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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 14.2011

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Nr. 14 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 8. April 2011

14. - 17. April 2011 www.kaerntnermessen.at

Ortstafelfrage: FPK-Vorstand segnet Verhandlungsergebnis einstimmig ab, Volksbefragung kommt!

Aktuelle ATV-Meinungsumfrage sieht die Freiheitlichen mit HC Strache bundesweit bereits auf Platz 1!

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THEMA DER WOCHE

Wichtiger Schritt zur Lösung der Ortstafelfrage In den Verhandlungen wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht. Ja zu Eckpunkten, Feinabstimmung folgt. Unverständnis über die Haltung des Rates der Kärntner Slowenen. Nach einer langen gemeinsamen Verhandlungsrunde mit Vertretern der Volksgruppe konnten vergangene Woche Landeshauptmann Gerhard und Staatssekretär Josef Ostermayer bekannt geben, dass man sich klar zu bestimmten Eckpunkten einer Lösung bekannt habe. Eckpunkte sind der Verfassungsrang, der Verzicht auf eine Öffnungsklausel sowie ein Prozentsatz von 17,5 Minderheitenanteil in den Ortschaften. Als Basis dient das Ergebnis der Volkszählung von 2001. Bei der kommenden Feinabstimmung wird es um die genaue Anzahl der Ortstafeln gehen. Wenn alles gut geht, könnte das Gesetz schon im September dieses Jahres in Kraft sein.

FPKParteivorstand gibt OK Im Parteivorstand der Freiheitlichen in Kärnten wurde das bisherige Verhandlungsergebnis in der Ortstafelfrage diskutiert und der weitere Ablauf beschlossen. Die 17,5 Prozent als Maßzahl für zweisprachige Ortstafeln und eine Volksbefragung über das Verhandlungspaket in den betroffenen Gemeinden wurden im FPK-Vorstand einstimmig abgesegnet. Weitere wichtige Forderungen der Freiheitlichen wie die Nachvollziehbarkeit der Lösung, die Gleichbehandlung von großen und kleinen Ortschaften sowie eine Lösung

im Verfassungsrang seien in den Eckpunkten eins zu eins widergespiegelt. „Wir wollten immer eine nachvollziehbare und endgültige Lösung dieser Frage. Der vorliegende Entwurf ist ein guter Weg für Kärnten. Er zeigt aber auch, warum die Freiheitlichen in allen Umfragen derzeit mit an der Spitze stehen. Denn wer ein 50 Jahre altes politisches Problem endlich löst, dessen Führungsanspruch besteht zu Recht“, erklärt FPK-Obmann Scheuch.

Volksbefragung kommt Landeshauptmann Dörfler lobte die in die Verhandlungen eingebundenen Kräfte und betonte, dass man ein weit über die Parteigrenzen hinaus anerkanntes Ergebnis zustande gebracht habe: „Die Volksbefragung ist keine Abstimmung der Mehrheit über die Minderheit, sondern wird eine klare Bestätigung des politischen Verhandlungsergebnisses sein. Alle, die es gut mit dem Land meinen, sind jetzt aufgerufen, das Ergebnis mitzutragen – auch die Medien und die Kirche.“ Auch FPK-Obmann Scheuch sieht das Ergebnis positiv und dankt Landeshauptmann Dörfler dafür, die Parteilinie in den Verhandlungen so gut vertreten zu haben. „Es zeigt, dass sich konsequente Parteiarbeit auszahlt. Seit Jahren arbei-

Gut verhandelt: LH Dörfler mit Botschafter Inzko. ten wir Freiheitliche an einer politischen Lösung mit, die jetzt endlich möglich scheint.“ Wie auch die Bundes-FPÖ sieht Scheuch nun mehr denn je Bundeskanzler Faymann und Aussenminister Spindelegger gefordert, sich auch für die vollständige Anerkennung der Altösterreicher als deutschsprachige Minderheiten im Ausland einzusetzen. Scheuch übte allerdings auch Kritik an der „unsensiblen Vorgehensweise des Verfassungsgerichtshofes mitten in den Endverhandlungen“, so Scheuch.

Besonnenheit ist Gebot der Stunde Landeshauptmann Dörfler mahnt aufgrund der erneut entfachten Diskussion über das am Freitag präsentierten Ortstafel-Pakt seitens der Slowenenvertreter Besonnenheit ein. „Leider gewinnt man immer mehr

den Eindruck, dass, obwohl Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann und Außenminister Michael Spindelegger hinter dem gemeinsam mit den Beteiligten der slowenischen Volksgruppe ausverhandelten Paket rund um die Ortstafelfrage stehen, dieses nun wieder in Frage gestellt wird“, stellt Dörfler mit Bedauern fest. Es sei unerhört, wie manche politischen Heckenschützen versuchen würden, ohne Sachinformationen oder Verhandlungsinhalte zu kennen, böses Blut zu machen und Bösartigkeiten in die Welt zu setzen. Dörfler fordert deshalb auch den Vertreter des Rates der Kärntner Slowenen, Botschafter Valentin Inzko, auf, endlich den Weg der Lösung mitzugehen. Bislang sei der Eindruck entstanden, dass diese Volksgruppenvertretung den gegenteiligen Weg einschlagen wolle.


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THEMA DER WOCHE

Mobile Pflege fixe Größe in Kärntner Sozialpolitik Sozialreferent LR Christian Ragger: Gute Entwicklung über drei Jahre gewährleistet Pflege ist eine fixe Größe in der Kärntner Sozialpolitik. Mit dem einstimmigen Beschluss der Landesregierung in der Regierungssitzung über die neuen Verträge mit den zwölf Anbietern ist diese bis 2013 garantiert“, teilte Sozialreferent Landesrat Christian Ragger mit.

1.500 Mitarbeiter Erstmals erhalten die Anbieterorganisationen einen Dreijahresvertrag. „Das gibt den rund 1.500 Mitarbeitern, welche über 8.000 Kärntner die Pflege zu Hause ermöglichen, Sicherheit“, so der Sozialreferent. Fast eine Million Pflegestunden im Wert von 37 Millionen Euro werden heuer zum Großteil vom Land und

den Gemeinden finanziert. Damit werde die Selbstbestimmung von pflegebedürftigen Menschen gestärkt. Die mobile Hilfe in ganz Kärnten schaffe die Voraussetzung, dass sie in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben können und

30 Wohneinheiten für Spittal/Drau LR Ragger: Land gewährt Wohnbauförderungsdarlehen in Höhe von 1,6 Mio. Euro Ein Wohnbauförderungsdarlehen von rund 1,6 Millionen Euro für 30 Wohneinheiten in Spittal, Aicherfeld, wurde in der Regierungssitzung beschlossen. Die Gesamtbaukosten betragen laut Wohnbaureferent Landesrat Christian Ragger rund 4,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist bereits für Dezember 2012 vorgesehen. „Diese 30 Wohneinheiten sind auch ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Stadt Spittal. Wohnen und Wohnraum schaffen sind ein Thema, mit dem jeder von uns in seinem Leben konfrontiert wird. Für jeden von uns ist es wichtig, sein Daheim so zu gestalten, dass es den Bedürfnissen gerecht wird und wir uns wohlfühlen“, sagte Ragger. Seitens des Landes wolle er die Bevölkerung bestmöglich unterstützen, um die Schaffung von Wohnraum und Eigenheimen zu erleichtern.

nicht in ein Heim müssen. „Es handelt sich dabei um eine vorausschauende Sozialpolitik, die Vorsorge für die Bedürfnisse der Senioren zu treffen hat“, erklärte Ragger.

Pflege zu Hause „Die Menschen wollen so lange wie möglich zu Hause bleiben“, so Ragger. Daran müsse sich die Sozialpolitik orientieren und andere Wahlmöglichkeiten als nur den Eintritt in ein Heim anbieten. Die flächendeckende Versorgung mit den mobilen Diensten ist dabei ein wesentlicher Faktor. Ergänzende Elemente sind: Tagesstätten, betreubare Wohneinheiten sowie kleine Pflegestätten (alternative Lebensräume) am Land, sowie kurzfristige rehabilitative Aufenthalte in Pflegeheimen (Übergangspflege). Der langfristige Aufenthalt sollte nicht mehr die einzige Möglichkeit, sondern die letzte von mehreren Alternativen sein. Angebote der öffentlichen Hand müssen

Die mobile Pflege ist in Kärnten langfristig abgesichert. Landesrat Christian Ragger schloß einen DreiJahresvertrag ab. laut Ragger das Prinzip möglichst hoher Selbständigkeit für Pflegebedürftige verfolgen. Wer Pflege braucht, der soll entsprechende Angebote bekommen, um so lange als möglich in seiner gewohnten Umgebung und im Kreise seiner Familie verbleiben zu können. Die neuen Verträge mit den mobilen Diensten sind eine Basis dafür. Land und Gemeinden bezahlen für jede Leistungsstunde von diplomierten Kräften, Pflegehelfern und Heimhilfen zwei Drittel der Tarife. Diese gewährleisten auch einen fairen Lohn für die Arbeit der Pflegekräfte. Die Bemühungen um eine bessere Kooperation der Anbieter laufen weiter. Ziel von Ragger ist es, die mobilen Anbieter im Sinne der Klienten optimal zu organisieren.


