KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 7 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 18. Februar 2011
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
Redoute 2011:
Landeshauptmann begrüßt Roberto Blanco! Alpine Ski-WM: Erfolgversprechende Gespräche mit Gianfranco Kasper über die Chancen Kärntens!
Ortstafelfrage: Slowenienvertreter brüskieren das Verhandlungsteam mit überzogenen Forderungen!
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2 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
THEMA DER WOCHE
FPK pocht auf Herausgabe der Geheimdienst-Akten Sloweniens Bundespräsident Fischer soll zur Anschlagserie in Kärnten klare Worte finden. Scharf verurteilt FPK-Klubobmann Kurt Scheuch die Tatsache, dass Historikern in Slowenien die Akten des kommunistischen Geheimdienstes zur Aufklärung der Sprengstoffanschläge in den 70er Jahren im Südkärntner Raum, verweigert werden. Dass Slowenien nationale Interessen gefährdet sieht und Österreichs Bundesregierung nach wie vor zu den Vorgängen schweigt, lässt laut Scheuch „die Alarmglocken läuten“. Nachdem sich nun auch der Kärntner Landtag durch den Beschluss des FPKDringlichkeitsantrages hinter die Forderung nach „Öffnung der slowenischen
Staatsarchive und Herausgabe der kommunistischen Geheimdienst-Akten zum Bombenterror“ gestellt hat, ist ehester Handlungsbedarf von Seiten der Österreichischen Bundesregierung gegeben. Denn wie Sloweniens Oppositionsführer Janez Jansa betont, will Sloweniens Regierung, den offenkundigen Rechtsbruch durch eine Gesetzesänderung nachträglich sanktionieren. Im neuen Archivgesetz soll festgeschrieben werden, dass Akten nur herausgegeben werden können, wenn die nationale Sicherheit Sloweniens sowie außenpolitische oder wirtschaftliche Interessen des Landes nicht berührt wer-
den. So sollen auch die Persönlichkeitsrechte der in den Berichten genannten Personen berücksichtigt werden. „Sollte die Bundesregierung nicht reagieren, liegt der Schluss nahe, dass höchstrangige, noch amtierende österreichische Politiker geschützt werden sollen“, erklärt Scheuch. So wäre es auch durchaus denkbar, dass Bundespräsident Heinz Fischer von den Vorgängen in den 70er Jahren mehr weiß, als ihm lieb sei. Immerhin war Fischer damals schon in führenden SPÖ-Kreisen tätig. „Wusste Fischer etwa, dass nicht deutschsprachige Attentäter, sondern der sloweni-
FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch. sche Geheimdienst seine Finger im Spiel hatte?“, fragt Kurt Scheuch und fordert auch von Bundespräsident Heinz Fischer klare Worte ein.
Kärntens Freiheitliche fordern bundesweites „Plastiksackerl-Verbot“ FPK-Antrag wurde in Landtagssitzung eingebracht. „Österreich hat bisher im internationalen Vergleich eine vorbildliche Abfallpolitik betrieben und sollte auch in der Frage der Vermeidung von Plastik vorbildlich vorgehen“, begründet FPK-Umweltsprecher Roland Zellot den Vorstoß zum bundesweiten „Verbot von Plastiksäcken“ mittels Antrag im Kärntner Landtag. Was in anderen Ländern wie Italien, Frankreich, Australien, China sowie in Weltstädten wie Los Angeles und San Francisco in die Wege geleitet wurde, sollte auch für Österreich möglich sein. So sollten künftig nur mehr Einkaufstaschen aus biologisch abbaubarem Material erlaubt sein. „Umweltminister Berlakovich ist aufgefordert, die rechtlichen Grundlagen mit der Europäischen Union zu klären und ein
entsprechendes Verbot von Plastiksäcken umzusetzen“, verlangt Zellot und sieht sich in dieser Frage auch von der Bevölkerung unterstützt. So habe eine Umfrage der Zeitschrift „Profil“ ergeben, dass 64 Prozent der Österreicher ein PlastiksackVerbot begrüßen würden. Umweltsprecher Zellot verweist darauf, dass rund 350 Millionen Plastiksackerl (7.000 Tonnen) pro Jahr österreichweit ausgegeben werden. Beim Verbrennen derselben werden giftige Stoffe freigesetzt; sollten die Säcke auf der Mülldeponie landen, so benötigen sie rund 400 Jahre bis zum Zerfall. „Wir tragen auch für die nächsten Generationen Verantwortung. Daher stehen wir Freiheitliche zum PlastiksackVerbot“, betont Roland Zellot.
Landtagsabgeordneter Roland Zellot
18. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE
FPK-Initiative eines Bettelverbotes wird Realität Bettel-Mafia und aggressivem Betteln wird das Handwerk gelegt. Der aggressiven und organisierten Bettelei wird mittels Bettelverbot endlich der Kampf angesagt“, zeigt sich der Vorsitzende des Rechtsund Verfassungsausschusses im Kärntner Landtag, Gernot Darmann, im zufrieden, dass eine jahrelange freiheitliche Forderung endlich Realität wird. Im Landtag wurde ein entsprechender Antrag der FPK gemeinsam mit den Stimmen der ÖVP beschlossen. „Unser Ziel ist es der BettelMafia und dem aggressiven Betteln endlich das Handwerk zu legen, Hilfesuchende sollen und werden in Kärnten jedoch immer auch Hilfe durch unsere vielen Sozialorganisationen bekommen.“ Nun ist ÖVP-Landesrat Martinz am Zug. „Er muss als zuständiger Referent seinen Ankündigungen auch Taten folgen lassen“, so Darmann.
Die Eckpunkte Konkret wurde im Landtag der FPK-Antrag zu folgenden Eckpunkten der Novellierung des Kärntner Landes-Sicherheitspolizeigesetzes beschlossen: • Verbot der aufdringlichen Bettelei, • Verbot der aggressiven Bettelei, • Verbot der gewerbsmäßigen Bettelei, • Verbot der Bettelei als Beteiligter einer organisierten Gruppe, • Verbot der Bettelei mittels Veranlassung oder Mitführens eines Kindes
oder einer unmündigen minderjährigen Person, • Androhung einer Verwaltungsstrafe sowie Ersatzfreiheitsstrafe, • Androhung des Verfalles durch verbotenes Betteln erlangten Geldes und geldwerter Sachen, • Organe der Bundespolizei als Hilfsorgane der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde.
BKA bestätigt Vorgehen Selbst Vertreter des Bun-deskriminalsamtes erklären, dass ein Bettelverbot ein Schritt ist, um kriminellen Gruppierungen den Nährboden zu entziehen. Denn Bettelei sei eine dramatische Form des Menschenhandels und der Ausbeutung. Mit dem gegen die Stimmen von SPÖ und Grünen beschlossenen Bettelverbot, dass nicht das „passive Betteln“ verbietet, sondern die organisierte Bettelei bekämpft, wird der Exekutive endlich ein Instrument in die Hand gegeben, um aktiv einschreiten zu können. „Die SPÖ-Abgeordneten, die in der Landtagssitzung organisierte Kriminalität naiv überhaupt in Abrede stellten, sind nun wohl eines Besseren belehrt worden“, sagt Darmann. Denn durch die Zerschlagung einer Bettlerorganisation sei das ganze dramatische Ausmaß der Ausbeutung armer Menschen durch Bettelei deutlich geworden. Die Opfer
wurden von den Hintermännern in Rumänien angeheuert und an die Verantwortlichen in Österreich verkauft, je schwerer die Behinderung eines Bettlers, desto höher war der Preis.
„Wer wirklich arm ist, wird in unserem Bundesland, das eines der sozialsten ist, immer Hilfe erhalten. Dafür werden die Freiheitlichen in Kärnten auch Sorge tragen“, betont Darmann.
KOMMENTAR DER WOCHE Nein, niemand hat etwas gegen die Ein-Euro-Frau in Klagenfurt. Sie gehört ja bald schon zur Stadt wie der Lindwurm. Und auch niemand hat etwas dagegen, wenn sich ein Gestrauchelter einmal in die Fußgängerzone verirrt, um dort ein paar Euros für ein Bierchen zu schnorren. Aber jener Form der menschenverachtenden Sklaverei, wo arme und meist körperbehinderte Menschen von skrupellosen Geschäftemachern zum Profibetteln gezwungen werden, muss ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben werden. In Kärnten braucht niemand zu hungern. Einrichtungen wie die Volksküche und zahlreiche andere Versorgungseinrichtungen helfen auch in ärgster Not. „Hilfe in besonderen Lebenslagen“ bietet auch das Sozialreferat des Landes Kärnten rasch und unbürokratisch an. Wir wollen keineswegs wegsehen, wenn Menschen in wirkliche Not geraten sind. Wir helfen schließlich auch mit Spenden. „Kärntner in Not“ ist nur eine Initiative, die hier lobenswerte Erwähnung finden soll.
