KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 37 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 16. September 2011
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
Schulbeginn in Kärnten!
Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch präsentiert alle Zahlen und Fakten zum Schulbeginn!
Bürgermeisterwahl in Hermagor: Mit LtAbg. Helmut Haas geht ein erfahrener FPK-Kandidat ins Rennen!
Seiten 6 und 7
Seiten 2 und 3
2 KärntnerNachrichten I 16. September 2011
THEMA DER WOCHE
„Was gibt es Schöneres als für seine Heimat zu arbeiten?“ Bei der Bürgermeisterwahl in Hermagor geht der beliebte Landtagsabgeordnete Helmut Haas ins Rennen. Im Interview mit den „Kärntner Nachrichten“ erzählt Haas von jenen Projekten, die er als zukünftiger Bürgermeister der Stadt Hermagor-Presseggersee in Angriff nehmen will. KN: Herr Haas, warum kandidieren Sie für den Bürgermeistersessel in Hermagor?
KN: Das Landeskrankenhaus Hermagor ist ja auch immer im Gespräch. Was würden Sie denn dort für wichtig erachten?
Helmut Haas: Weil ich für meine Heimatstadt Positives bewirken will und mit meiner langjährigen Erfahrung in der Kommunalpolitik sowie der Landespolitik glaube, doch viel einbringen zu können.
Helmut Haas: Ein Herzensanliegen ist mir selbstverständlich der Erhalt aller Mitarbeiter und die gesundheitliche Versorgungssicherheit der Patienten. Der Ausbau der REHAB ist für mich ein unverzichtbares Muss. Mit mir als Bürgermeister gibt es auch keine Schließung der Unfallabteilung.
KN: Was sind denn Ihre zukünftigen Vorhaben für Hermagor? Helmut Haas: Da gibt es eine Fülle von Herausforderungen, die rasch in Angriff genommen werden müssen. So wird es mir ein großes Anliegen sein, im Bereich der Stadtgemeinde eine längst notwendige Verwaltungsreform umzusetzen. Die Gemeindeverwaltung muss schlanker, effizienter und noch bürgernäher werden, wie zum Beispiel die Verfahrensbeschleunigung in der Baubehörde. Eine Neuorganisation der Abteilungen und endlich eine neue EDV sind auch unabdingbar. Die Amtszeiten sind bürgerfreundlicher zu gestalten. So sollen die Bürgerinnen und Bürger auch nach ihrer Arbeitszeit die Möglichkeit geboten bekommen, den Bürgerservice der Gemeinde in Anspruch zu nehmen. KN:
Die
Bezirksstadt
KN: Als Bezirksstadt ist Hermagor ja auch der Wirtschaftsmotor der Region.
Der freiheitliche Bürgermeister-Kandidat für Hermagor: LAbg. Helmut Haas Hermagor hat ja bekanntlich ein sehr umfangreiches Aufgabengebiet. Helmut Haas: Ja, das ist richtig. Deshalb sehe ich auch im Bereich des Schulwesens große Herausforderungen. Unter anderem ist der Erhalt unserer Kleinschulen zu sichern und darüber hinaus ist ein Augenmerk auf Schwerpunktschulen mit Nachmittagsbetreuung zu legen. Auch im Sport und der musischen Erziehung wird in Zukunft eine
Nachmittagsbetreuung unverzichtbar sein. Als Bezirksstadt ist auch der Ausbau unserer Mittelschule ein vordringlicher Schwerpunkt meiner zukünftigen Arbeit. Im Besonderen möchte ich die „Lehre mit Matura“ an das BORG nach Hermagor bringen, um unserer Jugend bestmögliche Bildungschancen in der engeren Heimat zu bieten. Für unsere jüngsten Gemeindebürger werde ich den Neubau des Kindergartens in Angriff nehmen.
Helmut Haas: Das ist vollkommen richtig. Deshalb glaube ich auch, dass es neben der Unterstützung der bereits in Hermagor ansässigen Betriebe und weiterer Betriebsansiedelungen besonders wichtig sein wird vor allem Zukunftsjobs im Bereich der Energiewirtschaft und Alternativenergie, sogenannte Green-Jobs, zu schaffen. Wir müssen verstärkt unsere eigenen Ressourcen nutzen, sozusagen vom Landwirt zum Energiewirt. KN: Das Gailtal ist ja eine der schönsten Tourismusregionen Österreichs. Wo sehen Sie hier Handlungs-
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THEMA DER WOCHE
Beste Kontakte: LAbg. Helmut Haas mit LH Gerhard Dörfler beim Honigfest. bedarf? Helmut Haas: Das Nassfeld als eines der beliebtesten Schigebiete Europas muss selbstverständlich immer wieder im Bereich der Infrastruktur top aufgerüstet sein. Hier geht uns die Arbeit nie aus. Ich sage hier nur Lago di Pramollo und Ausbau der Straße von Pontebba auf das Nassfeld,
aber auch Verbesserung der Infrastruktur für den Sommertourismus. Nicht zu übersehen ist natürlich auch unser Sommerparadies der Presseggersee. Auch hier habe ich im Infrastrukturbereich viele Verbesserungen vor. Im Bereich der Tourismusorganisationen schwebt mir eine Strukturreform vor, in der die Unternehmer viel intensiver ein-
gebunden werden. KN: Eine Stadt wie Hermagor ist ja sicherlich auch im Bereich des Wohnbaues stets gefordert. Helmut Haas: Wohnbau ist gerade für mich als Baufachmann ein Lieblingsthema. Hier werde ich vor allem mit unserem Wohnbaulandesrat Christian Ragger besondere
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Der Ausbau der REHAB in Hermagor ist für mich ein unverzichtbares Muss. Ich stehe auch für den Erhalt der Unfallabteilung. LAbg. Helmut Haas Bürgermeister-Kandidat
Schwerpunkte setzen, wobei ich das betreute Wohnen für unsere Senioren dabei nicht übersehen werde. KN: Sie haben viel vor. Wenn Sie nun Bürgermeister werden, da steht ihnen aber viel Arbeit ins Haus? Helmut Haas: Auf die ich mich auch schon freue, habe ich doch ein sehr starkes und engagiertes Gemeinderatsteam, welches mich dabei voll unterstützen wird. Und außerdem, was gibt es denn Schöneres, als für seine Heimat zu arbeiten! KN: Herr Haas, danke für das Interview.
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HINTERGRUND
Land Kärnten wird sich nicht an Projekt Digitalfunk beteiligen Bestehendes Funksystem noch mindestens für die nächsten fünf Jahre ausreichend. In Hinblick auf die bekannt gewordenen Korruptionsvorwürfe rund um die Vergabe des neuen Digitalfunksystems der Polizei betont Landeshauptmann Gerhard Dörfler, dass sich das Land Kärnten an diesem dubiosen Projekt nicht beteiligen wird. „Wieder einmal zeigt sich, dass der gerade Weg der richtige ist“, sagt Dörfler. Nach heftigen schriftlichen Interventionen
sei die Einführung dieses Systems derzeit weder technisch erforderlich noch - angesichts der Kostenexplosion in anderen Bundesländern - wirtschaftlich vertretbar. Aufgrund der zu erwartenden Kosten von zumindest 30 Millionen Euro wurde laut Dörfler bereits Anfang dieses Jahres durch Experten der Kärntner Landesregierung eine Statuserhebung durchgeführt, die gezeigt habe,
meint der Landeshauptmann. Hinsichtlich der aktuellen Korruptionsvorwürfe wäre zu prüfen, wer jetzt ein Interesse an der Einführung dieses Funksystems in allen Bundesländern habe. In diesem Zusammenhang wirft der Landeshaupt-
mann die Frage auf, warum das Kärntner Rote Kreuz sich so massiv für die Einführung genau dieses Funksystems ausspreche und nicht einmal bereit sei, über eine wesentlich günstigere technische Alternative, wie sie etwa in Vorarlberg gefunden wurde, zu diskutieren.
Atomunfall in Frankreich: Raus aus der Atomkraft! LHStv. Uwe Scheuch: Umstieg auf alternative Energieformen gefordert. Krsko muss geschlossen werden.
Der Blaufunk bleibt in Kärnten analog. durch den Kärntner Rot Kreuz-Präsidenten Peter Ambrozy, worin er dezidiert genau dieses äußerst fragwürdige Projekt eingefordert habe, stellte Dörfler schon am 14. Dezember 2010 bei einer Aussprache mit Ambrozy klar, dass er diese Monopolstellung ablehne und alternative Anbieter eingebunden werden sollten. „Solche Projekte im Nahbereich gewisser politischer Dunstkreise werde ich in Kärnten nicht zulassen und stoppe daher die weiteren Vorprüfungen“, so Dörfler. Zudem
dass im Vollzugsbereich des Landes Kärnten mit dem bestehenden analogen Funksystem noch mindestens bis 2017 das Auslangen gefunden werden könne. „Über eine allfällige Nachfolgelösung wäre daher noch ausreichend Zeit zu entscheiden, wobei zu prüfen sein wird, ob es nicht technisch weiter entwickelte Systeme gibt, wenn man bedenkt, dass moderne Mobilfunknetze gegenüber dem Tetra-Standard über mehr als die 2000fache Übertragungskapazität verfügen“,
Wie über die Medien bekannt wurde, ist diese Woche ein tragisches Unglück im südfranzösischen Atomkraftwerk Marcoule passiert. Kärntens Energieförder referent Uwe Scheuch fordert aus diesem Anlass erneut einen europaweiten Atomausstieg und den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen. „Europa muss den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie in die Wege leiten. Der Zwischen-fall in Frankreich zeigt einmal mehr, wie gefährlich und unbeherrschbar Atomkraftwerke sind“, betont Scheuch. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind allesamt aufgefordert, die Energiever-
LHStv. Uwe Scheuch plädiert erneut für die Krsko-Schließung. sorgung ohne Verzögerung auf erneuerbare Energiequellen umzustellen. „Die EU muss hier endlich nachhaltig aktiv werden. Die Atomenergie ist eine tödliche Sackgasse. Wer das noch länger verharmlost oder ignoriert, riskiert unser aller Leben“, kritisiert Scheuch.
