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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 47.2011

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 47 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 25. November 2011

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Sozialpolitischer Meilenstein: Ab 26. November wird der Teuerungsausgleich ausbezahlt!

Nach Mordalarm in Asylunterkunft: LH Gerhard Dörfler gibt flexibles Security-Konzept in Auftrag!

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2 KärntnerNachrichten I 25. November 2011

THEMA DER WOCHE

Teuerungsausgleich: Wichtige Sozialaktion des Landes! LH Dörfler und LR Dobernig: Wichtige Sozialleistungen für einkommensschwache Menschen notwendig Kärnten zahlt auch im Jahr 2011/12 an sozial Bedürftige den Teuerungsausgleich aus. Insgesamt stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung, die an rund 20.000 Menschen ausbezahlt werden. Das gaben Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzreferent LR Harald Dobernig bekannt. Einzelpersonen erhalten 100 Euro bzw. Familien mit drei und mehr Kindern 150 Euro. Ausgezahlt wird in den Bürgerbüros des Landeshauptmannes sowie bei eigens angegebenen Terminen in den Bezirken. „Die Pressemeldungen der letzten Zeit über die Teuerung und steigende Inflationsrate sind ein kla-

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Der kleine Warenkorb war im September um 7,1 Prozent teurer als noch vor einem Jahr“ Landesrat Mag. Harald Dobernig

rer Beweis dafür, wie wichtig es ist, den Teuerungsausgleich auszubezahlen“, betonte der Landeshauptmann. Für ihn ist der Teuerungsausgleich zugleich eine wichtige Sozialaktion des Landes, die durch politischen Konsens bis zum Jahr 2014

fixiert und mit Herzlichkeit und Menschlichkeit verbunden sei. „Es gibt zutiefst menschliche Begegnungen bei den Auszahlungen“, so Dörfler. Für Dobernig sind die zwei Millionen Euro für den Teuerungsausgleich leistbar. „Ja, wir können es uns leisten. In diesem Bereich wird bis 2014 nicht gespart“, stellte der Finanzreferent fest. „Der Teuerungsausgleich ist heute notwendiger denn je für jene Menschen, die nur über ein sehr geringes Einkommen verfügen.“ Die Inflationsrate habe den höchsten Wert seit 2008 erreicht. Der sogenannte Miniwarenkorb, der den typischen wöchentlichen Einkauf darstellt und auch Treibstoffpreise enthält, war im September um 7,1 Prozent teurer als noch vor einem Jahr. „Diese Entwicklung ist dramatisch“, so Dobernig. Er präsentierte eine IHSStudie über den Teuerungsausgleich. Demnach liegt das Durchschnittsalter der Bezieher bei 62 Jahren, drei Viertel sind weiblich und 60,3 Prozent leben in einem Ein-Personen Haushalt. Der volkswirtschaftliche Gesamteffekt der Aktion liege bei 2,88 Millionen Euro. Der Finanzreferent nannte auch die unveränderten Richtlinien, um in den Genuss des Teuerungs-

„Der Teuerungsausgleich“ ist ein Sozialpolitischer Meilenstein für Kärnten!“, sagen Landesrat Harald Dobernig und Landeshauptmann Gerhard Dörfler. ausgleiches zu kommen. Um anspruchsberechtigt zu sein, muss man seinen Wohnsitz seit mindestens zwei Jahren in Kärnten haben. Den Teuerungsausgleich erhalten Pensionisten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe, Mütter, die das 60. Lebensjahr vollendet und mindestens ein Kind großgezogen haben, nicht pensionsversorgt sind und die das Kärnten Müttergeld bekommen und Familien die den Familienzuschuss erhalten. Bei der Antragstellung müssen ein gültiger Lichtbildausweis, ein Meldezettel sowie der Nachweis für den Bezug von Ausgleichszulage, Wohnbeihilfe, Müttergeld oder Familienzuschuss mitgebracht werden. Familien mit drei oder

mehr minderjährigen Kindern können eine erhöhte Förderung beantragen. Dazu ist ein Nachweis darüber erforderlich, dass die Kinder das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und im gemeinsamen Haushalt leben (z.B. Meldezettel, Bezug der Familienbeihilfe). Die Barauszahlung erfolgt von 28. November 2011 bis 29. Feber 2012 in den Bürgerbüros des Landeshauptmannes in Klagenfurt und Villach (Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr). Schriftliche Anträge zur Post-/Banküber weisung des Teuerungsausgleiches sind in den Bürgerbüros sowie in den Bezirkshauptmannschaften erhältlich und können bis zum 15. März 2012 eingebracht werden.


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AMTLICHE MITTEILUNG

Kärnten schafft finanzierbares und gerechteres Pflegesystem! LR Christian Ragger ändert das ungleiche System: Pflege im Heim kostet Angehörige nichts, zu Hause aber mitunter sehr viel! Ein sozial gestaffelter Beitrag für Pflegeheimkosten schafft einen gerechten Ausgleich. Im Gegenzug wird die Pflege zu Hause besser unterstützt. Nach dem Wegfall der Zuzahlungspflicht für Angehörige stieg die Zahl der Heimeintritte jährlich um 15 Prozent. Damit wuchsen auch die Kosten dementsprechend. Da auch die reformunwillige Bundesregierung in Wien seit Jahren eine einheitliche Finanzierung der Pflege verschleppt, ist das Land Kärnten gezwungen, mit 1. April 2012 wieder einen Kostenbeitrag von den Angehörigen für die Heimpflege einzuführen. Die Bemessung für den Pflegebeitrag erfolgt nach einem sozial gestaffelten System. Bis zu einem monatlichen Einkommen von 1.160 Euro netto gibt es überhaupt keinen Kostenbeitrag. So werden von der Zuzahlung nur 2.000 Personen betroffen sein. Das Kärntner Modell nimmt im Vergleich zur Steiermark auch auf die familiäre Situation Rücksicht. Für Kinder und nicht berufstätige Ehegatten gibt es Freibeträge. Bei einem Alleinverdiener mit zwei Kindern beginnt die Zuzahlungspflicht daher erst bei 2.200 Euro brutto. Der überwiegende Anteil der einzuhebenden Beiträge wird zwischen 70 und 120 Euro pro Monat

Pflegekostenbeiträge in Beispielen Bruttobezug: 1.500 Euro 1.800 Euro 3.000 Euro 4.000 Euro

Pflegekostenbeitrag: 32,50 Euro 57,00 Euro 177,52 Euro 252,72 Euro

Bruttobezug: 2.100 Euro 2.300 Euro 2.800 Euro 3.000 Euro

Pflegekostenbeitrag: 6,16 Euro 6,68 Euro 58,31 Euro 63,18 Euro

Familienvater, 1 Kind: (Ehefrau mit eigenem Einkommen)

Bruttobezug: 2.000 Euro

Pflegekostenbeitrag: 54,12 Euro

Familienvater, 2 Kinder: (Ehefrau mit eigenem Einkommen)

Bruttobezug: 2.500 Euro

Pflegekostenbeitrag: 90,87 Euro

Familienvater, 3 Kinder: (Ehefrau mit eigenem Einkommen)

Bruttobezug: 3.500 Euro

Pflegekostenbeitrag: 157,20 Euro

Alleinstehender:

Alleinverdiener, 1 Kind: Alleinverdiener, 2 Kinder: Alleinverdiener, 2 Kinder: Alleinverdiener, 3 Kinder:

liegen, und kann von den Betroffenen von der Steuer abgesetzt werden. Die durchschnittliche monatliche Nettobelastung wird daher unter 50 Euro liegen.

Pilotprojekt Pflege zu Hause Wer seine Angehörigen nicht im Heim unterbringt, sondern stattdessen selbst zu Hause pflegt, soll dabei in Zukunft vom Land Kärnten tatkräftig unterstützt werden. Seit 1. November läuft ein entsprechendes von Christian

Ragger entwickeltes Pilotprojekt. Das zukunftsweisende Modell kurz umrissen: Das Angebot richtet sich an pflegebedürftige Senioren der Pflegestufe 4 oder 5! Für Pflegebedürftige, die im Kreise der Familie zu Hause verbleiben, zahlt das Land Kärnten 2.000 Euro pro Monat. Davon werden 1.000 Euro für professionelle Pflege ausgegeben, aber 1.000 Euro verbleiben zusätzlich zum herkömmlichen Pflegegeld den Angehörigen. Dieser finanzielle Anreiz

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Wir stehen für ein gerechtes Pflegesystem!“

LR Christian Ragger

würdigt nicht nur die teils mühsame Pflege zu Hause, sondern spart dem Steuerzahler im Vergleich zu den teuren Heimplätzen bis zu 1.500 Euro pro Pflegefall und Monat.