4 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
HINTERGRUND
FPK-Aktionstag für Österreichisches Bundesheer war ein voller Erfolg Vor Kasernen in ganz Kärnten verteilten die Freiheitlichen mit LHStv. Uwe Scheuch Verpflegungssackerl und die Petition zum Erhalt des Österreichischen Bundesheeres. Ein voller Erfolg war laut FPK-Obmann DI Uwe Scheuch der Aktionstag der Freiheitlichen für das Österreichische Bundesheer. Vor Kasernen in ganz Kärnten verteilten die Freiheitlichen Verpflegungssackerl und eine Petition zum Erhalt des Österreichischen Bundesheeres, unter anderem der FPK-Obmann in Spittal und Landesrat Christian Ragger in Bleiburg. Ein erstes Resümee von Uwe Scheuch fällt ausgesprochen positiv aus: „Das Interesse der Soldaten, aber auch der vorbeikommenden Zivilbevölkerung war enorm. Die Gespräche haben die Sorge der Bevölkerung um einen funktionierenden Katastrophenschutz, aber auch um die integrative und soziale Komponente der Wehrpflicht gezeigt. Das Vorhaben von Verteidigungsminister Norbert Darabos, das bestehende Bundesheer aufzulösen, geht völlig am Wunsch der Menschen vorbei.“
phenschutz und den Zivildienst“, stellt der FPK-Obmann fest. Außerdem habe
wenn es um Leib und Leben gehe, seien die Einsatzkräfte des Bundesheeres auf mo-
vor allem seitens des Ve r te i d i g u n g s m i n i ste r s selbst“, fordert FPK-Obmann Scheuch. Die Petition finden Sie zum Download unter: http://www.fpk.at/index.php/ petition-bundesheer.html
Petition ist der Renner Neben den Verpflegungssackerl war vor allem die Petition der Freiheitlichen der große Renner des Morgens. „Wir haben unzählige Unterschriften gesammelt. Die überwältigende Mehrheit der Leute will die Aufrechterhaltung des Bundesheeres und die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht. Die braucht man einfach für die Landesverteidigung, den Katastro-
man große Zustimmung für die Forderung erhalten, dem Bundesheer endlich ausreichend Budget für eine Modernisierung bereitzustellen. Gerade im Ernstfall,
dernes Gerät angewiesen. „Darabos ist völlig am Holzweg. Statt weniger Bundesheer braucht es mehr Engagement für das Bundesheer -
KNAbo-Telefon: 0463/511515-0
6 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
LANDESPOLITIK
Weiteres Bekenntnis zur Drei-Länder-Ski WM LH Dörfler und Skikaiser Franz Klammer auf erfolgreicher Lobbyingtour für die DreiländerSki-WM. Kärntens Landeshauptmann und Sportreferent Gerhard Dörfler sowie Skikaiser Franz Klammer waren gemeinsam auf erfolgreicher „Senza Confini“Lobbyingtour bei der SkiWM in Garmisch-Partenkirchen. Sie weilten dort auf Einladung der FIS und des WM-Veranstalters und rührten erfolgreich die Werbetrommel für die 3-Länder Ski-WM. „Hauptgrund des Besuches waren Gespräche über unser Projekt der Dreiländer-Ski-WM in Bad Kleinkirchheim, Tarvis und Kranjska Gora“, sagte Landeshauptmann Dörfler. Vor allem FIS-Präsident Gianfranco Kasper habe sich sehr positiv dazu geäußert. „Er hat zugesagt, nach Garmisch-Partenkirchen schriftlich zu bestätigen, dass unsere Dreiländer-SkiWM den Regeln der FIS entspricht“, so der Landeshauptmann. Einer positiven Vorbereitung der Bewerbung um die WM werde damit seitens der FIS nichts mehr im Wege stehen.
„Kärnten hat sich im Familienbereich einen Namen gemacht und gilt in ganz Österreich als klarer Vorreiter!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler
Gemeinsam für „Senza Confini“: LH Gerhard Dörfler, FIS Präsident Gianfranco Kasper, Ski-Legende Franz Klammer
Babyboom bestätigt Familienpolitik Familienunterstützende Maßnahmen schaffen gutes Klima für mehr Geburten und Familiengründungen. Wie zuletzt von der Statistik Austria bekannt gegeben wurde, nahm die Zahl der Geburten im Jahr 2010 in Kärnten um 3,1 Prozent zu. Kärnten liegt damit österreichweit an dritter Stelle. „Diese Zunahme an Geburten kann klar als Kärntner Trend bezeichnet werden und bestätigt unsere Arbeit in Sachen Familienpolitik“, freut sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Kärnten schaffe durch gezielte Familienfördernde Maßnahmen ein gutes Klima für Familiengründungen. Mit der seit Jahren
vorangetriebenen Familienpolitik des Landes Kärnten ist es gelungen, sehr gute Rahmenbedingungen für Familien und Kinder zu schaffen und besonders für Frauen die Vereinbarkeit zwischen
Familie und Beruf zu forcieren. Kärnten ist das einzige Bundesland, das für alle Neugeborenen das Babygeld eingeführt hat, um Familien nach der Geburt ihres Kindes finanziell zu unterstützen.
18. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 7
LANDESPOLITIK
Volksgruppenvertreter schlagen ausgestreckte Hände zurück! Forderungspapier der Slowenenvertreter sorgt für Fassungslosigkeit. Große Enttäuschung bei Landeshauptmann Dörfler. 273 (!) geforderte Ortstafeln sind nicht begehbare Brücke. Als „massives Signal eines Nichtwollens“ wertet Landeshauptmann Gerhard Dörfler das Forderungspapier, das die Volksgruppenvertreter übermittelt haben. Darin werden insgesamt 273 zweisprachige Ortstafeln verlangt, einige davon sogar in Gemeinden, die nie Thema von Verhandlungen gewesen sind. Auch von einer zweisprachigen Bezeichnung von Haus-, Hof-, Flurund Bergnamen ist im Papier die Rede, was ebenfalls nie Verhandlungsgegenstand gewesen ist. „Damit schlagen sie unsere ausgestreckten Hände zurück und knallen die Tür hinter sich zu“, zeigt sich der Landeshauptmann sehr enttäuscht, insbesondere von Diplomat Valentin Inzko als Sprecher der drei Volksgruppenorganisationen.
Die SlowenenForderungen Die Liste bezeichnet der Landeshauptmann als „Schlag ins Gesicht“ und zeige, dass die Volksgruppenfunktionäre keine Lösung der Ortstafelfrage haben wollten. Eckpfeiler der bisherigen Gespräche und Verhandlungen mit Staatssekretär Josef Ostermayer seien eine Lösung im Verfassungsrang, keine Öffnungsklausel und vor allem eine Bandbreite von 141 bis 149 Tafeln gewesen. „Die nun geforderten 273 Tafeln sind eine nicht begehbare Brücke. Niemand kann von
Enttäuscht über die überzogenen Ortstafel-Vorschläge der Slowenen-Vertreter: Landeshauptmann Gerhard Dörfler. dieser Forderung ausgehend verhandeln“, stellt Landeshauptmann Dörfler klar. Das Problem würde zudem auf Gebiete des Landes ausgeweitet, die bisher nie Thema gewesen seien. So würden zum Beispiel für Griffen drei zweisprachige Ortstafeln gefordert, obwohl die Gemeinde nur einen Volksgruppenanteil von 1,1 Prozent habe, für Diex fordere man vier Tafeln bei einem Anteil von nur 6,9 Prozent. Weitere im Forderungspapier neu angeführte Gemeinden seien Hermagor (6 Tafeln), Keutschach (7), Köttmannsdorf (8), Maria Rain (2), Arnoldstein (1), Hohenthurn (2), Rosegg (6), Velden (4), Villach (1) und Wern-
berg (1). Den Hauptanteil der im Forderungskatalog angeführten Ortstafeln würde der Bezirk Völkermarkt mit 146 abbekommen, gefolgt von Klagenfurt Land (80), Villach Land (42) und Hermagor (5).
Ortstafelrätselrally Diese Forderungen seien weit entfernt von allen bisherigen Lösungsvorschlägen, wie dem Schüssel-Haider-Papier oder dem Gusenbauer-Entwurf. Auch die Parteien und Bürgermeister könnten diesen Forderungen niemals zustimmen. Zudem sei nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die Slowenenvertreter die geforderten Ortstafeln ausge-
wählt hätten. Der Landeshauptmann spricht in diesem Zusammenhang von einer „Ortstafelrätselrallye“. Landeshauptmann Dörfler und Staatssekretär Ostermayer waren immer leidenschaftlich um eine vernünftige Lösung bemüht. 122 Tafeln seien in den Verhandlungen bereits außer Streit gestellt worden. Zudem würden 83 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner laut einer Umfrage eine Ortstafellösung wollen. „Wir bleiben trotzdem am Verhandlungstisch und hoffen auf Ernsthaftigkeit und Vernunft bei den Volksgruppenver tretern. Meine Hand ist nach wie vor ausgestreckt. Ich lade alle ein, zum Tisch zurückzukehren“, betont Landeshauptmann Dörfler.
