Nr. 4 • 57. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 28. Januar 2011
Am 26. Jänner wäre Jörg Haider (✟)61 Jahre alt:
Innehalten!
Uwe Scheuch: Rücktritt des Verteidigungsministers ist bereits mehr als fällig!
Landesrat Christian Ragger weist überzogene Forderungen der Pflegeheimbetreiber zurück!
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THEMA DER WOCHE
Die Freiheitlichen stellen den Führungsanspruch! Beim Neujahrstreffen der FPÖ in Vösendorf stellte der Bundesparteiobmann HC Strache vor mehr als 4.000 begeisterten Zuhörern den Führungsanspruch der Freiheitlichen. Mit dabei: eine starke Delegation aus Kärnten mit LPO Uwe Scheuch und LR Harald Dobernig an der Spitze.
„Die FPÖ wird bis 2013 die stärkste Partei in Österreich werden“. Mit diesen klaren Worten stellte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache beim traditionellen Neujahrstreffen den Führungsanspruch der Freiheitlichen. Die FPÖ liege nach neuersten Umfragen des IMAS Institutes gleich auf mit der ÖVP und sei von der SPÖ nur durch einen Prozentpunkt getrennt, verwies Strache auf den erfolgreichen Kurs der Freiheitlichen, der in den Wahlergebnissen des vergangenen Jahre seine Bestätigung gefunden habe. „Der erste Platz ist in Reichweite, und Österreich braucht die FPÖ“, so Strache, denn die Freiheitlichen sind die Einzigen, die
die Probleme der Gegenwart ernst nehmen und die Einzigen, die Lösungen für die Probleme haben: „Wir arbeiten für Österreich, während die rot-schwarze
Bundesregierung hauptsächlich damit beschäftigt ist, das sauer verdiente Steuergeld der Österreicher ins Ausland zu verschieben.“ Das Ziel, so Strache,
sei es die FPÖ zur stärksten und bestimmenden Kraft in Österreich zu machen und den Kanzleranspruch demokratisch durchzusetzen, um unsere Heimat damit in-
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THEMA DER WOCHE haltlich nachhaltig in eine bessere, sozial gerechtere und sichere Zukunft zu führen. „Gemeinsam werden wir unsere Ideale für unsere Heimat und unsere Zukunft, für unser Volk und unsere Kinder erfolgreich umsetzen“, betonte HC Strache.
Österreich zuerst! HC Strache übte heftige Kritik an der EU-Hörigkeit der Bundesregierung. So kritisierte Strache, dass die EU über die Köpfe der Bürger hinweg einen sogenannten Rettungsschirm von 750 Milliarden Euro geschnürt habe, an dem sich Österreich mit bis zu 15 Milliarden an Haftungen beteilige, die jederzeit schlagend werden könnten. Nutznießer seien nicht die Bürger, sondern die Banken und Versicherungen. Dieser Rettungsschirm sei nichts anderes als ein weiteres Banken-Hilfspaket: „Wer an den Geschäften verdient, muss auch die Risiken tragen“, so Strache, der forderte, dass die Großbanken ihre Zeche selber zahlen sollen. Beim Neujahrstreffen gab es auch ein klares Bekenntnis zur Wehrpflicht. „Ein Ende der Wehrpflicht bedeutet auch das Aus für die Neutralität und den Zivildienst“, betonte HC Strache. Eine Heeresreform sei dringend notwendig, die Abschaffung der Wehrpflicht sei jedoch der falsche Weg, warnte der FPÖBundesparteiobmann, denn dieser Weg führe direkt in die NATO. Auch bedeute die Abschaffung der Wehrpflicht das Ende des Zivildienstes. Grundsätzlich sei es absurd, einen Zivildiener zum Heeresminister zu ernennen. „Das wäre das gleiche, als ob man einen
Vegetarier zum Direktor einer Wurstfabrik ernennt. Das Experiment einen Zivildiener zum Verteidigungsminister zu machen, sei gescheitert“, sagte Strache. Er würde es begrüßen, wenn Darabos das Feld räumen würde, bevor er das Heer endgültig zerstöre.
Multi-Kulti ist gescheitert Klare Worte fand HC Strache zum Thema Integration. „Undifferenzierte Massenzuwanderung ist der falsche Weg“, sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann. Zur aktuellen Dis-
kussion um den grausamen Tod des dreijährigen Buben Cain in Vorarlberg, der von einem mehrfach vorbestraften und wegen seiner Drogensucht in Frühpension befindlichem Zuwanderer aus Serbien erschlagen worden sein soll, hielt der FPÖ-Obmann fest: „Wäre dieser Gewalttäter sofort nach seiner ersten Straftat abgeschoben worden, dann würde der dreijährige Bub heute noch leben.“ Der Schutz unserer Kinder sei ihm wichtiger als versponnene und absurde M u l t i - Ku l t i - P h a n t a s i e n : „Verbrecher gehören abge-
schoben, und ob die roten und grünen Gutmenschen dann jammern, ist mir ehrlich gesagt egal. Wer sich an Kindern vergreift, hat keine Rücksicht zu erwarten.“ Auch im Asylwesen ortete Strache massive Fehlentwicklungen: Die Rückkehr abgeschobener Asylwerber wie der Familien Zogaj und Komani sei „eine glatte Verhöhnung des Rechtsstaats. Schlepperbanden und die Asylindustrie, an der diverse NGOs und Rechtsanwälte gut verdienen, werden durch derartige Vorkommnisse ausgesprochen ermutigt.“
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HINTERGRUND
Bürgerbüro: Umfassende Servicestelle des Landes Kärnten Das Bürgerbüro von Landeshauptmann Gerhard Dörfler gilt als eine der meist genützten Servicestellen im Lande. Bereits über 100.000 Kärntnerinnen und Kärntnern konnte geholfen werden.
Ob Sonderaktionen wie die Auszahlung des Teuerungsausgleiches und Müttergeld oder der kostenlose Zinsscheck bis hin zu Wünschen, Problemen, Anregungen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes, das Bürgerbüro von Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist mit seinem kompetenten Team immer zur Stelle, wenn der Schuh drückt. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BürgerBüros verstehen es, sich einerseits Zeit für die Kärntnerinnen und Kärntner zu nehmen und andererseits auch rasche und kompetente Lösungsvorschläge, Hilfe
und Antworten auf unbürokratische Art und Weise anzubieten“, informiert Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Mit informativen Auskunf tser teilungen, Beratungsgesprächen, Interventionen und Hilfestellungen jeglicher Art gelingt es dem Team unter der Leitung von Siegfried Wuzella immer wieder ein Lächeln in die Gesichter der Menschen zu zaubern und konkrete Hilfe zu leisten.
Unbürokratische Drehscheibe Das Bürgerbüro des Landeshauptmannes fungiert neben den oben genannten Initiativen und
Hilfestellungen auch als „Drehscheibe“ bei der Abwicklung von diversen Förderungen wie zum Beispiel der Pendlerförderung, des Fahrtkostenzuschusses, der Brennholzaktion, des Kärntner Jugendstartgeldes und vieles mehr. „Ein zusätzliches Service besteht in der kostenlosen Erstberatung durch einen Rechtsanwalt und seit 1. Mai 2010 verfügt das BürgerBüro mit Peter Harring sogar über einen eigenen Bankenombudsmann, der durch seine kompetenten Lösungsvorschläge schon vielen Kärntnern in finanziellen Belangen helfen konnte“ lässt Siegfried Wuzella wissen.
Hilfsbereit, verlässlich, freundlich! Das Motto des Bürgerbüros, „hilfsbereit, verlässlich, freundlich“, gilt als Sinnbild für die Einsatzbereitschaft seiner Mitarbeiter. Die Kärntnerinnen und Kärntner berichten sich gegenseitig davon, die Mundpropaganda funktioniert. „Es geht um schwere Schicksalsschläge, Krankheitsfälle, Menschen die Arbeit oder Wohnung verloren haben, bis hin zu juristischen Problemen. Mir ist es ein persönliches Anliegen, Menschen mit Beeinträchtigungen zu unterstützen“, betont LH Dörfler.
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HINTERGRUND
Hilfe auch für Bankkunden KN-Interview mit Ombudsmann Dr. Peter Harring
Das engagierte Team des Bürgerbüros mit Ing. Siegfried Wuzella.
So half der Bankenombudsmannn Frau R.G. (81) aus Villach schrieb vor einiger Zeit einen ausführlichen Brief an die Frau unseres Bundespräsidenten. Da es sich um ein Bankproblem handelte kam der Brief über die Präsidentschaftskanzlei zum Bankenombudsmann. Nach mehreren Interventionen, Kontakten und persönlichen Terminen gelang es, der Familie die angedrohte Zwangsversteigerung ihres Hauses, das die betagte, aber unglaublich engagierte Frau G. mit ihrem pflegebedürftigen Mann bewohnt, zu ersparen und der Bank mit Hilfe der Familie eine sehr anständige und leistbare Regelung abzuringen. Dank an die BAWAG/PSK. Armin H. (58) aus Wolfsberg, viele Jahre erfolgreicher Unternehmer kam durch einen Unfall, langen Krankenstand und dann frühzeitige Pensionierung zu einer kräftigen Überziehung seines auf seinem Haus sichergestellten Rahmenkredites. Rückzahlung unmöglich! Da man nun nachweisen konnte, dass eine Abdeckung der Verbindlichkeiten durch eine Verwertung der Liegenschaft nicht mehr möglich war, stimmte die Bank einer neuen Schätzung zu und einigte sich schließlich mit dem Kunden auf eine Abschlagszahlung in der Höhe des zu erwartenden Erlöses, ohne die Existenz ihres langjährigen Kunden endgültig zu gefährden. Danke an den Vorstand der VOLKSBANK Kärnten.
