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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 52.2011

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 51/52 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 23. Dezember 2011

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Redaktion und Verlag der Kärntner Nachrichten wünschen allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest!


2 KärntnerNachrichten I 23. Dezember 2011

THEMA DER WOCHE

„In harten Zeiten noch Zum Jahresende blickt Landeshauptmann Gerhard Dörfler im KN-Interview traditionell zurück. 2011 war ein politisch überaus ereignisreiches Jahr, vor allem in Hinblick auf die erfolgreiche Ortstafel-Lösung und die damit verbundene außenpolitische Öffnung des Landes. 2011 war aber auch das Jahr der verschärften Wirtschaftskrise. Wie wir mit den neuen Rahmenbedingungen umgehen, erklärt der Landeshauptmann. KN: Wenn wir das Jahr 2011 Revue passieren lassen, denkt man automatisch an die Ortstafellösung. War das alles? Dörfler: Keineswegs. Aber man muss dennoch zur Kenntnis nehmen, dass der Ortstafelkompromiss ein historischer Meilenstein war. Mit der endgültigen Lösung des Ortstafelkonflikts, der Kärnten ja mehr als 50 Jahre lang beschäftigt hat, ist vieles in Bewegung geraten. Ich möchte sagen, das Aufatmen, das wir in Kärnten gespürt haben, hat sich in unseren Nachbarländern fortgesetzt. Erst vergangene Woche ist es gelungen, gemeinsam mit Slowenien ein Memorandum für den Vollausbau des Karawankentunnels zu unterzeichnen. Erst diese Woche waren die Präsidenten von Friaul-Julisch-Venetien und dem Veneto in Klagenfurt, um die Partnerschaft mit Kärnten in Richtung einer gemeinsamen EURegio zu vertiefen. Da reden wir von einer Region mit mehr als sieben Millionen Einwohnern und einer unglaublichen Finanz- und Wirtschaftskraft, die wir als kleines, aber gut aufgestelltes Bundesland Österreichs direkt nützen wollen. KN: Ist die Außenpolitik Ihr neues Steckenpferd? Dörfler: Ich bin kein Mensch, der das Rampen-

Kärntner „Landesvater“ mit einem großen Herz für die arbeitende Bevölkerung: Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

licht sucht. Ich bin ein beharrlicher Arbeiter, der für Kärnten etwas bewegen will. Es ist einfach notwendig, dass sich Kärnten in Europa weiter entfaltet. Vor kurzem habe ich den EU-Kommissar für Regionalpolitik Hahn empfangen und in Brüssel mit Stefan Füle, dem EUKommissar für Erweiterung und Europäische Wirtschaftspolitik verhandelt. Das sind für Kärnten wichtige Entscheidungsträger auf europäischer Ebene. Es ist eine neue politische Qualität, wenn wir solche Kontakte haben und pflegen. Oder wenn wir den ehemaligen italienischen Verkehrsminister und nunmehrigen Präsidenten des Hafens von Venedig zu unseren Verbündeten bei der Schaffung der sogeannten Baltisch-Adriatischen Ver-

kehrsachse, zu der auch der Koralmtunel gehört, zählen dürfen. KN: Bleibt bei so viel Aussenpolitik nicht die Landespolitik auf der Strecke? Dörfler: Nein. Die Freiheitlichen sind mit ihrem Regierungsteam mit Uwe Scheuch, Christian Ragger und Harald Dobernig bestens aufgestellt. Harald Dobernig hat über Monate hinweg ein Budget ausverhandelt, das die Verschuldungskriterien im Vergleich unter den übrigen Bundesländern mehr als erfüllt, sodass wir vorsichtig von einem Nulldefizit im Jahr 2015 ausgehen dürfen. Uwe Scheuch hat beispielsweise das neue Raumordnungsgesetz ausverhandelt, das wesentliche Vereinfach-

ungen für den privaten Widmungswerber, aber natürlich auch für die Bauwirtschaft schafft, die dringend weitere Konjkunkturimpulse benötigt. Oder Christian Ragger, der das Sozialsystem umkrempelt, auf europäischer Ebene Akzente setzt und zuletzt auch die Ungerechtigkeiten bei der Finanzierung des Sozialwesens beseitigt hat. Ich frage mich nur, was die Regierungsmitglieder der SPÖ so alles vorzuweisen haben. KN: Die Freiheitlichen haben aber auch ein turbulentes Jahr hinter sich. Dörfler: Das sehe ich nicht so. Ich sehe eine geordnete, sehr harmonische und in sich geschlossene freiheitliche Familie mit einem starken Obmann,


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THEMA DER WOCHE

enger zusammenrücken!“ der das Ruder fest in der Hand hält und die Partei auf einem guten Kurs führt. KN: ...trotz seiner Verurteilung? Dörfler: Da sollten alle die Kirche im Dorf lassen. Denn erstens existiert derzeit lediglich ein nicht bestätigtes, erstinstanzliches Urteil. Und zweitens

wollen. Man muss sich immer wieder vor Augen halten, was sich seit dem Unfalltod von Jörg Haider auch innerhalb der Partei getan hat. Wir haben 2008 in einem Zustand des kollektiven Schocks begonnen, haben daraufhin historische Wahlsiege bei den Landtags- und auch bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen erzielt. Ein Jahr später Offensive Aussenpolitik: Der Landeshauptmann mit dem Präsidenten von Friaul, Renzo Tondo und dem Präsidenten von Veneto, Luca Zaia.

Ansturm auf den Teuerungsausgleich.

muss man wohl sagen dürfen, dass es sich um ein Urteil handelt, dass auch unter politisch Andersdenkenden für Kopfschütteln und Unverständnis gesorgt hat. Warten wir da einmal in aller Ruhe ab, was die Berufungsinstanz dazu zu sagen hat., Ich glaube da an die Gerechtigkeit.

haben wir uns für die Eigenständigkeit der Freiheitlichen in Kärnten und für eine neue bundespolitische Partnerschaft mit der FPÖ entschlossen. Das waren nicht einfache Entscheidungen. Aber niemand wird heute sagen, dass es falsch war, eine Kooperation mit HC Strache auf Bundesebene einzugehen.

KN: Sie selbst halten sich aus der Parteipolitik heraus?

KN: Woraus schließen Sie das?

Dörfler: Ganz und gar nicht. Wir haben fast wöchentlich Sitzungen in den Parteigremien und planen sehr genau und im Team, welche politischen Schwerpunkte wir setzen

Dörfler: Wie Sie ja wissen, bin ich als Landeshauptmann kein Stubenhocker, sondern einer, der täglich im Gespräch mit den Kärntnerinnen und Kärntnern ist. Ich brauche keine

Meinungsumfragen, um zu wissen, ob wir richtig liegen. Mir genügt es, einmal bei einem Landwirtshaus stehen zu bleiben und mit den arbeitenden Menschen zu sprechen. Übrigens: Auch viele Alt-Freiheitliche sind der Meinung, dass die FPK eine ausgezeichnete Lösung für Kärnten ist.

managern losgetreten wurde und nun schwer zu stoppen ist. Daher ist es notwendig, als Kärntnerinnen und Kärntner noch enger zusammenzustehen. Noch mehr zusammenzuhalten. Noch mehr gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Das ist auch meine politische Botschaft für das Neue Jahr!

KN: In einer Ihrer Ansprachen haben Sie gemeint, dass die Wirtschaftskrise des Jahres 2008 milde war im Vergleich zu dem, was auf uns zukommt. Wie gehen Sie als höchster politischer Repräsentant des Landes damit um?

KN: Konkret wird es wohl darum gehen, soziale Sicherheit anzubieten.

Dörfler: Ich wurde als Landeshauptmann gewäht, um Verantwortung für Kärnten zu tragen. Diese Aufgabe erfüllt mich mit Stolz, aber manchmal wohl auch mit Sorge. Vor allem, wenn ich an die Entwicklungen denke, die uns bevorstehen. Wir müssen wohl von einer Lawine ausgehen, die von rücksichtslos agierenden Bank-

Dörfler: Das tun wir schon immer. Ich erinnere nur daran, dass es Maßnahmen wie den Teuerungsausgleich, das Müttergeld, unsere spezielle Familienbeihilfe oder das Pendlergeld nur in Kärnten und in keinem anderen Bundesland gibt. Darauf dürfen wir mit Recht stolz sein. Die Freiheitlichen stehen zu ihrem Grundsatz, dass es die wichtigste Aufgabe der Politik ist, den Einkommensschwächsten zu helfen. Allen Landsleuten wünsche ich Frohe Weihnachten und schon jetzt alles Gute für 2012!


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HINTERGRUND

Ein Fest für Uwe: Zehn Jahre erfolgreiche Arbeit! Sein 10-Jahres-Jubiläum in der Politik beging kürzlich FPK-Obmann LHStv. DI Uwe Scheuch in der Klagenfurter Cinecity. Weit über 400 Gäste waren der Einladung gefolgt, um mit dem freiheitlichen Parteiobmann gemeinsam einen Rückblick auf die Meilensteine seiner bisherigen politischen Tätigkeit und einen Ausblick auf die künftige Arbeit zu machen. Daneben kam auch die persönliche Seite nicht zu kurz. Scheuch: „Wir haben viele Projekte erfolgreich umgesetzt und viel gearbeitet. Dass dabei auch Fehler passieren, ist nur menschlich. Wichtig ist, dass man daraus lernt. Die überwältigende Legitimation durch die Wähler bei der letzten Landtagswahl bestätigt ja, dass die Arbeit der vergangenen Jahre von der Kärntnerinnen und Kärntnern geschätzt wird.“ Neben den Ansprachen des Jubilars, des Klagenfurter Bürgermeisters Christian Scheider und des Kärntner Landeshauptmannes Gerhard Dörfler kamen in einem knapp 15-minütigen Film, der die wichtigsten Stationen des bisherigen politischen Schaffens Scheuchs zeigte, verschiedene Persönlichkeiten und Wegbegleiter zu Wort, so unter anderem Unternehmer Hans-Peter Haselsteiner, der 3. NR-Präsident a.D. Thomas Prinzhorn, Landesjägermeister Ferdinand Gorton, LWKPräsident Walfried Wutscher, die Kärntner Tierombudsfrau Ingrid Fisch-

inger, FPÖ-Chef HC Strache und Scheuch-Entdecker LTPräsident a.D. Jörg Freunschlag. „Enthusiasmus und Idealismus sind auch nach 10 Jahren wie am ersten Tag. Es ist nach wie vor mein Ziel, in der Politik etwas für die Menschen und das Land zu bewegen. Und wenn es der Wählerwille


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HINTERGRUND

dreifache Mutter und ein Hüttenwirt, dürfen sich auf den einen oder anderen Arbeitseinsatz der freiheitlichen Regierungsspitzen bei ihnen zuhause freuen. Der von den Regierungsmitgliedern aufgerundete Erlös des Losverkaufs von 10.000 Euro wurde umgehend an die ebenfalls anwesende designierte ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard

und die Rahmenbedingungen erlauben, so werden wir auch in den nächsten Jahren noch viele Erfolge in der Politik gemeinsam feiern“, kündigt Scheuch an. Die bewusst zurückhaltend organisierte Veranstaltung stand ganz im

Zeichen des Charity-Gedankens. Durch den Kauf eines Loses nahm man an einer Ziehung teil, bei der jeweils eines der freiheitlichen Regierungsmitglieder für einen halben Tag gewonnen werden konnte. Die Gewinner, unter anderem ein Feuerwehrkommandant, eine

zugunsten der Aktion Licht ins Dunkel übergeben. „Ich danke zuerst einmal allen für den Kauf der Lose heute und zur Unterstützung der Aktion Licht ins Dunkel. Ich sage aber auch Danke für die politische Unterstützung in den letzten Jahren. Ganz besonders natürlich

meiner Familie, die mir auch in schwierigsten Zeiten immer den nötigen Rückhalt geboten hat“, erklärt FPK-Chef Scheuch zum Abschluss.


