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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 43.2011

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 43/44 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 4. November 2011

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Landwirtschaftskammerwahl am 6. November 2011:

Lebt der Bauer, lebt das Land!

Liste 2 - Freiheitliche & Unabhängige Bauernschaft Führerscheinschikane für Bauern: FPK reagierte mit Landtagsantrag! Mit einem Landtagsantrag hat Peter Suntinger, Spitzenkandidat der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft, eine Korrektur der Führerschein-Novelle verlangt. „Wir reden (Bericht S. 4) nicht, wir handeln!“, so Peter Suntinger.


2 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

THEMA DER WOCHE

Bauernbund-Unwahrheit 1 Starke Kandidaten für eine starke Bauernvertretung! „Die AMA ist der genaueste Verwaltungsapparat Europas!“

AMA-Zentrale in Wien

LK-Spitzenkandidat Peter Suntinger hat ein engagiertes Team von Kärntner Bäuerinnen und Bauern für eine starke Vertretung in der Landwirtschaftskammer nominiert.

Manfred Muhr, Obmann IG Fleisch, Spitzenkandidat Klagenfurt

Rosemarie Schein, Spitzenkandidatin Bezirk Wolfsberg

Ing. Helmut Fleißner, Obmann Unabhängiger Bauernverband

Thomas Rinner, Spitzenkandidat für den Bezirk St. Veit

DI (FH) Peter Ertl, Spitzenkandidat Villach

Walter Winkler, Spitzenkandidat Feldkirchen

J. F. Stattmann, Spitzenkandidat Hermagor

Anton Lobnig, Spitzenkandidat Völkermarkt

Folgende Fragen hat Peter Suntinger an die Agrarmarkt Austria übermittelt: • Stimmt es, dass laut EU-Kommission die AMA in der Flächenerfassung und Flächenverwaltung sehr nachlässig war und damit eine Rückforderung der EUKommission in Höhe von 63 Mio. Euro an die Republik Österreich einhergeht? • Ist es rechtmäßig, dafür die Bauern zu belangen? • Stimmt es, dass österreichische Fleischverarbeiter ein Klage beim Europäischen Gerichtshof eingebracht haben, welche auf die Zwangsabgabe von Marketingbeiträgen und deren Verwendung zur Bewerbung von „AMA-Gütesiegelprodukten“ abzielt? • Stimmt es, dass von den 16 Mio. Euro, welche von den österreichischen Bauern als AMA-Marketingbeiträge eingezogen werden, nur 6 Mio. Euro in die klassische Werbung fließen? • Stimmt es, dass die zwangsweise Einhebung der AMA-Marketingbeiträge erst im Nachhinein genehmigt wurde?

Viele Fragen, aber keine Antworten seitens der AMA!


4. November 2011 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE Präsidentschaftskandidat Peter Suntinger

Bauernbund-Unwahrheit 2 „Das Einkommen der Bauern ist gestiegen!“

Einkommen 1995 bis 2010 Plus 48,2 % Plus 1,8 % inkl. öffentlicher Gelder

Liebe Bäuerinnen und Bauern! Am 6. November wird unsere Interessensvertretung neu gewählt. Es ist mir gelungen, ein sehr breit gefächertes Team für die LK-Wahl zu gewinnen. Die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft mit den FPÖ- und BZÖ-Bauern, der Unabhängige Bauernverband und Vertreter von IG Milch und IG Fleisch treten gemeinsam an, um für die Interessen der Kärntner Bauern zu arbeiten. Bei uns stehen die Bauerninteressen ganz oben! Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, dass der selbstherrliche Bauernbund kommentarlos dabei zusieht, welche Spielchen am Rücken unserer Bauern ausgetragen werden. Einem Einkommenszuwachs von 2 Prozent seit dem EU-Beitritt steht eine Erhöhung der Betriebsausgaben in Höhe von 47 Prozent gegenüber. Durch die Schikanen der AMA sind die Bäuerinnen und Bauern zu Sklaven der Landund Forstwirtschaft geworden. In den letzten fünf

Jahren habe ich als Vizepräsident in der Kärntner Landwirt schafts kammer leidvolle Erfahrungen mit diesem System machen müssen. Aber jetzt, nach Jahrzehnten erfolgloser schwarzer Agrarpolitik, ist es Zeit für eine Veränderung! Nur wenn wir in Kärnten einen Präsidenten stellen, der nicht dem Bauernbund angehört, wird endlich Agrarpolitik zum Wohle unserer Bauern gemacht! Wir treten bei dieser Wahl als „Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft – Liste 2“ an. Wir verlangen eine ehrliche Agrarpolitik. Eure Interessen sollen im Vordergrund stehen, nicht die der Agrarkonzerne oder des Ministeriums. Ich bitte daher alle Wahlberechtigten, an der Landwirt schaftskammerwahl am 6. November teilzunehmen und die Liste 2 – Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft zu unterstützen. LAbg. Peter Suntinger Spitzenkandidat

Landwirtschaftliche Betriebseinnahmen

Landwirtschaftliche Betriebsausgaben

Quelle: Grüner Bericht/Landwirtschaftministerium

Realität ist aber:

Der Bauernbund behauptet, dass die Einkommen der heimischen Bauern gestiegen sind. Das ist die glatte Unwahrheit! An Hand der Entwicklung der Betriebsausgaben ist leicht festzustellen, dass die bäuerlichen Einkommen bei weitem nicht mit den übrigen, stark gestiegenen Kosten mithalten können. „Fakt ist, dass den Bauern immer weniger zum Leben übrig bleibt!“, sagt Peter Suntinger, der mit seinem Team für gerechte, nachvollziehbare und sichere Einkommen der bäuerlichen Bevölkerung kämpft. „Eine grundlegende Reform des AusgleichzahlungsSystems ist ebenso notwenig wie ein Inflationsabgleich für Lebensmittel!“, verlangen die Vertreter der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft. Weitere Einkommensverluste sind für einen funktionierenden Bauernstand nicht verkraftbar.

Wir fordern: Inflationsabgleich für Lebensmittel und Ausgleichzahlungen!


4 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

THEMA DER WOCHE

Bauernbund-Unwahrheit 3 „Nur der Bauernbund vertritt die Interessen der Landwirtschaft!“

LK-Vizepräsident Peter Suntinger und die FPKFraktion haben in der letzten Sitzung des Kärntner Landtages eine sofortige Korrektur der FührerscheinNovelle verlangt. Diese wurde im Nationalrat von SPÖ und ÖVP-Bauernbund beschlossen und sieht vor, dass jeder Landwirt unter Androhung von Strafzahlungen den Führerschein bei der Arbeit mitführen muss. „Eine weitere Schikane, die wir Bauern nicht hinnehmen wollen!“, kritisierte Suntinger, der sich erfreut zeigte, dass der freiheitliche Antrag einstimmig angenommen wurde. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde ein Antrag der Freiheitlichen, dass sich Kärntens Landwirte künftig durch eine entsprechende Rechtsschutzversicherung kostenlos gegenüber Willkürakte der Agrarmarkt Austria (AMA) verteidigen können. „Auf Grund der Tatsache, dass sich die Kärntner Bauernschaft von der vorhandenen Rechtsvertretung der Landwirtschaftskammer nicht ausreichend vertreten fühlen, ist der nun einstimmig beschlossene, kammerexterne und kostenlose Rechtsschutz ein großer Schritt gegen die AMA-Schikanen!“, so Suntinger.

Realität ist aber: Freiheitliche handeln, die anderen reden!

Machen Sie von Ihrem Wahlrecht gebrauch! Am 6. November 2011: Liste 2 Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft


4. November 2011 I KärntnerNachrichten 5

THEMA DER WOCHE

Bauernbund-Unwahrheit 4 „Österreich ist der FeinkostLaden Europas!“

Realität ist aber: Importzahlen Lebendschweine „Ein fairer Preis für landwirtschaftliche Produkte muss im Zentrum der Agrarpolitik stehen“, fordern FPÖ-BPO Heinz-Christian Strache und FPÖ-Agrarsprecher Harald Jannach.

