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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 18.2010

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 18 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 7. Mai 2010

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Muttertag! FPK-Obmann Uwe Scheuch zur Griechenland-Krise: „Volk und Parlament müssen befragt werden!“

90 Jahre Kärntner Volksabstimmung: LH Gerhard Dörfler und LR Harald Dobernig präsentieren Festprogramm!

Seiten 2 und 3

Seiten 4 und 5


2 KärntnerNachrichten I 7. Mai 2010

THEMA DER WOCHE

Uwe Scheuch: Kritik an EU-Hilfe für Griechenland Normalerweise denkt man bei Griechenland an Strände, Sonne und Urlaubsspaß. Aufgrund der wirtschaftlichen Turbulenzen herrschen nun aber eher Ärger und Unverständnis vor – auch beim Obmann der „Freiheitlichen in Kärnten“, DI Uwe Scheuch. Warum das so ist und wieso er gegen die aktuelle EU-Hilfe ist, verrät er im Interview mit den KN. KN: Herr Scheuch, fahren Sie heuer nach Griechenland auf Urlaub?

kann. Pröll brüskiert das österreichische Parlament.

LPO Scheuch: Nein danke, ich mache lieber Urlaub in Kärnten. Erstens ist es hier schöner und zweitens denke ich bei Griechenland derzeit eher an Geldverschwendung als an Urlaub.

KN: Finanzminister Pröll hat bereits 2,3 Milliarden Euro aus Österreich zugesagt. Woher kommt das Geld?

KN: Ihrer Meinung nach ist die Finanzhilfe für Griechenland falsch? LPO Scheuch: Sie ist nicht grundsätzlich falsch. Solidarität innerhalb der EU, bis zu einem bestimmten Grad, ist ja nichts Schlechtes. Aber die Finanzhilfe für Griechenland erreicht eine Dimension, zu der unbedingt die österreichische Bevölkerung direkt befragt werden muss. Die Österreicherinnen und Österreicher sollten in einer Volksbefragung entscheiden dürfen, ob sie das wollen oder nicht.

LPO Scheuch: Das müssen Sie den Finanzminister fragen. Ich finde es eigenartig, wenn der österreichische Finanzminister der eigenen Bevölkerung die Steuerschraube ansetzt, in Brüssel aber großmütig Milliarden vergibt. Da fragt man sich schon, ob seine Prioritäten n o c h s t i m men.

KN: Der Finanzminister Pröll hat in Brüssel sein O.K. abgegeben. LPO Scheuch: Genau das ist ja das Problem. Wozu braucht man noch ein Parlament, wozu gibt es demokratische Einrichtungen, wenn ein Finanzminister ohne Abstimmung im Parlament und ohne Einbindung der Bevölkerung so einfach in Brüssel seine persönliche Zustimmung über zwei Milliarden Euro Finanzhilfe geben

Österreich, und erst dann in Griechenland. Wir können uns das momentan selbst nicht leisten. Sonst kracht‘s auch bei uns!

KN: Die EU argumentiert, dass ohne Hilfe für Griechenland weit Schlimmeres droht. LPO Scheuch: Weit Schlimmeres droht meiner Meinung nach, wenn sich Österreich bei der finanziellen Unterstützung übernimmt. Sozialmaßnahmen unterstützen? Ja! Budget konsolidieren? Ja! Arbeitsplätze sichern? Ja! Aber zuerst in

KN: Es gibt Befürchtungen, dass die Hilfe für Griechenland erst die Spitze des Eisbergs ist. Wie sehen Sie das? LPO Scheuch: Schon der Hausverstand sagt mir, dass Pröll die Sache falsch angegangen ist, indem er sofort Hilfe zugesagt hat. Man hätte von Griechenland viel vehementer und nachhaltiger Reformen einfordern

müssen. Wie man sparen kann, haben wir ja erst kürzlich in Kärnten mit unserem Budgetkonvent bewiesen. So kommt Österreich aber in großen Erklärungsnotstand gegenüber Ländern, die auch an der Kippe stehen. Was werden wir Portugal, Rumänien, Irland etc entgegenhalten, wenn die auch Milliardenbeihilfen fordern? KN: Was also tun? LPO Scheuch: Erstens braucht es, wie gesagt, eine Volksbefragung. Nur die Österreicherinnen und Österreicher dürfen bestimmen, was mit ihrem Geld geschieht! Zweitens muss man die Rolle des Finanzministers hinterfragen. Denn jetzt hilft Pröll zum wiederholten Mal seinem Banken-Netzwerk. Vor allem Raiffeisen zittert um seine griechischen Investitionen. Da kommt die österreichische Finanzhilfe natürlich sehr gelegen. Bei der Kärntner Hypo hat es damals einen Aufschrei gegeben, aber über die Unterstützung anderer Banken wie der niederösterreichischen Raiffeisen wird kaum geredet. Kärnten hat anscheinend ein großes Problem: Unser Landeshauptmann ist nicht der Onkel vom Finanzminister. KN: Herzlichen Dank für das Gespräch!


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THEMA DER WOCHE

Europa ist am Scheideweg! Griechenland, beliebte Urlaubsdestination der Deut schen, kracht aus allen Nähten.Eine finanzielle Hilfsaktion der EU sorgt europaweit für heftige Kritik.

m Beispiel der aktuellen Finanzkrise in Griechenland wird das ganze Dilemma, in dem sich die Europäische Union derzeit befindet, evident. Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel brachte es diese Woche auf den Punkt: „Europa steht am Scheideweg!“ Die Grundsatzfrage dabei lautet, ob sich die EU als starke Partnerschaft weltweit behaupten kann, oder aber die Mitgliedschaft finanziell schwacher Staaten wie Griechenland, Spanien und in Kürze Portugal künftig nicht mehr leistbar ist. Die EU steht an einer Kreuzung mit zwei unangenehmen Abbiegern: finanzielle Hilfe für finanzschwache Staaten zu geben heißt, dass die reicheren Staaten, darunter nach wie vor Österreich, die Steuerschrauben im Rahmen eines neuen Stabilitätspaktes anziehen müssen. Andererseits: der Rauswurf krisengeschüttelter Länder aus dem Euro-Verbund bedeutet, dass die gemeinsame Währung im internationalen Vergleich massiv einbrechen wird und damit die Inflation nicht länger ein Menetekel ist, sondern beinharte Realität.

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Die Griechenland-Krise hat aber auch gezeigt, dass die Organe der

EU nicht wirklich handlungsfähig sind. Das Sagen in der EU haben keineswegs EU-Kommissionspräsident Barroso, auch nicht der skurille EURatspräsident Herman Van Rompuy, schon gar nicht der für Wirtschaft und Haushalt zuständige Kommissar Olli Rehn aus Finnland, den man hierzulande ebenso wenig kennt wie den für Finanzplanung und Haushalt zuständige polnische Kommissar Janusz Lewandowski. Das Sagen in Europa hat eindeutig Deutschland mit Angela Merkel und Frankreichs eitler Nicolas Sarkozy. Wenn das aber so ist, fragen sich mittlerweile auch Staatsmänner, ob das Experiment EU nicht bereits gescheitert ist. Völlig unverständlich aber ist im Angesicht der Griechen-Krise, woher Finanzminister wie unser Seppl Pröll die Kompetenz ableiten, gänzlich ohne Parlamentsbeschluß zwei Milliarden saures österreichisches Steuergeld nach Athen zu verschieben. Das ist schlichtweg Größenwahn, der letztlich im steuerlichen Fiasko enden wird. Vermutlich ist Griechenland schon heute Prölls Ausrede für massive Steuererhöhungen ab Herbst. Nicht nur in Athen wird künftig gestreikt!