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HINTERGRUND
Forschungsförderung: 21 Mio. Euro nach Kärnten geholt LR Dobernig präsentierte Bilanz der Forschungsförderungsgesellschaft für das erste Halbjahr 2011 Über die Förderprogramme der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) konnten laut Förderstatistik im ersten Halbjahr 2011 fast 21 Millionen Euro an Gesamtförderung nach Kärnten geholt werden. „Das entspricht über zehn Prozent der österreichweiten Gesamtförderung“, gab Technologiereferent LR Harald Dobernig bekannt. „Die Förderbilanz des ersten Halbjahres 2011 zeigt, dass die Inanspruchnahme von Forschungsmitteln erfreulicherweise ansteigt. Im Gesamtjahr 2010 konnten Kärntner Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen 29,7 Millionen Euro oder 5,4 Prozent der FFG-Mittel nach Kärnten holen“, verwies Dobernig auf die Vorjahreszahlen. Ziel sei es, die Bewusstseinsbildung für Forschung, Innovation und Technologie in Kärnten noch weiter zu stärken. „Die Hochtechnologie hat für den Standort Kärnten und die Sicherung von Arbeitsplätzen eine immer größere Bedeutung. Wichtig ist es für Unternehmen, die bestehenden Förderschienen im bestmöglichen Maß zu nutzen“, erklärte der Technologiereferent. In einigen Bereichen sticht Kärnten im ersten Halbjahr klar unter den Bundesländern hervor. Über
die Programmlinie FIT-IT Embedded Systems und Semiconductors werden neue Technologien auf dem dynamischen Gebiet eingebetteter Systeme gefördert. Von österreichweit 15 Projekten konnte sich Kärnten mit vier Projekten 36 Prozent der bundesweiten Gesamtförderung für kooperative Forschungsprojekte zwischen IKT-Unternehmen und Forsc hungseinric htungen sichern. Innovative F&E, die verstärkte Vernetzung und vertrauensbildende Maßnahmen sowie begleitende Forschungsthemen im Bereich der Nanowissenschaften und Nanotechnologien werden im Rahmen der NANO-Initiative gefördert. Zielgruppe sind F&E intensive Unternehmen & außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Universitätspartner im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich. Für ein transnationales Projekt hat sich Kärnten 35 Prozent der bundesweiten Gesamtfördersumme geholt. Österreichweit wurden in diesem Bereich nur zwei Projekte eingereicht. Aktiv sind auch Kärntens technologieorientier te junge Unternehmen, denen mit dem Hightech Start-up Programm eine nachhaltige Stütze zur Umsetzung von technisch riskanten und wirtschaftlich interessanten Pro-
Besuch von Landesrat Harald Dobernig im Forschungszentrum CTR in Villach jekten geboten wird. Sie haben sich 26 Prozent der bundesweiten Gesamtförderung im Rahmen dieses Programms abgeholt. Österreichweit wurden sechs Projekte eingereicht, zwei davon stammen aus Kärnten. Ziel ist es, die Zahl der Unternehmensgründungen im Hochtechnologiebereich zu erhöhen. Im ersten Halbjahr 2011 stammen 117 von bisher 2.397 eingereichten Projekten aus Kärnten. Hier besteht für den Technologiereferenten noch einiges Potenzial nach oben. „Rund 50 Unternehmen und Organisationen haben sich in den letzten zwei Jahren um FFG-Mittel bemüht, besonders fleißig bei der Beteiligung an Projekten bzw. Abholung von Fördermitteln waren
Infineon, die Fachhochschule, das CTR, die CISC Semiconductor Design & Consulting GmbH oder ilogs mobile software“, so Dobernig. Die österreichische Forschu n g s f ö r d e r u n g s ge s e l l schaft (FFG) ist die nationale Förderstelle für wirtschaftsnahe Forschung in Österreich und steht im Eigentum der Republik Österreich. Träger sind das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend.
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LANDESPOLITIK
Daten und Fakten zum Schuljahr 2011/12 in Kärnten In der schon traditionellen Pressekonferenz zu Schulbeginn gab Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Schuljahr 2011/12 bekannt. „Im kommenden Jahr wird es in Kärnten 36.307 Pf lichtschülerinnen geben, um 1.073 weniger als im Vorjahr. Und auch bei der Gesamtklassenanzahl – 2.088 – haben wir um 71 Klassen weniger. Das beruht einerseits auf den sinkenden Schülerzahlen, andererseits auf einer besseren administrativen Organisation“, erklärt LHStv. Uwe Scheuch. Die Pflichtschülerzahl teilt sich wie folgt auf: • 20.550 Volksschüler (um 293 Schüler weniger als im Vorjahr), davon 5521 „Tafelklassler“ inkl. 174 Vorschüler • 14.267 Hauptschüler (um 791 Schüler weniger als im Vorjahr) • 936 PTS-Schüler (um 55 mehr als im Vorjahr) • 554 Sonderschüler in Sonderschulklassen (um 44 weniger als im Vorjahr)
Gut angelegtes Geld Insgesamt wird es 325 Schulstandorte in Kärnten geben, 239 VS-Direktionen, 64 HS-Direktionen, 14 Sonderschuldirektionen und acht PTS-Direktionen. „Für den ordnungsgemäßen Unterricht in allen Standorten werden rund 4.400 Lehrer gebraucht. Leider zahlt der Bund aber nur rund 3.900 davon,
wodurch für Kärnten für das Schuljahr 2010/11 ein budgetärer Mehraufwand im Bildungsbereich von rund 19 Millionen Euro entsteht. Meiner Meinung nach ist das Geld aber hier gut angelegt, weil unsere Jugend das Kapital der Zukunft ist. Außerdem konnten wir den Trend umkehren, denn seit Beginn meiner Amtszeit hatten wir hier laufend Kostensteigerungen, zuletzt im Schuljahr 2009/10 mit fast 25 Millionen Euro “, so Uwe Scheuch.
ger als 10 Schülern, unter anderem die Exposituren Altersberg, Zwickenberg, Kamp und Forst.“ Auch der Bereich der Neuen Mittelschule erfreue sich großer Beliebtheit, erklärt Uwe Scheuch. „Insgesamt werden im Schuljahr 2011/12 ca. 5.800 Schüler an 45 Standorten in ca. 275 Klassen diesen Schultypus besuchen. Damit konnten wir dank unserer Bemühungen in Wien heuer eine Ausweitung um 9 Standorte und 27 Klassen erreichen“, stellt Schulreferent Scheuch fest.
Die Evidenzliste der Junglehrer umfasst rund 715 Personen. Erwartet wird, dass diese Liste durch die Pensionier-ungswellen der kommenden Jahre (der Großteil der Lehrer ist zwischen 45 und 55 Jahren) trotz sinkender Schülerzahlen leicht abgebaut werden kann.
Lerncamps 2011: Abenteuer Lernen in Kärnten
Viele Kleinstschulen erhalten Im Schuljahr 2011/12 werden außerdem insgesamt 12 Schulstandorte und 6 Direktionen aufgelöst, informiert der Kärntner Bildungsreferent. „Besonderes Augenmerk haben wir darauf gerichtet, dass solche Schließungen nur gemeinsam mit den Gemeinden als Schulerhalter durchgeführt werden. Wir haben nach wie vor viele Kleinstschulen mit weni-
Das von LHStv. Uwe Scheuch ins Leben gerufene Projekt ist auch heuer wieder gut angenommen worden. Dabei wird Kindern die Möglichkeit geboten, durch optimale Lernbetreuung kombiniert mit Spaß und Action tolle langfristige Lernerfolge zu erzielen. Auch die heurige Ausgabe unter dem Motto „Lerncamps 2011 - Abenteuer Lernen in Kärnten“ vom 07. bis zum 12. August und vom 14. bis zum 19. August war wieder ein großer Erfolg. An drei Standorten - Gut Drasing in Krumpendorf (Schwerpunkte: Mathematik und Englisch), Kötschach/Mauthen (Schwer-
Kärntens Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch
punkt: Englisch) und Vital Camp Passriach (Schwerpunkte: Mathematik und Englisch) haben rund 150 Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren teilgenommen. Jugendreferent Scheuch: „Neben dem wichtigsten Aspekt, dem Lernen, kommen auch Freizeit, Natur, Sport, Spiel und allgemein Wissenswertes nicht zu kurz. So wird ein gesunder, interessanter Mix gestaltet und den Kindern das Lernen schmackhaft gemacht.“ Ausgebildete PädagogInnen bieten in den Lerneinheiten einen Überblick über die vergangenen Schuljahre und tragen dazu bei, dass die Teilnehmer ihre Kenntnisse vor dem neuen Schuljahr auffrischen.
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LANDESPOLITIK
Sommerakademie war auch im Jahr 2011 ein voller Erfolg! Bildungsreferent Scheuch fordert ein flexibleres Dienstrecht für Ausweitung und Flächendeckung Auf Initiative von Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch wurde im Jahr 2009 in Kärnten erstmals eine sogenannte Sommerakademie gestartet. Dabei werden an ausgewählten Hauptsc hulst andor ten Lernangebote für Hauptschüler angeboten. „Wir wollen Nachhilfe leistbar machen! Nicht nur für jene, die ein Nicht-Genügend haben, sondern auch für lernschwächere Kinder, denen ein leichterer Einstieg in das neue Schuljahr ermöglicht werden sollte, haben wir daher diese Betreuungs- und Lerneinrichtung in den letzten Wochen vor dem Schulbeginn initiiert. Und auch heuer war die Sommerakademie wieder ein voller Erfolg“, stellt Scheuch erfreut fest.
