Nr. 10 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 12. März 2010
14. - 17. März
Landeshauptmann Gerhard Dörfler:
Alles klar in Bayern!
Klare Worte: Präsidentschaftskandidatin KN- Exklusiv-Interview mit Barbara Rosenkranz distanziert sich Bürgermeister Christian Scheider: von NS-Ideologie! „Alle Freiheitlichen unter ein Dach!“ Seite 5
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THEMA DER WOCHE
LH Gerhard Dörfler: Starker Auftritt in der Bayern-Metropole Großes Interesse deutscher Journalisten. Bayern waren für Landeshauptmann „leidenschaftliche Brautwerber“. Für Pflege guter Beziehungen. Großer Auftritt von Landeshauptmann Gerhard Dörfler in München. Mehr als dreißig Journalisten drängten sich bei der Pressekonferenz von Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Bayerischen Hof in München, wo es um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und Kärnten sowie um die Hypo Alpe Adria Group ging, obwohl zeitgleich eine Pressekonferenz der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in München stattfand. Grund für das Pressegespräch in Bayerns „Höhle des Löwens“ waren die nach wie vor, hauptsächlich medial andauerenden Diskussionen der Rolle Kärntens in Bezug auf den Verkauf der Mehrheitsanteile der Hypo Alpe Adria Group an die BayernLB.
„Heftiges Brautwerben der Bayern“ Dabei stellte Landeshauptmann Dörfler klar, dass es seitens der BayernLB und des Freistaates Bayern „ein heftiges Brautwerben mit Vehemenz und Leidenschaft“ um die Kärntner Hypo gegeben habe. Im April 2007 hätten die Bayern ein Angebot vorgelegt, aus dem dieses Interesse klar hervorging. Im Angebot habe der Käufer auch festgehalten, dass ihm ein entsprechendes Risikopotential bekannt sei. Der Landeshauptmann wies darauf hin, dass es Bewert-
Der Bayerische Hof war Schauplatz der Pressekonferenz von Landeshauptmann Dörfler. 30 Journalisten folgten der Presseeinladung von Landeshauptmann Dörfler. ungen mehrerer Ratingagenturen zur Hypo gegeben habe und dass sich die Österreichische Nationalbank und die Finanzmarktaufsicht massiv mit ihr auseinandergesetzt haben. Landeshauptmann Dörfler hielt fest, dass das HypoClosing auf Wunsch des Käufers auf Oktober 2007 vorverlegt wurde: „Auch das bestätigt, dass die Bayern die Bank mit aller Leidenschaft wollten“.
Kauf politisch gewollt Der Landeshauptmann betonte, dass die Käufer von der Richtigkeit ihrer Entscheidung überzeugt gewesen seien, vor allem ange-
sichts des damaligen Booms in Südosteuropa. Der Kauf sei auch politisch gewollt gewesen, verwies er auf das Einwirken des früheren bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber auf Kroatien, dessen Nationalbank dem Verkauf ursprünglich nicht zustimmen wollte. Allerdings habe die Führung der BayernLB auch eingeräumt, dass man den Markt nicht verstanden habe. „Sie haben mit beiden Beinen Gas gegeben und danach eine panische Vollbremsung hingelegt“, so der Landeshauptmann. „Wir haben niemanden über den Tisch gezogen, alle Daten waren jederzeit zugänglich“, bestätigte Landeshauptmann Dörfler, der
ein sehr politisiertes Umfeld und eine Gerüchteküche rund um die Thematik ortet. Die einzelnen Sonderkommissionen und Untersuchungsausschüsse würden alles aufklären, zeigte er sich sicher. Er betonte auch, dass die Wirtschaftskrise den damals strategisch absolut richtigen Kauf massiv gestört habe. Am Bankenplatz Osteuropa erwarte er auch für viele andere österreichische Banken noch große Probleme: „Das soll keine Entschuldigung sein, aber die Hypo ist kein Einzelfall“. Der Landeshauptmann sagte auch, dass die gesellschaftlich touristischen und wirtschaftlichen Be-
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THEMA DER WOCHE ziehungen zwischen Kärnten und Bayern sehr gut seien.
Ausgezeichnete Beziehungen Dörfler verwies auf die kürzliche Eröffnung des Unternehmens Lantiq in Villach sowie auf die Verbindungen durch Infineon oder BoschMahle. Auch auf politischer Ebene gebe es keine atmosphärischen Störungen. „Ich werde die guten Kontakte weiter pflegen“, so Landeshauptmann Dörfler. Er stellte klar, dass es in Kärnten keine Schadenfreude gebe und man auch
nichts zu verbergen habe. Zur Sanierung der Hypo habe das Land Kärnten mehr beigetragen als es auf Basis seines Anteils verpflichtet gewesen wäre. Zur Abfindung des scheidenden Hypo-Vorstandes Pinkl wies der Landeshauptmann darauf hin, dass diese Vertragssituation von der BayernLB herbeigeführt worden sei. Pinkls Bestellung sei ihm völlig unverständlich gewesen. Den Vorstandsvertrag erachte er als zwar nicht rechtswidrig, aber unsittlich. Er erwarte sich, dass Pinkl darüber nachdenke, ob seine Leistung die hohe Abfertigung rechtfertige.
Echte Freunde Kärntens in Bayern besucht!
S
einen Besuch in Bayern nutzte Landeshauptmann Gerhard Dörf ler auch, um sich mit der bayrischen Unternehmerfamilie Burges, den Eigentümer der Hermes Pharma Ges.m.b.H. in München zu treffen, die vergangenes Jahr ihre Fabrik in Wolfsberg erweitert haben. Bei dem Gespräch stellte Firmeninhaber Johannes Burges fest: „Wir sind mit dem Investitionsstandort in Kärnten sehr zufrieden. Das Engagement und die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter am Standort in Wolfsberg sind sehr groß!“ Die Herren einigten sich, dass es bei einem Kärnten-Besuch der Familie Burges in den nächsten Monaten Gespräche bezüglich der weite-
ren wirtschaftlichen Entwicklung des Firmenstandorts geben werde. Hermes Pharma Ges.m.b.H. entwickelt und produziert hochwertige Brausetabletten, Brausegranulate, Kautabletten und medizinische Kaudragees. Für die Einführung des patentierten CFGVerfahrens zur Herstellung von Brausegranulaten wurde die Firma 2001 mit dem Innovationsund Forschungspreis des Landes Kärnten ausgezeichnet. Im vorigen Jahr erhielt der Wirtschaftsstandort Kärnten eine weitere Aufwertung, am Produktionsstandort Wolfsberg wurde das Hermes-Werk erweitert und damit 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Kommentar von Helmut Prasch
Es muss Kärnten sein! Nicht wenige haben gesagt: „Der Dörfler traut sich was!“, als der Landeshauptmann verkündete, er werde sich in München der Presse stellen und mit den Journalisten von Süddeutscher Zeitung, Frankfurter Allgemeinen und Bild über Kärnten und die Hintergründe des HypoVerkaufes sprechen. Und der Landeshauptmann hat seine Sache gut gemacht! Die mitgereisten Kärntner Journalisten hatten nichts mehr ersehnt, als dass die deutschen Medienprofis Dörfler zerreissen würden. Diese Freude hat ihnen Dörfler nicht gemacht. An Münchens feinster Adresse, dem „Bayrischen Hof“, erschienen nicht weniger als 30 Journalisten und Kamerateams. Der Kärntner Landeshauptmann verstand es in wenigen Minuten die Herzen der Bayern zu erreichen: bodenständig, klug und sehr realistisch erläuterte Dörfler die Position Kärntens. Der Versuch, Dörfler den bayrischen HypoSkandal umzuhängen, ist missglückt. Seine Bereitschaft, klarstellende Aussagen zur Hypo auch vor dem bayrischen Untersuchungsausschuss zu wiederholen, ließ die Achtung vor dem Mann aus Österreichs südlichstem Bundesland schlagartig noch mehr steigen. Viele prominente Kärntner, ob Künstler oder Musiker, Konzernherr oder Journalist, die in den letzten Monaten nach einem Pawlowschen Reflex in das aufkommende Anti-Kärnten-Geheule eingestimmt haben, sollten sich am Landeshauptmann ein Beispiel nehmen und den Mut aufbringen, die Wahrheit über Kärnten zu sagen. Die von Gerhard Dörfler überbrachte Botschaft ist klar verständlich: Kärnten hat mit Landeshauptmann Jörg Haider einen unglaublichen Aufstieg erlebt und sich nicht nur als Urlaubsland, sondern auch als Standort für moderne Industriebetriebe und natürlich auch als Bankplatz am Tor zum Süden etabliert. Dem rot-schwarzen Establishment passt das nicht in den Kram. Daher wird skandalisiert, wo nichts zu skandalisieren ist. „Viel Feind, viel Ehr`", sagt Sprichwort. So einfach ist das!
das
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HINTERGRUND
Neues Grundversorgungsgesetz für Asylanten in Kärnten Kärnten setzt seinen klaren Weg in Sachen Asylpolitik fort. Neues Grundversorgungsgesetz ist streng und effektiv. Kärnten erhält noch im heurigen Jahr ein neues Grundversorgungsgesetz. Wie Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler diese Woche bekannt gab, ist diese Anpassung des Kärntner Grundversorgungsgesetzes sowohl aus finanziellen wie auch aus Gründen der Rechtssicherheit für alle Verfahrensbeteiligten dringend notwendig. „Mit dieser Gesetzesänderung nehmen wir unsere humanitäre Verpflichtung auf allen Ebenen wahr und verhindern gleichzeitig einen Missbrauch bei der Grundversorgung. Außerdem werden langwierige Verfahren verhindert und somit Rechtssicherheit für alle Beteiligten gewährleisten“, stellt Landeshauptmann Dörfler.