Kommentar von Helmut Prasch

Wer regiert Europa? Im Vergleich zu dem, was Finanzminister Pröll für diverse österreichische Banken und für Griechenland ausgibt, nimmt sich die großartige Hilfe, die der ÖVP-Obmann Kärnten angedeihen ließ, nachgerade kleinlich aus. Österreich muß wirklich reich sein, wenn wir aus dem heiteren Himmel und auf Zuruf der EU gleich zwei Milliarden Euro aus dem Ärmel beuteln können, um einem Land, das in den letzten Jahrzehnten die Europäische Gemeinschaft nicht nur an der Nase herumgeführt, sondern schlichtweg betrogen hat, aus dem Schlamassel zu ziehen. Wobei nicht unerwähnt bleiben soll, dass am Ende des Tages erneut die Banken jubilieren werden. Bei denen nämlich steht Griechenland in der Kreide! Die mehr als üppige EU-Finanzspritze dient nämlich der Abdeckung von Krediten, die schlechte Bankmanager vergeben haben. Dass die europäischen Finanzminister nunmehr die Banken anflehen müssen, die Kredite angesichts der fließenden EU-Milliarden um Gottes Willen nicht fällig zu stellen, ist wirklich rührend. Uns Österreichern wäre mehr geholfen, wenn der Finanzminister ein Programm auf den Tisch legen würde, das aus der massiven Liquidätskrise in Folge der internationalen Krise führen würde. Oder nur die Haftung für die Kredite hunderttausender Österreicherinnen und Österreicher übernehmen würde, denen das Wasser bis zum Hals steht, weil ihnen die Banken (sic!) mit Basel II den Hahn abgedreht haben! So aber dürfen wir uns freuen, dass es den Griechen wieder gut geht und dass wir spätestens nach den Wiener Wahlen ein Steuerpaket um die Ohren geknallt bekommen, das sich gewaschen hat. Niemand braucht sich zu wundern, wenn sich der Frust in niedrigen Wahlbeteiligungen äußert. Das ist erst der Anfang. Auch hierzulande werden sich die Menschen aufraffen, und eine Regierung aus dem Amt jagen, die alles für das Ausland tut, aber nichts für die eigenen Leute!


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HINTERGRUND

LH Dörfler: „Geschichte auch nach 90 Jahren nicht vergessen“ Kärnten begeht heuer das stolze Jubiläum „90 Jahre Volksabstimmung“ unter dem Motto „Gestern – Heute – Morgen“. Auf dem Fundament der gemeinsamen Geschichte gilt es, gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Volkskulturreferent LR Harald Dobernig sowie Gesamtkoordinator Horst Moser präsentierten das Fest- und Rahmenprogramm für eine Feier des Miteinanders im Schnittpunkt dreier Kulturen. Höhepunkt des Gedenkjahres wird das Wochenende vom 8. bis 10. Oktober sein. Es beginnt mit einer Festsitzung des Kärntner Landtages und einem Festakt im Großen Wappensaal des Landhauses am 8. Oktober (13 Uhr & 15 Uhr). Der 9. Oktober steht im Zeichen der Abstimmungsgedenkfeiern in Annabichl und im Landhaushof (9.30 Uhr & 11 Uhr) und endet mit Kranzniederlegungen in Rottenstein und St. Veit. „Neben der Tradition wird unsere Jugend stark in die Veranstaltungen miteingebunden sein und der ‘Senza Confini’-Gedanke soll weiter entwickelt werden“, lässt Landeshauptmann Gerhard Dörfler wissen.

Tradition und Jugend Am 10. Oktober wird nach einem ökumenischen Gedenkgottesdienst (um 8 Uhr im Dom) der große Landesfestzug (ab 10 Uhr) stattfinden. Der Landeshauptmann rechnet mit einer Dauer von vier bis fünf Stunden und mehr als 15.000 Festzugsteilnehmern. „Die Kärntner Jugend, sowie Jugendliche aus Italien und Slowenien werden während des ganzen Festzuges über präsent sein“, freut sich der Landeshauptmann auf die Teilnahme der jungen Generation. Sämtliche Aktivi-

täten des Jubiläumsjahres, von den Landesfeiern über die Begleit- bis zu den Rahmenveranstaltungen, werden in einem Festfolder zu finden sein, der jedem Kärntner Haushalt zugesandt wird. Unter dem Motto „Jedem Kärntner Haushalt eine Kärntner Fahne“ gibt es auch eine Aktion zum vergünstigten Kauf von Kärntner-Fahnen.

Geschichte als Teil der Zukunft „Als Volkskulturund Brauchtumsreferent ist es mir wichtig, dass das 90Jahre-Jubiläum feierlich begangen wird“, betont auch Landesrat Harald Dobernig. Da die letzten Zeitzeugen, die Abwehrkämpfer, nicht mehr am Leben sind, sei es umso wichtiger, der Kärntner Jugend die eigene Geschichte vor Augen zu führen. Es ist wichtig, dass wir die Bedeutung des Kärntner Abwehrkampfes nicht vergessen. Denn ohne diesen Freiheitskampf hätte es keine Volksabstimmung gegeben. „Es ist wichtig, dass wir zu unserer Heimat stehen und das den jungen Menschen vermitteln“, erklärt der Volkskulturreferent.

Herzogstuhl Landesrat

Dobernig

ver-

Stolz auf Kärntens Geschichte: LH Gerhard Dörfler. weist auf die Gedenkfeier des Landes, der Partnerschaft „Unser Kärnten“ und der Marktgemeinde Maria Saal, die am 11. September beim Herzogstuhl stattfinden wird. Anlass für diese besondere Veranstaltung in ist die Abschlusskundgebung vor der Volksabstimmung am 12. September

1920, die ebenfalls beim Herzogstuhl stattfand. Landesrat Harald Dobernig: „Es freut mich, dass wir den Abwehrkämpferbund, den Österreichischer Kameradschaftsbund und die Ulrichsberggemeinschaft als Mitorganisatoren gewinnen konnten.“


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HINTERGRUND

Programm zum Jubiläumsjahr 2010 Schwerpunktveranstaltungen des Landes Kärnten 8. Oktober 2010 13 Uhr, Festsitzung des Kärntner Landtages im Großen Wappensaal des Landhauses 15 Uhr, Festakt zum Jubiläum im Großen Wappensaal des Landhauses mit Reden des Bundespräsidenten, des Bundeskanzlers und des Landeshauptmannes, musikalische Umrahmung durch zwei Jugendchöre

