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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 10.2012

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Nr. 10 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 9. März 2012

Klagenfurt ist im Aufwind!

Widmungsabgabe soll in Gemeinden verbleiben!

Wie LH Gerhard Dörfler erklärte, würden im Entwurf zum Sparpaket die hohen Aufwendungen für die Aufschließungsund Infrastruktureinrichtungen, die sich oft bis zu 50 Prozent des Wertes des Baugrundstückes belaufen und die die Widmungswerber und die Gemeinden zu tragen haben, nicht berücksichtigt. Mit der vorgesehenen Umsetzung der Widmungsabgabe werde die Abwanderung weiter zunehmen und die Kaufkraft in den Gemeinden abnehmen. Umso notwendiger sei es daher, dass die Abgabe für den Widmungswerber in den Gemeinden verbleibe, so Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Foto: Sonya Konitsch

Eine Resolution zur geplanten Widmungsabgabe der Bundesregierung hat die Kärntner Landesregierung diese Woche verabschiedet. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die 25-prozentig Widmungsabgabe für infrastrukturelle Maßnahmen in den Gemeinden verbleibt.

Kärnten drückt dem KAC die Daumen! Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider mit KAC-Kapitän Christoph Brandner

Offensive für betreubares Wohnen: LR Christian Ragger setzt neue Impulse!

Dubiose Geschäftsvorgänge zwischen ÖVP-naher Agentur und Wirtschaftskammer!

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THEMA DER WOCHE

Protest gegen weitere Gerichtsschließungen! Landeshauptmann Gerhard Dörfler auf Besuchstour in den betroffenen Gemeinden. Südkärnten, genauer gesagt die Marktgemeinde Bad Eisenkappel, die Stadtgemeinde Bleiburg und die Gemeinde Globasnitz besuchte kürzlich Landeshauptmann Gerard Dörfler. In Eisenkappel und Bleiburg sprach er mit den Mitarbeitern der Bezirksgerichte. In Globasnitz hörte er sich die Meinung der Bürger zur paktierten Gemeindekooperation mit Feistritz ob Bleiburg an. Im Bezirksgericht Eisenkappel wurde der Landeshauptmann von Bezirksgerichtsvorsteher August Brumnik und Amtsdirektor Felix Perl empfangen, in Bleiburg von der stellvertretenden Bezirksgerichtsleiterin Renate Brenner. Petition (s.S. 3) gegen Gerichtsschließungen: LH Dörfler „Der Gedankenaustausch mit den Mitarbeitern der beiden zweisprachigen Bezirksgerichte ist für mich wichtig. Ich habe mir deren Sorgen und Ängste angehört und wir hatten einen regen Meinungsaustausch“, berichtete der Landeshauptmann. Das Verfassungsrecht der zweisprachigen Gerichte könne nicht in Frage gestellt werden, außer die Volksgruppe macht einen anderen Vorschlag, bekräftigte Dörfler seinen klaren Standpunkt in Bezug auf die drei zweisprachigen Kärntner Gerichte. Kärnten habe mit der Schließung von 14 Gerichten im

Jahr 1977 seinen Sparbeitrag geleistet und die Infrastruktur und die regionale Versorgung im ländlichen Raum dürfe durch Gerichtsschließungen nicht weiter geschmälert werden, betonte Dörfler. Von Justizministerin Beatrix Karl hätte er sich erwartet, dass sie sich als Ressortchefin ein Bild der Gerichte vor Ort mache. „Als Landeshauptmann werde ich meinen eingeschlagenen Weg, dass es ein Gericht pro Bezirkshauptmannschaft geben muss, nicht verlassen. Mit mir habt ihr einen Verbündeten“, stellte Dörfler klar.

Offensive für betreubares Wohnen! LR Christian Ragger: Land gewährt 2,2 Millionen Euro Wohnbauförderungsdarlehen für zwei Wohnprojekte – Weiterer Fortschritt in der Schaffung von Wohnraum - Wichtige Impulse für heimische Bauwirtschaft! „Eine wichtige Aufgabe der Sozialpolitik besteht darin, älteren Menschen größtmögliche Selbständigkeit zu ermöglichen. Aus diesem Grund ist in Kärnten das betreubare Wohnen für Senioren, die noch mobil sind, aber ein gewisses Maß an Pflege benötigen, ein besonderer Schwerpunkt. Im Zuge dieser Offensive werden 40 Wohneinheiten im Zentrum von St. Veit, am ehemaligen Eurospar-Areal, mit Wohnbauförderungsmittel errichtet“, teilte Sozialreferent LR Christian Ragger mit. Die Landesregierung hat für dieses Projekt ein Wohnbauförderungsdarlehen in der Höhe von 1,6 Mio. Euro beschlossen. Die Gesamtbaukosten betragen rund 5,5 Mio. Euro. Auch die meisten anderen Projekte im sozialen Wohnbau, welche die Landesregierung landesweit in den nächsten Jahren fördert, enthalten solche behindertengerecht ausgestatteten Wohneinheiten, welche Senioren einen möglichst langen Verbleib

in ihrer gewohnten Umgebung gewährleisten. Der Wohnbaureferent teilte auch mit, dass ein zweites Wo h n b a u f ö r d e r u n g s darlehen von rund 600.000 Euro für zwölf Wohneinheiten in Moosburg beschlossen wurde. Die Gesamtbaukosten hier betragen 1,4 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Dezember 2013 geplant.

LR Christian Ragger startet Offensive.

Acht von zehn in Kärnten errichteten Wohnungen werden durch Wohnbauförderungsmittel kofinanziert. Die Wohnbauförderung sichert primär das Grundbedürfnis nach leistbarem Wohnen. Zudem ist sie aber auch ein wichtiger Impulsgeber für die Bauwirtschaft.


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HINTERGRUND

FPK fordert faires Maßnahmenpaket für Frauen Internationaler Frauentag: Dringlichkeitsantrag wird in der Landtagssitzung eingebracht! Anlässlich des Internationalen Frauentages fordern die Freiheitlichen in Kärnten endlich ein faires Maßnahmenpaket zu Gunsten der Frauen ein. Für die Frauen- und Familiensprecherin LAbg. Wilma Warmuth ist der „geduldigen Worte“ genug gelauscht worden. Sie will endlich Taten sehen. Und auch FPKKlubobmann-Stellvertreter LAbg. Mag. Gernot Darmann verweist mit den Worten, „und jährlich grüßt das Murmeltier“ darauf, dass faktisch jährlich die gleichen Problemfelder diskutiert werden, sich für Frauen jedoch so gut wie nichts ändert. „Frauen zu Kaffeekränzchen und Filmtagen einzuladen ist zwar ganz nett, aber eindeutig zu wenig“, richtet Darmann SPÖ-Frauenreferentin Beate Prettner aus. „Prettner müsste vor allem die Sozialpartner mehr in die Pflicht nehmen“, schlägt Darmann vor. Als beschämend, bezeichnet Dar mann den Aktionismus des ÖGB, welcher auf der einen Seite für mehr Frauenrechte in der Arbeitswelt demonstriert und auf der anderen Seite mit Untätigkeit glänzt. Warmuth macht darauf aufmerksam, dass die Entwicklung der frauenpolitischen Maßnahmen laut Statistik durch die mangelnde Unterstützung der Bundesregierung und der Sozialpartner seit Jahren stagniert und brachte in der gestrigen Landtagssitzung einen 5-PunkteDringlichkeitsantrag ein. Dieser beinhaltet unter anderem die Forderung nach: • mehr finanziellen Anreizen für familien- und frauenfreundliche Betriebe; • die finanzielle Absicherung durch den Bund, um flexiblere Öffnungszeiten bei der Kinderbetreuung anbieten zu können; • mehr Engagement des ÖGB und

