KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 50 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 16. Dezember 2011
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
Am 7. und 8. Jänner in Bad Kleinkirchheim:
Weltcup in Kärnten!
Wichtige verkehrspolitische Entscheidungen für Kärnten: Gipfel in Brüssel und Slowenien!
Ein Fest für Uwe: LHStv. Scheuch feierte sein 10-jähriges Wirken in der Politik!
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THEMA DER WOCHE
Zehn Jahre DI Uwe Scheuch Am 14. Dezember 2001 machte er die ersten Schritte auf seinem Weg in eine erfolgreiche politische Zukunft. Am 9. November 2006 wurde Uwe Scheuch als Landesrat und neues Mitglied der Kärntner Landesregierung angelobt. Im Interview lässt LHStv. DI Uwe Scheuch die letzten Jahre Revue passieren und beschreibt die wichtigsten Meilensteine. KN: Herr Landeshauptmann-Stellvertreter, vor zehn Jahren sind Sie in die Politik gekommen. Was hat sich seit dem 14. Dezember 2001 verändert? LHStv. Scheuch: Ja, wie die Zeit vergeht. Meine ersten politischen Sporen auf Landesebene habe ich mir als Vizepräsident in der Kammer für Land- und Forstwirtschaft verdient. Zu der Zeit wurde ich auch LandesparteiobmannStellvertreter. Politik war damals insgesamt schon noch etwas anders. Einerseits die Arbeit mit Dr. Jörg Haider, der das gesamte politische System verändert hat, oder aber auch, weil es eine österreichische Bundesregierung mit
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Mein Idealismus für Österreich und die Grundwerte unserer freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft sind nach wie vor ungebrochen!“ Landeshauptmann-Stv. Uwe Scheuch
freiheitlicher Beteiligung gab. Aber auch rein operativ, weil die elektronischen Medien erst in den Kinderschuhen gesteckt sind. Zur persönlichen Seite kann ich aber sagen, dass sich für mich auch
Kärntens erfolgreiche freiheitliche Regierungsmannschaft mit Parteichef LHStv. Uwe Scheuch, LH Gerhard Dörfler und den Landesräten Ragger und Dobernig.
nach 10 Jahren eine Sache sicher nicht geändert hat: Die Überzeugung, durch politische Arbeit unser Land zum Besseren verändern zu können. Mein Idealismus für Kärnten, für Österreich und für die Grundwerte unserer freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft ist nach wie vor ungebrochen. KN: Gibt es in Ihrer politischen Arbeit so etwas wie ein Leitmotiv? LHStv. Scheuch: Mein Ziel war und ist es, Politik für das Land und die Menschen zu machen, manchmal auch mittels Polarisierung. Es ist wichtig, Probleme auch tatsächlich anzupacken, offen für neue Wege zu sein und dabei Ausdauer zu beweisen. Ich möchte Politik nicht hinter verschlosse-
Unvergessen: Jörg Haider holte Uwe Scheuch in die Politik.
nen Bürotüren machen, sondern bei den Menschen vor Ort – denn nur im direkten Gespräch erfährt man, wie es den Menschen wirklich geht und welche Probleme und Ideen sie haben. Es war mir daher auch zu meiner Zeit als Nationalratsabgeordneter immer wichtig, parteiübergreifend für Ideen und Kontakte offen zu
sein. Im Vordergrund ist dabei immer gestanden, anstehende Probleme möglichst rasch und unbürokratisch zu lösen. Die dabei auf Wiener Parkett geknüpften Kontakte und dieses bundespolitische Netzwerk helfen genauso immer wieder bei Kärntner Angelegenheiten. KN: Unter all den Maß-
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THEMA DER WOCHE
in Bundes- und Landespolitik nahmen und Projekten, die die Freiheitlichen in Kärnten in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzt haben: Was waren die Highlights, die in Ihre politische Ära fallen? LHStv. Scheuch: Wir Freiheitliche können wirklich auf eine beeindruckende Bilanz – eine Zwischenbilanz – blicken. In jedem Referatsbereich sind viele Initiativen eingeleitet und umgesetzt worden. Stolz sein kann Kärnten im Lehrlingsbereich z.B. auf die qualitativ hochwertige Berufsausbildung oder auf die „Lehre mit Matura“, die Vorbildcharakter für ganz Österreich hat. Aber auch mit der Umsetzung der Neuen Mittelschule wurde ein bildungspolitischer Meilenstein gesetzt. Ganz zu schweigen von der Jugendkarte und dem Kärntner Jugendstartgeld, zwei österreichweit einzigartige Unterstützungsaktionen für Jugendliche. Damit können wir der heimischen Jugend in den Bereichen Führerscheinausbildung, Weiterbildungskosten und Wohnkosten eine wichtige Starthilfe bieten. Und mit der Jugendkarte NEU wird den Jugendlichen erstmals ein einheitlicher, auch im Jugendschutz verankerter und vom Bund anerkannter Jugendausweis zur Verfügung gestellt. Nach jahrelangen Diskussionen ist es uns im Bereich des Tierschutzes heuer gelungen, das neue Tierschutzkompetenzzentrum in Klagenfurt zu eröffnen. Dieses bietet Platz für über 400 Tiere und ist über die Grenzen Österreichs hinaus ein Vorzeigeobjekt.
Stolz auf Kärntens Jugend: Der Bildungs- und Jugendreferent umringt von Schülern.
Und auch auf dem Gebiet der alternativen und erneuerbaren Energie ist Kärnten seit Jahren Vorreiter – so wurde eine Förderung für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung in den Gemeinden eingeführt. Wir dürfen aber auch die Talschaftsverträge nicht vergessen und den Ausbau des Goldecks. Beide Maßnahmen sind ganz wichtig für Oberkärnten und werden mittel- und langfristig große Bedeutung für die betroffenen Regionen haben. Ganz wichtig bei all den genannten Erfolgen ist die Achse mit dem Landeshauptmann. Uwe Scheuch und Gerhard Dörfler verbindet ein politischer Zusammenhalt, der stärker ist als viele glauben, und eine persönliche Beziehung, die enger ist, als viele hoffen. Auch hier gilt, dass Medien nicht immer Recht haben. KN: Welche Momente zählten zu den schwierigsten Ihrer politischen Zeit? LHStv. Scheuch: Der 11. Oktober 2008, der Tag an
dem unser Landeshauptmann Jörg Haider unerwartet verstorben ist, hat sich wohl in die Erinnerung jeder Kärntnerin und jedes Kärntners, und ganz besonders in meine eigene, eingebrannt. Für unsere Gesinnungsgemeinschaft war es absolut essentiell, in dieser Phase Stabilität nach innen und nach außen zu bewahren und zusammenzuhalten. Und das haben wir gemeinsam geschafft. Darauf kann man stolz sein. Zweifellos eine ganz schwierige Situation ist aber auch meine Verurteilung im Sommer gewesen. KN: Dazu kommen wir gleich. Ein Wort noch zu Dr. Jörg Haider: Wie beurteilen Sie sein Wirken? LHStv. Scheuch: Entgegen aller medialer Versuche, Jörg Haider und sein Schaffen zu beschmutzen, ist unser verstorbener Landeshauptmann ein Ausnahmepolitiker gewesen. Er hat über Jahrzehnte hinweg die politische Landschaft Österreichs geprägt. Viele politi-
sche Funktionäre, quer durch alle Parteien, haben sich seine Art, Politik zu machen, zum Vorbild genommen. Ich habe von Jörg Haider sowohl persönlich als auch beruflich sehr viel gelernt und versuche, seinen freiheitlichen Weg fortzusetzen. KN: Abgesehen von den erwähnten sachpolitischen Erfolgen war Ihr Weg aber auch von parteipolitischen Meilensteinen gesäumt. LHStv. Scheuch: Das kann man so sagen. Das freiheitliche Lager hat im letzten Jahrzehnt einige sehr turbulente Phasen durchlebt. Die Loyalität und der Zusammenhalt der Funktionäre und der Basis in unserer Gesinnungsgemeinschaft waren dabei immer vorbildlich. Die Wiedervereinigung der freiheitlichen Familie, die Kooperation unserer FPK mit der FPÖ ist für mich ein logischer Schritt gewesen. Es war mir klar, dass wir den Stillstandsparteien SPÖ und ÖVP und der linkslinken Truppe der Grünen ein geeintes frei-
4 KärntnerNachrichten I 16. Dezember 2011 heitliches Lager als Gegenpol gegenüberstellen müssen. Und die aktuellen Umfragedaten beweisen ja, dass die Einigung die beste Entscheidung war. Aber nicht nur bundesweit, auch in Kärnten haben wir Freiheitliche für Stabilität gesorgt. Die Koalition in der Landesregierung mit der ÖVP funktioniert. Unser kleiner Koalitionspartner ist sich seiner Rolle bewusst und trägt unseren Kurs für Kärnten mit. Wir tragen in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit eine große Verantwortung für unsere Heimat, haben aber mit dem Reformkurs bewiesen, dass die Arbeit innerhalb der Landesregierung entgegen der medialen Berichterstattung erfolgreich ist. Mit dem grandiosen Wahlerfolg 2009 und dem dabei bewiesenen Zusammenhalt haben wir Kärntner Freiheitliche dafür ja auch eine ausgezeichnete Basis gelegt.