8 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
LANDESPOLITIK
Dobernig: Feldner agiert völlig allein und vereinnahmt den Heimatdienst! Freiheitliche mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler haben die Hand am weitesten ausgestreckt. Keine Dialogfähigkeit bei Heimatdienst. Zurückgewiesen werden die jüngsten Aussagen von KHDObmann Josef Feldner durch Landesrat Harald Dobernig. Feldner hat von einer Diskriminierung des Heimatdienstes durch Dobernig und von einer Verfünffachung der Förderungen für die Heimatverbände gesprochen. Davon könne keine Rede sein, so der Landesrat. „Es gibt eben keinen Rechtsanspruch des Heimatdienstes auf eine Förderung. Der Kärntner Heimatdienst in seiner jetzigen Form ist kein Heimatverband mehr, sondern ein mediales Scheingebilde zur Selbstdarstellung von Obmann Josef Feldner“, so Dobernig. Es werde daher kein Abrücken von der bis-
Landesrat Harald Dobernig: „Kein Rechtsanspruch auf Förderung für KHD!“ herigen Linie geben. Feldner agiere völlig allein als absoluter Chef und verabsäume es auch, seine Positionen und Presseerklä-
rungen mit seinem Vorstand abzustimmen. Er könne es daher verstehen, dass einige Vorstandmitglieder mit dieser unzulässigen Vereinnahmung des Heimatdienstes durch die Person Feldner längst nicht mehr einverstanden sind, so Dobernig. Es sei auch keine Rede von tausenden Mitgliedern, wie immer behauptet wird, sondern tatsächlich liege die Zahl der aktiven KHD-Mitglieder im zweistelligen Bereich. „Es waren in den letzten Monaten die Freiheitlichen mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler, welche die Hand am weitesten ausgestreckt haben. Aber wenn man sich die andauernde Agitation Feldners gegenü-
ber den Kärntner Heimatverbänden und gegenüber freiheitlichen Politikern anschaut, vermisst man eine ausgestreckte Hand. Die Friedenbekundungen Feldners erweisen sich so als reine Lippenbekenntnisse“, betont Dobernig, der im Übrigen darauf hinweist, dass der Heimatdienst unter Feldner eine Teilnahme an den Feierlichkeiten rund um den 10. Oktober 2010 ver weigert hat, obwohl alle Mitglieder des Heimatdienstes zur Teilnahme eingeladen waren. Abwehrkämpferbund, Kameradschaftsbund und Ulrichsberggemeinschaft haben hingegen gemeinsam mit dem Land Kärnten für würdige Gedenkveranstaltungen gesorgt.
LR Dobernig: Wohnbaugesellschaften sorgen für leistbares Wohnen in Kärnten ei einem Besuch der Landeswohnbau Kärnten konnte sich Finanzreferent und Eigentümervertreter LR Harald Dobernig von den Leistungen der Kärntner Wohnbaugesellschaften überzeugen.
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„Die Kärntner Wohnbaugesellschaften leisten hervorragende Arbeit für Kärnten und haben auch eine soziale Funktion. In mehr als 95 Kärntner Gemeinden betreut die Landeswohnbau über 20.000 Wohneinheiten und sorgt damit für
leistbares Wohnen in Kärnten. Das ist vor allem für jene Menschen, die über geringere Einkommen verfügen, ein wichtiger Beitrag“, so Dobernig, der auch Direktor Josef Winkler bei diesem Anlass zu seinem Geburtstag gratulierte. Vorrangiges Ziel der Wohnbaugesellschaften des Landes ist es, langfristig leistbaren und qualitativen Wohnraum anzubieten. Der Service- und Tätigkeitsbereich reicht von der
Anschaffung der Grundstücke, der Bauvorbereitung und Planung über die örtliche Bauaufsicht bis hin zur Verwaltung bestehender Objekte.
Landeswohnbau Kärnten: Der gemeinnützige Wohnungsbau ist in Kärnten langfristig abgesichert. LR Dobernig überzeugte sich bei einem Besuch selbst.
18. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 9
REGIONALES
Scheuch: Bundesregierung bestraft Lehrlingsausbildner SPÖ-ÖVP-Koalition gefährdet Facharbeiterausbildung in Österreich Wie jetzt bekannt wurde, kürzen SPÖ-Sozialminister Hundstorfer und ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner die Lehrlingsförderung massiv. Unzählige Unternehmen in Österreich wurden in den letzten Tagen mittels formlosem Schreiben informiert, dass die Förderart „Ausbildungsnachweis zur Mitte der Lehrzeit“ ersatzlos ausgesetzt wird. „Mit der aktuellen Kürzung der Lehrlingsförderung bestraft die Bundesregierung unzählige Lehrlingsausbildner in ganz Österreich. Allein in Kärnten erhielten zahlreiche Betriebe für jährlich rund 2000 Förderfälle diese Förderung. Nach der Streichung des Blum-Bonus ist das der nächste Anschlag auf die heimische Facharbeiterausbildung“, kritisiert Lehrlingsreferent LHStv. DI Uwe Scheuch. Die Förderart „Ausbildungsnachweis zur Mitte der Lehrzeit“ betrifft österreichweit tausende Unternehmen und rund 25.000 Einzelfälle. Die Förderung in der Höhe von 3.000,— € pro Lehrling war insbesondere für viele kleine und mittlere Unternehmen eine wichtige Unterstützung bei der
Lehrlingsausbildung. „Viele heimische Lehrbetriebe haben Lehrlinge unter dem Aspekt genau dieser Lehrlingsförderung eingestellt. Und jetzt wird diese Unterstützung ohne Ankündigung in einer Nacht- und Nebelaktion einfach ersatzlos gestrichen. Die Qualität der Lehrlingsausbildung scheint Rot und Schwarz völlig egal“, so der Kärntner Lehrlingsreferent weiter. Scheuch erinnert außerdem, dass diese Förderung erst vor zwei Jahren - im Rahmen des Nationalratswahlkampfes - als „Wahlzuckerl“ von SPÖ und ÖVP eingeführt wurde: „Das alles war eine Farce. Es wurden so nicht nur die Betriebe getäuscht, sondern auch die Wähler.“ Scheuch weist abschließend darauf hin, dass bereits jetzt nur 10 Prozent der österreichischen Betriebe Lehrlinge ausbilden würden. „Und mit dieser Maßnahmen werden es künftig noch weniger werden. SPÖ und ÖVP provozieren einen ganz massiven Facharbeitermangel. Mit diesen kurzsichtigen Einsparungen muss endlich Schluss sein! Unsere Jugend braucht Perspektiven!“
Als echter Kämpfer für Gemeindeinteressen hat sich der Micheldorfer Gemeindevorstand Ing. Wilhelm Schnitzler (FPK) in der Causa „Zügiger Ausbau der Verbindungsstraße Micheldorf – Friesach“ erwiesen. Dank Schnitzlers intensiver Gespräche mit Landesverkehrsreferenten LH Gerhard Dörfler wird dieses Projekt nun 2 Jahre früher gebaut, als ursprünglich geplant. „Mein Ziel ist es, diesen lang gehegten Wunsch des Straßenausbaus, inklusive Radwegerrichtung für unsere Micheldorfer Familien, Pendler, Schüler und Krankenhausbesucher endlich umzusetzen,“ betonte Gemeindevorstand Schnitzler. Einsatzstark zeigte sich auch Straßenmeister DI Karl Pemberger: „Wir bitten die Micheldorfer Bevölkerung um Verständnis dafür, dass durch die Frostperiode derzeit noch ein schlechter Straßenzustand vorherrscht. Sobald die Asphaltmischwerke im April öffnen, wird an diesen Straßenstücken intensiv weitergearbeitet! Begeistert über den Straßenausbau mit Radweg war auch Hemmalandobfrau LAbg. Wilma Warmuth: „Ab Herbst 2011 können Schüler aus St. Veit und Althofen an ihren Projekttagen per Rad das Friesacher Burgbauprojekt besuchen und damit gesunden Ausdauersport mit einem geschichtlichen Unterricht optimal verbinden“ zeigt sich LAbg. Wilma Warmuth interessiert. Im Bild von links: Sebastian Schober, Gemeindevorstand Wilhelm Schnitzler, Hemmalandvorsitzende Wilma Warmuth, Straßenmeister Karl Pemberger, und Manfred Holzer
Da Tschriasche sagt: „Die Katz ist jetzt aus dem Sack, da bin ich aber froh, da sieht man die ganze Gier von Inzko und Co!“
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10 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
Offener Brief An Herrn Eckart Mandler Mitglied der Markenprozess-Steuerungsgruppe Kärnten und Geschäftsführer der Region Outdoorpark Oberdrautal sowie an die Touristiker bzw. Unterzeichner des Offenen Briefes von Hr. Mandler mit dem Titel „Kärntner Tourismuswirtschaft hat nutzlose Diskussionen satt!“ Sehr geehrter Herr Mandler! Wo waren Sie und Ihre Kollegen und Kolleginnen als fast jeden Monat eine negative Tourismus-Diskussion, angefacht durch WK-Präsident Pacher und ÖVP-NRAbg. Obernoster durchgeführt wurde? Zu Ihrer Erinnerung: damals wurde ständig versucht die Arbeit des früheren Kärnten-Werbung Chefs Werner Bilgram und die der freiheitlichen Tourismus-Referenten schlecht zu machen. Damals haben Sie geschwiegen, obwohl gerade in der Zeit, in der freiheitliche Referenten den Tourismus zu verantworten hatten, potenzielle Investoren und Unternehmer nach Kärnten gebracht wurden. Noch nie wurde für und in den Tourismus so viel investiert wie in den letzten 10 Jahren unter den Referenten Pfeifenberger, Haider und Dörfler und trotzdem haben wir ständig öffentliche Diskus-
