26.-29. August 2010 Nr. 33 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 20. August 2010
www.kaertnermessen.at
Der Heimatherbst ruft!
Hunderte Veranstaltungen in ganz Kärnten: Das Erfolgskonzept wird fortgesetzt!
Kärntens Familienpolitik auf dem richtigen Weg: Höchste Zunahme bei Geburten in ganz Österreich!
Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch: Druck der Bundesländer für Reformen im Schulbereich steigt!
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2 KärntnerNachrichten I 20. August 2010
THEMA DER WOCHE
Kärntens Familienpolitik ist auf dem richtigen Weg LH Dörfler: Rahmenbedingungen in Kärnten unterstützen Trend zu mehr Geburten Die in der vergangenen Woche von der Statistik Austria präsentierte Geburtenstatistik des ersten Halbjahres 2010 veranlasst Familien- und Kindergartenreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler zu großer Freude. So verzeichnet das Bundesland Kärnten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 im Österreichvergleich der anderen Bundesländer mit Abstand die höchste Zunahme bei Geburten. „Ein Plus bei den Geburten von knapp zehn Prozent ist ein sensationeller Wert, der zeigt, dass es in Kärnten einen positiven Trend zu mehr Kindern in der Familie gibt“, zeigt sich der Landeshauptmann erfreut.
Ausgezeichnete Rahmenbedingungen Mit der seit Jahren vorangetriebenen Familienpolitik des Landes Kärnten ist es gelungen, sehr gute Rahmenbedingungen für Familien und Kinder zu schaffen und besonders für Frauen die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf zu forcieren. Kärnten ist dabei das einzige Bundesland, das für alle Neugeborenen das Babygeld eingeführt hat, um Familien in der ersten Phase nach der Geburt ihres Kindes auch entsprechend finanziell zu unterstützen. Zudem weist Kärnten die höchste Familienförderung bzw. den Familienzuschuss
Stolz auf familienpolitische Meilensteine: Landeshauptmann Gerhard Dörfler. auf und hat bereits vor drei Jahren das verpflichtende Kindergartenjahr vor Schuleintritt eingeführt, welches Kinder bestens auf die Schule vorbereitet. „Hier hat sich Kärnten klar als Vorreiter einen Namen gemacht, weshalb unser Modell auch von anderen Bundesländern übernommen wurde“, erklärt Landeshauptmann Dörfler.
Überangebot an Betreuungsplätzen Außerdem hat Kärnten im Gegensatz zu anderen Bundesländern wie Wien, die nicht ausreichend Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung stellen, ein Überangebot an Kinderbetreuungs-
plätzen. „In Kärnten haben wir derzeit einen Überschuss von über tausend Kinderbetreuungsplätzen“, so der Kindergartenreferent, der damit unterstreicht, dass für Frauen, die nach der Geburt ihres Kindes wieder in den Arbeitsprozess einsteigen wollen, ausreichend Betreuungsplätze für ihre Kinder zur Verfügung gestellt werden. Zudem investiert Kärnten permanent in den weiteren Ausbau des Kinderbetreuungsnetzes. Laut Landeshauptmann Dörfler ist Kärnten das einzige Bundesland, das alle Förderungen und somit jegliche finanzielle Unterstützung seitens des Bundes im Rahmen der
15a Vereinbarung ausgeschöpft hat und dadurch in den letzten zwei Jahren knapp 700 neue Kinderbetreuungsplätze schaffen konnte.
Familienbundesland Nummer eins „Kärnten ist das Familienbundesland Nummer eins. Wir haben hier die besten Rahmenbedingungen für Familien und Kinder und werden an dieser vorbildhaften Politik auch weiterhin festhalten“, stellt Landeshauptmann Gerhard Dörfler klar, der davon ausgeht, dass der positive Trend von mehr Geburten auch weiterhin anhalten wird.
20. August 2010 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE
Doppelgleisigkeiten im Bildungssystem beenden LHStv. Uwe Scheuch: Bundesregierung muss sich endlich zu einer Entscheidung durchringen. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene unbestritten ist der Handlungsbedarf zur Modernisierung des österreichischen Bildungssystems. In der Debatte rund um die Kompetenzaufteilung bei den Lehrern drückt der Kärntner Bildungsreferent DI Uwe Scheuch jetzt aufs Tempo und fordert mehr Initiative der Bundesregierung. Uwe Scheuch: „Die Doppelgleisigkeiten bei den Lehrerkompetenzen müssen schleunigst beendet werden. Kein Mensch braucht ein zwischen Bund und Land aufgesplittertes System. Das ist ineffizient, langsam und führt nur zu Mehrkosten auf beiden Seiten.“ Daher müsse sich die Bundesregierung endlich zu einer Entscheidung durchringen und dann mit der Landeshauptleutekonferenz in Verhandlung treten. Das Bundesland Kärnten habe schon vor langem eine Verlängerung der Schulkompetenzen gefordert.
Nägel mit Köpfe machen Für Bildungsreferenten Scheuch ist klar, dass nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden müssten. „Die Lehrerkompetenzen müssen zusammengelegt werden. Kärnten wird das Thema Lehrer daher bei der nächsten Landeshauptleutekonferenz mit Nachdruck ansprechen. Die Landeshauptleute müssen sich
über ein stimmiges Gesamtpaket einig werden.“ So sollten auch die Themen Gesamt- und Ganztagsschule, sowie die Integrations- und Bildungsproblematik dringend behandelt werden, fordert LHStv. Scheuch. „Um eine solide Schulpolitik betreiben zu können, sei die Schnürung eines Zukunftsschulpaketes dringend notwendig. Dieses muss sich vom veralterten und antiquierten System Neugebauer unterscheiden“, so Uwe Scheuch weiter. Kritisch äußerte sich LHStv. Scheuch zu den Mißtönen innerhalb der Bundesregierung: „Ich halte es für nicht besonders kollegial, wenn man hinter dem Rücken der zuständigen Ministerin mit einzelnen Ländern Gespräche führt. Faymann wäre gut beraten, in dieser Frage auf die Fachkompetenz des Unterrichtsministeriums zu vertrauen. Fingerspitzengefühl und Führungsstärke sind angesagt, nicht Geheimniskrämerei und Intrigantentum.“
Handlungsbedarf Ein akkordiertes Vorgehen sei das Gebot der Stunde. „Alle Beteiligten sehen den Handlungsbedarf. Daher sollten sich Bundeskanzler und Unterrichtsministerin im Sinne einer erfolgreichen Schulpolitik endlich lösungsbereit zeigen. Die Bundesländer, allen voran die Bildungsregion Kärnten, stehen bereit“, erklärt der Bildungsreferent.
FPK-Landesparteiobmann DI Uwe Scheuch.
Geforderte Verbesserungen im Bildungssystem • Optimale Ausbildung der Kinder als Mittelpunkt aller Modernisierungsschritte • Doppelgleisigkeiten abschaffen • Zusammenführung der Kompetenzen von Bund und Land • Personal und Finanzen in einer Hand • Schnellere Verwaltung und effizienterer Einsatz der Lehrer • Verjüngung des Lehrkörpers • Beachtung regionaler Anforderungen • Bewahrung der Strukturen für Kleinschulen • Förderung von Projekten wie der Neuen Mittelschule • Realistischer Stellenplan mit ausreichenden Ressour cen für Individualförderung
4 KärntnerNachrichten I 20. August 2010
HINTERGRUND
Kosten für Logistik bei mobiler Pflege senken! Das Sparen bei Fahrtkosten und Verwaltung ist ein Gewinn für die Klienten der mobilen Pflege in Kärnten! Insgesamt 472.000 Stunden haben die 1.500 tüchtigen Mitarbeiter/innen der mobilen Pflegedienste in Kärnten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres für 6.500 pflegebedürftige Menschen in deren Wohnungen erbracht.
Sparsame Verwaltung Die Gemeinden und das Land haben dafür 12 Millionen Euro bereitgestellt. Die Betroffenen bezahlten aus ihrem Pflegegeld 5,4 Millionen Euro. Doch das Problem dabei: Ein großer Teil dieses Geldes wird nicht für die eigentlichen Pflegetätigkeiten aufgewendet, sondern fließt in die Verwaltung und die Fahrtkosten. Der Aufwand für die Fahrten und Logistik betrug sagenhafte 7,4 Millionen Euro! Auf diesen Umstand weist auch Soziallandesrat Christian Ragger hin. „Derzeit fließen von jedem Euro, der für die mobile Pflege gezahlt wird, 42 Cent in Verwaltung und Fahrtaufwand – das ist auf Dauer nicht hinzunehmen“, erklärt LR Ragger. .
