Nr. 45 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 12. November 2010
Unsoziales Wien, soziales Kärnten: Der Vergleich macht sicher Seiten 2 und 3
Wirbel um ORF: Privilegien und Supergagen sorgen für Empörung! Seite 6
Mongolische Familie bleibt in Kärnten: Asylpolitik der ÖVP gescheitert! Seite 5
Wien belastet Familien: Kärnten wehrt sich! Seite 2 und 3
Rot-Schwarzes BelastungsPaket trifft unsere Familien!
LANDESPOLITIK
4 KärntnerNachrichten I 12. November 2010
„Pflegegeld-Anschlag“ des Bundes kostet 2,5 Mio. Euro Sozialreferent LR Christian Ragger setzt sich vehement gegen eine Pflegegeldkürzung der Bundesregierung ein. Laut einer Hochrechung würden 700 Menschen gar kein Pflegegeld mehr und über 1.000 Menschen im Monat 130 Euro weniger bekommen. Kein gutes Haar lässt der Kärntner Sozialreferent Landesrat Christian Ragger am Plan der Bundesregierung, den Zugang zum Pflegegeld zu erschweren. Die rot-schwarze Bundesregierung trifft damit jene Österreicher, die diese Unterstützung dringend brauchen - ältere, kranke und behinderte Menschen. Sie benötigen das Pflegegeld, um mit ihren Einschränkungen ein selbständiges, unabhängiges Leben führen zu können.
en gar kein Pflegegeld mehr beziehen und über 1.000 werden monatlich nur 154 statt 284 Euro bekommen, da ihnen nur wegen der verschärften Bedingungen lediglich das Pflegegeld der Stufe 1 statt der Stufe 2 zuerkannt wird“. Landesrat Ragger hofft, dass er bei der nächsten Konferenz der Sozialreferenten am 24. November eine breite Front gegen diese Sparpläne erreichen kann. Er geht davon aus, dass die fehlenden 2,5 Millionen Euro in Kärnten erhebliche Auswirkungen auf die Finanzierung der mobilen Dienste haben werden. „Land und Gemeinden werden hier mehr Geld einsetzen müssen, weil die meisten Klienten in den Pflegestufen eins und zwei zu finden sind (42 %).
Viele dieser Menschen haben bereits jetzt damit zu kämpfen, dass das ausbezahlte Pflegegeld die Kosten der Pflege bei weitem nicht abdeckt. Laut Rechnungshof werden damit maximal 58 Prozent der realen Kosten refundiert. In den unteren Pflegestufen oft nicht einmal 20 Prozent - und genau hier will die Bundesregierung nun sparen.
Protest! Auf Antrag von Landesrat Ragger beschloss daher die Kärntner Landesregierung, dass sie im Rahmen des Begutachtungsverfahrens zum Gesetz einen Protest gegen die Einschränkungen bei der Zuerkennung von Pflegegeld erheben wird. Landesrat Ragger beklagt ja schon seit längerem, dass sich Bundesstellen auf Kost-
Landesrat Christian Ragger: „Der Bund spart. Die Bürger und in weiterer Folge das Land und die Gemeinden müssen zahlen!“ en der Länder und Gemeinden sanieren. Der „Pflegegeld-Anschlag“ sei die letzte einer ganzen Reihe solcher Aktionen. Der Sozialreferent verweist unter anderem darauf, dass das Bundessozialamt, die Gebietskrankenkasse und die PVA in Kärnten auffallend weniger Leistungen erbringen, als in anderen Bundesländern. Aus diesem
Grund lehnt Landesrat Ragger die Pflegegeldkürzungen vehement ab. Er verweist auf eine Hochrechnung der Fachleute in der Sozialabteilung, der zufolge der Bund etwa 2.000 Kärntnerinnen und Kärntner rund 2,5 Millionen Euro jährlich wegnehmen wird. „Etwa 700 werden aufgrund der erhöhten Anforderung-
In diesem Jahr beträgt das Gesamtbudget der mobilen Dienste in Kärnten rund 35 Millionen Euro. Etwa 15 Millionen davon bezahlt das Land, elf Millionen die Gemeinden und der Rest (30 Prozent) muss durch Pflegegeld und Pension der Klienten finanziert werden.
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LANDESPOLITIK
12. November 2010 I KärntnerNachrichten 5
Asylpolitik des Bundes gescheitert! Tragisches Schicksal der mongolischen Familie ist Sonderfall. Tod der Mutter in Kärnten muss berücksichtigt werden. Für Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist die aktuelle Debatte um die Abschiebung der mongolischen Familie Badrakh erneut ein Beweis dafür, dass die von der Bundesregierung betriebene Asylpolitik auf allen Ebenen gescheitert ist. „Asylverfahren dauern in Österreich viel zu lange und ihre Abwicklung ist viel zu ineffizient“, kritisiert der Landeshauptmann, der im Vorgehen von Innenministerin Maria Fekter eine Bankrotterklärung der Asylpolitik ortet. Man habe die Familie über sechs Jahre warten lassen, bis es zur Entscheidung über ein Bleiberecht oder eine Abschiebung gekommen ist, das ist menschenunwürdig und ist zutiefst zu verurteilen.
Familie Badrakh ist Ausnahmefall Der Fall der Familie Badrakh sei aufgrund des besonderen Schicksals, die Mutter wurde vor fünf Jahren Opfer eines tödlichen Unfalls, besonders tragisch und müsse deshalb gesondert betrachtet werden. Aufgrund dieser besonderen Umstände hat Landeshauptmann Gerhard Dörfler auch die Abschiebung der Familie aus Österreich gestoppt bis es zu einer weiteren Entscheidung des Asylgerichtshofes kommt. Die Familie hat jetzt einen Antrag auf Wiederaufnahme des Asylverfahrens gestellt. „Einstweilen konnte eine Abschiebung der Familie verhindert werden. Der weitere Ausgang über den Verbleib der Familie in Kärnten ist offen“, betont Landeshauptmann Dörfler, der sich aber, sollte die Familie dennoch aus Österreich ausreisen müssen, für eine humanitäre Lösung einsetzen werde. „Die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung, dass ich
Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler. mich in diesem speziellen Fall für die Familien Badrakh einsetze, sind nicht enden wollend. Es sprechen mich sehr viele Kärntnerinnen und Kärntner darauf an und begrüßen meine Haltung“, erklärt Landeshauptmann Dörfler.
Harte Linie bewährt Dennoch hält Landeshauptmann Gerhard Dörfler an seiner klaren Linie hinsichtlich krimineller und straffälliger Asylwerber fest. „Der Fall der Familie Badrakh hat nichts an meiner Haltung geändert. Wie bekannt ist, gehen wir gegen straffällige Asylwerber konsequent vor, denn Raufbolde und Gesetzesbrecher haben bei uns kein Gastrecht. Für sie wurde die Sonderbetreuungseinrichtung auf der Saualm geschaffen, bevor sie außer Landes gebracht werden können. Diese konsequente Linie hat sich bestens bewährt und an dieser werden wir auch weiterhin festhalten“, stellt der Landeshauptmann klar. Nur wer das Gastrecht in Kärnten respektiere und die Gastpflicht akzeptiere, sei in Kärnten willkommen.
Kommentar von Helmut Prasch
Alles was Recht ist... Österreichs Asylpolitik liegt bekanntlich in den Händen der ÖVP. Und dieser Partei wurde bei den Wiener Landtagswahlen endgültig der Spiegel vorgehalten. Das mehr als verunglückte Belastungspaket von Finanzminister Josef Pröll trägt ein übriges zur kompletten Verwirrung der Schwarzen bei, die zunehmend kopflos (im Sinne von ideenlos) agieren. So auch in der sensiblen Ausländerfrage, in der Innenministerin Fekter heillos überfordert ist. Auf der einen Seite steht ein sprunghafter Anstieg der illegalen Zuwanderung, verbunden mit stark steigender Kriminalität, auf der anderen Seite stehen menschliche Dramen wie zuletzt die mit Polizeigewalt außer Landes gebrachten Schulkinder von Wien. Dass es auch anders geht, beweist in diesen Tagen ausgerechnet Kärnten, das in Zuwanderungsfragen grundsätzlich restriktiv ist und kein Pardon mit kriminell gewordenen Ausländern kennt, Kärnten zeigt aber Herz! Wenn eine aus der Mongolei geflüchtete Familie über sechs Jahre lang von den schwarzen Behörden im rechtsfreien Raum zwischen Asylgewährung und Abschiebung stehen gelassen wird, in der Zwischenzeit auch noch auf Grund tragischer Umstände die Mutter verliert und sich trotz all dieser Schwierigkeiten integriert, dann bedarf es einer klugen Entscheidung, die auch einmal Herz zeigen darf. Alles was Recht ist: es wäre zutiefst inhuman, diese Familie in die politisch unsichere Mongolei zurückzuschicken. Es gibt wahrlich andere Fälle, in denen die Asylgesetze besser angewendet wären: bei ausländischen Drogendealern, organisierten Diebsbanden, die Kärnten als beliebte Transitroute auserwählen etc. Auf Schulkinder, die bestens Deutsch gelernt haben, und ihren alleinerziehenden Vater, der noch dazu einem ordentlichen Beruf nachgeht als einziger Bezugsperson, braucht nicht die schwarze Keule niederzusausen, die in so vielen anderen Fällen in der Ecke bleibt.
