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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 38.2011

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 38 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 23. September 2011

Regierung beschließt Budget: Nulldefizit soll 2016 kommen! Seite 2 und 3

Inseratenaffäre: Bundeskanzler Faymann steht unter Beschuss! Seite 8

LHStv. Scheuch: Neue JugendKarte bringt viele Vorteile für Jugendliche! Seite 6

Mehr Geld für Pendler! Auch bei der Pendlerförderung ist Kärnten Vorbild für viele andere Bundesländer. Mehr als 17.000 KärntnerInnen haben 2011 die Förderung in Anspruch genommen. Bisher wurden bereits mehr als zwei Millionen Euro ausbezahlt. Damit hat Kärnten die höchste Pendlerförderung im Österreichvergleich. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2011.

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Sonntag, 25. Sept.:

Hermagor wählt Helmut Haas!


2 KärntnerNachrichten I 23. September 2011

THEMA DER WOCHE

LR Dobernig präsentierte Budget des Landes für 2012 Neuverschuldung von 144,83 Mio. Euro - 2012 noch immer massive Mindereinnahmen Maastricht-Ergebnis deutlich besser - Nulldefizit im Jahr 2016 realistisches Ziel. Finanzlandesrat Harald Dobernig präsentierte vergangene Woche das Budget des Landes Kärnten für das Jahr 2012. In einer außerordentlichen Regierungssitzung wurde es mit den Stimmen der vier FPKRegierungsmitglieder beschlossen und wird nun im Kärntner Landtag behandelt. Das Budget sieht Einnahmen von 1,975 Mrd. Euro und Ausgaben von 2,138 Mrd. Euro vor. Die Neuver-schuldung beträgt im budgetären und außerbudgetären Bereich zusammengerechnet 144,83 Mio. Euro. Das MaastrichtErgebnis liegt mit 101,9 Mio. Euro um 62,7 Mio. Euro unter dem Kärnten zugestandenen Ergebnis von - 164,6 Mio. Euro.

„Maßvoll, sinnvoll, gut!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler bezeichnete den Landesvoranschlag als „maßvolles, gutes und sinnvolles Budget“, das man trotz schwieriger Rahmenbedingungen erzielt habe. Wie Dörfler ausführte, würden die Mittel für den Sozialbereich und Wohnbau weiter steigen, leicht steigend seien sie im Gesundheitsbereich. Investiert werde auch in mehrere wichtige Infrastrukturprojekte. Große Einsparungen geben es vor allem im

Meister der Zahlen: Kärntens Finanzlandesrat Mag. Harald Dobernig. Verwaltungsbereich. Er dankte Dobernig, der bei der Budgeterstellung „alle Muskeln des Tuns“ eingesetzt habe.

Budget fix ausverhandelt Dobernig präsentierte auch eine genaue Chronologie zur Budgeterstellung 2012. Demnach starteten die Budgetverhandlungen mit dem Budgetkonvent am 24. März. Am 10. Mai war der erste Entwurf fertig. Die letzten Verhandlungen fanden am 27. und 28. Juni statt. Danach wurde das Budget von der Finanzabteilung fertig gestellt und die Budgetbücher gedruckt. Die gemeinsame Beschlussfassung des Budgets war für den 8. August mit dem Koalitionspartner fix ver-

einbart. „Wir haben für die Budgeterstellung einen frühen Zeitpunkt gewählt, damit die Maßnahmen auch wirken. Zusätzliche Einnahmen und Minderausgaben gehen in die Reduktion des Defizits“, betonte der Landesrat. Einmal mehr bezeichnete Dobernig die Behauptung von ÖVP-Chef Martinz, das Budget sei nie endverhandelt worden, als Unwahrheit. „Jemand der die Unwahrheit ständig wiederholt, wird landläufig als Lügner bezeichnet. Nach seinen Handlungen der letzten Wochen trifft auf Martinz zumindest nach meiner Definition eines Ehrenmannes dieser Begriff nicht mehr zu. Aber die ÖVP hat hier eine eigene Auslegung, wenn man sich ansieht, dass für Präsident Kohl grundsätz-

lich jeder in der ÖVP ein Ehrenmann ist“, so Dobernig.

Geringere Einnahmen Das Budget 2012 sei noch immer durch massive Verluste beim Einnahmenvolumen geprägt. „2012 haben wir noch immer um 283,4 Mio. Euro weniger an Einnahmen als im Jahr 2009. Dafür ist es uns gelungen, ausgabenseitig massiv einzusparen. Die Ausgaben liegen im kommenden Jahr um 303,9 Mio. Euro unter jenen des Jahres 2009“, erklärte der Finanzreferent. Das Ergebnis 2012 könne man ohne Einmaleffekte verbuchen. Im außerbudgetären Bereich sei sogar erstmals von 2011 auf 2012 ein Abbau der bestehenden


23. September 2011 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Schulden um 18,29 Mio. Euro möglich.

Enorme Einsparungen Die massiven Einsparungen ergeben sich aus einer Vielzahl von Maßnahmen. Man habe etwa die Pensionsreform umgesetzt, die Pragmatisierung abgeschafft, die Dienstzettler übernommen, bisher 188 Planstellen durch den selektiven Einstellungsstopp eingespart und die Verwaltungsreform mit der Schaffung von Kompetenzzentren umgesetzt. In vielen Bereichen sei eine Trendwende gelungen. So hätten die Personalkosten im Jahr 2014 laut einer Hochrechnung bereits 260 Mio. Euro betragen. Durch die Umsetzung des Personalbudgets Neu könne man die Personalkosten auf 192 Mio. Euro absenken und in diesem Bereich bis zum Ende der Periode 164 Mio. Euro einsparen. Auch die Stabilisierung des Nettogebarungsabganges bei den Krankenanstalten sei

eine wichtige Maßnahme. „Gegenüber dem ursprünglichen Budgetprogramm konnte die Neuverschuldung von 2010 bis 2014 bisher budgetär um 647 Mio. Euro reduziert werden. Im außerbudgetären Bereich beträgt die Reduktion 327,9 Mio. Euro. Zusammen ergibt das eine Reduktion von 974,9 Mio. Euro“, so Dobernig. In den kommenden Jahren werde das Nettodefizit deutlich reduziert. Für 2012 erwarte er sich maximal 0,8 Prozent des BIP, es sei auch noch eine weitere Verbesserung möglich. 2015 werde die Neuverschuldung maximal 0,45 Prozent des BIP betragen. Seitens der Rating-Agenturen könne ein Ergebnis unter einem Prozent bereits das bestehende Rating verbessern, verwies der Landesrat.

Wer bereits 2014 ein Nulldefizit verlangt, glaubt entweder ans Christkind oder informiert die Bevölkerung bewusst falsch“, so der Finanzreferent, der auf das bereits erfolgte Herunterfahren der Ermessensausgaben auf ein absolutes Minimum und die Reduktion der Pflichtausgaben verwies. Hinsichtlich des Maastrichtergebnisses sei er stolz darauf, dass Kärnten keine Zugeständnisse anderer Bundesländer brauchen werde. „Von 2012 bis

2014 können wir ein um 247 Mio. Euro besseres Maastricht-Ergebnis vorlegen, als dem Land Kärnten zugestanden wurde“, erklärte LR Dobernig.

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Wer bereits 2014 ein Nulldefizit erwartet, glaubt an das Christkind oder infomriert die Bevölkerung falsch! Finanzlandesrat Harald Dobernig

Nulldefizit 2016 „Unser realistisches Ziel ist ein Nulldefizit im Jahr 2016. Wenn das gelingt, haben wir das Budgetbild um 180 Grad gewendet.

BudgetFakten: • Einnahmen von 1,975 Mrd. Euro • Ausgaben von 2,138 Mrd. Euro • Neuverschuldung: 144,83 Mio. Euro. • Maastricht-Ergebnis: maximal 101,9 Mio. Euro • Bisher um 974,9 Mio. Euro Reduktion der Neuverschuldung


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HINTERGRUND

Suntinger: „Faire Preise für unsere Bauern“ LK-Vizepräs. Suntinger verlangt ordentliche indexangepasste Ausgleichszahlungen für Kärntens Bauernschaft. Für den Vizepräsidenten der Landwirtschaftskammer, FPK-Landtagsab-geordneten Peter Suntinger, ist die derzeitige Aufregung des Landwirtschaftsministers und der schwarzen Bauernbündler, ob die EU künftig eine Deckelung für Direktzahlungen an Agrarbetriebe von 300.000 Euro einführen wird oder

bar ist, so ist das auf nationaler Ebene zu gewährleisten“, verlangt Suntinger. Während viele Klein- und Mittelbetriebe in Kärnten am Existenzminimum nagen und jeden Tag hoffen, dass es zu keinem Ernteausfall kommt, würden diese ständigen Diskussionen den Kärntner Bauern

dieser nicht will, nicht kann oder nicht verhandeln darf. „Wenn jetzt nicht hart für die nächste Förderperiode ab 2013 für unsere Landwirte verhandelt wird, ist es zu spät, das muss auch Mössler bewusst sein“, verlangt Suntinger endlich Taten. „Wir brauchen faire Preise für die harte Arbeit unse-

rer Bauern“, so Suntinger.

Kärntner Nachrichten: Die älteste Wochenzeitung Kärntens!

