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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 49.2010

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Nr. 49 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 10. Dezember 2010

Besuch bei den Friedensengeln

Kärntner Freiheitliche werden Bundesbudget mit Verfassungsklage rechtlich bekämpfen!

Vorweihnachtlicher Besuch des Landeshauptmannes bei den Kärntner Soldaten in Bosnien!

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2 KärntnerNachrichten I 10. Dezember 2010

THEMA DER WOCHE

850 Jugendliche absolvieren die Lehre mit Matura in Kärnten LHStv. Scheuch: Gute Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglicht dualen Ausbildungsweg für die Jugend! Im Bereich der Bildung übernimmt Kärnten immer wieder die Vorreiterrolle. Bestes Beispiel dafür ist der duale Ausbildungsweg der Lehre mit Matura, welcher inzwischen auch von den anderen Bundesländern übernommen wurde. Über Aktuelles zur Lehre mit Matura und zum Fachberufschulwesen in Kärnten informierte Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch gemeinsam mit Landesschulratspräsident Walter Ebner, Landesschulinspektor Herbert Torta und Fachberufsschuldirektor Reinhold Moser im Rahmen einer Pressekonferenz. „Kärnten war das erste Bundesland, welches die Lehre mit Matura flächendeckend angeboten hat. Diese Ausbildungsform ermöglicht den Jugendlichen sowohl einen Lehrberuf, als auch die Matura zu absolvieren. Derzeit sind über 850 Jugendliche in Ausbildung, über 750 in den Fachberufschulen und ca. 100 Jugendliche bei WIFI und BFI“, erklärt Bildungs- und Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch.

Hochwertige Ausbildung „Die Fachberufsschulen in Kärnten bieten eine qualitativ hochwertige schulische Ausbildung für Jugendliche, bei denen Praxisorientierung im Vordergrund steht. Die Fachberufsschulen gehen dabei speziell auf die

LHStv. Uwe Scheuch mit Landesschulratspräsident Walter Ebner, Landesschulinspektor Herbert Torta und Fachberufsschuldirektor Reinhold Moser. individuellen Bedürfnisse der Jugendlichen ein. Dies zeigen beispielsweise die Erfahrungen aus der Umsetzung des Erfolgsprojektes „Lehre mit Matura“ und die 212 der Jugendlichen, die aufgrund besonderen Förderbedarfes integrativ mit besonderen Modellen beschult werden“, zeigt sich Ebner erfreut.

wir mit den angebotenen Coachingstunden besonders Wert legen und auf den arbeitsfreien Schultag für die Jugendlichen. Beides ist im Vergleich zu den anderen Bundesländern einzigartig und sorgt für den im Vergleich zu den anderen Bundesländern sehr hohe Behaltequote“, informiert Torta.

„Wir haben nun die ersten 60 AbsolventInnen von „Lehre mit Matura“ und die Statistik ist sehr erfreulich bei einem Drop-Out von 21,5 Prozent über die gesamte Laufzeit kann sich dieses Modell durchaus mit anderen Schultypen messen und erzielt hier bessere Werte. Dies ist auf die individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler zurückzuführen, auf die

Dank an die Beteiligten Von den 3000 Lehrbetrieben in Kärnten haben derzeit Lehrlinge in 517 Betrieben die Möglichkeit, die Lehre mit Matura zu absolvieren. „Mein großer Dank gebührt allen Beteiligten an diesem Projekt, vor allem aber den Wirtschaftsbetrieben, welche den Jugendlichen die

Lehre mit Matura ermöglichen“, so Uwe Scheuch. „Jugendliche im Fachberufschulbereich kommen aus den unterschiedlichsten Schultpyen. Von den 2.726 Schülerinnen und Schülern der ersten Schulstufe im Schuljahr 2009/2010 weisen 553 Vorbildung im AHS/BHS-Bereich auf, 449 kommen aus Landwirtschaftlichen Schulen, 1380 aus Hauptschulen und Polytechnischen Lehrgängen und 132 Personen aus sonstigen Schultypen. Eine große Bandbreite an Möglichkeiten ist also gegeben. Zur Information über das Fachberufschulwesen gibt es einen Tag der offenen Tür für alle Fachberufschulen in Kärnten. Dieser findet am Samstag, dem 29. Januar 2011 statt.


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THEMA DER WOCHE

Freiheitliche fechten Regierungsbudget an! Land Kärnten initiiert Verfassungsklage.

In der Landesparteivorstandssitzung der Freiheitlichen in Kärnten drehte sich alles um das vorgestellte Budget der Bundesregierung. Dass sich die Freiheitlichen in Kärnten die drastischen Kürzungen nicht gefallen lassen werden, gaben FPK-Parteiobmann LHStv. Uwe Scheuch, Soziallandesrat Christian Ragger und der stellvertretende Klubobmann der freiheitlichen Parlamentsfraktion Martin Strutz im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

Husch-Pfusch Budget „Ein Jahr nach der Fusion mit der FPÖ können wir viel Positives verzeichnen. Wir sind nun in der drittstärksten Parlamentsfraktion und können Kärntner Themen in Wien forcieren was die Kärnten-Mitsprache enorm steigert. Das Husch-Pfusch Budget der rot-schwarzen Regierung zeigt einmal mehr, wie hilfund planlos Pröll und Faymann sind. Nachdem wieder einmal bei den Ärmsten gekürzt und bei den Großen nichts getan wurde, starten wir von Kärnten aus eine Gegeninitiative“, erklärt FPK-Obmann Uwe Scheuch. Um die Entscheidungen der Bundesregierung anzufechten, werde das Land Kärnten eine Verfassungsklage gegen das Budget einbringen. „Dies ist möglich da wir als Bundesland ebenso vom Budget negativ betroffen sind und das Budget durch Nichteinhaltung von Terminfristen verfassungswidrig zustande gekommen ist“, betont Uwe Scheuch. Dass

die Kärntner Landesregierung schon damit begonnen hat, sich gegen das Budget zur Wehr zu setzen, gab Soziallandesrat Christian Ragger bekannt. „Bereits in der letzten Regierungssitzung gab es einen einstimmigen Beschluss für die Einsprucherhebung gegen die Änderungen des Bundes im Sozialbereich und somit gegen das Bundespflegegeldgesetz. Wir werden den von der Bundesregierung geplanten Verlust von 2,35 Millionen Euro pro Jahr im Sozialbereich nicht einfach so hinnehmen“, erklärt Landesrat Ragger. In der nächsten Woche soll das Budget im Parlament behandelt werden. „Wir Freiheitlichen werden alles dafür tun um dieses Budget zu Fall zu bringen. Verfassungsrechtlich wurde hier gegen den Vorsatz verstoßen eine zufriedenstellende Lösung zwischen Bund und Länder zu finden und auch Fristen wurden nicht eingehalten. Weiters liegt eine massive Verletzung des Vertrauensgrundsatzes vor“, zeigt Martin Strutz, stellvertretender Klubobmann der freiheitlichen Parlamentsfraktion auf. Entgegen aller öffentlichen Auftritte, in denen Finanzminister Pröll mehrfach beteuert hatte, dass es keine Steuererhöhung geben werde soll dies nun doch geschehen. Die Freiheitlichen werden alles dafür tun um diese Kürzungen, die vor allem die sozial Schwachen betreffen, aufzuhalten“, sind sich LHStv. Uwe Scheuch, Christian Ragger und Martin Strutz einig.

Kommentar von Helmut Prasch

Schluß mit lustig! Was zu viel ist ist zu viel! Nachdem die rot-schwarze Bundesregierung ganz Österreich seit Monaten mit der Budgeterstellung pflanzt, so gut wie keine Ansätze einer Verwaltungsreform zustandebringt und nun auch noch die Länder kräftig zur Kasse bitten will, ist den Kärntner Freiheitlichen in der Landesregierung der Kragen geplatzt. FPK-Landeschef Uwe Scheuch, flankiert von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und den Landesräten Harald Dobernig und Christian Ragger kündigen eine Verfassungsklage gegen das Budget von ÖVP-Finanzminister Pröll und Bundeskanzler Faymann an. Ähnliche Signale kommen aus Vorarlberg. Die Länder lehnen die Politik der großen Koalition in Wien zunehmends und immer lauter ab. Zuletzt sorgte auch die Debatte um die von der ÖVP gewünschte „Verländerung“ der Bildungspolitik für gehöriges Rumoren unter den Landeshauptleuten. Ganz allgemein wird man den Eindruck nicht los, dass die roten und schwarzen Minister selbst nicht mehr wissen, was sie tun. Langjährige Abgeordnete fühlen sich von Faymann, Pröll und Co. schlichtweg veräppelt, Parlamentssitzungen geraten immer mehr zur Farce. Von einer sinnvollen Debatte zu so heiklen Themen wie der Sozialpolitik, wo die ÖVP zuletzt den Rotstift ansetzte, finden nicht statt. Dass die nächste Budgetsitzung des Nationalrates am 23. Dezember stattfindet und die Bundesräte gar zwischen Weihnachten und Silvester zur Abstimmung nach Wien gerufen werden, ist ein weiterer Beweis für das hilflose Taumeln einer Regierung, die das Ablaufdatum bereits auf der Stirn trägt. „Wie lange noch?“, seufzen immer mehr Österreicher nach dieser fragwürdigen Performance.


