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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 38.2010

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 38 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 24. September 2010

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

„Wir sind Schule!“

Kärnten forciert nun neue Initiativen im Lehrlingsbereich: LHStv. Scheuch setzt auf Lehrberufe im Sozialbereich!

Schulreferent LHStv. Uwe Scheuch im KN-Interview: „Die Schulverwaltung muss schlanker werden!“

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2 KärntnerNachrichten I 24. September 2010

THEMA DER WOCHE

Kärnten forciert Initiativen im Lehrlingsbereich! LHStv. Scheuch will neue Lehrberufe im Sozial- und Altenbereich einführen und fordert eigenes Staatsekretariat für Lehrlingswesen. Der Geburtenrückgang führt auch bei der Lehrlingsausbildung zu neuen Herausforderungen. Auf diesen Umstand weist Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch hin. Im Pflichtschulbereich gibt es nämlich jährlich 500 bis 1.000 Schüler weniger. Seine Aufgabe ist es daher, die Anreize für die Lehre zu steigern, um auch künftig die Facharbeiterausbildung sicherzustellen. „Mit Initiativen bei der Berufsorientierung und der Sozial- und Altenpflege wollen wir Verbesserungen erreichen. Weg von den üblichen Berufsbildern, hin zu einem modernen Bild der Lehrlingsausbildung“, kündigt der Kärntner Lehrlingsreferent an. In Kärnten gibt es derzeit rund 10.000 Lehrlinge. Im August standen 700 Lehrstellensuchende 500 offenen Stellen gegenüber, ein für diesen Zeitraum durchschnittliches Verhältnis. Im überwiegenden Fall wollen Mädchen klassische Berufe wie Friseurin oder Verkäuferin, Burschen beispielsweise KFZ-Techniker erlernen, dieser eintönige Trend erschwert die Lehrstellensuche.

Förderungen für Lehrlinge Waren üblicherweise immer mehr als 50 Prozent der Jugendlichen in der Lehrlingsausbildung, so hat sich dieses Verhältnis umge-

Wer mit den Betroffenen redet, kennt die Probleme: LHStv. Uwe Scheuch mit Lehrlingen. kehrt: Derzeit sind rund 55 Prozent der jungen Kärntnerinnen und Kärntner in der Schule, und nur 45 Prozent in einer Lehre. Mit verschiedenen Initiativen versucht man in Kärnten, hier gegenzusteuern. Lehre mit Matura, Heimkostenzuschüsse für Lehrlinge, die Lehrlingsakademie des Landes mit rund 20 bis 25 Lehrlingen jährlich und das Jugendstartgeld, über das bereits rund eine Millionen Euro für die Förderung von Mobilität, Zweitwohnsitz oder Weiterbildung an 1.800 Lehrlinge geflossen ist, sind nur einige davon. Besonderes Augenmerk will Scheuch jetzt auf die richtige Berufsorientierung legen. „Wir fördern seit 2009 besondere Berufs- und Bildungsorientierungsberat er als Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft. Außerdem werden wir die Eltern noch stärker in diesen Prozess einbinden, weil sie wichtige Faktoren bei

der Berufswahl der Kinder sind. Spezielle Informationen für oder LehrlingsSchnuppertage mit Eltern sind geplant“, erklärt Uwe Scheuch.

Lehrberuf Altenpflege Besonderer Schwerpunkt der kommenden Monate würden Verhandlungen über die Anerkennung neuer Lehrberufe in der Sozial- und Altenpflege sein. „Aufgrund der demographischen Entwicklung werden Berufe wie Heilmasseur, Kranken- oder Altenpfleger immer wichtiger. Diese sind aber keine anerkannten Lehrberufe, eine Lehrlingsausbildung ist daher bisher nicht möglich. Unser Ziel ist es, das Sozialministerium zu überzeugen, damit wir ab Sommer 2011 in Kärnten mit einem Ausbildungspilotversuch starten können“, erklärt Uwe Scheuch.

Er fordert von der Bundesregierung ein sichtbares Zeichen für die Facharbeiterausbildung in Österreich. „Die österreichische Wirtschaft ist auf heimische Fachkräfte angewiesen. Meiner Meinung nach wäre es ein durchaus überlegenswertes positives Signal, mit der Einführung eines eigenen Staatsekretariats den 120.000 Lehrlingen in Österreich auch eine eigene Ansprechstelle zu geben. Dieser Staatssekretär soll sich für die Anliegen der Lehrlinge und Lehrherren einsetzen, um neue Lehrberufe bemühen und als Schnittstelle zwischen Jugend, Schule und Wirtschaft dienen“, meint der Kärntner Lehrlingsreferent. Weiters fordert der Landeshauptmann-Stellvertreter dass das Projekt „Lehre mit Matura“, dessen Laufzeit mit 2012 begrenzt ist, dauerhaft eingeführt wird.


24. September 2010 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Kärntner Pilotversuch für schlanke Schulverwaltung! Anlässlich des neuen Schuljahres beantwortet Bildungsreferent LHStv. DI Uwe Scheuch aktuelle Fragen rund um das Thema Schule und zeigt sich trotz einiger Einmischungen seitens des Bundes für Kärnten zuversichtlich: „Wir wollen die bestmögliche Ausbildung für unsere Kärntner Jugend! Dazu braucht es eine Optimierung der Schulverwaltung. Warum nicht in Kärnten damit beginnen?“ KN: Herr LHStv. Scheuch, die Ferien sind vorbei, das neue Schuljahr hat begonnen. Was hat sich über den Sommer hinweg aus Ihrer Sicht als Kärntner Bildungsreferent getan? Scheuch: Wir haben viele nebenschulische Projekte am Laufen gehabt. Schließlich sollen auch Ferien produktiv sein. Mit Sommercamps und Sommerakademie unterstützen wir die Schüler/innen z.B. mit kostenloser Nachhilfe in ungezwungener Atmosphäre, sich auf das kommende Schuljahr vorzubereiten. Und den Eltern helfen wir beim Sparen. Allein durch die Sommerakademien sparen sich die Eltern rund 400.000 Euro. KN: Ebenfalls im Sommer wurde ja diskutiert, Länder- und Bundeskompetenzen im Bildungsbereich zusammenzulegen. Wie sehen Sie diese Diskussion? Scheuch: Die Trennung in Länder- und Bundes-Zuständigkeiten kostet viel Geld. Das ist unnötig. Ich habe der Unterrichtsministerin daher schon vor einiger Zeit vorgeschlagen, in Kärnten einen Pilotversuch zu starten und die Verantwortlichkeiten zusammenzulegen. Damit könnte man viel Geld sparen. Es freut mich, dass diese Anreg-

ungen jetzt bundesweit diskutiert werden. Die Schulverwaltung muss optimiert werden. Das wichtigste bei allen Diskussionen bleibt aber, der Kärntner Jugend eine bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen!

Wiener Einmischungen sind entschieden abzulehnen!“ LHStv. Uwe Scheuch

KN: Die Kompetenzen von Bund und Land sind derzeit getrennt, trotzdem mischt sich das Unterrichtsministerium in letzter Zeit auffallend oft in Schulleiter bestellungen ein. Zu Recht?