KN: Seit Mai vergangenen Jahres bietet das Bürgerbüro als neues Service für leidgeprüfte Bankkunden Beratung durch Sie als Banken-Ombudsmann an. Ist die Nachfrage immer noch groß? Dr. Harring: Unsere wöchentlichen Sprechtage sind stets gut besucht. Das wundert auch nicht, denn die Sorgen und Nöte der KärtnerInnen im Umgang mit Banken nehmen eher zu. KN: Können Sie auch helfen, gibt es erfolgreiche Interventionen? Dr. Harring: Selbstverständlich gibt es nicht in allen Fällen zufriedenstellende Lösungen, das ist unmöglich. Aber wie es Landeshauptmann Gerhard Dörfler zuletzt bei seinem Neujahrsempfang gesagt hat, haben Bürger mit großen Sorgen geradezu ein Recht darauf, dass man sich Zeit nimmt, sich mit ihren Problemen zu befassen, geduldig zuzuhören und gemeinsam zu überlegen, wie man die Situation verbessern kann. Das tun wir! KN:
Wer
sind
Ihre
Dr. Peter Harring. Verhandlungspartner? Dr. Harring: In erster Linie die heimischen Kärntner Banken. Wir freuen uns in jedem einzelnen Fall darüber, wenn es gelingt, mit Hilfe der sehr aufgeschlossenen und hilfsbereiten Bankmanager Zahlungserleichterungen, Ratenreduzierungen, Entgegenkommen bei Kredit-Konditionen und Spesen, Nachlässe bei Sanierungen und Umschuldungen, Aufschub von Zwangsversteigerungen und Verständnis bei der Vereinbarung von Sicherheiten zu erreichen. KN: Wie kommt man zu einem Termin? Dr. Harring: Am besten über das Bürgerbüro!
Das Bürgerbüro des Landeshauptmannes im Gebäude der Landesregierung, Arnulfplatz 1 in Klagenfurt. Telefonisch über die kostenlose Hotline 0800 201 210 erreichbar! (per E-Mail unter lh.buergerbuero@ktn.gv.at) Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 17.00 Uhr, Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr. Villach: Meister Friedrich Straße 3 (neben der Bezirkshauptmannschaft). Geöffnet von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 08.00 bis 13.00 Uhr. Spittal: Tiroler Straße 16 jeden zweiten Dienstag im Monat von 12.00 bis 18.00 Uhr.
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LANDESPOLITIK
Forderung der Heimbetreiber stellt Gemeinden vor Probleme Höhere Entgelte für die Versorgung von Pflegebedürftigen nicht leistbar - Klagsdrohungen lösen bei Soziallandesrat Mag. Christian Ragger Befremden aus! Mit Befremden nimmt der Kärntner Sozialreferent LR Christian Ragger die Ankündigung von einzelnen Betreibern von Pflegeheimen zur Kenntnis, mittels einer Zivilklage höhere Entgelte für die Versorgung von Pflegebedürftigen durchzuboxen. „Ich bedaure es, dass der Weg des Verhandelns verlassen wird, sehe aber dem Verfahren selbst mit Gelassenheit entgegen. Dieser Prozess hat österreichweit hohe Relevanz, weil es um die Frage geht, ob Heimbetreiber von der öffentlichen Hand Entgelte verlangen dürfen, welche nachweislich dazu führen, dass sie jährlich bis zu 500.000 Euro und teilweise sogar mehr Überschüsse erzielen können“, so Ragger im KNGespräch.
Zusätzliche Kosten von 25 Mio. drohen! Der Landesrat hat erstmals die Kostenstruktur der Pflegeheime bis ins Detail prüfen lassen. „Wir kennen die Ist-Kosten der Heime genau. Es gibt dabei Unterschiede, aber der Großteil kann Überschüsse vorweisen“, erklärte Ragger. 3.500 Betten der 4.200 in Kärnten seien im Plus. Müsste das Land jene Zahlungen leisten, welche die Heimbetreiber fordern, würde sich deren Jahresüberschuss massiv erhöhen. Dem Land und den Gemeinden ent-
stünden zusätzliche Kosten von 25 Millionen Euro. „Keine Berufsgruppe in Österreich kann eine Einkommenssteigerung von 21 Prozent verlangen, einzelne Heimbetreiber probieren es aber über das Gericht“, so Ragger. Für 90 Prozent der rund 4.200 Heimbewohner übernimmt das Land im Rahmen der Mindestsicherung ganz oder teilweise die Kosten, weil deren Pensionen und Pflegegeld nicht ausreichen. Dafür wenden das Land und die Gemeinden heuer 127 Millionen Euro auf. Die Kosten setzen sich pro Bewohner aus dem sogenannten Sockelbetrag und dem Pflegegeld zusammen. Das Land bezahlt den Sockelbetrag, der derzeit im Schnitt 1.911 Euro beträgt und heuer um 2,5 Prozent angehoben wurde. Die Heimbetreiber verlangen aber 2.264 Euro, was einem Zuwachs von 21 Prozent entspricht.
40 Gemeinden wären in akuter Insolvenzgefahr Vor allem für die Gemeinden wäre dies eine riesige zusätzliche Belastung. Ragger befürchtet, dass dadurch bis zu 40 Kommunen an den Rand der Insolvenz geraten. Derzeit kostet jeder Heimplatz im Schnitt 2.700 Euro, wenn die Heimbetreiber ihre Forderung
durchsetzen könnten, stiege diese Summe auf rund 3.200 Euro.
Soziallandesrat Mag. Christian Ragger bietet Heimbetreibern Paroli.
Ragger wundert sich darüber, dass unter den Klägern auch Heimbetreiber sind, mit denen er noch vor Weihnachten eine Kompromisslösung ausgemacht hatte und die nachweislich im Jahr 2010 ein positives Jahresergebnis erzielt haben. Er verweist auch darauf, dass das Mindestsicherungsgesetz so geändert worden ist, dass das Land im Rahmen der Daseinsfürsorge nicht mehr für alle reklamierten Heimkosten herangezogen werde könne, sondern lediglich für die ermittelten Normkosten.
die Pflege in Kärnten schädlichen Diskussion entgegenzuwirken, bekräftigten der Vorsitzende des SHV Wolfsberg LAbg. Harald Trettenbrein, der SHV-Vorsitzende St. Veit, AVS-Vorsitzender Karl Kohlweg sowie der SHVVorsitzende Spittal Armin Rauter, mit Geschäftsführer Thomas Schell MAS, dass die Sozialhilfeverbände in Kärnten derzeit positiv bilanzieren und eine Erhöhung des Sockelbetrages von Seiten des Landes absolut unnotwendig ist. Bekanntlich wollen einzelne private Betreiber von Pflegeheimen mittels einer Zivilklage höhere Entgelte für die Versorgung von Pflegebedürftigen durchboxen. Dies würde dem Land Kärnten 25 Mio. und den Gemeinden 13 Mio. Euro zusätzlich kosten.
Sozialhilfeverbände bilanzieren ausgeglichen Um der von den privaten Pflegeheimbetreibern für
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LANDESPOLITIK
Uwe Scheuch verlangt Rücktritt des Verteidigungsministers! Abberufung von Generalstabschef Entacher ist skandalös! „Eine skandalöse Entscheidung nordkoreanischer Gesinnung“ ist für FPKObmann Uwe Scheuch die Abberufung von Generalstabschef Edmund Entacher. „Zuerst ruft Verteidigungsminister Darabos zur allgemeinen Diskussion über eine Reformen des Bundesheeres auf und dann sägt er hochdekorierte Bundesheerangehörige ab, weil sie eine eigenständige Meinung haben. Das ist eines Demokraten unwürdig. Darabos muss zurücktreten“, fordert Uwe Scheuch. Der Chef der Kärntner Freiheitlichen verweist in diesem Zusammenhang auf Aussagen des Adjutanten des Bundespräsidenten, Georg Keller, der Entachers
Äußerungen nicht nur für legitim, sondern sogar für dessen Pflicht hält. „Wird Darabos jetzt auch Generalmajor Keller abberufen? Ist das der nächste, der wegen Majestätsbeleidigung abdanken muss?“
Fischer soll einschreiten Bundespräsident Fischer als Oberbefehlshaber des Bundesheeres ist aufgerufen, so Scheuch weiter, seinem Parteigenossen Darabos nicht nur ordentlich den Kopf zu waschen, sondern ihm auch den Rücktritt nahezulegen. Der SPÖ-Verteidigungsminister habe in der laufenden
Diskussion eine erbärmliche Figur abgegeben und eine für einen Spitzenpolitiker erstaunliche Dünnhäutigkeit bewiesen, meint Scheuch und wörtlich: „Welcher Teufel hat Darabos geritten, die Offiziere des österreichischen Bundesheeres in ihrer Bedeutung mit den Fussballern des SC Kroatisch Minihof zu vergleichen? Diese Herabwürdigung zeigt, was Darabos wirklich vom Bundesheer und seinen Angehörigen hält und bringt das Fass zum Überlaufen. Es war der größte Fehler der SPÖ, einen Wehrdienstver weigerer an die Spitze des österreichischen Bundesheeres zu stellen. Dieser Fehler gehört jetzt korrigiert.“
FPÖ mit SPÖ und ÖVP gleichauf bei der Sonntagsfrage! Ehemalige Großparteien lassen weiter kräftig Federn! SPÖ, ÖVP und FPÖ liegen in der Sonntagsfrage derzeit gleichauf, ergab eine vergangene Woche veröffentlichte Umfrage des Linzer Marktforschungsinstituts IMAS. Die SPÖ hat darin mit 26 Prozent einen leichten Vorsprung auf ÖVP und FPÖ, die jeweils bei 25 Prozent halten. Die Anhängerschaft der früheren „Großparteien“ sei damit gegenüber ihren Blütezeiten auf die Hälfte geschrumpft. Die Roten erlebten ihr Hoch im Mai 1979 mit 51 Prozent, die Schwarzen im November 1945 mit 49,8 Prozent Wähleranteil. Verglichen mit dem Ergebnis der letzten Nationalratswahl haben die
beiden Regierungsparteien verloren, die SPÖ stärker – um 3,3 Prozentpunkte von 29,3 auf 26, die ÖVP lediglich um einen – von 25,98 auf 25 Prozent. Die Freiheitlichen haben hingegen von 17,5 auf 25 Prozent stark zugelegt, die Grünen von 10,4 auf 13 leicht. Das BZÖ ist im Sinken begriffen.