THEMA DER WOCHE UWE IM WORD-RAP
die tatsächliche Sachlage verschiedener nicht sein könnten. Bedenklich sehe ich nur die generelle Entwicklung, dass zunehmend Institutionen außerhalb der Politik versuchen, Politik zu machen. Man denke dabei nur an die Kronenzeitung, die bei den Themen Europäische Union und Wehrpflicht geradezu kampagnenartige
politiker, die Politik am Wählerwille vorbei machen und sich nur nach medialen Meinungsmachern richten. Wir brauchen eine nachhaltige, entschlossene und visionäre Politik für unsere Heimat mit Politikern, die mutig genug sind, den Wählerwillen auch durchzusetzen. Wir müssen auf europäischer Ebene den Mund
Ich bin... wie ich bin! Glücklich macht mich... eine gute Schulnote meiner Kinder. Grantig werde ich… leider viel zu oft. Lachen kann ich richtig über… die Simpsons.
KN: Wie oben schon erwähnt, haben nicht nur die Freiheitlichen schwierige Zeiten durchgemacht. Auch Sie persönlich sind das Ziel verschiedenster Angriffe. Sie haben in diesem Zusammenhang Ihre Verurteilung erwähnt. LHStv. Scheuch: Diese Verurteilung hat sicherlich bei mir persönlich Veränderungen bewirkt. Die Dimension der Verurteilung kann durchaus als Keulenschlag bezeichnet werden. Ich möchte aber gar nicht mehr sagen, als dass ich auf eine rechtliche Neubeurteilung durch die zweite Instanz hoffe. Es wäre jedenfalls nicht zum ersten Mal, dass die veröffentlichte Meinung, die Meinung der Medien und
Kurze Fragen, spontane Antworten. Im KNWord-Rap gewährt Uwe Scheuch den KNLesern auch einen Blick in seine Seele!
In meiner Freizeit… gehe ich gern zur Jagd. Das erste Thema meiner politischen Karriere war… die Agrarpolitik.
Meinungsbildung betreibt und die Haltung ganzer Parteien wie der SPÖ über Nacht total umdreht. KN: Alles in allem ist Ihre Zwischenbilanz nach 10 Jahren in der Politik und 5 davon als Mitglied der Landesregierung absolut positiv. Wie sehen Sie die künftige Entwicklung? LHStv. Scheuch: SPÖ und ÖVP werden scheitern. Niemand will Allerwelts-
aufmachen und zu unserer Meinung stehen, auch wenn sie auf Gegenwind stößt. Genau deshalb wird die jetzige Bundesregierung scheitern – und genau deshalb befinden wir Freiheitliche uns am Vormarsch. Wir machen Politik für unsere Leut! Und dafür werden wir auch in Zukunft stehen – wir Freiheitliche, aber auch ich persönlich! KN: Danke und alles Gute!
Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich… zumindest ein Rudeltier. Kennenlernen würde ich gerne… meinen Vater. Meine letzten zehn Jahre in der Politik waren… eine Hochschaubahn. In 20 Jahren werde ich… 62 Jahre alt sein.
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HINTERGRUND
Kärnten und Slowenien: Ja zu Ausbau des Karawankentunnels LH Dörfler und Sloweniens Verkehrsminister Vladic unterzeichneten gemeinsames Memorandum in Brdo/Slowenien Der Bau der zweiten Vollröhre des Karawankentunnels ist für Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler seit Jahren eine Notwendigkeit. Diese Engstelle im gesamteuropäischen Verkehrskorridor X müsse unbedingt aus Sicherheitsgründen und auch aus Gründen der Standortqualität für die wirtschaftliche Entwicklung Kärntens und Sloweniens beseitigt werden, so Dörfler. Dafür würde der auch als Lösung vorgeschlagene Rettungstunnel keinesfalls genügen, nur der Bau der zweiten Vollröhre sei sicher und auch wirtschaftlich günstiger als ein
vielleicht später angesetzter Ausbau eines Rettungstunnels. Kürzlich wurde ein Memorandum für den Bau der zweiten Vollröhre des Karawankentunnels in Brdo, Slowenien, von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und dem slowenischen Verkehrsminister Patrick Vladic offiziell unterzeichnet. Viele Gespräche des Landeshauptmanns mit dem Verkehrsminister sowie anderen Repräsentanten Sloweniens waren der Unterzeichnung vorausgegangen. „Es ist einmalig in der Geschichte zwischen Slowenien und Kärnten, dass
Feierliche Unterzeichnung eines Memorandums zwischen Kärnten und Slowenien. Der Karawankentunnel wird ausgebaut, die Regierung in Laibach und die Landesregierung in Klagenfurt ein gemeinsames Memorandum be-
schließen. Das ist ein Beispiel für die neue Qualität der Nachbarschaftspolitik, so der einhellige Tenor.
Erfolgreiches Lobbying für Kärnten in Brüssel LH Dörfler führte am Dienstag wichtige Gespräche mit EU-Vertretern – Appell an Parlamentarier für ein Ja zur Baltisch-Adriatischen Achse Landeshauptmann Gerhard Dörfler befand sich kürzlich in Brüssel, wo er mit zahlreichen hochkarätigen Persönlichkeiten auf EU-Ebene zusammentraf, um Kärntenrelevante Themen, allen voran die BaltischAdriatische-Verkehrsachse, grenzüberschreitende Kooperationschancen und auch Volksgruppenthemen, zu besprechen. Ein zentrales Thema bildete die angestrebte Kooperation und Unterstützung Kärntens für den Kanton Sarajewo, die im Gespräch mit dem EUErweiterungskommissar Stefan Füle erläutert wurde. Füle zeigte sich über das Engagement und die Mitwirkung Kärntens, Bosnien an die EU heranzuführen, überaus erfreut. Nach einem kurzen, aber herzlichen Treffen mit EUVerkehrskommissar Siim Kallas nahm Dörfler an einer Veranstaltung zum Thema der Baltisch-Adriatischen Achse im Europäischen Parlament teil. Der Vorschlag der EU-Kommission zählt die Baltisch-Adriatische
Treffen mit EU-Kommissar Stefan Füle in Brüssel. Achse zu den zehn wichtigsten europäischen Verkehrskorridoren. Dieser Vorschlag müsse nun noch vom Europäischen Parlament und den Verkehrsministern angenommen werden. Verkehrskommissar und EUKommissions-Vizepräsident Kallas zeigte sich als glühender Befürworter des Projektes.
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LANDESPOLITIK
Skiweltcupdamen fahren auf Bad Kleinkirchheim ab! LH Gerhard Dörfler, Bürgermeister Matthias Krenn, Skikaiser Franz Klammer und Organisatoren informierten in Wien über die Damenweltcuprennen am 7. und 8. Jänner! Hoch über Wien in der Sky Bar informierten Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler gemeinsam mit Skikaiser Franz Klammer, Bad Kleinkirchheims Bürgermeister Matthias Krenn und Organisations-Chef Peter Michael Pertl über die Damen Skiweltcuprennen am 7. und 8. Jänner 2012 in Bad Kleinkirchheim. Der Landeshauptmann betonte, dass sich ganz Kärnten darauf freue, den Damenweltcuptross zu Gast zu haben. Er hob in diesem Zusammenhang die Doppelsiege einiger berühmter Weltcupstarterinnen in Bad Kleinkirchheim hervor: die Abfahrtserfolge von Annemarie Moser-Pröll 1978, die beiden Abfahrtsiege der Schweizerin Michaela Figini 1985 und die Siege der Kroatin Janica Kostelic in Abfahrt und Super-G im Jahr 2006. Er nannte aber auch den Doppelsieg der Mahre-Brüder Steve und Phil im Jahr 1982, den Slalomsieg von Alberto Tomba 1988, den Super-GSieg von „Millionenshow“Moderator Armin Assinger 1982 und den Slalomsieg von Benjamin Raich 2007. Der Landeshauptmann wies auch darauf hin, dass mit Skikaiser Franz Klammer ein perfekter Gastgeber vor Ort sein wird: „Nach ihm ist nicht nur die Strecke benannt, sondern es gibt auch jedes
Jahr einen eigenen FranzKlammer-Weltcupwandertag.“ Dörfler zeigte sich sicher, dass mit spannenden Rennen zu rechnen sei, da mit der Amerikanerin Lindsey Vonn der Damensuperstar an den Start gehen werde. Unterstützt würden die Weltcuprennen seitens des Landes aus dem Sport- und dem Tourismusreferat mit insgesamt 220.000 Euro. Der Sportreferent verwies außerdem auf Pläne, eine Etappe der Österreichradrundfahrt nach Bad Kleinkirchheim zu bekommen. Auch den Giro d’Italia hätte man hier gerne, dazu würden erst Verhandlungen laufen. Dörfler brachte erneut die Bewerbung für eine Dreiländer-Ski-WM mit Slowenien und Italien zur Sprache. Im nächsten Jahr werde sich Kranjska Gora für die Nordische WM bewerben, danach werde man sich zusammenset-
Rührten in Wien die Werbetrommel für Kärnten: Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit Ski-Kaiser Franz Klammer vor dem Stephansdom. zen und die Bewerbung für 2019 oder 2021 abgeben. Dörfler meinte, dass es eine WM der kurzen Strecken sein könnte, da die drei Orte Bad Kleinkirchheim, Tarvis und Kranjska Gora nahe zusammen liegen. Franz Klammer stellte die nach ihm benannte Strecke vor und erinnerte daran, dass er 1971 im Europacup bzw. 1977 bei den österreichischen Meisterschaften auf der alten Strecke K70 gewonnen habe. Die neue Strecke sei für die Damenrennen äußerst anspruchsvoll. OK-Chef Pertl berichtete, dass der obere Teil der Piste bereits präpariert sei. Derzeit würden noch 1.800 Meter abgehen. Man hoffe in den nächsten Tagen auf kälteres Wetter, um dann
unten beschneien zu können. Die Piste sei 2.950 Meter lang und habe eine Höhendifferenz von rund 800 Meter. An den beiden Renntagen erwarte man sich die 8.000 bis 10.000 Zuschauer. Bürgermeister Krenn hob hervor, dass Bad Kleinkirchheim die Wintersportdestination Kärntens sei: „Was Kitzbühel bei den Herren, ist Bad Kleinkirchheim bei den Damen.“ Er dankte dem Land für die finanzielle Unterstützung, aber auch der Hotellerie für die Bereitstellung der Quartiere. Der Weltcup-Ort habe zwei Fünfsternbetriebe, 16 Vierstern- und 30 Dreisternbetriebe. Diese zusammen würden über knapp 2.700 Betten verfügen. Krenn äußerte den Wunsch, auch einmal eine Herrenabfahrt nach BKK zu bekommen.
