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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 42.2011

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PROMOTION

Nr. 42 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 21. Oktober 2011


2 KärntnerNachrichten I 21. Oktober 2011

KÄRNTEN BAUT

Verkehrsfreigabe der „neuen“ Diexer Straße LH Dörfler betonte erfolgte Umsetzung zahlreicher Infrastrukturprojekte in Südkärnten – Straße ist Lebensader für Gemeinde mit hohem Pendleranteil. Die L 113 Diexer Straße wurde auf einer Länge von über 2,3 Kilometer instandgesetzt und neu asphaltiert. Die Gesamtkosten dafür betragen 450.000 Euro. Vergangenen Sonntag erfolgte die Verkehrsübergabe durch Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Rahmen einer kleinen Feier beim Gasthof Kramer in Diex. Wie der Landeshauptmann sagte, sei damit ein Stück Lebensqualität für die Bewohner verbessert worden.

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Die Diexer Straße ist für die Pendler und auch für viele Gäste wichtig, die gern in den Sonnenort Diex fahren!“ LH Gerhard Dörfler

Eine gute bzw. sanierte Straße sei auch in der Erhaltung günstiger, was wiederum zur Umweltentlastung beitrage. Insgesamt habe man in Südkärnten bezüglich der Verkehrsinfrastruktur sehr stark nach- und aufgeholt, sagte Dörfler und verwies auf viele erfolgreiche Beispiele, von der Jörg-Haider-Brücke bis zur Umfahrung Ruden und Völkermarkt. Als nächstes werde der Autobahnknoten Völkermarkt in Angriff genommen. Dörfler dankte Baumeister Wolfgang Steiner von der

bauausführenden Firma Steiner Bau aus St. Paul, die ein Paradeunternehmen sei und bereits ganz große und besondere Bauwerke in Österreich umgesetzt habe. Weiters gratulierte der Landeshauptmann der Gemeinde Diex mit Bürgermeister Anton Polessnig an der Spitze. Die Gemeinde sei vorbildhaft bei ihren Initiativen um alternative Energien. Die Straße sei eine Lebensader, rund 60 Prozent der Ortsbevölkerung müssten

auspendeln. Er dankte herzlich für die Investition. Bauunternehmer Steiner dankte für die gute Kooperation mit Gemeinde, Anrainern und Straßenbauamt. Es sei immer schön, Bauvorhaben in Kärnten ausführen zu können, so Steiner. Straßenbauamts-

leiter Gerald Zikulnig stellte das Projekt näher vor, das im Rekordtempo zwischen September 2011 und Mitte Oktober 2011 umgesetzt werden konnte. Herzlich begrüßt und bedankt wurde Bauleiter Jakob Kummer für sein Engagement.


KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 42 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 21. Oktober 2011

BZÖ-Bauer kandidiert mit Freiheitlichen und unabhängigen Bauern

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Am 26. Oktober: Wandern auf der Kaiserburg

Auf nach Bad Kleinkirchheim!

Landwirt Norbert Dorighi (BZÖ)

„Weil es um die Landwirtschaft geht und nicht um parteipolitische Kleingeisterei“ hat sich Norbert Dorighi, Bauer aus Klagenfurt/Tultschnig und Feldkirchen, Mitglied des BZÖ und Agrarsprecher seiner Partei in Gemeinde und Bezirk Feldkirchen, entschlossen, gemeinsam mit der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft für die Landwirtschaftskammerwahl am 6. November 2011 zu kandidieren. „Mir geht es darum, dass auch die BZÖBauern in der Landwirtschaftskammer eine Anlaufstelle haben!“, fasst Dorighi zusammen.

Budgetrede im Landtag: Kärnten ist auf klarem Reform- und Sparkurs!

FPK-Parteivorstand: Keine Verkleinerung der Gemeinderäte!

Seiten 4 und 5

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4 KärntnerNachrichten I 21. Oktober 2011

THEMA DER WOCHE

Reform- und Sparkurs wird in Kärnten fortgesetzt LR Harald Dobernig: Auch Weiterentwicklung des Landes hat entscheidende Bedeutung – Forschung & Entwicklung, Bau- und Tourismusprojekte werden forciert In seiner bereits vierten Budgetrede vor dem Kärntner Landtag präsentierte Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig die Eckdaten des Landesvoranschlages 2012. Das Budget sieht Einnahmen von 1,975 Mrd. Euro und Ausgaben von 2,138 Mrd. Euro vor. Die Neuverschuldung beträgt budgetär und außerbudgetär zusammengerechnet 144,83 Mio. Euro. Die Nettodef izitquote liegt deutlich unter einem Prozent des BIP. Hielt seine bereits vierte Budgetrede im Landtag: Landesrat Harald Dobernig. Das Maastricht-Ergebnis 2012 liegt mit maximal 101,9 Mio. Euro um 62,7 Mio. Euro unter dem Kärnten zugestandenen Ergebnis von 164,6 Mio. Euro. Von 2011 bis 2014 spart Kärnten beim Maastrichtergebnis mindestens 304,9 Mio. Euro gegenüber den zugestandenen Stabilitätsbeiträgen ein. „Wir sind stolz darauf, dass wir dadurch auf keine Vorwegbeiträge oder Hilfe von anderen Bundesländern angewiesen sind“, so Dobernig. Ausführlich bilanzierte der Finanzreferent die bisherigen Erfolge des Reform- und Sparkurses in Kärnten, die sich in den kommenden Jahren durch einen Schneeballeffekt verstärkt auswirken werden. So habe man die Pensionsreform umgesetzt, die Pragmatisierung abgeschafft, die Verwaltungsreform mit der Schaffung von zehn Kompetenz-

zentren umgesetzt sowie in den letzten eineinhalb Jahren durch einen selektiven Einstellungsstopp bereits 200 Planstellen in der Hoheitsverwaltung einsparen können. Auch im Schulbereich habe man 180 Planstellen reduzieren können.

Trendwende geglückt In vielen Bereichen sei damit eine Trendwende gelungen. So hätten die Personalkosten im Jahr 2014 laut einer Hochrechnung bereits 260 Mio. Euro betragen. Durch die Umsetzung des Personalbudgets Neu könne man die Personalkosten auf 192 Mio. Euro absenken und in diesem Bereich bis zum Ende der Periode 164 Mio. Euro einsparen. Auch die Stabilisierung des Nettogebarungsab-

ganges bei den Krankenanstalten habe einen wichtigen Spareffekt. Entscheidend für die Entlastung der Kabeg und eine bessere Refinanzierung sei die Abschreibung der Landesdarlehen in Höhe von insgesamt 751,67 Mio. Euro gewesen. „Dadurch bleibt mehr Geld für die qualitative Versorgung der Patienten“, so Dobernig.

Bei Parteien gespart! Es sei eine 20-prozentige Einsparung bei den Landesgesellschaften gelungen, auch vor der eigenen Türe habe man gekehrt und etwa im Bereich der Klubs, bei der Parteienfinanzierung oder der Öf fentlichkeitsarbeit gespart. Im Bereich der Ermessensaus-gaben werden 2012 im Vergleich zu 2009 bereits über 100 Mio. Euro eingespart. „Zugleich

haben wir 2012 noch immer um 283,4 Mio. Euro weniger an Einnahmen als im Jahr 2009. Dafür sparen wir bei den Ausgaben massiv ein, diese liegen im kommenden Jahr um 303,9 Mio. Euro unter jenen des Jahres 2009“, so der Finanzreferent, der ausdrücklich betonte, dass das Ergebnis 2012 ohne Einmaleffekte erreicht werden könne.

