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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 36.2011

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Nr. 36 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 9. September 2011

KLAGENFURT 10.-18. September

PROMOTION

25 Jahre Fliesen Nessl

■ Landeswappen für Spittaler Traditionsbetrieb: Landeshauptmann Gerhard Dörfler gratuliert!

■ Mega-Party in der Konzern-Zentrale von Fliesen Nessl in Spittal mit Top-Promis aus Sport & Gesellschaft


II KärntnerNachrichten I 9. September 2011

WIRTSCHAFT

Landeslöwe ziert nun Spittaler Fliesen-Konzern Harry Nessl LH Gerhard Dörfler überreichte Harry Nessl Ges.m.b.H in Spittal die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappens– Megaparty zum 25 Jahr-Firmenjubiläum. Harry Nessl, Fliesen-Zampano und Sportsponsor aus Spittal, lud kürzlich zum 25-jährigen Firmenjubiläum. Rund 800 Gäste kamen aus allen Himmelsrichtungen, darunter auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Er überreichte dem Firmenchef die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappens. „Harry Nessl ist nicht nur ein guter Freund, Fliesen-

pionier, Sportmäzen und Sponsor, sondern auch ein Botschafter unseres Landes“, lobte Dörfler den erfolgreichen Unternehmer, der von Spittals Bürgermeister Gerhard Köfer auch das Recht zur Führung des Stadtwappens erhielt. In seiner Festansprache betonte LH Dörfler, dass Harry Nessl seit der Firmengründung vor 25

Jahren auf Land und Region achte, wobei es ihm immer wichtig gewesen sei, dass die erzielte Wertschöpfung in der Region bleibe und den Menschen vor Ort zugute komme. Zudem biete Fliesen Nessl hochwertige Qualitätsprodukte und hochwertige Verarbeitung für die Kunden an, so Dörfler. Der Fliesen- und Sanitärgroßhandel beschäftigt 50 Mit-

arbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von sieben Millionen Euro. Seit 1986 hat das Unternehmen neun Millionen Euro investiert. Seit der Gründung wurden bei Fliesen Nessl 120 Lehrlinge ausgebildet. Pro Jahr werden 300.000 Quadratmeter Fliesen von Nessls Unternehmen verlegt und verkauft.


Nr. 36 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 9. September 2011

KLAGENFURT 10.-18. September

Sicherheit am Schulweg! ■ Landesrat Christian Ragger im KN-Exklusivgespräch: „Kärnten gibt 350 Mio. Euro für Soziales aus!“

■ Freiheitliche Regierungsmannschaft präsentiert umfangreiches Herbstprogramm mit neuen Ideen!

Seiten 2 und 3

Seiten 4 und 5


2 KärntnerNachrichten I 9. September 2011

THEMA DER WOCHE

„Der Mensch steht im Zentrum, nicht die Institution“ Im Sommergespräch mit den „Kärntner Nachrichten“ zieht der engagierte Sozial- und Wohnbaulandesrat Christian Ragger eine Bilanz über seine bisherige Arbeit und legt weiter seine geplanten Vorhaben dar. KN: Herr Landesrat, mit dem Sozialreferat haben Sie ein sehr schwieriges, aber wichtiges Ressort übernommen. Was sagen Sie über angebliche Kürzungen im Sozialbereich? LR Ragger: Von Kürzungen im Sozialbereich kann nicht die Rede sein! Land Kärnten und Gemeinden geben heuer in den Kernbereichen Seniorenbetreuung, Behindertenhilfe und Jugendwohlfahrt soviel Geld aus wie nie zuvor. Da geht es immerhin um eine Summe von 350 Millionen Euro oder fast fünf Milliarden Schilling, die für die Kärntnerinnen und Kärntner ausgegeben wird. Natürlich müssen im Sozialbereich entsprechende Mittel da sein um die Sicherheit der Versorgung älterer, pflegebedürftiger und beeinträchtiger Menschen zu gewährleisten. Aber man muss darauf achten, dass die Mittel richtig eingesetzt werden. Es muss die Verhältnismäßigkeit stimmen. KN: Was waren die wichtigsten Maßnahmen? LR Ragger: Wir haben die Angebote in der Altenpflege entscheidend verändert. Gab es früher nur die Alternativen Pflegeheim oder Krankenhaus, bestehen jetzt Angebote für das das weite Feld der Bedürfnisse dazwischen. Das Land bezahlt im Rahmen

der Übergangspflege Kurzzeitaufenthalte in Pflegeheimen. Pflegestellen wurden zu alternativen Lebensräumen für Personen mit niedrigen Pflegestufen umgebaut. Tagesstätten sind für Senioren eine Alternative anstatt stationärer Unterbringung. In betreubaren Wohnungen bleiben Pflegebedürftige selbständig. Fachkräfte beraten Betroffene über die verschiedenen Pflegealternativen und prüfen auch die Notwendigkeit eines Heimeintrittes. KN: Sie selbst haben die demographische Entwicklung als eine „tickende Zeitbombe“ bezeichnet, wie reagieren Sie darauf? LR Ragger: In der laufenden Gesetzgebungsperiode bis 2015 bekommt Kärnten knapp 1.000 Pflegebetten zusätzlich. Damit ist in diesem Zusammenhang mit der raschen Zunahme der älteren Bevölkerung unseres Bundeslandes eine ausreichende Deckung gegeben. Die wichtigste Korrektur ist, dass wir mittlerweile mehrere abgestufte Betreuungsformen haben. Das bestehende Sozialsystem kann mit derselben Qualität nur weiter aufrechterhalten werden, wenn bereits heute Weichenstellungen getroffen werden. Mit den Zukunftsprojekten Soziales-Kärnten 2020-2025 haben wir erste

Landesrat Christian Ragger: Sozialreferent mit neuen Lösungsperspektiven.

Initiativen vorgestellt: U.a. Pflege-Gutscheinsystem, Ausbau der Freiwilligenarbeit für die ältere Generation und für Menschen mit Beeinträchtigung. KN: Sie haben das Soz-ialressort der SPÖ übernommen, was hätte die Fortsetzung der sozialistischen Sozialpolitik in Kärnten gebracht? LR Ragger: Leider haben es meine Vorgängerinnen verabsäumt eine Stufenleiter der Versorgung aufzubauen. Zu wenig Kurzzeitbetten, keine Tagesstätten und Überbrükkungsbetten. Das wurde

jetzt geändert. Die Weiterführung der roten Sozialpolitik hätte einen budgetären Bankrott in Kärnten verursacht. Unter den „alten“ Voraussetzungen hätte es in der Folge wegen Unfinanzierbarkeit zur Schließung von Sozialeinrichtungen und zu Kündigungen bei Sozialeinrichtungen kommen müssen. Soziales war für die SPÖ gleichbedeutend mit Geldausgeben. Das gibt es bei mir nicht. KN: Wie bewerten Sie die aktuelle Gangart der SPÖ? LR Ragger: Es ist traurig mitzuerleben, was aus


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THEMA DER WOCHE

Leben gerufen. Die Wohnbeihilfe für 18- bis 25Jährige, die ihre erste Wohnung beziehen, wird mit einem Startzuschuss von 50 Euro geholfen. Ausländer, welche eine geförderte Wohnung mieten oder ins Eigentum übertragen wollen, müssen in Kärnten DeutschKenntnisse nachweisen. KN: Wie sehen Sie als Wohnbaureferent die Wohnsituation in Kärnten. Gibt es ausreichend Wohnraum?

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Junge Familien mit Kindern werden in Kärnten besonders gefördert.

einer einstigen stolzen demokratischen Partei geworden ist. Statt sich andauernd in parteiinterne Angelegenheiten der FPK einzumischen, sollten sich Peter Kaiser und die SPÖ in Kärnten uns zum Vorbild nehmen und sich wieder vermehrt der politischen Arbeit für das Land widmen.

Kärnten gibt 350 Millionen Euro für Seniorenbetreuung, Behindertenhilfe und Jugendwohlfahrt aus!“ Landesrat Christian Ragger

währleisten. Ein Sozialbericht soll eingeführt werden, der eine klare Transparenz in das Sozialsystem hineinbringen wird. Jeder einzelne Betreiber wird sich in diesem Sozialbericht wiederfinden. Weiters wollen wir ein PflegeGutscheinsystem erproben, das nichts mit dem Pflegegeld zu tun hat. KN: Wie schaut es im Wohnbaubereich aus? LR Ragger: Im sozialen Wohnbau haben wir ein Jungfamilienstartgeld ins

LR Ragger: Wenn diese Frage mit JA beantwortet werden müsste, wären keine Wohnbauprogramme notwendig und müssten auch keine Wohnungen errichtet werden. Einen großen Bedarf gibt es an barrierefreien und betreubaren Wohneinheiten. KN: Danke für das Gespräch!

Ihre Kärntner Nachrichten: Immer bestens informiert!

KN: Welche neuen Projekte haben für sie Priorität?

nimmt, um auch die Rechtssicherheit zu ge-

LR Ragger: Wir haben sehr viel geplant. Federführend wird ein Pflege- und Gesundheitsservice eingerichtet. Das Pflegeservice wurde mit dem Ziel gegründet, alle Anbieter von Gesundheits- und Pflegedienstleistungen mit den Krankenhäusern an der Spitze zu vernetzen und pflegenden Angehörigen auf kurzem Weg alle Informationen zu bieten. Weiters steht die Installierung eines Pflegebeirates im Vordergrund, der die Ombudsarbeit für pflegebedürftige Menschen über-

Herzensangelegenheit für LR Ragger: Das Wohlergehen unserer Senioren!


