KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 27 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 9. Juli 2010
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6
Fulminante Budgetrede im Landtag: LR Dobernig brilliert mit Paket der Vernunft! Seiten 2, 3 und 4
KABEG: KN-Interview mit Aufsichtsratschef Kurt Scheuch! Seite 8
LR Christian Ragger on tour: Tausende besuchten den Help-Bus! Seite 9
Aktive Außenpolitik Ein hochkarätig besetzte Delegation führte kürzlich Landeshauptmann Gerhard Dörfler nach Bosnien-Herzegowina, wo man mit dem Premierminister und weiteren Regierungsmitgliedern zusammentraf. Kärnten ist international präsent! Bericht S. 7
Das Budget steht!
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THEMA DER WOCHE
Dobernig: Reform- und Sparkurs wird 2011 fortgesetzt! Exzellente Budgetrede des Finanzreferenten im Kärntner Landtag - Kärnten hat die letzten Monate der Krise gut durchschifft - Politik fängt bei sich selbst zu sparen an - Schwerpunkte Soziales, Gesundheit, Arbeit! In seiner dritten Budgetrede vor dem Kärntner Landtag präsentierte diese Woche Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK) die Eckdaten des Landesvoranschlages 2011. Einnahmen in Höhe von 1,914 Mrd. Euro stehen Ausgaben in Höhe von 2,145 Mrd. Euro gegenüber. Daraus ergibt sich für 2011 eine Nettoneuverschuldung von 231 Mio. Euro. Im ursprünglichen Budgetplan waren 268 Mio. Euro vorgesehen, dazu sind noch Zusatzbelastungen aus dem Hypo Rettungspaket in Höhe von 20 Mio. Euro gekommen. Im Vergleich zur Normalentwicklung ohne Auswirkungen der Krise beträgt der Einnahmenverlust 248,8 Mio. Euro. Dobernig bezeichnete das Finanzreferat als „Herzstück der Politikgestaltung“. Kärnten habe im Vergleich zu anderen Bundesländern die letzten Monate der Krise gut durchschifft, das würde etwa auch die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes zeigen. Die Nebel über die Finanzsituation der anderen Bundesländer würden sich nun lichten, das lasse Kärnten in einem weit besseren Licht erscheinen, als es immer dargestellt wird. Kärnten hat bereits 2009 den Weg der Budgetwahrheit beschritten, indem es als erstes Bundesland die schmerzvollen Einnahmenausfälle bei der Budgeterstellung berücksichtigt hat. „Kärnten ist immer zu unrecht als Schlusslicht dargestellt worden, jene die mit weit besseren Daten budgetiert haben, die Anleihen und Budgetverschleierung begeben haben wie die
Steiermark, die spekuliert haben wie Niederösterreich müssen jetzt die Wahrheit eingestehen“, so Dobernig. So habe sich Niederösterreich bei der Neuverschuldung 2009 um 400 Mio. Euro „verschätzt“, diese liege nun bei fast 600 Mio. Euro. „Aber darüber berichtet niemand, man will ja nur Kärnten diffamieren und Kärnten als den Sündenbock darstellen!“, so Landesrat Dobernig wörtlich.
Weitere Reduktion der Neuverschuldung Durch den straffen Budgetvollzug und geringeren Kreditübertragungen sei bereits 2009 eine Reduktion der Nettoneuverschuldung um 28 Mio. auf 138 Mio. Euro oder 0,87 % des BIP möglich gewesen. 2010 liege man trotz eines weiteren Minus bei den Einnahmen von 9,7 Mio. Euro im Plan. Schon 2009 und 2010 wurde mit 69 Mio. bzw. weiteren 46 Mio. Euro massiv im Bereich der Ermessensausgaben gespart. Das Jahr 2011 steht endgültig im Zeichen der Reformen und der Einsparungen bei den Pflichtausgaben. In drei Budgetkonventen mit zehn Arbeitstagen konnten Einsparungen in Höhe von 53 Mio. Euro auf Schiene gebracht werden. „Das ist einzigartig in Österreich. Wir gehen damit den Weg der strukturellen Reformen, die zu langfristig wirksamen Einsparungen führen“, so Dobernig. Der Bund sei nicht der „Lehr-
Hat die Finanzen des Landes fest im Griff: Landesrat Mag. Harald Dobernig.
9. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE meister“ für Kärnten, sondern im Gegenteil ein abschreckendes Beispiel. Dies würden die jüngsten Entwicklungen und der absolute Reformstau eindrucksvoll beweisen. „Das einzige, was bisher an Neuem auf Bundesseite bekannt ist, ist der laute Ruf nach Steuererhöhungen. Genauso plädiert der Kärntner SPÖChef für Steuererhöhungen und die weitere Belastung der Menschen. Lieber Peter, bei deinen Plänen, den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, sind wir sicher nicht dabei!“, sprach Dobernig den SPÖVorsitzenden Peter Kaiser direkt an.
Strukturänderungen statt Steuererhöhungen Überhaupt spielt die Kärntner SPÖ eine unrühmliche Rolle. „Die SPÖ lieferte keinen einzigen Sparvorschlag, sondern wollte ihre Budgets im Zuge des Budgetkonvents sogar noch ausweiten. Unser Weg ist aber der Weg der Reformen, der Strukturänderungen. Mit der Parteipolitik a la SPÖ hat dieses Land keine Zukunft. Diese Partei will nicht Stabilität, sondern Unruhe in Kärnten.“
Politik spart bei sich selbst! Mit vielen Maßnahmen demonstriert die Politik selbst den Willen zum Sparen. So wird beispielsweise die Erhöhung der Parteienförderung zurückgenommen. Auch die Öffentlichkeitsarbeit der Regierungsmitglieder wird in Zukunft massiv beschränkt und die Verfügungsmittel gekürzt. Für Politiker gibt es in Kärnten bereits seit zehn Jahren eine Nulllohnrunde. „Die Menschen müssen sehen, dass wir es ernst meinen, damit wir die Glaubwürdigkeit wieder zurück bekommen“, so Dobernig. Gegenüber dem ursprünglichen Budgetprogramm habe man bereits 156 Mio. Euro bis 2014 einsparen können. „Das ist unser Ansporn, mit vollem Engagement weiterzuarbeiten und die Defizite weiter zu reduzieren. Das ist unser oberstes
Ziel“, so Dobernig. Schwerpunkte der Budgetpolitik seien die Sicherung der Gesundheitsversorgung, die Stärkung der Position Kärntens als Wirtschafts- und Technologiestandort, die Förderung der Bildung, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie sie Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen.
Schwerpunkt Sozialpolitik Ein wesentlicher Schwerpunkt im Budget 2011 ist der Sozialbereich. „Mit 320 Mio. Euro können wir das Sozialbudget auf dem Niveau von 2010 einfrieren, ohne dass Menschen auf Leistungen verzichten müssen. Kärnten bleibt das sozialste und familienfreundlichste Bundesland, durch Einführung von sozialen Staffelungen werden wir aber sozial gerechter. Die Wohnbauförderung wird 2011 um 5,2 Mio. Euro auf 146,7 Mio. Euro erhöht. „Das ist eine wichtige Maßnahme zur Unterstützung der Kärntner Wirtschaft, des Hochbaus und damit zum Erhalt von Arbeitsplätzen. Arbeit ist neben der Gesundheit das wichtigste Gut für die Menschen“, so Dobernig, der auch auf das Kärntner Konjunkturpaket und den Haftungsfonds verwies. Auch im Straßenbau gebe es wichtige Investitionen in Höhe von 51,6 Mio. Euro. Im Gesundheitsbereich sei es die klare Prämisse, dass das Geld für die Patienten da sein müsse, nicht für die Strukturen. „Wir sparen nicht bei der Qualität und der Versorgung. Die Reduktion des Nettogebarungsabganges bedeutet keine Reduktion für die Patienten. Durch unsere Reformen werden alle Standorte abgesichert und gefestigt. Wir sind nicht die Bundes-SPÖ, die Standorte schließen will“, so Dobernig. Insgesamt sieht Landesrat Dobernig einer gedeihlichen Entwicklung des Landes und seiner Finanzen entgegen: „Zeigen wir, dass wir die Krise aus eigener Kraft bewältigen können. Zum Wohle der Kärntner Bevölkerung, aus Verantwortung für die Jugend!“
Kommentar von Helmut Prasch
Lasst Harald wirtschaften! Auch politische Gegner bestätigen hinter vorgehaltener Hand: „Wenn wir den Dobernig nicht hätten, wüsste niemand um die Finanzen des Landes Bescheid!“ Ein Kompliment! Binnen kürzester Zeit ist es dem früheren Büroleiter von Jörg Haider und trotz jungen Alters ausgewiesenen Budgetfachmann gelungen, die Finanzen des Landes nicht nur zu ordnen, sondern auch auf Zukunftskurs zu stellen. Die Krisenjahre 2009 und 2010 haben Harald Dobernig dabei vor zusätzliche Herausforderungen gestellt. Denn die Einnahmen des Landes sind wegen der stark gesunkenen Steuereinnahmen des Bundes - Stichwort: Ertragsanteile wesentlich geringer als in den Jahren zuvor. So ganz nebenbei musste auch noch die Hypo-Krise bewältigt werden. Einfach also war es nicht, das Budget 2011 und 2012 vorzubereiten. Stark ist das politische Signal, das Dobernig aussendet: Gespart wird bei Politik und Verwaltung, investiert wird in die Sozialpolitik. Kärnten verteidigt somit seinen Ruf als privilegienfreies Land und als Musterschüler bei den Sozialausgaben. Dass man künftig vom Gießkannenprinzip abrückt, ist ein Zugeständnis an die Wirtschaftskrise. Wer gut verdient, braucht nicht auch noch öffentliche Förderungen. Wem es in Folge der Krise nicht gut geht, dem wird geholfen. Und zwar durchaus mit direkt und rasch ausbezahlten Unterstützungen. Die letzten Wochen haben aber auch die Koalition zwischen den Freiheitlichen und der ÖVP gestärkt, Unaufgeregt wurden im Budgetkonvent, der über Wochen getagt hat, an einem tragkräftigen Finanzierungskonzept gearbeitet, das auch die Basis für weiteres politisches Handeln darstellt. Abgemeldet hat sich die SPÖ mit Peter Kaiser und Reinhard Rohr. Ausser neuen Forderungen für die roten Referate und dem Ruf nach neuen Belastungen ist den Roten nichts eingefallen. Daneben ist auch noch der rote Paradebetrieb „Kärntner Druckerei“ den Bach runter gegangen. Ein signikantes Zeichen, dass man das Wirtschaften doch lieber Harald Dobernig und seinem Team überlassen sollte.