Scheuch: Diese Einmischungen sind entschieden abzulehnen. Wir haben in Kärnten ein seit Jahren bestens bewährtes Objektivierungsverfahren. Dabei wird nach fachlichen Kriterien und persönlichen Qualifikationen beurteilt und gereiht. Was jetzt passiert, ist, dass sich die Unterrichtsministerin drei Namen alphabetisch geordnet – statt nach Kompetenz gereiht - schicken lässt und dann jenen auswählt, der ihr am besten zu Gesicht

steht. Wo bleibt da die Nachvollziehbarkeit? Wo bleibt die Objektivität? Wozu gibt es das Kärntner Objektivierungsverfahren dann überhaupt noch, wenn die Ministerin Willkür walten lässt? Wir werden uns dagegen wehren! KN: Nicht nur die Schulleiter, auch Sie persönlich wurden kürzlich angegriffen. Grund: In einem Mitteilungsheft war ein Foto von Ihnen zu finden. Scheuch: Also ganz ehrlich, wie lächerlich ist diese Diskussion? Ich bin der Bildungsreferent des Landes und darf mich nicht um die Anliegen unsere SchülerIinnen kümmern? Die Bildungsabteilung stellt den Kindern der Volksschulen und der 1. Hauptschulkasse einen Stundenplan und ein Mitteilungsheft zu Verfügung, in dem ich als Ansprechperson angeführt bin. Den Eltern erspart diese Aktion insgesamt 25.000 Euro. Und dafür wird dieses mediale Tamtam aufgeführt? In anderen Bundesländern lacht der Landeshauptmann von Turnsackerl, die Unterrichtsministerin ist in unzähligen Schulbroschüren zu sehen, Politiker verteilen sogar Wahlgeschenke in den Schulen, aber auf uns Kärntner schimpft man wieder hin. Aber wir lassen uns nicht beirren. Wir wer-

den weiter für Schüler da sein!

unsere

KN: Was geben Sie den Kärntner Schülern mit auf den Weg ins neue Schuljahr? Scheuch: Die Schule fordert uns, aber sie ermöglicht aber auch tolle Freundschaften und viel Spaß. Ich kann mich noch selbst gut daran erinnern. Beide Seiten sollte man nutzen! Und wenn es einmal wirklich Troubles gibt, haben wir im Bildungsreferat immer ein offenes Ohr dafür. KN: Danke für das Gespräch!


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HINTERGRUND

Würdiges Treffen der Veteranen am Fuße des Ulrichsberges Festredner Vizekanzler a.D. Mag. Herbert Haupt; „Die authentischsten Zeugen für den Wunsch nach ewigem Frieden!“ - Ulrichsberggemeinschaftverzeichnete mehr als 500 Teilnehmer. Ausgesprochen friedlich ist das Treffen ehemaliger Kriegsteilnehmer, zu dem die Ulrichsberggemeinschaft mit Präsident Rudolf Gallob und Vizepräsident Mag. Herbert Haupt auf das Zollfeld nahe dem Herzogsstuhl eingeladen hatte. In offizieller Vertretung des Landes Kärnten hatte sich LHStv. Uwe Scheuch eingefunden. Dieser hielt in seiner Grußbotschaft fest, dass die Ulrichsbergfeier ausschließlich bezwecke, das Gedenken an die Opfer der Kriege aufrecht zu erhalten. „Wir wollen jener Männer und Frauen gedenken, die nur eines im Sinne hatten: die Heimat zu verteidigen und damit unsere Zukunft

zu gestalten!“ Präsident Rudolf Gallob, selbst ehemaliger Kriegsteilnehmer, unterstrich in seiner Ansprache, dass die Veteranen kein Lob erwarten würden: „Wir wollen nur nicht verteufelt werden, nur weil wir in einen Kampf und einen Krieg ziehen mussten, den wir nicht gewollt haben!“ Die eigentliche Festrede hielt heuer Vizekanzler a.D. Mag. Herbert Haupt: „Jene, die aus dem Krieg gekommen sind, sind die authentischsten Zeugen für nie wieder Krieg. Der Ulrichsberg mit seinem schlichten Kreuz und seiner Tradition möge auch künftig allen Heimkehrern Platz für das Gedenken bieten!“


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HINTERGRUND

Tipps von Polizist Ferdinand und LH Dörfler für Kinder und Eltern Besonders in den ersten Wochen nach Kindergarten- und Schulstart sollten im Sinne der Sicherheit unserer Kleinsten einige Punkte beachtet werden. Um Kinder spielerisch auf die Herausforderungen des Straßenverkehrs vorzubereiten hat Landeshauptmann Gerhard Dörfler vor Jahren die Aktion „Polizist Ferdinand“ ins Leben gerufen. Das bunte Maskottchen gibt dabei nicht nur Kindern sondern auch den Eltern wertvolle Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr. „Die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr hat Vorrang“, appelliert

Gutes Ergebnis für Landarbeiter „Der mediale Gegenwind konnte nicht verhindern, dass die Freiheitlichen ihr Stimmenniveau bei der Landarbeit erkammer wahl gehalten haben. Ich danke den Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen“, stellt FPKParteiobmann LHStv. Uwe Scheuch zum Ergebnis der Landarbeiterkammerwahl fest. Auch dem Team rund um Gerhard Altziebler spricht der Parteiobmann seinen Dank für den Einsatz und das Engagement aus. „Wir haben ein stabiles Team und leichte Zugewinne. Das ist für mich angesichts der medialen Hetze gegen die Freiheitlichen ein echter Erfolg“, resümiert ein zufriedener LHStv. Uwe Scheuch.

Landeshauptmann Dörfler und bittet alle Verkehrsteilnehmer um besondere Achtsamkeit.

meisten Sprösslinge ist das „uncool“ – sie finden es lustiger, mit Freunden zu gehen.

Nützliche Tipps:

* Gibt es auf dem Schulweg gefährliche Stellen wie eine große Kreuzung oder eine sehr stark befahrene Straße, können Sie Ihr Kind auch bis dahin begleiten und auf dem Heimweg von dort abholen.

* Nicht immer ist der kürzeste Weg auch der beste. Wählen Sie als Schulweg eine Strecke aus, die möglichst sicher ist, auch wenn Ihr Kind dort ein paar Minuten länger unterwegs ist. * Versuchen Sie Hektik in der Früh zu vermeiden. Wenn Ihr Kind spät dran ist und Angst hat, zu spät zu kommen, wird es im Straßenverkehr weniger aufmerksam sein. * Eltern sollten immer ein gutes Vorbild sein. Wenn Sie in der Eile schnell über die Straße huschen, obwohl die Ampel rot ist, lernt Ihr Kind, dass man eben doch auch bei Rot über die Ampel gehen kann. * Üben Sie mit Ihrem Kind bereits rechtzeitig vor Schulbeginn den Weg in die Schule. Wenn Sie den Weg mehrmals ablaufen und Ihr Kind jedes Mal auf Gefahren hinweisen, kann es sich diese besser einprägen. * Begleiten Sie Ihr Kind nur so lange zur Schule, wie es dies möchte. Für die

* Ihr Kind sollte auffällige Kleidung tragen. Besonders in Herbst und Winter, wenn es morgens noch dunkel ist, sorgen helle, bunte Kleidung und Reflektoren

an Jacke und Ranzen dafür, dass die Kleinen eher gesehen werden. Mehr Tipps und Infos vom „Sicherheitsbotschafter“ Polizist Ferdinand gibt’s im Internet: www.polizist-ferdinand.at


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LANDESPOLITIK

Unfassbar: Linke Chaoten rufen zur Grabschändung auf! LPO Scheuch: Unglaubliche Respektlosigkeit gegenüber einem Toten. Freiheitliche organisieren Sicherheitsvorkehrungen beim Grab und der Unfallstelle Jörg Haiders. „Eine unglaubliche Respektlosigkeit“ ist für FPK-Obmann Uwe Scheuch der Aufruf linker Gruppierungen im Internet, anlässlich des zweiten Todestages Jörg Haiders dessen Grabmal zu schänden. „Sogar für linkslinke Chaoten sollte es selbstverständlich sein, die Totenruhe eines Verstorbenen zu respektieren. Das hat sich jeder, natürlich auch der verstorbene Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider, verdient. Ich hoffe, die Exekutive klärt diese letztklassige Sauerei auf“, sagt Uwe Scheuch.

