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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 45.2011

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Nr. 45 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 11. November 2011

BEILAGE MIT GROSSEM GEWINNSPIEL IM BLATTINNEREN!

KÄRNTEN AKTUELL

KAB: Modernste Abfallsortieranlage in Betrieb

Großer Bericht auf Seite 22 und 23


II KärntnerNachrichten I 11. November 2011

WIRTSCHAFT

Flextronics ist stolz auf den Erfolgsfaktor „Althofen Spirit“ LH Dörfler besuchte das Unternehmen Flextronics in Althofen und war von den innovativen Produkten und der Firmenkultur beeindruckt.. Herzlich empfangen wurde LH Gerhard Dörfler bei der Firma Flextronicx in Althofen. General Manager Erich Dörflinger und Produktionsleiter Siegfried Baumann führten den Landeshauptmann durch das Werk und informierten über die zahlreichen innovativen Produkte. Es gab umfassende Informationen über Flextronics Althofen mit seinen Bereichen Industrial, Automotive und Medical.

Flextronics zählt zu den weltweit größten Auftragsproduzenten im Bereich Electronic Manufacturing Service Provider und beschäftigt weltweit an die 250.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Althofen sind rund 850 Mitarbeiter beschäftigt.

K U R Z NO T I E RT Flextronics Althofen hat auch eine überbetriebliche Lehrwerkstätte. 640 Lehrlinge sind hier bereits ausgebildet worden, derzeit befinden sich 81 Lehrlinge in Ausbildung. Diese erfolgreiche Ausbildung trägt auch zum Erfolg des Standortes Althofen bei. Der Landeshauptmann dankte für dieses vorbildhafte Engagement, junge motivierte Menschen in den Bereichen Maschinenbautechnik, Mechatronik, Audio- und Videoelektronik, EDV-Technik, Produktionstechnik, Elektrobetriebs- und Prozessleittechnik sowie auch im Bereich Medizintechnik auszubilden.

Der Landeshauptmann zeigte sich fasziniert vom Leistungsspektrum, das von der Produktentwicklung über die Industrialisierung, Leiterplattenbestückung, Gerätemontage bis hin zu Versand, Logistik und Recycling reicht. U.a. wurde ein elektronisches Injektionsgerät im handlichen Handyformat gezeigt. Dieses ermöglicht den Patienten selbst die einfache und schmerzfreie Verabreichung ihrer Medikamente. Andere Produkte aus dem Automotive-Bereich sorgen in vielen Autos für täglichen Fahrkomfort. Dörfler dankte dem sympathischen General Manager und seinem Team für die großartigen Leistungen für die Beschäftigung, für die Region und den Wirtschafsstandort Kärnten. Wie Dörflinger sagte, seien in den

letzten eineinhalb Jahren an die 15 Mio. Euro investiert worden. Weitere Investitionen in Höhe von acht Mio. Euro stünden bevor. Einig war man sich darüber, dass Kärnten ein überaus wichtiger und attraktiver Investitions- und Technologiestandort sei. Die Weltoffenheit und Bodenständigkeit der Bevölkerung sowie die zahlreichen Schönheiten und Qualitäten des Landes würden überall sehr geschätzt werden. Flextronics setzt auch sehr auf soziale Verantwortung und Umweltschutz. Das Unternehmen gilt dank seiner Umstellung auf erneuerbare Energien als „green factory“. Besonders beeindruckend ist die Firmenkultur, die Neuerungen und Verbesserungen durch die Verankerung eines ständigen Feedbacks ermöglicht. Durch den ausgeprägten Teamgeist spricht man hier vom „Althofen Spirit“, der hochgehalten werde und ein zentraler Erfolgsfaktor sei. Die weltweit bekannten Kooperationspartner von Flextronics sowie die Verbundenheit zur Region wurden hervorgehoben.


Nr. 45 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 11. November 2011

Erfolg bei LWK-Wahl!

Freiheitliche Bauernschaft gewinnt LWK-Wahl: Ab sofort zwei Sitze im Kammervorstand

Aktuelle profil-Umfrage bestätigt: FPÖ liegt nur mehr ein Prozent hinter der SPÖ zurück!

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THEMA DER WOCHE

Erfolg für Peter Suntinger bei Landwirtschaftskammer-Wahl Als einen großen Erfolg für die Freiheitlichen bezeichnen FPK-Parteiobmann DI Uwe Scheuch und LWK-Vizepräsident Peter Suntinger in einer Pressekonferenz im Anschluss an den FPK-Parteivorstand das Ergebnis der Landwirtschaftskammerwahl. Dabei konnte die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft einen Zugewinn von über 6 Prozent der Stimmen auf 23,71 Prozent erreichen. „Wir haben von allen Parteien am meisten gewonnen, einen zweiten Vorstandssitz erreicht und werden dies als Bestätigung und Auftrag nehmen, unsere konstruktive, aber sehr kritische Arbeit in der Kammer fortzusetzen!“, analysiert FPK-Landesparteiobmann LhStv. Uwe Scheuch. Es zeige allerdings die Wahlbeteiligung, dass eine große Verdrossenheit mit der Arbeit der Kammer herrsche und dass viele der Wahlberechtigten auch gar kein Interesse an der Ausübung ihres Wahlrechts hätten, weil sie mit der Landwirtschaft an und für sich

‘‘

Die Landwirtschaftskammer muss um 75 Prozent geschrumpft werden!“ Vizepräsident LAbg. Bgm. Peter Suntinger

nichts zu tun haben. „Das schreit direkt nach einer Reform des Wahlrechts“, so Scheuch in einer ersten Analyse im Parteivorstand. Er könne sich durchaus vorstellen, so Scheuch weiter, dass nur jene wahlberechtigt sein sollten, die tatsächlich eine Kammer-

Amtlich: Das Ergebnis der Landwirtschaftskammerwahlen 2011. umlage zahlen würden, dass das Credo „Ein Mensch - eine Stimme“ verstärkt Berücksichtigung finden solle und dass man zur Verbesserung der Wahlbeteiligung auch Instrumente wie z.B. die Briefwahl überlegen müsse. Auch Peter Suntinger freut sich über das Wahlergebnis, zeigt aber Verbesserungsmöglichkeiten auf. „Wir haben immer weniger Betriebe, aber der Apparat bleibt gleich. Das kann nicht sein. Die Landwirtschaftskammer muss um 75 Prozent geschrumpft werden. Außer-

dem muss man über die Zwangsmitgliedschaft diskutieren. Denn wenn die Arbeit gut und im Sinne der Bauern wäre, bräuchte man diesen Zwang ja nicht. Das zeigt ja leider schon, woher der Wind weht.“ Die Stimmung unter den Freiheitlichen in den Gemeinden habe schon während des Wahlkampfes auf ein gutes Ergebnis hingedeutet, und das habe letztendlich auch den beispiellos großen Unterschied beim Mitteleinsatz des Bauernbundes mehr als wett gemacht, so der freiheitliche Vizepräsident

der LWK. Bemerkenswert ist für Suntinger aber ebenso der Verlust der SPÖ, die - anders als in den Medien oft skizziert - keinen Aufwärtstrend, sondern mit ihren monatelangen Negativkampagnen ganz offensichtlich sogar Schiffbruch erlitten hätten. Man werde als Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft künftig weiter mit konstruktiven Vorschlägen arbeiten und nach dem Motto „Lebt der Bauer, lebt das Land“ für den Erhalt einer wirtschaftlich gesunden und eigenständigen Bauernschaft in Kärnten kämpfen, kündigt Suntinger an.


THEMA DER WOCHE

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„profil“-Umfrage: FPÖ nur noch 1 Prozent hinter SPÖ Werner Faymann stürzt bei Kanzlerfrage ab, HC Strache holt auf. ie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, steigen die Umfragewerte der Freiheitlichen weiter an. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, käme die FPÖ laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für „profil“ monatlich durchgeführten Umfrage mit 27% (plus 1Prozent) auf Platz zwei hinter der SPÖ mit 28%. Die Kanzlerpartei hat gegenüber dem Vormonat einen Prozentpunkt verloren. Die ÖVP stagniert mit 23% weit abgeschlagen auf Platz drei. Die Grünen kämen wie im Vormonat auf 15%. Das BZÖ hält bei 3%.

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In der Kanzlerfrage setzt Werner Faymann (SPÖ) seinen Sturzflug fort. Vor zwei Monaten lag Faymann noch bei 24%, inzwischen würde er nur noch auf 19% der Stimmen kommen, könnte man den Kanzler direkt wählen. Die FPÖ hingegen kann auch hier zulegen. Obmann Heinz-Christian Strache verbessert sich um zwei Prozentpunkte und zieht mit Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) gleich.

Aus dem Nachrichtenmagazin „profil“, 7. Nov. 2011.

Schulskiaktion mit Gratis-Liftkarten kommt an! LH Dörfler: Drei Viertel aller Schulen verbringen ihre Wintersportwochen in Kärnten Kurz vor Beginn der Wintersaison zieht Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler positiv Bilanz über die erfolgreichen Förderaktionen des Landes Kärnten im Bereich der Schulskikurse. „Die bereits vor Jahren auf meine Initiative hin gestartete Schulskiaktion, bei der im Rahmen der Wintersportwoche die Kosten für Liftkarten übernommen werden, wird von den Schulen sehr gut angenommen. Trotz sinkender Schülerzahlen ist es uns damit gelungen, die Zahl der Teilnehmer bei Wintersportwochen auf hohem Niveau zu halten und damit schon die Jugend für den Skisport zu begeistern“, fasst LH Dörfler zusammen. Massiv profitieren würden auch die heimischen Skigebiete von dieser Unterstützung des Landes. „Mehr als drei Viertel aller Kärntner Schulen halten ihre Wintersportwochen im eigenen Land ab. Damit werden nicht nur die heimischen Tourismusbetriebe unterstützt, sondern den Kindern wird auch die Möglichkeit geboten, die Skigebiete im eigenen Land kennenzulernen und sich für die Schönheit der Kärntner Berge zu begeistern“, so Dörfler. Diese frühe Bindung in bereits jungen Jahren werde sich dann

auch im Erwachsenenalter fortsetzen. Wie der Landeshauptmann mitteilt, prüft zudem der Kärntner Landesrechnungshof auf eigene Initiative hin die Förderungen des Landes für Skigebiete. Dabei werde die Liftkarten-Aktion für Schul- Wintersportwochen in skikurse unter die Lupe Kärnten boomen dank genommen. „Wie zu hören LH-Initiative! ist, bewertet der Landesrechnungshof die Maßnahmen des Landes Kärnten als positiv und sieht diese Aktion als Impuls für das Sportbewusstsein und die Tourismuswirtschaft“, freut sich Landeshauptmann Dörfler. Ohne die Unterstützung durch die Seilbahnwirtschaft wäre diese Gratis-Liftkartenaktion für Schulskikurse jedoch nicht möglich, weshalb sich Dörfler bei den teilnehmenden Kärntner Bergbahnbetreibern für ihre Unterstützung bedankt. „Es ist unser aller Aufgabe, unsere Kinder und Jugendlichen für den Skisport zu begeistern. Nur wenn sie bereits im Kinderalter das Skifahren erlernen, werden sie auch die Gäste von morgen sei“, erklärt Dörfler.


