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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 25.2011

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 25 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 24. Juni 2011

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Bundesparteitag der FPÖ in Graz: HC Strache stellt Führungsanspruch Seiten 4 u. 5

Jahr der Freiwilligkeit: Neues Modell mit Versicherung präsentiert! Seite 7

Sommerakademie heuer an bereits elf Schulstandorten in Kärnten! Seite 6

Herzliches Danke! Ich bedanke mich bei allen Kärntnerinnen und Kärntnern, die sich an der Befragung zur Ortstafel-Lösung beteiligt haben. Gemeinsam haben wir einen historischen Kompromiss geschlossen und einen wichtigen Schritt in die Zukunft gemacht. Wir blicken nach vorne und lassen die Diskussionen der Vergangenheit zurück. Gemeinsam sind wir und unser Land stark und der Zukunft gewachsen!“ Bericht S. 2/3

Überwältigendes Ja zur Ortstafellösung:

Schlußstrich unter Debatte! Mit einer brieflichen Abstimmung unter allen wahlberechtigten Kärntnerinnen und Kärntner wurde ein endgültiger Schlußstrich unter die Ortstafel-Diskussion gezogen. Knapp 150.000 Menschen haben sich daran beteiligt, fast 67 Prozent davon stimmten mit Ja zum von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Staatssekretär Josef Ostermaier ausver-

handelten Kompromiss. Nach der bereits erfolgten Beschlussfassung im Ministerrat wird das Ortstafelpaket noch vor der Sommerpause des Parlaments im Nationalrat und im Bundesrat beschlossen. „Damit sind weitere Anfechtungen und ein Aufschnüren des Paketes nicht mehr möglich!“, freut sich LH Gerhard Dörfler und FPK-Parteiobmann Uwe Scheuch.


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THEMA DER WOCHE

146.836 KärntnerInnen nahmen an Ortstafel-Befragung teil! Landeshauptmann Gerhard Dörfler spricht von einem „historischen Durchbruch“. Parteichef LhStv. Uwe Scheuch: „Der richtige Weg wurde bestätigt!“ Feierlichkeiten in Wien und Klagenfurt – Dank an Bevölkerung für Beteiligung und Unterstützung Das vorläufige Endergebnis der Befragung zur Kärntner Ortstafelfrage wurde von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, begleitet von Landesamtsdirektor Dieter Platzer und Wahlabteilungsleiter, Gerhard Jesernig, bekanntgegeben. 442.287 Personen waren wahlberechtigt. 146.836 Stimmen wurden abgegeben, davon sind 141.276 gültig und 5.560 ungültig. Die Beteiligung kam demnach auf 33,2 Prozent. Insgesamt stimmten 95.920 mit Ja, das sind 67,9 Prozent. Mit Nein stimmten 45.356, das entspricht einem Anteil von 32,1 Prozent. Der Landeshauptmann zeigte sich sehr erleichtert über die Bürgerbeteiligung. „Ich bin sehr sehr zufrieden. Dieses Ergebnis ist ein klarer Erfolg“, sagte Dörfler. Mit 33,2 Prozent Beteiligung haben die Menschen großes Interesse gezeigt. Für ihn sei es immer wichtig gewesen, die Menschen einzubinden. Es sollten sich Störaktion und Bilder wie aus den Zeiten des Ortstafelsturms nie wieder wiederholen, bekräftigte der Landeshauptmann. Besonders gefreut habe ihn die parteiübergreifende Unterstützung etwa im Komitee, so u.a. durch die Bürgermeister Franz Josef Smrtnik, Simon Maier und Franz Richau. Lege man die Umfragewerte des Vorjahres zugrunde, dann sei die Beteiligung sogar um rund 20.000 Stimmen gestiegen. Dörfler verglich auch andere Befragungen bzw. Wahlgänge, die, wie etwa die ÖH Wahl in Kärnten nur eine Beteiligung von rund 24 Prozent ergab oder die Wirtschaftskammerwahl habe es mit großem Aufwand auf über 35 Prozent gebracht. Damit habe man

Die Durchführung einer Befragung zur Ortstafelfrage wurde von Bürgern und Medien verlangt. Das Ergebnis macht LH Gerhard Dörfler stolz. nun ein Bürgerbeteiligungsergebnis im Verfassungsrang, kommentierte der Landeshauptmann. Es werde einen entsprechenden Festakt in Wien anlässlich der Unterzeichnung des Verfassungsgesetzes geben, auch in Kärnten werde die Lösung mit allen Beteiligten und der Bevölkerung mit einer festlichen Veranstaltung im August unterstrichen, so Dörfler. Der Landeshauptmann dankt der Kärntner Bevölkerung herzlich für die Teilnahme an dieser wichtigen Befragung und allen an der Lösung Beteiligten, insbesondere Staatssekretär Josef Ostermayer und auch den juristischen Teams sowie allen Unterstützern. Mit diesem Ergebnis wurde die historische Lösung durch die Kärntnerinnen und Kärntner bekräftigt, denn auf gar keinen Fall wollte man über die Bevölkerung einfach „drüberfahren“. Durch diesen Erfolg würden nun alle arbeitslos, die von dem Streitthema,

auf welcher Seite auch immer, gelebt hätten. „Wir brauchen Energie für die Zukunft und für Kooperationen mit den Nachbarländern“, sagte Dörfler erfreut darüber, dass mit dem Verfassungsgesetz nun endgültig dieses Thema abgeschlossen werden könne. Die Ortstafeln durch das Land bzw. die Ortsbezeichnungstafeln durch die Gemeinden sollen auch umgehend aufgestellt werden, so Dörfler.

LPO Uwe Scheuch: Volksbefragung bestätigt richtigen Weg! „Die hohe Beteiligung an der Ortstafelbefragung bestätigt uns in unserem Weg die Bevölkerung einzubinden. Mit der positiven Volksbefragung können wir nun endlich einen definitiven Schlussstrich unter die Jahrezehntelange Diskussion setzen“, so FPK-LPO Uwe Scheuch. Die einheitliche freiheitliche Linie hat auch hier wieder Erfolg


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THEMA DER WOCHE gebracht. „Auch von der FPÖ wird die Ortstafellösung auf Bundesebene mitgetragen. Wir sind stolz darauf, auch in diesem Fall auf die Bevölkerung vertraut zu haben und werden uns auch weiterhin von Kritikern nicht von unserem Weg abbringen lassen. Die Volksbefragung war sowohl für die große Menge an Befürwortern als auch die Kritiker eine Chance die Entscheidung mitzutragen - tausende haben diese Chance wahrgenommen und zum Erfolg der Lösung der Ortstafelfrage beigetragen“, so Scheuch im Gespräch mit den Kärntner Nachrichten.

Kommentar von Dr. Helmut Prasch

Dank aus Wien?

Beharren auf Befragung der Bürger hatte Erfolg: Uwe Scheuch

Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Gespräch mit den „Kärntner Nachrichten“

Erleichterung über einen historischen Schlußstrich!“ KN: Herr Landeshauptmann, haben Sie das Ergebnis der Orsttafelfrage gefeiert? Dörfler: Ich werde gemeinsam mit der Bevölkerung feiern, da gibt es bereits Vorstellungen über ein Fest für Kärnten. Aber ich darf Ihnen sagen, dass mich das Ergebnis schon sehr gefreut hat und ich mich wirklich bei allen bedanke, die diese Lösung ermöglicht haben. Bei den Verhandlern genau so wie bei jenen, die an der Befragung teilgenommen haben und mit Ja gestimmt haben. KN: Sie sprechen von einem historischen Schlußstrich. Ist das wirklich so? Dörfler: Wenn National- und Bundesrat das Ortstafelgesetz im Verfassungsrang beschlossen haben werden, ist das die endgültige Beilegung eines Konflikts, der Kärnten seit Jahrzehnten belastet. Damit ist ein für allemal Schluß! Weder ist Kärnten volksgruppenfeindlich oder von gestern! Kärnten

ist ein modernes Land, das sich in Aufbruchsstimmung befindet. Da sind Debatten mit Wurzeln in der Geschichte ein echter Klotz am Bein, den wir jetzt gemeinsam abgeschüttelt haben. KN: Wie wird man künftig den 10. Oktober feiern? Dörfler: Als unseren Landsfeiertag, an dem wir uns voll Stolz und Dankbarkeit daran erinnern, dass unsere Vorväter die Einheit des Landes und den Verbleib bei Österreich auf militärischem und demokratischem Wege erkämpft haben. Die Lösung der Ortstafelfrage hat nichts mit unserer Liebe zur Heimat und unserem Patriotismus zu tun. KN: Profitiert Ihre Partei? Dörfler: Was mich stolz macht ist, dass diese Lösung unter einem freiheitlichen Landeshauptmann möglich wurde. Nicht eine Partei hat profitiert, sondern das Land Kärnten!

