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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 40.2011

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Nr. 40 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 7. Oktober 2011

Liebe Kärntnerinnen, liebe Kärntner! Am 6. November wird die Interessensvertretung der Bäuerinnen und Bauern wieder neu gewählt. Es ist mir gelungen, ein sehr breit gefächertes Team für die LK-Wahl 2011 zu gewinnen. Die Freiheitliche Bauernschaft mit den FPÖ- und den BZÖ-Bauern, der Unabhängige Bauernverband und Vertreter von IG Milch und IG Fleisch werden gemeinsam antreten und für die Interessen der Kärntner Bauern arbeiten. Geht es den Bauern gut, geht es allen gut. Agrarpolitik geht uns schließlich alle an!

Die Agrarpolitik von Kärnten aus verändern!

Handschlag mit Peter Suntinger!

ln den letzten 5 Jahren habe ich als Vizepräsident in der Kärntner Landwirtschaftskammer leidvolle Erfahrungen mit dem System von Bauernbund und AMA machen müssen. Aber jetzt, nach Jahrzehnten erfolgloser schwarzer Agrarpolitik, ist es Zeit für eine Veränderung! Dafür garantiere ich mit meinem Handschlag!

Ausführliche Berichte zur Landwirtschaftskammerwahl Seite 2 bis 5

Vizepräsident Peter Suntinger Präsidentschaftskandidat

Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Interview zum Landesfeiertag 10. Oktober

Nachtragsvoranschlag: Nettodefizit des Landes deutlich verringert!

Seite 6

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2 KärntnerNachrichten I 7. Oktober 2011

THEMA DER WOCHE

„Bauern dürfen nicht länger die Sklaven unserer Zeit sein!“ KN-Interview mit Peter Suntinger, dem Spitzenkandidaten der Freiheitlichen und unabhängigen Bauernschaft“ für die Landwirtschaftskammer-Wahl am 6. November 2011 KN: Herr Suntinger, Sie sind seit fünf Jahren als Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer tätig. Nun wollen Sie Präsident werden? Suntinger: In der Agrarpolitik geht es nicht um Ämter und Positionen, sondern um einen Handschlag mit den Bauern. Ich habe in den letzten fünf Jahren die leidvolle politische Erfahrung gemacht, wie brutal das System von Agrarmarkt Austria (AMA), Bauernbund und ÖVP abläuft. Heute sind die Bäuerinnen und Bauern zu modernen Sklaven geworden. Ich stehe für eine Befreiung der Landwirte und der Höfe. KN: Was dürfen wir uns darunter vorstellen? Suntinger: Über Jahrzehnte hinweg wurden die Bauern in die Abhängigkeit von Ausgleichszahlungen gezwungen. Es gibt keine andere Berufsgruppe, die von der Politik so schäbig behandelt wird wie unsere Bauern. KN: Richtet sich Ihre Kritik nun an die Agrarmarkt Austria (AMA) oder an das Parlament? Suntinger: Das Schlimme ist, dass vornehmlich die schwarzen Bauernvertreter ein System erfunden haben, aus dem es für die Bauern kein Entrinnen gibt. Dieses System heißt AMA und es wird überwie-

Peter Suntinger versteht die Anliegen der bäuerlichen Bevölkerung.

gend von den Bauernbündlern kontrolliert, die hier ihre Finger drin haben. Gefördert wird die Agrarindustrie und Konzerne, die Höfe bleiben auf der Strecke. KN: Sie werfen der AMA Schikanen vor. Suntinger: Um nichts Anderes geht es. über Jahrhunderte konnte der Bauer selbst entscheiden, was er wann und wo anbaut. Heute gibt es hier nicht nachvollziehbare Vorschriften. Wer sich nicht daran hält, bekommt keine Ausgleichszahlungen. KN: Haben Sie ein Beispiel? Suntinger: Ich hätte hunderte Beispiele. Wenn etwa nur eine Tierkennzeich-

nung nicht passt, bekommt der Bauer sofort Förderkürzungen. Damit werden die Bauern zu Bittstellern degradiert. KN: Was würde passieren, wenn die Ausgleichszahlungen ausbleiben? Suntinger: Ohne Ausgleichszahlungen müssten sofort die Hälfte aller Bauernhöfe zusperren. Das ist eine Entwicklung, die so nicht weitergehen darf. KN: Wo ist der Ausweg? Suntinger: Es muss einen raschen Kurswechsel in der Agrarpolitik geben. Die AMA-Gelder gehören in die Bauernhäuser und dürfen nicht von der Agrarindustrie verschlungen werden. KN: Immer mehr Bauern-

höfe müssen zusperren. Wo führt diese Entwicklung hin? Suntinger: Mit jedem Hof, der zusperrt, stirbt ein Stück Kultur, ein Stück Gesellschaft und ein Stück Heimat. Die Bauern sind die einzige Bevölkerungsgruppe, die sich freiwillig, kostenlos sozial und gesellschaftlich engagiert. Nicht einmal ein Brauchtumsfest würde es geben, wenn sich daran nicht die bäuerliche Bevölkerung beteiligen würde. KN: Sehe ich das richtig: Viele profitieren von den Bauern, aber die Bauern selbst drohen auszusterben? Suntinger: Genau. Mit der Lanwirtschaft blühen viele Geschäfte auf. Der Maschinenhandel, die Bauwirt-


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THEMA DER WOCHE schaft, die Lebensmittelindustrie, die Handelsketten. Nur die Bauern werden mit Ausgleichszahlungen abgespeist und am Gängelband der AMA geführt.

Wahrheit handelt es sich um Fleisch aus einer polnischen Billig-Produktion. Das gilt selbstverständlich auch für die Milchproduktion, wo sich die Vertreter der IG Milch, z.B. unser Kandidat Bertram Terkl, einen erbitterten Kampf mit der AMA liefern, um österreichische Qualität zu fairen Preisen für die Bauern durchzusetzen.

KN: Gibt es unter diesen Voraussetzungen eigentlich noch Vollerwerbsbauern?

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Suntinger: Sie sprechen ein weiteres Problem an. Auf dem Weg zum Gipfel: Peter Suntinger.

Mit jedem Hof stirbt ein Stück Gesellschaft, ein Stück Kultur und ein Stück Heimat. Das muss verhindert werden!

wichtig, dass sich auch die Zukunftsperspektiven für Jungbauern verbessern.

Peter Suntinger Präsidentschaftskandidat Immer mehr Bauern, vor allem Jungbauern, müssen sich ihr Einkommen auf dem Arbeitsmarkt suchen. Landwirte sind auf dem Arbeitsmarkt sehr beliebt, weil sie wissen, was arbeiten heißt. Nur dort verdrängen sie andere Arbeitskräfte. Jeder wird einsehen, dass es gescheiter wäre, wenn die Bauern auf ihren Höfen wirtschaften könnten. Und zwar zu gerechten Bedingungen.

Suntinger: Die AMA und ihre Schikanen sind auch die Hauptursache für die Probleme, mit denen unsere Bauern heute zu kämpfen haben. Die Kärntner Bäuerinnen und Bauern produzieren genügend tierische Produkte mit bester Qualität. Dennoch lässt es die Agrarpolitik zu, dass tierische Produkte in enormen Mengen importiert werden, und zwar überwiegend aus Ländern, in denen es keine Kammerumlagen, keine bäuerlichen Sozialversicherungsbeiträge, keine extreme Mineralölsteuer und sonstige Erschwernisse gibt. Ganz klar, dass diese Konkurrenz übermächtig ist. Das ist eine Wettbewerbsverzerrung, die zum Himmel stinkt.

KN: Wie kann man das erreichen? Suntinger: Ganz einfach mit einer Ermäßigung der Sozialversicherungsbeiträge für Jungbauern. Immer mehr Betriebe finden keinen Hofübernehmer mehr, der den Betrieb weiterführt, weil oft in einem anderen Job eine bessere Bezahlung winkt und natürlich auch die Arbeitszeiten angenehmer geregelt sind. Daher ist es

KN: Die Kritik an der AMA zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Programm.

