KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande
Nr. 19 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 14. Mai 2010
9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6
Neues LKH bricht Rekorde
Superklinik eröffnet! Gesundheitspolitischer Markstein für Kärnten: Klinikum Klagenfurt am Wörthersee in Vollbetrieb!
Schutz für unsere Kinder: Landtags-Enquete zum Thema Kindesmissbrauch!
Seiten 2 und 3
Seite 7
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THEMA DER WOCHE
„Klinikum Klagenfurt am Wörthersee“ eröffnet Mit dem „Klinikum Klagenfurt am Wörthersee“ bekommt Kärnten eines der modernsten Krankenhäuser Europas. „Klinikum Klagenfurt am Wörthersee“ nennt sich das LKH Klagenfurt Neu, das vergangenen Samstag feierlich eröffnet wurde. Und der Neubau hat es in sich: 327,5 Millionen Euro wurden in das Jahrhundertprojekt investiert, das Vorbildwirkung in der gesamten europäischen Gesundheitspolitik haben soll. Das Konzept will den Patienten in den Mittelpunkt stellen, neue Organisationsstrukturen sollen hohe Wirtschaftlichkeit bringen.
Meilenstein der Gesundheitsversorgung Das „Klinikum Klagenfurt am Wörthersee“ stellt jedenfalls einen Meilenstein in der Kärntner Gesundheitsversorgung dar. Dies betonte Landeshauptmann Gerhard Dörfler in seiner Festrede. Für den Landeshauptman ist klar, dass Kärnten mit dem Klinikum neue Weichen und neue Standards in der österreichischen Gesundheitsversorgung gesetzt habe. Es habe für das Projekt stürmische Zeiten und „genug Zweifler“ gegeben. „Aber wir haben gezeigt, dass Zukunftsgestaltung im Land möglich ist“, freute sich der Landeshauptmann. Gesundheitsversorgung und soziale Verantwortung seien die Kernaufgaben der Politik. Der Landeshauptmann strich zudem die positiven Impulse für Bauwirtschaft
und Arbeitsmarkt hervor. Schließlich sind beim Neubau 1.500 Bauarbeiter beschäftigt gewesen. Es hat 260 Ausschreibungen gegeben, und rund 80 Prozent der Wertschöpfung ist in Kärnten geblieben.
Wichtiges Projekt für Kärnten Landeshauptmann Dörfler ging aber auch auf die besonderen Herausforderungen für die Krankenhausmitarbeiter ein. Sie seien mehr als nur medizinische Betreuer, sie würden die Patienten auch menschlich tragen. Der Landeshauptmann zitierte eine buddhistische Weisheit: „Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden. Im Krankenhaus sind die Mit-
arbeiter die Sonnenstrahlen, weil sie für die Menschen da sind, die sie brauchen.“ Ihnen gebühre für ihr Engagement großer Dank. Für KABEG-Aufsichtsratsvorsitzenden Klubobmann Kurt Scheuch ist es nun wichtig, das neue Krankenhaus mit Leben zu erfüllen. „Mit dem Bau des LKH Klagenfurt Neu hat sich die Kärntner Landespolitik entschieden, eines der modernsten Krankenhäuser Europas zu bauen und die medizinische Versorgung der Kärntner Bevölkerung in naher und ferner Zukunft sicher zu stellen. Ich freue mich, dass Kärntens größtes Bauprojekt zu einem guten Ende kommt. Nun gilt es, das Haus zu beleben und dafür zu sorgen, dass der hohe Standard des Kärntner
Gesundheitssystems erhalten bleibt.“
Investieren in die Gesundheit ist ein Muss Ein klares Bekenntnis zu einer umfassenden Gesundheitsversorgung der Kärntner Bevölkerung legte Finanzlandesrat Harald Dobernig anlässlich der Eröffnung des neuen Landeskrankenhauses Klagenfurt ab. Gleichzeitig fordert er von der Krankenanstalten Betriebsgesellschaft (Kabeg) die Umsetzung der Organisationsreform, um dringend erforderliche Einsparungen zu realisieren. „Gesundheit ist das höchste Gut, dafür darf uns kein Geld zu schade sein. Wir sind stolz darauf, dass wir
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THEMA DER WOCHE nach einer außerordentlichen finanziellen Anstrengung das Projekt LKH Klagenfurt Neu erfolgreich abschließen konnten“, betonte der Finanzlandesrat. Allerdings müsse er in seiner Verantwortung sowohl als Landesfinanzreferent als auch als Mitglied des Kabeg-Aufsichtsrates darauf aufmerksam machen, dass die Erhaltung der fünf Landesspitäler – Klagenfurt, Villach, Wolfsberg, Gailtal-Klinik und Laas – über 75 Prozent der außerbudgetären Verschuldung des Landes ausmache. Deshalb seien sowohl die Kabeg-Verantwortlichen als auch der zuständige Gesundheitsreferent aufgerufen, die dringend erforderlichen Sparschritte einzuleiten. Landesrat Dobernig: „Es geht vor
allem um eine Bereinigung der Parallelstrukturen zwischen den einzelnen Häusern, um mehr Effizienz und somit geringere Kosten zu erreichen. Wir haben in Klagenfurt mit dem neuen Klinikum das beste Schwerpunktkrankenhaus Europas und sichern so den hohen Gesundheitsstandard in Kärnten.“ All das koste natürlich sehr viel Geld, doch das müsse es im Interesse der Bevölkerung wert sein: „Diejenigen, die immer leichtfertig die Verschuldung kritisieren, sollen aufstehen und sich gegen dieses Projekt, gegen die optimale Gesundheitsversorgung in Kärnten aussprechen. Wir müssen auch die Werte sehen, die entstanden sind – nicht nur die neuen Häuser, sondern auch das Humankapital“, so der Landesrat.
Modernste Klinik Österreichs: Die Fakten! Das LKH Klagenfurt bestand bisher aus 35 Gebäuden auf rund 30 Hektar Fläche mit einem mehr als zehn Kilometer langen Wegenetz. Mehr als 80.000 Patiententransporte erfolgten jährlich am Gelände. Das verursachte enorme Betriebskosten, die das neue Konzept erheblich verringert. Das Klinikum Klagenfurt am Wörthersee hat insgesamt 1.340 Betten, davon 627 im Neubau. Man setzt auf modernste Technik sowie auf eine optimierte, fächerübergreifende Nutzung der medizinischen Geräte und Räume. Auch die Arbeits- und Kommunikationsabläufe will man ent-
scheidend verbessern. Die Ziel- und Gesamtplanung für das LKH Klagenfurt Neu begann im Juni 1999. Erster Schritt der Bauarbeiten war die Verlegung der Glan. Die Grundsteinlegung für das Klinikum erfolgte im September 2006. Im September 2007 wurde bereits die Zentralwäscherei als erster Abschnitt des Ver- und Entsorgungszentrums (VEZ) in Betrieb genommen, im Oktober 2008 und April 2010 folgten die Abschnitte zwei und drei des VEZ. In das neue Chirurgisch-Medizinische Zentrum (CMZ) werden die Patienten Anfang Juni übersiedeln.
Kommentar von Helmut Prasch
Eine neue Superklinik für alle KärntnerInnen! Man darf an dieser Stelle getrost an den verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider erinnern, der im Jahre 1999 den Startschuss für den Neubau des Klagenfurter Landeskrankenhauses und damit für eines der größten Bauvorhaben der letzten Jahrzehnte gab. Elf Jahre später wurde vergangenes Wochenende die neue Superklinik ihrer Bestimmung übergeben. Landeshauptmann Gerhard Dörfler wusste nicht nur an die wichtigste Aufgabe der Politik, die gesundheitliche und soziale Versorgung der Kärntnerinnen und Kärntner zu erinnern, sondern auch an die Tatsache, dass der LKH-Neubau ein enorm wichtiger Impuls für die heimische Wirtschaft und die Beschäftigtenzahl bedeutet hat. In schwierigen Zeiten fanden beim Klinik-Neubau 1.500 Menschen Arbeit. Das neue Klinikum „Klagenfurt am Wörthersee“ im Herzen der Landeshauptstadt war für die heimische Wirtschaft somit das, was der Bau des Speichers Kaprun in den 50iger Jahren bedeutete. Ein echter Markstein der sozial-, gesundheits- und wirtschaftspolitischen Geschichte des Landes Kärnten! Bemerkenswert war weiters, dass der LKH-Neubau trotz des permanent gereizten Kärntner Politklimas weitgehend frei von tagespolitischen Querschüssen über die Bühne gehen konnte. Viel dazu beigetragen hat zweifelsohne der Vorsitzende des LKH-Aufsichtsrates, der das Schiff mit kräftiger Mölltaler Hand hart am Kurs hielt und gefährliche Klippen umschiffte. Das neuen LKH-Management genießt Vertrauensvorschuß. Ihm ist zuzutrauen, dass er gemeinsam mit der Politik, vor allem aber auch gemeinsam mit allen Mit-arbeitern, das Klinikum „Klagenfurt am Wörthersee“ zur zentralen und vorbildlichen Gesundheitseinrichtung im Alpen-Adria-Raum ausbaut. Dann wäre auch ein weiteres Vermächtnis von Dr. Jörg Haider erfüllt, der einer optimalen Gesundheitsversorgung Kärntens Zeit seines Wirkens den Vorrang vor allen anderen Projekten gegeben hat.