FPÖ punktet bei Jungen Bei der Umfrage zeigte sich laut IMAS die Überalterung der Anhänger der aktuellen Regierungsparteien. Etwa je ein Drittel der Senioren wählen SPÖ oder ÖVP, bei den 30- bis 49-
Kärntens FPK-Chef Uwe Scheuch bezieht in der Bundesheerdiskussion Stellung: „Minister Darabos hat sich für dieses Amt disqualifiziert. Sein Rücktritt ist fällig!“
Jährigen sind es 22 bzw. 24 Prozent. Bei den jüngsten Wählern bis 30 Jahre kommen die Regierungsparteien auf 20 bzw. zwölf Prozent. In dieser Altersgruppe hat die FPÖ mit 42 Prozent eindeutig die meisten Fans. Die größte Anhängerschaft innerhalb der Berufskreise hat mit Abstand die ÖVP mit 69 Prozent bei den Landwirten. Die Facharbeiter sind am häufigsten – zu 35 Prozent – FPÖ-Sympathisanten, 29 Prozent halten der SPÖ die Stange. Diese hat ihre größte Wählerschaft unter den einfachen Arbeitern. 37 Prozent von ihnen sind „Sozis“, 29 Prozent Strache-Fans. Für Kopfzerbrechen bei SPÖ und ÖVP sorgte zuletzt auch das Neujahrstreffen der Freiheitlichen mit einem schier unglaublichen Andrang (S. 2).
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LANDESPOLITIK
Magna-Werk in Klagenfurt hat bereits 110 Mitarbeiter LR Dobernig: Bereits 110 Mitarbeiter im Werk beschäftigt. Sehr gute Auslastung und Nachfrage. Von der erfreulichen Entwicklung im Klagenfurter Magna-Werk konnte sich Finanzreferent LR Harald Dobernig im Rahmen eines Betriebsbesuches überzeugen. „Mittlerweile sind 110 Mitarbeiter bei Magna in Klagenfurt beschäftigt. Das Werk entwickelt sich gut, die Auslastung und Nachfrage steigen. Daher wird bereits im Dreischicht-Betrieb und auch am Wochenende gearbeitet. Hier werden hochwertige Produkte entwickelt und gebaut, Magna hat eine wichtige Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Kärnten“, erklärt LR Dobernig, der auch auf zukünftig geplan-
te Projekte des Unternehmens verweist. Die Magna Auteca AG in Klagenfurt wurde 2008 gegründet und ist die Zweigniederlassung der Magna Auteca in Weiz. Das Unternehmen wurde von Beginn an von der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) unterstützt. Kernkompetenz ist die Herstellung von Kunststoffteilen, Klimaklappenantrieben und Außenspiegelblinkern für die Automobilindustrie. Endkunden für die Außenspiegelblinker sind z.B. die Daimler AG, Toyota und Volkswagen. Neuer General Manager in Klagenfurt ist seit Oktober Gerhard Fleck. Fleck informierte Dobernig
über die Weiterentwicklung des Magna Standortes Klagenfurt hinsichtlich Mitarbeiter- und Produktentwicklung. „Besonders positiv sind die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter, die enge Zusammenarbeit mit der
Auf Besuch im MagnaWerk: Landesrat Harald Dobernig. Universität Klagenfurt sowie die Kooperation mit Unter nehmen aus der Umgebung wie CMS“, so der Landesrat.
Bezirksgerichte: Schließungswelle stoppen Laut Medienberichten plant die Justiz die Schließung einer Reihe von Klein- und Kleinstgerichten. Solche Gerichte gibt es auch im zweisprachigen Gebiet in Kärnten. Jetzt regt sich Kritik an der neuerlichen Schließungswelle. FPK-Obmann Uwe Scheuch: „Die Ausdünnungspläne der Regierung in den ländlichen Gebieten nimmt existenzbedrohende Formen an. Nach Postämtern, Polizei-Grenzposten und Bundesheereinrichtungen soll jetzt mit den Bezirksgerichten wohl die nächste Infrastruktureinrichtung demontiert werden“, kritisiert Uwe Scheuch. Gerade im zweisprachigen Gebiet gebe es den Bedarf an den Kleingerichten. „Das Dementi der Justizministerin zu den Schließungsplänen ist ja leider äußerst dürftig ausgefallen. Wir werden mit meinen Kollegen in der Landesregierung, aber auch bundesländerübergreifend, diese drohende Schließungswelle zum Thema machen.“ Der Großraum Wien habe im Verhältnis zu
Vorbildliches Bezirksgericht Klagenfurt. den Bundesländern einfach unverhältnismäßig viel Gewicht für die Bundesregierung, so der FPK-Obmann.
REGIONALES
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Ein Symbol für das Verbindende zwischen den Menschen! n Gurk fanden eine Gedenkmesse sowie die Enthüllung der Skulptur „Verbindende Hände“ im Gedenken an den verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider statt. Am 26. Jänner wäre Jörg Haider 61 Jahre alt geworden. Die Skulptur sei Erinnerung an ihn und zugleich Symbol für das Verbindende und fürs Miteinander, betonten Landeshauptmann Gerhard Dörfler und der Bürgermeister von Gurk, Siegfried Kampl.
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An der Gedenkmesse sowie der anschließenden Enthüllung nahmen viele Gäste aus Kärnten und anderen Bundesländern sowie Vertreter des öffentlichen Lebens teil, allen voran auch LHStv. Uwe Scheuch, Landesrat Harald Dobernig, Landtagspräsident Josef Lobnig sowie die Witwe von Jörg Haider, Claudia. Der Landeshauptmann sagte, dass es darum gehe, das Beste in jedem Menschen zu erkennen und somit eine Verbindung zum Menschen herzustellen. Jörg Haider habe allen Menschen Würde und Respekt gegeben, er habe immer versucht, das Beste in ihnen zu sehen und das Beste für die Menschen und das Land zu geben. In diesen Sinn zeige er sich verwundert über manche zuletzt erfolgten Aussagen bzw. Haltungen einzelner Leute, die sich christlich nennen würden. Er erinnerte auch daran, dass Jörg Haider stark mit Gurk verbunden war. Hier seien auch Ideen für soziale Maßnahmen, wie etwa das Müttergeld, geboren worden. Heute brauche es wieder mehr Verbindung und mehr Erdung, das sei die
Botschaft, appellierte Dörfler und dankte Bürgermeister Kampl für seine Initiative, die Skulptur in Gurk nahe dem Dom aufzustellen. Bürgermeister Kampl wies ebenfalls auf die Symbolik der Skulptur hin. Diese drücke das Zugehen Haiders auf die Menschen sowie seine Politik aus, sie erinnere an ihn und sein so erfolgreiches Wirken für Kärnten und Österreich. Die Skulptur stehe auch für Handschlagqualität, diese und mehr Zusammenstehen im Sinne von Jörg Haider brauche es heute vermehrt, so Kampl. Der Platz, an dem die Skulptur stehe, habe auch Zeichen der Erinnerungen und erfülle wichtige Funktionen für den Ort. Er dankte allen Beteiligten rund um die Skulptur, insbesondere auch den Sponsoren und dem Landeshauptmann. Der Enthüllung ging eine sehr berührende Gedenkmesse im Dom voraus, die von Stiftspfarrer Gerhard Kalidz zelebriert wurde. Worte der Erinnerung sprach Claudia Haider. Wenn der Tod geschehe, dann leben die Liebe und die Erinnerungen weiter. Das Wesentliche im Leben sei ein Geschenk. Musikalisch umrahmt wurden Messe und die Skulptur-Enthüllung vorm Dom von einem Bläserensemble der Bauernkapelle Isopp. Stiftspfarrer Kalidz erinnerte an Jörg Haider und lud zur Einkehr und zum Gebet für ihn ein. Es gehe darum, allen Menschen menschlich mit Würde und Respekt zu begegnen, so Kalidz.
