KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 39 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 1. Oktober 2010
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6
Sonderausstellung im Landesmuseum:
Kärntner Zeitgeschichte lebendig aufbereitet!
Die Steiermark hat gewählt: Einziger Wahlsieger ist die FPÖ, die Altparteien lassen Federn!
Tierschutz wird in Kärnten groß geschrieben: LHStv. Uwe Scheuch stellt neue Ombudsfrau vor!
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2 KärntnerNachrichten I 1. Oktober 2010
THEMA DER WOCHE
In Kärnten gibt die S-Bahn ab Dezember den Ton an! Landeshauptmann Dörfler und Landesrat Dobernig: Einführung der S-Bahn Kärnten bringt enorme Vorteile für Pendler und Umwelt. Umstieg vom Auto auf die Schiene wird noch attraktiver. Der öffentliche Personenverkehr in Kärnten bekommt durch die Einführung der S-Bahn einen Attraktivitätsschub der Sonderklasse. So soll sich die SBahn zum Hauptverkehrsmittel für Pendler entwickeln und in Kärnten ein neues Zeitalter der Passagierbeförderung einläuten. „Kärnten nimmt mit der Einführung von S-Bahnlinien eine Vorreiterrolle ein. Kein anderes Bundesland in Österreich kann auf eine eigene S-Bahnlinie verweisen, die auch den ländlichen Raum mit einer passagierfreundlichen Taktung versorgt“, erklärt Infrastruktur- und Verkehrsreferent LH Gerhard Dörfler. Der Vorteil der S-Bahn als (Vororte-)Bahnsystem mit innerstädtischen Verbindungen ist das stündliche bzw. halbstündliche Verbindungsnetzwerk.
Einführung in drei Etappen Die Einführung der Kärntner S-Bahn wird ab 2010 in drei Etappen erfolgen: • Das Liniennetz S 1, das Spittal, Villach, Klagenfurt, St. Veit und Friesach verbindet, geht bereits mit Fahrplanwechsel im Dezember 2010 auf Schiene. Im halbstündlichen Takt wird damit die S 1 zwischen Villach und Klagenfurt sowie St. Veit eingeführt.
Heben die neue S-Bahn aus der Taufe: LH Gerhard Dörfler und LR Harald Dobernig • Die S 2 verbindet Rosenbach mit Villach, Feldkirchen und endet in St. Veit. Ihre Realisierung ist für Dezember 2011 vorgesehen. • Die S 3 läuft entlang der Linie Freistritz/Rosental, Klagenfurt bis nach Bleiburg und wird im Juni 2011 ihren Dienst aufnehmen. Laut Landeshauptmann Dörf ler wird damit eine unvergleichliche Angebotspalette auf der Schiene geschaffen, die einen großen Teil des privaten Verkehrs auf die Schiene verlegen wird. Voraussetzung dafür sind die Investitionen in Modernisierung der Bahnhöfe (ca. 300 Millionen Euro), die Errichtung von Park & Ride-Anlagen, neues
Wagenmaterial sowie insbesondere der Kärnten-Takt. „Wir haben mit diesen in den letzten Jahren getroffenen Maßnahmen die Einführung der S-Bahn bestens vorbereitet. Nun steht für deren Einführung nichts mehr in Wege“, freut sich der Landeshauptmann.
Vorteile der S-Bahn Der Umstieg vom Auto auf die Schiene bedeutet eine enorme Umweltentlastung, aber auch eine Entlastung der Brieftasche, eine Staureduzierung, eine Stärkung der Nebenbahnen (z. B. Villach – Feldkirchen – St. Veit) und eine Stärkung von 3.000 ÖBB-Arbeitsplätzen.
Insgesamt wird das Angebot um 310.000 Fahrplankilometer erhöht, dadurch werden täglich rund 60 Verbindungen mehr gefahren und die Sitzplatzkapazität wird um neun Prozent erhöht. Pendeln sparen zudem hohe Kosten. So hat ein Pendler mit seinem PKW auf der Strecke Spittal-Villach Jahreskosten in Höhe von 3.249 Euro, als Zugfahrer kommt er auf 1.100 Euro. Zudem liegt der Fahrzeitunterschied hier nur bei vier Minuten.
Keine zusätzlichen Budgetmittel Für Finanzreferent Harald Dobernig ist das S-BahnProjekt ein klares
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THEMA DER WOCHE
Kommentar von Helmut Prasch
Beste Verbindungen!
Bekenntnis zum öffentlichen Verkehr. Pro Jahr werden für die Finanzierung 2,2 Millionen Euro aufgebracht, die aus Mitteln des Verkehrsreferates, des Verkehrsverbundes und des Klimafonds stammen. „Bis zum Jahr 2016 ist damit kein zusätzliches Budget mehr notwendig“, sagt Landesrat Dobernig. Der öffentliche Nahverkehr in Kärnten erbringe eine Wirtschaftsleistung von rund 142 Millionen Euro pro Jahr, was seine große Bedeutung unterstreiche. Die S-Bahn ist für die über 100.000 Pendler in Kärnten eine sehr wichtige Maßnahme. Dobernig zeigt sich zuversichtlich, dass der Umstieg vom Auto auf die Schiene bzw. den Bus gut gelingen wird. Erst kürzlich hat der Finanzreferent
selbst eine Bahnfahrt von St. Veit nach Klagenfurt unternommen, diese dauerte nur 12 Minuten, was damit weit kürzer und komfortabler als mit dem Auto gewesen ist.
Höchste Pendlerförderung Landeshauptmann Gerhard Dörfler betont, dass Kärnten trotz Sparkurs auf die Bahn setzt, während etwa in Niederösterreich die Schließung von Nebenbahnen im Gange sei. Zudem unterstreicht der Landeshauptmann, dass Kärnten nach wie vor mit Abstand die höchste Pendlerförderung aller Bundesländer habe. Zwei Bundesländer hätten hingegen überhaupt keine solche Förderung. Moderne Triebwagen, rasche Verbindungen, vor allem für Pendler. Dieses Konzept wird nun in Kärnten Realität. Ab Dezember wird der Umstieg vom Auto auf die Schiene attraktiver.
In vielen Dingen ist Kärnten vorbildlich und sprichwörtlich bahnbrechend. Mit der nunmehr geplanten Einführung einer S-Bahn rücken die vielfach entlegenen Kärntner Orte ein Stück näher zusammen. Entlastet werden vor allem die vielen Kärntnerinnen und Kärntner, die in die Ballungszentren auspendeln müssen. Durch die bessere Erreichbarkeit der Städte wird, ganz nebenbei, auch ein wichtiger Beitrag zur Ein-dämmung der Landlucht geleistet. Dass Kärnten darüberhinaus mit 96 Cent die höchste Pendlerförderung aller Bundesländer bezahlt, ist einer der vielen sozialpolitischen Meilensteine, die aus Weitsicht gesetzt und trotz strengen Budgetreglements auch in Zukunft nicht verrückt werden. Kärnten hat damit auch allen Grund, auf seine sozialen Errungenschaften stolz zu sein. Auch die klaren politischen Verhältnisse in unserem Land bewähren sich. Wenn der Verkehrsreferent, in Kärnten Landeshauptmann Gerhard Dörfler, mit der S-Bahn einen wichtigen Akzent setzen will, benötigt er die politische Unterstützung des Finanzreferenten, bei uns Landesrat Harald Dobernig. Darüber freut sich Soziallandesrat Christian Ragger, weil der Umstieg auf die Bahn auch die Geldbörsen der bisher autofahrenden Pendler entlastet. Und last but not least passen die neuen und raschen Verbindungen auch ins Konzept von Schulreferent LHStv. Uwe Scheuch, denn die neuen Fahrpläne sind auch auf die Bedürfnisse von Schülern und Eltern abgestimmt. Dass alle vier Politiker derselben Partei, den Freiheitlichen in Kärnten, angehören, ist perfekt. Eine „Win-Win-Win-Win“-Situation nennt man das!
