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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 5/2010

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 5 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 5. Feber 2010

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Einfachere Verwaltung, mehr Effizienz: Das Transparenzkonto! Seiten 2 und 3

Chaos in der Kärntner SPÖ: Schlagabtausch zwischen Köfer und Manzenreiter! Seite 5

Kärntner Freiheitliche im Parlament: Erster Antrag gegen Asylzentrum in Kärnten! Seite 6

Drei-LänderSki-WM Landeshauptmann Gerhard Dörfler nützte die großen Skirennen in Schladming und Kranjska Gora, um gemeinsam mit den Olympiasiegern Franz Klammer und Ted Ligety Stimmung für Kärnten und die 3Länder-Ski-WM zu machen. Seite 11

Wahre Freundschaft! Zum 60. Geburtstag des verstorbenen Landeshauptmannes Dr. Jörg Haider bestiegen seine Bergfreunde Franz Seibald, LAbg. Bgm. Peter Suntinger und der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Kurt Scheuch, den höchsten Berg Österreich, den Großglockner. Mit im Gebäck eine Bronzetafel zum würdigen Gedenken an

Jörg Haider. Selbst Schneefall und minus 25 Grad konnte die kleine Gruppe nicht davon abhalten, ihr Vorhaben umzusetzen. 10 Höhenmeter unter dem Glockner Gipfelkreuz wurde schließlich die Bronzetafel mit der Inschrift „Am Berg gibt es keine falschen, sondern nur echte Freunde“ (ein Zitat Jörg Haiders) angebracht.


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THEMA DER WOCHE

Kärnten als Vorreiter: Transparenzkonto fördert Effizienz Das „Kärntner Transparenzkonto“ ist ein wesentlicher Schritt zur Verwaltungsvereinfachung. Wieder einmal ist Kärnten ein Vorreiter im Sozialbereich: Mit der Schaffung eines eigenen „Kärntner Transparenzkontos“ ist den freiheitlichen Regierungsmitgliedern, allen voran Soziallandesrat Christian Ragger, ein großer Wurf gelungen. Denn während auf Bundesebene bereits seit langem, aber ohne Hoffnung auf eine rasche Umsetzung über ein sogenanntes Transferkonto zwischen Rot und Schwarz gestritten wird, hat Kärnten Taten gesetzt. Worum geht es beim „Kärntner Transparenzkonto“? Mit dem Transparenzkonto will man alle öffentlichen Transferleistungen sichtbar machen und deren Treffsicherheit erhöhen. Durch die Vernetzung aller Daten, von sozialen Leistungen bis hin zu Wirtschaftsförderungen, soll Verteilungsgerechtigkeit erzielt sowie Doppelund Überförderungen bzw. Missbrauch verhindert werden.

Akt soll laufen, nicht der Bürger Für die betroffenen Bürger bringt das Transparenzkonto viele Vorteile. So bringt das Konto einen guten Überblick über alle Transferleistungen. Behördenwege werden einfacher, der oftmals lästige „Papierkram“ fällt weg. „Für mich ist entscheidend, dass nicht der Bürger läuft,

sondern der Akt. Das Transparenzkonto verhindert, dass Anspruchsberechtigte zu verschiedenen Stellen müssen, um Leistungen zu erhalten, wobei sie immer dieselben Unterlagen zur Prüfung vorlegen müssen. Das Transparenzkonto führt dazu, dass die Bürger an einer Stelle, einmal ihre Nachweise vorlegen, sodass sie dann verschiedene Leistungen bekommen können“, betont Sozialreferent Christian Ragger. Auch nach innen, in der Verwaltung, könnte es wesentliche Verbesserungen bringen. Landesrat Ragger: „Im Endausbau erlaubt es einen Vergleich zwischen den Bundesländern, wer wie viel für Soziales einsetzt und welche Ergebnisse damit erzielt

werde. Derzeit sind die Sozialsysteme der Länder nicht vergleichbar.“

Transparenzkonto läuft bereits Mittlerweile läuft das Transparenzkonto bereits. In den nächsten Monaten geht es nur mehr darum, diese Datenbank zu ergänzen und gegebenenfalls auf andere Sachgebiete zu erweitern. Derzeit werden unter anderem bereits folgende Leistungen erfasst: die Mindestsicherung, die Wohnbedarfsbeihilfe, die Behindertenhilfe, die Jugendwohlfahrt, das Babygeld und das Müttergeld. Noch im Laufe dieses Jahres werden als weitere Leistungen des Landes dazukommen, beispielsweise der Familienzuschuss, der Heiz-

kostenzuschuss, das Schulstartgeld, das Jugendstartgeld, die Pendlerförderung und die Bildungsförderung. Wichtig wäre in diesem Zusammenhang, dass der Bund dieses Modell unterstützt und die erforderlichen Daten, wie etwa jene betreffend AMS-Leistungen oder Bundespflegegeld, liefert.

Kein „Neid-Konto“ Der Landeshauptmann erwartet sich, dass der Finanzminister auch die Zahlen aller Bundesförderungen liefert. Auch bei der Landeshauptleutekonferenz wird das Kärntner Transparenzkonto thematisiert werden. „Pröll kündigt nur an, aber setzt nicht um“, so Landeshauptmann Dörfler. Landeshauptmann Gerhard Dörfler weist darauf hin,


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THEMA DER WOCHE dass das Modell schon vor Jahren in Kärnten als „Sozialkonto“ diskutiert worden ist. Nun ist endlich die Umsetzung gelungen, wobei der Landeshauptmann darauf hinweist, dass mit dem Transparenzkonto keinesfalls ein „Neid-Konto“ geschaffen worden ist. Im Gegenteil: Mit diesem Konto wird das Sozialland Kärnten weiterentwickelt, denn es wird die Treffsicherheit maximiert und es ermöglicht auch neue Schwerpunktbildungen, wie beispielsweise bei Alleinerziehenden oder Mehrkindfamilien.

Weitere Schritte sollen folgen Finanzreferent Harald Dobernig weist zudem auf die enorme Verwaltungsvereinfachung durch das Transparenzkonto hin. So wird

beispielsweise die Auszahlung des Teuerungsausgleichs durch den Datenzugriff erleichtert und beschleunigt. Für LHStv. Uwe Scheuch ist das Transparenzkonto auf jeden Fall noch ausbaufähig. Denn auch die Förderungen der Kammern oder der landesnahen Einrichtungen, wie dem KWF, sollen in weiterer Folge „transparent“ gemacht werden. „Wir fördern mit dem Transparenzkonto die Effizienz, die Transparenz und die Verteilungsgerechtigkeit sozialer Maßnahmen. Während im Bund ewig diskutiert wird, machen wir Nägel mit Köpfe“, betont Uwe Scheuch. Außerdem gibt es auf lange Sicht die Möglichkeit, Leistungen besser aufeinander abzustimmen und damit die Förderqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen.

Was bringt das Transparenzkonto den betroffenen Bürgern? • Derzeit müssen Anspruchsberechtigte Anträge auf Leistungen mitunter bei verschiedenen Stellen einbringen. Diese Stellen benötigen meist dieselben Bestätigungen, z. B. über Einkommen oder Familienstand. • Mit dem Transparenzkonto werden solche Doppelgleisigkeiten eingestellt. Behördenwege werden für die Betroffenen einfacher, und es ist weniger „Papierkram“ zu erledigen. • Das Konto bringt dadurch eine Verwaltungsvereinfachung. Das Motto lautet: Weniger Bürokratie, mehr Leistung. • Anhand der einmal erfassten Daten kann der Sachbearbeiter in der Bezirksverwaltungsbehörde rasch feststellen, auf welche Leistungen der Betroffene zusätzlich noch Anspruch hat. • Die Servicefunktion der Behörden wird ausgebaut. • Außerdem werden Mehrfachförderungen ausgeschlossen. Sozialmissbrauch wird dadurch verhindert. • Die mit dem Konto verbundene Transparenz heißt auch: Jeder Bürger kann auf einem persönlichen und geschützten Konto einsehen, welche Transferleistungen er bekommt. • Zugriff darauf hat nur der Betroffene und ein eingeschränkter Behördenkreis. Vorteil ist, dass jeder Bürger einen guten Überblick über alle Transferleistungen für sich selbst bekommt. • Die Schaffung einer Obergrenze für den Empfang von Sozialleistungen ist nicht vorgesehen.

Kommentar von Helmut Prasch

Nestbeschmutzung! Studiert man in den letzten Wochen österreichische Zeitungen, die bekanntermaßen in überwiegender Zahl im Eigentum roter und schwarzer Verlage stehen, kann der Nicht-Kärntner den Eindruck gewinnen, in unserem Bundesland herrschten südamerikanische Zustände und wir stünden kurz vor einem womöglich gar blutigen, politischen Umsturz. Hinzu kommen Kabarettsendungen, die über den staatlichen ORF ausgestrahlt werden und in denen gegen uns vom Leder gezogen wird, was das Zeug hält. Seit Jörg Haider tot ist, scheint die Jagdsaison auf Kärnten eröffnet zu sein, koste es was es wolle! Der Kärntner fragt sich zunehmends, warum andere, rot oder schwarz geführte Bundesländer medial nicht thematisiert werden. Wenn die Klagenfurter Seebühne zerrissen wird, wer stellt die Frage, was die Stadt Wien in das noch dazu von der SPÖ veranstaltete Donauinselfest pumpt? Oder fragt, wie viel öffentliches Geld in den Life-Ball fließt, der gleich im Rathaus des Herrn Häupl stattfindet? Welche Zeitung hat schon einmal gefragt, wieviel Geld die Stadt Bregenz für ihre Seebühne aufwändet oder was es sich der burgenländische SPÖ-Landeshauptmann kosten lässt, dass in Mörbisch und St. Margarethen Festspiele stattfinden können? Weshalb beschäftigen sich die einschlägigen Medien nicht ebenso intensiv mit dem Korruptionsskandal bei den Salzburger Osterfestspielen? Hat man auch den Skandal um die Salzburger OlympiaBewerbung so schnell vergessen, weil da ein roter Bürgermeister nicht gut ausgeschaut hat und ein roter Ober-Olympionike seinen Hut nehmen musste? In Österreich wird mit zweierlei Maß gemessen. Geht es gegen Kärnten, ist jedes Mittel Recht. Bedauerlich ist, dass viel Polemik und Skandal-Geschreibe aus den Kärntner Reihen kommt. Jahrelang von der Politik profitieren und dann am lautesten schreien ist ungerecht. Früher einmal hätte man das ablehnend „Nestbeschmutzung“ genannt. Hoffentlich ist das heute nicht modern!