FPK schützt Haiders Grabstätte Linken Anarchos sei das Internet offenbar eine willkommene Spielwiese für ihre schräge, von Rache und Hass gekennzeichnete Welt. „Was da auf verschiedenen Plattformen der Linken an Grauslichkeiten, Hirnlosigkeiten und Aufrufen zur Gewalt zutage kommt, macht einen fassungslos. Wie krank kann man sein“, fragt sich der Parteiobmann angesichts der vielen bizarren Internetauftritte. Hinterfragenswert erscheinen Scheuch auch die Gerüchte um die Verwicklungen von Kärntner Grünen-Politiker in diesen Aufruf. „Auch Grüne Politiker und deren Umfeld haben sich an die Gesetze – auch jene des Anstandes – zu halten“, fordert Uwe Scheuch.

Um das Schlimmste zu verhindern, werden die Freiheitlichen besondere Sic he r he i t s vo rke hr u n ge n beim Grab und der Unfallstelle Jörg Haiders organisieren, kündigt Uwe Scheuch an: „Wir werden mit einem privaten Sicherheitsdienst für Schutz sorgen. Sogar die Linken sollten kapieren, dass sie hier zu weit gehen“.

Störversuche bei 10. Oktoberfeier Jörg Haiders stilles Grab im Bärental. Außerdem verurteilt FPKObmann Scheuch die von linken Aktivisten angekündigten Aktionen rund um den 10. Oktober. „Viele der geplanten Aktionen der Linken sind außerhalb des Rechtsbogens angesiedelt.“ Gegen diesen GeneralAngriff auf die Kärntnerinnen und Kärntner sowie die Geschichte Kärntens würde man sich zur Wehr setzen, kündigt Scheuch an. Auf einigen linken Plattformen im Internet wurde zu aktivem Widerstand gegen Veranstaltungen des Landes rund um das 90-JahrJubiläum der Kärntner Volksabstimmung aufgerufen. So sollen beispielsweise die Festsitzung im Landtag und der Landesumzug gestört werden. Ganz besonders stören Scheuch verallgemeinernde Aussagen linker Aktivisten gegen Kärnten: „Wortwörtlich soll ganz Kärnten eine Spielwiese der linkslinke

Antifa werden. Nein danke, mit uns nicht! Wir verzichten gerne auch auf zweifelhafte „Verschönerungen“ unserer Denkmäler. Und unsere Feierlichkeiten lassen wir uns ganz sicher auch nicht von ein paar erbärmlichen Chaoten vermiesen, wie von diesen angekündigt.“ Man sei diesbezüglich in enger Abstimmung mit der Exekutive.

Wulz-Tochter verwickelt? Mitinitiatorin der Störaktionen sei neben der Grünalternativen Jugend eine gewisse Janine Wulz, Tochter der Klagenfurter Grünen-Stadträtin Andrea Wulz. Stadtrat Wulz hat massiven Erklärungsbedarf gegenüber den Klagenfurterinnen und Klagenfurtern. Ihre Tochter propagiert im Internet Gruppen

wie den „Partisanenschützenverein“, ruft zu allen möglichen Aktionen gegen Kärnten und zu Sachbeschädigungen auf und verursacht dadurch Einsätze der Exekutive, die hohe Kosten verursachen. Ist das die Politik der Grünen? Aufrufe zur Gewalt und Kärntenfeindlichkeit? Ich erwarte mir hier eine eindeutige Distanzierung der Grünen von diesen Aktionen“, fordert der FPKObmann.

Immer frische Blumen an der Unfallstelle in Lambichl bei Klagenfurt.


24. September 2010 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Stadttheater: Weichenstellung für Intendantensuche LR Dobernig: Expertenkommission für Intendantensuche beschlossen. Budgetvorgaben für 2012 können erfüllt werden. Hohes Qualitätsniveau wird erhalten. Wichtige Weichen für die weitere Vorgangsweise bei der Suche nach einem neuen Intendanten für das Klagenfurter Stadttheater sind im gemeinsamen Theaterausschuss von Land und Stadt Klagenfurt getroffen worden. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Stadttheater-Intendant Josef E. Köpplinger und Verwaltungsdirektor Horst Plessin präsentierte Kulturlandesrat Harald Dobernig als Vorsitzender des Theaterausschusses die Ergebnisse, wobei alle Beschlüsse einstimmig gefasst wurden.

Hochkarätige Expertenkommission Auf Vorschlag des Stadttheaters ist eine Expertenkommission für die Nachfolgesuche Köpplingers, der mit 31. August 2012 aus seiner Funktion ausscheidet, beschlossen worden. Es handelt sich dabei um Direktor Robert Meyer von der Volksoper Wien, den ehemaligen Intendanten der Grazer Oper Jörg Kossdorff, Intendantin Brigitte Fassbaender vom Tiroler Landestheater, Heide Rabal vom Klagenfurter Stadttheater sowie Köpplinger selbst. Ein weiterer Vertreter aus der Sparte Schauspiel werde noch angefragt, so der Kulturreferent. „Ich bin zuversichtlich, dass wir heute eine gute Expertenkommission ausge-

wählt haben, die unter Führung Köpplingers tätig wird. In Kürze erfolgt die Ausschreibung“, erklärt Landesrat Dobernig. Bisher haben bereits zwölf Bewerber ihr Interesse bekundet. Die Ausschreibung wird möglichst sparsam unter anderem durch die Nutzung neuer Medien erfolgen. Als Koordinatoren werden der Kommission Kulturabteilungsleiterin Erika Napetschnig und Verwaltungsdirektor Horst Plessin zur Seite gestellt. Die Ausschreibungsfrist wird voraussichtlich bis 31. Oktober 2010 laufen. Für das Hearing sollen von der Expertenkommission fünf Kandidaten nominiert werden. Die Suche nach einem Nachfolger für Horst Plessin wird durch die Headhunting-Agentur Neumann erfolgen, die Bewerbungsfrist läuft noch bis Ende September. Laut einem Zwischenbericht im Theaterausschuss gebe es bereits 38 Bewerber. Plessin selbst steht noch bis Ende des Jahres als Konsulent zur Verfügung. In der Übergangszeit wird Köpplinger die Geschäftsführeragenden alleine erledigen und kein vorübergehender Prokurist bestellt.