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LANDESPOLITIK
Fairness bei Berechnung der Sozialhilfeumlage Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Christian Ragger: Finanzkraft der Gemeinden wird bei Berechnung mitberücksichtigt! ters Helmut Manzenreiter. „Wir sehen nicht zu, wie der ländliche Raum einer Landesglobalisierung unterworfen wird“, betonte er. Die Gemeinden hätten ohnedies unter Postämterschließungen und ähnlichem zu leiden, während die Städte in vielerlei Hinsicht Gewinner seien.
Fairness und Solidarität unter den Gemeinden verlangen LH Gerhard Dörfler und LR Christian Ragger. Bei der Berechnung der Sozialhilfeumlage wird Kärnten neben der Einwohnerzahl auch die Finanzkraft der Gemeinden berücksichtigen. Dadurch wird es zu einer Ausgleichswirkung zwischen Gemeinden mit hoher und mit niedriger Finanzkraft kommen. Das neue Modell begründet sich also auf Fairness und Solidarität, wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Soziallandesrat Christian Ragger betonen. Momentan werden nämlich vor allem die Städte Klagenfurt und Villach deutlich weniger belastet als kleinste und kleine Gemeinden. Und das, obwohl sie grundsätzlich davon profitieren, dass große Sozial- und Gesundheitsprojekte mit vielen Arbeitsplätzen bei ihnen
angesiedelt sind. LH Dörfler betonte, dass man eine Ausdünnung des ländlichen Raumes unbedingt vermeiden wolle: „Wir brauchen die lebendige Vitalität im Land.“ Das neue Berechnungsmodell bedeute eine gerechte interne Umschichtung. In die Landeskasse werde dadurch kein einziger Euro mehr fließen, stellte er klar. Es werde einfach so sein, dass die schwächeren Gemeinden weniger leisten werden müssen, die stärkeren mehr.
Für den ländlichen Raum Der Landeshauptmann ver wehrte sich gegen die politische Aufgeregtheit rund um diese Maßnahme, vor allem von Seiten des Villacher Bürgermeis-
In Villach investiert das Land zum Beispiel 27,4 Millionen Euro in die Tourismusberufsschule, 7,53 Millionen in die Therme in Warmbad, in die Landesstraßen L und B auf Stadtgebiet sind in den letzten Jahren rund 20 Landesmillionen geflossen. „Die 132 Gemeinden sind die Kraftwerke des Landes, die wir nicht schwächen dürfen. Das Wort Solidarität dürfen wir dazu nicht aus den Augen verlieren“, fasst er zusammen.
Ein gerechtes System Ragger erklärt, dass Kärnten neben Salzburg bisher das einzige Bundesland gewesen ist, dass bei der Berechnung der Sozialhilfeumlage die Finanzkraft nicht berücksichtigt hat. Das neue Modell ist am Donnerstag im Landtag beschlossen worden. Es ist eine Maßnahme einer echten Verwaltungsreform. Wie Ragger betont, werden 115
Gemeinden entlastet, zehn bleiben neutral und sieben müssen mehr zahlen. „18 Gemeinden können wir so sogar aus der Abgangsdeckung herausbringen.“ Bisher sind Klagenfurt und Villach mit 13,04 Prozent belastet worden, Kleinstgemeinden mit bis zu 2.500 Einwohnern mit 22,73 Prozent und Kleingemeinden mit 2.501 bis 5.000 Einwohnern mit 21,53 Prozent.
Rückflüsse Ragger verwies auch darauf, dass Klagenfurt und Villach durch den Sozialbereich jedes Jahr deutlich mehr Rückflüsse hätten, als sie dafür leisten müssten. Klagenfurt zahle 21 Mio. Euro in den gemeinsamen Topf und verzeichne indirekte Rückflüsse von 40 Millionen Euro, Villach steuere 14 Millionen bei und verbuche Rückflüsse von 20 Millionen Euro. Der Sozialreferent führte Beschäftigung, Kommunalsteuer und Kaufkraft durch die großen Krankenhäuser in den Städten an und außerdem die Landesaufwendungen für Pflegeheime, Behindertenhilfe oder Jugendwohlfahrt in Klagenfurt und Villach. Außerdem würden die Ausgaben beider Städte für die Mindestsicherung vom Land und allen übrigen Gemeinden solidarisch mitgetragen.
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LANDESPOLITIK
Österreichs Euro-Haftungen betragen schon 60 Milliarden FPÖ-Parteiobmann HC Strache: Faymann ist Verweigerungs- und Ausgrenzungskanzler. Währungszone in starke und schwache Volkswirtschaften aufteilen. Scharfe Kritik an der österreichischen Bundesregierung und insbesondere am Bundeskanzler, den er als Verweigerungs- und Ausgrenzungskanzler tituliert, übt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Der FPÖ-Chef erinnert Faymann an dessen Brief an die „Kronenzeitung“ vom 27. Juni 2008, wo es wörtlich hieß: „Auf der Basis einer kontinuierlichen Information und einer offenen Diskussion sind wir der Meinung, dass zukünftige Vertragsänderungen, die die österreichischen Interessen berühren, durch eine Volksabstimmung in Österreich entschieden werden sollen.“ Heute weigere sich der Kanzler aber, die Bevölkerung einzubinden. In diesem Zusammenhang fordert Strache die Verankerung der direkten Demokratie in der Verfassung: „Wer sich gegen Demokratie ausspricht, wird eine Absage der Bevölkerung erhalten.“ HC Strache verweist darauf, dass die sogenannte Schuldenbremse nicht der österreichischen Bevölkerung dient, sondern mit dem Euro-Zwangsenteignungsschirm zusammenhängt. Beim EU-Gipfel sei nämlich schon besprochen worden, den Schirm ab Februar auf mindestens 3.000 Milliarden Euro anzuheben. Österreichs Haftungen von heute 21 Milliarden Euro würden
dann auf über 60 Milliarden (!) Euro erhöht. „60 Milliarden Euro entsprechen drei Millionen VWGolf“, vergleicht der FPÖObmann.
Schaden minimieren In diesem Zusammenhang erinnert Strache an Bruno Kreisky, der mit dem Steuergeld für die eigene Bevölkerung Sorge getragen habe. Kreisky habe in seiner gesamten Regierungszeit 30 Milliarden Euro Schulden angehäuft. Heute belaufe sich Österreichs Schuldenstand auf 268 Milliarden Euro. Allein 2011 habe diese Bundesregierung schon 30 Milliarden Schulden angehäuft, nämlich 21 Milliarden Euro an Haftungen und 10 Milliarden Euro zusätzliche Staatsverschuldung im Budget. „Es geht nicht an, dass sechs gesunde Volkswirtschaften 21 nicht gesunde Volkswirtschaften durchfüttern sollen“, erklärt Strache. Man müsse mit der Angelegenheit daher ehrlich umgehen und die Währungszone in starke und schwache Volkswirtschaften aufteilen. Dies sei die einzige Chance, um den Schaden noch zu minimieren.
Die KN im Abo: 0463 51 15 15
Hitzige Parlamentsdebatte um die Euro-Haftungen.
