KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 23 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 11. Juni 2010
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6
Das Bürgerbüro feiert Geburtstag!
Strengere Regeln für Asylwerber: Kärnten bekommt ein neues Grundversorgungsgesetz!
Scharfe Kritik an der Bundesregierung: Die SPÖ plant einen Kahlschlag bei Spitälern, Kärnten protestiert!
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THEMA DER WOCHE
10 Jahre Bürgerbüro - ein Fallschirm für Hilfesuchende Die Servicestelle des Landes Kärnten – zehn Jahre im Dienste der Bevölkerung
Vor zehn Jahren, genau am 16. Juni 2000, wurde das Bürgerbüro im Landesregierungsgebäude in Klagenfurt von Landeshauptmann Jörg Haider seiner Bestimmung übergeben. Über 100.000 Kärntnerinnen und Kärntnern konnte seitdem bei den verschiedensten Problemen rasch und unbürokratisch geholfen werden. Auch Sonderaktionen, wie die Auszahlung von Teuerungsausgleich und Müttergeld oder der kostenlose Zinscheck, wurden über das kompetente Team abgewikkelt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Finanzlandesrat Harald Dobernig und Bürgerbüro-Leiter Siegfried Wuzella zogen kürzlich Bilanz über zehn Jahre im Dienste der Bevölkerung.
Hilfsbereit Landeshauptmann Gerhard Dörfler vergleicht seine Servicestelle mit einem
Fallschirm, der hilfesuchende Menschen auffängt. Er bezeichnet es auch als soziale Visitenkarte des Landes. „Ich bin stolz, Chef dieses Büros zu sein.“ Es war Jörg Haider, der das Regierungsgebäude für die Bürger geöffnet hat. Auch für Gerhard Dörfler ist es wichtig, die Begegnung und das persönliche Gespräch mit den Menschen zu suchen. Er verweist darauf, dass wegen des großen Bedarfs auch Außenstellen in Villach und Spittal eingerichtet wurden. Der besondere Dank des Landeshauptmannes gilt dem Team um Leiter Wuzella. Das Bürgerbüro behandelt Hilfesuchende mit Respekt und Würde, bringe in seine oft schwierige und emotionelle Arbeit tiefe Menschlichkeit ein. Den Leiter des Bürgerbüros, Wuzella, bezeichnet Dörfler als „Marathonläufer des
Problemlösens“.
„In der Zeit der ’roten Zwangsherrschaft’ erinnerte das Regierungs gebäude eher an ein Hochsicherheitsgefängnis!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler Zitat Wuzella hervorheben: „Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat immer ein besonderes Ohr für die Menschen, Herz und Kondition sowie eine Hartnäckigkeit des Nichtaufgebens“, Siegfried Wuzella
Verlässlich. Dobernig betont, dass das Bürgerbüro keine Parteifarben kennt - hier werde
allen geholfen. Für ihn prägt das Bürgerbüro ganz besonders die soziale Politik des Landes. Dobernig war als langjähriger Büroleiter von Jörg Haider auch für das Bürgerbüro zuständig. Jetzt greift er auf das Team bei Sonderaktionen wie den Teuerungsausgleich zurück. Bei diesem geht es nicht nur um den ausbezahlten Hunderter, betont Dobernig. „Die Menschen suchen auch das persönliche Gespräch mit uns und tragen ihre Probleme an uns heran.“
„Das Team um Siegfried Wuzella hilft immer schnell und unbürokratisch“ Landesrat Harald Dobernig „Hilfsbereit, verlässlich, freundlich“, lautet das Motto des Bürgerbüros, wel-
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THEMA DER WOCHE
Ihr Weg zum Bürgerbüro! Das Bürgerbüro des Landeshauptmannes befindet sich im Gebäude der Landesregierung am Arnulf-platz 1 in Klagenfurt. Telefonisch über die kostenlose Hotline 0800 201 210 erreichbar, ches mittlerweile zu einer fixen Institution in Kärnten geworden ist. Die Kärntnerinnen und Kärntner berichten sich gegenseitig davon, die Mundpropaganda funktioniert.
Hervorragende Bilanz Wuzella verweist auf die große Bandbreite bei den Rat- und Hilfesuchenden. „Es geht um schwere Schicksalsschläge, Krankheitsfälle, Menschen die Arbeit oder Wohnung verloren haben, bis hin zu juristischen Problemen“, so Wuzella. Ihm persönlich sei es vor allem ein Anliegen, Menschen mit Beeinträchtigungen zu unterstützen. Der Teuerungs-
ausgleich, eine Unterstützung der Ärmsten im Land entwickelte sich zur humanitären Großhilfe. 2007/08 gab es 20.701 Anträge, 2008/09 waren es 25.600 und 2009/10 waren es 18.883, davon über 13.000 Barauszahlungen. Für das Kärntner Müttergeld gab es heuer 2.187 Bezieherinnen. Im Rahmen der Kärntner Brennholzaktion gab es 282 Anträge zwischen Oktober und Dezember 2009. Ebenfalls bereits abgewickelt hat das Team die Förderaktionen für Sicherheitsschlösser und Alarmanlagen sowie den kostenlosen Zins-Check.
per E-Mail unter: lh.buergerbuero@ktn.gv.at. Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 17.00 Uhr, Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr. Villach: Meister Friedrich Straße 3 (neben der Bezirkshauptmannschaft). Geöffnet von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 08.00 bis 13.00 Uhr. Spittal: Tiroler Straße 16 jeden zweiten Dienstag im Monat von 12.00 bis 18.00 Uhr.
Für Hilfesuchende erreicht: Beispiele aus der Arbeit des Bürgerbüros Teure Therapie ermöglicht: Auf dringendes Anraten der Ärzte bedurfte der beeinträchtigte Sohn einer Kärntner Familie zumindest zweimal im Jahr einer kostenintensiven Spezialtherapie. Obwohl der Familienvater über ein geregeltes Einkommen verfügt, war es für die Familie unmöglich, die Kosten für die Therapie zur Gänze aus eigenen Mitteln aufzubringen. Die Familie wandte sich an Herrn Landeshauptmann Gerhard Dörfler und hat dieser über sein Bürger-Büro gemeinsam mit anderen Organisationen und der GKK geholfen.