Freiheitliche Frauenpower mit starker männlicher Unterstützung: Frauensprecherin LAbg. Wilma Warmuth, Klubdirektorin Dr. Nina Petauer mit FPK-Klubobann-Stellvertreter Mag. Gernot Darmann. der Wirtschaftskammer, um dem Ziel „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ näher zu kommen (In den Komitees für Lohnverhandlungen werden derzeit kaum Frauen nominiert); • die Bundesgesetzesnovelle zur Lohntransparenz sollte auch auf KMUs abgestimmt werden; • verstärkte motivationsfördernde Maßnahmen für Mädchen zur Ausbildung in technischen gut bezahlten Berufen; • Aufwertung und Pensionsbegründung für Familien- und Pflegearbeit. Derzeit veranstaltet die Kärntner Wirtschaftskammer mittels dem Segment „Frau in der Wirtschaft“ ein Mal jährlich einen „Bewerb der familienfreundlichen Unter nehmen“. Lediglich ein Bruchteil der Betriebe beteiligt sich daran. „Ich würde mir wünschen, dass das Werbeetat nicht vor allem der Imagepflege des WK-Präsidenten dient, sondern auch Geld zur ver-

stärkten Motivation der Betriebe in Bezug auf Familienfreundlichkeit in die Hand genommen wird“, so die freiheitliche Frauensprecherin Wilma Warmuth. Laut Darmann wurde gestern im Kärntner Landtag ein weiterer Dringlichkeitsantrag zum Thema „Sparen statt aussackeln der Bevölkerung“ eingebracht, welcher an die Bundesregierung gerichtet ist. Dieser beinhaltet eine Reihe von Forderungen, die darauf abzielen, endlich die seit Jahr und Tag diskutierten, jedoch niemals umgesetzten Verwaltungs- und Strukturreformen sowie die Abschaffung von Doppelgleisigkeiten in die Wege zu leiten. „Der Steuerzahler darf nicht immer für die Unzulänglichkeiten und das Unvermögen der Bundesregierung zur Kasse gebeten werden!“, kritisierte der freiheitliche KlubobmannStellvertreter auch im Gespräch mit den Kärntner Nachrichten.


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HINTERGRUND

Kärnten hat Bereich der Landeslehrer reformiert

Die Sorgen der Antonia Gössinger

LH Dörfler, LHStv. Scheuch und LR Dobernig: Seit 2009 starker Abbau bei Stellenplanüberhang. Kärnten vermisst Reformbereitschaft auf Bundesebene.

FPK-Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch antwortet Antonia Gössinger mit einem Kommentar!

Bei der Sitzung der Landesregierung hat es diese Woche eine umfassende Diskussion über den Rechnungshofbericht zur Finanzierung der Landeslehrer gegeben. Im Zuge dessen verweist Schulreferent LHStv. Uwe Scheuch zum Rechnungshofbericht über die Landeslehrerkosten auf die Bemühungen Kärntens in den vergangenen Jahren: „Wir waren im Bildungsbereich immer Vorreiter. Durch verschiedene Reformmaßnahmen konnten wir zum Beispiel den Stellenplanüberhang von 679 im Jahr 2009 auf 420 im heurigen Jahr reduzieren. Man darf in diesem Zusammenhang aber nicht unerwähnt lassen, dass dieser Überhang erst zustande gekommen ist, weil der Bund den hohen Integrations-Ausbaugrad in Kärnten leider nicht gewürdigt hat und Kärnten mit den Kosten alleine gelassen wurde.“

Aufgabe von Medien ist es, über wichtige, vor allem für das Land bedeutende und relevante Themen zu berichten und sie auch zu kommentieren. Journalisten kommt dabei eine nicht immer leichte Rolle zu. Auch sie sind Menschen mit politischen Einstellungen, links, rechts, oder mittig orientiert, sie haben persönlich motivierte Meinungen, manchmal sicher auch Vorurteile positiven und negativen Ursprungs. Journalisten sind vor allem aber auch Menschen wie Du und ich. Mit persönlichen Neigungen und Abneigungen, mit Stärken und Schwächen. Manche werden auch Politiker bestimmter Parteien mögen oder ablehnen, ja vielleicht sogar lieben oder hassen!

Kärnten habe immer einen Schwerpunkt auf Bildungsqualität gelegt und – trotz schwieriger Budgetvorgaben – viel in die Bildung investiert. Daher seien realistischere Vorgaben und verstärkte Reformbemühungen bei der Administration das Gebot der Stunde, gerade angesichts der Wirtschaftskrise, fordert der Kärntner Schulreferent. „Es kostet uns Millionen, dass die Bundesregierung die Doppelgleisigkeiten in

der Struktur noch immer nicht bereinigt hat. Dabei wäre es auch im Sinne einer flexibleren, moderneren Schulverwaltung mehr notwendig, endlich die Strukturbereinigung im administrativen Bereich durchzuführen“, meint Scheuch.

14 Mio. Euro eingespart! Finanz- und Personalreferent LR Harald Dobernig hebt die positiven Reformbemühungen seitens des Landes Kärnten hervor. „Wir haben enorme Fortschritte beim Abbau des Stellenplanüberhanges erzielt. Im Schuljahr 2010/11 konnten wir den Mehraufwand für das Land statt der prognostizierten 27,6 Millionen Euro bereits auf 14,3 Millionen Euro absenken. Im laufenden Schuljahr werden wir ein ähnliches Ergebnis schaffen“, betont Dobernig. Diese Reformbereitschaft Kärntens vermisse man auf Bundesebene. Anstatt endlich Reformen im Lehrerdienstrecht, bei Schulaufsicht, Bezirksschulräten etc. anzugehen, führe die Bundesregierung durch neue Modelle und neue Gesetzesgrundlagen zusätzliche Verwaltungsaufgaben ein, kritisiert der Landesrat.

Ihre KN: Woche für Woche alles aus Kärnten!

Nun gibt es aber einen großen entscheidenden Unterschied zwischen einer Journalistin und den Bürgern unseres Landes, den Lesern einer Zeitung. Sie alle können ihre Meinung über andere, ihre persönlichen Beurteilungen, ihre vielleicht auch manchmal falschen Rückschlüsse und Vorteile über andere, die ihnen nicht in ihr Denkmuster, ihre politische Einstellung, ja vielleicht auch einfach nicht in ihre persönliche Sympathieleiste passen, nicht in öffentlich abge-

druckte Zeitungsartikel schreiben! Sie können sich nicht hinter einem Redakteursgeheimnis verstecken! Sie können nicht mit Mutmaßungen, Gerüchten und Halbwahrheiten agieren! Sie können sich nicht einen „man hört“, oder einem „es wird gesagt“ vor gerichtlicher Verfolgung und Strafe schützen. Keinem Bürger dieses Landes, auch keinem Politiker, egal welcher Farbe, ist es möglich, durch permanent einseitige, teilweise bösartige und stets von Missgunst geprägte Artikel, in diesem Land Stimmungen zu erzeugen, die nicht der Realität entsprechen. „Macht braucht Kontrolle!“. Dieser Spruch trifft eine wichtige Funktion der Medien. Jedoch sollte, ja muss es trotzdem Spielregeln dafür geben! Nur der Souverän, der Wähler selbst, kann jene Instanz sein, die in einer hoch entwickelten Demokratie wie der unsrigen, letztendlich urteilt und entscheidet. Kein Mediensystem welcher Art auch immer gesteuert, darf dies tun. Letztlich sollte dies auch die einzelne Journalistin nicht dürfen... LHStv. Uwe Scheuch Landesparteiobmann


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FPK KLAGENFURT-LAND

„Stock Heil!“ mit Harald Dobernig und Adi Stark! Vergangenes Wochenende luden die Freiheitlichen des Bezirkes Klagenfurt-Land mit LTAbg. Bgm. Adi Stark und Landesrat Harald Dobernig zum großen Eisstockturnier beim Klagenfurter Traditionswirtshaus Lamplwirt. Neben der sportlichen Anstrengung kam auch das Vergnügen bei den weit über 100 Teilnehmern nicht zu kurz.

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Die Moarschaften der FPK-Ortsgruppen Feistritz (1.), Keutschach (2.) und Köttmannsdorf (3.) führten die Siegerliste des von Bezirksgeschäftsführers Birgit Zemasch und Patrick Strauß hervorragend organisierten Turnieres an. Ihnen folgten auf den Plätzen Ebenthal (4.), Konzerthaus (5.), Ludmannsdorf (6.), Moosburg (7.),

Schiefling (8.), Maria Saal (9.), Ferlach (10.) und Grafenstein (11.). Schlusslicht wurde die Ortsgruppe Pörtschach mit „Stockschützen“ Bgm. Franz Arnold. Die Chormeister Richi di Bernardo und Horst Moser ließen es sich nicht nehmen, einige Lieder zum Besten zu geben. Als „Maßler“ erwies sich AKV-Chef Arno Ruckhofer.