Einsparungen senken Zinsen Von 2010 bis 2015 habe man im budgetären Bereich die Neuverschuldung bereits um 862 Mio. Euro reduzieren können. Im außerbudgetären Bereich sei erstmals von 2011 auf 2012 ein Abbau der Schulden um 18,29 Mio. Euro möglich. Insgesamt müsse man im außerbudgetären Bereich um 387,2 Mio. Euro weniger an


21. Oktober 2011 I KärntnerNachrichten 5

THEMA DER WOCHE

Überzeugte im Landtag mit Fakten und Zahlen: Finanzreferent LR Harald Dobernig. Neuverschuldung aufnehmen als ursprünglich im Budgetprogramm geplant war. „Das sind in Summe 1,25 Mrd. Euro, um die wir die nächste Generation an Zinsen entlasten“, sagt Dobernig. Wesentliche Ausgabengebiete im Budget 2012 sind die Bereiche „Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft“ mit 24,8 %, gefolgt vom Bereich „Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung“ mit 23,8 %. „Sozialer Wohlstand und Familienförderung sind die Schwerpunkte unserer Politik. Im Bereich Soziales, Familie und Senioren haben wir mit 386,1 Mio. Euro eine solide Basis geschaffen“, betonte der Landesrat. So gebe es allein im Bereich der Pflegeheime eine Steigerung von 1.000 Pflegebetten bis zum Jahr 2014. Auch der Gesundheitsbereich und der Bereich der Arbeit für die Menschen haben entscheidende Bedeutung. „Wir werden daher in den nächsten Jahren weiter Investitionen tätigen und Impulse setzen, um die bestehenden Arbeitsplätze abzusichern und neue zu schaffen. So wird der Bereich der Wohnbauförderung mit zehn Mio. Euro zusätzlich budgetiert, bis 2014 soll ein Wohnbauprogramm mit 1.300 Wohneinheiten umgesetzt werden.“ Dies sei bester Garant für

eine weiterhin gute Entwicklung der Bauwirtschaft. „Neben der Fortsetzung des Reform- und Sparkurses ist für mich die Weiterentwicklung unseres Landes das wesentliche Ziel. Daher werden in den kommenden Jahren der Bereich Forschung & Entwicklung sowie Bau- und Tourismusprojekte forciert“, so Dobernig. Geplant sei der weitere Ausbau des Lakeside Parks, die bestehenden Forschungszentren sollen aneinandergekoppelt werden, um besser und abgestimmter arbeiten zu können. Die notwendige Forschungsinfrastruktur werde in Zukunft gemeinsam seitens des Landes angeboten. „Über den KWF Technologiefonds wurden bisher 194,1 Mio. Euro in die Entwicklung Kärntens als High Tech Standort inve-

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Trotz Sparkurs setzen wir deutliche Akzente bei der Bildung und im Sozialbereich!“ Finanzlandesrat Mag. Harald Dobernig

stiert. Wir sind stolz auf Unternehmen wie Infineon, LAM Research oder Mahle, sie sichern gemeinsam rd. 5.000 Arbeitsplätze und werden noch viele weitere schaffen“, betonte der Finanzreferent. Es gehe beim Budget als Motor eines Landes um eine gesunde Mischung aus Sparen und Entwickeln. „Ursprünglich haben wir im Koalitionsprogramm ein Nulldefizit für das Jahr 2019 geplant. Aufgrund unserer Anstrengungen werden wir es wesentlich früher, spätestens 2016, erreichen. Wir werden noch einmal dort, wo es möglich ist, ausgabenseitig die Daumenschreiben anziehen“, erklärte der Finanzreferent.

Kommentar von Dr. Helmut Prasch

Auf gutem Kurs! Trotz ständiger Versuche, Kärnten krankzujammern, sprechen die Zahlen und Fakten, die Landesrat Harald Dobernig kürzlich dem Landtag vorstellte, eine deutlich andere Sprache. Die von der freiheitlichen Regierungsspitze in den letzten drei Jahren durchgesetzten Reformund Sparmaßnahmen beginnen zu greifen, die Netto-Neuverschuldung des Landes ist deutlich unter den Prognosen geblieben, die Maastricht-Kriterien, an die Bund, Länder und Gemeinden gebunden sind, wurden mehr als erfüllt. Damit ist Kärnten bei weitem nicht das Schlußlicht unter den österreichischen Bundesländern, sondern liegt im soliden Mittelfeld. Bemerkenswert ist vor allem, dass allerorts von der Notwendigkeit einer Verwaltungsreform die Rede ist. Kärnten hat bereits in den letzten Jahren zum Rotstift gegriffen. Mit der zuletzt durchgezogenen Zusammenlegung von Abteilungen der Landesregierung zu insgesamt sieben Kompetenzzentren wurde ebenso ein bemerkenswerter Einsparungseffekt erzielt wie mit der bereits vor zwei Jahren in Angriff genommenen Pensionsreform. Mit beiden Reformschritten ist Kärnten nicht nur den anderen Bundesländern, sondern auch der Bundesregierung weit voraus. Landesrat Harald Dobernig hat auf diese Weise auch Spielraum im Budget gewonnen und kann neue Akzente setzen. Dass er diese in den Ressorts Bildung und Soziales setzt zeigt die Nachhaltigkeit freiheitlicher Politik für Kärnten. Es wird nichts kaputt gespart, sondern die vorhandenen Mittel werden ganz gezielt und mit einer Zukunftsstrategie eingesetzt. Primitiv sind im Zusammenhang mit der finanziellen Lage des Landes versuchte Querverweise auf die Hypo-Alpe-AdriaBank. Während in ganz Österreich die Banken krachen und der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird, redet man nach wie vor nur von der Hypo. Dabei vergisst man, dass der Erlös aus dem Hypo-Verkauf nach wie vor im Kärntner Zukunftsfonds liegt und sich die Bank längst auf Konsolidierungskurs befindet. Wie gesagt: Was zählt sind Zahlen und Fakten!


6 KärntnerNachrichten I 21. Oktober 2011

HINTERGRUND

Schluß mit den AMA-Schikanen gegen unsere Kärntner Bauern! Im Rahmen einer Aktuellen Stunde im Kärntner Landtag kritisierte LK-Vizepräs. LAbg. Peter Suntinger zunächst das Fernbleiben von Agrarlandesrat Josef Martinz. „Dies verdeutlicht wohl einmal mehr, wie wichtig ihm die heimischen Bäuerinnen und Bauern dieses Landes tatsächlich sind“, so Suntinger. Seit Jahren wird Suntinger nicht müde, die Schikanen der AMA anzuprangern. Im Kärntner Landtag machte der Präsidentschaftskandidat für die Landwirtschaftskammer einmal mehr deutlich, dass diese Schikanen viele Bauern bereits zur Verzweiflung treiben. „Die Bauern werden von der AMA seit Jahren schikaniert und wurden bereits zu Sklaven des Handels und der Großkonzerne und der Agrarindustrie degradiert. Die Schikanen sind auch nicht von der EU vorgesehen, sondern absolut hausgemacht“, ist Suntinger überzeugt.

„Agrarische Förderdreifaltigkeit!“ Er wirft der „agrarischen Förderdreifaltigkeit“ bestehend aus Kammern, Ministerium mit AMA und Bauernbund „klägliches Versagen“ vor. So schlagen die AMA-Schikanen erbarmungslos zu, sollten beispielsweise bei der Vorortkontrolle Ohrmarken bei den Tieren fehlen. „Die Zahlungen für Tierprämien werden gekürzt und per Bescheid können noch Strafzahlungen folgen. Diese Schikanen sind hausgemacht und nicht von der EU vorgesehen“, so Suntinger, der auch darauf aufmerksam macht, dass

der Bauernbund, der österreichweit alle schwarzen Landwirtschaftskammer präsidenten stellt, jederzeit die AMA-Schikanen abschaffen könnte. Als weiteres Beispiel nannte er einen biologisch wirtschaftenden viehlosen Ackerbaubetrieb mit 40 ha Acker in Grafenstein, der bei einer AMA Kontrolle für seine 15 Legehennen, die er für den Eigenbedarf hält, keine Düngebilanz vorlegen konnte und mit folgenden Sanktionen bestraft wurde: Streichung der gesamten Öpul-Mittel, in Summe 22.000 Euro, wobei sämtliche Einsprüche mit der Begründung, alle Bio-Betriebe, ob viehhaltend oder viehlos, müssen eine betriebsbezogene Düngebilanz vorlegen können, erfolglos blieben. „Die AMA-Schikanen dienen dem Bauernbund offensichtlich dazu, dass durch das Wegrationalisieren von Berg- und Talbauern die Agrarkonzerne und die Agrarindustrie gestärkt werden. Durch diese Vorgangsweise steht für die Agrarkonzerne sowie die Argrarindustrie mehr Bauerngeld zur Verfügung“, so Suntinger, Derzeit erhalten 80 Prozent der Bauern lediglich 20 Prozent der Fördergelder. „Künftig sollte es nur

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LWK-Präsidentschaftskandidat Peter Suntinger kritisiert im Landtag schikanöse Methoden der AMA. mehr Kontrollen für das Antragsjahr geben“, fordert Suntinger die Abschaffung der bisherigen fünf Jahre rückwirkenden Kontrollen. Weiters verlangt Suntinger, dass die Landwirtschaftskammer mit ihren INVEKOS-Mitarbeitern für die amtliche Festlegung der maximalen beihilfefähigen Fläche haftet.

Erbsenzählerei! „Die Erbsenzählerei bei der Feststellung der tatsächlichen Nutzungsfläche muss ein Ende haben“. Weiters müsse auch damit Schluss sein,

Die Schikanen der AMA sind absolut hausgemacht!“

Präsidentschaftskandidat Peter Suntinger

dass Landschaftselemente wie Klaubsteinhaufen oder Einzelbäume bei der Flächenermittlung abgezogen werden. „Wir fordern in Summe größere Toleranzgrenzen und weg mit den Strafzahlungen“, meint Suntinger.