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HINTERGRUND
Künftig flexiblere Schulorganisation in Kärnten! Bildungsreferent Scheuch: Bedarfsorientierter und effizienterer Lehrereinsatz „Wir haben in Kärnten rund 12.000 Schüler weniger als noch vor 10 Jahren. Daher müssen wir auch unsere Schulorganisation umstellen. Mehr Effizienz, Flexibilität und Bedarfsorientierung sind gefragt.“ Für Bildungsreferent DI Uwe Scheuch ist, dass sich am bisherigen System etwas ändern muss. Auf seine Initiative hin arbeitet man daher in immer engerer Verschränkung zwischen Schulabteilung des Landes und Landesschulrat an Reformen. Ziele sind unter anderem die Optimierung der Klassengrößen und eine Adaptierung der Schulsprengel. „Wichtig ist die ideale Ausbildung der Kinder, verbunden mit größtmöglichen Erleichterungen für die Eltern und maximaler Effizienz bei der Verwaltung“, stellt der Bildungsreferent klar und verweist auf bis zu 40 Millionen Euro drohende Zusatzkosten im Lehrerbereich bis zum Ende der Legislaturperiode.
Bund zahlt weniger In Kärnten gibt es rund 4.600 Pflichtschullehrer, 3.950 davon werden vom Bund gezahlt. Der Überhang an Landeslehrern, aktuell sind es rund 650, haben sich in den letzten Jahren trotz rückgängiger Schülerzahlen verdoppelt. „Weil es weniger Schulkinder gibt, zahlt der Bund auch weniger Lehrer. Aber obwohl es weniger Kinder
gibt, hat sich die Zahl der Klassen kaum verändert. Wir müssen daher künftig vermehrt auf die Einhaltung der Klassenteilungszahlen achten“, kündigt LHStv. Scheuch an. Schließlich gibt es im Schnitt in Kärnten nur 15,6 Schüler pro Volksschulklasse – im Österreichschnitt allerdings 19,8 Schüler. Es besteht daher die Gefahr, dass zu viele Lehrer in zu kleinen Klassen arbeiten würden und man somit keine Ressourcen für Spezialanforderungen habe. Mit freiwerdenden Lehrern könne man zum Beispiel viel stärker auf sonderpädagogische Elemente wie Sprachschwächen, Teilleistungsschwächen oder beeinträchtigte Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, aber auch auf die Begabtenförderung eingehen.
Schulreferent LHStv. Uwe Scheuch.
Flexiblere Formen unumgänglich Der amtsführende Landesschulratspräsident Mag. Walter Ebner führt aus, dass ein flexibleres Schulorganisationssystem unumgänglich ist: „Wir müssen Lehrer künftig individueller einsetzen können, sowohl im Bezug auf Standorte als auch auf pädagogischen Bedarf.“ Diesbezüglich sei man gerade dabei, verschiedene Lösungsmodelle zu erarbeiten, erklärt Walter Ebner. Ob es helfen würde, wenn es künftig nur mehr einen
Glückliche Schulkinder sind die Zukunft. Schulsprengel pro Gemeinde gäbe, oder wenn überhaupt ganz Kärnten ein einziger Schulsprengel wäre, wird gerade evaluiert. „Wir müssen die Wahlfreiheit auf Seiten der Eltern
F: Eggenberger
und die Gestaltungsfreiheit auf Seiten der Schulorganisation vergrößern. Nur so wird das Schulsystem künftig effizienter, flexibler und bedarfsorientierter sein“, betont der Kärntner Bildungsreferent Scheuch.
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LANDESPOLITIK
Mit „Novicus“ die Schätze der Region erhalten LHStv. Scheuch: Initiative „Novicus – unser Dorf“ fördert Projekte für eine lebenswerte Heimat Die Initiative „NOVICUS – unser Dorf“ startet ab sofort in die vierte Runde und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. „Über 300 Kleinprojekte und Initiativen zur Verschönerung von Dörfern und der Steigerung der Lebensqualität wurden in den letzten Jahren gefördert“, erklärt Raumplanungsreferent LHStv. Uwe Scheuch. Gemeinsam mit dem verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider wurde diese Initiative geschaffen, um die Identität der einzelnen Ortschaften und ihre Besonderheiten auch für die nächsten Generationen zu erhalten und zu bewahren. „Von der Gestaltung von Dorfbrunnen bzw. Dorf-
plätzen bis hin zum Sanieren von Bildstöcken oder dem Erhalt von Naturdenkmälern, NOVICUS bietet jedem Engagierten die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung seines Dorfes und seiner Umgebung mitzuwirken“, so LHStv. Scheuch.
Dörfer erhalten Dörfer bilden den Mittelpunkt jeder Gesellschaft und bestimmen sehr stark die Identität der Menschen. Welche Auswirkungen verschiedene Handlungen in den unterschiedlichen Lebens-, Arbeits-, und Umweltbereichen haben, wird im Dorf spürbar. „Als zuständiger Planungsreferent ist es mein Anliegen, den Charakter und die Besonderheit-
Schönheit der Kärntner Dörfer erhalten: Uwe Scheuch en der Dörfer zu erhalten und zu fördern“, erklärt Scheuch: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die bereits wichtige Beiträge zur Gestaltung unseres Lebensraumes geleistet haben“, so LHStv. Scheuch.
Infobox Infos und das Anmeldeformular gibt es unter: www.novicus.at oder telefonisch unter 050 536 32028. Bis 31. Oktober!
1.000 Unterschriften für Postamt Wölfnitz!
I
n Klagenfurt-Wölfnitz die Schließung abwendet. hat sich eine überparteiliche Plattform aus VereinDer Landeshauptmann verwies en, Bürgern und Politikern darauf, dass die Post österreichgegen die geplante weit ein Schließungsprogramm Schließung des Postamtes fahre und sich der Staat so fläformiert. Vergangene chendeckend von seiner Woche übergaben FPKVersorgungsaufgabe verabschieBundesrat Peter Zwanziger de. Instrument für diese und mehrere Klagenfurter Schließungen sei das neue Gemeinderäte aller CoPostmarktgesetz, gegen das leurs über 1.000 UnterKärnten von Anfang an schriften an LandeshauptEinspruch erhoben habe. mann Gerhard Dörfler. Einsatz für den Erhalt des Postamtes in Wölfnitz! Landeshauptmann Dörfler Von der Wölfnitzer Plattmachte die vor ihrem Postamt form wurde vor allem kritisiert, dass es von der Post keine versammelten Wölfnitzer aber auch darauf aufmerksam, zeitgerechte Information über die Schließung gegeben dass sich durch E-Mail und SMS die Aufgaben der Post verhabe. Landeshauptmann Dörfler versprach, die Unter- ändert hätten. Die Menschen sollten bewusst wieder mehr schriften mit einem Brief an die zuständige Infrastruktur- Briefe schreiben. Ähnlich sei es auch mit den öffentlichen ministerin Doris Bures zu senden. Er hofft auf ein Verkehrsmitteln, die jeder haben wolle, aber dann trotzUmdenken in Wien und will dafür eintreten, dass Bures dem mit dem eigenen Auto fahre.
LANDESPOLITIK
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Wie können wir unsere Kinder schützen? Eine hochkarätig besetzte Expertenrunde diskutiert am 20. Mai über Schutzmaßnahmen gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen. Viel wurde in den vergangenen Monaten über Missbrauchsfälle in kirchlichen und staatlichen Bildungseinrichtungen geredet und viele verschiedene Lösungs- und Verbesserungsvorschläge sind in die Diskussion eingebracht worden.
Der Forderungskatalog der Freiheitlichen, der unter anderem Strafverschärfungen aber auch Präventionsmaßnahmen beinhaltet, ist bereits im Kärntner Landtag behandelt worden.
Auch die „Freiheitlichen in Kärnten haben sich dieses Themas angenommen und einen eigenen Forderungskatalog aufgestellt (die „Kärntner Nachrichten“ haben darüber berichtet). Denn die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Internationale Studien gehen davon aus, dass in westlichen Staaten fast jedes 10. Kind von Missbrauch betroffen ist. In Österreich liegen die Schätzungen beim sexuellen Missbrauch von Kindern bei 10.000 bis 25.000 Betroffenen im Jahr. Genaue Angaben sind schwierig, da nur ein Bruchteil der Fälle angezeigt wird.
Außerdem haben die „Freiheitlichen in Kärnten“ den Antrag gestellt, eine Enquete zu diesem Thema abzuhalten. Landtagspräsident Josef Lobnig hat diesen Wunsch der Freiheitlichen gerne aufgegriffen und für 20. Mai eine hochkarätig zusammen gestellte Runde eingeladen, die über das sensible Problem diskutieren und auch Fragen aus dem Publikum beantworten wird. Eingeladen ist jeder, der sich für das Thema interessiert, der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei!
