Skip to main content

Kärntner Nachrichten - Ausgabe 28.2010

Page 1

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 28 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 16. Juli 2010

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Top-Stars geben sich ein Stell-Dich-Ein

Der Sommer ist heiß!

Ortstafelfrage: Klares „Nein“ zur Öffnungsklausel, Lösung frühestens im Jahr 2012!

Beach-Volleyball in Klagenfurt: LHStv. Uwe Scheuch und LR Harald Dobernig laden zum Jugendbeachday!

Seite 2

Seite 8


2 KärntnerNachrichten I 16. Juli 2010

THEMA DER WOCHE

Ortstafeln: „Fehlentscheidung, die akzeptiert werden muss!“ In drei Kärntner Ortschaften mussten diese Woche auf der Grundlage einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes die Ortstafeln ausgetauscht werden. Landeshauptmann Gerhard Dörfler peilt eine Lösung der Ortstafelfrage für 2012 an, lehnt aber eine Öffnungsklausel, die flächendeckend zweisprachige Ortstafeln bedeuten würde, kategorisch ab. In den Ortschaften Bleiburg, Ebersdorf und Schwabegg wurde nun die im jüngsten Verfassungsgerichtshofsurteil geforderte Veränderung der Ortstafeln durch den Austausch der alten Tafeln durchgeführt. Wie Landeshauptmann Gerhard Dörfler mitteilte, sei somit dem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes Rechnung getragen worden. „Es ist einfach bedauerlich, dass diese Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofes durch den rasenden Rechtsbrecher Rudi Vouk ausgelöst wurden und damit ein Urteil umzusetzen ist, das in der Kärntner Bevölkerung nur wenig Akzeptanz findet“, so Dörf ler. In der Fußballersprache würde dieses Erkenntnis als klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters gewertet werden können. „Es ist aber leider so, dass Fehlpfiffe im Fußball wie auch Fehlentscheidungen der Ver fassungsrechtler Faktum sind und daher akzeptiert werden müssen“, meinte Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Scharfe Kritik des FPK Vollkommen an der Realität vorbei versuchen Bundesregierung und Verfassungsgerichtshof von eigenen Problemen abzulenken,

macht FPK-Obmann DI Uwe Scheuch aufmerksam. „Anstatt sich mit einem Budget und der Wirtschaftskrise zu beschäftigen, versucht die von der SPÖ geführte Bundesregierung krampfhaft Themen hochzuziehen, in denen es im Wesentlichen nur darum geht, Kärnten zu schaden, um von der eigene Unfähigkeit abzulenken. „Anstatt immer neue Provokationen betreffend der Ortstafeln in Kärnten zu setzen, sollten sich zum Beispiel Leute wie Berlakovich vor allem mit Problemen aus dem eigenen Ressort wie dem Bauernsterben in Österreich befassen. Dem Verfassungsgerichtshof sei ins Stammbuch geschrieben, dass er nicht da ist um Politik zu

machen wie er es in der Ortstafelfrage andauernd versucht“, so Scheuch. Das Ortstafelthema sollte nicht durch abgedroschene Politfloskeln hochgehalten werden. Daher fordert der FPK-Obmann, dass endlich Fakten geschaffen und eine Minderheitenfeststellung in Kärnten durchgeführt wird. Dies entspräche auch internationalen Standards siehe Slowenien. „Bevor man hier im Blindflug agiert und mit fiktiven Zahlen der Minderheit spekuliert, sollte man doch endlich Klarheit schaffen und eine Minderheitenfeststellung als Grundlage einer zukünftigen Lösung in der Ortstafelfrage in Betracht ziehen. Sollte diese Minderheitenfeststellung nicht er-

folgen, wird es in diesem heiklen Prozess immer das subjektive Gefühl von Gewinnern und Verlierern geben“, zeigt sich Scheuch überzeugt. Dies könne ja wohl auch kaum im Interesse Wiens sein, oder doch? „Geht es um Lösung, dann sind Zahlen und Fakten gefragt, geht es um Polittheater und darum Kärnten schlecht zu machen dann geht es wohl im Blindflug weiter“, sagt Scheuch.

Ihre KN: Die ehrliche Wochenzeitung für Kärnten! Jetzt im Abo!


16. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

SPÖ Kärnten verhindert Sicherung von Spitälern

Das slowenische Kernkraftwerk Krsko nahe der Kärntner Grenze sorgt seit Jahren für Unmut. Nun plant Italien ein AKW nahe Venedig.

Kärntner Protest gegen italienische Atommeiler-Pläne LHStv. Uwe Scheuch: Förderung von Alternativenergie statt Ausbau der Atomkraft ie Atomkraft ist keine Energiequelle der Zukunft. Sie ist zu gefährlich, um im 21. Jahrhundert weiter gefördert zu werden. Wir werden gegen die italienischen Pläne, in der Nähe von Venedig einen Atommeiler zu errichten, auf das heftigste Protest einlegen“, kündigte Kärntens Energieförderreferent LHStv. Uwe Scheuch an. Er fordert von der italienischen Regierung eine stärkere Forcierung der Alternativenergie nach dem Vorbild Kärntens.

D

Dass es immer wieder Vorhaben südlicher Nachbarn gebe, an der Grenze zu Österreich Atomstandorte zu finden, sei an und für sich schon problematisch – zusätzlich zum grundsätzlichen Risikos der Atomkraft. „Wir haben es hier mit einer Erdbebenzone zu tun. Ich warne davor, das zu ignorieren. Die Folgen eines Erdbebens bei einem Atomkraftwerk wären verheerend“, erklärte Scheuch. „Wir müssen verstärkt die Kraft der Sonne, des Windes und des Wassers nutzen. Das ist der einzige zukunftsorientierte Weg für die Energiegewinnung“, stellte er klar. Scheuch regte

außerdem im Energiebereich eine engere Zusammenarbeit mit der italienischen Regierung an, um mithilfe österreichischen Know-hows eine Trendwende hin zu umweltfreundlicher Alternativenergie zu schaffen. „Wir haben hierzulande einige Pioniere der Alternativenergie. Das sollten auch unsere Nachbarn im Süden nutzen. Ich hoffe daher, dass die italienischen Entscheidungsträger zur Vernunft kommen und sich das Angebot zum Know-how-Transfer überlegen.“