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FPK KLAGENFURT-LAND

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„Verteilungsgerechtigkeit“ war das Thema einer Enquete, zu der Landtagspräsident Josef Lobnig eingeladen hat. Neben den interessanten Vorträgen der Fachreferenten stand auch eine umfassende Diskussion über die gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen am Programm der Enquete. Im Bild v.l.n.r: Helmut Günther vom Verein „Österreicher in Not“, Politologin Margit Appel, Werner Muhm (Direktor der Arbeiterkammer Wien), Landtagspräsident Josef Lobnig, LAbg. Jutta Arztmann, 3. LT-Präsident Johann A. Gallo und Dr. Franz Prettenthaler (Joanneum Research Graz).

Mit einer Jubiläumsspende stellte sich Landesrat Harald Dobernig anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Kunsteisbahn Ossiacher See in der Eishalle in Steindorf ein. Die Steindorfer Bürgermeisterin Marialuise Mittermüller bedankte sich beim Landesrat für die Unterstützung. „Mit der Ossiacher See Halle und der Kunsteisbahn gibt es in Steindorf die bestmögliche Infrastruktur für die Vereine“, betonten beide. Am Foto: LR Harald Dobernig, Sarah-Marie Liendl, Bgm. Marialuise Mittermüller, Oswin Teuffenbach (GF Ossiacher See Halle), Tobias Fischer.

REGIONALES

Dem Altenwohn- und Pflegeheim in Hermagor stattete Sozialreferent Landesrat Christian Ragger gemeinsam mit Stadtrat Franz Rudolf Wiedenig einen Überraschungsbesuch ab. Bei einem Rundgang konnten sie sich ein Bild vom Pflegealltag der Heimbewohner machen. Täglich werden den Heimbewohnern verschiedene Aktivitäten zur Freizeitgestaltung angeboten. Landesrat Christian Ragger hob die Wichtigkeit der vielfältigen Betreuungsmöglichkeiten für ältere Menschen in Kärnten hervor, welche in den letzten Jahren geschaffen wurden.

Kärnten hat 22 neue Polizisten. Im SIAK-Bildungszentrum Kärnten in Krumpendorf konnten zehn Polizistinnen und zwölf Polizisten ihre Bestellungsdekrete nach ihrer erfolgreichen Dienstprüfung und ihrem Lehrgangsabschluss in Empfang nehmen. „Ich komme immer wieder gerne in die ehemalige Gendarmerie- Kaserne und jetzige Kommandozentrale der Ausbildung“, betonte der Landeshauptmann. Den 22 neuen Jungpolizisten führte der Landeshauptmann vor Augen, dass sie bei ihrer beruflichen Tätigkeit schöne aber auch schwere Tage erleben würden. Gleichzeitig bat er sie, die Begegnungen und Kontakte mit den Bürgern immer auf gleicher Ebene zu vollziehen. “Auch wenn Sie eine Uniform tragen und im Staatsdienst sind: es gibt kein Unten und Oben“, betonte der Landeshauptmann.


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KLAGENFURT

FPK-Klagenfurt: Neuer Stadtrat und neue Klubobfrau am Ruder Stadträtin Christine Jeremias legt Amt zurück, Gerhard Reinisch wird Stadtrat für Jugend, Wohnungsvergabe und Wohnneubau. Neue Obfrau des Klubs der Freiheitlichen Gemeinderäte wird Gemeinderätin Sandra Wassermann. Bürgermeister Christian Scheider gab diese Woche Personalveränderungen im Klagenfurter Stadtsenat und im Klub der Freiheitlichen Gemeinderäte bekannt. Notwendig wurden die Personalrochaden, weil Jugendstadträtin Christine Jeremias ihren Posten aufgrund ihrer Schwangerschaft zurück gelegt hat. Jeremias bedankte sich beim Bürgermeister und ihren Kollegen: „Ich habe eine bedachte, freie Entscheidung getroffen und habe beschlossen, mich nun voll und ganz auf meine Familie zu konzentrieren. Die Arbeit als Stadträtin ist sehr zeitintensiv, daher habe ich mich entschlossen, mein Amt mit Ende März zurückzulegen“, erklärte

Jeremias. Im Gemeinderat bleibt sie aber weiter vertreten und übernimmt den Vorsitz des Sportausschusses. Die Nachfolge der Stadträtin für die Referate Jugend, Wohnungsvergabe und Wohnneubau tritt Gerhard Reinisch an, seit 2009 geschäftsführender Klubobmann der Freiheitlichen Gemeinderäte. Für ihn gibt es keinen schöneren Grund, so ein Amt zu übernehmen, als eine bevorstehende Mutterschaft. Politisch will er den von Jeremias eingeschlagenen Weg fortsetzen: „Mir ist es wichtig, dass auch sozial schwächere Mitmenschen und Familien einen Zugang zu leistbaren Wohnmöglichkeiten bekommen. Mein Ziel ist es, verstärkt sozia-

Zum 60. Geburtstag von Landeskapellmeister Arthur Lanzer stellte sich auch Kulturreferent LR Harald Dobernig als Gratulant ein: „Arthur Lanzer hat sein Leben der Musik verschrieben. Ich danke ihm für seinen jahrzehntelangen Einsatz!“

Neu im Klagenfurter Stadtsenat: Gerhard Reinisch

Stütze des Bürgermeisters: Klubobfrau Sandra Wassermann

len Wohnbau nach Klagenfurt zu holen“, betont Reinisch.

ben zu dürfen. Sie dankte für das entgegengebrachte Vertrauen und möchte künftig den stärksten Klub im Gemeinderat noch mehr mit den Umfeldorganisationen vernetzen: „Mit diesen Personalentscheidungen sind wir nun noch breiter aufgestellt!“

Für die neue Klubobfrau der Freiheitlichen Gemeinderäte in Klagenfurt, Sandra Wassermann, sei es eine große Ehre, so eine wichtige Funktion ausü-

Von der positiven Entwicklung des Gewerbeparks in Steinfeld im Drautal konnte sich Finanzreferent LR Harald Dobernig kürzlich im Rahmen eines Besuches überzeugen. Begleitet wurde er dabei von „Gewerbepark-Motor“ Reinhold Tschabitscher.


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LANDESPOLITIK

„White-House“-Methode auch in Kärnten üblich? Dubiose Geschäftsverbindungen zwischen Werbeagentur „White House“, ÖVP und Wirtschaftskammer! „Das System hinter der Korruption ist von Kärnten ausgegangen“, zitiert FPKObmann DI Uwe Scheuch Aussagen von WK-Präsident Pacher und fragt sich angesichts der Vorgänge rund um die ÖVP-nahe Agentur White House, ob es sich dabei um Insiderwissen Pachers gehandelt habe. Schließlich gebe es zwischen der ÖVP, der Wirtschaftskammer Pachers und der Werbeagentur White House unzählige Geschäftsverbindungen. „Der Agenturchef von White House war über ein Jahrzehnt lang der führende Kampagnenverantwortliche für fast alle schwarzen Spitzenpolitiker Kärntens. White House scheint nach wie vor die Haus- und Hofagentur der Wirtschaftskammer Kärnten zu sein, die Preise organisiert, Events veranstaltet und Kampagnen ausarbeitet, zum Beispiel für den Werbepreis Creos. „Wurde immer ordentlich ausgeschrieben? Oder wurde mit den Zwangsbeiträgen der WK-Mitglieder da etwa zufällig jene Agentur beauftragt, die für ÖVPWahlkämpfe verantwortlich zeichnet und sich diese unter Umständen mit Telekom-Gelder bezahlen lassen hat?“, fragt sich FPK-Chef LHStv. Uwe Scheuch. Vor dem Hintergrund angeblicher Geldflüsse von der Telekom in Richtung White House beziehungsweise ÖVP müssen all diese

Fragen geklärt werden“, so Scheuch. Er erwarte sich auch eine Stellungnahme des WK-Präsidenten Pacher, schließlich sei Stimpfl-Abele nicht nur jahrelanger Geschäftspartner, sondern auch Träger der Silbernen Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer. „Ist das der Dank für die Verdienste um Präsident Pacher und diverse Wahlkämpfe?“, so Scheuch weiter. Dass mit Martin Kratky ein Hochegger-Mann Geschäftspartner der Agentur White House sei, hinterlasse für Scheuch einen weiteren bitteren Beigeschmack, schließlich kenne man die Praktiken Hocheggers durch den Untersuchungsausschuss des Parlaments. „Herr Stimpfl-Abele hat jahrelang seine Geschäfte in Kärnten mit der ÖVP und mit Pacher gemacht. Jetzt kommen in Wien bei Kampagnen der Jungen ÖVP mögliche Malversationen ans Tageslicht. Da wäre es schon interessant, zu erfahren, ob das alles ist oder welche Verstrickungen der White House es nach Kärnten in die Wirts c h a f t s k a m m e r- Wa h l kämpfe und von Zernatto, Scheucher und Co. so gibt“, fragt sich FPK-Obmann Scheuch. Angesichts der hinterfragenswerten Vorgänge wäre eine außerordentliche Sitzung der Wirtschaftskammer absolut anzustreben. „Hier gehören alle Fakten auf den Tisch“, so Scheuch im KN-Gespräch.