Kein politisches Thema der letzten Jahre wurde so strapaziert wie die Ortstafelfrage! Wann immer die mediale „Saure Gurken“-Zeit ausbricht, genügte ein Griff in die Mottenkiste und schon ging das Kesseltreiben gegen Kärnten und seine politischen Repräsentanten los. Das Thema musste herhalten, um Kärnten als Ganzes in den Schmutz zu ziehen, Politiker als ewiggestrig abzustempeln, unser Land als „minderheitenfeindlichen braunen Sumpf“ darzustellen; ja sogar wenn es darum ging, einen politischen Streit innerhalb der Kärntner Freiheitlichen heraufzukonstruieren, wurden die Ortstafeln aus dem Hut gezogen. Sozusagen ein Menetekel, das immer dann erschien, wenn gerade nichts Anderes los war. Damit ist jetzt Schluß! 150.000 Kärntnerinnen und Kärntner sind der Bitte des Landeshauptmannes gefolgt und haben sich an der Befragung zur Ortstafel-Lösung beteiligt. Die überwältigende Mehrheit stimmte mit Ja, der Konflikt ist mit dem Gesetzesbeschluß im Parlament gelöst. Und die überwältigende Mehrheit der Kärntner Bevölkerung atmet auf, kann sie doch das Reizwort „Ortstafel“ nicht mehr hören! Das Aufstellen zweisprachiger Ortsbezeichnungen war in Kärnten nie so ein Problem wie es von den Medien überzeichnet wurde. Die Kärntnerinnen und Kärntner wollen vielmehr Antworten auf Zukunftsfragen! Der Weg dafür wurde nun geebnet! Als die Kärntner im Jahre 1920 für den Verbleib bei Österreich stimmten, hieß es in einer Grußadresse aus Wien: „Das werden wir den Kärntnern nie vergessen!“ Im Jahr 2011 hat die Kärntner Bevölkerung erneut ein klares Signal gesetzt. Nun bleibt abzuwarten, wie sich Wien und die Bundesregierung künftig gegenüber unserem Bundesland verhalten wird. Mit Argusaugen werden wir beobachten, wie sich nun das politische Klima zugunsten unseres Bundeslandes entspannen wird und wie die Regierung mit Kärntner Anliegen weiter umgehen wird. Staatssekretär Ostermaier, der mit LH Gerhard Dörfler verhandelt hat, ist zumindest eine gute Adresse!


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HINTERGRUND

„Ich will die FPÖ zur stärksten Partei in Österreich machen!“ Bundesparteitag der FPÖ in Graz stellt den Führungsanspruch. Brüssel, das Aufgeben eigener österreichischer Positionen und Interessen. Die FPÖ hingegen sei die einzige verlässliche rot-weißrote Zukunftskraft. Eine Zeitenwende sei nötig, betonte der FPÖ-Obmann, der in weiterer Folge, den Euro-Haftungsschirm und

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Wo Faymann und Spindelegger regieren herrscht der Schatten!

FPÖ-Bundesparteitag in Graz im Zeichen des Aufbruchs: Parteichef HC Strache kritisierte die rot-schwarze Bundesregierung massiv und stellte den Führungsanspruch. ie FPÖ stehe an einem historischen Wendepunkt. Das erklärte Bundesparteiobmann HC

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Strache zu Beginn seiner Rede am FPÖ-Bundesparteitag in Graz. In den Umfragen liegt die FPÖ

derzeit bei 27 bis 29 Prozent und kratzt zum Teil bereits an der 30Prozent-Marke, in manchen liegt sie schon an erster Stelle! Zum ersten Mal in ihrer Parteigeschichte. „Ich will unsere FPÖ zur stärksten Kraft führen“, so Strache. Man sei auf dem Sprung zur Großpartei, zur bedeutendsten gestaltenden Kraft Österreichs. Dieser Schritt sei nicht nur entscheidend für die Zukunft der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft, er sei entscheidend für die Zukunft Österreichs. Eine der grundlegendsten Verirrungen unserer Zeit ist laut Strache der Glaube an eine bürgerfremde und zentralistische Europäische Union als Allheilmittel, der bedingungslose Gehorsam gegenüber

FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz Christian Strache

das Budgetdefizit kritisierte. Die rot-schwarze Regierung verspekuliere die Zu-

kunft unseres Landes. Noch nie zuvor in der Geschichte der Zweiten Republik gab es bei SPÖ und ÖVP eine derartige Ansammlung von Inkompetenz und Unwilligkeit. Inhaltlich sei die FPÖ durch ihre konsequente Arbeit längst Themenführer, betonte Strache. Dies werde ihr bereits von Freund und Feind zuge-


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HINTERGRUND

standen. Die FPÖ habe nicht nur die richtigen Themen, die richtigen und besseren Inhalte und Lösungen, nicht nur das richtige Gespür für das, was wichtig ist, nicht nur das Engagement und die Bereitschaft, unserer Heimat zu dienen, natürlich habe die FPÖ auch das Personal dazu.

Rot-weiß-Rotes Zukunftskabinett! „Wenn, dann will ich ein rot-weiß-rotes Zukunftskabinett statt des jetzt herrschenden rot-schwarzen Kabinetts des Stillstands und der Resignation; ein rot-weiß-rotes Zukunftskabinett des Mutes statt des rot-schwarzen Kabinetts der Mutlosigkeit; ein rot-weiß-rotes Kabinett der Energie statt des rot-schwarzen Kabinetts der Trägheit; ein rotweiß-rotes Kabinett des

Weiterdenkens statt des rot-schwarzen Kabinetts des Weiterwurstelns.“ Auch ein Regierungschef müsse aus anderem Holz geschnitzt sein und dürfe kein Umfaller sein, betonte Strache. „Der muss wissen, dass ihm das rot-weißrote Hemd näher ist als die Brüsseler-Zwangsjacke. Und er muss die Gabe haben, die Menschen begeistern zu können und sie mitzunehmen in dieses Projekt einer besseren Zukunft. Ich kann und werde ein besserer Kanzler für unsere geliebte Heimat Österreich sein“, erklärte Strache unter dem begeisterten Applaus der Parteitagsdelegierten.

Neues Programm Im weiteren Verlauf seiner Rede widmete sich HC Strache dem neuen FPÖParteiprogramm, dessen zehn Leitsätze jeder Öster-

reicher, dem sein Heimatland ein Anliegen ist, guten Gewissens unterschreiben könne: „Wir wollen eine neue Ehrlichkeit und Schluss mit dem Schuldenmachen ohne Wenn und Aber. Wir wollen neuen Optimismus, denn die Zukunft gehört unserer Jugend. Wir wollen eine neue Gemeinsamkeit in unserer Gesellschaft, denn ohne Familie ist alles nichts. Wir wollen eine neue Gerechtigkeit und helfen, wem Hilfe

gebührt. Wir wollen eine neue Unabhängigkeit, denn wir haben Gewicht in der Welt!“, rief Strache den Delegierten zu.

Eindrucksvoll wiedergewählt! HC Strache wurde schließlich am Bundesparteitag in Graz mit 94,36 Prozent als Bundesparteiobmann der Freiheitlichen Partei Österreichs wiedergewählt.


6 KärntnerNachrichten I 24. Juni 2011

LANDESPOLITIK

Sommerakademie heuer an 12 Schulstandorten in Kärnten LHStv. Uwe Scheuch: Anmeldung zum Lern- und Bildungsprojekt noch bis 8. Juli möglich! Über 700 Schülerinnen und Schüler haben in den letzten 2 Jahren das Bildungsprojekt „Sommerakademie“ in Anspruch genommen, auch in diesem Jahr ist die Nachfrage nach der kostenlosen Lernbetreuung in den Sommerferien groß. „An 12 Hauptschulen wird die Sommerakademie angeboten, bis 8. Juli können sich Interessierte noch direkt an den Schulen anmelden“, erklärt Initiator Bildungsreferent LHStv. DI Uwe Scheuch. Die Teilnahme an der Sommerakademie ist für die Eltern bzw. für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler kostenlos. Die Dauer des Projektes betrifft die Woche vom 29. August bis 2. September 2011 sowie die Woche vom 5. September bis 9.

September 2011. „An diesen Tagen werden in der Zeit von 8 bis 12 Uhr die Schüler in Deutsch, Englisch und Mathematik unterrichtet und bei Bedarf auch Wiederholungsprüfungen vorbereitet. Mit der Initiative wollen wir den Schülern helfen ihre Leistungen zu verbessern und den Eltern durch kostenlose Nachhilfe eine finanzielle Unterstützung bei der Ausbildung ihrer Kinder ermöglichen“, so Scheuch. Mittels Formular kann man sich bis 8. Juli direkt an folgenden Hauptschulstandorten anmelden: HS 12 Klagenfurt, HS Moosburg, HS 1 St. Veit, HS Althofen, HS Friesach, HS Straßburg, HS 1 Spittal, HS 2 Villach, HS Völkermarkt, HS Eberndorf, HS 1 Wolfsberg, HS Hermagor.

Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch

Fachhochschuldiskussion schadet Kärnten: Qualität wichtiger als Standortfragen!

H

erbe Kritik übt Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch wegen der losgetretenen Diskussion über die Kärntner FH-Standorte.

Medizin-Sozialberufe-Schwerpunkt Sinn: „Die Nachnutzung der Human Ressources vor Ort muss in die Überlegungen einfließen.“

„Wichtig sind ein nachhaltiges Qualitäts- und Bildungskonzept, nicht die Standorte. Es gibt einen einstimmigen Regierungsbeschluss, die Ausbildung an den Kärntner Fachhochschulen zu evaluieren und erst danach wird eine Optimierung der Kostenstruktur möglich sein und nicht umgekehrt“, teilt der Bildungsreferent mit. Die Evaluierungsunterlagen würden ihm noch nicht vorliegen.

„Zuerst wird der Aufsichtsrat die Evaluierungskonzepte diskutieren und erst danach eine Entscheidung über verschiedene Kostenfaktoren treffen. Derzeit ist daher auch keine Standortschließung fix“, stellt der Bildungsreferent klar.