4 KärntnerNachrichten I 11. November 2011

HINTERGRUND

Projekt E.S.CO ermöglicht Bildung ohne Grenzen LHStv. Uwe Scheuch unterzeichnet Letter of Intent in Udine In den letzten Jahren haben im Alpe-AdriaRaum, insbesondere im Dreiländereck zwischen Österreich, Italien und Slowenien, vielfältige biund trilaterale Kooperationen dazu beigetragen, dass die Vision der Schrittweisen Etablierung einer Bildungsregion Alpe Adria mit der Entfaltung gelebter Interkulturalität und Mehrsprachigkeit in den Mittelpunkt rückt. „Das Interreg-Projekt E.S.CO-educare senza confini/Bildung ohne Grenzen/izobrazevanje brez meje bildet seit 2007 ein g renzüberschreitendes System zur gemeinsamen Curriculum- und Professionalitätsentwicklung zwischen Italien, Österreich und Slowenien. Hauptziel ist die nachhaltige Etablierung grenzüberschreitender, mehr-

sprachiger Bildungskooperationen im Sinne trilateraler Unterrichts- und Schulentwicklung, die Vernetzung länderübergreifender Projekte und der Informationsaustausch auf allen relevanten Netzwerkebenen. Mit diesem Projekt soll vor allem der Lehrlings- und Schüleraustausch zwischen den Ländern forciert werden“, so LHStv. Uwe Scheuch. Jetzt wurde zwischen dem Land Kärnten, der Autonomen Region FriaulJulisch-Venetien und der Republik Slowenien die Gründung des trilateralen Bildungsnetzwerkes „dreitretri“ durch die Unterzeichnung eines Letter of Intent besiegelt. „Gemeinsam kann so das starke bildungspolitische Potential der drei Länder mit insgesamt knapp 4 Millionen Einwohnern genutzt wer-

Uwe Scheuch: Trilaterales Bildungsnetzwerk entsteht! den. Geplant sind die Erhebung, der Vergleich und die Entwicklung der unterschiedlichen Bildungssysteme, ein Lehrlings- und Schüleraustausch zwischen den Ländern und die Installation einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der jeweiligen

Region“, erklärt Scheuch. Unterzeichnet wurde die Gründung von „dreitretri“ von LHStv. Uwe Scheuch für das Land Kärnten, Dott. Roberto Molinaro für die Region Friaul-Julisch-Venetien und Dr. Roman Gruden für die Republik Slowenien.

Rettungsgasse wichtiger Beitrag zur Sicherheit! Feuerwehrreferent Scheuch: Langjährige Kärntner Forderung endlich umgesetzt, jetzt Zeit für weitere Schritte zur Unterstützung der Blaulichtorganisationen Die Einführung der Rettungsgasse auf Österreichs Schnellstraßen und Autobahnen ab 1.1.2012 begrüßt heute der Kärntner Feuerwehrreferent DI Uwe Scheuch. „Die Rettungsgasse ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr. Viele Leben von Unfallopfern hängen an einer schnellstmöglichen Versorgung durch Rettung und Feuerwehr. Damit wird eine langjährige Forderung der Kärntner Feuerwehren endlich umgesetzt“, erklärt LHStv. Scheuch. Es sei nun aber auch Zeit für die Forcierung weiterer Schritte zur Unterstützung der Feuerwehren, wie zum Beispiel die

rasche Einführung steuerlicher Vorteile für Betriebe, die Feuerwehrmitglieder aufnehmen würden, oder die bevorzugte Aufnahme im öffentlichen Dienst für ehrenamtliche Mitglieder von Blaulichtorganisationen, fordert der Feuerwehrreferent.


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HINTERGRUND

Ja zu neuer Eishalle auf Klagenfurter Messegelände LH Dörfler und LHStv. Scheuch: „Heidi Horten“-Arena soll 2013 gebaut werden, aber Nein zu Eishockey-Bundesleistungszentrum. Klagenfurt soll eine neue Eishalle bekommen. Projekt und Standort sind fixiert. Wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler mitteilt, soll die neue Eishalle mit einem Investitionsaufwand von rund 36 Millionen Euro auf dem Gelände der Kärntner Messen in Klagenfurt errichtet werden. In der Eishalle hätten an die 7.000 Personen Platz. Im nächsten Jahr müssten Finanzierungsvarianten und Ausschreibungen vorbereitet bzw. geplant werden, der Bau könnte dann bereits 2013 begonnen werden. Projektentwickler und Betreiber würden die Kärntner Messen sein, teilte der Landeshauptmann mit. Die Eishalle würde den Namen „Heidi Horten“ tragen, die als großzügige Förderin des Kärntner Eishockeysports bekannt sei. Selbst in Zeiten des Sparens müssten sinnvolle Projekte unterstützt werden. Dies sei wichtig für Wirtschaft und Beschäftigung. Bezüglich der Finanzierungsvarianten seien unter Mitwirkung von Messe, Stadt und Land Leasingmodelle ebenso möglich wie Subventionen, Anteile von Gesellschafterzuschüsse oder ein Mix. Ein klares Ja gab es im Anschluss an den Landesparteivorstand der FPK auch von Parteiobmann DI Uwe Scheuch zur geplan-

ten neuen Eishalle für den österreichischen Rekordmeister KAC. „Der Neubau der Eishalle ist notwendig und steht für uns außer Zweifel. Der KAC braucht so schnell es geht diese neue Heimstätte, für die wir Freiheitliche uns auf Landes- und auf Stadtebene mit aller Kraft einsetzen werden“, stellt Scheuch klar.

Nein zu Bundesleistungszentrum Skeptisch stehen LH Dörfler und LHStv. Scheuch allerdings weitergehenden Überlegungen bezüglich eines EishockeyBundesleistungszentrums gegenüber. Der Landeshauptmann wandte sich gegen ein Bundesleistungszentrum, denn „die Zeit der leeren Versprechungen

und Märchen ist vorbei“. Für Scheuch ist das diesbezügliche Engagement des Klagenfurter Bürgermeisters Christian Scheider, dafür Budgetmittel der Bundesregierung für Kärnten zu lukrieren, zwar begrüßenswert, man sehe jedoch am Beispiel des Fußballstadions, dass der zuständige Sportminister Darabos über keinerlei Funken Handschlagqualität verfüge, merkt Scheuch an. „Solange der rote Parteisoldat Darabos Minister ist, wird Kärnten von der Rot-schwarzen Bundesregierung nur auf den Arm genommen. Beim Fußballstadion gibt es Verträge, nach denen Darabos schon längst den Bundesanteil überweisen müsste. Tut er aber nicht. Stattdessen schiebt er sich mit Finanzministerin Fekter

gegenseitig die Verantwortung zu. Dasselbe Schicksal würde uns beim Eishockey-Bundesleistungszentrum blühen. So ein Abenteuer darf es nicht geben“, erklärt Scheuch. Es gebe daher seitens der Landespartei ein Ja für den Neubau der Eishalle des KAC, ein Ja zur Fertigstellung des Stadions, aber ein Nein zu einem Bundesleistungszentrums ohne gesicherte Finanzierung und ohne langfristige Budgetmittel – und daran werde sich während der rot-schwarzen Bundesregierung nichts ändern. „Aber ich bin sehr optimistisch, dass die nächste Nationalratswahl den Freiheitlichen – und damit auch unseren Vorhaben in Kärnten - mehr Rückenwind geben wird“, so Scheuch.


6 KärntnerNachrichten I 11. November 2011

LANDESPOLITIK

Massive Aufwertung des Standortes Kärnten LH Dörfler: Große Investitionen in Autobahnen und Schnellstraßen erhöhen Verkehrssicherheit und verbessern Erreichbarkeit

Aus einer Wunschliste sind fertige Projekte geworden, erklärte Verkehrsreferent LH Gerhard Dörfler bei einer gemeinsamen Pressekonferenz des Landes Kärnten und der Asfinag in der Raststätte Wörthersee auf der A2 Südautobahn. Daran teilgenommen haben von der Asfinag Vorstand Alois Schedl und Baumanagement GmbHGeschäftsführer Alexander Walcher sowie Volker Bidmon, Chef der Kärntner Landesstraßenbauabteilung. „Der Ausbau des hochrangigen Verkehrswegenetzes hatte für mich höchste Priorität, als ich 2001 das Amt des Verkehrsreferenten übernommen habe“, berichtete LH Dörfler. Damals habe das Land durch die Sparautobahn im Packabschnitt sowie dem Nadelöhr Tauern- und Katschbergtunnel ein Erreichbarkeits- und Sicherheitsproblem gehabt. Durch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Asfinag und dem Infrastrukturministerium seien in den vergangenen zehn Jahren diese wichtigen

Projekte abgearbeitet worden. „Damit konnte die Erreichbarkeit und die Verkehrssicherheit maßgeblich verbessert sowie der Wirtschafts- und Tourismusstandor t Kärnten massiv aufgewertet werden“, betonte der Landeshauptmann.

Land profitiert mehrfach Das Land profitiere in vieler Hinsicht vom Ausbau des Autobahnnetzes. „So ist beispielsweise die Unfallbilanz massiv verbessert worden, denn stressfreies Fahren heißt sicheres Fahren“, sagte Dörfler. Habe es im Jahr 2000 noch 192 Unfälle und 13 Verkehrstote gegeben, so seien diese Zahlen drastisch gesunken. „Im Jahr 2009 waren es beispielsweise 107 Unfälle und drei Verkehrstote und heuer stehen wir bei 81 Unfällen und zwei Toten“, berichtete der Verkehrsreferent. Dörfler zählte außerdem einige Eckpunkte der Investitionen der letzten Jahre auf. Für den Vollausbau der Pack habe man

rund 430 Millionen Euro investiert, 309 Millionen flossen in den Tauern- und Katschbergtunnel. Dazu seien für Umweltentlastungsmaßnahmen im Liesertal rund 77 Millionen ausgegeben worden. In die Generalsanierung der Wörtherseeautobahn plus Lärmschutz zwischen Villach und Klagenfurt in vier Abschnitten seien 101,5 Millionen Euro investiert worden. „So wurde die A2 zu einer leistungsfähigen Autobahn.“

Sicherheit verbessert Ausschließlich in die Sicherheit seien rund 78 Millionen Euro geflossen, aber auch der Lärm- und Umweltschutz seien wichtige Themen gewesen. „Insgesamt wurde in einer zehnjährigen Bauoffensive eine Milliarde Euro in die Erreichbarkeit und Sicherheit Kärntens profitiert“, berichtete Dörfler und dankte den Verantwortlichen der Asfinag, die für das Land Kärnten ein hervorragender Partner sei. „Ein Großteil der Investitionen fließt in Sicher-

heitsmaßnahmen, wie das Ausbauprogramm bei Rastplätzen oder Tunnelanlagen beweisen“, sagte Schedl, der ankündigte, künftig noch mehr in Verkehrssicherheit und Lärmschutz investieren zu wollen. Auch die Elektronik werde eine größere Rolle spielen, wie beispielsweise bei Videoüber wachung oder Wetter- und Verkehrssituation. Zwei große Problembaustellen wurden von Schedl angesprochen. So werde man beim Karawankentunnel in einer gemeinsamen Vorgangsweise mit Slowenien die Sicherheit erhöhen müssen. Außerdem werde auf der S 37 der Bereich Zwischenwässern ausgebaut. Zum Thema Karawankentunnel ergänzte der Landeshauptmann, dass er bereits viele Gespräche mit slowenischen Politikern geführt habe und hoffe, dass es nach den slowenischen Wahlen zu einer Lösung kommen werde. „Die einzig vertretbare Lösung ist ein Vollausbau, der Bau einer zweiten Karawankentunnelröhre“, so der Landeshauptmann.


11. November 2011 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Inklusives Bildungssystem: Die Chance für die Zukunft! LHStv. Scheuch und LR Ragger: Für das BFZ (Sozialpädagogisches Zentrum) in Klagenfurt Lösung im Sinne der UN- Behindertenrechtskonvention. Das Konzept des BFZ stammt aus den 70er Jahren. Ein großes zentrales Haus, in dem Menschen mit Assistenzbedarf aus allen Teilen Kärntens begleitet werden, ist nicht mehr zeitgemäß. Hier werden sie abseits der Regelschulen unterrichtet und betreut. Doch seither hat sich in der Behindertenpädagogik vieles geändert. Fachleute auf der ganzen Welt lehnen große zentrale Häuser ab.

Wohnortnahe Ausbildung und Versorgung „Wir können nicht ein Konzept weiterführen, das der UN-Behindertenrechtskonvention widerspricht. Diese verbietet uns, Menschen mit Assistenzbedarf in großen Zentren zusammenfassen und sie damit zu separieren. Wir haben vielmehr den Auftrag, eine möglichst wohnortnahe Ausbildung und Versorgung sicherzustellen. Diese sollte möglichst inklusiv, d.h. ohne Abgrenzung von anderen, im allgemeinen Schulsystem stattfinden.“ So weisen Schul- und Bildungsreferent LHstv. Uwe Scheuch und Sozialreferent LR Christian Ragger darauf hin, dass eine Redimensionierung des Umbaues des BFZ in Klagenfurt dringend notwendig ist. Sie appellieren an alle Kritiker, zu prüfen, ob sie mit dem Bestehen

auf die ursprünglichen Ausbaupläne nicht gegen Erkenntnisse moderner Behindertenpolitik verstoßen.