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LANDESPOLITIK
Klagenfurter Flughafen wird zu Logistik-Terminal ausgebaut LH Dörfler und LR Dobernig: Flughafen erhält Anbindung an das öffentliche Eisenbahnnetz. Eine wichtige Entscheidung für den Flughafen Klagenfurt: In der letzten Regierungssitzung ist die Anbindung des Kärntner Airports in Klagenfurt an das öffentliche Eisenbahnnetz beschlossen worden. Die Projektkosten betragen laut Schätzung der ÖBB 1,04 Millionen Euro und werden vom Land mitfinanziert. „Mit dem Gleisanschluss zum hochrangigen Schienennetz wird der Flughafen, der über optimale Verkehrsanbindungen verfügt, zum Logistikterminal ausgebaut. Das stellt für den Flughafen Klagenfurt eine wichtige Entwicklung dar und wird den Standort Klagenfurt aufwerten“, betont Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Und Landesrat Harald Dobernig hebt den neuen logistischen Schwerpunkt des Flughafens hervor: „Eine erfreuliche erste Auswirkung des Gleisanschlusses ist es, dass das Logistikunternehmen Schenker seinen bisherigen Standort vom Klagenfurter Südring zum Flughafen verlegt und zehn Millionen Euro investiert. Dadurch können wir die 96 bestehenden Arbeitsplätze absichern und mittelfristig rund 40 neue Arbeitsplätze schaffen.“ Ziel des Projektes ist es, das Logistikzentrum, den Flughafen Klagenfurt und mögliche andere Nutzer an das öffentliche Eisenbahnnetz anzubinden und so einen
Der Flughafen Klagenfurt: Logistische Drehscheibe im Alpen Adria Raum. Beitrag zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene zu leisten. Dafür soll eine Anschlussbahn, abzweigend von der ÖBB-Strecke Klagenfurt - St. Veit/Glan, errichtet werden. Der Gleisanschluss soll auch für das Tanklager der Firma Shell am Flughafen genutzt werden.
Kärnten: Kostengünstigste Organisation des Flüchtlingswesens aller Bundesländer Landeshauptmann Gerhard Dörfler: Kärntner Quartiere sind inklusive der Betreuungseinrichtung auf der Saualm die günstigsten in ganz Österreich.
die höchsten Standards aufweist“, erklärt LH Dörfler.
Die Feststellungen und Anschuldigungen des vorläufigen Landesrechnungshofberichtes zum Flüchtlingswesen in Kärnten über die Personalsituation im Flüchtlingsreferat des Landes Kärnten sind für Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler komplett fehl am Platz. Die Rolle von Flüchtlingsreferent Gernot Steiner, der in Personalunion für alle Fragen und Belange des Flüchtlingswesens zuständig sei, habe sich seit Jahrzehnten bewährt. „Während andere Bundesländern diese Tätigkeiten auf unzählige mit Steuergeld höchst geförderte Organisationen ausgelagert haben, werden in Kärnten die Kräfte und Aufgaben bei Steiner direkt gebündelt. Im Österreichvergleich weist daher das Bundesland Kärnten die geringsten Personalkosten für die Verwaltung im Flüchtlingswesen auf, obgleich die Betreuungsqualität
Auch wenn im vorläufigen Landesrechnungshofbericht die Höhe der Kosten für die Saualm kritisiert werden, sei mit der Eröffnung dieser Betreuungsstätte eine wichtige politische Entscheidung zugunsten der Sicherheit der Kärntner Bevölkerung getroffen worden. „Wir haben uns für die Erhaltung der von Landeshauptmann Jörg Haider installierten Sonderbetreuungseinrichtung auf der Saualm entschieden und werden auch zukünftig daran festhalten“, so der Landeshauptmann. Ein wesentlicher Aspekt dieser Einrichtung ist die generalpräventive Wirkung. „Die Notwendigkeit für die Betreuungsstätte auf der Saualm wird durch die leider regelmäßigen Vorkommnisse und Berichterstattungen von gewalttätigen und kriminellen Ausschreitungen in den Kärntner Städten bestätigt“, stellt Landeshauptmann Dörfler fest.
Saualm-Einrichtung ist notwendig
REGIONALES
Das Finale des 58. Landesjugendredewettbewerbes, der heuer unter dem Motto „Sag’s Ihnen“ stand, fand heuer im ORF Theater in Klagenfurt statt. Die besten Teilnehmer der Vorausscheidungen konnten sich in Bewerben wie Klassische Rede, Spontanrede und Sprachrohr messen. Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch gratulierte gemeinsam mit der Jury den strahlenden Siegern. „Besonders freut es mich, dass kärntenweit so viele Schüler aus den Berufsschulen, Polytechnischen Schulen, Mittleren und Höheren Schulen an diesem Jugendredewettbewerb teilgenommen haben – über 50 Teilnehmer waren bei den Vorausscheidungen in Villach und Klagenfurt dabei. Dieser Wettbewerb ist die optimale Chance, seine Meinung kundzutun und tolle Erfahrungen zu sammeln“, so Scheuch.
In Launsdorf, Gemeinde St. Georgen am Längsee, wird ein Kreisverkehr sowie auch ein Radweg errichtet. Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler und der Bürgermeister von St. Georgen, Konrad Seunig, unterzeichneten im Gemeindeamt von St. Georgen die diesbezügliche Vereinbarung über die Kostenbeteiligung. Der Kreisverkehr soll die sehr gefährliche Kreuzung zwischen der Seeberg Straße (B 82) und Krappfeld Straße (L 83), ganz im Nahbereich der Hochosterwitz, entschärfen. Sie stellt auch aufgrund der überdimensionierten Straßen einen Unfallhäufigkeitspunkt dar.
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Anlässlich des 80. Geburtstag, den Wilma Preiml am Wochenende im Kreise ihrer Familie und Freunde im Gasthaus Seemandl in Flatschach feierte, ließ es sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler nicht nehmen, persönlich seine Glückwünsche zu überbringen, verbindet ihm doch mit ihr eine bereits jahrelange Freundschaft. Wilma Preiml freute sich ganz besonders über den Besuch. Dörfler wünschte ihr weiterhin viel Gesundheit und noch viel Freude mit ihren lieben Enkelkindern, um die sie sich immer mit großer Begeisterung kümmert.
„Der Kärntner Fußball lebt und die Politik steht nach wie vor dahinter“ war der Tenor einer Pressekonferenz von Sportreferent LH Gerhard Dörfler und Werner Lippitz, Präsident des Kärntner Fußballverbandes (KFV) . In einem Regierungsbeschluss sei festgelegt worden, dass es ab 2011 für die Akademie SK Austria jährlich eine Million Euro gibt, 300.000 Euro davon fließen in die Spielsaison des Vereins. Zur aktuellen Diskussion um die Führung des SK Austria verwies der Landeshauptmann auf Landessportdirektor Reinhard Tellian, der bereits sehr viel Sportund Fußballkompetenz bewiesen habe. „Das Klagenfurter Stadion muss auf dem Stand von 30.000 Zusehern bleiben, sonst müssen wir uns davon verabschieden, ein Länderspielstandort zu sein“, sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
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REGIONALES
Nur mehr wenige Schritte von ihrem Start ins Berufsleben sind die Schülerinnen und Schüler der Kärntner Tourismusschule in Warmbad/Villach entfernt. Zurzeit finden die Abschlussprüfungen der dreijährigen Ausbildung zum Hotelkaufmann und zur Hotelkauffrau statt. Ein wichtiger Teil dieser Prüfung ist das festliche Prüfungsessen für Eltern und Gäste aus der Politik, Wirtschaft sowie dem öffentlichen Leben. In diesem Jahr ließen sich Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch und Landesrat Christian Ragger mit Köstlichkeiten verwöhnen, nachdem sie den Schülerinnen und Schülern in der Küche über die Schulter geschaut hatten. „Die Qualität der der Ausbildung und die Leistungen der Absolventen der Tourismusschule sind wirklich beeindruckend. Ich wünsche den Prüflingen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg“, so Scheuch.
Dem Landesobmann des Kärntner Abwehrkämpferbundes Fritz Schretter wurde von Bürgermeister Valentin Blaschitz das Ehrenzeichen der Abstimmungsstadt Völkermarkt in Gold mit Kristallen überreicht. Im Bild der Präsident des Kärntner Landtages Josef Lobnig, LAbg.a.D. Fritz Schretter, Bürgermeister Valentin Blaschitz und LAbg. Franz Wieser.
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Der Kärntner Landesjägertag besteht aus den Bezirksjägermeistern und den Delegierten der Bezirksgruppe und wird einmal im Jahr abgehalten. Kürzlich fand der 62. Kärntner Landesjägertag im Congress Center Villach statt. Jagdreferent LHStv. Uwe Scheuch betonte dabei vor allem die hohe Qualität der Arbeit der Kärntner Jägerschaft. „Unser Ziel ist es, die Autonomie der Kärntner Jägerschaft weiter zu stärken und auszuweiten. Besonders hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten und der Kärntner Jägerschaft. Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken“, so Scheuch. Auch der Jäger-Nachwuchs wurde von Scheuch ausdrücklich gelobt. :
REGIONALES
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Da Tschriasche sagt: „Rot und Schwarz recht obergscheit stets unser Kärnten tadeln. Und nebenbei mit Milliarden Europas Schuldenpuffer adeln.“
Große Freude herrscht im Hause Krammer vlg. Hölbling in Patergassen, da GR Tobias Krammer zum zweiten Mal stolzer Papa einer Tochter namens Emely wurde. Als Gratulanten stellte sich das Team der GemeinderatskollegInnen der Freiheitlichen in Reichenau ein und verbrachte gemeinsam mit der Familie einen geselligen Abend. Im Bild LAbg. GR Jutta Arztmann, GR Tobias Krammer mit junger Familie, GR Ralf Modl, GR Martin Maierbrugger, Vzbgm. Franz Glatz sowie GR Annemarie Oberbacher, die sich als Fotografin zur Verfügung stellte.
Mit Blumengrüßen stellte sich Landesrat Mag. Christian Ragger bei der Muttertagsfeier in der AVSTagesstätte in Völkermarkt ein. Gemeinsam wurde gesungen und den Müttern für ihre unersetzliche Rolle in der Gesellschaft gedankt. Große Freude machte den Müttern auch der Blumengruß, der von Landesrat Ragger überreicht wurde.
