Nr. 7 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 17. Februar 2012
Kärntner Ballsaison am Höhepunkt:
Redoute bezauberte!
Soziallandesrat Ragger verlangt Belastungspaket der Bundesregierung Beitrag der Kelag im Kampf gegen die stößt auf herbe Kritik von Opposition Energie-Armut! und Kärntens Freiheitlichen! Seiten 4 und 5
Seiten 2 und 3
2 KärntnerNachrichten I 17. Februar 2012
THEMA DER WOCHE
Scharfe Kritik: Ein Sparpaket der bloßen Überschriften! Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig: Kärnten kann und wird seinen Beitrag leisten – „Lassen uns von Bundesregierung nicht anschwindeln!“ „Es ist ein Sparpaket der Überschriften, es wurde in Hektik aus der Not heraus geboren. Es fehlen die Inhalte.“ So kommentierte Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler, das von der Bundesregierung präsentierte Sparpaket. Gemeinsam mit Finanzlandesrat Harald Dobernig betonte er, dass Kärnten schon von sich aus auf einem guten Budgetkurs sei und das Sparziel des Bundes mittragen könne. Die Länder würden sich jedoch entschieden gegen ein Schwindelpaket verwehren.
Viele Fragen offen Laut Dörfler und Dobernig sind noch viele Fragen offen und vor allem sind einnahmenseitig 35 Prozent des Bundes-Sparpaketes noch unverhandelt und damit unsicher. Die beiden Kärntner Politiker sprachen hier konkret die Finanztransaktionssteuer und das Steuerabkommen mit der Schweiz an. „Das sind Rechenkünste, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen“, so Dörfler, der wie Dobernig ein „Hinüberschwindeln“ bis nach den Nationalratswahlen 2013 ortet. Genaue und harte Verhandlungen werde es in der Finanzreferenten-
Kärnten will das Nulldefizit bereits 2015 erreichen. Davon sind Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzreferent Harald Dobernig überzeugt. konferenz geben, so Dobernig. Dörfler verwies außerdem auf eine außerordentliche Landeshauptleutekonferenz. Der Landeshauptmann sagte, dass auch in Bezug auf die Gesundheitsreform noch alles offen sei: „Hier hat es vom Bund keine einzige Verhandlung mit dem Land Kärnten gegeben.“ Dörfler forderte für das Gesundheitswesen eine Reform im Verwaltungsbereich: „Am Ende des Tages sollte es nur eine österreichische Krankenkasse geben.“ Der Bundesrat sollte laut Dörfler ersatzlos gestrichen werden, die Bundesvorschläge mit der Verringerung der Parlamentssitze und Zahl der Bundesregierungsmitglieder seien nichts Neues.
Dörfler forderte weiters Schwerpunkte in den Bereichen Bildung sowie Forschung und Entwicklung. Hier müssten trotz Sparpaket Offensiven gesetzt werden. Er sprach sich für ein neues Lehrerdienstrecht sowie die Abschaffung der Landesund Bezirksschulräte aus. Nachmittagsbetreuung sollte flächendeckend angeboten werden, dafür sollte es drei Stunden mehr Anwesenheitspflicht für Pädagogen geben.
Kammerstaat „Und wo spart der Kammerstaat“, fragte Dörfler weiter. Die Zwangsmitgliedschaft bei den Kammern müsste Geschichte sein, die Beiträge müssten um ein Drittel gekürzt werden. Dies würde 300
Millionen Euro bringen, die man vernünftiger einsetzen könnte, so der Landeshauptmann: Je 100 Millionen Euro für Alternativenergien, Bildung, Forschung und Entwicklung. Dobernig sagte, dass Kärnten das Nulldefizit bereits 2015 erreichen werde. Kärnten habe 2009 echte Reformen eingeleitet und habe die Budgetwahrheit. Als einziges Bundesland sei es von den Ratingagenturen nicht herabgestuft worden. „Wir stehen gut da, haben haushaltstechnische Reformen gefunden und konnten auch die Krankenanstalten entlasten“, erklärte der Finanzreferent. Gegenüber dem ersten Budgetprogramm 2009 habe Kärnten sogar um 1,27 Mrd. Euro
17. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE weniger Schuldenbelastung. Dobernig verwies zudem auf eine Tilgungsreserve von 36 Mio. Euro. „Wir haben Maßnahmen gesetzt, die nicht immer erfreulich waren, aber sie wurden von den Menschen verstanden“, führte der Landesrat aus. Er nannte die Zusammenlegung der Landesabteilungen in zehn Kompetenzzentren oder die Einsparung von bisher 200 Planstellen. Seinen Weg im Bereich der Verwaltung und Lehrer werde Kärnten weitergehen. Dobernig sagte, dass es wie für die Landesbeamten auch für die pensionierten Beamten 2012 die Bundesregelung, 2013 eine Nulllohnrunde und 2014 wieder die Bundesregelung geben werde. „Damit sparen wir nächstes Jahr gegenüber der Pensionserhöhung auf Bundesebene in Höhe von 1,7 Prozent rund eine Mio. Euro ein. Kärnten ist ein Musterland in Budgetfragen, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, so der Finanzreferent.
Stabilitätspakt erfüllt! Den Stabilitätspakt bis 2016 wird Kärnten laut Dobernig erfüllen. Dem Bund attestierte er jedoch beim Sparpaket einen „Blindflug“. Viele gute Reformchancen seien vertan worden. „Das Sparpaket ist eine Mogelpackung, viele Grauslichkeiten wurden bisher noch nicht präsentiert, etwa im Gesundheitsbereich“, betonte er. Die Länder würden ihre staatliche Verantwortung tragen, es dürfe jedoch nicht alles zu Lasten der Länder, Gemeinden und Menschen gehen.
Wie Dörfler sagte auch Dobernig, dass am Sparpaket – von dem 2,65 Mrd. Euro ungesichert seien – noch viel Arbeit nötig sei.
‘‘
Kärnten ist ein Musterland in Budgetfragen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht!“ Landesrat Mag. Harald Dobernig
„Wir in Kärnten gehen unseren Weg unbeirrt weiter, was die Bundesregierung macht, ist für uns nicht relevant“, so Dobernig. Kärnten werde seinen Beitrag am Sparpaket leicht stemmen. „Wir werden uns aber nicht hineinreden lassen, wo wir sparen“, stellte der Finanzreferent klar. Und das Land werde sich auch dagegen verwehren, Fußabstreifer der Bundesregierung zu sein. „Wir tragen das Zukunftssparen mit und leisten unseren Beitrag. Wir lassen uns aber nicht beschwindeln“, ergänzte der Landeshauptmann, der von Bundeskanzler Faymann, Vizekanzler Spindelegger und Finanzministerin Fekter eine entsprechende Erklärung forderte: „Die Ministerin sollte nicht von der SchotterMitzi zur Schwindel-Mitzi werden.“
Kritik auch von der FPÖ! Scharfer Kritik am von der Regierung geschnürten Belastungspaket äußerte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Besonders auffällig findet Strache angesichts des Chaos in Griechenland und des
FPÖ-Chef Heinz Christian Strache kündigt eine „heiße Phase“ im Parlament an. potenziellen Schlagendwerdens der von Österreich eingegangenen Verpflichtungen in Höhe von rund 27 Milliarden Euro, dass nun ein internes Refinanzierungspaket in etwa derselben Höhe geschnürt wurde. „Ob das ein reiner Zufall ist?“
noch immer unter dem ersten Belastungspaket von Josef Pröll leide. Einmal mehr betätige sich die Regierung auch als Pensionsräuber.
Überhaupt scheine es sich bei dem ganzen Paket eher um ein Blendwerk für „die Märkte“ als um ein echtes Reformpaket zu handeln, so Strache. Im Vordergrund stünden kurzfristige Liquiditätssteiger ungen, während echte Reformen faktisch völlig außen vor bleiben würden. Die rot-schwarze Bundesregier ung wolle schnelles Geld in die Kassen, und zwar ohne Rücksicht auf Strukturreformnotwendigkeiten, die bereits immens hohe Belastung des Mittelstands und der Leistungsträger sowie die soziale Gerechtigkeit. Es finde keine Strukturreform im Gesundheits- und Verwaltungsbereich statt.