10 KärntnerNachrichten I 28. Januar 2011
Eine besondere „Aktion der Nächstenliebe“ startete kürzlich der Althofener Top-Gastronom Dietmar Pobaschnig gemeinsam mit Lebenspartnerin Nathalie Topplitsch. Dem engagierten Wirtepaar gelang es binnen weniger Wochen eine Benefiz-Aktion durchzuführen und dadurch 5.250 Euro zu sammeln: „Die vierjährige Tochter meiner Lokalnachbarn Andreas Fischer und seiner Lebensgefährtin Sandra Berger erkrankte im Vorjahr an Leukämie. Um der betroffenen Familie in dieser schwierigen Lebenssituation finanziell und ideell zu helfen, haben wir mit 30 Freunden und Politikern aller im Gemeinderat vertretenen Parteien diese Aktion durchgeführt. Wir danken daher allen Sponsoren und Helfern, die mittels Glühmoststandl und Benefizbasar diesen hohen Spendenbetrag erarbeitet haben“, betonte der zweifache Familienvater und Obmann des „UECKiebitz Althofen“, Dietmar Pobaschnig.
REGIONALES
Zu Weihnachten übergaben die Gemeinderäte der Villacher Freiheitlichen dem Verein Tabea Mosaik – Lebenshilfe eine Spende in Höhe von 500 Euro. Anlässlich der Scheckübergabe versprach Villachs FPK-Vizebürgermeisterin Wally Rettl, dass sie im Jänner Ritschert für die kostenlose Ausspeisung kochen und servieren wird. Dieses Versprechen löste Vzbgm. Wally Rettl nun ein. Die anwesenden Villacherinnen und Villacher freuten sich sichtlich und lobten die hervorragende Küche. Herr Stadtrat Mag. Dr. Josef Zauchner unterstützte die Aktion durch das Schneiden von Brot, die Gemeinderäte Eva Tilly und Arnulf Jachs halfen beim Servieren.
www.freiheitliche-ktn.at
Als besonders engagiert zeigte sich auch die Althofener Familienstadträtin LAbg. Wilma Warmuth. Sie überreichte dank der Zusammenarbeit mit Soziallandesrat Mag. Christian Ragger einen namhaften Spendenbetrag als Unterstützung für die kleine Natalie Berger. Im Bild v.l. GR Heinz Fischer, GR Alexander Schlintl, Initiator Gastronom Dietmar Pobaschnig, Vzbgm. Alexander Benedikt, Familienstadträtin LAbg. Wilma Warmuth, Bgm. Manfred Mitterdorfer, Mutter Sandra Berger, GR Winfried Unegg, die Mitinitiatorinnen Claudia Hartl und Nathalie Topplitsch, sowie Sozialausschussobmann GR Rüdiger Nagy.
Da Tschriasche sagt: „Sonst wohl nichts, außer Haiders Hände zu beklagen, ihre Sorgen möchte ich haben, will ich dem Bischof sagen.“
Drei Lavanttaler Betriebe und ihre Lehrwerkstätten wurden in der Vorwoche von Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch besucht. Da die Lehrwerkstätten eine qualitativ hochwertige Ausbildung unserer Lehrlinge sichern, werden diese auch vom Land Kärnten gefördert. Anlaufstellen waren die Firma Mondi Frantschach GmbH, die Firma Geislinger in Bad St. Leonhard sowie die Technische AusbildungsGmbH in St. Andrä. Erfreut zeigte sich Scheuch darüber, dass viele Jugendliche die von ihm ins Leben gerufene „Lehre mit Matura“ absolvieren werden.
REGIONALES
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Kompetente Ratgeber für Eltern Brauchen Kinder Grenzen? Wie ernähre ich mein Kind richtig? Was ist kindgerechte Bewegung? – Diese und alle anderen Fragen können Eltern in Kärnten an kompetente Fachleute stellen. Am Institut für Bildung und Beratung (IBB) hat man nämlich die Elternbildung als Schwerpunkt gesetzt. Darüber informierten kürzlich Familienreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, IBB-Geschäftsführer Gerald Salzmann und Bildungsabteilungsleiterin Gerhild Hubmann in einer Pressekonferenz. „Die Elternbildung ist uns ein ganz wichtiges Anliegen“, betonte der Landeshauptmann. Früher habe die Familie als Sozialgemeinschaft viele Aufgaben wahrgenommen, die in unserer modernen Gesellschaft vor allem Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher nicht mehr lösen könnten. „Das wollen wir mit unseren Angeboten abfedern. Und der große Zuspruch zeigt den hohen Bedarf“, so Dörfler. Die Elternbildung sei ein familiennahes Angebot.“ Laut Salzmann können Eltern direkt ins Institut kommen, wo sie eine kostenlose Beratung bekommen (Dienstags von 8-12 Uhr, Donnerstags von 14-18 Uhr). 2010 habe es 150 solcher Gespräche gegeben. Die zweite Säule seien Elternabende in den Regionen und Gemeinden. Rund 2.000 Eltern habe man im Vorjahr bei 41 Terminen erreichen können. „Der Mensch muss die Nummer eins sein. Familie sollte nicht mit Konsum, Job, TV, Computer und Co. überfrachtet sein. Wir wollen die Eltern für den Kern ihrer Verantwortung sensibilisieren.“ Er verwies auch darauf, dass in unserer Gesellschaft immer mehr Betreuung öffentlich angeboten werden müsse. In diesem Sinne gebe es von ihm ein klares Ja zur Ganztagsschule. Am Nachmittag sollte den Kindern dort Betreuung, Sport, Kultur geboten werden, der Abend müsse dann für die Familie da sein. „Ich fordere hier endlich Lösungen vom Bund“, betonte der Landeshauptmann.
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LESERBRIEFE
Gedenkstein für Jörg Haider Die Diskussion um das Haider-Denkmal in Gurk ist beschämend. Jahrelang haben sich alle möglichen Kirchenvertreter, Politiker aller Coleurs, Wirtschaftstreibende und sogenannte VIPs um Landeshauptmann Haider geschart. Viele hundertausende Wähler haben ihm über die Jahre ihre Stimme gegeben. Und für alle möglichen und unmöglichen Personen gibt es bereits Denkmäler, Straß-
en, Plätze oder Bauwerke, die nach ihnen benannt worden sind. Aber jetzt, wo Haider tot ist, sind die Haider-Adabeis auf einmal weg: wirklich traurig. Zur Erinnerung: der Gedenkstein steht auf öffentlichen Grund und wurde im Gemeindevorstand von Gurk einstimmig beschlossen. Alex Wallner Villach
Schluß mit der Diskussion! Die Diskussion um die „Verbindenden Hände“ von Jörg Haider ist unnotwendig und sollte nun endlich beendet sein. Bei der „Leopold Wagner“ Leichtathletik-Anlage hat sich auch niemand persönlich angegriffen gefühlt. Haider und Wagner waren beide große Kärntner und stets bemüht für das Land das Beste zu tun. Denjenigen, welche sich durch diese
Skulptur angegriffen und bemüßigt fühlen dies auch kundzutun sei gesagt, dass die Energie, welche dafür verwendet wird, wohl wesentlich besser angelegt werden könnte. Behalten wir unsere verstorbenen Landeshauptleute in gutem Gedenken, in welcher Form auch immer.
Gedenkstein
Bundesheer
Die Diskussion rund um den Haider-Gedenkstein hat eines klar gezeigt, dass christliche Werte wohl nur für Auserwählte gelten.
Wie müssen sich die Offiziere des österreichischen Bundesheeres fühlen, wenn sie in ihrer Bedeutung mit burgenländischen Provinzfußballern verglichen werden? Ist das Mitarbeitermotivation a la SPÖ?
Ganz egal wie man zu Landeshauptmann Haider stand, diese hasserfüllten Ergüsse von ganz offensichtlichen Jörg-Haider-Hassern schmerzen. Gert Tschabuschnig Ferndorf
Wolfgang Miglar, Völkermarkt
Darabos hat einmal mehr bewiesen, was er für eine Fehlbesetzung ist. Kristina Hirte per E-Mail
Menschen vor Profitgier Ich finde es unerträglich, wenn private Unternehmer aus dem Leiden älterer Menschen Profit schlagen wollen. Manche Bereiche wie Gesundheit, Bildung und Soziales sollten einfach in der öffentlichen Hand bleiben und genauestens kontrolliert werden. Ich hoffe, dass die Politik dem Drängen dieser profitgierigen privaten Heimbetreiber nicht nachgibt. Ich selbst möchte im Alter ja auch nicht irgendwelchen skrupellosen Unternehmern ausgeliefert sein, sondern
mein Wohlergehen jenen anvertrauen, die nicht auf Gewinnmaximierung aus sind! Mosser Lissi Weißbriach
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Keine Toleranz Dass verstorbenen Politikern der zwei Großparteien alle möglichen Ehrungen zuteil werden, ist logisch - und auch akzeptabel. Dass aber bei einem Denkmal für einen freiheitlichen Politiker von seinen politischen Gegnern so ein „Trara“ gemacht wird, zeigt, wie weit sie es mit der Toleranz für Andersdenkende halten. Für den SPÖ-
Vorsitzenden Leopold Wagner darf es schon ein Leichtathletikstadion in Klagenfurt sein, aber für Dr. Jörg Haider kein Denkmal in Gurk? Korrektheit, Gerechtigkeit und Objektivität scheinen bei Rot, Schwarz und Grün keine Kriterien zu sein. Erwin Baumann Villach
Weniger Staat, mehr privat? Zumindest im Heimbereich sollte diese Maxime über Bord geworfen werden. Wo es um Menschenleben geht, darf der schnöde Mammon nicht im Vordergrund stehen. Es ist anmaßend, dass private Heimbetreiber immer mehr Geld einfordern. Natürlich sollte uns das Wohlergehen der älteren Generation etwas wert sein, aber
wenn man sich die öffentlichen Heime ansieht, dort wird ja auch mit den vorhandenen finanziellen Mitteln das Auslangen gefunden. Wieso brauchen denn genau die privaten Heimbetreiber mehr Geld, wenn nicht um ihren Gewinn zu steigern? Christoph Miglar Völkermarkt
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SERVICE
Zahlenlotto „1-90“ prämiert Gewinne 100% mehr bei „Ambo-Terno“ Spielarten rämienrunden bei Zahlenlotto „1-90“ haben bereits Tradition und sind bei den Spielteilnehmern überaus beliebt. Klar, gibt es doch eine ganze Menge mehr zu gewinnen. Jetzt aktuell 100 Prozent mehr, und das bei den „AmboTerno“-Spielarten.
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Zahlenlotto Prämienrunden gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Derzeit werden bei den Ziehungen bis Samstag, den 5. Februar, alle Gewinne bei „Ambo-Terno“ verdoppelt.
„Ambo-Terno“ kann man auf drei verschiedene Varianten spielen: Bei Ambo-Terno 3 wird auf drei aus 90 Zahlen gesetzt. Bei Ambo-Terno 4 tippt man vier Zahlen, und bei Ambo-Terno 5 kreuzt man fünf Zahlen an. Egal, welche der drei AmboTerno-Spielarten gewählt wird, ab „zwei Richtigen“ gewinnt man. Die Höhe des Einsatzes (acht Möglichkeiten zwischen 0,75 Euro und 500,- Euro stehen zur Verfügung) und somit auch die Höhe des Gewinnes bestimmt
der Spielteilnehmer selbst. Der Gewinn berechnet sich aus Einsatz mal Gewinnfaktor. Jede Spielart hat einen bestimmten Gewinnfaktor, der – aufgrund der aktuellen Verdoppelung – vom Zehnfachen bis zum 10.000-fachen reicht. Die Zahlenlotto-Ziehungen finden jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag statt. Die Ziehungsergebnisse werden um ca. 19.25 Uhr, im Anschluss an „Bundesland Heute“ in ORF 2, bekannt gegeben.
Für alle, die „Ja!p“ to date sein wollen: Joker verlost 100 hat natürlich auch die dreifache iPads von Apple Gewinnchance.
ablet-Computer sind auf dem PCSektor unaufhaltsam im Vormarsch. Der iPad von Apple hat sich dabei zum wohl heißesten Renner entwickelt. Mit einem „Ja“ zum Joker kann man ihn nun gewinnen. Denn Joker verlost bis zum 6. Februar insgesamt 100 iPads.
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Wer jetzt „Ja“ sagt, kann einen iPad gewinnen. Dann nämlich, wenn er „Ja“ zum Joker sagt. Joker verlost jetzt insgesamt 100 iPads von Apple unter all jenen Jokertipps, die an zumindest einer der vier Ziehungen von Mittwoch, den 26. Jänner bis Sonntag, den 6. Februar 2011 mitspielen. Gleichgültig ist dabei, ob das „Ja“
Die Ziehung der 100 Jokertipps, die je einen iPad gewinnen, findet am Sonntag, den 6. Februar 2011 unter notarieller Aufsicht statt.
Ziehung vom Mi., 19. 1. 2011 zum Joker auf einer Lotto-, einer EuroMillionen-, einer Toto-, einer Zahlenlotto- oder einer Bingoquittung angekreuzt ist. Wer von der Möglichkeit Gebrauch macht, drei Joker pro Wettschein anzukreuzen,
18153 Ziehung vom Do., 20. 1. 2011
49538 Ziehung vom Fr., 21. 1. 2011
08318 Ziehung vom Sa., 22. 1. 2011
93114 Ziehung vom Mo., 24. 1. 2011 In der Kärntner Landeszeitung vom 27. Jänner 2011 sind die
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Ausbildungslehrgänge für den Herbst 2011 der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege Klagenfurt und Villach
Ziehung vom Di., 25. 1. 2011
ausgeschrieben. Nähere Details sind dort ersichtlich.
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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
VO R S C H AU 4. Runde 2011 1: Werder Bremen– Bayern München 2 2: VfL Wolfsburg– B. Dortmund X 3: Schalke 04– TSG Hoffenheim 1 4: 1. FC Nürnberg– Hamburger SV X 5: FC St. Pauli– 1. FC Köln 1 6: 1. FC Kaiserslautern– FSV Mainz 05 2 7: VfB Stuttgart– SC Freiburg 1 8: E. Frankfurt– Mönchengladbach 1 9: Inter Mailand– US Palermo 1 10: FC Bologna– AS Roma 2 11: FC Genua– FC Parma X 1 12: AC Catania– AC Milan 2 Spiel 1-4 TOTO-Torwette
X 1 1 2 X X X X 1 X 2 X
14 KärntnerNachrichten I 28. Januar 2011
WIRTSCHAFT
Klagenfurter Magna-Werk entwickelt sich erfreulich LR Dobernig auf Betriebsbesuch: Bereits 110 Mitarbeiter im Werk beschäftigt – Sehr gute Auslastung und Nachfrage. Von der erfreulichen Entwicklung im Klagenfurter Magna-Werk konnte sich Finanzreferent LR Harald Dobernig im Rahmen eines Betriebsbesuches überzeugen.
Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) unterstützt wird. Konkret werden die existierenden Assemblieranlagen erweitert und neue Montagelinien angeschafft. Damit können Qualität und Prozessstabilität gesteigert und die gestiegene Kundennachfrage bedient werden.
„Mittlerweile sind 110 Mitarbeiter bei Magna in Klagenfurt beschäftigt. Das Werk entwickelt sich gut, die Auslastung und Nachfrage steigen. Daher wird bereits im Dreischicht-Betrieb und auch am Wochenende gearbeitet. Hier werden hochwertige Produkte entwickelt und gebaut, Magna hat eine wichtige Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Kärnten“, so Dobernig, der auch auf zukünftig geplante Projekte des Unternehmens verweist. Bereits umgesetzt wird eine Erweiterungsinvestition in Höhe von rund 4,4 Mio. Euro, die auch seitens des
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Besonders positiv sind die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter, die enge Zusammenarbeit mit der Universität Klagenfurt im Bereich Elektronik und Software sowie die Kooperation mit Unternehmen aus der Umgebung wie CMS!“ LR Harald Dobernig
Die Magna Auteca AG in Klagenfurt wurde 2008 gegründet und ist die Zweigniederlassung der Magna Auteca in Weiz. Das Unternehmen wurde von Beginn an von der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) un-
terstützt. Kernkompetenz ist die Herstellung von Kunststoffteilen, Klimaklappenantrieben und Außenspiegelblinkern für die Auto mo bil industrie. Endkunden für die Außenspiegelblinker sind z.B. die Daimler AG, Toyota und Volkswagen. Neuer General Manager in Klagenfurt ist seit Oktober Gerhard Fleck. Gf. Fleck informierte Dobernig über die Weiterentwicklung des Magna Standortes Klagenfurt hinsichtlich Mitarbeiter- und Produktentwicklung (Bild rechts). Auch die Auteca Aktiv Gesundheitsinitiative und gemeinsame Aktivitäten in der Freizeit würden für ein hervorragendes Betriebsklima bei Magna sorgen. Dobernig versicherte, dass er das Unternehmen auch in Zukunft bei der Entwicklung des Standortes unterstützen werde. Das Unternehmen Magna ist seit 1961 eine börsennotierte Aktiengesellschaft
und heute der weltweit am stärksten diversifizierte Autozulieferer der Welt. Sie entwickeln, konstruieren und fertigen Systeme, Baugruppen, Module und Bauteile und engineeren und montieren komplette Fahrzeuge – hauptsächlich zum Verkauf an OEM von Autos und Lieferwagen in Nordamerika, Europa, Asien, Südamerika und Afrika.