Reintegration der Kinder Der Standort des BFZ stehe dabei nicht zur Diskussion, lediglich eine Anpassung des nicht mehr zeitgemäßen Gebäudes werde durchgeführt. Alle Kinder sollten möglichst nahe an ihrem Wohnort eine Ausbildung absolvieren. „Dafür haben wir die Voraussetzungen in den vergangenen drei Jahren geschaffen, indem wir in allen Bezirken neue Einrichtungen für Beeinträchtigte geschaffen haben. Es ist daher nicht mehr notwendig und sinnvoll, dass Kinder aus ganz Kärnten nach Klagenfurt ins BFZ pendeln müssen“, betont LR Ragger. Für ihn steht die die Reintegration der Kinder in die Heimatbezirke im Vordergrund. Statt einem großen sozialpädagogischen Zentrum in Klagenfurt werde es mehrere Inklusionszentren an Schul- und Hortstandorten in allen Bezirken geben.

Leistungsangebot qualitativ beibehalten Die Umsetzung der regionalen Inklusionszentren müsse systemisch geplant

Bildungs- und Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch mit Soziallandesrat Christian Ragger. werden und kann frühestens im Schuljahr 2013/14 umgesetzt werden. Auf die Auswahl regionaler Schulstandorte (regionale Inklusionszentren), die räumlich und personell adäquate Rahmenbedingungen aufweisen, d.h. Kleinklassen für 5-7 Kinder, Doppelbesetzung im Unterricht, gleiche Rahmenbedingungen für die Nachmittagsbetreuung, Installierung eines mobilen therapeutischen Dienstes, wird ein besonderes Augenmerk gelegt. Damit

soll gewährleistet werden, dass das Leistungsangebot qualitativ beibehalten wird, für einen größeren Kreis an Personen zu Verfügung gestellt wird und nicht mehr als Privileg des BFZ gesehen werden kann. LHStv. Scheuch betont, dass in den neuen Zentren erstmals auch eine Nachmittagsbetreuung für behinderte Kinder umgesetzt wird. Kärnten nehme damit eine Vorreiterfunktion in ganz Österreich ein.


8 KärntnerNachrichten I 11. November 2011

Unter dem Motto „Mit den Villacher Bürgern im Gespräch“ informierten der Auener Ortsparteiobmann Alexander Wallner, die Ortsparteiobfrau von Völkendorf Isabella Lehner informierten gemeinsam mit FPK-Stadtrat Zauchner die Bevölkerung. Beim Informationsstand vor dem Merkur in Villach wurden die Menschen ganz ungezwungen über die verschiedensten Themen aufgeklärt. Erfreut zeigten sich die freiheitlichen Funktionäre über das große Interesse. Es sei wichtig die Wünsche der Bevölkerung ernst zu nehmen und umzusetzen, sind sie sich sicher. Daher werde es auch bald eine Fortsetzung geben.

Das traditionelle RfW-Maronifest fand kürzlich beim Gasthof Fischerwirt am Kreutzbergl statt. Der Einladung von LGF Herwig Druml folgten viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Im Bild v.l.n.r.: LGF Herwig Druml, Unternehmerin Tatjana Malle, LR Mag. Harald Dobernig, KO-Stv. LAbg. Mag. Gernot Darmann, Gastwirtin Michaela Murero, Vzbgm. Albert Gunzer, Gastwirtin Sonja Krebs und BR Peter Mitterer.

Das KN-Abo-Telefon: 0463 / 51 15 15

REGIONALES

Landesrat Christian Ragger war auf Betriebsbesuch-Tour unterwegs und stattete der Firma Konrad Forsttechnik GmbH in Preitenegg einen Besuch ab. Gemeinsam mit LAbg. Harald Trettenbrein und STR Johannes Loibnegger konnte er sich ein Bild vom Unternehmen machen. Spezialisiert auf Anwendungen in der Forst- und Bauwirtschaft werden Erzeugnisse entwickelt, die in vielen Bereichen neue Perspektiven schaffen.


REGIONALES

11. November 2011 I KärntnerNachrichten 9

Zur 1. Familienwanderung am Nationalfeiertag luden LR Harald Dobernig und LT-Präs. Josef Lobnig gemeinsam mit Gerwald Kitz vom Petschnighof nach Diex. Zahlreiche wanderfreudige Kärntnerinnen und Kärntner fanden den Weg nach Diex und waren mit großer Begeisterung mit dabei. „Der große Zuspruch gib tuns die Rückmeldung auch am 26. Oktober 2012 wieder eine tolle Familienwanderung zu machen“, sagten die Organisatoren. Auch mit dabei: LAbg. Peter Zwanziger, Vzbgm. Toni Napetschnig, Bezirksgeschäftsführer Hans-Georg Lopar und Bezirksgeschäftsführerin Birgit Zemasch.

Am 3. 11. 2011 fanden in der 4B und 4E Klasse des Gymnasiums Völkermarkt die ersten Abschlussprüfungen mit Diplomverleihung zum „Benimm.Führerschein“ statt. Von den Leistungen der Schüler und der sehr kompetenten Prüferin Mag. Regenye überzeugten sich LR Ragger und Vzbm. Grebenjak. Die Projektleiter Ali und Günther Kazianka konnten sich über ein tolles Feedback der Schüler über den BFS freuen.

Kärntens Musikkapellen wurden kürzlich von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Kulturreferent LR Harald Dobernig im Rahmen eines Festaktes im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung ausgezeichnet. LH Dörfler, LR Dobernig und der Obmann des Landesblasmusikverbandes, Horst Baumgartner gratulierten den Musikern und dankten ihnen für ihr erfolgreiches Wirken und ihre vorbildhafte Gemeinschaftspflege. Die Musikvereine seien immer da, bei jedem Anlass und zu jeder Jahres- und Tageszeit, sagte Dobernig. Ohne Musikkapellen wäre das Land sehr viel ärmer. Daher dankte er ihnen sowie dem Landesmusikschulwerk für die Arbeit.

Zum 30-Jahr-Jubiläum gratulierte Finanzreferent LR Harald Dobernig dem Autohaus Toyota Kinzel Klagenfurt im Rahmen eines Betriebsbesuches. „Gerade die kleinen und mittleren Familienbetriebe schaffen wichtige Arbeitsplätze. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das Engagement dieser Betriebe entscheidend, um die Menschen in Beschäftigung zu halten. Mein Dank gilt der Familie Kinzel für 30 Jahre persönlichen Einsatz“, so Dobernig. Das Unternehmen hat knapp 20 Mitarbeiter. Integriert sind eine Werkstatt, ein Schauraum, eine Spenglerei und ein Teileverkauf. Mit dabei war auch Landtagsabgeordneter Bernhard Gritsch.

Als nächste Schulen werden die Handelsakademie HAK und die NMS Völkermarkt mit dem tollen Projekt betraut.


10 KärntnerNachrichten I 11. November 2011

Die Vereinigten Kärntner Brauereien luden vergangenen Freitag zum traditionellen Bockbieranstich in die Schleppe Brauerei. Den Anstich nahmen Landeshauptmann Gerhard Dörfler und der Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider vor. „Für mich ist es nicht nur Tradition, sondern eine Art Heimkehr, nachdem ich früher hier einmal gearbeitet habe“, sagte der Landeshauptmann, der sich schon im Vorfeld mit der Spitze der Vereinigten Kärntner Brauereien AG, Seppi Pacher und Clemens Aigner, zu einem Betriebsbesuch getroffen hatte.

REGIONALES

Vor kurzem eröffneten die Freiheitlichen in Ferlach ein neues Bürgerbüro. „Für uns ist es wichtig nah am Bürger zu sein. Dies ist in der Vergangenheit im Gemeindeamt Ferlach leider nicht gelungen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen ein eigenes bürgerfreundliches Büro zu eröffnen“, so der Obmann. Vzbgm. Johann Werdinig. LPO-Stv. LR Harald Dobernig freute sich besonders über den positiven Einsatz der FPK Ferlach und ließ es sich nicht nehmen persönlich bei der Eröffnung dabei zu sein. Weiters: KO-Stv. LAbg. Mag. Gernot Darmann sowie zahlreiche Funktionäre und Freunde.

Zu einer Jause ins Gasthaus Uhle nach Pobersach hat Feuerwehrreferent LHStv. DI Uwe Scheuch die Cup-Sieger der Freiwilligen Feuerwehr Feistritz/Drau eingeladen. LHStv. Uwe Scheuch gratulierte dabei auch dem Kommandanten der FFFeistritz/Drau Hans Amenitsch für die ständigen Einsätze im Dienste der Allgemeinheit. Den Gratulationen an die Blauröcke der FF-Feistritz/ Drau angeschlossen haben sich der 3. Präsident zum Kärntner Landtag Johann Gallo, Landtagsabgeordneter Hannes Anton, Vzbgm. Wolfgang Maurer und Geimeinderat Christian Gasser die auch ihren Stolz auf die junge Truppe bekundeten.


B E I LAG E 9. Messe für Körper, Geist & Seele

Messe-Highlights: „gesund & glücklich“: Die größte Messe ihrer Art im deutschsprachigen Raum

Seite II

Johannes Holey: Zeitenwende 2012 - 2015 und unsere beiden Gehirnhälften. Was haben diese miteinander zu tun? Seite III Trainieren Sie Ihre mentale Kompetenz

Seite III

Räuchern - Wundervolles altes Wissen

Seite IV

Herzlicher Check zwischendurch

Seite VI

Bianca Kutej: Mobile Heilmasseurin

Seite VII

Gefragter Topberuf mit Zukunft

Seite VIII

Machen Sie mit beim großen Gewinnspiel der Messe „gesund & glücklich“! Tolle Preise sind EILAGE B ITS E H zu gewinnen! Siehe Beilage Seite V D SUN GE

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II KärntnerNachrichten I 11. November 2011

„gesund & glücklich“: Die größte Messe ihrer Art im deutschen Sprachraum ie gilt mit ihren Schwerpunkten Ganzheitliche Heilmethoden, Spiritualität, Gesunde Ernährung, Naturkosmetik, natürliches Wohnen, spirituelle Kunst u.v.m. als die Größte ihrer Art im deutschsprachigen Raum und als zweitgrößtes Gesundheitsevent in Südösterreich: die „gesund & glücklich - Messe für Körper, Geist & Seele“, die am 18. bis 20. November bereits zum neunten Male stattfinden wird. Zu den heurigen Ausstellerhighlights zählt u.a. der

S

Die Messeveranstalter Rolf Bickelhaupt und Annemarie Herzog (rechts) mit Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider, Landtagspräsident Josef Lobnig und Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Die Messeveranstalter verzaubern das Areal in ein der Natur nachempfundenes Ambiente.

HIGHLIGHTS > Rund 60 Aussteller auf 1.500 Quadratmetern > Preisgekrönte Aussteller (1. und 2. Platz „Produkt des Jahres“) > Schnupper- & Kurzbehandlungen > 45 Vorträge & Workshops > 2 Konzerte > Ganzheitliches Ärzteforum > Messecafé mit Mehlspeisen, Kärntner Käsnudeln … > Österreich-Premiere von DAS GLÜCKLICH-SPIEL > Scherbenlauf Die Konzerte auf der „gesund & glücklich“: Freitag, 18.11.11 – 17.45 Uhr: „Reise durch den Lebensbaum“ mit Esra Voglgsang, Oberrot (Baden Württemberg) Samstag, 19.11.11 – 17.45 Uhr: „Ich bin Liebe“ – Konzert mit deutschen Mantren, Herzensliedern und Obertongesang. Mit Chris Amrhein (Bayern) und Sandy Kühn (Sachsen). Die Konzerte sind im Eintrittspreis enthalten.

