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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 15.2010

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Nr. 15 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 16. April 2010

Eine Frau mit Mut, Ehrlichkeit und Charakter:

Barbara Rosenkranz in Kärnten!

Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Interview: „Wer jetzt nicht spart, verliert die Zukunft!“

Barbara Rosenkranz auf Besuch in Kärnten: Der PräsidentschaftsKandidatin fliegen die Herzen zu!

Seite 5

Seiten 2 und 3


2 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

THEMA DER WOCHE

Kandidatur von Rosenkranz demokratiepolitisch wichtig Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz auf Besuch in Kärnten.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler und LHStv. Uwe Scheuch hießen Präsdentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz in Kärnten herzlich willkommen. Im Zuge des Bundespräsident sc haf tswahlkampf s stattete Barbara Rosenkranz Kärnten einen Besuch ab. Bei einer Pressekonferenz mit Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch legte Rosenkranz ihre Schwerpunkte vor allem auf die Familienpolitik und die Sicherheit. „Bei der Wahl des Bundespräsidenten brauchen wir eine Alternative zum SPÖ-Kandidaten Fischer. Barbara Rosenkranz ist diese Alternative, weil sie bekannt für klare Worte ist, für ihr Rückgrat und für ihr Engagement“, erklärte LHStv. Uwe Scheuch. „Ich habe mich zur Kandidatur entschlossen, weil ich eine Stimme für all jene sein will, die sonst keine haben und ungehört bleiben. Mütter, Kinder, Familien. Das Amt des Bundes-

präsidenten ist wichtig, wenn es aktiv gelebt wird“, stellte Barbara Rosenkranz fest und bedankte sich für die große Anzahl an Unterstützungserklärungen aus Kärnten. „Gerade der Bundespräsident wird von den Menschen als moralische Instanz gebraucht – und er muss bei Missständen klare Worte sprechen. Vor allem aus demokratiepolitischer Sicht ist das Antreten einer freiheitlichen Kandidatin wichtig“, so Uwe Scheuch. Der Obmann der Freiheitlichen in Kärnten sieht den Wahlkampf als Beweis für die gute und sachliche Zusammenarbeit zwischen FPÖ und FPK: „Das geeinte freiheitliche Lager ist eine starke Alternative zu Rot und Schwarz. Das ist bewiesen!“

Eine zünftige Lavanttaler Jause, überreicht von Landesrat Christian Ragger und LAbg. Harald Trettenbrein, soll Barbara Rosenkranz für das Wahlkampf-Finish stärken.


THEMA DER WOCHE

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Kommentar von Helmut Prasch

Frau mit Charakter

Am Programm standen Betriebsbesuche in Unterkärnten und Villach, der Besuch des Klagenfurter Marktes und abschließend die erweiterte Landesparteileitungssitzung in Pörtschach.

Die Bevölkerung steht auf der Seite von Barbara Rosenkranz. Auch Bürgermeister Christian Scheider bat die Kandidatin in sein Büro.

Im Rahmen ihres Kärnten-Tages besuchte Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz auch den freiheitlichen Jugendclub „Club Kärnten“. Über 40 Jugendliche diskutierten mit Rosenkranz über ihre Beweggründe zur Kandidatur, über ihr Verständnis von Familie und Jugend und generell die Situation Kärntens. Sowohl die Jugendlichen des Club Kärntens als auch Rosenkranz waren von der Diskussionsrunde angetan. „Es hat mich sehr gefreut, dass so viele junge Leute sich für Politik interessieren. Kärnten ist diesbezüglich vorbildlich“, erklärte Barbara Rosenkranz.

Der seinem Ende zugehende Wahlkampf um das höchste Amt im Staate ist vor allem mit Blick auf Heinz Fischer langweilig verlaufen. Wie eine lästige Pflichtübung präsentierte sich Fischer im Reisebus, nahm ab und zu ein Händeschütteln in der Menge war und setzte überwiegend auf alte rote Seilschaften in den diversen Gewerkschaftsorganisationen. Das Begräbnis des polnischen Ministerpräsidenten wird zum Wahlkampf-Finale, die die letzten aktuellen Bilder vom Staatsmann Fischer im Kreise höchster internationaler Prominenz liefern. Ist aber Heinz Fischer tatsächlich ein Staatsmann? Welche seiner internationalen Beziehungen wirkten sich zugunsten Österreichs aus? Ist er bloß der bestbezahlte Globetrotter der Politik? Der Wähler hat jedenfalls in Barbara Rosenkranz eine Alternative. Man kennt sie hierzulande kaum persönlich, aber auch die wenigen Fernsehminuten, die der ORF und einige private TV-Stationen der mutigen FPÖ-Kandidatin gönnten, waren überzeugend klar: Rosenkranz ist keine, die sich im Falle ihrer Wahl in die Prunkräume der Hofburg zurückziehen und anschließend auf Weltreise gehen würde. Sie wäre eine Präsidentin, die den Mut hätte, heikle Themen anzusprechen. Gemeint sind hier nicht zeitgeschichtliche Kommentare, sondern Kommentare zum Zeitgeschehen. Rosenkranz eckt an, keine Frage. Aber das ist gut so! Von Politiker, die Luftblasen sprechen, hat der Bürger die Schnauze voll.Was zählt ist Klartext: zur Familienpolitik, zum Bundesheer, zur sicherheitspolitischen Lage Österreichs, zur Ausländerproblematik. Einen schweigenden Präsidenten an der Spitze der Republik braucht niemanden. Da mit Sicherheit lieber eine Frau, die als Mutter und als Politikerin Farbe bekennt. Die den Mut hat, trotz heftigem Gegenwind überhaupt zu kandidieren. Die nicht so feig wie Erwin Pröll ist und ins Rennen geht. Eine Frau, die würdig ist, für Österreich und seine Menschen zu sprechen, nicht bloß für einen Parteiapparat und ein paar linke Freunde!


4 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

HINTERGRUND

Heinz Fischer und sein „Sieg Heil“-Sager im Parlament In der Nationalratssitzung vom 15. Dezember 1989 kam es zu einem Eklat durch den derzeitigen Bundespräsidenten und damaligen Nationalratsabgeordneten Fischer im Parlament, der bis heute unkommentiert blieb. In den Stenografischen Protokollen ist er allerdings eindeutig dokumentiert... Mitten im Präsidentschaftswahlkampf sorgt nun eine Aussage des heutigen Bundespräsidenten Heinz Fischer aus dem Jahr 1989 für Wirbel. Während einer Rede des FPÖ-Abgeordneten Siegfried Dillersberger rief der damalige Klubobmann der SPÖ-Fraktion und heutige Bundespräsident Heinz Fischer völlig unmotiviert und ohne Zusammenhang „Sieg Heil“ in den Sitzungssaal (siehe Faksimile). Und das, obwohl die Rede zur Erhöhung der Parteienförderung schlichtweg keinen Zündstoff lieferte - wie aus dem Protokoll ersichtlich ist. Fischer zeigte sich zwar während anderer

Debatten schon sehr gelöst und gab Zwischenrufe wie „Jetzt wird’s spannend!“ oder „Ah geh!“ von sich, ein späteres „Sieg Heil“ konnte jedoch niemand vermuten. Doch die Äußerung blieb ohne Konsequenzen. Weder ein Ordnungsruf wurde erteilt, noch zog der NaziSager medial großes Aufsehen nach sich. Auf die Äußerungen aus dem Parlamentsprotokoll angesprochen, erklärte Fischer, sein „Sieg Heil“Sager sei als „Kritik am Stil der FPÖ“ zu verstehen gewesen. Ob ein derartiges Verhalten allerdings eines Bundespräsidenten würdig ist, bleibt dahingestellt.

Schwarz auf weiß: Der jetzige Bundespräsident provozierte im Parlament mit Nazi-Parolen. Quelle: Parlamentsprotokoll vom 15.12.1989, Seite 15133, http://www.parlament.gv.at

Rosenkranz vermisst mahnende Worte zur Sicherheitsproblematik „Heinz Fischer präsentiert sich im laufenden Wahlkampf als ein Mann ohne Worte“, erklärt Bundespräsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz. Der Bürger habe ein Recht zu wissen, wie die einzelnen Kandidaten zu wichtigen politischen Themen stünden. Fischers Diskussionsverweigerung zeige nur dessen abgehobene Haltung und sei Ausdruck seines Amtsverständnisses der Nichteinmischung, ist Rosenkranz überzeugt. Bestes Beispiel: das beharrliche Schweigen des amtierenden Bundespräsidenten zur Sicherheitslage. Als Oberbefehlshaber des Bundesheeres hätte Fischer beispielsweise spätestens seit bekannt werden der katastrophalen Zustände der Armee, die laut deren Generalstabschef

General Entacher derzeit ein „Notprogramm“ fahren müsse und weder zu einer „Landes- noch zu einer EUVerteidigung“ in der Lage sei, laut aufschreien müssen, so Rosenkranz. „Hier hätte Fischer den Verteidigungsminister ermahnen und zur Ordnung rufen müssen“, sagt Rosenkranz, die nicht nachvollziehen kann, warum der Bundespräsident der Demontage des Heeres tatenlos zusieht. Wenn nicht einmal mehr die Grundaufgaben erfüllt werden könnten, wie etwa der Fähigkeitserhalt am unteren Ende, dann sei die Lage dramatisch. „Alles wichtige Themen zu denen sich der Bundespräsident als oberstes Organ der Republik zu Wort melden müsste“, sagt Barbara Rosenkranz.


