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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 29.2010

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 29/30 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 23. Juli 2010

Abgewirtschaftet: Moosburg hat höhere Pro-KopfVerschuldung als Wien! Seiten 8 und 9

Objektivierung in Gefahr: LHStv. Uwe Scheuch warnt vor Wiener Einflüssen! Seite 7

Wirtschaftspolitik: 50 Mio. Euro Förderung bringen 500 Mio. Euro Investitionen! Seiten 2 und 3

Beste Beziehungen! Landeshauptmann Gerhard Dörfler betreibt aktive Außenpolitik, die wichtige Früchte für Kärnten trägt. Zuletzt besuchte Dörfler die EuropaHauptstadt Brüssel und die italienische Staatsspitze in Triest! Bericht Seite 4

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Moosburg feierte das Arnulfsfest:

Ganz Kärnten ist Bühne


2 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

THEMA DER WOCHE

LR Dobernig: „Mit ganzer Kraft für die Kärntner Wirtschaft“ Maßnahmen wie Konjunkturpaket und Haftungsfonds sind wichtige Instrumente zur Unterstützung der Kärntner Unternehmen Der Kärntner Arbeitsmarkt erholt sich langsam. Die Frühjahrsprognose geht für Kärnten für 2010 von einem Wachstum von 0,2 Prozent und für 2011 von 0,5 Prozent aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Joanneum Research Forschungsgesellschaft, die von Landesrat Harald Dobernig, KWF-Vorstand Hans Schönegger und Studienautor Wolfgang Polt vorgestellt wurde. Umgekehrt kann Kärnten bei den Arbeitslosenzahlen eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen, im Juni gab es einen Rückgang von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Unternehmen investieren

Mit einem Fördervolumen von 560,9 Millionen Euro konnten Finanzlandesrat Harald Dobernig und der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds KWF ein Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro bewegen.

Dobernig zeigt sich erfreut darüber, dass es langsam bergauf geht und verweist auf die Maßnahmen, die seitens des Landes zur Unterstützung der Wirtschaft ergriffen wurden.

Schwerpunkte des Konjunkturpaketes 2009/2010 waren bzw. sind der Konjunkturbonus, die Tourismus-Qualitäts offensive und die Ausweitung der Kleinstunternehmerförde rung. 2009 wurden seitens des KWF 1.008 Betriebe mit 1.126 Projekten gefördert. Mit dem Fördervolumen von 50,9 Mio. Euro konnte ein Investitionsvolumen von 500 Mio. Euro bewegt werden.

„Wir haben in Kärnten frühzeitig ein eigenes Kärntner Konjunkturpaket im Ausmaß von 32 Mio. Euro geschnürt. Damit ist es uns gelungen, die Kärntner Wirtschaft zu stabilisieren, Investitionen zu fördern und damit Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Das Konjunkturpaket wirkt auch im Jahr 2010 weiter, da die Unternehmen für die Projektumsetzung 18 Mon-ate Zeit haben“, so Dobernig.

„Mit diesen Förder ungen konnten wir bisher 16.803 Arbeitsplätze absichern und 1.134 neu schaffen“, betont Dobernig. Die Unternehmen investieren auch 2010 weiter, heuer wurden vom KWF bereits

Förderungen in Höhe von 28 Mio. Euro zugesagt.

Haftungsfonds Als Wirtschaftsförderung wird es aber auch das Instrument des Haftungsfonds weiter geben. „Mit dem Haftungsfonds leisten wir konkrete Hilfe für die Kärntner Wirtschaft. Insgesamt stellen wir 30 Mio. Euro an Bürgschaften und Haftungen jenen Kärntner Unternehmen zur Verfügung, die aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise in Schwierigkeiten geraten sind“, so Dobernig. Damit wird den Betrieben der Zugang zu Kapital erleichtert.

Bisher haben 22 Unternehmen mit einer Bürgschaftssumme von 7,65 Mio. Euro diese Hilfe in Anspruch genommen. Die Anträge von weiteren 18 Unternehmen sind gerade in Bearbeitung, so der Finanzreferent. Dobernig verweist auch auf die enorme Bedeutung von Forschung & Entwicklung, hier

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23. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE biete man mit dem Lakeside Park und der BABEG den Unternehmen Unterstützung an. Man werde in Kärnten auch in Zukunft dafür Sorge tragen, weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Neue Schwerpunkte werden im Bereich der Internationalisierungsförderung für KMU gesetzt, für die 500.000 Euro zur Verfügung gestellt wurden. Schönegger verweist auf den Erfolg

der Tourismus-Qualitätsoffensive. Mit einem Budget von 10 Mio. Euro sei ein Qualitätsschub ausgelöst worden, 140 Kärntner Betriebe der 2 und 3-Stern-Kategorie haben die Offensive in Anspruch genommen und in die Qualitätsverbesserung investiert. Auch die Buchungsmöglichkeiten via Internet seien massiv ausgeweitet worden. Information und Anträge unter: www.kwf.at

Metallbau Lesjak eröffnet neue Produktionshalle LR Dobernig: Familienunternehmen hat nach dem Brand nicht aufgegeben – Unterstützung seitens des KWF

Kürzlich wurde die neue Produktionshalle der Firma Metallbau Lesjak in Ebenthal offiziell eröffnet. Die bisherige Produktionsstätte des Unternehmens war im Juli 2009 durch einen Brand vollständig vernichtet worden. Kurz darauf wurde die Produktion provisorisch in einer Miethalle wieder aufgenommen. Metallbau Lesjak hat nun 2,1 Mio. Euro in die Errichtung einer neuen Produktionshalle investiert, unterstützt wurde das Vorhaben durch einen Zuschuss des KWF. Finanzreferent LR Harald Dobernig hob bei der Eröffnung der neuen Halle hervor, dass das Familienunter nehmen auch nach dem Brand nie aufgegeben und keine

Mitarbeiter gekündigt habe. „Es freut mich sehr, dass die Firma Metallbau Lesjak nun eine neue, moderne Produktionshalle errichten konnte. Das garantiert effizientere Produktionsprozesse, sichert die Wettbewerbsfähigkeit und schafft neue Möglichkeiten für die Lehrlingsausbildung. Die bisherigen 20 Arbeitsplätze konnten erhalten und bereits fünf weitere geschaffen werden“, sagte Finanzlandesrat Dobernig, der schon unmittelbar nach dem Brand seine Hilfe zugesagt hatte. An der Eröffnung nahmen auch EAK-Geschäftsführerin Sabrina Schütz-Oberländer sowie der Ebenthaler Bürgermeister Franz Felsberger und Vizebürgermeister Christian Kau teil.

Gedenkfeier beim Herzogstuhl Landesrat Harald Dobernig stellte diese Woche klar, dass die Gedenkfeier beim Herzogstuhl am 11. September von Land Kärnten, Marktgemeinde Maria Saal und der Partnerschaft „Unser Kärnten“ organisiert wird. „Als zuständiger Referent für die Volkskultur und Heimatverbände ist Landesrat mein Gesprächs- Harld Dobernig partner die Plattform „Unser Kärnten“. Mit ihr gemeinsam organisieren wir auch die Gedenkfeier beim Herzogstuhl, die Vorbereitungen sind voll im Gange“, sagte Dobernig. Eine Einbindung des Kärntner Heimatdienstes in die Organisation sei nicht vorgesehen und auch nicht möglich, wenn man sich dessen Agitation gegenüber der Plattform „Unser Kärnten“ ansehe. „Heimatdienst-Obmann Josef Feldner wirft dem Abwehrkämpferbund, dem Kameradschaftsbund und der Ulrichsberggemeinschaft pauschal Unversöhnlichkeit, Kompromisslosigkeit und ein dialogfeindliches Programm vor. Das ist leider absolut keine Basis für eine gedeihliche Zusammenarbeit“, so Dobernig. Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten gehe es darum, der Jugend die Kärntner Geschichte und die Bedeutung des Freiheitskampfes und der Volksabstimmung vor 90 Jahren vor Augen zu führen. Dies sei umso wichtiger, als die letzten Zeitzeugen, die Abwehrkämpfer, heute nicht mehr am Leben sind, so der Landesrat. Das Recht, selbst über die Heimat entscheiden zu können, musste hart erkämpft werden. Dieser enorme Einsatz Kärntens und seiner Bevölkerung führte zu einem klaren Bekenntnis zur Republik Österreich in einer der schwierigsten Zeiten des Landes.


4 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

HINTERGRUND

Erfolgreiches Lobbying für Baltisch-Adriatische Achse Aktive Aussenpolitik des Landeshauptmannes trägt wichtige Früchte! Landeshauptmann Gerhard Dörfler reiste kürzlich erneut nach Brüssel, um richtungweisende Gespräche für die Zukunft der europäischen Verkehrspolitik zu führen. Auf dem Programm standen Treffen mit Matthias Ruete, dem Generaldirektor für Mobilität und Verkehr, Desiree Oen, der Vertreterin des Kabinetts von Verkehrskommissar Kallas, und weiteren hochrangigen Vertretern der EU-Verkehrskommission. Alles drehte sich um die Baltisch-Adriatische Achse und damit um das Jahrhundertprojekt Koralmbahn. Die Neukonzeptionierung des Kernnetzwerkes der Europäischen Union kommt in die heiße Phase. Kärnten setzt daher mit seinen Partnern alles daran, dass die Baltisch

Adriatische Achse von Danzig bis Bologna mit ihren Eisenbahnprojekten als Kernstück der europäischen Infrastruktur zum Zuge kommt. „Mit diesen Gesprächen ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung europäische Verkehrszukunft und Europa gesetzt worden“, unterstrich der Kärntner Landeshauptmann.

Notwendige TENPrioritätenreihung EU-Mittel können fließen, sobald der Baltisch-Adriatische Korridor mit dem Herzstück der Koralmbahn und –tunnel die notwendige TEN-Prioritätenreihung erfährt. Die Gespräche dazu seien auf fachlicher und persönlicher Ebene sehr

In Brüssel: Landeshauptmann Gerhard Dörfler. erfolgreich verlaufen, das riesige Infrastruktur- und Wirtschaftsprojekt habe

damit sehr gute Chancen, resümierte Landeshauptmann Dörfler.

Gelebte Nachbarschaft, Verständigung und Freundschaft Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler traf kürzlich mit dem italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano, dem slowenischen Präsidenten Danilo Türk und dem kroatischen Präsidenten Ivo Josipovic zusammen. Dörfler war auf Einladung seines persönlichen Freundes, des Präsidenten von Friaul-Julisch Venetien, Renzo Tondo, nach Triest gekommen. Dort leitete Stardirigent Riccardo Muti vor rund 8.000 begeisterten Zuschauern auf der Piazza dell’Unita d’Italia ein Konzert der Freundschaft. Der Kärntner Landeshauptmann zeigte sich beeindruckt vom „Fest des Friedens, der Verständigung und Nachbarschaft“, an dem er als einziger österreichischer Spitzenpolitiker teilnahm. „Die Einladung durch unsere italienischen Freunde zeigt, dass Kärnten im Süden ein ausgesprochen gutes Image hat. Wir konnten unser Land wieder einmal positiv ins internationale Licht rücken“,

resümierte Dörfler. Er nutzte das Fest, um neue Kontakte zu knüpfen, traf neben den drei Staatspräsidenten auch mit einigen Regionspräsidenten und dem Triester Bürgermeister Roberto Dipiazza zusammen. Napolitano und Tondo bezeichnete sie als „politische Brückenbauer und gute Freunde“.