Die Pendlerförderung Förderung pro Einwohner in Euro: Kärnten: 6,60 Euro Burgenland: 0,77 Euro Niederösterreich: 2,51 Euro
Oberösterreich: 2,77 Euro Salzburg: 0,00 Euro Steiermark: 0,97 Euro Tirol: 0,16 Euro Vorarlberg: 0,00 Euro Wien: 0,00 Euro
4 KärntnerNachrichten I 1. Oktober 2010
HINTERGRUND
Super-Wahljahr 2010: Altparteien verlieren, die FPÖ gewinnt! Mehr als eine Million Steirerinnen und Steirer haben vergangenen Sonntag den Altparteien einen kräftigen Denkzettel verpasst. Gewonnen haben ausschließlich die Freiheitlichen, Federn lassen mussten auch Grüne und Kommunisten. Das BZÖ? In der Steiermark nicht mehr erwähnenswert! „Den Freiheitlichen ist ein grandioser Wahlerfolg gelungen. Ich gratuliere meinen Kollegen in der Steiermark zum Einzug in die Landesregierung“, zeigt sich FPK-Obmann DI Uwe Scheuch hocherfreut in einer ersten Reaktion auf die Landtagswahl in der Steiermark. Trotz des medialen Sperrfeuers sei es gelungen, die Wähler anzusprechen und den Stimmenanteil zu verdoppeln. „Jetzt ist man als Zünglein an der Waage in einer hervorragenden Position, um freiheitliche Ideen umzusetzen. Außerdem be-
deutet dieser Erfolg viel Rückenwind für die kommende Wienwahl. Die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft ist am richtigen Weg“, so Scheuch. Dass das BZÖ den Einzug in den Landtag verfehlt habe, wollte Scheuch nicht weiter kommentieren: „Das Ergebnis spricht für sich und bestätigt nur ein weiteres Mal die Entscheidung zur Zusammenarbeit der Kärntner Freiheitlichen mit der FPÖ.“ Welche Auswirkungen das steirische LandtagswahlErgebnis auf die Bundespolitik hat, bleibt noch
abzuwarten. Aufgefallen sind jedoch vereinzelte rote Stimmen, bevorzugt aus dem Arbeitnehmer-Lager, die eine Kooperation der SPÖ mit den Freiheitlichen nicht partout ausschließen wollten. Kein Wunder: Gerade in den roten steirischen Arbeiterhochburgen haben die Genossen massiv verloren, die FPÖ überdurchschnittlich gewonnen. Auch die klare Position der Freiheitlichen in der Islam- und Ausländerfrage wurde bestätigt. Dass der Wiener SPÖ-Bürgermeister nach wie vor keine nachvollziehbare Haltung zur Forderung nach Aufstellen
weiterer Minarette hat, wird die Wiener Wahl am 10. Oktober mit Sicherheit mitentscheiden. Auffällig ruhig verhält sich die ÖVP. Wartet sie ab, ob die SPÖ mit Hilfe der Freiheitlichen den steirischen Landeshauptmann bekommt, um dann, spätestens bei den Budget- und Steuergesprächen die Koalition auf Bundesebene zu sprengen? Oder aber wird sie erneut mit den steirischen Roten kuscheln und auf den Landeshauptmann verzichten? Letzteres wäre eigentlich typisch für die Schwarzen!
Argwöhnischer Voves, strahlender FPÖ-Sieger Kurzmann: eine neue politische Achse?
1. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 5
HINTERGRUND
Freunderlwirtschaft im roten Sumpf der Kärntner Druckerei? Finanzskandal der Kärntner SPÖ wird Thema im Kärntner Landtag, im Untersuch ungsausschuss und auch bei Gericht. Im Zuge umfangreicher Recherchearbeiten in Sachen Kärntner Druckerei deckte der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Kurt Scheuch, weitere dubiose Vorgänge rund um die 14,6 Millionen Euro Pleite der Kärntner Druckerei auf und wird diese auch zum Thema im Kärntner Landtag machen. So sei im Bieterverfahren ein Bieter ausgeschieden worden. Durch einen Insider-Tipp revidierte ExLeykam-Vorstand Anawitt sein Angebot von ursprünglich 3 Millionen auf 2,45 Millionen Euro nach unten. Klubobmann Scheuch erhebt den Vorwurf, dass anderen Bietern wichtige für den Kauf relevante Informationen vorenthalten bzw. absichtlich getäuscht wurden, damit ein „Roter“ zum Zug kommt.
Geschäfte auf Rücken der Mitarbeiter Der FPK-Klubobmann erinnert daran, dass Alfred Anawitt „kein unbeschriebenes Blatt ist“. „Immerhin opferte er den LeykamDruck-Standort in Graz, um seine monetären Interessen zu befriedigen und machte Mega-Spekulationsgeschäfte auf dem Rücken der steirischen Mitarbeiter. Medienberichten zufolge war ein Hintergrund des Deals folgender: Die drei Manager des Konzerns war-
als großzügig vorgegangen, als es darum ging, Kreditsummen für die Kärntner Druckerei aufzustocken. So sei, obwohl die Insolvenz schon absehbar war, 2009/10 der Kredit für die Kärntner Druckerei um 1 Million Euro aufgestockt worden. „Das ist ein Fall für die Korruptionsstaatsanwaltschaft. Anstatt in Kroatien im Trüben zu fischen, empfehle ich Herrn Holub
der KTZ bevorsteht. Der Pleitegeier flattert bereits über dieser Tageszeitung.“ Dass sich die SPÖ auch schamlos am Insolvenzfonds bediene, um diese Misswirtschaft zu finanzieren, spricht Bände. Hier fordert Scheuch die Möglichkeit, des Regressweges in Anspruch zu nehmen und die Verantwortlichen der SPÖ zu belangen. Weiters kündigte der freiheitliche
FPK-Klubobmann Kurt Scheuch macht die SPÖMisswirtschaft zum Thema im Landtag. en auch am Tochterunternehmen, der Druckerei im slowenischen Hoce, beteiligt. Sie sollen diesen Standort auf Kosten der Grazer Druckerei forciert haben, um damit den Börsenwert zu erhöhen und schließlich ihre Anteile zu verscherbeln. Man spricht über einen Gewinn von satten 12 Millionen Euro. Kurt Scheuch befürchtet nun, dass Anawitt in Kärnten Ähnliches im Schilde führen könnte. „Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen um solch eine Entwicklung von vorneherein zu unterbinden.“
SPÖ-Netzwerk in Hypo Auch das SPÖ-Netzwerk in die Hypo Alpe Adria Bank scheint größer als bisher angenommen. So sei man von Seiten der Hypo mehr
Einst Flaggschiff der SPÖ, heute Spekulanten: die Kärntner Druckerei. diese Causa im Untersuchungsausschuss zu untersuchen“, empfiehlt der freiheitliche Klubobmann.
Dubiose Firmennetzwerke Weiters fordert Scheuch SPÖ-Obmann Kaiser auf, die dubiosen Firmennetzwerke der SPÖ Kärnten offenzulegen. Scheuch: „Wir vermuten, dass das Schicksal der Kärntner Druckerei auch
Spielball
von
Klubobmann eine Sachverhaltsdarstellung an den Gläubigerausschuss, an die Staatsanwaltschaft sowie an die Korruptionsstaatsanwaltschaft an.
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6 KärntnerNachrichten I 1. Oktober 2010
LANDESPOLITIK
Minderheitenfeststellung: Klare Bedingung für Ortstafelfrage! Der Verfassungsgerichtshof befasst sich in der Ortstafel-Frage derzeit mit den Beschwerden von zwölf Gemeinden. FPK-Chef Uwe-Scheuch will die Urteile von der Verfassungsabteilung prüfen lassen. Er plädiert für eine rasche, generelle Lösung. Generell sei Kärnten zur Umsetzung der Urteile verpflichtet, so Scheuch. Auf die Frage, ob die OrtstafelErkenntnisse nun ab sofort für Kärnten bindend seien, sagte Scheuch in einem ORF-Interview: „Wir werden das Ergebnis abwarten. Sollten solche Ergebnisse vorliegen, werden wir Verfassungsgerichtshof-Urteile umsetzen müssen, dazu sind wir verpflichtet.“ Die Urteile des VfGH will Scheuch aber zuvor von der
Verfassungsabteilung des Landes auf ihre Gesetzeskonformität prüfen lassen. Auch bei den aktuellen Fällen werde das Land eine Stellungnahme abgeben, „auch wenn wir nicht gefragt worden sind“, so Scheuch. So wie LH Gerhard Dörfler kündigt auch LHStv. Uwe Scheuch Widerspruch gegen etwaige neue zweisprachige Ortstafeln in den Orten Hart und Frög an.
Hier sei der Minderheitenanteil mit deutlich unter zehn Prozent viel zu gering. Scheuch: „Das werden wir nicht zulassen.“ Der FPKChef spricht sich für eine rasche, generelle Regelung aus: Wenn es „hoffentlich schnell“ eine einheitliche Ortstafelregelung gebe, könne der Verfassungsgerichtshof nicht mehr in dieser Frage „hineinregieren“, so Scheuch. Derzeit sei dies durch den rechtsleeren Raum aber leider noch mög-
lich. Scheuch: „Der Nationalrat war bisher nicht in der Lage, eine vernünftige Variante per Beschluss zum Gesetz zu erheben.“ Scheuch erwartet sich, dass es eine Lösung geben wird, die eine „Minderheitenfeststellung einen fixen Prozentsatz“ beinhaltet. Derzeit gebe es nach dem VfGH eine Grenze zwischen zehn und 25 Prozent Minderheitenanteil, dazwischen gelte es, eine Lösung zu finden.