Stand der Schirner-Gruppe aus Darmstadt, zu der ein Buch-, ein Taschenbuchund ein Kunstverlag, ein Seminarzentrum sowie die zwei größten spirituellen Buchhandlungen in Deutschland gehören. Auf rund 60 Quadratmetern wird die Schirner-Gruppe auf der Messe eine komplette Buchhandlung aufbauen. Höhepunkt bei den Vortragenden ist das hochkarätig besetzte Ärzteforum mit Kärntens renommiertesten Ganzheitsmedizinern wie Dr. Masom Gharabaghi, Dr. Birgit Jandl, Dr. Irene Kobau, Dr. Anton Suntinger und Dr. Eberhard Suntinger, die unmittelbar nach ihren Vorträgen auch Sprechstunden abhalten werden.

Österreich-Premiere „DAS GLÜCKLICH-SPIEL“ Die „gesund & glücklich“ ist nicht nur vom Namen her geradezu prädestiniert, das

„Glücklich-Spiel“ zu präsentieren. Denn bei diesem Gesellschaftsspiel geht es darum, spielerisch Konflikte zu lösen, miteinander kommunizieren zu lernen und natürliches Selbstwertgefühl zu gewinnen. All das gelingt mit diesem Spiel. Und da es bei diesem Spiel keinen Sieger, sondern ausschließlich Gewinner gibt, „macht das Spiel wirklich glücklich“, verspricht die Spieleentwicklerin Sabine Rosali Brindl aus Regensburg. Ein weiteres Messe-Highlight ist „das „Schärfste“, das jemand je erleben kann: Der Scherbenlauf mit Mentalcoach Franz Josef Schützenhofer aus der Steiermark. Mit der Kraft des eigenen Willens und der eigenen Entscheidung gehen die Teilnehmer über einen Haufen voller Scherben. Eine Erfahrung mit viel Spaß und mit mentalem Training, der jedem seine eigenen Kräfte aufzeigt und bewusst macht, wie stark Gedanken wirken und was man selbst ermöglichen kann. INFO: gesund & glücklich - 9. Messe für Körper, Geist & Seele 18.-20. Nov. 2011 – Jeweils 9 bis 18 Uhr Kärntner Messen Klagenfurt – Messeplatz 1 – Halle 3 OG Alles Infos zur Messe: www.gesundemesse.eu


11. November 2011 I KärntnerNachrichten III

Johannes Holey: Zeitenwende 2012 – 2015 und unsere beiden Gehirnhälften: Was haben diese miteinander zu tun? nser geniales Wunderwerk Gehirn ist gespalten und greift daher gegensätzlich in unser Leben mit seinem Alltag ein – das ist der Normalzustand. Es ist dabei nur selten in gemeinsamer Harmonie wie z.B. beim Gebet, in der Meditation, im Wald, bei klassischer Musik, im Urlaub u.a.m. – leider eben sehr selten. Die dabei erlebte und messbare Schwingung nennt man den Alpha-Zustand. Kinder leben darin oft bis zu ihrem 7. Lebensjahr. Andererseits wird nachweislich das Erdmagnetfeld immer schwächer und dafür kann die irdische Schu mann-Resonanzfre quenz zunehmen. Man nannte sie mit ihrer 7,83Hertz-Schwingung die Erdkonstante, merkt jedoch

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stand in unserem Gehirn – und das weltweit. Johannes Holey erklärt die neuen Zusammenhänge, die sicher noch nie dagewesenen Evolutions-Chan cen (2012/2015) und die dabei zu erwartenden Bewusst seins-Er wei terungen – die jetzt in uns allen geweckt werden, ob wir es wollen oder nicht. Ärzte sprechen Etwas Sensationelles erwartet uns. von zunehmender Orientierungs lo inzwischen, dass sie eben sigkeit, bisher mächtige nicht konstant ist und Fundamente unserer Gebereits mit 10 bis 11 Hertz sellschaft beginnen zu bröviel höher schwingt. Er- seln und wir können jetzt staunlicherweise ist genau die Ursache vieler unerdas harmonische Alpha-Zu- warteter Veränderungen

Trainieren Sie Ihre mentale Kompetenz! as von der Alpe-Adria Akademie für mentale Kompetenz angebotene Mentaltraining ist für Menschen, die ihr Leben noch selbständiger, kreativer und zielbewusster gestalten und ihre Fähigkeiten noch besser zur Entfaltung bringen wollen, das maßgeschneiderte Angebot.

D

Ob Spitzensportler oder Führungskräfte: Menschen, die hervorragende Leistungen vollbringen, wenden Mentaltraining an. Kein Wunder, dass Mentaltraining auch auf den Gebieten der Medizin und Pädagogik zunehmend an Bedeutung gewinnt. „Nicht

nur Spitzensportler und Führungskräfte, sondern jeder kann lernen, erwünschte Ziele zu erreichen“, ist sich Akademie-Direktor Rolf Bickelhaupt sicher. Und ergänzt: „Gerade im Berufsleben, aber auch im Privaten, mit all seinen Problemen, Aufgaben, Wünschen, Zielen und Visionen bewährt sich das Mentaltraining als die beste und effektivste Form, das Leben zu meistern“. Vom Erfolg der Akademie zeugen mittlerweile 300 zufriedene Schülerinnen und Schüler.

Und für all jene, die nach Beendigung des Mentaltrainings ihr Wissen weitergeben möchten, bietet die Akademie zusätzlich die Möglichkeit an, die Ausbildung zum diplomierten Mentaltrainer oder zum Kindermentaltrainer zu absolvieren. Bickelhaupt: „Mit diesen Ausbildungen schaffen sich die Teilnehmer die Qualifikation Akademieeröffnung am Diexer „Petschnighof“ mit mit wertvollem NutLandtagspräsident Josef Lobnig. zen zur Ausübung

und Demaskierungen er‚klären – es entsteht immer mehr Klarheit. Auch über die Vernetzung ‚Sonnenenergien-Erdmag net feldMenschheitsbewusstsein’. Und Klarheit darüber, wie wir mit unserer inneren Harmonie gesund durch das äußere energetische Chaos gehen werden und darüber, welche neuen übernatürliche Kräfte uns dabei zur Verfügung stehen – schon heute! Bestseller Autor Johannes Holey ist am 19. 11. 11 in Klagenfurt auf der Messe „gesund & glücklich“ und freut sich mit Ihnen auf einen Intensiven Erkenntnisnachmittag von 13.00 bis 16.00 Uhr. Karten: Ö-Ticket, Sparkasse, Raiffeisen, Libro, Mediamarkt.

TERMINE Trainieren Sie Ihre mentale Kompetenz Das Mentaltraining der Alpe-Adria Akademie für mentale Kompetenz! • Einstiegs-Modul: Samstag-Sonntag 04.-05. 02. 2012 • Modul 1: Samstag-Sonntag 03.-04. 03. 2012 • Modul 2: Samstag-Sonntag 14.-15. 04. 2012 • Modul 3: Samstag-Sonntag 05.-06. 05. 2012 Jeweils 9-17 Uhr Ort: Landhotel - Restaurant „Petschnighof“, Sonnendorf Diex / Südkärnten, www.petschnighof.at Preis: Einstiegsmodul: 243,00 € Module 1-3 zus. 846,00 € Infos & Anmeldungen T: +43 (0)664 7376 5521 E:info@gesund-und-gluecklich.at I: www.mentale-kompetenz.com

eines sinnvollen Zweit-, Neben- oder Hauptberufes.“ Die Akademie hat aber noch viel mehr zu bieten wie Kommunikationstrainings sowie die Ausbildung zum Klangschalen-Praktiker.


IV KärntnerNachrichten I 11. November 2011

Hausputz mit Rauch statt Besen ist für das Wohlbefinden unverzichtbar

RÄUCHERN - Wundervolles altes Wissen ie ist dankbar dafür, dass sie das Alte Wissen des Räucherns in seiner ursprünglichsten Form, das in ihrer Familie über Generationen hinweg übertragen wurde, weitergeben darf. Die Rede ist von Annemarie Herzog, die als Räucherexpertin im gesamten deutschen Sprachraum tätig ist.

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„Mein Anliegen ist es, das Räuchern für viele Menschen zugänglich zu machen und vor allem das Räuchern zu entmystifizieren“, erklärt sie. „Alle Naturvölker dieser Erde räuchern täglich zur Reinigung. Ich habe es bei meinen vielen Reisen immer wieder selbst erlebt“, weiß Herzog zu berichten.

jetzt allmählich erkennen, haben weise Frauen und Männer schon vor langer Zeit gewusst: Alles ist Energie!“ Und diese Energie gibt es auf unterschiedlichen Ebenen. Herzog: „Gerade in unserer heutigen schnelllebigen Zeit produzieren wir viel zu viele Abfallstoffe auch energetischer Art. Um mit den Problemen des Lebens fertig zu werden, müssen wir jedoch wieder frei atmen können und ein müheloses Fließen der Energie gewährleisten. Menschen verstricken

Für sie ist es heute wichtiger denn je, alle Belastungen, die wir um uns herum haben zu entsorgen, denn sonst werden sie uns zur Qual. „Ich weiß wovon ich hier spreche, denn ich treffe täglich auf Menschen, die meine Hilfe benötigen, um die Reinigung ihrer Wohnräume durchzuführen. Spätestens einen Tag danach wissen die Bewohner dieser Räume, was es für einen Unterschied ausmacht. Mit meiner Arbeit knüpfe ich an diesem Alten Wissen wieder an, was die Vorfahren uns hinterlassen haben und das nie aufhören wird zu existieren. Wir dürfen es für uns nutzen“, so die Klagenfurterin, die diesem Wissen sehr respektvoll gegenüber steht und auch sehr ehrfürchtig und demütig damit umgeht.

Entfernen negativer Energien „Unsere Vorfahren wussten schon, dass sie die Räume nicht nur von Schmutz, sondern auch von den Überresten emotionaler Schwingungen reinigen mussten“, erklärt Herzog. Und berichtet, dass es noch mehr gibt als das, was man anfassen kann: „Wir sind in dem Glauben aufgewachsen, dass es über die sichtbare Welt hinaus nichts anderes gibt. Es existiert nur, was man anfassen kann. Es wirkt nur, wenn es messbar oder beweisbar ist. Was die Physiker

Für Herzog kann Energiemüll zum Verhängnis werden, wenn er nicht entsorgt wird: „Logischerweise baut sich täglich wieder was Neues auf. Allein aufgrund der Tatsache, dass der Mensch mindestens 50 000 Gedanken am Tag denkt, kann jeder sich vorstellen, dass nicht alle positiv sein können. Wenn nun schon die Altlast da ist und jeden Tag wieder was dazu produziert wird und keiner räumt es weg, dann muss es eines Tages dazu führen, dass ich mich nicht mehr wohl fühle.“ Und sie fragt: „Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden Ihre Wohnräume ein Jahr lang nicht putzen. Würden Sie und Ihre Familie sich darin wohlfühlen? Ich denke nicht. So müssen Sie es sich vorstellen, wenn Sie den Energiemüll nicht entfernen.“

Wohnräume als Energietankstelle oder Energieräuber ?

sich mehr und mehr in die Welt der Materie. Dinge sind heute wichtiger als Gefühle.“

Herzog rät, aus Wohnräumen „Energietankstellen“ zu machen und die Energieräuber mittels Räuchern zu entfernen, um sich damit reine Energie zu gönnen. Ansonsten - so die Räucherexpertin - läuft man mit einem Rucksack umher, der mit altem Gerümpel gefüllt ist, der die Kreativität, das Denken und Handeln einschränkt. „Die Menschen schleppen ansonsten Themen mit sich herum, die so leicht nicht abgestreift werden können und es bleibt nur das übrig, was einem selbst betrifft, was also der Betroffene selbst an Problemen in sich trägt“.

