KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 23 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 10. Juni 2011
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
Bürgermeisterkandidat Heinz Hochegger tritt an:
Wolfsberg wählt!
Briefbefragung zur Ortstafellösung läuft: Kärnten sagt „Ja“ zu einem historischem Kompromiss!
Wolfsberg wählt am 19. Juni 2011 einen neuen Bürgermeister: Alle Infos zur Wahl in den KN!
Seiten 2 und 3
Seiten 4 bis 8
2 KärntnerNachrichten I 10. Juni 2011
THEMA DER WOCHE
Kärntner Ortstafellösung passiert den Ministerrat! Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „Ich bitte die Kärntner Bevölkerung, nun erst recht mit ihrem JA das vom Ministerrat und der Kärntner Landesregierung einstimmig getragene Paket zu unterstützen und damit Teil der historischen Lösung zu werden!“ Erfreut zeigt sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler nach dem Ministerratsbeschluss der Österreichischen Bundesregierung, wonach das Memorandum zur Lösung der Kärntner Ortstafelfrage abgesegnet wurde. „Die 100-prozentige Zustimmung des Ministerrates zum Memorandum ist ein großer Erfolg für die endgültige Lösung der Ortstafelfrage. Denn diese eindeutige, einstimmige Bestätigung seitens der Bundesregierung bedeutet auch, dass das gemeinsam mit Staatssekretär Josef Ostermayer und allen Beteiligten ausverhandelte Ortstafelpaket 2011 nun auch in den Gesetzestext gegossen wird. Damit wurde die
Intention der Verhandlungen zum Ortstafelpaket 2011 auch in allen Punkten übernommen“, so Dörfler.
Kein nachträgliches Reklamieren! Dies ist gerade deshalb wichtig, weil in den letzten Tagen zum wiederholten Male unverbesserliche Volksgruppenfunktionäre, obwohl sie das Memorandum selbst unterschrieben haben, versucht haben, Zusatzwünsche in die Ortstafellösung hineinzureklamieren. „Nunmehr ist endgültig klargestellt, dass sich das komplette Verhandlungsergebnis in allen Punkten im Gesetz widerspiegelt“, fasst Dörfler zusammen.
Bitte an alle KärntnerInnen Diese hundertprozentige Zustimmung seitens der Bundesregierung ist für Dörfler aber auch ein Signal an die Kärntner Bevölkerung. „Ich bitte nunmehr auch die Kärntner Bevölkerung, nun erst recht mit ihrem JA das vom Ministerrat und der Kärntner Landesregierung einstimmig getragene Paket zu unterstützen und damit Teil der historischen Lösung zu werden. Diese unendliche Geschichte
Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit Landesamtsdirektor Dr. Dieter Platzer: „Die Befragung läuft nach den Kriterien einer Wahl!“ kann damit im Konsens zwischen Landes- und Bundespolitik sowie der Kärntner Bevölkerung endgültig zu den Geschichtsbüchern gelegt werden und wir können uns nun unbelastet der Zukunft widmen“, appelliert der Landeshauptmann.
So geht es weiter! Die Lösung stehe nach dem einstimmigen Beschluss der Landesregierung im Mai nun bereits auf zwei fixen Beinen. Wie Dörfler erklärte, wurde in den Gesetzesvorschlag noch ein Zusatz-
punkt aufgenommen. So soll die Aufstellung der ausverhandelten Ortsbezeichnungen in den betroffenen Gemeinden von den Bürgermeistern und nicht durch Gemeinderatsbeschlüsse veranlasst werden. Die dritte und vorletzte Etappe ist die seit Wochenbeginn laufende, briefliche Befragung der Kärntner Bevölkerung. „Seien Sie mit dabei. Es soll eine historische Weichenstellung der Bürger sein“, meint der Landeshauptmann im Gespräch mit den KN. Ihm sei wichtig, die Menschen, anders als es in den 70er-Jahren
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THEMA DER WOCHE geschehen sei, direkt mit einzubinden. Nach der Befragung, die noch bis zum 17. Juni läuft, wird der Beschluss im Parlament erfolgen. „Dann werden wir einen ganz besonderen Landesfeiertag begehen können“, meint Dörfler. Die 56 Jahre nach dem
Staatsvertrag erzielte „legendäre“ Lösung wird auch wichtige positive Energien für Zukunftsprojekte freisetzen, dem Image des Landes gut tun und die Nachbarschaftspolitik im Sinne des Gedankens von „Senza Confini“ noch weiter vorantreiben.
So läuft die Befragung: Diese Woche ist die Briefbefragung zur Ortstafellösung für alle Kärntner Wahlberechtigten angelaufen. Stimmberechtigt sind alle österreichischen Staatsbürger, die zum Stichtag 11. Mai 2011 ihren Hauptwohnsitz in Kärnten haben und spätestens am 17. Juni 2011 das 16. Lebensjahr vollendet haben. Berücksichtigt werden alle gültig ausgefüllten Stimmzettel, die bis zum 17. Juni 2011 um 12.00 Uhr im Amt der Kärntner Landesregierung einlangen. Die Stimmabgabe erfolgt anonym, das persönliche Stimmverhalten kann nicht nachvollzogen werden. Jedem stimmberechtigten Landesbürger werden ein Stimmzettel und ein undurchsichtiges Rücksendekuvert per Post übermittelt. Um an der Befragung teilzunehmen, ist am Stimmzettel eindeutig entweder „Ja“ oder „Nein“ anzukreuzen. Der ausgefüllte Stimmzettel ist mit dem beiliegenden Antwortkuvert an das Amt der Kärntner Landesregierung (Aufgabe bei jedem Postamt oder Postpartner, Briefkasten oder direkt beim Amt der Kärntner Landesregierung) zu schicken. Auf den Stimmzetteln ist eine holographische Darstellung des Fürstensteines, wodurch einer Manipulation durch Vervielfältigung unmöglich ist. Zur Durchführung und Überwachung der Befragung wurde eine unabhängige Kommission eingerichtet.
„Ja zu Kärnten sagen!“ Die Teilnahme an der Befragung zur Ortstafellösung ist für jeden echten Kärntner eine Pflicht. Es geht nicht nur um die Tafeln, sondern auch um eine Weichenstellung für ein modernes Kärnten. 56 Jahre nach dem Staatsvertrag haben die Kärntner genug davon, wegen ein paar fehlender Ortsbezeichnungen ständig in ein falsches Licht gestellt zu werden. Daher muß die so schwierig ausverhandelte Lösung auch von möglichst breiter Zustimmung der Kärntnerinnen und Kärntner getragen werden: egal, ob diese Zustimmung aus Völkermarkt oder aus Heiligenblut kommt! Wir sagen Ja zu Kärnten!
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HINTERGRUND
Kleine Zeitung betreibt unseriöse Panikmache Unfallchirurgische Abteilung im LKH Wolfsberg bleibt bestehen. Als „willfährige Wahlhelferin der SPÖ“, so FPKKlubobmann Ing. Kurt Scheuch, habe sich jüngst die Kleine Zeitung geoutet. So titelte die Kleine groß „LKH-Wolfsberg: so wurde die Bevölkerung getäuscht“ und verbreitete die Kunde, dass entgegen den Versprechungen von Kabeg und FPK, die Unfallchirurgie zur Klagenfurter Filiale wird.
