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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 08.2012

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Terminankündigung „Alternativ- und Komplementärmedizin in der Onkologie: Was hilft? – Was schadet?“ Ort: Ärztekammer für Kärnten, St. Veiter Straße 34, 9020 Klagenfurt Zeit: Dienstag 6.3.2012, 18.30 - 21.00

Nr. 8 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 24. Februar 2012

Veranstalter: Österr. Institut für Allgemeinmedizin, Tel. 0463-55449 www.allmed.at Leiter: Dr. Wilfried Tschiggerl

Landeshauptmann lädt zum Gipfel der Bezirkshauptmannschaften Seite 4

Finanzreferenten der Länder tagten: Scharfe Kritik am Sparpaket: „Nur eine koalitionäre „Mogelpackung!“ Seiten 2, 3 und 8

Im Dienst für Licht ins Dunkel! Über einen ganz besonderen Service konnten sich Ski- und Snowboardfahrer kürzlich in der Gamskogelhütte am Katschberg freuen. Arbeitsmarktreferent LHStv. Uwe Scheuch verköstigte im Rahmen einer Charity-Aktion die Besucher einen halben Tag lang. „Bei meiner Politik-Jubiläumsfeier haben wir für die Aktion ‚Licht ins Dunkel‘ unter den Regierungsmitgliedern jeweils einen halben Tag Arbeit verlost. Mein Los hat Hüttenwirt Peter Aschbacher gezogen, der mich bei der Essensausgabe in der Gamskogelhütte einsetzte“, berichtet Scheuch. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler sowie die Landesräte Harald Dobernig und Christian Ragger werden ihren Arbeitseinsatz einlösen. Insgesamt konnten bei der Aktion im Dezember 10.000 Euro zugunsten von „Licht ins Dunkel“ gesammelt werden.

Uwe Scheuch im Dienst:

A rb e it fü r L ic h t in s D u n k e l!


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THEMA DER WOCHE

Das rot-schwarze Belastungspaket im Detail! Wie SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und ÖVP-Vizekanzler Michael Spindelegger vom Nicht-Sparen ablenken! Ein Bericht aus der „Neuen Freien Zeitung“ in Wien. Die rot-schwarze Regierung will 26,5 Milliarden Euro bis zum Jahr 2016 in die Staatskassen spülen. Der Weg dorthin soll über ein Paket führen, das aus 70 Prozent Sparmaßnahmen und 30 Prozent neuen Steuern besteht. Doch die Zuversicht von SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und ÖVP-Vizekanzler Michael Spindelegger dürfte mehr als verfrüht sein. So ist etwa ein Drittel des von der Regierung beschlossenen Konsolidier ungspakets überhaupt noch nicht gesichert, von den diversen versteckten Belastungen für die österreichische Bevölkerung ganz zu schweigen!

Das Sparpaket ist sozial ungerecht Gleich zu Beginn: Das von Regierungsseite umjubelte „größte Sparpaket aller Zeiten“ ist vor allem sozial ungerecht. Und dass fängt schon beim „größten Brocken“ zum Sparpaket mit 7,3 Milliarden Euro an - den Pensionen: Wer die Pension schon angetreten hat, muss sich in den nächsten beiden Jahren mit einer Pensionserhöhung um einen Prozentpunkt (2013) beziehungsweise 0,8 Prozentpunkte (2014) unter der Inflationsrate abfinden. Damit werden gerade Bezieher kleiner Pensionen von SPÖ und ÖVP neuerlich geschröpft. Auch die Befreiung vom A r b e i t s l o s e n ve r s i c h e r -

Beißende Kritik an der rot-schwarzen Belastungslawine kommt von Oppositionschef HC Strache. ungsbeitrag ab dem 59. Lebensjahr entfällt. Gezahlt werden muß künftig bis zum Mindestalter für eine Alterspension (also bis 62). Damit steigen aber gleichzeitig die Lohnnebenkosten für eine Gruppe, die aktuell im Jänner 2012 ohnehin überproportional von Arbeitslosigkeit betroffen war! Die bereits vom Arbeitsmarktservice geäußerte Befürchtung: Der mit dem Sparpaket angepeilte Anstieg des tatsächlichen Pensionsantrittsalters wird zu mehr Arbeitslosigkeit führen. Betroffen sein werden aber weniger ältere Arbeitnehmer als vielmehr Jüngere. Denn klar ist, dass bei einem größeren Potenzial an Beschäftigten auch Auswirkungen am Arbeitsmarkt entstehen. Inkludiert im „Pensionspaket“ ist auch eine

Anhebung der Pensionsbeiträge für Selbständige und Bauern. Beide müssen nunmehr 18,5 Prozent abliefern. Bisher war nur ein Beitrag von 16 (Bauern) beziehungsweise 17,5 Prozent (Gewerbetreibende) fixiert gewesen. Die Bauern werden mit dem Sparpaket sogar gleich mehrfach getroffen: Denn neben höheren Pensionsbeiträgen werden sie auch durch die neue Umwidmungsabgabe (bei Umwidmung von Grund und Boden von Grünland zu Bauland) und durch die Abschaffung der Förderung des Agrardiesels zur Kasse gebeten.

Faktor Arbeit belastet! Der zweite wesentliche Sündenfall: Durch das rotschwarze „Sparpaket“ wird

die Belastung des Faktors Arbeit trotz Krisenzeiten weiter fortgesetzt. Gegen alle SPÖ- und ÖVP-Bekenntnisse werden durch die neue geplante Solidarabgabe für Besserverdiener etwa die Steuern auf Arbeit neuerlich erhöht, wobei der Finanzrechtsexperte Werner Doralt bereits einen Tag nach der Präsentation Zweifel an der Treffsicherheit bei der Solidarabgabe für Spitzenverdiener hegte. Diese, so Doralt, treffe effektiv nur Unselbständige. Und auch die geplante Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage wird die Lohnnebenkosten in Österreich weiter steigen lassen. Diese (derzeit 4.230 Euro) wird 2013 zusätzlich zur normalen jährlichen Valorisierung um 90 Euro erhöht. Das bedeutet für


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THEMA DER WOCHE Arbeitnehmer, die über diese Grenze verdienen, einen höheren Beitrag um ca. 20 Euro pro Monat. Klar ist jedenfalls nach diesem sozial unausgewogenen „Sparpaket“ nur eines: Dass sich die ÖVP mit ihrem Nein zu Vermögenssteuern ein einziges Mal klar durchgesetzt hat. Die von der SPÖ unzählige Male geforderte klassenkämpferische „Reichensteuer“ hat sich damit einmal mehr als übliche Luftblase der Genossen erwiesen.

Das Sparpaket der leeren Überschriften Dass auch zahlreiche leere Überschriften im rotschwarzen Paket zu finden sind, zeigt sich vor allem beim Thema „Strukturreformen“: So sollen alleine etwa 1,37 Milliarden durch eine Gesundheitsreform bis 2016 eingespart werden. ÖVP-Spindelegger verstieg sich zu der Aussage, ein „Kostendämpfungspfad im Gesundheitsbereich“ würde dem Land „eine Zukunft garantieren“. Der einzige Haken: Eine konkrete Reform muss erst zwischen Bund, Ländern und Gemeinden ausverhandelt werden, was schon alleine im Spitalsbereich äußerst schwierig werden dürfte. Postwendend kritisierte Rechnungshofpräsident Josef Moser bereits, es fehle an „wirklichen Strukturreformen“. Und mit Blick auf die Bundesländer erklärte Moser, dass diese laut Sparpaket von 2014 bis 2016 einen höheren Konsolidierungsbeitrag zu leisten hätten, es aber

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dafür keinerlei Verpflichtung gebe: „Es wird nur dar

Es gibt keine Verpflichtung für die Bundesländer, einen Konsolidierungsbeitrag zu leisten. Das ist zu wenig!“ Rechnungshofpräsident Dr. Josef Moser

auf hingewiesen, dass der Finanzausgleich und der Stabilitätspakt neu verhandelt werden. Das ist zu wenig. Was man braucht sind inhaltlich ausformulierte Maßnahmen, die auch verpflichtend sind.“ Wie die Länder ihren Konsolidierungsbeitrag von 5,2 Milliarden Euro bis 2016 leisten sollen, ist damit ebenso offen wie allfällige Sanktionen gegen ein zu wenig sparsames Bundesland. Beamten-Chef Fritz Neugebauer ortete im ORF bereits Verhandlungsbedarf bei der genauen Ausgestaltung des Beamtenpakets. Die von der Regierung als fix präsentierte Nulllohnrunde für Öffentlich Bedienstete im Jahr 2013 sowie ein moderater Abschluß 2014 seien nur „ein Vorschlag“. Weiters habe man mit der Regierung „vereinbart, dass wir durchaus einen anderen Vorschlag machen können“. Das Fazit: Von einer großa n g e k ü n d i g t e n Verwaltungsreform bleiben nur winzige Bruchstücke wie etwa die geplante Verkleinerung von Regierung, Nationalrat und Bundesrat um zehn Prozent. Eine rein symboli-

sche Maßnahme, bei der die Regierung für Letzteren sogar die Zustimmung zumindest einer Oppositionspartei benötigt!