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LANDESPOLITIK

SPÖ-Mandatare stimmten für eigene Gehaltserhöhung! Landtag beschloss Nulllohnrunde für Regierungsmitglieder und Abgeordnete – gegen die Stimmen der SPÖ. LR Dobernig: „Gut, dass SPÖ bei der Kärntner Finanzpolitik nichts mitzureden hat“. Auf ein bezeichnendes Abstimmungsverhalten im Kärntner Landtag macht Finanzlandesrat Harald Dobernig aufmerksam. „Die SPÖ Kärnten verliert völlig den Bezug zur Realität. Während man mir seitens der SPÖ ständig vorwirft, zuwenig zu sparen, wollen sich ausgerechnet die Abgeordneten der SPÖ mit Klubobmann Rohr an der Spitze eine Gehaltserhöhung genehmigen“, weist Dobernig darauf hin, dass die Kärntner SPÖ soeben im Landtag gegen eine Nulllohnrunde für die Landespolitiker gestimmt hat. „Währ-

end unter Führung der Freiheitlichen an allen Ecken und Enden gespart wird und die Abgeordneten von FPK und ÖVP selbstverständlich auf eine Lohnerhöhung verzichten, hat der gesamte SPÖ-Klub in der Landtagssitzung gegen das entsprechende Gesetz gestimmt, um sich dadurch eine Lohnerhöhung zu ermöglichen“, so der Finanzreferent. „Auch 2012, wie schon seit 10 Jahren, wird es für uns eine Nulllohnrunde geben. Wir gehen hier bundesweit einen vorbildlichen Weg“, erklärt FPK-Klubob-

GTI-Treffen: Ohne Adi Stark nicht denkbar! In der letzten Sitzung der Landesregierung hat LH Gerhard Dörfler den Bürgermeister von Maria Wörth Adi Stark gebeten, auch künftig für die Organisation des für den Tourismus so wichtigen GTI-Treffens in Reifnitz verantwortlich zu zeichnen. Dörfler stellte klar, dass es nicht sein könne, dass ein wichtiger Umsatzund Frequenzbringer von einigen „Streithanseln“ zerstört werde. „Man kann dem Weltkonzern Volkswagen nur mit größtem Respekt gegenübertreten. Hier wird ohne einen einzigen Euro Steuergeld seit Jahren von Bürgermeister

Im Element: Bürgermeister Adi Stark als ChefOrganisator des GTITreffens in Reifnitz Stark erfolgreich eine Veranstaltung organisiert“, so Dörf ler. Stark signalisierte, dass er im Interesse des Landes und unter klaren Bedingungen das Event weiter organisieren werde.

mann Kurt Scheuch auf Vergleichszahlen mit anderen Bundesländern.

Euro weniger als es die Vorgaben des Bundes vorsehen.

So verdient Kärntens Landeshauptmann um Euro 2.525,50 weniger als seine Amtskollegen in Wien und Niederösterreich. Kärntens Landesräte verdienen um 2.272,60 Euro und jeder Abgeordnete um 2.163,20

Allein seit dem Beginn der letzten Legislaturperiode 2004 bis 2010 wurde gegenüber dem Bundesmodell in Summe mehr als 10 Mio. Euro eingespart“, erklärt der freiheitliche Klubobmann.

ORF: Kärnten mit Nordkorea verglichen! FPK-KO Kurt Scheuch: Entschuldigung durch ORFRedakteur wäre angebracht. Als handfesten Skandal bezeichnet FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch die Moderation des ORFJournalisten Roman Rafreider in der „ZIB 24“ am 19. Dezember 2011. Dieser erdreistete sich doch allen Ernstes den erfolgreichsten Landeshauptmann von Kärnten, LH Dr. Jörg Haider, in Zusammenhang mit dem in Nordkorea verstorbenen Diktator Kim Jong Il zu vergleichen. „Dieser geschmacklose und völlig unappetitliche Vergleich unseres verstorbenen Landeshauptmannes, der von den Kärntnerinnen und Kärntnern demokratisch gewählt wurde, mit einem fürchterlichen Diktator und

Klubobmann Ing. Kurt Scheuch Kriegstreiber ist so unfassbar, dass wir Freiheitlichen in Kärnten uns überlegen, diesen ORF Redakteur zu klagen. Der Freiheitliche Landtagsklub erwartet sich von der ORFFührung zumindest eine Entschuldigung für diesen Ausrutscher“, fordert Kurt Scheuch.


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LANDESPOLITIK

Kärnten mit dezentraler Behindertenförderung Vorreiter Landesrat Mag. Christian Ragger setzt als erster Sozialreferent Österreichs UNBehindertenrechtskonvention um – Statt einem zentralen Angebot in Klagenfurt sollen schulische und therapeutische Angebote für beeinträchtige Kinder in den Regionen nahe am Wohnort der Kinder in Zukunft ermöglicht werden. Der Sozialreferent weiß, dass man Änderungen bei der Betreuung von beeinträchtigen Kinder nur behutsam vornehmen darf. Nach diesem Prinzip wird die Neugestaltung des sozialpädagogischen Zentrums (bfz) in der Guttenbergstraße in Klagenfurt über drei Jahre erfolgen. „Wir schließen keine Schule, sondern wir sperren in den Regionen auf. In einem ersten Schritt wird zunächst in Völkermarkt ein Pilotprojekt mit acht Kinder gestartet. In einem zweiten Schritt werden wir die Erfahrungen, die wir dort gemacht haben, auf einen anderen Bezirk umlenken“, erklärt Ragger. Ähnlich wie bei der Altersversorgung geht es um eine wohnortnahe

Bereitstellung, mit der unnötige Wege verhindert werden soll. „Wir sind dabei, als eines ersten Bundesländer dies umzusetzen“, so auch FPK-Parteiobmann und Schulreferent LHstv. Uwe Scheuch. An jedem Standort gelten folgende Prinzipien: • Wohnortnahe Versorgung (keine langen Anfahrten, etc.) • Kleinklassen für fünf bis sieben Kinder • Doppelbesetzung im Unterricht (KlassenlehrerIn und adäquates Zusatzpersonal) • Gleiche Rahmenbedingungen für die Nachmittagsbetreuung (Kleingruppen und Doppelbesetzung) • Schaffung eines mobilen therapeutischen Dienstes (Es fahren nicht mehr die

Kinder zu den Fachkräften des bfz, sondern die Fachkräfte zu den Kindern)

Quantensprung Auch Experten bestärken Ragger in diesem Vorhaben. Für sie ist dies ein Quantensprung und wegweisend für die Umsetzung der Inklusion in Österreich. „Mein Verständnis von Inklusion meint, Kindern an Regelschulen – an Volks- und Hauptschulen – das für sie geeignete Setting anzubieten. Das heißt entweder in der kleinen Gruppe oder in einer Integrationsklasse. Das wird in Zukunft die Wahlfreiheit für die Eltern sein: Nicht mehr zwischen Volks- und Sonderschule zu unterscheiden, sondern sich am Standort der Volksschule für eine kleine

LR Christian Ragger oder große Gruppe zu entscheiden“, sagte Dagmar Zöhrer, Landesschulinspektorin für Sonderpädagogik. Eine Landesenquete mit Experten, Sozialpädagogen und der Politik wird sich zu Beginn des kommenden Jahres ausführlich mit allen relevanten Fragen zum Thema „Inklusive Bildung und Betreuung“ beschäftigen.

SP-Landesrätin Prettner: Amtsmissbrauch? ie Medienberichten zu entnehmen war, hat SPÖLandesrätin Beate Prettner die Weiterleitung von ordnungsgemäß zustande gekommenen Bescheiden der Kärntner Landesregierung kraft ihres Amtes als Umweltreferentin verhindert. „Dieses Verhalten von Prettner ist nicht nur eine Brüskierung der Fachbeamtenschaft, sondern scheint sich zu einem handfesten Skandal der Landesrätin zu verdichten. Denn mittlerweile ist bekannt, dass Prettner in dieser Causa durchaus auch Eigeninteressen wahrnimmt. So ist sie alleinige Eigentümerin eines im Bescheid betroffenen Grundstückes“, stellt FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch fest. Dass hier persönliche Befangenheit vorliege, sei nicht von der Hand zu weisen. Darüber hinaus

W

könnte sogar auch „Amtsmissbrauch“ im Sinne des Deliktes der Vorteilsannahme nach § 305 StGB im Spiele sein. Jedenfalls handle Prettner gegen das Gesetz. „Die Freiheitlichen in Kärnten haben deswegen einen Antrag im Kärntner Landtag eingebracht, die Vorwürfe gegen Prettner genauestens durch die Kärntner Landesregierung prüfen zu lassen. Dass Prettner Fragen zu diesem Thema in der Landtagsitzung nicht beantwortet hat, lässt auf ihr schlechtes Gewissen schließen. In diesem Zusammenhang wird auch zu durchleuchten sein, ob Prettner Einkünfte aus diesen Liegenschaften ordnungsgemäß gemeldet hat“, so FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch.