Ja zu einem modernen Bildungssystem! FPK-Obmann Uwe Scheuch fordert Ausbau des Stipendienwesens in Kombination mit genereller Wiedereinführung von Studiengebühren. Ein Ja zu Studiengebühren kommt von FPKObmann Uwe Scheuch. In seiner Funktion als Kärntner Bildungsreferent fordert er den Ausbau eines sozial orientierten Stipendienwesens und die Stützung des Bildungssystems durch angemessene Studiengebühren für alle. „Die Forderung der SPÖ nach Studiengebühren für Millionärskinder ist populistisch und oberflächlich klassenkämpferisch. Für ein modernes Bildungssystem brauchen wir Studiengebühren für alle, verbunden mit einer starken sozialen Komponente bei den Stipendien. Außerdem
sollen all jene, die in Österreich die Studienberechtigung erlangt haben, einen Bildungsscheck bekommen“, erklärt Scheuch. Damit könne man der Flut an ausländischen Studenten ein geeignetes Korrekturinstrument entgegensetzen. Scheuch verweist in diesem Zusammenhang auf die Kärntner Fachhochschulen, an denen es seit heuer wieder Studiengebühren gibt. „Die Menschen wollen Qualität und sind auch bereit, dafür einen Beitrag zu leisten. Aber es muss ein sozial ausgewogenes System für unsere heimische Jugend sein“, betont Scheuch.
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LANDESPOLITIK
Brennholzaktion mit EU- Preis ausgezeichnet! LR Christian Ragger: Kärnten ist europaweit Vorbild für Bekämpfung der Energiearmut! Die Kärntner Brennholzaktion gilt europaweit als Vorbild für die Bekämpfung von Energiearmut. Kärntens Sozialreferent Landesrat Christian Ragger, GDF Suez, größter Energieproduzent Frankreichs und das europäische Netzwerk ELISAN (European Local Inclusion and Social Action Network), haben sich der Problematik angenommen und fördern nun die Bekämpfung von Energiearmut mit einem Europäischen Preis. In seiner offiziellen Funktion als Vizepräsident des EU-Netzwerkes vertrat Ragger das Land Kärnten beim 2. internationalen Symposiums über Energie und Wasserknappheit, wo die Gewinner ihre Projekte vorstellten. Besonders erfreut zeigte sich der Landesrat, dass
die Kärntner Brennholzaktion unter den vielen europäischen Teilnehmern als Gewinner hervorgeht. „Kärnten nimmt hier europaweit eine Vorreiterfunktion ein. Fast 15 Millionen Menschen in ganz Europa können sich Energie nicht mehr leisten. Diese Brennholzaktion ist für die Ärmsten der Armen wirklich wichtig“, erklärte Ragger. Um 50 Euro für ca. 2,1 Schüttraummeter können Personen mit einem monatlichen Bruttoeinkommen bis zu 800 Euro (Alleinstehende) oder bis zu 1.200 Euro (Ehepaare/Familien) ofenfertiges, gespaltenes Holz aus Kärnten erwerben. Der Preisvorteil beträgt ca. 25 Prozent gegenüber dem üblichen Marktpreis, dazu kommt noch die gratis Zustellung. LHStv. DI Uwe
Scheuch
Landesrat Christian Ragger und LHStv. Uwe Scheuch legen bei der Brennholzaktion Hand an. betont den mehrfachen Nutzen der Aktion: „Bedürftigen Menschen wird mit der Lieferung von günstigem Brennholz direkt nach Hause wirksam geholfen. Gleichzeitig bringt das Projekt Arbeitsuchende in Beschäftigung beziehungsweise werden diese auf den Wieder-
einstieg ins Arbeitsleben vorbereitet. Wir helfen also sozial schwachen Kärntnern, wir verarbeiten heimisches Holz und wir geben Langzeitarbeitslosen eine Beschäftigung. Es freut mich, dass unser Projekt jetzt auch auf europaweite Anerkennung stößt“, so Scheuch.
FPK-Arbeitnehmer besuchten Parlament
ergangene Woche luden die FPK-Arbeitnehmer unter Obmann Manfred Mischelin und der Club Kärnten, vertreten durch Roman Linder und Nadine Mischelin, zu einem Parlamentsbesuch nach Wien ein. Das abwechslungsreiche Programm, das in bewährter Manier von Roswitha Schenn organisiert wurde, beinhaltete neben einer Führung durchs Parlament und das Zuhören bei der Nationalratsdebatte zur Schuldenbremse auch ein Treffen mit FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Im Gespräch mit den über 50 Kärntner Teilnehmerinnen und Teilnehmern drückte HC Strache seine Freude über den Besuch aus Kärnten aus. In einer angeregten Diskussion wurden dann aktuelle politische Themen behandelt.
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10 KärntnerNachrichten I 16. Dezember 2011
Volkskulturreferent LR Harald Dobernig besuchte kürzlich den „Stillen Advent“ im Landhaushof: „Die große Beliebtheit dieser Veranstaltungsreihe ist ein Zeichen dafür, dass die Menschen gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit besinnliche Stunden verbringen wollen. Daher bieten wir den Besuchern mit den Konzerten im Landhaushof die Gelegenheit, so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen“, erklärte Dobernig und dankte Richi di Bernardo für die perfekte Organisation. Kärntner Spitzenchöre treten im Landhaushof in Klagenfurt übrigens noch ein weiteres Mal am Freitag und Samstag dieser Woche auf.
REGIONALES
Eine sehenswerte Krippenschau wurde im „Haus der Begegnung“ in Maria Saal eröffnet. Brauchtumsreferent LR Harald Dobernig besuchte gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Bernhard Gritsch und Peter Zwanziger die Ausstellung und zeigte sich von den Kunstwerken begeistert: „Es freut mich, dass mit der Krippenausstellung ein wesentlicher Beitrag zu Erhaltung dieser Tradition in Kärnten geleistet wird!“, betonte Dobernig. Die Krippenausstellung wurde vom Domverein Maria Saal unter Obmann Richard Brachmaier in Zusammenarbeit mit den Krippenfreunden Klagenfurt erstellt.
Seit 09. 10. 2011 bereichert Moritz Christian Steinacher das Familienleben im Hause Steinacher. Moritz erblickte um exakt 23.56 Uhr das Licht der Welt und hat die Herzen von Mama Martina, Schwester Jennifer und Papa Stadtrat Hans Steinacher im Sturm erobert. Auch die Freiheitlichen Frauen stellten sich bei Familie Steinacher mit einem Willkommensgruß beim neuen Erdenbürger ein. Im Bild Martina Steinacher, Jennifer Steinacher, GR Gabi Pitomec, Maria Grebenjak, Elfriede Lobnig.
REGIONALES
Seit 1918 besteht der Familienbetrieb Kassl in Gänsdorf, Mittertrixen und beschäftigt sich seit dieser Zeit mit Bienenprodukten. Vom Honig über Kerzen bis zu wunderschönen Wachsziergegenständen reicht die Palette. Für diese hervorragende Leistung dankte LT-Präs Josef Lobnig und überreichte Wilhelmine Kassl eine Erinnerungsurkunde. Im Bild LT-Präs. Josef Lobnig, Judith und Wilhelmine Kassl, GR Andreas Reiner sowie Vzbgm. Gerald Grebenjak.
Gleich mit zwei Viererteams nahmen die Freiheitlichen am Kegelturnier 2011 in St. Niklas bei Villach teil. In Team eins kegelte LAbg. Roland Zellot mit Johann Dorn, Rudolf Maier und Roland Gartner. Im Team zwei kegelte BR Peter Mitterer mit Vzbgm. Gerhard Altziebler, GR Günther Burger und Robert Wolf. Das Rote Nasen Kegelturnier ist eine Wohltätigkeitsveranstaltung zur Förderung der Lebensfreude für Kranke und leidende Menschen. Der Reinerlös der heurigen Veranstaltung kommt leidenden Kindern im Krankenhaus zugute. Bundesrat Peter Mitterer und LAbg. Roland Zellot bedankten sich bei der Veranstalterin „Bärbla“ für die Organisation und gratulierten den Gewinnern.
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„Die wichtigsten Garanten für den Erfolg bei unseren Bildungsprogrammen sind die NationalparkRanger. Wissensvermittlung mit Erlebnis und Abenteuer zu kombinieren ist ihre große Stärke“, sagt Nationalparkreferent LHStv. Uwe Scheuch. Nach intensiver dreijähriger Ausbildungszeit war es für sechs Absolventen soweit. Schriftlich und mündlich waren die Ranger auf Herz und Nieren geprüft worden und legten eine bravouröse Leistung hin.