Enorme Kostenersparnis für Eltern Die Sommerakademie fand heuer in der Zeit vom 29. August bis 9. September 2011 an Werktagen von 8.00 bis 12.00 Uhr an 12 Hauptschul- bzw. NeueMittelschule-Standorten statt. „Dieses Angebot bietet ein kostenloses Lernangebot für Schüler und eine enorme Kostenersparnis für Eltern. Denn bei einem angenommenen Durchschnittswert von 15 Euro pro Nachhilfestunde konnten durch diese Initiative den Eltern rund 600.000 Euro an Nachhilfekosten
erspart werden“, gibt Scheuch bekannt. Die Kosten für das Land betragen 210.000 Euro. 2009 besuchten 240 Jugendliche an 7 Standorten die Sommerakademie, 2010 waren es bereits 700 an 12 Standorten. Und auch heuer waren es 12 Standorte, an denen sich diesmal sogar 950 lernwillige Jugendliche auf das nahende Schuljahr vorbereitet haben. Der Einsatz der Lehrer in den Ferien erfolgt wie immer freiwillig, mit jedem muss eine eigene Vereinbarung abgeschlossen werden. Die Direktoren der beteiligten Hauptschulstandorte übernehmen die Projektvorbereitung und Koordinationsfunktion. „Der Plan ist der weitere Ausbau und die Flächendeckung für dieses Projekt“, kündigt Scheuch an.
Lehrerdienstrecht ändern Vom Bund fordert LHStv. Scheuch endlich ein modernes, flexibleres Landeslehrerdienstrecht, um mehr Ressourcen während der Sommerferien zur Verfügung stellen zu können. Ich hoffe daher, dass sich die Bundesregierung irgendwann endlich zu dementsprechenden Dienst rechtsänderungen durchringen kann und entsprechend schnell handelt“, erklärt Scheuch.
In Kärnten wurde im Rahmen der Sommerakademie eifrig „gebüffelt“.
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LANDESPOLITIK
Soziales Netzwerk tagte in Treviso: Neue Initiativen! LR Christian Ragger und Vertreter aus europäischen Regionen diskutierten über gemeinsames Engagement und Initiativen für Jugendliche „Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden. Wie kann man mit interessanten Möglichkeiten und bedarfsorientierten Hilfestellungen den Jugendlichen zur Seite stehen?“ – Diese Frage erörterten in Treviso auf Einladung vom Soziallandesrat der Region Veneto, Remo Sernagiotto, hochrangige Politiker wie Kärntens Soziallandesrat Christian Ragger, die Bürgermeisterin von Marseille, Sylvie Carrega, der Vizepräsident der Region Veneto, Marino Zorzato, und Fachleute aus EULändern wie Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Alle Länder stehen vor derselben Frage: Wie können Lösungskompetenzen für verschiedene Probleme der Jugendlichen (Alkoholund Drogenmissbrauch etc.) gefunden werden. „Mein oberstes Ziel ist es, Jugendlichen Möglichkeiten aufzuzeigen, die für eine positive Zukunft ausschlaggebend sein könnten. Ein gut ausgebautes Freizeitangebot und familiärer Rückhalt etwa helfen hier ebenso mit, wie eine fundierte Ausbildung oder Sensibilisierungsmaßnahmen wie das gemeinsam mit Veneto und Friaul-Julisch Venetien durchgeführte AntiAlkohol-Projekt A.Dri.A. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den
LR Vladimir Kosic, LR Remo Sernagiotto, Geox- Inhaber Mario Moretti Polegato, LR Christian Ragger und Eugenio Mazzocato beim Treffen in Treviso. drei Regionen kommt letztendlich den Jugendlichen zugute“, betonte Ragger. Bei der stattgefundenen Podiumsdiskussion wurden Jugendprojekte wie Filme und Kunstwerke präsentiert. Anwesend waren auch Landesrat Vladimir Kosic aus Friaul-Julisch Venetien und Mario Moretti Polegato, Inhaber der Firma Geox. „Es ist wichtig, Jugendlichen Mut zu machen, damit diese auch Unternehmergeist entwickeln können“, betonte Polegato. Ragger hielt bei der Podiumsdiskussion fest: „Seitens Kärnten kann es nur eine Reaktion dazu geben, nämlich mitzumachen und aktiv dazu beitragen, Jugendlichen in den europäischen Regionen die besten Chancen für ihre Zukunft zu bieten.“
Kaserne Wolfsberg: Kritik an Teilverkauf Wohnbaureferent LR Christian Ragger zeigt sich im Hinblick auf den Teilverkauf des Kasernen-Areals in Wolfsberg an eine steirische Wohnbaufirma verwundert. „Mit dem Land Kärnten wurden keine Gespräche geführt. Für mich steht hier ein umfassendes Konzept im Vordergrund und keine isolierte Lösung, die nur dem Investor zugute kommt. Der Verkauf eines einzigen Filets des gesamten Areals ist eine absolute Verschwendung von Ressourcen“, krtisiert Ragger. Für die Stadtent-
wicklung sei die Neugestaltung von essentieller Bedeutung. „Aus diesem Grund fordere ich die Einführung eines Runden Tisches mit der Landesplanung, der Wohnbauabteilung und der Stadt Wolfsberg sowie dem Investor, damit hier eine Lösung im Sinne der Allgemeinheit erarbeitet wird“, sagt Ragger. Versuche, die einen spekulativen Charakter haben und bei denen hohe Renditen im Mittelpunkt stehen, weist LR Ragger entschieden zurück.
REGIONALES
Startschuss für das Projekt „Kärnten Botschafter“ Über 200 Personen meldeten sich zur neuesten Seminarreihe des FBI an. Die Aus- und Weiterbildung unserer Mandatare steht auf sicheren Beinen. Am 8. September 2011 fand die Auftaktveranstaltung zum neuesten Projekt der Freiheitlichen Bildungsinitiative Kärnten (FBI) statt. Vor mehr als 100 Besuchern referierte Seminarleiter NAbg. Dr. Martin Strutz über die Ziele der neuen Seminarreihe „Kärnten Botschafter“. Im Wintersemester 2011/12 würden erstmals verschiedene Themen zu einer Serie von Seminaren zusammengefasst, erklärte Strutz. Auf diese Weise sei garantiert, dass unsere Funktionäre und Mandatare die beste Vorbereitung für ihre zukünftigen Aufgaben erhalten.
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Im Beisein von Wohnbaureferent LR Christian Ragger, Direktor Günther Kostan und Stadträtin Christine Jeremias fand die Gleichenfeier der Wohnlage Ramsauerstraße in Klagenfurt für 29 neue Wohnungen statt. Die Fertigstellung der Anlage wird im Sommer 2012 erfolgen.
Da Tschriasche sagt: „Nicht ohne war der Schulbeginn, mein Leben hat jetzt wieder Sinn!“
Das Programm soll unter anderem die Themenbereiche Wahlkampforganisation und Rhetorik abdecken. Neben dem Umgang mit Medien wird auch ein Schwerpunkt auf soziale Netzwerke wie Facebook gelegt und die TeilnehmerInnen erhalten eine Einführung in die Allgemeine Kärntner Gemeindeordnung (K-AGO). Landesparteiobmann LH-Stv. DI Uwe Scheuch strich in seiner Rede die besondere Bedeutung der Weiterbildung unserer Mandatare hervor. Es sei besonders erfreulich, dass sich gerade in solch schwierigen Zeiten so viele Teilnehmer für das Programm begeistern konnten. „Über 200 Anmeldungen beweisen, dass unsere Mandatare Willens sind, sich konsequent weiterzuentwickeln. Dies festigt sie in ihren zukünftigen Aufgabenbereichen und sichert die Qualität der freiheitlichen Politik nachhaltig.“, so Scheuch.
Die KN auch jederzeit im Internet: www.kaerntnernachrichten.at
F: sonja konitsch, www.mein-klagenfurt.at
Der Reinerlös des Jörg Haider Gedenklaufs in Maria Saal bringt Freude, den Kindern des Marienhofs in Maria Saal, sowie ihren engagierten BetreuerInnen. Zwei Pflegebetten konnten von der „Jörg Haider Gesellschaft“ an Frau Eveline Pötscher für ihre Zöglinge übergeben werden. Auch heuer wieder laufen die Läufer des Jörg Haider Gedenklaufs am 15. Oktober 2011 um 13 Uhr ab Maria Saal die historische Strecke vorbei am Fürstenstein, Herzogstuhl bis Tanzenberg für den guten Zweck. Anmeldung unter www.pentek-payment.at Einladung und Anmeldung unter: www.joerg-haider-gesellschaft.atterschrift:
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E-BIKE-TOUR
Mit dem E-Bike auf Kärntens schönsten Radwegen unterwegs LH Dörfler: Einmaliges Erlebnis und Impuls für Bewegung und E-Mobilität – „Trau Dich“E-Bike-Tour mit hunderten Teilnehmern und viel Prominenz Kürzlich wurde die letzte Etappe der „Trau Dich“-EBike-Tour auf dem R 1 Drauradweg gefahren. Sie führte von Bleiburg über Lavamünd, Dravograd und zurück bis zum Ziel in St. Paul/Lavanttal, wo es beim Restaurant Kristall eine Abschlussjause sowie eine Verlosung von Preisen gab. In Bleiburg gab TourInitiator Landeshauptmann Gerhard Dörfler, selbst in die Pedale tretend, knapp nach 10 Uhr das Startsignal für diese 55 Kilometer lange Etappe. Ehrengast war diesmal die bekannte Gailtaler ProfiMountainbikerin Steffi Wiedner. Über 120 Radler fanden sich auf dem Hauptplatz in Bleiburg ein und wurden vom Landeshauptmann sowie vom Bleiburger Bürgermeister Stefan Visotschnig herzlich begrüßt. Weiters begrüßt wurden Hans Furian (zweimaliger Ö ste r r e i c h - R u n d f a h r t sieger), KWF-Vorstand Hans Schönegger, Volksgruppenvertreter Bernard Sadovnik, die Straßenmeister Willi Zauchner (Rosental) und Hubert Strohmaier (Feldkirchen), ORF-Stiftungsrat Siggi Neuschitzer, Armin Obrietan von Peterquelle und Robert Dreier, der trotz Parkinson-Erkrankung bei allen Etappen dabei war. Besonders erfreut war der
Landeshauptmann über die Anwesenheit von Samuel Lee Hancock aus Washington D.C./USA. Hancock ist Direktor von EmeraldPlanet, einer NonProfit-Bildungs- und Umweltplattform und hatte kürzlich den Landeshauptmann für seine US-TV Show EmeraldTrek zu den Themen alternative Energien und E-Mobilität interviewt. Beste Stimmung und ideales Wetter gab es schon beim Start. Bürgermeister Visotschnig lud seitens der Stadtgemeinde Bleiburg die Tour-Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen ein. Ein herzliches Willkommen für den Radler-Tross gibt es auch vom Vizebürgermeister von Dravograd sowie dem örtlichen Pfarrer.