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HINTERGRUND

Drogendealer als Asylwerber seit Monaten nicht ausgewiesen Festgenommene Asylwerber hätten bereits im Oktober letzten Jahres in Schubhaft und außer Landes gebracht werden müssen. LH Dörfler fordert von Innenministerin unverzügliches Handeln. Für Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler sind die Vorkommnisse rund um jene Drogenbande, die im Asylwerberheim in Klagenfurt in der vergangenen Woche gefasst wurde, ein klares Beispiel für das Versagen der heimischen Justiz. Wie sich nämlich im Zuge der Ermittlung herausgestellt hat, haben vier der festgenommen Asylwerber bereits seit Monaten einen negativen Asylbescheid. Mit diesem Asylbescheid müssten sie bereits seit Monaten außer Landes sein. Über einen der Asylwerber wurde bereits im Oktober letzten Jahres negativ entschieden. „Diese Fakten sind ein Skandal und eine Bankrotterklärung der österreichischen Rechtssprechung. Das Innenministerium hat es über Monate versäumt, diese Männer außer Landes zu bringen und ist somit dafür verantwortlich, dass die Kärntner Bevölkerung mit Drogen überschwemmt wurde“, reagiert Dörfler verärgert. Nur weil diese Asylwerber mit einem negativen Bescheid eine freiwillige Heimkehr verweigert haben, können sie sich nicht weiterhin unbehelligt in Kärnten aufhalten und ihr Unwesen treiben. „Diese Männer hätten unverzüglich, nachdem sie nicht freiwillig ausreisen wollten, in Schubhaft genommen wer-

den müssen“, so Dörfler. Zur raschen Klärung dieser unverständlichen und nicht nachvollziehbaren Umstände fordert der Kärntner Landeshauptmann In-nenministerin Maria Fekter unverzüglich auf, Stellung zu diesen Vorfällen zu nehmen. Zudem verlangt der Kärntner Landeshauptmann, sollten diese Männer wider erwarten frühzeitig aus der U-Haft entlassen werden, diese unmittelbar nach ihrer Entlassung in Schubhaft zu nehmen und ohne zeitlichen Aufschub außer Landes zu bringen.

Kein Verständnis! „Für Asylwerber mit kriminellem Hintergrund, die zudem bereits einen negati-

ven Asylbescheid haben, haben wir kein Verständnis. Für sie ist in Kärnten kein Platz“, stellt Dörfler klar. Es sei zudem nicht einzusehen, dass das Land Kärnten im Rahmen der Grundversorgung für Asylwerber mit einem negativen Asylbescheid über Monate hinweg aufkommen solle. „Dies ist nicht nur unfair gegenüber den Steuerzahlern, sondern übersteigt klar die humanitäre Verpflichtung unseres Landes“, so Landeshauptmann Dörfler. Kärnten werde in dieser Frage nicht locker lassen und auch auf Bundesebene den Druck auf das ÖVPInnenministerium weiter erhöhen.

Immer wieder geraten in Kärnten Schwarzafrikaner, die um Asyl ansuchen, in Konflikt mit dem Gesetz. Insbesondere SuchtgiftDelikte stehen auf der Tagesordnung. Dafür zeigt Landeshauptmann Gerhard Dörfler kein Verständnis: „Ausländer, die mit Drogen dealen, haben in Österreich nichts verloren. Die Abschiebung ist die einzige, logische Konsequenz!“

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6 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

LANDESPOLITIK

LR Ragger: Ideen für eine gute Sozialpolitik sammeln Landesrat Mag. Christian Ragger besuchte gemeinsam mit Vizebürgermeister Mag. Herbert Haupt die katholische Stiftung Liebenau in Ravensburg in Bayern. Weiters stattete er seinen Amtskollegen von der Lombardei Dr. Giulio Boscagli einen Besuch ab. „Schauen wir über die Grenzen, um zu erfahren, wie unsere Nachbarn die sozialen Herausforder ungen bestehen!“ Nach diesem Motto bemüht sich Kärntens Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger Kontakte mit Nachbarländern zu suchen. „Das ist eine gute Orientierung, um zu sehen, wo wir stehen. Man bekommt auch wertvolle Hinweise, mit welchen Lösungsansätzen andere an Aufgaben herangehen“, erklärt Ragger.

Informationen über diverse Sozialprojekte

LR Ragger mit seinem Amtskollegen aus der Lombardei Dr. Giulio Boscagli

In diesem Sinn holte er sich Anregungen bei der katholischen Stiftung Liebenau in Ravensburg in Bayern, einem großen deutschen Anbieter von Sozialleistungen in der Behindertenhilfe und Altenpflege. Bei seinem Amtskollegen von der Lombardei Dr. Giulio Boscagli informierte er sich über dessen Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger.

letzterem Projekt, das bereits an 40 Standorten in ganz Deutschland funktioniert, werden professionelle Hilfe und Unterstützung durch Freiwillige, optimal kombiniert. Die Wohnungen in einer Anlage werden an Senioren und Jungfamilien nur unter der Bedingung vermietet, dass sie sich in eine Gemeinschaft einbringen und einander, je nach individuellen Möglichkeiten und Talenten, unterstützen.

Lebensräume für Jung und Alt „Die Deutschen haben mir mit zwei Dingen imponiert. Mit ihrer präzisen Kostenrechnung für soziale Dienste und mit ihrem Konzept: Lebensräume für Jung und Alt“, resümiert Ragger. Bei

„Diese Gemeinschaften gelingen, weil sie durch Sozialarbeiter geschickt gestaltet werden“, erzählt Ragger. Er sieht in diesem Modell auch das einzig tragfähige Modell für zukünftige Sozialarbeit: Mit professioneller Hilfe allein wird es

nicht gehen und mit dem Engagement von Freiwilligen auch nicht. Diese beiden unverzichtbaren Elemente müssen sinnvoll miteinander verknüpft werden.“

Projekt auch in Kärnten umsetzen Ragger bemüht sich, dass sich die Stiftung Liebenau auch in Kärnten engagiert. Konkret geht es um ein

Behindertenprojekt, das mit drei aktiven Partnern umgesetzt werden sollte. „Eine gemeinnützige Stiftung gewährleistet mit finanzieller Assistenz dem Land die Investition und die Stiftung Liebenau übernimmt den professionellen Betrieb, den das Land für 40 Menschen mit Assistenzbedarf durch die üblichen Tagesbeiträge dauerhaft finanziert“, so der Kärntner Soziallandesrat.


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LANDESPOLITIK

Bildungsreferent Uwe Scheuch: Wien untergräbt Objektivierung Das Vorhaben von Unterrichtsministerin Claudia Schmied, Lehrerkosten vom Bund auf die Länder zu überwälzen, und ihr Plan, das Kärntner Objektivierungsverfahren auszuhebeln, stößt auf breite Ablehnung. Kritik erntet das Unterrichtsministerium von Bildungsreferent DI Uwe Scheuch: Einerseits rügt er Ministerin Schmied für die geplante Aufhebung der Reihung bei Dreiervorschlägen zu Postenbesetzungen von Schuldirektoren. „Die Weisung der Unterrichtsministern ist ein Anschlag auf das Kärntner Objektivierungsverfahren. Man plant in Wien offenbar parteipolitische Besetzungen und setzt dafür die Reihung nach der Eignung außer Kraft. Aber nicht mit uns: Kärnten wird den Dreiervorschlag auch weiterhin gereiht von 1 bis 3 abliefern“, erklärt Scheuch. Wenn Claudia Schmied eine alphabetische Ordnung wolle, so werde man das im Unterrichtsministerium sicher selber auch schaffen.

abgeordnete, National- oder Bundesräte und ähnliche ruhend gestellt werden sollten.

Entscheidung für den Bestgereihten

Aufgrund von integrativen oder sonderpädagogischen Anforderungen und aufgrund der Spezifika des ländlichen Raums gäbe es in Kärnten über die gesetzlichen Standards hinaus Lehrerbedarf. „Wir sind verpflichtet, unseren Schülerinnen und Schülern ein leistungsförderndes Umfeld bereitzustellen - auch wenn das bedeutet, mehr Lehrer zu Verfügung zu stellen als gesetzlich vorgeschrieben. Gegen dieses ideenlose Diktat der leeren Kassen werden wir Widerstand leisten“, kündigt Scheuch an. Der Bund solle lieber Initiativen zur Verjüngung der Lehrkörper setzen, wenn

„Der Bestgereihte des Objektivierungsverfahrens soll aus meiner Sicht auch bestellt werden. Ich bin dagegen, dass man im Bildungsministerium über die Reihung hinwegfährt und ein eigenes undurchsichtiges Süppchen kocht“, so Scheuch. Zu einer weiteren Entpolitisierung des Bildungswesens schlägt Scheuch außerdem vor, dass bei einer Bestellung als Schuldirektor politische Funktionen einer gewissen Höhe Scheuch nannte Landtags-

Weiters kritisiert der Kärntner Bildungsreferent die geplante Kostenüberwälzung bei den Überhanglehrern. „38.000 Euro pro Lehrer zahlt Kärnten an den Bund. Wenn das Unterrichtsministerium jetzt 20.000 Euro mehr pro Lehrer haben will, muss es mir erklären, wie Bildungsstandards aufrechterhalten werden sollen. Die geforderten Mehrkosten sind für unseren Landeshaushalt nicht verkraftbar“, stellt Scheuch fest.

Kärnten hat Bedarf an Lehrern

Hat kein Verständnis für „undurchsichtige Süppchen“, die in Wien gekocht werden. LHStv. DI Uwe Scheuch beharrt auf dem erfolgreichen Objektivierungsmodell. ihm die alten Lehrer zu teuer wären. Das sei aus seiner Sicht sinnvoller, als nach der Methode „Friss Vogel oder stirb“ die Länder diskussionslos mit Mehrkosten zu konfrontieren, meint Scheuch. „ Un te r r i c h t s m i n i ste r i n Schmied muss aufpassen, dass sie ihren Ruf als inno-

vative Bildungsexpertin nicht noch weiter aufs Spiel setzt. Der hat schon durch ihren Rückzieher bei der Neuen Mittelschule gelitten. Und auch die aktuellen Vorhaben zeugen nicht von besonderem Verständnis für die bildungspolitische Lage der Bundesländer“, bemerkt der Kärntner Bildungsreferent im KN-Gespräch.


8 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

MOOSBURG

Abgewirtschaftet: Moosburg hat mehr Schulden als Wien! Die Fraktion der FPK-Gemeinderäte schlägt Alarm: In den letzten Jahren ist, dank zahlreicher Prestigeprojekte von Bürgermeister Herbert Gaggl, die Pro-Kopf-Verschuldung in der Gemeinde Moosburg dramatisch angestiegen.

Die Moosburger FPK-Fraktion, hier beim Arnulfsfest mit LAbg. Adi Stark, verlangt einen finanzpolitischen Kurswechsel: „Wir haben keinen Spielraum!“

Schluß mit lustig: Bgm. Herbert Gaggl.