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HINTERGRUND

FPK-Regierungsteam stellt politische Herbstarbeit vor! In einer Pressekonferenz zum ersten Landesparteivorstand nach der Sommerpause legten die FPK-Regierungsmitglieder ihre Vorhaben für die politische Herbstarbeit dar. Das Programm, das das freiheitliche Regierungsteam vorgelegt hat, ist äußerst ambitioniert. Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „Es gibt genug politische Arbeit zu erledigen. Alle politischen Parteien sind aufgefordert und eingeladen, mitzuarbeiten. Wir werden zum Beispiel bis zum Ende dieser Woche alle Ortstafeln aufgestellt haben und auch der Teuerungsausgleich ist beschlossen worden. Viele Straßenprojekte werden final geplant, oder befinden sich bereits in Umsetzung, unter anderem die Umfahrung Greifenburg. Außerdem verhandeln wir in Slowenien den Ausbau des Karawankentunnels, wo nicht nur eine Rettungsröhre, sondern der Vollausbau angestrebt wird. Und wir werden die Bundesregierung mit Nachdruck zum Arbeiten bringen, statt dem derzeitigen Streiten. Da geht ja nichts mehr weiter. „Die Leute wollen aber, dass gearbeitet wird“, so der Kärntner Landeshauptmann. Zur Diskussion rund um Parteiobmann LHstv. Uwe Scheuch meint der Landeshauptmann, dass genauso wie jedem anderen Bürger Uwe Scheuch das Recht auf ein Urteil in zweiter Instanz zustehe. Scharf geht Dörfler mit Kritikern von Scheuch ins Gericht: „Die Vorgehensweise des

Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler.mit LhStv. Uwe Scheuch: Arbeit für Kärnten statt politischer Querelen.

WK-Präsidenten Pacher, nämlich einen politischen Konkurrenten einfach einen Verbrecher zu nennen, hat in unserem Land nichts zu suchen. Die ist ein Skandal!“

Uwe Scheuch: „Ich bleibe!“ FPK-Landesparteiobmann Uwe Scheuch erklärt, die vergangenen Wochen zur Analyse des Urteils und der medialen Berichterstattung genutzt zu haben. „Ich bleibe! Das haben die Beurteilung des Urteils, viele Gespräche in der Familie und mit Freunden und die unzähligen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung ergeben. „Ich werde, so wie in den Parteigremien beschlos-

sen, zumindest bis zum Urteil der zweiten Instanz Landeshauptmannstellvert reter und Landesparteiobmann bleiben. Dann werden wir uns das Urteil anschauen und die weiteren Schritte überlegen“, so Scheuch. Dass es auch Kritik an einem erstinstanzlichen Urteil geben dürfe, zeige allein die Tatsache, dass rund ein Drittel solcher Urteile von der übergeordneten Instanz abgeändert würden. Neben der politischen Aufregung gebe es aber genug Vorhaben in den einzelnen Referaten. „Wir werden das Thema Jugendkarte mit Nachdruck angehen. Hier soll eine sinnvolle, verwendbare und prak-

tische Lösung erarbeitet werden, die den Jugendlichen auch einen Mehrwert bietet, zum Beispiel in Kombination mit der Freifahrt. Dann soll der Bereich Raumordnung und Landesplanung vereinfacht werden. Mehr Detailkompetenzen an die Gemeinden, mehr übergeordnete Zuständigkeiten für das Land bei Grundsätzlichem. Und auch im Bereich Arbeitsmarkt wird eine Expertenrunde aufgesetzt, um neue Berufsbilder und Ausbildungsschwerpunkte auszuarbeiten“, informiert Scheuch und kündigt auch noch einen weiteren Versuch für einen Biosphärenpark Nockberge an. „Auch wenn sich der Koalitionspartner auf Eis gelegt hat, setzen wir Freiheitliche die Arbeit


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HINTERGRUND

Gemeinsam für mehr Sicherheit am Schulweg LH Dörfler, Polizei, Land Kärnten und Kuratorium für Verkehrssicherheit appellieren an Autofahrer und Eltern

Geballtes Medieninteresse bei der Pressekonferenz der freiheitlichen Regierungsmitglieder im Landtagsklub. für das Land fort. Ich halte das für unsere und auch für meine persönliche Aufgabe“, betont Scheuch.

Startgeld für Jungfamilien kommt „In diesem Jahr konnten sehr große Projekte in meinen Referatsbereichen umgesetzt werden. Wir haben die Pflegeheime in Wolfsberg, Villach, Spittal mit einem Investitionsvolumen von knapp 40 Mio. Euro, Wohngemeinschaft für beeinträchtige Personen in Sittersdorf oder das erste Private-Public-Partnership-Projekt (PPP) gemeinsam mit der Stiftung Lerchbaumer“, führte Sozial- und Wohnbaureferent LR Christian Ragger seine Bilanz aus. Im Herbst stehen für Ragger unter anderem folgende Schwerpunkte im Vordergrund: Installierung eines Pflegebeirates, der die Ombudsarbeit für pflegebedürftige Menschen übernimmt, Start des Gesundheits- und Pflegeservice, Pilotprojekt Gutscheinsystem, Einführung eines Sozialberichtes, neue Verträge im Bereich der Behindertenhilfe mit den Anbieterorganisationen bezüglich der Tagesbe-

treuung, „Jungfamilienstartgeld“ für Personen, die ihre erste eigene Wohnung realisieren, Reconstructing- Projekte sowie betreubares Wohnen.

LR Dobenig: Viel auf Schiene LR Dobernig nannte als einen Schwerpunkt den Beschluss des Teuerungsausgleiches für die kommenden drei Jahre. „Während auf Bundesebene noch diskutiert wird, handelt Kärnten im Hinblick auf die massive Teuerung in den vergangenen Monaten sehr rasch.“ Zur Stärkung des Tourismus im Südkärntner Raum wurde eine Beteiligung der KTH an den Obir Tropfsteinhöhlen beschlossen, die man gemeinsam als Top-Ausflugsziel weiterentwickeln wolle. Auch das Projekt Therme St. Kanzian sei in der Entwicklungsphase. Im Bereich der LIG werden mehrere Bauprojekte umgesetzt. Ein wesentlicher Schwerpunkt liege im Technologiebereich. Das Budget 2012 wurde bis Ende Juni mit dem Koalitionspartner fertig ausverhandelt. „Das Budget liegt in gedruckter Form vor und kann jederzeit beschlossen werden. Wir werden den Reform- und Sparkurs und die Budgetkonvente fortsetzen“, erklärte Finanzreferent Harald Dobernig.

In wenigen Tagen ist Schulbeginn. LH Gerhard Dörfler thematisiert die Verkehrssicherheit mit dem Polizisten Ferdinand. Achtung Schulbeginn! Autofahrer müssen jetzt wieder ganz besonders aufmerksam, vorsichtig und rücksichtsvoll unterwegs sein. Diesen Aufruf startete Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörf ler in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Verkehrspolizeichef Oberst Adolf Winkler, Martin Kobald vom Kuratorium für Verkehrssicherheit und Infrastrukturabteilungsleiter Albert Kreiner. „Mit dem neuen Schuljahr beginnt auch der Ernst des Schulweges“, betonte Landeshauptmann Dörfler. Er appellierte an die Eltern, mit den Kindern ein Schulwegtraining zu machen, sie mit reflektierender Kleidung auszustatten und in der Früh zeitgerecht und ohne Hektik loszuschicken. Man solle den Kleinen zudem er-

klären, dass Straße und Bushaltestelle keine Spielplätze seien. Kinder sollten auch nicht mit dem Auto wenige hundert Meter zur Schule gebracht werden, wo es dann oftmals ein Verkehrschaos gebe. Es sollte ihnen in unserer bewegungsarmen Zeit vielmehr sichere Bewegung beigebracht werden, meinte der Landeshauptmann. Ihm ist es auch wichtig, Polizisten als Freund und Helfer darzustellen. Für diese Bewusstseinsarbeit und um wichtige Verkehrstipps zu geben, hat er das Maskottchen „Polizist Ferdinand“ ins Leben gerufen. Das neue, reflektierende „Polizist Ferdinand“-Pickerl sollen sich Schüler auf ihre Schultaschen kleben. „Jetzt beginnt ja nicht nur die Schule, sondern auch die dunkle Jahreszeit“, wies der Landeshauptmann hin.