16. April 2010 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Dörfler: „Wer jetzt nicht spart, verliert die Zukunft“ Verwaltungsreform und soziale Treffsicherheit: Landeshauptmann Gerhard Dörfler über die Ergebnisse des Budgetkonvents. KN: Herr Landeshauptmann, nach dem Budgetkonvent der Kärntner Regierungskoalition wurde das Motto „Kärnten spart“ ausgerufen. Warum gerade jetzt? LH Dörfler: Der Sparkurs ist eine direkte Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise. Es gibt einen massiven Rückgang bei den Steuereinnahmen. So erhält Kärnten heuer allein vom Bund 200 Millionen Euro weniger. Außerdem hat der verstorbene Landeshauptmann Jörg Haider über Jahre hinweg in das von der SPÖ herunter gewirtschaftete Kärnten investieren müssen, um es fit für die Zukunft zu machen. Nach fetten Jahren müssen wir nun rechtzeitig gegensteuern. Es ist wie in einer guten Familie. Sie wird, wenn das Haushaltseinkommen zurückgeht, auch nicht weitermachen wie bisher, sondern schauen, wo man sinnvoll sparen kann. Ich bestreite nicht, dass die Situation früher besser war. In Zeiten der Hochkonjunktur hat sich das Land mehr leisten können. KN: Um bei ihrem Vergleich zu bleiben: Muss man sich den Budgetkonvent dann wie einen Familienrat vorstellen? LH Dörfler: Beim Budgetkonvent, an dem neben der Kärntner Regierungskoalition aus FPK und ÖVP auch alle Abteilungsvorstände der Landesregierung teilge-

nommen, hat es keine Denkgrenzen gegeben. Wir haben ohne Tabus alle Bereiche durchleuchtet. In einem ersten Schritt werden wir durch Sofortmaßnahmen 53 Millionen Euro einsparen. In weiterer Folge soll eine Verwaltungsreform massive Kostenreduktionen bringen. KN: Trotzdem wird auch bei Leistungen für die Bürger gespart werden müssen... LH Dörfler: Ja, auch im Sozialberreich muss gespart werden, aber nicht wahllos und auf Kosten der Ärmsten. Wir müssen und werden die soziale Treffsicherheit der Leistungen erhöhen. Der Gratis-Kindergarten für die Drei- und Vierjährigen war von Anfang an als Pilotprojekt befristet und läuft mit Ende des Kindergartenjahres 2009/2010 aus. Im Gegenzug wird es zu einer Erhöhung des Familienzuschusses für sozial bedürftige Familien von derzeit mindestens 15 auf mindestens 75 Euro pro Monat kommen. Das verpflichtende Bildungsjahr im Kindergarten bleibt bestehen und damit der Gratis-Halbtagskindergarten für alle Fünfjährigen. Kärnten ist außerdem nach wie vor das einzige Bundesland, das für die Geburt jedes Kindes 500 Euro auszahlt. Das Babygeld wird es auch in Zukunft geben. Kärnten war im Familien- und Sozialbereich schon immer Vorreiter und

Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

wird auch in Zukunft Österreichs sozialstes und familienfreundlichstes Bundesland bleiben.

Kärnten getan haben.

KN: Auch die Bundesregierung überlegt Sparpakete, aus Kreisen der SPÖ hört man immer wieder Vorschläge zu einer Vermögensbesteuerung: Wie stehen Sie dazu?

LH Dörfler: Kärnten wird zum Budget-Musterland werden. Ziel ist die Abflachung der Nettoverschuldung, die bis 2019 auf Null sein soll. Wir sind auf diesem Weg heute schon viel weiter als zum Beispiel Wien. Es geht dabei nicht darum, in Statistiken vorne zu stehen oder darum politisches Kleingeld zu wechseln. Es geht um eine Generationenverantwortung, die wir unseren Kindern, unserer Jugend gegenüber haben. Wer jetzt nicht spart, verliert die Zukunft. Wir bemühen uns, dabei fair und sozial vorzugehen.

LH Dörfler: Das sind ja keine Sparpakete, über die man die Wien nachdenkt, sondern Belastungspakete. Neue Massensteuern sind aber definitiv der falsche Weg. Eine Erhöhung der Mineralölsteuer trifft die Pendler, eine Erhöhung der Mehrwertsteuer überhaupt alle. Die Bundesregierung sollte sich lieber überlegen, wo man sinnvoll sparen kann wie es auch wir in

KN: Was ist das konkrete Ziel des Sparkurses?

KN: Danke für das Gespräch!


6 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

LANDESPOLITIK

Diese Messen sorgen für Bewegung! Geballte Information und viel Unterhaltung gibt es vom 15. bis 18. April am Messegelände in Klagenfurt.

M

it der Freizeitmesse, der Auto- und Motorradmesse „Auto&Bike“ sowie der größten E-Mobilitätsmesse Österreichs warten gleich drei Messen auf die Besucher. Insgesamt zeigen 430 Aussteller aus 15 Nationen ihre Produkte und es gibt auch wieder ein spannendes Rahmenprogramm.

mit. Die E-Mobilitätsmesse von „Lebensland Kärnten“ findet in der Messehalle 1 statt. Auf rund 1.800 Quadratmeter werden Innovationen und Produkte von E-Bike über E-Scooter, E-Auto bis E-Rikscha gezeigt.

Für Landeshauptmann Gerhard Dörfler stellt die EMobilitätsmesse, die von den Kärntner Messen gemeinsam mit dem „Lebensland Kärnten“ veranstaltet wird eine Plattform für eines der wichtigsten Themen der Zukunft dar. 2020 sollen 20 Prozent der Fahrzeuge in Stadt und Stadtumland elektrisch betrieben sein.

Besucher können die verschiedensten Fahrzeuge unter Betreuung von ÖAMTC-Experten testen. Erstmals in Österreich sind das schnittige Elektroauto „Tazzoni Zero“ und der „Citroen Berlingo First Electric“ zu sehen. Außerdem gibt es ein Gewinnspiel, bei dem ein E-Bike verlost wird, und im SpeakersCorner kann man seine Meinung zu Elektromobilität via Internetfernsehen „Kärnten TV“ kund tun.

„Dafür wollen wir gerüstet sein“, teilt der Landeshauptmann im Hinblick auf den Ausbau des E-Tankstellennetzes sowie auf Förderaktionen für E-Scooter und E-Fahrräder

Infos: www.kaerntnermessen.at und www.lebensland.com


16. April 2010 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Landesrat Ragger: 35 Millionen Euro Budget für Pflege zuhause Die mobile Pflege schafft in ganz Kärnten die Voraussetzung, dass pflegebedürftige Menschen in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben können. Sozialreferent Landesrat Mag. Christian Ragger schafft für heuer ein Budget von mehr als 35 Millionen Euro für die Pflege zuhause. Es handelt sich dabei um eine vorausschauende Sozialpolitik, die Vorsorge für die Bedürfnisse der Senioren zu treffen hat. „Die Menschen wollen so lange wie möglich zu Hause bleiben“, erklärt Landesrat Ragger. Daran müsse sich die Sozialpolitik orientieren und andere Wahlmöglichkeiten als nur den Eintritt in ein Heim anbieten. Die flächendeckende Versorgung mit den mobilen Diensten ist dabei ein wesentlicher Faktor.

Neu geschaffene Angebote als Alternative Ergänzende Elemente sind Tagesstätten, betreubare Wohneinheiten, kleine Pflegestätten (alternative Lebensräume) am Land sowie die Möglichkeit von kurzfristigen rehabilitativen Aufenthalten in Pflegeheimen (Übergangspflege). Der enge Zusammenhang zwischen mobiler Pflege und Tagesstätten wird in Klagenfurt offenbar. Im „Marianum“ im Zentrum von Klagenfurt hat der Mobile Pflegedienst eine Tagesstätte eingerichtet. Diese bringt eine wichtige Entlastung für pflegende Angehörige. Sie wissen ihre Eltern tagsüber in besten Händen. Alle Maßnahmen sind darauf ausgerichtet,

Immer für die ältere Bevölkerung da: Landesrat Christian Ragger. den dauerhaften Eintritt in ein Pflegeheim möglichst hinaus zu zögern.