Kurt Scheuch: „Es reicht!“ FPK-Klubobmann und Kabeg-Aufsichtsratsvor sitzender Kurt Scheuch reicht es: „Die Kleine Zeitung, welche gerade eben wieder einmal einen ähnlich gelagerten Prozess verloren hat, wird sich betreffend der Falschberichterstattung über das LKH Wolfsberg vor dem Richter finden und wieder einmal verurteilt werden“, kündigt Scheuch gegen diese tendenziöse Berichterstattung eine entsprechende Klage an. In Wirklichkeit wird die von Landesrat Christian Ragger, Kabeg Vorständin Ines Manegold und dem Betriebsrat getroffene Vereinbarung auf Punkt und Beistrich eingehalten. „Kleine Zeitung-Redakteur Wolfgang Rausch hat sich aber wieder einmal dazu hinreißen lassen als Rachewerkzeug privater Interessen missbraucht zu werden“, so Scheuch, der auch auf ein SPÖ-nahes Netz-
Falsche Berichterstattung in der „Kleinen“ verunsichert Bevölkerung. werk rund um den Journalisten verweist, das dieser scheinbar bediene. Die ständig durch die Kleine Zeitung verbreiteten Horrorgeschichten sowie ein Rechungshofbericht, der vor kurzem im Kärntner Landtag zur Diskussion stand, würden diese Vermutung jedenfalls untermauern. Scheuch zeigt sich überzeugt, dass die Wahrheit in dieser Frage noch ans Tageslicht kommen wird. „Bis dahin wird aber sicherlich jeder SPÖler oder anderwärtig entmachtete Kabeg-Kritiker breite Berichterstattung und Aufmerksamkeit in der Kleinen Zeitung finden. Die paar Tausend Euro Gerichtskosten und Strafleistungen, zu denen diese Zeitung verurteilt wird, nimmt man da gerne in Kauf. Geht es ja am Ende des Tages darum, politisch unliebsame Kräfte in Kärnten zu vernichten“, ist Kurt Scheuch
überzeugt. LKH Wolfsberg hat gute Zukunft. Auch Landesrat Christian Ragger weist in seiner Funktion als Mitglied des Gesundheitsfonds und des Aufsichtsrates der Kabeg die Behauptung der Kleinen Zeitung, wonach die Bevölkerung getäuscht worden ist, zurück. „Das ist eine der längst üblichen einseitigen Darstellungen dieser Zeitung, die einmal mehr ohne Einhaltung des Grundsatzes, beide Seiten zu hören, erfolgt ist. Eine Reduzierung der Wolfsberger Unfallchirurgie auf ein Satellitendepartment kommt jedenfalls für Ragger nicht in Frage. „Da würde ich in jedem Fall ein Veto einlegen“, erklärt der Soziallandesrat. Er sagt „Ja“ zu einer Abstimmung im Leistungsangebot zwischen den Landesspitälern, aber eine eigenständige Abteilung in Wolfsberg ist eine unabdingbare Voraussetzung. Wichtig ist für Ragger auch, dass die
Unfallchirurgie ein zusätzliches Leistungsangebot, die Rehabilitation, bekomme. „Wir sichern die Zukunft eines Krankenhauses durch eine permanente kluge Anpassung an die aktuellen Erfordernisse“, meint Ragger.
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HINTERGRUND
Heinz Hochegger: „Ich halte, was ich verspreche“ Am 19. Juni wählt Wolfsberg einen neuen Bürgermeister. In einem Interview mit den „Kärntner Nachrichten“ spricht FPK-Bürgermeisterkandidat Heinz Hochegger über seine Ziele und Visionen.
Heinz Hochegger: Ich bin nicht in die Politik gegangen, um mich durch Konflikte mit Andersdenkenden zu profilieren. Meine Motivation lautet, viele positive Dinge zu bewirken und damit unser Gemeinwesen zu bereichern. Ich bin keiner, der nur leere Versprechungen macht. Ich halte, was ich sage. Das habe ich schon in meiner Zeit als Stadtrat für Hoch- und Tiefbau sowie Straßenwesen bewiesen. In den Jahren, in denen ich für diese Referate zuständig bin, sind mehr Projekte umgesetzt worden als in den 20 Jahren unter SPÖ Führung zuvor. KN: Welche Projekte gehören da dazu? Heinz Hochegger: Es sind beispielsweise in meiner Zeit als zuständiger Referent sieben Schulen und zehn Feuerwehr-Rüsthäuser saniert worden. Das letzte große Projekt ist im vergangen Jahr mit der Sanierung des Rüsthauses der FF Wolfsberg um 800.000 Euro umgesetzt worden. Das ist von der SPÖ 10 Jahre lang versprochen worden, ohne dass etwas weiter gegangen ist. KN: Auf welche anderen Leistungen sind sie stolz? Heinz Hochegger: Ich freue mich, dass es mir gelungen ist, den Bau eines Jugendzentrums umzusetzen. Das größte Vorhaben, das gerade entsteht, ist das Generationenprojekt Neudau. Es werden 120 Wohnungen für Jungfamilien errichtet, dazu kommen noch 40 Wohneinheiten für betreubares Wohnen. Außerdem
wird eine Kindergruppe installiert, und am gleichen Areal baut „Senecura“ ein Altenwohnheim mit 75 Betten. In vielen Gesprächen und Verhandlungen während der vergangenen Jahre ist es gelungen, dieses Projekt sicherzustellen. Und als Straßenreferent ist es mir gelungen, eine Stunde Gratisparken in der Innenstadt einzuführen. Heinz Hochegger
KN: Herr Hochegger, Sie stellen sich der Wahl zum Bürgermeister. Wie würden Sie sich selbst den Wählerinnen und Wählern beschreiben?
KN: Was sind ihre wichtigsten Ziele für Wolfsberg? Heinz Hochegger: Das ist zum einen die Entwicklung eines Unternehmerparks. Wenn kleine Betriebe zusammen arbeiten, können sie Großes erreichen. Die Stadt muss das fördern! Außerdem muss es verstärkte Bemühungen geben, um das Wohnen leistbar zu machen. Auch sollte Wolfsberg zu einem Vorbild für die Nutzung sauberer Energien werden. Ein großes Anliegen ist mir auch, eine ehrliche und transparente Wirtschaftsförderung einzuführen. Denn Wirtschaft bedeutet Arbeit, Arbeit bringt Einkommen und Einkommen verhindert die Abwanderung. KN: Stichwort Tierschutz. Wie man hört haben Sie auch hier große Pläne? Heinz Hochegger: Was ich auch unbedingt machen möchte, ist das Errichten eines neuen Tierheimes. Im jetzigen Wolfsberger Tierheim herrschen desolate Zustände. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Ich habe diesbezüglich schon
Vorgespräche mit LHStv. Uwe Scheuch geführt. Es wäre natürlich nicht schlecht, wenn es uns gelingen könnte, ein Bezirkstierheim zu errichten, bei dem alle betroffenen Gemeinden mitmachen. Aber ich scheue nicht davor zurück, das Projekt auch alleine anzugehen. KN: Was würden Sie als Bürger-meister als erstes angehen? Was brennt Ihnen besonders unter den Nägeln? Heinz Hochegger: Das erste, das ich tun würde, wäre, die unmoralischen Privilegien so mancher Beamter abzuschaffen. Es ist nicht einzusehen, dass die am höchsten bezahlten Beamten der Gemeinde derart viele Zulagen wie Erschwerniszulage, Mehrarbeitszulage und Bildschirmzulage bekommen. KN: Und was versprechen Sie den Menschen? Heinz Hochegger: Ich verspreche nicht, dass nach der Wahl Milch und Honig in Wolfsberg fließen werden. Ich verspreche den Wolfsbergerinnen und Wolfsberger, dass ich mich nach besten Wissen und Gewissen für unsere Stadt und ihre Menschen einsetzen werde. KN: Danke für das Gespräch!
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LANDESPOLITIK
Heinz Hochegger: Die beste Am 19. Juni wählt Wolfsberg einen neuen Bürgermeister. Jung, dynamisch und unverbraucht: Ausgestattet mit diesen Attributen stellt sich Vizebürgermeister Heinz Hochegger am 19. Juli der Wahl zum Bürgermeister von Wolfsberg. Um Projekte und Visionen umsetzen zu können bedarf es guter Verbindungen zur Landespolitik, zur Wirtschaft, aber auch zu wichtigen Organisationen wie der Kabeg. Heinz Hochegger ist der einzige Kandidat, der diese Verbindungen hat. Der Erhalt der Volksschule Forst ist ein gutes Beispiel dafür wie wichtig solche
Zur Person
BürgermeisterKandidat für Wolfsberg Heinz Hochegger
Heinz Hochegger ist seit 2003 im Wolfsberger Gemeinderat tätig. Er war von 2004 an als Stadtrat für Bauverwaltung, Hoch- und Tiefbau, Verkehr und Liegenschaften tätig und ist seit 2009 Vizebürgermeister der drittgrößten Stadt Kärntens. Hochegger ist 1968 in Wolfsberg geboren verheiratet und Vater von 3 Töchtern. Beruflich ist er Angestellter beim Österreichischen Bundesheer. Heinz Hochegger ist mit Leib und Seele Kommunalpolitiker für die Menschen in Wolfsberg. Seinem Leitspruch „Menschlich, sozial und bürgernah“ wird er rund um die Uhr gerecht. In der kargen Freizeit sind Tennis, Laufen, Schifahren, Modellflug seine Hobbys.
Netzwerke sind. Außerdem ist es Heinz Hochegger gelungen, eine Million Euro Fördermittel zusätzlich zur normalen Förderung von der Landesregierung für die Feinstaubbekämpfung in Wolfsberg und im gesamten Lavanttal heraus zu verhandeln. Heinz Hochegger ist auch der einzige Kandidat, der durch seine Verbindung zur KABEG die Gesundheitsversorgung beeinflussen und dadurch den Standort des LKH Wolfsberg sicherstellen kann. Er ist damit der Garant für eine positive Weiterentwicklung der Stadtgemeinde Wolfsberg und des gesamten Bezirkes.
