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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 48.2010

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 48 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 3. Dezember 2010

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Freude über den Teuerungsausgleich!

Gerhard Dörfler in der Pressestunde: Überzeugende, ehrliche und gerade Ansichten zur österreichischen Politik!

Neue Standard-Umfrage bestätigt: Sympathiewerte für die Freiheitlichen weiter stark im Steigen!

Seiten 2 und 3

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THEMA DER WOCHE

TV-Pressestunde mit LH Dörfler: „Sitze nicht im Glashaus!“ Kärntens Landeshauptmann setzt erfolgreichen und eigenständigen Weg für Kärnten fort und kündigt freiheitliche Beteiligung auf Bundesebene an. In der sonntäglichen Pressestunde des ORF überzeugte Landeshauptmann Gerhard Dörfler zum wiederholten Male mit Souveränität und fachlicher Kompetenz. Neben bundespolitischen Themen wie der Bildungsdiskussion, der Zuständigkeit der Landeshauptleutekonferenz oder der Zukunft der Schieneninfrastruktur wurde auch über die Ortstafelfrage und die weitere Zusammenarbeit mit der FPÖ diskutiert.

Keine Verländerung des Bildungssystems Zum Bildungsthema stellte Landeshauptmann Dörfler erneut klar, dass er gegen eine Verländerung des Bildungssystems und für eine Entparteipolitisierung dieses wichtigen Zukunftsthemas sei. „Erwin Pröll hat als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz überzogen. Er kann nicht seine Meinung seinen Landeshauptleutekollegen einfach aufzwingen und diese als die Meinung aller Bundesländervertreter verkaufen“, übte Landeshauptmann Dörfler Kritik an seinem n i e d e r ö ste r r e i c h i s c h e n Landeshauptleutekollegen. Aus diesem Grund sei es dringend notwendig gewesen, eine thematische Bildungskoalition mit Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und auch Franz Voves zu bilden und

Hochkarätige Journalisten diskutierten mit dem Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler in der TV-Pressestunde. gemeinsam gegen eine Verländerung in der Bildung aufzutreten. „In Österreich herrscht nun endgültig dringender Handlungsbedarf. Unser Land wird auch bei den nächsten Pisaergebnissen wieder schlecht abschneiden, obwohl wir horrende Kosten für Nachhilfe unserer Schüler ausgeben. Wenn jetzt nicht schleunigst gehandelt wird, ist diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten“, reagierte der Landeshauptmann. Aus diesem Grund forderte er, gemeinsam mit den Landeshauptleuten, der Bundesregierung und Bildungsexperten in den ersten Monaten des kommenden Jahres in Klausur zu gehen, um eine Strategie für die Zukunft zu entwickeln. Bis-

lang hätte es abgesehen von einigen vernünftigen Landeshauptleute-Vertret ern lediglich zwei sich bekämpfende Gegenpole – aus der SPÖ und aus der ÖVP gegeben, die sich zum Bildungsthema gematcht hätten, ohne erfolgreich an einem Zukunftskonzept zu arbeiten.

„Saunarunde Loipersdorf“ Scharfe Kritik übte Landeshauptmann Dörfler an der von Bundesregierung vor wenigen Wochen abgehaltenen „Saunarunde“ in Loipersdorf, bei der man ein Steuerpaket ausschließlich zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger geschnürt hätte. „Auch wenn es einige soziale Abschwächungen gibt,

hat die Bundesregierung den Bürgern über Monate vorgegaukelt, dass es nicht zur Einführung neuer Steuern kommen werde. Wie sich nun herausgestellt hat, zahlen wieder einmal die Bürger drauf“, so Landeshauptmann Dörfler, der die in Wien abgehaltenen Protestaktionen von Familien und Studenten unterstützt: „Die Menschen sind mit dieser Vorgehensweise unzufrieden, und setzen sich zu Recht zur Wehr.“ Während die Bundesregierung die Bevölkerung mit der Einführung von neuen Steuern, der Kürzung von finanzieller Unterstützung vor den Kopf stoße und die Bedürfnisse der Bevölkerung schon längst nicht mehr erfassen könne, hat


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THEMA DER WOCHE Landeshauptmann Gerhard Dörfler gerade für diese Menschen ein offenes Ohr und versucht, ihnen unter die Arme zu greifen. So soll der Teuerungsausgleich den gesellschaftlich am schwächsten gestellten Kärntnerinnen und Kärntner finanziell unter die Arme greifen. „Ich lege Wert, den Menschen, die es in der Gesellschaft nicht einfach haben und finanziell benachteiligt, zu helfen. Dabei ist mir der persönliche die Bürgernähe ausgesprochen wichtig, weshalb ich auch gerne bei der Auszahlung des Kärntner Teuerungsausgleiches persönlich vor Ort bin“, betonte der Landeshauptmann. „Ich sitze nicht im Glastempel wie die Mitglieder der Bundesregier ung. Bei mir hat der persönliche Kontakt zu den Kärntnerinnen und Kärntnern oberste Priorität“, stellt Gerhard Dörfler klar, der in Besonderem Staatssekretär Reinhold Lopatka auffordert, sich seine Kritik zu sparen und lieber vor der eigenen Haustüre zu kehren und die in Wien protestierenden Bürger nach ihren Bedürfnissen zu fragen.

Freiheitliche auf Erfolgskurs Hinsichtlich der politischen Arbeit der Freiheitlichen in Kärnten bekräftige Landeshauptmann Dörfler erneut, dass die Loslösung vom BZÖ die richtige Entscheidung gewesen sei. „Die Gründung der FPK und die Kooperation mit den Freiheitlichen auf Bundesebene war die einzig richtige. Wie Umfragen und Wahlergebnisse bestätigen, sind die Freiheitlichen in Österreich auf einem sehr guten Weg und werden auch auf Bundesebene bald ein Comeback feiern“, ließ Landes-

hauptmann Dörfler durchblicken. Zur Arbeit der Freiheitlichen in Kärnten stellte er erneut klar, „Uwe Scheuch ist mein Parteiobmann, ich bin Landeshauptmann von Kärnten. Ich bin die Stimme aller Kärntner“.

Zukunft Schiene Als für nachfolgende Generationen und den Wirtschaftsstandort Österreich ausgesprochen positiv bezeichnete Dörfler den Bau des Koralmtunnels und damit die Umsetzung der Koralmbahn. Auch wenn die Fertigstellung des Baus durch die Bundesregierung wenige Jahre nach hinten verschoben wurde, ändert diese einmalige Schienenverbindung als Teil der Baltisch-Adriatischen-Achse von Danzig bis Bologna nichts mehr daran, dass der gesamtösterreichische Raum einen unvergleichbaren Aufschwung erleben wird. „Jene Wirtschaftsstandorte, die schon jetzt mit Projekten wie der Koralmbahn in die Zukunft investieren, werden auch in den nächsten Jahren den großen Sprung nach vorne schaffen“, so Dörfler weiter.

Ortstafelfrage Zur Ortstafelfrage stellte er erneut klar, dass die derzeitige Zuständigkeit beim Österreichischen Parlament liege. Der Kärntner Landeshauptmann stehe einer Lösung positiv gegenüber und ist überzeugt, eine vernünftige Lösung bis zum Jahr 2012 zu finden. Landeshauptmann Dörfler unterstrich aber zum wiederholten Male, dass die jetzt angestrebte Lösung eine finale sein müsse, die in den Verfassungsrang gehoben werde. Außerdem würde eine Öffnungsklausel keine Zustimmung in der Bevölkerung finden.