Die Kärntner Nachrichten auf www.kaerntner-nachrichten.at
THEMA DER WOCHE
6 KärntnerNachrichten I 12. November 2010
Initiative gegen untragbare Zustände in ORF-Direktion Statt Stärkung der Länder wächst Führungsapparat auf Kosten der Gebührenzahler. Heftige Kritik an den untragbaren Zuständen in der ORF-Generaldirektion übt der Parteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten. „Obwohl das neue ORF Gesetz eigentlich die Stärkung der Länder mit sich bringen sollte, ist nun genau das Gegenteil der Fall. Die Landesstudios werden ausgehungert und die Generaldirektion wächst und wächst. Während die kleinen Mitarbeiter bei ihren Gehältern kurz gehalten werden, verdient ein Generaldirektor mehr als der Bundespräsident“, kritisiert Parteiobmann Scheuch. Da überall gespart werden müsse, sei es für ihn nicht nachvollziehbar, dass dies für den ORF anscheinend nicht gelte. „Wir fordern
daher den ORF auf, alle Gehälter und Zulagen auf Führungsebene offen zu legen, damit für die Gebührenzahler ersichtlich wird, wohin ihr Geld fließt. Weiters fordern wir die Reparatur des ORF Gesetzes, welches auf der einen Seite nicht nachvollziehbare Sparmaßnahmen beinhaltet, auf der anderen Seite aber anscheinend teure Nachbesetzungen und Abfindungen möglich sind. Als dritten Punkt werden wir einen Initiativantrag stellen, damit die Gehälter der ORF Führungsebene an die Gehaltspyramide der Politiker angepasst werden“, erläutert Uwe Scheuch: „Es kann nicht länger akzeptiert werden, wie der ORF mit öffentlichem Geld umgeht!“
Wegen der Privilegien in den Führungsetagen heftig umstritten: der Österreichische Rundfunk.
Kärntner Landtag beschließt einstimmig Änderung der Landtagswahlordnung Kärnten hat die umstrittene Nachfrist für die Briefwahl bei Landtagswahlen gestrichen. Kärnten ist somit das erste Bundesland, das Konsequenzen aus den vieldiskutierten Missbrauchsfällen gezogen hat. „Der Demokratie wurde ein guter Dienst erwiesen. Wir haben der Möglichkeit zur Manipulation einen Riegel vorgeschoben“, zeigt sich FPK-Klubobmann Kurt Scheuch erfreut über den einstimmigen Beschluss zur Änderung der Landtagswahlordnung. Im Rahmen der zuletzt abgehaltenen Landtagswahlen in Österreich und den damit einhergehenden verfassungsmäßig bedenklichen Vorkommnissen im Bereich der jeweiligen Landes-Briefwahlen, war eine Novellierung ein Gebot der Stunde. Ein latenter Missbrauch der Wahlkarten durch Wahl und Übermittlung im Wissen um die Wahltagsergebnisse wird nun unmöglich
gemacht. Und auch ein Missbrauch im Vorfeld der Wahl - im Sinne des Problems einer Beantragung durch vermeintliche Bevollmächtigte samt Wahl ohne Wissen des Wahlberechtigten - wird mit der Reform abgestellt. Manipulationen verhindern Sollte künftig die Wahlkarte im Postwege an die zuständige Wahlbehörde übermittelt werden, ist diese nur gültig, wenn sie spätestens mit Poststempel vom Freitag vor dem Wahlsonntag übermittelt wurde. Weiters hat die Beantragung und Abholung der Wahlkarte entweder persönlich am Amt durch den Wahlberechtigten oder schriftlich mittels Nachweis der Identität des Wahlberechtigten zu erfolgen, teilt Kurt Scheuch mit. Ebenfalls beantragt wurde eine entsprechende Novellierung der Nationalratswahlordnung.
THEMA DER WOCHE
12. November 2010 I KärntnerNachrichten 7
Dobernig: Finanzierungsagentur bringt Einsparungspotential! Verbindlichkeiten des Landes und aller ausgegliederten Rechtsträger sollen durch eigene Experten bewirtschaftet werden. Auch Gemeinden können unterstützt werden. Für die Errichtung einer Kärntner Landesfinanzierungsagentur wurde in der Landesregierung ein einstimmiger Grundsatzbeschluss gefasst. Diese Landesfinanzierungsagentur soll das Portfoliomanagement der Schulden des Landes und aller ausgegliederten Rechtsträger wahrnehmen. „Damit können wir unser Portfolio- und Geldmanagement wesentlich verbessern. Eine Studie im Auftrag der Finanzabteilung hat ergeben, dass der Nutzen die Kosten für die Einrichtung einer Landesfinanzierungsagentur um das zehnfache übersteigt. Damit sind für das Land große Einsparungen möglich“, erklärt FPK-Finanzlandesrat Harald Dobernig.
Auch Gemeinden profitieren Die Landesfinanzierungsagentur soll im Namen und auf Rechnung des Landes und seiner Rechtsträger tätig werden, nicht auf Gewinn ausgerichtet sein und kostendeckend wirtschaften. Aufgaben der Agentur wären unter anderem die Neustrukturierung der Kreditoperationen einschließlich der Finanzschulden, die Besorgung der zentralen Kassenverwaltung sowie der Liquiditätssteuerung und die
Veranlagung der Mittel. „Es könnten aber auch die Gemeinden und Gemeindeverbände in Finanzierungsfragen beraten und unterstützt werden“, so der Finanzreferent.
Ball beim Bund Bereits im März 2007 wurde ein Grundsatzbeschluss zur Errichtung einer eigenen Kärntner Landesfinanzierungsagentur in Anlehnung an die auf Bundesebene bestehende Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) gefällt. Dafür bedarf es einer Änderung des Bundesfinanzierungsgesetzes im Hinblick auf Ausnahmen für Länder. Eine 2008 bereits geplante Änderung des Gesetzes unterblieb aber bisher. „Hätten hier nicht ÖVP und SPÖ blockiert, würde es die Landesfinanzierungsagentur längst geben“, betont Dobernig. Daher will er sich nun für die notwendige Gesetzesänderung im Bund einsetzen und auch die Finanzreferenten der übrigen Bundesländer kontaktieren.
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LR Dobernig: Zusätzliche Einsparungen Kärntnerinnen und Kärntnern zugute
kommen
Ausbringung von Gülle: Frist verlängern! LR Harald Dobernig: Landwirten rasch und unbürokratisch helfen In einem dringenden Appell an ÖVP-Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich fordert Landesrat Harald Dobernig eine Verlängerung der Ausbringungsfrist für Gülle. Die ungewöhnlichen Witterungsverhältnisse und hohe Feuchtigkeit hätten laut Dobernig dafür gesorgt, dass auf vielen Nutzflächen die Maisernte noch anstehe und daher eine Gülleausbringung vielfach noch nicht möglich gewesen sei. Dobernig fordert von Minister Berlakovich schnelles Handeln. „Die Frist zur Gülleausbringung ist bereits abgelaufen, daher besteht für
unsere Landwirte keine Möglichkeit mehr, die angefallene Gülle auf die Ackerflächen auszubringen“, so der Landesrat, an den sich viele besorgte Bauern in dieser Angelegenheit gewandt haben. Der Bund wird von Dobernig aufgefordert, die Fristenkompetenz an die Länder abzutreten. „Nur wenn wir hier im Land die Möglichkeit haben, die Frist für die Gülleausbringung zu verlängern, können wir auf besondere Situationen rasch und unbürokratisch reagieren. Nur so können wir unseren Landwirten wirklich helfen!“, meint der Landesrat im KN-Gespräch.
LANDESPOLITIK
8 KärntnerNachrichten I 12. November 2010
Kärntens Bauwirtschaft zieht wieder kräftig an! LH Dörfler: Deutliche Zuwachsraten im Hochbau. Kärnten mit den meisten Bauaufträgen. Die Bauwirtschaft Kärntens hat sich von ihrer krisenhaften Entwicklung, die rund eineinhalb Jahre angedauert hat, erholt. „Im heurigen Sommer, speziell in den Monaten Mai bis Juli konnten positive Zahlen erwirtschaftet werden“, lässt Landeshauptmann Gerhard Dörfler wissen. Im Hochbau habe Kärnten mehr als 16 Prozent zulegen können, obwohl im Österreichvergleich ein Minus
vorliege. Im Zeitraum Jänner bis Juli 2010 wurden im Bauwesen Kärntens nach vorläufigen Ergebnissen insgesamt 538,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Hochbau hatte in den ersten sieben Monaten des heurigen Jahres 274 Millionen Euro eingebracht, woraus sich eine Steigerung von 2,3 Prozent ergibt (Österreich - 0,8 Prozent). Zum Stichtag 31. Juli 2010 konnte die Kärntner Bauwirtschaft Auftragsbe-
stände im Gesamtwert von 274,3 Millionen Euro (+ 9,2 Prozent) vorweisen. „Diese erfreuliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr ist ein eindeutiges Zeichen, dass die Bauwirtschaft in Kärnten wieder anspringt und sie sich in einem Aufwärtstrend befindet. Im regionalen Vergleich gab es einzig in Kärnten und Tirol Zuwachsraten bei den Bauaufträgen“, betonte Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
LH Gerhard Dörfler.
Micotra: Grenzüberschreitender Nahverkehr! Das neue grenzüberschreitende Verkehrsprojekt „Micotra“ soll die öffentlichen Verkehrsverbindungen zwischen Friaul Julisch-Venetien und Kärnten in den nächsten Jahren weiter ausbauen.