Fortsetzung im nächsten Jahr Dörfler betonte, dass er sich über das große Interesse, bei der E-BikeTour mitzumachen, sehr freue. Die Tour habe schon viele Stammgäste und sei immer auch eine Gaudi. Er lobte den Ziel- und Startort Bleiburg und Bürgermeister Visotschnig. Ihm und auch Bernard Sadovnik dankte er für deren Engagement zur Ortstafellösung. Der Landeshauptmann kündigte auch an, dass es nächstes Jahr ebenfalls eine E-BikeTour, aber auf einem ande-
ren Kärntner geben werde.
Radweg,
Dörfler sagte, die E-BikeTour habe sich zu einem Renner entwickelt. Es gehe ihm darum, zur Bewegung und insbesondere zum sportlichen Radfahren zu animieren. Weiters setze Kärnten bzw. „Lebensland Kärnten“ auf eine saubere Umwelt und die E-Mobilität. Das Land fördere EFahrzeuge, darunter das EBike, das insgesamt einen Boom erlebe. Der Drauradweg als grenzüberschreitendes Projekt sei ideal für Radler und für die ganze radelnde Familie, unterstrich Dörfler. Den Drauradweg per EBike zu erleben, sei ein wunderbares Erlebnis. Dieser Radweg mit seinen Schönheiten müsse noch viel bekannter gemacht werden. Er dankte weiters allen Sponsoren, insbesondere Peterquelle, Hotel Santer und KTM, den ÖBB und den Medienpartnern sowie der Straßenmeisterei.
Von Toblach bis Unterdrauburg entlang der Drau Die Tour gliederte sich insgesamt in fünf Etappen von Toblach (Drauursprung) über Oberdrauburg, Feistritz, Ferlach sowie schließlich von Bleiburg über Lavamünd und Dravograd nach St.
Paul. Bestens klappte auch diesmal der Antransport der Räder durch den ÖBBSonderzug, der in Spittal/ Drau losfuhr. Zusätzliche Motivation für alle Radler bot ein Gewinnspiel. „Wer alle fünf Etappen mitffuhr, kann ein „Lebensland Kärnten“-EBike bzw. einen Wochenendurlaub für zwei Personen im Romantikhotel Santer in Toblach gewinnen“, so Dörfler. Für Verpflegung ist unterwegs durch eigene Raststationen bestens gesorgt. Nach jeder Etappe wurden auch Preise, darunter Lebensland-Badetücher, Rucksäcke, Raddressen, usw. verlost.
Mit Franz Klammer und Fritz Strobl... Radelnder Ehrengast auf der ersten Etappe war Biathlon-Olympiasieger Ole Einar Björndalen, auf der zweiten Etappe begleiteten den Radlertross die Kärntner Abfahrtslegenden Franz Klammer und Fritz Strobl. Die dritte Etappe begleitete ORFModerator und „Mister Musi“ Arnulf Prasch. Bei der vierten Etappe war der „Kindermund“ aus Feistritz/Drau dabei, Dieter Schwanter alias Dietlinde und Hans-Werner Stuppnig alias Hans-Wernerle, genossen die elektrisch unterstützte Radtour entlang der Drau.
E-BIKE-TOUR
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„Trau Dich“: Kärntens schönste Rad’l-Tour in Bildern! Weil Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, zeigen wir Ihnen nachstehend die besten Schnappschüsse. Sie sollen Lust auf Ihre Teilnahme im nächsten Jahr machen.
12 KärntnerNachrichten I 16. September 2011
Das freiheitliche Urgestein Josef Fohn feierte kürzlich seinen 90. Geburtstag. Als Gratulanten stellten sich Villachs Stadtparteiobmann LAbg. Roland Zellot und Ortsobmann GR. Alfred Waldner mit einem Geschenk ein. Sie würdigten und dankten ihm für seine Leistungen. „Unser Pepe zählt immer noch zu den politisch Aktiven, auch ist er einer der längst dienenden Wahlbeisitzer in Villach. Alles Gute und vor allem viel Gesundheit“, wünschten ihm die Beiden im Namen der Freiheitlichen in Villach.
Für 12.000 Kinder hat in Kärnten gerade das Kindergartenjahr begonnen. Besonderer Wert wird auch wieder auf die Integration und Förderung von Kindern mit Beeinträchtigungen gelegt, wie Kindergartenreferent LH Gerhard Dörfler betont. 1,1 Mio. Euro werden vom Land für die sonderpädagogische Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen jährlich aufgewendet. „Die Früherkennung von Defiziten ist ein wesentlicher Faktor, um rechtzeitig entsprechende Fördermaßnahmen einleiten zu können“, erklärt Dörfler: „Mir ist es wichtig, dass beeinträchtigte Kinder gemeinsam mit ihren nichtbeeinträchtigten FreundInnen eine Kinderbetreuungseinrichtung besuchen können, weil damit bereits in früher Kindheit Akzeptanz und Rücksichtnahme im Vordergrund stehen!“ und
REGIONALES
Erfolgreiche Aktion gegen Pilzräuber in Kärnten! Eine positive Zwischenbilanz während der Pilzsaison ziehen Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch und Bergwachtleiter Johannes Leitner. „Im Zuge der Pilzkontrollen durch die Bergwacht in Kärnten wurden bis jetzt 108 kg Pilze beschlagnahmt. Das Sammelverhalten der Pilzliebhaber hat sich deutlich verbessert“, freut sich Scheuch. Seit Juni führen die Bergwächter Pilzkontrollen in ganz Kärnten durch. Dabei sind die örtlichen Einsatzstellen und auch die SOKO-Pilze eifrig unterwegs. Allein letzteres hat bis Anfang September elf Sonderstreifen durchgeführt. Insgesamt wurden 936 PKW angehalten und dabei 1.683 Personen in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der ASFINAG und der Polizei kontrolliert. Dabei konnten 261 geringfügige Übertretungen geahndet werden. Zwölfmal musste jedoch eine Anzeige erstattet und zuviel gesammelten Pilze beschlagnahmt werden. Insgesamt nahmen die Bergwächter 108 kg Pilze ab, die größte Einzelmenge war ca. 14 kg schwer. Landesleiter Johannes Leitner zieht eine vorläufige Bilanz: „Die starken Kontrollen wirken sich auf die Sammelkultur aus. Positiv ist auch die Aufklärungsarbeit der letzten Jahre. Insgesamt wurden ca. 42.000 Pilzfolder in italienischer Sprache in Italien verteilt.“ Der Landtag hat die Bergwächter ab dem Jahre 2008 mit mehr Rechten ausgestattet. Seit Fahrzeuge, Wohnwagen, Wohnmobile und Gepäckstücke durchsucht werden dürfen, kann die Bergwacht effektiv einschreiten. „Die Übertretungen im Pilzschutz sind nun stark zurückgegangen“, so Naturschutzreferent Uwe Scheuch.
REGIONALES
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Für Sozialreferent LR Christian Ragger ist die Betagtenerholungsaktion ein wichtiger Beitrag zur Erholung und auch für das Wohlbefinden der älteren Generation. Kürzlich besuchte Ragger SeniorInnen im Friesacherhof in Prebl bei ihrem 14tägigen Urlaub.
Schiff Ahoi! Unter diesem Motto lud die FPK Ortsgruppe Köttmannsdorf rund um GV Ing. Horst kürzlich zur ersten „Sommernachtsfahrt“ bei Vollmond auf dem Wörthersee. Für die musikalische Unterhaltung an Bord der „MS Wiesbaden“ sorgte das Oktett des Singkreises Köttmannsdorf und der Harmonikaspieler Markus Fister aus Ferlach. Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt, gab es doch ein reichhaltiges Brötchen- und Kuchenbuffet und auch die Schiffbar war reichlich gefüllt. So ging es von der Anlegestelle Klagenfurt einmal quer über den Wörthersee, vorbei an Krumpendorf, Reifnitz, Maria Wörth und Pörtschach, bis Velden und dann schließlich wieder retour nach Klagenfurt. Unter den Gästen konnten auch LR Mag. Harald Dobernig und LAbg. Peter Zwanziger herzlich begrüßt werden. Da die Veranstaltung ein voller Erfolg war und das Schiff aus allen Nähten platze, wurde für nächstes Jahr bereits ein größeres „Schinakl“ reserviert. Die FPK Ortsgruppe Köttmannsdorf bedankt sich bei allen Unterstützern!