Strache kündigte der Regierung eine heiße Phase im Parlament an. „Rot und Schwarz sollen nicht glauben, dass sie ihr Ausplünderungspaket einfach so durchwinken können.“ Einmal mehr würden jene zahlen müssen, die die Opfer der Krise seien und nicht die Verursacher.
Dafür gehe der EUWahnsinn munter weiter. Der Mittelstand sei massiv betroffen, der ohnehin
Heiße Phase im Parlament
Strache forderte außerdem eine Garantie von der Regierung, dass die etwaigen Erträge aus der Fina n z t ra n s a k t i o n s ste u e r Österreich zugute kämen und nicht der EU. Insgesamt sei dieses Blend- und Belastungspaket eine äußerst schwache Leistung. Aber im Grunde sei von Faymann, Spindelegger und Co. auch nichts anderes zu erwarten gewesen, so der freiheitliche Bundesparteiobmann.
4 KärntnerNachrichten I 17. Februar 2012
HINTERGRUND
Kampf gegen Energiearmut: Auch Kelag soll Beitrag leisten! Der größte Kärntner Energielieferant, die Kelag, zählt derzeit leider zu den teuersten Stromanbietern in Österreich. Dies ist auf die höchsten Netzgebühren zurück zu führen. Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger bemüht sich, beim Kampf gegen Energiearmut aufgrund der hohen Preise, die Kelag mit ins Boot zu holen und lud daher zu einem „Strompreisgipfel“. Landesrat Christian Ragger vermisste dabei die soziale Verantwortung der Kelag. Dessen Vorstandsdirektor Dr. Hermann Egger habe bei dem Gespräch mit Recht auf die wichtigen Leistungen der Kelag im Bezug auf Versorgungssicherheit- und -qualität hingewiesen. „Noch gefehlt hat aber das Einverständnis, dass die Kelag auch eine gesellschaftliche Verantwortung hat. Diese kann man - einfach gesagt - als das Gegenteil von Gleichgültigkeit bezeichnen. Es kann und darf der Kelag nicht gleichgültig sein, wenn sich sozial Schwache Energie nicht leisten können. Sie wird sich daher fragen müssen, welche Auswirkungen ihre unternehmerischen Tätigkeiten neben der Gewinnorientierung haben und welche Lösungen sie mit den Beteiligten erarbeiten will“, betonte Ragger und stellt fest: „Ich habe mehrfach Signale aus der zweiten und dritten Ebene der Kelag erhalten, dass die Einführung eines Sozialtarifes nicht nur wirtschaftlich für die Kelag kein Problem wäre, sondern bereits berechnet und binnen kurzer Zeit eingeführt werden könnte!“ Er hoffe nicht, dass es in diesem Zusammenhang parteiinterne Absprachen zwischen der sozialistischen Energiereferentin und dem SPÖ-nahen Vorstandsdirektor gebe, eine der zukunftsweisenden Lösungen der Energiearmut, nämlich die Einführung eines Sozialtarifs, zu blockieren. Ausdrücklich strich Ragger die soziale Verantwortung der Klagenfurter Stadtwerke mit der Einführung des Stromschecks hervor. Bei den vereinbarten Gesprächen, wie man Energiearmut u.a. durch bessere Beratung und Effizienzsteigerung überwinden kann, muss darüber diskutiert werden. Denkbar wäre, wenn die Kelag ein gewisses Stromdeputat für sozial Schwache zur Verfügung stellt. Das wäre doch ein schöner Fortschritt. Während die Kelag in der Vergangenheit Deputate für Direktoren gewährt hat, könnte sie das in Zukunft in einem klar definierten Rahmen für sozial Schwache.“ Weiters verweist Soziallandesrat Ragger darauf, dass der von ihm eingerichtete Heizungshärtefonds für Personen, die aufgrund der Kältewelle in eine finanzielle Notlage gerieten, eine bedeutende Ergänzung zum bereits an 25.000 Kärntnerinnen und Kärntner ausge-
zahlten Heizkostenzuschuss bedeutet. Dabei unterstreicht Ragger, dass Kärnten bei den Heizkostenzuschüssen eine führende Rolle in Österreich einnimmt. Die meisten Bundesländer würden die Unterstützung nur Personen mit Einkommen bis zur Mindestrente (Ausgleichszulagenrichtsatz) gewähren, während Kärnten mit seinen zwei Beiträgen von 150 Euro und 80 Euro einen weit größeren Personenkreis (23.000) unterstütze.
HINTERGRUND Kärnten zahlt drei Millionen Euro für den Heizkostenzuschuss! Ein Vergleich mit den anderen Bundesländern zeigt, dass Kärnten weit mehr Menschen hilft als andere Länder: Tirol (14.798 Berechtigte), Vorarlberg (12.446), Salzburg (3.555), Steiermark (12.654) und Burgenland (7.360). Damit geben das Land Kärnten und die Gemeinden für den Heizkostenzuschuss rund 3 Millionen Euro für 23.000 Kärntnerinnen und Kärntner aus. Der Kärntner Heizkostenzuschuss von 150 Euro sei auch höher als in vielen anderen Bundesländern. Wenn die Kärntner SPÖ höhere Beträge fordere, müsse man sie erinnern, was ihre Parteifreunde in Wien, der Steiermark und im Burgenland anbieten. Mit 100 Euro, 120 Euro und 140 Euro jedenfalls weniger als in Kärnten und noch dazu an weniger Anspruchsberechtigte. Das von der SPÖ dominierte Land Salzburg hat denselben Zuschuss wie Kärnten. „Den Forderungen von LR Prettner fehlt jedenfalls jede Glaubwürdigkeit, wenn man weiß, wie der Heizkostenzuschuss aussieht, wo ihre Partei das Sagen hat“, so der freiheitliche Landesrat im KN-Gespräch wörtlich.
Stromgebühr-Befreiung: Prettner informierte nicht „Zwei Jahre verschweigt die Kärntner Energiereferentin
17. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 5
Landesrätin Dr. Beate Prettner, dass es für bedürftige Kärntner eine Möglichkeit gibt, ihre Stromkosten zu reduzieren. Das, was Prettner verabsäumt hat, wird die Sozialabteilung auf meine Anweisung hin erledigen. Wir informieren rund 15.000 Kärntner direkt über die Möglichkeit, dass sie bei ihrem Stromanbieter, in den meisten Fällen der Kelag und den Klagenfurter Stadtwerken die Befreiung von der Zählpunktpauschale (18 Euro) pro Jahr beantragen können“, teilt der Kärntner Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger mit. Ihnen werde auch das Antragsformular zur Verfügung gestellt. Bei der Zählpunktpauschale handelt es sich um jenen Betrag, den Stromkunden für die Förderung alternativer Energieformen bezahlen. Der Gesetzgeber in Wien hat aber Personen, die nur über ein Einkommen bis zur Höhe der Mindestrente (Ausgleichszulagenrichtsatz) verfügen, davon befreit. Es wäre Sache der für den Vollzug des Ökostromgesetzes in Kärnten zuständigen Referentin Dr. Prettner gewesen, diese Förderung publik zu machen. Da dies nicht geschah, haben in Kärnten nur ganz wenige Konsumenten um diese Befreiung angesucht. Sozial bedürftigen Kärntnerinnen und Kärntnern wurden damit in den vergangenen zwei Jahren rund 500.000 Euro zuviel verrechnet.
6 KärntnerNachrichten I 17. Februar 2012
LANDESPOLITIK
Redoute 2012: Tausende Gäste feierten eine fantastische Revue Die Redoute bleibt die größte und schönste Ballveranstaltung des Landes. Zahlreiche Ehrengäste aus dem In- und Ausland ließen sich zu einer Zeitreise in die goldenen Jahre entführen. Wertschöpfung der Veranstaltung von Experten als „enorm“ bezeichnet! evue, Revue, Revue“ war das Motto der Redoute, die als Ball des Kärntner Landeshauptmannes im Klagenfurter Messezentrum stattfand. Tausende Tanzbegeisterte sowie zahlreiche Ehrengäste aus dem In- und Ausland waren begeistert vom „Opernball des Südens“.