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HINTERGRUND

BZÖ-Konvent: Bunter Haufen ohne politische Perspektiven! BZÖ hat am Parteitag außer Hasstiraden gegen LH Dörfler und LHStv. Scheuch nichts geboten. BZÖ-Sympathisanten aus ganz Österreich wurden zusammen getrommelt. Noch vor wenigen Wochen haben Josef Bucher und Stefan Petzner vollmundig verkündet, es gäbe einen enormen Zulauf zum BZÖ und sie hätten die Basis der Freiheitlich in Kärnten hinter sich. Nach dem BZÖGründungskonvent werden sie mit ihren Jubelmeldungen wohl vorsichtiger sein, denn die Veranstaltung in St. Veit war für das BZÖ mehr als ernüchternd. Nur etwas mehr als 200 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend. Zudem kamen ein paar Gäste. Vor allem der „Zustrom“ von Kärntnern zur BZÖVeranstaltung war äußerst spärlich, auch wenn das BZÖ etwas anderes vorzugaukeln versuchte und sich Steirer wie Gerald Grosz in einen Kärntneranzug warfen. Besucher des Konvents in St. Veit berichteten nämlich, dass BZÖ-Sympathisanten aus ganz Österreich, vorwiegend aber aus der Steiermark und Oberösterreich, gekommen waren, um die Halle zu füllen.

Rundumschlag gegen jeden Inhaltlich haben die Aussagen von Bucher, Petzner & Co beim Gründungskonvent des BZÖ Kärnten bewiesen, dass das BZÖ keine Perspektiven für Kärnten zu bieten hat. Außer Schimpftiraden vom Stapel zu lassen sowie einen Rundumschlag gegen alles und jeden zu starten, hat das

BZÖ nichts aufzuwarten gehabt. Eines jedoch hat der Parteitag klar zutage gefördert: Die Trennlinie zwischen den heimatverbundenen, bürgernahen und sozialen Kurs der „Freiheitlichen in Kärnten“ und dem wirtschaftsliberalen BZÖ wurde endgültig vollzogen.

Petzner: „Muss beim BZÖ bleiben“ Und noch einen skurrilen Umstand gibt es zum BZÖ Kärnten zu vermelden: Mit Stefan Petzner hat es nun einen geschäftsführenden Landesparteiobmann, der noch vor drei Wochen beim Parteitag der „Freiheitlichen in Kärnten“ öffentlich bestätigt hat, dass er gerne mit den Freiheitlichen den Weg weiter gegangen wäre, aber beim BZÖ hat bleiben müssen. Wörtlich sagte Petzner: „Dann hab ich gesagt: Red mit ihm (Anm.: mit Strache), weil sonst ist es eh schon entschieden, dann MUSS ich eh beim BZÖ bleiben.“ (Nachzuhören unter www.youtube.com) Ein weiterer Kommentar erübrigt sich an dieser Stelle von selbst.

Bundesweit vor dem Aus Auf Bundesebene befindet sich das BZÖ jedenfalls schon unter der Wahrnehmungsgrenze. Bei einer im Nachrichtenmagazin

Bundesweit grundelt das BZÖ nur mehr bei einem Prozent herum (Umfrage im „profil“ vom 25.1.2010)

BZÖ-Parteitag in St. Veit: Aber wo sind die Kärntner? „profil“ veröffentlichten Umfrage grundelt das BZÖ bundesweit nur mehr bei einem Prozent herum. In den Bundesländern sind kaum Strukturen und Mitglieder, und wo es ein paar versprengte Mitstreiter gibt, herrscht Streit. So hat diese Woche das BZÖ Wien rund um Hans-Jörg Schimanek beim Innenministerium

seine Selbstauflösung bekannt gegeben. Bezeichnende Begründung: weil der „Vorstand des BZÖ Wien mangels einer ausreichenden Anzahl legitimer Mitglieder handlungsunfähig ist“. An diesen desaströsen Zuständen des BZÖ werden auch alle Jubelmeldungen von Bucher, Petzner & Co nichts ändern.


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HINTERGRUND

Chaos in der Kärntner SPÖ geht munter weiter! Brutale Grabenkämpfe in der SPÖ. Die Genossen irren führungslos durchs Land. Ohne entsprechenden Ansprechpartner ist konstruktive Arbeit mit der SPÖ nur schwer möglich. Es ist wieder einmal so weit. Die Kärntner SPÖ sucht wie schon so oft in den vergangenen Jahren nach einem neuen Parteichef. Seit 20 Jahren geht dieses Spiel in regelmäßigen Abständen über die Bühne, meist begleitet von medialen Untergriffen der Protagonisten. Und so läuft es auch diesmal wieder ab.

Und weiter: „Ich kenne aber niemanden innerhalb unserer Partei, der ihn zum Sprecher gemacht hätte, geschweige denn zu einem Königsmacher.“

Manze sucht den Superstar Den Stein ins Rollen gebracht hat der Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter. Er forderte zu Jahresanfang unverblümt, dass der derzeitige SPVorsitzende Rohr so schnell wie möglich zurücktreten müsse, um einen Erneuerungsprozess der Partei in Gang zu setzen. Doch mittlerweile fällt dem „Königsmacher“ aus Villach die verunglückte Absetzung Reinhart Rohrs selbst auf den Kopf. Denn Rohr ist zwar weg, aber ein potentieller Nachfolger ist weit und breit nicht in Sicht. Manzenreiter hatte offenbar den Wolfsberger Bürgermeister Seifried als Nachfolger im Visier, dieser zierte sich aber und sagte schließlich „aus privaten Gründen“ ab. Auch der St. Veiter Kommunalchef Gerhard Mock war für den Job nicht zu haben, womit Gerhard Köfer, Bürgermeister von Spittal, übrig blieb. Dieser bekundete auch prompt sein Interesse an

Zu viele Köche verderben den Brei: Bgm. Helmut Manzenreiter dem Job, was jedoch nun wiederum so manchen Genossen nicht in den Kram passe. Vor allem der ultralinke Flügel in der SPÖ tobt.

Jeder gegen jeden Manzenreiter sprach ihm denn auch via Zeitungsinterview glattweg die Qualifikation für das Amt ab, selbst will er es aber auch nicht machen, „außer es gibt Neuwahlen“. Die Retourkutsche von Köfer folgte sofort. Er unterstellte seinem Villacher und Parteigenossen eine peinliche Selbstdarstellung nach dem Motto „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Beste im ganzen Land“. Manzenreiters zerstörerische Vorgangsweise bei der Bestellung von Parteiobleuten habe mittlerweile Tradition, so Köfer.

Auch an der Basis ist der Unmut über Manzenreiters Vorgangsweise enorm. Vereinzelt sind sogar Vorschläge zu hören, Manzenreiter wegen parteischädigenden Verhaltens aus der SPÖ auszuschließen. Und der altgediente Bezirkschef von Klagenfurt-Land, Rudolf Schober, sprach angesichts der Vorgangsweise von einem „taktischen Bauchfleck“ des Villachers, der noch jeden Parteichef „schlecht gemacht“ habe.

FPK arbeitet für das Land Die internen Streitereien in der SPÖ zeigen einmal mehr, dass die „Freiheitlichen in Kärnten“ die einzige stabile Kraft im Land sind. Das derzeitige Hickhack innerhalb der Kärntner SPÖ hat massive negative Auswirkungen für das Land Kärnten. „Die Kärntner Sozialdemokraten irren führungslos durch das Land, so ist eine konstruktive Arbeit für unser Bundesland nicht möglich. Die SPÖ als ehemalige politische Kraft ist quasi weggebrochen. Niemand in der SPÖ weiß, was die eine oder die andere Hand tue. Eine derartige Instabilität schadet Kärnten“, ist Landes-

Bgm. Gerhard Köfer: Wird der faulste NR-Abgeordnete neuer SP-Chef? hauptmann Gerhard Dörfler besorgt. Aufgrund dieser Situation ist es umso wichtiger, dass die Freiheitlichen als Landeshauptmann-Partei die Sachpolitik vorantreiben. Denn die Menschen erwarten sich gerade in der jetzigen Zeit von der Politik, dass gearbeitet wird, neue Projekte umgesetzt werden und das Land sicher durch die Wirtschaftskrise gesteuert wird. Die Kärntner SPÖ ist aber ausschließlich mit sich selbst beschäftigt, anstatt endlich einen positiven Beitrag für die Entwicklung des Landes zu leisten.

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LANDESPOLITIK

Kärntner Freiheitliche verteidigen Interessen Kärntens Erster FPK-Antrag im Nationalrat richtet sich gegen ein Asylzentrum in Kärnten. Bei der ersten Nationalratssitzung nach Verlassen des BZÖ-Klubs waren die freiheitlichen Abgeordneten aus Kärnten Martin Strutz, Max Linder und Josef Jury bereits sehr aktiv. Ihr erster Antrag im Parlament richtete sich gegen ein AsylantenErstaufnahmezentrum in Kärnten. „Innenministerin Maria Fekter hat nun offenbar wieder Kärnten ins Fadenkreuz genommen für das dritte Asylzentrum, das außer ihr niemand braucht. Wir Kärntner Freiheitliche werden das nicht zulassen“, stellt NAbg. Martin Strutz entschlossen fest. Gemeinsam mit seinen Kollegen Max Linder und Josef Jury hat er daher einen Antrag im Nationalrat eingebracht, der Fekter auffordert, von ihren unseligen Plänen

Martin Strutz

Max Linder

Josef Jury

Abstand zu nehmen.

bereits bestens funktioniert. Der Antrag wurde von den Abgeordneten der FPÖFraktion unterstützt.

ist enorm wichtig, denn nur wir Freiheitlichen haben uns immer konsequent für die Interessen unserer Heimat eingesetzt, während die Abgeordneten der Regierungsparteien am Gängelband ihrer Wiener Parteizentralen hängen“, erklärt Martin Strutz .im Namen der FPL.