Euro-Krise: Über Alternativen nachdenken Freiheitliche fordern die Schaffung eines währungsund wirtschaftspolitischen Kerneuropas

Der freiheitliche Vizepräsident der Landwirtschaftskammer LAbg. Peter Suntinger. nicht, vernachlässigbar, da dies lediglich 17 Agrarbetriebe in Österreich betreffen würde. „Ich erwarte mir von der ÖVP, die den Bauern vor dem EU-Beitritt das Fließen von Milch und Honig versprochen hat und jetzt mit einer schlechten Nachricht nach der anderen aufwartet, die Sicherung ordentlicher indexangepasster Ausgleichszahlung für die landwirtschaftlichen Klein- und Mittelbetriebe. Wenn dies durch EU-Verhandlungen nicht erreich-

lediglich vor Augen führen, wo die Masse der EUGelder hinfließt, nämlich in die Agrar-Großbetriebe, die es in Kärnten de facto nicht gibt, kritisiert der Obmann der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft, Peter Suntinger. Suntinger vermisst zu dieser Thematik auch den Einsatz bzw. die Stellungnahme des Kärntner Landwirtschaftskammerpräsidenten Mössler, wobei nicht erkennbar sei, ob

Um der sich immer mehr verschärfenden Krise noch halbwegs Herr zu werden, fordern die Freiheitlichen die Schaffung eines währungs- und wirtschaftspolitischen Kerneuropas. „Diesem Kerneuropa können dann Länder mit starken Volkswirtschaften angehören, also die ehemaligen Hartwährungsländer. Das könnte so geschehen, dass diese Länder, also Deutschland, die Niederlande, Belgien, Österreich, vielleicht auch Frankreich, aus dem Euro aussteigen und ihre eigene harte Währung schaffen“, erklärt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Eine andere Möglichkeit wäre, dass die anderen Länder aus dem Euro

ausscheiden und zu ihren jeweiligen nationalen Währungen zurückkehren, so Strache. Nur so könne gewährleistet werden, dass durch Abwertungen in den betroffenen Volkswirtschaften die Produktivität wieder in geeignetem Maße angekurbelt werden kann, um aus der Defizit-Falle zu gelangen. Strache verlangte einen wirklich ernsthaften Diskurs über den weiteren Fortbestand der Euro-Zone in der jetzigen Form; „Natürlich wird das ein schmerzhafter Prozess, da brauchen wir uns keine Illusionen zu machen. Eine Operation im Krankenhaus ist ja auch nichts Angenehmes. Aber leider manchmal unumgänglich.“


23. September 2011 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

„Eine Starke Wirtschaft für ein starkes Hermagor!“ Bürgermeisterkandidat LAbg. Helmut Haas spricht im Interview mit den Kärntner Nachrichten über sein Wirtschaftsprogramm für Hermagor. KN: In Ihrem letztwöchigem Interview haben Sie uns eine Fülle von Aufgaben beschrieben, die Sie als zukünftiger Bürgermeister der Stadt Her magor-Presseggersee in Angriff nehmen wollen. Heute möchten wir gerne ein paar Details aus Ihrem Programm erfahren. Haas: Gerne! Einer meiner Schwerpunkte wird die Wirtschaftspolitik unserer Bezirksstadt sein. Im Bereich Bürgerfeld, besser bekannt als Bürgermoos, soll gemeinsam mit dem Land Kärnten und der Entwicklungsagentur durch weitere Betriebsansiedelungen ein interkommunaler Gewerbepark entstehen. Derzeit wird eine ordentliche Verkehrserschließung von der B111 geplant und mit den Eigentümern werden Optionsverträge verhandelt. Darüber hinaus will ich Impulszentren für Jungunternehmer und das Kleingewerbe vorbereiten. KN: Ist nicht auch der Tourismus in Hermagor ein großer Wirtschaftsfaktor? Haas: Ja, aber hier hat Altbürgermeister Rauscher als Tourismusreferent den Tourismus am See und im Tal und vor allem den Sommertourismus eher stiefmütterlich behandelt. Hier haben wir absoluten Nachholbedarf. Der Presseggersee und der

Sommertourismus bringt immer noch 50 Prozent aller Nächtigungen. Es liegt an uns, die negative Entwicklung wieder umzudrehen und den verantwortlichen Unternehmen unsere Unterstützung zu geben. Ich möchte auch betonen, dass wir selbstverständlich nach wie vor zu unserem Wintertourismus stehen und gemeinsam wieder an Spitzenwerte kommen können. KN: Was ist denn ihr größtes Sorgenkind im Tourismus? Haas: Das ist unser Südufer, weil es touristisch immer mehr abbaut. Hier brauchen wir Investoren, die gemeinsam mit der Entwicklungsagentur gesucht werden müssen. Vorab brauchen wir aber die bevorstehende Sanierung der Passriacher Straße zwecks ordentlicher Zufahrt. Hier wollen wir bereits Ende August mit Landeshauptmann Dörfler den Spatenstich vornehmen. Wichtig ist für mich auch eine Strukturbereinigung der Gemeindenahen Tourismusorganisationen. Hier sind Prozesse kaum nachvollziehbar und es überschneiden sich in so machen Be-reichen die Kompetenzen. Das Projekt Natura 2000 ist zwar auf Schiene, aber leider noch immer weit entfernt von einer Umsetzung. Hier sehen die Betriebe am See eine große Chance künftig einen sanf-

Hermagors freiheitlicher Bürgermeister-Kandidat Helmut Haas mit neuen Plänen für eine starke Wirtschaft.

ten und naturnahen Tourismus weiter zu entwickeln und damit neue Märkte zu erschließen. KN: Man hört ja, dass Sie als Vizebürgermeister der Region am See ein großartiges Geschenk gemacht haben. Haas: Wenn Sie damit das jahrelange Hupen der ÖBBZüge in diesem Bereich meinen, das nun der Vergangenheit angehört, dann freut mich das ganz besonders. Durch Intervention bei den ÖBB-Verantwortlichen ist es mir

gelungen die Lebensqualität für die Betriebe und vor allem für die Urlaubsgäste und Bewohner maßgeblich zu verbessern. KN: Herr Haas, danke für das Gespräch.

KN-Leser sind immer bestens informiert! Abos unter 0463 51 15 15-0


6 KärntnerNachrichten I 23. September 2011

LANDESPOLITIK

LHStv. Uwe Scheuch stellte „Kärntner Jugendkarte“ vor Neue Karte für 6- bis 19-Jährige ist Ausweis und Fahrkarte in einem. Im Rahmen der Kärntner Herbstmesse präsentierte L a n d e s j u g e n d r e fe r e n t LHStv. Uwe Scheuch die neue Kärntner Jugendkarte. Sie gibt es ab sofort für alle Kärntnerinnen und Kärntner im Alter von 6 bis 19 Jahren. „Wir können hier erstmals von einem offiziellen Jugendausweis sprechen“, betont Scheuch. Die Karte wurde nämlich in das Schüler-, und Lehrlingsfreifahrtsystem des Verkehrsverbundes integriert, entstand in Kooperation mit der Kärntner Exekutive und stößt damit auf breite Akzeptanz. Der Jugendreferent dankt allen Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeit. Rund 50.000 „Kärntner Jugendkarten“ werden im ersten Jahr an die Kinder und Jugendlichen ausgegeben. Mit der Karte gibt es viele Vergünstigungen und Ermäßigungen. Eine wichtige Funktion ist, dass sie auch als Altersnachweis im Sinne des Jugendschutzgesetzes gilt. „Diese Karte wurde gemeinsam mit der Kärntner Exekutive entwickelt und erfüllt alle Anforderungen eines offiziellen Ausweises“, bestätigt Landespolizeikommandant Generalmajor Wolfgang Rauchegger. Kaum ein

Jugendlicher weiß, dass er sich gemäß dem Kärntner Jugendschutzgesetz jederzeit ausweisen können muss.

Viele Vorteile Durch die Zusammenarbeit mit den Kärntner Linien ist die Jugendkarte mit der Schüler- und Lehrlingsfreifahrtkarte verbunden. Anfordern kann man diese bei einer der 17 Ausgabestellen des Ve r ke h r s ve r b u n d e s Kärnten. Mit der „Kärntner Jugendkarte“ erhalten Jugendliche durch den „Goodie Club“ aber auch ermäßigte Eintritte und viele Bonusleistungen, wie z.B. die Freifahrt bei der Wör t herseesc hif f f ahr t noch bis Ende Oktober. „Jugendliche, die keinen Freifahrtausweis haben, weil sie beispielsweise schon arbeiten, erhalten selbstverständlich auch ihre Jugendkarte. Ab November können all jene, deren Karte nicht mit dem Freifahrtausweis verbunden werden soll, ihre Jugendkarte direkt im Landesjugendreferat anfordern“, erklärt Uwe Scheuch. Infos: www.ktn.gv.at/jugendkarte

Kärntner Nachrichten: Die freiheitliche Wochenzeitung für Kärnten

Kärntens Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch präsentierte im Rahmen der Klagenfurter Herbstmesse die neue Jugend-Karte.