Wer Veränderung will, muss sie auch wählen! Die Diskussion um die zukünftige gemeinsame europäische Agrarpolitik für die Zeit nach 2013 sollte ein zentrales Thema für die Bundesregierung sein. Leider beschränken sich die Aktivitäten von SPÖ und ÖVP im Agrarbereich auf Stillstand, Diskussionsverweigerung und Streit. Dabei wäre es gerade in Zeiten der zunehmenden Industrialisierung der Landwirtschaft und des rasant fortschreitenden Strukturwandels in der Landwirtschaft wichtiger denn je, den heimischen Bäuerinnen und Bauern wieder eine Perspektive zu geben. Denn es geht um den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Selbstversorgungsfähigkeit mit heimischen Lebensmitteln, den Erhalt der Kulturlandschaft und um die ländlichen Regionen. In vielen Anträgen im Parlament versuchen wir, nicht nur auf die Probleme in der Landwirtschaft aufmerksam zu machen sondern diese auch zu ändern. FPÖ-Anträge auf ein einheitliches Qualitätszei-

chen, auf Einschränkung des Beantragungs-, Aufzeichnungs- und Kontrollwahnsinns durch die AMA oder eine Fortführung der Milchquote bzw. einer Entschädigungszahlung für Milchquotenkäufe, wenn diese auslaufen sollte, wurden regelmäßig von SPÖ und ÖVP abgelehnt. Unsere Forderung nach Berücksichtigung der Arbeitskräfte am Bauernhof und damit eine gerechtere Verteilung der Ausgleichszahlungen wird ohne Diskussion von SPÖ und ÖVP „schubladisiert“. Diese Herausforderungen sind zu diskutieren und die Probleme gemeinsam zu lösen. Derzeit wird viel mehr verwaltet als gestaltet. Bei der Landwirtschaftskammerwahl in Kärnten haben auch Sie die Möglichkeit, mit Peter Suntinger von der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft Veränderung zu wählen. Harald Jannach (FPÖ) Abgeordneter z. NR

830.123 Stück

33 Stück

1990

74.903 Stück

1995

2008

EU-Beitritt Quelle: Grüner Bericht/Landwirtschaftministerium

Seit dem EU-Beitritt Österreichs werden jährlich mehr als 800.000 Schweine lebend nach Österreich importiert. Diese Tiere erhalten an den heimischen Schlachthöfen den AT-Stempel und gelangen als österreichische Qualität in Handel und Gastronomie! Dazu kommen noch rund zwei Millionen bereits geschlachtete Schweine ausländischer Herkunft nach Österreich. Durch diese Praxis entsteht ein enormer Konkurrenzdruck auf die Produzenten echter österreichischer Qualität! Peter Suntinger, Spitzenkandidat der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft für die LK-Wahlen am 6. November: „Sämtliche freiheitlichen Anträge im Nationalrat und den Landtagen zur Aufhebung dieser Praxis wurden vom Bauernbund abgelehnt. Wo Österreich drauf steht, muss auch Österreich drin sein!

Wir fordern: Kein AT-Stempel auf Tiere ausländischer Herkunft!


6 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

THEMA DER WOCHE

Bauernbund-Unwahrheit 5 Bauernbund-Unwahrheit 6 „Österreichs Bauern haben die höchsten Direktzahlungen!“

„Das Agrarbudget für 2012 hat ein deutliches Plus!“

Realität ist aber:

Realität ist aber: Minus 23 Millionen Euro gegenüber Budget 2011!

Direktzahlungen in Europa Italien Belgien Österreich

480 414 289 Euro/Hektar/Jahr

Die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft räumt mit dem Märchen des Bauernbundes auf, wonach in Österreich die höchsten Ausgleichszahlungen an die Bauern gezahlt werden. „In Wirklichkeit liegt Österreich nicht einmal im Mittelfeld!“, zeigt der freiheitliche LK-Spitzenkandidat Peter Suntinger auf. Fälschlicherweise bezeichnet der Bauernbund auch die ÖPUL-Prämien auch als Ausgleichszahlungen. Hierbei handelt es sich jedoch um Entgelte für erbrachte Leistung. „Künftig muss gewährleistet sein, dass die tatsächlich produzierenden Bauern unterstützt werden!“, verlangt Suntinger, er kritisisert, dass das derzeitige Modell vor allem die Agrarkonzerne und die Agrarindustrie unterstützt. Die Agrarbetriebsprämien werden nämlich auch an Einrichtungen, die keine landwirtschaftliche Tätigkeit ausüben, ausbezahlt.

Wir fordern: Faire Ausgleichszahlungen für harte Arbeit!

FPK-Präsidentschaftskandidat Peter Suntinger ärgert sich: „ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter hat das Budget 2012 vorgelegt. Nur bei der Landwirtschaft wird gespart. Wo bleibt da der Aufschrei des Bauernbundes und der Landwirtschaftskammer?“

Wir fordern: Gerechter Budgetanteil für unsere Bauern!


4. November 2011 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Personalvertretungswahlen am 7. und 8. November Am 7. und 8. November 2011 wird die Personalvertretung im Landesdienst neu gewählt. Wir sprachen mit dem Spitzenkandidaten der freiheitlichen und unabhängigen Personalvertreter Dr. Andreas Skorianz. KN: Herr Dr. Skorianz, einerseits kritisieren die Freiheitlichen die Beamten, andererseits sind viele Beamte Freiheitliche. Wie gehen Sie damit um? Skorianz: Die Freiheitlichen kritisieren nicht die Beamten, sondern die aufgeblähte Verwaltung. Das ist ein großer Unterschied. Tatsache ist, dass die Freiheitlichen für die Beamten und noch mehr für die oft weniger verdienenden Vertragsbediensteten immer ein offenes Ohr hatten und auch zahlreiche Verbesserungen durchgesetzt haben. Übrigens gibt es im Landesdienst auch immer weniger Beamte, dafür mehr Vertragsbedienstete. Beide Gruppen gilt es optimal zu vertreten. KN: Generell aber kann man sagen, dass bei der Verwaltung gespart wird. Skorianz: Wir müssten uns endlich bemühen, tatsächliche Verwaltungsreformen zu machen. Nämlich Verwaltungsreformen im Sinne einer Aufgabenreform, dass eben Aufgaben nicht immer mehr werden, sondern endlich weniger werden. Derzeit ist es bei uns so, dass immer weniger öffentlich Bedienstete immer mehr Aufgaben zu erledigen haben und das kann auf Dauer nicht gut gehen.

KN: Haben wir in den letzten Jahrzehnten nicht zu viel privatisiert und dereguliert? Skorianz: Es ist nicht alles besser geworden, was privatisiert wurde. Öffentliche Aufgaben wie die Post, die Straßenverwaltungen, etc. sollen bei der öffentlichen Hand bleiben und nicht ausgegliedert werden. Es können durchaus viele Dinge von den derzeitigen öffentlich Bediensteten genauso gut oder sogar besser erledigt werden, als von ausgegliederten Gesellschaften. KN: Nun sind Sie ja Chef der freiheitlichen Personalvertretung in einem Land, wo die Freiheitlichen seit geraumer Zeit regieren. In Kärnten gibt es ja eine Sondersituation in der Beamtenschaft. Skorianz: Bei uns ist im Gegensatz zum übrigen Bundesgebiet die Fraktion christlicher Gewerkschafter, also die FCG, praktisch überhaupt nicht mehr vorhanden. Österreichweit sind sie ja die Nummer Eins in der Gewerkschaft öffentlichen Dienst. Aber die sozialdemokratischen Gewerkschafter sind sehr stark und treten bei der jetzigen Personalvertretungswahl aufgrund einer internen Zerstrittenheit mit zwei gleichnamigen Fraktionen an. Da wird es wichtig sein, einen Gegen-

pol zu setzen. Und wir sind auch als Unabhängige und Freiheitliche Vertreter die einzigen in Österreich, die in einer Landesregierung vertreten sind und das wollen wir in Zukunft noch stärker sein. Bei der letzten Wahl haben wir die zweite Position und damit den 1. Obmannstellvertreter in der Personalvertretung erobert. Dadurch sind vom Gesetz her große Einflussmöglichkeiten gegeben, die wir bei den Lohnverhandlungen zum Vorteil der KollegInnen nutzen konnten. KN: Kommt es zu einem neuen Verwaltungsmodell in Kärnten? Skorianz: Ja. Wir haben jetzt gerade begonnen, eine Aufgaben- und Besoldungsreform mit Arbeitskreisen zu initiieren. Das geht dankenswerterweise von unserer Regierung aus und die Personalvertretung ist in diesen Reformprozess mit eingebunden. Bis zum Jahre 2013 sollte in Kärnten das

Dr. Andreas Skorianz, AUF-Spitzenkandidat für die Personalvertretungswahlen im Landesdienst.

gesamte Besoldungssystem auf neue Beine gestellt werden. Das würde bedeuten, dass die Einstiegsgehälter höher werden und die Endgehälter nicht mehr so hoch wie derzeit sind. Gleichzeitig muss es aber auch zu einer echten und wirksamen Aufgabenreform kommen. Es können nicht immer weniger Leute immer mehr Aufgaben erledigen.


8 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

LANDESPOLITIK

LR Ragger bei EU-Tagung zur Überwindung der Armut Sozialreferent Landesrat Mag. Christian Ragger erhielt als Vizepräsident des EUNetzwerkes ELISAN (Europäisches Netzwerk von Sozialbehören- und Organisationen) von der Europäischen Union einen ehrenvollen Auftrag. Er durfte die Jahrestagung der Europäischen Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Krakau mit Vertretern der ELISAN über zwei Tage moderieren. An diesem Kongress nahmen rund 200 Repräsentanten, davon acht Sozialminister aus ganz Europa teil, die sich mit dem Thema Schaffung von Einkommen für ältere Menschen über 65 Jahre und Versorgung von Menschen in Europa im privaten Bereich, beschäftigt haben.

Zahl der Armen senken In der EU sind mehr als 80 Millionen Menschen von Armut bedroht. Dazu gehören 20 Millionen Kinder bzw. acht Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung. Angesichts dieser unhaltbaren Situation sind im Rahmen der Leitinitiative dieser Plattform Maßnahmen zur Verwirklichung des EUZiels vorgesehen, die Zahl der von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen Menschen bis 2020 um mindestens 20 Millionen zu senken.