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HINTERGRUND

Neuer Securitydienst für Asylwerberunterkünfte! Nach Mordalarm in einer privaten Asylwerber-Unterkunft in Klagenfurt verlangt Lanmdeshauptmann Gerhard Dörfler ein neues Sicherheitskonzept. Wie Flüchtlingsreferent LH Gerhard Dörfler mitteilt, wurde in den letzten Wochen ein umfassendes Konzept erarbeitet, demzufolge ein Securitydienst je nach Bedarf in allen Kärntner Asylwerberquartieren zum Einsatz kommen kann. „Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es notwendig ist, Asylwerberheimbetreibern bei Übergriffen durch Asylwerbern oder bei verdächtigen Handlungen, die Möglichkeit einzuräumen, auf einen Securitydienst, den das Land Kärnten zur Verfügung stellt, zurück zu greifen, um damit die Sicherheit anderer Asylwerber wie auch der Kärntner Bevölkerung sicher zu stellen“, erklärt der Landeshauptmann.

Flexibles Securitykonzept Diese Sicherheitsleistung soll zur besseren Steuerung des Securitybedarfs und zur Reduktion der Kosten in ein neues, flexibleres Securitykonzept umgewandelt werden, das allen Quartiergebern zur Verfügung steht. „Wenn ein Heimbetreiber die Notwendigkeit einer Securitykontrolle oder einer Bewachung sieht, kommt dieser neue Dienst, der sich auf Abruf befindet, zum Einsatz. Außerdem wird der Sicherheitsdienst den Heimen sowohl

sporadische als auch regelmäßige Besuche abstatten“, erklärt Dörfler. Der Landeshauptmann geht davon aus, dass dadurch die Kleinkriminalität und Übergriffe bzw. Auseinandersetzungen in den Heimen zurück gehen werden, bzw. dass dieser Securitydienst eine allgemein präventive Wirkung haben wird. Im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens, wird nunmehr anhand von vorgegebenen Kriterien ein professioneller Anbieter für diese Dienstleistung gesucht. „Durch das neue flexible Modell ist von einer deutlichen Kostenreduktion auszugehen. Parallel dazu verhindern wir durch die abschreckende Wirkung bereits im Vorfeld, dass kriminelle Asylwerber in Kärnten ihr Unwesen treiben können“, so Dörfler. Derzeit gibt es in Kärnten in zwei Asylwerberheimen einen Securitydienst, der sich seit seiner Einführung als erfolgreich und zielführend erwiesen hat. „Durch die durchgeführten Sicherheitskontrollen konnte beispielsweise der Drogenhandel in einem Asylquartier in Klagenfurt, das in der Vergangenheit als Drogenhochburg galt, eingedämmt werden und damit für mehr Sicherheit in Kärnten gesorgt werden“, so der Landeshauptmann. Derartige Sicherheits-

maßnahmen hätten mehrfach bewiesen, dass dadurch kriminelle und Drogen dealende Asylwerberbanden abgeschreckt werden konnten und damit die Kärntner Bevölkerung bereits präventiv vor Drogendealern und Co. geschützt worden sei.

Sonderbetreuung auf der Saualm bleibt bestehen! Bezug nehmend auf die in dieser Woche unnötige

mediale Inszenierung der Sonder-Betreuungseinrichtung auf der Saualm stellt der Flüchtlingsreferent erneut klar, dass diese Betreuungseinrichtung für Asylwerber mit besonderem Bedarf weiterhin erhalten bleibt. „Die derzeitigen Sanierungs- und Ausbauarbeiten werden in kurzer Zeit abgeschlossen sein. Danach werden dem Heim auf der Saualm wieder unverzüglich Asylwerber zugewiesen“, kündigt Dörfler an.


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LANDESPOLITIK

Kärntner Arbeitsstiftungen mit großen Vermittlungserfolgen! Arbeitsreferent Uwe Scheuch: Wirtschaft braucht Fachkräfte. Stiftungsmaßnahmen federn akuten Bedarf ab. Arbeitsstiftungen werden in wirtschaftlich schwierigen Situationen vom Land Kärnten - meist in Kooperation mit dem AMS – für Unternehmen und Mitarbeiter angeboten und bieten die Möglichkeit einer grundlegenden beruflichen Neuorientierung. „Die Angebote unserer Arbeitsstiftungen werden von den Kärntnerinnen und Kärntnern als Einzelpersonen, aber auch von Firmen sehr gut angenommen. Sie sind ein ideales Instrument zur Senkung der Arbeitslosigkeit und bieten den Arbeitssuchenden neue Perspektiven, wieder am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, verweist Arbeitsmarktreferent Uwe Scheuch auf einen aktuellen Evaluierungsbericht. Administriert werden die Stiftungsmaßnahmen über den Verein für Kärntner Arbeitsstiftungen, dessen Vorstandssitzung vergangene Woche stattfand. Dabei wurden die geplanten Stiftungsmaßnahmen für 2012 festgelegt. Weiters kann der zustän-

dige Arbeitsmarktreferent auch auf eine sehr erfreuliche Bilanz bezüglich der kürzlich beendeten Stiftungen verweisen.

wird über Stiftungsmaßnahmen auch der Qualifikationsbedarf der Wirtschaft gedeckt.

Uwe Scheuch: „Die Ver mittlungsquote liegt nachhaltig bei allen Stiftungen sehr hoch. Im Durchschnitt können zwischen 80 und 90 Prozent der Teilnehmer wieder in den Arbeitsmarkt vermittelt werden. Das ist äußerst erfreulich und zeigt, dass unsere Bemühungen in die richtige Richtung gehen. Wir stecken nicht umsonst jährlich über eine Million Euro in die Stiftungs- und Kursmaßnahmen. Diese Aktivitäten tragen nun Früchte.“ Bei Frauen betrage die Vermittlungsquote ebenso wie bei Jugendlichen in Villach sogar 100 Prozent, informiert Scheuch, bei Jugendlichen in Spittal seien es 85 Prozent, und bei älteren Arbeitnehmern (45plus) wären es teilweise auch an die 90 Prozent. Stiftungen bieten einerseits für Arbeitnehmerinnen die Möglichkeit, sich neu zu orientieren, andererseits

LHStv. Uwe Scheuch: „Kärntner Arbeitsstiftungen sind erfolgreich!“

Polizeireform nicht auf Kosten der Einsatzbereitschaft der Exekutive! Reform muss das Sicherheitsbedürfnis Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen.

der

Sicherheit der Menschen, wäre sicherlich der falsche Weg“, warnt FPK-Obmann Scheuch.

Den Plänen zu einer Polizeireform steht FPK-Obmann Uwe Scheuch skeptisch gegenüber. Grundsätzlich sei zwar jede Reform, die zu mehr Effizienz und Sparsamkeit führe, begrüßenswert. Es gelte jedoch, gerade in einem so sensiblen Bereich wie der Polizei gewisse Grundprinzipien zu beachten. „Die Polizeireform darf nicht auf Kosten der Einsatzbereitschaft der Exekutive vor Ort gehen. Die Reform muss das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen. Sparen um jeden Preis, gerade bei der

Da es aber noch keinerlei Details oder Unterlagen über die angekündigten Maßnahmen gebe, könne man keine genauere Einschätzung machen, so Scheuch weiter. „Ich hoffe, dass es nicht bloß eine Reform nur um der Reform willen geben soll oder um im Zuge der Umstrukturierungen rote und schwarze Parteigänger in Position zu bringen. Als Endergebnis muss es einen Mehrwert für die Bevölkerung geben, also mehr Polizei auf der Straße und mehr Sparsamkeit in der Verwaltung“, fordert Uwe Scheuch.


