KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 44 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 5. November 2010
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In den kommenden Wochen sind Landesrat Christian Ragger, LHStv. Uwe Scheuch und Landesrat Harald Dobernig auf einer Informations-Tour durch ganz Kärnten unterwegs. Informieren auch Sie sich vor Ort über alle aktuellen politischen Fragen! Näheres im Blattinneren! Im Interesse der Kärntner Jugend wird das Jugendschutzgesetz verschärft. Streng reglementiert wird vor allem der Alokoholkonsum von Jugendlichen unter 18 Jahren. In einem Exklusiv-Interview skizziert Landesrat Christian Ragger die Inhalte des neuen Gesetzes. Bericht auf Seite 3!
Einen heftigen politischen Schlagabtausch gibt es zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden der KABEG Klubobmann Kurt Scheuch und dem SPÖ-Gesundheitsreferenten LHStv. Peter Kaiser. Scheuch fordert Kaisers Rücktritt. Grund: „Parteipolitik auf dem Rücken der Patienten!“ Bericht auf Seite 5!
2 KärntnerNachrichten I 5. November 2010
THEMA DER WOCHE
Neues Jugendschutzgesetz mit härteren Strafen für Jugendliche Für Sozialreferent Landesrat Mag. Christian Ragger steht fest: Jugendliche Täter sollen bei Vergehen in Zukunft härter als bisher bestraft werden. Neben höheren Geldstrafen können bis zu 100 Stunden gemeinnützige Arbeit als Ersatzstrafe verhängt werden. Immer mehr randalierende Jugendliche, die sich bis zur Bewusstlosigkeit volllaufen lassen oder mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen. In Kärnten leider kein Einzelfall: Pro Woche landen mindestens zwei unter 16- Jährige zur Ausnüchterung im Krankenhaus. Trotz Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz mussten sich die jungen Betrunkenen nicht vor Strafen fürchten. Meist wurden sie nur abgemahnt. Das wird sich jetzt ändern! Der Kärntner Landtag hat auf Initiative von Landesrat Ragger eine Verschärfung des Kärntner Jugendschutzgesetzes beschlossen (siehe Infokasten). Kärnten hat somit ab sofort das strengste Jugendschutzgesetz in ganz Österreich!
Landesrat Ragger beim Aktionstag „Straffrei durch die Pubertät“. lichen Lösungskompetenzen im Umgang mit ihren Problemen anzubieten.
Straffrei durch die Pubertät
Aufklären steht vor Strafen
1782 Mädchen und Burschen unter 18 Jahren sind heuer, schon straffällig geworden: Um diese Besorgnis erregende Entwicklung entgegenzutreten, veranstaltete Ragger gemeinsam mit der Polizei einen Aktionstag unter dem Titel „Straffrei durch die Pubertät“, wo Teenager Informationen und Abschreckung erfahren sollen. Diese Jugendliche wurden altersgerecht informiert: Vorstrafen, Internet (Facebook), Komatrinken. Wichtige bei dieser Veranstaltung war, den Jugend-
620 Jugendliche besuchten die Auftaktveranstaltung in Völkermarkt. Die nächste Veranstaltung wird in Klagenfurt stattfinden.
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Kärnten hat das strengste Jugendschutz-Gesetz! Jugendliche Täter sollen bei Vergehen in Zukunft härter als bisher bestraft werden. Neben höheren Geldstrafen können bis zu 100 Stunden gemeinnützige Arbeit als Ersatzstrafe verhängt werden. • Schwere Alkoholika und Alkopops werden nun ausnahmslos bis zum 18. Lebensjahr verboten. • Bei Vergehen nach dem Jugendschutzgesetz kann Jugendlichen bis zu 100 Stunden gemeinnützige Arbeit drohen. Jugendliche werden den Schaden, den sie anrichten, künftig öfter mit Arbeit wieder gut machen müssen. Straßenkehren, Hilfsdienste beim Roten Kreuz oder in anderen sozialen Einrichtungen. • Bei schweren Übertretungen des Jugendschutzgesetzes erfolgt eine Meldung an die Führerscheinbehörde. Stellt diese eine massive Unzuverlässigkeit für den Straßenverkehr fest, folgt der Führerscheinentzug. • Sollten sich die Jugendlichen weigern, gemeinnützige Arbeit zu verrichten, müssen sie Strafe zahlen. Der Strafrahmen wird bis zu 1.000 Euro erhöht.
THEMA DER WOCHE
5. November 2010 I KärntnerNachrichten 3
Ragger zu Jugendschutzgesetz: „Jetzt ist Schluss mit lustig!“ Das neue Jugendschutzgesetz von Sozialreferent Christian Ragger bringt eine deutliche Verschärfung. Im ausführlichen Interview bezieht Landesrat Ragger Stellung. KN: Herr Landesrat Ragger, warum ist eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes notwendig? LR Ragger: Weil es nach Auskunft der Polizei in Kärnten sehr viele Vorfälle gegeben hat, in denen Jugendliche unter Einfluss von Alkohol Sachbeschädigungen und Körperverletzungen begangen haben. Kärntenweit werden 30 Prozent Sachbeschädigungen und 15 Prozent Köperverletzungen durch alkoholisierte Jugendliche begangen. Auch die Zahl der Jugendlichen die bei uns in Kärnten Alkohol konsumieren wird immer größer und die Altersgrenze geht auch immer weiter hinunter. Aus diesem Grund werden schwere Alkoholika und Alkopops nun ausnahmslos bis zum 18. Lebensjahr verboten. Auch die gemeinnützige Arbeit haben wir auf bis zu 100 Stunden angehoben, da die Geldstrafen vielfach von den eigenen Eltern bezahlt und sozusagen nicht als nachhaltig wirkend genug erlebt wurden. KN: Sie haben gesagt, schwere Alkoholika und Alkopops werden bis zum 18. Lebensjahr verboten, was darf dann ein 16- jähriger trinken? LR Ragger: Im Prinzip sind die einzigen erlaubten Getränke ab dem 16. Lebensjahr Bier und Wein, also alkoholische Getränke die keine Spirituosen enthal-
Landesrat Mag. Christian Ragger.
ten. Spirituosen und Mischgetränke, auch Alkopops, dürfen von Minderjährigen nicht getrunken werden. Hier erfolgt eine Klarstellung der bisherigen etwas unklaren Regelung. Bisher war eine Grenze von 12 Volumensprozent gezogen, die kaum vollziehbar war. Kärnten bleibt außerdem als einziges Bundesland bei einer „Promilleregelung“: Kinder und Jugendliche dürfen Alkohol nur bis zu 0,5 Promille Alkoholgehalt im Blut trinken. KN: Leider gilt die Weitergabe von Alkohol an Jugendliche in manchen Bereichen noch als Kavaliersdelikt. Wie wollen Sie dem Herr werden? LR Ragger: Hier wird eine Vollziehungsoffensive gesetzt und verstärkt mit der Polizei kooperiert. Wirte müssen bei Alkoholausschank an Kinder- und Jugendliche mit Strafen bis zu 20.000 Euro rechnen. Künftig ist auch der sogenannte „Testkäufer“ (z.B. versuchter Kauf eines alko-
holischen Getränks durch einen 15jährigen bei der Tankstelle; Anm.), wenn er durch die Landesregierung, Bezirksverwaltungsbehörde oder eine Einrichtung (die von der Landesregierung ermächtigt wurde) veranlasst wurde, nicht mehr strafbar. Durch private Securities und „Agents Provocateurs“ werden Geschäfte und Lokale auf die Einhaltung des neuen Gesetzes geprüft.
mit lustig. Auch die Jugend muss lernen, für das, was sie anrichtet gerade zu stehen. Bis zu 100 Stunden gemeinnützige Arbeit müssen die Jugendlichen verrichten, wenn sie was anstellen. Ein erzieherischer Effekt wurde bisher verfehlt, wenn eine geringe Geldstrafe verhängt und noch dazu von den Eltern gezahlt wurde. Sollten sich die Jugendlichen weigern, gemeinnützige Arbeit zu verrichten, müssen sie Strafe zahlen. Der Strafrahmen wurde bis zu 1.000 Euro erhöht. KN: Sie werden eine Jugendcard einführen. Was kann man sich darunter vorstellen?
KN: Sie wollen also künftig auch auf Erziehung mittels Sozialarbeit setzen. Wie wird das konkret aussehen?
LR Ragger: Die Kärntner Jugendkarte gibt es ja bereits. Nur ist diese im Gegensatz zu bisher künftig als offiziell anerkanntes Ausweisdokument gültig, kann daher bei Kontrollen der Exekutive vorgewiesen werden. Ist vor allem für Jugendliche wichtig, die noch keinen Führerschein haben und oft kein anderes Dokument bei sich haben. D.h. Jugendliche müssen wenn sie fortgehen auch nicht mehr einen Führerschein oder Reisepasse mithaben, sondern da reicht die Jugendkarte. Die Vollziehung erfolgt über das Landesjugendreferat. Die Zuständigkeit liegt bei LHStv. Uwe Scheuch.
LR Ragger: Jetzt ist Schluss
KN: Vielen Dank!
KN: Wie sieht es mit dem Führerscheinentzug aus? LR Ragger: Bei schweren Übertretungen des Jugendschutzgesetzes erfolgt eine Meldung an die Führerscheinbehörde. Stellt diese eine massive Unzuverlässigkeit für den Straßenverkehr fest, wird der Führerschein abgenommen.