16 KärntnerNachrichten I 28. Januar 2011
KLAGENFURT
STW: Ein dynamisches Unternehmen! Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte die Stadtwerke Klagenfurt Gruppe. Der Regierungschef informierte sich über alle Dienstleistungsbereiche des traditionsreichen Betriebes. STW-Vorstand DI Romed Karré, Energie-KlagenfurtGeschäftsführer Mag. Franz Paulus und KEG-Geschäftsführer DI Heinz Koch informierten den Landeschef über Aufgaben und Ziele der verschiedenen Tochtergesellschaften des traditionsreichen Klagenfurter Unternehmens mit über 800 Mitarbeitern. Die Dienstleistungen umfassen die Bereiche
geplante hochmoderne GasDampfkraftwerk, Stärkung der E-Mobilität, beste Trinkwasser-Versorgung, Hallenbad-Neubau – das waren einige der Themen, über die sich LH Gerhard Dörf ler ausführlich informieren ließ. Dörfler anschließend: „Bei der STW Klagenfurt Gruppe handelt es sich zweifellos um ein dynamisches Unternehmen…“
Passt: LH Gerhard Dörfler in einer STW/EKG-MonteurJacke mit STW-Vorstand Romed Karré (li) und EKGGeschäftsführer Franz Paulus (rechts). Ganz rechts: KEGGeschäftsführer Heinz Koch, ganz links: Unternehmenssprecher Harald Raffer. Foto: LPD/Bodner/KK
Foto: Blitzlicht/Rutter/KK
24-Stunden-Zentrale gilt als „Herz“ des Unternehmens – mit kugelsicheren Türen, Nummerncodes, Überwachungskameras und Panzerglas-Fenstern. Aus gutem Grund – von hier kann Strom ab- und zugeschaltet werden. Auch ein Stromausfall ist sofort ersichtlich.
In der bestens gesicherten Netzleitzentrale: Regierungschef Dörfler mit Vorstand Romed Karré, GF Franz Paulus sowie Gernot Bitzan (Leiter Strom Netz), Peter Steinbachner (Netz) und engagierten EKG-Mitarbeitern. Energie (Strom, Fernwärme, Erdgas, Energieberatung), Wasser, Mobilität (Busse), Telekom, Freizeit (Bäder, Camping), Außenwerbung sowie das Bestattungswesen. Zur Stadtwerke Klagenfurt Gruppe zählen die Stadtwerke AG, die Energie Klagenfurt GmbH (EKG), die PosterService GmbH (PSG), die Kraftwerkerrichtungs und – betriebsgesellschaft (KEG) sowie die Bestattung Kärnten (BKG) und Pax. Ausbau der sauberen Fernwärme und Sicherung der Stromversorgung durch das
STW-Vorstand Karré überreichte dem Landeschef eine winterfeste blaue MonteurSicherheitsjacke mit STWEKG-Logos, die Dörfler sofort überstreifte. Mit einem Wein-Präsent bedankte sich EKG-Geschäftsführer Paulus für das interessante Gespräch. Der Landeshauptmann ließ es sich nicht nehmen, auch einige Abteilungen in Augenschein zu nehmen – Kundenservice, Vertrieb und Energieberatung. Mit einer Kurz-Visite überraschte der Regierungschef die PosterSercvice GmbH und die Netzleitwarte. Diese
Landeshauptmann Gerhard Dörfler nahm sich noch ein „herziges“ Abziehbild mit – mit einem Herzen und der Aufschrift „Ich steh` auf STW“.
Mit herzigem Aufkleber: „I steh auf STW“! Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit Brigitte Ruttnig (re) und Barbara Koch vom Vorstandsbüro. Foto: LPD/Bodner/KK
28. Januar 2011 I KärntnerNachrichten 17
GESUNDHEIT
lrike Pirolt, bisher stellvertretende Verwaltungsdirektorin, lenkt ab sofort die operativen Geschicke des Hauses. Wolfgang Müller, der bisher die Aufgaben des Verwaltungsdirektors interimsmäßig übernommen hatte, fungiert als Geschäftsführer weiterhin als Vertreter des Trägers des Deutsch-Ordens-Kranken hauses und bleibt verantwortlich für die Gesamtsteuerung des Hauses.
F: Eggenberger
Neue Verwaltungsdirektorin im DeutschOrdens-Krankenhaus Friesach U
Neuerungen in der Verwaltung des Krankenhaus Friesach: Wolfgang Müller, Geschäftsführer und bisheriger Verwaltungsdirektor, wird sich künftig vorwiegend um die strategische Entwicklung des Kranken-
Gemeinsam lenken sie die Geschicke des Deutsch-OrdensKrankenhauses: Geschäftsführer Wolfgang Müller und die neue Verwaltungsdirektorin Ulrike Pirolt. hauses kümmern. Er übergab deshalb die Verantwortung für die operative Verwaltung an Prokuristin Ulrike Pirolt (35), die seit 14 Jahren im Deutsch-Ordens-
Krankenhaus tätig ist und die operativen Geschicke ab sofort gemeinsam mit dem ärztlichen Leiter Prim. Felix Waidmann und der Pflegedirektorin Sonja Hochstei-
ner leiten wird. „Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung ist Ulrike Pirolt prädestiniert für diese verantwortungsvolle Arbeit“, sagt Wolfgang Müller. Mit rund 200 Betten und 350 Mitarbeitern ist das Deutsch-Ordens-Kranken haus einer der wichtigsten Gesundheits-Nahversorger in der Region. Ulrike Pirolt, passionierte Jägerin, hält sich gerne in der Natur auf. Doch allzu viel Freizeit bleibt ihr nicht: Seit 2008 ist Pirolt nämlich auch Geschäftsführerin des angeschlossenen Pflege- und Altenheims „Haus Suavitas“. Außerdem schließt sie demnächst ihr MBA-Studium an der Universität Klagenfurt ab.
Tiroler Ur-Getreidemischung gegen Übergewicht und Blutzuckerspitzen bergewicht und erhöhter Blutzucker ebnen den Weg für viele Folgekrankheiten. Regulieren Sie ihr Gewicht und ihren Blutzucker ohne Hunger und Verzicht.
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Neueste Erkenntnisse über reine Vitaminpräparate in den letzten Jahren zeigen auf, dass diese weit überschätzt wurden und sogar gesundheitsschädlich sein können. Andrea Ebner fühlt sich bestätigt. Die Ernährungsberaterin weist seit Jahren auf diesen Umstand hin. Mit ihrer Ur-Getreidemischung erzielt sie seit Jahren hervorragende Effekte und mittlerweile ist das Naturprodukt in ganz Europa erhältlich. Es vermeidet Blutzuckerspitzen, stärkt das Immunsystem, sorgt für eine schlanke Linie durch hohe Minderung des Hungergefühls und eine hervorragende Verdauung. Die Ur-Getreidemischung enthält sämtliche Vitalstoffe welche außerdem die Fettverbrennung unterstützen. Garantiert ohne unerwünschte Nebenwirkungen: „Ständig machen sich neue positive Effekte bemerkbar. In mehreren Studien habe ich bereits die Wirkung im Leistungssport nachgewiesen. Die appetithemmenden Eigen-
schaften werden ebenfalls von meinen Kunden geschätzt. Besonders Diabetiker profitieren von dem hohen Anteil an Mineralstoffen, B-Vitaminen und Spurenelemente. Sie besteht aus verschiedenen Vollkorngetreiden und einer Vielzahl von Kräutern. Anders als bei herkömmlichen V i t a m i np r o d u k te n wurden die Inhaltsstoffe nicht künstlich konzentriert. „Ich lege Wert auf die optimale Rezeptur. Und die kann uns nur die Natur selbst liefern.“, so Ebner weiter. Neueste Erkenntnisse geben ihr Recht. Es gilt als erwiesen, dass Vitamine in Ihrer Wirkung überschätzt wurden. In konzentrierter Form wirken manche sogar extrem toxisch und machen krank. Bei der Ur-Getreidemischung passt das Verhältnis: Da die Stoffe nur als natürliche
Komponenten zugesetzt werden und dies in einem ausgewogenen Verhältnis, ist die Mischung für Alt und Jung eine optimale Nahrungsergänzung und hält nachweislich gesund und vital, in jedem Alter. Aus der UrGetreidemischung wird auch das UrGetreideweckerl hergestellt, das in allen Baguette-Filialen erhältlich ist. Verfügbar ist die Ur-Getreidemischung in allen Apotheken und in ausgewählten Drogeriemärkten, aber auch direkt unter www.gesund-schlank-schoen.at.