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LANDESPOLITIK

Freie Schülerschaft: Starker Partner für SchülerInnen! Im Interview mit den „Kärntner Nachrichten“ zieht der Obmann der Freien Schülerschaft Kärnten, Lukas Helmut Moser, Bilanz über die bisherige Arbeit. KN: Die Freie Schülerschaft Kärnten (FSK) besteht nun seit beinahe 500 Tagen. Was hat dich zur Gründung bewegt? Moser: Als ich im Sommer 2010 als frisch gewählter Schulsprecher zu einem Treffen aller Schülervertreter Kärntens kam, merkte ich, dass die bisher bestehenden, altmodischen Schülervertretungen keine wirklichen Alternativen für die Schüler sind. Und so besprach ich dieses Problem mit unserem Bildungsreferenten DI Uwe Scheuch. Er war überzeugt, dass die Gründung einer neuartigen Fraktion ein wichtiger und richtiger Schritt ist, die Parteipolitik, die tagtäglich von den anderen Vertretungen gelebt wird, aus der Schule zu verbannen. KN: Du sagtest, die bisherigen Schülervertretungen wären keine Alternativen. Warum? Moser: Die Schülerinnen und Schüler haben die sprichwörtliche Wahl zwischen Pest und Cholera. Auf der einen Seite steht die ÖVP-Vorfeldorganisation „Schülerunion“, die längst vergessen hat, was die Aufgabe einer Schülervertretung sein sollte. Auf der anderen Seite steht die SPÖ-Schü lerver tretung „AKS“, welche sogar im Parteistatut der BundesSPÖ verankert ist und außer gegen alles und jeden zu protestieren,

nichts zu bieten hat. KN: Wie sehen eure Aufgaben eigentlich aus? Moser: Wir wollen eine laute Stimme gegenüber der Politik und ein starker Partner für die Schülerinnen und Schüler sein. Daher sind wir rund um die Uhr für die Schüler erreichbar. Für Schülervertreter ist es möglich, unsere Hilfe bei der Planung von Schulbällen, Schulzeitungen etc. in Anspruch zu nehmen. Momentan sind wir in ganz Kärnten auf Schulbällen anzutreffen, um dort mit den Schülern ins Gespräch zu kommen. Kampagnen zu den Themen Gewaltprävention an Schulen, Gemeinsame Schule und allgemein zu Verbesserungen im Schulwesen stehen in nächster Zeit am Programm. KN: Kann man schon beurteilen, ob sich die FSK langfristig in der Landschaft der Schülerver tretungen positionieren und auch halten kann? Moser: Man merkt die Unzufriedenheit mit Schülerunion und AKS täglich. Wir hingegen haben von Tag zu Tag mehr Zuspruch und selbstverständlich ist dieser Trend mehr als positiv zu beurteilen. Immer öfter melden sich Schulsprecher bei uns, oft um Hilfe anzufordern aber auch um sich bei uns zu

Schulsprecher Lukas Moser ist der Obmann der „Freien Schülerschaft Kärnten“.

engagieren. Man muss jedoch so realistisch sein, dass dieses Projekt erst reifen muss und nicht gleich Berge versetzen wird.

Sensation schaffen, denn auch in den anderen Bundesländern ist die Übermacht der Schülerunion eklatant.

KN: Welche Ziele setzt du dir für die nächste Landesschülervertretung swahl?

KN: Was sind deine Wünsche für die Zukunft der FSK?

Moser: Das Abschneiden ist natürlich sehr schwer einzuschätzen, denn wir kandidieren zum ersten Mal. Ich bin aber davon überzeugt, dass ein Achtungserfolg ganz klar im Bereich des Möglichen liegt. Die Schülerunion stellt fast 100 Prozent, dies hat dort schon Tradition. Es heißt zwar, Traditionen sollte man pflegen, jedoch keine die den Schülerinnen und Schülern schaden. Das Fernziel ist es, in vier Jahren den Landesschulsprecher zu stellen und somit die Kärntner

Moser: Ich würde mich freuen, wenn der angefangene Weg mit vollstem Elan durchgezogen werden kann. Ein persönlicher Wunsch von mir ist es, jungen Menschen vermehrt die Chance zu geben, sich im Schulbereich mitbestimmend einsetzen zu können und dass direkte und aktive Demokratie in der Schule endlich einmal wirklich vorgelebt wird. Wer bei der FSK mitarbeiten möchten, kann unter 0463 / 56 404-0 nähere Informationen bekommen.


8 KärntnerNachrichten I 25. November 2011

Kürzlich besuchte Wohnbaureferent LR Christian Ragger die Firma Fürstauer Bau GmbH in Winklern. Aufgrund des ständigen Wachstums der Firma wurde die Betriebsstätte in Großkirchheim zu klein, weshalb 1996 der neue Betriebsstandort in der Gewerbezone in Winklern errichtet wurde. Ein breites Fuhrparkangebot von modernsten Baggern, Lastkraftwagen, speziellen Sieb- und Brechanlagen sowie Hebebühnen und Hochbaukränen, unterstützt von einem Team mit ca. 60 Mitarbeitern, ermöglicht es den Kunden ein umfassendes Maschinen- und Leistungsangebot bieten zu können. Landesrat Christian Ragger besuchte auch die Tochterfirma Fürstauer Energie GmbH, wo er auch die kürzlich errichteten Heiz- und Kraftwerke vor Ort besichtigten konnte.

Anlässlich des 40. Geburtstages des freiheitlichen Gemeinderates Andreas Hafner aus Moosburg überbrachte LR Mag. Harald Dobernig die besten Glückwünsche. Hafner, der auch Kandidat bei der sehr erfolgreichen LWK-Wahl war, hat es gemeinsam mit Manfred Muhr und dem Team der FPK Moosburg zu einem spitzen Gemeindeergebnis mit über 40 % geschafft. LR Dobernig freute sich sehr über das Ergebnis im Heimatbezirk KlagenfurtLand und ließ es sich nicht nehmen dem Jubilar persönlich zu gratulieren.

REGIONALES

Unzählige Jugendliche nützten kürzlich die Gelegenheit, um mit Kärntens Jugendreferenten LHStv. Uwe Scheuch persönlich via Facebook zu kommunizieren.

Facebook-Sprechtag mit Jugendreferent Uwe Scheuch Nach dem großen Erfolg des 1. Facebook-Sprechtages eines österreichischen Politikers im Oktober letzten Jahres gab es am 22. November 2011 wieder Gelegenheit, mit FPK-Obmann DI Uwe Scheuch direkt und persönlich ins Gespräch zu kommen. Unzählige Internetuser nutzten auch heuer wieder die Chance, unter www.facebook.com/uwe.scheuch mittels Pinnwandeintrag Fragen zu stellen und verschiedenste Themen zu diskutieren. „Vor allem für die jüngeren Leute ist das Internet eine ganz wichtige Möglichkeit, ihre Anliegen zu artikulieren. Daher ist es für mich als Politiker selbstverständlich, auch auf diesem Weg Rede und Antwort zu stehen. Der Facebook-Sprechtag hat einmal mehr gezeigt, wie engagiert und interessiert die Facebook-User in vielen Bereichen sind“, so Scheuch. Wie innovativ der von Scheuch letztes Jahr initiierte Sprechtag im Internet ist, beweist unter anderem die Tatsache, dass es bereits Nachahmer aus anderen politischen Lagern gibt, zum Beispiel der SPÖ Kärnten. Viele der im Rahmen des knapp zweistündigen Sprechtages gestellten Fragen konnte der freiheitliche Obmann gleich direkt beantworten, das eine oder andere Problem wurde zur weiteren Bearbeitung an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Insgesamt wurde eine breite Palette an Themenbereichen abgedeckt - vom Straßenbau und dem Tierschutz über allgemeine politische Fragen, Umfragewerte und die Zukunft der Freiheitlichen bis hin zur Wirtschaftskrise. „Ich hoffe, der Facebook-Sprechtag war nicht nur für mich interessant und lustig, sondern auch für die Fragesteller informativ und aufschlussreich. Fortsetzung folgt jedenfalls“, kündigt Scheuch an.


REGIONALES

Die „Sterneaktion“ für die ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ mit dem Post-“Sternebus“ startete am Klagenfurter Hauptbahnhof. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider sind Förderer des „Sternebus“, der heuer das vierte Mal in ganz Kärnten unterwegs ist. „Es ist wichtig, Menschen zu helfen, denen es nicht gut geht“, betonte Dörfler. Leonie aus dem Kinderdorf Moosburg klebte mit dem Landeshauptmann Sterne auf den Post-“Sternebus“.

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Unterstützende Elternbrief-Aktion: Stillberaterin Ingrid Forrer, Stadträtin LAbg. Wilma Warmuth und Hebamme Sieglinde Schrittesser (v.l.)