4 KärntnerNachrichten I 5. November 2010
LANDESPOLITIK
Neues Mindestsicherungsgesetz mit strengen Kärntner Regeln Die Einführung der bundesweiten Mindestsicherung in Kärnten wird ab dem 1. Jänner 2011 mit einem einheitlichen Betrag von derzeit 744 Euro umgesetzt. Sozialreferent Landesrat Mag. Christian Ragger hält fest: „Für mich steht Arbeit vor Mindestsicherung. Wer in Kärnten nicht arbeitet, bekommt keine Mindestsicherung!“ Die wesentliche Neuerung ist, dass die Bezieher der Mindestsicherung ab dem Inkrafttreten die E-card von der Kärntner Gebietskrankenkasse (GKK) bekommen. Das Land bezahlt dafür Gebühren an die GKK, muss aber kein eigenes System der Krankenhilfe finanzieren. „Wir haben im Kärntner Gesetz einen besonderen Schwerpunkt auf die Devise fördern und fordern gelegt“, so Landesrat Ragger. Eine eigene Bestimmung ist dem Einsatz der Arbeitskraft gewidmet: Sie regelt, dass die Mindestsicherung in voller Höhe nur gewährt wird, wenn der (arbeitsfähige) Antragsteller auch die Bereitschaft zum zumutbaren Einsatz der Arbeitskraft zeigt. „Wer Angebote trotz schriftlicher Ermahnung nicht annimmt, dem wird die Mindestsicherung gekürzt und in weiterer Folge gestrichen“, berichtet LR Christian Ragger.
Arbeit vor Mindestsicherung Da die Kosten der Mindestsicherung je zur Hälfte von Land und Gemeinden getragen werden, bemühte sich Ragger mit Erfolg auch um eine Mitwirkung der Gemeinden. „Mit dem Arbeitsmarktservice haben wir eine Vereinbarung getroffen. Jede Gemeinde ist
Kärnten zeigt vor, wie man trotz wirtschaftlich angespannter Zeiten soziale Probleme bewältigt. LR Ragger legt neue und faire Regeln für die Mindestsicherung fest. aufgerufen, in ihrem Bereich Arbeitsplätze für Bezieher der Mindestsicherung zu schaffen. Über 90 Prozent der Kosten tragen das AMS und das Land. Es ist auch für sie besser, man bezahlt Arbeit als dass man Mindestsicherung ohne jede Gegenleistung auszahlt“, betont Ragger. Es ist auch sichergestellt, dass Mindestsicherungsempfänger, wenn sie in einer Gemeinde gemeinnützige Arbeiten durchführen, nicht unter den sonst üblichen Personaldeckel bei den Kommunen fallen. Beschäftigungsprojekte können auch gemeinnützige Organisationen, wie z.B. die Arge Sozial in Villach, durchführen.
Fakten: Die neue Mindestsicherung! Kärnten macht bei der bundesweiten Mindestsicherung mit, allerdings mit den österreichweit strengsten Regeln. • Die Sozialhilfe wird nur in voller Höhe gewährt, wenn der Antragsteller bereit ist zu arbeiten. • In Kärnten ist die Mindestsicherung kein arbeitsloses Einkommen. • Wer eine angebotene Arbeit nicht annimmt, dem wird die Mindestsicherung zuerst um die Hälfte gekürzt und beim dritten Mal zur Gänze gestrichen. • Ausländer, die Mindestsicherung beziehen, müssen ihre Bereitschaft zur Arbeit u.a. dadurch bekunden, dass sie Deutsch lernen. • In Kärnten wird darauf geachtet, dass einem Großteil der Empfänger der Mindestsicherung ein Arbeitsangebot gemacht wird. Jede Gemeinde ist aufgerufen, entsprechende Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen. AMS und Land zahlen über 90 % der Kosten. • Mit dem Dolmetscher auf das Sozialamt gehen und alles fordern, ohne selbst die Bereitschaft zu zeigen, sich zu integrieren und einer Beschäftigung nachzugehen, wird in Kärnten nicht möglich sein.
LANDESPOLITIK
5. November 2010 I KärntnerNachrichten 5
KO Kurt Scheuch verlangt den Rücktritt von LHStv. Peter Kaiser In einem Interview mit den „Kärntner Nachrichten“ nimmt KABEG-Aufsichtsratschef KO Kurt Scheuch zu den jüngsten Turbulenzen im Gesundheitsbereich Stellung. KN: Herr Scheuch, die Turbulenzen in den Kärntner Krankenanstalten machen wieder einmal Schlagzeilen. Welche Rolle spielt SP-Gesundheitsreferent Peter Kaiser dabei? KO Scheuch: Noch-Gesundheitsreferent Peter Kaiser hat in den letzten Tagen und Monaten aktiv und öffentlich versucht, das Kärntner Gesundheitssystem zu destabilisieren. Er spielt in seinem eigenen Zuständigkeitsbereich den Scharfmacher und streut Sand ins Getriebe. Er ver-
sucht mit Gerüchten und Polemik die Menschen in den Krankenanstalten zu verunsichern. Damit verletzt er seine Pflichten als Gesundheitsreferent. Er ist rücktrittsreif. Daher haben die Freiheitlichen einen Misstrauensantrag gegen ihn im Landtag eingebracht, der so schnell es geht im zuständigen Ausschuss behandelt werden wird. Wie hoffen, dass auch die anderen Parteien unserem Misstrauensantrag zustimmen werden. KN: Kaiser ist also für Sie
als Gesundheitsreferent nicht mehr tragbar? KO Scheuch: Nein, denn in einem so sensiblen Bereich wie dem Gesundheitswesen darf man keine Frontalopposition betreiben. Er verwechselt Parteipolitik mit Gesundheitspolitik. Peter Kaiser, den ich als Sachpolitiker geschätzt habe, hat als Parteivorsitzender leider eine tiefgreifende Wandlung vollzogen. KN: Was meinen Sie damit? KO Scheuch: Kaiser ist bis jetzt Lösungsvorschläge schuldig geblieben. Außerdem verweigert er die Gespräche. So hat der Gesundheitsreferent mehrere Terminansuchen der KabegVorständin Ines Manegold sowie des Vorsitzenden des Expertenrates Dr. Albert Kreiner abgelehnt bzw. verschoben. Anstatt sich für Lösungen einzusetzen, versucht Peter Kaiser durch das Anheizen der Gerüchteküche und unqualifizierte Meldungen die hervorragend arbeitende KabegVorständin anzupatzen. Ein willfähriges Werkzeug dafür, wurde auch bald gefunden und so erklärte Peter Kaiser den ehemaligen interimistischen Medizinischen Direktor Angres zum Märtyrer. Dass Herr Angres mehrfach gegen auch von der SPÖ mitgetragene Beschlusslagen verstoßen hat, interessierte den SPÖ-Obmann nicht. KN: Sie stehen nach wie vor
FPK-Klubchef Kurt Scheuch hinter KABEG-Vorständin Manegold?
KO Scheuch: Selbstverständlich! Sie leistet eine sehr gute Arbeit. Leider hat sie von ihren Vorgängern sehr viele „Baustellen“ geerbt. Baustellen, für die die SPÖ verantwortlich ist, denn in den vergangenen Jahrzehnten hat in Kärnten immer die SPÖ das Gesundheitsressort geführt. KN: Wie sehen Sie Ihre eigene Rolle? KO Scheuch: Wir sind uns unserer Verantwortung für Kärnten bewusst. Wir wollen zur Beruhigung der Situation beitragen und zwischen den handelnden Personen vermitteln. So kam es diese Woche auf meine Einladung hin zu einer Aussprache zwischen dem Betriebsrat und dem Krankenhausvorstand. Die offenen Worte geben Hoffnung, dass die Probleme, die in der Kabeg wie in jedem anderen Unternehmen auftreten, zu lösen sind.
LANDESPOLITIK
6 KärntnerNachrichten I 5. November 2010
Bundesregierung muß sozial gerechte Sparmaßnahmen finden LR Dobernig: Leistungen für Familien werden massiv gekürzt, dafür Beamtengehälter erhöht - Struktur- und Verwaltungsreform muss endlich eingeleitet werden. Unverständnis für die Reformverweigerung der Bundesregierung und die großzügige Erhöhung der Beamtengehälter kommt von FPK-Finanzlandesrat Harald Dobernig. Es sei inakzeptabel und das „völlig falsche Signal“, dass die Beamtenvertreter ihre Interessen im Eiltempo durchbringen während die Familien, Pflegebedürftigen und Studenten geschröpft werden. Beim Bund fehle jegliche langfristige Reformperspektive, das habe auch der frühere Rechnungshofpräsident Franz Fiedler festgestellt.
Beamte profitieren Im EU-Vergleich habe der Bund seinen Beamten einen der höchsten Gehaltsabschlüsse gegönnt, anstatt den notwendigen Spar- und Konsolidierungskurs einzuschlagen, kritisiert Dobernig. Die Bundesregierung gewährt den Beamten 2011 eine Gehaltserhöhung zwischen 0,85 und 2,09 Prozent gewährt. „Faymann und Pröll sind bereits in der zweiten Verhandlungsrunde vor den Beamtenvertretern in die Knie gegangen. Das ist mit dem notwendigen Spar- und Konsolidierungskurs des Bundes und der Länder nicht vereinbar“. Es sei bezeichnend für die Verhandlungsstärke der Bundesregierung, wenn sogar Beamtengewerk schaf ter Fritz Neugebauer das gute
Ergebnis für die Beamten hervorhebt. „In Zeiten des Sparens gibt es keinen Grund für großzügige Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst. Laut einer Studie des IHS Kärnten ist das Bruttojahreseinkommen der Beamten fast doppelt so hoch wie das Bruttojahreseinkommen der unselbständig Erwerbstätigen, gegenüber Arbeitern verdienen Beamte sogar das Zweieinhalbfache“, so der Finanz- und Personalreferent, der zudem auf den sicheren Arbeitsplatz der Beamten verweist.