Wertvolle Arbeitszeit direkt für Pflege
Zur Veranschaulichung: Der Stundentarif für eine diplomierte Pflegekraft beträgt
heuer 57 Euro. 33,06 Euro werden davon direkt für die Pflege eingesetzt, 23,94 Euro gehen für die Logistik auf. So saßen die Mitarbeiter/innen der mobilen Dienste von Jänner bis Juni 115.000 Stunden im Auto, wobei sie 4,3 Millionen Kilometer verfuhren. Dieser Aufwand entspricht einem Gegenwert von rund 6 Millionen Euro für Arbeitszeit und Kilometergeld. Diese Summe muss mit den Beträgen finanziert werden, welche Land und Gemeinden und die Pflegebedürftigen pro Einsatzstunde bezahlen. Hinzu kommen noch weitere 1,6 Millionen Euro, welche die 12 Anbieter für ihre Verwaltung und die Einsatzplanung benötigten. „Die Bemühungen des Landes, diese Logistikkosten zu senken, stoßen bei mehreren Anbietern auf positive Resonanz. „Es sind daher bereits kleine Erfolge erkennbar. Erstmals seit Bestehen der mobilen Dienste in Kärnten konnte die Zahl der gefahrenen Kilometer im Jahresvergleich gesenkt werden; zwar nur um 100.000 km, also zwei Prozent, – aber immerhin“, so Landesrat Ragger.
Neuerungen für effizientere Planung Es gibt auch eine technische Neuerung: Bei allen Anbietern wird ein Tourenplanungsprogramm installiert,
Landesrat Christian Ragger mit welchem ein möglichst effizienter Einsatz der Pflegekräfte per EDV erreicht wird. Der Soziallandesrat hofft, dass mit diesem Projekt überflüssige Kilometer und vergeudete Arbeitszeiten der Pflegekräfte verhindert werden können. Es ist auch zu hoffen, dass sich die Anbieter mehr absprechen und für die Mitarbeiter/innen Touren planen, die möglichst kurze Wege zwischen den Klienten ergeben. „Jeder Kilometer, der nicht gefahren werden muss und jede Arbeitsstunde, welche ein Pflegekraft nicht im Auto, sondern bei den Klienten erbringt, ist ein Gewinn“, betont Landesrat Christian Ragger.
Tarife der mobilen Pflege Die derzeitigen Stundentarife in der mobilen Pflege sind: 57 Euro für diplomierte Kräfte; 38,50 Euro für PflegehelferInnen und 28,90 Euro für HeimhelferInnen (+ 4 Prozent). Land und die Gemeinden bezahlen für jede Pflegestunde zu Hause mehr als zwei Drittel der Kosten. Den Rest müssen aber die Betroffenen je nach Einkommen mit ihrem Pflegegeld bestreiten bzw. als Selbstbehalt erbringen. Das Gesamtbudget für die mobile Pflege wurde gegenüber 2009 um 5 Prozent auf 35 Millionen Euro erhöht.
20. August 2010 I KärntnerNachrichten 5
HINTERGRUND
Herbstliche Entdeckungsreise durch das Land Kärnten! Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig lobten den Kärntner HeimatHerbst als wichtige Veranstaltungsreihe zur Saisonverlängerung Unverzichtbar für den Tourismus sei der HeimatHerbst, der viel zur Saisonverlängerung in Kärnten beitrage. Das bekräftigten Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Volkskulturreferent Landesrat Harald Dobernig bei der Präsentation des HeimatHerbstes 2010 im Freilichtmuseum Maria Saal. Die im Jahr 2003 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe findet heuer bereits zum achten Mal statt. 2009 gab es 71 teilnehmende Gemeinden mit 105 Veranstaltungen und rund 220.000 Besucher. Heuer sind 74 Kärntner Gemeinden mit 110 Veranstaltungen dabei (erstmalig Rennweg, Techelsberg, Grafenstein und Kleblach-Lind). Auch die Kooperation mit der Klagenfurter Herbstmesse gibt es wieder, wo beim beliebten HeimatHerbst-Quiz ein RadioKärnten-Tag für eine Gemeinde zu gewinnen ist.
Die Mischung macht’s aus „Wir verstehen es, alle Jahreszeiten gebührend zu feiern“, sagt der Landeshauptmann, für den der HeimatHerbst eine ganz besondere Mischung aus Kulinarik, altem Handwerk und Kärntner Brauchtum ist: „Der HeimatHerbst ist Identität für die Kärntner selbst und für den Tourismus, gerade die ehrliche
und bodenständige Kulinarik wird gestärkt.“ Hier werde „senza confini“ tatsächlich gelebt, Anbieter aus den Nachbarländern würden bei uns teilnehmen, im Gegenzug gebe es auch sehr viele Kärntner Anbieter bei Veranstaltungen in Italien oder Slowenien. Außerdem würden neben zahlreichen begeisterten Kärntnern, auch sehr viele Tagesgäste aus Slowenien und Italien die abwechslungsreichen Veranstaltungen des HeimatHerbstes besuchen. „Man begibt sich auf eine herbstliche Entdeckungsreise durch das Land, es findet innerhalb Kärntens ein reger Austausch der Besucher statt“, ist der Landeshauptmann erfreut. Er weist weiters darauf hin, dass der heurige Veranstaltungsreigen eine ganz besondere Herausforderung sei, werde doch der große Festumzug zum stolzen Jubiläum „90 Jahre Kärntner Volksabstimmung“ die Abschlussveranstaltung des HeimatHerbstes sein. „Der HeimatHerbst und der Jubiläumsumzug bilden eine sehr gute Symbiose“, betont Landeshauptmann Dörfler.
Erfolgreiche Entwicklung „Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass wir mit dieser erfolgreichen
Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Mag. Harald Dobernig: „Tradition bewahren und leben.“
Veranstaltungsreihe auf dem richtigen Weg sind“, sagt auch Volkskulturreferent Harald Dobernig. Der HeimatHerbst sei kein künstliches Produkt sondern über die Jahre gewachsen und ein verbindendes Glied für die Volkskultur: „Er ist ein Stück Kärntner
Identität, ein Stück Kärntner Heimat.“ Und der Landesrat versichert: „Der HeimatHerbst ist ein sehr erfolgreiches Produkt und steht nicht zur Diskussion, er wird ganz sicher weiterbestehen bzw. ausgebaut werden!“
6 KärntnerNachrichten I 20. August 2010
LANDESPOLITIK
Bildungsseminare der „Freiheitlichen in Kärnten“ Aufgrund der großen Nachfrage werden im Herbst weitere Seminare angeboten Die Freiheitlichen in Kärnten bietet in mehreren Modulen Basiswissen für politische Funktionäre an, welche in den einzelnen Bezirken durchgeführt werden. Für das 2. Halbjahr 2010 werden angeboten: • Bildungsseminar I: „Die Geschichte der Freiheitlichen in Kärnten“ Wie verkaufe ich erfolgreich meine politische Arbeit, AGO Schulung, Aktuelle politische Themen. • Bildungsseminar II: „Das politische System in Österreich“ Erfolgreicher Umgang mit Medien Innovative Arbeit auf Gemeindeebene Wie führe und leite ich Ortsgruppen und Fraktionen. Als Trainer stehen erfolgreiche Funktionäre die jahrelang in den entscheidenden Funktionen erfolgreich gearbeitet haben und auch theoretisches Fachwissen besitzen zur Verfügung. Darüber hinaus werden auch Spezialseminare angeboten, wie zum Beispiel: • Erfolgreich in den Medien – gewusst wie! Ein Crashkurs für politische Funktionäre • Begeistern und Gewinnen • Die richtige Anwendung der AGO • Die politische Rede - Die Kunst zu Überzeugen • Österreich in der EU
Die Seminar- und Ausbildungsleiter Abg.z.NR. Martin Strutz und LAbg. Manfred Stromberger.
Wie Sie sich anmelden können! Anmeldung und Auskünfte: Roswita Schenn, FPK- Landesgeschäftsstelle, Telefon: 0463/56404 – 0, E-Mail: office@freiheitliche-ktn.at
„Stolz darauf, Kärntner zu sein!“ ie bereits vor drei Jahren erhalten auch heuer alle Kärntnerinnen und Kärntner die Möglichkeit, günstig eine Landes-Fahne zu erwerben.