Die SPÖ hat offenbar die Schließung vieler kleinerer Krankenhausstandorte im Auge. Und das, obwohl sich unser roter Gesundheitslandesrat Kaiser hierzulande als Retter des Kärnt- Abg.z.NR. ner Gesundheits- Martin Strutz wesens aufspielt. „Viel Herzblut kann da aber nicht dabei sein. Denn die Kärntner SPÖAbgeordneten im Wiener Parlament stimmen ja sogar gegen einen Antrag, mit dem auch kleinere Spitalsstandorte flächendeckend gesichert werden sollen“, stellt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch fest. Die Freiheitlichen rund um NR-Abg. Dr. Martin Strutz hatten in einem Entschließungsantrag vom Gesundheitsminister gefordert, die derzeitig bestehenden Standorte der Krankenhäuser aufrechtzuerhalten. Der Antrag wurde mit den Stimmen der Kärntner SPÖ-Abgeordneten abgelehnt. Hintergrund des Antrags waren bemerkenswerte Aussagen von SPÖ-Finanzstaatssekretärs Schieder. Schieder hatte vor kurzem gemeint, dass er dafür sei, zu überprüfen, ob Krankenhäusern unter 300 Betten überhaupt sinnvoll seien. Das heiße für ihn auch, so Schieder weiter, dass man kleine Spitäler schließen müsse. „Ein Skandal, was für ein doppeltes Spiel die SPÖ und Kaiser hier treiben. Bei der KABEG spielt er den besorgten Gesundheitsreferenten, tatsächlich aber kümmert ihn das alles nichts. Hauptsache, er kann sich inszenieren“, kritisiert Klubobmann Kurt Scheuch: „Wenn Kaiser tatsächlich etwas am Kärntner Gesundheitswesen und an der Erhaltung von Spitalsstandorten liegt, dann soll er mit uns gemeinsam auch in Wien gegen die geplanten Spitalsschließungen vorgehen und seinen Abgeordneten klar machen, um wieviel es geht“, fordert Scheuch.

LHStv. DI Uwe Scheuch.


4 KärntnerNachrichten I 16. Juli 2010

HINTERGRUND

Gesundheitssicherungsgesetz beispielgebend für Österreich KN-Exklusivinterview mit KABEG-Aufsichtsratsvorsitzenden KO Ing. Kurt Scheuch Das in der Vorwoche beschlossene zukunftsweisende Gesundheitssicherungsgesetz wird Vorbildwirkung für andere Bundesländer haben, ist sich der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Kabeg Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Scheuch, sicher. Die Kärntner Nachrichten haben ihn über die konkreten Auswirkungen befragt. KN: Das neue Kabeg-Gesetz hat viele Diskussionen ausgelöst. Vor allem den Oppositionsparteien ist es zu schnell gegangen. Scheuch: In Wirklichkeit ist bis zum Einbringen des Initiativantrages ein langer Verhandlungsprozess von statten gegangen. Die Inhalte wurden in monatelangen Verhandlungen in vielen Expertenrunden erarbeitet. Zielvorgabe war: die Effizienz sowie die Qualität zu steigern, die Standorte sowie die Arbeitsplätze zu sichern, durch schlankere Strukturen Synergieeffekte zu erzielen sowie die Entpolitisierung voranzutreiben und Experten einen größeren Handlungsspielraum einzuräumen. Dies ist mit dem Gesetz erreichbar, die optimierten Rahmenbedingungen müssen nun mit Leben erfüllt werden. KN: Die SPÖ lässt kein gutes Haar an dem neuen Gesetz. Peter Kaiser hat sogar angedroht, seine Unterschrift zu verweigern. Scheuch: Er musste in die-

ser Frage bereits einen Salto rückwärts machen, nachdem wir ihn in der letzten Landtagssitzung über die rechtlichen Konsequenzen aufgeklärt haben. Eine Unterschriftsverweigerung käme nämlich faktisch einem Amtsmissbrauch gleich, da er damit Verfassungsbruch begehen würde. KN: Der Gesundheitsreferent behauptet, einer Privatisierung wird Tür und Tor geöffnet und es käme zu einer Zwei-KlassenMedizin, Scheuch: Kaiser malt ein Horrorszenario nach dem anderen, hat aber bisher kein einziges Sachargument liefern können, das diese aufgetischten Märchen stützen würde. Ich ärgere mich über so viel Verantwort ungslosigkeit! Man will gezielt Patienten und Mitarbeiter verunsichern. Die Patienten wie auch die Mitarbeiter in den Spitälern können aber wirklich beruhigt sein, es wird weder das eine noch das andere geben. Im Gegenteil, durch effizientere Arbeitsabläufe und eine schlankere Verwaltung, wird Geld eingespart, das dann wieder in die Verbesserung der medizinischen Versorgung fließt und letztendlich dem Patienten zugutekommt. Ziel ist es auch das durch das LKH-Neu erworbene Knowhow gewinnbringend zu nutzen und entsprechend zu vermarkten. Hier liegen Chancen, die wir intelligent angehen müssen!

KN: Ein weiterer Vorwurf lautet, man will die Spitäler umfärbeln, also Rot raus und Blau/Schwarz rein. Scheuch: Dazu fällt mir spontan das Sprichwort „wie der Schelm denkt, so ist er, ein“. Ich eliminiere mich durch dieses Gesetz in meiner Funktion als KabegAufsichtsratsvorsitzender sozusagen selbst. Und ich meine, das spricht auch für sich. Kaiser wird als Gesundheitsreferent künftig als einziger Politiker die Kabeg-Aufsicht durch das Land Kärnten wahrnehmen. Die Forderung, dass Experten in den Spitälern das Sagen haben sollen, wurde uns immer wieder ausgerichtet. Nun wird sie Realität und wir werden gemeinsam bei der Experten-Auswahl eine Lösung finden, die solche Unter-

stellungen sicherlich ausräumen wird. Die SPÖ wird am Ende des Tages noch sehr kleinlaut mit ihren Vorhaltungen werden. KN: Danke für das Gespräch.

Auch regionale Spitäler wie jenes in Wolfsberg bleiben in Kärnten mit Sicherheit erhalten.


16. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Kärnten: Bühne für Weltstars! Mit Seal und David Hasselhoff gastierten dieser Tage gleich zwei Weltstars in Kärnten! Ein Erlebnis der Sonderklasse konnte vor Kurzem das Publikum auf der restlos ausverkauften Wörtherseebühne genießen, wo der charismatische Popstar Seal sein einziges Österreich-Konzert gab. Landeshauptmann Gerhard Dörfler begrüßte Seal persönlich und freute sich den Superstar in Kärnten Willkommen heißen zu können. „Die Ausstrahlung dieses musikalischen Ausnahmetalentes und seine Fähigkeit, das Publikum in das Konzert zu integrieren und es mitzureißen, ist außergewöhnlich“, meinte Dörfler über den sympathischen amerikanischen Popstar. Wie bei noch keinem Event auf der Seebühne sei es Seal gelungen, das Publikum so zu begeistern, dass es sich eins mit dem Sänger empfand und mit ihm gemeinsam eine große Party veranstaltete. Nach dem Konzert gab es zwischen dem Landeshauptmann und Seal Backstage ein weiteres Treffen. Dabei überreichte Dörfler dem Sänger eine Kärntner Genussbox. Seal ist von der Schönheit Kärntens, vor allem vom der Region Wörthersee begeistert und hat bereits einen Urlaub mit seiner Gattin Heidi Klum samt Familie in Kärnten ins Auge gefasst.