Einsparungen ohne Qualitätsverlust Für die Spielsaison 2011/12

Kulturreferent Landesrat Harald Dobernig stellt die Weichen für das Klagenfurter Stadttheater nach der Amtszeit von Intendant Köpplinger. ist im Theaterausschuss eine Einsparung in Höhe von 300.000 Euro einstimmig beschlossen worden. Der von den StadttheaterVerantwortlichen als realistisch bezifferte Rahmen ist dadurch nicht überschritten worden. „Damit gelingt es uns, die Budgetvorgaben für das Jahr 2012 zu erfüllen. Das hohe Qualitätsniveau im Stadttheater wird, wie uns versichert wurde, dadurch erhalten“,

erklärt Landesrat Dobernig. Neuerlich betonte der Kulturreferent, dass kolportierte Einsparungen in Höhe von 20 Prozent völlig aus der Luft gegriffen seien und für ihn immer utopisch waren. In der nächsten Sitzung des Theaterausschusses, die in der Woche nach dem 10. Oktober stattfindet, werde über die Nachfolge Plessins beraten.


8 KärntnerNachrichten I 24. September 2010

LANDESPOLITIK

Landesrat Christian Ragger: Bekenntnis zu mobiler Pflege Ausbau ist dringend nötig – Bund muss endlich Vorschläge für Mitfinanzierung einbringen. „Das Land Kärnten muss für die 24-Stunden-Pflege für 2009 über 600.000 Euro beisteuern. Der Aufwand für diesen Teilbereich hat sich gegenüber 2008 verfünffacht“, erklärt Sozialreferent Landesrat Christian Ragger die Problematik im Pflegebereich. Da dies im Budget nicht vorgesehen war, hat Landesrat Ragger in der vergangenen Regierungssitzung eine Umschichtung in seinem Haushalt beantragt, was auch abgesegnet worden ist. „Die Regierung hat mit ihrer Zustimmung auch ein Bekenntnis zur Pflege zuhause abgegeben“, betont der Soziallandesrat. In diesem Jahr würden das Land und die Gemeinden rund 25 Millionen Euro für die mobile ambulante Pflege ausgeben.

Bedarf steigt stark an Lange Zeit stieß die Förderung der 24-StundenPflege durch Bund und Land, in deren Rahmen Zuschüsse für zumeist ausländische Haushaltshilfen gewährt werden, in Kärnten auf wenig Resonanz. Doch im Vorjahr hat sich dies geändert. Mittlerweile werden über 300 Kärntnerinnen und Kärntner, die einen Pflegeaufwand von monatlich über 120 Stunden haben (ab Pflegestufe 3) von solchen Betreuungskräften im Alltag unterstützt. Damit stieg natürlich auch der finanzielle

Einz Herz für pflegebedürftige Menschen: Landesrat Christian Ragger. Aufwand auf rund 1,5 Millionen Euro.

Bund ist gefordert

der 24-Stunden-Pflege engagiere sich der Bund bereits, aber das sei nur ein kleiner

Teilbereich, die großen Kostenblöcke seien die stationäre und mobile Pflege.

Die 24-Stunden-Pflege Die Aufwendungen haben sich in vier Jahren verdoppelt und auch in den nächsten Jahren sind weitere massive Steigerungen zu erwarten. „Diese Kostenentwicklung droht die Länder und die Gemeinden in allen Bundesländern zu überfordern. Es ist dringend notwendig, dass die Bundesregierung endlich Vorschläge auf den Tisch legt, wie der Bund sich als weiterer Finanzier einbringt, neben den Ländern und Gemeinden sowie den Klienten, die für die mobile Pflege Selbstbehalte leisten“, fordert Landerat Ragger. Bei

• Für die 24-Stunden-Pflege gewähren Bund und Land monatliche Zuschüsse zwischen 225 und 1.100 Euro, je nachdem wie umfangreich die Präsenz ist und ob mit den Haushaltshilfen fixe Dienstverträge oder Werkverträge geschlossen werden. • Die Betreuungsperson kann entweder mit einem Gewerbeschein für Personenbetreuung selbständig tätig sein, oder im Haushalt angestellt werden. • Es gilt eine Einkommensgrenze von netto 2.500 Euro. • Die Kosten der 24-Stunden-Pflege sind (abzüglich Förderung und Pflegegeld) als außergewöhnliche Belastung ohne Selbstbehalt beim Betroffenen, mit Selbstbehalt bei Angehörigen steuerlich absetzbar. • Anträge sind beim Bundessozialamt zu stellen.


REGIONALES

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Kärntner Paradechor feierte sein 20-jähriges Bestandsjubiläum!

Viel Wertschätzung gab es für den Kultur- und Finanzlandesrat Mag. Harald Dobernig anlässlich seiner 30. Geburtstagsfeier Klagenfurt.

Mit einer stimmungsvollen Veranstaltung feierte das Männerdoppelsextett Klagenfurt gestern Abend sein 20-jähriges Jubiläum im Konzerthaus Klagenfurt. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig würdigte den Einsatz des Chores und übergab eine Jubiläumsspende.

Insbesondere das Freiheitliche Bezirksteam von St. Veit mit Obfrau LAbg. STR Wilma Warmuth sowie Gemeindemandataren gratulierten mit einem originellen Geschenk, nämlich mit einem riesigen Holzschlüssel. Dieser wurde in der Friesacher Tageswerkstätte für Behinderte handwerklich hergestellt. „Dieser große“ Schlüssel soll den Zugang zu den Landesfinanzen für weiterhin symbolisieren! LR Dobernig ist ein Referent, der in der Kärntner Landesregierung auch stark für die Interessen der Gemeinden und der Kulturvereine des Bezirkes St. Veit eintritt! Dafür danken wir ihn und wünschen für sein weiteres Wirken viel Erfolg!“ betonte Bezirksvorsitzende Wilma Warmuth engagiert. Im Bild v. l. Vzbgm. Fritz Moser, Maria Moser, LR Harald Dobernig, Bgm. Franz Rainer, Bezirkschefin LAbg. Wilma Warmuth, LAbg. Manfred Stromberger und Gattin Ernestine.

„Die Stärke des Männerdoppelsextetts Klagenfurt ist der freundschaftliche Zusammenhalt der Sänger und die Kameradschaft über 20 Jahre hindurch. Ich bin stolz darauf, dass Kärnten heute über 650 Chöre verfügt und als Musikland weit über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt ist“, so Dobernig. Zum Jubiläum spielte unter anderem die Militärmusik Kärnten unter Oberst Sigismund Seidl auf, moderiert wurde die Veranstaltung von Josef Nadrag. Gemeinsam mit der Militärmusik präsentierte das Doppelsextett eine Auftragskomposition mit dem Land Kärnten. Komponiert wurde dieser moderne Streifzug durch die Kärntner Lieder von Michael Wasserfaller, der auch das Solo übernahm. Unter den Gästen waren auch der Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider und Vizebürgermeister Kulturreferent Albert Gunzer, die dem Männerdoppelsextett das Stadtwappen verliehen. Weiters der dritte Landtagspräsident Johann A. Gallo, Altbürgermeister Leopold Guggenberger und ORF-Direktor Willy Haslitzer. Das Männerdoppelsextett Klagenfurt steht unter der Leitung von Chorleiter Roland Loibnegger und Obmann Richi Di Bernardo. Der im Jahre 1990 gegründete Chor hat derzeit 14 aktive Mitglieder. Die Schwerpunktaktivitäten liegen in der Pflege des alten und neuen Kärntner Liedes. Das MännerDoppelsextett Klagenfurt ist ein „gemischter Männerchor“, die Partnerinnen sind auf vielen der Klangkörper mit dabei. Im Jahr 2004 wurden auf der Burgarena Finkenstein zwei Konzerte zugunsten der Aktion „Kärntner in Not“ durchgeführt.