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LANDESPOLITIK

Kärntner Landesbudget 2012 im Landtag beschlossen! Reform- und Sparkurs wird fortgesetzt. Positive Effekte durch Verwaltungs- und Pensionsreform sind bereits jetzt spürbar. Erfreut über den Beschluss des Budgets des Landes Kärnten für das Jahr 2012 durch den Kärntner Landtag zeigt sich Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK). Der Landesvoranschlag sieht Einnahmen in Höhe von 1,973 Mrd. Euro und Ausgaben in Höhe von 2,116 Mrd. Euro vor. Die Neuverschuldung beträgt budgetär und außerbudgetär zusammengerechnet 124,7 Mio. Euro. Die Nettodefizitquote beträgt 0,8 Prozent am BIP, das Maastricht-Ergebnis beläuft sich auf ein Minus von 82,1 Mio. Euro. „Es freut mich, dass das Budget des Landes Kärnten nach nur einem Tag Debatte mit den Stimmen von FPK und ÖVP im Landtag beschlossen wurde“, so Dobernig in seiner ersten Reaktion. Für das Budgetjahr 2012 konnten weitere 20 Mio. Euro eingespart werden, wovon 80 Prozent von den vier FPK-Regierungsmitgliedern gekommen sind. „Wir setzen damit ein klares Zeichen, dass der Reform- und Sparkurs, den wir in Kärnten im Jahr 2009 eingeschlagen haben, fortgesetzt wird. Wir werden die Budgetsanierung weiter mit aller Kraft vorantreiben, um das Ziel des Nulldefizits 2015 zu erreichen“, erklärte der Finanzreferent. „Im Unterschied zum Bund reden wir nicht

wochenlang über eine Schuldenbremse, sondern haben sie längst umgesetzt“, erinnerte Dobernig an die Pensionsreform im öffentlichen Dienst, die Verwaltungsreform mit der Halbierung der Abteilungen, die massive Reduktion der Planstellen in der Landesverwaltung und im Lehrerbereich oder die großen Einsparungen bei den Ermessensausgaben. „2009 lagen diese bei 462 Mio. Euro, im Jahr 2012 nur mehr bei 345,3 Mio. Euro. Das ergibt eine Einsparung von 117 Mio. Euro allein im Ermessensbereich“, so der Landesrat. Mit diesem Spar- und Reformkurs sei man gegenüber dem Bund und gegenüber der allseits gelobten Steiermark klarer Vorreiter.

Kritik an SPÖ In der heutigen Aktuellen Stunde des Landtages zur Kärntner Finanzpolitik übte Finanzlandesrat Harald Dobernig Kritik am Versuch der SPÖ, die Finanzpolitik des verstorbenen Landeshauptmannes Jörg Haider in ein schlechtes Licht zu rücken. SPÖ-Klubobmann Rohr habe selbst sechs Mal die Hand gehoben und die Landesbudgets mitbeschlossen. Genauso sei die SPÖ immer mit dabei gewesen, wenn es um die Ausweitung der außerbudgetären Verschuldung etwa zur Finanzierung des Klinikum Klagenfurt ging.

Publikumsmagnet: Der „Stille Advent“ in Klagenfurt.

Über 4.000 Besucher beim Stillen Advent Großer Zuspruch bei besinnlichen Konzerten – Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt Großer Andrang herrschte auch heuer beim „Stillen Advent im Landhaushof“. Mit der Veranstaltungsreihe hob die Volkskultur Kärnten den Advent als eine ganz besondere Zeit im Jahr hervor. „Über 4.000 Besucher lauschten den schönsten Advent- und We i h n a c h t s l i e d e r n Kärntens und kamen bei besinnlichen Texten so richtig in Weihnachtsstimmung“, zog Volkskulturreferent LR Harald Dobernig zufrieden Bilanz. Der Landesrat besuchte fast jedes der sechs Konzerte und kündigte eine Fortsetzung im kommenden Jahr an. „Die große Beliebtheit der Veranstaltungsreihe ist ein Zeichen dafür,

dass die Menschen in der hektischen Vorweihnachtszeit besinnliche Stunden verbringen wollen“, so Dobernig, der Richi di Bernardo für die Organisation dankte. Unterstützt wurde die Ve ra n s t a l t u n g s r e i h e vom ORF, der Kleinen Zeitung, der Stadt Klagenfurt, Frisuren Krug und WickNorm Fenster. Der Eintritt zu den Konzerten war frei, freiwillige Spenden kamen wieder der Aktion „Kärntner in Not“ zugute. Diese Chöre traten heuer auf: Grenzlandchor Arnoldstein, Vocalensemble Kärnten, Postchor Klagenfurt, Ambidravi Vocal, Gemischter Chor Grafenstein und der MGV Almrose Radenthein.


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LANDESPOLITIK

Koralmbahn: Den Zug Richtung Zukunft nicht verpassen! Resolution an Bundesregierung eingebracht. Fertigstellungstermin der Baltisch-Adriatischen Achse muss eingehalten werden. Störmanöver vermeiden. Für Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist die von der Bundesregierung erneut entfachte Infragestellung der Koralmbahn beziehungsweise eine mögliche weitere zeitliche Verschiebung nach hinten vollkommen unverständlich und nicht nachvollziehbar. „Erst vor wenigen Wochen hat Verkehrsministerin Bures klare Aussagen zur planmäßigen Umsetzung der Koralmbahn getroffen. Nun ändert die Verkehrsministerin auf Druck des Koalitionspartners ihre Meinung“, reagiert der Landeshauptmann. Diese unklare Haltung schade nicht nur der Koralmbahn und verursache große Verunsicherung unter der Bevölkerung wie auch der Bauwirtschaft, sondern irritiere besonders die hohen Entscheidungsträger auf europäischer Ebene. „Im Europäischen Parlament befindet man sich derzeit mitten im Diskussionsprozess hinsichtlich der Aufnahme der BaltischAdriatischen Achse mit dem Kernstück der Koralmbahn in das CoreNetzwerk der EU. Wird diese wichtige Entscheidungsphase nun durch unnütze und wenig durchdachte Störmanöver von Teilen der Bundesregierung gestört, werde auch die Chance auf eine Mitfinanzierung der Koralmbahn seitens der EU

geschmälert“, sagt Landeshauptmann.

der

Eine Verzögerung beim Bau der Koralmbahn würde die Chancen auf eine Aufnahme der Baltisch-Adriatischen Achse in das Core Network der Europäischen Union stark verringern. „Durch die Aufnahme in das Netzwerk besteht die Möglichkeit einer 20-prozentigen Mitfinanzierung seitens der EU, wodurch das Budget der ÖBB und damit Österreichs entlastet würde“, so Dörfler. Er erinnert die Bundesministerin daran, dass im Dezember 2004 zwischen der Bundesregierung und dem Bundesland Kärnten ein Vertrag zur Umsetzung der Koralmbahn geschlossen wurde, der eine Fertigstellung der Koralmbahn zwischen Klagenfurt und Graz bis zum Jahr 2018 vorsieht.

Verzögerung nicht tolerierbar Diese Vereinbarung wurde bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der ersten Ein sparungsmaßnahmen einseitig um vier Jahre ohne Einbindung der Kärntner Landesregierung nach hinten verschoben. „Eine weitere zeitliche Verzögerung ist nicht tolerierbar und würde enormen volkswirtschaftlichen Schaden zur Folge haben“,

Bei den ÖBB soll gespart werden, Kärnten warnt: „Der Koralmtunnel ist das wichtigste Verkehrsprojekt der letzten Jahrzehnte!“ stellt Dörfler klar und weist darauf hin, dass alleine durch den Bau der Koralmbahn pro investierter Milliarde Euro 17.000 Arbeitsplätze entstehen.

Resolution verabschiedet Aus diesem Grund wurde vom Landeshauptmann in der Regierungssitzung auch eine Resolution an die Bundesregierung eingebracht, in der diese, im speziellen Verkehrsministerin Doris Bures, aufgefordert wird, dafür Sorge zu tragen, die im Vertrag vereinbarten Fertigstellungstermine einzuhalten, jegliche Diskussion, die zu einer Verzögerung der Koralmbahn wie auch des Semmeringbasistunnels führen könnten, zu vermeiden und ein klares Bekenntnis für die

Baltisch-Adriatische Achse abzugeben. „Diese einzigartige Schienenverbindung von Danzig bzw. Helsinki bis nach Bologna bzw. Ravenna eröffnet Österreich und der gesamten Europäischen Union ein derzeit fast noch unfassbares Wirtschaftspotential, das man nicht einfach auf der Straße liegen lassen darf“, erklärt Dörfler, weshalb er die Bundesregierung auffordert, den einmaligen europäischen Verkehrsgedanken zu erkennen: „Mit der Koralmbahn als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse gehen wir in ein neues verkehrstechnisches Zeitalter. Österreich darf nun nicht den Zug in Richtung Zukunft verpassen“, so Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler.


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Frauen-Netzwerk: Dr. Gaby Gollmann-Macher, VSDir. Mag. Christine Mair, Prof. Renate Kreutzer, LAbg. STR Wilma Warmuth, Ingeborg und Justi Olschnegger.

Damen–SET zur positiven Lebensgestaltung! Ein stimmiger Frauen-Erlebnisabend war das 16. Damen-S.E.T. (Sprechen-Essen-Trinken) im Gasthof Olschnegger, vlg. „Lindenwirt“ in Kappel am Krappfeld. Die Initiatorin, LAbg. Wilma Warmuth, hatte zum Thema „Die Nacht ist voller Sterne oder Ja zum Leben“ Frauen aller Generationen und Berufsgruppen zum Vortrag von Prof. Renate Kreutzer geladen. Die kompetente Referentin („Diakonie Kärnten“) erläuterte an Hand von praxisbezogenen Anlassfällen die Themen von Sinnfindung, Zuwendung, Konfliktbewältigung und das bewusste Leben im Hier und Jetzt! – „Dankbare Menschen sind sozialer und haben mehr Lebensfreude, weil sie sich auf das Positive konzentrieren!“ betont Prof. Renate Kreutzer. Erfreut zeigten sich die zahlreich erschienenen Damen auch über das stilvolle Ambiente in Lindenwirts Jagdsaal und die gschmackige Gastronomie von Ingeborg und Justine Olschnegger. Unter den Gästen wurde u.a. gesichtet: das Team des Deutsch-Ordens Spital Friesach mit Pflegedirektorin Edith Juritsch, BR Ursula Heitzer und Barbara Galler, Gerti Kuess, die Künstlerinnen Beate Will und Cilly Binder, Eva Hagen vom Roten Kreuz, Sandra Pirolt, Annemarie Dielacher, Ruth Rabensteiner, Renate Hartenberger, Brigitte Ratheiser, die Kärntner Goldhauben Obfrau Monika Plieschnegger, Mag. Gerti Kernmayer, Brigitte Fischer vom Hospiz-Kärnten, Marianne Seidl und Gertrud Grossely (Trachten-Gutra). Alles in allem – ein S.E.T. Abend zum Jahresausklang bei dem Information, Kulinarik und herzliche Kommunikation unter Frauen an erster Stelle stand.

REGIONALES

Einen Lokalaugenschein nahm Sportreferent LH Gerhard Dörfler in der neuen LeichathletikAnlage, der künftigen Leopold Wagner Arena, in Klagenfurt mit Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider und Sportstadtrat Jürgen Pfeiler vor. Bei seinem Rundgang stach dem Landeshauptmann die schlichte und elegante Planung ebenso ins Auge, wie der gute Aus- und Überblick. „Nicht nur die Leichathleten, sondern auch die Zuschauer werden hier künftig optimale Bedingungen vorfinden“, betonte Dörfler. Die Anlage, sie ist baulich fertig gestellt und wird bis Ende März 2012 auch eingerichtet sein.