Neue Verträge mit mobilen Diensten Angebote der öffentlichen Hand müssen laut Landesrat Ragger das Prinzip möglichster Selbständigkeit für Pflegebedürftige verfolgen. Wer Pflege braucht, der soll entsprechende Angebote bekommen, um so lange als möglich in seiner gewohnten Umgebung und im Kreise seiner Familie verbleiben zu können. Die neuen Verträge mit den mobilen Diensten sind eine Basis dafür. Land und Gemeinden bezahlen für jede Leistungs-

stunde von diplomierten Kräften, Pflegehelfern und Heimhilfen zwei Drittel der Tarife. Der Rest muss mit dem Pflegegeld finanziert werden. Diese Entgelte gewährleisten auch einen fairen Lohn für die Arbeit der Pflegekräfte. Die zukünftigen Anstrengungen des Soziallandesrates sind darauf ausgerichtet, einen effizienten Einsatz der Mittel zu gewähren. In der Organisation der mobilen Dienste sind Verbesserungen nötig.

Bessere Koordination Derzeit fließen rund vier Millionen Euro und 200.000 Arbeitsstunden nur in den Fahraufwand. Die MitarbeiterInnen der Anbieter mus-

sten allein im Vorjahr 9 Millionen Kilometer runterspulen. Mit Fahrten, die durch bessere Koordination vermeidbar wären, wird wertvolle Zeit für die Pflege vergeudet. Ein erstes Versuchsprojekt im Bezirk Wolfsberg zeigte, dass in mehreren Fällen weite Fahrten zu Klienten stattfanden, obwohl ein anderer Anbieter eine viel kürzere Anfahrt gehabt hätte. 20 Prozent der bisherigen Kilometerleistung konnte dadurch im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vermieden werden. Ragger will daher so rasch wie möglich ein computergestütztes Tourenplanungsprogramm installieren. Dieses wird Überschneidungen und lange Touren künftig tunlichst vermeiden lassen.


8 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

LANDESPOLITIK

KWF-Jahresbericht und InfineonForschungsprojekt beschlossen LR Dobernig: 2009 wurden 16.803 Arbeitsplätze abgesichert und 1.134 neu geschaffen. Wichtige Impulse durch Konjunkturpaket und Haftungsfonds.

I

n der letzten Regierungssitzung wurde von Aufsichtskommissär Finanzreferent Landesrat Harald Dobernig der Jahresbericht 2009 des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) vorgelegt, der in Kooperation mit der Joanneum Research ForschungsgesmbH erstellt wurde. Konkret wurden im Vorjahr 1.008 Betriebe mit 1.126 Projekten gefördert. Mit dem Fördervolumen von 50,9 Millionen Euro (inklusive EU-Mittel) konnte ein Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro bewegt werden. „97 Prozent der Förderfälle entfielen auf Klein- und Mittelunternehmen. In Zeiten der Krise konnten wir so enorme Impulse für die Kärntner Wirtschaft setzen. Durch die Förderungen des KWF konnten wir 16.803 Arbeitsplätze absichern und 1.134 neu schaffen. Entscheidend für dieses Ergebnis war auch das Konjunkturpaket 2009-2010, das von Kärnten frühzeitig zu Beginn der Wirtschaftskrise geschnürt wurde“, hob Landesrat Dobernig hervor. Auch die Schaffung des 30 Millionen Euro schweren Haftungsfonds habe sich als wirksame Hilfe für die Kärntner Unternehmen erwiesen. Das Kärntner Konjunkturpaket hat auf die Förderung von Unternehmen abgezielt, die trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage Investitionen tätigen, expandieren, neue

Arbeitsplätze schaffen und die Einführung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen forcieren. Die Förderung des zweiten Forschungsjahres beim Inf ineon-Kompetenzzentrum für DC/DC-Wandler wurde beschlossen. „Für den Standort in Villach ergibt sich damit die einmalige Chance der Bündelung von Forschungsund Entwicklungskompetenz im Bereich der DC/DCWandler. Die Aufwertung des Standortes Villach sorgt für wesentliche wirtschaftliche Impulse in der Region“, so Landesrat Harald Dobernig. Insgesamt investiert Infineon in das gesamte dreijährige Forschungs- und Entwicklungsprojekt mehr als 28 Millionen Euro. Die Ergebnisse sollen dann in die Produktion übergeführt werden.

Finanzlandesrat Mag. Harald Dobernig

Resolution zum raschen Ausbau der S 37! LR Dobernig: Bei S 37 Lärmschutzmaßnahmen rasch umsetzen. Eine Resolution zum raschen Ausbau der S37 wurde vergangene Woche von der Kärntner Landesregierung einstimmig beschlossen. Darin wird Verkehrsministerin Doris Bures und als Eigentümervertreterin der ASFINAG vom Kollegium der Kärntner Landesregierung aufgefordert, den Sicherheitsausbau der S 37 Klagenfurter Schnellstraße zwischen Klagenfurt-Nord und St. Veit- Nord unter Bedachtnahme auf die Bedürfnisse

der in diesem Abschnitt wohnhaften Bevölkerung nach Umweltentlastungsmaßnahmen, wie insbesondere Lärmschutzmaßnahmen, außer Streit zu stellen und so rasch als möglich voranzutreiben. Landesrat Harald Dobernig unterstützt als Maria Saaler die einstimmig in der Kärntner Landesregierung beschlossene Resolution zur Klagenfurter Schnellstraße S 37 und

die darin aufgestellten Forderungen. „Das Hauptaugenmerk muss auf die Bedürfnisse der ansässigen Bevölkerung gelegt werden. Entscheidend ist für mich die Umsetzung von Umweltentlastungs- und Lärmschutzmaßnahmen, die möglichst rasch erfolgen muss. Dahingehend geht auch unsere Aufforderung an die zuständige Verkehrsministerin und Eigentümervertreterin der Asfinag“, erklärt Landesrat Dobernig.


16. April 2010 I KärntnerNachrichten 9

STADTPOLITIK

Ein Jahr im Amt: Bürgermeister Christian Scheider Am 8. April 2009 ist in der Landeshauptstadt Klagenfurt die neue Stadtregierung unter Bürgermeister Christian Scheider angelobt worden. Und seither hat sich, trotz schwieriger Rahmenbedingungen und gegenteiliger Behauptungen, viel getan. Die „großen Brocken“ – Zukunft des Fußballstadions, neues Hallenbad und Gas-Dampfkraftwerk – sind auf Schiene und werden noch in diesem Jahr entschieden. „Es wäre unverantwortlich, derartige Großprojekte überhastet durchzupeitschen“, stellt dazu Bürgermeister Scheider fest. In Sachen Stadion habe man von der Baufirma ein ausgezeichnetes Angebot erhalten, ausständig sei nur noch die schriftliche Zusage des Sportministeriums. Danach werde entschieden. Beim Kraftwerk laufe derzeit das Behördenverfahren, hinsichtlich des Hallenbades sollen in Kürze die Detailprojekte vorliegen und die Bevölkerung in den Entscheidungsprozess eingebunden werden. Zwei seit vielen Jahren diskutierte große Vorhaben konnten bereits im ersten Jahr der neuen Stadtregierung erledigt werden: Das Leichtathletik-Stadion und das neue Tierschutzhaus. Beide Millionenprojekte werden noch heuer baulich in Angriff genommen. Vieles ist auch für die Klagenfurter Jugend bewegt worden. Stadträtin Christine Jeremias: „Trotz geringer Finanzmittel konnten wir Jugendeinrichtungen erhalten oder wiederbeleben.“ Auch im Magistrat selbst hat sich einiges getan: Im

Zuge der Verwaltungsreform wurden der Stellenplan reduziert und Abteilungen zusammengelegt. Stadtrat Wolfgang Germ: „Wir werden effizienter und kostengünstiger.“ Beschlossen wurde auch eine Verkleinerung des Stadtsenates von neun auf sieben Mitglieder, die Landtagsentscheidung steht noch aus. Finanzreferent Vzbgm. Albert Gunzer hat es geschafft, im abgelaufenen Haushaltsjahr um nahezu sieben Millionen Euro günstiger zu bilanzieren als veranschlagt.

Bgm. Christian Scheider, Vzbgm. Albert Gunzer, Str. Christine Jeremias, Str. Wolfgang Germ

Rasch und unbürokratisch

Projektentwurf Leichtathletik-Anlage

Dass Bürgermeister Christian Scheider nahe beim Bürger ist, wird eindrucksvoll bestätigt: Er hielt seit seinem Amtsantritt 39 Sprechtage mit 607 Personen in insgesamt 204 Stunden ab. Dabei konnten 70 Prozent der Anliegen sofort positiv erledigt werden. Weiters gab es für mehr als 1.000 Personen unbürokratische und rasche Hilfe in Akutfällen, wie bei schwerer Krankheit, Unfällen, Todesfällen und Delogierungen. 2.321 Bürgerinnen und Bürger nahmen die Weihnachtsaktion in Anspruch. Zusätzlich gibt es an Sozialleistungen die Heizkosten-Aktion, das Behindertentaxi, die Nachttaxi-Aktion für Senioren, die Betagten-Erholung sowie die Projekte Sozialhilfearbeit und Haushaltshilfen für Behinderte.