HINTERGRUND

21. Oktober 2011 I KärntnerNachrichten 7

„Pro Liter Milch bleiben dem Bauern 10 Cent!“ Ein Liter Milch kostet in Kärntens Geschäften rund einen Euro. Wir fragten Bertram Terkl, Sprecher der IG Milch in Kärnten, was dem Bauern davon bleibt. KN: Herr Terkl, lohnt sich die Milchproduktion für den Kärntner Bauern? Terkl: Das Problem ist, dass bei uns der Handel den Regalpreis festlegt, davon werden Kosten und Aufschlag der Molkerei abgezogen. Der Rest bleibt für den Produzenten übrig. Das heißt, die Wertschöpfungskette läuft verkehrt. KN: Wie sollte sie denn laufen? Terkl: Umgekehrt. Zuerst sollte ein fairer Grundpreis für den Bauern ermittelt werden, dann sollten die Aufschläge für die Molkerei und den Handel dazukommen. KN: Wer kann einen fairen Preis für die Bauern festlegen?

Der Bauernbund und kleine Lügengeschichten im Wahlkampf Unter dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ versucht der Bauernbund durch kleine Lügengeschichten LK-Vizepräs. Peter Suntinger zu diskreditieren. So wurde kürzlich behauptet, dass Suntinger Ausschusssitzungen in der Landwirtschaftskammer geschwänzt hätte. Richtig ist aber vielmehr, dass Peter Suntinger in keinem einzigen Ausschuss Mitglied ist. „Daher kann Suntinger diese Sitzungen auch nicht schwänzen“, klärt FPK-Klubobmann Kurt Scheuch auf. Wahr ist vielmehr, dass Suntinger im höchsten Gremium der LK-Kärnten, dem Vorstand, tätig ist.

Terkl: Wir denken da an eine unabhängige Stelle, die den Milchpreis pro Quartal für den Bauern festlegt. Und zwar unter Berücksichtigung der schwankenden Kosten für Diesel, Tierärzte oder Futtermittel. KN: Wie viel bleibt dem Bauern für einen Liter Milch im Tascherl? Terkl: Brutto werden es so rund 40 Cent sein, und davon müssen die Kosten für die Milchproduktion abgezogen werden. Netto

Bertram Terkl ist Bundesvorstandsmitglied der Interessensgemeinschaft Milch und Kandidat der Freiheitlichen Bauernschaft für die LK-Wahl am 6. November 2011.

werden es nicht viel mehr als 10 Cent sein, die bleiben. KN: Auch die Milchbauern kritisieren die AMA. Warum? Terkl: Die AMA legt den Milchbauern strengste Kontrollen auf. Das ist beinahe schikanös. Wir haben im internationalen Wettbewerb trotz unserer besten Produktqualität wenig Chancen. Unsere Vorschriften sind teilweise doppelt so streng wie im übrigen Europa. Ich glaube, man sollte auch beim Konsumenten das Bewusstsein für heimische Qualität steigern. Schleuderaktionen des Handels bei Milchprodukten sind nicht zielführend. KN: Wie viele Milchbauern hat Kärnten? Terkl: Noch sind es rund 4.500, die jährlich etwa 50.000 Kilogramm Milch pro Hof produzieren. Noch. Es werden jährlich weniger.


8 KärntnerNachrichten I 21. Oktober 2011

LANDESPOLITIK

Sparen ja, aber nicht bei den Gemeinderäten! Zu Wochenbeginn stellte der Parteivorstand der Freiheitlichen mit Obmann LHStv. Uwe Scheuch unmissverständlich klar, dass eine Verkleinerung der Gemeinderäte in Kärnten nicht in Frage kommt. Gespart werden soll dafür bei den zahlreichen Beiräten des Landes. Im Zuge des Gemeindekonvents, der dieser Tage in Kärnten tagt, werden Reformen und Vorschläge ausgearbeitet, um in diesem Bereich Einsparungen zu tätigen. FPK-Parteiobmann LHStv. Uwe Scheuch gab nun gemeinsam mit Bgm. Maximilian Linder die Forderungen der Freiheitlichen bekannt. „Wir stellen uns klar gegen die von der ÖVP geforderte Verkleinerung der Gemeinderatsfraktionen, da diese ein wichtiges Zeichen in Richtung direkte Demokratie sind. Die Freiheitlichen sind für die Beibehaltung der Gemeinderäte. Dafür wäre es aber sinnvoll, die vielen Fachbeiräte zu evaluieren und wenn nötig aufzulösen“, betont Scheuch.

Florianiprinzip ist falscher Ansatz ÖVP-Landesrat Martinz hatte ja vorgeschlagen, die Zahl der Gemeinderäte könnte um bis zu einem Drittel verkleinert werden. Für eine Gemeinde mit 2.000 Einwohnern hieße das etwa nur noch zehn statt bisher 15 Mandatare. FPK-Chef Uwe Scheuch: „Ich finde, das ist eine Frechheit von der Spitze, dass man wieder einmal bei den anderen sparen möchte. Das ist das Florianiprinzip, dass man sich selbst verschont und bei anderen einspart: Die

hochbezahlten Bürgermeister, Landtagsabgeordneten, Regierungsmitglieder sollen bleiben, aber bei den Gemeinderäten sparen wir. Das ist der falsche Ansatz. Wir wollen, dass die Gemeinderäte in ihrer Verhältnismäßigkeit bestehen bleiben.“

Linder: Nur noch FPK im Gemeinderat Die tatsächlichen Einsparungen wären minimal, erklärte der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und Bürgermeister von Afritz, Max Linder. Auch er hält die geplante Reduktion der Gemeinderäte für problematisch: „Die im Konvent geforderte Reduktion der Gemeinderäte um ein Drittel würde bei uns lediglich ein Einsparungspotenzial von 2.000 bis 2.200 Euro im Jahr ausmachen. Die Einsparungen für die Gemeinden wären marginal. Außerdem gäbe es dann einige Gemeinden, in denen man nur mehr fraktionsinterne Sitzungen abhalten könnte.“ So wäre beispielsweise ein verkleinerter Gemeindevorstand in Afritz überhaupt rein mit FPK-Mitgliedern besetzt. Verlierer wären letztlich vor allem die kleinen Namens- und Bürgerlisten, die es kaum mehr in die Gemeinderäte schaffen

würden, sagte Scheuch. Er forderte im Gegenzug mehr Kompetenzen für die Gemeinden, etwa bei Widmungen und Raumordnung, und mehr direkte Demokratie durch Bürgerbefragungen.

Sparen bei Fachbeiräten des Landes Möglichkeiten zum Sparen sieht die FPK vielmehr bei den derzeit 33 verschiedenen Fachbeiräten des Landes. Viele von ihnen könnten auch mit ihrem A b st i m m u n g s e r ge b n i s eine Entscheidung, die nach gesetzlicher Grundlage gefällt wurde, nicht beeinflussen, erläuterte Scheuch die Problematik. Scheuch: „Im Bereich der Beiräte und deren Arbeitsgruppen besteht Einsparungspotential. Wir werden nun alle Beiräte im Hinblick auf ihren Aufgabenbereich und Aktivitäten evaluieren“, so FPK-LPO Uwe Scheuch. Viele Beiräte sind zudem rein parteipolitisch besetzt und würden nur den Bürokratieaufwand vergrößern. Zumindest die Hälfte davon ließe sich daher ersatzlos streichen. Abschließend bekräftigte Scheuch auch noch sein Unverständnis über die Haltung des Gemeindebundes, welcher sich nicht für Parteipolitik missbrau-

FPK-Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch chen lassen dürfe. „Der Gemeindebund soll und muss überparteiisch handeln. Daher fordern wir ihn auf, seine parteipolitische Arbeit zurückzulegen“, so LPO Scheuch.

Große Kinderecke am Ursulamarkt!


21. Oktober 2011 I KärntnerNachrichten 9

LANDESPOLITIK

Keine Wohnung an Integrationsunwillige Auf Initiative von Wohnbaureferent Landesrat Christian Ragger wurden die Vergaberichtlinien der Wohnbauförderung entsprechend verschärft. Das neue Wohnbauförderungsgesetz (WBF) tritt ab 1. November in Kraft „Ausländer, die eine geförderte Wohnung mieten oder ins Eigentum übertragen wollen, müssen in Kärnten in Hinkunft Deutschkenntnisse nachweisen. Das ist eine der neuen Bestimmungen zum neuen Wohnbauförderungsgesetz, welches ab 1. November in Kraft tritt“, teilt Wohnbaureferent LR Christian Ragger mit. Das Beherrschen und Erlernen der deutschen Sprache habe nichts mit Schikane zu tun, sondern ist Grundvoraussetzung für eine geregelt Migrationspolitik.

