KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 24 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 17. Juni 2011
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Bürgermeisterwahlen am 19. Juni:
Wolfsberg wählt Heinz Hochegger Durchbruch: Mehr als 100.000 sagten bis jetzt „JA“ zur Ortstafellösung! Heute mittag endet die Frist für die Briefbefragung zur Ortstafellösung. Bereits bei Redaktionsschluss stand fest, dass sich mehr als 100.000 Kärntnerinnen und Kärntner an der Befragung beteiligt haben. Landeshauptmann Gerhard Dörfler in einer ersten Reaktion: „Ich bin stolz auf meine Landsleute, die mit Ihrer Stimmabgabe ein deutliches Zeichen gesetzt haben und den historischen Kompromiss in der Ortstafelfrage bestätigen. Damit kann ein endgültiger Schlußstrich unter diese Debatte gesetzt werden!“ – Unter den prominenten Befürwortern der Lösung waren zuletzt Alt-LH Christof Zernatto, Steffi Graf, Paco Wrolich, SPÖ-Mann Simon Maier, ÖVP-Promi Franz Richau und Jörg Freunschlag.
Nach einem spannenden Wahlkampf fällt am Sonntag die Entscheidung. Wird die Lavanttaler Bezirkshauptstadt erstmals freiheitlich regiert?
Großveranstaltung mit FPÖ-Chef HC Strache, den Kärntner FPK-Spitzen Harald Dobernig, Christian Ragger und LHStv. Uwe Scheuch sowie Wolfbergs freiheitlichem Bürgermeisterkandidaten Heinz Hochegger (Bildmitte).
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THEMA DER WOCHE
Familienpolitik ist Schlüsselpolitik der Zukunft Freiheitliche fordern mehr Unterstützung für die Familien und sprechen sich für Familiensteuerentlastung aus. Die Familie ist der wichtigste soziale Kern jeder Gesellschaft. Die Familie steht für Kinder, für soziale Sicherheit und für Geborgenheit. In der heutigen Zeit wird aber alles dem Prinzip der Nützlichkeit und dem Credo des Kommerzes untergeordnet. Und gerade die althergebrachten und bewährten Familienstrukturen werden von vielen Seiten angefeindet und als überholt dargestellt. Oft wird versucht, den Menschen einzureden, dass Kinder keine Bereicherung, sondern eine Last darstellen. Und tatsächlich können sich heute viele Familien kein zweites Kind mehr leisten, geschweige denn ein drittes. Man treibt die Familien und vor allem die Alleinerzieherinnen systematisch in die Armutsfalle. Daher verwundert es nicht, dass Österreich eines jener Länder in Europa ist, in dem der Kinderwunsch am niedrigsten ist.
Familienpolitische Umkehr Den Freiheitlichen sind diese Entwicklungen nicht egal. Sie fordern eine familienpolitische Umkehr und werden daher zukünftig verstärkt Initiativen setzen, um die Familien zu unterstützen. „Wir brauchen eine familienpolitische Umkehr. Im Mittelpunkt muss eine familienorientierte Wirtschaftspolitik und nicht zu eine wirtschaftsorientierte Familienpolitik stehen“, stellt FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz Christian Strache klar. Daher setzt sich die FPÖ für ein Familiensteuersplitting, für ein Erziehungsgehalt, für eine Bevorzugung von Eltern am Arbeitsmarkt und für eine gerechte pensionsrechtliche Bewertung von Kindererziehungszeiten ein. Mütter sollen im Pensionssystem vorrangig berücksichtigt werden, denn es sind
Freiheitliche stellen die Familienpolitik in den Vordergrund: Bundesparteiobmann Heinz Christian Strache mit Nationalratspräsident Martin Graf. die Kinder dieser Mütter, die die Pensionsbeiträge leisten und damit dieses System erst aufrecht erhalten.
Familiensteuersplitting Zur zentralen Forderungen der FPÖ zählt das Familiensteuersplitting, das die Freiheitlichen allerdings lieber als Familiensteuerentlastung bezeichnen möchte. In Österreich gilt seit 1972 bei der Lohn- und Einkommensteuer das Prinzip der Individualbesteuerung. Das bedeutet, dass die Höhe der Steuer nur vom Einkommen des Steuerpflichtigen und nicht von der Zahl der Personen ab hängt, die von diesem Einkommen leben müssen. „Diese Regelung ist wegen des progressiven Lohn- und Einkommensteuertarifs eine grobe Ungerechtigkeit gegenüber den Familien, besonders gegenüber Mehrkindfamilien mit einem Alleinverdie-
ner“, erklärt HC Strache. Bei einem Alleinerhalter mit Partner und zwei Kindern wird in diesem System sogar das Existenzminimum der Familienmitglieder besteuert. Der Alleinverdiener muss nämlich wie ein Alleinstehender mindestens 36,5 Prozent Lohnsteuer für den 11.000 Euro übersteigenden Teil seines Jahreseinkommens zahlen.
Mehr Geld für Familien „Wir bekennen uns zur Abkehr von dieser Individualbesteuerung hin zu dem von uns schon lange eingeforderten Steuersplitting als wichtigste Maßnahme zur Unterstützung unserer Familien“, betont der FPÖBundesparteiobmann. „Das Familiensteuersplitting, das neben die Individualbesteuerung treten soll, steigert die Kaufkraft von Familien und befreit sie aus der unterschiedlichen und ungerechten fiskalischen Behandlung von Familieneinkünf-
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THEMA DER WOCHE
Wien geladen hatte. Unter dem Titel „Erfolgsfaktor Familie“ beschäftigte sich eine Reihe von Expert/innen mit den Herausforderungen einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Familienpolitik. Vorgestellt wurde außerdem das von der Freiheitlichen Abgeordneten und Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller herausgegebene Buch „Wir sind Familie - Der freiheitliche Weg zur familienfreundlichsten Gesellschaft“ (Unzensuriert-Verlag).
Kärnten: Trend zu mehr Geburten! Kärntens erfolgreicher Familienreferent LH Gerhard Dörfler verweist auf eine stolze Leistungsbilanz mit vielen Akzenten für die Familien.
ten. In Frankreich wurde das Modell bereits erfolgreich umgesetzt. Beim Steuersplitting zur Entlastung der Familien werden neben dem Partner auch die unterhaltsberechtigten, nicht volljährigen und im gleichen Haushalt lebenden Kinder zur Berechnung der Steuerbemessungsgrundlage herangezogen. Das kumulierte Einkommen des gesamten Haushalts wird auf die Anzahl der Köpfe im Haushalt verteilt.“ Als Auswirkung einer solchen Steuerreform würde sich die Lohnund Einkommensteuer von Familien mit zwei oder mehr Kindern im Durchschnitt um etwa 50 Prozent vermindern. Die Kosten dieser Reform können aufgebracht werden, wenn die nächste dringend notwendige Lohnsteuersenkung nicht nach dem Gießkannenprinzip erfolgt, sondern gezielt zur Beendigung der heutigen Diskriminierung der Familien verwendet wird. Diese Chance wurde laut HC Strache mit der letzten Steuerreform 2009 ja ein weiteres Mal verpasst.
Gerechte Abgeltung Grundsätzlich soll das Modell nur für Haushalte mit Kindern anwendbar sein. Kinderlose Paare und homosexuelle Partnerschaften unterliegen demnach weiter der Individualbesteuerung. Für sie bedeutet die Einführung des Familiensplittings
aber keine Änderung oder Mehrbelastung, wie das Splittingmodell überhaupt optional, also freiwillig wählbar sein soll. Damit ist auch sichergestellt, dass durch die Einführung des Familiensteuersplittings niemand diskriminiert oder schlechter gestellt wird. HC Strache bezeichnet die Familienpolitik als die Schlüsselpolitik der Zukunft. „Wir Freiheitliche wollen für unsere Familien keine Almosen, wir wollen eine gerechte Abgeltung und Bewertung von erbrachten Leistungen“, erklärt Strache. „Wir bekennen uns zum Familienleistungsausgleich. Daher sind wir der Meinung, alle Kinder müssen unserer Gesellschaft gleich viel Wert sein. Es müssen auch die erbrachten Leistungen der Eltern gleichwertig eingestuft werden. Um diese Gleichbehandlung auch umzusetzen, ist im Kinderbetreuungsgeldgesetz lediglich die Zuverdienstgrenze zu streichen. Eine Forderung, die wir seit Jahren erheben.“
Der „Erfolgsfaktor Familie“ Die Familie als Grundpfeiler einer freien und solidarischen Gesellschaft stand im Zentrum einer Veranstaltung, zu der Dritter Nationalratspräsident Martin Graf in die Räumlichkeiten des Palais Epstein in
Hoch erfreut zeigt sich Familienund Kinderreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler über die aktuelle Statistik zur Geburtenzahl des Jahres 2010. Demnach liegt Kärnten bei der Zunahme an Geburten im Österreichvergleich an dritter Stelle. „Mit einer Zunahme von 3,1 Prozent wird der Kärntner Trend hin zu Familie deutlich sichtbar“, teilte Dörfler mit. Kärnten schaffe durch gezielte familienfördernde Maßnahmen ein gutes Klima für Familiengründungen. So sei es gelungen, gute Rahmenbedingungen für Familien und Kinder zu schaffen und besonders für Frauen die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf zu forcieren. Kärnten ist das einzige Bundesland, das für alle Neugeborenen das Babygeld eingeführt hat, um Familien in der ersten Phase nach der Geburt ihres Kindes auch entsprechend finanziell zu unterstützen. Zudem weist Kärnten eine hohe Familienförderung auf und hat bereits vor drei Jahren das verpflichtende Kindergartenjahr vor Schuleintritt eingeführt, das von anderen Bundesländern übernommen wurde. Hinzu kommt das flächendeckende Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen. Allein in den letzten Jahren wurden über 700 neue Kinderbetreuungsplätze und damit 500 neue Frauenarbeitsplätze ge-schaffen.