Aus der Postmappe des Landeshauptmannes In den vergangenen Tagen erreichten den Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler unzählige Briefe und e-mails, mit denen Menschen aus ganz Österreich ihre Zustimmung zum Auftritt in der ORF-Pressestunde bekundeten. Wir bringen einige Auszüge aus der Postmappe des Landeshauptmannes: „Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dörfler, lieber Gerhard! Habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und die Pressestunde heute mit Dir aufmerksam verfolgt. Möchte Dir zu diesen guten Aussagen und den einfach gelungenen Auftritt gratulieren. Wirklich wunderbar. Wünsche Dir weiterhin viel Glück, Gesundheit und Erfolg!“ „Sehr geehrter Herr Landeshauptmann! Mit Genugtuung habe ich von Ihnen gestern gehört, dass Sie zu den wenigen Landeshauptleuten gehören, die für eine Verwaltungsreform in Sachen Bildung, Gesundheitswesen etc. eintreten. Ich wünsche Ihnen noch viel Energie dabei, sich bei den Bremsern, die vorwiegend in der ÖVP sitzen, durchzusetzen!“ „Sehr geehrter Herr LH Dörfler, wäre ich Kärntner, ich würde Sie wählen. So souverän habe ich noch selten einen Politiker in der Pressestunde erlebt. Mit freundlichen Grüßen aus Niederösterreich...“ „Mit viel Freude habe ich am Sonntag die Pressestunde mit verfolgt. Sie, sehr geehrter Herr Landeshauptmann, haben das, was ich derzeit bei unserer Regierung vermisse. Sie denken und spielen in einer anderen Liga. BRAVO! Ihre klaren Worte beruhen auf viel Wissen, Ehrlichkeit und Gefühl für die Menschen in unserem Land. Gerade in dieser Zeit dürfen Sie nicht still sein. Rütteln Sie Ihre KollegInnen auf, denn sie wissen nicht mehr, was sie tun! Jedes Schiff braucht einen Kapitän, Steuermann und Matrosen. Wir in der Regierung haben weder Kapitän noch Steuermann, nur Matrosen! Mir fällt so ein Satz von Friedrich Schiller ein: Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben - sie sinkt - mit euch wird sie sich heben. Ich würde es mir sehr wünschen. Hören Sie bitte nie auf, für unser Land zu kämpfen. Das Volk braucht solche Politiker wie Sie es sind. Viel Kraft und beste Gesundheit!“ Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, lieber Gerhard. Deine Aussagen und Argumente in der Pressestunde waren einfach super. Den Wiener Journalisten konntest Du bravourös alle kritischen Fragen beantworten. Wir sind stolz auf unseren Landeshauptmann!“ „Es ist schön, dass Kärnten einen Landeshauptmann hat, der bemüht ist, das Beste für sein Land durchzusetzen. Unser Dr. Jörg Haider wäre stolz auf Dich gewesen. Mach bitte weiter so!“


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HINTERGRUND

Großer Ansturm auf Teuerungsausgleich LH Dörfler und LR Dobernig: Wichtige Unterstützung für die sozial Schwächsten In den vergangenen Tagen fanden die ersten Auszahlungen für den Kärntner Teuerungsausgleich statt. Und der Andrang war enorm. Alleine beim Start der Aktion in Klagenfurt wurden rund 1.800 Menschen gezählt, die sich ihre 100 bzw. 150 Euro für Familien mit drei oder mehr Kindern abholten. „Die Politik liegt richtig, wo sie den Menschen hilft“, betonte Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Am Teuerungsausgleich habe es viel unverständliche Kritik gegeben. Der Zustrom der Menschen zeige aber, wie wichtig und richtig diese Aktion sei. Der Landeshauptmann war gemeinsam mit Konsumentenschutz- sowie Finanzlandesrat Harald Dobernig vor Ort, um sich die Sorgen und Wünsche der Kärntnerinnen und Kärntner anzuhören. „Immer mehr Familien und sozial Schwache brauchen diese Unterstützung durch den Teuerungsausgleich, gerade in Kris-enzeiten“, erklärt der Landeshauptmann. Er freute sich auch über die Anerkennung, die ihm und Landesrat Dobernig von den Menschen entgegengebracht wurde: „Sie wissen, dass wir ein G’spür für ihre Sorgen haben.“

Den Schwächsten helfen Auch Landesrat Dobernig betonte, dass es richtig und wichtig sei, den sozial

Schwächsten mit dem Teuerungsausgleich zu helfen. Der Ansturm habe gezeigt, dass die Menschen dies zu schätzen wissen. Kärnten sei das familienfreundlichste und sozialste Bundesland, betonte der Finanzlandesrat. Soziale Staffelung sei wichtig, man dürfe aber nicht bei den Ärmsten sparen: „Den Teuerungsausgleich wird es auch in den nächsten Jahren geben, wir lassen diese Menschen nicht im Stich“. Für die rasche und reibungslose Auszahlung zeichnete wie immer das kompetente Team um Bürgerbüroleiter Siegfried Wuzella verantwortlich. Siegfried Wuzella verwies auf die einzelnen Auszahlungstermine in den Bezirken: „Wir haben von Anfang an darauf aufmerksam gemacht, damit es sich die Leute gut einteilen können. Und man kann natürlich auch zu uns in die Bürgerbüros in Klagenfurt und Villach kommen.“

Wer ist anspruchsberechtigt? Um für den Teuerungsausgleich anspruchsberechtigt zu sein, muss man österreichischer Staatsbürger oder EU-Bürger sein und seit mindestens zwei Jahren seinen Hauptwohnsitz in Kärnten haben. 100 Euro Teuerungsausgleich erhalten Pensionisten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbei-

Freude beim Teuerungsausgleich: LH Gerhard Dörfler. hilfe, Bezieherinnen des Kärntner Müttergeldes und Bezieher des Kärntner Familienzuschusses. Wenn zumindest eine dieser Fördervoraussetzungen erfüllt ist, können Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern die erhöhte Förderung von 150 Euro

beantragen. Den Teuerungsausgleich kann man sich natürlich auch auf das Konto überweisen lassen. Anträge dafür sind in den Bürgerbüros sowie in den Bezirkshauptmannschaften erhältlich und können bis zum 15. März 2011 eingebracht werden.

Die nächsten Auszahlungstermine • Freitag, 3. Dezember, 10 bis 15 Uhr, Bezirkshauptmannschaft Spittal, Tiroler Straße 16 • Montag, 6. Dezember., 10 bis 15 Uhr, Bezirkshauptmannschaft Hermagor, Hauptstraße 44 • Freitag, 10. Dezember, 10 bis 15 Uhr, Bezirkshauptmannschaft Feldkirchen, Milesistraße 10 • Montag, 13. Dezember, 10 bis 15 Uhr, Bezirkshauptmannschaft St. Veit, Hauptplatz 28 • Dienstag, 14. Dezember, 10 bis 15 Uhr, KUSS Wolfsberg, St. Michaeler Straße 1 Infos unter der Bürgerbüro-Hotline 0800 201 210 oder www.ktn.gv.at


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HINTERGRUND

LR Dobernig weist LopatkaKritik an Kärnten zurück Im Gegensatz zum Bund hat Kärnten seine Hausaufgaben erledigt und arbeitet weiter an Reformen. Lopatka verantwortlich für Budgetmurks der Bundesregierung. Heftige Kritik an Kärnten und am Teuerungsausgleich kommt von ÖVPStaatssekretär Reinhold Lopatka. Er lehnt die „ganzjährige WeihnachtsmannMentalität der Geschenkverteilungen“ ab und prophezeit Kärnten ein böses Erwachen. Auch Sanktionen gegen Kärnten schließt der Staatssekretär nicht aus. Eine Kritik, die Finanzlandesrat Harald Dobernig nicht auf sich sitzen lässt. „Das ist eine besondere Unverfrorenheit. Gerade der ÖVP und Herrn Lopatka laufen angesichts des Budgetdesasters und den andauernden Streitereien auf Bundesebene die Wähler längst davon“, so Dobernig mit Verweis auf die aktuellen Umfragen. Dass Lopatka nichts Besseres zu tun habe, als wieder besseren Wissens auf Kärnten zu schimpfen, werfe ein bezeichnendes Licht auf ihn.