Verschärfung der Bestimmungen So wird gemäß der EU-Richtlinie nun auch im Kärntner Grundversorgungsgesetz klargestellt, dass alle Arten der Unterbringung gleichwertig sind und es für den Asylwerber kein Wahlrecht auf ein bestimmtes Quartier und eine bestimmte Art der Leistung gibt.
Außerdem wird gesetzlich normiert, dass das eigenmächtige und unbegründete Verlassen eines Quartiers von mehr als drei Tagen zur Einstellung der Grundversorgung führt. Zudem werden Tatbestände aus dem seit heuer in Kraft getretenen Bundesasylgesetz, betreffend strafrechtlicher Verfehlungen oder Gefährdung der Ordnung und Sicherheit durch den Asylwerber, übernommen, wonach die Grundversorgung gestrichen werden kann.
Gesetzesänderung klarer Vorreiter in Österreich. Wir schaffen damit das effektivste und strengste Grundversorgungsgesetz im Bundesvergleich, das jene Personen unter Schutz stellt, die unsere Hilfe tatsächlich benötigen“, betont Landeshauptmann Dörfler.
Kärnten ist am strengsten „Mit dieser Verschärfung wird es für spitzfindige Juristen nicht mehr möglich sein, Schlupflöcher zu finden und somit unnötige, langwierige sowie kostenintensive Verfahren herbeizuführen“, betont der Landeshauptmann. Dadurch ist mit einer deutlichen Reduktion des Verwaltungsaufwandes zu rechnen, da weniger Bescheide ausgestellt werden müssen und weniger Verfahren zu erwarten sind. So werden jährlich rund 200.000 Euro eingespart. Kärnten ist mit dieser
Eine klare Linie in der Asylpolitik soll verhindern, das Ausländer auf der Straße stehen müssen.
Alle Infos auch im Internet unter www.freiheitliche-ktn.at
Die Änderungen im Grundversorgungsgesetz Mit dem Grundversorgungsgesetz neu treten folgende Änderungen in Kraft: • Es gibt für den Asylwerber kein Wahlrecht auf ein bestimmtes Quartier und eine bestimmte Art der Leistung. Alle Arten der Unterbringung sind gleichwertig. • Das eigenmächtige und unbegründete Verlassen eines Quartiers durch einen Asylanten von mehr als drei Tagen führt zur Einstellung der Grundversorgung. • Die Grundversorgung kann, wie im heuer in Kraft getretenen Bundesasylgesetz, gestrichen werden, wenn
der Asylwerber eine strafrechtliche Verfehlung begangen hat oder es eine Gefährdung der Ordnung und Sicherheit durch den Asylwerber gibt. • Lehnt ein Asylwerber die ihm zugewiesene Unterkunft ab, kann dies ebenfalls zur Einstellung der Grundversorgung führen. • Die Bewertung der Hilfsbedürftigkeit eines Asylwerbers wird um die Definition der „eigenen Mittel“ ergänzt. Demnach werden alle Einkünfte, die dem Fremden zufließen sowie das gesamte verwertbare Vermögen, bei der Berechnung der Grundversorgung miteingerechnet.
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HINTERGRUND
Barbara Rosenkranz distanziert sich klar von der NS-Ideologie! Bundespräsidentschaftskandidatin unterschrieb eidesstattliche Erklärung und weist jede Interpretation, das Verbotsgesetz abschaffen zu wollen „mit aller Entschiedenheit zurück“. Die freiheitliche Kandidatin für die Bundespräsidentschaftswahl, Barbara Rosenkranz, hat sich nach missinterpretierten Aussagen zum Verbotsgesetz öffentlich von der NS-Ideologie distanziert. In einer eidesstattlichen Erklärung, die sie zu Wochenbeginn in einer Pressekonferenz unterzeichnete, weist sie „jede Interpretation, dass ich dieses Gesetz abschaffen wolle, mit aller Entschiedenheit zurück“. Barbara Rosenkranz, die unter anderem Trägerin des ‚Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich‘ verliehen durch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer ist, zeigte sich „persönlich sehr betroffen“ von der Diskussion über ihre Kandidatur und meinte: „Zu keinem Zeitpunkt habe ich
die Grundwerte unserer Republik in Frage gestellt, sondern sie im Gegenteil immer verteidigt. So habe ich auch das Verbotsgesetz als Symbol für die Abgrenzung vom Nationalsozialismus niemals in Frage gestellt habe und werde es auch nicht in Frage stellen.“
Fischer im Wahlkampf Dass der amtierende Bundespräsident die in Tschechien nach wie vor gültigen, mensc henverac htenden Benes-Dekrete schriftlich als „Unrecht“ bezeichnet hat, ist für den Kärntner FPK-Klubobmann Kurt Scheuch nur eine Wahlkampfaktion. Fischer habe erst im Vorjahr den tschechischen Präsidenten mit dem höchsten österreichischen Orden ausgezeichnet.
Klare Worte der Distanzierung von der NS-Ideologie fand Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz,
Die eidesstattliche Erklärung im Wortlaut „Mein politisches Engagement ist Ausdruck dafür, dass ich meine Liebe zu unserer Heimat, zur Republik Österreich, zu ihrer Neutralität und zu ihrer Freiheit, mit Leben erfülle. Zu keinem Zeitpunkt habe ich die Grundwerte unserer Republik in Frage gestellt, sondern sie im Gegenteil immer verteidigt. So habe ich auch das Verbotsgesetz als Symbol für die Abgrenzung vom Nationalsozialismus niemals in Frage gestellt habe und werde es auch nicht in Frage stellen. Bedauerlicherweise haben trotz meiner Richtigstellung am 4. März 2010, wo ich gesagt habe, dass ich „Meldungen, nach denen ich die Abschaffung des Verbotsgesetzes fordere als irreführend und falsch
zurückweise“, die meisten Medien an ihrer falschen Darstellung festgehalten. Nochmals weise ich daher jede Interpretation, dass ich dieses Gesetz abschaffen wolle, mit aller Entschiedenheit zurück. Für mich sind Demokratie, Freiheit und Menschenwürde die Fundamente meines Welt- und Menschen-bildes und meiner politischen Arbeit. Ich verurteile daher aus Überzeugung die Verbrechen des Nationalsozialismus und distanziere mich entschieden von der Ideologie des Nationalsozialismus.“ Barbara Rosenkranz, 8. März 2010
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LANDESPOLITIK
Budgetkonvent soll Klarheit für Landesbudget bringen LHStv. Uwe Scheuch: „Wir brauchen grundsätzliche wirtschaftliche Weichenstellungen“ Die Wirtschaftskrise fordert auch für das kommende Jahr Einsparungsmaßnahmen. Klarheit darüber bringt Ende März ein Budgetkonvent. „Wir brauchen grundsätzliche wirtschaftliche Weichenstellungen. Dafür wird jede einzelne Position des Budgets hinterfragt. Gemeinsam mit den Fachbeamten wird im Detail eruiert, inwieweit kurzfristige Einsparungen und systematische Effizienzsteigerungen möglich sind“, stellt LHStv. Uwe Scheuch klar. Neben einem Budget 2011 wolle man nämlich – als Ausdruck für die langfristige Arbeitsperspektive – das Fundament für ein angestrebtes Nulldefizit 2019/20 legen. „Die Sitzungen werden im gläsernen Komplex des Verwaltungsgebäudes stattfinden, quasi als äußeres Zeichen der Transparenz aller Projekte“, erläutert LHStv. Scheuch. Es brauche einen breiten Schulterschluss über alle Referate und auch die KABEG, die Wirtschaftskammer, die Industriellenvereinigung etc. müssten sich einbringen. Es würden ebenso Beratungen über eine Verwaltungs-, Verfassungs- und Demokratiereform geführt, so Uwe Scheuch. „In dieser Krise gibt es keine Tabuthemen. Das gilt für Globalbudgets und Arrondierungen von Fachbereichen in der Landesregierung genauso wie für die Art und Größe
der Landesregierung und des Landtages, der Verwaltung von Städten bis hin zu mehr direkter Demokratie, zum Beispiel der Direktwahl des Landeshauptmanns“, erklärt LHStv. Scheuch, der vorschlägt, die Ergebnisse zur besseren Einhaltung auch als Gesetz zu beschließen.
LhStv. Uwe Scheuch bekennt sich zu weiteren Einsparungsmaßnahmen in der Landesverwaltung.
Landes- und Gemeindebedienstete stehen vor moderater Lohnerhöhung Finanzreferent Harald Dobernig mit Personalvertretung einig: Plus 0,6 Prozent ab 1. April.
D
und 6.570 Gemeindebedienstete.