Das Sparpaket ist Mogelpackung! Ein ideales Beispiel für das Sparpaket als Mogelpackung hingegen ist die geplante Einführung der Finanztransaktionssteuer, von der sich SPÖ und ÖVP ab 2014 jährlich 500 Millionen Euro erwarten sie ist aber noch keineswegs fixiert! Der Grund: Die dafür nötige EUMaßnahme ist noch nicht beschlossen - ob sie jemals kommt, ist sowieso mehr als fraglich. Denn derzeit spricht sich nur knapp die Hälfte der 17 Euro-Staaten dafür aus. In der SPÖ-ÖVP-Koalition setzt man in dieser Frage offenbar auf das „Prinzip Hoffnung“, wenn sie meint, die EU-Kommission wolle das Thema heuer oder Anfang 2013 „unter Dach und Fach bringen“. Für den Fall, dass die Abgabe auf EU-Ebene scheitern würde, wolle man einen österreichischer Alleingang durchrechnen. Auf diese sogenannte nationale Umsetzung wollten sich aber die Koalitionspartner nicht weiter festlegen. Ähnliches gilt für die vorgesehenen 1,1 Milliarden Euro aus Schwarzgeldern in der Schweiz. Denn dass die österreichische Finanz aus einem Abkommen mit der Schweiz diese Summe als „Schwarzgeld-Steuer“ lukrieren wird, ist beim augenblicklichen Stand der Dinge mehr Schätzung als Berechnung! Angesichts der nun vorlie-

genden Ergebnisse ist es nicht wirklich verwunderlich, wenn man das jetzt von Regierungsseite bejubelte „Sparpaket“ getrost als blosse Fortsetzung der rot-schwarzen Belastungswelle vergangener Jahre bezeichnen kann: Schon damals gab es große Einschnitte in den Bereichen Familien und Pflege sowie auch bei den Pensionen.

Fortsetzung der letzten Belastungswelle So hatte sich die SPÖ-ÖVPRegierung schon im Herbst 2010 beim Budget 2011 im steirischen Loipersdorf auf ein Steuerund Sparpaket geeinigt. Damals wurden Mineralölsteuer und Tabaksteuer erhöht, sowie eine Flugticketabgabe eingeführt. Bei den Pensionen wurde die einjährige Wartefrist bis zur ersten Pensionsanpassung wieder reaktiviert. Beim Pflegegeld wurde damals bei Neufällen der Zugang für die Stufen 1 und 2 erschwert. Für Stufe 1 waren somit 60 Stunden pro Monat Pflegebedarf statt wie bisher 50 und für Stufe 2 nunmehr 85 statt 75 Stunden nötig. Existentielle Kürzungen gab es auch bei der Familienbeihilfe: Es kam dabei zu einer Senkung der Anspruchsdauer vom vollendeten 26. auf das vollendete 24. Lebensjahr. Wie bemerkte die WIFOBudgetexpertin Margit Schratzenstaller unlängst: Beim Sparpaket gebe es „Licht und Schatten“. In Wahrheit hat der lange Schatten der rot-schwarzen Belastungen die Österreicher aber mit Sicherheit noch lange nicht verlassen!


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HINTERGRUND

Großer Gipfel zur Zukunft der Bezirkshauptmannschaften Landeshauptmann Gerhard Dörfler: Verwaltungsreform wird fortgesetzt – Nutzung von Synergien und Kooperationen im Fokus. Landeshauptmann Gerhard Dörfler lädt diese Woche alle Bezirkshauptleute des Landes Kärnten zum Zukunftsgipfel der Bezirkshauptmannschaf ten in die Kärntner Landesregierung ein. „In den letzten beiden Jahren wurden bereits wichtige Optimierungsmaßnahmen im Rahmen der Landesver waltung gesetzt. Nach der Zusammenlegung von 20 Abteilungen zu zehn Kompetenzzentren, der Standortkonzentration und einem Personalabbau von 200 Personen, erfolgt nun ein weiterer Schritt in Form der systematischen Aufgaben- und Prozesskritik. Wir werden die Abläufe und Prozesse in den Bezirkshauptmannschaften genau unter die Lupe nehmen und Optimierungspotentiale erarbeiten“, fasste der Landeshauptmann zusammen. Für den Landeshauptmann steht aber der Bestand der Bezirkshauptmannschaften außer Streit. „Eine Auflassung von Bezirkshauptmannschaften, wie sie seitens der Bundesregierung vorgeschlagen wurde, lehne ich strikt ab. Denn die Bezirkshauptmannschaf ten sind die wichtigste Anlauf- und Servicestelle für Bürger im ländlichen Raum, weshalb an ihnen ebenso wenig wie an den Bezirksgerichten gerüttelt werden darf“, so Dörfler, der sich statt einer Schließung von Bezirks-

Auch auf Ebene der Kärntner Bezirke (im Bild rechts die BH Hermagor) wird die Verwaltungsreform fortgesetzt. LH Gerhard Dörfler lädt zum Gipfelgespräch. hauptmannschaften aber sehr wohl bezirksübergreifende Kooperationen vorstellen kann. „Auch Bezirkshauptmannschaften müssen sich weiter entwickeln und neue Wege der Zusammenarbeit untereinander beschreiten. Kooperationen sind das Schlüsselwort der Zukunft“, stellt er klar. So kann sich der Landeshauptmann z.B. die Bildung von SchwerpunktBezirkshauptmannschaf ten vorstellen, sodass aufwendige und komplizierte oder selten durchgeführte Verfahren oder Gutachten, nicht von allen Bezirkshauptmannschaften abgewickelt werden müssen. Diese Evaluierung und Optimierung der Abläufe auf der Ebene der Bezirkshauptmannschaften ist ein weiterer Baustein im

Rahmen der Verwaltungsreform. Im Rahmen der Aufgaben- und Prozesskritik wird im März auch eine große Veranstaltung gemeinsam mit Rechnungshofpräsident Josef Moser stattfinden, bei der dieser seine Reformideen einbringen wird und weitere Optimierungsmöglichkeiten erarbeitet werden. „Alle diese Maßnahmen sind wichtige Schritte zur Verschlankung der Verwaltung, zur Budgetreduktion und zur Kostenersparnis. Unnötig aufgebauter Speck wird beseitigt und überbordende Bürokratie wird abgebaut, sodass alle Verwaltungseinheiten des Landes Kärnten fit für die Zukunft gemacht werden“, betonte Dörfler. Während andere erst jetzt von Verwalt-

ungsreformen reden, setze Kärnten diese seit 2009 zügig und fortlaufend um.

Bezirksgerichte Landeshauptmann Gerhard Dörfler spricht sich gegen Pläne des Justizinisteriums aus, in Kärnten weitere Bezirksgerichte zu schließen. „Eine Bezirkshauptstadt muss auch Bezirk sgerichtsstadt und Sitz einer Bezirkshauptmannschaft sein!“, so Dörfler im Anschluß an die dieswöchige Regierungssitzung. Zuletzt wurden in Kärnten 1977/1978 Gerichte geschlossen. Der Landeshauptmann wird in absehbarer Zeit die Kärntner Bezirksgerichte besuchen.


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HINTERGRUND

Kompetenz-Entflechtung bei Bildung u. Gesundheit Bildungsreferent LHStv. Scheuch: Teure Doppelgleisigkeiten abschaffen. „Statt dem Steuerzahler noch tiefer in die Tasche zu greifen, müsste die Bundesregierung endlich längst fällige Verwaltungsreformen umsetzen. Dort schlummert ein riesiges Sparpotenzial, das die Regierung ignoriert, weil die Reformen sie selber treffen würde. Dabei könnte zum Beispiel eine Kompetenzentflechtung im Bildungs- und Gesundheitsbereich nicht nur dem Bund und den Ländern Kosten ersparen, sondern auch flexiblere Strukturen schaffen“, stellt Bildungsreferent LHStv. DI Uwe Scheuch anlässlich der fehlenden Ve r w a l t u n g s r e f o r m e n beim Sparpaket der Bundesregierung fest. Man müsse in Zeiten wie diesen nicht nur eine kostensparende, sondern auch eine schlanke Verwaltung forcieren, die ohne Verzögerungen notwendige Entscheidungen zum Wohle eines modernen Bildungs- und Gesundheitswesen treffen könne, fordert Scheuch und verweist auf dahingehende Reformschritte des

Landes Kärnten. Es müsste zwar natürlich die Infrastruktur im ländlichen Raum aufrecht erhalten werden, teure Doppelgleisigkeiten zwischen Bund und Land aber müssten abgeschafft und durch eine einzige Gesamtverantwortung für Inhalte, Strukturen und Budget ersetzt werden, schlägt der Kärntner Bildungsreferent Scheuch vor. „Nebensächlich ist, ob diese Gesamtverantwortung dann komplett beim Land oder ganz beim Bund liegt. Wichtig ist nur, dass sämtliche Zuständigkeiten für Gesundheit und für Bildung endlich an einer Stelle gebündelt werden. Es darf kein Kompetenzverwirrspiel mehr geben, keine doppelten Kosten und keine faulen Kompromisse der Bundesregierung mit den Ländern. Man ist dem Steuerzahler mehr denn je einfach schuldig, zuerst in der Verwaltung die eigene Effizienz durch schlankere Strukturen zu steigern, bevor man überhaupt an die Einführung neuer Steuern denkt“, so Scheuch.