Kärnten ist Vorreiter Kärnten hat diesbezüglich eine Vorreiterfunktion in Österreich eingenommen. In Oberösterreich ist Ähnliches geplant und in Vorarlberg läuft ein Pilotprojekt. „Deutschkenntnisse sind für eine erfolgreiche Integration und ein friedliches Zusammenleben einfach unerlässlich. Das gilt sowohl für noch neu Zuwandernde als auch für bereits Eingewanderte. Außerdem erhöht das Beherrschen der deutschen Sprache die Chance auf ein gutes Zusammenleben in einer Wohnanlage“, betont Ragger. Er wird sich auch dafür einsetzen, dass dieses Modell

LR Christian Ragger mit LAbg. Harald Trettenbrein: 1.300 neue Wohnungen bis 2014 österreichweit eingeführt wird und sich diesbezüglich mit Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz zusammenschließen. Die Regelung sieht wie folgt aus: Die Verordnung betrifft Drittstaatsangehörige. Hier wurde als Erfordernis festgelegt, dass sie sich seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen rechtmäßig in Österreich aufhalten und über einfache Deutschkenntnisse verfügen müssen.

Mögliche Nachweise Ausländer haben einfache Deutschkenntnisse (Erreichung des A2- Niveaus) vorzuweisen. Mögliche Nachweise sind Kurszeugnisse nach Integrationsvereinbarungsverordnung, anerkannte Sprachdiplome, mindestens fünf-

jähriger Besuch einer Pflichtschule in Österreich, wobei das Unterrichtsfach „Deutsch“ positiv abgeschlossen sein muss, Lehrabschlussprüfung gemäß dem Berufsausbildungsgesetz etc.

Weitere Schwerpunkte WBF Wie Ragger ausführt, ist ein weiterer Schwerpunkt des Wohnbauförderungsgesetzes Neu das Jungfamilienstartgeld. „Jungen Beziehern von Wohnbeihilfen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren wird ein Zuschlag von 50 Euro zur Wohnbeihilfe gewährt, wenn sie erstmals eine eigene Wohnung mieten“, erklärt Ragger. Diese Initiative bringt eine massive Entlastung von Jungfamilien in Kärnten. Im Hinblick auf das Wohnbauförderungspro -

gramm 2012/2013 und 2014 wurde bereits ein Entwurf ausgearbeitet. Ragger betonte, es sei aufgrund der guten Haushaltsführung der Wohnbauabteilung gelungen, zusätzliche Wohnbaumittel zu lukrieren, um eine gut ausgelegte und gerechte Verteilung von Wohneinheiten für alle Gemeinden zu realisieren.

Revitalisierung „Das Wohnbauprogramm umfasst für die nächsten drei Jahre ungefähr 1.300 Wohneinheiten. Ein großer Schwerpunkt wird auf das betreubare Wohnen gelegt. Im Vordergrund steht auch die Revitalisierung von Gebäuden. Wir wollen das Leben in den Städten erhalten und einer Zersiedelung entgegenwirken“, so der Vorsitzende des Wohnbauförderungsbeirates, LAbg. Harald Trettenbrein.


10 KärntnerNachrichten I 21. Oktober 2011

LANDESPOLITIK

Lehrerdienstrecht: Kärnten will Anwesenheitspflicht! Bildungsreferent LHStv. Scheuch: Ausbildungsstätte Schule zukunftsreif machen Immer mehr Bewegung kommt nun in Kärnten in die Diskussion rund um das Dienstrecht für Lehrer. Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch fordert ja seit längerem eine Ausweitung der Anwesenheitspflicht für Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen, um die Nachmittagsbetreuung ausbauen und während der Sommerferien eine lernunterstützende Betreuung gewährleisten zu können. „Wenn man die Anwesenheitspflicht für Lehrer an der Schule auf 30 Stunden ausweiten würde, könnten wir eine flächendeckende Nachmittagsbetreuung bieten. Für jeden Arbeiter, für jeden Angestellten, für jeden arbeitenden Österreicher, der 40 Stunden in der Woche am Arbeitsplatz ist, wird diese Forderung nachvollziehbar sein. Ich glaube daher, dass 30 Schulstunden auch Lehrern zumutbar sind“, erklärte Scheuch. Schließlich würden die Kärntner Sommerakademien, bei denen Lehrerinnen und Lehrer freiwillig teilnehmen, beweisen, dass auch diese Berufsgruppe absolut flexibel und arbeitswillig sei, wenn die entsprechenden rechtlichen und operativen Arbeitsbedingungen gegeben seien. Zustimmung kommt auch aus dem Landesschulrat, so sagte Landesschulratspräsident Walter Ebner:

„Das aktuelle Lehrerdienstrecht verhindert geradezu einen flexibleren Einsatz von engagierten Lehrern. Es wäre wirklich an der Zeit für eine Modernisierung, um die Ausbildungsstätte Schule zukunftstauglich zu machen.“ Landesschulinspektorin Renate KanovskyWintermann stellte fest: „Darüber hinaus sind auch adäquate Arbeitsplätze und ein leistungsgerechtes Besoldungssystem für eine zukunftsorientierte Ausbildung notwendig.“

Urlaubsanspruch maximal sechs Wochen! Scheuch verweist in diesem Zusammenhang auf Pläne von Unterrichtsministerin Claudia Schmied, wonach Vortragende an den Pädagogischen Hochschulen künftig auch nur mehr maximal sechs Wochen Urlaubsanspruch hätten. „Niemand versteht, wieso Lehrerinnen und Lehrer neun Wochen Sommerferien haben sollen. Ich bin mir sicher, dass spätestens nach der nächsten Nationalratswahl die Mehrheitsverhältnisse so sind, dass endlich Bewegung in diese antiquierte Gesetzeslage kommt. Die Zeit der Blockade muss endlich vorbei sein. Wir brauchen ein moderneres Lehrerdienstrecht, im Sinne der Eltern und der Schüler“, meinte Scheuch in Richtung Bundesregierung.

Immer vor Ort: Bildungsreferent Uwe Scheuch auf Besuch in der Volksschule Lurnfeld.

Resolution für den Erhalt der Kärntner Kasernen LH Dörfler: BundesheerStandorte müssen sichergestellt werden. Bei der letzten Sitzung der Kärntner Landesregierung wurde eine von Landeshauptmann Gerhard Dörfler eingebrachte Resolution verabschiedet, mit der sich die Landesregierung für die Aufrechterhaltung der Goiginger Kaserne in Bleiburg aussprechen. Zudem wird die Österreichische Bundesregierung und insbesondere Verteidigungsminister Norbert Darabos dazu aufgefordert, die Aufrechterhaltung des Bundesheer-Standortes in Bleiburg sowie den langfristigen Erhalt sämtlicher Kärntner Bundes-

heer-Standorte sicher zu stellen. Laut zuletzt bekannt gewordenen Informationen könnten im Rahmen von Einspar ungsmaßnahmen bundesweit weitere fünf Kasernen geschlossen werden, darunter auch die Goiginger Kaserne in Bleiburg. Die Kaserne in Bleiburg gilt als wichtiges Ausbildungszentrum. Im Regelbetrieb gibt es dort 45 Bedienstete. Dazu kommen rund 100 einjährig freiwillig Dienende sowie rund 120 Unteroffiziere. Die Goiginger Kaserne ist für Kärnten ein wichtiger wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Faktor.


21. Oktober 2011 I KärntnerNachrichten 11

REGIONALES

Weltcup-Wandertag mit Franz Klammer und Gerhard Dörfler Tausende Wanderer werden am kommenden Mittwoch, 26. Oktober, zum traditionellen Weltcup-Wandertag in Bad Kleinkirchheim erwartet. Mit dabei sind „Kaiser“ Franz Klammer und Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Schon bereits zum 7. Mal findet heuer am Staatsfeiertag die traditionelle Wanderung von der Kaiserburg über die Bad Kleinkirchheimer Weltcup-Pisten bis zur Talstation statt. Hatte im Vorjahr die Wanderer ein plötzlicher Wintereinbruch überrascht, so wird heuer mit strahlendem Herbstwetter gerechnet.

heuer ganz besonders auf die Bergmesse um 10:00 Uhr bei der KaiserburgBergstation, die von Diözesan Bischof Alois Schwarz und Superintendent Manfred Sauer zelebriert wird: „Vor der wunderbaren Kulisse der herbstlichen Nockberge ist dieser ökumenische Gottesdienst ein echtes spirituelles Erlebnis.“

Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der Erfinder der WeltcupWanderung, freut sich

Natürlich kommt anschließend die zünftige Wanderund Bergstimmung nicht zu kurz. „Mister Musi“

Arnulf Prasch begleitet die Wanderer und darf gleichzeitig prominente Gäste aus dem Volksmusik-Genre begrüßen. So sind heuer die „Redlbacher“ aus Frankenburg in Oberösterreich mit dabei. Aufgespielt wird auch vom „Seental Quartett“ und von Saso Avsenik und seinen Oberkrainer Musikanten. Ebenfalls schon Stammgäste bei der WeltcupWanderung sind die

„Mayrhofner“ mit Teufelsgeiger Georg Aschenwald, die die Wanderer ab 14 Uhr im beheizten Festzelt bei der Kaiserburg-Talstation erwarten werden. Wie sagt Franz Klammer: „Tausende Kärntner sind die Vorläufer von Lindsey Vonn, Liz Görgl und Co., die mit dem Weltcupzirkus im Jänner in Bad Kleinkirchheim Station machen!“ Also: Nichts wie auf in die Nockberge!