KN: Aber auf vielen billigen Fleischprodukten findet sich ja auch der AMAStempel. Suntinger: Hier werden die Konsumenten ge-

täuscht. Die AMA-Richtlinien besagen, dass Tiere nach Österreich importiert werden können. Soferne diese Tiere in Österreich geschlachtet werden, kommt der sogenannte AT-Stempel drauf. Und das gilt dann als „österreichische Qualität“. In Wahrheit wird hier aus Billigländern, wo es keine so strengen Vorschriften wie in Österreich gibt, Lebendvieh importiert und in Österreich verarbeitet. Fragen Sie doch die Mitglieder der Interessensgemeinschaft Fleisch, etwa unseren Kandidaten Manfred Muhr, wie hart es ist, mit bester einheimischer Qualität auf dem Markt überhaupt zu bestehen. KN: Wie kann denn der Konsument etwas dazu beitragen, dass es den Bauern besser geht? Suntinger: Ich glaube, dass die Konsumenten noch bewusster zu einheimischer Qualität greifen würden, wenn diese auch gekennzeichnet wäre. Deshalb sagen wir: Wo Kärnten oder Österreich draufsteht, muss auch tatsächlich Kärnten und Österreich drin sein! Ich will kein Rindfleisch mit AT-Stempel, und in

KN: Wo kauft denn der Konsument noch einigermaßen sicher ein? Suntinger: Ganz sicher kauft er direkt am Hof oder bei den Bauernmärkten ein. Die Direktvermarkter gehen den richtigen Weg. Und natürlich gibt es beste heimische Qualität auch bei den Feinkostläden, die bereits umgedacht haben. KN: Allerdings zu hohen Preisen. Suntinger: Das ist nicht ganz richtig. Unser Problem sind die Eigenmarken der Lebensmittelketten. Wir werden mit Verträgen gezwungen, unsere Produkte zu Billigpreisen anzugeben. Der Handel verdient, die Bauern zahlen dazu. Das Geld, das der Bauer verliert, fließt in kostspielige Werbekampagnen und Marketingmaßnahmen. KN: Was ist Ihr erklärtes Wahlziel für den 6. November? Suntinger: Es gibt die historische Chance, einen freiheitlichen Präsidenten der Landwirtschaftskammer Kärnten zu stellen. Einer der den Bauern die Hand zu einem fairen Bündnis reicht! KN: Danke für das Gespräch.


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HINTERGRUND

Kompetente Kandidaten für die Landwirtschaftskammer Peter Suntinger, Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer, geht mit einem bunten Team aus erfahrenen Agrariern in das Rennen um das Amt des Kammerpräsidenten. Freiheitliche Bauernschaft, die Bauernvertreter von FPÖ und BZÖ, die Vertreter des Unabhängigen Bauernverbandes und Vertreter von IG Milch und IG Fleisch stehen für eine Totalreform der Agrarpolitik unter freiheitlicher Führung!

Manfred Muhr, Obmann IG Fleisch, Spitzenkandidat Klagenfurt

Rosemarie Schein, Spitzenkandidatin Bezirk Wolfsberg

Ing. Helmut Fleißner, Obmann Unabhängiger Bauernverband

Thomas Rinner, Spitzenkandidat für den Bezirk St. Veit

DI (FH) Peter Ertl, Spitzenkandidat Villach

Walter Winkler, Spitzenkandidat Feldkirchen

J. F. Stattmann, Spitzenkandidat Hermagor

Anton Lobnig, Spitzenkandidat Völkermarkt

Bertram Terkl, Bundesvorstandsmitglied IG Milch

Christine Schneider, Bäuerin, Seeboden

Andreas Hafner, Moosburg, Gärtner

Josef Zarfl, St. Gertraud im Lavanttal, Forstwirt

Norbert Dorighi, BZÖ-Bauernvertreter

Gernot Oberzaucher, Nebenerwerbslandwirt


HINTERGRUND

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Kommentar von Chefredakteur Helmut Prasch

Warum die Bauernwahl alle angeht! Das Schicksal der einheimischen Bauern sollte niemanden kalt lassen. Zu viel hängt an einem funktionierenden Bauernstand: gesunde Ernährung, gepflegte Kulturlandschaft, ja letztlich ein gehöriges Stück Heimat. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Kärntner Vollerwerbsbauern in einem maßgeblich von ÖVP und Bauernbund geknüpften, feinmaschigen Netz aus fragwürdigen Richtlinien und Reglements, von der-

en Einhaltung die Vergabe von Ausgleichszulagen abhängig ist, verheddert. Dieses Netz zu zerreissen hat sich der freiheitliche Agrarpolitiker Peter Suntinger vorgenommen. Ihm und seinen Ideen werden wir in den nächsten Wochen in der Berichterstattung breiten Raum geben. Weil wir dafür sind, dass die Kärntner Landwirte nicht am Almosentropf hängen, sondern freie und wertgeschätzte Bauern sein sollen!

Förderungen-Obergrenze sprengt Regeln der Vernunft LWK-Vizepräsident Peter Suntinger ist empört über die Diskussionen um eine Obergrenze für Agrarförderungen. Wie die Presse veröffentlicht hat, wird EU Landw i r t s c h a f t s ko m m i s s a r Dacian Ciolos am 12. Oktober seine Vorstellungen für die Zukunft der gemeinsamen Agrarförderung vorstellen. Seitens des Agrarministeriums ist durchgesickert, dass eine Obergrenze von maximal 300.000 Euro für Direktzahlungen eingeführt werden soll. Weil die Betriebe auch die Lohn- und Arbeitskosten abziehen können, beträfe dieser Deckel laut Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlacovich in Österreich lediglich 17 Betriebe. „Das ist eine überflüssige Diskussion und lenkt von den wirklichen Sorgen der Bauern ab!“, ist der frei-

heitliche Agrarpolitiker Peter Suntinger empört: „Es hat wirklich den Anschein, als wäre die Agrarpolitik nur mehr für die Agrarindustrie und Agrarkonzerne da, die im Jahr 300.000 Euro Fördergelder und noch mehr beziehen. Rechnet man nämlich zu den 300.000 Euro noch die abgezogenen Lohnkosten so mancher Betriebe dazu, dann sind wir jenseits einer Million Euro, welche diese Großbetriebe und Agrarkonzerne lukrieren können, während viele Kleinund Mittelbetriebe in Kärnten am Existenzminimum nagen und jeden Tag hoffen, dass es keinen Ernteausfall gibt!“ Für Suntinger zeigt diese Diskussion erneut, wo die Masse der EU-Gelder hinkommt, nämlich in die Agrarindustrie und Großbetriebe, die es in Kärnten gar nicht gibt.


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LANDESPOLITIK

„10. Oktober war immer ein Feiertag des einigen Kärnten!“ Kärntens Landesfeiertag steht heuer ganz im Zeichen eines neuen Dialogs des Miteinanders. „Auch das ist Teil des Vermächtnisses des 10. Oktobers 1920!“, sagt Landeshauptmann Gerhard Dörfler im KN-Gespräch. Am kommendenen Wochenende finden in ganz Kärnten Abstimmungs-Kundgebungen statt. KN: Herr Landeshauptmann, in wenigen Tagen feiert Kärnten seinen Landesfeiertag. Zweifelsohne steht der 10. Oktober diesmal auch im Zeichen des Ortstafel-Kompromisses. Dörfler: Der 10. Oktober war seit jeher ein Tag, an dem die Parteipolitik ausgeklammert wird. Es ist ein Tag des gemeinsamen Erinnerns an die politischen, diplomatischen und militärischen Verdienste unserer Vorfahren um die Kärntner Einheit und den Verbleib bei der Republik Österreich. Es ist ein Tag der Dankbarkeit und wohl auch ein Tag, an dem die Kärntnerinnen und Kärntner ihre Liebe zur Heimat offen zur Schau tragen. KN: Die Ortstafel-Lösung hat zu einer spürbaren Verbesserung des Dialogs zwischen Kärntnern und Slowenen beigetragen. Dörfler: Diese Unterscheidung ist problematisch. Es gibt Kärntner deutscher und Kärntner slowenischer Muttersprache. Die sprachliche Vielfalt unseres Landes macht die Einzigartigkeit Kärntens aus. Jeder Historiker kann bestätigen, dass es die Kärntner beider Sprachen waren, die die Einheit des Landes gesichert haben. Mit der Waffe in der Hand und bei der