14 KärntnerNachrichten I 16. September 2011
LESERBRIEFE
Proporzregierung Es ist schwer nachzuvollziehen, warum die Abschaffung des Proporzsystems in der Steiermark so beklatscht wird – wobei dieses Vorhaben vorerst natürlich nur eine Willensbekundung ist. Ich denke nicht, dass die Abschaffung ein Fortschritt für das Land wäre. Derzeit sind alle relevanten Parteien in der Landesregierung vertreten und so auch in der Verantwortung. Würde dies nicht mehr der Fall sein,
Minderheiten
wäre täglicher politischer Zores vorprogrammiert, da sich ja die Oppositionsparteien nur durch ihre Kritik profilieren können. Einzig den Medien käme das tägliche Hick-Hack zugute, denn für sie sind bad-news immer goodnews, das Land aber bliebe auf der Strecke. Es ist auch davon auszugehen, dass die Politikverdrossenheit noch weiter steigen würde. Jens Gramer Villach
Seit wenigen Tagen stehen alle vereinbarten zweisprachigen Ortstafeln. Spätestens seit gestern sollte also die Bundesregierung mit massiven Nachdruck von Slowenien fordern, der dort ansässigen deutschsprachigen Minderheit ebensolche Rechte zuzugestehen. Seit Jahrzehnten
So habe sich am 12.7.1997 die Creme de la Creme der sozialdemokratischen Juristen, darunter SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim und laut Protokoll auch Staatsanwältin Marie Louise Nittel in der Kanzlei des prominenten roten Rechtsanwalts Lansky in Wien zu einem Meeting getroffen, wobei es im Protokoll des Meeting heißt: „Zu überlegen ist, wie sich die Partei noch mehr als bisher einbringen kann… diskutiert wird eine Reform des Richterdienstgesetzes. Der Ansatzpunkt wären die Rechtspraktikanten. Hier wäre ein vernünftigeres Auswahlverfahren zu treffen und auch junge Genossinnen und Genossen zu ermutigen, in den Richterdienst zu gehen.“ Der „Kurier“ berichtete wie in der sogenannten unabhängigen Justiz SPÖParteifreunde in Stellung gebracht wurden. So positionierten sich im Justizapparat mittlerweile überdurchschnitt-
Kajetan Glantschnig Kühnsdorf
www.freiheitliche-ktn.at
Roter Anstrich für Justitia? Die Tageszeitung „Kurier“ titelte kürzlich: „Einfärbung: roter Anstrich für Justitia“ und berichtete, mit der Offenlegung brisanter Dokumente, über den kontinuierlichen „Zugriff“ der SPÖ auf die Justiz.
werden diese Altösterreicher unterdrückt und dürfen nicht einmal Vereinsnamen in deutsch haben. Spätestens seit der Ortstafellösung hat Slowenien keine Ausrede mehr für diese Unterdrückung!
lich viele Mitglieder des Bundes Sozialistischer Akademiker, was sich letztlich auch in Besetzungen wichtiger Stellen niedergeschlagen hat. Im Juli 2008 ging selbst die wichtige Personalsektion im Justizministerium an eine ausgewiesene Sozialdemokratin. Weiters mutierte beispielsweise der ehemalige rote Finanzstadtrat von Purkersdorf und Tennisfreund von Ex-Innenminister Schlögl, Werner Pleischl, zum wichtigsten Staatsanwalt der Republik. Der ebenfalls den Sozialdemokraten zuordenbare Thomas Mühlbacher wurde 2007 Oberstaatsanwalt in Graz, 2010 wurde er Leiter der Grazer Staatsanwaltschaft, obwohl er im Vorschlag der damaligen Justizministerin nicht an erster Stelle gereiht war. Seit 2010 ist Maria Louise Nittel, die Tochter des SPÖStadtrates Heinz Nittel und rechte Hand von Parteifreund Pleischl Chefanklägerin in Wien. Die SPÖ lässt also bei so mancher Anklage über unsere „unabhängige“ Justitia grüßen! Es fällt auch auf, dass der ORF zu diesen brisanten Details vornehm schweigt. Paula Huber Spittal/Drau
Schmiergelder Überall liest man von Freiheitlichen, die von Hochegger Geld bekamen. Dass dieser feine Herr aber eigentlich rote Wurzeln hat und sich jahrelang durch die SPÖ „beschäftigen“ ließ, schreibt niemand. Genausowenig liest man, dass es die ÖVP war, die diesen fadenscheinigen Lobbyisten zum Trog ließ - und dass mit Zahlungen an Molterers Fussballverein und MensdorffPoully und bei dubiosen Vorgängen rund um die Vergabe der Funkfrequenzen bei der Polizei eigentlich vornehmlich ÖVP-nahe Leute Nutznießer waren. Franziska Klee per E-Mail
KN-ABO-Telefon 0463 51 15 15 - 0 Wir sind für Sie da!
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16. September 2011 I KärntnerNachrichten 15
Lotto Geburtstagspromotion (M)ein schönes Stück Österreich otto „6 aus 45“ feiert unglaublich, aber wahr: seinen 25. Geburtstag. Und weil es so schön ist, gibt es beim beliebtesten Glücksspiel der Österreicherinnen und Österreicher im September auch etwas Schönes zu gewinnen: Ein „schönes Stück Österreich“ im Wert von 2,5 Millionen Euro.
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Umfragen bestätigen immer wieder: Österreich ist bei den Österreichern äußerst beliebt. Nicht umsonst ist ein traumhaftes Grundstück der meistgeäußerte Wunsch der SechserGewinner. Lotto trägt diesem Wunsch nun Rech-
nung und verlost anlässlich seines 25. Geburtstages ein schönes Stück Österreich im Wert von 2,5 Millionen Euro (oder denselben Betrag in bar). Gezogen wird aus all jenen Lotto Tipps, die an zumindest einer der folgenden sechs Lotto Ziehungen teilnehmen: Sonntag, 18. Sept. 2011 Mittwoch, 21. Sept. 2011 Sonntag, 25. Sept. 2011 Die Verlosung des Traumgrundstücks erfolgt unter notarieller Aufsicht am Sonntag, den 25. September 2011 im Anschluss an die Lotto Ziehung. Die gewinnbringende Quittungsnummer wird u. a. im ORF-
F: Peter Svec/Österr. Lotterien
SERVICE
Text auf Seite 721, im Internet unter www.win2day.at, beim Info-Dienst unter Tel. 0900 900 600 und mittels Aushang in den Annahmestellen veröffentlicht.
Grundstück oder 2,5 Mio. € in bar Der Gewinner kann sich entscheiden, ein Grundstück oder aber 2,5 Mio.
Euro in bar zu nehmen. Entscheidet er sich für das Grundstück, sind ihm die Österreichischen Lotterien auf Wunsch gern behilflich und nennen einen Ansprechpartner. Auf eine Vorauswahl an Grundstücken wurde bewusst verzichtet, um der Vielfalt an Vorstellungen eines Traumgrundstücks gerecht zu werden.
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oder Hahn. Man spielt fix mit 15 Gewinnlinien und kann Einsätze von 5,- Cent bis 1,- Euro wählen. Der Höchstgewinn beträgt 30.000,- Euro pro Linie. Dazu gibt es jede Menge Zusatzfeatures, allen voran die Freispiele. Man muss erstmals Symbole, nämlich Mais, Karotten und Schafe sammeln, um bis zu 15 Freispiele zu gewinnen. Der Bauer als Hausherr bei FarmWin ist als Wild-Symbol für jedes andere Symbol einsetzbar und vervollständigt somit Gewinnkombinationen. Ausgenommen davon sind das Freispielund €€€-Jackpot-Symbol. Mit der Gamble-Chance kann ein erzielter Gewinn bis zu fünfmal hintereinander verdoppelt werden. Zudem kann auch mit FarmWin der €€€-Jackpot, das ist die Verknüpfung aller Slots auf win2day zu einem gemeinsamen Jackpot, geknackt werden. Wer FarmWin bis zum 30. September 2011 auspro-
biert, hat darüber hinaus die Chance auf eines von zehn 100,- Euro Spielgutha-
Ziehung vom Mi., 7. 9. 2011
02911 Ziehung vom Do., 8. 9. 2011
34297 Ziehung vom Fr., 9. 9. 2011
05975 Ziehung vom Sa., 10. 9. 2011
18000 Ziehung vom Mo., 12. 9. 2011
64312 Ziehung vom Di., 13. 9. 2011
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ben für alle Games Room und Casino Spiele sowie für den Bingo Room.
VO R S C H AU 37. Runde 2011 1: SV Mattersburg– Austria Wien 2: Sturm Graz– Wacker Innsbruck 3: SV Ried– FC Admira 4: Rapid Wien– SV Kapfenberg 5: Schalke 04– Bayern München 6: Hannover 96– B. Dortmund X 7: 1. FC Nürnberg– Werder Bremen 8: B. Leverkusen– 1. FC Köln 9: Hamburger SV– Mönchengladbach 10: Hertha BSC– FC Augsburg 11: TSG Hoffenheim– VfL Wolfsburg 12: 1. FC Kaiserslautern– FSV Mainz 05 X Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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16 KärntnerNachrichten I 16. September 2011
WIRTSCHAFT
Green skills: Aufbau von Energiekompetenz ährend in Europa die Politik noch von „GREEN JOBS“ spricht, hat sich die Wirtschaft bereits auf einen wesentlich genaueren Sprachgebrauch – dem der „GREEN SKILLS“ eingestimmt.