Im Dienste der Tiere: Neue TierschutzOmbudsfrau des Landes vorgestellt LHStv. Scheuch: Mag. Ingrid Fischinger wird in Zukunft die Interessen der Tiere vertreten Nach ihrer Bestellung in der letzten Regierungssitzung wurde Ingrid Fischinger diese Woche offiziell als neue Tierschutzombudsfrau des Landes Kärnten vorgestellt. Tierschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch betonte vor allem die Wichtigkeit dieser Funktion zum Schutz der Tiere. „Die Tierschutzombudsfrau vertritt nicht nur die Interessen des Tierschutzes, sondern bildet auch eine Schnittstelle zwischen Tierschutzverantwortlichen wie Behörden, Tierschutzvereinen und Gesetzesvertretern. Tierschutz ist in diesem Fall nicht nur ein Gesetz, sondern eine Herzensangelegenheit, daher freue ich mich schon auf eine erfolgreiche Zu-
sammenarbeit mit unserer neuen Tierschutzombudsfrau“, begrüßte LHStv. Scheuch die neue Tierschutzombudsfrau in ihrem Amt. Ingrid Fischinger sieht in ihrem Aufgabenbereich als Tierschutzombudsfrau die Kommunikation und Information an die Tierhalter als wichtigen Punkt. „Im Rahmen von Sprechtagen in den Bezirkshauptmannschaften und Magistraten, aber auch durch eine eigene Tierschutzombuds-Home page sollen Tierhaltern alles Wissenswerte rund um aktuelle Themen der Tierhaltung erfahren und ihre Anliegen äußern können“, erklärt Ingrid Fischinger.
Gemeinsam für den Tierschutz: LHStv. Uwe Scheuch mit der neuen Ombudsfrau Ingrid Fischinger.
1. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 7
LANDESPOLITIK
KWF-Förderung für Nassfeld! Landesrat Dobernig: Positiver Impuls für Tourismus in der gesamten Region. Weiterer Leitbetrieb am Nassfeld entsteht. In der Regierungssitzung wurde die KWF-Förderung für das Projekt „Family Resort Sonnenalpe“ auf dem Nassfeld einstimmig beschlossen. In das Tourismusprojekt werden insgesamt 16 Millionen Euro investiert. Rund zehn Prozent werden aus Mitteln des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) gefördert. Das gibt Finanzreferent LR Harald Dobernig bekannt. Mit dem „Family Resort Sonnenalpe“ komme es zu einem wichtigen Ausbau und zur Erweiterung der bestehenden Betriebe, so Dobernig. „Dadurch soll ein Ganzjahresbetrieb ermöglicht werden, das ist ein positiver Impuls für den
Tourismus in der gesamten Region. Es freut mich auch, dass die renommierte Falkensteiner Michaeler Tourism Group als Betreiber gewonnen werden konnte“, sagte der Finanzreferent. Durch die Erweiterung sollen auch Tagungsmöglichkeiten für bis zu 200 Personen geschaffen werden. Die Investition sichert den wirtschaftlichen Betrieb des Hotels für die Zukunft und trägt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit bei. Nach Umsetzung des Projektes sollen 435 Betten in 146 Einheiten zur Verfügung stehen. Insgesamt können durch die Investitionen 32 Arbeitsplätze abgesichert und 39 neue geschaffen werden.
Top-Destination im Kärntner Tourismus: Das Nassfeld mit dem Falkensteiner Hotel & Spa. Jetzt werden auch FamilyResorts vom KWF gefördert.
LR Dobernig: Weitere 29 Unternehmen profitieren vom Konjunkturbonus Wichtiger Beitrag zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen Weitere 29 Unternehmen profitieren vom KWFProgramm Konjunkturbonus. Das wurde in der Sitzung der Kärntner Landesregierung einstimmig beschlossen, berichtet Finanzreferent LR Harald Dobernig. „Mit dem heutigen Beschluss können zusätzlich 29 Projekte mit Gesamtprojektkosten von über fünf Millionen Euro gefördert werden. Es freut mich, dass wir aufgrund
von noch vorhandenen Mitteln weitere Investitionen und damit die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen unterstützen können.“ Seitens des KWF werden diese Projekte mit rund 250.000 Euro aus Mitteln des Konjunkturbonus unterstützt. Der Konjunkturbonus war Teil des Kärntner Konjunkturpaketes 2009/2010, das für
massive Investitionen der Kärntner Unternehmen sorgte. Damit konnte auch ein wichtiger Beitrag zum überdurchschnittlichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen in den vergangenen Monaten geleistet werden. Auf Grund der sorgfältigen Förderpolitik konnte zuletzt auch die Pleitewelle gestoppt werden. Zusätzlich freut man sich über zahlreiche Betriebsansiedelungen.
Finanzlandesrat Harald Dobernig: „Die Konjunktur ist angesprungen!“
8 KärntnerNachrichten I 1. Oktober 2010
LANDESPOLITIK
Kärnten investiert 40 Millionen Euro für Pflege zuhause Landesrat Christian Ragger: Einführung eines Pflegefonds gefordert! Als Reaktion auf die Aussagen der Präsidentin des Hilfswerks Kärnten, Elisabeth Scheucher-Pichler, wonach Angehörige von Pflegebedürftigen mehr Unterstützung benötigen würden, betont Sozialreferent LR Christian Ragger: „Das Land Kärnten investiert rund 40 Millionen Euro in die mobile Pflege, die in ganz Kärnten die Voraussetzung schafft, dass pflegebedürftige Menschen in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben können. Die flächendeckende Versorgung mit den mobilen Diensten ist für uns ein wesentlicher Faktor.“ Es liege daher auch in der Verantwortung des Landes, dafür zu sorgen, dass vom Gesamtbudget möglichst viel direkt in die Pflege fließe und so wenig wie möglich in die Logistik.
Fünffacher Aufwand für 24-StundenPflege Wie Landesrat Ragger weiter berichtet, investiere das Land Kärnten für die 24Stunden-Pflege rund 600.000 Euro. Der Aufwand für diesen Teilbereich habe sich gegenüber 2008 verfünffacht. Lange Zeit sei die Förderung der 24-StundenPflege durch Bund und Land, in deren Rahmen Zuschüsse für meist ausländische Haushaltshilfen gewährt werden, in Kärnten auf wenig Resonanz gestoßen. „Das hat sich im Vorjahr geändert und so
Ein Herz für pflegebedürftige Menschen: Landesrat Christian Ragger. werden mittlerweile über 300 Kärntnerinnen und Kärntner, die einen Pflegeaufwand von monatlich über 120 Stunden haben (Pflegestufe 3) von solchen Betreuungskräften im Alltag unterstützt“, sagt der Sozialreferent. Damit sei auch der finanzielle Aufwand auf rund 1,5 Millionen Euro gestiegen, was die Länder und Gemeinden in allen Bundesländern zu überfordern drohe. „Daher ist es dringend notwendig, dass die Bundesregierung endlich Vorschläge auf den Tisch legt, wie der Bund sich neben den Ländern, Gemeinden und Klienten, die für die mobile Pflege Selbstbehalte leisten, als weiterer Finanzier einbringen wird“, fordert der Soziallandesrat.
Bei der 24-Stunden-Pflege engagiere sich der Bund bereits, aber das sei nur ein kleiner Teilbereich, die großen Kostenblöcke seien die stationäre und mobile Pflege.
Ball liegt beim Bund Weiteren Handlungsbedarf der Bundesregierung sieht Ragger bei der Thematik des Pflegefonds. „Sozialminister Rudolf Hundstorfer ist bei der Umsetzung des Pflegefonds, der die zukünftige Finanzierung des Pflegebereichs sicherstellen sollte, säumig. Obwohl allgemein bekannt ist, dass die Pflegekosten in den nächsten Jahren dramatisch ansteigen werden, hat Hundstorfer bis dato kein
Konzept ausgearbeitet“, betont LR Ragger. Die Sicherstellung der Pflege, für die Kärnten heuer fast 160 Millionen Euro aufwende, sei einer der am stärksten wachsenden Ausgabenposten. Länder und Gemeinden könnten diese Last nicht mehr alleine schultern. Landesrat Ragger fordert die Regierung auf, den jahrelangen Stillstand bei diesem wichtigen Thema endlich zu überwinden. Konkret pocht der Sozialreferent darauf, dass der Bund als dritter Zahler in der Pflege – neben Ländern und Gemeinden – auftrete. Dabei sei es egal, in welcher Form, ob mittels eines Fonds oder aber einer Versicher ung. Der Ball liegt jedenfalls beim Bund.
1. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 9
REGIONALES
Gratis Bildungsseminare für Deine Ortsgruppe! Die kostenlosen Bildungsseminare der FPK für Funktionäre werden sehr gut angenommen. Dieser Tage fand eine 2-tägige Klausur im Thermenhotel Pulverer in Bad Kleinkirchen mit 30 Gemeinderäten und Funktionären statt. Unter der Leitung von Martin Strutz und Manfred Stromberger wurden die Teilnehmer in Rhetorik, Kommunikationstechniken, EU-Recht und Praxisarbeit in der Gemeinde und Ortsgruppen geschult. Praktische Übungen und die Anwendung von Redeformeln und Verhandlungstechniken begeisterten die Teilnehmer. Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen Schwimmen, Sauna, Wellness und ein tolles AbendBuffet. Auf Grund des großen Andrangs mussten viele Interessierte diesmal abgewiesen werden. Deshalb findet im Oktober und November nochmals eine Bildungsklausur in Bad Kleinkirchheim statt. Bitte Rechtzeitig bei Roswitha Schenn anmelden und reservieren. Das FBI Kärnten kommt aber jetzt den Funktionären noch einen Schritt entgegen. Das Rhetorik Seminar, welches in kleinen Gruppen geschult wird, kann nun kostenlos von Ortsgruppen direkt angefordert werden. Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung übernimmt das FBI. „Fortbildung ist für politische Funktionäre ein wichtiger Schritt zum Erfolg. Das Angebot sollte daher wirklich genützt werden“, meint LPO Uwe Scheuch.