Hilfreiche „Elternbrief-Aktion“ von LH Gerhard Dörfler Als „hilfreich“ und „informativ“ bewerten zahlreiche Eltern des Bezirkes St. Veit die von Familienreferenten LH Gerhard Dörfler gestartete Elternbrief-Aktion. Gemeinsam mit dem Institut für Bildung und Beratung (IBB) wird eine attraktive Elternmappe mit 38 Briefen für Kinder bis zum 6. Lebensjahr gratis zur Verfügung gestellt. Begeistert über diese Initiative der Abteilung „Bildung und Generationen“ der Landesregierung zeigt sich auch die Althofener Familienstadträtin Wilma Warmuth. „Mit dieser Mappe sollen Familien, Alleinerzieherinnen und junge Mütter in Erziehungs- und Alltagsfragen durch hochqualitative Fachinformation unterstützt werden. Daher werden diese Elternbrief-Mappen ab sofort beim Sozial- und Familienamt der Stadtgemeinde Althofen kostenlos erhältlich sein. Zudem werden auch an jedem ersten Dienstag im Monat anlässlich unserer Baby-Treffs im Pfarrzentrum, zwischen 9.30 Uhr und 12 Uhr diese Elternbriefe ausgegeben,“ zeigt sich Familienstadträtin Wilma Warmuth engagiert. Interessierte Erziehungspersonen aus dem Bezirk können diese Beratungsmappe unter der Telefonnummer 050/536-16121 bestellen.

Das KN-Abo-Telefon: 0463 / 51 15 15


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Mit vielen Freunden feierte die MittertrixnerStubn-Wirtin Poldi Steindorfer im Gasthaus Millennium in Wasserhofen ihr rundes Jubiläum. Auch die „Narrischen Trixnertaler“ stellten sich ein und gaben in humorvoller Weise einen Rückblick über die vergangenen Jahre. Im Vild v.l. Franz Jamnig, Gerald Grebenjak, Poldi und James Steindorfer.

Alle Infos auch im Internet: www.freiheitliche-ktn.at

REGIONALES

Landesrat Christian Ragger war auf Betriebsbesuch-Tour unterwegs und stattete der Firma SPRINGER Holztechnik GmbH in Rangesdorf einen Besuch ab. Die Springer Maschinenfabrik AG ist ein international erfolgreiches Familienunternehmen mit rund 330 Mitarbeitern. Am Stammsitz in Friesach und im Tochterunternehmen in Rangersdorf werden Maschinen und Anlagen für die Sägeund Holzverarbeitende Industrie gefertigt.

„Fest der Stimmen“ wie immer ein voller Erfolg!

Beim „Fest der Stimmen“, einer Veranstaltungsreihe der Volkskultur Kärnten unter LR Mag. Harald Dobernig, gab es kürzlich im vollbesetzten Stadtsaal in Feldkirchen einen wahren Ohrenschmaus. Im Bild v. l. Richi Di Bernardo (Organisator Volkskultur Kä.) Mag. Annelies Wernitznig (Moderatorin) Abg.z.NR. Max Lindner, Vzbgm. Mag. Robert Schurian (Kultur), Verkaufsleiter Gunther Gammer (Donau Versicherung), Dani Di Bernardo (Organisation), Bundesrat Peter Mitterer und Dr. Margit Heisenberger (Chorleiterin). Im Bild vorne: Stefanie Planton, Vera und Nora Fina von den Jungen Stimmen).


REGIONALES

Klimaschutzpreis 2011 für „Griffen Green“ „Griffen Green“hat es geschafft. Mit dem vom Land Kärnten geförderten, und vom Kärntner Siedlungswerk beauftragten Vorzeigeprojekt, gewann der Spezialist für ökologisches und energieeffizientes Bauen mit Holz, den österreichischen Klimaschutzpreis 2011. „Mit Hilfe des sozialen Wohnbaus, der Kernpunkt der neuen Wohnbauförderung ist, wird die

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Wertschöpfung in Kärnten erhöht“, erklärte dazu Wohnbaureferent LR Christian Ragger. Er gratulierte Griffner und hob dabei die beispielhafte Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor, die dieses Vorzeigeprojekt von Anfang an begleitet haben. Das Land Kärnten unterstützte „Griffen Green“ mit einem Wohnbauförderungsdarlehen von 950.570 Euro. „Natürlich habe ich daran geglaubt, dass wir gewinnen können, aber dass unser Projekt Green letztendlich deutlich vorn liegt, habe ich nie zu träumen gewagt. Dazu habe ich viel zu viel Respekt für die Projekte unserer Mitbewerber“, bekräftige Griffner-Ceo Thomas Lenzinger.


12 KärntnerNachrichten I 25. November 2011

Pflegebeitrag Angesichts der Finanzlage des Landes finde ich die Wiedereinführung des Pflegeregresses eine notwendige Maßnahme. Die Kosten für die Pflege steigen rasant an. Die Menschen werden immer älter und damit pflegebedürftiger. In dieser Situation müssen die für die Pflege zuständigen Länder Geld nehmen wo sie es kriegen können. Vom Bund kriegen sie es nicht! Birgit Jäger Wolfsberg

Unverständlich! Die Kritik an der Rückkehr zur Pflege-Regresspflicht ist völlig unverständlich. Ich stehe voll und ganz hinter dem Ansatz den Landesrat Mag. Christian Ragger vertritt. Es kann nicht sein, dass die stationäre Heimpflege derzeit für Angehörige der Klienten kostenlos ist und für die Pflege zu Hause Länge mal Breite gezahlt werden muss. Dieser Ungleichbehandlung muss ein Ende gesetzt werden. Außerdem sind wir derzeit nicht in der finanziellen Lage, dass der Steuerzahler auch für jene die Pflege bezahlen soll, die es sich selbst locker leisten könnten. Ines Katzenberger Moosburg

Die KN im Abo: 0463 51 15 15 Jetzt anrufen!

LESERBRIEFE

Klinikum Klagenfurt Ein „Frühchen“, das bei seiner Geburt 376 Gramm wog, hat vor kurzem das Klinikum Klagenfurt verlassen. Eine besondere Leistung des stets schlechtgeredeten Klinikums und seinen Ärzten. Einmal eine positive Nachricht, die auch durch die Medien verbreitet wird! Ich finde, die Bevölkerung sollte wissen, dass das derzeitige Hick-Hack im Gesundheitsbereich und die vielen Stellungnahmen zu den Problemen der Ärzte und der Landeskran-

kenhäuser auch daher rühren, dass in der Ärztekammer im Frühjahr gewählt wird und viele direkt im Wahlkampf der Ärztekammer involviert sind. Ich empfinde es aber als wirklich traurig und gefährlich, durch lautes Wahlkampfgetöse die Landeskrankenhäuser schlecht zu reden und die Patienten zu verunsichern. An alle Verantwortlichen: im Gesundheitsbereich sollte der Wahlkampf sensibler geführt werden! Paula Huber Spittal/Drau

Umstrittener WK-Präsident Ein Wirtschaftskammerpräsident, der sich gegen Bauprojekte ausspricht, das ist ja ganz etwas Neues! Das wird die Unternehmer, die Herr

Pacher ja eigentlich vertreten sollte, sicherlich freuen. Werner Berger per E-Mail

Darabos ist rücktrittsreif! Im Zusammenhang mit der Wiedereinsetzung mit General Entacher drängt sich die Frage auf, was man als Verteidigungsminister noch alles machen darf, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Denn neben der aktuellen Feststellung des Bundeskanzleramtes (NB: sogar Parteigenossen von Darabos), dass die Absetzung Entachers rechtswidrig war, gibt es ja auch schon ein Gerichtsurteil, dass die Ausschreibungskriterien

bei einer anderen Jobbesetzung nicht nur zufällig, sondern absichtlich von der Ministeriumsspitze auf einen SPÖ-nahen Gewerkschafter hingetrimmt worden sind. Abgesehen von all den anderen Verunglimpfungen von obersten Bundesheerangehörigen durch den roten Zivildiener an der Spitze des Bundesheeres... Ewald Burg per E-Mail

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at

Kronen Zeitung vom 21. November 2011


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SERVICE

Lotterien Tag im Technischen Museum Wien er mit einem Wettschein oder Los der Österreichischen Lotterien am Freitag, dem 25. November ins Technische Museum Wien kommt, hat freien Eintritt. Am 25. November bitten die Österreichischen Lotterien wieder zum „Lotterien Tag“ ins Technische Museum Wien. Dabei kann auch die Son-

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derausstellung „In Arbeit“ besichtigt werden. Es werden zwei Führungen durch die Sonderausstellung „In Arbeit“ angeboten. Diese sind für 10.30 Uhr und 16 Uhr geplant. Der Wettschein bzw. das Los muss nicht aus einer aktuellen Runde bzw. Serie sein.