Über 70 Schnapserkönige trafen sich mit LH Gerhard Dörfler beim traditioniellen Schnapserturnier im Gasthaus Leitgeb in Pisweg. Der Landeshauptmann zeigte sein Können und landete auf dem 5. Platz, der erste Platz ging an STR Herwig Kampl. Organisator Vzbgm. Siegfried Wuzella zeigte sich über die große Anzahl an Teilnehmern sichtlich erfreut. Mit dabei waren auch Bgm. Siegfried Kampl uvm.

Zum 4. Mal lud die Antenne Kärnten gemeinsam mit Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch auf die Gerlitzen zum SchulSkiTag. „Rund 2000 Schüler sind gekommen um sich über die Pisten der Gerlitzen zu schwingen und Spaß zu haben. Jedes Jahr erhält der SchulSkiTag mehr Zulauf – ein Beweis dafür wie sportbegeistert unsere jungen Kärntnerinnen und Kärntner sind“, betonte Jugendund Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch.

Villachs FPK-Vizebürgermeisterin Wally Rettl kochte kürzlich bei „TABEA“ im Westbahnhof für Menschen, denen es nicht so gut geht. Unterstützt wurde sie dabei von den Gemeinderäten Eva Tilly, Gernot Prinz und Erwin Baumann. Mit ihnen freute sich Initiator Marjan Katz (Tabea).


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LESERBRIEFE

Defizitäres Mozartheim Einerseits wird die Landesregierung gegeiselt, sie sollen sich im Sinne des Spargedankens von defizitären Projekten trennen. Wenn sie es dann tut, wie im Falle des hochsubventionierten Mozartheims in Klagenfurt, das Jahr für Jahr zigtausende Euro geschenkt bekommt und trotzdem nicht profitabel ist, dann wird aber auch nur gejammert. Bei aller Wertschätzung den Journalisten gegenüber, aber

sie sollten sich an der eigenen Nase nehmen. Denn wenn man überall von hohen Presseförderungen an die Zeitungen liest, andererseits aber kaufen sich genau dieselben Zeitungen Logen beim Opernball, ist man nicht nur um nix besser, sondern sogar noch um einiges schlechter als die Politik. Die gibt wenigstens nicht vor, allwissend zu sein! Franz Berger Klagenfurt

Kärntner Bunkermuseum Unser Verteidigungsminister ist sicher ein weltweites Unikat. Nicht nur, dass er als Wehrdienstver weigerer von der SPÖ als Befehlshaber des Bundesheeres eingesetzt wurde (absurd!). Er ist bei Diskussionen um mögliche Sparmaßnahmen in der Bundesregierung der Einzige, der aufzeigt und freiwillig Geld her gibt (offenbar um das Bundesheer kaputtzusparen). Und zu guter letzt ist er auch

gegen positive Marketingmaßnahmen für das Bundesheer. Denn welchen anderen Grund könnte es haben, dass er das Bunkermuseum am Wurzenpass quasi mit Gewalt und ohne Zwang abdrehen will. Dieser Verteidigungsminister will alles, nur nichts Gutes für unser Bundesheer. Ein Trauerspiel und eine Sauerei! Josef Franz Stattmann Presseggen

Internationaler Frauentag Auf die Frage, was denn heute eine passende Frauen-Kampfansage wäre, antwortete SPÖ-Landesrätin Prettner in einem Interview ganz ernsthaft mit den Worten, „Am Frauentag die Betreuung und Pflege, also die unbelohnte Fürsorgearbeit einzustel-

len. Dann bräche das System zusammen.“ Liebe Frau Prettner, ich denke, Sie sollten solche unsinnigen Aussagen lieber bleiben lassen. Sonja Ladstätter Velden

KN-Abotelefon: 0463 / 51 15 15 - 0

Warum die Österreicher sparen müssen! Eine berechtigte und besorgte Frage. Eine Antwort gab vergangene Woche für die ÖVP deren Klubobmann Kopf, indem er sagte, die Österreicher hätten über die Verhältnisse gelebt. Ja hört man richtig? Die Unverfrorenheit zu besitzen, die Österreicher zu beschuldigen, über die Verhältnisse gelebt zu haben, ist eine aufgelegte Frechheit. So etwas kommt aus dem Mund eines Nationalratsklubobmannes. Da sieht und spürt man wie diese Leute über uns denken. Die Wahrheit ist, dass die Regierenden über die Verhältnisse regiert haben und das hart erarbeitete Geld der Österreicher gewissenlos ausgegeben haben. Richtigerweise müsste es heißen, die arbeitenden Menschen haben über ihre Verhältnisse in den Steuertopf eingezahlt, wurden geschröpft bis zum Letzten. Vor allem die Leistungsträger der Gesellschaft, der sogenannte Mittelstand wurde kräftig zur Kasse gebeten. Bei denen die zwar auch gut verdienen aber sich irgendwo im geschützten Bereich befinden und vor allen bei denen welche es sich selbst richten können auf diejenigen wurde geflissentlich vergessen. Das sogenannte Sparpaket zeigt es ja eindeu-

tig: da sind einmal die Hochverdiener die mit ihren Nettoeinkommen jenseits der 4000 Euro liegen. Dann kommen die vielen Manager in den staatseigenen und staatsnahen Betrieben wie OMV, ORF, ÖBB, Telekom, bei den Banken und auch im Bereich der Beamten. Und zu guter letzt kommen die Politiker welche diese Gehaltsgrenze bei weitem überschreiten. Beim von der Regierung g e s c h a f f e n e n „Sparpaket“ hat man nur an den kleinen Mann gedacht. Dieses Paket ist kein Sparpaket, sondern das ist ein Belastungspaket das sich gewaschen hat. Ein Schröpfpaket soll es genannt werden. Auch die SPÖ als scheinheiliger Vertreter des „kleinen Mannes“ verteidigt dieses mit Zähnen und Klauen. Das versteht die rot-schwarze Regierung unter „Sparen“ und holt damit den Menschen das Letzte heraus. Diese abgehobenen „Volksvertreter“ erkennen nicht, dass sie selbst die Verursacher der immensen Staatsverschuldung sind. Diese „Volksvertreter“ müssen schleunigst ausgetauscht werden. Sie führen unser Österreich ins finanzielle Verderben. Gottfried Moser

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WIRTSCHAFT

Insektenfreie Frischluft auch für Allergiker Weltneuheit 4PLUS-Gewebe – Insekten- UND Pollenschutz mit bester Durchsicht obald im Frühjahr die ersten Pollen zum Flug ansetzen heißt es für viele Allergiker im Lande: Fenster zu! Lüften verboten! 4PLUS, ein neues, ultrafeines Gewebe schafft Abhilfe und macht das Insektenschutzgitter zur Pollenbarriere – und das bei deutlich höherer Licht- und Luftdurchlässigkeit als herkömmliches Fiberglas-Gewebe. Verglichen mit einem handelsüblichen Pollenschutzgitter erhöht sich die Luftdurchlässigkeit sogar um das Vierfache. 4PLUS ist für alle IGI Spann-, Dreh- und Schieberahmen von Schlotterer erhältlich.

4PLUS-Gewebe schützt vor Insekten UND Pollen und lässt dabei viermal mehr Luft durch als ein handelsübliches Pollenschutzgitter – und das bei bester Durchsicht, wie der Verlgeich zeigt: Links im Bild 4PLUS, rechts Fiberglasgewebe. Bild: Schlotterer

Pollen und Insekten bleiben draußen, Frischluft nicht. 4PLUS lässt Pollenallergiker wieder durchatmen. Das ultrafeine und hoch reißfeste Gewebe sorgt dank Spezialbeschichtung für eine Reduktion des Polleneinfalls um 86 %. Nachgewiesen wurde dieser Effekt anhand aufwändiger Testverfahren mit der Birkenpolle, auf die ein Großteil der Allergiker reagiert.