Eine besondere Prämiere fand im Festsaal in Bad Kleinkirchheim statt. Zu sehen gab es den ersten Landschafts- und Naturfilm in vollem 3D. „Der neue 3D-Nockberge-Film zeigt erstmals Bilder, wie sie das menschliche Auge auch in freier Natur schlichtweg nicht sehen kann. Die Nockberge sind kein Flachland, sondern eine dreidimensionale Landschaft. Trotzdem haben selbst Einheimische ihre Nocken noch nie in vollem 3D-Format gesehen“, zeigt sich Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch begeistert. „Erstmals“ bedeutet hier tatsächlich Weltpremiere: Der 3D-Nockberge-Film ist weltweit der erste echte Landschafts- und Naturfilm in vollem 3D. Keine computergetrickste Effekthascherei, sondern die ehrliche Arbeit eines Filmteams, das sein Handwerk schon für UNIVERSUM entwickelt hat und sich immer noch an alte Grundregeln hält: Berge filmt man vom Gipfel, nicht vom Tal. Und: Das beste Licht ist bei Sonnenaufgang. Klingt einfach, ist es aber nicht, denn die Produktion solcher Aufnahmen erfordert auch einen sperrigen 3D-Apparat, eines von fünf speziell für die Nockberge-3D-Schau konstruierten Aufnahmegeräten. Die Nockberge sind Kulturland, keine Wildnis. Daher zeigt der Nockberge-3D-Film Menschen in ihrer Landschaft so, wie sie sich selber noch nie gesehen haben. Für ein Schauerlebnis dieser Art wird man noch jahrelang in die Nockberge pilgern müssen.
Einen Rekordbesuch von 72 Schülern erreichten Bildungsstadträtin LAbg. Wilma Warmuth und Hauptschuldirektorin Ingrid Zemrosser anlässlich des Projektes „Lernen mit Freude und gesunder Jause“ im Rahmen der obligaten „Sommerakademie“. Große Dankbarkeit gab es seitens der Eltern, dass Schulreferent LHStv. Uwe Scheuch zur Lernbetreuung insgesamt 10 Junglehrer finanzierte. Für ein kostenloses und gesundes Buffet in den Pausen sorgten „die Hirter Brauerei“, „Humanomed Zentrum“, BäckerInnungsmeister Martin Vallant, der „Speckkaiser“ Stefan Seiser und zahlreiche Bauern, wobei Gastronom Dietmar Pobaschnig das Jausenangebot gekonnt koordinierte. Die neue Hauptschuldirektorin Ingrid Zemrosser dankte dem Bildungsreferat.
10 KärntnerNachrichten I 1. Oktober 2010
REGIONALES Da Tschriasche sagt: „Gerald Grosz in der Steiermark will den Rücktritt jetzt wagen, er wird künftig Ameisen melken bei Claudia Haiders Walderlebnistagen“
„Seit September finden die regelmäßigen Jugendtreffen des „Jugendclub Club Kärnten“ wieder in allen Bezirken statt. Für junge Funktionäre und Freunde unseres Jugendclubs ist das eine gute Gelegenheit, Kollegen aus anderen Bezirken persönlich kennen zu lernen“ , erklärt Club Kärnten Obmann Florian Maier. Die Termine werden auf der Homepage www.clubkaernten.at bekanntgegeben. Der Start der JugendInfo-Tour erfolgte am 8. September auf Einladung von Bezirksobmann Markus Stark im Bezirk Feldkirchen.
Bereits im August gab es im Sozialmarkt Kärnten die ersten Nachfragen zur Brennholzaktion des Landes Kärnten. Auch der große Erfolg der letzten beiden Jahre beweist, wie dringend sozial Schwache Kärntnerinnen und Kärntner diese Unterstützung benötigen. Arbeitsmarktreferent LHStv. Uwe Scheuch und Sozialreferent LR Christian Ragger stellten die Weiterführung der Brennholzaktion im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Partnern Liselotte Suette vom Sozialmarkt Kärnten und Paul Streit bzw. Richard Dabernig von Pro Mente vor. Für Eberndorf spricht die Treue der Urlaubsgäste in die Region und Beherbergungsbetriebe. Das Sonnencamp, Rutar Lido sowie zahlreiche Vermieter sind für unsere Gäste aus aller Welt ein beliebtes Urlaubsdomizil. Heuer wurden über 50 Urlaubsgäste vom Tourismusverein Eberndorf zusammen mit dem Tourismusreferat der Marktgemeinde Eberndorf gesondert geehrt. Eberndorf garantiert einen fröhlichen, abwechslungsreichen Familienurlaub. Das Herz von Eberndorf ist das malerisch, romantische Stift, welches im 12. Jhd. errichtet und in den letzten Jahren aufwendig renoviert wurde. Frau Edith Hammer, wurde für ihre 40 jährige Treue mit Jauntaler Genussschmankerln sowie Kärnten Bildband und Urkunde ausgezeichnet. Im Bild v.l.: Konrektorin i. R. Andreas Scalet Edith Hammer, Vzbgm. Kajetan Glantschnig, Helene Scalet, und Tourismussekretärin Mag. Corina Samitsch.
„Die Brennholzaktion hat einen doppelten Effekt für sozial Bedürftige. Einerseits wird diesen Menschen mit der Lieferung von günstigem Brennholz direkt nach Hause eine große Hilfestellung geleistet, andererseits bringt das Projekt auch Leute in Beschäftigung bzw. bereitet diese auf den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben vor“, so Scheuch, welcher sich auch bei allen Partner für die gute Zusammenarbeit bedankt. Acht bis zehn Langzeitarbeitslose bzw. Beeinträchtigte Arbeitnehmer finden durch diese Aktion durch die Bearbeitung, das Zuschneiden und die Lieferung des Holzes eine Beschäftigung. Um einen Preis von 50 Euro für ca. 2,1 Schüttraummeter können Personen mit einem monatlichen Bruttoeinkommen bis zu 800 Euro (Alleinstehende) oder bis zu 1.200 Euro (Ehepaare/Familien) trockenes, ofenfertiges, gespaltenes Holz aus Kärnten erwerben!“, so Initiator LHStv. Uwe Scheuch.
REGIONALES
Vzbgm. Mag. Simon Leschirnig - Reichel, LH Gerhard Dörfler, GR Martin Hinteregger, KR Rosemarie Schein, DI Katharina Dianat beim Apfelfest
Obstbau in Kärnten hat Tradition: Apfelausstellung wurde eröffnet! Landeshauptmann Gerhard Dörfler eröffnete kürzlich das 11. Apfelfest in St. Georgen im Lavanttal. Tradition, Gesundheit und Unterhaltung - rund um das Naturprodukt Apfel - sind die Schwerpunkte des Festes, das bereits weit über Kärnten hinaus bekannt ist. Der Landeshauptmann eröffnete weiters auch eine große Apfelausstellung, auf der 167 Apfelsorten zu bestaunen sind. Besonders bedankt für ihre Initiative um diese große Apfelausstellung wurde DI Katharina Dianat von der Obstbauversuchsanlage St. Andrä. Wie Dörfler sagte, sei Kärnten ein reiches Land mit vielfältigen kulinarischen Spitzenfesten, vom Käsefestival über das Honigfest bis zum Apfelfest. Er hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer intakten Landwirtschaft und den Fleiß der Landwirte hervor. Kärntens Bauern würden dafür stehen, echte, ehrliche Naturprodukte zu erzeugen bzw. auf den Markt zu bringen, was auch dem richtigen Trend nach mehr Naturnähe und Gesundheit folge. Es sei wichtig, heimische Produkte zu kaufen und damit die Wertschöpfung im Land zu steigern. Das Apfelfest sei ein Fest des Miteinanders und der Genüsse, unterstrich Dörfler. Er dankte den Vereinen, Betrieben, allen Mitarbeitern und Mitgestaltern sowie der Gemeinde, die zusammen dieses eindrucksvolle Fest mit vielen Attraktionen und Angeboten ermöglichen. Bei seinem Rundgang mit Vzbgm. Mag. Simon Leschirnig - Reichel konnte sich der Landeshauptmann von der Vielfalt der kulinarischen Angebote überzeugen.
1. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 11
12 KärntnerNachrichten I 1. Oktober 2010
LESERBRIEFE
Schule und Politik Wenn man den FPKler Scheuch für seine Mitteilungshefte angreift, dann müsste man aber auch jenen Landeshauptmann prügeln, der auf einem Turnsackerl zu sehen ist, oder die Unterrichtsministerin, die aus vielen Schulbroschüren lacht, oder die Ve r k e h r s ( ! ! ) m i n i s t e r i n Bures, deren Konterfei aus
einer Gewerkschaftsbroschüre lacht, die in den letzten Tagen in Kärnten verteilt wurde. Noch dazu, wo in der Broschüre eine Information über richtiges Schulschwänzen zu finden war.... Gloria Döpper, Köttmannsdorf
Rote „Sanierung“ Nunmehr hat die traditionsreiche Kärntner Druckerei, bisher im Eigentum der SPÖ, einen neuen Eigentümer. Im Konkursverfahren erhielt ausgerechnet ein steirischer Unternehmer den Zuschlag, der schon die rote LeikamDruckerei in Graz zusperrte und mit dem Verkauf der Druckmaschinen ins Ausland ein privates Vermögen machte. Geld aus diesem Deal wurde nun für den Kauf des Druckereigebäudes samt Maschinen am Klagenfurter Südring gesteckt. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, wann die Maschinen gestoppt und dann ins Ausland verkauft werden. Eine typisch rote „Sanierung“! N.N., per e-mail
Urlaub bei Freunden FPK-Obmann Uwe Scheuch hat mit seiner Kritik rechtbehalten und diese sollte auch beherzigt werden. Auch eine Umfrage des Humaninstitutes hat nun ergeben, dass das Motto „Urlaub bei Freunden“ beibehalten werden soll. 72 Prozent der befragten Urlauber und Beherbergungsbetriebe waren dieser Meinung! Damit ist der Streit um diesen Slogen, der in den Köpfen der Menschen bereits verankert ist, wohl hoffent-
lich beendet. Der für Kärntens Tourismus nun verantwortliche Chef der Kärnten Werbung sollte dies endlich zur Kenntnis nehmen. Es ist absolut kontraproduktiv diesen Slogan in Frage zu stellen. Die angezettelte öffentliche Diskussion ob die Kärntner zu den Gästen genügend freundlich sind oder nicht ist wirklich entbehrlich und eigentlich eine Frechheit. Gernot Prinz 9500 Villach
Falschdarstellung In der vom Landesmuseum Kärnten unter dem Titel „90 Jahre Kärntner Volksabstimmung zu Österreich“ eröffneten Ausstellung wurde ein Exponat der Ausstellung den Volksgruppen in Österreich gewidmet. Ihre Existenz wurde durchaus zu Recht als eine Bereicherung bezeichnet. Im Schlusssatz heißt es aber dazu: „Das war nicht immer so. Bis heute wurden in Kärnten (seit 1955 festgeschriebene Rechte der Slowenen (etwa zweisprachige Ortstafeln – topographische Aufschriften) nicht umgesetzt“. Das ist aber eine eindeutige Falschdarstellung, zumal der letzte noch offene Punkt des Staatsvertrages
bereits unter Kreisky im Jahre 1976 gelöst wurde und der derzeitige gesetzlose Zustand lediglich durch die mutwillige Aufhebung der Ortstafelregelung im Jahre 2001 entstanden ist.
Broschüren
Steirische Wahl
Vor einigen Tagen wurde Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch kritisiert, weil in einigen Mitteilungsheften sein Porträt als Ansprechperson im Kärntner Bildungsbereich zu sehen war.
Die steirischen Landtagswahlen haben nicht nur einen fulminanten Erfolg für die Freiheitlichen gebracht, sondern auch deutlich gezeigt, dass die Kärntner Entscheidung, sich vom BZÖ loszulösen, richtig war. Die farb- und konturlose Politiker der Orangen unter Josef Bucher hat zur Folge, dass das BZÖ an den Rand der Bedeutungslosigkeit gedrängt wurde. Kärnten aber braucht, nunmehr abgesichert durch die Partnerschaft mit der FPÖ, eine starke Interessensver tretung in Wien! F. Strutz, Krumpendorf
Jetzt verteilt die Gewerkschaft in und vor Schulen Broschüren, in denen es eine Anleitung zum Schulschwänzen gibt, wo man Infos zu „Blitzpöbel“ gibt und aus der die SPÖ-Spitzenfunktionärin Bures lacht. Wo bleibt hier der Aufschrei? Oder verzichtet man auf Proteste, weil diesmal Sozialdemokraten die Herausgeber sind? Finde ich unfair!
Kontaktieren Sie: 0 463 / 51 15 15 - 14
Christopher Krainer Klagenfurt
Die im Jahre 1976 beschlossene Ortstafelregelung, die Mehrheit und Minderheit 25 Jahre lang akzeptiert haben, wurde nachweislich auf der Grundlage von weniger als 20 % vollzogen. Es ist daher eine glatte Unwahrheit zu dokumentieren, dass die seit 1955 festgeschriebenen Rechte der Slowenen nicht umgesetzt wurden. Dr. Siegfried Lorber, Klagenfurt
10. 10. 2010: KN-Sonderausgabe!
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1. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
EuroMillionen Superpot am 1. Oktober Es geht um 100 Millionen Euro ch hätt’ gern 100 plus 2 Richtigen“, so bleiben die höchste Gewinnsumme, „I Millionen …“ – dieser die 100 Millionen im Euro- die je in Europa ausgespielt vielfach geäußerte und pot, und er erhöht sich in wurde, teilten sich im Febschon nahezu zum Sprichwort mutierte Wunsch geht vielleicht schon bald in Erfüllung. Bei EuroMillionen gibt’s am 1. Oktober 2010 eine Superpot-Ziehung mit garantierten 100 Millionen Euro. Im Geld schwimmen – wer träumt nicht davon? Mit einer ordentlichen Portion Glück in Form von „5 plus 2 Richtigen“ ist dies schon bald möglich. Denn am kommenden Freitag, den 1. Oktober 2010, wird der Europot zum Superpot aufdotiert. Im ersten Gewinnrang werden exakt 100 Millionen Euro garantiert. Gibt es bei dieser Ziehung keine Quittung mit den „5
der Folgerunde. Gibt es dann wieder keinen Gewinner, wird der Superpot noch größer und es bleibt spannend. EuroMillionen kann man in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien und auch über die Spieleplattform win2day.at spielen. Annahmeschluss ist am Freitag um 18.30 Uhr. Gezogen wird dann FreitagAbend bei der französischen Lotteriegesellschaft in Paris. Die Ziehung wird am Freitag Punkt 24.00 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt. Was bisher geschah - Rekordsumme und Rekordgewinn: Stolze 183,6 Millionen Euro,
ruar 2006 zwei Franzosen und ein Portugiese. Den höchsten Einzelgewinn bei EuroMillionen erzielte mit 126 Millionen im Mai 2009 eine Spanierin. Der höchste österreichische Gewinn gelang einem Kärntner im Mai 2008 mit 55,6 Millionen.
Bereits sieben Europot Gewinner in Österreich März 2010: 46,3 Millionen Euro, Burgenland April 2010: 15,0 Millionen Euro, Steiermark März 2009: 50,0 Millionen Euro, Steiermark Februar 2008: 28,9 Millionen Euro, Vorarlberg Mai 2008: 55,6 Millionen Euro, Kärnten
November 2008: 28,0 Millionen Euro, Niederösterreich April 2006: 13,0 Millionen Euro, Wien (Der Wiener kreuzte ausgerechnet jenen Zahlen zweimal an, die dann auch gezogen wurden. Er gewann damit zweimal 6,5 Millionen Euro.)
Über EuroMillionen EuroMillionen wurde im Februar 2004 in Frankreich, England und Spanien eingeführt. Im Oktober 2004 kamen Österreich, Belgien, Irland, Luxemburg, Portugal und die Schweiz dazu.
„Geisterschatz“-Suche Das neue Rubbellos Schatzes. Denn das neue bringt bis zu 30.000,- Rubbellos der Österreichischen Lotterien namens Euro Was so geisterhaft-unwirklich klingt, ist doch Realität: Das neue Rubbellos „Geisterschatz“ mit Gewinnmöglichkeiten bis zu 30.000,Euro.
Es kann sich - im wahrsten Sinne des Wortes - lohnen, an Geister ebenso zu glauben, wie an das Finden eines
„Geisterschatz“ verspricht Gewinne bis zu 30.000,Euro. Auf dem Geisterschatz-Los gibt es zwei Rubbelflächen. Stimmt eines der beiden Gewinnsymbole unter der Schatztruhe mit einem der sechs Symbole unter der Geisterschloss Rubbelfläche überein, hat man den darunter stehenden Geldbetrag einmal gewonnen. Das Geisterschatz-Rubbellos ist zum Preis von 2,- � in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.
Ziehung vom Mi., 22. 9. 2010
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Ziehung vom Do., 23. 9. 2010
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Ziehung vom Fr., 24. 9. 2010
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Ziehung vom Sa., 25. 9. 2010
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Ziehung vom Mo., 27. 9. 2010
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Ziehung vom Di., 28. 9. 2010
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VO R S C H AU 39. Runde 2010 1: SV Ried– RB Salzburg X 2: SV Kapfenberg– Rapid Wien 3: Austria Wien– Sturm Graz 4: SC Wr. Neustadt– Wacker Innsbruck 5: LASK Linz– SV Mattersburg 6: B. Dortmund– Bayern München 7: B. Leverkusen– Werder Bremen 8: VfB Stuttgart– E. Frankfurt 9: FSV Mainz 05– TSG Hoffenheim 10: 1. FC Nürnberg– Schalke 04 X 11: Mönchengladbach– VfL Wolfsburg 12: SC Freiburg– 1. FC Köln Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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14 KärntnerNachrichten I 1. Oktober 2010
WIRTSCHAFT
Paradeunternehmer Josef Thurner feierte seinen Siebziger LH Dörfler gratulierte zur einzigartigen Erfolgsstory des Holz-Vermittlers und Holzhändlers – Partner mit europäischen Dimensionen.