Mit den schönsten Advent- und Weihnachtsliedern verzauberte das Kärntner Doppelsextett in einer Doppelkonzertveranstaltung das Publikum im Casineum Velden. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler war unter den Zuhörern. Er zeigte sich begeistert von den Liedern und der besinnlichen Weihnachtsstimmung: „Velden präsentiert sich als prachtvolle Adventstadt und der Chor unter Leiterin Margit Heissenberger bietet einen weihnachtlichen Hochgenuss.“ Zum Konzert waren sogar Fans des Kärntner Doppelsextetts aus Norddeutschland und Kanada angereist. Mit dabei war auch der langjährige „Musikantenstadl“Moderator Karl Moik mit seiner in Kärnten geborenen Gattin Edith. Moik ist Ehrenmitglied des Doppelsextetts und war stets ein begeisterter Promotor des Chors. Mehr als zehnmal hatte er die Sänger in den „Musikantenstadl“ eingeladen.


REGIONALES

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In Hermagor sorgte am Wochenende der neue, rührige Christkindlmarktverein für eine besonders schöne und besinnliche Stimmung. Am Samstag besuchte auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler den Christbaummarkt und dankte den engagierten Ausstellern und Mitwirkenden rund um Obfrau Waltraud Puntigam. Beim Christbaummarkt am Hauptplatz gab es Köstliches, von Glühmost, Tee und Keksen über Bauernbrot, Speck und Honigwaren bis hin zur italienischen Jause und Cremeschnitten. Bestaunen konnte man auch Handarbeiten und Kunsthandwerk, zudem gab es eine Krippenausstellung.

Rechtzeitig vor dem heiligen Abend bedankt sich Wirtschaftsreferent Vzbgm. Kajetan Glantschnig bei allen Arbeitern und Angestellten der Marktgemeinde Eberndorf für ihr Engagement das ganze Jahr über. Aktuell bei der Firma Gojer, spontan gegen 5.00 Uhr früh mit einem kleinen kuscheligen Präsent. Gerade auf die Mitarbeiter, die bei eisigsten Temperaturen für uns alle da sind und z. B. unseren Müll entsorgen, oder aber jene, die im Handel für unsere Einkäufe immer parat stehen gilt mein aufrichtiger Dank. Im Bild Chef Adolf Gojer jun., Vzbgm. Kajetan Glantschnig.

Kürzlich feierte Hans Pertl aus der Gemeinde Reichenau seinen 80. Geburtstag. Ortsparteiobfrau, LAbg. Jutta Arztmann ließ es sich nicht nehmen, dem netten Jubilar gemeinsam mit Vzbgm. Franz Glatz und GR Martin Maierbrugger persönlich einen Besuch abzustatten und übergab ihm ein Präsent von LH Gerhard Dörfler. Hans Pertl war 18 Jahre im Gemeinderat der Gemeinde Reichenau tätig und hatte viele interessante Erlebnisse aus „früheren Zeiten“ zu erzählen.

Die stellvertretende Obfrau des Seniorenrings Patergassen-Reichenau, Frau Brunhild Modl, feierte kürzlich ihren 60. Geburtstrag, zu dem ihr auch LAbg. GR Jutta Arztmann mit einer Abordnung der Freiheitlichen in Reichenau persönlich gratulierte. Mit besonders großer Leidenschaft unterstützt Brunhild Modl die vielseitigen Aktivitäten des ortsansässigen Seniorenrings und ist hier eine wesentliche Stütze für die Senior/innen. Im Bild Gemeinderätin Annemarie Oberbacher, LAbg. GR Jutta Arztmann, Brunhild Modl, GR Ralf Modl, Vzbgm. Franz Glatz.


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Am letzten Adventsamstag haben die Funktionäre der FPK Villach, wie jedes Jahr, einen kleinen Adventgruß verteilt. So war man aber nicht nur in der Innenstadt unterwegs, sondern auch in den verschiedensten Ortsgruppen. Viele nutzten trotz der vorweihnachtlichen Hektik die Gelegenheit, ihre Anliegen und Sorgen mitzuteilen. Zeit dafür haben sich natürlich auch Stadtparteiobmann LAbg. Roland Zellot und Klubobmann Gernot Schick genommen.

Im traditionsreichen Gasthof Loigge in St. Paul im Lavanttal wurde kürzlich zum letzten Mail ausgekocht. Tina Loigge, ihre Mutter Inge und Schwester Elli haben sich aus gesundheitlichen und familiären Gründen entschlossen, den Betrieb zu schließen. Landeshauptmann Gerhard Dörfler war unter den letzten Gästen, um der Familie alles Gute zu wünschen. Die Loigges waren Mitglied bei den „Spargelwirten“ und „Genusswirte“, 2003 wurden sie als „Wirt des Jahres“ ausgezeichnet. 1932 hatte der Großvater den Gasthof vom Stift gekauft, seitdem wurde er als erfolgreicher Familienbetrieb geführt. Für die drei engagierten Damen wurde jedoch die Belastung immer größer, kümmern sie sich doch auch rührend um den Vater, der seit einem Radunfall 2003 ständig gepflegt wird.

REGIONALES

Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch besuchte die Spittaler Firma Elektro Krobath, um Ing. Herbert Krobath eine Betriebsauszeichnung für vorbildliche Lehrlingsausbildung zu überreichen. „Seit der Firmengründung im Jahr 1955 wurden fast 80 Lehrlinge ausgebildet, derzeit absolvieren vier Lehrlinge ihre Ausbildung. Mit der Auszeichnung möchten wir uns bei den Betrieben für ihr Engagement im Bereich der Lehrlingsausbildung bedanken!“, sagte Scheuch. Auch die regelmäßige Teilnahme an Lehrlingswettbewerben war bisher immer erfolgreich und mit verschiedenen Auszeichnungen gekrönt.

Kärntens Feuerwehren schützen mit großem persönlichem Einsatz Leben und Gut der Bevölkerung. Beim „Fest der Sieger“ haben Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch die erfolgreichsten Wettkämpfer ausgezeichnet. Der Landeshauptmann strich das perfekte Zusammenspiel der Feuerwehren mit Bundesheer, Polizei, Gemeinden, Bezirkshauptmannschaften und allen anderen Einsatzorganisationen hervor. LHStv. Scheuch gab das Wollen als Botschaft in diesem „Jahr der Freiwilligkeit“ mit. Das Feuerwehrwesen sei in Kärnten ein ganz besonderes Kleinod. Es sei in den Städten und Gemeinden verwurzelt und werde als lange Tradition bis in jeden Hof hineingetragen.


23. Dezember 2011 I KärntnerNachrichten 13

Auch Österreichische Lotterien bringen „Licht ins Dunkel“ eit 38 Jahren sorgt die ORFAktion „Licht ins Dunkel“ dafür, dass Hilfe dort ankommt, wo sie am meisten benötigt wird. Seit 1990, also seit mehr als zwei Jahrzehnten, machen die Österreichischen Lotterien mit und sind dadurch zu einem verlässlichen Partner geworden.

S

„Es ist uns ein ehrliches Bedürfnis, Sozialhilfe- und Behindertenprojekte in Österreich zu unterstützen, denn diese Projekte sind im Sinne der Integration und eines sinnvollen

Miteinanders gesellschaftspolitisch unerlässlich“, betont Generaldirektor Dr. Karl Stoss die Wichtigkeit des Engagements. Durch eine Kooperation der Österreichischen Lotterien mit dem Donnerskirchner Weinquartett konnte der Betrag für Licht ins Dunkel im Jahr 2011 vergrößert werden. Die Österreichischen Lotterien haben diesjährige Spende mit Beteiligung des Donnerskirchner Weinquartetts auf 60.000 Euro erhöht.

© Achim Bieniek

SERVICE

Vorstandsvorsitzender Dr. Karl Stoss übergibt Christine Tschürtz-Kny, Geschäftsführerin von „Licht ins Dunkel“, den Scheck der Österreichischen Lotterien.

„Frohe Weihnachten“ mit 50.000 Euro und einen guten Rutsch mit 25.000 Euro as Rubbellos widmet sich dem Thema Weihnachtsgeld und brachte anlässlich des Fests eine spezielle Serie namens „Frohe Weihnachten“ mit bis zu 50.000 Euro Gewinn. Für den Jahreswechsel kam wieder ein GlücksbringerLos namens „Glücksbringer“ mit Gewinnmöglichkeiten bis zu 25.000 Euro. Weihnachten, Silvester und der Jahreswechsel – Zeit des Glückwunsches, Zeit der Feuerwerke und Zeit für gute Vorsätze. So mancher Vorsatz ist aber mit finanziellem Aufwand verbunden. Das Rubbellos wartet nun mit zwei spe-

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ziellen, den Anlässen entsprechenden Spielen auf. Mit „Frohe Weihnachten“ wünscht Rubbellos seinen Fans ein frohes Fest und ermöglicht damit die Chance auf Gewinne bis zu 50.000 Euro. Der „Glücksbringer“ ermöglicht es, mit etwas Glück mit einem finanziellen Bonus von bis zu 25.000 Euro ins neue Jahr zu rutschen. „Frohe Weihnachten“ ist zum Preis von 3 Euro, „Glücksbringer“ ist zum Preis von 2 Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich. Die Höchstgewinne gibt es je dreimal pro Serie.