Vergleich Bundesländer Beschämend für Lopatka sei es, dass ausgerechnet sein Heimatbundesland, die Steiermark, im Jahr 2011 mit 880 Mio. Euro die mit Abstand höchste Neuverschuldung in Österreich aufweise. Auch Wien habe allein heuer eine Neuverschuldung von 800 Mio. Euro. Im Vergleich dazu werde Kärnten dank der eingeleiteten Sparmaßnahmen auf ein Nettodefizit von rund 200 Mio. Euro kom-

men. Man dürfe aber auch das ÖVP-Bundesland Niederösterreich nicht vergessen, das neben einer RekordNeuverschuldung auf Landesebene vor allem auf Gemeindeebene eine riesige Schuldenlast angehäuft habe. „Ich weise daher die Behauptung des Staatssekretärs, Kärnten sei das am stärksten verschuldete Bundesland, entschieden als falsch zurück. Kärnten ist bei weitem nicht BudgetSchlusslicht in Österreich“, so Dobernig. Lopatka habe als Finanzstaatssekretärs wesentlichen Anteil am Budgetmurks der Regierung, der von den Österreicherinnen und Österreichern abgelehnt werde. „Wer selbst ein Belastungsbudget vorlegt und derart in Kritik steht, wagt es, Unwahrheiten zu verbreiten und auf andere zu schimpfen?“, fragt Dobernig. Im Gegensatz zum Bund und anderen Bundesländern habe Kärnten seine Hausaufgaben erfüllt und arbeite laufend an weiteren Reformen und sinnvollen Einsparmaßnahmen.

Kärnten ist Vorreiter „Wir haben eine eigene Kärntner Verwaltungsreform mit der Zusammenlegung von Abteilungen zu Kompetenzzentren umgesetzt, wir haben als einziges Bundesland bereits 140 Planstellen in der Verwalt-

ung reduziert und sparen damit pro Jahr 5,3 Mio. Euro und wir haben die Beamten-Pensionsreform nach den Vorgaben des B u n d e s r e c h n u n g s h o fe s durchgeführt. Das alles bringt auch mittel- und langfristige Einsparungen für unsere Budget, zum Beispiel allein 200 Mio. Euro durch die Pensionsreform“, betont Dobernig.

Unsoziale Kritik Lächerlich und unsozial sei in diesem Zusammenhang die Kritik Lopatkas am Kärntner Teuerungsausgleich. „Wir reden hier von 2 Mio. Euro oder 0,9 Promille des Landesbudgets für 20.000 sozial bedürftige Menschen in Kärnten. Das sind ausschließlich Menschen, die wirklich Unterstützung brauchen. Die ÖVP und Lopatka geben hingegen allein 115 Mio. Euro für die üppige Beamten-Gehaltserhöhung auf Bundesebene aus“, betont Dobernig. Kärnten spare seit eineinhalb Jahren dort, wo es sinnvoll und sozial verträglich ist. „Das unterscheidet uns von Lopatka. Uns unterscheidet aber auch, dass in Kärnten jene Menschen, die unsere Hilfe wirklich benötigen, diese auch in Zukunft bekommen werden“. Im Gegensatz dazu spare die Bundesregierung bei Familien, Studenten und sozial Schwachen, anstatt bei der Verwaltung und den Struk-

Beschimpft Kärnten: Staatssekretär Lopatka

Scharfer Konter von Landesrat Harald Dober nig: Kärnten liegt im Bundesländervergleich gut. turen. Die Rechnung werde Staatssekretär Lopatka spätestens bei den nächsten Wahlen präsentiert bekommen.


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LANDESPOLITIK

Modernster Generationenpark Kärntens entsteht in Neudau! Sozialreferent LR Ragger: Größtes Kärntner Sozialprojekt verbindet die Generationen – LH Dörfler dankt LR Ragger und allen Beteiligten: Einmaliges Projekt für Menschen und für Kärnten

Feierlicher Spatenstich im Lavanttal: In Neudau entsteht Kärntens modernster Generationenpark. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Soziallandesrat Christian Ragger sprechen schon jetzt von einem Vorzeigeprojekt! it einer Gesamtinvestition von rund 37 Millionen Euro startet nun das größte Kärntner Sozialprojekt im Lavanttal. Gemeinsam mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Vizebürgermeister Heinz Hochegger, Landtagsabgeordneten Harald Trettenbrein, Vertretern aus dem Sozial- und Wohnbaubereich, des PflegeheimBetreibers sowie der Baufirmen, wurde der Spatenstich feierlich vorgenommen.

M

Es handelt sich um den „Generationenpark Neudau“, der die Versorgung der älteren Generation im

Lavanttal sichert. Zugleich ist es ein „Haus der Generationen“, das Jung und Alt vereint und sich als Vorzeigeprojekt für ganz Kärnten und Österreich versteht.

Planungsphasen Baufertigstellung soll Ende 2012 sein. In der ersten und zweiten Planungsphase entstehen 83 Wohneinheiten mit einer Investitionssumme von 12,5 Mio. Euro und die Errichtung eines Pflegeheimes mit 8,7 Mio. Euro. Die dritte Planungsphase sieht den Bau von weiteren 100 Wohneinheiten vor, welche ein Bauvol-

umen von 14 Mio. Euro auslösen. Gebaut wird von der LWBK Landeswohnbau Kärnten bzw. Kärntner Heimstätte und von der Baugenossenschaft „meine heimat“ sowie von SeneCura.

Projekt. Wichtig ist nicht die Zahl der Betten, sondern die Angebots- und Betreuungsqualität, so Dörfler. Kärnten ist auf Zukunftskurs, wie dieses Projekt einmal mehr unterstreicht.

Einmaliges Projekt

Österreichweit einmalig

Alle Beteiligten zeigten sich über das einmalige Projekt erfreut und unterstrichen seine Bedeutung. Der Landeshauptmann sagte, dass es ein Projekt für Menschen ist und möglichst familiäre Bedingungen bietet. Dörfler gratulierte dem Sozialreferenten sowie allen Beteiligten zu diesem

Für Ragger ist der Generationenpark österreichweit einmalig. Hier werden alle Generationen vereinigt, es wird neben Wohnungen, betreutem Wohnen und Pflegeangeboten in weiterer Folge auch eine Kindergruppe integriert werden. Kärnten


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LANDESPOLITIK geht mit diesem größten Sozialprojekt einen neuen Weg des Miteinanders, dankte der Sozialreferent allen Beteiligten.

Vier-SäulenWohnprojekt In diesem Projekt können die Menschen generationsübergreifend leben. Damit wird die Wohnversorgung für Jungfamilien sowie für ältere Menschen ermöglicht. „Dieses Vier-SäulenWohnprojekt für Kinder, junge Familien, Menschen mittleren Alters und Senioren ermöglicht es, dass Menschen ihr Leben lang in ihrer gewohnten Umgebung leben können“, wie der Sozialreferent ausführte. Dies ist insgesamt ein Schwerpunkt in seiner Sozialpolitik. Mit einem

Pflegeheim wird für die Region ein umfassendes Pflegeangebot im Bereich der Dauerversorgung älterer Menschen geschaffen. „Mit der Errichtung der Tagesstätte wissen die Familienmitglieder ihre pflegebedürftigen Angehörigen tagsüber gut versorgt“, betonte Ragger. Weil es im Haus der Generationen auch eine Kindergruppe geben wird, ist hier eine Symbiose zwischen Jung und Alt hergestellt. Da das nächste Jahr der Freiwilligkeit gewidmet ist, steht die wechselseitige Hilfe von Jung und Alt im Vordergrund. Das neue Altenwohn- und Pflegeheim, das von SeneCura Sozialzentrum Wolfsberg GmbH betrieben wird, soll 75 Plätzen, 10 Kurzzeitpflegeplätzen und 12 Tagesstät-