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Unter dem Motto „Gestern, heute, morgen“ begeht das Land Kärnten heuer das Jubiläum „90 Jahre Volksabstimmung. Wie bereits vor drei Jahren erhalten auch heuer alle Kärntnerinnen und Kärntner die Möglichkeit, günstig eine Landes-Fahne zu erwerben. „Eine stolze Kärntnerin und ein stolzer Kärntner trägt seine Liebe zur Heimat nicht nur im Herzen sondern zeigt es auch nach außen“, so Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „Wir haben die Emotion richtig eingeschätzt“, zeigt sich der Landeshauptmann sehr erfreut über die hohe Nachfrage. „Der 10. Oktober 2010 ist ein besonderer Tag für das ganze Land. Durch unsere Initiative wird mitge-
holfen, das Land für diesen Festtag zu schmücken!“ Verschiedene Fahnen stehen zur Auswahl Eine drei Meter lange Fahne ist um 40 Euro erhältlich, die vier Meter lange Ausgabe um 45 Euro. Zusätzlich sind heuer auch Fahnen mit Wappen erhältlich, (55 Euro bzw. 60 Euro). Zu bestellen sind die Fahnen unter http://www.10-oktober.at oder unter Tel. 050536 - 30518.
8 KärntnerNachrichten I 20. August 2010
REGIONALES Sprechtage der Behindertenanwältin Die Leiterin der Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung, Mag. Isabella Scheiflinger, hält im August wieder Sprechtage ab. Die Termine: 24. August 2010: 14.00 bis 16.30 Uhr, Gailtalklinik Hermagor, Büro der Sozialarbeiterin 25. August 2010: 14.00 bis 16.30 Uhr, Bezirkshauptmannschaft St. Veit/Glan, Sitzungssaal, Parterre
LR Dobernig bei Betriebsbesuche in Oberkärnten: Einen ganzen Tag widmete Finanzlandesrat Harald Dobernig kürzlich den Oberkärntner Unternehmen. Er konnte sich bei verschiedenen Firmen des Vereines Industrie und Gewerbe Oberkärnten (IGO) von den Aktivitäten und der guten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen. Der Finanzreferent besuchte unter anderem die Firma Peter Seppele GmbH und die Firma Lindner Recyclingtech in Feistritz, die GEO-TEC Solartechnik in Spittal, Metallbau Wilhelmer in Kolbnitz und OSMA TrockNERsysteme in Obervellach.
26. August 2010: 14.00 bis 16.30 Uhr, LKH Wolfsberg, Betriebsratsbüro 27. August 2010: 10.00 bis 12.00 Uhr, Ordination Dr. Huber, Spitalhaus, 9821 Obervellach 32
Länderspiel im EURO-Stadion Klagenfurt: Auch wenn die Österreichische Nationalmannschaft zuletzt beim Länderspiel gegen die Schweiz verloren hat, eine freundschaftliche Verbindung zwischen Kärnten und der Schweiz besteht spätestens seit der Europameisterschaft vor zwei Jahren. Kürzlich wurde vom TCU Flattach das neue Tennisclubhaus mit kirchlichem Segen unter der Teilnahme von Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler eingeweiht. Dabei nutzte Dörfler die Gelegenheit dem Vereinsobmann Alois Janschütz sowie Bürgermeister Kurt Schober herzlichst zu gratulieren. Der TCU Flattach wurde 1979 gegründet und hat über 40 Mitglieder. Seine Herrenmannschaften spielen in der 1. und 3. Klasse, sein Damenteam in der 1. Klasse.
Immer klare Sicht mit den Kärntner Nachrichten!
So überraschte der Schweizer Startrainer Othmar Hitzfeld Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit einem Schweizer Teamdress mit dem Schriftzug Dörfler. Umgekehrt wurden vom Kärntner Landeshauptmann für den Teamtrainer Othmar Hitzfeld und CoTrainer Michel Pont eine Kärnten-Box verschenkt sowie für die Spieler Kärnten-Handtücher. „Für das erfrischende Bad im Wörthersee morgen nach dem Spiel“, so der Landeshauptmann. Startrainer Hitzfeld outete sich als Kärnten-Fan: „Ich habe schon einmal in Velden Urlaub gemacht und Kärnten als herrliches Land mit wunderschöner Landschaft und gastfreundlichen Menschen kennen gelernt.“
REGIONALES
20. August 2010 I KärntnerNachrichten 9
Alles Gute zum 50er, Albert Gunzer! Nun hat auch Klagenfurt seinen eigenen Kirchtag. Erstmals ging dieser vergangen Sonntag im Restaurant Wienerwald in der Innenstadt für die Klagenfurterinnen und Klagenfurter sowie Touristen über die Bühne. Die vielen Kirchtagsgäste, unter denen auch Brauchtumsreferent LR Harald Dobernig war, vergnügten sich bei Kirchtagsschmankerln, Unterhaltungsmusik von den „Stromlosen“ und einer Trachtenmodenschau aus dem Hause Strohmaier. Moderiert wurde das stimmungsvolle Unterhaltungsprogramm von Joe Kohlhofer. Den Festbieranstich nahmen Landesrat Dobernig und Bürgermeister Christian Scheider vor.
Kunstausstellung auf der Burg Hochosterwitz: Einen Besuch stattete Kulturlandesrat Harald Dobernig der Burg Hochosterwitz und den neu eröffneten Räumlichkeiten ab. Die Führung durch die neue Ausstellung, welche die Khevenhüller als Kunstsammler einst und jetzt sowie deren beeindruckende Geschichte vorstellt, übernahm Graf Karl Khevenhüller-Metsch. „Mit der Kombination aus Gemälden, Geschichten und Musik ist ein herausragendes und spannendes Gesamtkunstwerk in den neu eröffneten Räumen der Burg entstanden“, gratulierte Landesrat Dobernig. Zur Ausstellung, die noch bis 15. September geöffnet ist, wurde auch eine Publikation mit Geschichte und Bildern herausgegeben.
Der Klagenfurter Vizebürgermeister Albert Gunzer feierte diese Woche seinen 50. Geburtstag. Landeshauptmann Gerhard Dörfler, LHStv. Uwe Scheuch, Bürgermeister Christian Scheider und Stadträtin Christine Jeremias überraschten ihn deshalb mit einer 50 km/h-Tafel. Gemeinsam gratulierten sie ihm zum „Runden“. Die „Kärntner Nachrichten“ schließen sich den Glückwünschen ganz herzlich an!
Die Kärntner Nachrichten jetzt zum Vorteilspreis abonnieren!
Weltmeisterschaftliche Stimmung kam in Gnesau auf, als der neue Kleinfeld-Fußballplatz der Gemeinde direkt neben der Volksschule eröffnet wurde. Die Stars dabei waren die U8-Kicker aus Sirnitz, Himmelberg und Reichenau, die sich ein spannendes Turnier lieferten. Bei der Eröffnungsfeier und Siegerehrung stellte sich auch Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler ein.
10 KärntnerNachrichten I 20. August 2010
REGIONALES Da Tschriasche sagt: Das Ende des Sommers ist auch nicht mehr weit, ganz Kärnten sich heifti auf den Heimatherbst gfreit.
Groß aufgespielt wurde beim „Cici“ in Kirschentheuer: Im Zuge der Sparvereinsauszahlung 2010 veranstaltete Gheorghe Anghel, der ein langjähriger Wegbegleiter und Freund unseres verstorbenen Landeshauptmannes Jörg Haider war, ein großes Sommerfest. Auch Landesrat Harald Dobernig ließ es sich nicht nehmen, persönlich dabei zu sein. Vzbgm. Johann Werdinig bedankte sich für das Fass Bier, dass LR Harald Dobernig sponserte. Ebenfalls mit dabei: Bundesrat Peter Zwanziger, GR Lukas Moser sowie Guste und Werner Markowitz. Ganz im Zeichen der kulinarischen Genüsse stand kürzlich zum zehnten Mal das traditionelle Jauntaler Salamifest im Stiftshof Eberndorf, das rund 5.000 begeisterte Besucher anlockte. Brauchtumsreferent LR Harald Dobernig hob die Bedeutung des Salamifestes für die ganze Region hervor.
Das Qualitätsprodukt des Lesachtaler Specks zog Landeshauptmann Gerhard Dörfler in die Firma Lesachtaler Fleisch von Markus und Leo Salcher in St. Lorenzen im Lesachtal. Mit dem Gasthof Salcher in St. Lorenzen ist seit Generationen eine kleine Fleischhauerei verbunden. Seit 2005 gibt es die Lesachtaler Fleisch OEG. Deren Credo ist es, die von den heimischen Bauern angebotene, hochwertige Fleischqualität zu köstlichem Fleisch und Wurstspezialitäten zu verarbeiten.