Kärntner Modell: „Betreubares Wohnen!“ In einem Bericht wurde deutlich hervorgehoben, dass vor allem Menschen mit Behinderung und ältere Menschen besonders von Armut und sozialer

Ausgrenzung betroffen sind. „Die schwierige finanzielle Situation vieler älterer Menschen mit Behinderungen führt wiederum dazu, dass diese häufig in Wohneinrichtungen leben und nicht die Möglichkeit haben, ihren Wohnort oder die Personen, mit denen sie zusammenleben möchten, selbst zu wählen“, sagte Ragger. In diesem Zusammenhang berichtete der Landesrat von seinem Kärntner Projekt „betreubares Wohnen“.

Behindertengerechter Umbau „Nicht selten ist der Eintritt in ein Pflegeheim nötig, weil die Hindernisse in den eigenen vier Wänden zu groß werden. Das beginnt bei einem ungeeigneten Bad oder einer nicht passenden Küche“, berichtete Ragger. Kärnten unterstützt daher den behindertengerechten Umbau von Wohnungen mit bis zu 60 Prozent der Kosten (Sanierungszuschüsse, die zehn Jahre lang ausgezahlt werden) und der Errichtung von barrierefreien Wohnungen für Alleinstehende und Ehepaare. Für die kommenden Jahre sind bereits zahlreiche Initiativen der EU geplant,

darunter Koordinierung freiwilliger Strategien, Informationsaustausch und die Koordinierung innovativer Projekte. Ragger: „Es gilt, die Unterstützung innovativer Ansätze in der Sozialpolitik zur Formulierung intelligenter Lösungen in Europa nach der Krise, insbesondere im Hinblick auf eine wirksame und effizientere Hilfe im sozialen Bereich zu unterstützen.“ Als Vizepräsident von ELISAN hebt er hervor, dass das Kärntner Sozialreferat durch eine Mitwirkung in europäischen Sozialnetzwerken nur profitieren kann. Es sei wichtig zu erfahren, wie Nachbar-

Kärntens Sozialreferent Landesrat Christian Ragger im Gespräch mit Sozialministern aus ganz Europa. regionen die sozialen Herausforderungen bewältigen, jedoch stehe vor allem die Zusammenarbeit mit anderen Regionen im Vordergrund.

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4. November 2011 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

Wilma Warmuth: Jubilarin mit großer Menschlichkeit Wilma Warmuth aus Althofen feierte kürzlich ihren Sechziger mit ihrer Familie, ihren Freunden und Weggefährten in der Malztenne in der Brauerei Hirt, samt einem tollen Kulinarium von Yonny Cuznar und seinem Team. Warmuth ist Stadträtin von Althofen, langjährige L a n d t a g s a b ge o r d n e te , stellvertretendes Regierungsmitglied und Obfrau von Hemmaland, das zehn Gemeinden umfasst. Sie ist eine Frau mit sehr viel Power.

großes kulturelles Engagement und verbindende Art hervor und auch Landesrat Ragger lobte ihren unermüdlichen sozialen Einsatz. Und nicht zu vergessen, der Jubilarin ist auch große Konsequenz bis Hartnäckigkeit eigen.

Wie sie selbst sagte, gelte für sie das Motto „60 Jahre und kein bisschen leise“. Das betonten auch alle Gratulanten, es waren rund 150, unter ihnen Landeshauptmann Gerhard Dörfler, LHStv. Uwe Scheuch, Landesrat Harald Dobernig und Soziallandesrat Christian Ragger. Sie alle lobten das enorme Engagement der Politikerin und ihre Menschlichkeit.

Wilma ging auf ihre persönlichen Leitlinien näher ein. Zusammenhalten in Krisenzeiten, authentisch bleiben und gute Nerven bewahren, darum bemühe sie sich stets. Sie dankte allen Gratulanten und Gästen, insbesondere ihrem Lebenspartner Walter Greier, ihren Töchtern Anita und Ines, ihrer Mentorin Edeltraud Kernmaier sowie den Seelsorgern, Johannes Biedermann und Hans-Joachim Freund, die vor der Feier einen ökumenischen Gottesdienst zelebrierten.

Der Landeshauptmann wies auf ihre Buntheit hin, die für sie äußeres Erscheinungsbild sei sowie auch ihre Themenbreite betreffe. Sie habe ein vorbildliches Sozialverständnis und sei immer helfend unterwegs. Soziale Kompetenz und Herzlichkeit seien ihre Markenzeichen. Dazu komme ein ausgeprägter Familiensinn und parteiübergreifendes Denken und Handeln. Sie sei ein Motor in der Stadt, in der Region und im Land, das möge sie weiter bleiben, so Dörfler. Landesrat Dobernig hob ihr

Unter den vielen Gratulanten sah man LAbg. Gernot Darmann, die Abteilungsvorstände Gerhild Hubmann und Albert Kreiner, viele Bürgermeister, darunter Manfred Mitterdorfer, Josef Kronlechner, Heinz Wagner, Herbert Kuss, Anton Engl Wurzer, Hans Prodinger und Josef Ofner, weiters Max Strohmaier, Walter und Ingrid Zemrosser, Christina Kogler, Egon Kaiser, Herbert Ob-

Jubilarin LAbg. Wilma Warmuth mit FPK-Landesobmann LHStv. Uwe Scheuch.

Fröhliche Gratulantenschar mit Landesrat Harald Dobernig bei der großen Party in der Hirter Malztenne. mann, Helga Kurat, Gottfried und Ingrid Bachler, Gert Köstinger, Raphael Pliemitscher, Raimund Neuwirther, Lothar Stelzer, Klaus Russling, u.v.m. Für Gesang und Musik sorgten „ars musica“, Mu-

sikanten aus mehreren Gemeinden des Bezirks sowie Walter Schachner Friends. Als Geburtstagsgeschenk wurde ihr auch ein eigener Marsch komponiert. Bestens organisiert wurde das Fest von Wolfgang Monai.


10 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

REGIONALES

Unter dem Motto „Läufer tun Gutes - sich und Anderen!“ starteten, angefeuert durch Landesrat Mag. Harald Dobernig, die Laufbegeisterten beim Jörg Haider Gedenklauf. Spitzensportler, unter ihnen auch Bgm. Christian Scheider, bezwangen die anspruchsvolle 19,5 km lange Strecke über Tanzenberg.

Das Wagnis, die Kärntner Landesausstellung in einer kleinen Gemeinde wie Fresach zu machen, habe sich ausgezahlt, sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler in Fresach. Mit seinem Regierungskollegen LR Harald Dobernig konnte er den oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer, der mit einer Delegation zur Besichtigung der Landesausstellung „Glaubwürdig bleiben – 500 Jahre protestantisches Abenteuer“ nach Kärnten gekommen war, begrüßen.

Christian Eberdorfer, mit 1,10,42 ging als Gewinner durchs Ziel und gewann den Startplatz für den Ironman 2012. Die historisch bedeutsame Strecke, vorbei am Herzogstuhl mit 8,5 km, begeisterte viele Nordic Walker, Athleten und Hobbyläufer. Als jüngster Finisher beim Kinderlauf mit knapp 3 Jahren nahm Kraij Miklas seine Medaille und den Ehrenpreis voller Stolz in Empfang. Mit welcher Begeister ung

Ziel-Einläufer begrüßt werden, darüber konnten sich auch einige beeinträchtigte Menschen freuen. Ganz im Sinne des InklusionGedankens sorgten die Musiker von „Musica Kontakt“ bei dieser tollen Laufveranstaltung für den musikalischen Schwung. Der Reinerlös kommt dem Marienhof in Maria Saal zugute.

Der Ursulamarkt ist Kärntens ältester und größter Krämermarkt. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig, der gemeinsam mit Bürgermeister Christian Scheider den Bieranstich vornahm, bezeichnete den Ursulamarkt als wirtschaftlich und volkskulturell wichtiges Fest für Kärnten. „Über 300 Standler und rund 200.000 Besucher sprechen eine klare Sprache. Es freut mich, dass auch die Volkskultur und das Brauchtum im Rahmen des Volksfestes ihren Platz haben“, so der Landesrat.


REGIONALES

Ganz im Zeichen des großen Damen-WeltcupWochenendes am 7. und 8. Jänner 2012 stand der 7. Franz Klammer-Weltcupwandertag in Bad Kleinkirchheim. Trotz Regens waren viele wetterfeste Wanderer gekommen, um am Nationalfeiertag gemeinsam mit Sportreferent LH Gerhard Dörfler und „Skikaiser“ Franz Klammer zumindest von der Mittelstation der Kaiserburgbahn ins Tal zu gehen. Mitgewandert sind unter anderem Bischof Alois Schwarz und Superintendent Manfred Sauer, die Bürgermeister Francesco Calzavara (Jesolo), Danijel Krivec (Bovec) und Matthias Krenn (Bad Kleinkirchheim) sowie Bernard Sadovnik, Obmann der Gemeinschaft der Kärntner Slowenen, MusiPräsentator Arnulf Prasch und Margreth Dörfler.