Wie sich jetzt herausstellt, muss die Gemeinde die Finanzierung zahlreicher Projekte nun sogar auf Jahre verschieben. Für weitere, dringend notwendige Investitionen in Verkehrssicherheit und Infrastruktur ist kein Geld mehr zur Verfügung. Die Bedarfszuweisungsmittel, die das Land Kärnten der Gemeinde zur Verfügung stellt, sind auf Jahre hinaus verplant. „Wir haben absolut keinen Handlungsspielraum!“, kritisieren die FPK-Gemeinderäte.

Gemeindebudget auswirken!“, kritisiert FPK-Gemeinderat Bernhard Grässl im Gespräch mit den KN.

In der Gemeinderatssitzung vom 7. Juni 2010 offenbarte sich das ganze Dilemma, in das Bürgermeister Gaggl (ÖVP) die Gemeinde vor allem in den Jahren, in denen er und seine Fraktion die absolute politische

Mehrheit hatte, geführt hat. Die ursprünglichen Finanzierungspläne für nahezu alle Projekte der letzten Jahre mussten erweitert, sprich: verlängert werden. Besonders sauer stößt den Moosburger Freiheitlichen auf, dass die 407.429 Euro teure Sanierung der Moosburger Teiche, die bereits im Jahr 2000 in Angriff genommen wurde, noch immer nicht fertig bezahlt werden konnte. Erst im Jahre 2015 kann die letzte Tranche der Investition in Höhe von 55.000 Euro bedient werden. Die FPKFraktion schäumt: „Das bedeutet, dass wir die Bedarfszuweisungen des Landes für die Jahre 2010 bis 2015 zum überwiegenden Teil für Projekte heranziehen müssen, die der Bürgermeister vom Jahr

2000 bis 2009 durchgeboxt hat!“

Kein Freibad! Andersrum gesagt: die Sanierung der Moosburger Teiche, die nicht im Eigentum der Gemeinde Moosburg stehen, wurde mit dem Ziel in Angriff genommen, das Baden in den Teichen attraktiver zu machen. Davon ist bedauerlicherweise nichts zu bemerken. „Die Errichtung eines Freibades ist nun aber nicht mehr möglich, weil Bürgermeister Gaggl kein Geld mehr hat. Dafür aber haben wir mit dem Gemeindezentrum Schallar und unserer luxuriösen Sportanlage zwei weitere Prestigeprojekte des Bürger meisters, die sich nachhaltig negativ für das Moosburger

Gemeindezentrum: Geschäfte leer! Im Gemeindezentrum Schallar, das im Eigentum der Wohnbaugenossenschaft Fortschritt steht, verfügt die Gemeinde zwar über einen komfortablen Sitzungssaal, der auf Gemeindekosten mit 156.500 Euro standesgemäß adaptiert wurde, für den man aber nun Miete bezahlen muss. Im übrigen verursachen auch die leerstehenden Geschäftslokale im Gemeindezentrum derzeit nicht zu knappe Mietkosten. Die politische Kritik: „Da lachen ja die Hühner.


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MOOSBURG Bürgermeister Gaggl investiert in einen einzigen Saal mehr als 150.000 Euro und dann fallen auch noch Mietkosten an. Dass die Betonwüste im Ortszentrum, die weitere Unsummen verschlungen hat, nicht gerade attraktiv ist, zeigt auch die Tatsache, dass der Bürgermeister nicht einmal Mieter für die Geschäfte findet. Die Gemeinde bleibt nun auf den Mietkosten sitzen!“

Schildbürgerstreich Sportanlage Ein ähnlicher Schildbürgerstreich ist Bürgermeister Gaggl auch bei der „Sportanlage Kaiser Arnulf“ unterlaufen. Insgesamt flossen 1,65 Millionen Euro in das Luxusprojekt, das jährlich einen beachtlichen finanziellen Abgang

1.412 Euro Schulden pro Kopf: Mehr als in Salzburg und Wien! Die Jahre, in denen Bürgermeister Herbert Gaggl mit absoluter Mehrheit in Moosburg agieren konnte, wirken sich dramatisch auf die Pro-Kopf-Verschuldung der Bevölkerung aus. Mit 1.412 Euro – vom Baby bis zum Großpapa – haben die Moosburger beispielsweise mehr Schulden als Städte wie Salzburg (1.383 Euro) oder Wien (963 Euro). Annähernd gleich viel Schulden wie Moosburg hat die Vorarlberger Landeshauptstadt Breumständlich, sondern auch zeitlich viel zu lange. Hinzu kommt, dass der Gemeinde nun der SK Austria Kärnten als Mieter abhanden gekommen ist.

Mehr Sicherheit Trotz der finanziellen Misere,

genz (1.429 Euro). Faktum ist, dass Bürgermeister Gaggl mit reinen Prestigeprojekten wie der völlig missglückten Zentrumsgestaltung und luxuriösen Eitelkeiten wie einer Sportanlage um 1,6 Millionen Euro den finanziellen Spielraum der Gemeinde auf Jahre hinaus massiv eingeschränkt hat. Für wichtige Maßnahmen wie Beleuchtungs- und Infrastrukturprojekte ist nun kein Geld mehr da!

für eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Der Bürgermeister hat hier viel versprochen, aber nichts gehalten!“, kritisiert die FPKFraktion, die in vielen Fragen mit den SPÖ-Gemeinderäten einer Meinung ist: „Bürger meister Herbert

Gaggl hat abgewirtschaftet. Es ist Zeit, in allen finanziellen Fragen einen grundsätzlichen Kurswechsel zu vollziehen und neue politische Schwerpunkte im Interesse der Moosburgerinnen und Moosburger zu setzen!“

Kaiser Arnulfsfest: Ein echtes Highlight! Tausende Gäste besuchten auch heuer das Arnulfsfest, das heuer im Zeichen internationaler Trachten stand. Unter den Festgästen waren auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Landesrat Harald Dobernig, LAbg. Adi Stark und LAbg. Gernot Darmann sowie das Moosburger FPK-Team.

produziert und – entgegen anderslautender Aussagen des Bürgermeisters – noch immer nicht ausfinanziert ist. Wichtiges Detail am Rande: Der Schule Moobsurg wurde eine Strasse versprochen, damit die Schüler direkt von der Schule zur Sportanlage gelangen können. Doch diese Straße fehlt nach wie vor. Die Schüler müssen nach wie vor durch den Ort zum Sportzentrum gehen. Für eine Unterrichtsstunde von 50 Minuten ist das nicht nur

Falsche Schlagzeile: Das Kaiser Arnulf Sportzentrum ist noch immer nicht ausfinanziert! in der sich Moosburg derzeit befindet, beharrt die Fraktion der freiheitlichen Gemeinderäte in Moosburg (FPK) auf Maßnahmen für die Sicherheit des Ortes. So wurde unter anderem eine Überprüfung der Bärndorferstrasse in puncto Sicherheit beantragt. „Seit Jahren kämpfen hier die Anrainer


10 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

LANDESPOLITIK

In Seeboden entsteht ein neues Alten- und Pflegeheim LR Ragger bei Spatenstichfeier – Wichtige Einrichtung für Marktgemeinde Seeboden

n der Marktgemeinde Seeboden am Millstätter See entsteht ein neues Alten- und Pflegeheim. Der Spatenstich wurde von Sozialreferent LR Christian Ragger, Bürgermeister Wolfgang Klinar, Vizebürgermeister Horst Zwischenberger und Betreiber Gerhard Mosser vorgenommen. Auch viele Seebodner nahmen an der Feier teil.

I

Sinnvolles Netzwerk für gesamte Region „Mit diesem Pflegeheim konnte ein sinnvolles Netzwerk geschaffen werden, weil die gesamte Region Millstätter See durch die Firma AHA-

Pflegeheime von Gerhard Mosser abgedeckt wird“, betonte Ragger. Für ihn seien zeitgemäße Betreuungsangebote die Basis für die bestmögliche Pflege und Versorgung der älteren Generation. Das künftige Pflegeheim werde mithelfen, den steigenden Bedarf in diesem Bereich abzudecken.

85 Betten Haus Nach einem langen Ringen in der Gemeinde bezüglich des Standortes, konnte auch eine kostenmäßig sehr günstige Lösung im Ortskern gefunden werden. Am Standort hinter der Volksschule wird das Altenwohnund Pflegeheim mit 85 Betten in maximal dreige-

schossiger Bauweise errichtet. Es werden „ZwölferVerbände“ geschaffen, das heißt, dass jeweils für ein Dutzend Personen, die in Einzelzimmern wohnen, bauliche Einheiten geschaffen werden. Dort werden unter anderem Kleinküche, Begegnungsraum und ähnliches gemeinsam genutzt werden. „Mit dem Pflegeheim wird auch eine Belebung im Ortskern erreicht“, so Ragger.

Ein Zuhause für ältere Menschen „Die älteren Menschen sollen nicht nur untergebracht sein, sondern bei uns ein echtes Zuhause haben“, sagte Mosser. Zwei Pflege-

personen werden pro „Zwölfer-Verband“ mitwohnen, das schaffe Vertrauen. Weiters gibt es einen 1.000 Quadratmeter großen Innenhof, im Erdgeschoss einen Mehrzweckraum und ein „offenes Cafe“ für Heimbewohner, Besucher und Gäste. Mosser kündigte die Fertigstellung für März 2011 an. Eine weitere Perspektive bestehe darin, dass das Pflegeheim in Zukunft auch als Zentrum für betreubares Wohnen im Ortskern dienen könnte.

Die KN erscheinen erst wieder am 13. August 2010 mit einer Doppelnummer. Wir wünschen schöne Ferien!


REGIONALES

23. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 11

Da Tschriasche sagt: „Herr Landeshauptmann, ich habe an Dich eine Bitte, die Drogen-Asylanten: Ab durch die Mitte!“

Beim bereits 10. Almkirchtag in Mühldorf auf der Mühldorfer Alm genossen bei hervorragendem Kirchtagswetter rund 300 Personen aus ganz Kärnten das urige Fest und die regionalen Spezialitäten. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte gemeinsam mit Volkskulturreferent Landesrat Harald Dobernig den Kirchtag in Oberkärnten. „Ich freue mich besonders, dass dieser Kirchtag jedes Jahr mit so großem Einsatz von statten geht. Mein Dank gilt den Veranstaltern, die sich immer aufs Neue bemühen, einen zünftigen Kirchtag auf die Beine zu stellen“, betonte der Landeshauptmann. Dörfler und Dobernig hoben besonders die Oberkärntner Geselligkeit und Gemeinschaft hervor. „In Kärnten haben Volkskultur und Brauchtum einen sehr hohen Stellenwert. Ich freue mich schon auf den Beginn des Kärntner HeimatHerbst, in dem wir viele Brauchtumsveranstaltungen unter einem Dach zusammengefasst haben“, erklärte Dobernig.

Die Ortsgruppe Baldramsdorf lud zur Jubiläumsveranstaltung auf die Goldeck-Mittelstation beim Alpengasthof Sattleger. Als Ehrengäste konnte OPO Hans Obertaxer den Bürgermeister von Greifenburg LAbg. Franz Mandl sowie auch Landesrat Mag. Harald Dobernig begrüßen. Bei schönstem Bergwetter feierten die zahlreichen Besucher ein gelungenes Jubiläumsfest und auch heuer wurden wieder beim traditionellen Glückshafen viele Sachpreise verlost.

