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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 20.2011

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 20 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 20. Mai 2011

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Landesrat Harald Dobernig: „Bis zum Jahr 2015 könnte Kärnten das NullDefizit erreichen!“

Gesundheitspolitik: Sorge um Wiener Pläne zur Abschaffung der BrustkrebsFrüherkennung in Kärnten!

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Seiten 6 und 7


2 KärntnerNachrichten I 20. Mai 2011

THEMA DER WOCHE

Einheitliche Linie der Freiheitlichen in der Ortstafelfrage Ortstafellösung ist für Landeshauptmann Gerhard Dörfler, FPK-Parteiobmann Uwe Scheuch und FPÖ-Obmann HC Strache ein positives Signal für Kärnten m Rahmen eines KärntenBesuches von FPÖBundesparteiobmann Heinz-Christian Strache gab es eine gemeinsame Pressekonferenz mit FPKParteiobmann LHStv. Uwe Scheuch und Landeshauptmann Gerhard Dörfler, bei der die einheitliche Linie der Freiheitlichen in der Ortstafelfrage bekräftigt wurde. Alle drei gaben auch ein klares Bekenntnis zur geplanten Ortstafelbefragung ab.

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„Die Lösung der Ortstafelfrage ist ein positives Signal für Kärnten und wird auch auf Bundesebene von der FPÖ mitgetragen. Mit der Volksbefragung hat jeder Kärntner und jede Kärntnerin zusätzlich die Möglichkeit, sich aktiv an der Entscheidung zu beteiligen und seine Meinung zu äußern“, betont FPKObmann Scheuch.

LH: Kein zweiter Ortstafelsturm! Zur ablehnenden Haltung der Volksbefragung von SPÖ und ÖVP verwies LH Gerhard Dörfler wiederholt auf die von der FPK bereits im Jänner dieses Jahres in den Parteigremien beschlossenen und der der Öffentlichkeit präsentierten sechs Eckpunkte, die die Basis der Verhandlungen zur Ortstafellösung bildeten, wobei neben dem Ziel einer endgültigen Lösung im Verfassungsrang auch eine verpflichtende Volksbefragung

Die Spitze der Kärntner Freiheitlichen und FPÖ-Obmann H. C. Strache bei einer Sitzung des Landesparteivorstandes zur Wochenbeginn in Klagenfurt. eingefordert wurde. Die Volksbefragung sei eine Forderung in den Verhandlungen gewesen und sei nun Teil der Lösung. „Ich will keinen Ortstafelsturm zwei“, erinnert der Landeshauptmann an die 70er Jahre. „Damals hat man die Menschen nicht mitgenommen, und das ist ein Schaden für das Land gewesen, der viel gekostet hat. Die Miteinbeziehung der Menschen durch die Volksbefragung ist daher eine gute und kluge Investition“, ist Landeshauptmann Dörfler überzeugt.

Strache: Ein gutes Ergebnis Auch FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian

Strache begrüßt die Ortstafel-Lösung ausdrücklich und gratuliert Landeshauptmann Dörfler. „Es ist ein sehr gutes Ergebnis, quasi die goldene Brücke. Jetzt wollen wir die Bevölkerung auf diesem Weg mitnehmen. Gemeinsam mit den Kärntnerinnen und Kärntnern werden wir diese positive, endgültige und nachhaltige Lösung für ganz Kärnten umsetzen“, betont Strache, der auch ein klares Bekenntnis zur Volksbefragung und damit zur direkten Demokratie abgibt: „Kärnten ist hier ein Vorreiterland.“ Der FPÖ-Parteichef fordert, dass die Bundesregierung nach der Ortstafellösung nun Druck auf Slowenien machen muss, damit die

deutsche Minderheit endlich anerkannt wird. „Auch Slowenien muss endlich seine Hausaufgaben erledigen, Minderheitenrechte sind keine Einbahnstraße. Ich erwarte mir rot-weißroten Druck bis hin zur EUEbene, damit der deutschen Volksgruppe endlich ihre Rechte zugestanden werden.“

Sag „Ja“ zu Kärnten Seitens der anderen Parteien und gewisser Medien gibt es immer wieder Kritik an der geplanten Volksbefragung. Doch die Kritiker vergessen folgende Fakten: • Nach 56 Jahren steht die Kärntner Ortstafelfrage


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THEMA DER WOCHE unmittelbar vor einer Lösung. Dieses Thema war jahrzehntelang viel zu prägend für Kärnten, als dass die Entscheidung jetzt an der Bevölkerung vorbei gefällt werden darf. • Eine Volksbefragung ist ein wichtiges demokratiepolitisches Instrument. Gerade bei einem so wichtigen Thema wie der Ortstafelfrage muss dem direkten Votum der Bevölkerung eine ganz besondere Bedeutung zukommen. • Die FPK hat bereits im Jänner dieses Jahres in den Parteigremien eine Volksbefragung beschlossenen und dies als einen der Eckpunkte für die Lösung der Ortstafelfrage präsentiert. • Die Volksbefragung ist immer eine Forderung in den Verhandlungen gewesen und ist nun Teil der Lösung. Wer also gegen die Volksbefragung auftritt, schnürt das Lösungspaket auf und ist somit auch gegen eine Lösung der Ortstafelfrage. • Mit der Volksbefragung hat jede Kärntnerin und jeder Kärntner die Möglichkeit, sich aktiv an der Entscheidung zu beteiligen und

seine Meinung zu äußern. • Die Volksbefragung ist ein Mittel der direkten Demokratie. Die Freiheitlichen haben sich immer dafür stark gemacht, dass bei sensiblen und wichtigen Fragen die Bevölkerung mitbestimmen kann.

Kommentar von Landeshauptmann Gerhard Dörfler

• Die Freiheitlichen haben keine Angst vor der Meinung der Kärntnerinnen und Kärntner. Sie regieren mit den Menschen und nicht gegen die Menschen. • Der Versuch der Politik, in den 70er Jahren dieses Problem ohne Mitwirkung der Bevölkerung zu lösen, endete im Ortstafelsturm. Das darf nicht mehr passieren. Daher ist es wichtig, dass die Bevölkerung in diese historische Entscheidung mit eingebunden wird und ihre Unterstützung zum Ausdruck bringen kann. * Der Friede im Land ist unbezahlbar. Die Miteinbeziehung der Menschen durch die Volksbefragung ist daher eine gute und kluge Investition. Im Vergleich zu Kärnten wurden in Wien acht Millionen Euro für eine Volksbefragung über Citymaut, Kampfhunde und Hausmeister ausgegeben.

Alle Informationen auch im Internet unter www.freiheitliche-ktn.at

Informationen in aller Kürze Zeitplan der Befragung zur Ortstafellösung Die Abstimmung zur historischen Ortstafellösung 2011 ist zwischen dem 6. und 17. Juni 2011 mittels Briefbefragung möglich. Jeder Wahlberechtigte erhält einen Stimmzettel inkl. Antwortkuvert mit der Post übermittelt. Die Stimmabgabe erfolgt anonym, das Stimmverhalten kann nicht festgestellt werden. Alle bis 17. Juni 2011, 12 Uhr im Amt der Kärntner Landesregierung/ Wahlbehörde eingelangten Stimmzettel, werden berücksichtigt. Sie entscheiden mit, ob das von Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit allen Partnern erzielte historische Verhandlungsergebnis umgesetzt werden soll.

Liebe Kärntnerinnen, liebe Kärntner! Im Vorfeld der Verhandlungen zur Ortstafelfrage habe ich mich intensiv mit den Geschehnissen vor 56 Jahren aber auch mit dem „Ortstafelsturm“ beschäftigt. Der Ortstafelsturm im Jahre 1972 ist vor allem deshalb entstanden, weil die Politik die Menschen in Kärnten nicht eingebunden hat. Damals haben die Landes- und Bundesregierung am grünen Tisch einen Kompromiss ausverhandelt, der von der Bevölkerung nicht mitgetragen wurde. Dieses traurige Kapitel der Geschichte soll sich nicht wiederholen, weshalb ich daher auf eine starke Einbindung der Kärntner Bevölkerung setze. Die Zustimmung jedes einzelnen von Ihnen bei der Briefbefragung ist sehr wichtig und ich darf Sie ersuchen, dass auch Sie mit Ihrer Stimme diese auf breiten Konsens aufgebaute Lösung unterstützen. Denn mit jeder Stimme mehr wird sichergestellt, dass diese Verhandlungslösung auch tatsächlich dem Wunsch der Kärntner Bevölkerung nach einer Lösung der Ortstafelfrage entspricht. Deshalb lade ich Sie ein, seien Sie, 56 Jahre nach dem Staatsvertrag, Partner der endgültigen Lösung der Kärntner Ortstafelfrage und stimmen Sie für „JA“. Ihr Landeshauptmann Gerhard Dörfler


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HINTERGRUND

ÖH-Wahl: Nur wer zur Wahl geht, kann mitbestimmen Die Wahl zur Österreichischen Hochschülerschaft steht vor der Tür. Vom 24. bis 26. Mai haben die Studenten die Möglichkeit ihre Interessensvertretung selbst zu bestimmen.

Landesjugendreferent LHStv. Uwe Scheuch mit dem RFSTeam für die ÖH-Wahlen an der Uni Klagenfurt. n den vergangenen drei Wochen hat das Team des Rings freiheitlicher Studenten Kärntens (RFS) in zahlreichen persönlichen Gesprächen seine Ziele und Anliegen den Studenten nahe gebracht. „Unser täglicher Einsatz am Wahlkampfstand des RFS am Universitätsgelände kam bei den Studierenden positiv an. Auch die Besuche von LHStv. Uwe Scheuch, den Landtagsabgeordneten Gernot Darmann und Peter Zwanziger, dem ersten Präsidenten des Kärntner Landtages Josef Lobnig, Stadtrat Wolfgang Germ, Stadträtin Dr. Christine Jeremias und Bürgermeister Christian Scheider wurde von den Studenten begrüßt, da sie dadurch die Möglichkeit hatten, mit politischen

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Entscheidungsträgern auf Augenhöhe zu diskutieren und ihre Probleme vorzubringen“, berichtet Nicole Di Bernardo, die Spitzenkandidatin für den RFS Kärnten. Ihre wichtigsten Anliegen: Die Aufgabe der ÖH muss es sein ein Sprachrohr für ihre Mitglieder zu sein und deren Interessen und Bedürfnisse sowohl gegenüber Politikern als auch gegenüber Rektoren und Professoren zu vertreten. Wichtig sind Ziele, die innerhalb der zweijährigen Funktionsperiode der ÖH umsetzbar sind und direkt den Studierenden zu gute kommen. „Deshalb hoffen wir auf Unterstützung bei der Wahl zur österreichischen Hoch-

schülerschaft vom 24. bis 26. Mai 2011, denn nur gemeinsam sind wir stark“, betont Nicole Di Bernardo.