Die diplomierte Fachwirtin für Marketing weiss, dass ein Hausputz mit Staubsauger und Putzlappen nicht weiterhilft: „Räume, in denen die Energie nicht fließen kann, sind belastet durch oft Jahrzehnte lange Ansammlungen. Auch eine Generalsanierung eines Hauses oder einer Wohnung kann hier nicht helfen. Ebenso wenig ein gründlicher Hausputz. Denn alles was je in den Räumen passiert ist, wirkt auf diejenigen, die ‚jetzt‘ dort wohnen.“

Herzog, die auch diplomierte Mentaltrainerin ist, weist auf die vielen Belastungen, die im Außen zu tragen sind wie Mobilfunk-, Erd- und Satellitenstrahlung usw. hin. Dazu komme, dass wir tagsüber immer wieder mit Negativität konfrontiert werden. „Daher ist es so wichtig, eine Oase zu schaffen. Ich nenne es „Energietankstelle“. Dort kann der Körper, die Seele und auch der Geist auftanken. Das ist besonders in der jetzigen Zeit immens wichtig.“


11. November 2011 I KärntnerNachrichten V

Um welche Art von negativen Energien geht es? Herzog zählt eine Reihe von Belastungen auf: •Krankheiten, Themenübertragung von einer zur anderen Generation, •Ärger und Streit, Wohnungsübernahme von anderen Bewohnern, •Neubau eines Hauses, wo früher ein anderes stand, •Auseinandersetzungen in der Partnerschaft oder mit Angehörigen, •Trennungen, nicht loslassen können von Gegenständen, Personen oder Situationen, •Negative Gedanken, Ängste, •Wenn jemand in der Vergangenheit gefangen ist oder Zukunftsängste hat, •Schlechter Schlaf, Unkonzentriertheit und Hyperaktivität bei Kindern, •Besucher, die negatives abladen – Energievampire. Für Herzog ist die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg beim Entfernen der Belastungen das richtige

INFO: Annemarie Herzog ist vom 18.20.11.2011 auf der Messe „gesund & glücklich“ am Messegelände Klagenfurt, Halle 3 Obergeschoss, Stand Nr. 32 (Schirner-Verlag) vertreten. Annemarie Herzog hält in Kärnten folgendes Seminar: „Weihnachtszeit - Räucherzeit“ - Altes Wissen heute nutzen. 3. - 4. Dez. 2011, jeweils 9-16 Uhr. Naturgasthof Schlosswirt, Ossiach. Infos und Anmeldungen: T: +43 (0)664 7376 5521 E: info@gesund-und-gluecklich.at I: www.mentale-kompetenz.com Räucherwerk: Wenn keine Kraft in den Kräutern enthalten ist, weil sie zum falschen Zeitpunkt geerntet oder falsch bzw. zu lange gelagert wurden, kann die Räucherung nur bedingt wirken. Denn woher soll die Wirkung kommen, wenn die Zutaten kraftlos sind. Daher stelle ich sämtliche Räuchermischungen nach überlieferter Rezeptur selbst her“.

ZUR PERSON: Annemarie Herzog, Räucherexpertin, Dozentin, Buchautorin, energetische Hausreinigungen sowie Vorträge, Workshops und Seminare. T: +43 (0)650 3845842 E: annemarie.herzog@chello.at I: www.malusa.at

Gewinnen Sie mit den KÄRNTNER NACHRICHTEN Großes Gewinnspiel der Messe „gesund & glücklich“ Folgende Preise werden verlost: 10 x 2 Karten für den Vortrag „Aussicht auf das Jahr 2012 und Segnung des Jahres“ mit der erfolgreichen Autorin und Schamanin JEANNE RULAND am 3. 12. 2011 um 19.30 Uhr in den Hambruschsälen in Grafenstein. 1 Gesellschaftspiel: DAS GLÜCKLICH-SPIEL. Bei diesem neuen Spiel, das auf der Messe „gesund & glücklich“ Österreich-Premiere feiert, ist jeder Spieler ein Gewinner. Ziel dies Spieles u.a.: Konfliktsituationen souverän meistern. 1 Buch DIE RÄUCHERIN. Mit klaren und einfachen Worten macht Räucherexpertin Annemarie Herzog ihr Wissen für alle Menschen zugänglich. Hier kann jeder lernen, wie leicht es ist, seine Wohnräume von Energiemüll zu befreien. 1 6er-Pack MEHRNER-HEILWASSER (6 Flaschen a 1 Liter). Dieses Wasser aus der Tiroler Bergwelt ist reine Lebensenergie in ihrer ursprünglichsten Form. Es ist ein wohlschmeckendes, energiespendendes und harmonisierendes Wasser der höchsten Güte. 1 KUNSTDRUCK „Blume des Lebs“, Größe ca. 20x30 cm, der Künstlerin Monika A. K. Sturm aus Ebersberg. Die „Blume des Lebens“ ist ein sehr starkes Mandala aus der Heiligen Geometrie. Sie steht für Schöpfung und alles was ist.

JA! Ich will beim „gesund & glücklich“ Messe-Gewinnspiel dabei sein! Name: Adresse:

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Einfach Coupon in die Gewinnbox bei der Messe „gesund & glücklich“, Halle 3 Obergeschoss, „gesund & glücklich“-Oase bis spätestens 20. 11. 2011, 17.30 Uhr einwerfen. Die Gewinner werden am 20. 11. 2011 um 17.45 Uhr im Rahmen der Messe „gesund & glücklich“, Halle 3 Obergeschoss, „gesund & glücklich“-Oase ermittelt.


VI KärntnerNachrichten I 11. November 2011

Herzlicher Check zwischendurch Das Deutsch-OrdensKrankenhaus Friesach punktet auf der „Gesund Leben“ wieder mit einem „Mini-Spital“ vor Ort: Zahlreiche Aktionen wie Schilddrüsen-Ultraschall oder Venen-Check zeugen von der hohen Qualität der angebotenen Leistungen. Überzeugen Sie sich selbst! Wissen Sie, wie es um Ihre Schilddrüse steht? Schon mal eine Venenuntersuchung absolviert? Eine Puppe reanimiert? Ihre Halsschlagader per Ultraschall von innen betrachtet? Oder Ihren Fußabdruck messen lassen? Das alles – und viel mehr – gibt’s heuer auf dem Stand des Deutsch-Ordens-Krankenhauses Friesach zu erleben. Die E-Card können Sie übrigens getrost zu Hause lassen: Einfach hinkom-

DANJA KULTERER & KATHRIN HOOPS „Neue Wege„ Gemeinsame Ausstellung am 11. 11. 2011 im Congress Center Pörtschach ab 18 Uhr und ab 19:30 Uhr Christoph Fasching „live“.

Gute innere Werte: Der Stand des Deutsch-Ordens-Krankenhauses auf der „gesund & glücklich“-Messe in Klagenfurt men und Krankenhaus „live“ erleben! Konkret: Jede Abteilung des Krankenhauses (Interne, Chirurgie, Unfallchirurgie, Radiologie, Anästhesie) präsentiert einen

halben Tag lang ihre Leistungen. Bis auf Freitagnachmittag und Samstagvor mittag ist das Ultraschallgerät immer im Einsatz. Zusätzlich gibt’s drei Vorträge auf der ORF-Gesundheitsbühne: Primarius Dr. Felix Waidmann, ärztlicher Leiter des Deutsch-Ordens-Kranken hauses, spricht zum Thema „Sodbrennen“ (Freitag, 11.30 Uhr); OA Dr. KaiserKaplaner widmet sich der Diagnose und Therapie von Vo r f uß-Veränder u ngen (Samstag, 13.30 Uhr), und Dr. Klaudia Kraßnitzer weiß, was zu tun ist, wenn Gefäße Probleme bereiten („Krampfadern und Co“, am Sonntag, 12.15 Uhr). Patientennähe und ganzheitliche Betrachtung von

Krankheit im Wechselspiel von Körper, Geist und Seele: Das sind denn auch die Grundpfeiler des Deutsch-Ordens-Kran ken hauses, das auf eine immerhin 800jährige Geschichte zurückblickt. Das medizinische Equipment aber ist hochaktuell: Erst kürzlich wurde ein Computertomograph in Betrieb genommen, der nicht nur extrem schnell ist, sondern zum Wohle der Patienten mit bis zu 80 Prozent weniger Strahlenbelastung auskommt. Sie finden das DeutschOrdens-Krankenhaus auf der „Gesund Leben“ in Halle 1, Stand F11. Nähere Infos unter: www.dokh.at


Verlag advantage

11. November 2011 I K채rntnerNachrichten VII


VIII K채rntnerNachrichten I 11. November 2011


11. November 2011 I KärntnerNachrichten 11

KÄRNTEN AKTUELL

Premiumzug Railjet bedeutet Qualitätsverbesserung für alle! LH Dörfler und ÖBB-Chef Kern: Großer Erfolg für die Stärkung des öffentlichen Verkehrs – Großer Mehrwert für den Süden Der ÖBB-railjet ist jetzt auch auf der Südbahn im Einsatz. Seit Montag fährt der Premium-Zug auf der Strecke von Wien nach Villach. In Klagenfurt stieg Landeshauptmann Gerhard Dörfler in den aus Wien und Graz kommenden Zug, wo er von ÖBBVorstandsvorsitzendem Christian Kern herzlich begrüßt wurde. Nach der gemeinsamen Zugfahrt im überaus bequemen und modernen Zug erfolgte die traditionelle Zugtaufe am Villach-

er Hauptbahnhof durch den Landeshauptmann und den ÖBB-Chef. Der Zug, der täglich einmal von Villach nach Wien und von Wien nach Villach fährt, heißt „Spirit of Klagenfurt“. Dörfler und Kern hoben das neue Reisegefühl und die enorme Qualitätsverbesserung für die Fahrgäste hervor. Der Landeshauptmann dankte dem ÖBB-Chef für die besonderen Weichenstellungen zur Aufwertung der Südbahn. Er hob auch den gro-

Hörstörungen was tun? Kürzlich fand im BKS-Saal in Klagenfurt ein interessanter Vortrag von Prim. Univ. Prof. Dr. Hans Eckel zum Thema Schwerhörigkeit, Hörsturz und Hörstörungen statt. Die Veranstaltung wurde von Hansaton präsentiert. Etwa 40.000 Menschen sind in Österreich davon betroffen. Von Pfeifen, Rauschen, Klingeln und Klopfen gehen die Hörstörungen bis hin zur Schwerhörigkeit.

Prim. Univ.Prof. Dr. Eckel ist Vorstand auf der HNO im Klinikum Klagenfurt.

Univ. Prof. Eckel konnte Ursachen und mögliche Therapien in eindrucksvoller Weise den Zuhörern näherbringen. In vielen Fällen ist das Hörgerät die einzige Hilfe um das Hörvermögen wieder herzustellen. Besonders die Altersschwerhörigkeit ist ohne Hörgerät nicht mehr zu behandeln. Übrigens: Hansaton arbeitet in Klagenfurt bei der Anpassung von Hörgeräten für Kinder mit ausgebildeten Pädakustikern zusammen.

ßen Erfolg bezüglich der Baltisch-Adriatischen Achse hervor, nachdem es durch jahrelange Bemühungen gelungen ist, dass sie seitens der EUKommission ins Core-Netz aufgenommen wurde. Die moderne Bahn sei umweltfreundlich und habe Zukunft, betonte Dörfler, der sich vom Design des railjet und der modernen Ausstattung begeistert zeigte. Der railjet schwebe gleichsam relativ leise auf den Schienen dahin. Insgesamt

werden

14

Garnituren mit rund 100 neuen Waggons zum Einsatz kommen. Alle railjets auf der Südbahn sind mit Speisewagen ausgerüstet. Bis Juli 2012 fahren 51 Garnituren nicht nur durch ganz Österreich, sondern erreichen auch Ziele in Deutschland, Ungarn und der Schweiz.