Erledigt: Leichtathletik-Stadion, Tierschutzhaus, Eishalle, Ordnungsamt, Verwaltungsreform, Mittelbühne.... Modell des neuen Tierschutzhauses


10 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

LESERBRIEFE

Eine Frau mit Charakter und Mut! Kriemhild Trattnig Landtagspräsidentin a. D. Buchholz 21 9541 Einöde Wer die Berichterstattung diverser Medien zur Person Barbara Rosenkranz in den letzten Wochen verfolgte und geschichtlich einigermaßen versiert ist, muss sich in die Zeit der finstersten Inquisition zurückversetzt fühlen, wo bekanntlich Frauen mit meist überdurchschnittlicher Intelligenz und Fähigkeit, von Kräften, welche sich im Besitz der absoluten Wahrheit wähnten, als „Hexen“ am Scheiterhaufen oder anderen Tötungseinrichtungen landeten. (Was übrigens auch Wissenschaftlern, welche heute als überragende Größen anerkannt sind, widerfuhr.) Heute landen solche „unliebsamen, eigenwilligen Persönlichkeiten“ zwar nicht am mittelalterlichen Scheiterhaufen, sondern werden mit subtileren Mitteln, wie im Falle Barbara Rosenkranz, (beinahe) medial mit Wort

Rosenkranz und zehn Kinder

und Bild hingerichtet.“ Wer jedoch den Auftritt der Präsidentschaftskandidatin in der ORF-Pressestunde verfolgen konnte, erlebte eine großartige, in allen Fragen, die ihr gestellt wurden, kompetente, souveräne Persönlichkeit, welche die „Werte“ – die heute auch von namhaften Wissenschaftlern und Leserbriefschreibern zum Teil auch von Medienvertretern gefordert bzw. eingemahnt werden – nicht nur vertritt, sondern selbst überzeugend auch lebt. Da ich Barbara Rosenkranz seit über 25 Jahren kenne, mit ihr auch in Bundesgremien sehr gut zusammenarbeitete, kann ich mit gutem Gewissen den Wahlberechtigten, besonders Jugendlichen, welchen die Erhaltung von Familien, Kultur, Identität, Rechtsstaat, Meinungsfreiheit, Heimat, Umwelt und vieles andere mehr empfehlen, am 25. April Barbara Rosenkranz die Stimme zu geben. Kriemhild Trattnig

Fischer TV-Konfrontation Spätestens seit Jörg Haider ist klar, dass Politiker Bürgernähe beweisen müssen, um Erfolg zu haben! Trotzdem lehnt der amtierende Bundespräsident Fischer eine TVKonfrontation mit seiner Herausforderung Barbara Rosenkranz ab. Warum? Angst? Abgehobenheit? Glaubt er, es sei nicht notwendig, weil er so oder so gewinnen wird? Es bleibt der fahle Beigeschmack, dass das Aushängeschild der SPÖ in eine veraltete sozialdemokratische Arroganz a la Vranitzky und Klima verfällt. H. Tscharre, Lieserbrücke

Immer wieder wird gejammert, dass die Geburtenrate in Österreich so niedrig sei. Aber wenn dann einmal eine österreichische Familie viele Kinder hat, wie die von Barbara Rosenkranz, dann wird dies abgewertet und sie wird deswegen diffamiert. Am ärgsten aber finde ich die Anschuldigung, alle ihre Kinder hätten deutsche Namen. Na sowas! Dürfen denn jetzt unsere Kinder nur mehr Kevin, Patrick, Üzgür oder Leyla heißen? Weit sind wir gekommen! Lissi Mosser Weißbriach

KN Abo-Telefon

0463 / 51 15 15-0 Zur Lage der Kärntner SPÖ Einfach nur lächerlich, wie sich die Sozialdemokratie abmontiert. Zuerst einen abgewählten Parteichef ein Jahr im Amt lassen (Rohr), dann einen unwilligen an die Spitze hieven wollen (Seifried), eine Notlösung widerrufen müssen (Manzenreiter) und einen unfähigen lieber erst gar nicht kandidieren lassen (Köfer), um schließlich halbherzig einen Randgruppenvertreter zu wählen, den aber auch 1/4 der Leute ablehnen. Man kann gespannt sein, wie sich diese Komödie weiterentwickelt... M. Strauss, Feldkirchen

Kronen Zeitung, 13. 4. 2010

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KÄRNTEN BAUT

16. April 2010 I KärntnerNachrichten 11

Lilienbergtunnel Umfahrung Völkermarkt: Ein historisches Projekt für den Verkehr freigegeben

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12 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

KÄRNTEN BAUT

LH Dörfler, LR Kaiser und LR Ragger bei Verkehrsfreigabe des Lilienbergtunnels

„Das ist eu

Der Völkermarkter Bürgermeister Valentin Blaschitz sprach bei der Eröffnung des Lilienbergtunnels von einem historischen Ereignis und danke LH Dörfler.

Verkehrs- und Umweltentlastung, mehr Lebensqualität und wirtschaftliche Impulse soll die Umfahrung Völkermarkt mit ihrem Herzstück, dem Lilienbergtunnel, bringen. Dass die Bevölkerung mit großer Begeisterung hinter dem Projekt steht, bewies sie vergangenen Sonntag, bei der feierlichen Verkehrsfreigabe. Knapp 3.000 Menschen waren dazu gekommen. Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler wurde bei der Feier eine große Ehre zuteil: Die Stadtgemeinde Völkermarkt zeichnete ihn für seinen Einsatz für die Umfahrung mit dem „Ehrenzeichen in Gold mit Kristallen“ aus. „Das ist euer Tunnel“, richtete sich Dörfler mit großer Freude an die Völkermarkterinnen und Völkermarkter. Das Projekt sei mit den Menschen geplant und diskutiert worden. „Was wir versprochen haben, wurde auf Punkt und Beistrich umgesetzt. Die Region Südkärnten wird sich durch die Anbindung an die Koralmbahn optimal entwickeln.“

Dörfler dankte den Straßenbauarbeitern, Planern und bauausführenden Firmen, aber vor allem Bürgermeister Valentin Blaschitz. Die Umfahrung sei umweltgerecht gebaut worden und der Lilienbergtunnel entspreche den modernsten Sicherheitsrichtlinien.

Nach getaner Arbeit verstehen wir es, dankbar zu sein und gemeinsam zu feiern“ LH Gerhard Dörfler

Bürgermeister Blaschitz meinte, dass dieser Tag als besonderes Datum in die Stadtchronik eingehen werde. Vorbei seien die Zeiten von kilometerlangem Stau in der Stadt. Bis zu 800 LKW

seien pro Tag über den Hauptplatz gerollt. „Das waren unerträgliche Ausmaße, die Lebensqualität war stark eingeschränkt“, sagte der Bürgermeister. Er sei sich sicher, dass nun ganz Völkermarkt sowie Handel und Wirtschaft der Stadt zu den Gewinnern zählen werden. Bei der Projektentwicklung sei Bürgerbeteiligung nicht nur ein Schlagwort gewesen, betonte Blaschitz. Die Anregungen der Menschen seien sehr ernst genommen worden. In diesem Sinne verwies er besonders auf Gespräche und Informationsveranstaltungen mit dem Straßenbaureferenten. Durch Dörfler habe das Projekt nach jahrzehntelangen Diskussionen konkrete Formen angenommen. Der Bürgermeister und der Stadtsenat dankten dem Landeshauptmann dafür mit dem Ehrenzeichen und ein Paar Laufschuhen. Volker Bidmon, Chef der Straßenbauabteilung des Landes, freute sich ebenfalls über die Teilnahme so vieler Menschen an der Verkehrsfreigabe: „Das ist eine große

Wertschätzung für unsere Arbeit.“ Er berichtete, dass es trotz des schwierigen Gebirges gelungen sei, bei Tunnel und Umfahrung die Kosten und die Bauzeit einzuhalten. Für die ARGE Lilienbergtunnel sprach Manfred Sachs von der Firma ÖSTUSTETTIN. 120 Mann seien in Spitzenzeiten auf der Baustelle beschäftigt gewesen. Alleine für den Tunnel seien 105.000 Arbeitsstunden aufgewendet worden. Die Firmen hätten hauptsächlich Leute aus der näheren Umgebung beschäftigt. Wir waren technisch federführend im Tunnelbau. Bauleiter DI Hofer hatte gute Arbeit geleistet. Etwa 2,5 Mio. Euro wurden seitens der Arge an Löhnen für die Mitarbeiter beim Tunnelprojekt ausbezahlt. Das Geld sei Großteils in der Region geblieben, da heimische Firmen beschäftigt wurden. Diese Umfahrung bringe eine viel geringere Umweltbelastung. Ein Anschluss an die Autobahn Völkermarkt, wie auch der Koralmtunnel seien von


16. April 2010 I KärntnerNachrichten 13

KÄRNTEN BAUT

– Stadt Völkermarkt ehrte Landeshauptmann für Einsatz für Umfahrung.

er Tunnel“

Prokurist DI Manfred Sachs von der Firma ÖSTU-STETTIN und Geschäftsführer der ARGE Lilienbergtunnel freute sich über den Auftrag des Großprojektes. größter Wichtigkeit. Lob gab es für alle Beteiligten des Tunnelprojektes und auch für die Tunnelpatin Elfriede Lobnig, die schon während der Bauzeit öfters gesichtet wurde. Es gab in der Bauphase keinerlei Probleme schloss DI Manfred Sachs seine Rede. Die feierliche Verkehrsfreigabe begann mit einem Festgottesdienst, den Stadtpfar rer Josef Damej und Pater Wolfgang Gracher hielten. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom MGV Scholle Haimburg und der Gemeinschaftskapelle Völkermarkt. Es gab auch ein großes Gewinnspiel mit vielen Sachpreisen. Hauptpreis war ein Elektroscooter von „Lebensland Kärnten“.