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GREEN SKILS, sind Umweltkompetenzen die aktuell in den steirischen Unternehmen sehr gefragt sind. Der Haustechniker einer Gärtnerei mag einen „GREEN JOB“ haben, doch nur jemand der durch innovative Trainings wie z.B. zum Thema Energie Kompetenzen aufgebaut hat verfügt über „GREEN SKILLS“ und ist in Zeiten steigender Energiepreise für das Unternehmen daher wertvoll. Die CPC Austria GmbH mit Sitz in Graz beschäftigt sich bereits seit 15 Jahren erfolgreich im Aufbau von
Umweltkompetenz. Mehr als 5.000 Unternehmen nahmen weltweit an Umwelttrainings statt und konnten infolge durch die Einleitung von Verbesserungsmaßnahmen mehr als € 600 Mio an Einsparungen erzielen. Mit dem Training zur/-m EnergiemanagerIn nach ECOPROFIT hat das Unternehmen ein weiteres innovatives Training am Bildungsmarkt etabliert. Namhafte Bildungseinrich-
tungen wie das WIFI, bfi oder bit haben bereits Interesse an dieser Ausbildung bekundet. Der für das Produkt verantwortliche Manager Jochen J. Hödl hebt hervor, das das Training speziell an die Bedürfnisse der Unternehmen als 2stufiger Lehrgang entwickelt wurde. Als Zielgruppe werden GeschäftsführerInnen, Betriebs- oder ProduktionsleiterInnen, Energiebeauftragte, IngeneurInnen/Prozessingenieur
Innen,BetriebstechnikerIn nen,.Facility ManagerInnen genannt. Bereits nach Absolvierung des 1. Levels haben die TeilnehmerInnen neben dem aufgebauten Wissen eine Potentialdarstellung in den Händen, welche bares Geld wert ist. Der 2. Level ist dann rein der Umsetzung und somit dem Geldsparen gewidmet. Erste Lehrgänge zum Energiemanager finden bereits ab September im bit Kärntnerstrasse statt.
Weitere Infos unter: www.bit.at
Restaurant-Hotel Metzgerwirt in Radenthein ist „Bierwirt des Jahres“ ie hat bereits Tradition, die Wahl zum „Bierwirt des Jahres“. Heuer wurde die begehrte Auszeichnung für jedes Bundesland bereits zum zehnten Mal in der Stiegl-Brauwelt in Salzburg vergeben.
S
In Kärnten machte das „Restaurant-Hotel Metzgerwirt“ das Rennen. Kein Wunder: Der in ganz Österreich bekannte Gasthof wird seit 1987 von Angelika und Emanuel Stadler mit viel persönlichem Engagement und einer großen Affinität zu Bier geführt. „Wenn ein Wirt der Schanktechnik, der optimalen Trinktemperatur und der Optik des Bieres so viel Aufmerksamkeit schenkt, dann muss er einfach den Titel Bierwirt bekommen“, ist „Wo isst Österreich?“-Herausgeber Klaus Egle überzeugt. Neben einer perfekten Bierkultur waren die Tester auch von der exzellenten Mischung aus Kärntner Spezialitäten und gehobener Kost auf „2-HaubenNiveau“ begeistert.
Die Verleihung der Auszeichnungen wurden von den beiden Gourmet-Experten und „Wo isst Österreich?“-Herausgebern
Die Stiegl-Eigentümer-Familie Dr. Heinrich Dieter und Mag. Alessandra Kiener gratulieren dem frisch gebackenen „Bierwirt 2012“ Emanuel Stadler vom Restaurant-Hotel Metzgerwirt in Radenthein. Foto: Neumayr
Klaus Egle und Renate Wagner übernommen. Ein unabhängiges Expertenteam von „Wo isst Österreich?“ war im ganzen Land unter wegs und nahm die Zapf- und Glaskultur, das Service und das kulinarische Know-how rund ums Bier genauso in Augenschein wie das „bierige“ Speisenangebot unter die Lupe. Unterstützt wird die Wahl zum Bierwirt von StieglEigentümer Dr. Heinrich Dieter Kiener seit Anbeginn, denn Österreichs größte Privatbrauerei ist seit Jahrzehnten um die Bierkultur im Lande bemüht. „Das Wirtshaus hat in den vergangenen Jahren in Österreich eine tolle Entwicklung erlebt – und das Wirtshausgetränk Nummer Eins ist nach wie vor Bier. Wir freuen uns, dass wir hier mit Stiegl einen Partner gefunden haben, der unsere Qualitätsphilosophie mit trägt und gemeinsam mit uns alljährlich hervorragende Bierwirte auszeichnet“, ist Klaus Egle, einer der beiden „Wo isst Österreich?“-Herausgeber, überzeugt.
16. September 2011 I KärntnerNachrichten 17
WIRTSCHAFT
Mit Energie haushalten lohnt sich Dieses Motto präsentierte die Kelag auf der diesjährigen Herbstmesse. Über 500 Interessierte holten sich am Kelag-Messestand kompetente Energieberatung. Auch wenn die Temperaturen der letzten Wochen nicht ans Heizen denken lassen, steht der nächste Winter vor der Türe. Dann werden Themen wie Sparen beim Heizen, Energieeffizient Lüften und Wärmedämmen wieder interessant. Zu diesen und weiteren Themen rund um Energieanwendung im und ums Haus gaben die KelagEnergieberater während den Messetagen Auskunft. Hätten Sie gedacht, dass über die Hälfte des Energieverbrauchs im Haushalt für das Heizen aufgeht, gefolgt von 31 % für den PKW, 8 % für Warmwasser, 8 % für Elektrogeräte einschließlich Konsumelektronik? Und nur etwa 1 % des Gesamtenergiebedarfs im Haushalt benötigen wir für Beleuchtung. Da macht Sinn, sich über das Heizen Gedanken zu machen.
Energiesparend Heizen Dabei gehören Wärmedämmung und ein energieeffizientes Heizsystem mit Niedertemperatur ver tei lung untrennbar zusammen. Wie weit sich Wärmestandards geändert haben, zeigt ein Vergleich eines ungedämmten Hauses aus dem Jahr 1950 mit einem Niedrigenergiehaus, das um 8-mal weniger Energie fürs Heizen benötigt.
Die Perfektion Eine Wärmepumpe macht ein energieeffizientes Heizsystem perfekt. Sie erzeugt aus einer Kilowattstunde Strom vier und auch mehr
LH Gerhard Dörfler besuchte den Kelag-Messestand in Klagenfurt und informierte sich über die Kelag-Energieberatung. Kilowattstunden Heizwärme. So kostet 1 kWh Heizwärme mit der Wärmepumpe 4,18 Cent, mit einer Ölheizung 11,56 Cent, also mehr
als das doppelte. Für ein Niedrigenergiehaus mit 4.500 kWh jährlichen Wärmebedarf kostet das Heizen mit Wärmepumpe nur mehr rund 200,- Euro.
Infos unter: Kelag-Energieberatung Gut beraten – Kosten sparen (0463)525-1655 www.kelag.at
18 KärntnerNachrichten I 16. September 2011
MODE
Vom Acker auf die Tracht – die Kärntner Ähre Ab Mitte September neue Kollektion im Trachtenhaus Strohmaier Weitensfeld erhältlich. In Zusammenarbeit mit Helmut Petschar, Geschäftsführer der Kärntnermilch, der Fachschule für ländliche Hauswirtschaft Drauhofen, mit der Direktorin Herma Hartweger und Fachlehrerin Irmgard Pucher und dem Trachtenhaus Strohmaier Weitensfeld entstand eine neue Kollektion – eine Tracht von Kärntner für Kärntner.
des Getreides. Sie steht nicht nur für Fruchtbarkeit und die Anlehnung an den Berufsstand des Landwirts, sondern auch für ein erfülltes Leben und Lebenskraft – ein passendes Symbol für unsere ländliche Bevölkerung. Es war sehr naheliegend, dieses traditionelle Symbol für die neue Kollektion „Kärntner Ähre“ zu verwenden - eine Tracht von Kärntner für Kärntner.
Helmut Petschar trat mit der Idee an das Trachtenhaus Strohmaier Weitensfeld, ein Gewand für Leute, die in enger Verbundenheit mit der Kärntner Landwirtschaft stehen, zu kreieren. Zeitgleich gab es Gespräche mit Fachlehrerin Irmgard Pucher von der Fachschule Drauhofen, um ein Alltagsgewand für die Schule in Anlehnung an die Drauhofner Tracht zu entwickeln.
Die „Kärntner Ähre“ ist ein Projekt der Kärntnermilch, der landwirtschaftlichen Fachschule Drauhofen und von Trachten Strohmaier Weitensfeld. Vorerst entworfen wurde für die Damen ein Dirndl, ein Mieder und eine Jacke und für die Herren ein Gilet und ein Sakko, hierbei steht natürlich das Getreide im Mittelpunkt.
Bei dieser Gelegenheit kam die Ähre, die bereits seit dem Jahr 2000 in Gold gestickt die Drauhofner Tracht schmückt, ins Spiel. Die Ähre, der Blütenstand Die neue Kollektion „Kärntner Ähre“ – ein Gewand für alle Bereiche des Lebens.
Die Kollektion „Kärntner Ähre“ wird am Freitag, den 16. September 2011 ab 21 Uhr beim Tschurtschlfest in Töplitsch bei der Modenschau des Trachtenhauses Strohmaier Weitensfeld erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.
16. September 2011 I KärntnerNachrichten 19
GESUNDHEIT
Das Elisabethinen-Krankenhaus ernennt MD Dr. Manfred Kuschnig zum Primarius
„Ich freue mich sehr über die Ernennung zum Primarius und werde mich auch zukünftig gemeinsam mit meinem engagierten Team dem Wohle der PatientInnen widmen“, so Primar Dr. Manfred Kuschnig, der seit März 1994 als Leiter
der Orthopädie und seit 2001 als Medizinischer Direktor des ElisabethinenKrankenhauses tätig ist. „Mit seinem medizinischen und menschlichem Engagement und seinem fachlichen Know-how hat Prim. Dr. Kuschnig die Entwicklung des Schwerpunktes Orthopädie des Elisabethinen-Krankenhauses geprägt und vorangetrieben“, erklärt Mag. Steiner. Optimale medizinische Betreuung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit Die orthopädische Abteilung ist spezialisiert auf Endoprothetik (Kunstgelenke) und gelenkserhaltende Chirurgie sowie arthroskopische Chirurgie (Knopflochchirurgie), Fuss-
chirurgie und Rheumachirurgie. Unter der Leitung von Prim. Dr. Kuschnig arbeitet ein Team von bestens ausgebildeten Fachärzten, das jährlich an die 2000 Operationen durchführt und rund 1500 PatientInnen stationär betreut. „Durch die interdisziplinä-
Ohne Geld ka Musi! ieses Sprichwort gilt auch für Sozialprojekte wie das „Orpheusprogramm“ des Anton Proksch Instituts. Die Germania Pharmazeutika GmbH und die Germania Apotheke lassen diesen Worten auch heuer wieder Taten folgen.