9. Oktober 2010 9.30 Uhr, Abstimmungsgedenkfeier beim Ehrenmal auf dem Soldatenfriedhof in Annabichl 11 Uhr, 10.-Oktober-Feier des Landes Kärnten im Landhaushof – Stätte der Kärntner Einheit 14 bis 16 Uhr Kranzniederlegungen an den Gräbern von Obstlt. Ludwig Hülgerth (Schloss Rottenstein), Dr. Martin Wutte (Obermühlbach bei St. Veit/Glan) und Landesverweser Dr. Arthur Lemisch (Dreifaltigkeit bei St. Veit/Glan)

10. Oktober 2010 8 Uhr, Ökumenischer Gedenkgottesdienst im Klagenfurt Dom mit Bischof Dr. Alois Schwarz, Superintendent Mag. Manfred Sauer und Pfarrer Ikelsheimer im Beisein der Ehrengäste 10 Uhr, Landes-Festzug durch die Innenstadt von Klagenfurt, gleichzeitig großes „Kärnten-Fest der Regionen“ mit Produktpräsentationen aus Kärnten und den Nachbarregionen auf dem „Alten Platz“ in Klagenfurt sowie offizieller Schluss des Kärntner HeimatHerbstes 18 Uhr, Abschlussveranstaltung auf dem „Neuen Platz“ mit Auftritt der singenden und tanzenden Jugend, Uraufführung der Lieder aus dem Kompositionswettbewerb, einem Fackeltanz der ARGE Volkstanz Kärnten und dem großen militärischen Zapfenstreich.

Offizielle Begleitveranstaltungen 2. Mai bis 31. Oktober: Jubiläums-Sonderausstellung „Ja zu Österreich. 90 Jahre Kärntner Volksabstimmung“ Volksabstimmungsmuseum Völkermarkt 29. September: Wissenschaftliche Tagung in Zusammenarbeit mit dem Volksgruppenbüro und der Dokumentationsstelle für Zeitgeschichte zum Thema „Grenzen – Grenzenlos 1918/20 bis 2010“; Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung; 29. Sept. bis November: Jubiläums-Sonderschauen im Kärntner Landesarchiv in Zusammenarbeit mit der Kärntner Landsmannschaft 21. August bis 28. August: Europäischer Jugendaustausch unter dem Titel „Kärnten-Gestern, Heute, Morgen. Europe 4ever“. Rahmenveranstaltungen mit dem KAB: 29. Mai: 11 Uhr Sattnitzbrücke in Klagenfurt 30. Mai: 10.30 Uhr bei der Draubrücke in Rosegg 6. Juni: 10.30 Uhr an der Gurk in Reisdorf/Klein St. Veit 12. Juni: 19 Uhr in Maria Gail bei Villach (Moserwirt) 19. Juni: 14 Uhr Brückenfest in Lavamünd 3. Juli: 11 Uhr beim Denkmal in Finkenstein 11. Juli: 11 Uhr beim Denkmal am Griffnerberg

8. August: 10 Uhr, „Kärnten Fest“ des Kärntner Abwehrkämpferbundes beim Abstimmungsdenkmal an der Gurker Brücke 11. September: 19 Uhr, Gedenkfeier des Landes, der Partnerschaft „Unser Kärnten“ und der Marktgemeinde Maria Saal beim Herzogstuhl 12. September: 10 Uhr, Internationaler Dr.-HansSteinacher-Berglauf von der Eisenkappler Hütte auf den Hochobir 2. Oktober: 15 Uhr, „Abstimmungsgedenkfeier 2010“ des Kärntner Abwehrkämpferbundes im Großen Saal des Konzerthauses in Klagenfurt 3. Oktober: 10 Uhr, Chormatinee des Kärntner Landesjugendchores im Stift Ossiach.


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LANDESPOLITIK

Bärengipfel tagte in Klagenfurt LHStv. Uwe Scheuch: Kärnten betreibt seit Jahren ein erfolgreiches Bärenmanagement. Mit Experten von WWF, der Kärntner Jägerschaft, der Landwirtschaftskammer, dem Kärntner Bärenanwalt und der Universität wurde auf Initiative von Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch der Kärntner Bärengipfel abgehalten. Fazit: Kärnten ist für den Artenschutz die Schlüsselregion im Alpenbogen. Die Anerkennung der Bären innerhalb der Bevölkerung sei in Kärnten besonders hoch, weil die beteiligten Institutionen über viele Jahre hinweg offen und ehrlich kommuniziert hätten, so die Experten unisono. „Kärnten betreibt seit Jahren ein erfolgreiches Bärenmanagement. Um aber auch künftig eine Population zu sichern, sind länderübergreifende Maßnahmen notwendig“, stellt Naturschutzreferent

Scheuch klar. Die Aussetzung von weiblichen Jungbären könne dabei allerdings weder der erste, noch der einzige Schritt sein. „Wir haben als Grundlage für das weitere Vorgehen ein genaues genetisches Monitoring der Kärntner Bärenpopulation beschlossen. Damit sollen erstmals Alter, Geschlecht und Anzahl der Bären in Kärnten einwandfrei festgestellt werden“, so Uwe Scheuch weiter. Man wisse, dass Kärnten landschaftlich ein idealer Lebensraum für Bären wäre. „Umso wichtiger ist die Sensibilisierung der Bevölkerung. Wir werden daher gemeinsam mit der Jägerschaft in den nächsten 2 bis 3 Jahren den Status quo erheben und mit den angrenzenden Ländern Gespräche über die weitere

Landesjägermeister Dr. Ferdinand Gorton, Naturschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch und Bärenanwalt Bernhard Gutleb diskutierten im Rahmen des Bärengipfels Vorgehensweise führen“, kündigt der Naturschutzreferent an. Ob an deren Ende dann die „künstliche Ansiedlung“

von Bären stehe, oder man es bei dem Erhalt der bestehenden Population durch natürliche Zu- und Abwanderung belasse, ist derzeit nicht abschätzbar.

LHStv. Uwe Scheuch hat eine neue Homepage! gal ob die aktuellsten Jahre. „Unter der Kategorie News, Termine oder Politik finden Website-Besucher Bildergalerien – auf der Infos zu meinen Referaten bzw. neu gestalteten Homepage auch die direkten Ansprechwww.uwe-scheuch.at könpartner in meinem Regierungsnen Interessierte alles über büro zu den verschiedenen Landesparteiobmann und Themen – selbstverständlich Landeshauptmannkann mir aber auch jeder eine Stellvertreter Uwe Scheuch persönliche Nachricht hinterlaserfahren. „Auf meiner sen“, erklärt Scheuch. Homepage hat jeder die Möglichkeit, mich und Auch verschiedene interessante meine Arbeit näher kenLinks finden Fans auf der www.uwe-scheuch.at nenzulernen und sich ein Homepage: Wer Interesse am Bild darüber zu machen – Newsletter von LHStv. Scheuch ich freue mich über jeden Besucher auf der website!“, hat, kann sich dafür anmelden, weiters gelangt man erklärt Uwe Scheuch. Unter der Kategorie News sind alle direkt auf die Homepage der Kärntner Landesregierung Presseaussendungen abrufbar, die Kategorie Termine ver- oder auf jene der Freiheitlichen in Kärnten. Auch mit dem rät, wo LHStv. Scheuch gerade unterwegs ist. Unter Facebook Account von Uwe Scheuch und verschiedensten „Privat“ kann man seinen Lebenslauf nachlesen und die youtube Berichten ist die Homepage direkt verlinkt. „Ich Bildergalerie bietet Einblick in die Arbeit der letzten wünsche allen viel Spaß beim Surfen!“

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LANDESPOLITIK

Haltlose Schmutzkübelkampagne gegen Uwe Scheuch Inszenierter Skandal um Agrarförderungen als Vorwand, um poltische Hexenjagd zu veranstalten. Mit bewussten Falschmeldungen wird Hetzkampagne betrieben. daher ordnungsgemäß (siehe dazu auch die Stellungnahme von Landtagspräsident Lobnig).