Landeshauptmann und erwartet sich eine Intensivierung nachbarschaftlicher Beziehungen. Bereits im Sommer wurde ein länderübergreifender Radweg nach Tarvis eröffnet. Beliebte Ausflugsziele
Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der gemeinsam mit Friauls Landesrat für Infrastruktur, Raumplanung und öffentliche Arbeiten, Riccardo Riccardi und dem Tarviser Bürgermeister, Renato Carlantoni, zur Kickoff Veranstaltung des EU-Projektes in Tarvis einlud, ist ein Verfechter des Ausbaus der Zusammenarbeit zwischen Kärnten und Italien. „Es ist ein weiterer Startschuss für die Verbesserung der grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehrsverbindungen gesetzt worden“, sagt der
Da Tarvis und Udine belieb-
te Ausflugsziele der Kärntner und Villach einen Anziehungspunkt für Freunde aus Italien darstellt, sollen in einer einjährigen Probephase Themenfahrpläne, wie beispielsweise Shopping- oder KulinarikFahrten, ausgearbeitet werden. Dörfler verweist in diesem Zusammenhang
auf das freundschaftliche Fußballländerspiel ItalienRumänien am 17. November in Klagenfurt. Binnen kürzester Zeit war ein Bus aus Tarvis ausgebucht. Landeshauptmann Gerhard Dörfler freut sich, seine italienischen Freunde in Klagenfurt begrüßen zu können.
Vorfreude auf die „Quadra Azurra“, die am 17. November in Klagenfurt spielt.
INFO-TOUR 2010
12. November 2010 I KärntnerNachrichten 9
Erfolgreiche Info-Tour: „Für Sie unterwegs in Kärnten!“ Die Regierungsmitglieder Uwe Scheuch, Harald Dobernig und Christian Ragger kommen in die Gemeinden und informieren die Bevölkerung vor Ort über aktuelle Themen, stehen Rede und Antwort und kümmern sich um die Anliegen der Kärntnerinnen und Kärntner.
11.11.10 - 19:30 Uhr - Weitensfeld
LR Dobernig GH Kogleck, Gurktalerhof, 9344 Weitensfeld 5
11.11.10 - 19:00 Uhr - St. Veit an der Glan
LR Ragger Restaurant Glantalerhof, Lebmach 16, 9300 St. Veit
12.11.10 - 18:00 Uhr - Winklern
LHStv. Scheuch GH Tauernstern, 9841 Winklern 24
15.11.10 - 20:00 Uhr - Weißenstein LHStv. Scheuch GH Kreuzwirt, 9721 Weißenstein
15.11.10 - 20:00 Uhr - Albeck
LR Dobernig GH Bärenwirt, Fam. Zauchner, Sirnitz 3
16.11.10 - 19:30 Uhr - Spittal an der Drau
LR Dobernig GH Gösserbräu, Villacherstraße 5, 9800 Spittal/Drau
18.11.10 - 20:00 Uhr - Kirchbach
LHStv. Scheuch Hirter Stüberl - Schwimmbad, Kirchbach 125 Weitere Termine finden Sie unter:
http://freiheitliche-ktn.at/index.php/termine.html
Auf großes Interesse der Kärntnerinnen und Kärntner stößt die Info-Tour „Für Sie unterwegs in Kärnten“ von LHStv. Uwe Scheuch, LR Harald Dobernig und LR Christian Ragger. Am 3. November fiel durch LHStv. Scheuch der Startschuss in St. Paul im Lavanttal, seither waren die drei Regierungsmitlieder in Kremsbrücke, Globasnitz, Bleiburg, Pörtschach, Feistritz im Rosental, Weitensfeld, Bad St. Leonhard und Klagenfurt unterwegs. Bei allen bisherigen Terminen waren die Veranstaltungsräumlichkeiten bis auf den letzten Platz gefüllt. Die generelle politische Lage, die Situation Kärntens vor dem Hintergrund der verkrampften Budgeterstellung der Bundesregierung, die künftige Entwicklung der Bildungspolitik, die Kärntner Verwaltungsreform und die Ortstafeln betrafen einige der Fragen, die LHStv. Scheuch bisher zu beantworten hatte. „Bei den Leuten draußen zu sein und sich um ihre Probleme und Anliegen zu kümmern, sehe ich als eine meiner Hauptaufgaben. Und der Andrang zeigt, dass großer Bedarf vorherrscht und man unser Engagement schätzt“, so Scheuch. Dobernig informierte über die aktuellen Entwicklungen beim Landesbudget, die Kärntner Reformmaßnahmen sowie das Belastungspaket des Bundes. Neben dem
Bereich Kultur und Brauchtum behandelte der Landesrat auch die Ortstafelfrage. „Mit der Info-Tour können wir die Menschen vor Ort informieren und stehen für Anliegen und Fragen zur Verfügung. Ich konnte auch aktuelle Fragen zu Themen der Region, wie das Skigebiet Innerkrems, beantworten“, so Dobernig. Zahlreiche Besucher kamen auch zu den bisherigen Infotour-Termin von Sozialund Wohnbaureferent Christian Ragger. „Neben allgemeinen Themen war der Sondertopf für Mindestsicherung besonders gefragt. Er wurde geschaffen, um Härtefälle, die bis zur Einführung der bundesweiten Mindestsicherung ab 1.1.2011 auftreten, abzumildern“, berichtete Ragger. Er bewilligte in mehreren Fällen Zuwendungen von 500 bis 600 Euro, besonders für Alleinerziehende. „Jeder, der Hilfe braucht, soll und muss sie bekommen. Aber die Mindestsicherung darf nicht als Einkommen aufgefasst werden, für das man keine Leistung erbringen muss“, erklärte Ragger in den Gesprächen mit den Betroffenen.
Weitere Infos unter www.freiheitlichektn.at oder unter 0463 / 56 404-0
10 KärntnerNachrichten I 12. November 2010
REGIONALES Da Tschriasche sagt: „Faymann und Pröll grinsen mit voller Backe, wir Bürger stehen da mit leerem Sacke!“
Kurt Scheuch mit 100 Prozent als Bezirksparteiobmann bestätigt! Im Kultursaal Greifenburg fand vor kurzem der 28. Bezirksparteitag der Freiheitlichen in Kärnten Spittal/Drau statt. Nach der Eröffnung durch Mag. Herbert Haupt, den Grußworten von LAbg. Bgm. Franz Mandl, LR Mag. Christian Ragger, LR Mag. Harald Dobernig und den Berichten von KO Kurt Scheuch und Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch wurde Kurt Scheuch zu 100 Prozent als Bezirksparteiobmann bestätigt. Als Stellvertreter wurden NRAbg. Bgm. Josef Jury, LAbg. Bgm. Franz Mandl, LAbg. Mares Rossmann, LHStv. Uwe Scheuch und LAbg. Bgm. Peter Suntinger ebenfalls mit 100-prozentiger Zustimmung gewählt. „Besonders freut mich die einstimmige Wahl von Herbert Haupt zum Ehrenbezirksparteiobmann. Wir bedanken uns recht herzlich für seinen großartigen Einsatz und freuen uns, dass uns Herbert Haupt weiterhin als Präsidiumsmitglied erhalten bleibt“, so Landesparteiobmann Uwe Scheuch.
Kürzlich feierte ein treues Mitglied unserer Gesinnungsgemeinschaft, Herr Ingo Lackner, aus der Gemeinde Glanegg, seinen 40. Geburtstag. Grund genug für LAbg. Jutta Arztmann, dem engagierten KFZ-Technik-Unternehmer direkt in seiner KFZWerkstätte in der Gewerbestraße in St. Veit einen Kurzbesuch abzustatten, um ihm persönlich die Glückwünsche unseres Landeshauptmannes zu überbringen. Die Firma KFZ-Technik Lackner besteht seit 6 Jahren und beschäftigt 3 Mitarbeiter.
Im Rahmen des Bezirksparteitages wurde Friederike Hartlieb aus Möllbrücke für ihre langjährige Tätigkeit bei den Senioren und Johann Egger für seine jahrzehntelange Gemeinderats- und Funktionärstätigkeit in Gmünd geehrt.
Anlässlich des 2-jährigen Bestandjubiläums des Cafe Konditorei Hutter in Villach, ließ es sich unser LH Gerhard Dörfler nicht nehmen persönlich zur Jubi-
läumsfeier zu erscheinen und dem Chef des Hauses zu gratulieren. Auch Vzbgm. Wally Rettl, Stadtrat Dr. Josef Zauchner, GR Gernot Prinz, GR Mag. Elisabeth Dieringer-Granza, GR Alfred Waldner und GR BGF Arnulf Jachs gratulierten im Namen der Freiheitlichen in Villach der Familie Hutter und wünschten viel Erfolg für die nächsten Jahre.
Der FPK-Sportreferent der Stadt Villach Dr. Josef Zauchner lud kürzlich zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Fußball in Kärnten „Quo Vadis“ in die neuen Clubräumlichkeiten des VSV. Bei dieser gut besuchten Veranstaltung unter der Leitung vom Obmann des Sportpresseclubs Kärntens, Herrn Marijan Velik, wurde die derzeitige Situation des Fußballsports in Kärntenbeleuchtet. Positive Erwähnung fand der heimische Fußballclub VSV, welcher unter dem neuen Präsidenten Egon Putzi, zum überlegenen Tabellenführer der Kärntner Liga geworden ist. Die Diskussion wurde allgemein als spannend und wichtig angesehen.
IM ZENTRUM DER MITTE
Themen der Woche: Herbst-Winterdepression - eine Krankheit? E LAG I E + EB CH nehmen I L ร N raus ERSZum He P E + IHR
Babaea - Die Reise ins ICH Die Wintersaison 2010/2011: Wir haben Tipps, wo Sie Ihren Wellness- & Skiurlaub verbringen kรถnnen
IM ZENTRUM DER MITTE
II KärntnerNachrichten I 12. November 2010
Herbst-Winterdepression – eine Krankheit? orgens wird es erst um 8 Uhr hell und von hell kann man eigentlich gar nicht sprechen. Nebel hängt zwischen den Häusern und Bäumen. Man hat den Eindruck, von oben drücke eine schwere Last auf unsere Schultern und man bekomme irgendwie keine Luft. Es ist Winter - die Zeit, in der viele Menschen in Trübsal verfallen.