Der RfW Kärnten lädt zum traditionellen

„Maroni-Fest“ Gasthof Fischerwirt Kreuzberglteich, Klagenfurt

26. Oktober ab 14 Uhr Gratis Punsch, Kinderpunsch, Maroni, Glühwein Auf Euer Kommen freuen sich Bgm. Matthias Krenn und GR Herwig Druml


12 KärntnerNachrichten I 21. Oktober 2011

REGIONALES

Kärnten vergisst nicht auf die Gottscheer!

en Gottscheern in der slowenischen Gemeinde D Dolenjske Toplice/Töplitz stattete kürzlich Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler

Kärnten und Slowenien“ gebe. In Töplitz wurde die Delegation vom Bürgermeister und Altsiedlervereinsobmann August Gril empfangen.

gemeinsam mit Landtagspräsident Josef Lobnig und Österreichs Botschafter in Laibach, Erwin Kubesch, einen ausgiebigen Besuch ab. Ihm ging es darum, die altösterreichische Volksgruppe und ihre Traditionen näher kennen zu lernen sowie sich über ihre Situation zu erkundigen. Kärnten unterstützt die Volksgruppe schon lange, zum Beispiel auch beim Bau des Kulturzentrums des Gottscheer Altsiedlervereins in Krapflern. Außerdem bemüht man sich um mehr Rechte für die deutschsprachige Volksgruppe. Dafür sieht Dörfler jetzt gute Chancen, da es eine „neue Qualität in der Chemie zwischen

Der Landeshauptmann sagte, dass sein erster Besuch bei den Gottscheern für ihn ein besonderes Erlebnis sei. „Wir brauchen ein buntes Europa. Es gilt, Kultur, Talente und Sprache von Volksgruppen zu fördern und zu unterstützen. Davon profitiert die Vitalität einer Gesellschaft“, meinte er. Mit den Gottscheern wolle er offene und ehrliche Gespräche führen, um herauszufinden, in welchen Bereichen sie Hilfe benötigen. „Ich vertrete nicht einzelne Funktionäre, sondern immer die Menschen“, erklärte er seinen Zugang.


REGIONALES

21. Oktober 2011 I KärntnerNachrichten 13

HeimatHerbst-Finale

um Abschluss des diesjährigen Kärntner Z HeimatHerbst fand vergangenen Sonntag das große „Kärnten-Fest“ mit Volkskultur und Brauchtum pur sowie vielen zusätzlichen Highlights in der Messehalle 4 in Klagenfurt statt. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig konnte einen neuen Besucherrekord verkünden. „Auch dank des Schönwetters im September konnten wir die Zahlen der Vorjahre noch einmal leicht steigern. Mit rund 230.000 Besuchern wurde ein neuer Rekord aufgestellt, der HeimatHerbst hat sich wieder als Besuchermagnet erwiesen. Auch für die Saisonverlängerung, den Tourismus und die Wirtschaft ist er sehr wichtig geworden“, zog Dobernig zufrieden Bilanz. Einen starken Zulauf habe es heuer auch von Besuchern aus Italien gegeben. Beim Abschlussfest präsentierten sich nach einem Radio Kärnten Frühschoppen noch einmal die HeimatHerbst-Gemeinden mit Musik, Tanz, Schuhplattlern, Kindervolkstanz und Gesang. Auftritte gab es unter anderem von den „Springenden Böcken“ aus Diex, der Volkstanzgruppe Lindwurm Klagenfurt, der Stadtkapelle Wolfsberg und den Fegerländern. Tanzeinlagen gab es auch von den jungen Tänzern der Danceworld Centerstage aus St. Veit. Ein weiteres Highlight bildete eine Traktorparade mit Prämierung des am originellsten geschmückten Traktors, organisiert von der Landjugend Kärnten. Kulinarisch warteten Schmankerln des Kärntner HeimatHerbst auf die Besucher. Den umjubelten Abschluss bildete ein Auftritt von Volksrock´n´Roller Andreas Gabalier, der auch erstmals Lieder seiner neuen CD präsentierte. Insgesamt fanden heuer 113 Veranstaltungen in 72 Gemeinden statt. Seit 2003 besuchten über eine Mio. Besucher die HeimatHerbst-Veranstaltungen.

Johannes Leitner ist seit 5. Juli 2011 Bezirkshauptmann von Klagenfurt-Land. Diese Woche wurde ihm das Dekret von Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Rahmen einer Feierstunde überreicht. An der Feier nahmen auch Landesamtsdirektor Dieter Platzer und sein Stellvertreter Markus Matschek sowie zahlreiche Bürgermeister des Bezirks teil. Der Landeshauptmann sagte, dass er sich über diese Bestellung sehr gefreut habe. Leitner sei ein Mensch mit hoher Fachkompetenz, aber auch mit Menschlichkeit und viel Begeisterung. Der Landeshauptmann legte ein klares Bekenntnis zur Struktur der Bezirkshauptmannschaften ab.


14 KärntnerNachrichten I 21. Oktober 2011

Schiefes Licht Wenn, wie die Richterin im Prozess gegen Koloini feststellte, dass Jörg Haider keinen Einfluss auf die Vergabe von Staatsbürgerschaften gehabt hat, dann trifft dies auf Uwe Scheuch wohl noch mehr zu. Immerhin kann jeder Verein für eine Staatsbürgerschaft intervenieren. Was sollen auch die Freiheitlichen in Kärnten derzeit in dieser Bundesregierung für einen großen Einfluss auf irgendwelche Entscheidungen nehmen können? Mir war alleine die Anklage gegen Scheuch schon ein Rätsel. Das Urteil, des Richters Liebhauser gegen den FPK-Chef steht meiner Meinung nach, nun in einem noch schieferen Licht. Ines Katzenberger, Moosburg

Rechtsstaat Nach den letzten Freisprüchen rund um das Sponsoring für den Rennfahrer Friesacher und den Bemerkungen der Richterin, die hier die politische Komponente der Anklage beklagt hat, habe ich wieder Hoffnung, dass wir in einem Rechtsstaat leben. Denn man hatte wirklich schon den Eindruck, dass bei Jörg Haiders Freiheitlichen mit anderen Maßstäben gemessen wird und politische Urteile gesprochen werden. Birgit Wutte Ledenitzen

LESERBRIEFE

Flexibilität am Arbeitsplatz Ich finde es absolut korrekt, dass man jetzt auch mehr Flexibilität in das Dienstrecht der Lehrer bringen möchte. Jeder, der in der Privatwirtschaft arbeitet, muss im Laufe seiner Dienstzeit Mehrstunden, längere Wege zum Arbeitsplatz, unterschiedliche Dienstorte etc. in Kauf nehmen – aber für viele Lehrer stellt es ein Problem dar, acht Stunden am Tag an einem „Arbeitsort“ zu verbringen. Unter dem Motto „gleiches Recht für alle“ sollte auch die Urlaubszeit angeglichen werden. Denn aus welchem Grund sollten Lehrer 9 Wochen Sommerferien, dazu Weihnachtsferien, Semesterferien, Osterferien, etc. haben. Warum haben sie diese Auszeiten

mehr verdient als ein Bauarbeiter, eine Verkäuferin oder ein Herzchirurg? Für mich ist das jedenfalls nicht nachvollziehbar! Josef Tillian Himmelberg

Wutbürger Die „Wutbürger“-Initiative von Franz Miklautz stößt mir mächtig auf. Was nimmt sich dieser Herr raus, ständig Stimmung gegen die Verantwortungsträger im Land zu machen. Wenn er meint, alles besser oder gar richtig zu machen, dann soll er sich doch selbst in die erste Reihe stellen. Stefan Fekonja Klagenfurt

Lehrerarbeitszeiten Meine Meinung zur aktuellen Diskussion rund ums Lehrerdienstrecht ist, dass es doch endlich an der Zeit wird, dieses System mal grundsätzlich zu überdenken und zu ändern. Wie in den Medien verlautbart befinden sich in Kärnten fast 1000 Junglehrerinnen und Junglehrer auf der Warteliste für einen Job und noch immer stürmen hunderte junger Menschen die Pädaks! Und ich bezweifle, dass dieser Beruf von allen nur wegen dem Spaß an der Arbeit mit Kindern erlernt wird. Ein großer Anreiz sind wohl

auch die – vor allem im Pflichtschulbereich – milden Arbeitszeiten und die vielen Wochen Urlaub im Jahr! Dieses System ist alles andere als unterstützenswert! Ich finde Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch hat Recht, wenn er die Lehrer auch in den Sommermonaten verpflichten will, denn so hätten die Eltern wenigstens die Möglichkeit, sich die Kosten für die Nachmittagsbe treu ung zu sparen. Lukas Moser Klagenfurt - Viktring