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HINTERGRUND

LH Gerhard Dörfler: 10 Jahre erfolgreiche Arbeit für Kärnten Der Kärntner Landeshauptmann zog Bilanz über 10 Jahre seines politischen Wirkungsbereiches.

eit zehn Jahren ist Gerhard Dörfler in der Landespolitik mit großer Leidenschaft und Tatkraft aktiv. Am 5. April 2001 wurde er vom damaligen Landeshauptmann Jörg Haider als neuer Landesrat für Straßenbau, Verkehr, Kinderbetreuung, Familie, Jugend und Sport präsentiert. Seit 2008, nach dem tragischen Tod von Jörg Haider, ist Dörfler Landeshauptmann. Die vergangenen zehn Jahre haben ihn geprägt und er hat Kärnten geprägt. Dörfler kam vom Bank- und Biergeschäft in die Politik. Politiker zu werden hatte er jedoch nie angestrebt.

Partnerschaft mit der Wirtschaft „green jobs“. Im Mai werde der Spatenstich für das größte Photovoltaikkraftwerk-Sonnenkraftwerk Österreichs in St. Veit erfolgen.

Am vergangenen Samstag zog der Landeshauptmann eine Erfolgsbilanz und informierte über Pläne und Vorhaben. Er betont sein Ziel, Kärnten gemeinsam positiv weiterzuentwickeln. Als Dörfler in die Politik kam, war es für ihn ein Sprung ins kalte Wasser, nachdem er bis dahin Chef der Schleppe-Brauerei war. „Am Anfang war es so als würde ein Nichtschwimmer den Ärmelkanal durchqueren wollen“, so Dörfler. Der Landeshauptmann betont, dass es eine neue Politik der Werte und der Sparsamkeit, gerade im Hinblick auf die Ressourcen, brauche. „Kärnten spart – für seine Zukunft“, werde auch weiterhin den Weg bestimmen. Insbesondere will Dörfler Kärnten zur Umweltregion Nummer eins in Europa machen. Hier setze er mit „Lebensland Kärnten“ Schwerpunkte im Bereich der erneuerbaren und sauberen Energien, forciere die Wasserkraft und die Elektromobilität, so Dörfler. Kärnten schaffe in

Der Landeshauptmann bekräftigt, dass für ihn der Mensch zähle und im Vordergrund stehe und er für alle Kärntnerinnen und Kärntner da sei. Menschlichkeit, Beziehung, Natur seien für ihn von zentraler Bedeutung. Die orange Jacke, die er als Straßenbau- und Verkehrsreferent gerne angezogen habe und weiter anziehe, bedeutete ihm ein Zeichen der Solidarität mit der Welt der Arbeit und den Bauarbeitern, die hohe Wertschätzung verdienen. Als großer Freund der Natur werde er auch künftig Brennesselsuppe gerne essen. Laufen und Holzarbeiten bleiben weiterhin seine Hobbys. Der „Amtsjubilar“ zeigt sich weiterhin voller Freude, Tatkraft und Energie. Zum Abschluss seines 10 Jahres-Jubiläums fand eine Feier mit Freunden und Wegbegleitern im Villacher KunsthausSudhaus statt, bei der auf die vergangenen 10 Jahre angestoßen und auch ein Ausblick auf die nächsten Jahre gewagt wurde.

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Die guten Nachbarschaftsbeziehungen im Alpen-AdriaRaum würden weiter im Sinne von „Senza Confini“ intensiviert, aufbauend auf der mit Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto geschlossenen Euregio, die erweitert werden soll. Viele gemeinsame Zukunftspotentiale könnten hier grenzüberschreitend weiter gehoben werden.


HINTERGRUND

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Erfolge für unser Kärnten • Bau der zweiten Katschberg-Tunnelröhre • Bau der Jörg-HaiderBrücke • Baubeginn des 32 km langen Koralmtunnels • Packausbau • Ringausbau in Klagenfurt • Bahnhofssanierungen • Ausbau der Tauernbahn • Einführung KärntenTakt und die S-Bahn • Gründung Lebensland Kärnten • Einführung des vorschulischen Kindergartenjahres & des Babygeldes

Viel Prominenz war zur Jubiläumsfeier von LH Gerhard Dörfler nach Villach gekommen. Darunter: Landtagspräsident Josef Lobnig, Klubobmann Kurt Scheuch, Botschafter Erwin Kubesch, Tarvis-Bürgermeister Renato Carlantoni, Generalvikar Engelbert Guggenberger und Superintendent Manfred Sauer. Landeskindergarteninspektorin Iris Raunig, GROHAG-Chef Christian Heu, BR Peter Mitterer und LAD Dieter Platzer.


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LANDESPOLITIK

ATV-Umfrage: FPÖ erstmals klar auf Platz 1 FPÖ-Chef HC Strache bei Kanzler-Direktwahl vor ÖVP-Mann Josef Pröll. Wenn am kommenden Sonntag Nationalratswahlen wären, käme das Ergebnis einem politischen Erdbeben gleich. Erstmals wäre nämlich die FPÖ klar auf Platz Eins! Die Freiheitlichen könnten mit 29 Prozent der Stimmen rechnen und würden damit die SPÖ mit 26 Prozent klar auf Platz Zwei verweisen. Mit 25 Prozent der Stimmen müsste sich die ÖVP mit Platz Drei begnügen. Zu diesem sensationellen Ergebnis kommt der ATV Österreich-Trend, eine aktuelle Umfrage von Meinungsforscher Peter Hajek im Auftrag von ATV unter 1000 wahlberechtigten Österreichern. Hajek: „Die Situation erinnert sehr an die Zeit nach der Wahl von 1999, damals lag die FPÖ in Umfragen bereits über 30 Prozent. Strache braucht derzeit nur auf die Fehler der Regierungsparteien warten.“ SPÖ und ÖVP ver-

Sogar die „Kleine Zeitung“ kann die guten Umfragen für die FPÖ nicht mehr leugnen (Kleine Zeitung, 2.4.2011). lieren damit weiter im Vergleich zum ATV Österreich-Trend im Dezember. Damals lag die SPÖ mit 30 noch klar vor der ÖVP mit 27 und den Freiheitlichen mit 25 Prozent. Das BZÖ stagniert bei vier Prozent und muss damit weiter um den Wiedereinzug in den Nationalrat bangen.

Gute Stimmung für Strache Von der guten Stimmung für seine Partei profitiert auch FPÖ-Chef Heinz-Christ-

ian Strache. Bei einer Kanzler-Direktwahl könnte er immerhin mit 17 Prozent der Stimmen rechnen. Und liegt damit nur noch zwei Prozent hinter Bundeskanzler Faymann. Der SPÖ-Chef verliert im Vergleich zum Dezember 2010 weitere drei Prozentpunkte und muss sich mit nur 19 Prozent Zustimmung begnügen. Hajek: „Die Werte von Kanzler und Vizekanzler sind schon seit geraumer Zeit sehr schwach, dass aber nun Strache sogar zu den beiden aufgeschlossen hat, ist ein Novum.“ Für die

Bundesregierung ist die Stimmungslage äußerst düster: nur noch 20 Prozent der Österreicher bewerten die Arbeit der Koalition positiv, 78 Prozent sind unzufrieden. Im März 2009 waren mit 49 zu 47 Prozent noch mehr Menschen mit der Regierung zufrieden. Aber auch bei den eigenen Wählern ist Rot-Schwarz unten durch. Nur noch ein Drittel der SPÖ-Wähler steht hinter der Regierung, bei den ÖVP-Wählern sind es gerade noch einmal 27 Prozent.