BeachvolleyballTurnier Am 14. Mai organisierten der Ring freiheitlicher Studenten Kärntens gemeinsam mit den freien und unabhängigen Schülern Kärntens ein Beachvolleyball Turnier bei den Beachvolleyball Plätzen der Sportunion. Bei strahlen-

dem Wetter wetteiferten 20 Teams um den Sieg. Erster Präsident des Kärntner Landtages Josef Lobnig sprach die einleitenden Worte und eröffnete das Tunier. Auch Stadträtin Dr. Christine Jeremias kam, um die Teilnehmer anzufeuern. Für Essen und Getränke war ausreichend gesorgt. Die Siegerehrung übernahmen LAbg. Gernot Darmann und LAbg. Peter Zwanziger, die den Siegern und auch allen anderen Teilnehmern gratulierten.


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HINTERGRUND

Landesbudget: Neuverschuldung konnte massiv gesenkt werden! Erstmals sinken Ausgaben für Personal! Gegenüber ursprünglichem Budgetprogramm bereits Einsparungen von 981 Mio. Euro. Der Kärntner Reformweg wird fortgesetzt Kürzlich präsentierte der für das Personal im Landesdienst zuständige Landesrat Harald Dobernig (FPK) die Ergebnisse des letzten Budgetkonvents. Schwerpunkte waren die Evaluierung der bisher eingeleiteten Maßnahmen beim Personal-bereich mit dem Personalbudget Neu, der Schulbereich sowie das Budgetprogramm.

Bis 2014 werden 981 Mio. Euro gespart „Gegenüber dem ursprünglichen Budgetprogramm bis 2014 sparen wir bereits 981 Mio. Euro ein. Diesen Reformweg und Sparkurs mit Verwaltungsreform, Pensionsreform, selektiven Einstellungsstopp und vielen weiteren Maßnahmen werden wir fortsetzen“, so Dobernig.

Nulldefizit rund um das Jahr 2015 Das Herzstück der Kärntner Koalition ist das Budget und die Sanierung des Landes. Daher wurden auch klare Ziele definiert: Die NettoNeuverschuldung muß jährlich gesenkt werden. Das Nulldefizit soll rund um das Jahr 2015 erreicht werden und die Umsetzung einer totalen Haushaltsreform mit Wirkungsorientierung und Globalbudgets habe zu erfolgen. „Wir haben beim Personal-

budget an allen Schrauben gedreht und wir können sagen, dass all unsere Maßnahmen gegriffen haben. Die Kosten für das Personal werden bis 2014 von derzeit 208 Mio. Euro auf 192 Mio. Euro sinken. Wir sparen in Summe in fünf Jahren 164 Mio. Euro ein“, berichtet Landesrat Harald Dobernig. Alle Maßnahmen seien im Sinne eines Sanierungskurses für jeden einzelnen Mitarbeiter vertretbar. Dobernig verwies auf die Anstrengungen der letzten beiden Jahre und die positive Tendenz, die sich nun abzeichne. „Wie gehen den Weg der Transparenz und der Reformen. Wir haben bei den Dienstzettlern für Ordnung gesorgt, wir haben mit den Darlehensabschreibungen bei der Kabeg für Ordnung gesorgt. Und auch im Personalbereich ist es mit dem selektiven Einstellungsstopp und natürlichen Abgängen gelungen, allein in den letzten zwölf Monaten 166 Planstellen einzusparen. Insgesamt sind es bereits 188“, so der Finanzreferent. Damit kann das Personalbudget im Jahr 2010 erstmals um 188.000 Euro gegenüber dem Vorjahr abgesenkt werden, bisher waren Steigerungen von zehn Mio. Euro im Jahr üblich. Dobernig ist es wichtig, dass es keine unsozialen Belastungspakete wie in anderen Bundesländern gibt. Es

müsse dort, wo es die Menschen nicht trifft, gespart werden. So sei es möglich, die Zuzahlungsverpflichtung bei den Landeslehrern bis zum Jahr 2014 auf 13,5 Mio. Euro statt der geplanten 40 Mio. Euro abzusenken. Die Ausgaben für den öffentlichen Dienst würden nun jährlich sinken. „Gemeinsam werden wir jetzt an Hand des Rechnungsabschlusses 2010 das

Budget 2012 ins Finale bringen und zusammen mit dem Budgetprogramm beschließen. Die letzte Zeit hat gezeigt, dass Kärnten bei weitem nicht Schlusslicht unter den österreichischen Bundesländern ist. Wir müssen und werden diesen positiven Reformund Sparkurs beim Budget auch in den kommenden Jahren fortsetzen“, kündigte Finanzreferent LR Harald Dobernig an.

Selbst der gestrenge Präsident des Rechnungshofes Dr. Josef Moser muss bekennen, dass sich das Bundesland Kärnten budget-technisch auf gutem Kurs befindet. Jetzt greifen die Maßnahmen, die die freiheitliche Regierungsmehrheit 2009 initiiert hat!


6 KärntnerNachrichten I 20. Mai 2011

LANDESPOLITIK

FPK warnt: BrustkrebsFrüherkennung in Gefahr! Soziallandesrat Christian Ragger und FPK-Familien- und Frauensprecherin Wilma Warmuth kündigen massiven Widerstand, einen Dringlichkeitsantrag im Kärntner Landtag sowie Resolution in Landesregierung an. Unterstützung kommt von der FPÖ. Gegen die geplanten Verschlechterungen bei der Brustkrebsvorsorge schlagen die zuständige Kärntner Ärzteschaft sowie die Freiheitlichen in Kärnten Alarm. Soziallandesrat Mag. Christian Ragger (KabegVorstand und Mitglied des Gesundheitsfonds), FPKFamilien- und Frauensprecherin Wilma Warmuth sowie Dr. Diether Manfreda (Facharzt für Chirurgie mit Schwerpunkt Brustoperationen, Vor- und -nachsorge) und Dr. Wilfried Westritschnig (Facharzt für Radiologie) machen auf die fatalen Auswirkungen für betroffene Frauen aufmerksam.

Anschlag aus Wien Wie bekannt geworden ist, plant die rot-schwarze Bundesregierung in Absprache mit der EU gegenüber dem hochwertigen Kärntner Vorsorgemodells konkret folgende Verschlechterungen im Rahmen eines neuen Brustkrebs-Screenings: • In Masseneinrichtungen sollen künftig lediglich die Mammographie, ohne freie Arztwahl durchgeführt werden. Das bedeutet: Kein persönliches Arztgespräch, kein wichtiger Ultraschall und kein Tastbefund der Brust. • Für Frauen unter 50 Jahren sowie Frauen über 70 Jahren wird die Vor-

sorgeuntersuchung abgeschafft! • Für Frauen zwischen dem 50. und dem 69. Lebensjahr soll eine Vorsorge m i t t e l s Mam mogra phie nur noch alle zwei Jahre möglich sein, dazwischen wird die e-card gesperrt.

Vorsorge ist lebenswichtig Landesrat Ragger bezeichnet dieses Vorgehen als Akt, der nicht nur Kopfschütteln, sondern äußerste Bedenken auslöst, weil man schließlich damit Menschenleben riskiert und kündigt eine entsprechende Resolution der Kärntner Landesregierung zur Beibehaltung des Kärntner Vorsorgemodelles an Gesundheitsminister Stöger an. „Das äußerst erfolgreiche Kärntner Vorsorgemodell sollte keinesfalls durch eine abgespeckte Variante ersetzt werden, die rund 500 Brustkrebstote mehr als bisher pro Jahr in Kauf nimmt“, appelliert Dr. Manfreda in Hinblick auf die guten Kärntner Erfolge in der Vorsorge und verweist darauf, dass die Sterblichkeit bei Brustkrebs in Kärnten rückläufig ist,

FPK-Gesundheitspolitiker sind in großer Sorge um die Brustkrebsvorsorge in Kärnten. obwohl die Neuerkrankungen steigen. Dies sei auf die verbesserte Früherkennung sowie verbesserte Behandlung zurückzuführen. „Helles Entsetzen“ ortet Radiologe Westritschnig bei den Kärntner Frauen, die die bereits laufende Unterschriftenaktion der Radiologen kräftigst unterstützen, denn der Widerstand dieser geplanten „Fließbandmethode“ der Vorsorge ist bereits sehr groß.

Dringlichkeitsantrag In der nächsten Landtagssitzung werden die Freiheitlichen einen Dringlichkeitsantrag unter dem Titel „Brustkrebsfrüherkennung in Gefahr“ einbringen. „Das bewährte Kärntner Modell muss beibehalten werden, das heißt, regelmäßige Untersuchungen für Frauen

ab 40 Jahren, nach oben keine Altersgrenze, die Beibehaltung der freien Arztwahl unter Berücksichtigung von Qualitätsvorgaben und des bestehenden Vertrauensverhältnisses von Patienten zum Brustspezialisten. Die unbedingte Erstellung eines Tastbefundes bzw. im Bedarfsfall die Durchführung eines Ultraschalles müssen unerlässliche Bestandteile des künftigen bundesweiten Modelles werden. Vor allem darf es zu keinerlei Einsparungen im Vorsorgebereich kommen. Neben den dramatischen Schicksalen für Frauen, Familien und Gesellschaft drohen in Wirklichkeit auch mehr Folgekosten “, betont Wilma Warmuth.