Ziehung vom Mi., 14. 12. 2011

87599 Ziehung vom Do., 15. 12. 2011

83954 Ziehung vom Fr., 16. 12. 2011

96349 Ziehung vom Sa., 17. 12. 2011

51420 Ziehung vom Mo., 19. 12. 2011

36983 Ziehung vom Di., 20. 12. 2011

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VO R S C H AU 51. Runde 2011 1: West Bromwich– Manchester City 2: Chelsea FC– Fulham FC 3: Manchester United– Wigan Athletic 4: Arsenal FC– Wolverhampton 5: Bolton Wanderers– Newcastle United 6: Liverpool FC– Blackburn Rovers 7: Sunderland AFC– Everton FC 8: Stoke City– Aston Villa X 9: Birmingham City– West Ham United 10: Middlesbrough FC– Hull City 11: Derby County– Leeds United 12: Watford FC– Cardiff City Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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WEIHNACHTSWÜNSCHE

Allen Bürgern, Freunden und Gästen der Stadtgemeinde

Gmünd ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2012 wünscht Bürgermeister

Josef Jury mit dem Gemeinderat

GESEGNETE WEIHNACHTEN UND EIN GESUNDES, ERFOLGREICHES JAHR 2012 wünscht Ihnen Bürgermeister LAbg. und LWK Vizepräsident

Peter Suntinger Gemeinde Großkirchheim sowie die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft

Die Gemeinden des Bezirkes

Völkermarkt wünschen allen Bürgern, Gästen und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2012! Bgm. Stefan Visotschnig Stadtgemeinde Bleiburg Bgm. Anton Polessnig Gemeinde Diex Bgm. OSR Dir. Gottfried Wedenig Marktgemeinde Eberndorf Bgm. Franz Josef Smrtnik Marktgemeinde Eisenkappel-Vellach Bgm. Dipl. Ing. Friedrich Flödl Marktgemeinde Feistritz ob Bleiburg Bgm. Rudolf Tomaschitz Gemeinde Gallizien Bgm. Wolfgang Wölbl Gemeinde Globasnitz Bgm. Josef Müller Marktgemeinde Griffen Bgm. Gerhard Visotschnig Gemeinde Neuhaus Bgm. Rudolf Skorjanz Gemeinde Ruden Bgm. Thomas Krainz Gemeinde St. Kanzian/Klopeinersee Bgm. LAbg. Jakob Strauß Gemeinde Sittersdorf Bgm. Valentin Blaschitz Stadtgemeinde Völkermarkt


KLAGENFURT

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Schönster Weihnachtsmarkt im Alpen-Adria-Raum! Klagenfurter Christkindlmarkt verwandelt sich am 27. Dezember in einen einzigartigen Silvestermarkt mit tollem Musikprogramm und jeder Menge Spaß zum Jahreswechsel. Die Adventzeit mit dem Christkindlmarkt auf dem Neuen Platz verwandelt Klagenfurt jedes Jahr in eine stimmungsvoll beleuchtete, besinnliche Stadt. Rund 500.000 Besucher, darunter viele Gäste aus dem In- und Ausland, haben auch heuer wieder die Klagenfurter Innenstadt zur Weihnachtszeit erlebt. „Für mich ist der Christkindlmarkt die schönste Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit und der schönste Adventmarkt im Alpen-Adria-Raum“, sagt Marktreferent und Vizebürgermeister Albert Gunzer. „60 traditionelle Markthütten, ein Karussell, Kinderzug, Glasbläser, Streichelzoo, die beliebte Schaubäckerei und natürlich ein ausgewähltes Sortiment an Standlern haben nicht nur ein tolles Angebot offeriert, sondern auch schöne Umsatzzahlen geschrieben“, verrät Marktdirektor Gerhard Winkler, der kürzlich sein 40-jähriges Dienstjubiläum beim Magistrat Klagenfurt feiern durfte und dafür von der Stadtführung ausgezeichnet wurde. Der bewährte Markt hatte heuer auch Neuheiten zu bieten. So wurde heuer erstmals der Kunsteislaufplatz nicht am Alten Platz, sondern direkt am Christkindlmarkt zwischen dem Lindwurm und der Maria-TheresienStatue aufgebaut. Erstmals gab es auch einen sogenannten Foto-Point. Hier konnten sich Besucher auf dem Christkindlmarkt fotografieren lassen, die Bilder anschließend auf der Homepage www.klagenfurt.at abrufen und per E-Card als Erinnerung in die ganze Welt verschicken. Für Stadtoberhaupt Christian Scheider ist der Alpen-AdriaGedanke heuer besonders wichtig. „Klagenfurt hat stets gute Kontakte zu seinen Partnerstädten, heuer

Traumhafte Stimmung auf dem Klagenfurter Christkindlmarkt, der sich am 27. Dezember zum Silvestermarkt verwandelt. Marktdirektor Gerhard Winkler und Vizebürgermeister Albert Gunzer freuen sich über enorme Besucherzahlen und gute Umsätze für die Händler. konnten wir schon bei der Eröffnung eine große Delegation aus der Partnerstadt Nova Gorica begrüßen“, freut sich der Bürgermeister. Außerdem gab es im Dom eine dreisprachige Alpen-Adria-Messe mit Weihnachtsliedern aus Kärnten, Slowenien und Italien. Am 24. Dezember um 15 Uhr schließt der Christkindlmarkt, um drei Tage später am 27. Dezember erneut als Silvestermarkt die Pforten zu öffnen. Ein spezielles Musikprogramm erwartet die Gäste am 30. Dezember mit den Top-Bands „The Ladies“ und „W2“. Am Silvestertag findet bereits um 11 Uhr vormittag der große Sektempfang des Bürgermeisters vor dem Rathaus statt. Danach können Sie sich bei DJ Harry & C. Ihren persönlichen Partyhit bestellen, bevor von

21 Uhr bis 00:30 Uhr die „Traditional Rockers“ so richtig loslegen. Die Gastronomie hat zum Jahresausklang täglich bis 22 Uhr geöffnet. Bei den rund 40 Marktfieranten können Sie Ihre Neujahrsartikel, z.B. ein handgeschmiedetes Hufeisen, käuflich erwerben! Also: Guten Rutsch ins Neue Jahr - am Neuen Platz!


16 KärntnerNachrichten I 23. Dezember 2011

WEIHNACHTSWÜNSCHE

Ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest, Freude und Zuversicht, Gesundheit und Glück im neuen Jahr 2012 wünschen die Allgemeinen Krankenhäuser Barmherzigen Brüder und Elisabethinen seitens der Geschäftsführung und der gesamten Belegschaft.

Spitalgasse 26 • 9300 St. Veit/Glan • Tel.: 04212/499/0 www.barmherzige-brueder.at

Völkermarkter Str. 15 - 19 • 9020 Klagenfurt/ Wörthersee Tel.: 0463 5830-0 • www.ekh.at


18 KärntnerNachrichten I 23. Dezember 2011

WIRTSCHAFT

Heißes Derby – EKG siegte mit 6 : 4 über STW Gelungene Revanche in der Sepp-PuschnigHalle in Klagenfurt. Heißes Match für die ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“. Diese Revanche ist voll gelungen! Nach der bitteren 2 : 7 – Niederlage im Vorjahr konnten heuer die RotBlauen der Energie Klagenfurt (EKG) das gelb-schwarze Team der Stadtwerke Klagenfurt AG in der SeppPuschnig-Halle mit 6 : 4 vom Eis fegen. Das heiße Derby der STW Gruppe blieb bis zuletzt spannender als jeder TV-Thriller. Das EKG-Team (Kapitän Udo Schwarzfurtner) mit den beiden Trainern EKGGeschäftsführer Mag. Christian Peham und seinem Vorgänger Mag. Franz Paulus hat diesmal die goldrichtige Aufstellung „erwischt“ und mit Michael Krainer, einem erfahrenen Ex-Profi-Spieler, eine

regelrechte „Geheimwaffe“ ins Rennen geschickt. Lange Zeit konnte sich STW-Coach Vorstand Dipl. Ing. Romed Karré mit seinen Jungs (Kapitän Mag. Hans-Jörg Genser) dem energiegeladenen Ansturm der EKG-Truppe widersetzen und in jedem Drittel ausgleichen. Obwohl STWKastenhüter „Nippi“ Nipathbon Thaiprasert wie eine lebende Mauer noch etliche Tore verhindern konnte, mussten sich die STWler letztlich schweren Herzens geschlagen geben. Den Wanderpokal im 2. Eishockeyderby der STW Gruppe konnte von den Rot-Blauen mit viel Jubel übernommen werden. Bei dem regelrechten „Tor-

Jubel bei der siegreichen EKG-Mannschaft mit den beiden Trainern Mag. Christian Peham und Mag. Franz Paulus sowie Marketing-Chefin Mag. Birgit Rutter (mit Scheck für „Licht ins Dunkel“). Foto: Samonigg/KK Regen“ kam der soziale Gedanke nicht zu kurz – pro Tor wurden 100 Euro für die Aktion „Licht ins Dunkel“ gespendet. Vorstand und Geschäftsführung stockten den Betrag auf 2000 Euro auf. Für echte Derby-Stimmung sorgten heftig applaudie-

rende und anfeuernde Zuschauer. STW-Coach Karré verspricht: „Im nächsten Jahr holen wir uns den Pokal zurück!“ Die Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen – vom Busfahrer bis zum Monteur, vom Kundenbetreuer bis zum Controller.


WEIHNACHTSWÜNSCHE

Allen Bekannten, Freunden und Geschäftspartnern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr Bauunternehmung Granit Gesellschaft m.b.H. Feldgasse 14 8025 Graz Tel.: +43 (0) 316 / 27 11 11 - 0 Fax: +43 (0) 316 / 27 11 11 – 11 www.granit-bau.at

Allen Geschäftsfreunden, Kunden und öffentlichen Stellen des Landes ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr 2012 wünscht Massivbau Ges. m.b.H Geschäftsführer Theo Obrietan

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20 KärntnerNachrichten I 23. Dezember 2011

GESUNDHEIT

10 Jahre Tumorboard – Fachübergreifende Zusammenarbeit und Qualitätsstandards verbessern die PatientInnenversorgung ereits an die 1.000 Behandlungsweisen von Patientinnen und Patienten hat der interdisziplinäre Tumorausschuss bestehend aus ExpertInnen am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan seit Einführung des Tumorboards besprochen.

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Vor genau 10 Jahren startete das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/ Glan die Arbeit im Rahmen des Tumorboards. Die jeweiligen FachexpertInnen aus Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie, Radiologie, Anästhesie und Palliativmedizin besprechen wöchentlich die zu behandelnden TumorpatientInnen und erstellen einen Behandlungsplan nach internationalen Standards. Die enge Zusammenarbeit mit der pathologischen Abteilung der Universität Graz sowie der Nuklearmedizin und der Strahlentherapie des Landeskrankenhauses Klagenfurt runden den ExpertInnenkreis für St. Veit/Glan ab. An die 1.000 PatientInnen werden jährlich in der interdisziplinären Konferenz mit sämtlich vorliegenden Befunden durch die jeweilige Fachdisziplin vorgestellt und das therapeutische Verfahren festgelegt.

Maßgeschneiderte Behandlungen „Das Tumorboard verstehen wir heute als Voraussetzung für die Behandlung von

Primar Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch.

KrebspatientInnen. Diese fachübergreifenden Einzelfallbesprechungen ermöglichen für jede Patientin und jeden Patienten eine maßgeschneiderte Behandlung. Die Optimierung der organisatorischen und therapeutischen Abläufe führt somit zu einer verbesserten Versorgung und höheren medizinischen Qualität“, erklärt Primar Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch, FACS, Ärztlicher Direktor und Leiter der Abteilung Chirurgie im Krankenhaus St. Veit/Glan.