Volksabstimmung des Jahres 1920 mit dem überwältigenden Ja zum Verbleib bei der Republik Österreich. Mit dem politischen Bekenntnis, zweisprachige Ortstafeln in Gebieten, in denen ein gewisser Prozentanteil der Bevölkerung auch slowenisch spricht, sind wir nach Jahrzehnten einen wichtigen Schritt aufeinander zugegangen. Diese Annäherung und die damit verbundene, neue Form der Qualität des Dialogs ist für mich auch ein Teil des Vermächtnisses des 10. Oktobers 1920. KN: Wie verstehen Sie dieses Vermächtnis? Dörfler: Der 10. Oktober 1920 war ein klarer Auftrag für den Erhalt der Landeseinheit, für den Erhalt klarer Grenzen. Er war aber auch ein deutlicher Auftrag, den sozialen Frieden und das Miteinander aller Kärntnerinnen und Kärntner für alle Zukunft zu garantieren. Dazu gehört auch der Respekt vor den Wünschen der slowenischsprechenden Bevölkerung. Mit der Ortstafelregelung, aber auch mit Schwerpunkten in der Förderung und Entwicklung des sogenannten Grenzlandes haben wir diesen Wünschen, wie ich glaube, sinnvoll und zukunftsbewusst Rechnung getragen. Somit

Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

ist unser Landesfeiertag nicht nur ein Tag, an dem wir uns dankbar an die Geschichte erinnern, sondern auch ein Tag, an dem unser Blick in die Zukunft gerichtet ist. Auf das Morgen! Deshalb haben wir auch das Jubiläumsjahr 2010 unter das Motto „Kärnten gestern, heute morgen“ gestellt. KN: Ist es also jetzt vorbei mit den 10. Oktober-Feiern im klassischen Sinn? Dörfler: Kärnten ist ein freies Land, in dem jeder den 10. Oktober feiern kann, wie er es für richtig erachtet. Selbstverständlich sind die Feiern der Traditionsverbände und

des Kärntner Abwehrkämpferbundes ein wichtiger Ausdruck des Stolzes auf die Heimat. Selbstverständlich ist auch das ehrenvolle Gedenken an den Blutzoll des Abwehrkampfes ein essentieller Bestandteil des Landesfeiertages. Zukunft haben heißt ja schließlich auch die eigene Geschichte zu kennen und sie niemals zu vergessen. Insoferne dürfen wir selbstbewusst nach vorne blicken. Das neue Kärntner Selbstbewusstsein wird uns ermöglichen, die Position unseres Landes in Europa, im Alpen-Adria-Raum zu festigen und auszubauen. Zum Wohle zukünftiger Generationen und des Landes!


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LANDESPOLITIK

Nachtragsvoranschlag 2011: Nettodefizit deutlich reduziert! LR Dobernig: Mehreinnahmen und Minderausgaben in Höhe von 82,7 Mio. Euro werden zur Reduzierung der Verschuldung herangezogen In der dieswöchigen Regierungssitzung legte Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK) den Nachtragsvoranschlag zum Landesvoranschlag 2011 vor. Demnach reduziert sich die Nettoneuverschuldung im Jahr 2011 von den ursprünglich im Budget beschlossenen 231 Mio. Euro auf 154,3 Mio. Euro. Zusätzlich wird eine weitere Tilgungsrücklage in Höhe von 6 Mio. Euro gebildet. Bereits im Vorjahr wurden 30 Mio. Euro für Darlehensrückzahlungen ab dem Jahr 2013 reserviert. Im laufenden Jahr beträgt die Tilgung 653.000 Euro. Dobernig erwartet sich eine breite Zustimmung zum Nachtragsvoranschlag. „Mit dem Nachtragsvoranschlag können wir das Nettodefizit um 76,7 Mio. Euro reduzieren. Berücksichtigt man die Tilgungsrücklage verringert sich das beschlossene Defizit heuer sogar um 82,7 Mio. Euro auf 148,3 Mio. Euro. Das entspricht rd. 0,88 % am BIP. In Fortsetzung unseres Reform- und Sparkurses sorgen wir damit dafür, dass Mehreinnahmen und Minderausgaben zur Reduzierung der Verschuldung herangezogen werden. Sonderwünsche werden von mir als Finanzreferent nicht erfüllt“, betonte dazu Dobernig. Auch das Maastrichtergebnis des Landes Kärnten

wird deutlich verbessert und von ursprünglich 194,3 Mio. Euro auf 109,1 Mio. Euro nach ESVG reduziert.

Stabilitätspakt „Die Vorgabe laut Stabilitätspakt beläuft sich auf 167 Mio. Euro. Damit liefern wir ein weit besseres Ergebnis ab, als vorgegeben und sind nicht auf Zugeständnisse anderer Bundesländer angewiesen. Diesen Weg werden wir 2012 bis 2014 fortsetzen und die Zielvorgabe beim Maastrichtergebnis um mind. 247 Mio. Euro unterschreiten“, erklärte der Finanzreferent. Im Nachtragsvoranschlag wird auch die letzte Rate hinsichtlich der Abschreibung der Kabeg-Landesdarlehen berücksichtigt. Die Darlehen der Krankenanstaltenbetriebsgesellschaft aus dem Jahr 2010 werden in Höhe von 165,8 Mio. Euro bei der Kabeg ausgebucht und defizitneutral ins Landesbudget übernommen. Dieser Schritt wurde bereits in einer Regierungssitzung im Mai einstimmig beschlossen. „Damit wird die Kabeg-Bilanz entlastet, für die Zukunft ist eine verbesserte Finanzierung sichergestellt. Dadurch wird auch das Gesundheitssystem als Gesamtes entlastet“, so Dober nig. Der Nachtragsvoranschlag wurde in der

Finanzlandesrat Mag. Harald Dobernig: Stolz auf den erfolgreichen Finanzkurs des Landes! Landesregierung gegen die Stimmen der SPÖ beschlossen, die sich damit einmal mehr von der Arbeit für Kärnten verabschiedet hat, wie Vertreter der Freiheitlichen kritisierten. Landeshauptmann Gerhard Dörfler sagte nach der Regierungssitzung, Kärnten befinde sich mit seiner Budgetpolitik auf einem hervorragenden Weg. Bis zum Jahr 2015 wolle man die „Nulllinie“ erreichen und ein Budget ohne Nettoneuverschuldung zustandebringen. Stabilität sei wichtig, diese Sicherheit wolle man den Menschen geben.

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Ein Wort dazu! Dass das Nettodefizit in Kärnten um 82,7 Millionen gesenkt werden konnte, ist ein durchschlagender Erfolg der umsichtigen Finanzpolitik von Harald Dobernig, der seit Jörg Haiders Tod ruhig, vorsichtig und sehr bedacht Kärntens Budget verwaltet. Es ist mehr als erfreulich, dass Kärnten in Zeiten wie diesen die MaastrichtKriterien deutlich unterschreitet und damit im soliden Mittelfeld der Bundesländer liegt, Tendenz steigend! Man sollte angesichts dieser Fakten nicht gleich zur Tagesordnung übergehen. Man darf sich ruhig laut freuen, wenn so ein Erfolg gelingt!


8 KärntnerNachrichten I 7. Oktober 2011

LANDESPOLITIK

Einzug der Tiere ins neue Tierschutzkompetenzzentrum Bereits in ihre neuen Boxen und Ausläufe umgezogen sind die über 400 Tiere im Tierschutzkompetenzzentrum Klagenfurt (TIKO), das am Montag nach Fertigstellung der 1. Baustufe offiziell eröffnet wurde.