Im Zuge des traditionellen Kirchtags in Maria Gail entpuppte sich das in Kärnten einzigartige Traktorkufenstechen wie all die Jahre zuvor als Publikumsmagnet. Zahlreiche Clubmitglieder der Freiheitlichen in Villach waren anwesend und feuerten das Team mit LAbg. Roland Zellot und GR Willi Fritz an. Die Besucher freuten sich über Lebkuchenherzen.


10 KärntnerNachrichten I 24. September 2010

REGIONALES Da Tschriasche sagt: „Urlaub bei Freunden stellt er jetzt ein, der Herr Kresse kann kein ordentlicher Kärnten-Freund sein.“

Jedes Jahr lädt der Kärntner Landesfeuerwehrverband unter der Leitung von Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik zum Altkommandantentreffen. Auch Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch besuchte das Altkommandantentreffen im Festsaal in KötschachMauthen: „An diesem Tag gebührt den über 340 Kärntner Altkommandanten für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz unser aller Dank!“

Beim Benefizkonzert der Hospizbewegung Kärnten in der Neuen Burg in Völkermarkt wurden den 23 AbsolventInnen des Grundkurses für Hospizbetreuung, darunter auch GR Gabriele Pitomec, Elfriede Lobnig und Maria Grebenjak, die Zertifikate übergeben. Als Unterstützung zur Fortführung der ehrenamtlichen Arbeit in diesem wichtigen und sensiblen Bereich übergaben die Freiheitlichen Frauen Völkermarkt einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an Mag Renate Kreutzer und Mag. Doris Scheiring.

Stolz auf Freiwillige Feuerwehren! Mit einem großen Festakt beging am Samstag die FF Kremsbrücke ihr 125-Jahr-Jubiläum. Bereits seit dem Jahr 1885 gibt es die Freiwillige Feuerwehr in Oberkärnten, derzeit besteht sie aus 79 Mitgliedern. Auch Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch besuchte den Festakt im Festsaal Kremsbrücke. „Kärntens Feuerwehren prägen das soziale und gesellschaftliche Leben wesentlich mit. Seit 125 Jahren sind die Mitglieder der FF Kremsbrücke bei Brand- und Katastrophenfällen stets einsatzbereit, um die Gesundheit und das Gut der Bevölkerung zu schützen. Für diese Leistung ist nicht nur viel Mut, sondern auch Idealismus, vorbildliche Teamarbeit und guter Zusammenhalt notwendig. Als Feuerwehrreferent macht mich diese hohe Einsatzbereitschaft sehr stolz, vor allem weil es in der heutigen Zeit für viele nicht mehr selbstverständlich ist, sich ehrenamtlich für das Wohl der Mitmenschen einzusetzen“, so Scheuch.

Den Sprung in die Selbstständigkeit wagte kürzlich der Jungunternehmer Maximilian Meschnark und eröffnete in Haimburg seinen Glasereibetrieb Maxi Glas-Expressglaserei-Glasdesign. Bei der Eröffnungsfeier mit dabei LT-Präsident Josef Lobnig, der die Wichtigkeit von Gewerbebetrieben betonte. Im Bild Gerhard Grubelnig, Maximilian Meschnark, Rosemarie Dobernig und Präsident Josef Lobnig.


REGIONALES

Landesrat Harald Dobernig besuchte wichtige Baustelle am Hochrindl! Bei einem Baustellenbesuch konnte sich Finanzreferent LR Harald Dobernig vom Baufortschritt beim neuen Jugend- und Familiengästehaus in Sirnitz/Hochrindl überzeugen. Baubeginn war im Juli, derzeit sind rund 40 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt. Die Eröffnung ist für Dezember 2011 geplant. „Das ist ein wichtiger Impuls für die Wirtschaft und den Tourismus in der gesamten Region. Der Bau selbst schafft Arbeitsplätze. Der Erfolg des Campus Futura in Bleiburg beweist, dass das Konzept der Jugend- und Familiengästehäuser aufgeht und sehr erfolgreich ist“, betont Dobernig. In Sirnitz werden rund 5,46 Mio. Euro investiert. Ein weiteres Gästehaus ist in Weißbriach geplant.

24. September 2010 I KärntnerNachrichten 11

Die U8 des SC Diex gewann das erste Turnier dieser Meisterschaft! Besonders stolz ist der Obmann Anton Napetschnig auf die Jugend, da sie erst vor kurzem mit dem Training begonnen haben. Die Trainer Johannes Napetschnig und Michael Kollmann errangen den Sieg gegen dem SAK, SV Griffen und SK Kühnsdorf. Die Spieler konnten sich über neue Trainingsanzüge freuen. Bei der Siegerehrung dankte der Obmann, Vzbgm. Napetschnig den Eltern sowie allen Unterstützern des SC Diex.

Mit dem JUFA-Gästehaus soll das erste Kärntner Zentrum für Bewegung und Gesundheit entstehen, der Schwerpunkt lautet „Rundum g’sund“. Auf der Hochrindl will man rund 130 Betten schaffen und acht bis zehn Mitarbeiter beschäftigen. Integriert werden Seminar-, Veranstaltungs- und diverse Mehrzweckräume für die Durchführung von Gesundheitsprogrammen. Wohlstandskrankheiten wie Diabetes, Fettsucht, Magersucht oder Bulimie soll durch eine zielgruppengerechte Aufbereitung entgegengewirkt werden. Schwerpunkte des Konzeptes sind der Bezug zur Natur und die aktive Bewegung und Wahrnehmung in der Kärntner Natur.

Erfolgreich schnitt das Team Zellot bei der Teilnahme beim 1. Villacher Feuerwehrlauf ab. 38 Teilnehmer aufgeteilt in 11 Mannschaften haben sich der sportlichen Herausforderung gestellt und waren im Gebiet von Turdanitsch und Tschinowitsch unterwegs. Trotz der Wetterkapriolen haben die drei Läufer (GR Gernot Prinz, Josef Siter und Gottfried Schiestl) die acht Kilometer bestens gemeistert und so den zweiten Platz bei den Gästemannschaften erobert. Bei den Einzelwertungen wurde Gottfried Schiestl Vierter und Josef Siter landete hinter ihm auf dem 5. Platz. Angefeuert wurden sie von LAbg. Roland Zellot und GR Elisabeth Dieringer–Granza. Nach der Siegerehrung wurde noch gemütlich der Lauf analysiert und die Teilnahme für das nächste Jahr schon zugesichert.


