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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 08.2011

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 8 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 25. Februar 2011

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Redoute: Der Ball des Jahres! Seiten 2 und 3

Bundesheer-Reform: Freiheitliche plädieren für Erhalt der Wehrpflicht und fordern Rücktritt von Darabos!

Lavanttal: Spatenstich für ein psychosoziales Rehab-Zentrum in St. Andrä!

Seiten 4, 5 und 6

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2 KärntnerNachrichten I 25. Februar 2011

THEMA DER WOCHE

Redoute 2011: Kärntens größte im Zeichen von Afrika, Karibik Landeshauptmann Gerhard Dörfler begrüßte TOP-Prominenz aus Politik, Wirtschaft Schon beim VIP-Empfang des Landeshauptmannes kurz vor dem offiziellen Beginn der Redoute platzte das Klagenfurter Messezentrum als Austragungsort der Redoute 2011 förmlich aus allen Nähten. Top-Stars wie Roberto Blanco, Greg Bannis von „Hot Chocolate“, Christian Anders und die Protagonisten der Sensationsshow „Mother Africa“ und trafen dort auf geballte Prominenz: HC Strache mit einer starken Wiener Delegation fand sich ebenso unter den Gästen wie die gesamte FPK-Spitze mit Gerhard Dörfler, Uwe Scheuch, den Landesräten Christian Ragger und Harald Dobernig, Landtagspräsident Josef Lobnig, vielen Bürgermeistern aus allen Teilen Kärntens, Landtags- und Nationalratsabgeordeten, Diplomaten aus den Nachbarländern, Wirtschaftskapitänen, dem neuen Messepräsidenten Konsul Dr. Gert Seeber, Univ.Prof. Dr. Günther Lanner, Dr. Ernst Kohlfürst und vielen mehr. Sogar Partylöwe Richard Lugner testete die Redoute. ORF, ATV, PULS 4 und RTL berichteten exklusiv vom Kärntner Ballgeschehen. In Summe hat die Redoute erneut gezeigt, was in Kärnten möglich ist. Eine „Nacht der Sinne“ wurde versprochen, eine Nacht voller exotischer Sinnlichkeit unter wunderschönen Damen und eleganten Herren, bezaubernden Mädchen und vielen Stars und Sternchen wurden gesehen.


THEMA DER WOCHE

25. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 3

Ballveranstaltung stand ganz und tausenden Besuchern! und Gesellschaft. Top-Stars aus der Showbranche machten die Nacht zum Tag!

Redoute 2012 Oft kopiert, doch nie erreicht! Die Redoute, seit 22 Jahren vom Team der ABC Werbeagentur und Freunden wie Dr. Arno Ruckhofer organisiert, stellte auch heuer wieder alle anderen gesellschaftlichen Veranstaltungen in den Schatten. Vielen hätte es gefallen, wenn die Redoute schwindende Besucherzahlen verzeichnet hätte. Doch das Gegenteil ist eingetreten: Landeshauptmann Gerhard Dörfler und LhStv. Uwe Scheuch konnten mehr als 4.500 Gäste begrüßen und mit ihnen gemeinsam eine „Nacht der Sinne“ feiern. Übrigens: Schon jetzt wird am Ballkonzept für 2012 gearbeitet. Nächstes Jahr dreht sich alles um die „Goldenen Jahre“...


4 KärntnerNachrichten I 25. Februar 2011

HINTERGRUND

Freiheitliche für Erhalt von Wehrpflicht und Neutralität Landeshauptmann Gerhard Dörfler, FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und FPKObmann Uwe Scheuch forderten in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Aufrechterhaltung der Wehrpflicht und die Bewahrung der immerwährenden Neutralität. „Kärnten ist das einzige Bundesland, das in der laufenden Diskussion sofort eine klare Position bezogen hat. Die anderen Landeshauptleute von SPÖ und ÖVP trauen sich aus Parteiräson keine öffentliche Stellungnahme abzugeben. Dabei ist es so eindeutig: Wer die Wehrpflicht abschafft, schafft auch die Neutralität ab. Dagegen werden wir Freiheitliche aber mit allen möglichen Mitteln ankämpfen“, stellte FPÖ-Obmann HC Strache mit lobenden Worten für Kärnten klar. Wenn Darabos sich jetzt als selbsternannter Garant der Neutralität hinstelle, lasse dies böses ahnen, denn schließlich sei für den Verteidigungsminister noch im Sommer auch die jetzt von ihm selbst in Diskussion gestellte Wehrpflicht in Stein gemeißelt gewesen, so Strache weiter. „Ich frage mich, was die Bundesregierung als nächstes plant. Dass – wie in Deutschland angedacht – auch Nichtösterreicher ins Heer dürfen? Dass Österreich der NATO beitritt und unsere Landsleute dann in internationale Kampfeinsätze einberufen werden? Dem Verteidigungsminister ist offenbar ebenso völlig egal, dass er mit der Abschaffung der Wehrpflicht auch die unersetzbaren sozialen Leistungen von 13.000 Zivildienern abschafft“, meinte HC Strache.

Es sei ganz im Gegenteil notwendig, die Neutralität wiederzubeleben und noch stärker zu betonen. Für FPÖObmann Strache ist der SPÖ-Verteidigungsminister Darabos „schlicht und ergreifend rücktrittsreif.“

Darabos ist rücktrittsreif Der Obmann der Freiheitlichen in Kärnten Uwe Scheuch stieß ins selbe Horn. „Mit der Abschaffung der Wehrpflicht möchte Darabos offenbar über die Hintertür den NATO-Beitritt vorbereiten. Dabei wird in der Verfassung wortwörtlich die immerwährende Neutralität garantiert. Aber auch dieser Verfassungsbruch scheint ihm bei seinem Feldzug gegen das Bundesheer egal zu sein“, kritisierte Scheuch. SPÖ

und ÖVP hätten in der laufenden Diskussion mehrere Richtungsänderungen vollzogen, daher sei das Misstrauen der Bevölkerung gegen den Verteidigungsminister auch mehr als nur verständlich. „Nur wir Freiheitliche haben uns von Anfang an für die Wehrpflicht und für die Neutralität ausgesprochen. Der Zuspruch der Bevölkerung ist auch enorm, wie die über 6.000 Unterschriften für unsere Petition beweisen“, erklärte Scheuch.

Ja zum Heer Für Landeshauptmann Gerhard Dörfler entwickelt sich die von Verteidigungsminister Norbert Darabos geplante Abschaffung des Wehrdienstes und Umstellung des Militärsystems hin zu einem Berufsheer immer mehr zu einem Desaster der

besonderen Art. Nachdem nun auch Bundespräsident Heinz Fischer als oberster Befehlshaber des Bundesheeres Verteidigungsminister Darabos das Misstrauen ausgesprochen habe, sei es nun endlich an der Zeit, dass Darabos seine Pläne zur Abschaffung der Wehrpflicht ad acta lege. „Bundespräsident Fischer hat erkannt, dass diese Diskussion vollkommen falsch geführt wird. Dass eine Reform des Bundesheers notwendig ist, steht außer Streit. Das bedeutet aber nicht, dass wir damit auch gleich die allgemeine Wehrpflicht abschaffen“, stellte der Landeshauptmann Dörfler klar. Gerade die Entwicklungen in Nordafrika würden aktuell vor Augen führen, wie dringend man ein funktionierendes Sicherheitssystem brauche, so Dörfler.


25. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Außerordentliche LH-Konferenz zu Bundesheer-Reform! Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler fordert: „LH Pühringer muss unverzüglich handeln. Bundesheerreform nur mit Integration der Länderpositionen!“ Um das dringliche Bundesheerthema schnellst möglich auf Bundesländerebene und ohne Zeitverzug diskutieren zu können, bekräftigt Landeshauptmann Gerhard Dörfler seine Forderung gegenüber dem derzeitigen Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz Josef Pühringer, umgehend eine außerordentliche Landeshauptleutekonferenz einzuberufen. Ein entsprechendes schriftliches Ersuchen wurde Pühringer bereits übermittelt. „Das derzeitige Vorgehen von Verteidig-

ungsminister Norbert Darabos in Sachen Bundesheerreform ist mit den Landeshauptleuten in keiner Weise akkordiert, weshalb eine Abhaltung einer außerordentlichen Sitzung dringend notwendig ist“, fordert Landeshauptmann Dörfler. Die Bundesregierung dürfe die Interessen der Bundesländer nicht einfach ignorieren, weshalb diese in den Entscheidungsprozess über die Zukunft des Bundesheeres bzw. der Landesverteidigung eingebunden werden müssen. „Eine Bundesheerpolitik ohne die Bundesländer ist inakzeptabel“,

stellt der Kärntner Landeshauptmann fest. Er erwartet sich von LH Josef Pühringer umgehendes Handeln. Zudem müsse auch dringend Verteidigungsminister Norbert Darabos zu diesem Treffen eingeladen werden, um gemeinsam mit den Ländern ein Reformpapier zur Zukunft des Bundesheeres zu erarbeiten. LH Dörfler: „Ein Reformbedarf der österreichischen Landesverteidigung besteht unbestritten, meine Position als Landeshauptmann von Kärnten ist jedoch klar. Wir brauchen mehr Solidarität zum Staat. Deshalb mein

klares Ja zur Wehrpflicht!“ Selbst Bundespräsident Heinz Fischer als oberster Befehlshaber des Bundesheeres habe dem Verteidigungsminister bereits das Misstrauen ausgesprochen und darauf hingewiesen, dass es nun endlich an der Zeit sei, dass Darabos seine Pläne zur Abschaffung der Wehrpflicht verwirft. „Auch Bundespräsident Fischer hat erkannt, dass die Bundesheer-Diskussion falsch geführt wird und dass ein Einlenken von Darabos notwendig sei“, ruft LH Dörfler in Erinnerung.

Kärnten ist Vorreiter bei Behindertenintegration Nach aktueller Statistik des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz erfüllt es seine Beschäftigungspflicht mit 156,9 Prozent und belegt damit hinter der Steiermark den zweiten Platz. Wie private Unternehmen sind auch öffentliche Institutionen verpflichtet, pro 25 Mitarbeiter einen behinderten Mitarbeiter einzustellen. In Österreich bietet sich folgendes Bild dieser Erfüllungsquote: Steiermark 170,2 Prozent, Kärnten 156,9 Prozent, Oberösterreich 134,7 Prozent, Burgenland 121,3 Prozent und Wien 103,9 Prozent. Unser Bundesland beschäftigt damit um 56,9 Prozent mehr Behinderte als vom Gesetz vorgeschrie-

ben. Die Bundesländer Niederösterreich, Salzburg, Vorarlberg und Schlusslicht Tirol kommen ihrer Verpflichtung gegenüber den behinderten Mitbürgern nicht nach und nehmen dafür teils hohe Ausgleichzahlungen in Kauf. 900.000 Euro betragen diese für das Land Tirol. „Für mich ist es eine Verpflichtung und ich sehe es als Aufgabe der Politik, Personen mit Be-

Das Organisationsteam der Special Olypmics 2014 mit LH Gerhard Dörlfer und Bgm. Christian Scheider hinderung in das öffentliche Leben zu integrieren und ihnen die bestmöglichen Vorraussetzungen zu bieten“, Landeshauptmann Gerhard Dörfler Nicht nur in der öffentlichen Verwaltung ist Kärnten in Sachen Integration Vorreiter und beispielgebend. Zahlreiche Projekte und Initiativen

belegen das gute Abschneiden unseres Bundeslandes. Durch den Behindertensportverband Kärnten werden Behinderten optimale Trainingsund Wettkampfbedingungen ermöglicht. „Im Jahr 2014 wird Klagenfurt Austragungsort der Nationalen Sommerspiele von Special Olympics sein“, freut sich Dörfler.


25. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Neue Schulsprengelverordnung schafft klare Regelung Flexibilität für Eltern und Planbarkeit für Gemeinden und Land wird erhöht. ine neue, klare Regelung für die Schulsprengel wurde in der Regierungssitzung eingebracht und soll ab dem Schuljahr 2011/2012 in Kraft treten. Die Sprengelverordnung wird dahingehend verändert, dass in Zukunft eine Gemeindegrenze mit einer Schulsprengelgrenze gleichgesetzt wird. Damit haben die Eltern dann die Wahlmöglichkeit und Wahlfreiheit, welche Volksschule ihr Kind besucht, sofern es mehrere Volksschulen in einer Gemeinde gibt.

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Derzeit haben von 132 Gemeinden in Kärnten 131 ei-

nen Volksschul-Standort, einzig Feistritz/Gail hat keine Volksschule. In Villach und Klagenfurt ist die Gemeindegrenze bereits mit der Schulsprengelgrenze gleichgestellt. Villach hat 21

VS-Standorte, Klagenfurt 15. 71 Gemeinden in Kärnten haben bereits nur 1 VS Standort, 33 Gemeinden haben 2 VS Standorte, 5 Gemeinden haben 4 VS Standorte, 2 Gemeinden ha-

ben 5 VS Standorte, 2 Gemeinden haben 6 VS Standorte, 2 Gemeinden haben 7 VS Standorte, 1 Gemeinde (Stadtgemeinde Wolfsberg) hat 9 VS Standorte. Vorteile aus der neuen Sprengelverordnung ergeben sich besonders für die Eltern, da ihre Flexibilität und Wahlfreiheit erhöht wird. Weitere Vorteile sind die größere Klarheit und verbesserte Planbarkeit für die Gemeinden und das Land Kärnten. Damit wird auch sichergestellt, dass in jeder Gemeinde ein VS-Standort erhalten bleibt. Das Minderheitenschulwesen bleibt von dieser Neuregelung unbetroffen.

Resolution gegen die Abschaffung des Sitzenbleibens beschlossen! Bildungsreferent Uwe Scheuch: Leistungsprinzip wichtiger Teil unseres Wertekatalogs Bei der letzten Regierungssitzung wurde vom Regierungskollegium eine Resolution gegen die Abschaffung des Sitzenbleibens verabschiedet. Das gab Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch bekannt. „Es ist die Aufgabe der Schule, die Jugend auf ihren weiteren Lebensweg und die Berufswelt vorzubereiten. Im täglichen Leben, im Beruf, auf der Universität oder in Lehrbetrieben wird man immer wieder mit dem Leistungsprinzip als wichtiger Teil unseres Wertekatalogs konfrontiert. Daher ist es wichtig, diese Leistungsorientierung auch schon in der Schule zu forcieren“, erklärte der Bildungsreferent. Der Bildungsreferent wies darauf hin, dass es ein Aufsteigen mit einem Nicht Genügend nach Beschluss durch die KlassenlehrerNotenkonferenz schon seit Jahren gebe.

Derzeit bewege sich die Diskussion nur an der Oberfläche und lasse wichtige weiterführende Details außer Acht. „Die Vorgehensweise war nicht ideal gewählt. Richtigerweise hätte man das Projekt vorab umfassend planen müssen und erst dann präsentieren dürfen. Mit dieser überhasteten Diskussion über ‚Nicht-Aufsteigen‘ oder ‚Aufsteigen‘ sorgt man nur für Verunsicherung, klare Lösung wird aber keine mitgeliefert“, sparte Scheuch nicht mit Kritik. Das derzeitige System des Wiederholungsjahres sei nicht als Strafe zu verstehen, sondern als Möglichkeit zum Aufholen von noch nicht ausreichend verarbeitendem Lernstoff. „Viele Bereiche bauen aufeinander auf. Da braucht es eine schrittweise Erweiterung. Momentan könnte man aber glauben, es geht um einen Freibrief bis zur Matura. So geht es natürlich nicht“, sagte Uwe Scheuch.

Bildungsreferent LhStv. DI Uwe Scheuch


8 KärntnerNachrichten I 25. Februar 2011

LANDESPOLITIK

Radhelmpflicht für Kinder bis 14! Endlich hat Verkehrsministerin Doris Bures die Wichtigkeit der Radhelmpflicht für Kinder erkannt und die Kärntner Forderung teilweise umgesetzt. Der Plan von Verkehrsministerin Doris Bures, durch das gesetzliche Tragen von Fahrradhelmen für mehr Sicherheit unserer Kinder zu sorgen, ist grundsätzlich positiv. Die Kärntner Landesregierung hat sich bereits im vergangenen Sommer in einer Resolution für eine Radhelmpflicht für Kinder ausgesprochen. Für den Kärntner Landeshauptmann ist eine Helmpflicht für Kinder bis zum Alter von zehn Jahren aber noch zu wenig weitreichend. Deshalb fordert der Landeshauptmann eine Ausweitung der Helmpflicht auch für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 14 Jahren. „Grundsätzlich ist die Ankündigung der Verkehrsministerin ein Schritt in die richtige Richtung. Es sollten nur auch die Jugendlichen bis 14 Jahre geschützt werden“, so Landeshauptmann Dörfler. Auch die Unfallzahlen zeigen deutlich, dass die Altersgruppe der bis zu vierzehn Jährigen besonders gefährdet ist. So wurden nach der Verkehrsunfallstatistik 2009 des Kuratoriums für Verkehrssicherheit 446 Personen in Kärnten, davon 57 Kinder im Alter unter vierzehn

Jahren, beim Radfahren verletzt. Bei der Altersgruppe der unter 15-Jährigen betrage der Anteil an Kopfverletzungen sogar 30 Prozent. Dass die Einführung einer Radhelmpflicht für Kinder und Jugendliche auf breite Zustimmung der Bevölkerung stößt, wird durch eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes OGM bestätigt. Demnach befürworten 81 Prozent bzw. 78 Prozent der Befragten die Einführung einer Helmpflicht für Radfahrer bis 14 Jahre.