Josef Thurner, Gründer und Chef der Firma Holz Thurner feierte vergangenen Freitag seinen 70. Geburtstag im Rahmen eines Tages der offenen Tür seines Betriebes in Kötschach-Mauthen. Holz Thurner ist eine einzigartige Erfolgsstory, die Firma hat sich als zuverlässiger Vertriebspartner der europäischen Säge- und Holzindustrie etabliert und ist Marktführer beim Schnittholzexport nach Italien.
Der Paradeunternehmer Josef Thurner wurde zum Dank und in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen mehrfach gewürdigt. Unter den Gratulanten fand sich auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler ein und wünschte dem unglaublich engagierten Unternehmer alles Gute. Thurner habe eine unternehmerische Großtat vollbracht, sagte Dörfler und dies abseits von großen Zentren. Ihn freue besonders auch der regionale Holzfachmarkt, das j ü n g s t e „ H o l z -T h u r ner-Kind“, mit dem die regionale Versorgung vom Tischler über Baufirmen bis hin zum professionellen Heimwerker erfolge.
Die Schwerpunkte sind Holzvermittlung und Holzhandel - regional und international Mehr als 330.000 Kubikmeter Nadelschnitt holz und veredelte Holzprodukte mit einem Gesamtwert von über 65 Mio. Euro werden vermittelt bzw. gehandelt. Der Kundenstamm umfasst in Italien an die 400 Unternehmen, die praktisch von Kötschach-Mauthen aus rund um die Uhr betreut werden. Acht Prozent der gesamten italienischen Holz-Importmenge werden über Holz Thurner abgewickelt. Dörfler erwähnte die enorme Kraft dieses Familienunternehmens und wies auch auf die gemeinsame Liebe zum
Baustoff Holz hin. Dörfler überreichte dem Paradeunternehmer eine Dankund Anerkennungsurkunde und dankte für den großartigen Beitrag zur Wirtschaft und zur Sicherung der Arbeitsplätze. Die drei Unternehmensbereiche würden sich gegenseitig ergänzen und damit die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens weiter stärken.
Seit 1968 auf Erfolgskurs Holz Thurner besteht seit 1968, die Firma beschäftigt 25 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat einen Jahresumsatz von über acht Mio. Euro. Sohn Wolfgang Thur ner arbeitet bereits im Unternehmen mit und die drei weiteren Kinder sollen später auch in die Fußstapfen ihres Vaters treten. Hugo Karre, Mitglied der Holz Thurner-Geschäftsführung, konnte neben der Gattin Doris, die vier Kinder, Mitarbeiter, viele Firmenpartner und Freunde des Jubilars zur Feier willkommen heißen. Sein Chef sei stets ein Trendsetter gewesen, seit 19 Jahren habe er bei Holz Thurner einen Arbeitsplatz zum Wohlfühlen, so Karre, der auch die vielen wohltätigen Projekte von Thurner hervorstrich.
1. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 15
SCHLAFERLEBNIS
Nie mehr schlaflose Nächte
Rund ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett. Von gesundem und erholsamen Schlaf können aber leider viele nur träumen. 20 % aller Österreicher klagen über Schlafstörungen. Abhilfe gegen durchwachte Nächte bietet jetzt der österreichische Heimtextilien-Spezialist Reiter bei den Schlaferlebnis-Tagen. Am 1. und 2. Oktober informieren Ärzte und Gesundheits-Experten in allen 13 Reiter-Filialen rund um das Thema gesunden Schlaf und stehen für kostenlose und unverbindliche Beratungsgespräche zur Verfügung. Ebenfalls im Einsatz für mehr Schlafkomfort: Die Vertreter renommierter TopMarken, die über Innovationen und Trends auf dem Produkt-Sektor informieren.
Moderne Schlafsysteme Da hat sich in letzter Zeit viel getan, von der alten Federkernmatratze ist man meilenweit entfernt: Moderne Schlafsysteme sind richtige High-tech Produkte, in denen Schaumstoff-Tubes für perfekte Luftzirkulation und Liegekomfort sorgen oder Produkte die sich über Körperwärme ideal auf die Liegeposition anpassen.
Gesunder Schlaf ohne Rückenbeschwerden Dass gesunder Schlaf auch Rückenbeschwerden vorbeugen kann, ist hinlänglich bekannt.
Der Verein Aktion Gesunder Rücken e.V. ist als seriöse Orientierungshilfe anerkannt und zeichnet Produkte mit rückengerechter Konstruktion aus. Reiter hat bereits jetzt AGRgeprüfte und empfohlene Matratzen und Lattenroste im Sortiment. Bei Reiter sind aber nicht nur die Produkte, sondern auch die Mitarbeiter AGR-zertifiziert: In jeder Filiale gibt es Mitarbeiter, die sich einer eigenen SchlafberaterPrüfung unterzogen haben um Kunden jetzt noch kompetenter bei der Auswahl ihrer individuellen Schlaflösung beraten zu können.
Fairtrade wird groß geschrieben Reiter bietet verantwortungsbewussten Konsumenten zudem ein Sortiment von Decken und Polstern aus fair gehandelter Baumwolle. Diese Produkte werden direkt am Unternehmensstandort in Leonding, der einzigen Fairtrade-zertifizierten Decken- und Polstererzeugung Österreichs, gefertigt. Neben Faitrade-Baumwollprodukten werden auch Naturfasern wie Cashmere, Camelhaar und Schurwolle sowie Klimafaser verarbeitet.
Die Nachfrage ist enorm – über ein Viertel aller bei Reiter verkauften Steppwaren stammt aus der Eigenproduktion. Reiter bietet nicht nur beste Beratung, sondern auch viele Service leistungen rund ums Schlafen wie fachgerechte Federnund DaunenreiNie mehr schlaflose Nächte! Bei den Reiter-Schlaferlebnis- nigung, Spezialtagen am 1. und 2. Oktober kann sich jeder kostenlos und w ä s c h e s e r v i c e unverbindlich beraten lassen. für Zudecken
Abhilfe bei schlaflosen Nächten schafft der österreichische Marktführer für Heimtextilien: Am 1. und 2. Oktober gibt es in allen Reiter-Filialen ein vielfältiges Programm rund um das Thema „Gesunder Schlaf“. Ärzte und Gesundheitsexperten informieren bei Fachvorträgen und stehen für Beratungsgespräche zur Verfügung, Wellness- und Energieberater helfen dabei, den Schlafraum als Entspannungsoase zu gestalten. und Kopfpolster, Maßanfertigung von Decken oder kostenlose Zustellung von Lattenrosten und Matratzen und Betten. Übrigens: Matratzen sollten spätestens alle 8 Jahre, Decken alle fünf Jahre und der Kopfpolster - der am meisten beanspruchte Teil des Bettes – alle zwei Jahre gewechselt werden. Vielleicht bieten die vielen traumhaften Angebote bei den Reiter-Schlaferlebnistagen dafür einen zusätzlichen Anreiz jetzt zu wechseln? infos unter www.reiter.eu
16 KärntnerNachrichten I 1. Oktober 2010
GESUNDHEIT
Zertifiziertes Brustzentrum Kärnten in St. Veit
Das Team des Brustzentrums Kärnten (v.l.n.r.): Prim. Dr. Heinz Lackner, Radiologie, Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch, Leiter des Brustzentrums, Chirurgische Abteilung, DGKS Beatrix Riepl, BCS, EOA Dr. Arno Reichenauer, stv. Leiter des Brustzentrums, Chirurgische Abteilung, Dr. Viktor Wette, Brustzentrum.
I
m Juni wurde das Brustzentrum Kärnten am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder von einer unabhängigen Expertenkommission zertifiziert. Damit ist das Brustzentrum eines der ersten in Österreich und garantiert Kärntner Brustkrebspatientinnen umfassende Diagnostik, Therapie und Nachbetreuung auf internationalen Standards. Die internationale Agentur DOC-CERT zertifizierte gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie das Brustzentrum Kärnten im Juni dieses Jahres. Mit dieser Zertifizierung kann die Qualität der Therapie erhalten und in allen Bereichen am neuesten internationalen Stand angeboten werden. Eine Zertifizierung nach DOC-CERT überprüft, ob das medizinische und pflegerische Handeln den europäischen Leitlinien EUSOMA
entspricht. Die Auflagen für DOC zertifizierte Brustzentren beinhalten mind. 100 Karzinom-Patientinnen pro Jahr und Operateure mit einer Fallzahl von mind. 30 Operationen jährlich.