Feierlich angelobt wurden 25 Polizeischüler im Kurpark in Velden, die am 01.06.2010 in Krumpendorf ihre Ausbildung begonnen haben. Insgesamt werden dzt 75 junge Polizistinnen und Polizisten im Bildungszentrum in Krumpendorf ausgebildet. LH Gerhard Dörfler betonte in seinen Grußworten die Wichtigkeit einer gut funktionierenden Polizei und lobte die Kärnten Polizisten für ihre hervorragende Arbeit. Beispielgebend dafür nannte er den Einsatz anlässlich der Fußball-Europameisterschaft, sowie die hohe Aufklärungsquote bei Strafdelikten in Kärnten. Im Bild BezInsp Gerald Grebenjak, Maria Grebenjak, Gerhard Dörfler, Landespolizeikommandant Generalmajor Wolfgang Rauchegger und General Konrad Kogler (von links) mit zwei Polizeischülern aus dem Bezirk Völkermarkt - Susanna Grebenjak und Patrick Messner.

EINLADUNG zur „Summernight Party“ mit Radio Harmonie am Samstag, den 24. Juli in St. Kanzian, Kultursaal K3 Auf Ihrten Besuch freuen sich die Freiheitlichen in St. Kanzian


12 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

Ein ganz besonders liebevoller Empfang wurde kürzlich LH Gerhard Dörfler bei seinem Besuch im Kindergarten von Finkenstein bereitet. Mit tollen musikalischen und spielerischen Darbietungen wurde unser Landeshauptmann überrascht.

REGIONALES

Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler gab kürzlich den Startschuss für den Großglockner Berglauf und findet dieses internationale Berglaufevent, das bereits seine elfte Auflage erlebte, einfach „weltmeisterlich“. Weltmeisterlich seien die einzelnen Sportler, weltmeisterlich sei auch das Organisationsteam mit Heide Pichler und Claudia Reibnegger an der Spitze. Heligenblut und Kärnten bemühen sich um die Austragung der Berglauf-Weltmeisterschaft. Der Großglockner Berglauf, von Heiligenblut bis auf die Franz-Josefs-Höhe, ist eine extreme sportliche Herausforderung, ein Berglaufevent der Superlative, einmaliges Natur- und Bergerlebnis inklusive.

Bäckerei Marinitsch: 9 Medaillen bei der Fachmesse in Wels

Pension Lanzer in Moosburg: Komfortzimmer zum Verlieben Die idyllisch nahe der Moosburger Teiche gelegene Pension Lanzer ist seit vielen Jahren der Geheim-Tipp für den perfekten Verwöhnurlaub. Heuer wurde in insgesamt sechs komfortable Zimmer investiert, um die Gäste noch mehr zu verwöhnen. Eine Übernachtung mit Frühstücksbuffet kostet in der Pension Lanzer preiswerte 39 Euro. Die gemütliche Gartenterasse oder der neu adaptierte Speisesaal mit Lounge-Charakter gehört zum Urlaub im Ferienparadies Moosburg ganz klar dazu! Übrigens: Die Pension Lanzer ist ganzjährig geöffnet! Im Winter kommen Freunde des Eisstock-Sports auf der hauseigenen Eisbahn voll auf ihre Rechnung! Anfragen unter lanzer.offive@aon.at, Tel. 0 42 72 / 83 106.

ie Bäckerei Marinitsch aus Moosburg besteht bereits seit 85 Jahren und wird in der 3. Generation betrieben. Auf der alle 2 Jahre stattfindenden Fachmesse für Bäcker und Konditoren konnten 3 Goldmedaillen und 6 Silbermedaillen in den verschiedenen Kategorien errungen werden.

D

Insgesamt wurden 1.128 Exponate von 145 Teilnehmern aus Österreich und dem umliegenden Ausland eingereicht. Heinz Hofmann, Bundesinnungsmeister der Bäcker, zeigte sich mit dem Ergebnis äußerst zufrieden: „Die eingesendeten Produkte waren höchst innovativ. International schneidet Österreich sehr gut ab“. Klar herausgestochen sei der Trend „Zurück zur Natur“, so die Fachjury. Auch die Fachjuroren sind sich einig: Die Qualität und die

Zahl der Einsendungen konnten im Vergleich zu 2007 nochmals übertroffen werden. Vollkornbrote sowie Sauerteigbrote liegen derzeit wieder voll im Trend. Die Sieger des 15. Brotwettbewerbes wurden offiziell ermittelt und auf der Fachmesse ÖBA/ÖKONDA-diegenuss ’10 für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Bäckerei Hans Marinitsch GmbH Feldkirchnerstr. 14, 9062 Moosburg, Tel. 0 42 72 / 83 0 67


23. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 13

LESERBRIEFE

Ende, Schluß, Aus!

Ortstafel Bleiburg zweisprachig? So gesetzwidrig und falsch es gewesen ist, in die Ortstafel von Bleiburg in verkleinerter Form die Bezeichnung „Pliberk“ aufzunehmen, so gesetzwidrig und daher falsch war es, auf Grund des kürzlich ergangenen VfGH-Erkenntnisses in die Ortstafel Bleiburg die gleich grosse Bezeichnung „Pliberk“ aufzunehmen, was ebenso bei Ebersdorf und Schwabegg der Fall ist. Auf Grund des Volkszählungsergebnisses haben rund zwei Prozent der Gemeindebürger als Muttersprache „Slowenisch“ angegeben. Erst nach Hinzurechnung selbst all jener, die in Verbindung mit „Deutsch“ auch „Slowenisch“ und „Windisch“ anführten, kommt man auf insgesamt rund 16 Prozent. Dieser Prozentsatz reicht aber nicht an die 20

Prozent heran, die der frühere Verfassungsgerichtshofpräsident Adamovich auf Grund eines Gesprächs mit Dr. Marjan Sturm im Jahre 2004 auf dem Radsberg als künftige Lösung sich vorstellte. Mit dieser Aussage hat Adamovich indirekt zugegeben, dass er zur Aufhebung der im Jahre 1976 beschlossenen und auf der Grundlage von weniger als 20 Prozent vollzogenen Ortstafelregelung von bestimmter Seite veranlasst wurde. Übrigens: Beim Vertrag von Osimo zwischen Italien und Jugoslawien im Jahre 1975 wurde bei der Ortstafelregelung von 30 Prozent als Maßstab für das Vorliegen einer gemischten Bevölkerung ausgegangen. Dr. Siegfried Lorber 9020 Klagenfurt

Seenverkauf: Schuldumkehr! Die SPÖ beschwert sich, dass Liegenschaften am Maltschacher See, Hafner See und Ossiacher See durch den Einsparungsbedarf, den das Land Kärnten nun hat, wieder veräußert werden sollen. Liebe Kärntner SPÖ, es gehört schon einiges dazu den Spieß hier umzudrehen. Immerhin hat das Land Kärnten und somit der Steuerzahler euch aus der Patsche geholfen, da durch das BAWAG-Desaster die Seenliegenschaften des roten ÖGB verkauft werden

mussten. Hier andere Parteien anzuprangern ist ungefähr so, als würde ich ein Haus anzünden und dann nach der Feuerwehr rufen! Wie in so vielen anderen Bereichen versuchen die Sozialdemokraten hier eine „Schuldumkehr“ zu betreiben. Sabine Jäger Klagenfurt

Die KN im Abo! 0463 51 15 15

Sehr verehrte Redakteure, Journalisten und Reporter und alle die jahrelang über die Zogajs geschrieben haben und diesen auf diese Weise einen fetten PromiBonus „aufgedrängt“ haben! Bitte haben Sie Erbarmen, bitte beenden Sie jetzt die abenteuerliche Berichterstattung über diese kosovarische Familie, beenden Sie die unnötige Quälerei der österreichischen Staatsbürger! Einmal muss Schluss sein! Jahrelang mussten wir erfahren, wie Illegalität, Lügen, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Erpressung risikolose und leicht anwendbare Voraussetzungen sind, die Gesetzgebung in Österreich außer Kraft zu setzten. Die überwiegende Mehrheit der österreichischen Steuerzahler will über die Causa Zogaj nichts mehr hören und lesen! Es

reicht, dass sie weg sind! Die strapazierte, fleißig arbeitende Bevölker ung interessiert es nicht, wohin die Zogajs um 2300 Euro, natürlich in der Business Class, geflogen sind. Eines ist Fakt: In einer Bruchbude wird die „Promi-Familie“ die nächsten Monate mit dem vielen Geld (Kirchensteuer, Spenden diverser heimischer Hilfsorganisationen und „privaten Spenden“), welches sie aus Österreich mitbringen, sicher nicht verbringen müssen. Da ist ein Aufenthalt in einem 4-Sterne Hotel, an der mazedonischen Küste, realistischer. Danach könnte man erholt und zufrieden, in der von diversen heuchlerischen und pharisäischen „Freunden“ vorbereiteten sozialen Hängematte, dem reichen Staat Österreich weitere Jahre zur Last fallen! Ing. Hans Peter Jank, Villach

Politik mit Radau verwechselt! Die SPÖ-Kärnten ist wohl wirklich nicht mehr ernst zu nehmen! Die Verschuldung zu bejammern und gleichzeitig die Einführung des Gratiskindergarten zu fordern wie dies die neue Frauenreferentin Prettner jüngst getan hat, ist schon ein Eingeständnis dafür, dass man politisches Gestalten mit Radau erzeugen um jeden Preis, verwechselt. Der Gratiskindergarten vor dem Eintritt in die Schule ist ein großer Fortschritt, der auch nicht abgeschafft wurde. Kärnten ist nach wie vor das Familienland Nummer Eins, da können die Sozialdemokraten ruhig Vergleiche mit den anderen Bundesländern anstellen! Die schauen noch immer „neidisch“ nach Kärnten!!! Gottfried Moser, Meiselding

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14 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

SERVICE

20 Kandidaten in der Money Maker Gelddusche

Es regnete mehr als 100.000 Euro eiß her ging es in den letzten Wochen nicht nur in den Freibädern oder an diversen Badeseen, auch im ORF-Studio in Wien schwitzten einige Herrschaften trotz Dusche: Kein Wunder, war es doch die Money Maker Gelddusche. 20 Kandidaten erscheffelten bereits mehr als 100.000,- Euro.

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Jürgen aus Niederösterreich ist der bisherige Top-Gewinner bei Money Maker. Ihm gelang es am 7. Juli, exakt

8.450 Euro zu fangen. Er ist einer von insgesamt 20 Kandidaten aus sieben Bundesländern, die in den ersten drei Money Maker Wochen in die Gelddusche durften und 100.700,- Euro gewannen. Wer drei ORF-Symbole bzw. drei Bonus-Symbole aufrubbelt, dem ist der Auftritt in der Money Maker TV-Show sicher. Vor laufender Fernsehkamera darf man 30 Sekunden lang so viele her-

Jürgen aus NÖ erscheffelte 8.450,- Euro, und das ist der bisher höchste Gewinn im heurigen Jahr. © Andreas Friess umwirbelnde Geldscheine wie möglich fangen. Wer drei Lose mit je zwei ORF-Symbolen an „Money Maker“, 1038 Wien, Postfach

50, einsendet, nimmt an den Ziehungen zur Ermittlung weiterer Kandidaten für die Geldscheffel-TVShow teil.