Das Kärntner Solarstromunternehmen Energetica Energietechnik GmbH feierte kürzlich am „Tag der Sonne“ sein 15-Jahr-Jubiläum. In diesem Rahmen wurde in der Produktionsstätte in KlagenfurtViktring auch der weltweit größte Laminator der Photovoltaikbranche in Betrieb genommen. Technologiereferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler gratulierte dem „sympathischen, innovativen und mutigen Team“ von Geschäftsführer René Battistutti zur 15jährigen Erfolgsgeschichte. Battistutti bezeichnete er als großen Pionier der Solarenenergie. Dörfler machte darauf aufmerksam, dass Kärnten bei den alternativen Energien Vorreiter sei und verwies auf Projekte wie die „Sonnenstadt St. Veit“ und den Windenergiepark Petzen.
Das allseits bekannte Restaurant Bauerndiele in Kohldorf hat wieder geöffnet. Unter neuer Führung von Gusti Zenker werden die Gäste mit lukullischen Genüssen verwöhnt. Bei der Eröffnung mit dabei LR Mag. Christian Ragger, LAbg. Gerald Grebenjak, Bgm. Gottfried Wedenig und Vzbgm. Kai Glantschnig.
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LESERBRIEFE
Ein Sittenbild der Gesellschaft! Was derzeit gegen FPKChef Uwe Scheuch aufgeführt wird, ist wirklich letztklassig. Nachdem das Bundesheer selbst mit Dementis ausrücken musste, weil eine Tageszeitung das Gerücht streute, das Bundesheer hätte mittels Hubschrauber die Schäden von Sturm Paula in Scheuchs Wald beseitigt, wird ihm jetzt zum Vorwurf gemacht, dass er wie alle anderen Betroffenen auch, die EUFörderungen zur Aufforstung in Anspruch nimmt. Der SPÖ sei gesagt, wenn das mit ein-
Politisches Niveau Wo das politische Niveau in Kärnten nun angekommen ist, zeigt uns ein singender und selbst ernannter Krieger des Lichts. Mein Rat an Herrn Petzner: gehen Sie zurück in Ihre Heimat, die Steiermark, dort gibt es nämlich bald einen Landtagswahlkampf. Vielleicht können Sie dort die BZÖWahlkämpfe musikalisch umrahmen. Martin Petutschnig Wolfsberg
KN Abo-Telefon
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em politischen Amt unvereinbar sein soll, dann wird es wohl kaum mehr Menschen geben, die in die Politik gehen. Man kann doch wohl nicht die familiäre Existenz aufs Spiel setzen. Die Sturmschäden waren für alle Betroffenen enorm! Dass alles und jedes kriminalisiert und skandalisiert wird, ist leider bereits ein Sittenbild unserer Gesellschaft. Und alle sollten darüber nachdenken wohin das führen soll. Elisabeth Mosser Weißbriach
Peinliche CD Ich wette, dass Herr Petzner gar nicht bewusst ist, wie lächerlich er sich und das BZÖ mit seiner CD macht. Kärnten hätte sich anderes verdient, als mit solch peinlichen Geschichten in Zusammenhang gebracht zu werden. Herr Stefan Petzner ist wahrscheinlich auch stolz darauf, es bis in die ZIB2 geschafft zu haben, unabhängig davon dass die CD dort mit den Worten „Selbsttherapie“ angekündigt wurde. Wenn uns Herr Petzner glauben machen möchte, dass Kärnten seit der Spaltung vom BZÖ, also in wenigen Monaten heruntergewirtschaftet wurde, dann nimmt er wohl Anleihe beim Faschingsprinzen Eberhard, und hält uns alle für „verblödet und vertrottelt“. Paula Huber Spittal
Geldentwertung droht Wir alle werden die hohe Staatsverschuldung mittels Geldentwertung zu spüren bekommen. Denn durch eine entsprechende Inflation werden die horrenden Staatsschulden entwertet. Laut Experten erwartet uns, natürlich erst wenn die Wirtschaft wieder halbwegs
Anschläge aufklären! Die Wahrheit ist jedem zumutbar und Aufklärung dringend nötig. Sollten die Anschläge rund um den Ortstafelsturm wirklich von den Kärntner Slowenen ausgegangen sein, so sind die Geschichtsbücher umzuschreiben, denn die immer als Opfer dargestellten sind offensichtlich auch Täter gewesen. Erwin Baumann Landskron
floriert, eine Inflation in der Höhe von mindestens fünf Prozent! Wir werden bluten, ohne Wenn und Aber und die Bankmanager werden weiterhin ordentlich zulangen. Gerhard Berger per E-Mail
Beschämende Attacke Uwe Scheuch war Geschädigter des Sturmes Paula. Und dass er wie viele andere, EU-Förderungen dafür lukriert hat, um seinen Wald wieder aufforsten zu können, wird nun zum Skandal hochstilisiert. Ich finde es beschämend, dass darüber überhaupt diskutiert wird. Patrick Strauss Welzenegg
Eine echte Brüskierung! Eigentlich ist die Art und Weise wie Finanzminister Pröll bei der Zusage für die Griechenlandhilfe vorgegangen ist, eine Brüskierung des Parlamentes. Wozu brauchen wir ein Parlament, wenn die wichtigsten Entscheidungen über die Köpfe des Nationalrates hinweg getroffen werden? Karl Wegerer, per E-Mail
Demokratiepolitisch bedenklich! Die Art und Weise, mit der in Brüssel über Haftungen aus österreichischem Steuergeld entschieden wurde, ist auch demokratiepolitisch bedenklich. Unser
Steuergeld gehört noch immer den Österreicherinnen und Österreichern. Wir wollen mitreden, wie es verwendet wird! Max Freibaum, Wien
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
GESUNDHEIT Themen der Woche:
Recare in Klagenfurt: Eine Fachmesse f체r die Schwachen MAZ-K채rnten Leiterin Herzig 체berreichte Zeugnisse an neue Heilmasseure MED-EL Medical Electronics: Eine Vision wird Realit채t Reha-Technik Peter Aigner macht mobil Boys Day - Baukran oder Hebelifter
E LAG+ I E TSB hmen HEI usne
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GESUNDHEIT
Klagenfurter Pflege- und Behindertenmesse zählte 2.200 Besucher
ReCare: Eine Messe für die Schwachen S
ie ist die größte Fachmesse für Pflege, Rehabilitation und Integration in Südösterreich. An den vergangenen drei Messetagen wurde die ReCare von 2.200 Fach- und Privatbesuchern als Informationsplattform genützt. „Das gesamte Sozialbudget des Landes Kärnten beinhaltet 320 Millionen Euro, davon fließen 130 Millionen Euro, also mehr als ein Drittel, in die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen und 60 Millionen in die Behindertenhilfe“, berichtete Soziallandesrat Christian Ragger bei der Pressekonferenz der „ReCare“. Für den Landesrat ist es oberstes Prinzip, neue Grundlagen und Möglichkeiten für ältere und beein-
Pressekonferenz „ReCare“ mit LR Christian Ragger, Messepräsident Walter Dermuth, Messe- Geschäftsführer Erich Hallegger, Präsidentin des Österreichischen Schwerhörigenbundes Birgit Slamanig und Geschäftsführer der AVS Klaus Harta trächtige Menschen zu schaffen. Seit 1. März 2010 ist das Chancengleichheitsgesetz in Kraft. „Neben der Unterbringung und Versorgung von beeinträchtigen Mitmenschen jeden Alters,
wird vor allem auf die Inklusion und Partizipation der Betroffenen großer Wert gelegt“, so der Soziallandesrat. Die KÄRNTNER MESSEN sehen ihren Auftrag längst
nicht nur in wirtschaftlichen, sondern auch in sozialen Feldern. „Wir stellen fest, dass unsere Messe dieses Jahr nicht nur eine Plattform für Privatbesucher - die mit behinderten oder pflegebedürftigen Menschen zu tun haben war, sondern auch von zahlreichen Fachbesuchern genutzt wurde“, freuen sich Messepräsident Komm.-Rat Walter Dermuth und Geschäftsführer Ing. Erich Hallegger über den Erfolg dieser Veranstaltung. Ein weiterer thematischer Höhepunkt war am Freitag das Symposium des ÖSB (Österreichischer Schwerhörigenbund) unter dem Titel „ÖSB – Stark für schwerhörige Menschen in Österreich“ mit mehr als 120 interessierten Zuhörern.
MAZ-Kärnten Leiterin Ulrike Herzig überreichte den neuen Heilmasseuren ihre Zeugnisse F
reiberufliche Heilmasseure sind mit 2800 Stunden Ausbildung die am besten ausgebildeten Masseure in Österreich. Mit einer Anordnung vom Arzt kann ein Heilmasseur den Patienten behandeln und bekommt dann von den Kosten bei der Krankenkasse einen Teil rückerstattet. Mit Auszeichnung haben die Ausbildung abgeschlossen: Silvia Egarter, Elisabeth Jöbstl, Stella Kaufmann, Swidgard Kopschar, Michael Kreis, Mag. Lilli Langen-Kusej, Elfriede Neu-
bauer, Andrea Schöllhammer, Melanie Skriner, Melanie Stromberger, Robert Zlender und bestanden: Christine Puff, Jasna Solina. Einige werden sofort Ihre eigenen Praxen eröffnen und man kann mit Sicherheit garantieren, dass die neuen Heilmasseure vielen Menschen fachlich fundamentiert helfen werden.