Der Carinthische Sommer ist eröffnet: Hochkultur vom Besten Der Carinthische Sommer, ein Highlight der Kärntner Kultur Szene, ist eröffnet. Bis zum 28. August bietet das Festival 42 hochkarätige Veranstaltungen plus frei zugängliche Künstlergespräche und Einführungsveranstaltungen.

intendent Manfred Sauer, Landtagspräsident a. D. Jörg Freunschlag, Österreichs Botschafter in Slowenien, Erwin Kubesch, Landesamtsdirektor Dieter Platzer, der Tarviser Bürgermeister Renato Carlantoni, die Hausherrn Pfarrer Herbert Stichaller und Intendant Thomas Daniel Schlee.

Der Landeshauptmann verwies auf die Besonderheit des Ortes Ossiach, der mit den Bergen und dem Wasser viel Ruhe und Kraft ausstrahlt. Der Carinthische Sommer bietet nicht nur einzigartige Kulturgenüsse, sondern auch eine Kultur des Miteinanders. Nikolaus Fheodoroff bezeichnete der Landeshauptmann als „Sir“, verwies auf seine Feinsinnigkeit und die hohe Qualität seiner Arbeiten. Bei der Eröffnung u. a. anwesend: der dritte Landtagspräsident Johann Gallo, Super-

Herrliche Kulisse: das Stift Ossiach.

Ausgezeichnet: LH Dörfler und Nikolaus Fheodoroff.


6 KärntnerNachrichten I 16. Juli 2010

LANDESPOLITIK

Schuldenabbau nun auch im Landtag beschlossen! Abgeordnete erteilen Reform- und Sparkurs des Landes ihre Zustimmung - SPÖ ist unfähig zu positiven Beiträgen! Landesverfassung. Mit dieser Staatszielbestimmung wird festgelegt, dass in den Landesvoranschlägen auf die Verminder ung der Neuverschuldung des Landes gegenüber dem jeweiligen Vorjahr abzuzielen ist. Nach Maßgabe der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, mit dem Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes bis spätestens Ende 2019. Finanzlandesrat Harald Dobernig Mehrheitlich beschlossen wurden diese Woche im Budgetausschuss des Kärntner Landtages der Landesvoranschlag 2011, das adaptierte Budgetprogramm und der aktuelle Stellenplan. Das gab Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK) bekannt. „Es freut mich, dass es in der Koalition Einigkeit gibt und die Abgeordneten unserem Reform- und Sparkurs die Zustimmung erteilt haben!“ Wenig verwunderlich ist für den Landesrat der Umstand, dass die SPÖ weiter die einzige Blockadepartei in Kärnten spielt und weder einen einzigen Sparvorschlag gebracht noch sinnvolle Debattenbeiträgen geleistet hat. Besonderen Wert legt der Finanzreferent auf die Verankerung einer Staatszielbestimmung zum Schuldenabbau in der Kärntner

Auch diesem Beschluss hat die SPÖ überraschenderweise die Zustimmung im Ausschuss verweigert. „Es ist für mich besonders entscheidend, dass wir uns selbst zu einer Annäherung der Ausgaben- und Einnahmenkurve verpflichten. Das heißt, dass wir den Weg der Reformen und den Weg der sinnvollen Einsparungen weitergehen werden. Wir werden weiter hart an der Budgetsanierung arbeiten und planen bereits einen nächsten Budgetkonvent für August. Am Ende des Tages werden wir so ein deutlich besseres Budgetbild vorweisen können“, zeigt sich Dobernig überzeugt.

Billige Polemik der SPÖ! Die Kärntner SPÖ-Abgeordneten ließen die geschäftsordnungsgemäße Möglichkeit im Kärntner Landtag ungenützt, an den Landesfinanzreferenten Mag. Harald Dobernig Fragen zum

Budget zu stellen. Darüber zeigte sich der FPK-Budgetsprecher, LT-Präsident Josef Lobnig in einer ersten Stellungnahme nach den erfolgten Beschlüssen zum Budget 2011 verwundert. Im Zuge des Budgetausschusses des Kärntner Land-

des Landes ins sicheres Gewässer zu lenken, ist bis dato kein sachlicher Beitrag von Seiten der SPÖ eingelangt. „Verzögern und blokkieren, wo immer dies nur möglich ist, scheint die SPÖDevise der Zukunft zu sein“, kritisiert Lobnig.

Scheuch-Kritik an SPÖ!

Verwundert: Landtagspräsident Josef Lobnig tages hätten die sonst vor Kritik am Budget nur so strotzenden Sozialdemokraten Unklarheiten ausräumen können. „Das Desinteresse an einer positiven Weiterentwicklung des Landes Kärnten, lässt aber tief blicken und wir müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass die SPÖ ebenso wie beim Kabeg-Gesetz so auch in Budget-Fragen leider nur mehr beim Verbreiten von Horrorszenarien aktiv ist“, bedauert Lobnig. Während sich Finanzreferent Dobernig ehrlich um vertretbare Einsparungen bemüht, um die Finanzen

Kritik übte FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch daran, dass die SPÖ im Budget-Ausschuss einen Antrag eingebracht hat, um die für Kärnten so wichtige Budgeterstellung zu unterbrechen. "Stillstand scheint das neue politische Ziel der zur reinen Oppositionspartei verkommenen SPÖ zu sein. Bremsen in allen Bereichen ist angesagt, Fortschritt und Weiterentwicklung verboten. Im Gegensatz zur SPÖ sorgt der freiheitliche Finanzreferent Kärntens für stabile Verhältnisse in schwierigen Zeiten“, so Scheuch.

FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch.


16. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Sozialpädagogische Wohngemeinschaft Hermagor eröffnet LR Ragger: Diakonie Kärnten leistet großen Beitrag bei Unterstützung von Jugendlichen Die sozialpädagogische Wohngemeinschaf t „Cowota“ (von come in -hereinkommen, willkommen sein- und work out) der Diakonie Kärnten wurde im Beisein von Sozialreferent LR Christian Ragger, Landtagsabgeordneten Helmut Haas, Bürgermeister Vinzenz Rauscher und dem Rektor der Diakonie Pfarrer Hubert Stotter in Hermagor eröffnet. Die Wohngemeinschaft bietet einen geschützten Lebensraum für Kinder und Jugendliche in persönlichen und familiären Not- und Krisensituationen.

Hilfestellung für Jugendliche „Im Bereich der Jugendwohlfahrtspolitik muss alles daran gesetzt werden,

um Kindern und Jugendlichen mit verschiedensten Problemen, jede mögliche Hilfestellung zu geben. Die Diakonie Kärnten leistet hierbei einen großen Beitrag“, lobte Ragger.

Selbstständigkeit zählt Momentan wohnen neun Mädchen und Buben im Alter von 13 bis 17 Jahren im Haus, sieben Betreuerinnen und Betreuer begleiten sie. „Zur Vorbereitung auf ein selbständiges Leben, aufs „take off“, wohnen die Jugendlichen ab dem 16. Lebensjahr in einer kleinen Wohnung im Haus, der Alltag wird dann schon weitgehend selbständig gemeistert – vom Wäsche waschen bis zum Lernen“, erklärt der Rektor der

Bahnbrechendes Projekt in Hermagor eröffnet. Diakonie Kärnten, Pfarrer Mag. Hubert Stotter einen Schritt der Jugendlichen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Besonders ist nicht nur das pädagogische Konzept, sondern auch das Haus selber.