Bingo verlost Urlaube im Schlosshotel: Sich wie ein Kaiser fühlen ingo verlost jetzt bis zum Samstag 14. August 2010 wöchentlich einen kaiserlichen Urlaub für zwei Personen in Österreich. Mit ein bisschen Glück kann man sich also sieben Tage fühlen wie ein Kaiser und vielleicht sogar im Majestätsplural sprechen: „Wir sind Kaiser ….“

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Jetzt bietet Bingo die Chance, kaiserlich zu gewinnen. Denn Bingo verlost unter

allen bei den Ziehungen von 10. Juli bis 14. August 2010 mitspielenden Bingo Tipps jede Woche einen einwöchigen kaiserlichen ÖsterreichUrlaub in einem Schlosshotel für zwei Personen im Wert von E 2.500,-. Der Urlaub beinhaltet sieben Übernachtungen inklusive Halbpension in einem Schlosshotel oder Herrenhaus in Österreich. Zusätzlich gibt es 300,- Euro für Freizeitaktivitäten (je nach Belieben und Verfügbarkeit: Schifffahrt, Kutschenfahrt, Wanderung) sowie 200,- Euro Taschengeld. Folgende Hotels stehen zur Auswahl: •Schlosswirt zu Anif (Salzburg) •Hoteldorf Grüner Baum (Salzburg) •Hotel Schloss Thannegg (Steiermark)

Informationen aus 1. Hand nur in Ihren Kärntner Nachrichten!

•Schlosshotel Freisitz Roith (Oberösterreich) •Heritage Hotel Hallstadt (Oberösterreich) •Landhaus Koller (Oberösterreich)

Ziehung vom Mi., 14. 7. 2010

42514 Ziehung vom Do., 15. 7. 2010

72029 Ziehung vom Fr., 16. 7. 2010

65984 Ziehung vom Sa., 17. 7. 2010

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Annahmeschluss für Bingo ist am Samstag um 13.00 Uhr. Die Bingo Ziehung findet jeweils am Samstag statt und wird um 18.20 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.

VO R S C H AU 29. Runde 2010 1: LASK Linz– Austria Wien 2: Rapid Wien– SC Wr. Neustadt 3: SV Salzburg– Wacker Innsbruck 4: Sturm Graz– SV Kapfenberg 5: SV Mattersburg– SV Ried 6: FC Zürich– Grashopper Zürich 7: Xamax Neuchatel– FC Thun 8: FC St. Gallen– AC Bellinzona 9: FC Sion– FC Basel 10: Young Boys Bern– FC Luzern 11: Aalesund FK– Valerenga Oslo 12: Stabaek IF– Rosenbg. Trondheim Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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WIRTSCHAFT

Neues Führungsteam in der RB St. Stefan im Lavanttal er gebürtige Görtschitztaler Betriebswirt Gerhard Wolf übernahm Ende Juni gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsleiter Ru-

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Das neue GeschäftsleiterTeam der Raiffeisenbank St. Stefan: Rudolf Radl und Mag. Gerhard Wolf. F: KK – Raiffeisen dolf Radl die Führung der Raiffeisenbank St. Stefan im Lavanttal. Dies hat der Aufsichtsrat der Bank kürzlich einstimmig beschlossen. Wolf war bisher in der Raiffeisenlandesbank Kärnten in Kla-

genfurt tätig und für Unternehmens- und Organisationsentwicklung zuständig. Radl wird künftig schwerpunktmäßig für den Marktbereich und somit alle Kundenanliegen verantwortlich sein, Wolf über nimmt die Abwicklung und den internen Betriebsbereich und wird für die Qualitätssicherung zuständig sein. Prokurist Herbert Taferner wird als erfahrener Leiter des Beratungs- und Betreuungsteams weiterhin die Geschäftsleitung unterstützen. Die Raiffeisenbank St. Stefan im Lavanttal hat 18 Mitarbeiter bei einer Bilanzsumme von rund 90 Mio. EUR, verwaltet Kundengelder in der Höhe von 92 Mio. EUR und Ausleihungen von 66 Mio. EUR.

Einladug zum Geburtstagsfest „75 Jahre Großglockner Hochalpenstraße“ Sonntag, den 1. August 11 Uhr auf der KaiserFranz-Josefs-Höhe


16 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

WIRTSCHAFT

Krankenversicherung und Schaden-/Unfallversicherung ausgebaut

Wiener Städtische in Kärnten und Osttirol: Top-Drei-Position auch 2009 In Kärnten/Osttirol konnte die Wiener Städtische Versicherung im Jahr 2009 trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes ein solides Jahresergebnis erzielen: Mit einem Marktanteil von mehr als 13 Prozent und erwirtschafteten Prämieneinnahmen von 144,35 Mio. Euro über alle Sparten, ist die Wiener Städtische im Top-Drei-Ranking unter den regional tätigen Versicherungsunternehmen etabliert (Quelle: VVO). Dies gab die Wiener Städtische Kärnten/Osttirol am 7. Juli 2010 im Rahmen der diesjährigen Landesbeiratssitzung in Klagenfurt im Beisein von Generaldirektor-Stellvertreter Mag. Robert Lasshofer bekannt. „Wir freuen uns, dass wir unsere TopPlatzierung am regionalen Versicherungsmarkt auch 2009 unter schwierigen wirtschaftlichen Gegebenheiten halten konnten“, so Landesdirektor Erich Obertautsch. „Die gute Ausbildung unserer Verkaufsmitarbeiter, innovative Produkte sowie die enge Zusammenarbeit mit unseren Vertriebspartnern sind Faktoren, die den Ausbau unseres Erfolges auch 2010 gewährleisten.“ Trotz der Konjunktur-Eintrübung konnte in der Sparte Lebensversicherung mit Prämieneinnahmen von 47,43 Mio. Euro ein solides Ergebnis erreicht werden. In der Schaden-/Unfallversicherung wurden verrechnete Prämieneinnahmen von 67,09 Mio. Euro und damit ein Plus von 2,8 Prozent im Vorjahresvergleich erwirtschaftet. In der Krankenversicherung konnte mit Prämieneinnahmen von 29,83 Mio. Euro eine Steigerung von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden.

Themenführerschaft im Vorsorgebereich Mit dem Produkt der geförderten Prämienpension liegt die Wiener Städtische an vorderster Front im Vorsorgebereich. Die Veranlagung ist sicherheits- und ertragschancenorientiert und erfolgt in den RT Zukunftsvorsorge Aktienfonds bzw. in den klassischen Deckungsstock. In Kärnten konnte im Bereich Prämienpension in der Gesamtstückanzahl eine Steigerung gegenüber dem Jahr 2008 um 35 Prozent erzielt werden.

„Um die bestmögliche Betreuung auch für die Zukunft zu garantieren, setzen wir laufend auf Aus- und Weiterbildungsprogramme für unsere MitarbeiterInnen. Derzeit sind 123 MitarbeiterInnen im Verkauf beschäftigt. Weiters werden auch im heurigen Jahr im Zuge der Lehrlingsoffensive sieben Lehrlinge in Kärnten ausgebildet“, erklärt Obertautsch.

Wiener Städtische unterstützt CR Projekte in Kärnten

V.l.n.r..: Generaldirektor-Stellvertreter Mag. Robert Lasshofer, Landesdirektor Erich Obertautsch „Diese Steigerungsraten verdeutlichen eines: Das Bedürfnis der Menschen nach soliden, konservativ veranlagten Vorsorgeprodukten steigt erneut an und die private Vorsorge rückt wieder stärker in den Vordergrund“, erklärt Obertautsch dazu.

Beste Servicequalität durch Kundennähe Derzeit betreuen insgesamt 201 MitarbeiterInnen in Kärnten rund 93.000 KundInnen in der Landesdirektion und in zwölf Kundenservicestellen. „Mit unserer f lächendeckenden Präsenz schaffen wir Kundennähe und können daher punktgenau auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen. Durch laufenden Dialog schaffen wir es konsequent, genau die Versicherungslösungen anzusprechen, die gebraucht werden“, so Obertautsch weiter. Erreicht wird die qualitativ hochwertige Betreuung vor allem durch ein TopAusbildungsprogramm.

Die Wiener Städtische ist auch in Kärnten ein engagierter Sponsoring-Partner im sozialen wie im kulturellen Bereich. „Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und unterstützen das Rote Kreuz, das Hilfswerk sowie die Arbeitsvereinigung der Sozialhilfe Kärnten und fördern verschiedene Kulturaktivitäten in Kärntner Städten und Gemeinden. Dazu gehören die Lange Nacht der Kirchen, der Carinthische Sommer, der Musikverein Kärnten sowie die Neue Bühne Villach“, so Landesdirektor Obertautsch weiters. Mit der Unterstützung von „Kärnten läuft“ beweist die Wiener Städtische zusätzlich ihr Engagement in der persönlichen Gesundheitsvorsorge. Am österreichischen Markt positioniert sich die Vienna Insurance Group (VIG) mit der Wiener Städtische Versicherung, der Donau Versicherung und der Sparkassen Versicherung.


23. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 17

WIRTSCHAFT

LH Dörfler: Lärmschutzwände auf der Südautobahn im Bereich Unterschütt bringen neue Lebensqualität für Anrainer

A 2: Eine Autobahn, die man mag! ine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität für die Bewohner der Ortschaften Federaun und Unterschütt gebe es ab sofort, sagte Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörf ler vergangene Woche bei einem Lokalaugenschein der neu errichteten Lärmschutzwände auf der Südautobahn im Bereich Unterschütt. „Damit hat der Lärmterror ein Ende und die A2 wird wieder zu einer Autobahn, die man mag.“

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Der Verkehrsreferent dankte der Asfinag, die in Zeiten der schweren Budgets dieses Projekt in Angriff genommen habe. Auch den Arbeitern gebühre bei dieser Hitze großer Dank und Anerkennung, so Dörfler, der von Alex Glantschnig, dem Initiator und Projektkoordinator der Bürgerinitiative

Lär mschutzmaßnahmen Federaun/Unterschütt ein Dankesschreiben der Anrainer erhielt. Glantschnig bedankte sich im Namen aller Betroffenen für die ausgezeichnete Kooperation der Landesregierung und der Asfinag. „Die Umsetzung der Lärmschutzwände ist für uns ein wichtiger Schritt in eine gesündere und lebenswertere Zukunft. Mit der Fertigstellung wird es für uns eine Re-

duktion des Straßenlärms von bis zu neun Dezibel geben“, sagte Glantschnig. Gerhard Tillinger von der Asfinag Bau Management GmbH berichtete, dass die Lärmschutzwände aus Holzbeton und Alu auf einer Länge von 2,4 Kilometer errichtet werden. Die Gesamtbaukosten betragen rund eine Million Euro. Die Arbeiten in Fahrtrichtung Italien seien abgeschlossen, am 13. August 2010 sollen die Arbeiten in Fahrtrichtung Wien ebenfalls beendet sein. „Die gesamte Errichtung verläuft ohne Verkehrsbehinderung, was im Sommer-Reiseverkehr besonders wichtig ist.“ Die Bauarbeiten wurden vom bewährten Bauunternehmen TEERAG ASDAG und dessen Bauleiter Ing. Kratzer zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten durchgeführt.