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HINTERGRUND

Kärntner Friedensengel in Bosnien-Herzegowina Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte in Bosnien-Herzegowina die EUFOR-Truppe im Camp Butmir am Gelände des Flughafens Sarajevo. Unter den internationalen Soldaten ist der Anteil der Österreicher und Kärntner besonders groß, derzeit befinden sich rund hundert Kärntner auf EUFOR-Friedensmission in Bosnien-Herzegowina. Gemeinsam mit den Soldaten und Militärdiakon Karl Kastenhofer beging der Landeshauptmann eine besinnliche Weihnachtsandacht. Den vielen Kärntnern im Camp brachte der Landeshauptmann weihnachtliche Schmankerln aus der Heimat mit. „Das österreichische Bundesheer leistet mit seiner Friedensmission großartige Arbeit. Unseren Soldaten, die persönliche und humanitäre Hilfestellung leisten, gebührt große Wertschätzung und Dankbarkeit“, betonte Landeshauptmann Dörfler. Es sei nicht einfach, die eigenen Familien zuhause zurück zu lassen, um sich in den Einsatz für den Frieden im Ausland zu stellen. „Gerade in der Weihnachtszeit sind solche Einsätze für Soldatinnen und Soldaten oft sehr schwierig, deshalb sollen die Kärntner Jause und Kekse eine kleiner Gruß aus der Heimat sein.“ Der Landeshauptmann dankte allen Kärntnerinnen und Kärntnern, die sich im Ausland für Frieden in der Welt einsetzen: „Sie sind für mich die Engel des Friedens.“

Großartige Leistungen Landeshauptmann Dörfler dankte auch Oberst Klaus Jenschik, der erst am 3.

Brachte weihnachtliche Grüße zu den Kärntner Soldaten in Bosnien: Landeshauptmann Gerhard Dörfler wurde mit militärischen Ehren empfangen und stellte sich mit Keksen und einer Kärntner Jause ein.Viele Soldaten bleiben über Weihnachten im Camp. Dezember das österreichische EUFOR-Kontingent übernommen hat, für die Betreuung und umfangreichen Informationen über das Camp und die Einsätze. „Mein besonderer Dank gilt aber dem österreichischen Botschafter in BosnienHerzegowina, Donatus Köck, für seine bemühte Betreuung unseres gesamten Besuches.“ Auf dem umfangreichen Programm stand auch ein Flug mit dem zuverlässigen und vielseitigen Transporthubschrauber S70 Black Hawk. Gezeigt wurden Dörfler die Olympischen Austragungsstätten und die von Hochwasser betroffenen Gebiete, wo auch österreichische Soldaten wieder Hilfe-

stellung geben werden. Sehr beeindruckt zeigte sich der Kärntner Landeshauptmann vom Franz-FerdinandMuseum, das genau an der

Stätte des Attentats auf den österreichischen Thronfolger errichtet wurde: „Hier ist die Geschichte hautnah spürbar.“


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HINTERGRUND

Gefährliche Pflege: Landesrat Ragger greift jetzt durch! Die Vernunft hat gesiegt. Jene fünf Bewohner eines nicht genehmigten Pflegeheimes in Pörtschach, welche aufgrund der Schwere ihrer Gebrechlichkeit fachkundige Pflege benötigen, kommen in ein reguläres Pflegeheim. Soziallandesrat Christian Ragger (FPK) greift jetzt durch: „Illegale Pflege lohnt sich nicht!“ Das Verwaltungsstrafverfahren gegen die Betreiberin der illegalen Pflegestelle in Pörtschach läuft. Die Sozialabteilung hat der zuständigen Stelle in der BH alle notwendigen Unterlagen, u. a. auch den Prüfbericht der Sachverständigen, auf kurzem Weg zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich wurden auch entsprechende Anzeigen an die Staatsanwaltschaft erstattet. „Wir können jedenfalls allen Betroffenen einen ordentlichen Pflegeplatz anbieten.“ Das teilte der zuständige Sozialreferent LR Christian Ragger mit.

finden. Für Personen mit hohen Pflegestufen kommen nur Pflegeheime in Frage, während es für Menschen mit niedrigen Pf legestufen alternative Angebote i m Rah -

diese laufend von Fachkräften des Landes kontrolliert. „Wir sind es der älteren Generation schuldig, dass wir alle PflegeAngebote laufend unter Beobachtung haben und wir müssen alles tun, damit sich keine Strukturen in ein e r

Ragger will aufzeigen, dass sich illegale Pflege nicht lohnt. Es sei ein wichtiges Signal an alle, die mit Profiten in diesem Bereich spekulieren, dass die Verwaltungsstrafen so hoch sind, dass am Ende kein Gewinn, sondern nur ein Verlust herauskommt. In einer alternden Gesellschaft werde die Aussicht auf ein Geschäft mit Pflegebedürftigen eher zu- als abnehmen.

Pflege nur in genehmigten Einrichtungen! Daher strebt Ragger hierbei ein klare Botschaft an: Die Pflege von familienfremden Personen darf nur in genehmigten Einrichtungen, welche auch das entsprechende Personal beschäftigen, statt-

Aus Sorge um die pflegebedürftige Bevölkerung greift LR Christian Ragger hart durch. Illegalen Pflegeeinrichtungen drohen saftige Verwaltungsstrafen. men von betreubarem Wohnen oder alternativen Lebensräumen gibt. Zum Unterschied von illegal betriebenen Stellen würden

Grauzone bilden können“, betont Landesrat Ragger .

Weitere Prüfungen Ragger kündigte auch Prüfungen an Standorten an, von denen man aus der Vergangenheit weiß, dass hier einmal illegale Pflege stattgefunden hat: „Bei mir gibt es das sicher nicht, dass illegale Pflegestellen mitun-

ter jahrelang weiter Menschen ohne jede Kontrolle betreuen. Entweder halten sich die Betreiber an die klaren Spielregeln des Landes oder sie müssen mit einer Flut von Geldstrafen und Anzeigen rechnen.“

Garantie für optimale Pflege Ragger legt großen Wert darauf, dass zwischen genehmigten und illegalen Stellen unterschieden wird. „Die behördlich bewilligten laufen unter dem Titel alternative Lebensräume seit über einem Jahr zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten. Der Unterschied besteht darin, dass in diesen alternativen Lebensräumen maximal sechs Personen mit den Pflegestufen 1 bis 3 betreut werden und dass eine diplomierte Fachkraft des Landes regelmäßig die Qualität der Versorgung kontrolliert. Diese erstattet laufend schriftliche Berichte über jeden Pflegefall. Dieses engmaschige Netz garantiert, dass die Betreuung in diesen familienähnlichen Strukturen eine willkommene Ergänzung zu den Pflegeheimen darstellt“, erläutert Ragger. Überdies übernimmt das Land, wie in Heimen, die Kosten in den alternativen Lebensräumen.


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LANDESPOLITIK

Wichtige Arbeitsplätze in der Kärntner Wirtschaft gesichert! LR Dobernig: 690 Arbeitsplätze werden abgesichert und 88 neu geschaffen. Wichtige Beschlüsse für die Kärntner Wirtschaft standen diese Woche in der Regierungssitzung auf der Tagesordnung. Das gab Finanzreferent LR Harald Dobernig bekannt. Die Schwing GmbH in St. Stefan sowie die a-PRINT Bogenund Rollenoffset Druck GmbH in Klagenfurt werden aus dem Haftungsfonds unterstützt. Die Carinthian Tech Research AG in Villach wird mit ihrem Forschungsprojekt COMET K1 im Bereich intelligenter Sensorik aus dem KWF Technologiefonds unterstützt, womit 31 Arbeitplätze abgesichert und sechs neue geschaffen werden. Außerdem werden vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds die Kapazitätsausweitung bei der CCL Label GmbH in Völkermarkt sowie der Neubau des Thermenhotels Karawankenhof in Villach gefördert. In Völkermarkt können damit 106 Arbeitsplätze abgesichert und vier neue geschaffen werden. Beim Thermenhotel in Villach werden 41 Arbeitsplätze abgesichert und 22 neue geschaffen.

Sichere Jobs! „Insgesamt sichern wir mit diesen Beschlüssen 690 Arbeitsplätze in Kärnten und schaffen 88 neue. Das ist auch ein wichtiger Beitrag zum weiteren Rückgang der Arbeitslosenzahlen in Kärnten“, so Dobernig.

Stets ein Ohr für die Kärntner Wirtschaft: Landesrat Harald Dobernig, im Bild bei Betriebsbesuchen.

Die Schwing GmbH in St. Stefan im Lavanttal ist eine Tochtergesellschaft der deutschen Schwing-Gruppe. Sie erzeugt Baugruppen sowie Komponenten für Betonpumpen und Verteilermasten. „Schwing ist ein wichtiger Arbeitgeber für die Region und hat großes Potential für die Zukunft. Durch die Unterstützung aus dem Haftungsfonds sichern wir nicht nur die bestehenden 444 Arbeitsplätze sondern schaf fen auch 45 weitere. Auch die Produktionsverlegung des gesamten Bereiches Stahlbau aus den USA und aus Deutschland nach St. Stefan ist ein Beweis für die hervorragende Standortqualität Kärntens“, betont Dobernig. Unterstützung

aus

dem

Haftungsfonds bekommt auch die a-PRINT Bogenund Rollenoffset Druck GmbH. „Damit können 68 Arbeitsplätze abgesichert und elf neue geschaffen werden. Seitens der KSG wird ein notwendiger Betriebsmittelkredit mit einer Haftung unterstützt. Der Haftungsfonds ist hier ein wirksames Instrument, um das Unternehmen zu unterstützen und die Arbeits-

plätze zu erhalten“, so Dobernig. „a-PRINT“ hat die Betriebsliegenschaft der insolventen Kärntner Druckund Verlags- GmbH erworben und führt die Druckerei seit Oktober 2010 weiter. Geplant sind nun Investitionen zur Kapazitätssteigerung und Modernisierung. Eine neue 48-Seiten-Rollenoffsetmaschine soll dazu beitragen die Marktanteile zu erhöhen.