sionen mit den bereits genannten Personen führen müssen. Wo sind diese Personen heute, wo wir ein Jahresminus von 3,7 Prozent eingefahren haben? Für das Rekord-Negativ- Ergebnis ist kein freiheitlicher Referent und kein Herr Bilgram zuständig, sondern Tourismusreferent Josef Martinz und Kärnten-WerbungChef Kresse! Zur Erinnerung: Herr Kresse selbst hat mit der Diskussion über die Freundlichkeit der Kärntner Touristiker begonnen und genau dieser Herr Kresse hat auch unsere Volksmusik und Schlagerveranstaltungen öffentlich schlecht geredet und damit die Diskussion eröffnet. Ihre Forderung nach einem Diskussionsverbot an die Politik scheint daher nicht ganz ehrlich gemeint zu sein. Glauben Sie mir, ich würde lieber keine Diskussion führen müssen und gerne das vollmundig versprochene Plus von Herrn Martinz (in drei Jahren 19 Mio.) an Übernachtungen sehen. Leider hat man derzeit Mühe, die Übernachtungen zu halten (wir haben 2010 mit 12,3 Mio. abgeschlossen) , wobei ein von Ihnen gewünschtes Diskussionsverbot wohl kein probates Mittel sein dürfte. LAbg. Hannes ANTON Tourismussprecher FPK Klagenfurt
LESERBIEFE
Zur Ortstafel-Frage Als bodenlose Frechheit erweist sich für mich die Forderung der SlowenenVertreter, neben mehreren zusätzlichen zweisprachigen Ortstafeln nun auch Haus-, Hof,- Flur- und Bergnamen zweisprachig anzuschreiben. Alle wollen eine vertretbare Lösung im Ortstafelstreit, jedoch ist es absolut undiskutabel die Präsenz der „Kärntner Slowenen“ so auszuweiten, indem man nun nicht nur Ortschaften slowenisch beschriftet, sondern auch Dinge, die niemals zur Diskussion standen. Anscheinend ist eine Lösung in dieser Sache aber nicht das Anliegen der Slowenen-Vertreter, sondern eher die Verschärfung, der sowieso schon angespannten Situation unter
den Kärntner Bürgern. Sollte nämlich in naher Zukunft eine Lösung bevorstehen, würden die Slowenenvertreter wohl nicht mehr ständig österreichweit in den Medien präsent sein und dadurch auch keine Plattform zur Selbstdarstellung und eigenen Wichtigkeit mehr haben. Dies wissen die Herren Inzko, Sturm, Sadovnik und Co. natürlich, nicht umsonst wird das Thema von ihnen immer wieder aufs Neue ausgeheizt. Das Ziel, eines friedlichen Miteinanders in Kärnten, scheint nur unser Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Auge zu haben und es bleibt zu hoffen, dass ihn die Bevölkerung dabei unterstützt. GR Sabrina Kropiunig, Ludmannsdorf
Lösung der Ortstafelfrage Die Initiative des Landeshauptmannes und der Freiheitlichen, das Ortstafelproblem zu lösen, finde ich sehr gut und auch für das allgemeine Verständnis der Menschen wird hier absolut Rechnung getragen. Ich möchte aber zu bedenken geben, dass die Mehrheitsbevölkerung im betroffenen Gebiet nicht unter die Räder kommen und überfordert werden darf. Daher müssen auch die Minderheitenvertreter echte Konsensbereitschaft bekunden und diese auch in den Verhandlungen einbringen. Die Kärntner werden sicher ein wachendes Auge darüber haben. Eine
unerwünschte Beglückungsaktion darf es nicht geben. Die letzte Volkszählung als Maßstab zu nehmen ist für die Mehrheitsbevölkerung nur bedingt anwendbar, weil bei dieser Zählung viele Bürger „Slowenisch“ als Zusatzsprache angegeben haben, aber nicht der Minderheitsbevölkerung zugezählt werden wollen. Zum Abschluss der Verhandlungen und über das Ergebnis eine Volksbefragung zu machen, ist absolut demokratisch. Mit einer vernünftigen Fragestellung, wird das auch machbar sein. Vzbgm. Gottfried Moser Meiselding
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
18. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 11
GESUNDHEIT
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan:
Werteprojekt „Einbindung der Angehörigen“ ie MitarbeiterInnen der einzelnen medizinischen Abteilungen, wie auch der Sozialdienst und die Seelsorge des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan unterstützen die Angehörigen von PatientInnen und stehen ihnen beratend zur Seite. „Es ist ein großes Anliegen des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan, medizinische und pflegerische Fachkompetenz mit Menschlichkeit zu vereinen. Es liegt uns deshalb sehr am Herzen auch den Angehörigen unserer PatientInnen beizustehen und ihnen während und nach dem Krankenhaus-
„Wir möchten deshalb die Angehörigen eines Patienten auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus bei der Betreuung unterstützen und ihnen die Sicherheit vermitteln, dass sie mit ihren Sorgen und Problemen nicht alleine sind“, so Christa Santner, Pflegedirektorin des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan.
aufenthalt auch in alltäglichen Situationen zu helfen“, so Mag. Michael Steiner, Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan.
den. Angehörige, die die Hilfe und Unterstützung der Mitarbeiter des Krankenhauses in Anspruch nehmen möchten, können sich jederzeit an die einzelnen medizinischen Abteilungen des Krankenhauses wenden oder mit dem Sozialdienst, dem psychologischen Dienst sowie der Seelsorge Kontakt aufnehmen. Die jeweiligen Abteilungen und die einzelnen Berufsgruppen des Krankenhauses übernehmen die Koordination der
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Werden PatientInnen entlassen, bleibt oftmals die ganze Arbeit, Pflege und Sorge bei den Angehörigen. Das Gefühl überfordert und alleingelassen worden zu sein, belastet aber nicht nur die Angehörigen sondern auch die PatientInnen selbst.
Unterstützung für Angehörige Durch das Werteprojekt soll der Austausch zwischen Ärzten, Pflegepersonal, Seelsorge sowie Sozialarbeit und Angehörigen optimiert wer-
Angehörigengespräche. Zur Auffindung der Kontaktstellen hat das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan einen Folder gestaltet, der die wichtigsten Daten der Gesprächspart-
nerInnen ausweist und im Krankenhaus aufliegt.
12 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
GESUNDHEIT
Gailtal-Klinik Hermagor: Das Rehabilitation und Parkin n der Neurorehabilitation erstellt das Rehabilitationsteam bestehend aus Ärzten, Pfleger und Therapeuten, für jeden Patienten einen persönlichen Therapieplan. Oberstes Ziel ist die Wiedererlangung von Lebensqualität, mindestens aber sollte die von der Krankheit verursachte Beeinträchtigung verringert werden. Aber auch abgestufte Behandlungsziele werden nach der Aufnahmeuntersuchung zwischen Patienten und behandelnden Arzt vereinbart.
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Im Wesentlichen erfolgt in der Gailtal Klinik eine umfassende Rehabilitation bei Schlaganfällen, Hirnblutungen, Schädel-Hirnverletzungen, entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems sowie bei Multipler Sklerose und Hirntumoren.
Therapieangebote in der GailtalKlinik
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einandersetzung mit der Diagnose • Erarbeitung angemessener seelischer Bewältigungsmöglichkeiten des Krankheitsereignisses • Reflexion geplanter Lebensperspektiven, um wieder zu einer optimistischen und realistischen Lebenseinstellung zu finden • Information und Beratung von Angehörigen
Neuropsychologie Die klinische Neuropsychologie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Störungen des Verhaltens, Denkens und Erlebens. Diese treten als Folge von Hirnschädigungen im Rahmen von neurologischen Erkrankungen, wie z.B. Schlaganfall, Schädel – Hirn – Truma, Tumor, Entzündungen etc., auf.
Ergotherapie Ergotherapie ist ein Wegbe-
gleiter zur größtmöglichen Selbständigkeit und subjektiven Zufriedenheit, mit dem Ziel, die Handlungsfähigkeit der Patienten im Alltag so weit wie möglich wiederherzustellen.
Physiotherapie „Bewegung bedeutet Leben“, dieser Grundsatz der Physiotherapie unterstützt Menschen bei der Wiederherstellung des Bewegungsapparates und bei der Umsetzung in alltagsrelevante
Durch individuelle Therapiemöglichkeiten auf jeder Station, ist die Gailtal-Klinik in der Lage, dem Patienten erstklassige Betreuung zu gewährleisten:
Die GailtalKlinik in Hermagor ist Kärntens Kompetenz-Zentrum für neurologische Rehabilitation und hat über die Grenzen des Bundeslandes hinaus einen ausgezeichneten Ruf. Ein engagiertes Team von Spezialisten kümmert sich mit großem Einfühlungsvermögen um die Patienten!“ Betriebsdir. Roland Peters
Tätigkeiten wie z.B. Drehen im Bett, freies Sitzen, Aufstehen vom Boden, Gehen und Laufen. Zusätzlich können Schmerz- und Entspannungstherapien, Wärmeund Elektrotherapien, Bewegungstherapien sowie geräteunterstütztes Gangtraining und therapeutisches Klettern angeboten werden.
Logopädie Die Logopädie zeichnet sich durch die Behandlung von Sprach-, Sprechund Schluckstörungen aus.
Psychologische Betreuung
Orthoptik
Während des stationären Rehabilitationsaufenthalts besteht die Möglichkeit der klinisch-psychologischen Beratung und Behandlung. Im Vordergrund der psychologischen Gespräche stehen insbesondere die: • Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität • Konfrontation und Aus-
Störungen des Sehver mögens, Gesichtsfeldausfälle, Augenbewegungsstörun gen, Doppelbilder und verschwommenes Sehen, beeinträchtigen den Alltag der betroffenen Patienten stark. Die Gailtal-Klinik hat sich auf die medizinische Abklärung und Behandlung von Sehstörungen spezialisiert.