Maturafach „Türkisch“ unterläuft Integration Erster Schritt, um Türkisch als Unterrichtssprache zuzulassen? charfe Kritik an den Plänen, Türkisch als Maturafach zu etablieren, übt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Damit würde man Parallel- und Gegengesellschaften fördern, warnt Strache. „Mit solchen Vorhaben werden sämtliche Integrationsbemühungen unterlaufen“, kritisiert der FPÖ-Obmann.

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Ganz im Gegenteil müsse man dafür sorgen, dass die sich im Land befindlichen Zuwanderer endlich Deutsch lernten. Viele würden unsere Sprache auch in der zweiten und dritten Generation nur unzureichend oder gar nicht beherrschen. Strache befürchtet außerdem, dass

Türkisch als Maturafach nur ein erster Schritt ist, um in weiterer Folge die gesamte Matura in Türkisch ablegen zu können und Türkisch auch als Unterrichtssprache zuzulassen. Dies passe auch zu den Forderungen des türkischen Botschafters Tezcan vom vergangenen November, türkische Lehrer nach Österreich importieren zu wollen. Außerdem sind die dadurch entstehenden Mehrkosten nicht zu unterschätzen. Lehrer müssen ausgebildet, neue Schulbücher produziert werden. Dabei leidet unser Bildungssystem jetzt schon unter permanenter Geldnot. Von den Freiheitlichen wird es jedenfalls Widerstand gegen diese skurrilen Pläne geben.


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LANDESPOLITIK

Wohnungsnachfragedatenbank unter www.ktn.gv.at/wohnung LR Ragger fordert von Gemeinden und gemeinnützigen Wohnbauträgern konstruktive Teilnahme an Datenbank. Im Juni 2010 wurde eine Wohnungsnachfragedatenbank des Landes Kärnten eingerichtet, um die Wohnbauförderungsmittel noch gezielter und effizienter einsetzen zu können. Als Voraussetzung für eine effiziente Nutzung des Systems ist allerdings die Mitwirkung der Gemeinden und gemeinnützigen Wohnbauträgern sicherzustellen. „Nur unter dieser Voraussetzung kann die Datenbank für künftige wohnungspolitische Entscheidungen herangezogen werden“, sagte Wohnbaureferent LR Christian Ragger bei der Vorlage des Wohnungsnachfragedatenbank-Be richts in der Regierungssitzung. Wie Ragger berichtet, werde es künftig keine Wohnungen vom Land Kärnten mehr geben, wenn die gemeinnützigen Bauträger, Gemeinden und Städte ihre Datenbank nicht verwenden und aktualisieren. „Eine konstruktive Teilnahme an der Datenbank war bis dato nicht gegeben, aus diesem Grund fordere ich alle Beteiligten auf, ihre

Daten einzuspeisen. Bei einer erneuten Feststellung der Nichtteilnahme sehe ich kein Interesse an einer Zuteilung von neuen Wohnungen“, so Ragger. Die Datenbank ermöglicht allen Kärntnerinnen und Kärntnern, sich per Internet als wohnungssuchend zu melden und im virtuellen Wohnungsmarkt eine freie gemeinnützige Wohnung zu suchen.

Kärntens Wohnbaulandesrat Christian Ragger: „Gemeinden und Städte müssen mit der Wohnbaudatenbank arbeiten!“

Neue Lehrwerkstätte hilft Jugendlichen! LHStv. Scheuch und LR Ragger: Neue Lehrwerkstätte Kretha in Spittal ermöglicht schwierigen Jugendlichen Wiedereingliederung in die Arbeitswelt Junge Menschen, die aus ihrer familiären Situation her-

Arbeitslosenzahl im März in Kärnten gesunken LHStv. Scheuch: Anstieg bei offenen Stellen um 51,7 Prozent Die Arbeitsmarktstatistik zeigt weiterhin, dass in Kärnten die Anzahl der Arbeitslosen weiter zurückgeht. „Im Feber 2011 waren 26.044 Personen in Kärnten arbeitslos, im März 2011 waren es 22.128. Besonders erfreulich für Kärnten zeigt sich diesmal der starke Anstieg an offenen Stellen um 51,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, sagt Arbeitsmarktreferent LHStv. Uwe Scheuch. Auch die Zahl der offenen Lehrstellen ist im Vergleich zum Vorjahr um 41,4 Prozent angestiegen. Derzeit stehen in Kärnten 376 offene Lehrstellen 462 Lehrstellensuchenden gegenüber. „Wir werden den Kärntnerinnen und Kärntnern auch weiterhin

Arbeitsmarktreferent LHStv. DI Uwe Scheuch gemeinsam mit dem AMS Kärnten im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes bestmögliche Hilfestellungen anbieten und unsere Schwerpunkte – die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen für Langzeitarbeitslose, Ältere, Frauen und Jugendliche - weiter verfolgen“, so Scheuch.

aus einen schwierigen Start ins Leben hatten, muss man eine neue Entwicklungschance geben, um sie auf ein selbstbewusstes, verantwortungsvolles Leben vorzubereiten. So stellt Sozialreferent LR Christian Ragger das gemeinsame Projekt „Lehrwerkstätte Kretha“ mit pro mente kärnten vor. Das Land Kärnten investiert rund 220.000 Euro für zehn Ausbildungsplätze. „In der Lehrwerkstätte haben sie die Möglichkeit eine Lehre mit verlängerter Lehrzeitdauer oder eine Teilqualifikation eines Lehrberufes abzuschließen“, erklärt LHStv. Uwe Scheuch.


REGIONALES

Mit dem Leitspruch „Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden“, entwickelte das BusinessFrauen Center Kärnten (BfC) im Auftrag des Landes Kärnten mit Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch das 1. BfC Zukunftsperspektiven-Mentoring für weibliche Landeslehrlinge. Das Mentoring-Programm wird den jungen weiblichen Landeslehrlingen den Weg in die Privatwirtschaft ebnen „Das Land Kärnten bemüht sich durch Projekte wie dieses ganz besonders, junge Lehrlinge tatkräftig auf ihrem beruflichen Lebensweg zu unterstützen und ihre Lehre attraktiver zu gestalten“, freut sich Scheuch über die Verwirklichung des BfC-Mentorings.

Von der Qualität der Produkte der Fa. Oberndorfer in Völkermarkt überzeugen konnte sich LR Mag Harald Dobernig anlässlich eines Betriebsbesuches überzeugen. Bei einer Führung durch das Unternehmen konnten die hergestellten Betonfertigteile wie Decken, Wände und Stiegen besichtigt und auch Einblick in die Arbeitsabläufe gewonnen werden. Im Bild Verkaufsleiter Ferdinand Rothleitner, LAbg. Gerald Grebenjak, LR Mag. Harald Dobernig, Betriebsleiter DI Boris Suput (2., 3., 4., 5. von links)

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Im Rahmen des Radio Kärnten Tages „Lerne-LehreForschung“ besuchte LHStv. Uwe Scheuch den Lakeside Park in Klagenfurt. Dabei stand eine Führung durch die Lakeside Labs am Programm. „Die im Jahr 2008 gegründeten Lakeside Labs sind ein Cluster für Forschung und Innovation im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik. Hier wird Raum für kreative Ideen und erstklassige Wissenschaft geboten“, erklärte Scheuch. Auch die Firma AMSC Windtec, die sich seit über zehn Jahren mit ÖkoEnergie beschäftigt und Windräder zur Stromerzeugung entwickelt wurde besucht. Vor einem Jahr zog das Unternehmen in den Lakeside Park um und beschäftigt derzeit rund 170 Mitarbeiter.


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Im Haus der Musik in St. Stefan im Lavanttal nahm Kulturreferent LR Harald Dobernig die Preisvergabe für das Kärntner Jugend-Chor-Festival 2011 vor. Mit dabei waren auch der Wolfsberger Vizebürgermeister Heinz Hochegger und Prof. Gretl Komposch. Dobernig zeigte sich beeindruckt von der Leistung der rund 1000 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in 32 Chören. „Es freut mich sehr, mit welcher Begeisterung unsere Kinder und Jugendlichen in ihren Chören gesungen und beim Festival teilgenommen haben, um die Zukunft des Kärntnerliedes müssen wir uns keine Sorgen machen“, so der Kulturreferent.