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HINTERGRUND
Meilenstein für die A10 Tauernautobahn Landeshauptmann Dörfler: Durch Ausbau der Tauernautobahn wird Sicherheit erhöht. hat man dadurch auf der rund 2,5 Hektar großen Grün-Fläche eine zusätzliche Lauflaufstrecke gewonnen, im Sommer werde dieser Bereich auch landwirtschaftlich genutzt“, so Neuschitzer.
Freie Fahrt auf der durchgehend vier- bzw. zweispurigen Tauernautobahn: Kärntens LH Gerhard Dörfler mit Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. ür die Verkehrsverbindung zwischen Villach und Salzburg brechen neue Zeiten an. Ab 30. Juni 2011 wird der zweiröhrig ausgebaute Tauerntunnel in Betrieb genommen und damit ist die 192 Kilometer lange A10 Tauernautobahn von Salzburg bis Villach durchgehend vierspurig bzw. in den Tunneln zweiröhrig befahrbar.
F
Beste Erreichbarkeit Der Vollausbau ist für Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler ein verkehrspolitischer Freudentag, der nicht nur für Kärnten und Salzburg, sondern auch für die Nachbarstaaten von großer Bedeutung ist. Sicherheit, Erreichbarkeit und
Umweltschutz würden auf dieser Strecke stets im Vordergrund stehen. Nun könnten laut Dörfler zudem die Beziehungen zwischen Salzburg und Kärnten weiter verstärkt werden. Die staufreie Erreichbarkeit sei für Kärnten als Kurzurlaubsziel und Wirtschaftsstandort sehr wichtig. Insgesamt habe die Asfinag in den letzten Jahren 747 Millionen Euro an dieser Strecke investiert. Die Autobahn sei eine wichtige Lebensader auch für die Region.
Einhausung Trebesing Für Asfinag-Vorstand Schedl wurde der Tauerntunnel sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Zudem wurde Um-
weltentlastungsmaßnahmen auf der gesamten Tauernstrecke durchgeführt, die für den Lärmschutz auch einen Gesundheitsschutz bedeuten. Eine besondere Umweltschutzmaßnahme ist die Einhausung Trebesing, die rund 20 Millionen Euro gekostet hat und für die Region einen wichtigen Qualitätsbeginn bedeutet. Denn diese Autobahn-Einhausung ist viel mehr als nur eine Einhausung. Sie bedeutet Lärmschutz für den Ort und auf ihrer Oberfläche entstand ein Kinderspielplatz, der 2009 eröffnet wurde. Der Kinderspielplatz ist frei zugänglich und über eine Brücke vom Kindergarten aus gut erreichbar. Für Windelwirt Siggi Neuschitzer bedeute die Einhausung aber zusätzlichen eine große Bereicherung. „Im Winter
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Ich hoffe, dass nun auch beim Karawankentunnel eine zweite Tunnelröhre gebaut wird. Ein Rettungstunnel alleine wäre zu wenig.“ Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler
Die offizielle Verkehrsfreigabe des zweiröhrigen Tauerntunnels findet am Donnerstag, 30. Juni, 11.00 Uhr, am TauerntunnelNordportal bei der Raststation „Landzeit“ statt.
Die Einhausung Trebesing wurde zu einem Kinderspielplatz, einer landwirtschaftlichen Nutzfläche und wird im Winter zu einer Langlaufstrecke umgebaut.
HINTERGRUND
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Kein weiteres Geld für EU-Pleitestaaten! Schon wieder sollen die österreichischen Steuerzahler für Pleitestaaten wie Griechenland, Irland und Portugal zur Kasse gebeten werden. Widerstand kommt von den Freiheitlichen. „Während immer mehr Menschen in Österreich durch die vergangenen Sparpakete und die ständig steigenden Preise an die Grenze ihrer Belastbarkeit gelangen, dringende Reformen aus Spargründen stagnieren, wollen SPÖ und ÖVP durch den Euro-Rettungsschirm das EuroMilliarden Grab weiter bedienen“, warnt FPKKlubobmann Kurt Scheuch wiederholt vor dem EuroWahnsinn. Ein entsprechender Dringlichkeitsantrag, den die Kärntner Freiheitlichen in der letzten Landtagssitzung eingebracht haben, wurde von SPÖ, ÖVP und Grünen wider besseres Wissen abgelehnt! Wie sämtliche Experten aufmerksam machen, ist der Euro-Rettungsschirm (Europäischer Stabilitätsmechanismus) auch eindeutig rechtswidrig, da im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union ganz klar definiert wurde, dass kein EU-Mitgliedsland für ein anderes finanziell haften muss. Dieses Faktum wird jedoch beharrlich ignoriert. Festzuhalten ist auch, dass mit den
einhergehenden Maßnahmen die Europäische Union zur Transferunion wird und die Einführung einer zentralistischen Brüsseler Wirtschaftsregierung über die Hintertür erfolgt. „Wir Freiheitlichen werden uns gegen die Installation eines Rettungsschirmes für bankrotte Euroländer mit allen demokratischen Mitteln zur Wehr setzen und verlangen auch eine Volksabstimmung“, betont Scheuch. Dass sich SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann bereits dagegen ausgesprochen hat, wundert niemanden. „Der Bundeskanzler hat zwar der Bevölkerung eine Volksabstimmung bei einer EU-Vertragsänderung versprochen, im Negieren der Volksmeinung ist die SPÖ – siehe Kärnten – aber Vorreiter. Wir werden aber trotzdem nicht müde werden, aufzuzeigen, dass die Bevölkerung als Souverän gewahrt werden muss“, so der FPKKlubobmann.
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LANDESPOLITIK
Am 15. Juni startete die Pilzsaison in Kärnten! LHStv. Scheuch: Rücksichtsvoller Umgang mit der Natur ist Voraussetzung für deren Erhaltung Mit 15. Juni hat wieder die Schwammerl-Zeit begonnen und viele freuen sich auf Touren und Wanderungen während der Suche und den anschließenden kulinarischen Genuss dieser Waldbewohner. „Um auch unseren nachfolgenden Generationen unsere zahlreichen heimischen Pilzsorten zu erhalten muss das Sammeln aber unbedingt mit Vernunft und Respekt vor der Natur betrieben und einige Regeln eingehalten werden“, appelliert Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch an die Schwammerlfans. Um Interessierte über die Do’s und Dont’s des Pilzesammelns aufzuklären hat Naturschutzreferent Uwe Scheuch auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Kärntner Bergwacht einen Pilzschutzfolder erstellt, in welchem man alle wichtige Informationen rund um das Thema findet. 25.000 Pilzschutzfolder werden in drei Sprachen über die Kärntner Bergwacht verteilt, 18.000 davon in italienischer Sprache in der Region Julisch-Friaul-Venetien über die Corpo Forestale. „Durch die massive Aufklärungsarbeit der letzten Jahre, die Zusammenarbeit mit der Polizei, der ASFINAG und dem Jagdaufseherverband sowie der massiven Kontrolltätigkeit und der Neuausstattung der Bergwächter mit neuen Rechten (Sicherheitsleistungen, Anhalte- und Durchsuchungsrechte von Fahrzeugen und Gepäckstücken) ist es gelungen Missstände zurückzudrängen und behutsames Pilzesammeln im Sinne der Erhaltung einer intakten Natur und zum Schutz des Eigentums der Grundeigentümer meinungsbildend zu wirken“, erklärt Johannes Leitner, Leiter der Kärntner Bergwacht. Im Bewusstsein, dass es auch heuer wieder zu Sammeltätigkeit kommen wird, ist die Bergwacht
gut vorbereitet und für die Aufsicht in guter Qualität gerüstet. „Bis 30. September ist von 7 bis 18 Uhr das Sammeln der oberirdischen Teile von Pilzen in Kärnten erlaubt. Gesammelt werden dürfen höchstens 2 Kilogramm pro Person und Tag, Rücksicht sollte auch auf die Wildtiere und Beschilderungen der Grundeigentümer genommen werden“, fasst Scheuch kurz zusammen. Wer gerne einen Pilzschutzfolder erhalten möchte kann diesen bei der Landesleitung der Kärntner Bergwacht (0463) 36220-0 anfordern oder im Büro von LHStv. Uwe Scheuch in der Kärntner Landesregierung abholen!
Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch appeliert: „Habt Respekt vor der Natur!“
Abschaltung von AKW Krsko ist ein Gebot der Stunde! LHStv. Scheuch: Slowenien und Kroatien müssen europäischen Anti-Atom-Kurs beitreten! „Nach Deutschland, der Schweiz und Italien müssen nun auch Slowenien und Kroatien endlich dem europäischen Anti-Atom-Kurs beitreten“, erklärt Energieförderreferent LHStv. Uwe Scheuch. Dem EU-Beitritt Kroatiens darf daher nur in Verbindung mit einer Schließung des AKW Krskos zugestimmt werden, fordert Scheuch von den zuständigen EU-Gremien. „Gerade in der Atom-Politik darf es aber keine Kompromisse geben. Und bei Krsko weiß man, wie störungsanfällig und wie riskant es durch die Erdbebenzone ist. Eine Abschaltung ist das Gebot der Stunde“, betont Uwe Scheuch.