18 KärntnerNachrichten I 28. Januar 2011
KÄRNTNER MESSEN
Erfreuliche Bilanz 2010: € 8,6 Millionen Umsatz
Zweitbestes Betriebsergebnis in der Unternehmensgeschichte ie KÄRNTNER MESSEN haben allen Grund zur Freude: Mit 8,6 Millionen Euro Gesamtumsatz und einem Cash-Flow von € 920.000 Euro konnte man
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2010 eine wirtschaftliche Punktlandung hinlegen. Knapp eine halbe Million Euro wurde in die Generalsanierung des Messerestaurants und der Küche inve-
M E S S E N 2 011 I M Ü B E R B L I C K HÄUSLBAUERMESSE - Ökologisches Bauen als Schwerpunkt: Sie ist bereits seit Wochen restlos ausverkauft. Die Rede ist von der Baufachmesse HÄUSLBAUER, die vom 4. bis 6. Februar 2011 bereits zum 24. Mal über die Bühne gehen wird. Einen besonderen Fokus richtet man dieses Jahr auf das Thema „Ökologisches Bauen“. GAST KLAGENFURT: Mit ihren rund 18.000 Fachbesuchern ist die GAST KLAGENFURT nicht nur die größte Gastronomie- und Hotelleriefachmesse in Südösterreich und im Alpen-Adria-Raum, sondern auch die erste Fachmesse im Jahr in Gesamtösterreich. Die Fachbesucher der kommenden GAST vom 20. bis 23. März 2011 erwartet unter anderen der neue b2b-Bereich „GASTgarten“, sowie ein spannender „Cooking Contest“, wo Jungköche gegeneinander aufkochen werden. FREIZEITMESSE: Das Herz eines jeden Blumenfreundes wird auf der kommenden FREIZEITMESSE vom 14. bis 17. April 2011 aufgehen. Hier sind erstmals der Landeslehrlingswettbewerb für Floristen sowie eine Blumen- und Gartenschau der Kärntner Gärtner und der Gartenbaufachschule Ehrental geplant. AUTO&BIKE: Das Thema „E-Mobilität“ zieht sich wie ein roter Faden durch die kommende AUTO & BIKE von 14. bis 17. April 2011. Das „Lebensland Kärnten“ präsentiert in der gesamten Messehalle 2 die größte österreichische E-Mobilitätsmesse. Weiters gibt es eine neue „Lifestyle-Auto- und Motorradshow“ sowie einen eigenen Bewerb, wo die ältesten fahrtauglichen Fahrzeuge gesucht und prämiert werden. RECARE - Messe mit sozialem Aspekt: Südösterreichs einzige Fachmesse für Rehabilitation, Integration und Pflege, die RECARE, geht vom 12. bis 13. Mai 2011 in die fünfte Runde. HERBSTMESSE: Mit 90.000 Besuchern jährlich zählt die HERBSTMESSE zu den größten Konsumgütermessen Österreichs. Trotz Traditionsveranstaltung setzt die Messe auch heuer wieder vom 10. bis 18. September 2011 auf neue Trends. PFERDEMESSE - Wirtschaftsfaktor „Pferd“ wächst unaufhaltsam: Nicht mehr wegzudenken aus dem Terminkalender eines jeden Reiters ist die PFERDEMESSE ALPEN-ADRIA und das „Fest der Kärntner Pferdefreunde“, die vom 14. bis 16. Oktober 2011 stattfinden werden. FAMILIE/BRAUCHTUM/GESUNDHEIT: Vom Baby bis zum Großpapa: alle fühlen sich wohl auf der beliebtesten Messe für Familien. Bei der kommenden Ausgabe vom 18. bis 20. November 2011 soll sich die Messehalle 2 in eine Familien-Erlebniswelt verwandeln.
stiert. Insgesamt 13 Eigenmessen wurden im Jahr 2010 von den KÄRNTNER MESSEN organisiert. 3.533 Aussteller aus 20 Nationen haben als Direktaussteller teilgenommen und dabei mehr als 343.000 Besucher angelockt. „Bei den Ausstellern hatten wir einen absoluten Rekordwert“, freut sich Messegeschäftsführer Erich Hallegger über das hohe Interesse der Firmen am Messestandort Klagenfurt. Rechnet man noch die Besucher der 191 Gastveranstaltungen (165.000) sowie die des Kärntner Eissportzentrums (203.000) dazu, kommt man auf eine Sensationszahl von 711.000 Menschen, die am Messegelände Klagenfurt gezählt wurden.
Neues Messejahr wartet mit Premiere auf KÄRNTNER MESSEN heben 2011 erstmals eigene IT-
Fachmesse aus der Taufe: Gemeinsam mit einem neuen Aufsichtsrat und einem neuen Vorsitzenden, will man einerseits zahlreiche neue Themen innerhalb bestehender Messen aufbauen und andererseits eine eigene Fachmesse für die ITBranche veranstalten.
Neuer Aufsichtsrat und neuer Vorsitzender Kürzlich nahm auch der neue Aufsichtsrat der KÄRNTNER MESSEN seine Arbeit auf. Als Vorsitzender und Präsident fungiert der bekannte Kärntner Jurist Dr. Gert Seeber, der Komm.-Rat Walter Dermuth in seiner Funktion ablöst. Dermuth hat über 37 Jahre lang die Geschicke der KÄRNTNER MESSEN geleitet.
28. Januar 2011 I KärntnerNachrichten 19
WIRTSCHAFT
Lavanttaler Lehrwerkstätte bietet hochwertige Ausbildung LHStv. Scheuch besuchte die Firma Mondi Frantschach GmbH, Mitglied der weltweit tätigen Mondi Group. „Die Firma Mondi Frantschach beschäftigt mit der Herstellung und dem Vertrieb von Kraft- und Sackpapier sowie Zellstoff insgesamt 440 Mitarbeiter, derzeit befinden sich 18 Lehrlinge in Ausbildung, ab September kommen weitere neun Lehrlinge dazu“, erklärte Scheuch. Ausgebildet
werden die Lehrberufe Elektrobetriebs- und Prozessleittechniker, Maschinenbautechniker, Papiertechniker, Bürokauffrau und Technischer Zeichner.
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Hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter mit Innovationsfreude und Teamgeist sind die Basis für unseren Erfolg!“ GF DI Gottfried Joham
K U R Z NO T I E RT
Mondi Frantschach bietet Jugendlichen folgende Lehrberufe an: Maschinenbautechniker/in Papiertechniker/in Elektrotechniker/in mit Schwerpunkt Prozessleittechnik Technische/r Zeichner/in Bürokaufmann/frau wobei auch die Möglichkeit einer Lehre mit Matura besteht.
„Daher bieten wir auch jungen motivierten Menschen die Möglichkeit, im Zuge einer umfassenden Lehrausbildung, eine sehr gute Qualifizierung für den weiteren beruflichen Weg zu erhalten.“ , so DI Joham. In der Vergangenheit haben die meisten Lehrlinge nach Abschluss ihrer Ausbildung einen herausfordernden Arbeitsplatz in unserem Unternehmen gefunden. Viele ehemalige Lehrlinge haben sich im Laufe der Zeit
zu Spezialisten weiterentwickelt bzw. haben heute verantwortungsvolle Führungspositionen inne. Infos unter: Mondi Packaging Frantschach GmbH Frantschach 2 9413 St. Gertraud T: 04352/530 F: +43 (0)1 790 13-960 www.mondipackaging.com
LH Dörfler zu Gast beim Nachtslalom in Schladming andeshauptmann Gerhard Dörfler war vergangenen Dienstag zu Gast beim 15. Nachtslalom in Schladming und nützte einmal mehr die Gelegenheit, die Werbetrommel für die erste grenzüberschreitende Dreiländer-Ski-WM „Senza Confini“ zu rühren. „Der gestrige Tag war neben der einzigartigen Kulisse von mehr als 50.000 Sportbegeisterten wieder ein weiter wichtiger Schritt in Richtung unserer Dreiländer-SkiWM“, betonte der Sportreferent, der unter anderem auch Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll erstmals über das Kärntner Zukunftsprojekt informieren konnte.
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Dörfler nutze auch die Gelegenheit, um Gespräche
mit Bundeskanzler Werner Faymann, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, dem Präsident des slowenischen Olympischen Komitees, Janez Kocijanzic, dem sloweni-
Freund unseres ehrgeizigen Projektes, hat er doch beste Erfahrung als Veranstalter der alpinen Ski-WM 2001 in St. Anton am Arlberg sammeln können“, so Dörfler.
schen Botschafter Alexanders Gerzina sowie mit ExSkistar Bojan Kricaj und SkiGuru Tone Vogrinec zu führen. Auch Österreichs SkiLegende Karl Schranz ist unter den „Senza Confini“Botschaftern. „Karl Schranz ist ein besonders wertvoller
Besonders freute es den Landeshauptmann, dass er dem frischgebackenen Doppelweltmeister im Snowboard, Benjamin Karl, persönlich zu seinen Erfolgen gratulieren konnte. Ein weiterer Schritt in Richtung „Senza Confini“ Ski-
WM soll von 5. bis 6. März bei den alpinen Skirennen in Kranjska Gora und Tarvis erfolgen. Dort soll zwischen Bundeskanzler Werner Faymann, dem slowenischen Ministerpräsidenten Borut Pahor, Dörfler, dem Präsidenten von Friaul-Julisch Venetien, Renzo Tondo, sowie den Bürgermeistern der WM-Orte Jure Zerjav (Kranjska Gora), Renato Carlantoni (Tarvis) und Matthias Krenn (Bad Kleinkirchheim) ein politisches Übereinkommen getroffen werden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, unsere ehrgeizigen Bemühungen erfolgreich ins Ziel zu bringen und Sportgeschichte für die Alpen-Adria Region zu schreiben“, meinte der Landeshauptmann.