„Alles gemeldet!“

Mit dem Verbreiten von Falschmeldungen und Halbwahrheiten wird trotzdem weiterhin versucht, eine Hetzkampagne gegen Parteiobmann Scheuch zu führen, auch mit eifriger Unterstützung der SPÖ Kärnten, die einen politischen Skandal zu konstruieren versucht. Erneut Zielscheibe haltloser Kritik: LHStv. Uwe Scheuch. Manchen Medien ist wohl alles recht: Nachdem diverse medial gestreute Gerüchte und Unterstellungen der vergangenen Monate gegen Parteiobmann Uwe Scheuch sich in Luft aufgelöst haben, startet die österreichische Medienschickeria einen neuerliche Schmuddelkampagne, um den Parteiobmann der „Freiheitlichen in Kärnten“ anzupatzen. Stein des angeblichen Anstoßes dieses Mal: EU-Förderungen, die der bäuerliche Betrieb der Brüder Uwe und Kurt Scheuch für den Zeitraum Oktober 2008 bis Oktober 2009 erhalten haben. Ausgehend von Berichten der Tageszeitung „Österreich“ wird Uwe Scheuch vorgeworfen, seine Einkünfte aus der Bewirtschaftung ihres Bauernhofes nicht dem Unvereinbarkeitsausschuss gemeldet zu haben.

Scheuch: Haltlose Vorwürfe Zu den haltlosen Vorwürfen sagt LHStv. Uwe Scheuch: „Ich habe alle Vermögensverhältnisse ordnungsgemäß bei Landes- und Bundesrechnungshof bekannt gegeben. Und auch der Unvereinbarkeitsausschuss des Kärntner Landtages hat auf meine damalige Nachfrage bestätigt, dass der landwirtschaftliche Besitz nicht meldepflichtig ist und kein Problem darstellt. Damalige Auskunft erteilende Vorsitzende: Die jetzige SPÖ-Landesrätin Beate Prettner. Alles sei

Nach dem Märchen von einem teuren Militäreinsatz im Wald von der Familie Scheuch zur Beseitigung der Schäden von Sturm Paula, das vom Bundesheer selbst entzaubert wurde, will man nun offensichtlich in Ermangelung von inhaltlicher SPÖSacharbeit für Kärnten, grundlose Behauptungen nach dem Motto „irgendetwas wird schon hängenbleiben“ aufstellen.

Was verschwiegen wird • Uwe Scheuch hat 2008 nach dem Sturm Paula Schäden in der Größenordnung von 300.000 Euro erlitten. Ihm wäre daher eine Entschädigung durch den Katastrophenfonds des Landes Kärnten zugestanden. Doch Uwe Scheuch hat im Gegensatz zu vielen anderen Betroffenen keinen Cent bekommen! • Sowohl Uwe als auch Kurt Scheuch sind Geschädigte des Sturmes Paula. Aufgrund der von dieser Umweltkatastrophe angerichteten Forstschäden ist im Jahr 2009 seitens der EU ein höherer Förderbetrag ausgezahlt worden. • Uwe Scheuch hat nicht wie medial verbreitet 83.000 Euro EU-Förderungen bekommen, sondern deutlich weniger. Die Medien verdrehen hier bewusst die Fakten. Tatsache ist, dass neben Uwe Scheuch auch sein Bruder Kurt eine Landwirtschaft hat. Beide zusammen haben den oben genannten Betrag bekommen, aber nicht Uwe Scheuch alleine. Es werden Förderungen zusammengezählt, um so auf einen möglichst hohen Betrag zu kommen.

Landtagspräsident Josef Lobnig Zur aktuellen Diskussion stellt der Präsident des Kärntner Landtages, Josef Lobnig, klar: „LHStv. Scheuch hat alles ordnungsgemäß gemeldet. Uwe Scheuch hat bereits im Jahre 2006 eine Meldung gemäß § 2 des Unvereinbarkeitsgesetzes abgegeben. Diese Meldung wurde ordnungsgemäß im Unvereinbarkeitsausschuss des Landtages unter der damaligen Ausschussvorsitzenden Dr. Beate Prettner beraten und einstimmig zur Kenntnis genommen. Eine ergänzende Meldung – gleichlautend mit jener aus dem Jahre 2006 – erfolgte im Jahre 2009. Eine neuerliche Befassung des Unvereinbarkeitsausschusses konnte aufgrund der Kenntnisnahme im Jahre 2006 unterbleiben. Es liegt also keinerlei Fehlverhalten von Uwe Scheuch vor.“


8 KärntnerNachrichten I 7. Mai 2010

LANDESPOLITIK

LR Dobernig: Muttertagskonzert mit den „Paldauern“! Traditionelle Muttertagsfeier wird als Dankeschön an die Kärntner Bevölkerung weitergeführt ur traditionellen Muttertagsfeier lud vergangenen Sonntag Kulturreferent LR Harald Dobernig über 1000 Mütter in das Villacher Congresscenter ein. Diesmal gab die steirische Schlagerband „Die Paldauer“ neben einfühlsamen und nachdenklichen Liedern – speziell abgestimmt auf den bevorstehenden Muttertag – auch etliche berühmte Schlagerhits zum Mitsingen und Mitschunkeln zum Besten.

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„Die alljährlich stattfindende Muttertagsfeier ist als Dankeschön an die Kärntnerinnen und Kärntner gedacht. Diese wundervolle Veranstaltung wird weiterhin stattfinden. Bei unseren Müttern wird nicht gekürzt“, versprach Landesrat Dobernig. Im Anschluss an das zwei Stunden dauernde exzellente Konzert gab es für die Mütter noch einen „Cocktail“ und Blumengrüße von Dobernig.


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REGIONALES

5. Trachtenwallfahrt des Kärntner Bildungswerkes Kürzlich trafen sich über 700 Trachtenträger aus ganz Kärnten und den Nachbarländern zur 5. Trachtenwallfahrt des Kärntner Bildungswerkes unter der Leitung von Obmann Klaus Fillafer in Klagenfurt. Nach einem ökumenischen Festgottesdienst mit Dompfarrer Jakob Ibounig und Pfarrerin Lydia Burchhardt im Dom marschierte der Festzug zum Festakt in das Klagenfurter Konzerthaus, wo die Trachtenträger vom Präsident des Bildungswerkes. Kulturreferent Landesrat Harald Dobernig, selbst stolzer Träger der Kärntner Tracht, bezeichnete die Volkskultur und das Brauchtum als „Haltegriff“ für junge Menschen. Gerade im Jubiläumsjahr gelte es, den Begriff Heimat und Heimatliebe unserer Jugend wieder näherzubringen. „Eine Trachtenwallfahrt ist Ausdruck der Heimatverbundenheit und verbindet Religion und Volkskultur miteinander. Zugleich sprechen wir damit allen Verantwortlichen unseren Dank für die ehrenamtliche

Anlässlich der letzten Landtagssitzung brachte die St. Veiter FPK-Bezirksabgeordnete Wilma Warmuth eine Petition zur dringenden Sanierung der Braunsberger Straße in der Marktgemeinde Weitensfeld ein.