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LANDESPOLITIK

Reformen in Kärnten sorgen für langfristige Einsparungen! Trendumkehr bei Lehrerüberhang eingeleitet.140 Planstellen im öffentlichen Dienst reduziert Auf die umfassenden Reformen im Verwaltungsbereich verweist Finanzlandesrat Harald Dobernig. „In den letzten 15 Monaten konnten wir im Rahmen der Budgetkonvente wesentliche Reformschritte umsetzen, die auch konkrete Einspareffekte bringen. Wir haben wie versprochen eine Verwaltungsreform eingeleitet, die Pensionsreform umgesetzt, Planstellen im öffentlichen Dienst eingespart und eine Trendumkehr beim Lehrerüberhang erreicht“, betont Dobernig. „In Kärnten sprechen wir nicht nur von Reformen, wir setzen sie auch Punkt für Punkt um. Das unterscheidet uns vom Bund.“ Die Pensionsreform bei den Beamten habe man nach den Vorgaben des Bundesrechnungshofes beschlossen und spare damit 200 Mio. Euro bis zum Jahr 2050 ein. Ein wesentliches Ziel sei auch die Reduktion des Personalstandes im öffentlichen Dienst um zehn Prozent bis 2014, so Dobernig. „Hier haben wir bereits ein gutes Drittel des

Weges zurückgelegt. Bis dato haben wir mit dem selektiven Aufnahmestopp schon 140 Planstellen reduziert und sparen damit jährlich über 5,3 Mio. Euro ein.“ Ein wichtiger Schritt war auch die Reduktion des Überhanges bei den Lehrerdienstposten. „Hier war die Trendumkehr notwendig. Für das Schuljahr 2010/11 hat bereits ein Lehrerüberhang von 750 Dienstposten gegenüber den vom Bund vorgesehenen und finanzierten Planstellen gedroht. Wir haben natürliche Abgänge nicht mehr nach besetzt und konnten so den Überhang auf 571 Dienstposten einschränken. Den drohenden Mehraufwand von 27,6 Mio. Euro für das Landesbudget konnten wir auf 20,2 Mio. Euro reduzieren“, so der Finanzreferent. Generell stehe Kärnten im Bildungsbereich sehr gut da und sei mit aktuell 32 Standorten und 141 Klassen im Rahmen des Modellversuchs „Neue Mittelschule“ auch ein Vorreiter auf Bundesebene, betont Dobernig.

Dobernig: „Die Verwaltungsreform in Kärnten trägt Früchte!“

Musikschulen Kraig und Möllbrücke ausgebaut! Kulturreferent LR Harald Dobernig sichert Finanzierung aus Musikschulbaufonds zu. Wichtige Umbaumaßnahmen stehen im kommenden Jahr in den Musikschulen Möllbrücke und Kraig an. Das gibt Finanz- und Kulturlandesrat Harald Dobernig bekannt. An beiden Standorten wird die bestehende Infrastruktur erneuert und verbessert, insgesamt werden rund 600.000 Euro aus dem Musikschulbaufonds zur Verfügung gestellt. „Es freut mich, dass die Musikschulstandorte in Möllbrücke und Kraig nun saniert und ausgebaut werden. Unser Musikland Kärnten lebt vom großen Interesse der jungen Menschen an der Musikausbildung und der Möglichkeit, ein Instrument in optimaler Umgebung zu erlernen. Heuer haben wir über 17.500

schaft verweist. In Möllbrücke wird mit dem Projekt ein Bildungszentrum geschaffen, in welchem die Volksschule, Hauptschule, Musikschule, der örtliche Sportverein und eine Mediathek untergebracht sind. Insgesamt werden für dieses Projekt 4,7 Mio. Euro investiert. Davon kommen rd. 3,2 Mio. Euro aus dem Schulbaufonds und 512.000 Euro aus dem Musikschulbaufonds.

Kulturlandesrat Harald Dobernig. Musikschülerinnen und Musikschüler in ganz Kärnten“, betont Dobernig, der auch auf die wichtigen Impulse für die Kärntner Bauwirt-

In Kraig wird die Volksschule gemeinsam mit der Musikschule saniert, für die Musikschule werden neue Räumlichkeiten adaptiert. Aus dem Musikschulbaufonds werden 81.000 Euro zur Verfügung gestellt, weitere Mittel kommen aus dem Schulbaufonds.


8 KärntnerNachrichten I 10. Dezember 2010

LANDESPOLITIK

Kärntner Martin Strutz ist neuer stv. Klubobmann der FPÖ Bei einer Sitzung des FPÖParlamentsklubs wurde NR Dr. Martin Strutz einstimmig zum stellvertretenden Klubobmann der freiheitlichen Parlamentsfraktion gewählt. Er zieht damit auch in das Klubpräsidium der FPÖ ein und Vertritt dort die Interessen der FPK. „Ich will eine starke Stimme für die Interessen Kärntens in Wien sein. Diese Entscheidung und Aufwertung der FPK-Abgeordneten im Freiheitlichen Parlamentsklub stellt sicher, dass die Anliegen der Kärntner Lan-

despolitik im Österreichischen Parlament zukünftig besser und gewichtiger vertreten werden können“, erklärte Strutz dazu. Strutz ist zukünftig im Gesundheitsausschuss und im Verfassungsausschuss vertreten. Im Verfassungsausschuss wird möglicherweise die Frage der zweisprachigen Ortstafeln zu behandeln sein, so die Regierungsparteien eine Gesetzesnovelle vorlegen. „In dieser Frage werde ich besonderes Augenmerk darauf legen, dass die Inter-

essen der Kärntner Bevölkerung gegenüber den Plänen der Bundesregierung gewahrt werden“, so Strutz. Den Schwerpunkt seiner zukünftigen parlamentarischen Tätigkeit will Strutz den Problemen im Gesundheitsbereich widmen. Hier explodieren die Kosten und die Rahmenbedingungen für Patienten und Beschäftigte müssen verbessert werden. Die notwendigen und angekündigten Reformen auf Bundesebene bleiben jedoch aus!“, kritisiert der FPK-Politiker.

Martin Strutz vertritt Kärnten im FPÖ-Parlamentsklub.

EINLADUNG ZUR ERWEITERTEN LANDESPARTEILEITUNGSSITZUNG Donnerstag, 16. Dezember 2010 um 19 Uhr Villach - Congress Center CCV 1. Stock - „Gottfried von Einem-Saal“ Europaplatz 1, 9500 Villach Berichte von:

Landesparteiobmann 1. LHStv. Dipl. Ing. Uwe Scheuch Landeshauptmann Gerhard Dörfler FPÖ Bundesparteiobmann KO Heinz-Christian Strache Als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und die Treue zu unserer Gesinnungsgemeinschaft laden wir im Anschluss herzlich zum gemütlichen Ausklang bei einem Buffet mit Speis und Trank ein! 1. LHStv. DI Uwe Scheuch Landesparteiobmann

KO Gernot Schick Landesgeschäftsführer


10. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

Ortstafeln: VP„Bauchfleck“! Ziel ist es, in aller Ruhe eine Lösung zu erarbeiten, welche die Minderheitenrechte sichert und von der Mehrheit getragen wird Als „klassischen Bauchfleck“ bezeichnet FPKObmann Uwe Scheuch den Ortstafel-Vorstoß der ÖVP. Für jeden sei ersichtlich, dass es sich nur um ein Ablenkungsmanöver von den eigenen Problemen gehandelt habe. „Pröll und Martinz haben versucht, von ihrer fehlenden Performance in der Bildungs-, Familien- und Budgetpolitik abzulenken, indem sie alte Hüte als neue Lösungsvorschläge präsentieren. Dabei ist klar, dass niemand eine Lösung haben will, welche die Hälfte der Kärntner Bevölkerung bzw. Wähler ausspart“, sagt LHStv. Uwe Scheuch. Daher erweist sich die ÖVPAktion für Kärnten als überflüssig und werde auch vom eigenen Koalitionspartner Bundeskanzler Faymann als völlig unnötig abgelehnt. „Die ÖVP ist bei weitem nicht in der Position, Kärnten eine Lösung diktieren zu können. Unser Ziel ist es, in aller Ruhe eine gute Lösung zu erarbeiten, welche die Minderheitenrechte sichert und von der Mehrheit getragen wird“, betont Scheuch.

LH gegen Einmischung Amüsiert zeigt sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler über das Verhalten der ÖVP: „Es ist schon bemerkenswert, dass gerade

Stiller Advent im Landhaushof

Ortstafeln: ÖVP blamiert sich peinlich! die ÖVP, welche bis dato keinen überzeugenden Beitrag zu diesem Thema geleistet hat, sich nun als Ortstafelretter aufspielt“. Während sich die ÖVP in einem desaströsen Umfragetief befindet und sich nur mehr um parteiinterne Grabenkämpfe und Führungsstreitigkeiten kümmert, stehen die Freiheitlichen in Kärnten in der Ortstafelfrage für eine klare Lösung für die Menschen. „Die Antifamilienpartei ÖVP will anscheinend wieder zu alten Verhaltensmustern zurückkehren und übt sich als Zerstörerfraktion“, macht LH Dörfler klar und erteilt den schwarzen Bundesparteieinmischungen eine klare Absage. Das oberste Ziel der Gespräche muss eine Lösung für die Kärntnerinnen und Kärntner sein. „Die Menschen haben genug von diesen politischen Querschüssen. Wünschenswert wäre ein konstruktiver Schulterschluss, um eine klare Lösung für Kärnten zu erreichen“, stellt der Landeshauptmann fest.