Soziallandesrat Christian Ragger: Der Generationenpark in Neudau gibt einen Kräftigen Impuls für das Lavanttal. tenplätze bieten. 30 Betten der Einrichtung werden als

Demenzstationen führt.

ausge-

Homo-Ehe soll europaweit verordnet werden! Brief aus Brüssel vom Kärntner MdEP Andreas Mölzer Kürzlich wurde im Plenum des Europäischen Parlaments ein sog. Initiativbericht abgestimmt, der es in sich hatte. Er behandelt die Vorschläge des Hauses zu den „familienund zivilrechtlichen Aspekte zur Umsetzung des Stockholm-Programms“ der EU. Das Hauptziel des gesamten Programms ist es, die verschiedenen Vorschriften in den einzelnen Ländern einander anzupassen. Dies stellt eine Lieblingsaufgabe der Kommission dar, die dafür bekannt ist - mit Unterstützung des EuGH - möglichst viele Kompetenzen an sich zu ziehen, um so immer mehr Themen und Bereiche auf EUEbene zu regeln. Das EU-Parlament wiederum versucht sich in diesem Spiel als besonders politisch korrekter Akteur zu positionieren. Hierzulande hat man sich von Seiten des Parlaments nämlich verstärkt den Randgruppen verschrieben. Waren es vor kurzem

EU-Abgeordneter Andreas Mölzer.

Prioritäten als im Rest der Welt. Man verfasste daher einen wohlklingenden und die wahren Absichten verschleiernden Antrag an die Kommission in dem man „die Notwendigkeit der gegenseitigen Anerkennung offizieller Dokumente der nationalen Verwaltungen“ als eindringliche Maßnahme zur europaweit flächendeckenden Anerkennung der Home-Ehe einfordert und bekundete seine Unterstützung für „die Plane, nach denen die gegenseitige Anerkennung von Personenstandsurkunden ermöglicht wird“.

noch die Roma-Zigeuner für die man sich stark machte, so gilt die ungeteilte Aufmerksamkeit nun den Schwulen, Lesben und Transvestiten. Sie sind ja angeblich in einigen Ländern der EU noch immer tiefster Diskriminierung ausgesetzt, was man natürlich schleunigst beenden muss. Die Euro-Krise kann da warten. In der EU gelten eben andere

Nun sollte man es nicht für möglich halten, dass so ein Antrag, der ein Anreizsystem für einen Partnerschaftstourismus in sich birgt, eine Mehrheit findet. Weit gefehlt. Zu meinem Entsetzen haben nämlich nicht nur die linken österreichischen Abg. (SPÖ, Grüne, HP-Martin) für diesen Schwachsinn gestimmt, sondern auch alle ÖVP-Abgeordneten!


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LANDESPOLITIK

Sensation: HC Strache bei Kanzlerfrage auf Platz 1! ine in der Tageszeitung „Der Standard“ veröffentlichte aktuelle Umfrage des Linzer Market-Instituts förderte ein sensationelles Ergebnis zu Tage: Erstmals liegt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache bei der sogenannten Kanzlerfrage („Wenn Sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, für wen würden Sie sich entscheiden?“) auf dem ersten Platz. Mit 21 Prozent in der Kanzlerfrage konnte er somit Amtsinhaber Werner Faymann (20 Prozent) als auch ÖVP-Chef und Finanzminister Josef

E

Pröll (10 Prozent) abhängen. Letzter erreichte einen Tiefpunkt: Nicht einmal jeder Zweite der eigenen ÖVP-Anhänger wäre bereit, Pröll zum Kanzler zu machen.

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Schweiz für strengste Abschiebungspraxis Kriminelle Ausländer müssen Schweiz verlassen. Freiheitliche erfreut über Ergebnis der Schweizer Volksabstimmung. In einer Volksabstimmung haben die Schweizer die strengste Regelung zur Abschiebung krimineller Ausländer in Europa beschlossen. Für einen Gesetzentwurf der Schweizerischen Volkspartei (SVP), der eine automatische Ausweisung straffällig gewordener Ausländer vorsieht, stimmten 52,9 Prozent der Wahlberechtigten. Auch die Mehrheit der Kantone sagte Ja, was für eine Verfassungsänderung notwendig ist. Ein Gegenvorschlag von Regierung und Parlament, der eine juristische Einzelfallprüfung vorsieht, ging unter. Die Ausweisung kriminel-

ler Ausländer war in der Schweiz auch vor der Abstimmung bereits möglich. Die SVP setzte sich jedoch dafür ein, dass Ausländer grundsätzlich ausgewiesen werden, wenn sie Vergehen wie Vergewaltigung oder andere schwere sexuelle Übergriffe, Gewalttaten oder Drogenhandel begangen haben. Neben Kapitalverbrechen sollen auch Schwarzarbeit oder Betrug bei der Sozialhilfe zur „Ausschaffung“ führen, wie Abschiebung in der Schweiz genannt wird. Ein Wiedereinreiseverbot sollte zwischen fünf und 15 Jahren gelten. Nach Angaben der Regierung

werden bisher jedes Jahr zwischen 350 und 400 Menschen aus der Schweiz ausgewiesen. Die SVP rechnete bei einer Annahme der von ihr angestrebten Gesetzesänderung mit einem Anstieg dieser Zahl auf 1.500. Nun ist aber zuerst einmal das Parlament am Zug. Positive Reaktion der Freiheitlichen „Die Schweizer zeigen uns wieder einmal vor, wie es geht“, kommentierte FPÖBundesparteiobmann HC Strache das Ergebnis. Das

sei auch schon bei der Volksabstimmung über das Bauverbot für Minarette so gewesen. Auch da habe sich die Bevölkerung nicht verschrecken lassen, sondern habe sich unbeirrt für die Wahrung ihrer eigenen berechtigten Interessen entschieden. Auch Österreich benötige restriktivere Gesetze gegen kriminelle Ausländer, führte HC Strache weiter aus. Von Seiten der Bundesregierung und der Innenministerin kämen aber, wenn überhaupt, nur Lippenbekenntnisse, denen keine Taten folgten.


REGIONALES

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GeoPark „Karnische Alpen“ Im Herbst 2010 hat der GeoPark Karnische Alpen die Vorbereitungsarbeiten zur Bewerbung als Mitglied im Global UNESCO Network of Geoparks gestartet. „Der GeoPark Karnische Alpen soll der zweite - von der UNESCO anerkannte - Geopark Österreichs werden. Weltweit gibt es 64 anerkannte Geoparks in 19 Ländern. „Kärnten steht zur Gänze hinter dem Grundsatz der UNESCO, nämlich dass jeder Schutz von Kulturgut, gleichgültig welchem Volke es gehört, eine Erhaltung des kulturellen Erbes der ganzen Menschheit bedeutet. Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichtet sich jedes Land, die innerhalb seiner Landesgrenzen gelegenen, in die Welterbeliste eingetragenen Stätten zu erhalten und zu schützen“, erklärt Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch. Als Geopark wird ein Gebiet verstanden, das sich durch zahlreiche geologisch außergewöhnliche Vorkommen auszeichnet, die einen besonderen ästhetischen und wissenschaftlichen Wert haben. Der neue, rund 830 km2 große, nationale „GeoPark Karnische Alpen“ im Süden Österreichs erstreckt sich von Feistritz/Gail im Osten bis Maria Luggau im Westen, . Er umfasst die Karnischen Alpen, die Gailtaler Alpen, die südlichen Lienzer Dolomiten und das Gailtal innerhalb des Bezirks Hermagor. Das gesetzte Ziel, die erdgeschichtlichen Besonderheiten (Geotope) einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und damit die gesamte Region zu beleben sowie die Bewusstseinsbildung zu stärken, bedeutet jedoch keinerlei Beschränkung der Rechte der Grundeigentümer und ist auch an keine Auflagen gebunden. Das Besucherzentrum macht durch ausgewählte Fossilien und Gesteine, Führungen, interaktive Animationen, Videoscreens, Filmpräsentationen, Touchscreens und Bildtafeln in außergewöhnlich und innovativ gestalteten Präsentationsräumen über 500 Millionen Jahre fesselnde Erdgeschichte erlebbar. „Mit der Unterstützungserklärung zur Bewerbung als UNESCO-Weltkulturerbe setzt das Land Kärnten einen bedeutenden Schritt für ein Kärntner Naturjuwel“, begründet Scheuch seine Unterstützung.