Glückliche Gesichter bei Lehrlingsgewinnspiel LHStv. Uwe Scheuch überreicht Preise und gratuliert den Siegern. Im Rahmen der Lehrlingsinitiative LION fand in diesem Jahr der Tag der offenen Türe an den Kärntner Fachberufsschulen statt. Alle Jugendlichen, die sich vor Ort über mögliche Ausbildungswege und Berufe informiert haben, hatten auch die Möglichkeit an einem Gewinnspiel des Lehrlingsreferenten teilzunehmen. „Die Gewinnfrage „Welche spezielle Form der Lehre ermöglicht Lehrlingen nach der Matura

den Besuch einer Fachhochschule oder Universität“ wurde von über 1.500 Teilnehmern korrekt mit der Antwort „Lehre mit Matura“ beantwortet – das Zufallsprinzip entschied dann über die Sieger der 3 iPhones und dem iPad!“, erklärte Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch bei der Übergabe der Preise in der Kärntner Landesregierung. Die glücklichen Gewinner waren Barbara Rappitsch, Johann Poganitsch, Sandro Leitner und Verena Stranner!

Am Bild v.l.n.r. Barbara Rappitsch, Daniel Gurker, Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch, Verena Stranner und Sandro Leitner.

Kärnten bietet faire Lösung für Sozialvereine LR Christian Ragger: BAGS-Kollektivvertrag wird für Pflegeheime, mobile Dienste und Behinderteneinrichtungen aufgestockt Die Erhöhung der Kollektivverträge der Bediensteten in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen nahm Sozialreferent LR Christian Ragger zum Anlass, um auf eine Vorreiterrolle Kärntens hinzuweisen. „Noch nie gab es für mobile Pflegedienste eine so klare und

kalkulierbare Situation wie jetzt. Wir haben schon im Vorhinein festgelegt, dass das Land Kärnten die Kollektivverträge um 0,5 Prozent aufstocken wird. Damit tragen wir dem Umstand Rechnung, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anspruch auf Biennalsprünge haben. Zur Abdeckung dieser gibt es einen pauschalen Zuschlag von 0,5 Prozent zum KVAbschluss. Die Vereine wurden außerdem alle mit Drei-Jahresverträgen abgesichert“, teilte Ragger mit.


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LANDESPOLITIK

Modernes Bildungssystem statt Strafandrohungen Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch: Positive Anreize haben größere Nachhaltigkeit. Kritisch sieht der Kärntner Bildungsreferent LHStv. DI Uwe Scheuch die Forderung von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz nach härteren Strafen für Bildungsentzug. „Statt Strafen anzudrohen, sollte man das Bildungssystem modernisieren und die Anreize für eine fundierte Ausbildung verstärken. Dazu wäre es wichtig, neue Berufsbilder zu schaffen und den jungen Menschen auch die nötige Unterstützung zu geben, um einerseits die richtige Berufswahl zu treffen, und andererseits diese Ausbildung dann auch erfolgreich zu absolvieren.“ Das gelte quer durch alle möglichen Berufsfelder und Ausbildungsschienen, erklärt Scheuch weiter. In der Gruppe der 16 bis 25 Jährigen zum Beispiel seien in Kärnten derzeit 3.736 Personen arbeitslos. 1.410 Personen beziehungsweise 38 % hätten maximal einen Pflichtschulabschluss. Für diese Personengruppe gebe es im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes gemeinsam mit dem AMS spezielle Ausbildungsangebote, wodurch diese Personengruppe einen Lehrabschluss nachholen könne. Die von STS Kurz angeführten Maßnahmen seien jedoch insofern falsch, weil es zwei völlig unterschiedliche Problemgruppen gebe, führt der Kärntner Bildungsreferent aus: Erstens Jugendliche, die nach der Pflichtschule eine Lehre oder eine weiterbildende (mittlere bzw. höhere) Schule abbrechen. „10 Prozent aller Jugendlichen in der AHS/BHS Oberstufe brechen die Schule ab. Um speziell diesen Jugendlichen einen Einstieg in eine Lehrausbildung zu ermöglichen, gibt es das Kärntner Vorzeigemodell „Lehre mit Matura“. Über 75 % aller Teilnehmer in diesem Vorzeigeausbildungsmodell sind ehemalige

Schulabbrecher. Bei der Lehre sind es in Kärnten ca. 3 Przent, die die Lehrausbildung abbrechen, keinen neuen Lehrplatz finden und somit die Lehrausbildung erfolglos beenden. Die von Kurz geforderte Erhöhung der Verwaltungsstrafen ist aber in diesem Bereich rechtlich gar nicht möglich, da diese Jugendlichen keine Pflichtschüler mehr sind“, klärt Scheuch auf. Zweitens gebe es Jugendliche, die bereits in die Pflichtschulausbildung nicht integriert werden könnten oder wollten. „Es ist völlig realitätsfremd, zu glauben, dass eine seit Jahrzehnten grundlegend falsche Integrationspolitik mit kurzfristigen Strafsanktionen im Bildungsbereich beseitigt werden kann. Integration bedeutet viel mehr als Strafsanktionen im Bereich Bildung und Arbeitsmarkt. Es wird von der Bundespolitik völlig verkannt, dass die zweite Migrantengeneration extrem schlecht in das Bildungssystem integriert ist. Dadurch haben sie oft schlechtere Bildungsabschlüsse als ihre Eltern. Genau bei dieser Integration in das Bildungssystem muss angesetzt werden. Aber mit Anreizen, nicht mit Strafen“, fordert Scheuch. Wer aber mit Sanktionen arbeite, habe das Vertrauen in die eigenen Argumente verloren, stellt Scheuch in Richtung Kurz fest. Genau diese Überzeugungskraft müsse man stärken, indem man auf veränderte berufliche Anforderungen mit adaptierten Ausbildungsmöglichkeiten und einem flexibleren Bildungssystem reagiere. „Klarerweise muss man Eltern dazu anhalten, dass sie sich um die Schul- und Ausbildung ihrer Kinder kümmern. Genauso gilt es aber, für passende und moderne Rahmenbedingungen zu sorgen. Denn wenn die passen, wird auch

Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch. der Bildungsanreiz für die Jugendlichen wieder größer werden. Darum sollte sich die Bundesregierung endlich kümmern, statt einen Jung-Staatssekretär eine Marketingbühne nach der anderen zu liefern“, so Bildungsreferent Scheuch.

Windkraftstandorte Raumplanungsreferent LHStv. Uwe Scheuch präsentierte die geplante Verordnung zur Regelung von Windkraftstandorträumen in Kärnten. „Als Raumplanungsreferent habe ich nach einer Regelung für die Windenergie in Kärnten gesucht. Grundsätzlich gilt zu beachten, dass das erforderliche Windpotential vorhanden ist, keine wesentliche Beeinträchtigung des spezifischen Landschaftsbildes der Region vorliegt und die Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes nur geringfügig beeinträchtigt wird“, erklärt Scheuch. Nationalparks, Naturschutz- und Tourismusgebiete sind keine Windkraftstandorte.


24. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Club Kärnten besuchte das EU-Parlament Delegation von MdEP Andreas Mölzer in Straßburg herzlich willkomen geheißen. In den Semesterferien besuchte der Club Kärnten das Europäische Parlament in Straßburg. 18 Jugendliche wurden Vorort von FPÖ-EU-Abgeordneten Andreas Mölzer empfangen. In Straßburg stand natürlich die Besichtigung des EU-Parlamente im Mittelpunkt des Programms. Die ClubKärnten-Mitglieder verfolgten auch die Rede von Abg. Mölzer und trafen sich dann mit ihm zu einer gemeinsamen Führung durch das Parlament. Bei einem gemeinsamen Abendessen bestand noch die Möglichkeit, mit Andreas Mölzer über zahlreiche EU-Themen und über die Wirtschaftskrise zu diskutieren. Auf dem Weg nach Straßburg wurde zuvor in München auf ein Weißwurstfrühstück Station gemacht. Manche der Teilnehmer kamen das erste Mal in den Genuss einer Weißwurst und zeigten sich begeistert von der bayrischen Spezialität.

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Der Geschäftsführer vom „Augustinerkeller“ führte den Club Kärnten durch die Kellerräume im „Augustinerkeller“, wo die Geschichte des Lagerkellers erzählt wurde. Organisiert wurde diese Reise von den beiden rührigen Club Kärnten Funktionären Christian Gasser und Michael Maier. Christian Gasser und Michael Maier badankten sich bei Abg. Mölzer für die Einladung ins Europäische Parlament. Und freuen sich auf eine Wiederholung... Im Bild v.l.n.r. Dietmar Holzfeind, Michael Maier, Christian Gasser und EUAbg. Andreas Mölzer.


8 KärntnerNachrichten I 24. Februar 2012

LANDESPOLITIK

Landesfinanzreferenten berieten das neue Sparpaket In Kärnten basieren Sparziele auf festen Säulen und nicht auf Luftschlössern. Zentrales Thema der jüngsten Landesfinanzreferentenkonferenz war neuerlich der Beitrag der Länder zu dem vom Bund definierten Sparpaket. „Die anvisierten Sparziele stellen für Kärnten kein Problem dar,“ erklärt Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig. „Wir haben uns ohnehin gesetzlich selbst dazu verpflichtet, bereits im Jahr 2015 ein Nulldefizit zu erreichen, das werden wir aus eigener Kraft auch schaffen“, zeigt sich Dobernig überzeugt. Die Vorgangsweise des Bundes hinsichtlich der Einnahmen wird von Dobernig äußerst kritisch gesehen: „Weder die Fin-

a n z t ra n s a k t i o n s ste u e r noch das Steuerabkommen mit der Schweiz wurden bis dato ausverhandelt, anscheinend werden auf Bundesebene Luftschlösser gebaut, statt ernsthaft für das Land zu arbeiten.“ Das vom Bund präsentierte Paket an Einnahmen sei für ihn damit nicht mehr als eine Mogelpackung. Es fehlen beispielsweise strukturelle Maßnahmen, welche die Gesundheitsversorgung der Österreicherinnen und Österreicher sicherstellen. Diese wichtige Thematik wurde bis dato nur am Rande behandelt. In Kärnten setze man zur Erreichung

Die „Finanzminister“ der Länder tagten. der Sparziele auf einen Weg, der bereits seit 2009 konsequent verfolgt wird. „Unsere Maßnahmen stehen auf festen Säulen und sind kein Gebilde aus Ideen, die jeglicher Grundlage entbehren“, so der Finanzlandesrat weiter.

