf Jahre dauert hat der Steirer in Rekordzeit erreicht. Der Höhepunkt: Vor kurzem wurde Andreas Gabalier mit der größten Musikauszeichnung

TERMIN 06. 05. 2012 VILLACH - Stadthalle Kartenvorverkauf bei allen oeticket-Verkaufsstellen, z.B. Villacher Kartenbüro (04242/27341), Kärntner Reisebüros, Media Markt, Österr. Verkehrsbüros, Trafikplus. Spittal: Tourismusbüro. Radenthein: Reisebüro Bacher. Faak/See: Tourismusbüro sowie unter www.oeticket.com

Deutschlands, dem Echo, ausgezeichnet. Steiler Karriereaufstieg: Für Andreas Gabalier, der von der Volksmusik über den Pop bis hin zum Rock’N’Roll switcht, gilt offenbar eine andere Leitwährung im Musikgeschäft. Mit seiner Debüt-CD „da komm ich her“ legte er schon den Grundstein für seine Karriere. Er zeigte klar und deutlich: Bin ich authentisch, dann glauben mir die Leute, dann benötige ich auch keinen Künstlernamen. Sie wollen meine Lieder, weil es meine eigenen sind und nicht die eines anderen, welche man mir nur in den Mund ge-

legt hat. „Ich schreibe und singe, wie ich das Leben sehe und die Situationen auch erlebe. Und ich glaube das ist der Grund, weshalb sich so viele Menschen in den Liedern wiederfinden“, so der erfolgreiche Musiker. Andreas Gabalier spricht die Menschen direkt an, bei ihm sind Schein und Wirklichkeit Eines. Er hat das, was Musik haben soll: Eigenständigkeit und Authentizität, durch die jene Empfindungen wachsen, die wir alle in uns tragen. Am 06. Mai 2012 kann man sich davon LIVE überzeugen, wenn Andreas Gabalier in der Villacher-Stadthalle zu Gast ist.


13. April 2012 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Veranstaltungen im Schloß Albeck NEU: Schloß Albeck bietet nun auch Vorträge zu interessanten Themen an! Fr, 13. 04, 19 h: Sonja Widowitz, Dipl. Gesundheitstrainerin für Ernährung:

„Schluss mit dem Diätenwahn – wer abnehmen will, muss essen“. Besonders im Frühling werden Schlankheitsmittel, Wunder – & Blitzdiäten angeboten, die schnelles Abnehmen versprechen. Warnungen vor diesen „Wunderkuren“ werden meist erst nach der Diät ernst genommen, wenn man wieder sein altes Gewicht oder sogar noch mehr hat. Der so genannte „Jo – Jo – Effekt“ ist eingetreten, weil „Wundermittel“ nichts an den Ursachen des Übergewichts ändern. Fr, 20. 04., 19 h: Helmut Oberlojer & Andrea Grötschnig: Diavortrag Westafrika

Helmut Oberlojer, der „Taktgeber“, ist ein ambitionierter Rhythmuspädagoge und unterrichtet

westafrikanische Rhythmen. Er bildet sich laufend in Afrika weiter. Tauchen Sie ein in das Leben von Guinea mit Bildern vom einmonatigen Afrika-Aufenthalt Helmuts & seiner Partnerin. Anschließend haben Sie bei einem Schnuppertrommelnworks hop die Möglichkeit, mit Trommeln selbst aktiv zu werden. www.taktgeber.at So, 15. 04., 11 h: Stella Artis Ensemble: Musik für Klarinette, Violoncello & Klavier im Zeitraffer

Andrea Eckert

hin zu Eigenkompositionen reicht. Die 4 Sänger – Marko Zeiler, Josef Bergthaler, Armin Bacher und Martin Haider – sind seit der Kindheit von der Musik geprägt.. Quattro Pro kann auf zahlreiche Auftritte im In- und Ausland zurükkblicken. Die Band ist durch ihre Vielseitigkeit bei allen Altersklassen beliebt. www.quattropro.at

Fr, 4. Mai, 20 Uhr Maresa Hörbiger

Fr, 11. Mai, 20 Uhr Sandra Kreisler

Albecker Schloßtheater 21. Juli bis 25. August 2012, jeden Do, Fr, Sa, 20 Uhr,

Katharina Schweitl, Klarinette, Barbara Kleewein, Cello, Andreas Teufel, Klavier, interpretieren Werke großer Meister und ihrer Zeitgenossen. Durch die rege internationale Konzerttätigkeit jedes Mitglieds findet sich im Ensemble eine farbenprächtige Vielfalt an Ideen & Erfahrungen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, welche die Interpretation solcherart auf höchstem professionellen Niveau erweitert, dass jede Note zu einem außergewöhnlichen Hörerlebnis wird. www.klanggut.at So, 15. 04., 15 h: Quattro Pro Quattro Pro ist ein steirisches Männerquartett, dessen Repertoire vom Steirischen oder Kärntner Volkslied über Schlager, Gospels, Pop- & Rockklassiker bis

Fr, 1. Juni, 20 Uhr Marianne Mendt

„Don Quijote“, Komödie von Elke Maria Schwab 18 Uhr Theaterdinner auf Wunsch Kartenreservierung unter: 0650/57 52 066 Albecker Chansonfrühling im Albecker Schloßstadel: Erika Pluhar

Fr, 27., Sa,28. April, 20 Uhr

Fr, 15. Juni, 20 Uhr Kartenreservierung unter 0650/57 52 066 Chansondinner: Um 18 Uhr im Restaurant 3 Gangmenü € 18,00 Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at


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