KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 28 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 15. Juli 2011
PROMOTION
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
Ihr Fundament ist auf Holz gebaut:
Wir feiern: 30 Jahre Holzindustrie Tilly! Moderne Kärntner Holzindustrie setzt sich auf den WeltMärkten durch! In modernen Fertigungsprozessen und mit dem Respekt für die natürliche Ressource HOLZ wird mit Fachkompetenz und strenger Qualitätsüberwachung in Althofen die TILLYNaturholzplatte hergestellt. Die große Produktpalette überzeugt durch die Vielfalt an Holzarten sowie breiten Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. TILLY-Naturholzplatten sind der Garant für Qualität und Verarbeitungskomfort im Einklang mit der Natur. Flexibilität in der Produktion und ein europaweites Vertriebsnetz sorgen für Zufriedenheit in einem großen Kundenkreis. Die Tilly Holzindustrie wurde wegen ihres Erfolgs 2011 mit dem Exportpreis ausgezeichnet. Während der allgemeinen Krise investierte Tilly 30 Mio. Euro.
II KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
TILLY
Kärntner Landeswappen an Holzbau Tilly verliehen Landesregierung zum Firmenjubiläum in Althofen vollständig anwesend.
Die gesamte Landesregierung feierte mit den Tilly`s das stolze Firmenjubiläum und die Eröffnung von Werk II. In Althofen wurde im Beisein zahlreicher Gäste und der Firmenbelegschaft das Firmenjubiläum 30 Jahre Tilly Holzindustrie und die Eröffnung des Werkes II gefeiert. Seitens des Landes stellten sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit seinen beiden Stellvertretern LHStv. Uwe Scheuch und LHStv. Peter Kaiser und den Landesräten Josef Martinz, Harald Dobernig und Christian Ragger als Gratulanten ein. „Die Tillys haben Holz in den Genen und ihr Fundament ist auf Holz gebaut“, gratulierte Dörfler den 18 Tillys zum Firmenjubiläum und neuen Werk. Fundament der Erfolgsgeschichte der Familie seien in den letzten 30 Jahren
aber auch der Fleiß und die Träume der Familie gewesen, und sie hätten sich ihren Erfolg mit Händen redlich erarbeitet.
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Die TillyHolzindustrie ist seit vielen Jahren ein bedeutender Kärntner Leitbetrieb und wichtiger Arbeitgeber in der Region!
führenden Gesellschafter und Geschäftsführer Kurt Lackner wünschte der Landeshauptmann weitere erfolgreiche Unternehmensjahre. „Ihr beide habt ein Vermächtnis weiterzuführen“. Gemeinsam mit den Regierungskollegen überreichte er an die Familie die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappens.
Der Landeshauptmann hob auch die Kompaktheit der Unternehmerfamilie hervor. „Wo die Tillys sind, passiert immer etwas Gutes“, sagte er.
Verbal gratulierten auch beide Landeshauptmannstellvertreter. „Es ist schön solche Freunde zu haben“, sagte Scheuch. „Gut Holz der Familie und den 200 Mitarbeitern“, wünschte Gesundheitsreferent Kaiser. LR Martinz stellte sich bei beim Tilly-Clan mit einer Eiche und Fichte ein, und lobte deren Familienzusammenhalt.
Sohn Gerd als geschäfts-
Bürgermeister
Landeshauptmann Gerhard Dörfler
Manfred
Mitterdorfer hob den unternehmerischen Fleiß der Familie hervor. „Eure hochwertigen Produkte tragen Althofen in die Welt hinaus.“ Gleichzeitig bedankte er sich für die jahrelange Unterstützung diverser Vereine im Ort und bat Seniorchef Hans und seine Frau Elisabeth Althofen und dem Krappfeld weiter die Treue zu halten. Auch der Präsident der Industriellenvereinigung Othmar Petschnig würdigte die Leistungen der Unternehmerfamilie. Die Laudatio auf die Tillys hielt Steuerberater Walter Groier. Er hob den Kampfgeist und die Pflege von Freundschaften durch die Familie hervor. Gerd Tilly und GF Kurt Lackner attestierte er unter nehmerischen Weitblick.
KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 28 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 15. Juli 2011
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
Beachvolleyball Grand-Slam in Klagenfurt:
Jugendday am Beach!
Verfahren gegen Uwe Scheuch: Die Verhandlung wurde vertagt, kritische Stimmen zum Prozess!
E-bike-Tour mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler und vielen Promis wurde gestartet!
Seiten 2 und 3
Seite 7
2 KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
THEMA DER WOCHE
Prozess gegen Uwe Scheuch geht in nächste Runde Beim ersten Prozesstag konnte die Korruptions-Staatsanwaltschaft in keinster Weise ihre Anklage gegen Uwe Scheuch begründen. Prozess wurde völlig überraschend von Richter Liebhauser-Karl vertagt. Der Prozess gegen FPKParteiobmann LHStv. Uwe Scheuch ist vergangene Woche am Landesgericht Klagenfurt völlig überraschend vertagt worden. Richter Christian Liebhauser-Karl will noch Landesamtsdirektor Dieter Platzer als Zeugen laden. Der Termin für die nächste Verhandlung war vorerst noch nicht bekannt. Schon am ersten Prozesstag wurde ganz deutlich dargelegt, dass die Anklage der Korruptionsstaatsanwaltschaft auf äußerst wackeligen Beinen steht. Denn es wurde klar ersichtlich, dass LHStv. Uwe Scheuch in seiner Funktion als LandeshauptmannStellvertreter im Rahmen seiner Amtsführung niemandem eine Staatsbürgerschaft verschaffen kann. Denn Uwe Scheuch hat für die Verleihung von Staatsbürgerschaf ten keine Referatszuständigkeit. Für die Verleihung von Staatsbürgerschaften an Investoren aus wirtschaftlichen, sportlichen oder kulturellen Gründen (aus Staatsinteresse), ist ausschließlich die Bundesregierung zuständig. Kein Mitglied der Landesregierung kann über die Verleihung von Staatsbürgerschaften entscheiden oder darauf Einfluss nehmen. Dies wurde auch von Dr. Herbert Haupt-
mann, dem damals zuständigen Beamten in der Landesregierung, bestätigt. Ein zusätzliches Gutachten vom bekannten Verfassungsrechtler Heinz Mayer (SPÖ-nahe) belegt weiters, dass Uwe Scheuch keinerlei Möglichkeit hat jemanden eine Staatsbürgerschaft zu beschaffen. Außerdem baute die Staatsanwaltschaft den ganzen Prozess auf einen einzigen Zeugen auf: Kurt Lukasek. Bei der Befragung durch die Verteidigung wurde aber klar ersichtlich, dass Lukasek kein glaubwürdiger Zeuge ist. Im Gegenteil: Lukasek widersprach sich bei der Einvernahme vor Gericht mehrmals bei seinen Aussagen. Trotzdem wurden die Ausführungen von Lukasek vom Staatsanwalt überhaupt nicht kritisch hinterfragt. Gerichtsexperten, die den ersten Prozesstag mit verfolgt haben, waren sich einig, dass die Staatsanwaltschaft die umstrittene Anklage eigentlich sofort niederlegen müsste. Da die Staatsanwaltschaft aber bis dato überhaupt kein Interesse hatte, Material zuzulassen, dass Uwe Scheuch entlastet, scheint das wenig realistisch zu sein. Für Spannung ist also weiterhin gesorgt.