Bereits zum 8. Mal initiierte SozialmarktGründungsmitglied LAbg. Wilma Warmuth ein stimmungsvolles Adventfest für die rund 500 Stammkunden mit geringem Einkommen des SOMA-St. Veit. SOMA-Landesobfrau Liselotte Suette zeigte sich erfreut über das kärntenweit gelungenste SOMA-Fest: Immerhin erhielten alle Gäste auch Weihnachtssterne, Christbaumgutscheine, Gestecke, sowie Imbisse aus dem Hirter-Braugasthof. „Ich danke sehr herzlich den Sponsoren wie der Baufirma Stefan und Karin Grabner, dem Christbaum-Produzenten Ing. Veit Prettner, Ing. Willi Schnitzler und Küchenchef Johnny Cuznar von der Hirter-Brauerei, sowie dem Bürgerbüro des Landeshauptmannes!“, betonte Gründungsmitglied LAbg. Wilma Warmuth begeistert.
12 KärntnerNachrichten I 16. Dezember 2011
Ragger hat Recht
Bundesregierung gehört abgewählt
Nach all den polemischen Versuchen, das BFZ als Zentralstandort zu erhalten, möchte ich LR Ragger Mut machen, ja nicht klein bei zu geben. Es ist gut, dass Ragger für beeinträchtige Kinder dezentrale Einrichtungen forciert und es endlich ermöglicht, dass diese in Wohnnähe eine Ausbildung erhalten. Mit dem derzeitigen Konzept verstoßen wir nämlich gegen die UN-Behindertenkonvention. Peter Pirolt, Villach
Der Gehaltsabschluss der Beamten hat uns eines gezeigt, diese Bundesregierung nimmt sich selbst nicht ernst und gehört abgewählt! Während man eine Schuldenbremse in der Verfassung verankern will, verhandelt man für Bestverdiener im öffentlichen Dienst noch eine gehörige Gehaltserhöhung. Eine Erhöhung für „kleine Beamte“ ist selbst-
Ängste nehmen
Nach der geharnischten Kritik gegenüber Soziallandesrat Ragger, der angeblich die Tore des Sozialpädagogischen Zentrums für eine Parteiveranstaltung der SPÖ nicht öffnen lassen wollte, möchte ich doch auch bemerken, dass Parteiveranstaltungen auf dem Rücken von beeinträchtigten Menschen absolut abzulehnen sind.
Ich finde den Ansatz, den Landesrat Christian Ragger beim bfz verfolgt, vollkommen richtig. Weshalb müssen beeinträchtigte Kinder und Jugendliche aus ganz Kärnten nach Klagenfurt ins bfz (Sozialpädagogische Zentrum) pendeln, wenn das Leistungsangebot in den Regionen Kärntens qualitativ beibehalten wird? Außerdem soll das bfz ja nicht gestrichen, sondern lediglich verkleinert werden. Die SPÖ, die in dieser Frage für kräftigen Wirbel sorgt und Ängste beim Personal sowie bei den Eltern schürt, sollte sich überlegen ob der Schuss nicht nach hinten losgehen könnte, wenn nämlich die Betroffenen merken werden, dass es für sie zum Vorteil gereicht. Eine Veränderung wie sie Ragger plant ist ein Gebot der Stunde. Karin Zlimnig Wolfsberg
LESERBRIEFE
verständlich notwendig, dass jedoch ein Sektionschef eine Erhöhung von rund 3.500 Euro, ein AHSLehrer ein Plus von 1.316 Euro oder ein Richter von rund 2.000 Euro erhält, ist wohl nicht mehr nachvollziehbar. Die Verantwor tlichen hätten zeigen können, was Sparwille heißt. Karin Willmann per E-Mail
Gegen Parteiveranstaltung
Nicht umsonst muss man um eine Genehmigung ansuchen. Ich habe eher den Eindruck, dass man bei den Eltern mit „Raubersgeschichten“ Ängste schüren will. Jeder Experte wird bestätigen, dass ein großes zentrales Haus, nicht mehr zeitgemäß ist und es für die betroffenen Familien ein riesengro-
ßer Vorteil ist, wenn die beeinträchtigten Jugendlichen in der Nähe ihres Wohnortes untergebracht sind. Die Jugendlichen sollen nicht versteckt, sondern integriert werden! Es ist wirklich traurig: wenn einer in diesem Land ein Licht anzündet, stehen sofort Hundert da, die es ausblasen wollen. Allein aus dem Grunde, dass man einem politischen Mitbewerber den Erfolg nicht gönnt. Dass es in diesem Fall um beeinträchtigte Jugendliche handelt, die nicht weggesperrt werden sollen, sondern ein Anrecht auf Integration haben, scheint dabei keine Rolle zu spielen. Elisabeth Sadnek, Neuhaus
Infos aus erster Hand! Die KN im Abo: 0463 51 15 15
Verschwendung Ich kann den sogenannten Wutbürgeraktionen zwar nichts abgewinnen, muss aber zugeben, dass mich die Nachricht, die Regierung habe mit den Ausgaben für Regierungsinserate gegenüber dem Vorjahr von 29 auf 42 Millionen einen neuen Rekord vollführt, wirklich nicht kalt gelassen hat. Während der Druck auf Österreich, endlich zu sparen, wächst und auch die Opposition überredet werden soll, die Schuldenbremse in die Verfassung zu nehmen, denken Kanzler, Vizekanzler und Minister offensichtlich nicht daran, zu sparen. Werner Burg per E-Mail
Gleiches Recht Ist es gerecht, dass eine kleine Gruppe die hervorragende Betreuung im bfz genießt? In Kärnten werden ca. 260 Kinder nach den Lehrplan für Schwerstbehinderte unterrichtet. Für einen großen Teil besteht nie die Möglichkeit die Leistungen des bfz in Anspruch zu nehmen. Genau diese Ungerechtfertigkeit soll mit dem Weg der Inklusion aufgebrochen werden. Es ist natürlich verständlich, dass Veränderungen Ängste und Unsicherheiten mit sich bringen, aber es ist auch eine Chance, gleiche Voraussetzungen für Alle zu schaffen. Paula Huber Spittal/Drau
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
16. Dezember 2011 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
Leckerbissen zur Weihnachtszeit Lebkuchen-Los mit 5 x 25.000 Euro extra er Lebkuchen als klassisches Weihnachtsgebäck ist kulinarisch aus der Adventzeit nicht mehr wegzudenken. Brieflos trägt dem Rechnung und bringt eine spezielle Serie, die den Spielteilnehmern schmecken wird. Das Lebkuchen-Los mit fünf Mal 25.000,- Euro zusätzlich.
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Entsprechend den unterschiedlichen Variationen von Lebkuchen gibt es auch das Lebkuchen-Los in drei unterschiedlichen Erscheinungsformen: in braun, in blau und in rosa.
Sie alle gehören zu dieser speziellen Serie mit insgesamt fünf Millionen Losen. Der Höchstgewinn beträgt auch beim Lebkuchen-Los 100.000,- Euro, und diesen Höchstgewinn gibt es zweimal. Das „Süße“ am Lebkuchen-Los sind jedoch die zusätzlichen fünf Gewinne zu jeweils 25.000,- Euro. Das Lebkuchen-Los ist zum Preis von 1,- Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.
Weihnachtsgeld zum Aufrubbeln: „Frohe Weihnachten“ mit 50.000 Euro as Rubbellos widmet sich dem Thema Weihnachtsgeld und bringt anlässlich des Fests eine spezielle Serie namens „Frohe Weihnachten“. Als Höchstgewinn winken dabei 50.000,- Euro.
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„Frohe Weihnachten“ –
diese beiden in den nächsten Tagen wohl am häufigsten gesprochenen magischen Wörter sind der Name des neuen Rubbelloses der Österreichischen Lotterien. Mit „Frohe Weihnachten“ wünscht Rubbellos seinen Fans ein frohes Fest und ermöglicht damit die Chance auf Gewinne bis zu 50.000,Euro. Auf dem Rubbellos gibt es zwei Rubbelflächen und demnach zwei unabhängige Spiele, also auch zwei Gewinn-
Leo Club Alpina schenkt Energie! Wenn es draußen kälter wird und auch die Strompreise steigen (7,37 Cent/kWh), können sich viele Menschen die Stromkosten nicht mehr leisten. Aus diesem Grunde ergriff Ing. Rene Battistutti gemeinsam mit dem Leo Club Alpina die Initiative und überraschte gleich zwei Familien mit Stromgutscheinen. „Wenn mehrere Hauseigentümer die Energie aus der Sonne nützen würden, könnte vielen sozial schwächeren Familien eine finanzielle Entlastung geboten werden!“, erklärt Ing. Battistutti.
chancen. Wer in einem Spiel dreimal den gleichen Geldbetrag freirubbelt, gewinnt diesen Betrag einmal. „Frohe Weihnachten“ ist zum Preis von 3,- Euro in
allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich. Der Höchstgewinn von 50.000,- Euro ist dreimal in dieser Serie mit 1,3 Millionen Losen enthalten. Die Ausschüttungsquote beträgt 60 Prozent.