Verbesserung der Abläufe und Ergebnisse Auf Grund der permanenten Sicherung der medizinischen Qualität erfolgt eine Verbesserung der Abläufe und Ergebnisse. Die Behandlungswege und –methoden werden in regelmäßigen Kontrollbesprechungen überwacht, wie auch die Nachbehandlung, Kontrollen und Behandlungsergebnisse. Jede Besprechung des Tumorboards wird dokumentiert d.h. ein Protokoll erstellt, schriftlich bestätigt und der PatientInnenakte zugeordnet, so dass sie jederzeit überprüft werden kann. Ebenso werden bei den St. Veiter Besprechungen Fälle von KrebspatientInnen aus dem Kooperations-Krankenhaus Elisabethinen Klagenfurt nach denselben Standards und Qualitätsrichtlinien behandelt. Weiters ist man auch mit den onkologisch tätigen ÄrztInnen des Salzburger Krankenhauses der Barmherzigen Brüder laufend in Kontakt.

Kosteneffizienz „Mit dem Tumorboard können wir die interdisziplinäre Kommunikation in unseren Häusern in Kärnten stärken und die medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Qualitätsstandards immer wieder aufs Neue optimieren. Vermeidung von Doppeluntersuchungen und eine Verkürzung der Verweildauer, sind kosteneffiziente Nebeneffekte der fachübergreifenden Abstimmungen“, so Mag. Michael Steiner, MAS, Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St.Veit/Glan.

KBB - Lehrkrankenhaus Das Krankenhaus ist offizielles Lehrkrankenhaus sowie Partner in Forschung und Lehre der Medizinischen Universität Graz und pflegt eine enge und umfassende Kooperation mit dem Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt. Die Barmherzigen Brüder arbeiten aber nicht nur eng mit anderen Krankenhäusern, sondern auch mit niedergelassenen Pflegediensten, Ärzten und Pflegeheimen zusammen, um eine weitgehende und optimale Betreuung der PatientInnen sicherzustellen. Als bestes Beispiel kann hier das 2009 installierte und ein Jahr darauf zertifizierte „Brustzentrum Kärnten“ genannt werden, für das sich niedergelassene SpezialistInnen zusammengeschlossen haben, um Anlaufstelle zum Thema Brustgesundheit und Brustvorsorge zu sein.


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KULTUR

Kärntner Landeskulturpreis an Martin Seger verliehen cht Förderungspreise, drei Würdigungspreise und der Landeskulturpreis wurden im bis auf dem letzten Platz gefüllten Alban-BergSaal in der Carinthischen Musikakademie im Stift Ossiach feierlich überreicht. Der Landeskulturpreis, der diesmal in der Kategorie „Naturwissenschaften/technische Wissenschaften“ verliehen wurde, ging an den Wissenschafter Martin Seger. Insgesamt wurden wieder Preisgelder in der Höhe von 61.300 Euro vergeben.

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Kulturreferent LR Harald Dobernig hob kürzlich die Kulturpreise als wichtige Wertschätzung des Landes gegenüber den Künstlern und Kulturschaffenden hervor: „Der heurige Landeskulturpreisträger Martin Seger kennt Kärnten wie seine Wes-

tentasche und hat durch seine Mitarbeit am KAGIS wesentlich zur Modernisierung der Arbeitsabläufe nicht nur in der Landesplanung beigetragen. Er ist ein verdienter Wissenschaftler und hat auch immer interdisziplinär den Kontakt zu anderen wissenschaftlichen Bereichen gesucht.“

Seger, der den mit 14.500 Euro dotierten Landeskulturpreis mit großem Stolz entgegen nahm, zeigte sich sichtlich überrascht darüber, dass gerade er für diesen wichtigen Preis ausgewählt wurde. Sein Dank gelte vor allem dem Kulturgremium und dem Kulturreferenten, die eine vorbildhafte wechselseitige Be-

ziehung pflegen. Auf die Frage von Moderator Martin Weberhofer, wofür Seger das Preisgeld verwenden werde, antwortete er begeistert: „Es war mir eine Freude, mein Buch ‘Kärnten. Landschaftsräume – Lebensräume’ unter umfangreicher Mithilfe zu produzieren. Mit dem Preisgeld werde ich ein neues Buch, ebenfalls wieder mit Texten, Karten, Grafiken und Bildern – aber diesmal über Österreich – produzieren und damit die jungen Helfer finanziell unterstützen.“ Als Laudator fungierte einer der längstdienenden Mitarbeiter Segers, Peter Mandl. Mandl würdigte Segers besondere Ruhe, Gelassenheit und Souveränität sowie sein Gespür zur Beantwortung aktueller Fragen der Studierenden. Auch sei er ein begnadeter Leiter von Exkursionen.

Gut gegen Nordwind nach dem Roman von Daniel Glattauer. Ein falsch abgesendetes EMail bildet den Auftakt für eine “E-Mail-Beziehung”, die allmählich außer Kontrolle gerät. Bei Leo Leike landen irrtümlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höf lichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm verbal angezogen fühlt, schreibt sie zurück. Nach anfänglichem Geplänkel entwickelt sich echte Kommunikation und in weiterer Folge eine immer intimere Freundschaft. Es beginnt zu knistern in der Leitung. Und Leos EMails sind gut gegen den Nordwind, der Emmi nicht schlafen lässt, wenn er bläst. Die Versuchung eines persönlichen Treffens steigt. Doch werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten

Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja? Der erfolgreiche Roman von Daniel Glattauer in seiner nicht weniger bewegenden Bühnenfassung. Mit Gut gegen Nordwind ins neue Jahr! Zusatzvorstellung am 31. 12. 2011 um 18.30 Uhr mit Prosecco (Vollpreis € 30,-, Ermäßigt € 25,-) neuebuehnevillach Tel.: ++43-(0)4242-287164 Mobil: ++43-(0)664-4644297 office@neuebuehnevillach.at


22 KärntnerNachrichten I 23. Dezember 2011

WEIHNACHTSWÜNSCHE

WEIHNACHTN Rauhreif glitzart auf die Staudn, a Kindatram fliagt in die Nåcht, vier Kerzn leichtn am Adventkrånz, Kekslan håt die Muatta gmåcht. In da Luft liegt a Geheimnis, im Herd, dås Feia, geht nit aus, die Gsichta glänzn voll Erwårtung, wohlig wårm is im Haus. Schneeflockn tånzn vorm Fenster, Wålzer im Dezemberwind, Weihnacht fållt in ålle Herzn, in da Krippm liegt a Kind. Da Wintawåld trågt weiße Haubm, Vöglan huckn im Gezweig, am Christbam funkln Sternspritzer, wie schean is doch die Weihnachtszeit. Anna-Maria Kaiser

Jahreswechsel Jahre verlaufen in Windeseile, ich kann nur sagen verweilet. Doch auch sie vergehen, lassen zurück Gedanken nur an das Glück! An das Glück welches so rasch vergeht, vor dessen Scherben man so oft im Leben steht! Doch bau Dir im nächsten Jahr ein Neues auf und setze Deine ganze Zuversicht darauf. Inge Danninger


WEIHNACHTSWÜNSCHE

23. Dezember 2011 I KärntnerNachrichten 23

Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes 2012 wünscht allen Gemeindebürgern, Freunden und Gästen der Tourismusgemeinde

Bad Kleinkirchheim Bürgermeister Matthias Krenn mit dem Gemeinderat und den Gemeindebediensteten

Bürgermeister Lukas Wolte und die Gemeinderäte von St. Margareten im Rosental wünschen allen Gemeindebürgern, Lesern, Freunden und Gästen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr 2012.

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr! Merry Christmas and a Happy New Year an alle Kunden und Freunde! Möget Ihr das erreichen, was Ihr Euch gewünscht und vorgenommen habt. Mein Wunsch ist, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben, wenn vielleicht auch nur sporadisch.

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Als Bürgermeister der Marktgemeinde Lurnfeld wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches, gesundes Neues Jahr 2012! Ihr Bürgermeister

Rudolf Hartlieb


24 KärntnerNachrichten I 23. Dezember 2011

REISE

Bangkok ist wieder trocken und angkok ist durch die Flutkatastrophe in die Schlagzeilen gekommen. Ein Lokalaugenschein beweist, dass für Touristen alles wieder in Ordnung ist. Die Straßen sind trocken, die Märkte in vollem Schwung und das Leben der fröhlichen Thailänder scheint ungetrübt und bunt. Die Katastrophe mit ihren wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen soll hier keineswegs verniedlicht werden. Aber es gibt keinen Grund eine geplante Thailandreise abzusagen. Im Gegenteil, bei gleicher Qualität sind die Preise noch günstiger geworden.

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So bekommt man im „Hotspot“ unter den Hotels von Bangkok, dem direkt am Fluss Menam Chao Phraya gelegenen „Millenium Hilton“ derzeit Zimmer, die normalerweise 400 Euro kosten, um ab 140 Euro. „The Lounge“, die Bar im 32. Stock mit einem unvergleichlichen 360 Grad Blick über das Lichtermeer der riesigen Stadt, ist der absolute Geheimtipp für Romantiker und Genießer erstklassiger Jazzmusik. Das „Millenium“ hat be-

Stadtpanorama vom Millenum Hilton aus gesehen. rühmte Köche und Konditoren aus verschiedenen Hochburgen der Gastronomie engagiert und bietet in seinen vielen Restaurants erlesene Speisen. Die thailändische Küche wurde hier mit viel Phantasie und Einfühlungsvermögen um einige Facetten bereichert und verfeinert. Jedes Zimmer bietet weite Blicke über den Fluss und die Stadt, mit ihrer Kombination aus Hypermodernem

und Traditionellem. Von überall leuchten goldene Tempel. Bangkok hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer der faszinierendsten Großstädte Asiens entwickelt. Mit seinen 14 bis 17 Millionen Einwohnern, den glasglitzernden Wolkenkratzern und dem wie ein ständiger Fluss durch die Straßen fließenden Verkehr kann sie sich

durchaus mit Hongkong und Schanghai messen. Den Unterschied machen die Menschen. Sie haben sich durch boomende Wirtschaft, enorme Zuwanderung und wachsenden Tourismus ihr Dauerlächeln, ihr Phlegma und ihre Kontaktfreudigkeit nicht nehmen lassen. Bangkok ist eine ideale Einkaufsstadt. Jene die um geradezu lächerlich niedri-


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REISE

voller Energie & Überraschungen ge Preise erstklassige Kopien der berühmten Marken suchen, kommen voll auf ihre Rechnung. Touristen die auf „Originale“ wertlegen, können sie in Bangkok mindestens so günstig kaufen, wie in Dubai. Es wird immer wieder behauptet die „Touk Touk“ (offene dreirädrige Motorfahrzeuge) seien gefährlich. Eine typische Behauptung von Angsthasen, die von den wahren Freuden des Reisens in exotischen Ländern nichts verstehen! Im Gegensatz zu den klimatisierten Taxis, erlebt man die feuchte Hitze „hautnah“ und taucht besser und tiefer in den Trubel dieser quirligen Stadt ein. Die Touk Touk Piloten sind trotz geringer Fremdsprachenkenntnisse gute Fremdenführer, die ihre Fahr-

gäste auch in weniger bekannte, dafür umso interessante Gegenden führen. Eine „Klongtour“ in einem „Longtailboot“ durch den