Konzentriert und gefasst: LHStv. Uwe Scheuch
S T E L L U NG N A H M E „Die Vertagung des Prozesses kommt überraschend, ist aber natürlich zur Kenntnis zu nehmen. Ich bin völlig davon überzeugt, unschuldig zu sein und nichts Unrechtes getan zu haben. Dass ich heute überhaupt vor dem Richter stehe, ist für mich nach wie vor nicht nachvollziehbar. Vor diesem Hintergrund hoffe ich daher auf eine rasche Fortsetzung und eine möglichst baldige Entscheidung. Da ich mit solchen Verfahren keinerlei Erfahrung habe – und auch künftig keine haben will – möchte ich keine persönlichen Aussagen zum Prozessverlauf treffen. Eines ist aber klar: Der Tag war sehr lehrreich für mich, hat er doch gezeigt, dass absolut jeder Halbsatz oder jede aus dem Zusammenhang gerissene Phrase aufgebauscht und sehr unangenehm interpretiert werden kann. Die vertagte Verhandlung hat aber auch verdeutlicht, wie diffizil diese Materie ist und dass die Situation nicht so einfach und eindimensional abzuurteilen ist, wie sie in den letzten Monaten von den Medien leichthin dargestellt wurde. Ich bitte um Verständnis, dass ich zum laufenden Verfahren keine weitere Stellungnahme abgebe.“
15. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE
„Wir lassen uns Uwe Scheuch nicht herausschießen!“ Viele FPK-Mandataren, Funktionäre, Mitglieder und Sympathisanten waren beim Prozess live dabei, um Parteiobmann Uwe Scheuch mit ihrer Anwesenheit im Gerichtssaal den Rücken zu stärken. Hier ein paar Eindrücke vom ersten Prozesstag. „Beim Prozess bekamen die Verteidiger bei der Zeugeneinvernahme kaum die Möglichkeit, sich einzubringen und ihre Argumente auszuführen. Die Staatsanwaltschaft hat nichts aktiv dazu beigetragen, einen objektiven Verfahrensverlauf zu ermöglichen.“ „Nachdem, was ich beim Prozess gehört habe, müsste am Ende des Tages ein Freispruch für Uwe Scheuch herauskommen. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind haltlos. Trotzdem muss man mit allem rechnen. Denn normalerweise gilt für einen Angeklagten die Unschuldsvermutung und die Justiz muss dessen Schuld beweisen. Bei Uwe Scheuch scheint es umgekehrt zu sein: Er wird getan, als wäre er schuldig, und jetzt muss er seine Unschuld beweisen.“ Landesrat Mag. Harald Dobernig
„Es war ein politischer Schauprozess und eine Demonstration der Allmacht der Justiz, der man letztendlich völlig ausgeliefert ist.“ LAbg. Mares Rossmann
„Da ich beim Prozess anwesend war und mir ein persönliches Bild machen konnte, lautet mein Resümee: Ich bin der Meinung, dass die Justiz unabhängig und weisungsfrei agiert hat, trotz der polemischen und sarkastischen Vorsitzführung.“ Landesrat Mag. Christian Ragger
BR Bgm. Franz Pirolt
„Ich bewundere die Selbstbeherrschung und persönliche Haltung Uwe Scheuchs während dieser Justizposse! Ich kenne Uwe seit vielen Jahren und bin von seiner Unschuld überzeugt. Es ist nur logisch, dass Neider und politische Medien diesen Top-Politiker der FPK herausschießen wollen. Das werden wir auf keinen Fall zulassen.“ LAbg. Wilma Warmuth
„Als Prozesszuhörer sind für mich zwei Dinge auffallend gewesen: Erstens hat die von der Verteidigung richtigerweise erhobene Nichtzuständigkeit von Uwe Scheuch bei der Verleihung von Staatsbürgerschaften nicht zu einer sofortigen Beendigung und Einstellung des Verfahren geführt, wie beispielsweise bei der Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller, sondern der Prozess weiter abgehandelt wird. Zweitens waren für mich manche Fragen des vorsitzführenden Richters deutlich über dem Limit der Menschenrechte, die auch ein Angeklagter in einem Rechtsstaat haben sollte.“ Vizebürgermeister Mag. Herbert Haupt
„Uwe Scheuch wurde über weite Strecken so behandelt, als ob er schon verurteilt wäre. So konnte er nicht einmal neben seinem Anwalt sitzen und sich mit diesem beraten. Das LAbg. Peter Zwanziger macht Angst!“
4 KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
HINTERGRUND
Schluss-Strich unter Causa „Connect-Werbeagentur“ Prüfung durch Wirtschaftstreuhänder ergab keine Beanstandungen. „Wie in der Öffentlichkeit angekündigt wurde seitens der FPK eine Prüfung der längst stillgelegten Connect Werbeagentur durch einen unabhängigen Steuerberater in Auftrag gegeben und bereits vor Wochen abgeschlossen. Als stellvertretender Landesparteiobmann des FPK war ich mit der Koordination beauftragt. Das Ergebnis der Untersuchung habe ich dem Parteivorstand bereits vor mehreren Wochen vorgetragen und dieser hat es einstimmig zur Kenntnis genommen“, teilte diese Woche Landesrat Christian Ragger mit. Wie er ausführte, wurden im Rahmen dieser Kontrolle alle Verantwortlichkeiten festgestellt und es wurde untersucht, ob alle rechtlichen Vorschriften eingehalten worden sind. Dabei wurden sämtliche Rechnungen, Verträge und Aktivitäten der Connect Werbeagentur unter die Lupe genommen. „Der Wirtschaftstreuhänder hat bis auf einige wenige
formale Hinweise die Nachvollziehbarkeit und rechtliche Unbedenklichkeit aller Vorgänge bestätigt“, teilte Ragger mit.
Keine Unregelmäßigkeiten In dem Bericht der Kanzlei Dkfm. Freund & Partner Steuerberater GmbH heißt es: „Im Zuge der Belegprüfung der Fa. Connect Werbe- & Beratungsagentur GmbH konnten keine Unregelmäßigkeiten in der Buchführung der Gesellschaft entdeckt werden und sind sämtliche aufgeworfenen Fragen durch die Vertreter der Gesellschaft plausibel geklärt worden. Finanzstrafrechtliche Tatbestände scheinen nach Prüfung der Unterlagen nicht verwirklicht worden zu sein.“ Das Kapitel „Connect“ ist damit laut Ragger für die FPK ein für alle mal
Landesrat Mag. Christian Ragger erledigt. „Wir haben einen klaren Schlussstrich gezogen. Der Prüfbericht hat auch eindeutig belegt, dass die jetzige Führung der FPK mit der Gründung und den Abläufen der Connect Werbeagentur nichts zu tun hat.“
FPK fordert von Slowenien wiederholt die Öffnung historischer Archive! Kärnten hat ein Anrecht auf Aufklärung der Anschlagserie in den 70er Jahren. Im Zuge der wiederaufflammenden Diskussion verlangte FPK-Klubobmann Kurt Scheuch wiederholt die Öffnung der Archive in Slowenien. Die Nichtherausgabe von Akten des kommunistischen Geheimdienstes an Historiker werde auch von Sloweniens Bevölkerung nicht gutgeheißen, verweist Scheuch auf die kürzlich erfolgte Volksabstimmung in Slowenien. So hätten 70,6 Prozent gegen das Gesetz über die Verschärfung der „Archivöffnung“ gestimmt. Bekanntlich wollte die Mitte-Links-Regierung den Zugang
zu Geheimdienstdokumenten aus der Zeit des kommunistischen Jugoslawiens massiv einschränken. Betroffen davon wären auch Dokumente, die mit den Anschlägen in Kärnten in den 1970er Jahren zu tun haben. „Mit dem eindeutigen Volksentscheid kann die Weigerung Sloweniens, öffentliche Geheimdienstakten zu den Terroraktionen in Südkärnten, die nach dem Ortstafelsturm (in der Zeit von 1975 bis 1979) verübt wurden, an Historiker auszuhändigen, wohl nicht mehr Aufrecht bleiben“, ist Kurt Scheuch überzeugt: „Auch
unser Außenminister ist a u f g e fo r d e r t Sloweniens Regierung dazu anzuhalten, die Geheimakten zugänglich zu machen. Es ist FPK-Klubobmann n i e m a n d e n Kurt Scheuch gedient, wenn weiterhin vertuscht und verheimlicht wird. Das sehen offensichtlich auch die Menschen in Slowenien so“, betont Scheuch.
15. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 5
HINTERGRUND
Das Ortstafelpaket passierte mit Applaus den Nationalrat! Das von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Staatssekretär Josef Ostermayer ausverhandelte Ortstafelpaket hat den Nationalrat mit großem Applaus für alle Beteiligten passiert. In Kürze tagt der Bundesrat, vor dem der Kärntner Landeschef auch eine Grundsatzrede halten wird. Ein Festakt mit dem Bundespräsidenten im Wappensaal des Klagenfurter Landhauses beschließt eine jahrzehntelange Diskussion in würdigem Rahmen.
Stolz auf Kärnten, stolz auf Österreich: Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in Wien.
Kein leichtes Spiel für E-Bike-Diebe LH Dörfler führt mit „Lebensland Kärnten“ und Polizei neuen Elektrofahrradpass ein. Immer mehr Kärntner erkennen die Vorteile eines Elektrofahrrades, doch leider sind die EBikes auch bei Fahrraddieben sehr beliebt.
Vor Ort bei der Umfahrung Bad St. Leonhard Die 3,8 Kilometer lange Umfahrung Bad St. Leonhard auf der B 78 Obdacher Straße nimmt immer konkreter Formen an. Kürzlich überzeugte sich Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei Baustellenbesuch vom Fortschritt der Bauarbeiten und gab gleichzeitig offiziell grünes Licht für den letzten Bauabschnitt, nämlich das Baulos 4 Lavantbrücke 5. Mit Bauleiterin Sabine Klemenjak von der Firma Massivbau hat bei diesem Baulos eine junge Frau das Sagen. Mit dabei war auch Bürgermeister Simon Maier, Abteilungsvorstand Volker Bidmon sowie Projektleiter Markus Fink.
Deshalb hat Landeshauptmann Gerhard Dörf ler mit dem „Lebensland Kärnten“ und dem Landespolizeikommando Kärnten ge-
meinsam einen Elektrofahrradpass entwickelt, in dem die wichtigsten Daten wie Marke, Farbe, Rahmennummer, Batterietyp, usw. eingetragen werden und ein Foto des Rades eingeklebt wird. Der Pass soll bei Diebstahl oder Verlust zu einem schnelleren Auffinden des Elektrofahrrades verhelfen.
Koralmbahn: Neuer Infopoint „Europa grüßt Südkärnten. Der neue ÖBB-Infopoint mit seinen Informationstafeln und dem viersprachigen Infofilm über die Koralmbahn und die Baltisch-Adriatisch Achse zeigt, dass wir in Europa
leben“, betonte Dörfler bei der Eröf fnung in Kühnsdorf. Mit dem Bau der Koralmbahn werde in Südkärnten die Zukunft gebaut.
6 KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
LANDESPOLITIK
Spaß, Sport und Action beim Jugendbeachday 2011 LHStv. Scheuch, LR Dobernig und LR Ragger veranstalten Top-Event am 3. August. Nach dem großen Erfolg des Jugendbeachdays in den letzen sieben Jahren lädt Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch auch in diesem Jahr gemeinsam mit Landesrat Harald Dobernig und Landesrat Christian Ragger 1.000 Jugendliche zu einem besonderen Tag ein – dem „Kärntner Jugendbeachday“. „Die Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren haben exklusiv die Chance, einen Tag hautnah mit den TopStars der internationalen Beachvolleyball-Szene zu verbringen und sich wie ein VIP zu fühlen“, erklärt Uwe Scheuch.
Für jeden ist was dabei „Ich bin mir sicher, dass unsere Kärntner Jugendlichen wieder eine schöne Zeit verbringen werden. Am Jugendbeachday ist für jeden etwas dabei. Spannende BeachvolleyballMatches, Speedboatfahren mit dem Red Bull-Boot, ein feines Buffet bis hin zum Relaxen auf der Seeterrasse“, beschreibt Harald Dobernig die zahlreichen Angebote dieses Tages. „Der Jugendbeachday soll Jugendlichen eine Plattform bieten, um sich auszutauschen und gemeinsam Spaß am Sport zu haben. Wer Interesse hat, kann zu einer unserer Verteilaktionen kommen und sich seinen Eintritt sichern“, weist Christian Ragger hin. Beim „Kärnten Jugendbeachday 2011“ am 3. August haben die Jugendlichen die Möglichkeit, die spannenden Matches von den Rängen der überdachten VIP-Tribüne mitzuverfolgen, auf der VIP-Seeterrasse zu relaxen oder sich mit einem Sprung vom exklusiven Schwimmsteg in den Wörthersee zu erfrischen. Außerdem warten Attraktionen wie Banane- oder Speedboot fahren, Airbrushtattoos uvm.
Mister Beachvolleyball Hannes Jagerhofer mit Landesrat Harald Dobernig und Jugendreferent LHstv. Uwe Scheuch.
Wo gibt`s die Tickets? Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren können sich an folgenden vier verschiedenen Terminen ihr persönliches V.I.P.-Ticket für den 3. August holen: Mittwoch, 20. Juli 2011, 15.00 Uhr Stadtparkcenter Spittal/Drau Montag, 25. Juli 2011 17.00 Uhr ATRIO, Villach Do., 28. Juli 2011, 17.00 Uhr TENORIO, Wolfsberg
So macht der Sommer Spaß: Chillen auf der VIP-Terrasse beim Beachvolleyball.
Nähere Informationen unter 050 536 30000 sowie unter www. jugendbeachday.at
15. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 7
LANDESPOLITIK
LH Dörfler: Sei dabei, bei der großen E-Bike-Tour 2011! E-Bike-Tour durch Kärnten: Von Toblach in Südtirol bis nach Deutschlandsberg Am vergangenen Samstag traten über hundert begeisterte Teilnehmer kräftig in die Pedale ihres Fahrrades bzw. E-Bikes und genossen die erste RadEtappe von Toblach in Südtirol bis nach Oberdrauburg im Rahmen der großen „Trau’ dich eBikeTour2011“, die Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler ins Leben gerufen hat. Auf insgesamt fünf Etappen wird ganz Kärnten bis in die Steiermark nach Deutschlandsberg durchradelt. „Diese E-Bike Tour ist die erste Veranstaltung, die speziell auf die Bedürfnisse der Kärntner E-Bike Fans abgestimmt ist. Wir haben in Kärnten bereits tausende E-Bike Fahrer, allein im ersten Halbjahr 2011 sind 2000 neue dazu gekommen“, so Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der mit dieser Tour aber nicht nur E-Biker ansprechen will, sondern auch Radfahrer ohne EAntrieb, die sich gerne auf Raddistanzen von bis zu 65 Kilometer begeben. „Der vergangene Samstag war ein Erfolg der Sonderklasse, wurden wir ja von
E-Biken mit dem Landeshauptmann und vielen Stars aus Sport und ShowBiz. Olympiasieger Ole Einar Bjorndalen, der Nummer eins im Biathlon begleitet. Die Begeisterung unter den zahlreichen Mitradlern war ungebrochen, das Wetter spielte mit und wir konnten entlang des Drauradweges unvergessliche Stunden erleben“, schwärmt Dörfler und lädt bereits jetzt die Kärntner Radfahrbegeisterten ein, bei den anstehenden Touren mit dabei zu sein. Besonderes Highlight jeder Tour ist die Teilnahme von großen Persönlichkeiten. So werden am kommenden Sonntag gleich zwei Abfahrtsolympia-
sieger, nämlich Franz Klammer und Fritz Strobl, daran teilnehmen. Auf den nächsten Etappen wird Biathlet Daniel Mesotisch und Musistar Arnulf Prasch mit von der Partie sein. „Ich lade alle Kärntner Sportbegeisterten zur eBiketour 2011 ein und freue mich, mit ihnen eine unvergessliche Radtour zu erleben“, so Dörfler.
Viel Spaß beim Radeln wünschen Ihnen Ihre Kärntner Nachrichten
Die nächsten Etappen 17. Juli 2011: von Oberdrauburg nach Feistritz/Drau 19. August 2011: von Feistritz/Drau nach Weizelsdorf 2. September 2011: von Weizelsdorf nach Bleiburg 9. September 2011: von Lavamünd nach Deutschlandsberg Der Transfer zu & ab den Etappenorten ist kostenlos! Anmeldung: ebiketour @lebensland.com Tel. 0463/3875 – 144 Großes Gewinnspiel bei jeder Etappe.
8 KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
LANDESPOLITIK
Aktion „Straffrei durch die Pubertät: Wir für Euch“ Jugendschutzreferent Landesrat Christian Ragger lud zur Präventionsveranstaltung „Straffrei durch die Pubertät – Wir für Euch“ nach Spittal. Rund 500 Jugendliche waren dabei und lauschten den Expert/innen. Speziell an 14- bis 16-Jährige, aber auch an alle anderen Jugendlichen richtet sich die Informationsveranstaltung „Straffrei durch die Pubertät – Wir für Euch“, die nach erfolgreicher Durchführung in anderen Kärntner Städten auch in Spittal/Drau Station machte. Jugendschutzreferent LR Christian Ragger, eine Expertenrunde mit Vertretern der Polizei, des Landesgerichtes Klagenfurt und der Bezirkshauptmannschaft Spittal sprachen über aktuelle Themen wie etwa die Gefahren des Internets, Alkohol- und Drogenmissbrauch und ihre gesundheitlichen Folgen. „Pro Jahr nimmt das Land Kärnten
etwa 1.000 Kinder in Obsorge, die in Wohngemeinschaften untergebracht werden, weil die Eltern sich nicht mehr um sie kümmern können“, erklärte Landesrat Ragger, der darauf verwies, wie wichtig es sei, sich an Gesetze und Regeln zu halten, um nicht an den Rand der Gesellschaft zu gelangen und in die Kriminalität abzudriften. Um den Jugendlichen zu zeigen, dass ein Abrutschen in die Straffälligkeit sehr schnell passieren kann, wurde eigens für diese Veranstaltung ein Impulsfilm mit einem straffällig gewordenen Jugendlichen gedreht. Dabei erzählt er über die Lehren, die er aus seinen Fehlern gezogen hat, und wie er seine Zeit im Gefängnis erlebt hat.
Gefahren im Facebook und Twitter Von der Polizei waren Chefinspektor Herbert Haas und Johann Thonhauser anwesend. „Gefahren lauern überall, aber gerade im Internet wie beispielsweise auf Facebook und Twitter muss man behutsam mit seinen Daten umgehen und sich schüt-
zen. Aus diesem Grund ist es uns ein großes Anliegen, den Kindern- und Jugendlichen unterstützend und aufklärend zur Seite stehen“, führten die Experten aus.
500 Jugendliche im Jahr vor Landesgericht Jugendrichter Manfred Herrnhofer vom Landesgericht Klagenfurt sprach aus seinem Berufsalltag: „Leider gehören Drogen zu den Hauptkriminalitätsdelikten, mit denen ich als Jugendrichter zu tun habe. Rund 500 Jugendliche pro Jahr landen vor dem Landesgericht“, so Herrnhofer, der an alle Kinder- und Jugendlichen appellierte, Verantwortung zu übernehmen. Jugendfürsorgeärztin Martina Terkl forderte mit einer „Millionenshow“ zu den Themen Nikotin, Drogen und Alkohol die anwesenden jungen Menschen zum aktiven Mitarbeiten auf. Alle Vortragenden standen für Fragen der Jugendlichen zur Verfügung. Landesrat Christian Ragger, Vertreter der Polizei, des Gerichts und der BH Spittal informierten.
15. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 9
REGIONALES
Perfektes Sommerfeeling und abwechslungsreiche Unterhaltung bot die „Starnacht am Wörthersee“ und begeisterte 15.000 Besucher vor Ort und hunderttausende Zuschauer vor den TV-Geräten. „Die ‘Starnacht am Wörthersee’ ist längst ein fixer Bestandteil des Eventsommers und aus Kärnten nicht mehr wegzudenken“, sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
„Politik live erleben“, unter diesem Motto organisierte das Club Kärnten Team Villach einen Besuch einer Landtagssitzung. „Diesen Besuch werden viele wohl nicht so schnell vergessen. Die heftigen verbalen Auseinandersetzungen haben einmal mehr gezeigt, dass sich die Freiheitlichen in Kärnten klar von der linken Blockadepolitik von SPÖ und Grünen distanzieren und im Gegenzug dazu konstruktive Arbeit für unser Land leisten“, stellte Obmann Florian Maier fest.
Da Tschriasche sagt: „Wegen der Gössinger Toni, ich verwundert nur schnauf, die spielt sich sogor schon als Richterin auf.“
Manfred Probst und die SchülerInnen der 3a und 3b der Hauptschule St.Paul haben sich als Ziel gesetzt die Bahnunterführung Kollerhofsiedlung Richtung St.Martin zu verschönern. Gemeinsam mit ihren Begleitlehrern ließen die rund 30 SchülerInnen ihrer künstlerischen Ader freien Lauf und gestalteten die kühlen Mauern in eine Leinwand um. Gemeindevorstand KR Rosemarie Schein und GR Mag. Kerstin Maier brachten im Namen der Freiheitlichen Gemeinderatsfraktion Eis, Getränke und Kekse zur Stärkung und nutzten gleich die Gelegenheit sich ein Zwischenergebnis anzusehen. Ein herzliches Dankeschön an die SchülerInnen und Manfred Probst!
Die Einladung der Freiheitlichen in St. Georgen zu einem Grillfest am Berg galt heuer allen Gemeinderatsmitgliedern mit deren Familien sowie allen Freunden und Unterstützern und fand am Anwesen von GR Thomas Pucher auf dem Steinberg bei herrlichem Sommerwetter statt. Die zahlreichen Besucher wurden mit Getränken, Grillspezialitäten und Kuchen verwöhnt. Das Familienfest dauerte bis in die späten Abendstunden. Im Bild OPO GR Pius Streit, Vzbgm. Mag. Simon Leschirnig-Reichel, GR Johanna Köstinger, GR Gerhard Pichler,GR Wolfgang Köffel, GR Thomas Pucher mit Gästen.
10 KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
LR Dobernig mit CMS-GF Michael Velmeden von BB.
Mikroelektronik Cluster me2c wird mit 240.000 Euro unterstützt Gute Nachrichten für den Kärntner Mikroelektronik Cluster me2c kommen von Technologiereferent LR Harald Dobernig. „Für die nächsten drei Jahre stellen wir insgesamt 240.000 Euro zur Finanzierung des Clustermanagements zur Verfügung. Diese Kooperation soll auch dazu beitragen, Kärntens Technologiekompetenz verstärkt nach außen zu tragen und sichtbar zu machen. Kärnten soll als Forschungsund Entwicklungsland weiter gestärkt und ausgebaut werden“, betonte Dobernig, der das Technologiereferat Anfang Juli von Landeshauptmann Gerhard Dörfler übernommen hat. Der me2c - [micro] electronic cluster ist ein Netzwerk für Unternehmen aus der Mikroelektronik, Elektronik und Mechatronik. Derzeit umfasst der Cluster 42 Partnerbetriebe, darunter international agierende Global Player ebenso wie Klein- und Mittelbetriebe aus den Bereichen Produktion, Forschung & Entwicklung, Bildung & Wissenschaft sowie Dienstleister. Mitglieder sind unter anderem Infineon, Flextronics, LAM, AT&S, Siemens, Wild, addIT, SICO Technology GmbH/Bleiberg, CTR oder die Fachhochschule. „Der [micro] electronic cluster ist eine wichtige Referenz für die hohe Technologiekompetenz, die in Kärnten bereits vorhanden ist. Mit über 7.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern repräsentieren die Mitgliedsbetriebe des Clusters aber auch einen bedeutenden Teil der Kärntner Wirtschaft. Die Absicherung der vorhandenen und Schaffung weiterer Arbeitsplätze ist für mich von großer Bedeutung“, so Dobernig. Der Landesrat dankte auch dem Obmann des Clusters, Michael Velmeden, für seinen Einsatz und sein Engagement. Velmeden führt erfolgreich das Unternehmen CMS electronics gmbh in Klagenfurt.
REGIONALES
REGIONALES
Die Ortsgruppen Fischl/St.Peter mit OPO StR Wolfgang Germ & St.Ruprecht mit OPO GR Elke Baumegger luden zur Beachparty im wunderschönen Ambiente des Loretto-Bades in Klagenfurt. Der Einladung folgte auch BPO HC Strache, der seinen Gesang mit Bürgermeister Christian Scheider unter Beweis stellte. Unzählige Besucher amüsierten sich bei bester Musik und Gastronomie.
Kinder- und Familienfest mit Sonnwendfeier in Eberstein Jährlich zur Sommersonnenwende feierten auch heuer wieder die „Freiheitlichen von Eberstein“, die Ankunft der Sonne am nördlichsten Breitengrad. Das Fest das auch seine Wurzeln in der Christlichen Kirche als Johannesfest hat, zog aus der Region um Eberstein viele Familien an. Für die Kinder gab es den Fackelumzug, gratis Verpflegung und tolle Preise im Wert von über 700,- Euro zu gewinnen. OPO Harald Uitz versprach mit gemeinsamen Anstrengungen dieses „Kinder – u. Familienfest“ zur Sommersonnenwende auch im nächsten Jahr wieder zu veranstalten! Gesehen: LAbg. u. Bez. Obfrau Wilma Warmuth, Bundesrat u. Bgm. Franz Pirolt, Bgm. Herbert Kuss, Bgm. Andreas Grabuschnig, Initiator der Natura 2000 Hannes Löschenkohl u.v.m.
15. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 11
Der älteste Kärntner feierte 105. Geburtstag Der älteste Kärntner, Albin Pichler, feierte kürzlich seinen 105. Geburtstag. Dies nahm Bürgermeister LAbg. Peter Suntinger zum Anlass, um im Namen der Gemeinde Großkirchheim herzlich zu gratulieren. Der Jubilar hatte viel zu erzählen, aus schlimmen Zeiten des Krieges, alte Geschichten aus Großkirchheim, aber auch einige Weisheiten aus seinem Leben. „Beten, Arbeiten und Zufriedensein“, das gibt uns der 105jährige mit auf den Weg. So nebenbei: Albin Pichler ist auch der fünftälteste Österreicher. Foto: Heidi Schober
12 KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
LESERBRIEFE
Verhandlungstag Ich habe mir die Zeit genommen den Verhandlungstag von LHStv. Uwe Scheuch mitzuerleben und muss gestehen, dass ich an der Gerechtigkeit in diesem Lande wirklich zu zweifeln beginne. Eigentlich wurde nach den ersten zwei Stunden bereits klar, dass die Korruptionsstaatsanwalt schaft die Anklage nicht rechtfertigen kann. Weder Uwe Scheuch noch der Landeshauptmann haben in Kärnten die Kompetenz einem Investor eine Staatsbür-
gerschaft zu verschaffen. Hinter mir saß eine Schulklasse und die Wörter, die mir über diese Prozessführung zu Ohren kamen, sind alles andere als veröffentlichkeitstauglich. Ich möchte die Schulklassen dazu animieren, ihre Wahr nehmungen auch öffentlich zu diskutieren! Vielleicht kann man so künftig eine solche Farce verhindern. Christine Schneider Seeboden
Unschuldsvermutung Ich muss sagen, dass mit dem Wort „Unschuldsvermutung“ im Fall von Uwe Scheuch besonders mies umgegangen wird. In Wirklichkeit wurde und wird er an den Pranger
gestellt und vorverurteilt. Man kann zu Uwe Scheuch stehen wie man will, aber diese Hetze geht mir schon zu weit! Christoph Staudacher Spittal/Drau
Brief an den ORF! Langsam aber sicher stellt sich mir die Frage, und sicher auch vielen anderen ÖsterreicherInnen, wie unabhängin und objektiv unser ORF denn eigentlich ist. In der Sendung „Report“ vom 05. 07. d.J. wurde die angedachte Ver waltungsreform der rot-schwarzen Regierungskoalition in der Steiermark auf das höchste gelobt und gepriesen. Darin wurde es immer wieder so geschildert als ob längst schon alles unter Dach und Fach wäre und die Umsetzung schon er folgt sei. Auch die Nulllohnrunde für die Landespolitiker wurde so sehr hervorgestrichen und gelobt. Dass das alles aber reine Denkanstöße und Wunschvorstellungen der beiden mittlerweile plötzlich so „brüderlich verbundenen und kuschelnden“ Landeschefs Voves und Schützenhofer sind, wurde nicht wirklich erwähnt. Es ist also wirklich seltsam wie diese bloßen Ideen und Gedankengänge hochgelobt und gefeiert werden als würde alles schon längst geregelt sein. Nur weil
diese etwa aus einem rotschwarz regierten Land kommen? Als in Kärnten schon im Jahr 2000 mit der Nulllohnrunde für die Landespolitiker, die bis heute fortgesetzt wird, die Umsetzung dieser Themen begonnen wurde, krähte kein Hahn danach! Auch über die Reformen und Einsparungen im Verwaltungsbereich wie etwa die Zusammenlegung der 20 Landesabteilungen zu 10 Kompetenzzentren, oder der selektive Aufnahmestopp für Landesbeamte, oder die Pensionsreform der Landesbeamten, oder....... interessierte die Medienlandschaft nur wenig und waren den ORF keinen 15minütige Repor tage wert! Nur weil das in einen freiheitlich regierten Land passiert? In der Steiermark wird über alles Mögliche philosophiert und bei einem Glaserl Wein diskutiert und alles ist perfekt. In Kärnten wird gearbeitet und umgesetzt und keinen interessiert’s! Ein Schelm wer dabei Böses denkt! Markus di Bernardo Wernberg
Keine Vorbereitung Beim Prozess gegen Uwe Scheuch hat mich die Vorbereitung der Korruptionsstaatsanwaltschaft auf diese Verhandlung wirklich entsetzt. Es wurde schnell klar, dass LHStv.Uwe Scheuch gar nicht befugt ist, irgendwem eine Staatsbürgerschaft zu vermitteln, da dies reine Bundeskompetenz ist. Es kristallisierte sich auch heraus, dass die Glaubwürdigkeit des einzigen Zeugen von der Wiener
Staatsanwaltschaft überhaupt nicht durchleuchtet wurde. Der steckte nämlich in argen finanziellen Schwierigkeiten und gab sich als Unternehmensberater aus, obwohl er gar keine Konzession dafür hatte. Ich muss wirklich gestehen, dass mir bis zum Schluss nicht klar wurde, warum man Uwe Scheuch überhaupt angeklagt hat. Irmingard A. Berger Baldramsdorf
Staatsanwaltschaft Ich glaube nicht, dass der Staatsanwalt im Prozess gegen Uwe Scheuch mehr als 10 Sätze von sich gegeben hat. Dies spiegelte auch die Recherchearbeit der Anklage, die wirklich zu wünschen übrig gelassen hat, wider. Da fragt man sich, wie es sonst in den Gerichten zugeht, wenn das öffentliche Interesse nicht so groß ist. Wenn die Korruptions staatan waltschaft
noch ihr Gesicht wahren will, sollte sie die Anklage, meiner Meinung nach, zurückziehen. Und der Richter: der versuchte nicht einmal seine Abneigung gegen den Verteidiger Böhmdorfer zu verbergen. Ich hatte den Eindruck, Der freiheitliche Parteichef Uwe Scheuch war bereits bei Prozessbeginn verurteilt. Sabine Jäger Klagenfurt
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
15. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
Noch mehr Rubbelspaß: Mehr Hauptgewinne bei Cash, Super Cash und Schatztruhe ie haben die längste Tradition und gehören zu den beliebtesten Rubbellosen der Österreichischen Lotterien: Schatztruhe, Cash und Super Cash. Jetzt präsentieren sich diese drei Lose modernisiert und mit mehr Haupttreffern.
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Schatztruhe und Cash waren die ersten Sujets bei der Einführung des Rubbelloses im Jahr 1995. Sie erfreuen sich nach wie vor größter Beliebtheit und wurden jetzt noch ein bisschen attraktiver. Bei Schatztruhe
gibt es nun 30 Höchstgewinne zu je 30.000,- Euro (bisher 25), die Anzahl der Cash-Topgewinne von 50.000,Euro wurde auf 15 pro Serie erhöht (bisher 13). Eine Serie besteht sowohl bei Schatztruhe als auch bei Cash aus jeweils 15 Millionen Losen, die Gewinnausschüttung liegt jeweils bei 57,5 Prozent, der Lospreis wurde auf 2,- Euro angepasst. Bei Super Cash wurde nicht nur die Anzahl der 75.000,- Euro-Haupttreffer von fünf auf sieben erhöht, es
wurde auch das Rubbelfeld um zwei Bonus-Zahlen erweitert. Das Super Cash Rubellos kostet 3,- Euro, eine Serie besteht aus 5 Millionen Losen, die Gewinnausschüttung beträgt 61 Prozent.
Bingo verlost Wellness-Urlaube: Spannung, und jetzt auch Entspannung pur ingo ist Spannung – und jetzt auch Entspannung – pur, denn Bingo verlost bis Samstag, den 13. August 2011, wöchentlich einen Wellness-Urlaub für zwei Personen. Mit ein bisschen Glück kann man sich also sieben Tage verwöhnen lassen und so richtig ausspannen. Bingo bietet während des Sommers nicht nur die wöchentliche Spiel-Spannung, sondern zusätzlich auch die Chance, eine
B
Woche lang die Zeit zu vergessen und so richtig zu entspannen. Unter allen bei den Ziehungen von 9. Juli bis 13. August 2011 mitspielenden Tipps verlost Bingo jede Woche einen einwöchigen WellnessUrlaub in einem Falkensteiner Hotel für zwei Personen im Wert von € 2.500,-. Der Urlaub beinhaltet sieben Übernachtungen inklusive Halbpension in einem Wellness-Hotel der
Falkensteiner Gruppe. Folgende Hotels stehen zur Auswahl: * Hotel & Spa Seefeld (Tirol) * Hotel & Spa Bleibergerhof (Kärnten) * Hotel & Spa Bad Waltersdorf (Steiermark) * Hotel & Spa Bad Leonfel-
Ziehung vom Mi., 6. 7. 2011
98869 Ziehung vom Do., 7. 7. 2011
83360 Ziehung vom Fr., 8. 7. 2011
75153 Ziehung vom Sa., 9. 7. 2011 „Ich gratuliere Mariela Claure-Valdez und den anderen braven Lehrlingen zu ihrem ausgezeichneten Abschlusszeugnis und wünsche ihnen erholsame Sommerferien. Als Personalreferent bin ich sehr stolz auf die Leistungen unserer tüchtigen Lehrlinge, die bei uns auch die Möglichkeit haben eine Lehre mit Matura abzuschließen. Auf diesem Wege möchte ich aber auch die guten Ausbildner und Ausbildnerinnen loben, die einen wesentlichen Teil zum Erfolg beitragen.“, so Stadtrat Wolfgang Germ. Auch die Kärntner Nachrichten gratulieren zum ausgezeichneten Erfolg.
24644 Ziehung vom Mo., 11. 7. 2011
16119 Ziehung vom Di., 12. 7. 2011
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den (Oberösterreich) * Hotel & Spa Falkensteinerhof (Südtirol) * Hotel & Spa Iadera (Kroatien) Annahmeschluss für Bingo ist am Samstag um 13.00 Uhr. Die Bingo Ziehung findet jeweils am Samstag statt und wird um 18.20 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
VO R S C H AU 28. Runde 2011 1: RB Salzburg– Austria Wien 2: SV Ried– Sturm Graz 3: Rapid Wien– Admira Wacker 4: SV Mattersburg– SC Wr. Neustadt 5: SV Kapfenberg– Wacker Innsbruck 6: Young Boys Bern– FC Basel 1 7: FC Sion– FC Zürich 8: Xamax Neuchatel– FC Luzern 9: Servette Genf– FC Thun 10: Karlsruher SC– MSV Duisburg 11: Hansa Rostock– SC Paderborn 12: E. Braunschweig– 1860 München Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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WIRTSCHAFT
Steiner Bau GesmbH: Erfolgreiches Bauunternehmen im Lavanttal ls erfolgreiches Kärntner Unternehmen bezeichnete Finanzreferent LR Harald Dobernig die Firma Steiner Bau GesmbH kürzlich im Rahmen eines Betriebsbesuches in St. Paul im Lavanttal. Das Unternehmen besteht seit dem Jahr 1958 und ist in sämtlichen Teilbereichen des Baugewerbes, außer im Tunnelbau, tätig. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in den Bundesländern Kärnten, Steiermark und Wien, Steiner Bau ist jedoch auch in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und im Burgenland mit der Ausführung von Bauvorhaben betraut.
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„Mit 800 Arbeitnehmern österreichweit ist Steiner Bau ein bedeutendes Bauunternehmen in Kärnten. Im Rahmen des Betriebsbesuches hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig öffentliche Aufträge für die
heimische Bauwirtschaft sind“, so Dobernig. In Kärnten habe man deshalb etwa das Budget für den Wohnbau im Jahr 2011 als einen der ganz wenigen Bereiche um 5,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr erhöht.
Referenzen: Referenzprojekte von Steiner Bau sind der Talübergang Lavant, der Kastner & Öhler Graz, die Kläranlage Villach, das Kunsthaus Graz, das Hypo Center Klagenfurt, das UKH Klagenfurt, der Bahnunter führung St. Ruprecht/Klagenfurt. Das Unternehmen errichtete auch in Grafenstein Kärntens größtes Kompostwerk, zur Verwertung von Grünschnitt (Baum- u. Strauchschnitt) und Schlammkuchen. Die Anlage ist für einen Einsatz von 25.000 Jahrestonnen konzipiert. Das Endprodukt ist hochwertiger Fertigkompost.
BAWAG PSK Leasing: Kfz-Geschäft wächst um 40 Prozent ie BAWAG PSK Leasing steigerte in den ersten 4 Monaten 2011 ihren Marktanteil im gesamten Leasingmarkt auf 6,3 Prozent und befindet sich damit auf Platz 4. Das erwirtschaftete Neugeschäftsvolumen liegt mit 130 Millionen Euro gut im Plan.
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Das Leasinggeschäft mit Kraftfahrzeugen läuft auf Hochtouren. Die BAWAG PSK Leasing hat in den ersten vier Monaten des Jahres im Bereich Kfz und Flottenmanagement ihr Neugeschäftsvolumen um 40 Prozent gesteigert. Alexander Schmidecker, Geschäftsführer der BAWAG PSK Leasing: „Grund für die erfreuliche Entwicklung sind die gestiegenen Zulassungszahlen sowie die attraktiven Angebote der BAWAG PSK Leasing für Finanzierung und Verwaltung von Fuhrparks.“
Auch für den Bereich Autohandel setzte die BAWAG P.S.K. Leasing auf besonders interessante Aktionen wie zum Beispiel spezielle fixe Zinsangebote für die Kunden oder 1,2,3 - Leasing, oder das bewährte 1% Leasing.
Neue Leasingverträge über 130 Millionen Euro Schmidecker: „Die BAWAG PSK Leasing liegt in Österreich im bisherigen Jahresverlauf sehr gut im Plan. Insgesamt konnten wir bereits ein Neugeschäftsvolumen von 130 Millionen Euro erwirtschaften.“ Der Marktanteil der BAWAG PSK Leasing am österreichischen Leasinggesamtmarkt beträgt 6,3 Prozent. Damit ist das Unternehmen der viertgrößte Leasinganbieter.
Illgoutz Andreas, Stellvertretender Leiter für den Vertrieb Steiermark und Kärnten.
Mehr finanziellen Spielraum durch Leasing Die BAWAG PSK Leasing ermöglicht mittels attraktiver Leasing-Finanzierung die Anschaffung von Kfz, Mobilien wie etwa Maschinen sowie Immobilien. Die Kunden profitieren von besserer Planbarkeit und Flexibilität, dem
Dr. Walter Macher, Produktmanagement Immobilien & Strukturierte Produkte für Kärnten, Steiermark und Salzburg. Schonen von Sicherheiten, sowie der steuerlichen Optimierung und besserer Bonität. Schmidecker: „Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen und schaffen damit mehr finanziellen Spielraum, der von den Unternehmen ertragbringend in ihrem Kerngeschäft genützt werden kann.“
15. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 15
WIRTSCHAFT
Moderne Leichtbauweise sorgt daheim auch im Sommer für komfortable Temperaturen. Foto: ISOVER
Nur manche mögen’s heiß – ISOVER weiß wie’s geht! Wer es zu Hause fein und komfortabel haben möchte, braucht das ganze Jahr über ausgeglichene und angenehme Umgebungstemperaturen. Gut gedämmte Gebäude mit umfassendem Sonnenschutz trotzen der ständig steigenden Quecksilbersäule. Für alle Urlauber also feine Prognosen, für alle Daheimgebliebenen eher mühsam. Denn Innenräume, die sich tagsüber stark aufheizen, können in langen Hitzeperioden auch während der Nacht kaum noch abkühlen. Vor allem dann nicht, wenn schwere Baustoffe ähnlich einem Kachelofen viel Wärme speichern. Dann reicht die kurze Zeitspanne der kühleren Nacht nicht mehr aus, um diese Wärme wieder abzugeben. Die wichtigste Gegenmaßnahme ist daher, die Hitze von vornherein auszusperren: durch eine gut gedämmte Außenwand, klug dimensionierte Fensterflächen und außen liegenden Sonnenschutz.
Speicherfähige Masse ist zu träge Wer heute ein Haus plant, muss darauf achten, dass die Raumtemperatur tagsüber nicht höher als 27°C steigt und in der Nacht auf 25°C sinkt – und zwar ohne Klimatisierung oder Zwangslüftung. So sieht das die Norm vor.
Ob diese Selbstregulierung wirklich funktioniert, ist abhängig davon, ob sich die Innenraumtemperatur sicher und ohne großen Aufwand regulieren lässt. In anderen Worten: ob es möglich ist, überschüssige Tageswärme während der kühleren Nacht durch Fensterlüftung wieder aus dem Gebäude abzuleiten. Mag. Monika Döll, von SaintGobain ISOVER, spricht sich aus diesem Grund für den PassivhausStandard aus: „Gut gedämmte Außenwände heizen sich nicht auf und lassen keine Wärme in das Haus eindrinMag. Monika Döll, gen.“ Viel schwieSaint-Gobain ISOVER, riger ist das bei F: www.studiohuger.at Fenstern, selbst wenn sie durch Drei scheiben-Wärme schutzverglasung sehr gute Energiekennwerte aufweisen und mit Hitzeschutzsystemen ausgerüstet sind. „Bei längeren Hitzeperioden ist es einfach unvermeidlich, dass die Raumtemperatur ansteigt. Jetzt kommt es darauf an, diese Wärme rasch aus dem Haus weglüften zu können – und das funktioniert umso besser, je weniger speicherfähige Masse vorhanden ist. Bei Gebäuden
in Leichtbauweise, also im modernen Holzbau, ist der Anteil der speicherfähigen Masse vergleichsweise gering. Die Wärme ist also vor allem in der Luft, und die ist schnell ausgetauscht. „Positiv wirkt sich in diesem Zusammenhang auch der Einsatz von Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung aus, wie wir sie aus Multi-Komfort-Häusern kennen“, erklärt Döll. Im Winter für die Raumwärme gedacht, dient sie im Sommer zur Kühlung. Die Wärmepumpe für den Betrieb braucht nur sehr wenig Energie, und die kann einfach und sauber zum Beispiel über Photovoltaik gewonnen werden. Aber nicht nur im Neubau, auch in der Sanierung kann man viel für den baulichen Hitzeschutz tun. „Die Dämmung der obersten Geschoßdecke mit 40 cm Mineralwolle ist eine einfache Methode, um von oben kommende Hitze abzuwehren“, erläutert Döll. Bei der Sanierung von Fassaden lohnt es sich ebenfalls, den energetischen Standard eines Passiv- oder Multi-Komfort-Hauses anzustreben. „Bei Umbauten und Erweiterungen ist moderner Holzbau der ideale Partner – und zwar unabhängig von der Konstruktion des ursprünglichen Gebäudes“, so Döll weiter. „Energieeffiziente Konstruktionen schützen vor der Kälte des Winters genauso wie vor der Hitze des Sommers – und das Raumklima ist das ganze Jahr über gleichmäßig komfortabel.“
16 KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
WIRTSCHAFT
Nötsch: Unerträglicher Schwerverkehr im Wohngebiet! Gemeinde und Behörden sahen jahrelang untätig zu Seit Jahren donnern durch ein dichtes Wohngebiet neben spielenden Kindern in Nötsch schwer beladene Laster mit 40 Tonnen. Tag für Tag sind die dort wohnenden Familien einer unerträglichem Lärm-und Staubbelastung ausgesetzt.
Ing. Kerschbaumer (BH-Villach): „Die Gemeindestraße entlang des Vorfluters habe nicht die notwendigen Voraussetzungen für den Schwerverkehr. Zudem weise die Straße erhebliche Schäden auf. Die Einbahnregelung sei ohnedies nur eine vorübergehende Verordnung gewesen“. Gutachter stellten bereits im Juni 2010 fest, dass die Fahrbahn entlang des Vorfluters teilweise illegal über öffentliches Gut führt, wie auch Kurven und Ausweichen massiv öffentliches Wassergut berühren. Diesbezügliche Bewilligungen sind jedoch nicht vorhanden.
Die Gemeinde Nötsch hat auf unerklärliche Weise vor Jahren inmitten eines Wohngebietes der Errichtung einer großen Schotterdeponie ihre Zustimmung erteilt. Von einem Steinbruch in Bleiberg werden von der Firma Diabas permanent Materialtransporte zur Zwischenlagerung in das Wohngebiet durchgeführt. Allerdings ein gutes Geschäft für Herrn Isopp, welcher den Lagerplatz dort gewinnbringend vermietet. Anfangs waren es noch wenige Transporte, diese erhöhten sich aber von Jahr zu Jahr zunehmend. Pro Stunde rattern in Spitzenzeiten jetzt schon über 30 Sattelschlepper durch die Wohnsiedlung. Anrainerproteste in der Gemeinde Nötsch blieben bislang ohne Erfolg. Bürgermeister Müller beantragte zwar voriges Jahr bei der BH-Villach die Aufhebung der Einbahnregelung, zog diese aber wieder zurück. Es findet sich auch kein Messwagen vom Land Kärnten, welche die enorme Lärm- und Staubbelastung messen würde. Obwohl Gut-
achter des Landes Kärnten ein negatives Gutachten über den Schwerverkehr im Wohngebiet und entlang des Vorfluters erstellt haben, tut sich weiter nichts. Ein von der KN organisierter Ortsaugenschein im Mai dieses Jahres mit Bürgermeister Müller, Ing. Kerschbaumer, BH-Villach und Herrn Weritz (Anrainer) brachte nun Bewegung in diese Angelegenheit. So sind im Gutachten zahlreiche, dringliche Auflagen und kostenaufwendige Sanierungen enthalten, wie auch eine teils illegale Straßenführung entlang des Vorfluters festgestellt worden.
Ortsaugenschein am 09. 06. 2011 Bürgermeister Müller berichtete, dass mit der getroffenen, provisorischen Einbahnregelung nicht das Problem des Schwerverkehrs behoben wurde, sondern weitere Anrainer belastet und das Problem verteilt worden ist. Er werde die Aufhebung der Einbahnregelung in der Gemeinde beantragen.
Einbahnregelung ist aufzuheben Eine Weiterbenützung der Gemeindestraße entlang des Vorfluters wäre nur durch eine veränderte Straßenführung möglich. Erhebliche kostenaufwendige Sanierungsmaßnahmen, eine deutliche Verbreiterung der Fahrbahn und eine neue Asphaltdecke müssten erfolgen. Bestehende Wasserkanäle seien schon beschädigt (erdrückt) worden und wären ebenfalls zu sanieren. Herr Weritz hielt einen gewerblichen Bescheid in Händen, wonach die Straße min-
destens 10 m vom Böschungsrand des Vorfluters entfernt verlaufen müsste. Derzeit beträgt der Abstand vom Böschungsrand des Vorfluters nur 2-3 m!!! Ing. Kerschbaumer stellte fest, dass bezüglich der Straßenbaulast Eigenverantwortlichkeit für den Bürgermeister besteht (Haftung). In einem zweiten Gutachten sind im Bereich der Zufahrtstraße Lärmschutzwände zu errichten und ebenfalls Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen. Bürgermeister Müller ersuchte Ing. Kerschbaumer um die prompte Ausfolgung bzw.
Übermittlung des Gutachtens an die Gemeinde Nötsch, welches aber bis heute noch nicht eingelangt ist! Etwa 40 m weiter nördlich ab der jetzigen Zufahrt befindet sich ein Grundstück, über welches eine eigene Zufahrtsstraße, ohne Anrainerbelastung, zur Schotterdeponie errichtet werden könnte, schlug Weritz vor. Es dürfte ohnedies nur mehr eine Frage der Zeit sein, bis der Schwerverkehr aus dem Siedlungsgebiet verlegt werden müsste….
18 KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
WIRTSCHAFT
Der Hitze ein Schnippchen schlagen – mit der TWINLINE von Artweger Nichts ist an heißen Tagen so erfrischend wie eine kühle Dusche. Doch auch ein Wannenbad kann wahre Wunder wirken. Wer bisher gedacht hat, die Badewanne sei nur etwas für den kalten Winter, hat sie noch nicht ausprobiert: die sommerliche Entspannung in der eigenen Badewanne.
mäßig – genau jene Körperstellen, die für eine angenehme Abkühlung wichtig sind. Nach 10 bis 20 Minuten fühlt man sich viel besser – und nimmt sich wenn möglich noch 20 Minuten Zeit zum Ruhen auf dem Sofa.
Das Bad wird zum Spielplatz Wer mit kleinen Kindern zu Hause ist, oder müde vom
das Bad für 15 Minuten zum Kinderfest. Dann ist es Zeit, die Wasserburg zu verlassen. Deutlich weniger Zeit braucht, aber ebenso viel Erholung bringt die Dusche. Eine lauwarme Dusche mit ein paar Kneippgängen ist der beste Muntermacher am Morgen. Und am Abend nach einem langen Tag im Büro gibt es kaum etwas, das die Lebensgeister sanfter weckt als lauwarmes Wasser von oben. Wichtig ist, die Wassertemperatur nicht zu kalt einzustellen, denn kaltes Wasser regt den Kreislauf an und man schwitzt nach der Dusche mehr als davor. Verstärken lässt sich der Erfrischungseffekt durch kühlende Duschbäder mit Zitrusdüften. Aber Vorsicht beim täglich mehrmaligen Duschen: Die Haut trocknet rasch aus und braucht dringend neue Feuchtigkeit durch kühlende Cremen und Gels.
Doppelter Komfort für alle Weil Duschen oder Baden unterschiedliche Vorteile hat Schon wenige Minuten wirken wie ein Kurzurlaub am Meer. Die Wassertemperatur wird – nach individuellem Empfinden – auf lauwarm eingestellt, also eine Temperatur zwischen 30 und 35 °C. Das fühlt sich schon ganz schön kühl an, entspannt und erfrischt gleichermaßen. Aromadüfte wie Orange, Zypresse oder Limette sorgen für südländliches Flair während Meersalz oder Meeresalge die Sinne direkt ans Meer entführen. Das kühle Wasser umspült die Handgelenke, die Knie und die Knöchel gleich-
Spielplatz kommt und keine Zeit für das Freibad hat, kann binnen weniger Minuten das eigene Bad in ein Plantschbecken verwandeln. Spielsachen, die sonst nur in den Urlaub mitgenommen werden, dürfen dann mit ins Badezimmer: Kleine aufblasbare Tiere machen die Wanne zum Zoo, und mit der Taucherbrille wird unter Wasser experimentiert – natürlich immer unter Aufsicht eines Er wachsenen. Badewannenstifte und –sticker, Knisterkörner, Badeschaum, Angelspiele oder Wassermühlen machen
und man je nach Tagesverfassung das eine oder andere bevorzugt, sollte man bei der Ausstattung des Bades keine Kompromisse eingehen. Selbst im kleinsten Bad kann man beides haben, Dusche und Badewanne – mit der TWINLINE von Artweger. Auf dem Platz einer herkömmlichen Badewanne kombiniert sie eine vollwertige Dusche mit einer komfortablen Badewanne. Der Einstieg funktioniert einfach wie bei einer Dusche, weil die in die Badewanne integrierte Duschtür fast bis zum Boden reicht. Damit ist die TWINLINE ideal für die ganze Familie. Warum sollte man sich also noch zwischen Dusche oder Badewanne entscheiden, wenn man beides in einem haben kann – schon in diesem Sommer. Alte Wanne raus, neue TWINLINE rein und binnen zweier Tage ist alles erledigt. Die vielen unterschiedlichen Dekorvarianten der Dusch-Badewannen-Kombination passen in jedes Bad und geben viel Spielraum für die persönliche Note. Weitere Infos unter: www.artweger.at
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FREIZEIT
Flip Flops, Bademantel und Sommergarantie Südliches Klima, Aktivmöglichkeiten ohne Ende und die Therme im Hotel. Das Thermenhotel Stoiser in Loipersdorf bietet den Luxus, den Sommer in allen Varianten zu genießen. Auf seinen Körper zu achten, sich selbst etwas zu gönnen und den Moment genießen, das hat im Thermenhotel Stoiser lange Tradition. Das vielfach ausgezeichnete 4-SterneHotel hat als einziges Haus an der Therme Loipersdorf einen hauseigenen Bade- und Saunabereich sowie ein exklusives Gesundheitszentrum. Auf über 2000 m2 trifft in diesem Refugium Fernost auf Steiermark. Zwischen hawaiianischer Lomi Lomi Nui Massage und steirischer Kräu-
termix-Anwendung gönnt sich der Gast eine Auszeit im einzigartigen HimalayaSalzTepidarium. „Einige Längen im Pool, eine Runde im Kneippbach und danach im kuscheligen Bademantel den Moment im Raum des Traumes genießen.... Herrlich“. Bademantel und Flip Flops – mehr braucht der Stoiser-Gast eigentlich auch nicht, ob er in die Therme will oder zum Mittags-Snack im Palmencafe. „Höchstens zum Sport empfiehlt sich ein OutfitWechsel, denn aufgrund der mediterranen Temperaturen in Loipersdorf scheint hier zu 99 % die Sonne,“ empfiehlt die Familie Stoiser. Die Region bietet grenzenlose Aktivmöglichkeiten wie Radfahren, Laufen, Wandern, Golfen bis hin zu Kanutouren. Tipp: Direkt vor dem Hotel befindet sich das Laufparadies mit verschiedensten Wald- und Wiesenstrecken. Golfer zieht nicht nur das südliche Klima in die Region, sondern auch der weitläufige 27-Loch-Meisterschaftsplatz, wo Stoiser-Gäste 20 % Greenfee-Ermäßigung erhalten. Doch ganz egal wie man den Tag ver-
TIPP Das „Flip-Flop-Paket“ ist bereits ab € 235,— pro Person im DZ buchbar. Inkludiert sind 2 Nächte mit Halbpension, 2 Ganztages-Thermeneintritt oder anstatt 1 GanztagesThermeneintritt 1 Massage 30 min. mit € 6,- Aufzahlung, 1 Paar „Loipersdorf Flip Flops“ sowie alle Stoiser All-Inclusive Leistungen.
bringt, abends meldet sich der Hunger. Kulinarisch spielt nun das Hotel noch einen Trumpf aus, denn die Küche präsentiert sich als Gourmet-Treffpunkt. Das Küchen-Team weiß um die Kunst aus steirischen Spezialitäten wie Kürbis und Apfel raffinierte Köstlichkeiten zu zaubern. Wer mag, kann danach nochmals zum Bademantel wechseln und einen nächtlichen Saunaaufguss in der Therme genießen. ****Thermenhotel Stoiser A-8282 Loipersdorf 153 Telefon +43 (3382) 8212 Mail: thermenhotel@stoiser.com www.stoiser.com.
20 KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
KULTUR
„Engel & Dämonen“ in Albeck eute findet das letzte Mal das erste internationale Holzbildhauersymposium am Areal rund um das Schloss Albeck statt. Es handelt sich dabei um eine Fortführung des Bildhauersymposiums in Maria Saal. Am Sonntag besuchte Kulturreferent LR Harald Dobernig die Künstler vor Ort und besichtige die Dauerausstellung „Albecker Engelwelt“ im Schloss Albeck und die Ausstellung von Peter Brandstätter und Peter Brandstätter jun. im Theaterstadel. „Ich danke Elisabeth Sickl für ihre vielfältigen Kulturinitiativen in Albeck. Es ist schön, dass Kultur auf diesem Niveau auch in den Regionen stattfinden kann“, so Dobernig. Zum Thema „Engel & Dämonen“ gestalteten zehn Künstler aus neun Ländern
touristischen Projekts „Engeldorf Albeck“ in den nächsten Jahren stattfinden sollen.
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Skulpturen für die „Engelpfade Albeck“. Die Engelpfade werden vom Ortskern ausgehend auf bereits bestehenden Wanderwegen, öffentlichen Wegen und Straßen geführt und
werden durch Stationen mit Holzskulpturen, Texttafeln und einem Leitsystem gestaltet. Das Symposium ist der Start einer Reihe von Künstlersymposien, die im Rahmen des kultur-
Folgende zehn Künstler arbeiteten beim Holzbildhauersymposium: Jean Paul Falcioni (Schweiz), Andres Klimbacher (Österreich), Ana Kovacic (Kroatien), Elisabeth Ledersberger-Lehoczky (Ungarn), Katharina Lüdicke (Deutschland), Roberto Merotto (Italien), Czeslaw Podlesny (Polen), Tanja Röder (Deutschland), Pavel Spelda (Tschechien) und Ursa Toman (Slowenien). Begleitet wurde der Landesrat von Schlossherrin Elisabeth Sickl und vom Albecker Bürgermeister Siegfried Unterweger. Infos unter www.schloss-albeck.at
Die Kärntner Nachrichten verlosen zehn Eintrittskarten und zwei VIPKarten für das Spiel des VfL Wolfsburg mit Startrainer Felix Magath gegen den SV Villach im Stadion Villach Lind. Die ersten zehn Anrufer (Tel. 0664 / 395 22 17) erhalten Ihre Gratis-Eintrittskarte direkt bei der Kasse im Stadion Lind!
15. Juli 2011 I KärntnerNachrichten III
TILLY
Auf Tilly können Sie setzen: Kärntner Tradition seit 1981! Hochmodernes Tilly-Werk II schafft Voraussetzungen für erfolgreiche Weiterentwicklung. Beeindruckt nähert man sich dem imposanten Werksgelände. Die Dimension der Halle ist kaum abschätzbar – weit streckt sie sich dem Horizont entgegen. Beim Betreten vernimmt man den aromatisch harzigen Duft von frisch bearbeitetem Holz. So oder so ähnlich könnte eine poetische Abhandlung über das Werk II beginnen. Die Beschreibung kommt der Wahrheit aber sehr nahe. Im Inneren fällt der Blick auch bald auf die Holzelemente an der Decke.
Ästhetische Details mit struktureller Funktion Beides! Die Akustikplatten im Halleninneren verschaffen den Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsklima. Zum einen durch das natürliche Material, zum anderen besonders durch ihre lärmdämmende Eigenschaft. Die Firma TILLY baut also nicht nur auf, sondern auch mit ihrem Produkt. Nachhaltig schafft sie mit dem neuen Werk II einen adäquaten Rahmen für die automatisierte Fertigung und setzt mit der Modernisierung des Produktionsablaufs neue Maßstäbe. Die TILLY Holzindustrie GmbH ist europaweit führend in der Herstellung
Starke Unternehmensführung: Seniorchef Hans Tilly mit Sohn Ing. Gerd Tilly und Geschäftsführer Kurt Lackner. von Massivholzplatten. „Wir blicken auf 30 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Mit dem Bau unseres Werk II haben wir nun die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Wir haben nicht nur die Produktionskapazität gesteigert, sondern auch durch die Investition in modernste Technologien einen Quantensprung in der Herstellung unserer Produkte realisiert.“, meint Komm Rat ÖR Hans Tilly, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. Nach einer zweijährigen Planungszeit wurden in nur 12 Monaten Bauzeit rund 30 Millionen Euro in das Werk II am Standort Althofen investiert. Kernstücke des Werkes sind dabei eine automatisierte Pressenanlage mit zehn Etagen, eine Bandsägen-
linie mit Scanner und eine vollautomatische Astflickstation mit Scannertechnologie. Bereits seit dem Jahr 1985 werden die Tilly Naturholzplatten produziert. Seit dem Jahr 1995 wird die dazu benötigte Energie im eigenen, umweltfreundlichen BiomasseKraftwerk gewonnen.
Meilensteine Als weitere Meilensteine gelten der Kauf von ca. 14.000 Hektar Wald und die Gründung der TILLY Forstbetriebe im Jahr 1997, welche die Rohstoffversorgung für Biomasse nachhaltig sichern. Mit dem Ausbau der KraftWärme-Kopplung sanlage im Jahr 2005 wurde bereits der Grundstein für die Errichtung von Werk II gelegt.
K U R Z NO T I E RT Das neue Werk II wurde nach einer zweijährigen Planungszeit in nur zwölf Monaten Bauzeit um rund 30 Millionen Euro errichtet. Kernstücke des Werkes sind seine automatisierte Pressenanlage mit zehn Etagen, eine Bandsägenlinie mit Scanner und eine vollautomatische Astflickstation mit Scannertechnologie. Der Grundstein für die Errichtung des neuen Werkes wurde mit dem Ausbau der Kraft-WärmeKopplungsanlage im Jahr 2005 gelegt.
IV KärntnerNachrichten I 15. Juli 2011
TILLY
Ein Fest für Familie Tilly: Eindrücke, Rückblicke, Ausblicke Hunderte Ehrengäste feierten das Bestandsjubiläum des Althofener Traditionsbetriebes Wenn die Tilly`s feiern, dann ordentlich! Der Althofener Paradebetrieb feierte sein 30-jähriges Bestandsjubiläum in einem eigenen Festzelt auf dem Werksgelände, das beinahe aus allen Nähten platze. Aus nah und fern waren Gäste, Geschäftspartner und Freunde gekommen, um auf das gemeinsam Erreichte anzustoßen. Seniorchef Hans Tilly und seine Gattin Elisabeth hatten, aus dem Kanaltal stammend, in jahrzehntelanger, unternehmerischer Konsequenz eine Holzindustrie-Imperium geschaffen, das mit klugen und zukunftsorientierten Entscheidungen seinen Platz auf dem hart umkämpften Markt behauptet. Seniorchef Hans Tilly hat sich bereits vor zwei Jahren aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen. Sohn Ing. Gerd Tilly, der seinem Vater in einer berührenden Ansprache Respekt und Dank zollte,
führt heute mit Geschäftsführer Kurt Lackner den Industriebetrieb in Althofen, der derzeit rund 200 Mitarbeiter beschäftigt und damit zu den größten Arbeitgebern des Landes zählt. Dementsprechend erwies auch die Landespolitik mit der vollständigen Anwesenheit der Landesregierung der Unternehmerfamilie ihre Reverenz. Das verliehene Landeswappen will die Familie mit Stolz und als große Auszeichnung tragen, vermerkte KR Hans Tilly in seiner Ansprache, nicht ohne sich ausdrücklich bei Gattin Elisabeth zu bedanken, die mehr als 50 Jahre hinter ihm gestanden und mit ihm Freud und Leid geteilt habe.
Ein Busserl und Blumen für die Schwiegertochter Marianne von Schwiegervater KR Hans Tilly als Dank für die Mitarbeit im Unternehmen.
Zu Klängen der MusikKapelle Althofen und bei feinem Essen feierte die festliche Gesellschaft am Sitz der Tilly-Holzindustrie noch viele Stunden.
Freudestrahlende Gesichter auch bei Tochter Marianne Tilly, im Bild mit DI Wilhelm Breitenhuber.
LH Gerhard Dörfler gratulierte dem GF und Gesellschafter Ing. Gerd Tilly (Bildmitte) und dem GF Kurt Lackner zu den Erfolgen der Holzindustrie Tilly.
Ein fröhliches Ständchen von feschen Damen überraschte Familie Tilly bei der Jubiläumsfeier auf dem neuen Werksgelände.