Umstrittenes AKW Krsko.
F: APA
Positiv ist für Scheuch die Einschätzung des slowenischen Premierministers Borut Pahor, dass es keine Chance für den Bau des zweiten Blockes im Atomkraftwerk Krsko gebe. „Ich hoffe, dass sich die Einsicht Pahors in Slowenien und Kroatien durchsetzen wird – auch wenn das Ende der Ausbaupläne noch nicht weitreichend genug ist. Krsko gehört ganz abgeschaltet und für immer“, ist Scheuch überzeugt.
LANDESPOLITIK
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Helmut Haas wird Spitzenkandidat in Hermagor Helmut Haas gemeinsamer Kandidat von FPK und FPÖ bei der Bürgermeister-Wahl in Hermagor Im Biedermeier Schlössl Lerchenhof in Hermagor präsentierten die Freiheitlichen in Kärnten ihren Kandidaten für die anstehende Bürgermeister-Wahl. „Helmut Haas ist sicherlich der bestmögliche Bürgermeisterkandidat. Es freut mich aber auch besonders, dass FPK und FPÖ ein weiteres Mal gemeinsam auftreten. Das beweist die gute Zusammenarbeit der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft in Kärnten“, stellt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch fest. LAbg. Vzbgm. Ing. Helmut Haas zeigt sich optimistisch und voller Tatendrang. „Ich bin sehr stolz, für diese verantwortungsvolle Aufgabe antreten zu dürfen und sehe schon einige wichtige Vorhaben. Pressegger See und Nassfeld müssen touristisch gestärkt werden, die Innenstadt von Hermagor gehört belebt und die Verwaltung flexibler und bürgernäher gemacht“, so der Bürgermeisterkandidat. Außerdem ist ihm die Ausbildung und Beschäftigung der Jugendlichen ein besonderes Anliegen. „Ich will ein Bürgermeister für alle
Viel Kraft für Hermagor: Helmut Haas mit Franz Wiedenig und Christian Steinwender Hermagorer sein“, kündigt Helmut Haas an. Auch FPKOrtsparteiobmann Franz Wiedenig und FPÖ-Obmann Christian Steinwender zeigen sich vom Kandidaten überzeugt. „Helmut Haas ist ein toller, erfahrener Kandidat mit Handschlagqualität. Er bekommt natürlich unsere volle Unterstützung“, stellt Christian Steinwender von der FPÖ klar.
8 KärntnerNachrichten I 17. Juni 2011
LANDESPOLITIK
LIG-Immobilienmanagement: Kompetenz, auf die man baut! Landesrat Harald Dobernig präsentiert eine Leistungsbilanz der Landesimmobiliengesellschaft Kärnten Vor genau zehn Jahren wurde vom Land Kärnten die Landesimmobiliengesellschaft Kärnten GmbH (LIG) gegründet. Hier sind die Liegen-schaftskompetenzen des Landes zusammengefasst. Die LIG ist heute mit 80 hochwertigen Immobilien in allen Bezirken Kärntens vertreten, erklärt Finanzreferent Harald Dobernig. „Die LIG hat in den letzten Jahren sehr viel für Kärnten geleistet. Es konnten 150 Bauprojekte erfolgreich umgesetzt werden. Insgesamt wurden 250 Mio. Euro investiert, wobei über 80 Prozent der Aufträge den Kärntner Betrieben zugute gekommen sind. Das ist ein wichtiger
10 Jahre LIG: Die Fakten! • 150 Bauprojekte umgesetzt • 250 Mio. Euro in Kärnten investiert • Über 80 Prozent der Aufträge an heimische Firmen vergeben • 260.000 m2 Immobilienfläche werden verwaltet Aktuelle Projekte: •Neubau Tourismusberufsschule Warmbad Villach • Ausbau Amalienhof in Klagenfurt • Um- und Zubau BH Völkermarkt
Beitrag für die Stärkung der heimischen Wirtschaft“, so der Landesrat.
Wichtige Investitionen Die Landesimmobiliengesellschaft hat auch einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Verwaltungsreform des Landes Kärnten geleistet. „Mit Hilfe der LIG können wir die Mitarbeiter heute in den beiden zentralen Standorten im Neuen Verwaltungszentrum und im Technik- und Laborzentrum unterbringen“, betont Dobernig. Er verweist auch auf wichtige anstehende Projekte der LIG, wie der Um- und Zubau bei der BH Völkermarkt (2 Mio. Euro Investition), der Ausbau des Amalienhofes zum Haus der Wirtschaft (6,2 Mio. Euro Investition) oder der Neubau der Tourismusberufsschule im Warmbad Villach mit 27,4 Mio. Euro Gesamtinvestition.
Öffentliche Aufträge stark gestiegen „Die öffentlichen Aufträge sind im Hochbaubereich um 27 Prozent gestiegen. Damit leisten wir unseren Beitrag dazu, dass wir in der Kärntner Bauwirtschaft heute Auftragsbestände von 317,4 Mio. Euro vorweisen können“, so der Landesrat. Das ist ein Zuwachs von 10,9 Prozent
Das erfolgreiche Team der Landesimmobiliengesellschaft LIG mit den beiden Geschäftsführern Mag. Rene Oberleitner und DI Johann Polzer. gegenüber dem Vorjahr. „Durch die Gründung der LIG konnten massive Qualitätsverbesserungen und Kosteneinsparungen realisiert werden. Dies wurde durch die konsequente Beseitigung der Zersplitterung des Liegenschaftsmanagements des Landes Kärnten bei dessen genutzten Immobilien möglich“, betonte auch der technische Geschäftsführer DI Johann Polzer, der Dobernig für die Zusammenarbeit danke. Er verwies darauf, dass die LIG heute ein Dienst-
leistungsunternehmen sei, das etwa auch für Gemeinden tätig ist. Der kaufmännische Geschäftsführer Mag. Rene Oberleitner verwies auf die Nachhaltigkeit des Unternehmens, das ein Erfolgsmodell für Kärnten darstellt. „Das Jubiläumsjahr der LIG ist bis dato das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr mit einer Bilanzsumme von rd. 195 Mio. Euro und einem positiven EGT von 1,1 Mio. Euro. Das Land Kärnten hat damit eine solide und werthaltige Gesellschaft“, so der Geschäftsführer.
Die LIG-Zentrale in Klagenfurt.
REGIONALES
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Auf Tour mit HC Strache Vor mehr als 600 Besuchern fand in Wolfsberg eine große Kundgebung im Rahmen des Bürgermeisterwahlkampfes statt. Bundesparteiobmann HC Strache, der extra für diese Veranstaltung aus Wien eingereist war, lobte in seiner Rede die gute Arbeit des Bürgermeisterkandidaten Heinz Hochegger. „Ein junger, unverbrauchter Kandidat, der sich nicht zu gut dafür ist für die Bürger anzupacken. Das ist es, was Wolfsberg braucht.“ Heinz Hochegger sei das genaue Gegenteil zu den kandidierenden SPÖ und ÖVP Funktionären, die nicht mehr den Mut hätten, Dinge umzusetzen. LPO Uwe Scheuch überreichte dem Bundesparteiobmann noch ein kleines Geschenk zu seinem Geburtstag. Strache, der im Sommer oft Urlaub in Kärnten macht, erhielt Wanderschuhe. Gemeinsam mit seinen Kärntner Freunden sollen so noch einige Gipfel erklommen werden.
„Singen vom Feinsten“ mit dem Grenzlandchor Arnoldstein Am Samstag, 25. Juni, gastiert der Grenzlandchor Arnoldstein um 19:30 Uhr in der „Schleppe“-Arena.
Rund 200 Abgeordnete und parlamentarische Mitarbeiter des Deutschen Bundestages machten am Sonntag mit 160 Maschinen auf der Kaiser-FranzJosefs-Höhe auf der Großglockner Hochalpenstraße Station und wurden von Kärntens Landtagspräsidenten Johann A. Gallo auf ihrer „Freundschaftstour“ herzlich begrüßt. Die diesjährige Tour startete vor dem Reichstag in Berlin. Nach dem Großglockner standen die Krimmler Wasserfälle auf dem Programm. Im Bild Präs. Johann Gallo, Grohag-Direktor Johannes Hörl und die Organisatoren der Tour, Abgeordneter Michael Gerdes und Frank Radloff.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Singen vom Feinsten“ gibt es am 25. Juni in der Klagenfurter Schleppe-Arena ein absolutes Highlight. Der weltbekannte Grenzlandchor Arnoldstein konzertiert gemeinsam mit dem Vokalensemble Septakkord, den „Jungen Stimmen“ und der „Volksmusik Hans Ogris“. Singen vom Feinsten ist ein ganz besonderes Konzert wo man unter anderem jungen Sängern und Musikern eine Auftrittsmöglichkeit bietet!“, erklärt Organisator Richi Di Bernardo. Ein Großteil der Einnahmen wird übrigens an die Aktion „Kärntner in Not“ gespendet.