Kürzlich feierte das Lindner Hotel in Klagenfurt ihr 1jähriges Bestehen. Zur Feier kamen neben LH Gerhard Dörfler und in Vertretung des Bürgermeisters der Stadt Klagenfurt, Stadtrat Wolfgang Germ, auch die Investoren des Hotels und viele Gäste aus Wirtschaft und Tourismus. Herr Lindner als Betreiber des Hotels dankte dem Land Kärnten, im Besonderen aber dem verstorbenen Dr. Jörg Haider für seine damaligen Initiativen um den Bau des Hotels. Im Hotel befindet sich auch eine diesbezügliche Dankesinschrift. LH Dörfler sagte, das Lindner Hotel sei ein Vorzeigeprojekt und es hätten durch seine Initiativen schon einige Fußballmannschaften dort Ihr Quartier gehabt.


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WIRTSCHAFT

Stiegl Sunset Wenn Gastronomen feiern, geht es heiß her! Und das nicht nur, weil Sommertemperaturen wie an der Copa Cabana herrschen. Erst kürzlich lud Stiegl in den Sunset Club am Wörthersee und viele Top Gastronomen aus Kärnten und

der Steiermark folgten dem Ruf. Der chillige Event stand unter dem Motto „Schmecke den Sommer - alles für Körper und Geist“. Die Abend stim mung war perfekt, für Nachschub war gesorgt und so hieß es schlemmen, trinken, kosten, ausprobieren und vor allem aber Luft fächeln! Schließlich hatte der Wettergott ein Einsehen, nach einem kühlenden Gewitter fanden sich die Gastronomen gut gelaunt an der Biercocktail-

Genossen die Stiegl-Sommerparty im Klagenfurter „Sunset“ (v.l.): Getränkehändler Ludwig Kandlhofer, Susanne Woschitz (Café Woschitz – Ebenthal), Bernie Strasser (Roses – Pörtschach), Petra Mössler (Getränkehandel Kandlhofer), Thomas Gstaltmaier (Stiegl Gebietsverkaufsleiter) und Wolfi Winklbauer. Foto: Wajand/Stiegl bar ein und ließen sich mit dem neuen Stiegl-RadlerFresh - im langstieligen Glas, mit Eiswürfeln und Oran-

genscheibe serviert - verwöhnen. Vor allem die Damen zeigten sich vom neuen Stiegl-Cocktail begeistert.

LH Dörfler gratulierte Inhaber Hannes Lauchart – Holz mit Kunst und Design verbunden

20 Jahre Tischlerei LAUCH-ART ie Tischlerei LAUCH-ART in Weitensfeld im Gurktal feierte am Wochenende ihr 20 jähriges Bestandsjubiläum. Neben zahlreichen Vertretern der Gemeinde Weitensfeld und Glödnitz gratulierte auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler dem Firmeninhaber Han-

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nes Lauchart. Die Tischlerei LAUCH-ART hat sich auf den gehobenen Innenausbau und auf Weinregale, Humidore für Zigarren sowie Designermöbel spezialisiert. Die gesamte Innenarchitektur wird im eigenen Betrieb abgewickelt. Der Landeshauptmann betonte den vorbildhaften Unternehmergeist, der sich hier mit viel Innovation und Kunstsinn verbinde. Es freue ihn sehr, zu sehen, welche Vielfalt und Kreativität Holz bzw. Holzverarbeitung biete. Das Rahmen-

programm der Feierlichkeit bildeten die Ausstellungen der Gurktaler Künstlerin Mathilde Steiner und des Bildhauers Kurt Harder (Fa. Steinreich). Unter den Gästen befanden sich der Wei-

tensfelder Bürgermeister Franz Sabitzer, sein Vizebürgermeister Christian Krassnitzer und der Glödnitzer Bürgermeister Johann Fugger. Infos unter www.lauchart.at

In der Kärntner Landeszeitung vom 22. Juli 2010 ist eine Planstelle (Karenzvertretung) für

eine teilbeschäftigte Lehrkraft im Fach Jazz Gesang beim Kärntner Landeskonservatorium (Bewerbungsfrist: 31. Juli 2010) öffentlich ausgeschrieben. Nähere Einzelheiten sind dort ersichtlich.


WIRTSCHAFT

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20 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

MODE

Bei uns bist Du mit Tracht – einmalig zurechtgemacht! Nicht nur am Kirchtag das Rrichtige Outfit! Kurzum, fürs Dirndl gilt heuer: Es kann gar nicht sexy genug sein. Die Rocklänge liegt heuer zwischen Mini, Midi und Lang. Unsere Trachtenmodelle sind für Leute, die besondere Dinge im Leben zu schätzen wissen. Handgemachte Details, edelste Materialien und beste Verarbeitung. Dein Vertrauen ist unser Versprechen. Komm und teile das Lebensgefühl einer ursprünglichen Tradition. Dirndl und Lederhose. Einmal frech, sexy und verrückt aber auch stillvolle

Kleider und elegantes Dirndl sind ein fester Bestandteil in unserem Trachtensortiment: Minidirndl komplett (mit Bluse und Schürze) schon ab E 99,90. Für die Herrentrachten ist auch gesorgt: Bei den Buam gibt’s, auch ganz traditionell, dieses Jahr mal wieder keine Neuerungen. Farbig darf es dieses Jahr auch bei den Männern bunter und mutiger werden. Farbliche Akzente werden mit einem knallig gemusterten Hemd oder einer leuchtenden Weste gesetzt. Mann trägt Lederhose. Bleibt nur noch

die Frage nach der richtigen Länge der Lederhose: Kurz, Kniebund- oder lange Hosen? Welches Modell das Richtige ist beantwortet meist der Geldbeutet – und auch hier haben es die Buam mal wieder einfach. Tragt´s halt das, was Euch steht. Trachten-Outfit komplett (Pfoad, Lederhose, Socken und Haferlschuhe) schon um E 199,90. Wir sind ebenfalls Ihr kompetenter Ansprechpartner in Sachen Trachten- und Landhausmode.


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GESUNDHEIT

Acaí – die pflanzliche Antioxidantienquelle vom Amazonas eben der Mangostanfrucht und der Goji-Beere hat die Forschung eine weitere Beere entdeckt, die aufgrund ihres hohen ORAC-Wertes ebenso zu den potentesten Anti Aging Früchten der Erde zählt: die Acaí-Beere aus dem Amazonas-Delta. Sie enthält mehr als fünfzig phenolische Pflanzenstoffe mit antioxidativer, zellschützender Wirkung und ist neben der Mangostanfrucht eine der reichsten botanischen Quellen enzymatischer Superantioxidantien (SOD). Die 1,0 bis 2,0 cm kleinen Acaí-Beeren wachsen an den Rispen der Kohlpalme, auch Jucarar-Palme genannt. Mit ihrem besonderen Wurzelsystem hat sich die 10 bis über 30 Meter hohe Palme an die Bedingungen des niederschlagsreichen Amazonas-Deltas – das Hauptverbreitungsgebiet der Acaí-Beere – angepasst. Sie ist ein natürlicher Bestandteil der Pflanzenwelt entlang des Amazonas und wird nicht in Monokulturen angebaut, so dass Pestizide unnötig sind.

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Je nach Reifegrad ist die Farbe der Früchte tief purpurn bis schwarz – ein Zeichen für die hohe Konzentration zellschützender Farbpigmente. Reich an Antioxidantien ist auch der Samen, der ca. 90 Prozent des Fruchtfleisches ausmacht. Die Früchte reifen ganzjährlich, die beste Fruchtqualität erreicht man allerdings in der Haupterntezeit – der Trockenzeit von August bis Dezember. Da die Frucht nur 24 bis 36 Stunden haltbar ist, wird das Fruchtmark über weite Strecken tiefgefroren transportiert. Die antioxidative Kraft geht dadurch nicht verloren. So verfügt die Acaí-Beere auch nach dem Transport über ein großes Potential, um die beschleunigte Zellalterung zu verlangsamen, Entzündungen zu lindern und die Abwehrkräfte zu stärken. Der Stellenwert als Nahrungsmittel ist derart hoch, dass manche Menschen täglich bis zu 2 Liter Acaí-Saft trinken. Das antioxidative Potenzial der Beere kann sich allerdings am besten durch den Verbund mit anderen antioxidativen Naturstoffen

auswirken, so zum Beispiel durch Mangostan-Xanthone. Eine Mangostan- und Acaíhaltige Naturstoffkombination hoher Antioxidantienvielfalt und -kompetenz sollte auch die Goji-Beere, den Granatapfel, die Nopal-Kaktusfeige sowie Tomaten-Lycopin enthalten. Weitere Infos zum Institut für Mangostan & natürliche Antioxidantien finden Sie unter www.mangostan-institut.com

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan erhält als erstes Kärntner Krankenhaus pCC inkl. KTQ Qualitätszertifikat ir freuen uns sehr über das pCC inkl. KTQ Qualitätszertifikat. Damit wurden unsere Leistungen von externen, unabhängigen Prüfinstituten bestätigt. Patienten und anderen Außenstehenden bietet das Zertifikat ab sofort mehr Transparenz und Sicherheit für die Wahl des Krankenhauses“, erklärt Mag. Michael Steiner, der Gesamtleiter des Krankenhauses. Besonders eindrucksvoll an der Auszeichnung: Österreichweit verfügen nur sechs weitere Krankenhäuser über ein solches Gütesiegel.

belegt offiziell die Verankerung dieser christlichen Werte in den Krankenhäusern.“

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Der Gesamtleiter des Krankenhauses ist davon überzeugt, dass medizinische Topleistungen und gute Strukturen wichtig – Menschlichkeit, Zuwendung, Wärme und ein offenes Gespräch für den Genesungs-

18-monatiger Vorbereitungsprozess

Das Team des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder, rund um den Gesamtleiter des Krankenhauses, Mag. Michael Steiner (re.) und den Prior der Barmherzigen Brüder, Frater Paulus Kohler (5.v.l.) freut sich über die positive Beurteilung der Visitoren Heidrun Rath, Detlef Roggenkemper, Hedwig Semmusch und Dr. Eberhardt Lux (Bildmitte v.l.n.r.). prozess aber von ebenso elementarer Bedeutung sind. „Die Barmherzigen Brüder setzen einen besonderen Schwerpunkt auf die Hospitalität im

Sinne des Ordensgründers des hl. Johannes von Gott, was als christliche Gastfreundschaft in allen Werken des Ordens spürbar ist. Die Zertifizierung nach pro Cum Cert (pCC)

Der Zertifizierungsprozess im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder läuft nun seit eineinhalb Jahren und wurde von der großen Mehrheit der Mitarbeiter in Form von vorbereitenden Arbeitsgruppen mitgetragen. Dr. Karin Höfferer, die das medizinische Controlling des Krankenhauses verantwortet, ist als Qualitätsmanagementbeauftragte die Koordinatorin dieses Prozesses: „Nach der Selbsteinschätzung durch das Krankenhaus anhand eines Selbstbewertungskataloges mit 96 Kriterien erfolgte die Prüfung des Krankenhauses auf Herz und Nieren.


22 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

KUNST

lebendiges Design zum Anfassen eine Begeisterung für „gewöhnliche“ Materialien hat den gelernten Dachdecker Heinz Rocnik dazu inspiriert, ganz besondere kunsthandwerkliche Unikate fürs tägliche Leben zu gestalten.

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Aus Holz und Metallen kreiert der begabte Handwerker ungewöhnliche Einzelstücke für den Innenund Außenbereich. Jedes einzelne seiner Unikate entsteht zuerst nur in der Phantasie des Naturliebhabers. „Oft sehe ich eine knorrige Wurzel, einen einzigartig geformten Pilz oder ein schillerndes Spinnennetz und schon hab ich wieder eine neue Idee“, so Heinz Rocnik. Über seiner großzügigen Werk statt in einem alten Stadel thront der Mittagskogel und macht ihm immer wieder bewusst, wie klein und unbedeutend der Mensch auf dieser Erde ist.