R
„Es war eine beschwingte Redoute, ein schönes, gemeinsames Fest“, sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der den Ball mit seiner Gattin Margreth eröffnete. Er freute sich über die vielen Besucher des schönsten
und größten Ball des Jahres: „Die Redoute ist der Ballevent 2012.“ Unter den Ehrengästen des Landeshauptmannes war auch Geshe Tenzin Dhargye, der als Vertreter der Tibeter gerade den Dalai Lama-Besuch in
Kärnten vorbereitet. Zelebriert wurde die RedouteEröffnung von den amtierenden Showdance-Weltmeistern der Mackh Dance Company, die für eine mitreißende Stimmung sorgten. Das Redoute-Ballorchester wurde von Landeskapellmeister Arthur Lan-
zer zusammengestellt. Es konzertierte im Zweiklang mit der bekannten Bigband „L“. Broadway-Feeling brachten die Musicalstars Nazide Aylin und Hannes Muik auf den Ball. Mit dabei waren u. a. auch die John Otti Band, die
Schlagersänger Stanley und Silvio Samoni und Pianist Alexander Storfer. In der Messehalle 4 war der „Redoute Jazzclub 2012“ eingerichtet, in dem „The New Swing Combo“ die Gäste zum Swingen brachte. Bei der von Silvia Fontanive moderierten
LANDESPOLITIK
Redoute gab es jedoch nicht nur tänzerische und musikalische, sondern auch kulinarische Highlights. So bereitete Haubenkoch Marcel Vanic das Redoute-Schnitzerl 2012 zu, das von den begeisterten Ballbesuchern sogleich verkostet wurde. Eine tolle Visitenkarte gab auch die Klagenfurter Höhere Schule für Wirtschaft und Mode („Wi`MO“) ab. Schülerinnen und Schüler unter der fachkundigen Leitung von Fachvorständin Unterkofler zeigten selbst designte Ballroben und präsentierten diese im Rahmen einer schwungvollen Modeshow, die die Ballbesucher förmlich von den Sitzen riss. Gewählt wurde auch die Miss Redoute 2012.
17. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 7
8 KärntnerNachrichten I 17. Februar 2012
LANDESPOLITIK
Kärntner Jugendstartgeld jetzt beantragen! LHStv. Scheuch: Jahrgang 1992 können noch bis 31. März 2012 Antrag stellen, Jahrgang 1993 bis 31. März 2013. Auch in diesem Jahr gibt es das Kärntner Jugendstartgeld! „Jedes Jahr wird ein Jahrgang ausbezahlt. Jugendliche können förderwürdige Aufwendungen, die sie zwischen dem 17. und dem 20. Lebensjahr getätigt haben einreichen“, erklärt Initiator Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch im Gespräch mit den Kärntner Nachrichten. Seit 01.01.2012 haben alle Jugendlichen des Jahrgangs 1993 Anspruch auf
das Kärntner Jugendstartgeld – Anträge können bis 31. März 2013 abgegeben werden. Weiters haben alle Jugendlichen die 1992 geboren wurden, noch bis 31. März 2012 Zeit das Jugendstartgeld zu beantragen. Antragsteller können aus drei Förderbereichen wählen. Pro Bereich werden maximal 300 Euro ausbezahlt: A - Führerscheinausbildung, B - Weiterbildung (Weiterbildung, die der
beruflichen Höherqualifizierung dient), C - Heim-, Wohnungs- und Mietkosten für Schüler, Lehrlinge und Studenten (wenn aus ausbildungsund/oder entfernungstechnischen Gründen ein eigener Wohnsitz notwendig ist). Die maximale Förderhöhe ist mit 900 Euro begrenzt. Antragsteller können nur einen Antrag stellen. Alle Infos gibt es übrigens auch im Internet auf: www.jugendstartgeld.at!
Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch
Freie Schülerschaft Kärnten: ACTA verhindern, Freiheit erhalten! Lukas Moser: Österreich muss endlich gleichberechtigter Partner in der EU werden! Unter dem Motto „ACTA verhindern - Freiheit erhalten“ nahm die Freie Schülerschaft Kärnten vergangene Woche gemeinsam mit Vertretern von Anonymous Österreich an einer Demonstration in der Klagenfurter Innenstadt teil. Europaweit stand der vergangene Samstag im Zeichen des umstrittenen ACTA-Abkommens, das die EU noch in diesem Jahr abschließen will. Wie in Klagenfurt gingen in vielen europäischen Städten Menschen auf die Straße, um gegen das geplante Abkommen zu demonstrieren. Denn ACTA ist heftig umstritten: Die Kritiker sehen in dem Abkommen eine Gefahr für die Freiheit im Internet. Der vorliegende Entwurf für das ACTA-Abkommen bedeutet für sie weniger einen verbesserten Schutz des Urheber-
rechts, sondern vielmehr eine Kontrolle und Überwachung der Internetnutzer. Insbesondere wird kritisiert, dass Internetdienstanbieter de facto verpflichtet werden, den Datenverkehr ihrer Kunden zu überwachen. Auch fürchten die Kritiker eine massive Überwachung der User durch die Provider. Möglicherweise wären sogar Portale wie Facebook, Twitter und YouTube gefährdet, weil auf den Seiten Nutzer Inhalte teilen – und diese möglicherweise urheberrechtlich geschützt sind. Lukas Moser von der Freien Schülerschaft Kärnten hofft, dass der Einsatz einiger tausend Personen in ganz Österreich ein entscheidendes Signal an die Bundesregierung setzt, nicht weiter den „Schoßhund der EU“ zu spielen, sondern sich endlich für die Inter-
essen ihrer Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. „Ich bin stolz auf alle Jugendlichen, die ihrer Empörung und ihren Sorgen lautstark Ausdruck verliehen haben, ob bei einer der österreichweiten Demonstrationen oder bei einer der unzähligen Initiativen im Internet. Die österreichische Jugend lässt es sich nicht nehmen, für ihre Grundrechte aufzustehen!“, resümiert Moser.
17. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 9
KLAGENFURT
Neue Chancen für Klagenfurt: FPK-SPÖ-Koalition zerbrochen Bgm. Christian Scheider: Konstruktive Sachpolitik für Klagenfurt wird auch ohne SPÖ fortgesetzt. „Wir werden unseren Weg der konstruktiven Sachpolitik für die Bürger fortsetzen, auch ohne die SPÖ. Für wichtige Themen und Entscheidungen wird man Mehrheiten finden, das hat die Praxis schon öfters gezeigt. Wir werden jedenfalls dafür Sorge tragen, dass es in Klagenfurt zu keinem Stillstand kommt“, kommentiert Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider das Aufkündigen des Arbeitsübereinkommens mit der SPÖ durch Vizebürgermeistern MariaLuise Mathiaschitz. Die Kritik seitens Mathiaschitz ist für ihn nicht nachvollziehbar, da die SPÖ von Anfang an bei jeder Entscheidung dabei gewesen und in jedes Projekt eingebunden worden ist. „Ich nehme zur Kenntnis, dass die SPÖ jetzt keine Verantwortung mehr übernehmen will und Mathiaschitz resigniert hat. Wir werden uns davon nicht beirren lassen und nicht einfach das Handtuch werfen“, erklärt der Bürgermeister, der in den nächsten Tagen Gespräche mit den übrigen Fraktionen führen wird.