Nachdem die Pläne der Bundesforste, den Wildbestand in Kärnten durch ganzjährigen Abschuss massiv zu reduzieren, für viel Aufregung sorgten, berief Jagdreferent LHStv. Uwe Scheuch einen Jagdgipfel zum Thema mit allen Verantwortlichen ein. Das Diskussionsergebnis der Vertreter der Kärntner Jägerschaft, dem Land Kärnten, der Österreichischen Bundesforste, der Landwirtschaftskammer und der Bezirkshauptmannschaft war eindeutig: „Das Ziel ist, den Rotwildbestand binnen fünf Jahren um 30 Prozent zu reduzieren, aber auf keinen Fall durch unkontrollierten Abschuss“, stellt Scheuch klar fest. Die wichtigsten Punkte zur Umsetzung seien die Neufestlegung der Fütterungsstandorte und die klare Definition von Schonzeiten.

4. November 2011 I KärntnerNachrichten 11

Das Steinbruchunternehmen Modre ist ein erfolgreiches Unternehmen im Bereich der Schotter- und Splitterzeugung, Sandgewinnung, Steinabbau und Veredelung von mineralischen Rohstoffen in Kärnten. LR Christian Ragger und Landtagspräsident Josef Lobnig statteten kürzlich dem renommierten Unternehmen einen Besuch ab. Bei allen Produkten des Unternehmens wird auf einen hohen Qualitätsstandard besonders geachtet.


12 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

Faymann Ist ein Bundeskanzler noch haltbar, der immer wieder auf fremdes Geld (von ASFINAG, ÖBB, Wohnbaufonds) zurückgreift, um sich mittels Inserate positive Medienberichte zu erkaufen? Ich glaube nicht! Während man Jörg Haider, der sich für ein normales Sponsoring der Hypo für das Stadion stark gemacht hat, kriminalisiert und ihm deshalb sogar Korruption vorgeworfen wird, als ob er in die eigene Tasche gewirtschaftet hätte, scheint beim Bundeskanzler schlussendlich alles unter einem „Kavaliersdelikt“ abgebucht zu werden. Jeder kann sich dazu seine eigene Meinung bilden. Paula Huber Spittal/Drau

Grüne Unschuld Nun ist sie also gefallen, die angebliche Unschuld der Grünen. Seit der Lobbyist Hochegger ausgesagt hat, dass auch grüne und rote Politiker von ihm Geld bekommen haben, brauchen auch diese Parteien nicht mehr päpstlicher als der Papst sein. Ich bin gespannt, ob die auch ihr Fett abbekommen, oder ob das Netzwerk dieser Gutmenschen in die Redaktionsstuben noch gut genug zum vertuschen ist! Ewald Berens per E-Mail

LESERBRIEFE

Slowenien und ORF-Berichte Minderheitenrechte schön und gut. Aber die Anbiederung, die der ORF Kärnten teilweise Richtung Slowenien macht, ist grenzwertig.

Österreichbezug - aber nicht so etwas an den Haaren herbeigezogenes!!

In den mehrsprachigen Nachrichten um 18.30 Uhr wurde kürzlich groß und in drei Sprachen über Äußerungen des slowenischen Präsidenten zum Urteil eines ukrainischen Gerichts über Julia Timoschenko berichtet.

Niveaulos

Bitte was hat das für einen Österreichbezug? Oder was für einen Zusammenhang gibt es da zur slowenischen Minderheit in Österreich? Keinen!! Der ORF Kärnten soll über Kärntner Themen berichten, oder Themen mit

Werner Klinger per E-Mail

Wie geschmack- und niveaulos kann man als Gesundheitsreferent eigentlich sein? Peter Kaiser initiiert ein Projekt zum Thema Suchtgiftprävention und nennt es „Irgendwann wirds zuviel!“. Irgendwann? Allein dieser Titel ist ein Hohn für alle Drogensüchtige oder Angehörige von Drogentoten. Nicht „Irgendwann wirds zuviel“, sondern schon der erste Schritt in Richtung Drogen und Sucht ist einer zuviel. Lukas H. Moser, Viktring

Gleiches Recht für alle! Wieder einmal verstehe ich die Aufregung der Lehrer um die geforderte „Normalarbeitszeit“ unserer Lehrerinnen und Lehrer nicht wirklich. Jeder normale Bürger muss bei einer Vollzeitanstellung ca. 40 Stunden in der Woche auf seinem Arbeitsplatz verbringen. Warum sollte das bei Lehrern anders sein? Ein Volksschullehrer hört mittags auf und hat dann natürlich noch Nach- und Vorbereitungsarbeiten zu erledigen – aber dass dies

den gesamten Nachmittag in Anspruch nimmt, kann mir keiner erklären! Jede Alleinerzieherin muss sich um ihren Job, ihren Haushalt und die Unterbringung ihrer Kinder während ihrer Arbeitszeit kümmern – während sich die Lehrer einen schönen Nachmittag machen und sich noch über ihre „schwere“ Dienstzeit aufregen. Christoph Staudacher Spittal/Drau

Sprache? Die eingeführte Neuregelung von Landesrat Christian Ragger, wonach Ausländer nur mehr dann eine geförderte Wohnung erhalten wenn sie Deutschkenntnisse nachweisen können, finde ich absolut positiv. Das Beherrschen und Erler nen unserer Sprache hat nichts mit Schikane zu tun, sondern es ist eine Grundvoraus setz ung. Wer in Österreich leben will, der muss auch unsere Sprache erlernen! Maurer Marietta Ferndorf

Kärnten zuerst Ich begrüße die Entscheidung von Landesrat Christian Ragger, sich den Interessen der Kärntnerinnen und Kärntner zu widmen und Wohnungen an Ausländer nur dann zu vergeben, wenn diese auch Deutsch sprechen können. Sie kommen in unser Land und nehmen unsere Förderungen gerne in Anspruch. Dann ist es aber wohl nicht zu viel verlangt, dass sie bei einer Erwerbung einer geförderten Wohnung Deutschkenntnisse nachweisen müssen? Deutschkenntnisse sind für die Integration und das Zusammenleben einfach wirklich notwendig. Wolfgang Grilz St. Veit/Glan

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4. November 2011 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Lose für die 173. Klassenlotterie bereits erhältlich: 29 Chancen, Millionär zu werden eich werden mit Klasse“ kann man jetzt wieder von 14. November 2011 bis zum 23. April 2012, und zwar in der 173. Klassenlotterie. Jeweils Montag gibt’s die Chance, Millionär zu werden. Lose sind bereits erhältlich, zusätzlich gibt es einen Schlossurlaub in Frankreich für Zwei zu gewinnen.

„R

Das absolute Highlight bildet natürlich wieder die Schlussziehung, wo es um einmal 5 Millionen und um fünfmal 1 Million Euro geht. 29 Treffer in Millionen-

höhe: In der 173. Klassenlotterie werden im Laufe von sechs Klassen aus 250.000 Losen 248.196 Gewinne mit einer Gesamtgewinnsumme von 126 Millionen Euro gezogen. Auf 28 Lose entfällt ein Gewinn von 1 Million Euro, Höhepunkt ist der 5 Millionen-Haupttreffer am Ende der Lotterie. Man kann an der Klassenlotterie mit einem ganzen Los oder mit Zehntelanteilen teilnehmen. Ein Zehntellos kostet für jede der sechs Klassen 15,- Euro, ein ganzes Los demnach 150,Euro pro Klasse.

Monatlich 3.000,- Euro zusätzlich Niederösterreiche rin erzielte Hauptgewinn bei „ein Leben lang“. Ein Zubrot von 3.000,- Euro Monat für Monat, ein ganzes Leben lang – nicht umsonst gehört jenes Rubbellos der Österreichischen Lotterien, das diesen Gewinn in Aussicht stellt, zu den beliebtesten Rubbellosen. Vor wenigen Tagen hatte eine junge Nieder öster rei cherin aus dem Weinvier tel das Glück, beim Rubbellos „Ein Leben lang“ d r e i

Münzen und damit den Hauptgewinn frei zu rubbeln. Sie erhält nun monatlich 3.000,- Euro überwiesen und ist die erste Gewinnerin im heurigen Jahr, der dieser Gewinn geglückt ist. Seit Einführung des Rubbelloses „Ein Leben lang“ im Jahr 1999 wurde der Hauptgewinn insgesamt 53 Mal aufgerubbelt.

Für den täglichen Ziehungs-Nervenkitzel sorgt die „Superklasse“, in der man täglich 100.000,- Euro gewinnen kann. Erster Ziehungstag der 173. Klassenlotterie ist Montag, der 14. November 2011, wo es unter anderem gleich um die erste Million geht.

10. Jägerwallfahrt m 6. November 2011 veranstaltet die Kärntner Jägerschaft die 10. Jägerwallfahrt im Stift St. A Georgen am Längsee. Die Pilger, welche vom Metnitz-, Gurk-, Görtschitz-, Glantal und Krappfeld aus starten, werden gegen 10:30 Uhr von Herrn Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz in Empfang genommen. Um 11:00 Uhr findet die Hubertusmesse in der Stiftskirche statt. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von „Da 8-Gsong“ und der Jagdhornbläsergruppe „Herzogstuhl“. Anschließenden findet eine Agape statt.