LANDESPOLITIK
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Entscheidung f체r Wolfsberg!
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REGIONALES
Städtepartnerschaft zwischen Klagenfurt und Jesolo! eim Kärnten-Fest in Jesolo haben Kärntner und Italiener gemeinsam eine Sport, Kultur und Kulinarik erlebt. Das freundschaftliche Zusammentreffen wurde auch durch die offizielle Städtepartnerschaft zwischen Klagenfurt und Jesolo unterstrichen. Höhepunkt war am Abend das Fest auf der Piazza Milano, das von tausenden Menschen regelrecht gestürmt wurde. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Jesolos Bürgermeister Francesco Calzavara haben wegen des großartigen Erfolges bereits jetzt ein Kärnten-Fest 2012 vereinbart. „Es war unglaublich. Tausende Freunde aus Kärnten, Italien, Österreich, Südtirol feierten mit uns dieses Fest der Freundschaft“, zeigte sich Dörfler als Erfinder des Kärnten-Festes zufrieden. So habe man mit dieser stimmungs-
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vollen Kärntenwerbung nicht nur die Menschen an der Adria erreicht, sondern auch Gäste aus anderen Regionen beeindruckt. Ihm sei es wichtig,
in den Nachbarregionen aktiv für Kärntens Tourismus und Wirtschaft sowie für die Euregio „Senza Confini“ zu werben, erklärte Dörfler.
Anschläge jetzt endlich aufklären! ie Nicht herausgabe von Akten des kommunistischen Geheimdienstes an Historiker wird nach einem Volksentscheid auch von Sloweniens Bevölkerung nicht gutgeheißen, erklärt FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch, nachdem bei der Volk sab stimmung am Sonntag 70,6 Prozent gegen das Gesetz über die „Archivöffnung“ gestimmt haben. Bekanntlich wollte die Mitte-LinksRegierung den Zugang zu Geheimdienstdokumenten aus der Zeit des kommunistischen Jugoslawiens massiv einschränken. Betroffen
den 1970er Jahren zu tun haben. „Damit kann die Weigerung Sloweniens, öffentliche Geheimdienstakten zu den Terroraktionen in Südkärnten, die nach dem Ortstafelsturm (in der Zeit von 1975 bis 1979) verübt wurden, an Historiker auszuhändigen, wohl nicht mehr Aufrecht bleiben“, so Scheuch.
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Klubobmann Kurt Scheuch davon wären auch Dokumente, die mit den Anschlägen in Kärnten in
„Auch unser Außenminister ist aufgefordert Sloweniens Regierung dazu anzuhalten, die Geheimakten zugänglich zu machen. Es ist niemanden gedient, wenn weiterhin vertuscht und verheimlicht wird. Das sehen offensichtlich auch die Menschen in Slowenien so“, erklärte Scheuch.
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ELISAN
Bekenntnis zu aktiver Sozialpolitik durch ELISAN Eine Sozialpolitik, welche die vorhandenen eigenen Kräfte der Klienten stärkt und sie nicht in dauerhafter Abhängigkeit hält. Dieses Ziel haben führende Vertreter des EUNetzwerkes ELISAN bei ihrer Konferenz in Klagenfurt mit Teilnehmern aus ganz Europa formuliert. „Es kann keine Vollkasko-Gesellschaft geben, die jedes Risiko automatisch abdeckt. Entscheidend ist auch der Wille und Mut zur Selbstverantwortung“, erklärte der Gastgeber der Konferenz, ELISAN-Vizepräsident, Kärntens Landesrat Christian Ragger. „Gute Sozialpolitik leistet wirksame Hilfe zur Selbsthilfe und fördert die Selbstbestimmung, wo immer es möglich ist“, so der Sozialreferent.
Soziales EU-Netzwerk ELISAN (European local inclusion and social action network) ist ein EUNetzwerk, das soziale Initiativen unterstützt. Ihm gehören Sozialpolitiker aus den meisten EU-Ländern an. Der Präsident des Netzwerkes, Remo Sernagiotto, wies auf das Leitthema der EU-Kommission 2012, aktives Altern, hin. Danach müsse sich auch die Sozialpolitik orientieren. Wo immer es geht, aktiv zu agieren und nicht passiv zu verwalten, dieses Prinzip gelte auch in der Versorgung älterer Menschen. „Unsere Aufgabe ist es, sie zur Aktivität zu ermuntern und ihnen so lange wie machbar ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen.“ Sernagiotto betonte auch, dass aktives Handeln nötig sei, um zu verhindern, dass Menschen aus der Mittelklasse in die Armut abrutschen. Diesem Thema widmete sich Bürgermeisterin Charoula Ousoultzoglou aus Veria im Nordosten Griechenlands. Sie schilderte, wie schmerzhaft sich die jetzige Finanzkrise auf das griechische Sozialsystem auswirke. „Wir müssen alle denkbaren Ressourcen bündeln, um ein Mindestmaß an Versorgung gewährlei-
Internationale Sozialkonferenz in Klagenfurt: Kärntens Landesrat Christian Ragger mit Patrick Marcel (GDF Suez), Dominkus Davor (General Director for Social Affairs Slovenia), Daniel Dantand (GDF Suez), Assessore Remo Sernagiotto (Veneto), Martine Conin (General Council Val de Marne), Charoula Ousoultzoglou (Veria, Griechenland) und Marjan Sedmak, Plattform AGE. sten zu können“. Besonders erwähnte sie ein Informationszentrum für die große Zahl von Arbeitslosen. ELISAN ging auch eine Kooperation mit dem größten Energieproduzenten von Frankreich, GdF, ein. Das gemeinsame Bemühen liegt darin, Menschen, welche sich die Stromund Wassergebühren nicht leisten könnten, zu unterstützen. GdFVertreter Daniel Dantand kündigte an, dass sein Unternehmen entsprechende Initiativen von Kommunen und Städten bei der nächsten ELISAN-Tagung im Herbst finanziell prämiieren werde. „Wir suchen alle innovative Lösungen in der Sozialpolitik. Es ist daher sehr sinnvoll, wenn innerhalb von ELISAN Erfolgsmodelle vorgestellt
werden“, lobte Martine Conin aus einem Arrondissement im Süden von Paris die Arbeit von ELISAN. Dominkus Davor, Generaldirektor des Sozialministeriums in Laibach, kündigte an, dass Slowenien dem Netzwerk aus diesem Grund ebenfalls beitreten wolle.
ELISAN-Präsident Remo Sernagiotto mit seinem Kärntner Stellvertreter LR Christian Ragger.
REGIONALES
Finale der KinderSicherheitsolympiade Anfang Mai erfolgte der Startschuss zur diesjährigen Kinder-Sicherheitsolympiade, bei der nach zehn Bezirksausscheidungen das große Landesfinale stattfand. Dieses besuchte auch Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch im Sportzentrum Klagenfurt/Annabichl. Er konnte nach spannenden Wettkämpfen, in deren Rahmen die Schüler ihr Sicherheitswissen und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellten, der Volksschule Gnesau zum Sieg gratulieren. Auch in diesem Jahr haben rund 5.000 Kinder aus ganz Kärnten an der Sicherheitsolympiade teilgenommen. „Die Unfallzahlen zeigen uns, wie wichtig es ist, besonders unsere Kinder im Bereich der Unfallvermeidung zu schulen und auch ihre Kenntnisse für eine Notsituation zu fördern“, betonte Scheuch.
Seit 57 Jahren setzt sich „Jugend am Werk“ erfolgreich für die berufliche und soziale Integration von jungen Menschen ohne Arbeitsplatz ein. Arbeitsmarkt- und Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch besuchte die Einrichtung in Wolfsberg und machte sich vor Ort ein Bild über die Arbeit mit den Jugendlichen. „Jungen Menschen wird hier neben fachlichen Grundkenntnissen in unterschiedlichen Berufsfeldern auch ein positiver Zugang zu Arbeit und Beruf vermittelt“, erklärte LHStv. DI Uwe Scheuch.
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In Reifnitz und rund um den Wörthersee ging das 30. GTI-Treffen erfolgreich über die Bühne. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig besuchten Reifnitz und zeichneten einen der „Väter“ des GTI-Treffens aus. Adolf Stark, der Bürgermeister von Maria Wörth, erhielt von ihnen das „Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten“. Der Landeshauptmann dankte VWVorstandsvorsitzendem Martin Winterkorn. Besondere Grüße ließ er auch an VW-Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Karl Piëch ausrichten.