Die Zertifizierung unterstreicht den hohen Standard der Diagnose, Therapie und Nachbehandlung am Brustzentrum Kärnten und gibt unseren Patientinnen die Sicherheit einer optimalen Behandlung!“ Primar Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch, Leiter des Brustzentrums Kärnten
Die individuelle Behandlung jeder Frau führt das interdisziplinäre Team des
Brustzentrums mit Hilfe eines zentral verwalteten Tumorboards des Krankenhauses durch. Vor und nach der Operation erfolgt die Betreuung der Patientinnen regional von den niedergelassenen Ärzten.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Schlüssel des Erfolges Neben der Anzahl der Operationen durch die chirurgischen und gynäkologischen Experten sind auch die modernsten OP-Methoden maßgeblich für den Behandlungserfolg verantwortlich. Das interdisziplinäre Team des Brustzentrums und seine breite Palette an Behandlungsmethoden - von der kompletten Brustentfernung über brusterhaltende Entfernung eines Tumorherdes bis hin zur plastischen chirurgischen Versor-
gung z.B. beim Wiederaufbau der Brust nach einer Amputation - garantieren eine Behandlungsqualität auf höchstem Niveau. Neben der chirurgischen und gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses St. Veit und dem KTQ-zertifizierten Brustgesundheitszentrum Ordination Dr. Wetter (St. Veit an der Glan) wird das Angebot durch onkologisch internistische Therapien wie Hormon-, Chemo- und Antikörpertherapien abgerundet sowie mit den pathologischen Untersuchungen (Med. Universitätsklinik Graz), Strahlentherapie und nuklearmedizinische Lymphknotendiagnostik durch die externen Kooperationspartner vervollständigt. Ergänzen soll nun das Spektrum eine psychoonkologische Betreuung durch Psychologen bzw. Psychotherapeuten und Seelsorger im Haus. Somit
1. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 17
GESUNDHEIT kann das Brustzentrum erneut seinen Qualitätsstand erhöhen und eine umfassende Behandlung und Betreuung von erkrankten Patientinnen garantieren. „Durch diese spezielle interdisziplinäre Zusammenarbeit wird bestmögliche Versorgung und Qualität auf höchstem und extern überprüften und zertifizierten Niveau geboten“, unterstreicht Mag. Michael Steiner, Gesamtleiter Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit, das Konzept des Brustzentrums Kärnten.
Brustzentrum Kärnten Im Feber 2009 schlossen sich das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan und niedergelassene Spezialisten zum „Brustzentrum Kärnten“ zusam-
Sr. Beatrix hat eine eigene Ausbildung zur Breast Care Nurse absolviert und ist außerdem Bereichsleiterin des interdisziplinären Pflegeteams der Internen Aufnahmeeinheit. Fotos: © Helge Bauer men. Neue gesetzliche Rahmenbedingungen im Österreichischen Gesundheitsplan 2009 ermöglichten eine bis dato kaum realisierte Form der Kooperation zwischen Krankenhäusern
und niedergelassenen Ärzten. Den Patientinnen ermöglicht es nun sich von den Ärzten ihres Vertrauens operieren zu lassen und gleichzeitig die onkologische Kompetenz eines erfah-
renen Teams zu nützen. Alle Informationen über das Gesundheitszentrum finden Sie unter: www.brustzentrum-kaernten.at
Mehr Hilfe für Alzheimerkranke und ihre Angehörigen Im Vordergrund steht die nichtmedikamentöse Unterstützung, an vielversprechenden Pharmakotherapien wird lebhaft geforscht. Derzeit leben mehr als 100.000 demenzkranke Menschen in Österreich, bis zum Jahr 2050 wird sich diese Zahl verdreifachen. Etwa 70 Prozent davon leiden an Morbus Alzheimer. An der Entwicklung medikamentöser Ansätze, die die Krankheit verhindern oder ihren Verlauf maßgeblich bremsen, wird seit Jahrzehnten intensiv geforscht. Bisher wurde allerdings noch kein entscheidender Durchbruch erzielt. Im Vorfeld des Weltalzheimertages am 21. September diskutierten ExpertInnen über den aktuellen Forschungsstand und notwendige Maßnahmen, um das Leben von Betroffenen und deren Angehörigen zu erleichtern.
Medizinische Perspektiven „Die Alzheimer-Krankheit ist eine ernsthafte, bis dato unheilbare und schwer bela-
Austria (AAA). Die heute gebräuchlichen Acetylcholinesterasehemmern und NMDA (N-Methyl-D-Aspartat)-Rezeptorblockern können den Krankheitsfortschritt nur geringfügig hemmen. Bisher konnte noch kein kausal wirksames Therapieprinzip entwickelt werden.
Optimierte Betreuung und Pflege
stende Erkrankung, die durchschnittlich nach fünf bis acht Jahren zu einem frühzeitigen Sterben führt“, betonte Prim. Dr. Andreas Winkler, Vize-Präsident und wissenschaftlicher Beirat der Alzheimer Angehörige
Nach wie vor ist der effizienteste Ansatz zur Steigerung der Lebensqualität für Alzheimer-Kranke und ihre Angehörigen eine Verbesserung der Betreuungs- und Pflegeangebote. Denn 80 Prozent der demenzkranken Menschen werden über lange Jahre unter oft schwierigsten Bedingungen zu
Hause in der Familie versorgt – dies ist nicht nur die für den Patienten angenehmste Form, sondern auch die für die Gesellschaft bei weitem kostengünstigste. „Um hier umfassende Unterstützung zu bieten, wurde vor 20 Jahren die Selbsthilfegruppe Alzheimer Angehörige Austria gegründet, die mittlerweile in allen Bundesländern vertreten ist“, berichtete deren Präsidentin Mag. Antonia Croy. Das komplette Angebot von Alzheimer Angehörige Austria, den aktuellen Forderungskatalog finden Sie unter www.alzheimer-selbsthilfe.at. Interessenten können die Selbsthilfegruppe durch Mitarbeit und Spenden unterstützen.
18 KärntnerNachrichten I 1. Oktober 2010
DIES & DAS
10. Oktober-Festumzug: Umleitungen der Klagenfurter STW-Busse nlässlich des großen zwischen Radetzkystraße sen Shuttlebusse (farblich A Festumzuges am 10. Ok- und Sterneckstraße, befin- gekennzeichnet) benützen tober 2010 kommt es an die- den sich dann die Halte- wollen, haben die Möglichsem Tag im Liniennetz der Klagenfurter STW-Mobilität und somit für betroffene Fahrgäste zu gravierenden Änderungen:
stellen der Linien 20 und 65. Die Linien 40 und 41 haben ihre Haltestellen am St. Veiter Ring beim ECE, Richtung Bahnhof, bzw.
keit vom Strandbad und Minimundus die rote Linie A, vom P&R Parkplatz Minimundus und der A2 die schwarze Linie B, vom Schotter-Parkplatz beim Stadion die blaue Linie C und vom KIKA und dem CineCity Parkplatz die grüne Linie D in die Stadt (Feldm. Conrad Platz) zu fahren. Die Fahrintervalle sind an den Shuttlehaltestellen ersichtlich. Alle Shuttlebusse sind mit Tafeln in den jeweiligen Farben versehen bzw. gekennzeichnet! Diese Busse verkehren generell von 6.30 bis 20 Uhr im 10-Minuten-
Wegen des Umzuges in der Innenstadt wird der Heiligen-Geist-Platz mit seinen Haltestellen ausgelagert. Dafür werden „außerhalb“ zwei Ein- und Ausstiegsbereiche eingerichtet. Der erste Bereich umfasst die Klagenfurter Radetzkystraße zwischen Khevenhüllerstraße und Villacher Ring. Von und nach hier verkehren an diesem Sonntag die Linien 30/31, 50, 60/61 und 71. In der Khevenhüllerstraße,
gegenüber bei der BKS, Richtung Annabichl und Feschnig. Als zweiter Bereich gilt der Villacher Ring zwischen August Jaksch Straße und Villacher Straße in der Nähe des Rothauer Hochhauses (wie bei der Euro 2008). Von und zu diesem Standort verkehren die Linien 10, 11, 80, 81, 85, 90 und 95 – sowie die Shuttlebusse von der A2, vom Strandbad und vom Stadion. Fahrgäste, die die kostenlo-
Takt, in der Zeit zwischen 10.30 und 15 Uhr im 30Minuten-Takt. Die Umleitungsmaßnahmen für die Innenstadt bleiben etwa bis 22 Uhr aufrecht. Aufgrund des starken Shuttleverkehrs wird im Liniennetz nach dem Feiertag-Fahrplan gefahren, bei Bedarf mit zusätzlichen Einschubfahrten. Die Mobilität ersucht die Fahrgäste um Verständnis.
Gläubigerschutz á la Austria für Deutschland
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n unserem Nachbarland können ab sofort Gläubiger mit höheren Insolvenzquoten rechnen: Das österreichische Modell macht Schule. Bündelung der Interessen, professionelle Forderungsanmeldung und eine effektive Kontrolle der Kosten und Gebühren verspricht die Gläubigerschutzvereinigun g Deutschland e. V. Vorbild sind die österreichischen Gläubigerschutzverbände, mit deren Unterstützung Quoten von ca. 10 % erzielt werden können – in Deutschland sind es per dato im Durchschnitt weniger als 4 %. Vorstandsvorsitzender des jungen Vereins ist einer der führenden Insolvenzrechtsexperten Deutschlands: Professor Dr. Hans Haarmeyer.