Ziehung vom Mi., 07. 12. 2011
VO R S C H AU
18325 Ziehung vom Do., 08. 12. 2011
59076 Ziehung vom Fr., 09. 12. 2011
81386 Ziehung vom Sa., 10. 12. 2011
59882 Ziehung vom Mo., 12. 12. 2011
27942 Ziehung vom Di., 13. 12. 2011
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50. Runde 2011 1: RB Salzburg– Austria Wien 2: Rapid Wien– FC Admira 3: SV Ried– Sturm Graz 4: SV Kapfenberg– Wacker Innsbruck 5: SV Mattersburg– SC Wr. Neustadt 6: Schalke 04– Werder Bremen 7: SC Freiburg– B. Dortmund 8: VfL Wolfsburg– VfB Stuttgart 9: TSG Hoffenheim– Hertha BSC 10: Hamburger SV– FC Augsburg 11: 1. FC Kaiserslautern– Hannover 96 12: Mönchengladbach– FSV Mainz 05 Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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14 KärntnerNachrichten I 16. Dezember 2011
WEIHNACHTSWÜNSCHE
Die Gescha¨ftsfu¨hrung und der Aufsichtsrat der KA¨RNTNER MESSEN wu¨nschen allen Ausstellern, Besuchern und Partnern ein scho¨nes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2012. Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch entbietet allen Bürgerinnen und Bürgern im Kärntner Grenzland Ihr 1. Präsident des Kärntner Landtages
Josef Lobnig
16. Dezember 2011 I KärntnerNachrichten 15
WEIHNACHTSWÜNSCHE Die Gemeinden
Maria Wörth Pörtschach Velden Keutschach Krumpendorf wünschen allen Bürgern, Gästen und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2012! LAbg. Bgm. Adolf Stark mit der Gemeindevertretung Maria Wörth
Im Namen der Gemeinde Albeck wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und die besten Wünsche für ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2012. Der Bürgermeister der Gemeinde Albeck
Siegfried Unterweger
Bgm. Mag. Franz Arnold Pörtschach LAbg. Bgm. Ferdinand Vouk Velden Bgm. Gerhard Oleschko Keutschach Bgm. Ing. Peter Nemec Krumpendorf
Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes 2012 wünscht allen Gemeindebürgern und Freunden der Gemeinde
Deutsch Griffen Bürgermeister Hans Prodinger
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Frohe Weihnachten, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk Villach Bezirksobmann NRAbg. Bürgermeister
Maximilian Linder Gemeinde Afritz am See
EIN FROHES UND BESINNLICHES WEIHNACHTSFEST wünscht allen Gemeindebürgern und Gästen der Marktgemeinde Guttaring Bürgermeister
Herbert Kuss mit Gemeinderat und Gemeindebediensteten
16 KärntnerNachrichten I 16. Dezember 2011
WIRTSCHAFT
Unternehmen Moser ist ein vielseitiger Paradebetrieb
Neue Mercedes-Ausstellungshalle in Feldkirchen eröffnet ie neue Ausstellungshalle für MercedesFahrzeuge des Unternehmens Moser in Feldkirchen, direkt an der Turracher Bundesstraße, wurde vergangenen Freitag feierlich eröffnet. Viele Ehrengäste, mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler an der Spitze, kamen und gratulierten Gerhard Moser und der Firmenpartnerin Melitta Moser zu ihrem enormen Engagement und zum Vorzeigbetrieb.
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Der Landeshauptmann sprach von einem „Unter-
nehmensstern der Stadt, des Bezirks und des Landes“ und wies auf seine persönlichen und freundschaftlichen Beziehungen zur Familie Moser hin. Er sei froh und dankbar dafür, dass hier binnen zwölf Jahren ein vielseitiges Paradeunternehmen entstanden sei, wo zuvor nur eine grüne Wiese gewesen sei. Moser habe Erfolgsgeschichte geschrieben, die weitergehen solle, wünschte der Landeshauptmann der Familie Moser und ihren Unternehmungen alles Gute für die Zukunft.
LH Dörfler gratulierte Gerhard und Melitta Moser zur Eröffnung der neuen Ausstellungshalle.
Seit 1. Dezember Mercedes-Partner In den letzten Jahren wurde auch ein gut florierender Mineralölhandel aufgebaut. Seit September 2010 verkauft die Firma Moser Nutzfahrzeuge von Mercedes-Benz. Neu: Seit 1. Dezember ist das Unternehmen Vertragspartner von Mercedes und verkauft zur Abrundung des Kfz-Betriebes nun neue PKWs, Vitos, Sprinter und LKWs der Marke MercedesBenz. In der neu errichteten Ausstellungshalle werden auf rund 200m2 die aktuellsten Modelle ausgestellt. Bestaunt werden konnten auch die allerneuesten Mercedes-Modelle.
Rückblick 1926 vom Großvater des heutigen Firmeninhabers Gerhard Moser gegründet,
ist die Firma auf einen beachtlichen und leistungsfähigen Fuhrpark gewachsen. Ständige Erweiterung hat sich die Firma Moser auf ihre Fahnen geschrieben. Seit April 1998 ist sie ISO zertifiziert. Zahlreiche zufriedene Kunden garantieren den Erfolg für das Unternehmen MO Moser Transporte GmbH. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 120 Mitarbeiter. 1999 wurde in Oberglan/ Feldkirchen, direkt an der Bundesstraße, ein neues Firmenareal errichtet und die Moser Kfz-HandelsGmbH gegründet. Der erste Schritt war die Errichtung der LKW-Werkstätte. „Wir sind jetzt seit September 2002 autorisierter Mercedes-Benz Servicepartner für Personenwagen und Nutzfahrzeuge“, so Moser. Weitere Informationen unter www.mo-moser.at
16. Dezember 2011 I KärntnerNachrichten 17
WIRTSCHAFT
Ossiacher Messe für Wald Holz und Energie ber 4500 Besucher fanden heuer den Weg auf die Ossiacher Messe für Wald Holz und Energie. Vor allem Interessierte aus den bäuerlichen Strukturen nutzten die Chance auch kleinere Geräte für die Forstwirtschaft zu besichtigen und mit Herstellern und Händlern direkt in Kontakt zu treten.
geben wurde. „Holzbau liegt voll im Trend“, das bestätigte der Verkaufsleiter der Firma WIGO. Vor allem die hohen Energiepreise motivieren Bauern wieder stärker mit Biomasse zu arbeiten. So wurden nicht nur Brennholzspalter sondern auch Hacker sowie etliche StückholzHeizsysteme ausgestellt, präsentiert und vorgeführt. Die Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Kärnten informierte über den Status quo der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energieträgern in unserem Land und über Förderungsmöglichkeiten in diesem Bereich.
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In den drei Tagen wurden Geräte und Maschinen vom Traktor bis zum Rückewagen, von der Motorsäge bis zum Harvester und vom Rundholzspalter bis zur Hackschnitzelanlage ausgestellt. Es fanden sich neben diversen Traktor- und Seilwindenhändlern auch namhafte Seilgerätehersteller in Ossiach ein. So konnte zum Beispiel die Firma Koller einen kleinen Ausblick auf den demnächst erscheinenden Prozessorkopf geben und die Firma Konrad Forsttechnik mit dem Harvester „Highlander“ die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf sich ziehen. Nicht nur die Holzernte alleine ist wichtig sondern die gesamte Wert-
schöpfungskette Holz. So wurden auf der Ausstellung von drei Kleinsägewerksherstellern Sägewerke nicht nur vorgeführt sondern auch etliche verkauft. Das unterstreicht die Bedeutung dieser „Messe zum Angreifen“, die längst schon eine Käufermesse geworden ist. Die Firma Roth aus Feldkirchen präsentierte das Wand-Decken-Dach-System „rodo-System“, wofür schon einmal der Innovationspreis des Landes Kärnten ver-
Die über 70 Aussteller aus 4 Nationen, die ihre Produkte auf der Messe präsentierten, waren mit dem Messeerfolg sehr zufrieden. Die Ossiacher Messe ist eine Messe „zum Angreifen“ wo sich Firmen und Kunden treffen. Das schätzen sowohl Aussteller als auch Besucher. Die nächste Ossiacher Messe wird 2013 – zum 60-jährigen Bestandsjubiläum der Forstlichen Ausbildungsstätte – organisiert.
Spatenstich für Skiroller: Sportprojekt in Villach in Bau us Träumen wird nun Realität, sagte Sportreferent LH Gerhard Dörfler beim Spatenstich für die Skiroller- und Langlaufstrecke in der Villacher Alpen Arena. Dieses neue Sportangebot soll künftig nicht nur
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Auf uns können Sie bauen!
Wir wünschen allen Kunden und Geschäftspartnern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2012.
als Trainingsstätte, sondern auch als Austragungsort für Weltcupveranstaltungen der Nordischen Kombinierer genutzt werden. Nach Jahrzehnten des Planens und Diskutierens werde nun diese Skiroller- und Langlaufstrecke in der Villacher Alpen Arena endlich gebaut. „Damit verbessern wir unsere Sportinfrastruktur weiter wesentlich und es gibt ein Herzeigestück mehr in Kärnten“, sagte Dörfler und verwies in diesem Zusammenhang auf andere Sportprojekte wie die Ballspielhalle in Bleiburg oder das Leichtathletikzentrum in Klagenfurt. Der Sportreferent dankte allen, die an der Realisierung dieses einzigartigen Projekts beteiligt waren und hob besonders Kärntens „Nordisches Urgestein“ Hans Stattmann, Landes-
sportdirektor Reinhard Tellian, Alpen Arena-Geschäftsführer Franz Smoliner und Alpen Arena-Obmann Josef Zauchner hervor. Die Kosten für die 3,3 km lange und 3,5 m breite Skiroller- und Langlaufstrecke werden mit 1,5 Millionen Euro angegeben. Sportministerium, Land und Stadt Villach haben die Finanzierung nach einer weiteren Aufstockung der Landesmittel gemeinsam ermöglicht. Die Bauzeit dauert bis September 2012. Den Bauauftrag erhielt die Firma Swietelsky unter Baumeister DI Andreas Geiger als Bestbieter der Ausschreibung.