Unterstützung von FPÖ Dieser Antrag war auch die erste Nagelprobe für die Zusammenarbeit mit der FPÖ im Parlament. Und es hat sich gezeigt, dass diese

„Es zeigt sich, dass wir auf die volle Unterstützung der FPÖ-Kollegen im Nationalrat zählen können. Dies verstärkt die Kraft Kärntens im Parlament wesentlich und

Freiheitliche gewinnen Wahlen und nicht Umfragen

M

it viel Getöse wurde vergangene Woche in der Zeitung „Österreich“ eine Umfrage veröffentlicht. Laut dieser Umfrage würden – wären heute Landtagswahlen – die SPÖ mit 25 Prozent vorne liegen, gefolgt vom BZÖ mit 23, den Freiheitlichen in Kärnten mit 19, der ÖVP mit 15 und der FPÖ mit 8. Andere Medien sprangen auf diese Meldung auf und versuchten, das politische Ende der Freiheitlichen in Kärnten herbei zu schreiben. Was dabei gerne vergessen und geflissentlich übersehen wird: Zum einen wurde die Umfrage in einer Zeit gemacht, in der es im freiheitlichen Lager und bei den Wählern nach wie vor Irritationen und Verwechslungsgefahren gibt. Zum anderen haben vergangene Wahlen gezeigt, dass die Meinungsforscher mit ihren Umfragen meist weit daneben lagen. Ginge es nach den Umfragen, würden die „Freiheitlichen in Kärnten“ weder den

Landeshauptmann stellen noch wären sie mit 45 Prozent bestätigt worden. Ein Blick ins Jahr 2005 genügt, um alle Umfragen ad absurdum zu führen: Unmittelbar nach der BZÖ-Gründung wurde eine Umfrage veröffentlicht, nach der bei einer NR-Wahl das BZÖ auf 6 und die FPÖ auf 3 Prozent gekommen wäre. Für Kärnten wurde damals erhoben, dass bei Landtagswahlen die FPÖ auf 16 und die Freiheitlichen in Kärnten nur mehr auf 7 (!) Prozent kämen. Noch im März 2006 lagen laut Umfragen die Freiheitlichen bei lediglich 29 Prozent und die SPÖ mit 41 haushoch voran. Bis zur Landtagswahl 2009 wurden ständig Umfragen veröffentlicht, nach denen die SPÖ in Kärnten die klare Nummer eins war. Doch der Wahltag belehrte alle eines Besseren: Die Freiheitlichen fuhren mit 45 Prozent einen fulminanten Wahlsieg ein, während die SPÖ 28 Prozent ein Debakel erlitt. Soviel zum Thema Umfragen!


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LANDESPOLITIK

Wörthersee-Bühne: Land Kärnten zieht sich zurück! LH Dörfler: Sehen Sparen als Auftrag. LR Dobernig: Keine Aufstockung des Kulturbudgets oder Umschichtung zu Lasten der Volkskultur Nachdem die Wörtherseebühne in den vergangenen Jahren noch mit Tourneeproduktionen bespielt wurde, zieht sich das Land Kärnten nun völlig aus dem Projekt zurück. In Zukunft werden keine Millionenförderungen mehr in die Seebühne gesteckt, als Zeichen des Sparens in Zeiten der Wirtschaftskrise. Das Land erspart sich dadurch sieben Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren. Die Seebühne wird es dennoch weiter geben. Die Kärntner Messen stellen als Eigentümer die Bühne für Veranstaltungen wie Konzerte oder Firmenfeiern zur Verfügung. Das haben Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Kulturlandesrat Harald Dobernig mitgeteilt und mit einem StoppSchild zusätzlich unterstrichen.

spielen im Römersteinbruch St. Margarethen als Favorit hervorgegangen. Bei deren Konzept wären 1,2 Millionen Euro pro Jahr an Landesförderung benötigt worden. Für eine Bespielung durch das Stadttheater Klagenfurt hätte das Land sogar zwei Millionen Euro jährlich aufwenden müssen. Dazu wäre noch eine Million Euro für die Aufstockung der Bühne auf 3.000 Sitzplätze gekommen.

wenden, sondern sparen.“ Zugunsten der Bühne eine Aufstockung des Kulturbudgets oder Umschichtungen der Mittel vorzunehmen, komme nicht in Frage, so der Kultur- und Finanzreferent. „Keine Kulturorganisation und kein Volkskulturverein sollten wegen der Seebühne Kürzungen ihrer Fördermittel hinnehmen. Mir ist es lieber, dass genügend Mittel für die Förderung von Volkskultur

Die Fakten • Kein weiteres Steuergeld für Seebühne • Land Kärnten spart sieben Millionen Euro • Seebühne bleibt weiter bestehen •Kärntner Messen vermieten Bühne

Sparen notwendig „Wir wollten kein Komprom i s s u n te r h a l t u n g s p r o gramm und eine qualitativ hochwertige Bespielung wäre nicht leistbar gewesen. Die Zahlen, Fakten und Daten zeigen, dass jetzt das Stop-Schild das einzig Sinnvolle ist“, betonte der Landeshauptmann. Sparen werde von der Landespolitik nicht nur als Phrase, sondern als Auftrag verstanden. Aus Verhandlungen mit möglichen Betreibern ab 2010 ist laut Dörfler die Wolfgang Werner Productions von den Opernfest-

„LH Dörfler und LR Dobernig sagen Stopp zu weiterem Landesgeld für die Seebühne“

Keine Kürzungen bei Volkskultur Für die Bespielung der Seebühne durch Wolfgang Werner wären also im besten Fall sieben Millionen Euro Steuergeld in den nächsten 5 Jahren notwendig gewesen. Kulturlandesrat Dobernig: „Dieses Geld wollen wir in Zeiten der weltweiten Krise nicht auf-

und Brauchtum zur Verfügung stehen.“ Auch die Stilllegung der Wörtherseefestspiele GmbH, die bisher die Seebühne verwaltet hat, ist bereits in die Wege geleitet. Der Ausstieg des Landes ist mit dem Vertragspartner Kärntner Messen akkordiert. Diese werden die Seebühne weiter bewirtschaften und vermieten, es gibt bereits mehrere Anfragen und Zusagen von

Veranstaltern. „Es ist also in Zukunft ein buntes Programm auf der Seebühne zu erwarten, ohne dass das Land dafür Mittel aufwendet“, so Landesrat Dobernig.


8 KärntnerNachrichten I 5. Feber 2010

LANDESPOLITIK

LHStv. Uwe Scheuch eröffnet neuen „Skyliner“ am Goldeck! Projekt Goldeck stärkt die Wirtschaft vor Ort und schafft neue Arbeitsplätze. Der Spatenstich zum Ausbau der Anlagen am Goldeck im August 2009 war der Startschuss zu einem absoluten Leitprojekt in Oberkärnten. Jetzt wurde die neue 6er-Gipfelbahn „Skyliner“ mit einer offiziellen Eröffnungsfeier eingeweiht. „Mit dem Projekt Goldeck wird nicht nur die Wirtschaft vor Ort enorm gestärkt, sondern man schafft vor allem neue Arbeitsplätze für die Region. Die Investitionen sind ein kräftiger Schub für die heimische Wirtschaft“, freut sich LHStv. Uwe Scheuch. Die 6er-Gipfelbahn „Skyliner“ wurde in der Rekordzeit von nur drei Monaten fertiggestellt und bildet den Anfang einer Reihe von weiteren Folgeinvestitionen. In den nächsten zwei Jahren werden moderne Beschneiungsanlagen und die neuen Lifte - insgesamt zwei 8-er Kabinenbahnen und ein 6-er Sessel-

LHStv. Scheuch beim Skirennen anlässlich der Eröffnung. lift – zu einem gewaltigen Kapazitätssprung führen. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren rund 30 Millionen Euro in dieses regionale Impulsprojekt investiert werden. „Mit neuem Gastronomiekonzept und modernsten Bergund Talstationen können

wir am Goldeck optimistisch in die Zukunft blikken. So wird die gesamte Tourismusregion gestärkt“, so Uwe Scheuch. Nach der Weihung der Gipfelbahn kämpften 15 Teams in verschiedenen Fun-Bewerben, wie Fun-

Riesentorlauf, einem Geschicklichkeits- und einem Überraschungsbewerb um einen Gemeinde-Gratisskitag. Gewonnen haben letztendlich ex-aequo die beiden Oberkärntner Gemeinden Kleblach/Lind und Spittal. Die KN gratulieren herrzlich!

Wohngemeinschaft für 18 Kinder in Straßburg Landesrat Ragger: Unterstützung für Kinder und Jugendliche hat oberste Priorität

I

n Straßburg stellte Sozialreferent Landesrat Christian Ragger gemeinsam mit Bürgermeister Franz Pirolt, dem Obmann von pro mente kijufa (Kinder-JugendFamilie) Georg Spiel und Landtagsabgeordnete Wilma Warmuth das Konzept für die sozialtherapeutische Wohngemeinschaft die „Burg“ vor. Ein Teil davon, die „Kinderburg“, soll neun Betreuungsplätze für Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren bieten. Die Wohngemeinschaft „Jugendburg“ ist für neun ältere Kinder und jüngere Jugendliche konzipiert. „Für mich ist dies ein besonderer

Tag, weil wir es das erste Mal geschafft haben, im Bezirk St. Veit ein Jugendwohlfahrtsprojekt umzusetzen. Damit starten wir auch einen Projektlauf für die nächsten Jahre, wo wir versuchen, in ganz Kärnten dezentrale Formen der Versorgung für unsere Kinder und Jugendlichen aufzubauen“, betonte Landesrat Ragger. Mit der Errichtung werden die Versorgung und Unterbringung und auch die Reintegration der Kinder und Jugendlichen in die Gesellschaft geschaffen. „Das Land investiert 915.000 Euro pro Jahr in die Einrichtung. Durch die Realisierung der Wohngemeinschaft werden am Standort rund zwölf qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen“, teilte Ragger mit.


REGIONALES

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Ehrendes Gedenken an Dr. Jörg Haider im Dom zu Gurk Kürzlich hätte der verstorbene Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider seinen 60. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass lud Kulturreferent LR Harald Dobernig gemeinsam mit der Familie zu einer feierlichen Gedenkmesse in den Dom zu Gurk. Vom Regierungskollegium besuchten neben Dobernig auch LHStv. Uwe Scheuch und Landesrat Christian Ragger die Messe.