„Mit 9,6 Millionen Euro, finanziert durch die öffentlichen Hand und die Privatspenderin, ist in Klagenfurt ein Tierheim entstanden, welches österreichweit einzigartig und auf dem neuesten Stand ist. Das TIKO soll vor allem ein Ort der Begegnung zwischen Mensch und Tier sein und bietet verlassenen Tieren den idealen Ort, um auf einen neuen, liebevollen Besitzer zu warten“, betonte Tierschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch, welcher das TIKO gemeinsam mit Bürgermeister Christian Scheider, Vzbgm. Maria-Luise Mathiaschitz und LIG-Geschäftsführer Johann Polzer eröffnete.

Tierschutz geht uns alle an Das Tierschutzkompetenzzentrum bietet neue Perspektiven im Tierschutz, vor allem können Besuch-

er aber hier erfahren, wie wichtig es ist, Verantwortung für ein angeschafftes Tier zu übernehmen und es nicht leichtfertig abzuschieben. Auch dem Land Kärnten ist der Tierschutz wichtig, daher wurde der Tierschutzbereich von den allgemein bekannten Kürzungen in allen Bereichen ausgenommen. „Ich wünsche dem Landestierschutzverein viel Erfolg beim Betrieb und bedanke mich bei allen Verantwortlichen für die gute Zusammenarbeit“, so LHStv. Uwe Scheuch. Im Gesamtkonzept des ca. 2400 Quadratmeter großen Hauses wurde nicht nur Rücksicht auf die Agenden des Tierschutzes genommen. Integraler Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist auch die Schaffung einer Schnittstelle zwischen Mensch und Tier. Die Einbindung der karita-

tiven Einrichtung „autArK“ bietet die Möglichkeit, sowohl Mensch als auch Tier Unterstützung zu geben. Tieren – egal ob Nutztier oder Haustier – artgerechte Lebensbedingungen zu ermöglichen und sie mit Respekt zu behandeln, sollte für jeden von Interesse sein. „Gerade am Welttierschutztag, sollten wir uns bewusst machen, dass Tierschutz im Kopf der Menschen beginnt. Jedes Tier verspürt Freude und Wohlbefinden, aber auch Schmerz und Angst. Es liegt in unserer Verantwortung, respektvoll mit unseren Tieren umzugehen. Tierquälereien jeglicher Art weisen wir aufs Schärfste zurück. Die Bundesregierung ist daher aufgefordert, dass die Strafen für Tierquälerei im Bundestierschutzgesetz erheblich erhöht werden“, so Tierschutzreferent

LHStv. Uwe Scheuch. „Es liegt in unserer Hand, ob wir unüberlegt Haustiere anschaffen oder uns die Frage stellen, ob wir für eine artgerechte Versorgung, Beschäftigung und Unterbringung des Tieres für die nächsten 10 oder 20 Jahre sorgen können. Was passiert, wenn die Tiere größer werden – sind sie dann noch immer interessant oder werden sie ins nächste Tierheim gesteckt? Es liegt an uns, rücksichtsvoll mit unseren Mitgeschöpfen umzugehen“, appelliert auch Ingrid Fischinger, Tierschutzombudsfrau des Landes Kärnten. Im ersten Jahr als Tierschutzombudsfrau des Landes Kärnten hat sie an die 250 Hinweise aus der Bevölkerung entgegengenommen, die nicht artgerechte Tierhaltungen oder misshandelte Tiere beschrieben.


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REGIONALES

FPK am 3. Todestag von LH Dr. Jörg Haider: Gedenken am 11. Oktober um 18 Uhr in Lambichl! Anlässlich des dritten Todestages von LH Dr. Jörg Haider findet am Dienstag, 11. Oktober, um 18 Uhr am Unfallort in Lambichl die Gedenkfeier der Freiheitlichen in Kärnten statt. Neben der musikalischen Begleitung durch den MGV Annabichl sowie der Musikschule Völkermarkt und einer Kranzniederlegung steht eine Ansprache von FPK-Obmann LHStv. DI Uwe Scheuch am Programm. Es besteht die Möglichkeit, mit Gratis-Bussen aus den Bezirken anzureisen. Informationen dazu und Anmeldungsmöglichkeit (bis Montag, 10. Oktober) gibt es in den jeweiligen FPK-Bezirksgeschäftsstellen.

Landeshauptmann der Herzen: Dr. Jörg Haider (✝)


10 KärntnerNachrichten I 7. Oktober 2011

Der Verein “Golfen mit Herz” führt in ganz Österreich Charity-Turniere durch, deren Erlös für Familien mit krebskranken Kindern zugute kommt. Vor kurzem trafen sich etwa 50 Golfer in Dellach am Wörthersee zu diesem Spiel mit einem guten Zweck. Sie spendeten 25.000 Euro. Kärntens Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger sagte zu, dass er diese Summe aus Mitteln des Sozialreferates verdoppelt. Im Bild übergeben Gerhard Oleschko und LR Ragger den Scheck an deren Obfrau Evelyne Ferra und den Obmann des Vereines „Golfen mit Herz“ Siegmund Birnstingl.

REGIONALES

Der Volksmusik-Stammtisch-Frühschoppen, der in Kooperation mit den Freunden der Volksmusik Klagenfurt und Klagenfurt Kultur durchgeführt wird, war wieder ein voller Erfolg. Das St. Ulricher Trio sorgte für tolle Stimmung und Gerald Ranacher mit Christopher zeigten im Klagenfurter Felsenkeller ihr virtuoses Können auf ihren Instrumenten. Die Volksmusik Klagenfurt und die „Voigasmusi“ und viele andere spielten flott auf. Die vielen Zuhörer, darunter auch die Landtagsabgeordneten Peter Zwanziger und Gernot Darmann waren begeiF: Sonya Konitsch stert.


REGIONALES

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12 KärntnerNachrichten I 7. Oktober 2011

LESERBRIEFE

Immer wieder Medienwirbel Ohne den von den Medien immer wieder verursachten Wirbel wäre Kärnten politisch ein Land wie jedes andere. Es wird politische Tagesarbeit verrichtet, es werden Budgets ausverhandelt, es wird ein bisschen gezankt, aber auch für das Land gearbeitet. Mit dem einzigen Unterschied, dass hier die Freiheitlichen regieren. Das dürfte dann aber auch den Ausschlag für die negative Berichterstattung geben. Schade, dass gewisse Leute

ihre Betrachtungsweise und Urteilsfähigkeit von ihrem eigenen politischen Standpunkt so verzerren lassen. Lasst Kärnten in Ruhe, lasst das freiheitliche Regierungsteam genauso in Ruhe arbeiten, wie die SPÖ in der Steiermark oder die ÖVP in Oberösterreich. Viel Unterschied gibt es ja nicht. Alle wollen das Beste für das Land! Irmingard A. Berger Baldramsdorf

Ausreden

Tierschutzheim

Es scheint in Mode zu kommen, sich am verstorbenen Kärntner Landeshauptmann abputzen zu wollen. Nun hat auch Herr Birnbacher Jörg Haider als Ausrede entdeckt. Er wäre ja mit viel weniger zufrieden gewesen! Nun will er aber sein sechs Millionen Honorar behalten und hat seinen Anwalt ausgeschickt, um Erklärungen abzuliefern. Das ist wohl ein Widerspruch in sich, oder? Chr. Wabl, per E-Mail

Millionen für den Tierschutz: Mit Schrecken habe ich den Radiobericht über die Finanznot des Landestierschutzvereines gehört. Meiner Meinung nach, sollten auch die Ausgaben des Vereins genau überprüft werden. Christopher Krainer, Klagenfurt

Griechenland Die Europäische Union betreibt nach wie vor weiterhin eine Konkursverschleppung Griechenlands. Die griechische Wirtschaft wird nämlich nicht wie versprochen wachsen, sondern schrumpfen - nach den neuesten Prognosen, um satte 2,5 Prozent. Dieses verantwortungslose Vorgehen der Verantwortlichen, die offensichtlich nicht wissen, was sie tun, und die Konsequenzen überhaupt nicht mehr abschätzen können, wird vor allem die nächste Generation hart treffen. Denn sie werden die immensen Schulden bewältigen müssen. Karin Gerber per E-Mail