Tätigkeit rund ums Jahr aus“, betonte der Volkskultur referent. Ein starkes Signal der Kärntner Volkskultur und des Brauchtums sah Uwe Scheuch in den zahlreich erschienenen Trachtenträgern. „Wir in Kärnten sprechen nicht nur von Kultur und Tracht, wir leben diese“, so Scheuch, der sich auch mehr Trachtenträger bei Kindergartenkindern und Jugendlichen wünscht.

Seit vier Jahren gibt es Edita’s Bäckerladen in der Maria Gailer Straße vor Villach. Inhaberin Edita Durmic feierte das Jubiläum mit LH Gerhard Dörfler und Villachs VzBgm. Wally Rettl.


REGIONALES

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Da Tschriasche sagt:

„Dos Geld nach Athen, dem tu ich nicht traun, hätt mas glei kennan beim Fester raus haun“

Mit dem geistlichen Konzert „Missa Cellensis“ von Joseph Haydn begeisterte die Singgemeinschaft Oisternig das Publikum im vollbesetzten Dom zu Maria Saal. Kulturreferent LR Harald Dobernig betonte, dass er seitens des Landes das Projekt gerne unterstütze. „Alles was die Singgemeinschaft Oisternig angreift, wird zu einem besonderen Hörvergnügen. Das Publikum war nach der Aufführung der Mariazeller Messe begeistert!“, so Dobernig.

Der Verein KUNST-RADWEG mit Obmann STR Peter Kuehs, hat in Bleiburg einen wunderschönen Themenweg geschaffen, auf dem man mit dem Fahrrad „Kunst in freier Natur“ genießen kann. Die Radstrecke ist 25 km lang, führt durch leicht kupiertes Gebiet und ist eine ideale Radtour für die ganze Familie. Anlässlich des Frühlingsblüten-Radwandertages wurde ein weiteres Kunstwerk bei der Hängebrücke Santa Lucia der Öffentlichkeit übergeben. Die Patenschaft für dieses Kunstwerk hat der 1. Präsident des Kärntner Landtages, Josef Lobnig übernommen, der auch selbst eifrig mitgeradelt ist. Ziel des Radwandertages war das Rüsthaus in Aich, wo alle Teilnehmer zu einem Imbiss und Getränk eingeladen wurden.

Das gesamte Sozialbudget des Landes Kärnten beinhaltet 320 Millionen Euro, davon fließen 130 Millionen Euro in die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen und 60 Millionen in die Behindertenhilfe“, sagte LR Christian Ragger anlässlich der Fachmesse für Rehabilitation, Integration und Pflege.


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REGIONALES


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LESERBRIEFE

Finanzminister Pröll in Kärnten

10. Oktober-Feierlichkeiten Derzeit hat man das Gefühl, um in die 10. Oktoberfeierlichkeiten nicht Unstimmigkeiten zu bringen, wird eine heile Welt vorgegaukelt und Informationen werden der Bevölkerung vorenthalten. Wir sehen nur, was wir sehen sollen: Einen Kärntner Heimatdienstobmann der den Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, Marian Sturm umarmt. Eine Ehrung der Konsensgruppe nach der anderen, welche Errungenschaften gewürdigt werden, bleibt im Dunkeln. Dafür dürfen

Aufklärung notwendig Die nun bekannt gewordenen Anschläge auf Kärnten durch den Slowenischen Geheimdienst sowie einzelner Kärntner Slowenen gehören lückenlos aufgeklärt! Es wird derzeit so getan, als handle es sich um ein verjährtes „Kavaliersdelikt“. Beim Einfordern von zweisprachigen Ortstafeln, da ist ein Herr Vouk Weltmeister und rast durch Ortsgebiete. Gesetzesvertretung hin oder her, das scheint niemanden wirklich zu kümmern. Zu den Anschlägen, die auch gegen Menschen gerichtet waren, schweigt er vornehm. Hans Georg Lopar Bad Eisenkappel

wir uns fast wöchentlich auf Aufrufe verschiedenster slowenischer und Wiener Politiker nach mehr zweisprachigen Ortstafeln freuen. Die Kärntner Bevölkerung hat aber auch ein Anrecht auf die in den Archiven schlummernden Wahrheiten über die Anschläge auf Kärnten nach dem Ortstafelsturm. Wir wollen wissen, welche Rolle die Kärntner Slowenen damals wirklich gespielt haben! Dietmar Miklau Völkermarkt

Auf Tauchstation Was ist eigentlich mit den Kärntner Slowenen los? Eigentlich müsste es in ihrem ureigensten Interesse stehen, Aufklärung über die nun öffentlich gewordenen Anschläge nach dem Ortstafelsturm zu fordern. Stattdessen gehen alle Vertreter der slowenischen Minderheit auf Tauchstation. Beim einfordern von Rechten für die slowenische Volksgruppe sind sie sofort parat! Diese Haltung vermittelt den Eindruck, dass man etwas zu verbergen hat und das kann wohl nicht im Sinne der Volksgruppe sein. Patrick Durchschlag Kühnsdorf

KN Abo-Telefon 0463 / 51 15 15-0

Martinz und Pröll händchenhaltend bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt. Herzzerreissend, diese schwarze Eintracht. Aber anstatt auf Rechtfertigungstour für seine Griechenland-Milliarden zu gehen, sollte sich Pröll eher bei der Kärntner Bevölkerung entschuldigen. Er hat näm-

Geld für Griechenland! Finanzminister Pröll hat offenbar das Wunder der papierlosen Geldvermehrung entdeckt. Anders kann ich es mir nicht erklären, woher auf einmal nicht nur die zuerst von ihm angekündigten 900 Millionen Euro kommen, sondern jetzt auf einmal sogar 2 Milliarden kein Problem sein sollen. Da kommt man sich als Steuerzahler, der jahrelang auf eine Steuerreform der Bundesregierung wartet, „veräppelt“ vor! Ich kann mir nur die Forderung von Kurt Scheuch und HC Strache unterstützen: Es braucht eine Volksabstimmung, ob wir österreichisches Geld in der griechischen Ägäis versenken wollen! Jens Gramer Villach

liche „die Verdorbenheit der Kärntnerinnen und Kärntner“ bekrittelt. Nicht wir sind verdorben, Sie sind es, Herr Finanzminister. Sonst würden Sie nicht in Österreich sparen, um in der EU das Geld beim griechischen Fenster hinaus schmeissen! Nadine Mischelin St. Stefan