12 KärntnerNachrichten I 11. November 2011

Protest Unsere Unterrichtsministerin Claudia Schmied protestiert gegen sich selbst! Sie hat nämlich via Medien angekündigt das Bildungsvolksbegehren zu unterzeichnen. Das ist wohl einzigartig in der Geschichte und benötigt keinen weiteren Kommentar…. Eva Wallner per E-Mail

BEILAGE MIT GROSSEM GEWINNSPIEL IM BLATTINNEREN! Volksbegehren Ein roter Ex-Minister inklusive aller SPÖ-Vorfeldorganisationen und Parteifunktionäre macht ein Bildungsvolksbegehren. Eigentlich eigenartig! Viel einfacher wäre es für die SPÖ doch, ihrer eigenen Ministerin Claudia Schmied zu sagen, dass sie die längst überfälligen Modernisierungsschritte endlich in die Wege leitet. So schaut es nur nach einem plumpen parteipolitischen Ablenkmanöver aus. Am Rücken unserer Jugend. Eine Schande!! Eva Krug per E-Mail

LESERBRIEFE

Zum Bildungsvolksbegehren Das Bildungsvolksbegehren des Ex-SPÖ-Vizekanzlers Hannes Androsch war und ist das bestimmende Thema der letzten Tage und Wochen. Es ist unbedingt notwendig, bedeutend mehr Geld und Aufmerksamkeit in die Bildung zu investieren. Dieses Volksbegehren dient aber nur als Ablenkung vom Stillstand in der österreichischen Bildungspolitik. Um grundsätzliche Entscheidungen im Bildungssystem zu fällen, große Reformen umzusetzen und die Bildungszukunft Österreichs nachhaltig und entscheidend zu verbessern, bedarf es einer Einigkeit und Stabilität in der Regierung. Dass bei diesen für die Zukunft so wichtigen Themen so lange Untätigkeit herrscht, ist in Wirklichkeit ein Armutszeugnis für die Regierenden. Dass die Bildungsministerin selbst das

Volksbegehren unterstützt, ist eine Pikanterie der besonderen Art. Ihre Unterschrift kann daher wohl nur als Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit interpretiert werden. Lukas Moser Klagenfurt

Fass ohne Boden Plötzlich hält Bundeskanzler Faymann den Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone laut „Presse“ doch für möglich. Als die Freiheitlichen diese Forderung erhoben haben, wurden sie dafür noch heftig gescholten. Der Austritt Griechenlands aus der Währungsunion wäre wohl von Beginn der Krise an die beste Lösung gewesen. Aber nach dem Motto, „denn sie wissen nicht was sie tun“, wird weiter unser Geld ins Ausland gepumpt. Heinrich Klar Wien

Hausaufgaben machen Der ehemalige Vizekanzler Hannes Androsch will mit fragwürdigen Forderungen wie der Abschaffung des Sitzenbleibens mittels Bildungsvolksbegehren die Bildungspolitik reformieren? Sinnvoller wäre es, wenn er die amtierenden Regierungskollegen endlich dazu bewegen würde ihren Stillstand zu beenden und ihre Hausaufgaben zu machen. So

könnten viel wichtigere und längst überfälligere Themen behandelt werden. Würde die Bundesregierung für ihre Leistungen benotet werden, würde diese mit Sicherheit sitzen bleiben oder aufgrund nicht vorhandener Mitarbeit gar von der Schule fliegen. Florian Maier Millstatt

Inseratenaffäre Bei der sogenannten Inseratenaffäre des Bundeskanzlers, wonach dieser sich eine positive Berichterstattung erkauft haben soll, ist eines außer Acht gelassen worden, und zwar die Verantwortung der Medien. Wer waren denn die Redakteure, die die Berichterstattung entsprechend ausgeführt haben? Wer waren die Chefredakteure? Es hat offensichtlich Journalisten gegeben, die bei dieser „Bestechung“ mitgespielt haben. Von ihnen hörte man bis dato nichts. Wo sind denn die mutigen Aufklärungsjournalis ten in den eigenen Reihen? Wer schützt uns Leser vor diesem Lug und Trug? Walter Berger per E-Mail

Griechenland Monatelang schieben Faymann und Spindelegger Milliarden nach Griechenland, statt das Geld sinnvoll in Österreich zu investieren. Der FPÖ wird Polemik unterstellt, weil sie dagegen ist. Und jetzt? Jetzt wird Griechenland in die Pleite geschickt und unser aller Steuergeld ist beim Teufel. Danke SPÖ, danke ÖVP. An der Urne werdet Ihr meine Retourkutsche bekommen! Cristoph Leitner per E-Mail

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


11. November 2011 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Lose für die 173. Klassenlotterie bereits erhältlich: 29 Chancen, Millionär zu werden eich werden mit Klasse“ kann man jetzt wieder von 14. November 2011 bis zum 23. April 2012, und zwar in der 173. Klassenlotterie. Jeweils Montag gibt’s die Chance, Millionär zu werden. Lose sind bereits erhältlich, zusätzlich gibt es einen Schlossurlaub in Frankreich für Zwei zu gewinnen.

„R

Das absolute Highlight bildet natürlich wieder die Schluss-

ziehung, wo es um einmal 5 Millionen und um fünfmal 1 Million Euro geht. 29 Treffer in Millionenhöhe: In der 173. Klassenlotterie werden im Laufe von sechs Klassen aus 250.000 Losen 248.196 Gewinne mit einer Gesamtgewinnsumme von 126 Millionen Euro gezogen. Auf 28 Lose entfällt ein Gewinn von 1 Million Euro, Höhepunkt ist der 5 MillionenHaupttreffer am Ende der Lotterie.

Man kann an der Klassenlotterie mit einem ganzen Los oder mit Zehntelanteilen teilnehmen. Ein Zehntellos kostet für jede der sechs Klassen 15,- Euro, ein ganzes Los demnach 150,Euro pro Klasse. Für den täglichen ZiehungsNervenkitzel sorgt die „Superklasse“, in der man täglich 100.000,- Euro gewinnen kann. Erster Ziehungstag der 173. Klassenlotterie ist Montag, der 14. November 2011, wo es unter

anderem gleich um die erste Million geht.

Drei Toto Garantierunden 100.000,- Euro für den Zwölfer ie „Garantie“ - eine hundertprozentig verbindliche Zusage, Gewissheit über den Eintritt eines Ereignisses, Gewähr, Zusicherung, wie auch immer. Toto Spielteilnehmer denken bei „Garantie“ nur an eine Zahl: an 100.000.

D

November 2011, seine beliebten Garantierunden durch. Das

bedeutet, dass im Zwölfer Gewinntopf mindestens 100.000,Euro liegen. Dabei handelt es sich um eine garantierte Mindestsumme. Sollte durch Jackpot-Ereignisse die Zwölfer-Summe 100.000,- Euro überschreiten, so kommt selbstverständlich diese höhere Gewinnsum-

me zur Auszahlung. Spielprogramm und Annahmeschluss für die Garantierunden sind u.a. im Internet unter www.win2 day.at, im Teletext sowie in der in allen Annahmestellen aufliegenden Toto Vorschau nachzulesen.

Toto führt in den Runden 44 bis 46, also noch bis zum 19.

Ziehung vom Mi., 02. 11. 2011

04872 Ziehung vom Do., 03. 11. 2011 Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung ist in der Kärntner Landeszeitung vom 10. November 2011 folgende Planstelle ausgeschrieben:

Abteilung 1 (Kompetenzzentrum Landesamtsdirektion): Eine Planstelle im Höheren Technischen Dienst als „.net-Software Entwickler/in“. Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: abgeschlossenes Diplom- oder Masterstudium an einer Universität oder Fachhochschule mit Schwerpunkt Informatik; gute Kenntnisse in Word, Excel und Powerpoint; gutes IT-Basiswissen; mindestens einjährige Erfahrung in der Programmierung in VB.NET oder C#; Erfahrung mit der Entwicklungsumgebung MS Visual Studio .NET; Erfahrungen in ASP.NET; sehr gute Kenntnisse in HTML und JavaScript; Kenntnisse und Erfahrung in der objektorientierten Programmierung; Kenntnisse und Erfahrung im relationalen Datenbankdesign (ORACLE erwünscht); Führerschein der Klasse B. Erwünscht: mindestens ein mittelgroßes Referenzprojekt; Erfahrungen im Bereich XML-Standards und Web-Services. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536-10324 zu erfahren.

76651 Ziehung vom Fr., 04. 11. 2011

67564 Ziehung vom Sa., 05. 11. 2011

33513 Ziehung vom Mo., 07. 11. 2011

96336 Ziehung vom Di., 08. 11. 2011

09544

VO R S C H AU 45. Runde 2011 1: Türkei– Kroatien 1 2: Bosnien Herzegowina– Portugal X 3: Tschechien– Montenegro 1 4: Estland– Irland 2 5: Ukraine– Deutschland 2 6: Polen– Italien 2 7: Dänemark– Schweden 1 8: Frankreich– USA 1 9: Niederlande– Schweiz 1 10: Belgien– Rumänien 1 11: England– Spanien X 2 12: Wales– Norwegen X 2 Spiel 1-4 TOTO-Torwette

X 2 X X X X X 1 1 X 1 1


14 KärntnerNachrichten I 11. November 2011

WIRTSCHAFT

Neue Draubrücke für Verkehrssicherheit in Gummern ehr viele Menschen kamen zum Bahnhof Gummern, um bei der Spatenstichfeier für die neue Draubrücke dabei zu sein. Der Bau der neuen Draubrücke sei im Rahmen des Konjunkturpaketes mit dem Bundesministerium für Verkehr Innovation und Technologie vereinbart worden, berichtete Verkehrsreferent LH Gerhard Dörfler, der sich für das große Interesse der Bevölkerung bedankte.

S

Nach vielen nicht realisierbaren Plänen könne jetzt diese gefährliche Eisenbahnkreuzung durch den

‘‘

Das wird eine Umweltbaustelle, das Projekt wird nicht nur den Verkehr verflüssigen und mehr Sicherheit gewährleisten, sondern auch die Umweltentlasten!“ LH Gerhard Dörfler

Neubau der Draubrücke Gummern endlich entschärft werden. In diesem Zusammenhang dankte der Verkehrsreferent Hubert Amlacher, Leiter des Straßenbauamtes Villach, der wesentlich zum Gelingen dieses Projektes beigetragen habe. „Seine Idee wird nun letztendlich umgesetzt.“ Mit diesem Neubau werde auch die Anbindung der Wirtschaftsbetriebe im Bereich Gummern wesentlich verbes-

K U R Z NO T I E RT Das neue Brückenobjekt führt über die Drau sowie die Bahnstrecke und bindet in die L 37 Ferndorfer Straße ein. Es wird eine Spannweite von 111 Meter und eine Breite von neun Meter aufweisen. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme betragen rund 4,6 Millionen Euro und werden zu 60 Prozent vom Land Kärnten und zu 40 Prozent von den ÖBB getragen. Baubeginn ist bereits im November 2011, die Fertigstellung soll im November 2012 erfolgen. Insgesamt werden im Rahmen des Konjunkturpaketes in Kärnten rund 94 Millionen Euro investiert. Dabei werden viele wichtige Projekte wie beispielsweise die Draubrücke Gummern, die Eisenbahnbrücke in Villach, die Bahnüberführung in Lansach und die neue Betriebssteuerungszentrale in Villach neu errichtet, aber auch zahlreiche Bahnhöfe wie beispielsweise der Bahnhof Spittal generalsaniert.

sert und die Qualität des Standortes erhöht, sagte Dörfler. Viel Lob spendete der Landeshauptmann der Firma Massivbau Ges.m.b.H, die für hohe Qualität und Verlässlichkeit bekannt sei. „Ich freue mich sehr, dass dieses Brückenobjekt durch ein Kärntner Unternehmen errichtet wird“, so der Landeshauptmann. „Durch zahlreiche schwere Unfälle zählt diese Eisenbahnkreuzung zu den gefährlichsten Österreichs, daher war es dringend notwendig, diese Gefahrenstelle zu beseitigen“, berichtete Amlacher. Zwischen den ÖBB, dem Land Kärnten und der Gemeinde Weißenstein wurde vereinbart,

diese schienengleiche Eisenbahnkreuzung aufzulassen und durch den Bau einer neuen Brücke über die Drau zu ersetzen. Theo Obrietan, Geschäftsführer der Massivbau Ges.m.b.H, dankte den Anrainern schon im Voraus für ihr Verständnis während der Bauarbeiten. „Sicherheit wird bei den ÖBB Groß geschrieben, der Neubau ist ein weiterer großer Schritt zu einer sicheren Straßenführung“, so ÖBB-Regionalleiter Siegfried Moser. Das sei ein großer Tag für die Marktgemeinde Weißenstein, sagte Bürgermeister Hermann Moser und dankte Dörfler, Amlacher und den Verantwortlichen der ÖBB.