Offensive für schulische Nachmittagsbetreuung „Durch eine neue Vereinbarung zwischen Bund und Ländern wird uns jetzt eine neue Offensive für Investitionen in der Nachmittagsbetreuung möglich. Damit kann die Gruppenförderung für die Nachmittagsbetreuung in Pflichtschulen ausgeweitet werden“, informiert Bildungsreferent LHStv. DI Uwe Scheuch. Diese Förderungen hat das Land Kärnten bisher aus eigenem Budget bezahlt, mit der neuen Vereinbarung zwischen Bund und Ländern, die im Oktober in Kraft treten wird, gibt es dafür nun auch die finanzielle Anerkennung des Bundes. Derzeit gebe es bereits eine Landesförderung in Höhe

von 8.000 Euro pro Gruppe, so Scheuch weiter. Der Bund hat erkannt, dass Kärnten auf dem richtigen Weg ist und zieht nun bundesweit nach. Künftig werde es daher auch Geld vom Bund geben - und zwar nicht nur für Personal, sondern auch für die Infrastruktur. „Insbesondere neu ist, dass die Infrastruktur, also Ausbaumaßnahmen, Sanierungen oder etwa Kücheneinrichtungen, gefördert wird. Damit werden auch die Gemeinden als Schulerhalter entlastet“, zeigt sich der Kärntner Bildungsreferent erfreut und teilt weiters mit, dass derzeit die edie neuen Richtlinien und Antragsformulare erarbeitet werden. Nähere Infos demnächst in den KN!


23. September 2011 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Pendler: Bereits zwei Millionen Euro an Förderung ausbezahlt Mehr als 17.000 Personen bekamen Förderung. Die Antragsfrist endet mit 31. Oktober 2011. Wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler mitteilt, wird die Kärntner Pendlerförderung, die seit heuer über den Verkehrsverbund abgewickelt wird, von den Kärntnern sehr gut angenommen. „Bis Mitte September wurden bereits 17.065 Anträge ausbezahlt. Damit konnten die Kärntner Pendler mit knapp zwei Millionen Euro unterstützt werden“, fasst Landeshauptmann Dörfler den aktuellen Stand der Arbeitnehmerförderung zusammen. Seit Start der Auszahlung mit Anfang März wurde damit 16.512 Pendlern mit dem eigenen PKW und 553 Pendlern, die das Angebot des Öffentlichen Verkehrs nutzen, eine Förderung bewilligt. Die durchschnittliche Förderung pro Antragsteller beträgt 115,80 Euro. Für Förderanträge die sich auf öffentliche Verkehrsmittel beziehen werden durchschnittlich 276 Euro an Förderung ausbezahlt, für Anträge den PKW betreffend, im Schnitt 110 Euro.

Rasche Abwicklung Der Kärntner Landeshauptmann ist mit der Abwicklung und der Auszahlung der Pendlerförderung über den Verkehrsverbund sehr zufrieden. „Das Team des Verkehrsverbundes hat sich

sehr gut eingearbeitet und arbeitet auf Hochtouren, um die Zufriedenheit der Antragsteller zu gewährleisten“, erklärt der Landeshauptmann. Dabei wird besonders auf eine hohe Abwicklungsqualität sowie auf eine rasche Abwicklung der Förderanträge geachtet. Nachdem in den ersten fünf Monaten des Jahres ein sehr großer Zulauf zur Pendlerförderung bestanden hat, flaut dieser über die Sommermonate ab und steigt mit Schulbeginn wieder stark an. „Wir verzeichnen in den vergangenen Wochen wieder eine Zunahme der Anträge, weshalb ich auch an alle jene Kärntner, die noch keinen Fahrtkostenzuschuss im Rahmen der Arbeitnehmerförderung beantragt haben, appelliere, ihren Antrag so rasch wie möglich zu stellen“, sagt LH Dörfler. Die Antragsfrist für den Fahrtkostenzuschuss 2010 läuft noch bis 31. Oktober 2011.

Höchste Pendlerförderung Die Pendlerförderung in Kärnten ist im Österreichvergleich klar die Höchste. Während Bundesländer wie Wien, Vorarlberg, Salzburg und mittlerweile auch die Steiermark überhaupt keine Pendlerförderung auszahlen, wendet das Land Kärnten pro Ein-wohner 6,60 Euro an Pend-

lerförderung auf und liegt damit österreichweit an der Spitze. Zum Vergleich: In Oberösterreich gibt es 2,77 Euro, in Niederösterreich 2,51 Euro, im Burgenland 0,77 Euro und in Tirol 0,16 Euro pro Einwohner. „Kärnten setzt mit dieser Förderung in wirtschaftlich schwierigen und angespannten Zeiten ein klares Zeichen zur Entlastung der Pendler“, stellt Landeshauptmann Dörfler klar. Info: Alle Informationen

LH Gerhard Dörfler zur Pendlerförderung sowie die Antragsformulare sind unter www.kaerntnerlinien.at unter der Rubrik Fahrkostenzuschuss oder unter der Telefonnummer 0463 31 84 80 zu beziehen.


8 KärntnerNachrichten I 23. September 2011

BUNDESPOLITIK

Skandal um Faymann: „Sieben Millionen für den Werner“ FPÖ-Obmann HC Strache erwartet Anklage gegen Bundeskanzler wegen Amtsmissbrauchs. FPÖ beantragt Untersuchungsausschuss. Heftige Wellen schlagen die skandalösen Entwicklungen rund um SPÖBundeskanzler Faymann und seinen Staatssekretär Ostermayer sowohl in der österreichischen Medienlandschaft als auch bei den politischen Mitbewerbern der SPÖ. Laut Berichten der RMA soll Ostermayer, damals Kabinettschef von Verkehrsminister Faymann, von ÖBB-Chef Huber „sieben Millionen für den Werner“ aus dem ÖBB-Werbeetat gefordert haben. „Damit bekommt dieser Skandal endgültig strafrechtliche Dimensionen, die mit Telekom- und EurofighterAffäre vergleichbar sind“, erklärt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Offebar habe man sich mit Inseraten eine gefällige mediale Berichterstattung erkaufen wollen.

Behandlung im Untersuchungsausschuss Die Faymann-OstermayerAffäre müsse auch im Untersuchungsausschuss behandelt werden, falls dieser zustande komme, forderte Strache. In seinem ZiB2-Auftritt habe der hochgradig nervöse Ostermayer im Grunde alle Vorwürfe bestätigt. Ostermayer habe auch gesagt, dass die ÖBB-Werbung selbstverständlich eine Sache des Ministeriums sei. „Das ist insofern inter-

essant“, so Strache, „als dass Ministerin Bures in einer Anfragebeantwortung im Dezember 2009 gänzlich anders geantwortet hat. Damals wollte ich von ihr Auskunft über ÖBB-Inserate in der Zeitung Österreich in der Höhe von 900.000 Euro.“ Die Ministerin habe geantwortet: „Ich erlaube mir anzumerken, dass die gegenständliche Angelegenheit weder einen Gegenstand der Vollziehung bzw. Kontrolle der Verwaltung, noch aktienrechtlich eine Aufgabe der Eigentümerin darstellt.“ Mit dieser Begründung habe sie die Beantwortung der insgesamt 24 Fragen verweigert.

Dynamisches Inseratenduo Faymann und Ostermayer, das dynamische Inseratenduo, würden ein verheerendes Sittenbild der SPÖ zeigen, so Strache. „Die Fakten sind ja mittlerweile allgemein bekannt. Der damalige Infrastrukturminister Faymann und sein damaliger Kabinettschef Ostermayer haben direkt aus dem Ministerium Order gegeben und massiven Druck ausgeübt, dass ÖBB und ASFINAG in bestimmten Medien inserieren müssen. Ja, sie haben sogar aus dem Werbebudget der Staatsbetriebe ÖBB und ASFINAG hohe Summen über Inserate an befreundete Me-

In den Schlagzeilen: Der Bundeskanzler in massivem Kleine Zeitung vom 21. 9. 2011 Erklärungsnotstand! dien geleitet haben, indem sie die Inseratenschaltungen bei den Unternehmen einfach in Auftrag gegeben haben.“ Ein ehemaliger hoher ÖBBManager hat es im Kurier so gesagt: „Die Bahn musste in der Zeit, als Werner Faymann Verkehrs-minister war, in ausgewählten Boulevardmedien Inserate schalten. Die Kaltschnäuzigkeit war extrem: Man hat einfach bestellt und uns die Rechnung geschickt.“ „Mittlerweile ermittelt ja schon die Staatsanwaltschaft, und zwar dank jener Anzeige, die unser Generalsekretär Harald Vilimsky eingebracht hat“, so Strache. „Er hat damit den Stein ins Rollen gebracht. Inzwischen haben sich die Verdachtsmomen-

te ja noch erhärtet. Ein ehemaliger ÖBB-Man-ager behauptete in der Samstag-Ausgabe des „Kurier“, er habe den Namen Faymann nachträglich aus einem ÖBB-Protokoll streichen müssen.“ „Wir gehen davon aus, dass demnächst eine Anklage gegen Faymann und Ostermayer wegen Amtsmissbrauchs und Untreue kommen wird. Die vorliegenden Fakten und Dokumente können nicht ignoriert werden“, erklärt Strache.

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23. September 2011 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

F: sonja konitsch, www.mein-klagenfurt.at

Seit kurzem befinden sich aufgrund einer Kooperation mit dem Land Kärnten und der Fa. Mercedes 15 von 500 weltweit im Test befindlicher E-Autos der Marke Mercedes in Kärnten. Eine der ersten Testfahrten führte LAbg Gerald Grebenjak in den sonnenreichsten Ort Österreichs nach Diex, wo neben den „Bergfahreigenschaften“ des Elektroautos auch gleichzeitig die von der Fa. Software Systems errichtete E-Tankstelle getestet wurde. In Anwesenheit des Firmenchefs Richard Lernbaß und Vzbgm. Anton Napetschnig erfolgte die erste Aufladung, wobei der für die Bergfahrt erforderliche Energieverbrauch von 15 Prozent der Akkukapazität „nachgetankt“ wurde.