Kaisers „Kärntner“ Der neue SPÖVorsitzende Kaiser ist stolz darauf, schon 51 Jahre ohne Kärntner Anzug zu leben? Was hat den geritten? Schaut so der Patriotismus der SPÖ Kärnten aus? Leopold Wagner würde sich im Grab umdrehen, wenn er mitbekäme, wie seine Nachfolger die Kärntner Sozialdemokratie und ihre Werte verraten. Aber beim linken Ideologen Kaiser überrascht das gar nicht. Die Frage ist nur, ob seine Parteifreunde auch so stolz auf diesen Kniefall vor der politischen Korrektheit sind. Marcel Strauss, Feldkirchen

Bärengipfel eine richtige Initiative Ich finde die Idee gut, slowenische Bären vor dem Abschuss zu retten, indem man einen Teil von ihnen in Kärnten ansiedelt. Bären gehörten jahrhundertelang zu unserem Kulturkreis. Danke an Naturschutzreferent Scheuch für seine Initiative. Heinrich Tatschl, Frantschach-St. Gertraud

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


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SERVICE

Lotto verlost fünf Audi A6 Allroad Vier Ringe für sechs Kreuzerln as neue Auto“ steht ganz oben auf der Wunschliste der Lotto Sechser Gewinner. Lotto „6 aus 45“ verlost jetzt fünf Traumautos zusätzlich. Fünf Audi A6 Allroad Quattro 3.0 TDI werden ausgespielt.

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Audi, die Marke mit den vier ineinander verschlungenen Ringen, ist untrennbar mit der Erfindung und Entwicklung der Quattro Technologie für PKW verbunden. Bei jenem Audi, den es nun bei Lotto zu gewinnen gibt, trifft „Allrad“ auf „Allroad“. Damit hat man jedes Terrain, von der achtspurigen Autobahn bis hin zum sc hlagloc hdurc hsetzten Feldweg, sicher im Griff.

Lotto verlost diese fünf Audi A6 Allroad Quattro 3.0 TDI mit 240 PS in der Farbe Eissilber metallic. Dazu gibt es jede Menge Zusatzausstattung, wie etwa Ledersitze, Alufelgen, Multifunktionslenkrad, Navigationssystem und DVD-Player. Die fünf Audi A6 Allroad werden unter allen Lotto Tipps verlost, die an zumindest einer der folgenden zwei Ziehungen mitspielen: * Mittwoch, 5. Mai 2010 * Sonntag, 9. Mai 2010 Die Ausspielung der fünf Autos erfolgt am Sonntag, den 9. Mai 2010 nach der Lotto Ziehung unter notarieller Aufsicht.

Drei Toto Garantierunden 100.000,- Euro für den Zwölfer ie „Garantie“ - eine hundertprozentig verbindliche Zusage, Gewissheit über den Eintritt eines Ereignisses, Gewähr, Zusicherung, wie auch immer. Toto Spielteilnehmer denken bei „Garantie“ nur an eine Zahl: an 100.000.

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Toto führt in den Runden 18, 19 und 20 seine beliebten Garantierunden durch. Das bedeutet, dass im Zwölfer Gewinntopf mindestens 100.000,- Euro liegen. Toto dotiert den Zwölfer Gewinnrang also bis inklusive 22. Mai 2010, auf jeweils

100.000,- Euro auf. Dabei handelt es sich um eine garantierte Mindestsumme. Sollte durch Jackpot-Ereignisse die Zwölfer-Summe 100.000,- Euro überschreiten, so kommt selbstverständlich diese höhere Gewinnsumme zur Auszahlung. Spielprogramm und Annahmeschluss für die Garantierunden sind u.a. im Internet unter www.win2day.at, im Teletext sowie in der in allen Annahmestellen aufliegenden Toto Vorschau nachzulesen.

Blues beim DAMMWIRT in Moosburg, SA. 08. Mai ab 18.00 Uhr, Eintritt Frei No Stress Brothers A-I-HR www.dammwirt.at Am Samstag den 08. Mai feiert das Restaurant DAMMWIRT in Moosburg das 1-jährige Jubiläum! Neben kulinarischen Köstlichkeiten wie Ambiente von feinster Blues und Backhenderl und Rippalan wird die- Boogie Woogie Musik mit den No ses Fest mit dem wunderschönen Stress Brothers untermalt!

Ziehung vom Mi., 28. 4. 2010

67240 Ziehung vom Do., 29. 4. 2010

74627 Ziehung vom Fr., 30. 4. 2010

69311 Ziehung vom Sa., 1. 5. 2010

57343 Ziehung vom Mo., 3. 5. 2010

55731 Ziehung vom Di., 4. 5. 2010

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VO R S C H AU 18. Runde 2010 1: SV Salzburg– Austria Wien 2: Rapid Wien– Sturm Graz 3: LASK Linz– SV Mattersburg 4: SC Wr. Neustadt– SV Kapfenberg 5: Werder Bremen– Hamburger SV 6: Hertha BSC– Bayern München 7: FSV Mainz 05– Schalke 04 8: Mönchengladbach– B. Leverkusen 9: TSG Hoffenheim– VfB Stuttgart 1 10: SC Freiburg– B. Dortmund 11: VfL Bochum– Hannover 96 1 12: 1, FC Nürnberg– 1. FC Köln Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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16 KärntnerNachrichten I 7. Mai 2010

GESUNDHEIT

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan

Krankenhaus informierte über geburtshilfliches Angebot Anlässlich des Internationalen Hebammentages hat das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan am 5. Mai werdende Eltern und alle Interessierten zu einem Tag mit buntem Programm und zahlreichen Informationsangeboten eingeladen. Neben der Ausstellung von Kindermalereien aus dem Kindergarten und der Volksschule in St. Martin, konnten die Besucherinnen und Besucher die Geburtenstation im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan kennenlernen. Auch das Kreiß- und das Kinderzimmer wurden für alle Besucher geöffnet. So konnten Kreißbett, Geburtsmatte, Gebärhocker und Geburtswanne schon vor dem großen Tag und in aller Ruhe unter die Lupe genommen und die Angebote des Krankenhauses kennengelernt werden.

Sanfte Geburt im Krankenhaus Ziel des Teams der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe rund um

Primar Dr. F r e y d u n Ronaghi, ist es eine Wohlfühlatmosphäre und damit einen angenehmen Aufenthalt im Krankenhaus zu schaffen: „Jede Frau hat andeAbteilungsvor stand re VorstellunPrim. Dr. Freydun gen davon, wie RONAGHI, MBA. sie sich die ideale Geburt vorstellt und hat einen eigenen Zugang. Mein Team achtet auf ein familiäres Ambiente in dem mit viel Einfühlungsvermögen, Menschlichkeit, Herz und medizinischer Kompetenz gearbeitet wird“, erklärt Ronaghi.

Praktische Tipps für die Zeit vor, während und nach der Geburt Am Informationstag berieten die Hebammen des Krankenhauses die Besucherinnen und Besucher außerdem zu den Themen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Stillzeit und

Säuglingspflege und geben Tipps – zum Beispiel zum Binden des Babytragetuchs. Und auch das Genießen kam nicht zu kurz: Akupunktur, Homöopathie und Aromapflege wurden bei einer Tasse Kaffee oder Tee und Kuchen besprochen und konnten auch gleich ausprobiert werden.