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LANDESPOLITIK

Peter Suntinger: Schluss mit den AMA-Schikanen! LWK-Vizepräsident Suntinger: „Unsere Bauern wollen ungehindert arbeiten und sich nicht von der AMA bevormunden lassen!“ Die AMA ist eine Kontrolleinrichtung, welche vom Bundesministerium für Landwirtschaft eingerichtet wurde. „Seit dem EU-Beitritt werden aber unsere Bäuerinnen und Bauern permanent von der AMA schikaniert. Die neuerlich bekannt gewordene Absicht der AMA, von Kärntner Almbauern Geld zurück zu fordern, ist auf das Schärfste zurückzuweisen. Wo bleibt denn jetzt der österreichische Bauernbund, der sich angeblich so für die Bauerninteressen einsetzt“, fragt sich der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer

Kärnten Peter Suntinger. Es gebe in Österreich neun ÖVP-Landwir tschaf tskammerpräsidenten, welche tatenlos zusehen würden, was hier mit den Bauern getrieben werde. Dies betreffe auch Kärnten. Die AMA Jahrzehnte lang zu schützen und sie jetzt von LR Martinz und Präsident Mössler zurückzupfeifen, sei unglaubwürdig. „Dieses doppelbödige Vorgehen, das hier am Rücken unserer Bauern ausgetragen wird, schadet unserer Landwirtschaft massiv. Wo bleibt denn der Einfluss des Kärntner Landwirtschaftspräsidenten zugunsten unserer

Bauern? Ich habe bis heute davon noch nichts bemerkt. Unsere Bauern brauchen keine AMA-Bürokratie, sie brauchen faire Preise für harte Arbeit. Unsere Bauern wollen ungehindert arbeiten und sich nicht von der AMA bevormunden lassen“, sagt Suntinger. Sich von vielen, meist ÖVPnahen AMA-Beamten, schikanieren zu lassen, sei schäbig und auf das Schärfste zurückzuweisen. „Die gesamte Agrarpolitik ist schon lange in den Händen der ÖVP. Der Bauernbund vertritt nur Eigeninteressen und das schon Jahrzehnte lang.

LWK-Vizepräsident Peter Suntinger. Unsere Bauern verdienen aber einen ehrlichen Umgang. Wir müssen diesem schwarzen AMASumpf ein Ende setzen“, fordert Suntinger.

Bauern sind für Bundesregierung die „Melkkühe der Nation“! Bundesregierung beschloss Mitführen des Führerscheines am Traktor. Landwirtschaftskammer-Vize Suntinger: „Das ist reine Geldabzocke!“ Erstaunt zeigt sich der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Kärnten LAbg. Peter Suntinger über die Vorgehensweise der Bundesregierung. Bis 1. Juli 2011 musste bei Fahrten mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen innerhalb von 10 km von der Liegenschaft der Führerschein nicht mitgeführt werden. Diese Regelung, die in der Vergangenheit keine Probleme bereitet hat, wird nun aufgehoben. „Jetzt ist alles anders. Sobald man auf einen Traktor sitzt, ist der Führerschein mitzuführen. Dies hat die rotschwarze Bundesregierung so beschlossen. Während der Führerschein mitgeführt werden muss, braucht der Zulassungsschein des Fahrzeuges nicht mitge-

führt werden. Allein dies zeigt, dass diese Regelung fern ab jeder Logik ist“, meint Suntinger. Vizepräsident Suntinger fragt sich, wo denn die Bauernbündler, die im Nationalrat sitzen, geblieben sind, um diese Neuregelung vehement abwehren. „Ist es Ihnen egal, wissen Sie nicht was ihre Leute in der Bundesregierung tun oder ist diese Regelung für Sie wirklich in Ordnung. Es darf nicht sein, dass ein Bauer, wenn er beispielsweise 200 Meter auf der Straße fährt, seinen Führerschein mitführen muss. Die Vertreter der Bundesregierung haben nie in einem landwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet, denn sonst würden sie wissen, wie hoch das Risiko eines Verlustes des Dokumentes im Rahmen einer landwirtschaftlichen Tätigkeit eigentlich ist“, so Peter Suntinger. Für ihn ist das Vorgehen der Bundesregierung ein neuer Anschlag auf die Brieftaschen der Bauern.


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LANDESPOLITIK

Teuerungsausgleich wird nun Gesetz! Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig: „Wichtige sozialpolitische Maßnahme, die notwendiger ist als je zuvor!“ Auch die kürzlich geführte Diskussion beim „Forum Alpbach“ über die Notwendigkeit eines Teuerungsausgleiches beweise ganz deutlich, dass der Kärntner Teuerungsausgleich immer eine wichtige Maßnahme gewesen sei und künftig auch sein werde. Das sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler in Zusammenhang mit der diese Woche in der Regierungssitzung beschlossenen, gesetzlichen Verankerung des Teuerungsausgleiches. Damit sei der Kärntner Weg einmal mehr bestätigt. „Auch künftig wird es den Teuerungsausgleich für sozial schwache Kärntnerinnen und Kärnten geben“, sagte der Landeshauptmann und berichtete, dass mit großer Mehrheit im Regierungskollegium der Beschluss zur Auszahlung des Teuerungsausgleiches für die kommenden drei Jahre gefallen sei. „Diese wichtige sozialpolitische Maßnahme soll ehest möglich noch im Laufe dieser Periode gesetzlich verankert werden. Es liegt in der sozialen Verantwortung des Landes, den Menschen mit Niedrigsteinkommen zu helfen und die Teuerungswelle auszubalancieren.“ „Für jene, die es wünschen und es dringend benötigen, wird es auch in Zukunft die Möglichkeit einer Barabholung geben“, sagte der Landeshauptmann, der gleichzeitig betonte, wie wichtig es ihm sei, Kontakt mit der Kärntner Bevölkerung zu haben. „Die Auszahlungstermine sind eine Gelegenheit, mit den Menschen zu reden und ihre Sorgen zu teilen“, so Dörfler. Im vorigen Jahr sei der Teuerungsausgleich insge-

samt 19.495 Mal ausbezahlt worden, davon waren 12.897 Barauszahlungen, 864 Anweisungen über die Post und 5.734 über das Konto. „Der Teuerungsausgleich ist heute notwendiger denn je. Er ist ein wichtiger Schritt zur Einkommensstärkung gerade jener Menschen, die nur über ein sehr geringes Einkommen verfügen“, betont auch Finanzreferent Harald Dobernig. Die Inflationsrate habe im Juli mit 3,5 Prozent den höchsten Wert seit September 2008 erreicht. Noch dramatischer ist die Preissteigerung beim sogenannten Miniwarenkorb, der den typischen wöchentlichen Einkauf darstellt. Laut einer aktuellen Zukunftsstudie bereitet den Kärntnern die Teuerung mit 46 Prozent die größte Sorge, erst auf Rang zwei folgt die Furcht vor schwerer Krankheit. Die Höhe des Teuerungsausgleiches von 100 Euro pro Anspruchsberechtigtem bzw. von 150 für Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern bleibt bestehen. Den Teuerungsausgleich erhalten Pensionisten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe, Bezieherinnen des Kärntner Müttergeldes und Bezieher des Kärntner Familienzuschusses. Die Auszahlung wird entweder direkt über das Konto des Bezugsberechtigten oder in der Form einer Barauszahlung in Klagenfurt und in den Bezirkshauptstädten erfolgen. Mit der Auszahlung des Teuerungsausgleiches wird Ende November 2011 begonnen.

Kommentar von Dr. Helmut Prasch

Das freie Spiel der Kraft! 59.955 Kärntnerinnen und Kärntner haben bei den Landtagswahlen des Jahres 2009 die Liste „Dr. Josef Martinz - Österreichische Volkspartei“ gewählt. Das sind exakt 16,83 Prozent der Wahlberechtigten. Diese Fakten muss man sich ebenso in Erinnerung rufen wie jene 7.349 Stimmen, die Franz Pacher bei den Wirtschaftskammerwahlen für sich verbuchen durfte. Beide Herren, Herr Martinz und sein parteiinterner Rivale Pacher, gerieren sich in der Öffentlichkeit permanent so, als ob sie eine Legitmation hätten, „für Kärnten“ zu sprechen. Dass die ÖVP, übrigens nicht nur in Kärnten, am Rand der politischen Bedeutungslosigkeit herumtaumelt, wird dabei häufig vergessen. Ebenso oft versuchen sich die Schwarzen als „Zünglein an der Wagge“ in Szene zu setzen. Sie meinen gar, ohne ihr Wohlwollen gehe gar nichts! Großer Irrtum, Herr Martinz! Nach der ersten großen Sitzung der Landesregierung nach den Sommermonaten hat sich gezeigt, dass die ÖVP einer Selbstüberschätzung unterliegt. Die Beschlussfassung über den Teuerungsausgleich und seine gesetzliche Verankerung erfolgte mit den Stimmen der Freiheitlichen und der SPÖ! Herr Martinz konnte sich nicht dazu durchringen, für einen kleinen Ausgleich der Teuerungswelle zu plädieren und schäumte anschließend, weil er zur Kenntnis nehmen musste, dass wichtige Dinge auch ohne die Schwarzen politische Mehrheiten finden. Herr Martinz steht nun in seinem schwarzen Schmollwinkerl und muss schon von Glück reden, wenn ihn da jemand herausholt. Allgemein spannend wird ja auch die politische Diskussion über die zu Ende gegangene Sommersaison. Wer es nicht weiß: Herr Martinz ist der Tourismusreferent, der eine sündteure Markendiskussion begonnen hat und Urlaubern empfiehlt, in Grado Kaffee zu trinken. Die ÖVP hat sich selbst auf Eis gelegt und will offensichtlich nicht mehr arbeiten. Ob da nicht rasch aus dem freien Spiel der Kräfte ein hochinteressantes „Spiel der Kraft“ wird. Ob die schwache ÖVP da mitspielen kann, ist die Frage!