REGIONALES
Tag der offenen Tür bei Holzwerke Stingl: Im Jahre 1976 wurden die Holzwerke Stingl von Maximilian und Edith Stingl gegründet. „2005 wurden die Holzwerke Stingl als bester Familienbetrieb Kärntens ausgezeichnet, weiters erhielten sie im selben Jahr die Kärntner Löwen. Besonders wichtig ist der Betrieb für die Wertschöpfung der Region, da die Unternehmensgruppe ca. 120 Arbeitnehmer konstant beschäftigt“, erklärt LHStv. Scheuch.
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Sonne für die Seele: Pro mente stand kürzlich ganz im Mittelpunkt eines Radio Kärnten Frühschoppens und eines großen Festaktes in Altenmarkt im Gurktal. Grund dafür war die Eröffnung eines weiteren dezentralen Standorts, womit sechs neue Arbeitsplätze für Menschen mit psychischen, mentalen und sozialen Problemen geschaffen werden konnte. Damit folge pro mente seinem Grundsatz, dass Integration möglichst nahe an der Lebenswelt der Betroffenen statt finden soll, so Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Der Landeshauptmann dankte allen, die mitgeholfen haben, dieses Projekt auf die Beine zu stellen. „Gurktaler halten zusammen“, betonte Dörfler.
In der kommenden Woche wird mit der Sanierung der L 87 Poggersdorfer Straße im Bereich zwischen Pischeldorf und Elblhof begonnen. Hierzu lud Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler gemeinsam mit dem stv. Straßenbauamtsleiter Thomas Unterüberbacher zu einem Lokalaugenschein und informierte sich bei Straßenmeister Alfred Woath sowie stv. Projektleiter Paul Bernsteiner über die Details. Auf der Baustelle vor Ort war auch der Gemeindevorstand Sylvia Obrietan (Gemeinde Poggersdorf). Sie hob gemeinsam mit Landeshauptmann Dörfler die Bedeutung dieser Straßenverbindung hervor und zeigte sich über die nun in Angriff genommene Verbesserung der Fahrbahn erfreut. Die Baukosten für den nun ersten Teil werden mit 71.000 Euro angegeben, der neue Straßenbelag soll bereits Anfang September aufgebracht sein.
Wieder eine gelungene Veranstaltung der Freiheitlichen in Eberstein. Sie fuhren mit dem Bus und mit privaten PKWs mit gesamt 63 Personen zu den KarlMay-Festspielen nach Weitensfeld. Die Vorstellung, „Der Schatz im Silbersee“, das hervorragende Ensemble mit Thomas Koziol als Winnetou, Albert Fortell als Old Shatterhand , Helmut Pucher als Sam Hawkens, usw., der sensationell günstige all inkl. Preis und das gute Wetter waren eine Klasse für sich und nicht mehr zu überbieten.
KN-Abotelefon: 0463 51 15 15 - 0
12 KärntnerNachrichten I 20. August 2010
LESERBRIEFE
Einmaliger Festakt! Das Fest der Kärntner Freiheit an der Demarkationslinie bei der Gurkerbrücke war eine Veranstaltung, an der es nichts auszusetzen gibt. Die Kranzniederlegungen bei den Denkmälern an der Mauth und dem Landesdenkmal an der Gurkerbrücke sowie der anschließende Festakt, die kulturelle Umrahmung und die Ansprachen mit den Inhalten waren zeitgemäß und nicht rückwärtsgewandt. Als Kärntnerin des Grenzlandes kann ich dem Kärntner Abwehrkämpferbund zu dieser mehr als gelungenen Veranstaltung nur gratulieren und danken. Diese Veranstaltung mit 700 – 800 Besuchern zeigte wieder einmal die große Verbundenheit und Liebe der Kärntner zu ihrer Heimat in Zeiten wie diesen. Daher war die Kritik
des Herrn Präsidenten Schober in keiner Weise gerechtfertigt und völlig unangebracht. Die Wahrheit tut weh, sie ist aber jedermann zumutbar, vor allem jenen, die mit der Kärntner Geschichte und der Ortstafelsituation sorglos und locker umgehen. Das ist kein respektvoller Umgang mit der Geschichte des Landes, die uns doch den Anschluss an Jugoslawien mit einer jahrzehntelangen titokommunistischen Diktatur, wie auch den Balkankrieg erspart hat. Das ist die Dimension des Kärntner Freiheitskampfes. Für die Einheit und Freiheit des Landes sind wir auch nach 90 Jahren den Kärntner Freiheitskämpfern dankbar. Elisabeth Paulitsch Gallizien
Konsensgruppe Der Konsensgruppe ist zu empfehlen, sich bei Landeshauptmann Durnwalder in Südtirol zu melden, um ihm bei der Bewältigung, 32.000 zweisprachigen Hin-
Der heutige Zeitgeist!
weistafeln aufzustellen, behilflich zu sein. Rudolf Rampitsch Neuhaus
Dank an Landesrat Dobernig Die Aussage von Landesrat Dobernig bei der beeindruckenden Feier an der Demarkationslinie an der Gurker Brücke, dass nur eine Minderheitener mittlung Grundlage für die Lösung der Ortstafelfrage sein kann, ist in der Demokratie der einzig richtige Weg. Das müsste für die Kärntner Slowenen doch eine Selbstverständlichkeit sein. Warum sie es ablehnen, sich zur eigenen Ethnie/Volksgruppe zu bekennen, obwohl sie eine der bestgeförderten Minderheiten in Europa sind, lässt natürlich viele Fragen offen. Dass wir heute Gott sei Dank junge Politiker haben wie einen Landesrat Dobernig, der uneingeschränkt zur Kärntner Geschichte,
zum Vermächtnis und zum Erbe unserer Großväter steht, ist für Kärnten eine erfreuliche Entwicklung. Die Attacken des Präsidenten Schober gehen völlig ins Leere. In einer gelebten Demokratie muss es doch möglich sein, verschiedene Meinungen vertreten zu können, ohne gleich als „rückwärtsgewandt“ und nicht europäisch bezeichnet zu werden. Wo bleibt da die Einstellung des Herrn Präsidenten zu einer der wichtigsten Wesensart eines d e m o k ra t i s c h e n Rechtsstaates? Offensichtlich hat Herr Präsident Schober damit ein großes Problem. Siegfried Cesar Spittal/Drau
Es ist nichts Neues, wenn den bekannten „Pflichtverteidigern“ der Konsensgruppe und des KHD, den Herren Stritzl, Mory und Schober, in der Kleinen Zeitung immer wieder aufgrund ihrer Blattlinie die Gelegenheit geboten wird, jene, die in der Kärntner Ortstafelfrage eine andere Position vertreten, attackieren zu können. Dass sich der Kärntner Heimatdienst aufgrund seines Verhaltens, besonders in der Kärntner Ortstafelfrage, selbst ausbremst und ausgrenzt, darauf sind die so genannten „Pflichtverteidiger“ bis heute nicht gekommen. Veranstaltungen der Konsensgruppe, wie zuletzt in St. Michael bei Bleiburg mit 40 Personen (Bericht Kleine Zeitung), zeigen,
dass im betroffenen Gebiet des Grenzlandes an der Konsensgruppe so gut wie kein Interesse besteht. Es ist nicht nachvollziehbar, dass gerade jene Medien, die die maßlosen Forderungen der Slowenen in der Vergangenheit so interpretierten, dass diese unweigerlich auf die Gründung eines Staates im Staate hinaus laufen, was in weiterer Folge die Verfassungstreue der Slowenen in Frage stellen würde. Wenn nun ein Politiker, wie Landesrat Dobernig, klare Worte zur Ortstafelfrage findet, kann das nur begrüßt werden. Die darauf folgende Medienkritik zeigt den herrschenden Zeitgeist, wenn es um die Kärntner Heimat geht. Dietmar Miklau Völkermarkt
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
20. August 2010 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
Ab 8. September 2010:
Mehr Gewinnmöglichkeiten bei Lotto „6 aus 45“ otto „6 aus 45“ präsentiert sich ab der Ziehung vom 8. September neu und bringt attraktive Produktverbesserungen für die Spielteilnehmer: •garantierte Gewinnsumme von 1 Million Euro für den Sechser Rang •drei zusätzliche Gewinnränge •die Zusatzzahl allein gewinnt
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Die wichtigste Änderung am wichtigsten Produkt seit der Einführung einer zweiten wöchentlichen Ziehung im Jahr 1997 belässt den Charakter unverändert und sorgt doch dafür, dass sowohl die Chancen auf einen Gewinn, als auch die Höhe des Sechsers steigen. Diese Neuerungen sind dank einer höheren Gewinnausschüttung sowie einer Preisanpassung auf 1,10 Euro pro Tipp möglich. • Garantierte Ausschüttung von einer Million Euro im Sechser Gewinnrang – auch ohne Jackpot: Wird der Sechser geknackt und es ist weniger Geld im Sechserrang, wird dieser automatisch aufdotiert. Damit besteht für die Spielteilnehmer also bei jeder Ziehung
die Chance, mit einem Solosechser Millionär zu werden. • Gewinnchancen steigen beträchtlich – und zwar auf das Dreifache. Der Anlass zur Freude steckt in der Zusatzzahl. Sogar die Zusatzzahl allein ist bares Geld wert: Wer nämlich außer der Zusatzzahl keine einzige Zahl richtig getippt hat, bekommt immer noch 1,10 Euro. Die Trefferhäufigkeit wird mehr als verdreifacht. Anzahl der Gewinnränge steigt von fünf auf acht - Der Dreier mit Zusatzzahl und der Vierer mit Zusatzzahl sind neben der Zusatzzahl nun zusätzliche Gewinnränge.