Im Rahmen einer stimmungsvollen Feier wurde der heurige „Stille Advent im Landhaushof“ von Kulturreferent LR Harald Dobernig und Bischof Alois Schwarz in Klagenfurt eröffnet. Mit dabei waren das „Vokalensemble Kärnten“ und das „Vokalensemble Septakkord“, moderiert wurde die Veranstaltung von Ute Pichler. Vom Metnitzer Bürgermeister Anton Engl-Wurzer wurde der Christbaum feierlich übergeben. Organisiert wurde der Stille Advent in bewährter Weise von Richi di Bernardo. Dobernig hob den Advent als eine ganz besondere Zeit im Jahr hervor. „Der Advent sollte nicht nur von Hektik und Geschenkkauf bestimmt sein, es ist vor allem eine Zeit der Besinnung und der Vorbereitung auf Weihnachten. Daher bieten wir den Besuchern mit den Konzerten im Landhaushof die Gelegenheit, dem lauten Trubel zu entfliehen und so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen“, betonte der Landesrat. Der Stille Advent erfreue sich großer Beliebtheit und habe sich zur größten Adventveranstaltung des Landes entwickelt. Unter anderem konnten das „Quartett Almrose Radenthein“, „Da 8 Gsong“, der „Gurktaler Viergesang“ oder das „Doppelsextett Velden“ für die Veranstaltungsreihe, präsentiert von der Kleinen Zeitung und vom ORF, gewonnen werden. Beim „Stillen Advent“ kann man natürlich auch etwas Gutes tun: Gegen freiwillige Spenden, die der Aktion „Kärntner in Not“ zugute kommen, werden die Weihachtsbüchlein von „Weihnachten berührt“ verteilt. Der Eintritt zu den Konzerten, die von der Unterabteilung Volkskultur veranstaltet werden, ist frei. Einen besinnlichen Abend im Landhaushof verbrachten auch Landtagspräsident Josef Lobnig, der dritte Präsident Johann A. Gallo, Landtagsabgeordneter Gernot Darmann, ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer, Kleine Zeitung-Geschäftsführer Walter Walzl sowie die Stadtpolitiker Albert Gunzer und Manfred Mertel.


10 KärntnerNachrichten I 10. Dezember 2010

Im Advent 2010 haben sich die Mitglieder des Klubs der Freiheitlichen in Villach vorgenommen, mit kleinen Gesten einen persönlichen Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten. Zuletzt haben Klubobmann Gernot Schick sowie die Gemeinderäte Erwin Baumann, Gernot Prinz, Eva Tilly, Elisabeth DieringerGranza und Isabella Lehner Blut gespendet, um das Leben von kranken oder verletzten Menschen zu retten. „Bewusst haben wir das in einer Zeit getan, in der viele durch den Weihnachtsstress und die Krankheiten einfach nicht dazu kommen, doch Blut wird immer gebraucht“, hält Klubobmann Schick fest.

Da Tschriasche sagt:

REGIONALES

Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler traf erstmals mit dem neuen Präsidenten der italienischen Region Veneto, Luca Zaia, im Palazzo Balbi in Venedig zusammen. Es war ein ausführliches und von großer gegenseitiger Sympathie geprägtes Gespräch. „Ich habe einen neuen Freund Kärntens und auch persönlichen Freund kennengelernt“, betonte Dörfler. Wichtige Themen waren die Koralmbahn bzw. Baltisch-Adriatische Achse sowie touristische Kooperationen und die damit verbundenen großen Potentiale für die beiden Regionen. Dörfler lud Zaia nach Kärnten ein, Anfang nächsten Jahres soll es ein Treffen in Klagenfurt geben.

„Martinz und Pröll sind in der Ortstafelfrage völlig verwirrt, sie wurden offenbar von einem schwarzen Krampus inspiriert.“

Eine FPÖ-Delegation aus der Steiermark besuchte diese Woche den Freiheitliche Landtagsklub in Kärnten, allen voran Landesrat Dr. Gerhard Kurzmann und FPÖ-Klubobmann Dr. Georg Mayer. Gemeinsam mit Landtagsabgeordneten und Mitarbeitern aus dem steirischen Landtagsklub besuchten sie FPK-Klubobmann Kurt Scheuch, um mit ihm intensive Gespräche über die Landtagsarbeit und gemeinsame Projekte zu führen.

Die Lions Damen Noreia zeigen mit ihrer Präsidentin Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger ein großes Herz und Engagement. Sie binden Adventkränze, backen Kekse und betreiben den Adventstand mit Glühwein und Leckereien. Mit dem Reinerlös wird ein behindertengerechter Herd angeschafft, um einer Frau ein Stück bewältigbaren Alltag in das nicht ganz alltägliche Leben zu bringen. Im Bild v.l.n.r.: Elfriede Lobnig, Claudia Haider, Dr. Alexandra Slama, Anita Zeiner, Mag. Brigitte Ruoss, Mag. Freydis BurgstallerGradenegger.

Alle Infos im Internet: www.freiheitliche-ktn.at


REGIONALES

10. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 11

Als besonders werschätzend gegenüber den Schülern der Landwirtschaftlichen Fachschule und der AgrarHAK zeigten sich kürzlich die Stadtgemeinde Althofen und das Weitensfelder Trachtenhaus Strohmaier. Um sich für den großartigen Einsatz von Jugendlichen und Lehrern zu bedanken, lud StR. Wilma Warmuth anlässlich des Projektabschlusses des „1. Generationen Erlebnistages“ zu einem gemeinsamen Mittagessen ins Kulturwirtshaus Bachler. Als spezielles Geschenk wurde dem 37köpfigen Team je ein Pololeiberl mit dem Logo der Landwirtschaftsschule und einem Kärntner Löwen am Kragen überreicht. Im Bild von links: Dir. Sebastian Auernig, LAbg. Wilma Warmuth, Mag. Ernst Strohmaier, Ilse Nimitz und GR Rüdiger Nagy.

Bei herrlichem Winterwetter fand die Eröffnung des Adventmarktes im würdigen Stiftshof in Eberndorf statt. Stimmungsvoll zog der Nikolo mit der Kutsche ein und verteilte Geschenke an die Kinder. Große Augen sah man dabei bei den Kindern, was auch alle Erwachsenen sehr freute. Bei romantischer Stimmung am Lagerfeuer genossen die Gäste das Rahmenprogramm, bei dem auch die Kinder des Kindergartens Eberndorf mitwirkten. Im Bild v.l. LAbg. Gerald Grebenjak, Pauli Schwab, Vbgm. Kai Glantschnig, und GR Michael Brandauer.

Die Ortsgruppe der Freiheitlichen in St.Paul mit Ortsparteiobfrau KR Rosemarie Schein und VzBgm. Josef Hasenbichler luden kürzlich vor das Rathaus. Zahlreiche Kinder waren der Einladung gefolgt und wurden vom Nikolaus mit kleinen Präsenten überrascht. Die Freiheitlichen in St. Paul wollen den Reinerlös dieser Veranstaltung einem karitativen Zweck innerhalb der Gemeinde zu Gute kommen lassen und bedanken sich auf diesem Wege bei allen Spendern und Sponsoren.


12 KärntnerNachrichten I 10. Dezember 2010

INTERVIEW

Hilfe für die Armen, aber Nein zu organisierter Bettelei! Klagenfurts Stadtrat Wolfgang Germ hatte den politischen Mut, ein heißes Eisen anzugreifen. Der FPK-Sicherheitssprecher hat der organisierten Bettelei an öffentlichen Plätzen den Kampf angesagt. Andererseits: in der Landeshauptstadt gibt es ein dichtes Netz an sozialen Einrichtungen und viele Hilfestellungen für die wirklich Armen. Die KN sprachen mit Stadtrat Wolfgang Germ. KN: Herr Stadtrat, Ihr Vorstoß, in Klagenfurt die organisierte Bettelei zu verbieten, sorgt kärntenweit für Aufsehen. Germ: Mich erreichen ausschließlich positive Stellungnahmen aus ganz Kärnten. Zuletzt hat sogar eine Umfrage der Kronenzeitung ergeben, dass 93 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner meinen Standpunkt teilen. KN: Was genau hat Sie bewogen, dieses heiße Eisen anzugreifen? Germ: Das waren gehäufte Meldungen von Übergriffen dieser organisierten Bettler. Wir haben in Klagenfurt das Problem, dass professionell organisierte Bettlergruppen in die Stadt gebracht werden und an zentralen Plätzen in der Innenstadt, aber auch am städtischen Friedhof und im Klagenfurter Dom ganz gezielt um Geld betteln. Die Hintermänner, die diese Leute in die Stadt bringen, kassieren das erbettelte Geld. Hier geht es nicht um echte Armut, sondern um dubiose und wohl auch kriminelle Verbindungen. Hinzu kommt, dass Menschen angepöbelt und sogar körperlich attackiert wurden. Als verantwortungsvoller Politiker habe ich erkannt, dass hier etwas getan werden muss, um dieser organisierten Bettelei

Schenkt vor Weihnachten gerne Freude: Stadtrat Wolfgang Germ beim Pizza-Essen mit Kindern im feinen Restaurant „Michelangelo“ in Klagenfurt.

ein Ende zu setzen, bevor diese bedenkliche Entwicklung auch noch überhand nimmt. KN: Was genau können Sie tun? Germ: Es handelt sich um ein Problem, das nicht auf die Landeshauptstadt allein beschränkt ist. Es ist ein überregionales Problem, das sich vom städtischen Bereich auch auf die Umlandgemeinden und auf die Bezirksstädte ausdehnt. Ich plädiere daher auch für ein kärntenweites Verbot der organisierten Bettelei. KN: Wie genau wollen Sie das durchsetzen?