Zwölfte „Lange Nacht der Museen“ am 1. Oktober Insgesamt 92 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen nehmen an der zwölften „Langen Nacht der Museen“ am 1. Oktober in Kärnten teil. Das gaben Kulturlandesrat Harald Dobernig, ORF -Landesdirektor Willy Haslitzer und Organisator Jürgen Gachowetz mit den Vertretern der Kulturinstitutionen bekannt. Dobernig erklärte, dass die „Lange Nacht der Museen“ auch eine „Lange Nacht der Familien“ geworden sei. „Es ist für jeden etwas dabei. Eines unserer Ziele ist es, unsere Kinder und Jugendlichen auch abseits des Pflicht-

besuches in der Schule für die Museen zu begeistern. Daher gibt es auch wieder spezielle Kinderprogramme in 20 Häusern“, so der Landesrat. Es freue ihn besonders, dass heuer noch mehr Institutionen mit dabei sind als im Vorjahr. „Das ist ein tolles Zeichen für die Vielfalt der Kultur in Kärnten.“ Besonderen Dank sprach Dobernig dem ORF Kärnten aus. Haslitzer betonte, dass es seine letzte „Lange Nacht der Museen“ sei und verwies auf den Erfolg der Aktion. Er dankte dem Kulturlandesrat für die Unterstützung und Begleitung bei vielen Projekten.

Kürzlich fand die Herbsteröffnungsfeier der Klagenfurter FPK-Ortsgruppen Waidmannsdorf, Wölfnitz, St. Ruprecht mit den Ortsparteiobmänner GR. Günther Scheider, Landtagsabgeordneter Zwanzger, und GR Elke Lippitz. Bei schönen Wetter wurde bis in den Nachmittag gefeiert.

Da Tschriasche sagt: „Wenn ich Hermagor was wünschen darf, so wär das richtig klass`, am Sonntag einen Bürgermeister, namens Helmut Haas.“

Mit einem Festakt und umfangreichem Programm wurde das 10-jährige Jubiläum des Notarzthubschraubers RK1 und die Eröffnung des Rettungsstützpunktes in Spittal/Drau gefeiert. Auch LHStv. Uwe Scheuch war bei der Eröffnung dabei und ging mit seiner Blutspende gleich mit gutem Beispiel voran. „Die Bezirksstelle Spittal wurde im Jahr 1998 nach umfangreichen Umbaumaßnahmen eröffnet. Die notwendige Erweiterung erfolgte jetzt über einen Neubau, der in Zukunft eine moderne, zeitgemäße Dienststelle für die Rot-Kreuz-Helfer bietet“, so LHStv. Uwe Scheuch.


10 KärntnerNachrichten I 23. September 2011

Günter Burger, Gemeinderat der Freiheitlichen in Treffen und WK-Finanzreferent der Freiheitlichen Villach/Land, feierte am 17. September seinen 50 Geburtstag mit zahlreichen Gratulanten (am Bild von links Bgm. Matthias Krenn, BR Peter Mitterer, Bgm. Karl Wuggenig, Bernadette Burger, Geburtstagskind KR Günter Burger, Vzbgm. Hermann Strassnig, NRAbg. Bgm. Maximilian Linder und GV Bernhard Gassler.) Auch die Kärntner Nachrichten wünschen dem Jubilar alles Gute!

REGIONALES

30 aufregende Jahre mit dem Nationalpark Hohe Tauern! Am 15. September 1981 beschloss die Kärntner Landesregierung die Verordnung über die Erklärung der Naturschutzgebiete „GroßglocknerPasterze“ und „Schobergruppe Nord“ zum Nationalpark Hohe Tauern. Zehn Jahre zuvor, 1971, vereinbarten Kärnten, Salzburg und Tirol einen bundesländerübergreifenden Nationalpark zu errichten. Diese Kärntner Pionierleistung, oft auch als „Alleingang“ bezeichnet, führte schließlich zum größten Schutzgebiet Mitteleuropas. „30 Jahre danach darf dieses Datum durchaus als historisches Ereignis mit österreichweiter Bedeutung bezeichnet werden. Das ist deshalb erstaunlich, denn die wahren Auswirkungen dieses Ereignisses waren nicht vorhersehbar. Grund genug für uns, mit der vorgestellten Dokumentation einen Rückblick auf diese ereignisreichen 30 Jahre zu werfen“, stellte Nationalparkreferent LHStv. Uwe Scheuch bei der Präsentation der Jubiläumsdokumentation im Nationalparkhaus „Alte Schmelz“ in Großkirchheim fest.

Kürzlich fand der Bezirksseniorentag des Seniorenrings Feldkirchen im Nockstadl in Ebene Reichenau statt. Viele aktive Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung des Seniorenrings Reichenau unter Obmann Georg Bacher und verbrachten einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und hausgemachten Mehlspeisen, die von den fleißigen Frauen des örtlichen Seniorenring gebacken wurden. Die 140 Gäste waren von den faszinierenden Aufnahmen des neuen 3D-Nockberge-Films begeistert. Anschließend kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz, Harmonikaspieler Freddy sorgte für zünftige Musik, der Tanzboden war besonders gut geschmiert und brachte so manches Tanzbein in Schwung und die netten Senior/innen des Bezirks fühlten sich in der Reichenau sichtlich wohl.

Der Nationalpark ist heute aus der Region nicht mehr wegzudenken. Im gesamten Gebiet sind Besuchereinrichtungen als wichtige touristische Infrastruktur entstanden. „Die Nationalparkranger öffnen alljährlich tausenden Menschen bei Wildtierbeobachtungen, Wanderungen oder Projekttagen den Blick für die Besonderheiten des Ökosystems“, betonte Scheuch. Auch in der sensiblen Jagdfrage ist nach anfänglicher Skepsis Ruhe eingekehrt. Durch die Partnerschaft mit der Kärntner Jägerschaft wurde ein Weg eingeschlagen, der internationale Beachtung findet. Im Rahmen der Präsentation der Jubiläumsdokumentation wurde Nationalparkdirektor Peter Rupitsch von Nationalparkreferenten LHStv. Uwe Scheuch das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten überreicht.


REGIONALES

Brot und Salz zur Wohnungsübergabe überreichte Villachs Stadtrat Dr. Josef Zauchner den Besitzern der Wohnungen in der Robert-Musil-Straße. Diese alte Tradition steht symbolisch dafür, dass diese in den neuen vier Wänden immer in Fülle vorhanden sein mögen. Glückwünsche wurden auch von Gemeinderat Gernot Prinz übermittelt.

23. September 2011 I KärntnerNachrichten 11

Riesigen Spaß hatten zahlreiche Pensionistenverbände aus ganz Kärnten beim diesjährigen Kegelturnier des Pensionistenvereins St. Kanzian im Gasthaus „Jagerwirt“ in Völkermarkt. Unter den vielen Gästen überreichte auch FPK-Gemeinderat Patrick Durchschlag einen Geschenkskorb mit Jauntaler Schmankerln und gratulierte den Veranstaltern für die perfekte Organisation und Durchführung des Turniers. Im Bild v.l.n.r. Sophie Ouschan, Obfrau Maria Steindorfer, GR Patrick Durchschlag und Herbert Hudelist.

Stadtrat Dr. Zauchner bietet Wohnungssuchenden jede Woche am Mittwoch bei seinem Sprechtag die Möglichkeit an, Wünsche und Sorgen persönlich mit ihm zu besprechen. Tel. Terminvereinbarung unter: +43(0)4242 / 205-1009

Der bekannte Skirennläufer „Petzenbär“ Rainer Schönfelder aus Bleiburg wurde kürzlich, zusammen mit seinem Cousin Thomas Kulmesch in der Soldatenkirche in Lendorf/Klagenfurt von Militärdekan Emmanuel Longin gefirmt. An diesem Festgottesdienst nahm auch Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler teil. Er gratulierte dem „sportlichen Aushängeschild Kärntens“ Rainer Schönfelder sowie Kulmesch zur Firmung und betonte, dass die Suche nach Werten und Glauben sehr wichtig sei.

Die Kärntner Nachrichten auch jederzeit im Internet: www.kaerntnernachrichten.at


12 KärntnerNachrichten I 23. September 2011

Hypo-Berater Immer wird auf Kärnten und die Freiheitlichen hergeklopft, wenn es um den Zustand der Hypo geht. Komischerweise ist die schon jahrelang nicht mehr im Eigentum des Landes, und kommt trotzdem nicht aus den negativen Schlagzeilen. Horrende Beraterkosten in Millionenhöhe, faule Kredite und ein CSI-HypoTeam, das außer Selbstdarstellung nichts zustande bringt. Wäre es nicht an der Zeit, sich einzugeste-

Lobbying Nicht nur Politiker auch Journalisten betreiben kräftiges Lobbying. So wurden jetzt Dokumente veröffentlicht, wonach der Ku r i e r- C h e f r e d a k te u r, Helmut Brandstätter, um 108.000 Euro der ÖBB ein Lobbying-Angebot unterbreitet hat. Demnach wollte er seine guten Kontakte zur ÖVP spielen lassen und bot Gespräche mit Fritz Kaltenegger (ÖVP-Generalsekretär), Reinhold Lopatka (ÖVP-Staatssekretär), Christoph Leitl, (WK-Präs.), ÖVP-LH Erwin Pröll, ÖVP LH Josef Pühringer, ÖVPLHStv. Hermann Schützenhöfer an. Nun ist es kein Geheimnis, dass der Kurier zu 50,56% Raiffeisen gehört und somit eine ÖVP-nahe Zeitung ist. Diese Kaltschnäuzigkeit lässt aber doch alle Alarmglocken läuten!