Stiftschor Dom zu Gurk und einem Bläserquintett der Bauernkapelle Isopp. Kalidz machte sich in seiner Predigt Gedanken über die Liebe und hob den Menschen Jörg Haider hervor. All diejenigen, denen er Zeit seines Lebens Liebe entgegen gebracht und viel Gutes getan hat, würden seiner für immer gedenken, so Kalidz. Claudia Haider beleuchtete in ihren Dankesworten die menschliche Trauer in all ihren Facetten.

„Jörg Haider hat immer hart daran gearbeitet, Kärnten nach vorne zu bringen. Die Stärken Kärntens in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Gesundheit, Soziales oder Familienwesen gehen maßgeblich auf sein Wirken zurück. Aber auch als Kulturreferent hat er viele wichtige Initiativen gesetzt“, so Dobernig, der auch Haiders Büroleiter war.

Neben den Regierungsmitgliedern und der Familie von Jörg Haider nahmen auch Bundesratspräsident Peter Mitterer, der erste und der dritte Präsident des Kärntner Landtages, Josef Lobnig und Johann Gallo, der Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider mit seinen Stadträten Wolfgang Germ und Christine Jeremias, der Gurker Bürgermeister Siegfried Kampl, der Villacher Alt-Stadtrat Franz Thaler, ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer sowie viele Nationalrats- und Landtagsabgeordnete an der Gedenkmesse teil.

Zelebriert wurde die Gedenkmesse von Stiftspfarrer Gerhard Kalidz, musikalisch umrahmt wurde sie vom

Der bekannte Feldkirchner Unternehmer, Otto Hoffmann, feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag. LH Gerhard Dörfler überbrachte die Glückwünsche der Landesregierung und würdigte den Jubilar für seine Leistungen für den Wirtschaftsstandort Feldkirchen. Die Firma Hoffmann ist schon jahrelang im Bereich der Energieversorgung tätig und betreibt mehrere Wasserkraftwerke. Otto Hoffmann war auch jahrelang im Bereich der Lehrlingsausbildung tätig. Im Bild von links: LAbg. Jutta Arztmann, GR Dipl. Päd. Otto Hoffmann jun., LH Gerhard Dörfler, Otto Hoffmann mit Gattin Karin.

Vergangene Woche traf sich die Ortsgruppe der Freiheitlichen in Poggersdorf gemeinsam mit LPO LHStv. Uwe Scheuch. Die wichtigsten Fragen und Anregungen waren natürlich der weitere Weg der Freiheitlichen in Kärnten. Der Landesparteiobmann informierte die Ortsgruppe ausführlich über die weitere Vorgangsweise und die Kooparation mit der FPÖ auf Bundesebene. Sylvia Obrietan und Ihr Team im Gemeinderat sowie die Ortsgruppe stehen voll und ganz hinter der Linie von LPO Scheuch und LH Dörfler. Abschließend dankte Uwe Scheuch für das Vertrauen und die Unterstützung.


10 KärntnerNachrichten I 5. Feber 2010

REGIONALES

Eine „Bärenstimmung“ herrschte auch heuer wieder bei der Bärenparty der Freiheitlichen im GH Zenkl in Gallizien. Zur passenden Musik der allseits bekannten Musikgruppe „Die Bären“ unterhielten sich nicht nur die zahlreich erschienen Jugendlichen, sondern auch Bgm. Rudolf Tomaschitz, Vzbgm Norbert Rautz, LAbg. Gerald Grebenjak und Gemeindevorstand Christian Pongratz bis in die frühen Morgenstunden.

Ortsgruppe Ferlach steht voll hinter den Kärntner Freiheitlichen

Beim Kärntner Familienskitag am Klippitztörl wird das Skivergnügen wieder leistbar. „Ich will das Skifahren allen Kärntner Familien ermöglichen, denn unser Bundesland bietet so viele wunderschöne Skigebiete mit prachtvollen Pisten und köstlicher Verpflegung“, so der Landeshauptmann. Dörfler betonte bei dieser Gelegenheit auch die Wichtigkeit eines Helms. „Helme sind das Um und Auf bei sämtlichen Wintersportarten, daher habe ich die Einführung der Helmpflicht in Kärnten auch sehr forciert“, sagte der Landeshauptmann. Im Rahmen der Veranstaltung wurden 250 Fritz-Strobl-Skihelme aus einem Gewinnspiel übergeben. Im Bild Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Abfahrs-Olympiasieger Fritz Strobl bei der Übergabe der Helme.

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Kürzlich fand eine Ortsgruppensitzung mit LR Harald Dobernig und Bezirksobmann LAbg. Stark im GH Schütz in Ferlach statt. Nach medialer negativer Berichterstattung, dass die Mitglieder sowie die Gemeinderatsfraktion zum BZÖ wechseln wollen, wurde diese Sitzung von der Ortsgruppe einberufen. Der Bezirk Klagenfurt Land sowie die Ortsgruppe Ferlach wollen zeigen, dass sie voll und ganz hinter den Kärntner Freiheitlichen stehen! Nach eingehender Diskussion kommt die Orts-

gruppe Ferlach einstimmig zum Ergebnis, dass sie auch weiterhin geschlossen unter „den Freiheitlichen in Ferlach“ im Gemeinderat und in ihrer politischen Arbeit auftritt. Des Weiteren wird einstimmig, von den oben genannten Anwesenden Mitgliedern, der Beschluss gefasst, sich der FPK auf Landesebene anzuschließen. Kein Mitglied möchte auf Landesebene dem BZÖ angehören. „Wir waren und sind immer die Freiheitlichen in Kärnten, sowie „die Freiheitlichen in Ferlach“ gewesen. Es ist wichtig ein Zeichen der Geschlossenheit zu zeigen! Weiter mit voller Kraft für Ferlach!“


REGIONALES

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LH Dörfler auf Promotion-Tour für Drei-Länder-Ski-WM

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ie Ski-Weltcup-Klassiker in Schladming und Kranjska Gora nutzte Landeshauptmann Gerhard Dörfler zum intensiven Networking für die geplante und bisher erste grenzüberschreitende Dreiländer-Ski-WM Senza Confini. Bereits am vergangenen Dienstag beim Nachtslalom in Schladming konnte Dörfler mit dem Präsidenten des Österreichischen Skiverbandes Peter Schröcksnadel, der ein intensiver Mitstreiter für dieses Zukunftssportprojekt ist, auch Bundespräsident Heinz Fischer von dieser Idee überzeugen. Im Rahmen der Weltcuprennen in Kranjska Gora gab es gemeinsam mit Skikaiser und Senza-Confini-Promotor Franz Klammer eine ganze Reihe von Gipfelgesprächen rund um die Vorbereitung für die geplante Dreiländer-SkiWM. Neben den Bürgermeistern Jure Zerjav (Kranjska Gora) und Renato Carlantoni (Tarvis) waren der Vizepräsident des slowenischen Skiverbandes, Toni Vogrinec, mit dem Vorsitzenden des Olympischen Komitees Sloweniens, Janez Kocijancic, und der ehemalige slowenische Skistar Bojan Krizaj massiv an den Verhandlungen beteiligt. Höhepunkt der WM-Bemühungen war ein Treffen des Kärntner Landeshauptmannes Gerhard Dörfler mit dem slowenischen Bildungs- und Sportminister Igor Luksic.

Große Augen und viel Freude gab es im Gemeindekindergarten Maria Saal. Kindergartenreferent LH Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig kamen auf Besuch und brachten den Kindern Spiele und einen Bücherkorb mit. Begrüßt wurden die Politiker mit einem lustigen Faschingslied der Kleinsten des Kindergartens. „Es ist immer wieder schön, zu sehen, wie gut unsere Kindergärten arbeiten und wie wohl sich unsere Kinder hier fühlen“, sagte der Kindergartenreferent, der auf die Vorreiterrolle Kärntens in diesem Bereich hinwies: Wir haben als einziges Bundesland das verpflichtende Kindergartenjahr umgesetzt!“

Der Vizepräsident des slowenischen Skiverbandes, Toni Vogrinec; HLH; Vorsitzender des Olympischen Komitees Sloweniens, Janez Kocijancic; slowenischer Bildungsund Sportminister Igor Luksic.

Gerhard Dörfler, Franz Klammer und Ted Ligety (USA).

Beim ordentlichen Villacher Stadtparteitag der Freiheitlichen in Kärnten wurde LAbg. Roland Zellot als Stadtparteiobmann bestätigt. Mit überwältigender Mehrheit, nämlich 97,7 Prozent, wurde Zellot das Vertrauen ausgesprochen. Sein Team dankte ihm für die aufopfernde Tätigkeit sowie für seine privaten Geldspenden an die Stadtpartei. Als Ehrengäste stellten sich LPO LHStv. DI Uwe Scheuch und NRAbg. Maximilian Linder ein. Im Bild von links: GR Mag. Elisabeth DieringerGranza, LAbg. STPO Roland Zellot, GRinn Eveline Tilly und GR KR Erwin Baumann.