Freunde, Bekannte und jede Menge Fans waren auf den Beinen, um ihr einmaliges Sportidol Thomas Morgenstern in seiner Heimatgemeinde Seeboden zu begrüßen und zu feiern. Unter den vielen Gratulanten befanden sich auch Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, LHStv. Uwe Scheuch sowie Landtagsabgeordnete Mares Rossmann und viele Vertreter aus Sport und Wirtschaft. Dörfler und Scheuch machten Morgenstein ein besonderes Geschenk: Sie überreichten einen Thron aus Mölltaler Holz mit langer Lehne und einem darauf sitzenden Adler.

REGIONALES


REGIONALES

Starke Impulse in Bezug auf Kommunikation, Information und Netzwerke gab es kürzlich im Kulturwirtshaus Bachler (Althofen) anlässlich der SET-Veranstaltung „frauen.stärke“. Die Initiatorin LAbg. Wilma Warmuth (FPK) freute sich, zahlreiche Damen aus sämtlichen Berufsgruppen und Bezirksteilen beim 15. SET begrüßen zu können und präsentierte wiederum vier Expertinnen mit spannenden Kurzvorträgen. Die Guttaringer Zahnärztin Dr. Gerhild Mick referierte über optimale Mundhygiene, für interessante Berichte aus der „Schreibwerkstatt Althofen“ sorgten die beiden Literaturexpertinnen Brigitte M. Rainer und Susanne Bauschke. In einen angenehmen Entspannungszustand brachte die SETGäste Yoga-Lehrerin Dagmar Bellanca.

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Zahlreiche Mitglieder konnte Obmann Dietmar Miklau bei der Jahreshauptversammlung des Kärntner Abwehrkämpferbundes, Ortsgruppe Völkermarkt, im Hotel Krone begrüßen. Ein wichtiges Thema war dabei natürlich auch die Ortstafelfrage. Landesobmann LAbg a. D. Fritz Schretter berichtete dabei umfassend darüber und erläuterte auch den Standpunkt des Kärntner Abwehrkämpferbundes. Die Wichtigkeit einer endgültigen Lösung wurde auch von LAbg. Gerald Grebenjak in den Grußworten betont. Im Bild Wolfgang Miglar, LO Fritz Schretter, Dietmark Miklau (vorne von li.), Helmuth Wagner, Gerald Grebenjak, Wilhelm Waldner, Valentin Blaschitz (hinten von li.).

Im Rahmen einer feierlichen Matinee nahm Kulturreferent LR Harald Dobernig in der Carinthischen Musikakademie (CMA) in Ossiach die Urkundenverleihung für den Prima La Musica-Landeswettbewerb vor. Heuer haben 370 Schüler und 15 jugendliche Klavierbegleiter von 17. bis 20. März am Kärntner Wettbewerb teilgenommen. Hohe Auszeichnung für den Herausgeber der Kärntner Nachrichten, Senator Armin Kordesch. Aus den Händen des Obmannes der Ortsgruppe des Kärntner Abwehrkämpferbundes Köttmannsdorf Fritz Döpper erhielt Kordesch für seine Verdienste das Goldene Ehrenzeichen des Abwehrkämpferbundes. Die Ortsgruppe Köttmannsdorf zählt zu den stärksten Organisationen im KAB. Fritz Döpper ist auch Mitglied der KAB-Landesleitung.

Da Tschriasche sagt: Schön langsam beginnts bei mir zu döseln, da Inzko und da Vouk wollen das Problem nicht lösen.


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LESERBRIEFE

SPÖ und Ortstafeln

Pachers Selbstdarstellung WK-Präsident Pacher fordert in einer Petition eine „Süd-Milliarde“ für Kärnten/Steiermark. Ein leeres Papier zur Selbstdarstellung! Dafür müsste er doch nur bei „seinen“ Finanz- und Wirtschaftsministerien vorstellig werden. Und statt ständig Landespolitik zu betreiben, sollte er sich wieder verstärkt um seine Kernaufgaben kümmern. So liegt mir eine direkt an ihn gerichtete Anfrage

eines Gewerbetreibenden vor, in der dieser eine Klärung von sehr wichtigen Punkten fordert, aber nach über drei Monaten (!) noch keine Antwort erhalten hat. Ich ersuche Sie Herr Präsident, endlich auch die Anliegen der Kleinunternehmer zu respektieren! Joachim Andreas Lueder WirtschaftskammerBezirksausschuss für Klagenfurt

Hypo: Justiz verrennt sich! Es scheint als würde sich die Justiz verrannt haben, wie nun die drei Freisprüche zeigen. Kulterer musste sich wegen zwei kleiner Kreditfälle aus dem Jahr 2005, dem Darlehen an die Fluglinie Styrian Spirit und dem Detektiv Dietmar Guggenbichler verantworten. Der Gesamtschaden betrug rund 2 Mio Euro, ein Klacks im Vergleich zum ganzen Ausmaß der Hypo Causa.

sondern auch Haider wurde kriminalisiert. Der einzige Unterschied: dieser kann sich nicht mehr wehren!

Der Verdacht, dass mit Kulterer in Wirklichkeit auch der verstorbene Landeshauptmann Jörg Haider verurteilt hätte werden sollen, liegt, wenn man sich die vergangene Berichterstattung ansieht, mehr als nahe. Nicht nur Kulterer,

Am Ende des Tages wird vielleicht doch noch herauskommen, dass die HypoAlpe-Adria gar nicht notverstaatlicht hätte werden müssen.

Wie jedem Beobachter aufgefallen sein muss, verabschiedete sich Kulterer bereits 2006 als Bank-Chef, die immensen Verluste der Bank waren aber erst nach der Übernahme der Bayrischen Landesbank eingetreten. Das gilt es aufzuklären.

Birgit Jäger Wolfsberg

SPRECHTAGE IM BEZIRKSPARTEIBÜRO SPITTAL DI, 12. April, 18:00 bis 20:00: KO Ing. Kurt Scheuch DI, 19. April: 9:00 bis 11:00: LAbg. Franz Mandl

Schon vor einigen Jahren hat die SPÖ die Lösung der Ortstafelfrage im Nationalrat torpediert. Aber davor und danach stellt man sich gern als die Obermoralapostel dar, wenn es um zweisprachige Ortstafeln geht. Und auch jetzt, wo die Freiheitlichen mit Ostermayer eine Lösung planen, ist die SPÖ plötzlich nicht

mehr so einig. Die ideologielose Spitze rund um Kaiser ist dafür, die Bürgermeister vor Ort in Südkärnten sind dagegen. Wird die Lösung der Ortstafelfrage diesmal wieder an den Sozialdemokraten scheitern? Karl Weber per E-Mail

Intervention für Staatsbürgerschaft Die ganze Diskussion rund um die Verleihung von Staatsbürgerschaften an russische Investoren sowie die Abhör-Causa von Uwe Scheuch wird ziemlich verlogen geführt. Und es stellt sich schon die Frage, weshalb gegen Gabi Burgstaller nie ein Verfahren eingeleitet wurde. Bekanntlich hat Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller bzw. Mitarbeiter aus ihrem Umfeld massiv für die Erlangung einer Staatsbürgerschaft für den Russen Igor Vidyaev interveniert. Im Gegenzug spendete dieser größere Geldbeträge an den Verein der Osterfest-

spiele, dessen Vorsitz Burgstaller inne hatte. Burgstaller soll sich wegen dieser Causa sogar mit Bundeskanzler Faymann getroffen haben. Geht es noch mit rechten Dingen zu, wenn es gegen Uwe Scheuch einen Strafantrag gibt, wo es weder einen Investor noch Geldflüsse gibt, hingegen gegen Gabi Burgstaller nicht? Kann es sein, dass es damit zu tun hat, dass Burgstaller der SPÖ und Scheuch der FPK angehört? Erwin Baumann Villach

„Kinderschnitzel“ Die Musik zum Skandalfilm über „Kinderschnitzel“ in unserer Region, wo der Trend zum Kärntner Blondkind geht und FreilandKinder mit Ohrenmarken, wie man sie von Kühen kennt, zu sehen sind, lieferte der Kärntner GrünenChef Rolf Holub. Dass die einzige Konsequenz aus der nun aufflammenden öffentlichen Kritik zu diesem

skandalösen Film nun die Löschung seines Namens im Abspann ist, denn seine Musik rund um die Fleischaufteilung von Kindern, darf beim Festival nach wie vor gespielt werden, lässt wohl tief blicken. Die Scheinmoral von Holub ist wohl kaum zu überbieten! Angelika Irmingard Berger Spittal/ Drau