Bitten zum Lotterien Tag ins Technische Museum Wien: Lotterien-Vorstandsdirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner und Museumsdirektorin Dr. Gabriele Zuna Kratky. © Achim Biniek

Jetzt wieder Adventkalender zum Rubbeln: 75.000,- Euro hinter 24 Packerl as traditionsreichste aller Weihnachtssymbole, nämlich der Christbaum, steht im Mittelpunkt des AdventkalenderRubbelloses 2011. Dazu viele Geschenkpackerl und weihnachtliche Symbole, die bis zum Weihnachtstag alle aufgerubbelt werden sollen, denn darunter befinden sich Gewinne bis zu 75.000,- Euro. Der Adventkalender zum Rubbeln hat bereits Tradition, und jetzt gibt es ihn wieder. Das Tolle an diesem Rubbellos: jedes Los, also jeder Kalender gewinnt, und daher eignet er sich besonders gut als Geschenk. Auf dem diesjährigen Rubbellos-Adventkalender sind

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Busse der STW-Mobilität fahren an Einkaufssamstagen zum Nulltarif Im Auftrag der Landeshauptstadt Klagenfurt werden an den kommenden Einkaufssamstagen (26. 11. / 03. 12. / 10. 12. / 17. 12.) und am 08. 12. 2011 (Mariä Empfängnis/offene Geschäfte) die Busse der Mobilität zum Nulltarif fahren. Am Donnerstag, 08. Dezember (Feiertag) wird nach dem Fahrplan für Samstag, ohne den verlängerten Nachtverkehr gefahren! Die jeweils letzten Fahrten stadtauswärts werden linienspezifisch zwischen 23:00 Uhr und 23:30 Uhr geführt!

wieder 24 Rubbelfelder. Darunter sind weihnachtliche Symbole abgebildet. Je nach Art und Anzahl der Symbole gewinnt man bis zu 75.000,- Euro. Die Adventkalender Serie besteht aus 1 Million Losen

mit Gewinnen von 2,- Euro bis 75.000,- Euro. Den Höchstgewinn gibt es dreimal. Der Adventkalender zum Rubbeln ist in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 5,- Euro erhältlich.

Ziehung vom Mi., 16. 11. 2011

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77470 Ziehung vom Do., 17. 11. 2011

60237 Ziehung vom Fr., 18. 11. 2011

17127 Ziehung vom Sa., 19. 11. 2011

58204 Ziehung vom Mo., 21. 11. 2011

89418 Ziehung vom Di., 22. 11. 2011

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47. Runde 2011 1: Sturm Graz– FC Admira 2: SV Mattersburg– Rapid Wien 3: Austria Wien– SC Wr. Neustadt 4: SR Salzburg– SV Kapfenberg 5: SV Ried– Wacker Innsbruck 6: FSV Mainz 05– Bayern München 7: Werder Bremen– VfB Stuttgart 8: B. Dortmund– Schalke 04 9: Hannover 96– Hamburger SV 10: Hertha BSC– B. Leverkusen 11: 1. FC Nürnberg– 1. FC Kaiserslautern 12: FC Augsburg– VfL Wolfsburg Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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WIRTSCHAFT

Donau Chemie: Sanierung der Die Deponie Brückl, die sogenannte Altlast K20, wird nunmehr nach sechs Jahren sorgfältiger Planungsarbeit geräumt. Diese Woche erfolgte bei der Donau Chemie der Spatenstich für dieses große Umweltprojekt, das über einen Zeitraum von sieben Jahren laufen wird. Die 20.000 Quadratmeter große Deponie ist mehr als 60 Jahre alt und das einzige Überbleibsel der früheren Chlorfabrik. Zahlreiche Probebohrungen haben ergeben, dass rund 360.000 Tonnen des damals abgelagerten Materials Kalk sind. Der in der Zementindustrie begehrte Rohstoff kann der Wiederver wertung zugeführt werden. An Kosten für die Räumung wurden über 40 Mio. Euro angegeben. Davon trägt die Donau Chemie mehr als ein Drittel, der Rest kommt aus dem Altlastensanierungsfonds. Für Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist diese Zukunftsinvestition ein klares Standortbekenntnis. Die Beseitigung der Altlasten stehe für hohe Qualität und sei eine Visitenkarte für den Standort. Die Altlasten verglich er mit dem Nebel der Vergangenheit, die jetzt mit der Räumung Lichtstrahlen der Zukunft treffen würden. Dörfler dankte allen Beteiligten und strich besonders Alain de Krassny hervor, der seine Eigentümerverantwortung mit Eleganz und Klasse lebe. Derzeit seien in Kärnten zwei Projekte in Umsetzung, neben dem in Brückl

noch eines in Feistritz im Rosental. Prettner verwies zudem auf eine Machbarkeitsstudie, die gezeigt habe, dass die nun gestartete Sanierungsform der Brückler Altlast die beste Lösung für einen nachhaltigen Schutz der Umwelt bedeute: „In Kärnten zeigen wir vor, wie zeitgemäßer und effektiver Umweltschutz funktioniert.“ Eigentümer Alain de Krassny erklärte, dass er die Deponie Brückl mit der Donau Chemie mit übernommen habe: „Ich wollte die Deponie schon immer weg haben. Der heutige Tag ist die Krönung für mich.“ De Krassny hat übrigens im Sommer 1962 im Brückler Labor als Ferialpraktikant Wasserproben der Gurk genommen, wie er erzählte. „Sicherheit, Umwelt und Qualität seien die

ständigen Grundwerte des Unternehmens.“ erläuterte Alain de Krassny. Donau Chemie-Vorstandsvorsitzender Franz Geiger hob ebenfalls hervor, dass Verantwortung für Menschen und Umwelt das Motto des Unternehmens sei. Vorstand James Schober sprach mit den Partnern Peter Leutmezer von Porr, Heinrich Riegler von Strabag und Peter Diexer von Wietersdorfer über das Projekt.

Die Mission der Donau Chemie Die Donau Chemie nutzt chemische Grundstoffe und entwickelt und produzieret daraus verantwortungsvoll und erfolgreich innovative Produkte & Services zum Wohle von Geschäftspartnern, MitarbeiterInnen und der Umwelt. Christian Holzer vom Umweltministerium sprach in Vertretung von Umweltmi-

nister Nikolaus Berlakovich. Er sagte, dass es über den Altlastensanierungsfonds bisher 77 Mio. Euro für 24 Projekte in Kärnten gegeben habe. Auf der Deponie Brückl wird seit Ende der 1980er nichts mehr deponiert und bereits seit dem Jahr 2000 wird die Deponie – in Absprache mit den Behörden – laufend mittels einer Bodenluft-Absaugung gesichert. Ihre nunmehrige Räumung über sieben Jahre ermöglicht ein extrem sorgfältiges Arbeiten in kleinen Schritten. Den Zuschlag für die Verwertung hat nach öffentlicher Ausschreibung die Wietersdorfer Gruppe erhalten, für die Entsorgung sowie die Bauleistungen zeichnet die Bietergemeinschaft PorrStrabag verantwortlich.

Forschung & Entwicklung Offene Augen und Ohren für die künftigen Bedürfnisse der Kunden und en-


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WIRTSCHAFT

Kalkschlamm-Deponie Brückl gagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Erfolgsrezept der Forschung & Entwicklung der Donau Chemie.

Rasche, effiziente Lösungen Das Leistungsspektrum umfasst weit mehr als nur die Produktion und den Vertrieb von Chemikalien und kundenspezifischen Produkten. Die Experten bieten Kunden eine umfassende Beratung über den sicheren, wirtschaftlichen und umweltschonenden Einsatz von und Umgang mit Chemikalien. Schon im ersten Entwicklungsschritt gilt es, die Aufgabenstellungen gemeinsam mit dem Kunden zu formulieren, um sie

in der Folge im Entwicklungsteam rasch umzusetzen. Auf der Grundlage des Verständnisses für die Anwendung der ganzen Palette unserer Chemikalien werden Aufgaben kompetent und effizient gelöst.