8 KärntnerNachrichten I 9. September 2011

LANDESPOLITIK

Immer notwendiger: TelekomUntersuchungsausschuss! HC Strache: Indirektes Schuldeingeständnis Schüssels. Auch hinsichtlich der SPÖ besteht Aufklärungsbedarf. „Mit seinem Rücktritt als Nationalratsabgeordneter hat Ex-ÖVP-Bundeskanzler Schüssel ein indirektes Schuldeingeständnis abgelegt“, erklärt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Ein parlamentarischer Tele kom-Untersuchungs ausschuss wird für ihn immer notwendiger, um die lückenlose Aufklärung zu gewährleisten, zumal das Vertrauen in die Justiz in den vergangenen Monaten massiv beeinträchtigt worden sei. „Aufgrund der neuesten Enthüllungen, wonach Gelder an ÖVP-Organisationen geflossen sind, darf

sich gerade ÖVP-Obmann Spindelegger einem Untersuchungsausschuss nicht länger verschließen, zumal mit dem SchüsselRücktritt ein indirektes Schuldeingeständnis vorliegt“, sagt Strache: „Und Wolfgang Schüssel muss natürlich dann auch in diesem Ausschuss Rede und Antwort stehen.“ Aber auch hinsichtlich der SPÖ ortet Strache Aufklärungsbedarf. Im Zuge des Telekom-Skandals sollte man nämlich dringend die Zeit vor dem Jahr 2000 beleuchten, denn die Firma von Hochegger sei schließlich nicht erst in

der Schüssel-Zeit aktiv geworden. So liest sich das Auftragsbuch der Hocheggers vor 2000 wie das „Who is Who“ der rotschwarzen Polit- und Wirtschaftselite. Einer Aussendung sei etwa zu entnehmen, dass die Firma Hochegger 1999 einen Etat der Bundesregierung gewinnen konnte. Dabei handelte es sich um einen 25-Millionen Schilling (rund 1,8 Millionen Euro) schweren Auftrag des damaligen SPÖSozialministeriums unter Lore Hostasch. „Angesichts der Umstände, dass sich ausgerechnet die damals

der roten Reichshälfte zugeordnete Firma Hochegger in einer internationalen Ausschreibung den Etat des roten Sozialministeriums sichern hat können und den nun bekannten Praktiken besagter Firma stellt sich die Frage, ob damals alles mit rechten Dingen zugegangen ist“, so Strache. Das System Hochegger gibt es offenbar nicht erst seit der Schüssel-Regierung, erklärt Strache. Deshalb muss man auch mögliche Kickbackzahlungen aus der damaligen Zeit in einem Untersuchungsausschuss beleuchten.

Reform der Landtags- und GemeinderatsWahlordnung wird beschlossen LH Dörfler: Keine Stimmabgabe nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses mehr möglich Wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler mitteilt, wurde in der Sitzung der Kärntner Landesregierung eine Änderung der Landtagsund Gemeinderatswahlordnung beschlossen. „Mit dieser Reform des Wahlrechtes wird eine Stimmabgabe nach dem Schließen der Wahllokale sowie die missbräuchliche Beantragung von Wahlkarten verhindert“, erläutert er. Inhaltlich entspricht die Änderung den Neuerungen im Bereich der Nationalratswahlordnung, sodass künftig bei allen Wahlgängen die

gleichen Bestimmungen gelten werden. Der Bund hatte nämlich erst vor wenigen Monaten, basierend auf einer Anfechtung der „alten“ Nationalratswahlordnung vor dem Ver fassungsgerichtshof durch das Land Kärnten, Änderungen hinsichtlich der Briefwahlbestimmungen der Nationalratswahlordnung vorgenommen, nachdem diese als verfassungswidrig einzustufen war. Die wesentlichen Änderungen des Gesetzesentwurfes betreffen dementsprechend die Ausstellung von Wahlkarten und den Zeitpunkt des Einlangens von Briefwahlstimmen. So werden künftig nur jene Wahlkarten gültig sein, die sich spätestens am Wahltag um 17 Uhr

im Gewahrsam einer zuständigen Wahlbehörde befinden. Wahlkarten können zwar wie bisher schriftlich oder persönlich bei der Gemeinde beantragt werden, künftig muss jedoch die Identität des Antragstellers durch Vorlage einer Reisepasskopie glaubhaft gemacht werden. „Diese Reform des Kärntner Wahlrechtes ist notwendig, um eine Beeinflussung des Wahlergebnisses nach dessen erster Bekanntgabe zu verhindern und um den Wahlberechtigten die Sicherheit zu geben, dass ihr Recht auf persönliche Stimmabgabe unter allen Umständen gewahrt wird“, so Landeshauptmann Dörfler.


REGIONALES

Besichtigungstour auf der Koralmtunnel-Baustelle Landeshauptmann Gerhard Dörfler besichtigte in Deutschlandsberg in der Steiermark die „Jahrhundertbaustelle“ Koralmtunnel, genauer gesagt den Abschnitt KAT1, der im Frühjahr fertig gestellt sein wird und 2013 fertig betoniert übergeben werden kann. Dörfler begrüßte die zahlreichen Mineure, darunter viele Kärntner, denen er für ihren Einsatz dankte. Der Landeshauptmann überzeugte sich vom Baufortschritt und zeigte sich erfreut, dass so viele Kärntner im Tunnelbau Arbeit finden. Einst sei die Koralmbahn als virtuelles Projekt verhöhnt worden, nun sei aber längst erkannt worden, dass sie europäische Dimension habe. Als Teil der BaltischAdriatischen Achse zwischen Danzig und Bologna und in Verbindung mit den jeweiligen Häfen handle es sich um eine Strecke der Zukunft. Die Koralmbahn biete enorme Chancen für den Süden Österreichs. Dörfler sagte, dass auch die Chancen für die Mitfinanzierung als prioritäres Projekt durch die EU sehr gut stünden. Die Koralmbahn sei ein Gesamterfolgsprojekt und es werde der schönste Tag sein, wenn 2016/17 der gesamte Tunneldurchstich erfolge.

9. September 2011 I KärntnerNachrichten 9

Jedes Jahr lädt der Kärntner Landesfeuerwehrverband unter der Leitung von Landesbranddirektor Josef Meschik zum Altkommandantentreffen. Um Altkommandant zu werden, muss man in Kärnten über mindestens eine Periode hinweg Kommandant gewesen und über 65 Jahre alt sein. Bei der Veranstaltung mit dabei war auch Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch. „Als zuständiger Referent für das Feuerwehrwesen in Kärnten gebührt mein großer Dank an diesem Tag den über 350 Kärntner Altkommandanten und ihren Gattinnen. Ihnen sei für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz im Dienste der Sicherheit unserer Bevölkerung herzlich gedankt“, so Scheuch.

Auf der Schabuswiese in Hermagor entstehen 15 neue Wohneinheiten, welche von der Landeswohnbau Kärnten errichtet werden.

Auf Kärntens größter Baustelle, dem Koralmtunnel zwischen Deutschlandsberg und St. Paul, arbeiten viele Kärntner. LH Dörfler besuchte die „Pioniere“.

Wohnbaureferent LR Christian Ragger und Bürgermeisterkandidat LAbg. Helmut Haas überzeugten sich vom Baufortschritt und statteten der Baustelle einen Besuch ab. Das Bauvorhaben wird auf einem nach Süden geneigten Hang mit Blick auf die Stadtgemeinde Hermagor, unmittelbar im Anschluss an das Krankenhaus Hermagor zur Errichtung gelangen. Die 15 Wohneinheiten werden auf insgesamt drei Geschosse zu je fünf Einheiten aufgeteilt.


10 KärntnerNachrichten I 9. September 2011

Die Wettkampftruppe der Freiwillgen Feuerwehr Feistritz/Drau wurde kürzlich Cupsieger bei den Feuerwehr-Leistungsbewerben des Bezirkes Villach . Bereits vor dem letzten entscheidenden Wettbewerb in Afritz stellte sich LAbg. Hannes Anton und GR Christian Gasser mit einem besonderen Geschenk für die Kammeraden der Wettkampftruppe ein. Die erfolgreichen „Wettkämpfer“ wurden mit schönen Polo-Shirts für die Siegesfeier eingekleidet. Die Wettkampfgruppe 1 der FF Feistritz besteht seit 2005 und ist diese Bewerbssaison mit folgenden Personen (Taktische Nummern) angetreten: Gruppenkommandant: BM Josef Neumann (Reserve: FM Peter Paulitsch);,Melder: FM Simon Brandstätter, Maschinist: OFM Benjamin Steiner, 1: LM Johannes Winkler, 2: FM Rene Knaflitsch, 3: OFM Thomas Baumgartner, 4: LM Daniel Steiner, 5: V Christoph Scheidenberger, 6: FM Simon Steiner

Den Friseursalon „Hairricane“ von Jutta Laßnig eröffnete Finanzreferent LR Harald Dobernig im Rahmen eines Betriebsbesuches in Eberstein. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat eine solche Initiative in einer ländlichen Region große Bedeutung. Daher danke ich Frau Laßnig dafür, dass sie unternehmerische Verantwortung auf sich nimmt“, so der Landesrat. Mit dabei war auch der Ebersteiner Gemeinderat Harald Uitz.

REGIONALES

Ihr 30-jähriges Jubiläum feierte die Trachtengruppe Grafenstein mit einer Messe und einem Festakt im Hambruschsaal in Grafenstein. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig gratulierte der Trachtengruppe herzlich und dankte insbesondere der langjährigen Obfrau Hermine „Hermi“ Tauschitz, die ihre Funktion heuer zurücklegt. „Mein Dank gilt heute vor allem Hermi Tauschitz für ihren unermüdlichen Einsatz für die Brauchtums- und Trachtenpflege“, betonte Dobernig. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch ein Marterl eingeweiht. Mit dabei war auch LAbg. Bernhard Gritsch aus Grafenstein.