Die Empörten! „An das letzte Aufgebot“ titelte Jeanne jüngst in der Kronen Zeitung im Sinne, „das ist wohl das Allerletzte“. Und in der Tat, die Altpolitiker wie Ex-ÖVP-Obmann Erhard Busek, Ex-Klubobmann der ÖVP Heinrich Neisser, Ex- Klubvorsitzender der Grünen Andreas Wabl oder die ExChefin der Liberalen Heide Schmidt, die nun den „Aufstand“ in Form eines Demokratiebegehrens wagen, müssen sich wohl die Frage gefallen lassen: Warum haben sie in ihrer aktiven Zeit die Hände in den Schoß gelegt und waren gegen jegliche Reform immun? Nun erscheinen sie mit

ihren Weisheiten wenig spät!

ein

Ich kann die Schlussfolgerung von Politikanalyst Plaikner nur unterstreichen, die da heißt: „Das Demokratiebegehren ist bloß eine Kollaboration der üblichen Verdächtigen. In ihrer aktiven Politikerzeit haben sie zugelassen, dass bleibt und wird, was heute ist. Jetzt spielen sie Entdecken.“ Hinzuzufügen wäre noch: Hauptsache sie sind wieder medienwirksam in den Vordergrund gerückt worden! Marina Scharm Eberstein

Da findet sich in Kärnten eine Privatspenderin, die über 3 Millionen in ein Tierschutzprojekt steckt, dann geben Land Kärnten und Stadt Klagenfurt weitere 6 Millionen dazu. Daraus entstanden ist, wie man auf Bildern sieht, ein wunderschönes Tierheim. Ich bin selbst ein großer Tierfreund und froh, dass Hund, Katz`und Co, welche meist schon großes Leid durch den Verlust ihres Besitzers erfahren, nun wenigstens in einem schönen Tierheim bis zu ihrer Weitervermittlung artgerecht gehalten werden können. Jedoch wundert es mich, dass Dr. ZuzziKrebitz nun noch mehr Geld von der öffentlichen Hand haben will, obwohl von Beginn an aus Zeitungsartikeln zu entnehmen war, dass sich der Verein um den Betrieb kümmern muss. Ich bin absolut dafür, dass die Politik Geld für den Tierschutz in die Hand nehmen soll, nur in diesem Fall ist der betreibende Verein an der Reihe, seinen Teil der Vereinbarung zu erfüllen! Mag. Elisabeth Dieringer-Granza

KN Abo: 0463 51 15 15

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SERVICE

Prämien für Ambo- und Extrakt-Gewinne ahlenlotto „1-90“ bietet jetzt wieder eine Prämie fürs Gewinnen – prämiert werden von Dienstag, 4. Oktober bis Samstag, 22. Oktober 2011 alle Gewinne bei den Spielarten „Ambo“ und „Extrakt“.

Z

„Ambo“ – mit zwei Zahlen den 250-fachen Einsatz gewinnen: Bei „Ambo“ setzt man zwei (aus 90) Zahlen. Fünf werden gezogen. Sind die zwei gesetzten unter den fünf

gezogenen, hat man gewonnen. Normalerweise das 125-fache des Einsatzes, im Promotionzeitraum um 100% mehr, also das 250-fache. „Extrakt“ – mit einer Zahl den 10-fachen Einsatz gewinnen: Hier wird eine Zahl angekreuzt. Ist sie unter den fünf Gezogenen, dann gewinnt man das 5-fache, im Promotionzeitraum das 10fache.

Die Höhe des Einsatzes, und somit auch die Höhe des Gewinnes, bestimmt der Spielteilnehmer selbst. Einsätze zwischen 0,75 Euro und 500,- Euro sind möglich. Zahlenlotto-Ziehungen finden jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag statt. Die gezogenen Zahlen werden jeweils im Anschluss an die Sendung „Bundesland heute“ in ORF 2, um 19.25 Uhr, ausgestrahlt.

5 Kilo Gold beim Mega Brieflos ega heißt groß, aber das Mega Brieflos besticht nicht nur durch seine äußere Größe. Auch die inneren Werte sind groß, und im Fall der aktuellen Serie auch besonders schwer. Denn neben dem Hauptgewinn von 250.000,- Euro gibt es jetzt zusätzlich 5 x 1 kg Gold zu gewinnen. Die Mega Brieflos Serie besteht aus 2 Millionen Losen. Neben dem Haupt-

M

gewinn von einer Viertelmillion Euro bietet das Mega Brieflos noch mehr als 850.000 weitere Gewinne von 2,- Euro bis 25.000,- Euro. Als Besonderheit gibt es zusätzlich fünf Goldbarren zu je 1 Kilo zu gewinnen. Die Ausschüttungsquote liegt bei 59,63 %, das Mega Brieflos ist für 2,- € in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.

Ziehung vom Mi., 28. 9. 2011

77761 Ziehung vom Do., 29. 9. 2011 Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung ist in der Kärntner Landeszeitung vom 6. Oktober 2011 folgende Planstelle ausgeschrieben:

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Abteilung 10 – (Kompetenzzentrum Land- und Forstwirtschaft): Eine Planstelle im „Höheren Landwirtschaftlichen Dienst“.

Ziehung vom Fr., 30. 9. 2011

BewerberInnen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abschluss der Universität für Bodenkultur - Studienrichtung Landwirtschaft, Studienzweig Agrarökonomik, Kompetenz in der betriebswirtschaftlichen Kalkulation in der Landwirtschaft, Kenntnisse des landwirtschaftlichen Organisations- und Förderwesens, Kenntnisse von Verwaltungsstrukturen und Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Gebietskörperschaften, öffentlichrechtlichen und privatrechtlichen Institutionen, Agrarpolitisches Hintergrundwissen und konkrete Erfahrung im Zusammenhang mit dem Ländlichen Entwicklungsprogramm auf europäischer und österreichischer Ebene (Konzeption, Abwicklung, Kontrolle, Informationstätigkeit und Beratung sowie die Evaluierung), sehr gute EDVKenntnisse (Text-, Tabellenkalkulations- und insbes. Datenbankprogramme), sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache, insbesondere Fachsprache, Führerschein der Klasse B. Erwünscht: betriebswirtschaftliche Zusatzausbildungen, Erfahrung im Projektmanagement, Auslandspraxis. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536 10324 zu erfahren.

88759 Ziehung vom Sa., 01. 10. 2011

09647 Ziehung vom Mo., 03. 10. 2011

12908 Ziehung vom Di., 04. 10. 2011

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Foto: Österr. Lotterien

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

VO R S C H AU 40. Runde 2011 1: Aserbaidschan– Österreich 2: Türkei– Deutschland 3: Belgien– Kasachstan 4: Serbien– Italien 5: Nordirland– Estland 6: Slowakei– Russland 7: Finnland– Schweden 8: Griechenland– Kroatien 9: Wales– Schweiz 10: Montenegro– England 11: Zypern– Dänemark 12: Tschechien– Spanien Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 7. Oktober 2011

KÄRNTEN AKTUELL

Ein guter Tag fürs Obere Drautal V

ergangenen Samstag war es endlich soweit. Nach einer Bauzeit von vier Monaten wurde im Beisein von Straßenbaureferent LH Gerhard Dörfler Dellachs Bürger meister Johannes Pirker, Strabag-Bauleiter Berndt Moser und Horst Tupppinger von Straßenbauamt Spittal/Drau die generalsanierte Ortsdurchfahrt Dellach auf der B100 Drautal Bundessstraße für den Verkehr freigegeben.

zu sanieren und sicherer zu machen. „Die neue Fahrbahndecke, die sanierten und adaptierten Gehwege erhöhen die Verkehrssicherheit und den Fahrkomfort und reduzieren die Lärmbelastung“, so Dörfler. Der Straßenbaureferent zog auch eine Bilanz über die letzten zehn Jahre im Straßenbau im Drautal und nannte konkrete Zahlen.