Ziehung vom Mi., 26. 10. 2011

76316 Ziehung vom Do., 27. 10. 2011

38480 Ziehung vom Fr., 28. 10. 2011

27727 Ziehung vom Sa., 29. 10. 2011

45417 Ziehung vom Mo., 31. 10. 2011

84487 Ziehung vom Di., 01. 11. 2011

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VO R S C H AU 43. Runde 2011 1: SV Mattersburg– RB Salzburg 2 2: Sturm Graz– SV Kapfenberg 1 3: Austria Wien– Wacker Innsbruck 1 4: SV Ried– Rapid Wien 1 5: SC Wr. Neustadt– FC Admira X 6: Hannover 96– Schalke 04 1 7: B. Leverkusen– Hamburger SV 1 8: Werder Bremen– 1. FC Köln 1 9: Hertha BSC– Mönchengladbach 1 10: TSG Hoffenheim– 1. FC Kaiserslautern 1 11: Fulham FC– Tottenham Hotspurs 2 12: Bolton Wanderers– Stoke City X Spiel 1-4 TOTO-Torwette

2 1 X X 2 X X 1 X X X 2


14 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

WIRTSCHAFT

20 regionale Bierspezialitäten und vier Bier-Extras

Faszination Bier: Österreichs bierigster Adventkalender ierliebhaber haben Grund zur Freude. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr kommt der Bierkalender mit neuen Highlights auf den Markt. Der Schwerpunkt der Bierauswahl liegt in diesem Jahr auf Biervielfalt und regionalen Bierspezialitäten. Erhältlich ist der Geschenks-Hit bei Merkur, Interspar, Eurospar, Maximarkt, C&C Pfeiffer, AGM sowie bei gut sortierten Baumärkten und Lagerhäusern. Der Hersteller garantiert größte Biervielfalt und wünscht eine biersinnliche Adventzeit.

B

Bier ist das beliebteste Getränk der Österreicher. Bereits im letzten Jahr wurde der Adventkalender als erfolgreicher Geschenkartikel eingesetzt: „Wir bieten mit dem Bieradventkalender eine Alternative zu den üblichen vorweihnachtlichen Geschenken im Familien- und Freundeskreis. Unsere Erfahrung zeigt, dass auch Unternehmen den Bierkalender gerne als kleine Aufmerksamkeit für Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter nutzen“, erklärt Peter Reimann, Geschäftsführer von KALEA und kreativer Kopf dieser Idee.

Trend zur Biervielfalt Bei der heurigen Bierauswahl wurden Empfehlungen von österreichischen Bierfans und Biersommeliers berücksichtigt. Sie zeigt einen Querschnitt der österreichischen Brauereiszene und einzelner internationaler Spezialitäten. Der Kalender beinhaltet vor allem Bierspezialitäten, die nur regional im Handel erhältlich sind. Dabei werden ausgewählte Kultmarken und diverse Biersorten von Hand verpackt – und das ausschließlich in den beliebten 0,33-l-Einwegflaschen. Dazu zählen Weißbier, India Pale Ale, Pils, Honigbier, Kölsch, Kürbisbier, Bock, Tripelbock und Märzen. Für Weißbiergenießer gibt es eine besondere Überraschung: das aktuelle Staatsmeisterbier der öster-

reichischen Kleinbrauereien. Dieses Bier kann normalerweise nur vom Fass verkostet werden. „Mit dem Bierkalender fördern wir eine unverwechselbare Bierkultur und schaffen ein Bewusstsein für die Sortenvielfalt. Gleichzeitig kommt hier traditionelle Braukunst aus echtem Handwerk zum Zug“, ergänzt Reinhold Barta, Diplom-Biersommelier und Braumeister der Brauerei Gusswerk.

Anleitung zur Bierverkostung Bierverkosten will gelernt sein – Bier ist schließlich nicht gleich Bier. Um aus Biertrinkern wahre Bierkenner zu machen, versteckt sich im Kalender eine Anleitung zur richtigen Bierverkostung. Diese liefert alle relevanten Kriterien, um Bier richtig zu verkosten. Die Biererlebnisse und Bewertungsergebnisse können anschließend auf Facebook mit anderen Bierliebhabern geteilt werden.

KALEA-Fans treffen BiersommelierWeltmeister Auf Facebook gibt es mittlerweile eine große Fangemeinschaft. Hier können täglich Informationen und per-

sönliche Geschmackserlebnisse über das tagesaktuelle Kalenderbier ausgetauscht werden. Kommentiert wird die Plattform von den Braumeistern der einzelnen Brauereien und unabhängigen Biersommeliers. Unter ihnen auch der deutsche Sebastian Priller-Riegele, Biersommelier-Weltmeister 2011: „Jeder Tag ist ein neuer Genuss! Die Vielfalt im Bierkalender ist Bierkultur von ihrer schönsten Seite. Für mich ist der Bier-Adventkalender flüssige Lebensfreude“, so das Resümee des Weltmeisters. Für weiteren Gesprächsstoff werden auch die vier Bier-Extras im Kalender sorgen.

KALEA auf einen Blick KALEA ist ein unabhängiges Jungunternehmen, das sich auf Geschenks-Innovationen im Biersektor spezialisiert hat. Es gehört keiner Brauerei an und bietet in seinen Produkten eine vielfältige Bierzusammenstellung. Zum Produktsortiment zählt neben dem „Bierkalender“ auch „Österreichs bierigste Sommerbox“. Das Wort KALEA stammt aus dem Hawaiianischen und steht zugleich für die Philosophie des Unternehmens: „Freude schenken“. Mehr Informationen auf www.kalea.at


4. November 2011 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

BKS Bank Veranstaltung im Zeichen der Gene m 13. Oktober lud die BKS Bank zu einem gleichermaßen faszinierenden wie unterhaltsamen Vortrag des renommierten österreichischen Genforschers Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger ins Casino Velden ein. Über 360 Gäste sind der Einladung gefolgt - und waren begeistert.

A

BKS Bank hat Talent zum Erfolg Wodurch die BKS Bank zum Erfolg ihrer Kunden beiträgt? Dr. Penker brachte es auf den Punkt: „Neben

erstklassigen Produkten und Dienstleitungen bieten wir unseren Kunden Begleitung, Vernetzung und Know-how sowie Informationen aus erster Hand. Im Sinne einer vertrauensvollen Beziehung ist es uns wichtig, auch abseits vom geschäftlichen Alltag den Kontakt zu unseren Kunden zu pflegen. Dass dies wertgeschätzt wird zeigt uns die hohe Kundenzufriedenheit und Weiterempfehlungsbereitschaft“. Nachsatz: „Was wir vermitteln möchten ist: Die Macht der Gene ist enorm, aber nicht alles entschei-

Univ. Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger, BKS Bank VD Dr. Herta Stockbauer und BKS Bank VD Dr. Heimo Penker (v.l.n.r.). Foto: Eggenberger dend. Diese Einsicht muss uns anspornen, das Leben

beruflich und privat in die Hand zu nehmen“.

Betriebsbesuch von Landesrat Dobernig in der bit Geschäftsstelle Klagenfurt or kurzem gab Landesrat Dobernig der neuen bit Geschäftsstelle in Klagenfurt in der Eiskellerstraße die Ehre. Als Ressortverantwortlicher Politiker mit den Zuständigkeiten für Finanzen, Wirtschaftsförderung, und Technologie legt er neben der Bürgernähe auch großen Wert auf den Kontakt mit der lokalen Wirtschaft. Daher besucht er regelmäßig Unternehmen im gesamten Bundesland Kärnten, um sich direkt vor Ort über Produkte, Neuerungen aber auch Probleme sowie Anliegen persönlich zu informieren. Für die Leiterin der bit Geschäftsstelle Klagenfurt Frau Sabine Somma, ebenso für den Eigentümer der bit gruppe Stephan Sticher, war der Betriebsstättenbesuch von Landesrat Dobernig und

V

Im Bild von links nach rechts: Stephan Sticher – Geschäftsführender Gesellschafter bit gruppe, Sabine Somma, Geschäftsstellenleiterin bit Klagenfurt und Landesrat Harald Dobernig. seinem Team etwas ganz Besonderes. LR Dobernig ist nicht nur durch die Räumlichkeiten „gehuscht“ sondern hat sich sehr viel Zeit für ein-

zelne Gespräche genommen. Er war außerdem sehr gut vorbereitet in Bezug auf die bit gruppe und vor allem was das Thema Aus- und Weiterbil-

dung für MitarbeiterInnen im Land Kärnten betrifft. Geschäftsstellenleiterin Sabine Somma empfand Herrn LR Dobernig als äußerst charismatische Persönlichkeit und mit einem gesunden „Schmäh“ wie man es in der Steiermark ausdrückt. In seinen Ausführungen versprach er im Rahmen seiner Ressortzuständigkeiten, sich für die Belange der bit gruppe dementsprechend einzusetzen bzw. als Brückenbauer für weitere produktive Kontakte herzustellen. Ebenso hatte das Team der bit gruppe Klagenfurt das Gefühl, dass auch LR Dobernig und sein Team sich in unseren Räumlichkeiten und in der Gesellschaft der MitarbeiterInnen des bit Standortes Klagenfurt sehr wohl fühlten!