Die Geburtenhilfe wird mit viel Einfühlungsvermögen und Herz betreut.

Ein Haus mit Herz und Kompetenz Das A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan vereinigt hohe medizinische Fachkompetenz mit einer starken menschlichen Komponente im Umgang mit den Patientinnen und Patienten. Ein ganzheitlicher Ansatz in allen Bereichen und Abteilungen wird als Grundvoraussetzung für die Gesundung von Menschen gesehen. So ist das Krankenhaus St. Veit/Glan schon im November 2004 als erstes Spital in Kärnten in das Österreichische Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser (ÖNGK), einer Organisation der WHO (Weltgesundheitsorganisation), aufgenommen worden. Im Rahmen der öffentlichen Gesundheitsversorgung setzt das Krankenhaus St. Veit/Glan auf fachliche Schwerpunktsetzung und Kooperationen und hat sich als fairer und verlässlicher Partner in Kärnten etabliert.


7. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 17

GESUNDHEIT

Sensationelle Entdeckung: Indische Pflanze „Coccinia indica“ senkt Blutzuckerspiegel bei Diabetes mellitus Erkrankung auf natürliche Weise! Bereits seit über 30 Jahren leidet Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Schnedl an Diabetes, was auch den Ausgangspunkt für seine intensiven Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet begründet. Auf der Suche nach wirksameren Substanzen, die helfen den Blutzucker bei Diabetes Patienten zu senken, stieß er im englisch sprachigem Raum auf anerkannte, wissenschaftliche Studien. Dabei wurde in unzähligen Versuchen belegt, dass die indische Pflanze „Coccinia indica“ den Blutzuckerspiegel in besonderer Weise, ohne Nebenwirkungen, auf natürliche Weise senkt und die bekannten Spätfolgen bei Diabetes mellitus, nachweislich verringert.

gänglich gemacht hätte.“ so die Aussage von Dr. Wolfgang Auer, Arzt und Inhaber der AAPO-Spa GmbH. Coccinia indica wurde in zahlreichen Studien auf ihre Wirksamkeit hin getestet und dabei wurde festgestellt, dass die blutzuckerspiegelsenkende Wirkung bei bis zu 29 mg/dl liegt und der Langzeitwert A1C um sehr gute 0,5% gesenkt werden konnte. Das Besondere daran ist, dass Coccinia indica, auf natürliche Weise, ohne Nebenwirkungen eine fast genau so hohe Wirksamkeit besitzt, wie am Markt vergleichbare Medikamente. Durch diesen Umstand haben Diabetes mellitus Patienten eine optimale

lesterin und Triglyceride, bei regelmäßiger Einnahme stark verbessert werden und nachweislich die Spätfolgen (Zerstörung von Blutgefäßen und Nerven, führt zu Erblindung, diabetischer Fuß) von Diabetes mellitus verringert werden. Durch seine Forschungsarbeit entdeckte Univ.-Doz. Dr. Schnedl, dass speziell bei Patienten mit Diabetes mellitus, häufig ein besorgniserregender Mangel an Vitamin D3 besteht. Aus diesem Umstand heraus, wurde nach einer Möglichkeit gesucht, die positiven Wirkstoffe von Coccinia indica gemeinsam

„Die blutzuckerspiegelsenkende Wirkung der Pflanze ist schon seit vielen Jahren bekannt, jedoch gab es bisher, weltweit noch kein Unternehmen, welches die wirksamen Substanzen der Pflanze für Diabetiker zu-

Ergänzung zur derzeitigen medizinischen Therapie, jedoch auf natürliche Weise und ohne Nebenwirkungen. In diesen Studien wurde weiters nachgewiesen, dass die Blutfettwerte, wie Cho-

mit dem lebenswichtigen Vitamin D3 zu kombinieren, um so eine optimale Wirksamkeit bei Diabetes mellitus erzielen zu können. Gemeinsam mit der Firma AAPO-SPA GmbH wurden die Ergebnisse der langjährigen Forschungsarbeit, weltweit erstmalig in Form einer Kapsel, zur gezielten Behandlung von Diabetes mellitus und dessen Spätfolgen, unter dem Namen „Coccinia D“ zur Marktreife gebracht. Weitere Informationen: www.coccinia.at oder www.aapospa.com


18 KärntnerNachrichten I 7. Mai 2010

WIRTSCHAFT

Meilenstein für KRAFTOOLLogistikzentrum Mit der Gleichenfeier für das Logistikzentrum der Firma KRAFTOOL im Industriepark Hohenthurn wird ein Meilenstein für eine der aktuell größten Betriebsansiedlungen Kärntens gesetzt. Schon im kommenden September wird die Baustufe I komplettiert sein und ein Büro- und Ausstellungsgebäude offiziell eröffnet. Der international erfolgreiche Werkzeugproduzent KRAFTOOL, der als erster Investor für den neuen Industriepark in Hohenthurn gewonnen werden konnte, arbeitet mit Hochtouren an der Fertigstellung der im vergangenen September begonnen Stufe 1 für sein neues Logistik- und Distributionszentrum. Hier wird im Endausbau eine Logistikdrehscheibe für den Vertrieb von rund 16.000 im Sortiment enthaltenen Werkzeugartikel nach Süd- und Südosteuropa für Hochbetrieb sorgen.

treut das Projekt als Generalunternehmer von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe.

Die Baustufe I, die im vergangenen September gestartet wurde, steht jetzt mit der Gleichenfeier kurz vor der Vollendung. Im September wird das Büro- und Ausstellungsgebäude mit zunächst bis zu 40 Arbeitsplätzen eröffnet. Insgesamt wurden im Rahmen dieser ersten Etappe bisher rund 3,5 Millionen Euro investiert. Der Kärntner Baukonzern STRABAG be-

„Die verkehrsgünstige Lage nahe Italien und Slowenien ist ein idealer Standort für die Distribution unserer Produktpalette in den Süd- und Südosteuropäischen Raum“, so die beiden KRAFTOOL-Gesellschafter Elena Bleze und Azer Babaev . „Sowohl die Gemeinde Hohenthurn als auch das Land Kärnten haben mit ihrer Unterstützung und Kooperation großen Anteil

Gleichenfeier Industriepark Hohenthurn – Der russische Investor Azer Babaev (3.v.l.), Bgm. Florian Tschinderle und von der STRABAG Wolfgang Gailer, Dir. Reinhard Steinberger und Walter Mischkulnig. an der raschen Realisierung des Projektes“. Insgesamt wurde von der KRAFTOOL Alpen GmbH im Industriegebiet Hohenthurn eine Fläche von 30.000 m2 erworben. Im Rahmen der Baustufe I wird auf 2.000 m2 ein Büro und Ausstellungsgebäude inklusive Außenanlagen errichtet. In der anschließenden Bauphase II werden bis 2012 weitere 15 Millionen Euro in die Errichtung des Logistikzentrums und Hochregallagers mit 30 Meter Gebäudehöhe investiert. Geplant ist für diesen Zeitpunkt die Beschäftigung von bis zu 70 Mitarbeitern. KRAFTOOL produziert und vertreibt Qualitätswerkzeuge für Industrie, Metallbau, Elektronik, Telekommunikation, aber auch Heimwerker und Gartenartikel (Bohrer, Malerartikel, Schraubenzieher, Zangen, Sägen etc.). Der Konzern ist mit Produktions- und Vertriebszentren in Mittel- und Osteuropa sowie in Asien vertreten und beschäftigt 2.000 MitarbeiterInnen.


7. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 19

AKTUELLES LH Dörfler besuchte Edita’s Bäckerladen in Villach

Köstliche Produkte in nettem Ambiente eit vier Jahren bietet Edita’s Bäckerladen in der Maria Gailer Straße vor Villach selbstgemachtes Gebäck, Mehlspeisen, Kekse, Backund Süßwaren sowie Teigwaren und Nudeln in verschiedensten Variationen für das Fertigbacken und Kochen zu Hause. Anlässlich

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ihres 4-Jahres-Jubiläums, das Inhaberin Edita Durmic am 21. April mit einem Tag der offenen Tür feierte, statteten vergangenen Freitag Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Villachs Vizebürgermeisterin Wally Rettl dem Bäckerladen einen Besuch ab.

Väterversteher im Hotel Solaria in Ischgl atthias Euler-Rolle und Alexander Rinnerhofer präsentierten ihr neues Buch im * * * * A l p e n - Av a n t ga rd e - H o te l Solaria in Ischgl. Die Problematik von Kinderwagen-Challenges, schlecht gesungenen Kinderliedern und dem Angriff der Zahnfee wurde am Mittwoch, 28. April 2010 im Alpen-Avantgarde-Hotel Solaria in Ischgl erläutert. Matthias Euler-Rolle und Alexander Rinnerhofer präsentierten ihr neues Buch „Wenn Männer Väter sind

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und Kinder auf die Schulter kotzen.“ Markus und Ankie Kathrein vom Hotel Solaria und selbst Eltern von drei Kindern finden sich bei zahlreichen Pointen im Buch wieder. „Das ultimative Väterversteherbuch“, schmunzelt Markus Kathrein. Auch Dancing Star Oliver Stamm und Agentur-Inhaberin Nicole Resch erinnern sich bei der witzigen Lesung über Baby-Beruhigungsmethoden und Babysittercasting an vertraute Alltagszenen mit Kindern.

V.l.: Nicole Resch (PR Agentur Resch Kommunikation), Alexander Rinnerhofer, Markus Kathrein, Matthias Euler-Rolle, Dancing Star Oliver Stamm. Foto: Resch Kommunikation

Im Vorfeld der Weltaidskonferenz: orld Vision sieht weltweit Nachholbedarf bei Präventions- und Therapiemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Kampagnen-Kick-Off „Mach’ mit! Für eine Zukunft ohne AIDS“

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renz von 18. bis 23. Juli vor dem Global Village beim Wiener Messegelände zu sehen.

Eröffnung mit Life-Einlage von „Zweitfrau“ Diana Lueger: 8. Mai, Beginn: 19.00 Ort: Projektwerkstatt-SOHO (Schellhammergasse 24/ Eingang Ecke Hubergasse) Öffnungszeiten während des SOHO-Festivals: Samstag/ Sonntag 08./09.Mai | MittwochSonntag 12.-16.Mai | MittwochSamstag 19.-22. Mai jeweils 17.00 – 22.00 Uhr Von 12. bis 16. Juli tourt die gesamte Fotoausstellung als Wanderausstellung in einem Truck durch einige Städte Österreichs und ist schließlich während der Weltaidskonfe-

Diana Lueger, Sängerin der Gruppe „Zweitfrau“, spielt am 8. Mai unplugged zur Eröffnung einer World Vision Fotoausstellung in SOHO in Ottakring. (© Mario Schmolka)


20 KärntnerNachrichten I 7. Mai 2010

FREIZEIT

Königliche Badewelten aus 1001 Nacht inmitten der Tiroler Berge: Das „Bano Real“ im Hotel Peternhof s ist eine Welt aus Taustärken. Im Hamam des E send und einer Nacht. „Bano Real“ wird das Ritual Kuppeln, Säulen, Mosaiken, als Wechselspiel aus Waorientalische Klänge und liebliche Düfte. Eine Welt, die sich an fernen Traditionen des Badens und der Reinigung orientiert und diese Rituale in das Hier und Heute unserer Gesundheits- und Vitalitätsideale überträgt. Nie würde man so etwas inmitten der Tiroler Berge vermuten. Und doch ist das alles im Hotel Peternhof zu Kössen Realität. Der Name des Traums: „Bano Real“ – das königliche Bad. Im „Hof der Begegnung“ riecht es nach Kräutern und Blüten, die Tore zu den verschiedenen Einrichtungen lassen Neugier und Spannung aufkommen. Zum Abtauchen - im wörtlichen wie im übertragenen Sinn - ist

eine eigene kleine Welt im „Bano Real“ eingerichtet: Das maurische Solebad mit seinem Wasser aus dem Toten Meer und der Unter wassermusik vermittelt unge-

ahnte Entspannung und belebt gleichzeitig die Sinne. Der Körper schwebt in dem salzigen, warmen Wasser; Licht und Musik tun ein Übriges. Das Rasulbad, auch osmanisches Packungsbad genannt, bezieht sich auf überlieferte Traditionen aus dem orientalischen Badeleben. De facto ist es eine Kombination aus Aromen, Ganzkörperpeeling mit Pflegeschlämmen und Dampfbad. Mehr Ritual als Behandlung ist „Vitalis Arabia“. Es beginnt mit einem Wechselfußbad nach Kneippscher Art, einer Tasse Tee und einer warmen Dusche. Weiter geht es in einer sanft schwingenden Softpack-Liege, eingebettet in gedämpftes, duftendes Heu; den Abschluss bildet eine Ölsalbung. Entgiftend soll die Behandlung wirken, entspannend ist sie allemal. Im Orient war das Hamam ein Ort, um den Leib nach den Strapazen der Wüste zu reinigen und den Körper zu

schungen, Massagen und Ruhe zelebriert. Am Ende von Anwendungen und Bädern ist der „Hof der Sonne“ der ideale Ort, das Erlebte wirken zu lassen und die Entspannung endlos fortzusetzen. Das „Bano Real“ im Hotel Peterhof ist in seiner Art einzigartig, weil es in der sonst so vielfältigen Welt der Wellness-Hotels dafür keine Vorbilder gibt. In alten Büchern fand Christian Mühlberger, der Gastgeber des Hotels Peternhof, Beschreibungen, Pläne und Skizzen von orientalischen, osmanischen und maurischen Bädern. Daraus formte sich die Vorstellung, wie so etwas in die Welt unserer heutigen Ansprüche zu übertragen wäre. Heimische Architekten und Handwerker setzten die Ideen um. Weitere Informationen: www.peternhof.com info@peternhof.com Hotel Peternhof A-6345 Kössen/Tirol Telefon ++43-(0)5375-6285 Fax ++43-(0)5375-6944


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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 18.2010 by FP Kärnten - Issuu