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GESUNDHEIT
MED-EL Medical Electronics: Eine Vision wird Realität M
ED-EL Medical Electronics mit Hauptsitz in Innsbruck ist einer der führenden Anbieter am globalen Markt für Hörimplantate. Das von Dr. Ingeborg und Prof. Dr. Erwin Hochmair gegründete Familienunternehmen zählt zu den Pionieren der Branche. MED-EL bietet die derzeit breiteste Produktpalette implantierbarer Lösungen für Menschen mit Hörverlust an. Ziel des Unternehmens ist es, Hörverlust zu überwinden und Menschen in allen Teilen der Erde die Welt des Hörens zu eröffnen.
Von der Vision zur Realität Der Grundstein für MED-EL wurde in den 1970er Jahren an der Technischen Universität Wien gelegt. Das Cochlea-Implantat stellte einen Meilenstein in der Geschich-
mit der Hörwerkstatt in Klagenfurt ein starker und kompetenter Partner gefunden werden. Das Team der Hörwerkstatt bietet Implantatnutzern ein umfassendes technisches Service, zukünftige Nutzer werden umfassend beraten.
Weiter auf Wachstumskurs
Großes Interesse am Messestand von MED-EL. te der Medizin dar: Erstmals gelang es, ein Sinnesorgan vollständig zu ersetzen. Dieser Erfolg bestärkte die Pioniere in der kontinuierlichen Weiterentwicklung und war Anlass für die Gründung von MED-EL. Im März 1990 wurden die ersten drei Mitarbeiter eingestellt. Die Vision der Un-
ternehmensgründer, ihre Forschung den Menschen zunutze zu machen und ihnen so die Welt des Hörens zu erschließen, wurde damit Realität. Am LKH-Klagenfurt werden Implantate von MED-EL verwendet. Um eine optimale Nachsorge zu bieten, konnte
MED-EL ist mit 25 Niederlassungen in 90 Ländern vertreten und beschäftigt rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 96 Prozent der Hörimplantate werden exportiert und von rund 1.200 HNO-Kliniken weltweit abgenommen. Im Jahr 2009 konnte der Absatz von MED-EL Hörimplantaten um mehr als 20 Prozent gesteigert werden.
Breite Palette an Hörimplantatsystemen MED-EL bietet das derzeit umfangreichste Angebot an H ö r i mp l a n t a t s y ste m e n , mehr als die Hälfte der Benutzer sind Kinder. Die Lösungen überzeugen durch ihre Benutzerfreundlichkeit, erhöhte Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Für unterschiedliche Arten von Hörverlust bietet MED-EL drei Produktsysteme: das Cochlea-Implantatsystem MAESTRO™, das EAS™ System für kombinierte Elektrisch Akustische Stimulation sowie das MittelohrImplantatsystem VIBRANT SOUNDBRIDGE™. Auch Hirnstammimplantate (ABI) zählen zur Produktpalette von MED-EL.
IV KärntnerNachrichten I 14. Mai 2010
GESUNDHEIT
Boys Day – Baukran oder Hebelifter B
oys Day - ein Tag, an dem man(n) Berufe kennen lernen konnte, die man(n) nicht so kennt. Wie z.B. Berufe, in denen mit Kindern, mit Kranken oder mit älteren Menschen gearbeitet wird - meist arbeiten Frauen in solchen Einrichtungen, doch Männer können das auch. Wie schon 2008 und 2009 wurde auch 2010 der Boys Day - eine Initiative der Männerberatung des Landes OÖ - organisiert. Schwerpunkt dabei waren heuer
Fotos: © assista
Berufe im Bereich „Pflege und Erziehung.“ Eine der Einrichtungen, die Ihre Pforten zum Hineinschnuppern am 22. April öffnete, war assista in Altenhof. Zu Besuch kamen die Schüler der 3. Klasse Hauptschule Taiskirchen. Nach einer umfangreichen Führung durch alle Bereiche der Pflege konnten die Schüler danach bei einem gemütlichen Beisammensitzen technische Hilfsmittel ausprobieren und Fragen stellen, die sie zum Beruf „Behindertenpä da go ge“, „Krankenpfleger“, „Rehatechniker“ oder verschiedenen Therapieberufen beschäftigt. „Der Boys Day ist eine gute Möglichkeit für junge Männer, traditionelle Rollenkli-
schees abzubauen und sich auch Berufsfeldern zu öffnen, die auf den ersten Blick „weniger männlich“ erschei-
nen,“ so Gabriele Huber, Geschäftsführerin von assista, die diese Initiative gerne unterstützt.
Reha-Technik Peter Aigner macht mobil! K
fz-Adaptierungen, Therapiegeräte oder sonstige Mobilitätsangelegenheiten brauchen maßgeschneiderte Lösungen. Spezielles Know-How und langjährige Erfahrung sind dabei die entscheidenden Faktoren, denn jeder einzelne Kunde hat seine ganz persön-
lichen Bedürfnisse. Peter Aigner berät seine Kunden vor Ort und findet immer die passende Lösung.
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14. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 17
SERVICE
Ein Italiener zum Aufreißen: Brieflos verlost drei Alfa Romeo MiTo
A
chtung! Bitte anschnallen, denn jetzt kommen drei sportliche Italiener zum Aufreißen. Bei Brieflos gibt es jetzt drei Autos vom Typ Alfa MiTo zu gewinnen. Der Brieflos Slogan „Aufreißen und gewinnen“ wird nun erweitert um „Anstarten und abfahren“. Der Alfa MiTo ist wahrlich ein toller Typ, ausgestattet mit einem sportlichen Herz, das trotz 120 PS nur etwa 6 Liter Benzin auf 100 km benötigt. Das „Autolos“ erkennt man
auf den ersten Blick: Auf beiden Außenseiten ist der Alfa MiTo abgebildet; einmal ganz groß und mit dem Vermerk „3 Alfa MiTo zusätzlich“, und einmal kleiner und mit dem Brieflos Logo.
Fernseh-Auftritt bei der Brieflos Show Am Brieflos Rad während eines TV Live-Auftritts drehen - das ist die zweite Chance bei Brieflos. Im Gewinnabschnitt jedes fünf-
4 Nationen, 3 Kontinente, 2 Matches, 1 Ticket Jede Menge WM-Stimmung zum Auftakt des Kärntner Fußballsommers ist somit garantiert. Das „World Cup Test Double“ können die Fans mit dem Kombiticket ab � 18.- live miterleben. ”Die Chance vier WM-Teams mit einem Ticktet live an einem Ort zu erleben, erhält man nicht einmal bei der WM in Südafrika. Außerdem wird das World Cup Double weltweit übertragen und wird heuer zum größten TV Event Kärntens”, zeigen sich die Organisatoren der Soccer Camps KÄRNTEN begeistert. Tickets für das Fußballspektakel via www.oeticket.com oder Tickethotline 01/96096. Weitere Infos unter www.soccer.kaernten.at Ticketpreise: Tribüne Nord & Süd � 18.-, Tribüne Ost � 22.Tribüne West � 26.VIP Tickets Gold � 150.-, VIP Tickets Platin � 300.via tickets@soccercamps-kaernten.at Programm 29.Mai: 13.00 – 19.00: PANINI MANIA – Sticker Tauschbörse mit GRATIS Sticker AKTION 14.00: Spiel Kamerun – Slowakei 15.50 – 17.00: Show Cheerleaders 16.00: Präsentation Kärntner Fußball Vereine – Nachwuchs (U10-U12) & Damen 17.15: Spiel Neuseeland – Serbien Zusätzlich zum „World Cup Test Double“ am Samstag, den 29.5.2010 in Klagenfurt finden noch weitere hochkarätige freundschaftliche Test-Länderspiele in Kärnten statt: 26.05.2010 - 19.00 Uhr Slowakei vs. Kärnten Auswahl St. Veit/Glan 27.05.2010 – 18.30 Uhr Honduras vs. Weißrussland Villach 02.06.2010- 19.00 Uhr Mazedonien vs. Rumänien Villach 05.06.2010 -19.30 Uhr Honduras vs. Rumänien St.Veit/Glan
ten Briefloses steht „Die Brieflos Show“. Wer den Teilnahmecoupon ausfüllt und in einer Vertriebsstelle abgibt bzw. an: Brieflos, Postfach 18, 1038 Wien schickt, nimmt an der
wöchentlichen Ziehung zur Ermittlung der Brieflos Show Kandidaten teil. Und wer gezogen wird, hat jedenfalls bereits gewonnen, denn am Brieflos Rad gibt es nur Gewinnfelder.