M
Im Gegensatz dazu gehen andere Depressionsformen mit einem Appetitverlust, Gewichtsabnahme und Schlaflosigkeit einher. Frauen leiden viermal häufiger als Männer an einer Herbst-/Winterdepression. Bei den meisten Betroffenen machen sich die Symptome in den Zwanzigern zum ersten Mal bemerkbar. Mit zunehmendem Lebensalter werden sie stärker.
Melatonin. Melatonin ist für unseren Schlafrhythmus mitverantwortlich, lähmt den Antrieb und wirkt einschläfernd. Auch wenn wir das Tageslicht nicht steuern können, heißt dies natürlich keinesfalls, dass jeder, der unter einer Herbst/Winterdepression leidet, dieser hilflos ausgeliefert ist.
Herbst-/Winterdepressionen beginnen regelmäßig im Herbst und verschwinden spontan im Frühling, wenn die Tage wieder länger und heller werden. Bereits jeder vierte Bbürger klagt über die Beschwerden der Winterdepression wie z. B: eine gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis, vermehrtes Verlangen nach Süßem und Kohlehydraten verbunden mit Gewichtszunahme.
1. Im Winter, der lichtarmen Jahreszeit wird zu wenig Serotonin ausgeschüttet, was die Depres-sion fördert. 2. Es wird vermutet, dass die SAD auf unsere Entwicklungsgeschichte zurückzuführen ist. Für den Befehl "Winterschlaf vorbereiten" ist unsere Zirbeldrüse verantwortlich. Die Zirbeldrüse ist nur fingernagelgroß, sitzt in unserem Gehirn und ist äußerst lichtempfindlich. Wenn im Herbst und Winter zu wenig Licht auf die Netzhaut fällt, produziert die Zirbeldrüse mehr von dem Hormon
Weitere Infos gibt es unter: www.burnout-depressionen-fluch-oder-segen.at
Bewegung und Licht sind die besten Antidepressiva Bewegen Sie sich tagsüber viel im Freien - mindestens eine halbe Stunde täglich - auch bei schlechtem Wetter. Durch regelmäßige und tägliche Bewegung im Freien bringen Sie Ihre Psyche und Ihren Stoffwechsel auf Trab. Achten Sie auf Ihre Ernährung. Sie sollten nicht zu viel essen, denn sonst reut es Sie im Frühjahr. Besonders gut sind kalorienarme Kost, viel frisches Obst und Gemüse. Doch Sie dürfen sich durchaus auch ein Stückchen Schokolade oder Kuchen gönnen - was die Stimmung erhöht. Umgeben Sie sich mit belebenden Farben, die das Sonnenlicht nachahmen wie Orange-, Gelb- und Rottöne. Bunte Kissenbezüge, eine rote Tischdecke oder ein Bild mit fröhlichen Farben wirken schon Wunder. Nutzen Sie die positive Wirkung von Düften. Bergamotte- und Jasminöl in der Aromalampe hellen die Stimmung auf. Legen Sie sich eine flotte Musik auf und bewegen Sie sich im Rhythmus der Musik. Besser natürlich wäre es noch, Sie würden darauf tanzen. Wer sehr stark unter der Winterdepression leidet, kann auch bei einem darauf spezialisierten Arzt oder in der Ambulanz einer Klinik eine Lichttherapie mit Tageslicht-Vollspektrumlampen mit einer Intensität von 2500 Lux machen. Zum Vergleich: In einem normal beleuchteten Zimmer schwankt die Lichtstärke zwischen 100 und 200 Lux. Bei 60 bis 70 Prozent der Betroffenen reicht eine Woche Lichttherapie, um den ganzen Winter ohne "Wintertrübsal" zu verbringen. Sorgen Sie für positive und aufmunternde Gedanken. Wie in jeder Situation spielen auch bei der Winterdepression Ihre Einstellungen eine wichtige Rolle.
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Ursachen der Herbst/Winterdepression:
Das neue Buch von Gerhard Huber
Behandlung einer Herbst-Winter-Depression
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Von Winterdepression oder saisonal abhängiger Depression (SAD) spricht man erst seit 1987. Sie ist eine von vielen unterschiedlichen Depressionsstörungen, die im Steigen begriffen ist.
BUCHTIPP:
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IM ZENTRUM DER MITTE
12. November 2010 I KärntnerNachrichten III
Babaea - Die Reise ins ICH it Feinfühligkeit und Herzensqualität begleite ich seit 10 Jahren Menschen auf ihrem Lebensweg ins neue besondere Zeitalter. Als Schmerzursachenforscherin unterstütze ich die Auflösung von Ursachen, ich helfe die Themen zu erkennen und in harmonischen Ausgleich zu bringen, ganz gleich, auf welcher Ebene (körperlich, Familie, Beruf) diese sich befinden. Erkenntnis und Liebe und Leichtigkeit geben Kraft und Sicherheit für die nächsten Schritte. Ich bin Klangtherapeutin nach Peter Hess und ReInkarnationstherapeutin nach Ralf Jobst. Nach einer Nah-Tod-Erfahrung hatte ich sehr intensiv die Farben, die Liebe, das Licht wahrgenommen, welche in Worten nicht zu beschreiben sind.
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Durch diese Erfahrung wurde meine Transformation sowie tiefgreifende innere Prozesse in Gang gebracht, um „Mich“ mit dem Licht ganz zu verbinden.
Meditationskerzen für den Aufstieg ins Goldene Zeitalter Engelkerzen, Loslassen, Die Goldene Sonne
Die daraus entstandenen Meditationen, heilenden Berührungen, Seelenlieder unterstützen all die Sitzungen mit meinen Klienten. Tibetische Klangschalen lösen Verspannungen am Körper und die innere Wärme heilt.
Ätherische Düfte für die Nase erfreuen das Gemüt und der sphärische Kristallklang lässt Dich staunen und balanciert Dein gesamtes Energiefeld aus. Auch im Familiensystem unterstützen Beratungen, als Aufstellungen am Brett oder in Einzelsitzungen, bei Deiner Gesamtharmonisierung. Angebote u. Hilfestellungen:
• Heilende Berührung • Transformationsarbeit & Seelenarbeit • Tibet. Klangmassage & Meditationen • Systemische Aufstellungsarbeit für sensible Seelen • Aromatherapie & EFT-Meridian-Balance • Botschaften für Hinterbliebene • Fernbehandlung am Telefon/Hausbesuche • Bachblütenberatung • Singen des Schutzengel od. Herzengel • Kristallklangschalen & Klangarbeit • Energiebilder
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IM ZENTRUM DER MITTE
IV KärntnerNachrichten I 12. November 2010
Starkes Verdauungsfeuer für die Festtage aus fünf pflanzlichen Komponenten Magen und Darm bei der Verdauung. Sie vermindern ein unangenehmes Völlegefühl, Übelkeit und Aufstoßen nach dem Essen, in dem sie den Gallenfluss fördern und die Produktion von Magensekret und Speichel anregen. Zudem wirken sie antioxidativ, entblähend und für das Verdauungsfeuer stärkend.
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eue Rezeptur aus der tibetischen Gesundheitslehre, bestehend aus fünf pflanzlichen Komponenten, macht fettreiche Winterkost verträglicher.
lassen sich in Zeiten üppiger Buffets nicht immer vermeiden. Gerade sie sind es allerdings, die laut der Tibetischen Medizin eine gute Verdauung behindern.
Martinigansl, Advent- und Weihnachtsfeiern - fettes Essen und ein voller Magen
In der traditionellen tibetischen Gesundheitslehre unterstützt eine Kombination
Foto: © www.padmaforum.at
„Die tibetische Gesundheitslehre misst dem Ver-
dauungsfeuer eine große Bedeutung in der Entstehung von Befindlichkeitsstörungen bei“, sagt Simon Feldhaus, Allgemeinmediziner in der Aeskulap-Klinik in Brunnen/Schweiz. „Kalte klimatische Bedingungen oder kühlende Nahrung aber auch bestimmte Medikamente, etwa Antibiotika, sowie Stress dämpfen die Verdauungshitze. Bewegung, Entspannung und warme Mahlzeiten fachen es an.“ Die Kombination der Gewürze und Pflanzenextrakte aus Granatapfelsamen, Galgantwurzel, Langer Pfeffer, Kardamon und Zimtkassia wird als Padma Digestin in der Schweiz hergestellt und in österreichischen Apotheken angeboten.
Spiritualität in Unternehmen für Erfolg und Wohlbefinden Konkurrenzdruck, Stress, unzufriedende, kranke Mitarbeiter, burn-out, Mobbing, Kommunikationsprobleme, etc. - bekannte Schlagworte dieser Zeit. Nachhaltige Veränderung zum Wohle des Unternehmens, des/der Unternehmer(s)In sowie der MitarbeiterInnen ist möglich!
„Die Stressspriale bei UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen dreht sich immer schneller. Stress ist Spannung und wirkt negativ auf das berufliche wie private Wohlbefinden“; erläutert Dirk Bock, Coach, Unternehmensberater und Energetiker. Dies hat auf Dauer ungewollte Auswirkungen auf unternehmerischer, sozialer, emotionaler sowie gesundheitlicher Ebene.