Die Strukturreform im Bereich der Landesverwaltung mit der Gründung von Kompetenzzentren führte zu einer Halbierung der Zahl der Abteilungen, die Synergieeffekte aus dieser Maßnahme wirken nachhaltig“, so Dobernig.

Neuer sozialer „Nahversorger“ für den Großraum Wolfsberg LR Christian Ragger: Land unterstützt Dreijahresprojekt – Integration von beeinträchtigten Menschen Auf Initiative von Sozialreferent LR Christian Ragger beschloss die Landesregierung diese Woche das kärntenweit einzigartige Projekt eines sozialen Nahversorgers in Wolfsberg. „Für Menschen mit Behinderung ist es von großer Bedeutung, sich selbständig durch eigene Arbeit ihren Lebensunterhalt zu sichern und durch die berufliche Integration am Sozialleben teilhaben zu können“, erklärte Ragger. Das Land Kärnten unterstützt dieses Dreijahresprojekt mit rund 400.000 Euro und einem Tagsatz für die Jugendlichen von 63,29 Euro.

Nachdem von Seiten des SparKonzerns mitgeteilt wurde, dass der Sparmarkt am Hohen Platz nicht mehr weitergeführt werde, schloss Ende November 2010 der letzte Nahversorger in der Wolfsberger Innenstadt. Aufgrund der raschen und guten Zusammenarbeit aller Beteiligten (Land, Stadt Wolfsberg, ADEG, pro mente kärnten und pro mente: kinder jugend familie) konnte dieses einzigartige Projekt nun umgesetzt werden. pro mente kärnten und pro mente: kinder jugend familie haben in Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelgroßhändler ADEG Wolfs-

berg und verschiedenen Förderpartnern dieses Konzept zur Führung des neuen „Sozialen Nahversorger“ ausgearbeitet, das in dieser Form in Kärnten einzigartig sei und so auch zu einer breiten Akzeptanz der ansässigen Wirtschaftsbetriebe führe. Im neuen Sozialmarkt sind alle Bereiche eines regulären Nahversorgers abgedeckt. Neben der Führung des üblichen Geschäftsbetriebes eines Lebensmittelmarktes beinhaltet das Konzept die Möglichkeit zur Ausbildung von Lehrlingen im Rahmen einer überbetrieblichen Lehr werkstätte, sowie die Beschäftigung psychisch gehandicapter Menschen.


REGIONALES

„Gemeinsam Vital“ lautet das Motto des Altenwohn- und Pflegeheimes in Afritz. Dass dieses Motto im Pflegeheim auch tatsächlich gelebt wird, konnten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher beim abgehaltenen „Tag der offenen Tür“ überzeugen. So auch Sozialreferent Landesrat Christian Ragger gemeinsam mit Bürgermeister NRAbg. Maximilian Linder.

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Aufgrund der nach wie vor herrschenden Kältewelle in Kärnten hat sich LAbg. Roland Zellot sofort bereit erklärt, die Kärntner Brennholzaktion, eine gemeinsame Initiative von Arbeitsmarktreferent LHStv. Uwe Scheuch, Sozialreferent Landesrat Christian Ragger, pro mente kärnten und den Kärntner Sozialmärkten mit Gratisholz zu unterstützen.

Alle Informationen im Internet: www.freiheitliche-ktn.at

31 Kärntner Jugendlichen aus schwierigen Lebensund Familiensituationen wird durch ein gemeinsames Projekt von Land und Spar Kärnten eine großartige Chance geboten. Mit 1. März beginnen sie ein vom Land finanziertes Lehr-Praktikum in je einem Sparmarkt. Wenn sie es erfolgreich abschließen, können sie am 1. September bereits ihre Lehrverträge bei Spar unterschreiben und vielleicht sogar die „Lehre mit Matura“ machen. Vorgestellt wurde das Projekt von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Soziallandesrat Christian Ragger, SparDirektor Manfred Schweighofer und Jugendwohlfahrtsleiterin Christine Gaschler-Andreasch in der Spar-Zentrale Maria Saal. Österreichweit sei es das erste Projekt, bei dem man sich in dieser Form auf das Helfen einlasse, dankte LH Gerhard Dörfler den mitmachenden Marktleitern: „Bei Spar spart man nicht an Menschlichkeit.“


10 KärntnerNachrichten I 24. Februar 2012

Im Rahmen der erweiterten Landesparteileitungssitzung im Parkhotel in Villach feierte die versammelte FPK-Funktionärsriege den 39. Geburtstag von LR Mag. Christian Ragger. FPK-Obmann LHStv. DI Uwe Scheuch, LT-Präsident Josef Lobnig, LH Gerhard Dörfler, LR Mag. Harald Dobernig und KO Kurt Scheuch übergaben dem Jubilar und begeisterten Jäger einen sogenannten Knicker, ein schönes Jagdmesser mit Hirschhorn-Griff, und den Nachbau eines Hochsitzes. Scheuch: „Christian Ragger ist ein wertvoller Teil unseres Regierungsteams. Er leistet sowohl in seinem Referat als Sozialreferent als auch für die Partei ganz wichtige Arbeit. Daher gebührt ihm nicht nur unser Glückwunsch zum 39. Geburtstag, sondern auch besonderer Dank für seinen Einsatz.“

REGIONALES

Gemeinsam mit dem Rennweger Ortsparteiobmann Werner Aigner besuchte LHSt. Uwe Scheuch die Geburtstagsfeier von Roman Payer im Gasthaus Tuschger in Rennweg. LHStv. Uwe Scheuch gratulierte dem Geburtstagskind zu seinem 40. Ehrentag und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft.

Zum 70. Geburtstag des Alt-Bürgermeisters von Feld am See, Richard Maier, besuchte ihn Landesrat Harald Dobernig zu Hause und gratulierte ihm gemeinsam mit dem Afritzer Bürgermeister Max Linder sehr herzlich. Maier war 40 Jahre für die Freiheitlichen in der Gemeindepolitik tätig und lenkte 18 Jahre lang als Bürgermeister die Geschicke von Feld am See. Als Anerkennung erhielt er 2009 das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten überreicht. Im Februar feierte Maria Köfler aus Ferlach ihren 90. Geburtstag. Neben der gesamten Familie ließ es sich auch Landesrat Harald Dobernig nicht nehmen, der Jubilarin persönlich zu gratulieren. Maria Köfler kennt den Landesrat noch als kleines Kind, da sie oft beim Gasthof Wurster der Familie Dobernig zu Besuch war. Gefeiert wurde beim GH Schaidabauer in Ferlach.

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Als Gratulant zum 50. Geburtstag des Arnoldsteiner FPK-Gemeindevorstandes Wolfgang Standner stellten sich kürzlich auch Landesrat Harald Dobernig sowie LAbg. Peter Zwanziger ein. Auch die KN gratulieren!


REGIONALES

Auch der heurige Valentinstag wurde genutzt, um mit Blumengrüßen das Frühjahr und das Aufblühen der Natur anzukündigen. Wolfgang Miglar, Mario Tschische, Elfriede Santner und LAbg. Vzbgm. Gerald Grebenjak besuchten u.a. die Bankstellenleiterin der Raika Tainach - Elfriede Santner.

Sprechtag FPK-Bezirksgeschäftsstelle Spittal Mit LAbg. Mares ROSSMANN Am Dienstag, 28. Februar 2012 09:00 bis 11:00 Uhr Anmeldung unter: 0664 - 88 466 355

24. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 11

Sozialreferent Landesrat Christian Ragger stattete kürzlich der Wohngemeinschaft in Straßburg einen Besuch ab und überreichte den Kindern- und Jugendlichen als Überraschungsgeschenk eine WiiSpielkonsole. Begleitet wurde Ragger von Bürgermeister Franz Pirolt und LAbg. Wilma Warmuth. In dieser sozialtherapeutischen Wohngemeinschaft werden bis zu 20 Kinder und Jugendliche rund um die Uhr betreut.

Ein neues Projekt mit „Wohlfühltagen“ startet Hemmaland-Vorsitzende LAbg. Wilma Warmuth mit den 10 Bürgermeistern des Gurk- und Metnitztales sowie Althofen und Mölbling. So wird am 22. März um 19 Uhr eine Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Wohlfühlen bei Kultur, Informationen & Kulinarik“ stattfinden. Nach einem Kurzreferat des ärztlichen Leiters Prim. Felix Widmann zum Thema „Partnerschaft des Deutsch Ordens Spitals mit der Region, dem Bezirk und dem Land Kärnten“ gibt es ein Kabarett mit dem Top-Humoristen Heinz Lagler unter dem Titel „Wer lacht, lebt länger!“. „Unser Ziel ist es, das Deutsch-Ordensspital stärker als Kompetenzzentrum für Lebensqualität, Gesundheit und Wohlfühlen zu präsentieren“, betonen Hemmaland-Obfrau LAbg. Wilma Warmuth (Bildmitte) mit dem Organisationsteam.