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SERVICE

Fünf Sterne für sechs Kreuzerl: Lotto verlost 5 Mercedes S 400 Hybrid otto „6 aus 45“ steht jetzt dieses luxuriöse Auto gewinLsondern nicht nur unter einem, nen. gleich unter fünf Lotto verlost jetzt fünf dieguten Sternen. Lotto verlost fünf Autos der Marke Mercedes S 400 und setzt dabei auf Umweltbewusstsein, denn die Fahrzeuge mit dem charakteristischen Stern werden in der Hybrid-Version ausgespielt. „Hybrid“ stammt aus dem Lateinischen, bedeutet „von zweierlei Herkunft“ und hat in die automobile Antriebstechnik längst Einzug gefunden. Für alle Autofans unter den Lotto Freunden bekommt „hybrid“ jetzt eine ganz spezielle Bedeutung. Wer einen Mercedes S 400 Hybrid haben möchte, hat sozusagen eine HybridAnschaffungsmöglichkeit: Kaufen oder – und das ist die wohl bessere Variante –

ser eleganten Limousinen, mit denen man dank Hybridantriebs überaus sparsam und daher umweltfreundlich dahingleiten kann. Für den Vortrieb des Mercedes S 400 Hybrid sorgt das Wechselspiel eines durchzugsstarken V6-Benzinmotors mit 279 PS und eines 20 PS starken Elektromotors. Die Lotto Mercedes Promotion erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Ziehungen. Voraussetzung, um die Chance auf einen Mercedes zu wahren: Man muss in der Zeit vom Montag, den 4. April, bis zum Sonntag, den 17. April 2011, mit zumindest einem Lotto Tipp an zumindest einer der folgenden vier Ziehungen mit-

Super! 150.000,- Euro mehr für den Toto Zwölfer uper Toto Runde, weil Toto „Superzwölfer“ – Toto Fans haben jetzt wieder die Chance auf einen äußerst attraktiven Gewinn. Zwölf Spiele aus der Österreichischen und Deutschen Bundesliga - den bei den Spielteilnehmern beliebtesten Ligen – bilden das Spielprogramm der 14. Toto Runde. Und das ist nicht irgendeine Runde, sondern eine ganz besondere, eine super Runde sozusagen: Toto dotiert den Zwölfer Gewinnrang mit 150.000,- Euro

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zusätzlich zum „Superzwölfer“ auf. Annahmeschluss für die 14. Runde ist am Samstag, den 9. April 2011, um 15.20 Uhr. Das Spielprogramm gibt es in jeder Annahmestelle der Österreichischen Lotterien, im Internet unter www. win2day.at sowie im ORF Teletext auf Seite 725.

spielen: * Sonntag, 10. April 2011 * Mittwoch, 13. April 2011 * Sonntag, 17. April 2011 Mehrere Tipps erhöhen natürlich die Gewinnchancen. Die Ausspielung der fünf Autos erfolgt am Sonntag, den 17. April 2011 nach der Lotto Ziehung unter notarieller Aufsicht. Die Gewinner melden sich beim Kunden Service Center der Österreichischen Lotterien, Tel.: 0810 100 200.

Ziehung vom Mi., 30. 3. 2011

72308 Ziehung vom Do., 31. 3. 2011

33238 Ziehung vom Fr., 1. 4. 2011

29685 Ziehung vom Sa., 2. 4. 2011

00033 Ziehung vom Mo., 4. 4. 2011

41699 Ziehung vom Di., 5. 4. 2011

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

VO R S C H AU 14. Runde 2011 1: SV Kapfenberg– Austria Wien 2: Rapid Wien– Sturm Graz 3: RB Salzburg– LASK Linz 4: SV Mattersburg– SV Ried 5: Wacker Innsbruck– SC Wr. Neustadt 6: Hamburger SV– B. Dortmund X 7: 1. FC Nürnberg– B. München 8: Schalke 04– VfL Wolfsburg 9: Hannover 96– FSV Mainz 05 10: SC Freiburg– TSH Hoffenheim 11: VfB Stuttgart– 1. FC Kaiserslautern 12: Mönchengladbach– 1. FC Köln Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 8. April 2011

KLAGENFURT

Erste Vorboten zum Klagenfurter Osterbummel 2011:

In Klagenfurt fährt der Osterhase Fahrrad! Beim Klagenfurter Osterbummel von 7. bis 25. April wird heuer nicht nur „gebummelt“, es wird auch „geradelt“. Zumindest dem Anschein nach.

Innenstadt, der es liebevoll betreut – sprich, die Blumen gießt und das Rad in der Nacht einsperrt.

(Wobei eventuelle Diebe sowieso wenig Freude damit haben würden. Kommen doch die Räder aus Umwelt-

Denn um die Innenstadt besonderes frühlingshaft und auffällig zu schmücken, hat sich das Klagenfurt Marketing auch dieses Jahr wieder etwas völlig Neues ausgedacht: 16 auffällig grasgrün gespritzte Fahrräder werden mit Blumen geschmückt in der City verteilt stehen, um mit Witz und Charme beste Osterbummel- und Shoppinglaune zu verbreiten. Jedes der fröhlichen Blumenfahrräder hat einen Paten in einem Geschäft der

Foto Copyrights: Klagenfurt Marketing GmbH


8. April 2011 I KärntnerNachrichten 15

KLAGENFURT und Kostengründen direkt aus der „Entsorgung“ und sind daher nicht mehr fahrtüchtig.) Die wunderhübschen Räder

wurden gemeinsam mit dem engagierten Team von Stadtgarten Klagenfurt – verantwortlich für die Blumenkörbe - und Sachleistun-

gen der Innung der Kärntner Malermeister – Farbe bereitstellen und Räder spritzen - realisiert. Die Räder sind an markanten Punkten der Innenstadt zu sehen. Freuen Sie sich also auf eine bunte, fröhliche und frische Inszenierung und eine nachhaltige Belebung der City!

Unser besonderes Angebot ist ein biologisches Vollsortiment und passend zum Frühjahr bieten wir die Sonnentor „Frühlingskuss“-Produkte an.

„Golden Werzer Award“ für Filmemacher Karl Spiehs Mit einem Werzer Event der Superlative feierte man in Pörtschach kürzlich die Sommer-Saisoneröffnung. Gastgeber Kommerzialrat Ing. Frömmel vom WerzerRessort lud vergangenen Freitag zahlreiche Prominenz zu diesem Event ein.

Dem bekannten Filmproduzenten Karl Spiehs wurde für seine Verdienste durch Filmeserien wie „Ein Schloss am Wörthersee“ und rund um das Werzer Ressort der Golden Werzer Award verliehen. Als Gratulanten erschienen neben Oskar Preisträger Maximilian Schell auch Udo Jürgens, Nik P., Heidelinde Weis, Otto Retzer, Claudia Haider, Schlagerstar Gabalier, Jazz Gitti, Lilo Wenders, Barbara Karlich, der Prinz Alfred von Liechtenstein, Waterloo, David Zwilling u.v.a. aus Wirtschaft, Business und dem öffentlichen Leben. Bereits zum siebenten Mal wurden derartige Events im Werzer Ressort zu Saisonbeginn durchgeführt. Die PR-Agentur von Charlotte Rettenbacher sorgte für ein perfektes Programm.

Über 80 Journalisten reisten an und vier Fernsehstationen nahmen die Veranstaltungspunkte und Interviews der Prominenz auf. Für Stimmung und Musik sorgten die Gruppe Meilenstein und Manfred Tisal. Ein berauschendes Fest mit einem sensationellen Feuerwerk um Mitternacht, ließ diesen Event zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.