10 KärntnerNachrichten I 17. Juni 2011
Der 1. Generaldefinitor Frater Rudolf KNOPP, Stellvertreter des weltweiten Chefs des Ordens, und Pater Prior Paulus Kohler von den Barmherzigen Brüdern haben ihre zwei Krankenhäuser in St. Veit und Klagenfurt eine Visitation abgestattet. Dabei wurde auch ein Besuch im Landhaus absolviert, beide Herren und der Leiter der Krankenhäuser Dir. Mag. Michael Steiner wurden von Landtagspräsident Josef Lobnig und Protokollchef Hannes Anton zu einer Führung durch das Landhaus empfangen. Im Bild: Hannes A., Paulus Kohler, Präs. Josef Lobnig, Frater Rudolf Knopp, Dir. Michael Steiner.
Anlässlich des „Tages der offenen Tür“ trafen sich kürzlich hunderte Kulturbegeisterte aus allen Teilen Kärntens im „Haus der Volkskultur“ am Klagenfurter Bahnhofsplatz. Neben zahlreichen Attraktionen wie ORF-Frühschoppen, Trachtenmodeschau, Tanz- und Singkurse gelangen dem Veranstalter, Kulturlandesrat Mag. Harald Dobernig mit Volkskultur-Abteilungsleiter Ing. Horst Moser insbesondere ein „Tag der herzlichen Begegnungen“ unter gleichgesinnten Kulturaktivisten. Unter den Besuchern: Kulturinteressierte aus St. Veit mit Rüdiger Nagy , LAbg. Mag. Gernot Darmann, LAbg. Wilma Warmuth, LR Harald Dobernig, Dr. Arno Kampl, Ing. Horst Moser und Richi di Bernardo.
REGIONALES
Thermenhotel-Chefin Simone Ronacher setzt mit der Veranstaltungsserie „Kulturgastspiele“ neue Akzente. Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung war nun das Bühnentraumpaar Brigitte Karner und Peter Simonischek mit der Arthur Schnitzler Lesung „Eine Liebesgeschichte in Briefen“ zu Gast in den Kärntner Nockbergen. Im ausgebuchten Haus war das Publikum schlichtweg begeistert, darunter auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit Gattin Margreth.
Grund zur Freude gab es für 245 Jungjägerinnen und Jungjäger. Nach monatelangem Kurs und viel Lernstoff rund um die Jagd erhielten sie ihre Zeugnisse von Jagdreferent LHStv. Uwe Scheuch und Landesjägermeister Ferdinand Gorton überreicht. Auch Kärntens neuen Jagdaufsehern wurden ihre Zeugnisse übergeben. Insgesamt haben 32 Prüflinge die schwere schriftliche und mündliche Prüfung bestanden, 15 von ihnen sogar mit sehr gutem Erfolg. Der Jagdreferent freute sich besonders darüber, dass auch seine Büromitarbeiterin und Referentin für Jagd und Fischerei, Sonja Berger, zu den 15 „sehr guten“ Jagdaufsehern gehört. „Ich gratuliere allen recht herzlich zur bestandenen Jagdprüfung. Besonders erfreulich ist es, dass der Frauenanteil bei den Prüfungen stetig wächst“, sagte Scheuch. Bei dieser Prüfung betrug er 30 Prozent.
REGIONALES
Aus Anlass des 30-jährigen Betriebsjubiläums wurde der Firma Gutsche Technik in St. Stefan im Lavanttal von LH Gerhard Dörfler und LR Christian Ragger das Kärntner Landeswappen verliehen. Mit dabei auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.
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Klagenfurt: FPK-Stadtrat Wolfgang Germ setzt Bettelverbot durch! „Das, was wir versprechen wird auch eingehalten! Als FPK-Sicherheitssprecher habe ich das Thema der organisierten Bettelei aufgegriffen und konsequent eine Umsetzung gefordert! Der Gesetzesbeschluss wurde endgültig im Landtag beschlossen!“, freut sich Klagenfurts FPK-Stadtrat Wolfgang Germ.
Fachberufsschule als KompetenzZentrum für Tourismusberufe Mit der Errichtung der Fachberufsschule für Tourismusberufe am Standort Villach-Warmbad wird in unmittelbarer Nähe der Kärntner Tourismusschulen ein Kompetenzzentrum für Tourismus geschaffen. Die Umsetzung des Kompetenzzentrums erforderte den Bau eines Internates, um dort auszubildende Fachkräfte unterzubringen. Der Spatenstich für das Internat wurde von Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch und Wohnbaureferent LR Christian Ragger gesetzt. „Mit dem Lehrlingsheim in Villach können wir unseren Jugendlichen und Lehrlingen nun in ganz Kärnten optimale Möglichkeiten und beste Ausbildungsqualität bieten. Die Verwirklichung dieses Bauvorhaben ist auch eine enorm wichtige Initiative für die Kärntner Wirtschaft und die Wertschöpfung der Region“, so Scheuch. „Errichtet wird das Lehrlingsheim mit 160 Plätzen von der Kärntner Heimstätte in Villach mit einem Bauvolumen von rund 14 Millionen Euro. Geplant sind 66 Zimmer mit Studier- und Freizeiträumen, für den Sommer 2013 ist die Fertigstellung vorgesehen“, zeigte sich Ragger erfreut.
Nunmehr werden alle Vorbereitungen zur Umsetzung des Bettelverbotes sowie die Einrichtung eines Ordnungsamtes auf Schiene gebracht. „In circa einem Monat ist die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee bettelfrei“, ist Germ zuversichtlich. Im Rahmen einer Sicherheitsenquete wurde mit der Polizei bereits der genaue Umsetzungsplan beschlossen. Das Bettelverbot geht einher mit Initiativen zur Bekämpfung der Armut. Als Anlaufstelle für Menschen in Not bietet die Stadt Klagenfurt diverse Einrichtungen und Förderstellen (Sozialfonds, Obdachlosenheim, diverse Spendenaktionen, soziale Zahlungen etc). Es sei wichtig gewesen, ein für alle Mal das organisierte Betteln von normalem Betteln zu differenzieren und dafür eine gesetzliche Regelung zu finden. In anderen Bundesländern ist das längst geschehen“, so Stadtrat Wolfgang Germ im Gespräch mit den Kärntner Nachrichten.
Alle aktuellen Infos zur Landespolitik jederzeit auch im www.freiheitliche-ktn.at Da Tschriasche sagt: „In Kärnten hat das Volk das Sagen, drum machten viele mit beim Fragen“
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LESERBRIEFE
„Ja“ zum Kompromiss! Mit der Volksbefragung zur Ortstafellösung ist auch eine Info-Kampagne von LH Dörfler und FPK-LHStv. Scheuch einhergegangen. Man hat es sich also nicht so einfach gemacht, wie die ande-
ren Parteien, sondern wollte die Kärntnerinnen und Kärntner wirklich mitnehmen. Das schätze ich! Ich habe bereits mit „Ja“ gestimmt. Gabriele Pitomec, Völkermarkt
Kärnten von großer Last befreit Für den Kompromiss in der Ortstafelfrage gebührt Landeshauptmann Dörfler und Staatssekretär Ostermayer großes Lob. Sie befreien damit Kärnten von einer großen Last und stärken unser Image. Auch die Einbindung der Bevölker-
ung durch die Volksbefragung ist der richtige Schritt. Für mich sind die Kosten von 60 Cent pro Wahlberechtigten absolut vertretbar. Rudolf Maier Villach
Ja zur Briefbefragung Die derzeitige Durchführung der Volksbefragung zur Ortstafellösung finde ich absolut positiv. Es ist wichtig, dass die Kärntnerinnen und Kärntner nach ihrer Meinung gefragt werden, damit auch Sie ein Signal setzen kön-
nen. Wie sollte man anders die Meinung der Bevölkerung erheben, zumal die Ortstafeln ein wichtiges Thema sind und die Kärntner bewegt? Josef Franz Stattmann Presseggen
Ortstafeln: Historische Lösung! Mit der Ortstafellösung ist Landeshauptmann Gerhard Dörfler eine historische Tat gelungen. Ich finde es sehr positiv, dass diesmal auch die Bevölkerung mit eingebunden wird. In den 70er Jahren wollte die Politik nichts von der Meinung der Menschen hören. Das hat bekanntlich im Orttafelsturm geendet. SPÖ und ÖVP wollen es
mit ihrer Ablehnung, die Bevölkerung mit einzubeziehen aber leider auch weiterhin so halten. Ich bin überzeugt davon, dass diesmal eine klare Mehrheit mit „Ja“ stimmen wird und damit ein positiver Schritt für Kärnten gesetzt werden kann. Irmingard A. Baldramsdorf
Griechenland Trotz der Unmengen an Geldgeschenken wird Griechenland von den Finanz-Agenturen immer schlechter bewertet. Wie kommen wir Österreicher dazu, in dieses Fass ohne Boden immer neues Geld zu leeren? Wir könnten die Milliarden an Euro doch hierzulande auch mindestens genauso gut brauchen, oder bestreitet das wer? Keine Ahnung, warum sich nur die Freiheitlichen gegen diese GeldGeschenke zur Wehr setzen. Karl Weber per E-Mail
Wahnsinn! Wie lange wollen wir noch zusehen, wie abgehobene EU-Bonzen gemeinsam mit SPÖ und ÖVP österreichische Steuergelder vernichten! Jene Politiker die sich dafür einsetzen, dass Milliarden Euro zu Pleitestaaten wie Griechenland wissentlich und unwiederbringlich verschoben werden, sollen zur Verantwortung gezogen werden. Griechenland hat sich mit gefälschten Defizitzahlen den EU-Beitritt im Jahre 2001 ergaunert. Wo bleiben die Konsequenzen? Ich fordere: Es darf kein Steuergeld mehr nach Griechenland fließen! Budgetfälscher-Staaten sollen vorrübergehend den Währungsverband verlassen müssen!