Germ: Konkret geht es um eine Novellierung des Kärntner Landessicherheitspolizeigesetzes, in das dieses Verbot eingebaut werden muß. Die Gemeinden haben dann die Möglichkeit, das Bettelverbot mit Verordnung im eigenen Gemeindegebiet festzulegen. KN: Ein schwieriger Prozess? Germ: Überhaupt nicht. Ich habe in dieser Woche im zuständigen Landtagsausschuss vorgesprochen und das Problem aus Klagenfurter Sicht dargestellt. Ich gehe davon aus, dass angesichts der zahlreichen Berichte über negative Erleb-

nisse mit der organisierten Bettelei schon bald ein Bettelverbot durchsetzbar ist. KN: Bekommen Sie auch politische Unterstützung? Germ: Natürlich. Nicht nur die Freiheitlichen in Kärnten unterstützen meinen Vorstoß. Sogar der Landesobmann der Grünen hat eine bemerkenswerte Aussage gemacht und nach einer bundesweiten Regelung gerufen, die schon die Einreise organisierter Bettelgruppen nach Österreich verhindern soll. Nur bis zu den Stadt-Grünen hat sich das noch nicht durchgesprochen. KN: Herr Stadtrat, gibt es


10. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 13

INTERVIEW

Im Dienst: Stadtrat Wolfgang Germ schlüpft einmal pro Monat in die Uniform der Berufsfeuerwehr und leitet als Offizier heikle Einsätze. in Klagenfurt auch echte Arme? Germ: Wie jede größere Stadt haben wir natürlich auch in Klagenfurt Menschen, die in echte Not geraten sind. Ich sage aber mit reinem Gewissen, dass in Klagenfurt niemand zu hungern oder gar zu betteln braucht. Wir haben eine Fülle von sozialen Einrichtungen und Initiativen, die jederzeit zur Verfügung stehen. KN: Beispiele? Germ: Die Liste ist lang. Ich nenne aber beispielsweise Anlaufstellen wie die Caritas oder kirchliche Einrichtungen, die sich in den Dienst der Armen stellen, aber auch unser Obdachlosenasyl und unsere Volksküche, wo man um 3,60 Euro ein komplettes Mittagessen erhält. Ausgleichszulagenbezieher und Sozialhilfeempfänger bekommen ein Essen um 81 Cent. KN: Reicht das alles aus, um die Armut in den Griff zu bekommen?

wie vor bei Einsätzen in Uniform antreffen?

eine besondere Sensibilität.

Germ: Ja genau. Zuletzt hat es im Sternhochhaus gebrannt. Die Leute schauen nicht schlecht, wenn der Stadtrat selbst den Einsatz koordiniert. Ich liebe meinen alten Job als Offizier bei der Berufsfeuerwehr. Auf der anderen Seite ist es auch nicht schlecht, wenn Politiker nicht den Boden unter den Füßen verlieren und ganz normale Arbeit, in meinem Fall im Dienste der Allgemeinheit, verrichten.

KN: Nochmal zurück zu sozialen Problemen. Wird es heuer auch den Weihnachtshunderter in Klagenfurt geben?

KN: Auch als Politiker lassen Sie ein soziales, warmes Herz spüren.

Germ: Der Weihnachtshunderter fällt in den Kompetenzbereich des Bürgermeisters, der für die Sozialpolitik in der Stadt verantwortlich ist. Wir haben gesagt, wir machen diese Aktion, wenn es das Budget zulässt. Was es aber in jedem Fall wieder geben wird ist die Brennstoffaktion für bedürftige Klagenfurterinnen und Klagenfurter.

Germ: Ich meine, dass wir in Klagenfurt durchaus ein dichtes Netz an sozialen Einrichtungen haben. Wir sollten aber gerade zur Weihnachtszeit nicht vergessen, dass jene, denen es besser geht, auch selbst spenden können, um Not zu lindern. Diese Privatinitiativen sind wirklich wichtig und ich danke schon heute allen Spenderinnen und Spendern, die sich an einer der vielen Aktionen beteiligen. KN: Spenden Sie auch persönlich? Germ: Ich will das nicht breit treten. Zuletzt habe ich mich an einer Aktion der City Arkaden beteiligt und einen Scheck über 1.500 Euro übergeben. Monatlich spende ich 200 Euro an die Aktion „Kärntner in Not“. Das Geld verdiene ich für einen 24-Stunden-Dienst, den ich einmal pro Monat bei der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, leiste. KN: Heißt das, man kann den Stadtrat Germ nach

Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Albert Gunzer und die Stadträte Christine Jeremeias und Wolfgang Germ: In der Vorweihnachtszeit nicht auf die sozial Schwächeren vergessen. Germ: Man braucht tatsächlich in meiner Funktion viel Gefühl. Das kann man nicht lernen, sondern das muss man haben. Ich bin schließlich auch Personalreferent der Landeshauptstadt Klagenfurt und bin tagtäglich auch mit vielen privaten Sorgen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konfrontiert. Da entwickelt man

KN: Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute. Germ: Allen Leserinnen und Lesern der Kärntner Nachrichten entbiete ich auf diesem Wege schon jetzt meine besten Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr!


14 KärntnerNachrichten I 10. Dezember 2010

REGIONALES / LESERBRIEFE

Ortstafeln: Unrühmliches Spiel!

FPK Parteiobmann LHStv. Uwe Scheuch besuchte den Völkermarkter Nikolomarkt. Völkermarkts Nikolomarkt hat 500 Jahre Tradition und ist Treffpunkt für den ganzen Bezirk. Heuer fand er an zwei Tagen statt.

Die ÖVP spielt in der Ortstafelfrage ein unrühmliches Spiel und durch die letzten verbalen Rülpser, wonach man für eine rasche Lösung auch über Kärnten drüberfahren könnte, kommen alte Erinnerungen wieder hoch. Denn das leidige Ortstafeldilemma hat uns die ÖVP eingebrockt! Wir erinnern uns: ÖVP Ex-Nationalratspräsident Kohl hat den Slowenen Rudi Vouk den Vorschlag unterbreitet, durch Orte zu rasen, um zweisprachige Ortstafeln zu erzwingen. Es sieht ganz so

aus, als wollte man damals den erfolgreichen Landeshauptmann Jörg Haider von Wien aus ein faules Ei legen. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es in unserem Bundesland in Minderheitenfragen überhaupt keine Probleme und die KreiskyRegelung wurde akzeptiert. Es ist nur zu hoffen, dass diese Partei bei der nächsten Wahl die Rechnung präsentiert bekommt! Hildegard Lopar Bad Eisenkappel

Unintelligente Lösung

Die Freiheitlichen in St. Georgen haben ein großes Herz für unsere Kleinen. So besuchten OPO GV Pius Streit, Vzbgm. Mag. Simon Leschirnig-Reichel und GR Johanna Köstinger zur Nikolozeit den Kindergarten in St. Georgen und überbrachten unseren Kindern einige Geschenke, die ihnen große Freude bereiteten.

Die ÖVP befürwortet eine Ortstafellösung ohne die Einbindung der FPK und ohne Minderheitenfeststellung. Über Verhandlungspartner drüberzufahren ist wohl kein Ruhmesblatt und wenn man bedenkt, dass die Kärntner ÖVP im Kärntner Landtag für eine Minderheitenfeststellung gestimmt hat, ist dieser plötzliche Aktionismus

wohl noch weniger nachvollziehbar. ÖVP-Parteichef Josef Pröll wäre gut beraten, sich vorrangig um seine Budget-Baustelle zu kümmern. Ohne die Einbeziehung aller maßgeblichen Kräfte in Kärnten kann es keine Ortstafellösung geben! Alex Raunicher-Starc Sittersdorf

Für ein Bettelverbot! Die FPK-Initiative gegen organisiertes Betteln ist zu begrüßen. Österreich ist ein soziales Land, in dem es für Bedürftige sehr viele Möglichkeiten gibt, sich Hilfe zu besorgen. Von städtischen über kirchliche bis zu privaten Einrichtungen können sich Hilfesuchende an verDie Mitgliederversammlung „Der Freiheitlichen in Auen“ hat kürzlich einen neuen Obmann gewählt. Die bisherige Obfrau war aus beruflichen Gründen zurückgetreten. Einstimmig wurde dabei Alexander Wallner zum neuen Ortsparteiobmann gewählt. Im Bild von links: OPO Stv. Rene Ronacher, OPO Alexander Wallner, STPO Labg. Roland Zellot, Kassier Dieter Stöhr und Schriftführer Heribert Grimminger.

schiedene Stellen wenden. Außerdem sollte jeder, der den ausländischen Bettlern Geld gibt, bedenken, dass dieses den Hintermännern zugutekommt und er nur das System unterstützt, nicht den Menschen. Daniela Goi, Klagenfurt

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


10. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 15

SERVICE

Rubbelspaß mit weihnachtlichem Schwerpunkt: „Alle Jahre wieder“ 3.000,- Euro ubbellos setzt mit „Weihnachten ein Leben lang“ wieder einen bereits bekannten Weihnachts-Schwerpunkt. Als Hauptgewinn gibt es jährlich 3.000,- Euro Weihnachtsgeld, ein Leben lang, zu gewinnen.