Schlechter Stil der SPÖ Verwundert zeigt sich der Bürgermeister über die Art und Weise, wie von Mathiaschitz das gemeinsame Arbeitsübereinkom-
men beendet wurde: „So eine Entscheidung über eine Zeitung ausrichten zu lassen, zeugt von wenig politischer Klasse und ihren unberechenbaren persönlichen Stil. Ich hätte mir von der Vizebürgermeisterin zumindest vorher ein persönliches Gespräch erwartet.“ Bedauerlicherweise passe dieses Verhalten aber zur politischen Arbeit der SPÖ in den letzten Monaten. „Die Zusammenarbeit wurde immer schwieriger. Was am Vormittag vereinbart wurde, hat am Nachmittag nicht mehr gehalten. Anstatt Sachpolitik zu betreiben, wurde alle zwei Wochen versucht, den Bürger meister anzupatzen. Eine stabile und verlässliche Zusammenarbeit für die Bürger sieht anders aus“, betont Scheider.
LPO Scheuch: Neue Chancen Für FPK-Obmann Uwe Scheuch birgt die neue politische Situation in Klagenfurt durch den Rückzug der SPÖ durchaus ihren Reiz: „Mathiaschitz scheint beleidigt, weil sie sich neben dem populären Bürgermeister Christian Scheider nie behaupten konnte. Sie hat sich nie in ihre Rolle eingefunden und in ihren Referatsbereichen auch nichts weitergebracht. Fußballstadion, Eishalle und Hallenbad sind alles Projekte des
Neue Chancen für die Landeshauptstadt Klagenfurt ergeben sich aus dem Spiel der freien Kräfte. Sportreferats, für das die SPÖ verantwortlich ist und ganz offensichtlich auch gescheitert. Nach dem Ende der Koalition hat das freie Spiel der Kräfte begonnen und wird funktionieren - wie schon öfter auch auf Landesebene“, sagt Parteichef Scheuch. Dass Mathiaschitz die Koalition per Zeitung aufgekündigt hat, belegt für Scheuch, wie es um das Nervenkostüm der roten Vizebürgermeisterin bestellt ist. „Verantwortungsbewusstsein, Teamwork oder Charakterstärke schauen anders aus. Die größte Irritation hat Mathiaschitz mit ihrem Rückzug aber bei ihren
eigenen Funktionären ausgelöst. Laut Gerüchten stehen da bei weitem nicht alle hinter dieser Entscheidung“, erklärt Uwe Scheuch. Statt Bürgermeister Scheider zu kritisieren, solle sich Mathiaschitz selbst an der Nase fassen. Sie hinterlasse nur Streit und Missgunst innerhalb und außerhalb ihrer Partei und habe es auch jahrelang nicht geschafft, bei ihrem Parteigenossen SPÖ-Kanzler Faymann Positives für Klagenfurt zu erreichen. Ganz im Gegenteil, ihre roten Parteifreunde in der Bundesregierung würden Kärnten und Klagenfurt immer wieder das Leben schwer machen, erinnert Scheuch.
10 KärntnerNachrichten I 17. Februar 2012
LANDESPOLITIK
Freiheitlicher Hypo-U-Ausschuss-Endbericht ab sofort auch im Internet abrufbar! Der freiheitliche Endbericht des Hypo-Untersuchungsausschusses ist ab sofort unter der Homepage-Adresse www.ktn-landtag.at abrufbar. Um den freiheitlichen Abschlussbericht einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat sich die FPK dazu entschlossen, ihren Bericht auf der
Homepage des „Freiheitlichen Landtagsklubs“ (www.ktn-landtag.at) zu veröffentlichen. Bekanntermaßen haben ja die FPKAbgeordneten im U-Aus-
Im Internet: Der FPK-Hypo-Bericht mit allen Fakten.
schuss einen eigenen Endbericht vorgelegt, da sie dem grünen Ausschussvorsitzenden Rolf Holub attestierten, in seinem „Privatbericht“ mit den Fakten in Konflikt zu stehen. FPK-Klubobmannstellvertreter Gernot Darmann dazu: „Wichtige Fakten wurden ausgeblendet und Mutmaßungen zur Maxime erhoben, um ein Bild zeichnen zu können, dass den politischen Mitbe-
werber belasten sollte. So präsentiert sich der grüne Hypo-Bericht nach rund zwei Jahren Ausschussarbeit als Einzelmeinung des grünen Vorsitzenden Rolf Holub.“ „Der Abschlussbericht der freiheitlichen Ausschussmitglieder hingegen baut auf Zeugenaussagen und Akten der Untersuchungsausschüsse in Kärnten sowie Bayern auf!“, so KO-Stellvertreter Darmann.
Holen Sie Ihr Geld beim Lohnsteuerausgleich zurück Einen Lohnsteuerausgleich zu machen, zahlt sich fast immer aus. Auch Mandatare auf Gemeinde- oder Stadtebene sollten darauf nicht verzichten. Einen Lohnsteuerausgleich zu machen, kann oft lohnenswert sein. Über den Weg des Lohnsteueraus gleichs können sich die Steuerzahler die von ihnen zu viel bezahlten Steuern zurückerstatten lassen. Auf diese Möglichkeit sollten auch Mandatare auf Gemeinde- oder Stadtebene nicht verzichten. So sind für einige Berufsgruppen pauschalierte Werbungskosten vorgesehen, die sie bei ihrer Arbeit nehmer ver anla gung geltend machen können. Dazu zählen auch die Mitglieder einer Stadt-, Gemeinde- oder Ortsvertretung. Sie können pauschalierte Werbungskosten ohne Nach-
weis der tatsächlichen Aufwendungen im Wege der Arbeitnehmerveranlagung geltend machen. Zusätzlich zum Pauschalbetrag können allerdings keine weiteren Werbungskosten aus dieser Tätigkeit abgesetzt werden. Fallen daher höhere Werbungskosten an (die pauschalierten Werbungskosten betragen für das Jahr 2011 15 Prozent der Bemessungsgrundlage), können an Stelle der Pauschalbeträge die tatsächlichen Kosten geltend gemacht werden. Außerdem können bezahlte Bezirksumlagen bzw. Ortsgruppenumlagen beim Finanzamt geltend gemacht werden.
REGIONALES
Kürzlich feierte Alfred Niederbichler vulgo Daniel aus Gnesau seinen 71. Geburtstag. LAbg. Jutta Arztmann und OPO Vzbgm. DI Günter Sonnleitner mit Gattin überbrachten ihm die herzlichsten Glückwünsche. Über ein Präsent von LH Gerhard Dörfler freute sich der langjährige freiheitliche Gnesauer Gemeinderat besonders. Im Bild Mali Sonnleitner, Alfred Niederbichler, Jutta Arztmann, Ursula Niederbichler und Günter Sonnleitner. Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste aber auch vom gelungenen Um-, Aus- und Zubau des modernen Wirtschaftsgebäudes für eine intensive Milchviehhaltung der Familien Alfred und Gunter Niederbichler.
17. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 11
Am Sonntag, den 5. Feber 2012 fand das 1. Preisschnapsen des KAB Feldkirchen in der Jausenstation Staudacher in Flatschach statt. Neben tollen Geldpreisen, konnten die zahlreichen Teilnehmer auch wertvolle Sachpreise gewinnen. Landesobmann Fritz Schretter, sowie Bezirks- und Ortsgruppenobmann Hermann Puschitz freuten sich über die sehr gelungene Veranstaltung. Der Reingewinn kommt der nun gegründeten Jungen Generation des KABs zugute.
Trotz Schneefalls ließen es sich die Keutschacher Senioren nicht nehmen, am Sonntag, dem 12. Februar 2012, zu den Klängen der „Stromlosen“ das Tanzbein zu schwingen. Der Keutschacher „Schlossstadel“ war voll von jung gebliebenen, fröhlichen Senioren. Bei der Gelegenheit konnte die Obfrau Agnes Metzler, gemeinsam mit Bürgermeister Gerhard Oleschko, als das 100-ste Mitglied, auch Frau Hermelinde Janesch aus Pertitschach begrüßen. Am Rosenmontag lädt der „Keutschacher Seniorenring“ zum Heringschmaus in den „Schlossstadel“. Aber es wird nicht nur gefeiert. Am 5. März hält Notar Dr. Haiden im Schlossstadel einen Vortrag, der speziell auf die Bedürfnisse der älteren Generation zugeschnitten ist. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
12 KärntnerNachrichten I 17. Februar 2012
Musik, Gesang, Fröhlichkeit und gesunder sportlicher Ehrgeiz standen am Sonntag beim traditionellen Eisstockturnier der Volkskultur im Mittelpunkt. Heuer trafen sich ca. 124 Sänger Musikanten, Volkstänzer und diverse Brauchtumsgruppen zu einem freundschaftlichen Wettbewerb. Auch Kulturlandesrat Mag. Harald Dobernig war aktiver Teilnehmer beim Turnier ! Er hob den großen Idealismus der Kulturvereine hervor. Sie würden nicht nur Kärntens Tradition und Identität aufrecht erhalten, sondern seien auch vorbildlich im Pflegen von Freundschaften und Zusammenhalt.
REGIONALES
Zur Stärkung des Klinikum-Personals, das Tag und Nacht Schwerstarbeit leistet, führten die freiheitlichen Betriebsrätinnen Ulrike Herzig und Silvia Kofler eine Verteileraktion im Klinikum Klagenfurt durch. Bei klirrender Kälte (minus 9°) erhielt jeder Mitarbeiter ein Vitamingetränk für einen kraftvollen Tag. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie von GR Bernfried Kofler und Hr. Malaschichin sowie Hr. Florenin und OPO Werner Koch der Ortsgruppe Kreuzbergl/Feschnig. Die Aktion fand bei den Mitarbeitern großen Anklang.
Bürgermeisterin Marie Luise Mittermüller von Steindorf verwies mit Stolz auf das überaus rege Kulturleben in ihrer Gemeinde. Richi Di Bernardo, Organisator dieser überaus gelungenen Veranstaltung erklärte, „das Ziel dieser freundschaftlichen Begegnung sei es, die kulturelle Vereinsarbeit zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Brauchtumsgruppen zu stärken“. Nach der Siegerehrung wurde bis in die späten Abendstunden gemeinsam gesungen und musiziert.
Vor genau zehn Jahren gewann Fritz Strobl bei den Olympischen Winterspielen in Salz Lake City die Goldmedaille im Abfahrtslauf. Aus Anlaß dieses Jubiläums stattete LH Gerhard Dörfler dem Gerlamooser einen Besuch ab. „Fritz the Cat“ holte natürlich „die Goldene“ aus dem Tresor!
Zahlreiche Auszeichnungen kann die Sanitär- Heizungs- und Lüftungstechniker Spitzer GmbH aus Feldkirchen ihr Eigen nennen. „Auch bei der Wahl zum beliebtesten Lehrbetrieb 2011 war die Firma vertreten und erreichte den hervorragenden 2. Platz“, gratulierte Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch, der den Betrieb gemeinsam mit LAbg. Jutta Arztmann besuchte. „Bis heute wurden bei Spitzer über 50 Lehrlinge ausgebildet. Die Lehrlinge nehmen erfolgreich an Lehrlingswettbewerben teil und schließen zum Großteil auch die Berufsschule mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Für dieses Engagement im Bereich der Lehrlingsausbildung möchte ich mich recht herzlich bedanken“, so Scheuch. Auch am Lehrlingswettbewerb LION haben die Spitzer-Lehrlinge teilgenommen.
17. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 13
LESERBRIEFE
Charakterlos! Zu der Art, wie sich Frau Dr. Mathiaschitz aus der Koalition mit der FPK verabschiedet hat, fällt mir nur eines ein: Charakterlos! Weil es die Frau Vizebürgermeisterin nicht für notwendig hält, ein persönliches Gespräch zu führen, muss das Stadtoberhaupt die Hiobsbotschaft erst aus der Zeitung erfahren. Wen wundert es denn da noch, dass unter solchen Voraussetzungen eine gute Zusammenarbeit der beiden nicht möglich war? Die eiskalte Art der Vizebürgermeisterin und ihre Angewohnheit, mit Beleidigungen und Beschimpfungen zu argumentieren sind ja schon bekannt – darauf kann die Klagenfurter Stadtregierung mit Sicherheit gut verzichten. Robert Thurm Klagenfurt
Belastungen Das Sparpaket der Bundesregierung verdient diesen Namen nicht, denn es ist nichts Anderes als ein reines Belastungspaket. Statt nach Einsparungen in der Verwaltung zu suchen und ausgabenseitig zu sparen, wurden neue Steuern wie die Widmungsabgabe erfunden. Regierungen, die in Zeiten wie diesen neue Steuern erfinden statt bei sich selbst den Rotstift anzusetzen, werden anderswo abgewählt. Bei uns ist das wohl nur mehr eine Frage der Zeit. Ferdinand Strutz Krumpendorf
Hilfe für sozial Schwache Obwohl Kärnten immer von den Medien als finanziell und moralisch letztklassig hingestellt wird, präsentieren Scheuch und Ragger gleich mehrere Aktionen zur Unterstützung sozial Schwacher: Heizkostenhärtefond, AntiKälte-Sozialpaket und die
Verlängerung der Brennholzaktion. Das beweist, dass es immer schon besser war, zu arbeiten, statt sich mit Beschimpfungen aufzuhalten. Wer schnell hilft, hilft doppelt! Marita Lex per E-Mail
Jetzt die KN abonnieren: Tel.: 0463 51 15 15-0 Es lohnt sich!
Sparpaket: Es trifft die Falschen! Im Kurier wünscht sich der ÖGB-Chef Erich Foglar, die Erbschaftssteuer wieder einzuführen. Also deutlich gesagt, wegen der jetzt überbordenden Schulden und des Unvermögens unserer Regierungen, die in den letzten Jahrzehnten immer mehr ausgegeben als eingenommen haben, einen sogenannten Vorgriff auf die Steuern unserer Kinder vorzunehmen, ist unakzeptabel.
die Beamten aus. Trotz ihrer unkündbaren Arbeitsplätze, ihrer vollen Gehälter und diverser Vergünstigungen setzten diese noch vor kaum zwei Monaten, eine außergewöhnliche Gehaltserhöhung von über drei Prozent durch, obwohl das Sparpaket so etwas gar nicht mehr zugelassen hätte. So gut sollte es der übrigen Bevölkerung gehen, aber davon können wir nur träumen.
cher versteuertes Barvermögen, Wohnungsoder Hauseigentum etc., was also sehr viele ehrliche Bürger dieses Landes treffen wird, die dann einen „befristeten Steuerzuschlag“ zu leisten hätten.
Obwohl jedes, ob klein oder größeres Vermögen, schon mehrfach in der Vergangenheit steuerlich beschnitten und verkleinert wurde, sollte sie der folgenden Generation als Starthilfe dienen, denn wofür haben die Eltern ein Leben lang geschuftet und brav Steuern aller Art bezahlt, dabei ihre Kinder großgezogen, sie auch mehrsprachig ausbilden lassen, damit sie dann dem Staat finanziell zu Diensten sein können!
Aber wann hat ein Herr Neugebauer schon genug?
Daher streicht einmal ernstlich bei den tausenden oft doppelten Subventionen ein bisschen neutraler und nicht so parteibezogen herum und der Steuerladen befindet sich schnell wieder im Gleichgewicht. Aber so wie bisher, eine seit Wochen dauernde Zänkerei über Presse und Fernsehen dem Volk zu servieren, ist ein Armutszeugnis für diese Regierung.
Ganz anders sieht es für
Was Herr Stummvoll als „Wogenglätter“ im Kurier-Interview über die Reichensteuer sagte, ist deshalb ein Damoklesschwert, da laut Bundeskanzler Faymann´s, Äußerung von letzter Woche als reich gilt, wer mehr als 300.000 Euro besitzt, wobei natürlich bei ihm, wenn es um Abgaben geht, alle Werte zählen also auch Schmuck, Fahrzeuge, Segelboote, Einrichtung, Sparbü-
Wir, die älteren Bürger kennen sehr wohl das Wort „befristet“, als permanente Dauerleistung, aus unserer steuerlichen Vergangenheit.
Ing. Wolfgang Hauck, Sattendorf
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
14 KärntnerNachrichten I 17. Februar 2012
SERVICE
ToiToiToi „Glückstag“ mit 10 x 10.000,zusätzlich: Das Glück kommt im Nachhinein enn sich Fortuna zuletzt rar gemacht hat und auch der heutige Tag nicht unbedingt als Glückstag bezeichnet werden kann, so besteht gerade jetzt kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Das muss nicht endgültig sein, sondern kann sich rückwirkend noch ändern. Denn es
W
Fotowettbewerb für Hund und Katz´ Das Rubbellos „Glückstiere“ sucht die süßesten Haustiere zum Aufrubbeln. Schon bald sind die süßesten Hunde und Katzen Österreichs Motiv auf dem Rubbellos „Glückstiere“, das im Herbst erhältlich sein wird, abgebildet. Um das süßeste Haustier zu finden, gibt es bis 4. März 2012 einen Rubbellos Tierfoto-Wettbewerb mit Publikums-voting. Die Teilnehmer können bis 24. Februar 2012 entweder ein Foto von Ihrem Haustier auf www.rubbellos.at hochladen oder das Foto mit der Teilnahmekarte, die in den meisten Annahmestellen
erhältlich ist, per Post an Österreichische Lotterien, Rennweg 44, 1038 Wien, Kennwort „GLÜCKSTIERE“ senden. Durch das Publikumsvoting auf der Homepage rubbellos.at werden aus allen teilnehmenden Fotos die 10 beliebtesten Hunde und 10 beliebtesten Katzen des Wettbewerbs gewählt. Daraus ermittelt eine Jury jeweils 5 Hunde-Gewinner und 5 Katzen-Gewinner. Diese 5 Hunde und 5 Katzen werden mit Ihren Besitzern zu einem professionellen Fotoshooting eingeladen. Pro ausgewähltem Tier wird ein Foto auf dem Rubbellos GLÜCKSTIERE abgebildet.
gibt ihn wieder, ToiToiToi Glückstag.
den
Beim ToiToiToi Glückstag kommt das Glück sozusagen im Nachhinein, und ToiToiToi führt die Glückstags-Promotion jetzt wieder von 13. Februar bis 3. März 2012 durch. Dabei wird aus diesem Zeitraum ein Glückstag definiert. Dieser Tag wird dann für zehn Spielteilnehmer überraschend noch zum Glückstag, an dem sie jeweils 10.000,- Euro gewinnen. So funktioniert der ToiToiToi „Glückstag“: Am Samstag, den 3. März 2012 wird unter notarieller Aufsicht ein Tag aus dem Aktionszeitraum 13. Februar bis 3. März bestimmt: der „Glückstag“. Unter allen an diesem Tag gespielten ToiToiToi Losnummern
Ziehung vom Mi., 08. 02. 2012
44622 Ziehung vom Do., 09. 02. 2012
14976 Ziehung vom Fr., 10. 02. 2012
57793 Ziehung vom Sa., 11. 02. 2012
61297 Ziehung vom Mo., 13. 02. 2012
86122 Ziehung vom Di., 14. 02. 2012
17170
werden zehn gezogen, die jeweils 10.000,- Euro gewinnen. Diese „Glückstag“-Quittungsnummern werden im ORF-Teletext auf Seite 723, im Internet unter win2 day.at, beim InfoDienst unter Tel.: 0900 900 600 und mittels Aushang in den Annahmestellen bekannt gegeben.
KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
VO R S C H AU 7. Runde 2012 1: Rapid Wien– Ausria Wien 2: RB Salzburg– Sturm Graz 3: SV Mattersburg– SV Ried 4: Wacker Innsbruck– FC Admira 5: SV Kapfenberg– SC Wr. Neustadt 6: SC Freiburg– Bayern München 7: Hamburger SV– Werder Bremen 8: 1. FC Kaiserslautern– Mönchengladbach 9: B. Leverkusen– FC Augsburg 10: 1. FC Nürnberg– 1. FC Köln 11: Schalke 04– VfL Wolfsburg 12: Hannover 96– VfB Stuttgart Spiel 1-4 TOTO-Torwette
X
1
1
1
2
X
1
X
X
1
2
2
X
X
2
X
1
X
1
X
1
X
X
1
17. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 15
WIRTSCHAFT
Tor ins Tourismusgebiet Klopeiner See bald ohne Engstelle
Baufirma Habau errichtet Draubrücke in Stein ie Draubrücke Stein zwischen Tainach und St. Kanzian war bei den Autofahrern für ihre mit 4,50 Meter sehr schmale Fahrbahn bekannt. Seit Mitte Jänner wird sie teilerneuert, was eine Totalsperre bis Ende Juni 2012 erfordert. Fertig gestellt soll die Brücke bereits im Oktober 2012 sein, rund drei Millionen Euro werden in den Bau investiert. Die neue Fahrbahnbreite wird sieben Meter betragen. Mehr Sicherheit wird es dann auch für Radfahrer geben, da der schon lange notwendige Lückenschluss des R1 Drauradweges in das Projekt eingebunden ist.
D
Dörfler sagte, dass die Draubrücke Stein eine wichtige Torfunktion in das Tourismusgebiet um den Klopeiner See habe. Nun werde die Engstelle hier endlich beseitigt. „Dieses Projekt hat mich zehn Jahre lang beschäftigt“, sagte der Straßenbaureferent und erinnerte daran, dass die Gemeinde
ursprünglich dagegen war. Der Landeshauptmann dankte den Menschen aus der Region, die die notwendige Totalsperre unkompliziert mittragen würden. Er verwies auch auf die kreuzungsfreie Einbindung des Drauradweges, der ebenfalls sehr wichtig für den Tourismus sei. Radfahrer werden die Drau künftig auf einem drei Meter breiten Radweg queren können, der auf der neuen Brücke verlaufen wird. Beim Widerlager Klopein wird zudem für die gefahrlose Querung der Landesstraße eine Radwegunter führung errichtet. Bis zum Ende der Vollsperre im Juni können
K U R Z NO T I E RT Die Draubrücke Stein stammt aus dem Jahr 1951 und hat eine Gesamtstützweite von 165 Meter. Wegen ihres schlechten Erhaltungszustandes musste die Verkehrslast des Tragwerkes bereits auf 18 Tonnen beschränkt werden. Die Teilerneuerung der Brücke wurde nun als wirtschaftlichste Lösung in Angriff genommen. Der Unterbau (Widerlager und Pfeiler) bleibt größtenteils erhalten, das Brückentragwerk weicht allerdings einem Neubau. Aus Gründen der Hochwassersicherheit und um die Durchfahrt des Verbund-Baggerschiffes zu erleichtern, wird die Straßennivellette um ca. 1,90 Meter im Norden bzw. 1,10 Meter im Süden angehoben.
Radfahrer über die Draubrücke Völkermarkt und die überregionalen R1H Wasserhofnerweg und R1F Klopeinerseeweg über Wasserhofen, Klopein und St. Kanzian ausweichen. Die Totalsperre der Draubrücke Stein wird laut Straßenbauabteilungsleiter Volker Bidmon fix Ende Juni 2012 aufgehoben. Danach erfolgen noch Restarbeiten unter Verkehr. Es wird dann eine ein- bzw. wenn möglich zweispurige Verkehrsführung geben. Während der Totalsperre ist eine beschilderte Umleitungsstrecke über die B 82 Seeberg Straße und den Lilienbergtunnel sowie im
Westen über Gallizien und die Annabrücke eingerichtet. LH Gerhard Dörfler lobte bei der Baustellenbesichtigung der Draubrücke in Stein, das Bauunternehmen Habau, mit ihrem Hauptsitz in Oberösterreich und einer Zweigestelle in Villach. Der zuständige Bauleiter, Baumeister DI Oliver Neumann des bauausführenden Unternehmens erhielt ebenfalls Dank und Anerkennung des Landeshauptmannes für die termingerechte und qualitative Bauausführung.
16 KärntnerNachrichten I 17. Februar 2012
WIRTSCHAFT
Bauen mit Köpfchen! Messe zeigt die Trends! er an Bauen, Sanieren oder Energiesparen denkt, für den ist die kommende HÄUSLBAUERMESSE vom 24. bis 26. Februar 2012 am Messegelände Klagenfurt ein absoluter Pflichttermin. Ein besonderer Schwerpunkt widmet sich dieses Jahr dem
W
Thema „Innenraumgestaltung“. „Es ist gar nicht auszusprechen, wie schätzenswert es ist, etwas sein Eigen nennen zu dürfen“, lehrte schon einst der bekannte Philosoph Aristoteles. Und dies trifft vor allem auch
auf die Schaffung eines Eigenheimes zu. Ob es nun ein Neubau oder der Ausund Umbau eines Gebäudes ist, es bedeutet auf jedem Fall ein Stück Lebensglück. Infos unter: www.kaerntnermessen.at
17. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 17
WIRTSCHAFT
Euro-Bargeld: Mehr als nur ein Zahlungsmittel! Unter regem Interesse eröffneten Claudia Macheiner, Direktorin der Oesterreichischen Nationalbank Zweiganstalt Süd, und BKS Bank Generaldirektor Dr. Heimo Penker die Ausstellung „10 Jahre Euro-Bargeld“ in der BKS Bank Filiale am Neuen Platz. Vor zehn Jahren, am 1.1.2002, wurde mit der Einführung des Euro-Bargeldes die größte Währungsumstellung der Geschichte Realität. Da es für solche Dimensionen noch keine Erfahrungswerte gab, standen die Notenbanken vor einer großen Herausforderung. Allein in Österreich wurden 7.500 Tonnen Euro-Münzen und 250 Millionen Stück Euro-Banknoten ausgeliefert. In den letzten 10 Jahren hat sich das Euro-Bargeld als verlässliches, sicheres und wertbeständiges Zahlungsmittel bewährt. Der Umgang mit den sieben Euro-Banknoten und den acht Euro-Münzen ist für die Bevölkerung der Euroländer mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. 9 von 10 Österreichern kommen mit den Banknoten und 7 von 10 mit den Münzen gut bis sehr gut zurecht.
Volkswirtschaftliche Dimension Die Ausstellung „Im Blickfeld: EuroBargeld“ beschäftigt sich aber nicht nur mit Münzen und Banknoten, sondern beleuchtet auch die volkswirtschaftliche Dimension des Euro. Rund 330 Millionen Menschen in 17 Staaten haben greifbaren wirtschaftlichen Nutzen von der gemeinsamen Währung. So sind u.a. Preisverglei-
AU S S T E L L U NG Im Blickfeld: Euro-Bargeld - Mehr als nur ein Zahlungsmiitel... 15. Februar 2012 bis 30. April 2012 BKS Bank – Filiale Neuer Platz Dr.-Arthur-Lemisch-Platz 5 9020 Klagenfurt Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 8.00 bis 16.00 Uhr Führungen für Gruppen: kostenlos, nach Vereinbarung Führungsanmeldung: Tel.: (0316) 818181 DW 6705 E-Mail: ronald.eckrieder@oenb.at Weitere Informationen unter: www.oenb.at/steiermark www.geldmuseum.at
BKS Bank-GD Dr. Heimo Penker, Mag. Armine Wehdorn, Leiterin des Geldmuseums der Oesterreichischen Nationalbank, und Claudia Macheiner, Direktorin der Oesterreichischen Nationalbank Zweiganstalt Süd (v.l.) eröffneten die Ausstellung „10 Jahre Euro-Bargeld“. Foto: Eggenberger che einfacher geworden und Wechselspesen bzw. hohe Kosten für Wechselkursrisiken bei Exporten innerhalb des Euroraums fallen weg. Die seit Einführung des Euro im Durchschnitt niedrige Inflationsrate von etwas unter 2% erhält die Kaufkraft der Einkommen und schützt die Ersparnisse vor Entwertung. Das stabile Wechselkursumfeld ermöglichte Österreich eine deutliche Steigerung seiner Ausfuhren. Mehr als die Hälfte aller Exporte geht in den Euroraum, wodurch rund eine halbe Million Arbeitsplätze in Österreich gesichert wird. In der relativ kurzen Zeit seiner Existenz hat sich der Euro damit erfolgreich als Weltwährung und Schutzschild vor Währungsattacken etabliert. In der Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Einbettung in das Euro-Währungsgebiet Österreich (und andere Staaten) vor Spekulanten geschützt.
Österreich am Entwurf mitgearbeitet Die Ausstellung verdeutlicht auch, wie wesentlich Österreich an der Gestaltung der Euro-Banknoten beteiligt war. Mit dem Siegerentwurf des OeNBDesigners Robert Kalina im Gestaltungswettbewerb lebt die österreichische Tradition künstlerisch und sicherheitstechnisch hochwertiger Banknoten im Euro-Bargeld fort. Der österreichische Entwurf setzte sich gegen 43 Mitbewerber durch. Neben Informationen rund um den Euro vermittelt die Ausstellung auf anschauliche Art und Weise Wissenswertes zu Banknotendruck, Sicherheitsmerkmalen und Münzherstellung. Überdies erfahren die Besucherinnen und Besucher, was Walflossen und Marienkäfer mit Banknoten zu tun haben oder was sich hinter den Buchstaben LL auf den Münzen verbirgt.
18 KärntnerNachrichten I 17. Februar 2012
DIES & DAS
LH Gerhard Dörfer besuchte Frau Anna Hopfgartner zu ihren 100er.
Zum „Hunderter“ die erste Uhr! roß war die Überraschung beim Haus „Franzl“ in Radlach bei Steinfeld, als Landeshautpmann Gerhard Dörfler der „Seniorchefin“ Anna Hopfgartner als unerwarteter Überraschungsgratulant zum 100. Geburtstag seine Glückwünsche überbrachte. Neben einem Kärntner Blumenstrauß schenkte der Landeshauptmann der rüstigen und lebensfrohen „Kraftfrau“ eine Damenuhr. Das Geburtstagskind war zu Tränen gerührt. „Bis zu meinem 100. Geburtstag hatte ich nie eine Uhr“, erzählte sie dem staunenden Landeschef. „Das ist ein gutes Omen für viele weitere gute Jahre“, meinte der Landesgratulant nach einer herzlichen Umarmung im Kreise der Familie, Nachbarn und langjährigen Urlaubsgästen der Familie vlg. Franzl aus Belgien!