Berger,
LESERBRIEFREDAKTION
OPO Harald Uitz Eberstein Kronen Zeitung 10. 6. 11
Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
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SERVICE
Ein heißer Money Maker Sommer steht bevor
Abkühlung in der Gelddusche enn „Money Maker“ kommt, ist auch der Sommer nicht mehr weit. Oder ist es doch umgekehrt? Wie auch immer, seit 15 Jahren sind beide untrennbar verbunden, und jetzt gibt es das beliebte Sommer-Rubbellos wieder in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien. Der sommerliche Rubbelspaß mit seiner gewinnbringenden „Gelddusche“ entwickelte sich zum Dauerbrenner. Mit dem Los geht’s jetzt einmal los, im Geld geduscht wird ab 27. Juni 2011.
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Für 2,50 Euro pro Los erhält man die Chance, Bargeld bis zu 10.000,- Euro zu gewinnen. Ein Los bietet neben der eigentlichen Rubbelfläche heuer erstmals zwei zusätzliche Bonusfelder. Dreimal den gleichen Betrag aufgerubbelt bedeutet einen GeldGewinn. Dabei ist gleichgültig, ob man die drei Beträge nur unter der eigentlichen Rubbelfläche findet, oder ob man die Bonusfelder dazu benötigt. Unter den Rubbelschichten befinden sich aber nicht nur Geldbeträge, sondern auch ORF-Symbole.
Denn der eigentliche Reiz des „Money Maker“ besteht in der Chance, in der Geldscheffel-TV-Show aufzutreten. In der heißen Gelddusche heißt es dabei kühlen Kopf bewahren.
So kommt man in die Gelddusche Wer drei ORF-Symbole aufrubbelt, dem ist der Eintritt in die Gelddusche sicher. Vor laufender Fernsehkamera darf man 30 Sekunden lang so viele her-
umwirbelnde Geldscheine wie möglich fangen. Wer drei Lose mit je zwei ORF-Symbolen an „Money Maker“, 1038 Wien, Postfach 50, einsendet, nimmt an den Ziehungen zur Ermittlung weiterer Kandidaten für die Geldscheffel-TVShow teil. Geld-geduscht wird von Montag, den 27. Juni bis Sonntag, den 21. August 2011.
Die Kärntner Nachrichten immer schon donnerstags www.abc-werbeagentur.at
Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung ist in der Kärntner Landeszeitung vom 16. Juni 2011 folgende Planstelle ausgeschrieben:
Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt: Eine Planstelle im „Mittleren Verwaltungsdienst“ als Karenzurlaubsvertretung. BewerberInnen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abschluss einer mittleren Schule oder kaufmännischen Lehre, gute EDV-Anwenderkenntnisse (Word, Excel), gute Deutschkenntnisse, gute Maschinenschreibkenntnisse, Führerschein der Klasse B. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536 30104 zu erfahren.
Ziehung vom Mi., 8. 6. 2011
56014 Ziehung vom Do., 9. 6. 2011
09026 Ziehung vom Fr., 10. 6. 2011
92013 Ziehung vom Sa., 11. 6. 2011
25390 Ziehung vom Mo., 13. 6. 2011 In der Kärntner Landeszeitung vom 16. Juni 2011 ist für den Herbst 2011 ein
Lehrgang zur Ausbildung in der Pflegehilfe der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Klagenfurt ausgeschrieben. Nähere Details sind dort ersichtlich.
46212 Ziehung vom Di., 14. 6. 2011
14920
VO R S C H AU 24. Runde 2011 1: England U21– Tschechien U21 1 2: Ukraine U21– Spanien U21 2 3: Schweiz U21– Weißrussland U21 1 4: Island U21– Dänemark U21 2 5: Rosenborg Trondheim– Tromsö IL 1 6: Lilleström SK– Strömsgodset 1 7: Brann Bergen– Aalesunds FK 1 8: Haugesund FK– Start Kristiansand X 9: IFK Norrköping– Helsingborgs IF 2 10: GAIS Göteborg– AIK Stockholm 1 11: Gefle IF– Elfsborg IF X 12: Mjällby AIF– IFK Göteborg 2 X Spiel 1-4 TOTO-Torwette
1 2 X 2 1 X 1 2 X X 1 1
14 KärntnerNachrichten I 17. Juni 2011
WIRTSCHAFT
Zeughammerwerk Müller verbindet Tradition und Innovation Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte kürzlich die traditionsreiche Firma Leonhard Müller & Söhne und versuchte sich dabei gleich als HobbySchmied an Hammer und Amboss. Das Himmelberger Zeughammerwerk von Leonhard Müller & Söhne in Frantschach erzeugt in langer Tradition Qualitätswerkzeuge wie Äxte und Beile, aber auch Fleischerwerkzeug bis hin zu Sensen und Sägen. Josef, Leonhard und Wolfgang Müller mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
Ein Hit ist Müller´s Meisteraxt Hier handelt es sich um ein „ganz persönliches Werkzeug“, denn der Kunde bzw. Besucher kann sich diese Axt selbst nach individuellen Vorstellungen schmieden. Man schlüpft unter Anleitung des Meisters in die Rolle des Schmieds. Das tat kürzlich
Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Er schmiedete sich mehrere Werkzeuge und seine ganz persönliche Meisteraxt. Viele Gäste aus dem In- und Ausland nützen diese Möglichkeit. Meisterkurse können auch (über jollydays.at) gebucht werden. Erst kürzlich erhielt die Firma Müller & Söhne den Primus-Preis für die neue „TrifffiX“-Axt. Wegen der besonderen Konstruktion des Beiles ist Treffsicherheit garantiert. Ein in die Axt eingefügter Handschutz sorgt für Sicherheit. Der Landeshauptmann hatte die Chefs, Seppi, Leonhard und Wolfgang Müller, bei der Primus-Preisverleihung kennengelernt und spontan einen Besuch fixiert. Dörfler lobte bei der Betriebsbesichtigung
die Innovationskraft des Unternehmens, das es seit 1675 gibt. Die Beifügung „Himmelberger“ weist darauf hin, dass die Firma seinerzeit in Himmelberg, Dörf lers Heimatort, ansässig war. Der innovative und sehr erfolgreiche Familienbetrieb verbinde Tradition und Innovation. Althergebrachtes Wissen und modernes Können würden hier auf einmalige Weise zusammenfinden und weitergegeben werden, dankte der Landeshauptmann für das unternehmerische Engagement sowie auch für die Ausbildung von Lehrlingen. Die Zeughammerchefs freuten sich: „Erstmals hatten wir einen
Landeshauptmann zu Gast, der auch hohes handwerkliches Können bewiesen hat!“ Als Gastgeschenk erhielt Gerhard Dörfler das von Leonhard Müller verfasste Buch mit dem Titel „Heiße Eisen“. Darin wird die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens und seine über 335jährige stolze Firmengeschichte beschrieben. „Wie moderne Zauberlehrlinge Ideen schmieden“, heißt es im Untertitel des Buches, das sich auch aktuellen Zukunftsperspektiven zuwendet. Info: www.mueller-hammerwerk.at www.meisteraxt.at
17. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 15
WIRTSCHAFT
Autobahn-Einhausung ist großer Gewinn für Trebesing LH Dörfler bei Lokalaugenschein - Neben Lärmschutz gibt es Nutzen für Kinder, Sport und Tourismus. Die Autobahn-Einhausung auf der A 10 in Trebesing ist viel mehr als nur eine Einhausung. Sie bedeutet Lärmschutz für den Ort und auf ihrer Oberfläche entstand ein Kinderspielplatz, der 2009 eröffnet wurde. Der Kinderspielplatz ist frei zugänglich und über eine Brücke gleich vom Kindergarten aus gut erreichbar. LH Gerhard Dörfler, Asfinag-Vorstand Alois Schedl, Asfinag-Geschäftsführer Alexander Walcher, übrigens ein gebürtiger Trebesinger, Bürgermeister Johann Oberlerchner, Touristiker „Babywirt“ Siggi Neu-
schitzer und Abteilungsvorstand Volker Bidmon (Abt. 17 Straßen und Brücken) nahmen diese Woche eine Besichtigung vor. Alle zeigten sich erfreut über den Mehrfachnutzen dieser Einhausung, die 2007 für den Verkehr freigegeben wurde. Die Kosten betrugen rund 20 Mio. Euro. Gleichsam Pächter der Oberfläche der Einhausung und damit Partner
der Asfinag ist die Gemeinde Trebesing. Auch Bürgermeister Oberlerchner setzte sich vehement für das Einhausungsprojekt ein. Der Landeshauptmann betonte den Nutzen für den Kindergarten sowie für den Tourismus. Auch Laufen könne man auf der Oberfläche der Einhausung. Vor allem sei der Ort vom Autolärm befreit worden. Neuschitzer sagte, dass
man im Winter auf der rund 2,5 Hektar großen Grün-Fläche, die neu gewonnen wurde, auch langlaufen könne. Ein Teil der Fläche wird auch landwirtschaftlich genutzt. Für den Ort und für die Region habe sich die Einhausung mit der Mehrfachnutzung der Oberfläche zu einer großen Bereicherung entwickelt, waren sich alle einig.
Welcher Sport passt zu Hund und Herrchen? Sport mit dem Vierbeiner hält nicht nur den Halter und das geliebte Haustier fit, sondern bringt jede Menge Spaß und stärkt zusätzlich die Bindung zwischen Mensch und Tier. Im Grunde kann jeder Hund fast jede Sportart betreiben und auf der Basis gegenseitigen Vertrauens kann er eine Menge lernen. Inzwischen existieren zahlreiche Hundesportarten, die Mensch und Hund als gleichwertiges Team fordern. Um die richtige zu finden, sollten Halter genau beobachten, an welchen Spielen ihr Vierbeiner am meisten Spaß entwikkelt. Wird der Hund beispielsweise nicht müde, geworfenen Bällen oder Stöckchen hinterherzujagen, eignen sich Sportarten wie „Discdogging“
(das Fangen von Frisbees). Vierbeinige Freunde, die gerne ihrem Besitzer folgen, könnten zum Beispiel Gefallen an „Obedience“ finden. Hierbei handelt es sich um die „Hohe Schule“ des Gehorsams, wobei der Hundeführer sein Tier nur mit Sicht- und Hörzeichen lenkt. Disziplinen wie „Agility“ (das Absolvieren eines Hindernisparcours auf Zeit), „Discdogging“ oder
„Dogdancing“ (das gemeinsame Einstudieren von Choreografien zu Musik) erfordern seitens Bello und Herrchen eine gewisse Beweglichkeit. Für welche Sportart sich Hund und Herrchen auch entscheiden, sie bedeutet immer psychische und körperliche Beanspruchung. Im Eifer des Gefechts kann es dann schnell zu einer Verletzung kommen. Kosten für anfallende Tierarztuntersuchungen übernimmt die AGILA Haustierversicherung AG im Rahmen der Tarife „Tierkrankenschutz“ und „Tierkrankenschutz PLUS“. So erfreut sich Bello schnell wieder guter Gesundheit und Hund und Herrchen können das Training fortführen, um zu einem sportlichen Team zu verschmelzen. Infos unter: www.agila.de
16 KärntnerNachrichten I 17. Juni 2011
WIRTSCHAFT
Endlich wird wohnen wieder leistbar! it völlig neuen und i n n o v a t i v e n Wohnungsangeboten sowie Ideen wirbt ein Kärntner Unternehmen seit 8 Jahren in Klagenfurt. Eigen tums woh nungskauf wird dadurch für Wohnungssuchende wieder leistbar. Das Klagenfurter Unter nehmen Wohlfühlwohnen vertreibt preiswerte und familienfreundliche Angebote auf den Wohnungsmarkt. Natürlich mit Wohnbauförderung. Das Allerwichtigste: Beim Kauf einer Eigentumswohnung sind keine Anzahlung oder weitere Teilzahlungen zu leisten, wie dies sonst in der Branche üblich ist. Hier bleibt das ersparte Kapital für den Kunden auf der Bank und bringt Zinsen oder man erspart sich die sonst zu bezahlenden Zwischenf inanzierungs kosten.
Auch da sparen sich die Wohnungsinhaber viel Geld gegenüber den sonst am Markt üblichen Betriebskosten. Somit wird Wohnen für jeden leistbar.
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In Realitätenbüros, Genossenschaften und bei sämtlichen anderen Bauträgern
Wohlfühlwohnen immer für eine Überraschung gut
Die ausverkaufte Wohnanlage St. Peter. Kleines Bild: Edin Tanjic (links) und Markus Glatz (rechts) von „Wohlfühlwohnen“ übergaben der Familie Koller ihre Schlüssel. sind Anzahlungen und laufende Teilzahlungen beim Wohnungskauf Grundbedingung. Sensationell niedrig sind bei „Wohlfühlwohnen“ auch die Betriebskosten für Eigentumswohnungen. Neben dem günstigen Kaufpreis von Euro
99.990,00 für eine 71 m2 große Wohnung, wofür noch zusätzlich € 800/m2 Wohnbauförderung in Anspruch genommen werden kann, fallen monatlich z.B. nur € 117,00 an Betriebsund Heizkosten kosten an. Dies ergibt einen Preis weit unter Euro 2,—/m2 Wohnfläche inkl. der Heizkosten.
Zur Überraschung bekamen die Wohnungskäufer von Wohlfühlwohnen auch noch eine Küche von XXXLutz. Diese Woche wurden in St. Peter bei Klagenfurt alle 33 Eigentumswohnungen an die Wohnungseigentümer von Wohlfühlwohnen übergeben. Mehr Infos erhalten Sie unter Tel.: 0463/340050 (auch am Wochenende) oder bei „Wohlfühlwohnen“, Salmstraße 6, 9020 Klagenfurt, office@wohlfühlwohnen.at. Neues Projekt Krassniggstraße: siehe letzte Seite
Entwicklungsagentur Kärnten - 20 Jahre für die Kärntner Wirtschaft ast 400 Gäste aus Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichen Leben folgten der Einladung der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) mit Geschäftsführerin Sabrina SchützOberländer anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens in die Schleppearena.
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„Dass die EAK politisch außer Streit und auf gesunden Füßen steht, ist sicherlich das Resultat ihrer langen und erfolgreichen Arbeit. Denn es sind viele Unternehmen im ganzen Land über die EAK angesiedelt worden. Aber es wird für den Standort Kärnten auch künftig wichtig sein, dass die EAK in Zusammenarbeit mit der Landesregierung und den vielen anderen Spielern von den Gemeinden bis zu den Firmen - so wie in den
ersten 20 Jahren - erfolgreich einen Interessensausgleich schafft und wir gemeinsam die gesetzlichen Rahmenbedingungen für neue Ansiedlungen schaffen. Dann werden wir uns sicherlich in 20 Jahren zum 40Jahr-Jubiläum der EAK wiedersehen“, erklärte Scheuch. „Durch die Arbeit der EAK konnten 5.200 Arbeitsplätze geschaffen und tausend Arbeitsplätze abgesichert werden. Neben der Betreuung von Investoren bei der Ansiedelung ist auch die Bestandspflege eine sehr wichtige Aufgabe der EAK. Gerade in der wirtschaftlich schwierigen Zeit 2009 und 2010 war es entscheidend, dass die Unternehmen auch in Kärnten geblieben sind“, so Finanzreferent Harald Dobernig. Daher werde
die EAK auch in Zukunft im Bereich der nicht-monetären Wirtschaftsförderung eine sehr wichtige Rolle spielen und der Ansprechpartner Nummer 1 bei Betriebsansiedelungen sein. Unter den vielen anwesenden Unternehmern wurden gesichtet: Erich Falkensteiner, Franz Wiedenig (Franz Wiedenig KG), Werner Stulier (Biodiesel Kärnten), DI Simon Grasser (CTR), Walter Puschl (Sinnex), Mag. Thomas Sattler (Christof Group), Franz Kreuzer (Kresta) sowie KR Franz Mlinar (Mahle).
17. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 17
GESUNDHEIT
Durchhalten - die großen Ferien stehen vor der Tür er kennt das nicht? Urlaubsund ferienreif schleppt man sich durch die letzten Tage bis zu den großen Ferien. Man ist energie- und lustlos, nichts macht einem mehr Freude, man denkt nur mehr ans Ausspannen. Ob Schüler oder im Beruf stehend, man braucht etwas um diese letzten Tage gut durchzuhalten. Doch was nehmen? Hilfe kann hier die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit ihrem jahrtausendealten Erfahrungsschatz bieten, denn auch in China kennt man diese Problematik. Bei uns in Österreich kann man sich dieses kompetente fernöstliche Wissen mit einer der Kräuterkapseln von Norewell® zu Nutze machen. Speziell die JinLi-Kräuterkapseln (JinLi = Chinesisch für „Kraft“) bieten sich dafür an. Sechs ausgesuchte Kräuter sorgen für den nötigen Energiestoß um bis zu den heiß ersehnten Ferien durchzuhalten.
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Die sechs ausgesuchten Zutaten der Norewell® JinLi-Kräuterkapseln sind: Ingwer-Wurzel, SchisandraBeeren, Traganth-Wurzel, GinsengWurzel, Yams-Wurzel und Chinesische Wolfsbeere (Goji).
Zu den Inhaltsstoffen des Ingwers gehören ätherische Öle und Scharfstoffe. Die Wurzel zeigt kreislaufund immunsystemanregende Effekte und wirkt entzündungshemmend und antimikrobiell. Die Schisandra-Beere erhöht die körperliche Widerstandskraft und fördert die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit. Die Traganth-Wurzel besitzt antioxidative und den Kreislauf und das
Immunsystem anregende Eigenschaften. Bei Kurzatmigkeit, Abgeschlagenheit, Schwitzen oder Schwäche empfehlenswert. Ginseng wird innerlich als Tonikum bei Schwäche und Müdigkeit verwendet. Die Wurzel wirkt aktivierend und konzentrationssteigernd. Die Yams-Wurzel gilt als generelles Tonikum und enthält viele Proteine, Vitamine und Mineralien. Die chinesische Wolfsbeere ist bei uns besser bekannt als Goji und wird als Stärkungsmittel für die Lebenskraft Qi gepriesen. Der regelmäßige Verzehr der Beere soll den Fluss der Lebensenergie regeln und die zu Langlebigkeit führende Konstitution stärken. Auf dem Gebiet, der für die westliche Welt maßgeschneiderten Form der standardisierten Kräuterkapseln, hat sich Mag. Martin Nemecz von der Maximilian Pharma mit der Marke
Norewell® bereits einen Namen gemacht. „Bei der Qualität unserer Produkte erlauben wir uns keine Kompromisse, deshalb arbeiten wir mit dem renommierten Qualitätskontrolllabor der Sebastian Kneipp Forschung in Bad Wörishofen, Deutschland zusammen“, so Nemecz. Das Ergebnis ist ein qualitativ hochwertiges Einmal-Täglich-Präparat, das alle wertvollen Substanzen in standardisierter ausgewogener Kombination beinhaltet. Die Norewell® Kräuterkapseln sind ein Einmal-Täglich-Präparat. Wichtig für Allergiker ist, dass die JinLiKräuterkapseln frei von Eiern, Erdnüssen, Fisch, glutenhaltigem Getreide, Krebstieren, Milch, Schalenfrüchten (Mandel, Haselnuss, Walnuss usw.), Sellerie, Senf, Sesamsamen, Soja, sowie aus all diesen Produkten hergestellten Erzeugnissen, Schwefeldioxid und Sulfiten sind. Selbstverständlich sind Norewell® JinLi-Kräuterkapseln auch Lactose- und Gentechnikfrei. Norewell® Produkte sind unter http:/ /www.norewell.at sowie rezeptfrei in allen österreichischen Apotheken erhältlich. Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis EUR 19,90 pro Kur-Packung.