Da Tschriasche sagt: „Auf den Briefträger hob i gwortet mit olle Verwondten und bin schon seit Togn wegen dem Abstimmungsbrief beim Gartentürl gstondn.“
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LESERBRIEFE
Zustimmung aus der Bevölkerung Die Abhaltung der Befragung in Sachen Ortstafeln halte ich für eine gute Möglichkeit, dass auch ich als Bürger um meine Meinung gefragt werde. Denn auch wenn eine
Lösung bereits ausverhandelt wurde, ist es wichtig, nun im Nachhinein noch die Zustimmung aus der Bevölkerung zu holen. Christine Hochegger, Reichenfels
Ganz Kärnten betroffen! Dass die Befragung in ganz Kärnten abgehalten wird, finde ich gut. Ganz Kärnten ist von diesem bis dato ungelösten Thema betroffen gewesen, ob direkt oder indirekt. Denn jeder von uns musste sich
dafür außerhalb Kärntens rechtfertigen. Deshalb soll nun auch jeder seine Stimme dazu abgeben können. Margreth Glanzer, Bodensdorf
Kampagne gegen Volksbefragung! Die Kampagne gegen die Volksbefragung erinnert schmerzlich an die unsäglichen Versuche der Jagdgesellschaft, Jörg Haider das Wasser abzugraben. Die veröffentlichte Meinung über die Befragung hat jedoch mit der Meinung der Bevölkerung nichts zu tun! LH Gerhard Dörfler und LPO Uwe Scheuch bemühen sich redlich für die erzielte Lösung im Lande zu werben und werden von den sogenannten „Vertragspartnern“ im Stich gelassen. Denn immerhin ist die Volksbefragung Teil des O r t s t a fe l - L ö s u n g s p a ketes! Einer nach dem anderen distanziert sich. Der Eindruck der bleibt: den
anderen Parteien sind die Menschen im Lande egal! Kaiser, Martinz und Holub ist es egal, ob die Kärntnerinnen und Kärntner den Kompromiss mittragen oder eben nicht. Und die Medien spielen ebenfalls eine unrühmliche Rolle, indem versucht wird, Landeshauptmann Gerhard Dörfler als den guten FPKler und Uwe Scheuch als den bösen FPKler darzustellen. Den Grund dafür kennen wir alle – die Freiheitlichen werden eine immer größer werdende politische Kraft und werden daher mit allen Mitteln und auf allen Ebenen bekämpft. Paula Huber Spittal/Drau
Volksbefragung ist notwendig! Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat bei solch extrem verhärteten Standpunkten zwischen den zwei- und einsprachigen Volksvertretern großes Verhandlungsgeschick gezeigt. Für die ausverhandelte Ortstafellösung, mit gutem Augenmaß und Fingerspitzengefühl die Volksgruppen dazu zu bewegen, diesem Kompromiss zuzustimmen, den Staatsvertrag zu erfüllen und breiteste Unterstützung aus allen politischen Lagern dafür zu erhalten, dafür ge-
bührt ihm Dank und Anerkennung! Danke auch an jene, die hier konstruktiv mitarbeiteten! Wer für ein geeintes Kärnten und für ein Miteinander ohne Streit unter der Kärntner Bevölkerung ist, hat auch die moralische Verpflichtung an der Volksbefragung teilzunehmen und mit seiner Stimme „Ja zu Kärnten“, ein klares Bekenntnis für die Menschen in unserem Land abzugeben. OPO Harald Uitz Eberstein
Woche für Woche alles aus Kärnten: KN-Abo-Hotline: 0463 51 15 15-0 Kaiser in Wien Beschämend genug für einen SPÖ-Vorsitzenden, dass es Peter Kaiser notwendig hat, nach Wien zu fahren, um Gehör zu finden. Dass er aber bei dieser Gelegenheit auch gleich Kärnten beschimpft, die Zustände im Land anprangert und LH Jörg Haider als Sündenbock verwendet, finde ich besonders rückgratlos. Mario Tschische Völkermarkt
Infos zur Volksbefragung: www.ktn.gv.at
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
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SERVICE
EuroMillionen - Jetzt Dienstag und Freitag 15 Millionen und mehr gewinnen ehr Gewinnchancen, und das gleich in doppeltem Sinn, gibt es bei EuroMillionen seit dem 10. Mai 2011. Nun gibt es eine zweite wöchentliche Ziehung am Dienstag sowie ein zusätzlicher Gewinnrang. Die neue Spielformel lautet „5 aus 50 und 2 aus 11“. Vor kurzem wurde also Europas größte Lotterie einem Relaunch
M
unterzogen und wesentliche Veränderungen vorgenommen.: • Zwei Chancen pro Woche auf Millionengewinn: Die wichtigste Neuerung ist die Einführung der zweiten wöchentlichen Ziehung. Nun gibt es auch am Dienstag eine EuroMillionen Ziehung. Damit besteht zweimal pro Woche, nämlich Dienstag und Freitag, die
Chance, 15 Millionen Euro oder mehr gewinnen zu können. • Zusätzlicher Gewinnrang, damit mehr Chancen auf einen Gewinn: Es gibt nun 13 Gewinnränge. Man gewinnt damit bereits mit „2 plus 0 Richtigen“ gewinnt. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn steigt damit deutlich von 1:24 auf 1:13. • Neue Spielformel „5 aus 50 und 2 aus 11“: Um auch in Zukunft Gewinnsummen von über 100 Millionen Euro zu gewährleisten war es erforderlich, die Spielformel zu adaptieren und den „Sternenkreis“ von neun auf elf Zahlen zu erhöhen. Die neue Spielformel lautet demnach „5 aus 50 und 2 aus 11“. • NEU: Ausstrahlung der Ziehung um 22.25 Uhr in ORF 2: Die Ziehung von EuroMillionen findet jeweils zwischen 20:45 Uhr und 21.30 Uhr bei der fran-
zösischen Lotteriegesellschaft in Paris statt. Die Ziehung wird aufgezeichnet und den teilnehmenden Ländern zur Verfügung gestellt. Die EuroMillionen Ziehung wird jeweils am Dienstag und am Freitag um 22.25 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt. Der Preis bleibt mit 2,- Euro pro Tipp unverändert. Man kann künftig mit einem Wettschein bzw. einem Quicktipp an bis zu zehn aufeinanderfolgenden Ziehungen teilnehmen. EuroMillionen kann auch über die Spieleplattform win2day.at via Internet und auch mit Mobiltelefon gespielt werden. Der Annahmeschluss ist sowohl am Dienstag als auch am Freitag um 18.30 Uhr.