Zukunftsorientierte Entwicklung Neue Chancen für profitables Wachstum zu erkennen und für die Donau Chemie Gruppe umzusetzen, das ist die Aufgabe des Entwicklungsteams der Donau Chemie. Globale Trends und sich stets verändernde industrielle Anforderungen ergeben Chancen für neue Produkte und Märkte. Nicht nur der einzelne Forscher, son-

dern das in Praxis und Theorie versierte Team sichert das Erkennen und die Umsetzung dieser Chancen. Die Entwicklungsgruppen bestehen daher nicht nur aus Chemikern im Labor, sondern auch aus Technikern aus den Produktionsstätten und Spezialisten aus dem Verkauf.

Bei der Spatenstichfeier waren auch Bezirkshauptfrau Claudia Egger und Brückls Bürgermeister Wolfgang Schaller anwesend. Für die musikalische Umrahmung sorgte eine Abordnung der Werkskapelle der Donau Chemie. Infos unter: www.donau-chemie.com


16 K채rntnerNachrichten I 25. November 2011

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25. November 2011 I KärntnerNachrichten 17

NATIONALPARK

Bartgeierexperten trafen sich im Nationalpark Hohe Tauern itte November trafen sich mehr als 40 Bartgeierexperten aus dem ganzen Alpenraum sowie aus Spanien und Griechenland zu einem Erfahrungsaustausch über die Entwicklung des Bartgeierprojektes im Nationalparkzentrum BIOS in Mallnitz. Unsere mit fast 3 Metern Flügelspannweite größte Greifvogelart wurde vor etwa 100 Jahren im gesamten Alpenraum ausgerottet. Im Jahre 1978 hatte eine kleine Gruppe von Wissenschaftern den Plan der Wiederansiedlung der Bartgeier. Nach dem Aufbau eines Zuchtstockes konnten im Salzburger Krumltal im Jahre 1986 die ersten drei Junggeier im Nationalpark Hohe Tauern ausgewildert werden. Alpenweit wurden bisher 179 Vögel freigelassen, davon 53 im Nationalpark Hohe Tauern. In freier Wildbahn sind zusätzlich bereits 83

durch Stromleitungen und die Errichtung von Windparks.

M

Adulter Bartgeier. Junggeier ausgeflogen. Die heurige Brutsaison war mit 14 Jungvögeln besonders erfolgreich. Alpenweit kann man derzeit mit ei-

Anforderungen werden professionell umgesetzt

Mitte November trafen sich Bartgeierexperten aus ganz Europa beim Internationalen Bartgeiertreffen 2011 im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz. nem Bestand von rund 150 Bartgeiern rechnen. Das Projekt entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Artenschutzprojekte. Doch es stehen nun neue Herausforderungen heran.

Neue Ziele Bei der Tagung kristallisierten sich als neue Ziele für das alpenweite Wiederansiedlungsprojekt die Anhe-

Foto: NPHT/Knollseisen bung der genetischen Variabilität des neu etablierten Alpenbestandes und die langfristige Absicherung der genetischen Viel-

falt durch die Bildung einer Metapopulation durch die Anbindung an die nächsten autochthonen Bartgeiervorkommen in den Pyrenäen und auf Korsika heraus. In diesem Sinne wurden seit 2010 bereits zwei neue Freilassungsplätze im PN Vercors in den französischen Voralpen und in der Zentralschweiz eingerichtet. Ab 2012 ist ein zusätzlicher neuer Standort im französischen Zentralmassiv vorgesehen, um den Genfluss zu und von den Pyrenäen zu fördern. Das nationale und internationale Monitoring (IBM), in welchem der Nationalpark Hohe Tauern auch in den nächsten drei Jahren als Leadpartner fungieren wird, wird weiter fortgesetzt, um die Entwicklung regional, national und international genau zu verfolgen, negative Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und allenfalls gegensteuern zu können. Besonders diskutiert wurden Gefahrenpotentiale für Bartgeier durch Bleivergiftungen, Vergiftungen durch Insektizide sowie

Ohne Nationalparks als großflächige Schutzgebiete und damit „Trittsteine“ und Rückzugsgebiete für gefährdete Arten wäre dieses europaweit erfolgreiche Artenschutzprojekt gar nicht möglich. Entscheidend sei neben der Größe und Ursprünglichkeit des Schutzgebietes auch ein professionelles Management, in dem die Abwicklung von Natur- und Artenschutzprojekten in allen Aufgabenfeldern eines Nationalparks, von der Wissenschaft bis zur Bildung und Besucherinformation ihren Niederschlag findet. Einerseits ist internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit gefragt, ob bei der Koordination der jährlichen Freilassungen im gesamten Alpenraum oder beim IBM, andererseits aber auch Ideen, die Menschen für den Schutz unseres Naturerbes zu begeistern. Im Nationalpark Hohe Tauern werden diese Anforderungen professionell umgesetzt. Eine Vorreiterrolle hat unser Nationalpark bei der Begeisterung der Menschen für den Bartgeier mit seinen Besucherangeboten wie das Infohaus „Könige der Lüfte“ oder mit den zahlreich besuchten Bartgeierbeobachtungen mit den Nationalpark-Rangern und Nationalpark-Berufsjägern. Info: www.hohetauern.at


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WIRTSCHAFT

Skigebiet Verditz: Massive Kritik an Zusperrplänen! Einheimische, Gäste und Tourismusbetriebe schlagen Alarm. Die „Afritz-Schwarzsee-Lift GmbH & CO KG“ beabsichtigt, den Liftbetrieb am beliebten Verditz einzustellen. „Die Misere ist hausgemacht!“, wettert „Berghof“-Hotelier Felix Katholnig im Gespräch mit den „Kärntner Nachrichten“: „Der Geschäftsführer der Liftgesellschaft hat sich weder an Vereinbarungen mit dem Land Kärnten gehalten noch Vorsorge für die Zukunft getroffen. Jetzt läuft die Konzession für den Zubringerlift vom Tal zur Mittelstation ab. Der Betrieb der beiden weiter oben gelegenen Bergbahnen interessieren den Geschäftsführer der Liftgesellschaft offensichtlich nicht. Damit steht der Skibetrieb vor dem Aus!“, so Katholnig. Hintergrund ist freilich ein Anderer. Der Zubringerlift vom Tal zur Mittelstation diente bislang zur Beförderung der Gäste der Sommerrodelbahn und warf innerhalb der letzten fünf Jahre Gewinne in einer Höhe von kolportierten 500.000 Euro ab. Da nunmehr aber die

Betriebsgenehmigung ausläuft, ist auch der Betrieb der beliebten Rodelbahn in akuter Gefahr. Die betroffenen Betriebe fragen sich nun, wohin die Betriebserlöse der letzten fünf Jahre geflossen sind. Zuletzt war von üppigen Geschäfts führer-Bezügen die Rede. Ein Hotelier: „Geplant war, dass man die Gewinne aus der Lift-Sektion 1 in die Erneuerung der Betriebsbewilligung sowie in die schrittweise Erneuerung der weiteren Liftanlagen reinvestiert! Das ist nachweislich nicht geschehen!“ - Fraglich ist weiters, was mit einer Subvention des Landes Kärnten in Höhe von mehr als einer Million Euro geschehen ist. „Sogar die Betriebe haben einen Kostenbeitrag in Höhe von weiteren 180.000 Euro geleistet. Wenn man die Landessubvention, die Beiträge der Betriebe und die Gewinne aus dem Betrieb der LiftSektion 1 zur Sommerro-

Berghof-Hotelier flix Katholnig kämoft um den Erhalt des Schigebietes Verditz: „Die Liftgesellschaft hat verF: Kärntner Krone sagt. Ein hausgemachter Skandal!“ delbahn addiert, kommt man auf einen Betrag von 1,6 Millionen Euro. Damit hätte man den Betrieb der Verditz-Lifte in jedem Fall für die weitere Zukunft absichern können!“, meint Berghof-Chef Felix Katholnig im KN-Gespräch. Wie es weitergeht, steht in den Sternen. Zu Redaktionsschluß war das Ergeb-

nis einer Gesellschafterversammlung der Liftgesellschaft ausständig. Dort freilich haben die Tourismusbetriebe kein Stimmrecht. Der Geschäftsführer der Bergbahnen hat Beteiligungen der Betriebe an der Gesellschaft verweigert. Und hat damit die Entscheidung, ob das Skigebiet Verditz stirbt, alleine in der Hand...