REGIONALES

Den 100. Geburtstag feierte kürzlich Frau Rosa Wilfan. Zu ihrem großen Ehrentag gab es Glückwünsche von Landesrat Christian Ragger und LAbg. Harald Trettenbrein, die ihr eine Geburtstagstorte und einen Blumenstrauß überreichten.

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LPO LHStv. Uwe Scheuch gratuliert Helga Sucher! Ihren 50. Geburtstag feierte Helga Sucher aus Klagenfurt. Auch LPO LHStv. Uwe Scheuch gratulierte dem Geburtstagskind, auf deren Hof er vor 10 Jahren seine erste Pressekonferenz als Spitzenkandidat zur Landwirtschaftskammerwahl abgehalten hatte! Auch LH Gerhard Dörfler und LR Harald Dobernig stellten sich als Gratulanten ein.

Dem Pflegeheim Hermagor der AVS Kärnten statte Sozialreferent LR Christian Ragger gemeinsam mit Bürgermeisterkandidat LAbg. Helmut Haas einen Besuch ab. Bei einem Rundgang konnten sie sich ein Bild vom Pflegealltag des Heimes machen.

Das Bezirksaltenwohnheim in St. Salvator in Friesach lud zum traditionellen Sommerfest ein. Der Einladung folgten Landesrat Christian Ragger, LAbg. Wilma Warmuth, Bgm. Franz Pirolt und Vzbgm. Karl Kohlweg sowie zahlreiche Angehörige.

Karl Wlaschek, neuer Eigentümer des Schlosshotels Velden, übergab vergangene Woche offiziell die Führung und die Schlüssel des Hotels an die Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG (FMTG AG). Landeshauptmann Gerhard Dörfler zeigte sich sehr erfreut darüber, dass das Haus nun in besten Händen sei. Es werde seine Strahlkraft weit über Kärnten hinaus wieder zurückfinden und ein besonderer Treffpunkt werden. Dörfler charakterisierte Wlaschek als große Persönlichkeit mit Vitalität, Lebensfreude, gesundem „Schmäh“ und einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Er werde Eigentümer und auch Schirmherr sein: „Karl Wlaschek wird auch sein Herz, nicht nur Kapital in das Haus investieren.“ Auch die FMTG werde das Hotel mit Herz und Hirn betreiben, ist sich der Landeshauptmann sicher. Er verwies auf die gute Zusammenarbeit mit der Gruppe wie etwa am Katschberg, in Bodensdorf oder Tröpolach.


12 KärntnerNachrichten I 9. September 2011

Web 2.0 und Politiker Das Internet ist für Politiker eine anziehende Sache: Schnell, persönlich und nahezu kostenlos kommt man an die Bürger heran. Nahezu kostenlos? Naja, gut, das nehme ich zurück. Ich kann mich noch an eine IV-gesponserte Website von Grasser um hunderttausende Euro erinnern - und jetzt zieht auch SPÖ-Vorsitzender Faymann nach. 200.000

Euro zahlt er für einen kostenlosen FacebookAccount, einen kostenlosen Twitter-Account, ein App und eine Website, die man um wenige tausend Euro bekommt. Danke für das Kostenbewusstsein, lieber Herr Bundeskanzler. Sie scheinen aus der Affäre Grasser nicht wirklich viel gelernt zu haben.... Denise Grünwald St. Georgen

LESERBRIEFE

Zum Rücktritt von Schüssel All jene aus den Reihen der ÖVP, die sich nach der erstinstanzlichen Verurteilung von Uwe Scheuch als Moralapostel aufgespielt haben, müssen mittlerweile schön ruhig sein. Denn nach dem Aufkommen der Telekom-Affäre und dem Rücktritt von Wolfgang Schüssel zeigt sich, dass scheinbar in der ÖVP

„Lebensland Kärnten“ auf USFernsehsender EmeraldTrek LH Dörfler wurde von Samuel Lee Hancock zu Kärntens Aktivitäten rund um alternative Energien und E-Mobilität interviewt

Bereich der erneuerbaren Energien und der EMobilität, was rund 25 Millionen Zuseher sahen und sehr großes Interesse hervorrief.

Millionen US-Bürger wurden bereits via Fernsehen über Kärnten und insbesondere „Lebensland Kärnten“ informiert. Samuel Lee Hancock ist Direktor von EmeraldPlanet, einer Non-Profit-Bildungs- und Umweltplattform, und erreicht mit seiner eigenen TV Show EmeraldTrek ein riesiges Publikum. Hancock forciert nachhaltige Umweltund Energiethemen.

Samuel Lee Hancock ist derzeit in Österreich und machte gestern, Dienstag, ein ausführliches Interview mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler für sein EmeraldTrek TVProgramm. Hancock ist weltweit unterwegs, insgesamt geht es ihm darum, „Beste Practice“-Beispiele aus dem Umwelt- und Energiebereich zu präsentieren. Aus Kärnten werden insgesamt drei Sendungen aufgezeichnet, die im amerikanischen Fernsehen im Oktober und November ausgestrahlt werden.

Auch „Lebensland Kärnten“-Chef Abteilungsleiter Albert Kreiner war im Frühjahr bereits zu Gast bei Hancock in seinem Studio in Washington D.C. und sprach dort über Kärntens Aktivitäten im

Hancock zeigte sich begeistert von der Schönheit Kärntens, seiner hohen

Umweltqualität sowie vom ausgeprägten Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Der Landeshauptmann machte deutlich, dass Energie, Umwelt und Lebensmittel nicht zu Wegwerfartikeln werden bzw. bleiben dürften. Es gehe um Zukunftsverantwortung, die Umweltvernunft und Fairness einschließe.

auch nicht nur lauter Saubermänner sitzen. Ich hoffe, dass bald ein Untersuchungsausschuss eingerichtet wird, der die Vorgänge rund um die Telekom-Affäre aufdeckt. Dann wird sich zeigen, welcher Politiker hier seine Finger im Spiel hatte. Felix Pieringer Villach

Faymann auf Facebook 200.000 Euro kostet der Facebook-Auftritt von Werner Faymann? Was ist daran so teuer? Denn normal sind diese Accounts ja völlig gratis. Wohin ist das Geld also geflossen? Christoph Staudacher Spittal/Drau

KN-ABO-Telefon 0463 51 15 15 - 0

Die Dörfler-Initiative „Lebensland Kärnten“ ist Thema einer Reportage im US-Fernsehen.

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


9. September 2011 I KärntnerNachrichten 13

Lotto Geburtstagspromotion (M)ein schönes Stück Österreich otto „6 aus 45“ feiert - unglaublich, aber wahr: seinen 25. Geburtstag. Und weil es so schön ist, gibt es beim beliebtesten Glücksspiel der Österreicherinnen und Österreicher im September auch etwas Schönes zu gewinnen: Ein „schönes Stück Österreich“ im Wert von 2,5 Millionen Euro.

Gezogen wird aus all jenen Lotto Tipps, die an zumindest einer der folgenden sechs Lotto Ziehungen teilnehmen: Sonntag, 11. Sept. 2011 Mittwoch, 14. Sept. 2011 Sonntag, 18. Sept. 2011 Mittwoch, 21. Sept. 2011 Sonntag, 25. Sept. 2011

Umfragen bestätigen immer wieder: Österreich ist bei den Österreichern äußerst beliebt. Nicht umsonst ist ein traumhaftes Grundstück der meistgeäußerte Wunsch der Sechser-Gewinner. Lotto trägt diesem Wunsch nun Rechnung und verlost anlässlich seines 25. Geburtstages ein schönes Stück Österreich im Wert von 2,5 Millionen Euro (oder denselben Betrag in bar).

Die Verlosung des Traumgrundstücks erfolgt unter notarieller Aufsicht am Sonntag, den 25. September 2011 im Anschluss an die Lotto Ziehung. Die gewinnbringende Quittungsnummer wird u. a. im ORF-Text auf Seite 721, im Internet unter www.win2day.at, beim InfoDienst unter Tel. 0900 900 600 und mittels Aushang in den Annahmestellen veröffentlicht.