LESERBRIEFE

Zur Indienreise von LR Martinz

hen, dass der Alteigentümer Kärnten seine Sache - vor allem im Vergleich zur aktuellen Misswirtschaft - gar nicht einmal so schlecht gemacht hat? Rot und Schwarz sollten sich an der eigenen Nase nehmen, denn sie - und die Bayrische Landesbank sind für den aktuellen Zustand der Bank verantwortlich. Schon lange nicht mehr Kärnten! Walter Sommer per E-Mail

Mit viel Trara wird in den Zeitung davon berichtet, dass sich Landesrat Josef Martinz mit einer Wirtschaftsdelegation in Indien aufhält. Ich hingegen bin mehr als erstaunt von den Reiseaktivitäten des ÖVP-Obmanns. Gibt es denn derzeit in Kärnten keine Probleme, um die er sich kümmern muss? Man könnte doch meinen, dass das Budget oder die

Hasserfüllter Künstler-Brief Man fragt sich, was einen „Künstler“ dazu treibt, einen so hasserfüllten, untergriffigen „Offenen Brief“ an Landeshauptmann Dörfler zu veröffentlichen wie dies Josef Winkler über den „Standard“ getan hat. Neben der Verbreitung von teilweise falschen Fakten, wird über den verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider gelästert. Unter anderem schreibt Winkler: „Als oberster Bieranstecher und Totenkultpolitiker von Kärnten können Sie gemeinsam mit Ihren engsten politischen Vertrauten mit einem historischen Leichenwagen, der mit Schokoladebrezeln und Lebkuchenherzen behängt ist, auf denen mit färbigem Zuckerguss steht: „Passt mir auf mein Kärnten auf!“, vorbeigondeln und

an der Stelle das Bierfass aufstellen, das Sie so gerne anschlagen, wo das sich mit dreifach überhöhter Geschwindigkeit überschlagende Auto zum Stillstand gekommen ist. Oder wie wärs mit einem Landeshauptmann-Preisaus schreiben? Wer an Jörg Haiders Unfallstelle am glücklichsten „verunfallt“ wie die Schweizer sagen, bekommt einen Sarg aus dem besten Buchenholzbestand des Bärentales... In dieser Tonart und mit zahllosen tiefsten Beleidigungen durfte Herr Winkler drei großformatige Seiten im „Standard“ füllen. Diese Ergüsse sind eine Schande!! Und eines Künstlers normalerweise nicht würdig! Christoph Staudacher, Spittal/Drau

Diskussion um das Birnbacher-Honorar genügen würde, um Martinz zu beschäftigen. Josef Martinz spielt sich gerne als großer Macher in der Kärntner Politik auf. Aber wenn es hart auf hart kommt, zieht er scheinbar eine „Reise in den Süden“ der Arbeit für Kärnten vor. Mario Tschische Völkermarkt

Zu Faymann Der ehemalige Verkehrsminister Faymann, zuständig für die ÖBB und die ASFINAG, bestellt über diese Firmen Inserate bei allen möglichen Tageszeitungen, um in ein besseres Licht gerückt zu werden? Hab ich das richtig verstanden? Bitte wie kommt er dazu, ausgegliederten Firmen seine eigenen Marketingkosten aufs Auge zu drücken? Und jetzt zu behaupten, ÖBB und ASFINAG seien vom Verkehrsminister unabhängig, ist aber doch wirklich lächerlich! Eduard Kreischer per E-Mail

KN-ABO-Telefon 0463 51 15 15 - 0 Wir sind für Sie da!

Elvira Kern, per E-Mail

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


23. September 2011 I KärntnerNachrichten 13

Lotto Geburtstagspromotion (M)ein schönes Stück Österreich otto „6 aus 45“ feiert - unglaublich, aber wahr: seinen 25. Geburtstag. Und weil es so schön ist, gibt es beim beliebtesten Glücksspiel der Österreicherinnen und Österreicher im September auch etwas Schönes zu gewinnen: Ein „schönes Stück Österreich“ im Wert von 2,5 Millionen Euro.

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Umfragen bestätigen immer wieder: Österreich ist bei den Österreichern äußerst beliebt. Nicht umsonst ist ein traumhaftes Grundstück der meistgeäußerte Wunsch der Sechser-Gewinner. Lotto trägt diesem Wunsch nun

Rechnung und verlost anlässlich seines 25. Geburtstages ein schönes Stück Österreich im Wert von 2,5 Millionen Euro (oder denselben Betrag in bar). Gezogen wird aus all jenen Lotto Tipps, die noch an der folgenden Lotto Ziehung teilnehmen: Sonntag, 25. Sept. 2011 Die Verlosung des Traumgrundstücks erfolgt unter notarieller Aufsicht am Sonntag, den 25. September 2011 im Anschluss an die Lotto Ziehung. Die gewinnbringende Quittungsnummer wird u. a. im ORF-Text auf Seite 721, im Internet unter www.win2 day.at, beim Info-Dienst unter Tel.

F: Peter Svec/Österr. Lotterien

SERVICE

0900 900 600 und mittels Aushang in den Annahmestellen veröffentlicht.

Grundstück oder 2,5 Mio. € in bar Der Gewinner kann sich entscheiden, ein Grundstück oder aber 2,5 Mio. Euro in bar zu neh-

men. Entscheidet er sich für das Grundstück, sind ihm die Österreichischen Lotterien auf Wunsch gern behilflich und nennen einen Ansprechpartner. Auf eine Vorauswahl an Grundstücken wurde bewusst verzichtet, um der Vielfalt an Vorstellungen eines Traumgrundstücks gerecht zu werden.

Österreichische Lotterien luden zum Konzert ohne Grenzen BewohnerInnen des Karl Menschen ein lebenswertes UmRyker Dorfes genossen feld finden, in dem sie sich barklassische Musik in Grafenegg. Es war die Neuauflage einer ganz besondere Veranstaltung: Bereits zum zweiten Mal verbanden die Österreichischen Lotterien zwei Projekte, bei denen sie Partner sind, zum „Konzert ohne Grenzen“ - ein durch und durch harmonischer Event der Extraklasse. Die Österreichischen Lotterien unterstützen im Rahmen ihres humanitären Engagements das Karl Ryker Dorf der Lebenshilfe Niederösterreich. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag, dass geistig und mehrfach behinderte

rierefrei bewegen und auch arbeiten können. Im Bereich Kultur wiederum sind die Österreichischen Lotterien Partner des Musikfestival Grafenegg. Also luden sie Ende August die BewohnerInnen des Karl Ryker Dorfes in-

Ziehung vom Mi., 14. 9. 2011 Präsident Otto Perny, Vorstandsdirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner, GF Christian Albert, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Elisabeth Pröll, Generaldirektor Dr. Karl Stoss mit BewohnerInnen des KarlRyker-Dorfes. Foto: © Achim Bieniek

08722 Ziehung vom Do., 15. 9. 2011

90069 Ziehung vom Fr., 16. 9. 2011

85615 Ziehung vom Sa., 17. 9. 2011

33277 Ziehung vom Mo., 19. 9. 2011 Das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 6 (Kompetenzzentrum Bildung, Generationen und Kultur) schreibt in der Kärntner Landeszeitung vom 22. 9. 2011 VertragslehrerInnenstellen an den Kärntner Fachberufsschulen aus. Nähere Einzelheiten sind dort sowie im Internet unter der Adresse: www.ktn.gv.at (Service - Stellenausschreibungen) ersichtlich.

09464 Ziehung vom Di., 20. 9. 2011

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klusive deren Betreuer kurzerhand ins Schloss Grafenegg zu einem glanzvollen Abend mit Musik von Igor Strawinski und Béla Bartok, interpretiert vom Orchestre de Paris unter der Leitung von Paavo Järvi.

VO R S C H AU 38. Runde 2011 1: Austria Wien– Sturm Graz 2: FC Admira– RB Salzburg 3: Wacker Innsbruck– Rapid Wien 4: SC Wr. Neustadt– SV Ried 5: SV Kapfenberg– SV Mattersburg 6: Bayern München– B. Leverkusen 7: FSV Mainz 05– B. Dortmund X 8: VfL Wolfsburg– 1. FC Kaiserslautern 9: Mönchengladbach– 1. FC Nürnberg 10: FC Augsburg– Hannover 96 11: 1. FC Köln– TSG Hoffenheim X 12: Werder Bremen– Hertha BSC Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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Villacher Brauerei braut St. Veiter Wiesenmarkt-Jubiläumsbier

Im Bild v.l. Dir. Clemens Aigner, Wiesenmarktreferent Rudi Egger, Bürgermeister Gerhard Mock und Dir. Josef Pacher bei der Präsentation des St. Veiter Wiesenmarkt-Jubiläumsbieres.