Das neue Gewebe hält Insekten und Pollen draußen, nicht jedoch die Luft: Im Vergleich zu einem herkömmlichen Gewebe aus Fiberglas verbessert sich der Luftdurchfluss mit 4PLUS um 124 % (gemessen in l/m2/s bei 30 Pa), verglichen mit einem handelsüblichen Pollenschutzgitter sogar um das Vierfache. „Gerade im Sommer ermöglicht das eine wesentlich effizientere Kühlung der Wohnräume beim

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ÜBER SCHLOTTERER Die Schlotterer Sonnenschutz Systeme GmbH ist Österreichs Marktführer für außenliegenden, nicht textilen Sonnenschutz. Am Standort Adnet (Salzburg) produzieren 330 Mitarbeiter jährlich mehr als 300.000 Sonnenschutz- und Insektenschutzelemente in mehreren tausend Varianten und in mehr als 200 verschiedenen Farben. Drei Pulverbeschichtungsanlagen und die industrielle Fertigungssteuerung gewährleisten hohe Produkt- und Lieferqualität mit kurzen Lieferzeiten. Die Produktpalette umfasst Rollläden, Raffstoren, Insektenschutzgitter und Fensterläden. Alle Produkte werden von Schlotterer selbst entwickelt. Sie sind im Sonnenschutzfachhandel und bei namhaften Fensterherstellern erhältlich.

nächtlichen Lüften“, sagt Schlotterer-Geschäfts füh rer DI Peter Gubisch. Mehr Licht, bessere Durchsicht. Das ultrafeine Gewebe hat einen weiteren Vorteil: 4PLUS lässt mehr Tageslicht in den Wohnraum. Im Vergleich zu herkömmlichem Standard-Fiberglasgewebe erhöht sich die Lichtdurchlässigkeit um 33 %. Das hochtransparente Gewebe sorgt zudem für eine wesentlich verbesserte Durchsicht – sowohl von innen als auch von außen ist das Insektenschutzsys-

Schlotterer-Geschäftsführer DI Peter Gubisch.

tem kaum wahrnehmbar. Pollenschutz-Effekt bestätigt. Mit Augenmerk auf den Pollenschutz hat die Europäische Stiftung für Allergieforschung (European Centre for Allergy Research Foundation ECARF) das 4PLUS-Gewebe getestet und den Pollenschutz-Effekt wie folgt bestätigt: „Das geprüfte Material weist eine sehr hohe Effektivität bei der Hemmung von in der Luft fliegenden Pollen auf. Nach den vorliegenden Daten ist das Pollenschutzgitter geeignet, zahlreichen Pollenallergikern einen effektiven Schutz vor mit der Luft eindringenden Pollen zu bieten.“ „Kurzum: 4PLUS steht für mehr Licht, mehr Durchblick, mehr Luft und mehr Pollenschutz“, fasst Gubisch zusammen. Das 4PLUS-Gewebe ist optional für alle IGI Spann-, Dreh und Schieberahmen von Schlotterer erhältlich.


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WIRTSCHAFT

2011 Absatz- und Umsatzplus, Marktanteile gewonnen, Wachstum durch Innovationen

BRAU UNION ÖSTERREICH setzt auf Bierkultur „2011 war für die BRAU UNION ÖSTERREICH ein überaus erfolgreiches Jahr. In einem insgesamt wachsenden Biermarkt konnten wir überdurchschnittlich stark zulegen. Wir haben unseren Absatz gesteigert, unseren Umsatz erhöht, unseren Marktanteil ausgebaut.“, zeigt sich Markus Liebl, Generaldirektor der BRAU UNION ÖSTERREICH, höchst erfreut und ergänzt „unsere konsequente Investition in die Förderung der Bierkultur und in Innovationen macht sich letztlich auch in unseren Kennzahlen bemerkbar“. Das laufende Geschäftsjahr 2012 verspricht mit innovativen Maßnahmen und weiteren Impulsen bei der Förderung der Bierkultur erfolgreich zu werden. „Mit internationalen, nationalen und regionalen Biermarken, einer unübertroffenen Biervielfalt, mit weiteren Innovationen und unserem neuen Bierkulturzentrum in Kaltenhausen werden wir auch 2012 die Bierkultur in Österreich weiter entwickeln“, zeigt

rungsprogramme und Produktinnovationen) eingebracht. Eines der wichtigsten Investitionsprojekte konnte im Juni 2011 abgeschlossen werden, die Neupositionierung des traditionsreichen Hofbräus Kaltenhausen in Salzburg. Nach rund sieben Monaten Umbauarbeiten wurde die Eröffnung der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen gefeiert.

Mitarbeiter „Wir werden den österreichischen Biermarkt auch heuer mit weiteren Innovation beleben“, so Markus Liebl, Generaldirektor der BRAU UNION ÖSTERREICH. sich der BRAU UNION Chef optimistisch.

Markt Österreich Wie schon vom Verband der österreichischen Brauereien berichtet, hat sich der heimische Biermarkt im Jahr 2011 nach 2010 einmal mehr positiv entwickelt und verzeichnet einen Zuwachs von 2,0 Prozent. Vor allem das erste Halbjahr 2011 war für die österreichische Brauwirtschaft sehr erfolgreich und zeigt deutliche Steige-

K U R Z NO T I E RT Die wichtigsten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2011 auf einen Blick: * Im Jahr 2011 konnte die BRAU UNION ÖSTERREICH ihren Bierabsatz (Menge) um 3,6 Prozent auf 4.743 THL (+ 166 THL) steigern. Sowohl im Inlandsgeschäft, als auch im Export wurden Zuwächse verzeichnet. * Der Volumens-Marktanteil der BRAU UNION ÖSTERREICH konnte um ca. 0,4 Prozentpunkte, der wertmäßige Marktanteil sogar um 0,8 Prozent gesteigert werden. Diese Steigerung konnte in beinahe allen Bundesländern erzielt werden – Kärnten und Vorarlberg haben ihren Marktanteil gehalten. * Die Umsatzerlöse der BRAU UNION ÖSTERREICH sind insgesamt (mit Bier und anderen Getränken) um 4,7 Prozent auf 624 Mio. Euro gestiegen.

rungsraten im Vergleich zum Vorjahr. Bier bleibt weiterhin das beliebteste Getränk der Österreicher und gewinnt an Popularität noch dazu: Der ProKopf-Verbrauch ist von 105,8 Liter auf 108,0 ?Liter (PA Brauereiverband 2012) gestiegen.

Brau Union Österreich Investitionen Die konsequente Investitionsstrategie der BRAU UNION ÖSTERREICH setzte sich 2011 mit neuen Akzenten fort. Das Unternehmen investierte 2011 insgesamt 45,4 Mio. Euro, im Vorjahresvergleich wurde damit um 1,5 Mio. € mehr in neue Technologien und Innovationen investiert. Ein bedeutender Teil der Investitionssumme wurde in den Absatzbereich (Aktivie-

Der Mitarbeiterstand ging im vergangenen Jahr nur geringfügig um 8 Mitarbeiter auf 2170 Mitarbeiter zurück. Die BRAU UNION ÖSTERREICH braut mit einer hochmotivierten Mannschaft bestes Bier. Um stets am Puls der Zeit zu bleiben, erarbeitete das Unternehmen ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsprogramm. An 173 Seminartagen wurden insgesamt 101 Seminare und 1012 Seminarteilnahmen verzeichnet. „Mit unserer Biervielfalt bieten wir jedem Gaumen den richtigen Geschmack. Und der Geschmack wird natürlich durch die verwendeten Rohstoffe geprägt. Die Verwendung von heimischen Rohstoffen ist uns ein besonderes Anliegen, bei der Qualität derselben gehen wir keine Kompromisse ein.“, so Liebl.