Gastvortrag von Frau Prof. Dr. Sabrina Helm (Univ. of Arizona) zum Thema „Kundenempfehlungen als Marketinginstrument: Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung“ am Mittwoch, 26. Mai 2010, um 17:30 Uhr, im Hörsaal 2 der Universität Klagenfurt
Ziehung vom Di., 4. 5. 2010
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Ziehung vom Mi., 5. 5. 2010
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Ziehung vom Do., 6. 5. 2010
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Ziehung vom Fr., 7. 5. 2010
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Ziehung vom Sa., 8. 5. 2010
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Ziehung vom Mo., 10. 5. 2010
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VO R S C H AU 19. Runde 2010 1: Sturm Graz– SC Wr. Neustadt 2: Werder Bremen– Bayern München 3: AC Milan– Juventus Turin 4: AC Chievo– AS Roma 5: AC Siena– Inter Mailand 6: Sampdoria Genua– SSC Napoli 7: Atalanta Bergamo– US Palermo X 8: Young Boys Bern– FC Basel 9: Grasshopper Zürich– FC Luzern 10: Xamax Neuchatel– FC Zürich 11: FC Sion– FC St. Gallen 12: AC Bellinzona– FC Aarau Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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18 KärntnerNachrichten I 14. Mai 2010
RECHT
Unsere Notare beraten kostenlos bei juristischen Fragen E
ine der wichtigsten Stützen für die wirtschaftliche Stabilität und die soziale Sicherheit unseres Landes ist seine Rechtskultur. Ein wesentlicher Träger dieser Rechtsordnung sind die österreichischen Notare. Aus dem Bild der Notare, wie man sie früher kannte, wurde das Profil moderner Dienstleister, wie man sie
heute braucht. Der Notar ist Träger eines öffentlichen Amtes, dem staatliche Autorität übertragen ist, um öffentliche Urkunden zu errichten. Er stellt dabei die Echtheit, Beweiskraft, Aufbewahrung und die Vollstreckbarkeit dieser Urkunden sicher. Der Notar ist vom Gesetz dazu verpflichtet, unparteiisch
und objektiv zu sein und genießt öffentlichen Glauben. Notariellen Urkunden kommt vor Gericht und Behörden eine besondere Beweiskraft zu. Notarielle Urkunden können außerdem genauso vollstreckbar sein wie rechtskräftige Gerichtsurteile.
Darüber hinaus bietet der Notar ein umfangreiches Spektrum an Rechtsdienstleistungen an. Er berücksichtigt nicht nur die zivilrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten, sondern auch die steuerliche Seite der Vorgänge. So erstellt er eine für alle Beteiligten optimale, sichere und kostengünstige Lösung.
KN-Exklusiv Interview mit Notar Dr. Peter Zdesar, Vizepräsident der Österr. Notariatskammer und Präsident der Kärntner Notariatskammer KN: Herr Präsident, Sie haben wichtige Aufgaben inne, welche sind dies?
Dr. Zdesar: Ich habe z.B. in der Notariatskammer die vier Sprechstunden forciert. Als Dienstaufsichtsbehörde werden Arbeiten geprüft, Strafverfahren bei Verstößen eingeleitet, Kundenwünsche zufrieden gestellt, bei Gesetzesentwürfen unsere Anliegen eingebracht, wie auch solche von uns ausgearbeitet. Weiters muss ich unseren Berufsstand gegenüber Politik und Wirtschaft in Kärnten als Präsident, wie auch in Österreich als Vizepräsident vertreten.
einmal im Monat auch in kleinen Ortschaften. Ich berate z.B. in den Orten Finkenstein und Bad Bleiberg wöchentlich und habe bis jetzt bereits 20.000 Rechts-
KN: Wo liegen Ihre Schwerpunkte?
Dr. Zdesar: Besonders bei Ehe-Scheidungen, Familienrecht, dem Erbrecht, in Grundverkehrsfragen und Zivilrecht. Hier konnten Fortschritte erzielt werden und sind durch unsere Initiative und Anregung zustande gekommen. Es gibt eine Zusammenarbeit zwischen der Notariatskammer und dem Landeshauptmann. Weiters haben wir eine elektronische Abwicklung bei Grundverkehrsfragen eingeführt. KN: Ist es richtig, dass Notare kostenlose Beratungen in Kärntner Gemeinden und Ortschaften durchführen?
Dr. Zdesar: Ja, unsere Notare bieten in ganz Kärnten in Stadt- und Landgemeinden kostenlose Sprechstunden an. Mindestens einmal im Monat, aber in der Regel 14 tägig finden in Kärntner Ortschaften kostenlose Beratungen für Jedermann statt. Mindestens
Dr. Peter Zdesar, Vizepräsident der Österr. Notariatskammer und Präsident der Kärntner Notariatskammer. beratungseinheiten kostenlos für die dortige Bevölkerung durchgeführt. Notare wollen der Bevölkerung die örtliche Betreuung aufrecht erhalten. KN: Können durch vorherige kostenlose Beratungen beim Notar in Scheidungsangelegenheiten, Familienrecht, Zivilrecht u.a. anderen zivilrechtlichen Angelegenheiten Kosten
eingespart werden?
Dr. Zdesar: Ja, natürlich. Aufgrund der Beratung können jedenfalls die Er folgsaussichten bei einer Auseinandersetzung besser eingeschätzt werden. Bessere rechtliche Beurteilung der Sachlage führt auch zu einer richtigen Antragstellung. Im Falle einer einvernehmlichen Ehescheidung ist eine vorhergehende Beratung unumgänglich. Ein allenfalls einer solchen Beratung abgefaßter Entwurf kann direkt als Grundlage für einen Scheidungsvergleich verwendet werden “Wir wollen die erste Anlaufstelle für juristische Fragen sein.“ Es geht vom Baurecht, Familien- und Erbrecht, Scheidungsrecht, Grundverkauf-Ankauf, Zivilrecht bis hin zum Hundebiss, einfach für alle Angelegenheiten im zivilen und gesellschaftlichen Leben. Das neue Ehegesetz regelt ab heuer mehr bei Eheschließungen wie auch bei Lebensgemeinschaften. Etwa 50 % der Kärntner gehen eine Lebensgemeinschaft ein, wo Gütertrennungen und Vermögensregelungen notwendig sind. Ein Lebensgefährte, welcher Vermögen anschafft, sollte jedenfalls einen Vertrag beim Notar abschließen. KN: Vielen Dank für die umfangreiche Information.
Sie erreichen den Notar für weitere Fragen auch in Villach, Telefon 04242/24836-0
20 KärntnerNachrichten I 14. Mai 2010
WIRTSCHAFT
Eine Brücke in die Zukunft
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ie St. Pauler Landestraße ist um eine ins Auge stechende 84 Meter lange Bogenbrücke, die Landesstraßenbrücke L 135, reicher. Sie wurde von LH Gerhard Dörf ler, St. Pauls Bürgermeister Hermann Primus und Projektleiter Klaus Berger von der ÖBBInfrastruktur AG offiziell für den Verkehr freigegeben. „Wir sind auf Zukunftskurs und St. Paul bekommt nach der Europausstellung in absehbarer Zeit einen Europabahnhof“, sagte er. Dörfler dankte auch Primus für seine klaren Visionen beim Bau der Koralmbahn. Für Dörfler ist die Stabbogenbrücke auch eine Brücke
in die Zukunft, welche nicht nur die Koralmbahn sondern auch das vor kurzem vorgestellten EU-Projekt BATCo (Baltic-Adriatic Transport Cooperation) überspannt. Da der künftige InterCity-Bahnhof Lavanttal eine wichtige Drehscheibe im öffentlichen Personenverkehr im Lavanttal darstellen werde, sei es wichtig, rund um den Bahnhof eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur zu errichten. Das Land Kärnten investiert daher über drei Millionen Euro in die Sanierung der St. Pauler Landesstraße. Primus hob die Bedeutung der künftigen Koralmbahn für St. Paul als Kultur- und Tourismusort hervor. „In 23
Minuten mit den Zug in Klagenfurt und in 30 Minuten in Graz, schneller geht’s nicht“, stellte der Bürgermeister fest. Projektleiter Berger gab einige Details über die neue Brücke bekannt. Die Stabbogenbrücke hat eine Spannweite von 64 Meter. Gemeinsam mit den Vorlandbrücken kommt die Brücke auf eine Gesamtlänge von 84 m und eine Breite von 12,85 m. Zusätzlich zur 8 m breiten Straßenfahrbahn wurde ein 1,5 m breiter Gehweg und ein
2,5 m breiter Geh- und Radweg errichtet. „Die Brücke führt in einer Höhe von 7,5 m über die künftigen Gleise der Koralmbahn. Diese Höhe ist auch wegen der künftigen Fahrleitungsanlagen notwendig“, so Berger. Er gab auch bekannt, dass bereits ab Ende 2010 die Baustelleneinrichtung für den Bau des Kärntner Abschnitts der Koralmtunnels und der Tunnelkette Granitztal errichtet wird. Baubeginn für den Koralmtunnel soll 2011 bzw. für die Tunnelkette 2013 sein.
Den Berufseinstieg erleichtern helfen
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üstenrot unterstützt wegweisendes Projekt des sozialpädagogischen Zentrums Josefinum.
Foto: Wüstenrot/Rosner Mit einer großzügigen Spende stellte sich kürzlich der Leiter der Wüstenrot-Landesdirektion Kärnten, Direktor Simon Kanz bei der Führung des sozialpädagogischen Zentrums Josefinum in Viktring ein. Mit dieser Spende wird es möglich, dass die im Josefinum Betreuten am Projekt „einsteigen – drinbleiben“ partizi-
pieren können. Ein wegweisendes Projekt, wie der Leiter Dr. Eberhard Gerngroß mit seiner Gattin Irmgard (Bildmitte) betonte. Barbara Napetschnig (re), die Projektleiterin, erläutert, dass gerade die Mädchen und Burschen große Einstiegshürden in das Berufsleben haben, die durch die pädagogisch geführten drei Wochen stark egalisiert werden können. „Wüstenrot unterstützt gerade im sozialen Bereich alle Aktivitäten die zur Selbstsicherheit und Selbständigkeit beitragen, vor allem aber Institutionen, deren wichtige Arbeit in der Öffentlichkeit oft nicht in dem Maße gewürdigt werden, wie eben auch hier im Josefinum mit seinen 120 Bewohnerinnen und Bewohnern“, erklärte Direktor Kanz.