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Unter „Ein Leben Lang“ wird gern „immer und ewig“ verstanden, es ist gewissermaßen die auf die Person bezogene Ewigkeit. Man wünscht sich ein Leben lang, sozusagen ewig, Gesundheit, Glück oder die wahre Liebe. Man kann sich auch ein Leben lang Weihnachten wünschen – und mit ein bisschen Glück geht – dank

Rubbellos – dieser Wunsch auch in Erfüllung. „Weihnachten ein Leben lang“ heißt das dem bevorstehenden Fest entsprechende Rubbellos. Dabei kann man Weihnachtsgeld in Höhe von jährlich 3.000,- Euro, ein Leben lang. Alle Jahre wieder also, zu Weihnachten, 3.000,- Euro. Dieses lebenslange Weihnachtgeld ist der Haupttreffer und dreimal in dieser Serie, die aus 2,5 Millionen Losen besteht, enthalten. Daneben gibt es noch zehn Mal 15.000,- Euro zu gewinnen sowie mehr als 980.000 weitere Treffer zwi-

schen 3,- Euro und 5.000,- Euro. Das neue Rubbellos „Weihnachten ein Leben lang“ ist zum

Preis von 3,- Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.

Da dreht sich alles – neues Spielvergnügen auf win2day: Spin Balls - Lass die Kugeln rollen eues Spielvergnügen im Games Room auf win2day.at: Bei „Spin Balls“ kann man bis zu 100 Kugeln auf einmal rollen lassen und dabei ordentlich absahnen. Dazu gibt es bis 31. Dezember die Chance, eines von zehn Spielguthaben in Höhe von 50,- Euro für alle Casino- und Games Room-Spiele zu gewinnen.

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Die Österreichischen Lotterien und Casinos Austria beleben mit dem neuen Spiel „Spin Balls“ den Games Room auf ihrer gemeinsamen online-Spieleplattform win2day. Spielvergnügen, Spaß und Spannung sind bei „Spin Balls“ auf win2day garantiert. Und so funktioniert es: Einfach Kugelanzahl und Einsatz pro Kugel wählen, dann kann es auch schon los gehen. Die Kugeln bewegen sich aus der Mitte heraus in verschiedene Ringe. Und je mehr Kugeln in den äußeren Ringen landen, umso höher

ist der Gewinn. Einsätze sind von 5 Cent bis 1 Euro pro Kugel möglich. So kann der User mit bis zu 100 Kugeln seinen Einsatz pro Kugel verhundertfachen. Zusätzlich hat der User bis 31. Dezember 2010 die Chance, bei einem Gewinnspiel abräumen. Denn alle, die bis dahin auf win2day mindestens ein Cash Spiel im Games Room spielen, nehmen an der Verlosung von 10 x 50,- Euro Guthaben für

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Games Room- und CasinoSpiele teil.

Ziehung vom Di., 30. 11. 2010

15944 Ziehung vom Mi., 01. 12. 2010

84835 Ziehung vom Do., 02. 12. 2010

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VO R S C H AU 49. Runde 2010 1: RB Salzburg– Sturm Graz 2: SV Mattersburg– Austria Wien 3: Rapid Wien– Wacker Innsbruck 4: SV Ried– SC Wr. Neustadt 5: Hamburger SV– B. Leverkusen 6: 1. FC Kaiserslautern– VfL Wolfsburg 7: TSG Hoffenheim– 1. FC Nürnberg 8: 1. FC Köln– E. Frankfurt 9: FSV Mainz 05– Schalke 04 1 10: Tottenham Hotspurs– Chelsea FC 2 11: Wolverhampton– Birmingham City 12: Newcastle United– Liverpool FC Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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16 KärntnerNachrichten I 10. Dezember 2010

PARTNERSUCHE

Singles: Mauern einreißen! Neues Konzept der Partnersuche iele allein lebende Menschen bauen Mauern um sich herum auf und wundern sich dann, dass niemand zu ihnen Kontakt findet. Mauern, wie „es-hatja-eh-keinen-Zweck“, „heute-nicht, vielleicht-morgen“ oder schlicht „zumAusgehen-bin-ich-nach-so-einem-Tag-einfach-zu-müde“.

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So bleiben sie dann in ihren vier Wänden, sehen sich die Katastrophen in den Fernsehnachrichten an, leiden mit dem „Winzerkönig“ oder verfolgen die misanthropischen Gedanken von Dr. House. Sie werden dabei auch den einen oder anderen leidlich unterhaltsamen Abend erleben, das Problem aber bleibt: die Einsamkeit. Gerade im Oktober, wo es in den Lebensmittelgeschäften schon die ersten Lebkuchen und Marzipankartoffeln gibt, und die Berge und Täler sich langsam auf den Herbst und den Winter einstimmen, möchte man/frau die Wochenenden und die Abende mit jemandem teilen: Einmal wieder sich zusammen einen Sonnenuntergang ansehen, nicht nur für sich allein kochen, eine Hand halten oder auch ein bisschen mehr; selbst nach einem Widerwort sehnt man sich.

bei Zeitungsanzeigen fehlt irgendwie das Visuelle. Also googelt man/frau im Internet und findet eine Vielzahl von Partner-Agenturen mit einer noch größeren Vielzahl von in Karteien erfassten Partnersuchenden. Schöne Menschen auf schönen Fotos beeindrucken genauso wie stimmige Selbstdarstellungen, und man/frau beginnt zu träumen: Der/Die, das passt doch, das könnte doch etwas werden! Man/frau fasst sich ein Herz, sucht den Kontakt, muss aber dann oft feststellen, dass die Traumfrau oder der Traummann eine Illusion bleibt. Das Kartei-Subjekt des Interesses ist verzogen, hat bereits einen Partner gefunden oder sogar schon geheiratet. Diese oft mangelnde Aktualität hat der Kärntner Unternehmer Dietmar Wassermann als Hauptursache für das vielfache Scheitern von Partnervermittlungsversuchen ausgemacht und zusammen mit einem Team von erfahrenen Mitarbeitern ein neues Konzept der individuellen Partnersuche kreiert. Nichts ist aktueller als ein persönliches Kennenlernen! Wassermann und die von ihm gegründete Partnerschaftsvermittlungsagentur „DiWa“ gehen daher einen neuen Weg und weg von den Vermittlungsversuchen per Kartei.

Was kann man tun? Raus aus der Lethargie! Die inneren Bremsen lösen und los geht die Partnersuche!

Sie lassen die Suchenden bei sogenannten „DiWa-Partys“ sich treffen, sich sehen, miteinander reden und sich näher kennenlernen. Alle wirklich interessierten Partnersuchende können so anhand von miteinander herausgearbeiteten Gemeinsamkeiten eine seriöse Selektion treffen.

Aber wie? Einfach jemanden an der Bushaltestelle ansprechen? Schwierig, denn man/frau fährt ja Auto. Diskos sind zu laut zum Unterhalten, die gemütlichen Tanztees haben mittlerweile den Verbreitungsgrad von Einhörnern und

Dabei achten Wassermann und seine Crew darauf, dass zu den „DiWa-Partys“ jeweils nur Damen und Herren eingeladen werden, bei denen man eine hohe Zahl von Grundgemeinsamkeiten in intensiven Vorgesprächen bereits festgestellt hat.

TERMIN VORMERKEN!!! Für die tolle Party im neuen Jahr am 14. 1. 2011 sind noch Plätze frei! Anmeldungen: Tel. 0699 / 134 38 627 oder 0650 / 500 1908


10. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 17

WIRTSCHAFT

Innovationen für die Kärntner Industrie Egal, vor welchen technologischen Herausforderungen Unternehmen stehen, das Forschungszentrum des Landes Kärnten, die CTR Carinthian Tech Research AG aus Villach, hilft innovative Lösungen zu finden.

Die Vorstände von CTR: Simon Grasser und Werner Scherf. Kärntner Unternehmen haben es gut - sie können im eigenen Land auf eine Forschungsschmiede der besonderen Art zurückgreifen. Als „COMET K1 Kompetenzzentrum“ ist CTR das größte außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungszentrum in Kärnten. Seit 13 Jahren wird hier anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung im Bereich der Prozessoptimierung und Qualitätskontrolle für große, mittlere und kleine Unternehmen betrieben. „War zu Beginn noch die Halbleiterindustrie unser wichtigster Schwerpunkt, so greifen wir heute insbesondere Themen auf, die für den Wirtschaftsstandort Kärnten wichtige Zukunftsfelder darstellen“, berichtet Simon Grasser, Vorstand von CTR. Deshalb zählt zu den neuen Schwerpunkten auch die Photovoltaik.

um Lösungen für die industrielle Praxis zu schaffen.“ Alleine im Jahr 2009 wurden gemeinsam mit der Wirtschaft 55 Projekte umgesetzt, die Hälfte davon waren Klein- und Mittelbetriebe. „Wir freuen uns über das Vertrauen der Unternehmen. Egal, vor welchen technologischen Herausforderungen die Kärntner Betriebe stehen, wir finden eine Lösung dafür. Wir beraten und begleiten unsere Kunden von der Projektentwicklung über Förderungen bis hin zum einsetzbaren Prototyp“, sagt Grasser.

Bestes Know-how für die Zukunft Den Kunden stehen bestens ausgebildete Forscher zur Verfügung. Daraus resultierende Leistungen wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Heuer erhielt CTR den „science2business Award“ für die beste Kooperation zwischen Unternehmen und Wissenschaft.

Innovationscheck für Klein- und Mittelbetriebe „Anders als viele vermuten,

Der Technologiepark Villach: Hier entwickelt CTR Marktführertechnologien. spielt die Unternehmensgröße der Vielzahl an bereits bestebei uns keine Rolle. Wir küm- henden industriellen Untermern uns um Projekte, die aus nehmen als ein zukünftiges einer einwöchigen Simulation industrielles Kompetenzfeld bestehen genauso wie um stra- für Kärnten. „Daher war es für tegische Forschungsprojekte, uns wichtig, hier entsprechendie sich über mehrere Jahre de Forschungsaktivitäten auferstrecken können“, sagt Gras- zubauen. Zusammen mit sieser. Für Klein- und Mittelunter- ben Industriepartnern und nehmen ist besonders der dem AIT Austrian Institute of Innovations scheck interessant. Das ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend, das den Einstieg in eine kontinuierliche Forschungs- und Inno- Die Mini-Laserzündung von CTR wird v a t i o n s t ä t i g k e i t im Automobil, der Luftfahrt und im Alle Fotos Quelle CTR Weltraum genutzt. ermöglichen soll.