Der Landeshauptmann sprach von einem guten Tag für Oberkärnten bzw. für das Drautal. Bürgermeister Johannes Pirker dankte dem LH für die zahlreichen Straßensanierungen und bat gleichzeitig auch den Schulweg

Seit 2001 wurden in den Ausbau und die Sanierung der B 100 Drautal Straße im oberen Drautal zwischen Spittal und der Landesgrenze über 60 Millionen. Euro investiert und 37 Baulose umgesetzt. Im Bezug auf die Umfah-

rung Greifenburg teilte Dörfler mit, dass mit dem Baubeginn höchstwahrscheinlich im nächsten Jahr zu rechnen sei.

Die Bauarbeiten wurden von der Firma Strabag ausgeführt. Die Kosten für die Fahrbahnsanierung beliefen sich auf 690.000 Euro.

Dellach ist anerkannter Luftkurort: Mit der Heilkraft der Natur Eingebettet zwischen den Gailtaler Alpen im Süden und der Kreuzeckgruppe im Norden liegt Dellach, eine liebenswerte Gemeinde auf 606 m Seehöhe im Oberen Drautal, die als anerkannter Luftkurort mit heilklimatischem Klima gilt. Seit dem Jahre 2009 steht Gesundheitsinteressierten und Patienten die Möglichkeit der Höhlentherapie im Barbarastollen von Dellach offen. In diesem Heilklimastollen liegt die relative Luftfeuchtigkeit nahe der maximalen Sättigung, also bei ca. 100 Prozent. Durch die reine, kühle Atemluft bei konstanter

Temperatur von 10 Grad Celsius nehmen Schwellungen und Entzündungen in den Atemwegen nachweislich ab, die Beschwerden werden gelindert und freies Durchatmen wird ermöglicht. Weiters bewirkt der Klimafaktor der angenehmen Kühle positive vegetative Regulationsvorgänge wie die Entspannung der Atemmuskulatur und fördert die allgemeine Entspannung und Stressreduktion. Nützen Sie die vielfältigen Möglichkeiten im Barbarastollen und informieren Sie sich unter: Tel.: 04714/20060 oder w w w. h e i l s t o l l e n - d e l l a c h drau.at


16 KärntnerNachrichten I 7. Oktober 2011

WIRTSCHAFT

Die Brauerei Murau hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden osef Lankmayer hat in der Aufsichtsratssitzung am 26. September 2011 seine Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Brauerei Murau aus gesundheitlichen Gründen zurückgelegt. Ihm folgt Michael Leitner-Fidler, der in derselben Sitzung zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Der pensionierte Gastwirt Josef Lankmayer war 4 Jahre Vorsitzender des Aufsichtsrats der Brauerei Murau und vorher 22 Jahre Obmann des Vorstandes. In seiner Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender und als Vorstandsobmann hat der 73 jährige mit viel Engagement und Leidenschaft

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Im Bild von l.n.r: AR-Vors.Stv.Heinz Ferner, Lankmayer, AR-Vors. Michael Leitner-Fidler wesentlich zum Erfolg der Brauerei Murau beigetragen. Seine Amtszeit als Vorsitzender des Aufsichts-

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rates war geprägt durch den Ausbau des Kärntner Absatzgebietes, den Rekordausstoß von über

300.000 hl und das 100 Jahr Jubiläum der Genossenschaft. Der sympathische Lungauer bleibt normales Aufsichtsratsmitglied und ihm wird noch in einem gebührenden Rahmen dankbare Ehrerbietung entgegengebracht werden. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Michael LeitnerFidler ist seit 1994 Genossenschaftsmitglied und seit 2007 Aufsichtsratsmitglied der Brauerei Murau. Der 45 jährige Land- und Forstwirt aus Murau hat nach reiflicher Überlegung das neue Amt übernommen. Als sein Stellvertreter wurde Heinz Ferner bestätigt.


7. Oktober 2011 I KärntnerNachrichten 17

WIRTSCHAFT

LH Dörfler informierte über Kärntens E-Mobilitätsoffensive

Betriebsbesichtigung bei ALPINE-ENERGIE Klagenfurt ie ALPINE-ENERGIE Österreich GmbH ist in den Bereichen Anlagenbau, Engineering, Fahrleitungsbau, Freileitungsbau, Kommunikationstechnik tätig. Schlüssige Konzepte, umfangreiche Lösungen und modernste Technologien für den Transport von Energie in die Zentren unserer Gesellschaft und Industrien kennzeichnen ihr breites Leistungsspektrum. Sie ist Komplettanbieter für Energieanlagen und erneuerbare Energien.

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Ich danke der Alpine Energie für das große Engagement und die hohe technische Kompetenz!“ LH Gerhard Dörfler

Am Dienstagabend machte Landeshauptmann Gerhard Dörfler einen Besuch am Standort Klagenfurt und wurde dort von Geschäftsführer Gerd Hofer sowie Mitarbeitern herzlich begrüßt. Am Gespräch nahmen weiters Abteilungsvorstand und „Lebensland Kärnten“-Koordinator Albert Kreiner und ALPINE--ENERGIE Mitarbeiter Florian Pfeffer, zuständig für E-Mobilität, teil. Der Landeshauptmann zeigte sich von der vielseitigen Angebotspalette der ALPINE-ENERGIE beeindruckt.

Der Landeshauptmann wies auf die vielen unter „Lebensland Kärnten“ zusammengefassten Initiativen und die Bewusstseinsbildung zum Thema erneuerbare Energien und EMobilität hin. Beispielsweise wird das New Mobility Forum heuer am 3. November in St. Veit eröff-

net. Der derzeit wichtigste Fachkongress in Österreich zu diesem Thema findet bereits zum dritten Mal statt. Die „Lebenslandmesse“ im Rahmen der Kärntner Messen ist derzeit die größte Messe rund um die E-Mobilität. Kärnten unterstütze auch den E-BikeBoom mit eigenen Förde-

K U R Z I N F O R M I E RT Bei ALPINE-ENERGIE in Klagenfurt sind 110 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen liefert beispielsweise Komponenten für das Photovoltaik-Kraftwerk in St. Veit/Untermühlbach und macht derzeit auch die elektromaschinelle Ausstattung an der Unterflurtrasse Bad St. Leonhard. Die ALPINE-ENERGIE Gruppe mit ihren Ländergesellschaften in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg,Polen und Ungarn ist ein Hochtechnologiedienstleister und Full-Service Provider in den Bereichen Freileitungsbau, Fahrleitungsbau, Kommunikationstechnik, Gebäude- und Industrietechnik, Intelligente Verkehrssysteme, erneuerbare Energieträger und Engineering.

rungen. In Zukunft werde es wichtig sein, dass offene und einfache Lösungen angeboten würden, sagte Dörfler im Hinblick auf ETankstellen und deren Zugänglichkeit und Bedienbarkeit. Eine Vision sei es, dass jeder der über den entsprechenden Platz verfüge, seine eigene E-Tankstelle zu Hause habe und seine Energie selbst produziere, sagte Dörfler. Die Elektromobilität biete die Chance, umweltschonend unterwegs zu sein und vor allem unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden.


18 KärntnerNachrichten I 7. Oktober 2011

WIRTSCHAFT

In Österreich wird jeder 3. Getränkekarton recycelt! Öko-Box: Umweltbewusstsein und hohe Erfassungsmengen festigen europäischen Spitzenplatz beim Getränkekarton-Recycling und bauen diesen sogar noch weiter aus. Mit einem herzlichen „Dankeschön an alle österreichischen Haushalte!“ meldet die Öko-Box eine weitere, erfolgreiche Periode in Sachen Getränkekarton-Sammlung. Inzwischen gelangt bereits jeder dritte Getränkekarton zum Recycling in die Kartonfabrik und wird dort wieder zu neuem Karton verarbeitet. Im Wesentlichen setzt sich das ÖkoBox-Sammelsystem aus zwei Elementen zusammen: der Sammlung in allen österreichischen Postfilialen und der Haushaltssammlung in urbanen Ballungsräumen. Ein besonderes Naheverhältnis zu den Haushalten entwickeln die ÖkoBox-Partner aus den Reihen der Sozialhilfe-Organisationen wie „Lebenshilfe“ oder „pro mente“. Über 50 behinderte Menschen finden österreichweit in der Öko-Box-Sammlung dauerhaft Beschäftigung, was u.a. auch mit der Verleihung des „Sozial-

oskars“ gewürdigt wurde und zur „Trigos“-Nominierung in der Kategorie „Arbeitsplatz“ führte. Sozialdienste sind traditionsgemäß als wichtige Sammelpartner eingebunden. Denn es ist der Öko-Box ein Anliegen, durch sinnvolle Arbeit diesen Sozialaspekt nachhaltig zu unter-