Unterstützung für Schulskikurse Damit auch Kinder und Jugendliche aus kinderreichen oder sozial schwächeren Familien am jährlichen Schulskikurs teilnehmen können, haben Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch die „Schulskikurs Unterstützungsaktion“ ins Leben gerufen. Für die Dauer des einwöchigen Skikurses werden den Teilnehmern Ski-Sets inklusive Skischuhe kostenlos zur Verfügung gestellt. „Auf Grund der großen Nachfrage der letzten Jahre bietet wir heuer auch erstmalig zusätzlich Schneeschuhe - sowohl für Lehrer als auch für Schüler - an“, lässt der Landeshauptmann wissen. Ingesamt stehen heuer 190 Paar Ski und 45 Paar Schneeschuhe zur Verfügung. Anspruchsberechtigt sind alle Hauptschulen sowie die AHS Unterstufe. Ziel dieser Aktion ist es, Kärntner Familien unter die Arme zu greifen und jedem Kind auch die Teilnahme am Schulskikurs zu ermöglichen. „Die Jugend unseres Landes zu unterstützen, hat für uns oberste Priorität. Das gilt für den Arbeitsmarkt und die optimale Ausbildung genauso wie für sportliche Aktivitäten“ betont Scheuch. Seit bereits zehn Jahren findet diese Form der Unterstützung in Kärnten großen Anklang. „Im vergangenen Jahr nutzten rund 450 Kinder und Jugendliche das Angebot des Jugendreferates“, so Scheuch. Bei Inanspruchnahme der Unterstützung ist zu beachten, dass nur Schulskiwochen, nicht aber einzelne Tage, gefördert werden. Die Schulen werden über diese Aktion wieder direkt informiert. Die jeweiligen Sets können dann über die Firma AWOL angefordert werden. Weiterführende Informationen erhalten sie auf dem Webportal des Landesjugendreferates unter www.jugend.ktn.gv.at.

KN-Abotelefon: 0463 51 15 15 - 0


10 KärntnerNachrichten I 3. Dezember 2010

Vergangenen Samstag fand die feierliche Eröffnung des Nostalgischen Weihnachtsmarktes im Landgasthof Petschnighof (Fam. Kitz) in Diex, organisiert von Annemarie Herzog und Rolf Bickelhaupt. Mit dabei waren auch Vizebgm. Anton Napetschnig, LT-Präsident Josef Lobnig und GR Gerwald Kitz Gerwald.

Da Tschriasche sagt: „Auf die Regierung in Wien hob i an ordentlichen Zorn, weil sie jetzt schon mit bade Händ in unsere Brieftascheln rumoren.“

REGIONALES

Im Jahr 2008 startete die Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ) die Kampagne „Fledermäuse willkommen“. Die Kampagne weist auf die Bedrohung von Fledermäusen hin, die an und in Gebäuden leben. Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch zeichnete Personen und Institutionen für ihren Einsatz und ihr Engagement im Fledermausschutz in Kärnten im Schloss Mageregg aus. „Ausgezeichnet werden nicht nur bestehende Fledermausquartiere, sondern auch neugeschaffene Unterschlüpfe an Gebäuden. Oftmals ist an Neubauten kein Platz mehr für Fledermäuse, daher danke ich denjenigen, die sich für den Erhalt und die Neuschaffung von Fledermausquartieren einsetzen ganz besonders“, sagte Scheuch.

Advent im Landhaushof 2010 Freitag, 3. Dezember, 17.30 Uhr

Ein Bockbieranstich der besonderen Art wurde kürzlich im Gasthaus Müller in Kraig gefeiert. LH Gerhard Dörfler übernahm den Bockbieranstich und Schlagerstar Udo Wenders fand sich als Überraschungsgast ein. Zudem wurde der 30. Geburtstag des Hausherren Peter Müller gefeiert, der mit hunderten Gästen sein Wiegenfest beging. Für die musikalische Umrahmung sorgten das Carinthia Doppelsextett unter Wolfgang Felsberger und die Glantaler Blasmusik Frauenstein unter Siegfried Schatz. Mitgefeiert haben auch Bürgermeister Karl Berger, Braumeister Friedl Koren, sowie die Unternehmer Hans Liebenwein und Hans Tilly mit Gattin Elfriede. Im Bild Peter Müller, Udo Wenders, Friedl Koren, Landeshauptmann Gerhard Dörfler

Höhepunkt des Festabends der „5 Gailtaler“ und der „SG Oisternig“ war die Dekretübergabe an den langjährigen Chorleiter und Liedsammler Franz Mörtl durch den 3. Landtags-präsidenten. LAbg. Johann A. Gallo. Zum neuen Berufstitel „Professor“ gratuliert hat u.a. auch „Kärnten-Lied-Mutter“ Gretl Komposch.


REGIONALES

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12 KärntnerNachrichten I 3. Dezember 2010

Ärger mit der Hausbank? Wenden Sie sich an das LH-Bürgerbüro! Ein KN-Interview mit Dr. Peter Harring, Banken-Ombudsmann im Bürgerbüro von LH Gerhard Dörfler.

Dr. Peter Harring KN: Seit einiger Zeit bietet das Bürgerbüro von Landeshauptmann Gerhard Dörfler auch Beratung und Hilfe in Bankfragen an. Ansprechpartner ist Bank-Experte Dr. Peter Harring. Wie kommt das Projekt an? Harring: Der Versuch wurde am 1. Mai dieses Jahres gestartet. Schon in den ersten Monaten war die Nachfrage so groß, dass die Zusammenarbeit inzwischen auf unbestimmte Zeit verlängert wurde. KN: Gibt es für die Beratungen fixe Termine ? Harring: Ja, das ist gut eingeführt. Jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr stehen wir den Kärntnern/innen zur Verfügung. Die Beratungen und alle notwendigen Interventionen sind völlig kostenlos. Wichtig ist, dass den Interessenten absolute Vertraulichkeit zugesichert ist, soweit wir nicht ausdrücklich davon befreit sind. Auf Wunsch sind auch Sondervereinbarungen möglich und für die nächste Zeit sind auch Termine in den Bürgerbüros in Villach und Spittal/Drau vorgesehen. KN: Was bewegt denn die Bankkunden besonders ? Harring: Die Themen sind sehr weit gestreut. Viele Kärntner ärgert es, dass Banken zwar mit öffentlichen Mitteln unterstütz werden, aber die Kunden, wenn sie in Schwierigkeiten geraten, nichts davon bemerken. Kredite sind schwer zu haben, es werden immer mehr Sicherheiten verlangt, Überziehungen gibt es nur mehr in Ausnahmefällen. Und leider nehmen auch Exekutionen zu. Zwangskonvertierungen bei Krediten in Schweizer Franken haben auch noch nicht aufgehört. KN: Wie reagieren denn die Banken auf Ihre Interventionen ? Harring: In fast allen Fällen ist man sehr bemüht, Lösungen zu finden. Besonders freut uns, wenn sich auch Spitzenmanager um die Probleme ihrer Kunden kümmern.

BÜRGERBÜRO/LESERBRIEFE

Mit zweierlei Maß gemessen! ÖVP-Staatssekretär Lopatka hat sich medienwirksam über den Teuerungsausgleich beschwert, der den sozial Schwächsten in unserer Gesellschaft zugute kommt. Da frage ich mich schon mit welchem Maß hier gemessen wird? Ich erinnere beispielsweise nur an die Inseratenkampagne seines Parteikollegen, Vizekanzler Josef Pröll. „Weniger Schulden. Mehr für Österreich“ - unter diesem Titel hat Finanzminister Josef Pröll die Steuerzahler im Frühjahr auf den wachsenden Schuldenberg der Republik aufmerksam gemacht. 24.000 Euro Schulden habe derzeit jeder Österreicher - vom Klein-

kind bis zur Großmutter, hieß es in der Anzeigenkampagne. Die ganze Aktion kostete dem Steuerzahler sage und schreibe 816.802,51Euro!! Das war wirklich eine gewissenlose Steuergeldverschwendung! Der Teuerungsausgleich in Kärnten kostet 2 Mio. Euro und das Geld kommt nicht nur bei den Beziehungsberechtigten an, sondern geht auch eins zu eins in die Kärntner Wirtschaft. Herrn Lopatka sei geraten, vor der eigenen Türe zu kehren und Kärnten mit seinen Attacken zu verschonen. Erwin Baumann Villach

Neue Achse Wie der aktuellen ORF Pressestunde zu entnehmen war, gibt es nun in der Landeshauptleutekonferenz eine Achse der Vernunft. Mit Burgstaller, Dörfler und Voves scheint nun einiges mehr mög-

lich zu sein, als mit dem Rest der Landesväter, welche sich bisher nur im Blockieren von Reformen ausgezeichnet haben. Walter Glaser per E-Mail

Konstruierter Wirbel! Es ist wirklich sagenhaft wie die SPÖ die Verantwortung der letzen Jahrzehnte, die sie ja im Gesundheitsbereich bzw. bei den Spitälern gehabt hat, nun der neuen Kabeg-Chefin Manegold umhängt. Der angebliche Personalmangel im Klinikum Klagenfurt, den kurioserweise unser Gesundheitsreferent SPÖ-Chef Peter Kaiser

so beklagt, ist nicht in den letzten zwei Monaten eingetreten, sondern wohl noch unter der Verantwortung der SPÖ-Gesundheitsreferenten! Der ganze konstruierete Wirbel geht auf Kosten des Rufes unseres neuen Klinikums! Karin Krainer Klagenfurt

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


3. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Jedes „MillionenLos“ gewinnt, aber: Wer holt die Silvester-Million? n einem Monat ist es soweit: Dann gibt es irgendwo in Österreich einen neuen Rubbellos Millionär. „MillionenLos“ ist eine Kombination von Rubbellos und Nummernlotterie. Den Höhepunkt bildet die Ziehung eines Treffers mit 1 Million Euro. Sie erfolgt zu Silvester und wird in ORF 2 ausgestrahlt.

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Das ist neu im Spielangebot der Österreichischen Lotterien: Ein Los zum Rubbeln, das nicht nur Rubbellos, sondern auch noch Teilnahmeschein an einer Nummernlotterie ist; mit vier Gewinnchancen; mit der Möglichkeit, 1 Million Euro zu gewinnen; und bei dem jedes Los gewinnt. Auf dem „MillionenLos“ gibt es drei Rubbelflächen mit Gewinnmöglichkei-

ten bis zu 50.000,- Euro. Es ist bis Ende Dezember in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 12,- Euro erhältlich. Die Serie besteht aus einer Million Losen, jedes Los gewinnt zumindest 5,- Euro. Die zentrale Frage beim „MillionenLos“ jedoch lautet: „Wer geht nach der Silvesterziehung als neuer Millionär ins neue Jahr?“ Die Silvesterziehung ist das vierte Spiel und der Nummernlotterie-Teil vom „MillionenLos“. Unter drei aufzurubbelnden Sternen stehen drei sechsstellige Losnummern, mit denen gewonnen werden können. Am 31. Dezember 2010 werden die drei Losnummern ermittelt, die 100.000,Euro, 250.000,- Euro und 1.000.000,Euro gewinnen. Die Ziehung wird am Abend in ORF 2 ausgestrahlt.

„Extra-Glück“ bei ToiToiToi mit Täglich 7.777,- Euro zusätzlich ine Extraportion Glück im Leben kann nie schaden. ToiToiToi erleichtert den Schritt zu dieser Extraportion mit seiner „Extra Glück“ Promotion.

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Bei jeder ToiToiToi Ziehung werden noch bis inklusive Samstag, dem 4. Dezember 2010, täglich zusätzlich 7.777,- Euro verlost. „Extra Glück“ nennt ToiToiToi diese 7.777,- Euro, und dieses „Extra Glück“ wird unter allen jenen Losnummern verlost, die am jeweiligen Ziehungstag mitspielen.

Zahlenlotto. Die GewinnPrämie beträgt 50 Prozent, die Prämienrunden finden bis 4. Dezember 2010, statt. Egal, welche der sieben Spielarten man wählt, es werden alle Gewinne um 50 Prozent erhöht.

Das schönste Weihnachtsgeschenk: Karten für die Redoute am 19. Februar 2011 um 20 Uhr im Messezentrum Klagenfurt! Buchen zum Vorzugspreis noch bis 22. Dezember 2010 Hotline: 0463 / 51 15 15-0 • www.redoutekaernten.at

Ziehung vom Mi., 24. 11. 2010

03312 Ziehung vom Do., 25. 11. 2010

12604 Ziehung vom Fr., 26. 11. 2010

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Ziehung vom Sa., 27. 11. 2010

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Mehr gewinnen kann man jetzt noch ein paar Tage bei

95745 15849 Ziehung vom Di., 30. 11. 2010

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VO R S C H AU 48. Runde 2010 1: Rapid Wien– SV Ried 2: RB Salzburg– Austria Wien 3: Sturm Graz– LASK Linz 4: SC Wr. Neustadt– SV Mattersburg 5: Wacker Innsbruck– SV Kapfenberg 6: Schalke 04– Bayern München 7: VfL Wolfsburg– Werder Bremen 8: SC Freiburg– Hamburger SV 9: VfB Stuttgart– TSG Hoffenheim 10: E. Frankfurt– FSV Mainz 05 11: Mönchengladbach– Hannover 96 X 12: 1. FC Nürnberg– B. Dortmund Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 3. Dezember 2010

NOTARIATSWESEN

LH Dörfler würdigte Leistungen des Kammerpräsidenten und gratulierte Nachfolger Erfried Bäck – Notare sind von zentraler Bedeutung für unsere Rechtskultur

Ehrenzeichen für langjährigen Notariatskammer-Präsidenten Dr. Peter Zdesar n der Spitze der Notariatskammer für Kärnten gab es einen Wechsel: Dr. Erfried Bäck folgt als neuer Präsident Dr. Peter Zdesar, der rund 13 Jahre diese Funktion innehatte. Vizepräsidentin wurde Isolde Sauper. Beim Empfang anlässlich der Neuwahl des Präsidiums wurde kürzlich ein Empfang im Congress Center Villach gegeben, bei dem sich auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler einfand. Der Landeshauptmann dankte dem scheidenden Präsidenten und wünschte dem neuen und seinem Team alles Gute. Zdesar, ein begeisterter Villacher, erhielt in Würdigung und Anerkennung seiner Leistungen vom Landeshauptmann das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten überreicht.