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WIRTSCHAFT

Gelebte Regionalität im Aufwärtstrend: Kontrollen sichern Qualität am Tisch!

Kärntner Fleisch & Frierss garantieren PREMIUM QUALITÄT von Kärntner Bauern wischen der BVG (Bäuerliche Vermarktung Kärntner Fleisch) und dem Kärntner Traditionsunternehmen Frierss wurde kürzlich eine Ausweitung der erfolgreichen Zusammenarbeit vereinbart, um der steigenden Nachfrage nach gesichertem Kärntner Qualitätsfleisch gerecht zu werden.

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Die BVG ist seit dem Jahre 1997 Kärntens größte Vermarktungsgenossenschaft mit rund 4.000 landwirtschaftlichen Mitgliedsbetrieben. Als größter bäuerlicher Direktvermarkter in Kärnten wird Fleisch von Kärntner Tieren vermarktet, die auf Kärntner Bau-

ernhöfen geboren und aufgewachsen sind. Neben Rindfleisch – das durch das AMA-BOS-System den garantierten Nachweis der Kärntner Herkunft aufweist – wird einmalig für Schweinefleisch das „herkunftsgarantierte 100% Kärnten Schwein“ angeboten. Mehrere unabhängige Prüf- und Kontrollinstanzen machen die Kette von der

Geburt bis zur Verarbeitung für den Konsumenten völlig transparent. Durch die Regionalität wird die Kärntner Landwirtschaft gefördert, die Kaufkraft im Land gestärkt und die Umwelt geschont. Das Kärntner Traditionsunternehmen Frierss ist sich der Verantwortung und weit reichenden Zusammenhänge bei der Fleisch-

verarbeitung mit den hohen Kundenerwartungen bewusst und setzt verstärkt auf regionale Kooperation mit Kärntnerfleisch und den Kärntner Bauern. Frierss bezieht geprüftes Fleisch aus Kärnten als Basis zur Herstellung besonderer Spezialitäten nach Familienrezepten. Dabei spielen die lange Tradition und Erfahrung sowie die handwerkliche Fertigung eine entscheidende Rolle. Auf vielen Märkten wissen Kenner und Genießer die Frierss Geschmacksqualität zu schätzen. Zahlreiche Medaillen, Auszeichnungen und eine steigende Nachfrage belegen die Richtigkeit der Philosophie.

bit schulungscenter Nfg GmbH & Co KG, Eiskellerstraße 3 (Schleppekurve), 9020 Klagenfurt bit schulungscenter, Grand Media Congresshotel Villach, Ossiacher Zeile 39 (Eingang über die Ludwig-Walter-Straße), 9500 Villach


20 KärntnerNachrichten I 25. November 2011

GESUNDHEIT

Gesundheitsmesse war ein voller Erfolg!

Die Krankenhäuser Elisabethinen und Barmherzige Brüder informierten s war wieder einmal ein ganz besonderes Messevergnügen, diesmal vor allem für Familien, Frauen, Brauchtums- und Gesundheitsbewusste. Das beliebte Messebündel „Familie, Brauchtum und Gesundheit“ lockte in nur 3 Messetagen über 29.000 begeisterte Besucher auf das Klagenfurter Messegelände.

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Vergangenen Sonntag endete die Gesundheits- und Familienmesse in Klagenfurt. Tausende Besucher nutzten die wertvollen Informationen im Bereich der Gesundheit für Erwachsene und Kinder. Nirgendwo anders, als auf der GESUND LEBEN in Klagenfurt fand man alle bedeutenden

Krankenhäuser Kärntens unter einem Dach. Und das ist auch gut so. Denn Prävention und rechtzeitige Information gehört auch zu den wichtigen Anliegen unserer Krankenanstalten. Die Barmherzigen Brüder als Akutkrankenhaus für den Bezirk St. Veit/Glan und die Elisabethinen mit ihrem Zentrum für den Bewegungsapparat und den Schwerpunkten Orthopädie und Rheumatologie garantieren Top-Medizin. Neben der hohen medizinischen Qualität nehmen sich die Teams der beiden christlichen Krankenhäuser ausreichend Zeit für die PatientInnen, um eine langfristige

Heilung und Genesung zu erreichen. Die FachexpertInnen der beiden Krankenhäuser beeindruckten nicht nur am Stand im direkten Gespräch mit den BesucherInnen, sondern hielten auch auf der Gesundheitsund Seniorenbühne Vorträge zu spannenden Gesundheitsthemen wie das sanfte Narkoseverfahren oder chirurgische Herausforderungen bei krankhaftem Übergewicht. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und das Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt waren mit eigenen Messeständen vertreten. Die allseits beliebten Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder St. Veit und das Elisabethinen in Klagenfurt führten auf Ihren Messestand kostenlose Blutdruck- und Blutzuckermessungen durch. Es wurden nicht nur Gesundheitschecks, sondern auch Sprechstunden mit Ärzten verschiedenster Abteilungen angeboten. Aber auch allgemeine Informationen von den Spezialab-

teilungen der beiden Krankenhäuser erhielten die vielen interessierten Besucher. Es herrschte großer Andrang auf dem Messestand, die Fachärzte und Schwestern hatten alle Hände voll zu tun, die vielen Anliegen der Messebesucher zu befriedigen.

Gesundheit war eines der TopThemen Die Messebesucher auf die Themenvorlieben angesprochen, gaben laut dem Marktforschungsunternehmen „Der Ladler“ 82 % das Thema „Gesundheit, Wohlbefinden & Wellness“ an, weitere 42 % den Bereich „Brauchtum & Volkskultur“ und 40 % interessierten sich für die „Familienerlebniswelt & Hobbykunst“. Ebenso stark frequentiert waren die Messe für Körper, Geist und Seele, die „gesund&glücklich“, die „moments-Frauenmesse“ sowie die „Seniorenmesse“. Auch der Zufriedenheitswert mit dem Ausstellungsangebot war heuer äußerst hoch.


GESUNDHEIT

EXIT STRESS: AntiStress Wochen 2011 in den Apotheken Apothekerkammer und IBOS starten Initiative gegen Stress. Von 28. 11. 2011 bis 10. 12. 2011 finden in Österreich erstmals die „Anti-StressWochen“ statt. Unter dem Titel „Exit Stress“ beraten Österreichs Apothekerinnen und Apotheker über Risiken und Gefahren von Stress und klären über Gegenmaßnahmen auf. Unterstützt wird die Initiative vom Institut IBOS (Institut für Burnout und Stressmanagement) und der Österreichischen Apothekerkammer. Immer häufiger warnen Expertinnen und Experten vor den Folgen von dauerhaftem Stress und Burnout. Österreichs ApothekerInnen wollen daher im Rahmen der AntiStress-Wochen von 28. November bis 10. Dezember 2011 das Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher für gesundheitliche Gefahren von Stress erhöhen. „Die Gefahren von Stress zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen bevor man völlig ausbrennt, wird in Zeiten steigender Belastungen immer wichtiger“, so Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Die Apotheken in Österreich In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Insgesamt beraten 5.500 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.310 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungs- und Arzneimittelkompetenz zählen zu den zentralen Leistungen der Apotheker.