Ziehung vom Mi., 01. 06. 2011
VO R S C H AU
13799 Ziehung vom Do., 02. 06. 2011
70553 Ziehung vom Fr., 03. 06. 2011
37063 Ziehung vom Sa., 04. 06. 2011
60717 avant-garden® verlost für die Kärntner Gartentage, Erlebnistage in Rosegg von 23. bis 26. Juni 2011 10 VIP-Karten für zwei Personen zum kostenlosen Eintritt in die gARTen2011. Einsendeschluss ist der 17. Juni 2011, an Kärntner Nachrichten, Kohldorferstraße 98, 9020 Klagenfurt, Kennwort: Kärntner Gartentage
Ziehung vom Mo., 06. 06. 2011
71806 Ziehung vom Di., 07. 06. 2011
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23. Runde 2011 1: Spanien U21– England U21 2: Tschechien U21– Ukraine U21 3: Dänemark U21– Schweiz U21 4: Weißrussland U21– Island U21 5: AIK Stockholm– Malmö FF 6: Elfsborg IF– Mjällby AIF 7: Kalmar FF– Gefle IF 8: Syrianska FC– Halmstads BK 9: Häcken BK– IFK Norrköping 10: Rovaniemi PS– Kuopio PS 11: VPS Vaasa– FC Honka 12: TPS Turku– FC Haka Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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AUSBILDUNG
Ausbildungsstätte „Lehrbetrieb Land Kärnten“ Seit Jahren engagiert sich das Amt der Kärntner Landesregierung mit seiner Ausbildungsstätte in der Lehrlingsausbildung. Neben der Vermittlung von fachlichen Inhalten, wird großer Wert auf soziale Kompetenz sowie projektorientiertes Lernen gelegt. Der Lehrbetrieb Land Kärnten kann von sich behaupten, ein Vorzeigebetrieb im Bereich der Lehrlingsausbildung zu sein. Zurzeit haben ca. 100 Jugendliche die Möglichkeit in unterschiedlichen Lehrberufen in der Ausbildungsstätte eine Facharbeiterausbildung zu absolvieren. Au s b i l d u n g s m ö g l i c h keiten: • Archiv-, Bibliotheks- u. Informationsassistent/in /Verwaltungsassistent/in (nur Doppellehre möglich) • Bautechnischer Zeichner/Bautechnische Zeichnerin • Chemielabortechnik • Garten- und Grünflächengestaltung mit Schwerpunkt Landschaftsgärtnerei • I n fo r m a t i o n ste c h n o logie – Technik (nur Lehre mit Matura möglich) • Koch – Köchin • Kraf tfahrzeugtechnik (Modullehrberuf 4 Jahre) • Medienfachmann/frau – Mediendesign • Medienfachmann/frau – Medientechnik • Metalltechnik – Metallbearbeitungstechnik • Physiklaborant • Straßenerhaltungsfachmann/frau / Tiefbauer/in (nur Doppellehre möglich) • Vergolder/in - Staffierer/in / Maler/in - Anstreicher/in (nur Doppellehre möglich)
Beste Chancen: Lehrlinge beim Land Kärnten. • Ver messungstechnik er/in • Verwaltungsassistent/in Bürokauffrau/mann Der Lehrbetrieb Land Kärnten bemüht sich ständig, die Ausbildung der Jugendlichen durch interessante und praxisnahe Projekte zu begleiten. Neben erlebnispädagogischen Outdoor-Tagen, welche vor allem zur Persönlichkeitsund Teambildung beitragen sollen, zählen auch zukunftsorientierte Wirtschaftsprojekte zu unserem Programm. Speziell den weiblichen Landeslehrlingen bietet man die Möglichkeit, in Begleitung einer Mentorin des Business Frauen Centers Kärnten (BFC) ein persönliches Coaching und einen Einblick in die Welt der Privatwirtschaft
zu erhalten. Zu jeder guten Ausbildung gehört auch eine Berufserfahrung außerhalb des Lehrbetriebes. Die Lehrlinge des Lehrbetriebes Landes Kärnten können ab dem 2. Lehrjahr die Chance nutzen ein Privatwirtschaftspraktikum bei Kärntner Spitzenbetrieben zu absolvieren. Das Ziel der Praktika - Kooperationen mit Betrieben aus der Privatwirtschaft - soll es sein, langfristig gesehen, das Niveau der Ausbildung noch zu heben. Die Lehrlinge sollen die Chance erhalten andere Organisationen – Unternehmungen kennenzulernen und wichtige Erfahrungen für spätere Zeiten zu machen. Die Lehrlinge haben dadurch die Chance ihr Profil zu schärfen und sich auch nach der Lehrzeit für Betriebe zu emp-
fehlen. Gemeinsam mit der Kärntner Verwaltungsakademie wurde ein umfassendes Schulungsprogramm im Rahmen der „KärntnerLehrlings-Akademie“ ausgearbeitet. Durch Zusatzqualifikationen und laufende Weiterbildung erhöht man seine berufliche Qualifikation und steigert die Chance zukünftig am Arbeitsmarkt ein gutes und sicheres Jobangebot zu bekommen. Ein weiterer Punkt, auf den wir vom Lehrbetrieb Land Kärnten stolz sein können, ist, dass wir auch Lehrlinge im Bereich der integrativen Berufsausbildung haben. Wir achten stets darauf, dass auch Menschen mit Handicaps die Möglichkeit erhalten, sich wie jeder andere im Berufsleben zu etablieren.
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WIRTSCHAFT
Foto: Stadtpresse
35 Jahre „Boutique Aktuell“! Bürgermeister Christian Scheider gratuliert Hildegard Kloiber zu großem persönlichem Engagement und Erfolg! Die Klagenfurter Fußgängerzone wäre ein ganzes Stück ärmer, gäbe es hier nicht seit einigen Jahren die „Boutique Aktuell“ und ihre charmante, engagierte Eigentümerin Hildegard Kloiber. Die temperamentvolle Lady, die allmonatlich persönlich nach Mailand fährt, um topmoderne Abendkleider, Röcke, Jeans, Shirts und Accessoires für ihre Kundinnen zu besorgen, betreibt ihre Boutique seit nunmehr 35 Jahren. Anfangs in der Bahnhofstraße, jetzt, seit einigen Jahren, in der Wienergasse 9.
Von ihren zahlreichen Erlebnissen, den vielen erfreulichen Stunden mit ihren Stammkundinnen, aber auch vom unermüdlichen Einsatz, den sie täglich für ihr Geschäft einbringt, erzählte Hildegard Kloiber Bürgermeister Christian Scheider bei einem Empfang im Klagenfurter Rathaus. Egal, ob sie vor Jahren Mama einer reizenden Tochter wurde oder sich einer Schulteroperation unterziehen musste – nichts hielt die Modefachfrau zu Hause, stets war sie nach ein paar Tagen wieder im Geschäft. „Es ist auf-
fallend, wie sehr das persönliche Engagement und der Geist, den Unternehmer in ihren Betrieb einbringen, zum Erfolg führt“, betonte Bürgermeister Christian Scheider und gratulierte der „Boutique Aktuell“-Besitzerin sehr herzlich zu ihrem 35jährigen Firmenjubiläum. Über die Urkunde, mit der der Bürgermeister der Unternehmerin „Dank und
Anerkennung“ ausspricht und den bunten Blumenstrauß freute sich die Klagenfurter Geschäftsfrau besonders. Gratuliert haben Hildegard Kloiber auch ihre Kundinnen und Geschäftsleute aus der Wienergasse, denn vor ein paar Tagen wurden die 35 Boutiquenjahre mit einem stimmungsvollen Fest in der Vinothek Lerch gefeiert.
9. HeimatHerbst startet am 21. August LR Dobernig: Alle Termine ab sofort auf www.heimat herbst.at - Heuer wird einmillionster Besucher erwartet. Der Kärntner HeimatHerbst 2011 startet mit dem Schleppe-Almkirchtag am 21. August 2011 und endet mit einem großen Abschlussfest am 16. Oktober. Das gab Volkskulturreferent LR Harald Dobernig im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. „Der Kärntner HeimatHerbst ist mittlerweile die größte Brauchtums- und Volkskulturveranstaltung des Landes und findet heuer zum neunten Mal statt. Ob auf Kirchtagen, Märkten oder beim Erntedank, alle Elemente der Volkskultur wie Handwerk, Musik, Brauch-
Ich bin mir sicher, dass wir heuer den einmillionsten Besucher begrüßen werden können“, so Dobernig. Dieser Erfolg zeige, wie wichtig die Veranstaltungen für Kärnten, für die Saisonverlängerung und für unsere Wirtschaft geworden sind.
tum und Kulinarik finden beim Heimatherbst ihren Platz“, so Dobernig. Man werde diese qualitative Veranstaltungsreihe auf jeden Fall erhalten und fortführen. Kärnten habe mit dem HeimatHerbst bereits auch im oberitalienischen Raum ein hervorragendes Image. „Daher wollen wir den HeimatHerbst auch zu einem AlpeAdria-Fest weiterentwick-
eln und Oberitalien und Slowenien mit einbeziehen“ so Dobernig, der immer wieder auftretende Querschüsse gegen den erfolgreichen HeimatHerbst als „vergebene Liebesmüh“ bezeichnete. Im Vorjahr begeisterte der HeimatHerbst 220.000 Besucher. „Seit Beginn sind bereits weit über 800.000 Besucher zu den HeimatHerbst-Festen gekommen.
Der Obmann der ARGE Volkskultur, Klaus Fillafer, verwies auch auf den sozialogischen Aspekt des HeimatHerbst. „Die Menschen begegnen sich wieder im Herbst, treffen sich im Wirtshaus. Der HeimatHerbst ist eine Art Erntedank für alle. Die Wirtschaft stellt ihre eigenen Produkte vor und sucht die regionale Vermarktung“, so Fillafer, der auch auf den entsprechenden Nutzen und die Wertschöpfung verwies.
16 KärntnerNachrichten I 10. Juni 2011
WIRTSCHAFT
Naturpark Dobratsch trifft Villacher Altstadt er Naturpark Dobratsch präsentiert sich am Freitag den 10. Juni 2011 von 10 bis 14 Uhr am Rathausplatz in der Villacher Altstadt. Mit dieser Aktion will der Naturpark den Villacherinnen und Villachern seine Besonderheiten näher bringen. Der Naturpark kann an diesem Tag mit allen Sinnen erlebt werden, es gibt etwas zu verkosten, zu riechen, zu fühlen und zu hören. Der Naturpark Bauer Karl Schützelhofer bieten herzhaften Speck, Käse und Wurstwaren an.
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Der Kräuterspatz des Naturparks, Christine Spazier, hat Kräuter, Tees und Kräuterprodukte vorbereitet. Der Naturpark Imker, Martin Morokitti, bietet schmackhaften Honig, Honigschnaps und andere
Kunstraum: Besuchen Sie das Atelier „Die Glas- und Holzidee“ von Josefin Aufschnaiter nahe Kitzbühel n der Nähe von Kitzbühel am Ortseingang zu Jochberg liegt das wunderschöne Atelier von Josef und Josefin Aufschnaiter, das
I „Spezialitäten von der Biene“. Von der Bäckerei und Mühle Wiegele aus Nötsch im Gailtal gibt es die eigens für den Naturpark kreierten Naturpark Müsli Weckerl zum probieren. Die Hauptattraktion bildet die Pferdekutsche von Melanie Screm und Richard Felsberger, die an diesem Tag durch die Villacher Altstadt fährt. Musikalisch wird die Veranstaltung von Hans Hassler umrahmt, der mit zünftiger Musik am Rathausplatz für tolle Stimmung sorgen wird.
sen Glaskunstwerke von Josefin Aufschnaiter bewundern. Das Atelier im ersten Stock dient als Arbeitsplatz für ihre Malerei, welche man auch käuflich erwerben kann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
aus den Elementen Holz, Glas und Stein gestaltet wurde und zum Verweilen und Stöbern einlädt. In den Regalen aus Schwarznuss lassen sich die zeitlo-
42. Raiffeisen Schülercup: Nachwuchs-Skistars geehrt er Landesskiverband Kärnten feiert die GewinnerInnen des diesjährigen Raiffeisen Schülercups. FavoritInnen holten sich die Podiumsplätze, überragende Leistung der Cup-SiegerInnen.
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In der 42. Schülercupsaison 2010/11 wurden erstmals die Klasseneinteilungen der SchülerInnen geändert, d.h. es gibt drei SchülerInnenklassen, die jeweils einzeln gewertet werden. Der diesjährige Abschluss fand im Rahmen des LSVK-Skitages auf dem Nassfeld statt.
Foto: KK – Raffeisen über Willi Valentin
Eine jahrzehntelange Erfolgsstory Der Raiffeisen Schülercup wurde in der Saison 1969/1970 zum ersten Mal ausgetragen und stellt somit die erfolgreichste Rennserie der Schülerklasse dar.
Raiffeisen ein verlässlicher Partner Raiffeisen wird als verlässlicher Partner auch in Zeiten wie diesen Verantwortung übernehmen und den nötigen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Ju-
Im Bild v.l.n.r. hinten: Adrian Pertl, Lukas Titscher, Sebastian Walder; Vorne: Brigadier Wilibald LiberdaLSVK-Präsident, Claudia Stückler, Nadine Fest, Sellina Millonig, Nicole Hosp, Dir. Mag. Peter Gauper – Raiffeisenlandesbank Kärnten. gendsportförderung leisten, betont VDir. Mag. Peter Gauper: „Mit dem Raiffeisen Schülercup bieten wir die optimale
Grundlage für professionelle Nachwuchsarbeit und unterstützen die jungen Talente beim Sprung in den ÖSV-Kader.
10. Juni 2011 I KärntnerNachrichten 17
WIRTSCHAFT
450 Jahre „Seewirt“ am Ossiacher See Im bekannten See-Restaurant und Hotel „Seewirt“ am Ossiacher See gab es kürzlich zwei besondere Gründe zu gratulieren. Wirtin Josefa Köllich feierte ihren 80. Geburtstag und das Traditionshaus neben dem Stift Ossiach steht seit bereits 450 Jahren. Unter den vielen Freunden und Gästen stellten sich auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Bürgermeister Johann Huber als Gratulanten ein. Dörfler sagte, dass er durch seine Zeit als Bankdirektor in Ossiach eng mit dem „Seewirt“ verbunden sei, in dem er oft und gerne zu Gast sei. Es sei hier einer der schönsten Plätze Kärntens, mit viel Natur und durch das Stift und den „Carinthischen Sommer“ auch mit viel Kultur. „Dieses Haus ist ein exzellenter Platz besonderer Begegnung, Entschleunigung, Ruhe und Entspannung“, sagte Dörfler, der Josefa Köllich ganz
besonders herzlich gratulierte. Das „Seewirt“-Haus wurde 1561 unter Abt Peter Gröblacher errichtet und diente einst als Gerichtsgebäude und Verwalterhaus des Stiftes. 1626 scheint es in der Chronik erstmals als Gasthaus unter dem Namen „Hoff Taffern“ auf. 1857 erwarb es Thomas Mandl, der Urgroßvater von Josefa Köllich, um 3.125 Gulden. Seitdem ist der „Seewirt“ in Familienbesitz.
Josefa Köllich folgte am 2. April 1984 als Wirtin auf ihre Mutter Josefina Piller (ab 1967) und ihre Großmutter Maria Fischer (ab 1895). Unterstützt wird sie von Sohn Michael und Schwiegertochter Gudrun. Auch der jüngste Spross der Familie, der zehnjährige Matthias, hilft bereits kräftig mit. Infos unter www.seewirt-ossiach.at
Kärntner Gartentage im Schloss Rosegg vant-garden ®, gemeinnütziger Verein für Kunst und Gartenkultur veranstaltet heuer die Kärntner gARTentage. Die Ausstellung ist der Gartentreffpunkt im Süden Österreichs, als jährlich wiederkehrender Ausstellungs- und Verkaufsevent in der Kärntner Gartenszene. Das Gesamtpaket in Zusammen-
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arbeit mit Schloß Rosegg bietet neben der Gartenausstellung auch noch die Attraktionen des Schlosses (Schlossführung, Wachsfiguren, Tierpark) und des Keltenmuseums Frög in günstigen Kombitickets, als Erlebnistage Rosegg die auch vom Tourismus Kärnten international beworben werden. Die Eröffnung der „Exhibition in Progress“ findet am Donnerstag in Form einer Eröffnungsmattineé statt. Die gesamte Ausstellung, die sich laufend verändern soll, wird von Manfred Bo-
ckelmann dokumentiert und im Rahmen der Schlußsoireé in Form einer Multimedialen Performance den Gästen präsentiert. Unser Motto für 2011: Sommerwohnung – Garten; Sommer, Wohnen im Grünen!
Die gARTen2011 ist ein Veranstaltungs- und Verkaufsevent, wo neue Trends, aber auch Klassiker rund um das Thema Garten, Terrasse und Haus präsentiert werden, mit wechselnden Schwerpunkten und Sonderausstellungen in Kunst, Gartenkunst und Floristik.
18 KärntnerNachrichten I 10. Juni 2011
WIRTSCHAFT
Projekt „SWITCH“ - Technische Berufe als Chance für Frauen as Arbeitsmarktservice Kärnten (AMS) hat gemeinsam mit den Projektpartnern Berufsförderungsinstitut Kärnten, WIFI Kärnten und ÖSB Consulting bereits 2008 das Projekt „SWITCH“ ins Leben gerufen, bei dem sowohl arbeitslose als auch arbeitsuchende Frauen eine technische Basisqualifizierung bzw. technische Grundschulung erhalten.
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Bislang haben 200 Frauen an dem Projekt teilgenommen, drei Viertel davon haben unmittelbar nach Kursabschluss einen Arbeitsplatz gefunden, wiederum mehr als die Hälfte davon im Metallbereich.
SWITCH – Vorteile für Unternehmen und MitarbeiterInnen Ein gutes Beispiel dafür ist die Firma NCA Anlagen- und Containerbau GmbH in St. Paul im Lavanttal. „Wir haben zwei Frauen über das SwitchProgramm in unserer Firma ausgebildet und danach auch gleich fix eingestellt. Die beiden Damen sind sehr engagiert und da eine der beiden auch noch Russisch als Muttersprache spricht, bringt dies nur Vorteile für unser Unternehmen“, ist NCA-Geschäftsführer Ing. Christian Schrammel sehr zufrieden. Auch die
beiden Switch-Teilnehmerinnen sind über ihre Ausbildung froh: „Schon als ich mit der Pflichtschule fertig war, wollte ich ins Metallgewerbe einsteigen, dies wurde mir damals jedoch noch verwehrt. Ich schlug eine andere Richtung ein. Umso mehr freut es mich, dass ich dank Switch und der Firma NCA eine verspätete Chance bekommen habe, meinen Berufswunsch noch zu erfüllen“, erzählt Heidelinde Stückler. Und auch Ihre Kollegin Yuliya Prokopchuk, eine gebürtige Russin, lobt das Switch-Programm: „Ich wollte immer im technischen Bereich arbeiten. Leider habe ich nach der technischen Ausbildung in der Ukraine nie beruf-
F R AU E N U N D B E T R I E B E M O T I V I E R E N „Ein Facharbeitermangel vor allem im technisch-gewerblichen Bereich zeichnet sich ab. Wir sehen da bei Frauen großes Potenzial. Das AMS Kärnten hat sich mit der Erhöhung der Arbeitsmarktchancen von Frauen durch Aus- und Weiterbildung ein wichtiges Ziel gesetzt. Mit dem Projekt „SWITCH“ sollen für arbeitslose bzw. arbeitsuchende Frauen einerseits offene Stellen in handwerklich-technischen Bereichen akquiriert und andererseits Frauen motiviert werden, Tätigkeiten in diesen Bereichen nach vorangegangener Qualifizierung anzunehmen“, erläutert Mag. Josef Sibitz, Landesgeschäftsführer des AMS Kärnten.
lich gearbeitet. Erst in Österreich habe ich mein Glück versucht. Projekt „Switch“ war eine Chance für mich, als Frau das Wissen und das Praktikum im Metallbereich zu bekommen.“
Dem Fachkräftemangel entgegenwirken „Der Themenkreis „Frauen in die Technik“ liegt dem BFI-Kärnten ganz besonders am Herzen. Über 40 Prozent unserer Lehrlinge in den Berufen Maschinenbau-, Stahlbau Metallbearbeitungstechnik sind weiblich. Mit unserem modernen Technikzentrum in St. Stefan und unseren hoch qualifizierten AusbilderInnen bieten wir den Teilnehmerinnen am Projekt SWITCH eine ideale Ausbildungsstätte für ihren beruflichen Neustart“, so Ing. Kurt Lasnig, Geschäftsführer bfi Kärnten. Infos unter: www.ams.at
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WIRTSCHAFT
„Kärntnermilch“: Erfolgreich aus der Milch-Krise ach dem extrem schwierigen Jahr 2009 hat sich der Milchmarkt in Europa ab Mitte 2010 deutlich stabilisiert und verbessert. Nach wie vor kämpfen die österreichischen Molkereien mit Preisgarantien, Billigpreisen, Aktionen, nach wie vor stehen steigende Importe von Handelswaren und aggressive Preisbewerbung des Handels auf der Tagesordnung. Diesem großen Druck konnten einige milchwirtschaftlichen Unternehmen in Österreich nicht standhalten. So mussten die Tirol Milch, der Käsehof Salzburg und die Stainzer Milch ihre Eigenständigkeit aufgeben.
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Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen und Turbulenzen am österreichischen Markt hat die
Kärntnermilch ihren Weg der Qualität erfolgreich weitergeführt. Die 169 Mitarbeiter erwirtschafteten 82,3 Millionen Euro Umsatz. Geschrieben wird eine schwarze Null: Die 2,8 Mio. Euro plus wurden an die Milchlieferanten ausbezahlt.
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Im Jahr 2011 werden 3,5 Millionen Euro investiert. Die Kärntnermilch plant einen Ausbau und will in Zukunft mehr in der Gastronomie punkten!“
Die Investitionen betrugen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr ca. 4,0 Mio.
S W I T C H K U R S A M 21. J U N I Der nächste Switch-Kurs beginnt am 21. Juni mit einer Infoveranstaltung für 50 TeilnehmerInnen. Danach folgen zweimonatige Technik-Basisqualifizierungen für 16 Frauen. Im Anschluss daran erfolgt die sechsmonatige Technik-Fachausbildung. Die Kursinhalte sind in unterschiedlichsten Bereichen angesiedelt und reichen u.a. von praktischer Einführung in die Metall- und Elektrotechnik über EDV- und Maschinengrundlagen bis hin zur CNC-Grundausbildung und Hubstaplerinnen-Ausbildung. Die Schulungen werden im Raum Wolfsberg im BFI- Technikzentrum durchgeführt. Infos unter: www.ams.at oder wenden Sie sich an ihre/n AMS-BeraterIn
Führungsteam: Obmann ÖR Josef Welscher, GF Dr. Helmut Petschach, Leiter Verkauf/Marketing Wolfgang Kavalar (v.l.). Euro. In den letzten Jahren hat die Kärntnermilch wesentlich für neue Technologien, Erhaltung des hohen Qualitätsstandards bzw. zur Entwicklung neuer Produkte investiert.
Zahlreiche Auszeichnungen Im Jahr 2010 erreichte die Kärntnermilch bei der DLG wiederum 39 Gold- und 9 Silbermedaillen sowie bereits zum 5. Mal in Folge den PriMax 2010 in der weißen Palette für hochwertigste Qualität für das Gesamtsortiment. Beim internationalen Qualitätswettbewerb in Slowenien konnten 4 Große Goldmedaillen für den BIO+ Tauernalm Sennerkäse, den BIO+ Tauernalm
Rahmkäse, den Kärntnermilch Mölltaler Almkäse und den Kärntnermilch Kärntner Rahmkäse erreicht werden. Ganz besonders ist Kärntnermilch auf die Erreichung des Käsekaisers 2011 für den BIO+ Tauernalm Sennerkäse in der Kategorie „Hartkäse“ und für die Nominierung zum Käsekaiser 2011 für den Drautaler in der Kategorie „Schnittkäse mild-fein“ . Bei der Internationalen Käsiade in Tirol wurde die Kärntnermilch mit 2 Goldmedaillen für den BIO+ Tauernalm Sennerkäse und den Kärntnermilch Mölltaler Almkäse ausgezeichnet. Eine hohe Auszeichnung ist auch der AMA Milch Innovationspreis 2010 für den 1. Platz in der Kategorie „Bunte Palette zum Trinken“ für Milkfit Probiotische Acidophilusmilch mit Heidelbeeren, sowie 2 Nominierungen in der Kategorie „Bunte Palette zum Löffeln“ mit Kärntnermilch Luftikuss ZitronenJogurtdessert und in der Kategorie „Weiße Palette“ mit Laktosefreies Trinkjogurt Natur.
20 KärntnerNachrichten I 10. Juni 2011
REISE
Fregate Island, die Arche Noah im Indischen Ozean Die tropische Insel, am äußeren Rand der Seychellen, ist gleichzeitig Luxusresort und Refugium für bedrohte Tiere und Pflanzen. Fregate Island war ganz auf den „Honeymoon“ von Prinz William und Kate eingestellt. Immerhin hatte das englische Fachmagazin „Journal of Photography“ die Insel zum fotogensten „Topspot“ und einen seiner Strände „Anse Victorin“ zum schönsten Strand der Welt gewählt. Da einige schlaue Paparazzis hinter die Pläne des königlichen Paares kamen, wurde in letzter Minute umdisponiert. Die Trauminsel stand, während William und Kate anderswo auf den Seychellen urlaubten, einigen Normalsterblichen zur Verfügung. Wer je von Robinson Crusoe geträumt hat, findet auf Fregate Island die Erfüllung seiner Träume. Die Granitinsel liegt zwanzig Flugminuten oder drei, manchmal recht wellige, Stunden im Boot von Mahe,
Frühstück am Strand.
Diese harmlosen Tiere bevölkern wieder die Insel. der Hauptinsel der Seychellen, entfernt. Das tropische Inselparadies bietet für die Gäste intelligenten Luxus und ermöglicht seinem Besitzer, einen deutschen Industriellen, dort seine Ökoträume Realität werden zu lässen. Fregate ist ein tourismuspoli-
tisches Muster. Die großzügigen Investitionen dienten der Kreation architektonisch ausgereifter, völlig der Natur angepasster, touristischer Infrastruktur, aber auch der Erhaltung endemischer Pflanzen und Tiere, die noch vor Kurzem vom Aussterben bedroht waren. 4000 Riesenschildkröten bevölkern das zwei Kilometer lange dschungelbedeckte Eiland. Manche, wie „James“, der heimliche König der Insel, sind bis zu zwei hundert Jahre alt und und so groß wie ein mittlerer Tisch. Seltene Vogelarten haben sich an die gastfreundlichen Besucher, an deren Frühstück sie emsig mitnaschen, gewöhnt. Sie sind ein Teil des Stimmungsbildes von Fregate, denn sie baden in den privaten Pools der vierzehn Gästevillen, umschwirren das „Baumhaus“ mitten im Dschungel, wo man sich ein leichtes Essen servieren lassen kann und legen ihre Eier überall dort hin, wo man befürchten muß, dass sie herunterfallen. Man bezeichnet Fregate auch als Arche Noah im Indischen Ozean. Durch gezielte mit dem Hotelprojekt akkordierte Maßnahmen, ist die Insel ein ideales Biotop geworden.
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REISE
Die Drossel „Magpie Robin“ z.B. von der man vor Kurzem nur mehr 22 Exemplare zählte, hat auf Fregate ihren letzten Zufluchtsort gefunden. Heute wird man von diesen lebhaften, „leutseligen“ Vögeln auf Schritt und Tritt umschwirrt. Den maximal vierzig Gästen, die das Inselresort aufnimmt, werden (mit Ausnahme von Rindfleisch) nur „heimische“ Produkte serviert. Fische, die man verzehrt, sind mit Sicherheit am Vortag noch im Indischen Ozean geschwommen. Es wächst einfach alles, was die Erde an Früchten und Gemüse zu bieten hat. Die Feriengestaltung auf Fregate läßt den Gästen jede Freiheit. Hier ist der Gast wirklich König. Er nimmt seine Mahlzeiten ein, wann und wo er will. So kann er z.B. für das Abendessen einen der vielen Sandstrände, wo der Sonnenuntergang besonders schön ist, aussuchen. Den sogenannten „Hightea“ nimmt er auf einem Granitfelsen, mit Blick über Dschungel und Ozean, ein. Das Frühstück genießt er mit den Füssen im privaten Swimming Pool. In einem Spa mit Ausblick werden die Kunden von aus Bali importierten Therapeutinnen betreut. Für alle Gäste stehen kleine Elektrofahrzeuge zur Verfügung, mit denen sie lautlos durch den Dschungel und zu den verschiedenen Stränden fahren können. Wenn man sich allerdings der Mountainbikes, die ebenfalls vorhanden sind, bedient und über die steilen Hügel strampelt, kommt man nicht nur außer Atem, sondern auch ins Schwitzen. Das Schnorcheln um
Fregate ist besonders empfehlenswert. Die Vielfalt bunter Fische ist beeindruckend und man trifft auch immer wieder scheue und harmlose Riffhaie. Die Seychellen haben 80000 Einwohner, die zu neunzig Prozent katholisch sind. Fregate wird von der Regierung des Landes als Musterbeispiel anerkannt und gilt für die Entwicklung des Tourismus in dem Inselstaate als Maß aller Dinge. Wieviel Tourismus verträgt die Na-
tur? Das ist für die Betreiber des Resorts die Kernfrage. Sie sind bei ihrer Beantwortung sehr restriktiv und gehen damit in eine Richtung, die in anderen Regionen der Welt Vorbildwirkung haben sollte. KML
Fregate Island, ein tropisches Paradies.
22 KärntnerNachrichten I 10. Juni 2011
FREIZEIT
20 Jahre Obir Tropfsteinhöhlen nlässlich des 20 JahrJubiläums der Obir Tropfsteinhöhlen wurde kürzlich bei einem Festakt und einem Radio Kärnten Frühschoppen im Beisein von Kulturreferent LR Harald Dobernig in Bad Eisenkappel gefeiert. „Die Obir Tropfsteinhöhlen sind nicht nur Kärntner Naturgut sondern auch ein wichtiges Ausflugsziel und eine Attraktion für den Tourismus. Damit tragen die Tropfsteinhöhlen auch zur Belebung der Wirtschaft in Bad Eisenkappel bei. Wir werden gemeinsam mit der Gemeinde versuchen, auch in den nächsten 20 Jahren die Tropfsteinhöhlen gut zu führen“, so Dobernig, der bereits Ende August 2010 den 1.000.000. Gast der Höhlen begrüßen konnte.
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Die Obir Tropfsteinhöhlen sind seit 1991 für die Öffentlichkeit zugänglich. Mit durchschnittlich 50.000 Besuchern jährlich zählen sie zu den wichtigsten Ausflugszielen in Kärnten. Sie sind Besuchermagnet und beliebtes Schlechtwetterprogramm sowohl für Einheimische als auch Touristen. Ent-
deckt wurden die Höhlen 1870, als sich Bergleute auf die Suche nach Blei und Zink machten. Die lebenden Tropfsteine in den Höhlen sind europaweit eine Rarität. Den Besuchern wird ein 800 Meter langer unterirdischer Erlebnispark mit 200 Mio. Jahre alter Erdgeschichte präsentiert.
Bei den Feierlichkeiten waren auch Klubobmann Reinhart Rohr, Landtagsabgeordneter Gerald Grebenjak, der Bürgermeister von Bad Eisenkappel Franz-Josef Smrtnik, Abteilungsvorstand Franz Sturm, Kreditorenschützer Arno Ruckhofer, Braumeister Friedl Koren und „Pfau“ Valentin Latschen mit dabei.
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KULTUR
„Haus der Volkskultur“ öffnete seine Pforten as „Haus der Volkskultur“ in Klagenfurt lud am Sonntag zu seinem ersten Tag der offenen Tür. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig konnte sich gemeinsam mit Horst Moser von der Unterabteilung Volkskultur und Brauchtumswesen und den 17 volkskulturellen Verbänden im Haus über ein sehr großes Interesse der Kärntnerinnen und Kärntner freuen. „Weit über 500 Besucherinnen und Besucher zeigen, dass es die richtige Entscheidung war, die Aktivitäten im Haus der Volkskultur zu präsentieren“, so Dobernig.
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„Es freut mich, dass diese Leistungsschau der volkskulturellen Verbände und
das bunte Programm so gut angenommen wurden. Die Volkskultur ist ein Teil Kärntens, rund 100.000 Menschen sind in irgendeiner Form mit der Volkskultur verbunden, sei es in Verbänden, bei der Blasmusik, in Musikgruppen oder in Chören“, so der Landesrat, der allen mitwirkenden Verbänden und den Mitarbeitern der Brauchtumsabteilung herzlich für die Gestaltung des Tages dankte. Nach einem Platzkonzert gab Dobernig mit dem ORF Radio Kärnten-Frühschoppenkonzert den Startschuss für den Tag der offenen Tür. Mitwirkende waren die „Weißbacherpartie“ der Stadtkapelle Feldkirchen, das Chorensemble
„Junge Stimmen“ und die Volksmusikgruppe „Kärntner Klang“, moderiert hat Josef Nadrag. Anlässlich des 100-Jahr Jubiläums des Kärntner Trachtenanzuges folgte im Anschluss eine Trachtenmodenschau des Kärntner Heimatwerkes. Danach präsentierten sich die volkskulturellen Verbände im gesamten Haus, besonderer Wert wurde auf die Einbindung des Publi-
kums gelegt. Unter anderem gab es einen Workshop der tanzenden Verbände, Volkstanz für jedermann, den Bandltanz der Landjugend Moosburg, Blasmusik zum Ausprobieren, Schnitzen von Masken und Krippen, Anfertigen von Puppen, Autorenlesungen, Unterricht im Lesen alter Schriften und die Möglichkeit für die Besucher, ihre Stimmlage professionell testen zu lassen.
Veranstaltungen Schloss Albeck So, 12. 06., 11 h: Duo-Konzert mit „Le Corde Virtuose „: Henriette Hofmann, Violine, Martin Prettenhofer, Klavier:
Das Duo „Le Corde Virtuose“ wurde im Jahr 2008 gegründet und konnte seitdem durch zahlreiche Konzerte
und Auftritte bei Veranstaltungen auf sich aufmerksam machen. Die Musiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit einem über alle Epochen gestreuten Repertoire für die Besetzung Violine und Klavier, das auch selten gespielte Werke einbezieht, das Podium zu erobern und ihre Zuhörer zu begeistern. Um die vielfältigen Ansprüche des Publikums zu erfüllen, gelingt es den beiden Musiker auch, künstlerische Ausflüge in die Bereiche Tango, Pop und Salonmusik zum machen. Die Virtuosität und Dynamik ihrer vielen Saiten, die dem Duo „Le Corde Virtuose“ seinen den wohlklingenden Namen verleiht, fordert dazu auf, dieses Konzert mit Werken von Bach, Brahms, Elgar und Johann Strauss nicht zu versäumen. So, 12. 06., 15 h: Quattro Pro - „A Cappella Entertainment“: Quattro Pro ist ein steirisches Männerquartett, das seit nunmehr 8
Jahren besteht. Ihr Repertoire reicht vom Steirischen oder Kärntner Volkslied über Schlager, Gospels, Pop- und Rockklassiker bis hin zu Eigenkompositionen. Die vier Sänger – Marko Zeiler, Josef Bergthaler, Armin Bacher und Martin Haider – sind seit der Kindheit von der Musik geprägt und bringen unterschiedlichste Erfahrungen aus der Blasmusik, dem Chorgesang oder der Rockmusik mit. Die Band motiviert die Menschen zum Zuhören, Mitsingen und Nachdenken und ist durch ihre Vielseitigkeit bei allen Altersklassen beliebt.