Keine Reformen Anstatt durch Kritik an den Bundesländern wegen angeblich mangelnden Sparwillen abzulenken, solle sich die Bundesregierung besser ein Beispiel an Kärnten nehmen, so der Landesrat. „Wasser predigen und Wein trinken“ sei das Motto der Bundespolitiker. „Im Bund gibt es keinen Reformwillen. Anstatt endlich eine Struktur- und Verwaltungsreform und sinnvolle Sparmaßnahmen einzuleiten, werden die Leistungen für Familien massiv gekürzt und Steuern erhöht. Anstatt bei sich selbst zu sparen, wird die Bevölkerung geschröpft.“ Kärnten habe hingegen bereits im Vorjahr eine Verwaltungsreform umgesetzt und mit dem Kompetenzzentren-Modell
Landesrat Harald Dobernig: Der Bund kürzt die Familienleistungen, anstatt echte Reformen anzugehen. die Abteilungen massiv reduziert. „Durch Vereinfachungen bei Verfahren wurde ein selektiver Aufnahmestopp ermöglicht. Kärnten hat als einziges Bundesland bereits 113 Planstellen im öffentlichen Dienst abgebaut und damit 4,3 Mio. Euro pro Jahr eingespart“, erklärt Dobernig. Er sehe es als gemeinsame Verpflichtung, diesen Reformweg für Kärnten in allen Bereichen fortzusetzen.
Zurück zum Start Für den Loipersdorfer Budget-Flop gibt es nur eine Lösung: Die Bundesregierung muss ihr asoziales, ungerechtes und un-
durchdachtes Sparpaket, das hauptsächlich die sozial Schwächsten trifft, absagen und einen Neustart versuchen. Es dürfe nicht sein, dass die Bevölkerung dafür bestraft werde, dass Faymann und Pröll keine Verwaltungsreform und keine Strukturreform zustande bringen. Und dass sie nicht gewillt seien, bei den millionenschweren Privilegien in ihren eigenen Reihen, bei ÖBB, Nationalbank und den Beamten zu sparen. „Im Sinne der Österreicherinnen und Österreicher können wir nur hoffen, dass auch der Bund endlich echte Reformen einleitet, anstatt bei den Schwächsten zu sparen und den Starken zu geben“, so Dobernig.
LANDESPOLITIK
5. November 2010 I KärntnerNachrichten 7
Die große Info-Tour: „Für Sie unterwegs in Kärnten“ LHStv. Scheuch, LR Dobernig und LR Ragger als Anlaufstelle der Landesregierung vor Ort. LHStv. Uwe Scheuch, LR Harald Dobernig und LR Christian Ragger stellten im Rahmen einer Pressekonferenz die Info-Tour „Für Sie unterwegs in Kärnten“ vor. „Hintergedanke dieser Veranstaltungsreihe ist es, draußen vor Ort die Anliegen der Kärntnerinnen und Kärntner zu besprechen. Wir wollen eine unkomplizierte, bürgernahe Anlaufstelle für alle möglichen Fragen und Wünsche sein und der Bevölkerung dabei weitestmöglich entgegenkommen“, erklärte LHStv. Uwe Scheuch. Er habe die Erfahrung gemacht, dass vor allem für viele ältere Menschen der Weg in die Landesregierung nicht oder nur schwer möglich sei. Dem wolle man mit der Info-Tour in den Gemeinden abhelfen.
Info aus erster Hand LR Dobernig betonte, dass er die Kärntnerinnen und Kärntner über wichtige Weichenstellungen in den letzten Monaten informieren werde. „Wir werden aktuelle Projekte in den Regionen genauso darstellen, wie unsere Reform- und Sparmaßnahmen beim Budget und die verschiedenen Förderungen. Aber auch das Belastungspaket des Bundes wird Thema sein.“ Ergänzend zur InfoTour wird der Finanzreferent auch die Unternehmerstammtische fortführen, die er seit einigen Monaten
zur Information der Betriebe sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) abhält. Beim ersten Infotour-Termin von Landesrat Ragger in Feldkirchen nutzten bereits zahlreiche Menschen die Gelegenheit, ihre Anliegen in den Bereichen Soziales und Wohnbau zu besprechen. „Der Sondertopf für Mindestsicherung war dabei besonders gefragt. Er wurde geschaffen, um Härtefälle, die bis zur Einführung der bundesweiten Mindestsicherung ab 1. Jänner 2011 auftreten, abzumildern“, berichtete LR Ragger. Er bewilligte in mehreren Fällen Zuwendungen von 500 bis 600 Euro, besonders für Alleinerziehende. „Jeder, der Hilfe braucht, soll und muss sie bekommen. Aber die Mindestsicherung darf nicht als Einkommen aufgefasst werden, für das man keine Leistung erbringen muss“, erklärte der Soziallandesrat in den Gesprächen mit den Betroffenen. Die Gesetzesänderungen seien notwendig gewesen, weil manche mit Arbeitsloseneinkommen genauso viel bekamen wie andere, die arbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt war auch die Unterstützung bei der Suche nach Arbeitsplätzen. „Gute Wirtschaftspolitik ist auch die beste Sozialpolitik. Es ist zu hoffen, dass mit der Erholung der Wirtschaft auch wieder mehr Arbeitsplätze entstehen“, betont LR Christian Ragger.
Sind im Rahmen einer großen Info-Tour in ganz Kärnten unterwegs: die FPK-Regierungsmitglieder Uwe Scheuch, Christian Ragger und Harald Dobernig.
Neubau der TourismusBerufsschule Villach Wichtiges Impulsprojekt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Kostenreduktion von acht Millionen Euro. In der letzten Sitzung der Landesregierung wurde der Beschluss für den Neubau der Tourismusberufsschule in Villach gefasst. Das gaben Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch und Finanzreferent LR Harald Dobernig bekannt. „Es ist erfreulich, dass eine lange Projektgeschichte ein glückliches Ende gefunden hat. Das Investitionsvolumen beträgt rund 45 Millionen Euro!“, betont Landeshauptmann Dörfler. Für LHStv. Uwe Scheuch ist der Beschluss auch ein Jahrhundertprojekt für
den Kärntner Bildungsbereich. „Wir setzen damit ein wichtiges Impulsprojekt um, das eine ganz besondere wirtschaftliche und bildungspolitische Bedeutung für Kärnten hat“, stellte der Bildungsreferent fest. Auch für Finanzreferent Dobernig ist der einstimmige Beschluss ein Meilenstein: „Es freut mich, dass durch sinnvolle Reduktionen Einsparungen möglich geworden sind und wir damit dieses große Projekt endgültig umsetzen können“. Baubeginn wird bereits im Herbst 2011 sein. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2013 vorgesehen.
LANDESPOLITIK
8 KärntnerNachrichten I 5. November 2010
LH Dörfler zur Koralmbahn: „Ein großer Sieg des Südens!“ Zukunftsprojekt Koralmbahn auf Schiene. Nach Ablaufen der Einspruchsfrist ist Bauvergabe rechtsgültig und das Kärntner Unternehmen Strabag übernimmt Auftrag. Große Freude herrscht bei Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler nach Ablauf der Einspruchsfrist gegen die Vergabe des Bauloses KAT 2 der Koralmbahn. „Es ist zu keinen Einwänden gegen die Vergabe gekommen, die Vergabe dieses Bauloses ist rechtsgültig. Dem Bau des Bauloses KAT 2 mit einer Länge von 20 Kilometern, das sind für zwei Röhren insgesamt 40 Kilometer Tunnelbau, sowie einer Investitionshöhe zwischen 500 und 600 Millionen Euro
steht nichts mehr im Wege. Der endgültige Durchbruch dieses größten Eisenbahnprojektes der 2. Republik ist geschafft“, freut sich Landeshauptmann Dörfler. Gemeinsam mit dem Semmeringbasistunnel werde der Koralmtunnel dafür Sorge tragen, dass die Verbindung von Danzig bis Bologna im Rahmen der Baltisch-Adriatischen-Achse bzw. die Südbahnstrecke von Wien nach Klagenfurt ab Inbetriebnahme 2022 eine völlig neue Verkehrs-
qualität bringen wird. Positiv bewertet Dörfler auch, dass die Strabag als Bestbieter den Zuschlag dafür erhalten hat. „Nach dem erst vor wenigen Tagen erfolgten Durchstich des St. Gotthard Tunnel, an dessen Bau hunderte Kärntner Mineure beteiligt waren, ist es besonders erfreulich, dass die Mannschaften, die in der Schweiz Großartiges geleistet haben, in den nächsten Jahren im Bereich des Koralmtunnels Arbeit in ihrer Heimat finden“, zeigt sich der Landeshauptmann
LH Gerhard Dörfler. zufrieden. Bisher wurde bereits über eine Milliarde Euro in den Bau der Koralmbahn investiert.
Sicher in das Ski- und Wandergebiet Falkert Verkehrsfreigabe der L79 Falkertsee-Straße durch Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
positives Signal für die Gemeinde und den Falkert ist“, erklärt Landeshauptmann Dörfler.