Stadtteil Thonburi lässt selbst bei häufigen Venedigbesuchern Verständnis dafür aufkommen, dass Bangkok einst als „Venedig des Ostens“ bezeichnet wurde. Den Verkehrslärm der Metropole ständig im Ohr, gleitet man durch eine fast noch dorfähnliche Idylle, mit badenden Kindern und Wäsche waschenden Omas. Der „Chatuchak Weekend Market“ mit seinen 15000 Ständen und ca 200000 Besuchern ist selbst für asiatische Begriffe als einmalig zu bezeichnen. In einem 18 ha Shoppinglabyrinth türmen sich Berge von Kleidung. Auf der anderen Seite sind die Stände mit Souveniers aus ganz Asien überladen. Man findet Kräuter, exotische Pflanzen und sogar Pythonschlangen. Nicht nur für Schnäppchensucher, sondern auch für Liebhaber der chaotisch wirkenden Welt eines asiatischen Megamarktes ist ein Besuch dieses Wochenender-

Auch das ist Bangkok. eignisses in Bangkok fast ein „Muß“. Die zahlreichen häufig in großzügigen Parkanlagen gelegenen Tempelkomplexe spiegeln die buddhistisch geprägte Kunstentfaltung der Jahrhunderte wieder. Um einen Großteil der beeindruckenden Tempelanlagen zu besichtigen braucht man mindestens zwei volle Tage. Von besonderer Schönheit ist der „Thanon Thai Wang“, den man am Ende einer Klongtour per Boot ansteuern kann. Das Ufer des Menam Chao Phraya wird hier vom 74 Meter hohen „Tempel der Morgenröte“ beherrscht. Man kann ihn bis in mittlere Höhe über extrem steile Stufen erklettern. Von dort eröffnet sich ein unvergleiches Panorama über die Tempelanlage, den träge dahin strömenden Fluss, den berühmten Wat Po und den Königspalast. KML


26 KärntnerNachrichten I 23. Dezember 2011

FREIZEIT

Unterirdisch in höchster Qualität auf 10.000 m2 parken

Neues Planai-Servicedeck eröffnet! aghell und dennoch unterirdisch im modernsten Parkhaus Europas sein Auto abstellen“, so lautet das Motto im neuen, zweigeschossigen PlanaiServicedeck, welches am vergangenen Wochenende (17. 12. 2011) offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Tausende Schaulustige folgten der Einladung und waren ob der einzigartigen Ausstattung überwältigt.

„T

Das größte Einzelbaulos im Rahmen des WM-Investitionsprogramms der PlanaiBahnen wurde in einer Rekordbauzeit von 180 Tagen errichtet. Es entstand Europas modernste Tiefgarage mit 400 neuen Parkplätzen und „Premium Parking“ auf 10.000m2 direkt unter dem Zielauslauf der Planai. Während der WM werden hier hunderte Arbeitsplätze eingerichtet. Der WM-Park-Planai – das ehemalige Planai Zielstadion – ist notwendig geworden, damit für die Alpine Ski-WM 2013 entsprechende Organisationsräumlichkeiten zur Verfügung stehen und das Auslaufgelände unterirdisch gequert werden kann. Im Sinne einer multifunktionalen Nutzung mit höchstmöglicher Nachhaltigkeit steht somit ab sofort den PlanaiGästen Europas modernste Tiefgarage zur Verfügung.

„Premium Parking“ auf 10.000m2 in Europas modernster Tiefgarage – der „WM-Park Planai“ im Planai-Zielstadion. Fotos: ikarus.cc

Gäste in Führungen von der innovativen und außergewöhnlichen Innenausstattung der Tiefgarage überzeugen. Wie bereits beim Bau des „Planet Planai“ sind auch in das neue Servicedeck eine Vielzahl an Ideen eingeflossen, die das Deck wohl europaweit einzigartig machen. Beginnend mit einem innovativen Verkehrsleitsystem, welches an ein Rollfeld eines Flughafens erinnert bis hin zu Einzigartig in Europa Trinkwasserbrunnen, Umkleidekabinen, Nach einer kurzen Ansprache von Planai Starterboxen für batterieschwache Autos, Geschäftsführer Ernst Trummer und der E-Tankstellen und Wandgestaltungen in Segnung durch die beiden Schladminger Form von Illusionsmalereien spielt das Pfarrherren konnten sich etliche tausend Servicedeck alle Stückerl. Taghell ist es obendrein, die ParkI N F O B OX W M - PA R K P L A N A I breite beträgt zwischen 2,70 und 2,90 Ausmaße: 85 x 60 m Meter. Kein Wunder, Flächen 1. und 2. UG: 10.000 m2 dass die Gäste am WM-Park Lounge: 900m2 Tag der offenen Tür Betonfläche: 10.400m3 begeistert waren. Ab Stahl: 1.270.000 kg sofort steht das neue Baugrubenaushub: 70.000 m3 Servicedeck allen Planai Gästen uneinSonstiges: geschränkt und kos2 Rolltreppen tenlos zur Verfü1 Aufzug gung. Im Nahbe2 E-Tankstellen reich der Talstation 2 Ruheflächen im 1. und 2. UG werden somit 1000 Architekt: Gernot Ritter (Büro Hofrichter-Ritter, Graz) Parkplätze angeboten.

Bei traumhaft-winterlichem Wetter konnte das Publikum auch das aus 130 Tonnen Stahl bestehende voestalpine Skygate am Ende des Zielhangs begutachten.

In jeder Parkebene befindet sich eine Family-Lounge mit Ruhezone und Trinkbrunnen.


FREIZEIT

23. Dezember 2011 I KärntnerNachrichten 27

Zell am See: Winterurlaub im Traumhotel Salzburgerhof In Zell am See steht eines der schönsten Wellness-Hotels Österreichs, der Salzburgerhof *****. Das mehrfach ausgezeichnete Traumhotel überbietet den üblichen Komfort eines 5-Sterne Hotels bei weitem. Eine regelrechte Augenweide ist die Schönheit der gesamten Hotelanlage inklusive dem Wellnessschlößl mit der schönen Gartenanlage und dem beheizten Pool. Zimmer und Suiten sind nach höchstem Standard und Komfort eingerichtet, sogar Dampfsaunen findet sich in den wunderschönen Suiten. Die ausgezeichnet köstliche Kulinarik im Salzburgerhof lässt das Herz aller Gäste höher schlagen. Frau Holleis, die Senior Chefin des Hotels, ist rund um die Uhr für das Wohlbefinden der Gäste besorgt, organisiert Veranstaltungen und führt das Hotel auf höchstem Niveau. Ein Shuttle Bus bringt die Gäste kostenlos in wenigen Minuten zum modernen Skigebiet Schmittenhöhe. Dort erwartet man einen wunderbaren Skiberg mit zahlreichen Liftanlagen und modernsten Kabinenbahnen. Herrliche Skipisten und Abfahrten bis ins Tal bieten ein besonders schönes Skivergnügen.

Detox im Luxus WellnessSchlössl Ob Winterspeck oder müder Teint –für den Energiekick nach dem langen Winter

sorgen im Salzburgerhof schmeichelweiche Packungen, PMP Fußbehandlung, Salztherapie und schwereloses Floaten. Fünf Sterne und vier Lilien vom RelaxGuide sprechen für sich: Mit dem Wellness-Schlössl hat der Salzburgerhof und damit Familie Holleis Maßstäbe gesetzt. Wenn sich frühlingshafte Pastellfarben über Zeller See und Schmittenhöhe legen, dann bekommt der kleine, exquisite Pavillon neben dem Teich eine zusätzliche Wohlfühl-Dimension. Detox heißt das Zauberwort und nicht nur der Säure-Basen-Haushalt, sondern auch Gedanken und Gefühle kommen wieder in Balance. Im großzügig erweiterten WellnessSchlössl des Genießerhotels Salzburgerhof (www.salzburgerhof.at) sorgen Schönheitsrituale für Wohlbefinden und zarte Haut: Für den Ägyptos-Wickel wäre wohl Kleopatra selbst nach Zell am See gereist. Salzpeelings, Elektrolyt-Fußbäder und Floating im Soledome entgiften und entschlacken und wie auf einer Frühlingsbrise schweben die Füße nach einer wohltuenden Behandlung mit heilender Tonerde, wirkstoffreichen Algen und ätherischen Ölen.

Detoxtage für Damen und Herren 4 Übernachtungen inklusive Wellnesspaket „Detox-Tage“: PMP Fußbehandlung für ganzheitliches Wohlbefinden, Biosel Salztherapie Yin/Yang Thalassa Bad, Detox-elektrolytisches Fußbad, Floating im Soledom, entstauende Ganzkörpermassage Draine Huile Corps, eine Kanne Entschlackungstee und Teilnahme am Schlössl Aktivprogramm sind ab Euro 995 pro Person im DZ zu haben. Wellness-, Golf- und Genießerhotel Salzburgerhof, Auerspergstraße 11, A-5700 Zell am See, Tel.: +43 / (0)6542 / 7650, Fax: 765 66, E-Mail: 5sterne@salzburgerhof.at, www.salzburgerhof.at


28 KärntnerNachrichten I 23. Dezember 2011

BILDUNG

In der HTL Lastenstraße macht Helfen Schule Die Klagenfurter HTL 1 beeindruckt mit Aktionen, die über den schulischen Alltag hinausgehen. Zuletzt startete die Schulleitung mit Dir. HR DI Franz Korper eine Kooperation mit dem Land Kärnten und dem Roten Kreuz. Unfälle können passieren. Wichtig ist, am Unfallort nicht tatenlos zuzusehen, sondern zu wissen, was zu tun ist, und dementsprechend zu handeln. Um dieses erforderliche Wissen über die Erste Hilfe auch an Jugendliche vermitteln zu können, initiierte die Gesundheitsabteilung

des Landes Kärnten gemeinsam mit dem Roten Kreuz und dem Landesschulrat die Aktion „144 – das merk ich mir - Helfen macht Schule“. Die erste Schulklasse, die im Rahmen dieser Aktion den Erste Hilfe-Kurs erfolgreich abgeschlossen hat, ist die

3. Klasse der HTL in der Lastenstraße in Klagenfurt. Die Inhalte des Kurses, der nur für gesamte Schulklassen angeboten wird, sind vielseitig und anschaulich dargestellt. So werden unter anderem die Bewusstlosigkeit, Atem-Kreislauf-Stillstand, Schock, Knochen- und Gelenksverletzungen

oder akute Notfälle behandelt. Mit dieser Aktion richtet man sich speziell an die Schüler der Oberstufen in Kärnten. Neben dem wichtigen Aspekt, in Notsituationen richtig handeln zu können, gibt es für die Schüler auch noch den Vorteil, dass dieser 16-stündige Kurs nur zehn Euro pro Jugendlichen kostet und auch für den Führerschein angerechnet werden kann. Das Gesundheitsreferat des Landes übernimmt die restlichen 12 Euro auf den eigentlichen Kursbeitrag von 22 Euro. Insgesamt gibt es diese Finanzierungsmöglichkeit für rund 3.400 Schüler in ganz Kärnten. Info: www.gesundheitsland.at


23. Dezember 2011 I KärntnerNachrichten 29

WIRTSCHAFT

Ab sofort ist Murauer Bier auch in Zeltweg daheim ach nur 7 Monaten Bauzeit konnte Murauer Bier am vergangenen Freitag das neue Depot in Zeltweg feierlich eröffnen. Rund 500 Gäste folgten der Einladung zur Eröffnungsfeier und zum Tag der offenen Tür des neuen Murauer Bier Depots. Zum Festakt marschierten zum einen die Bürgergarde aus Murau mit Obmann Rudolf Paschek und Major Rudolf Steinacher und die Werkskappelle Zeltweg unter der Leitung von Bezirkskappellmeister MMag. Gottfried Bauer auf, zum anderen auch zahlreiche Ehrengäste aus der heimischen Politik, Wirtschaft und Gastronomie. Johann Lassacher, Vorstandsobmann von Murauer Bier konnte unter den Festgästen auch die Bürgermeister von Zeltweg Hermann Dullnig und Thomas Kalcher aus der Bierstadt Murau, sowie die L a n d t a g s a b ge o rd n e te n Manuela Khom und Herrn Ökonomierat Peter Rieser begrüßen.