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F: Peter Svec/Österr. Lotterien

SERVICE

Grundstück oder 2,5 Mio. € in bar Der Gewinner kann sich entscheiden, ein Grundstück oder aber 2,5 Mio. Euro in bar zu nehmen. Entscheidet er sich für das Grundstück, sind ihm die Österreichischen Lotterien auf Wunsch gern behilflich und nennen einen Ansprechpartner. Auf eine Vorauswahl an Grundstücken wurde bewusst

Lotterien Tag bei AFRIKA. AFRIQUE. AFRICA.

m Donnerstag, den 15. September 2011, laden die Österreichischen Lotterien ihre Kunden ein, in die Kunstwelt des zweitgrößten Kontinents der Erde einzutauchen. Wer mit einem Wettschein oder Los der Österreichischen Lotterien an diesem Tag ins Bank Austria Kunstforum in Wien kommt,

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hat freien Eintritt zur Ausstellung „AFRIKA. AFRIQUE. AFRICA.“ der Sammlung Stepic. Im Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen Präsentation Schwarzafrikanischer Stammeskunst stehen ausgewählte Exponate aus Holz, Metall und Terracotta sowie Webe- und Perlenarbeiten. Manche Objekte sind ca. 2500 Jahre alt, andere in der Gegenwart entstanden. Die Sammlung Stepic, die Dr. Herbert Stepic, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Bank International, in den letzten 30 Jahren zusammengetragen hat, umfasst mittlerweile über

400 Exponate und zählt heute weltweit zu den bedeutendsten Sammlungen von Kunst aus Schwarzafrika.

Ziehung vom Mi., 31. 8. 2011

68713 Ziehung vom Do., 1. 9. 2011

33530 Ziehung vom Fr., 2. 9. 2011

00597 Ziehung vom Sa., 3. 9. 2011

17742 Ziehung vom Mo., 5. 9. 2011 In der Kärntner Landeszeitung vom 8. September 2011 sind die

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Ausbildungslehrgänge für Febraur 2012

Ziehung vom Di., 6. 9. 2011

der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege Klagenfurt und Villach ausgeschrieben.

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verzichtet, um der Vielfalt an Vorstellungen eines Traumgrundstücks gerecht zu werden.

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

VO R S C H AU 36. Runde 2011 1: SC Wr. Neustadt– Austria Wien 2: SV Kapfenberg– RB Salzburg 3: FC Admira– Sturm Graz 4: Rapid Wien– SV Mattersburg 5: Wacker Innsbruck– SV Ried 6: Werder Bremen– Hamburger SV 7: B. Dortmund– Hertha BSC 8: Mönchengladbach– 1. FC Kaiserslautern 9: VfB Stuttgart– Hannover 96 10: FSV Mainz 05– TSG Hoffenheim 11: 1. FC Köln– 1. FC Nürnberg 1 12: VfL Wolfsburg– Schalke 04 Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 9. September 2011

Weber Grill: Die Wildsaison ist eröffnet! er Herbst liegt in der Luft und auch wenn die Tage jetzt wieder kürzer werden, so bietet diese Jahreszeit doch eine ungeahnte Vielfalt an kulinarischen Genüssen. Neben köstlichen Pilzen und verschiedenen frischen Saisongemüsen zählt Wildbret bestimmt zu den Höhepunkten der herbstlichen Küche.

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© Grillzeit

Speisen. Es zählt zu den qualitativ hochwertigsten und gesündesten Fleischarten. Wildtiere sind genussorientierte Feinschmecker: Sie ernähren sich ausgewogen, leben artgerecht und bewegen sich viel – das schlägt sich natürlich positiv in der Güte des Fleisches nieder. Es ist fettarm und enthält wenig Cholesterin, dafür aber hoch konzentrierte Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Spurenelemente (darunter Eisen und Selen), Omega-3-Fettsäuren und das beste Eiweiß, das biologisch verfügbar ist.

Wildbret: Das gesunde Grillgut de Luxe

Feines Wild war immer schon eine Besonderheit unter den heimischen

Für den Rost eignen sich Steaks, Medaillons oder Spieße hervorragend. Der Vorbereitungsaufwand hält sich in Grenzen: Ähnlich wie Rind sollten die Stücke nur in einer Öl-Kräuter-Marinade (etwa Rosmarin, Thymian, Lorbeer und Wacholder) liegen. Gerade bei jungem Fleisch genügen zwei bis drei Stunden, um das feine Aroma zu erhalten. Die Zutaten der Würzsoße vor dem Grillen mit einem Küchentuch abnehmen, damit nichts in die Glut tropft. Das Grillen mit geschlossenem Deckel wiederum zählt zu den scho-

ÜBER STEPHEN WEBER Ein bahnbrechender Einfall von George Stephen hat die Grillwelt revolutioniert: 1952 arbeitete der spätere Gründer der Grill-Marke Weber beim Bojenhersteller Weber Brother Metal Works in Chicago. Stephen fiel die Kugelform aus Metall auf und die Idee, die ihm in den Sinn kam, war ebenso simpel wie genial: Drei Beine an diese Schale montiert, einen Deckel darauf gesetzt, einen Griff daran befestigt und das moderne Holzkohle-Grillzeitalter war eingeläutet. Durch die Kugelform war es nun möglich, den Grill wie einen Umluftherd zu nutzen und schonendere Garmethoden – wie z.B. die indirekte Grillmethode – anzuwenden. Damit begann ein neues Grillzeitalter, das eine bis dahin nicht gekannte kulinarische Vielfalt mit sich brachte. Seit nunmehr 30 Jahren sind die Griller von Weber Stephen in Österreich erhältlich. Im Jahr 2003 wurde die Weber Stephen Österreich GmbH gegründet. Der Firmensitz befindet sich im oberösterreichischen Wels. Seit 2007 lenkt Christian Hubinger als Geschäftsführer die Geschicke des Unternehmens. Ihm und seinen rund zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es gelungen, den Umsatz in Österreich in den letzten fünf Jahren zu vervierfachen.

WIRTSCHAFT © Grillzeit

nendsten Methoden, Fleisch zuzubereiten. Egal ob Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill: der geschlossene Deckel lässt die Hitze gleichmäßig zirkulieren und eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten des Gourmetgrillens, sondern erhält auch den einzigartigen natürlichen Geschmack des Wildbrets. Wild kann recht schnell trocken werden und schmeckt aber am besten, wenn es innen noch leicht rosa ist. Hilfreich ist das „Audio-Digitalthermometer Weber Style“: Es misst schnurlos bis auf 100 Meter Entfernung die Kerntemperatur, damit das Grillgut genau die gewünschte Temperatur hat. © Grillzeit


9. September 2011 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

Kelag: „Lehre mit Matura“ bringt qualifizierte Mitarbeiter In der Lehrlingsschule in St. Veit an der Glan haben kürzlich 35 Jugendliche ihre Lehrausbildung bei der Kelag und ihren Tochtergesellschaften begonnen. Ein Mädchen und 23 Burschen werden bei der Kelag zu ElektrotechnikerInnen ausgebildet, fünf Mädchen zu Bürokauffrauen. Auch zwei Metalltechniker und zwei Köchinnen haben kürzlich ihre Lehre begonnen. Zum ersten Mal bildet die Kelag heuer eine bautechnische Zeichnerin und einen Lagerlogistiker aus. Alle Lehrlinge haben die Möglichkeit, ihre Lehre mit Matura zu absolvieren.

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Unsere Branche entwickelt sich ständig. Wir stellen so sicher, dass wir optimal ausgebildete Arbeitskräfte im Haus haben!“

Für 35 junge Mädchen und Burschen beginnt der Ernst des Lebens. Sie beginnen als Lehrlinge bei Kärntens größtem Energieversorger, der Kelag.

„Lehre mit Matura“ bei der Kelag

den theoretischen Unterricht und die Fachberufsschule in der Lehrlingsschule vor. Die praktische Arbeit wird in den Betriebsstellen der Kelag und KELAG Netz GmbH vermittelt. Die Schulung der jungen Leute wird vom Unternehmen sehr ernst genommen und legt den Grundstein für die berufliche Zukunft jeder Einzelnen/ jedes Einzelnen. Viele Absolventen der Lehrlingsschule werden als qualifizierte Fachkräfte geschätzt, und nach ihrer Lehrabschlussprüfung zum Teil von der Kelag und KELAG Netz GmbH weiter beschäftigt.

Das Ausbildungsprogramm sieht für die elektrotechnischen Lehrlinge

Die Kelag und ihrer Tochtergesellschaften gehören seit 1957 zu einer der

Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger

Ausbildner Ing. Karl Lick und Kelag-Vorstandssprecher Dr. Hermann Egger: „Die Kelag zählt zu den größten Lehrbetrieben Kärntens. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst!“ größten Lehrbetriebe in Kärnten. Zusätzlich werden auch heuer wieder zwei Lehrlinge der Energie Klagenfurt GmbH in der Kelag-Lehrlingsschule ausgebildet.


16 KärntnerNachrichten I 9. September 2011

WIRTSCHAFT

LR Dobernig besuchte Rudolf Frierss & Söhne Fleisch- und Wurstspezialitäten

Familienunternehmen mit Tradition inanzreferent LR Harald Dobernig stattete gemeinsam mit Landtagsabgeordneten Roland Zellot der Firma Rudolf Frierss & Söhne Fleisch- und Wurstspezialitäten in Villach kürzlich einen Betriebsbesuch ab. „Frierss ist ein Familienunternehmen mit Tradition, das bereits in vierter Generation geführt wird. Seit 1898 werden hervorragende Fleisch- und Wurstspezialitäten hergestellt und verkauft. Solche Unternehmen sind das Herz der Kärntner Wirtschaft, sie schaffen und sichern wichtige Arbeitsplätze“, betonte Dobernig unter Verweis auf derzeit rund 110 Mitarbeiter bei Frierss.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich übrigens der zentral und verkehrsgünstig gelegene Frierss Abholmarkt. Hier kann sich jeder von der weit über Kärnten hinaus geschätzten Qualität der Frierss-Produkte überzeugen und nach Lust und Laune einkaufen.

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Das Unternehmen betreibt Filialgeschäfte im Raum Villach und beliefert führende Einzelhandelsketten Österreichs. Die Spezialitäten sind auch in der Gastronomie sehr geschätzt und werden erfolgreich in mehrere europäische und außereuropäische Destinationen wie z.B. nach Japan exportiert. Der neue Pro-

duktionsbetrieb in Villach, der 1992 in Betrieb genommen wurde, zeichnet sich durch computergesteuerte Produktionsanlagen mit fein abgestimmten Logistiksystemen, automatische Abwaagen und genaueste Prüf- und Messverfahren aus. Ziel des Unternehmens ist höchste Qualitätssicherung.

Besonderen Wert wird im Frierss-Abholmarkt auf günstige Preise und ein stets absolut frisches Warenangebot gelegt. Das Sortiment umfasst neben Frischfleisch zahlreiche Kärntner Spezialitäten, darunter Speck oder die berühmten Frierss-Hauswürstel. Italienischen Spezialitäten wie Mortadella und

Nach strengster Wareneingangskontrolle werden mit Familienrezepten regionale Spezialitäten gefertigt. Tradition und Familienrezepte sind die Basis für die Einzigartigkeit der FrierssSpezialitäten. Frierss bezieht Frischfleisch bester Qualität von Betrieben mit artgerechter Tierhaltung, überwiegend aus Kärnten und der Steiermark. Das Unternehmen bekam im Laufe seines Bestehens bereits hunderte Auszeichnungen und Goldmedaillen.

Prosciutto erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit wie eine Reihe hervorragender Schinken. Alles stammt aus eigener Produktion. Überzeugen auch Sie sich von den Angeboten!


9. September 2011 I KärntnerNachrichten 17

MODE

Modeträume Herbst 2011/12 Inge Danninger

legance, Qualität und Tradition, zeichnet Schneiders Mode 2011/12 wiederum aus. Edle Materialien, sorgfältige Verarbeitungen sind auch in der neuen Schneiders DOB Herbst Winterkollektion selbstverständlich. Die Farben des bunten Herbst initiieren sich in Camel, Koralle, Tobak, Navy, Schwarz und hellem Grau. Gehröcke und traditionelle Janker oder Hosen mit

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Auch bei stürmischem Wetter mit SCHNEIDERS-Mode gut gekleidet.

Kleider Manufaktur Habsburg Ein unerwarteter Mix aus Wollchecks mit Sherlock Holmes-Anmutungen sowie Makro Checks mit softem Griff bestimmen das Kollektionsbild. Ausrüstungen, die Stoffe gewaschen aussehen lassen, und elastische Garne, die blasige oder leicht strukturierte Effekte erzeugen, ergänzen die noblen Qualitäten.

Doppelreihig, kurz oder lang, mit oder ohne Gürtel, Mantelmode für den Herren von SCHNEIDERS-Mode.

Damenjacke mit modischem Stehkragen von SCHNEIDERS-Mode. weicher Samtqualität zeigen wie vielseitig Mode sein kann. Auch Daunenmodelle, mit exklusiven Steppdesigns, Loden und Lederdetails sowie Pelzverbrämungen sind in Schneiders Damen und Herren Winterkollektion stark vertreten. Modischer Mantel für die Dame von SCHNEIDERS-Mode.

Die Damen Land Art zeichnet Ornamentik und edle Brokate aus.

Eines macht die diesjährige Kollektion wieder klar: Der Name Habsburg ist Programm. Für alle, denen es noch nicht aufgefallen ist: „Qualität“ hat acht Buchstaben, “Habsburg“ auch. Zufall?


18 KärntnerNachrichten I 9. September 2011

WIRTSCHAFT

Hebalm Straße ist zur Gänze erneuert LH Dörfler und LR Kurzmann bei Verkehrsfreigabe an der Landesgrenze KärntenSteiermark – Ingesamt wurden 4,1 Kilometer saniert und 1,8 Mio. Euro investiert. Die L 136 Hebalm Straße im Gemeindegebiet von Preitenegg ist im letzten Jahr auf einer Länge von 2,5 Kilometer um 1,27 Mio. Euro saniert worden. Insgesamt wurden in den letzten fünf Jahren in die Hebalm-Straße (auf einer Länge von 4,1 km) rund 1,8 Mio. Euro investiert. Kürzlich erfolgte im Rahmen einer Feier direkt an der Landesgrenze KärntenSteiermark die offizielle Verkehrsfreigabe durch Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörf-

Gäste aus Kärnten und der Steiermark sowie viele Anrainer der L 136.

Im Bild der steirische Umweltlandesrat Dr. Gerhard Kurzmann und Landeshauptmann Gerhard Dörfler. ler. Weitere Teilnehmer waren der steirische Verkehrs- und Umweltlandesrat Gerhard Kurzmann, der steirische Landtagsabgeordnete Gunther Hartweger sowie Abteilungsleiter Volker Bidmon, Gemeindeund Firmenvertreter, weiters Mitarbeiter des Straßenbauamtes Wolfsberg und Polizei. Herzlich begrüßt wurden zahlreiche

Der Landeshauptmann sagte, dass die Hebalmstraße als wichtige Verbindung zwischen Kärnten und der Steiermark nun komplett neuwertig sei. Gerade diese Straße soll eine Straße des Miteinanders sein, so Dörfler. Kärnten lege großen Wert auf eine gute Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum und in Tourismusgebieten. Viele

Investitionen, von der Zufahrt zum Mölltaler Gletscher bis auf die Koralm, würden dies unterstreichen. Dörfler hob auch die beiden auch an der Hebalm-Straße beteiligten Bauunternehmen Steiner Bau und Massivbau hervor. Beide würden in ganz Österreich große Brücken und Straßenbauwerke sehr erfolgreich umsetzen.

weiters die Gemeinsamkeit von Kärnten und Steiermark im Kampf für die Baltisch-Adriatische-Achse hervor. Er hoffe, dass diese bald in das Ten-Netz aufgenommen werde und damit eine Mitfinanzierung durch die EU erfolge. Der Norden Österreichs sei gegenüber dem Süden sehr lange bevorzugt worden, so Kurzmann.

Landesrat Kurzmann lobte Kärnten und insbesondere Landeshauptmann Dörfler für sein großes Engagement im Bereich der Verkehrsinfrastruktur und der Landesstraßen. Ihm seien die Budgetmittel gekürzt worden, was auch ein Verlust an Arbeitsplätzen bedeute, bedauerte Kurzmann. Er hoffe, dass er künftig wieder mehr Mittel bekomme, um so wie Kärnten wiederum mehr in die Landesstraßen investieren zu können. Er hob

Preiteneggs Vizebürgermeister Johann Penz dankte für die rasche Fertigstellung der Hebalm-Straße. Es sei überaus erfreulich, dass auch in Gebieten, die fernab der Zentren liegen, investiert werde. Seitens der Baufirma Steiner Bau dankte Gernot Steiner für dieses wichtige Baulos an der Landesgrenze. Straßenbau bedeute Beschäftigung. Ein Aufschub notwendiger Sanierungen würde nur zu Verteuerungen führen.


9. September 2011 I KärntnerNachrichten 19

FREIZEIT

Familien Erlebnis Hotel Post: „Nur für Mädels“ – ganz wie früher elche Frau hat sie nicht noch in bester Erinnerung: Die sorglosen Mädelsurlaube, die sie ganz ohne Männer, nur im Kreis der Freundinnen verbracht hat? Mindestens genauso genussvoll können sich Mütter nun gemeinsam mit ihren Kindern und Freundinnen erholen: Das Familien Erlebnis Hotel Post in Unken holt die unbeschwerten Tage zurück und bietet ein spezielles Package für gemütliche Frauentage mit ihren Kindern. Der Familienurlaub ist vorüber, die Männer sind zurück im Beruf, der Alltag hat wieder Einzug gehalten. Für viele Mütter geht es vom Urlaub ohne Unterbrechung zurück zu den alltäglichen Pflichten. Die perfekte Zeit, noch eine kleine Auszeit zu nehmen und ein paar Tage mit den Freundinnen und den Kindern zu genießen. Wellness pur Um die liebgewordene Tradition der Mädelsrunden aufrecht zu erhalten, hat sich das Familien Erlebnis Hotel Post ein ideales Angebot einfallen lassen:

Urlaub zu jeder Jahreszeit

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Von 10. September bis 29. Oktober 2011 ist es Zeit für die Mädelstage. Spezialpreise für drei oder vier Nächte im Familienappartment, die Alles-inklusiveVerwöhnpension, 70 Stunden Baby- und Kinderbetreuung, die freie Benützung aller Sport- und Wellnesseinrichtungen sowie ein 40-Euro-Beautygutschein sorgen für echte Erholung. Dann gilt es, Urlaubserlebnisse zu erzählen, nach Herzenslust mit Freundinnen zu tratschen und in Erinnerungen zu schwelgen – die ideale Gelegenheit, um es sich gemeinsam mit den Kindern wieder einmal so richtig gut gehen zu lassen. Wäh-

rend sich die Sprösslinge mit ihren neuen Freunden vergnügen und dabei von den ausgebildeten Kinderanimateuren liebevoll betreut werden, können die Mütter die Seele baumeln lassen. In launiger Frauenrunde macht es gleich noch mehr Spaß, den Hobbys nachzugehen, das Wellness- und Beautyprogramm zu genießen oder mit Tennis, Golf oder Reiten vielleicht auch mal etwas Neues auszuprobieren. Nach gleichermaßen aktiven und erholsamen Tagen können die Damen abends gemütlich an der Hotelbar einen Cocktail schlürfen oder in der hoteleigenen Vinothek ein Glas Wein genießen, während die Babyfonanlage den friedlichen Schlaf der Kleinen überwacht.