Rasender Rudi Nun wurde dem Rechtsanwalt Rudi Vouk also aufgrund von Alkohol am Steuer der Führerschein entzogen. Anscheinend ist dieser ja sehr häufig mit dem Gesetz im Konflikt. Nachdem er dadurch bekannt wurde mit überhöhter Geschwindigkeit durch Ortschaften zu rasen hat er nun ein weiteres Mal die Bevölkerung gefährdet. Ich bin erleichtert, dass ein derart verantwortungsloser Verkehrsteilnehmer wenigstens für eine Weile aus dem Verkehr gezogen wurde. Gernot Schubel St. Veit/Glan

Koralmbahn Ich hoffe für unser Land, dass das Vorhaben von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, EU-Fördermittel für den Bau der Koralmbahn aufzutreiben, aufgeht. Denn damit würde Kärnten nicht nur durch modernste Schienennetze an den Nordosteuropäischen Raum angebunden werden, sondern die Republik Österreich und der Steuerzahler würde sich damit Unsummen an Geld sparen. Amanda Burg Velden am Wörthersee

Die KN jetzt im Abo: 0463 51 15 15

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21. Oktober 2011 I KärntnerNachrichten 15

SERVICE

Österreichische Lotterien öffnen Tür zum KHM in Wien

er 21. Oktober ist als „Lotterien Tag im Kunsthistorischen Museum“ ein spezieller Tag für die Kunst und seine Liebhaber. Wer mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien ins Kunsthistorische Museum kommt, hat freien Eintritt. Und erhält zudem die Jahreskarte zum Vorzugspreis.

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Die Österreichischen Lotterien und das Kunsthistorische Museum Wien verbindet eine nahezu zwei Jahrzehnte dauernde Partnerschaft. Das historische Gebäude zur Rechten Maria Theresias zwischen Burgring und Muse-

© Achim Biniek

Lotterien Tag im Kunsthistorischen Museum

Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien (links) und Dr. Sabine Haag, Direktorin des Kunsthistorischen Museums, mit dem Gemälde „Füllhorn, 2010“, von Karin Pliem. umsplatz zählt mit seinen wertvollen Sammlungen zu

„Mega Money“ - drei Mal eine Viertelmillion aufrubbeln

den bedeutendsten Museen der Welt.

Klagenfurter Volksfest zum 707. Ursulamarkt am 23. + 24. 10.

Ziehung vom Mi., 12. 10. 2011

10433 250.000,- Euro – das ist die mega Summe, die man ab sofort beim neuen Rubbellos „Mega Money“ gewinnen kann. Auf „Mega Money“ gibt es drei Rubbelflächen und damit dreimal die Möglichkeit zu gewinnen.

Wer am „Lotterien Tag “, das ist Freitag, der 21. Oktober 2011, mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien, also beispielsweise mit einer Lotto-, Toto- oder Bingo-Quittung, aber auch mit einem Brief- oder Rubbellos, zum Kunsthistorischen Museum kommt, erhält eine Eintrittskarte zum unentgeltlichen Besuch des Museums. Der Spielschein muss dabei nicht aus einer aktuellen Runde bzw. Los-Serie sein. Darüber hinaus können die Spielteilnehmer am Lotterien Tag die Jahreskarte des Kunsthistorischen Museums zum Vorzugspreis von 26,Euro erwerben.

Ziehung vom Do., 13. 10. 2011

39313 Ziehung vom Fr., 14. 10. 2011

43570 Ziehung vom Sa., 15. 10. 2011

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VO R S C H AU 42. Runde 2011 1: Austria Wien– Rapid Wien 2: Sturm Graz– RB Salzburg 3: FC Admira– Wacker Innsbruck 4: SV Ried– SV Mattersburg 5: SC Wr. Neustadt– SV Kapfenberg 6: Hannover 96– Bayern München 7: B. Leverkusen– Schalke 04 1 8: Hamburger SV– VfL Wolfsburg 9: Hertha BSC– FSV Mainz 05 1 10: TSG Hoffenheim– Mönchengladbach 11: 1. FC Nürnberg– VfB Stuttgart 12: 1. FC Kaiserslautern– SC Freiburg Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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16 KärntnerNachrichten I 21. Oktober 2011

KÄRNTEN AKTUELL

KGKK-Grippeimpfaktion läuft noch bis 28. Oktober 2011! Land Kärnten übernimmt Impfkosten für Pensionisten mit geringem Pensionsbezug Über 3.500 Kärntnerinnen und Kärntner ließen sich im Rahmen der landesweiten Grippeimpfaktion der Kärntner Gebietskrankenkasse (KGKK) in den letzten Wochen gegen Grippe (Influenza) impfen, informiert KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner. Die Impfung wird um acht Euro angeboten. Rezeptgebührenbefreite Personen sind vom Selbstbehalt befreit.

Da die Impfung den einzig wirklichen Schutz gegen Grippe bietet, empfiehlt Prim. Dr. Wilfried Peterz, Leiter des Internen Ambulatoriums der Kärntner Gebietskrankenkasse, Menschen über dem 60. Lebensjahr, chronisch Kranken, Menschen mit Erkrankungen der Luftwege, der Nieren, mit Stoff wech selerkrankungen oder mit Immundefekten, das Impfangebot anzunehmen.

Für alle Pensionsbezieher, deren reiner Pensionsbezug den Bruttobetrag von 900 Euro - mit Familie 1.300 Euro - nicht übersteigt, übernimmt wieder das Land Kärnten die Impfkosten. Der Nachweis des Pensionsbezuges ist dafür notwendig. Die Impfung wird bis Freitag, 28. Oktober 2011, angeboten. Die „e-card“ bitte nicht vergessen!

Impf-Orte und Termine bis 28. Oktober 2011 GKK Klagenfurt: Mo – Fr, 7.00 – 10.00 Uhr GKK Villach: Mo – Do, 7.00 – 10.00 Uhr GKK Spittal/Drau: Mo – Di, 11.30 – 12.30 Uhr GKK St. Veit/Glan: Mo – Di, 11.30 – 12.30 Uhr GKK Völkermarkt: Mo – Di, 11.30 – 12.30 Uhr

GKK Wolfsberg: Mo – Di, 11.30 – 12.30 Uhr GKK Hermagor: Do, 8.00 – 10.00 Uhr GKK Feldkirchen: Mo, 8.00 – 10.00 Uhr Stadtgemeinde Ferlach: Di, 25.10., 13.00 – 15.00 Uhr, Rathaus

Ehrenzeichen des Landes für SparMarketingchef Bruno Arendt ber 1.400 Spar-Mitarbeiter aus ganz Kärnten und Osttirol sowie Mitarbeiter von Hervis und

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Tann besuchten das 11. Spar-Herbstfest in der Messehalle 5 in Klagenfurt. Spardirektor Manfred

Schweighofer und SparMarketing-Chef Bruno Arendt hießen auch viele Ehrengäste willkommen, an der Spitze Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Landesrat Josef Martinz, Bürgermeister Christian Scheider sowie Bundesrätin Ana Blatnik. Für den Organisator des großartigen Festes, Bruno Arendt, war es das letzte von ihm initiierte Herbstfest. Der Grund: Beginn der Pension. Arendt feiert in Kürze seinen 61. Geburtstag. Daher stand er im Mittelpunkt und wurde für

sein großes Spar-Engagement herzlich gewürdigt. Der Landeshauptmann hob seinen starken und kreativen Beitrag zum Erfolg von Spar hervor. Arendt habe viel getan, um das Ansehen von Spar zu fördern. Zur Anerkennung seiner Leistungen überreichte LH Gerhard Dörfler ihm auch das Ehrenzeichen des Landes Kärnten.


21. Oktober 2011 I KärntnerNachrichten 19

WIRTSCHAFT

BAWAG P.S.K. Leasing: Änderungen in der Geschäftsführung Rudolf Fric, langjähriger Geschäftsführer der BAWAG P.S.K. Leasing ist neuer Sprecher der Geschäftsführung und Bestellung von Wolfgang Meixner zum zweiten Geschäftsführer. „Langjährige Erfahrung gepaart mit jungen Ideen“, so beschreibt Dr. Christoph Raninger, Vorstandsdirektor der BAWAG P.S.K. Bank und Aufsichtsratsvorsitzender der BAWAG P.S.K. Leasing, das neue Führungsduo an der Spitze der BAWAG P.S.K. Leasing. Mag. Rudolf Fric, 53, seit 13 Jahren Geschäftsführer des Unternehmens, wird für Beständigkeit sorgen. Wolfgang Meixner, 39, wird frische Ideen in das Unternehmen einbringen.