16 KärntnerNachrichten I 9. März 2012

WIRTSCHAFT

Metallbau Wilhelmer: Renommiertes Unternehmen andesrat Christian Ragger nahm eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Metallbau Wilhelmer vor. Das innovative Unternehmen hat sich in den vergangenen 15 Jahren vom Einmannbetrieb zu einem europaweit tätigen Familienunternehmen mit über 40 Mitarbeitern entwickelt. Metallbau Wilhelmer bietet den Kunden ein breites und qualitativ hochwertiges Sortiment an Lösungen aus verschiedensten Bereichen. Dieser Erfolg lässt sich auf ein breites technisches Er fahr ungs spek trum und Liebe zu Qualität und Professionalität - bis ins Detail zurückführen. Workshops @ Wil-

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Erfolgsteam Taferner sicher unterwegs us kleinsten Anfängen heraus hat der gebürtige Gurktaler und ehemalige Buschauffeur Karl Taferner ein erfolgreiches Busunternehmen und Reisebüro in Feldkirchen gegründet. Unter dem Motto „sicheres Reisen“ stattete LH Gerhard Dörfler kürzlich das erfolgreiche Team mit Kärnten-Sicherheitsjacken aus. „Damit ist das Team von Karl und Regina Taferner in Österreich und Europa nicht nur sicher unter wegs, sondern auch

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Werbebotschafter für unser Land“, so der Landeshauptmann. Mit viel Elan ist die Firma 1994 mit zwei VW-Bussen gegründet worden, kurz darauf wurde schon der erste Reisebus gekauft. Heute hat die Firma zehn Mitarbeiter und ist mit vier Groß- und sechs Kleinbussen im Reise- und Schülertransport sicher unterwegs. „Reisen mit dem BUS“ zählt zur sichersten und umweltfreundlichsten „Fort“- Bewegung!“

hemer: Das Unternehmen legt großen Wert auf die Weiterbildung der Mitarbeiter und der gesamten Organisation. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich aktiv mit Ideen einzubringen und das Unternehmen mitzugestalten. Lösungen und Verbesserungen werden in Form von Workshops mit den Mitarbeitern ausgearbeitet. Das macht nicht nur Spaß, sondern stellt auch sicher, dass bestmögliche Lösungen gefunden werden.


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9. M채rz 2012 I K채rntnerNachrichten 17


18 KärntnerNachrichten I 9. März 2012

SERVICE

10 exklusive Urlaube für Ja-Sager zu gewinnen

Mit dem Joker in die Toskana oker verlost jetzt zehn exklusive Urlaube in der Toskana für zwei Personen plus 3.000,- Euro Taschengeld.

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Für viele ist sie die schönste Region Italiens, einige sehen in ihr Europas malerischste Gegend, und manche empfinden sie sogar als den schönsten Fleck auf dieser Welt: Die Toskana, und das nicht zu Unrecht. Sie bietet zum einen eine Vielfalt an reizvollen Kontrasten, von einsamen etruskische Dörfern und historischen Villen über saftig grüne Hügel mit bunten Blumenwiesen bis hin zum tiefblauen Wasser des Tyrrhenischen Meeres. Zum anderen ist die Toskana ein wahres Eldorado für Kunst- und Kulturliebha-

ber mit so bedeutenden Städten wie Florenz, Siena oder Pisa. Ein Kreuzchen beim „Ja“, ein bisschen Glück - und schon bald geht es für zehn Spielteilnehmer samt Begleitung eine Woche in die Toskana. Unter anderem mit Nächtigung im 6-Sterne-Hotel, drei Tagesausflügen, Limousine und deutschsprachigem Guide. Und 3.000,- Euro Taschengeld. Joker verlost diese zehn exklusive Urlaube unter allen Tipps, die an zumindest einer der vier Ziehungen von Mittwoch, den 7. März bis Sonntag, den 18. März 2012 mitspielen. Egal, ob das „Ja“ zum Joker auf einer Lotto-, einer EuroMillionen-, einer Toto-, ei-

ner Zahlenlotto- oder einer Bingo-Quittung angekreuzt ist. Wer von der Möglichkeit Gebrauch macht, drei Joker pro Wettschein anzukreuzen, hat natürlich auch die dreifache Gewinnchance. Die Ziehung der 10 Joker Tipps, die je einen Urlaub in der Toskana gewinnen, findet am Sonntag, den 18. März 2012 unter notarieller Aufsicht statt.

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Neuer Video Poker auf www.win2day.at

10‘s or Better auf bis zu 10 Decks ens or Better“ heißt das neue, bereits zehnte Video Poker Spiel auf win2day.at. Auf bis zu zehn Kartendecks sind Gewinne bis zum 800-fachen des Einsatzes möglich. Als weitere Features gibt es die Gamble Chance und die Verknüpfung mit dem Video Poker Jackpot.

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Der „10“ kommt beim neuen Video Poker auf win2day.at, der gemeinsamen Spieleplattform von Casinos Austria und Österreichische Lotterien, ganz be-

sondere Bedeutung zu: Man gewinnt ab einem Paar Zehner, man kann – erstmals – auf bis zu zehn Kartendecks spielen, und es sind Einsätze von 10 Cent bis 10,- Euro möglich. Als Höchstgewinn gibt es das 800-fache des Einsatzes, und zwar dann, wenn man ein Royal Flush erzielt. Nach jedem Gewinn besteht mit der Gamble Chance die Möglichkeit, diesen zu verdoppeln oder gar zu vervierfachen. Video Poker Jackpot: Mit „Tens or Better“ kann auch der win2day-Video Poker Jackpot geknackt werden. Dieser ist die Verbindung aller zehn Video Poker Spiele auf win2day.at zu einem gemeinsamen Jackpot. Den Video Poker Jackpot gewinnt, wer auf einem Kartendeck drei Geldsack-Symbole hat.

Ziehung vom Mi., 29. 02. 2012

42919 Ziehung vom Do., 01. 03. 2012

84916 Ziehung vom Fr., 02. 03. 2012

67595 Ziehung vom Sa., 03. 03. 2012

54878 Ziehung vom Mo., 05. 03. 2012

77783 Ziehung vom Di., 06. 03. 2012

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VO R S C H AU 10. Runde 2012 1: RB Salzburg– Rapid Wien 1 2: Austria Wien– FC Admira 1 3: Sturm Graz– SC Wr. Neustadt 1 4: SV Mattersburg– Wacker Innsbruck X 5: FC Augsburg– B. Dortmund 2 6: VfL Wolfsburg– B. Leverkusen 1 7: FSV Mainz 05– 1. FC Nürnberg 1 8: 1. FC Köln– Hertha BSC 1 9: Werder Bremen– Hannover 96 1 10: Swansea City– Mancester City 2 11: Sunderland AFC– Liverpool FC 2 12: Everton FC– Tottenham Hotspurs X Spiel 1-4 TOTO-Torwette

X 1 1 X 2 X 1 X X 2 1 1


9. März 2012 I KärntnerNachrichten 19

FREIZEIT

Ein Bad in der Natur der Südsteiermark

Weinhof Kappel: Wohnen wo der Wein wächst Kürbiskernöl frisch aus der Kernölmühle, das Lavendeleis hausgemacht und der Sauvignon Blanc gekeltert vom Hausherrn persönlich – im Vitalhotel Weinhof Kappel servieren die Gastgeber die Natur der Südsteiermark besonders genussvoll. Südliche Sonne und österreichische Weinromantik prägen im Frühjahr die einzigartige Naturkulisse, in wohl einer der kulinarisch interessantesten Regionen Österreichs – der Südsteiermark. Feine familiäre Produktionsbetriebe, wie die LavendelManufaktur Wunsum www.wunsum. com oder die Kernölmühle Hartlieb www.hartlieb.at lassen sich besonders originell bei einer Genusstour auf einem der zwei Motor-Roller des Vitalhotels Kappel erkunden. Damit brausen Gäste des familiär geführten 4-Sterne-Betriebes gemütlich durch die abwechslungsreiche Sausaler Weinstraße rund um Kitzeck, der höchstgelegenen Weinbaugemeinde Österreichs.

benrestaurant eine Rolle sondern auch im SPA des Hauses, wo die Kraft der Traube für entspannende Wellness-Anwendungen wie Trauben-

Weingenuss für Körper, Geist und Seele Gastgeber und Winzer Dietmar Kappel macht sich das mediterrane Klima sowie die Produkte der Region zu Nutze. Steirische Spezialitäten wie das feine Sulmtaler Huhn oder das köstliche Maishendl landen haubengekrönt auf dem Teller des Vitalhotels. Wein spielt nicht nur im Hau-

KUSCHELTAGE FÜR ZWEI 2 Übernachtungen inklusive Genießerfrühstück, 1 x 5 gängiges Wahlmenü im Rahmen der Wellness-Halbpension, Romantik-Dinner bei Kerzenschein und Weinbegleitung, wir verwandeln Ihr Badezimmer in ein „Romantik-Weinbad“ mit Schokofrüchten und einer Flasche Winzersekt, 1 Flasche Dreaming Moments zum „Daheimgenießen“, Relaxen in der Panorama Wellnessanlage am Weinberg mit Winzersauna und Pool ab Euro 324 pro Person im Doppelzimmer.