Unter den Ehrengästen die Landesräte Peter Kaiser und Christian Ragger, Landtagspräsident Josef Lobnig mit Gattin und Tunnelpatin Elfriede, den Infrastrukturminister der Föderation Bosnien-Herzegowina, Nail Seckanovic, den Landtagsabgeordneten aus der bosnischen Region Tuzla, Hazim Vikalo, die Landtagsabgeordneten Gerald Grebenjak, Franz Wieser und Jakob Strauss, Völkermarkts Bezirkshauptmann Gert-André Klösch, Oberst Adolf Winkler, Hanspeter Mailänder und Adolf Stark von der Verkehrsabteilung der Polizei, Oberst Viktor Musil und Bruno Smeritschnig von der Polizeiinspektion Völkermarkt, Bezirksfeuerwehrkommandant Manfred Drobesch, Gemeindefeuer wehr-

kommandant Ernst Eberle, Camille Hoffmann und Gerhard Koller vom Roten Kreuz und Völkermarkts Straßenmeister Wolfgang Kleer sowie die Mitarbeiter der Straßenmeisterei, die Kameraden der FF und die Bürgerfrauen Völkermarkt. Mit Gesamtbaukosten von 46 Mio. Euro ist die Umfahrung Völkermarkt die teuerste, die das Land Kärnten je gebaut hat. Nach dem Spatenstich am 6. Oktober 2007 erfolgte der Baubeginn am 15. November 2007. Der Lilienbergtunnel ist 1.134

Meter lang, an ihn schließt eine Unterflurtrasse mit einer Länge von 236 Meter an. Die Gesamtlänge der Umfahrung beträgt 2.819 Meter. Baulos 1 – Straßenbau wurde von der Firma Kostmann durchgeführt, Baulos 2 – Lilienbergtunnel von der Arge ÖSTU-STETTIN – G. Hinteregger – Wayss & Freytag, Baulos 3 – Unterflurtrasse von der Massivbau GmbH und Baulos 4 – E&M-Einrichtung (= Tunnelbeschichtung, Verkabelung, Beleuchtung, usw.) von der Cegelec GmbH.

K U R Z I N F O R M I E RT Der Tunnel quert in einer Länge von 1134 Metern den Lilienberg. Der Ausbruch wurde mittels Sprengvortrieb nach der „neuen österreichischen Tunnelbauweise“ durchgeführt. Dies bedeutet ein rasches Sichern der Ausbruchswandungen mit Spritzbeton, Baustahlgittermatten, Tunnelbögen und Tunnelanker um ein Einbrechen des neu geschaffenen Hohlraumes zu verhindern. Weiters wurden Fluchtstollen in einer Länge von rund 650 Metern errichtet. Diese werden es im – hoffentlich nie eintretenden Katastrophenfall - ermöglichen aus dem Fahrraum des Lilienbergtunnels direkt ins Freie zu gelangen. Längsneigung des Tunnels: 3,5% Tunnelausbruch: 100.000 m3 Ausbruchssicherung mit Spritzbeton: 26.000 m2 Tunnelanker: 9.000 Stück


14 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

KÄRNTEN BAUT

Lilienbergtunnel mit schönster Panoramastraße

3.000 Leute feierten neue Umfahrung

Bürgermeister Blaschitz ehrte LH Gerhard Dörfler für seine Verdienste in der Region Völkermarkt. Im Jahre 2004 habe der damalige Straßenreferent und heutige Landeshauptmann Gerhard Dörfler dem Projekt seine Zustimmung erteilt. Somit konnte das historische Ereignis erst seinen Lauf nehmen. Dank Dörfler konnten zwischenzeitlich auch weitere wichtige Projekte in unserer Region realisiert werden, so Bürgermeister Blaschitz. Dieses Tunnelprojekt sei mit der verbundenen Aussichtsstraße mit dem Panoramablick wohl das schönste Projekt Österreichs und soll mehr Lebensqualität und wirtschaftliche Impulse in die Südkärntner Region bringen.


16. April 2010 I KärntnerNachrichten 15

SERVICE

Neue Video Slot exklusiv auf win2day Cherry Star mit wertvollen Früchten

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irschen, Zitronen und Zwetschken – wer hätte gedacht, dass diese Kombination einmal die Kasse klingeln lässt? Das brandneue win2day Slot Game „Cherry Star“ macht Gewinne bis zu 1.000,- Euro pro Gewinnlinie möglich. Wer das neue Spiel bis 25. April ausprobiert, hat zusätzlich die Chance auf eines von zehn � 100,- Spielguthaben für alle Casino und Games Room Spiele. Die neue Video Slot Cherry Star gibt es ausschließlich auf win2day, der onlineSpieleplattform von Casinos Austria und Österreichische Lotterien. Cherry Star ist bereits die 15. Slot und bietet Gewinnmöglichkeiten auf bis zu neun Gewinnlinien, und jede Menge Zusatzfeatures, die die Lust am Früchte-Sammeln erhöhen.

Die Symbole: Kirsch und Co. Cherry Star ist eine Multiline-Slotmachine mit drei Walzen und neun Symbolen, darunter natürlich Kirsche, Zwetschke und Zitrone sowie Glocke, 7er, Bar und das fruchtige „Mix“- Symbol. Dieses Mix-Symbol erscheint nur auf der dritten Walze, lässt sich für jedes andere Frucht-Symbol einsetzen und vervollständigt somit Gewinnkombinationen.

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986

Das Glücksrad

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.

Unabhängig von der Anzahl der gespielten Linien gelangt man ab drei Bonus Symbolen zum Bonusspiel. Ein Dreh am Glücksrad bringt die Chance auf fünf Freispiele oder auf einen Bonusgewinn, der den Gesamteinsatz multiplizert.

Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Ziehung vom Mi., 7. 4. 2010

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Ziehung vom Do., 8. 4. 2010

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Ziehung vom Mo., 12. 4. 2010

In der Kärntner Landeszeitung vom 15. April 2010 ist eine Planstelle

für eine vollbeschäftigte Lehrkraft im Fach Orgel mit Schwerpunktfach Klavier beim Kärntner Landesmusikschulwerk (Bewerbungsfrist: 7. Mai 2010) öffentlich ausgeschrieben. Nähere Einzelheiten sind dort ersichtlich.

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Ziehung vom Di., 13. 4. 2010

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VO R S C H AU 15. Runde 2010 1: LASK Linz– SV Salzburg 2: Rapid Wien– SC Wr. Neustadt 3: SV Mattersburg– Sturm Graz 4: Austria Kärnten– Austria Wien 5: SV Ried– SV Kapfenberg 6: VfB Stuttgart– B. Leverkusen 7: VfL Wolfsburg– Werder Bremen 8: SC Freiburg– 1. FC Nürnberg 9: E. Frankfurt– Hertha BSC 10: Tottenham Hotspurs– Chelsea FC 11: Blackburn Rovers– Everton FC 12: Wigan Athletic– Arsenal FC Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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16 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

WIRTSCHAFT

Erste Hightechbrücke Kärntens nimmt Form an B

ei der ersten Ultra Hochleistungsbeton Bogenbrücke der Welt, der 157 Meter langen Wildbrücke über den Mühlgraben in Völkermarkt fand diese Woche ein Lokalaugenschein im Beisein von Straßenbaureferent LH Gerhard Dörfler, den STRABAGDirektoren Kurt Rieder und Gerold Laubreiter, gemeinsam mit Brückenplaner Welf Zimmermann und dem geschäftsführenden Abteilungsvorstand der Landesstraßenbauabteilung, Volker Bidmon, statt. „Vor dem Hightech Werk Wild wird eine Hightechbrücke gebaut“, zeigte sich der Landeshauptmann vom neuen Brückenbauwerk und der neuen Zufahrt begeistert. Für den Straßenbaureferenten ist die Brücke

ein Entwicklungs- und Forschungsprojekt, bei dem

dass ihre Fertigteile das erste Mal weltweit aus ultra-

Kärnten seine Themenführerschaft beim Brückenbau erneut unter Beweis stelle.

hochfestem Beton vermischt mit Stahlfasern (UHPFRC— Ultra High Performance Fibre Reinforced) im Bogenklappverfahren hergestellt wurden, teilte Zimmer-

Das Novum der ersten Bogenbrücke besteht darin,

mann dem Landeshauptmann mit. Der verwendete Beton hat dabei die zehnfache Festigkeit gegenüber dem konventionellen Beton, seine Wandanteilstärke beträgt jedoch nur sechs Zentimeter statt 20 Zentimeter. Bisher sind bei der WildBrücke die Vorlandtragwerke Ost und West fertig gestellt. Die UHPFRC Fertigteile des Bogens, zwölf Stabelemente und 16 Knotenelemente sind zur Gänze fertig gestellt, sie wurden seitens der Planer und dem Land Kärnten, Abteilung 17 freigegeben, und sind aus Deutschland bereits angeliefert. Mit der Bogenmontage, dem Einheben der Segmente wurde Anfang April begonnen. Die Gesamtfertigstellung ist für Ende August 2010 vorgesehen.

Hirter Bierdeckel Gewinnspiel!

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ausende Hirter Bierdeckel wurden in die Brauerei Hirt gesendet, davon wurden 10 gezogen und die glücklichen GewinnerInnen stehen nun fest. Johann Malle (Mitte) mit Messepräsident Walter Dermuth (li.), GF Erich Hallegger, GF-Stv. Bernhard Erler, den Mitgliedern des Betriebsrates Birgit Knees, Angelika Ulbing und Bernhard Thaler sowie seinen Nachfolgern Josef Sprachowitz (Platzmeister) und Harald Dovjak (Platzmeister-Stv.). Messe-Platzmeister Johann Malle in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet: Der langjährige Platzmeister der Kärntner Messen, Johann Malle (61), trat mit 31.3.2010 nach 29 Jahren im Dienste der Messe in den wohlverdienten Ruhestand. Malle kam 1981 zur Messe, wurde 1986 stellvertretender Platzmeister und übernahm 1987 die Leitung des technischen Dienstes. In seiner Ära investierte das Unternehmen � 40 Millionen in die Infrastruktur und erhöhte die Zahl der Eigenmessen von 3 auf 13 pro Jahr. Johann Malle hatte an dieser positiven Entwicklung maßgeblichen Anteil. Aufsichtsrat, Geschäftsführung und die Belegschaft dankten Malle für seine hervorragende Arbeit und wünschten ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute. Auch die Kärntner Nachrichten gratulieren recht herzlich!

Über Hirter Bierdeckel, die man bis Ende März beim Hirter Wirt ausfüllen konnte, wurden 20 Paar Hirter Carving Ski und ein Skitag mit Franz Klammer verlost. Moderne Hirter Carving-Ski, die den Gewinnern nicht nur garantiert rasante Abfahr ten garantieren, son-

dern durch die hochwertige Handanfertigung aus Österreich auch jene Premiumqualität stellen, für welche die Brauerei Hirt seit 1270 steht. Die Gewinner, die aus ganz Österreich anreisten, trafen sich am 7. April in der Brauerei Hirt zur Brauereibesichtigung und am 8. 4. ging es auf die Turracher Höhe zum Skitag mit Franz Klammer! Traumhaftes Wetter inklusive! Wir gratulieren den 10 Hirter Wirten und Ihren 10 Stammkunden ganz herzlich.


16. April 2010 I KärntnerNachrichten 17

GESUNDHEIT

Die Königin der Früchte unterstützt den Körper in vielerlei Hinsicht

10 Gründe, Mangostan zu trinken

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nabhängige Forschungseinrichtungen weltweit bestätigen immer wieder, dass eine gute Ernährung der wichtigste Faktor für unser Wohlergehen und unsere Gesundheit ist. „Die alltägliche Nahrung verliert jedoch immer mehr an lebensnotwendigen Nährstoffen, do dass es vielen schwerfällt, gesund zu leben“, erklärt Dr. Regina Huber, Leiterin des Instituts für Mangostan und natürliche Antioxidantien sowie Fachärztin für Allgemeinmedizin. „Abhilfe schafft die Mangostan. Auch wenn die Frucht sicherlich kein Allheilmittel ist, gibt es genügend Gründe, die für ihre Aufnahme sprechen“. Die Inhaltsstoffe der Mango-

stanfrucht aus Südostasien nur begrenzt haltbar ist, bietet der europäische Markt einige Alternativen: Die Königin der Früchte ist als Flüssigprodukt in der Kombination mit anderen NaDie Mangostanfrucht auf dem asiatischen Markt. stanfrucht. „Am besten wirkt die Mangostanfrucht im Zusammenspiel mit weiteren antioxidantienreichen Früchten, wie der Goji–Beere und der lycopinreichen Tomatenschale“, so Dr. Huber. „Die effizienten Radikalfänger können vor chronischen Entzündungen und freien Radikalen schützen, die viele Wissenschaftler als Gesundheitsgefahr Nr. 1 bezeichnen.“ Da die Mango-

turstoffen als auch in Form von Kapseln erhältlich. Weitere Informationen zum Institut für Mangostan & natürliche Antioxidantien finden Sie unter: www.mangostan-institut.com.

1. wirken systemübergreifend und können somit Krankheiten vorbeugen, die durch Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze, Schwermetalle oder andere Problemstoffe hervorgerufen werden. 2. zeigen erstaunliche Ergebnisse im Kampf gegen Schäden an der DNS (Erbanlagen). 3. zählen zu den wenigen Natursubstanzen, die Viren bekämpfen können. 4. haben eine blutgefäßstärkende Wirkung und festigen die Kapillaren, so dass Nährstoffe und Sauerstoff ungehindert in die Zellen gelangen. 5. wirken antidepressiv, geben Energie und verbessern die Vitalität. 6. sorgen dafür, dass die Zellen gesund, jung und funktionstüchtig bleiben. 7. schützen im Verbund mit weiteren Flavonoiden und Flavonen das Immunsystem des Körpers und regenerieren andere Antioxidantien wie die Vitamine C und E. 8. Werden seit über tausend Jahren zur Verdauungsunterstützung angewendet. 9. können das Hautbild verbessern und in spezifischer Anwendung Ekzeme und andere Hautkrankheiten bekämpfen. 10. können die Sehschärfe verbessern und Augenkrankheiten bekämpfen.

Wenn die Sexualität erwacht ... B

eim ersten Sex ist die Scheidenflora oft noch nicht ausreichend entwickelt, um sich vor fremden Eindringlingen zu schützen. Daher sollten sich besonders junge Mädchen mit milchsäurebildenden Laktobazillen schützen. Im gesunden, ausgereiften Zustand ist die Scheidenflora von einer Vielzahl an Laktobazillen besiedelt, die maßgeblich für den Säuregehalt des Scheidenmilieus verantwortlich ist. Im Idealfall entspricht dieser Wert 3,8 bis 4,5 pH.

Claudia Neudecker, Frauenärztin an der Rudolfstiftung in Wien und Betreuerin der „First Love”-Ambulanz. Der Grund: Ihre Scheidenflora ist noch nicht voll entwickelt und ist in ihrer Zusammensetzung nicht ausreichend mit Laktobazillen ausgestattet. Laktobazillen bieten der Scheide einen

Besonders junge Mädchen sind betroffen „Viele Mädchen leiden gerade in jungen Jahren unter ständig wiederkehrenden Scheideninfektionen”, so Dr.

natürlichen Schutz vor fremden Keimen und halten das Zusammenspiel von Bakterien und Pilzen im Gleichgewicht. „Zudem kommt es bei jungen Frauen des öfteren zu wechselnden Partnern”, so die Gynäkologin weiter. „Die – natürlich notwendige – Verwendung von Verhütungsmitteln wie Kondome, Zäpfchen mit spermizider Wirkung und auch die Antibabypille machen die Scheidenflora störanfälliger. Auch aus diesem Grund ist die zusätzliche Gabe von Laktobazillen sinnvoll.”

Richtige Intimpflege Dr. Claudia Neudecker, Frauenärztin an der Rudolfstiftung in Wien.

Auch falsche oder übertriebene Intimhygiene, sowie das Tragen zu enger und synthetischer Kleidung

gehören zu den Auslösern von Scheideninfektionen. Mädchen fühlen sich oft „unsauber”, besonders zu Zeiten der Menstruation. Oftmals greifen sie zu antibakteriellen Mitteln, die die Scheidenflora erst recht ins Ungleichgewicht bringen. Zu empfehlen ist die Reinigung nur mit lauwarmem Wasser (ohne Waschlappen), maximal mit einem sanften, milchsäurehaltigen Pflegeschaum mit Aloe und Hamamelis, z. B. Lactamousse® aus der Apotheke.