Nach ein paar entspannten Tagen geht es zurück ins harmonische Familienleben bis zum nächsten Frühjahr, denn von April bis Mai 2012 heißt es wieder „Nur für Mädels“ im Familien Erlebnis Hotel Post in Unken. Vier Sterne und fünf Smileys für den perfekten Familienurlaub: Das Familien Erlebnis Hotel Post bietet zu jeder Jahreszeit Urlaubsfreuden im Kreise der Familie. Fünfzig komfortable Familiensuiten, gemütliche Nichtraucherrestaurants sowie die Hotelbar und die Vinothek sorgen für Erholung und Abwechslung. Der Wellnessbereich mit der Saunalandschaft, dem Hallenbad und der Beautyfarm sorgt für Entspannung bei den Erwachsenen und die 700 m2 große Indoorspielfläche und das sechs Hektar große Spielund Erlebnisland lassen bei den Kindern garantiert keine Minute Langeweile aufkommen. Weitere Informationen: Familien Erlebnis Hotel Post Familie Gertraud und Matthäus Unseld

U N S E R A NG E B O T „Mädels-Tage“ 10. 9. - 29. 10. 11 Familien Erlebnis Hotel Post**** Leistungen: Alles-inklusive-Verwöhnpension, tägliche Benützung der Wellnesseinrichtungen, 70 Stunden Baby- und Kinderbetreuung, 40-Euro-Beautygutschein (bei Buchung ab 3 Nächten) – Preisbonus: kein Einzelzimmerzuschlag für alleinreisende Mütter mit ihren Kindern in Familienzimmern, appartements und kleinen Suiten.

A-5091 Unken/Niederland 28 Tel.: +43/(0)6589/42 26-0 Fax: +43/(0)6589/42 26-26 info@kinderhotelpost.at www.kinderhotelpost.at


20 KärntnerNachrichten I 9. September 2011

FREIZEIT

Familien-Winter-Wellness in den Grödner Dolomiten ie Leading Family Hotels & Resorts in Österreich und Italien setzen neue Maßstäbe für den Familienurlaub. Im Südtiroler St. Ulrich im Grödental liegt das komplett neue Cavallino Bianco Family Spa Grand Hotel****S. Das Haus verfügt über 140 m2 große FamilyLuxussuiten, einen 1.000 m2 großen Indoorspielbereich und eine 2.500 m2 große Spa- & Wellnesswelt. Für ein noch nicht dagewesenes Niveau in der Kinderbetreuung sorgen zwölf engagierte und mehrsprachige Kids-Coaches mit 90 Stunden 5Smiley-Animation, für BabyLinos von ein bis 30 Monate sechs Tagesmütter. Im Herbst geht es auf in die Bergwelt zu Naturabenteuern. Teilnehmer des Naturdetektiv-Camps (sechs bis zwölf Jahre) und der BabyScouts (drei bis sechs Jahre) spüren Waldtieren, Wildnis, und Wasserwelt nach. Schon ab Dezember locken die legendären

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Grödner Dolomiten zum Skierlebnis. Deren Pisten zählen zu den 1.200 Pistenkilometern von Dolomiti Superski. Das Cavallino Bianco sorgt mit hoteleigenen Skiguides, einer Kinderskischule und dem Skiverleih sowie einem Shuttle zu den Übungspisten für winterweißen Schwung. Der Sauna Dom und Theresia’s Beauty & Wellness heizen der Winterkälte ein. Die Küche in den vier Restaurants bringt vom Frühstück bis zum 5-Gänge-Abendwahlmenü

TOP-ANGEBO T VOM C AVALLINO BIANCO „Family Winter-Wellness“ (für 7 Tage) 04.–18.12.11 Leistungen: 7 Ü mit Cavallino-Bianco-All-inclusive, 1 romantisches „Rose Essence of Heaven“ und „Theresia’s Softbath“ mit Heu, 1 Kind-/Baby-&-Mama-Massage, 2 Tages-Skipässe Dolomiti Superski, 2 Ausflüge zu den Südtiroler Weihnachtsmärkten – Preis: ab 1.148 Euro im DZ, ab 1.365 Euro in der Family-Suite „Fun for Kids“ (für 7 Tage) 04.–18.12.11 Leistungen: 7 Ü mit Cavallino-Bianco-All-inclusive, 5-TagesGruppenskikurs für Kinder unter 10 Jahren inkl. Skiausrüstung zum Sonderpreis von 80 Euro, täglich Skiguiding für Erw. – Preis: ab 1.015 Euro im DZ, ab 1.232 Euro in der Family-Suite

Gaumenfreuden der Extraklasse auf den Tisch. Die Hotelgruppe Leading Family Hotels & Resorts garantiert

ein perfektes, familienfreundliches Angebot in Verbindung mit erstklassigem internationalem Hotelstandard auf 4-Sterneplus-Niveau. Infos unter: www.leadingfamilyhotels.com Zum familienfreundlichen Quartett gehören: www.hotelalpenrose.at www.loewebaer.com www.reitersburgenlandresort.at www.cavallino-bianco.com


9. September 2011 I KärntnerNachrichten 21

KULTUR

Veranstaltungen Schloss Albeck Fr, 09. 09., 20 h: Die welken Nelken

tet vom Pianisten Oldo Lubich erfreuen Sie mit Musik aus den 20er bis 60er Jahren. www.diewelkennelken.at So, 11. 09., 15 h: Heinrich Walcher, Kabarett „Guat schau´ ma aus“ – Lieder & satirische Texte

Musik von früher, Musik für alle, Musik vom Feinsten. Power, Charme und Humor. Schwung, Leidenschaft und Stil. Die welken Nelken: ein Damenterzett mit ausgereiften Stimmen in ausgewogener Harmonie und einer ungebremsten Energie, die sich sofort auf das Publikum überträgt. Pures Vergnügen für das Ohr, kleine wärmende Feuerchen für die Seele und eine dichte Atmosphäre für alle, die gern zuhören, zusehen, tanzen und eintauchen wollen in eine musikalische Welt, die zwar von „früher“, aber jung und sehr lebendig ist. Madeleine Legnar, Manuela Tertschnig und Elisabeth Wandaller, beglei-

Zugleich mit seinem Studienabschluss für Malerei erschien im Jahr 1972 sein Austro- Hit „Gummizwerg“. Heinrich Walcher schreibt Lieder, deren Vielfalt von zeitkritischen Themen bis zu hintergründig ironischen Balladen reicht. Er lebte mit seiner Familie 20 Jahre in Kärnten, wo er seine künstlerischen Absichten als Reaktion auf das Zeitgeschehen und die traditionelle Malerei in Einklang mit seiner persönlichen Ausdrucksweise brachte. Derzeit lebt und arbeitet Heinrich Walcher in Berndorf. Das nachfolgende Zitat aus seiner im Herbst 2007 erschienenden Erzählung „Langlaufen“ drückt die Distanz zur vorherrschenden Kunstideologie und Modeströmungen in

der Kunst aus: „Der jahrzehnte lange Weg durch die Gebirge des Phantastischen über die Schluchten des Surrealen in die Sümpfe des Gestaltlosen durch die Wüsten der Abstraktion vorbei an der Fata Morgana des Impressionismus hat mich zurück in das Paradies des Naturalismus geführt.“ (...) Heinrich Walcher, Maler, Sänger, Kabarettist, gnadenloser Zeitkritiker voller Sehnsucht nach einer besseren Welt wird auf Schloß Albeck am 11. 9. um 15 Uhr in einer Kabarettveranstaltung zu sehen und zu hören sein! http://www.heinrich-walcher.com Noch bis 25. September Gudrun Kargl „AURA - Die Kraft der Ausstrahlung oder die etwas anderen Portraits“ Café Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 • Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at

„Pop meets Classic“ ie kommen, sie singen – und erobern das Publikum, indem sie klassische, italienische Oper auf besonders attraktive Weise mit Pop und Jazz verschmelzen. „InCANTO“ heißt das Duo, das sich aus den jungen, stimmgewaltigen Sängern Benny Lamonica und Cosimo Panozzo zusammensetzt. Gemeinsam verleihen sie der italienischen Oper einen neuen, berauschenden Sound. Der geht direkt ins Blut und ist auch gesangtechnisch absolute Spitzenklasse. Ihr

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Lehrer wäre stolz auf sie. Und das war kein Geringerer als „the Voice“ himself - Luciano Pavarotti. GALAKONZERT IN OBERVELLACH. Am 10. September gastiert das Klassik-Duo im Rahmen eines Galakonzerts zugunsten von „Licht ins Dunkel“ um 20:15 Uhr in der Pfarrkirche Obervellach/Mölltal. „Wir verbinden die Klassik mit Elementen aus Jazz, Swing, auch Pop und Rock zu einem besonderen Klangcocktail“, sagen die beiden

Italiener einstimmig. Karten bei: Adler Apotheke, 9821 Obervellach 53, Tel: 04782/22440 Tourismusbüro Obervellach,

9821 Obervellach 58 Tel: 04782/2510 Volksbank Oberkärnten, Spittal/Drau, 9800 Spittal/ Drau, Burgplatz 3 Tel: 04762/20420


22 K채rntnerNachrichten I 9. September 2011

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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 36.2011 by FP Kärnten - Issuu