Sinnvollerweise müssten bei der weiteren Vorgehensweise das Umfeld und die Rahmenbedingungen für die verschiedenen Ausbildungsschwerpunkte berücksichtigt werden, betont LHStv. Scheuch. Es sei nachvollziehbar, dass am Standort Spittal mit der StrabagZentrale der Architektur- und BauwirtschaftsSchwerpunkt liege und in Villach mit Infineon und Technologiepark ein Technologie-Schwerpunkt. In Klagenfurt mache mit dem Klinikum Wörthersee ein

Erst wenn die Evaluierung besprochen sei, werde man sagen können, wo eventuell ausgeweitet, reduziert oder adaptiert werde. Klar sei aber, dass die aktuelle Diskussion der Kärntner Bildungslandschaft schade und potenzielle Studenten für den Herbst abschrecke. „Eine Gefahr von Studienänderungen ist damit nicht verbunden“, so Uwe Scheuch. Der Bildungsreferent bekräftigte, dass es eine Schließung des Standortes Spittal keinesfalls geben werde: „Mit mir als Verantwortlichen wird es dazu sicher nicht kommen!“


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LANDESPOLITIK

Jahr der Frewilligkeit: Erste Freiwilligenbörse in Kärnten Land Kärnten schafft mit Wüstenrot-Konzern Unfallversicherung für Freiwillige! Anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligkeit entsteht in Klagenfurt die erste Freiwilligenbörse Kärntens. Im Rahmen einer Pressekonferenz mit Sozialreferent LR Christian Ragger, Bürgermeister Christian Scheider, der Vorsitzenden und des Stellvertreters des Vereins „klagenfurt will helfen“, Liselotte Suette und Dieter Klammer und Doris Gritzner-Mosinzer von Wüstenrot, wurde die neue Plattform präsentiert. Im Vordergrund steht dabei die Vermittlung von Freiwilligen.

Neue Börse ist einzigartig Aktuelle Studien belegen, dass sich 33 Prozent der über 16 Jährigen freiwillig engagieren und weiteres Potenzial für Freiwilligenleistungen vorhanden ist. Wie Ragger ausführte, könne Kärnten grundsätzlich stolz auf seinen hohen Grad an freiwilligem Engagement sein. Mehr als 60 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner sind in Organisationen und Vereinen unentgeltlich tätig. In einer Umfrage betonten soziale Organisationen, dass sie sich zwei Dinge wünschen würden: Einen Versicherungsschutz für Ehrenamtliche und die Herstellung des Kontaktes zwischen Engagierten und den sozialen Vereinen. „Mit dem heutigen Tag konnte beides vorgelegt werden. Jede Kärntnerin

Hoben Freiwilligenbörse aus der Taufe: Christian Scheider und LR Christian Ragger. und jeder Kärntner, die sich bei der Börse zu einem freiwilligen Dienst meldet, bekommt eine Unfallversicherung. Das Land Kärnten konnte mit dem Wüstenrot-Konzern ein günstiges Angebot erreichen. Das ist eine wichtige Maßnahme für den neuen Verein und einzigartig in Österreich“, betonte Ragger.

Plattform für soziales Engagement Der Zweck des „Vereines klagenfurt will helfen“ sind Rekrutierung und Vermittlung von Menschen, die an ehrenamtlichen Tätigkeiten Interesse zeigen. Ebenso sollen Menschen, die Zeit haben und über spezielle Kenntnisse verfügen, motiviert werden, freiwillige Tätigkeiten zu übernehmen. „Im Europäischen Jahr der Freiwilligkeit haben wir

mit ‘klagenfurt will helfen’ eine nachhaltige Initiative gesetzt, die in Österreich wohl bisher einzigartig ist. Es wird eine Plattform und Motivation für Menschen geschaffen, die sich in der Landeshauptstadt gerne ehrenamtlich engagieren möchten“, betonte Scheider. Wichtige Helfer sollten der Gesellschaft nicht verloren gehen, sondern ihre Kompetenzen jenen Menschen zur Verfügung stellen, die bei unterschiedlichen Problemen in unterschiedlichen Lebenssituationen Hilfe benötigen.

Aufgaben des Vereines sind: Initiativen zur Gewinnung von neuen, ehrenamtlichen Helfern. Anlaufstelle für Suchende, Interessierte, ehrenamtliche Helfer, Koordinationsstelle für Nachfragen nach freiwilligen Hilfeleistungen und die Überprüfung der Eignungsfähigkeit von interessierten, ehramtlichen Helfern.

Info-Box „klagenfurt will helfen“ Kaufmanngasse 3/2/6, 9020 Klagenfurt

Klagenfurt will helfen

Internet: www.willhelfen -klagenfurt.at

Für Scheider ist die Ehrenamtlichkeit der wesentliche Eckpfeiler vieler Organisationen im Sozialbereich, die neue Plattform eine ideale Ergänzung. Die

E-Mail: info@willhelfen -klagenfurt.at Hotline: 0463/ 590 146 1


8 KärntnerNachrichten I 24. Juni 2011

LANDESPOLITIK

Jugendwohlfahrt steht im Mittelpunkt der Sozialpolitik „Export“ von Jungendlichen wurde reduziert. Mehr Betreuungsplätze im Land. „Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung, Wohlstandsverwahrlosung - das sind vier traurige Phänomene, die leider zunehmen und die Jugendwohlfahrt in Kärnten, wie in allen anderen Bundesländern, zu einem Brennpunkt der Sozialpolitik machen“, erklärt Kärntens Sozialreferent LR Christian Ragger aus aktuellem Anlass zum Rechnungshofbericht zum Vergleich der Jugendwohlfahrtssysteme der Bundesländer Burgenland und Kärnten. Das wirke sich auch finanziell aus. Kärnten gebe heuer über 46 Millionen Euro für Fremdunterbringungen von ca. 950 Kindern und Jugendlichen in Heimen, Wohngemeinschaften und Pflegefamilien sowie für die ambulante Betreuung und andere präventive Angebote aus.

Kostenexplosion „Die Jugendwohlfahrt hat in der Vergangenheit zu Kostenexplosionen geführt. Aufgrund von zu vielen stationären Unterbringungen und des Exportes von Kärntner Jugendlichen in andere Bundesländer und ins Ausland wurde das System zu eindimensional und kostenintensiv aufgebaut. Das belastete das Sozialbudget über viele Jahre bis in die Gegenwart. Wir konnten das System durch den Ausbau präventiver ambulanter Angebote jetzt so verändern, dass die Zahl

der stationären Unterbringungen stark gesenkt werden konnte“, berichtet Ragger. Vor allem gebe es seit einiger Zeit mehr keine Genehmigungen für Unterbringungen in andere Bundesländer, die oft zu keinen Ergebnissen führten und zu einem Abfluss an Wertschöpfung geführt haben.

wir folgen können, heißt Prävention. Je früher man Kinder und Familien erkennt, die Probleme haben, desto wirksamer kann man auch helfen.“ Er verweist in diesem Zusammenhang auf den Einsatz von Psychologen, die in Kindergärten mit viel Fingerspitzengefühl diesbezüglich tätig sind.

Wie Ragger weiter ausführt, gibt es in der Jugendwohlfahrt keine Patentrezepte, sondern man könne bestenfalls Lösungsansätze finden: „Die einzige Devise, der

Bei der Erweiterung der Betreuungsplätze für die Jugendlichen werde besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die jungen Leute auch eine Berufsperspektive bekommen.

Mehr Betreuungsplätze für Kärntner Jugendliche.

LR Ragger prüft Bau von Handymasten! Gutachten von Ortsbildpflegekommission soll Klarheit schaffen Ein Handymast mit 48 Meter Höhe soll ohne ausreichende Information der Ortsbevölkerung an markanter Stelle in der Tourismusgemeinde Hermagor entstehen. Nun meldet sich Hochbaureferent LR Christian Ragger zu Wort: „Nachdem mich verunsicherte Bürger kontaktiert haben, habe ich sofort die Ortsbildpflegekommission beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. Sollte sich herausstellen, dass sich der Masten an einer ungünstigen Position befindet und nicht ins Landschaftsbild passt, werde ich den Bezirkshauptmann beauftragen, den Bescheid für nichtig zu erklären und ihn zu neuen Verhandlungen einladen. Der Bau würde dann mit sofortiger Wirkung gestoppt.“ Unverständlich ist für Ragger nach wie vor die gewählte Vorgangsweise der Bürgerinformation. „Mir wurde davon berichtet, dass erst als die Bauarbeiten im vollen Gange waren, die Bevölker-

ung erfahren habe, dass hier ein Handymast mit 48 Meter Höhe entstehen soll. Ich distanziere mich von einer solchen Vorgangsweise und werde dafür Sorge tragen, dass am Freitag (16.00 Uhr) vor Ort eine Bürgerversammlung in Hermagor stattfindet, um mich dort um die Anliegen der Bevölkerung zu kümmern“, so Ragger.