12 KärntnerNachrichten I 24. Februar 2012

SPÖ Klagenfurt Bei der SPÖ ist es offenbar Usus, den anderen Parteien parteipolitische Entscheidungen per Zeitung bekanntzugeben. Man erinnere sich an den Schwenk bei der EU-Politik von Faymann, und das Spiel wiederholt Mathiaschitz jetzt in Klagenfurt. Besonderer Mut in der persönlichen politischen Auseinandersetzung schaut sicher anders aus. Es scheint mir, als wäre die rote Vizebürgermeisterin beleidigt, weil sie neben dem populären Bürgermeister Scheider nicht zur Geltung kommt. Nicole Di Bernardo Klagenfurt

Hypo-Ausschuss Seit Monaten nervt uns der Ex-Kabarettist Holub mit angeblichen Skandalen und Skandälchen, die er beim Hypo-Untersuchungsausschuss gefunden haben will. Jetzt, zum Abschluss des Ausschusses, erkennt man, was das Getöse sollte: Seine eigene Haut als Vorsitzenden der Grünen retten. Aber genauso wenig wie er auch nur irgendetwas rund um die Hypo entdecken konnte, genauso wenig hat es ihm geholfen, seinen Posten bei den Grünen zu behalten. Zeit, dass er wieder in seinen alten Brotberuf als Komödiant und Musiker wechselt. Dort war er definitiv besser aufgehoben! Dominik Schrammel St. Margarethen

LESERBRIEFE

Verantwortungslos Das Verhalten von Frau Dr. Mathiaschitz entspricht bei weitem nicht dem einer verantwortlichen Vizebürgermeisterin. Jeden Tag gibt es statt der Umsetzung von Ideen nur Kritik und Angriffe in allen Variationen und in alle Richtungen. Als wäre diese Unproduktivität nicht genug, beklagt sie sich über zu wenig Detaileinsicht bei der neu geplanten Eishalle. Da fragt man sich doch, warum Frau Dr. Mathia-

schitz denn nicht einmal aus Eigeninitiative und eigenem Interesse beim Herrn Sportreferent Pfeiler nachfragt? Das passt wohl nicht so in das Konzept unserer Frau Vizebürgermeisterin – besser gefällt es, sich schon im Vorhinein quer zu stellen, statt sich endlich in die Pflicht zu nehmen und im Interesse der Bürger etwas weiter zu bringen.

Starnacht

den Härten endlich auf den Tisch gelegt hat, herrscht Schweigen im Walde. Nicht nur, dass das politische Gewicht von Kaiser auf Bundesebene dem einer Fliege auf einem Elefanten gleicht, geniert er sich offenbar auch für die Unausgewogenheit der Sparmaßnahmen. Der Mittelstand wird ausgeblutet und von Strukturreformen ist weit und breit nichts zu sehen.

Dass sich jetzt die Beamten der Stadt Klagenfurt rund um die Starnacht 2012 einmischen, ist wohl ein schlechter Faschingsscherz. Die Starnacht in Klagenfurt ist eine der größten Bereicherungen für die Landeshauptstadt. Neben dem Ironman, dem Beachvolleyball und „Kärnten läuft“ ist Klagenfurt jetzt um eine TOP-Veranstaltung reicher. Die Klagenfurter Stadtbeamten sollen sich besser um ihre Arbeit kümmern und sich nicht ins tagespolitische Geschehen einmischen. Ein großer Dank gilt LR Mag. Harald Dobernig für seinen Einsatz.

Willibald Kern per E-Mail

Erika Daxerer Klagenfurt

Robert Thurm Klagenfurt

Kommentar zum Sparpaket Wochenlang hat SPÖVorsitzender Kaiser unzählige – zumeist unausgereifte – Sparmaßnahmen präsentiert, die die Bundesregierung machen könnte. Ganz realitätsfern dabei sein Vorschlag des Akademiker-Zwanzigers, wo die Studienabbrecher sozusagen kostenfrei davonkommen und die fleißigen Studenten, die ihr Studium auch abschließen, kräftig zur Kasse gebeten werden. Seitdem die Bundesregierung aber ihr Belastungspaket mit all

Jetzt die KN abonnieren: Tel.: 0463 51 15 15-0 Es lohnt sich!

Sparpaket der Regierung ist Mogelpackung Als eine einzige Mogelpackung ist das von der Bundesregierung ins Leben gerufene Sparpaket. Außer Belastungen für den Mittelstand kann dieses Paket nichts. Und ausgerechnet jene von der SPÖ und ÖVP die jetzt Monate lang unser Bundesland Kärnten schlecht geredet haben, kopieren wieder Kärntner Sparideen auf die Bundesländer, und plötzlich ist Kärnten nicht mehr so

schlecht. Ich persönlich bin froh, dass die Kärntner Freiheitlichen mit Finanzlandesrat Mag. Harald Dobernig den Weg des Sparens bereits vor Jahren eingeschlagen haben und somit die Belastungswelle des Bundes gestoppt haben. Rudolf Winkler Feistritz/Drau

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


24. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE 100% höhere Gewinne bei „Terno“ & „Ambo“

Zahlenlotto belohnt Gewinner ine Prämie fürs Gewinnen – das gibt es nur bei Zahlenlotto „1–90“. Zahlenlotto belohnt jetzt seine Gewinner und führt wieder die beliebten Prämienrunden durch. Bei den Spielarten „Terno“ und „Ambo“ gibt es eine Prämie von 100 Prozent, es werden also alle Gewinne verdoppelt. Die „Terno“- und „Ambo“-Prä-

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mienrunden gibt es drei Wochen lang, und zwar im Zeitraum von 20. Februar bis zum 11. März 2012. ZahlenlottoZiehungen finden jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag statt. Bei „Terno“ setzt man drei (aus 90) Zahlen. Sind diese drei unter den fünf gezogenen, hat man gewonnen. Dank der 100%-Prä-

Fotowettbewerb für Hund und Katz´ Das Rubbellos „Glückstiere“ sucht die süßesten Haustiere zum Aufrubbeln. Schon bald sind die süßesten Hunde und Katzen Österreichs Motiv auf dem Rubbellos „Glückstiere“, das im Herbst erhältlich sein wird, abgebildet. Um das süßeste Haustier zu finden, gibt es bis 4. März 2012 einen Rubbellos Tierfoto-Wettbewerb mit Publikumsvoting. Die Teilnehmer können bis 24. Februar 2012 entweder ein Foto von Ihrem Haustier auf www. rubbellos.at hochladen oder das Foto mit der Teilnahmekarte, die in den meisten Annahmestellen erhältlich ist, per Post an Österreichische Lotterien, Rennweg 44, 1038 Wien, Kennwort „GLÜCKSTIERE“ senden.

Durch das Publikumsvoting auf der Homepage rubbellos.at werden aus allen teilnehmenden Fotos die 10 beliebtesten Hunde und 10 beliebtesten Katzen des Wettbewerbs gewählt. Daraus ermittelt eine Jury jeweils 5 Hunde-Gewinner und 5 KatzenGewinner. Diese 5 Hunde und 5 Katzen werden mit Ihren Besitzern zu einem professionellen Fotoshooting eingeladen. Pro ausgewähltem Tier wird ein Foto auf dem Rubbellos GLÜCKSTIERE abgebildet.

mie das 6.000-fache des Einsatzes. Bei „Ambo“ setzt man zwei Zahlen. Sind beide unter den gezogenen, gewinnt man jetzt dank der Prämie das 250-fache des Einsatzes.

Z U V E R K AU F E N

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.

„Reinrassige, kräftige Bernhardinerwelpen zu verkaufen, 4870 Vöcklamarkt. Telefon 0680/5576470“.

Ziehung vom Mi., 15. 02. 2012

17402 90583 Ziehung vom Fr., 17. 02. 2012

50471 Bezirkshauptmannschaft Villach: Eine Planstelle im „Mittleren Verwaltungsdienst“ (befristetes Dienstverhältnis) Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abschluss einer mittleren Schule oder kaufmännischen Lehre, gute EDV-Anwenderkenntnisse (Word, Excel), gute Deutschkenntnisse, gute Maschinschreibkenntnisse, Führerschein der Klasse B. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536 30104 zu erfahren.

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986

Ziehung vom Do., 16. 02. 2012

Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung ist in der Kärntner Landeszeitung vom 23. Februar 2012 folgende Planstelle ausgeschrieben:

Einsätze sind zwischen 1,Euro und 500,- Euro möglich, und seit Ende Jänner gibt es den neuen 4-Tipp-Schein bei Zahlenlotto. Das bedeutet noch mehr Gewinnchancen.