Neue Kompetenzfelder für Kärnten Den Bereich der erneuerbaren Energien sieht CTR aufgrund

Verlässlicher Partner für die Industrie CTR betreibt ausschließlich kooperative Forschung und Entwicklung. Werner Scherf, Vorstand von CTR, erklärt: „Wir arbeiten in allen Projekten mit den Unternehmen zusammen,

Europastraße 4/1 Technologiepark Villach 9524 Villach/St. Magdalen Telefon 04242/56300 www.ctr.at

Technology haben wir bereits 2009 ein K-Projekt im Rahmen von COMET beantragt. Seit Mai dieses Jahres arbeiten wir nun daran, Photovoltaikmodule mit mehr Intelligenz und damit höherer Energieausbeute auszustatten“, verrät Scherf. „Ausgerichtet an den Bedürfnissen der Wirtschaft und dem Anspruch an wissenschaftliche Exzellenz soll dieser Weg weiter ausgebaut werden. Für uns ist es eine Herausforderung, dass wir das, was morgen die Welt verändern soll, bereits heute mit unseren Partnern aus der Wirtschaft entwickeln können“, sagt Grasser abschließend.


18 KärntnerNachrichten I 10. Dezember 2010

FREIZEIT

Kärntens höchstes Skigebiet Saison von November bis April •1.300 bis 2.900 m Seehöhe •55 Pistenkilometer •13 Liftanlagen •25 ha Freeride-Arena •Paradies für Tiefschneefahrer •urige Skihütten •Kinder bis 10 Jahre FREI (in Begleitung eines Elternteils)

GROSSGLOCKNER BERGBAHNEN TOURISTIK Tel. 0 48 24 / 22 88 Email: info@gross-glockner.at Schneetelefon: 0 48 24 / 26 40 www.heiligenblut.at www.gross-glockner.at


10. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 19

WIRTSCHAFT

BKS Bank mit Audit „berufundfamilie“ ausgezeichnet m Abend des 22. November erhielten BKS Bank-Vorstand Herta Stockbauer und AuditBeauftragte Petra Ibounig-Eixelsberger das Audit „berufundfamilie“ von Staatssekretärin Christine Marek. Damit werden die Leistungen der BKS Bank zur besseren Vereinbarkeit von Familie

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Staatssekretärin Christine Marek übergibt BKS Bank-Vorstand Herta Stockbauer und AuditBeauftragter Petra IbounigEixelsberger das Gütezeichen Audit berufundfamilie.

und Beruf ausgezeichnet. Das Audit-Logo ist ein international anerkanntes Gütezeichen. „Die BKS Bank ist seit jeher für ihre besondere Familienfreundlichkeit bekannt“, sagt BKS BankVorstand Herta Stockbauer. „Den Audit-Prozess haben wir zum Anlass genommen, unser Leistungsspektrum noch zeitgemäßer zu machen. Denn seit wir mit unseren Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf begonnen haben, haben sich die Anforderungen stark geändert. So sind heute viele in der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger gefordert, Burn-out und persönliche Krisensituationen nehmen zu. Mit unserem neuen Angebotspaket wollen wir unseren MitarbeiterInnen auch in diesen schwierigen Situationen eine Hilfestellung bieten.“

CTR – Blitzlicht: ie CTR ist das größte außeruniversitäre Forschungszentrum in Kärnten und gehört als COMET Sensor Kompetenzzentrum zu den führenden F&E Institutionen Österreichs. Der Kompetenzfokus der CTR Carinthian Tech Research AG liegt im Bereich der Produktionstechnologien – konkret in der Forschung und Entwicklung Intelligenter Sensor Systeme. Industriepartner können durch kooperative Forschung ihre Lösungen für die Automation, die Prozess- und Qualitätskontrolle umsetzen. Die CTR ist in regionalen, nationalen und internationalen Projekten involviert und hat seit der Gründung 1997 über 50 Patente realisiert.

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Zu den F&E Kunden gehören Unternehmen wie AVLList, Infineon, WILD, Omya, Tips Messtechnik, die NASA, die Europäische Weltraumforschung (ESA), Rolls Royce oder RHI Die CTR entwickelt nicht nur neue Sensor Technologien, sondern kann auch als Technologie-Drehscheibe wertvolle Kontakte vermitteln und auch über finanzielle Fördermöglichkeiten beraten.

Europastraße 4/1 Technologiepark Villach 9524 Villach/St. Magdalen Telefon 04242/56300 www.ctr.at


20 KärntnerNachrichten I 10. Dezember 2010

REISEBERICHT

Oman – Arabia felix – Das Sultanat Oman vereint Moderne und Tradition. Das ist kein Widerspruch. Wer noch das ursprüngliche Arabien sucht, findet es im Oman. Wer aber modernsten Komfort und Luxus in der Hotellerie haben will, kommt nicht zu kurz. Das Land ist, im bewussten Gegensatz zu den meisten Emiraten, von waghalsigen Hochhäusern verschont geblieben. Dafür prägen nach traditionellem Muster erbaute quadratische weiße Häuser das Bild der Städte und Dörfer. Oman Air, die bequeme Direktflüge von München nach Muscat führt, ist eine der fortschrittlichsten Fluglinien, bei deren Flügen man selbstverständlich sein Handy benützen und online kommunizieren kann. Als Reisedestination erfüllt das Sultanat die Wünsche der Abenteurer und Kulturinteressierten ebenso wie jener, die nur Ruhe und Entspannung suchen. Sicherheit ist eine Selbstverständlichkeit, in der Hauptstadt Mus-

Die Oase von Nizwa.

Badefreuden im Shangri La Hotel bei Muscat. cat ebenso wie in den abgelegendsten, einsamsten Bergregionen. Die absolute Monarchie ist dann eine ideale Staatsform, wenn der Monarch den Wunsch hat sein Volk glücklich zu machen. Genau das ist im Oman der Fall. Sultan Qaboos bin Said bestieg

1970 den Thron. Seither ist es sein Bestreben das Land „langsam aber sicher“ aus dem Mittelalter in die Neuzeit zu führen. Er errichtete aus den Erträgen des Erdölexportes eine moderne Infrastruktur, versorgte selbst die entlegensten Orte mit Strom und Wasser und führte ein modernes Bildungssystem ein. Er hat auch die medizinische Versorgung des Volkes in die Hand genommen. Vom äußersten Norden des Landes, der Enklave Musandam bis an die an den Jemen grenzende Region Dhofar im Süden, ist die Verehrung für den „ökosozialen“ Herrscher spürbar. Und zwar sowohl bei den Omanis als auch bei den vielen Ausländern, die im Lande arbeiten. Eines seiner politischen Anliegen ist die sogenannte „Omanisierung“, die systematische Eingliederung der Einheimischen in den Arbeitsprozess. Für Europäer ist die ideale Reisezeit die Periode zwischen Oktober und März, wo die Temperaturen am Tag kaum über 30 Grad steigen und in der Nacht bei etwa 24 Grad liegen. Im Sommer sind Besuche in den meisten


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REISEBERICHT

– glückliches Arabien Teilen des Landes eher eine Angelegenheit für Masochisten, denn 50 Grad sind keine Seltenheit und es kühlt auch in der Nacht nicht ab. Ausnahme ist die Küstenregion von Salalah, wo es im Juli und August durch den Monsun verursacht, nieselt und nebelig ist. Dort sinken die Temperaturen auf 27 Grad – ein paradiesischer Zustand für die Bewohner der hitzegequälten südarabischen Städte. Im September wird es dann wieder wolkenlos und das ganze Land mit seinen vergleichsweise runden Bergen erstrahlt im satten Grün. Würden nicht zwischen den weidenden Kühen Kamelherden spazieren gehen, könnte man fast Vergleiche mit unserem Nockgebiet anstellen. Bodenbedingt wächst in dieser Gegend der Weihrauchbaum, der einst den wichtigsten Exportartikel lieferte. Auch heute noch ist der Souk von Salalah ganz auf das Thema Weihrauch ausgerichtet. Ab 2011 soll übrigens Lauda Air Charterflüge zu den Traumstränden von Salalah ausrichten.

Morgenstimmung in Salalah.

Der Oman zeichnet sich durch erstaunliche Vielfalt aus. Die Halbinsel Musandam im Norden bezeichnet man auch als das Norwegen Arabiens. Die vielen wildromantischen Fjorde dieser Region laden zu Bootfahrten, Bergwanderungen und zum Tauchen ein. Im Norden der Enklave liegt, durch steile Wüstenberge abgeschottet, die Zighy Bay. An ihrem kilometerlangen Traumstrand schmiegen sich ein Fischerdorf und das interessanteste Resort des Omans mit 82 in typischer Landesarchitektur gestalteten Villen, alle mit privaten Swimmig Pools. Die Anlage erreicht man entweder per Allradauto oder stilgerecht per Paraglider. Das Six Senses Hideaway Zighy Bay bietet Luxus für alle Sinne, aber auch ein durchaus interessantes Preis/LeistungsKristalluster in der Sultan Qaboo Moschee. verhältnis.