REGIONALES

Natura-2000-Europaschutzgebiet „Mannsberg-Boden“ Zu Ehren des Natura 2000 Europaschutzgebietes Mannsberg-Boden fand ein großes Fest im Schloss Mannsberg statt. Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch verlieh im Rahmen der Feier Urkunden mit Dank und Anerkennung für die Einbringung ihrer Grundstücke zum Erhalt der natürlichen Lebensräume an alle Grundstückseigentümer. „Unter den mittlerweile fast 150 Schutzgebieten in Kärnten, davon sind 32 Natura 2000-Gebiete, ist dieses mit knapp 7 km2 (683 ha) das mit Abstand größte zusammenhängende Schutzgebiet außerhalb der hochalpinen Zone“, so Scheuch. Besonders erfreulich sei die freiwillige Teilnahme der Grundeigentümer des Gebietes, welches ein Vorzeigeprojekt für ganz Österreich darstellt – ihnen gebühre daher der Dank und die Anerkennung des Landes Kärnten. Das Gebiet ist nicht nur aufgrund der Größe einzigartig, sondern auch wegen der Qualität der vorhandenen Flora und Fauna. In ihm kommen 19 geschützte Orchideen ebenso vor, wie europaweit seltene Buchenwald-Lebensräume. Mit dem Alpenbockkäfer und der Schmetterlingsart Russischer Bär findet man zwei Tierarten, deren Erhalt von größtem Interesse ist.

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„FPK: Immer für Sie da!“. Unter diesem Motto stand auch diesmal der Infostand mit Landtagspräsident Josef Lobnig, Stadtrat Hans Steinacher und Bezirksgeschäftsführer Hans Georg Lopar am Wochenmarkt in Völkermarkt. Breit spannte sich das Spektrum betreffend der Auskünfte, die vor Ort erteilt wurden. Ob des großen Zuspruches wird es Fortsetzungen geben. Im Bild LandtagsPräs. Josef Lobnig, Hans Georg Lopar und StR Hans Steinacher.

Die Kärntner Nachrichten im Abo!


10 KärntnerNachrichten I 24. Juni 2011

Groß war die Freude von Peter Pirolt, als ihm während der erweiterten Bezirksleitungssitzung im Gasthaus Pacher von LHStv. Dipl.-Ing. Uwe Scheuch ein großer Geschenkskorb zu seinem 50igsten Geburtstag überreicht wurde. Unter den Gratulanten waren auch Nationalrat Bgm. Max Lindner und Landtagsabgeordneter Roland Zellot.

REGIONALES

In diesem Sinne schließt sich auch das Team der Kärntner Nachrichten den Glückwünschen an.

In Kühnsdorf wurde eifrig gepoltert, denn Angelika Grascher und Vzbgm. Kajetan Glantschnig werden in den Hafen der Ehe einkehren. Kehren musste das Brautpaar einiges, denn Abordnungen der Landjugend Jauntal, der Marktgemeinde Eberndorf, des Sportklub Kühnsdorf/Klopeinersee, der freiwilligen Feuerwehren Peratschitzen und Kühnsdorf, der Kühnsdorfer Narrengilde, sowie Freunde, Bekannte, Geschäfts- und Arbeitskollegen hinterließen traditionell einen großen Haufen Scherben. Bei der Marktkapelle Eberndorf/Kühnsdorf, vertreten mit 20 Musikern, mussten beide ihre Führungsqualitäten als Dirigent unter Beweis stellen. Landeshauptmann Gerhard Dörfler erwies dem Brautpaar ebenso die Ehre und stellte sich zu den zahlreichen Gratulanten ein. Im Bild Kai Glantschnig, Angelika (noch) Grascher mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler und LAbg. Gerald Grebenjak.

Ein nicht alltägliches Jubiläum feierte Franz Hrastnik kürzlich mit einem großen Benefizkonzert in der Neuen Burg in Völkermarkt. Seit 30 Jahren gibt Hrastnik beim MGV Scholle Haimburg/St. Peter am Wallerberg als Chorleiter den Ton an. Große und weit über die Grenzen von Kärnten hinausgehende Erfolge konnte der MGV Scholle in dieser Zeit erreichen! Auch LT-Präs Josef Lobnig und LAbg. Gerald Grebenjak gratulierten.

Die Bäckerei Schieder in Feldkirchen wurde von Norbert und Anni Schieder am 1. November 1968 in Feldkirchen gegründet. Heute ist Schieder mit sieben Standorten, von der Turrach bis nach Klagenfurt, vertreten. Insgesamt beschäftigt Schieder 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Landeshauptmann Gerhard Dörfler überreichte dem Bäckermeister anlässlich seines 70. Geburtstages das Ehrenzeichen des Landes Kärnten.

Die Villacher Freunde gratulierten und warteten mit einem Gedicht auf: “Trifft man Dich bist Du geschäftig, im Gehen, Fahren und im Spiel, Dein Tempo liegt meist über fünfzig, so schnell erreichst Du auch Dein Ziel. Wir wünschen Dir für künft’ge Tage eine doch recht schöne Zeit, den richtigen Blick für jede Lage und ein großes Quantum Fröhlichkeit“.


REGIONALES

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Villacher Alpenvereines, Dr. Karl Pallasmann sowie zahlreicher Ehrengäste eröffnete der Dritte Präsident des Kärntner Landtages, Dipl. Ing. Johann A. Gallo, das Gipfelhaus am Dobratsch.

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Kürzlich feierte der Gemischte Chor Hermagor sein 150-Jahr-Jubiläum mit einem Jubiläumskonzert und einem Gausingen des Sängergaues Gailtal in Hermagor. Kulturreferent LR Harald Dobernig besuchte gemeinsam mit Landtagsabgeordneten Helmut Haas den Festakt im Rathaus Hermagor und gratulierte dem Gemischten Chor Hermagor sehr herzlich. „Der Gemischte Chor Hermagor zählt zu den ältesten Chören Kärntens. Seitens des Landes gilt mein Dank allen Chormitgliedern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement. Nur durch die ehrenamtliche Tätigkeit der vielen Sängerinnen und Sänger in Kärnten kann sich unser Bundesland als Musikland etablieren und weiterentwickeln“, sagte Dobernig, der auch auf die Bedeutung des musikalischen Nachwuchses verwies. Seit September 2006 steht Franz Steiner dem Chor als Obmann vor.

Auch am Goldbrunnhof fährt man ab auf E-Scooter von „Lebensland“ Die Landwirtschaftliche Fachschule Goldbrunnhof in der Stadtgemeinde Völkermarkt setzt auf saubere Energien. Landeshauptmann Gerhard Dörfler wartete kürzlich mit einem Besuch auf und übergab den Schülern einen E-Scooter. Auch eine weitere von „Lebensland Kärnten“ initiierte E-Ladestation wurde dort offiziell in Betrieb genommen. Die Schule setzt insbesondere auf Biomasse und Photovoltaik und nunmehr auch verstärkt auf EMobilität. Andere Schwerpunkte der Schule sind Jagd und Fischerei. Dörfler betonte den Vorbildcharakter dieser Schule. Beste Ausbildung sei heute notwendig und gefragt, dies gelte auch für den bäuerlichen Beruf. Er sagte, es sei wichtig, dass Kärnten die erneuerbaren und alternativen Energien, darunter auch die E-Mobilität, verstärkt und besser nutze. Umweltfreundlichkeit sei eine große Aufgabe und Chance, auch jeder einzelne könne dazu seinen Beitrag leisten. Nicht mit PS-Muskeln zu protzen, sondern Umwelt-Muskeln zu zeigen, das müsse die Devise sein, so Dörfler.

Den Spatenstich zur Errichtung eines neuen Studentenwohnheimes im Technologiepark Villach setzten LHStv. Uwe Scheuch und Landesrat Christian Ragger. Die Realisierung der 110 Heimplätze wird mit einem Wohnbaudarlehen gefördert.

Da Tschriasche sagt: „Viele haben abgestimmt, leicht war es zu erraten, wir Kärntner kann man sagen heut’, sind eben Demokraten!“


12 KärntnerNachrichten I 24. Juni 2011

LESERBRIEFE

Rot-Schwarze EU-Knechte

Schöner Erfolg

Sonntagsarbeit

Das Ergebnis der Volksbefragung zur Ortstafellösung kann sich wirklich sehen lassen.

Die Landeshauptleute haben genügend Möglichkeiten, die derzeitige Regelung des Ladenöffnungszeitengesetzes entsprechend den Notwendigkeiten zu verordnen. Daher ist die ganze Diskussion, die Geschäfte auch Sonntags offenhalten zu können, entbehrlich. Der Sonntag als arbeitsfreier Tag muss für die Familie erhalten bleiben und darf nicht der Gewinnmaximierung von wenigen großen Handelsketten geopfert werden.

Es gibt viele Gründe der EU den Rücken zu kehren, aber nur wenige zu bleiben. Warum? Es ist unsere rot-schwarze Bundesregier ung, die nicht in der Lage ist unser Land wirtschaftlich und mit Visionen in eine bessere Zukunft zu führen. Dazu kommt das Versagen der EU! Der Beitritt zur EU hat nur dazu geführt, dass Arme noch ärmer und Reiche noch reicher wurden!

diger Staat und pfeifen auf abgehobene EU-Bonzen und deren unsinnigen Gesetze und Erlässe!“ Schon die Haftungen die Österreich für Griechenland übernehmen musste, rechtfertigen dies und es kostet sicher nur einen Bruchteil, wenn Griechenland endgültig kollabiert! Die Schweizer beweisen: Es geht auch ohne EU, sogar noch besser!

Die Einbindung der Kärntnerinnen und Kärntner war richtig und die 67-prozentige Zustimmung ein gutes Ende dieser Causa.