18 KärntnerNachrichten I 17. Juni 2011
WIRTSCHAFT
In Murau wird gebraut – in Zeltweg wird gebaut it dem symbolischen Spatenstich am 10. Juni 2011 erfolgte der offizielle Startschuss für die Errichtung des neuen Murauer Bier Depots in Zeltweg mit einem typischen Murauer Bierlokal und einem trendigen Biershop.
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Im Beisein von den Bürgermeistern Hermann Dullnig (Zeltweg) und Thomas Kalcher (Murau) wurde vergangenen Freitag in Zeltweg am Standort Bundesstraße 62 der Spatenstich für das neue Murauer Bier Depot gefeiert. Das neue Murauer Bier Depot ersetzt das aktuelle Depot Judenburg und entsteht in logistisch und verkehrsgeografisch günstiger Lage nahe der S 36.
Zeltweg ist optimaler Standort „Mit Zeltweg und dieser aufstrebenden Region haben wir nun einen weiteren optimalen Standort für die Belieferung unserer Kunden in der Gastronomie und im Getränkehandel gefunden“ freut sich Josef Lankmayer, Aufsichtsratsvorsitzender der Brauerei Murau. Bauherr ist die Sport Total Handels-GmbH, die ge-
v.l.n.r.: Michael Wohlmuth (Haider & CO), Josef Rieberer (Geschäftsführer Murauer Bier), Bgm. Thomas Kalcher, Johann Lassacher (Obmann Murauer Bier), Josef Lankmayer (Aufsichtsratsvorsitzender Murauer Bier), Bgm. Hermann Dullnig, Josef Stocker (Sport Total), Peter Plöbst, Architekt Heimo Wieser. meinsam mit der 1. Obermurtaler Brauereigenossenschaft als Mieterin das Bauprojekt an vorwiegend heimische Firmen vergeben hat. Die Fertigstellung des neuen Depots mit einer Gesamtfläche von 2271 m2 ist bis Dezember 2011 geplant. Bei der Errichtung des Murauer Bier Depots handelt es sich um einen Zu- bzw. Umbau. Die Bereiche des Biershops und des Bierlokals werden mit einer Fläche von 1693 m2 an das bestehende Gebäude angebaut. Das Investitionsvolumen beträgt rund zwei Millionen Euro. Insgesamt sind 20 Arbeitsplätze
3D Ansicht des Murauer Bier Depots Zeltweg.
vorgesehen die vorwiegend von LKW Fahrern eingenommen werden.
Kombination Depot, Shop und Bar Das neue Depot dient nicht nur als Zwischenlager für den Vertrieb in die Obersteiermark, sondern bietet auch Möglichkeiten zum Shoppen und Genießen: Im neuen Bierlokal soll die Botschaft der Bierstadt Murau an die Region Aichfeld Murboden zum Ausdruck kommen und Bierkultur, Bierausschanktechnik und Biergeschmack in einem breiten Angebot dar-
gestellt werden. Hier werden Mitarbeiter, Freunde des Murauer Bieres sowie Angehörige der benachbarten Unternehmen ein neues Stammlokal finden. Es sind rund 30 Sitzplätze und 20 Stehplätze vorgesehen. Im Murauer Biershop hingegen können private und gewerbliche Kunden nicht nur Getränke sondern auch Merchandisingartikel käuflich erwerben.
Neuigkeiten Neues entsteht aber nicht nur in Zeltweg. So ließ Johann Lassacher, Vorstandsobmann von Murauer Bier mit Neuigkeiten aus der Brauerei aufhorchen: „In Murau wird gebraut, in Zeltweg wird gebaut. Bei Murauer Bier tut sich ständig etwas und so sei im Moment nur so viel verraten, dass bei unserem Braumeister wieder etwas Neues am Köcheln ist.“ Infos unter: www.murauerbier-shop.at
17. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 19
WIRTSCHAFT
Brauhof Villach ist sänger- und musikantenfreundlichste Gaststätte Ab sofort ist der Brauhof Villach als sänger- und m u s i k a n t e n f re u n d l i c h e Gaststätte gekennzeichnet. Die entsprechende Urkunde übergab kürzlich Kulturreferent LR Harald Dobernig gemeinsam mit dem Landesobmann des Kärntner Bildungswerkes, Klaus Fillafer, im Rahmen des Sänger- und Musikantenstammtisches im Brauhof. Mit dabei waren auch die Villacher BierVorstände Clemens Aigner und Josef Pacher sowie Peter Maier als Organisator der Musikantenstammtische. Dobernig hob die Bedeutung der Sänger und Musikanten für die Volkskultur hervor. „Das entscheidende für die Kärntner Volkskultur ist es, das sich Menschen gerne in den Dienst der Sache und der Gesellschaft stellen. Mein Dank gilt aber auch allen Gaststätten für ihren wichtigen Beitrag. Sie sind die Hochschulen der Volkskultur, wie es Klaus Fillafer immer so treffend sagt“, so Dobernig, der den Brauhofwirten Hubert Knallnig und Gerhild Pacher herzlich zur Auszeichnung gratulierte. Knallnig bedankte sich und betonte, dass man Wirtshauskultur leben
Im Bild LR Dobernig, Dr. Klaus Fillafer, Brauereidirektoren Clemens Aigner und Josef Pacher, Komm.Rat Hubert Knallnig, Gerhild Pacher, SR Zauchner, SR Weidinger und einige Musikanten des Musikantenstammtisches. müsse. Seit zwei Jahren lädt der Brauhof Villach jeden Samstag von 10 bis 13 Uhr zum Musikantenstammtisch ein. Hier treffen sich die Musikanten zum gemeinsamen Musizieren und die Stammhörer zum gemeinsamen Stelldichein. Die Auszeichnung „Sänger- und
Musikantenfreundliche Gaststätte“ wurde von Klaus Fillafer in den 90er Jahren aus der Taufe gehoben. Die Aktion baut auf der Tatsache auf, dass Gasthäuser bei der Entstehung traditioneller Volkskultur eine entscheidende Rolle eingenommen haben. Der wichtigste Schauplatz der Volkskultur war früher das Gasthaus.
KULTURGASTSPIELE im Juni im Thermenhotel Ronacher! Auftakt mit Peter Si- alle Gäste im kleinen, exmonischek, Brigitte klusiven Rahmen – in unseKarner und Werner Schneyder. Pünktlich um 20.00 Uhr wurde die Vernissage von KIKI Kogelnik eröffnet. Viele Besucher und auch zahlreiche Prominenz wie Armin & Bettina Assinger, Claudia Oszwald, LH Gerhard Dörf ler, Heidelinde Weis und Dominic Heinzl bestaunten die Werke der weltbekannten Kärntnerin. Ab 20.45 Uhr fanden sich
rer Galerie - ein, um an der Lesung des hochkarätigen Erzähler und SchauspielerPaares Brigitte Karner und
Peter Simonischek beizuwohnen. In einem wunderbaren Wechselspiel lasen die Künstler Arthur Schnitzlers „Die Kleine Komödie – Eine Liebesgeschichte in Briefen“. Mit einem tosenden Applaus endete die Lesung um ca. 23.00 Uhr. Gäste, Promintente, wie auch die vortragenden Künstler und Freunde des Hauses ließen den Abend gemütlich an der Hotelbar ausklingen. Viel Neues hat das 5 Sterne
Thermenhotel zu den 4 Lilien und der 2 Hauben Gault Millau Halbpension noch zu bieten. Haben Sie im Hotel schon einmal einen Schmetterlingspavillon gesehen? In unserem Relaxrefugium Toskana (300m2) können Sie das ganze Jahr über Schmetterlinge in allen Farben aus der ganzen Welt bewundern und über Konzertkopfhörer (High End) die Künstler der KULTURGASTSPIELE sowie Klassik und Jazz genießen.