Unverständliche SPÖ-Haltung Unverständnis herrscht in


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LANDESPOLITIK der FPK darüber, dass Kärntens Gesundheitsreferent Peter Kaiser sowie Kärntens Frauenreferentin Beate Prettner, beide SPÖ, die geplante Schlechterstellung der Brustkrebsvorsorge totschweigen. „Die SPÖ hat in dieser ernsten Materie, wo es um Frauen- und Familienschicksale geht, absoluten Handlungsbedarf“, erklärt Warmuth. Sie erinnert daran, dass in der bundesweiten Gesundheitskonferenz der Gesundheitsreferenten am 1. Juli darüber weiter befunden wird, ob wir unser äußerst erfolgreiches Kärntner BrustkrebsVorsorgemodell beibehalten oder ob eine Verschlechterung in Kauf genommen wird.

ren. Dabei wird nicht beachtet, dass Österreich bereits einen hohen Standard bei der Brustkrebsvorsorge hat. Wir werden mit anderen Ländern, die dabei weit zurückhinken in einen Topf geworfen. Was für Bulgarien ein Fortschritt ist, wäre für Österreich gesundheitspolitisch ein enormer Rückschritt“, betont Strutz, für den jeder zu spät entdeckte Brustkrebsfall einer zu viel ist. „Außerdem gibt es ohnehin schon ein Stadt-Land-Gefälle. Am Land erkranken mehr Frauen, weil der Zugang zu Untersuchungen schwerer ist. Jetzt will der Minister zusätzlich das Angebot noch verknappen“.

Wahnsinnsplan stoppen „Jeder Todesfall ist einer zu viel“, warnt die freiheitliche Frauensprecherin. Deshalb ist die FPK kärntenweit unterwegs, um Unterschriften für die Beibehaltung der erfolgreichen Brustkrebsvorsorge in Kärnten zu sammeln.

Unterstützung durch FPÖ Kräftige bundesweite Unterstützung ist auch vom FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zugesichert worden. Die FPÖ wird den Kampf gegen die Umsetzung dieser gesundheitspolitisch äußerst bedenklichen EU-Richtlinie sowohl im Parlament als auch in den Bundesländern mittragen. So brachte beispielsweise Nationalratsabgeordneter Martin Strutz im Parlament einen Antrag für die Behandlung im Gesundheitsausschuss ein, der vorsieht, dass die jetzige bewährte Praxis der Brustkrebsvorsorge beibehalten werden muss. „Das MammographieScreening darf nicht als Maßnahme zur bloßen Kostenreduktion dienen. Es ist gesundheitspolitisch unverantwortlich im Vorsorgebereich zu sparen. Das bedeutet mehr Folgekosten und mehr Todesfälle. Hier gibt es wirklich andere Möglichkeiten“, warnt Strutz. Für ihn handelt es sich um eine typische EU-Aktion. „Alles zentralisieren und über einen Kamm sche-

Scharfe Kritik an Gesundheitsminister Stöger übt auch der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Andreas Karlsböck. „Wer zulässt, dass Menschen aus ökonomischen Gründen Schaden nehmen, handelt unethisch“, betonte Karlsböck, „denn bei der Frauengesundheit zu sparen ist kriminell.“ Kostenrechnung statt Menschlichkeit sei heute offensichtlich immer häufiger die Devise, von Teilen der österreichischen Gesundheitspolitik, kritisierte Karlsböck, der sich vehement gegen eine Umstellung des Systems bei der Brustkrebsvorsorge aussprach. „Es stellt einen massiven Eingriff in die Frauengesundheit dar, wenn Stöger die 250 Brustkrebsvorsorgeeinrichtungen auf 20 zusammenstreichen will.“ Es bedürfe einer besonderen Ignoranz, auf der einen Seite die Sensibilität für Frauengesundheit erhöhen zu wollen, auf der anderen Seite das gewachsene, erfolgreiche, österreichische Brustkrebsvorsorgeprogramm gegen ein schlechteres EU Programm (EUSOMA Kriterien) tauschen zu wollen, fasste Karlsböck den Stöger-Plan zusammen. „Ein Wahnsinnsplan des Gesundheitsministers, der nach Expertenmeinung, um bis zu 600 Todesfälle mehr im Jahr bringen wird“, so Karlsböck.

Kommentar von Dr. Nina Petauer

Anschlag auf die Gesundheit der Frauen! Man ist es ja mittlerweile schon gewohnt, dass Vorschläge und Ideen, die von weltfremden Bürokraten in Brüssel ausgehekkt werden, selten etwas Guten bedeuten. Doch was die EU nun in Sachen Brustkrebsvorsorge plant, schlägt dem Fass den Boden aus. Da soll auf europäischer Ebene ein neues und gemeinsames Untersuchungsmodell eingeführt werden, das keine Rücksicht auf die bisher in Ländern wie Österreich üblichen hohen Untersuchungsstandards nimmt, sondern sich mit einer Minimalvariante begnügt. Einer Minimalvariante, die eine wesentliche Verschlechterung zum derzeitigen System darstellt. Unterstützt wird dieses Treiben der EU noch dazu von der rotschwarzen Bundesregierung, die in vorauseilendem Gehorsam die Pläne aus Brüssel zu akzeptieren scheint. Dabei hätten die geplanten Änderungen bei den Vorsorgeuntersuchungen verheerenden Folgen: In Masseneinrichtungen (für ganz Kärnten wäre beispielsweise nur ein einziges Zentrum vorgesehen!) sollen zukünftig Frauen wie am Fließband abgefertigt werden. Ohne persönliche Untersuchung, ohne freie Arztwahl, ohne Chance für alle unter 50 und über 69 Jahre. Aus die daraus resultierenden Konsequenzen haben zahlreiche Experten bereits hingewiesen: Es wird geschätzt, dass über 700 Krebserkrankungen pro Jahr in Österreich nicht mehr erkannt werden würden, hunderte Frauen werden jährlich zusätzlich an Brustkrebs sterben. Dies könnte leicht verhindert werden, wenn das jetzige Untersuchungssystem beibehalten wird. Noch ist es nicht zu spät. Am 1. Juli findet eine bundesweite Gesundheitskonferenz statt, bei der darüber entscheiden wird, ob es zu den angesprochenen Verschlechterungen kommt. Dann wird sich zeigen, ob SPÖ-Gesundheitsminister Stöger seine Verantwortung ernst nimmt oder ob er in den österreichischen Frauen nur Objekte zur Erfüllung einer EU-Richtlinie sieht.


8 KärntnerNachrichten I 20. Mai 2011

BUNDESPOLITIK

Schluß mit der Plünderung Österreichs für Pleitestaaten! HC Strache: Unser Geld für unsere Leute muss die Prämisse sein „Der Euro-Haftungsschirm erweist sich immer mehr als ein Fass ohne Boden. Offenbar plant man, die Zahlungen an die EuroPleitestaaten so lange fortzusetzen, bis auch alle anderen europäischen Länder inklusive Österreich bankrott sind“, erklärte FPÖBundesparteiobmann HC Strache im Zuge einer emotional geführten Diskussion im Parlament. Er wies auch darauf hin, dass schon jetzt Österreich Geldflüsse in der Höhenordnung von acht Milliarden Euro aus dem Steuersäckel zu bewältigen hat, wenn man die Griechenlandhilfe, den ersten Euro-Rettungsschirm und den kommenden zusammenrechnet. „Und für wen werfen wir diese Milliarden Euro zum Fenster hinaus? Für das einfache griechische, irische oder portugiesische Volk? Keineswegs. Die

sehen nämlich keinen Cent von diesen gewaltigen Beträgen“, stellte Strache klar. „Wir zahlen nicht für die Menschen in diesen Ländern. Wir zahlen für die Großbanken, wir zahlen für die Spekulanten.“ Die Banken hätten sich die Gewinne privatisiert und in die eigene Tasche geschoben, aber für die Verluste solle die Allgemeinheit aufkommen, ein Umstand, den der FPÖ-Chef als absurd bezeichnete. Denn das führt dazu, dass zwangsläufig der „kleine Mann“ durch weniger Sozialleistungen, höhere Steuern und steigende Inflation die Rechnung bezahlen muss.

Strache: „Unser Geld für unsere Leute muss die Prämisse sein. Es darf kein einziger österreichischer Euro mehr für Pleitestaaten und Spekulanten flüssig gemacht werden.“ Aus Sicht einer verantwortungsvollen Politik könne es daher nur eine einzige Schlussfolgerung für künftiges Handeln geben: Staaten, die aufgrund ihrer ökonomischen Struktur und ihrer Wettbewerbsfähigkeit nicht imstande sind, ohne massive Finanztransfers in einer Hartwährungszone zu überleben, sollten im eigenen Interesse und in demjenigen aller Partnerländer schleunigst aus der Währungsunion ausscheiden.

FPÖ-Chef HC Strache FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache: „Staaten wie Griechenland, Irland und Portugal haben nichts in einer Hartwährungsunion verloren.“

Pleitestaaten raus aus dem Euro! „Mit dem Ausplündern der Österreicher muss endlich Schluss sein“, forderte

„profil“-Umfrage: SPÖ und FPÖ nahezu gleichauf! FPÖ-Chef HC Strache bei Kanzlerfrage vor ÖVP-Mann Spindelegger. Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, liegt die SPÖ derzeit nur knapp vor der FPÖ: Würden am Sonntag Wahlen stattfinden, kämen die Sozialdemokraten laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von „profil“ durchgeführten Umfrage auf 28 Prozent der Stimmen. Die Freiheitlichen bleiben konstant Zweiter mit 26 Prozent. An den schlechten Werten der ÖVP hat auch das neue Team um Michael Spindelegger bisher nichts geändert. Sie hält im Vergleich zur April-Erhebung ihr Ergebnis von 23 Prozent. Von Aufbruchsstimmung ist also in der

Volkspartei nichts zu bemerken. Auch die Grünen bleiben unverändert bei 15 Prozent, während das BZÖ nur noch 4 Prozent der Österreicher wählen würden (zuletzt 6 %). In der Kanzlerfrage liegt Werner Faymann klar vorn, auch wenn er im Vergleich zur April-Erhebung einen Prozentpunkt einbüßte. 21 Prozent würden ihn wählen, gäbe es die Möglichkeit, den Bundeskanzler direkt zu bestimmen. FPÖObmann Heinz-Christian Strache rückt mit 13 Prozent (plus ein Prozentpunkt) an die zweite Stelle und verweist Vizekanzler Michael Spindelegger, der auf 12 Prozent absackte (minus 1 Prozentpunkt), auf Platz drei.


