Nr. 27 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 8. Juli 2011
PROMOTION
Festliche Eröffnung der zweiten Röhre des Tauerntunnels mit zahlreicher Prominenz, darunter Verkehrsministerin Doris Bures, die Landeshauptleute Gabi Burgstaller und Gerhard Dörfler, Tunnelpatin Bettina Strobl mit Gatten Fritz Strobl sowie ASFINAG-Projektleiter Josef Heiß.
„Heut is so a schöner Tog!“ LH Dörfler: Sichere Fahrt über die A 10 Tauernautobahn durch Verkehrsfreigabe Vollausbau Tauerntunnel. Vergangenen Donnerstag wurde der zweiröhrig ausgebaute Tauerntunnel offiziell in Betrieb genommen, ein historisches Datum für die Geschichte der A 10 Tauernautobahn. Damit ist erstmals nach der Eröffnung der Scheitelstrecke am 21. Juni 1975 die gesamte, rund 192 Kilometer lange A 10 von Salzburg bis Villach durchgehend vierspurig bzw. in den Tunneln zweiröhrig ausgebaut.
II KärntnerNachrichten I 8. Juli 2011
TAUERNTUNNEL
Zwischen Salzburg und Villach ist die Autobahn nun komplett vierspurig befahrbar ie Kinder der Volksschule Flachau haben es für Dörfler mit ihrem Lied „Heut is so a schöner Tog“ perfekt ausgedrückt. Seinen Dank richtete der Landeshauptmann an Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller für gute Nachbarschaft: „Wir haben gemeinsam bei sehr viel Gegenwind den Zug aufs Tor gehabt.“
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Die kilometerlangen Staus gehören endlich der Vergangenheit an!“ LH Gerhard Dörfler Verkehrsreferent
Dörfler dankte dem früheren Infrastrukturminister Hubert Gorbach und Infrastrukturministerin Doris Bures, die „die Löcher nach Kärnten sehr gerne hat“, wie er launig auf Katschberg-, Tauern- und Koralmtunnel verwies. Bedankt wurde von Dörfler zudem Katschbergtunnel-Patin Bettina Strobl, die als starke Frau immer zum Projekt gestanden sei, „obwohl oft quergeschossen wurde“. Für Landeshauptfrau Burgstaller, Patin des Tauerntunnels, beweist dieses Projekt einmal mehr, dass der österreichische Tunnelbau ein Qualitätsprodukt sei: „Die Porr hat tolle Leute.“ Nach der Brandkatastrophe im Tauerntunnel habe sie sich gemeinsam mit Dörfler verpflichtet, die Nadelöhre zu beseitigen: „Für uns stand die Verkehrssicherheit im Mittel-
Gerhard Dörfler, Landeshauptmann von Kärnten, Tunnelpatin Strobl, ASFINAGProjektleiter Heiss und Fritz Strobl. punkt.“ Burgstaller verlieh das „Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg“ an einen Kärntner, nämlich Geschäftsführer Walcher. Über Einzelheiten zum Baugeschehen berichteten die Geschäftsführer der Asfinag Baumanagement GmbH, Gernot
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Heute bricht ein neues Zeitalter an, mit weniger Stau und mehr Verkehrssicherheit. Das hier war eine Baustelle aus dem Bilderbuch, es waren richtige Profis am Werk!“ Doris Bures Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie
Brandtner und Alexander Walcher. Sie verwiesen vor allem auf die großartigen Umweltentlastungsmaßnahmen und die Tunnelsicherheit. Walcher richtete seinen persönlichen Dank an Burgstaller und Dörfler für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und die Handschlagqualität auch in schwierigen Phasen.
stiert die Asfinag weitere rund 1,1 Milliarden Euro in die Erhöhung der Tunnelsicherheit. Diese Investitionen beinhalten Tunnelneubauten ebenso wie zweite Tunnelröhren, bauliche und elektromaschinelle Maßnahmen inklusive Generalerneuerungen sowie den Ausbau der Überwachungszentralen.”
Vorstand Schierhackl sagte, dass die Tunnelmaut für eine einfachere, noch raschere und staufreie Abwicklung von 9,50 auf 10 Euro erhöht wurde. Laut Vorstand Schedl wurde in ganz Österreich sehr viel in die Tunnelsicherheit investiert. “Wir haben Verbesserungen in Bezug auf Tunnelsicherheit versprochen und diese auch umgesetzt“, so Schedl. “Rund 3,7 Milliarden Euro wurden seit Beginn der Tunneloffensive 2001 für die Tunnelsicherheit ausgegeben. Bis 2014 inve-
Bei der feierlichen Verkehrsfreigabe und Tunnelsegnung waren u. a. die früheren Infrastrukturminister Hubert Gorbach und Mathias Reichhold, Katschbergtunnel-Patin Bettina Strobl mit ihrem Mann Fritz Strobl und der Chef der Kärntner Landesstraßenbauabteilung, Volker Bidmon, anwesend. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Trachtenmusikkapellen Zederhaus und Flachau sowie als Höhepunkt die Kinder der Volksschule Flachau mit „Heut is so a schöner Tog“.
Nr. 27 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 8. Juli 2011
Weltrekord beim Ironman – Wichtiger Erfolg in Wien:
Kärntens eiserne Männer Ortstafel-Paket im Parlament! Mit überwältigender Mehrheit hat der Nationalrat das Kärntner Ortstafel-Paket beschlossen. LH Gerhard Dörfler sprach von einem historischen Tag für unser Land und bedankte sich bei allen KärntnerInnen, die den Kompromiss mitgetragen hätten. (S. 3)
KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
2 KärntnerNachrichten I 8. Juli 2011
THEMA DER WOCHE
Kärnten hat ab Herbst 2011 bereits 36.163 Pflichtschüler Schulreferent LHStv. Scheuch präsentierte Fakten und Zahlen des Schuljahres 2011/12 Über aktuelle Fakten und Zahlen des Schuljahres 2011/2012 informierte Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch im Rahmen einer Pressekonferenz. „Im nächsten Schuljahr wird es insgesamt 36.163 Pflichtschüler geben, das sind um 1.217 Schüler weniger als im Vorjahr. Sie sind auf 2.082 Klassen aufgeteilt, um 77 weniger als im Vorjahr“, erklärte Scheuch. Insgesamt wird es 239 Volksschulstandorte, 64 Hauptschulstandorte, acht Polytechnische Schulen und 14 Sonderschulen geben. Als Beispiele für positive Neuerungen nannte der Bildungsreferent die neue Sprengelverordnung, die Schaffung von Bildungs-
zentren und die Sommerakademie. Ab dem Schuljahr 2011/12 sind Schulsprengelgrenzen mit Gemeindegrenzen deckungsgleich. „Damit wird in Zukunft den Eltern die Wahlfreiheit des Schulstandortes und mehr Flexibilität ermöglicht“, so Scheuch. In den Bildungszentren sollen künftig Volksschüler, Hauptschüler, Musikschüler, Schüler in Nachmittagsbetreuung und Kindergartenkinder unter einem Dach betreut und unterrichtet werden. „Die Bildungszentren sind vor allem eine Reaktion auf die sinkenden Schülerzahlen und darauf, dass die Nachmittagsbetreuung bzw. der Ganztagesunterricht in Zukunft immer
mehr an Bedeutung gewinnen wird“, betonte der Bildungsreferent. Über 700 Schüler haben in den letzten zwei Jahren das Bildungsprojekt „Sommerakademie“ in Anspruch genommen, auch in diesem Jahr ist die Nachfrage nach der kostenlosen Lernbetreuung in den Sommerferien groß.
den Abschlusszeugnissen gibt es voraussichtlich 750 Nicht Genügend, wobei der Großteil im Hauptschulbereich zu finden ist“, so Scheuch.
„An zwölf Hauptschulen wird die Sommerakademie angeboten, bis 8. Juli können sich Interessierte noch direkt an den Hauptschulen anmelden“, gab LHStv. Scheuch bekannt. Auch zum bevorstehenden Zeugnis äußerte sich Scheuch und nannte die vorläufigen Zahlen der Nicht Genügend im Pflichtschulbereich. „In
LHStv. Uwe Scheuch präsentierte zu Ferienbeginn aktuelle Zahlen und Fakten aus dem Schulbetrieb. Ein Erfolgsmodell ist die „Sommerakademie“ für Schüler mit Nachprüfung.
Wichtige Investitionen am Katschberg und am Mölltaler Gletscher beschlossen! Die Unterstützung wichtiger Projekte in den Skigebieten Katschberg und Mölltaler Gletscher wurde diese Woche in einer Sitzung der Landesregierung einstimmig beschlossen. Am Katschberg wird um rund zehn Millionen Euro eine 8er EUB-Kabinenbahn – Silver Jet II errichtet. Der Mölltaler Gletscher wird um rund 7,9 Mio. Euro ausgebaut. Das gab Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Pressefoyer bekannt. „Durch die umfassenden Investitionen in den letzten zehn Jahren ist der Katschberg zu einer der TopSkidestinationen in Österreich aufgestiegen. Die Zahl der Nächtigungen konnte seit dem Jahr 2000 verdoppelt werden“, führt Finanzreferent LR Harald Dobernig aus. Die Unterstützung für die neue Investition sei auch ein wichtiger Beitrag des Landes
im Hinblick auf die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. Auch den weiteren Ausbau bzw. die weitere Erschließung des Mölltaler Gletschers sehen Dörfler und Dobernig als wichtigen Impuls für den Tourismus. Konkret werden am Katschberg 10,15 Mio. Euro investiert, seitens des KWF werden 609.000 Euro zur Verfügung gestellt. Durch dieses Projekt können 39 Arbeitsplätze abgesichert und zwei neue geschaffen werden. Der Ausbau des Mölltaler Gletschers mit der neuen Sesselbahn Alteck, einer Pistenerweiterung und einer Beschneiungsanlage erfolgt um 7,9 Mio. Euro, wobei die KWF-Förderung 824.700 Euro beträgt. Mit dem Projekt können 45 Arbeitsplätze abgesichert und fünf neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
8. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE
Freudentag für Kärnten: OrtstafelDebatte beendet! Mit nur drei grünen Gegenstimmen hat der Nationalrat diese Woche den von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Staatssekretär Josef Ostermayer ausverhandelten Ortstafel-Kompromiss verabschiedet. Landeshauptmann Gerhard Dörfler bezeichnet den 6. Juli 2011 als historischen Tag für Kärnten und Österreich: „Es wird ein neues Buch mit dem Titel ‘Zukunft Nachbarschaft’ aufgeschlagen.“ Dörfler nahm an der Parlamentssitzung als Zuhörer teil und hatte sich zuvor mit Staatssekretär Josef Ostermayer getroffen und ihm „einen Einser aus Kärnten“ verliehen. Ostermayer sei sehr gut vorbereitet in die Ortstafel-Gespräche gegangen, habe sich in das Thema hineingearbeitet und es auch verstanden. Wie Dörfler betonte, könne man nun einen „entkrampften Weg der Nachbarschaft“ mit Slowenien und eine „Brücke der Freundschaft“ mit der Volksgruppe beschreiten. Damit werde auch ein neuer Stil in der Politik eingeläutet. Schade findet der Landeshauptmann jedoch, dass Ratsobmann Valentin Inzko als einstiger Hoffnungsträger den zuerst gemeinsam eingeschlagenen Weg wieder verlassen habe – und das trotz Handschlags, Unterschrift und gemeinsamer Pressekonferenzen. Die Zustimmung aller im Parlament vertretenen Parteien ist nicht nur eine Freude für Dörfler. Er wertet dies auch als Auszeichnung für Chefverhandler Ostermayer und sich persönlich. „Wir haben nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ die beste Ortstafellösung für Kärnten
gefunden. Wir haben nunmehr eine verfassungsrechtlich abgesicherte, dauerhafte Lösung gefunden, mit der das gute Zusammenleben der Kärntner Bevölkerung nun auch politisch abgesegnet und endgültig gelöst wird“, erklärte Dörfler.