Nach einer Bauzeit von zwei Jahren und einer Investitionshöhe von 2,85 Millionen Euro wurde rechzeitig vor Beginn der Wintersaison die L 79 Falkertsee-Straße im Abschnitt VorderkoflachRainergrabenbrücke von Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Bürgermeister von Ebene Reichenau, Karl Lessiak und dem Leiter der StraßenBrückenbauabteilung, Volker Bidmon, offiziell für den Verkehr freigegeben. „Aus einer ehemaligen Mautstraße wurde ein wunderbares, modernes Straßenbauwerk, das ein
LH Dörfler hofft, dass auch die Touristiker am Falkert künftig weitere Investit-
ionen tätigen werden. Er erinnerte die zahlreich erschienene Bevölkerung auch daran, dass die Gem. Ebene Reichenau, im Bezug auf die pro Kopf Einwohnerzahl, mit den meisten Straßeninvestitionen
in Kärnten aufwarten könne. An der Eröffnung, sie wurde von der Musikkapelle Patergassen musikalisch umrahmt, nahmen auch LAbg. Jutta Arztmann und VzBgm. Franz Glatz (Ebene Reichenau) teil.
Feierstimmung auf dem Falkert: die neue Straße wurde ihrer Bestimmung übergeben.
REGIONALES
Kristan Wolfgang ist nun auch im Club der 50er! Sein Herz schlägt für den SV ASKÖ Sittersdorf, was auch bei seiner 50er Feier deutlich zum Ausdruck kam. Neben zahlreichen Freunden war nahezu der gesamte SV Sittersdorf vertreten. In seinen Grußworten bedankte sich LT-Präs. Josef Lobnig für die langjährige und andauernde Freundschaft und seine Tätigkeit für die Freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft. Ganz besonders freute sich das Geburtstagskind, dass die Mannschaft des SV ASKÖ Sittersdorf gegen Liebenfels gewann. Im Bild LT-Präs. Josef Lobnig und LAbg. Gerald Grebenjak mit dem Geburtstagskind.
5. November 2010 I KärntnerNachrichten 9
Der italienische Landwirtschaftsminister und langjährige Präsident der Region Veneto, Giancarlo Galan wurde von LH Gerhard Dörfler mit dem Kärntner Landesorden in Gold, geehrt. Wie Dörfler erklärte, sei die Ehrung ein Dankeschön an Galan für die gute Zusammenarbeit bzw. die Gründung der Euregio „Senza Confini“. Sowohl Galan wie auch Präsident Renzo Tondo betonten, dass die Euregio in eine gute Zukunft weitergeführt werden müsse. An der Ehrung nahmen u.a. LR Harald Dobernig, LR Christian Ragger, LT-Präs. Josef Lobnig und die Bürgermeister von Tarvis und Görz, Renato Carlantoni und Ettore Romoli teil.
Den Weltspartag nutzte Landeshauptmann Gerhard Dörfler dazu, um für seine beiden Enkelkinder bei der Hypo Group Alpe Adria je ein „KlammerSparbuch“ zu eröffnen. Mit dabei waren auch Finanzlandesrat Harald Dobernig und der vielfache Weltmeister und Olympiasieger Franz Klammer, für den es eine große Ehre ist, nun auch einem Sparbuch seinen Namen zu geben.
Da Tschriasche sagt: „Der Holub, so glaub ich, ist nicht recht beinond. Der ziagt wegen da Hypo wie a Krampus durchs Lond!“
REGIONALES
10 KärntnerNachrichten I 5. November 2010
Hochwertiges Gremium entscheidet über Stadttheater-Führung! Bei einem Treffen in Klagenfurt besprachen Kulturreferent LR Harald Dobernig und Ex-Staatsoperndirektor Ioan Holender das weitere Prozedere für die Suche nach einem Nachfolger des scheidenden Stadttheater-Intendanten Josef E. Köpplinger. Dabei ersuchte Dobernig Holender darum, den Vorsitz der Expertenkommission zu übernehmen, wozu sich dieser gerne bereit erklärte. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 17. November. „Mit Ioan Holender konnten wir einen unbestrittenen Fachmann für den Vorsitz der Expertenkommission gewinnen. Ich bin zuversichtlich, dass wir so die bestmögliche Auswahl für die neue künstlerische Leitung des Stadttheaters treffen können. Damit wird das Stadttheater auch in Zukunft seinem guten Ruf in der österreichischen Kunst- und Kulturszene gerecht werden können“, so Dobernig. Holender erläuterte dem Kulturreferenten auch seine Vorstellungen für Klagenfurt und erzählte von seiner Zeit als Opernbariton und Konzertsänger am Stadttheater. Neben Holender und Köpplinger gehören der Expertenkommission noch Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann, Direktor Robert Meyer von der Volksoper Wien, der ehemaligen Intendant der Grazer Oper, Jörg Kossdorff, Intendantin Brigitte Fassbaender vom Tiroler Landestheater sowie Heide Rabal vom Stadttheater an. Hinsichtlich der Nachfolge für Verwaltungsdirektor Horst Plessin erklärte Dobernig, dass die Entscheidung des Theaterausschusses nach einem Hearing erfolgen werde.
Eröffnung und Begrüßung durch Bezirksobmann Vzbgm. Vizekanzler. a.D. Mag. Herbert Haupt Grußworte des Bürgermeisters der Marktgemeinde Greifenburg LAbg. Bgm. Franz Mandl Finanzbericht des Bezirksfinanzreferenten Vzbgm. Armin Rauter Entlastung des Vorstandes Tätigkeitsbericht von gf. BO Klubobmann Ing. Kurt Scheuch Bericht von Landesparteiobmann LHStv. DI Uwe Scheuch NEUWAHLEN: a) des Bezirksobmannes/frau b) der BezirksobmannstellvertreterInnen Ehrungen
Mit einem Festakt im Kultursaal Kraig feierte die Glantaler Blasmusikkapelle Frauenstein den 70. Geburtstag ihres Kapellmeisters Willi Eder. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig gratulierte dem Jubilar herzlich.
Anträge und Resolutionen Schlusswort des neugewählten Bezirksobmannes/frau Kärntner Heimatlied
GESUNDHEIT
Themen der Woche: Jahrestagung f체r Transplantation, Transfusion und Genetik in Villach E AG L I E + TSBsnehmen I E DH Herau SUN+ Zum E G
Interview mit Univ. Prof. Dr. Josef Kovarik Sturzpr채vention im Krankenhaus der Bamherzigen Br체der in St. Veit/Glan
GESUNDHEIT
II KärntnerNachrichten I 5. November 2010
Führende Transplantationsärzte hielten Jahreskongreß in Villach Jahrestagung für Transplantation, Transfusion und Genetik mit internationaler Besetzung und hervorragenden wissenschaftlichen Erkenntnissen bzw. Erfahrungsaustausch. Transplantationen gehören immer mehr zum medizinischen Alltag in Österreich. Allein im Jahr 2009 wurden 790 Organtransplantationen in Österreich durchgeführt. Österreich liegt damit hinsichtlich der Versorgung der Bevölkerung mit Transplantationsleistungen im internationalen Spitzenfeld. Die aktuelle Situation der Transplantation in Österreich wurde kürzlich im Rahmen der AUSTROTRANSPLANT in Villach prä-
mit Nephrologie und Dialyse am Wilhelminenspital in Wien und Tagungspräsident der AUSTROTRANSPLANT 2010: „Im Jahr 2009 wurden in Österreich 209 verstorbene Organspender gemeldet und in der Folge auch explantiert. Bezogen auf die Einwohnerzahl sind das 25 realisierte Organspender pro Million Einwohner. Im Jahr 2009 waren in Österreich über 60.000 Stammzellspenderinnen und -spender registriert.
Diese nationalen Spender sowie die weltweite Vernetzung des Registers ermöglichen im Bedarfsfall eine ausgezeichnete Patientenversorgung von etwa 85%, wobei bis zur Identifizierung eines nichtverwandten Spenders etwa 50 Tage benötigt werden. Blutstammzellen und Knochenmark werden in Österreich an 11 Zentren transplantiert. Im Rahmen der AUSTROTRANSPLANT wurden auf wissenschaftl. Ebene neue Wege interdisziplinärer und internationaler
Zusammenarbeit diskutiert.
Wartezeiten Derzeit befinden sich etwa 1.100 Patienten auf den Wartelisten für eine Organtransplantation. Während man auf eine Niere durchschnittlich 39 Monate wartet, finden Leber-, Herz-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsen transplantationen nach einer durchschnittlichen Wartedauer von 5,7 bis 9,7 Monaten statt. In Österreich gibt es vier Transplantationszentren.
Aus Anlass der AUSTROTRANSPLANT sprachen wir mit Prim. Univ.Prof. Dr. Josef Kovarik:
„Österreichs führende Rolle bei Transplantationen weiter ausbauen!“ KN: Kürzlich fand in Villach die AUSTROTRANSPLANT statt. Ihr Resume?