REGIONALES

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Ortstafel-Info mit LhStv. Uwe Scheuch Über die Kärntner Ortstafellösung informierte LHStv. Uwe Scheuch im St. Egydenerhof/St. Egyden zahlreiche Interessierte der Gemeinden Rosegg, Velden und Finkenstein. Eine Lösung der Ortstafelfrage wurde schon seit längerem von allen Seiten gefordert und diese wurde nun auch für erfolgreich befunden. „In Summe zu den bereits bestehenden wird es gesamt für 164 Orte zweisprachige Ortstafeln bzw. Ortsbezeichnungstafeln geben. Diese 164 Orte umfassen alle Ortschaften aus der derzeit schon geltenden Topographieverordnung, alle in Erkenntnissen des Verfassungsgerichtshofes vorgeschriebenen Ortschaften und alle Orte mit über 17,5 Prozent slowenischsprachiger Bevölkerung“, erklärte Scheuch die Eckpunkte der Ortstafellösung. Im Verhandlungsergebnis geht es nur um die Ortstafeln und Ortsbezeichnungen, zweisprachige Aufschriften auf öffentlichen Gebäuden, Bezeichnungen auf Landkarten, Straßennamen, Wanderwege, Gebäude oder Fahrzeuge öffentlicher Einrichtungen wird es nicht geben. Zur Ortstafel-Volksbefragung stellte Scheuch klar, dass die Bevölkerung in einer Diskussion, die jahrzehntelang geführt wurde, eingebunden werden soll und auch muss. „Mittels Briefwahl kann so jeder Bürger mit seiner eigenen Stimme sein Meinungsbild abgeben. Die Volksbefragung ist sowohl für die große Menge an Befürwortern als auch die Kritiker eine Chance die Entscheidung mitzutragen“, so Scheuch. LHStv. Scheuch bedankte sich im Zuge der Informationsveranstaltung bei allen Verhandlern und beantwortete anschließend alle Fragen der Anwesenden

Alle aktuellen Infos zur Landespolitik jederzeit auch auf www.freiheitliche-ktn.at

Vergangenen Samstag gab es für alle „Pedalritter“ Grund zur Freude. Wurde doch ein weiterer Radweglückenschluss in Kärnten umgesetzt. Nun ist der Radweg R 4 an der Nordseite des Wörthersees durchgehend befahrbar. „Lieber Lückenschließer als stummer Büßer“, meinte Landeshauptmann Gerhard Dörfler am Beginn seiner Rede. Einer seiner ersten Termine vor zehn Jahren führte ihn in die Gemeinde Techelsberg, wegen des Radwegeausbaus. „Seit damals hat es mich gebisakt, dass dieser Radweg errichtet wird, und heute haben wir diesen historischen Lückenschluss“, zeigte sich Dörfler erleichtert über die Fertigstellung. Der Landeshauptmann dankte auch den beiden Landesabteilungen 10 L und 17 und den Bauarbeitern der Straßenmeisterei Wörthersee. „Es war eure erste, gemeinsame Baustelle, die bravourös gemeistert wurde.“ Dörfler verhehlte nicht, dass das nächste Ziel, nach Fertigstellung des Koralmtunnels, eine WörtherseeTunnelkette sein müsse und richtete einen Appell an alle Wörthersee Bürgermeister: „Ihr müsst eine Kraftanstrengung des Miteinanders bei diesem Projekt zeigen. Nach dem Jahr 2022 muss sie gebaut werden“.


10 KärntnerNachrichten I 20. Mai 2011

„A Gaude muaß sein“ lautete das Motto bei der Veranstaltung der Volkskultur Kärnten am vergangenen Freitag im voll besetzten Kulturhaus in Althofen. Der gemischte Chor Althofen (Ltg. Walter Zemrosser), der MGV Krappfeld sowie das Krappfelder Sextett (Ltg. Gerald Riesser) begeisterten mit ihren humorvollen gesanglichen Darbietungen. Zünftige Klänge gab es von der Musikschule Althofen (Ltg. Renate Altmann), der Stadtkapelle Althofen (Ltg. Maria Streit) sowie vom Landwirtschaftskammer-Quintett (Ltg. Ernst Gröblacher) zu hören. Humorist Heinz Lagler bereitete dem Publikum mit seinen lustigen Einlagen viel Freude.

REGIONALES

Im Rahmen eines großen Festaktes wurde ein neuer Hubsteiger für den Feuerwehrabschnitt Oberes Drautal der FF Greifenburg übergeben. „Das Feuerwehr-Spezialfahrzeug dient nicht nur dem vorbeugenden Brandschutz in Schulen, Altersheimen oder höheren Gebäuden, sondern ermöglichen im Einzelfall rasche und sichere Hilfe zur Personenrettung und für die technische Hilfe an hohen Gebäuden“, betonte Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch. Die FF Greifenburg verfügt ab sofort über ein „Hubrettungsgerät TMB 32“ mit einer Arbeitshöhe von 32 Meter, welches über die Gemeindegrenzen hinweg der Region Oberes Drautal zur Verfügung steht. „Mein Dank gilt jenen Feuerwehren, die mit der Übernahme der Spezialfahrzeuge eine große Verantwortung übernehmen, denn für einen raschen und zielgerichteten Einsatz sind viele Schulungen, handwerkliches Können sowie technisches Verständnis notwendig“, erklärte Scheuch.

Im Bild v. l.: Richi Di Bernardo, GF. Willi Krug (Krug Frisuren), Rüdiger Nagy (Stadtrat Althofen), Wilma Warmuth (Ltg. Abg.und Stadträtin), LR Harald Dobernig (Volkskultur), Ernst Strohmaier (Trachten Strohmaier Weitensfeld), Dir. Manfred Mitterndorfer (Bgm. Althofen).

Anlässlich des Geburtstagsfestes „10 Jahre Europäischer Freiwilligendienst“ in Kärnten, lud Landesjugendreferent LHStv. Uwe Scheuch zum Tag der offenen Türe im Landesjugendreferat. Bei einem bunten Programm konnten sich die Jugendlichen rund ums Thema Auslandsaufenthalte und über Kärntner Jugendprojekte informieren, LhStv. Uwe Scheuch verloste ein iPad2 und tolle Gutscheine von Hervis.

Ein Jubiläum der Extra-Klasse feierte in diesen Tagen Herr Karl Zellot aus Maria Gail. Der Jubilar, der seinen 90igsten Geburtstag feierte, freute sich sehr über den Geschenkekorb und die besten Geburtstagswünsche, die ihm von LGF Gernot Schick, BGF Gernot Oberzaucher und GR Gernot Prinz überbracht wurden. Rüstig und fidel empfingen Herr Zellot und seine Gattin die Gratulanten, die mit selbstgemachten „Krainern“ verwöhnt wurden.


20. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 11

REGIONALES

Trauer um Viktor Stingl Die Freiheitlichen des Bezirkes Klagenfurt Land mit Bezirksparteiobmann Bgm. LAbg. Adi Stark trauern um ihr langjähriges Mitglied Viktor Stingl, der am 10. Mai 2011 im 75. Lebensjahr verstorben ist.

Die Personalvertreter der AUF im Landesdienst hatten diese Woche auf Einladung des EU Abgeordneten Andreas Mölzer eine Reise in das EU Parlament nach Straßburg organisiert. Auf dem Programm standen auch ein Besuch der Parlamentssitzung und eine Information über den Stand der Verwaltungsreformen in den EU Mitgliedsstaaten. Darüber gaben hochrangige EU Beamte Auskunft. Neben dem Abgeordneten Andreas Mölzer stellte sich auch der EU Abgeordnete Franz Obermayr der Diskussion. Im Bild die die AUF Delegation mit EU Abgeordneten Andreas Mölzer im EU Parlament.

Viktor Stingl wurde von einem seiner besten Freunde, Herrn Fritz Aspernig, in die freiheitliche Ortsgruppe Magdalensberg geholt, wo er bis zu seinem Tode auch als Rechnungsprüfer der Ortsorganisation tätig war. Viktor Stingl stand auch in schwierigen Zeiten stets zu seiner freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft und unter-

stützte die Partei bei allen Wahlgängen mit voller Einsatzfreude. Seine Leidenschaft, die Jagd, ließ dennoch genügend Zeit, an unzähligen Sitzungen der Bezirksund Ortspartei teilzunehmen und Veranstaltungen zu besuchen. In ewigem Gedenken an Viktor Stingl! LAbg. Bgm. Adi Stark

In Ruden feierte am Sonntag die Ortsgruppe Ruden des Österreichischen Kameradschaftsbundes (ÖKB) mit 15 Ortsverbänden, darunter einer aus der Steiermark und dem Burgenland, ihr 30Jahr Bestandsjubiläum. In seiner Festansprache gratulierte Landeshauptmann Gerhard Dörfler Obmann Paul Oswaldi und den 54 Mitgliedern zum Jubiläum.

Da Tschriasche sagt: „Der EU und unserer Regierung in Wien kann ich nicht traun, so lang sie Milliarden beim Fenster ausse hau`n!“


12 KärntnerNachrichten I 20. Mai 2011

WIRTSCHAFT

LH Dörfler, LR Dobernig verliehen Stahlbaufirma Haslinger in Feldkirchen Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappen

Haslinger Stahlbau ziert nun das Kärntner Landeswappen Fotos: LPD/Bodner

ie Feldkirchner Stahlbaufirma Haslinger hatte diese Woche allen Grund zur Freude. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Wirtschaftsförderungsreferent LR Harald Dobernig überreichten Geschäftsführer Arno Sorger und Seniorchef Josef Podesser die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappens.

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„Eine große Feldkirchner und Kärntner Erfolgsgeschichte, die ich von Anfang an kenne, erfährt eine besondere Würdigung mit der Überreichung der Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappen“, betonte der Landeshauptmann. Explizit hob Dörfler auch die gute Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung, Betriebsrat und Mitarbeitern hervor. Sie sei seit Jahren ein Garant für die motivierten Mitarbeiter und die gute Auftragslage der Firma. Dem Unternehmen wünschte der Landeshauptmann weiterhin „schweren

Stahl und viele Aufträge“. „Die Auszeichnung ist eine Anerkennung des Landes für die Leistungen der Firma und seiner Mitarbeiter und für die konsequente Weiterentwicklung und den Ausbau des Standortes Feld-

kirchens mit 300 hochqualifizierten Fachkräften“, bedankte sich GF Sorger. Der Überreichung wohnten LAbg. Jutta Arztmann, Feldkirchens 2. Vizebürgermeis-

ter Robert Schurian, Stv.Bezirksobmann Dietmar Rauter, Betriebsratsvorsitzender Ewald Preiml, Prok. Ferdinand Roth und Werksleiter Erwin Brandstätter bei.