Ursprünglich hätte es aus Spargründen eine Nulllohnrunde geben sollen. Doch nun hat sich Finanzlandesrat Harald Dobernig mit der Personalvertretung auf ein Plus von 0,6 Prozent ab 1. April geeinigt. Betroffen sind gut 3.600 Landesbedienstete, 6.600 Spitalsmitarbeiter
„Das ist ein Abschluss unter der Inflationsrate, also ein Sparer folg“, erklärt Landesrat Dober-nig. Ihm sei es wichtig gewesen, ein Übereinkommen mit der Personalvertretung zu erzielen. Diese hätten sich im Gegenzug bereiterklärt, bei den anstehenden Reformen im Verwaltungsbereich mitzuarbeiten. Besonders wichtig ist Dobernig das Ja des Betriebsrates der Krankenan-
ie Landes- und Gemeindebediensteten sowie die Mitarbeiter der Landeskrankenhäuser werden nun doch eine moderate Lohnerhöhung erhalten.
Landesrat Dobernig genehmigt zarte Lohnerhöhung. stalten: „Mit dem LKH neu, das im Juni in Betrieb geht, gibt es ein großes Spar-
potenzial, das können wir aber nur gemeinsam heben.“
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LANDESPOLITIK
Mobile Dienste: Landesrat Ragger schafft Einigung In langwierigen Verhandlungen konnte sich Sozialreferent Christian Ragger mit den Anbietern der mobilen Pflege auf neue Stundentarife einigen. Der erzielte Kompromiss stellt sicher, dass den betroffenen Pflegebedürftigen keine übermäßigen finanziellen Mehrbelastungen aufgebürdet werden. Die zwölf Anbieterorganisationen forderten, die Stundenentgelte für eine diplomierte Pflegekraft von 48,66 auf 59 Euro (+21,2 Prozent), für eine Pflegehelferin von 36,06 auf 41 Euro (+13,69 Prozent) und für eine Heimhilfe von 27,79 auf 31 Euro (+11,55 Prozent) zu erhöhen. Ihre Sprecher, Rot-Kreuz-Präsident Peter Ambrozy und Sieglinde Trannacher von der „Volkshilfe“, begründeten dies damit, dass das Land Kärnten mit ihnen seit 2006 nicht verhandelt habe und die bisherigen Grundlagen für die Gestaltung der Stundenpreise nicht passen würden. Über mehrere Jahre habe sich daher ein finanzieller Nachholbedarf aufgestaut, der jetzt zu decken sei.
Kompromiss erreicht Nach zähen Verhandlungen ist es Landesrat Christian Ragger gelungen, einen Kompromiss zu erreichen, der den Wünschen der Anbieter gerecht wird und trotzdem den betroffenen Pflegebedürftigen keine über mäßigen finanziellen Mehrbelastungen aufbürdet. Wie schaut nun dieser Kompromiss aus? Die Eigenbeiträge der Klienten werden um maximal 2 bzw. 1 Euro pro Stunde erhöht,
Land und Gemeinden bringen eine Million Euro zusätzlich – insgesamt 24 Millionen – ins System ein. Das bedeutet für die Anbieter der mobilen Dienste eine Steigerung von 4,3 Prozent zum Vorjahr. Land und Gemeinden bezahlen für jede Pflegestunde zu Hause weiterhin mehr als zwei Drittel der Kosten. Den Rest müssen aber die Betroffenen mit ihrem Pflegegeld bestreiten bzw. als Selbstbehalt erbringen. Landesrat Ragger bedauert, dass diese Erhöhung just in einer Zeit vorgenommen werden muss, in welcher viele Haushalte im Gefolge der Wirtschaftskrise belastet sind.
Wohnortnaher Einsatz oberste Priorität Landesrat Ragger sieht seine Aufgabe darin, in Zukunft solche Kostensprünge, die durch jahrelanges Nichtverhandeln und fehlende Systemkontrolle entstanden sind, zu vermeiden. „Ich gönne jeder Mitarbeiterin einen fairen Lohn für ihre wichtige Arbeit. Deren Gehälter sind auch nicht der Grund für die Kostensteigerung“, analysiert der Soziallandesrat, und er weist auf Fehler im System hin: „Von ihren 1.540 jährlichen Arbeitsstunden verbringt derzeit eine diplomierte Kraft im
Landesrat Christian Ragger krempelt das Kärntner Sozialsystem um. Nun konnte auch eine vernünftige Einigung mit den Anbietern mobiler Pflege erzielt werden. Übermäßige Mehrbelastungen wurden verhindert. Schnitt nur 924 (60 Prozent) bei den Pflegebedürftigen. Alle anderen Stunden gehen für Fahrten und Verwaltung auf. Das macht ihre Leistung so teuer. Der wohnortnahe Einsatz der Pflegekräfte muss daher oberstes Prinzip werden. Jetzt fährt eine diplomierte Kraft 50 Kilometer zu einer Klientin, obwohl die Kollegin eines anderen Anbieters nur 10 km entfernt wäre.“
den Fahraufwand, der sich auf 250.000 Arbeitsstunden beläuft, aufgewendet.
Bessere Koordination gefordert
Weiters müsse endlich deren Kooperation fixiert werden, wobei unter anderen kleine Anbieter eine gemeinsame Einsatzplanung installieren sollten. In den Randregionen muss es zu einer optimierten Versorgung durch die drei großen Anbieter kommen.
Derzeit fehle in vielen Bezirken eine geregelte Koordination der Anbieter. Daher werden rund vier Millionen Euro allein für
Die Mitarbeiter/innen der Organisationen fuhren allein im Vorjahr neun Millionen (!) Kilometer. Landesrat Christian Ragger will daher so rasch wie möglich ein computergestütztes Tourenplanungsprogramm bei den Anbietern installieren.
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REGIONALES
Im Rahmen einer großen Wintersportveranstaltung bewiesen die Blauröcke der FF Rennweg bzw. die Feuerwehren aus dem Abschnitt Lieser-Maltatal ihr sportliches Talent. Auch LHStv. Uwe Scheuch ließ es sich nicht nehmen, die 21 Vierer Mannschaften anzufeuern. Die Mannschaften, bestehend aus einem Schneeschuhläufer, einem Eisstockschützen, einem Schlittenfahrer und einem Luftgewehrschützen gaben ihr bestes, in einem spannenden Kampf um die Stockerlplätze siegte schließlich die Mannschaft Leoben II vor Kremsbrücke I und Trebesing I. „Das gesetzte Ziel, den Teamgeist und die Kameradschaft innerhalb der Wehren und des Abschnittes weiter zu fördern wurde mit dieser tollen Veranstaltung mehr als nur erreicht“, freute sich LHStv. Uwe Scheuch.
Bei einem Gemeindebesuch in Stockenboi durch Finanzlandesrat Harald Dobernig standen neben einem Betriebsbesuch bei der Niederlassung der Swietelsky Bau GmbH auch der Besuch des Kindergartens und ein Empfang im Gemeindeamt durch Bürgermeister Hans Jörg Kerschbaumer auf dem Programm. Dabei wurde auch die Wirtschaftsförderung für ortsansässige Unternehmen und die Unterstützung von Gemeindeprojekten erörtert. „Stockenboi ist eine aufstrebende Gemeinde, die auch durch den Ausbau des Goldecks enorm profitiert. Immerhin liegt der Großteil des Goldecks in der Gemeinde Stockenboi“, sagte der Finanzreferent. Mit der Firma Swietelsky sei auch ein bedeutender Arbeitgeber in der Gemeinde ansässig.
Im Rahmen der Eisstock-Europameisterschaft in Klagenfurt räumte Österreich groß ab. Im Mannschaftsspiel holten das Damen- und das HerrenNationalteam Gold. Am EM-Sieg mitbeteiligt waren auch zwei Kärntner. Sabine Fillafer und Andreas Schurian hatten maßgeblichen Anteil am 31:25 bzw. 35:17 Finalsieg gegen Italien. Den beiden erfolgreichen Kärntner Eisstockschützen gratulierte Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler ebenso wie dem Kärntner Nachwuchsschützen Benjamin Fillafer (EV Edelweiß), der im U16-Bewerb Gold einheimsen konnte.
Die Wölfnitzer Freiheitlichen mit Obmann Bundesrat Peter Zwanziger veranstalteten kürzlich das schon traditionelle Eisstockturnier beim GH Krall in Klagenfurt. Spiel, Spaß und Stimmung standen bei dieser Veranstaltung im Vordergrund. Über 20 Mannschaften traten gegeneinander an. Auch Volkskulturreferent LR Mag. Harald Dobernig, Vzbgm. Albert Gunzer, StR Dr. Christine Jeremias und LAbg. Mag. Gernot Darmann ließen es sich nicht nehmen, bei dieser großartigen Veranstaltung dabei zu sein. Michael Schiller aus Klagenfurt gewann den Geschenkskorb im Wert von 100 Euro.
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REGIONALES
Privilegien-Skandal im Abwasserverband Faak
Die Aufwandsentschädigung für den Obmann wurde beinahe verdoppelt: Die freiheitlichen Gemeinderäte Hannes Poglitsch und Albert Gangl protestieren. Wie unverantwortlich von manchen Gemeindemandataren mit den Geldern der Gebührenzahler umgegangen wird, zeigt das Beispiel „Abwasserverband Faaker See“ mit den Mitgliedsgemeinden Villach und Finkenstein. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der Obmann des Abwasserverbandes GR Ewald Koren (SPÖ Villach), welcher aufgrund des Gemeinderatswahlergebnisses seine zweite Obmannfunktion beim „Wasserversorgungsverband Faaker-See-Gebiet“ an GR Wilhelm Fritz (Die Freiheitlichen in Villach) abgeben musste.
dies mit den Stimmen von SPÖ Villach und Finkenstein, die „Freiheitlichen in Kärnten“ – im Verband vertreten durch GR DI Hannes Poglitsch/Finkenstein und GR Albert Gangl/Villach – hingegen haben dieser exorbitanten Erhöhung die Zustimmung versagt. Zusätzlich haben sie bei der zuständigen Wasserrechtsbehörde Einspruch gegen den Beschluss erhoben, weil die Vertreter einer Gemeinde in der Mitgliederversammlung laut einschlägiger Judikatur einheitlich abzustimmen haben und daher ein Stimmensplitting nicht zulässig ist.