12 KärntnerNachrichten I 5. Feber 2010

LESERBRIEFE

Kleine Zeitung in Kärnten, wohin gehst Du? Von der einstigen täglichen Pflichtlektüre für alle KärntnerInnen hast Du Dich zu einem kärntenfeindlichen, arroganten Politblatt im linkslinken Anzug entwickelt, mit der Lust, skandalöse Ereignisse gegen Kärnten, mit Biedersinn aufzumöbeln und zu verherrlichen! Anstatt unparteilich über gegebene Fakten zu berichten, werden Wahrheiten, zum Nachteil der Kärntner Bevölkerung, in erbärmlicher Weise verschwiegen. Da lob ich mir die KTZ und die KRONE, hier wird nicht peinlichst vertuscht, was in Kärnten kriminelle Alltagsrealität bedeutet und es werden Leserbriefe veröffentlicht, welche die wahren Befindlichkeiten der Kärntner beschreiben! In der KRONE wird nicht verheimlicht, dass sich unter dem Mantel des Asylrechts, größtenteils Verbrecher und Drogendealer verstecken oder dass eine Asylantenfamilie mit zwei Kindern 13.200 Euro an Steuergeldern erhält, während ein, schuldlos in die Arbeitslose geratener Österreicher, mit seiner Frau und zwei Kindern mit 12.000 Euro auskommen muss! Bewusst vertuschen es Deine Journalisten, dass ein, in Deinem Blatt als „treuester Wörtherseeurlauber“ gepriesener Barde, seit Jahrzehnten gegen Österreich im allgemeinen und gegen Kärnten im speziellen, bei jeder sich bietenden Gelegen-

heit, perfide Schimpfkanonaden abschießt. Nestbeschmutzung war und ist die Lieblingsbeschäftigung des alten Barden, der zynischerweise, ja geradezu boshaft Kärnten als sein Heimatland bezeichnet! Verschleiert wird auch die „Gier“ der Kärntner Grünen, die sich wie Geier auf die ungerechtfertigte Millionen-Erhöhung der Parteienförderung gestürzt haben und jetzt scheinheilig zu Freitagsdemonstrationen aufrufen, wo populistisch Neuwahlen gefordert werden, wohl wissend, dass sich Kärnten zur Zeit keine Wahlen leisten kann. Ich bezeichne solches als vorsätzliche Wählertäuschung! Mit unverständlicher Schadenfreude wird täglich über die triste Finanzsituation in unserem Bundesland berichtet, man hat beinahe den Eindruck, dass diese negative Berichterstattung einigen Journalisten zum Orgasmus verhilft. Das dieses Geschreibsel der Kärntner Wirtschaft, den Kärntner Firmen, natürlich auch den Kärntner Arbeitnehmern enorm schadet, bleibt unberücksichtigt! Die Kleine Zeitung hat sich gegen Kärnten entschieden und wurde zum Sprachrohr der linkslinken Seitenblicke–Gesellschaft! Ing. Hans Peter Jank Villach

Entbehrliche Wortspenden von Udo Jürgens! Es ist eine Frechheit, wie Udo Jürgens über Kärnten und den verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider in den Medien herzieht. Jörg Haider hat viel für Kärnten getan. Deshalb wird er noch immer von vielen Menschen

geschätzt, auch wenn so mancher Künstler und selbsternannter „Gutmensch“ das nicht wahrhaben will. Udo Jürgens soll sich künftig seine entbehrlichen Wortspenden sparen. Peter Pirolt, Villach

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at

Kronenzeitung-Starkolumnist Michael Jeanne schreibt Udo Jürgens


5. Feber 2010 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Zahlenlotto „1-90“: 100% höhere Gewinne bei „Ambo-Terno“

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eim Zahlenlotto „1-90“ gibt es jetzt ein besonderes Highlight: Jeder Gewinn bei den Spielarten AmboTerno wird bei allen Ziehungen bis Samstag, den 6. Februar 2010 verdoppelt. Ambo-Terno kann man auf drei verschiedene Varianten spielen: Bei Ambo-Terno 3 wird auf drei aus 90 Zahlen gesetzt. Bei Ambo-Terno 4 setzt man vier Kreuze und bei Ambo-Terno 5 kreuzt man fünf Zahlen an. Egal, welche der drei Ambo-TernoSpielarten gewählt wird, ab „zwei Richtigen“ ist der

Gewinn bereits sicher. Die Höhe des Einsatzes (acht

Möglichkeiten zwischen 0,75 Euro und 500,- Euro stehen zur Verfügung) und somit auch die Höhe des Gewinnes bestimmt der Spielteilnehmer selbst. Der Gewinn berechnet sich aus Gewinnfaktor mal Einsatz. Jede Spielart hat einen bestimmten Gewinnfaktor. Die Zahlenlotto-Ziehungen finden jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag statt. Die Ziehungsergebnisse werden um ca. 19.25 Uhr, im Anschluss an „Bundesland Heute“ in ORF 2, bekannt gegeben.

Mit „Lucky Seven“ rubbeln und 3 x 50.000,- Euro gewinnen!

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icht am Hebel der Slotmachine ziehen sondern die Slotmachine aufrubbeln, das können Rubbellos Fans jetzt: „Lucky Seven“ heißt das brandneue Rubbellos, das nun in allen Annahmestellen erhältlich ist.

Auf dem „Lucky Seven“ Rubbellos gibt es zwei Rubbelflächen. Unter der großen Rubbelfläche, auf der eine Slotmachine abgebildet ist, befinden sich vier Spiele. Unter der kleinen Rubbelfläche ist ein weiteres Spiel, das Bonus Spiel. Für alle

fünf Spiele gilt der Begriff „Match three“. Bei drei gleichen Symbolen in einer waagrechten Reihe gewinnt der Spielteilnehmer den in der Gewinntabelle vorgesehenen Betrag einmal. Die Gewinntabelle ist neben dem Rubbelfeld abgedruckt.

Ziehung vom Mi., 27. 1. 2010

47263 Ein fröhlicher Abend wird garantiert beim Maskenball der Sängerrunde Kraig am 13. Feber um 20.00 Uhr, im Gasthaus Postwirt in Kraig. Wir freuen uns auf euch!

Ziehung vom Do., 28. 1. 2010

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Ziehung vom Fr., 29. 1. 2010

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Ziehung vom Sa., 30. 1. 2010

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Ziehung vom Mo., 1. 2. 2010

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Ziehung vom Di., 2. 2. 2010

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz: Herausgeber, Verleger und Me dien inhaber: A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Kohldorfer Straße 98 A-9010 Klagenfurt Geschäftsführer: Armin Kordesch Gesellschafter: Armin Kordesch, Sonja Kordesch, Dr. Helmut Prasch Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande Redaktion, Verwaltung, Vertrieb, Anzeigenannahme und Abo-Abteilung: 9010 Klagenfurt, Kohldorfer Straße 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6 Die Kärntner Nachrichten erscheinen wöchentlich. Einzelpreis: 0,51 Euro, Bezugsgebühr für ein halbes Jahr: 14 Euro (inkl. 10 Prozent MwSt.) Bankverbindung: RaiffeisenBezirksbank Klagenfurt, KontoNummer 49809, BLZ: 39358. Verlags- und Klagenfurt

Herstellungsort:

Grundlegende Richtung: Freiheitliche Wochenzeitung mit Bekenntnis zu den Grundwerten, zu Toleranz und Heimatliebe.

VO R S C H AU 5. Runde 2010 1: VfL Wolfsburg– Bayern München 2: VfL Bochum– B. Leverkusen 3: SC Freiburg– Schalke 04 4: 1. FC Köln– Hamburger SV 5: TSG Hoffenheim– Hannover 96 6: 1. FC Nürnberg– VfB Stuttgart 7: FSV Mainz 05– Mönchengladb. 8: B. Dortmund– E. Frankfurt 9: Chelsea FC– Arsenal FC 10: Tottenham H.– Aston Villa 11: Hull City– Manchester City 12: Sunderland AFC– Wigan Athletic Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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WIRTSCHAFT

Goldeck: Sonniges Skifahrvergnügen zu fairen Preisen!

Herzlich Willkommen auf Kärntens Sportberg Nr. 1 D

irekt bei Spittal an der Drau gelegen, hat sich das kleine, aber feine Skigebiet Goldeck zu einem Geheimtipp für alle Skifahrer entwickelt.

ches unter anderem durch sein unermüdliches Bemühen um dessen Realisierung zustande kam. Er hat durch seine Initiativen, wie z.B. die Nordabfahrt (schwarze Piste), das Skigebiet Goldeck wieder für die Wintersportler sehr attraktiv gemacht.

Die 6er-Gipfelbahn „Skyliner“ wurde in einer Rekordzeit von nur drei Monaten fertiggestellt und bildet den Anfang einer Reihe von weiteren Folgeinvestitionen. In den nächsten zwei Jahren werden moderne Beschneiungsanlagen und die neuen Lifte - insgesamt zwei 8er Kabinenbahnen und ein 6er Sessellift – zu einem gewaltigen Kapazitätssprung führen. Geschäftsführer der Goldeck-Bergbahnen Mag. Kalt freute sich über das gelungene Projekt am Goldeck, wel-

Das Goldeck bietet allen Free-Ski Fans und Boardern mit seiner über 50 ha großen Freeride area genau das Richtige. Genießen sie den sonnigsten Sportberg Kärntens mit seinen bestens präparierten und beschneiten Pisten in vollen Zügen!

NEU: Längste schwarze Abfahrt der Alpen täglich ab 12.30 Uhr geöffnet. Alle 15 Minuten Bustransfer zur Talstation ab 12.45 Uhr!

Große Ehre für sechs Gemeindebürger in Afritz am See. Am 26. Jänner erhielten in Afritz am See, sechs Gemeindebürger, als Dank für ihren herausragenden, freiwilligen Einsatz in der Öffentlichkeit, von NR Bürgermeister Max Linder und seinem Team eine würdevolle Auszeichnung. Geehrt wurden: Albrecht Griesser GR Obm. Sozialausschuss, leidenschaftlicher Theaterspieler, Beratungsobmann im Pensionistenverband, Josef Pirker-Vbgm., GR., FW Mann, Obm. der Güterweggenossenschaft, Werner Adolf Kowatsch-Vzbgm., GR, Beirat der Regierungskommission, Obm. Sozialausschuss, Theo Srienz - seit 17 Jahren überaus beliebter Diakon, Raimund Pucher - 24 Jahre Gemeinde FF Komandant, 9 Jahre Abschnittskomm., GR Mag. Franz Einöder - 31 Jahre Chorleiter, Komponist, unter anderem der Gegendtaler Passionsspiele. Vzbgm. Walter Gruber, Vzbgm. Stefanie Schmölzer, Gemeindevorstand Walter Steiner und GR Josef Pertl überreichten gemeinsam mit Bürgermeister Max Linder das Gemeindewappen, welches von der Afritzer Firma Strussnig aus Glas hergestellt wurde. amk

6er-Gipfelbahn SKYLINER zum herrlichsten Rundumblick auf die Bergwelt in Kärnten!

20 Minuten Gratis-Parken in der Innenstadt: „Frequenzbringer rein – Dauerparker raus“! – Unter diesem Motto haben Bürgermeister Christian Scheider und Vizebürgermeister Albert Gunzer eine neue Parkregelung für die Innenstadt präsentiert. Damit will die Stadtregierung den Kritikern der Indexanpassung – die Parkgebühren wurden mit Jahresbeginn angepasst und die letzte Stunde Gratisparken gestrichen – den Wind aus den Segeln nehmen. Ab März bzw. sobald der Gemeinderat die neue Parkverordnung abgesegnet hat, tritt die Aktion „10+10“ in Kraft: Dann ist es möglich, während der gebührenpflichtigen Zeit für kurze Erledigungen sein Fahrzeug 20 Minuten gratis in den Kurzparkzonen abzustellen.