Ziehung vom Sa., 18. 02. 2012

00602 Ziehung vom Mo., 20. 02. 2012

38449 Ziehung vom Di., 21. 02. 2012

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Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

VO R S C H AU 8. Runde 2012 1: SV Ried– RB Salzburg 2: Sturm Graz– Rapid Wien 3: Austria Wien– SV Kapfenberg 4: FC Admira– SV Mattersburg 5: SC Wr. Neustadt– Wacker Innsbruck 6: Bayern München– Schalke 04 7: B. Dortmund– Hannover 96 8: 1. FC Köln– B. Leverkusen 9: VfL Wolfsburg– TSG Hoffenheim 10: VfB Stuttgart– SC Freiburg 11: FSV Mainz 05– 1. FC Kaiserslautern 12: FC Augsburg– Hertha BSC Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 24. Februar 2012

WIRTSCHAFT

125 Jahre Wenger-Senf-Tradition LH Dörfler sprach mit Gustav Wenger - Besondere Kreativität und innovative Produkte prägen das Unternehmen. Wenger Senf aus Klagenfurt gibt es schon seit 1886. Dieser besondere Senf erhielt Dutzende internationale Auszeichnungen, er wurde auch zwei Mal zum „besten Senf der Welt“ gewählt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler machte vergangenen Freitag einen Besuch im Unternehmen in der Klagenfurter Pischeldorfer Straße und sprach mit dem Unternehmer Gustav Wenger, der das Unternehmen bereits in vierter Generation führt. Wenger produziert inzwischen viel mehr als verschiedene Senfprodukte, mit Getränketuben (Produktlinie „GO“) hat er einen völlig neuen Markt erfolgreich betreten. Im Sortiment finden sich Energy-Drinks ebenso wie Wodka-Tuben oder HonigTuben, usw. Wie Wenger erklärte, ist er mit seinen Produkten in 24 Ländern vertreten, darunter in Arabien und in den USA. Der Landeshauptmann zeigte sich von der Innovationskraft des Unternehmers sowie von der Produktevielfalt begeistert. Hier

sei eine weitum geschätzte Traditionsmarke durch besondere Kreativität mit viel Leben erfüllt worden, sagte Dörfler. Für ihn jedenfalls sei Senf und speziell Wenger-Senf ein Genussmittel besonderer Art. Wenger informierte über die vielen internationalen Kontakte seines Unternehmens. Diskutiert wurden neue wirtschaftliche Potentiale und die Notwendigkeit, Unternehmer- und Innovationsgeist zu wecken und zu fördern.

D I E R E VO L U T I O N H AT B E G O N N E N . . . ... im Jahre 2004, mit der Idee die allseits bekannten Tuben für Senf und Mayonnaise einmal anders zu befüllen. Und wie nicht anders zu erwarten ist, stammt diese Idee aus dem Hause Wenger, einem österreichischen Traditionsunternehmen mit Sitz in Kärnten, das seit 1886 in der Produktion von Senf, Essig, Ketchup und dergleichen tätig ist. Ebenso lange strebt Wenger danach den Lebensmittelmarkt mit innovativen Produkten zu überraschen.

„Wenger-Senf“ Erzeugungs- und Handels-GmbH Pischeldorferstrasse 130 • 9020 Klagenfurt • Kärnten Telefon: 0463 34 50 00 • Fax: 0463 34 53 00 E-Mail: office@go-more.com


24. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

Bauen mit Köpfchen! Messe zeigt die Trends! er an Bauen, Sanieren oder Energiesparen denkt, für den ist die kommende HÄUSLBAUERMESSE vom 24. bis 26. Februar 2012 am Messegelände Klagenfurt ein absoluter Pflichttermin. Ein besonderer Schwerpunkt der 25. Baufachmesse widmet sich dem Thema „Innenraumgestaltung“. Helfen und gewinnen kann man hingegen bei der Aktion „Ein Baustein für ein Kinderlächeln“.

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NEU: Innenraumgestaltung Die Innenraumgestaltung ist für das persönliche Wohngefühl von immenser Bedeutung. Sie haben weiße Wände satt? Dann sollte man die Möglichkeiten einer kreativen Wandgestaltung nützen! Die HÄUSLBAUERMESSE legt deshalb heuer einen besonderen Focus auf „Innenraumgestaltung“. Ob es zum Einen die Anbieter Synthesa, Röfix, STO oder die Kärntner Malerinnung ist, hier wird gezeigt, wie man die eigenen vier Wände verändern kann. Schon ein Farbton genügt um Ihr Wohlbefinden im

jeweiligen Raum zu steigern. Ganz zu schweigen von den diversen Spachtel-, Lasur- oder Pinseltechniken, die ein Blickfang für jede Wohnung sind. Aber nicht nur Farbe spielt eine wesentliche Rolle, auch Böden und Licht bringen Wärme und Wohnatmosphäre in einen Raum. Und auch hier kann die Messe dieses Jahr mit kompetenten Partnern und Angeboten punkten. „Baustein für ein Kinderlächeln“ Eine Benefizaktion der ganz besonderen Art geht im Messefoyer über die Bühne: Die Firma „Röfix“ errichtet hier mit ihrem bekannten Dämmstoff „RÖFIX LIGHT take-it ALPIN“ eine spezielle Hauswand. Messebesucher können sich um jeweils € 5,einen symbolischen Baustein kaufen. Dieser wird dann vor Ort fachgemäß und vor den Augen der Besucher mit Farbe versehen. Bis Messeschluss sollte aus der ursprünglich weißen Wand eine bunte Fassade entstehen. Der gesamte Erlös wird dem Projekt „Neuerrichtung des Haus der Rund-

funkhörer“ im SOS Kinderdorf Moosburg zur Verfügung gestellt. Dieses Familienhaus, in dem seit 1959 insgesamt 52 minderjährige Kinder ein langfristiges liebevolles Zuhause gefunden haben, muss neu errichtet werden, da eine Neuerrichtung kostengünstiger kommt als eine Generalsanierung. Und das Tolle für alle Spender: unter allen Teilnehmern wird ein Warengutschein der Firma „Röfix“ im Wert von € 3.500,ve r l o s t . W e n n das kein Grund ist, mit e i n i ge n Euros Kindern und sich selbst e i n e Freude zu bereiten.

Fire Fox in Althofen: Innovative Heizsysteme für Ihr Zuhause ie Firma FIRE FOX Vertriebs GmbH in Althofen besuchte kürzlich Finanzreferent LR Harald Dobernig gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Wilma Warmuth. Das junge Kärntner Unternehmen mit Geschäftsführerin Kerstin Strohmaier hat sich als Vertriebspartner für Komplett-Heizsysteme am österreichischen Markt positioniert. „Kärnten ist ein Musterland im Bereich der Nutzung alter-

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nativer und umweltschonender Energien. Es freut

UNTERNEHMENSVISION Vertrieb und Installation eines autarken Energiesystems, das mit erneuerbaren Energieträgern betrieben wird. Realisierung durch Kombination von Solarthermie (Umwandlung von Sonnenstrahlen in Wärme) und Photovoltaik (Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom) und Verbrennung von Biomasse.

mich, dass auch FIRE FOX in diesem Segment tätig ist und damit 16 Arbeitplätze in der Region sichert“, betonte Dobernig. Das Angebot des Unternehmens umfasst FIRE FOX Pelletsheizsysteme, stilvolle Kaminöfen sowie Solaranlagen aller Art. Die Biomasseheizungen decken einen Bedarf zwischen fünf

und 500 kW Heizleistung ab. Das Unternehmen hat sämtliche Patente und Markenrechte sowie Gebrauchsmuster der Firma EN-Tech übernommen und produziert auch eigene Anlagen. Anfang 2012 erfolgte die Übersiedlung von Hunnenbrunn nach Althofen. Infos unter: FIRE FOX Bioheizsysteme, Eisenstraße 54, 9330 Althofen sowie unter www.firefox.at Besuchen Sie uns in unserem Schauraum Althofen Eisenstraße 54!!!


16 KärntnerNachrichten I 24. Februar 2012

MODETRENDS

Brillentrends 2012: Cat Eyes mit „Hepburn-Touch“ Retro-Look mit zeitloser Eleganz. Ovale Formen präsentieren sich verführerisch. Gezielte Farbeinsätze sorgen für spannende Lichtreflexe. Nerd-Brille bei Männern hoch im Kurs. Maßgefertigte Brillengläser stark gefragt. Interessant, intellektuell und individuell gepaart mit einem Hauch von Nostalgie. Die neuen Brillenkollektionen internationaler Designer präsentieren sich im Retro-Look mit einer zeitlosen Eleganz à la Audrey Hepburn. Der Touch der Schauspieler-Legende prägt den Brillentrend 2012. Denn der ele-

gante Stil dieser ModeIkone ist derzeit bei Brillen absolut heiß. Dabei spielen vor allem Cat Eye-Formen und Schmetterlingsbrillen die Hauptrollen. Ovale Formen präsentieren sich verführerisch und werden oft mit auffälligen Metallelementen oder wellig förmigen Bügeln kombiniert. Es dominieren vor allem die Farben Braun und Schwarz. Gezielte Farbeinsätze im Detail sorgen für spannende Lichtreflexe. Daraus resultieren nicht selten glamouröse Farbspiele. Knallig bunte Brillenfassungen sind dabei die Ausnahme und daher absolute Eye-Catcher. „Bunte Brillen stehen aber nicht jedem, deshalb sollten sie eher von mutigen Menschen mit einem ausgefallenen Modegeschmack getragen werden“, rät Hugo Kristof, Landesinnungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker in Kärnten.

alien kommt 2012 hauptsächlich robustes Acetat zum Einsatz, gern in Kombination mit Metallen oder Gummi und mit aufwendigen Details versehen. Aber auch leichtes und antiallergenes Titan sind gefragt.

Qualität des Brillenglases rückt in Mittelpunkt

F: Jee Vice/Augenoptikermeister

Stark im Trend sind derzeit maßgefertigte Brillengläser kombiniert mit topmodischen Fassungen, denn die Qualität des Brillenglases rückt bei der Wahl der richtigen Brille immer mehr in den Mittelpunkt. Ausschlaggebend dafür

Zurückhaltende Farben dominieren

Bei Männern stehen dieses Jahr die typischen Nerd-Brillen, besser bekannt als Streberbrillen, mit dicker auffälliger Brillenfassung hoch im Kurs. F: Framers/Augenoptikermeister

Bei Männern stehen dieses Jahr die typischen NerdBrillen, besser bekannt als Streberbrillen, mit dicker auffälliger Brillenfassung hoch im Kurs. Die Farben sind hier erwartungsgemäß zurückhaltend, wobei neben dem Klassiker Schwarz vor allem Schildpatt zur absoluten Trendfarbe zählt. Bei den Materi-

Cat Eye-Formen und Sc hmetterlingsbrillen spielen beim Brillentrend 2012 die Hauptrollen.