Offensichtlich aus diesem Grunde war im Nachtragsvoranschlag 2009 des Abwasserverbandes eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung für den Obmann von bisher 8.000 auf 14.400 Euro pro Jahr vorgesehen. Beschlossen wurde
Im Wasserversorgungsverband unter dem freiheitlichen Obmann Wilhelm Fritz blieb die Aufwandsentschädigung im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Damit wird in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein richtiges Signal gesetzt.
Alle aktuellen Infos zur Landespolitik jederzeit auch im www.freiheitliche-ktn.at
Christoph Neuner Kommerzialrat Seit nahezu 220 Jahren ist die Unternehmerdynastie Neuner mit dem Produkt Schuh in der Landeshauptstadt tätig. Nun wurde Firmenchef Mag. Christof Neuner der Berufstitel „Kommerzialrat“ verliehen. Neuners besonderes Engagement galt und gilt der zukunftsorientierten AusKR Christoph Neuner bildung des Berufsnachwuchses. Wichtige Aufgaben erfüllt er in Prüfungskommissionen, in Fachgremien und in der Spartenkonferenz Handel. Als Gründungsmitglied und erster Obmann der Klagenfurter Citygemeinschaft hat Kommerzialrat Neuner viel zur Belebung der Innenstadt beigetragen. Die Kärntner Nachrichten gratulieren recht herzlich zur Auszeichnung!
Frauenforderungen endlich erfüllen! Als „never-ending-story“ bezeichnet die Frauensprecherin der Freiheitlichen in Kärnten, Wilma Warmuth, die sich alljährlich wiederholenden und nicht erledigten Forderungen der Kärntner Frauen anlässlich des Internationalen Weltfrauentages am 8. März. Die Forderung „Gleicher LAbg. Wilma Warmuth Lohn für gleiche Arbeit“ widerspricht der Lebensrealität in der Privatwirtschaft, insbesondere in Dienstleistungsberufen, wo die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern noch immer mehr als 30 Prozent betragen. Ziel müsse daher sein, so Warmuth, dass der SPÖ-lastige ÖGB bei den Lohnverhandlungen verstärkt Frauen in diese Entscheidungskomitees entsendet. Zum Thema „Kinderbetreuung“ verweist die Freiheitliche Familiensprecherin darauf, dass in Kärnten zwar 1000 Kindergartenplätze zu viel zur Verfügung stehen, dass aber die Öffnungszeiten der Kindergärten noch immer nicht dem Bedarf der Eltern mit verlängerten Arbeitszeiten angepasst wären. Hier müssen die Gemeinden als Kindergartenerhalter stärker in die Pflicht genommen werden.
10 KärntnerNachrichten I 12. März 2010
LESERBRIEFE
Linke Berichterstattung wird mit Preisen ausgezeichnet! Antonia Gössinger, Leiterin der politischen Redaktion der Kleinen Zeitung, welche in unzähligen Artikeln bewiesen hat, dass sie Kärnten und noch viel mehr Politiker, die nicht aus dem linken Lager kommen, über alles hasst, hat eine weitere große Auszeichnung für ihr Werken bekommen. Nachdem sie bereits 2006 mit dem mit 7.200 Euro dotierten „Kurt-VorhoferPreis“ ausgezeichnet wurde, wird sie am 3. Mai 2010 den mit 3.700 Euro ebenfalls nicht schlecht dotierten „Concordia Preis“ erhalten. Der Begründung der Jury laut der Tageszeitung „Der Standard“ vom 4. März: Die „Kleine Zeitung“-Journalistin Antonia Gössinger, die als Leiterin der Klagenfurter Politikredaktion in den vergangenen Jahren heftige Sträuße mit dem früheren BZÖ auszufechten hatte, habe ihre journalistische Verantwortung unbeirrt wahrgenommen, so die Jury. Ihr wird der Concordia –Preis in der Kategorie Pressefreiheit verliehen. Mit ihrer unbeirrbaren Arbeit sei Antonia Gössinger auch ein Vorbild für junge Journalisten, ein Beispiel dafür, sich den politisch Mächtigen nicht zu beugen, so die Vereinigung. Dem ist wohl nichts mehr
hinzuzufügen. Dass der Politologe Anton Pelinka, den Concordia Preis für sein Lebenswerk erhält, welches hauptsächlich daraus besteht, die ultralinke Szene der SPÖ in mehreren Büchern zu verteidigen bzw. künstlich am Leben zu halten und hoch zu jubeln, ist ein weiteres Indiz dafür, dass es für diverse Auszeichnungen reicht, die linke Szene zu verteidigen und alles, bzw. jeden, der nicht am linken Rand zu finden ist, zu hassen und diesen Hass, über Medien und Bücher in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Reicht es wirklich aus, den Blick nur nach links zu richten? Reicht es wirklich aus, ständig die Wahrheit zu verdrehen? Reicht es wirklich aus, Kärnten zu hassen? Reicht es wirklich aus, täglich sein eigenes Heimatland zu beschimpfen? Wenn gute journalistische Arbeit auf diesen Säulen baut, dann: Gute Nacht, Kärnten und gute Nacht, objektive Berichterstattung! Vizebürgermeisterin Wally Rettl Villach
Kronen Zeitung vom 7. 3. 2010
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
12. März 2010 I KärntnerNachrichten 11
LANDESPOLITIK
Scheider: „Alle Freiheitlichen unter einem Dach!“ Die Kärntner Nachrichten sprachen exklusiv mit dem Bürgermeister der Landeshauptstadt Klagenfurt über aktuelle Fragen und seine politische Sicht der Dinge. KN: Herr Bürgermeister, Sie sind Mitglied einer neuen Partei, wie geht es Ihnen und Ihren Freunden damit? Scheider: Das stimmt so nicht. Ich bin bei keiner neuen Partei, sondern nach wie vor Mitglied der Freiheitlichen in Kärnten. Wir sollten nicht vergessen, dass es die Menschen sind, die Politik machen, nicht die Parteifarben. KN: Aber die Turbulenzen des Dritten Lagers sind nicht spurlos an Klagenfurt vorübergegangen. Scheider: Es hat gewisse Irritationen gegeben. Wir haben aber klärende Gespräche mit unseren Mitgliedern geführt mit dem Ergebnis, dass alle geschlossen hinter mir als Stadtparteiobmann und meinem Weg stehen. Ich freue mich auch sehr, dass sich mein Gemeinderatsklub mit dem Eintritt von Stefan Petschnig um eine weitere hervorragende Kraft verstärkt hat. KN: Petschnig ist aber bei den Wahlen für die FPÖ angetreten, Sie für das BZÖ. Scheider: Wir sind als „Die Freiheitlichen in Klagenfurt – Liste Christian Scheider“ angetreten, die der Dachorganisation BZÖ angehört hat und jetzt auf Bundesebene mit der FPÖ zusammenarbeitet. Das ist vernünftig, weil damit sichergestellt werden kann, dass die Kärntner und Klagenfurter Interessen auch in Wien optimal vertreten werden. Für die Landeshauptstadt ist das sehr wichtig, wenn ich nur an die Stadion-Diskussion erinnern darf, wo wir auch auf eine starke Stimme in Wien angewiesen sind. KN: Haben Sie Freunde verloren? Scheider: Ich setze mich als Integrationsfigur dafür ein, alte und neue Freunde wieder zu vereinen. Es ist jetzt notwendig, dass alle freiheitlich denkenden Menschen an einem Strang ziehen, um gemeinsam die Schlagkraft zu erhöhen.
KN: Gegen wen? Scheider: Unsere politischen Gegner sitzen in den Reihen von Rot, Schwarz und Grün. KN: Sitzen die Gegner nicht auch im BZÖ? Scheider: Auf Dauer werden wir nur erfolgreich sein können, wenn wir nicht in interne Grabenkämpfe verfallen, sondern gemeinsam im freiheitlichen Sinn agieren, dies schließt das BZÖ mit ein. Ich werde mich in den Verhandlungen mit der Bundes-FPÖ für einen möglichst raschen Schulterschluss einsetzen. Letztlich werden Sachlichkeit und Vernunft siegen. KN: In Klagenfurt sind Sie gerade damit beschäftigt, Baustellen aufzuräumen. Scheider: Mein Team und ich haben die Ärmel hochgekrempelt. Mit VzBgm. Albert Gunzer ordnen wir gerade die Finanzen, Wolfgang Germ arbeitet an einer grundlegenden Verwaltungsreform. Christine Jeremias ist im Jugendbereich erfolgreich. Wir sind gut aufgestellt! KN: Vielen Dank für das ausführliche und ehrliche Gespräch!
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BUNDESPOLITIK
Wir f체r Barbara Rosenkranz
14 KärntnerNachrichten I 12. März 2010
SERVICE
Neues Rubbellos bringt bis zu 25.000 �
„Cash Cow“ - Melken durch Rubbeln “C
ash Cow” heißt das neueste Rubbellos der Österreichischen Lotterien, bei dem man bis zu 25.000,Euro gewinnen kann. Wer hätte nicht gern eine Kuh, die nicht Milch, sondern Geld gibt? Die Österreichischen Lotterien erfüllen diesen Wunsch mit dem neuen Rubbellos „Cash
Cow“. Im Mittelpunkt dieses Rubbelloses steht eine fröhliche Kuh mit gleich zwei Glocken, sowie eine mit Geld gefüllte Futterkrippe. Stimmt eine der beiden Gewinnzahlen unter den Kuhglocken mit einer der acht Zahlen unter der Futterkrippe überein, so hat man gewonnen. Im Idealfall
den Höchstgewinn von 25.000,- Euro, der in dieser Serie (3 Millionen Lose) dreimal enthalten ist.
Die „Cash Cow“ ist in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 2,- Euro erhältlich.
ToiToiToi „Glückstag“ mit 10 x 10.000,- zusätzlich Das Glück kommt im Nachhinein
H
atten Sie in der vergangenen Zeit einfach kein Glück? Hat Sie Fortuna zuletzt im Stich gelassen? Das muss nicht so bleiben... Bei ToiToiToi kommt das Glück jetzt im Nachhinein.
Unter allen an diesem Tag gespielten ToiToiToi Losnummern werden zehn Quittungsnummern gezogen, die jeweils 10.000,- Euro gewinnen. Diese „Glückstag“-Quit-
tungsnummern werden im ORF-Teletext auf Seite 723, im Internet unter win2day. at, beim InfoDienst unter Tel.: 0900 900 600 und mittels Aushang in den Annahmestellen bekannt gegeben.
Der ToiToiToi „Glückstag“ Am Samstag, den 13. März 2010 wird unter notarieller Aufsicht ein Tag aus dem Aktionszeitraum 22. Februar bis 13. März 2010 bestimmt: der „Glückstag“.
Ziehung vom Mi., 3. 3. 2010
10058
Ziehung vom Do., 4. 3. 2010
Noch bis zum 13. März kommt bei ToiToiToi das Glück im Nachhinein.
KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6
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VO R S C H AU 10. Runde 2010 1: Rapid Wien– Austria Wien 2: SC Wr. Neustadt– Sturm Graz 3: SV Ried– SV Mattersburg 4: B. Leverkusen– Hamburger SV 5: TSG Hoffenheim– Werder Bremen 1 6: VfL Bochum– B. Dortmund 7: Mönchengladbach– VfL Wolfsburg 8: FSV Mainz 05– 1. FC Köln 9: Hannover 96– E. Frankfurt 10: Hertha BSC– 1. FC Nürnberg 11: Birmingham City– Everton FC 12: Stoke City– Aston Villa Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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SCHÖN & GESUND
Interview mit Bettina Assinger: Das Geheimnis zeitloser Schönheit Sie sind seit kurzem Testimonial für NOVAROYAL. Wie ist es dazu gekommen? Das war eine sehr spontane Geschichte. Welchen Zugang haben Sie zur Marke NOVAROYAL? Welches ist ihr Lieblingsprodukt? Ich kann mich voll und ganz mit den NOVAROYAL-Produkten identifizieren, und mein Lieblingsprodukt ist die Tag- und Nachtcreme von NOVAROYAL. Verglichen mit anderen Gesichtspflegeprodukten, die Sie bisher verwendet haben: Worin liegt für Sie der große Unterschied in der NOVAROYAL-Serie? Die Serie ist optimal aufeinander abgestimmt und deckt wirklich alles ab, was anspruchsvolle Haut an Pflege benötigt, um jung und schön zu bleiben. Ich habe mich auch näher mit der Zusammensetzung der Produkte befasst und weiß, dass es sich um hochkonzentrierte High-Tech-Stoffe handelt, die eine sensationelle Tiefenwirkung erzie-
len. Begeistert bin ich auch von dem PreisLeis tungsverhältnis. Hat sich Ihr Haut pfle ge ritual mit zunehmendem Alter geändert? Wenn ja inwiefern? Ja, natürlich, ich schaue jetzt viel mehr auf die Haut als früher. Speziell für die Nacht wurde das regenerierende NOVAROYAL Phyto Intensiv Lifting Serum entwickelt. Wie würden Sie die Wirkung beschreiben? Das Serum hilft der Haut dabei, sich zu rege-
TICE Gute Laune Drink „Gute Laune kann Jetzt in deiner Apotheke! Den „Gute Laune Drink“ man trinken“ - das ist das Motto des neuen Drinks aus Österreich. Die besonderen Inhaltsstoffe, wie z.B. L-Tryptophan, werden im Kopf zu Serotonin, auch bekannt als Glückshormon, umgewandelt und sorgen für neue Höhen am Stimmungsbarometer.
nerieren. Es gleicht die nachlassende Feuchtigkeitsversorgung reifer Haut aus und repariert Schädigungen quasi über Nacht.
gibt’s jetzt in Minz- und Kräutergeschmack in deiner Apotheke. Weitere Informationen unter www.tice.at
Welche Frauen sind Ihre Vorbilder? Frauen, die etwas bewegen, die sich in den sozialen Dienst stellen, die Freude am Leben haben, auch bzw. erst recht, wenn sie durch Krisen gegangen sind. Was bedeutet für Sie persönlich zeitlose Schönheit? Dies ist für mich innere Schönheit, die man durch Glück, Ausstrahlung etc. bekommt. Aber für die äußere, zeitlose Schönheit gehört eben auch hochwertige Pflege wie NOVAROYAL dazu. Ist die NOVAROYAL-Serie ein Beautygeheimnis, das Sie Ihrer besten Freundin preisgeben würden? Nicht nur meiner besten Freundin, sondern allen Frauen, die ihr jugendliches Aussehen bewahren möchten.
iQ COSMETICS: Ein neuer Lidschattenstift revolutioniert die BIPA Beauty-Welt!
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ntelligentes Produkt-Design und einzigartige Inhaltsstoffe verwandeln den traditionellen Applikator zu einem professionellen Grafikwerkzeug für ein aufregend metallischschimmerndes Farbenspiel.
„Gute Laune Rezeptur“ Zutaten: 1/6l Spaß, 3ml Glück, 1 Fingerhut voll Mut und eine große Portion „Gute Laune“ sind die ideellen Zutaten in TICE, die in Kombination mit den Inhaltsstoffen LTyrosin und L-Tryptophan den gute Laune Effekt ausmachen.
BIPA und beschreitet für optimale Anwendbarkeit und eindrucksvolle Effekte neue Wege in der dekorativen Kosmetik. Gespitzt wie ein regulärer Stift zaubert er – mit WET & DRY Anwendung – ganz nach den persönlichen Wünschen seiner Anwenderinnen ein faszinierendes Beauty-Ergebnis. Der raffinierte iQ COSMETICS Shadow Crayon ist ab sofort und exklusiv um EUR 4,99 in allen BIPA Filialen erhältlich.
Der iQ COSMETICS Shadow Crayon ist ein Meilenstein in der Geschichte der hochwertigen Kosmetiklinie von
16 KärntnerNachrichten I 12. März 2010
SUPERFIT
„Hurra, es ist Sommer“: Die Farben der schönen Jahreszeit in einer spannenden Kinderschuh-Kollektion Der Sommer hat viele Farben – und die Kinderschuhmarke superfit hat es wieder einmal geschafft, all diese Farben in der neuen Frühjahrs-/Sommer-Kollektion 2010 einzufangen!
Welten der Buben von jenen der Mädchen. Die Farbe der Berge beschreibt die Welt der Buben und ihre Abenteuer in freier Natur: Dabei spielen Brauntöne
Die Farbpalette reicht von Rosa, Weiß, Apricot, Candy, Krokus, Vanilla, Pistacchio über alle Natur- und Brauntöne bis zu Bronze, Kupfer und anderen Metallic-Farben.
gen Look. Auch das Lederfutter ist in Metallic und damit „really chic“. Chic sind auch die Römersandalen für die Stadt: Die modischen Kids tragen sie zum Outfit in Weiss, zum Musteroder Farbmix oder auch zum Jeanslook. Der junge Look entsteht durch die unterschiedlichen Brauntöne von hell bis dunkel in weichem, geprägten Velour. Riemen, Schnallen, Nieten oder Fransen geben ihnen den letzten Schliff.
in vielen Nuancen ein wichtige Rolle, ebenso wie „Dust“ und „Fango“ als neue Grünkombinationen. Diese werden in unterschiedlichsten Materialkombinationen entweder Ton in Ton oder mit starken Farbakzenten getragen. Die Farbe Rosa steht für Zärtlichkeit und wird von allen Mädchen bis ins Vorschulalter bevorzugt: im Babyalter dominiert diese Farbe bereits die ersten Lauf lerner und zieht sich durch bis zum Kindergarten als märchenhafter Prinzessinnenschuh mit Glanz und Glitter, Herzen, Blümchen und Pferdchen. Nicht nur Rosa – die gesamten Pastelltöne sind trendige Sommerfarben: sie zeigen sich in der superfit „supersoft“- Variante bei unifarbenen Lauflernern in Velour und bei den neuen Mädchenballerinas - für den großen Auftritt beim Sommerfest. Die Farbe der Natur wird kombiniert mit ihrem Formenreichtum: Blumenund Tiermotive auf Straßen- und Hausschuhen vom Kleinkind bis zum Schulkind. Sehr bewusst trennt superfit dabei die
Die Farbe der Stadt ist für modebewusste Kids und Teens ein absolutes Must, vor allem wenn sie schon das tragen wollen, was Mama trägt….