G
Toller, närrischer Fasching in Feldkirchen as war Grund genug, dass Landeshauptmann Gerhard Dörfler kürzlich eine Faschingssitzung in seiner Heimatgemeinde Feldkirchen besuchte. Die pointierten und närrischen Sitzungen zählen zu Kärntens besten. Gildenkanzler Werner Robinig ist es diesjährig wieder gelungen, die Lachmuskeln der Besucher aufs höchste zu strapazieren. Tolle Faschingsnummern sorgten für beste Unterhaltung im Stadtsaal. Die Supertalente wie, Gunnar
D
Zechner (Fockenbauer), Franky Kofler oder Sepp Fischer (Rader Sepp), boten als Akteure Glanzleistungen in ihren Darbietungen. Aber auch alle anderen Akteure boten sehr gute und sehenswerte Auftritte. Immerhin hat der ORF vier Faschingsnummern vom Feldkirchner Fasching für die Sendung „Narrisch guat“ übernommen. Gluck, gluck, der Feldkirchner Fasching ist einfach Spitze…
ANZEIGE
17. Februar 2012 I K채rntnerNachrichten 19
20 KärntnerNachrichten I 17. Februar 2012
DIES & DAS
SEIDENSTRASSE - Akrobatik am Puls der Menschheit Die neue Show des dreht, um mit dem Mund C h i n e s i s c h e n eine Rose aufzuheben, die Nationalcircus 2012. an ihrer Ferse liegt. Dieser Eine Artistin jongliert 5 Teller an ihrer linken Hand und 5 Teller an ihrer rechten Hand während sie sich mit dem ganzen Körper um ihre eigene Achse
außergewöhnliche Trick einer Akrobatin des Chinesischen Nationalcircus scheint dem europäischen Zuschauer unerreichbar für einen normalen menschlichen Körper. Und
10 % Rabatt, wenn Sie dieses Inserat mitbringen! Mobil Tel.Nr: 00 36 20 2803204
doch wird diese Pose, wie auch weitere Darbietungen, die unsere Vorstellung von Schwerkraft aufheben, täglich mit einem Lächeln, graziös und fehlerfrei präsentiert. Diese Akrobaten überschreiten Grenzen und erreichen so einen Status des Unglaublichen. Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise über diesen alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte und bietet so, ummantelt von Weltklasseakrobatik, die Ansicht von unbekannten Kulturen und Traditionen des Fernen Ostens in einer neuen Perspektive und zeigt damit sowohl die interessanten Kulturunterschiede auf als auch unterstreicht sie gekonnt mit Staunen, Leidenschaft und Humor die tiefen menschlichen Gemeinsamkeiten der Völker an diesem Weg. Folgen Sie 2012 virtuoser Musik und den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen Reise auf diesem Weg. Dann werden Sie gemeinsam mit diesen Ausnahmekünstlern erle-
ben, dass dieser Weg garantiert das Ziel ist! Chinesischer Nationalcircus „SEIDENSTRASSE“ – TOUR 2012 Klagenfurt Messearena / Messehalle 5 16. März 2012 um 20.00 Uhr Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, in allen Kärntner Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01/ 88 0 88 und in allen bekannten Verkaufsstellen sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
17. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 21
GESUNDHEIT
Besuch von LH Gerrhard Dörfler in der Ortsrettungsstelle Bleiburg H Gerhard Dörfler besuchte gemeinsam mit Ltg.-Abg. Josef Lobnig die Rot Kreuz Ortsrettungsstelle Bleiburg. Eine große Rotkreuz-Abordnung mit Ortsrettungsstellenleiter Willi Kleber empfing den Landeshauptmann in der Bleiburger Ortsstelle. Bezirksgeschäftsleiter Gerhard Koller und RK-Mitarbeiter Franz Jordan informierten Dörfler über die Arbeit der 21 angestellten und 120 freiwilligen Mitarbeiter in Bleiburg.
L
„Das Rote Kreuz ist dem Land und mir ein wichtiges Anliegen. Ihr alle seid fahrende Spezialisten der Menschlichkeit, Herzlichkeit und des Helfens“, dankte er allen Mitarbeitern für ihre Tätigkeit. An Willi Kleber und Fritz Schimun überreichte Dörf ler Dank- und Aner ken nungs urkun den. „Ehrungen haben auch mit Menschen zu tun, die Vorbilder für die Jugend sind. Ihr beide seid Kapitäne der Erfahrung“, gratulierte er.
22 K채rntnerNachrichten I 17. Februar 2012
VERANSTATUNGEN
Jetzt die KN abonnieren: Tel.: 0463 / 51 15 15-0 Es lohnt sich!
17. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 23
KULTUR
Albecker Chansonfrühling im Albecker Schloßstadel Liedmacherinnen & Chansonièren • Kartenreservierung unter 0650/57 52 066 Freitag, 27. & Samstag, 28. April, jeweils 20 Uhr Erika Pluhar „Lieder vom Himmel und der Erde
Die CD-Produktion „Lieder vom Himmel und der Erde“ und damit verbunden eine Reihe von Konzerten haben Erika Pluhar und Klaus Trabitsch gemeinsam erarbeitet und bestritten. Die Gemeinsamkeit des musikalischen Atems, der Spielfreude, der menschlichen Einhelligkeit hat sich dabei auf das Schönste erwiesen. Für Erika Pluhar und Klaus Trabitsch, die immer wieder gerne auch in der Formation des Duos auf der Bühne stehen, ist jeder Abend eine persönliche Bereicherung - deshalb auch die ungeschminkte eigene Vorfreude auf jeden gemeinsamen Auftritt. Es wird ein Programm geboten, das sich aus dem vorhandenen Repertoire sowie Neuem zusammensetzt - einige von Pluhars Liedern, die sie seit Jahren begleiten, und Lieder aus den CDs der letzten Zeit. Star-Gitarrist Klaus Trabitsch www.erikapluhar.at Freitag, 4. Mai, 20 Uhr Andrea Eckert „Damenwahl – ein Kaleidoskop“ Andrea Eckert singt und spielt ihre Lieblingsrollen und Lieblingslieder. Die große Schauspielerin am Theater als Callas, Penthesilea oder Neff zu sehen, ist schon ein Erlebnis. In diesem Programm aber
erstrahlt sie gleich einem Kaleidoskop in vielen Farbnuancen, von der Heroine bis zur Komödiantin. Die Künstlerin gibt persönliche Einblicke ins Theaterleben, ihre Rollen und ihre Karriere. Am Klavier: Bela Fischer www.andrea-eckert.com/ Freitag, 11. Mai, 20 Uhr Maresa Hörbiger „Krokodile fliegen nicht“ Die Frau in den Augen von Hugo Wiener Ein literarisch-musikalischer humorvoller Abend
berühmte, längst zu „Klassikern“ gewordene Lieder interpretiert Maresa Hörbiger auf eine neue, äußerst temperamentvolle Weise und zeigt einmal mehr zahlreiche Facetten ihres schauspielerischen Könnens und ihrer Vielseitigkeit. Erleben Sie eine vor Vitalität sprudelnde, mitreißende und vor allem genial komödiantische Maresa Hörbiger....... Karl Farkas, ein langjähriger Weggefährte Hugo Wieners, würde sagen: „Schauen Sie sich das an!“ Am Klavier: Roman Teodorowicz www.maresahoerbiger.at Freitag, 1. Juni, 20 Uhr Sandra Kreisler „KREISLERismen“
drucksstark in den Liedern offenbart, es ist ein Fühlen für die Zustände der Zeit. Sandra Kreisler fühlt, was sie singt, und bei jedem Wort, das sie mit ihrer dunklen Mahagonistimme präsentiert, ist sie ganz dort, wo das Lied zu Hause ist – egal, ob es weh tut, traurig macht oder zum Lachen bringt. KREISLERismen versammelt geballte Leichtigkeit, ohne je in das Banale abzurutschen. Fröhlich, respektlos und sprühend vor Wortwitz mäandern die Lieder durch die ewigen Themen des Lebens. Es ist komisch, es ist stellenweise sogar irrwitzig. Es ist frech. Zeitlos und hochmodern zugleich sind diese alten Chansons. Auch brandneue Lieder finden sich. Ganz vorne in der Liedersammlung ist Georg Kreisler vertreten, ihr Vater, der kürzlich verstorben ist. Am Klavier: Tilo Augsten www.sandrakreisler.de/ Fr, 15. Juni, 20 Uhr Marianne Mendt „Chansons & Jazz“
Hugo Wieners Frauen-Figuren sind vieles: neugierig, eifersüchtig, eitel, mondän und verrucht, schlau, manchmal allerdings etwas naiv und dadurch aus heutiger Sicht vielleicht ein bisschen altmodisch. Maresa Hörbiger gelingt es auf unvergleichlich charmante Art all diesen Frauen eine neue Lebendigkeit und einen authentischen Charakter zu verleihen. Wienerisch pointiert vermittelt sie den ganz speziellen Witz Hugo Wieners. Hugo Wieners
Die Tochter des kürzlich verstorbenen Kabarettisten, Komponisten, Sängers und Dichters Georg Kreisler singt die Chansons ihres Vaters und mehr. Die Frau mit der Stimme, die unter die Haut geht. Sie hat Ecken und Kanten. Solche, die sich schwer schleifen lassen und an denen sie sich manchmal selbst blaue Flecken holt. Und das ist dringend notwenig, um das zu tun, was sie tut. „Man muss ein Leben gelebt haben, um Chansons singen zu können“, sagt Sandra Kreisler. Nur singt sie nicht nur Chansons, sie lebt sie auch. Es ist nicht nur die scharfzüngige Intelligenz, die bissige Kritik, die sie aus-
Mit Trio (piano, bass, drums) www.mariannemendt.at Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at