18 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

FREIZEIT

Lavanttaler Messe 2010 Riesiges Interesse aus allen Wirtschaftsberei- 14.00 bis 19.00 Uhr, am Das Schaufenster chen. Eventhalle ist ausgebucht – Warteliste Samstag, den 24. April von der Region 9.00 bis 19.00 Uhr und am für „Spätzünder“. Die diesjährige Präsentation der heimischen Wirtschaft findet vom 23. bis 25. April in der Eventhalle und am Marktgelände in Klein Edling statt. Das neue Konzept und die positive Wirtschaftsentwicklung haben zu einer starken Nachfrage von Seiten der Unter nehmungen und Institutionen geführt. Wie Messekoordinator Hanns Lintschnig (Bild) mitteilt, ist die Eventhalle völlig ausgebucht und im Freigelände stehen nur noch Restplätze zur Verfügung. Erfahrungsgemäß kommt es in den letzten Wochen vor Ausstellungbeginn zu teilweiser Rücknahme von Optionen, Stornierungen und Umschichtungen wodurch manchmal einige Plätze frei werden können. Für derartige Fälle wurde eine Warteliste aufgelegt in die sich „allfällige Spätzünder“ eintragen las-

Sonntag, den 25. April von 9.00 bis 18.00 Uhr möglich. Der Freitag – Nachmittag bietet sich abseits vom normalen Messetrubel besonders für intensive Beratungsgespräche an. Die festliche Eröffnung erfolgt am Freitag, 23. April ab 13.00 Uhr mit einem Empfang und den Grußworten von Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik sowie die offizielle Messeeröffnung durch Bürgermeister Dr. Gerhard Seifried. Selbstverständlich sind zu diesem Festakt auch

sen können. Das Messeangebot wurde um mehrere Branchen und Attraktionen erweitert und damit noch mehr Anreize für einen Messebesuch geschaffen. Die Öffnungszeiten wurden ebenfalls modifiziert und den Wünschen der Aussteller und der Besucher angepasst. Messebesuche sind am Freitag, den 23. April von

alle Messebesucher herzlichst eingeladen. Anschließend folgt ein gemeinsamer Messedurchgang. Höhepunkt im Ausstellungsgeschehen sind sicherlich wieder die Modeschauen am Samstag und am Sonntag jeweils um 15.00 Uhr und wahrscheinlich ein Messe – Frühschoppen am Sonntagvormittag. Die Modeschauen werden diesmal von Firmen aus dem EUCO – Center gestaltet und von den „SCHRÄGEN VÖGEL“ (Johannes Habich und Luigi Unterluggauer) kabarettistisch aufgelockert. Der Eintritt zur Messe ist frei – Gratis–Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Weitere Informationen: www.lavanttalermesse.at oder 0664 - 1777210

Alle Jahre blickt die heimische Wirtschaft in das Lavanttal. Denn hier präsentieren sich weit mehr als 200 Unternehmen aus Kärnten, der Steiermark, Slowenien, Ungarn und Deutschland auf der Lavanttaler Messe und ziehen über 40.000 Besucher an. In diesem Jahr öffnet sich das Wirtschaftsschaufenster bereits zum elften Male. Im Rahmen der 11. Auflage der Lavanttaler Messe rechnet der Koordinator der einzigartigen Veranstaltung im Lavanttaler

Raum, Hanns Lintschnig, mit mehr als 200 Aussteller, die auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt 45.000 Quadratmeter (Halle und Freigelände) ihre Produkte und Services den über 40.000 Besuchern aus den Inund Ausland präsentieren. Zu den Stammgästen auf der Messe zählen seit Jahren die Werbegemeinschaften aus St. Andrä und Bad St. Leonhard. Nicht vergessen werden darf dabei auf dem Unternehmerstammtisch St. Paul sowie verschiedene Unternehmergruppe und Firmenpartnerschaften aus Nah und Fern. Die Ausstellungsschwerpunkte sind mit den Bereichen Bauen und Wohnen, Gesundheit und Wellness, Auto und Motor, Mode, Sport und Freizeit und im Hinblick auf die warme Jahreszeit mit Sommer und Urlaub gegeben.


16. April 2010 I KärntnerNachrichten 19

WIRTSCHAFT

„Small Business Banking“ im Fokus des diesjährigen World Retail Banking Reports:

Entwicklung beschleunigen und Risiken steuern D

ie globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat die signifikanten Herausforderungen im Bereich der Geschäftskunden („Small Business Banking“) der Banken aufgezeigt. Um diese Herausforderungen zu überwinden, müssen erfolgreiche Retail-Banken ihre Rolle als Beziehungsmanager stärken und ihre Kreditrisiko-Managementsysteme verbessern, so der aktuelle World Retail Banking Report „Das `Small Business Banking´ und die Krise“ von Capgemini, UniCredit und der European Financial Marketing Association (EFMA).

Wachstum beschleunigen, Risiko managen Kleinunternehmen und Gewerbetreibende repräsentieren 99% aller Unternehmen (in Europa, Japan und den USA) und 51% der Beschäftigung (in der Privat- und Nicht-Finanzwirtschaft). Aufgrund der Bedeutung dieser Unternehmen für die Volkswirtschaften haben die meisten Regierungen großes Interesse an einer Unterstützung dieses schnell wachsenden Markts. Für die Banken bedeutet dies zusätzlicher Druck, der Entwicklung oberste Priorität einzuräumen. „Trotz seines Entwicklungspotenzials bleibt dieser Markt komplex und riskant und bedarf eines soliden Risikomanagements. Gründe hierfür sind beispielsweise die geringere Kapitalisierung, das häufig fehlende Credit Rating oder die im Vergleich zu größeren Unternehmen hohen Insolvenzraten“, bewertet Gregor Erasim, Country Manager Austria, Head of Financial Services bei Capgemini Consulting Österreich, die Situation.

zu meistern, ist von kritischer Bedeutung für die Retail-Banken. Eine zentrale Erkenntnis des Reports ist die Entwicklung eines erfolgreichen Geschäftsmodells, welches die Methoden beschreibt, mit denen Retail-Banken ihre Wettbewerber sowohl beim Risikomanagement als auch bei der Entwicklung des „Small Business Banking“ überflügeln können. „Zur Umsetzung eines erfolgreichen Geschäftsmodells und damit der Erschließung des Marktpotentials im ´Small Business Banking´ müssen Transformationsstrategien definiert werden, die sich an der spezifischen Ausgangssituation der einzelnen Bank orientieren“, bilanziert Gregor Erasim. Gregor Erasim, Country Manager Austria, Head of Financial Services bei Capgemini Consulting Österreich

Erhöhte Risikokosten und Nachfragerückgang Nach Aussage der befragten Studienteilnehmer stellen die höheren Risikokosten die größte durch die Krise ausgelöste Bedrohung dar (86%). Diese beiden Faktoren überwiegen im Vergleich zu anderen Herausforderungen wie Preisdruck (45%) und besser gerüsteten Wettbewerbern (34%). Der Nachfragerückgang und die gestiegenen Risikokosten im Nachgang der Krise zwingen die Banken, sich entsprechend anzupassen, um weiter erfolgreich agieren zu können.

Beziehungs- und Kreditrisikomanagement sind entscheidend für Erfolg Die bestehenden Herausforderungen

Über Capgemini Capgemini, einer der weltweit führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie-Services sowie Outsourcing, ermöglicht seinen Kunden den unternehmerischen Wandel durch den Einsatz von Technologien. Als Dienstleister stellt Capgemini Wissen und Fähigkeiten zur Verfügung, um seinen Kunden die notwendigen Freiräume für Wachstum und geschäftlichen Erfolg zu schaffen. Ein wesentliches Element dafür ist die besondere Form der Zusammenarbeit, genannt Collaborative Business Experience. Capgemini beschäftigt in mehr als 30 Ländern rund 90.000 Mitarbeiter und erzielte 2009 einen Umsatz von 8,4 Milliarden Euro. Infos unter: www.at.capgemini.com


20 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

VERANSTALTUNGEN

MANUEL NORMAL „de wöd steht nimma laung“ Eine große Qualität des Manuel Normal ist, dass er als Texter seiner Musik aus

Sounds den Dialekt-Rock als inhaltlich zündendes Genre neu aus.

Mario Holl (künstlerischer Leiter des KSMG) bringt „Pretty Belinda“ eine Boulevard-Komödie a la „SEX AND THE CITY“ nach Maria Gail. Am Foto: Petra Kada-Damith, Mario Holl, Hannelore Fradler, Bettina Rohseano. Kartenbestellungen: ksmg-karten@utanet.at • Tel. 0676 473 68 70

seinem Herzen keine Mördergrube macht und das in einer Sprache tut, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Nebstbei richtet er mit geilsten

MANUEL NORMAL und die Superjazzbatterie - WÖDTOURNEE zu sehen im Bergwerk Millstatt, am Samstag, 17.4.2010 um 22.00 Uhr.

Termine 2010 Donnerstag, 22. April 20:00 Uhr Freitag, 23. April 20:00 Uhr Samstag, 24. April 20:00 Uhr Sonntag, 25. April 16:00 Uhr Donnerstag, 29. April 20:00 Uhr


REGIONALES

16. April 2010 I KärntnerNachrichten 21

Freiheitliches Bildungsseminar mit NRAbg. Dr. Martin Strutz und LAbg. Manfred Stromberger am 17.04.2010, um 8:30 Uhr im Gasthof Ratz, Kirschentheuer 6, 9162 Strau Der Familienbetrieb Auto Eberhard in St. Veit wurde 1994 gegründet und seither sukzessive auf- und ausgebaut. Der Betrieb ist Renault-Honda und Dacia Fachhändler und beschäftigt derzeit insgesamt 16 Mitarbeiter, davon drei Lehrlinge. Von Familie Eberhard wurden in den letzten 15 Jahren rund 250.000 Euro in die Modernisierung und Erneuerung des Betriebes investiert, wobei außer einem Zuschuss im Rahmen der Unternehmensgründung keine weiteren Förderungen bzw. Subventionen geflossen sind. Grund genug für den St. Veiter Stadtrat Herwig Kampl und Landesrat Harald Dobernig dem Musterbetrieb einen Besuch abzustatten und zu danken.

Inhalt: Geschichte der Freiheitlichen in Kärnten Aktuelle politische Themen Wie verkaufe ich meine politische Arbeit in Zeiten von NET 2.0 AGO-Schulung Politische Arbeit auf Gemeindeebene

Da Tschriasche sagt: „Bei der Sondersitzung am Montag war allen glei klor, das ist ein roter Degradierungstag für Seiser und Rohr“

Die Stadt St. Veit hat beim Gesundheitspreis 2009 des Landes Kärnten mit dem „Eltern-Kind-Projekt KIMAMA“ den 3. Platz erreicht! Die Verleihung erfolgte im März im Casineum Velden. Der Senioren-Gesundheitstag der Stadtgemeinde St. Veit am 17. März 2010 wurde von mehr als 300 Senioren besucht und wurde dabei ein sehr interessantes Programm für die „Generation 50+“ dargeboten. Gesundheitsreferent Herwig Kampl lud dabei alle Teilnehmer zu einem „gesunden Cocktail“ ein!

Die Kärntner Nachrichten jetzt im Abo: Hotline: 0463 / 51 15 15 - 0

Rolf Bickelhaupt feierte kürzlich im Landgasthof Petschnighof seinen 55. Geburtstag. Landtagspräsident Josef Lobnig gratulierte dem Jubilar, ebenso wie Vzbgm. Kitz, KR Kulterer, GR Anton Napetschnig und GR Robert Ladinig.


22 KärntnerNachrichten I 16. April 2010

Heiß her ging es dieses Wochenende beim 1. Club Kärnten Kegelturnier im Gasthaus Untermoser bei Feldkirchen, organisiert von Markus Stark und Marcel Strauß. Unter den zahlreichen Teilnehmern befanden sich u.a. LR Mag. Harald Dobernig, LAbg Jutta Arztmann sowie StR Walter Moser. Nach einem spannenden Finale standen dann schließlich die besten Kegler fest: Patrick, Martin, Wolfi und Eddy.

REGIONALES

„Wir sind stolz auf euch“, sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler zu den kürzlich gekürten Schönheitsköniginnen aus Kärnten, der Miss Austria Valentina Schlager und ihrer Vize Mirja Roth. Dörfler erinnerte an den spannenden Wettkampf, gratulierte und dankte allen Beteiligten zu diesem Erfolg, der so etwas wie Olympiagold und dazu noch die Silbermedaille bedeute.

Zum 14. Damen S.E.T. („Sprechen-Essen-Trinken“) lud kürzlich LAbg. Wilma Warmuth in den Autohof Schnitzer. Diesmal präsentierten sich drei Frauen mit ihrer persönlichen Geschichte zu „frauen:stärke“.

„Auf g´schaut“ hieß es am vergangenen Wochenende für Landesrat Harald Dobernig, die Weitensfelder Freiheitlichen und den Club Kärnten mit Michael Stromberger anlässlich des bekannten Gurktaler Volksbrauches, dem sogenannten „Kugelwerfen“, in Altenmarkt im Gurktal. Eine große Anzahl von Teilnehmern hat diesen uralten Brauch auch heuer wieder hochgehalten. Bei einer zünftigen Labestation des Clubs Kärnten wurden die Teilnehmer von LAbg. Manfred Stromberger ordentlich gestärkt.

Kürzlich wurde die Jahreshauptversammlung der Freiheitlichen, Stadtpartei Wolfsberg abgehalten. Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung von OPO LAbg. Harald Trettenbrein und lauschten seinen Ausführungen. Auch anwesend, die drei Wolfsberger Stadträte Johannes Loibnegger, Mag. Michael Swersina, Mag. Nina Schratter sowie als Ehrengast Vizebürgermeister Heinz Hochegger. Ortsparteiobmann LAbg. Harald Trettenbrein wurde mit 100 Prozent in seinem Amt bestätigt und versprach, weiterhin für eine konsequente, leistbare Sozialpolitik für alle WolfsbergerInnen zu kämpfen! Seine Stellvertreter Johannes Loibnegger, Nina Schratter, Michael Swersina und Karl-Heinz Gutschi wurden ebenfalls einstimmig gewählt. Zusammen mit seinen Mitstreitern will er die Partei weiter modernisieren. „Es sollen alle Voraussetzungen dafür geschaffen werden, eine zukunftstaugliche Bürgerpolitik zum Wohle der Menschen gestalten zu können“, so Trettenbrein.


REGIONALES

16. April 2010 I KärntnerNachrichten 23

EINLADUNG ZUM 28. ORDENTLICHEN BEZIRKSPARTEITAG DER FREIHEITLICHEN IN KÄRNTEN KLAGENFURT/LAND Dienstag, 27. April 2010, Beginn: 19.00 Uhr Im „Hambruschsaal Grafenstein“ 9131 Grafenstein Tagesordnung:

Mit einem Spatenstich erfolgte im Beisein von Sozialreferent LR Christian Ragger, Bezirkshauptmann Klaus Brandner, Bürgermeister Erwin Angerer, Klubobmann Kurt Scheuch sowie Betreiber Stephan Wagner und Pflegedienstleitung Karin Avender, der Startschuss zum Zubau des Pflegeheimes Mühldorf im Mölltal. Durch den neu errichteten Zubau wird das bestehende Pflegeheim um insgesamt 35 Betten erweitert. Davon stehen zehn Betten für die Kurzzeitpflege zur Verfügung. Geplant wurde der Zubau mit einer Investitionssumme von rund 3,3 Millionen Euro von Gerhart Hinterwirth. „Dieses seit Jahren bestehende Haus mit bisher 50 Betten, welches nun erweitert wird, ist ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Infrastruktur in Kärnten“, freute sich Ragger über die Investition. Stephan Wagner betonte, dass mit dem Zubau auch ca. 20 Arbeitsplätze geschaffen werden. „Durch ein Angebot in der eigenen Gemeinde oder im näheren Umfeld bleiben den Berufstätigen weite Anfahrten erspart“, so Wagner. Unter dem Motto „Pflege mit Herz“ steht die Betreuung, Umsorgung und Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der älteren Menschen im Vordergrund. Der Sozialreferent bedankte sich im Rahmen der Spatenstichfeier bei den Verantwortlichen, insbesondere aber bei den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre ausgezeichnete Arbeit zum Wohle der Pflegebedürftigen in Kärnten.

Die Freiheitlichen in Villach organisierten zum 10. Mal die traditionelle Osterschinkenverkostung. LAbg. Roland Zellot und sein Team luden zu einer kleinen Kostprobe als Vorgeschmack auf die eigene Osterjause ein.

Eröffnung und Begrüßung durch den BO Stv. LAbg Bernhard Gritsch Totengedenken Politischer Bericht durch LR Mag. Harald Dobernig Finanzbericht (Entlastung des Vorstandes) Bericht des Bezirksobmannes LAbg Bgm. Adi Stark Rede des Landesparteiobmannes LHStv. DI Uwe Scheuch Aussprache zu den Berichten Wahlen Schlussworte des neu gewählten Bezirksobmannes DIE AUSGABE DER DELEGIERTENMAPPEN ERFOLGT AB 18.00 UHR


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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 15.2010 by FP Kärnten - Issuu