Der neue Präsident Bäck aus Spittal/Drau hob die Bemühungen der Notare hervor, weiterhin in bestmöglicher Weise moderne Rechtsdienstleister zu sein. Rechts-

Wie Dörfler betonte, gebe es gegenüber den Notaren größtes Vertrauen und höchste Wertschätzung. Das Recht müsse dominieren, nicht das Kapital und damit das Recht des Stärkeren, so der Landeshauptmann. Die Notare seien wichtige Garanten, dass gleiches Recht für alle gelte. Von ihren Beiträgen und damit von der österreichischen Rechtskultur würden auch Länder wie etwa Bosnien-Herzegowina profitieren, dankte Dörf ler den Notaren und insbesondere dem bisherigen Präsidenten. Zdesar ist übrigens begeisterter Tennisspieler und Finnland-Fan. Zdesars Gattin Agnes erhielt vom Landeshauptmann einen großen Kärntner Blumenstrauß.

sicherheit und Rechtsfrieden seien als Werte zu bewahren. Eine umfassende Lebens-Vorsorge werde für

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Der Präsident der Österreichischen Notariatskammer, Universitätsdozent Ludwig Bittner, unterstrich die Notwendigkeit, die mitteleuropäische Rechtskultur zu

Empfang der Kärntner Notariatskammer anlässlich der Wahl des neuen Notariatspräsidenten. Im Bild Dr. Erfried Bäck, Dr. Peter Zdesar und LH Gerhard Dörfler.

sichern und zu verteidigen. Innovativ bei den Leistungen, aber traditionell im besten Sinne bei der Qualität der Beratung und beim Schutz der Klienten wollen die Notare sein, zeichnete er das Profil moderner Rechtsdienstleister. In Kärnten sind rund 40 selbständige Notare tätig, Anwärter für dieses Amt gibt es 24. Herzlich begrüßt wurden die Notare und Gäste auch von Villachs Vizebürger meisterin Wally Rettl. Unter den vielen Gästen sah man u.a. den Grazer OLGPräsidenten Heinz Wietrzyk, Bezirkshauptmann Harald Kastner, den geschäftsführenden Bezirkshauptmann Hannes Leitner, Apothekerkammerpräsident Paul Hauser, Zahnarzt Heinrich Gressel, Bgm. Walter Harnisch u.v.m.

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Wir wollen weiterhin moderne Rechtsdienstleister sein!“ Dr. Erfried Bäck, Präsident Notariatskammer

die Klienten und damit als Aufgabe für die Notare immer wichtiger, erklärte Bäck. Weiters wolle man auch das Alpen-Adria-Bewusstsein durch Kooperationen vertiefen. Die Amtsperiode beträgt drei Jahre.

Links der neue Notariatspräsident Dr. Bäck mit dem scheidenden Präsidenten Dr. Zdesar.


3. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 15

FRIESACH

Friesach hat neue Rot Kreuz Ortsrettungsstelle ürzlich wurde die neue Ortsrettungsstelle des Roten Kreuzes in Friesach feierlich eröffnet. Mit dabei waren u. a. Rot Kreuz-Präsident Peter Ambrozy, Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser und Friesachs Bürgermeister Josef Kronlechner. Die neue Ortsrettungsstelle wartet mit einer Nutzfläche von 1.031 m2 auf, die Gesamtbaukosten beliefen sich auf rund zwei Millionen Euro. Mit ihr wurde eine moderne Lösung für den zukunftsorientierten Rettungsdienst geschaffen.

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Es freut mich ganz besonders, dass mit dem Neubau eine moderne, zeitgemäße Dienststelle entstanden ist, die auch den Mitarbeitern die Arbeit erleichtert!“

130.000 gefahrenen Kilometern absolviert werden. Die Mitarbeiter leisteten dabei etwa 27.000 Stunden von denen über 18.000 freiwilligen Helfern zuzuordnen sind.

Rot Kreuz Präsident Peter Ambrozy

Die Stadtgemeinde Friesach habe dem Roten Kreuz das G r u n d st ü c k für die Ortsrettungsstelle kostenlos zur Ve r f ü g u n g gestellt. Ambrozy dankte für diese großartige Unterstützung. Die Ortsrettungsstelle wartet mit einem ausgeklügelten Raumkonzept auf. Neben einem großzügigen Aufenthaltsraum, Schlafräumen und einer fortschrittlichen Einsatzgarage gibt es auch einen Schulungsraum für die Bevölkerung. Die 58 freiwilligen, drei beruflichen Mitarbeiter und zwei Zivildiener der Ortsrettungsstelle leisten rund um die Uhr großartige Arbeit. Ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Rettungswagen sind durchgehend in Bereitschaft. Ein weiterer Rettungswagen ist ab 1. Dezember von 08:00 bis 16:00 Uhr im Einsatz. Außerdem ist ein Essenszustelldienstfahrzeug in der Dienststelle vorhanden. Im Jahr 2009 konnten an die 4.500 Transporte mit

Bei der Eröffnung und Segnung des neuen Gebäudes gab es Vorführungen der Jugendgruppe in Erster Hilfe sowie musikalischen Darbietungen der Stadtkapelle Friesach und des Burgenchors Friesach. Man erhielt auch Informationen über freiwillige Mitarbeit im Roten Kreuz und es gab eine Stärkung aus der Feldküche.

Die Planer und Errichter Das Grundstück mit der rund 1.000 m2 großen Einsatzstelle wurde von der St a d t ge m e i n d e Friesach kostenlos dem Roten Kreuz zur Verfügung gestellt. Geplant wurde die Baulichkeit vom Ar-

chitekturbüro Müller & Hohenwarter und die Bauausführung oblag der Firma Alpine Bau. Die Investitionskosten lagen bei rund zwei Millionen Euro. Neben einem großzügigen Aufenthaltsraum, Schlafräumen und einer großräumigen Garage gibt es auch einen Schulungsraum, in welchem Kurse für die Bevölkerung abgehalten werden können.


16 KärntnerNachrichten I 3. Dezember 2010

DIES & DAS

Adventkooperation eint Regionen Wörthersee und Villach Gemeinsame Werbeaktion im Großraum Udine soll verstärkt italienische Gäste nach Kärnten locken. Insgesamt 8 Partner (Winterhotels/Wörthersee Tourismus, Region Villach, Atrio, Casino Velden, Warmbad, Velden Tourismus, Best of Pörtschach, Villach Stadtmarketing) investieren insgesamt 55.000 Euro in eine gemeinsame Werbekampagne. Die Kampagne besteht aus den Säulen Rundfunk, Print sowie Internet. Kern der Werbeaktion bildet ein Adventskalender, der in einer Gesamtauflage von 100.000 Stück in 2 großen italienischen Tageszeitungen im Großraum Udine beigelegt wurde. Des Weiteren ist der Kalender auch im

Internet unter www.dicembreincarinzia.it verfügbar. „Mit begleitenden Rundfunkspots sowie PR Artikeln haben wir zusätzlich auf das Thema

Advent in Kärnten aufmerksam gemacht und erhoffen uns daraus einen nachhaltigen Effekt bei der Verstärkung der Winternachfrage am Wörthersee“, so Gernot

KSV1870 – Wieder ein Konkursverfahren

„Lindner Hotel Seepark-jetzt relaxen“

anierungsverfahren mit Eigenverwaltung in Klagenfurt eröffnet SZH Bischof Bau GmbH & Co KG

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Das Lindner Seepark Hotel Congress & Spa in Klagenfurt am Ostufer des Wörthersees, bietet für die Winterszeit ab sofort günstige Wellnessangebote an. Sauna-u. Massagezeiten täglich 12 -20 Uhr Angebot für Tagesgäste: Tageskarte: 18,00 10-er Block 169,00 4-Stunden-Karte: 12,00 10-er Block 3 109,00 Die Eintrittspreise beinhalten die Nutzung des kompletten Spa-Bereichs (Pool, Fitness, Sauna). Gerne stellen wir Ihnen leihweise einen Spa-Korb mit Handtüchern, einem Bademantel und Badeschuhen zur Verfügung. Spa-Korb: 3 5,00 Voranmeldung : 0463/ 204499-0

Riedel, GF der Region Wörthersee (WTG). „Das besondere und tolle an dieser Kooperation ist die branchenübergreifende Gemeinsamkeit – vom Shoppingcenter bis zur Hotellerie – und uns eint die gemeinsame Zielsetzung, nämlich mehr Anfragen, Gäste und Kunden aus dem interessanten oberitalienischen Raum in unsere Regionen zu holen“, ergänzt Thomas Michor als Sprecher der Villacher Partner. Bereits am ersten Adventwochenende wurden schon Gutscheine eingelöst, auch die Zugriffszahlen im Internet sind vielversprechend, und die aktuell besonders winterliche Stimmung auf den Adventmärkten sowie in ganz Kärnten lassen zusätzlich positive Resonanz erhoffen.