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„Mit Orpheus aus der Unterwelt“ Wo das Leben lust- und sinnvoll ist, haben Suchtmittel keine Verführungskraft. Deshalb beinhaltet „Orpheus“, ein Therapieprogramm des Anton Proksch Instituts, verschiedene Module, die Menschen mit Suchtproblemen ihre eigene Lebenslust und -kräfte wiederentdecken lässt - wie etwa durch Bewegung, Philosophie, Musik oder das Erlernen neuer kreativer sowie beruflicher Fertigkeiten. „Im Rahmen des Orpheusprogramms versuchen wir, Menschen dabei zu helfen, ‚besser und schöner zu singen‘, ihre eigene Kreativität zu entdecken, um den Verlockungen der Suchtmittel andere Strategien
entgegen setzen zu können. So wie Orpheus, der Held aus der griechischen Mythologie. Allein durch seinen eignen Gesang schaffte er es, den verführerischen Klängen der Sirenen zu widerstehen“, erklärt Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek, Vorstand und ärztlicher Leiter des Anton Proksch Instituts. Das „Orpheusprogramm“ wird ebenso wie „Gabarage upcycling design“ aus Mitteln des Anton Proksch Instituts und der Sucht- und Drogenkoordination Wien GesmbH, finanziert, aus den erwirtschafteten Eigenerlösen und durch Sponsoren. „Wir unterstützen das Anton Proksch Institut sehr gerne, weil durch dessen Aktivitäten benachteiligte Menschen auf eine sinnvolle und erfüllende Tätigkeit am Arbeitsmarkt vorbereitet werden“, so Mag. Georg Fischill von Germania Pharmazeutika und Mag. Wolfgang Fischill von der Germania Apotheke.
re Zusammenarbeit im Rahmen des Zentrums für den Bewegungsapparat kann eine fachübergreifende, ganzheitliche Behandlung und Betreuung der PatientInnen gewährleistet werden“, so Prim. Dr. Kuschnig. In diesem Kompetenzzentrum arbeiten die Interne Abteilung und die orthopädische Abteilung mit dem Team der Rheumatologen der Internen Abteilung eng zusammen, um den PatientInnen eine optimale medizinische Betreuung und Versorgung bei Störungen des Bewegungsapparats zu bieten. Unterstützt werden die beiden Abteilungen von den weiteren hausinternen Abteilungen Chirurgie, Radiologie, Anästhesie und Intensivmedizin.
Foto: © Wolfgang Voglhuber
ürzlich wurde Dr. Manfred Kuschnig, leitender Arzt der orthopädischen Abteilung und Medizinischer Direktor des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt zum Primarius ernannt. „Wir freuen uns sehr einen der erfahrensten und angesehensten Ärzte Kärntens im Bereich der Orthopädie zum Primarius zu ernennen“, so Mag. Michael Steiner, Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses.
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Im Bild v. l. n. r.: Mag. Georg Fischill von Germania Pharmazeutika, Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek (Vorstand und ärztlicher Leiter des Anton Proksch Instituts) und Mag. Wolfgang Fischill von der Germania Apotheke bei der Spendenübergabe. Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek nahm die finanzielle Unterstützung stellvertretend in Empfang: „Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma Germania für ihren Beitrag, der Menschen zugutekommt, die durch ihre Suchtproblematik aus der Bahn geworfen wurden.“
20 KärntnerNachrichten I 16. September 2011
SOZIALES
Wiener Städtische sieht Handlungsbedarf bei privater Pflegevorsorge
Derzeit gibt es in Österreich 440.000 PflegegeldbezieherInnen, das sind 5,2 Prozent der Bevölkerung. Der Pflegegeldaufwand betrug nach dem letzten Vorsorgebericht des Sozialministeriums (BMASK, 2009) rund 2,2 Mrd. Euro. In den vergangenen zehn Jahren ist der Aufwand um fast 43 Prozent gestiegen – dieser Trend wird sich auch in Zukunft fortsetzen1: Für 2030 prognostiziert das Wirtschaftsforschungsinsti tut Pflegekosten (Mittelszenario) von rd. 8,45 Mrd. Euro und somit eine Vervierfachung der heutigen Kosten. Gründe dafür sind die Altersstruktur der Bevölkerung – sind heute 23 Prozent der Bevölkerung über 60, werden es laut Statistik Austria 2030 mehr als 30 Prozent sein –, sowie die steigende Zahl der Singles und der Rückgang der familiären Pflege2. Umfrage bestätigt: Bevölkerung in Kärnten verdrängt und unterschätzt: In der Bevölkerung ist das Bewusstsein zum Thema Pflegevorsorge grundsätzlich vorhanden, konkret mit dem Thema auseinandergesetzt hat sich jedoch nicht einmal jeder zweite
Kärntner. Dennoch, wie bei der privaten Pensionsvorsorge, weiß jeder Zweite, dass man eigentlich früh anfangen müsste vorzusorgen. Die momentane Anzahl von zu Pflegenden wird unterschätzt und viele sehen den Staat in der Pflicht, wenn die Pflegekosten die Pension überschreiten. Nur jeder Siebente würde derzeit keine
KärntnerInnen von einem Versicherungsunternehme n erwarten. „Was wir in der privaten Pensionsvorsorge geschafft haben, muss auch im Pflegebereich gelingen – eine stärkere individuelle Absicherung. Der Staat tut heute sehr viel, ich bin jedoch überzeugt davon, dass auf Grund der zukünftigen demografischen und finan-
Foto: © Fotodienst Martina Draper
ufgrund des demografischen und gesellschaftlichen Wandels ist die Pflegevorsorge eines der zentralen Zukunftsthemen. Die Bevölkerung altert, die Kosten steigen und laut einer Umfrage der Wiener Städtischen gemeinsam mit GfK Austria wird die Relevanz des Themas Pflege in der Bevölkerung unterschätzt.
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v.l.n.r.: Mag. Robert Lasshofer, Generaldirektor Wiener Städtische Versicherung, Dr. Judit Havasi, Vorstandsdirektorin Wiener Städtische Versicherung, Mag. Alexander Zeh, Leiter Client Services Director GfK Austria. private Pflegevorsorge abschließen. Fast die Hälfte denkt auch, dass die Abschluss-wahrscheinlichkeit steigen würde, wenn staatliche Anreize vorhanden wären. Private Altersvorsorge = Pensions- UND Pflegevorsorge: Vorsorge für die Sicherheit zu treffen ist zentrales Thema der Wiener Städtischen und das ist es auch, was die
ziellen Entwicklungen private Vorsorge auch im Pflegebereich unabdingbar wird“, betont Lasshofer, und weiter: „Die Umfrage zeigt, dass die Menschen in einem staatlichen Anreizsystem großen Nutzen sehen. Deshalb plädiere ich dafür, das im Pensionsbereich gut funktionierende Anreizsystem der ‚geförderten Zukunftsvorsorge’ auch auf den Pflegebereich auszudehnen. Je früher,
desto besser – Leistungsversprechen gilt ein Vertragsleben lang Die Umfrage zeigt: Mehr als die Hälfte der Befragten in Kärnten ist bereit, finanzielle Mittel für Pflegevorsorge (bis zu 50 Euro/Monat) auszugeben. Und diese kostet oftmals weniger als gedacht. Wie in der Pensionsvorsorge gilt hier der Grundsatz: Je früher begonnen wird, desto günstiger ist die Prämie. Ein 30-jähriger Mann erhält beispielsweise den Basis-Versicherungsschutz (Leistung ab Pflegestufe 4) bereits um 4 Euro monatlich, ein 50-jähriger Mann erhält denselben Schutz um rund 12 Euro pro Monat. Und das Leistungsversprechen, das bei Vertragsabschluss gegeben wird, hält ein Leben lang – unabhängig davon, ob Leistungen des Staates bei einzelnen Pflegestufen gekürzt werden bzw. ganz wegfallen. Neu: Pflege-Bonus – Zahlung auch ohne Pflegebedürftigkeit: Die Wiener Städtische setzt in der Innovation der Pflegeprodukte neue Parameter: Der neue Zusatztarif „Pflege-Bonus“ sichert bei Leistungsfreiheit regelmäßige Rückzahlungen, sodass man auf jeden Fall von der Versicherung profitiert: Ab dem 65. Geburtstag erhält der Kunde je nach gewählter Produktstufe Geld zurück – und das alle fünf Jahre. Weitere Infos: www.wienerstaedtische.at oder Allgemeine Serviceline: 050 350 350
16. September 2011 I KärntnerNachrichten 21
KÄRNTEN BAUT
St. Pauler Straße ist eine „Straße der Zukunft“ Verkehrsfreigabe der L 135 St. Pauler Straße im Bereich Framrach – Winkling. Voll ausgebaut wurde die L 135 St. Pauler Straße im Lavanttal, im Bereich St. Jakob – Winkling. Die Gesamtbaukosten für die Straßenbaumaßnahmen auf einer Länge von 2,75 Kilometern wurden mit 3,53 Mio. Euro (Land und Radweg-Mitfinanzierung seitens der Gemeinden St. Paul und St. Andrä) angegeben. Darin enthalten sind auch eine künstlerisch gestaltete
Wirtschaftsbrücke (für Viehtrieb, beim Anwesen Weinberger vlg. Pirkhofer), Entwässerung, Radwege, u.a. entlang der Straße bzw. in den Gemeindeabschnitten St. Andrä und St. Paul. Die Straße wurde auch im Hinblick auf den geplanten IC-Bahnhof Lavanttal angepasst, also sowohl verbreitert als auch in den Steigungen reduziert. Mit den Baumaßnahmen war im Februar 2010 begonnen worden. Kürzlich fand die offizielle Verkehrsfreigabe durch Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler unter großer Beteili-
gung der Bevölkerung beim. Anwesen Weinberger/Pirkhofer statt. Ebenfalls dabei waren Vertreter der Baufirmen, der Gemeinden, des Straßenbauamtes Wolfsberg, viele Anrainer und Bürger aus St. Andrä und St. Paul. Der Landeshauptmann sprach von einer Straße der Zukunft. Er strich die überaus positive Entwicklung im Lavanttal hervor, bedingt durch den Fleiß, die Kreativität und Offenheit der Bevölkerung. Ohne gute Verkehrsinfrastruktur gebe es auch keine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung. Dörfler dankte allen Beteiligten am Bau, den Firmen Alpine Bau sowie Steiner Bau. Helmut Lindner von der Bausauführenden Firma Alpine Bau dankte für den Auftrag und die gute Partnerschaft mit dem Land bzw. dem Straßenbauamt Wolfsberg. Auch LH Dörfler dankte Alpine Bau für die gute Bauausführung! Die L 135 St. Pauler Straße beginnt abzweigend von
der B 70 Packer Straße in Framach und verläuft in Richtung Südost über St. Jakob, Winkling und Hundsdorf bis nach St. Paul im Lavanttal. Von dort weiter, zum Teil neben der Lavant bzw. der bestehenden Eisenbahnstrecke bis nach Lavamünd, wo sie nach einer Gesamtlänge von ca. 15,5 km mit der Einbindung in die B 80 Lavamünder Straße endet. Die St. Pauler Straße wird auch die Funktion des künftigen Europabahnhofes-Lavanttal durch die Koralmbahnstrecke erhalten.