12 KärntnerNachrichten I24. September 2010

LESERBRIEFE

Provokation Dass sich die SPÖ nun mit Gegenveranstaltungen zu den offiziellen Feierlichkeiten zum 90-Jahr-Jubiläum des 10. Oktober profilieren will, ist wohl letztklassig. Den 10. Oktober sollte das offizielle Kärnten eigentlich geeint feiern! Auch, dass der SPÖ-Chef die Konsensgruppe zu seinen Veranstaltungen demonstrativ einlädt und dadurch die

Geschichtsklitterung

Ortstafel-Causa während der Feiern zum 10. Oktober in den Vordergrund rückt, kann nur als Provokation angesehen werden. Was die Kärntnerinnen und Kärntner wollen ist jedoch ein friedliches Fest, ohne parteipolitisches Hick-Hack. Alexander Wallner Villach

Urlaub bei Freunden Der neue Kärnten Werbung Chef Christian Kresse will das bisherige Kärnten-Motto „Urlaub bei Freunden“ durch ein neues ersetzen. Ein schöneres TourismusWerbe-Motto wird er aber wohl nicht finden und die Tourismusverantwortlichen werden sich ihr Köpfchen wohl ein bisschen mehr

anstrengen müssen. Das Motto „Urlaub bei Freunden“ ist bereits positiv in den Köpfen der Bevölkerung verankert und sicherlich nicht für die schlechten Tourismuszahlen verantwortlich. Mischelin Nadine Vorderberg

Nur noch peinlich! Der UVP-Bescheid für das Gasdampfkraftwerk Klagenfurt wurde von der Kärntner Landesregierung einstimmig beschlossen. Also auch mit der ÖVPStimme von LR Josef Martinz. Vor Wochen hat seine rechte Hand, ÖVPKlubobmann Stephan Tauschitz noch mittels Anzeige in einer Wochenzeitung unter dem Titel „Klare Worte“ – „Mut kann man nicht kaufen“,

gegen das Gasdampfwerk gewettert! Hatte die ÖVP nun zu wenig Mut, oder gibt es zwischen den einzelnen Funktionären keine Gesprächsbasis? Summa Summarum kann man sagen, eine peinliche ÖVP-Aktion. Die „klaren Worte“ von Herrn Tauschitz haben lediglich zur Verwirrung in der Kärntner Bevölkerung beigetragen. Irene Kenzian Klagenfurt

KN-Abotelefon: 0 463 / 51 15 15 - 0

Während die Kleine Zeitung mit ihrer tendenziösen Schreibweise und Spötteleien dafür sorgt, dass nur Leserbriefe mit einer bestimmten Schlagseite veröffentlicht werden, hat die Kärntner Woche nahezu ihre ganze Nummer der letzten Woche für Wortspenden zum unendlichen Palaver der zweisprachigen Ortstafeln gewidmet. Das sind Leute, die nicht wissen, was sie tun oder sie tun es mit der Absicht Unfrieden zu schüren. Als Pflichtverteidiger gegen die Missachtung einer sogenannten Konsensgruppe glaubte ein Ex-Chefredakteur Stritzl die Leser belehren zu müssen, dass die Slowenen i. J. 600 vor uns Deutsche in Kärnten gesiedelt haben. Er will mit dieser Aussage offensichtlich suggerieren, dass sie einen Raum ohne Volk okkupierten. Er kann ignorieren, dass es vorher das Siedlungsgebiet der Kelten und Illyrer war und dass in der Zeit der Völkerwanderung eine Reihe von Germanenstämmen nicht nur durchgezogen sind. So können z.B. die Kimbern und Teutonen ja nicht mit dem „Romulus und Remus“ durchgefahren sein. Ihre Wanderungen haben Jahrzehnte gedauert und sie haben sich mit der einheimischen Bevölkerung (Kelten etc.) vermischt. Die damals im Alpenraum angesiedelten Gruppen der Slawen, wird man ja wohl nicht gut mit jenen gleichsetzen können, die im 19.

Jahrhundert die Eigenbezeichnung „Slowenen“ angenommen haben (sie geht auf den Priesterdichter Jarnig zurück, der hauptsächlich deutsch geschrieben hat). Das Heimatrecht der Slowenen wurde mit der mutwillig aufgehobenen Kreisky-Regelung ausrechend dokumentiert. Kreisky hat das ausdrücklich betont und er wäre wohl der Letzte gewesen, der einer slowenischen Volksgruppe in Kärnten das absprechen oder dieses einschränken wollte. Kreisky aber wusste, dass die Stärke der Volksgruppe ein flächendeckendes Abstecken mit zweisprachigen Ortstafeln nicht der ethnischen Situation im Lande entsprechen würde. Wer das anstrebt, glaubt einen einheitlichen Sprachund Kulturraum mit Slowenien vortäuschen zu können. Nichts anderes schwebt aber der sogenannten Konsensgruppe vor, die dies unter dem Vorwand von „Verständigung und Versöhnung“ sowie mit der These „Gemeinsames vor das Trennende“ zu stellen, anstreben. Dass die Erfüllung einer solchen Forderung zum Unrecht für die Mehrheit wird, ist für sie kein Thema. Dr. Siegfried Lorber Klagenfurt

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24. September 2010 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Mehr Gewinnmöglichkeiten bei Lotto „6 aus 45“ eit Mittwoch, dem 8. September gibt es bei Lotto „6 aus 45“ attraktive Produktverbesserungen für seine Spielteilnehmer: • garantierte Gewinnsumme von 1 Million Euro für den Sechser Rang • drei zusätzliche Gewinnränge • die Zusatzzahl allein gewinnt • Garantierte Ausschüttung von einer Million Euro im Sechser Gewinnrang – auch ohne Jackpot: Wird der Sechser geknackt und es ist weniger Geld im Sechserrang, wird dieser automa-

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tisch aufdotiert. Damit besteht für die Spielteilnehmer also bei jeder Ziehung die Chance, mit einem Solosechser Millionär zu werden. • Gewinnchancen steigen beträchtlich – und zwar auf das Dreifache. Sogar die Zusatzzahl allein ist bares Geld wert: Wer nämlich außer der Zusatzzahl keine einzige Zahl in einem Tipp richtig getippt hat, gewinnt 1,10 Euro. Die Trefferhäufigkeit wird mehr als verdreifacht, durchschnittlich gewinnt jeder 12. Tipp. • Acht statt fünf Gewinn-

Karin Klippl und Thomas May moderieren abwechselnd die Lotto Ziehung. ©Österreichische Lotterien, Andreas Friess ränge - Der Dreier mit Zusatzzahl und der Vierer mit Zusatzzahl sind neben der Zusatzzahl nun zusätzliche Gewinnränge. Der Vierer

mit Zusatzzahl bringt rund das Vierfache eines Vierers, der Dreier mit Zusatzzahl das rund Dreifache eines Dreiers.

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72552 Ziehung vom Mo., 20. 9. 2010

04874 Ziehung vom Di., 21. 9. 2010

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VO R S C H AU 38. Runde 2010 1: Sturm Graz– Austria Wien X 2: RB Salzburg– SV Ried 3: Rapid Wien– SV Kapfenberg 4: Wacker Innsbruck– SC Wr. Neustadt 5: SV Mattersburgt– LASK Linz X 6: Werder Bremen– Hamburger SV 7: FC St. Pauli– B. Dortmund 8: VfB Stuttgart– B. Leverkusen 9: Schalke 04– Mönchengladb. 10: E. Frankfurt– 1. FC Nürnberg 11: VfL Wolfsburg– SC Freiburg 12: 1. FC Kaiserslautern– Hannover 96 Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 24. September 2010