Das älteste Volksfest Österreichs, der St. Veiter Wiesenmarkt, feiert heuer sein 650. Jahr. Anlässlich dieses Jubiläums hat der Villacher Braumeister Manuel Düreg-

V I L L AC H E R W I RT E Der Paulitsch Peter, Fleischerei Gastro Aktiv, Hr, Motschiunig, Cafe Konditorei Holzmann Pfandl Konrad, Fleischerei Eisenbahnerchor St. Veit Pfandl Alfred, Fleischerei Ranner Herbert, Landgasthaus Ranner Parmjit Singh, Indisches Restaurant Reichmann Anita, Cafe Schlagpunkt Kärnten Rainer Iris, Sonnhof Pana Gheorghe, Rom Vino Williams Belinda, Cafe Friends Gürkan Ergin, Kepab Haus Jasic Sabanija, Schnell-Imbiss Schleppe Wirte Waldhauser Kerstin, Mostschenke Soete Tom, Kollerwirt Haberl Hubert, Kadöller Wirt

ger rund sechs Wochen vor der offiziellen Eröffnung ein St. Veiter Wiesenmarkt-Jubiläumsbier eingebraut. Beim Einstellen des spezifischen Stammwürzegehaltes legten Bürgermeister Gerhard Mock, Wiesenmarktreferent Rudi Egger und Landeshauptmann Gerhard Dörfler selbst Hand an.

farbe und sein vollmundiger Abgang mit angenehmen Prickeln.“ Nach Bürgermeister Mock soll das St. Veiter Wiesenmarkt-Jubiläumsbier heuer überall am Wiesenmarktgelände ausgeschenkt werden. „Damit kommen die Besucher in den Genuss einer einzigartigen Bierspezialität, die unsere Werte in ihrem besonderen Charakter widerspiegelt. Es ist eine besondere Bierspezialität für unser besonderes Jubiläum“.

Der Öffentlichkeit präsentiert wurde das St. Veiter Wiesenmarkt-Jubiläumsbier bei der offiziellen Zeremonie zur Aufstellung der Marktfreyung am Hauptplatz in St. Veit, genau 14 Tage vor der Eröffnung des 650. St. Veiter Wiesenmarktes. Braumeister Düregger beschreibt diese Bierspezialität als „besonderes Gesc h m a c k s e r l e b n i s eines Spezialbieres. Einzigartig ist seine v.l. Braumeister Manuel Düregger, Landeshauptleicht rötlich schim- mann Gerhard Dörfler, Bürgermeister Gerhard mernde Bernstein- Mock, Dir. Josef Pacher beim Einbrauen.


ST. VEITER WIESENMARKT

23. September 2011 I KärntnerNachrichten 15

St. Veit vor der Wies’n: Die Freyung steht bereits! Der 650. St. Veiter Wiesenmarkt beginnt am 24. September. Der St. Veiter Wiesenmarkt, Österreichs größtes und beliebtestes Volksfest, beginnt der Jahrhunderte alten Tradition entsprechend am letzten Samstag im September, heuer also am 24. September. Ebenso zur St. Veiter „Wies´n-Tradition“ gehört das Aufstellen der Marktfreyung zwei Wochen vor Marktbeginn. Die Freyung steht als Symbol für freies Handeln am Markt und ist Mahnmal für die Kaufleute, ihre Geschäfte ehrlich abzuwickeln. Sie wurde bereits am 10. September unter Mitwirkung des EMV Stadtkapelle St. Veit an der Glan und der Volkstumsgemeinschaft St. Veit an der Glan von

Bgm. Gerhard Mock und Wiesenmarktreferent STR Rudi Egger aufgestellt.

500.000 Besucher Der 650. St. Veiter Wiesenmarkt dauert heuer vom 24. September bis 3. Oktober und hat immense Bedeutung für die dort vertretenen Schausteller und Fieranten, aber auch für die Herzogstadt selbst. Allein von den in St. Veit an der Glan ansässigen Betrieben sind über 60 Unternehmen auf der Wies´n präsent. Jährlich werden rund 20 Mio. Euro umgesetzt. Die Verantwortlichen hoffen, dass heuer die magische Besucherzahl von 500.000 überschritten wird.

Wies`n-Bürgermeister Gerhard Mock mit den traditionsbewussten St. Veiter Goldhaubenfrauen. Fotos: Nationalbibliothek, Wies’n online: http://www.stveiter-wiesenmarkt.at

Veranstaltung – Top Termin: Am Freitag den 23. 09. 2011 um 15:00 Uhr im Castellino in Hörtendorf Vortrag mit Prof. Hademar Bankhofer - Eintritt frei! Sieben Tipps für die Gesundheit Prof. Bankhofer kommt zu uns und verrät uns das Geheimnis der 7 großen „L“. Dahinter stecken lauter lebenswichtige, aber einfache Maßnahmen, die jeder von uns durchführen kann, damit wir alle möglichst gesund, jung, fit und vital durchs Leben gehen. Er hat Ratschläge und Rezepte aus der Natur parat: Ernährung, Bewegung, Stress-Bewältigung, geistige Fitness und Vieles andere. Hr. Bankho-

fer wird uns leichte Übungen zeigen, die jeder leicht nachvollziehen kann. Er wird aber nicht nur Informatives, sondern auch - wie man es bei ihm gewohnt ist Heiteres zum Thema zeigen und sagen. Denn sein Motto lautet unter anderem: Lachen ist gesund! Es werden 10 Bücher unter den Zuhörern verlost!


16 KärntnerNachrichten I 23. September 2011

HERBSTMESSE

Herbstmesse trotzte den sommerlichen Temperaturen 85.000 Besucher informierten sich auf Kärntens größter Wirtschaftsveranstaltung. Äußerst positiv bilanziert auch heuer wieder die HERBSTMESSE, die sonntagabends zu Ende ging. Kärntens bedeutendster und attraktivster Wirtschaftsevent zog wiederum über 85.000 Besucher an, die beliebtesten Themen waren „Genuss und Kulinarium“ sowie „Bauen und Energie“. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen waren auch die Schausteller im Vergnügungspark mit den Geschäften sehr zufrieden. „Die HERBSTMESSE war wieder ein wirtschaftlicher Höhepunkt Kärntens“, freuen sich Aufsichtsratsvorsitzender Albert Gunzer

und Messegeschäftsführer Erich Hallegger über die positive Bilanz von Österreichs größter Konsumgüter messe, die auch in ihrer 78. Ausgabe nichts an Attraktivität eingebüßt hat. Im Gegenteil: trotz der über wiegend hochsommerlichen Temperaturen wurden in den neun Messetagen über 85.000 Besucher gezählt.

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Mit über 250 Einzelveranstaltungen wurde den Messebesuchern neben dem breiten Produktspektrum auch sehr viel Unterhaltung geboten. Ob es die dreimal täglich stattgefundenen Modeshows oder das

7.000,— entgegennehmen. Ebenfalls gut angenommen wurden die täglichen italienischen Kochshows mit Marco Krainer und die neu geschaffene „Music Hall“ im Vergnügungspark.

Live-Radio- und Fernsehprogramm des ORF Kärnten waren, für jeden Geschmack war das richtige Angebot dabei. Ein besonderes Highlight war dieses Jahr die Aktion „Tausche Wohnung“, wo die vierköpfige Familie Klemen aus Moosburg neun Tage und acht Nächte in einer gläsernen Wohnung inmitten der Halle 4 verbrachte. Ihr Durchhaltevermögen bis zum Messeschluss machte sich auch bezahlt: sie konnten somit die Siegesprämie von €

Neue Ideen für 2012: Bereits heute steht der Messetermin für 2012 fest: Die „KLAGENFURTER HERBSTMESSE“ vom 15. bis 23. September 2012 soll um die Schwerpunkte „Erneuerbare Energie“ sowie „Länderpräsentationen aus dem Alpe-Adria-Raum“ ausgebaut werden.

Familie „wohnte“ auf Messe LH Dörfler begrüßte Familie Klemen aus Moosburg. Die Aktion „Tausche Wohnung“ war ein spektakuläres Highlight auf der Klagenfurter Messe. Landeshauptmann Gerhard Dörfler ließ es sich nicht nehmen, Familie Klemen aus Moosburg bei ihrem Einzug viel Erfolg zu wünschen. Die junge Familie, bestehend aus den Eltern Andrea und Stefan Klemen und den beiden Kindern Julian (3 Jahre) und Baby Marcel (5 Monate), wurde aus 20 Bewerbungen als

se Klagenfurt wurde von der Feldkirchner Tischlerei u. Wohndesign FreJo der Familie Freithofnig errichtet. Die Vollholz-Zirbenmöbel waren ein besonderes Highlight und fanden unter den Messebesuchern großes Interesse. Weitere Infos unter: www.frejo.at oder Tel: 04277-2620

Kandidat für die aufsehenerregende Aktion ausgewählt. Sie hat neun Tage, also die gesamte Veranstaltungsdauer, in einer gläsernen Wohnung in der Mes-

sehalle 4 verbracht. Dafür gab es 3.000 Euro in bar und einen Gutschein von 4.000 Euro für Tischlerarbeiten. Die Wohnung auf der Mes-


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KLAGENFURT

Badespaß pur im Hallenbad Nächste Woche – am 28. September 2011 um 9 Uhr – öffnet das Klagenfurter Hallenbad wieder seine Pforten. Die „Wasser-Erlebnis-Welt“ bietet Erholung und Vergnügen: sieben verschiedene Becken, eine Rutsche sowie die Sprunganlage mit Ein- und Drei-Meter-Brett garantieren abwechslungsreichen Badespaß. Wer hingegen den passenden Ort zur Entspannung sucht und die Seele baumeln lassen will, nimmt sich im klas-

sischen Saunabereich eine kurze Auszeit vom Alltag. Allen Sportbegeisterten steht das moderne und bestens ausgerüstete Fit-

nesscenter Vithalia zur Verfügung. Das Hallenbad-Kursprogramm beinhaltet verschiedene Veranstaltungen.