Meine Vision: „Werden wir wieder ein eigenstän-

OPO Harald Uitz Eberstein

Christa Ebner per E-Mail

Ein Drittel der KärntnerInnen haben sich trotz vehementer Hetze nicht beirren lassen und ihr demokratisches Recht in Anspruch genommen.

Hannelore Winter per E-Mail

Landeswappen für Paradegasthof Joainig Landeshauptmann Gerhard Dörfler gratulierte und würdigte die Leistungen der Gastwirtfamilie und Mitarbeiter. Das Gasthaus Joainig in Pörtschach ist ein gastronomisches Aushängeschild und ein überaus beliebter gastlicher Treffpunkt. Ein Spitzengasthof, der nun seinen Hunderter feiert. Durch ständige Erneuerungen wurde er immer wieder auf den neuesten Stand gebracht. Nach dem „alten Schlag“ ist nur noch die Gastfreundschaft der Wirtsfamilien Eisler und Hinteregger, die den Laden in Schuss halten und nach altüberlieferten Hausrezepten auftischen. Da ist einmal die

Wirtin Maria Eisler und ihr Mann Kurt. Sie wurde im Jahr 2001 für ihr Engagement und dem Mut zu Neuem von der Kärntner Wirtshauskultur zur „Wirtin des Jahres“ gekürt. Ihre Schwester Christine Hinteregger hat noch vor Jahren die hauseigene Fleischhauerei geführt, ist jedoch zur Wirtin mit Leib und Seele geworden. Die gute Seele des Hauses achtet, dass im Hintergrund alles funktioniert. Joainig besticht durch Qualität und Kreativität

Kurt und Maria Eisler sowie Christine Hinteregger und Landeshauptmann Gerhard Dörfler. der Küchenmannschaft, die den Gast je nach Saison mit heimischen und internationalen Köstlichkeiten verwöhnt. Umfassende Kinderbetreuung im Joainig-“Happyland“ wird besonders großgeschrieben. Bei der Geburtstagsfeier fand sich unter den vielen

Ehrengästen auch Landeshauptmann Gerhard Dörf ler ein. Er überreichte eine Urkunde mit dem Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens. Der Pörtschacher Bürgermeister Franz Arnold hob die große Verbundenheit von Joainig zur Gemeinde hervor.

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24. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Platz nehmen im ersten win2daySlotraum und mit anderen spielen: Tauchen und „Ocean Gold“ heben remiere auf win2day: Das neue Spiel „Ocean Gold“ ist die erste Multiplayer Slotmachine. Sie ermöglicht Gewinne bis 20.000,- Euro, und man kann mit anderen chatten. Wer bis 8. Juli mindestens einmal Ocean Gold spielt, hat zusätzlich die Chance auf eines von zehn 100,- Euro Spielguthaben.

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Der Meeresgrund gilt schon seit jeher als geheimnisvoller Ort verborgener Schätze. Der unvergessene John Wayne verkörperte im Film „Der Schatz am Meeresgrund“ einen Perlentaucher im pazifischen Ozean. Win2day-Spielteilnehmer können nun in die Rolle von John Wayne schlüpfen und bei „Ocean Gold“

einen im Meeresgrund vergrabenen Schatz heben. Bei Ocean Gold können bis zu fünf Spielteilnehmer gleichzeitig in einem Slotraum Platz nehmen, spielen und gemeinsam chatten. Dazu muss man auf win2day eingeloggt sein, man benötigt einen Nickname und einen Avatar. Als Höchstgewinn gibt es 20.000,Euro - pro Gewinnlinie, man spielt fix auf zwölf Linien. Eine ganz besondere Rolle spielt der „Taucherhelm“ als Bonus-Symbol. Er erhöht den Wert des Gewinn-Multiplikators für das Bonusspiel. Dieser Multiplikator bleibt gespeichert, auch wenn man sich ausloggt. Er

steht somit beim nächsten Spiel wieder zur Verfügung und wird erst im Bonusspiel verbraucht. Im Bonusspiel taucht man mit allen anderen Spielteilnehmern desselben Slotraumes zum Meeresgrund und gräbt nach unterschiedlich wertvollen Gegenständen. Der Gewinn ergibt sich aus Wert des Gegenstandes mal Einsatz mal Bonus-Multiplikator. Mit Ocean Gold kann natürlich auch der €€€-Jackpot, die Verknüpfung aller Slots auf win2day zu einem gemeinsamen Jackpot, geknackt werden.

Lotterien engagierten sich beim Integrationspreis Sonderpreis für tipp3 Jury überzeugen. LotterienFußball-WM – powered Vorstandsdirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner: „Integration by Casinos Austria. Die Österreichischen Lotterien unterstützten auch heuer den Österreichischen Integrationspreis und übernahmen die Patronanz für die Kategorie „fördern & unterstützen“. Hier konnte das Projekt „KunstSozial Raum Brunnenpassage“ der Caritas der Erzdiözese Wien die

Mag. Bettina Glatz-Kremsner (r), Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien, und Porr-Vorstandsvorsitzender Ing. Karl-Heinz Strauss (l) gratulierten Werner Binnenstein-Bachstein von der Caritas. Bild: katharinaschiffl.com

ist ein ebenso sensibles wie wichtiges Thema. Die Zuwanderung ist eine Bereicherung für unser Land, seine Gesellschaft und seine Kultur. Integration ist ein Gewinn für uns alle.“ Einen Integrations-Sonderpreis erhielt Erwin Josef Himmelbauer für seine „tipp3 Fußball-WM – powered by Casinos Austria“. Dieses im Vorjahr realisierte Projekt wurde als Vorzeigeprojekt zum Thema gelebte Integration ausgezeichnet. Dabei formten mehr als 1.000 SpielerInnen Nationalmannschaf ten ihrer jeweiligen Herkunftsländer. Solcherart bestritten Argentinier, Brasilianer, Deutsche, Engländer, Franzosen, Griechen, Holländer und Italiener in Österreich eine Art „Heim-WM für alle“. tipp3 und Casinos Austria haben auch für heuer ihre Unterstützung zugesagt. Am 25. Juni beginnt die diesjährige

„tipp3 Fußball-WM – powered by Casinos Austria“ in Wien,

Ziehung vom Di., 14. 6. 2011

14920 Ziehung vom Mi., 15. 6. 2011

96520 Ziehung vom Do., 16. 6. 2011

38392 Ziehung vom Fr., 17. 6. 2011

57535 Ziehung vom Sa., 18. 6. 2011

22736 Ziehung vom Mo., 20. 6. 2011

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gefolgt von Salzburg, Innsbruck und Linz.

VO R S C H AU 25. Runde 2011 1: Viking Stavanger– R. Trondheim 2: Tromsö IL– Stabaek IF 3: Odd Grenland– Molde FK X 4: Start Kristiansand– Valerenga Oslo 5: Strömsgodset– Haugesund FK 6: Sogndal– Fredrikstad FK 7: Aalesunds FK– Lilleström SK 8: Gefle IF– IFK Göteborg 9: Trelleborgs FF– AIK Stockholm 10: GAIS Göteborg– Malmö FF 11: Mjällby AIF– Örebro SK 12: Chicago Fire– RB New York Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 24. Juni 2011

KÄRNTEN BAUT

Auffahrt zum Mölltaler Gletscher wird vollständig saniert Die L 20 a Fraganter Straße – von der B 106 Mölltalstraße in Flattach bis zur Talstation Mölltaler Gletscherbahnen – wird saniert. Konkret werden diese Bauteile saniert: die Straße (im Abschnitt km 7,40 bis 8,80), die Oschenikbachbrücke und die Wur tenbach- und Oberwasserkanalbrücke. Insgesamt betragen die Gesamtbaukosten 880.000 Euro. Die Straße wurde ursprünglich von der Kelag als Baustraße für die Errichtung der Kraftwerksgruppe Innerfragant errichtet. Mit dem Ausbau des Skigebietes Mölltaler

Gletscher stieg die Bedeutung der Straße. Vergangenen Samstag gab es den offiziellen Spatenstich, gebaut wird voraus-

K U R Z I N F O R M I E RT Die Bauarbeiten umfassen drei Bauteile. Bauteil eins umfasst die Sanierung der bestehenden Straße zwischen Kilometer 7,40 und Kilometer 8,80. Die Sanierung der Straße erfolgt mittels Durchfräsmethode und Aufbringen neuer Trag- und Deckschichten. Bauteil zwei ist der Neubau der Oschenikbachbrücke bei Kilometer 5,28. Dafür muss eigens, um den Verkehr aufrecht erhalten zu können, eine kleine ca. 60 m lange Ersatzstraße gebaut werden. Bauteil drei umfasst die Generalsanierung der Oberwasserkanalbrücke bei Kilometer 8,53 und die Sanierung der Wurtenbachbrücke bei Kilometer 8,71. Für die Zeit der Sanierungsarbeiten wird eine Ersatzbrücke gebaut. Übernahmegespräche für die Straße zwischen der Gemeinde Flattach und dem Land Kärnten gibt es seit dem Jahre 1970. Im Jahre 2002 wurde dann vom Landtag beschlossen, dass die Übernahme in das Kärntner Straßennetz zu erfolgen hat. Schließlich wurde im Jahre 2004 vom Gemeinderat in Flattach eine Vereinbarung mehrheitlich beschlossen, in welcher die Übernahme von 20 Prozent der Bruttosanierungskosten für die Fraganter Straße durch die Gemeinde festgeschrieben ist.

sichtlich bis Ende September 2011. Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der Bürgermeister der Gemeinde Flattach, Kurt Schober, Horst Tuppinger, Leiter des Straßenbauamtes Spittal und Robert Bugelnig von der ausführenden Firma Plantrans GmbH fanden sich mit vielen Einheimischen zum Startbeginn dieses

Für das Projekt setzte sich Bürgermeister Kurt Schober vehement ein.

wichtigen Bauvorhabens ein. Unter den Gästen waren auch Bezirkshauptmann Klaus Brandner und Altbürgermeister Siegfried Huber. Wie der Landeshauptmann sagte, sei eine Sanierung im Hinblick auf die Verkehrssicherheit dringend notwendig. Er hob die Bedeutung dieser Zubringerstraße hervor, die für das Skigebiet Mölltaler Gletscher bzw. für die Gletscherbahnen unverzichtbar ist. „Die sanierte Straße ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Zukunft des Skigebietes“, so Dörfler. Die insgesamt rund neun Kilometer lange L 20 a Fraganter Straße bleibt während der Durchführung der Bauarbeiten befahrbar. Die Spatenstichfeier wurde vom Gemischten Chor Flattach gesanglich umrahmt.


24. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

Christian Peham neuer Geschäftsführer der Energie Klagenfurt GmbH erbund-Prokurist Mag. Christian Peham, MBA übernimmt mit 1. August 2011 als Nachfolger von Mag. Franz Paulus die Funktion des Geschäftsführers in der EKG. Die Generalversammlung der Energie Klagenfurt GmbH (EKG) hat Mag. Christian Peham, MBA zum neuen Geschäftsführer des Unternehmens bestellt. Peham wird in dieser Funktion mit 1. August 2011 Mag. Franz Paulus nachfolgen, der fünf Jahre lang an der Spitze des größten Klagenfurter Energiedienstleisters stand und im Sommer 2011 in den Ruhestand tritt. Christian Peham (43) kommt von VERBUND, wobei der gebürtige Wie-

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ner derzeit als kaufmännischer Prokurist bei der Verbund Thermal Power, der Wärmekraftgesellschaft von VERBUND, die Bereiche Controlling und Personal verantwortet. Der VERBUND-Manager studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und hat darüber hinaus auch einen MBA-Lehrgang an der Montanuniversität Leoben absolviert. Seit 1997 bei VERBUND tätig, leitete Peham richtungsweisende Reorganisationsprojekte, war weiters im strategischen Controlling der VERBUND AG tätig und erwarb unter anderem im VERBUND-Geschäftsbereich „Neue Gesc häf te/Beteiligungen“ umfassende Kenntnisse im kaufmännischen Bereich.

„Ich möchte dazu beitragen, die Energie Klagenfurt GmbH als kundenorientierten Top-Dienstleister im Energiebereich zu etablieren“, sagt der neue EKG-Geschäftsführer Mag. Christian Peham, MBA: „Trotz der derzeit sehr herausfordernden Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft gilt es, die solide Basis für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg zu erarbeiten.“ Neben Christian Peham wird wie bisher auch Stadtwerke-Vorstandschef Dipl.Ing. Romed Karré als zweiter Geschäftsführer die EKG leiten. Die Energie Klagenfurt GmbH ist ein Unternehmen der StadtwerkeKlagenfurt-Gruppe mit VERBUND-Beteiligung.

Neuer EKG-Geschäftsführer: Mag. Christian Peham, MBA. Der gebürtige Wiener Mag. Franz Paulus, Jahrgang 1950, hat 35 Jahre in der EWirtschaft in den verschiedensten Positionen gearbeitet. Der scheidende Manager: „Ich habe es als krönenden Abschluss meiner Karriere gesehen, in Klagenfurt kaufmännischer Geschäftsführer eines für Kärnten bedeutenden Unternehmens sein zu können.“

Landes-Ehrenzeichen für Bäckermeister Norbert Schieder ie Bäckerei Schieder in Feldkirchen wurde von Norbert und Anni Schieder am 1. November 1968 in Feldkirchen auf engsten Raum gegründet. Mit einem kleinen Geschäft und noch skeptischen Kunden hatte es begonnen. Heute ist Schieder weitum ein Begriff, der für große Beliebtheit und Qualität steht.

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Sieben Standorte in Kärnten Es gibt sieben Standorte, von der Turrach bis nach Klagenfurt. Insgesamt beschäftigt Schieder 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vom Land Kärnten wurde Bäckermeister Norbert Schieder jetzt offiziell geehrt und bedankt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler überreichte dem Bäckermeister am Samstagabend – anlässlich der Feier zum 70. Geburtstag - das Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Dem Jubilar gratulierten zahlreiche Freunde und Bekannte, darunter auch Landesrat Josef Martinz, Landtagsabgeordnete Jutta Arzt-

mann und Bezirkshauptmann Dietmar Stückler. Dörfler hob die großen Verdienste und Leistungen der Bäckerfamilie Schieder hervor. Der Werdegang sei eine einmalige Unternehmens- und Erfolgs ge schich te, dankte Dörf ler der Familie, mit der er auch persönlich befreundet ist. Er hob den enormen Fleiß sowie auch die Notwendigkeit der Pflege von persönlichen Beziehungen hervor.

Schieder ist mehr als ein optimaler Nahversorger Er setzt auf Qualität und Kärntner Produkte. So war er auch Gründungsmitglied der „Kärnten echt gut“Betriebe und hat damit wesentlich

dazu beigetragen, bei den Konsumenten das Bewusstsein für heimische Produkte zu schärfen. Viele seiner Produkte sind äußerst beliebt, vor allem auch das „Tiebel-Brot“ und die „Tiebel-Semmel“, die gleichsam als Werbeträger für den Bezirk dienen. Der Bäckermeister Schieder, der seine Bäckerlehre in Hartberg in der Steiermark gemacht hatte, zeichnet sich durch große Verbundenheit und Unterstützung der Gemeinschaft aus. Info: www.schieder.at


16 KärntnerNachrichten I 24. Juni 2011

KÄRNTEN BAUT

2011 ist das Jahr des Brückenbaus: Neue Gurkbrücke in Treibach freigegeben ergangene Woche ist in Treibach das erste Fahrzeug über die neu gebaute Gurkbrücke auf der L 82 Silberegger Straße gefahren. Deshalb wurde die offizielle Verkehrsfreigabe gefeiert, zu der viele Treibacherinnen und Treibacher kamen. In ca. zwei Wochen sollen die Arbeiten komplett abgeschlossen sein, womit man perfekt im Zeitplan liegen wird. Während der Brückenbauarbeiten ist der PKW-Verkehr einspurig über eine Behelfsbrücke geführt worden. Diese haben die Villacher Bundesheer-Pioniere auf- und abgebaut. Bei der Verkehrsfreigabe wurde deshalb auch die gute Partnerschaft zwischen Land Kärnten und Militärkommando Kärnten hervorgehoben.

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Landeshauptmann Gerhard Dörfler freute sich über das gemeinsame Fest. Dörfler strich die Kameradschaft in der Straßenbauabteilung hervor und dankte allen Mitarbeiter von Land und der bauausführenden Firma Alpine. Die neue Gurkbrücke solle auch ein Symbol für die vitale Stadt Treibach, für Miteinander und Zukunftsentwicklung sein. Durch ihre klugen und vernünftigen Menschen habe es die Stadt geschafft, dass Industrie, wie die Treibacher In-

dustrie AG, und Kurtourismus nebeneinander erfolgreich sein können. Ebenfalls ein klares Ja sagte er zum Ausbau der S 37. Er berichtete von den 115 Mio. Euro, die von der Infrastrukturministerin für den Lückenschluss Zwischenwässern genehmigt wurden. In Kärnten werde die S 37 dann durchgehend bis zur Landesgrenze vierspurig befahrbar sein.

K U R Z NO T I E RT Die 1921 errichtete Gurkbrücke musste neu gebaut werden, weil eine Instandsetzung technisch und wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll war. 545.000 Euro wurden in das Projekt investiert. Die neue Brücke ist nicht mehr zwei-, sondern nur noch einfeldrig befahrbar, außerdem sind Brücke und damit Fahrbahn breiter geworden.

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Wir brauchen diese Verkehrsinfrastruktur für unsere Wirtschaft!“ LH Gerhard Dörfler

Althofens Bürgermeister Manfred Mitterdorfer sagte, dass die neue Gurkbrücke für Bewohner und Wirtschaft der Gemeinde von höchster Bedeutung sei. Auch er stehe hinter dem Sicherheitsausbau der S 37. Er machte auf die Sorgen der hunderten Pendler in der Region aufmerksam,

die täglich sicher zur Arbeit und nachhause kommen wollen. Gesegnet wurde die neue Gurkbrücke von Dechant Johannes Biedermann. Für die musikalische Umrahmung der Freigabefeier sorgte der Männerchor des Straßenbauamtes Klagenfurt. Bei der Feier anwesend waren u. a. Landtagsabgeordnete Wilma Warmuth, Oberst Josef Lindner mit seinen Pionieren, Poliz e i p o ste n ko m m a n d a n t Hubert Hebenstreit, Mitarbeiter der Straßenbauabteilung und der Firma Alpine sowie Vertreter der Treibacher Industrie AG.


24. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 17

ÖAMTC

ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Kärnten feiert 10-Jahres-Jubiläum mit Tag der offenen Tür am 25. Juni Tolles Programm mit ÖAMTC-Rettungshubschrauber, Rallye-Mitfahrgelegenheit, Kartfahren, Überschlagsimulator u.v.m. Eintritt frei.