Es wurde von der Firma „Weissenseer Holz-SystemBau“ als Passivhaus errichtet und ist Österreichs erste sozialpädagogische Wohngemeinschaft, die in dieser richtungweisenden und modernen Bauweise realisiert wurde.

LR Ragger: Bezirksaltenwohnheim Tigring setzt auf Tiertherapie Die 72 Heimbewohner des Bezirksaltenwohnheims Tigring bekommen seit rund drei Jahren regelmäßig Besuch von ganz besonderen Therapeuten, nämlich speziell ausgebildete Hasen, Meerschweinchen und Hunden. Diese stehen im Mittelpunkt der tiergestützten Therapie. „Die Erfolge durch diese Form der Therapie sind erstaunlich, denn die Tiere können den Bewohnern viel emotionale Nähe und Wärme vermitteln“, erklärt Sozialreferent LR Christian Ragger bei einem Besuch des Bezirksaltenwohnheimes. Der Sozialreferent wurde von Geschäftsstellen- und Heimleiterin Andrea Müller sowie den Mitarbeitern empfangen. Mit Ragger war eine niederländische Delegation vor Ort, die großes Interesse an dem Modell der Tiertherapie hat. Einer der niederländischen Vertreter, R.P. de Graaff zeigte sich sehr beeindruckt von

dieser innovativen, t h e ra p e u t i s c h e n Maßnahme. Jeden Montag am Nachmittag besucht die Tiertherapeutin Dunja Leitgeb das vom Sozialhilfeverband Klagenfurt betriebene Heim in Tigring. „Es ist einfach schön zu sehen, wie viel Freude die Menschen im Umgang mit den Tieren haben“, schilderte Ragger seine Beobachtungen vor Ort. Die positive Wirkung der Therapie – die sowohl bei körperlichen als auch seelischen Erkrankungen eingesetzt werden kann – ist auch durch Studien belegt. Seit 1.Jänner 2010 werden die Kosten von rund 40 Euro pro Stunde durch das Land Kärnten getragen. „Ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung“, ist Ragger überzeugt.


8 KärntnerNachrichten I 16. Juli 2010

LANDESPOLITIK

Klagenfurt ist wieder die Beachvolleyball-Hauptstadt In wenigen Tages ist es wieder so weit. Das Klagenfurter Strandbad ist Austragungsort des weltweit größten Beachvolleyball-Turniers! Die Sommersaison erreicht damit ihren Höhepunkt! von ihnen würden das Turnier gerne vor Ort verfolgen. Für ihn sei es daher eine besondere Herausforderung, das Turnier Jahr für Jahr weiter zu verbes-

sern. Sein erklärtes Ziel ist es, 2013 noch einmal die WM nach Klagenfurt zu holen.

Jugend-Beachday 2010 steht vor der Türe!

Partystimmung pur beim Beachvolleyball-Turnier in Klagenfurt. Landesrat Harald Dobernig unterstrich bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit Veranstalter Hannes Jagerhofer und dem Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider die enorme Wichtigkeit des "A1 Beachvolleyball Grand Slams" für Kärnten. Der Event wird vom 27. Juli bis 1. August über die Bühne gehen und bei seiner 14. Auflage wieder über 100.000 Besucher an den Wörthersee locken. „Das Beachvolleyball-Turnier wertet nicht nur das Image des Urlaubslandes Kärnten als sportlich und jugendlich auf, sondern ist mit weit über 100.000 Besuchern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Kärnten. Wir stehen daher zum Beachvolleyballturnier“, so der Finanzreferent. Die Unterstützung seitens des Landes sei aufgrund der Werbewirksamkeit und der

Wertschöpfung für die Region gut investiertes Geld. Keine andere Sommerveranstaltung weist bei der Gruppe der 16 bis 29Jährigen in Österreich eine derartige Durchdringung auf, so Dobernig. Bürgermeister Christian Scheider betonte, dass es gemeinsames Ziel sei, dass die Veranstaltung noch besser werde. Deshalb habe die Stadt in die Errichtung von zwei Campingplätzen investiert. Zur Turnierzeit seien die Stadt Klagenfurt und die umliegenden Gemeinden komplett ausgebucht. Hannes Jagerhofer verwies darauf, dass laut Studien 86 Prozent in der Gruppe der 16- bis 29-jährigen, also rund 1,3 Millionen Menschen in Österreich, das Beachvolleyballturnier kennen würden. Zwei Drittel

Bald wird am Wörthersee wieder gebaggert was das Zeug hält – und auch in diesem Jahr gibt es ein besonderes Highlight: Im Rahmen des A1 Beach Volleyball Grand Slam Turniers veranstalten Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch und Landesrat Harald Dobernig im VIP Gelände den Jugend Beach Day 2010. „Wir laden auch heuer wieder 1.000 Kärntner Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren ein, am Mittwoch dem 28. Juli 2010 als VIP Gäste beim Jugend Beach Day mit dabei zu sein“, gab LHStv. Scheuch bekannt. „Die Jugendlichen haben hier die einzigartige Chance einen Tag hautnah mit den Stars der internationalen Beachvolleyball-Szene zu verbringen, spannende Matches mitzuverfolgen, Banane zu fahren oder einfach auf der Seeterrasse zu relaxen. Karten für den Jugend Beach Day Montag, 19. Juli 2010, 8:30 Uhr, Spittal; Stadtparkcenter Dienstag, 20. Juli 2010, 14 Uhr, Wolfsberg, Einkaufszentrum Tenorio Mittwoch, 21. Juli 2010, 8:30 Uhr, Atrio Villach


REGIONALES

Ein starkes Gemeinschaftserlebnis gab es kürzlich in der Gemeinde St. Georgen/Längsee bei der Segnung eines Mannschaftstransportfahrzeuges durch FFPfarrer Dr. Christian Stromberger beim Launsdorfer Rüsthaus. Gemeindekommandant Wolfgang Grilz zeigte sich stolz über die großartige Leistung seines Kameradschaftsteams, zumal das neue MTF dank Eigenregie (Reinhard Koppitsch & Team) und selbst erarbeiteten Mitteln aus Veranstaltungen zur Gänze von der FF-Launsdorf finanziert wurde.

16. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 9

Die Ortsgruppen Wölfnitz, St.Ruprecht, Fischl/St.Peter & Hörtendorf luden zum Familienwandertag auf den Falkenberg. Auch einige Vierbeiner waren mit dabei. Am Falkenberg angekommen gab es für die braven Wanderer gratis Jause und Getränke! Foto: Bgm Christian Scheider, StR Christine Jeremias, BR Peter Zwanziger, GR Stefan Tschinder, Club Kärnten Lukas Moser & GR Elke Lippitz!