Dirk Bock Geschäftsführer der authentikos Institut für Unternehmens- & Persönlichkeitsentwicklung OG Ginzkeygasse 2 9020 Klagenfurt a. WS Fon: 0463 / 240 352 Mobil: 0664 / 73 884 105 www.authentikos.at kontakt@authentikos.at
Die Ursache liegt aus ganzheitlicher, spiritueller Sicht in einer gelebten, mehr oder weniger bewussten Disharmonie zwischen den wirklichen Bedürfnissen und dem was man „er“-lebt, wie z.B. unter Druck oder mangelnder Freude zu arbeiten. Der nachhaltige Lösungsansatz ist u.a. auf allen Ebenen immer BEWUSSTER zu leben, um alte, im hier und jetzt überholte Wirkungsmechanismen erkennen zu können. Dies ist die Basis für wirkungsvolle unternehmens-, berufsbezogene und private Veränderungsprozesse hin zu Klarheit und Vertrauen. Unterstützende Maßnahmen in dem Prozess sind ganzheitlich ausgerichtetes Coaching und Training zur Stärkung des „Bewusst-Seins“, der Achtsamkeit sowie ein allumfassendes Kommunikations- & Mentaltraining. Meditation, Yoga, Yoga am Arbeitsplatz ermöglicht die gewünschte bzw. notwendige innere Ruhe und Gelassenheit. Die Integration von Spiritualität und Wirtschaft bringt u. a. zufriedenere Kunden, gesunde, motivierte MitarbeiterInnen sowie UnternehmerInnen und mehr Effizienz und Erfolg für das Unternehmen – die Energien fließen wieder zum Wohle aller Beteiligten!
WELLNESS
12. November 2010 I KärntnerNachrichten 15
LifeClass Hotels: Trauben und Thalasso in der Therme mit Meerblick
L
ifeClass Hotels & Spa Portorož (SLO) bieten ein Wellness-Wochenende mit vielen Extras ab 285,Euro. Die Früchte des Herbstes und die Schätze des Meeres gehen im slowenischen LifeClass Hotels & Spa Portorož eine wunderbare Partnerschaft ein. Bei dem dreitägigen Arrangement „Trauben und Thalasso“ ab 285,- Euro (buchbar bis 24.12.2011) stehen aber nicht kulinarische Genüsse im Vordergrund, sondern Wellness-Treatments mit lokalen, natürlichen Heilfaktoren. Die königliche Körperpflege mit Trauben besteht aus einer 80-minütigen, ganzheitlichen Behandlung mit Peeling, Auflagen aus Trauben zur Entgiftung, einer Massage mit Öl und dem Auftragen einer nährstoffreichen Creme mit wunderbarem Duft nach Weintrauben.
rativen und rheumatischen Beschwerden sowie Hauterkrankungen. Es stammt aus den nahe gelegenen Salinen von Se ovlje, die schon seit vielen Jahrhunderten für ihre heilenden Nebenprodukte bekannt sind. Für die Schönheit und gegen Cellulite ist die Meeralgen-Körperpackung (50 Minuten) mit Details zu „TRAUBEN UND THALASSO“ im LifeClass Hotels & Spa Portorož (buchbar bis 24. 12. 2011)
2x Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück 1x Willkommens-Aperitif 1x Multi-Jet Bad mit Solewasser (20 Min.) 1x Algenpackung des Körpers mit Massage (50 Min.) 1x Königliche Körperpflege mit Trauben (80 Min.) 1x Eintritt in den Sauna Park (bis 4 Stunden) n am Samstag von 20:00-24:00 Uhr 1x Nachtschwimmen Benutzung der Schwimmbäder mit Meer- und Thermomineralwasser Benutzung des Fitness Centers am Vormittag Hotelunterhaltung und Rekreationsprogramm Eintritt in die Spielhalle Riviera und das Grand Casino Portorož Um 307,- Euro pro Person im 5* Grand Hotel Portorož Um 285,- Euro pro Person im 4* Hotel Apollo Information und Buchung: LifeClass Hotels & Spa Portorož Istrabenz Turizem d.d. Obala 33, 6320 Portorož, Slowenien Tel.: +386 5 692 90 01, Fax: +386 5 692 90 03 Email: booking@lifeclass.net Internet: www.lifeclass.net
Parallel dazu wird man noch mit einer besonderen Gesichtsmassage verwöhnt. Im Thalasso Center wartet ein Multi-Jet Bad im Solewasser (20 Minuten) auf den Gast. Die Wanne ist mit 140 Wasser- und 40 Luftmassagedüsen ausgestattet, die für eine gründliche Durchblutung aller Körperteile sorgen. Das an Mineralien reiche Solewasser hilft bei degene-
anschließender wohltuender Massage bestens geeignet. Ein Besuch im Sauna Park, der auf 1.000 m² insgesamt sieben verschiedene Saunaarten (von der Eishöhle bis zur Salzsauna) bietet, garantiert angenehme Entschlackung und Entspannung. Die restliche Zeit kann man dann in den beiden Innenschwimmbecken verbringen, von denen eines mit
Meerwasser und eines mit Thermomineralwasser gefüllt ist. Die 23 Grad warme Flüssigkeit stammt aus den Tiefen der Erde und hat eine heilende Wirkung auf Haut und Atemorgane. Das zur slowenischen LifeClass Hotelkette zählende LifeClass Resort in Portorož gehört zu den besten Gesundheitszentren des Landes. Die topausgestatteten sechs Häuser der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie bestechen durch ihre ausgezeichnete Lage direkt am Meer und die hohe Qualität ihres reichen Angebots, das von Ayurveda bis Thalasso reicht. Ab sofort neu ist das Center für präventive Kardiologie und Rehabilitation, das im September eröffnet wurde. Insgesamt stehen den Gästen 800 Zimmer mit 1.570 Betten zur Verfügung.
WINTERSPORT
16 KärntnerNachrichten I 12. November 2010
Vom Himalaya zu den Alpen
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m 4-Sterne Superior Hotel Tannenhof im Salzburger Land erhalten Sie eine Nacht auf „Kosten des Hauses“.
für einen geselligen Abend sowie Weindegustationen im exklusiven Weinkeller bieten Urlaubsgenuss pur mit vier Sternen Superior.
Behagliche Wohlfühlsuiten, abwechslungsreiche Gourmet-Menüs, ein luxuriöser Beautybereich mit zahlreichen Anwendungen für Körper und Seele, Wellness und Spa, Panorama-hallenbad und sogar ein „unterirdischer Dorfplatz mit Bar“
Das tägliche Aktiv-Programm des Hotels kennt keine Grenzen. Die 5 Tibeter weisen den Weg zur „Quelle der Jugend“, beim Yoga Sonnengebet wird der Körper gestreckt und gelokkert und bei der NordicWalking-Winterwanderung
5 Tage genießen – 4 Tage bezahlen Buchen Sie das 5=4 Paket bereits ab EUR 428,-- pro Person im Doppelzimmer und Sie erhalten eine Nacht kostenlos. Das Paket beinhaltet 5 Übernachtungen mit der 3/4-Verwöhnpension sowie allen TannenhofZusatzleistungen. Buchbar vom 8. – 29. Jänner sowie vom 19. März – 16. April 2011.
wird das Muskeltraining mit einer romantischen Aussicht auf die Alpen verbunden. „Weil ich es mir wert bin“ lautet das Motto im Beautybereich des Hotels. Der Gast wird bei 1001 Schönheits- und Wellnessangeboten verwöhnt. „Zeit zu zweit genießen“ ist das Motto der Partneranwendungen in der „Schlössl-SpaSuite“ wie beispielsweise bei der Anwendung „Sonnenaufgang“.
Foto: Ski amadé
Nach einer Fußwaschung, Kräuterstempelmassage und Heublumenbad in der Doppelwanne wird im Wasser-Himmeldoppelbett relaxt. „Einfach märchenhaft“! Informationen: ****Superior Hotel Tannenhof, 5600 St. Johann i. P. / Alpendorf
Tel.: +43 (0) 64 12 / 52 31-0 Fax: +43 (0) 64 12/ 52 31-61 M: info@hotel-tannenhof.at Int.: www.hotel-tannenhof.at
Gourmetköche zu GAST am Systemherd: Die Zukunft heißt „Kochen mit Computer“
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uch heuer lud Menu System - der internationale Branchenführer unter den Gastroküchen - im Rahmen der GAST zum legendären Treffen der Gourmetköche. Stargast Christian Domschitz, Koch des Traditionsrestaurants Vestibül im Burgtheater, verwöhnte die Gäste mit Kümmelbraten vom Waller. Koch-Doyen Werner Matt sowie Schmederers KüchenPatron Mario Kaltenbacher ließen es sich nicht nehmen, dem Kollegen beim Schwingen der Pfannen zu unterstützen. Auch Haubenkoch Thomas Walkensteiner sowie Stefan Lastin, neuer Chefkoch im Schloss Velden zeigten sich
von den vielen Innovationen begeistert. Einig war man sich darüber, dass bei den Induktionsherdprofis die Zukunft bereits begonnen hat. „Kochen mit intelligent vernetzten Herden heißt das Rezept für innovative Köche“, so Dr. Paul Schneider, GF der Menu System AG. Weinflüsterin Elisabeth Eder moderierte die Präsentation und versorgte die Gäste mit korrespondierenden Weinen. GenussPublizistin Margit Skias fühlte sich unter den Kulinarikern sichtlich wohl.
Tipp:
von li. nach re.: Koch-Doyen Werner Matt, Küchenchef Christian Domschitz, Schmederers Küchen-Patron Mario Kaltenbacher, Dr. Paul Schneider, GF Menu System AG
Schmederer Restaurant und Bar (Mario Kaltenbacher) Kreuzbergpromenade 2 - 5020 Salzburg Telefon: +43 (0) 662 / 64 82 63 - Fax: +43 (0) 662 / 64 82 64 E-mail: info@schmederer.at
WINTERSPORT
12. November 2010 I KärntnerNachrichten 17
NASSFELD: 10. - 12. Dezember 2010: das größte Studenten-Skiopening on 10. bis 12. Dezember 2010 findet zum zwölften Mal University of Snow, d a s g r ö ßt e S k i o p e ni n g Europas für Studenten am Kärntner Nassfeld statt.