Die pro mente-MitarbeiterInnen sorgen für eine verlässliche Abholung der Öko-Bags in Kärnten. Foto: pro mente kärnten

stützen und der Gesellschaft zu zeigen, welch wichtigen Beitrag Menschen mit psychischen Problemen, geistigen und körperlichen Behinderungen leisten können!“ Um die Öko-BoxAbholtage in den urbanen Gebieten nie mehr zu vergessen, steht ab sofort für alle iPhone-UserInnen eine praktische Öko-Box-App zur Verfügung. Einfach im App-Store (kostenfrei) herunterladen, am iPhone installieren und schon wird man automatisch jeweils an den nächsten Abholtag erinnert. Getränkekartons (Milch- und Saftpackungen) in Öko-Box und Öko-Bag sammeln, das macht Sinn – denn nur so wird im Recycling aus Karton wieder Karton! Nähere Infos: www.oekobox.at Kostenlose Öko-Box-Hotline: 0800/226600

„Goldene Tanne“ an SPAR Zadruga in Bleiburg verliehen ie „Goldene Tanne“ ist eine interne Auszeichnung der SPAR Österreich, die alljährlich an den besten Nahversorger einer Region verliehen wird. GF Hanzi Einspieler und Bleiburg Filialleiter Stanislaus Macek, die diesen begehrten Preis im Rahmen einer festlichen Verleihung während der SPAR Delegiertentagung in Velden entgegennahmen, führen somit den besten SPAR Markt in Kärnten und Osttirol.

laus Macek in Bleiburg am besten“, so Schweighofer, „ich gratuliere herzlich.“ Der Preis wurde den frisch gebackenen „Goldene Tanne“ Preisträgern im Zuge der SPAR Delegiertentagung im Casineum Velden überreicht.

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Aufwendiger Wettbewerb „Den begehrten Preis, der jährlich von der SPAR Österreich an Einzelhändler jeder Zweigniederlassung vergebenen wird, geht ein aufwendiger Wettbewerb voraus.“, erklärt Manfred Schweighofer,

Geschäftsführer der SPAR Kärnten/Osttirol. „So werden alle Märkte von anonymen Testern auf bestimmte Kriterien, wie zum Beispiel die Außenanlage, Sauberkeit, oder aber auch Mitarbeiterkompetenz beurteilt.“ Spezielles Augenmerk wurde im heurigen Jahr auf die Brot- bzw. Backstationen gelegt. Neben diesem

Schwerpunkt wurden aber auch die Kunden im Einzugsgebiet anhand telefonischer Umfragen sowie Umsatzvolumen und Wachstumsdynamik mit in die Entscheidungsfindung eingebunden. „All diese Kriterien erfüllten Hanzi Einspieler, Geschäftsführer vom Zadruga SPAR Markt und Filialleiter Stanis-

Der Markt SPAR Zadruga in Bleiburg überzeugt schon viele Jahre durch Nähe zum Kunden und Freundlichkeit. „Diese Auszeichnung ist eine von meinem gesamten Team errungene Anerkennung. Sie gilt als Beweis, dass Nahversorgung auch auf dem Land auf höchstem Niveau stattfinden kann. Gut geführte Supermärkte werden nicht nur in den Ballungsgebieten von den Kunden sehr stark frequentiert.“, freut sich Hanzi Einspieler.


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GESUNDHEIT

3M Incognito: Die unsichtbare Zahnspange Der diskrete Weg zum schönen Lächeln. Neben sauberen Zähnen trägt auch ein wohlgeformtes Gebiss viel zur Attraktivität eines Lächelns und damit eines Menschen bei. Eine optimale Zahnstellung ist nicht zuletzt die beste Voraussetzung für eine gute Zahnpflege und gesundheit. Die moderne Kieferorthopädie kann heute selbst ausgeprägte Fehlstellungen korrigieren und in jedem Lebensalter die Zahnstellung dauerhaft verbessern.

3M Incognito ist zahnschonend Vor allem Erwachsene sind aus ästhetischen oder beruflichen Gründen nicht bereit, eine sichtbare Zahnspange zu tragen. Für sie

stellte High-Tech-Zahnspange bietet dank ihrem extrem flachen Design hohen Tragekomfort und eine einfache Mundhygiene. Richtig angepasst, sorgt sie in kurzer Zeit für eine sichtbare Verbesserung der Zahnstellung, ohne dass das Umfeld etwas davon bemerkt.

Vor allem Erwachsene sind aus ästhetischen oder beruf lichen Gründen nicht bereit, eine sichtbare Zahnspange zu tragen. Für sie bietet die „unsichtbare“ 3M Incognito eine Alternative. Copyright: 3M Alpine Region bietet die „unsichtbare“ 3M Incognito eine Alternative. Dieses innen liegende, von außen praktisch nicht sichtbare Behandlungssystem ist sehr zahn-

schonend und zur Behandlung aller Arten von Fehlstellungen geeignet. Die für die Dauer der Behandlung festsitzende, für jeden Kiefer individuell herge-

3M Unitek zählt zu den Pionieren bei der Entwicklung von Produkten und Techniken für die Kieferorthopädie. Heute sind völlig unauffällige, fast durchsichtige Brackets die gängige Behandlungsmethode, mit der auch ausgeprägte Zahnfehlstellungen unauffällig und dauerhaft korrigiert werden können. Weitere Informationen beim Kieferorthopäden oder unter www.incognito.net.

Intuition als Schlüssel deiner Seele Vortrag mit dem Hellsichtigen Medium Martin Zoller am 22. Oktober um 19.30 Uhr in Pörtschach / Congresscenter.

Martin Zoller, geboren in Paris, aufgewachsen in der Schweiz, Medium und Autor. Bereits als Kind entdeckte er seine hellsichtigen Fähigkeiten. Der Autor wurde international bekannt als er ein im Dschungel vermisstes Flugzeug hellsichtig aufspürte - nachdem andere Rettungsversuche gescheitert waren - und dadurch die Überlebenden gerettet werden konnten. Seitdem arbeitet er als hellsichtiger Berater auf der ganzen Welt. Zu seinen Kun-

den gehören Strafverfolgungsbehörden und staatliche Sicherheitsdienste um Verbrechen zu klären, Entführungen zu lösen und terroristische Aktivitäten vorherzusehen. Auch Privatpersonen zur Aufspürung von Vermissten sowie Unternehmer und Politiker beauftragen ihn zur Potential- und Zukunftsanalyse. Über seine Arbeit, die Intuition und Hellsichtigkeit hat Zoller bereits vier Bücher und eine Meditations-CD veröffentlicht. Mit einer eigenen Fernsehsendung auf RZL2 begibt er sich auf die Suche nach vermissten Personen. Mehr dazu unter www.martinzoller.com Mit seinem Buch „HELLSICHTIG“ erschienen im Giger Verlag gibt der Autor Einblicke in die außergewöhnlichen Arbeitsmethoden eines Mediums und rangierte dabei in den Bestsellerlisten in Europa ganz oben. Sein neues Buch „Intuition als Schlüssel deiner Seele“ ist seit kurzem auf dem Markt. Karten im Vorverkauf gibt es bei allen Raiffeisenbanken, Sparkassen, Tyrolia und Ö-Ticket. Restkarten: an der Abendkasse

Für diesen sehr interessanten Vortrag am 22.10.2011 werden 5 x 2 Eintrittskarten verlost. Einsendungen an office@leben2012.com


20 KärntnerNachrichten I 7. Oktober 2011

THERMEN-SPEZIAL

Terme Čatež, Slowenien: Thermalparadies 365 Tage im Jahr! Eintauchen ins Wohlbefinden – dafür ist die Terme Čatež der ideale Ort. Nur knapp 2 Stunden von Klagenfurt entfernt. Terme Čatež, Hotel Žusterna***