5. Feber 2010 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

KN-Interview mit RFW-Spitzenkandidat Matthias Krenn

„Wir sind das Sprachrohr der mittelständischen Wirtschaft!“

KN: Sie wollen nicht länger schwarz sehen in der Kärntner Wirtschaftskammer. Was bedeutet das?

gung, der sich wirklich um die Anliegen der UnternehmerInnen kümmert und diese vom Anfang bis zum Erfolg begleitet. So unterstützen wir die Unternehmen direkt und unkompliziert. Darüber hinaus werde ich die zahnlose Rechtsabteilung von Grund auf erneuern. Ich will, dass die Wirtschaftskammer erfolgsorientiert für die UnternehmerInnen streitet.

M. Krenn: Wir haben in Kärnten mit dem RfW die einmalige Chance, den absoluten Machtanspruch des schwarzen Wirtschaftsbundes zu brechen. Das ist unser Ziel und nur so können wir die Kammer endlich demokratisieren und wieder leistungsfähig machen.

KN: Was unterscheidet den RFW vom Mitbewerber, dem Wirtschaftsbund (WB)?

KN: Warum sehen sie derzeit schwarz in der Kammer? M. Krenn: Weil die Kärntner UnternehmerInnen zu Recht das Gefühl haben, dass sie in der Wirtschaftskammer zu Bittstellern degradiert werden. Ich stehe für eine moderne Wirtschaftskammer, die für die UnternehmerInnen da ist. Sie als Kunden und König betrachtet und nicht umgekehrt. Ich will die Wirtschaftskammer wie ein Unternehmen führen, mit einer schlanken Struktur und erfolgsorientiertem Service. KN: Und welches Service soll das Unternehmen Wirtschaftskam-

Der RFW ist dynamisch, familiär und selbständig. Wir verstehen uns als Sprachrohr der kleinen Unternehmen und der Selbständigen. Matthias Krenn mer seinen Kunden bieten? M. Krenn: Statt nutzlosen Einmalberatungen stellen wir z.B. einen Ombudsmann zur Verfü-

M. Krenn: Der RfW ist eine teamorientierte demokratische Truppe. Bei uns gibt es keinen Funktionärsknebel, jeder kann seine Meinung frei äußern. Wir sind auch nicht am Gängelband eines übermächtigen Wiener Wirtschaftsbundes, der mit absolutem Machtanspruch die Bundesländer regiert. Der RfW ist dynamisch, schlank, familiär und selbständig. Wir verstehen uns als Sprachrohr der kleinen Unternehmen und der Selbständigen, während der Wirtschaftsbund das zwar auch sagt, aber in Wirklichkeit nur für die Großen da ist. Das zeigt sich

allein daran, dass Franz Pacher nur ein Halbzeit-Kandidat ist und einem meistgeförderten Großunternehmer Platz machen wird. Und ob dieser dann die Interessen der Kleinen verfolgt, wage ich zu bezweifeln. KN: Was kann der RfW für die kleinen Unternehmen und Selbständigen noch tun? M. Krenn: Eine weitere wichtige Zielsetzung ist es, die regionale Wertschöpfung zu verstärken. Dieser Punkt liegt mir besonders am Herzen. Produktionen und Dienstleistungen, die in Kärnten in der gleichen Qualität angeboten werden, sollen bevorzugt in Anspruch genommen werden. Dabei ist es uns wichtig, durch unser Service die in Kärnten erhältlichen Dienstleistungen und Produkte auch dementsprechend hervorzuheben. Oft wissen Auftraggeber gar nicht, was in Kärnten alles angeboten wird! Unter dem Motto „Kärntner helfen Kärnten“ stellen wir alle öffentlichen und halböffentlichen Stellen in die Pflicht, die Leistungen heimischer Unternehmen zu beanspruchen.


16 KärntnerNachrichten I 5. Feber 2010

WIRTSCHAFT

Hundstage? Hundeversteher Kurt Triebnig kennt die Lösung! Welcher Hundehalter kennt nicht das kurzzeitige Auf und Ab im Verhältnis zu seinem Tier, das doch der beste Freund und Weggefährte ist. Gerade in Alltagssituationen kommt es auf eine richtige und korrekte Beziehung zwischen Mensch und Tier an. Wie Menschen, so sind auch Hunde charakterlich unterschiedlich. Der eine zeigt sich sensibel und leicht irritiert, der andere dominant und stur. Ein gutes „Herrchen“ ist gleichzeitig aber auch immer „Herr der Lage“ und hat seinen Schützling jederzeit und in jeder Situation im Griff. Das ist oft leicht gesagt, aber schwer getan! So wie jede zwischenmenschliche Beziehung gegenseitige Verständnis und Respekt fordert, ist auch die Beziehung zu

einem Tier auf dieser Grundregel aufgebaut. Der „Hundeversteher“ Kurt Triebnig aus Köttmannsdorf kennt die Lösung, wenn Sie mit Ihrem Hund Probleme, die sogenannten „Hundstage“ haben! Aus seiner langjährigen Erfahrung als Hundetrainer kennt Kurt Triebnig nur allzu gut die kleinen oder auch großen Sorgen mit Hunden. Trainingsarbeit bedeutet für ihn eine gewaltfreie Brücke zwischen Tier und Mensch

herzustellen, anerkannte Trainingsmethoden rassenspezifisch anzuwenden und beste Ergebnisse durch individuelle Betreuung und Beratung zu erreichen. Sein Angebot ist breit und auf persönliche Ziele des Hundehalters ausgerichtet. Sie erziehen gerade ihren Welpen, oder wollen auf das Niveau eines Begleithundes hin arbeiten? Sie haben wenig Zeit für ein qualitätsvolles Hundetraining oder brauchen konkrete Hilfestellungen in schwierigen

Alltagssituationen? Zeitlich flexibel und genau abgestimmt auf ihre Bedürfnisse, hilft Ihnen der „Hundeversteher“ Kurt Triebnig auf den Weg zu einem richtigen Miteinander von Mensch und Tier. rako Für Informationen und Anfragen: Kurt Triebnig Sonnenhangstrasse 16 9071 Köttmannsdorf Mobil: 0650/ 21 3 21 70 triebnig@ hundeversteher.at www.hundeversteher.at


5. Feber 2010 I KärntnerNachrichten 17

ENERGIE

Kärntner Unternehmer beraten Sie gerne in Sachen „Energieausweis“ S

eit zwei Jahren ist der Energieausweis für Gebäude ein Muss für alle, die um eine Baugenehmigung oder Wohnbauförderung ansuchen. In diesem Ausweis sind alle Kennzahlen des Energiebedarfs ersichtlich. Im Energieausweis müssen Empfehlungen für die Optimierung der Energieeffizienz gemacht werden. Es gibt eine Einteilung der Gebäude in Klassen. „A++“ steht für beste Qualität, „G“ steht für mangelhafte Qualität. Auch für Förderungen wie die Wohnbau för de rung für Neubauten und Sanierungen oder für Energieförderungen ist ein Energieausweis erforderlich. Nur wenige Gebäude benötigen diesen Ausweis nicht, wie z.B. Kirchen, Baudenkmäler und Gebäuden, die nicht beheizt oder gekühlt werden, sowie freistehende Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von weniger als 50 Quadratmetern.

Lassen Sie sich von den heimischen Unternehmern beraten, denn sie stellen Ihnen laut Erlass des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit einen professionellen Energieausweis für Ihr Gebäude aus! Zusatzförderung für Energieausweise bei Wohnhaussanierung: Die Zusatzförderung für Energieausweise wurde die Annahme von Durchschnittskosten für die Erstellung eines Energieausweises in der Höhe von EUR 350 zugrunde gelegt. Nach den geltenden Förderbestimmungen für die Wohnhaussanierung werden diese Kosten mit einem Betrag von max. EUR 150 gefördert. Nähere Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten der Wohnhaussanierungsförderung des Landes Kärnten finden Sie auf der Homepage: www.wohnbau.ktn.gv.at

Weitere Informationen rund um den Energieaus erhalten Sie auch beim Verein energie:bewusst Kärnten (www.energiebewusst.at) oder bei folgenden heimischen Unternehmen: Baumeister, Elektrotechniker,

Gas- und Sanitärtechniker, Heizungstechniker, Zimmermeister, Ingenieurbüros mit Bauphysik, Gebäudetechnik, Technische Physik, Umwelttechnik und Verfahrenstechnik, sowie Rauchfangkehrer und Hafner.


18 KärntnerNachrichten I 5. Feber 2010

FASCHING

Kärnten im Faschingsfieber Schlagersänger Udo Wenders auch als Akteur beim Feistritzer Fasching. Als Masseur wurden seine „Anwendungen“ sehr schmerzhaft vom Patienten empfunden. Für das Publikum aber sehr lachhaft und lustig. Hatte kein Glück, als Modell bei einer Agentur eingestellt zu werden. Schimpfte lautstark über nicht erfüllbare Anforderungen. Nicht nur ihre Figur, auch alles andere waren nicht zur Aufnahme geeignet. Ihr Frust war groß, das Publikum amüsierte sich köstlich. Tolle Vorstellung und es waren auch phantastische weitere Faschingsnummer zu sehen. Die Millstätter Faschingstruppe konnte mit einer missverstandenen Datenaufnahme im Amt nicht zurechtkommen. Amtsleiter und Klient sorgten für eine Lachnummer erster Klasse. Die hervorragende Darstellung von Profi-Akteuren sorgte im Saal für Bombenstimmung. Die Millstätter Gardemädchen zeigten tolle Kostüme, schöne Beine und legten einen professionellen Auftritt hin, eine echte Augenweide für das begeisterte Publikum. Auch alle übrigen Faschingsnummern waren sehenswert und voller Pointen. Der Fasching in Millstatt zählt mittlerweile zu den Highlights in Kärnten.