K U R Z NO T I E RT Die Firma Haslinger wurde 1949 von Walter Haslinger als Schlosserei in Feldkirchen gegründet. Heute gehört das Unternehmen zu den leistungsfähigsten Stahlbauunternehmen Europas. Schwerpunkt der Produktion sind Stahlhallen- und Stahlhochbauten, Brückenbauten, Industrieanlagen sowie Stahlkonstruktionen für Schwermaschinen. Jährlich werden ca. 30.000 Tonnen Stahl - Tendenz steigend - mit Stückgewichten bis zu 50 Tonnen verarbeitet. Haslinger Stahlbau ist in Österreich der größte Inlandfertiger und setzt im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern in erster Linie auf die Leistungsfähigkeit heimischer Arbeitskräfte. Das Unternehmen beschäf tigt an vier Standorten in Österreich, Deutschland und Ungarn über 450 Mitarbeiter, davon in Feldkirchen fast 300. Großer Wert wird auch auf die Lehrlingsausbildung gelegt. In einer eigenen Lehrwerkstätte werden Fachkräfte für den Stahlbau ausgebildet.


20. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 13

WIRTSCHAFT

Autohersteller greifen auf das Knowhow der Firma Haslinger zurück

Die Qualität, die Fähigkeit, den Auftrag in kurzer Zeit auszuführen und natürlich auch der Preis.“ - Das sind für Arno Sorger, Geschäftsführer der Haslinger Stahlbau GmbH in Feldkirchen, die Gründe, warum man den Zuschlag für zwei Großprojekte erhalten hat. Die Feldkirchner Firma baut eine Produktionshalle für Opel in Ungarn sowie eine für BMW in Leipzig. Das Auftragsvolumen für die beiden Großprojekte beläuft sich auf circa 16 Millionen Euro. Die Halle für die Adam-Opel- AG entsteht in Szentgotthard in Ungarn, der Auftrag umfasst die Stahlkonstruktion, den gesamten Dachaufbau sowie die Wandverkleidung samt Glasfassade. Und waren es bei der Elbphilharmonie in Hamburg noch die Statik, die das Unternehmen, vor eine große Herausforderung stellte, ist es im Fall der Opel-Halle der enorme Zeitdruck. Gerade einmal vier Monate hat man Zeit, 3700 Tonnen Stahl zu verbauen. Sorger: „Die sehr enge Bauzeit, die sehr begrenzte Montagefläche sowie die Tatsache, dass mehrere Unternehmen parallel auf engstem Raum arbeiten müssen, stellen die größten Herausforderungen an die Projektleitung und das gesamte Projektteam dar.“ Insgesamt fallen in der Fertigung rund 40.000 Stunden und in der Montage vor Ort 15.000 Stunden von 20 Monteuren an. Zusätzlich muss noch der

Foto: Kleine Zeitung

Die Feldkirchner StahlbauFirma Haslinger zog zwei Großaufträge an Land - nämlich den Bau der OpelProduktionshalle in Ungarn sowie einer Halle für BMW in Leipzig.

Zu den Kunden der Firma Haslinger Stahlbau GmbH in Feldkirchen gehören Mercedes, Opel, BMW und Audi. Transport, der durch rund 250 Sattelzüge erfolgt, koordiniert werden. In Szentgotthard ist die Feldkirchner Firma nicht nur für den Bau der großen Produktionshalle, sondern auch für den Umbau eines bestehenden Gebäudes zuständig. Das Auftragsvolumen beträgt dabei 1,9 Millionen Euro.

Montagezeit ist mit drei Monaten beschränkt. Die herausragenden Bauteile der Halle sind zwei Krananlagen mit 60 und 100 Tonnen Tragkraft. „Die beiden abgeschlossenen Aufträge bilden eine solide Grundauslastung für die nächsten Monate“, so der Geschäftsführer.

Produktionshalle in Leipzig

Aber nicht nur Opel und BWM, sondern auch zwei weitere Autohersteller greifen auf das Feldkirchner Knowhow zurück. Bei beiden Großaufträgen befindet man sich derzeit in der Endphase.

Ebenso wurde eine Produktionshalle für das BMW-Werk in Leipzig in Auftrag gegeben. Dort erhielt man bereits im Jahre 2003 den Zuschlag für einen Auftrag - nämlich eine 90.000 Quadratmeter große Produktionshalle. Der aktuelle Auftrag umfasst die Detailstatik, Konstruktion, Fertigung, Korrosionsschutz, die Lieferung und die Montage vor Ort. Die vorgegebene

Für die Mercedes-Benz-AG wurde man, um ein Auftragsvolumen von 13,1 Millionen Euro, mit der Stahlkonstruktion für die neue Halle in Kecskemet (Ungarn) beauftragt. Dort sollen ab 2012 die kleinsten Baureihen von Mercedes, die A- und B-Klasse, vom Band rollen. Ebenfalls in der finalen Phase ist man beim Stahlbau für eine Halle für die Audi-Karosserie-Produktion in Ingolstadt. Um 4,3 Millionen wurden dort die Bühnenebenen errichtet. Infos unter: www.haslinger.co.at


14 KärntnerNachrichten I 20. Mai 2011

LESERBRIEFE

Mitentscheiden!

Zur Volksbefragung Für mich als leidenschaftlichen Demokraten ist die Diskussion um die Volksbefragung zur Ortstafellösung beschämend! Wieviel Blut ist geflossen, um den Menschen politische Mitspracherechte zu erkämpfen? Wie sehr hat man im letzten Jahrhundert gelitten, als die demokratischen Grundrechte ausgesetzt waren? Und

jetzt ärgern sich die Leute, wenn sie über ein so wichtiges Thema wie die Ortstafeln befragt werden? Ich versteh` es einfach nicht. ICH werde jedenfalls zur Volksbefragung gehen und dieses Recht mit Stolz ausüben! Gottfried Moser Meiselding

Rot und Schwarz ist Kärnten egal Wenn die Beteiligung bei der kommenden Volksbefragung über die Ortstafellösung zu wünschen übrig lässt, dann können sich die Freiheitlichen bei SPÖ und ÖVP bedanken. Es ist wohl einzigartig, dass eine Befragung der Bevölkerung offensichtlich bis zuletzt verhindert werden

soll. Anstatt die Menschen aufzuklären und miteinzubeziehen, wird mit allen Mitteln gehetzt. Welches Licht das auf Kärnten wirft ist Kaiser und Martinz offensichtlich egal. Erwin Baumann Villach

Mit Kärnten geht es bergauf Die jüngsten Budgezahlen des Landes Kärnten sprechen eine deutliche Sprache. Seit die Freiheitlichen in Kärnten die Mehrheit in

der Regierung haben, geht es mit unserem Land bergauf! Weiter so!

Marion Maier Patergassen

Mobilmachung Die Mobilmachung gegen die geplante Volksbefragung ist schon sagenhaft! Und jeder der bisher relativ unbeteiligt der Ortstafelfrage gegenüber stand, wird sich wohl die Frage stellen, weshalb der direkten Demokratie plötzlich der Kampf angesagt wird. Ich denke man macht mit dieser Hetze weder Kärnten, noch der Ortstafellösung einen guten Dienst. Josef Franz Stattmann Presseggen

Franz Tragl, per Mail

Veröffentlichte Meinung In der ORF-Streitkultur, die sich mit der Volksbefragung zur Ortstafellösung befasste, wurde eines ziemlich deutlich: Die veröffentlichte Meinung, dass die Bevölkerung eine Volksbefragung ablehnt, ist nicht wirklich die öffentliche Meinung. Man hat eher das Gefühl,

Auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen, die Volksbefragung zur Lösung der Ortstafelfrage ist wichtig und richtig. Bislang haben nur die Politiker und Volksgruppenvertreter darüber diskutiert und ein Ergebnis erreicht. Jetzt kann endlich die Bevölkerung dazu ihre Meinung abgeben. Das ist gut so und ist für mich ein Mittel der direkten Demokratie.

dass hier gegen die Befragung kampagnisiert wird und zwar auf dem Rücken Kärntens!! Ich hoffe, die Bevölkerung nimmt ihr demokratisches Recht trotzdem war. Harald Uitz, Eberstein

KN abonnieren: 0463 / 51 15 15 Vorteilspreis! www. freiheitlichektn.at

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at

Kommentar in der Kärntner Krone, 11. Mai 1011


20. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 15

SERVICE

Lose für die 172. Klassenlotterie bereits erhältlich: 29 Chancen, Millionär zu werden eich werden mit Klasse“ kann man jetzt wieder von 16. Mai bis zum 24. Oktober 2011, und zwar in der 172. Klassenlotterie. Jeweils Montag gibt’s die Chance, Millionär zu werden. Lose sind bereits erhältlich, zusätzlich gibt es eine Karibik Kreuzfahrt für Zwei zu gewinnen.

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Montag ist der schon traditionelle Klassenlotterie Millionentag. Jeden Montag werden ein Treffer zu 1 Million Euro sowie zahlreiche weitere Gewinne zwischen 200,- und 100.000,- Euro gezogen. Das absolute Highlight bildet natürlich wieder die Schlussziehung, wo es um einmal 5 Millionen und um fünfmal 1 Million Euro geht. Klassenlose sind in allen

Geschäftsstellen erhältlich. Informationen und ein Gewinnspiel mit einer Kreuzfahrt als Preis - gibt’s im Internet unter www.win2 day.at/klassenlotterie. Wer sich hier das KlassenlotterieVideo ansieht und dann eine Gewinnfrage richtig beantwortet, nimmt an der Verlosung einer Karibik Kreuzfahrt für Zwei teil.

Man kann an der Klassenlotterie mit einem ganzen Los oder mit Zehntelanteilen teilnehmen. Ein Zehntellos kostet für jede der sechs Klassen 15,- Euro, ein ganzes Los demnach 150,Euro pro Klasse. Für den täglichen ZiehungsNervenkitzel sorgt die „Superklasse“, in der man täglich 100.000,- Euro gewinnen kann.

29 Treffer in Millionenhöhe

Start am 16. Mai

In der 172. Klassenlotterie werden im Laufe von sechs Klassen aus 250.000 Losen 248.196 Gewinne mit einer Gesamtgewinnsumme von 126 Millionen Euro gezogen. Auf 28 Lose entfällt ein Gewinn von 1 Million Euro, Höhepunkt ist der 5 Millionen-Haupttreffer am Ende der Lotterie.