16 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

WIRTSCHAFT

40 Jahre Café-Konditorei Stocklauser Vor 3 Jahren konnte die Cafe-Konditorei Stocklauser zum 100-jährigen Jubiläum einladen. Nun gab es wieder einen Anlass um zu feiern: 40 Jahre Café–Konditorei Stocklauser. Am 5. Dezember 1908 pachtete der Urgroßvater Lukas Smarekar gemeinsam mit seiner Gattin Elisabeth die Bäckerei im Haus Marpäck. Vor 103 Jahren begann die Geschichte der Bäckerei. Auf Grund der dynamischen Entwicklung der Wirtschaft und des Fremdenverkehrs waren immer wieder betriebliche Umstellungen notwendig. Im Zuge der großen Investitionsphase von 1968 – 1972 erfolgten der Umbau und die Erweiterung der Bäckerei wie auch der Bau von Konditorei und Café, Garagen und privaten Räumlichkeiten. Die Eröffnung des Cafés 1971 spiegelte die Fortschrittlichkeit des Unternehmens wider. Michael Stocklauser absolvierte die Konditormeisterprüfung und nun war auch für köstliche Mehlspeis-Variationen gesorgt. Die Liebesknochen, Pyramiden und Topfenschnitten sind in ganz Kärnten bekannt. Aus diesem Anlass feierte die Konditorei Stocklauser

‘‘

Wir können auf sehr schöne, spannende und auch sehr bewegte Zeiten zurückblicken!“ Helene Stocklauser

vom 28. bis 30. Oktober 2011 das 40-jährige Jubiläum.

Bockbieranstich Am Freitag, 28. Oktober 2011 wurde zum Bockbieranstich geladen. Die Begrüßung wurde von Bürgermeister DI (FH) Franz Sabitzer vorgenommen. Gemeinsam mit Bgm. Siegfried Kampl wurde das Bockbierfass angeschlagen. Die Stocklauser Stammtischrunde schenkte das Bockbier aus. Die Einweihung des lebensgroßen Brez´nständers war ein voller Erfolg. Die Leberkas Party fand am Samstag, 29. Oktober 2011 statt. Dazu wurden Erdäpfelpüree und hausgemachten Saucen serviert. Den Anschnitt nahmen Mario Felsberger, Bäckermeister Mar tin Stocklauser, Wilma Warmuth, Bgm. Franz Sabitzer, Sportstadtrat Günter Leikam, GR Ewald Mödritscher vor.

Geburtstagstorte und Kaffeeverkostung Der Anschnitt der Jubiläumstorte wurde durch Senior Chefin „Bäck’n Leni“ Stocklauser, die heute noch im Betrieb mithilft und Bäckermeister Martin Stocklauser vorgenommen.

Helmut Thurner, Barister „Kaffeekünstler“ von Kötschach-Mauten verwöhnte die geladenen Gäste mit köstlichen Kaffeekreationen. Weitere Infos: Bäckerei Stocklauser 9344 Weitensfeld Tel.: 0 42 65 / 227


4. November 2011 I KärntnerNachrichten 17

NEW MOBILITY FORUM

Die elektromobilen Stargäste des NEW MOBILITY FORUM 2011 Zahlreiche Elektrofahrzeuge stehen auch in diesem Jahr beim NEW MOBILITY FORUM 2011 vor Ort zum Besichtigen bzw. Testfahren bereit. eben dem Mercedes AKlasse E-Cell, der in Kärnten in den nächsten vier Jahren exklusiv auf seine Alltagstauglichkeit getestet wird, kommt auch der smart electrice drive nach St. Veit an der Glan.

N

Renault wird mit dem brandneuen Fluence Z.E. vertreten sein, den es ab 2012 serienmäßig im Handel gibt und der schon vorab im Zuge des 3. NEW MOBILITY FORUM in Augenschein genommen werden kann. Mit seinem 95 PS starken Elektromotor, einer Reichweite von 185 km und der bewährten Renault Qualität steht dem emissionsfreien Fahrerlebnis nichts mehr im Wege.

Foto: Mercedes E-Cell (Lebensland/ Horst)

Für ein besonderes e-mobiles Highlight sorgt der Elektrosportwagen Alpha Roadster vom deutschen Elektrofahrzeughersteller e-WOLF, der die Motorleistung kurzzeitig auf 190 PS erweitern kann und über

eine Reichweite von 250 km verfügt. Bellaflora - die „grüne Nummer 1“ stattete auch 2011 Österreichs Kongress rund um Elektromobilität und alternative Energiefor-

men aus und stellte wieder wunderschöne Blumendekoration zur Verfügung. Aber Bellaflora ist auch in Sachen Energieeffizienz und emissionsfreier Fortbewegung ein Vorbildunternehmen in Österreich. Seit Juni 2010 hat Bellaflora bereits mehrere Ladestationen für Elektrofahrzeuge vor seinen Filialen aufgestellt. Ein Bekenntnis zu umweltschonender Fortbewegung und ein Schritt in eine „grüne“ Zukunft!


18 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

MODE

Licht ins Dunkel - Gala mit Trachtenmodeschau in Casino Velden

Der Kärntner Löwe bringt Licht ins Dunkel Nunmehr zum 9. Mal veranstaltet das Trachtenhaus Strohmaier Weitensfeld die Promi-Benefiz-Gala am Samstag, 12. 11. 2011 ab 19:30 Uhr - heuer erstmalig im Casino Velden.

Licht ins Dunkel Gala 2010, Mat Schuh , Claudia Haider. Ab 19:30 Uhr werden sich Prominente aus Politik, Sport, Kultur und Wirtschaft im Rahmen der Modenschau einen Abend lang in den Dienst der guten Sache stellen. So konnte in den letzten Jahren eine Summe von weit über 180.000,00 Euro an die ORF-

Licht ins Dunkel Gala 2010, Arnulf Prasch, Claudia Weberhofer Aktion „Licht ins Dunkel“ zugunsten Kärntner Projekte übergeben werden. In diesem Jahr kommt der Reinerlös dem „MOKI“ Kärnten (Mobile Kinderkrankenpflege und Hospiz) zugute. Die Tracht ist das Schlagwort, wenn die Familie Strohmaier etwas in die Hand nimmt. Neben der neuesten Kollektion - der Kärntner Ähre – wird auch eine noch nie dagewesene Rebellenkollektion präsentiert. „Faszination Tracht für alle Bereiche des Lebens - das ist das Ziel dieser Modenschau“, so Max Strohmaier. Doch nicht nur die Modenschau wird die Besucher begeistern, ein vielseitiges und spektakuläres Rahmenprogramm und eine Verlosung mit wert-

Braunes Seidendirndl im Strohmaier Look, für Herrn passendes Gilet und Sakko, Lisbeth Puschnig und Gregor Tschelisnig.

Dirndl aus der neuen „Ähren Kollektion“, Sarah Al-Hosini.

vollen Sachpreisen lassen diese Gala zu etwas Besonderem werden. Heuer gibt es ein Shuttleservice aus dem Gurktal ab Weitensfeld über St. Veit und Klagenfurt nach Velden. Hierzu weitere Infos und die Karten sind im Trachtenhaus Strohmaier in Weitensfeld (04265/425), im Casino Velden und in der Kärntner Woche Klagenfurt erhältlich.

Elegante Art Tracht zu tragen, Bettina und Gregor Tschelisnig.


4. November 2011 I KärntnerNachrichten 19

KLAGENFURT

Millionen-Baustelle Spitalberg als Vorzeige-Projekt

Fachleute aus vier Ländern bei Veranstaltung der STW Klagenfurt Gruppe. „Wir sollten uns einmal vor Augen halten, dass laut UNO-Bericht rund 1,2 Milliarden Menschen auf dieser Erde keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und 2,5 Milliarden Menschen keine geordnete Abwasserversorgung zur Verfügung steht!“, erinnerte Landesrätin Dr. Beate Prettner bei einer Fachtagung anlässlich des Internationalen Wasserbehältertages im Festsaal der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe. Laut Prettner müsse aber allen bewusst sein, dass das saubere Nass nicht einfach aus der Leitung kommt. So werden in unserem Bundesland jährlich rund 70 Millionen Euro in den Ausbau der Trinkwasserversorgung und in die Errichtung von Abwasserkanälen und Abwasserreinigungsanlagen investiert. Als wichtigen Schritt bezeichnete Dr. Prettner die Installierung der Kärntner Wasserstiftung „Wasser für Kärnten“ im Dezember 2007. Ziel dieser Stiftung sei es, überregional bedeutende Quell- und Grundwasservorkommen über die öffentliche Hand dauerhaft für die Allgemeinheit zu sichern. Über die „Strategische Bedeutung des Klagenfurter Hochbehälters im Versorgungsnetz“ referierte STW-Prokurist Dipl. Ing. Reinhold Luschin, der zuvor gemein-

Wasser – Teil unseres Lebens! Das STW-Wasserwerk gibt auch wichtige Tipps. Foto: Gleis/KK