Schulden rd. EUR 970.000,— Der KSV1870 als staatlich bevorrechteter Gläubigerschutzverband informiert über folgende Insolvenz: Am 1.12 2010 wurde über das Vermögen der SZH Bischof Bau GmbH & Co KG, St. Veiter Straße 108h, 9020 Klagenfurt das Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung am Landesgericht Klagenfurt eröffnet. Gegenstand des Unternehmens: Verlegung von Baustahl Betroffene Dienstnehmer: rd. 18 Betroffene Gläubiger: rd. 25

Höhe des Vermögens: rd. EUR 155.000,— Höhe der Schulden: rd. EUR 970.000,— Sanierungsplanantrag: 30% in gleich hohen 18 Monatsraten Sanierungsverwalter: Dr. Herbert Felsberger, RA, Waaggasse 17, 9020 Klagenfurt Die Schuldnerin führt in ihrem Antrag die Insolvenz auf folgende Ursachen zurück: „Die Kalkulation von Großbaustellen war infolge anfänglicher Fehleinschätzungen fehlerhaft und führte zu massiven Kostenstellenverlusten, die bis dato nicht mehr ausgeglichen werden konnten.“ Der KSV1870 bietet allen Gläubigern an, sie in diesem Fall zu vertreten.


3. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 17

WIRTSCHAFT

Hommage an Porsches ersten Gesamtsieg in Le Mans or 40 Jahren holte Porsche erstmals den Gesamtsieg beim 24-StundenRennen von Le Mans. Der neue auf 917 Exemplare limitierte Chronograph Porsche Design P’6612 Dashboard Le Mans 1970 Limited Edition erinnert daran.

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Siegerfahrzeug war der rot-weiß-rote Porsche 917 K mit der Startnummer „23“, das erfolgreiche Fahrerduo von 1970 bildeten die Werkspiloten Hans Herrmann und Richard Attwood im legendären Porsche 917

Die Marke Porsche Design Porsche Design, Luxusmarke mit Fokus auf technisch inspirierten Produkten, wurde 1972 von Ferdinand Alexander Porsche gegründet. Die Produkte stehen seither für funktionelles, zeitloses

und puristisches Design. Das Produktportfolio umfasst Herren-Accessoires, eine Sport- und Mode kol lek tion, elektronische Produkte sowie eine Duftlinie. Die Produkte werden im Porsche Design-Studio in Zell am See (Österreich) gestaltet und weltweit im exklusiven Fachhandel vertrieben. Die traditionsreiche Schweizer Uhrenmarke Eterna ist als Lizenzpartner für die Produktion und den Vertrieb von Porsche Design-Uhren verantwortlich.

P’6612 Dashboard Le Mans 1970 Limited Edition (Referenz 6612.11.48.1234) UVP € 4.517,00. Juwelier Heller GmbH, 9020 Klagenfurt, Paradeisergasse 6, Tel.: 0463/57779, www.porsche-design.com


18 KärntnerNachrichten I 3. Dezember 2010

KULTUR

„Mit einem Sieg hab ich nicht gerechnet“ Andrea Drumbl, Trägerin des Kärntner Lyrikpreises 2010 der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe, freut sich über „unerwartete Ehrung“ und 3000 Euro Preisgeld. Insgesamt zwölf Auszeichnungen. Josef Winkler fordert wieder eine Klagenfurter Stadtbibliothek.

„Mit einem Sieg habe ich wirklich nicht gerechnet!“, meinte die Gewinnerin des Kärntner Lyrikpreises 2010 der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe, die in Wien lebende Gailtalerin Andrea Drumbl (Jahrgang 1976). Etwas schüchtern fügte die im Kunst Haus Wien beschäftigte Kärntnerin hinzu: „Diese unerwartete Ehrung bedeutet mir sehr viel – wie ein privates Volksfest!“ Dabei konnte Drumbl - sie studierte Deutsche Philologie und Vergleichende Literaturwissenschaft – bereits bei der vorjährigen Preisvergabe den hervorragenden dritten Platz einnehmen. Platz zwei und 1500 Euro gingen an die Klagenfurterin Ronny Görner, Jahrgang 1941. Die gebürtige St. Veiterin gilt als engagierte Malerin und bezeichnet sich selbst als „Wort-bild-nerin“, da ihre Lyrik auch Abbildungen ihrer Zeichnungen

beinhalten. Ebenfalls auf dem „Stockerl“ und Platz drei: Jan Greiger (800 Euro Preisgeld). Bei dem Namen handelt es sich allerdings um ein Pseudonym. Der Sozialpädagoge heißt Florian Gregori und arbeitet in einer Wohneinrichtung für junge Menschen. Den vierten Preis (500 Euro) überreichte KEG-Geschäftsführer DI Heinz Koch an den in Graz lebenden gebürtigen Knappenberger Hans Gigacher, Jahrgang 1945. Er verfasste auch Theaterstücke und Drehbücher zu Fernsehspielen. Die Auszeichnung der PosterService GmbH (Platz 5, 500 Euro) übergab PSG-Prokurist MMag. Michael Rutter an die Villacher Dolmetscherin Heidi WassermannDullnig (Jahrgang 1978). Den sechsten Platz (300 Euro, Preis der WSG) konnte die in Villach lebende gebür-

tige Klagenfurterin Sheida Samy (Jahrgang 1966) erringen. Die Textkünstlerin kann auf zahlreiche Ausstellungen im Bereich der bildenden Kunst verweisen, etwa in New York/Guggen-

heim. Vorstand Karré und EnergieKlagenfurt-Geschäftsführer Mag. Franz Paulus überreichten den Geehrten die Auszeichnungen, den Abend moderierte STWPressesprecher Mag. Harald Raffer. Für Musik sorgte der Villacher Akkordeon-Solist Gerhard Aichner. Neun der zwölf Ehrungen gingen heuer an Frauen. Der Kärntner Lyrikpreis wendet sich an Autorinnen bzw. Autoren beider Landessprachen. 2008 (Sieger Dr. Josef Strutz) und 2009 (Sieger Ingram Hartinger) bewarben sich jeweils 200 Teilnehmer an diesem Bewerb, heuer waren es 120. Josef Winkler hob auch heuer wieder die „hervorragende Qualität der Arbeiten“ hervor.


3. Dezember 2010 I KärntnerNachrichten 19

KULTUR

„Vorweihnachtszeit – 2010“ mit dem Eisenbahnerchor St. Veit/Glan n neuem Gewand erscheint der Eisenbahnerchor gleich mehrmals in den kommenden AdventWochen auf den Bühnen in der Herzogstadt. Gemeinsam mit der Singgemeinschaft Projern tritt der

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Eisenbahnerchor beim Jahreszeitensingen „Winter“ am Samstag, dem 04. 12. 2010 um 20:00 Uhr im Rathaushof der Stadt St. Veit/ Glan zum zweiten Advent auf. Der dritte Advent wird

dann mit einem Adventkonzert „Horch auf, los zua“ gemeinsam mit dem „Ensemble Calluna“ und den „Zwetti Buam“ am Samstag, dem 11. Dezember wiederum um 20.00 Uhr im Rathaushof gefeiert. Den Abschluss bildet dann der Festgottesdienst in der Stadt pfarrkirche am 12. 12. 2010 um 09:00 Uhr den die „Eisenbahner im neuen Trachtengewand“ mitgestalten. Besinnliches und erfrischendes wird geboten. Nutzen sie die Gelegenheit ganz nach dem Motto „Horch auf, los zua…“ Weitere Informationen unter www.stveit.carinthia.at/ oder unter www.ebc-9300.gm1.tv.


20 KärntnerNachrichten I 3. Dezember 2010

AUTO & MOTOR

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