Erster Ziehungstag der 172. Klassenlotterie ist Montag, der 16. Mai 2011, wo es unter anderem gleich um die erste Million geht. Zuvor steht aber noch die Schlussziehung der 171. Lotterie auf dem Programm; am Dienstag nach Ostern geht es dabei um insgesamt 10 Millionen Euro.

Die Kärntner Nachrichten immer schon donnerstags im Internet: www.abcwerbeagentur.at

Lotterien Tag im MuseumsQuartier in Wien ie Österreichischen Lotterien veranstalten am Freitag, den 27. Mai 2011 einen Lotterien Tag im MuseumsQuartier in Wien. Wer mit einem Wettschein oder Los der Österreichischen Lotterien am 27. Mai ins MuseumsQuartier Wien

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kommt, hat freien Eintritt. Und zwar in alle drei Museen: Das MUMOK, die KUNSTHALLE Wien und das LEOPOLD MUSEUM. Wettschein bzw. Los müssen dabei nicht aus einer aktuellen Runde bzw. Serie sein.

Ziehung vom Mi., 11. 5. 2011

76672 Ziehung vom Do., 12. 5. 2011

53184 Ziehung vom Fr., 13. 5. 2011

70399 Ziehung vom Sa., 14. 5. 2011

93765 Ziehung vom Mo., 16. 5. 2011

69735 Bitten zum Lotterien Tag ins MuseumsQuartier Wien: Dir. Dr. Karola Kraus / MUMOK, Dir. Dr. Gerald Matt / KUNSTHALLE wien, Dir. Mag. Peter Weinhäupl / LEOPOLD MUSEUM, GD Stv. DI Friedrich Stickler/Österreichische Lotterien (v.l.n.r.). Foto: Achim Bieniek

Ziehung vom Di., 17. 5. 2011

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VO R S C H AU 20. Runde 2011 1: Rapid Wien– Austria Wien X 2: SC Wr. Neustadt– Sturm Graz 3: RB Salzburg– SV Ried 4: SV Kapfenberg– SV Mattersburg 5: Wacker Innsbruck– LASK Linz 6: Everton FC– Chelsea FC 7: Fulham FC– Arsenal FC 8: Bolton Wanderers– Manchester City 9: Aston Villa– Liverpool FC 10: Stoke City– Wigan Athletic 11: Wolverhampton W.– Blackburn Rovers 12: West Ham United– Sunderland AFC Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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16 KärntnerNachrichten I 20. Mai 2011

WIRTSCHAFT

Ortsdurchfahrt Köstenberg wird runderneuert LH Dörfer nahm Spatenstich für den Ausbau der Ortsdurchfahrt auf der L47a Köstenberger Straße vor – Bauarbeiten bis Oktober 2011. Die L 47a Köstenberger Straße wird im Bereich der Ortsdurchfahrt Köstenberg einer Sanierung unterzogen. Den Spatenstich für den rund 1,2 Kilometer langen Abschnitt nahm kürzlich Straßenbaureferent Landeshautmann Gerhard Dörfler mit Veldens Vizebürgermeister Helmut Steiner, Strabag Bereichsleiter Kärnten West, Ing. Heinz Sattlegger und den Straßenbauamtsleiter von Villach, Hubert Amlacher vor. „Bauen bringt Schweiß, doch letztendlich was Fertiges“, erinnerte der Landeshauptmann an alle Baumaßnahmen auf der Köstenberger Straße seit

dem Jahr 2000. Insgesamt wurden bisher drei Millionen Euro in Etappen verbaut, wobei 1,2 Millionen Euro nun in diesem Bauabschnitt investiert würden. „Ende Oktober, nach Fertigstellung der Arbeiten, habt ihr wieder Ordnung im Ort“, teilte er den Anwesenden mit. Für Steiner wird Köstenberg durch die Sanierung der Ortsdurchfahrt verkehrsfreundlicher und das Ortsbild werde zudem verschönert. Froh über

die Auftragsvergabe zeigte sich Sattlegger. „Auf Straßen nagt der Zahn der Zeit. Wir freuen uns, dass wir hier bauen dürfen und werden es in gewohnter Manier machen“. „Der Weg ist das Ziel. Ziel ist die Fertigstellung bis Oktober 2011“ teilte Amlacher mit. Für den Ausbau, der seit 26 April im Gang ist, werden 860.000 Euro seitens des Landes und 540.000 Euro durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Gartengeräte für SOS-Kinderdörfer er Gartengerätehersteller VIKING ist bereits seit einiger Zeit Partner der SOS-Kinderdörfer Österreichs. Im heurigen Jahr hat man sich für eine besondere Unterstützung entschieden, die eigentlich sehr nahe liegt. In den SOS-Kinderdörfern müssen nicht nur Kinder und Jugendliche betreut werden, auch die Grünanlagen und Gärten bedürfen der Pflege. Die Anschaffung von Rasenmähern, Aufsitzmähern, Garten-Häckslern und weiteren Gartengeräten ist daher immer wieder dringend notwendig.

pe, deren österreichisches Vertriebsunternehmen in das Sponsoring eingebunden ist und auch Geräte der Marke STIHL sponsert. So wechselten letzte Woche im Rahmen der Aktion im SOSKinderdorf Moosburg in Kärnten ein Rasentraktor und eine Heckenschere den Besitzer. VIKING mit Sitz in Langkampfen/Kufstein in Tirol produziert und vertreibt Rasenmäher, Aufsitzmäher, Garten-Häcksler sowie andere Gartengeräte.

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VIKING stellt nun die benötigten Gartengeräte den SOS-Kinderdörfern zur Verfügung. VIKING ist ein Unternehmen der STIHL Grup-

Im Bild von links: Josef Doliner (STIHL Österreich), Walter Angerer und Thomas Eberhard (beide Dorfmeister SOSKinderdorf Moosburg), Sylvia Widmann (VIKING), Michael Trebo (Dorfleiter SOS-Kinderdorf Moosburg), Manfred Spindelböck (VIKING und STIHL Fachhändler St. Veit/Glan) bei der Übergabe der von der VIKING und STIHL gesponserten Geräte.

Das SOS-Kinderdorf besteht seit dem Jahr 1959, am Standort Moosburg werden stationär 75 Kinder und Jugendliche betreut, in Kärnten insgesamt 130 Kinder und Jugendliche.


20. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 17

DIES & DAS

Kooperation „Kärnten wasser.reich“ mit Atrio Villach LR Dobernig hob Be- lebnisreisen, wurde und deutung der Initiative wird das Kärntner Wasser inszeniert. Es freut mich hervor. „Kärnten wasser.reich“ ist es gelungen, mit dem Einkaufszentrum Atrio in Villach eine Kooperation umzusetzen. Bei den „Kärnten wasser.reich“ - Erlebnistagen vom 12. bis 14. Mai stand das Wasser als Lebensmittel, als Lebens- und Erlebnisraum und als Heilmittel im Mittelpunkt. Kulturreferent LR Harald Dobernig besuchte den Erlebnistag und hob die Bedeutung der Initiative hervor. „Seit dem Jahr 2003 haben wir mit der Initiative ‘Kärnten wasser.reich’ bewusst Schwerpunkte zu diesem Thema gesetzt. Mit landesweiten Kultur- und Naturprogrammen sowie regionalen Aktivitäten und Er-

daher, dass das Atrio als Kooperationspartner gewonnen werden konnte“, so Dobernig. Mit der Initiative seien innovative und strategische Akzente zur Etablierung eines qualitätsvollen Kulturtourismus gesetzt worden, da Wasser als natürliche und kulturhistorische Grundlage vielfältig erlebbar gemacht wurde. Den Besuchern im Atrio wurde ein vielfältiges Programm geboten. Unter anderem präsentierten sich das Museum für Volkskultur Spittal, das Pankratium Gmünd, das Sagamundo, die Wassererlebniswelt Maltatal, das Granatium Radenthein, der Geopark oder der Nationalpark Hohe Tauern.

Bio liegt im Trend: Trotz des Regens war das erste Südkärntner Biofest in Bleiburg am vergangenen Sonntag ein Erfolg. 26 Biobauern aus Süd- und Mittelkärnten boten ihre Produkte, die von Ölen über Schnäpse bis zu Textilien und Zitrusfrüchten reichten, an. Vom breit gefächerten Produktspektrum überzeugten sich auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser gemeinsam mit Bleiburg Bürgermeister Stefan Visotschnig, Initiator Stefan Breznik und Bio Austria Kärnten Obmann Hans Kreschischnig. Der Zuspruch zu Biolebensmitteln nehme stark zu, Bio liege im Trend und mit dem Fest setze Bleiburg ein Zeichen, waren sich der Landeshauptmann und der Gesundheitsreferent einig. Im Bild Bürgermeister Stefan Visotschnig und Landeshauptmann Gerhard Dörfler beim 1. Südkärntner Biofest

Dank an erfolgreiche Kärntner Triathlonathleten: Egal ob Weltmeisterschaften oder Europacuprennen, die Kärntner Triathlonnachwuchsathleten zählen zu den geheimen Favoriten bei den internationalen Bewerben und auch national zieren einige Staatsmeister schon heuer den heimischen Rennkalender. Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler empfing diese Woche den Staatsmeister im Duathlon 2011, Christoph Lorber, und Werner Uran, Vizepräsident des Kärntner Triathlonverbandes. Dörfler gratulierte zu den Top-Leistungen und wünschte weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei der Nachwuchsarbeit. Die Nachwuchsarbeit sei überaus wertvoll und auch schön, so Dörfler, der allen Sportfunktionären für ihr ehrenamtliches Engagement dankt. Im Bild: LH Dörfler gratulierte Staatsmeister Lorber .


18 KärntnerNachrichten I 20. Mai 2011

WIRTSCHAFT

LH Dörfler, LR Ragger nahmen Spatenstich für den Kreisverkehr Launsdorf vor

Kreisverkehr Launsdorf soll Verkehrssicherheit erhöhen uf der B 82 Seeberg Straße ist in Launsdorf bis September 2011 die Errichtung eines neuen Kreisverkehrs vorgesehen. Die Spatenstichfeier ließen sich viele Ortsbewohner nicht entgehen. In Launsdorf herrschte Volksfeststimmung.