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University of Snow ist ein besonderes Eventreisekonzept: eine Mischung aus Sport, Fun, Action, Après Ski und Party. „Mir ist wichtig, durch unsere Eventreisen touristische Innovationen zu schaffen. Mit University of Snow und der Idee "Das ganze Nassfeld wird zum Uni-Campus” ist uns das eindeutig gelungen", so DocLXGründer Dr. Alexander Knechtsberger. Auch heuer konnte DocLX für „Uni of Snow” – zum Event werden rund 3.000 Gäste erwartet – zahlreiche Partner aus der Wirtschaft gewinnen: Neben Sony
Ericsson, Kelly‘s und Soletti, Bacardi und Eristoff, card complete sowie tele.ring unterstützen aber auch der Kärnten Tourismus und die Region Nassfeld das MegaEvent. Der „Campus am Berg” sorgt mir einer eine nahezu hundertprozentigen Bettenauslastung für eine beträchtliche Wertschöpfung und ist so für die Region zu einem unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor geworden. Als Homebase für die PartyGäste fungiert das stylische CUBE Hotel. Doch nicht nur das CUBE, sondern alle Pensionen und Appartements in Tröpolach und am Nassfeld werden zum Campus von Uni of Snow. Uni of Snow ist ein Kurzurlaub der Superlative mit der Kombination aus Sport, Action & Party. Neben Skiund Snowboardfun gibt es
auch jede Menge Trendsportarten wie Snow Tubing, Zipfelbobrennen und eine eigene Funsport Zone. Snow Tubing ist High Speed pur, eigentlich wie Rodeln, nur auf „WinterReifen” ohne Lenkung und Bremsen. „Sport, Action und Party im Schnee: Ski, Snowboard und Funsport inklusive“ Das Zipfelbobrennen ist bereits zum Klassiker avanciert und ähnelt vom Renn-
modus dem Boardercross: 4 Pers. im Parcours, zwei steigen auf. Bis zum Finale. In der Funsport Zone kann man unzählige Funsportarten gratis ausprobieren und beim Switchen von einer Sportart zur nächsten nebenbei viele neue Leute kennenlernen. Egal ob beim Kelly’s Hüttenzauber mitten im Skigebiet oder bei der Après Ski Party auf der Sonnenterrasse des CUBE, "A Mords Gaudi" wird es bestimmt. Infos: www.uniofsnow.com
OBERTAUERN: Startschuss für den Winter – Rasanter Auftakt in die Ski-Saison Lürzer Ferien lädt zum Saisonbeginn am 25. Nov. 2010 zu Pistenspaß & Après-Ski – Söhne Mannheims beim Eröffnungskonzert
m 25 . November 20 10 starten die Betriebe der Lürzer Ferien in den Winter.
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Neben den ersten Schwüngen auf den Pisten Obertauerns, Einkaufen im Sportund Modehaus FREUDENHAUS und Après-Ski in der legendären Lürzer Alm heizen die Söhne Mannheims den Gästen beim großen Eröffnungskonzert am 27. November so richtig ein. Das „Eröffnungsspecial“ beinhaltet drei Übernachtungen im Superior Hotel Kesselspitze oder im Sporthotel Edelweiss mit Halbpension sowie kostenlosen Eintritt zum Eröffnungsclubbing in der Lürzer Alm, Konzertkarte und einen Zwei-Tages-Skipass. Es ist gültig vom 25. bis zum
28. November 2010 und kostet im Superior Hotel Kesselspitze ab 447,- Euro pro Person und im Sporthotel Edelweiss ab 420,Euro pro Person jeweils im
Doppelzimmer. Anfragen und Reservierungen werden gerne telefonisch unter +43 (0) 6456 / 7400 oder unter office@luerzer.at entgegengenommen.
Die Marke Lürzer Ferien auf 1.750 Metern Seehöhe in Obertauern steht für pure Winterfreude von November bis April. Zum exklusiven Angebot der Urlaubsexperten im Salzburger Land zählen das Vier-Sterne-SuperiorTraditionshaus Hotel Kesselspitze, das Sporthotel Edelweiss und das Hotel Garni Frau Holle mit der hauseigenen In-Bar People sowie die legendäre Lürzer Alm, die Edelweissalm an der Bergstation Edelweissbahn, das FREUDENHAUS mit hochwertiger Mode, Ski-Verleih, Ski-Service und kulinarischen Köstlichkeiten im MUNDWERK sowie die Skischule Obertauern Frau Holle mit umfangreichem Skikursprogramm. Nähere Informationen finden sie auf www.luerzer.at.
18 KärntnerNachrichten I 12. November 2010
Petition zur Gynäkologinnen-Frage Anlässlich der letzten Landtagssitzung überreichten Frauensprecherin Wilma Warmuth und SOMALandesgeschäftsführerin Liselotte Suette 1.100 Unterschriften mittels Petition an den 1. Präsidenten des Kärntner Landtages. Ziel sei es, so Warmuth, im Ausschuss für Gesundheit und Frauen eine geschäftsordnungsgemäße Behandlung zu erreichen. Dabei sollen die Vertreter von Ärztekammer, Gebietskrankenkasse, Bundesregierung sowie die Frauenlandesrätin und der Gesundheitsreferent in den Ausschuss geladen werden, um eine realistische Lösung in der Gynäkologinnen-Problematik zu erarbeiten. „Das aggressive Protestieren der SPÖ und Grünen war bislang nicht zielführend. Ein Runder Tisch soll daher alle im Landtag vertretenen Parteien gemeinsam mit den Experten einbinden, um diverse Übergangsszenarien beschließen zu können“, betont Warmuth. So könnte die GKK für sozial schwache Frauen eine Aufzahlung bei einer der 30 Kärntner Wahlärztinnen gewähren. Ein weiterer Vorschlag sind sogenannte „Frauen-Ordinationstage“.
Mag. Kurt Wandaller, Ortsparteiobmann der Freiheitlichen in Krems/Eisentratten feierte kürzlich seinen 50. Geburtstag! Als Gratulant stellte sich LHStv. Uwe Scheuch ein und wünschte ihm alles Gute!
REGIONALES
Einen Unternehmerstammtisch organisierte Wirtschaftsreferent Vzbgm. Kajetan Glantschnig am 28.10. im Landgasthof Pucher in Eberndorf. Bei diesem Treffen informierte LR Mag. Dobernig gemeinsam mit dem Vorstand des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, Herrn Mag. Hans Schönegger, sowie Frau Mag. Elfriede Verhounig von der Entwicklungsagentur Kärnten die anwesenden Unternehmer über die aktuellen Fördermöglichkeiten und diskutierte mit ihnen über das wirtschaftliche Entwicklungspotential des Landes Kärnten und der Gemeinde Eberndorf im Speziellen. Im Bild v.l.: Honorarkonsul KR Adolf Gojer, GV Christian Pongratz, Gudrun Gojer, Mag. Elfriede Verhounig, Vzbgm. Kajetan Glantschnig, LR Mag. Harald Dobernig, Mag. Hans Schönegger und Lukas Würfler
Die Freiheitlichen in Villach setzen sich für unsere Familien ein! „Einsparungen auf Kosten der Familien können wir nicht nachvollziehen und daher möchten wir, die Freiheitlichen in Villach ein klares Zeichen setzten. Wir haben schon mehr als 500 Unterschriften zum Erhalt der 13. Familienbeihilfe gesammelt und werden auch in den nächsten Tagen am Villacher Hauptplatz unterwegs sein“, zeigt sich Bezirksparteiobmann LAbg. Roland Zellot engagiert und bedankt sich bei GR Mag. Elisabeth DieringerGranza und GR Gernot Prinz sowie allen HelferInnen.