Unter den Festgästen wurde neben den FF-Repräsentanten des Abschnitts und Bezirkes u. a. gesichtet: Heinz Gritzner vom Roten Kreuz, AVS-Chef Karl Kohlweg, die Mediziner Dr. Werner Weißenbacher und Dr. Gottfried Mauhart. Seitens des Landesfeuerwehrreferenten LHStv. Uwe Scheuch überbrachte LAbg. Wilma Warmuth eine Spende für die engagierte Launsdorfer FF-Kameradschaft. Im Bild v. l. Ehren-BR Peter Klampfer, Gemeindekommandant ABI Wolfgang Grilz, die Fahrzeugpatinnen Karin Weissenbacher und Birgit Mauhart, Bgm. Konrad Seurig, Bezirksabgeordnete Wilma Warmuth, BFK Ing. Egon Kaiser und BFK-Stv. Heimo Haimburger. Die bulgarische Region Sofia möchte ihre Kontakte zu Kärnten vertiefen und mit dem Bundesland in verschiedensten Bereichen kooperieren. Landeshauptmann Gerhard Dörfler empfing kürzlich den Gouverneur der Region, Krasimir Zhivkov, zu ersten Gesprächen über wirtschaftliche Kooperationen. Die bulgarische Delegation befindet sich auf Einladung der Stadt Klagenfurt in Kärnten. Am Treffen in der Landesregierung nahm auch Klagenfurts Vizebürgermeister Albert Gunzer teil.

Das diesjährige Sommerfest des RfW Kärnten fand im Kropfitschbad in Krumpendorf statt. RfW Landesobmann Matthias Krenn und RfW Landesgeschäftsführer Herwig Druml ließen es sich nicht nehmen, Wirtschaftstreibende aus ganz Kärnten persönlich zu begrüßen. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Gruppe „Kärnzeit“ und ein Gastauftritt von Marco Ventre und Band. Auch kulinarisch blieben keine Fragen offen! Vom Fallaloon Sushi Buffet bis zum Backhendl war alles dabei. Gut gekühlte Getränke und ein lauer Sommerabend rundeten das Ganze perfekt ab. Zu sehen waren unter anderem: LR Uwe Scheuch, LR Harald Dobernig, Bgm. Christian Scheider, STR. Christine Jeremias, GR Dr. Andreas Skorianz, BR Peter Zwanziger, Komm.R. Johann Gutsche, Hans Winkler, Markus Hudelist, Fernando Colazzo, Ing. Josef Riegler, DI Peter Dielacher uvm.


10 KärntnerNachrichten I 16. Juli 2010

REGIONALES

Der Carinthische Sommer wurde kürzlich von Landeshauptmann Gerhard Dörfler eröffnet. Dörfler zeichnete den Obmann des Vereins Carinthischer Sommer, Nikolaus Fheodoroff, mit dem Kärntner Landesorden in Silber aus. In der Stiftskirche Ossiach feierte danach die im Auftrag des Carinthischen Sommers geschriebene Kirchenoper "Die Geburt des Täufers" Premiere. Bis zum 28. August bietet das Festival 42 hochkarätige Veranstaltungen.

Die Kärntner Gemeinde Techelsberg ist seit kurzem Standort der deutschen Firma "HOSCH Fördertechnik Recklinghausen GmbH". Firmenvertreter um Geschäftsführer Eckhard Hell stellten Landeshauptmann Gerhard Dörfler ihr Ansiedlungsprojekt vor, das von der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) unterstützt wurde. HOSCH wurde von Hans Otto Schwarze 1975 gegründet und beschäftigt weltweit 400 Mitarbeiter.

Das wegen der neuen Umfahrung von Völkermarkt (Lilienbergtunnel) notwendige Tunnelfahrzeug wurde anlässlich des Kirchtages gesegnet und offiziell der Bestimmung übergeben. Die praktische Erprobung hat bereits bei einer Einsatzübung stattgefunden, bei der sich sowohl die hochmoderne Technik, wie auch die professionelle Arbeit der freiwilligen Helfer unter Beweis gestellt hat. Landtagspräsident Josef Lobnig überbrachte in seiner Festrede auch die herzlichsten Grüße von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Feuerwehrreferenten LHStv. Uwe Scheuch, die die Anschaffung dieses Fahrzeuges ermöglichten. Einen recht herzlichen Dank bei dieser Gelegenheit an alle freiwilligen Helfer für ihre jederzeitige Einsatzbereitschaft im Dienste der Allgemeinheit Im Bild LTPräs Josef Lobnig, Bgm Valtentin Blaschitz, LAbg Gerald Grebenjak (von links) Kdt OBI Ernst EBERLE (ganz rechts) mit Tunnelpatinnen und Jungfeuerwehr

Der bisherige Vizebürgermeister von St. Paul, Ing. Sigmund Hinteregger, ist aus privaten und beruflichen Gründen von allen politischen Funktionen zurückgetreten. Die Ortsgruppe St.Paul unter GV KR Rosemarie Schein bedankt sich bei Sigmund Hinteregger für den politischen Einsatz der letzten Jahre. „Zunächst als Ortsparteiobmann im Granitztal und dann als Fraktionschef unserer Gemeinde, hat er uns mit viel Engagement in die äußerst erfolgreiche Gemeinderatswahl 2009 geführt“, so Schein. Das Team St.Paul arbeitet aber nahtlos weiter. So wird der bisherige Gemeinderat Josef Hasenbichler zum 2.Vizebürgermeister nachnominiert. Für das freiwerdende Gemeinderatsmandat rückt Peter Krall nach. Im Bild: GR Bernhard Kurej, der zukünftige GR Peter Krall, GV KR Rosemarie Schein, GR Anna-Elisabeth Trettenbrein, GR Marco Furian, der zukünftige Vizebürgermeister GR Josef Hasenbichler, GR Melanie Schein, GR Mag. Kerstin Maier und LR Mag. Christian Ragger.


REGIONALES

16. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 11

Da Tschriasche sagt: „Die Angelobung hat uns vorgezeigt, leider, manch Präsident wird nach der zweiten Wahl auch nicht gescheit!“

Ein Euregio „Senza Confini“-Treffen im Kleinen fand kürzlich in Hermagor statt. Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler und der Präsident von FriaulJulisch Venetien, Renzo Tondo, eröffneten gemeinsam mit Lokalpolitikern das neue Kältetechnik-Werk der Firma Refrion. „Dieser Tag ist auch ein Feiertag unserer grenzüberschreitenden Beziehungen“, dankte er seinem persönlichen Freund Tondo für die Teilnahme an der Eröffnung. „Dein Besuch ist ein starkes Zeichen unserer Nachbarbeziehungen“, so Dörfler.

Anlässlich der Premiere „Der Revisor“ von Nikolaj Gogol, aufgeführt von den Südkärntner Sommerspielen Eberndorf im Arkadenhof des Stiftes Eberndorf erschienen zahlreiche Besucher. Die Regie unter der Führung von Jörg Schlaminger, sowie die Schauspieler Hans Prilasnig, Patrick Steinwidder und der ortsansässige Gerhard Kuschej sorgten für viele Lachsalven. Unter den begeisterten Premierengästen im Bild v. l.: der 3. Präsident des Kärntner Landtages DI Johann Gallo, GR Egger, Maria Grebenjak, Iris Egger, LAbg. Gerald Grebenjak, Angelika Grascher, Vizebürgermeister Kajetan Glantschnig, Doris Kuschnig und Gemeinderat Paul Kuschnig.