Sobald das richtige Material gefunden ist, wird die „Idee“ kurz skizziert und dann überlässt der 41-jährige alles seiner kreativen Kraft. Aus ganzen Nuss- oder alten Fichtestämmen entstehen organisch geformte, urgemütliche Hänge- bzw. Schaukelliegen und massive Betten. Jedes noch so kleine Reststück wird liebevoll zum Hocker, Bänkchen oder zur Tischplatte verwandelt. Dabei kommt der Kärntner mit ganz wenig technischen Hilfsmitteln aus – Säge, Hammer, Nägel und Schrauben sowie ganz viel intuitive und manuelle Schleifarbeit. Weich, rund, wohnlich und doch genauso eigenwillig wie ihr Schöpfer präsentiert sich das Holz-Mobiliar, bei dem kein Stück wie das andere aussieht. „Ich hätte nie geglaubt, dass Rost so elegant aussieht“, staunt ein Bewunderer der Musterstücke von „Die Lebensart“. Mit einem speziel-

len Verfahren lässt Heinz Rocnik Eisenteile vorrosten und versiegelt die gewünschte, rostige Optik dann mit einem Klarlack. Heraus kommen Fassaden-, Balkon- oder Gestaltungselemente, die sich harmonisch und doch modern in fast jede Architektur einfügen. Weder Größe noch Gewicht können den vielseitigen Kunsthandwerker abschrekken. Für seinen hängenden Kamin verarbeitete er 600 kg vier mm dicke Stahlplatten und fixierte das 7,5 m hohe Prachtstück mit 32 Schrauben am Dachstuhl. Auch aus hochwertigem Kupferblech entstehen zeitlose Brunnen, formschöne Satellitenschüsseln und geschwungene Dachverzierungen. „Beim Arbeiten mit Kupfer fasziniert mich der handwerkliche Anspruch besonders – jede Lötnaht, jede Biegung jeder Schnitt ist für immer sichtbar!“, verrät der leidenschaftliche

Hobby-Langläufer und – Biker. Sogar seine tierischen Lebensgefährten (drei Katzen und ein Hund) verhalten sich mucksmäuschenstill während ein neues Lebenskunst-Objekt entsteht. Nach getaner Arbeit begleiten ihn dann alle vier auf einem entspannenden Waldspaziergang von dem er bestimmt wieder mit neuen Ideen zurückkehrt. Aus solidem Material künstlerische Gebrauchsobjekte fürs tägliche Leben zu erschaffen – das ist „Die Lebenskunst“ von Heinz Rocnik. Heinz Rocnik Latschach Österreich Tolmezzo Italien Tel. +43(0)664 1113738 www.dielebenskunst.com


VERANSTALTUNG

23. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 23

11 Jahre „Gackern“ in St. Andrä Das Lavanttaler Geflügelfest „Gackern“ findet in diesem Jahr bereits zum 11. Mal statt, diesmal vom 6. bis 15. August 2010. Jährlich freut man sich seitens der Organisatoren über mehr Besucher. Wir sind dem Erfolgsgeheimnis auf der Spur. Wie alles begann?

Das Erfolgsgeheimnis? Auf Lorbeeren darf man sich nicht ausruhen, das weiß auch Dr. Feichtinger, der seit Bestehen des Festes für Planung und Umsetzung hauptverantwortlich zeichnet. „Nur durch ständige Verbesserung in den Bereichen Infrastruktur, Musikprogramm und Kulinarik können wir jährlich mehr Menschen bei unserem Fest begrüßen.“ Beim rund um Wohlfühlprogramm setzt man einerseits mit über 35 Geflügelgerichten auf eine einzigartige Geflügelkulinarik, andererseits auf uriges Ambiente mit Strohsofas und Lagerfeuerromantik. Das vielfältige Musikprogramm bietet „Jung und Alt“ täglich, ausgelassene Open Air Stimmung. Gackern ist sicher das größte Open Air bei freiem Eintritt. Auch viele Prominente besuchten in den letzten Jahren das „Gackern“, darunter LH Dr. Jörg Haider, Staatssekretär Dolinschek, „Dancingstars“ Andy u. Kelly Kainz, die Starköche Toni Mörwald, Sissy Sonnleitner, Manfred Buchinger oder auch Jazz Gitti, Udo Wenders und Steffi Graf. Die Veranstalter sind bis heute stolz darauf das umfangreiche Programm bei freiem Eintritt anbieten zu können.

Geflügel und Gackern gehört, wie wir alle wissen, schon seit jeher zusammen und die Region Lavanttal sollte neben der Bekanntheit für Geflügel durch die Firma WechGeflügel auch durch ein besonderes Geflügelfest über die Grenzen Kärntens bekannt gemacht werden, so Dr. Karl Feichtinger von der Fa. WECH zur Idee dieser Veranstaltung, die im Frühjahr 2000 geboren wurde. Im Sommer 2000 wurde das Lavanttaler Geflügelfest dann erstmals organisiert. Man nannte das Fest „Gackern“ und als Symbol wurde der Wetterhahn ausgewählt. Inzwischen ist das „Gackern“ weit mehr als nur ein Fest für die Lavanttaler. Im ersten Jahr freute man sich bereits über 25.000 Gäste, inzwischen ist das kulinarische Top Event in ganz Österreich aber auch über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt und die Besucherzahl hat sich fast verdreifacht.

Gackern Highlights 2010

GACKERN-INFO: Verein St. Andräer Geflügelfest A-9433 St. Andrä 210 Telefon 04358/2710-20 e-mail info@gackern.com, www.gackern.at

Besucher können 2010 hautnah bei den 4. Highlander Wettkämpfen dabei sein oder beim Western Dance Workshop, US -Country Tänze lernen oder aber ihre Hüften bei den bekannten Mosskirchnern und den Lavanttalern schwingen. Einen Jubiläumsabend mit einer der mittlerweile bekanntesten Partybands Österreichs gibt es am 13. August – 15 Jahre Werner & Company. Erstmals beim Gackern dabei ist heuer Marc Pircher aus dem Zillertal, mit Sicherheit ein Highlight. Weiters sind heuer erstmals dabei die Grafen sowie Okemah All Stars band. Gute Unterhaltung ist also garantiert. Als Besonderheit gibt es heuer erstmals beim Gackern zum Auftakt ein tolles Feuerwerk. Mehr zum Programm finden Sie unter www.gackern.com.


24 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

REISEN

Malta, eine europäische Insel christlicher Kultur und ie geschichtsträchtige Insel ist eine ideale Destination für Kurzreisen, die Kulturgenuss und mediterrane Meeresstimmung kombinieren. Obwohl Malta eine sehr kleine Insel ist, bietet sie eine einzigartige Dichte vielfältiger Architektur aus verschiedenen Epochen ihrer wechselhaften Geschichte. Achtundneunzig Prozent der Bevölkerung sind katholisch und man findet über die Inseln Malta und Gozo verstreut dreihundertfünfundsechzig Kirchen, weltweit die größte Kirchendichte!

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Die Salinen von Gozo, die vom Elefantenfelsen überragt werden. einsetzen grün und blütenübersäht wird, stellt ein sehr praktisches und leistbares Ziel für einen totalen Tapetenwechsel dar. Die ältesten freistehenden Monumente der Welt sind die neolitischen Tempel auf der kleinen Insel Gozo. Valetta ist das erste Beispiel der Geschichte, wo eine große Stadt nach einem genauen Gesamtplan entwickelt wurde.

Ausblick von der Aussichtsterasse der Upper Baracca Gardens über den Hafen auf Valetta.

Malta ist das Land der Festas und kunstvollen Feuerwerke. Die Festas entsprechen unseren Kirchtagen, finden in allen Dörfern statt und sind eine gute Gelegenheit für Besucher mit den Einheimischen gemeinsam zu feiern und sie auf diese Weise besser

Niemand hat das Erscheinungsbild der Hauptstadt Valetta und der drei Städte, die mit ihr zusammengewachsen sind, so sehr geprägt wie die Malteser Ritter (der Johannitter Orden), die das Land von 1530 bis 1798 beherrschten. Der Beitritt zur Europäischen Union hat dem Land und seinem Tourismus viele Vorteile gebracht. Allein die Restaurierung der Prachtbauten und die Tatsache, dass schon frühzeitig der Euro eingeführt wurde, machen es zu einer besonders attraktiven aber auch bequemen Reisedestination. Die Flugzeit von Wien nach Malta beträgt nur zwei Stunden und die Tarife sind vergleichsweise sehr günstig. Die Insel, die im November, wenn die Regenfälle

Das Felsentor des „Azur Window“ in Gozo ragt 20 Meter hoch aus dem Wasser.


23. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 25

REISEN

mit nordafrikanischem Klima, mediterranem Charme! mediterranen Landwirtschaft ist wohltuend sicht- und spürbar. Es scheint als hätten die Früchte, Fische und der frische Ziegenkäse einen besonderen Geschmack. KML

Hotelempfehlung:

Ausblick von der Aussichtsterrasse der Upper Baracca Gardens auf die „three cities“ und die Bastionen. kennen zu lernen. Als eine Art farbenprächtige Kontrastwelt erleuchten im Sommer allnächtlich Feuerwerke in weit hin sichtbarem buntem Design den Himmel und lassen die Sternenpracht blass erscheinen. Das Unverwechselbare an dem kontrastreichen Stadtstaat ist das Neben- und Miteinander von prachtvoller, mächtiger Architektur aus vergangenen Jahrhunderten und vielfältiger bald verspielter bald bizarrer Meereslandschaft. Die Küstenstädte Maltas sind fast so fotogen wie Venedig. Auf einem Plateau im Landesinneren liegt von Stadtmauern umgeben

Medina, heute die „stille Stadt“ genannt, die bis zur Ankunft der Ordensritter die Hauptstadt war. Mit ihrem barocken Erscheinungsbild und den engen Gassen gleicht sie einem Freilichtmuseum, dessen markantestes Geräusch das Geklapper der Hufe von Touristenkutschen ziehenden Pferden stammt. Keine Maltareise wäre vollständig ohne die kleine Schwesterinsel Gozo zu besuchen. Die Fahrt mit der Fähre dauert zwanzig Minuten. Wenngleich auch auf Gozo die etwas zu dynamische Bauwirtschaft ihre Spuren hinterlassen hat, fühlt man sich hier fern jeder Hektik und die Dominanz der

„The Xara Palace“ Relais & Chateaux Misrah il-Kunsill Mdina, MDN 1050, Malta Tel.:00356 21 450 560 Fax.:0043 21 452 612 e-mail.: info@xarapalace.com.mt www.xarapalace.com.mt

Infos und Tipps: Anreise: mehrmals wöchentlich Direktflüge mit Air Malta von Wien nach Malta

Hotels: Radisson SAS www.radissonsas.com großes Strandhotel mit Swimmingpools, Fitness, eigenem Srand Das „Inselhotel“ auf Comino (www. cominohotel.com) ist ein Tipp für Romantiker und Verliebte. Comino die winzige Insel (2,6 Quadratkilometer) zwischen Malta und Gozo verfügt über einen herrlichen Badeplatz, die Blue Lagoon.