LESERBRIEFE
12. November 2010 I KärntnerNachrichten 19
Polit-Stil in Kärnten
Bankenabgabe Man muss schon sehr naiv sein, um zu glauben, dass die Banken die Bankenabgabe selbst bezahlen würde. Dass sich der Bundeskanzler nun hinstellt und der Öffentlichkeit gegenüber Entrüstung heuchelt, schlägt dem Fass wohl den Boden aus. Auch sind die Ankündigungen, wonach man künftig ganz
genau aufpassen will, dass es zwischen den Banken zu keiner Absprache über eine konzertierte Belastungswelle für ihre Kunden kommt, ist ins Reich der Märchen zu verweisen. Ich erinnere an das Lombard-Club-Kartell. Christine Weger Klagenfurt
www.freiheitliche-ktn.at Nächtigungszahlen Klopeinersee Wie ich der Kleinen Zeitung entnehmen konnte, gab BZÖ-Tourismusreferent Karl -Heinz Nadasdy unseren Jugendlichen die Schuld, dass am Klopeinersee die Nächtigungszahlen seit Jahren in den Keller rutschen. Eine faule Ausrede eines zurückgebliebenen Politikers! Dabei ist unsere Jugend so ziemlich der einzige Garant dafür, dass am See überhaupt noch etwas los ist, denn der BZÖ-Tourismusreferent ist dazu sowieso nicht
in der Lage. Teilzeittouristiker wie Herr Nadasdy tragen die Hauptschuld daran, dass die Qualität am Klopeinersee sinkt und sich der heimische Tourismus auf der Talfahrt befindet. Wenn der Tourismusreferent weiterhin der Jugend die Schuld an der Misere gibt, wird der Tourismus in St.Kanzian bald im Nirwana angelangt sein. GR Patrick Durchschlag Die Freiheitlichen in St. Kanzian/FPK
Zur ORF-Diskussion FPK-Obmann Uwe Scheuch hat Recht, die Zustände im ORF sind bereits unerträglich geworden! Im Zuge des Streits zwischen Alexander Wrabetz und Elmar Oberhauser, wird uns nun auch allen vor Augen geführt wie mit unseren Beitragszahlungen umgegangen wird. Horrend hohe Gagen werden hier der Führungsriege
ausgezahlt, die sogar den Bundespräsident vor Neid erblassen lassen können! Ich unterstütze daher jede Aktion gegen dieses Abkassieren, das ja schließlich auf Kosten der Qualität geht. Alexander Wallner Villach
Frau Gössinger meinte am Wochenende in der Kleinen Zeitung wörtlich, „die Kampfrhetorik, die jeden Respekt vor Andersdenkenden und politischen Mitbewerbern vermissen lässt, führte Jörg Haider in den österreichischen Sprachgebrauch ein“. Es ist natürlich legitim zu hinterfragen und zu diskutieren, ob der Sprachstil von Politikern überzogen ist. Frau Gössinger ist aber die Letzte, der es zustehen würde, über ein wie sie meint „grausliches Sittenbild“ zu richten. Hier einige Zitate von ihr: „Führend ist Kärnten nur bei der Verschuldung. Ein Erbe Haiders ist auch die verrottete politische Kultur und Moral
im Lande“... „Der Weitblick der Koalition reicht nur zur Absicherung der Macht“… “Die demokratiepolitische Verlotterung des Landes sollte aber niemandem gleichgültig sein!“… „Landesregierung ohne Ehrgeiz, Plan und Skrupel“. Weiters schrieb die „Kleine“ von „Haiders Truppe“ oder von einem „vor nichts zurückschreckenden freiheitlichen Strippenzieher“. Bei aller Wertschätzung: das ist wohl das Gegenteil von einem respektvollen Umgang und Stil, über Kärnten und seine Mandatare zu berichten. Sabrina Kropiunig Ludmannsdorf
Die Schuhe passen! Ich war bei den Feierlichkeiten und dem Festumzug zum 10.Oktober90 Jahre Kärntner Volksabstimmung mit dabei und habe von der Zuschauertribüne aus, auch unseren LH Gerhard Dörf ler beobachtet - beim Abschreiten des Militärs, in seiner Festrede und im Umgang mit Ehrengästen und Bürgern. Und ich habe mir gedacht: Ein toller Landeshauptmann! Wenn man die letzten zwei Jahre Revue passieren lässt, so hatte es unser Landeshauptmann wahrlich nicht leicht. Schon vor den Wahlen im März 2009 wurde seine Person
hinterfragt und es wurde gemunkelt: „Die Schuhe Jörg Haiders sind zu groß für Dörfler. Sogar für seinen Humor ließ man ihn ins Fettnäpfchen treten. Also ich finde es gut, dass unser Landeshauptmann Humor hat und diesen auch in der Öffentlichkeit mit den Menschen teilt. Gerhard Dörfler hat in den beiden Jahren bewiesen, dass er nicht nur Steher- und Macher-Qualitäten hat, sondern dass ihm die Rolle als Kärntner Landeshauptmann und Landesvater hervorragend steht. Ehrenreich Alfred, Althofen
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
WIRTSCHAFT
20 KärntnerNachrichten I 12. November 2010
Villacher Spitzenunternehmen unterstützt Betriebe mit neuesten Messmethoden
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ie IPAC Improve Process A n aly tics and Co ntr ol G m b H , g e g r ü nd e t 2 00 3, angesiedelt im Technologiep ar k V illach, befasst sic h m i t d e r E r he b u n g u n d A n aly se von Dat en z ur O ptimieru ng betrieblic her Produktionsprozesse.
-targets, optischen Materialien/Schichten und Ulbrichtkugeln. Der IPAC-Chef sprach auch über Ausbaupläne und faszinierte mit seinen Ausführungen über die exklusiven und einzigartigen Leistungsangebote.
Das Leistungsangebot umfasst ein Gesamtpaket bestehend aus Dienstleistungen im Bereich der Daten- und Prozessanalyse, Modellierung und Simulation, Entwicklung von Hard- und Software und Projektmanagement - jeweils abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen von industriellen Partnern, wie etwa Unternehmen der Papierindustrie. IPAC ist exklusiver Vertriebspartner von Avian Technologies LLC aus Wilmington,
Der Landeshauptmann gratulierte Jordan und seinen zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Kompetenz, die sie in die Entwicklung von Systemen zur Schaffung objektiver Messdaten von Prototypen bis hin zur Marktreife stecken. Er hob auch den hohen Stellenwert Kärntens als Forschungs- und Technologieland hervor, der auch in Zukunft gesichert und ausgebaut werden müsse.
LH Gerhard Dörfler informierte sich bei Harald Jordan, Geschäftsführer und Mitbegründer der Firma IPAC über aktuelle Dienstleistungen und Zukunftsprojekte.
Ohio für Kontinentaleuropa. Avian Technologies hat sich auf das Design und die Herstellung von Instrumenten und Standards im Bereich der optischen Spek-
trometrie sowie anderen optischen Strahlungsmessungen spezialisiert und zählt dort zu den renommiertesten Herstellern von Kalibrationsstandards und
Info unter www.ipac.at
SERVICE & KULTUR
KULTURTIPP Schloss Albeck So, 14. 11., 15 h: „Mit der flotten Oma per Autostopp durch Alaska“ Ganz anders als man denkt. Doppelconference Univ. Prof. Dr. Walter Lehman & Heide Wirnig-Lehmann. Versäumen Sie nicht den informativen und unterhaltsamen Vortrag dieses lebensfrohen, starken und menschenliebenden Ehepaares, welches für uns alle ein ausgezeichnetes Beispiel ist!!
Heiße Sommertage, üppige Regenwälder, riesige Krautköpfe, drunken Forests, leuchtende Blumen, Wiener Musik und - keine Moskitos. Natürlich auch das, was man erwartet: tiefe Fjorde, Kalbende Gletscher, dunkelblaue Eisberge; Adler, Robben, Grizzlies und Schlittenhunde; das russische Erbe; Klondike Goldrausch und Jack London. 10 Wochen war das Ehepaar Lehmann unterwegs, wieder per Anhalter – weswegen sie dort laufend in Zeitungen, Radio und Fernsehen erschienen. Wie immer gilt das Hauptinteresse der Globetrotter Lehmann den Menschen: den traditionsliebenden Eskimos, den umweltbewussten Indianern und den humorvollen Sourdoughs. Weitere Infos dazu unter www.schloss-albeck.at
12. November 2010 I KärntnerNachrichten 21
Jetzt 75-Zahlen Bingo und 90-Zahlen Bingo online spielen
Bingo Room auf win2day eröffnet Bingo ist nun auch auf unterhaltsame äußerst Weise online möglich. Im neu eröffneten Bingo Room auf win2day gibt es alle paar Minuten eine Ziehung. Man kann also laufend mit anderen Usern online spielen und mit ihnen auch chatten. Und: Bis 16. November gibt’s die Möglichkeit, gratis zu spielen und dabei Cash zu gewinnen. Die Österr. Lotterien führten das aus Amerika stammende traditionsreiche Gesellschaftsspiel im Jahr 2009 als Wettscheinspiel mit wöchentlicher Ziehung in Österreich ein. Nun gibt es auf der gemeinsam mit Casinos Austria betriebenen Spieleplattform win2day.at zusätzlich eine Multiplayer onlineVersion in den Spielvarianten 75-Zahlen und 90Zahlen Bingo. Ziehungen finden laufend alle paar Minuten statt. Der Preis eines Bingo Tickets beträgt 10 Cent. Man kann pro Spiel auch mit mehreren Tickets teilnehmen. Bingo Café & Bingo Lounge Der User hat die Wahl, das Bingo Café oder die Bingo Lounge zu besuchen. Im Bingo Café wird 75-Zahlen Bingo gespielt, es wird also aus den Zahlen von 1 bis 75
KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6
gezogen. In der Bingo Lounge wird 90-Zahlen Bingo gespielt. Bis zum 16. November gibt es jeweils zwischen 18.00 und 19.00 Uhr sowohl im Café als auch in der Lounge Gratis Bingo. Hier spielt man ohne Einsatz und kann Cash gewinnen. Die Bingo Lobby ist das Informationszentrum mit einer Übersicht über Bingo
Café und Bingo Lounge. Hier erfährt man den Beginn des nächsten Spiels, den Preis pro Ticket usw. Der Chat ermöglicht das Plaudern mit anderen Teilnehmern. Er wird in den Abendstunden täglich von Moderatoren, die regelmäßig Chat Gewinnspiele veranstalten, geführt. Infos zum Bingo Room auf www.win2day.at.
Ziehung vom Mi., 03. 11. 2010
VO R S C H AU
47540 Ziehung vom Do., 04. 11. 2010
78746 Ziehung vom Fr., 05. 11. 2010
95378 Ziehung vom Sa., 06. 11. 2010
75430 Ziehung vom Mo., 08. 11. 2010
29687 Ziehung vom Di., 09. 11. 2010
52497
45. Runde 2010 1: SK Puntigamer Sturm Graz – RedBull Salzburg X 1 2 2: SV Mattersburg – SK Rapid Wien 2 1 2 3: LASK Linz – FC Wacker Innsbruck 2 X 2 4: FK Austria Wien – SV Kapfenberg 1 1 2 5: SV Josko Ried – SC Magna Wr. Neustadt 1 1 2 6: FC St. Pauli – Bayer 04 Leverkusen 2 X 2 7: VfL Wolfsburg – Schalke 04 1 X 2 8: 1. FC Kaiserslautern – VfB Stuttgart 1 2 X 9: 1. FC Köln – Borussia Mönchengladb.1 1 2 10: Werder Bremen – Eintracht Frankfurt 1 X 2 11: FSV Mainz 05 – Hannover 96 1 1 2 12: TSG 1899 Hoffenheim – SC Freiburg 1 1 2 Spiel 1-4 TOTO-Torwette
KÄRNTEN BAUT
22 KärntnerNachrichten I 12. November 2010
Moderne Brücke auf B 111 verbindet Osttirol und Kärnten LH Dörfler und LHStv. Steixner eröffneten neue Eggenbachbrücke samt Hangbrücke Wacht zwischen Maria Luggau und Untertilliach
A
uf der B 111 Gailtalstraße, genau im Grenzbereich zwischen Kärnten und Osttirol, wurde vergangene Woche die Eröffnung der neuen Eggenbachbrücke sowie der anschließenden Hangbrücke Wacht (Gemeinde Untertilliach) vorgenommen. Dörfler und Steixner lobten beide das gelungene Bauwerk und dankten einander für die gute Zusammenarbeit. Dank gab es auch für alle Verantwortlichen rund um dieses elegante grenzüberschreitende Bauprojekt.