Mehr Geld für die Abgeltung von Schäden durch Bär und Wolf! Jagdreferent LHStv. Scheuch: Land fordert Unterstützung. ÖVP-Obmann Martinz gegen zusätzlichen Schadenersatz bei Bärenschäden. Die Rückkehr von Bär, Luchs und Wolf lässt sich, neben anderen Teilen Österreichs, auch im Bundesland Kärnten beobachten. Dadurch kommt es in letzter Zeit dadurch auch vermehrt zu Konflikten mit der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Hier erfordert es eine ausgewogene Lösung, die sowohl dem Artenschutz als auch der Landwirtschaft Rechnung trägt. Potentiell Betroffene bzw. Geschädigte brauchen eine klare Perspektive für

den Schadensfall. Aus diesem Grund brachte Jagdreferent LHStv. Uwe Scheuch in der letzten Regierungssitzung eine Resolution ein, die auch mehrheitlich beschlossen wurde. „Mit der Resolution fordern wir die Bundesregierung bzw. die zuständigen Bundesminister Nikolaus Berlakovich und Vizekanzler Josef Pröll auf, dem Bundesland Kärnten zusätzliche Mittel für die Abgeltung von Schäden durch die großen Beutegreifer Bär, Wolf und

Luchs zur Verfügung zu stellen“, erklärte Uwe Scheuch. Unverständlich war bei der Abstimmung das Verhalten von ÖVP-Obmann Josef Martinz: „Einerseits jammert Martinz wegen der angeblich so enormen Schäden, die Wolf und Bär den Bauern in unserem Bundesland bereiten und fordert sogar den Abschuss dieser Tiere. Aber wenn es darum geht, für zusätzliche Mittel zur Abgeltung solcher Schäden zu sorgen, dann stimmt er dagegen“,

erklärt der Jagdsprecher der FPK, LAbg. Adolf Stark, kopfschüttelnd.

Meister Petz ist geschützt in unseren Wäldern unterwegs


25. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

Rehabilitation: Einzigartiges Projekt für das Lavanttal Sozialreferent LR Christian Ragger beim Spatenstich für erstes Zentrum für psychosoziale Rehabilitation in St. Andrä.

Mit einem traditionellen Spatenstich wurde der Start zur Errichtung des ersten Zentrums für psychosoziale Rehabilitation (ZPSR) im Lavanttal gefeiert. Durchgeführt wurde der Spatenstich von Sozialreferent Landesrat Christian Ragger, Landtagsabgeordneten Harald Trettenbrein sowie den Geschäftsführern der Firma I.M.P. GmbH & Co KG und Betreibern, Horst Pirker und Daniel Vallant.

Erstes Projekt in St. Andrä Die Zentren für psychosoziale Rehabilitation übernehmen die Langzeitbetreuung sowie -pflege von chronisch psychisch kranken Menschen, welche nur vorübergehend oder auch auf Dauerbetreuung und Pflege benötigen. „In ganz Kärnten stehen im psychiatrischen

Bereich 700 Betten zur Verfügung. Der Bedarfs- und Entwicklungsplan sieht im Lavanttal 71 Betten bis 2014 vor. Ein erstes Projekt startet nun in St. Andrä“, gibt sich Soziallandesrat Ragger erfreut. Die Gesamtinvestition beträgt 2,5 Millionen Euro, wovon das Land Kärnten ein Darlehen von 400.000 Euro, den Tagsatz von 56,05 Euro und einen Nachtbetreuungszuschlag von 2,99 Euro gewährt. Das Zentrum wird in der ersten Bauphase Platz für zwölf Personen haben und nach Abschluss der Umbauarbeitern und Fertigstellung des Zubaues sollen insgesamt 35 Betreuungsplätze entstehen. „Wir möchten vor allem dem Land Kärnten und der Gemeinde herzlich danken,

dass wir dieses Projekt umsetzen können. Wenn man die Strukturen in der heutigen Zeit ansieht, wird bemerkbar, dass die Zunahme von sozialpsychologischen Erkrankungen eine vermehrte Herausforderung des Gesundheitswesens darstellt und die Umsetzung solcher Projekte absolut essentiell ist“, sagten die Betreiber. Bürgermeister Stauber betonte, dass durch dieses Projekt 15 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Reintegration im Vordergrund Die ZPSR betreuen sowohl jüngere Patienten mit dem Ziel einer Reintegration in das Berufs- und Alltagsleben, als auch ältere chronisch kranke Patienten, die neben der psychischen und sozialen Betreuung auch

körperlicher Pflege bedürfen. Bei zunehmender Pflegebedürftigkeit übernehmen darauf spezialisierte Einrichtungen mit Schwerpunkt Gerontopsychiatrie die Betreuung und Pflege. Damit die ZPSR diesen Bedürfnissen entsprechen, müssen sie aus baulicher und räumlicher Sicht angemessen ausgestattet sein, eine multiprofessionelle Betreuung anbieten und rehabilitative Leistungen in den Bereichen Tagesstruktur, Arbeit und Wohnen in notwenigem Ausmaß bereitstellen.

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10 KärntnerNachrichten I 25. Februar 2011

REGIONALES

Unendliche Beanspruchungen der Lachmuskeln verursachte das Bleiburger Faschingskabarett bei den Gästen im Brauhaus Breznik. Humorvolle Einlagen gemischt mit Musik und gesanglichen Darbietungen sorgten für unvergessliche „Lachstunden“ im gefüllten Saal. Mitten unter den Besuchern auch LH Gerhard Dörfler mit seiner Gattin Margret. Im Bild LT-Präs Josef Lobnig, LH Gerhard Dörfler, LAbg Gerald Grebenjak mit den Bleiburger Blumenkindern, allen voran Philipp Hainz.

Auf Einladung der beiden Bezirksparteiobmänner von Villach Stadt & Land, LAbg. Roland Zellot und NRAbg. Bgm. Max Linder, referierte 3. Nationalratspräsident Dr. Martin Graf im Zuge einer gemeinsamen Bezirksleitungssitzung in Villach über die angespannte Situation zwischen den Koalitionspartnern und aktuelle politische Fragen. Er bezog klare Stellung zum Erhalt des Österreichischen Bundesheeres und beschwor den gemeinsamen Weg zur Nummer eins in Österreich.

Thomas Morgenstern und Martin Koch, die zwei Superadler und Mitglieder der Skiläufervereinigung Villach, welche in der Villacher Alpen Arena zu Trainingszwecken Stammgäste sind, gaben ca. 300 ihrer Fans ihre Autogramme.

Die Höhere Bundeslehranstalt (HBLA) Pitzelstätten lud zum Tag der offenen Tür. Auch Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch und Finanzreferent LR Harald Dobernig besuchten die Schüler. „Die HBLA Pitzelstätten verfügt über modernste Ausstattung und bietet mit den Schwerpunkten Informations- und Umweltmanagement sowie Produktmarketing und Regionaltourismus ein zeitgemäßes Bildungskonzept“, so Scheuch. „Pitzelstätten hat einen hervorragenden Ruf und leistet wichtige Arbeit bei der Ausbildung unserer Jugend. Gerade in der heutigen Zeit ist der Bereich der Ausbildung einer der wichtigsten Faktoren für die Wirtschaft und für Unternehmen, die sich in Kärnten ansiedeln“, ergänzte Dobernig.

FPK-Stadtrat Dr.. Josef Zauchner, wünschte dem frisch gebackenen Weltcup-Gesamtsieger „Morgi“ und dem Flugspezialisten „Mascht“, Martin Koch, alles Gute für die kommende WM im „Mekka“ des Skisprungs Oslo. Beide Adler unterstützen auch die Aktion des Sportstadtrates, ihre Trainingsstätte zu einem „Nordic Center“ in Richtung eines ganzjährigen Sportparks auszubauen.