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22 KärntnerNachrichten I 25. November 2011

FREIZEIT

Thermenspaß zur Adventzeit „Vom Bett direkt in die Therme“ – die H2O Erlebnis-Therme bei Bad Waltersdorf lockt mit einem Feuerwerk an Wasserattraktionen für die ganze Familie. Alle 192 Zimmer sind Nichtraucherzimmer; in der Gestaltung, Einrichtung und Funktionalität wurde speziell auf die Bedürfnisse von Familien Rücksicht genommen. Zahlreiche Wasserattraktionen auf über 1.000 m2 begeistern in der H2O Hotel Therme bei Bad Waltersdorf Gäste jeder Altersstufe. Neben wohlig-warmem Thermalwasser bei 34° erfreut sich die Doppelreifen-Rutsche besonderer Beliebtheit. Das Familien- und Animationsprogramm verspricht abwechslungsreiche Adventtage und ein Cocktail an der Poolbar sorgt für Urlaubsstimmung in der Vorweihnachtszeit. Durch einen eigenen Eingang von der fröhlichen Erlebnis-Therme getrennt, wird zusätzlich eine einzigartige kinderfreie Relax-Landschaft geboten. Über Tuffsteinsauna, Lärchensauna und Lappensauna sowie über Dampfbad und Tepidarium werden

alle Vorzüge eines entspannten Saunabesuchs ermöglicht. Für den prickelnden Genuss sorgen Champagnerliegen in den eigenen Thermalbecken der Saunalandschaft. Das Familien- und Animationsprogramm im Funny Kids Club bietet für Hotel- und Tagesgäste ein abwechslungsreiches Bastel-, Mal- und vor allem Spaßprogramm. Ob Nikolausbesuch, Heiliger Abend mit Funny, dem H2O Maskottchen oder der tolle Silvesterabend mit Showprogramm. NEU ist ebenfalls unser FamilienAbendanimationsprogramm mit Kin-

derdisco, John Travolta Show oder DingsDa Spielen uvm. – Spaß ist für die ganze Familie garantiert. Das Massage-Angebot der H2O HotelTherme stellt die perfekte Abrundung eines himmlischen Saunatages dar. Lassen Sie sich verwöhnen und lernen Sie die Erlebnis-Therme von ihrer Wohlfühlseite kennen. Infos unter: H2O Hotel Therme Resort Sebersdorf 300; 8271 Bad Waltersdorf Tel: 03333/22144; www.hoteltherme.at


25. November 2011 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Veranstaltung Schloss Albeck Sa, 26. 11., 15 h: „Was dir der Schnee sagen kann“ – die Autorin Elisabeth Möst stellt ihr Kinderbuch vor. Eine Veranstaltung für Kinder von 5 bis 8 Jahren und ihre Eltern

Besinnlicher Abend im Voradvent. Sängerrunde Tauchendorf, Leitung: Dir. Heinrich Leeb, Elisabeth Goritschnig, Harfe, Dagmar Sickl, Texte Sanft schimmerndes Kerzenlicht, die wohltönenden Stimmen der Sänger, himmlischer Harfenklang und die weiche Stimme der Sprecherin verheißen eine schöne Stunde der Einkehr im Advent. So, 27. 11., 11 h: „Der Ruf der Engel“ - Elisabeth Möst, Querflöte, Elisabeth Hatzl, Blockflöte, Dagmar Sickl, Texte

Ein kleiner Junge hofft darauf - typisch für die heutige Zeit - Antworten auf seine Fragen in den Medien zu finden. Als er allerdings auf keine zufrieden stellenden Lösungen kommt, schießt ihm ein genialer Gedanke durch den Kopf. Er beobachtet die Schneeflocken … und… Frage an die Kinder: Könnt ihr die Geschichte weitererzählen? Sa, 26. 11., 18 h: „Is finster draußt, is kalt und stad“,

Dagmar Sickl

Wettbewerb) feierte die Künstlerin im Jahr 2001 ihr London-Debüt mit der Uraufführung eines Werkes von Helmut Neumann, das er eigens für sie komponierte. Mit ihrem umfangreichen Repertoire aus Barock, Romantik und der Klassik, bis hin zu Zeitgenössische Musik und verbunden mit facettenreichen Programmen, gastiert Elisabeth Moest als Solistin und Kammermusikerin mit großem Erfolg in Europa, den USA und in Südamerika. Das Konzert wird dem Thema „Engel“ gewidmet sein. Engel begegnen uns in der Bibel, in Literatur und Kunst in vielfältiger Weise. Mit Texten und Flötenmusik begeben sich die Künstlerinnen an die-

sem Abend auf Spurensuche nach den Boten Gottes. „Wir möchten sie heute und hier auch im Handeln und Leben der Menschen aufspüren. Dabei dürfen wir die beglückende Erfahrung machen, dass es letztendlich Er ist, der sich nach Begegnung mit uns sehnt.“ (Mit der renommierten Flötistin treten auf Elisabeth Hatzl, Blockflöte und Dagmar Sickl, die die „engelhaften“ Texte lesen wird. www.elisabeth-moest.de Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at

Weihnachten in St. Veit…

Elisabeth Möst Die österreichische Flötistin Elisabeth Möst studierte an der Linzer und Wiener Privatuniversität für Musik und absolvierte Meisterkurse mit Aurele Nicolet in Italien, Maxence Larrieux in Frankreich, sowie mit William Bennett in England und in den USA. Weitere Studien führten die Flötistin zu Manuela Wiesler nach Wien und zu William Bennett nach London an die Royal Academy of Music. Als mehrfache Preisträgerin (u.a. beim 3. Wiener internationalen

… lassen Sie sich verzaubern von der Atmosphäre der in Lichterglanz gehüllten Stadt, und genießen Sie ein Einkaufserlebnis weit weg von Hektik und Weihnachtsstress. Die Stadt St. Veit überrascht heuer mit einem Christkindlmarkt der etwas anderen Art, der ein Angebot bietet, welches an Facettenreichtum und

Angebotsvielfalt seinesgleichen in ganz Kärnten sucht. Zur Vorweihnachtszeit gehört in St. Veit natürlich auch dieses Jahr wieder ein umfangreiches Kulturprogramm mit Konzerten, Ausstellungen, Kreativ-Angeboten und anderen Aktivitäten rund um das Thema Weihnachten, dazu. Die Innenstadt präsentiert sich seit 24. November wieder leuchtend dekoriert und schafft damit ein besinnliches, weihnachtliches Ambiente zum Wohlfühlen, Genießen und zum Shoppen. Mit der großen Weihnachtslosaktion der St. Veiter Kaufleute wird der Einkauf zum Erlebnis mit Gewinn!


24 KärntnerNachrichten I 25. November 2011

WIRTSCHAFT

Weiterer Schritt zur Stärkung des Forschungs-, Technologie- und Innovationsstandortes Kärnten

Intel: weltweit größter Chiphersteller nun in Villach Der weltweit größte Chiphersteller Intel zog am 1. August in den Technologiepark Villach ein. „Mit dem neuen Intel-Standort entstehen wieder hochwertige Arbeitsplätze im Bereich Forschung & Entwicklung in Kärnten. Damit machen wir einen weiteren Schritt nach vorne und stärken unsere Position als Forschungs-, Technologieund Innovationsstandort“, so Dobernig, für den die Absicherung der vorhandenen und Schaffung weiterer Arbeitsplätze im Technologiebereich von großer Bedeutung ist. Auch Manzenreiter begrüßt das neue Unternehmen: „Wir freuen uns, dass der Technologiestandort Villach durch die Ansiedelung dieses erfolgreichen und weltweit anerkannten Konzerns weiter gestärkt wird.“

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Die Expertise der Mitarbeiter hat Intel dazu bewegt, einen eigenen Standort in Villach zu eröffnen!“ Geschäftsführer Andreas Bertl, Intel Mobile Communications Austria GmbH

Der Geschäftsführer der Intel Mobile Communications Austria GmbH, Andreas Bertl, erklärt die Beweggründe für den Standort im Technologiepark: „Die Gruppe in Villach hat eine hohe internationale Reputation im Bereich komplexer Schaltungstechnik auf modernsten Technologien erworben.“ Die Intel Mobile Communications Austria GmbH hat in Villach derzeit 26 Mitarbeiter, die für die Schnittstelle zwischen „analoger“ Außenwelt und digitaler Signalverarbeitung hoch komplexe Schaltungen

Z A H L E N – DAT E N – FA K T E N Intel ist das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert grundlegende Technik für Computerprodukte. Gegründet 1968, brachte Intel 1971 den weltweit ersten Mikroprozessor auf den Markt. Intel Chips sind seit mehr als 40 Jahren elementarer Bestandteil von Computern, Servern und Netzwerkprodukten der IT- und Kommunikationsindustrie. Heute beschäftigt Intel etwa 80.000 Mitarbeiter weltweit und betreibt rund 300 Niederlassungen in mehr als 50 Ländern.

entwickeln. Die Einstellung weiterer Ingenieure ist im Gange. Im August 2010 hat Intel für rund eine Mrd. Euro den Geschäftsbereich Wireless Solutions (WLS) von Infineon übernommen. Intel will die UMTS- und LTE-Technik in seinen Chipsätzen für x86-Prozessoren integrieren. WLS tritt unter Intel als eigenständige Geschäftseinheit auf und betreut auch weiterhin seine Bestandskunden. INFOS: www.intel.com


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