22 KärntnerNachrichten I 16. September 2011
FREIZEIT
Wellness & Beauty am Lago di Lugano Das Hotel****Superior Parco San Marco Beach Resort, Golf & SPA, direkt am Lago di Lugano und nur 15 Kilometer vom Lago di Como entfernt, ist ein Ort voller Erholung und Entspannung. Wellnessgäste tauchen im Beauty- und Massage-Center in eine exklusive Welt des Wohlbefindens ein. „Unsere Wellnessphilosophie stellt die persönliche Lebensweise und die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen
pool, pure Entspannung im Whirlpool, die Finnische Sauna, die Biosauna, das Dampfbad, der Eisbrunnen, die Erlebnisduschen, ein Sole-Licht-Raum, eine Aromakabine, Ruhe- und Entspannungszonen, ein FreiluftIm letzten Jahr hat das Hotel den ersten Club Bim Bam Bino eröffnet. Ein Spielparadies mit dem passenden Motto in dieser Saison – Sagen- und Märchengestalten. Dazu ein abwechslungsreiches Programm – mit Kreativ-Workshops, Basteln in der Kinderwerkstatt, Märchen, Spiele, Musik, Kinderkino und Schatzsuche.
Gastes in den Mittelpunkt“, beschreibt der Gastgeber Raimondo Sartorio die Ausrichtung seiner Wellnessoase. 29 Grad warmes Wasser, Massagedüsen, Aquagym im Indoor-
Relaxpool und ein Kneippbecken sorgen für Ruhe, Entspannung und Wohlbefinden. Eine ganz private Wellnesswelt erleben Gäste im Private SPA des Hauses. Zu den vielseitigen Beauty- und Massageanwendungen kamen die so genannte VierHände-Entspannungs massage und das klärende Mandel-Körperpeeling dazu. Mit einer Fläche von über 3.000 m2 verfügt das Parco San Marco
U N S E R A NG E B O T „Körper, Geist und Gaumenfreuden im Hotel****Superior Parco San Marco Leistungen: 3 Übernachtungen, tägliches „Buongiorno Frühstücksbuffet“ bis 11 Uhr, ein 6-Gang-Menü an einem Abend im Ristorante Gourmet „La Terrazza“ (für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren), eine klassische Massage á 40 Minuten, ein Digestif in der Designer Lounge San Marco, Teatime mit Kuchen an einem Nachmittag, ein Welcome-Prossecco, freier Zugang und pure Entspannung im SPA San Marco, kostenlose Teilnahme am täglichen Fitness- und Entspannungsprogramm. Preis pro Person: ab 396 Euro bei Doppelbelegung.
über den größten Privatstrand am Lago di Lugano. Zu dem exklusiven Hotelresort gehören des weiteren eine 30.000 m2 große subtropische Parkanlage, ein 200.000 m2 großer Bergwald sowie 111 Suiten und Apartments mit traumhaftem Seeblick. Ein breites kulinarisches Spektrum finden Gäste und Besucher in den verschiedenen Restaurants des Hotels, vom Ristorante Gourmet „La Terrazza“ bis zur Beach Lounge & Pizzeria San Marco am Strand. Entspannung und Sport verbinden sich im Parco San Marco zu einem einzigartigen Urlaubserlebnis. Sportbegeisterte haben mit Beachvolleyball, Inlineskating, Windsurfen, Jetski-, Wasserski-, Katamaran- und Kanufahren, Segeln, Wandern, Mountainbiken, Yoga sowie vielem mehr eine große Auswahl an Möglichkeiten. Der Partnergolfclub Menaggio & Cadenabbia ist in nur wenigen Minuten erreichbar.
Im subtropischen Park des Hotels können die Skulpturen des italienischen Modern Art Künstlers Elvino Motti bewundert werden. Weitere Highlights sind die Monatsthemen wie zum Beispiel Schokolade und Blumen, die sowohl mit Beauty & Massage-Anwendungen als auch kulinarisch erlebt werden können. Durch den tatkräftigen Einsatz unserer Gäste auf dem Reiseportal HolidayCheck wurde das Parco San Marco mit dem Publikumspreis HolidayCheck Top Hotel 2011 ausgezeichnet. Nur die beliebtesten Hotels weltweit erhielten diesen Preis. Das Parco San Marco wurde als einziges Hotel südlich der Schweizer Alpen unter nur 5 weiteren Schweizer Hotels prämiert. Weitere Informationen unter: www.parco-san-marco.com
KULTUR
16. September 2011 I KärntnerNachrichten 23
Veranstaltungen im Schloss Albeck So, 18. 09., 11 h: Von Bach bis Piazzolla - Das ewige Feuer der Musik.
Tauchen sie ein in das etwas andere Konzertereignis Das Programm bietet einen Querschnitt an Eigenkompositionen und Transkriptionen sowie Tangos und Musette mit Jazz Elementen. 2 junge Virtuosen, rhythmisch, unkonventionell bis schräg mit bekannten Nummern aus Soul, Jazz, Klassik und Volksmusik und eigenen tollen Kompositionen begeistern und reißen mit – Charme, dem keiner widerstehen kann! So, 25. 09., 15 h: „Variatio deliciosa“ Gesang & Harfe: Anna Magdalena Auzinger, Sopran, Charlotte Balzereit, Harfe
Lorenz Pichler, Flöte, Peter Pichler, Klarinette, Vukasin Miskovic, Gitarre 3 unwiderstehliche Vollblutmusiker, 3 exquisite Interpreten– jedes Konzert ein musikalischer Volltreffer, der keinen Zuhörer kühl läßt. Ob Barock, Klassik oder Moderne – kongeniale Interpretation und virtuose Umsetzung sind die Basis mitreißender Konzerte. Wenn Sie einen beglückenden Morgen erleben wollen, dann kommen Sie! So, 25. 09., 11 h: Duo [:klak:] Stefan Kollmann, Akkordeon, Markus Fellner, Klarinette: „opus:groove“
[:klak:] gesprochen „k-l-a-k“ bezeichnet die auditive und visuelle Synthese zweier Instrumente, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Markus Fellner (Klarinette, Percussion) und Stefan Kollmann (Akkordeon) mixen ein Cocktail jenseits aller Klischees und Normen, gewürzt mit einer gehörigen Portion Groove.
gements. Charlotte Balzereit, seit 2001 an der Wiener Staatsoper engagiert und seit 2004 Soloharfenistin der Wiener Philharmoniker, als „rising star“ Konzerte an den Metropolen Europas und der USA. www.annamagdalenaauzinger.com
Gesang & Harfe: eine exklusive Variante, präsentiert von 2 renommierten Künstlerinnen mit Schumann, Brahms, Tournier (1879 - 1951) & Salzedo (1885 - 1961). Anna Magdalena Auzinger: 2008 Diplom mit „ausgezeichnetem Erfolg“ an der Bruckner Privatuniversität, seitdem an der Musikuniversität Wien bei Prof. Lydia Vierlinger, Konzert- und Opernenga-
Noch bis 25. September: Gudrun Kargl „AURA - Die Kraft der Ausstrahlung oder die etwas anderen Portraits“ Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 • Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at
Do, 22.9.2011 von 19-21h Interreligiöse Gesprächsrunde „Zeit für Geist“ Thema: Leben, Tod und Unsterblichkeit. Der Weg der Seele. Organisiert von der Bahá’í-Gemeinde Klagenfurt Ort: Hotel Sandwirth, Literatur Lounge Pernhartgasse 9, 9020 Klagenfurt Weitere Infos unter: 0676-89808 531
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