Im Jahr 2001 wurde das ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Kärnten eröffnet. Mittlerweile ist das Zentrum nicht nur Treffpunkt für motoraffine Menschen, sondern auch einer der Wirtschaftsmotoren für die umliegenden Gemeinden, Ausbildungsstätte für Jugendliche genau wie für Einsatzkräfte oder Berufskraftfahrer, Ausstellungsund Präsentationsgelände für Automobilhersteller und noch vieles mehr. Am Samstag, den 25. Juni 2011, feiert das ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Kärnten sein zehnjähriges Bestehen mit einem „Tag der offenen Tür“. Von 9 bis 17 Uhr können sich Interessierte auf unterschiedlichen Fahrtechnik-Stationen on- und offroad einen Überblick über die mehr als 50 verschiedenen Angebote des Zentrums verschaffen. Heiß her geht es bei Rallye-Mitfahrtgelegenheit oder ein paar Runden auf der Outdoor-Kartbahn. Eine Runde im ÖAMTCÜberschlagsimulator empfiehlt sich für notorische Gurtemuffel. Highlight des

Tages sind unter anderem sicherlich die interessanten Fahrtechnik Demos mit Motorrädern, PKW`s, LKW`s, Traktoren, etc. sowie eine Einsatzdemonstration des ÖAMTC-Rettungshubschraubers. Für ein spannendes und informatives Rahmenprogramm sorgen der ÖAMTC (Testmöglichkeit für E-Räder und E-Roller), Rotes Kreuz, AUVA und Kuratorium für Verkehrssicherheit u.a. mit Infoständen, Motor radsimulator und Rauschbrille. Auch die kleinsten werden nicht zu kurz kommen, mit einem eigenen Kinderprogramm (Mini-Karts, Hüpfburg) bietet sich der Tag der offenen Tür im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Kärnten als Ausflug für die ganze Familie an. Alle Angebote stehen den Besuchern kostenlos zur Verfügung! Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt! Nähere Informationen unter www.oeamtc.at/fahrtechnik oder telefonisch im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Kärnten unter 04212/331 70.


18 KärntnerNachrichten I 24. Juni 2011

WIRTSCHAFT

ARA präsentiert erfol Verpackungssammlung „Bei allen wesentlichen Indikatoren verzeichnen wir für 2010 eine positive Entwicklung“, startet ARA Vorstand Dr. Christoph Scharff seinen Rückblick auf das vorangegangene Geschäftsjahr. So verbuchte die ARA Altstoff Recycling Austria AG, Österreichs führendes Verpackungssammelsystem, im vergangenen Jahr einen neuen Rekord: Insgesamt wurden 835.000 t Verpackungen aus Papier, Glas, Kunststoff, Metallen und Holz erfasst. Das sind um 1,3% mehr als im Vergleichsjahr 2009 (824.000 t). Der größte prozentuelle Zuwachs findet sich bei den Kunststoffverpackungen mit 4,5 %. Auch Papier (0,6 %) und Glas (0,8 %) verzeichnen Steigerungen, während Metall mit -0,5 % leicht rückgängig ist. Bei der Pro-Kopf-Sammelmenge aus Haushalten (Verpackungen inkl. Altpapier) hatten 2010 wieder die Vorarlberger die Nase vorn. Mit 149,6

Im Bild v.l.n.r. Ing. Werner Knausz (Vorstand), KR Leo Schreiber (Aufsichtsrat), Dr. Christoph Scharff (Vorstand). Foto: © ARA kg je Einwohner belegen sie den ersten Platz im Bundesländerranking, gefolgt vom Burgenland (137,3 kg/ EW) und der Steiermark (136,2 kg/ EW). Im bundesweiten Durchschnitt sammelte jeder Einwohner 116,8 kg Verpackungen inkl. Drucksorten getrennt und erreichte 2010 damit einen Wert, der mit 0,2 % oder 0,2 kg knapp über dem des Jahres 2009 liegt. Die Industrie- und Gewerbesammlung konnte um rund 2% gegenüber 2009 zulegen. Insgesamt 331.000 t Verpackungen wurden in diesem Bereich erfasst. (2009: 325.000 t.)

Verwertung zu 86 % stofflich Von den 835.000 t erfassten Materialien wurden 785.000 t Verpackungen verwertet. Die Differenz ergibt sich aus anderen Abfällen und Müll. 86 % oder 675.000 t wurden stofflich verwertet. Durch Recycling wurden diese Verpackungen wieder zu neuen Verpackungen oder anderen Produkten. 110.000 t wurden

als Ersatzbrennstoff energetisch verwertet.

Dichtes, österreichweites Sammelnetz Ein Erfolgsfaktor des österreichischen ARA Recycling Systems liegt in der hoch ausgebauten Sammelinfrastruktur. Die ARA hat auch 2010 wieder rund 60.000 neue Sammelbehälter aufgestellt und damit das Sammelnetz weiter verdichtet. Bundesweit stehen damit rund 1,5 Millionen Sammelbehälter zur Verfügung, darüber hinaus sind 1,4 Millionen Haushalte an die Sacksammlung mit dem Gelben Sack angeschlossen.

Österreich auch europaweit an der Spitze Mit ihrer Sammelleidenschaft sind die ÖsterreicherInnen auch europaweit an der Spitze: Wie eine kürzlich veröffentlichte Eurobarometer-Umfrage* der Europäischen Kommission ergab, trennen 97% der heimischen Bevölkerung ihre Abfälle. Damit liegt Österreich gleichauf an der Spitze mit Luxemburg, Deutschland und Slowenien und 8 %-Punkte über dem EU-Durchschnitt.

Gut entsorgt ist gut versorgt „Es freut mich zu sehen, dass die österreichischen Haushalte wie auch


24. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 19

WIRTSCHAFT

greiche Jahresbilanz weiterhin auf Erfolgskurs die Gewerbe- und Industriebetriebe heuer erneut Sammelrekorde aufgestellt haben und damit unsere Umwelt schützen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: 2010 konnten mehr als 620.000 t CO2-Äquivalente durch das Verpackungsrecycling eingespart werden. Was viele noch unterschätzen: Die Verpackungssammlung ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Ressourcenbasis der österreichischen Wirtschaft. Unsere Sammelbehälter sind eine wertvolle Rohstoffquelle, da die ARA zu 95% im Inland verwerten lässt“, erläutert Scharff.

Gestiegene Einnahmen – gesunkene Tarife „Nach dem Einbruch der Rohstoffmärkte 2008 und 2009 haben sich

die Marktpreise wieder erholt. Diese Vorteile haben wir in Form von Tarifsenkungen rasch an unsere Kunden weitergegeben“, freut sich ARA Vorstand Ing. Werner Knausz. Für 2010 verbuchte die ARA Lizenzeinnahmen in Höhe von 180,2 Mio. € (2009: 161,2 Mio. €). Dabei spielte vor allem die notwendige Tarifanpassung im zweiten Halbjahr 2009 zur Sicherstellung der Entsorgungs- und Entpflichtungsleistungen eine maßgebliche Rolle.

Unangefochtene Marktführerschaft Akquisitionen brachten der ARA rund 850 Verträge mit Neukunden. 2010 lizenzierten insgesamt 15.231 Kunden (davon 73 % österreichische Unternehmen) ihre Verpackungen

bei der ARA, die damit unangefochten das führende Verpackungssammelsystem Österreichs ist.

Ausblick 2011 Für heuer rechnet die ARA mit Lizenzeinnahmen von 159 Mio. €. Das liegt deutlich unter den Einnahmen 2010 und ist das Ergebnis der deutlichen Tarifsenkungen mit 1.1.2011 und 1.7.2011. Die ARA vergibt heuer plangemäß im Wege von Ausschreibungen die Aufträge für die Sammlung und Sortierung von Leicht- und Metallverpackungen. Damit sichert die ARA nicht nur heimische Wertschöpfung und damit tausende Arbeitsplätze, sondern auch die nachhaltig günstigsten Tarife für unsere Kunden“, so Knausz abschließend.

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20 KärntnerNachrichten I 24. Juni 2011

MONTANINDUSTRIE

Bergwerk Waldenstein wird modernisiert andeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte vergangenen Freitag, das Bergwerk Waldenstein nahe Twimberg im Lavanttal und informierte sich beim Betreiber und Eigentümer der Kärntner Montanindustrie, Andreas HenckelDonnersmarck, über das Unternehmen. Der Bergbau in Waldenstein ist uralt, er gehört zu wenigen noch aktiven Bergbaubetrieben in Kärnten.

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Vom Lavanttal in die weite Welt In über 80 Länder weltweit exportiert die Kärntner Montanindustrie (KMI) den Waldensteiner Eisenglimmer mit dem charakteristischen metallisch-grauen Glanz. Ein Bodenschatz mit Geschichte: Schon die alten Römer nutzten das Eisenerz-Vorkommen in Waldenstein.