WIRTSCHAFT

Villacher Bier auf Investitionsoffensive LH Dörfler gratuliert zur topmodernen Filteranlage als wichtiger Beitrag zur Modernisierung und Standortsicherung. Die Villacher Brauerei setzt ihre Investitionsoffensive fort. Kürzlich wurde die neue hochmoderne Filtrationsanlage feierlich eröffnet. Die Kosten dafür wurden mit rund 2.5 Mio. Euro angegeben. Insgesamt wurden in den letzten fünf Jahren an die 15 Mio. Euro investiert. An der Eröffnung mit Bieranstich nahmen die beiden Vorstände, Mitarbeiter, Partner sowie Ehrengäste teil, an der Spitze Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Vizebürgermeister Wally Rettl sowie weitere Stadtvertreter. Der Landeshauptmann gratulierte zum Erfolg und zur Investitionsoffensive der Villacher Brauerei – mit Sudhaus, Gärkeller und Filteranlage - und wies auf seine besondere Beziehung zu diesem Unternehmen

hin, bei dem er selbst 16 Jahre gerne beschäftigt war. Ohne Villacher Bier laufe in Kärnten nichts, dankte er Vorstand und Mitarbeitern. Diese Investition festige die Standortsicherheit des Paradeunternehmens, betonte Dörfler und appellierte an alle Anwesenden, auf Kärntner Produkte zu setzen, soweit dies möglich sei, unter anderem auch auf das Villa-

cher Bier, das „Kärntens Lieblingsbier“ sei. Es soll rund um das Bier Wertschöpfung für Kärnten geben, so Dörfler. Der Konsument müsse verstärkt an seine Heimat und damit an

Arbeitsplätze in Kärnten denken. Bürgermeister Manzenreiter sagte, dass er stolz auf dieses traditionsreiche und erfolgreiche Unternehmen sei. Villacher Bier sei weit über Kärnten hinaus bekannt und geschätzt. Das investitionsfreudige Unternehmen sei Vorbild für andere, so der Bürgermeister. Stellvertretend für alle Mitarbeiter wurde Josef Schlacher, Leiter der Schlosserei innerhalb der Brauerei, bedankt. Die beiden Vorstandsdirektoren Josef Pacher und Cle-

Ganz Kärnten war seit Juni auf der Jagd nach den 7 Villacher Kronekorken Mehr als 100.000 Einsendungen sprechen für sich: das große Villacher Bier Gewinnspiel zählt zu Kärntens größten Gewinnspielen, ein Spiegelbild der hohen Beliebtheit von Villacher Bier. Beim großen Finale am Sonntag in der Genussland Kärnten Halle wurde Markus Schönfelder als Gewinner des MAZDA MX5 vom Autohaus Eisner Villach gezogen. Beim Ladenkastengewinnspiel mit den zehn Finalisten zog er die richtige Nummer! „Der Mazda MX-5 20th Anniversary ist ein Sondermodell, dass in Österreich auf nur 120 Exemplare limitiert ist, mit nummerierter Plakette und wie sonst in purem Villacher Rot, wie unsere neuen Kronekorken“, so Bettina Rabitsch. Armaturenbrett und Überrollbügel sind in Villacher Rot lackiert, maximaler Genuss, maximaler Open-Air Fahrspass! Die beiden Vorstandsdirektoren Clemens Aigner und Josef Pacher verdoppelten den Gewinn der Finalisten und übergaben persönlich an alle Finalisten zwei Jahesbedarfe Villacher Bier, also für jeden 24 Kisten von Kärntens Lieblingsbier. Foto: Villacher Bier

mens Aigner sprachen von einer wichtigen Investition zur Standortsicherung. Diese Modernisierung sei nach Jahrzehnten notwendig geworden und somit ein Zukunftsschritt der Villacher Brauerei. Die alte Filteranlage stammte aus dem Jahr 1972, mit der neuen sei auch die interne Logistik wesentlich verbessert worden. Zukunftswunsch sei es auch, die Flaschenfüllung künftig zu erneuern, wie Pacher sagte. Braumeister Manuel Düregger erklärte den Gästen den Vorgang der Filtration des Bieres. Wie Marketing-Chefin Bettina Rabitsch ausführte, betrage der Ausstoß jährlich an die 300.000 Hektoliter Bier, umgerechnet entspreche dies 44 Millionen Krügerln. Auch die Partnerschaft mit den Villacher Bier-SpezialitätenWirten werde forciert. Ein Miniaturgeschenk der Filteranlage gab es für die Vorstände von Ralph Pohl von der Herstellerfirma KHS Gmbh (Dortmund). KHS ist Spezialist für effiziente Technologien in der Getränke-, Food- oder NonfoodIndustrie. Pater Maximilian erteilte den kirchlichen Segen und segnete ein Kruzifix, das im neuen Filtrationsgebäude aufgehängt wird. Die Eröffnungsfeier endete ganz klassisch mit Bieranstich und Speis und Trank.


24. September 2010 I KärntnerNachrichten 15

KULTUR

„Lange Nacht der Museen“ am 2. Oktober – Bereits 89 Kärntner Kulturinstitutionen nehmen teil

Eine Nacht voller Kunstgenüsse Museen, Galerien und Kulturinstitutionen sind in ganz Kärnten bei der elften „Langen Nacht der Museen“, die am 2. Oktober stattfindet, dabei. Allein in Klagenfurt wird an 44 Standorten Kunst und Kultur geboten, in Villach sind es 17 Standorte. Im Vorjahr konnte Kärnten einen Rekordbesuch von über 38.000 Besuchern verzeichnen, österreichweit waren es rund 440.000 Besucher. Dobernig betonte, dass die „Lange Nacht der Museen“ keine Eintagsfliege sondern ein fixer Bestandteil des Kulturlebens geworden sei: „Kärnten ist auch heuer sehr stark vertreten und mit neuen Kulturinstitutionen dabei. Das ist ein schönes Zeichen für die Vielfalt der Kultur in Kärnten. Besonders freut es mich, dass wir mit dem umfangreichen Kinderprogramm auch dazu beitragen, Kinder und Ju-

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gendliche für Kunst und Kultur zu begeistern.“ Auch das Land Kärnten sei mit seinen Galerien und Museen wieder mit dabei. Schwerpunkt sei unter anderem das Jubiläumsjahr, erklärte der Kulturreferent. So wird im MMKK in Klagenfurt eine Ausstellung zum Thema Heimat zu besichtigen sein. Im Landesmuseum wird in Kürze eine Ausstellung zum Thema „Ja zu Österreich – 90 Jahre Volksabstimmung“ eröffnet. Auch das Landhaus mit dem Wappensaal und dem Fürstenstein kann besichtigt werden. Für Kinder gibt es auch heuer wieder den „Kinderpass“. 21 Museen in Kärnten bieten ein auf Kinder zugeschnittenes Unterhaltungsprogramm an. Im Kinderpass wird jeder Besuch in einem

der speziell gekennzeichneten Kindermuseen mit einem Stempel protokolliert. Jedes Kind, das mindestens drei Museen erforscht hat, kann sich beim „Treffpunkt Museum“ vor dem Stadttheater Klagenfurt sowie am Nikolaiplatz in Villach, eine kleine Überraschung abholen. Wie in den vorangegangenen Jahren liegt ein Booklet als wichtiger Wegweiser auf. Infos unter: http://langenacht.orf.at

Anna Kaiser - neues Buch “Unterm Regenbogen“ it ihrem 11. Buch welches den Titel „UNTERM REGENBOGEN“ trägt, beweist Anna-Maria Kaiser wieder einmal mehr, welch unerschöpfliches, geistiges Repertoire in dieser beliebten Autorin steckt. Ihre vielseitigen Gedichte wollen Mut machen oder zum Nachdenken anregen. Sie zeugen von tiefem Einfühlungsvermögen, guter Beobachtungsgabe und großer Lebenserfahrung. Deshalb findet sich in ihren Büchern nicht nur Humorvolles, sondern auch Trostreiches, Kritisches, Gedichte für Anlässe und vieles mehr, so dass sich jeder Leser, in irgendeiner Form angesprochen fühlt.