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HINTERGRUND
„Wir sind das soziale Gewissen in Kärnten“ KN-Exklusivinterview mit Finanzlandesrat Mag. Harald Dobernig KN: Herr Landesrat Dobernig, zuletzt gab es harsche Kritik vom Präsidenten des Bun desrechnungshofes, Josef Moser, an der Verschuldung Kärntens. Wie antworten Sie? Dobernig: Gemeinsam mit dem Kollegen Martinz haben wir Josef Moser in einem Gespräch über den in Kärnten eingeschlagenen Reform- und Sparkurs informiert. Ich habe ihm auch die bereits einleiteten Entlastungsschritte im Detail erläutert. Ich erwarte mir vom Rechnungshofpräsidenten, dass er in Zukunft bei seiner Kritik berücksichtigt, dass wir in Kärnten bereits seit einem Jahr an der Budgetsanierung arbeiten. Auf Bundesebene passiert hingegen überhaupt nichts, obwohl Österreich auf fast 200 Mrd. Euro Schulden sitzt. Wo bleibt da die Kritik des Rechnungshofes? KN: Was sind die wesentlichsten Schritte in Kärnten? Dobernig: In den Budgetkonventen ist es uns erstmals gelungen, die Pflichtausgaben zu durchforsten und strukturelle Reformen umzusetzen. Diese Einsparmaßnahmen werden sich langfristig positiv auf den Landeshaushalt auswirken und dazu beitragen, dass sich das Budgetbild in den kommenden Jahren wesentlich verbessern wird. Ich denke hier an die Verwaltungsreform, die Pensionsreform, die Reformen im
Personalbereich oder die Einführung von sozialen Staffelungen – damit werden wir sozial gerechter. Diesen Reformweg werden wir auch in Zukunft fortsetzen. Für zusätzliche Anregungen seitens des Rechnungshofes sind wir natürlich offen, Präsident Moser wird auch am nächsten Budgetkonvent teilnehmen. KN: Wie sehen sie die Rolle der Kärntner SPÖ? Dobernig: Die Kärntner SPÖ betreibt leider reine Parteipolitik und will Unruhe ins Land bringen. Peter Kaiser spielt den Parteirambo, eine Rolle die überhaupt nicht zu ihm passt. Einen positiven Beitrag für die Zukunft des Landes sucht man vergeblich. Anstatt sich einzubringen, hat die SPÖ keinen einzigen Sparvorschlag gebracht. Im Gegenteil: Im Zuge der Beratungen im Budgetkonvent wollte die SPÖ ihre Budgets sogar noch ausweiten! Der einzig bekannte Beitrag von SPÖChef Kaiser ist der laute Ruf nach Steuererhöhungen und damit die zusätzliche Belastung der Menschen! Bei diesen Plänen, den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, sind wir sicher nicht dabei.
Sparbudget mit sozialen Akzenten: LR Harald Dobernig
schaften kann und keine Verantwortung übernehmen sollte! Während sich Kärnten positiv entwickelt, setzen die Genossen eiskalt 50 Menschen auf die Straße und führen ihr eigenes Unternehmen in den Abgrund. Dahinter stehen 50 Schicksale von Menschen und ihrer Familien. Dort wo es möglich ist, wird das Land helfen. Das zeigt aber auch, dass wir in Kärnten das soziale Gewissen sind – und schon längst nicht mehr die Sozialdemokraten.
KN: Wie sehen sie die dramatische Entwicklung bei der Kärntner Druckerei?
KN: Apropos Soziales: Wie geht es im Sozialbereich weiter?
Dobernig: Das ist ein besonders trauriges Kapitel in der SPÖ-Parteigeschichte und ein weiterer Beweis, dass die SPÖ nicht wirt-
Dobernig: Mein Dank gilt hier Christian Ragger, der als Sozialreferent die vielen Baustellen seiner SPÖVorgängerinnen sanieren
muss. Für mich ist fix: Kärnten bleibt auch 2011 und darüber hinaus das sozialste und familienfreundlichste Bundesland. Unsere Sozialleistungen wie das Babygeld, das Müttergeld, der Heizkostenzuschuss oder der Teuerungsausgleich bleiben erhalten. Spielraum besteht aber dort, wo jemand eine Leistung nicht braucht. Ein Uwe Scheuch, ein Christian Ragger oder eine Beate Prettner brauchen kein Schulstartgeld für ihre Kinder. Das Zauberwort heißt also: Soziale Staffellungen. Alle die es brauchen, bekommen es auch. KN: Danke für das Gespräch und schönen Urlaub... Dobernig: ...der fällt heuer aus. Wir arbeiten weiter!
9. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 5
HINTERGRUND
Grundversorgungsgesetz: Kärnten hat strengste Regeln! Seit 1. Juli ist in Kärnten neues Grundversorgungsgesetz für Asylwerber in Kraft. Es beinhaltet wichtige Maßnahmen um Missbrauch zu verhindern und Kosten zu reduzieren.
Grundversorgung im Detail • Alle Arten der Unterbringung sind gleichwertig und es gibt für den Asylwerber kein Wahlrecht auf ein bestimmtes Quartier und eine bestimmte Art der Leistung. • Es wird gesetzlich festgelegt, dass das eigenmächtige und unbegründete Verlassen eines Quartiers von mehr als drei Tagen zur Einstellung der Grundversorgung führt. Gerhard Dörfler: „Wir haben das strengste Grundversorgungsgesetz!“ In Kärnten ist mit Juli das neue Grundversorgungsgesetz für Asylwerber in Kraft, das österreichweit zu einem der strengsten zählt. „Die Einführung des neuen Grundversorgungsgesetzes war dringend notwendig. Mit der Schaffung dieser gesetzlichen Basis wird einerseits die Rechtssicherheit für alle Verfahrensbeteiligten erhöht, andererseits werden damit auch die Kosten für Verfahren reduziert“, fasst Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler zusammen. Damit wird ein Instrument geschaffen, um im Missbrauchsfall härter gegen Asylwerber vorzugehen. Wer sich nicht an die Gesetzesvorgaben hält, muss nun auch mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen. Als Folge der Missachtung wird die Grundversorgung seitens des Landes Kärnten eingestellt. „Wer das neue Grundversorgungsgesetz hintergeht und das Gastrecht nicht akzeptiert, dem wird der Geldhahn abgedreht“, so Landeshauptmann Dörf ler. Die humanitäre Unterstützung für Asylwerber bleibt aber in jeden Fall bestehen. „Jene Menschen, die Hilfe
im Rahmen der Grundversorgung benötigen und sich innerhalb des gesetzlich Erlaubten bewegen, werden die Aufwendungen des Landes Kärntens auch weiterhin bekommen“, sagt der Landeshauptmann zu und ergänzt, dass unser Bundesland in der Vergangenheit immer seinen humanitären Verpflichtungen nachgekommen ist und dies auch zukünftig der Fall sein wird. Die Verschärfung des Grundversorgungsgesetzes diene lediglich kriminellen Asylwerbern wie auch spitzfindigen Juristen einen Riegel vorzuschieben, über Schlupf-löcher unnötige, langwierige sowie kostenintensive Verfahren herbeizuführen. „Mit dieser Gesetzesänderung nimmt Kärnten auch in Sachen Grundversorgung eine Vorreiterposition in Österreich ein. Mit der Schaffung des effektivsten und strengsten Grundversorgungsgesetzes im Bundesvergleich stellen wir klar, dass jene Personen unter Schutz gestellt werden, die unsere Hilfe tatsächlich benötigen. Für jene, die ihr Gastrecht missbrauchen, sind hingegen unsere Türen geschlossen“, stellt Landeshauptmann Dörfler fest.
• Die Grundversorgung kann gestrichen werden, wenn der Asylwerber eine strafrechtliche Verfehlung begangen hat oder es eine Gefährdung der Ordnung und Sicherheit durch den Asylwerber gibt. • Lehnt ein Asylwerber die ihm zugewiesene Unterkunft ab, kann dies ebenfalls zur Einstellung der Grundversorgung führen. • Die Bewertung der Hilfsbedürftigkeit eines Asylwerbers wird um die Definition der „eigenen Mittel“ ergänzt. Demnach werden alle Einkünfte, die dem Fremden zufließen sowie das verwertbare Vermögen, bei der Berechnung der Grundversorgung miteingerechnet werden. • Bei der Berechnung der Leistungsgewährung wird bei Asylberechtigten und subsidiär Schutzbedürftigen, die grundsätzlich einen freien Zugang zum Arbeitsmarkt haben, ihre eigene Arbeitskraft in die Bewertung der Unterstützungshöhe eingerechnet.
6 KärntnerNachrichten I 9. Juli 2010
LANDESPOLITIK
So schütze ich mein Eigenheim vor Einbrüchen! Sommersaison ist Einbruchszeit? Dies muss nicht sein, wenn man entsprechende Präventivmaßnahmen beachtet. Sicherheitsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler gibt Tipps. Kurz vor Beginn der Haupturlaubszeit appelliert Landeshauptmann Gerhard Dörf ler, besonders auf die Sicherheit im Eigenheim zu achten. „Geöffnete Fenster, überquellende Briefkästen, Zeitungsstapel vor den Wohnungen oder Wohnhäusern sind für Einbrecher ein gefundenes Fressen. Gerade in den Sommermonaten muss besonders darauf geachtet werden, spezielle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen“, richtet Sicherheitsreferent Dörfler seine Bitte an die Kärntnerinnen und Kärntner. Achtsamkeit und Nachbarschaftshilfe seien gerade in den Sommermonaten dringend notwendig. So würden Präventivmaßnahmen viele
Haus- und Wohnungsbesitzer vor ungewollten Unannehmlichkeiten schützen. „Viele Schutzmaßnahmen stellen einen geringen Aufwand dar, können aber vor großem Unheil, Ärgernis und dem Verlust des persönlichen Sicherheitsgefühls bewahren“, erklärt der Landeshauptmann.
Kostenloses Service Um die heimische Bevölkerung für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu sensibilisieren, hat Sicherheitsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler bereits im letzten Jahr die Initiative „Sicheres
Wichtige Tipps • Organisieren Sie eine aktive Nachbarschaft, sprechen Sie mit den Bewohnern Ihres Hauses und den Nachbarhäusern über das Thema „Sicherheit“. • Tauschen Sie mit den Nachbarn im Wohnblock oder in der Straße Telefonnummern und Erreichbarkeit aus. • Halten Sie in den Mehrparteienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner betätigen. • Schließen Sie in diesen Häusern auch die Kellertüren und Dachbodentüren ab. • Bieten sie den Nachbarn auf Gegenseitigkeit an, während der
Kärnten“ gestartet, bei der für ein erhöhtes Aufmerksamkeitsbewusstsein geworben wird. Unterstützung bekommt Sicherheitsreferent Landeshauptmann Dörf ler aber auch von der Exekutive. „Sicherheit für das Eigenheim muss eine der obersten Prämissen sein. So zählt zur Strategie der Polizei entsprechende Präventivvorkehrungen zu treffen“, erklärt Oberstleutnant Herbert Rogl vom Landeskriminalamt, der auf eine spezielle Aktion im Bereich Kriminalitätsprävention verweist: „Unter der Telefonnummer 059 133 kann auf der nächsten Polizeidienststelle ein besonders ausgebildeter Beamter angefordert werden,
Abwesenheit das Haus oder Wohnung bewohnt erscheinen zu lassen, indem Sie sich um die Post und Blumen kümmern. • Vermeiden Sie Zeichen der Abwesenheit (tagsüber heruntergelassene Jalousien, zugezogene Vorhänge, Werbematerial vor der Haustüre, keine Beleuchtung über einen längeren Zeitraum etc.) • Sprechen Sie den Zeitraum Ihrer Abwesenheit nie auf den Anrufbeantworter. Das selbe gilt für soziale Netzwerke wie z.B. Facebook. • Vergewissern Sie sich vor Urlaubsantritt, dass Eingangstür, Kellertür & Garagentor versperrt und Fenster, Kellerfenster, Oberlichten, Balkontür sowie Dachluken verschlossen sind • Veranlassen Sie eine Nachsendeauftrag für die Post oder Zeitung
Landeshauptmann Gerhard Dörfler. der eine unverbindliche Einschätzung der Sicherheitslage des Hauses abgibt.“ Dieses Gutachten vor Ort ist ein kostenloses Service im Sinne der Sicherheit Kärntens.
• Legen Sie den Hausschlüssel nicht in den Blumenkasten oder unter die Fußmatte bzw. Abstreifer, denn Einbrecher kennen diese „Verstecke“
9. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 7
LANDESPOLITIK
Große Kärntner Chancen in Bosnien-Herzegowina Landeshauptmann Gerhard Dörfler traf Premierminister - Hochkarätige Delegation!
Uwe Scheuch: „Volksentscheid über das Rauchergesetz!“ „Nur den Österreicherinnen und Österreichern steht die Entscheidung zu, wie beim Thema Nichtraucherschutz weiter vorgegangen werden soll. Die Bundesregierung darf sich nicht hinter einer unausgegorenen Wischiwaschi-Regelung verstecken. Eine Volksbefragung nach bayrischem Vorbild muss her“, fordert LHStv. DI Uwe Scheuch.
Für Kärnten bieten sich in Bosnien-Herzegowina viele wirtschaftliche Chancen. Das konnte Landeshauptmann Gerhard Dörfler feststellen, der gemeinsam mit einer Kärntner Wirtschaftsdelegation dem südosteuropäischen Staat einen Besuch abstattete. Landeshauptmann Dörfler traf in Sarajevo mit dem Premierminister der Föderation Bosnien-Herzegowina, Mustafa Mujezinovic, dem Hohen Repräsentanten Valentin Inzko sowie Ministern, Bürgermeistern und Firmenvertretern zusammen. Tenor dabei: die Beziehungen zwischen Kärnten und Bosnien-Herzegowina sollen weiter ausgebaut werden. „Mir ist positiv aufgefallen, dass es in unseren Gesprächen nicht um die Krise ging, sondern um Projekte und Pläne für die Zukunft“, berichtet der Landeshauptmann. Man spüre deutlich eine Aufbruchsstimmung, vor allem bei Infrastruktur und Energie habe die Föderation
viel vor. Laut Premierminister Mujezinovic sollen in den nächsten zehn Jahren bis zu zehn Milliarden Euro investiert werden. Dörfler sieht hier große Chancen für Kärntner Firmen wie Strabag, Kelag oder Windtec sowie weitere Unternehmen, ihr führendes Know-how einzubringen. Neben dem Premierminister der Förderation traf Dörfler auch mit Verkehrsund Kommunikationsminister Nail Seckanovic, dem Minister für Energie, Bergbau und Industrie, Vahid Heco, sowie Handelsminister Desnica Radivojevic zusammen. Seckanovic war erst im April auf Kärntenbesuch, wo er die Baustelle des Koralmtunnels besichtigte. „Wir sind in der Vergangenheit schon viele gemeinsame Wege gegangen. Jetzt geht es darum, Straßen der Zukunft zu bauen“, betonte Landeshauptmann Dörfler, der als erster österreichischer Landeshauptmann offiziell Bosnien-Herzegowina besuchte.
Daher habe man in der Landesregierung eine Resolution an die Bundesregierung zur Durchführung einer Volksbefragung zum Rauchergesetz beschlossen. Damit wolle man der Kärntner Forderung nach mehr Basisdemokratie Nachdruck verleihen, erklärt Uwe Scheuch. „Unglaublicherweise waren die ÖVP und sogar SPÖ-Gesundheitsreferent Kaiser gegen die Resolution. Entweder ist ihnen der Nichtraucherschutz egal oder sie waren nur deshalb dagegen, weil die Initiative von einer anderen Partei kam“, so Uwe Scheuch. Trotzdem sei die Resolution mit den Stimmen der Freiheitlichen beschlossen worden. Die derzeitige gesetzliche Regelung der Bundesregierung sei nicht der Weisheit letzter Schluss, viele Betroffene würden sich zu Recht aufregen. „Ich finde, dass man es den vielen Wirten, Arbeitnehmern in der Gastronomie, Gaststättenbesucher etc. schuldig ist, eine Entscheidung auf breitestmöglicher Basis herbeizuführen“, begründet LHStv. Scheuch seine Forderung. „Nach dem Vorbild Bayerns ist eine Volksbefragung über die weitere Vorgangsweise durchzuführen. Mit der Fragestellung „Sind Sie für ein ausnahmsloses Rauchverbot in der Gastronomie?“ soll auf breitestmöglicher demokratischer Basis eine klare Entscheidung für oder gegen einen umfassenden Nichtraucherschutz erreicht werden.“ LHStv. Uwe Scheuch
8 KärntnerNachrichten I 9. Juli 2010
LANDESPOLITIK
KABEG: „Neues Gesetz sichert Arbeitsplätze und Standorte!“ Für viel Gesprächsstoff hat das neue Gesundheitsversorgungsgesetz gesorgt. Im Interview mit den „Kärntner Nachrichten“ nimmt KABEG-Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Scheuch dazu Stellung. KN: In den vergangenen Tagen hat es heftige Diskussionen über die KABEGReform gegeben. Was sind die wichtigsten Eckpunkte der Gesetzesänderungen? KO Scheuch: Das neue Gesundheitssicherungsge setz spiegelt drei wichtige Zielpunkte der Kärntner Gesundheitspolitik wider: erstens den Erhalt und Ausbau der Qualität des Gesundheitssystems, zweitens die Garantie der Krankenhaus-Standorte und Arbeitsplätze und drittens die Optimierung des Mitteleinsatzes im Gesundheitssystems. Zudem kommt es zu einer Entpolitisierung der KABEG. Zukünftig werden Experten das Sagen haben und nicht mehr die Politik. KN: Das wäre ein zukunftsweisender Schritt. KO Scheuch: Ich bin überzeugt, dass diese Gesetzesänderung auch auf bundesweiter Ebene Schule machen und auch ein klares Gegenkonzept zu den Schließungsplänen von Krankenhäusern des Bundes darstellen wird. Durch eine KABEG-interne Leistungsangebotsplanung, die auch in einer modernen KABEG-Struktur umgesetzt wird, bleibt man wettbewerbsfähig und kann auch in Zukunft die hohen Gesundheitsstandards weiter ausbauen. KN: Viele Mitarbeiter in
den Krankenanstalten sind verunsichert, weil sie um ihren Arbeitsplatz fürchten. Können Sie diese Bedenken zerstreuen? KO Scheuch: Ich habe großes Verständnis für die Sorgen und Ängste der vielen Mitarbeiter der Kärntner Spitäler. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen viele Menschen um ihren Arbeitsplatz bangen, ist es erklärbar, dass Neuerungen wie das KABEGGesetz zu Verunsicherungen führen. Wenn dieses sensible Thema dann auch noch parteipolitisch aufgeheizt wird, ist es verständlich, dass viele Menschen den Gerüchten von Seiten der Opposition Glauben schenken. Nur, Lügen werden nicht wahr, wenn man sie oft wiederholt, und somit gibt es gerade um Standorte und Arbeitsplätze abzusichern, größten Handlungsbedarf im Krankenhausverbund. KN: Es wird also nicht bei den Mitarbeitern gespart werden? KO Scheuch: Die neue Gesetzesvorlage zielt darauf ab, dass die verfügbaren Mittel genau dorthin kommen, wo sie hingehören, nämlich zu den Mitarbeitern und den Patienten. Es macht nämlich wenig Sinn, dass viele Millionen Euro in Strukturen und Verwaltung aufgehen. Die Resolution des Betriebsrates, dem ich immer respektvoll gegenü-
ber gestanden bin, habe ich zur Kenntnis genommen und war sicherlich auch ein wichtiger und keinesfalls zu unterschätzender Diskussionsbeitrag, der auch entsprechend gewürdigt wurde. KN: Was sagen sie zu der massiven Kritik der SPÖ an den Gesetzesänderungen? KO Scheuch: Die Reform führt zu einer Entpolitisierung der KABEG. Davor hat die SPÖ Angst. Der Verlustschmerz, dass der parteipolitische Einfluss der SPÖ in der KABEG künftig nicht mehr gegeben sein wird, ist sehr groß. Besonders bedauerlich ist, dass manche SPÖPolitikern nicht davor zurückschrecken, die Menschen und insbesondere die Belegschaft der Landeskrankenhäuser absichtlich zu verunsichern. Vom Angebot an die Bürgermeister bzw. an den Gesundheitsreferenten sachliche Argumente gegen dieses Gesetz, anstatt Parteipolemik vorzubringen, wurde nicht Gebrauch gemacht. KN: Die Opposition hat also keine Sachargumente gegen die Gesetzesänderungen vorzubringen? KO Scheuch: Als einziges Argument kommt immer, dass alles zu schnell geht und sich die Bürgermeister über die Inhalte des Gesetzes noch nicht klar geworden sind. Erstaunlich daran ist, dass Bürger-
KABEG-Aufsichtsratschef KO Kurt Scheuch
meister, die medienwirksam Flugzettel gegen dieses Gesetz verteilen, andererseits angeben, über den Inhalt des Gesetzes nicht informiert zu sein. Allein diese Feststellung wirft ein peinliches Licht auf die Protagonisten. KN: Auch auf SP-Gesundheitsreferenten Peter Kaiser? KO Scheuch: Peter Kaiser muss sich die Frage gefallen lassen, warum er als langjähriger Gesundheitsreferent nicht selbst die Initiative ergriffen und ein brauchbares Gesetz zum Vorschlag gebracht hat. Das wäre eigentlich die Aufgabe des Gesundheitsreferenten gewesen, der sich aber derzeit mehr um die SPÖPleitebetriebe wie die Kärntner Druckerei kümmern muss. KN: Danke für das Gespräch!
9. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 9
LANDESPOLITIK
LR Ragger mobiles „Help-Büro“ in Kärnten unterwegs Quer durch ganz Kärnten war Sozialreferent Landesrat Christian Ragger die letzte Woche mit seinem Mitarbeiterteam unterwegs, um Interessierte in allen Fragen und Anliegen optimal zu beraten. Zahlreiche Besucher kamen zum „Sprechtag auf Rädern“ um die Gelegenheit zu nutzen mit Landesrat Christian Ragger ihre Anliegen in den Bereichen Soziales und Wohnbau zu besprechen. „Ich will mit unserem mobilen Büro Menschen, die nicht die Möglichkeit haben nach Klagenfurt in die Landesregierung zu kommen, mit Rat und Tat helfen“, erklärt Landesrat Ragger die Motivation für die Tour.
Hilfe in besonderen Lebenslagen Der Sondertopf für Mindestsicherung war dabei besonders gefragt. Er wurde geschaffen, um Härtefälle, die bis zur Einführung der bundesweiten Mindestsicherung ab 1. Jänner 2011 auftreten, abzumildern. Landesrat Ragger bewilligte in mehreren Fällen Zuwendungen von 500 bis 600 Euro, besonders für Alleinerziehende. „Jeder, der Hilfe braucht, soll und muss sie bekommen. Aber die Mindestsicherung darf nicht als Einkommen aufgefasst werden, für das man keine Leistung erbringen muss“, erklärte der Soziallandesrat in den Gesprächen mit den Betroffenen. Die Gesetzesänderungen seien notwendig gewesen, weil manche mit den arbeitslosen Einkommen genauso viel bekamen wie andere, die arbeiten.
Menschen erkundigten sich über die Wohnbauförderung NEU, vor allem welche Änderungen diese im Detail beinhaltet. Auch Wohnungssuchende kamen zum Help-Bus. „Hier konnte ich viele auf unsere neue Wohnungsnachfragedatenbank verweisen“, informiert der Landesrat. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung bei der Suche nach Arbeitsplätzen. „Gute Wirtschaftspolitik ist auch die beste Sozialpolitik. Es ist zu hoffen, dass mit der Erholung der Wirtschaft auch wieder mehr Arbeitsplätze entstehen“, so Landesrat Ragger.
Sozialer Wohnbau Das Thema Wohnbau spielte beim mobilen Büro ebenfalls eine große Rolle. Viele
Alternative Betreuungsformen Das Thema Pflege spielte ebenfalls eine große Rolle. „Die Reaktionen zeigten auch, dass es richtig ist, alternative Betreuungsformen zu forcieren. Wir haben viele Anmeldungen für betreubares Wohnen“, stellte Christian Ragger fest. Er konnte einige Zusagen für Kurzzeitpflege sowie für einen vom Land geförderten Erholungsurlaub für pfle-
gende Angehörige machen. Auch die vielfältigen Herausforderungen in der Jugendwohlfahrt spiegelten sich bei den Anfragen. Die Klagen darüber, wie schwer es für ältere kranke Arbeitnehmer ist, in Pension zu gehen, stimmen Ragger nachdenklich: „Wir können hier nur eine ausführliche Beratung bieten. Die Entscheidung darüber liegt bei der Pensionsversicherung bzw. beim Sozialgericht.“ Zusammengefasst: Das mobile „Help-Büro“ von Landesrat Ragger war ein voller Erfolg. „Ich bin sehr erfreut darüber, dass sich knapp 500 Leute über unterschiedliche Themen informiert haben und dass wir ihnen Vorort weiterhelfen konnten“, erklärte Landesrat Ragger.
10 KärntnerNachrichten I 9. Juli 2010
Bezirksparteitag der Freiheitlichen im Lavanttal In einem vollem „Haus der Musik“ in St.Stefan fand am vergangenen Wochenende der 28. ordentliche Bezirksparteitag der Freiheitlichen im Lavanttal statt. Unter den Ehrengästen dieses Tages waren Bezirkshauptmann Dr. Arthur Traußnig, Landesparteiobmann LHStv. DI Uwe Scheuch, 1. Landtagspräsident GR BO Josef Lobnig, LAbg. StR. BO Wilma Warmuth, LAbg. Vzbgm. Gerald Grebenjak und Bezirksgeschäftsführer St. Veit GR Wolfgang Grilz. Die Grußworte der Stadt Wolfsberg überbrachte Vizebürgermeister Heinz Hochegger.
REGIONALES
Gleich zwei Bundesmeistertitel im Fußball gab es für die Sporthauptschule Spittal. Die Mädchenmannschaft siegte in der Postliga Mädchenfußball, der zweite Titel wurde im Technik-Fünfkampf geholt. „Ich gratuliere den siegreichen Schülerinnen und Schülern recht herzlich zu ihrem Erfolg. Besonders freut es mich, dass sich die Jugendlichen so für ihren Sport einsetzen und mit vollem Ehrgeiz dabei sind“, sagte Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch und überreichte ihnen zwei Fußbälle und Kinogutscheine.
Bei den Neuwahlen des Bezirksobmannes und seines Vorstandes kam es zu einem fulminanten Ergebnis. Der bisherige Bezirksparteiobmann Landesrat Mag. Christian Ragger wurde mit 100 Prozent in seiner Funktion bestätigt. GV Markus Bergmeister, GR Evelin Dohr, GV KR Rosemarie Schein und LAbg. GR Harald Trettenbrein wurden ihm als Stellvertreter zur Seite gestellt. Franz Baumann als Kommunalreferent, StR. Mag. Michael Swersina als Kassier und Bezirksgeschäftsführerin GR Mag. Kerstin Maier ergänzen das Bezirkspräsidium der Freiheitlichen. Im Bild der Bezirksvorstand mit LHStv. DI Uwe Scheuch. GV Markus Bergmeister, Franz Baumann, GV KR Rosemarie Schein, LPO LHStv. DI Uwe Scheuch, GR Evelin Dohr, LAbg. GR Harald Trettenbrein und BPO LR Mag. Christian Ragger.
Zu einem besonderen Open-Air Konzert für Jung und Alt lud am vergangenen Wochenende die Stadtkapelle Friesach in den Fürstenhof. Für die rund 1.600 Gäste, unter ihnen war auch Kulturreferent LR Harald Dobernig, gab es diesmal nicht die traditionelle Blasmusik der Stadtkapelle zu hören, sondern ausschließlich Evergreens aus der Rock- und Popgeschichte. Als Gastgeschenk überreichte Dobernig an den Obmann der Stadtkapelle Friesach, Martin Schiava, ein Baritonsaxophon. „Der Andrang von Besuchern aller Altersgruppen bestätigte das enorme Interesse an einem musikalischen Mix für Alt und Jung. Die Mischung von traditioneller mit moderner Musik verbindet alle Generationen miteinander“, stellte Dobernig fest. Das Konzert mit seinem Flair sei für ihn ein besonderer Ohrenschmaus gewesen.
REGIONALES
9. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 11
Nicht aggressiv protestieren, sondern vernünftig verhandeln will FPK-Frauensprecherin Wilma Warmuth in der Causa, „Jedem Bezirk eine Frauenärztin mit Kassenabrechnung für gynäkologische Untersuchungen“. Bekannterweise sammelten kärntenweit die Frauenvertreterinnen aller Parteien Unterschriften, damit das Vakuum von nicht vorhandenen Planstellen endlich gefüllt werden kann. Warmuth erwartet von Frauenlandesrätin Dr. Beate Prettner eine diesbezügliche Koordination noch im Juli.
Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Wolfgang Germ besuchten als begeisterte Fußballfans das Public Viewing am Klagenfurter Neuen Platz. Die beiden verteilten Wasserbälle im Fußballdesign, über die sich alle Besucher sehr freuten. Bei traumhaftem Wetter und guter Verpflegung schauten sich die beiden dann das Spiel in netter Gesellschaft an. Auch bei den kommenden Spielen werden die beiden Politiker wieder am neuen Platz anzutreffen sein.
Als Dank an alle Funktionäre lud BezirksobmannStellvertreter Landesrat Harald Dobernig zum gemeinsamen Sommerfest der Freiheitlichen in Klagenfurt-Land. Neben Bezirksobmann LAbg. Bgm. Adi Stark und Bezirksobmann-Stellvertreter LAbg. Bernhard Gritsch ließen es sich auch die über 120 geladenen Funktionäre aus dem Bezirk nicht nehmen, der Einladung ins „Bad Stich“ in Krumpendorf nachzukommen. Die Ortsgruppe Krumpendorf mit VzBgm. Dr. Helmut Prasch und GR Ferdinand Strutz stellte sich mit einem erfrischenden Obstkorb bei Landesrat Dobernig ein: „Eine Vitaminspritze nach den harten Budgetgesprächen!“, meinte VzBgm. Dr. Prasch launig. Unter den Gästen gesehen wurden Fritz Aspernig aus Magdalensberg, August „Guste“ Markowitz aus Ferlach sowie Günther Werhounig und Bundesrat Peter Zwanziger.
Für den fünffachen Sieger und Rekordmann Marino Vanhoenacker gab es am Tag nach seinem Fabel-Sieg eine besondere Überraschung. Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler stattete den Belgier mit einer Kärntner Joppe vom Kärntner Heimatwerk aus. „Nach fünf Siegen hier in Klagenfurt bist du ein Kärntner“, gratulierte Dörfler. Die Veranstalter von Triangle konnten eine beeindruckende Bilanz mit 2.229 IRONMAN-Startern und fast 1.400 Startern bei den Rahmenbewerben präsentieren. Stark profitiert hat vor allem der heimische Tourismus. „Vor den Leistungen der Athleten verbeuge ich mich. Alle, die hier das Ziel erreicht haben, sind große Champions“, betonte der Landeshauptmann.
12 KärntnerNachrichten I 9. Juli 2010
REGIONALES Da Tschriasche sagt: „Über das Geschrei unserer Roten die ganze Welt lacht, denn es geht nicht um die Menschen, sondern nur um die Macht!“
Club Kärnten Feldkirchen WM-Final-Party Über Initiative von VS-Lehrer Seppi Triebnig stellten LAbg. Gerald Grebenjak und Vzbgm. Norbert Rautz der VS-Gallizien für ihren Schwerpunkt Tischtennis einen Teil der notwendigen Ausrüstung zur Verfügung. Die Freude bei den Kindern war groß, zumal der Unterricht jetzt noch abwechslungsreicher gestaltet werden kann. Im Bild LAbg. Gerald Grebenjak, Dir. Josefine Greiner und Vzbgm. Norbert Rautz.
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Sonntag, 11. Juli, 20 Uhr in der Bahnhofstraße (neben Cafe-Bar Memories) Übertragung auf Großbildleinwand Fußballfeeling pur! Bei Schlechtwetter im Stadtsaal Feldkirchen
Die Ortsgruppe Fischl veranstaltete ein Pokerturnier im Gasthaus Ouschan. Stadtrat Wolfgang Germ nahm als Ortsparteiobmann selbstverständlich als Spieler teil und auch Bürgermeister Christian Scheider stattete der Veranstaltung einen Besuch ab.
9. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 13
LESERBRIEFE
Kritik nicht gerecht! Derzeit werden in Kärnten die Falschen für das finanzielle Desaster kritisiert. Es glaubt doch wohl niemand, dass ein Stadi on, ein Teuerungsausgleich, Babygeld, Müttergeld, Schulstartgeld, Gratiskindergarten, die Seebühne, oder irgendwelche Groß-Events (über die wir übrigens immer stolz waren, weil sie Kärnten ein gutes Image gebracht haben, den Tourismus stärken und die Wertschöpfung steigern und eigentlich eine Wirtschaftsförderung darstellen) daran schuld sind, dass Kärnten finanziell nun den Sparstift anzusetzen hat. Kärnten ist genauso von der Wirtschaftskrise betroffen wie andere Länder auch! Auch die Hypo-Bank ist nicht die einzige, die Banker ins Desaster ge-
führt haben, sie wird nur am meisten vorgeführt, weil man unter anderem die Politik Jörg Haiders und dessen Beliebtheit, die er zweifelsohne bei vielen Kärntner noch immer geniest, ramponieren will und weil Politiker in Bayern durch den Kauf ins Schussfeld der Kritik geraten sind. Dass gerade die SPÖ - die eigentlich das ganze aufgeblähte Verwaltungssystem aus dem Jahre Schnee sowie die Pensionsprivilegien der Kärntner Landesbediensteten zu verantworten hat, die nun vom Rechnungshof so kritisiert werden - die Leute für dumm verkaufen will, und mit dem Finger auf die Freiheitlichen sowie die ÖVP zeigt, ist eigentlich unverschämt! Elisabeth Moser Weißbriach
Kompetenz?
Unfassbare SPÖ!
Obwohl der neue SPÖ-Vorsitzende Kaiser seit Monaten um die Finanznot der Kärntner Druckerei weiss, passiert nichts. Jetzt, am letzten Abdruck, verkündet man heldenhaft, Investoren für eine Rettung des mit neun Millionen verschuldeten Unternehmen zu haben. Dass 50 Mitarbeiter auf der Straße landen, ist Kaiser nur eine Randnotiz wert. Schaut so die neue Sozialdemokratie aus?
Es ist nicht zu fassen! Die SPÖ gibt der Landesregierung gute Ratschläge zum Budget, hat aber mit der Kärntner Druckerei selbst einen Trümmerhaufen in der Höhe von 10 Millionen Euro. Und statt mit allen Mitteln die Arbeitsplätze erhalten zu wollen, setzt man gleich einmal 50 Leute vor die Türe. Wenn verantwortungsvolle sozialistische Politik so aussieht, dann bin ich dafür, dass es nie mehr wieder einen SPÖ-Landeshauptmann gibt! Markus Stark, Feldkirchen
Dominik Schrammel Wolfsberg
LESERBRIEFREDAKTION
Kaiser, KTZ und Druckerei Seit Jahrzehnten muss sich die SPÖ gegen den Vorwurf wehren, keine Wirtschaftskompetenz zu haben. Zu Unrecht? Ich glaube nicht. Denn wenn man mit Konsum, KTZ und Kärntner Druckerei nur drei Beispiele herauspickt, wird ersichtlich, dass die SPÖ-Spitzen, egal ob in der Bundesregierung oder in Kärnten, nichts anderes können, als andere für die Wirtschaftspleiten ihrer eigenen Betriebe verantwort-
Unglaubwürdig! Als Beobachter muss man leider feststellen, dass die SPÖ mit ihrem ständigen Gejammer nicht mehr glaubwürdig ist. Auf der einen Seite prangern die Sozialdemokraten jede Sparmaßnahme in Kärnten lautstark an und gleichzeitig kritisieren sie, dass zu wenig gespart wird. In Wirklichkeit hat Kärnten noch immer an den politischen Vorgaben der Sozialdemokraten in der Vergangenheit zu leiden. Denn wer hat denn das Pensionsund Besoldungssystem im Landesdienst, das das Kärntner Budget jährlich so schwer belastet, eingeführt? Richtig, die SPÖ! Jetzt werden aber diejenigen gescholten, die alle alten Sünden ausmerzen müssen. Günther Maier Mettnitz
lich zu machen. Sowohl Konsum als auch KTZ und Kärntner Druckerei stehen oder standen mehrheitlich unter der Führung der SPÖ. Dass die Kärntner Druckerei jetzt neun Millionen Schulden hat, ist offenbar auch die Schuld der anderen. Denn eigenes Versagen einzugestehen, passt wohl nicht ins linke Besserwissertum eines Peter Kaisers, oder? Andreas Obmann Villach
Kärntner Druckerei Die SPÖ hat wieder einmal ihre Wirtschaftskompetenz unter Beweis gestellt. Die KTZ (SPÖ-Eigentum) kracht schon wie eine Kaisersemmel, und jetzt erfährt man, dass auch die Kärntner Druckerei (auch SPÖEigentum) quasi vor dem Konkurs steht. Aber anstatt rechtzeitig um Hilfsmaßnahmen des Landes Kärnten anzusuchen, verschleiert man monatelang den tatsächlichen Zustand. Resultat: 50 Angestellte verlieren ihren Job! Gratuliere, Herr Kaiser! Nadine Mischelin Hermagor
Die KN jetzt im Abo! 0463 51 15 15
Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
14 KärntnerNachrichten I 9. Juli 2010
SERVICE
Drei neue Spiele im Games Room auf win2day
Hi-Lo! Auf die Spitze der Pyramide N
eues Spielvergnügen mal drei auf win2day.at: „Hi-Lo Cards“, „Hi-Lo Triple Chance“ und „Gold Climb“ heißen die neuen Spiele im Games Room auf win2day. Wer bis 1. August zumindest einmal mitspielt, hat die Chance, eines von zehn Spielguthaben für Casino Spiele im Wert von je 100,Euro zu gewinnen. Die Österreichischen Lotterien und Casinos Austria beleben mit drei neuen Spielen den Games Room auf ihrer online-Spieleplattform win2day. „Hi-Lo“ steht für „höher“ oder „niedriger“ und bezieht sich beim Spiel „Hi-Lo Cards“ auf jene Karte, die der Startkarte folgt. Der Spielteilnehmer tippt, ob
diese Karte einen höheren, einen niedrigeren oder den gleichen Wert hat wie die Startkarte. Je nach Wert der Startkarte kann man bis zum 12,48-fachen (bei gleischen 1 und 13. Man wählt eine Walze aus und tippt, ob auf dieser Walze die nächstfolgende Zahl höher oder niedriger ist. Je nach Ausgangszahl sind Gewinne bis zum 12,48-fachen des Einsatzes möglich. chem Wert das 12,62-fache) des Einsatzes gewinnen. Einsätze sind von 25 Cent bis 10 Euro möglich.
Beim Spiel „Gold Climb“ gilt es, die verschiedenen Stufen einer Pyramide zu erklimmen und mit etwas Glück bis zur Spitze hochzuklet-
tern. Jede Stufe hat ihren eigenen Gewinnfaktor. Erreicht man die zehnte Stufe und damit die Spitze der Pyramide, gewinnt man das 61,20-fache des Einsatzes, der auch hier von 25 Cent bis 10 Euro beträgt. Daneben gibt’s auch ein Bonusspiel: Wer beim Erklimmen der Pyramide auch noch Edelsteine sammelt, kann bis zu 1.500,- Euro zusätzlich gewinnen.
In der Variante „Hi-Lo Triple Chance“ erscheinen drei Walzen mit Zahlen zwiZiehung vom Mi., 30. 6. 2010
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Ziehung vom Do., 1. 7. 2010
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Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung sind in der Kärntner Landeszeitung vom 8. Juli 2010 folgende Planstellen ausgeschrieben:
Dienststelle für Landesabgaben Eine Planstelle im „Gehobenen Verwaltungsdienst“
Ziehung vom Fr., 2. 7. 2010
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BewerberInnen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abgeschlossene Reifeprüfung (bevorzugt HAK), perfekte EDV-Kenntnisse in Word, Excel usw. (bevorzugt ECDL), Kenntnisse im Buchhaltungswesen, Führerschein der Klasse B. Erwünscht: Kenntnisse in SAP, Kenntnisse in Abgaben/Steuern/Verfahren.
Ziehung vom Sa., 3. 7. 2010
Bezirkshauptmannschaft Feldkirchen Eine Planstelle im „Gehobenen Technischen Dienst“
Ziehung vom Mo., 5. 7. 2010
BewerberInnen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abschluss einer Höheren Lehranstalt für Bautechnik, Ausbildungszweig Hochbau, EDV-Grundkenntnisse, Führerschein der Klasse B. Erwünscht: Einschlägige Berufspraxis, Kenntnisse der Gesetze und Normen, Kenntnis der öffentlichen Verwaltung, Kenntnisse in Brandschutzangelegenheiten. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service-Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536-30104 zu erfahren.
04478 66703
Ziehung vom Di., 6. 7. 2010
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VO R S C H AU 27. Runde 2010 1: Rapid Wien– RSC Anderlecht 2: Sturm Graz– Blackburn Rovers 3: SV Ried– Ceske Budejovice 4: FC Basel– FC Sochaux 5: FC Thun– Lausanne Sports 6: Lilleström SK– Rosenborg Tronheim 7: Stabaek IF– Viking Stavanger 8: Sandefjord Fotball– Start Kristiansand 9: Aalesund FK– Molde FK 10: Honefoss– Tromsö IL 11: Haugesund– Brann Bergen 12: Kongsvinger– Strömsgodset Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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9. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 15
SERVICE
Haus Alpine Naturschau mit neuen Attraktionen: Ausstellung „Kristalle der Hohen Tauern“. Beson– Schatz der Hohen ders schöne und farbenprächtige Kristalle werden Tauern“.
Das beliebte Haus Alpine Naturschau an der Großglockner Hochalpenstraße (Besucherpunkt 3) beherbergt eine alpenweit einzigartige Ausstellung zur alpinen Hochgebirgsnatur. Darin eröffnete am 6. Juli 2010 LHStv. Dr. Wilfried Haslauer die neue Ausstellung zum Thema „Kristalle – Schatz
Bad Kleinkirchheim feiert den 16.
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er 16. Holzstraßenkirchtag findet vom 09. Juli – 11. Juli 2010 in Bad Kleinkirchheim statt. Dieser Kirchtag verbindet Tradition und Moderne und schärft das Bewusstsein für die Natur und das unverzichtbare Holz. In 3 Tagen können Sie ein buntes Programm von Workshops, Konzerten, die Waldarbeitermeisterschaft, Holzspektakel, Frühschoppen mit Arnulf Prasch uvm. miterleben.
Nennen Sie uns einen Programmpunkt beim Holzstraßenkirchtag in Bad Kleinkirchheim. Anrufer erhalten eine Eintrittkarte für die Paldauer Live-Veranstaltung! Telefon 0699 / 17 16 33 22.
dabei in moderner Ausstellungsform den Besuchern präsentiert. Weiters wurden im Haus der Souvenirshop und ein gemütlicher Gastronomiebereich mit schönem Wintergarten neu eingerichtet. Das Haus Alpine Naturschau ist täglich 9.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Eintritt frei!
16 KärntnerNachrichten I 9. Juli 2010
KLAGENFURT
Neues Linienkonzept der STW-Busse: Bessere Verbindungen und mehr Flexibilität I
m Jänner 2011 beginnt für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), also die STW-Busflotte in Klagenfurt ein neues Zeitalter. Das sternförmige Ausschwärmen der Busse vom Heiligengeistplatz aus gehört dann der Vergangenheit an, ein neues, modernes und vor allem flexibles Linienkonzept soll den Busverkehr in Klagenfurt endlich attraktiver machen. Das Projekt wurde kürzlich von Bürgermeister Christian Scheider, Verkehrsreferent Stadtrat Peter Steinkellner, Prokurist Dipl.-Ing. Reinhold Luschin (STW AG Mobilität) und Dipl.-Ing. Josef Wogrin (Leiter der Abteilung Kommunale Dienste) präsentiert. Wie Bürgermeister Scheider bei der Präsentation des Linienkonzeptes betonte, ist den Verantwortlichen damit „ein großer Wurf“ gelungen. „Ein gelungenes Konzept, das den Busverkehr in Klagenfurt grundlegend umkrempelt und optimiert und neben auch noch Einspa-
rungen bringt“, so Scheider. „Durch das bisher starre Netzsystem transportieren die Busse in den Abendstunden nur wenige Passagiere. Das oftmalige Umsteigen bzw. die indirekte Route über den Heiligengeistplatz waren nicht sonderlich attraktiv!“, so Verkehrsstadtrat Peter Steinkellner, für den das neue Konzept aus der Sicht des Busbenützers nur Vorteile bringt: „Allerdings ist das nicht der letzte
Schritt, denn wir sind flexibel und Verbesserungen werden permanent vorgenommen“, betonte Stadtrat Steinkellner. Da es künftig zu diversen Kursüberschneidungen kommt und die Busse jede Haltestelle auf ihrer Linie anfahren kann sich der Kursintervall manchmal sogar bis auf fünf Minuten verkürzen. Steinkellner ersucht die Klagenfurter schon jetzt um Verständnis, wenn es auf-
Die Kernpunkte des neuen Linienplanes sind: • Bessere bzw. direkte Anbindung vom neuen Klinikum Wörthersee, Universität, Fachhochschule und Flughafen • Busspuren • Durchmesserlinien mit weniger Umsteigevorgängen • Flexible Liniengestaltung • Mehrfachbedienung durch unterschiedliche Linien • P & R wird in das Liniennetz integriert • Erschließung neuer Siedlungsgebiete (Welzengg, Ehrental usw.) • Tages- und eigenes Nachtnetz (Tagesnetz im 30 MinutenTakt und Nachtnetz von Montag bis Donnerstag von 20 bis 23 Uhr bzw. Freitag und Samstag von 20 bis 1 Uhr im Stunden-Takt) • Kostenersparnis von rund 670.000 Euro
Ein gelungenes Konzept, das den Busverkehr in Klagenfurt grundlegend umkrempelt und optimiert und daneben auch noch Einsparungen bringt!“ Bgm. Christian Scheider
grund der Umstellung anfänglich zu Problemen für die Fahrgäste kommt. „Es wird ein Gewöhnungs-
prozess werden, der seine Zeit braucht“, so Steinkellner. Daher wird es im Herbst auch eine intensive Medienund Informationskampagne geben, um die Bevölkerung über die Umstellung aufzuklären und gleichzeitig auch die Vorteile des Busses näher zu bringen. „Unser Ziel ist es, den Bus einmal an den stauenden Autos vorbeifahren zu lassen“, so Steinkellner. Der erste Schritt dazu wird bereits im Juli getan, wenn in der 8.-Mai-Straße und der Burggasse Busspuren installiert werden. Und damit Bus fahren künftig nicht nur durch ein besseres Netz und schnellere Verbindungen attraktiver wird, werden die STW AG auch in neue Busse investieren. „Die Busflotte wird ab nächstem Jahr auf die neueste Generation von Linienbussen umgestellt. Diese sind nicht nur leiser, sondern auch wesentlich sauberer, was die Umwelt noch mehr schont“, so Dipl.-Ing. Reinhold Luschin.
9. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 17
WIRTSCHAFT
Gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt „Weltgarten“:
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Kräuteranbau sichert Arbeitsplätze
m Kloster Wernberg präsentierten diese Woche Arbeitsmarktreferent LHStv. Uwe Scheuch, AMS-Geschäftsführer Josef Sibitz und Winfried Süßenbacher von der Katholischen Aktion das gemeinnützige Beschäftigungsprojekt „Weltgarten“. Die Kosten des Projektes belaufen sich auf rund 121.000 Euro, wovon AMS und Land Kärnten je 51.000 Euro finanzieren und der Träger 19.000 Euro. Das Projekt ‘Weltgarten’ ist für Langzeitarbeitslose aus dem Großraum Villach konzipiert. Männer und Frauen haben hier die Möglichkeit, durch Arbeiten wie Gemüseund Kräuteranbau, Aussaat, Pflege, Ernte, Veredelung, Verpackung und Verkauf ins Arbeitsleiben zurückzufinden“, zeigt sich Scheuch begeistert. Im Rahmen des Projektes wird in Kooperation mit dem Kloster Wernberg ein Gemüse- und Kräutergarten von sechs Langzeitarbeitslosen bewirtschaftet. Die Kräuter werden zu Tees, Cremen und Ölen veredelt und anschließend verkauft. Um die Nachhaltigkeit zu steigern wird eine eigene Marke entwickelt. „Mit dem Projekt, das von April bis November 2010 durchgeführt wird, sollen vor allem benachteiligte Personen und Langzeitarbeitslose nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert werden“, berichtete Scheuch.
Gleichzeitig verwies der Arbeitsmarktreferent auch auf den leichten Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt. Mag. Josef Sibitz, Landesgeschäftsführer des AMS Kärnten: „Das Beschäftigungsprojekt ‘Weltgarten’ ist ein innovatives und soziales Projekt mit Nachhaltigkeitsanspruch. Sechs langzeitarbeitslose Personen finden sinnvolle Beschäftigung und können wieder in den Arbeitsprozess integriert werden. Nach dieser Anlehre im Kräuter- und Gemüsebau können die Transitarbeitskräfte als Garten- oder LandwirtschaftsgehilfInnen am ersten Arbeitsmarkt tätig werden.“ Süßenbacher, Generalsekretär der Katholischen Aktion, lobte nicht nur die gute Zusammenarbeit mit dem Kloster Wernberg, sondern hob auch die bisherigen Erfahrungen der Katholischen Aktion mit Arbeitsprojekten hervor: „Schon mit dem Projekt Hemma-Pilgerweg, das fünf Jahre lang betrieben wurde, konnten wir 40
Personen zurück ins Arbeitsleben helfen. Das Projekt ‘Weltgarten’ ist nun ein
neues innovatives Projekt mit tollen Projektpartnern“; so Süßenbacher.
Abstimmungsbier
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ür das Jubiläum 90 Jahre Kärntner Volksabstimmung wurde in der Schleppe Traditionsbrauerei ein Abstimmungsbier eingebraut. Gebraut wird das Abstimmungsbier nach dem Reinheitsgebot von 1516. Mit dementsprechender Sorgfalt wurden die Rohstoffe ausgewählt. Verwendet wurde Wasser aus dem brauereieigenem Brunnen aus dem Schutzgebiet Kreuzbergl, edler Aromahopfen und ein Spezialmalz. Das filtrierte untergärige Bier bekommt dadurch eine besondere Farbnote. Das Bier vom
Typ Märzen hat 5 % Vol. Alkohol, eine angenehme bittere und eine leicht rötliche Färbung, wie ein Kärntner Sonnenuntergang. Das Bier wird abgefüllt in 25 l Fässern für die Gastronomie, 2 und 3 l Nostalgieflaschen sind im Shop erhältlich. In der 0,5 l Flasche wird es in einem Geschenkskarton mit einem Abstimmungsglas 0,33 l verkauft.
18 KärntnerNachrichten I 9. Juli 2010
SOMMERFEST
Krankenhaus lud zum alljährlichen Sommerfest Am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan fand am Samstag wieder das alljährliche Sommerfest mit Kindersegnung statt. Bei strahlendem Sonnenschein feierten zahlreiche Gäste aus St. Veit und Umgebung im Patientengarten des Hauses. Am 3. Juli hatte das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder seine Pforten geöffnet um mit der Bevölkerung St. Veits und Umgebung das alljährliche Sommerfest zu feiern. Bereits zum vierten Mal fand das beliebte Sommerfest im Patientengarten des Krankenhauses in der Spitalgasse, mit Musik und kulinarischen Köstlichkeiten, statt. „Auch dieses Jahr haben wir wieder die Bevölkerung St. Veits und darüber hinaus zum Sommerfest eingeladen, um uns für das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken. Dass auch dieses Jahr wieder so viele Menschen mit uns gefeiert haben deuten wir als Zeichen, dass unser Haus als verlässlicher Partner in Gesundheitsfragen geschätzt wird“, so Mag. Michael Steiner, Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan.
Erwachsenen besichtigt werden und Mitarbeiter des Roten Kreuzes standen Interessierten gerne Rede und Antwort zur Funktions – und Einsatzweise des Fahrzeuges. Höhepunkt des diesjährigen Festes war die Kindersegnung. Das Krankenhaus hatte alle Familien, die im letzten halben Jahr ihr Kind bei den Barmherzigen Brüdern bekommen hatten, eingeladen, an der Kindersegnung teilzunehmen. Pater Prior Paulus Kohler, Rechtsträgervertreter
am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan erfreute sich auch dieses Jahr an der Teilnahme zahlreicher Eltern an der Kindersegnung. „Da uns als Krankenhaus die Hospitalität besonders am Herzen liegt, ist es schön zu sehen, dass so viele Eltern dieses Angebot des Krankenhauses wahrnehmen“, so Pater Prior Paulus Kohler. Besucherinnen und Besucher, die an den Schwerpunkten des Krankenhauses interessiert waren, konnten sich vom Krankenhauspersonal durch die Räumlichkeiten führen lassen und sich so über die einzelnen Abteilungen informieren. Im 1876 gegründeten
Krankenhaus, das rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, werden jedes Jahr etwa 14.500 Patienten stationär aufgenommen und 12.700 Patienten ambulant betreut. Seit April 2006 besteht eine umfassende Kooperation zwischen dem Orden der Barmherzigen Brüder mit dem Krankenhaus in St. Veit/Glan und dem Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt. Ziele des neuen Verbundes sind die nachhaltige Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung und die Standortsicherheit beider Häuser mit ihren christlichen Wurzeln und Traditionen.
Auch heuer versammelten sich Sportbegeisterte in Klagenfurt, um beim Company Triathlon am 1. Juli in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen gegeneinander anzutreten. Für das Krankenhaus der Elisabethinen traten dieses Jahr der Oberarzt Dr. Rupert Jesenko, Orthopäde und aktiver Marathonläufer, die Leistungssportlerin und erfahrene IronmanTeilnehmerin Mag. pharm. Sabine Hambrusch, die als Pharmazeutin in der Anstaltsapotheke des Krankenhauses arbeitet und der Sportmediziner Dr. Walter Primosch an. Das Team, welches sich zum Ziel gesetzt hatte unter die ersten zehn zu kommen, belegte den zweiten Platz.
Grillfest mit Musik und Kinderanimation Die zahlreich erschienen Gäste ließen sich die Köstlichkeiten vom Grill schmecken, während die Drei Glantaler für musikalische Unterhaltung sorgten. Und auch für die Jüngsten unter Ihnen war gesorgt. Sie amüsierten sich beim Spielen oder auch beim Basteln und Malen. Ein Rettungsfahrzeug des Roten Kreuzes konnte speziell von Kindern aber auch
Im Bild (von links nach rechts): Das Team des Elisabethinen Krankenhaus Klagenfurt: OA Dr. Martin Karpf, Primar Dr. Manfred Kuschnig (Medizinische Direktion), Dr. Peter Mayer, Susanne Grasser, Mag. Sabine Hambrusch, Dr. Klaus Weichart, Dr. Walter Primosch, EOA Dr. Rupert Jesenko, Mag. Michael Steiner (Geschäftsführer). Foto: Elisabethinen Krankenhaus
9. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 19
VERANSTALTUNG
Das 1. Bierstadtfest in Murau war ein voller Erfolg! Tausende Besucher ließen es sich nicht nehmen, das 100jährige Bestandsjubiläum der 1. Obermurtaler Brauereigenossenschaft zu feiern.
deutlich gespürt“, strahlt Aufsichtsratsvorsitzender Josef Lankmayer.
„Bestes Murauer Jubiläumsbier, Attraktionen am laufenden Band, wohlschmeckende Speisen und ein Wettergott, der es wirklich gut gemeint hat – dies alles machte unser Bierstadtfest am 3. Juli 2010 zu einem vollen Erfolg“, freut sich Ing. Josef Rieberer, GF der Brauerei Murau und schließt nicht aus, dass das Bierstadtfest zu einem jährlich wiederkehrenden Fest der Stadt Murau werden könnte. Der 3. Juli war ein Tag, an dem sich die Stadt Murau den tausenden Besuchern als das präsentierte, was sie wirklich ist: eine wunderschöne historische Stadt am Ufer der Mur, mit gelebten Traditionen und vor allem mit bestem Murauer Bier und – mit einem großen Herz. „Die Gastfreundschaft ist in der Stadt Murau und der Region das Allerwichtigste, das haben alle Besucher
Bereits am Tag davor gab es allen Grund zu Feiern. In einem Festakt am 2. Juli wurde die Stadt Murau durch Bürgermeister Thomas Kalcher zur „Bierstadt“ erhoben. Aber noch mehr Ehre gab es an diesem Tag für Murauer Bier, ein Unternehmen, das seit 100 Jahren tief mit der Region und den Menschen in und um Murau verbunden ist: die Auszeichnung der Wirtschaftskammer Österreich für unternehmerische Leistung, überreicht durch Ulfried Hainzl, den Präsident der steirischen Wirtschaftskammer. Auch ein eigener „Murauer-BierstadtMarsch“, komponiert von der Musikkapelle Althofen, wurde an die Veranstalter überreicht. Dass Josef Lankmayer den Marsch anschließend gekonnt dirigieren durfte, machte dem Hobbymusiker besondere Freude.
Erhebung zur Bierstadt am 2. Juli 2010
Die Übergabe der Urkunde, die Murau zur Bierstadt erhebt: (v.l.n.r) Finanzstadtrat Vinzenz Müller, Vorstandsobmann Johann Lassacher, Aufsichtsratsvorsitzender Josef Lankmayer, Bürgermeister Thomas Kalcher, Vizebürgermeister Franz Mayrhofer.
Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und die Bevölkerung! Das Gelingen eines Festes dieser Größenordnung ist keine Selbstverständlichkeit. „Viele Faktoren waren ausschlaggebend, dass das Bierstadt-
Geschäftsführer Josef Rieberer (Mitte) und Moderator Bernd Pratter (rechts) mit dem Stimmungsmachern „Die Edlseer“. fest so ein großer Erfolg wurde“, stellt Johann Lassacher, Obmann des Vorstandes fest. „Dazu gehörten der Einsatz und das Engagement vieler Mitwirkender und natürlich das Verständnis der Bevölkerung, dafür bedanke ich mich herzlich.“ Die 1. Obermurtaler Brauereigenosenschaft richtet daher ihren herzlichen Dank an: die Gastronomie der Stadt Murau und an ihre Beschäftigten, die Einwohner der Stadt Murau und Umgebung, die Stadtgemeinde und an alle ihre Abteilungen, die Bezirkshauptmannschaft, die Stadtwerke, die Polizei, die Freiwillige Feuerwehr, den Österreichischen Bergrettungsdienst, das Rote Kreuz und an den Notarztrettungsdienst, die Bürgergarde Murau, die Murau-Aktiv-Geschäfte, die Security, die Shuttle-Dienste, die Bühnentechnik, das Organisationsteam, bestehend aus Claudia Glawischnig, Iris Gruber-Bergthaler und Mag. (FH) Melanie Koch, die Beschäftigten der Brauerei Murau und an alle, die hier nicht genannt werden, aber zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
20 KärntnerNachrichten I 9. Juli 2010
FREIZEIT
Sommerliche Massage-Oase unter freiem Himmel: Der private Outdoor-Wellnessbereich von HoMEDICS
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ogelgezwitscher, Meeresrauschen, strahlend blauer Himmel und eine frische Brise – es gibt wohl keinen besseren Ort, um sich zu erholen als draußen in der Natur. HoMEDICS lässt ab sofort Massageträume unter freiem Himmel wahr werden: Mit der neuen OutdoorLinie bietet der Wellness-Spezialist für die Sommersaison inn ov a t i ve Massage auf lagen zum Ent span nen im Freien. Die mobilen Massage sit ze, Liegen und Fußmassa-
gegeräte sind dank ihrer hochwertigen Verarbeitung sowie widerstandsfähigen und wasserabweisenden Materialien für die Nutzung im Garten, im Park, auf dem Campingplatz oder am Strand bestens geeignet. Alle Produkte werden mit handelsüblichen Batterien betrieben und so kann man eine entspannende HoMEDICS Massage überall und jederzeit auch unterwegs genießen. HoMEDICS Wellnessprodukte sind österreichweit beim gut sortierten Elektrofachhändler und Elektrofachmarkt erhältlich. Infos unter: http://www.e-mek.at/accessories/wellness/ Die HoMEDICS Outdoor-Produkte: Outdoor-Ganzkörpermassageauflage ODM-100-0EU Outdoor-Massageauflage mit integrierter Nackenrolle ODBR-100BL-0EU Outdoor-Massagesitz ODC-100-0EU Fußmassagegerät ODF-100-0EU
Beauty Weekend im Balance-Hotel am Wörthersee
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önnen Sie sich den Luxus eines exklusiven BeautyWeekends vom 16. – 18. Juli 2010 im ****Premium Balance – dem 4 Elemente Spa & Wohlfühlhotel am Wörthersee.
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Das Familienhotel „Die Seitenalm“ lockt mit eigenen Ponys und professionellem Reitunterricht
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in echtes Pony streicheln, endlich reiten lernen und bei der Ponypflege mithelfen. Solche Kinderwünsche werden im Familienhotel „Die Seitenalm“ in Radstadt (Salzburger Land) zum unvergesslichen Ferienerlebnis. Auf der hauseigenen Koppel können die jungen Urlaubsgäste täglich ab 16 Uhr die elf SeitenalmPonys abwechselnd führen und reiten. So lernen die Kinder den richtigen Umgang mit den Tieren und
schließen schnell Freundschaften untereinander. Auch Einzelstunden für besonders intensives Reittraining können direkt an der Seitenalm-Rezeption gebucht werden. Infos unter: Familienhotel Die Seitenalm Familie Arnold Forstauer Straße 17 5550 Radstadt Tel.:+43-(0)6452-6789 e-mail: info@seitenalm.at www.seitenalm.at
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FREIZEIT
Steinerne-Meer-Hotel Eder: D
a ist es wieder... dieses Kribbeln in den Beinen und die Sehnsucht nach dem sportlichen Erlebnis. Immer mehr wollen im Urlaub etwas Besonderes erleben und sich körperlich betätigen. Faul am Strand liegen war gestern – das Urlaubsmotto von heute lautet aktiv am Meer sein, und zwar am Steinernen Meer. Im neu umgebauten Hotel Eder wird das Naturabenteuer im Sixpack angeboten. Rafting, Canyoning, Bogenschießen, Klettern, Hochseilgarten, Tennis, Wanderungen und Bergtouren,... Jeden Tag den Adrenalin-Kick erleben, den Gipfelsieg feiern oder eine gemütliche Hütte erwandern. Einige Überwindung zwecks Weckerklingeln um 4.30 Uhr kostet die geführte Sonnenaufgangswanderung. Die Belohnung folgt jedoch spätestens bei der Rast auf einer urigen Berghütte mit zünftigen Almfrühstück. Man sitzt auf der sattgrünen Wiese, genießt die frische Luft
Laune zu halten sind und wie gerne Sie in der Natur sind.
und die Sonne und weiß, dass es nichts Schöneres geben kann. „Der berühmte Tupfen auf dem i wäre noch der Ausblick vom sagenumwobenen Gipfel des Hochkönigs,“ rät Bergfan und Chefin Eva die auch diese Tour auf den majestätischen 3000er führt. Wer mit Kindern unterwegs ist wird sich wundern, wie leicht die Kleinen bei
Das Package „Alm-Sixpack“ ist vom 12. – 15. August 2010 und vom 9. – 14. Oktober 2010 bereits um � 229,- buchbar. Inkludiert sind folgende Leistungen: 3 Nächte Halbpension im Doppelzimmer + Alm-Sixpack: Waldseilgarten, Bogenschießen oder Raftingtour, freie Gondelfahrten auf die Almer Berge, geführte Bergtour auf den Hochkönig, Sonnenaufgangswanderung sowie ein Almhütten-Essen. Familien-Hit: Kinder bis 6 Jahres bezahlen nur 99,—. Kinder bis 12 Jahre bezahlen für das Gesamtpaket nur � 129,—. Mehr Informationen dazu im Hotel Eder – Das Steinerne Meer Hotel, Am Dorfplatz 5, A- 5761 Maria Alm, www.gasthof-eder.com, T: +43 (0) 6584 / 7738, e-mail: info@gasthof-eder.com
22 KärntnerNachrichten I 9. Juli 2010
FREIZEIT
Sommerhit im LifeClass Hotels & Spa Portoroz Abwechslungsreiches Programm auf einem der schönsten Strände an der Adriaküste, Unterkunft für ein Kind bis 14 Jahre gratis. Die LifeClass Hotels & Spa in Portoroz, eines der besten Gesundheitszentren Sloweniens mit dem komplexesten Angebot an Thermal, Wellness und Medical Wellness in Europa, bieten im Sommer ein Ferienzuckerl für alle Familien. Im Juli genießt man die Vorzüge der direkt am Meer gelegenen Hotelanlage schon ab 49 Euro pro Person inklusive Halbpension in den Hotels Mirna**** und Neptun****. Kostenlose Unterkunft erhält ein Kind bis 14 Jahre in Begleitung von zwei Erwachsenen, für ein weiteres gibt es eine Ermäßigung von 30 Prozent. Ein besonderer Vorteil der sechs LifeClass Hotels, die sich direkt im Zentrum von Portoroz befinden und sich mit dem wunderbaren Hotelstrand Meduza rühmen können, ist eine große Anzahl von 3- und 4Bett-Zimmern. Der LifeClass Hotelstrand Meduza in Portoroz ist einer der schönsten Strände im Mittelmeerraum. Eine Übernachtung im Doppelzimmer inklusive Halbpension ist im Juli bereits ab 49 Euro zu haben, ein Kind bis 14 Jahre ist im Zimmer der Eltern gratis. Den Gästen stehen zwei Komfortkategorien zur Verfügung. Der Strandabschnitt
Meduza**** ist für die Gäste der LifeClass Vier-SterneHotels, der Strandabschnitt Meduza Exclusive***** ist für die Bewohner des Life Class Grand Hotels bestimmt und inkludiert die Benutzung von Liegen, Sonnenschirmen und Handtüchern sowie einen ausgezeichneten Service. Zwei luxuriöse Massagepavillons, die allen Gästen zur
Verfügung stehen, bieten Entspannung direkt am
Fotos: LifeClass Hotels & Spa.
PREISBEISPIEL Sieben Übernachtungen inklusive Halbpension im Hotel Neptun**** für zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 14 Jahren kosten insgesamt ab 926 Euro. Buchbar ab sofort bis 31. Juli 2010. Der Preis beinhaltet: Unterkunft im Zimmer für die GANZE FAMILIE 7 x Halbpension (Frühstück und Abendessen) Freier Eintritt zum Hotelstrand Meduza MINI CLUB für die Kleinsten im Zeichen der Helden des animierten Trickfilms „Madagaskar“ Willkommens-Aperitif Abend der slowenischen Küche jeden Montag Abend der mediterranen Küche jeden Mittwoch Benutzung der Schwimmbäder mit Meer- oder Thermomineralwasser Benutzung des Fitness Centers am Vormittag Hotelunterhaltung und Rekreationsprogramm Eintritt in die Spielhalle Riviera und das Grand Casino Portoroz
Strand. Das Angebot reicht von klassischen, Thai- und Ayurveda-Massagen über Gesichts- und Körperpflege vor oder nach dem Sonnenbad bis hin zu verschiedenen Schönheits- und Entspannungsprogrammen. Ein buntes Programm mit kreativen Workshops und Spielen sorgt in den Sommermonaten für die Unterhaltung der Kids. Der Mini Club steht ganz im Zeichen des Animationsfilmes Madagaskar und dessen tierischer Helden: Täglich werden für Kinder von vier bis 13 Jahren Aktivitäten wie Bastel-Workshops zum Thema Madagaskar, Fit Dance, Jungle Olympics, Hippo Spiele, ein Crazy Pinguin Wettrennen, ZebrArt uvm. organisiert. Zweimal pro Woche findet zwischen 21.00 und 23.00 Uhr sogar eine Mini-Disco unter dem Motto Madagaskar statt.
Infos & Buchung: LifeClass Hotels & Spa Portoroz Istrabenz Turizem d.d. Obala 33, 6320 Portoroz Slowenien Tel.: +386 5 692 90 01 Fax: +386 5 692 90 03 booking@lifeclass.net www.lifeclass.net
9. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 23
KULTUR
Die Liebenden in der Untergrundbahn“ von Jean Tardieu
E
in junges Paar versucht im Labyrinth einer UBahnstation und dann in einem U-Bahnzug sich über seine Liebesbeziehung klar zu werden. Ein schwieriges Unterfangen, wenn man
Foto: Riebler sich in der anonymen Masse von teilnahmslosen Menschen einmal aus den Augen
verloren hat. Die kürzesten Wege werden endlos weit, wenn Menschen sie versperren, die nicht mehr zuhören und sich nicht mehr ausdrücken können; denen die eigenen Probleme so die Sicht verstellen, dass sie die Anderen um sich nicht mehr wahrnehmen. Ob der junge Mann es schafft, in der „Ungeisterbahn“ seine Liebe zu erklären? – Wir werden sehen. Regie: Angelica Ladurner Komödienspiele Porcia Theater am Bahnhof: „Die Liebenden in der Untergrundbahn“ von Jean Tardieu Premiere: 9. und 11. Juli, Achtung neue Beginnzeit: 20.20 Uhr