Seit vielen Jahren bestehen Kontakte zwischen ihm und der Geschäftsführung des KSV1870. Der erfahrene Insolvenzrichter kennt die Schwächen des bisherigen Systems aus langjähriger Praxis: „Derzeit sind viele Insolvenzen reine Liquidationen, also Wertevernichtungen. Wir möchten – ähnlich wie der KSV1870 in Österreich – die Gläubiger zu einer Solidargemeinschaft vereinen. Das bedeutet u. a. dass mit Insolvenzver waltern auf Augenhöhe verhandelt wird, dass wirtschaftliche Lösungen gefunden werden, auch dass das Vergütungssystem den Anforderungen der Zeit angepasst wird. Unser Ziel ist es, befriedigende Sanierungen und damit eine Win-winSituation für alle Beteiligten herbeizuführen.“
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KULTUR
„Die Räuber“ im Stadttheater Klagenfurt S
chillers revolutionäres Jugendwerk krönt die literarischen Proteste des Sturm und Drangs. Mit dramatischer Wucht spiegelt es den Aufruhr und den Widerstand gegen die Zwänge der herrschenden Ordnung. Zwei verfeindete Brüder – wenn auch mit ganz unterschiedlichen Motiven – stellen sich gegen den Vater und damit gegen den Zustand der Welt. Die Tragödie der Familie Moor erzählt von der Rebellion und der Klage der Jugend gegen eine Gesellschaft, die sie nur zum Preis der Selbst-
aufgabe integriert. KOUKOURGI, Oper von Luigi Cherubini, bis 13. Oktober 2010 DIE RÄUBER, Schauspiel von Friedrich von Schiller, ab 7. Oktober 2010 Il TROVATORE, Oper von Giuseppe Verdi, ab 30. Oktober 2010 PINOCCHIO, Märchen mit Musik nach Carlo Collodi, ab 13. November 2010 info: www.stadttheater-klagenfurt.at
Stadtchor Klagenfurt: Herbstkonzert „Begegnung mit Freunden“ am Samstag dem 16. Oktober 2010 um 20:00 im Konzerthaus Klagenfurt.
Gemeinsam mit dem über die Grenzen hinaus bekannten „Oktet Suha“ aus Neuhaus/Suha sowie dem namhaften Klagenfurter Klarinettenensemble „trio legno nero“ wird ein spannendes und abwechslungsreiches Programm geboten. Das Repertoire des Stadtchors Klagenfurt, das vom Chorleiter Walter Pristounig in zahlreichen Proben erarbeitet wurde, reicht dabei vom traditionellen Kärnt-
nerlied („Is schon still uman See“) bis zu zeitgenössischer Literatur („Weit weit weg“ von Hubert von Goisern) und ist somit für jung und alt ein Vergnügen. Alle Musikfreunde sind herzlich dazu eingeladen. Karten sind beim Obmann Ronald Suppik unter der Tel.-Nr. 0676 582 43 97 sowie bei allen Sängerinnen und Sänger erhältlich.
K U R Z I N F O R M I E RT DIE RÄUBER Schauspiel von Friedrich Schiller, Fassung von Stephanie Mohr Premiere 7. Oktober 2010, 19.30 Uhr Weitere Aufführungstermine 9., 12., 14., 16., 17., 20., 22., 29., Oktober; 3., 17., 19., 23., 27. November 2010
Vorankündigung: Kunst und Kreativität im ElisabethinenKrankenhaus Klagenfurt
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as Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt stellt unter dem Motto „Begegnungen im Krankenhaus“ die künstlerischen Werke seiner Patienten und Mitarbeiter aus. „In unserem Haus sind wir nicht nur bemüht, den Körper zu heilen, sondern wir sind überzeugt, dass
der Mensch nur durch die Verbindung von Körper, Geist und Seele froh werden kann. Dieses Projekt verdeutlicht, dass dies hier täglich gelebt wird“, so Michael Steiner, Geschäftsführer des Krankenhauses. Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe!
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SEMINAR
Expedition zum Glück – Entdeckungsreise zum geistigen Potential M
achen Sie die schönste und zugleich ungewöhnlichste Reise Ihres Lebens! Eine Reise voller spannender Abendteuer und Neuheiten, eine Reise zu sich selbst.
Die Antwort ist: Es sind die eigenen Gedanken, die es schaffen, dass es nicht eintritt. Denn, hin und wieder auf dem Sofa sitzend vom ultimativen Leben mit allen Annehmlichkeiten zu träumen reicht eben nicht, wenn am nächsten Morgen die bisherigen Gedankengänge und –kreisläufe den Alltag wieder bestimmen.
Auf dieser Reise erkunden Sie den Tempel Ihrer Zufriedenheit! Oder sind Sie schon zufrieden? Ja, dann geht´s sofort weiter zur Quelle Ihres Glücks! Haben Sie die schon gefunden? Haben Sie schon die vielen kleinen Quellen (Beruf/Berufung, Liebe, inneres Ich, Gesundheit), welche in Ihren Lebensfluss münden, getrunken? ... wenn nicht, kommen Sie mit auf die Reise … Wir alle wollen ein erfülltes Leben führen. Ob in der Freizeit oder im Beruf, in der Familie und mit Freunden, überall hoffen wir auf Glück und Zufriedenheit. Doch nichts ist so herausfordernd wie den richtigen Weg zu einem sinnerfüllten, glücklichen Leben zu finden. Machen Sie den ersten Schritt und die „Expedition zum Glück“ kann beginnen.
Persönliche Trainings: im Bereich Partnerschaft & Liebe, Erfolg, Geld, Beruf, Gesundheit, Ängste, erfühltes Leben! Immer wieder kommen Menschen auf mich zu mit den Worten: Ich weiß ja schon alles – und trotzdem klappt es nicht. Meine Ziele/Wünsche habe ich und dennoch werden sie nicht Wirklichkeit.
Wer bin ich ? Ich bin eine Individualistin, mit viel Liebe und Gelassenheit in meinem Wesen, jenseits von geistigen Barrieren. Ich lebe mein Leben in der Wirklichkeit meines Seins. Mein Reichtum an Liebe führt und begleitet mich, ich empfinde tiefe Gelassenheit, Ruhe, Freude und Glück in mir. Mit Dankbarkeit und Demut nehme ich dies an und möchte dieses Ein-fach-sein weitergeben. Erreicht habe ich dies durch meine Ausbildung und Tätigkeit im neuen Geistheilwesen und durch zahlreiche Seminare im Bereich geistige Energiearbeit in Österreich, Schweiz und Südtirol. Wofür stehe ich? Die absolute Freiheit jedes Einzelnen ist besonders wichtig. Freiheit bedeutet für mich f r e i - S e i n für ein neues bewusstes glückliches erfülltes Leben. In der Freiheit liegt die Kraft neue Wege zu beschreiten. Wahre Veränderung findet im Geist/Gedanken statt, erst dann wird dies im Leben/Körper sichtbar. Was kann ich bewirken: Das Denken und die Zusammenhänge von Energien zu vermitteln, um daraus zu sich Selber (eigene Mitte) - zum eigenen Leben - zum Glück zu finden! Ein wichtiger Satz in meinem Leben ...: ALLES IST MÖGLICH!
Was lernen Sie? In Energien zu denken und den bewussten Umgang mit Energien zu verstehen. Den Lebenssinn – Die Lebenskraft und die Lebensziele zu finden, zu erkennen und ins Leben dauerhaft zu integrieren! Wie wahres Glück in Ihnen entsteht! Sie finden zu sich – zum Sein, zu Werten und zu Ihren Träumen! Wie durch die Gesetzmäßigkeit der Energien, Erfolg, Gesundheit und Glück verursacht wird. Wie Sie zum Schöpfer Ihres Glücks werden! Nächster Kurstermin in Kärnten Wann: 9. Oktober 2010 Kurszeit : 9.00 – 17.00 Uhr Preis: Euro 130,— Seminarzentrum Villa Pauer 9210 Pörtschach Sallacherstraße 18
Spezielles Angebot für Firmen:
Einstieg Firma Zieht sich Ihre Betriebsphilosophie durch Ihr Unternehmen? (Chef – Reinigungspersonal) Haben Sie das Gefühl Ihre Firma könnte mehr leisten? Wie ist das Betriebsklima? Schwächt Sie der ständig steigende Leistungsdruck, bzw. schwächt der Leistungsdruck Ihre Mitarbeiter? Wie sieht es mit den Personalausfällen aus? Wollen Sie in Ihrer Firma etwas verändern und wissen nicht was? Ihr Unternehmen wird von Energien gesteuert – von welchen liegt in Ihrer Hand! Kontaktieren Sie mich: Andrea Steiner, Mental-Energietraining Mobil +43664/5006379 Email andrea.steiner@gmx.at