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rer Ritter von Gallenstein. Eine Gedenktafel unterm Schloss erinnert daran. Das Lied wurde 1911 zum Kärntner Heimatlied erklärt.

werde die technischen und naturschutzmäßigen Details prüfen lassen, um eine Grundlage für eine reibungslose Verkehrsabwicklung vor dem Werk erarbeiten zu können. Der technische Direktor, Jürgen Roth, und Betriebsleiter Karl Herbert Kassl berichteten über viele Details des Bergbaus bzw. der Produkte und Produktionsgewinnung. Insgesamt zählt der Bergbau bzw. die Bergverwaltung Waldenstein 22 Beschäftigte.

ist kulturhistorisch interessant, weil hier das Kärntner Heimatlied erstmals erklungen ist. 1835 vertonte der Wolfsberger Josef Ritter von Rainer-Harbach den Text von Johann Thau-

Wie Henckel-Donnersmarck ausführte, seien vor allem seine Vorfahren immer auch im Dienst der Menschen der Umgebung aktiv gewesen. Sein dreifacher Urgroßvater Graf Hugo Henckel von Donnersmarck habe das Schloss 1851 erworben. Er habe auch den alten Bergbau im Waldensteiner Graben forciert. Weitere Infos unter: www.kmi.at

Wir wollen den Betriebsstandort in Waldenstein sichern und ausbauen!“ Andreas Henckel-Donnersmark Betreiber und Eigentümer der Kärntner Montanindustrie

Ein großes Anliegen ist die Verbesserung der Zu- und Abfahrt zum Werk, das direkt neben dem Waldensteiner Bach liegt. Man sei sehr um die notwendige Modernisierung und Expansion bemüht, so Henckel-Donnersmarck. Der Landeshauptmann bot seine Unterstützung an. Er

Ein weiteres Thema war auch das über dem Bergwerk stehende Schloss Waldenstein, das schon ziemlich desolat ist. Hier sei man an der Bestandssicherung interessiert, um es möglicherweise in weiterer Folge – etwa für kulturelle Zwecke – nutzen zu können. Schloss Waldenstein

K U R Z I N F O R M I E RT In Waldenstein wird im Untertagebetrieb Eisenglimmer als Rohstoff gewonnen und aufbereitet. Eisenglimmer findet insbesondere Verwendung als Korrosionsschutz (Rostschutz) sowie in der Keramik- und Kunststoffindustrie. Der Eisenglimmer von Waldenstein ist ein überaus wertvolles Qualitätsprodukt, es findet sich am Eiffelturm in Paris ebenso wie auf der Golden Gate Bridge in San Francisco.


24. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 21

WIRTSCHAFT

Jubiläum: Landeswappen an LIG-Geschäftsführer überreicht! 10 Jahre sind vergangen, seit die Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH gegründet wurde. Die Dienstleistungen der LIG haben inzwischen über die Landesgrenzen hinweg an Anerkennung gewonnen. Der Mehrwert zeigt sich sowohl in der Qualität der durchgeführten Bauvorhaben als auch in der Zufriedenheit der Nutzer. Die LIG ist damit unumstritten ein Erfolgsmodell des Landes Kärnten. Feierstimmung herrschte vergangene Woche bei der Landesimmobiliengesell schaft Kärnten GmbH (LIG). Die beiden LIG-Geschäftsführer Johann Polzer und René Oberleitner konnten unter anderem LHStv. Uwe Scheuch. LHStv. Dr. Peter Kaiser sowie LR Harald Dobernig und LR Dr. Josef Martinz begrüßen. Dobernig erklärte als Eigentümervertreter des Landes, dass in den vergangenen zehn Jahren von der LIG 150 Bauprojekte erfolgreich umgesetzt werden konnten. „Insgesamt wurden 250 Mio. Euro investiert, wobei über 80 Prozent der Aufträge den Kärntner Betrieben zugute gekommen sind. Das ist ein wichtiger Beitrag für die Stärkung der heimischen Wirtschaft. Heute verfügt die LIG über 80 hochwertige Immobilien

in allen Bezirken Kärntens und investiert weiter“, sagte Dobernig. Als besondere Auszeichnung überreichte Dobernig im Namen von Landeshauptmann Gerhard Dörfler den beiden LIGGeschäftsführern Polzer und Oberleitner das Kärntner Landeswappen. In Ansprachen verwiesen die beiden Geschäftsführer darauf, dass sich die Bilanzsumme der LIG innerhalb von nur zehn Jahren um rund 100 Prozent gesteigert hat.

260.000 m2 Nutzfläche gemanagt Das Anlagevermögen, welches primär aus Liegenschaften besteht, stellt mit einem Buchwert von rund 185 Mio. Euro den größten Anteil dar. In den letzten zehn Jahren wurden rund 105 Mio. Euro in werterhö-

Das LIG-Team mit Landesrat Dobernig und den GeFoto: LIG schäftsführern.

Die beiden LIG-Geschäftsführer Mag. Rene Oberleitner und DI Johann Polzer bei der Verleihung des Landeswappens mit den Spitzen der Kärntner Landespolitik. hende Baumaßnahmen und Neubauten investiert. In zehn Jahren ist es gelungen, den Umsatz sukzessive auf rund 25 Mio. (2010) zu steigern. Die LIG wird sowohl von einem kompetenten Aufsichtsrat als auch dem Eigentümer bestmöglich begleitet und kontrolliert. Darüber hinaus erfolgen regelmäßige Prüfungen durch unabhängige Wirtschaftsprüfer und den Rechnungshof, wobei der Arbeit der LIG ein positives Zeugnis attestiert wird. Das Selbstverständnis der LIG, als Treuhänder öffentlicher Mittel zu agieren, hat sowohl für die Vergangenheit als auch für die Zukunft Bestand und Berechtigung. Als Komplettanbieter im Bereich der Landesimmo-

bilien ist die LIG für alle technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen kompetenter Ansprechpartner und vor allem Dienstleister. Die LIG beurteilt Immobilien, entwickelt und managt sie strategisch, sodass diese einen Mehr wert für die Nutzer und das Land Kärnten darstellen. Damit ist sichergestellt, dass das Geld des Steuerzahlers sparsam und wirtschaftlich eingesetzt wird.


24. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Eröffnung des Kärntner Kultursommers einen los“, hieß es zum Auftakt des Kärntner Kultursommers. Landesrat Mag. Harald Dobernig lud die Kulturschaffenden auf die MS Kärnten ein. Bei einer abendlichen Fahrt über den See, begleitet von Musik, unterhielten sich auch Graf Karl Khevenhüller, Filmemacher Otto Retzer und Adi Peichl,

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Porcia Chef Peter Pikl, Schauspieler Peter Uray, Burghofspiele Obmann Helmut Wachernig, Elisabeth Sickl (Schloß Albeck), Winnetou Thomas Kozial, Erwin Beiweis und Hermann Traninger von der Theatergruppe keck& co, Geigerin Anna Hakobyan, sowie die Kärntner Dichterin Anna-Maria Kaiser.

Anna-Maria Kaiser, Adi Peichl, Otto Retzer mit Gattin Shirley, LR Harald Dobernig, Anna Hakobyan.

Komödienspiele Porcia „AUF HOHER SEE“ von Slawomir Mrozek: Die Ausgangslage: Ein Schiffbruch – drei Männer auf einem Floß – der Nahrungsvorrat ist zur Neige gegangen. Die Lösung: „Wir müssen einen von uns essen.“ – Aber wen? Auf „höchst zivilisierte“ Weise werden Vorgangsweisen besprochen und ausprobiert. Die Rollen sind klar verteilt: Der

Intendant Peter Pikl mit Detlef Trippel, Jan Hax Halama (Ausstattung) und Alex Linse bei Probenarbeiten für „Auf hoher See“. Foto Rieblerpress

erste hält die Würfel dieses absurden Spiels in der Hand, der zweite ist dessen williges Werkzeug, und der dritte findet sich in der Rolle des Opfers wieder. Die erschreckende Komik des Textes kreiert eine bizarre Situation. Es wird deutlich, wie hilflos der Mensch einem Machtgefüge gegenübersteht, in welchem Logik, persönliche Freiheit und Gerechtigkeit nicht mehr zählen, sondern bis zur Lächerlichkeit instrumentiert und ausgelegt werden können. Auf hoher See“ von Slawomir Mrozek Termine: 24. 6.; 25. 6.; 30. 6.; 1. 7.; 2. 7. jeweils 20:00 Uhr Springbrunnen im Schlosspark Porcia Infos & Karten unter Tel. (04762) 42020-0

Kostenloser KulturPass Kärnten jetzt auch für Inhaber eines Behindertenpasses LR Dobernig: Rund 3.800 Kärntner erhielten bisher KulturPass - Von 75 KulturPass-Partnern bieten bereits 17 Kulturinstitutionen kostenlosen Eintritt. Ab sofort können auch Inhaber eines Behindertenpasses des Bundessozialamtes den kostenlosen KulturPass beanspruchen. „Somit können wir einerseits einen weiteren Personenkreis hilfreich unterstützen und andererseits das vorhandene kulturelle Interesse beeinträchtigter Menschen fördern. Ich halte es für wichtig, den Zugang zu Kunst und Kultur allen zu öffnen“, so Dobernig. Zu den 17 KulturPassPart-

nern, welche kostenlosen Eintritt gewähren, gehören neben dem Landesmuseum, dem Museum Moderner Kunst Kärnten, dem KONSE (Landeskonservatorium) und der Stadtgalerie auch die Kärntner Landesausstellung Fresach, die mit der Bahn und per GOMobil erleichtert zu erreichen ist. Das Stadttheater Klagenfurt, die Komödienspiele Porcia in Spittal, die Friesacher Burghofspiele und die Südkärntner Sommerspiele Eberndorf gewähren eine beachtliche 50-prozentige Ermäßigung. I N F O: www.kulturchannel.at


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