Familie vor Delogierung bewahrt:
Immer im Dienst: Ing. Siegfried Wuzella und sein Team nehmen sich der Probleme von Bürgern an. Herzlichkeit und das Hineinfühlen in die Lage von Betroffenen ist das Erfolgsgeheimnis des Bürgerbüros.
Bedingt durch die unvorhergesehene Arbeitslosigkeit der Mutter war es für eine 7-köpfige Familie nicht mehr möglich, die monatlichen Fixkosten zu bestreiten. Wegen der Mietrückstände drohte der Familie bereits die Delogierung. Diese konnte jedoch durch eine Unterstützung des Landeshauptmannes sowie aufgrund der guten Kooperation mit der Wohnungsgenossenschaft verhindert werden.
Nach Arbeitsunfall im Wachkoma – Hilfe für Familie Eine Familie aus dem Südkärntner Raum hat sich mit der Bitte um Hilfe an Herrn Landeshauptmann gewandt. Der Familienvater liegt seit einem schweren Arbeitsunfall im Wachkoma. Zusätzlich zum schweren Schicksalsschlag kamen auch die finanziellen Belastungen. Die Situation konnte zumindest finanziell durch eine Zuwendung des Landeshauptmannes ein wenig erleichtert werden.
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HINTERGRUND
Projekt Windpark Petzen wird weiter geprüft! LHStv. Uwe Scheuch: Kritische Bereiche durch Naturschutzbeirat näher betrachtet Im Rahmen des Naturschutzbeirates wurde den Beiratsmitgliedern das Projekt Windpark Petzen vorgestellt und gemeinsam mit den Projektwerbern diskutiert. „Aus naturschutzfachlicher und -rechtlicher Sicht ist die Stimmung grundsätzlich positiv. Allerdings muss man die zweifelsfrei vorhan-
denen kritischen Bereiche des Projektes näher beleuchten. Erstens befindet sich der geplante Windpark in der alpinen Zone und zweitens grenzt auf slowenischer Seite ein Natura 2000Vogelschutzgebiet an.
planungsreferent Uwe Scheuch.
LHStv.
Außerdem muss auf das Landschaftsbild Rücksicht genommen werden“, so Naturschutz- und Raum-
„Weitere Untersuchungen werden nun in Auftrag gegeben, eine Untersuchung über zwei Vegetati-
Der Naturschutzbeirat wird nun das Projekt weiter begleiten und die sensiblen Bereiche näher betrachten und prüfen.
onsperioden wäre wünschenswert um optimale Unter such ungs ergebnisse zu erzielen. Wenn alle Gutachten vorhanden sind, wird sich der Naturschutzbeirat er neut mit dem Windpark Petzen beschäftigen. Sollten alle Ergebnisse positiv ausfallen könnte der Park im nächsten bzw. übernächsten Jahr realisiert werden“, erklärt Scheuch.
Auch in der Pilzsaison verantwortungsvoll mit der Natur umgehen! LHStv. Uwe Scheuch: Pilzsaison beginnt am 15. Juni! Am 15. Juni ist es wieder soweit – in Kärnten beginnt die „SchwammerlZeit“ und viele freuen sich schon auf kulinarische Genüsse und auf die Suche dieser besonderen Waldbewohner. In den letzten Jahren hat der Sammeldruck auf unsere Speisepilze stark zugenommen und so zu einem Rückgang des Pilzvorkommens geführt. „Um unsere zahlreichen heimischen Pilzsorten auch für die nächsten Generationen zu erhalten, appelliere ich an alle Pilzsammler, das Sammeln mit Vernunft und Respekt vor der Natur zu betreiben“, ruft Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch auf.
Regeln beachten Dazu gilt, es einige Regeln
gemäß der Pilzschutzverordnung einzuhalten. Gesammelt werden dürfen nur oberirdische Teile zwischen 15. Juni und 30. September von 7 bis 18 Uhr. Pro Person und Tag sind 2 kg Pilze erlaubt, welche am Fundort gesäubert werden sollen. „Nicht erlaubt ist das Sammeln von Pilzen in Naturschutzgebieten und in den Kernzonen des Nationalparks, das Sammeln vollkommen geschützter Pilzarten in ganz Kärnten, das Sammeln von Pilzen unter 2 cm Größe, organisierte Veranstaltungen zum Sammeln von Pilzen, der Transport von mehr als 2 kg Wildpilzen pro Person und die Verwendung von Rechen, Harken oder anderen Sammelgeräten. Verstöße gegen die geltende Pilzschutzverordnung wer-
den mit Strafen bis zu 3.630 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 7.260 Euro geahndet“, macht der Naturschutzreferent aufmerksam.
Kontrolle durch Bergwacht Für den Vollzug der gesamten Pilzschutzverordnung ist die Kärntner Bergwacht zuständig. „Die Kärntner Bergwacht ist befugt, Personen anzuhalten und auf deren Identität zu prüfen. Zum Zweck der Vorführung vor die Behörden dürfen angehaltene Personen auch festgenommen werden, Gegenstände dürfen in Beschlag genommen, Gepäckstücke und Fahrzeuge untersucht werden“, erklärt Johannes Leitner, Leiter der Berg-
wacht Kärnten. „Aus Rücksicht auf unsere Natur sollten wir keinen Raubbau betreiben. Jeder ist angehalten, für den Eigenbedarf zu sammeln – mit Respekt vor der Natur und den Waldtieren“, appelliert Naturschutzreferent Scheuch.
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HINTERGRUND
Neue Datenbank im Internet: Wohnungssuche leicht gemacht! Landesrat Ragger: Bevölkerung wird Möglichkeit geboten, sich per Internet eine gemeinnützige freie Wohnung zu suchen. Die Homepage www.ktn.gv.at/wohnung gibt die nötigen Auskünfte. Die Suche nach einer gemeinnützigen Wohnung wird in Kärnten zukünftig besonders leicht werden. Um die Wohnbauförderungsmittel noch gezielter und effizienter einsetzen zu können, wurde nämlich eine WohnungsnachfrageDatenbank des Landes Kärnten eingerichtet. Sie wurde von Wohnbaureferent Landesrat Christian Ragger gemeinsam mit Projektverantwortlichen Manfred Dworak präsentiert. Die Datenbank ermöglicht den Kärntnerinnen und Kärntnern, sich per Internet als wohnungssuchend zu melden und im virtuellen Wohnungsmarkt (Pläne, Fotos, etc.) eine freie gemeinnützige Wohnung zu suchen.
Wohnungsbedarf Nach den aufliegenden Wohnungsansuchen bei den Städten und Gemeinden sowie gemeinnützigen Wohnbauträgern liegt die Zahl der Wohnungssuchenden in Kärnten bei ca. 18.000. Dazu zählen zum Teil aber auch Personen, die zwar schon eine Wohnung haben, aber aus verschiedenen Gründen ihre Wohnsituation verändern wollen. Eine Studie von HansJoachim Bodenhöfer vom IHS Kärnten schätzt den aktuellen Bedarf in Kärnten auf 4.000 bis 6.000 Wohnungen. „Das hat uns dazu veran-
Sorgt für erschwinglichen Wohnraum in Kärnten: Landesrat Christian Ragger. lasst, diese Wohnungsnachfragedatenbank einzurichten. Mit ihr ist eine Kontrollmöglichkeit gegeben, wo und in welchem Umfang der Wohnungsbedarf und die Wohnungsnachfrage besteht. Dadurch soll eine bedarfsgerechte Förderung möglich sein“, erklärt Landesrat Ragger. Die Datenbank solle auch Ausgangspunkt bei der zukünftigen Erstellung der Wohnbauprogramme sein. Die gemeinnützigen Bauträger, Gemeinden und Städte sind daher aufgerufen, die Datenbank zu verwenden und zu aktualisieren. „Wer seine Wohnungen nicht einspeist, wird hinkünftig keine Wohnungen mehr vom Land Kärnten erhalten“, so Wohnbau-
Landesrat Mag. Christian Ragger.
Jetzt wird saniert! Der Wohnbaureferent präsentierte heute auch den ersten Sanierungsratgeber in Kärnten. „Ein warmes Zuhause hebt die Lebensqualität, verursacht aber auch oft hohe Energiekosten. Ein vor 1980 erbautes Wohnhaus verbraucht vier Mal mehr Energie als nötig“, betont er. Eine energetische Sanierung senke den Energieverbrauch, schütze damit die Umwelt und spare viel Geld. Darüber hinaus sei die energetische Altbauhaussanierung die Zukunftschance der heimischen Bauwirtschaft und eröffne so ein langfristiges Beschäftig-
ungspotenzial. Der Fokus des Wohnbaureferenten liegt generell auf Sanierungen in Kärnten. Dazu tragen auch die Änderungen im neuen Wohnbauförderungsgesetz bei. Der Sanierungsratgeber ist übersichtlich nach Themengebieten sortiert und durch Ansprechpartner und Infos zu Förderungen ergänzt. Der Sanierungsratgeber ist beim Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 - Wohnungs- und Siedlungswesen, Mießtaler Straße 6, 9021 Klagenfurt, Tel.: 050 536 - 30442 oder 30445 erhältlich. E-Mail: post.wohnbau@ktn.gv.at oder online auf www.wohnbau.ktn.gv.at
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LANDESPOLITIK
Start des Klinikums Klagenfurt ist bestens geglückt Das Gesundheitszentrum der Superlative ist seit dieser Woche in Betrieb. Im Mittelpunkt stehen Wohlbefinden von Patienten, Personal und Besuchern. Das neue Klinikum Klagenfurt am Wörthersee ist als supermodernes Krankenhaus europaweit ein Vorzeigeprojekt. Ein einzigartiges Bauwerk, modernste Technik und eine optimierte fächerübergreifende Nutzung der medizinischen Geräte und Räume sind hier realisiert worden, und das alles nach dem Grundsatz „der Patient im Mittelpunkt und die Medizin kommt zum Patienten“. Seit Montag ist das Gesundheitszentrum in Betrieb. Der Umzug aus dem alten LKH in das neue Gebäude ging reibungslos über die Bühne. Bekanntlich ist der Umzug von Patienten und allen Geräten vom alten LKH-Gebäude ins Klinikum monatelang ge-
plant und konnte binnen zwei Tagen optimal umgesetzt werden. Landeshauptmann Gerhard Dörfler machte am Dienstag einen Besuch und überzeugte sich selbst vor Ort über den neu begonnen „Betrieb“. Er wurde von Kabeg-Chefin Ines Manegold und Projektleiter Manfred Freitag durch einzelne Abteilungen und Gebäude geführt. Der Landeshauptmann zeigte sich tief beeindruckt vom wunderschönen Gebäude und seiner internen Organisation. Er hob die große Belebtheit und die vielen Begegnungen im Krankenhaus bzw. im „Check-in-Point“ hervor. Besonders wichtig ist für den Landeshauptmann das gute Verhältnis Patient-Arzt und der menschliche Umgang.
Das Klinikum Wörthersee ist in Vollbetrieb! Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte die neue Superklinik und dankte für den reibungslosen Ablauf des Umzugs!
Landesrat Harald Dobernig dankt LKH-Mitarbeitern für perfekten Umzug Personalreferent zollt Mitarbeitern höchsten Respekt für ihre Leistungen – Kärnten hat bestes Schwerpunktkrankenhaus und die besten Mitarbeiter. Ein herzliches Dankeschön richtet Finanz- und Personalreferent LR Harald Dobernig an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des neuen „Klinikums Klagenfurt am Wörthersee“ für den perfekten Umzug aus dem alten Krankenhaus. „Ich habe höchsten Respekt vor diesen Leistungen. Dass die Übersiedlung derart schnell und reibungslos über die Bühne ging, übertrifft alle Erwartungen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ärzte, Pflegepersonal und alle sonstigen am Umzug beteiligten Personen leisten hervorragende Arbeit. Alle sind hoch motiviert und freuen sich auf das neue Haus“, so Dobernig. „Ich bedanke mich für die Leistungen der Mitarbeiter nicht nur in den Tagen des Umzuges, sondern auch in den vergangenen Monaten. Kärnten verfügt mit dem
neuen Klinikum nicht nur über das beste Schwerpunktkrankenhaus Europas, sondern auch über die besten Mitarbeiter. Sie können zu Recht stolz auf sich sein“, betont der Personalreferent. Er sei auch erfreut darüber, dass selbst die kritischen Stimmen angesichts dieser Leistungen verstummt sind.