11. November 2011 I KärntnerNachrichten 15

KÄRNTEN AKTUELL

Konferenz erneuerbarer Energie der Kelag: „Volkswirtschaftlich leistbarer Klimaschutz“ Mehr als 200 Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutierten in Velden am Wörthersee über Makroperspektiven erneuerbarer Energieträger. Christoph Böhringer, Professor an der Universität Oldenburg betont, dass Klimaschutz eine drastische Verringerung der Treibhausgasemissionen erfordere - durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energiequellen und eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz. „Angesichts knapper Ressourcen und anderer gesellschaftspolitischer Aufgaben sollte „gute“ Klimapolitik möglichst kosteneffizient sein. Emissionen müssten zu minimalen Kosten für die Volkswirtschaft vermieden werden“. Böhringer beurteilt die Entwicklung in der Europäischen Union kritisch. „Die Politik übersieht Redundanzen und kontraproduktive Interdependenzen: Emissionen werden in einem Emissionshandelssystem kosteneffizient gedeckelt. Zusätzliche Ziele für erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind entweder überflüssig oder kostspielig.“

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Mit ihrem Klima- und Enegiepaket läuft die EU Gefahr, Emissionsminderung deutlich teurer zu machen als nötig und damit die gesellschaftspolitische Akzeptanz für noch mehr Klimaschutz zu untergraben!“ Prof. Christoph Böhringer Universität Oldenburg

Sind sich einig: „Ja zum Klimaschutz, aber...“, Hermann Egger, Kelag Vorstandssprecher und Prof. Christoph Böhringer. Foto: Kelag/Assam Böhringer regt an, explizite Ziele für erneuerbare Energien und Energieeffizienz mit anderen Argumenten als durch Klimaschutz zu begründen und einer Abwägung von Kosten und Nutzen zu unterziehen. Hermann Egger, Sprecher des Vorstandes der Kelag, thematisiert weitere Herausforderungen des zukünftigen Energiesystems in Europa. „Neben der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energieträger zur Stromerzeugung müssen wir auch in den Netzausbau investieren.“, so Egger weiter. Durch die stark zunehmende Integration dezentraler Stromerzeugungseinhei ten in die bestehenden Systeme wird die Wechselwirkung zwischen Erzeugung und Verbrauch komplexer und dynamischer. Egger: „Dies erfordert eine erhöhte Flexibilität des Systems

‘‘

Bei allen Veränderungen im Energiesystem müssen wir weiterhin die Sicherheit der Energieversorgung gewährleisten!“ Hermann Egger Kelag Vorstandssprecher

mit geeigneten Speichertechnologien sowie geeigneter Kapazitätsvorhaltung. Ein effizientes Zusammenspiel zwischen zentralen und dezentralen Systemen ist dabei entscheidend und nur möglich bei einem konsequenten Netzausbau. Egger verweist darauf, dass die energiepolitischen Ziele Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit hohe Akzeptanz in der Gesellschaft

finden. „Die Akzeptanz bei der Umsetzung konkreter Projekte ist derzeit aber gering. Gerade in diesem Bereich müssen in Zukunft alle Beteiligten – Politik/ Gesetzgeber, Behörden, Unternehmen und Öffentlichkeit - große Anstrengungen unternehmen, damit die klima- und energiepolitischen Ziele auch tatsächlich umgesetzt werden.“ Bei Vorliegen geeigneter Rahmenbedingungen wird die Kelag auch in Zukunft substanzielle Beiträge zum Klimaschutz und zur Sicherung der Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen leisten. „Zur Erreichung der Zielsetzungen sind aber auch große Anstrengungen von Unternehmen und Privatkunden in allen Bereichen wie zum Beispiel Industrie, Landwirtschaft, Raumwärme und Verkehr zwingend notwendig.“


16 KärntnerNachrichten I 11. November 2011

FREIZEIT

LEGO EinStein 2011 gesucht! ®

er LEGO® EinStein Erfinder wettbewerb wurde 2008 ins Leben gerufen, um Kindern die Möglichkeit zu geben, sich erfinderisch zu betätigen und ihre Kreativität auszuleben. Alltagssituationen sollen spielerisch mit Hilfe von LEGO Steinen bewältigt werden. Mitmachen kann man bis 8. Januar 2012. Die innovativsten EinStein Ideen werden mit einer Wochenendreise ins LEGOLAND Discovery Centre Berlin als Hauptgewinn, sowie mit 4 LEGO Genius Packs und 5 coolen LEGO Uhren für die ersten 10 Plätze ausgezeichnet.

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Erfinderwettbewerb findet zum dritten Mal statt Der LEGO EinStein Erfinderwettbewerb geht heuer bereits in die dritte Runde. Die letzten beiden EinStein Erfinderwettbewerbe haben es gezeigt: Die hellen Köpfe hinter den eingereichten Projekten sind durchaus kreative und spielbegeisterte Baumeister. Bei dieser Aktion wird besonders geschätzt, wenn die jungen Erfinder ein Problem aus Haushalt und Alltag mit Hilfe ihres eigens kreierten Modells aus LEGO Bausteinen meistern können. Neben realen Nachbauten aus den Bereichen Natur, Technik und Architektur gab es auch einfache, aber innovative Einreichungen. Die meisten Punkte erhielt im vergangenen Jahr das Erfinderprojekt „Katzentraum“ des 7-jährigen Jakob aus Wien. Er baute einen Futter- und Spielautomaten für seine beiden Katzen Leo und Tiger, die sich oft - zu Jakobs Leidwesen - an seinen LEGO Steinen bedient hatten und dann dank seiner Erfindung gut abgelenkt waren.

Es zählen Kreativität, Geschick und Motivation Dem Problemlösungsgedanken hinter dem EinStein Bewerb gilt es auch heuer wieder zu entsprechen. Ideenreichtum, Enthusiasmus und Geschick mit den bunten LEGO Steinen sind gefragt. Auf spielerische Weise sollen neue Ideen entwickelt werden. Für die heranwachsenden Kleinen soll eine Plattform und Möglichkeit

bereitgestellt werden, ihre Stärken zu erkennen und um gleichzeitig Schaffensanreize für die Zukunft zu geben. Wie in den letzten Jahren beobachtet, ist die Konkurrenz unter den kleinen Baumeistern groß und deren Erfindergeist keineswegs zu unterschätzen.

Einreichung und Kür Bedingung und Basis der Einreichungen sind Fotos der Erfindermodelle sowie das Anmeldeformular, das als Download unter EinStein.LEGO.at zur Verfügung steht. Die kreativen Werke können bis 8. Januar 2012 per Post oder E-Mail eingesendet werden. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden jeweils 10 Preisträger gekürt. Die besten Chancen zu gewinnen haben jene Einreichungen mit den witzigsten und vor allem neuartigsten Ideen.

Die Preise Als Hauptpreis winkt eine Wochenendreise ins LEGOLAND Discovery Centre Berlin für die ganze Familie (zwei Erwachsene, zwei Kinder). Im LEGOLAND wartet der Namensgeber der Erfinderaktion auf ihn/sie: ein riesiger Albert-Einstein-Kopf aus tausenden LEGO Steinen. Als Nächstes wird dem/der strahlenden Gewinner/ Gewinnerin die EinStein Trophäe

2011 ausgehändigt. Im Zuge dieses Wochenendes darf er/sie samt Anhang Berlin bei einer Stadtrundfahrt erkundschaften und das berühmte Madame Tussauds™ Wachsfigurenkabinett besuchen. Übrigens darf der LEGO EinStein 2011 sich auch über eine Ehrenmitgliedschaft im LEGO Club inklusive Club Magazin-Abo freuen. Unter den weiteren Plätzen werden vier LEGO Genius Packs im Wert von Euro 200,— und fünf coole LEGO Uhren mit Bausteinmotiv vergeben. Informationen und Anmeldeformular zum Wettbewerb unter: EinStein.LEGO.at Einreichungen an: • per Post: ibd+c, Kennwort „LEGO EinStein 2011“, Kahlenbergerstraße 55, A-1190 Wien • per Mail: LEGO_EinStein@ibdc.at


11. November 2011 I KärntnerNachrichten 17

MODE

Raymond Weil präsentiert neue Anzeigenkampagne Rechtzeitig zum 35-jährigen Firmenjubiläum präsentiert die Genfer-Uhrenmarke Raymond Weil eine neue, spektakuläre Anzeigenkampagne. Gemeinsam mit dem Wiener Uhrenund Juwelenhändler Reinhard Köck werden dafür die Schauspielerin Maddalena-Noemi Hirschal sowie der italienische Tenor Cosi-

mit einem sehr ausgeprägten Sinn für musische Werte“, erläutert RaymondWeil-Österreich-Manager Alexander Laimer das Konzept. Uhren-Familien mit so klingenden Namen wie „Nabucco“, „Parsifal“, „Don Giovanni“ oder „Maestro“ sind nur ein Beispiel für das vielfältige Engagement des Genfer Familienunter-

als Julia in Shakespeares Liebesdrama „Romeo und Julia“ im Wiener Lustspielhaus für Furore sorgte, und Cosimo Panozzo, der als einer der letzten Schüler von Sänger-Legende Luciano Pavarotti die denkbar beste Ausbildung erhalten hat, in einem ersten Schritt als Testimonials der neuen Raymond Weil-Anzeigen-

mo Panozzo unter der Schirmherrschaft von Raymond Weil geplant. Information Raymond Weil: Das Unternehmen wurde 1976, mitten in der Krise der Schweizer Uhrenindustrie, durch Raymond Weil gegründet und hat seinen Hauptsitz in Lancy bei Genf. Weils Ziel war es,

Neuer Markenbotschafter von Raymond Weil: der italienische Tenor Cosimo Panozzo.

mo Panozzo als neue Markenbotschafter in Szene gesetzt. Zu sehen sind die neuen Anzeigensujets ab dem 12. November. „Wir investieren Zeit in die Zukunft“ – so das Motto der neuen Kampagne, die der Beginn einer langfristigen Partnerschaft zwischen Raymond Weil, Juwelier Köck und den jungen Künstlern ist. „Raymond Weil ist eine Marke

nehmens. Laimer: „Die Idee, junge Künstler zu Botschaftern unserer Marke zu machen, passt natürlich perfekt zu dieser Strategie.“ Raymond Weil möchte die Künstler auf ihrem Karriereweg begleiten, sie fördern und ihren Bekanntheitsgrad erhöhen, konkretisiert Alexander Laimer. Dafür werden MaddalenaNoemi Hirschal, die zuletzt

kampagne auftreten. Fotografiert hat die Kampagne der mehrfach ausgezeichnete österreichische TopFotograf Philipp Horak. Zu sehen sind darauf die Schauspielerin und der Tenor in mehreren unterschiedlichen, höchst ästhetischen Inszenierungen – am Handgelenk natürlich immer eine Uhr von Raymond Weil. In weiterer Folge ist für das Jahr 2012 auch ein Konzert von Cosi-

innovative Uhren mit neuartigem Design zu kreieren. 1982 trat sein Schwiegersohn, Olivier Bernheim, in das Familienunternehmen ein und leitet es seit 1996. Aufgrund der Kunstbegeisterung von Raymond Weil haben zahlreiche Produktlinien eine namentliche Verbindung zur Welt der Musik. www.raymond-weil.com


18 KärntnerNachrichten I 11. November 2011

WIRTSCHAFT

Zweite AMS Produktionsschule erfolgreich gestartet Zukunftsweisendes Ausbildungsmodell für benachteiligte Jugendliche. Professionelle Vorbereitung auf die Arbeitswelt, Erwerb von Schlüsselqualifikationen durch praktisches Arbeiten, soziale Integration und Schaffung neuer Beschäftigungsstrukturen für junge Menschen: Das sind die Kernziele der Produktionsschule, die arbeitslosen Jugendlichen den Start ins Erwerbsleben erleichtern soll. Ins Leben gerufen haben dieses Ausbildungsmodell nach dänischem Modell Arbeitsmarktservice Kärnten und Land Kärnten. Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren mit speziellem Förderbedarf, die z.B. ihre

Foto: AMS/Petra Spiola

Schul- oder Berufsausbildung abgebrochen haben oder keinen Lehrplatz gefunden haben. Neben dem praktischen Unterricht in Werkstätten direkt beim Bildungsträger und Praktika in Betrieben werden Berufsorientierungskurse und Bewerbungstrainings durchgeführt. Zusätzlich bekommen die TeilnehmerInnen ein Intensivtraining in Deutsch, Mathematik, EDV und Allgemeinwissen und werden gezielt an den ersten Arbeitsmarkt

herangeführt.