Restaurants: „Lulu“ 31 Church St., St Julians Kleines mediteranes Lokal mit hervorragendem Fisch, in der romantischen Bucht von St Julian 21 37 7211 „Guiseppis Wine Bar“ 25 St.Helen Street, Mellieha Ein Lokal für Insider und Einheimische. In ländlich eingerichtetem Haus wird kreative maltesische Küche serviert. 21 57 48 82 Nightspot Axis/Matrix/Stix, St. Julians Beliebteste Disko, 3 Clubs unter einem Dach

Die Kathedrale von Medina.


26 KärntnerNachrichten I 23. Juli 2010

FREIZEIT

Wellness für Kinder – im Herbst besonders schön Das Familotel „Die Seitenalm“ verwöhnt auch kleine Gäste mit maßgeschneiderten WohlfühlAnwendungen.

Tiefenreinigung oder beruhigenden Masken. Ein Geheimtipp der Seitenalm ist die Kinder-Maniküre: So lernen die Kleinen spielerisch, selbst Verantwortung für ihre Körperpflege zu übernehmen.

Massagen und Kosmetikanwendungen sind ein Genuss! Dieser kleine Wohlfühl-Luxus bleibt im Familienhotel „Die Seitenalm“ in Radstadt nicht nur Erwachsenen vorbehalten – auch Babys, Kinder und Jugendliche werden mit Wellness-Angeboten verwöhnt und gepflegt. Der renommierte Relax Guide hat die Seitenalm mit 2 Lilien ausgezeichnet! Harmonisierende Kindermassagen sind ideal bei Ein- und Durchschlafschwierigkeiten oder bei allzu großem Aktivitätsdrang. Die Anwendung wird speziell auf die Bedürfnisse des Kindes angepasst und ist zwischen dem zweiten und zehnten Lebensjahr besonders empfehlenswert. Sogar die coolsten Teenies freuen sich über eine wohltuende Gesichtsbehandlung: Ob Pickel, Akne oder fettige Haut – die Kosmetik-Expertinnen der Seitenalm behandeln auch anspruchsvolle Teenagerhaut mit typgerechten Peelings, schonender

Sinnesfreuden für Groß & Klein

Die Seitenalm liegt auf malerischen 1.150 Metern und wurde mit fünf Kronen als Familotel belohnt. Alle Zimmer und Suiten sind perfekt auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichtet. Auf privaten, naturnahen 40.000 m2 finden sich Sport- und

Entspannungsmöglichkeiten für jeden Geschmack: Ob Wasserspaß im Kleinkindbecken mit Kinderrutsche, der blubbernde Whirlpool, die beliebten BlockhausSaunen mit Traumblick in die Radstädter Tauern oder das duftende Kräuterdampfbad – Wellness wird in der Seitenalm zur puren Sinnenfreude. Ponyreiten, Ziegen streicheln, Fußball spielen, im hauseigenen Teich den ersten Fisch fangen oder im Indianerzelt Freundschaften schließen – Langeweile kommt garantiert nicht auf! Im Winter wartet das Kinder-Skiland mit eigener Schischule vor der Haustür. Damit auch die „mitgebrachten“ Eltern auf ihre Erholungskosten kommen, werden pro Woche im Sommer 66 Stunden und im Winter 77 Stunden professionelle Kinderbetreuung angeboten. Infos unter: Familienhotel Die Seitenalm Familie Arnold Forstauer Straße 17 5550 Radstadt Tel.:+43-(0)6452-6789 e-mail: info@seitenalm.at www.seitenalm.at

Ganischgerhof Mountain Resort & Spa: „As you like it” Genussangebot für OutdoorFans, Feinschmecker und Wellness-Liebhaber auf 1300 m Höhe inmitten der Dolomiten. Nach dem Motto „As you like it” können Genussmenschen und Sonnenanbeter, Golfer, Wanderer, Biker, Cabriogenauso wie Oldtimer-Fans nach persönlicher Freiheit ihr Südtirolparadies entdecken. „As you like it“ kann jeder Gast seinem ganz persönlichen Rhythmus folgen und den Aufenthalt nach eigenem Begehren gestalten.

Das Hotel Ganischgerhof mit atemberaubendem Ausblick auf die Bergkette Rosengarten, das seit 1907 familiär geführt wird und von den vier Brüdern Pichler renoviert und im Mai 2008 neu eröffnet wurde, ist der ideale Ausgangspunkt für unvergleichliche Erlebnisse in der Südtiroler Bergwelt. Hier lässt es sich nach Lust & Laune Dolomiten-Spaß, Feinschmecker-Genuss und Wellness pur erleben!

Spezielle Sommer-Angebote Für Liebhaber von gutem Essen und Wellness gibt es neben anderen Angeboten auch die Hotel Ganischgerhof Relax & Gourmet Tage und Wochen.

SPA- & Wellness Oase Im 850 m2 großen exklusiven SpaBereich kann man sich mit BeautyBehandlungen und Fitness verwöhnen lassen. Nach einem Saunabad mit Panoramablick in der Finnischen Sauna oder Blockhüttensauna aus Kelo-

Holz oder unter glitzerndem Sternenhimmel im türkischen Dampfbad geht es zur Abkühlung in die mystische Eisgrotte oder ins Indoor-Bad mit Whirlpool. Und die Spa & Garden Bar lädt auf beheizten Wasserbetten zum Verweilen ein.

Relaxen & sonnen unter Palmen Zum Hotel Ganischgerhof gehören auch die Hütte Baita Gardoné auf 1700 m mit Riviera Flair, Palmen und Sonnenterrasse, auf der man stimmungsvoll das Alpenglühen erleben kann. Infos unter: www.ganischgerhof.de


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KULTUR

Mit aktuellem Album und vielen Hits: Open Air Tour 2010

Alles besser mit Xavier Naidoo lles kann besser werden prophezeit Xavier Naidoo auf seiner aktuellen CD und der gleichnamigen Single, die ihn erneut als einen der populärsten und nachhaltigsten Interpreten im deutschsprachigen Raum bestätigt. Allerdings hat er seit seinem Debüt vor 13 Jahren schon einen atemberaubenden Erfolgsweg zurückgelegt. Die Etappen werden durch begeisternde, ausverkaufte Live-Auftritte und eine wirklich beeindruckende Hit-Serie markiert. Mit seiner individuellen Kombination aus überragendem Talent, authentischem Stil und spirituellen Inhalten hat Xavier Naidoo sein eigenes deutsches Soul-Genre geschaffen, das Millionen Fans seit nahezu anderthalb Jahrzehnten fasziniert. Seine besondere Anziehungskraft dokumentiert sich in der Resonanz auf Album-, Single- und DVD-Veröffentlichungen, die allesamt mit multiplen Gold- und Platin-Aus-

A

zeichnungen veredelt wurden. Nach seiner Arena-Tour Ende letzten Jahres gibt Xavier Naidoo im Sommer ausgewählte Open Air-Konzerte. Solo und mit den Söhnen Mannheims hat Xavier Naidoo neue und differenzierte Wege deutscher Popmusik aufgezeigt. Geniale Musikalität, enorme Vielseitigkeit und kompromisslose Qualität, gepaart mit Intensität und Charisma, haben einzigartige Reaktionen ausgelöst, die sich auf den gesamten deutschen Sprachraum erstrecken und auf Nachbarländer ausstrahlen. Das Pendel schwingt zwischen gefühlvollen Balladen, mitreißenden Hymnen

22. 08. 2010 Graz Messegelände, 19.00 Uhr Kartenvorverkauf in allen oeticket-Verkaufsstellen, Raiffeisenbanken, oeticket-Center Stadthalle 0316/8088200, Zentralkartenbüro, MediaMarkt, Libro, oeticket-Trafikplus Trafiken sowie unter www.oeticket.com 24. 08. 2010 Seebühne Mörbisch, 20.30 Uhr Kartenvorverkauf in allen oeticket-Verkaufsstellen unter www.oeticket.com oder (01) 96 0 96, sowie bei den Seefestspielen Mörbisch telefonisch unter Tel. 02682-66210 07. 09. 2010 Seebühne Bregenz, 20.30 Uhr Kartenvorverkauf in allen oeticket-Verkaufsstellen, allen Raiffeisenbanken, Volksbanken sowie bei Bregenz und Dornbirn Tourismus, in allen Verkehrsbüros, Media Markt, im Musikladen Feldkirch und Rankweil sowie Elektro Stemberger und im Lindaupark, Info-Hotline: 0043/5574/4080-0. 08. 09. 2010 Linz Urfahraner Markt, 20.00 Uhr Kartenvorverkauf in allen oeticket-Filialen, Oberösterreichischen Raiffeisenbanken und Sparkassen; Maximarkt-Filialen, Wels: Kartenbüro Lohmer, Oberösterreichische Nachrichten; Linz: Kartenbüro Pirngruber, Linzer Kartenbüro, Libro, Media Markt, PH-Tickets. Weitere Infos unter www.showfactory.at

und einem eigenwilligen Stilmix aus Soul, Rap und HipHop. Das traumsichere Wandeln zwischen unterschiedlichen Genres, komplexe Lyrik und eine gospelartige Glaubensverbundenheit sind hervorstechende Merkmale einer musikalischen Reise, die auch und besonders in ihrem Bekenntnis zur Heimatstadt Mannheim Ausdruck findet. Xavier Naidoo hat hart für seine Musik, seine Identität und seine Unabhängigkeit gekämpft. Er löste sich von seinen ehemaligen

Produzenten und deren Label, suchte und fand neue Verbündete, sein eigenes Team. Zwischendurch widmete er sich einer Vielfalt von Projekten und Kollaborationen, zu denen die Nr.1-Single Ich kenne nichts... (das so schön ist wie du) mit dem US-Rapper RZA gehört. Xavier bleibt nie stehen, sondern ist immer im Aufbruch. Seine Songs sind Spiegelbilder einer schier unglaublichen Kreativität und Willenskraft. Deutschlands SoulStimme beherrscht sämtliche Sparten, überrascht mit Vielfalt, Finesse und komplexer Lyrik. Bestseller-Singles wie Wo willst du hin?, Bevor Du gehst und Wenn ich schon Kinder hätte oder Dieser Weg knüpften nahtlos an frühere Hits wie Führ mich ans Licht oder Nicht von dieser Welt an.

Dr. Jörg Haider im Spiegel der Sterne o lautet der Titel des Buches über den verstorbenen Landeshauptmann von Kärnten, welches die Münchner Astrologin mit Kärntner Wurzeln, Petra Heifler, soeben über den Verlag des Biographiezentrums in Welden herausgebracht hat.

S

Es ist eine spannende, astrologische Reise durch das Geburtshoroskop Jörg Haider´s. Eine packende Darstellung seiner Charaktereigenschaften, Hintergründe und Beweggründe, die den beliebten, wie gehassten, sehr erfolgreichen Politiker in seinem Leben vorangetrieben haben. Illustriert ist das Buch mit Fotos vom Fenstergucker Team. „Dr. Jörg Haider im Spiegel der Sterne“ ist erhältlich bei: Petra Heifler D-81827 München Lachenmeyrstr. 11 Tel.: 0049/89/4301269 oder Dr. Andreas Mäckler Welden 18 D-86925 Fuchsstal Tel: 0049-8243-993846 (www.biographiezentrum.de)


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