Der gemischte Chor Magistrat unter der Obfrau Anna Inze hat sich aufgelöst. Gemeinsam mit unseren GR Peter Kaspret, der auch beim Chor mitgesungen hat, wurden über das Bürgerbüro von Landeshauptmann Gerhard Dörfler zwei Familien aus dem Raum Klagenfurt mit schwer beeinträchtigten Kindern finanziell unterstützt.

In der Gemeinde Himmelberg gaben sich in den letzten zwei Tagen 1.000 Uniformierte Gardisten ein Stelldichein. Anlass war das 450jährige Bestandsjubiläum der Uniformierten Schützengarde Himmelberg sowie das 56 Landestreffen der Kärntner Bürger- und Schützengarden. Am Festakt nahmen seitens des Landes Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Gemeindereferent LR Josef Martinz und Landesamtsdirektor Dieter Platzer teil.


12 KärntnerNachrichten I 16. Juli 2010

LESERBRIEFE

Brot und Spiele

Synergien durch KABEG-Neu Selbstverständlich gibt sich die sozialistische Partei hoch erregt, ob der Änderung des KabegGesetztes, verliert sie doch ihre politische Einflussnahme. Krankenhausmanagement sollte jedoch überparteilich geschehen, der Mensch im Mittelpunkt stehen. Die rote Sturheit gegen Reformen ist ja bestens bekannt. Die Änderungen sind im Sinne aller Kärntnerinnen und Kärntner und tragen zu einer Verbesserung des Kärntner Gesundheitswesens bei. Die Regierungsparteien haben schon lange damit begonnen, vor allem den unnotwendigen Verwaltungsaufwand Lande zu orten und zu stoppen. Das ist der richtige Weg. Auch in der

Krankenhausverwaltung bieten sich massive Einsparungsmöglichkeiten. Durch die Optimierung von Abläufe und Wege und diverse Einsparungen ergeben sich auch noch zahlreiche Synergieeffekte, welche die Kabeg schlagkräftiger und effizienter werden lässt. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wo Arbeitsplätze rar sind, ist es aber auch erklärbar, dass sich viele dadurch verunsichert fühlen. Ich rate der SPÖ diese Verunsicherung nicht durch populistische Ansagen zu unterstützen, sondern an die Menschen dieses Landes und ihre Zukunft zu denken. Peter Kremser Ebenthal

Entpolitisierung

Ortstafeln

Jörg Haider hat die Kelag entpolitisiert und gut damit getan. Ich kann mich noch gut an die positiven Schlagzeilen erinnern, denn man hatte in SPÖ-Manier damit gerechnet, dass Haider nun alles blau einfärben wird. Experten haben jedoch seither das Sagen! Was dort wunderbar funktioniert, sollte wohl auch bei den Spitälern funktionieren. Dass die SPÖ nun jammert und sich an den Machterhalt klammert, ist wohl nicht anders zu erwarten gewesen. Aber auch das wird vergehen.

Es ist traurig genug, wenn ein Bundespräsident zuschaut, wie die finanziellen Probleme der Republik wegen der kommende Landtagswahlen auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden. Hier sieht es so aus, als wäre für Herrn Fischer ein Verfassungsbruch offensichtlich kein Problem. Klare Worte dazu wären ein Muss! Hingegen mischt sich der Bundespräsident gebetsmühlenartig in die Kärntner Ortstafelfrage ein und mimt den Moralapostel. Was soll das?

Petra Gruber, Feldkirchen

Christian Dohr Eitweg

Die vielen „linken“ Kritiker von Landeshauptmann Jörg Haider und den Freiheitlichen in Kärnten sind nun in der Sommerzeit in Deckung gegangen, denn nun sind sie selbst bei den tollen Events gerne dabei. Konzerte auf der Seebühne, Ironman, Starnacht, die jetzt jeden entzücken, werden danach – und darauf können wir wetten - wieder abgewertet und verallgemeinernd als „Brot und Spiele“ bezeichnet werden. Man

will die Menschen einfach für dumm verkaufen!! In Wirklichkeit können wir stolz sein, auf das tolle Image, das Kärnten durch diese Veranstaltungen erhalten hat. Zu sehen, wo man Landesförder ungen so zurücknehmen kann, dass das Event trotzdem nicht an Attraktivität leidet, ist natürlich in diesen Zeiten auch notwendig. Paula Huber Spittal

Es ist genug!

Chance Balkan

Was ist mit diesem Bundespräsidenten los? Bei einem Verfassungsbruch will er vermitteln, was das auch immer heißen mag, und in der Ortstafelfrage, wo es noch gar keine gesetzliche Grundlage gibt, will er als Mahner in die Geschichte eingehen. Fischer hat wohl sein Amt noch nicht begriffen? Wie sonst kann es sein, dass er in einem geplanten Verfassungsbruch – bekanntlich soll ja das Budget im Nationalrat wegen der Landtagswahlen im Herbst verschoben werden - vermitteln will. Weshalb die Zahl der Nichtwähler bei dieser peinlichen Bundespräsidenten-Wahl so groß war wie noch nie zuvor, wird wohl immer klarer. Ich denke, Herr Fischer hat sich in Kärnten genug eingemischt, es wird Zeit für Sinnvolleres! M. Strauss, Feldkirchen

Dank dem Bosnien-Besuch von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, konnten die beiden Länder ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen vertiefen. Nach den zahlreichen Krisen am Balkan, scheint sich nun wieder Aufbruchsstimmung breit zu machen. In naher Zukunft eröffnen sich nun hoffentlich viele wirtschaftliche Chancen für unser Bundesland Kärnten. Ich hoffe, dass es der Kärntner Wirtschaftsdelegation gelungen ist, die bereits bestehenden guten Beziehungen zu dem Land zu intensivieren. Marco Furian St.Paul

Die KN jetzt im Abo! 0463 51 15 15

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


16. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Bingo verlost Urlaube im Schlosshotel: Sich wie ein Kaiser fühlen ingo verlost jetzt bis zum Samstag 14. August 2010 wöchentlich einen kaiserlichen Urlaub für zwei Personen in Österreich. Mit ein bisschen Glück kann man sich also sieben Tage fühlen wie ein Kaiser und vielleicht sogar im Majestätsplural sprechen: „Wir sind Kaiser ….“

B

Jetzt bietet Bingo die Chance, kaiserlich zu gewinnen. Denn Bingo verlost unter allen bei den Ziehungen von

10. Juli bis 14. August 2010 mitspielenden Bingo Tipps jede Woche einen einwöchigen kaiserlichen ÖsterreichUrlaub in einem Schlosshotel für zwei Personen im Wert von E 2.500,-. Der Urlaub beinhaltet sieben Übernachtungen inklusive Halbpension in einem Schlosshotel oder Herrenhaus in Österreich. Zusätzlich gibt es 300,- Euro für Freizeitaktivitäten (je nach Belieben und Verfügbarkeit:

Schifffahrt, Kutschenfahrt, Wanderung) sowie 200,- Euro Taschengeld. Folgende Hotels stehen zur Auswahl: •Schlosswirt zu Anif (Salzburg) •Hoteldorf Grüner Baum (Salzburg) •Hotel Schloss Thannegg (Steiermark) •Schlosshotel Freisitz Roith (Oberösterreich) •Heritage Hotel Hallstadt (Oberösterreich) •Landhaus Koller

(Oberösterreich) Annahmeschluss für Bingo ist am Samstag um 13.00 Uhr. Die Bingo Ziehung findet jeweils am Samstag statt und wird um 18.20 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.