Bgm. Christian Scheider, GR Günther Scheider, STR Wolfgang Germ, Reinhold Schütz, „Lutz-Mann“ Karner und Kinder aus der Behindertenschule bei der Übergabe des Staubsaugers. Kürzlich wurde der Heilpädagogischen Schwerstbehindertenschule in Waidmannsdorf ein Staubsauger im Wert von ca. 500 Euro übergeben, der von der Firma Lutz gespendet wurde. Ins Leben gerufen wurde diese Spendenübergabe von Gemeinderat Günther
Scheider, im Rahmen der Aktion „KLAGENFURTER IN NOT“. Mit den Worten „In Zeiten wie diesen ist es sehr wichtig, dass es solche Organisationen gibt“, bedankte sich der Direktor der Schwerstbehindertenschule in Waidmannsdorf.
22 KärntnerNachrichten I 14. Mai 2010
KULTUR
Die 3. Staffel „A Gaude muaß sein“ geht über die Bühne S
ehr gute Unterhaltung und viel Spaß hatten kürzlich rund 200 Besucher im Haus der Heimat Gurk bei einer Veranstaltung der Reihe „A Gaude muaß sein“. Neben Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Kulturreferent LR Harald Dobernig sah man unter anderem den Gurker Bürgermeister Siegfried Kampl, Vizebürgermeister Franz Stürzenbecher, Amtsleiter Werner Donis, LAbg. Wilma Warmuth und Tourismusvereinsobmann Frank Kickmaier. Auf Grund des großen Erfolgs der ersten Staffel dieser Veranstaltungsreihe
nutzte die Gelegenheit, um Richi di Bernardo zu seinem kürzlich gefeierten 69. Geburtstag mit einem Geschenk zu überraschen. „Nach dem großem Erfolg der 2. Staffel ‘A Gaude muaß sein’ findet nun die 3. Staffel mit weiteren Terminen statt“, kündigte Dobernig an. Eine 4. Staffel sei bereits angedacht. „Die große Anzahl an Zusehern zeigt wieder deutlich, wie beliebt diese Veranstaltungsreihe ist.“ wird „A Gaude muaß sein“ fortgesetzt.
Der Landeshauptmann lobte diese Veranstaltungsreihe, die sich äußerst erfolgreich entwickelt habe. „Da das Kärntnerlied durchwegs eher schwermütig ist, wurde mit dem verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider die Idee, humorvolle Abende zu gestalten, ins Leben gerufen.“ Dörfler
Erstmals fand diese Veranstaltungsreihe mit großem Erfolg im Jahr 2007 statt, echte Kärntner Originale erzählen lustige Geschichten, von ortsansässigen Chören werden humorvolle Lieder und Stanzln gesungen und mit zünftiger Volksmusik wird dieser urige Kärntner Abend begleitet.
TERMINE Die weiteren „A Gaude muaß sein“-Termine finden jeweils von 20.00 – 22.00 Uhr statt: Freitag, 21. Mai 2010 im Haus der Musik in St Stefan/Lavantal; Freitag, 28. Mai 2010 im Hambrusch Saal in Grafenstein; Freitag, 04. Juni 2010 im Kultursaal Treffen; Freitag, 11.Juni 2010 im Mühlbacher Saal in Rennweg
14. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 23
MODE
Zuwachs für die Modewelt Bizerba und die Modefachschule Sigmaringen präsentierten von 8. bis 13. Mai eine Modenschau quer durch die Etikettenwelt auf der IFFA 2010. Sie beweist: Etiketten sind die neuen Träger von Multi-Funktionalitäten und sehen dabei auch noch gut aus. Eine wohl weltweit einzigartige Idee hatten die Modefachschule Sigmaringen und der Technologiehersteller Bizerba aus Balingen: Für die IFFA 2010, die internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft in Frankfurt, haben Studenten der Modefachschule moderne Sommer-Kleider kreiert und dabei die Vielfalt der unterschiedlichen Bizerba Etiketten in das Design mit einfließen lassen.
Weltweit wohl einzigartig: Das Sommerkleid „Wrap me up“ in Kombination mit dem Bizerba CWrap Etikett (Bodil Neitzel). Claudia Gross, Director Global Marketing und Communication bei Bizerba, zum Hintergrund der Idee:
„Die Bizerba wurde 1866 gegründet und ist seither dafür bekannt, qualitativ hochwertige Waagen für den Industrie- und Lebensmittelbereich zu produzieren. Natürlich hat sich seitdem sowohl unser Produktportfolio als auch unser Unternehmensimage den neuen globalen, wirtschaftlichen Märkten angepasst. Wir produzieren längst nicht mehr nur Waagen, sondern auch eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Etiketten sowie moderne Systemlösungen, die auf einem intelligenten Zusammenspiel von Hard- und Software basieren.“ Um dieses moderne Image und die Vielfalt der Bizerba Etiketten auf der IFFA visuell transportieren zu können, habe Bizerba die Modefachschule Sigmaringen gebeten, entsprechende Etikettenkleider zu designen. „Das Kleid „Wrap me up“ von Bodil Neitzel“, so Gross weiter, „setzt unser C-Wrap Etikett in Szene. Sämtliche Inhalte können auf nur einem Etikett dargestellt werden, welches das Produkt von bis zu vier Seiten umschließt. Die Verpackung wird somit stabiler, der Produktinhalt vor illegalem Umpacken geschützt. Auszeichnungsfehler werden vermieden, die Anzahl der Rollenwechsel reduziert. Mit der passenden Software kann der Anwender die Position der Inhalte selbst bestimmen. Kunden können somit wichtige Botschaften auf den ersten Blick erkennen, ohne die Packung aus dem Regal nehmen zu müssen.
Projektleiterin und Honorardozentin für Design und Kollektionsgestaltung Bettina Wirschun von der Modefachschule Sigmaringen: „Wir bekamen die Anfrage seitens Bizerba, ob wir für den Messeauftritt auf der IFFA moderne Outfits für die Hostessen und eine zusätzliche Modenschau kreieren könnten. Die Bizerba Etiketten sollten dabei Teil des Designs werden. Diese außergewöhnliche Idee hat mir und den Studenten des zweiten Jahrgangs sofort gefallen. Der Kurs entschied sich für Etui-Modelle, die im BusinessBereich gerne getragen werden: schlanke, gerade Kleider ohne Ärmel, mit schlichtem Ausschnitt, knielang und körpernah.
24 KärntnerNachrichten I 14. Mai 2010
WIRTSCHAFT
LH Dörfler gratulierte dem Wernberger Traditionsunternehmen zum 40-Jahr-Jubiläum
Karosserie Hassler darf Landeswappen führen D
as Wernberger Traditionsunternehmen Karosserie Hassler feierte kürzlich mit einem großen Fest sein 40-Jahr-Jubiläum. Landeshauptmann Gerhard Dörfler stellte sich als Gratulant mit einem besonderen Geschenk ein. Er verlieh dem Betrieb das Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens. Dörfler sagte, dass man den Unternehmergeist der Familie Hassler förmlich spüre. Er strich vor allem auch die wichtige Rolle von Mutter Rosemarie für den Fortbestand und den Erfolg des Betriebes hervor. Karosserie Hassler wurde 1970 vom erfolgreichen Rennsportler
Sebastian Hassler gegründet. 1982 verunglückte der Staatsmeister und Vize-Europameister im Autocross tödlich. Seine Witwe Rosemarie führte den Betrieb mit Unterstützung der langjährigen Mitarbeiter weiter. 1998 wurde der Betrieb von den Söhnen Günter und Thomas Hassler übernommen. Karosserie Hassler zeichnet sich durch modernste technische Ausstattung, hohe Fachkompetenz und langjährige Erfahrung aus. Der Betrieb verfügt über eine
Spenglerei, Lackiererei und einen 24Stunden-Abschleppdienst. Es werden unter anderem auch computergesteuerte Achsvermessungen, Klimaservices, Windschutzscheibenreparaturen und Oldtimer-Restaurationen angeboten. Im Jahr 2009 wurde der Betrieb ins internationale Netzwerk ausgezeichneter Lackierfachbetriebe „Repanet“ aufgenommen. Bei der Verleihung des Rechts zur Führung des Landeswappens war auch Landtagsabgeordneter Hannes Anton anwesend. Infos unter www.karosserie-hassler.at
Gottwald United Optics – Neueröffnung N
ach nur 6 Wochen Umbauzeit eröffnete Gottwald United Optics am Heiligengeistplatz 1 in Klagenfurt das wohl modernste Optik- und Fotofachgeschäft Österreichs. Die Verkaufsräume wurden nach aktuellsten Standards völlig neu gestaltet. Große Schaufensterflächen, großzügige Laufund Ruhezonen sowie modernste Warenpräsentation mit perfekter Lichtführung laden zum Verweilen ein. Trendiges Styling mit internationalem Flair in einem Copyright TineStone
Vizebgm Matthiaschitz, Gottwald Barbara, Bgm. Christian Scheider, Gottwald Helmut, Vzbgm. Gunzer. klassischen Fachgeschäft, so schön kann Einkaufen sein. Die Kernkompetenz von Gottwald United Optics liegt somit auf den Schwerpunkten Brillen, Sonnenbrillen und Kontaktlinsen sowie Digitalkameras und Fotozubehör. Sowohl im Foto- als auch Optikbereich nutzt
Gottwald die Stärke einer Kooperation: als Partner von United Optics und Ringfoto, kombiniert Gottwald Fachkompetenz mit preisaggressiven Angeboten. Bei der Eröffnungsfeier wurde dem Ehepaar Gottwald – das Unternehmen besteht bereits seit 1923 - von Bür-
germeister Scheider sowie von den Vizebürgermeistern Gunzer und Matthiaschitz das Stadtwappen von Klagenfurt überreicht. United Optics ist ein Netzwerk von führenden österreichischen Fachoptikern mit 65 Verkaufsstellen in ganz Österreich. Durch das Bündeln von Einkaufsvolumen kann billiger eingekauft werden um die Preisvorteile an die Kunden weiterzugeben. Alle Betriebe zeichnen sich durch höchste Fach- und Markenkompetenz der Mitarbeiter aus. „Natürlich wirkt sich dies positiv auf die Kunden aus, denn jeder geht lieber zum Fachmann - wenn dann auch noch die Preise stimmen ist das für die Kunden optimal“ schwärmt Firmenchef Helmut Gottwald.