5. Feber 2010 I KärntnerNachrichten 19

AKTUELLES

Haiti: World Vision versorgt 400.000 Erdbebenopfer

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ie internationalen Hilfsorganisationen versorgen heute in und rund um die schwer betroffene Hauptstadt Port-au-Prince mehr als 1,6 Mio. Menschen an speziell errichteten Verteilerzentren. World Vision betreut vier der insgesamt 16 Zentren und erreicht damit mehr als 400.000 Bebenopfer mit Essen und Trinkwasser. Über 100 Mitarbeiter wurden in den vergangenen Tagen mit Trainings darauf vorbereitet. Über lokale Autoritäten, Radio und SMS-Nachrichten wird die Bevölkerung informiert, damit die Hilfe die Bedürftigsten erreicht und die Würde der Menschen gewahrt bleibt. World Vision ist dabei für die Bezirke Demas, Nazon und Teile der Cié Soleil verantwortlich. World Vision operiert auch von

einer zweiten Basis in Jimani, im Grenzgebiet zwischen Haiti und der Dominikanischen Republik. Die Basis wird von dem World Vision-Landesbüro der Dominikanischen Republik personell gut unterstützt. Dort wurden auch zwei „Child Friendly Spaces“ eingerichtet. Der Schutz von Kindern hat oberste Priorität. World Vision registriert elternlose Kinder und ermöglicht deren psychosoziale Betreuung. World Vision wird sich in den kommenden Wochen vor allem auch um den Schutz von Kindern kümmern. Mädchen und Jungen sollen zu ihren Familien zurückgeführt werden. Spendenkonto von World Vision: PSK 90.890.000 BLZ 60.000 Kennwort: „Erdbeben Haiti“

„Spendenübergabe im Tierheim Garten Eden“

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erzeit warten rund 260 Tiere im Tierheim Garten Eden auf neue „Frauerl und Herr`l“. Um den Tieren den Aufenthalt im Tierheim

F: www.mein-klagenfurt.at bei dieser eisigen Kälte so angenehm wie möglich zu machen, haben Gemeinderätin Petra Röttig und Gemeinderat Günther Scheider für die Tiere ge-

sammelt. Christian Karner, Verkaufsleiter von XXXLutz, überreichte 60 Stück flauschige Decken und Bodenaufleger. Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Bürgermeister Christian Scheider und Stadträtin Christine Jeremias spendeten Kautschuckauflagen und Spielzeug für die Hunde. Auch für die Mitarbeiter und vor allem ehrenamtlichen Helfer gab es Geschenke. Das Tierheim möchte sich auf diesem Weg bei allen Spendern bedanken, die so zahlreich zum Wohle der Tiere Decken und Handtücher gespendet haben. Auch werden dringend Paten für die Tiere gesucht (monatl. 4,—, 8,— oder 15,— Euro). Tel: 0664/1442723, w w w. t i e r h e i m - g a r t e n e den.at

Musikalischer Kräutergarten Benefizkonzert mit dem bekannten Bariton Peter Weber am 6. März in der Aula des Deutsch-OrdensKrankenhauses Friesach. Jetzt Karten sichern! Dass Pflanzen ungeahnte Kräfte entfalten können, ist keine wirklich frische Erkenntnis. Doch was am 6. März in der Aula des Krankenhauses Friesach über die Bühne gehen wird, das ist ganz bestimmt einzigartig: Bariton Peter Weber und der Pflanzenexperter Prof. Max Wichtl gestalten nämlich einen Abend mit einer ganz besonderen „Kräuter-Kruste“. „Heiteres Herbarium“ nennt sich das Konzert, das sich – Nomen est Omen – vor allem um ein Thema dreht:

um Heilpflanzen. Basis ist ein Liederzyklus von Franz Salmhofer nach Gedichten von Karl Heinrich Waggerl. Und da es sich um ein Benefizkonzert handelt, kommt der Reinerlös gleich zwei guten Zwecken zugute: Zum einen unterstützen Sie mit dem Kauf einer (oder mehrerer) Karte/n die Hilfsaktion der Caritas für die Erdbebenopfer in Haiti. Zum anderen tragen Sie zur Errichtung eines Kräutergartens bei, der den Patienten des Deutsch-OrdensKrankenhauses und den Bewohnern des Pflegeheimes Suavitas viel Freude bereiten wird. Heiteres Herbarium: 6. März, 19 Uhr, Aula des Krankenhauses Friesach. Karten-Vorbestellung: benefiz@dokh.at (Vorverkauf 10 Euro, Abendkassa 12 Euro).

Nachtaxi zu neuen Konditionen

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ute Nachrichten für die Klagenfurter Nachtschwär mer! Die NachtaxiAktion in Klagenfurt fällt nicht dem Sparstift zum Opfer, wurde nun aber in einigen Bereichen abgespekkt. Darüber haben sich Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Albert Gunzer und WKSpartenobmann Paul Springer geeinigt.

Statt wie bisher um 100 Euro werden pro Person nur mehr Taxibons im Gesamtwert von 50 Euro pro Monat ausgegeben. Die Stadt sub-

ventioniert die Aktion nicht mehr zur Hälfte, sondern nur mehr zu einem Viertel. Und es gibt nur mehr Nachttaxibons im Wert von 5 Euro. Das bedeutet, der Konsument bezahlt in Zukunft für einen 5-Euro-Bon in der Verkaufsstelle im Rathaus 3,75 Euro. Mit der Neuregelung sind auch die Klagenfurter Taxler zufrieden. Wie Paul Springer betonte, sind in Klagenfurt 93 Taxiunternehmer bei der Aktion dabei. „Rund ein Fünftel des Umsatzes wird mit dem Nachttaxi erwirtschaftet“, so Springer, der von einem guten neuen System spricht. Da noch alte Nachttaxi-Bons aufgebraucht bzw. umgetauscht werden müssen, tritt die Neuregelung erst im Mai in Kraft.


20 KärntnerNachrichten I 5. Feber 2010

KULTUR

KELAGerlesen 2010 E

röffnet wird die insgesamt vierte Auflage der Reihe „KELAGerlesen“, die gemeinsam vom RobertMusil-Literatur-Museum der Landeshauptstadt Klagenfurt und von der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesell schaft (KELAG) veranstaltet wird, von dem jungen deutschen Autor Patrick Findeis. Patrick Findeis wird am 25. Februar im Musil-Haus lesen. Findeis war bereits im Jahr 2006 als Stipendiat des

Klagenfurter Literaturkurses im Musil-Haus zu Gast und machte den Juryvorsitzenden der Tage der deutschsprachigen Literatur, Burkhard Spinnen, auf sich aufmerksam. Mit Ilma Rakusa schließlich kommt am 23. April die Gewinnerin des Schweizer Literaturpreises 2009 nach Klagenfurt. Auch sie ist der Stadt in mehrfacher Hinsicht verbunden. Rakusa war von

K U R Z I N F O R M I E RT KELAGerlesen // Patrick Findeis: Kein schöner Land Zeit: Donnerstag, 25. Februar 2000, 19.30 Uhr Ort: MUSIL-HAUS, Klagenfurt Patrick FINDEIS: Kein schöner Land. Roman. DVA, 2009.

Im Bild v.r. Kulturreferent Vzbgm. Albert Gunzer, Musilmuseumsleiter Dr. Heimo Strempfl und KELAG-Vorstandsdirektor Harald Kogler. F: Stadtpresse/Wedenig 1999 war 2002 Tutorin des Klagenfurter Literaturkurses und später Jury-Mitglied beim Bachmann-Preis. Rakusas ausgezeichnetes Buch „Mehr Meer“ (Droschl, 2009), das im Dezember auf Platz 4 der ORF Bestenliste zu finden war, sei „nicht nur eine Autobiografie, es ist auch eine Liebeserklärung an Osteuropa, an die Städte und Landstriche und vor allem an die Menschen, die der Autorin

begegnet sind und ihr Denken und Fühlen geprägt haben. Am 21. September schließlich liest Clemens Berger im Musil-Haus aus seinem neuen Roman. In Klagenfurt war er bereits zu Gast, damals allerdings in seiner Funktion als Mitglied der Österreichischen Literaten Nationalmannschaft. Bergers Arbeiten sind aber längst jenseits der Landesgrenzen bekannt.

Ursprung Buam – Solotour 2010: Das Original vom Zillertal! Vorhang auf für die erfolgreichste Volksmusikgruppe Österreichs: Die URSPRUNG BUAM. Da jubelt das Herz und das Tanzbein schwingt schon fast von selbst. Endlich geht die Solo-Tournee mit den drei Vollblutmusikern aus dem schönen Zillertal weiter. Und man kann sich sicher sein: Hier bekommt der Volksmusikfan was er sich immer schon gewünscht hat. Am 14. April 2010 gastieren die Ursprung Buam in Villach und am 15. April 2010 in Wolfsberg. Kartenvorverkauf in allen bekannten Vorverkaufsstellen und oeticket-Verkaufsstellen sowie unter 01/96096. Weitere Informationen unter www.showfactory.at und www.ursprungbuam.com

Große Verlosung Die Kärntner Nachrichten verlosen 2 „Ursprung Buam Fanpackages“ bestehend aus einem Uri´s Filzhut und 2 Eintrittskarten. Einsendeschluss ist Dienstag der 6. April 2010. Kärntner Nachrichten, Kennwort: Ursprung Buam, Kohldorferstraße 98, 9020 Klagenfurt.


5. Feber 2010 I KärntnerNachrichten 21

FREIZEIT

Das Stadttheater Klagenfurt feiert sein 100-jähriges Bestehen

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ooperation von Kärnten.Kultur, ORF Kärnten und Stadttheater Klagenfurt anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Stadttheaters Klagenfurt. Am 22. September 1910 wurde das Stadttheater Klagenfurt anlässlich des 60-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef eröffnet. Entworfen

wurde es vom legendären Architektenduo Helmer & Fellner. Dieses besondere Jubiläum begeht das Stadttheater Klagenfurt mit einer Reihe von Veranstaltungen. Highlight ist die Uraufführung der Oper Koukourgi von Luigi Cherubini als Eröffnungspremiere der Saison 2010/2011 am 18. September 2010.

Erfolgreiche Landwirtschaftsmesse Eine sehr zufrieden stellende Bilanz zogen die „Kärntner Messen Klagenfurt“ bei der am Sonntagabend zu Ende gegangenen AGRARMESSE ALPEN-ADRIA. Mehr als 18.500 Besucher, das sind 3 % mehr als 2008, wurden auf der größten Landwirtschaftsfachmesse im Alpen-Adria-Raum gezählt. Zu den Top-Ausstellungsbereichen zählten dieses Jahr die

Aleksandra Zamojska (Sopran) und Mitsugu Hoshino (Klavier), die eine Arie aus der Cherubini-Oper präsentierten.