Staatsvertrag nun endgültig erfüllt! „Mit dem 6. Juli 2011 ist der Artikel 7 im Österreichischen Staatsvertrag gelöst und erfüllt“, stellte Dörfler klar. Eine besondere Auszeichnung sei zudem, dass sowohl Bundespräsident Heinz Fischer, als höchster Repräsentant der Republik Österreich sowie der Slowenische Staatspräsident Danilo Türk die Lösung ausdrücklich befürworten. „Durch diese Zustimmung von höchster Ebene, sowohl in Österreich wie auch in Slowenien, ist klargestellt, dass wir eine für viele gute Lösung gefunden haben“, stellte Dörfler fest. „Für mich wird mit diesem historischen Tag des 6. Juli 2011 das 56-jährige Buch des Streitens und der Konflikte geschlossen und ein neues Buch unter dem Motto Zusammenarbeit in der AlpeAdria Region geöffnet“, erklärte der Landeshauptmann gegenüber den „Kärntner Nachrichten“. Schon in Kürze wird der Ortstafel-Kompromiss mit Festen in Wien und Kärnten auch ausgiebig gefeiert.
Kommentar von Dr. Helmut Prasch
Der Tag des Gerhard Dörfler Der 6. Juli 2011 ist nicht nur ein historischer Tag für Kärnten, sondern wohl auch ein Höhepunkt im politischen Leben des Kärntner Landeshauptmannes Gerhard Dörfler. Woran die Bundeskanzler Kreisky, Schüssel und Gusenbauer scheiterten und was auch die Landeshauptleute Wagner und Haider nicht durchsetzen konnten, wurde unter Gerhard Dörfler möglich: ein endgültiger Schlußstrich unter die Ortstafel-Frage, die Kärnten in den letzten Jahren zunehmends belastete. 56 Jahre nach dem Staatsvertrag (und im 56. Lebensjahr des Landeshauptmannes) hat das Parlament das Ortstafelpaket mit nur drei grünen Gegenstimmen im Verfassungsrang beschlossen. Schnellfahraktionen provokanter Anwälte, ExtremForderungen radikaler Slowenen-Vertreter und Ewig-Diskussionen über zweisprachige Taferln für Ortschaften, von denen die meisten nicht einmal wissen, wo sie sich auf der Landkarte befinden, gibt es ab sofort nicht mehr. In politischer Hinsicht muß zweifelsohne angemerkt werden, dass ein freiheitlicher Landeshauptmann staatsmännisches Profil gezeigt und mit einem sozialdemokratischen Staatssekretär eine der heikelsten diplomatischen Missionen der letzten Jahre bravourös gemeistert hat. Nicht nur das Profil von Gerhard Dörfler wurde geschärft, sondern auch jenes des Bundeslandes Kärnten. Das hinterwäldlerische Image, das uns Wiener Medien in beispielloser Konsequenz verpasst haben, ist korrigiert. Das Tourismusland Kärnten, der Wirtschafts- und Bildungsstandort Kärnten, das Technologieland Kärnten - es atmet auf! Der Landeshauptmann hat seine Verantwortung wahrgenommen und mit viel Fingerspitzengefühl einen politischen Trapezakt gewagt. Dass Dörfler und die Kärntner Freiheitlichen auch die Bevölkerung in die Lösung eingebunden haben, war mutig - und goldrichtig. Heute ist dem Landeshauptmann der Applaus aller sicher. Der Applaus der jungen, weltoffenen, modernen, toleranten und friedfertigen Kärntnerinnen und Kärntner ebenso wie landauf landab der Applaus an den berühmten Kärntner Stammtischen, die Gerhard Dörfler sehr persönlich von der Kärntner Sache überzeugt hat! Applaus!
4 KärntnerNachrichten I 8. Juli 2011
HINTERGRUND
Ohne Deutschkenntnisse künftig keine Wohnung! Wer in Kärnten nicht ausreichend Deutsch kann, wird künftig in Kärnten keine Sozialwohnung mehr erhalten. Wohnbaureferent Landesrat Christian Ragger setzt neues Landesgesetz durch, welches die Vergabe neu regelt. Ausländer, welche eine geförderte Wohnungen mieten oder erwerben wollen, müssen in Kärnten in Hinkunft Deutschkenntnisse nachweisen. Das ist eine der neuen Bestimmungen zum neuen Wohnbauförderungsge setz. „Das heißt, wer künftig eine Sozialwohnung mieten oder erwerben will, muss Deutschkenntnisse haben. Mindestanforderung ist, dass die Wohnungswerber in der Lage sind, sich auf Deutsch zu unterhalten. Damit sollen soziale Probleme in großen Wohneinheiten vermieden werden“, erklärt Landesrat Christian Ragger.
Gegen „Ghettoisierung“ Gemeinden und Wohnbaugenossenschaften müssen dafür Sorge tragen, dass Ausländer vor Zuweisung einer Wohnung Deutschkenntnisse nachweisen, so der Wohnbaulandesrat. Mit dieser neuen Regelung will man durch Kommunikationsprobleme verursachte Ghettoisierungen und die Bildung von Parallelgesellschaften vermeiden.
Zuspruch von Bundesseite Auch FPÖ- Bundesparteiobmann HC Strache begrüßte diese Änderung und gra-
tulierte Landesrat Christian Ragger dazu. Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Integration, betonte Strache. Die zwingende Kenntnis der deutschen Sprache diene auch zur Bewahrung der Wohnqualität der jeweiligen anderen Bewohner. Dadurch werde es auch zu weniger Konfliktsituationen kommen.
Eine Sozialwohnung bekommt nur, wer deutsch kann.
„Kein Deutsch, keine Wohnung!“ Landesrat Christian Ragger im Kurzinterview mit den „Kärntner Nachrichten“ KN: Ist Kärnten mit dieser neuen Regelung Vorreiter? Ragger: Kärnten nimmt diesbezüglich eine Vorreiterfunktion ein. In Oberösterreich ist ähnliches geplant und in Vorarlberg hat man ein entsprechendes Pilotprojekt ins Auge gefasst. In Kärnten wird es aber konkret als Gesetz verwirklicht! KN: Welche Personen sind konkret betroffen? Ragger: Zum einen handelt es sich um EWRBürger, zum anderen um Drittstaatsangehörige. Bei Drittstaatsangehörigen wird als weiteres Erfordernis festgesetzt, dass sie sich seit minde-
stens fünf Jahren ununterbrochen rechtmäßig in Österreich aufhalten und einfache Deutschkenntnisse nachweisen. KN: Warum ist diese Abänderung des Wohnbauförderungsgesetzes so wichtig? Ragger: Deutschkenntnisse sind für die Integration und das Zusammenleben unerlässlich. Das gilt sowohl für noch neu Zuwandernde als auch für die bereits Eingewanderten. Das Beherrschen und Erlernen unserer Sprache ist Grundvoraussetzung für eine geregelte Migrationspolitik. Außerdem erhöht das Beherrschen
Landesrat Mag. Christian Ragger
der deutschen Sprache die Chance für ein gutes Zusammenleben in einer Wohnanlage. KN: Wie gut müssen die Deutsch-Kenntnisse sein? Ragger: Die Wohnungswerber sollen sich zumindest auf Deutsch unterhalten können.
8. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 5
HINTERGRUND
Freiheitlicher Europatag: Intensive Kooperation! FPÖ/FPK fordern Kurswechsel in der Schengen-Frage und dem EU-Budget. Beim gemeinsamen freiheitlichen Europatag von FPÖ und FPK in Kärnten mit einer erweiterten Landesparteileitung und einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch, EU-Abgeordneten Andreas Mölzer sowie EU-Abgeordneten Franz Obermayr legten die Freiheitlichen ihre Grundpositionen in Europafragen dar. Scheuch kündigte dabei eine verstärkte Zusammenarbeit mit den freiheitlichen EU-Abgeordneten an. „Die Abgeordneten vertreten unsere Interessen auf EU-Ebene“, erklärte dazu Scheuch. Als Beispiel nannte er die Forderung eines Vetos zum Beitritt Kroatiens, sollte das auf einer Erdbebenlinie liegende AKW-Krsko nicht geschlossen werden. Die SPÖ betreibe ja in dieser Frage einen Zick-Zack-Kurs. In Kärnten fordern die Sozialdemokraten ein Veto, während die SPÖ-Abgeordneten auf Bundes- und EU-Ebene den EU-Beitritt Kroatiens durchwinken.
Gemeinsam gegen Krsko Der Delegationsleiter der FPÖ im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, verwies auf die nahezu hundertprozentige sachpolitische Übereinstimmung zwischen FPÖ und FPK. Diese sei Ausdruck der guten Zusammenarbeit und des Funkt-
Europatag mit Klubobmann Kurt Scheuch, Andreas Mölzer und Franz Obermayr. ionierens der Kooperation zwischen beiden Parteien. Auch in der Krsko-Frage vertritt man eine gemeinsame Linie. „Wenn Bundeskanzler Faymann heute erklärt, dass er ab 2015 keinen Atomstrom mehr im Netz haben möchte, so solle er sich erst einmal dafür einsetzen, dass der erdbebengefährdete AltReaktor vom Netz gehe, der Atomstrom nach Österreich liefert, so Mölzer. Die Regierung sei jedenfalls aufgefordert hier auch gegenüber Krsko-Miteigentümer Kroatien eine klare und unmissverständliche Haltung zu vertreten und diese notfalls mit der VetoKarte zu untermauern.
Nein zum EUBudget Die Vorschläge der EUKommission zum neuen EU-Budget werden von den beiden freiheitlichen EU-
Mandataren rundweg abgelehnt. „Anstatt einer Erhöhung um fünf Prozent braucht es eine Rückübertragung von Kompetenzen an die Nationalstaaten und damit eine deutliche Reduktion des Finanzrahmens der Union“, so die beiden Abgeordneten unisono. Die Idee der Finanztransaktionssteuer sei grundsätzlich zu begrüßen, deren Abwicklung müsse jedoch direkt über die Nationalstaaten erfolgen. Keinesfalls dürften die Erträge direkt in das EU-Budget fließen und die EU dadurch eine Steuerhoheit erhalten.
Wohin gehen die Mittel? Franz Obermayr, Österreichs einziges Vollmitglied im Regionalausschuss des EU-Parlaments, sprach sich für eine stärkere Kontrolle bei der
Vergabe der Mittel aus dem Kohäsionsfonds der EU aus, nachdem sich Gerüchte über eine missbräuchliche Verwendung der Mittel durch Griechenland erhärtet hätten. „Wenn die Verwendung der Mittel nicht klar nachvollzogen werden kann, sind weitere Zahlungen sofort einzustellen“, so Obermayr. Wie schwach die Position Österreichs in der EU sei, zeige der Vorschlag zur Restrukturierung der Agrarförderungen, die im Falle Österreichs um ca. 15 Prozent gekürzt werden sollen, während die Zahlungen für Deutschland in etwa gleich bleiben und für Frankreich noch höher ausfallen sollen. Die von der ÖVP kritiklos unterstützte Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) werde so ein weiteres Massensterben österreichs Bauern auslösen.
6 KärntnerNachrichten I 8. Juli 2011
LANDESPOLITIK
Klagenfurter Vorstoß bei Beamten-Pragmatisierung Bürgermeister Christian Scheider fordert Gesetzesänderung. Entsprechende Resolution wird an den Nationalrat übermittelt. Nach der zuletzt geführten Diskussion rund um die gesetzlich vorgeschriebene Pragmatisierung der Klagenfurter Magistratsdirektorin, macht Bürgermeister Christian Scheider einen Vorstoß zur Abschaffung der Beamten-Pragmatisierung in bestimmten Bereichen: „Pragmatisierungen entsprechen generell nicht mehr den Anforderungen einer modernen, effizienten und kostensparenden Verwaltung. Ich glaube wir sind gut beraten, wenn wir dort, wo es möglich ist, Wege finden, dieses Relikt aus dem vorigen Jahrhundert den heutigen Anforderungen anzupassen.“ Natürlich müsse parallel eine für alle Gemeinden, Städte und den
Bund geltende Regelung gefunden werden, um den sinnvollen Aspekt der Pragmatisierung, nämlich die Beamten vor politischer Willkür und Einflussnahme zu schützen, beizubehalten. Scheider: „Hier gilt es Alternativen zur gesetzlichen Pragmatisierung zu schaffen, die meist mit dem Aufstieg im Gehaltsschema der jeweiligen Institution und einer damit verbundenen finanziellen Besserstellung verbunden ist. Auf diese Weise könnte einiges an Bürokratie und Steuergeldern eingespart werden, Gemeinden wären nicht länger verpflichtet, die mit der Pragmatisierung einhergehenden Sprünge im Gehaltsschema mitzumachen.“ Bis auf Klagenfurt verfügen alle 14 Österreichischen Statuar-
städte über pragmatisierte Magistratsdirektoren. „Die aktuelle Diskussion um die Pragmatisierung der Klagenfurter Magistratsdirektorin zeigt die Diskrepanz zwischen Einhaltung der Bundes-Verfassung einerseits und einer modernen, kostensparenden und effizienten Verwaltung andererseits deutlich auf“, erklärt Scheider. Daher gehe man nun in der Landeshauptstadt in die Offensive und rege eine entsprechende Gesetzesänderung per Resolution an den Nationalrat an. „Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, um in Österreich auch die Beamten-Pragmatisierung zu reformieren und Steuergeld einzusparen“, so Scheider. Ein entsprechender Antrag wird im Kärntner Landtag eingebracht.
Revolutionäres KIOTO-Solarheizsystem in Kärnten mit Sonderförderung verfügbar Nach fünf Jahren Entwicklungszeit, einem Investitionsvolumen von sechs Millionen Euro und mehreren, seit Jahren im Testbetrieb stehenden Anlagen kann die Firma KIOTO erstmals ein völlig neuartiges Sonnenkomplettheizsystem präsentieren. Das System, und die Landesförderungen stellten Energieförderungsreferent LHStv. Uwe Scheuch und Robert Kanduth, Vorstandsvorsitzender der KIOTO Clear Energy AG, in St. Veit vor. LHStv. Uwe Scheuch mit Kioto-Chef Robert Kanduth. „Exklusiv für Kärnten, in Kooperation mit Kärntner Installateuren, wird eine einmalige Kärnten Aktion gestartet, bei der die Sonnenheizung allen Kärntner Häuslbauern und Sanierern mit einer Sonderförderung angeboten wird“, erklärte Scheuch. Gefördert werden die Wärmepumpen von 30 Pilotanlagen der KIOTO Sonnenheizung, weiters können die Solaranlagen durch die derzeitige Energieförderung finanziert werden. „In Summe erhalten die Eigentümer dieser Pilotanlagen, sofern sie alle Voraussetzungen erfüllen, eine Gesamtförderung von 5.000 Euro“, gab Scheuch bekannt. Ein der KIOTO Sonnenheizung ver-
gleichbares Solarheizsystem gibt es derzeit noch nicht am Markt. „Unseren Ingenieuren ist es in Kooperation mit Experten und internationalen Forschungsinstituten gelungen, ein System zu schaffen, das höchste Effizienz bei minimalem Kostenaufwand bietet“, stellte Kanduth seine neueste Innovation vor. Allen Kärntner Häuselbauern wird die Sonnenheizung über einen Zeitraum von zwei Wochen zu absoluten Sonderkonditionen direkt ab Werk um 13.000 Euro exklusive MwSt und Montage angeboten.
8. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 7
LANDESPOLITIK
„Wir bauen das neue soziale Kärnten!“ Landesrat Christian Ragger stellte „Kärnten Sozial 2020-2025“ vor. „Wir werden unser Sozialsystem in seiner Systematik grundlegend ändern müssen, um die Herausforderungen, welche Kärnten durch die rasch wachsenden Anteile von älteren Menschen stärker treffen als andere Regionen, meistern zu können“, stellte LR Christian Ragger bei der Präsentation von „Kärnten Sozial 20202025“ fest. Dort präsentierte der Sozialreferent seine Initiativen, Schwerpunkte und Neustrukturierungen für den Sozialbereich.
Entwicklung entgegenwirken In einem ersten Bericht skizzierte der Sozialreferent die vergangenen zwei Jahre seiner Amtsperiode. „In den Jahren 2000 bis 2008 stieg das Sozialbudget jedes Jahr im Schnitt um sieben Prozent. Nach meiner Übernahme des Referates 2009 hat das Sozialbudget 311 Millionen Euro verzeichnet. Wenn wir keine Veränderungen geschaffen und gesetzliche Neuregelungen vorgenommen hätten, wäre im Jahr 2020 das Sozialbudget auf 611 Mio. Euro angestiegen und hätte zu einem budgetären Kollaps geführt“, erklärte LR Ragger. Es sei ihm gelungen dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Wie Ragger weiter berich-
„Soziales Kärnten 2020-2025“: Folgende Prämissen und Initiativen sind Teil von „Soziales Kärnten 2020-2025“: • Der Mensch im Mittelpunkt - Mobilisierung für alle Kärntnerinnen und Kärntner im Sozial- und Gemeinwesen - Stärkung der Familien als Ort sozialer Wärme - Vorausschauende Begleitung auf die demographische Entwicklung in Kärnten
»Das oberste Prinzip ist, dass jeder Bedürftige optimal versorgt wird« tete, könne das bestehende Sozialsystem in den einzelnen gesetzlichen determinierten Zuständigkeitsbereichen mit derselben Qualität nur weiter aufrechterhalten werden, wenn bereits jetzt Weichenstellungen über die bestehende Legislaturperiode hinaus passieren, zumal nötige Reformen längere Zeiträume bräuchten, bis sie wirken können. Das Land Kärnten bekenne sich dazu, in den Bereichen Altenpflege, Behindertenhilfe, Jugendwohlfahrt, soziale Mindestsicherung und sozialer Wohnbau bzw. in der damit verbundenen allgemeinen Verwaltung Strukturreformen durchzuführen, die das qualitativ hochwertige soziale System auch weiter sichern und noch treffsicherer machen würden.
• Pflege der älteren Generation - Stärkung der Pflege zu Hause - Ausbau der Freiwilligenarbeit für die ältere Generation, Menschen mit Beeinträchtigung und gefährdete Kinder und Jugendliche - Weiterführung des Weges mit zeitgemäßen Angeboten (betreubares Wohnen, alternative Lebensräume, Tagesstätten) - Einsetzen von technischen Hilfestellungen im täglichen Leben (SeniorenPad) - Einführung der Pflegelehre - Verstärkte Förderung der Ausbildung zu Pflegekräften durch das AMS • Menschen mit besonderen Bedürfnissen - Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigung in den Arbeitsprozess - Ausbau der ambulanten Betreuungsleistungen für ein Leben zu Hause - Unabhängige und selbstverwaltende Wohngemeinschaft flächendeckend • Jugendwohlfahrt - Verstärkung der Prävention im frühkindlichen Alter • Mindestsicherung - Keine Auszahlung der Mindestsicherung ohne Bereitschaft zur Arbeit - Integration der Mindestsicherungsbezieher in den Arbeitsprozess • Neue Formen der Finanzierung - Umstellung auf eine Direktförderung des betroffenen Menschen mit Hilfe von speziellen Gutscheinen (Vouchers)
8 KärntnerNachrichten I 8. Juli 2011
LANDESPOLITIK
Kärnten verfügt über Reinvermögen von 5,53 Mrd. LR Harald Dobernig präsentierte Vermögensdarstellung und Rating des Landes Kärnten In einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten Finanzreferent LR Harald Dobernig und Horst Felsner, Leiter der Finanzabteilung, die Vermögensdarstellung des Landes Kärnten. Demnach verfügt Kärnten über ein Reinvermögen von 5.525.180.139 Euro. Bei dieser Summe sind bereits sämtliche Schulden und Verbindlichkeiten des Landes abgezogen. „Diese 5,53 Mrd. Euro bedeuten umgerechnet, dass auf jeden Einwohner Kärntens ein Reinvermögen von 9.864 Euro entfällt. Damit haben wir einen vollen Überblick und können Unkenrufe vom Pleiteland Kärnten Lügen strafen“, so Dobernig. Als Beispiele nannte er die Immobilienwerte des Landes, 27 touristische Beteiligungen, über 20.000 Wohnungen in den Kärntner Wohnbaugesellschaften, die Mehrheit am Energieversorger KELAG, die über die Kärntner Energieholding gehalten wird, oder über 500 Mio. Euro, die im Zukunftsfonds gesichert sind. Bewertet wurden Landesgesellschaften und sonstige Rechtsträger nach dem Substanzwertverfahren. Dobernig erklärte, dass unter Einbeziehung der Landeskrankenhäuser und der Schulen rund 16.100 Menschen beim Land Kärnten arbeiten.
Kärnten liegt besser als Wien und die Steiermark Der Finanzreferent verwies auch auf den Rechnungsabschluss 2010 und das neue, bessere Bilanzbild mit den Forderungsabschreibungen bei der Kabeg. Ein Vergleich mit der Nettoneuverschuldung in anderen Bundesländern zeige den Erfolg der Reformmaßnahmen in Kärnten, die seit 2009 eingeleitet wurden. Man liege damit etwa besser als Wien und
Finanzlandesrat Harald Dobernig mit dem Leiter der Finanzabteilung des Landes Kärnten Dr. Horst Felsner. die Steiermark. „Unsere Pro-KopfNettoneuverschuldung 2010 liegt bei 282 Euro, in Wien sind es 706 Euro pro Kopf bzw. 1,2 Milliarden Euro insgesamt“, so Dobernig. Felsner verwies auf den Ratingprozess, der im Vorjahr seitens des Landes eingeleitet wurde. Damit seien Vergleiche mit Pleitestaaten nicht mehr möglich. Mit der erstmaligen Erstellung eines Ratings für Kärnten stelle man auch eine bessere Finanzierung etwa bei der Kabeg sicher. „Die Ratingagentur Moody´s hat das Rating des Landes Kärnten mit Aa3 festgesetzt“, so Felsner. Der negative Ausblick sei auf die derzeit noch bestehenden Haftungen im Zusammenhang mit der Hypo Alpe Adria Bank zurückzuführen. Dieses Rating entspreche der Bewertung AA- bei Standard&Poor´s und Fitch. Moody’s bescheinigt dem Land Kärnten eine gute operative Performance und eine gute Liquiditätssituation. Dobernig und Felsner betonten, dass das Rating auf Basis
der Zahlen des Jahres 2009 erstellt worden sei und viele aktuelle Reformmaßnahmen sowie Ergebnisse der Budgetkonvente noch nicht eingearbeitet worden seien. „Die Ergebnisse unseres Reform- und Sparkurses werden laufend an die Ratingagentur übermittelt und in zukünftige Bewertungen einfließen“, erklärte Dobernig.
Regierung finanziert wichtige Projekte In der dieswöchigen Regierungssitzung wurden für den Ausbau des ländlichen Wegenetzes 860.000 Euro aus Infrastrukturmitteln zur Verfügung gestellt. „Für das Projekt „Kärntner Badehäuser“ werden aus zweckgebundenen Mitteln der Kärntner Tourismusholding (KTH) drei Millionen Euro im Wege von KTHFinanzierungen zur Verfügung gestellt“, gibt Finanzreferent LR Harald Dobernig bekannt.
8. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 9
REGIONALES
Der praktische Berufsschulunterricht für Fleischerlehrlinge findet ab nun in der neuen Lehrwerkstätte der Firma Karnerta in Klagenfurt statt. Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch besuchte die Lehrlinge. „Für uns steht die optimale Ausbildung der Lehrlinge im Vordergrund“, so Scheuch. Selbstverständlich werden auch die Lehrlinge der Firma Karnerta in der neuen Lehrwerkstätte ausgebildet.
Kürzlich luden die Freiheitlichen Frauen die Senioren des Bezirkes Hermagor zu einem bunten Kulturnachmittag ein. Auch der FPK-Spitzenkandidat zur Bürgermeisterwahl in Hermagor, LAbg. Helmut Haas, besuchte die Veranstaltung im Schloß Möderndorf. Nach einer sehr interessanten, absolut sehenswerten Führung durch das Heimatmuseum verwöhnte die neue Bezirksfrauenreferentin Christina Ball mit ihrem Team die Senioren mit Kaffee und Kuchen.
Da Tschriasche sagt: „I freu mi und sag heute nur: Unser Landeshauptmann macht auch im Parlament eine gute Figur!“
Er ist seit 50 Jahren Priester und seit 44 Jahren als Seelsorger in den Pfarren Deutsch-Griffen und Glödnitz sowie in den Filialkirchen Flattnitz und Spitalein tätig. Pfarrer Otto Gritsch feierte am Samstag sein Goldenes Priesterjubiläum. Die Feier, an der auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit Gattin Margreth teilnahm, war von Dankbarkeit und Miteinander geprägt. „Ich wurde in dieser Kirche getauft, habe hier ministriert und auch die Firmung erhalten“, erzählte der Landeshauptmann nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche von Deutsch-Griffen. Pfarrer Gritsch sei mit seiner kraftvollen Stimme und seinen Botschaften eine fixe und wichtige Säule für das Gurktal.
Die Generalversammlung der Kärntner Messen beschloss kürzlich die Bilanz 2010, die die zweitbeste in der Geschichte der „Kärntner Messen Klagenfurt“ ist. VzBgm. Albert Gunzer wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Für 2011 sind Investitionen von rund 500.000 Euro in die Modernisierung der Messearena geplant. Mit dem heurigen Geschäftserfolg liegen die „Kärntner Messen Klagenfurt“ sowohl bei den Messen als auch den Gastveranstaltungen „voll“ im Plan. Die „Kärntner Messen“ sind ein bedeutender Wirtschaftsmultiplikator und zählen zu den größten Messeveranstaltern Österreichs.
10 KärntnerNachrichten I 8. Juli 2011
REGIONALES
Fabel-Weltrekord beim Ironman in Klagenfurt!
Im Hotel Seerose der Unternehmerfamilie Pölzl in Bodensdorf fand eine besondere Gästeehrung statt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler zeichnete das Ehepaar Helmut und Marianne Mangold aus Hirschberg in Deutschland für ihre Urlaubtreue aus. Das Ehepaar verbringt sei 48 Jahre jedes Jahr seinen Urlaub in der Seerose, zweimal waren sie im Hotel Linde zu Gast. Als Geschenk überreichte er ihnen ein Buch und einen Blumenstrauß. „Man sieht ihnen an, dass sie in Kärnten seit 50 Jahren Urlaub machen. Das tägliche Schwimmen im See und ihre Treue zur Familie Pölzl hält sie jung“, dankte er beiden für ihre Urlaubstreue gegenüber Kärnten. Viel Lob gab es auch für die Hoteliersfamilie. „Ihr zeigt wie Tourismus funktioniert, trotzt dem Negativtrend habt ihr die Nachfolge hervorragend geregelt“, so Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
Auch heuer wieder fanden die „Spanferkel“ am Neubrucher Dämmerschoppen reisenden Absatz, sodass diese in kürzester Zeit ausverkauft waren. Unter den zahlreichen Gästen konnte Vzbgm. Gerald Grebenjak auch LR Mag. Harald Dobernig und LT-Präs. Josef Lobnig begrüßen. Den Hauptpreis beim Schätzspiel, eine Wii Spielkonsole, gewann Silvia Grutze mit einer fast punktgenauen Schätzung.
Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler verlieh an den Ironman-Sieger und neuen Weltbestzeithalter, Marino Vanhoenacker, das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Der sympathische Belgier hat am Wochenende beim Ironman Austria die internationale Sportwelt und die Fans rund um den Wörthersee begeistert. Mit der Fabelweltbestzeit von 7:45:59 Stunden absolvierte er die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Es war sein sechster Sieg in Serie beim IRONMAN Austria und gleichzeitig eine einzigartige Werbung für das Sport- und Urlaubsland Kärnten. „Ich freue mich sehr über die fantastische Weltbestzeit und den Sieg von Marino. Er hat damit Sportgeschichte geschrieben und ist ein ganz großer Champion. Die Weltbestzeit wird Jahre in den Sportbüchern bleiben“, sagte Dörfler. Für den Landeshauptmann war der Sieg auch ein Gewinn für Kärnten. „Alle Kärntner sind deine Fans. Wir wünschen dir, dass du deine Träume bei den nächsten Wettkämpfen weiterverfolgen kannst, und Kärnten wartet auf dich auch 2012“, so Dörfler.
REGIONALES
Die Leistungen der Kärntner Fußballerinnen und Fußballer wurden im Rahmen eines Festaktes des Kärntner Fußballverbandes (KLV) im Veldener Casineum gewürdigt. Sportreferent LH Gerhard Dörfler lobte die großartige Nachwuchsarbeit.
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Als Pionierin der Kärntner Wirtschaft bezeichnete Landeshauptmann Gerhard Dörfler Anna Peschka bei der Feier zu ihrem 90. Geburtstag in Maria Saal. Der Landeshauptmann und LR Harald Dobernig überraschten das „Geburtstagskind“ bei ihrer wöchentlichen Kartenrunde im Gasthof Wurster. Dörfler hob die großartigen Leistungen der Jubilarin hervor, die die erfolgreiche Dachdeckerei Peschka nach dem Tod ihres Mannes alleine weitergeführt hat. Dobernig nannte die Unternehmerin eine Vorzeigemanagerin der Kärntner Wirtschaft.
Musikschulen Köttmannsdorf und Gegental werden ausgebaut Um- und Neubauten von Musikschulen wurden in der letzten Kuratoriumssitzung des Schulbaufonds beschlossen. Bei der Musikschule Köttmansdorf erfolgen umfangreiche Zubau- und Adaptierungsmaßnahmen. Die Musikschule Gegendtal wird in das Gebäude der Hauptschule Gegendtal integriert. Das gibt Finanz- und Kulturlandesrat Harald Dobernig heute, Samstag, bekannt. „Es freut mich, dass die Musikschulstandorte in Köttmannsdorf und im Gegendtal nun ausgebaut, verbessert und adaptiert werden. Insgesamt investieren wir über 850.000 Euro in den beiden Standorten, wobei 641.000 Euro aus dem Schulbaufonds kommen. Damit werten wir das Musikschulwesen in Kärnten weiter auf und bauen weitere Musikschulen zu Kompetenzzentren aus. Mit fast 18.000 Schülerinnen und Schülern haben wir in den letzten zehn Jahren enorm ausgebaut“, so Volkskulturreferent Harald Dobernig, der auch auf die wichtigen Impulse für die Kärntner Bauwirtschaft verweist.
Die Euregio „Senza Confini“ der Giro d’Italia und gemeinsame kulturelle Veranstaltungen standen im Mittelpunkt des Gespräches zwischen Landeshauptmann Gerhard Dörfler und dem friulanischen Landesrat für internationale und europäische Beziehungen und Sport, Elio De Anna, im Amt der Kärntner Landesregierung. De Anna teilte Dörfler mit, dass seitens Friaul das technische Finale für die Euregio „Senza Confini“ auf Basis der europäischen Verträge für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) nun eingeleitet werde und man im Herbst, im Rahmen der trilateralen Regierungssitzung in Triest zwischen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto, den Startschuss für sie geben könnte“, betonte er.
12 KärntnerNachrichten I 8. Juli 2011
LESERBRIEFE
Zur Ortstafellösung Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, was eine Handschlagqualität bedeutet. Jeden, der bei der Befragung der Ortstafel-Lösung mitgemacht hat, kann man nur „Danke“ sagen. Leider haben sich viele verhetzen lassen, statt unsere Einigkeit zu beweisen, damit endlich Ruhe herrscht. Will man diese Ruhe überhaupt? Jenen Parteien, die es nicht für nötig befunden haben eine Befragung zu machen, möchte ich einen Stempel aufs Auge
drücken und fragen, wofür es gut war, nicht mit seiner Stimme zu beweisen, dass wir hinter unserem lieben Kärnten zu stehen haben. Ein Zitat: „Ist eh schon alles beschlossene Sache.“ Da sieht man wieder, wie leichtfertig wieder alles zunichte gemacht werden kann. Unsere Vorfahren von 1920 haben es gezeigt, wie man geschlossen hinter Kärnten steht. Christine Hundsorf Arriach
Konsensgruppe Ich frage mich, wie die Konsensgruppe zu dem Ausscheren des Rates der Kärntner Slowenen steht? Ständig hat sie sich überall hineinreklamiert, nun ist Schweigen im Walde ange-
sagt. Würden die Freiheitlichen plötzlich zurückrudern, wäre der Aufschrei wohl sicherlich ein großer gewesen! Emmerich Waldner per E-Mail
Deutschkenntnisse Ausländer, die eine geförderte Wohnung mieten oder ins Eigentum übertragen wollen, müssen wie Landesrat Ragger mitteilte in Kärnten künftig Deutschkenntnisse nachweisen. Ich finde, dass dies ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Integration ist. Es ist völlig unverständlich, dass die SPÖ schon reflexartig sol-
che Initiativen ablehnt. Immerhin ist es leider Tatsache, dass man eine bessere Integration manchmal auch erzwingen muss. Die Kenntnis der deutschen Sprache wird auch Konfliktsituationen mit den Mitbewohnern minimieren. Karl Renner per E-Mail
Inzkos Zick-Zack-Kurs Ich würde mir zum ZickZack-Kurs von Inzko in der Ortstafelfrage klare Worte vom ehemaligen Nationalratspräsidenten Andreas Kohl (ÖVP) wünschen. Denn schließlich hat er das ganze Ortstafelfiasko durch seinen Tipp an Herrn Vouk (Rat der Kärntner Slowenen) durch Orte zu rasen, ins Rollen gebracht und war sozusagen der Vater des Ortstafelkonfliktes. Noch vor kur-
zem meinte Kohl, er habe es nie bereut, der slowenischen Minderheit den Weg zum Verfassungsgerichtshof gezeigt zu haben. In Wirklichkeit sieht es aber so aus, als wollte Herr Kohl den Freiheitlichen unter Jörg Haider ein Problem in Kärnten schaffen, was ihm auch augenscheinlich gelungen ist. Paula Huber Spittal/Drau
Kärnten trauert um Otto Habsburg
Heizkostenzuschuss und Schulstartgeld bleiben!
Tief betroffen vom Ableben Otto Habsburgs zeigte sich Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler. "Otto Habsburg war ein großer, begeisterter Europäer, ein Brückenbauer, eine starke Persönlichkeit auf einer eindrucksvollen Friedensmission", so Dörfler. Habsburg habe immer das Miteinander der Völker und Menschen im Blick ge-
„Auch wenn das Land Kärnten mit seinen Mitteln hauszuhalten hat, muss für die Unterstützung von sozial Schwachen genügend Geld bereit gestellt werden“. Nach diesem Prinzip beantragte Sozialreferent LR Christian Ragger in der dieswöchigen Regierungssitzung die Auszahlung des Heizkostenzuschusses für den Winter 2011/2012 und des Schulstartgeldes zu Beginn des kommenden Schuljahres. Der Heizkostenzuschuss beträgt 150 Euro für berechtigte Personen. „Mit dem Schulstartgeld soll eine finanzielle Entlastung für die Kärntner Familien gerade zu Schulbeginn geschaffen werden, wenn für die Kinder neue Schulutensilien besorgt werden müssen“, so Schulreferent LhStv. Scheuch.
Otto Habsburg (✝) habt. Der Landeshauptmann drückte der Familie des Verstorbenen sein Mitgefühl und seine Anteilnahme aus.
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
8. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
1. Die Österreichischen Lotterien unterstützen das Haus Immanuel ragt man Lotto Gewinner nach ihren sehnlichsten Wünschen, so lautet die Antwort zumeist: „Eine neue Wohnung“ oder „ein neues Haus“. Wobei die Betonung auf „neu“ liegt. Das viel zitierte „Dach über dem Kopf“ ist aber nicht für jedermann selbstverständlich. Gut, dass es das Haus Immanuel gibt, ein Übergangswohnhaus der Caritas der Erzdiözese Wien für wohnungslose Frauen und ihre Kinder. Die Arbeit der Caritas-MitarbeiterInnen ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, denn sie tun ihr Bestes, damit die in Not Geratenen nicht in den sozialen Abgrund driften. Ein professionelles Team im Haus Immanuel begleitet, unterstützt und ermutigt Frauen, die in
in Zukunft Zuflucht und Hilfe anbieten zu können, benötigt das Haus Immanuel Spenden. Wir als Österreichische Lotterien unterstützen das Haus Immanuel gern und wollen damit auch den sozial Schwächsten helfen, einen Zufluchtsort, ein „Dach über dem Kopf“ zu finden.
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Im Bild v.l.n.r.: Clementine Rath/Leiterin Wohnhaus Immanuel, DDr. Michael Landau/Caritasdirektor der Erzdiözese Wien, Mag. Bettina Glatz-Kremsner/Vorstandsdirektorin Österreichische Lotterien. F: Achim Bieniek Wohnungsnot geraten sind. Damit sie ihr Leben und das ihrer Kinder wieder selbst organisieren können. Vor allem die Betreuung der Kinder und die Bedachtnahme auf soziales und spielerisches Lernen ist von enormer Wichtigkeit.
Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien, Mag. Bettina GlatzKremsner: „Der Wert dieser Arbeit kann in Geld gar nicht gemessen werden. Geld aber ist notwendig, damit diese Arbeit verrichtet werden kann. Um Müttern mit Kindern auch
Wir als Österreichische Lotterien sehen es als Teil unser gesellschaftspolitischen Verpflichtung, dort zu helfen, wo Hilfe am dringendsten nötig ist, und das möglichst rasch und unbürokratisch. Dies ist der Leitgedanke bei unseren Sponsoring-Aktivitäten im sozialen und humanitären Bereich, und damit wollen wir einen möglichst großen Gewinn für die Gesellschaft zu erzielen.
Die Marktgemeinde Gurk erfüllt die traurige Pflicht, Nachricht zu geben, dass unser so geschätzter
Ziehung vom Mi., 29. 6. 2011
Altbürgermeister, Herr DI Walther Lemisch Ehrenbürger der Marktgemeinde Gurk am 4. Juli 2011 im 96. Lebensjahr verstorben ist. Die Marktgemeinde Gurk dankt ihm für seine vorbildlichen Leistungen und wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Verabschiedung des Verstorbenen findet am Samstag, dem 9. Juli 2011 um 14.00 Uhr in Gurk, Dörfl (am vlg. Flatt) statt.
51585 Ziehung vom Do., 30. 6. 2011
15921 Ziehung vom Fr., 1. 7. 2011
37498 Ziehung vom Sa., 2. 7. 2011
37145 Ziehung vom Mo., 4. 7. 2011
Der Bürgermeister ÖR Ing. Siegfried Kampl
Die Mitglieder des Gemeinderates Die Bediensteten der Marktgemeinde Gurk
31379 Ziehung vom Di., 5. 7. 2011
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VO R S C H AU 27. Runde 2011 1: Rapid Wien– TSG Hoffenheim 2: Sturm Graz– Hannover 96 3: SV Kapfenberg– FK Amkar Perm 4: Wacker Innsbruck– Manisaspor 5: Ros. Trondheim– Strömsgodset 6: Valerenga Oslo– Tromsö IL 7: Gefle IF– GAIS Göteborg 8: Trelleborgs FF– Kalmar FF 9: IFK Norrköping– Malmö FF 10: Mjällby AIF– BK Häcken 11: IFK Göteborg– Syrianska FC 12: IF Elfsborg– Örebro SK X Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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WIRTSCHAFT
130 Jahre Mondi Frantschach 881 errichtete Graf Hugo Henckel von Donnersmarck eine Zellstofffabrik. Kürzlich feierte Mondi Frantschach das 130-jährige Betriebsjubiläum. Aus diesem Anlass stellt der führende Hersteller von Sackkraft- und Kraftpapieren sowie Spezialzellstoffen sich und seine Geschichte in der Ausstellung „PapierMenschMaschine“ vor. Die Ausstellung ist noch bis zum Tag der offenen Tür am 17. September 2011 im Glaszubau des Gemeindeamtes Frantschach-St. Gertraud zu sehen und bildet gleichzeitig das Thema des 10. St. Gertrauder Kunstforums.
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Bei der Feier wurde die enge Verbundenheit von Mondi mit Frantschach und dem Lavanttal betont. Das Unternehmen ist für seine stetigen Investitionen und Weiterentwicklungen bekannt und einer der größten Arbeitgeber der Region.
K U R Z NO T I E RT Mondi Frantschach liefert Papier und Zellstoff an verschiedene Verpackungserzeuger und verwerter auf der ganzen Welt. Eine innovative Unternehmenspolitik sowie weitreichende Investitionen während der letzten Jahre haben der Produktionsstelle dazu verholfen, sich zu einer der modernsten Sackkraftpapierfabri ken der Welt zu entwickeln.
Landeshauptmann Gerhard Dörfler bezeichnete Mondi als Paradeunternehmen und den Standort
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Lieferanten, Bevölkerung, Politik und Behörden und vor allem Mitarbeitern sehr wichtig.
GF Gottfried Joham
Mondi trägt soziale Verantwortung, unterstützt Sport und Kultur und ist mit den Menschen verbunden!“
Mondi Frantschach
LH Gerhard Dörfler
in Frantschach als eines der Flaggschiffe Kärntens. Das Unternehmen lebe eine Kultur der Wertschätzung, es gebe eine vorbildliche Partnerschaft zwischen Arbeitern und Management. Das Unternehmen setze auf Forschung und Entwicklung, umweltschonende Technologien und Produkte aus nachhaltigem Rohstoff. Wie Joham weiter ausführte, ist Mondi die Beziehung zu Kunden,
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Mondi steht für Tradition, Qualität und Produktivität!“
Auf die „Symbiose Menschen-Gemeinde-Mondi“ verwies auch Bürgermeister Günther Vallant, der für 130 Jahre Mondi Frantschach dankte. Nationalrat Bürgermeister Peter Stauber und Landtagsabgeordneter Franz Wieser gingen in ihren Grußworten auf die Wichtigkeit von Mondi für das Lavanttal ein.
Bei der Mondi-Jubiläumsfeier und Ausstellungseröffnung waren auch Landesrat Christian Ragger, Unternehmer Andreas Hen ckel-Donnersmarck und Mondi Kraft Paper CEO Christian Skilich anwesend. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Ensemble der Werkskapelle Frantschach. Für die Organisation und Gestaltung der Ausstellung „PapierMenschMaschine“ zeichneten sich die Kulturmanagerin Rosemarie Eichwalder und der Architekt Rainer Spitzer verantwortlich. Infos unter www.mondigroup.com www.frantschach.gv.at
8. Juli 2011 I KärntnerNachrichten 15
GESUNDHEIT
Fortbildung für ÄrztInnen in St. Veit/Glan n Kärnten leiden mehr als 6000 Menschen an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) – Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Die Dunkelziffer ist weit höher, denn viele Betroffene schweigen aus Scham. Der Leidensweg bis zur richtigen Diagnose dauert oft vier Jahre, dabei ist Früherkennung so wichtig. Eine rechtzeitige Therapie kann Komplikationen verhindern.
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Wien wurden die niedergelassenen Ärzte über Symptome, Diagnose und Therapie von chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) informiert. In der Spezialambulanz im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder wurden bisher insgesamt fast 700 CED-PatientInnen behan-
wichtsverlust, häufig begleitet von Fieber und Blutarmut, aber auch von Gelenkschmerzen und Augenentzündungen – die Symptome der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sind vielschichtig. In Kärnten sind 6000 PatientInnen betroffen. Tendenz steigend. „In unserer Spezialsprechstun-
„Um die Qualität der medizinischen Versorgung in Kärnten zu steigen, sind Fortbildungen für die Ärzte essentiell“, so Landesrätin Dr. Beate Prettner anlässlich der CED-Schule, zu der kürzlich mehr als 60 ÄrztInnen in die Blumenhalle nach St. Veit gekommen waren. KH Barmherzigen Brüder verfügen über spezielles Know-how: Auf Initiative von Primarius Dr. Franz Siebert, OA Dr. Wolfgang Plieschnegger (beide von den Barmherzigen Brüdern in St. Veit a. Glan) und Univ. Prof. Dr. Walter Reinisch vom AKH Soziales Netz durch die Selbsthilfegruppe ÖMCCV Von Patienten für Patienten, die das gemeinsame Krankheitsschicksal der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) teilen, wurde 1984 die Österreichische Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Vereinigung (ÖMCCV) gegründet. Ihr Zweck ist, das Los der Erkrankten zu lindern und Hilfe zur Lebensbewältigung zu geben. Infos unter: www.oemccv.at www.ced-check.at oder www.darm-experte.at
Im Bild von links: Prim. Dr. Franz Siebert, OA Dr. Wolfgang Plischnegger, Landesrätin Dr. Beate Prettner, ÖMCCV-Vorstand Manuela Steinkellner, Univ. Prof. Dr. Foto: Wolfgang Eigner Walter Reinisch.
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delt; ein Signal dafür, dass die Experten dort über spe-
Haben wir im Jahr 2005 noch 104 Patienten bei uns betreut, so waren es 2010 bereits 251 Patienten!“ Prim. Dr. Franz Siebert Leiter der Abt. Innere Medizin
zielles Know-how verfügen, welches sie jetzt an ihre Kolleginnen weitergeben. Rechtzeitige Therapie verhindert massive Komplikationen: Bauchschmerzen, blutige Durchfälle 30 bis 40 Mal pro Tag, Appetit- und Ge-
de am Krankenhaus in St. Veit an der Glan zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Patienten, weil diese Krankheit in den letzten Jahren vermehrt diagnostiziert wurde“, sagt Prim. Dr. Franz Siebert. Durchschnittlich haben die meisten Patienten einen fast vierjährigen Leidensweg hinter sich, bis ihre Erkrankung richtig diagnostiziert und therapiert wird. „Die Ursache dieser Verzögerung liegt nicht nur in einem späten Erkennen der Erkrankung
durch die Ärzte“, so Siebert, „sondern auch die Schwierigkeit der Diagnose dieser Erkrankung selbst. Zudem schämen sich viele Patienten über ihre Beschwerden zu sprechen.“ Früherkennung ist wichtig: „Dies ist deshalb von essentieller Wichtigkeit, weil heutzutage mit entsprechenden neuen therapeutischen Maßnahmen eine komplette Abheilung bzw. eine Verhinderung der Komplikationen in einem Großteil der Erkrankungsfälle erreicht werden kann“, so OA Dr. Wolfgang Plieschnegger, Leiter der Spezialambulanz für CED im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Die Therapiepalette reiche von Aminosalicylaten über Corticosteroiden zu Immunmodulatoren und so genannten Biologika (TNF-Blocker). „Die sogenannten TNF-Blocker zählen heute zu unserer stärksten Waffe und mit ihrer überragenden Wirkung können wir uns ähnlich wie in der Rheumatologie neue Therapieziele setzen. Es genügt uns nicht mehr, die Symptome der Erkrankung zu beherrschen und ein normales Labor zu erzielen, sondern den Patienten in eine Remission mit Normalisierung der Darmschleimhaut zu führen.“ Auch das erhöhte Darmkrebsrisiko bei länger bestehender Erkrankung könne damit weitgehend beherrscht werden.
16 KärntnerNachrichten I 8. Juli 2011
GESUNDHEIT
Wandern ohne Reue mit Bano Naturprodukten Wenn der Muskel nach der Wan- schenkieferöl und Menthol. derung einen Kater hat: Murmelin®-Sport- und Gelenkssal- Wieso wirkt die Murmelin® be mit Arnika, Latschenkieferöl Murmeltierölsalbe? und Menthol wirkt schmerzlindernd und durchblutungsfördernd. Regelmäßige Wanderungen fördern die Gesundheit. Denn Bewegung in freier Natur sorgt nicht nur für Entspannung und Ausgleich zum beruflichen Alltag. Es ist auch ein ideales Herz-Kreislauf-Training. Damit die Wanderung nicht zur Tortur wird, sollte sie gut vorbereitet sein: Ungeübte Wanderer sollten lieber kurze und leichte Wanderrouten wählen und ausreichend Zeit für Pausen einplanen. Neben gutem Schuhwerk, schweißabsorbierender und regenfester Kleidung, Proviant sowie Kompass und Routenplan darf ein Erste-Hilfe-Paket nicht fehlen.
Murmeltierölsalbe gegen Gelenksschmerzen – aus der Apotheke
Murmeltieröl enthält neben Fettsäuren und Vitamin E auch unterschiedliche, natürliche Corticosteroide wie Cortison, Hydrocortison und Desoxycorticosteron, die sich durch die moderne Analytik nachweisen lassen. Diese Cortisone sind von Natur aus im Murmeltierfett enthalten und bewirken die entzündungshemmende, immunsupprimierende und in weiterer Folge auch schmerzlindernde Wirkung auf Gelenke und Bewegungsapparat. Latschenkieferöl und Arnika wirken besonders durchblutungsfördernd und entspannend auf Muskeln und Gelenke. Menthol kühlt und wirkt ebenfalls durchblutungsfördernd, entspannend und schmerzlindernd.
Arlberger Arnika Gelee Auch Arnika Gelee hat aufgrund des Arnikaextraktes eine durchblutungsfördernde Wirkung und wird häufig zur Behandlung von Ver-
Haut, schmerzhaften Krampfadern und fördert die Wundheilung bei leichten Entzündungen. Wunde Füße heilen schnell durch das enthaltene Ringelblumen-Extrakt, das entzündungshemmend und wundheilend wirkt.
Arlberger LatschenkieferCreme Die Arlberger Latschenkiefer-Creme wird aus echtem Latschenkieferöl und hautschützender Vaseline hergestellt. Sie schützt nicht nur die Haut vor Wind und Wetter, sondern unterstützt eine rasche, tiefe Bräunung.
Murmelin Franzbranntwein und Arnika Franzbranntwein Franzbranntwein enthält einen hohen Anteil an Alkohol und je nach Hersteller diverse weitere Zutaten. Der Franzbranntwein von BANO enthält weiters Menthol, Arnikaextrakt und Latschenkieferöl. Er fördert die Durchblutung und ist besonders ideal nach dem Sport und anderen körperlichen Betätigungen geeignet sowie bei schweren Beinen.
Und nach einem aktiven Tag: Ab in die Badewanne!
Und, wenn als Folge des Outdoor-Programms Gliederschmerzen auftreten? Salben mit Murmeltieröl helfen! Die Murmelin®-Salbe der Arlberger Firma Bano Naturprodukte zum Beispiel wird seit bald 40 Jahren bei Verspannungen, Muskelkater, Hexenschuss und Gliederschmerzen nach körperlichen Anstrengungen und sportlichen Betätigungen wie Laufen, Wandern oder Mountainbiken und bei Gelenkssschmerzen an sich eingesetzt. Die Wirkstoffkombination der Murmelin®-Salbe besteht neben Murmeltieröl aus Arnikaextrakt, Lat-
stauchungen eingesetzt, da es unter anderem kühlend und abschwellend wirkt. Auch Sonnenbrand und lästige Insektenstiche verschwinden rasch. Am besten wird das Arnika Gelee in den Kühlschrank gelegt – gekühlt aufgetragen wirkt es besonders gut.
Calendulin® Ringelblumensalbe für Hautpflege und Wundheilung Die Calendulin® Ringelblumensalbe mit Allantoin und Vitamin E hilft schon bald 40 Jahre besonders gut bei rissiger, rauer
Ein wohltuendes Bad mit Heublume bringt besonders nach körperlichen Anspannungen und Anstrengungen Erholung für Körper und Geist. Denn die Heublume wirkt einerseits beruhigend auf den Körper, zusätzlich stärkt sie den Kreislauf. Das „Arlberger Kräuterölschaumbad Heublume“ mit besonders hautfreundlichen Inhaltsstoffen und herrlichem Duft nach frischen Heublumen steigert somit das Wohlbefinden nach einem aktiven Tag. Alle Produkte sind in Apotheken, im ausgewählten Fachhandel und im Onlineshop unter www.bano.at erhältlich. Infos: BANO Naturprodukte 6580 St. Anton/Arlberg Tel.: 05446/ 30 125
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GESUNDHEIT
Pflegeheim Afritz am See bietet über 80 Pflegebetten und 60 neue Arbeitsplätze
Altenwohn- und Pflegeheim in Afritz am See vor Fertigstellung ach dem Spatenstich Ende Jänner 2011 konnte nach nur 5 Monaten Bauzeit die Gleichenfeier des Pflegeheimes Afritz am See gefeiert werden. Beim Festakt vergangenen Montag waren prominente Gäste wie Landesrat Mag. Christian Ragger und Bürgermeister NRAbg. Maximilian Linder anwesend.
richtet man Alltagsarbeiten miteinander. Diese Tätigkeiten sowie angebotene Gruppenaktivitäten sollen die Fähigkeiten zur Selbständigkeit länger erhalten. Nicht vergessen wurde auf die Schaffung von Möglichkeiten zum Rückzug in private Lebensbereiche.
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Gemeinsam vital ist das Motto des Pflegeheimes Afritz am See. Im Vordergrund stehen die Betreuung, Aktivierung und Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der älteren Menschen!“
Das Pflegeheim Das Pflegeheim steht südlich des Afritzer Sees und umfasst eine Gesamtfläche von 8.800 m2. 75 Langzeitpflege- und 6 Kurzeitpflegebetten sind darin vorgesehen. Auf vier Geschossen bietet
das Gebäude jeglichen Komfort. Gemeinschaftsräume, Küche sowie Kapelle, Bibliothek und ein Gymnastikraum sind im Erdgeschoss untergebracht. Die Pflegestationen, die Schwesternstationen mit Dienstzimmer und Hauswirtschaftsräume befinden sich in den drei Obergeschossen. In der gemütlichen Atmosphäre der hell gestalteten Räumlichkeiten können sich die Bewohner wohl und sicher fühlen. Alle Zimmer sind barrierefrei angelegt. Das professionell geschulte Personal garantiert eine hohe Qualität und individuelle Pflege. Für das Altenwohn- und Pflegeheim Afritz am See ist eine gesamte Bauzeit
Der Afritzer Kinderchor sorgte für die musikalische Umrahmung.
von 10 Monaten geplant. Die ersten Bewohner werden bereits zum Ende des Jahres 2011 einziehen können. Der Planer des Gebäudes ist DI Gerhart Hinterwirth aus Gmunden. Die veranschlagte Investitionssumme beträgt rund zehn Millionen Euro.
Modernes Konzept
Neue Arbeitsplätze 60 neue Arbeitsplätze werden im neuen Altenwohnund Pflegeheim in Afritz am See zu besetzen sein. Gerade Frauen aus der Region haben hier die Möglichkeit, familiäre Verpflichtungen und die Ausübung eines Berufes im ver träglichen Ausmaß unter einen Hut zu bringen.
Geführt wird das Haus nach dem modernen Hausgemeinschaftskonzept. In dieser gemeinschaftlichen und familiären Wohnform für ältere Menschen ver-
K U R Z NO T I E RT „Walter Holzer kaufte im Jahre 2002, als damaliger Bürgermeister für die Gemeinde Afritz das 12.000 m2 große Grundstück am See aus einer Versteigerung. Der Salzburger Geschäftsmann Herr Hickel wollte auf diesem Grundstück damals ein großes Hotel errichten. Die Pläne scheiterten aufgrund finanzieller Probleme und die Bank versteigerte das schöne Areal am See. Walter Holzers damaliger Weitblick war ausschlaggebend, dass nun darauf ein Altenwohn- u. Pflegeheim auf rd. 8000 m2 Fläche errichtet werden kann.“ Ein Glücksfall für die Gemeinde Afritz am See. Es war ein sehr gutes Grundstücksgeschäft und mehr als 60 Arbeitsplätze werden nun auch geschaffen.
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FREIZEIT
Neu: Entspannender Kurzurlaub im Inselhotel Faakersee! ie haben keine Zeit für einen langen Urlaub, aber ein dringendes Bedürfnis nach Erholung? Wie wäre es mit einem Sprung in den Faakersee inklusive 4-Sterne-Hotelservice? Mitten in Kärntens südlichstem Badesee liegt das 80.000 m2 große Ferienparadies – das Inselhotel Faakersee. Nicht nur für Logisgäste bietet das einzige Inselhotel Österreichs den perfekten Rahmen für Entspannung und Abkühlung: Mit dem
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gang, leihweise eine Badetasche mit einem Badetuch und einem Bademantel pro Person sowie ein hoteleigener Parkplatz am „Festland“ inkludiert. Für Kinder bis 12 Jahre gibt es den Tagesurlaub auf der Insel um 20 Euro.
Ein Ausflugsziel für alle Tagesgäste erreichen die autofreie Insel in wenigen Minuwiese oder macht einen Spaziergang auf der bewaldeten Insel. Das hoteleigene Restaurant verwöhnt auch Tagesgäste mit köstlichen regionalen und internationalen Schmankerln. Auf der Terrasse lässt man sich die besonders delikaten Fischgerichte schmecken.
neuen Angebot „Inselurlaub für einen Tag“ genießen auch Ausflügler das erfrischende Nass und die Ruhe des Eilands. In dem Package um 35 Euro ist neben einem Frühstücksbuffet mit KärntenEck bis 11 Uhr auch die Überfahrt mit dem Motorboot, der Eintritt in das Strandbad und die Nutzung der Liegewiese, eine Strandliege, die Benutzung der Sauna mit Ruheraum und direktem Seezu-
ten per Fährboot und finden beste Voraussetzungen für einen perfekten „Kurzurlaub“. Aktive Tagesausflügler umrunden die Insel mit Surfbrett oder Segelboot, spielen ein Tennismatch oder genießen das Strandfeeling bei einer Partie Beachvolleyball. Für Entspannung sorgen die unterschiedlichsten Massageund Kosmetikangebote. Wem das zu viel ist, genießt einfach ein Sonnenbad auf der Liege-
Inselhotel am Faakersee**** Das einzige Inselhotel Österreichs liegt auf einer bewaldeten, autofreien Insel mitten in Österreichs südlichsten und wärmsten See, dem Faakersee. Das außergewöhnliche Hotel erreicht man nur per hoteleigenem „Taxi“-Boot oder – schwimmend! Fernab von Trubel und Auto-
lärm finden erholungsbedürftige Familien, Paare und Singles auf der Insel vor allem eines: Ruhe. Auf der Liegewiese des hoteleigenen Badestrandes kann man sich ideal entspannen und das einzigartige Bergpanorama genießen. Die Sauna im Jugendstilbadehaus, mit direktem Seezugang, kann jederzeit benutzt werden. Kinder, die auch in die Obhut von geschultem Personal gegeben werden können, haben besonderen Spaß an der Erkundung der bewaldeten Insel. Information und Buchung: Inselhotel Faakersee 9583 Faak am See Tel.: + 43 (0) 4254/ 2145 Email: urlaub@inselhotel.at Internet: www.inselhotel.at
HEISSER TIPP „Insel-Urlaub für einen Tag“ Die Insel im Faakersee ist von Mitte Mai bis Mitte September 2011 geöffnet. Im Preis von 35 Euro pro Person ist die Hin- und Rückfahrt per HotelMotor-Boot, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Kärntner Ecke bis 11 Uhr, der Eintritt in das Strandbad, eine Strandliege pro Person, eine Badetasche mit einem Badetuch und einem Bademantel pro Person für die Dauer des Aufenthalts sowie ein hoteleigener Parkplatz am „Festland“ inkludiert. Das Angebot „Insel-Urlaub für einen Tag“ kann bis zum Abend genutzt werden. Es wird um telefonische Reservierung unter + 43 (0) 4254/ 2145 gebeten.
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FREIZEIT
Die Stars im Sporthotel Stock Im Sporthotel Stock im Tiroler Zillertal ist der Gast König und der Mitarbeiter der heimliche Star. Das mehrfach ausgezeichnete Sport- und Wellnesshotel Stock gilt als eines der führenden Wellnesshotels in Österreich. Das beliebte Vier-Sterne-Superior Sport- und Wellnesshotel wird mit großem persönlichem Engagement und Herzlichkeit von der Familie Stock und ihren Mitarbeitern geführt.
Stock`s Mitarbeiter Haus: Das Original! „Herzlichkeit im Team, kollegiales Arbeiten, harmonische Atmosphäre und auch, dass sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen ist uns in unserem Hotel besonders wichtig!“ Im Zuge des großen Umbaus im Sommer 2004 wurde deshalb auch auf die Mitarbeiter nicht vergessen! Unser Motto: „Ständige Motivation und Freundlichkeit müssen belohnt werden“ und es hält innen, was es von außen verspricht!“ Nicht nur im faszinierenden neuen Stock Wellness-
Stock’s Family Special 3 Übernachtungen 20.08.-08.10. 06.11.-03.12. € 516,— pro Person
hotel kann man in romantischen Suiten im Landhausstil relaxen, sondern auch die komfortable und stilvoll eingerichteten Garconnieren und Wohnungen im neuen Mitarbei-
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Mit viel Herz hat die Familie Stock dieses Haus errichtet, um auch die Freizeit der Mitarbeiter so angenehm wie möglich zu gestalten!“
terhaus bieten eine ideale Rückzugsmöglichkeit. Ausgestattet sind alle Räumlichkeiten mit einem Küchenblock, Mikrowelle, TV, Geräten inkl. Receivern,
Safe einer Couch mit Sesseln und Tisch, einem Bad mit Duschen und WC sowie ein Schlafzimmer mit Doppel- oder Grand Lit Bett und Balkon. Um auch den Stock-Mitarbeitern des neue SPA Gefühl nicht vorzuenthalten befindet sich in der untersten Etage des Hauses eine gemütliche Sauna mit finnischer Sauna, Kräuterdampfgrotte, ein modernst eingerichteter Fitnessraum, ein Solarium sowie eine Liegewiese.
Derzeit wird groß umgebaut! Damit sich unsere Mitarbeiter auch weiterhin bei uns wohlfühlen, wird das Mitarbeiter Haus um einem Zubau erweitert. Der Bau ist voll im Gange. Eines kann aber jetzt schon gesagt werden: „Die neuen Chill-, Relax- und sportlichen Einrichtungen werden jedes Herz höher schlagen lassen!“
100 % Wellness Der Wellness- und Beauty-
bereich mit „Stock’s Wasser welt“, „Stock’s Beautyund Relax-Welt“ und „Stock’s Saunawelt“ erstreckt sich großzügig über 4.000 Quadratmeter. Sieben Relax-Wasser flächen, das Panorama-Hallenbad, der beheizte Außenpool, ein Whirlpool im Freien, der Solepool oder der künstliche Bergsee sorgen für Entspannung.
Unvergesslicher Urlaub für die ganze Familie Kleine Gäste vergnügen sich im Kids Club oder auf dem Abenteuerspielplatz mit Baumhütte unter der Aufsicht pädagogisch ausgebildeter Kinderbetreuer während die Eltern Momente zu zweit genießen. Infos und Angebote:
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20 KärntnerNachrichten I 8. Juli 2011
KULTUR
Stift Eberndorf: „Die Heirat“ begeisterte das Publikum ie Südkärntner Sommerspiele im Stift Eberndorf feierten Freitagabend ihre Premiere. „Die Heirat“, ein Stück von Nikolaj Gogol, wird noch bis 12. August im Stiftshof zum Besten gegeben. Kulturreferent LR Harald Dober nig bezeichnete die Südkärntner Sommerspie-
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le Eberndorf mit ihren originellen Komödienaufführungen als „ganz besonderen Bestandteil des Kärntner Kultursommers“. „Der malerische Arkadenhof mit seinem wunderschönen und stimmungsvollen Ambiente ist geradezu für dieses Stück geschaffen“, so Dobernig.
Vorhang auf für das Albecker Sommertheater im Albecker Schloßstadel! „Der Widerspenstigen Zähmung“, Komödie nach William Shakespeare in einer neuen Fassung von Elek Schwab Regie: Uwe Lohr Premiere: Samstag, 23. Juli 2011, 20 Uhr Wir freuen uns über Ihre Reservierung. Weitere Vorstellungen: jeden Do, Fr, Sa bis 27. August 2011, 20 Uhr Auf Wunsch um 18 Uhr: Theaterdinner 15 € Zucchinicremesuppe - zart gebratenes Hüherfilet mit Gemüsereis - Pfirsichtiramisu Kartenbestellung: 0650/ 57 52 066
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Birgit Radeschnig, Alexander Schwab
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„Die Heirat“ handelt von einer unglaubliche Begebenheit in drei Akten. Im Hause der Kaufmannstochter Agafia Tichonowna präsentiert die umtriebige Heiratsvermittlerin Fjokla Iwanowna die sonderlichsten Exemplare der Petersburger Männerwelt als Heiratskandidaten. Ilja Phomitsch Kotschkarew, einst selbst von der Heirats-
vermittlerin in den Stand der Ehe versetzt, hat es sich partout in den Kopf gesetzt, seinen Freund, den Hofrat Iwan Kusmitsch Podkoljessin, auf eigene Faust mit der jungen Dame zu verheiraten. Gogols zweite, neben dem „Revisor“ heute noch gern gespielte Komödie, brilliert mit Sprachwitz und Situationskomik.
3. Johannesberger Kräuterfest m Sonntag, dem 17. Juli ist es wieder so weit. Ingeborg Wilmes lädt bereits zum 3. Johannesberger Kräuterfest. Schon um 9 Uhr startet die Naturund Wildheilkräuter-Wanderung mit Ing. Hugo Gutschi ab Friedhofsparkplatz St. Paul, von 9.30 bis 10.30 Uhr ist außerdem ein Abholservice von DÜPPY’S Taxi am Friedhofsparkplatz vor Ort, um die Besucher des Kräuterfestes am Johannesberg zum Fest zu bringen. Dieses startet um 11 Uhr mit der schon traditionellen Heiligen Messe am hauseigenen Mar terl, umrahmt vom Singkreis MIRA. Die Trachtenkapelle Granitztal sorgt für gute Stimmung beim Frühschoppen ab 12 Uhr. Führungen durch den Natur- und Kräutergarten gibt
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es ab 13 Uhr mit Ing. Hugo Gutschi. Ein Fest für Hobbymusiker wird das freie Musizieren unter dem Motto „Für Körper, Geist und Seele“ ab 14 Uhr - alle sind willkommen und erhalten auch eine Urkunde. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Familie Wilmes freut sich auf Ihr Kommen! Kontakt: Ingeborg Wilmes Johannesberg 5, 9470 St. Paul Tel. 0664/2306666 natur-heil-kraeuterpraxis@gmx.at www.natur-heil-kraeuterpraxis.at
8. Juli 2011 I KärntnerNachrichten III
TAUERNTUNNEL
A 10 Tauernautobahn: Vollausgebauter, zweiröhriger Tauerntunnel feierlich eröffnet Der Vollausbau der Tauernstrecke ist damit endgültig abgeschlossen. „Weniger Stau und mehr Sicherheit“ erwartet sich Verkehrsministerin Doris Bures vom neuen zweiröhrigen Tauerntunnel. Die allsommerlichen Bilder von der Blockabfertigung zur Hauptreisezeit sollten der Vergangenheit angehören, so Bures. „Vor allem aber ist die zweite Tunnelröhre eine ganz wichtige Investition
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Der Vollausbau sorgt für eine bessere Erreichbarkeit Kärntens und damit für eine Aufwertung der Urlaubsdestination und des Wirtschaftsstandortes Kärnten!“ LH Gerhard Dörfler
in die Verkehrssicherheit. Insgesamt werden bis 2014 mit fast fünf Milliarden Euro die österreichischen Tunnel sicherer gemacht.“ Bures wünscht allen AutofahrerInnen „eine gute und sichere Fahrt in einen schönen Sommer“. Landeshauptmann Gerhard Dörf ler erwartet sich durch den Vollausbau vor allem wirtschaftliche Impulse. „Der Tauerntunnel ebenso wie der Katschbergtunnel sind für Kärnten wichtige Straßenbauprojekte. Die zweiten Tunnelröhren
Staus gehören der Vergangenheit an.
optimieren eine wichtige Verkehrsverbindung und schaffen mehr Sicherheit. Umfassende Lärmschutzmaßnahmen - es handelt sich um das größte Lärmschutzprojekt Österreichs schonen Umwelt und Anrainer“, so Dörf ler. Durch die zweiten Tunnelröhren werden Megastaus der Vergangenheit angehören, was zu einer enormen Umweltentlastung beiträgt“, ergänzt der LH.
Umfangreiche Umweltentlastungsmaßnahmen entlang der A 10 Parallel zum Vollausbau der Tunnel Katschberg und Tauern werden zusätzliche Umweltentlastungsmaßnahmen in Form von Einhausungen, Lärmschutzgalerien und –wänden errichtet. So wurden viele Lärmschutzmaßnahmen entlang der Tauern-Autobahn in den vergangenen Jahren bereits umgesetzt. Unter anderem die Lärmschutzwände im Pongau, Lungau und Liesertal, sowie die Einhausungen Eben, Flachau in Salzburg und Trebesing in
Kärnten. Insgesamt wurden bislang netto rund 77 Mio. Euro in
den Lärmschutz entlang der Tauern Autobahn investiert.
K U R Z NO T I E RT Autofahrer kommen künftig schneller in den Süden! Mit der neuen zweiten Röhre des Tauerntunnels ist die Tauernautobahn als wichtige europäische Nord-Süd-Verbindung auf voller Länge zwischen Salzburg und Villach vierspurig befahrbar. Vor allem bei Urlaubern war der Tauerntunnel als „Nadelöhr“ gefürchtet. An den Reisewochenenden bildeten sich vor dem 6,5 Kilometer langen Tunnel oft kilometerlange Staus, stundenlange Verzögerungen waren die Folge. Nach Angaben der Autobahngesellschaft Asfinag passieren im Durchschnitt 17.600 Fahrzeuge täglich die A10, zu Spitzenzeiten sind es bis zu 40.000 Fahrzeuge. Bisher konnten 2000 Fahrzeuge pro Stunde den Tunnel passieren, mit der Freigabe der zweiten Röhre sind es nun doppelt so viele. Der Bau der zweiten Röhre wurde in Folge eines schweren Unfalls im Mai 1999 begonnen. In fünfjähriger Bauzeit wurde ein zweiter Tunnel fertiggestellt, die vorhandene erste Röhre renoviert und umfangreiche Sicherheitseinrichtungen geschaffen.
IV KärntnerNachrichten I 8. Juli 2011
TAUERNTUNNEL
PORR erhielt Großauftrag zum Bau der zweiten Tunnelröhre In einer EU-weiten Ausschreibung konnte PORR diesen Großauftrag gegen zahlreiche Mitbewerber an Land ziehen. Nach der Auftragserteilung im Juli 2006 wurden die Ausbruchsarbeiten im Norden und im Süden mit dem feierlichen Tun-
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Von Unfällen und sonstigen Misslichkeiten sind wir beim aktuellen Bauabschnitt verschont geblieben. Sämtliche vereinbarte und vertragliche Termine konnten eingehalten werden!“ Projektleiter Ing. H. Gaulhofer PORR Tunnelbau GmbH
nelanschlag im September 2006 gestartet. Den rund 170 Spezialisten, Ingenieuren und Arbeitern von PORR ist es mit modernstem Vortriebsgerät und hervorragender Logistik gelungen, 6300 Meter Tunnel in schwierigen geotechnischen Verhältnissen in nur 22 Monaten auszubrechen. Bis Jahresende wurden nun die restlichen Ausbruchsarbeiten an Strosse, Sohle sowie 22 Verbindungstunnel zur ersten Röhre fertig gestellt. Ab Mai 2008 wurde zudem parallel zu den Vortriebsarbeiten an der Betoninnenschale samt Zwischendecke gearbeitet. Nach Abschluss dieser Arbeiten im Sommer 2009 wurde die Betonfahrbahn eingebaut und anschließend die Tunnelausrüstung für den neusten Stand der Tunnel-sicherheit installiert. Die Inbetriebnahme der zweiten. Röhre wurde somit termingerecht fertiggestellt.
DAT E N U N D FA K T E N Tauerntunnel 1. Röhre Baubeginn: Jänner 1971 Kalottendurchschlag: Jänner 1974 Inbetriebnahme: 21. Juni 1975 Tauerntunnel 2. Röhre Baubeginn: Juli 2006 Kalottendurchschlag: Juli 2008 Inbetriebnahme: 30. April 2010 Vollbetrieb (beide Tunnelröhren): 30. Juni 2011 Katschbergtunnel 1. Röhre Baubeginn: Jänner 1971 Kalottendurchschlag: April 1973 Inbetriebnahme: 21. Dezember 1974 Katschbergtunnel 2. Röhre Baubeginn: Mai 2005 Kalottendurchschlag: März 2006 Inbetriebnahme: 4. April 2008 Vollbetrieb (beide Tunnelröhren): 30. April 2009 Gesamtkosten Vollausausbau Tauern- und Katschbergtunnel inkl. Sanierung Bestandsröhren: netto rd. € 309 Mio., davon Tauerntunnel: rd. € 197 Mio. Katschbergtunnel: rd. € 112 Mio.
PORR INTERN Ob Kraftwerke oder Stadien: Ob Straßen oder Wohnhäuser, Hotels oder Bürokomplexe, Kraftwerke, Stadien oder etwas völlig Neues. Als Full-Service-Provider bietet PORR als Spezialist für komplexe Infrastrukturprojekte für jede Herausforderung die maßgeschneiderte Lösung. Bei PORR stehen immer die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt. Erst wenn eine neue Autobahn die Reise schneller und bequemer macht, eine Wohnanlage Sicherheit und Geborgenheit vermittelt oder ein Kraftwerk die Energie für Tausende Menschen sicherstellt, sehen die Leute von PORR ihren Auftrag als wirklich erledigt an. Wir bauen für Generationen: Das beweist die PORR schon seit ihrer Gründung vor mehr als 140 Jahren und entspricht damit dem Grundgedanken von Corporate Social Responsibility. Bereits im Jahr 2009 veröffentlichte die PORR ihren ersten Werthaltigkeitsbericht. Der neue Bericht dokumentiert die Jahre 2009 und 2010 unter den Gesichtspunkten „Wertschätzung“ gegenüber allen Mitarbeitern, nachhaltiger und langfristiger „Wertschöpfung“ sowie ökologischer „Werterhaltung“. Viele Ziele erreicht: Werthaltigkeit ist ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess in der PORR. So wurden etwa viele der in der Vergangenheit definierten Ziele bereits umgesetzt, neue kamen hinzu, unter anderem Aktivitäten zum Thema Diversity. Die PORR hat viel vor: „Die PORR hat viel vor. Daher wollen wir uns den Herausforderungen mit großem Einsatz stellen, um fit für die Zukunft zu sein“, betont Karl-Heinz Strauss.