Dörfler erinnerte in diesem Zusammenhang an die Kooperation zwischen Kärnten und Tirol bei der Radwegbrücke Pirkach. Die B 111 ist für Dörfler die Schlagader des Lesachtales. Er kündigte an, dass im nächsten Jahr die Kostabrücke in Angriff genommen werde. Der Landeshauptmann bekräftigte in diesem Sinne sein Bekenntnis zur Stärkung des ländlichen Raumes. Das Lesachtal dürfe jedoch nicht zum Durchzugstal für den LKW-Transit werden. Der Bürgermeister der Gemeinde Untertilliach, Robert Mößler, sprach von der B 111 als "Aorta des Lesachtales" und appellierte dafür, die Randregionen nicht zu vernachlässigen. Technische Daten zum Brückenprojekt gab es von
Robert Müller von der Abteilung Straßenbau des Landes Tirol. Das Baulos hat auf Kärntner Seite eine Länge von 100 Meter, auf Tiroler Seite sind es knapp 200 Meter. Der Ausbau des Straßenabschnittes durch die Neuerrichtung der 15 Meter langen Eggenbachbrücke und der rund 87 Meter langen Hangbrücke, die zur Gänze auf Tiroler Seite liegt, wurde unter der Leitung der Landesbaudirektion in Innsbruck geplant und nach erfolgter Ausschreibung an die Firma Alpine zur Bauausführung vergeben. Die Abwicklung des Bauvorhabens erfolgte durch die Brückenbauabteilung des Landes Tirol und das Baubezirksamt Lienz.
Das Straßenbauprojekt sieht nunmehr eine einheitliche Fahrbahnbreite von sieben Meter vor. Die Trassenführung verläuft im Wesentlichen im Bestand. Gebaut wurde vom 12. Mai bis 2. September 2009. Die Gesamtkosten wurden mit 1,2 Mio. Euro angegeben. Davon beträgt der Anteil des Landes Kärnten 200.000 Euro. Die Segnung nahm Pater Norbert vom Servitenorden Maria Luggau vor. Für die musikalische Umrahmung sorgten Musikantinnen und Musikanten aus Maria Luggau und Untertilliach. Ein gemütliches Beisammensein in freundschaft-
licher Atmosphäre rundete die offizielle Verkehrsfreigabe ab, zu der viele Menschen aus der Region gekommen waren. Anwesend waren auch Landtagsabgeordneter Helmut Haas, Lesachtals Bgm. Franz Guggenberger, Kärntens Straßenbauabteilungsleiter Volker Bidmon, Hubert Amlacher vom Straßenbauamt Villach, Otto Unterweger (Wildbach Tirol), Stefan Pichl (Wildbach Kärnten), Bauleiter Josef Hainzer, Hermagors Bezirkshauptmann Heinz Pansi, Harald Haider vom Baubezirksamt Lienz und Siegmund Fraccaro vom Brücken- und Tunnelbau beim Land Tirol.
ENERGIE
12. November 2010 I KärntnerNachrichten 23
Kelag-Konferenz: „Wie gestalten wir zukünftige Energiesysteme?“ Bei der Konferenz „Erneuerbare Energie“ der Kelag in Velden diskutierten rund 300 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über die zukünftige Energiesysteme. Energieeffizienz und Energiesparbewusstsein sowie alternative Energien sind weiter zu forcieren. Das betonte Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei der von ihm eröffneten KelagKonferenz "Erneuerbare Energie 2010" im Casineum Velden. Der Landeshauptmann gratulierte der Kelag zu ihren Intiativen und hob die gute Partnerschaft zwischen Land und der Energieholding mit Kelag und RWE hervor. Die Gestaltung der zukünftigen Energiesysteme stand im Mittelpunkt der "Generation Klimaschutz", einer von der Kelag initiierten Plattform.
Herausforderung für Transportnetz Marcus Mattis, multi-utilityconsulting, Deutschland sagte im Rahmen der Konferenz, dass in Zukunft viel mehr Aufmerksamkeit auf Energieeffizienz gelegt werden müsse. „Der erste Fokus für eine effizientere Energieversorgung in Österreich und Deutschland muss stärker auf rationeller Energieverwendung gerichtet werden. Dies spart Energie, CO2 und entlastet letztendlich auch die Bürger.“ Armin Schnettler von der RWTH Aachen betonte, dass bedingt durch den massiven Zuwachs an regenerativer Stromerzeugung vor allem das übergeordnete Transportnetz vor großen Herausforderungen stehe.
Marcus Mattis: „Energie rationeller einsetzen!“
Armin Schnettler: „Transportnetz ausbauen!“
Hermann Egger: „Pumpspeicher ausbauen!“
Die Netze von morgen würden intelligenter, komplexer, sensibler aber auch teurer sein, sagte Schnettler.
Leistungsschwankungen rasch ausgleichen und im Fall des Totalausfalles die Stromversorgung auch wieder aufbauen. Notwendig sei auch in Österreich eine Verstärkung der Netzinfrastruktur, damit sie den zukünftigen Anforder ungen gerecht werden kann. „Die Stromerzeugung wird zunehmend dezentral, das Wechselspiel zwischen Erzeugung und Verbrauch wird dynamischer. Auch die Elektromobilität wird die Gestaltung der zukünftigen Energiesysteme nennenswert beeinflussen.“
lichen Schlüssel zur Erreichung der Klimaschutzziele sieht Egger die Verbesserung der Energieeffizienz. „Wir wollen mit unserer Kampagne „Generation Klimaschutz“ das Bewusstsein unserer Kunden für Energie-effizienz und Klimaschutz schärfen“, betonte Kelag-Vorstandsspr. Dr. Hermann Egger bei der Energie-Konferenz.
Als weiteren, sehr wesent-
Infos unter: www.kelag.at
Ausbau der Pumpspeicher Hermann Egger, Sprecher des Vorstandes der Kelag sagte, dass Kärnten auf dem richtigen Weg sei, die klimapolitischen Zielvorgaben zu erreichen und dass die Kelag dazu wichtige Beiträge leiste. „Wir bauen unsere Pumpspeicherkapazitäten massiv aus. Damit können wir sehr flexibel Spitzenstrom erzeugen,
ENERGIE
12. November 2010 I KärntnerNachrichten 24
Wie im „Holzhimmel“: Heizen mit Infrarot ist der neue Trend!
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arkus Willegger, Geschäftsführer des von ihm im Jahre 1999 gegründeten Unternehmens „Willegger: Wohlbefinden für Generationen“, präsentiert in einem Musterhaus in Annenheim bei Villach den neuesten Wohlfühl-Trend: Geheizt wird ab sofort mit der T4LInfrarotheizung.
Das viel beachtete Musterhaus wurde 2007 nach höchsten ökologischen Grundsätzen und angelehnt an die Naturgesetze geplant und erbaut. Seitdem dient das Haus dazu, alle Willegger-Produkte zentral zu präsentieren und Kunden die Möglichkeit zu bieten, das Haus mit allen Sinnen zu empfinden. Das Haus ist eine Holzriegelkonstruktion mit 28 cm reinster Schafschurwolle! Daraus folgt ein U-Wert von 0,11 ohne Dampfbremsen und Belüftungsanlagen.
Einzigartig ist auch das Heizsystem, das Markus Willeger, dessen Firma bereits zwei Mal unter die Top 100 Unternehmen Österreichs gelistet wurde, installiert hat. Das ganze Haus wird mit einer Infrarotheizung beheizt. Es handelt sich um eine T4L Infrarotheizung, die im Handel nicht erhältlich ist.
„Ein Naturgesetz: Ein Schaf schwitzt und friert nicht, das ist die Thermogenese. Wenn es im Sommer heiß ist, ist es in meinem Haus kühl und im Winter warm. Schafschurwolle ist die natürlichste Klimaanlage. Deshalb kommt mein Haus ohne Beschattungen aus!“, erklärt Markus Willegger.
Diese Strahlungswärme wird über echtem Kristallglas erzeugt und kann mit kleinstem Aufwand installiert werden. Die T4L Infrarotheizung erzeugt 12 Meter lange Infrarot C Wellen. „Diese Energie ist in jedem Gegenstand von Natur aus vorhanden. Die Infrarotheizung kann gleichmäßige Infrarot C Wellen erzeugen und dadurch jeden Gegenstand gleichmäßig erwärmen.
Dadurch wird nicht die Luft erwärmt, sondern die Gegenstände. Alles ist gleichmäßig warm: der Boden, die Wände und die Möbel!“, erklärt Markus Willegger. Mit der T4L Infrarotheizung kann man Häuser komplett sanieren und gleichzeitig beheizen. Seit November ist das neue T4L Paneel erhältlich!
Am Donnerstag, 18.11.2010 um 19.00h findet im Musterhaus in Annenheim ein Vortrag zum Thema „T4L Infrarotheizung“ statt. Weitere Infos unter: www.holzhimmel.at Kontakt: Fa. Willegger Panoramaweg 6 9520 Annenheim Infos: +43 (0) 676 / 42 00 858