Land- und Hoftechnik, die Tierzucht sowie der Stallbau und das Saatgut. Ebenso erfreulich: es kamen mehr Besucher aus der Steiermark und aus Slowenien.

Schwerpunkt 2012: Direktvermarktung/ Ab-Hof/Weinbau Exakt in zwei Jahren, nämlich vom 20. bis 22. Jänner 2012 findet die nächste AGRARMESSE ALPEN-ADRIA in Klagenfurt statt. Hier will man u.a. den Fokus auf die Er weiterung der T h e m e n „Direktvermarktung, AbH o f - Ve r k a u f und Obstbau“ setzen.

,,Familienglück mit Donaublick“ Wir laden Sie ein, in unseren idylischen Vierkanthof aus der Ritterzeit.

the, Oldtimer-Traktorfahrt.... Ob allein, zu zweit oder mit Familie (Natur- oder Eselpauschale).

Lassen Sie den Alltag hinter sich und erleben Sie sich und Ihre Familie wieder neu! Freuen Sie sich über die Dinge die in Ihrer Erinnerung leben. Biohof mit Mutterkuh, Lamas, Esel-Reiten, Heuschlafen, Kräuter- & Fackelwanderung zum Schloßgeist, Solarge, Hallenbad, Nostalgische Lattenkegelbahn, Lagerfeuer, Barfußweg, Labyrin-

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinderträume! Hand in Hand in der Natur... Genießen Sie unsere Schmankerl, teilweise von unserem Biobauernhof im Wintergarten, Gewölbestuben mit DonauTraum-Blick. Wir sind für Sie da und freuen uns auf Ihr E-mail oder Anruf! www.eselgut.at info@eselgut.at


22 KärntnerNachrichten I 5. Feber 2010

FREIZEIT

Entdecken Sie Fohnsdorf! Fohnsdorf, am nördlichen Rand des Aichfeldes gelegen, wird als Sonnengemeinde der Region bezeichnet. Unsere Ausflugsziele laden nicht nur Wanderer auf schöne Spazierwege ein, sondern auch Radfahrer und Mountainbiker finden anspruchsvolle Touren und ruhige Waldstrecken. Weiters spannt sich der Aktivitätenbogen vom Bergbaumuseum mit Schaustollen (einst das tiefste Braunkohlebergwerk der Welt) bis zur Aqualux Therme Fohnsdorf, von Jausenstationen bis zu Kulturhighlights, vom Einkaufserlebnis „Arena am Waldfeld“ bis zum Fahr-

spaß im Fahrtechnikzentrum (neue, hochmoderne Anlage auf über 100.000m2 Fläche) – auf Schritt und Tritt begegnen Sie einerseits der bergmännischen Tradition und andererseits einem modernen Fohnsdorf, das in den letzten Jahren zu einem wahren Schmuckstück in der Steiermark geworden ist. In Fohnsdorf ist der Gast „Kumpel“, nicht Fremder! Informationen & Kontakt: Tourismusverband Fohnsdorf Hauptplatz 9, 8753 Fohnsdorf Tel: +43 3573 5231 office@fohnsdorf-tourismus.at www.fohnsdorf-tourismus.a

Therme Fohnsdorf Errichtungs- und Betriebs GmbH Thermenallee 10, A-8753 Fohnsdorf Tel.: +43 (0) 3573 / 207 80 - Fax-DW: 4 E-Mail: office@therme-aqualux.at www.therme-aqualux.at

LACHTAL - Herrlicher Schnee, traumhafte Pisten!

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m Lachtal sind nach Meinung vieler Skifahrer, Boarder und Carver derzeit die steiermarkweit besten Pistenverhältnisse gegeben“, freut sich Lachtal-Seilbahnen GF Wolfgang Rappold mit seinem Team. Das Lachtal zählt mit 33 km blau-rot-schwarzen Pisten, 15 km Skirouten und 140 ha sonnigem Skiareal zu den größten Skigebieten der Steiermark. Es ist bekannt für die hervorragende Pistenqualität sowie das optimale Gelände für die kleinsten Skifahrer im Kinder– Lachtal mit Top-Skischule, Zauberteppich, Teddy-Seillift, Mini-Slalom, buntem FigurenParcours, Wellenbahn, Schatzsuche und dem

beliebten Lachtal Pisten-Taxi. Bekannt sind auch die urig-gemütlichen Skihütten am Lachtal, alle mit Bedienung und günstigem Preis-/Leistungsverhältnis – optimal für den Einkehrschwung. Kooperation mit den Roten-Nasen-Clowndoctors: Sonntag 14. 2. 2010, 10.00 – 15.00 Uhr: Rote Nasen Clowndoctor`s am Lachtal, Clowndoctor „Joe“ hält seine Humorvisite im Kinder - Lachtal ab. Lachtal-Seilbahnen 8831 Schönberg-Lachtal 402 Tel.: 03587/203-0 office@lachtal.at www.lachtal.at

Gemütliche Hütten am Lachtal – optimal für den Einkehrschwung.

Anfahrt über Autobahn-Abfahrt Judenburg-Ost Viel Sonne auf den herrlichen Lachtal-Pisten.

Das Kinder-Lachtal mit vielen Attraktionen sorgt für Pistengaudi bei den Kleinsten.


5. Feber 2010 I KärntnerNachrichten 23

FREIZEIT

Sinneswandel(n) in der Therme des Lichts E

ine außergewöhnliche Architektur, stimmungsvolle Musik und Lichtinszenierungen, individuelle Raumdüfte, schmackhafte Verführungen und natürlich – Wasser als Genussversprechen, Funfaktor und „Spielwiese“… Die erfrischenden Wohlfühlakzente in der 2007 eröffneten AQUALUX Tagestherme in Fohnsdorf beleben und regenerieren alle fünf Sinne – noch lange über den Thermenaufenthalt hinaus.

Genießer des herrlichen Panoramas zum Rundenziehen ein. Kleine Wasserratten plantschen im „Aqualux for kids“-Bereich im Frischwasser (30°C) der zwei Kinderbecken, rund um den Wasser-Igel oder in der Regengrotte mit Licht- wie Wassereffekten. Die Eltern behalten währenddessen von der Liegefläche aus den Überblick, genießen die Wärmebank und den gemütlichen Ruhebereich. Im VitaDome®, der exklusiven Sauna- und Ruhewelt (mit Liegegalerien), werden die Sinne mit ThermalInnen- und Außenbecken (36°C), unterschiedlichen Liege- und Relaxbereichen, Infrarotkabinen, Solarien und der großzügigen Saunaanlage verwöhnt. Als besonderes Highlight verspricht die finnische Außensauna einen ungetrübten Panoramablick auf Schloss Gabelhofen und die obersteirischen Bergpersönlichkeiten. Erfrischend anders: Spezialaufgüsse, wie Eislimone, Magnolie oder Minz…

Wer jetzt noch den absoluten Einklang von Körper und Seele sucht, findet die beste Wegbegleitung im Balancezentrum mit klassischen Massagen, Meditationen und Spezialbehandlungen wie SamadhiBädern, AlphaSphere-Liegen oder VitaFontis. TIPP: genießen Sie jetzt 1 x SAMADHI-BAD für 1 Person (60 Min.) und 1 Teilkörpermassage für nur € 58,-! Nähere Informationen unter 03573 / 20 780 oder unter www.therme-aqualux.at.

In der „Aqualux fun & family“ Erlebniswelt sorgen Strömungskanal, Fontänen, Wellenbad, Massagebecken und die ins Gebäude integrierte 65 m lange Black-Hole-Rutsche mit transparenten Teilstücken und Lichteffekten für die „perfekte Welle“. Aqualux Sport lädt im vierbahnigen Sportbecken (25 x 10 m) mit Normalwasser (26 – 27°C) Profischwimmer wie

In bester Lage an der Tauernstraße finden Sie das Landhotel Timmerer mit modern eingerichteten Gästezimmern Wer einen unvergesslich schönen Urlaub in der intakten Natur der Obersteiermark verbringen möchte und auch Ruhe und Entspannung braucht, ist bei uns richtig! Hier eines unserer speziellen Angebote: „Erholungswochenende“ 2 Nächte im Morgensonnenzimmer **** mit Terrasse 2 Mal Frühstück vom reichhaltigen Frühstücksbuffet 2 Mal Verwöhnhalbpension 2 Tagesthermeneintritte „Aqualux for fun“ und „Vitadome“ und 2 Leihbadesets (Bademantel, Badetuch, Handtücher) EUR 138,00 pro Person Mehr Infos unter: Landhotel Timmerer, Gerald und Sylvia Timmerer, 8763 St. Oswald-Möderbrugg, Hauptstraße 53, Tel.: 03571-2224, Fax 03571-2224-4, Mobil: 0664-5039452 www.landhotel-timmerer.at office@landhotel-timmerer.at

Gasthof Perschler – ein Ort an dem man sich einfach wohlfühlen muß!

H

ier wird mit Liebe gekocht – kulinarische Köstlichkeiten von Meisterhand unter der Leitung von Küchenchefin Edith Perschler. Genießen Sie unser Restaurant mit ganz besonderen Flair.

Dafür sorgen nicht zuletzt ein großer Kachelofen und der geräumige Wintergarten - auch unsere Kinderspielecke und die liebevolle Dekoration tragen zum Wohlgefühl unserer Gäste bei. Die Küche bietet Ihnen steirsche Schmankerl, Wellness-Gerichte, einfache Hausmannskost und feine

Spezialitäten unserer Nouvelle Cuisine. Doch nicht nur die hervorragende Küche begeistert unsere Gäste. Unsere Zimmer laden zum verweilen ein. Geschmackvoll die Einrichtung und das Ambiente einfach ein idealer Platz einmal so richtig abzuschalten. Freuen Sie sich auf die Gemütlichkeit unseres Hauses! Alle Informationen finden Sie unter: www.gasthof-perschler.at office@gasthof-peschler.at Tel.: 0043 3573 34 204 8753 Rattenberg bei Fohnsdorf Landstraße 14


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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 5/2010 by FP Kärnten - Issuu