N

„Mit Zeltweg haben wir einen optimalen Standort gefunden um unsere KundInnen in dieser Region noch besser beliefern zu können und auch hier rein das Beste zu geben.“, freut sich der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Brauerei Murau Michael Leitner Fidler. Im Zuge der Feierlichkeiten gab Architekt DI Heimo Wieser Einblick in die Entstehung dieses Gebäudes und Geschäftsführer Josef Rieberer betonte „Es ist uns wichtig, dass unser

Bier auf dem Weg nach Wien nicht nur durch die Region Aichfeld Murboden rollt, sondern auch hier ankommt und wir vor der Haustüre Fuß fassen.“ Bauherr Josef Stocker von Sport Total übergab feierlich den Schlüssel des neuen Depots an die beiden Depotleiter Franz Moitzi und Johannes Plank, die sich, wie die anderen Beschäftigten sichtlich über ihre neue Arbeitsstätte freuen. Nach der Segnung durch Pfarrer Mag. Gerhard Hatzmann wurde feinstes Murauer Bier angestochen und die Gäste nutzten den Tag der offenen Tür zum Genießen, Schauen und Staunen. Shoppen und Genießen kann man hier auch in Zukunft, denn das neue Depot dient nicht nur als Zwischenlager für den Vertrieb in die Obersteiermark, sondern bietet auch Möglichkeiten zum Shoppen und Genießen: Im neuen Bierlokal CASTRA, das von Peter Rattinger

geführt wird, soll die Botschaft der Bierstadt Murau

an die Region Aichfeld Murboden zum Ausdruck kommen und Bierkultur, Bierausschanktechnik und Biergeschmack in einem breiten Angebot dargestellt werden. Hier finden Mitarbeiter, Freunde des Murauer Bieres sowie Angehörige der benachbarten Unternehmen ein neues Stammlokal. Es sind rund 30 Sitzplätze und 20 Stehplätze vorhanden. Im Murauer Biershop hingegen können private und gewerbliche Kunden nicht nur Getränke sondern auch Merchandisingartikel käuflich erwerben.

Ein „Christkindl“ für die Kinder am 24. Dezember fahren alle kleinen Gäste am Nassfeld gratis! ärntens Skidestination Nummer 1, das Nassfeld, ist getreu dem Motto „nice surprise“ immer für eine Überraschung gut. So lädt das Nassfeld am 24. Dezember alle Kinder zu einem

K

Der 24. Dezember ist für Kinder am Nassfeld ein Gratisskitag.

Gratis-Skitag in Kärntens größtes Skigebiet ein. Es ist dies, so die Liftbetreiber, ein „kleines Dankeschön an unsere Stammgäste, die ja seit Jahren unserem Skigebiet die Treue halten“. Durch diese nette Geste wird aber nicht nur das Geldbörserl der Eltern entlastet, da sie sich den Kauf einer Kindertageskarte ersparen, sondern auch das „Christkind“ hat die Möglichkeit, sich ungestört auf den Weihnachtsabend vorzubereiten. Übrigens: Bei einer Schneehöhe von über 55 Zentimetern sind alle Hauptbahnen am Nassfeld in Betrieb und die Pisten präsentieren sich in sehr gutem Zustand.


30 KärntnerNachrichten I 23. Dezember 2011

REDOUTE

Revue, Revue, Revue... Die Redoute erwartet Sie! Bereits zum 23. Mal öffnet die Redoute, Kärntens größtes Ballereignis, wieder für tausende Besucherinnen und Besucher ihre Pforten. Am 11. Februar 2012 ist es wieder so weit: Das Klagenfurter Messezentrum verwandelt sich in einen einzigartigen Ballsaal und es heißt: „Alles Walzer!“ Bereits seit dem Jahre 1989 ist es dem Redoute-Ballkomittee und der verabnstaltenden ABC Werbeagentur uns eine große Ehre, Sie zur traditionellen Redoute begrüßen zu dürfen. Viele Veranstalter haben in den letzten Jahren versucht, das RedouteBallkonzept zu kopieren. Das Original ist aber nach wie vor einzigartig: die Redoute ist der größte und schönste Ball Kärntens, das gesellschaftliche Ereignis des Jahres! Heuer werden Sie auf eine Zeitreise entführt. Erinnerungen an die großen Revues aus Berlin und Paris werden wach, wenn Sie zu Musik im Stil der Comedian Harmonists und Tanzeinlagen, die an die „goldenen Jahre“ erinnern, in eine ganz besondere Ball- und Feierlaune versetzt werden. „Wir verführen Sie zu einer Reise voller sinnlicher Eindrücke, kulinarischer Genüsse und kultureller Höhepunkte!“, heißt es aus dem Ballkomittee, das bereits seit Monaten fieberhaft an der Realisierung der rauschenden Ballnacht arbeitet. Traditionell steht die Redoute unter dem Ehrenschutz des Kärntner Landeshauptmannes Gerhard Dörfler, der auch heuer wieder zahllose Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport erwartet. „Die Redoute ist auch ein perfekter Ort, um Netzwerke und Kontakte in angenehmer Atmosphäre zu pflegen“, sagt der Landeshauptmann, der sich bei der Liste seiner persönlichen Ehrengäste aber noch nicht über die Schulter blicken lässt. Man darf also gespannt sein, wer heuer an den Ehrentischen des Landeshauptmannes Platz nehmen wird. So viel sei verraten: ein internationales Publikum wird sich einstellen, um gemeinsam den Höhepunkt der

Ballsaison im Alpen-Adriua-Raum zu erleben. Denn eine ähnliche Veranstaltung gibt es weder in noch außerhalb Kärntens!

Buntes Showprogramm Wie jedes Jahr werden sich auch 2012 international bekannte TopKünstler auf der Redoute die Hand reichen. Ganz unter dem Motto „Revue, Revue, Revue“ wird vor allem die glanzvoille Eröffnungszeremonie stehen, bevor die Ehrengäste über die bekannte Redoute-Ehrenstiege schreiten werden. Nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch und tänzerisch erwarten Sie Höhepunkte, die in dieser Form nioe zuvor auf einem Ball gezeigt wurden. Die Organisatoren: „Wir gehen auch 2012 einen Schritt weiter und erweitern das Programm um Höhepunkte, die man sich im Rahmen einer Ballveranstaltung bisher nicht vorstellen konnte. Die Redoute ist eben einzigartig und wird asuch für die Zukunft neue Maßstäbe setzen!“ Wie jedes Jahr ist auch für 2012 der

Andrang auf die verfügbaren Eintrittskarten enorm. Die besten Sitzplätze sind traditionell in der zweiten Jännerwoche ausverkauft. Erstmals neu auf der Redoute sind großzügige und stylish ausgestattete Logenplätze für den besten Überblick. Daher ein Tipp: Rufen Sie gleich am 9. Jänner 2012 bei der ABC Werbeagentur GesmbH (Tel.: 0463 / 51 15 15) an und sichern Sie sich Ihre besten Eintrittskarten.

Der Landeshauptmann und seine Gattin schreiten über die Ehrentreppe. Am 11. Februar ist Redoute!


REDOUTE

23. Dezember 2011 I KärntnerNachrichten 31

Die Videolounge zu Gast bei der Kärntner Redoute 2012 it Sicherheit wird sie wieder eines der größten Highlights auf der Kärntner Ballnacht des Jahres: Die Videolounge, die multimediale Club Sensation aus dem Hause MOO MEDIA, verzaubert auch heuer wieder alle tanzfreudigen Nachtschwärmer auf der Kärntner Redoute, dem Opernball des Südens. Nach Gastspielen in München, Berlin, Graz, Kitzbühel und anderen Szene-Städten wird sich die Videolounge in diesem Jahr noch technisch ausgefeilter und noch innovativer als je zuvor präsentieren. Top-Djs, atemberaubende Dance-Performances, einen besonderen Live-Act, inklusive FORD KAPOSI Autoshow .

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Das von Marco Moo entwickelte multimediale Clubsystem wird wieder einmal für Furore sorgen. Der mittler weile in Berlin lebende Kärntner Visual Artist befindet sich derzeit mit dem Sensationsprojekt Red Bull Flying Bach auf Europatour und wird in seiner Heimatstadt Klagenfurt bei

der Redoute 2012 am 11.02.2012 jenes Visualisierungskonzept präsentieren, welches schon bei den MTV Music Awards in Berlin und München die Massen begeisterte. Es wird die Besucher in eine virtuelle Erlebniswelt mit einzigartiger Farbenpracht verführen. An den Turntables sorgt DJ Claudio Ricci für seinen explosiven House-Sound, den er ansonsten vor allem als Resident DJ im Wiener Volksgarten, Österreichs angesagtestem Houseclub, zum Besten gibt. Der Support kommt von Sandro Logar, Kärntens Number 1 House DeeJay. Alle Freunde von karibischem Feeling kommen in der BACARDI LOUNGE und in der BLUE LOUNGE powered by FPK voll auf ihre Kosten. Tänzerinnen ergänzen das Programm. Ebenso präsentiert das Autohaus

Kaposi die neuen Ford Modelle. Freunde von hochwertigem Party,Musik,- und Cluberlebnis sollten sich dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen. INFO: „Die Redoute 2012“ Thema: Revue Revue Revue am Sa., 11.Februar 2012 im Messezentrum Klagenfurt Kartenreservierungen: unter +43(0)463 51 1515 oder horn@abc-werbeagentur.at


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