Univ. Prof. Dr. Josef Kovarik, Vorstand der 6. Medizinischen Abteilung mit Nephrologie und Dialyse am Wilhelminenspital in Wien. sentiert, wobei sich die Spezialisten aller Transplantationsdisziplinen der gemeinsamen Diskussion stellten und die neuesten klinischen und experimentellen Daten auf dem Gebiet der Transplantation solider Organe und Stammzellen erörterten. Univ. Prof. Dr. Josef Kovarik, Vorstand der 6. Medizinischen Abteilung
Kovarik: Die Jahrestagung der Transplantations-Experten war mit 430 Teilnehmern und Vortragenden aus Österreich, Deutschland, Holland und der Schweiz sowie Gästen aus Moskau, Slowenien und Kroatien ein außerordentlicher Erfolg. In einer gemeinsamen Sitzung mit amerikanischen und österreichischen Gesellschaften haben wir Erfahrungen und Gedanken ausgetauscht. Insgesamt gab es 90 wissenschaftliche Beiträge und zahlreiche Fachvorträge auf höchstem Niveau. KN: Was können die österreichischen Wissenschafter beitragen? Kovarik: Österreich liegt bei Transplantationen im internationalen Spitzenfeld. In den USA ist aber zweifellos mehr Geld für
die Grundlagenforschung vorhanden. Unser Ziel ist es, interdisziplinär zu arbeiten. Große Fortschritte, auf die wir stolz sind, hat es bei der Transplantation von Gliedmaßen, etwa Fingern, gegeben. Frühere Barrieren wurden hier beseitigt. KN: Sie sind seit 27 Jahren Arzt am AKH Wien und seit acht Jahren Primarius und Vorstand der 6. Medizinischen Abteilung am Wilheminenspital in Wien. Warum wurde Kärnten als Austragungsort der AUSTROTRANSPLANT gewählt? Kovarik: Zum einen wohl deshalb, weil wir noch nie zuvor in Kärnten getagt haben. Zum anderen, weil wir den Kongreß in Villach optimal vorbereiten konnten. Kommendes Jahr richtet die Grazer Universitätsklinik die AUSTROTRANSPLANT in Maria Zell aus. Das hat der Vorstand bereits so festgelegt.
GESUNDHEIT
5. November 2010 I KärntnerNachrichten III
ratiopharm der verlässliche und innovative Partner für die medizinische Versorgung! it über 100 qualitativ hochwertigen und kostengünstigen Arzneimitteln ist ratiopharm seit 30 Jahren in der medizinischen Versorgung tätig
M
sche Medikament der Öffentlichkeit vorgestellt. Das neue Produkt hilft chronischen Nierenkranken Personen eine Anämie (Blut-
Gute Preise. Gute Besserung. Seit 2004 investiert ratiopharm auch in die Entwicklung biotechnologisch hergestellter Arzneimittel. Dazu wurde eigen am deutschen ratiopharm Gelände in Ulm eine Forschungsund Entwicklungseinheit errichtet, die 2005 ihren Betrieb aufnahm. Im Jahr 2009 wurde das erste aus eigener Entwicklung und Produktion biotechnologi-
Der Pharmakonzern war auch am Kongreß für Transplantationen in Villach vertreten.
Die Auswahl der richtigen Medikamente ist ein wesentlicher Faktor für eine rasche Therapie und Gesundung.
armut) vorzubeugen bzw. zu verhindern. Im Juni 2010 ist dieses Produkt auch in Österreich zugelassen und erhältlich. 2011 wird auch ratiopharm ein Produkt gegen die Transplantat-Abstoßung auf
den Markt bringen. Zurzeit laufen mit diesem Medikament die letzten notwendigen klinischen Studien an der Universitätsklinik in Wien. Infos unter www.ratiopharm.at
Ein Leben ist unbezahlbar – seine Rettung nicht! ie Transplantationsmedizin eröffnet neue Möglichkeiten, Menschenleben zu retten, oder die Lebensqualität von schwerkranken Menschen nachhaltig zu verbessern. Die Hauptprobleme jeder Transplantation sind die Immunreaktionen des Empfängerorganismus gegen das Transplantat, welche zu dessen Abstoßung führen können. Zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen muss das Immunsystem des Empfängers durch Medikamente massiv unterdrückt werden, was aber gleichzeitig die Abwehrkraft gegenüber Infektionen nachhaltig schwächt. Das Überleben des Transplantates und in vielen Fällen damit auch das Überleben des Patienten hängen daher von der intensiven, interdisziplinären
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Zusammenarbeit von Transplantationsmediziner n, Immunologen, Molekularbiologen und den in der pharmazeutischen Industrie entwickelten, hochwirksamen Medikamente ab. Biotest ist in ihrer intensiven immunbiologischen Forschung und in der Entwicklung von hochwirksamen Antikörpern gegen lebensbedrohliche Viren seit Jahrzehnten ein engagierter Partner der Transplantationsmediziner weltweit. Aus gesunden Spendern fraktionierte, hochspezifische Antikörper gegen die bei immunsupprimierten Transplantationspatienten gefürchteten Viren (Cytomegalievirus, Varizellavirus, Hepatitis-B-Virus) bieten ausgezeichneten Schutz vor Infektionen, die das Leben
des Transplantates und des Patienten bedrohen. Ein spezielles Antikörperkonzentrat, welches gegen eine Vielzahl von bakteriellen Erregern breit wirksam ist, wird gegen die oft tödlich verlaufende systemische Infektion (Sepsis) erfolgreich eingesetzt und kann so Leben retten. Biotest engagiert sich aber auch in der Unterstützung und Förderung der Forschung in der Transplantationsmedizin und hat auch ein Herz in der Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen, deren Tätigkeiten und Ziele auf ethische und transparente Weise unterstützt werden. Biotest wird sich auch in Zukunft den wachsenden Herausforderungen in der Transplantationsmedizin stellen.
Infos unter: Biotest Austria GmbH Einsiedlergasse 58 1053 Wien http://www.biotest.at
GESUNDHEIT
IV KärntnerNachrichten I 5. November 2010
Sturzprävention: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder verzeichnet 25 Prozent weniger Stürze im letzten Jahr. u r c h di e E i n f ü h r u n g a k t i v e r P rä v e n t i v m a ß nahmen konnte das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan im letzt en Jahr 2 5 Pr ozen t der Stürze verhindern. Mit Hilfe von Mitarbeiter-Schulungen und Workshops in Sachen Sturzprävention konnten so au ch F olgeer kran ku ng en reduziert werden.
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Ziel des Krankenhauses war es durch präventive Maßnahmen das Sturzrisiko für ältere Menschen im Krankenhaus zu mindern. In einer internen Erhebung hat das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder festgestellt, dass 90 Prozent der Stürze im Krankenhaus Menschen in einem Alter über Sechzig betreffen. Die Folgeerkrankungen von Stürzen werden oftmals unterschätzt und somit auch nicht sofort erkannt, was teilweise schwerwiegende Folgen für die Betroffenen nach sich ziehen kann.
St. Veit an der Glan. „Oftmals sind gestürzte Personen sehr verängstigt, was dazu führt, dass sie sich selbst in ihrer Bewegungsfreiheit stark einschränken. Dies möchten wir durch unsere Sturzprävention verhindern.“ Bildrechte: Helge Bauer
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die Schulung wurde auf auslösende Faktoren, wie beispielsweise eingeschränktes Sehvermögen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates aufmerksam gemacht, um in Folge präventiv Maßnahmen ergreifen zu können.
Ab Herbst 2009 wurden Workshops zur Sturzprävention für das gesamte Pflegepersonal des Krankenhauses abgehalten, in denen sowohl Ursachen und Faktoren von Stürzen als auch Präventivmaßnahmen erarbeitet wurden.
Die Patienten sollen dadurch sowohl ihre Beweglichkeit als auch ihre Grenzen kennenlernen um sich sicherer zu fühlen“
Eine dieser Präventivmaßnahmen ist das Screening eines jeden Patienten über sechzig Jahre bei der Aufnahme in das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Mit Hilfe des Screenings kann das Sturzrisiko eines Patienten eingeschätzt und bereits im Vorfeld Maßnahmen zur Sturzverhinderung getroffen werden.
Pflegedirektorin DGKS Christa Santner
„Ein Sturz kann ältere Menschen sehr in ihrer Lebensqualität einschränken und eine Rollstuhlpflicht oder Bettlägrigkeit zur Folge haben“, so Mag. Michael Steiner, Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in
Maßnahmen der Sturzprävention Im Sommer 2009 haben deshalb alle Mitarbeiter im Pflegebereich der Abteilung für Innere Medizin an einer Schulung zur Sturzprävention teilgenommen. Durch
„Ziel der Mitarbeiter-Schulung war es unserem Pflegepersonal aufzuzeigen, wie es den ihnen anvertrauten Patienten die Bewegungsfähigkeit vermitteln kann“, so die Pflegedirektorin DGKS Christa Santner.
25 prozent weniger Stürze
„Durch die Schulung und die Workshops wurde eine hohe Wahrnehmung und eine gesteigerte Beobachtungskompetenz bei dem Pflegepersonal erreicht, wodurch die Sturzgefährdungen der Patienten nun besser eingeschätzt und Präventivmaßnahmen sofort eingeleitet werden können“, so die Pflegedirektorin Christa Santner.
REGIONALES
5. November 2010 I KärntnerNachrichten 15
Die „Blaue Nacht“ hat Tradition! Als Fixtermin für Jugendliche und Menschen in den besten Jahren gilt die alljährliche Blaue Nacht im Althofener Kulturhaus. An jedem 25. Oktober des Jahres laden die Freiheitlichen des Bezirks mit ihrer Bezirksvorsitzenden LAbg. Wilma Warmuth zu einer schwungvollen Tanzparty. Neben „Bandhouse“ sorgte auch „DJ Auge“ für heiße Rhythmen. Dabei wurden unter anderem gesehen: Landesjugendreferent LHStV Uwe Scheuch mit seiner Jutta, Stadtrat Herwig Kampl und sein Team, die Bürgermeister Seppi Offner und Franz Pirolt, die Vizebürgermeister Christian Krassnitzer und Helmut Kopper(Obmann des Schulgemeindeverbandes); Michael Stromberger und Jimmy Mödritscher sowie zahlreiche Aktivisten, welche die 21. Blaue Nacht erfolgreich mitorganisierten. „Ich danke allen für ihre engagierte Mitgestaltung“, bedankte sich Bezirksobfrau Wilma Warmuth. Im Bild von links: Cheforganisator BGF Wolfgang Grilz, Vzbgm Helmut Kopper, Bezirkschefin Wilma Warmuth; Landesparteiobmann Uwe Scheuch, Daniel Jordan; Jutta Scheuch; Gemeinderat Harald Uitz; Hermann Jordan und Gemeinderat Hannes Moser.
Energieeffizienz und Energiesparbewusstsein sowie alternative Energien sind weiter zu forcieren. Das betonte LH Gerhard Dörfler bei der Kelag-Konferenz „Erneuerbare Energie 2010“ in Velden.
Das Herbstkonzert der Bläserklasse der Volksschule Bodensdorf und des Chors der Khevenhüllerschule Villach fand kürzlich im Amthof Feldkirchen statt. Kulturreferent LR Harald Dobernig betonte in seinen Grußworten, wie wichtig das Musizieren gerade in jungen Jahren ist. „Es freut mich, dass unsere Kinder und Jugendlichen ein solches Engagement an den Tag legen. Das Erlernen eines Instrumentes ist auch eine tolle und sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Das Musikland Kärnten lebt von unseren jungen Talenten“, so Dobernig.
LESERBRIEFE
5. November 2010 I KärntnerNachrichten 17
Sparpaket: Ein Affront! Während die Superreichen samt ihren milliardenschweren Stiftungen völlig unbehelligt geblieben sind, schröpft die Bundesregierung nun die Alten, Kranken und Familien. Obwohl das Pflegegeld seit 13 Jahren nicht wirklich valorisiert worden ist und daher ein
dauernder Wertverlust von statten ging, sparen Rot und Schwarz zu allererst bei den Pflegebedürftigen. Das ist ein Affront der Sonderklasse! Karin Berger per E-Mail
Zuwanderung gefördert! Nun wurde offensichtlich, weshalb Rot und Schwarz erst nach den Wahlen in der Steiermark und Wien das Belastungspaket präsentierten. Wäre dies bereits vor den Wahlen passiert, dann hätten Rot und Schwarz wohl noch mehr Wähler in die Flucht geschlagen. Statt endlich die Verwaltungsstrukturen zu reformieren, sind wieder
Da im LKH-Neu ja kein Personal abgebaut wurde verwundert es schon sehr, dass es von heute auf morgen zu wenig Ärzte und Pflegepersonal geben soll. Vor der Übersiedlung war offensichtlich noch alles in Ordnung. Man hat in den ganzen letzten Jahren von SPÖ-Gesundheitslandesrat Peter Kaiser eigentlich nichts von einem Personalmangel vernommen.
Nun da er einige seiner Kompetenzen an die KabegChefin abtreten musste, ist plötzlich Feuer am Dach! Dass die SPÖ aus parteipolitischem Kalkül nicht einmal davor zurückschreckt die Patienten zu verunsichern und das LKHKlagenfurt als politische Spielwiese benützt, ist wirklich letztklassig! Karin Krainer Klagenfurt
Walter Zöger per E-Mail
Rote Doppelmoral
www.freiheitliche-ktn.at Unnötige Verunsicherung
die Familien diejenigen, die zu bluten haben. Offensichtlich verfolgt die Bundesregierung weiterhin konsequent die Devise „Zuwanderung um jeden Preis“ anstatt die Familien in Österreich zu stärken. Einmal mehr wird uns vor Augen geführt wie kurzsichtig diese Regierung agiert.
Wenn in der KTZ und der Kärntner Druckerei wegen der wirtschaftlichen Unfähigkeit der Eigentümer zig Leute entlassen werden, regt sich Kaiser nicht auf. Keine Frage, ist ja auch sein eigener Betrieb. Da macht er kein großes Aufsehen drum. Wenn aber im Krankenhaus ein medizinischer Leiter gegen seine eigene Chefin rebelliert, dann ist Kaiser gleich ganz groß beim Wirbel schlagen. Und das, obwohl der gutbezahlte Herr Doktor ja als Arzt weiterarbeiten darf.
Diese Doppelmoral des SPÖChefs Kaiser ist eine Sauerei und reiner Populismus!! Jens Gramer Villach
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SERVICE
18 KärntnerNachrichten I 5. November 2010 Österreichische Sporthilfe und Österreichische Lotterien
Start zur 171. Klassenlotterie
25 Jahre Partner im Sport
29 Chancen, Millionär zu werden
ie Partnerschaft zwischen den Österreichischen Lotterien und der Österreichischen Sporthilfe geht in ihr Jubiläumsjahr: 1986 begonnen, stellt die Unterstützung durch die Österreichischen Lotterien bis heute die Basis der Tätigkeit der Sporthilfe dar und damit auch die Basis für hunderte große Erfolge von Österreichs Spitzensportlern.
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2 8,2 Millionen Euro inves t i e r t e n d i e Ös t e rr e i c h i s ch e n L o t t e ri e n ü b e r d i e Ö st e r r e i c h i s c h e S p o r t hi l f e seit 1986 in den heimischen Sport. Wie gut das Geld angelegt ist, machen einige sportliche Highlights aus den letzten 25 Jahren deutlich: Olympiasieg von Peter Seisenbacher in Seoul, WMHeimsieg der LanglaufStaffel in Ramsau, Kate Allens Triathlon-Gold in Athen, die Olympiasiege von Felix Gottwand in Turin, ‚Lupo’ Paischers ‚Silberne’ in Peking und natürlich die Fahrt zum zweiten Olympiagold der Linger-Brüder Andreas und Wolfgang in Vancouver.
All diese Erfolge stehen stellvertretend für 94 Olympiamedaillen und zahlreiche Welt- und Europameistertitel durch geförderte Athleten und haben eines gemeinsam: Die Österreichische Sporthilfe hat diese Sportler auf dem Weg zum Erfolg begleitet. „Damit unsere Sportlerinnen und Sportler Höchstleistungen erbringen können, müssen Funktionäre und Organisationen für die richtigen Rahmenbedingungen sorgen. Die Österreichische Sporthilfe ist aus diesem Kreis nicht mehr wegzudenken“, betont Lotterien-Vorstandsvorsitzender Dr. Karl Stoss. „Neben den vielen sportlichen Erfolgen ist die alljährliche LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“, bei der die Sportler des Jahres ausgezeichnet werden. Heuer fand die LOTTERIENGALA am 3. November statt“, so Geschäftsführer der Sporthilfe Anton Schutti. Aktuell werden 456 Athleten (272 Sommer- und 184 Winter-sportler) aus 38 Fachverbänden und 56 Sportarten mit Individualförderung unterstützt.
Montag ist Klassenlotterie Millionentag. Jeden Montag wird ein Treffer zu 1 Million Euro gezogen. Bei der Schlussziehung geht es um einmal 5 Millionen und um fünfmal 1 Million Euro. Klassenlose sind in allen Geschäftsstellen erhältlich. Informationen und ein Gewinnspiel gibt’s im Internet unter www.win2day.at/ klassenlotterie.
„Reich werden mit Klasse“ heißt es wieder von 15. Nov. 2010 bis zum 26. April 2011, und zwar in der 171. Klassenlotterie. Jeweils Montag gibt’s die Chance, Millionär zu werden. Lose sind bereits erhältlich, zusätzlich gibt es einen LCD-Fernseher von Sony zu gewinnen.
Ziehung vom Mi., 27. 10. 2010
80444 Ziehung vom Do., 28. 10. 2010
24443 Ziehung vom Fr., 29. 10. 2010
61231 Ziehung vom Sa., 30. 10. 2010
06318 Ziehung vom Mo., 01. 10. 2010
72167 Anton Schutti, Geschäftsführer der Sporthilfe und Dr. Karl Stoss, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen (Foto: Peter Svec) Lotterien, ziehen am gleichen Strang.
Ziehung vom Di., 02. 10. 2010
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29 Treffer in Millionenhöhe In der 171. Klassenlotterie werden im Laufe von sechs Klassen aus 250.000 Losen 248.196 Gewinne mit einer Gesamtgewinnsumme von 126 Millionen Euro gezogen. Am 15. November beginnt es gleich mit der ersten Million. Für den täglichen ZiehungsNervenkitzel sorgt die „Superklasse“, in der man täglich 100.000,Euro gewinnen kann.
VO R S C H AU 44. Runde 2010 1: SC Magna Wr. Neustadt – RedBull Salzburg 2 X 2: SK Rapid Wien – SK Sturm Graz 1 X 3: SV Josko Ried – FK Austria Wien 2 1 4: FC Wacker Innsbruck – SV Mattersburg 1 2 5: SV Kapfenberg – LASK Linz 1 X 6: Borussia Mönchengladbach – Bayern München 2 X 7: SC Freiburg – FSV Mainz 05 2 1 8: Hamburger SV – TSG 1899 Hoffenheim 1 X 9: Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg 1 X 10: 1. FC Nürnberg – 1. FC Köln 2 X 11: Hannover 96 – Borussia Dortmund X 2 12: VfB Stuttgart – Werder Bremen 1 X Spiel 1-4 TOTO-Torwette
FREIZEIT
5. November 2010 I KärntnerNachrichten 19
Aufgepasst: Obergurgl-Hochgurgl startet jetzt noch früher in den Winter ufgrund der ausgezeichn eten S c h n e e v e r hä l t nisse startet der „Diamant der Alpen“ jetzt noch früher in die Wintersaison. Bereits vom 12. bis 14. November k a n n m a n d i e Pi s t e n i n Obergurgl-Hochgurgl genießen. Ab 18. November sind die Lifte dann durchgehend geöffnet.
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Die Schneefälle im Oktober haben es möglich gemacht. Die Pisten in ObergurglHochgurgl bieten jetzt schon ausgezeichnete Möglichkeiten, um den Skigenuss einfach früher zu erleben. Obergurgl-Hochgurgl ist durch seine Höhenlage und die bekannte Schneesicherheit traditionell eines der ersten Skigebiete Österreichs abseits der Gletscher, welches die Wintersaison eröffnet. Um all jenen noch mehr Service und Spaß zu garantieren, die die ersten Schwünge im Schnee schon gar nicht mehr erwarten können, hat man sich in Obergurgl-Hochgurgl dazu entschlossen, eine Woche früher als geplant die Lifte aufzumachen.
Pre-Opening zum Sonderpreis Und nicht nur das! Am Wochenende vom 12. bis 14. November können Schneehungrige die ersten Schwünge in die Pisten von Obergurgl-Hochgurgl zum Sonderpreis ziehen. Die Bergbahnen bieten an diesem Wochenende die Skipässe zum Kinderpreis von 28.50 Euro an!
Opening ab dem 18. November Nicht versäumen sollte man auf alle Fälle das elftägige Opening in ObergurglHochgurgl, das ab 18. November traumhafte Pistenverhältnisse mit zahlreichen Top-Events verbinden wird. Wer diesen „Diamant der Alpen“ für sich entdecken möchte, kann dies mit dem verbilligten Eröffnungsskipass und zahlreichen weiteren interessanten Eröffnungsangeboten bis 28. November 2010 tun. Der Reigen der Eröffnungsevents wird dann begonnen mit dem Gipfelsturm auf die Hohe Mut Alm (2.670 m) am 19. November. Dieser wird von der Welcome-Party am 20. Nov. mit der Live-Band „Highlights“ abgelöst und findet am 25. Nov. mit der romantischen nächtlichen Schlittenparty zum Saisonauftakt der neuen, 3 km langen beleuchteten Naturrodelbahn in Hochgurgl
eine Fortsetzung. Weiter geht es dann mit einer Opening-Party am 26. und 27. Nov. in der Obergurgler Piccard-Lounge. Am 26. Nov. gibt in der Piccard-Lounge internationalen DJ-Sound bekannter Radiosender. Am 27. November gibt sich dann die bayerische Spitzenband „Stoapfälzer Spitzbuam“ mit einem LiveMusikkonzert vor Ort die Ehre. G e s c h i c h t s i n te r e s s i e r te erfahren am 25. November im Rahmen einer Multivisionsshow mehr über die legendäre Ballonlandung von Auguste Piccard im Jahre 1931.
20% auf Skipass und Skiverleih Als besonderes Zuckerl für all jene, die einfach früher auf der Piste stehen wollen, hat man sich in ObergurglHochgurgl für die Eröffnung des Jubiläumswinters
ein besonders attraktives Angebot einfallen lassen. Von 20. bis 28. November erhält man in ObergurglHochgurgl 20% Ermäßigung auf den Skipass sowie ebenfalls 20% Ermäßigung auf den Skiverleih in allen Skigeschäften der traditionsreichen Wintersportorte. Doch damit ist der Jubiläumswinter noch nicht zu Ende: Vom 26. März bis 16. April stehen die Jubiläumswochen mit hochkarätigen Rahmenveranstaltungen und etlichen Spezialangeboten auf dem Programm: Angefangen von der spannenden Skischulinszenierung „Rückkehr der Pioniere“, über „Ballon Night Glow“ mit Themenhüttenabenden, bis hin zur Sonnenuntergangsparty am „Top Mountain Star" oder dem Parallelslalom der Skilehrer. Hier findet jeder sein persönliches Highlight. Weitere Informationen: www.obergurgl.com
KÄRNTEN AKTUELL
20 KärntnerNachrichten I 5. November 2010
Die Mitarbeiter der Bestattung Kärnten organisieren mit aller Sorgfalt eine würdevolle Verabschiedung des Verstorbenen.
Ein würdevoller Abschied Wenn ein geliebter Mensch für immer die Augen schließt, steht die Bestattung Kärnten den Trauernden in diesen schwierigen Stunden bei. on einem geliebten Menschen Abschied nehmen zu müssen, zählt zu den schwersten Stunden im Leben. In diesen traurigen Momenten steht Ihnen die Bestattung Kärnten, eine Tochter der Stadtwerke Klagenfurt und der Stadt Villach bei.
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Kärnten nehmen alle Wünsche auf und speichern sie ab. Die Mitarbeiter geben auch gerne Auskunft über die finanzielle Absicherung der anfallenden Bestattungskosten. Dabei empfiehlt die Bestattung Kärnten den „Wiener Verein“.
Bestattungscenter In den Bestattungscentern in Klagenfurt, Villach und St. Veit organisieren die Mitarbeiter der Bestattung Kärnten eine würdevolle Verabschiedung, stellen den Kontakt zu Steinmetzen her, die den Grabstein gestalten, oder setzen sich mit einem Chor zur gesanglichen Umrahmung des Begräbnisses in Verbindung. Auch bei der Erstellung der Trauerparten stehen die kompetenten Berater mit Rat und Tat zur Seite.
Feuerbestattung Immer öfter werden Feuerbestattungen in Anspruch genommen. „In Villach befindet sich das einzige Krematorium in Kärnten, die modernste Anlage in ganz Österreich. Jährlich lassen sich bereits über 2.000 Menschen einäschern“, berichtet der Geschäftsführer der Bestattung Kärnten Andreas Waldher.
Redner & Begleitung Für die Zeremonie auf den Friedhöfen stehen traditionell geistliche Begleiter zur Verfügung oder bei Bedarf professionelle Trauerredner. Wer die Verabschiedung in einem kleinen Rahmen halten möchte, kann dies in einem familiären Verabschiedungsraum tun. Nach der Verabschiedung lässt Sie die Bestattung nicht alleine und bietet eine Trauerbegleitung in Einzeloder Gruppensitzungen an. Sitzt der Schmerz noch so tief - mit der Trauer beginnt für die Hinterbliebenen das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen. Übrigen s: Die Bestattung Kärnten betreut die Gebiete Klagenfurt Stadt & Land, Villach Stadt & Land sowie den Bezirk St. Veit.
Vorsorge Bereits zu Lebzeiten können wir heutzutage festlegen, wie die Bestattungszeremonie erfolgen soll. Die Berater der Bestattung
Bestattung Kärnten GmbH Klagenfurt: 050 / 199-6649 - Villach: 050 / 199-6699 St. Veit: 0 42 12 / 55 55-48 office@bestattung-kaernten.at - www.bestattung-kaernten.at
KÄRNTEN AKTUELL
5. November 2010 I KärntnerNachrichten 21
„Begleitung in schweren Stunden“ eit nunmehr elf Jahren begleitet das Bestattungsunternehmen PAX die Hinterbliebenen während der schweren Stunden, in denen sie von einem geliebten Menschen Abschied nehmen müssen. Neben Behördenwegen und anfallenden Formalitäten, geht PAX Bestattung mit großem Einfühlungsvermögen auch auf ausgefallene Wünsche der Trauernden ein.
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auch ins Haus, um gemeinsam mit den Hinterbliebenen, in deren vertrauter Umgebung, die Vorbereitungen für die Trauerzeremonie zu treffen. Auch muss eine Trauerfeierlichkeit nicht immer traditionell, sondern kann durchaus extravagant sein.
Denn, Alles ist denkbar, Vieles ist machbar! Dazu gehören beispielsweise eine individuelle Dekoration der Aufbahrung, die Projektion von Fotos des Verstorbenen sowie das Abspielen seiner Lieblingsmelodien.
Wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, so sind in dieser Zeit der Trauer, leider auch Formalitäten bei Ämtern, Behörden und Instituten zu erledigen. dabei entlastet die PAX Bestattung die trauernden Angehörigen und übernimmt auf Wunsch die gesamte Organisation der Trauerfeier.
PAX steht für eine zeitgemäße Linie der Bestattung. Unter eingehender Beratung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllt PAX auch individuelle und ausgefallene Wünsche rund um das Begräbnis. Diese Beratungsgespräche müssen nicht unbedingt in den Räumlichkeiten der PAX Bestattung geführt werden. Im Bedarfsfall kommen PAX MitarbeiterInnen gerne
Dabei reicht die Palette der gewünschten Musikstücke von der Klassik über Jazz bis hin zu Rock und Popmusik. Hinterbliebene die ihren geliebten Verstorbenen stets bei sich tragen möchten,
Das PAX-Team aus Klagenfurt und Villach haben bei PAX die Möglichkeit aus der verbliebenen Asche einen einzigartigen Diamanten anfertigen zu lassen. Auch der Wunsch, die Urne eines geliebten Mitmenschen auf hoher See beizusetzen, wurde von PAX schon mehrmals realisiert.