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Kürzlich fiel der Spatenstich für den Kreisverkehr an der

Kreuzung der Seeberg Straße (B 82) mit der Krappfeld Straße (L 83). Da es an der Kreuzung zwischen Burg Hochosterwitz und Ortschaft Launsdorf in den vergangenen Jahren immer wieder zu Unfällen gekommen war, hat sich das Land für die Errichtung des „Burg-Kreisverkehrs“ entschieden. Viele schwere Unfälle machen eine Entschär-

fung der Hochosterwitzer Kreuzung B 82 Seeberg Straße unbedingt notwendig. „Ich stehe zu Straßenprojekten, kämpfe für sie und setze sie um“, betonte Landeshauptmann Dörfler. In Mittelkärnten seien in den letzten Jahren viele Projekte realisiert worden, und man habe geschaut, dass was weitergehe. Die Baukosten für den 460 Meter langen Kreisverkehr in Launsdorf, er hat einen

BKS Bank Hauptversammlung Happy ‚Börse‘day – BKS Bank! m Rahmen der 72. ordentlichen Hauptversammlung der BKS Bank konnte ein rundes Jubiläum gefeiert werden. Vor 25 Jahren wurde die BKS Bank Stammaktie im Amtlichen Handel an der Wiener Börse eingeführt. Das Grundkapital war zu Beginn in 3,0 Mio Aktien im Nennbetrag von je ATS 100,- zerlegt.

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Die BKS Bank verfolgt seit jeher die Strategie, ihren Unternehmenswert langfristig und nachhaltig zu steigern und somit auch einen Mehrwert für ihre Aktionäre zu erwirtschaften –

Außendurchmesser von 40 Metern, betragen 1,23 Millionen Euro. 960.000 Euro steuert das Land bei und 270.000 Euro die Gemeinde St. Georgen am Längsee. In Launsdorf konnte Klagenfurts Straßenbauamtsleiter Thomas Unterüberbacher St. Georgens Bürgermeister Konrad Seunig, die Familie Khevenhüller von der Burg Hochosterwitz und Alpine Bau Kärnten Chef Fritz Schabkar begrüßen.

Foto: Eggenberger

eine nachhaltige Entwicklung, die auch seit dem Börsegang des Unternehmens im Jahr 1986 anhielt und sich in einer deutlichen Ausweitung der Marktkapitalisierung von seinerzeit 92,7 Mio. Euro auf rund 596 Mio. Euro (Ultimo 2010) niederschlug. Erfreulich: die aktuelle Dividende: Die Dividende bleibt weiterhin konstant hoch. Die Hauptversammlung hat dem Vorschlag des Vorstandes im Jahr 2010 eine Dividende von 25 Cent je Stammaktie und je Vorzugsaktie auszuschütten wieder zuge-

BKS Bank VD Mag. Dieter Kraßnitzer, GD Dr. Heimo Penker VD Dr. Herta Stockbauer und Dr. Hermann Bell (Vorsitzender des Aufsichtsrates der BKS Bank) freuen sich über das Jubiläum. stimmt. Damit werden rund 8,2 Mio EUR ausgeschüttet. Die BKS Bank blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück: Im Jahr 2010 erzielte die BKS

Bank das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte. Der Jahresüberschuss konnte um rund 15 Prozent auf 46,43 Millionen Euro gesteigert werden.


20. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 19

WIRTSCHAFT

Pampers Baby-Dry: Ruhige Nächte mit bis zu 12 Stunden goldenem Schlaf Erholsamer Schlaf mit der neuen Pampers Baby-Dry – Prof. Dr. Zulley über die Wichtigkeit eines trockenen Schlafklimas. Eine trockene Windel ist für einen erholsamen Schlaf besonders wichtig. Babys werden durch ein feuchtes Hautgefühl bei einer nassen Windel erheblich in ihrem Schlaf gestört. Für bis zu 12 Stunden goldenen Schlaf hat die neue Pampers BabyDry Windel nun extra saugfähige Zonen und eine Extra-Trockenheitslage. Wie wichtig ein trockenes Betthöhlenklima und damit ein trockenes Hautgefühl für die Schlafqualität und -dauer ist, weiß Schlaf-Experte Prof. Dr. Zulley, Präsident der Deutschen Akademie für Gesundheit und Schlaf (DAGS e.V.). Er erforschte in einer Studie die Auswirkungen des Betthöhlenklimas auf unseren Schlaf. Pampers Baby-Dry – Neue extra saugfähige Zonen und eine größere Trockenheitslage: Ein trockenes Hautgefühl ist ein maßgebliches Kriterium für das Wohl von Babys und den langen, erholsamen Schlaf. Wenn das Kind trokken liegt, schläft es tief und fest und wacht nicht so leicht durch Geräusche von draußen oder laute Geschwister im Zimmer auf. Eine nasse Windel kann einen Säugling jedoch in seinem Wohlbefinden stören. Die Haut reagiert auf die Feuchtigkeit wie auf einen unsichtbaren Wecker. Das Baby wird unruhig und kann aufwachen. Damit Ba-

Die neue Pampers Baby-Dry ist im Handel erhältlich. UVP 14,99 €*. *Unverbindliche Preisempfehlung. Die Festlegung der Verkaufspreise liegen im alleinigen Ermessen des Handels.

bys möglichst ungestört die ganze Nacht schlafen können, hat die neue Pampers Baby-Dry jetzt extra saugfähige Zonen und eine 14% größere Trockenheitslage. Diese kann Urin besonders schnell aufnehmen und schließt ihn im Inneren ein. Die extra saugfähigen Zonen am Rand schützen effektiv vor Rücknässung aus dem Windelkern. Auch die bewährten flexiblen Seitenbündchen und das weiche, atmungsaktive Material der Pampers Baby-Dry sorgen für ein rundum wohliges Gefühl und ein strahlendes Lächeln am Morgen. Exklusiv für Pampers:

Dr. Katja Keßler schreibt eigene Gute-Nacht-Geschichte. Um diese Tradition zu fördern, hat Frau Keßler exklusiv für Pampers die GuteNacht-Geschichte „Paule, der Schlafhase“ verfasst. Die Geschichte erzählt auf lustige Weise von dem Hasen

Paule und seinen Freunden. Mit dem dicken Traumzauberer Bebu und der schusseligen Nuckel-Schnuckel-Fee Lalla hat Frau Keßler weitere bunte Figuren erschaffen. „Paule, der Schlafhase“ ist auf www.babynet.at nachzulesen und downzuloaden.

K U R Z NO T I E RT Schlaf-Experte Prof. Dr. Zulley über die Wichtigkeit eines trockenen Schlafklimas: „Wir brauchen eine möglichst trockene Haut, um nachts unsere Körpertemperatur effektiv regulieren zu können.“ Über feuchte Haut kann Wärme nur schlecht mittels Verdunstung abgegeben werden, die körpereigene Temperatur regulation kann nicht effektiv arbeiten. Dieser Effekt beeinflusst die Schlafdauer und qualität negativ. Prof. Dr. Jürgen Zulley hat eine wissenschaftliche Studie zum Bettklima begleitet: „Es hat sich gezeigt, dass ein trockenes Betthöhlenklima zu einer längeren Schlafphase beiträgt“, so der Experte. Hieraus kann gefolgert werden, dass auch Säuglinge bei einem angenehmen Hautgefühl durch eine trockene Windel ruhiger schlafen und seltener aufwachen. Nur wenn ein Baby ausreichend schläft, kann es die spannenden Tage genießen und sich gut entwickeln.


20 KärntnerNachrichten I 20. Mai 2011

FREIZEIT

Golf, Gourmet & Lobstergrill Spannende Golfrunden, Hennessy-Cocktails und Lobster vom Grill – Mehr als nur Golf im Hotel Astoria Kitzbühel. Wer nur zum Golf spielen ins Hotel Astoria Kitzbühel reist, verpasst so einiges. Auch wenn 4 Traumplätze locken, amerikanisch breite Fairways und Einsteigerplätze im direkten Umfeld sind, das Hotel Greenfee-Ermässigungen gibt und ein perfektes “Golfer-Service” geboten wird. Dennoch wäre es schade um die Zeit, wenn man sich nicht Zeit für die weiteren Hotelangebote nimmt.

Ein Streifzug durch das Hotel…. Nach dem Check in wird ein Begrüßungsdrink in der legendären Hennessy Lounge gereicht und man ist bereits mittendrin im Flair des Hotels. Die Zimmer sind im alpinen Lifestyle ge-

halten, der Wellness- und Spabereich besticht durch modernste Ausstattung und interessantes Design. In der Beautyabteilung legt man gerne den Putter zur Seite und gönnt sich eine entspannende Massage. Zur Verbesserung der Schlagkraft schwören Golfer auf die weltbekannte Trainingsmethode nach Kieser, die exklusiv für Hotelgäste im hauseigenen Studio kostenlos angeboten wird. Der besonders hohe Stellenwert des kulinarischen Angebotes, wird schon beim Frühstücksbuffet sichtbar. Abends verwöhnt die Küchencrew mit mehrgängigen Menüs die mit Überraschungs-Effekten gespickt sind. Den Abschluss bildet das Käsebrett an der Bar. Die europaweit einzige HennessyBar gilt als Szene-Treff in Kitzbühel für Gäste und Einheimische. Am offenen Feuer brutzeln die Lobster und Riesengarnelen und werden zu einem Hennessy-Cocktail Shanghai empfohlen. Die Luxus-Versionen von Hennessy Cognac „verstecken“ sich unterirdisch. So manch gesellige Runde steigt die „geheime“ Wendeltreppe hinab um die Edelversionen zu verkosten. Hier findet sich auch der weltweit auf wenige Flaschen limitierte Hennessy Ellipse sowie zahlreiche Gourmet-Schmankerl und Raritäten. Weinliebhaber hingegen genehmigen sich eine private Verkostung im großzügigen Weinkel-

ler. „Diese Woche wird ihr persönliches Hole-in-one,“ garantiert das Astoria Team.