24 Ausbildungsplätze stehen in Villach zur Verfügung Träger ist hierbei das BBRZ, das die Ausbildungsbereiche Holzbearbeitung, Betriebliches Management, Dienstleistungen, Tourismus/Gastronomie/Hotel lerie anbietet. Bereits im Jänner 2011 startete das einjährige Ausbildungsmodell in Klagenfurt

mit dem WIFI als Träger. „Durch die Methode des Produktionsunterrichts wird ein positiver Zugang zu den Bereichen Arbeit und Ausbildung erreicht. Das Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusst sein der Jugendlichen werden gestärkt und individuelle Berufsziele können geplant und umgesetzt werden. Unser Ziel ist, dass zumindest 50 Prozent der TeilnehmerInnen nach Kursende in einem Dienstverhältnis stehen bzw. wieder im Schulsystem integriert sind“, so Mag. Josef Sibitz, Landesgeschäftsführer des AMS Kärnten. Infos unter: www.ams.at/ktn


11. November 2011 I KärntnerNachrichten 19

KULTUR & FREIZEIT

Veranstaltungen Schloss Albeck So, 13. 11., 11 h: Trio Prestige – hinreißend zeitgenössisch, 1. Teil

Das Trio Prestige - Irina Belomazhova, Violine, Bulgarien, Hidan Mamudov, Klarinette, Mazedonien, Zoltan Füzessery, Klavier, Ungarn – verfügt über zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, hat renommierte Meisterkurse besucht und blickt auf reiche Konzerterfahrung im In- und Ausland zurück. Die jungen Musiker – alle Studierende der Musikuniversität Wien – widmen sich kompetent

und mit Verve der herausfordernden Pflege der Literatur des 20. Jahrhunderts. Mit Darius Milhaud, Suite op. 157b für Violine, Klarinette und Klavier, Igor Strawinsky, Suite (Die Geschichte vom Soldaten, Bearbeitung für diese Besetzung)), Gian Carlo Menotti, Trio für Violine, Klarinette und Klavier, Béla Bartók, Kontraste Sz 111 für Klarinette, Violine und Klavier steht ein sehr anspruchsvolles Konzert ins Haus! So, 13. 11., 15 h: Trio Prestige – hinreißend zeitgenössisch, 2. Teil Am Nachmittag findet die mitreißende Darbietung mit Musik von Francis Poulenc, Joseph Horovitz, Aram. Khachaturian und Rick Sowash ihre Fortsetzung. Besuchen Sie beide Konzerte und ihre Begeisterung für die Großen in der zeitgenössischen Komponistenszene wird Sie überwältigen! Sa, 29. Oktober – Fr, 25. November Renate Hofer: Bilder

www.renate-hofer.at Albecker Engelwelt Ständige Ausstellung über Wesen und Wirken der Engel Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at

Wellness & Gesundheitswochenende und Extras ab 285 Euro

Trauben und Thalasso in der Therme mit Meerblick ie Früchte des Herbstes und die Schätze des Meeres gehen im slowenischen LifeClass Hotels & Spa Portoroz eine wunderbare Partnerschaft ein. Bei dem dreitägigen Arrangement „Trauben und Thalasso“ ab 285 Euro (buchbar bis 24.12.2011) stehen aber nicht kulinarische Genüsse im Vordergrund, sondern Wellness-Treatments mit lokalen, natürlichen Heilfaktoren. Die königliche Körperpflege mit Trauben besteht aus einer 80-minütigen, ganzheitlichen Behandlung mit Peeling, Auflagen aus Trauben zur Entgiftung, einer Massage mit Öl und dem Auftragen einer nährstoffreichen Creme mit wunderbarem Duft nach Wein-

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trauben. Parallel dazu wird man noch mit einer besonderen Gesichtsmassage verwöhnt. Im Thalasso Center wartet ein Multi-Jet Bad im Solewasser (20 Minuten) auf den Gast. Die Wanne ist mit 140 Wasser- und 40 Luftmassagedüsen ausgestattet, die für eine gründliche Durchblutung aller Körperteile sorgen. Das an

Mineralien reiche Solewasser hilft bei degenerativen und rheumatischen Beschwerden sowie Hauterkrankungen. Für die Schönheit und gegen Cellulite wird die MeeralgenKörperpackung (50 Minuten) mit anschließender wohltuender Massage angewendet. Ein Besuch im Sauna Park,

der auf 1.000 m2 insgesamt sieben verschiedene Saunaarten (von der Eishöhle bis zur Salzsauna) bietet, garantiert angenehme Entschlackung und Entspannung. Die restliche Zeit kann man dann in den beiden Innenschwimmbecken verbringen, von denen eines mit Meerwasser und eines mit Thermomineralwasser gefüllt ist. Die 23 Grad warme Flüssigkeit stammt aus den Tiefen der Erde und hat eine heilende Wirkung für die Haut und Atemorgane. Infos unter: LifeClass Hotels & Spa Istrabenz Turizem d.d. Obala 33 6320 Portoroz, Slowenien Tel.: +386 5 692 90 01 Fax: +386 5 692 90 03


22 KärntnerNachrichten I 11. November 2011

UMWELT

LH Dörfler bei Eröffnung der neuen Sortier- und EBS-Anlage

KAB Kärntner Abfallbewirtschaftung GmbH erzeugt jetzt Ersatzbrennstoffe aus Abfällen on der KAB Kärntner Abfallbewirtschaftung GmbH wurde eine moderne Sortier- und EBS-Anlage eröffnet. Zehn Mio. Euro wurden in die Anlage investiert, die am Standort Klagenfurt-Hörtendorf aus Abfällen Ersatzbrennstoffe (EBS) erzeugt. Besonders hervorgehoben wurde die Rekordzeit, in der das innovative Projekt umgesetzt wurde, hat doch erst im April des Jahres ein Brand auf dem KAB Gelände gewütet. Maßgeblich seien hierbei auch die gute Partnerschaft mit dem Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt sowie die raschen Ve r w a l t u n g s ve r f a h r e n gewesen, wie von den Verantwortlichen betont wurde.

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Landeshauptmann Gerhard Dörfler sagte, dass für einen guten Standort Infrastruktur, Bildung, starke Unternehmen und vor allem auch Umweltqualität wichtig seien.

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Früher hat man Abfall weggeworfen, heute wird er verwertet. In Kärnten funktioniert dieser Kreislauf!“ LH Gerhard Dörfler

Er richtete ein Dankeschön an die Behörden, die das KAB Projekt durch faire und schnelle Verfahren konsequent unterstützt hätten. Er hob zudem die „starken Muskeln“ der KAB

Eigentümer Strabag und Kostmann hervor. Diese seien auch in den Bau der Koralmbahn involviert, bei dem hunderte Kärntner Beschäftigung finden würden. KAB Geschäftsführer Mag. Werner Bleiberger erklärte, dass die neue Anlage nach dem Probebetrieb Anfang des neuen Jahres in Regelbetrieb gehen werde. Bleiberger dankte seinem Projekt-Team und den „ausgezeichneten Leuten“ bei den Behörden. Gerald Sertschnigg, technischer Leiter, sagte, dass die sechsmonatige Projektumsetzung eine anstrengende und herausfordernde Zeit gewesen sei, aber auch viel Spaß gemacht habe. Beim Bau der Anlage sei ein großer Teil der Wertschöpfung in Kärnten geblieben. Dieter Treul von der Landesabteilung 7 – Kompetenzzentrum Wirtschaftsrecht und Infrastruktur sprach in Bezug auf das KAB Projekt von einer „Feuerwehraktion mit fachlich-

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Die Zukunftsinvestition sichert auch green-jobs. Wir wollen diese auf rund 100 ausbauen!“ Mag. Werner Bleiberger KAB Geschäftsführer

rechtlichem Bezug“ durch die Landesbehörden. Schnelle Verwaltungsverfahren hätten eine enorme Bedeutung für den Wirt-

Die neue EBS-Anlage.

schaftsstandort Kärnten. Harald Tschabuschnig, Leiter der Abteilung 8 – Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz, ergänzte, dass bei der Projektentwicklung hervorragende Arbeit geleistet worden sei, was ebenso für die kurze Verfahrensabwicklung wesentlich gewesen sei.

Unternehmensleitbild: Ursprünglich gegründet als Unternehmen für die Bauschuttaufbereitung entwickelte sich die KAB zu


11. November 2011 I KärntnerNachrichten 23

UMWELT einem modernen abfallwirtschaftlichen Kompetenzzentrum. „Der Umwelt zuliebe“ ist nicht bloß der Leitspruch der KAB sondern gilt als Grundsatz für jegliche Tätigkeit und Handeln. Ziel der KAB ist die Sammlung, Sortierung und Aufbereitung von Wertstoffen für eine saubere Umwelt. Dabei baut das Unternehmen auf drei Säulen:

Motivierte Mitarbeiter Die Basis des Erfolgs eines Unternehmens sind die Mitarbeiter. Daher legen wir großen Wert auf zufriedene und motivierte Mitarbeiter. Zahlreiche Ausflüge und betriebsinterne Aktivi-

täten sorgen für ein angenehmes Betriebsklima und eine hohe Teamorientierung in unserem Unter-

nehmen. Die KAB legt auch allergrößten Wert auf ständige Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter durch diverse Fortbildungen und Schulungen.

Umfangreiche Beratung und kompetentes Kundenservice

Die Abteilungsleiter der Ktn. Landesregierung, Dr. Dieter Treul (Abteilung 7) und DI Harald Tschabuschnig (Abteilung 8) mit LH Gerhard Dörfler sorgten für ein reibungsloses Genehmigungsverfahren für den KAB.

KAB INTERN Ziel der KAB ist die Sammlung, Sortierung und Aufbereitung von Wertstoffen für eine saubere Umwelt. Die KAB ist das führende und zugleich innovativste Entsorgungs-unternehmen Kärntens. Gemäß unserem Motto „DER UMWELT ZULIEBE“ werden durch modernste Technologie alle bei der KAB angelieferten Abfälle zu fast 100 Prozent einer stofflichen oder thermischen Wiederverwertung zugeführt. Das „Abfallwirtschaftliche Kompetenzzentrum im Alpe-Adria-Raum“ der KAB in der Ziegeleistraße 50, 9020 Klagenfurt ist somit der erste Ansprechpartner für alle umweltbewussten Unternehmer, Kommunen sowie Privathaushalte.

Hohe Kundenorientierung ist ein maßgebliches Ziel unseres Unternehmens. Der ständige Kundenkontakt liefert uns Informationen für Verbesserungen und die Weiterentwicklung unserer Services und Leistungen. Ziel ist es, unseren Kunden ein Service und Leistungspaket anzubieten welches vollständig deren Wünschen und Bedürfnissen entspricht.

Individuelles Abfallentsorgungskonzept Die sich oft ändernden gesetzlichen Vorschriften im Bereich der Abfallentsorgung zwingt Unternehmen sich oftmals mit völlig unbekanntem Gebiet herumzuschlagen. Deswegen ist es der KAB ein großes Anliegen Firmen und Un-

ternehmen im Bereich der Abfallentsorgung zu unterstützen. Um ein individuelles Abfallentsorgungskonzept für Betriebe zu erstellen erfordert es ein umfangreiches Know-How, immer am neuesten Stand der Gesetzeslage zu sein und nicht zuletzt auch die präzise Umsetzung von der Theorie in die Praxis. Da die KAB all diese Kriterien erfüllt, sind wir genau der richtige Partner in Sachen Abfallentsorgung. Grußworte sprachen weiters Martin Zandonella in Vertretung von Wirtschafts kammerpräsident Franz Pacher, Robert Gruber als Präsident des Verbandes der Österreichischen Entsorgungsbetriebe und Fachverbandobmann Helmut Ogulin von der Wirtschaftskammer. Der feierlichen Eröffnung wohnten rund 300 Gäste bei, darunter Partner der KAB aus Italien und Slowenien. Anwesend waren auch die Eigentümervertreter Manfred Kostmann und Bernd Hajek von der Strabag. Die Segnung der neuen Anlage nahm Dompfarrer Peter Allmaier vor. Infos unter www.kab.co.at


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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 45.2011 by FP Kärnten - Issuu