Rund um den internationalen Flugplatz des Oman erstreckt sich auf 50 Kilometer Länge die „Capital Area“ von Muscat, mit Internationalen Hotelanlagen, wie dem Shangri-La oder dem weltberühmten Al Bustan, romantischen Buchten, Fischerdörfern, feinem Sandstrand und einer Vielfalt von pakkenden Ausflugszielen. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist die Sultan Qaboos Moschee, ein Prachtbau, der erst 2001 fertiggestellt wurde. Sie bietet Platz für 20.000 Gläubige. Der Kristallluster im Inneren, mit einer Dimension von 8 Mal 14 Metern und einem Gewicht von acht Tonnen ist der größte der Welt und stammt aus Österreich. In unmittelbarer Nähe der Moschee besitzt der Österreicher Wolfgang Rinner ein kleines aber feines und preiswertes Hotel, namens „Treasure Box“ (www.treasureboxhotels.com). Der Salzburger organisiert und führt Gruppenreisen durch die abgelegensten und interessantesten Gegenden des Sultanates. Er importiert sogar das Holz für die Lagerfeuer aus Österreich. (KML)


22 KärntnerNachrichten I 10. Dezember 2010

KULTUR / FREIZEIT

Exklusiv: Österreichische Lotterien bitten zur Generalprobe

Lotterien Tag im Akademietheater „Peggy Picket sieht das Gesicht Gottes“ in Lotterien Tag der ganz speziellen Art ist jener im Akademietheater Wien am 16. Dezember. Denn die Österreichischen Lotterien bitten um 10 Uhr zur Generalprobe des Stücks „Peggy Picket sieht das Gesicht Gottes“. Wer mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien kommt, ist bei diesem exklusiven Event dabei.

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Ganz ehrlich: Ist nicht der Besuch einer Generalprobe zumindest ebenso interessant wie die Premiere eines Theaterstückes? Dabei zu sein beim letzten Test für die Schauspieler, bevor es ernst wird? Und vor allem vom Regisseur höchstpersönlich begrüßt zu werden und einige Worte über die Probensituation und das Stück zu hören? Die Österreichischen Lotterien und das Akademietheater gehen beim Lotterien Tag am Donnerstag, den 16. Dezember, einen neuen Weg und laden ein, bei der Generalprobe von „Peggy

Zwei Puppen spielen die Hauptrollen in Roland Schimmelpfennigs „Peggy Picket sieht das Gesicht Gottes“. F: © Burgtheater, Reinhard Werner Picket sieht das Gesicht Gottes“ dabei zu sein. Es handelt sich dabei um ein Stück in fünf Akten von Regisseur Roland Schimmelpfennig zum Thema Erste

Veranstaltung Schloss Albeck So, 12. 12., 11 h: Erwin Belakowitsch, Bariton: Heiteres & Besinnliches im Advent, am Klavier: Stephen Delaney Erwin Belakowitsch ist erster Preisträger beim 17. Int. Johannes-BrahmsWettbewerb. Weiters wird ihm der Sonderpreis der Jury für die beste Interpretation des Pflichtstückes von Thomas Schlee zuerkannt. Der Jury gehörte u.a. Kammersänger Olaf Bär an. Am 9. Dezember 2010 feierte Belakowitsch mit der Premiere „Der Bettelstudent“ am Stadttheater Klagenfurt sein Debüt. Das Konzert auf Albeck beginnt mit der Arie „Großer Herr und starker König“ aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, es folgen Texte von Erich Kästner, Lieder von Franz Schubert ebenso wie „Moon River“ aus dem bekannten Film „Breakfast by Tiffany“ - ein bunter Strauss aus Melodien bekannter Weihnachtslieder und Evergreens, sowie

nachdenkliche und auch ironische Texte rund um Weihnachten. Stephen Delaney, in Australien geboren, lebt seit vielen Jahren in Wien und lehrt an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er war zuletzt auch Liedbegleiter von Kammersängerin Gundula Janowitz. Mit dem Pianisten verbindet Belakowitsch eine lange künstlerische Freundschaft, die durch viele Konzerte und erfolgreiche Wettbewerbe ihren Ausdruck fand. Belakowitsch, der viele Jahre im Engagement an deutschen Opernhäusern war, widmet sich immer mehr dem Liedgesang. Mit der Matinee am 12. Dezember möchte er in einem sehr persönlichen Konzert dem Publikum eine vorweihnachtliche Stunde bescheren. Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 • Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at • www.schloss-albeck.at

und Dritte Welt. Zwei befreundete Paare treffen sich zum Essen und stolpern in die Abgründe, die sich nach sechs Jahren Trennung und verschiedenen Lebenswegen auftun. Die einen retteten in Afrika Menschen, die anderen machten in Deutschland Karriere. Der gemeinsame Abend macht deutlich, wie sehr sich die Paare auseinander entwickelt haben. Beide sind schuldig, auf ihre Weise. Das Gespräch kreist immer wieder um ein zurückgelassenes Waisenkind. Können die Holzpuppe Abeni und die Plastikpuppe Peggy Pickit bei der Verständigung helfen? Wer die Generalprobe sehen will, kommt am „Lotterien Tag “, also am Donnerstag, den 16. Dezember 2010 um 10 Uhr, mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien, also beispielsweise mit einer Lotto-, Toto- oder Bingo-Quittung, aber auch mit einem Brief- oder Rubbellos, zum Akademietheater.

Gratis Parken am letzten Einkaufssamstag! er am letzten Einkaufssamstag in Klagenfurt einkaufen möchte, „fährt“ in der Kärntner Landeshauptstadt sprichwörtlich besonders günstig! Klagenfurts Verkehrsreferent, Stadtrat Peter Steinkellner und Finanzreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer ermöglichen Autofahrern an diesem letzten Einkaufssamstag gratis Parken in den gebührenpflichtigen Kurzparkzonen in der Klagenfurter Innenstadt. Sowohl Bürger, die noch ihre letzten Weihnachtsgeschenke besorgen wollen, als auch die Wirtschaft profitieren von dieser vorweihnachtlichen Aktion der Stadt. Wer sich am letzten Einkaufssamstag für öffentliche Verkehrsmittel entscheidet, fährt an diesem Tag auch mit den STW-Bussen gratis! „Durch diese gemeinsame Kraftanstrengung ist es uns gelungen, trotz der Sparmaßnahmen unsere vorweihnachtliche Innenstadt für Besucher noch attraktiver zu machen“, so Bürgermeister Christian Scheider!

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10. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR / FREIZEIT

„Judith“ – ein Frauenschicksal ie Titelfigur des fünften Buches von Maria Pink, „Judith“, ist eine junge, vom Leben gebeutelte Frau, die als Rechtsanwältin tätig ist. Patriarchat und Emanzipation

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engagiert sich für die Betroffenen. Ihr Entschluss, den Job zu wechseln, hat unter anderem ihre Ursache auch in den Unzulänglichkeiten der Rechtssprechung. Über eine Australienreise erfüllt sich ihr eigenes, persönliches Schicksal auf dramatische Weise.

Soweit in Kurzform eine Angabe zum Thema des fünften Buches der Autorin. Wir gratulieren der Autorin Maria Im Bild v.l.n.r.: Univ.Prof. Dr. Horst Pink zu ihrem fünften Pirker, Maria Pink, Isolde Pink, Buch, welches zum PRESSE-Inlandpolitik Oliver Pink. Nachdenken anregt. Foto: T. Hude „Judith“, Maria Pink, sind die Themenschwerpunkte Context Verlag 2010, dieses Buches. Sozialkritische ISBN: 978-3-902492-20-3 Aspekte, Gesellschaftskritik, das Schicksal von benachteilig- Erhältlich im Fachhandel ten Frauen, deren Versuch, die und im Context Verlag Männerdomäne zu durchbre- Klagenfurter Straße 156 chen, sind die wesentlichen As- 9300 St. Veit an der Glan pekte, denen sich die Protago- Tel.: 0 42 12 / 20 24 nistin Judith widmet. Sie hat in Fax: 0 42 12 / 20 24-18 ihrem Beruf Einblick in die office@context-online.at dunklen Seiten des Lebens, www.context-online.at

Promis rasten zur „Solaria-Ski-Challenge“ n nur 5 Tagen vom Anfänger zum Skiprofi“ lautete der Aufruf des Alpen-Avantgarde-Hotels Solaria in Ischgl. Aus Tausenden Bewerbern wurden 20 Teilnehmer ausgelost, die für den Skiurlaub nebst Profi-Skikurs vom Hotel eingeladen wurden. Auch zahlreiche

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Kabarettist Christoph Fälbl mit Freundin Fiorina, PR-Lady Nicole Resch, Schauspieler Albert Fortell, Tiefschnee-Weltmeisterin Daniela Schuster, Ex-Skiprofi Brigitte Obermoser.

Promis foltgen der Einladung und holten sich wertvolle Wedel-Tipps, sowie den ein oder anderen Muskelkater. Die blutigen Anfänger Jahrhundert-Playmate und Beauty-Expertin Gitta Saxx, Top-Designer Thang de Hoo und X-FactorTeilnehmer Anthony Thet weckten das Ski-Ass in sich, während Schauspieler Albert Fortell und Kabarettist Christoph Fälbl an der Technik feilten. Hochprofessionellen Unterricht gab es nebst den Skilehrern der Schischule Ischgl auch von Skilegenden wie Brigitte Obermoser, Daniela Schuster und Petra Haltmayr. Alpen-Avantgarde-Hotel Solaria, Familie Kathrein, Dorfstrasse 39, A-6561 Ischgl Tel.: +43 (0) 5444 5205 Fax: +43 (0) 5444 5205-84 hotel@solaria.at, www.solaria.at


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