kernölpeelings oder Wein-Massagen genutzt wird. Aus Traubenkernöl, Meersalz, Wein und frische Rosmarin des hauseigenen Kräutergartens zaubert Kappel die Essenz für ein entspannendes Weinbad. Schwitzen in der 1. Steirischen Winzersauna® samt Panoramablick und sportliche Runden im Meerwasser-Außenpool mit Unterwasser-Fernsicht sind Teil des Urlaubs-Programms. Kontakt: Wein- und Vitalhotel Weinhof Kappel Familie Kappel, Steinriegel 25 A-8442 Kitzeck Tel. +43 (0)34 56 / 23 47 Fax +43 (0)34 56 / 23 47-30 E-Mail: office@weinhof-kappel.at Homepage: www.weinhof-kappel.at


20 KärntnerNachrichten I 9. März 2012

GESUNDHEIT

„Jahr des aktiven und gesunden Alterns!“

MINI MED Studium feiert 5-Jahr-Jubiläum in Kärnten it dem Start des Frühjahrssemester 2012 blickt das MINI MED Studium in Kärnten bereits auf fünf erfolgreiche Jahre zurück. Seit dem ersten Vortrag im Dezember 2006 in Klagenfurt besuchten mehr als 16.000 KärntnerInnen die insgesamt 112 MINI MED Vorträge in Klagenfurt, Spittal, Wolfsberg und Villach. „Das MINI MED Studium ist eine Erfolgsgeschichte, die der Bevölkerung Wissen über Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge, über Krankheitssymptome und medizinische Therapiemöglichkeiten vermittelt“, freut sich Prim. Dr. Harald Wimmer, wissenschaftlicher Leiter von MINI MED Kärnten. „Entscheidend ist die Stärkung

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Im Bild von links: Bgm. Christian Scheider, MINI MED Präsident Univ.-Prof. Dr. Dieter zur Nedden, Dr. Hans Mack (Stadtphysikus Villach), LH Gerhard Dörfler, Vize-BM Maria-Louise Mathiaschitz, MINI MED Studienleiter Prim. Dr. Harald Wimmer, LHStv. Dr. Peter Kaiser, Stadtrat Peter Neuwirth (Spittal), Vize-BM Wally Rettl (Villach). der Eigenverantwortung der Patientinnen und Patienten, und

FRÜHJAHRSSEMESTER 2012 12. 3. Klagenfurt: Entzündliches Rheuma - Erhaltung der Lebensqualität oder Heilung? Neue Therapiemöglichkeiten OA Dr. Markus Gaugg, Rheumaambulanz, KH der Elisabethinen, Klagenfurt 26. 3. Villach: Brave Kinder, schlimme Kinder - Überfordert, unaufmerksam oder hyperaktiv- wie können Eltern und Großeltern helfen? Hilfe in schweren Zeiten für Familien Prim. Univ.- Prof. Dr. R. Birnbacher, OA Dr. Klaus Kaltenbrunner Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde, LKH Villach 16. 4. Klagenfurt: Männergesundheit und Vorsorgemedizin - Brennpunkt Prostata. Das Neueste aus der medizinischen Forschung Prim. Dr. Klaus Jeschke Leiter der Abteilung für Urologie, Klinikum Klagenfurt 23. 4. Wolfsberg: Wenn das Herz nicht mehr will. Neues zu Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Herzinfarkt Dr. A. Peter Lehner, FA für Innere Medizin, Wolfsberg 7. 5. Spittal: Wenn selbst die Stille zu laut ist. Was bei Migräne und Kopfschmerz hilft Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Kapeller, Leiter der Neurologischen Abteilung, LKH Villach 14. 5. Klagenfurt: Atmen ist Leben! Die Lunge und ihre Krankheiten und was das Rauchen bewirkt Prim. Dr. Christian Geltner, Leiter der Lungenabteilung, Klinikum Klagenfurt Dr. Silvia Wieser-Mitzner, Raucherberatung, Kärtner GKK 21. 5. Wolfsberg: Wie viel (und welche) Bewegung hält uns jung und fit bis ins Alter? Osteoporose und Stürze: Vorbeugung, ihre Folgen und Behandlung Prim. Dr. Georg Pinter, Leiter des Hauses der Geriatrie und der Abteilung für Notfallmedizin, Klinikum Klagenfurt Prim. Univ.-Prof. Dr. Ernst J. Müller, Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie, Klinikum Klagenfurt EINTRITT FREI! Beginn jeweils 19 Uhr KLAGENFURT: BKS Bank Saal, St. Veiter Ring 43 VILLACH: Paracelsussaal, Rathaus, Rathausplatz 1 WOLFSBERG: KUSS (KulturStadtSaal), St. Michaeler Straße 2 SPITTAL: Schloss Porcia, Musiksaal, Burgplatz 1

das Bewusstsein, dass man selbst einen Beitrag zur Erhaltung der eigenen Gesundheit leisten kann.“ In Kärnten entwickelte sich das MINI MED Studium zuletzt im Herbstsemester besonders erfreulich. Mit mehr als 2.060 Besuchern feierte man hierzulande den Besucherrekord bei insgesamt 10 Vorträgen. Dazu hat vor allem auch die positive Entwicklung am Standort Wolfsberg beigetragen, wo mit 400 Besuchern der erfolgreichste MINI MED Vortrag der Kärntner Geschichte zum Thema „Gesundes Immunsystem – Darmerkrankungen“ stattfand. MINI MED-Schwerpunkt zum aktiven, gesunden Altern Im Rahmen des „Europäischen Jahres des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen“ verfolgt MINI MED im kommenden Semester erstmalig den österreichweiten Themenschwerpunkt „Aktiv und gesund Altern“. Damit liegt in diesem Jahr das Hauptaugenmerk auf Gesundheitsvorsorge. Das MINI MED Studium fügt

sich mit seinem Beitrag in das Engagement des Landes Kärnten für aktives Altern ein: „Kärnten versucht bereits jetzt durch gezielte Maßnahmen, die Möglichkeiten für aktives Altern und ein unabhängiges Leben im Alter zu verbessern“, sagt LH Gerhard Dörfler. Neben finanzieller Unterstützung und Beratungen sowie Maßnahmen der allgemeinen Seniorenförderung sind das vor allem auch Informationsveranstaltungen zum Bereich Sicherheit oder Bildungsangebote. „Die Zahl der über 65jährigen wird sich von derzeit 104.800 in Kärnten auf 177.700 im Jahr 2050 erhöhen. Für mich steht fest, dass die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen bzw. die Sicherung der entsprechenden Rahmenbedingungen Aufgabe der öffentlichen Hand ist und die Politik die Weichen dafür zu stellen hat, dass jene, denen wir Jüngere es zu verdanken haben, dass wir in einem so großartig aufgebauten Land leben dürfen, bestens und würdevoll gepflegt werden“, so LHStv. Dr. Peter Kaiser.


9. März 2012 I KärntnerNachrichten 21

GESUNDHEIT

Mehr Lebensqualität bei Krebs n Österreich werden jährlich etwa 36.000 Krebspatienten mit Strahlen- und Chemotherapie behandelt. Fast 90 Prozent dieser Patienten wünschen zur Reduzierung der Nebenwirkungen und der Erhaltung ihrer Lebensqualität eine komplementäre Begleittherapie. Dabei steht die Misteltherapie hoch im Kurs. Ihre positive therapeutische Wirksamkeit wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. „Es existiert eine große Anzahl von Studien zur Mistel. Unter anderem 25 kontrollierte Studien, die qualitativ hochwertig sind“, so Dr. Erfried Pichler, Allgemeinmediziner mit Schwerpunkt Komplementärmedizin in Klagenfurt (Herbertstr. 10). „Mistelpräparate gelten heute als seriöseste und wissenschaftlich am besten untersuchte Methode der Komplementäronkologie, die die Lebensqualität bei Krebserkrankungen verbessert.“ Der Mistelextrakt stimuliert das Immunsystem und verbessert nach-

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ÜBER DIE MISTEL Die Mistel wird schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanze verwendet, z.B. von der Hippokratischen Schule, von Hildegard von Bingen und vielen anderen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begannen erste chemische Untersuchungen charakteristischer Mistelinhaltsstoffe. 1917 wurde die Mistel erstmals von Rudolf Steiner zur Behandlung von Krebs eingesetzt. Die Wirkung der Mistel wurde seither eingehend wissenschaftlich erforscht, die Misteltherapie wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Heute ist die Misteltherapie ein hoch wirksames, behördlich zugelassenes Arzneimittel, das vom Arzt verordnet wird (rezeptpflichtig).

Dr. Erfried Pichler, Allgemeinmediziner mit Schwerpunkt Komplementärmedizin, begleitet die Behandlung seiner onkologischen PatientInnen erfolgreich mit Misteltherapie. Adresse: Herbertstr. 10, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/511573. weislich den Allgemeinzustand der Patienten. Wohlbefinden und die Stimmung verbessern sich, der natürliche Schlaf wird gefördert, der Appetit gesteigert. Antriebslosigkeit und Müdigkeit werden bereits nach vier bis zwölf Wochen nachhaltig verbessert. Die Patienten fühlen sich aktiver und weniger müde. Durch das Nachlassen der tumorbedingten Schmerzen reduziert sich der Einsatz nebenwirkungsreicher Schmerzmittel. „Die Mistel erhöht die Lebensqualität und steigert die Leistungsfähigkeit.“ „Wunder können auch Misteln leider nicht vollbringen. Doch sie kann den Krankheitsverlauf stabilisieren.“ So die seriöse Meinung der in Österreich komplementärmedizinisch tätigen Ärzte.

Ein Netzwerk für mehr Lebensqualität Auf Initiative erfahrener engagierter Mistelärzte ist ein Netzwerk entstanden, in dessen Mittelpunkt die Lebensqualität der Patienten mit Krebs steht (www.misteltherapie.at) Die aktuelle Liste der MistelNetzwerkärzte kann bei der Agentur für Gesundheit und Kommunikation kostenlos angefordert werden, Tel. 01/879 99 07.

Die Liste der Mistelärzte in Österreich wird laufend aktualisiert und im Internet (www.misteltherapie.at) und als Broschüre publiziert.

200 Mistelärzte in einer handlichen Broschüre, nach Bundesländern und Bezirken übersichtlich gegliedert.

Abruf kostenlos unter Tel. 01/879 99 07


22 KärntnerNachrichten I 9. März 2012

GAST Klagenfurt – der erste Branchentreff des Jahres! uf der GAST Klagenfurt vom 11. bis 14. März 2012 stehen Menschen und Kulinarik, Erfahrungsaustausch mit Gastronomen und Hoteliers, neuste Trends und Investitionen im Mittelpunkt. Mit 17.000 Fachbesuchern aus Kärnten, der Steiermark, Osttirol, Slowenien, Friaul-Julisch Venetien und Kroatien ist die GAST Klagenfurt die wichtigste Gastro- und Hotelmesse im Süden Österreichs und im

VERANSTALTUNGEN Live – Diashow von Dr. Dagmar Wabnig Inselwandern: Azoren - Liparische Inseln - Teneriffa

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gesamten Alpen-AdriaRaum. Erstmals punktet der bedeutende Branchentreff mit einer eigenen „Nespresso Business-Lounge“ sowie einem „Tag der steirischen Gastronomie und Hotellerie“.

ulkane haben schon immer eine Faszination auf Menschen ausgeübt, schon wegen der vernichtenden Ausbrüche, die Menschen und Siedlungen unter sich begraben haben. Vom Vesuv, der 79 Pompeji vernichtet hat, über die Inseln Ischia und Capri, zu den Liparischen Inseln – Lipari, Salina, Vulcano und Stromboli – bis zum Aetna erleben sie die Blütenpracht, aber auch die

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karge Vulkanlandschaft Süditaliens. Infos unter www.wabnig.net Mi., 28.03.12 19.30 Uhr Wirtschaftskammer Klagenfurt, Karl-Baurecht-Saal (ehemals Festsaal), Bahnhofstraße 42 Karten: AV-Büro Völkermarkter Str. 9 Tel.: 0463-513056 Ruefa Reisen, Neuer Platz 2 Tel.: 0463-56400 Abendkassa

Der Kneipp Aktiv Club Klagenfurt hat ein neues junges dynamisches Vorstandsmitglied bekommen. So hat Ingelore Glas sich für die Zukunft mehr Zeit für die Reisen gewünscht und somit Ihre Funktionen an Herrn Andreas Schlager (Vorsitzenden Stellvertreter plus Schriftführer) bei der stark besuchten Jahreshauptversammlung abgegeben. Die weiteren Vorstandsmitglieder Ulrike Herzig und Erika Bölderl freuen sich über die neuen Impulse. Der schon traditionelle Heringssalat, wie auch der Fotowettbewerb und Rückblick (Fotopräsentation) brachte eine Feierstimmung wo viele lang verweilten. Frau Wester (100 Jahre) trug das Gedicht Lenaus „Postillion“ auswendig vor, um zu zeigen, dass Kneipp hilft gesund alt zu werden. Im Bild von links Gemeinderat Günther Scheider, Vorsitzende Ulrike Herzig und Andreas Schlager.


9. März 2012 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Veranstaltungen Schloss Albeck Das abwechslungsreiche Programm am Sonntag, den 11. März 2012 zeigt wieder einmal die unübertroffene kulturelle Vielfalt von Schloss Albeck. So, 11. 03., 11 h: David Friesen

Der Amerikaner David Friesen ist einer der ganz Großen in der internationalen Jazzszene. Dass ein solcher Weltklassestar in Albeck auftritt, verdanken wir nur unserer persönlichen Freundschaft zu ihm. Sein Instrument, der Hemage Bass, wurde eigens für ihn nach seinen Angaben in Österreich gebaut, und er verwendet es als Streich-, Zupf- und Perkussionsinstrument. Seine Autorität und scheinbar mühelose Originalität machen ihn fraglos zu einem der besten Spieler seines Instruments. Der Kritiker Patrick Hinley:“ David Friesen tut für den Bass, was Pythagoras für die Dreiecke tut.“ Nat Hentoff: “David Friesen ist ein Phänomen, ein Spieler, dessen Passion als Musiker, Ton, Rhythmus und Vorstellungskraft alle Kategorien sprengt.“ Seine Virtuosität ist frappierend und seine Musik außerordentlich komplex in ihrer einfachen Schönheit, ihrer atmenberaubenden Melodiosität, voll von Offenheit, erfrischend friedvoll und ideenreich. Wenige Solointerpreten schaffen es, ihre Musik so kraftvoll und zutiefst berührend zu gestalten. www.davidfriesen.net So, 11. 03., 15 h: Robert Pobitschka & Elisabeth-Joe Harriet: Enoch Arden Das selten gespielte Melodram „Enoch Arden“, op. 38, von Richard

Strauss entstand nach einem Gedicht von Alfred Lord Tennyson um einen verschollenen Seefahrer, der nach langen Jahren zurückkehrt und mit unerwarteten Veränderungen konfrontiert wird. Der Pianist Robert Pobitschka, den Konzertreisen bereits in alle wichtigen Konzerthäuser der Welt geführt haben, hat sich auch mit seinen Kompositionen zu wichtigen Themen, wie die stattfindende Vernichtung unseres Lebensraumes, einen Namen gemacht. Die Schauspielerin Elisabeth-Joe Harriet spricht den eindringlichen Text dieses Melodrams. www.elisabeth-joe-harriet.com www.robertpobitschka.com

las, beim Spektakel in Jaca und den San-Juan-Feuern in Barcelona. Das Ehepaar Lehmann bringt in seiner informellen Doppel- conference aber noch weit mehr: das Liebespaar von Teruel; ein Kidnapping; den Tag des Cervantes; den Zwergstaat Andorra, der keine Post hat; das Wassergericht; Blumenteppiche zu Fronleichnam; das Essen bei der Polizei; die haarsträubende Fahrt mit Arthur dem Autor; den Geburtsort von Pontius Pilatus; last not least, Wanderungen in den Pyrenäen, deren 1000 m hohe Steilwände sogar eine Kärntner Bergsteigerin (und einen amerikanischen Autostopper) begeistern können. - Warum nicht auch Sie? Der Diavortrag findet im gemütlichen Weinkeller statt! Ausstellung Anna Willmann: Ölbilder & spontane expressive Malerei

So, 11. 03., 15 h: Univ. Prof. Walter und Heide Lehmann „Mit der flotten Oma per Autostopp um die Spanischen Pyrenäen“. Doppelconference & Diashow

„Laut ist schön“, sagen die Spanier. Und das vor allem beim Frühlingsfest in Valencia mit den brennenden Fal-

Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at


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