Cat Eye-Formen und Sc hmetterlingsbrillen spielen beim Brillentrend 2012 die Hauptrollen. F: Framers/Augenoptikermeister

sind der steigende Qualitätsanspruch und das Bewusstsein, dass gutes Sehen auch erhöhte Sicherheit bedeutet. Maßgefertigte Brillengläser sagen den Sehfehlern höherer Ordnung, die aus unregelmäßig und ungleich gewachsenen Augen resultieren und unter anderem verantwortlich für schlechtes Sehen bei Dämmerung und Nacht sind, den Kampf an. „Ideale, absolut kugelförmige Augen gibt es in Wahrheit gar nicht. Daher hat jedes Auge mit Sehfehlern höherer Ordnung zu kämpfen. Ein individuell angefertigtes Brillenglas kann den Alltag um ein Vielfaches erleichtern“, ist L a n d e s i n n u n g s m e i ste r Kristof überzeugt. Die Kärntner Augenoptikermeister halten eine große Auswahl an brandaktuellen Designer-Brillen bereit und gehen auf die individuellen BrillenglasBedürfnisse professionell und beratend ein.


24. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 17

GESUNDHEIT

Reinigung von Körper und Seele mit Freude und Genuss

Fasten mit SONNENTOR! m Aschermittwoch ist das bunte Treiben vorbei. Und mit dem Ende der Faschingszeit beginnt traditionell die Fastenzeit. Alte Konsumgewohnheiten werden überprüft und es wird bewusst auf manch alltäglichen Genuss verzichtet, wie z.B. Fleisch, Süßigkeiten oder aber Fernsehen und Computerspiele. SONNENTOR, der Bio-Spezialist aus dem Waldviertel, unterstützt Fastenwillige mit Fastenzeittees und vielen weiteren Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau, mit denen auch in der Zeit des Verzichts der Genuss nicht zu kurz kommt. Und für die Tage und Wochen danach gibt es viele leckere SONNENTOR Produkte für eine bewusste Lebensweise.

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Holunderblüten, Salbei, Scharfgarbe und Wachholder machen diesen Tee besonders wohltuend und bekömmlich. So ist er der ideale Begleiter für Frühjahrskuren oder, um nach langen, kalten Wintertagen wieder zu sich selbst zu finden. Der Waldviertler Fastenzeit Tee ist eine hervorragende Alternative zu kräftigen

Köstlich im Geschmack – von innen wärmend Kräftig im Aroma und hilfreich beim Fasten ist der Kräutertee FastenzeitTee Hildegard. Durch sanfte Adaption der Hildegard von BingenRezepte ist ein Tee entstanden, der dem Geschmack unserer Zeit entspricht, ohne die Erkenntnisse der weisen Frau zu vernachlässigen. Er schmeckt würzig und aromatisch.

ÜBER SONNENTOR

Kräutertees. Dieser feine Tee schimmert in einem klaren Gelb und verwöhnt wie ein duftender Blumenstrauß mit frischem Aroma, abgerundet durch Nuancen der Zitronenmelisse. Der wohltuend-liebliche Geschmack birgt ein ausgewogenes Zusammenspiel von Kräutern mit einer leicht blumig-süßlichen Note. Für welchen Kräutertee sich der Fastenwillige auch entscheidet, beide Sorten schmecken nicht nur gut, sondern sind die idealen Begleiter in der Fastenzeit. So gut umsorgt, kann man Körper und Seele wieder in Einklang bringen. Fotos: SONNENTOR

Die Sonnentor Kräuterhandels GmbH wurde 1988 von Johannes Gutmann im Waldviertel gegründet. Ausgangsidee war, bäuerliche Bio-Spezialitäten wie Teeund Gewürzkräuter, zuckerfreie Fruchtaufstriche, Geschenkartikel und vieles mehr zu sammeln und unter dem Logo der lachenden Sonne überregional und international zu vermarkten. Heute hat das Unternehmen mit Sitz in Sprögnitz bei Zwettl 170 Mitarbeiter in Österreich, 70 in Tschechien und exportiert seine Produkte in über 50 Länder weltweit. Derzeit gehören mehr als 150 österreichische Bauern zur Sonnentor Familie. Im letzten Geschäftsjahr 2010/2011 konnte ein Umsatz von rund 23,3 Mio. Euro erzielt werden. Wesentliche Merkmale der Geschäftsidee sind die weitgehende Veredelung der Produkte direkt am Bio-Bauernhof, Nachhaltigkeit und die Erhaltung der Identität des Produzenten, um möglichst viel Transparenz für den Kunden zu erreichen.


18 KärntnerNachrichten I 24. Februar 2012

DIES & DAS

Sehr gute Loipenbedingungen in Kärntens Naturarena as Gailtal, das Lesachtal, den Weissensee und das Gitschtal kann man mit Recht als das Langlauf-Eldorado Kärntens bezeichnen: Über 200 Kilometer umfasst das Loipennetz in den vier Talschaften, das Doppelspurloipen im Klassischen- und im Skating-Stil anbietet. Derzeit sind 180 km Loipen gespurt und sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind in einem sehr guten Zustand. Im Bereich Nassfeld-Hermagor-Pressegger See sind mit der Gailtalloipe, der Nassfelder Seenloipe und der Gitschtalloipe 30 Kilometer gespurt. Am Weissensee sind 48 Kilometer präpariert und zwar die Seewiesen-Wanderloipe, die Franz-Josephs-Höhen-

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loipe, die Naggler Loipe und die Panoramaloipe. In sehr gutem Zustand befinden sich die 26 Kilometer der Kötschacher Panoramaloipe bis nach Kirchbach, die Sonnenloipe und die Nadalnloipe im Gitschtal, sowie die attraktive Grenzlandloipe im Lesachtal (60 km). Weitere Infos unter: www.naturarena.com Foto: Karnische Tourismus GmbH

Termin-Aviso: Caritas Lebensberatung Unser Kind in guten Händen - Großeltern betreuen ihre Enkel: Seminar für Omas, Opas und andere Personen, die Kinderbetreuungsaufgaben übernehmen (gültig für die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuung). Großeltern betreuen und beaufsichtigen ihre Enkelkinder in der Regel gern. Sie nehmen sich mehr Zeit - Zeit die berufstätige Eltern nicht immer haben. Sie sind damit für die Eltern eine wichtige Entlastung und Enkel dürfen die Erfahrung machen, dass Oma und Opa geduldig erklären, mitspielen und für jeden Spaß zu haben sind. Referentin: Judith Kienzer, Kindergartenpädagogin, Fachkraft in der Behindertenarbeit, Waldpädagogin, Erwachsenenbildnerin. Beginn: 08.03.2012, 17:00- 20:00 Uhr Folgetermine: 15.03. und 22.03.2012, 17:00- 20:00 Uhr Ort: Pfarrkindergarten Feistritz/ Drau, Fliederweg 12, 9710 Feistritz/ Drau Kosten: 35.- (50 % Ermäßigung für Partner) Anmeldung bis: 06.03.2012 unter 0463/500667, sandra.covsarev-klein@caritas-kaernten.at

Traditionell gab es am Rosenmontag für alle SOMAKundInnen 300 Faschingskrapfen. Gespendet wurden diese wieder von der Konditorei Arthur Walter in der 10. Oktober-Straße und vom Pumpewirt Christian Fischer. „Wir freuen uns, dass auch die SOMA-KundInnen die Möglichkeit haben, kostenlos, frische Faschingskrapfen genießen zu können,“ so der Konditor Arthur Walter. Die ersten KundInnen freuten sich schon über die reschen Krapfen. Die Faschingskrapfen werden im SOMA-Markt in der Kaufmanngasse und in Waidmannsdorf ausgegeben. Pro Person werden 2 Krapfen ausgeteilt. Im Bild v.l.: Kondiotor Arthur Walter, SOMA GF Liselotte Suette, GR Sandra Wassermann, Pumpewirt Christian Fischer. Fotonachweis: Sonya Konitsch

Am Lendkanal mäht im Sommer ein Roboter! ie Böschungen des Lendkanals sind steil und müssen natürlich trotzdem gemäht werden. Bis jetzt geschah das mit einer eigenen Konstruktion – auf einem Boot war ein Traktor mit Auslegerbalkenmähwerk montiert. „Jetzt wollen wir auf moderne Arbeitsmethoden umrüsten“, sagt der zuständige Stadtrat Wolfgang Germ. Im Stadtsenat wurde sein Antrag auf Ankauf eines „Mähroboters“, ganz genau ist es ein funkgesteuertes Raupenfahrwerk, einstimmig genehmigt. Der Roboter wird das bisherige, schon altersschwache System ersetzen. Vorteil: das Gerät hat auch ein Mulchdeck, es entfällt also die aufwendige Entsorgung des Grasschnittes. Durch die Modernisierung des Arbeitsprozesses erwar-

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tet sich die Stadtgartenabteilung gravierende Personaleinsparungen, was Germ als Personalreferent besonders freut. Das Gerät (Kosten rund 43.000 Euro) wurde bereits zur Zufriedenheit aller getestet, jetzt folgt die Ausschreibung und im Sommer soll schon ferngesteuert gemäht werden.