Fric wird Sprecher der Geschäftsführung

Rudolf Fric übernimmt ab sofort das Ressort Marktfolge (zuständig für Risikomanagement und Finanzen) und wird gleichzeitig zum Sprecher der Geschäftsführung bestellt. Der Betriebswirt Fric startete seine Laufbahn 1977 bei der KMU Forschung Austria. 1988 wechselte er zur AVABANK AG. Hier war er Prokurist, Direktor und Bereichsleiter und wurde 1991 zum Geschäftsführer und Aufsichtsratsmitglied verschiedener Tochtergesellschaften bestellt. 1998 trat er in die Geschäftsführung der BAWAG P.S.K. Leasing ein und übernahm die Ressorts Vertrieb und Marketing. Rudolf Fric ist seit 2006 Präsident des Verbands Österreichischer LeasingGesellschaften. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter.

Wolfgang Meixner, Geschäftsführer BAWAG PSK Leasing. Wolfgang Meixner zur neuen Funktion: „Ich freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen und die Zusammenarbeit mit dem hervorragenden Team der BAWAG P.S.K. Leasing. Die Herausforderung ist faszinierend und sicher eine der spannendsten Aufgaben, die sich mir je gestellt haben.“ Bilder: BAWAG PSK Leasing

Besetzung aus den eigenen Reihen

Rudolf Fric, Sprecher der Geschäftsführung BAWAG PSK Leasing. Rudolf Fric zur Bestellung seines Co-Geschäftsführers: „Ich freue mich mit Wolfgang Meixner nunmehr auf Geschäftsführerebene zusammenzuarbeiten, nachdem ich ihn seit Jahren als kompetenten und teamorientierten Geschäftsführer unserer Tochtergesellschaften kenne.“

An der Seite von Fric wird Wolfgang Meixner, 39, zum zweiten Geschäftsführer der Leasingtochter der BAWAG P.S.K. berufen. Raninger: „Er ist aus einer Reihe hervorragender Kandidatinnen und Kandidaten unsere erste Wahl und leitet seit 12. Oktober den Bereich Vertrieb und Marketing.“ Meixner trat nach Abschluss der HAK im Burgenland 1993 in die BAWAG P.S.K. Leasing ein. Er startete in der Rechtsabteilung und stieg im Jahr 2000 zum Key-Account-

Manager für das Flottenmanagement internationaler Konzerne auf. 2005 wurde er zum Geschäfts-

führer der polnischen To c h te r ge s e l l s c h a f t BAWAG Leasing & Fleet z.o.o. befördert. Drei Jahre später folgte der nächste Karriereschritt: Meixner wurde Geschäftsführer der Fuhrpark Leasingtochter. 2009 avancierte der Manager zum Leiter der zentralen Stabstelle für die Tochter-Leasinggesellschaften in Polen, der Slowakei, in Tschechien und in Ungarn. Meixner ist begeisterter Beach-Volleyball-Spieler.

Über die BAWAG P.S.K. Leasing: Die BAWAG P.S.K. Leasing ist Universalist für alle Leasing-Anliegen, von Immobilien-, Mobilien- und KFZLeasing bis hin zum Fuhrparkmanagement. Das Unternehmen mit sieben Niederlassungen in Österreich beschäftigt im Inland rund 140 Mitarbeiter und serviciert 30.000 Kunden mit 50.000 Leasingverträgen mit Anschaffungswerten von 1,6 Mrd. Euro.


20 KärntnerNachrichten I 21. Oktober 2011

KULTUR

Veranstaltungen Schloss Albeck So, 30. 10., 11 h: „introspection“ Gerald Selig, Saxofone, Klarinetten, Flöten, Andreas Mayerhofer, Klavier Die Kollaboration der beiden Musiker ist eine langjährige und in Projekten wie That´s Jazz Quartet und Quintet, dem Trio Cervenca/ Selig/ Mayerhofer oder Dirt Stream dokumentiert. Daraus ist jetzt das konzertante Duoprojekt „introspection“ (betitelt nach einer Komposition von Thelonious Monk) entstanden. Durch das abwechslungsreiche Instrumentarium bietet sich eine große Bandbreite an Klangmöglichkeiten, die wiederum die Grundlage für die Interpretation von Kompositionen aus den verschiedensten Genres bildet. Nicht nur Jazzkomponisten wie Strayhorn oder Monk werden interpretiert , sondern auch Vetreter der europäischen Tradition wie Bartok oder Scriabin, deren Stücke aber nicht „verjazzt“, sondern in der ihnen eigenen klanglichen Diktion improvisatorisch aufgearbeitet werden. Im Jänner 2010

war das Duo für die Ö1 Sendereihe „on stage“ im Radiokulturhaus zu Gast! www.andreasmayerhofer.at So, 30. 10., 15 h: THE LADIES - Cat Pack

THE LADIES bieten eine mitreißende Show von Swing bis Soul, von rockig bis schräg. Mit Temperament, Witz und Charme präsentieren die drei Ladies die swingenden 40er der Andrew Sisters und Glenn Miller, den Rock‘n‘Roll von Little Richard und Peggy Lee, Songs von Manhattan

Transfer und Aretha Franklin, sowie gekonnten A Capella Gesang. THE LADIES, das stimmgewaltige Vocaltrio aus Klagenfurt: Freya sang unter anderem bereits für Udo Lindenberg, Marius Müller-Westernhagen, Udo Jürgens, Baccara, Goombay Dance Band, Randy Pie, … Liza Ti aus Manila erhielt sehr früh das Prädikat „Soul Queen of Asia“ verliehen und teilte als Support Act die Bühnen der Welt mit bekannten Größen wie „The Platters“, „The Temptations“, „Toto“, „Status Quo“, … Hemma kommt ursprünglich von der Klassik. Sie sang beispielsweise im „Extra Chor“ des Stadttheaters Klagenfurt oder als Sopranistin im Norbert Artner Chor. Mit den Ladies frönt sie nun ihrer Leidenschaft für Pop, Swing, Soul und Rock‘n’Roll … www.the-ladies.at Café - Restaurant, Shop, Ausstellungen, Konzerte, Seminare • 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 • Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at • www.schloss-albeck.at

Weltbekanntes Hellsichtiges Medium und Bestsellerautor kommt nach Pörtschach o r trag v o n Martin Zoller m i t d e m Thema „Intuition als Schlüssel deiner Seele“ (Hör mehr auf dein Bauchgefühl) am 22. 10. 2011 in Pörtschach/Congress Center. Intuition zeigt uns, wer wir sind und wo wir hingehen. Sie hilft uns, richtige Entscheidungen im Leben zu treffen, um Probleme zu vermeiden. Sie verhilft uns zu einem zufriedeneren Leben. In seinem neuen Buch beschreibt Martin Zoller auf eindrückliche Weise, wie er mit seiner

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eigenen Intuition hellsichtig Menschen in allen Kontinenten berät und auf den richtigen Weg führt. Er zeigt aber auch auf, wie jeder seine richtige Intuition finden kann, wenn er wieder lernt auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören. Das Buch enthält auch viele praktische Tipps und Erkenntnisse im Umgang mit der Intuition und Entwicklung der Spiritualität, wie Martin Zoller sie hellsichtig wahrnimmt. Seine weltweit gehaltenen regelmäßigen Vorträge führen ihn 22. Oktober ab 19:30 Uhr nach Pörtschach ins Congress Center. Karten bei allen Ö-Ticket Verkaufsstellen und an der Abendkasse!


21. Oktober 2011 I KärntnerNachrichten 21

GESUNDHEIT

KH Barmherzigen Brüder: Primarius mit Managementskills Primarius Dr. Heinz Lackner, Leiter der Abteilung für Radiologie des Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan schließt sein Zusatzstudium in Gesundheitsmanagement ab. ZUR PERSON

Primarius Dr. Heinz Lackner, Leiter der Radiologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan hat am 1. Juni 2011 an der Donau Universität Krems ein post-graduateStudium zum Master of Science mit Schwerpunkt „Management in Einrichtungen des Gesundheitswesen“ abgeschlossen. „Wir freuen uns sehr über das Engagement mit dem Herr Primarius Lackner sein post-graduate-Studium berufsbegleitend absolviert hat und gratulieren herzlich zum erfolgreichen Abschluss“, so Mag. Michael Steiner, Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan unterstützt und fördert sie Aus- und Weiterbildungen seiner MitarbeiterInnen, um immer am aktuellsten Stand des medizinischen Fortschritts zu sein und PatientInnen eine optimale medizinische Behandlung und Versorgung in allen Bereichen zu garantieren. „Dadurch kann das Krankenhaus auf höchste medizinische Fachkompetenzen zurückgreifen“, erklärt Mag. Steiner.