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Ihre Auftragsgedichte haben ebenso bereits unzähligen Menschen Freude gebracht. Wer Anna-Maria Kaiser kennt, weiß, dass es ihr ein

großes Anliegen ist, Menschen fröhlich zu stimmen, wie sie als Sprecherin mit ihren humorvollen Pointen immer auftritt. Aus Rundfunk und Fernsehen ist sie nicht nur als Autorin, sondern auch als Gstanzlsängerin bekannt. Sie hat eine Menge Lieder für Chöre geschrieben und bekannte Musikgruppen aus ganz Österreich haben ihre Texte bereits auf Tonträgern. Anna-Maria Kaiser wurde vom Kärntner Bildungswerk

mit dem Silbernen Ehrenzeichen und von der DGZ mit dem Ehrenkrug ausgezeichnet. Beruflich arbeitet sie bei der Fa. Wego als Fachberaterin und als Jour nalistin für Kärntner Nachrichten, im Zentrum Kärnten, und Fenstergucker. Nebenbei noch als Gesundheitsberaterin der Fa. NSA, da ihr auch die Gesundheit ihrer Mitmenschen am Herzen liegt. Ihre Familie, mit Ehemann, vier Kindern und drei Enkelkinder, kommt trotz ihrer vielen Beschäftigungen nicht zu kurz.

Buchpräsentation Samstag, 09. Oktober um 14 Uhr im Gemeinschaftshaus in Brückl.

Mitwirkende: Mit SR Kraig (Mag. Ltg. Nathalya Fotul) Uraufführung zweier Lieder von Anna-Maria Kaiser und Hanzi Artac, SG Wieting (Ltg. Mathilde Krenn), die „Drei Wilderer“ (Ltg. Siegfried Glanzer), „Wendl Buam“ (Ltg. Hans Rattenberger). Ausstellung des Malers Hans Kopacs (Titelbild), Irmi Moik in Memoriam Gerhard Franz Krassnitzer. Es erwartet Sie ein unterhaltsames Programm bei der Buchpräsentation. Das Buch kann im Fachhandel, bei Anna-Maria Kaiser unter Tel: 0664 / 34 51 405, anna.kaiser@aon.at oder im Verlag Friedrich Knapp, Tel: 0650-6047300, redaktion@zentrum-kaernten.at bezogen werden.


16 KärntnerNachrichten I 24. September 2010

SEMINAR

Expedition zum Glück – Entdeckungsreise zum geistigen Potential achen Sie die schönste und zugleich ungewöhnlichste Reise Ihres Lebens! Eine Reise voller spannender Abendteuer und Neuheiten, eine Reise zu sich selbst.

Die Antwort ist: Es sind die eigenen Gedanken, die es schaffen, dass es nicht eintritt. Denn, hin und wieder auf dem Sofa sitzend vom ultimativen Leben mit allen Annehmlichkeiten zu träumen reicht eben nicht, wenn am nächsten Morgen die bisherigen Gedankengänge und –kreisläufe den Alltag wieder bestimmen.

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Auf dieser Reise erkunden Sie den Tempel Ihrer Zufriedenheit! Oder sind Sie schon zufrieden? Ja, dann geht´s sofort weiter zur Quelle Ihres Glücks! Haben Sie die schon gefunden? Haben Sie schon die vielen kleinen Quellen (Beruf/Berufung, Liebe, inneres Ich, Gesundheit), welche in Ihren Lebensfluss münden, getrunken? ... wenn nicht, kommen Sie mit auf die Reise … Wir alle wollen ein erfülltes Leben führen. Ob in der Freizeit oder im Beruf, in der Familie und mit Freunden, überall hoffen wir auf Glück und Zufriedenheit. Doch nichts ist so herausfordernd wie den richtigen Weg zu einem sinnerfüllten, glücklichen Leben zu finden. Machen Sie den ersten Schritt und die „Expedition zum Glück“ kann beginnen.

Persönliche Trainings: im Bereich Partnerschaft & Liebe, Erfolg, Geld, Beruf, Gesundheit, Ängste, erfühltes Leben! Immer wieder kommen Menschen auf mich zu mit den Worten: Ich weiß ja schon alles – und trotzdem klappt es nicht. Meine Ziele/Wünsche habe ich und dennoch werden sie nicht Wirklichkeit.

Wer bin ich ? Ich bin eine Individualistin, mit viel Liebe und Gelassenheit in meinem Wesen, jenseits von geistigen Barrieren. Ich lebe mein Leben in der Wirklichkeit meines Seins. Mein Reichtum an Liebe führt und begleitet mich, ich empfinde tiefe Gelassenheit, Ruhe, Freude und Glück in mir. Mit Dankbarkeit und Demut nehme ich dies an und möchte dieses Ein-fach-sein weitergeben. Erreicht habe ich dies durch meine Ausbildung und Tätigkeit im neuen Geistheilwesen und durch zahlreiche Seminare im Bereich geistige Energiearbeit in Österreich, Schweiz und Südtirol. Wofür stehe ich? Die absolute Freiheit jedes Einzelnen ist besonders wichtig. Freiheit bedeutet für mich f r e i - S e i n für ein neues bewusstes glückliches erfülltes Leben. In der Freiheit liegt die Kraft neue Wege zu beschreiten. Wahre Veränderung findet im Geist/Gedanken statt, erst dann wird dies im Leben/Körper sichtbar. Was kann ich bewirken: Das Denken und die Zusammenhänge von Energien zu vermitteln, um daraus zu sich Selber (eigene Mitte) - zum eigenen Leben - zum Glück zu finden! Ein wichtiger Satz in meinem Leben ...: ALLES IST MÖGLICH!

Was lernen Sie? In Energien zu denken und den bewussten Umgang mit Energien zu verstehen. Den Lebenssinn – Die Lebenskraft und die Lebensziele zu finden, zu erkennen und ins Leben dauerhaft zu integrieren! Wie wahres Glück in Ihnen entsteht! Sie finden zu sich – zum Sein, zu Werten und zu Ihren Träumen! Wie durch die Gesetzmäßigkeit der Energien, Erfolg, Gesundheit und Glück verursacht wird. Wie Sie zum Schöpfer Ihres Glücks werden! Nächster Kurstermin in Kärnten Wann: 9. Oktober 2010 Kurszeit : 9.00 – 17.00 Uhr Preis: Euro 130,— Seminarzentrum Villa Pauer 9210 Pörtschach Sallacherstraße 18

Spezielles Angebot für Firmen: Einstieg Firma Zieht sich Ihre Betriebsphilosophie durch Ihr Unternehmen? (Chef – Reinigungspersonal) Haben Sie das Gefühl Ihre Firma könnte mehr leisten? Wie ist das Betriebsklima? Schwächt Sie der ständig steigende Leistungsdruck, bzw. schwächt der Leistungsdruck Ihre Mitarbeiter? Wie sieht es mit den Personalausfällen aus? Wollen Sie in Ihrer Firma etwas verändern und wissen nicht was? Ihr Unternehmen wird von Energien gesteuert – von welchen liegt in Ihrer Hand! Kontaktieren Sie mich: Andrea Steiner, Mental-Energietraining Mobil +43664/5006379 Email andrea.steiner@gmx.at


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