Terme Čatež in Čatež: Die Hotels Toplice**** und Čatež*** die richtige Wahl für Familien mit Kindern – modern und voller Komfort mit direkter Verbindung zur Winterthermalriviera. Das Hotel Terme**** (die Zimmer renoviert im 2011) - eine Oase der Ruhe und Entspannung. Campingplatz (vom ADAC als besten Campingplatz Sloweniens ausgezeichnet), die Appartements, die schwimmenden Häuschen in der Piratenbucht, die Zelte im Indianerdorf – für einen abenteuerlichen Urlaub bestens geeignet. Die Winterthermalriviera – wo der Sommer nie endet, mit mehr als 2.000 m2 von bedeckten Thermalwasserfläche und zahlreichen Attraktionen (Piratenschiff, Surfinganlage, Wellenbad, Sprungschanze...) lässt keine Wünsche offen. Terme Čatež in Mokrice: Wohnen wie ein Fürst, Golfen wie ein Profi. Das Ambiente von Schlosshotel Mokrice verzaubert ebenso wie der 200

Jahre alte Park. Und der direkt am Schlosshotel liegende 18-Loch Golfplatz ist eine Herausforderung für Profis und Amateure. Terme Čatež in Koper und Portorož (slowenische Adriaküste): Der größte Wasserpark an der slowenischen Adriaküste liegt direkt neben dem Aquapark Hotel Žusterna*** -Vergnügen für die ganze Familie! Luxusappartements für 6 Personen bietet die Residence Marina in Portorož, direkt über der Marina in Portorož gelegen. Kleine Ferien mit großer Wirkung: Miniferien (4 Nächte Sonderaktion) im Hotel Toplice schon ab 244 EUR pro Person, das erste Kind bis 11,99 Jahre: in den Miniferien gratis. Mini Miniferien (3 Nächte Sonderaktion) im Hotel Čatež*** schon ab 162 EUR pro Person, das erste Kind bis 11,99 Jahre in den mini Miniferien gratis. Winterthermalriviera

2 zum Preis von 1 im Hotel Terme****: 2 Übernachtungen mit HP: 272 EUR für 2 Personen 2 zum Preis von 1 im Aquapark Hotel Žusterna: 3 Übernachtungen mit HP: 228 EUR für 2 Personen. Baden im Preis inbegriffen! Infos:

Terme Čatež d.d. Topliška 35, SI-8251 Slowenien Tel: + 386 7 49 36 700 Fax: + 386 7 49 35 005 Email: info@terme-catez.si www.terme-catez.si


22 KärntnerNachrichten I 7. Oktober 2011

FREIZEIT

Trainieren wie die „ganz Großen“ auf dem Mölltaler Gletscher

enn Hang und Schnee perfekt sind, läuft auch das Training optimal“, so urteilen die weltbesten Skifahrer über den Mölltaler Gletscher. Seit Jahren holen sich Skistars aus aller Welt von „ihrem“ Mölli die Koordination und die Kondition.

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Erleben Sie die Skistars hautnah Zu den beliebtesten Trainingsstrecken gehört die sieben Kilometer lange FISRennstrecke. Bei den offiziellen Trainingszeitläufen erleben Besucher die Skistars dort hautnah. Im Panoramarestaurant Eissee auf 2.800 Metern kann es schon passieren, dass sie

Tisch an Tisch mit österreichischen Skistars wie Marlies Schild oder Elisabeth Görgl sitzen. Schneesicherheit herrscht im einzigen Gletscherskigebiet Kärntens nicht nur aufgrund der Höhenlage und des ewigen Eises. Der Mölltaler Gletscher ist nämlich das erste Glet-

scherskigebiet Österreichs, das zu 100 Prozent bis auf 3.120 Meter Höhe schneesicher ist.

40 % mehr Pisten Ab Herbst 2011 glänzt der Mölltaler Gletscher außerdem mit beachtlichen 40 Prozent mehr Pisten: Durch die Erschließung des Altecks mit einer 4erSesselbahn setzt der Mölltaler Gletscher nun 71 Kilometer Abfahrten auf ein Skiticket. Für Kinder

bis sechs Jahre ist der Skispaß gratis, für Kids und Teens bis 18 Jahre gibt es 50 Prozent Ermäßigung. Dazu gibt es attraktive Familienpakete inklusive Skipass und Gletscherspaß. Die Hit-Saisonkarte (01. 09. 11. – 31. 08. 12) ist in Wirklichkeit eine Jahreskarte, die auf dem Mölltaler Gletscher, dem Ankogel, im Skizentrum Hochpustertal, in St. Jakob im Defereggental und im Großglockner Resort Kals-Matrei gilt.


7. Oktober 2011 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Veranstaltungen Schloss Albeck So, 09. 10., 11 h: Tanzkapelle Imperial - Salonmusik par excellence!

ziven Tango. Tanzen Sie mit uns zu den Klängen der frühen Swing-Musik aus den 20iger-Jahren. Schwelgen Sie zu alten ungarischen Zigeuner weisen, oder einem fetzigen Czardas in längst vergangener k. & k.-Glückseligkeit. Schlager der 1950er runden das Tanzprogramm ab. www.tanzkapelle.at So, 09. 10., 15 h: Die Hauptdarstellerinnen „Der Widerspenstigen Zähmung“ 2011 Birgit & Nicole Radeschnig; Kabarett „Nach Kärnten“

Ein Konzert, das stets begeistert. Begleiten Sie unser Salonorchester auf seiner Reise durch die Salon- und Tanzmusik: Vorbei an den zarten Wienerliedern der kleinen, verträumten Kaffeehäuser Alt-Wiens, durch die Ballsäle mit ihren fulminanten Walzern der Strauss-Familie, temperamentvollen Schnell-Polkas und Quadrillen, in die Berliner Tanzpaläste mit ihren mondänen Tänzen wie Foxtrott, English-Waltz und Marsch-Fox hin bis zum erotisch-las-

Birgit Radeschnig als impulsive Männerfeindin und ihre Zwillingsschwester Nicole als Papas Liebling Bianca haben im Albecker Sommertheater 2011 das Publikum hingerissen. Die beiden begabten Schwestern machen auch Kabarett. Schauen Sie sich das an! Oft fragt man sich: Wohin ist das Kärntner „CH“ verschwunden? Was hat es mit dem ominösen Schild „Nach Kärnten“ auf sich? Wie wurde der Schnapskrapfen zum Alkoholiker? Und warum bekommt man den Villacher Fasching nur noch auf Rezept? Birgit & Nicole Radeschnig, Gewinnerinnen des Grazer Kleinkunstvogels 2010, geben die Antworten und obendrein einen Abend voller Kärntner Absurditäten. http://www.radeschnig.net/ Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at

41.000 Besucher bei Langer Nacht der Museen in Kärnten ei angenehmen Temperaturen erfolgte die Eröffnung der 12. „Langen Nacht der Museen“ durch Kulturlandesrat Harald Dobernig und ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer im besonderen Ambiente des Burghofes im Museums Moderner Kunst Kärnten (MMKK). Bis ein Uhr nachts pilgerten 40.833 Besucher durch die insgesamt 92 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen, die sich speziell für diesen besonderen Abend abwechslungsreiche Programme einfallen ließen. Damit nimmt Kärnten österreichweit Platz 3 bei den Besucherzahlen ein.

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Besonders erfreut zeigte sich Dobernig über das breite Angebot für Kinder und Jugendliche in der „Langen Nacht der Museen“, die diesmal einen Rekordansturm der Jugend

erlebte. „Bereits über 20 Kulturinstitutionen haben für die Kinder und Jugendlichen ein breit gefächertes Rahmenprogramm vorbereitet, das sie gemeinsam mit ihren Eltern oder Freunden erkunden“, so der Kultur-

referent. Besonderen Dank sprach er dem scheidenden Direktor des Landesmuseums, Erich Wappis, aus, der das ganze Jahr über besonderen Stellenwert auf Angebote für Schüler legt.


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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 40.2011 by FP Kärnten - Issuu