Immer schon am Donnerstag: Die aktuelle KN im Internet: www. abc-werbeagentur.at
Ziehung vom Mi., 11. 8. 2010
50038 Ziehung vom Do., 12. 8. 2010
Karin Klippl und Thomas May moderieren abwechselnd die Lotto Ziehung
89131
(c) Österreichische Andreas Friess
Ziehung vom Fr., 13. 8. 2010
Lotterien,
24423 Ziehung vom Sa., 14. 8. 2010
34391
Verlautbarung In der Kärntner Landeszeitung vom 19. August 2010 sind die Ausbildungslehrgänge für das Frühjahr 2011 der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege Klagenfurt und Villach ausgeschrieben. Nähere Details sind dort ersichtlich.
Ziehung vom Mo., 16. 8. 2010
39392 Ziehung vom Di., 17. 8. 2010
91974
KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6
VO R S C H AU 33. Runde 2010 1: Rapid Wien– SV Mattersburg 2: SC Wr. Neustadt– SV Ried 3: SV Kapfenberg– Austria Wien 4: Wacker Innsbruck– LASK Linz 5: Hamburger SV– Schalke 04 6: Mönchengladbach– 1. FC Nürnberg 7: TSG Hoffenheim– Werder Bremen 8: 1. FC Köln– Kaiserslautern 9: Hannover 96– E. Frankfurt 10: SC Freiburg– FC St. Pauli 11: FSV Mainz 05– VfB Stuttgart 12: B. Dortmund– B. Leverkusen Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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WIRTSCHAFT
Startschuss zum e-card Tausch 2010: 220.000 neue e-cards für KGKK-Versicherte
Neue Kartengeneration erleichtert Handhabung für sehbeeinträchtigte Menschen iese Woche startete die größte Kartentauschaktion seit Einführung der e-card im Jahr 2005. Insgesamt werden bis Ende des Jahres 220.000 neue ecards für Versicherte der Kärntner GKK ausgestellt, informiert der Obmann der Kärntner Gebietskrankenkasse, Dietmar Samnitz. Notwendig wurde die Neuausstellung angesichts der begrenzten Gültigkeitsdauer der Europäischen Krankenversicherungskarte (EKVK), die sich auf der Rückseite der e-card befindet. Diese Befristung ist durch internationale Bestimmungen geregelt. Dadurch wird u. a. der Missbrauch von gestohlenen oder verlorenen Karten eingedämmt. Die neue e-card ist sofort verwendbar. Die alte Karte verliert ihre Gültigkeit. Es wird empfohlen den Chip auf der alten e-card zu zerschneiden, um eine missbräuchliche Verwendung auszuschließen. Sie kann problemlos mit
keine neue e-card ausgestellt.
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Neue e-card mit Blindenschrift
v.l.n.r. KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner, KGKK-Obmann Dietmar Samnitz und DI Volker Schörghofer, Generaldirektor-Stellvertreter, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. F: Eggenberger, KK dem Hausmüll entsorgt werden. KGKK-Versicherte, deren EKVK über das Jahr 2010 hinaus gültig ist, erhalten noch keine neue Karte. Wenn die Datenfelder nur mit Sternen versehen sind, besteht derzeit kein Anspruch auf eine EKVK und es wird ebenfalls
Laut Behindertenbericht 2008 leben in Österreich 318.000 Menschen mit einer dauerhaften Sehbeeinträchtigung. Auf der neuen e-card wurde eine Braille-Prägung aufgebracht. Mit einem kurzen Griff können die Buchstaben „SV“ in „Braille-Schrift“ (Blindenschrift) ertastet werden. Dadurch kann die e-card rasch von anderen Karten mit gleichem Format unterschieden werden. Diese Vorgehensweise der öster reichischen Sozialversicherung entspricht internationalen Standards und wurde mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband abgestimmt. Erfreulich: Die e-card ist österreichweit die erste Karte, die diesen Zusatznutzen bietet.
Vorstand startete zum Gipfelsturm auf 3.360 Meter – Scheckübergabe auf über 2.200 Metern
Österreichische Lotterien luden zur Edelweiß Bergtour on 6. bis 8. August lud der Vorstand der Österreichischen Lotterien zur diesjährigen Edelweiß Bergtour. Diesmal ging es nach Kärnten in die Hohen Tauern. Die Bezwingung der Hochalm Spitze war zwar ein persönlicher Gipfelsieg, im Zentrum stand aber einmal mehr die Intention, auf die Leistungen der Österreichischen Bergrettung hinzuweisen. Karl Stoss als Vorstandsvorsitzender und Friedrich Stickler als Stellvertreter, sind bereits zum vierten Mal zum Sturm nach oben angetreten. Heu-
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er ließ es sich terminlich erstmals arrangieren, dass auch Finanzvorstand Bettina Glatz-Kremsner mit von der Partie sein konnte. Um auch ein gleichermaßen sichtbares wie finanziell spürbares Zeichen zu setzen, überreichte der Vorstand der Österreichischen Lotterien gleich einen Scheck an den aus Kärnten stammenden Präsidenten der Österreichischen Bergrettung, Reinhold Dörflinger. Karl Stoss wies anlässlich der Scheckübergabe darauf hin, dass die Österrei-
Lotterien-Vorstände Bettina Glatz-Kremsner, Karl Stoss und Friedrich Stickler (v.l) mit Peter Habeler (re) bei der Scheckübergabe an Bergrettungs-Präsident Reinhold Dörflinger. © Österreichische Lotterien, Dietmar Mathis chischen Lotterien bereits seit dem Jahr 1991 zu den Unterstützern der Bergrettung zählt und würdigte die Leistungen der 11.200 ehrenamtlichen Einsatzkräfte: „Das sind ganz tolle Menschen, die ihr eigenes Leben einsetzen, um das von Verunglückten zu retten. Da wollen wir als Österreichi-
sche Lotterien gerne einen Beitrag leisten.“ Der diesjährige Beitrag von 20.000 Euro soll vor allem in die medizinische Ausbildung der Einsatzkräfte investiert werden. Präsident Dörflinger dankte dem Vorstand der Österreichischen Lotterien für die langjährige Treue als Unterstützer.
20. August 2010 I KärntnerNachrichten 15
WIRTSCHAFT
Klagenfurter Unternehmen gelang mit „phi-Technology“ Meilenstein im Gesundheitswesen em Klagenfurter Unternehmen PCS (Professional Clinical Software GmbH) ist nun mit der „phi-Technology“ ein Meilenstein im Gesundheitswesen gelungen. Kürzlich wurde von Alfred Amann (PCS-Country Manager) und Erich Kramer (PCS-Technical Manager) das Projekt näher vorgestellt. An der gemeinsamen Pressekonferenz nahm auch Technologiereferent LH Gerhard Dörfler teil, der dem PCSTeam zu diesem Fortschritt herzlich gratulierte.
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Wie Amann sagte, sei mit der neuen Technologie ein großer Schritt nach vorne gemacht worden. Der Gesundheitsbereich stelle immer größere Anforderungen in Richtung Kommunikation und Standardisierung, die umfassend einsetzbare phi-Technology könne die Lücke zwischen Technologieanbietern und medizinischen Leistungserbringern schließen. Mit dieser Technologie, vorangebracht durch Forschungsförderungsmittel, darunter auch vom KWF (Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds), könne das bisherige Premiumprodukt von PCS, das Patidoc, durch neue Funktionen technisch erweitert und optimiert werden.