Eine Weltraumbestattung, wie sie PAX ebenfalls im Programm hat, wurde bis dato noch nicht in Auftrag gegeben. Stets um Ihr vertrauen bemüht ist PAX Bestattung an 14 Standorten in der Steiermark und an 4 Standorten in Kärnten vertreten."
AKTUELLES
22 KärntnerNachrichten I 5. November 2010
Marlies Muhr gewinnt Unternehmerpreis „Trio des Jahres“ ls Finalistin für den Unternehmerpreis „Trio des Jahres“ in der Kategorie „Dienstleistung“ wurde die Salzburger Immobilienmaklerin Marlies Muhr am 21. Oktober 2010 ausgezeichnet. Von österreichweit mehr als 300.000 Klein- und Mittelbetrieben kamen nur neun Unternehmen ins Finale – Marlies Muhr war dabei die einzige Frau, die den Award gewann. „Ich freue mich sehr über diese Anerkennung und möchte mich vor allem bei meinen Mitarbeitern bedanken, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Gute Dienstleistungen sind nur durch hohen persönlichen Einsatz zu erreichen. Deshalb bemühen wir
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uns stets, unseren Kunden ein optimaler Partner zu sein. Wir gehen genau auf die Wünsche unserer Klienten ein und finden auf diese Weise schnell die Immobilien, die zu ihnen passen“, so Marlies Muhr. Der Preis „Trio des Jahres“ wird jährlich von der Wirtschaftskammer Österreich, dem Wirtschaftsmagazin trend und der Bank Austria in den Kategorien Gewerbe, Handwerk und Dienstleistung vergeben und gilt als wichtigster Wirtschaftspreis des Mittelstands. Eine hochkarätige Jury aus Politik und Wirtschaft, darunter Wirtschaftsminister Mitterlehner und Wirtschaf tskammerpräsident Leitl, wählt die Gewinner
Marlies Muhr, Eigentümerin der Salzburger Marlies Muhr Immobilen wurde mit „Trio des Jahres“ ausgezeichnet. aus einer Vielzahl von Bewerbern nach Bewertungskriterien wie dem persönlichen Werdegang, allgemeinen Betriebsdaten, Engagement im Ausland, Innovationen und Schaffung von Arbeitsplätzen. Marlies Muhr und ihr Team konnten in den letzten beiden Jahren viele wichtige Ziele erreichen. So ist es ihnen gelungen, ihre Web-
site mit Video-Exposés und interaktiven Tools neu zu gestalten, ihr Team zu optimieren und den Umsatz zu steigern. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Marlies Muhr als Immobilientreuhänderin in Salzburg, Wien und Kitzbühel tätig. Ihre Spezialisierung liegt dabei auf hochwertigen Domizilen und außergewöhnlichen Liegenschaften.
KULTUR
5. November 2010 I KärntnerNachrichten 23
Veranstaltungen im Schloss Albeck So, 07. 11., 11 h: Ein (be)sinnliches Klangerlebnis mit Outi & Lee Klangwellen der besonderen Art werden sich ausbreiten. Musik in Harmonie mit der Schöpfung. Outi & Lee, das finnisch-kärntnerische Musikerehepaar, ist seit über zwanzig Jahren ein Begriff in der Musikszene. Die beiden haben einen eigenständigen Stil entwickelt, der sie unverwechselbar macht. Herausragend ist die charakteristische Stimme der finnischen Sängerin, die durch den kontrastierenden Gesang ihres Partners ergänzt wird. Akustische Musik mit Gitarre, irischer Flöte, Trommeln. Eine Fusion aus Gospel, Folk und Ethno. Zentrales Markenzeichen des Duos ist die Botschaft ihrer Songs: Glaube, Hoffnung und Liebe. Zu hören sind die Lieder auf Deutsch, Finnisch und Englisch. Atmosphäre erleben, Musik genießen. http://www.outi-loves-lee.com
So, 07. 11., 15 h: Andreas Germek „Música de Fondo“ - Musik für Gitarre Die meisten Menschen haben versch. Musikstücke, Melodien, Stile, die sie für viele Jahre oder vielleicht ihr ganzes Leben lang begleiten. Musik die sich tief im Unbewussten eingegraben hat, nur ab und zu in den Vordergrund tritt, aber doch immer eine gewisse Grundmelodie unter ihr Leben legt. Musik die im Hintergrund mitschwingt. Wenn sie hervortritt, spült sie Erinnerungen, Melancholie, Freude und diffuse Bilder nach oben. Sie ist ein geheimer Schatz der emotionalen Heimat: Música de Fondo (Hintergrundmusik). Die Stücke dieses Programms repräsentieren Bestandteile der „Hintergrundmusik“ von Andreas Maria Germek. Der Zuhörer wird in diesem sehr persönlichen Programm mit auf eine Reise durch vielfältige musikalische und emotionale Landschaften genommen. www.germek.eu
Fr, 12. 11., 19 h: Vortrag Gerhard Huber „Burnout – Depressionen“ Der Vortragende war über 25 Jahre für die Veranlagungsgeschäfte einer Bank verantwortlich. 2005 wurde er Vorstandsdirektor und führte gleichzeitig die Börsengeschäfte weiter, bis ihn das Bunrout voll erwischte. 2007 kam es zum Zusammenbruch. Mit Hilfe der Ärzte, der Unterstützung durch seine Familie und durch seinen eigenen unbändigen Willen gesundete er wieder. Er verfaßte sein erstes Buch „Burnout – Depressionen – Fluch oder Segen“. Mittlerweile hat er erkannt, daß er seine inzwischen gemachten Erkenntnisse in einem zweiten Buch zugänglich machen mußte. Es entstand "Dem Burnout und der Depression entkommen - Leben gefunden". In seinem Vortrag schildert der Autor seine Erlebnisse und präsentiert sein 2. Buch. www.burnout-depressionen-fluch-oder-segen.at
Café - Restaurant, Shop, Ausstellungen, Konzerte & Seminare
Schloss Albeck - 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 - Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at
KÄRNTEN BAUT
5. November 2010 I KärntnerNachrichten 24
Noch sicherer in das Ski- und Wandergebiet Falkert LH Dörfler nahm Verkehrsfreigabe der L79 Falkertsee-Straße vor ach einer Bauzeit von zwei Jahren und rechtzeitig vor Beginn der Wintersaison wurde kürzlich die L 79 FalkertseeStraße im Abschnitt Vorderkof lach-Rainergrabenbrücke von Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, den Bürgermeister von Ebene Reichenau, Karl Lessiak und dem Leiter der StraßenBrückenbauabteilung, Volker Bidmon, offiziell für den Verkehr freigegeben.
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"Aus einer ehemaligen Mautstraße wurde ein wunderbares, modernes Straßenbauwerk, das ein positives Signal für die Gemeinde und den Falkert ist", stellte der Landeshauptmann fest. Vor der Sanierung der Straße habe er sich Sorgen gemacht, wenn Lieferwägen auf den Falkert fuhren, dass die Ware auch oben heil ankomme.
hofft, dass auch die Touristiker am Falkert künftig weitere Investitionen tätigen werden. Er erinnerte die zahlreich erschienene Bevölkerung auch daran, dass die Gemeinde Ebene Reichenau, im Bezug auf die pro Kopf Einwohner-zahl, mit den meisten Straßeninvestitionen in Kärnten aufwarten könne.
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Land Kärnten und dem Straßenbaureferenten dankte er für die getätigten Investitionen in das Straßennetz der Gemeinde.
Gute Straßen schaffen gute Verbindungen und bringen uns mehr Besucher auf den Falkert“
Karl Lessiak Bgm. Ebene Reichenau
Lessiak verwies auch darauf, dass seine Gemeinde bei den Nächtigungen ein Plus von 5,5 % aufweisen konnte. Bidmon gab bekannt, dass die Straße nun eine einheit-
Mit dem jetzigen Ausbau, er kostete 2,85 Millionen Euro, werde man jahrelang keine Baustelle auf der Straße auf einen der schönsten Berg Kärntens mehr finden. Landeshauptmann Dörfler
Bürgermeister Karl Lessiak sprach von einer gelungenen Prachtstraße. "Es ist für Einheimische und Gäste ein Genuss sie zu benützen und sie bringt uns auch Nachhaltigkeit", sagte er. Dem
liche Fahrbahnbreite von fünf Meter und eine einheitliche Bankettbreite von 0,75 Meter aufweist. Die Errichtung von Steinschlichtungen und erstmalig von neun Meter hohen Polsterdämmen war für die Realisierung des Projektes unumgänglich. Er dankte der Firma Granit Bau aus der Steiermark für den Granit und Thomas Unterüberbacher vom Straßenbauamt Klagenfurt und den Feldkirchner Straßenmeister Hubert Strohmaier für die Bauaufsicht und Bauausführung. An der Eröffnung, sie wurde von der Musikkapelle Patergassen musikalisch umrahmt, nahmen auch LAbg. Jutta Arztmann und Ebene Reichenau Vizebürgermeister Franz Glatz teil.
Bauunternehmung Granit Gesellschaft m.b.H. Feldgasse 14 - 8025 Graz Tel.: +43 (0) 316 / 27 11 11-0 - Fax: +43 (0) 316 / 27 11 11-11 www.granit-bau.at