Nr. 34 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 26. August 2011
KLAGENFURT 10.-18. September
HeimatHerbst 2011 ist eröffnet:
Visitenkarte Kärntens!
Landeshauptmann Gerhard Dörfler im KN-Sommerinterview: „2011 ist ein historisches Jahr für Kärnten!“
Diskussion um Abschaffung der Proporzregierung: FPK-Klubobmann Kurt Scheuch für LH-Direktwahl!
Seiten 2 und 3
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2 KärntnerNachrichten I 26. August 2011
THEMA DER WOCHE
„Ein historisches Jahr mit historischen Höhepunkten!“ Im KN-Sommergespräch zieht Landeshauptmann Gerhard Dörfler eine politische Zwischenbilanz und blickt zuversichtlich in die Zukunft Kärntens. KN: Herr Landeshauptmann, immer wieder haben Sie in den letzten Tagen von einem historischen Jahr 2011 gesprochen. Was meinen Sie damit? Dörfler: 2011 war in vielerlei Hinsicht ein historisches Jahr. Zum Beispiel sportlich mit dem Triumph unseres Kärntner Skispringers Thomas Morgenstern von der 4Schanzentournee bis zu den Medaillen bei der Weltmeisterschaft und der Erfolgsserie bei den Springen während der Sommermonate... KN: Uns interessiert mehr das Politische. Dörfler: Man darf Kärnten nicht nur politisch sehen. Man muss das Land, seine Leistungen und seine Menschen ganzheitlich, als harmonisches Ganzes sehen. Da gehören selbstverständlich unsere Spitzensportler dazu. Ebenso unsere Kärntner Landsleute, die in der Hochkultur Bestleistungen erbringen wie beispielsweise der Klaviervirtuose Ingolf Wunder oder viele andere Kärntner Künstler, die bei vielen Veranstaltungen im Sommer in ihrer Heimat auftreten, etwa zuletzt bei einer Tanz-Performance im Museum Liaunig. Oder beim Internationalen Ingeborg-Bachmann-Preis, den heuer Maja Haderlap aus Bad Eisenkappel gewonnen hat. Kärntner sitzen
auch in internationalen Konzernen an den wichtigsten Schalthebeln. Etwa Peter Brabeck-Letmathe an der Spitze des NestleKonzerns. Oder Karl Heinz Strauss als neuer Chef des PORR-Konzerns. Kärntnerinnen und Kärntner erbringen in allen Branchen und allen gesellschaftlichen Bereichen Höchstleistungen, auf die wir stolz sein können. KN: Geht es Ihnen mit dieser Aufzählung ein bisschen um das Selbstwertgefühl Kärntens? Dörfler: Genau so ist es. Ich verstehe mich als oberster Netzwerker des Landes Kärnten. Wir brauchen wieder mehr Selbstbewusstsein. Kärnten wurde von unseren politischen Kontrahenten viele Jahre lang in ein schlechtes Licht gerückt. Das können wir nicht hinnehmen. Daher müssen wir alle Botschafter Kärntens sein und die Wahrheit über unser Land hinaustragen. So sichern wir die Position Kärntens im internationalen Konkurrenzfeld. KN: Wir sprachen von einem historischen Jahr für Kärnten. Dölrfler: Historisch in politischer Hinsicht war der Durchbruch in der Ortstafelfrage. Wir haben von einem Durchbruch zum Aufbruch gesprochen. Mit dem erzielten Kompromiss haben wir
Gerhard Dörfler: Ein Landeshauptmann zum Anfassen.
unseren internationalen Standpunkt deutlich verbessert. Unsere ausgezeichneten Kontakte zu Italien, Friaul, Julisch-Venetien, aber auch unsere Verbindungen nach Bosnien und Serbien, in denen ich großes Potential für Kärnten orte, machen uns international stark. Die Lösung der Ortstafelfrage hat zu einer spürbaren Entspannung des Klimas zu unserem direkten Nachbarn Slowenien geführt. Die Anwesenheit des slowenischen Ministerpräsidenten Borut Pahor beim Festakt im Wappensaal war sichtlicher Ausdruck dieser Entspannung. Das
wird auch innerösterreichisch geschätzt. Wenn ich am Wochenende mit dem Herrn Bundespräsidenten zum Frühstück in Friesach verabredet bin, dann gibt mir das die Möglichkeit, Kärntner Standpunkte noch stärker zu vertreten. KN: Sie haben mittlerweile auch gute Kontakte zur rot-schwarzen Bundesregierung. Ist das eine parteipolitische Diskrepanz oder staatsmännische Räson? Dörfler: Es gibt parteipolitische Grundsätze, die ich als Kärntner Freiheitliche
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THEMA DER WOCHE
LH Dörfler: Ausgezeichnete Kontakte zur Bundesregierung. Im Bild Staatssekretär Josef Ostermayer, mit dem das Ortstafelpaket verhandelt wurde. mit aller Vehemenz vertrete. Es gibt aber auch eine sachpolitische Ebene, wo ich Lösungen für Kärnten erreichen will. Auch da sind mir zahlreiche Weichenstellungen gelungen. KN: Zum Beispiel? Dörfler: Wenn wir den verkehrspolitischen Bereich hernehmen. Wir haben mittlerweile die zweite Röhre des Tauerntunnels fertig gestellt, wir haben die zweite Röhre des Katschbergs fertig und jetzt werden wir alles daran setzen, auch den Karawankentunnel auszubauen. Das geht nur durch politische Zusammenarbeit mit Wien und mit den benacharten Landeshauptleuten. Oder nehmen wir das Kärntner Mega-Projekt Koralmtunnel her. Mit dem Durchbruch KAT II wird es zweimal 20 Kilometer Tunnel geben. Erinnern Sie sich noch an die politische Kritik? Ob das ÖVPVerkehrssprecher Maier oder auch SPÖ-Ministerin Bures war: die Kritik ist verstummt, weil wir in einem beharrlichen und auch internatioanlen Dia-
log klar gemacht haben, dass die Realisierung der Baltisch-Adriatischen Verkehrsachse eine Jahrhundertchance für Öster-
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Das größte Photovoltaik-Kraftwerk Österreichs in St. Veit ist ein energiepolitischer Meilenstein! Landeshauptmann Gerhard Dörfler
reich, aber natürlich auch für Kärnten ist. Der Europabahnhof St. Paul im Lavanttal, der KnotenBahnhof Kühnsdorf St. Kanzian oder das Terminal in Fürnitz werden enorme wirtschaftliche Bedeutung haben. Das ist Zukunftspolitik für Kärnten.
nis nehmen, dass der Infineon-Konzern am Standort Villach gerade 200 Millionen Euro investiert. Oder dass in den Ausbau des Pumpspeichers Reisseck II im Mölltal 400 Millionen Euro investiert werden. Das sind Zahlen, die belegen, dass wir uns um die wirtschaftliche Zukunft Kärntens und um unsere Arbeitsplätze keine Sorgen machen zu brauchen. Auf Grund unserer Schwerpunkte im Bildungsbereich ist es mittlerweile so, dass wir die Abwanderung qualifizieter Kärntner Arbeitsplätze nicht nur stoppen konnten, sondern sogar einen Zuzug verzeichnen. KN: Eines Ihrer Lieblingsthemen ist die Elektromobilität. Sie sprechen von bahnbrechenden Erfolgen. Dörfler: Ich bin sehr stolz, dass wir dieses Thema als erstes österreichisches Bundesland massiv besetzt haben. Heute sind wir so weit, dass Mercedes-Benz unser Partner für die Entwicklung von Elektroautos ist. Unser Projekt „Lebensland Kärnten“ ist wie auch viele andere
Initiativen jedenfalls beispielhaft. Auch das sind historische Erfolge. KN: Wird Kärnten ein grünes Land? Dörfler (schmunzelt): Natürlich nicht parteipolitisch. Aber im Sinne eines neuen und noch verstärkten Umweltbewusstseins. Es ist ein energiepolitischer Meilenstein, wenn in Kürze das größte und modernste Photovoltaik-Kraftwerk Österreichs in St. Veit ans Netz gehen wird. Wir haben energiepolitisch zweifelsohne eine Vorreiterrolle übernommen, die wir in den kommenden Jahren sicherlich noch massiv ausbauen werden. Das bringt neue Arbeitsplätze! KN: Wie gehts persönlich? Dörfler: Danke, ausgezeichnet. Ich bin ein dienender Politiker, der mit vollem Einsatz und großer Demut für das Land und seine Menschen arbeitet. Insoferne bin ich ein dienender Politiker. Das macht glücklich. KN: Herr Landeshauptmann, wir bedanken uns für das Gespräch.
KN: Wirtschaftlich steht unser Land aber nicht gerade gut da. Dörfler: Da unterliegen Sie einem Irrtum. Natürlich spüren wir die Auswirkungen der Krise auf den internationalen Märkten. Aber wenn Sie beispielsweise zur Kennt-
Überflieger: Thomas Morgenstern mit Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
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HINTERGRUND
FPK für Einführung der Landeshauptmanndirektwahl Bisheriges System der Proporzregierung hat sich bewährt und soll beibehalten werden. In der vergangenen Woche sind sowohl SPÖ als auch ÖVP mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit getreten, in Kärnten die Proporzregierung abzuschaffen.
auszubauen. Hier ist zunächst einmal der Bund am Zug, denn eine solche Wahlrechtsänderung kann nur auf Bundesebene eingeführt werden“, erklärt Scheuch.
Dieser Idee wenig abgewinnen kann FPK-Klubobmann Kurt Scheuch. Er hält fest, dass sich die bisherige Regierungsform der Proporzregierung in der Vergangenheit durchaus bewährt hat. „Das altbewährte politische System in Kärnten nur deshalb zu zerschlagen, um parteipolitisches Kleingeld wechseln zu können, wie dies Teile von SPÖ und ÖVP derzeit versuchen, würde wohl bedeuten, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Hingegen ist es geradezu eine Verpflichtung einer staatstragenden Partei, einen Beitrag zum Fortkommen des eigenen Landes zu leisten, anstatt sich in die Opposition zu flüchten“, sagt Scheuch.
Außerdem ist die FPK über die Verschlankung von Gremien wie z. B. die Reduzierung der Landesregierungsmitglieder von sieben auf drei oder die Verkleinerung des Landtages jederzeit gesprächsbereit. Zudem muss über die Abschaffung von verschiedenen Beiräten und anderen beratenden Gremien sowie über die Bereinigung von Kompetenzverteilungen nachgedacht werden. „Nur hat sich gezeigt, dass sich meist SPÖ oder ÖVP als Bremser am Verhandlungstisch darstellen“, so der FPK-Klubobmann. Scheuch nennt als Beispiel die Einführung der Briefwahl für die Landwirtschaftskammer wahl, die von der ÖVP vehement abgelehnt worden ist.
LH-Direktwahl zentrale Forderung Für ihn ist es bezeichnend, dass wichtige Bereiche zur Stärkung der direkten Demokratie weder von der SPÖ noch der ÖVP in ihren Betrachtungen erwähnt werden. „Eine zentrale Forderung der Freiheitlichen in Kärnten ist die Einführung der Landeshauptmanndirektwahl, um dadurch das Persönlichkeitswahlrecht weiter
ÖVP will sich teuer verkaufen Die Interessen der ÖVP an der Abschaffung der Proporzregierung sind für den FPK-Klubobmann leicht zu durchschauen. Die ÖVP hat sich in Kärnten anscheinend mit der Rolle einer Kleinstpartei abgefunden, die in Zukunft das Zünglein an der Waage spielen und sich ihre Zustimmung zu
Beschlüssen teuer abkaufen will. „Dass die ÖVP das als Demokratiereform verkauft, kann wohl nur als Treppenwitz der Geschichte bezeichnet werden“, meint Scheuch.
Klubobmann Kurt Scheuch
SPÖ soll Referate zurücklegen In Richtung der SPÖ hält der Klubobmann fest, dass diese den Menschen nur Sand in die Augen streut. Auch in einer Proporzregierung wird die SPÖ von niemand gezwungen, ihre Regierungsämter zu bekleiden, wenn sie das nicht will. „Wenn die SPÖ nicht arbeiten will, soll sie ihre Referate sofort zurücklegen. Die freiheitlichen Regierungsmitglieder sind jederzeit bereit, die Verantwortung mit zu übernehmen. Somit ist SP-Vorsitzender Kaiser aufgefordert, großen Worten auch Taten folgen zu lassen. Mit dieser Vorgangsweise wird Kaiser aber eine einst einflussreiche Partei in die Bedeutungslosigkeit führen“, ist Scheuch überzeugt.
Was ist eine Proporzregierung? In Österreich kann die Regierungsform einer Landesregierung entweder als Proporzregierung (alle im Landtag vertretenen Parteien stellen nach ihrer Mandatsstärke Landesräte) oder als Mehrheits- bzw. Minderheitsregier ung (die Oppositionsparteien stellen keine Landesräte) gebildet werden. Dies wird durch die jeweilige Landesverfassung bestimmt. Die Regierungsbildung mittels Proporz existiert heute noch in Niederösterreich, in Oberösterreich, in Kärnten und im Burgenland. Bis 1999 galt dieses System auch in Tirol und Salzburg. In der Steiermark wurde heuer der Beschluss gefasst, von der Proporzregierung wegzugehen.
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HINTERGRUND
Neues zu Heizkostenzuschuss und Schulstartgeld Die Frist läuft bis 10. September bzw. 15. November 2011. Der zuständige Landesrat Christian Ragger im Interview.
HC Strache: „Eine Europäische Wirtschaftsregierung ist Irrweg!“ ir brauchen nicht mehr Zentralismus in der EU, sondern weniger“, kommentiert FPÖBundesparteiobmann HC Strache die Überlegungen einer einheitlichen Wir tschaf tsregier ung von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. „Damit würden die starken Euro-Staaten deutlich an Wettbewerbsfähigkeit verlieren“, sagt Strache.
W
Sozial-Landesrat Mag. Christian Ragger baut 2011 das Schulstartgeld aus. Die Einkommensgrenze wurde angehoben. KN: Wie hoch ist der Heizkostenzuschuss?
geld in der Höhe von 50 Euro gewährt.
LR Ragger: Er beträgt 150 Euro für Personen, deren monatliches Einkommen den Ausgleichzulagenrichtsatz (753 Euro netto monatlich bzw. 1.129 Euro für Ehepaare) nicht überschreitet. Wer darüber liegt und nicht mehr als 1.040 Euro bzw. 1.430 Euro monatlich verdient, erhält 80 Euro.
KN: Wird das Geld in bar ausbezahlt?
KN: Wie sieht es mit dem Schulstartgeld aus? LR Ragger: Im heurigen Jahr wird im Hinblick auf das Schulstartgeld weit mehr Geld vom Land Kärnten aufgewendet. Die Einkommensgrenze wurde erhöht und liegt bei 1.650 Euro netto (Familieneinkommen). Der Betrag erhöht sich, wenn für weitere Personen im Haushalt gesorgt werden muss (116 Euro pro Person). Es wird ein generelles Schulstart-
LR Ragger: Nein, in Form von Gutscheinen. Mit diesem System wird sichergestellt, dass tatsächlich nur Schulgegenstände für Kinder erworben werden können. KN: Wie geht es mit der Antragsfrist vor sich? LR Ragger: Die Anträge sind beim Gemeindeamt, beim Magistrat und in den Bürgerbüros erhältlich. Die Antragsfrist für den Heizkostenzuschuss hat mit 15. Juli begonnen und endet mit 15. November. Die Antragsfrist für die Gewährung des Schulstartgeldes hat ebenso mit 15. Juli begonnen und endet am 10. September. Die Gutscheine können noch bis zum 10. Oktober eingelöst werden.
Denn, so Strache, wenn die Strategie, sich an den schwächeren Mitgliedsstaaten zu orientieren, Erfolg hätte, müssten sich nach so vielen Jahren der Transfers zumindest Anfangserfolge zeigen, die jedoch nicht vorhanden seien. So versucht man seit Jahren erfolglos den schwachen Staaten zu einem „Aufholprozess“ zu verhelfen, der wie man am Beispiel Griechenland sieht, niemals kommen werde. Mit einer einheitlichen Wir tschaf tsregier ung hätten sich die stärkeren Staaten, institutionell einer „Schwachmatikerpolitik“ unterzuordnen, was griechische bzw. italienische Zustände in Österreich und Deutsch-
land, bedeuten würde. Das Ergebnis wäre dann, dass alle europäischen Staaten und damit die ganze EU dramatisch ihre Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich mit anderen Wirtschaftsräumen (China, Indien usw.) einbüßen würden, warnt Strache. Er befürchtet, dass die derzeitige Krise ganz einfach nur dazu benutzt wird, um mit den Ängsten der Bevölkerung zu spielen und das ursprüngliche Ziel eines europäischen Bundesstaates mit Gewalt durchzusetzen. Genauso wenig wie Regierungen in Moskau, Washington, Neu Dehli oder Peking alle Unterschiede zwischen den jeweiligen Teilstaaten einzuebnen vermögen, würde das Brüssel in einem europäischen Bundesstaat gelingen. „Angesichts der herrschenden EU-Politik würde wohl alles nur noch schlimmer werden. Ich kann also beim besten Willen nicht erkennen, worin die Vorteile einer solchen Lösung liegen sollten“, betont Strache, der darin wieder einmal eine reine Ve r l e g e n h e i t s l ö s u n g sieht.
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LANDESPOLITIK
Internationales Jugendprojekt widmet sich aktuellen Fragen Landesrat Christian Ragger unterzeichnete Konsensdokument mit seinen italienischen Amtskollegen LR Kosic und LR Sernagiotto Das INTERREG-Projekt Italien-Österreich „Jugendprobleme und alkoholbezogene Probleme: Wissen, Innovation und Experimentierung“ stellt einen wichtigen Teil der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten, der Region Veneto und der Region Friaul Julisch Venetien dar. Nach nunmehr fast zweieinhalb Jahren Laufzeit wurden die Ergebnisse des Projektes präsentiert. „Der Alkoholkonsum unter den Jugendlichen nimmt in ganz Europa besorgniserregende Ausmaße an, weshalb sich die drei Regionen zusammengeschlossen haben, um L ö s u n g s m ö g l i c h ke i te n und vor allem Präventionsmaßnahmen gegen die Alkoholsucht bei jungen Menschen zu entwickeln und untereinander auszutauschen“, erklärt Landesrat Christian Ragger. Die Zahlen sind alarmierend: Während der Alkoholkonsum unter Erwachsenen zurückgeht, nimmt er bei Jugendlichen stetig zu. Auch das Einstiegsalter wird immer niedriger – mit verheerenden Auswirkungen auf die jugendliche Entwicklung. In allen drei Regionen habe Trunkenheit am Steuer und das sogenannte Komatrinken dazu geführt, dass Alkohol heute
die Haupttodesursache bei Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren ist.
Einbindung der Jugendlichen Besonders angetan zeigte sich der Landesrat vom Engagement der Jugendlichen, die bei A.Dri.A. (Alcohol Drinking Awareness) mitgearbeitet haben: „Ich bin überzeugt, dass nur durch das Einbinden der Betroffenen, also der Jugendlichen, derartige Präventionsprojekte Erfolg haben können.“ Konkret waren Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren aus allen drei Partnerregionen aktiv eingebunden und arbeiteten daran – quasi auf Augenhöhe – Gleichaltrige von mehr Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Alkohol zu überzeugen. Der Kontakt zwischen den Jugendlichen der drei Regionen besteht auch nach Abschluss des Projektes weiter.
Nachhaltige Kontakte Doch wurde nicht nur auf die Umsetzung von Präventionsstrategien in der Praxis Wert gelegt. Weitere Schwerpunkte von A.Dri.A. waren der Vergleich von alkoholrelevanten Daten aus den drei Regionen oder die Erstellung einer
Jugendprobleme und der Kampf gegen den Alkoholismus werden grenzüberschreitend behandelt. Kriterienkatalogs zur Qualitätssicherung von Einrichtungen, welche mit dieser Thematik befasst sind. „Doch einer der wichtigsten Erfolge, den EUProjekte wie A.Dri.A. mit sich bringen, ist die Schaffung von gegenseitigen Verständnis und der Aufbau von nachhaltigen grenzüberschreitenden Kontakten“, meinte Landesrat Ragger. Mit dem Konsensdokument wurde unter anderem festgelegt, es eine Fortsetzung und Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Regionen im Bereich der Alkoholprävention gibt. Besonders erfreut zeigt sich Landrat Ragger auch darüber, dass dieses Projekt auch international Beachtung findet und es bereits aus anderen Nationen Anfragen zu dem Projekt gibt. Weiters
wurden die Projektverantwortlichen eingeladen, das Projekt A.Dri.A (Alcohol Drinking Awareness) im Oktober auf einer internationalen Konferenz als best practice Beispiel zu präsentieren. Auskünfte zu dem Projekt: Fr. Gaschler-Andreasch Tel.Nr. 050 536 14503 Fr. Mag. Hornböck Tel.Nr. 050 536 14609, martina.hornboeck@ktn.gv.at
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26. August 2011 I KärntnerNachrichten 7
LANDESPOLITIK
Senioren: Trotz Pflegebedarf selbständig bleiben! Das selbständige Wohnen von Menschen mit Assistenzbedarf ist für LR Christian Ragger der Kernauftrag an die Sozialpolitik und den sozialen Wohnbau in naher Zukunft. Wohnungen müssen barrierefrei gestaltet und der technische Fortschritt muss für Senioren und beeinträchtigte Menschen vermehrt genutzt werden. Zwei Konzepte hierfür sind das „Senior-Pad“ und die Homebutler-Technologie. Eine barrierefreie Wohnung und tragbare und leicht bedienbare „Streichel-Computer“ (SeniorPAD`s) ermöglichen pflegebedürftigen Senioren den Verbleib in ihren eigenen vier Wänden.
Betreubare Wohneinheiten Landesrat Ragger will, dass ein Großteil aller Wohnungen, welche das Land in den nächsten Jahren fördert, barrierefrei zu errichten sind: „Es müssen betreubare Wohneinheiten sein.“ Sanierungsdarlehen der Wohnbauförderung werden bevorzugt für die behindertengerechte Adaptierung von bestehenden Wohnungen eingesetzt. „Personen, die Pflegegeld beziehen, bekommen die höchstmögliche Förderung von 60 Prozent. Mit den Wohnbaugesellschaften wurde überdies vereinbart, dass sie eine notwendige Sanierung von beeinträchtigten Mietern organisieren und vorfinanzieren“, betont Ragger. Langfristige Verbesserungen für pflegebedürftige Menschen erhofft sich Ragger auch vom SeniorPAD und vom
Homebutler-System. Beide werden in diesem Herbst im Rahmen eines Pilotprojektes erprobt.
SeniorPAD Bei dem SeniorPAD handelt es sich um einen tragfähigen Computer, der sich mittels Fingertips bedienen lässt. Die Senioren können mit diesem Gerät jederzeit einfach Kontakt mit ihren Ange-
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Entscheidend ist die bedürfnisgerechte Versorgung. D.h., die Betroffenen brauchen die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie sie leben wollen. Aufgabe der Sozialverwaltung ist es, entsprechende Angebote zu kreieren.“ Landesrat Mag. Christian Ragger
hörigen, ihrem mobilen Pflegedienst, ihrem Arzt und so weiter aufnehmen. In einem ersten Schritt werden hundert Personen im Raum Villach mit einem solchen „StreichelCom-puter“ ausgestattet. Die AvS als sozialer Dienst dient als Ansprechstation. „An oberster Stelle steht die einfache Bedienung der Geräte. Wenn die Betroffenen die Vorteile
LR Ragger: SeniorPad und Homebutler für Senioren. dieses Angebots nutzen, kann das Angebot massiv ausgeweitet werden. So ist das Gerät in der Lage bestimmte medizinische Grundwerte der Klienten zu erheben, welche direkt an den Arzt gemeldet werden. Dieser sieht dann, ob Handlungsbedarf besteht“, erläutert Ragger.
Homebutler Die private Baufirma Kollitsch will auf derselben Basis ein ähnliches Projekt im Rahmen des betreubaren Wohnens durchführen. „Dieses System heißt Homebutler und wurde bereits in Linz umgesetzt“, so Ragger. Der Homebutler besteht aus drei unterschiedlichen Komponenten: • Vitale Systeme, die vor allem Sicherheit gewährleisten • Ünterstützenden Systeme (über Fernsehschirm), die hauptsächlich Unterhaltung, Information und Komfort bieten
• Servicefunktionen wie z.B. Essen auf Rädern bestellen oder Termin- und Medikamentenerinnerung Den Vitalfunktionen ordnen die Senioren das höchste Gewicht bei. Als besonders wichtig wird hier der Brandschutz beim Herd betrachtet: 90 Prozent erachten ihn für sehr wichtig bzw. für wichtig. Auch der Wasserstopp rangiert mit 87 Prozent (sehr wichtig und wichtig) weit oben. 78 Prozent der Befragten finden auch die automatische Lichtsteuerung bei Nacht wichtig.
8 KärntnerNachrichten I 26. August 2011
LANDESPOLITIK
Kärntner HeimatHerbst ist einzigartige Visitenkarte Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig bei Auftaktveranstaltung auf der Schleppealm. Kärntens Vielfalt und Identität werden mit HeimatHerbst in 72 Gemeinden bis 16. Oktober präsentiert (www.heimatherbst.at) Kürzlich startete der Kärntner HeimatHerbst auf der Klagenfurter Schleppealm mit einem großen Kirchtag. Den offiziellen Startschuss gaben Kulturreferent Landesrat Harald Dobernig und Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Mit dem HeimatHerbst präsentiert unser Bundesland Volkskultur, Brauchtum und Tradition. Damit wird die Identität unserer Heimat erlebbar und spürbar. Seit Beginn sind bereits weit über 800.000 Besucher zu den HeimatHerbst-Festen gekommen. „Heuer werden wir die einmillionste Besucherin bzw. den einmillionsten Besucher begrüßen können“, freuten sich Dörfler und Dobernig. Der HeimatHerbst ist auch für die
Saisonverlängerung, den Tourismus und die Wirtschaft Kärntens sehr wichtig. Kärnten habe mit dem HeimatHerbst so auch im oberitalienischen Raum bereits ein hervorragendes Image, so Dobernig, der allen Sponsoren, allen Mitarbeitern und allen mitwirkenden Volkskulturträgern herzlich dankt. Ohne ihren Einsatz könnte es auch den HeimatHerbst nicht geben. Der HeimatHerbst findet heuer in 72 Kärntner Gemeinden mit 113 Veranstaltungen (bis 16.Oktober) statt. Vom 10. bis 18. September wird es auf der Klagenfurter Herbstmesse wieder das „HeimatHerbstQuiz“ geben. Erstmals mit dabei sind heuer die Gemeinden Dellach im Drautal mit dem Draßnitz-
dorfer Kirchtag und Ludmannsdorf mit dem internationalen Weltfestival der Röstkartoffel. Zum Abschluss wird es heuer ein „Kärnten Fest“ in der Messehalle 4 geben. Das bunte Programm reicht vom Frühschoppen über Volkstanzdarbietungen, einem Traktorencorso bis hin zu einem Auftritt von Andreas Gabalier. Bettina Rabitsch und Braumeister Friedl Koren von Villacher bzw. Schleppe Bier hoben ihre Verbundenheit und
Kooperation mit dem HeimatHerbst seit Beginn an hervor. Beim Auftakt dabei waren unter anderem auch Landtagspräsident Johann Gallo, Bundesrat Bgm. Franz Pirolt, Bürgermeister Christian Scheider, die Landtagsabgeordneten Gernot Darmann, Peter Zwanziger und Harald Trettenbrein, weiters Vizebürgermeister Albert Gunzer und Stadträtin Christine Jeremias.
26. August 2011 I KärntnerNachrichten 9
REGIONALES
Starke Zustimmung zu Projekt Sommerakademie
Schloßhotel Velden mit Wlaschek und Falkensteiner in besten Händen Landeshauptmann Gerhard Dörfler traf kürzlich den neuen Eigentümer des Schlosshotels Velden, Karl Wlaschek. Der neue Schlosshotel-Käufer begrüßte den Landeshauptmann in der Schlossbar. Dörfler freute sich über das nette und anregende Zusammentreffen und über die österreichische Lösung für das Hotel. Wlaschek, Billa-Gründer und Immobilien-Investor, sei mit Sicherheit einer der erfolgreichsten Wirtschaftsmagnaten unserer Republik, sagte Dörfler. Seine Erfolgsgeschichte sei spannend und berührend, wenn zu erfahren ist, dass Karl Wlaschek im Schlosshotel vor Jahrzehnten als Musiker und Entertainer mit der „Charlie Walker“-Band gespielt hatte. Nun habe er sich einen Herzenswunsch erfüllt und das erworben, wo er früher einmal „nur“ unterhalten hatte, so Dörfler. Mit der erfolgreichen Falkensteiner Michaeler Tourism Group als Betreiber des Schlosshotels habe Wlaschek eine gute Auswahl getroffen, ist Dörfler überzeugt. Damit sei auch sichergestellt, dass dieses besondere Haus am Wörthersee eine erfolgreiche Zukunft habe und den Kärntner Tourismus positiv prägen werde. Nun gebe es eine gute Lösung für die touristische Entwicklung des Schlosshotels Velden und des Wörthersees. Zudem werde ein wichtiger Impuls für den Kärntner Tourismus gesetzt, unterstrich der Landeshauptmann. Das Schlosshotel sei ja nicht nur einzigartig, mit dem neuen Eigentümer könne es wieder zu großen touristischen Erfolgen aufbrechen.
Da Tschriasche sagt: „Bei der Hitz - I glab, Eich geht`s wie mir, nehm ich beim Heimatherbst a kühles Bier!“
Freuen können sich die Eltern und Schüler dreier Hauptschulen des Bezirkes St. Veit wiederum über die Durchführung der sogenannten Sommerakademie. Dank der Initiative des Schulreferenten LHStv. DI Uwe Scheuch können Hauptschülerinnen und Hauptschüler zwei Wochen vor Schulbeginn Förderunterricht in den Gegenständen Deutsch, Mathematik, Englisch bzw. Unterstützung bei Wiederholungsprüfungen erhalten und das kostenlos! Besonders engagiert erweist sich Direktorin Ing. Ingrid Zemrosser von der Neuen MittelschuleHauptschule Althofen. Begeistert zeigt sich auch die Althofener Bildungsstadträtin LAbg. Wilma Warmuth. Sie will, gemeinsam mit Sponsoren für optimale Pausenverpflegung der Kinder sorgen. Im Bild Bildungsausschuss-Obmann GR Rüdiger Nagy, Oberschulrätin Dir. Ingrid Zemrosser, Bildungsstadträtin Wilma Warmuth und Getränke-Sponsor Ing. Wilhelm Schnitzler (Hirter-Brau-AG).
Im Internet: www. freiheitliche-ktn. at
Interessiert zeigte sich LH Gerhard Dörfler bei einem Betriebsbesuch am neuen Gailtaler Privatbier Lonicum. von Alois Planner und Klaus Feistritzer. Die Brauerei hat sich seit 2008 alter Braukunst verschrieben.
10 KärntnerNachrichten I 26. August 2011
REGIONALES
Um- und Zubau BH Völkermarkt: Investition von 2 Mio. Euro!
Kärnten läuft: Ein Fest mit vielen Emotionen und Rekorden!
Die Standortkonzentration bei der Bezirkhauptmannschaft Völkermarkt nimmt konkrete Formen an. Aus dem Architektenwettbewerb der Landesimmobiliengesellschaft (LIG) ist als Sieger das Architekturbüro Halm.kaschnig.wührer Architekten aus Graz hervorgegangen. Das eingereichte Projekt konnte alle Jurymitglieder überzeugen. Das weitere Baumanagement erfolgt seitens der LIG, die auch die Grundstücke der BH Völkermarkt übernehmen wird.
Rekorde, Rekorde, Rekorde, das hat die 10. Auflage von „Kärnten Läuft“ vergangenes Wochenende gebracht. Die von Landeshauptmann Gerhard Dörfler geborene Top-Laufveranstaltung wächst jährlich nicht nur in der Quantität sondern auch in der Qualität. Das heurige Jubiläum war ein würdiges Fest mit vielen Emotionen gewesen.
„Mit den Umbaumaßnahmen und dem Zubau im Norden erreichen wir eine Verwaltungskonzentration im Bezirk Völkermarkt, die auch ein verbessertes Service für die Menschen ermöglichen wird. Die Zusammenführung aller Agenden an einem einzigen Standort erspart den Menschen unnötige Behördenwege“, so der zuständige Landesrat Harald Dobernig. Die Errichtung einer zentralen Info- und Servicestelle schaffe für den Bürger klare und übersichtliche Zuständigkeiten und verwirkliche das „One-Stop-Shop“-Prinzip, ergänzte der Landesrat.
„Eine Rekordteilnehmerzahl, eine Rekordhitze und ein Damen-Streckenrekord haben den diesjährigen Halbmarathon entlang des Wörthersees geprägt“, so Sportreferent Dörfler, der allen, die am Erfolg mitgearbeitet haben, herzlich dankte. Ein großes Ziel sei es in Zukunft, verstärkt Kinder und Kleinkinder zur Bewegung und auch zum Laufsport zu bringen. „Kärnten Läuft“ sei eine erfolgreiche Ganzjahresveranstaltung geworden, ein absolutes Erfolgsprojekt, das sich zur Marke entwickelt habe, betonte Dörfler weiter. Die Lauffamilien in den einzelnen Bewerben würden wachsen, so habe es beim Viertel-Marathon beispielsweise eine Verdoppelung der Teilnehmer gegeben.
Mit den Baumaßnahmen werden aber auch barrierefreie Zugangsmöglichkeiten für Bürger und Mitarbeiter in allen Räumlichkeiten des Hauses geschaffen. Gleichzeitig wird das desolate Stadelobjekt adaptiert und durch gänzliche Neugestaltung des Dachgeschoßes attraktiviert. Insgesamt wird eine Grundfläche von 1.100 m? saniert bzw. zugebaut. Die Investition soll rd. 2 Mio. Euro betragen. „Die Behördenwege werden kürzer dauern, vorhandene Infrastruktur kann besser genutzt werden, die Kommunikation der Mitarbeiter wird vereinfacht und die derzeitige Parkplatzsituation wird durch die Schaffung von mehr Kundenparkplätzen verbessert“, fasst Klösch zusammen. Hervorzuheben ist auch der behutsame Umgang mit der historischen Bausubstanz.
Schon Tradition: Der Landeshauptmann trägt den Sieger durch das Ziel.
REGIONALES
Den 100.Geburtstag feierte kürzlich die pensionierte Justizangestellte Maria Pridnig in Völkermarkt. Zahlreiche Gratulanten, darunter auch ehemalige Arbeitskollegen, stellten sich ein und überbrachten die herzlichsten Glückwünsche. Auch LAbg Vbgm Gerald Grebenjak und StR Hans Steinacher ließen es sich nicht nehmen, mit der Jubilarin anlässlich dieses besonderen Tages mit einem Glas Wein anzustoßen.
Kärntner Nachrichten: Die besten Nachrichten aus ganz Kärnten!
26. August 2011 I KärntnerNachrichten 11
Im Rahmen der Aufführung des Lustspieles „Zwoa harte Nüss“ in Kraig ehrte Kulturreferent LR Harald Dobernig die Theatergruppe Mellach für ihre 30jährige Tätigkeit. Besonderen Dank und Anerkennung sprach der Landesrat den noch aktiven Gründungsmitgliedern der Theatergruppe, Gerlinde Tamegger und Friedrich Komaier, aus. Mit dabei war auch LAbg. Peter Zwanziger. „Amateurtheatergruppen leisten einen wichtigen Beitrag für die Kärntner Kulturszene. Zugleich leistet die Theatergruppe aber auch einen wichtigen sozialen Beitrag“, so Kulturreferent Dobernig, der darauf hinwies, dass jährlich ein Teil der Einnahmen an die Caritas, das Rote Kreuz und die Kinderkebshilfe gespendet wird.
Bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und im Weltcup sind sie absolute Medaillen- und Punktefavoriten. Kürzlich durften es sich Kärntens Skisprung-Asse Thomas Morgenstern und Martin Koch gemeinsam mit ihren Familien im Gasthof Drage in Bad Kleinkirchheim gemütlich machen. Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler hatte sie zum Abendessen eingeladen und überreichte ihnen dabei ihre Siegerprämien. „Es war eine außergewöhnliche Saison. „Ich gratuliere euch herzlich. Es freut mich, dass ihr Wünsche zu Erfolgen machen konntet“, so der Sportreferent und große Fan der Kärntner Adler.
12 KärntnerNachrichten I 26. August 2011
LESERBRIEFE
Politisch motiviertes Urteil? Wie soll LHStv. Uwe Scheuch den Straftatbestand der „versuchten Geschenkannahme“ verwirklicht haben, wenn nicht nur kein Geld geflossen ist und beim „Tratsch“ zwischen zwei Menschen von keiner konkreten Person die Rede war, welche bei einer „versuchten Geschenkübernahme“ für eine Begünstigung in Betracht gekommen wäre? Wenn der Richter in seinem Urteil trotzdem von einem konkreten Geschäft spricht, dann hat er sich eben geirrt, genauso wie Sie mit der behaupteten „versuchten Geschenkübernahme“ auf dem Holzweg sind. Ein konkretes Geschäft, das auch verwirklicht wurde, lag zwischen der Landeshauptfrau von Salzburg und einem Russen vor, der für die Staatsbürgerschaft nur 800.000 Euro spendete und dem sogar der Bundeskanzler zu-
stimmte. Der Umstand, dass der Tratsch zwischen den Beiden eine moralische Schieflage hatte, kann unter den gegebenen Umständen nach meinem Dafürhalten der Straftatbestand der versuchten Geschenkannahme weder objektiv noch subjektiv gegeben sein. Damit steht aber für mich fest, dass der veritablen Krise wohl tatsächlich ein politisch motiviertes Fehlurteil zu Grunde liegt, welches für die 2. Instanz nicht haltbar sein kann. Wenn dieses aber trotzdem bestätigt wird, dann ist es wohl offenkundig, dass man an diesem festhalten will, damit der Richter sein Gesicht nicht verliert und das wäre wohl die größte Sauerei, da kann man zu Scheuch stehen, wie man will. Dr. Siegfried Lorber Klagenfurt
Kaiser fordert Scheuch-Rücktritt? Ich glaube, dass gerade ein SPÖ-Vorsitzender vorsichtig mit Rücktrittsforderungen sein sollte. Gerade (Spitzen-)Funktionäre der SPÖ haben sich über Jahrzehnte hinweg durch eine besondere „Kunst“ bei der Vernichtung von finanziellen Vermögenswerten ausgezeichnet (Magdalen, Konsum, AKH, BAWAG etc) und damit viel Schlimmeres verbrochen als ein Gespräch über nicht existierende Russen und deren Staatsbürgerschaften. Herr Kaiser, ich halte Ihre Performance als „unschuldiger Waisen-
knabe“ nicht mehr aus. Sie stehen als Kärntner SPÖChef auch für das sozialistische GeldvernichtungsSystem, das mit den EuroUnterstützungsmillionen für Griechenland aktuell leider seine traurige Fortsetzung findet. Gerhard Marinitsch Wernberg
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Martinz ist fehl am Platz! Als Argument, warum jemand in Kärnten Urlaub machen sollte, sagt Tourismuslandesrat Martinz von der ÖVP allen Ernstes, weil man von Kärnten aus „auf einen Kaffee nach Grado fahren“ kann. Mit dieser Wortmeldung hat sich Martinz selbst disqualifiziert. Mich wundert es nicht mehr, dass die Urlauberzahlen in Kärnten
ständig sinken. Statt sich neue Konzepte zu überlegen, wie man den Kärntner Tourismus durch neue Konzepte beleben könnte, schickt Martinz die Urlauber lieber nach Italien weiter. Ein solcher Tourismusreferent ist wahrlich fehl am Platz. Michael Brandauer Eberndorf
Vor Gericht sind alle gleich. Oder gleicher? Es ist mir völlig unverständlich wie es sein kann, dass man in unseren Rechtsstaat für einen angeblichen Tatbestand schon vor der Verhandlung als schuldig gehandelt wird. Vor allem wenn man bedenkt, dass in Österreich eigentlich die Unschuldsvermutung für jeden Angeklagten gelten sollte! Ebenso ist mir äußerst unverständlich, warum die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller nie verurteilt obwohl es in ihren Fall bewiesenermaßen Interventionen
ihrerseits an den Bundeskanzler, Geldflüsse eines russischen Investors und die Einbürgerung desselben gab? Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Oder wird hier zwischen politisch bequem und unbequem entschieden? Vor Gericht sind alle gleich. So heißt es ja immer, aber anscheinend sind einige doch gleicher! Auf jeden Fall ist das Vertrauen in die österreichische Justiz erschüttert! Markus di Bernardo, Wernberg
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
26. August 2011 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
Kroatien, Slowenien und Schottland zu Gast beim Int. Jugend Toto Cup
Österreichs Talente wieder heiß auf den Sieg in Nachwuchsturnier mit Tradition – das ist der Internationale Jugend Toto Cup, der zwischen 30. August und 3. September 2011 in Oberösterreich über die Bühne geht. Die ÖFB-Talente haben nach dem Sieg im Vorjahr auch heuer Großes vor. Die Idee eines Turniers für Nachwuchs-Nationalmannschaften griffen der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) und die Österreichischen Lotterien im Jahr 1988, also vor mehr als zwei Jahrzehnten, auf. Ziel war es, jungen und ehrgeizigen Fußballern die Möglichkeit zu bieten, in einem internationalen Wettbewerb Erfahrungen zu sammeln und ihr Können unter Beweis zu stellen. Das Turnier für vier Unter17-Nationalteams findet heuer bereits zum 23. Mal statt.
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Spiele in St. Florian, Pichl und Ottensheim. Nach dem Sieg im Vorjahr mit drei Siegen in drei Spielen will die ÖFB-Auswahl auch heuer ihre Vormachtstellung unter Beweis stellen. Das U-17 Nationalteam misst sich an den Schauplätzen St. Florian, Pichl und Ottensheim mit den besten Alterskollegen aus Kroatien, Slowenien und Schottland. • Dienstag, 30. August 2011 17.00 Uhr: Kroatien - Schottland (St. Florian/Sportpark) 19.00 Uhr: Österreich - Slowenien • Donnerstag, 1. September 2011 17.00Uhr: Slowenien - Schottland (Pichl/Winkelfeldstadion) 19.00 Uhr: Österreich - Kroatien • Samstag, 3. September 2011 15.00 Uhr: Kroatien - Slowenien (Ottensheim/Donaustadion) 17.00 Uhr: Schottland - Österreich Gegen Vorweis einer Toto Quittung erhält man am jeweiligen Spieltag an der
Stadionkassa eine freie Eintrittskarte. Toto hält überdies für jeden Besucher ein kleines Präsent bereit. Für Nachwuchsmannschaften, die den Internationalen Jugend-Toto-Cups besuchen, gibt es ein spezielles Geschenk: Jede anwesende Mannschaft erhält einen Toto Trainingsball.
Die Kärntner
KÄRNTNER NACHRICHTEN
Nachrichten
GEGRÜNDET 1955 02Z03986
immer schon
Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.
donnerstags: www.abcwerbeagentur.at
Ziehung vom Mi., 17. 8. 2011
68233 Ziehung vom Do., 18. 8. 2011 Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung ist in der Kärntner Landeszeitung vom 25. August 2011 folgende Planstelle ausgeschrieben:
Landesanstalt für veterinärmedizinische Untersuchungen: Eine Planstelle im „Gehobenen Medizinisch-technischen Dienst“ als Biomedizinische/r Analytiker/in. Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abgeschlossene Ausbildung als Biomedizinische/r Analytiker/in an einer medizinisch-technischen Schule für den medizinisch-technischen Dienst oder für den medizinisch-technischen Dienst an einem Fachhochschul-Bachelor-Studiengang, praktische Erfahrung in einem oder mehreren der nachfolgend angeführten Fachgebieten: Bakteriologie; Hämatologie und der Blutchemie; Zytologie; physikalisch-chemische und zytologische Harnuntersuchung, praktische Erfahrung mit diversen immunologischen Arbeitsmethoden, praktische Erfahrung im Qualitätsmanagement in veterinärmedizinischen oder medizinischen Laboratorien, Führerschein der Klasse B. Erwünscht: Erfahrung auf anderen Gebieten der veterinärmedizinischen Laboratoriumsdiagnostik, vor allem der Serologie - insbesondere Erfahrung mit der ELISA-Technik der Histologie. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536-10324 zu erfahren.
Bild zeigt Christian Gartner (AUT) und Dennis Praet (BEL) beim österreichischen Erfolg im Jahr 2010. © GEPA Pictures
39741 Ziehung vom Fr., 19. 8. 2011
09735 Ziehung vom Sa., 20. 8. 2011
22115 Ziehung vom Mo., 22. 8. 2011
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Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
VO R S C H AU 34. Runde 2011 1: RB Salzburg– Rapid Wien 2: Austria Wien– FC Admira 3: SV Ried– SV Kapfenberg 4: Sturm Graz– SC Wr. Neustadt 5: SV Mattersburg– Wacker Innsbruck 6: B. Leverkusen– B. Dortmund 7: 1. FC Kaiserslautern– Bayern München 8: SC Freiburg– VfL Wolfsburg 9: TSG Hoffenheim– Werder Bremen X 10: 1. FC Nürnberg– FC Augsburg 11: Hannover 96– FSV Mainz 05 12: Schalke 04– Mönchengladbach Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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14 KärntnerNachrichten I 26. August 2011
WIRTSCHAFT
Clubpatin Claudia Haider lud den Leo Club Alpina zum Präsidentschaftswechsel ins Bärental
Präsidentschaftsübergabe der Löwen im Bärental m auch im kommenPastpräsidentin Mag. ChrisU den Clubjahr mit fritina Ofner kann auf eine scher Kraft an die Arbeit zu tolle Abschlussveranstalgehen, konnten die Mitglieder des Leo Club Alpina Klagenfurt den Wald mit allen Sinnen erleben. Hören, schmecken, riechen, sehen und fühlen waren Hauptbestandteil des gruppendynamischen Waldabenteuers. „Ich wünsche der neuen Präsidentin Felizitas Schorn viel Kraft für das neue Clubjahr, die Begegnung im Wald soll ihr einen starken Start ermöglichen!“ so die stolze Clubpatin Claudia Haider. Die neue Präsidentin Mag. Felizitas Schorn ist Sozialarbeiterin der Landeshauptstadt Klagenfurt und
v.l.: Vizepräsidentin Claudia Korentschnig, Pastpräsidentin Christina Ofner, Dr. Walter Zemrosser, Präsidentin Mag. Felizitas Schorn, Clubpatin Claudia Haider, Gründungspräsidentin Sandra Wassermann sowie Vizepräsidentin Mag. Birgit Strasser. hat durch Ihr Sozialstudium an der FH Feldkirchen die passenden Voraussetzungen den erfolgreichen Weg der helfenden Hände im Leo Club Alpina weiter zu führen. Sie ist
seit 2009 Mitglied. „Durch die Begegnungen mit der Natur sind meine Sinne geschärft, ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe!“ so die frisch gebackene Präsidentin.
tung in Ihrem Clubjahr 2010/2011 hinweisen. Unter Ihrer Präsidentschaft gelang es gemeinsam mit dem Künstler Christian Anders für den Verein „Musica Kontakt“ Spenden in der Höhe von 2.000 Euro aufzubringen. Insgesamt wurden im vergangenen Clubjahr 350 Stunden an Freiwilligentätigkeit aufgewendet. Eine Spendensumme in der Höhe von 5.800 Euro konnte gesammelt werden. Der Leo Club Alpina wurde im Jahr 2008 gegründet und ist die Jugendorganisation der weltweit tätigen Lions. Infos: www.lc-alpina.at
„Terra Mystica“: Alter Bergbau anschaulich dargestellt ls „bedeutendes Kärntner Ausflugsziel“ bezeichnete Kultur referent LR Harald Dobernig den Erlebnisstollen Terra Mystica in Bleiberg-Nötsch bei einem Besuch. Begleitet wurde der Landesrat von Geschäftsführer Michael Grafenauer und Gemeinderat Martin Oberrauner. Jährlich besuchen 40.000 bis 50.000 Personen die „Terra Mystica“.
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„Der alte Bergbau wird im Schaubergwerk anschaulich dargestellt. Dadurch kann man sich in das Leben der Bergleute hineinversetzen. So wird auch ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung unserer Geschichte geleistet“, betonte Dobernig. Seitens des Landes werde es auch in Zukunft Unterstützung
geben.
Schaubergwerk für jung und alt Die Grubenreise beginnt mit einer 68 Meter langen Bergmannsrutsche, der längsten Europas. Dort geht man zu Fuß weiter und fährt mit einer echten Grubenbahn durch die Stollen. Über den österreichweit einzigen für Besucher befahrbaren Schachtaufzug gelangt man in den historisch-wissenschaftlichen Teil des angeschlossenen Bergbaumuseums. Im Bergbaumuseum werden interessante Schriften sowie Werkzeuge der Bergmänner ausgestellt. Ebenso die älteste Knappenfahne der Welt, die Bleiberger
Knappen 1717 von Prinz Eugen als Anerkennung für die Belagerung Belgrads erhalten haben. Zusätzlich kann man im Karikaturenmuseum Terra Humoristika Entwürfe, Skizzen und Fotos von Conrad Campidell bewun-
dern. Im gesamten Bergwerk herrscht thermales Stollenklima zur Befreiung der Atemwege. Als ExtraAngebot für Kinder gibt es eine Schatzsuche. INFO unter: www.terra-mystica.at
26. August 2011 I KärntnerNachrichten 15
WIRTSCHAFT
VELOX Bau Systeme: Die schönste Lärmschutzwand steht in Hornburg/Görtschitztal Wichtiger Beitrag zu mehr Lebensqualität der Bewohner – Vielfältige und attraktive Schallschutzmaßnahme. Landeshauptmann Gerhard Dörfler besichtigte kürzlich die neue Lärmschutzwand an der B 92 Görtschitztal Straße in Hornburg in der Gemeinde Klein St. Paul. Diese Lärmschutzwand ist nahezu endgültig fertiggestellt. Der Landeshauptmann dankte den Bewohnern für Geduld und Kooperation und allen beteiligten Firmen sowie dem Bauleiter Gerald Tschachler (Abt. 17) und dem lärmtechnischen Projektleiter Helmut Ha-
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Das ist die schönste Lärmschutzwand Kärntens. Damit ist eine neue Qualität erreicht!“ LH Gerhard Dörfler
dolt (Abt. 7) für die Ausführung. Ebenfalls vor Ort war der Leiter des Straßenbauamtes Klagenfurt und damit der Projektbearbeitung, Thomas Unterüberbacher, der Bürgermeister von Klein St. Paul, Hilmar Loitsch sowie Vertreter der beteiligten Firmen, wie VELOX Bau Systeme, Alpine, Neuper und Isolr-Glas. Diese Schallschutzmaßnahme (mit einer Höhe von 2,80 m) entlang des parallel zur Straße verlaufenden Geh- und Radweges weist eine Länge von 350 Meter auf und enthält –
F I R M E NG E S C H I C H T E
So hat es vor einem halben Jahrhundert begonnen. Das Kärntner Familienunternehmen VELOX wurde 1956 von den Brüdern Franz & Peter Steiner gegründet. Ausgangspunkt der Firmengründung waren Überlegungen, wie Holzspäne des damals bestehenden Sägewerkes wirtschaftlich weiterverarbeitet werden können. So werden seither Bau- und Dämmplatten aus zementgebundenem Holzspan in einem eigens entwickelten Pressverfahren hergestellt. Der Firmenname sagt vieles: Der Firmenname leitet sich vom lateinischen Wort „velox“ ab, das übersetzt „schnell, flink“ bedeutet. Damit findet ein wesentlicher Vorteil der VELOX Bauweise, nämlich die rasche und unkomplizierte Verarbeitung, Eingang in den Firmennamen.
optisch ansprechend gegliedert – die Elemente Beton, Stahl, Holz, Glas und Holzspanplatten sowie Steingabionen (Steinkörbe). Als Abschluss des Bauloses werden noch einzelne Türen zu den Häusern in der Lärmschutzwand montiert. Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme wurden mit rund 270.000 Euro angegeben. Auftraggeber war die Firma Alpine Bau GmbH. Auf der Görtschitztal Straße gibt es bekanntlich viel LKW-Verkehr, bedingt durch die Industriegebiete Brückl, Eberstein, Wietersdorf sowie aus dem Raum Klagenfurt. Die Lärmschutzwand ist auf der der Straße zugewendeten Seite
hochabsorbierend, also mit einer Schallabsorbtion von mindestens 8 dB ausgeführt. Der Landeshauptmann wies auf eine weitere wichtige Investition hin. So wird auch in Brückl an der Görtschitztal Straße eine Lärmschutzwand errichtet. Zudem wird der Radweg von der Gemeindegrenze Eberstein bis ins Ortszentrum Brückl gebaut. Die Kosten dafür belaufen sich auf 860.000 Euro.
K U R Z NO T I E RT Lärmschutz: VELOX hat mit den Lärmschutzwand-Fertigelementen die ideale und intelligente Lösung gefunden. Zementgebunden, eingefärbt und maßgefertigt finden die Fertigelemente ihren Einsatz als Lärmschutzwänden bei Straße und Bahn, in Industrie und Gewerbe. Für Schallschutzmaßnahmen an Decken und Wänden zur Reduzierung von Betriebs- und Verkehrslärm im Innen- und Außenbereich sind die VELOX Schallabsorptionsplatten optimal geeignet. Auch im privaten Bereich finden die VELOX-Lärmschtzsysteme immer mehr Verwendung. Als Sicht und zugleich Lärmschutz unter dem Motto „Mein Garten - meine Wohlfühloase!“
16 KärntnerNachrichten I 26. August 2011
KLAGENFURT
STW-Busse: Weitere zusätzliche Änderungen as mit Februar 2011 eingeführte neue Busliniennetz der Stadtwerke wird mittlerweile von den Klagenfurtern gut angenommen. Bekanntlich wurden in den letzten Monaten im Interesse der Kunden laufend umsetzbare Verbesserungen bzw. Nachjustierungen durchgeführt. Weitere Änderungen für die STW-Linien flossen jetzt noch in das Konzept ein und werden für die jährlich 21 Millionen Fahrgäste mit 12. September umgesetzt. Betroffen davon sind das Tag- und das Nachtnetz inkl. der Sonn- und Feiertage. Nachfolgend im Detail eine Auflistung der bevorstehenden Änderungen:
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1. Tagesnetz • Der Rundlinienverkehr nach Viktring wird von zwei Stichlinien (80/81) abgelöst, um Stehzeiten an verschiedenen Haltepunkten (Heiligengeistplatz, Hauptbahnhof oder Siebenbürgengasse) zu unterbinden. • Die Linie 80 führt vom Heiligengeistplatz / Stand 6 über den Hauptbahnhof – die Rosentalerstraße nach Viktring / Krottendorf und wendet in der dortigen Umkehrschleife. • Die Linie 81 führt vom Hauptbahnhof über den Heiligengeistplatz Stand 13 zur Universität und weiter nach Krottendorf zur Umkehrschleife. • In der Umkehrschleife Krottendorf wird in jedem Fall die Umsteigemöglichkeit (ca. 4 Minuten) sichergestellt, damit die Verbindung von und nach Viktring in beide Richtungen gewährleistet bleibt. • Somit gibt es außer in Krottendorf keine Wartezeiten mehr zwischen den Endhaltestellen. Allerdings müssen Umsteiger zwischen den Linien 80/81 im Bereich HBF oder HGP kleinere Wartezeiten in Kauf nehmen. • Mit den Linien 80, 85 und 98 wird stadteinwärts nun auch die Haltestelle Messe Ost und danach der Hauptbahnhof über den Autobusbahnhof angefahren – ab dem Hauptbahnhof gibt es nur mehr eine Haltestelle (direkt vor dem Bahnhof) Richtung Heiligengeistplatz. • Ab dem Hauptbahnhof fahren die Linien 80/85 und 98 über die Bahnhofstraße zum Heiligengeistplatz. • Die Linie 85 führt zudem stadtauswärts ab der Haltestelle 10. Oktober Straße über die Paulitschgasse zur Bahnhofstraße, Landesregierung und Wirtschaftskammer weiter zum Hauptbahnhof-West / Mössingerstraße - Pädagogische Hochschule und Ganghofergasse. • Die Haltestelle Bürgerheim wird stadtaus- und einwärts nur mehr von den Linien 60/61 bedient.
• Die Haltestelle Pädagogische Hochschule der Linie 85 stadtauswärts wird auf Anordnung der Behörde in die Hubertusstraße, Höhe Concordia Heim verlegt – (Auf lassung der bestehenden Haltestelle in der Waidmannsdorfer Straße). • Aus diesem Grund können ab 12.09.2011 stadtauswärts auch die Haltestellen Lodengasse und Griesgasse wieder bedient werden. • Linie 85 ab Pädagogischer Hochschule 12:38 Uhr bis 17:38 Uhr, planmäßig im 15´Takt über den Hauptbahnhof zum Heiligengeistplatz. • Die Linien 60/61 fahren vom Heiligengeistplatz nun so ab, dass von der Haltestelle 3 jeweils nur Richtung Welzenegg und von der Haltestelle 4 nur Richtung Waidmannsdorf gefahren wird. Diese Varianten sollten für die Fahrgäste leichter zu merken sein. • Der Übergang vom Tag- auf das Nachtnetz wird fließender gestaltet, letzter Tagbus ca. 20:00 Uhr. • Die Haltestelle “Morogasse Klinikum“ wird nur in “Morogasse“ umbenannt. • Die Bedienung vom und zum Strandbad (Linie 10) wird planmäßig bis 20:25 Uhr bzw. 20:40 Uhr (letzter Tagbus ab Strandbad) verlängert. • Rück-Verlegung und Auflassung der Haltestelle Hubertusstraße ostwärts um ca. 150 Meter zum Concordia Heim – Neue Haltestelle Pädagogische Hochschule. • Die Linie 31 aus Ebenthal kommend erhält Umsteigebeziehung zur Universität.
2. Nachtnetz • Fließender Übergang vom Tag- auf das Nachtnetz – Stehzeiten in den Endhaltestellen fallen weg!
KLAGENFURT
26. August 2011 I KärntnerNachrichten 17
Verbesserungen durch im Klagenfurter Fahrplan • Nachtnetzfahrten So – Do ca. 21:00 bis 23:00, Fr + Sa zusätzlich 00:00 + 01:00 Uhr (linienmäßig kleine Abweichungen).
• Ein zusätzlicher Kurs um 23:00 Uhr (Mo-Do), damit Veranstaltungsbesucher noch besser nach Hause kommen!
• Möglichkeit in alle Richtungen ohne größere Wartezeit (außer Richtung Annabichl und St. Jakob) umzusteigen.
3. Sonn- u. Feiertag
• Trennung der Durchmesserlinie 92 (Krumpendorf / Hörtendorf). • Neu: Krumpendorf – Heiligengeistplatz – Hauptbahnhof bleibt Linie 92, aus Krumpendorf kommend wird über den Heiligengeistplatz zum Hauptbahnhof und wieder zurück gefahren. • Neu: Hörtendorf - Heiligengeistplatz - Hörtendorf wird Linie 96 und bedient die Görzer Alle und Steingasse in beiden Richtungen mit. • Neu: Linie 95 wird über den Heiligengeistplatz zum Hauptbahnhof geführt.
• Im Sonntagsnetz werden Umsteigebeziehungen wieder besser möglich sein. • Die Kurse werden so verschoben dass bis auf wenige Ausnahmen eine stündliche Abfahrt um 00`gewährleistet ist. • Die Linie 10 ab Strandbad wird im 30´Takt (Sommer 15´Takt) nur bis zum Heiligengeistplatz geführt, Fischl wird ausschließlich durch die Linie 31 bedient und aus- u. einwärts über das AMS geführt. • Wechselweise stündliche Bedienung der Linien 30/31 Wölfnitz / Felsenschmiedgasse. • Früherer Beginn im Linienbetrieb am Sonntag (ca. ab 06:00 Uhr)!
• Linie 96 wird in Linie nach Hörtendorf integriert.
Kurz-Zusammengefasst: • Trennung der Durchmesserlinie 93 (Ebenthal / Wölfnitz) • Neu: Linie 93 von Wölfnitz kommend führt über den Heilgengeistplatz zum Hauptbahnhof und wieder zurück. • Linie 91 neue Bezeichnung für Richtung Ebenthal - diese Variante verkehrt nur zwischen Heiligengeistplatz – AMS und der Stolzstraße (neue Wendemöglichkeit vor der Hst. Lamplwirt). • Vom Hauptbahnhof bis zum Heiligengeistplatz gibt es nun 4X die Stunde einen Anschluss Richtung Heiligengeistplatz! • Bessere Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen! • Linien 94 und 98 bleiben unberührt.
Die gravierendsten Änderungen betreffen die Nachtlinien, wo nun aus Krumpendorf, Wölfnitz und St. Jakob kommend, direkt der Hauptbahnhof angefahren wird und damit vier Mal die Stunde ein Anschluss gegeben ist. Die Linie 96 nach Hörtendorf bedient stadtaus- und einwärts die Görzer Allee und Welzenegg mit. Die neue Bezeichnung 91 gilt für die Nachtlinie Richtung Stolzstraße und die Bedienung über die Mießtalerstraße. Weiters wird Sonntag bis Donnerstag der zusätzliche Nacht-Kurs um ca. 23:00 Uhr eingeschoben. Im Tagesnetz ist die Auflösung des Rundverkehres und die Umwandlung in Stichlinien nach Viktring sowie die zusätzliche Bedienung der Haltestelle Messe Ost durch die Linien 80 / 85 und 98 erwähnenswert. Im behördlichen Auftrag musste auch die stadtauswärtige Haltestelle Pädagogische Hochschule von der Waidmannsdorferstraße in die Hubertusstraße verlegt werden. Durch diesen Umstand werden ab 12.09.2011 auch die Haltestellen Lodengasse und Grießgasse wieder bedient. Info-Kontakt-Person: www.stw.at oder Fahrdienstleiter Walter Fugger, Tel. Nr. 0664-80521-5300
18 KärntnerNachrichten I 26. August 2011
HERBSTZEIT
Herbst: Kulinarische Höhepunkte beim Jauntaler Genussmarathon ernab von Wettkampfstimmung und Zeitdruck bewegt sich der Jauntaler Genussmarathon in der Region Klopeiner See – Südkärnten. Hier geht es nicht um sportliche Leistung sondern ausschließlich um die Freude an der Natur, der Bewegung und dem Genuss. Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, entlang der sieben ausgewählten Genusstouren aller Schwierigkeitsgrade laden zahlreiche Buschenschenken, Gasthöfe und Direktvermarkter zum Verweilen und zur Verkostung ein. Vielfältige Entdeckungen und Eindrücke gibt es auch in der Kulturlandschaft zu sammeln: Auf der Wanderroute Sablatnigmoor etwa erschließt sich dem Vorbeikommenden ein noch intaktes Ökosystem, in dem sich seltene Vogel- und Insektenarten tummeln. Die Radtour auf den Hemmaberg führt zu einer bedeutenden religiösen Kultstätte, die im Laufe der Jahrhunderte viele unterschiedliche Gesichter trug. Ein Abstecher zur Rosaliengrotte lohnt sich, das dort sprudelnde Quellwasser lindert der Sage nach Augenleiden. Der Genussmarathon ist ein gemeinsames Projekt der Naturfreunde Kühnsdorf, des Tourismusvereins Eberndorf und der Jauntaler Salamibauern, einer Genuss Region Österreichs. Besondere kulinarische Highlights sind die zahlreichen Feste in Südkärnten. Die Besucher kommen dort in den Genuss von lokalen Spezialitäten wie den Had’n (Buchweizen) rund um die Gemeinde Neuhaus, den Sittersdorfer Wein, die Jauntaler Salami u. v. m. Besondere Höhepunkte sind das Riesenspeckfest (24.09.11) in Bad Eisen-
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K U R Z I N F O R M I E RT Kulinarik- & Genussevents: Herbst 2011 Klopeiner See – Südkärnten 11.09.10: Coppla-Kasa-Fest (Bad Eisenkappel) • 17. + 18.09.11: Had’n Herbst (Neuhaus) • 24.09.11: Riesenspeckfest (Bad Eisenkappl) • 01.10.11: Fest der Jauntaler Genussregion (Völkermarkt)
Fotos: Gerdl kappel und das Fest der Jauntaler Genussregion (01.10.11) in Völkermarkt.
Naturschätze so weit einen die Bergschuhe tragen „Packt die Wanderschuhe ein, wir fahren nach Kärnten“ lautet der Schlachtruf von immer mehr Urlaubern in der Region Klopeiner See – Südkärnten. Dass die Destination mit sieben von Europas wärmsten Badeseen in Trinkwasserqualität lockt, ist schon lange bekannt. Welche Naturschönheiten und Kleinode es zu Fuß zu erkunden gibt, wird erst in den vergangenen Jahren von den Besuchern verstärkt realisiert. Das Naturschutzgebiet Trögerner Klamm verzaubert beispielsweise mit seiner Einmaligkeit, aufmerksame Wanderer entdecken dort sehr seltene Exemplare bedrohter Alpenflora. Die wildromantische Schlucht
besticht aber auch mit ihren schroffen Felsformationen, bunten Konglomeraten und dem glasklaren Wasser, in dem sich Forellen tummeln. Die grenzüberschreitende Wanderung ins teils slowenische Naturschutzgebiet Vellacher Kotschna ist ein weiterer Geheimtipp. Hoch oben in luftiger Höhe eröffnet sich ein Bergpanorama, das bis zu den Steiner Alpen und zurück zur Karawankenkette reicht. Hier bieten sich auch einige gewagtere Routen für geübte Bergsteiger an. Das Naturschutzgebiet Sablatnigmoor, ein Überbleibsel aus der letzten Eiszeit mit enormer Tierund Pflanzenvielfalt, ist ein weiteres idyllisches Ziel. Auch Österreichs sonnigstes Bergdorf namens Diex liegt in der Region, das mit seiner imposanten Wehrkirche und den zahlreichen Wanderwegen ein perfektes Ziel für die ganze Familie ist. Einen kompakten Einblick in das breite Routenangebot in der Region ermöglicht die „WunderWanderWelt“ (11.–18.09.11). Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr werden auch im Herbst 2011 wieder täglich bis zu zehn verschiedene professionell geführte Wandertouren angeboten. Weitere Informationen: Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten GmbH A-9122 Seelach, Schulstraße 10 Tel.: 0043/(0)4239/2222 Fax: 0043/(0)4239/2222-33 www.klopeinersee.at E-Mail: info@klopeinersee.at
26. August 2011 I KärntnerNachrichten 19
WIRTSCHAFT
Puntigamer Maxi-Flasche belebt den österreichischen Biermarkt
Millionste Puntigamer Maxi-Flasche verkauft Die 1,5 Liter PET-Flasche verhilft Puntigamer zu neuen Umsatzhöhen. Eine nahezu magische Grenze hat die Puntigamer Maxi-Flasche im August überschritten: Im Einzelhandel wurde die millionste Flasche des geselligen Bieres verkauft. Grund genug für Puntigamer im Großraum Wien, wo die Millionenflasche über den Ladentisch ging, einen MaxiFlaschen-Käufer mit einem gesponserten Fest’l zu überraschen. Über 30 Maxi-Flaschen und 18 Krügerl sowie 100 Euro Einkaufsgutschein darf sich das Ehepaar Melcher aus Wien/Liesing freuen. Die beiden Wiener wurden beim Kauf von sechs Puntigamer Maxi-Flaschen in einem Supermarkt entdeckt und erhielten ihren Gewinn von Brau Union Österreich Generaldirektor Markus Liebl überreicht. „Wir sind total überrascht, bis jetzt haben wir noch nie irgendwo etwas gewonnen. Die Puntigamer MaxiFlasche kaufen wir eigentlich regelmäßig, man kann uns schon fast als Stammkunden bezeichnen“, schmunzelt Fritz Melcher. „Die Flasche ist einfach praktisch und ich habe sie immer daheim im Kühlschrank. So kann ich mir immer genau die Menge einschenken, die ich trinken möchte. Beim Grillen mit Freunden mag ich die Flasche eben-
ÜBER PUNTIGAMER Bereits seit 1478 wird im Grazer Stadtteil Puntigam Bier gebraut. Jahr für Jahr werden am Standort insgesamt rund eine Million Hektoliter Bier produziert – Puntigamer ist damit Österreichs meistverkaufte Biermarke. Ungezwungene Geselligkeit und echte Bierkultur stehen bei Puntigamer im Mittelpunkt. Puntigamer überzeugt mit dem Klassiker „Das bierige Bier“, dem Premiumbier „Panther“, zwei Radler-Sorten und einem Winterbier. Der typische Geschmack lässt sich aber auch als spezieller Bierkäse genießen.
Brau Union Generaldirektor Markus Liebl (links) mit den Gewinnern Lilija und Fritz Melcher. falls gerne“, betont der Wiener.
Erfolgreiches Format Seit ihrer Einführung im heurigen Frühling belebt die Puntigamer Maxi-Flasche den österreichischen
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Die Maxi-Flasche darf sich trotz ihrer kurzen Existenz bereits über ein Prozent Marktanteil freuen. Das ist für uns natürlich ein sehr großer Erfolg, wenn man auch sagen muss, dass das besondere Gebinde damit nur einen kleinen Prozentsatz am gesamten Biermarkt ausmacht!“ Markus Liebl Generaldirektor Brauunion Österreich
Biermarkt. Laut einer aktuellen spektra-Umfrage kennen bereits 54 Prozent der Konsumenten die neue 1,5 Literflasche, 14 Prozent haben das Gebinde bereits ein- oder mehrmals gekauft. Mit der neuen Flasche
ist es Puntigamer gelungen, im ersten Halbjahr 2011 um 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu wachsen. Egal ob für Parties, Grillabende oder beim gemeinsamen Fußballschauen – die neue Flasche ist praktisch und wird von den Konsumenten gerne in größerer Runde genossen. Puntigamers Einsatz für mehr Geselligkeit und Spaß unter Freunden wird mit der Maxi-Flasche deutlich zum Ausdruck gebracht. INFOS unter: www.brauunion.at
20 KärntnerNachrichten I 26. August 2011
GESUNDHEIT
Erlebnisabend mit den Bestsellerautoren Monika Walbert und Thomas Lang im Gemeindesaal in Krumpendorf
Sanftes Heilen mit Matrix Quantenenergie atrix Quantenheilung ist eine Synthese aus den bekannten Methoden von Dr. Frank Kinslow und Dr. Richard Bartlett. Unsere jahrelange Erfahrung zum Thema “Heilung auf geistigem Weg“ als ausgebildete Energieheiler an der NFSH England fließt in die Methoden als sehr gute Ergänzung mit ein. Die Quantenheilung bzw. die 2Punkt-Methode wirkt sofort und unmittelbar und verschafft uns sichtbare körperliche Transformation.
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Matrix Quantenheilung ist keine klassische Behand-
beim Menschen eine Bewusstseinserweiterung die es ihnen ermöglicht, Veränderung in allen Lebensbereichen zu erlangen. Lernen sie mit der 2-PunktMethode ein komplettes Heilsystem kennen, das Ihre Selbstheilung sofort aktivieren kann. Sie können bei einer Anwendung sofort in den physischen und nicht physischen Bereichen Veränderungen wahrnehmen. Quantenheilung eine “Neue Medizin” für Körper, Geist und Seele. Die Methode funktioniert jenseits von Überzeugungen. Sie
Die beiden Bestseller Autoren und Referenten Monika Walbert und Thomas Lang aus München. lung von Krankheiten oder Symptomen, sondern ein begleitender Weg zur Schulmedizin. Durch das tägliche Anwenden der Quantenheilung entsteht
heilt aus dem reinen Bewusstsein heraus. Sie verändert Ihre Realität und somit Ihr Leben im Augenblick der Anwendung. Auch Lebensthemen wie
VO R S C H AU Seminar vom 16. - 18. September 2011 FR: 14-20 Uhr, SA und SO: ab 09.00 Ort: 9131 Grafenstein, Hambruschsaal Karten bei Raiffeisenbank & Sparkasse, Abendkasse Infos: www.leben2012.com oder 0650-9110368
Beruf, Geld und Beziehungen, denn auch diese Angelegenheiten sind Energiefelder, die positiv verändert werden können. Aber auch für uns hinderliche und blockierende Lebens-Situationen können mit dieser 2Punkt Methode transformier t und in die richtige Richtung gelenkt werden. Da unser Körper zu 99,9999 % aus Licht und Information besteht, umgibt und durchdringt unseren Körper ein Energiefeld, das aus Gedanken, Gefühlen – dem Bewusstsein besteht. Die Quantenheilung wirkt auf der Informationsebene des Menschen. Die klassische Medizin arbeitet vorwiegend auf der körperlichen der materiellen Ebene. Jegliche Art von Blockaden, Belastungen und Lebensumstände können Sie selbst mit der 2-Punkt Methode transformieren. Die 2-Punkt Methode kann ganz einfach und von jedem in den Alltagsrhythmus integriert werden. Der
Erlebnisabend findet am 30.8 und am 15.9. in Krumpendorf statt. Wer weiter in das Thema eintauchen möchte kann dies bei einem 3 Tages Seminar von 16.-18. 9. in Grafenstein (Hambruschsaal) tun. Es gibt noch Restplätze. Weitere Informationen unter www.leben2012.com oder unter 0650-9110368.
K A RT E N V E R L O S U NG Erlebnisabend am 30. August 2011 ab 19:30 Uhr und am 15. September 2011 ab 19:30 Uhr Ort: Gemeindesaal Krumpendorf am Wörthersee Für diesen sehr interessanten Erlebnisabend am 30. August werden 25 x 2 Freikarten verlost. Einsendeschluss spätestens Montag, 29.8.2011 12.00 Uhr an folgende E-Mail-Adresse: office@leben2012.com
26. August 2011 I KärntnerNachrichten 21
KÄRNTEN AKTUELL
Große Freude über neues Gesundheitsund Pflegezentrum in Grafendorf im Gailtal Fertigstellung im Rahmen des Großkirchtags gefeiert – LH Dörfler dankt Investor Grauf und allen Beteiligten – Wichtige Einrichtung für Kirchbach und Bezirk Hermagor. Vergangenes Wochenende wurde nach nur einjähriger Bauzeit das neue Gesundheits- und Pflegezentrum in Grafendorf, Marktgemeinde Kirchbach, eröffnet. Das neue Haus bietet seinen BewohnerInnen 70 Pflegebetten in modernen Ein- und Zweibettzim-
mern. Besonderes Augenmerk legte die GEMEINSAM statt EINSAM GmbH unter dem Geschäftsführer Andreas Grauf, wie auch bei den 10 bestehenden Pflegeheimen, 7 davon in der Steiermark, eines im Burgenland, eines in Niederösterreich und das neue GuP in Kärnten, auf die Barrierefreiheit. So ist es den BewohnerInnen beispielsweise möglich, von allen Zimmern im Erdgeschoss ohne Hindernisse in den hauseigenen, gemütlich gestalteten Garten zu gelangen. Das Haus umfasst neben den Pflegezimmern eine Zentralküche, Speise- und Aufenthaltsräume, Pflegeräume sowie Gemein-
K U R Z NO T I E RT Die GEMEINSAM statt EINSAM GmbH ist ein kompetentes, modernes Dienstleistungsunternehmen der stationären Altenpflege in familiärer Atmosphäre, in der insbesondere auf gegenseitigen Respekt, gegenseitige Achtung und gegenseitige Höflichkeit geachtet wird. Gut ausgebildete, zuverlässige und motivierte MitarbeiterInnen arbeiten eigenverantwortlich, qualitätsbewusst sowie teamorientiert und bilden eine grundlegende Säule im Unternehmen der GEMEINSAM statt EINSAM GmbH. Das Konzept der GEMEINSAM statt EINSAM GmbH ist einfach: der Mensch steht im Mittelpunkt. „Wir schaffen Orte, wo Vergangenheit und Zukunft zur Gegenwart verschmelzen“, so das Credo des Geschäftsführers Andreas Grauf. Ziel ist es, allen BewohnerInnen durch eine Betreuung und Pflege nach höchsten Maßstäben eine höhere Lebensqualität im Alter zu gewährleisten. Um dieses Ziel zu erreichen, wird in allen Häusern darauf gedachtet, unter Wahrung aller Rechte, die Würde sowie die Selbstbestimmtheit jedes einzelnen Bewohners zu wahren. Die Gestaltung des Alltags richtet sich nach den Interessen und Bedürfnissen der BewohnerInnen. Basierend auf diesen Bedürfnissen wird eine auf die BewohnerInnen abgestimmte Grund- und Behandlungspflege angeboten.
schaftsräume. Das Konzept der GEMEINSAM statt EINSAM GmbH ist einfach: der Mensch steht im Mittelpunkt. „Wir schaffen Orte, wo Vergangenheit und Zukunft zur Gegenwart verschmelzen“, lautet das Credo des Geschäftsführers Andreas Grauf.
führer Andreas Grauf bedankte sich bei der Eröffnungsrede für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kirchbach bei Herrn Bürgermeister Hermann Jantschgi und LH Gerhard Dörfler als Vertretung des Landes Kärnten. Seitens der Gemeinde wurde der GEMEINSAM statt EINSAM GmbH eine lebensgroße Holzskulptur des Bildhauers Jakob Hohenwarter überreicht, wofür sich neben der GeschäftsBei uns ste- führung auch die Heimleihen die Menschen im Mit- tung Iris Lanner-Traer und die Pflegedienstleitung telpunkt. Wir schaffen Or- Martina Winkler recht te, wo Vergangenheit und herzlich bedankten. Zukunft zur Gegenwart ver- INFOS unter: Gesundheits- und Pflegezenschmelzen!“ trum Grafendorf GF Andreas Grauf Grafendorf 155 9634 Gundersheim Ziel ist es, allen Bewohner- Heimltg.: Iris Lanner-Traer Innen durch eine Betreu- Pflegedienstltg.: ung und Pflege nach höch- DGKS Martina Winkler sten Maßstäben eine höhe- Tel. +43 (0)4718 / 81 113 re Lebensqualität im Alter zu gewährleisten.
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Das von der Bevölkerung gut besuchte Eröffnungsfest, im Zuge dessen allen InteressentenInnen die Möglichkeit gegeben wurde, das neue Pflegeheim zu besichtigen, fand im Rahmen des Grafendorfer Kirchtags statt. Geschäfts-
www.menschenimmittelpunkt.at
22 KärntnerNachrichten I 26. August 2011
FREIZEIT
Back to the Beach in Porec/Istrien vom 15. - 18. September 2011
DocLX: Spring Jam Revival 2011 uropas größte Studentenreise, Spring Jam – www.springjam.at – startet in die dritte Runde. Nach einem Rekord-Ergebnis im Frühjahr von Spring Jam I und II mit über 10.000 Teilnehmern, gibt DocLX Master mind Dr. Alexander Knechtsberger den Spring Jamern im Herbst nochmals die Möglichkeit zum Abfeiern: „Ich freue mich sehr, zum Abschluss der Sommer-Reise-Saison den Studenten eine Plattform zu bieten, um nochmals so richtig Party zu machen. Die Spring Jam Facebook
vergessen wie z.B. das Raiffeisen Club Beachvolleyball Turnier, der Krone Karaoke Contest, die Nokia tele.ring Balloon Challenge, die Kronehit Chart Challenge und das Kelly´s Trucker Pulling.
E
DocLX-Mastermind Dr. Alexander Knechtsberger.
Weisses Fest.
Legendär am Meer mit starken Wirtschafts-Partnern:
Spring Jamer beim Feiern am Strand.
Die DocLX-Holding setzt im Eventbereich neue Maßstäbe. An der europaweit ein-
Community umfasste im Frühjahr noch rund 12.000 Fans, aktuell haben wir bereits 20.000. Eine Fan-Gemeinde, die den Hype rund um Spring Jam bestätigt.“ Kult bei Studenten: Alle Frühjahrs-Highlights auch im Herbst im Programm: Angereist wird standesgemäß im legendären Partyzug. Die Party-Crowd erwartet eine eigens angemietete Halbinsel in Porec/ Istrien, möglich gemacht durch die Kooperation mit der österreichischen Hotelgruppe Valamar, dem größ-
Fotos: DocLX Holding
Partypeople am Schiff. ten Hotelanbieter in Kroatien. Für rund 1.000 bis 2.000 Studenten wird der Party-Sommer noch einmal durch die zahlreichen Party- Highligts verlängert. Gefeiert wird bei der Welcome Night auf dem Bacardi Partyschiff – heuer erstmals für alle Raiffeisen Club Mitglieder gratis – ebenso wie beim der NOKIA Crazy Night@Partyzug, beim Weissen Fest powered by Raiffeisen Club, der legendären Sunrise Party sowie der Sexy Fashion Glamour Night powered by Kronehit. Weitere Programm-Highlights lassen den Herbst schnell
maligen Erfolgs-Story von Spring Jam sind auch prominente Partner aus der Wirtschaft beteiligt. Neben den langjährigen Partnern Raiffeisen Club, tele.ring, KELLY´s, KRONEHIT, Kronen Zeitung, Laola 1, Miss, Red Bull, Bacardi /Eristoff, ist heuer auch Nokia erstmals mit dabei.
Facts & Figures: Spring Jam Revival – Europas größte Studentenreise ab 99 Euro! Herbst 2011: 15.-18. September Porec/Istrien www.springjam.at
26. August 2011 I KärntnerNachrichten 23
KULTUR
Veranstaltungen Schloss Albeck Fr, 02. 09., 20 h: Michaela Berger & ihre Swingsters - „Let me sing and I am happy“
(Contrabass), Klaus (Drums). www.swingsters.at
Gospel, Soul, Pop, Swing/ Jazz, Latin in Originalsprache kombiniert mit modernen Einflüssen aus der Worldmusik. Lassen Sie sich von Michaela Berger entführen in eine Welt von Alt-Bekanntem, aber ungewöhnlich & exclusiv! Special Guest: Prof. Hugo Alberto Lamas; Band: Harald Simschitz (Sax), Harald Rutar (Piano), Stefan Gfrerrer
So, 04. 09., 11 h: Romeo & Julia Ein-Mann-Kabarett-Komödie mit Mario Kuttnig frei nach W. Shakespeare Das wohl bekannteste Stück Shakespeares wird von Mario Kuttnig einem Facelift unterzogen. Nebenschauplätze & Figuren fallen dem Rotstift zum Opfer. Der Rest wird mit viel Improvisation & Spaß bewerkstelligt. In Sekundenschnelle wechselt eine Figur in die nächste, und das ohne Requisiten. Der besondere Reiz: das Publikum darf mitagieren. Keine Aufführung ist wie die andere! Freuen Sie sich auf eine Interpretation von Shakespeares Liebesdrama in ganz neuem Licht! Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz
Karl May meets Tracht nja Kruse als Starbesetzung für die 17. Karl May Festspiele in
A
Weitensfeld, Gurktal und im Dirndl des Jahres 2011 von Strohmaier. Thomas Koziol (Regisseur und Winnetou) veranstaltet heuer wieder die legendären Karl May Festspiele in Weitensfeld. Gemeinsam mit Schauspielkollegin Anja Kruse, die der Star der diesjährigen FreiluftShow ist, bringt er einen Wild-West-Flair ins Gurktal. Kruse verkörpert Ribanna, die Freundin Winnetous. Weitensfeld ist aber auch bekannt durch das ortsansässige Trachtenhaus Strohmaier, dessen Namen weit über die Grenzen Kärntens bekannt ist und schon in der 3. Generation geführt wird.
Anja Kruse (im Dirndl des Jahres 2011), Thomas Koziol, Maximilian Strohmaier (Trachtenhaus Strohmaier, Weitensfeld).
Wer sich „Winnetou II“ ansehen möchte, kann dies noch bis 27. August 2011 tun.
Lippitsch
Tel.: 04279/ 303 • Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at
24 KärntnerNachrichten I 26. August 2011
VERANSTALTUNG
Südseit’n-Festival – 2. und 3. Sept. in der Klagenfurter Innenstadt ach dem heißen Spätsommer steht in Klagenfurt ein heißer Musikherbst vor der Tür! Das „Südseit’n Festival“, organisiert von Miki Milan („No Stress Brothers“) in Kooperation mit „kulturRaum Klagenfurt“ geht in die zweite Runde. An unterschiedlichsten Veranstaltungsorten in der Innenstadt treten Bands aus den Bereichen Blues, Rock, Boogie Woogie, Country, Soul und Funk – bei freiem Eintritt (!!!) – auf. Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer hat das Festival, das zwei Tage lang die Stadt und ihre
N
Plätze, Höfe, Lokale und Konzertlocations mit internationalen TopBands bespielt, auch heuer wieder
finanziell unterstützt. Infos auch auf www.suedseiten-festival.at und www.kulturraum-klagenfurt.at
Der Balperitivo Erfrischend überraschend Der außergewöhnlichste Aperitif, den die Natur zu bieten hat. Nach altem BalsamicoRezept vergoren und mit Hand verlesenen Blüten, Beeren und Kräutern verfeinert, bietet der Balperitivo ein frisches Geschmackserlebnis aus der KräuterspatzManufaktur. Ganz ohne Alkohol, aber dafür mit belebenden Säuregehalt feinster Apfelessenzen eignet sich der Balperitivo als geschmacksanregender Aperitif ebenso wie als krönender Digestif zum Essen. Wer seinen Gästen etwas ganz Besonderes bieten möchte, serviert den Balperitivo als neutralisierenden Zwischengang im gekühlten Glas. Ein ganz besonderes raffiniertes Erlebnis, das den Magen stimuliert und die Geschmacksnerven für den kommenden Gang anregt. Basis für den Balperitivo ist sortenreiner und natürlich
vergorener Apfelsaft. Angelehnt an die traditionelle Balsamico-Herstellung reift dieser lange Zeit, um seine vielen Aromen entfalten zu können. Das Ergebnis ist eine erfrischende, alkoholfreie Essenz mit 2,6 bis 4,9 Prozent Säure. Mit Blüten, Beeren, Kräutern und Honig verfeinert ist der Balperitivo nicht nur ein wohlbe-
findliches Elixier, sondern auch ein außergewöhnlicher Trinkgenuss, der Sie und Ihre Gäste überraschen wird.
Der Kräuterspatz Geschmack ist die Kunst sich auf Kleinigkeiten zu verstehen.. Der Onlineshop Kräuterspatz.at hat sich auf Natur-Deli-
katessen aus dem AlpeAdria-Raum spezialisiert. Die Produkte werden vom Pflücken, über die Verarbeitung bis zur Verpackung mit viel Liebe und altem Wissen per Hand hergestellt. Das bürgt für Topqualität, außergewöhnliche Kreationen und ein flexibles und vielfältiges Angebot. Mehr Informationen finden Sie unter www.kraeuterspatz.at oder besuchen Sie Ihren Kräuterspatz auf Facebook facebook.at/kraeuterspatz