Man wolle dem Trend und der Aufgabe zu „durchgängiger Betreuung, Information, Dokumentation, Verfügbarkeit“ optimal nachkommen und die „internen“ IT-Systeme (wie etwa KIS (Krankenhausinformationss ystem) durch „externe“ Kommunikation mit anderen Organisationen und Systemen ermöglichen, vernetzen und sicherstellen, so die PCS-Verantwortlichen. Integration der Gesundheitsbereiche, günstigere
Wartung und vor allem die Ersparnis von Zeit und Geld durch einfachere Schnittstellen im Interesse des Patientenwohls wurden als Vorteile angeführt. PCS wurde 1987 in Klagenfurt gegründet. Heute beschäftigt PCS, das zur TBSGruppe gehört, an die 60 Mitarbeiter. Es ist das Software-Kompetenzzentrum für E-Health, medizinische Software und Telemedizin. Neben der Innovation der phi-Technology ist PCS vor allem für das Produkt Patidok (ein vielseitiges Kranken haus-Informations sys tem) bekannt. Infos: www.pcs.at e-Mail: office@pcs.at
Die Holzkompetenz in Mitteleuropa Mehr als 450 Aussteller nehmen an der INTERNATIONALEN HOLZMESSE teil. Forst, Bioenergie, Sägetechnik, Holzbearbeitung und Zimmerei sind die Hauptsegmente der 51. INTERNATIONALEN HOLZMESSE vom 26. bis zum 29. August 2010 am Messegelände in Klagenfurt. Neu sind dieses Jahr der „Internationale Harvester- und Forwarderbewerb“ sowie der „Wood Energy Congress“. Die INTERNATIONALE HOLZMESSE KLAGENFURT ist in Mitteleuropa das wichtigste Kompetenzzentrum für die gesamte Holzbranche – sozusagen alles „vom Baum bis hin zur Massivholzbearbeitung“. Mit ihrer klaren Gliederung in die Bereiche Forst, Säge, Holzbau, Holzlogistik und Biomasse hat diese Fachmesse ein einzigartiges Profil und bietet einen Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette.
Hohe Dichte an Leitbetrieben Mit hervorragenden 21.000 Fachbesuchern ging 2008 die Jubiläums-Holzmesse über die Bühne. An diesen Erfolg will man auch bei der kommenden INTERNATIONALEN HOLZMESSE vom 26. bis zum 29. August 2010 anknüpfen. „Das Buchungsinteresse bleibt auch
dieses Jahr ungebrochen“, freuen sich Messepräsident, KommRat Walter Dermuth, und Messe-Geschäftsführer, Ing. Erich Hallegger, und heben die hohe Dichte an Leitbetrieben hervor. Auf mehr als 300 m2 Ausstellungsfläche präsentiert die „Handelskammer Südtirol“ namhafte Betriebe und Unternehmen. Das Angebot: Forst, Säge und Holzbau.
16 KärntnerNachrichten I 20. August 2010
FREIZEIT
Balance Hotel mit Superior ausgezeichnet as 4-Elemente Spa & Wohlfühlhotel Balance in Pörtschach gilt bereits seit der Eröffnung im Juni 2009 als eines der besten Hotels am Wörthersee. Seit wenigen Tagen darf sich das familiengeführte Unternehmen nun auch über die wertvolle Auszeichung „4Stern-Superior“ freuen. Nach einem umfassenden Mystery-Check wurde das Balance Hotel als erst siebtes Kärntner Hotel mit diesem Prädikat versehen. Betriebe dieser Kategorie zeichnen sich durch ein Mehr an Dienstleistungen und Service aus und heben sich durch zahlreiche Zusatzleistungen von der Vier-SternKategorie ab. „Diese Superior-Auszeichnung zeigt dass unser konsequentes Marketing und die einzigartige Positionierung nach den 4 Lebenselementen der
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Andrea und Karl Grossmann (Mitte), Helmut Hinterleitner (links), Spartenobmann Wirtschaftskammer Österreich und Eva Hoffmann, Obfrau der Fachgruppe. richtige Weg ist,“ so Hotelier Karl Grossmann. Das gesamte Konzept des Balance Hotels beruht auf dieser Lehre. Die vier Elemente ziehen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Betrieb. Die Kraft von Erde, Feuer, Wasser und Luft wird hier
“Miss Bikini Kärnten“-Wahl 2010 am 27. August im edlen VIP-Club des Wörtherseestadions Klagenfurt! Die Miss Austria Corporation Kärnten ist am 27. August zu Gast im wunderschönen Ambiente des VIP Clubs im Wört her see stadion Klagenfurt. Dort geht ein Abend ganz im Zeichen von Mode, Lifestyle und Beauty über die Bühne. Die Miss Bikini Kärnten Wahl ist eine offizielle Vorwahl zur Miss Kärnten und bietet jungen Mädels die Chance vielleicht schon bald in die Fußstapfen der amtierenden Miss Austria Valentina Schlager zu steigen. Neben einem tollen Galabuffet gibt es auch ein Showprogramm vom Feinsten. Unter anderem wird der Sänger und Entertainer Tony Davis für Stimmung sorgen. Moderiert wird der Beautyevent von Andreas Seidl (bekannt als Stimme von Puls 4). Infos unter www.kaernten-events.at, www.sportpark-klagenfurt.at
vereint und führt den Gast zu Harmonie und Gleichklang. Besonders hervorzuheben ist auch die ausgezeichnete Küche mit dem á la carte Restaurant, die bereits mit einer GaultMillau-Haube gekrönt wurde.
Informationen im Balance ****Superior - das 4 Elemente SPA&Wohlfühl-Hotel am Wörthersee, Fam. Grossmann Winklerner Straße 68 A - 9210 Pörtschach Tel: +43/(0)4272-2479 Fax: +43/(0)4272-2479-90 www.balancehotel.at
Schleppe Almkirchtag 2010 „Auf geht’s zum Schleppe Almkirchtag! Und a Lustige drauf!“ lautet das Motto des 7. Schleppe Almkirchtags mit der offiziellen Eröffnung des Kärntner „HeimatHerbst“ am Sonntag, den 22. August 2010. Traditionell um 10:00 Uhr beginnt der Schleppe Almkirchtag mit der Feldmesse unter Pfarrer Mag. Johannes Pichler von der Pfarre St. Theresia Klagenfurt. Unter freiem Himmel, mit Blick über Klagenfurt. Manfred Tisal lädt ab 11:00 Uhr zum Frühschoppen mit der Schlosskapelle Neuhaus und dem MGV Heiligenblut, ehe um 12:00 Uhr mit dem feierlichen Anstich des Heimatherbstbier die offizielle Eröffnung des HeimatHerbst 2010 erfolgt. Mit Tanz und Musik präsentieren die HeimatHerbstgemeinden die Besonder-
heiten ihrer Feste. Regionale Köstlichkeiten machen Lust auf die folgenden HeimatHerbstveranstaltungen. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Villacher Powermusi, die ab 13:00 Uhr zum Tanz aufspielt. Vom Lebkuchenherz bis zu Schmankerln, vom Grill bietet der Schleppe Almkirchtag mit der zünftigen Kirchtagsmusi für die ganze Familie Unterhaltung und Vergnügen. Eintritt frei! Sollte wirklich Schlechtwetter sein, findet die Veranstaltung in der „SchleppeEventhalle“ statt!
20. August 2010 I KärntnerNachrichten 17
WIRTSCHAFT
Halbjahresbilanz 2010 liefert erneut ein Top-Ergebnis
Altglassammlung in Österreich konstant auf hohem Niveau ie österreichische Altglassammlung ist ein perfekt funktionierendes System – dies beweisen einmal mehr die nun bekannt gewordenen Sammelzahlen für das erste Halbjahr 2010. Insgesamt 112.000 Tonnen gebrauchte Glasverpackungen wurden in ganz Österreich gesammelt. Durch persönliches Engagement erzielen die Österreicherinnen und Österreicher so große Wirkung für Umwelt und Klimaschutz. Korrektes Entsorgen von Altglas trägt maßgeblich dazu bei, ein perfekt funktionierendes Recycling am Laufen zu halten und Kosten zu sparen.
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Altglas sammeln: nur Glasverpackungen, Weißglas zu Weißglas, Buntglas zu Buntglas.
„Die Österreicherinnen und Österreicher haben eine vorbildliche Sammelmoral, denn für 90 % der Menschen in unserem Land ist es selbstverständlich, Altglas richtig zu entsorgen“, so
Die Österreicherinnen und Österreicher haben eine vorbildliche Sammelmoral“ GF AGR, Gerhard Lacher
Gerhard Lacher, Geschäftsführer der Austria Glas Recycling (AGR). Durch eine bestmögliche ContainerInfrastruktur und perfekte Zusammenarbeit mit Partnern in den Bundesländern wird Altglassammeln für jeden zu einem einfachen Unterfangen. „Wir denken, dass die bereits rekordverdächtigen 90 % der österreichischen Bevölkerung noch gesteigert werden können, weil es doch so einfach ist, seinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, ist Gerhard Lacher überzeugt.