Vierter Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt ausgeschrieben ie Stadtwerke Klagenfurt Gruppe schreibt heuer bereits zum vierten Mal den „Kärntner Lyrikpreis“ aus. Heuer wird in dessen Rahmen erstmals auch ein Sonderpreis des Landes Kärnten in Höhe von 2.000 Euro vergeben. Einsendeschluss ist der 31. Oktober, die Preisverleihung findet am 1. Dezember statt. Das gaben Kulturlandesrat Harald Dobernig, STW-Vorstand Romed Karré, Energie-Klagenfurt-Geschäftsführer Christian Peham sowie Jury-Vorsitzender Manfred Posch bekannt.

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Dobernig dankte den Stadtwerken Klagenfurt für die Initiative und betonte, dass er seitens des Landes den Lyrikpreis gerne unterstütze. „Unsere Intention

ist es, diesen Bereich der Kultur vermehrt zu unterstützen. Mit dem Preis ist die Chance verbunden, Menschen entsprechende Anerkennung zu geben. So ein Preis ist auch für die Biographie wichtig, um die eine oder andere Türe zu öffnen. Mein besonderer Dank gilt den Stadtwerken dafür, dass sie sehr viel für Literatur übrig haben“, so der Landesrat. Karré betonte, dass das Interesse am Lyrikpreis ungebrochen sei. Pro Jahr gebe es rund 200 Einsendungen mit jeweils drei Gedichten. „Kärnten ist speziell im Bereich der Literatur und Lyrik ein Bundesland der Giganten. Wir haben etwas zu bieten und sollten das weiter ausbauen“, so der Stadtwerke-Vorstand, der für die Initiative des Lyrikpreises 2009

auch mit dem Kultursponsoringpreis Maecenas ausgezeichnet wurde. Posch erklärte dass der Lyrikpreis der Stadtwerke großen Anklang finde und die Blicke auf sich ziehe. „Wir sind von insgesamt tausend Einsendungen nicht mehr fern und das obwohl die Mundart-Gedichte ausgeschlossen sind.“ Er verwies auch auf das hohe Niveau der Gedichte und die gleichmäßige Vertretung aller Alterschichten. Der Kärntner Lyrikpreis richtet sich ausschließlich an Kärntner

Autoren, unabhängig davon ob sie in Kärnten oder außerhalb des Landes leben. Eingereicht werden können Gedichte in Deutsch und Slowenisch, eine Mundart-Kategorie gibt es nicht. Vergeben werden sechs Geld- und sechs Anerkennungspreise sowie der Sonderpreis des Landes Kärnten. Die Jury ist prominent besetzt: Manfred Posch (Vorsitzender), BüchnerPreisträger Josef Winkler, Autor Fabjan Hafner, Journalistin Ilse Gerhardt, Dramaturg Günter Schmidauer und Kritiker Richard Götz.


18 KärntnerNachrichten I 23. September 2011

FREIZEIT

Megazoo Klagenfurt Beratungstage für Nagetiere er Megazoo in Klagenfurt führt am Donnerstag, den 29. September 2011 eine wichtige Veranstaltung durch: An diesem Tag findet im Tierfachmarkt in der Völkermarkter Straße 200 von 14 bis 18 Uhr unter dem Titel „1-2-3 fit“ ein kostenloser Beratertag zur artgerechten Ernährung von Kaninchen und Kleinnagern statt. Die anerkannte Expertin Hermine Gegg informiert alle interessierten Nagetierbesitzer und solche, die es werden wollen, über dieses Thema. „Bei der Ernährung von Kaninchen und Nagetieren gilt es einige wichtige Regeln zu beachten. Wir legen auf eine optimale und umfassende Beratung

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unserer Kunden großen Wert“, so Megazoo- Geschäftsführer Norbert Marschallinger.

Mit bäuerlichen Produkten aus eigener Landwirtschaft lockt das Genussland Kärnten!

Umfassende Information und Aufklärung hat bei Megazoo oberste Priorität: Megazoo Österreich ist

bestrebt, den Besuchern und ihren Haustieren durch regelmäßige Informationen ein lebenswertes Miteinander zu gewährleisten. Mehr Wissen über die Ernährungsgewohnheiten und Haltungsbedingungen schafft für die Tiere eine höhere Lebensqualität und hält sie aktiver und gesünder. Aus diesem Grund führt Megazoo wichtige Informationsveranstaltunen durch. Der Eintritt zu diesen Terminen ist kostenlos.

3. Karfunkelfest im Granatium Radenthein

piel, Spaß und jede Menge Unterhaltung im Zeichen des Granat-Edelsteines gab´s zum Herbstauftakt im Granatium. Fast 300 Kinder besuchten mit ihren Familien das Fest.

S Der Gasthof Liegl liegt Zentral und doch in ruhiger Lage in Eberstein. Die Komfortzimmer sind ausgestattet mit Dusche und WC. Ein freundlicher Familienbetrieb in welchem die Chefin des Hauses die Gäste persönlich kulinarisch mit Produkten aus eigener Landwirtschaft verwöhnt. Ab Hof – Verkauf: Tel: 04264/8181 Oberer Platz 8, 9372 Eberstein Die Familie Plimitscher freut sich auf Ihren Besuch!

Kurz bevor der Sommer sein Zepter an den Herbst übergibt, ließ er es noch einmal so richtig KARFUNKELN! Und zwar dort, wo der „Stein der Liebe“ nach langem Dornröschenschlaf

zu neuem Leben erweckt wurde: Im GRANATIUM in Radenthein, im Herzen der Nockberge. Akteure waren u. a. der Nationalpark Nockberge, der Mineraloge Georg Kandutsch, das Sagamundo schickte seine Seenixe und Martina Radinger von der bekannten Theatergruppe Jaspis begab sich auf eine Karfunkelreise durch den Stollen. Es wurde gelacht und gefeiert, geschminkt und für die Kulinarik sorgten die Langalmtaler Hüttenwirte. Ein schöner Sonntag, den das Granatium organisierte und dazu alle Kinder kostenlos einlud. Das Granatium in Radenthein hat noch bis 31.10. täglich geöffnet (10-18 Uhr).


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FREIZEIT

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Vitaler Herbsturlaub im Wellnesshotel Eggerwirt im Naturparadies Lungau ingebettet in das einmalige Naturparadies des Salzburger Landes befindet sich das Wellnesshotel Egger wirt. 4-Sterne-Superior steht für eine erstklassige und dem Zeitgeist entsprechende 4-Sterne-Ausstattung, verbunden mit einer dieser Klasse entsprechenden Servicequalität und Dienstleistung in sämtlichen Bereichen.

Im Sonnenhaus, dem Vitalund Beautybereich des Eggerwirts, finden Stressgeplagte bei einer der vielfältigen Wellnessanwendungen wie Indische Ayuvedaölmassage, Tibetanische Klangschalenmassage oder Hawaiianische Tempelmassage „Lomi Lomi Nui“ die völlige Entspannung und Ruhe! Bei der sinnlichen Paartherapie

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W E L L N E S S - K U S C H E LTAG E bis 13. November 2011: Der beliebte Kurzaifenthalt von Sonntag bis Donnerstag. Es ist wieder Kuschelzeit! Und somit Zeit für entspannende Stunden zu zweit. Für zusätzliche Streicheleinheiten sorgt unser Vitalspa mit beinah unbegrenzten Möglichkeiten zum gemeinsamen Wohlbefinden. Die Leistungen: 4 Tage Eggerwirt-All-Inklusive-Verwöhnpension und alle Eggerwirt-All-Inklusive-Leistungen: • Regenerative Gymnastikmethoden wie Wirbelsäulengymnastik, Aqua-Fun & Wassergymnastik und Stretching • Fit in den Tag mit Theraband-Gymnastik, Chi-Ball-Gymnastik, Gymstick-Gymnastik, Aerobic, Funktionsgymnastik, Stepaerobic und Flexibar • Body-Power-Einheiten wie Bodyart, Bodyfight, Bauch-BeinePo, Bodystyling, Fatburner-Step-Gymnastik & Pilates • Geführte Outdoorprogramme wie pulskontrolliertes Wellwalken, Nordic Walking, Wandern, Radfahren • Fernöstliche und energetische Techniken wie Yoga, Qi Gong, 5-Tibeter, progressive Muskelentspannung, energetische Körperübungen, Meridianstretching Preis pro Person im Doppelzimmer im DZ Sonnenhaus mit Südbalkon EUR 510,-

Eine warme Farbwelt, das Raum-, Licht- und Klangkonzept im überaus großzügigen Spabereich auf über 12.500 m2 mit Solegrotte, Dampfbad, Laconium, Finnische Holzblocksauna, Tepidarium, Kräutersauna, Infrarotkabinen, Eisgrotte, solarbeheiztem Schwimmteich (600 m2), Indoor-, Outdoor-, Solefloating- und Whirlpool schaffen eine authentische und behagliche Atmosphäre. Die traditionellen alpinen Elemente in der Architektur schaffen die Möglichkeit, Wärme und Gemütlichkeit zu erleben. Hier können Sie Ihre verdiente Auszeit gestalten, wie Sie möchten. Action oder Relax – entdecken Sie die Möglichkeiten, die Ihnen die Natur und die Berglandschaft bieten kann. Ob We l l n e s s - Ku s c h e l t a g e , Abende am Kamin oder Sport in jeder Variante und auf jedem Niveau. Es ist alles da!

„1001-Nacht“ und dem Asiabaderitual „Lotusblüte“ können Paare die schönsten Momente gemeinsam erleben. Die selbst gesetzten kulinarischen Maßstäbe unterstützen den Wellbeing und Fitnessgedanken, wobei ausschließlich frische Produkte in schonender und vitalstoffreicher Zubereitung serviert werden. Convenience-Produkte findet man im gesamten Betrieb nicht, wohl aber traditionelle österreichische Gerichte in Kombination mit internationalen kulinarischen Themen-Abenden. Infos unter: Wellnesshotel Eggerwirt Kaltbachstraße 5 5582 St. Michael im Lungau Tel.: 06477 822 40 Fax: 06477 822 455 www.eggerwirt.at


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FREIZEIT

Bunter Weinherbst in der Wachau Die Wachau leuchtet zu jeder Jahreszeit in den schönsten Farben und der Herbst lockt zusätzlich noch mit zahlreichen kulinarischen Verführungen. Wild und Gänse, Kreationen aus frischem Obst, Pilze und Kürbisse werden mit passender Weinbegleitung serviert und die Betriebe der ARGE 100% Wachau halten für ihre Besucher besondere Schätze bereit. Die sieben Weißenkirchner Gastbetriebe verwöhnen ihre Gäste mit genussvollen Pauschalen, in denen u. a. Kellerführungen und Weinverkostungen inkludiert sind. Nach einer Wanderung durch die Weinberge oder am Welterbesteig Wachau, wartet ein köstliches Genießermenü in den 100% Wachau-Restaurants. Der romantische Winzerort Weißenkirchen bietet einen interessanten herbstlichen Veranstaltungsreigen, der mit der Smaragdverkostung kürzlich begonnen hat und mit dem Erntedankfest am 25. September sowie mit den

Foto: Donau NÖ/Steve Haider

Sturmtagen im Teisenhoferhof am 1. und 2. Oktober seine Fortsetzung findet. Die Weintaufe am 5. November rundet den Weinherbst ab, bevor es besinnlich in den Weißenkirchener Advent geht, der am 19. und 20. Dezember stattfindet. Ein weiteres Highlight sind die geführten Kräuterwande-

H E R B S TA NG E B O T E I N D E R WAC H AU 4 Wandergenuss in der Wachau“ (buchbar bis 12. 11. 2011): 2 Ü im DZ im Hotel garni Donauhof, Frühstücksbuffet mit Wachauer Spezialitäten, Wachauer Begrüßungstrunk, Willkommensüberraschung, Wanderjause für unterwegs, Welterbesteig Wanderkarte, 1x 3-gängiges Schmankerlmenü im Hotel-Weingasthof Donauwirt, 1x 3-gängiges Genießermenü inklusive Weinbegleitung im Restaurant Heinzle, 1 Flasche Wachauer Wein, Wachau-Guide mit vielen Tipps und Ermäßigungen – Preis p.P.: ab 175 Euro im DZ; Buchung Hotel garni Donauhof: www.hotel-donauhof.at, info@hoteldonauhof.at Herbsturlaub im Gästehaus Heller (buchbar bis 12. 11. 2011): 3 Ü inkl. Genießerfrühstück mit Wachauer Spezialitäten, Wachauer Begrüßungsgetränk, Willkommensüberraschung, 100-%-Wachau-Guide mit Tipps und Einkaufsbonus, 1 Dine-around-Gutschein im Wert von 25 Euro, einlösbar in 4 Restaurants in Weißenkirchen, Weinkost bei Winzer, 1 Flasche Wachauer Wein, Abschiedsgeschenk – Preis p. P.: ab 155 Euro im DZ; Buchung Gästehaus Heller: www.gaestehausheller.at, gaestehausheller@gmx.at Weitere Infos unter: ARGE 100 % Wachau Tel.: +43/(0)2715/2353 oder www.wachau-blog.at

rungen bzw. Kräuter workshops. Besonders schön sind die milden Herbsttage auf dem Donauradweg zu genießen, der direkt durch Weißenkirchen führt, das zu einer genussvollen Rast bei einem guten Tropfen einlädt. Seit 2009 treten die sieben klein strukturierten, persönlich geführten Weißenkirchner Familienbetriebe mit Unterstützung des Tourismusvereins gemeinsam unter dem Foto: Donau NÖ/Gregor Semrad

Namen ARGE 100% Wachau auf und haben sich ganz einer neuen Urlaubsqualität in der Weinregion verschrieben. Unter 100% Wachau darf sich jeder Gast typische Wachauer Gastlichkeit und ausgesuchte Genussangebote erwarten. Für jeden Urlaubsstil ist die richtige Adresse dabei - der Bogen reicht von der gemütlichen Pension bis hin zum 4 Sterne Hotel-Restaurant. Eine ideale Geschenkidee ist der 100% Wachau Gutschein (Wert je € 50), der in allen Mitgliedsbetrieben eingelöst werden und über www.wachaublog.at bestellt werden kann. In Weißenkirchen - dem Herz der Wachau - fühlen sich Gourmets, Aktivurlauber, Kulturfreunde und Weinliebhaber gleichermaßen wohl, was sich auch deutlich an den Nächtigungszahlen zeigt, die im ersten Halbjahr ein Plus von 12 Prozent verzeichnen konnten.


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KULTUR

Veranstaltungen im Schloss Albeck So, 25. 09., 11 h : Duo [:klak:] Stefan Kollmann, Akkordeon, Markus Fellner, Klarinette: „opus: groove“

konventionell bis schräg mit bekannten Nummern aus Soul, Jazz, Klassik und Volksmusik und eigenen tollen Kompositionen begeistern und reißen mit – Charme, dem keiner widerstehen kann! So, 25. 09., 15 h: „Variatio deliciosa“ - Gesang & Harfe: Anna Magdalena Auzinger, Sopran; Charlotte Balzereit, Harfe - Soloharfenistin der Wiener Philharmoniker!

[:klak:] gesprochen „k-l-a-k“ bezeichnet die auditive und visuelle Synthese zweier Instrumente, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Markus Fellner (Klarinette, Percussion) und Stefan Kollmann (Akkordeon) mixen ein Cocktail jenseits aller Klischees und Normen, gewürzt mit einer gehörigen Portion Groove. Tauchen sie ein in das etwas andere Konzertereignis Das Programm bietet einen Querschnitt an Eigenkompositionen und Transkriptionen sowie Tangos und Musette mit Jazz Elementen. 2 junge Virtuosen, rhythmisch, un-

Gesang & Harfe: eine exklusive Variante, präsentiert von 2 renommierten Künstlerinnen mit Schumann, Brahms, Tournier (1879 - 1951) & Salzedo (1885 - 1961). Anna Magdalena Auzinger: 2008 Diplom mit „ausgezeichnetem Erfolg“ an der Bruckner Privatuniversität, seitdem an der Musikuniver-

sität Wien bei Prof. Lydia Vierlinger, Konzert- und Opernengagements. Charlotte Balzereit, seit 2001 an der Wiener Staatsoper engagiert und seit 2004 Soloharfenistin der Wiener Philharmoniker, als „rising star“ Konzerte an den Metropolen Europas und der USA. www.annamagdale naauzinger.com So, 02. 10., 11 h: Concilium musicum Wien auf Originalinstrumenten - Schätze des Duetts: Paul Angerer, Cembalo & Violine, Christoph Angerer, Viola d´amore & Violine Das Concilium musicum Wien, ein Ensemble das auf originalen Instrumenten aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert musiziert und das 2012 sein 30-jähriges Bestehen feiert, tritt in Besetzungen vom Duett bis hin zu Oper- und Orchesterformationen auf. Den beiden Gründern Paul und seinem Sohn Christoph Angerer war und ist dabei immer die Musizierfreude und die authentische Wiedergabe der Werke ein besonderes Anliegen. Mit

wechselnden Instrumenten zeigt das Concilium musicum Wien in seiner kleinstmöglichen Formation welch unerwartete Schönheiten bereits 2 Musiker hervorzuzaubern vermögen. Mit Werken von Vivaldi, Hasse, Stamitz, Toeschi und Wagenseil – dem Klavierlehrer der Kaiserin Maria Theresia – entsteht ein abwechslungsreiches und spannendes Programm im typischen Wiener Klangstil, der mit dem Namen Angerer seit Generationen eng verbunden ist und sich weltweiter Beliebtheit erfreut. www.con cilium.at Noch bis So, 25. September Gudrun Kargl „AURA - Die Kraft der Ausstrahlung oder die etwas anderen Portraits Café - Restaurant, Shop, Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at

Standing Ovations in der Pfarrkirche Obervellach m 10. September 2011 ver wandelte sich die Pfarrkirche St. Martin in Obervellach/Mölltal in einen Konzertsaal.

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Der junge Startenor Cosimo Panozzo – er war der letzte Schüler von Luciano Pavarotti – setzte mit dem Jazzsänger Benny Lamoni-

ca neue musikalische Akzente. Benny Lamonica gab mit seiner Zugposaune bekannte Songs als Solo zum Besten. Cosimo Panozzo brillierte mit bekannten Arien aus der italienischen Oper und aus dem Musical West Side Story. Zusammen sangen sie als Duo „Incanto“ aus dem Repertoire der Oper und des Jazz und brachten damit das Publikum zum Jubeln. Wolfgang Rotomer, der Veranstalter dieses Konzerts,

war von diesem Erfolg so überwältigt, dass er versprach, auch im nächsten Jahr Konzerte in Obervellach zu veranstalten. Ein nochmaliger Dank an Wolfgang Rotomer an die Sponsoren, die dieses musikalische Ereignis möglich machten.


24 K채rntnerNachrichten I 23. September 2011

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