Landesrat Mag. Harald Dobernig
Generell dürfe die Gesundheitsversorgung nicht zum Zankapfel politischer Querelen werden. „Ich verurteile auch das Vorpreschen der SPÖ, alle Krankenhäuser unter 300 Betten zu schließen. Das wird es in Kärnten mit Sicherheit nicht geben“, so der Landesrat. Dobernig bekräftigt damit, dass die Reformen in Kärnten zwar Einsparungen bringen werden, aber dadurch sicher kein Krankenhausstandort in Kärnten gefährdet ist.
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LANDESPOLITIK
Bundesregierung plant Kahlschlag bei Spitälern Droht neun der elf Kärntner Krankenanstalten das Aus? Empört reagieren die Freiheitlichen in Kärnten auf die Aussagen von SPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder, der die Schließung von Kleinspitälern einforderte. Geht es nach den Plänen des roten Finanzstaatssekretärs, sollen öffentliche Krankenhäuser mit weniger als 300 Betten aufgrund ihrer angeblichen „Unwirtschaftlichkeit“ geschlossen werden. Für Kärnten würde das bedeuten, dass nur mehr die Krankenhäuser in Klagenfurt und in Villach übrig bleiben würden. Alle anderen würden die Schließungswelle wegen ihrer Bettenanzahl nicht „überleben“.
Scheuch: Standorte erhalten K abeg- Auf sic htsratsvor sitzender Klubobmann Kurt Scheuch reagiert verärgert auf die Pläne der Bundesregierung: „Schieder kennt sich offensichtlich in der Materie nicht aus. Wir lassen es sicherlich nicht zu, dass durch eine Schließungskampagne Standorte in Kärnten gefährdet werden.“ Vom Kärntner Krankenanstaltenreferenten Peter Kaiser (SPÖ) verlangt der freiheitlichen Klubobmann, dass dieser seinen unwissenden Parteikollegen in Wien in die Schranken weisen soll. „Der entscheidende Punkt, um im Gesundheitswesen Einsparungen zu erzielen ohne die Qualität der Behandlung bzw. der
Standorte zu gefährden, ist und bleibt eine vernünftige und gut ausgeklügelte Leistungsangebotsplanung, erklärt Kurt Scheuch. Anstatt Krankenhäuser zu schließen, somit dezentrale Standorte zu gefährden und dadurch auch den ländlichen Raum auszuhöhlen, müssten im Gesundheitsbereich klare Spielregeln, festgelegt werden, wer, wann und wo verschiedene Leistungen anbietet. Durch die Spezialisierung der Standorte könne die Behandlungsqualität stark verbessert werden, weil genügend Fallzahlen auch für die nötige Routine der Ärzte und des Pflegepersonals sorgen, so der Kabeg-Aufsichtsratsvorsitzende.
Schließungspläne durchkreuzen Um die Schließungspläne
der rot-schwarzen Bundesregierung zu durchkreuzen kündigt der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten entsprechende Initiativanträge im Kärntner Landtag sowie auf Regierungsebene an. Er lädt auch die SPÖ ein, hier mitzustimmen. „Die Ankündigungen von Finanzstaatssekretär Andreas Schieder sind planlos und lassen jegliche Fachkompetenz vermissen“, sagt Scheuch, der Schieder und die Bundes-SPÖ einlädt nach Kärnten zu kommen, um zu sehen, wie man eine Leistungsangebotsplanung durchführt. Betroffen zeigt sich der KABEG-Aufsichtsratsvor sitzende über die verhaltene Reaktion des Kärntner Gesundheitsreferenten. „Kaiser muss Schieder klar in die Schranken weisen“. Mit dem Vorschlag Schieders würde man eine
Zweiklassengesellschaft im Bereich des Gesundheitswesens schaffen. Die, die es sich leisten können, würden optimal versorgt und die anderen könnten zusehen, wie sie zu ihrer Gesundheitsversorgung kommen. „Ist das die Gerechtigkeit, die sich Kaiser und Faymann vorstellen?“, fragt Klubobmann Scheuch. Wichtig werde es sein, Reformschritte sehr schnell umzusetzen. „Wir wollen nicht Spitäler zusperren, sondern die Effizienz steigern und Standorte garantieren. In der Kabeg liegen bereits die notwendigen Beschlüsse vor. Die Arbeiten dazu sind weit vorangeschritten und werden noch in diesem Monat präsentiert. Dann können Wiener Politiker wieder einmal in Kärnten Nachhilfeunterricht bekommen“, erklärt Kurt Scheuch.
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LANDESPOLITIK
Asylwerber: Kärnten bekommt strenges Grundversorgungsgesetz Mit 1. Juli bekommt Kärnten das effektivstes Grundversorgungsgesetz in ganz Österreich. Reform bringt Kosteneinsparung von 200.000 Euro pro Jahr. Am 1. Juli 2010 tritt in Kärnten das neue Grundversorgungsgesetz in Kraft. Damit wird die Grundversorgung für Asylwerber in Kärnten auf eine neue und strengere gesetzliche Basis gestellt. Für Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist diese Anpassung des Kärntner Grundversorgungsgesetzes aus finanziellen und auch aus Gründen der Rechtssicherheit für alle Verfahrensbeteiligten dringend notwendig geworden.
Hartes Durchgreifen ermöglicht „Das neue Grundversorgungsgesetz ermöglicht dem Land bei Missbrauch ein hartes Durchgreifen gegenüber Asylwerbern“, stellt der Landeshauptmann klar. Wer sich nicht an die Gesetzesvorgaben halte, müsse damit rechnen, aus der Grundversorgung zu fallen und somit selbst für seinen Lebenserhalt aufkommen. „Durch die Schaffung dieses Gesetzes können wir jenen den Geldhahn abdrehen, die das System hintergehen und sich nicht an ihre Gastpflichten halten“, erklärt Landeshauptmann Dörfler. Parallel dazu wird jedoch mit dem „Grundversorgungsgesetz neu“ für jene
Personen, die im Rahmen der Grundversorgung auf Hilfe des Landes Kärnten angewiesen sind, ein Instrument für humanitäre Unterstützung geschaffen. „Kein Asylwerber muss aufgrund der Gesetzesänderung Angst haben, aus der Grundversorgung zu fallen. All jene, die sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben bewegen und sich entsprechend verhalten, werden vom Land Kärnten auch die ihnen zustehenden Aufwendungen bekommen“, unterstreicht der Landeshauptmann.
Kärnten ist Vorreiter Durch die Novellierung des Gesetzes wird nicht nur der heimische Steuerzahler entlastet, sondern es kommt auch zu einer deutlichen Reduktion des Verwaltungsaufwandes. Demnach werden weniger Bescheide ausgestellt, langwierige Verfahren großteils verhindert und Anwaltskosten reduziert. „Durch das Grundversorgungsgesetz neu ist mit einer jährlichen Ersparnis von rund 200.000 Euro zu rechnen. Wir schaffen damit das effektivste und strengste Grundversorgungsgesetz im Bundesvergleich, das jene Personen unter Schutz stellt, die unsere Hilfe tatsächlich benötigen“, sagt Landeshauptmann Dörfler.
In Zukunft gelten strengere Regeln für Ausländer!
Fakten zur Grundversorgung • Alle Arten der Unterbringung sind gleichwertig und es gibt für den Asylwerber kein Wahlrecht auf ein bestimmtes Quartier und eine bestimmte Art der Leistung. • Es wird gesetzlich normiert, dass das eigenmächtige und unbegründete Verlassen eines Quartiers von mehr als drei Tagen zur Einstellung der Grundversorgung führt. • Die Grundversorgung kann gestrichen werden, wenn der Asylwerber eine strafrechtliche Verfehlung begangen hat oder es eine Gefährdung der Ordnung und Sicherheit durch den Asylwerber gibt. • Lehnt ein Asylwerber die ihm zugewiesene Unterkunft ab, kann dies ebenfalls zur Einstellung der Grundversorgung führen. • Die Bewertung der Hilfsbedürftigkeit eines Asylwerbers wird um die Definition der „eigenen Mittel“ ergänzt. Demnach werden alle Einkünfte, die dem Fremden zufließen sowie das verwertbare Vermögen, bei der Berechnung der Grundversorgung miteingerechnet werden. • Bei der Berechnung der Leistungsgewährung wird bei Asylberechtigten, die grundsätzlich einen freien Zugang zum Arbeitsmarkt haben, ihre eigene Arbeitskraft in die Bewertung der Unterstützungshöhe eingerechnet.
REGIONALES
Bezirksparteitag in Völkermarkt: 100 Prozent für Josef Lobnig! Hervorragend organisiert von der Ortsgruppe St. Kanzian unter Ortsparteiobmann Christoph Lach fand der Bezirksparteitag der Freiheitlichen im K3 in St. Kanzian statt. In Anwesenheit von Landesparteiobmann LHStv. DI Uwe Scheuch wurde LT-Präs. Josef Lobnig mit überwältigender Zustimmung (100 Prozent) in seinem Amt bestätigt. Thema am Parteitag war auch die Ortstafelfrage sowie die Forderung nach restloser Aufklärung der Anschlagsserien in den 70er Jahren. LHStv. Uwe Scheuch bestätigte dabei die Linie der Völkermarkter Freiheitlichen, dass in der Ortstafelfrage das gelten muss, was Alt-BK Bruno Kreisky schon in den 70-er Jahren mit der Aussage, „der Staatsvertrag ist erfüllt“, festgestellt hat. Somit sind keinerlei weitere zweisprachige Bezeichnungen erforderlich. Ganz im Gegenteil. Zur geschichtlichen Aufarbeitung wird es notwendig sein, dass die Behörden die Erhebungsakten von den Bombenanschlägen in den 70er öffnen und rigoros aufzeigen, wer und ob allenfalls Täter in den Reihen der Minderheitenvertreter gesessen sind. Im Bild LHStv. Uwe Scheuch, der alte und neue Bezirksobmann LT-Präs. Seppi Lobnig mit seinen Stellvertretern Anton Napetschnig, Elisabeth Sadnek, Gerald Grebenjak, Hans Georg Lopar.
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„A Gaude muaß sein!“ Vergangenes Wochenende fand die vierte von insgesamt fünf Veranstaltungen von „A Gaude muaß sein“ statt. Vor Ort waren auch Volkskulturreferent LR Harald Dobernig und Organisator Richi Di Bernardo. Durch den Abend im vollbesetzten Kultursaal führte ORF-Moderator Josef Nadrag. Der Volkskulturreferent lobte die vielen Volkskulturveranstaltungen in ganz Kärnten und erwähnte den hohen Stellenwert des Gesangs und der Musik. Gleichzeitig sicherte er auch die weitere finanzielle Unterstützung der Vereine zu. „Brauchtum und Volkskultur werden in Kärnten weiter unterstützt“, so Dobernig. Zum „gaudigen Abend“ beigetragen haben diesmal der gemischte Chor Gegendtal unter der Leitung von Claudia Kohlweg, der Singkreis Treffen (Leitung: Reinhard Glinitzer) der Finanzchor Villach (Leitung: Arno Kohlweg) und das Quintett Afritz (Leitung: Friedrich Pesentheiner). Karl Peternell, Wirt der Pöllinger Hütte, Sepp Fischer aus dem Görtschitztal und Josef Nadrag sorgten mit lustigen Erzählungen und amüsanten Schmankerln ebenso für den gelungenen Abend. Mitgelacht haben u.a. Bundesratspräsident Peter Mitterer, 3. Landtags Präsident Johann Gallo, der Treffener Vizebürgermeister Klaus Glantznig, Max Strohmaier, Barbara Berglitsch, Josef Riegler u. v. m.
Die RWE-KELAG Roadshow „Elektromobilität“ macht diese Woche im Klagenfurter Landhaushof Station. Ihr stattete Technologiereferent LH Gerhard Dörfler einen Besuch ab. Neben einem Informationsrundgang machte der Landeshauptmann gemeinsam mit KELAG Marketingleiter Werner Pietsch auch eine Probefahrt mit dem Sportwagen Tesla-Roadster. Die Roadshow ist ein weiterer wichtiger Schritt für die E-Mobilität in Kärnten.
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REGIONALES
REGIONALES
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Da Tschriasche sagt: „Der Petzner spielt den Saubermann an allen Landesecken und hat womöglich selbst an Haufen Dreck am Stecken.“
Die letzte Ausfahrt der BlueBiker (Motorrad Club des RFW Kärnten) führte zu den „Schwarzl Gokartbahnen“ nach Graz. Wieder war es eine tolle Ausfahrt unter dem Motto „Gleiten statt Rasen“ und alle kamen nach der 280-Kilometer Tour wieder wohlbehalten in Klagenfurt an. Nächster Termin ist der 19. Juni und dann geht es nach Friuli/Görz bei hoffentlich schönem Wetter. Zum 25-jährigen Betriebsjubiläum der Firma Impexa Prasser wurde Geschäftsführer Hermann Prasser in Anerkennung der unternehmerischen Leistungen und der erfolgreichen Unternehmensführung die Ehrenurkunde der Wirtschaftskammer Kärnten von WKÖ-Vizepräs. Matthias Krenn und RFW LGF Herwig Druml überreicht. Für die musikalische Umrahmung der Feier in der Brauerei Hirt sorgte der MGV Straßburg.
Die Kärntner Nachrichten jetzt im Abo!
Kürzlich luden die Firmen Partl Catering, Blumen Isabella, Pongratz Touristik, Creativ Eventsolutions und niteguide.at zu „Catering and more…“ nach Eberndorf ein. Eindrucksvoll wurde unter Beweis gestellt, dass erstklassige Kulinarik mit bezaubernd schönen Dekorationen, sehr kreativ und gut beworben für alle Anlässe und Haushaltskassen buchbar sind. Die Präsentation, sowie die erlesene Weinverkostung inkl. der Show waren für die zahlreich erschienenen Gäste Anlass, die ersten Buchungen schon zu fixieren. Wirtschaftsreferent Vzbgm. Kajetan Glantschnig lobte die von den Gewerbetreibenden gemeinsam angelegte Veranstaltung. Im Bild v. l.: GV Friedl Wintschnig, Otto Partl jun., Blumen Isabella, Vzbgm. Kajetan Glantschnig, niteguide.at Erich Varh, GV Christian Pongratz umd Alexander Dobrounig.
Am vergangenen Wochenende fand das traditionelle Gailtaler Speckfest statt. Bereits zum 18. Mal drehte sich dabei im Zentrum von Hermagor alles um die regionale Spezialität. Brauchtumsreferent LR Harald Dobernig und LR Christian Ragger ließen es sich nicht nehmen, mit dabei zu sein und den Organisatoren zum gelungenen Fest zu gratulieren.
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LESERBRIEFE
Schimpforgien, weil es kein Fördergeld gibt! Hört, hört! Er lebt ja doch noch! Unser „hochgeschätzter“ Herr Bundespräsident hat sich wieder mal zu Wort gemeldet. Und was durften die Österreicherinnen und Österreicher weises vernehmen? Richtig, Hetze gegen das südlichste und vor allem schönste Bundesland der Alpenrepublik - Kärnten! Blöd nur, dass unser BP Fischer nicht Rücksprache mit seinem Parteigenossen, Bundeskanzler Faymann gehalten hat und somit zwei völlig unterschiedliche Forderungen der Genossen im Raum stehen. Für Fischer ist die Zeit für eine Ortstafellösung „überreif“, Faymann hingegen will sich Zeit lassen. Problem der SPÖ jetzt in Kärnten: der kleine, rote Bruder der beiden Häuptlinge in Wien weiß nicht, was er sich nun an die Fahnen
zu heften hat. Armer Kaiser. Hier ein kleiner Tipp - vom Kärntner zum Wien-Freund sozusagen: Hoch geschätzter Genosse Kaiser, gehen Sie mal auf die Straße, ins Gasthaus um die Ecke oder treffen Sie Kärntnerinnen und Kärntner, wo immer Sie wollen. Die werden Ihnen sicher behilflich sein eine Lösung für Kärnten zu finden. Hier meine „Wunschliste“: Zuerst vollständige Aufklärung der AnschlagSerie in den 70ern, als nächstes eine Minderheitenfestellung in den betreffenden Gebieten und erst dann, und nur dann, sollten sich alle Beteiligten zusammensetzten um einen Konsens zu finden mit Kärnten, in Kärnten und insbesondere für Kärnten! Marcel Strauß Feldkirchen
„Aufdecker“ Stefan Petzner Man sollte wohl nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt. Diese Pinsenweisheit hätte sich Stefan Petzner vom BZÖ zu Herzen nehmen sollen, bevor er seine früheren Förderer immer wieder diffamiert. Denn wie über die Medien erklärt wurde, hat Herr Petzner selbst erst vor wenigen Tagen sein Nebeneinkommen im Parlament bekannt gegeben, obwohl er bereits im Vorjahr einen lukrativen Job in Monaco angenommen hat. Anderen gegenüber mimt er den Moralapostel und wähnt Skandale, bei sich selbst handelt es sich sicherlich nur um eine kleine Vergesslichkeit. Der selbsternannte Aufdecker steht wohl ganz schön blamiert da.
Panikmache Johann Neuner hat mit seinem letzten Beitrag im ORFReport der Hypo sowie Kärnten - wie schon so oft einen Bärendienst erwiesen. Diese Schwarzmalerei und Panikmache betreffend zur Zukunft der Hypo war so unnotwendig wie ein Kropf. Die Hypo hat wie alle Banken an der Finanzkrise zu knabbern und was sie jetzt am dringendsten braucht, ist eine Beruhigung. Neuner sollte sich seine destruktiven Ferndiagnosen sparen. Guido Rohrweck Villach
Verladebahnhof Kühnsdorf? Wo bitte bleibt nun das Engagement von Landtagsabgeordneten Jakob Strauß im Bezug auf den für die Region so wichtigen Verladebahnhof in Kühnsdorf und die damit verbundene Anbindung an die Koralmbahn. Die Anbindung des Bahnhofes Kühnsdorf an die Koralmbahn ist von großer Wichtigkeit, um die Infrastruktur dieser Hochleistungsbahn optimal nutzen zu können und den Gütertransport auf die Schiene zu bringen. Ich hoffe, dass die Blockierer dieses Projektes die Notwendigkeit erkennen und mit dem Land gemeinsam einen positiven Weg in die Zukunft Südkärntens beschreiten werden.