Viel Weiß ist im Sommer 2010 angesagt: ob für modisch unkomplizierte Ballerinas im Materialmix Leder-Textil oder mit witzigen Stickelementen, die cool und trendy sind. Der Sommer bringt wieder Metallics in Bronze, Kupfer und metallischen Brauntönen - nicht nur für Ballerinas, sondern auch für die neue Sandalengruppe Lady. „Ladylike“ wirkt sie durch metallische Lederschäfte mit kleiner Absatzsohle in Schichtoptik für einen hochwerti-
Wohlfühlen ist angesagt – vor allem bei der Gruppe Lazy: diesen Schuhtyp findet man im Sommer 2010 als niedrige oder Midcut-Variante, Hauptsache er ist ungewohnt und witzig, in Weiß und Schwarz mit Krokus, Pistacchio, Vanilla und hochglänzendem Silber als Akzent – sehr trendy! Individualität und Kreativität werden auch im Frühling/ Sommer 2010 groß geschrieben.
Superfit trägt diesem Bedürfnis seiner jungen Konsumenten mit der neuen Kollektion vollauf Rechnung – und auch dem Bedürfnis der Eltern nach einem gesunden, orthopädisch wertvollen Kinderschuh.
12. März 2010 I KärntnerNachrichten 17
WIRTSCHAFT
Neues „Must Have“ Fashion Accessoire im Handtaschenformat
Das HP Mini 210 Vivienne Tam Edition 2 F
rühjahrs-Kollektion à la Hewlett Packard: HP und die weltweit renommierte Designerin Vivienne Tam führen ihre Zusammenarbeit weiter fort. Das nächste HP Mini Notebook für die modebewusste Frau von Welt wurde auf dem Catwalk von Tams Modeshow, während der New York Fashion Week, im Bryant Park präsentiert. Es verbindet die neueste Technologie von HP mit Tams aktueller Frühjahrs-Kollektion. Der elegante Begleiter hüllt sich in ChampagnerGold und wird von einem leuchtend roten Schmetterling sowie zwei Kleineren in Weiß und Gelb geschmückt. Das HP Mini 210 Vivienne Tam Special Edition Notebook im SchmetterlingsDesign ist ab Mitte April 2010 zu einem Preis ab 449 Euro (unverbindliche Preisempfehlung, inklusive Mehrwertsteuer) im Fachhandel erhältlich.
Fashion meets Technology Das kunstvoll gestaltete Tech-Accessoire kombiniert Mode mit einem kleinen Formfaktor und innovativen
Funktionen. So ist das Notebook nicht nur ein stylisches Accessoire, sondern überzeugt auch in punkto technischer Ausstattung. Sein Inneres offenbart einen 10,1 Zoll (25,6 cm) großen HP LED BrightView Infinity Bildschirm, der Videos in einer Auflösung von 1024x600 Pixel wiedergeben kann. Mit der eingebauten Webcam kann die Benutzerin über Messenger auch mit Live-Video chatten. Mit einem Gewicht von nur 1,22 kg und einer Höhe von weniger als drei Zentimeter passt das Notebook in fast jede Handtasche.
Digitale Clutch für die Frau von Welt Das Mini Notebook im eleganten Design verkörpert den Lebensstil einer modernen, dynamischen Frau – und wird zum „Must-have“ für den nächsten Frühling. „Ich freue mich, erneut mit HP ein Design entwickelt zu haben, das meine Inspiration für die neue Frühjahrs-Kollektion verkörpert“, sagte Tam. Beim Design ihrer Kollektion hat sich Vivienne Tam von einer klassischen, tragisch-romantischen chinesischen Liebesgeschichte der „Butterfly Lovers“ inspirieren lassen: Liang Shanbo und Zhu Yingtai starben
aus Gram über ihre verhinderte Liebe und verwandelten sich nach ihrem Tod in Schmetterlinge.
Die richtigen Accesoires Passend zum HP Mini 210 Vivienne Tam hat Vivienne Tam auch die entsprechenden Begleiter designt: eine passende Samtschutzhülle sowie die optional erhältliche Butterfly Lovers Wireless Mouse, die ab Ende März zu einem Preis von 34,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung, inklusive Mehrwertsteuer) erhältlich ist.
18 KärntnerNachrichten I 12. März 2010
GESUNDHEIT
Krankenhaus Elisabethinen: Gesundheit aus guten Händen M
D Dr. Manfred Kuschnig ist zugleich Medizinischer Direktor des A. ö. Krankenhauses der Elisabethinen und einer der angesehensten Ärzte Kärntens im Bereich der Orthopädie. Unter seiner Leitung betreut die Orthopädische Abteilung des EKH mit 28 Betten jährlich rund 1300 Patienten stationär, es werden über 1000 Operationen durchgeführt. Fachübergreifende, ganzheitliche Behandlung der Patienten gewährleistet dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen des Zentrums für den Bewegungsapparat. Zu den Spezialgebieten zählen: • Endoprothetik (Kunstgelenke) der großen und kleinen Gelenke (Hüfte, Knie, Schulter, Sprunggelenk, Handgelenk, Finger und Zehengelenke) Wechseloperationen von gelockerten oder abgenützten Endoprothesen mit Spezialendoprothesen • Gelenkserhaltende Chirurgie: Achskorrekturen, Synovektomien, Gelenkstoiletten • Arthroskopische Chirurgie (Knopflochchirurgie) an Knie (Meniskuschirurgie, Kreuzbandchirurgie, Knorpelchirurgie), Schulter, Sprunggelenk, Handgelenk, Hüfte • Knorpelersatzoperationen, Mosaikplastik, Mikrofrakturing, in speziellen Fällen Knorpeltransplantationen • Rheumachirurgie in enger Zusammenarbeit mit dem Rheumateam der Internen des EKH im Rahmen des
v.l.n.r.: OA Dr. Alexander Pertl, MD Dr. Manfred Kuschnig, Geschäftsführer Mag. Michael Steiner, Stiftungsbeirat Dr. Hellmuth Reichel, Mutter Consolata Hassler, Primar Dr. Franz Siebert, Pflegedirektorin Christa Santner.
Einsatz modernster Technik und Engagement zum Wohle der Patienten - den Mensch hinter dem Problem stets als Ganzes betrachtend“ MD Dr. Manfred Kuschnig
Zentrums des Bewegungsapparates und mit der Nuklearmedizinischen Abteilung des LKH z. B. Radio-
synovieorthesen, Szintigramme etc. • Spezielle Fußchirurgie (Hallux valgus/rigidus, Hammerzehen, Spreizfußoperationen, Chirurgie der Sprunggelenke, Stellungskor rekturen auch an der Ferse) • Handchirurgie insbesondere im Rahmen der Rheumachirurgie mit Einbau von Kunstgelenken als auch stellungskorrigierende, gelenkserhaltende Operationen, OP bei Rhizarthrose (Abnützung des Daumensattelgelenkes) Sehnenproblemen u. v. m. • Chirurgie peripherer Nerven (Engpasssyndrome, Karpaltunnelsyndrom, Tarsaltunnelsyndrom, Morton‘sche Neurome u. v. m.) Operationen bei Nervenverletzungen Weitere Spezialbereiche: Die Orthopädie des EKH besitzt spezielle Einrichtungen zum Einsatz von computergesteuerter Gelenkschirurgie, ebenso einen hoch-
aseptischen Knochen-OP und eine eigene Knochenbank (ÖBIG-Konform) für Knochenersatzoperationen bei Lockerungen von Endoprothesen oder Operation von Knochenzysten. • Konservative Therapie bei Erkrankungen von Gelenken und der Wirbelsäule wie Bandscheibenschäden, entzündliche Gelenkserkrankungen und Erkrankungen des Binde- und Stützgewebes • Einsatz von traditionell chinesischer Medizin insbesondere von Akupunktur • Orthopädische Schmerztherapie mit CT-gezielten Blockaden, Neuraltherapie in Kooperation mit der Abteilung für Anästhesiologie und dem Röntgeninstitut. Weitere Informationen: A. ö. Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt GmbH Völkermarkter Str. 15 - 19 9020 Klagenfurt Tel.: 0463 5830-0 Fax: 0463 5830-159 E-Mail: ekh@ekh.at
12. März 2010 I KärntnerNachrichten 19
GESUNDHEIT
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan
Zwei neue Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe
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b sofort hat das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan zwei neue Fachärzte. Dr. Barbara Pichler und Dr. Bernhard Buchholzer ergänzen das Team der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe rund um Primar Dr. Freydun Ronaghi. „Ich freue mich sehr mit Dr. Pichler und Dr. Buchholzer zwei der medizinischen Top-Experten im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe in unserem Haus begrüßen zu dürfen“, sagt Mag. Michael Steiner, der Gesamtleiter des Krankenhauses. Die beiden neuen Fachärzte ergänzen die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in St. Veit/ Glan, die seit 2009 von Primar Dr. Freydun Ronaghi geleitet wird.
Abteilung ist integraler Bestandteil der medizinischen Versorgung Das Credo der Abteilung ist, für die Patientinnen eine Wohlfühlatmosphäre und damit einen angenehmen Aufenthalt im Krankenhaus zu schaffen. „Wir achten in den Kreißsälen und der Gynäkologischen bzw. der Wöchnerinnen-Station auf ein familiäres Ambiente in dem mit viel Menschlichkeit, Herz und medizinischer Kompetenz gearbeitet wird“, erklärt Steiner. Im letzten Jahr wurden 865 Patientinnen in dieser Abteilung operiert und 658 Babys zur Welt gebracht.
Ein Haus mit Herz und Kompetenz Das A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan vereinigt hohe medizinische Fachkompetenz mit einer starken menschlichen Komponente im Umgang mit den Patientinnen und Patienten. Ein ganzheitlicher Ansatz in allen Bereichen und Abteilungen wird als Grundvoraussetzung für die Gesundung von Menschen gesehen. So ist das Krankenhaus St. Veit/Glan schon im November 2004 als erstes Spital in Kärnten in das Österreichische Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser
(ÖNGK), einer Organisation der WHO (Weltgesundheitsorganisation), aufgenommen worden. Im Rahmen der öffentlichen Gesundheitsversorgung setzt das Krankenhaus St. Veit/Glan auf fachliche Schwerpunktsetzung und Kooperationen und hat sich als fairer und verlässlicher Partner in Kärnten etabliert. Das Krankenhaus St. Veit/ Glan wurde 1876 gegründet und beschäftigt rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 66 Ärztinnen und Ärzte. Jedes Jahr werden etwa 14.000 Patientinnen und Patienten stationär aufgenommen und 12.700 Fälle ambulant betreut, insgesamt sind das an die 75.000 Pflegetage pro Jahr. Das Krankenhaus ist eines von 8 Spitälern in der österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder, die mit insgesamt rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte private Krankenanstaltenerhalter in Österreich ist.
Bernhard Buchholzer wurde 1965 geboren. Nach seinem Studium an der Karl-Franzens-Universität in Graz (Promotion 1997) absolvierte er die Ausbildung zum Allgemeinmediziner bereits im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan. Auch anlässlich seiner Facharztausbildung kehrte er wieder an dieses Krankenhaus zurück. Buchholzer ist aktiver Notarzt beim Roten Kreuz und betreibt seit 2006 eine Wahlarztordination in Villach. 2006 bis 2009 war er Oberarzt im Landeskrankenhaus Wolfsberg. Die letzten beiden Jahre war Buchholzer leitender Notarzt im Notarzthubschrauber Airmed am Alpinstützpunkt Naßfeld.
Zur Person: Dr. Barbara Pichler
Seit dem 26. April 2006 besteht eine umfassende Kooperation zwischen dem Orden der Barmherzigen Brüder mit dem Krankenhaus in St. Veit/Glan und jenem der Elisabethinen in Klagenfurt. Ziele des neuen Verbunds sind die nachhaltige Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung und die Standortsicherheit beider Häuser mit ihren christlichen Wurzeln und Traditionen.
Zur Person: Dr. Bernhard Buchholzer Barbara Pichler wurde 1964 geboren und hat eine Tochter. Die gebürtige Kärtnerin hat ihr Medizinstudium 1995 an der Karl-Franzens-Universität in Graz beendet. Vor ihrer Tätigkeit im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan war sie im Krankenhaus Waidhofen/Thaya beschäf tigt, seit 2005 betreibt sie daneben eine eigene Wahlarztpraxis. Weitere Informationen: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Spitalgasse 26 9300 St. Veit/Glan Telefon: 04212-499/0 Fax: 04212-499/400
20 KärntnerNachrichten I 12. März 2010
JUBILÄUM
KN-Mitbegründerin Inge Danninger feierte runden Geburtstag & 55 Jahre bei der KN!
Alles Gute, liebe Inge! B
esonderen Grund zum Feiern hatten dieser Tage die Kärntner Nachrichten, die in St. Paul im Lavanttal gemeinsam mit ihrer langjährigen Kollegin Inge Danninger auf einen runden Geburtstag anstossen durften. Als die Kärntner Nachrichten, welche seit 1955 ununterbrochen als freiheitliche Wochenzeitung erscheinen, von den Gründungsvätern rund um Landesrat Hans Rader aus der Taufe gehoben wurden, war die damals 25-jährige Inge Danninger als Redakteurin der ersten Stunde dabei. Und sie ist „ihrer“ Zeitung bis heute Treu geblieben, obwohl Inge schon längst in den wohlverdienten (Un)Ruhestand übergewechselt ist. Bis zum heutigen Tag liefert die Jubilarin, die seit jeher einen illustren und prominenten Freundeskreis pflegt, interessante Textbeiträge, besucht Pressetermine und ist ihrer journalistischen Linie dabei immer treu geblieben: Wertschätzung für Wirtschaftstreibende, die etwas für Kärnten tun, Liebe zu Volk und Heimat und alles, damit unser Bundesland auch medial ins rechte Licht gerückt wird, ist ihr größtes Anliegen. Zum feierlichen Geburtstagsfest beim St. Pauler Traditions-
gasthof „Martiner Wirth“ fanden sich rund 40 Gäste aus allen Teilen des Landes ein, um Inge Danninger zu ihrem Ehrentage hochleben zu lassen. Klagenfurts Alt-Bürgermeister Hofrat Mag. Leopold Guggenberger mit Gattin Irmgard fand ebenso liebevolle Worte für das journalistische Urgestein, wie der Präsident der Kärntner Messen KR Walter Dermuth, der in seinen Grußworten den Menschen, aber auch die Journalistin Inge Danninger auf die ihm eigene, unnachahmliche Weise würdigte. Senator Armin Kordesch dankte schließlich als Herausgeber der Kärntner Nachrichten der Jubilarin für ihre beispiellose Treue zum Medium: „Für Dich ist noch heute immer ein Schreibtisch bei uns parat!“, meinte Kordesch, der Inge Danninger mit Chefredakteur Dr. Helmut Prasch, Verlagsleiterin Doris Santner und Grafiker Ekkehard Wande die Reverenz erwies. Unter den vielen Ehrengästen wurde auch der ehemalige Direktor der Kärntner Messen Dkfm. Hansjörg Pawlik neben vielen Freundinnen und Freunden, die Inge Danningers Weg freundschaftlich und innig begleitet haben, gesehen. Jubilarin Inge selbst erwiderte die vielen Grußbotschaften mit einer sehr persönlichen und herzlichen Dankesrede. Trotz vieler Höhen habe es auch Tiefen gegeben, die sie dank ihrer vielen Freunde meistern habe können. Gesundheitlich trotz Problemen mit Hüfte und Bandscheiben voll auf der Höhe, zeigte sich unser Geburtstagskind, auch Trägerin des ihr von Landeshauptmann Dr. Jörg Haider (✝) verliehenen Goldenen Ehrenzeichen des Messepräsident Landes Kärnten, voller friKR Walter Dermuth schen Tatendrangs und warmit der Jubilarin. tete mit einem kessen Sprichwort auf: „Jeder freut sich, alt zu werden, aber keiner will alt sein!“ - Ganz in diesem Sinne, liebe Inge: Bleib uns noch viele Jahre mit Deinem Witz, Deiner Kritik, vor allem aber Deiner liebenswürdigen Art erhalten.
Senator Armin Kordesch mit Messedirektor a.D. Hansjörg Pawlik.
12. März 2010 I KärntnerNachrichten 21
VERANSTALTUNGEN
GAST KLAGENFURT ist erfrischend anders! S
ie ist der beliebteste Branchentreffpunkt der Gastronomie und Hotellerie Südösterreichs: Die GAST KLAGENFURT vom 14. bis 17. März 2010 wartet mit über 500 Ausstellern und einem vielseitigen Rahmenprogramm auf.
Das Angebotsspektrum könnte dieses Jahr nicht vielseitiger sein: Es reicht von Einrichtung & Ausstattung, über Gastrosysteme & Wellness bis hin zu Lebensmittel & Getränke. Premiere feiert dieses Jahr die „1. Klagenfurter Whiskeymes-
se“, wo Fachbesucher schottische, irische, kanadische, amerikanische, und sogar japanische Whiskeysorten kennen lernen können.
Focus auf Bier & Kaffee Ausgebaut wurden neben der „Coffee-Lounge“ (hier finden mehrmals täglich Demonstrationen von Barista-Meistern statt) auch die Bierarena, wo unter anderen zum Zweiten Mal die „Österreichische Bierzapfmeisterschaft“ (Anmeldungen unter www.gast-klagenfurt.info) über die Bühne gehen.
Prämierte Weine & Spirituosen Ein Weinerlebnis der besonderen Art bietet alljährlich die INTERVINO, die größte
Völkermarkter Unternehmen Vallery erhielt Bayrischen Staatspreis
M
it dem Bayrischen Staatspreis für besondere gestalterische und technische Leistungen im Handwerksbereich wurde das Völkermarkter Unternehmen CPM GmbH mit Gf. Roland Vallery im Rahmen der diesjährigen internationalen Handwerksmesse München ausgezeichnet. Das Kärntner Unternehmen erhielt die Auszeichnung für ein neu entwickeltes, innovatives Energie-Carport Vallery
Weinfachausstellung im Alpen-Adria-Raum, wo prämierte Weißweine, Rotweine, Schaumweine und auch Prädikatweine verkostet und anschließend geordert werden können. Die weltbesten Spirituosen gibt es hingegen am „World Spirits Festival 2010“ von Wolfram Ortner. Abgerundet wird das Angebot der GAST KLAGENFURT mit dem „46. Bundeslehrlingswettbewerb für Tourismusberufe“, der Verleihung des Tourismus-Award 2010 sowie den täglichen SideEvents ab 18.00 Uhr im Messefoyer.
Alle Informationen zur GAST KLAGENFURT gibt es im Internet unter www.gast-klagenfurt.info
„Stock Heil“ beim Turnier im Gasthaus Ogertschnig!
mit Sonnenkollektoren, welches ökologisch voll im Trend liegt. Das Unternehmen wurde 1980 gegründet und beschäftigt zehn Mitarbeiter. Das neue Carport des Kärntner Unternehmens erregte sowohl in technischer Hinsicht, als auch mit seinem auffälligen Design große Aufmerksamkeit unter den Münchner Messebesuchern. INFO: www.vallery.at
Roland Vallery (Mitte) mit Sohn bei der Preisverleihung.
Das Gasthaus Ogertschnig in Wölfnitz rief kürzlich zum traditionellen „Wölfnitzer Straßenturnier“ auf. Insgesamt acht Moarschaften versuchen ihr Glück auf bestem Eis und wurden mit tollen Preisen ausgezeichnet. Im Bild das Team vom Gasthaus Ogertschnig, das leider nur den letzten Platz erreichte, aber umso mehr gefeiert wurde und als Trostpreis einen Riesenbrezen, gesponsert von der Bäckerei Marinitsch in Moosburg, erhielt. Alle Eisschützen freuten sich über volle Geschenkskartons mit vielen tollen Überraschungen!
22 KärntnerNachrichten I 12. März 2010
FREIZEIT
Leistbarer Luxus - Die Weite finden in Reiter’s Resort Stegersbach D
ie Weite lässt aufatmen. Wie eine sanfte Meeresdünung rollen die grünen Hügel des Südburgenlandes gegen den fernen Horizont. Eingebettet in diese liebliche Landschaft liegt Reiter’s Resort Stegersbach, in unmittelbarer Nachbarschaft der Therme Stegersbach und der größten Golfanlage Österreichs. Großzügigkeit und Geräumigkeit bestimmen auch die moderne Architektur des 1997 eröffneten und 2004 erweiterten
nen anreisen und entspannt urlauben. Der Kinderclub der Therme Stegersbach steht den Kindern der Hotelgäste täglich von 10 bis 18 Uhr kostenfrei zur Verfügung. Die Betreuerinnen basteln und spielen mit Kindern ab 3 Jahren und gehen mit ihnen zum gemeinsamen Mittagessen ins Thermenrestaurant. Mit kleinen Wasserratten ab 6 Jahren, die schon frei schwimmen können, werden lustige Poolspiele und lenten Frühstücksbuffet auf den Tisch. Für das Abendessen sollte man sich allerdings etwas Appetit aufsparen, damit man die heimischen Köstlichkeiten, vegetarischen Leichtigkeiten und internationalen Spezialitäten gebührend würdigen kann.
Uralt und jung zugleich
Hotels. Mit noblen Formen und klarer Geradlinigkeit gibt sie ihren Bewohnern Raum, Ruhe und Armfreiheit.
Familienfreundlich Das Beste daran: So viel Raum und Luxus ist auch für Familien mit einem durchschnittlichen Einkommen bezahlbar. Die Übernachtungspreise inklusive Vollpension beginnen bei 69,- EUR pro Person, für Kinder im Zimmer der Eltern bei 7,- EUR. Da kann man schon mit drei Generatio-
Wasserballmatches veranstaltet. Komplett neu gestaltet wurde der 6.700 m2 große Außenbereich mit großen Liegewiesen und hölzernen Sonnendecks zwischen Therme und Hotel.
Gaumenfreudig Von regional bis international spannt sich der kulinarische Bogen der leiblichen Genüsse im Rahmen der Verwöhn-Vollpension. Heimische Köstlichkeiten aus biologischer Landwirtschaft kommen schon beim opu-
1998 eröffnet, 2004 ausgebaut und neu gestaltet blickt die Therme Stegersbach auf eine junge Geschichte zurück. 1.500 m2 Wasserfläche verteilen sich auf 14 Becken in verschiede-
nen Temperaturen und Tiefen: Baby-, Kleinkinderund Kinderbecken, ein großes Ther malbecken mit Wildbach, Whirlpool, 2 Kaskaden-Außenbecken, Wellenbecken, Sportbecken sowie Sauna-Massagebecken und Sauna-Tauchbecken garantieren Wasserspaß für alle Generationen. Kribbeln im Bauch und nassen Geschwindigkeitsrausch vermitteln neben der Edelstahlrutsche mit Zeitmessung auch die beiden High-SpeedRöhrenrutschen. Weitläufig sind auch die Dimensionen der Saunalandschaft, die um rund 1.000 m2 auf 2.200 m2 erweitert wurde.
Doppeltes Glück am Geburtstag Kostenloser Eintritt für Geburtstagskinder in Reiter’s Resort Stegersbach! Dieser Geburtstag bleibt in bester Erinnerung: Ob Erwachsener oder Kind - wer an seinem Jubeltag in Begleitung einer zahlenden Person die Therme in Reiter’s Resort Stegersbach im Burgenland besucht, bekommt den Eintritt geschenkt. Informationen: Reiter’s Resort Stegersbach, Golfstraße 1, A-7551 Stegersbach, Tel. +43-3326-500-0, Fax DW800, info@dietherme.com, www.dietherme.com
12. März 2010 I KärntnerNachrichten 23
KULTUR
Veranstaltungen im Schloss Albeck Leopold-Resch-Ausstellung 27. März bis 11. Juli 2010
D
er akademische Maler und Bildhauer Prof. Leopold Resch (1877- 1937) gilt als der größte Trachtenund Brauchtumsmaler Kärntens. Als Mitbegründer
der Kärntner Landsmannschaft und des Kärntner Heimatmuseums sicherte er den Trachtenbestand Kärntens. Er ist der Vater des Kärntneranzuges, den er im Auftrag der Kärntner Landsmannschaft entwarf, und des Kärntner Blaupunktdirndls, welches bis heute als „Resch-Dirndl“ bestens bekannt ist. Im Kanaltaler Pontafel aufgewachsen, besuchte er die
Schnitz- und Drechselschule in Malbourghet, danach die Kunstgewerbeschule für Schnitzerei und Malerei in Wien und schließlich die Bayrische Akademie der bildenden Künste in München. Sein malerisches Schaffen befaßte sich mit dem Kärntner Menschen, dem Kärntner Brauchtum, der Kärntner Tracht und der Kärntner Landschaft. Gezeigt wird im stimmigen Ambiente des neu ausgebauten Stadels des Schlosses Albeck eine Vielzahl bedeutender Gemälde Leopold Reschs, ergänzt durch Kärntner Frauen- und Männertrachten des Kärntner Heimatwerkes. Als besonderes „Novum“ ist eine Tracht der Zimmerleute zu sehen, die aufgrund einer Initiative des Kärntner Brauchtumsverbandes und der Kärntner Wirtschaftskammer entstanden ist. Die Ausstellung geht auf eine Zusammenarbeit von Schloß Albeck mit dem Verein „Kärntner Heimatwerk“, Obmann Dr. Wolfgang Lattacher, zurück.
So, 14. 03., 15 h: Helmut Ascherl: Bach bis Boogie
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elmut Ascherl wurde in Wien geboren. Er absolvierte seine Klavierausbildung an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien bei den Professoren Bruno Seidlhofer und Dr. Josef Dichler. Außerdem Posaunenstudium bei Prof. Josef Hadraba. Bereits 1956 Posaunist im Orchester der Wiener Volksoper, ab 1974 bei den Wiener Symphonikern. In sei-
nem Ensemble „Wiener Instrumentalsolisten“ trat er bei weltweiten Tourneen als Pianist und Posaunist in Erscheinung. Erfolgreich ist er auch mit seinem JAZZTRIO VIENNA. Klavierabende in Österreich. Deutschland und der Slowakei. Mit Vorliebe Crossoverprogramme (Bach bis Boogie, Bach bis Blues, Von der Wiener Klassik zum Jazz u.a.).
14. 03., 11 h: Manuela Tertschnig: „Frau mit Begleitung“ FacettenReich Liebe“
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anuela Tertschnig, bekannt von den „welken Nelken“ ist nun auch „Solo“ unterwegs! Neben dem Swing, dem sie mit dem erfolgreichen Frauenterzett weiterhin treu bleibt, begibt sich
Programm geht es um das ewige Thema Liebe und die Beziehung von Frau und Mann in all ihren Nuancen. Mit dem gewissen Augenzwinkern und einer Portion Selbstironie aus der Sicht einer gereif-
„Manu“ mit auf die Spuren berühmter Sängerinnen wie Hildegard Knef, Edith Piaf, Margot Werner, Eartha Kitt, Bette Middler und lässt auch Jaques Brel, Gilbert Becaud oder Nick Cave nicht aus. In ihrem
ten Frau gibt „Manu“ Einblicke in Gefühlswelten. Begleitet wird “Frau” von: Oldo Lubich (Klavier) und Nenad Nezmah-Cvitan (Geige)