Kompetenzzentrum Gailtal-Klinik: Kärntens modernster Stützpunkt für Rehabilitation und Parkinsontherapie erstrahlt im neuen Glanz.
18. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 13
GESUNDHEIT
s Zentrum für neurologische nsontherapie in Kärnten!
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Im Kopf läuft alles auf Sparflamme, Parkinson hat man von Kopf bis Fuß!“ OA Dr. Tomantschger
Parkinsontherapie Die Gailtal-Klinik ist seit vielen Jahren besonders auf Parkinson-Patienten spezialisiert und gilt als das Kompetenzzentrum in Kärnten. Parkinson ist durch die Vielfältigkeit des Krankheitsverlaufs eine mehr als ernstzunehmende Erkrankung. Besonders der Alltag
der Patienten ist im fortgeschrittenen Stadium stark eingeschränkt. Manche von den Parkinson-Patienten der Gailtal-Klinik waren bei Eintritt auf den Rollstuhl angewiesen und benötigten Pflege durch ihre Angehörigen. Dank eines neuen Therapiekonzepts, mit dem OA Dr. Volker Tomantschger diese Patienten behandelt,
können sie nun ein Stück mehr am Leben teilhaben. Dr. Tomantschger ist auf die Behandlung mit der Duodopa®-Pumpe spezialisiert und verzeichnet mit dieser erstaunliche Erfolge: „Bei unseren Patienten konnten wir eine Verbesserung der Bewegungsfähigkeit erreichen und die Lebensqualität anheben“, so Dr. Tomantschger. Gailtal-Klinik
Radnigerstraße 12 A-9620 Hermagor Tel: +43 (0) 4282/2220 office@gailtal-klinik.at www.gailtal-klinik.at
Ausschreibung In der Gailtal-Klinik Hermagor gelangen Stellen für PhysiotherapeutenInnen zur Ausschreibung. BewerberInnen für diese Stelle(n) haben nachzuweisen: Diplom für PhysiotherapeutenInnen. Besonderes Interesse für Neurologische Rehabilitation ist erwünscht. Entlohnung: Kärntner Landesvertragsbedienstetengesetz, Entlohnungsgruppe k2b. Dienstort: Hermagor Dienstverhältnis: vorerst befristet auf die Dauer eines Jahres bzw. auf die Dauer eines Karenzurlaubes. Es werden auch jene BewerberInnen berücksichtigt, welche im Frühjahr 2011 die Ausbildung erfolgreich abschließen. Bewerbungen werden nur dann in das Auswahlverfahren miteinbezogen, wenn diese mittels eines Bewerbungsbogens erfolgt, der bei den Portieren des Amtes der Kärntner Landesregierung, der Kärntner Krankenanstalten, der Posteinlaufstelle der jeweiligen Bezirskhauptmannschaft sowie in der Personalabteilung der Gailtal-Klinik Hermagor aufliegt bzw. auf der Homepage: www.gailtalklinik.at und unter: www.ktn.gv.at verfügbar ist. Der Bewerbung sind folgende Unterlagen in Kopie beizulegen: Geburtsurkunde, Nachweis der Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedsstaates, Lebenslauf mit Foto, Diplom als PhysiotherapeutIn, Zeugnisse über die bisherige Tätigkeit (falls vorhanden), bei männlichen Bewerbungen der Nachweis des abgeleisteten Präsenz- bzw. Zivildienstes. BewerberInnen, welche die deutsche Sprache in Wort und Schrift entsprechend der angestrebten Verwendung beherrschen, werden bevorzugt. Es darf darauf hingewiesen werden, dass BewerberInnen, die die Ausschreibungsbedingungen oder sonstige in der Ausschreibung als verpflichtend angeführte Voraussetzungen nicht erfüllen oder die erforderlichen Unterlagen nicht beibringen, nicht in das Objektivierungsverfahren einbezogen werden. Ihre Bewerbung muss, damit sie in das Auswahlverfahren mit einbezogen werden kann, bis spätestens 25. Februar 2011 in der Personalabteilung der Gailtal-Klinik Hermagor einlangen. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass ein Ersatz allfälliger Reisekosten oder Aufwendungen in Hinblick auf die Teilnahme am Auswahlverfahren nicht möglich ist. Hermagor, 03.02.2011, Der Ärztliche Leiter der Gailtal-Klinik Hermagor: Prim. Dr. Manfred Freimüller
14 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
GESUNDHEIT
Mehr Lebensqualität bei Krebs n Österreich werden jährlich etwa 36.000 Krebspatienten mit Strahlenund Chemotherapie behandelt. Fast 90 Prozent dieser Patienten wünschen zur Reduzierung der Nebenwirkungen und der Erhaltung ihrer Lebensqualität eine komplementäre Begleittherapie. Dabei steht die Misteltherapie hoch im Kurs. Ihre positive therapeutische Wirksamkeit wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen.
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„Es existiert eine große Anzahl von Studien zur Mistel. Unter anderem 25 kontrollierte Studien, die qualitativ hochwertig sind“, so Univ. Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach, Leiter der Komplementärmedizinischen Ambulanz in der Frauenklinik des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH). Mistelpräparate gelten heute als seriöseste und wissenschaftlich am besten untersuchte Methode der Komplementäronkologie, die die Lebensqualität bei Krebserkrankungen verbessert. Der Mistelextrakt stimuliert das Immunsystem und verbessert nachweislich den Allgemeinzustand der Patienten.
Dr. Jutta Hellan, Allgemeinmedizinerin, Onkologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Komplementären Ambulanz in der Frauenklinik des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH). wird gefördert, der Appetit gesteigert. Antriebslosigkeit und Müdigkeit werden bereits nach vier bis zwölf Wochen nachhaltig verbessert. Die Patienten fühlen sich aktiver und weniger müde. Durch das Nachlassen der tumorbedingten Schmerzen reduziert sich der Einsatz nebenwirkungsreicher Schmerzmittel.
„Die Mistel erhöht die Lebensqualität und steigert die Leistungsfähigkeit!“
Wohlbefinden und die Stimmung verbessern sich, der natürliche Schlaf
Leo Auerbach und Jutta Hellan einig.
Ein Netzwerk für mehr Lebensqualität Auf Initiative erfahrener engagierter Mistelärzte ist ein Netzwerk entstanden, in dessen Mittelpunkt die Lebensqualität der Patienten mit Krebs steht (www.misteltherapie.at).
„Aber Wunder können auch Misteln leider nicht vollbringen. Doch sie kann den Krankheitsverlauf stabilisieren.“ Darüber sind sich Univ. Ass. Prof. Dr.
ÜBER DIE MISTEL Die Mistel wird schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanze angeführt, z.B. von der Hippokratischen Schule, von Hildegard von Bingen und vielen anderen. Gegen Ende des 19.Jhdts. begannen erste chemische Untersuchungen charakteristischer Mistelinhaltsstoffe. Im Jahre 1917 stellte Rudolf Steiner ein erstes Arzneimittel aus der Mistel her - zur Behandlung von Krebs! Seither wurde die Misteltherapie kontinuierlich weiterentwickelt und eingehend wissenschaftlich erforscht. Heute stellt die Mistel eine anerkannte Behandlung mit einem behördlich zugelassenem Arzneimittel in der Hand des Arztes dar. Auch weiterhin werden umfangreiche Forschungen in Klinik und Labor durchgeführt, um die Wirksamkeit und optimale Anwendung stetig zu verbessern.
Die aktuelle Liste der Mistel-Netzwerkärzte kann bei der Agentur für Gesundheit und Kommunikation kostenlos angefordert werden, Tel. 01/879 99 07
18. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 15
SERVICE
Österreichische Lotterien bitten zu „macht musik“ Lotterien Tag im Technischen Museum Wien er 18. Februar ist als „Lotterien Tag im Technischen Museum“ wieder ein spezieller Tag für die Kunst und seine Liebhaber. Wer mit einem Wettschein oder Los der Österreichischen Lotterien ins Technische Museum Wien kommt, hat freien Eintritt. Die Serie der musealen Lotterien Tage geht im Jahr 2011 weiter, die Österreichischen Lotterien laden bereits zum zweiten Mal ins Technische Museum Wien, wo nach wie vor - unter anderem - eine bemerkenswerte Sonderausstellung Aufmerksamkeit erregt: „macht musik“ ist ihr Name, und wie der Titel
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schon sagt, werden die Besucher nicht nur eingeladen zu schauen, sondern auch zu hören und vor allem selbst zu probieren. Wer also am „Lotterien Tag“, das ist Freitag, der 18. Februar 2011, mit irgend einem Spiel der Österreichischen Lotterien, also beispielsweise mit einer Lotto-, Toto- oder EuroMillionen-Quittung, aber auch mit einem Brief- oder Rubbellos, zum Technischen Museum kommt, erhält eine Eintrittskarte zum unentgeltlichen Besuch des Museums mit all seinen Ausstellungen. Wettschein bzw. Los müssen dabei nicht
Jetzt wird Geld gehamstert: 10 x 10.000,- Euro extra beim Brieflos „Geldhamster“
Bitten zum Lotterien Tag ins Technische Museum Wien: Museumsdirektorin Dr. Gabriele Zuna Kratky, flankiert von den Lotterien-Vorständen Gen.-Dir. Dr. Karl Stoss und Mag. Bettina Glatz-Kremsner. © Achim Biniek aus einer aktuellen Runde bzw. Serie sein. Kinder und Jugendliche unter
Die Kärntner Nachrichten immer schon donnerstags: www.abc-werbeagentur.at
Ziehung vom Mi., 9. 2. 2011
24591 Ziehung vom Do., 10. 2. 2011 ufreißen und gewinnen“ - das ist das Motto bei Brieflos. Und jetzt gibt es mehr zum Aufreißen und Einhamstern: Beim Brieflos „Geldhamster“ gibt es neben dem Haupttreffer von 100.000,- Euro zusätzlich 10 x 10.000,- Euro zu gewinnen.
„A
In der Brieflosserie „Geld-
hamster“ warten somit 1 x 100.000,- Euro, 15 x 10.000,Euro und viele weitere Gewinne. Jedes 3,7. Los gewinnt. Das „Geldhamster“ Brieflos ist leicht zu erkennen: Auf einer der LosAußenseiten ist ein Geldhamster mit Geldsäcken und dem Hinweis auf „10 x 10.000,- Euro extra!“ abgebildet.
01913 Ziehung vom Fr., 11. 2. 2011
70409 Ziehung vom Sa., 12. 2. 2011
07858 Ziehung vom Mo., 14. 2. 2011
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ZU VERMIETEN Ziehung vom Di., 15. 2. 2011 KLAGENFURT: Sonnige 4-Zimmerwohnung. www.Toplage.at ✆ 0664 / 36 97 000.
AWZ Immobilien:
19 Jahren haben am „Lotterien Tag“ generell freien Eintritt ins Technische Museum.
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VO R S C H AU 7. Runde 2011 1: RB Salzburg– Rapid Wien 2: SV Ried– LASK Linz 3: Austria Wien– SC Wr. Neustadt 4: SV Mattersburg– Sturm Graz 5: SV Kapfenberg– Wacker Innsbruck 6: FSV Mainz 05– Bayern München 7: B. Dortmund– FC St. Pauli 8: Hamburger SV– Werder Bremen 9: SC Freiburg– VfL Wolfsburg 10: Hannover 96– 1. FC Kaiserslautern 11: B. Leverkusen– VfB Stuttgart 12: Mönchengladbach– Schalke 04 Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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16 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
WIRTSCHAFT
LR Dobernig: Unternehmen ist starker Partner auf lokaler und auch internationaler Ebene
Seit über 30 Jahren CONFIDA in Hermagor us diesem Anlass besuchte Finanzreferent LR Mag. Harald Dobernig kürzlich die Steuerberatungsund Wirtschaftstreuhandkanzlei CONFIDA in Hermagor. „Die CONFIDA sichert mit derzeit 10 Mitarbeitern wichtige Arbeitsplätze in Hermagor“, so LR Dobernig, der den Einsatz von Mag. Heinz Wernitznig und seinem Team hervorhob. Die CONFIDA ist ein Steuerberatungs-, Consulting- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen mit 8 Standorten in Österreich und Büros in Südosteuropa. Im CONFIDANetzwerk sind ca. 300 Mitarbeiter beschäftigt, ca. 200 davon in Österreich. Somit ist das Unternehmen ein starker Partner auf lokaler Ebene und stellt mit der Anbindung an die INAA den Klienten darüber hinaus auch Leistungen auf internationaler Ebene zur Verfügung.
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Unser Ziel ist, zu den Betrieben in die Regionen hinauszugehen!“ Mag. Heinz Wernitznig Geschäftsführer
Der GF Mag. Heinz Wernitznig, LR Dobernig, Prok. Stb. Mag. Drumbl-Gugl im Kreise der Angestellten. Wie von Geschäftsführer und Wirtschaftsprüfer Mag. Wernitznig zu erfahren war, haben die CONFIDA-Partner und er vor 30 Jahren ihre
schaftsstruktur geschaffen, regionale Standorte in der Nähe der zu vertretenden Unternehmen aufgebaut, um so qualitativ hochwerti-
Im Bild von links GF Mag. Heinz Wernitznig mit Gattin Mag. Annelies und LR Harald Dobernig. Visionen umgesetzt und haben anstelle einer hierarchischen eine partnerschaftlich organisierte Gesell-
Irmgard Hartlieb (Mitte) wurde für ihre 30-jährige Mitarbeit und Treue zur CONFIDA geehrt. Sie ist Stadträtin in Hermagor und für die städtischen Betriebe zuständig.
ge Arbeitsplätze für motivierte junge Menschen in ihrer Heimat zu organisieren. „Wir wollten und wollen nicht junge Menschen aus den Regionen hinausbilden, sondern gut ausgebildete engagierte Mitarbeiter für hoch qualifizierte Dienstleistungen heim- bzw. hereinholen.“ Die CONFIDA-Hermagor ist die auftragsstärkste Wirtschaftstreuhand- und Steuerberatungskanzlei in der Region. Neben Standardleistungen wie Buchhaltung, Lohnverrechnung, Bilanzund Steuererklärungsaus-
arbeitungen betreut sie die Klienten besonders in betriebswirtschaftlichen, arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen und finanziellen Belangen. Umgründungsberatung und Sanierungsbetreuung gehören zum Leistungsumfang der Kanzlei, den sie auch für Berufskollegen zur Verfügung stellt. LR Mag. Harald Dobernig betonte bei seinem Betriebsbesuch die hervorragende Berufserfahrung und den intensiven Einsatz des Geschäftsführers Mag. Wernitznig und seines gesamten Teams und erklärte: „Es würde ihn freuen, wenn sich alle Berufskollegen für ihre Klienten einsetzen würden wie dies durch die CONFIDA in Hermagor und Mag. Wernitznig der Fall ist.“ Infos unter:
CONFIDA Hermagor Wirtschaftstreuhand Gesellschaft m.b.H 9620 Hermagor · Gösseringlände 7 Telefon: +43 4282 2882-0 Fax: +43 4282 28 82-22 office@confida-hermagor.at
18. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 17
WIRTSCHAFT
Hypo Alpe Adria gründet ImmobilienTochtergesellschaft Probus Real Estate GmbH ie Hypo Alpe-Adria-Bank International AG (HAA) gibt die Gründung der Imm o b i l i e n -To c h te r ge s e l l schaft Probus Real Estate GmbH bekannt. Die Gesellschaft, die Ihren Sitz in Wien hat, übernimmt die gruppenweite Verantwortung für das Immobilien Asset Management und hat den Auftrag das Immobilienportfolio der HAA professionell zu steuern und durch Veräußerung von Immobilien einen Beitrag zum Ergebnis der Gruppe zu leisten. Dabei ist es das primäre Ziel eine maximale Wertschöpfung zu erzielen.
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Die Probus Real Estate GmbH wird mit derzeit 20 Immobilienexperten, die sich zu einem Drittel aus bestehenden HAA Mitarbeitern rekrutieren, Assets under Management (AuM) von über EUR 1,5 Milliarden bearbeiten. Das Portfolio erstreckt sich neben Objekten in Österreich und Deutschland insbesondere auf den CEE/SEE Raum. Als Geschäftsführer der Gesellschaft zeichnen ab sofort Frau Dr. Andrea Herbeck und Herr Prof. Dr. Sven Bienert verantwortlich. Frau Dr. Andrea Herbeck war als Geschäftsführerin von Post.Immobilien in den letzten vier Jahren für das Immobilienportfolio des
Konzerns der Österreichischen Post AG zuständig. Herr Prof. Dr. Sven Bienert ist ein international anerkannter Immobilienexperte und leitete zuletzt als Director den Bereich Real Estate Advisory der KPMG Österreich. Dr. Gottwald Kranebitter, CEO der Hypo Alpe Adria, kommentiert: „Die Gründung der neuen Immobilien-Tochter ist Ausdruck unserer klaren Strategie die Bank einfacher, effizienter und damit profitabler aufzustellen. Die Probus Real Estate GmbH wird in den nächsten Jahren dafür sorgen, dass unser Immobilienportfolio professionell gesteuert und wertschonend veräußert wird. Mit Frau Dr. Herbeck und Herrn Dr. Bienert konnten wir zwei international und national anerkannte Experten als Geschäftsführer gewinnen, die unsere unternehmerischen Vorgaben mit großem Erfolg umsetzen werden.“ Dr. Andrea Herbeck: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin von dem Konzept der Probus Real Estate GmbH überzeugt. Gemeinsam mit meinem Kollegen Herrn Dr. Bienert stehen wir für höchste Seriosität, transparente Verkaufsvorgänge und für die Einhaltung EUrechtlicher Vorgaben.“
K U R Z NO T I E RT • Neue Immobilientochter wird die gruppenweite Verantwortung für Immobilien Asset Management und Vermarktungsaktivitäten übernehmen • Standort der Gesellschaft mit derzeit 20 Mitarbeitern ist in Wien • Gesellschaft hat klaren Auftrag einer professionellen Steuerung und Strukturierung des Immobilienportfolios
Prof. Dr. Sven Bienert: „Ich bin überzeugt davon, dass ich gemeinsam mit meiner Kollegin unser internationales Know-How gewinnbringend einsetzen kann. Der
Standort Wien bietet der Gesellschaft die Möglichkeit engen Kontakt zu internationalen Investoren und Netzwerken zu halten und diese optimal zu nutzen.“
Leichte Entspannung am Arbeitsmarkt ach dem Katastrophenjahr 2009 ging es 2010 am Arbeitsmarkt langsam wieder bergauf. Die Arbeitslosenzahlen sind gesunken, bei den Beschäftigten konnte eine leichte Zunahme verzeichnet werden. Das Wirtschaftswachstum hat jedoch nicht ausgereicht, um an das Jahr 2008 anzuschließen.