Christoph Ferlin, St. Paul
Kajetan Glantschnig Kühnsdorf
Ein Ertrinkender Das nun zum Liberalen Forum mutierte BZÖ, das sich nach Jörg Haider nie mehr zu den freiheitlichen Wurzeln bekannt hat und daher auch nicht mehr zum Dritten Lager zu zählen ist, haben Experten bereits abgeschrieben. Kärnten ist auch hier anders. Hier gebärdet sich ein Stefan Petzner, Werbeträger für Solarium-Bräune und FerrariFahrer wie ein Ertrinkender, dem jedes Mittel Recht zu sein scheint, um seine früheren Parteifreunde zu diffamieren. Weshalb wir uns das ständig ansehen und anhören müssen, wo es in Kärnten doch bestimmt andere Themen zu bearbeiten gibt, bleibt wohl ein Geheimnis. Herbert Tscharre Lieserbrücke
BZÖ wirbt um das LIF Das BZÖ hat sich offensichtlich von der Politik Jörg Haiders völlig verabschiedet. Öffentlich wirbt Parteichef Bucher um eine Fusionierung mit dem Liberalen Forum. Das muss man sich einmal vorstellen! Und bekommt dann auch gleich eine Abfuhr. An Peinlichkeit ist das nicht mehr zu überbieten. Jürgen Ramsebner Poggersdorf
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SERVICE
50.000 Euro mehr für den Extra-Zwölfer ie WM Extra Toto Bonusrunden sind gestartet. Tipps für die erste der insgesamt fünf speziellen Runden, in denen es jeweils 50.000 Euro zusätzlich für den Zwölfer Gewinnrang gibt, können bis Freitag, 11. Juni, 15.50 Uhr abgegeben werden.
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Toto trägt mit diesen fünf WM Extra Toto Bonusrunden dem Höhepunkt des Fußballjahres 2010 Rechnung. Dafür werden 60 Spiele der WM 2010 für das Spielprogramm genutzt, und der Zwölfer Gewinnrang in diesen fünf Runden mit jeweils 50.000 Euro aufdotiert. Unmittelbar nach Annahmeschluss für die 1. Runde ist Annahmebeginn für die 2. WM Extra Toto Bonusrunde.
1. WM Extra Toto Bonusrunde Annahmeschluss 11. Juni, 15.50 Uhr 1 Südafrika - Mexiko 11.06. 2 Uruguay - Frankreich 11.06. 3 Südkorea - Griechenland 12.06. 4 Argentinien - Nigeria 12.06. 5 England - USA 12.06. 6 Algerien - Slowenien 13.06. 7 Serbien - Ghana 13.06. 8 Deutschland - Australien 13.06. 9 Niederlande - Dänemark 14.06. 10 Japan - Kamerun 14.06. 11 Italien - Paraguay 14.06. 12 Neuseeland - Slowakei 15.06. 2. WM Extra Toto Bonusrunde: Annahmebeginn 11. Juni, 16.00 Uhr, Annahmeschluss 15. Juni, 15.50 Uhr 1 Elfenbeinküste- Portugal 15.06.
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Brasilien Honduras Spanien Südafrika Frankreich Argentinien Griechenland Slowenien England Deutschland Niederlande-
Nordkorea Chile Schweiz Uruguay Mexiko Südkorea - Nigeria USA Algerien - Serbien Japan
15.06. 16.06. 16.06. 16.06. 17.06. 17.06. 17.06. 18.06. 18.06. 18.06. 19.06.
Grand Black Jack - Neues Spielvergnügen auf win2day
Vorsicht! „21“ nicht überschreiten! dles Design, moderne Grafik und eine optimierte Benutzerfreundlichkeit dank zusätzlicher Features zeichnen die neue
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Ziehung vom Mi., 2. 6. 2010
98880 Ziehung vom Do., 3. 6. 2010
71303 Ziehung vom Fr., 4. 6. 2010
99022 Ziehung vom Sa., 5. 6. 2010
10162 Ziehung vom Mo., 7. 6. 2010
67099 Ziehung vom Di., 8. 6. 2010
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Form des Kartenklassikers „Black Jack“ auf win2day, nämlich „Grand Black Jack“, aus. Platz nehmen am Black Jack
VO R S C H AU 23. Runde 2010 1: England– USA 2: Argentinien– Nigeria 3: Südkorea– Griechenland 4: Deutschland– Australien 5: Serbien– Ghana 6: Algerien– Slowenien 7: Real Sociedad– Celta de Vigo 8: UD Salamanca– Betis Sevilla 9: Gim. Tarragona– CF Elche 10: Real Murcia– UD Las Palmas 11: Rec. Huelva– FC Cartagena 12: CF Cordoba– Real Union Irun Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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Tisch auf win2day. Die Karten werden neu gemischt. Spielen gegen den Croupier. Versuchen, mit den eigenen Karten „21“ zu erreichen bzw. näher als der Croupier herankommen. Aber Vorsicht! „21“ nicht überschreiten. Das Spiel ist bekannt, das Drumherum neu. „Grand Black Jack“ besticht auf win2day, der Online-Spieleplattform von Casinos Austria und den Österreichischen Lotterien, mit neuer
Grafik und modernem Design sowie viele neue Features. So kann der Spielteilnehmer etwa die Farbe des Tuches am Black Jack Tisch bestimmen und zwischen grün, blau, rot, lila und grau wählen; er kann die Spielgeschwindigkeit wählen und Soundeffekte zu- und abschalten, sowie im Vollbildmodus spielen.
Das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 6 – Bildung, Generationen und Kultur, schreibt in der Kärntner Landeszeitung vom 10. 6. 2010
VertragslehrerInnenstellen an den Kärntner Fachberufsschulen aus. Nähere Einzelheiten sind dort sowie im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service - Stellenausschreibungen) ersichtlich.
14 KärntnerNachrichten I 11. Juni 2010
GESUNDHEIT/FREIZEIT
„Qualitätssicherung hat oberste Priorität“ Motivierte Managerin mit Herz und Kompetenz: Sonja Hochsteiner ist die neue Pflegedirektorin am Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach. Sie ist jung, dynamisch – und weiß genau, was sie will: Sonja Hochsteiner (30) löste Anfang Juni Martina Rabensteiner als Pflegedirektorin ab. Ein Karrieresprung, auf den sich die gebürtige Gurktalerin sorgfältig vorbereitet hat. Seit zehn Jahren ist sie am Deutsch-Ordens-Kran ken haus beschäftigt, zuletzt als Stationsleitung an der Abteilung für Innere Medizin. Parallel dazu belegte sie den Studiengang „Qualitätsmanagement und Patientensicherheit“ an der Donauuniversität Krems, den sie diesen Herbst abschließen wird, und absolviert zusätzlich das Masterstudium „Gesundheitswesen“ an der Universität Klagenfurt.
Hochsteiners Vision: „Ein optimales Qualitätsmanagement, das die bestmögliche Patientensicherheit garantiert. Unter anderem etwa durch die EDV-gestützte Pflegedokumentation, die in absehbarer Zukunft eingeführt wird.“ Neben aller Technik und pflegerischer Sorgfalt spiele selbstverständlich die menschliche Zuwendung eine wesentliche Rolle: „Letztlich geht es darum, dass sich der Patient aufgehoben fühlt. Und dass das Pflegepersonal motiviert und engagiert ist.“ Primarius Felix Waidmann, ärztlicher Leiter des Deutsch-Ordens-Kranken hauses und Vorstand der Abteilung für Innere Medizin,
würdigt neben der Zuverlässigkeit seiner ehemaligen führenden Stationsschwester auch ihr Engagement für Qualitäts- und Risikomanagement, ihre Kommunikationsfreudigkeit und ihre Offenheit für Innovationen. Eine Offenheit, die sich unter anderem in ihrer lösungsorientierten Mitarbeit
am Pilotprojekt RNS (Remobilisation- und Nachsorgestation) offenbarte. Hochsteiners Vorgängerin Martina Rabensteiner, die sich aus privaten Gründen aus dem Management zurückzog, bleibt dem Krankenhaus als Mitarbeiterin der Abteilung für Innere Medizin erhalten.
11. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 15
FREIZEIT
Auracher Löchl in Kufstein eröffnet das kleinste Brückenrestaurant der Welt ahezu alles gibt es, in dieser sich täglich an Superlativen überbietenden Welt. Richard Hirschhuber, ideengesegneter Eigentümer und Wirt im traditionsreichen Kufsteiner Altstadt-Genusshotel**** und Weinhaus Auracher Löchl, hat dennoch eine Lücke gefunden: dieser Tage eröffnete er „das kleinste Brückenrestaurant der Welt“. Vier Augen, fünf Gänge, zwei Plätze und ein Plattenspieler – das sind die entwaffnend puristischen wie edlen Zutaten des 15 m2 großen bzw. kleinen Speiselokals, das mit zwei Liebenden pro Abend auch schon wieder ausgebucht ist. Allein die Positionierung des „kleinsten Brückenhotels der Welt“ ist außergewöhnlich: majestätisch thront es direkt über der historischen Kufsteiner Römerhofgasse – direkt am Jahrhunderte alten Übergang zwischen Weinhaus und Altstadthotel. Bei romantischem Kerzenlicht und knisternder Vinylmusik aus fünf
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Jahrzehnten genießt das glückliche Paar ein deliziöses, mehrgängiges Liebesmenü. Wird an der kleinen Glocke geläutet, erscheint in Windeseile ein Kellner des Auracher Löchls um alle kulinarischen Wünsche zu erfüllen; abseits dessen ist das Pärchen im Minirestaurant herrlich allein. Das fünfgängige Liebesmenü hat es ebenso wie die Location in sich: Auf Blattsalate mit gegrillten Steingarnelen und Limettendressing folgt eine Sauerampferschaumsuppe mit Kartoffelchip,
danach Bärlauchravioli mit gerösteten Pinienkernen in brauner Butter, zur Hauptspeise eine Tranche vom „dry aged beef“ mit jungen Karotten, Portweinlack und Rosmarienkartoffel und als Dessert köstliches Panna Cotta mit Tahiti Vanille und Erdbeeren. Die Legende „Auracher Löchl“ lebt seit 600 Jahren an 365 Tagen im Jahr und bietet ihren Gästen täglich warme Küche zwischen 12 - 22 Uhr. Das „Auracher Löchl“ ist übrigens auch die Geburtsstätte des weltweit berühmten „Kufsteiner Liedes“. Angebot: Übernachtung/Frühstück auf der Sonnenterrasse ab 59 Euro! Weitere Infos unter: Altstadt Genusshotel**** und Weinhaus Auracher Löchl Richard Hirschhuber Römerhofgasse 2-5/Altstadt A-6330 Kufstein Tel: 05372-62138 www.auracher-loechl.at
16 KärntnerNachrichten I 11. Juni 2010
SOZIALES
100 Tage nach dem Erdbeben in Chile: Die vergessenen Opfer m 7. Juni waren es 100 Tage, dass ein Erdbeben der Stärke 8,8 Chile erschütterte. Das war das zweitstärkste je auf der Welt gemessene Beben. Es forderte am 27. Februar mehr als 700 Todesopfer, mehrere tausend Häuser wurden zerstört, zusätzlich raste ein Tsunami die Küste südlich der Hauptstadt Santiago entlang und richtete schwerste Schäden an.
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In Chile hausen immer noch tausende Menschen in provi-
te ihr Haus völlig. Sie haust mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann nun in einem provisorischen Verschlag, die Wände ihrer notdürftigen Behausung bestehen aus schwarzen Müllsäcken. Wenn bei uns Sommer ist, herrscht in Chile ein strenger Winter – die Familie ist dafür aber nicht gerüstet. Oder Mauricio Saavedra (36), der mit seiner Frau Ana Navarrete (28) und den beiden Kindern Carla (10) und Mauricio Saavedra mit seiner Familie: Wo jetzt ein Loch klafft, stand früher sein Meiler zur Herstellung von Holzkohle. Er war alles, was die Familie besaß.
Maria Sandoval in ihrer notdürftigen Behausung. Die Wände bestehen aus Plastikplanen. Credits: Harald Zeilinger/World Vision sorischen Zelten und Notunterkünften. World Vision Österreich, das in dem südamerikanischen Staat zwei Entwicklungsprojekte betreut und dabei auf die Unterstützung von mehr als 3000 österreichischen Paten zählen kann, besuchte nun die Überlebenden, um ein genaues Bild ihrer Lage zu bekommen. Maria Sandoval (52) etwa, die eine knappe Autostunde von der Stadt Temuco entfernt im Süden des Landes auf einem kleinen Bauernhof lebte: Das Beben zerstör-
Cristian (18 Monate) in einem von der Regierung errichteten so genannten, sechs Quadratmeter großen „Notfall-Haus“ aus Holz lebt. Nur zwei berührende Beispiele von tausenden in Chile – die Betroffenen dort hoffen auf Hilfe von der Regierung und aus dem Ausland: World Vision will sie unterstützen und hat deshalb für diese Menschen ein eigenes Spendenkonto eingerichtet: World Vision, Kto. Nr. 90.890.000, BLZ 60.000, Kennwort: Erdbeben Chile.