7 Nächte „Golf und Gourmet“ sind bereits ab € 657,— pro Person buchbar. Inkludiert sind die 4-Gang-Genießerhalbpension, Welcome Geschenk, je 1 Greenfee im Golfclub Schwarzsee und Golfclub Eichenheim, Riesengarnelen vom Grill, Hennessyverkostung,1 hausgemachtes Produkt aus unserer geheimen Specerey, Golfschuhputzservice, 2 x 30 Minuten Wellness-Wohlfühlzeit sowie ein Einführungstraining by Kieser Training Selection. Gewinnen Sie mit den Kärntner Nachrichten einen Aufenthalt für zwei Personen im Hotel Astoria Kitzbühel. Einsendungen mit dem Kennwort: Kärntner Nachrichten, Hotel Astoria, bis zum 26. Mai 2011 nehmen an der Verlosung teil. Mehr Informationen dazu im Astoria Kitzbühel Bahnhofsplatz 1, A-6370 – Kitzbühel Telefon 0043/(0)5356/62136 www.astoria-kitzbuehel.at www.ab-in-die-alpen.at


20. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 21

FREIZEIT

30 Jahre GTI Treffen in Reifnitz: Eine Kärntner Erfolgsgeschichte! In wenigen Tagen ist es wieder so weit! Tausende Fans der Automarken des Wolfsburger Volkswagen-Konzerns eröffnen die Sommersaison in Reifnitz am Wörthersee. Bürgermeister LAbg. Adi Stark, Chef-Organisator des GTI-Treffens, freut sich: „Wir bringen 150.000 Übernachtungen und einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro in die Wörthersee-Region!“ Was vor 30 Jahren (1981) als kleines Autotreffen in Reifnitz begann, wurde im Laufe von 30 Jahren zum nicht mehr wegzudenkenden Mega-Event. Seit 15 Jahren liegt die Organisation in den bewährten Händen von Bürgermeister LAbg. Adi Stark, der sich im Vorjahr über ca. 150.000 Besucher an vier Veranstaltungstagen freuen durfte. In seiner Verantwortung als Gemeindeoberhaupt wurde das Event zur bunten Kultveranstaltung mit enormer Wertschöpfung für die gesamte Region. Das GTITreffen füllt nicht nur die Kassen der Tourismusbetriebe, sondern auch die Veranstaltungs gemeinde Reifnitz bilanziert positiv. Der Gewinn wird in wichtige Infrastrukturmaßnahmen der Gemeinde investiert, sodass letztlich jeder Bürger vom GTI-Treffen profitiert. Die Gemeinde Maria Wörth arbeitete aber auch unent-

Organisiert zum 15. Mal das GTI Treffen in Reifnitz: Bgm. Adi Stark.

Bürgermeister LAbg. Adi Stark vor dem Denkmal der GTI-Gemeinde in Reifnitz am Wörthersee.

Seat und Skoda live mit ihren Produkten ziert, wird zum diesjährigen Jubiläum ein Showprogramm der Extraklasse zusammengestellt. Alles ist auch auf der Homepage www.woerther seetreffen.at abrufbar. Zahlreiche Bühnen, Ausstellerhallen, riesige Messestände werden in Reifnitz den „LUXUS“ Stellenwert dieses Autotreffens - das Treffen der Treffen unter den Autoliebhabern - darstellen. Hier findet nicht nur ein Treffen

wegt daran, die Qualität des Events zu steigern, Fehler und Mängel zu beheben und den „positiven“ Imageund Werbewert zu erhöhen. Ein daraus resultierender positiver Aspekt war, dass somit auch die Besucherzahl stieg! Das Programm zum 30jährigen Jubiläum wird ein Höhepunkt der Superlative! Neben der Ausstellermesse, die nicht nur VW sondern auch Audi, Der Golf-GTI feiert heuer sein 35-Jahr-Jubiläum. für Kunden bzw. Autointeressierte statt - hier kennt man sich, manche schon seit dem 1. Treffen - und feiert gemeinsam ein freundschaftliches Miteinander. Das Teilnehmergeschenk 2011 wurde mit viel Liebe, Freude und Elan gestaltet es symbolisiert 30 Jahre GTI - in einem Werk! - Viel Freude daran! 30 Jahre zum Durchblättern - ein Buch zum Schmökern, Staunen

und Verweilen - Auf die nächsten 30 Jahre! So wie auch das Auto GTI zum Kult wurde - so wurde auch die Veranstaltung GTIAUTONEWS zum Kult! „Es ist immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie viel Freude Teilnehmer mit ihrem Auto haben, welche Interessen dahinter verborgen liegen und wie viel handwerkliches Geschick sie mitbringen“, so Bgm. Adi Stark.


22 KärntnerNachrichten I 20. Mai 2011

KULTUR

Erleben Sie Geschichte zum Anfassen! Die Burg Hochosterwitz, das geschichtliche Wahrzeichen Kärntens, hat ihrer gesamten Region den Namen gegeben. Sie ist durch ihre Lage auf einem steil aufragenden Felsen eine der auffälligsten Burganlagen Mitteleuropas und durch ihre 14 Tore, die den Aufstieg von der Ebene bis zum Gipfel sichern, eine der attraktivsten und meistbesuchten Burgen des gesamten deutschen Sprachraums. Öffnungszeiten 2011 April, Oktober von 09:00 Uhr - 17:00 Uhr Mai bis September von 09:00 Uhr - 18:00 Uhr Vollmondnächte von 09:00 Uhr - 24:00 Uhr Kinder unter 6 Jahren - Eintritt und Lift frei! Eintrittspreise verstehen sich einschließlich Parkgebühren und Museumsbesuch mit Führung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Burg Hochosterwitz in Kärnten - ein Erlebnis für Groß und Klein! Hier einige Termine für 2011 – Burg Hochosterwitz, Niederosterwitz 1, 9314 Launsdorf, Tel.: 04213 2020 27. 05. Traditionstag des K.u K. Infanterieregimentes Graf von Khevenhüller Burghofplatzkonzert der Militärmusik Kärnten unter der Leitung von Oberst Seidl Darstellung der verschiedenen historischen Uniformen und Fahnen und Bewaffnung des Khevenhüllerregiments, seit seiner Gründung im 18 Jahrhunderts Beginn 16:00 Uhr 01. Juli bis 15. September Ausstellung „CELESTINA“ 60 Werke von Pablo Picasso, erweitert durch Gemälde der zeitgenössi-

schen Maler Antonio und Rafael Ramirez und Alejandro Decinti. Datum und Uhrzeit wird noch bekannt gegeben. 17. 6. Klassik Kammermusik, mit jungen Musikern aus dem Landeskonservatorium Klagenfurt, unter der Leitung von Frau Prof. Väth Schadler - EINTRITT FREI Beginn 19:00 19. 06. Hochosterwitzlauf um den „Ehrenpreis des Burghauptmanns“ http://www.hochosterwitzlauf.laufclub-krappfeld.at/ Beginn Gemeindeamt Launsdorf um 10:00 Uhr 15. 07. Vollmondwanderung auf der Burg Hochosterwitz mit musikalischer Umrahmung und gespenstiger Stimmung auf dem Burgweg, und Abschlusskonzert im Burghof Beginn 21:00 Uhr 23. 7. Ritterfest auf der Burg Hochosterwitz: Traditionelles Treiben mit Ritterspielen, Mittelalterlichem Handwerk, Schaukämpfen, Pferdeschau, Falknerschau, Marktplatz und guten mittelalterlichen Speisegewohnheiten und Musik 10:00 bis 24:00 Uhr

„25 Jahre auf der Welle“ 5 Jahre auf der Welle mit dem Kammerchor Klagenfurt Wörthersee: der Kammerchor feiert Jubiläum!“. Der Chor besteht seit 25 Jahren und wird seit 10 Jahren vom gebürtigen Lavanttaler Dr. Christian Liebhauser-Karl geleitet. Aus diesem Anlass wird der Kammerchor mit einer Jubiläumstournee durch Kärnten ziehen, ganz unter dem abgewandelten Motto: „Von

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der Koralm bis zum Großglockner“. Den Start macht ein Konzert gemeinsam mit der Jagdhornbläsergruppe Wolfsberg am Freitag, dem 20. Mai 2011 um 19:30 im Haus der Musik in St. Stefan/Lav. (VVK 10,- € / AK 12,- €), Kartenvorbestellungen sind unter der Tel.-Nr. 0676/ 83555414 oder unter karinkriegl@gmx.at möglich!


20. Mai 2011 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Veranstaltungen Schloss Albeck Fr, 20. 05., 20 h: Gregor Bloeb: Die große Gregor Bloeb Never Come Back Show

schung aus dem MTV Format Punk’d, Borat und Ali G, nur ganz auf österreichisch und mit dem feinen Unterschied, dass Bloeb sich ausschließlich selbst aufs K o r n nimmt. Gute und schonungslose Unterhaltung wird garantiert - aber entscheiden Sie selbst. www. gregorbloeb. com

„Die Große Never Come Back Show“ von Gregor Bloeb feiert am 10. Februar im Innsbrucker Treibhaus ihre Premiere! Der äußerst beliebte und sehr schöne Showmeister Gregor Bloeb muss feststellen, dass er ein Scheißkerl ist - wie jeder andere auch. Nur mit super Schuheinlagen, neuen Witzen und Gastauftritten „von – bis“ kann er die Gunst des Publikums zurückgewinnen. Eine Show mit emotionalen Tief- und Talfahrten. Ein Höhepunkt trifft auf einen anderen. In der schrägen Show erwartet das Publikum nicht nur LiveActs, sondern auch Einspieler und Zuspieler wie Werbeblöcke, die Bloeb selber gestaltet hat und - wie könnte es anders sein - neben dem Produkt auch den Protagonisten mimt. Bloeb erhält dabei filmische Unterstützung von Wegbegleitern wie Til Schweiger oder seinem siamesischen Zwilling Tobias Bloretti. Eine Mi-

So, 22. 05., 11 h: Katja Cruz y los aires „Mi corazón“ Latin Jazz Die vielseitige Sängerin, Vokalistin, Texterin, K o m p o nistin und Malerin Katja Cruz legt mit ihrer neuesten CD „Mi corazón“ ( „ M e i n Herz“) ein b e e i n druckendes Werk vor. Katja Cruz y los aires, das bedeutet eine wohldosierte

Mischung aus Jazz, Klassik und südamerikanischer

Tradition von Candomblé bis Tango, von Samba bis Salsa. Mit ihrer fantastischen Band, hervorragenden MusikerInnen aus Österreich und Brasilien, lässt sie mit unterschwelligem Feuer und einer guten Portion Leidenschaft vergessen, dass sie aus Graz stammt.

Ausstellungen: Albecker Engelwelt Ständige Ausstellung über Wesen & Wirken der Engel Ausstellung Peter & Peter Brandstätter Prof. Peter Brandstätter: Gemälde Peter Brandstätter jun.: Skulpturen bis 10. Juli 2011 Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at


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