Foto: Dreier/KK

Internationaler Wasserbehälter-Tag

Schenkt der Kärntner Umwelt-Landesrätin reines Wasser ein: STWWasserwerkschef Mag. Erich Plimon und Dr. Beate Prettner. sam mit STW-Wasserwerkchef Mag. Erich Plimon und Ing. Jörg Braunegg (OFS) die Gäste begrüßen konnte. Ing. Anton Miklavcic erläuterte das Millionen-Sanierungsprojekt des Hochbehälters der Landeshauptstadt. Experten referierten außerdem über Sanierungssysteme, Trinkwasserkraftwerke, Steuerungstechniken und Fernüberwachungen für Schutzgebiete. Auf dem Programm stand auch ein „Ausflug“ zur Baustelle des Klagenfurter Hochbehälters auf dem Spitalberg. Eines stand am Ende der Veranstaltung für Vertreter von Behörden, Planungsbüros und Wasserversorgern aus Österreich, Deutschland, Slowenien und Italien fest: In den nächsten Jahren werden viele Wasserversorger Behälterbauwerke entsprechend sanieren müssen! Übrigens – das STW-Wasserwerk versorgt die Klagenfurter jährlich mit sieben Milliarden Liter bestem Trinkwasser und investiert ständig in den Ausbau bzw. die Sanierung der Wasserleitungen. In der Landeshauptstadt muss das flüssige Lebensmittel aus der Erde gepumpt werden. Jährlich wird dabei das „weiße Gold“ 400 verschiedenen Untersuchungen unterzogen. Anschließend noch wichtige Tipps zum Thema „Wasserversorgung“, da-

mit Sie Minusgrade nicht eiskalt erwischen: Tipp 1: Fenster in Räumen mit Wasserleitungen schließen. Achten Sie dabei auch auf eine entsprechende Dichtung der Fenster. Tipp 2: Wasserleitungen gut isolieren. Installieren Sie bei Bedarf einen elektrischen Frostwächter in frostgefährdeten Räumen. Tipp 3: Wasserzählerschächte dämmen. Tipp 4: Warmwasserboiler in ungeheizten Räumen (mit trockenem, gut isolierendem Dämmmaterial schützen). Tipp 5: Im Winter ungenutzte Wasseranschlüsse – sperren Sie diese Wasserleitungen! Tipp 6: Frostschäden frühzeitig erkennen Tipp 7: Fall doch ein Frostschaden auftritt: Frostschäden an der öffentlichen Anschlussleitung (das ist der Bereich von der Hauptleitung bis zum Wasserzähler des Anschlusses) und am Wasserzähler sollten unverzüglich dem Wasserwerk der Stadtwerke Klagenfurt gemeldet werden. Die Mitarbeiter des Wasserwerkes unter der Telefonnummer 0463/ 521400 erreichbar. Ein fachkundiger Bereitschaftsdienst kümmert sich um Ihr Anliegen – 24 Stunden am Tag.


20 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

REISEN

Madeira: Die Blume Madeira, ein Stück subtropisches Europa, 900 Kilometer südlich von Portugal und 500 westlich von Afrika. Der letzte österreichische Kaiser lebte nach dem Zerfall der Monarchie mit seiner Familie einige Monate in Madeira im Exil und ist auch dort gestorben. Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Insel ist die Wallfahrtskirche Nossa Senhora de Monte, in der Kaiser Karl beigesetzt wurde. Heute kann man von der Hauptstadt Funchal mit einer Aussichtsseilbahn in den noblen Ort Monte hinaufgleiten. Für die damals mittellose kaiserliche Familie war das Leben in dem Bergdorf nicht so „traumhaft“, wie die Kurzbesuche von Touristen, wenn sie das Glück haben, dass die Sonne scheint. Im Winter ist es in der Höhe, in der Monte liegt, häufig nebelig, feucht und kühl. Die Kaiservilla verfügte über

keine Heizung. Der Habsburger hat sich, als er zu Fuß den weiten Weg nach Funchal ging, um einem seiner Kinder ein Geburtsgeschenk zu kaufen, am Heimweg verkühlt. An den Folgen dieser Erkältung, die zu einer Lungenentzündung führte, ist er gestorben. Madeira, das auch mehrfach von Kaiserin „Sissy“ besucht wurde, fühlt sich den Habsburgern verbunden und setzt dieses Thema sogar in der Tourismuswerbung ein. Unmittelbar neben der Grabeskirche des Kaisers beginnt eine der schönsten „Levada-Wander ungen“ von Monte nach Camacha. Levadas sind schmale Wasserkanäle, die der Bewässerung dienen und ideale Wanderrouten in den ver-

Die Kirche „Nossa Senhora de Monte“, in der Kaiser Karl begraben ist.

Getrocknete Katzenhaie im Hafen von Camara de Lobos. schiedenen Höhenlagen darstellen. Auf insgesamt 1500 Kilometer sind sie, häufig von üppigem Grün und bunter Blumenpracht gesäumt, die beliebtesten Wege zum hautnahen Erkunden der Insel. Der besondere Reiz sind die immer neuen Blicke auf den

Typische Küstenlandschaft.

oft tiefblauen, manchmal tückisch grauen Atlantik. Man sollte eine Taschenlampe nicht vergessen, denn manchmal wandert man durch mehrere hundertmeterlange schmale aus dem Felsen geschlagene Tunnel. Der Bau der ersten Levadas begann


4. November 2011 I KärntnerNachrichten 21

REISEN

ninsel der Wanderer

Die Küste bei Santana. 1493. Die Errichtung dieses Bewässerungsnetzwerkes, dem das Land seinen landwirtschaftlichen Reichtum verdankt, wäre ohne den Einsatz von Sklaven nicht möglich gewesen. Das Wandern zählt bei den Besuchern der Blumeninsel zu den beliebtesten Urlaubsaktivitäten. Auch Bergsteiger und Kletterer kommen auf ihre Rechnung. Die höchsten der steilen, felsigen Berge im Landesinneren sind mehr als 1800 Meter hoch. Dafür werden jene, die auf Sandstrand hoffen, enttäuscht sein. Madeira ist keine Badeinsel im klassischen Sinn. Die Küste wird häufig durch fast senkrecht abfallende, oft dramatisch bizarre Felsen, geformt. Die kleinen Dörfer am Meer erreicht man über abenteuerlich kurvenreiche und enge Straßen. Trotzdem muss man auf Badefreuen nicht verzichten, denn viele Hotels haben Poollandschaften und Meeresschwimmbecken angelegt. Madeira ist ein beliebtes Reiseziel für Hobbybotani-

Die strohbedeckten Häuser von Santana. ker, denn klimabedingt und dank des fruchtbaren vulkanischen Bodens wächst dort einfach alles. Unter der erstaunlichen Vielfalt von Pflanzen und Blumen, die das ganze Jahr über blühen, findet man nur wenige die endemisch sind. Allerdings verfügt Madeira im Landesinneren über einen ausgedehnten uralten Lorbeerwald, der die letzte Eiszeit überstanden hat und heute zum Weltkulturerbe der UESCO zählt.

Funchal, die „Stadt des wilden Fenchels“ und des „ewigen Frühlings“, liegt eingebettet zwischen Meer und sanften Bergen. Das nächtliche Lichtermeer zieht sich weit den Hang hinauf und spiegelt sich im Atlantik. Die Altstadt ist bunt, lebhaft und voller kleiner Läden, Lokale und Restaurants. Sie ist von gepflegten Parkanlagen mit Pflanzen aus der ganzen Welt und interessanten Statuen, umgeben. Der „Mercado dos Lavrado-

Keramik aus dem 17. Jahrhundert in der Markthalle von Funchal.

res“, mit seiner Überfülle an exotischen Früchten und knackigem Gemüse ist eine Art pulsierendes Herz der Stadt. Ein Teil der Markthallen ist Fischen und Meeresfrüchten vorbehalten. Dort sieht man die berühmten „Espadas“, die Degenfische, die in tausend Meter Tiefe und noch weiter unten leben. Sie sollen noch in großer Fülle vorhanden sei, weil die Dynamitfischer ihre mörderische Aktivität in so großer Tiefe nicht ausüben konnten. Man bekommt „Espadas“ heute in den meisten Restaurants und sie gelten als die Spezialität Madeiras schlechthin. Der berühmte süße Madeira Wein sollte 10 Jahre alt sein. Der billige weiße Tischwein schmeckt gut zum frischen Degenfisch, eignet sich aber nicht zum mitnehmen. Blaguss hat eine große Zahl interessanter Madeira Reisen im Angebot (www. blaguss.com), die in Reisebüros gebucht werden können. Direktflüge von Graz oder Wien. KML


22 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

FREIZEIT

Loipengenuss mit Wellnesseffekt ie Region um den Achensee bietet geradezu märchenhafte Voraussetzungen für einen Vitalurlaub in der kalten Jahreszeit: Über 200 Loipenkilometer zwischen den majestätischen Gebirgszügen von Rofan und Karwendel machen die bezaubernde Landschaft rund um das Verwöhnhotel Kristall zu einem der abwechslungsreichsten nordischen Zentren Tirols. Ein Winter am Achensee ist einfach zauberhaft: Tirol ist mit Sicherheit eine der aktivsten Gegenden mit den schönsten Naturerlebnissen in Österreich. Wer an einen Aktivurlaub in den Bergen denkt, kommt an Tirol nicht vorbei. Der Achensee ist dabei ein ganz besonders schönes Plätzchen, an dem sich die frische Bergluft mit dem romantischen Winter am glasklaren See perfekt vereint.