20 KärntnerNachrichten I 28. Januar 2011
FREIZEIT
Das Naturhotel Lüsnerhof ****s ist seit 1. Januar 2011 Neumitglied bei den Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol! Als erstes Belvita Hotel im schönen Eisacktal bereichert das Naturhotel Lüsnerhof mit einem speziellen Angebot die erfolgreichste Angebotsgruppe Südtirols. Das Wellness- und Wanderhotel führt seine Gäste auf besondere Art und Weise „Zurück zur Natur“. Großzügig, geschmackvoll, heimelig, so präsentiert sich das Belvita Hotel Lüsnerhof inmitten der unberührten Natur von Lüsen, eingebettet in saftigen Wiesen am Waldrand, wo die Sonnenstunden bis spät in den Abend hineinreichen. In einem der unberührtesten Täler der Alpen breitet sich die Hochebene der Lüsner Alm, welche im Sommer geradezu ideal ist für Wanderungen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade, aber auch im Winter zu einem der schönsten und beliebtesten Schneeschuhwandergebiete zählt. Die Lage am Talschluss des Naturparks PuezGeisler mit der Peitlerkofelgruppe bietet ideale Wandermöglichkeiten auch im Hochgebirge. Alle modernen Naturzimmer- und Suiten verfügen über Lärchen- und Eichenböden, Vollholztäfelungen aus Zirben- und Fichtenholz und sind teilweise mit offenem Kamin ausgestattet. Entsprechend der Belvita Philosophie legt die Gastgeberfamilie Hinteregger größten Wert auf eine leichte, gesunde Küche und die Verwendung von Bioprodukte, hauptsächlich von Kleinbauern der Region. Zum Schlemmen laden 8 individuell gestaltete und heimelige Stuben ein. Aufgrund der 25-jährigen Wandererfahrung des Gastgebers Franz Hinteregger in dem bevorzugten Wandergebiet rund um den Lüsnerhof und
den von ihm seit 1993 angebotenen Schneeschuhwanderungen wurde das Haus von den Europa Wanderhotels als erstes Hotel in den Alpen mit 5 Bergkristallen ausgezeichnet. Damit gilt der Lüsnerhof als eine der TopAdressen für Wandern und Natur wellness im Sommer und Winter. Das Hotel verfügt über einen Fitnessraum mit hochwertigen Technogym Geräten und einen Bewegungs- und Meditationsraum. Der Wellnessbereich im Belvita Hotel Lüsnerhof lässt keine Wünsche offen: Da gibt es zum einen das Lüsner Badl, eine wildromantische Wellnessoase mit Saunabereich, Wintergarten, Felsenhallenbad und dem im Alpenraum einmaligen Parcours alpiner wildromantischer Wellness im Freien mit der Bachsauna am Waldrand. Des Weiteren kann der Gast im Alpin Badehaus - eine Private Spa mit außergewöhnlicher Dolomiti-Solegrotte - auf
romantische Weise entspannen. Neben einer Natursauna werden auch individuelle Hamam und Massageanwendungen in besonderer Atmosphäre angeboten. Das Badehaus ist baubiologisch errichtet, verfügt über eine Kräuterbrennerei mit Teestube, ein Rosenquarzbad für Massagen, eine Gradieranlage, ein Zirbendampfbad und die Kuschelalm mit Ruheraum im Dachgeschoss. Seit Dezember 2010 stehen den Gästen weiters eine neue große PanoramaAufgusssauna und ein weiterer Ruheraum mit offenem Kamin zur Verfügung. Last-Minute-Angebot vom 6. 2. bis zum 18. 2. 2011: 50 € Wellness-Gutschein bei einem Aufenthalt ab 3 Nächten! Infos unter: Naturhotel Lüsnerhof Familie Hinteregger Rungger Straße 20 I-39040 Lüsen, Südtirol
22 KärntnerNachrichten I 28. Januar 2011
MODE
Online-Trachtencontest startet wieder:
Neckermann Versand Österreich sucht die „Miss Alpenwelt 2011“ Der Trachtentrend ist nicht zu stoppen und begeistert derzeit ganz Österreich. Neckermann Versand Österreich sucht deshalb ab Februar bereits zum zweiten Mal im ganzen Land nach der hübschesten Trachtenträgerin. Den Teilnehmerinnen winken tolle Preise: ein Modelver trag, ein Auto für ein Jahr, ein professionelles Fotoshooting, Einkaufsgutscheine und Verwöhntage im Wellness Hotel. Frauen ab 16 Jahren können sich mit ihrem schönsten Trachtenbild beim Contest zur „Miss Alpenwelt“ auf w w w. m i s s a l p e n we l t . a t bewerben. In 2 Votingrunden werden 9 Finalistinnen durch OnlineAbstimmung ermittelt, eine 10. Finalistin hat durch eine zusätzliche Abstimmung auf Facebook ebenfalls Chancen auf die Finalrunde um den Titel „Miss Alpenwelt 2011“.
Ganz Österreich zeigt sich in Tracht Auf www.missalpenwelt.at können sich die Bewerberinnen ab dem 1. Februar mit ihrem schönsten Trachtenfoto um einen der begehrten Bundesländer-Finalplätze bewerben. Dazu müssen die angehenden Missen ein Foto von sich in Tracht auf dem Onlineportal hochladen. Die Bewerbungsfrist läuft sechs Wochen, bis zum 15. März. Gleichzeitig kann bereits fleißig gevotet werden: Einfach auf die Miss AlpenweltSeite schauen und für die Favoritin durch einen Mausklick abstimmen. Bis zum 21. März müssen die Bewerberinnen möglichst viele
Votes für ihre online ausgestellten Trachtenbilder sammeln. Danach geht es in die 2. Phase: Nun gilt es – im Zeitraum vom 22. März bis 4. April – wieder via OnlineStimmabgabe aus den jeweils 5 stimmenstärksten
Bewerberinnen pro Bundesland eine Finalistin auszuwählen. Die 9 BundesländerSiegerinnen werden zu einem exklusiven Profi-Fotoshooting eingeladen und dürfen vor der Kamera zeigen, wie gut ihnen die Trachtenoutfits von Neckermann Versand stehen. Nachdem am 4. April 9 Finalistinnen bereits feststehen, wird es auf der Neckermann Facebook-Seite noch einmal spannend. Hier kann durch die Stimmabgabe der Fans zwischen 5. und 12. April eine zusätzliche Kandidatin aus Runde 2 noch den Sprung unter die Finalistinnen schaffen. Die finale Entscheidung wird schließlich, wie im letzten Jahr, eine Fachjury treffen, die Ende April unter den 10 verbliebenen Kandidatinnen die „Miss Alpenwelt 2011“ kürt.
Miss Alpenwelt Facebook Während sich die Jury einige Tage zurückzieht, um die Entscheidung gemeinsam zu tref fen, kann parallel auf der Neckermann Facebook-Seite nochmals gewählt werden: Zwischen 18. und 21. April startet die große Publikumswahl zur „Miss Alpenwelt Facebook“. Der Titel geht an eine der 10 Finalistinnen, sie gewinnt ein 3-tägiges Verwöhnwochenende.
Modelvertrag, Auto und tolle Verwöhnpakete Neben dem Titel „Miss Alpenwelt 2011“ winken der Erstplatzierten ein Modelvertrag mit der Agentur Visage-Models und ein Hyundai i20 für ein Jahr. Darüber hinaus wird sie für den nächsten Alpenwelt Trachtenkatalog von Neckermann Versand geshootet. Für die Zweit- und Drittplatzierte sowie für die Miss Alpenwelt Facebook gibt es Einkaufsgutscheine und Verwöhntage im Almwellness-Hotel.
Alle anderen Finalistinnen gehen ebenfalls nicht leer aus: Zusätzlich zum professionellen Fotoshooting werden sie mit Einkaufsgut schei nen bedacht und können sich so gleich das passende Frühlingsoutf it aus dem Alpen-
welt Trachte n s o r timent auf nekk e r mann.at bestellen.
Mitvoten zahlt sich aus Mit dem Hochladen ihres Trachtenfotos stellen sich die Teilnehmerinnen auf der Neckermann-Homepage einem öffentlichen Voting. Zum Abstimmen aufgerufen sind alle Trachtenfans und das zahlt sich aus: Jede Woche wird unter allen Votern ein Acer Netbook verlost – ideal, um sich die Bilder der hübschen Missen unter www. missalpenwelt.at jederzeit wieder anzusehen und abzustimmen!
28. Januar 2011 I KärntnerNachrichten 23
KULTUR & FREIZEIT
Peter Wawerzinek wird Klagenfurter Stadtschreiber 2011! ie Landeshauptstadt Klagenfurt macht den „Klagenfurter Stadtschreiber“ zur fixen Einrichtung. Nach Karsten Krampitz bezieht dieses Jahr der Berliner Schriftsteller, Bachmann- und Publikumspreisträger 2010, Peter Wawerzinek, von Mai bis September das SchriftstellerAtelier des Europahauses Klagenfurt. Das Stadtschreiber-Stipendium in Höhe von 5.000 Euro ist verknüpft mit einem 5-monatigen Arbeitsaufenthalt in Klagenfurt und wird ab sofort jährlich an den Publikumspreisträger der „Tage der deutschsprachigen Literatur“ vergeben. „Die Tradition des Klagenfurter Stadtschreibers führen wir weiter und ich darf hiermit bekanntgeben, dass Peter Wawerzinek unser Angebot, heuer als Stadtschreiber nach Klagen-
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furt zu kommen, erfreut angenommen hat. Wie schon im letzten Jahr machten wir auch heuer dem Publi kums preis träger des Bachm a n n b ewe r b e s das Angebot, für 5 Monate in Klagenfurt zu leben und zu arbeiten. Diese Entscheidung ist ein weiterer Schritt, Klagenfurt als Literaturhauptstadt zu positionieren. Ein Plus für mich ist auch, dass die Klagenfurter Bevölkerung durch die Wahl des Publikumssiegers beim Bachmannpreis mitbestimmt, wer Stadtschreiber wird“, gibt Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer bekannt.