20 KärntnerNachrichten I 17. Juni 2011
WIRTSCHAFT
Autobedarf Samonig ist der Spezialist in Sachen Autobedarf, Autozubehör und Tuning in Villach
15 Jahre Autobedarf Samonig: Eine Kärntner Erfolgsstory! „Hohe Produktqualität zu leistbaren Preisen, ein umfassendes Sortiment, qualifizierte Mitarbeiter und kundenorientiertes Rundum-Service“, das ist die Erfolgsformel von Autobedarf Samonig in Villach. Wohlüberlegt und auf der Basis eines bis ins Detail durchdachten Konzeptes wagte Siegfried Samonig exakt am 1. Juni 1996
den Weg in die berufliche Selbständigkeit. Gepaart mit dem eisernen Willen, erfolgreich zu sein, und einer gehöri-
gen Portion Selbstdisziplin entwickelte sich das Unternehmen „Autobedarf Samonig“ von Anfang an erfolgreich. Heute ist Siegfried Samonig stolz auf das Erreichte und dankbar: „Mein Konzept ist aufgegangen, ich konnte alle Jahre positiv bilanzieren. Dankbar bin ich allen
Lieferanten und auch meinen Hausbanken, die mich in den vergangenen Jahren partnerschaftlich unterstützt haben. Stolz bin ich vor allem auf meine Kunden, die uns von Anfang an die Treue halten und uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Danke!“ - Sympathie und
17. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 21
Fotos: Adrian Hipp
WIRTSCHAFT
Fam. Samonig mit Manuela, Siegfried und Ulrike (vorne v.l.), mit Christian Melinc, Kathrin Weigl, Edib Sehic, David Buchsbaum, Daniel Ausserwinkler und Thomas Wertschnig (hinten v.l.).
Fachkräfte: Werkstättenleiter Thomas Wertschnig und Kathrin Weigl.
darf Samonig“ auch im harten Wettbewerb der Konkurrenten erfolgreich bestehen. „Je mehr Mitbewerber Villach als Standort wählten, desto stärker wurden wir und desto breiter wurde unser Sortiment!“, erzählt Siegfried Samonig im Gespräch mit den „Kärntner Nachrichten“.
mit zwei Mitarbeitern und einem Lehrling begonnen. Heute haben wir bereits zehn Mitarbeiter.“ 2006 war zweifelsohne eine Schlüsseljahr in der Geschichte des Unternehmens. Damals entschied man sich, den Betrieb um eine Werkstätte „Schnellservice“ zu erweitern. Die Montage von Reifen sowie der Ein- und Ausbau von Stoßdämpfern, Bremsen, Auspuffanlagen und Batterien ist hier zur vollsten Zufriedenheit der Kunden rasch und unkompliziert möglich. Selbstverständlich gehören auch professionelle Fahrzeug-Checks für
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Ich habe immer nach Selbständigkeit gestrebt und im Jahr 1996 diese Möglichkeit genutzt!“ Siegfried Samonig, Inhaber
Ehrlichkeit sind nur zwei der Faktoren, die für das Unternehmen „Autobedarf Samonig“ signifikant sind. Entscheidend sind Pünktlichkeit und rasche Lösungen. So konnte „Autobe-
Rund-um-Service für das Auto Mit Stolz verweist der Geschäftsmann auch auf seine Mitarbeiter: „1996 haben wir
Auch im Internet: www.samonig.at
Manuela, Siegfried und Ulrike Samonig bedanken sich bei den Kunden für die Treue. Frühjahr, Winter und Urlaub sowie Ölwechsel gehören zum Rund-um-Programm von Siegfried Samonig“, der in 15 Jahren eine Kärntner Erfolgsstory geschrieben hat.
22 KärntnerNachrichten I 17. Juni 2011
FREIZEIT
Rückenwind Reisen: Die Hanse Rundtour – eine wirklich runde Sache n der idyllischen Kulturlandschaft zwischen Elbe und Weser schalten Radler automatisch einen Gang zurück. Nicht mit der Gangschaltung, sondern mental. Denn die überwiegend ebenen oder leicht welligen Routen erlauben auch eine höhere Übersetzung. Aber der weite blaue Himmel und der ewige Pulsschlag der Gezeiten sorgen für mentale Entspannung und Erholung für alle fünf Sinne.
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Die Rundreise beginnt in der Hansestadt Bremen, Hauptstadt des kleinsten deutschen Bundeslandes. Nach einer Übernachtung in Elsfleth, einem der ältesten Orte an der Unter weser mit prächtigen unter Denkmalschutz stehenden
Fischmarkt in Stade
Fachwerkhöfen und Reetdachhäusern, ist die Seestadt Bremerhaven mit vielen interessanten Attraktionen das nächste Ziel.
Einen Besuch wert sind z B. das Klimahaus, das Deutsche Auswandererhaus, das Schifffahrtsmuseum und das südländische Shopping-Center „Mediterraneo“ in den Havenwelten der Hansestadt. Mit Salz auf der Haut und Wind in den Haaren geht es auf asphaltierten Sträßchen an der Küste entlang zum bekannten Nordseeheilbad Cuxhaven, und dann wieder ins Land hinein zur Kurstadt Bad Bederkesa. Unser Tipp: Gönnen Sie Ihrem Fahrrad mal eine Ruhepause, und rudern sie mit dem Boot über den großen Moorsee! Entlang der Oste führt die Strecke am nächsten Tag zuerst in das 1000-jährige Städtchen Stade und dann weiter durchs „Alte Land“, Europas größtes geschlossenes Obstanbaugebiet, nach Buxtehude. Auf dem neuen Radweg Hamburg – Bremen geht
die muntere Tour weiter über Zeven, die „Stadt am Walde“, zum malerischen Künstlerdorf Worpswede und von dort – entweder per Rad oder mit dem Moorexpress, einem alten Triebwagen – zurück nach Bremen, wo noch eine Zusatz-Übernachtung angeboten wird (ÜF ab 53,Euro).
Angebot: 8 Tage ÜF ab 578,- Euro, Zuschlag HP 140,- Euro, Leihrad 60,- Euro, Elektrorad 150,- Euro. Im Preis enthalten: sorgfältig ausgearbeiteter Routenverlauf, Landkarten, ausführliche Reiseunterlagen, Gepäcktransport, eigene Ausschilderung der Route. Infos und Buchungen im Reisebüro oder direkt bei Rückenwind Reisen GmbH, Am Patentbusch 14, D-26125 Oldenburg, Tel. 0441/48597-0, Fax: 0441/48597-23, Internet: www.rueckenwind.de, email: info@rueckenwind.de
17. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 23
KULTUR
Konzerte in Kärnten - Adresse Nr. 1 ist das Schloß Albeck So, 19. 06., 11 h: Chansons, Chansons, Chansons... Michaela Adamcova, Vocal, Karlheinz Donauer, Klavier:
Freude an der Musik, Freude an Melodie und Schwung – das ist das Markenzeichen jeden Konzerts von Prof.
Donauer. Der geniale Allrounder - Pianist, Sänger & Dirigent - ist ein kompetenter Förderer junger Gesangstalente, denen er auch Konzerterfahrung vermittelt. Wieder ein Zuckerl, das er für uns bereithält. Michaela Adamcova kommt aus der Slowakei. An der Slowakischen Staatsoper sang sie die „Fenena“ in „Nabucco“ von Verdi. Im Grazer Musikverein hörten wir sie in mehreren RossiniOpern. Eine ihrer großen Rollen ist auch die „Dorabella“ in „Cosi fan tutte“. An diesem Vormittag wird sie uns aber mit internationalen, vor allem auch französischen Chansons, verwöhnen. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie es!
110 Jahre MGV Maria Saal ein 110-jährigens Bestehen feierte am Wochenende der Männergesangsverein Maria Saal. Aus diesem Anlass verlieh Volkskulturreferent LR Harald Dobernig im Rahmen des Jubiläumsfestes am Pfingstsonntag in der Rauter-Halle in Maria Saal
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Volkskulturref. LR Dobernig verlieh dem Obmann des MGV Maria Saal, Siegwald Isopp die Urkunde zur Führung des Landeswappens.
dem MGV Urkunde zur Führung des Landeswappens und hob die Bedeutung der Kärntner Chöre hervor. „Als Maria Saaler habe ich eine besondere Beziehung zu unserem Männergesangsverein. Die Volkskultur liegt mir sehr am Herzen. Ich werde mich auch in Zukunft darum bemühen, unsere Kärntner Vereine mit all ihren freiwilligen und ehrenamtlichen Mitgliedern, Funktionären und Freunden bestmöglich zu fördern“, betonte Dobernig. Der Obmann des MGV Maria Saal, Siegwald Isopp, danke dem Landesrat für die Unterstützung. Der MGV Maria Saal steht unter der Leitung von Isopp und Chorleiter Alois Jordan jun. Der Chor wurde im Jahre 1901 gegründet und hat derzeit 28 aktive Mitglieder. Seine Schwerpunktaktivitäten liegen in der Durchführung von Konzerten sowie in der Umrahmung von kirchlichen und kulturellen Veranstaltungen in der Gemeinde.
So, 19. 06., 15 h: „Sopran contra Bass“ – Opernarien & duette: Gabrijela Nedok, Sopran, Josef Pepper, Bass, am Klavier Joanna Niederdorfer:
2 junge exzellente Sänger der Musikuniversität Graz gestal-
ten mit bekannten und beliebten Opernarien und Duetten einen wundersachönen Opernnachmittag. Mit Fidelio, Don Giovanni und der Zauberflöte in deutscher Sprache folgt der italienische Teil mit Puccini, Rossini und abermals Mozart. Begleitet werden die beiden kraft- und gefühlvoll von Prof. Joanna Niederdorfer. Dazwischen gibt es Texte. Ein Konzert zum Zurücklehnen und Genießen. Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at
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WOHNEN