Alle Infos im Internet: www.freiheitliche-ktn.at


25. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 11

REGIONALES

Einen Valentins-Blumengruß der Villacher FPKOrtsgruppe Auen gab es für die Bevölkerung vor dem Merkur Markt/Karawankenweg. Hunderte blühender Frühlingsboten wurden erfreut mit nach Hause genommen. Weiters starteten Villacher FPK-Funktionäre am 12. und 19.02.11 die Unterschriftenaktion zum Erhalt des Österreichischen Bundesheeres mit dem neuen FPK-Infostand und durften sich anregende Gespräche mit der Bevölkerung sowie über zahlreiche Unterschriften freuen. Mit dabei waren: LGF Gernot Schick, OPO Alex Wallner, GR Elisabeth Dieringer Granza, GR Isabella Lehner sowie die fleißigen Helfer Melanie Uran, Verena Stöhr, Heribert Grimminger, Robert Uran und Dieter Stöhr.

SPRECHTAGE IM BEZIRKSPARTEIBÜRO SPITTAL/DR. Dienstag, 01. März: 18:00 bis 20:00 – LAbg. Bgm. Franz MANDL Dienstag, 15. März: 18:00 bis 20:00 – LAbg. Mares ROSSMANN Dienstag, 22. März: 09:00 bis 11:00 – LAbg. Bgm. Peter SUNTINGER Dienstag, 29. März: 18:00 bis 20:00 – NR Bgm. Josef JURY

Da Tschriasche sagt: „Da Lugner will in Zukunft den Opernball nicht mehr krönen, er kommt lieber zur Redoute, zu unserer schönen!“


12 KärntnerNachrichten I 25. Februar 2011

LESERBRIEFE

Der Lösungsvorschlag

Der KHD ist reich! Ich kann mich noch gut an die Schlagzeilen erinnern, wonach der Kärntner Heimatdienst durch eine Erbschaft zum Multimillionär geworden ist. Eine Millionärin vermachte dem KHD per Testament Bau- und Seegründe sowie Bargeld u. Aktien im Wert von 100 Millionen Schilling. Obwohl sie nach einige Monate später widerrief, gewann der KHD den jahrelangen Erbschaftsstreit.

Daher kann ich den derzeitigen Streit um eine Landesförderung für den Kärntner Heimatdienst absolut nichts abgewinnen. Weshalb soll der Steuerzahler zur Kasse gebeten werden, während der KHD Millionen an Rücklagen hortet!! Finanzlandesrat Dobernig hat in dieser Causa absolut recht! Alexander Wallner Villach

Der Wolf im Schafspelz Angesichts der Vorgehensweise der Slowenenvertreter im Ortstafelstreit muss man den vielgepriesenen Valentin Inzko einen „Wolf im Schafspelz“ nennen. Mit derart unverschämten Forderungen beweisen viele Slowenenvertreter nur, dass ihnen an einer Lösung der Ortstafelfrage rein gar nichts liegt. Keine andere Partei hat in den letzten 10 Jahren mehr Anläufe ver-

sucht, diese Frage zu lösen als die Freiheitlichen! Torpediert wurde das die letzten Male von der SPÖ und aktuell von den Slowenen selbst. Offenbar brauchen diese Institutionen die ungelöste Ortstafelfrage, um weiterhin mit der Moralkeule auf die Freiheitlichen eindreschen zu können. Paul Kuschnig Eberndorf

Ja zum Heer!

Reformbedarf

Man kann es drehen und wenden wie man will: Ohne unser Bundesheer und ohne Wehrpflicht geht es nicht! Es wäre auch aus wirtschaftlicher Sicht fatal, wenn in Kärnten weitere Kasernen geschlossen werden würden. Nach der Schließungswelle bei der Post muß endlich Schluß sein mit der Aushöhlung der Länder. F. Strutz, Krumpendorf

Dass das Bundesheer Reformbedarf hat, ist wohl unwidersprochen. Aber dass Darabos gleich das gesamte Militärkommando Kärnten und damit hunderte Arbeitsplätze abschaffen will, ist ein Wahnsinn. Ohne Bundesheer gibt es keinen Katastrophenschutz mehr, die lokale Wirtschaft leidet. Ist das für den Zivildiener Darabos unbegreifbar? M. Scharm, Eberstein

Der Lösungsvorschlag der Slowenen gleich 273 zweisprachige Ortstafeln aufzustellen, ist nicht nur eine Frechheit, sondern auch nicht besonders intelligent. Damit hat man nämlich klar gemacht, dass die ablehnende Haltung gegenüber der ständigen Forderungen der slowenischen Volksgruppe offensichtlich nicht unbegründet ist. Die Funktionäre der Volksgrup-

penorganisationen haben mit dieser Vorgangsweise der slowenischen Volksgruppe in Kärnten einen Bärendienst erwiesen. Traurig, dass nach so vielen Jahren noch immer keine Ruhe einkehrt. Ich verstehe die Enttäuschung von LH Dörfler, der sich in dieser Frage ehrlich bemüht. Herbert Tscharre Lieserbrücke

Historische Lösung gefährdet Vieles hat sich im letzten Jahr verändert und alles deutete auf eine baldige und endgültige Lösung im leidigen Thema Ortstafeln hin. Positionen, die eingemauert schienen, lockerten sich überraschend und Menschen reichten Menschen Hände. Zumindest die Diskussion war vielversprechend...Dann kam es zu ernsthaften Verhandlungen und man las von einem Forderungspapier der slowenischen Minderheit, das 270 Ortstafeln umfasst. Auch ein hochrangiger Diplomat wirkte angeblich bei der Erstellung dieses Papiers der drei Slowenenverbänden mit, dessen Inhalt mit höherer Diplomatie wohl nur sehr wenig zu tun hat. Der gelernte Kärntner fragt sich nun zu recht, wer diesen Konflikt wohl absichtlich weiter am köcheln halten will. Man male sich nur aus, was die Slowenenvertreter und die Medienwelt aufgeführt hätten, hätte LH Dörfler die Verhandlungen mit möglichen 70 Ortstafeln begon-

nen. Ein wirklich ernstgemeinter und endgültiger Lösungswille der Minderheitenvertreter ist meiner Meinung nach absolut nicht erkennbar und man kann nur an die Rückkehr in die Wirklichkeit appellieren. Pohovnikar Roman, Viktring

Enttäuschend Meine Bewunderung in der Kärntner Ortstafelfrage gilt Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Trotz dieses Vertrauensbruches durch die Kärntner Slowenen und der maßlosen Überziehung ihrer Forderung nach mehr zweisprachigen Ortstafeln, bleibt der Landeshauptmann ruhig und lässt sich nicht aus der Bahn werfen. Weiter so, Herr Landeshauptmann! Wenn es einem gelingen kann, dann sind Sie es, der die Kärntner Ortstafelfrage endgültig löst. Christopher Krainer Klagenfurt

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


25. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

100% höhere Gewinne bei „Terno“ und „Ambo“: Zahlenlotto belohnt Gewinner ine Prämie fürs Gewinnen – das gibt es nur bei Zahlenlotto „1–90“. Zahlenlotto belohnt jetzt seine Gewinner und führt wieder die beliebten Prämienrunden durch. Bei den Spielarten „Terno“ und „Ambo“ gibt es eine Prämie von 100 Prozent, es werden also alle Gewinne verdoppelt.

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Die „Terno“- und „Ambo“-Prämienrunden gibt es drei Wochen lang, und zwar im Zeitraum von 21. Februar bis zum 12. März 2011. Zahlenlotto-Ziehungen finden jeweils Dienstag,

Donnerstag und Samstag statt. „Terno“ – mit drei Zahlen jetzt den 6.000-fachen Einsatz gewinnen: Bei „Terno“ setzt man drei (aus 90) Zahlen. Sind diese drei unter den fünf gezogenen, hat man gewonnen. Dank der 100%-Prämie das 6.000-fache des Einsatzes. „Ambo“ – mit zwei Zahlen jetzt den 250-fachen Einsatz gewinnen: Bei „Ambo“ setzt man zwei Zahlen. Sind beide unter den gezogenen, gewinnt man jetzt dank der Prämie das 250-fache des Einsatzes.