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Mag. Josef Sibitz, Landesgeschäftsführer des AMS Kärnten. Zur Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkte stand dem AMS Kärnten 2010 ein Rekordbudget zur Verfügung. Dank dieses massiven Mitteleinsatzes und der gesetzten Aus bildungsschwerpunkte ging die Jugendarbeitslosigkeit stark zurück. Größere Probleme gab es hingegen bei der Arbeitslosigkeit von älteren Personen und
Langzeitarbeitslosen. Hier konnte trotz massiver Gegensteuerung eine Erhöhung nicht verhindert werden. Das AMS wird für diese Zielgruppen daher auch weiterhin Interventionen setzen. Im Jahresschnitt nahmen vergangenes Jahr 5.438 Arbeitslose an Schulungs- und Beschäftigungsmaßnahmen des AMS teil und wurden so vor weiterer Arbeitslosigkeit bewahrt. Auch 2011 wird unseren gesamten Einsatz abverlangen. Die Arbeitslosigkeit wird sich auf ähnlich hohem Niveau wie 2010 bewegen. Das Jahr 2010 hat das Arbeitsmarktservice Kärnten vor große Herausforderungen gestellt, die erfolgreich gemeistert werden konnten. Bei der Zielerreichung gehört das AMS Kärnten wieder zu den Bestperformern – es konnten zum achten Mal in Folge alle Jahresziele erreicht werden! Ermöglicht wurde dies in erster Linie dank des großartigen Einsatzes aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, durch die tatkräftige Unterstützung der Sozialpartner in den Ausschüssen und Gremien und durch die bewährte Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes.
18 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
WIRTSCHAFT
Stadtwappen für Alpenländischen Kreditorenverband um Neujahrsempfang des Alpenländischen Kreditorenverbandes brachte Bürgermeister Christian Scheider ein besonderes Geschenk mit: dem Verband wurde das Klagenfurter Stadtwappen verliehen.
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Darüber freute sich natürlich der Klagenfurt-Chef des Kreditorenverbandes, Dr. Arno Ruckhofer ganz besonders und dankte in herzlichen Worten im Namen seines gesamten Teams für die Auszeichnung. Der Alpenländische Kreditorenverband, kurz AKV existiert seit 1924 und ist eine Gläubigerschutzorganisation für Handel, Gewerbe und Industrie. Mitglieder sind hauptsächlich Wirtschaftstreibende aus dem
freiberuflichen, gewerblichen und industriellen Mittelstand. Ziel ist es im Zuge der Inkassotätigkeit Forderungsausfälle zu vermeiden und im Falle von Insolvenzen bestmögliche Quoten für die Gläubiger hervorzubringen. Bei der Übergabe des Stadtwappens wiesen Bürger meister Christian Scheider und Wirtschaftsreferent Vzbgm. Albert Gunzer auf die wichtige Funktion des AKV für die Klagenfurter und Kärntner Wirtschaft hin und würdigten die Tätigkeit von Dr. Arno Ruckhofer und seinem Team auch in wirtschaftlich so schwierigen Zeiten wie den letzten beiden Jahren.
Bgm. Christian Scheider, Dr. Trixi Jernej, Dr. Arno Ruckhofer und Vzbgm. Albert Gunzer bei der Überreichung des Stadtwappens. Infos unter: AKV Geschäftsstelle Klagenfurt AKV EUROPA Geschäftsstelle Klagenfurt
Sariastraße 5 9020 Klagenfurt Kontakt: Tel: +43(0)463/51 31 85 Fax: +43(0)463/51 31 85-22 klagenfurt@akveuropa.at
18. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 19
KULTUR
MISS SAIGON feierte die österreichische Erstaufführung in Klagenfurt! as Musical „Miss Saigon“, das am 3. Februar 2001 im Stadttheater Klagenfurt Premiere feierte, ist eine gebotene Ansammlung großer Gefühle, deren Ausdruck in den deutschen Songtexten streckenweise als seichte Banalität erscheint. Der detailreichen Erzählung wird durch eine rasante Regie und wechselnde Bühneneffekte die Gefahr entzogen in Langatmigkeit abzugleiten.
träume der Vietnamveteranen „musicalform -verpackt“ in die abendfüllende Unterhaltung eingewoben. Überschüttet von großen Emotionen, dicht in zwei Stunden hineingepackt verlässt man etwas überfordert, nachdenklich das Theater.
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Das durchgehende Hauptelement des Bühnenbilds, das Wrack eines amerikanischen Bombers; dargestellt in Form einer imposanten Stahlkonstruktion welche dem wechselnden Szenario mit Beleuchtungseffekten angepasst wird, lässt ein sich Verlieren in die Liebesgeschichte nicht zu, da der Kriegsschauplatz im Hintergrund nie verschwindet In Momenten des Zusammenseins von Chris (Carsten Lepper) dem amerikanischen Soldaten mit der jun-
gen Vietnamesin Kim (Kun Jing) kommt kurz der Gedanke an Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ auf, der jedoch gleich verfliegt als der zwielichtige „Engineer“ (Daniel Eriksson) mit dem Refrain „Der Mensch bleibt immer ein Tier“ in die Realität dieser österreichischen Erstaufführung ruft.
„boat-people“ Thematik; und nicht zuletzt die Alp-
Bleibt die Frage übrig ob Liebe sich als eine verbindende Brücke über all diese doch so unterschiedlichen Abgründe erheben kann? In „Miss Saigon“ jedenfalls nicht! (RMK 2011)
„Schonungslos“ werden, diese auch noch heute gültigen Realitäten wie „The American Dream“ als Wunsch nach Freiheit, der Sextourismus zur Lebensexistenz, die
KÄRNTEN WEIBLICH Buchpräsentation und Performance Dienstag, 01. März 2001, 20.30 Uhr Theaterhalle 11, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1 Eintritt frei., Anmeldung Tel: 0800 20 33 88 Mail: frauen@ktn.gv.at Kurzporträts von Ute Liepold“: Die Autorin Ute Liepold hat die Geschichte von Frauen in Kärnten recherchiert und diese in 150 Kurzporträts zusammengefasst. Das Buch versammelt verschiedenste Frauenfiguren von Hemma von Gurk bis zu Ingeborg Bachmann und ist mit Foto- und Bildmaterial angereichert. Es zeigt, in welch unterschiedlichen Kontexten sich Frauen in der Landesgeschichte bemerkbar
gemacht haben. Das Spektrum reicht von Herrscherinnen bis zu Gewerkschaftsfrauen, von Heiligen bis zu Gattenmörderinnen, von Künstlerinnen bis zu Marktfrauen, von Klosterschwestern und Weltreisenden bis zu Widerstandskämpferinnen und Partisaninnen. Das Ziel ist, Frauen als Gestalterinnen des gesellschaftlichen Lebens in Kärnten bewusst zu machen.
20 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
Der HSV Klagenfurt – Sektion Fußball veranstaltete kürzlich sein traditionelles Preisschnapsen in Klagenfurt. Diesmal wurde es im „Cafe Golferl“ in der Postgasse in Klagenfurt ausgetragen. An die 30 Spieler freuten sich über die tolle Organisation, die tollen Preise und darüber, dass auch LR Harald Dobernig dabei war. Sektionsleiter Alfred „Jhonny“ Höfferer: „Landesrat Harald Dobernig ist bei uns immer ein gern gesehener Gast. Auch dass er bei dem einen oder anderen Meisterschaftsspiel dabei ist, freut nicht nur mich als Sektionsleiter, sondern auch die gesamte Mannschaft.“ LR Dobernig ortet beim HSV Klagenfurt ein sehr freundschaftliches und familiäres Miteinander. „Deshalb bin ich auch immer wieder gerne mit dabei“, so Dobernig. Im Bild Präsident Siegfried Höfferer, Kassier Günther Jäger, Sektionsleiter Alfred Höfferer und LR Harald Dobernig.
Auch heuer wurden am Valentinstag Blumen verteilt. Große Freude mit der blumigen Überraschung hatten auch die Bewohner der Seniorenanlage in Völkermarkt, die die ersten Frühlingsboten von LTPräs. Josef Lobnig und Vbgm. Gerald Grebenjak gerne übernommen haben. Im Bild Gerald Grebenjak, Josefine Flatschacher, GR Gabi Pitomec, Elisabeth Gratzei, Herta Rexeis, Seppi Lobnig.
REGIONALES
Kürzlich feierte Frau Silvia Kofler aus Klagenfurt ihren 50. Geburtstag im traditionellen Restaurant Krall in Klagenfurt. Silvia Kofler und ihr Mann Bernfried haben vom Land Kärnten auch das Ehrenkreuz für Lebensretter erhalten. Sie halfen einer Frau aus Klagenfurt die von einem Rotweiller angefallen wurde. LR Harald Dobernig ließ es sich natürlich nicht nehmen, der Jubilarin persönlich zu gratulieren. Im Bild LR Harald Dobernig, Silvia Kofler mit ihrer Mutter und Bgm. Scheider.