16 KärntnerNachrichten I 8. April 2011

WIRTSCHAFT

BKS Bank 2010: Verantwortungsvoll gewirtschaftet Das Ergebnis kann sich sehen lassen: • 6,2 Mrd. EUR Bilanzsumme (Vorjahr 6,3 Mrd. EUR) • + 2,4 % mehr Spareinlagen (1,8 Mrd. EUR) • + 4,1 % Steigerung beim Kreditvolumen (4,6 Mrd. EUR) Die Krise der öffentlichen Finanzen, die politischen Umwälzungen in Nordafrika, eine schwache Konjunktur in der Realwirtschaft, höhere Kreditrisiken und eine Flut neuer Regularien prägten das Geschäftsjahr 2010. Dennoch hat sich die BKS Bank hervorragend geschlagen! „Unsere auf Nachhaltigkeit und gesundes Wachstum ausgerichtete Geschäftspolitik hat sich in Anbetracht anhaltender Schwierigkeiten in unserem wirtschaftlichen Umfeld einmal mehr als der richtige Weg erwiesen. Wir freuen uns über konstant gute Ergebnisse im Jahr 2010“, fasst BKS Bank Generaldirektor Dr. Heimo Penker zusammen. „Die Zahlen zum Geschäftsjahr 2010 zeigen, dass die BKS Bank sowohl für ihre Bestandskunden als auch für ihre zahlreichen neuen Kunden selbst in angespannten Marktzeiten ein vertrauenswürdiger Partner ist. Der Jahresüberschuss erreicht mit 46,4 Mio. EUR das bislang höchste Niveau seit 2007“, zeigt sich Heimo Penker zufrieden. Die Bilanzsumme von über 6,2 Mrd. Euro war aktivseitig in erster Linie von einem stabilen Zuwachs der Forderungen an Kunden um 4,1 % auf über 4,6 Mrd. EUR, und passivseitig von einem erfreulichen Anstieg der Primäreinlagen um 6,4 % auf knapp 4,2 Mrd. EUR bestimmt. Österreichweit betrug das Kreditwachstum lediglich 2,2 %. Die Ausweitung des Kreditgeschäfts erfolgte nahezu vollständig auf Euro Basis. „Insgesamt

forcieren wir in unserem Haus den konsequenten Abbau von Fremdwährungsfinanzierungen. So vergeben wir an unsere Privatkunden bereits seit Herbst 2008 keine Fremdwährungskredite mehr“, erklärt Dr. Penker. Deutlich zugenommen haben die Depotvolumina: Das Kundendepotvolumen wuchs um 7,9% und betrug zum Stichtag 31.12. 2010 rd.

gengeschäfts: „Im Jahr 2010 wurde ein deutliches Wachstum von 2,4% verzeichnet. Zum Bilanzstichtag hatten uns die Sparer 1,8 Mrd. EUR an Spareinlagen anvertraut“. Auch hier haben wir uns deutlich besser entwikkelt als der Gesamtmarkt. Die Spareinlagen sind im Jahr 2010 in Österreich sogar um 1,7 % geschrumpft.

Gutes Zinsergebnis Das Zinsergebnis zählt zu der bedeutendsten Ertragsposition der BKS Bank. Der

Steiermark und Slowenien einen hohen Beitrag zum Ergebnis und zum Geschäftsvolumen liefern, ist Kärnten weiterhin der Hauptmarkt. Der Marktanteil unseres Hauses beträgt in Kärnten bei Firmenkunden 25%, bei Retailkunden 13 %. In der Steiermark ist die BKS Bank seit 1983 tätig und ist seit der Gründung der ersten Filiale stetig gewachsen. Insgesamt beschäftigte die BKS Bank im Berichtsjahr in 12 steirischen Filialen 89 Mitarbeiter. Slowenien ist jener internationale Markt, auf dem die BKS Bank am längsten tätig ist. Slowenien zählt mittlerweile zu den wichtigsten Märkten der BKS Bank. „Hier sind wir gut verankert. In Ljubljana-Trnovo wurde im Jahr 2010 eine neue Filiale eröffnet, berichtete Dr. Stockbauer.

Ausblick 2011

Im Bild von links: Heimo Penker, Generaldirektor, mit den Vorstandsdirektoren Herta Stockbauer und Dieter Kraßnitzer. Foto Gleiss

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Wir werden den Abbau von Fremdwährungskrediten weiter forcieren!“ Dr. Herta Stockbauer

5,9 Mrd. EUR. Insgesamt wurden der BKS Bank Kundengelder in Höhe von rd. 10,0 Mrd. EUR anvertraut. Besonders zufrieden zeigt sich der Vorstand mit der Entwicklung des Spareinla-

Zinsüberschuss vor Risikovorsorge entwickelte sich positiv und stieg von 132,3 Mio € um 8,6 % auf 143,6 Mio. €. Den Risikovorsorgen wurden 47,6 Mio. € zugeführt. Der nach Risikovorsorge erzielte Zinsüberschuss lag mit 96,1 Mio. € um 1,3 % über jenem von 2009. Kärnten ist jener Markt der BKS Bank, an dem die Unternehmensgeschichte 1922 begann. Insgesamt waren in Kärnten im Jahresschnitt 542 Mitarbeiter beschäftigt. Obwohl insbesondere die

Weiterhin verantwortungsbewusstes Wachstum: „Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und halten an unserer verantwortungsvollen Wachstumsstrategie fest. Das ist nur deshalb möglich, weil wir über eine ausgezeichnete Kapitalausstattung verfügen. Unsere Kernkapitalquote beträgt 9,6 % und ist damit mehr als doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben. Auch für 2011 erwarten wir ein volatiles wirtschaftliches Umfeld. Wir werden unser solides Kostenmanagement beibehalten und uns weiterhin um ein umsichtiges Kreditwachstum kümmern. Darüber hinaus werden wir den konsequenten Abbau von Fremdwährungsf inanzie rungen weiter forcieren“, erläutert Vorstandsmitglied Herta Stockbauer.


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MODE

Schön in den Frühling! Inge Danninger „SCHNEIDERS Mode“ Frühjahr/Sommer 2011 entspricht dem Zeitgeist und bietet von Qualität über eine reichhaltige Farbpalette alles was ein modischer Mensch sich nur wünschen kann. Vom saftigen Himbeer, exotisches Papaya bis strahlenden Weiß werden alle Farbwünsche erfüllt. Auch Blumenmuster sind gefragt. Kombiniert wird für die Sommermode leichte Leinen- und Baumwollqualität mit edlem Schimmer, für Gehrock, Blazer, Tunika, Röcke und Hosen. Metallknöpfe geben den Modellen den sportlichen Charakter. Auch das Etuikleid für die Dame ist aus dem Kleiderschrank nicht wegzudenken. Lässige Hosen zum Kombinieren in den Farben Weiß, Sand, Bamboo und schwarz ergänzen die Kollektion. Leichte Tücher und exklusive Gürtel sind das Tüpfelchen auf dem „i“. Raffinierte Bescheidenheit und der Charme von früher bestimmen immer mehr das Modebild von Habsburg-Mode Frühjahr/Sommer 2011. Die Leichtigkeit des Seins: Ob Verarbeitung, handwerkliche Details oder Stoffe: Alles ist leicht und hochwertig. Eines macht die diesjährige Kollektion der Kleidermanufaktur Habsburg wieder klar: Wer raffiniert sein will, muss bescheiden bleiben.

Auch im Jackensegment geht es primär um Leichtigkeit und Funktion. Verschiedene Jackentypen mit eingesetztem oder Janus-Arm, doppelreihig oder einreihig, halbgefüttert oder mit Netzfutter bestimmen das Bild der Kollektion. Einige Modelle sind mit „eBlocker“ (Strahlen abweisendes Material in den körpernahen Handy-Taschen) ausgestattet. In der Mantelkollektion finden sich leichte, sommerliche Slipon-Mäntel mit bequemen Raglanärmeln oder eingesetztem Arm in verschiedenen Längen und Weiten. Leicht und sommerlich oder auch Ganzjahres-tauglich sind die verwendeten Qualitäten, ihre wasserabweisende Ausrüstung ist selbstverständlich für die Funktion. Die Innenausstattung ist halb- oder ganz gefüttert.

Verführerisch ist auch ein ungefütterter Leinenjancker, der erst auf den zweiten Blick sein Geheimnis preisgibt. Seine Innenseite ist mit einem Paisleymuster bedruckt. Das Geheimnis gleich lüften und dabei auch luftiger zu sein, kann das hochgeschlossene Gilet, das diesen Paisleydruck außen zur Schau stellt. Bezugsquelle: SCHNEIDERS, Telefon +43 (0)662 / 43 23 66

Die neue SCHNEIDERS Damenkollektion Frühjahr/Sommer 2011 ist innovativ, verständlich und langlebig, eben gutes Design. Es geht nicht mehr ums Weniger ist mehr. Es geht um Weniger, aber besser.


18 KärntnerNachrichten I 8. April 2011

KÄRNTEN BAUT

Startschuss für Koralmtunnel – Zukun Landeshauptmann Gerhard Dörfler: Erfolg für Süden und Weg nach Europa – Meilenstein in der Verkehrsinfrastruktur für Österreich und Europäische Union.