D

aber noch weitaus mehr: Eine eigene Übungsloipe, auf der man sich gefahrlos mit dem Überholen, Bremsmanövern und Stürzen vertraut machen kann, ist eine der „AchenseeSpezialitäten“. Genauso wie die ausgewiesene Hundeloipe, auf der Bello & Co ihr Herrchen begleiten dürfen. Wer den naturnahen Sport professionell erlernen oder seine Technik verbessern möchte, ist in den 7 Langlaufschulen der Region bestens aufgehoben.

Langlauf-Wochen im Kristall Von 24. November bis 18. Dezember 2011 und von 2. Jänner bis 10. April 2012

lauf-Ausrüstung. Sogar eine Privatstunde zum Perfektionieren des individuellen Langlaufstils ist im Preis enthalten. Für den perfekten Schwung steht

Langlauf Eldorado Wenn es um eine Empfehlung in Sachen Langlaufen geht, fällt sehr vielen Tirolern spontan die Region rund um den Achensee ein. Über 200 Loipenkilometer bieten ein nahezu unbegrenztes Loipenvergnügen. Getrennte Spuren für klassische Langläufer und Skater in allen Schwierigkeitsgraden sind selbstverständlich, zur Orientierung sorgt ein vorbildliches Leitsystem. Sollte Frau Holle einmal nicht so mitspielen, werden zahlreiche Loipenkilometer mechanisch beschneit. In der abwechslungsreichen, atemberaubenden Naturlandschaft rund um Tirols größten See erwartet alle Langlauf-Enthusiasten

gibt es bei den Gastgebern des Verwöhnhotel Kristall in Pertisau, Silvia und Adi Rieser, die „Langlauf-Wochen“: Ab 602 Euro pro Person im Verwöhn-Doppelzimmer kostet eine Woche Aufenthalt mit zahlreichen Specials. Inklusive ist nicht nur die 3/4 Verwöhnpension, sondern auch ein Langlauf-LoipenPass für die ganze Woche sowie eine komplette Lang-

das Material zum professionellen Ski-Wachsen jederzeit bereit.

Positive Schwingungen mit der Speed-Well-Plate Wer anstatt der privaten Langlauf-Trainingsstunde lieber seine Muskeln im einladenden Wellnessbereich des Hauses entspannen will, erhält beim An-

gebot Langlauf-Wochen einen Wellness-Gutschein im Wert von 35 Euro überreicht. Außerdem inklusive ist auch eine TeilkörperMassage und eine Trainingseinheit am Board 3000, einer Speed-WellPlate mit außergewöhnlich effektiven und positiven Trainingsergebnissen. Kreuzschmerzen, Verspannungen und Blockaden lösen sich, die Durchblutung wird gefördert, der Stoffwechsel angeregt. Viel Bewegung an der frischen Bergluft und trotzdem die richtige Portion an Wellness und Harmonie für den ganzen Körper ergeben die perfekte Mischung für einen zauberhaften und unvergesslichen Winterurlaub am Achensee! Infos unter: Verwöhnhotel Kristall Silvia & Adi Rieser Pertisau 51 A-6213 Pertisau am Achensee Tel.: +43 5243 5490 Fax: +43 5243 5374-19 mail: info@kristall-pertisau.at www.kristall-pertisau.at Bildnachweis: Achensee Tourismus, Verwöhnhotel Kristall


4. November 2011 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Bilder mit sehr viel Erdung LH Dörfler eröffnete Ausstellung von Petra Treffner in Klagenfurt. Die Künstlerin Petra Treffner aus Feldkirchen stellt derzeit in der Galerie der Berufsvereinigung Bildender Künstler in Klagenfurt aus. „Farbe Linie Raum“ nennt sich die Serie, die noch bis 30. November zu sehen ist. „Die Bilder von Petra Treffner haben sehr viel Erdung“, betonte Dörfler. Ihn würden vor allem ihre Landschaftsbilder faszinieren, so habe er bereits einen „Olivenbaum“ von ihr erworben. „Petra Treffner kann Blicke, Gedanken, Erfahrungen und Leidenschaften durch ihre Kunst ausdrück-

en. Ich bewundere Menschen, die aufzeigen können“, sagte der Landeshauptmann. Er gratulierte der Künstlerin zu ihrem erfolgreichen Weg und dem Präsidenten der Berufsvereinigung, Harry Jeschofnig, dazu, ein „Haus der Kunst ohne Gedanken-

„2012 – Das Ende der Zeit“ Veränderungen auf die die Menschen vorbereitet sein sollten.... 012 bringt nicht das Ende der Welt, sondern den Beginn einer neuen Ära in der Menschheitsgeschichte! Die weltweiten Turbulenzen in Natur, Wirtschaft, Politik usw. kündigen den großen Wandel bereits eindrucksvoll an. Medium und Bestseller-

2

autor Christoph Fasching bringt es in seinem Vortrag am 11. Nov. in Pörtschach am Wörthersee (Congress Center) auf den Punkt - in einem Streifzug durch seine vier von der geistigen Welt durchgegebenen Bücher bringt er die aktuelle weltweite Entwicklung in Zusammenhang mit dem seit der Entschlüsselung des Maya–Kalenders bekannten Datums 21. 12. 2012. 2012 - Das Ende der Zeit FR. 11.11.2011, 19:30 Uhr Pörtschach, Congress Center Karten: Ö-Ticket, Tel. 01/96096 Raiffeisenbanken, Sparkasse, Mediamarkt Infos: www.leben2012.com oder www.botschafterdeslichts.com

grenzen“ geschaffen zu haben. Die Künstlerin und ihr Werk wurden von Kunsthistorikerin Michaela Fliedl vorgestellt. Sie strich die „Dynamik des Übergangs von Gegenseitigkeiten“ in den Bildern hervor. Gemeinsam mit Präsident

Jeschofnig begrüßte Vizepräsidentin Margaretha Maria Bauer die Gäste. Unter ihnen wurde auch Olympiasieger und Sportmediziner Karl Schnabl gesehen. Petra Treffner lebt und arbeitet in Kärnten. Ihre Ausbildung hat sie bei Professor Giselbert Hoke erhalten. Sie ist Gründungsmitglied der 1998 eingerichteten Kulturinitiative „Galerie Bodensdorf“ und seit 2000 Seminarleiterin für Zeichnung und Aquarell. Sie stellt im Inund Ausland aus und ist Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler sowie im Kunstverein Kärnten. Infos unter www.treffner.at und www.bv-kaernten.at


24 KärntnerNachrichten I 4. November 2011

WIRTSCHAFT

LH Dörfler auf Firmenbesuch bei Sonderfahrzeugbau Tusch in Keutschach

Ein Kärntner baut die wohl sichersten Fahrzeuge in mächtiger Hummer, ein BMW X5 mit 680 PS, eine Hubschrauber-Kabine, ein Motorsegler und ein Mitsubishi Pajero mit über 250 Einschusslöchern – man sieht sofort, dass Valentin Tusch am unscheinbaren ehemaligen Bauernhof in Plescherken, Keutschach keine gewöhnliche KFZ-Werkstatt führt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat den international gefragten Spezialisten für Sonderfahrzeugbau besucht.

E

Tusch und sein engagiertes Team brachten die Besucher bei der Unternehmensführung ins Staunen. Der gelernte Karosserie-

bauer hat Erfindungen und Entwicklungen ge-

K U R Z NO T I E RT Entwicklungschwerpunkte bei Sonderfahrzeugbau Tusch liegen auf der Konstruktion von Spezialluftfahrzeuge, der Produktion von nicht brennbaren Kunststoff-Turbinenkapseln und dem Bau von Bodeneinbaukits für Hubschrauber und Tragflächenflugzeuge sowie dem Bau von Transportkontainern für Luftfahrzeuge und der Entwicklung von beschussfesten Pilotensitzen und beschussfesten Rotorblätter für Hubschrauber.

macht, die weltweit – auch in Krisenregionen – eingesetzt werden. Seine Hybridpanzerung aus verschiedenen Materialien ist leichter und wirksamer als die gängige Stahlpanzerung. Mit von ihm modifizierten Motoren können Motorsegler durch geringeren Treibstoffverbrauch rund sechsmal so weit fliegen wie üblich. „Wir haben in Kärnten Leute, die international zeigen, wie es geht“, fasste Dörfler nach der Führung stolz zusammen. Tusch baut und serviciert Sonderschutzfahrzeuge für Polizei, Behörden, Streitkräfte, friedenssichernde Organisationen und Privatpersonen sowie Geldtransporter. Zudem bietet er das Service und den Einbau von Spezialausrüstungen bei Kranken transportfahrzeugen oder Notarzthubschraubern an. Er konstruiert Spe-

zialluftfahrzeuge, entwickelt beschussfeste Pilotensitze und Rotorblätter. Botschaften, das Einsatzkommando Cobra oder die Deutsche Bundeswehr zählen zu seinen Kunden. Letztere setzt seinen Mitsubishi Pajero Protection in Afghanistan ein. Jedes Fahrzeug ist nach den Richtlinien des Deutschen Beschussamtes geprüft und zertifiziert. Dieses hat bei seinen strengen und aufwendigen Tests übrigens für die anfangs erwähnten Einschusslöcher in Tuschs Pajero gesorgt. Infos unter www.security-car.com


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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 43.2011 by FP Kärnten - Issuu