„Extra-Glück“ bei ToiToiToi: Täglich 7.777,- Euro zusätzlich ine Extraportion Glück im Leben kann nie schaden. ToiToiToi erleichtert den Schritt zu dieser Extraportion mit seiner „Extra Glück“ Promotion und verlost noch bis zum 17. Juli täglich 7.777,- Euro zusätzlich. Bei jeder ToiToiToi Ziehung werden noch bis inklusive Samstag, den 17. Juli 2010, täglich zusätzlich 7.777,Euro verlost. „Extra Glück“ nennt ToiToiToi diese 7.777,Euro, und dieses „Extra Glück“ wird unter allen jenen Losnummern verlost, die am jeweiligen Ziehungs-

E

tag mitspielen. ToiToiToi Spielteilnehmer haben die Wahl, wie viel sie pro Tipp einsetzen, und damit die Wahl, wie viel sie

gewinnen möchten. Einsätze von 2,- Euro (Höchstgewinn: 100.000,- Euro), 3,Euro (Höchstgewinn: 150.000,- Euro) bzw. 4,- Euro (Höchstgewinn: 200.000,Euro) pro Tipp sind mög-

Ziehung vom Mi., 7. 7. 2010

32191 Ziehung vom Do., 8. 7. 2010

86373 Ziehung vom Fr., 9. 7. 2010

75507 Ziehung vom Sa., 10. 7. 2010

68267 In der Kärntner Landeszeitung vom 22. Juli 2010 ist eine Planstelle (Karenzvertretung) für

Ziehung vom Mo., 12. 7. 2010

eine teilbeschäftigte Lehrkraft

20395

im Fach Jazz Gesang beim Kärntner Landeskonservatorium (Bewerbungsfrist: 31. Juli 2010) öffentlich ausgeschrieben.

Ziehung vom Di., 13. 7. 2010

Nähere Einzelheiten sind dort ersichtlich.

46560

lich. Erst Anfang Juli dieses Jahres glückte es einem Spielteilnehmer aus Niederösterreich, den Höchstgewinn von 200.000,- Euro zu erzielen.

VO R S C H AU 28. Runde 2010 1: Wacker Innsbruck– Rapid Wien 2: Austria Wien– SV Mattersburg 3: SV Kapfenberg– SV Salzburg 4: SV Ried– Sturm Graz 5: SC Wr. Neustadt– LASK Linz 6: Grasshopper Zürich– Xamax Neuchatel 7: FC Thun– Young Boys Bern 8: FC Luzern– FC St. Gallen 9: AC Bellinzona– FC Sion 2 10: Brann Bergen– Stabaek IF 11: Start Kristiansand– Aalesund FK 12: Strömsgodset– Haugesund Spiel 1-4 TOTO-Torwette

X

2

1

1

2

2

X

1

1

X

1

1

2

X

1

X

1

X

1

1

1

X

1

X


14 KärntnerNachrichten I 16. Juli 2010

WIRTSCHAFT

HOSCH Fördertechnik ab sofort mit Standort in Kärnten! Weitere erfolgreiche Betriebsansiedelung geglückt - HOSCH ist Weltmarktführer in der Gurtbandreinigung - weltweit 13 Standorte und über 400 Mitarbeiter Die Kärntner Gemeinde Techelsberg ist seit kurzem Standort der deutschen Firma HOSCH Fördertechnik Recklinghausen GmbH. Firmenvertreter um Geschäftsführer Eckhard Hell stellten kürzlich Landeshauptmann Gerhard Dörfler ihr Ansiedlungsprojekt vor, das von der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) mit Geschäftsführerin Sabrina Schütz-Oberländer unterstützt wurde. HOSCH wurde von Hans Otto Schwarze 1975 gegründet, seine Initialen gaben der Firma den Namen. Sie ist auf Gurtbandreinigungssysteme für sämtliche Förderbänder im industriellen Bereich spezialisiert (Schotter, Beton, Erze, Kohle, Mineralien, Obst, Gemüse). Die Firma ist mit ihrer Technologie auf allen Kontinenten vertreten und zählt zu den Weltmarktführern in der Gurtbandreinigung. Ca. 400 Mitarbeiter sind in 13 weltweit operierenden Gesellschaften beschäftigt. In Kärnten hat HOSCH eine eigenständige GmbH mit Vertrieb und technischem Support gegründet. Von hier aus soll der AlpenAdria-Raum bearbeitet werden. Im ersten Jahr werden zwei Mitarbeiter beschäf-

LH Dörfler empfing Firmenvertreter der deutschen Firma Hosch in Techelsberg. tigt, kurzfristig sollen es sechs sein. Ein weiterer Ausbau ist geplant. Seit der Firmengründung 1975 konzentriert sich HOSCH im Wesentlichen auf die Entwicklung, die Fertigung und den Vertrieb hoch effizienter Gurtbandreinigungssysteme, welche die Kosten für den Betreiber reduzieren und die Wirtschaftlichkeit seiner Anlage entscheidend erhöhen. Gurtbandreinigung ist ein sehr komplexes Thema – und eine Herausforderung, der sich HOSCH von Beginn an mit einem extrem hohen

Herr Domke von Fa. Hosch überreichte LH Dörfler ein Präsent. Aufwand an Personal und Equipment stellt. Im Laufe der Jahre hat HOSCH durch die Konzentration auf diese spezielle technische Aufgabenstellung ein hohes Maß an Sachverstand erworben, den das Unternehmen in der Zusammenarbeit mit führenden Organen im

Bereich Fördertechnik wissenschaftlich untermauert hat. „Dies sichert uns nachweislich einen erheblichen Wissensvorsprung. Aufgrund des reichen Erfahrungsschatzes gilt HOSCH weltweit als Spezialist in allen Fragen der Gurtbandreinigung.


16. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

Neuer Präsident für die „Gelben Engel“ in Kärnten ei der diesjährigen ordentlichen Generalversammlung des ÖAMTCKärnten (Kärntner Automobil- und Touring Club) wurde kürzlich im Zuge der regulären Neuwahlen der bisherige Vizepräsident DI Johann Mutzl einstimmig zum neuen Präsidenten des ÖAMTC-Kärnten gewählt. Als Vizepräsident wiedergewählt wurde auch der Spittaler Rechtsanwalt Dr. Franz Oberlercher.