ToiToiToi „Glückstag“ mit 10 x 10.000,- zusätzlich: Das Glück kommt im Nachhinein enn sich Fortuna zuletzt rar gemacht hat und auch der heutige Tag nicht unbedingt als Glückstag bezeichnet werden kann, so besteht gerade jetzt kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Das muss nicht endgültig sein, sondern kann sich rückwirkend noch ändern. Denn es gibt ihn wieder, den ToiToiToi Glückstag.

Tag aus dem Aktionszeitraum 14. Februar bis 5. März bestimmt: der „Glückstag“. Unter allen an diesem Tag gespielten ToiToiToi Losnummern werden zehn gezogen, die jeweils 10.000,- Euro gewinnen.

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Beim ToiToiToi Glückstag kommt das Glück sozusagen im Nachhinein, und ToiToiToi führt die Glückstags-Promotion jetzt wieder von 14. Februar bis 5. März 2011 durch. Dabei wird aus diesem Zeitraum ein Glückstag definiert. Dieser Tag wird dann für

Ziehung vom Mi., 16. 2. 2011 zehn Spielteilnehmer überraschend noch zum Glückstag, an dem sie jeweils 10.000,Euro gewinnen. So funktioniert der ToiToiToi „Glückstag“: Am Samstag, den 5. März 2011 wird unter notarieller Aufsicht ein

74842 Ziehung vom Do., 17. 2. 2011

35100 Ziehung vom Fr., 18. 2. 2011

04533 Ziehung vom Sa., 19. 2. 2011

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06618 Ziehung vom Di., 22. 2. 2011

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Diese „Glückstag“-Quittungsnummern werden im ORFTeletext auf Seite 723, im Internet unter win2 day.at, beim InfoDienst unter Tel.: 0900 900 600 und mittels Aushang in den Annahmestellen bekannt gegeben.

VO R S C H AU 8. Runde 2011 1: Sturm Graz– SV Ried 2: SC Wr. Neustadt– RB Salzburg 3: LASK Linz– Austria Wien 4: Rapid Wien– SV Kapfenberg 5: Wacker Innsbruck– SV Mattersburg 6: Bayern München– B. Dortmund 7: TSG Hoffenheim– FSV Mainz 05 1 8: FC St. Pauli– Hannover 96 9: 1. FC Kaiserslautern– Hamburger SV 2 10: 1. FC Köln– SC Freiburg 11: E. Frankfurt– VfB Stuttgart 12: Werder Bremen– B. Leverkusen 2 Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 25. Februar 2011

INTERVIEW

Interview mit Bgm. Scheider: „Ein gutes Jahr für Klagenfurt!“ Die KN haben mit dem Bürgermeister der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, Christian Scheider, über das Jahr 2010, die Großprojekte sowie Sicherheit und Soziales in Klagenfurt gesprochen. KN: Herr Bürgermeister, lassen Sie für uns noch einmal kurz das vergangene Jahr 2010 Revue passieren... Bgm. Scheider: Es waren für uns wieder große Hürden zu nehmen, trotzdem ist in allen Bereichen viel geschehen. Für Klagenfurt ist es ein gutes Jahr gewesen! Wir sind insgesamt bürgernäher, sozialer und umweltfreundlicher geworden. Bewährtes haben wir beibehalten, bestimmte Angebote erweitert und neue Maßnahmen gesetzt. Wir können allen Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Urlaubsgästen ein lebenswertes Umfeld bieten und sind für Unternehmen ein attraktiver Wirtschaftsstandort. KN: Wie sieht es bei den Klagenfurter Großprojekten aus?

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Bgm. Scheider: Die Leichtathletik-Anlage in Waid-

tiggestellt. Ebenso werden wir das neue Tierschutzkompetenzzentrum noch heuer eröffnen, was ein Meilenstein für den Tierschutz bedeuten wird. Beim Stadion laufen gerade die finalen Gespräche mit der Baufirma, dass keine UVP notwendig sein wird, wissen wir mittlerweile. Wir wollen das Stadion dann so schnell wie möglich multifunktional machen, damit Konzerte und andere Großveranstaltungen abgehalten werden können. Für das Hallenbad neu wurde ein objektives Projektteam installiert, das bereits Vorarbeiten für die einzelnen Bereiche des vielschichtigen Projekts leistet. Unser Ziel ist es, ein für die Bevölkerung in der Errichtung und im Betrieb finanzier- und kostenmäßig tragbares Bad umzusetzen. Die Konzeption des neuen Bades wird natürlich auch auf die Entwicklung der Stadt und der Bevölkerung abgestimmt. Wie man sieht sind wir bei unseren Großprojekten gut aufgestellt.

Bgm. Christian Scheider

KN: Von Großprojekten zur Sicherheit - wie verschiedene Medien aktuell berichten, gibt es Pläne des Verteidigungsministers Darabos, österreichweit Kasernen zu schließen, auch Klagenfurt könnte davon betroffen sein…

mannsdorf ist derzeit in Bau und wird in diesem Jahr fer-

Bgm. Scheider: Konkret geht es dabei um das Militär-

Es waren für uns große Hürden zu nehmen, trotzdem ist in allen Bereichen viel für Klagenfurt geschehen!“

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Wir haben in Klagenfurt ein gut funktionierendes soziales Netz mit zahlreichen Leistungen und Hilfestellungen aufgebaut!“ Bgm. Christian Scheider

kommando, das Kommando 7. Jägerbrigade, das Stabsbataillon 7 und das Jägerbataillon 25. Die Schließung von gleich vier Heeresstützpunkten in Klagenfurt ist für uns aber nicht tragbar, diesen undurchdachten Vorschlag des Verteidigungsministers lehnen wir in aller Deutlichkeit ab! Ich trete entschieden für die Standortsicherung der Kasernen in Klagenfurt ein, da davon nicht nur hunderte Arbeitsplätze beim Bundesheer, sondern in weiterer Folge auch das wirtschaftliche Überleben von zahlreichen Unternehmen abhängig ist.

Schwer treffen würde es auch den Katastrophenschutz, da laut Experten von einer Schließung unersetzbare Truppenkörper betroffen wären. Auch die geplante Abschaffung von Wehrpflicht und Zivildienst hätte verheerende Auswirkungen auf die verschiedenen Hilfsorganisationen, die ohne die zusätzliche Unterstützung der tausenden Wehrpflichtigen plötzlich völlig in der Luft hängen könnten. Die Landeshauptstadt spricht sich daher dezidiert gegen die geplante Abschaffung der Wehrpflicht und des Zivildienstes aus, da abgese-


25. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 15

INTERVIEW hen von der sozialen Wichtigkeit, der finanzielle Mehraufwand, der auf uns zukommen könnte, unser Budget schwer belasten würde. Wir haben diesbezüglich im Stadtsenat schon eine Resolution an das Verteidigungsministerium verabschiedet.

zen; Überwachung von Müllinseln und öffentlichen Plätzen hinsichtlich Verschmutzungen sowie Unterstützung der Behörde bei

KN: In Sachen Sicherheit konnten Sie in Ihrer Amtszeit für die Landeshauptstadt ja schon wichtige Akzente setzen… Bgm. Scheider: Mit der Installierung eines Ordnungsamtes im vergangenen Dezember habe ich ein Wahlversprechen eingelöst. Zu den wesentlichen Aufgabengebieten zählen Hilfestellungen und Informationsdienste für Urlauber und Einheimische; Sicherheitskontrollgänge in der Innenstadt, in Park- und Grünanlagen im gesamten Stadtgebiet und auf öffentlichen Spielplät-

für die Exekutive, sondern eine wertvolle Ergänzung ist. Aus der Bevölkerung erhalte ich durchwegs positive Resonanzen, das Sicherheitsempfinden in der Stadt ist gestiegen.

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Mit der Installierung eines Ordnungsamtes habe ich ein Wahlversprechen eingelöst!“ Bgm. Christian Scheider

Kontrollen. Die derzeit 16 Mitarbeiter des Ordnungsamtes entlasten die Polizei und spielen sie für ihre wesentlichen Aufgaben wieder frei. Klar ist, dass das Ordnungsamt kein Ersatz

KN: Klagenfurt hat auch den Ruf, eine sehr soziale Stadt zu sein – welche Leistungen gibt es? Bgm. Scheider: Wir haben in Klagenfurt ein gut funktionierendes soziales Netz mit zahlreichen Leistungen und Hilfestellungen aufge-

baut. Angefangen bei der sozialen Mindestsicherung, über Heizkostenzuschuss, Weihnachtszuwendungen, Essen auf Rädern, Haushaltshilfen, Seniorenheime, bis hin zum Sozialfonds und zahlreichen Programmen für unsere ältere Generation. Wir sind nach wie vor eine Stadt, in der die Menschlichkeit noch gelebt wird und wo Herzlichkeit und soziale Wärme regieren. KN: An welche Servicestellen können sich Hilfesuchende konkret wenden? Bgm. Scheider: An alle öffentlichen, also das Magistrat (Bürgerservicebüro, Bürgermeisterbüro), das Land (Bürgerbüro), den Bund (AMS, Bundessozialamt) und private, Caritas, Diakonie etc. KN: Danke für das Gespräch!

Uwe Scheuch: Wintertour 2011 war wieder ein voller Erfolg! Regen Zuspruchs erfreute sich schon die Wintertour mit LHStv. Uwe Scheuch im Vorjahr, welche auf Kärntens Skipisten stattgefunden hat.

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Auch für das nächste Jahr werden wir uns bestimmt wieder eine tolle Tour einfallen lassen!“ Jugendreferent Uwe Scheuch

In diesem Jahr begab sich die Wintertour aufs Eis. „Auf

dem Hörzendorfer See, dem Rauschelesee und dem Weissensee wurde unseren Jugendlichen auch heuer wieder ein tolles Unterhaltungsprogramm geboten. Eishockey, Skate Cross, ein Gewinnspiel und Eislaufen zu cooler Musik machten die Action am Eis zu einem tollen Erlebnis. Natürlich gab es vor Ort auch wieder die Möglichkeit sich über alle Aktionen des Landesjugendreferates für Jugendliche zu informieren“, so Jugendreferent Uwe Scheuch. Hunderte Jugendliche nahmen dieses Angebot an den Wintertour-Terminen in Anspruch und verbrachten tolle Stunden am Eis. „Auch für

Die Jugendlichen am Rauschelesee zeigten sich von der Wintertour von Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch begeistert! das nächste Jahr werden wir uns bestimmt wieder eine tolle Tour einfallen lassen um den Jugendlichen eine

Plattform für Spaß, Bewegung und Information zu bieten“, ist Scheuch überzeugt.


16 KärntnerNachrichten I 25. Februar 2011

KÄRNTEN BAUT

In Afritz am See entsteht ein neues Altenwohn- und Pflegeheim: Umfassendes Versorgungsangebot für Senioren it einem traditionellen Spatenstich wurde kürzlich im Beisein von Sozialreferent LR Christian Ragger, Bezirkshauptmann Harald Kastner und Bürgermeister NRAbg. Maximilian Linder der Start zur Errichtung des Pflegeheimes Afritz am See gefeiert. Es wird 75 Betten haben und wird um rund zehn Millionen Euro von der DDr. Wagner Unternehmensgruppe errichtet. Das Land unterstützt das Vorhaben mit einem zinsgünstigen Darlehen von 2,32 Millionen Euro.

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Pflegebedürftigen in dieser Gemeinde danken“, betonte

wichtige Anlaufstelle sein, die nur wenige Tage oder nur tagsüber fachkundige Betreuung benötigen. Stefan Wagner, dessen Unternehmen mehrere Pflegeheime in und außerhalb Kärntens betreibt, erläuterte sein Leitbild, das auch in Afritz am See gelte: „Im Vordergrund steht die gemeinschaftliche und familiäre Wohnform für ältere Menschen. Die Fähigkeit zur Selbständigkeit bleibt dadurch länger erhalten. Gleichzeitig werden aber

„Es muss unser aller Ziel sein, für pflegebedürftige Menschen ein umfassendes Versorgungsangebot in ihrer gewohnten Umgebung zu garantieren. Die Verpflichtung unserer Gesellschaft, unseren alten, hilfsund pflegebedürftig gewordenen Mitbürgern ein menschenwürdiges Dasein zu sichern, ist prioritär. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und den Verantwortlichen für ihre ausgezeichnete Arbeit für das Wohl der

Ragger. Wie Ragger weiters hinwies, zeige sich in der aktuellen Diskussion rund um die privaten Pflegeheimbetreiber, dass auch die DDr. Wagner Unternehmensgruppe mit den bestehenden Sockelbetrag auskomme. Neben den 75 Betten für Dauerpflege wird das Heim auch sechs Plätze für Kurzzeitpflege bieten. Pflegeheime sollen in Zukunft auch für jene Senioren eine

auch Möglichkeiten zum Rückzug in private Lebensbereiche geschaffen.“ Mit dem neuen Pflegeheim werden auch 60 neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese bieten vor allem Frauen aus der Region die Möglichkeit, neben ihren familiären Verpflichtungen in einem verträglichen Ausmaß einem Beruf nachzugehen. Den Bauauftrag als Bestbieter erhielt der bewährte Baukonzern Alpine, welcher bereits mit den Arbeiten in Afritz am See begonnen hat.


25. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 17

WIRTSCHAFT

Qualifizierungsförderung für Beschäftigte Erfolg durch geförderte Weiterbildung it dem Förderungsprogramm „Qualifizierung für Beschäftigte“ unterstützt das Bildungsland Kärnten Betriebe, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Weiterbildungsmaßnahmen ermöglichen. Die ständige technische Weiterentwicklung, aber auch geänderte Markt- und Vertriebsstrukturen sind für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine große Herausforderung.

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Mit der QFB Förderung unterstützt das Bildungsland Kärnten wichtige Maßnahmen für jede Betriebe und Mitarbeiter, die erkannt haben, wie wichtig die ständige Weiterbildung im Sinne des life long learning (LLL) ist. Mit der Förderung des Landes Kärnten werden viele Schulungen und Kurse durch das Land Kärnten gefördert um den Kärntner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mehr Chancen am

Arbeitsmarkt zu bieten.

Was wird gefördert? Gefördert werden alle Betriebe und alle Branchen – mit der Ausnahme Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister - für männliche Arbeitnehmer bis 45 mit zumindest abgeschlossener Lehre und für weibliche Arbeitnehmer bis 45 mit zumindest

Maturaabschluss. (weitere Förderungsmöglichkeiten und Informationen über das AMS www.ams.at. Die Förderungen erfolgen für Schulungen mit überbetrieblicher Verwertbarkeit. Unter förderbare Kosten fallen Kursgebühren, Kosten des Ausbildungspersonals und Unterrichtsmaterialien, die Förderobergrenze je Unternehmen beträgt max. € 20.000,— Euro pro Jahr, die Förderobergrenze je Arbeitnehmer beträgt max. € 3.000,— pro Jahr.

Anforderungen Informationen und Auskünfte erhalten Sie unter www.bildungsland.at bzw. werner.ortitsch@ktn.gv.at 050 536 / 30667

v.hofer@ktn.gv.at 050 536 / 30668

Die Antragstellung erfolgt durch den Arbeitgeber mit Beilegung des zugehörigen Bildungsplanes, die Schulungen haben durch externe Schulungsträger zu erfolgen. Weiters müssen die Qualifizierungen eine Mindestdauer von 16 Maßnahmenstunden haben und mindestens € 220,— Euro kosten.


18 KärntnerNachrichten I 25. Februar 2011

WIRTSCHAFT

Regionalität und Tierschutz als Erfolgsfaktoren

Hochkarätige Expertenrunde beim Agrarsymposium ir möchten einen Ort der Begegnung schaffen und den Landwirten aktuelle Informationen bieten“, erläutert der Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank Kärnten, Mag. Georg Messner, die Ziele des dritten Agrarsymposiums, welches am 8. Februar 2011 in der Messearena Klagenfurt über die Bühne ging. Der gemeinsamen Einladung der Kärntner Lagerhäuser und der Kärntner Raiffeisenbanken folgten heuer mehr als 1.400 Gäste. Die Veranstaltung stand unter dem Titel „EUAgrarpolitik nach 2013 Herausforderungen für die Tierproduktion in Kärnten“. „Durch die Kärntner Tierproduktion werden jährlich 215 Mio. Euro erwirtschaftet. Dies macht über 60% des gesamten landwirtschaftlichen Produktionswertes in Kärnten aus“, hebt der Unser Lagerhaus WHG-Geschäftsführer DI Peter Messner den hohen Stellenwert der Tierproduktion im Agrarbereich bei der Eröffnung hervor.