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AUTO & MOTOR
Die Adelbrecht GmbH wurde 1992 von Otto Adelbrecht gegründet. Bis Anfang 1996 war das Unternehmen im Erdbau Sektor tätig. Ab 1996 ist das Transportgewerbe dazugekommen, das bis heute mit Erfolg weitergeführt wird. Erdbau wird noch in kleinen Rahmen speziell für Häuslbauer betrieben! Jetzt im Mai 2010 eröffnet Otto Adelbrecht mit Kfz-Meister Glabatsch Werner die alternative Kfz- & LKWWerkstätte. Sein Motto: Bei uns kann sich Mann bzw. Frau eine Reparatur leisten – jede Anfrage lohnt sich! Jeder Kunde ist bei uns herzlich Willkommen und kann auch live bei der Reparatur dabei sein! „Ganz Kärnten stöhnt unter den steigenden Kosten für’s Auto. Vor allem sind auch die Werkstatt- und Reparaturkosten gestiegen. In Feldkirchen gibt’s jetzt die Lösung für kostengeplagte Autofahrer aller Marken.“ Geplant ist noch eine Erweiterung der Leistungen: § 57 Überprüfungen sowie ein Kfz-Handel.
Lernen Sie uns kennen, kommen Sie am 21. Mai ab 9.00 Uhr einfach vorbei, gratis Bier sowie Bratwürstel warten auf Sie (solange der Vorrat reicht), außerdem gibt es ein Elektroquad zum Testen!“ Otto Adelbrecht
Glabatsch Werner, ein waschechter Steuerberger, hat seine Meisterprüfung seit 06. 12. 2006. Er tüftelt gern und technische Rätsel sind für ihn eine Herausforderung. Bei ihm ist sein Beruf Berufung durch und durch, egal ob Freizeit oder beruflicher Werdegang – er lebt für Autos!
Gratis Stoßdämpfer Überprüfung Angebot gilt 2 Wochen ab Eröffnung 21. 05. 2010
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FREIZEIT
Mit dem „Two-for-one“ Angebot im ****Berg & Spa Hotel Urslauerhof im Salzburger Land nächtigt die zweite Person kostenlos.
Tarzan und Jane am Murmeltierpfad S
ie schweben von Ast zu Ast und stürzen sich im freien Fall aus 14 Metern Höhe. „Erleben Sie den ultimativen Adrenalin-Kick und loten Sie Ihre Grenzen aus. Sie werden sich fühlen wie Tarzan oder Jane“, garantieren die Trainer vom Waldseilgarten Natrun. Sie möchten lieber am Boden bleiVom 16. Mai – 2. Juni 2010 bieten wir unseren Lesern ein supergünstiges Angebot: Egal wie lange und welche Kategorie Sie buchen, die zweite Person nächtigt kostenlos. Der Aufpreis für die Halbpension beträgt � 35,—. Buchbar mit dem Kennwort „Two for one + Kärntner Nachrichten“.
ben? Erwandern Sie den familientauglichen Murmeltierpfad. Selten kann man diese putzigen Tierchen so hautnah beobachten. Aktive Gäste finden in der Region Hochkönig ein wahres Eldorado für Wander- Kletterund Mountainbiketouren. 530 km Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade erschließen das fantastische Gebiet rund um den Urslauerhof. Doch irgendwann sehnen sich auch Tarzan und Jane nach Erholung und der Pool ruft. Auf drei Ebenen wurde das neue Hochkönigs Wellnessreich konzipiert. Geboten werden verschiedenste Saunen und Dampfbäder, Erlebnisduschen und Wärmelie-
gen, Whirlpool, Atrium und Ruheräume mit grandiosem Ausblick. „Das Herzstück ist der neue Pool mit Blick auf die Berge. Hier schwimmen die Gäste unterm Sternenhimmel – drinnen und draußen“, verrät die Chefin Heidi Kraker.
Weitere Informationen unter: ****Berg & Spa Hotel Urslauerhof A-5761 Maria Alm/Hinterthal Telefon: +43 (0)6584-8164 Fax: +43 (0)6584-8208 E-Mail: urslauerhof@sbg.at Homepage: www.urslauerhof.at
LH Dörfler eröffnete Lavanttaler Spargelsaison
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H Gerhard Dörfler eröffnete die Lavanttaler Spargelsaison mit einem Besuch am Kammerhof in St. Andrä. Beim Kammerhof begann der Spargelanbau bereits in den 30er-Jahren. Mittler weile kultiviert die Firma JägerMarkut Gemüseernte & -vertriebs KEG auf knapp 25 Hektar „Spargel aus dem Lavanttal“ und daneben auch auf rund 70 Hektar
„Kärntner Kartoffel“. Beide Produkte werden noch „veredelt“ und damit für den Handel bzw. direkten Verkauf vorbereitet. Dörfler hat sich persönlich einmal mehr von der Qualität des Kärntner Spargels überzeugt. Seniorchefin Stefanie Jäger und Chef Hannes Markut freuten sich über den Besuch des Landeshauptmanns und stellten ihm den Betrieb näher vor. Der Landeshauptmann sagte, dass er sich als SpargelGenießer gerne mit dieser Kärntner Spezialität versorge. Heimische Produkte seien qualitativ hochwertig und sollten verstärkt gekauft werden. Lavanttaler Spargel garantiere höchste Gaumenfreuden. Info: www.lavanttalerspargel.at
Countdown für das Fest des Jahres in Brückl
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m 11. - 12. Juni 2010 startet das 60 Jahre WSG Brückl Jubiläumsfest und es geben sich unter anderem prominente Gratulanten wie das Nockalm Quintett, Udo Wenders und die Wörtherseer ein Stelldichein! Eintrittskarten sind erhältlich bei allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Verkaufsstellen T. 01-96096, bei Springer Reisen in Klagenfurt 0463-3870-0 und bei Eisner Auto am Südring in Klagenfurt T. 0664-282874! Es wird bei der Festveranstaltung auch ein nagelneuer toller „Chevrolet Aveo“ im Wert von mehr als 13.000 Euro verlost.
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SPORT
World Cup Test Double – WM Teams live in Klagenfurt I
n den Soccer Camps KÄRNTEN bereiten sich viele TopTeams im sonnigen Süden Österreichs für künftige Erfolge vor. Am 29. Mai 2010 wird Kärnten erneut zum Fußballzentrum Österreichs und zieht die internationale FußballAufmerksamkeit auf sich: In einem einzigartigen Testspiel Doppel treffen in den beiden Matches Kamerun vs. Slowakei und Neuseeland vs. Serbien insgesamt 4 WM Teilnehmer im Klagenfurter EM-Stadion aufeinander. Unter dem Motto “Die Fußballwelt zu Gast in Kärnten” haben die Fans somit die einmalige Gelegenheit 4 WM Teams an einem Spieltag live zu erleben. Das fünfte WM Team aus Honduras, ebenfalls zu Gast in Kärnten, wird als Zuseher im Stadion die Spiele beobachten. Die Südamerikaner unter Teamchef Reinaldo Rueda schlagen ihre WM-Trainingszelte von 25. Mais bis 8. Juni im Bleibergerhof auf.
In der zweiten Partie spielen WM-Geheimfavorit Serbien rund um Ex-Real Madrid und Ex-FC Barcelona Coach Radomir Antic mit den Top Stars Dejan Stankovic (Inter Mailand), Nemanja Vidic (Manchester United) sowie den Torjägern Nikola Zigic (FC Valencia) und Marko Pantelic (Ajax Amsterdam) gegen die WM-Underdogs und viermaligen Ozeanienmeister aus Neuseeland.
Höhepunkt mit vielen WM-Camps in Top - Stars Kärnten Im ersten Spiel testet das Nationalteam der Slowakei mit Top Spielern wie Martin Skrtel (FC Liverpool) und Marek Hamsik (SSC Napoli) seine WMForm. Die in der Qualifikation so stark spielenden Slowaken treffen auf die „Unzähmbaren Löwen“ aus Kamerun mit TopStar Samuel Eto´o (Inter Mailand).
Das slowakische Team von Vladimir Weiss absolviert im Kärntner Bad Kleinkirchheim von 23. Mai bis 1. Juni 2010 das WM-Trainingscamp und genießt somit beim Testspiel gegen Kamerun einen leichten „Heimvor teil“. Residiert wird im 5-Sterne Thermenhotel Ronacher und das Training wird in der Sportarena in Bad Kleinkirchheim abgehalten. Als Warm-Up für das Testspiel gegen Kamerun testen die Slowaken bereits am 26. Mai in der St.Veiter JL Arena gegen eine regionale Auswahl. Das Team aus Kamerun wird im Klagenfurter Lindner Seepark Hotel logieren.
28 KärntnerNachrichten I 14. Mai 2010
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