AGR punktet mit Know How Langjährige Erfahrung, ein erfolgreiches Umweltmanagementsystem und die konsequente Optimierung des Sammelsystems machen Austria Glas Recycling zu einem erfahrenen und verlässlichen Partner. Mit dem Know How von Austria Glas Recycling und dem unermüdlichen Einsatz der Bevölkerung wird die Altglassammlung auch weiterhin so gute Ergebnisse liefern. Nicht zuletzt ist die enorme Reduktion der CO2Emissionen, die durch den Einsatz von Altglas bei der Glasproduktion erzielt wird, bemerkenswert. Primärrohstoffe und Energie werden dadurch in beträchtlichem Ausmaß eingespart. Infos unter:
Das AGR-Umwelt- und Nachhaltigkeitsteam (v.l.n.r.): Monika PiberMaslo, Sabine Czopka-Pistora, DI Ursula Gangel
Austria Glas Recycling GmbH. Obere Donaustraße 71 A-1020 Wien Internet: www.agr.at
18 KärntnerNachrichten I 20. August 2010
KLAGENFURT
Klagenfurt ist sicherer geworden! ie erfreuliche Meldung, der ein Statistikvergleich des ersten Halbjahres 2009 mit 2010 zugrunde liegt, konnten Bürgermeister Christian Scheider und Landespolizeikommandant Major Wolfgang Rauchegger gemeinsam mit Stadtrat Wolfgang Germ und Stadtpolizeikommandant Eugen Schluga verkünden. Zusätzlich wurden seitens der Exekutive 100 neue Polizisten – in Großteil davon für den Bereich Klagenfurt – für Kärnten angekündigt.
die Installierung eines sogenannten Ordnungsamtes.
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Community Policing „Zwischen der Stadt Klagenfurt und der Exekutive gibt es eine enge und gut funktionierende Zusammenarbeit, die Verbesserungen in vielen Bereichen gebracht hat“, so Bürgermeister Scheider. So gab es bereits zwei
Bürgermeister Christian Scheider, Stadtpolizeikommandant Eugen Schluga, Landespolizeikommandant Major Wolfgang Rauchegger und Stadtrat Wolfgang Germ bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen. Mal eine Sicherheitsenquete oder das gemeinsame Community Policing. Wie Scheider versicherte, soll die Vernetzung künftig noch ausgebaut werden. Wie der Bürgermeister
weiter ausführte, wird auch die Stadt Klagenfurt künftig einen Beitrag für mehr Sicherheit leisten und versuchen, die Polizei etwas zu entlasten. Denn wie bereits bekannt plant die Stadt
Zwei Faktoren sind für Wolfgang Rauchegger für den Rückgang bei zahlreichen Delikten verantwortlich. „Die sichtbare Präsenz der Exekutive und Einrichtung von Sonderkommissionen wie etwa für Einbruchsoder Drogendelikte“, so Rauchegger. Erfreulich ist für die Polizei auch die Aufklärungsquote. Wie Major Rauchegger betonte, liegt diese gemessen an den gesamten Straftaten in Klagenfurt bei rund 43 Prozent und damit über dem österreichischen Schnitt. Und wie Stadtrat Wolfgang Germ abschließend betonte, ist auch die Prävention ein wichtiger Faktor, um Verbrechen zu vermeiden. Hier wird die Stadt in Zukunft verstärkt tätig sein.
„Kärntner Brückengespräche“ mit Stadttheater-Chef J. E. Köpplinger iesen Freitag (20. August) um 11 Uhr plaudert der Intendant des Klagenfurter Stadttheaters Josef Ernst Köpplinger im Klagenfurter Strandbad über „Gott und die Welt“. Der gebürtige Niederösterreicher mit internationaler Bühnenerfahrung und erfolgreiche Regisseur wechselt bekanntlich im September 2012 zum Münchner GärntnerplatzTheater.
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Die malerische Umgebung ist wie geschaffen für so eine unterhaltsame Freiluftplauderei vor vielen Badegästen...“ STW-Vorstand DI Romed Karré
Der engagierte Kulturmanager stellt sich in einer äußerst un-
gewöhnlichen Umgebung den Fragen von Moderator Harald Raffer (Unternehmenssprecher Stadtwerke Klagenfurt) und Sandra Glanzer (Kärntner Woche). Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im benachbarten „Sunset“-Cafe statt. Erster Gast der sommerlichen Veranstaltungsreihe war heuer Event-Guru Hannes Jagerhofer. Es folgte Snowboard-Weltmeister Sigi Grabner. Im Vorjahr plauderten Trainer Frenkie Schinkels, Sänger Udo Wenders und Uni-Rektor Dr. Heinrich Mayr in zwangloser Atmosphäre direkt an Kärntens Riviera. Die Kärntner Brückengespräche werden von der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe, der Woche und dem ORF mit drei prominenten Teilnehmern im Juli bzw. August veranstaltet. Übrigens – all jene, die nur dem Sommer-Talk beiwohnen wollen, zahlen im Strandbad keinen Eintritt.
20 KärntnerNachrichten I 20. August 2010
URLAUB & PFLEGE
Österreichs Hoteliers auch im Ausland top ier passt offensichtlich alles für gelungene Ferien: 98 Prozent der Gäste würden das zur Gruppe des Salzburger Hoteliers Wilfried Holleis zählende Adria Relax Resort in Opatija jederzeit weiter empfehlen.
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Mit 5,6 Punkten setzte sich das von der Kärntnerin Mar tina Riedl geführte 4-Sterne-PlusHotel im Ranking der renom-
mierten Internetplattform HolidayCheck als bestes Hotel Kroatiens durch. Die individuellen „Holiday-Checker“ loben besonders die freundlichen und emphatischen Mitarbeiter sowie die perfekt servierten kulinarischen Angebote. Das an der legendären Riviera der österreichisch-ungarischen Monarchie gelegene Adria Relax Resort Miramar, vom Meer nur durch die historische
Kaiser-Franz-Josef-Romantikpromenade getrennt, hat sich seit seiner Eröffnung im Jahre 2004 als Leitbetrieb der kroatischen Region Kvarner etabliert. Basis des Erfolges sind die anspruchsvolle Küche unter der Leitung des Osttiroler Küchenchefs Arthur Berger, gediegene Wohnqualität (fast alle Zimmer mit Meerblick) und ein erstklassiges Wellness- und Beautyangebot mit Top-Treatments und ganzjährig beheiztem Gartenpool. Mit seinem 2004 eröffneten 4Sterne-Plus-Resort knüpft der Salzburger Hotelier Dr. Wilfried Holleis mit moderner Wellness-Infrastruktur an jene
Martina Riedl
HolidayCheck: Miramar zum besten Hotel in Kroatien gewählt
glanzvollen Zeiten an, als die altösterreichische Riviera der gesellschaftliche Treffpunkt der k.u.k.-Monarchie war. Noch heute prägen Hunderte (Jugendstil)villen und prachtvolle Parkanlagen diese klimatisch begünstigte Küstenlandschaft südwestlich von Rijeka. Das Hotel selbst liegt direkt am legendären Lungomare, einen historischen, 12 km langen Uferpromenadenweg. Infos unter: Adria-Relax-Resort Miramar HR-51410 Abbazia/Opatija Ive Kaline 11 Tel. 00385 / 51 / 28 00 00 info@hotel-miramar.info www.hotel-miramar.info
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chen Anwendung von preval ONYX sind die Nägel wieder elastisch, glänzend und widerstandsfähig. preval LIPOJOBA PFLEGESHAMPOO • Rückfettende Kopfhaut- und Haarpflege • Speziell bei trockenem Haar • Mit JojobaÖl preval LIPOJOBA ist ein rükkfettendes Pf lege sham poo für empfindliche Kopfhaut und trockene Haare. Hochwertiges Jojoba-Öl verleiht dem Haar seidigen Glanz und einfache Kämmbarkeit.
20. August 2010 I KärntnerNachrichten 21
GESUNDHEIT
Die Misteltherapie unterstützt den Kampf gegen Krebs Der Stellenwert komplementärmedizinischer Methoden in der Onkologie ist hoch. Die Anzahl der - in diesem Sinn umfassend engagierten Ärzte nimmt ständig zu, die Akzeptanz in der Bevölkerung ist enorm. In Österreich werden jährlich etwa 32.000 Krebspatienten mit Strahlenund Chemotherapie behandelt. Beinahe 90 Prozent dieser Patienten wünschen zur Erhaltung ihrer Lebensqualität und Reduzierung der Nebenwirkungen klinischer Therapien komplementäre Begleittherapien. Dabei steht die Misteltherapie hoch im Kurs. Ihre positive therapeutische Wirksamkeit wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. „Es existiert eine große Anzahl von Studien zur Mistel. Unter anderem 25 kontrollierte Studien, die qualitativ hochwertig sind“, so Univ. Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach, Leiter der Komplementärmedizinischen Ambulanz in der Frauenklinik des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH).