„W

Partnerschaften pflegen Peter und Georg Messner sind sich einig: Das genossenschaftliche Wirtschaften wird eine Erneuerung erfahren. Partnerschaften und menschliche Beziehungen stehen daher bei beiden Unternehmen im Mittelpunkt. „Die Kärntner Lagerhäuser leben Regionalität. Als tief verwurzelter, flächendek-

Fotos KK – Raiffeisen

kender Nahversorger und Arbeitgeber in den Regionen sowie bedeutsamer Auftraggeber für die heimische Wirtschaft sind wir auch in Zukunft der regionale, zuverlässliche Partner für die Kärntner Bevölkerung, „ führt DI Arthur Schifferl, ebenfalls Geschäftsführer der Unser Lagerhaus WHG weiter aus. Und im Bankgeschäft setzen laut RLB Vorstandsdirektor Georg Messner bereits 8 von 10 Bauern auf die Raiffeisenbanken, die kärntenweit 270.000 Kunden betreuen.

Regionalprogramme forcieren „Der Fleisch-Pro-Kopf-Verbrauch liegt österreichweit

bei rund 100 kg. Österreicher sind also Fleischtiger“, sagt DI Martin Greßl von der Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH in seinem Vortrag zum Thema „Fleisch bringt`s – Mit regionalen Qualitätsprogrammen sicher in die Zukunft.“ Gerade auf Grund höherer Produktionskosten im Vergleich zu anderen Ländern steht für Greßl die Forcierung von Regionalprogrammen klar im Mittelpunkt der AMA-Strategie. Der wichtigste Kaufentscheidungsfaktor ist die österreichische Herkunft des Fleisches. Da bereits 51% des Fleisches außer Haus verzehrt werden, muss auch der Gastronomiebereich den AMAGedanken mittragen und die Herkunft der Lebens-

mittel auf der Speisekarte ausweisen. Frei nach dem Motto „Aus der Region für die Region“. Modelqualitäten bewiesen die Kärntner Landjugend, Raiffeisen- und LagerhausMitarbeiter im Showteil des Agrarsymposiums. Bei einer „Wild & Wald“-Modenschau präsentieren diese unter tosendem Applaus aktuelle Arbeits-, Jagd- und TrachtenBekleidung der Lagerhäuser. Im Anschluss an die Vorträge stellte sich die Expertenrunde in einer Podiumsdiskussion den Fragen aus dem Publikum. Bei einem schmackhaften Buffet mit „Gutes vom Bauernhof“ konnten die Besucher schließlich die Veranstaltung Revue passieren lassen.


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FREIZEIT

Privatchauffeur, Firnschnee & Kids-Club

Sonnenschilauf zu Sommerpreisen: Das **** Familienhotel Gut Wenghof im Salzburger Land bietet 40 % „Sonnen-Rabatt“.

as 4-Sterne Hotel Gut Wenghof - family resort hat den Trend zur Familie als erstes erkannt und das Konzept der „Life-FamilyWork“ Balance entwickelt. „Familie ist unser Thema und unsere Überzeugung. Deswegen haben wir uns ganz und gar dem Familienurlaub verschrieben“, so Hoteldirektor Markus Klein. Unter dem Motto „Erholung mit der Familie, nicht von ihr“ werden die umfangreichsten „alles inklusive Leistungen“ der Alpen geboten.

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Jede Menge Spaß und Action erleben die Kids im betreuten Baadingoo Kinderclub. Vom Kinder-Kochkurs bis hin zur mystischen Fackelwanderung wird für die Kids von 3 – 12 Jahren ein actionreiches Programm geboten. Einen internationalen Namen hat sich das

Hotel auch wegen dem einzigartigen kulinarischen Angebot erworben, das rund um die Uhr geboten wird. Familien-Tipp: Die hoteleigenen Spezialitätenrestaurants bieten Pizza, Pasta und Fondue ohne einen Cent Aufpreis. Sämtliche Getränke wie Tee, Kaffee, Säfte, Bier, Wein und Spirituosen laut Karte sind ebenfalls inklusive.

Mit Privatchauffeur zum Lift? Skifahren, Snowboarden, Schneeschuhwandern, Langlaufen, Paragleiten, Winterwandern oder Eis laufen. Werfenweng in den Salzburger Alpen hat viel zu bieten. Die „Ski- & BoardArena“ ist ein familienfreundliches Schigebiet mit 25 Kilometer präparierten Pisten in allen Schwierigkeitsgraden und jeder Men-

ge gemütlicher Hütten für den Einkehrschwung. Aufgrund der Höhenlage gilt das Gebiet als absolut Schneesicher. Ein weiteres Plus ist das Angebot der SAMO – das bedeutet Urlaub vom Auto und trotzdem mobil sein. „Wenn Sie für mindestens vier Tage den Autoschlüssel beim Tourismusverband abgeben, erhalten Sie im Gegenzug für Ihre Umweltfreundlichkeit ein ganzes Paket an GratisLeistungen. Shuttle-Dienste, Verleih von Langlauf-Ausrüstungen, Schneeschuhverleih mit geführten Wanderungen, Pferdeschlittenfahrten, Lamatrekking und vieles mehr sind ebenfalls inklusive. „Und natürlich ELOIS, den ganz persönlichen Privatchauffeur. Sie können dieses Shuttle nutzen, so oft Sie wollen und werden innerhalb des Ortsgebietes Werfenweng -

nach Anruf - chauffiert, wohin Sie möchten,“ garantiert der Bürgermeister persönlich.

Sonnenschilauf zu Sommerpreisen Vom 19. März bis 1. April können alle Zimmerkategorien zu den aktuellen Sommereröffnungspreisen gebucht werden. Preisbeispiel: Pro Person im Doppelzimmer statt € 88,— um nur € 55,—. Das entspricht einem Vorteil von knapp 40 % Rabatt. Infos unter: Gut Wenghof family resort Werfenweng WRB Hotelbetriebe GmbH & Co KG, Weng 17 A-5453 Werfenweng Fon: +43-6466-450-0 Fax: +43-6466-450-7 Homepage: www.werfenweng.at Email: info@werfenweng.at


20 KärntnerNachrichten I 25. Februar 2011

VERANSTALTUNGEN

Veranstaltungen Schloss Albeck: Kabarett mit Elfriede Ott „Mit zwei lachenden Augen“ Kabarettabend gewinnen. „Selbstverständlich wachsen die Wurzeln meiner Programme in Österreich – erreichen aber immer wieder die Podien und Theater von Paris, London, Washington - bis Schloss Albeck.. Aber vor allem ist Wien mein totaler Ausgangs-

punkt. Ein Klavier ist meine Begleitung. Ich führe mein Publikum vom Lachen zum Weinen, vom Vergnügen zur Schadenfreude - und wieder zurück. Auf ein heiteres Zusammentreffen freut sich Ihre Elfriede Ott“ Am Klavier: Björn Maseng

TERMINE

lfriede Ott hat mit dem Film „Die unabsichtliche Entführung der Elfriede Ott“, was die Publikumsfrequenz betrifft, HollywoodDamen wie Julia Roberts oder Angelina Jolie glatt

E

hinweggefegt. 193.000 Besucher haben die Komödie bisher gesehen, und sie ist noch immer im Kino. Schloß Albeck konnte die Grande Dame des österreichischen Theaters für einen

Albecker Kabarettfrühling Fr, 8. April, 20 Uhr: Elfriede Ott Fr, 29. April, 20 Uhr: Christian Schwab & Peter Moizit „überMÄCHTIG“ Fr, 6. Mai, 20 Uhr: Die Dornrosen Fr, 13. Mai, 20 Uhr: Otto Schenk „Sternstunden & alte Hüte“ Fr, 20. Mai, 20 Uhr: Gregor Bloeb Sa, 28. 05., 20 h: Kabarett RaDeschnig „Nach Kärnten“ mit Birgit und Nicole Radeschnig Märzprogramm So, 06. 03., 11 h: Tanzkapelle Imperial: Salonmusik www.tanzkapelle.at So, 13. 03., 11 h: Der Kaffeehausliterat Altenberg: Lesung Philipp Maria Krenn. Am Klavier: Ekaterina Rumyantseva So, 13. 03., 15 h: „Spuren im Licht“, Walter Kraxner liest aus seinem neuesten Gedichtband. Musikalische Umrahmung: Gemischter Chor Sirnitz unter Heinrich Leeb, Elisabeth Goritschnig, Harfe So, 20. 03., 11 h:: Vladimir Valdivia, Klaviermatinée www.vladimir-valdivia.de So, 20. 03., 15 h: Olenka: Musik von Herz zu Herz. Am Klavier: Martin Kasmannhuber So, 27. 03., 11 h: Duo Violarra - Helfried Fister, Violine, Johann Palier, Gitarre www.violarra.at So, 27. 03., 15 h: David Friesen Trio: David Friesen, Bass, John Gross, Tenorsax, Greg Goebel, Piano www.davidfriesen.net Sa, 5. März bis Fr, 29. April 2011 Charlotte Ottwald: erdARTige Bilder Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at


25. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 21

GESUNDHEIT

MINI MED Studium: Kostenlos Spitzenmedizin hautnah Am 28. Februar startet tal statt. Der Beginn ist jeMINI MED in Kärnten weils um 19 Uhr, Einlass ab ins Frühjahrssemester! 18 Uhr. Der Eintritt ist frei! Zehn neue Vorlesungen erwarten gesundheitsbewusste Zuhörer im MINI MED Frühjahrssemester 2011. Spitzenmedizin hautnah und vollkommen kostenlos zu erleben, ist die Einladung an alle gesundheitsbewussten Kärntnerinnen und Kärntner. Führende Ärzte informieren die Bevölkerung in spannenden Vorlesungen über das Neueste aus Medizin und Wissenschaft. In der anschließenden Diskussion stehen die Referenten dem Publikum für persönliche Fragen gerne zur Verfügung. Wie immer finden die Vorlesungen in Klagenfurt, Villach, Wolfsberg und Spit-

MINI MED Kärnten Am 28.2. in Klagenfurt: Sicherheit durch Impfung Die HPV-Impfung als Schutz vor Krebs. Univ.-Prof. Dr. Ingomar Mutz, ehem. Leiter der Abteilung für Kinder und Jugendliche, LKH Leoben, ehem. Vorsitzender des Impfausschusses im Obersten Sanitätsrat In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden etwa 70 % aller Frauen im Laufe ihres Lebens mit HPV infiziert. Es sind mehr als 100 humane Papillomviren bekannt, von denen etwa 40 Typen beim Menschen vor allem die Schleimhaut im

Genitalbereich infizieren. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Intimkontakt. Impfstoffe gegen onkogene Papillomviren sollten für Mädchen und Frauen - möglichst vor Eintritt in das sexuell aktive Alter - zur Anwendung kommen. Was bringt die Impfung tatsächlich? Hören Sie die neuesten Informationen zur HPV-Impfung! Am 14.3. in Spittal: Alles dreht sich, alles bewegt sich Harmlos oder gefährlich: Schwindel. OA Dr. Franz Schautzer, Abteilung für Neurologie und Psychosomatik, LKH Villach

Etwa ein Drittel der Bevölkerung Österreichs leidet im Laufe des Lebens unter Schwindelanfällen. Plötzlich dreht sich alles, die Erde schwankt und die Welt verschwimmt vor den Augen. Die Beine lassen aus und manche fallen in Ohnmacht. Schwindel kann harmlos, aber auch gefährlich sein. Was kann man tun, wenn er sich ankündigt?


22 KärntnerNachrichten I 25. Februar 2011

FREIZEIT

Schlosshotel Szidónia – Welness mit Tradition im Herzen Ungarns as Schlosshotel Szidónia**** nahe der österreichischen Grenze ist ein echtes Juwel im West-Transdanubien in Ungarn. Das im Jahr 2007 zum Schlosshotel des Jahres gewählte Schloss ist der ungarische Vorreiter im Bereich „Wellness“. Das Hotel Szidonia**** liegt zentral mitten in den ungarischen Thermen von Bük (25 km), Sárvár (30 km), Hegykö (10 km), Kapuvár (15 km)

15 verschiedene Massagen an, das Angebot reich von traditionellen schwedischen Massagen, bis Shiatsu und Ajurvedakuren.

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Energiewege, die sich über unsere Parkanlage erstrecken und ein verborgenes, zweihundert Jahre altes Felsenreich, garantiert perfekte Entspannung und Regeneration.

und den österreichischen Thermen (Lutzmannsburg 20 km, und St. Martins Therme 45 km) .Das Haus hat 32 geschmackvoll eingerichtete Zimmer, die dem englischen

Stil des Hauses angepasst sind mit Flat- TV, Minibar und Fön ausgestattet. Das sehr gute Quellwasser, gewonnen aus zwei hauseigenen Quellen, benutzen wir auch in den Wasserleitungen und im Schwimmbad. Wir bieten unseren Gästen die Möglichkeit sich auch auf vielseitige Weise sportlich zu betätigen: Unser Haus verfügt über einen Fitnessraum, Tennisplätze, Volley- und Basketballplatz, einen Radfahrverleih. In unmittelbarer Nähe befinden sich 2 Golfplätze. In unserem großzügigen Wellnessbereich, bieten wir

Unsere Küche bietet traditionelle ungarische Speisen, Wellnesskost und traditionell österreichische Schmankerln. 2010 feierten wir unser 10 jähriges Jubiläum. Auf den Weg in die nächsten zehn Jahre haben wir ein besonderes gastronomisches Ziel: Mit dem Angebot „Geschichte á la Carte”, bieten wir traditionell-historische Gerichte aus der ungarischen Küche. Besuchen Sie unsere Website und buchen Sie heute noch Ihren Thermenurlaub der Sonderklasse: http://www.thermenlandurlaub.at/thermenungarn/heilbadbuek/schlosshotel-szidonia/


25. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Musical der Weltklasse zu Gast in Klagenfurt!

Erstmals auf großer Europa-Tournee: The London West End Musical Gala ie schönsten Songs aus der Welt der Musicals – präsentiert von den TOPSTARS der berühmten Londoner West End Premierentheater, begleitet vom LONDON WEST END ORCHESTRA.

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Mit den schönsten Hits aus PHANTOM DER OPER, CATS, WE WILL ROCK YOU, KÖNIG DER LÖWEN, DIRTY DANCING, EVITA, THRILLER,

MAMMA MIA, MOULIN ROUGE und viele andere. Jedes Jahr feiern brandneue Musicals ihre Premiere in den Metropolen dieser Welt, The LONDON WEST END MUSICAL GALA – ein Ereignis, das für alle Musical-Fans ein „Muss“ ist und der beste Schnupperkursus in Sachen „Was gibt es Neues in der Welt des Musicals?“.

K U R Z I N F O R M I E RT London West End Musical Gala: Bringing the best of musical to you! 12. März 2011 – Klagenfurt – Messearena – 20 Uhr

KARTENVORVERKAUF: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, Ö-Ticket Verkaufsstellen, Ö-

Ticket Hotline 01 / 96 0 96, Ticket Online Verkaufsstellen und unter 01 / 88088 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.

Kulturgenuss: Premieren bei den Münchner Opernfestspielen vom 26. Juni – 31. Juli 2011 enn mit dem Auftakt der Münchner Opernfestspiele am 26. Juni 2011, die ganze Welt nach München schaut, laden die Opernfestspiele der Bayrischen Staatsoper bereits das 130. Mal zum Festprogramm! Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen traditionell die Festspielpremieren. Den Auftakt am 1.

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Juli 2011 im Nationaltheater macht „Saint François d’Assise“, komponiert von Oliver Messiaen und 1983 uraufgeführt, in einer Inszenierung von Hermann Nitsch. Das Opus, dirigiert von Generalmusikdirektor Kent Nagano und hochkarätig besetzt von Christine Schäfer und Paul Gay, zählt wohl zu den außergewöhnlichsten Werken des 20. Jahrhunderts und handelt von Lebensstationen Franz von Assisis auf seiner Suche nach Erleuchtung, Spiritualität und geistiger Freiheit. Mozartliebhaber kommen bei der zweiten Premierenveranstaltung im Rahmen der Münchner Opernfestspiele, am 21. Juli 2011, voll auf ihre Kosten: Der junge Regisseur David Bösch inszeniert

Fotos: Wilfried Hösl Mozarts Frühwerk „Mitridate, rè di Ponto“ im Prinzregententheater. Das Stück handelt von familiären Abhängigkeiten in Kriegszeiten und erzählt die Geschichte zweier Söhne und deren Emanzipation von ihrem Vater, dessen Tod erst die ersehnte Aussöhnung hervorruft. Auf hervorragende musikalische Leitung von Ivor Bolton darf man sich ebenso freuen, wie auf erstklassige Besetzung von Barry Banks, Anna Bonitatibus

und Patricia Petibon. Man darf sich auch außerhalb der begehrten Premieren sicher sein, dass im Rahmen der Münchner Opernfestspiele Kulturgenuss auf Höchstniveau geboten wird. Zu den Repertoire-Veranstaltungen, dem Pavillon 21 MINI Opera Space berichten die „Kärntner Nachrichten“ in der nächsten Ausgabe. Tickets: www.staatsoper.de (RMK 2011)


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