18 KärntnerNachrichten I 16. Dezember 2011
WIRTSCHAFT
KAT2: JÄGER Bau im Zeitplan ie Arbeitsgemeinschaft STRABAG - JÄGER hat den Zuschlag in der Höhe von EUR 570 Mio. für das Hauptbaulos KAT2 des Koralmtunnels erhalten. Dabei handelt es sich nicht nur um den größten Bauauftrag den JÄGER BAU jemals erhalten hat, sondern auch um den größten Bauauftrag der jemals in Österreich vergeben wurde.
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Die wesentlichen Geschäftsbereiche von JÄGER sind der Untertagebau, der Hoch- und Tiefbau und die Projektentwicklung. Im Untertagebau ist JÄGER weltweit aktiv. Zu diesem Tätigkeitsbereich zählen der mechanische Tunnelbau, der konventionelle Tunnelbau sowie der Schacht- und Kavernenbau. Neben der bewährten Bohr-
und Sprengmethode setzt JÄGER hier vor allem auf den Vortrieb mit Tunnelbohrmaschinen. Auf dem Gebiet Hoch- und Tiefbau ist JÄGER mit Erfolg regional engagiert. Für private Bauherren, die Öffentliche Hand sowie Architektur- und Ingenieurbüros ist JÄGER ein gefragter Partner bei der Errichtung von Wohnanlagen, Industrie-, Gewerbe- und öffentlichen Bauten, So-
zialeinrichtungen, Straßen und Kanalisationssystemen sowie Aufgaben des Spezialtiefbaus. In der Projektentwicklung beschäftigt sich JÄGER mit
der Entwicklung, Planung und Realisierung sowie dem Verkauf von hochwertigen Wohn-, Gewerbe- und Tourismusprojekten an besten Standorten.
Die Geschäftsleitung der JÄGER Bau GmbH wünscht allen Mitarbeitern, Freunden und Geschäftspartnern eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012.
Baulos KAT2 Den Zuschlag für den Bau des Koralmtunnels hat die ARGE Koralmtunnel der Firmen Strabag und JÄGER Bau GmbH erhalten. Damit kommen auch hunderte Kärntner Tunnelbaufachkräfte zum Einsatz und Arbeitsplätze werden gesichert. Der Koralmtunnel bildet als Verbindung zwischen den Bundesländern Steiermark und Kärnten den zentralen Bauabschnitt der zweigleisigen EisenbahnHochleistungsstrecke „Koralmbahn Graz – Klagenfurt“. Diese liegt an der Pontebbanaachse, welche
als Hauptverbindung zwischen dem Baltikum und der Adria ein zentrales Projekt des österreichischen Infrastrukturausbaus darstellt. Die Errichtung einer Nothaltestelle mit einer Länge von über 900 m im Zentralbereich des Tunnels ist ebenfalls Teil des Bauauftrags. Als Besonderheit des Bauloses KAT2 ist der Zugang zu den beiden Tunnelröhren zu erwähnen. Dieser wird über einen eigens für die Durchführung der Un-
tertagebauarbeiten zu errichtenden Schacht mit einer Tiefe von 60 m bewerkstelligt. Für die geplanten Baumaßnahmen wird eine Gesamtbauzeit von 8 Jahren veranschlagt. Nach der ersten Bauphase 2011/2012, während der die beiden Röhren vom Schacht aus in beide Richtungen (Richtung Graz/Osten und Richtung Klagenfurt/Westen) mit zyklischen Vortriebsmethoden vorangetrieben werden (Nordröhre 2,2 km bzw. Südröhre 2,8 km), erfolgt der Beginn der mechanischen Vortriebe mittels Tunnelbohrmaschine für die Reststrecke (Nordröhre 15,6 km bzw. Südröhre 17,1 km) im Jahr 2013. Die Fertigstellung der Rohbaumaßnahmen ist im Jahr 2019 geplant. Weitere Infos unter www.jaegerbau.com
16. Dezember 2011 I KärntnerNachrichten 19
WIRTSCHAFT
Großer Schritt zum Alpe AdriaTourismuskompetenzzentrum ls Feiertag für den Tourismus, das Land Kärnten, die Stadt Villach, die Bauwirtschaft und alle jungen Leute, die im Tourismus ausgebildet werden, bezeichnete kürzlich Landeshauptmann Gerhard Dörfler die Spatenstichfeier für den Neubau der Tourismusberufsschule in Warmbad Villach. Neben dem Landeshauptmann und seinem Stellvertreter Bildungsreferent Uwe Scheuch waren auch die Villacher Vizebürgermeister Wally Rettl und Richard Pfeiler sowie die Stadträte Hilde Schaumberger, Peter Weidinger und Josef Zauchner anwesend.
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„Der Neubau der Fachberufsschule für Tourismus ist ein zukunftsweisendes Projekt“, sagte der Landeshauptmann. Der touristische Erfolg des Landes Kärnten sei ganz massiv mit der hohen Ausbildungsqualität sowohl in den Betrieben als auch in den Schulen verbunden. „Alle reden vom Bremsen, wir geben Gas für die Zukunft“, sagte Dörfler, der weiters betonte, dass das Land Kärnten alle wichtigen Tourismusinvestitionen der Stadt Villach mit-
getragen habe. „Künf tig sollen Synergieeffekte für beide Schulen geschaffen werden. Damit soll auch in Zukunft die optimale Ausbildung der Fachkräfte im Tourismus sichergestellt werden. Darüber hinaus wird ein weiterer zukunftsorientierter Schritt zur Stärkung des Kärntner Schulwesens für Tourismusberufe gesetzt“, betonte der Bildungsreferent. „Wenn es um Bildung und Schule geht, sind wir uns immer einig“, so Scheuch. Johann Polzer von der Landesimmobiliengesellschaft Kärnten (LIG) erörterte in einem kurzen Baubericht das Projekt, das bereits vor Die Landesimmobiliengesellschaft Kärnten wünscht allen Geschäftspartnern und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest, sowie viel Glück und Erfolg im Neuen Jahr!
einem Monat begonnen wurde und im Herbst 2013 fertig gestellt sein soll. „Die Fachberufsschule wird am Standort in Villach-Warmbad, neben den Kärntner Tourismusschulen, errichtet und besticht durch ihre geradlinige Architektur und gute Strukturierung“, so Polzer. Die Gesamtinvestition beträgt 27,4 Millionen Euro. Den Auftrag für den Tiefbau erhielt das be-
kannte Kärntner Bauunternehmen PORR und der Hochbau des Projektes wird von der Firma Alpine ausgeführt.
20 KärntnerNachrichten I 16. Dezember 2011
WEIHNACHTSWÜNSCHE Allen Gemeindebürgern der Gemeinde Stockenboi ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr wünscht die Gemeindevertretung mit
Hans Jörg Kerschbaumer Bürgermeister der Gemeinde Stockenboi
Schöne, erholsame Weihnachtsfeiertage und ein erfolgreiches, gesundes Neues Jahr 2012 wünscht allen Friesacherinnen und Friesachern, sowie allen Freunden und Gästen im Namen des Stadt- und Gemeinderates Ihr Bürgermeister
Josef Kronlechner
Frohe und besinnliche Weihnachten und einen schwungvollen Start ins Neue Jahr 2012, sowie alles Gute, viel Glück, Erfolg und Gesundheit wünschen die Stadträte und Gemeindefraktion mit ihrem Vizebürgermeister Mag. Herbert Haupt
Harmonische Weihnachtstage und ein gesundes, gesegnetes Neues Jahr entbietet Bezirksobfrau
LAbg. Wilma Warmuth und das gesamte Team der Freiheitlichen des Bezirkes St. Veit
ALLEN BÜRGERN DER MARKTGEMEINDE
GRAFENSTEIN EIN FROHES WEIHNACHTSFEST UND EIN GLÜCKLICHES UND ERFOLGREICHES NEUES JAHR wünscht im Namen der Gemeindevertretung Bürgermeister
PROF. MAG. STEFAN DEUTSCHMANN
WEIHNACHTSWÜNSCHE
16. Dezember 2011 I KärntnerNachrichten 21
Frohe und besinnliche Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2012 wünscht die Gemeinde Maria Wörth allen Bürgern, Gästen und Freunden. Ihr Bürgermeister LAbg. Adolf Stark mit der Gemeindevertretung
Namens des Gemeinderates und im eigenen Namen wünsche ich den Bewohnern der Gemeinde Straßburg sowie allen Freunden und Gästen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr!