Ein Netzwerk für mehr Lebensqualität Auf Eigeninitiative engagierter Mistelärzte ist ein Netzwerk entstanden, in dessen Mittelpunkt das Miteinander der Ärzte steht, zum Vorteil der Patienten: Ärzte mit viel Erfahrung in der Misteltherapie tauschen ihre Erfahrungen aus und stehen auch ihren noch nicht so erfahrenen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Davon profitieren nicht nur die Ärzte, sondern vor allem die Patienten.
Stark - die Mistel vom Apfelbaum Misteln sind Schmarotzerpflanzen. Durch ihren Wirtsbaum bekommen sie die typische Prägung, aus der die klinische Anwendung abgeleitet wird. Die schonendste Wirkung wird der Tannenmistel zugeschrieben. „Sie eignet sich besonders für geschwächte Patienten“, erklärt Auerbachs Kollegin Dr. Jutta Hellan, Allgemein medizi nerin, Onkologin und wissenschaftliche Mitarbeite rin der Komplementären Ambulanz in der Frauenklinik des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH). „Mistelkuren sind für die Patienten eine unglaublich wertvolle Ergänzung, sie wirken appetitanregend, schmerzlindernd und antidepressiv.“
Höhere Lebensqualität für Patienten mit Krebs Der Mistelextrakt stimuliert das Immunsystem und verbessert nachweislich den Allgemeinzustand der Patienten. Antriebslosigkeit und Müdigkeit werden bereits nach vier bis zwölf Wochen nachhaltig verbessert. Die Patienten fühlen sich aktiver und weniger müde. Durch das Nachlassen der tumorbedingten Schmerzen reduziert sich der Einsatz nebenwirkungsreicher Schmerzmittel. „Die Mistel erhöht die Lebensqualität und steigert die Leistungsfähigkeit. Aber Wunder können auch Misteln leider nicht vollbringen. Doch sie kann den Krankheitsverlauf stabilisieren.“ Darüber sind sich Univ. Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach und Jutta Hellan einig.
Von der Beere in die Spritze Die „ganze Wirkung“ der Misteltherapie entfaltet sie als „Gesamtextrakt“, in dem nicht nur die Beeren enthalten sind, sondern auch Teile der gesamten Pflanze. Speziell den Viscotoxinen, einem wichtigen Bestandteil des Extraktes, wird auch eine tumorhemmende Wirkung zugeschrieben. Der in der Onkologie verwendete Mistelextrakt wird als wässrige Lösung in verschiedenen Stärken angeboten und unter die Haut injiziert. Weil das pflanzliche Eiweiß zu allergischen Reaktionen führen kann, wird die Therapie immer unter ärztlicher Aufsicht begonnen. Später, wenn Dosis und Präparat gefunden sind, können die Patienten die Injektionen auch selbst durchführen.
Weitere Informationen unter: www.misteltherapie.at, die aktuelle Liste der Mistel-Netzwerkärzte kann bei der Agentur für Gesundheit und Kommunikation kostenlos angefordert werden, Tel. 01/879 99 07.
22 KärntnerNachrichten I 20. August 2010
WELLNESS
Der Gesundheit auf der Spur Das Wellnesshotel Lindenwirt in Drachselsried vitalisiert mit basischen Behandlungen und Ausflügen in die Natur. Wohlfühlen neu entdecken: Das VierSterne-Hotel Lindenwirt in der Nähe von Bodenmais offeriert basische Angebote mit Wander- und Entspannungsprogrammen und verbindet regionales Hotelcouleur mit edlem Wohndesign. So erwartet Gäste im Rahmen der Lindenwirt Basenkur ein sorgsam abgestimmtes Rundum-Paket. Das Arrangement mit vier Übernachtungen umfasst einen einführenden Vortrag zur Base sowie verschiedene Anwendungen, darunter eine Ganzkörperbürsten- und eine Fußreflexzonenmassage mit Basenbädern, einen vital-basischen Saunagang, ein Peeling, eine süße basische Rückenmassage, einmal Basen-Wickel und eine basische Gesichtsbehandlung. Eine Meditation unter professioneller Anleitung, Qi Gong und die Teilnahme am täglichen Aktivprogramm beispielsweise mit Wanderführer und Besitzer Christian Geiger bieten Erholung in der Natur.
Bandagen, getränkt in BasenbadesalzWasser, eingewickelt. Der Gast entspannt etwa 30 Minuten auf einem
Wasserbett. Durch den osmotischen Druck tritt viel Schlacke über die Haut aus dem Bindegewebe und der Körper wird so entgiftet.
Das Wellnesshotel Lindenwirt legt bei seinem Spa-Angebot einen besonderen Fokus auf basische Behandlungen. In Zeiten von Fast Food und Fertigprodukten wächst die Gefahr falscher Ernährung und der Stoffwechsel kann nicht optimal arbeiten. Giftstoffe und Schlacke bleiben im Körper zurück. Basische Anwendungen, wie beispielsweise Basen-Wickel wirken dem entgegen. Hier werden Problemstellen mit einem Gemisch aus Frischalgen und Basenbadesalz eingestrichen. Anschließend wird der Körper mit elastischen
Neben den umfangreichen Kur- und Verwöhnbehandlungen gehören täglich wechselnde saisonale sowie basische Menüs unter anderem mit Produkten aus der Region zum ganzheitlichen Erholungskonzept. Der Naturbadesee mit Trinkwasserqualität sowie Wanderungen in den Nationalpark Bayerischer Wald ergänzen das in sich stimmige Gesamtangebot. Im Zusammenspiel von ausgewogener Ernährung mit wenig Fleisch, viel Obst und Gemüse, regelmäßiges Trinken, ausreichend Bewegung sowie die Vermeidung von Stress wirken sich die basischen Angebote positiv auf das Wohlbefinden aus. In Drachselsried bei Bodenmais gelegen, gilt das familiengeführte Hotel Lindenwirt als „Geheimtipp“ im
Bayerischen Wald. In modernem Design und mit warmen Farben präsentiert sich der Lindenwirt seinen Gästen. Ende 2008 umfangreich umgebaut, bietet das Hotel 26 zusätzliche Zimmer, Suiten und Apartments. Im Restaurant setzen verschiedene Grüntöne frische Akzente und eine abwechslungsreiche, gesunde Küche verwöhnt den Gast. Der umgebaute SpaBereich „TILIA“ mit klassischen Wellness-Angeboten, der Besonderheit eines russischen Banja-Rituals mit bayerischer Brotzeit und einem individuell designten Ruheraum sowie ein vielfältiges Vitalprogramm in der Natur erlauben einen erholsamen Urlaub. Ein Aufenthalt ist ganzjährig von Sonntag bis Donnerstag buchbar und beginnt bei 565 Euro pro Person im Doppelzimmer inklusive Dreiviertelpension und Kurtaxe.
Reservierungen nimmt das Hotel unter info@hotel-lindenwirt.de oder telefonisch unter +49(0)9945-9510 entgegen. Weitere Informationen finden sich auf www.hotel-lindenwirt.de.
KULTUR / VERANSTALTUNGEN
20. August 2010 I KärntnerNachrichten 23
In der Galerie de La Tour in Klagenfurt findet bis 18. September 2010 die Ausstellung der Bindu-Art-School unter dem Titel „From Pain to Paint“ statt, welche die Kunst der weltweit ersten Malschule für Leprakranke in Indien und deren Unterstützung in den Mittelpunkt stellt (Informationen unter www.bindu-art.at). Anwesend bei der Vernissage v.l.n.r.: Rektor Pfr. Mag. Hubert Stotter (Diakonie Kärnten), Mag. Christine Stotter Kunstmarketing (Diakonie Kärnten), Kulturattaché Raj Srivastava (Indien), GR Irene Wulz, Werner Dornig (Organisator des BINDU-ART-SCHOOL Projektes) und LAbg. Mag. Gernot Darmann.
Veranstaltungen Schloss Albeck Freitag, 20. 8., 20 Uhr Samstag, 21. 8., 20 Uhr Veranstaltungsgebäude Schloss Albeck Die Aufführung findet bei jeder Witterung statt!
„Lord Arthurs Verbrechen“, Komödie von Oscar Wilde Regie: Uwe Lohr, Linzer Landestheater Kartenreservierung: 0650/57 52 066 Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 • Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at • www.schloss-albeck.at