Vergangene Woche wurde der Startschuss für das Hauptbaulos des Koralmtunnels mit einem großen Festakt im steirischen Leibenfeld nahe Deutschlandsberg gegeben. Damit ist ein historisches Datum für die neue Südbahn, die Koralmbahn Graz – Klagenfurt, und den zentralen Teil der Baltisch-Adriatischen Achse gesetzt. Es ist ein Meilenstein für die Errichtung der Koralmbahn und ein Baulos von enormer Bedeutung für Österreich und die EU. Entsprechend hochkarätig waren die Teilnehmer des Spatenstichs

K U R Z I N F O R M I E RT Kärnten liegt am Schnittpunkt zweier wichtiger europäischer Korridore, dem Korridor X von Salzburg nach Thessaloniki und der Baltisch-Adriatischen Achse. Aber auch für Europa ist diese Achse von größter Bedeutung. Die Häfen der Adria werden so mit dem Hinterland in ganz Mitteleuropa verbunden, wodurch Warenströme aus dem asiatischen Raum, die bisher über wesentlich längere Wege transportiert werden müssen, schneller und umweltschonender zu den Zielmärkten gelangen. Gleiches gilt auch für die Häfen der Ostsee.

mit Infrastrukturministerin Doris Bures, den Landeshauptleuten aus Kärnten und der Steiermark, Gerhard Dörfler und Franz Voves, weiters Desirée Oen vom Büro des EU-Verkehrskommissars Siim Kallas sowie ÖBBVorstandschef Christian Kern und Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner. Als weiterer Befürworter dieser europäischen Verkehrsachse war der Präsident von Friaul-Julisch Venetien, Renzo Tondo, anwesend. Alle Redner betonten die Bedeutung dieses Verkehrs-, Wirtschafts- und Umweltprojektes für Österreich und Europa. Dörfler begrüßte Tondo und den früheren Infrastrukturminister Hubert Gorbach. Er sprach von einem historischen Tag des Durchbruchs. Der Tunnel sei ein Erfolg für den Süden und ein Weg nach Europa. „Kärnten sagt Danke und Vergelt’s Gott“, so Dörfler. Bures sagte, dass die Südbahn modernisiert werden müsse. Von Umweltproblemen und Klimawandel zu reden sei zu wenig, es gehe um die Schaffung von grüner Mobilität. An Höchsttagen werden laut der Ministerin bis zu 500 Menschen an der KAT 2-Baustelle tätig

sein. Voves sprach ebenfalls von der historischen Bedeutung dieses Bauwerkes, das dem Wirtschaftsstandort enorme Anreize verleihe. Laut Oen entspricht die Schienenachse den Intentionen des neuen EU-Weißbuches, das enorme CO2-Reduktionen vorgebe. Österreich leiste damit einen großen Beitrag zur Integration und Wettbewerbsfähigkeit Europas, sagte die Vertreterin des Verkehrskommissars. Kern betonte, dass es den ÖBB um die Stärkung der Südbahn insgesamt gehe: „Mit diesem Bauwerk, das eine einzigartige Ingenieurleistung darstellt, werden Werte für Generationen geschaffen.“ Haselsteiner freute sich, dass mit diesem Großauftrag endlich wieder viele Mineure aus Kärnten und der Steiermark einen Job in ihrer Heimat haben. „Ich freue mich besonders, dass mit dem Spatenstich der nächste Meilenstein zur Errichtung der Koralmbahn erreicht wird. Damit konnte der Weg, der von LH Jörg Haider und Landeshauptfrau Waltraud Klasnic eingeschlagen wurde, von meinem steirischen Kollegen LH Franz Voves und mir erfolgreich fortgesetzt werden“, meinte Dörfler. Das größte Tunnelbaulos


KÄRNTEN BAUT

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ftsprojekt für Kärnten und Steiermark der Achse werde großer Nutzen gezogen. Die Wirtschafts-, Logistik- und Entwicklungspotentiale werden mit dem EU-Projekt erarbeitet und entwikkelt, wodurch sich viele neue Chancen auftun würden, die es für Kärnten bislang nicht gegeben habe.

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Ich freue mich besonders, dass mit dem Spatenstich der nächste Meilenstein zur Errichtung der Koralmbahn erreicht wird. Landeshauptmann Gerhard Dörfler

zeige auch, dass die gute Nachbarschaft zwischen der Steiermark und Kärnten funktioniere. Mit der Koralmbahn, dem Herzstück der BaltischAdriatischen Verkehrsachse, werde der gesamte südösterreichische Raum die leistungsfähige Eisenbahnverbindung bekommen, die den Anschluss an die Regionen von der Adria bis zur Ostsee möglich machen und äußerst wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung Kärntens sein werde. „Die Verkehrs- und Standortqualität Kärntens wird damit stark verbessert. Zudem hat das Projekt für unser Bundesland einen großen Nutzen in ökologischer und touristischer Hinsicht“, erklärte Dörfler. Durch die Verbindung der Verkehrssysteme (Bahn/Schiff) sowie der Länder entlang

Verkehrswege sind auch Wohlstandsachsen. Pro investierte Milliarde Euro in den Ausbau der Bahninfrastruktur werden 17.000 Arbeitsplätze geschaffen. Laut einer aktuellen Studie beträgt die Wertschöpfung durch den Bau der Koralmbahn ca. 210 Millionen Euro pro Jahr. Erfreulich ist für den Kärntner Landeshauptmann auch die Tatsache, dass für den Tunnelbau die ARGE Koralmtunnel der Firma Strabag und Jäger Bau GmbH den Zuschlag bekommen hat: „Damit werden hunderte Kärntner Tunnelbaufachkräfte zum Einsatz kommen und Arbeitsplätze gesichert.“


20 KärntnerNachrichten I 8. April 2011 K U R Z NO T I E RT

KÄRNTEN BAUT

Jäger Bau GmbH Unternehmensprofil as ISO 9001-zertifizierte Familienunternehmen wurde 1922 in Schruns gegründet. Zu Beginn war die Baufirma Ing. Karl Jäger maßgeblich an zahlreichen Kraftwerks-, Stollen- und Tunnelbauten beteiligt.

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Das Herzstück der Koralmbahn ist der 32,9 Kilometer lange Koralmtunnel (KAT). Er ist in drei Baulose unterteilt. Am ersten Baulos (KAT 1) laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Nun beginnen die Arbeiten am rund 20 Kilometer langen Hauptbaulos Koralmtunnel 2 (KAT 2). Mit der Koralmbahn entsteht zwischen Graz und Klagenfurt auf 130 Kilometern eine völlig neue, zweigleisige Hochleistungsstrecke. Sie stellt gemeinsam mit dem Hauptbahnhof Wien und dem Semmering-Basistunnel das wesentliche Schlüsselprojekt für die neue Südbahn als zentrale Achse dar. Als Teil der Baltisch-Adriatischen Achse schaffen diese Bahnprojekte hervorragende Voraussetzungen für einen leistungsfähigen und zukunftsträchtigen Personen- und Güterverkehr auf der umweltfreundlichen Schiene.

1957 tritt Dipl.-Ing. Karl Ludwig Jäger in die Firma ein und erschließt dem Unternehmen neue Aufgaben im In- und Ausland. Die Firma wächst vom Gewerbebetrieb zum international anerkannten Industriebetrieb. 1987 erfolgt die Umwandlung in die JÄGER BAU GMBH. Heute leiten seine beiden Söhne, Dipl.-Ing. Manfred

Jäger und Dipl.-Ing. Guntram Jäger, die Geschicke des Unternehmens. Die Bauleistung der Firma wird zur Hälfte vom Untertagebau und zur Hälfte vom Hoch- und Tiefbau (einschließlich Wohnbau- und Projektentwicklung) erbracht.


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WIRTSCHAFT

Skigebiet Simonhöhe schafft Turnaround as beliebte Familienskigebiet Simonhöhe hat die Sanierung erfolgreich abgeschlossen und den Turnaround geschafft. In der Wintersaison 2010/2011 wird das Skigebiet erstmals seit zehn Jahren positiv bilanzieren. Das gaben kürzlich Finanzreferent LR Harald Dobernig, der Geschäftsführer der St. Urbaner Skilift GmbH, Bürgermeister Dietmar Rauter, sowie Erik Schinegger als Leiter der Ski- und Snowboardschule Schinegger bekannt. „Mit Hilfe des Landes, des Bürgermeisters und vor allem auch der Raiffeisen-Bezirksbank St. Veit wurde im Vorjahr ein Zwangsausgleich durchgeführt und damit eine positive Zukunft der Simonhöhe ermöglicht“, so Dobernig. Dadurch konnten auch insgesamt 90 Arbeitsplätze erhalten werden.

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Für den Finanzreferenten ist das Modell Simonhöhe auch ein Musterbeispiel für andere Skigebiete. „Es wird auch in anderen Skigebieten so sein, dass bei einer notwendigen Sanierung die betroffenen Eigentümer und die Banken einen Beitrag leisten und nicht nur das Land.“ Jeder Partner müsse seinen Beitrag leisten. „Der Weg, den die Simonhöhe eingeschlagen hat, zeigt,

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dass auch eine ausgeglichene Bilanz möglich ist. Damit kann die Simonhöhe als wichtiges Skigebiet für die Ausbildung unserer Kinder mit guten Aussichten in die kommende und viele weitere Saisonen gehen.“

sei vor dem Problem der hohen Überschuldung gestanden.

Rauter dankte Dobernig und dem Land Kärnten für die Unterstützung, damit sei der Zwangsausgleich erst möglich geworden. Er habe die Geschäftsführung im Juli 2009 übernommen und

Die Gläubiger haben zu hundert Prozent dem Zwangsausgleich zugestimmt. Damit war die Sanierung möglich. die abgelaufene Wintersaison werden wir jedenfalls mit einer schwarzen Null abschließen!“ Bgm. Dietmar Rauter Gemeinde St. Urban

Für die Zukunft möchte der Geschäftsführer die Simonhöhe verstärkt als leistbares Familienskigebiet positionieren, für die kommende Saison sollen auch Kooperationen mit Hotels im Mittelkärntner Raum abgeschlossen und es soll um die Tagesgäste aus Slowenien geworben werden. Für Schinegger ist es das Wichtigste, dass Kinder schon frühzeitig Freude am Skifahren bekommen. „Ich sehe das als meine Aufgabe, den Kindern und Jugendlichen Freude am Skifahren zu geben. Sie sind auch das Zukunftskapital für alle großen Kärntner Skigebiete“, so Schinegger. In der abgelaufenen Saison hätten 4.000 Kinder in seiner Kinderskischule das Skifahren erlernt.


22 KärntnerNachrichten I 8. April 2011

FREIZEIT

Den ganzen Sommer lang erhalten „55+ Gäste“ 10 % Rabatt auf jede Buchung im **** Berg & Spa Hotel Urslauerhof! as Berg & Spa Hotel Urslauerhof liegt direkt zu Füßen des mächtigen Hochkönig-Bergmassivs. Nach der geführten Erlebniswanderung mit der Juniorchefin Claudia und einer musikalischen Einkehr auf einer urigen Hütte relaxt der Gast bei den verwöhnenden Anwendungen im Hochkönigs Wellnessreich.

sich selbst der aktivste Urlauber nach Erholung und der Pool ruft.

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Vom 15. bis 30. Mai, 20. bis 31. Juli, 15. bis 27. August sowie vom 16. bis 30. Oktober 2011 bietet das Hotel für alle „55+ Gäste“ 10 % Rabatt“!

Vom Berg ins Pool

Eine Vielzahl an Aktivmöglichkeiten verspricht, dass dieser Sommer auch garantiert nicht langweilig wird. Wer den absoluten Adrenalin-Kick sucht, kann im Waldseilgarten seine Grenzen ausloten und sich im

FREIZEITMESSE und AUTO&BIKE von 14. bis 17. April 2011 anz viel Freizeit für alle Kärntnerinnen und Kärntner gibt es auf der beliebten Frühjahrsmesse vom 14. bis 17. April 2011: Neben Reise, Sport und Garten gibt es heuer erstmals die Sonderausstellung „Alles Bio“, den Lehrlingswettbewerb der

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Floristen und Friseure sowie eine beeindruckende Blumen- und Gartenschau der „Gartenbaufachschule Ehrental“ und der „Kärntner Gärtner“. Parallel dazu findet die „Auto & Bike“, Südösterreichs größte Messe für Auto, Motorrad & EMobilität statt. Besondere Highlights sind die „Lebensland Kärnten-Halle“, die neue und einzigartige „Lifestyle-Show für Auto& Motorräder“ sowie die „Wahl des schönsten Oldtimer 2011“. Infos unter www.kaerntnermessen.at

freien Fall aus 14 Metern Höhe stürzen. Sie möchten lieber am Boden bleiben? Ein Bogenschieß-Kurs mit 3D-Parcour wäre eine ausgezeichnete Alternative. Aktive Gäste finden in der Region Hochkönig (530 km Wanderwege) ein wahres Eldorado für Wander-, Kletter- und Mountainbiketouren. Zahlreiche urige Almhütten erwarten die Wanderer bereits mit der berühmten „Pinzgauer Brettljause“ und Live-Musik. Doch irgendwann sehnt

Auf drei Ebenen wurde das Hochkönigs Wellnessreich konzipiert. Geboten werden verschiedenste Saunen und Dampfbäder, Erlebnisduschen und Wärmeliegen, Whirlpool, Atrium und Ruheräume mit grandiosem Ausblick. Das Herzstück ist der Innen- und Außenpool mit Blick auf die Berglandschaft. Eine Anwendung in den Beautyräumlichkeiten ist besonders empfehlenswert. „Wir behandeln, massieren und verwöhnen mit natürlichen Produkten und Kräutern von namhaften Kosmetikfirmen,“ so das geschulte Kosmetik-Team. Infos unter ****Berg & Spa Hotel Urslauerhof A-5761 Maria Alm/Hinterthal Telefon: +43 (0)6584-8164 Fax: +43 (0)6584-8208 E-Mail: urslauerhof@sbg.at, Homepage: www.urslauerhof.at


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KULTUR

Veranstaltungen Schloss Albeck größen in ihrer eigenen Manier auf sämtlichen Bühnen Österreichs. Besuchen Sie das Konzert von DaveTomas im stilvollen Ambiente von Schloss Albeck und lassen Sie sich mit wunderschönen Balladen und schwungvollen Nummern unterhalten. www.davetomas.at

So, 10. 04., 11 h: „Unbekannt, aber schön“ Lorenz & Peter Pichler, Flöte & Klarinette, Fritz & Rosemarie Zitter, Klavier Jedes Konzert der Brüder Pichler ist ein Erlebnis. Programm und Darbietung verschaffen dem Zuhörer stets den optimalen Konzertgenuß. Ergänzt werden die Zwillingsbrüder durch Fritz Zitter, der für sich eine Klasse ist, was Virtuosität und Einfühlungsvermögen anbelangt. Diesmal wurde bei eher unbekannten romantischen Komponisten, auch in Russland, Italien, Frankreich, gestöbert und kaum gehörtes Wunderschönes zum Vorschein, besser zum Klingen gebracht.

So, 10. 04., 15 h: DaveTomas- ein Swingerlebnis der Extraklasse

„DaveTomas“, hinter diesem Namen verbirgt sich das Brüderpaar David Gerd & Thomas Horst Ogris, das die Musik der Jazz & Swing Ära mit jugendlicher Frische neu aufleben lässt. Schon in frühen Jahren begannen David, der Pianist des Duos, der schon viele Auszeichnungen erhielt und von Karen Asatrian, Rob Bagard oder auch Oliver Kent unterrichtet wurde, und Thomas, der Sänger, der 2008 den kärntenweiten Gesangswettbewerb „Die Stimme Kärntens“ gewann, sich für Musik zu interessieren und in verschiedensten Stilrichtungen und unterschiedlichsten Besetzungen Erfahrungen zu sammeln. Letzendlich haben sie sich aber der Musik der Swinglegenden verschrieben und präsentieren die Hits von Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis jr. und anderer Swing-

Sa, 5. März bis Fr, 29. April 2011 Charlotte Ottwald: erdARTige Bilder

Ausstellungen: Albecker Engelwelt Ständige Ausstellung über Wesen & Wirken der Engel Ausstellung Peter & Peter Brandstätter Prof. Peter Brandstätter: Gemälde Peter Brandstätter jun.: Skulpturen 12. März bis 10. Juli 2011

Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at

Frühlingsfestival der JUNGEN STIMMEN Mitwirkende: Die Jungen STIMMEN Die 3 SCHNABLINGE Hohenthurner Burschengsang

Sa; 9.April -18h Europagymnasium KLAGENFURT Voverkauf:8 € bei den Mitwirkenden bzw. Strohmaier/Arthur Lemischplatz. Jugend: 6 €


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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 14.2011 by FP Kärnten - Issuu