Zukünftigen Herausforderungen erfolgreich meistern „In Zeiten wie diesen, da menschliche wie finanzielle Ressourcen knapper sind und der Wettbewerb zunimmt, habe ich es mir zum Ziel gesetzt, etwas zu erlernen was mir und dem Krankenhaus hilft, den zukünftigen Herausforderungen gestärkt entgegen zu treten“, erklärt Primarius Dr. Heinz Lackner. Der seine Masterthesis dem Thema „Personalentwicklung bei ÄrztInnen im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St.Veit/Glan“ widmete, um herauszufinden, welche Möglichkei-

Primar Dr. Heinz Lackner. Bild: KH Barmherzige Brüder St. Veit/Glan

ten ein Spital hat, seine MitarbeiterInnen am Haus zu halten und wie es diese erfolgreich nutzen kann.

Heinz Lackner wurde 1960 in Klagenfurt geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Schon während seines Medizinstudiums begann er seine medizinische Berufslaufbahn im Röntgeninstitut des Hanusch-Krankenhauses. Nach seinem Turnus-Jahr arbeitete er ab 1993 am Zentralröntgeninstitut des LKH Klagenfurt. Den Abschluss der Ausbildung zum Facharzt für medizinische Bildgebung und Diagnostik erlangte er 2001. Seit 2001 ist Dr. Heinz Lackner im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan als leitender Oberarzt der Radiologie tätig. 2009 erhielt er den Titel „Akademischer Health and Social Services Manager“ an der Donau Universität Krems. Im März 2010 wurde Dr. Heinz Lackner zum Primarius ernannt. Zu seinen Spezialgebieten zählen die Radiologie des Magen-Darm-Traktes, therapeutische Eingriffe mit Hilfe von bildgebenden Verfahren, CTgezielte Interventionen, wie Abszessdrainagen oder Schmerzblockaden und die Mammadiagnostik im Rahmen des Brustzentrums Kärnten.

Immer am aktuellsten Stand des medizinischen Fortschritts „Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist das Thema Weiterbildung und als Mitglied der Akademie für Fortbildung in der Radiologie stehen Aus- und Weiterbildung für mich an vorderster Stelle. Es sollte ein selbstverständliches Bedürfnis eines jeden Arztes sein, sein Fachwissen ständig zu erweitern und neueste Untersuchungsergebnisse in den klinischen Alltag einfließen zu lassen“, so Primar Lackner.

A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Spitalgasse 26 9300 St. Veit/Glan Telefon: 04212-499/0 Fax: 04212-499/400


22 KärntnerNachrichten I 21. Oktober 2011

KONZERT

Das Konzertereignis 2012: ANDREAS GABALIER & BAND Erstmals auf Solotour nee in Österreich – Vorverkauf hat schon begonnen. 2009 trat der junge Grazer Jus-Student in der österreichischen Musikszene zum ersten Mal stärker in Erscheinung. Bis zu diesem Zeitpunkt bastelte er daheim im Kellerstudio seine Lieder, duplizierte daraus CDs und verkaufte sie übers Internet. Da gab es die ersten Radioeinsätze und entdeckt wurde er hauptsächlich durch Mundpropaganda. Jemand kennt jemanden der wiederum jemanden kennt der Musik produziert und so landete Andreas Gabalier bei Klaus Bartelmuss, Eigner von Stall-Records und unter anderem Förderer von Nik P..

Volksmusik, dann dem Schlager und dann wiederum dem Austropop zugerechnet wird, für den gilt offenbar eine andere Leitwährung im Musikgeschäft. Alle ‚Gesetze‘ der Branche hebelte der Mann aus. Er nannte seine DebutCD ‚Da komm ich her‘ und legte damit schon den

die man mir in den Mund gelegt hat.

Grundstein für seine Karriere und zeigte klar und deutlich: Bin ich authentisch, dann glauben mir das die Leute, dann brauch ich keinen Künstlernamen, dann wollen sie mich so, wie ich bin. Dann wollen sie meine Lieder, weil es meine Lieder sind und nicht die eines anderen,

lich gab es viel mehr Menschen, die mitreden wollten. Es war jetzt anders als damals daheim im Keller. Auf wen hören? Wessen Rat ist gut? Wer produziert nur heiße Luft? „Man fühlt sich verschiedenen Einflüssen ausgesetzt und ich habe eine Zeit gebraucht bis ich für mich die Dinge geordnet habe“, erzählt er, und so nahm er für die neue CD mehrere Anläufe bis er sich nach allem Abwägen, Ausprobieren, Ventilieren wieder für sich selbst entschieden hat. „So wie ich bin, so soll die CD sein“, sagte er sich und schob alle Einflüsterer von sich weg. Nachdem alles fertig war, der letzte Ton aufgenommen

„Entweder: Oder. Es wurde Entweder!“, Andreas Gabalier. Es ging alles rasend schnell mit der Karriere des Andreas Gabalier. Die nächste CD musste her und plötz-

Das erste Album wurde produziert und plötzlich ging alles ganz schnell. Es folgte der ‚Grand Prix der Volksmusik‘ und schon lief die Promotion-Maschine auf Hochtouren. Im Sommer gab es Gold für die Debut-CD. Etwas, das nor malerweise nur bei Pop-Produktionen so schnell geht. Aber Andreas Gabalier, der einmal der

KO N Z E RT T E R M I N E 26. 04. 2012 27. 04. 2012 29. 04. 2012 03. 05. 2012 04. 05. 2012 05. 05. 2012 06. 05. 2012 10. 05. 2012

SALZBURG - Sporthalle Alpenstraße WELS - BRP Rotax Halle INNSBRUCK – Congress/ Dogana ST.PÖLTEN – VAZ WR. NEUSTADT - Arena Nova GRAZ – Stadthalle VILLACH – Stadthalle WIEN – Stadthalle D

und abgemischt wurde, entschied er sich nach langem Nachdenken für den Titel ‚Herzwerk’. Da steckt alles drin. Das Herz, wie es für uns und die Musik schlägt. Es hat auch seinen eigenen Takt, lässt sich nix dreinreden und auch was die Liebe betrifft, macht es mit uns, was es will. Wenn’s gebrochen ist, tut es weh, wenn wir es verloren haben, versuchen wir oft vergeblich, es wieder zu finden. Er singt über die Liebe, so wie wir sie uns alle wünschen: Zärtlich, ewig und voller Ve r t ra u e n und wieder ist alles so ohne aufgesetztem Kitsch. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb Andreas Gabalier alle Branchengesetze aushebelte und einen Katapultstart hinlegte: Er spricht (vor allem junge) Menschen direkt an, er spricht ihre Sprache, er erzählt kleine Geschichten und träumt ihnen nichts vor. Das NEUE Album „VolksRock’n’Roller“ ist seit dem 14. Oktober 2011 im Handel erhältlich! Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, www.oeticket.at sowie unter www.showfactory.at Weitere Infos unter www.andreas-gabalier.at und www.showfactory.at


707. Ursulamarkt in Klagenfurt: Kärntner Volksfest mit Tradition! Es ist wieder so weit! Am Samstag, 22. Oktober öffnet der Ursulamarkt, Kärntens ältester und größter Krämermarkt seit 1304, seine Pforten für Jung und Alt. In der Messehalle 2 erwartet die tausenden Besucher wiederum ein klassisches Volksfest mit zünftiger Musik, g`schmackigem Hirter Bier und deftigen Schmankerln aus den Küchen und Kellern Kärntens. Neu im Programm ist eine Spielecke für die Kleinsten. Während die Großen ihre Einkäufe

tätigen, werden die Kinder von den Betreuerinnen des Kärntner Hilfswerkes verwöhnt.

Programm-Highlights Sonntag,

Am Sonntag, 23. Oktober, macht auch der Radio Kärnten Frühschoppen wieder Station am Ursulamarkt. Musikgruppen und Sänger, begleitet von der Landjugend Brückl, unterhalten die Besucherinnen und Besucher des Ursulamarktes. Am Montag, 24. Oktober, geht es mit dem traditionellen Bauerntag in der Messehalle 2 weiter!

23.10.

10 Uhr: Öffnung der Hirter-Festhalle Festliche Eröffnung mit LR Harald Dobernig, Bgm. Christian Scheider, VzBgm. Albert Gunzer 11 Uhr: ORF-Radio Kärnten Frühschoppen Moderation: Manfred Tisal Mitwirkende: Die Bierbaumer Buam Glantaler Musikkapelle Frauenstein Trombonix forte Voigasmusi Kärntner Viergesang & „Landjugend Brückl“

Neu am Ursulamarkt: Die Hilfswerk-Kinderecke

Hallo Kinder! Das Hilfswerk Kärnten hat für Euch eine Überraschung vorbereitet! Am Sonntag von 11 bis 15 Uhr und am Montag von 12 bis 15 Uhr könnt Ihr Euch schöne, lustige oder gruslige Gesichter schminken lassen und Euren persönlichen Ansteckbutton gestalten und herstellen. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Während die Großen bummeln, werden die Kinder kostenlos betreut!


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