Alle Infos im Internet: www.freiheitliche-ktn.at
Zahlreiche Senioren sind zum 1. Keutschacher Seniorenball in den Schlossstadl gekommen, darunter auch Landesrat Harald Dobernig, Landesobfrau Sigrid Steinkellner, die Obfrau der Keutschacher Senioren Nelly Metzler, Bezirksobmann GR Johann Berger, GR Herbert Stöckl sowie GR Gisela Schatzmayer aus Maria Wörth. Bürgermeister Gerhard Oleschko zeigte sich sehr erfreut über die zahlreichen Gäste, die den Weg nach Keutschach gefunden haben. Als Dank bekamen alle Damen einen Blumengruß vom Bürgermeister.
REGIONALES
Als kleines Dankeschön für die vorbildliche Arbeit im Rahmen des Landesfestzuges am 10. Oktober löste Volkskultur- und Brauchtumsreferent LR Harald Dobernig ein Versprechen ein und lud über 100 Mitarbeiter der Abteilung Entsorgung der Stadt Klagenfurt zu Gulasch und Getränken ein. „Sie alle haben dazu beigetragen, dass der Festzug am 10. Oktober zu einem einzigartigen Erlebnis für ganz Kärnten wurde. Ohne die Abteilung Entsorgung wären die 90-Jahr Feierlichkeiten nicht das gewesen, was sie waren. Die Stadt erstrahlte in einem Glanz, der bei solchen Großveranstaltungen wichtig ist. Aus diesem Grund bedanke ich mich bei allen Bediensteten nochmals mit dieser Einladung“, betonte Dobernig. Aber nicht nur bei den Jubiläumsfeierlichkeiten, sondern tagtäglich würden die Mitarbeiter mit ihrem vorbildlichen Einsatz für eine saubere Stadt sorgen, so der Landesrat. Mit dabei waren Bundesrat Peter Zwanziger, Stadtrat Wolfgang Germ und Personalvertreter Albert Di Bernardo.
In die Seniorenräumlichkeiten des Stadthauses in Völkermarkt lud die Obfrau des Völkermarkter Seniorenringes, Rosi Ruckhofer, zum Faschingsfest. Zahlreiche junggebliebene „Faschingsnarren“ folgten dieser Einladung und zur Musik von Edi Lanz wurden gemütliche und lustige Stunden verbracht. Mit dabei auch LT-Präs Josef Lobnig und LAbg Gerald Grebenjak.
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Wie in den letzten 53 Jahren fand auch dieses Jahr der traditionelle Granitztaler Kärntnerball in den Räumlichkeiten des Gasthaus Gößnitzers statt. Das Organisationsteam rund um OPO GV KR Rosemarie Schein und Vzbgm. Josef Hasenbichler konnten zahlreiche Gäste aus Nah und Fern begrüßen. Nach dem Auftanzen der Kindervolkstanzgruppe Klagenfurt spielten Hubert Urach und seine Orig. Fidelen Lavanttaler zum Tanz auf. In den Kellerräumlichkeiten sorgten das Jugendteam rund um GR Mag. Melanie Schein mit einer Disco für gute Stimmung. Unter den Gästen wurden unter anderem StR. Johannes Loibnegger, StR. Mag. Nina Schratter, LAbg. Harald Trettenbrein, GR Werner Sternat, GR Evelin Dohr, GR Helmut Dohr, GR Daniel Megymorecz und LT-Präs. Josef Lobnig gesichtet. Das Team der Freiheitlichen in St.Paul freut sich bereits auf den 55.Granitztaler Kärntnerball im Jahr 2012.
Bei Forschung und Entwicklung ist Kärnten auf der Überholspur und will auch weiterhin auf die Tube drücken. Das betonten Technologiereferent LH Gerhard Dörfler und der Vorstand des KWF Hans Schönegger. „Wir haben uns von einem Nichtforschungsland in ein Forschungsland entwickelt“, sagte Dörfler. 1993 habe die F&E-Quote Kärntens 0,42 Prozent betragen, aktuell seien es 2,43. Eine Studie sieht Kärnten auf Platz 1 im Alpen Adria Raum.
22 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
FREIZEIT
Herzlich Willkommen im Tröpolacher Hof b im Sommer Wandern, Klettern, Radeln, Schwimmen, Bergsteigen, Golfen oder einfach nur die Landschaft und die Ruhe genießen...oder in der kalten Jahreszeit Skifahren, Langlaufen, Rodeln, Eislaufen, bei uns ist alles möglich.
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Die Landschaft, die Luft, das Klima, alles was Kärnten so einzigartig macht ist sowohl für junge Erlebnisurlauber, anspruchsvolle Kultururlauber, erfahrene Abenteuer urlauber sowie auch für Familienurlauber immer wieder ein neues Erlebnis.
Nicht weit von unserem Hotel entfernt finden Sie die verschiedensten Freizeitaktivitäten. Action und Spaß wird auf der Sommerrodelbahn „Pendolino“ oder der Flying Fox Meile, am Nassfeld geboten; die faszinierende Natur mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna — Wulfenia Carintica — und die unberührten Naturlandschaften sind Anziehungspunkte für Botaniker und Naturliebhaber. Auch kommen Erholung und Entspannung nicht zu kurz hauseigener Fahrradverleih, geführte Wander– und Kletter-
unserer Gäste. Innerhalb von fünf Gehminuten erreicht man die Talstation vom Millenium-Express, welcher im Winter und im Sommer zur Verfügung steht.
touren sowie ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sind ständige Begleiter
Das „Guten-Morgen-Buffet“ mit heimischen „Schmankerln“ und nationalen Köstlichkeiten aus den Regionen sorgt für einen guten Start in den Urlaubstag. Neben persönlicher und individueller Betreuung genießen Sie hausgemachte und einzigartige Spezialitäten aus Küche und Keller.
Schauen Sie mal bei uns vorbei - wir freuen uns über Ihren Besuch!
Familienbetriebe sind wichtige Basis für Wirtschaft ei einem Betriebsbesuch beim Tröpolacher Hof in Tröpolach bezeichnete Finanzreferent LR Harald Dobernig die Familienbetriebe als wichtige Basis für die Kärntner Wirtschaft. „Sie sorgen mit großem persönlichen Einsatz für die Schaffung und Sicherung wichtiger Arbeitsplätze, vor allem auch in entlegenen Regionen“, sagte Dobernig, der von Landtagsabgeordneten Helmut Haas begleitet wurde.
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Der Tröpolacher Hof wird bereits seit fünf Generationen von der Familie Filippitsch betrieben. Geschäftsführer ist Peter Filippitsch. Vom einstigen Gasthaus mit angeschlossener Gemischtwarenhandlung hat sich der Betrieb im Laufe der Jahre zum Drei-Stern-Ferienhotel „Der Tröpolacherhof“ mit dem ADEG-Markt als Nahversorger entwickelt. Das Hotel verfügt über moderne Zimmer, einen gemütlichen Gastraum, einen neu gestalteten Speisesaal, einen kleinen, ruhigen Gastgarten sowie eine finnische Trockensauna mit Kräuterdampfbad und Kaltwassertauchbecken. Seit 1998 wurden bereits mehrere kleine Förderprojekte über den KWF abgewickelt.
18. Februar 2011 I KärntnerNachrichten 23
FASCHING
Tolle Faschingssitzungen in Oberkärnten ie Faschingsgilden Spittal mit Kanzler Suntinger und Millstatt mit Kanzler Ebner bieten wieder ausgezeichnete Faschingssitzungen. In Millstatt wurden trotz kurzfristiger Proben tolle Faschingsnummern geboten.
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Bei der Premiere lobte auch der örtliche Bürgermeister die tollen Leistungen der Akteure.
Es gab viel zu lachen und im vollen Kulturhaus herrschte beste Stimmung. Einige Akteure hatten gleich mehrere Auftritte. Der „Grufti“ – Akteur lieferte als Publikumsliebling wieder einige Monsternummern. Als Prinzenpaar fungierten Prinz Gaudius von Lustig (Michael Näher) und Prinzessin Kathrin II. (Katrin Jenko).
In Spittal/Drau ging diesmal wieder die Post ab. Diesmal wird eine schwungvolle und musikalische Faschingssitzung geboten. Bürgermeister Köfer hatte zwei Tische im Festsaal reservieren lassen, ist aber nicht gekommen. Möglich, weil einige Faschingsnummern seine neuartige Heilkraft zum Thema hatten, ihm nicht sonderlich zusagten.
Sehr gute Auftritte hatten die „Köche“ und die Sänger „Tina Turner“ und Gabalier, diese brillierten auf der Faschingssitzung. Alle Akteure konnten das Publikum voll in Stimmung bringen. Als Prinzenpaar stellten sich Prinz Schalkus XLIII. (Mathias Hartlieb) und Prinzessin Anna I. (Anna Klampfer) dem Narrenpublikum.
24 KärntnerNachrichten I 18. Februar 2011
FREIZEIT
Hebalm: Familien-Ski-Lauf zu Sonderpreisen Das besonders familienfreundliche Skigebiet „Hebalm“ in der Steiermark zählt mit 35 Pistenkilometer, 42 km Langlaufloipen, Rodelbahnen und Halfpipes für Snowboarder zu einen der beliebtesten Wintersportgebiete des Landes.
Informieren Sie sich auch über den neue Ski- und Thermenspaß. Es lohnt sich! Info: www@hebalm.at