Schon getestet – der neue Mäh-Roboter für die Stadtgartenabteilung. Foto: Stadtgarten


20 K채rntnerNachrichten I 24. Februar 2012

WIRTSCHAFT


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24. Februar 2012 I K채rntnerNachrichten 21


22 KärntnerNachrichten I 24. Februar 2012

DIES & DAS

Goldeck – Kärntens Sportberg Direkt bei Spittal an der Drau gelegen, hat sich der Sportberg Goldeck zu einem Geheimtipp für alle Wintersportler entwickelt. Zusätzlich zur 6-er Sesselbahn „Gipfelbahn Skyliner“ wurden am 24. Dezember 2011 die neue 8-er Kabinenbahn „Talbahn Goldeck“ (inkl. 800 Parkplätze) und die 6-er Sesselbahn „Bärnbissbahn“ in Betrieb genommen. Weiters erfolgte eine Erweiterung der Beschneiungsanlage sowie der Pisten. Somit stehen dem Wintersportler über 32 km bestens präparierte

Pisten aller Schwierigkeitsgrade zur Verfügung. Als besondere Highlights bietet der Sportberg Goldeck eine 50 ha große Freeride Area sowie die mit 8,5 km die längste schwarze Abfahrt der Alpen. Rund um den Sportberg Goldeck finden auch Tourengeher verschiedene anspruchsvolle und genussreiche Touren vor. Genießen sie den sonnigsten Sportberg Kärntens in vollen Zügen und erleben sie Winterspaß am Goldeck!

Goldeck Bergbahnen Zur Seilbahn 10, 9800-Spittal office@sportberg-goldeck.com Tel. 04762/2864, Fax 5335 Schnee-Info: +43 (0) 4762 5335 Schneehöhe Berg: 65 cm Schneezustand: griffig Pistenzustand: gut befahrbar Bärnbissabfahrt: perfekter Zustand

Terminankündigung „Alternativ- und Komplementärmedizin in der Onkologie: Was hilft? – Was schadet?“ Ort: Ärztekammer für Kärnten, St. Veiter Straße 34, 9020 Klagenfurt Zeit: Dienstag 6.3.2012, 18.30 - 21.00 Veranstalter: Österr. Institut für Allgemeinmedizin, Tel. 0463-55449 www.allmed.at Leiter: Dr. Wilfried Tschiggerl

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KULTUR

Schloß Albeck öffnet wieder! Am Samstag, 3. März, öffnet Schloß Albeck nach den Betriebsferien wieder seine Tore. Ein reichhaltiger Kulturfrühling steht uns ins Haus. Ausstellung Anna Willmann „Sinnfindung“

Ölbilder & spontane expressive Malerei 3. bis 30. März 2012 Vernissage Samstag, 3. März 2012, 17 Uhr Musikalische Umrahmung: Elisabeth Goritschnig, Harfe

Der Sonntag, 4. März ist ein Peru-Tag!! Vormittag der peruanische Klaviervirtuose Vladimir Valdivia und nachmittag der peruanische Künstler aus dem Stamm der Aymaras, Peru, mit einer Diashow mit Panflöte und Tanz So, 04. 03., 11 h: Vladimir Valdivia, Klaviermatinée

Der international bekannte Konzertpianist aus Peru Vladimir Valdivia, derzeit Univ. Prof. an der Musikhochschule Stuttgart, spielt Werke der europäischen sowie lateinamerikanischen Klassik: Mozart, Schubert, Chopin, Liszt, Albeniz, Lecuona und 2 peruanische Komponisten: Granada und Mindreau. Er hat im vergangenen Jahr das Albecker Publikum durch seine fulminante Virtuosität, glasklare Interpretation und mitreißende Emotionalität begeistert. Bitte, nicht versäumen! www.vladimir-valdivia.de So, 04. 03., 15 h: Diashow Peru – Land der Inkas Carlos Escobar Pukara, indianischer Künstler vom Stamm der Aymaras am Titikaka See, stellt die geheimnisumwobene Welt der Inkas und ihre Nachkommen aus der Sicht eines Insiders vor. In einer gelungenen Mischung aus Diaprojektion, LiveMusik und Tanzperformance übermittelt seine Show „Peru – Land der Inkas“ ein realistisches Bild der indianischen Anden. Seine Bilder erzählen von der Geschichte des Andenvolkes, von Heiligen Bergen, vom Alltag der Menschen, von ihrer Beziehung zur Natur und von den Überlebensstrategien der Andenbevölkerung in Höhen jenseits von 3800m. Musik ist die Sprache der Seele, und wenn wir die indianische Seele meinen, dann will sie von einer Panflöte getragen werden. Lauschen wir doch auf die Gefühle von Quechuas und Aymaras und lassen wir uns von der Musik und den Bildern zu einer sinnlichen Reise verführen. Die Lieder

wurden eigens vom Vortragenden für diese Multimediashow komponiert und werden live auf der Bühne gespielt. Tänze für Mutter Erde, für die Kartoffelernte oder für die Ruhe der Verstorbenen werden vor der Leinwand im Rhythmus alter indianischer Melodien und in Original-Trachten vorgeführt. Das Schattenspiel auf der großen Leinwand erweckt den Eindruck, dass der tanzende Künstler selbst Teil des Bildes ist. Als ausgebildeter Übersetzer spielt er auf der Bühne die Rolle eines Kulturmittlers zwischen den Anden und Österreich. Die Zuschauer haben damit die einmalige Gelegenheit, das Land der Inkas und die Weltsicht seiner Bewohner aus einer authentischen Quelle kennen zu lernen. www.pachakuti.at Albecker Chansonfrühling im Albecker Schloßstadel Kartenreservierung: 0650/57 52 066 Chansondinner um 18 Uhr im Restaurant 3 Gangmenü € 18,00 Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at


24 KärntnerNachrichten I 24. Februar 2012

GESUNDHEIT

Mehr Lebensqualität bei Krebs n Österreich werden jährlich etwa 36.000 Krebspatienten mit Strahlen- und Chemotherapie behandelt. Fast 90 Prozent dieser Patienten wünschen zur Reduzierung der Nebenwirkungen und der Erhaltung ihrer Lebensqualität eine komplementäre Begleittherapie. Dabei steht die Misteltherapie hoch im Kurs. Ihre positive therapeutische Wirksamkeit wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. „Es existiert eine große Anzahl von Studien zur Mistel. Unter anderem 25 kontrollierte Studien, die qualitativ hochwertig sind“, so Dr. Erfried Pichler, Allgemeinmediziner mit Schwerpunkt Komplementärmedizin in Klagenfurt (Herbertstr. 10). „Mistelpräparate gelten heute als seriöseste und wissenschaftlich am besten untersuchte Methode der Komplementäronkologie, die die Lebensqualität bei Krebserkrankungen verbessert.“ Der Mistelextrakt stimuliert das Immunsystem und verbessert nach-

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ÜBER DIE MISTEL Die Mistel wird schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanze verwendet, z.B. von der Hippokratischen Schule, von Hildegard von Bingen und vielen anderen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begannen erste chemische Untersuchungen charakteristischer Mistelinhaltsstoffe. 1917 wurde die Mistel erstmals von Rudolf Steiner zur Behandlung von Krebs eingesetzt. Die Wirkung der Mistel wurde seither eingehend wissenschaftlich erforscht, die Misteltherapie wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Heute ist die Misteltherapie ein hoch wirksames, behördlich zugelassenes Arzneimittel, das vom Arzt verordnet wird (rezeptpflichtig).

Dr. Erfried Pichler, Allgemeinmediziner mit Schwerpunkt Komplementärmedizin, begleitet die Behandlung seiner onkologischen PatientInnen erfolgreich mit Misteltherapie. Adresse: Herbertstr. 10, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/511573. weislich den Allgemeinzustand der Patienten. Wohlbefinden und die Stimmung verbessern sich, der natürliche Schlaf wird gefördert, der Appetit gesteigert. Antriebslosigkeit und Müdigkeit werden bereits nach vier bis zwölf Wochen nachhaltig verbessert. Die Patienten fühlen sich aktiver und weniger müde. Durch das Nachlassen der tumorbedingten Schmerzen reduziert sich der Einsatz nebenwirkungsreicher Schmerzmittel. „Die Mistel erhöht die Lebensqualität und steigert die Leistungsfähigkeit.“ „Wunder können auch Misteln leider nicht vollbringen. Doch sie kann den Krankheitsverlauf stabilisieren.“ So die seriöse Meinung der in Österreich komplementärmedizinisch tätigen Ärzte.

Ein Netzwerk für mehr Lebensqualität Auf Initiative erfahrener engagierter Mistelärzte ist ein Netzwerk entstanden, in dessen Mittelpunkt die Lebensqualität der Patienten mit Krebs steht (www.misteltherapie.at) Die aktuelle Liste der MistelNetzwerkärzte kann bei der Agentur für Gesundheit und Kommunikation kostenlos angefordert werden, Tel. 01/879 99 07.

Die Liste der Mistelärzte in Österreich wird laufend aktualisiert und im Internet (www.misteltherapie.at) und als Broschüre publiziert.

200 Mistelärzte in einer handlichen Broschüre, nach Bundesländern und Bezirken übersichtlich gegliedert.

Abruf kostenlos unter Tel. 01/879 99 07


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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 08.2012 by FP Kärnten - Issuu