Franz Pirolt Bürgermeister der Stadtgemeinde Straßburg
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und für das neue Jahr beruflichen Erfolg, privates Glück und vor allem Gesundheit. Ihr Albert Gunzer Vizebürgermeister der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee
Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr allen Freunden, Bekannten und Gästen der Gemeinde St. Kanzian wünschen Bürgermeister
Thomas Krainz und die Gemeindevertretung
22 KärntnerNachrichten I 16. Dezember 2011
GESUNDHEIT
Mobile Palliativ-Pflege im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan Im Rahmen des österreichweiten Palliativkongresses in Klagenfurt stellten die Barmherzigen Brüder ihr Konzept der mobilen Palliativbetreuung vor und präsentierten aktuelle Umfrageergebnisse in Pflegeeinrichtungen des Bezirkes. Expertinnen und Experten aus ganz Österreich diskutierten von 8. bis 10. Dezember die Vielfältigkeit der Anforderungen in der palliativen Pflege. In diesem Rahmen stellte das Mobile Palliativteam des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/ Glan Ergebnisse ihrer Bedarfserhebung in Pflegeeinrichtungen vor und unterstrich die Bedeutung von mobiler palliativer Betreuung in Pflegeheimen. Im Sinne der Qualitätssicherung wurden 64 Dienstnehmer in 16 Heimen im Bezirk St. Veit/Glan befragt, um das Wirken des Mobilen Palliativteams seit 2007/2008 zu evaluieren. Nach zahlreichen Veranstaltungen zur palliativmobilen Betreuung im Rahmen der Implementierung des Mobilen Palliativteams wurden nun seine Bekanntheit, seine Maßnahmen und der damit verbundene Informationsbedarf erhoben: 84 Prozent der befragten Pflegekräfte betreuten im vergangen Jahr PalliativpatientInnen. Fehlende Personal- und Zeitressourcen und mangelnde Information über die Möglichkeit des Einsatzes des Mobilen Palliativteams wurden als Gründe für ein Nichtanfordern des Teams angegeben, obwohl die Notwendigkeit in 60 Prozent der zu pflegenden Fälle eindeutig zugeschrieben wurde.
Im Bild v.l.n.r.: OA Dr. Doris Lackinger, Sozialarbeiterin Mag. (FH) Anneliese Resch, DGKS Gertraud Hrebejk. Foto: ©KBB Zwei Drittel der Befragten kennen das Mobile Palliativteam des Krankenhauses St. Veit/Glan. 47 Prozent der Pflegekräfte standen bereits mit dem Palliativteam in Kontakt und bewerteten ihre Erfahrungen mit sehr zufriedenstellend (80 Prozent) und zufriedenstellend (20 Prozent). Die VertreterInnen der regionalen Pflegeheime erwarten sich von der Zusammenarbeit mit einem mobilen Palliativteam: Hilfe und Unterstützung für Sterbende, Angehörige, Pflegende und Hausärzte; regelmäßigen Kontakt; eine ständige Erreichbarkeit und neben Beratung und Schulungen eine gute Kommunikation. „Die Ergebnisse zeigen ganz klar einen dringenden Bedarf an mobiler Palliativbetreuung. Mit Hilfe dieser Evaluierung ist es
uns möglich unser bestehendes Angebot weiter zu optimieren, denn nur so können wir den Patientinnen und Patienten die bestmögliche medizinische und pflegerische Betreuung ermöglichen“, erläutert Mag. Michael Steiner, Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder. Klares Ziel muss nun sein, die vorhandenen Infor mationslücken zu schließen und auf die Erwartungen der extramuralen Einrichtungen noch besser einzugehen. Das Mobile Palliativteam des Krankenhauses in St. Veit/Glan: Das Mobile Palliativteam ist ein multiprofessionelles Team, das sich in erster Linie an die Be-
treuenden zu Hause und in Pflegeinrichtungen wendet (z. B. Angehörige, ärztliches Personal, Pflegepersonen, PhysiotherapeutInnen etc). Es ist beratend und anleitend tätig und bietet seine Erfahrungen in Schmerztherapie, Symptomkontrolle, Palliativpflege und psychosozialer Begleitung an. Die Beratung durch das Palliativteam kann auch von den PatientInnen selbst oder deren Angehörigen in Anspruch genommen werden. In Absprache mit den Betreuenden wird eine gezielte Einbindung, nach Entlassung der PatientInnen aus dem Krankenhaus, in die Pflege und Betreuung zu Hause oder in anderen Pflegeeinrichtungen ermöglicht.
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DIES & DAS
Veranstaltungen Schloss Albeck So, 18. 12., 11 h: Sisi intim: Das Poetische Tagebuch der Kaiserin Elisabeth – Lebensreise einer Unabhängigen
Elisabeth-Joe Harriet als Gräfin Irma Sztaray, am Klavier: Bela Fischer als Joseph Lanner Schluss mit der verkitschten, unselbstständigen Sisi! Das sagt sich auch Kaiserin
Elisabeth im Himmel und ersucht um Erdenurlaub, um das verkitschte Bild, das von ihr entstanden ist, wieder ins rechte Licht zu rücken. Begleitet wird sie dabei von ihrer letzten Vorleserin Gräfin Irma Sztaray, die im schönbrunnerischen Plauderton von Sisi erzählt und zu den einzelnen Lebensbereichen passende Auszüge aus dem Poetischen Tagebuch der Kaiserin rezitiert und singt. Anhand dieser Reime können Sie das faszinierende Leben dieser außergewöhnlichen, ersten selbst entscheidenden als auch finanziell unabhängigen Frau des 19. Jahrhunderts völlig authentisch nachvollziehen. www.elisabethjoe-harriet.com
So, 18. 12., 15 h: Olenka: Wie klingt der Schnee? Lieder dies- & jenseits der Stille
Gefühlvolle Balladen, bewegende Lieder, berührende Eigenkompositionen. Auf vielfachen Wunsch gibt es eine Fortsetzung des vorweihnachtlichen Konzertes von Olenka im
Vorjahr. Die gebürtige Polin versteht es auf zauberhafte Weise, mit ihrer Musik Harmonie in Räume und Herzen zu bringen. Es sind die feinen Töne, mit denen Olenka das Gemüt ihrer Zuhörerschaft in Schwingung versetzt. Am Programm stehen vorweihnachtliche Stücke ebenso wie selbst Geschriebenes. Bluesiges und Souliges. Traditionelles und Zukunftsweisendes. Begleitet wird die Sängerin und Gitarristin wieder von Martin Kasmannhuber am Flügel. Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at
Erste Renault-Fluence Z.E. in Österreich im Fuhrpark der Kelag ei der Eröffnung der E-Ladesäule bei Renault Aichlseder in Klagenfurt hat Kelag-Vorstandsmitglied Harald Kogler einen Renault Fluence Z.E. entgegen genommen.
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Der Renault Fluence bietet als Reiselimousine viel Platz. Angetrieben wird der 5-Sitzer von einem 70-kW-starken Elektro-Motor. In der Beschleunigung ist er seinen spritbetriebenen Brüdern überlegen.
Klimaschutz integriert Bei 15.000 km pro Jahr spart die Elektro-Limousine gegenüber einem PKW (6 l Diesel/100 km) rund 2,4 Tonnen CO2. Die Reichweite des Renault Fluence Z.E. beträgt bis zu 200 km. Die meisten Autos legen pro Tag weniger als 50 km zurück, die durchschnittliche Tagesfahrleistung von Pendlern liegt bei 70 km.
Komfort großgeschrieben Der Renault Fluence Z.E. verfügt über beheizbare Außenspiegel, Klimaanlage, Tempomat und integriertes Navigationssystem. Elektronische Assistenzsysteme wie ABS, EBD, ESP und ASR unterstützen den Fahrer und gewährleisten ein sicheres Vorankommen. Der Fluence Z.E wird in die E-Fahrzeug-Flotte der Kelag integriert.
Lade-Infrastruktur Die Kelag ist österreichweit führend
im Bereitstellen von zukunftsfähiger, technologisch standardisierter LadeInfrastruktur für Elektro-Autos. Ziel ist bargeld- und kartenloses Aufladen eines E-Fahrzeuges in ganz Europa. In Kärnten hat die Kelag bis heute 31 ETankstellen errichtet. Die derzeit modernste Ladeinfrastruktur verfügt über die sogenannte „Plug & Charge“ – Technologie und ist roaming-fähig. An diesen Tankstellen ist schnelles Laden möglich. In einer Stunde kann ein Akku wieder vollständig aufgeladen werden. Ladestationen für den öffentlichen Bereich verfügen über 22 kW Ladeleistung pro Ladepunkt, Wandboxen für die heimische Garage verfügen über 11 kW Ladeleistung. Mit dem E-Tankstellen-Finder www.etankstellen-finder.com der Kelag bietet die Kelag Elektro-Mobilisten immer den schnellsten Weg zur nächsten ElektroTankstelle.