B

DI Mutzl ist seit über drei Jahrzehnten ehrenamtlich für den ÖAMTC tätig. Seit 2007 ist er Obmann der Bezirksgruppe Klagenfurt sowie seit zwei Jahren Vizepräsident des ÖAMTC-Kärnten. Als Präsident folgt er damit Dr. Siegfried Schüßler, der nunmehr – nach 20 Jahren Präsidiumszugehörigkeit – seine Funktion in neue Hände legen wollte. Der ÖAMTC kann sich in

Präsident DI Johann Mutzl

Kärnten auf rund 122.000 Mitglieder stützen und beschäftigt rund 140 Mitarbeiter. Ziel der neuen Führung ist es, den eingeschlagenen Weg fort zu führen. Besonderes Augenmerk will der neue Präsident auch auf die aktive Mitgestaltung zukunftsweisender Mobilität in Kärnten legen. So soll der Elektro-Mobilität verstärkte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Der ÖAMTC-Kärnten betreibt an allen acht Kärntner Standorten Stromtank stellen und bietet seit dem Vorjahr flächendeck end E-Roller an.

LHStv. Kaiser und LR Martinz gratulierten – Technikinvestitionen wurden aus Gemeinde- und Tourismusreferat unterstützt

20 Jahre Terra Mystica erra Mystica, das größte Schaubergwerk Österreichs, feiert Geburtstag. Seit 20 Jahren begeistert es in Bad Bleiberg Gäste aus Nah und Fern. Grund genug für die Verantwortlichen um Geschäftsführer Michael Grafenauer, dieses Jubiläum entsprechend zu feiern. Den Auftakt machte kürzlich eine kleine Feier für Vertreter aus Politik und Tourismus. Mit dabei waren auch LHStv. Peter Kaiser, Tourismuslandesrat Josef Martinz, Bürgermeister Gunnar Illing, Alt-Bürgermeister Andreas Rauter und der Geschäftsführer von Faakersee-

T

Ossiachersee-Tourismus, Thomas Michor. Martinz hat die Revitalisierung des Ausflugszieles finanziell unterstützt. In eine neue Technik wurden insgesamt 120.000 Euro investiert, mitgearbeitet haben auch die Schüler der HTL Klagenfurt. „Weil die Terra Mystica eine der wichtigsten Schlechtwetter-Attraktionen für uns in Kärnten ist, habe ich aus dem Gemeinde- und Tourismusreferat ein Viertel der Investitionskosten übernommen“, so Martinz. Bei der Auftaktfeier zeigten sich die Gäste beeindruckt von der Geschichte des

LHStv. Kaiser und LR Martinz feierten 20 Jahre Terra Mystika mit Altbürgermeister Andreas Rauter, Knappe Josef Rossbacher, GF Michael Grafenauer, BgM. Gunnar Illing und NRAbg. Max Linder Bergbaus in Bad Bleiberg, die der ehemalige Knappe und jetzige Terra MysticaGeschäftsführer Michael Grafenauer schilderte. „Die Terra Mystica ist eine touristische Erfolgsgeschichte für Bad Bleiberg und für ganz Kärnten“, brachte es Kaiser auf den Punkt. Er war schon bei der Eröffnung des

Schaubergwerks vor 20 Jahren dabei. Kaiser rief dazu auf, die derzeitigen, krisenbedingten wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch gemeinsame Anstrengungen zu überwinden und die Terra Mystica in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Infos: www.terra-mystica.at


16 KärntnerNachrichten I 16. Juli 2010

WIRTSCHAFT

BIO: BOOM(T) BEI BELLAFLORA Im ersten Halbjahr bereits über eine halbe Million Bio-Pflanzen verkauft. Der Sommerhit: Biokräuter und –gewürze fürs Grillen.

Arche Noah, der auf die Erhaltung, Verbreitung und Entwicklung der Kulturpflanzenvielfalt spezialisiert ist, hat zu einem enor-

wirklich von einer vorbildlichen Umsetzung der gemeinsamen Kooperation sprechen. Es freut uns sehr, dass alte, mancherorts

bellaflora, die grüne Nummer 1, löst mit dem breiten Bio-Sortiment einen regelrechten Bio-Boom in Österreichs Gärten aus – und profitiert von dieser Vorreiterrolle. Im ersten Halbjahr konnten bereits mehr als eine halbe Million BioSaisonpflanzen verkauft werden. bellaflora kann sich nicht nur durch die Verkaufszahlen, sondern auch durch die Breite des Sortiments als regelrechter „Bio-Kaiser im Bio-Land Österreich“ bezeichnen. Die Bio-Palette erstreckt sich von Bio-Obstund Gemüsepflanzen, über Bio-Kräuter und Bio-Erde, bis hin zu Bio-Dünger und BioPflanzenschutz. „Unser Angebot an Bio-Produkten hat bei Österreichs umweltund gesundheitsbewussten Gartenbesitzern voll eingeschlagen. Wir erleben gerade in diesem Segment einen Nachfrage-Boom, der alle unsere Erwartungen übertroffen hat“, betont bellaflora Geschäftsführer Alois Wichtl.

Herausragende Verkaufszahlen Heuer wurden bereits 620.000 Bio-Saisonplanzen verkauft. Das ist eine enorme Steigerung gegenüber den Vorjahren und ein Indiz dafür, dass das Bio-Thema noch lange nicht an seine Grenzen gestoßen ist. Vor allem die Kooperation mit dem österreichischen Verein

Bio für wahre Grillfreunde Auch aktuell zur Grillsaison setzt bellaflora auf Bio. Köstliche Bio-Kräuter und Bio-Gewürze sorgen für gesunde Speisen. Die feinen Kräuter stammen aus biologischem Anbau und eignen sich zum Verfeinern aller köstlichen Grillgerichte und Grillsaucen. Somit steht einem ausgelassenen Grillfest nichts mehr im Wege. Die bellaflora Bio-Kräuter werden in der oberösterreichischen Biogärtnerei Czink produziert und sind mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Dadurch wird jedem Kunden die Sicherheit gegeben, dass die Kräuter überprüfbar nachhaltig produziert wurden. Die grüne Nummer 1 verfügt über 50 verschiedene Sorten Bio-Kräuter.

Das Unternehmen bellaflora

men Verkaufserfolg geführt. Im ersten Halbjahr wurden bei bellaflora bisher 60.000 Arche Noah Chili- und Paradeiserpflanzen verkauft. „Es ist unglaublich, wie gut unsere Raritäten bei den Kunden von bellaflora ankommen. Man kann hier

schon in Vergessenheit geratene Sorten so einen Anklang finden“, freut sich Arche Noah Geschäftsführerin Beate Koller. Natürlich wird das Angebot an Bio-Produkten bei der grünen Nummer 1 stetig weiter wachsen. „Die heurige Saison ist erst der Beginn“, so Wichtl.

bellaflora, die grüne Nummer 1, ist Österreichs führendes Gartencenter. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet und erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 85 Mio. Euro. In den 24 Standorten sind derzeit ca. 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt – 28 davon sind Lehrlinge. Das Unternehmen steht in österreichischem Privateigentum. Die Firmenzentrale von bellaflora befindet sich in Leonding bei Linz.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook