Skip to main content

Kärntner Nachrichten - Ausgabe 26.2010

Page 1

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 26 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 2. Juli 2010

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Kabeg-Reform:

Zukunft der Kärntner Spitäler gesichert!

Neues Gesundheitssicherungsgesetz sichert Qualität, Arbeitsplätze und die Kärntner Krankenhausstandorte!

Schock: Die Kärntner Druckerei ist in massiven finanziellen Schwierigkeiten, scharfe Töne aus der Politik!

Seiten 2 und 3

Seite 4


2 KärntnerNachrichten I 2. Juli 2010

THEMA DER WOCHE

Gesundheitssicherungsgesetz sichert Qualität und Standorte Neues Gesundheitssicherungsgesetz notwendiger Schritt für Kärntens Spitäler. KABEG wird entpolitisiert.

Den Kärntner Freiheitlichen liegt eine optimale Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und der Erhalt der Krankenhaus-Standorte besonders am Herzen. Im Bild Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei einer Visite im neuen Klinikum Klagenfurt. Das neue Gesundheitssicherungsgesetz, das am 8. Juli im Kärntner Landtag beschlossen wird, ist ein „großer Wurf“. Dem neuen Gesundheitssicherungsge setz Kärntens ist ein langer Verhandlungsprozess vorangegangen. Mehrere Monate lang hat eine hochkarätig besetze Expertenrunde an dem Gesetzesentwurf gearbeitet, wobei Kabeg-Aufsichtsratschef Klubobmann Kurt Scheuch federführend an der Reform mitgearbeitet hat.

Qualität bleibt erhalten Nun liegt der Gesetzesentwurf vor, und er bringt zahl-

reiche Neuerungen. Das wichtigste gleich vorweg: Das neue Gesundheitssicher ungsgesetz dient dazu, die Qualität des Kärntner Gesundheitswesens aufrecht zu erhalten, die Standorte und Arbeitsplätze zu sichern und einen optimalen Mitteleinsatz zu gewährleisten. K abeg-Aufsichtsratschef Kurt Scheuch erklärt: „Im Gegensatz zur Bundes-SPÖ stehen wir nicht für die Schließung von regionalen Krankenhäusern zur Verfügung. Aus diesem Grund muss es eine Kabeg-interne Leistungsangebotsplanung geben. Anstatt Krankenhäuser zu schließen, somit dezentrale Standorte zu

gefährden und dadurch auch den ländlichen Raum auszuhöhlen, müssen im Gesundheitsbereich klare Spielregeln festgelegt werden, wer, wann und wo verschiedene Leistungen anbietet. Die Leistungsangebotsplanung ist im Übrigen auch Gegenstand eines einstimmigen Kabeg-Aufsichtsratsbeschlusses und wird nicht nur zur optimalen Nutzung der Geldmittel dienen, sondern auch eine Qualitätsverbesserung im medizinischen Bereich für sämtliche Kärntner Patientinnen und Patienten nach sich ziehen.“ Für Kurt Scheuch ist klar, dass diese Leistungsangebotsplanung allerdings nur mit einer modernen Kabeg-Struktur,

KABEG-Aufsichtstsratschef Kurt Scheuch: Das neue Geseundheitssicher ungs gesetz ist ein großer Wurf!“ die auch Durchgriffsrechte bis in die Häuser besitzt, umgesetzt werden kann.

Entpolitisierung der KABEG Kernstücke des neuen Gesetzes sind bereits in Aufsichtsratsbeschlüssen der Kabeg, welche alle einstimmig gefasst worden sind, wiedergespiegelt. Darüber hinaus erfolge durch die Einsetzung eines Expertenrates eine völlige Entpolitisierung dieses Themas, das in Zukunft nur mehr von Sachargumenten beherrscht werden sollte. Das vorliegende Gesetz bedeute eine große Weiterentwick-


2. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE lung zum Status quo und ist auch eine brauchbare Alter native zu Krankenhausschließungen oder Privatisierungskonzepten, die die Bundesregierung andenkt. „Kärnten wird mit diesem Gesetz eine Vorreiterrolle wie in vielen anderen Materien einnehmen“, ist Kurt Scheuch überzeugt. Im Übrigen habe man auch auf Ersuchen der SPÖ Gesundheitslandesrat Peter Kaiser und dem Betriebsrat die Möglichkeit zu

geben, ihre Sichtweise zum Gesetz im zuständigen Ausschuss des Landtages vorzubringen

Kommentar von Helmut Prasch

Kurt Scheuch: „Die Freiheitlichen in Kärnten haben in der Vergangenheit schon bewiesen, dass uns der Gesundheitsbereich den ganz besonders am Herzen liegt. Wir wollen nicht, dass das Gesundheitsthema in die tagespolitische Diskussion gezogen wird. Ich ersuche die SPÖ-Riege, dies auch so zu handhaben.“

Die wichtigsten Auswirkungen des neuen Gesundheitssicherungsgesetzes Politik raus aus der KABEG: Statt des bisherigen Aufsichtsrates wird Expertenkommission eingesetzt. Dadurch kommt es zu einer Entpolitisierung der KABEG.

Schlankere Strukturen: Es wird eine Anstalt öffentlichen Rechts (KABEG) geschaffen. Sie tritt an Stelle von bisher sechs unterschiedlichen Rechtskörpern (KABEG sowie die 5 Landeskrankenhäuser). Dadurch wird es einfacher, das Leistungsgeschehen zwischen den Landeskrankenanstalten abzustimmen.

KABEG-Aufsicht durch das Land Kärnten: Bedeutung der Landesaufsicht durch die Betreuung des jeweiligen Krankenanstaltenreferenten der Landesregierung mit dieser Funktion wird gestärkt und ein nahtloser Informationsflusses mit der Expertenkommission sichergestellt.

Möglichkeit für KABEG, Unternehmen zu errichten: Dadurch kann das Know-how der Mitarbeiter/innen in den Landeskrankenanstalten besser werden.

Kärntner Gesundheitsfonds: Verbesserung der Abstimmung der Entscheidungsabläufe zwischen dem Land und dem Kärntner Gesundheitsfonds, insbesondere im budgetären Bereich durch Übertragung der Vorsitzfunktion in der Gesundheitsplattform an den Landesfinanzreferenten.

Krankenanstaltenplanung: Gesetzliche Verpflichtung zur rollierenden Planung in FünfJahresintervallen.

Die KN: Kärntens freiheitliche Zeitung!

Rote Pleite! Man schrieb das Jahr 1945, als die SPÖ Kärnten in Klagenfurt die „Neue Zeit“ als Wochenzeitung gründete und ein Jahr später als Tageszeitung erschienen ließ. 1949 erfolgte der Spatenstich zum Neubau der Kärntner Druckerei am Viktringer Ring. Erst 1965 wurde die „Neue Zeit“ in „Kärntner Tageszeitung“ umbenannt. Nunmehr droht der roten Druck- und Zeitungstradition das Ende. Die Kärntner Druckerei wurde unter das Kuratel von Sanierungsexperten gestellt, die in letzter Sekunde einen Konkurs abwenden sollen! Das Schicksal der Kärntner Druckerei ist auch ein Konkurs der SPÖ, die sich in den letzten Jahrzehnten wenig bis gar nicht um ihr Unternehmen und ihre Zeitung gekümmert haben, aber dennoch zunächst direkt, nach schweren politischen Konflikten in den 90iger-Jahren indirekt an Druckerei und Tageszeitung beteiligt war. Eine Media-BeteiligungsgesmbH, deren alleiniger Gesellschafter die SPÖ, vertreten durch den Landesparteiobmann, ist Eigentümerin der sterbenskranken Kärntner Druckerei und zu 45 Prozent Eigentümerin der Kärntner Tageszeitung. Dass mit Rechtsanwalt Dr. Polley, einer der wenigen kompetenten, roten Medienexperten, erst vor wenigen Tagen auch noch der Geschäftsführer der Media Beteiligungsgesellschaft verstorben ist, bringt die Roten vollends ins Schlamassel. Peter Kaiser, der neue Parteichef, gerät mit der diffus organisierten roten Medienbeteiligung schon wenige Monate nach seiner Wahl ordentlich ins Schlingern. Denn eines Vorwurfs kann sich auch der neue SPÖ-Chef nicht erwehren: dass die SPÖ mit dem Druck- und Zeitungsdebakel erneut beweist, dass Wirtschaften ihre Sache nicht ist! Bedenklich ist, dass noch im Jahr 2010 eine Partei als Eigentümerin eines Druckhauses und Miteigentümerin einer Tageszeitung fungiert. Beide Unternehmen haben in den vergangenen Jahren überdies nicht gerade wenig öffentliches Geld bekommen. Ohne weiteres kann man in diesem Zusammenhang von indirekter Parteienförderung sprechen!


4 KärntnerNachrichten I 2. Juli 2010

HINTERGRUND

Kärntner Druckerei: SPÖ-Betrieb ist pleite! SPÖ-Kärnten lässt Mitarbeiter im Regen stehen. Land Kärnten überlegt Unterstützung für Kärntner Druckerei. Mit dem Schicksal der „Kärntner Druckerei“ ist einmal mehr bewiesen, dass die SPÖ nicht in der Lage ist Wirtschaftsbetriebe zu führen. Bekanntermaßen ist der im Eigentum der SPÖ befindliche Betrieb mit rund 9 Millionen Euro überschuldet, 50 der 120 Beschäftigten sind beim AMS zur Kündigung angemeldet. Die Kärntner Druckerei strebt nun ein „Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung“ an. Kurz zusammengefasst bedeutet das: Der SPÖ-Betrieb ist pleite! Pikanterie am Rande ist, dass der SPÖ-Betrieb für seine Mitarbeiter keinen Sozialplan ausgearbeitet hat. „Ohne jegliches Auffangnetz, ohne Sozialplan gegenüber den Mitarbeitern verabschiedet sich die SPÖ von ihrer Verantwortung“, kritisiert Klubobmann Kurt Scheuch das unsoziale Verhalten der SPÖ.

Mitarbeiter nicht im Stich lassen Bei der mit über neun Millionen Euro verschuldeten Kärntner Druckerei überlegt das Land Kärnten nun mögliche Unterstützungsmaßnahmen, um einen Konkurs zu verhindern. Für Arbeitsmarktreferent LHStv. Uwe Scheuch steht außer Frage, dass kein einziger Mitarbeiter im Stich gelassen werden darf: „Der Eigentümer der Kärntner Druckerei muss umgehend

Die Ampel steht auf Rot: die Kärntner Druckerei ist in argen Nöten. einen Sozialplan vorlegen. Nur so können unsererseits Sofortmaßnahmen eingeleitet und Arbeitsplätze gesichert werden. Außerdem darf man die Belegschaft in so einer Lage einfach nicht im Unsicheren lassen. Das wäre absolut unsozial!“

sam mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler und dem AMS alle Verantwortlichen zu einem Termin einzuladen.

Auch bei vielen anderen Unternehmen, denen man im Laufe der Krise beigestanden habe, sei der Sozialplan ein wichtiger Schritt zur Bewältigung der Krise gewesen. Leider fehle dieser aber bisher bei der Kärntner Druckerei, so der Kärntner Arbeitsmarktreferent. „Hier muss schleunigst gehandelt werden. Schließlich hatten die Eigentümer ja schon im Februar Informationen über eine finanzielle Schieflage.“ Zur Klärung der Situation kündigt Scheuch an, gemein-

Scharfe Kritik am Verhalten der SPÖ, die jede Sanierungsbeihilfe ablehnt und damit Unternehmen und Arbeitsplätze gefährdet, kommt auch von Landesrat Harald Dobernig. Er wirft der SPÖ einen grob fahrlässigen Umgang mit der „Kärntner Druckerei“ und den dortigen Mitarbeiter vor. “Wie mir der Vorstand der Kärntner Sanierungsgesellschaft soeben in einem Schreiben mitgeteilt, hat die Kärntner Druckerei keinen Antrag auf die ihr angebotene Hilfe aus dem

Scharfe Kritik an SPÖ

F: Eggenberger

Haftungsfonds gestellt. Seitens des KWF und der KSG gab es daher keine Möglichkeit für eine Unterstützung“, erklärt Harald Dobernig.

Vor dem Abgrund „Seitens der KSG wurden mit den SPÖ-Parteiobmännern immer wieder Gespräche über eine mögliche Sanierungsbeihilfe geführt, weil es hier nicht um Parteipolitik geht, sondern um Menschen und ihre Arbeitsplätze. Dieses Angebot wurde nicht angenommen, sondern bewusst oder unbewusst ein anderer Weg gewählt. Mit dem Ergebnis, dass nun das ganze Unternehmen vor dem Abgrund steht und mindestens 50 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren“, kritisiert der Finanzreferent.


2. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

LPO Uwe Scheuch: Gemeinsame Arbeit für Kärnten fortsetzen Kooperation mit FPÖ und Koalition mit ÖVP für die Zukunft Kärntens. In der vergangenen Woche ist das politische Geschehen in Kärnten ganz im Zeichen von zwei wichtigen Ereignissen gestanden: Erstens ist der Kooperationsvertrag zwischen FPK und FPÖ präsentiert worden. Damit sind die Weichen für eine geeinte freiheitliche Politik in unserem Bundesland gestellt. Zweitens hat der ÖVPLandesparteitag ein eindeutiges Votum für Josef Martinz und damit einhergehend auch für die Koalition in Kärnten gebracht. Beides sind wichtige Ereignisse für die Zukunft des Landes. „Es geht mir darum, gemeinsam für die Zukunft Kärntens zu arbeiten – sowohl bei der Kooperation mit der FPÖ als auch bei der Koalition mit der ÖVP“, erklärt FPK-Obmann Uwe Scheuch. Daher erwartet er sich vom Koalitionspartner ÖVP, dass dieser nach dem erfolgreichen Parteitag wieder die Arbeit am Budget aufnimmt, damit diese noch im Laufe des Julis abgeschlossen werden kann. „Es gilt jetzt, den Budgetfahrplan einzuhalten und die notwendigen Reformschritte fortzusetzen. Ich bin mir sicher, dass sich Josef Martinz dessen nach seiner erfolgreichen Wahl jetzt noch bewusster ist“, betont Parteiobmann Scheuch.

Kärnten vertreten Aber auch außerhalb der Koalition versucht der FPKParteiobmann, Plattformen

Uwe Scheuch: „Die Leute wollen, dass die Politik arbeitet, und nicht streitet. Ich sehe es als meine Aufgabe an, als FPK-Obmann für den Erfolg Kärntens zu kämpfen und Allianzen zu schmieden, um Kärntner Anliegen noch besser umsetzen zu können!“ für Kärntner Anliegen zu gründen und heimischen Initiativen mehr Rückenwind zu verschaffen. Dass die Kooperation mit der FPÖ dafür geeignet und daher sinnvoll ist, hat bereits der letzte FPK-Parteivorstand bewiesen, der erstmals auch von den Spitzen der FPÖ Kärnten besucht wurde. Mag. Christian Leyroutz als geschäftsführender Landesparteiobmann, Bernd Brandner als dessen Stellvertreter und der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer sind mittlerweile einstimmig in den FPK-Landes-parteivorstand kooptiert worden und haben sich auch schon sehr konstruktiv eingebracht. „Unsere Funktionäre in den Bezirken, aber auch die Bevölkerung hat den zuletzt gesetzten Schritt der Zusammen-

arbeit äußerst positiv aufgenommen. Wir haben jetzt wieder klare Verhältnisse im Land und die freiheitliche Gemeinschaft ist geeint und gestärkt. Nun gilt es, gemeinsam für heimische Initiativen zu kämpfen“, erklärt Uwe Scheuch.

Durchstarten für Kärnten Gleiches gilt laut Uwe Scheuch auch für die Koalition mit der ÖVP. „Wir haben drei erfolgreiche Budgetkonvente abgehalten und vieles ins Detail klären können. Dies gilt es jetzt ohne weitere Verzögerungen umzusetzen. Auch wenn unser Koalitionspartner oft an Nebenfronten kämpft, aber nach diesem Wochenende sollte doch

einiges etwas leichter gehen. Schließlich waren die 90 Prozent für Martinz am ÖVP-Parteitag doch ein ziemlich eindeutiges Bekenntnis zur Arbeit unserer Koalition. Jetzt heißt es durchzustarten“, fordert Parteiobmann Scheuch in Richtung ÖVP. Wie wichtig es ist, an einem Strang zu ziehen, beweist zum Beispiel der Koralmtunnel. „Dank der Beharrlichkeit und des Nachdrucks von Landeshauptmann Gerhard Döfler und der parteiübergreifenden Initiative scheint dieses Projekt jetzt endgültig auf Schiene gebracht. Unser Widerstand gegen die Wiener Bundesregierung war also wichtig und richtig“, stellt der FPK-Obmann fest.


6 KärntnerNachrichten I 2. Juli 2010

LANDESPOLITIK

Bilanz: Freiheitliche Delegation ist aktivste im EU-Parlament Enge Zusammenarbeit mit rechtsdemokratischen Parteien Ein Jahr nach der EU-Wahl kann die freiheitliche Delegation im Europäischen Parlament eine erfolgreiche Bilanz ziehen. Sowohl bei den im Europaparlament gehaltenen Reden, als auch bei Anfragen an Rat und Kommission sowie bei Schriftlichen Erklärungen (Anträgen) führt Delegationsleiter Andreas Mölzer die Rangliste der österreichischen EU-Mandatare an. Und Franz Obermayr, der zweite freiheitliche Abgeordnete in Brüssel und Straßburg, der den Regionalausschuß betreut, liegt nach seinem ersten Jahr als Europa-Abgeordneter bei Reden und Schriftlichen Erklärungen an der bemerkenswerten zweiten Stelle. Deutlich weniger Aktivitäten als die beiden Freiheitlichen entfalteten, wie ein

Blick auf die Ranglisten zeigt, die Delegationsleiter von SPÖ und ÖVP, Jörg Leichtfried und Ernst Strasser, sowie die sogenannten EU-Schwergewichte von Rot und Schwarz, Hannes Swoboda und Othmar Karas. Sie befinden sich bestenfalls im Mittelfeld. Dies ist insofern beachtenswert, weil die Mitglieder der FPÖ-EU-Delegation als unabhängige Abgeordnete im Europäischen Parlament sitzen, also keiner Fraktion angehören und damit auch nicht auf einen großen organisatorischen und personellen Apparat zurückgreifen können. Wie Delegationsleiter Mölzer, der auch Mitglied des außenpolitischen Ausschusses ist, betont, steht aber dennoch die Zu-

Der Kärntner EU-Abgeordnete Andreas Mölzer vor dem EU-Parlament. sammenarbeit mit befreundeten, gleichgesinnten rechtsdemokratischen Parteien im Vordergrund. So wurden gemeinsam mit Vertretern der Lega Nord, der Dänischen Volkspartei, der griechischen Partei

Laikós Orthódoxos Synagermós (LAOS), dem Front National, dem Vlaams Belang und anderen gemeinsame Entschließungsanträge eingebracht. Dass die freiheitliche Delegation ausschließlich den Interessen Österreichs sowie der historisch gewachsenen Völker Europas verpflichtet ist, beweist das Abstimmungsverhalten. Das sogenannte StockholmProgramm, das neben einer Einschränkung der Bürgerrechte mehr Zuwanderung bringen soll, wird ebenso abgelehnt wie das gemeinsame Neuansiedlungsprogramm der EU für Flüchtlinge. Abgelehnt wurde auch die unverschämte Erhöhung der Sekretariatszulage, die man mit dem höheren Aufwand durch den Vertrag von Lissabon begründet. Unterstützung der FPÖ fanden hingegen Anträge zur Verteidigung des Subsidiaritätsprinzips.


2. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Endlich: Die Koralmbahn ist gesichert! Landeshauptmann Gerhard Dörfler erhält Zusage für den Bau des Koralmtunnels. Lange gefordert und nun endlich in die Hand von Landeshauptmann Gerhard Dörfler versprochen: Bundeskanzler Werner Faymann und Infrastrukturministerin Doris Bures gaben dem Druck der Länder nach und sicherten die Finanzierung für den Koralmtunnel, beim großen Koralmbahngipfel in Frauental an der Laßnitz in der Steiermark, zu. Landeshauptmann Gerhard Dörf-

gibt es jetzt keine Zweifel mehr an dem Jahrhundertprojekt Koralmbahn. „Nun ist nämlich endgültig der Point-of-no-Return überschritten worden“, freut sich Landeshauptmann Dörf ler. Und weiter: „Ich vertraue in dieser Sache dem Bundeskanzler.“ Die jetzige Zusage sei aber nur eine Zwischenklarstellung, nun werde auch ein deutliches Zeichen vom

Breitband-Initiative Kärnten weiter auf Erfolgskurs urch die Breitband-Initiative hat Kärnten in den letzten Jahren eine flächendeckende Basisversorgung mit Breitband-Internet bekommen.

D

ler zeigte sich sehr erleichtert und verlangte nun auch ein deutliches Zeichen von Finanzminister Josef Pröll. „Der Bundeskanzler und die Infrastrukturministerin stehen hinter uns Landeshauptleuten und haben ein entscheidendes Signal für das Jahrhundertprojekt Koralmbahn geben“, erklärt Landeshauptmann Dörfler.

Investition in die Zukunft Dank des Einsatzes von Landeshauptmann Dörfler

Besichtigten gemeinsam Kärntens größte Baustelle: Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit Bundeskanzler Werner Faymann. Finanzminister gefordert. „Pröll muss endlich die Gesamtfinanzierung sicherstellen“, fordert der Landeshauptmann. Er macht aber auch deutlich, dass eskeine Dauerbaustelle werden gebe, der Bau müsse jetzt, nach der Zusage des Bundes, zügig weitergehen, um den Land diese so dringliche Infrastruktur maßnahme zu ermöglichen.

230.000 Haushalte und 24.000 Betriebe sind an das Breitbandnetz angeschlossen. Nun wird die erfolgreiche Initiative verlängert. „Dadurch wird gewährleistet, dass Kärnten flächendeckend mit einer hochwertigen Breitband-Infrastruktur erschlossen und versorgt wird. So steigt das Interesse der Bevölkerung für das Internet und gleichzeitig wird die Nachfrage und dessen Nutzung erhöht“, betont Technologiereferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Seit 2006 fördert das Land den Ausbau und die Verbesserung des Breitbandnetzes in Kärnten. Mit dem Einsatz von acht Millionen Euro aus Landesmitteln konnten mehr als 50 Millionen Euro Investitionen ausgelöst werden. Zusätzlich fördert auch die EU sogenannte „Breitband-Infrastrukturen“. In Summe stehen für die nächsten vier Jahre für Gesamtösterreich 30 Millionen Euro zur Verfügung, welche sich aus Mitteln der EU, des Bundes sowie aus solchen der Länder zusammensetzen. „Mit der neuerlichen zur Verfügungsstellung von Landesmitteln stellen wir sicher, dass das Breitband weiter ausgebaut wird und EU-Fördergelder in der Höhe von drei Millionen Euro für Kärnten lukriert werden können“, erklärt Finanzlandesrat Harald Dobernig.


8 KärntnerNachrichten I 2. Juli 2010

LANDESPOLITIK

1.200 Festradler im Zeichen von „Senza Confini“ Die Region um das Dreiländereck Kärnten, Friaul und Slowenien war auf den Beinen, um gemeinsam das große „Senza Confini“-Festradeln zu feiern. An der großartigen grenzüberschreitenden Tour nahmen 1.200 Radler teil. Von Villach und Kranjska Gora ging es nach Tarvis. Schon Stunden vor Start der großen grenzüberschreitenden Radtour, dem „Senza Confini“-Festradeln, initiiert von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, versammelten sich hunderte Radfahrer vor dem Atrio in Villach. Groß und Klein, Alt und Jung war auf dem Rad, um bei dieser großartigen Tour nach Tarvis dabei zu sein. „Diese grenzüberschreitende Radtour versteht sich als Ausdruck der guten nachbarschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen der drei Länder und Regionen“, sagte der Landeshauptmann, der von der großen Beteiligung überwältigt war. Nach einem Frühstück nahmen die Sportbegeisterten Radler die 32 Kilometer lange Strecke in Angriff.

Gute nachbarschaftliche Beziehungen „Diese grenzüberschreitende Radtour war ein großer Erfolg, sie zeigte unsere guten nachbarschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen“, sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Er verwies auch auf das große gemeinsame Projekt, die geplante „Senza Confini“ Dreiländer-SkiWM mit drei ganz außergewöhnlichen Orten. Die Bürgermeister Matthias Krenn (Bad Kleinkirchheim), Renato Carlantoni (Tarvis) und Jure Zerjav (Kranjska Gora) haben selbstverständlich auch fest in die Pedale getreten und waren ganz Feuer und Flamme für Landeshauptmann Dörflers „Senza Confini“-Projekt. Mit von der Partie war auch Giro d`Itala Sieger, Ivan Basso. Auch Friauls Präsident, Renzo Tondo, der es sich nicht nehmen ließ, die gesamte Tour von Villach bis Tarvis gemeinsam mit seinem Freund, dem Kärntner Landeshauptmann, zu fahren, lobte die hervorragenden nachbarschaftlichen Beziehungen: „Der gemeinsame, grenzüberschreitende Radweg ist ein weiterer Baustein für die Entwicklung der Euregio ‚senza confini’ und für die Bewerbung um die Dreiländer-Ski-WM.“ Ganz im Sinne der derzeit laufenden Fußball-WM gab es dann einen großen „Leiberltausch“ unter den Politikern und Sportlern. So erhielten alle Kärntner Politiker offizielle T-Shirts der Region Friaul-Julisch Venetien und Basso überraschte Präsident Tondo mit einem Radtrikot. Ebenfalls mitgefeiert haben der Stellvertreter von Renzo Tondo, Luca Ciriani, und der Präsident der Region Udine, Pietro Fontanelli. Abgerundet wurde das „Senza Confini“ Festradeln mit einem großen Fest in Tarvis.


2. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 9

LANDESPOLITIK

Peter Mitterer: Starke Bilanz über Bundesrats-Vorsitz! Peter Mitterer führte für das Bundesland Kärnten im ersten Halbjahr 2010 den Vorsitz im Bundesrat, der Länderkammer des Parlaments. Vor wenigen Tagen ist die Amtszeit von Mitterer zu Ende gegangen. Der Freiheitliche nützte die Würde der dritthöchsten Funktion der Republik geschickt, um das Image Kärntens in Wien und im Ausland zu polieren. KN: Welches Resümee ziehen Sie persönlich über die vergangenen sechs Monate? Mitterer: Dass ich über alle Parteigrenzen hinweg Anerkennung über die Vorsitzführung erfahren durfte. KN: Welchen Unterschied gab es zwischen der ersten Vorsitzführung im Jahr 2005 und der zweite? Mitterer: Innenpolitisch waren diese sechs Monate weniger spannend, als 2005, da der Nationalrat wenige und ziemlich unspektakuläre Gesetze erlas-

sen hat und im Bundesrat die rot/schwarze Koalition über eine Mehrheit von 54 von 62 Bundesratssitzen verfügt. 2005 gab es eine schwarz-blau-orange Koalition, demgegenüber hatte die Opposition RotGrün eine Mehrheit im Bundesrat und es wurden daher einige Gesetze beeinsprucht. KN: Was sind die nationalen und internationalen Höhepunkte in dieser Präsidentschaft? Mitterer: Das Treffen der Landtagspräsidenten in Wien hat in der Frage der

Subsidiariätskontrolle wesentliche Fortschritte in der Zusammenarbeit zwischen Bundesländern und Bundesrat gebracht. Ein Höhepunkt war die Teilnahme am Treffen der Europäischen Senatspräsidenten in Rom, wo ich auch vor dem italienischen Senat eine Rede halten durfte. Beim Treffen der Europäischen Parlamentspräsidenten in Zypern konnte ich die Möglichkeit, einige bilaterale Gespräche zu führen, nutzen, wie z.B. mit dem neuen Parlamentspräsidenten Ungarns. Ein Höhepunkt war wohl auch der Besuch des Slowen-

ischen Präsidenten des Staatsrates im März in Klagenfurt und der daraus resultierende Gegenbesuch am 16. Juni in Laibach und Kopa. KN: Wie sieht der weitere politische Weg nach Beendigung der Präsidentschaft aus? Mitterer: Ich werde auch in Zukunft weiterhin die Interessen Kärntens als Abgeordneter zum Bundesrat in Wien mit großem Engagement vertreten. KN: Danke für das Gespräch und alles Gute.

Staatsbesuch von BR-Präsident Peter Mitterer in Slowenien Bundesratspräsident Peter Mitterer hat kürzlich einen Besuch in Slowenien absolviert. Stationen des Besuches bildeten Empfänge und Besuche im slowenischen Staatsrat und der Staatsversammlung bei Präsident Pavel Gantar. Im Gespräch mit seinem Amtskollegen, dem Präsidenten des slowenischen Staatsrates Blaz Kavcic, zeigt Mitterer Verständnis für Sloweniens Wunsch einer Verstärkung der Bahnlinie Linz, Graz, Marburg, Kopa, da jetzt bereits pro Jahr ca. 2000 Züge diese Bahnstrecke frequentieren. Kopa ist auch nach Rotterdam der wichtigste Hafen für Österreich. Allerdings stellte Mitterer auch klar, dass für Kärnten die Bahnlinie Wien-GrazKoralmtunnel nach Bologna unter Einbindung der Häfen Triest und Venedig Priorität hat. Mitterer hielt in seiner Rede zum Thema Minderheitenrechte fest, dass die „EUWeisen“ im Jahr 2000 im Zuge der Sanktionen gegen Österreich dem Bundesland Kärnten eine vorbildliche Minderheitenpolitik bescheinigten. Weiters meinte Mitterer, dass noch offenen Fragen zwischen Slowenen, Kärnten und der Bevölkerung gelöst werden müssten.

Bundesratspräsident Peter Mitterer mit Präsident Blaz Kavcic im Staatsrat von Laibach.


10 KärntnerNachrichten I 2. Juli 2010

Großen Zulaufes erfreuen sich die Bildungsseminare, die mit Unterstützung der „Freiheitlichen Akademie“ für Gemeindefunktionäre in diesem Frühjahr angeboten wurden. Das letzte fand kürzlich für den Bezirk Klagenfurt-Land am Magdalensberg statt. NRAbg Martin Strutz und LAbg Manfred Stromberger vermittelten dabei Basiswissen über die Geschichte des freiheitlichen Lagers, erfolgreiche Kommunikationstechniken sowie praktische Beispiele für erfolgreiche Kommunalpolitik. Aufgrund des großen Zuspruches wird der Bezirk Klagenfurt-Land im Herbst ein ganzes Wochenende in Bad Kleinkirchheim in Klausur gehen, und sich gemeinsam mit erfahrenden Trainern fortbilden. Der Termin dafür wird in den kommenden Wochen in den Kärntner Nachrichten bekannt gegeben. Da Die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt ist, ist bereits jetzt schon eine Anmeldung möglich: BGF Patrick Strauss unter 0463/56404-25 od. p.strauss@freiheitliche-ktn.at

Der Club Kärnten lud vergangenes Wochenende zur Wanderung in die Tscheppaschlucht. Organisator GR Lukas Moser freute sich über die rege Teilnahme. Nach einem rund zweistündigen Marsch nahm der Ausflug im Gasthaus „Deutscher Peter“ seinen Ausklang. Mit dabei waren LAbg. Mag. Gernot Darmann, BR Peter Zwanziger und der Feistritzer GV Ing. Toni Schweiger sowie BGF Patrick Strauss.

REGIONALES

Landeshauptmann Gerhard Dörfler nahm kürzlich an der Sonnwendfeier der Schuhplattler Tiffen beim Bauerhof Kogler in Nadling teil. Der Volkstanz- und Schuhplattlerverein zählt rund 75 aktive Mitglieder im Alter zwischen fünf und 30 Jahren und feierte im Vorjahr sein 60jähriges Bestandsjubiläum. Obmann ist Siegfried Tröbacher. Der Landeshauptmann zeigte sich über die Feier beeindruckt und dankte für die intensive Kultur- und Brauchtumspflege. Hier funktioniere das Dorfleben bestens, es gebe viel Miteinander und Zusammenhalt, so Dörfler. Auch Bürgermeisterin Marialuise Mittermüller kam und erfreute sich an der Feier.

„In den letzten Jahren gab es hier viel zu tun, jetzt wird der letzte Abschnitt in Angriff genommen“, sagte Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler beim Spatenstich für den Ausbau der Köstenberger Straße im Bereich Oberwinklern bei Velden. Diese vormalige Gemeindestraße war 2004 in das Landesstraßennetz übernommen worden und musste auf Grund ihres desolaten Zustands generalsaniert werden. Die Bauvorbereitungen seien jetzt so weit, dass dann im Frühjahr der allerletzte Abschnitt in Angriff genommen werden könne, so der Verkehrsreferent.


REGIONALES

2. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 11

Da Tschriasche sagt:

„Es bleibt weiter hinterm siebenten Berg, der Auer jetzt, der siebente Zwerg!“

Eine Floßfahrt die ist lustig eine Floßfahrt die ist schön! Unter diesem Motto stand der Ausflug der BlueBiker (Motorradclub des RFW Kärnten) am 26. Juni! Von der Steinernen Brücke in Klagenfurt ging es direkt nach Lavamünd, wo ca. 1 km vor der slowenischen Grenze der Zustieg zur Floßfahrt war. Flusslandschaft aus einer ganz anderen Perspektive, sanftes langsames Gleiten im Wasser. Zehn Meter lang, 15 Meter breit und 40 Tonnen schwer ist das Floß des St. Georgener Vereines „Kraftholz“. Es ging von Lavamünd nach Unterdrauburg/Dravograd. Mit Hilfe zweier Motoren ging es zurück zum Ausgangspunkt. Dauer der Floßfahrt ca. 4 Stunden. Ein lustiges und spannendes Abenteuer für jung und alt! Mit dem Help-Bus tourt Landesrat Mag. Christian Ragger seit 28. Juni durch Kärnten. Seinen ersten „Sprechtag auf Rädern“ hielt der Sozial- und Wohnbaureferent im Bezirk Hermagor ab. Herzlich Empfangen wurde Ragger mit seinem Team von Stadtrat Franz Wiedenig und Bezirkgeschäftsführer Gunter Kalt.

Die Kärntner Nachrichten jetzt im Abo!

Die Freiwillige Feuerwehr St.Paul feierte Anfang Juni im Rahmen ihres alljährlichen Feuerwehrfestes die Segnung ihres neuen Löschfahrzeuges. Im Zuge dessen sicherte LHStv. DI Uwe Scheuch eine finanzielle Unterstützung zu. Im Anschluss an die diesjährige Einsatzübung im Schwimmbad St.Paul überreichten eine Abordnung der Freiheitlichen Ortsgruppe St.Paul-Granitztal dem Ortsfeuerwehrkommandanten Gerald Sulzer und seinem Team einen Gutschein von LHStv. DI Uwe Scheuch. Im Bild die Feuerwehr St.Paul mit KR Gemeindevorständin Rosemarie Schein, Gemeinderat Josef Hasenbichler und Gemeinderat Mag. Kerstin Maier.

Vergangene Woche lud Landtagspräsident Josef Lobnig zum „Tag der Offenen Tür“. Das Team des Freiheitlichen Landtagsklubs hieß Jung und Alt willkommen!


12 KärntnerNachrichten I 2. Juli 2010

LESERBRIEFE

Kooperation FPÖ/FPK

Kulturstadt Villach Wie kürzlich aus einigen Medien zu entnehmen war, hat der Villacher Gemeinderat bei ihrer Sitzung zwei interessante Kulturförderungen genehmigt, mit der Zustimmung der SPÖ, ÖVP und Grünen. Es freuen sich der Bosnische Kulturverein über 30.000 Euro für ihr Vereinshaus und der Tschetschenische Kulturverein über 3.000 Euro. Im Vergleich bekommen Villacher Traditionsver-

eine mit mehreren hundert Mitgliedern le-diglich 200 Euro für ein Vereinsjahr und andere Vereine warten noch auf eine Antwort ihres Ansuchens. Scheinbar sind der Villacher Politik heimische Kulturvereine nicht wichtig. Danke an: SPÖ, ÖVP und die Grünen!. Martin Kucher Villach

Haiders Ansehen missbraucht! Wenn in der Steiermark gewählt wird, weilt Jörg Haider bereits zwei Jahre lang nicht mehr unter uns. Das ist dem BZÖ-Wahlkämpfer Gerald Grosz offensichtlich ziemlich egal. Er wirbt im Namen des verstorbenen Landeshauptmannes um Stimmen, koste es was es wolle. Sich mit Jörg Haider auf Plakaten zu positionieren oder Ehrungen mit Haider-Münzen durchzuführen ist mehr als pietätlos. Kann man diesem Treiben, denn keinen Riegel vorschieben? Zraunig Aloisia Feldkirchen

BZÖ mutiert zu Liberalem Forum Die Kärntner, die dem BZÖ in Kärnten - das ja in Wirklichkeit erst heuer gegründet wurde, weil die Freiheitlichen in Kärnten ihren Namen nie geändert haben - beigetreten sind, haben sich ganz schön blenden lassen. Denn von einer Politik a la Haider ist nichts mehr übrig geblieben.

Das FPK wird zwar derzeit noch geprügelt, weil sie die BZÖ Linie nicht mehr mittragen wollte. Viele haben aber schon begriffen, dass Uwe Scheuch mit seinen Kollegen in Regierung und Landtag das einzig richtige getan hat, in dem er dem BZÖ den Rücken gekehrt hat.“

In der Presse vom 25. Juni ist zu lesen: „Josef Bucher pocht darauf, dass das BZÖ jene Partei des liberalen Lagers sei, die am ehesten eine Zukunftschance habe.

Christine Schneider Seeboden

Seit 16. Dezember wurde LHStv. Uwe Scheuch medial geprügelt, weil er die Kooperation mit der FPÖ zustande gebracht hat. Logisch, denn damit erwächst den Roten und Schwarzen ein mächtiger Gegner und auch in Kärnten selbst können die Freiheitlichen mit der Unterstützung aus Wien punkten. Das ist dem politischen Gegner natürlich alles andere als recht. Und jenen, die ihm Verrat am BZÖ vorwerfen, sei gesagt: Wer sich mit den Liberalen a la Heide Schmidt ins Bett legt, wie

„Rotes“ Kreuz Egal, wo Sozialisten am Werk sind, geht ihnen das Geld aus. Egal ob vor Jahren beim Konsum oder dem AKH, bei der BAWAG oder jetzt beim Roten Kreuz, Sozialisten können mit Geld nicht umgehen. Wieso jammert Ambrozy, dass er mit dem vorhandenen Geld nicht auskommt, obwohl erst vor 3 Jahren das Budget massiv aufgefettet wurde? Vielleicht, weil er lieber bei Society-Events als Ex-Polit-Möchtegern-Star glänzt, anstatt neue Sponsoren für das Rote Kreuz zu bringen?

Seppi Bucher, der hat wohl jeden Anspruch verwirkt, freiheitliche Politik machen zu dürfen. Bucher, der in der ÖVP groß geworden ist, auf einem FPÖ-Ticket in den Nationalrat kam, dann ein Oranger wurde und jetzt gern mit dem Liberalen zusammen wäre, kann wohl schon als Wendehals bezeichnet werden. Von freiheitlicher Politik ist weit und breit nichts mehr zu sehen. Christoph Staudacher Spittal/Drau

Deutsch-Zwang an Schulen Wir leben in Österreich und hier wird deutsch gesprochen. Zur besseren Integration, sollte dem wohl Rechung getragen werden. Daher unterstütze ich auch die Regelung der Salzburger Schule, dass Deutsch auch in den Pausen verpflichtend gesprochen werden muss. Man sollte den Kärntner Bildungsreferenten, der sich die Übernahme dieser Regelung auch in Kärnten vorstellen kann, dabei unterstützen.

Schade, denn das Rettungswesen wäre es wert, von einem fähigeren Präsidenten geführt zu werden.

Wenn ich höre, wie schwach Migrantenkinder heutzutage Deutsch sprechen, wundert es mich, dass diese Vorschrift nicht bundesweit kommt.

Gabriel Fischer Moosburg

Heidtraud Waldner Villach

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


2. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Eine Prämie fürs Gewinnen: Zahlenlotto „1-90“ erhöht jeden Gewinn um 50 Prozent ürs Gewinnen belohnt werden? Wo es das gibt? Bei Zahlenlotto „1–90“, in den Prämienrunden - drei Wochen lang.

den alle Gewinne um 50 Prozent erhöht.

Mehr gewinnen kann man jetzt wieder bei Zahlenlotto. Die Gewinn-Prämie beträgt 50 Prozent, die Prämienrunden finden bis 3. Juli 2010, statt. Egal, welche Spielart man wählt, es wer-

Bei Zahlenlotto werden dreimal wöchentlich, Dienstag, Donnerstag und Samstag, fünf aus 90 Zahlen gezogen. Bei der Spielart „Extrakt“ muss die gesetzte Zahl unter den fünf Gezogenen sein,

F

Sieben Chancen auf einen Gewinn

Mega Brieflos mit Mega Gewinn: Bis zu 250.000,Euro aufreißen! eim Mega Brieflos kann sich ein Aufriss mit einer Viertelmillion Euro bezahlt machen. Das Mega Brieflos besticht nicht nur durch ein größeres Format, sondern hauptsächlich durch die Mega Hauptgewinne von zweimal 250.000,- Euro. Und zusätzlich gibt es 100 Philharmoniker Goldmünzen zu gewinnen.

B

Die Mega Brieflos Serie besteht aus 4 Millionen Losen. Neben den zwei Hauptgewinnen gibt es noch rund 1,7 Millionen weitere Gewinne von 2,- Euro bis 25.000,Euro. Mit von der Partie sind diesmal auch 100 Philharmoniker Goldmünzen, die es zu gewinnen gibt. Die Ausschüttungsquote liegt bei 55,99 Prozent.

SOMMERFEST am A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan

Das A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St.Veit/Glan lädt die Bevölkerung Mittelkärntens und darüber hinaus zum Sommerfest ein und dankt für Ihr Vertrauen.

Samstag, 3. Juli 2010 ab 11.45 Uhr im Patientengarten des Krankenhauses Spitalgasse 26, 9300 St. Veit/Glan Programm: Eröffnung Vorstellung und Infostände der Abteilungen des Hauses Kulinarische Köstlichkeiten Musikalische Umrahmung Eintritt frei • Auf Ihr Kommen freut sich die Kollegiale Führung

bei „Ruf“ muss die gesetzte Zahl als Erste gezogen werden. Die weiteren Spielarten sind: „Ambo“ – man setzt zwei Zahlen und gewinnt, wenn beide unter den fünf Gezogenen sind. „Terno“ man setzt drei Zahlen und gewinnt, wenn alle drei unter den fünf Gezogenen sind. „Ambo-Terno 3“, „Ambo-Terno 4“ und „AmboTerno 5“ – man setzt drei,

vier bzw. fünf Zahlen und gewinnt ab zwei Richtigen.

G E W E R B L I C H E A NG E B O T E Vollbiologische Kläranlagen (Delphin), Pflanzenkläranlagen, alle Größen, Eigen-/Firmenbau, Wartung, Reparaturen (Fremdanlagen), Ersatzteillieferungen, FREIBERG UMWELTTECHNIK GMBH 0664/1612177; freiberg-umwelttechnik@hotmail.com

Die Kärntner Nachrichten immer schon donnerstags: www.abc-werbeagentur.at

Ziehung vom Mi., 23. 6. 2010

06459 Ziehung vom Do., 24. 6. 2010

94422 Ziehung vom Fr., 25. 6. 2010

28056 Ziehung vom Sa., 26. 6. 2010

98905 Ziehung vom Mo., 28. 6. 2010

85374 Ziehung vom Di., 29. 6. 2010

80514

VO R S C H AU 26. Runde 2010 1: SV Salzburg– Dinamo Bukarest 2: Austria Wien– Maccabi Haifa 3: Rapid Wien– Bansky Bystrica 4: SC Wr. Neustadt– FC ETO Györ 5: LASK Linz– Jahn Regensburg 6: SV Mattersburg– Haladas Szombathely 7: Lilleström SK– Valerenga Oslo 8: Viking Stavanger– Odd Grenland 9: Tromsö IL– Aalesunds FK 10: Haugesund– Star Kristiansand 11: Kongsvinger– Brann Bergen 12: Honefoss– Strömsgodset Spiel 1-4 TOTO-Torwette

1

1

X

1

1

1

X

1

1

X

1

X

X

1

1

1

X

1

2

1

2

2

X

X


14 KärntnerNachrichten I 2. Juli 2010

GRILLZEIT

NORDSEE bietet Fisch für das sommerliche Grillvergnügen rillen – sommerlicher Freizeitspaß und kulinarisches Vergnügen für Balkon, Terrasse und natürlich Garten oder Picknick. Dabei denken die ÖsterreicherInnen immer noch in erster Linie an Fleisch und Würstchen. Bei NORDSEE will man in der Grillsaison 2010 erstmals den „Spieß“ umdrehen: Denn auch Fisch eignet sich hervorragend zum Grillen und ist eine perfekte Alternative zu Fleisch und Gemüse am Rost!

G

„Fisch am Grill ist eine hochwertige Ergänzung zu diversen Fleisch- und Gemüsesorten am Grill und eine willkommene kulinarische Abwechslung für die heimischen GrillmeisterInnen,“ ist Robert Jung, Country Manager von NORDSEE Österreich überzeugt. „Als Österreichs Fischhändler Nummer eins wollen wir diesen Markt weiter ausbauen. Ab 21. Juni präsentieren wir daher in unseren NORDSEE Meeresbuffets eigene „Grillwelten“, in denen wir unseren Kunden die zum Grillen besonders geeigneten Fische verstärkt vorstellen werden.“ Raffiniert gewickelte Fischfilets im Buchenspan oder Bananenblatt: Neu bei NORDSEE sind die offenen Fischspezialitäten für den Grill: Durch das schonende Garen in der Hülle erhalten die gerollten Köstlichkeiten ihr besonderes Aroma. Die Hülle wird durch einen kleinen Holzspan fixiert und gibt ihre feinen Aromen während des Grillens an das Filet ab. Nach der Zube-

reitung wird der Fisch einfach aus dem Blatt gerollt. NORDSEE bietet zur Auswahl das Lachsfilet (um E 2,99 / 100g) und Pangasiusfilet im Buchenspan (E 1,99 / 100g), sowie das Pangasiusfilet (E 1,99 / 100g) und Buntbarschfilet im Bananenblatt (E 2,49 / 100g). Regionale Geschmacksvielfalt für die österreichischen Fischliebhaber: Aus den heimischen Gewässern bzw. aus österreichischer Fischzucht gefangene Fische, wie der Saibling aus unseren sauerstoffreichen Seen, oder die Bachforelle aus den kristallklaren Bergbächen, werden für ihre außerordentliche Qualität in der Gastronomie – und immer mehr auch an den heimischen Herden – geschätzt. NORDSEE bietet jetzt eine Auswahl dieser feinen heimischen Fische, wie zum Beispiel die beliebten Saiblinge und Forellen zum Mitnehmen oder gleich genießen an. Country Manager Robert Jungs Tipp für die „Grillage“: „Unsere Fische sind kulinarische Leckerbissen und ihre hervorragende Qualität entfalten sie am sommerlichen Grill am besten am Rost gegrillt oder auch in der

Alufolie gegart. Lieben Sie ihren Fisch im Ganzen, so empfehle ich die Forelle oder auch einen etwas kleineren Saibling als besondere Delikatesse!“ Weitere Fische die NORDSEE zum Grillen in Alufolie oder in der Fischzange empfiehlt sind der Wolfsbarsch, grillfertig mit Thymianzweig, mediterrane Goldbrassen grillfertig mit Kräutern, fix fertig geputzte Tintenfische, Lachsfilets oder die beliebten Thunfischsteaks in Sushi Qualität. Für Spieße besonders geeignet sind die grillfertigen Riesengarnelen oder gleich die fertigen Garnelenspieße (per Stück nur 2,- Euro). Diese frischen Fische von NORDSEE sind in allen NORDSEE Filialen mit Meeresbuffet Frischetheke erhältlich. Als besonderes „Zuckerl“ bietet NORDSEE allen KundInnen bei einem Einkauf ab 20,00 Euro die unverzichtbaren NORDSEE Fischgrillzangen gratis dazu (= 1 Packung enthält 2 Stück).

Fisch richtig grillen: So einfach geht’s: Ganz wichtig ist, dass der Fisch bis kurz vor dem Grillen gut gekühlt bleibt. Am besten legt man ihn in einer Schale auf Eis oder in einer Kühlbox griffbereit in die Nähe des Grills. Die geschuppten und ausgenommenen Fische können gut geölt im Ganzen auf den Rost gelegt und sollten regelmäßig gewendet werden. Empfindliche Filets oder aber auch ganze Fischstücke, die leicht zerfallen, sollten in einem Stück in Alufolie auf den Rost gegeben werden. Echte Geschmacksexplosionen garantieren in Alufolie gewickelte Filets oder ganze Fische, wenn Sie Kräuter, Gemüse und feine Gewürze hinzufügen. Durch das Garen in Folie wird das zarte Fleisch sehr saftig, und Kräuter, Gemüse und Gewürze behalten ihr volles Aroma. Alle Zutaten in die Mitte eines mit Olivenöl bestrichenen Stückes Alufolie legen. Seiten ca. 4 cm breit hoch falten. Noch einmal richtig zufalten, sodass nichts auslaufen kann, und dann auf den Grill legen. Achtung: Fisch gart schneller als Wurst und Steaks und kann bei zu langer Grillzeit und zu hohen Temperaturen leicht austrocknen, deshalb sollte man den Rost etwas höher hängen und den Fisch regelmäßig wenden. Die Grillzeit bewegt sich je nach Größe der Stücke zwischen 6-20 Minuten. Um zu sehen ob ein Fisch gar ist, sticht man mit einer Gabel hinein, schiebt das Fleisch auseinander. Wenn es innen kräftig weiß und nicht mehr durchscheinend ist, kann der Fisch vom Grill genommen und serviert werden.


2. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 15

VERANSTALTUNGEN

Eurogast und Kärntner Legro laden zum Kundenkirchtag Am Freitag, 9. Juli von 10 bis 17 Uhr im Legro-Abholmarkt in St. Veit, Lastenstrasse 28: Mit tollen Angeboten und sensationellem Villach-Bier-Kistenpreis!! Als langjähriger Partner der Eurogast Österreich hat die Kärntner Legro Ges.m.b.H. ihr Angebot ganz auf die Bedürfnisse der heimischen Gastronomie, Hotellerie und Großverbraucher abgestimmt. Die Kärntner Legro Ges.m.b.H hat ihren Sitz in Klagenfurt und betreibt auch in der Bezirksstadt St. Veit an der Glan einen Abholmarkt. Das besondere an diesem Markt ist, dass er nicht nur für die Gastronomie- und Großverbraucher, sondern für jedermann zugänglich ist. Von den ständig wechselnden Preishits und dem umfangreichen Sortiiment kann also jeder profitieren.

Abholmarkt St. Veit/Glan • Lastenstraße 28 • 9330 St. Veit Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 7.30-17 Uhr • Sa.: 7.30-12 Uhr

Geschäftsführer Mag. Erfried Feichter, Daniela Freyni, Christine Süssenbacher, Elke Steiner, Verkaufs- und Marketingleiter Reinhold Köstinger, Fililalleiterin Barbara Petschauer und Tanja Leitinger: Das Erfolgsteam der Kärntner Legro.

Klimastaffel 2010 in Kärnten: Mitradeln und Pellets abholen! Am 2. Juli den Öko-Brennstoff schung: Sie können den ökologischen in Villach mitnehmen und Brennstoff Holzpellets erleben und Pelletskaminofen gewinnen. mit nach Hause nehmen. In KrumHolzpellets passen gut zur Klimastaffel: Sie sind nachhaltig, aus Österreich und CO2-neutral. Daher unterstützt proPellets Austria die klimafreundliche Radtour durch Österreich, die am Freitag, 2. Juli, um 10:00 Uhr am Hans Gasser Platz in Villach Station machen wird. Dr. Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria: „Radeln Sie mit bei der Klimastaffel 2010. Das ist gut für das Klima und man bekommt auch noch ein kleines Geschenk für die kommende Heizsaison.“ Auf die Besucher der Klimastaffel wartet diesmal eine besondere Überra-

pendorf stellt die Firma Seppele einen kleinen Wintervorrat zum Mitnehmen zur Verfügung – solange der Vorrat reicht! Zusätzlich gibt es ein tolles Gewinnspiel, bei dem ein Pelletskaminofen der Firma RIKA als Hauptgewinn wartet. proPellets Austria ist der Verband der österreichischen Pelletwirtschaft und vertritt über 60 österreichische Unternehmen aus den Bereichen Pelletproduktion, Pellethandel, Herstellung von Heizkessel und der Zulieferindustrie. proPellets Austria ist Mitglied des Europäischen Biomasseverbands AEBIOM. www.propellets.at

Mit Rad und Pelli durch ganz Österreich: Die Klimastaffel auf Tour durch die Bundesländer.


16 KärntnerNachrichten I 2. Juli 2010

WIRTSCHAFT

CARLOVERS eröffnet neuen Standort in Klagenfurt - Autopflege der besonderen Art m 17. September eröffnet die Carlovers GmbH neben dem Rutar Center in Klagenfurt eines der innovativsten und modernsten Autowaschund Pflegecenter Österreichs. Diese Woche fand im Technologiepark Klagenfurt gemeinsam mit Finanzreferent LR Harald Dobernig und dem Klagenfurter Vizebürgermeister Albert

A

Gunzer die Vorstellung des Unternehmens statt. Bereits die erste Anlage, die 2008 in Graz entstand, wurde zu einem bahnbrechenden Erfolg. Sie zählt inzwischen mehr als 23.000 Stammkunden.

einbarung ist nicht notwendig. Verwendet werden moderne, hochtechnisierte Anlagen, die einen minimierten Wasserverbrauch aufweisen und auch zum Umweltschutz beitragen. Herzstück ist eine 50 Meter lange Waschstraße. Zu dem topmodernen Unternehmen Carlovers wird sich auch die bereits in Klagenfurt ansässige Firma CARMEN als Kleinschadenspezialist am Standort anschließen. Damit können Synergieeffekte genutzt werden, ab September steht damit eines der besten Gesamtangebote rund ums Auto zur Verfügung. Als Vertreter der Privatinvestoren der Firma Carlovers lobte Florian Costa von der Firma Costa Finanzconsulting GmbH die Unterstützung seitens des Landes, der EAK, des KWF und der Stadt Klagenfurt. Auch die CarloversGeschäftsführer Franz Fuchs und Manfred Kern nannten die wertvolle logistische Unterstützung seitens Kärntens als Hauptgrund für die Ansiedelung.

Hier einige Daten und Fakten von Carlovers: •Geschäftsführung: Manfred Kern, Franz Fuchs; Betriebsleitung: Manuel Tillian •19 Mitarbeiter •Vollautomatische Waschanlage nach dem neuesten Stand der Technik (Mikrofasermaterialien statt Bürsten, äußerst lackschonend) •Innenreinigungsband (Förderband zur effektiven Innenreinigung durch mind. 5 Mitarbeiter) •6 Spezialreinigungsplätze zur Intensivpflege und Komplettaufbereitung (zB Lederpflege, Hundehaar-, Flecken- od. Bauschuttrestentfernung etc.) •Gastronomie- und Lobbybereich inkl. Atrium-Gastgarten •6 Self-Service Saugplätze •offizielle Eröffnung: 17. September •Öffnungszeiten: Innenreinigung am Band: Mo - Sa: 08.00 Uhr - 17.00 Uhr •Waschstraßenbetrieb: Mo - Sa: 08.00 Uhr - 19.00 Uhr . So: 09.00 Uhr - 13.00 Uhr

Dobernig, der selbst voll hinter dem Projekt steht und zu dessen Umsetzung beigetragen hat, zeigte sich von dem hochmodernen und innovativen Betrieb von Carlovers begeistert. Am Standort Klagenfurt werden vom Unternehmen 4,5 Mio. Euro investiert und durch die Ansiedelung werden 20 neue Arbeitsplätze für die Kärntnerinnen und Kärntner entstehen. Das Leistungsspektrum auf dem rund 5.000 m2 großen Areal umfasst Innen-, Außen- sowie Komplettreinigung und wird durch ein gastronomisches Angebot abgerundet. Eine Terminver-

Heinrich Harrer Straße 3 (im unmittelbaren Bereich der Völkermarkterstr., gegenüber Cine City, neben Rutar-Center) 9020 Klagenfurt •+43 463 310655 • klagenfurt@carlovers.at • www.carlovers.at


2. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 17

WIRTSCHAFT

LH Dörfler bei Verkehrsfreigabe der generalsanierten Weströhre des Wolfsbergtunnels

Vom Sorgentunnel zum Sicherheitstunnel echtzeitig vor dem Einsetzen des Sommer-Reiseverkehrs ist der Wolfsbergtunnel auf der A 10 Tauernautobahn seit Mittwoch dieser Woche wieder ohne Behinderungen befahrbar. Nach aufwändigen Sanierungsarbeiten erfolgte diese Woche die symbolische Verkehrsfreigabe durch Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler sowie Vertreter der Asfinag und der Baufirmen. Die Röhre der Richtungsfahrbahn Villach wurde generalsaniert und sowohl baulich als auch sicherheitstechnisch auf den letzten Stand der Technik gebracht. Nach der Baupause in den verkehrsstarken Sommermonaten beginnt am 14. September die Sanierung der Röhre in Richtung Salzburg. Diese Arbeiten sollen am 1. März 2011 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 25,4 Millionen Euro.

R

„Vom Sorgentunnel zum Sicherheitstunnel“, so kommentierte der Landeshauptmann die umfassende Sanierung. Er erinnerte daran, dass die 35 Jahre alte Weströhre des Wolfsbergtunnels

Strahlende Gesichter bei der Verkehrsfreigabe der Weströhre des Wolfsbergtunnels: v.l.n.r. Autobahnpolizei-Kommandant Rudolf Naschenweng, ASFINAG-Projektleiter Ing. Hannes Köberl, Arno Piko (ASFINAG), LH Gerhard Dörfler und SSB-Bau-Chef Hans Günther Winkler. im europäischen Sicherheitstest sehr schlechte Bewertungen erhalten hatte. Neben dem wichtigen Sicherheitsaspekt sei die Sanierung aber auch ein Impuls für den Wirtschaftsstandort Kärnten und den Arbeitsmarkt. Asf inag-Projektleiter Hannes Köberl sagte, dass trotz der aufwändigen Ar-

beiten alle Termine eingehalten werden konnten. Die ARGE aus der SSB Bau GmbH aus Feistritz/Drau und der Berger Bau aus Passau habe die Sanierung zur größten Zufriedenheit durchgeführt und es habe keinen einzigen Unfall gegeben. Köberl erklärte, dass die Innenschale der Weströhre komplett abgetragen und neu hergestellt wurde. Auch die Betonfahrbahn im Tunnel wurde erneuert. Die Aufrüstung im sicherheitstechnischen Bereich umfasste den Neubau der Löschwasserleitung sowie zusätzliche Notruf- und Feuerlöschnischen. Neben diesen Arbeiten wurden auch die Freilandbereiche rund um den Tunnel – darunter drei Brücken –

komplett erneuert. Etwa 70 Arbeitnehmer waren dafür über ein Jahr lang im Einsatz. Nächster Schritt ist nach der Baupause die Sanierung der 20 Jahre alten Oströhre. Deren Bausubstanz ist laut Asfinag größtenteils in Ordnung. Daher müssen nur kleinere Sanierungsarbeiten und die sicherheitstechnische Aufrüstung vorgenommen werden. Bei der Verkehrsfreigabe waren auch Arno Piko und Robert Schnabl von der Asfinag, Hans Günther Winkler und René Götte von SSB Bau, Polier Norbert Pirker, der frühere Verkehrsminister Mathias Reichhold sowie Vertreter von Polizei und Kuratorium für Verkehrssicherheit anwesend. Infos unter office@ssb.co.at


18 KärntnerNachrichten I 2. Juli 2010

FREIZEIT

****Hotel Edelweiss Großarl: Lassen Sie sich verwöhnen! Länger gut aussehen nach einem Urlaub im 4-Sterne-Superior-Hotel Edelweiss Großarl. Kurz nach der Auszeit schleicht sich schon wieder ein Gefühl von Urlaubsreife ein? Damit es den Gästen des Hotels Edelweiss nicht so ergeht, arbeiten die Mitarbeiter des Edelweiss-Spa sowie der Beauty- und VitalResidenz nach Kräften an der Langzeitwirkung des Wohlbefindens. An kaum einem anderen Ort kann man auf so angenehme Weise untätig sein und sich verwöhnen lassen. Der Regeneration zuträglich sind neben den zarten Händen der Therapeuten auch Hightech-

aus dem Körper (30,- Euro), ein Hollywood-Import, der für Fitness und Bewegungsfreude sorgt. Die Übersäuerung durch Körpertoxine ver ursacht Erschöpfung, Verdauungsstörungen und Kopfschmerzen. Die Körperzellen werden bei der Anwendung entgiftet. Dadurch werden die Blutgefäße frei, die Muskeln locker, die

Qigong Eine Katze hat sieben Leben - wir leider nicht. Wir müssen sensibel mit unserer Lebensenergie haushalten. Mit Qigong-Übungen kann man im Edelweiss erlernen, seine Lebensenergie „Qi“ zu regulieren und zu stabilisieren. Qigong ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform, die in verschiedenen Seminaren vermittelt wird. Das dreitätige Grundseminar kostet zusätzlich zum Übernachtungspreis 285,Euro/Person, ein Link zu den Terminen ist auf der Homepage www.edelweiss-grossarl.com zu finden.

Yoga

Geräte und -produkte sowie moderne Behandlungsmethoden. Innere Balance und äußere Vollendung sind wohl die schönsten Souvenirs, die man aus diesem Urlaub mit nach Hause nimmt.

Angesagt Aktueller Renner ist das spezielle Detox-Fussbad zur Entfernung schädlicher Toxine

Fettzellen schrumpfen und die Abwehrkräfte jubeln. Höchst angenehm ist auch die 5-Kontinent-Massage mit wertvollen Lotionen aus Ozeanien, Shiatsu aus Asien, Lymphdrainage aus Europa, Microdermabrasion (Hautabschleifung) aus Amerika und Fussreflexzonen-Massage zu den Klängen afrikanischer Musik. Das 85minütige Paket ist für 138,- Euro buchbar.

Innere Ruhe und ein einzigartiges Körpergefühl vermitteln die Yogaübungen von Thomas Andexer und Lilli Hettegger. Auch hierbei wird die Lebensenergie stimuliert mit Tiefenentspannung, Atemübungen, Bewegungsabläufen, Körperhaltungen und Meditationsübungen. Das Schöne an Yoga: Jeder kann es erlernen und man nimmt verbesserte Vitalität und Gelassenheit mit nach Hause. Die neunzigminütigen Sitzungen

können für 10,- Euro nach Voranmeldung besucht werden.

Lebenswert Urlaub im Großarltal bedeutet auch Urlaub in einer großartigen Natur. Nicht zuletzt wegen dem „Tal der Almen“, den mächtigen Gebirgsflanken und der Bergluft ist die Erholung im Hotel Edelweiss so umfassend. In den Lebens-WertSeminaren bis 26.09.2010 trainiert man mit dem, was die Natur zur Verfügung stellt. Auf der Grundlage von Sportwissenschaft, Mentaltraining und Zeitmanagement wird mit natürlichen Gegenständen und in der Natur gearbeitet. Die Wochenendseminare von freitags bis sonntags kosten inkl. zwei Übernachtungen und Verwöhn-Halbpension 749,- Euro/Person. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Mehr Informationen: Hotel Edelweiss Familie Hettegger Unterberg 83, 5611 Großarl Telefon +43-(0)6414-300-0 www.edelweiss-grossarl.com info@edelweiss-grossarl.com


2. Juli 2010 I KärntnerNachrichten 19

GESUNDHEIT

LKH Laas wurde erfolgreich KTQ-zertifiziert em LKH Laas wurde diese Woche das KTQZertifikat im Rahmen eines Festaktes verliehen. KTQ steht für „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ und ist das führende, modernste und erfolgreichste Zertifizierungsverfahren für das Gesundheitswesen im deutschsprachigen Raum.

D

„Diese Auszeichnung ist der Lohn für die hervorragende Arbeit, die das LKH Laas mit all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leistet“, sagte Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LHStv. Kaiser bei der Zertifikatsübergabe. Im Rahmen der KTQ-Zertifizierung wurde das LKH Laas nach mehrmonatiger intensiver Vorbereitungszeit in allen Bereichen des Krankenhauses von der TÜV Austria mit drei

Fachexperten aus Medizin, Pflege und Wirtschaft durchleuchtet. „Durch die umfassende Beurteilung der Stärken und Verbesserungspotentiale kann die Qualität im LKH Laas in den nächsten Jahren zum Nutzen unserer Patienten kontinuierlich weiterentwickelt werden. So kön-

nen wir Patientenversorgung auf qualitativ hohem Niveau transparent anbieten“, ist sich auch das Direktorium mit dem kaufmännischen Direktor Gebhard Schmied, dem medizinischen Direktor Johannes Hörmann und Pflegedirektor Bernhard Rauter einig. In den letzten Jahren hat sich das LKH Laas vor allem

im Bereich der Herz-Kreislauf-Behandlung einen hervorragenden Namen erarbeitet. Bei der Verleihung war auch KABEG-Chefin Frau Ines Manegold anwesend und gratulierte dem LKH Laas für diese hohe Auszeichnung. Infos unter: www.lkh-laas.at

Die neue Radiologie am Elisabethinen-Spital: High Tech trifft Menschlichkeit n den letzten beiden Jahren wurde das Zentralröntgen im Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt umgestaltet und neu ausgestattet. Die neuen High Tech-Geräte bringen sowohl den Patienten als auch den Mitarbeitern eine Vielzahl an Vorteilen. „Es freut mich sehr, dass das Elisabethinen-Krankenhaus ab sofort über ein hochmodernes Radiologisches Institut verfügt und damit voll digitalisiert ist“, erklärt der Geschäftsführer des Krankenhauses Mag. Michael Steiner. Zum Umbau der Abteilung gewährte der Kärntner Gesundheitsfonds dem Krankenhaus Investitionszuschüsse von 477.400 Euro. Landesrat Dr. Peter Kaiser dazu: „Das Krankenhaus der Elisabethinen ist aus der Gesundheitsversorgung der Kärntner Bevölkerung ebenso wenig wegzudenken, wie eines der anderen Krankenhäuser. Mit der neuen Radiologie und der damit einhergehenden Digitalisierung haben

I

wir einen für Patientinnen und Patienten ebenso wie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtigen Schritt gesetzt, um den Krankenhausstandort weiter abzusichern“. Rasche, strahlungsarme Untersuchungsmethoden: Für die Abteilungen des ElisabethinenKrankenhauses ist die Digitalisierung der Radiologie ein großer Vorteil: „An sämtlichen Arbeitsplätzen und in allen Abteilungen stehen die Röntgenbilder nun per Monitor digital zur Verfügung. Auch die Archivierung erfolgt

elektronisch“, führt Krankenhaus-Geschäftsführer Steiner aus. Aber nicht nur die Abteilungen, sondern vor allem die Patientinnen und Patienten profitieren von den Neuerungen. „Durch die neuen Röntgengeräte und die Umgestaltung der Räumlichkeiten wird die Strahlenbelastung für die Patienten gesenkt“, so Prim. Dr. Helmut Weiss, Leiter der Abteilung für Radiologie am Elisabethinen-Krankenhaus. Auch beim Computertomograph gibt es Verbesserungen: „Die Untersuchungszeiten wurden bei gleichzeitiger Verbesserung der Bildqualität massiv verringert, da in einem Umlauf des Tomographen nun 16 Schnittbilder generiert werden können.“


20 KärntnerNachrichten I 2. Juli 2010

VERANSTALTUNGEN

Seminar „Rauchfrei in fünf Stunden“ in Villach Die „Plattform rauchfreie Gemeinde“ bietet am 11. Juli 2010 um 10.00 Uhr im Hotel Goldenes Lamm, Hauptplatz 1, 9500 Villach ein fünfstündiges Seminar „Rauchfrei in 5 Stunden - ohne Entzugserscheinungen oder Gewichtsproblemen“ an. Seminarleitung: Alois Anichhofer. Das Seminar ist für werdende und stillende Mütter sowie für alle Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr kostenlos.

Anmeldeschluss: „3 Tage vor Termin bzw. solange freie Plätze verfügbar sind“ Anmeldung und weitere Infos unter der kostenfreien Tel.-Nr.: 0800 - 21 00 23 120 Jahre Koschat Hamat Viktring: Gratulation von Bgm. Christian Scheider er Gemischte Chor Koschat Hamat Viktring feierte am Wochenende mit einem Festkonzert im Konzerthaus das 120-Jahr-Jubiläum. Unter den rund 800 Gästen war auch Bürgermeister Christian Scheider, der den Sängerinnen und Sängern recht herzlich gratulierte und an Obfrau Sabine Dörflinger ein Geschenk der Stadt

D

übergab: Nämlich die Karten für eine Schiffsrundfahrt am Wörthersee für alle Mitglieder des Chors. Der Gemischte Chor Koschat Hamat hat rund 30 Mitglieder, Chorleiter ist Leopold Merwa. Der Chor wurde 1890 vom Komponisten Thomas Koschat und einigen weiteren Sängern gegründet.

Bürgermeister Scheider übergibt an Obfrau Dörflinger die Karten für die Wörthersee Schifffahrt.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook